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Winter beeinflusst nur geringfügig den Arbeitsmarkt

Der Arbeitsmarkt im Bezirk der Agentur für Arbeit Speyer - Stand: Februar 2017

Speyer- Im Bezirk der Agentur für Arbeit Speyer ist die Arbeitslosigkeit im Februar nur geringfügig gestiegen. Mit einer Gesamtzahl von 2.700 Personen waren 13 Menschen mehr arbeitslos gemeldet als noch im Januar und 39 Frauen und Männer mehr als im Februar 2016. Damit ist auch die Arbeitslosenquote um 0,1 Prozent auf 4,9 Prozent gestiegen.

Bezogen auf Jobcenter, Rechtskreis des Sozialgesetzbuches II, und Agentur für Arbeit, Rechtskreis des Sozialgesetzbuches III, verteilen sich die Arbeitslosen wie folgt: Beim Jobcenter waren im Februar 1.474 Personen gemeldet, bei der Agentur für Arbeit waren 1.226 Menschen registriert.

In den vergangenen vier Wochen haben sich 721 Personen neu oder erneut arbeitslos gemeldet, 68 Menschen mehr als im Januar. Allerdings konnten 149 Frauen und Männer mehr als noch im Vormonat ihre Arbeitslosigkeit beenden, denn im Februar haben 705 bisher arbeitslose Menschen wieder eine Beschäftigung aufgenommen.

„Der Winter hat in diesem Jahr den Arbeitsmarkt nur geringfügig beeinflusst“ erläutert Walter Holoch, Geschäftsstellenleiter der Agentur für Arbeit Speyer. „Erfreulicherweise konnten wir bereits im Februar viele Wiedereinstellungen registrieren. Es ist damit zu rechnen, dass sich weitere Wiedereinstellungen im Laufe des März realisieren lassen“.

Eine positive Entwicklung ist auf bei den gemeldeten Arbeitsstellen zu verzeichnen. Im Februar wurden 327 Stellen gemeldet, das sind 190 mehr als im Vormonat. Aktuell stehen den arbeitsuchenden Menschen 886 offene Arbeitsstellen im Agenturbezirk Speyer zur Verfügung.

Für Absprachen mit Arbeitgebern zu den Modalitäten der Bewerberauswahl im Stellenbesetzungsverfahren durch die Agentur für Arbeit und Fördermöglichkeiten stehen die Fachkräfte des Arbeitgeberservice gerne zur Verfügung. Agentur für Arbeit, Presse

01.03.2017


Arbeitslosenquote genauso hoch wie vor einem Jahr

Der Arbeitsmarkt im Bezirk der Agentur für Arbeit Speyer - Stand: Januar 2017

Speyer- Im Bezirk der Agentur für Arbeit Speyer stieg die Arbeitslosigkeit im Januar um 96 Männer und Frauen, sodass insgesamt 2.687 arbeitslos gemeldete Personen von beiden Rechtskreisen gemeinsam betreut werden. Verglichen mit dem Vorjahresmonat sind es 26 Menschen mehr.

Die daraus resultierende Arbeitslosenquote – auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen – ist damit leicht gestiegen – von 4,7 auf 4,8 Prozent. Damit ist die Arbeitslosenquote genauso hoch wie vor einem Jahr.

In den vergangenen vier Wochen haben sich 653 Personen neu oder erneut arbeitslos gemeldet, sieben Personen weniger als im Dezember und 59 Menschen weniger als vor einem Jahr. Zugleich konnten 556 Männer und Frauen ihre Arbeitslosigkeit beenden, das sind 100 Menschen weniger als letzten Monat, aber 32 Personen mehr als im Januar 2016. Im Januar haben 129 bisher arbeitslose Menschen eine neue Anstellung gefunden, 34 weniger als im Dezember. Gleichzeitig haben sich jedoch 338 Personen arbeitslos gemeldet, die vorher in einem Beschäftigungsverhältnis standen und nun ihre Arbeit verloren haben. Das waren 116 Personen mehr als im Vormonat.

„Eine Steigerung der Arbeitslosenquote ist für diese Jahreszeit nicht ungewöhnlich und lässt sich auch durch die witterungsbedingten beziehungsweise saisonalen Einflüsse erklären“, erläutert Walter Holoch, Geschäftsstellenleiter bei der Agentur für Arbeit Speyer. „Daneben endete in einigen Berufen die Ausbildungszeit. Erfahrungsgemäß werden sich daher jüngere Bewerber unter 25 Jahren wieder verstärkter arbeitslos melden. Unser Ziel ist es, mit gezielten Angeboten den Übergang in ein Arbeitsverhältnis zeitnah zu ermöglichen“, meint Holoch.

In den letzten vier Wochen wurden 137 Stellen gemeldet. Aktuell stehen im Bestand 875 freie Stellen zur Besetzung an. 16 Stellen weniger als im Vormonat.

Für Absprachen mit Arbeitgebern zu den Modalitäten der Bewerberauswahl im Stellenbesetzungsverfahren durch die Agentur für Arbeit und Fördermöglichkeiten stehen die Fachkräfte des Arbeitgeberservice zur Verfügung. Agentur für Arbeit Ludwigshafen, Presse 

31.01.2017


Arbeitslosenquote im Vergleich zum Vorjahr um 0,2% gestiegen

Der Arbeitsmarkt im Bezirk der Agentur für Arbeit Speyer - Stand: Dezember 2016

Ludwigshafen- Die Zahl der Arbeitslosen ist im Dezember nur geringfügig gestiegen. Im Bezirk der Agentur für Arbeit Speyer waren zum Jahresende 2.591 Arbeitslose gemeldet, 5 Personen mehr als im Vormonat und 120 Menschen mehr als noch vor einem Jahr.

Im vergangenen Monat haben sich 660 Personen neu oder erneut arbeitslos gemeldet, 116 Menschen mehr als noch vor einem Jahr. Allerdings konnten im Vergleich zum Dezember 2015 92 Personen mehr ihre Arbeitslosigkeit beenden, was bedeutet, dass 656 Männer und Frauen im vergangenen Monat eine Erwerbstätigkeit aufgenommen haben.

Die Arbeitslosenquote liegt somit wie im Vormonat bei 4,7 Prozent. Im Vorjahr betrug die Arbeitslosenquote im Dezember 4,5 Prozent.

„Auch wenn die Arbeitslosenquote im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen ist, hat sich der Arbeitsmarkt im gerade zu Ende gegangenen Jahr im Agenturbezirk als sehr stabil erwiesen. Im Jahresdurchschnitt waren mit 2.606 Menschen sogar 10 Personen weniger arbeitslos gemeldet als 2015“, sagt Sandrina Lederer, Pressesprecherin der Agentur für Arbeit Ludwigshafen.

2017 wird der Fokus unter anderem wieder auf Jugendlichen und Langzeitarbeitslosen liegen, denen mit Hilfe von Maßnahmen und Projekten eine Perspektive auf dem Arbeitsmarkt aufgezeigt werden soll. Auch für dieses Jahr strebt die Agentur für Arbeit Speyer das Ziel an, die Arbeitslosenquote trotz der Zugänge von Menschen, die aus ihrem Heimatland flüchten mussten, stabil zu halten.

Innerhalb der letzten vier Wochen haben Arbeitgeber 198 neue Arbeitsstellen bei der Arbeitsagentur gemeldet, sodass aktuell 891 Arbeitsstellen im Geschäftsstellenbezirk zur Verfügung stehen. Seit 01.01.2016 wurden insgesamt 2.937 Arbeitsstellen vom Arbeitgeberservice betreut, 201 weniger als im Jahr 2015. Agentur für Arbeit Ludwigshafen, Presse 

03.01.2017


Arbeitslosigkeit in Speyer leicht gestiegen

Der Arbeitsmarkt im Bezirk der Agentur für Arbeit Speyer - Stand: November 2016

Im November ist die Arbeitslosigkeit im Bezirk der Agentur für Arbeit Speyer leicht gestiegen. Derzeit werden 2.586 Arbeitslose gezählt, ein Anstieg von 37 Personen gegenüber dem Vormonat. Die Arbeitslosenquote – berechnet auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen – liegt somit bei 4,7 Prozent.

Im November haben 646 Männer und Frauen ihre Arbeitslosigkeit beendet können, während sich gleichzeitig 680 Personen neu oder erneut arbeitslos gemeldet haben.

„Aufgrund eines milden Novembers ist ein stärkerer Anstieg der Arbeitslosigkeit ausgeblieben. Allerdings sind die Abgänge aus der Arbeitslosigkeit im November geringer gewesen wie in den typischen Einstellungsmonaten Oktober und September.

Spannend werden wieder die nächsten Wochen. Man wird sehen, wie stark die witterungsbedingten Einflüsse die Arbeitslosigkeit beeinflussen werden“, kommentiert Walter Holoch, Leiter der Geschäftsstelle Speyer die aktuellen Arbeitsmarktzahlen.

„Außerdem bleibt abzuwarten, ob das anstehende Weihnachtsgeschäft zu einer leichte Belebung im Handel- und Gastronomiebereich führt. Dieser eher schon traditionelle Effekt ist in den letzten Jahren eher ausgeblieben“, ergänzt Holoch.

Die Unternehmer der Region haben im November 155 neue Arbeitsplätze bei der Agentur für Arbeit in Speyer gemeldet, sodass derzeit insgesamt für alle Arbeitsuchenden im Geschäftsstellenbezirk 880 offene Arbeitsstellen zur Verfügung stehen.

„Die Arbeitsvermittler des Arbeitgeberservice und ich freuen uns darüber, dass Arbeitgeber unsere Dienstleistungsangebote immer öfter in Anspruch nehmen. 

Um die Unternehmen auch im Hinblick auf den demografischen Wandel und den Fachkräftebedarf zu unterstützen, bieten wir beispielsweise Beratungen zur Beschäftigung älterer Arbeitnehmer, Berufsrückkehrerinnen oder Ausbildung an“, sagt Holoch. Agentur für Arbeit Ludwigshafen, Presse

30.11.2016


Arbeitslosenquote im Oktober erneut gesunken

Der Arbeitsmarkt im Bezirk der Agentur für Arbeit Speyer - Stand: Oktober 2016

Speyer- Wie auch im Vormonat ist die Anzahl der arbeitslos gemeldeten Personen wiederholt gesunken. Aktuell sind im Bezirk der Agentur für Arbeit Speyer 2.549 Personen arbeitslos gemeldet, 71 weniger als im September aber 94 mehr als im Oktober 2015. Beim Jobcenter, im Rechtskreis des Sozialgesetzbuches II, waren 1.540 Arbeitslose registriert. Im Rechtskreis des Sozialgesetzbuches III, also bei der Agentur für Arbeit, waren es im Oktober 1.009 Personen.

Die Arbeitslosenquote – berechnet auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen – ist von 4,7 auf 4,6 Prozent gesunken.

In den vergangenen vier Wochen haben 738 Männer und Frauen ihre Arbeitslosigkeit beendet. Gleichzeitig haben sich im Oktober 667 Personen neu oder erneut arbeitslos gemeldet.

„Mit dem aktuellen Rückgang der Arbeitslosenzahl entwickelt sich der Arbeitsmarkt in Speyer weiterhin positiv“, kommentiert Walter Holoch, Leiter der Geschäftsstelle Speyer, die aktuelle Entwicklung.

„Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten steigt. Diese Situation korrespondiert mit den Stellenmeldungen der Betriebe. Arbeitgeber haben in den letzten vier Wochen 273 neue Stellenangebote gemeldet, 22 mehr als im September. Somit waren zuletzt insgesamt 924 offene Arbeitsstellen bei der Agentur für Arbeit Speyer registriert.

Besonders hervorzuheben ist auch weiterhin die gute Entwicklung der Arbeitslosigkeit junger Menschen unter 25 Jahren. Ihre Zahl sank um 31 Personen auf 290. Ihre Arbeitslosenquote liegt damit bei 4,9 Prozent - ein Wert, so niedrig wie schon lange nicht mehr.

Nicht ganz so erfreulich ist, die Entwicklung der Langzeitarbeitslosen, ihre Zahl blieb im Oktober unverändert.

Abzuwarten bleibt, welchen Einfluss in den nächsten Wochen das Wetter auf die Arbeitsmarktentwicklung haben wird. Bisher haben witterungsbedingte bzw. saisonale Einflüsse kaum Auswirkungen gezeigt. Je nach Wetterlage könnte sich dieses aber auch in den nächsten Wochen ändern.“

Agentur für Arbeit Ludwigshafen, Presse 

02.11.2016


Bundesagentur für Arbeit arbeitet mit Inkassodienstleistern zusammen

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) setzt künftig auf Unterstützung bei der Rückforderung von Geldleistungen.

Nürnberg- Die Firmen Apontas und EOS mit Sitz in Hannover beziehungsweise Hamburg werden zukünftig mit den Schuldnern Kontakt aufnehmen, um Vereinbarungen zur Rückzahlung ihrer Verbindlichkeiten bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) abzuschließen. Beide Inkassounternehmen haben im Juli 2016 den Zuschlag im Rahmen einer Ausschreibung erhalten. Apontas und EOS werden im Auftrag der BA aktiv. Das bedeutet, dass sie in einem eng abgesteckten rechtlichen Rahmen als verlängerter Arm der Verwaltung arbeiten. Alle Maßnahmen erfolgen in enger Abstimmung mit der BA.

Aufgrund ihrer gesetzlichen Verpflichtung gegenüber dem Beitragszahler, hat die BA alle ihr geschuldeten Geldleistungen vollständig zurückzufordern. Deshalb hat sie die beiden Dienstleister beauftragt, sie bei der Rückforderung von Leistungen zu unterstützen. Aus rechtlichen Gründen geht es dabei ausschließlich um Leistungen, die von Arbeitsagenturen ausgezahlt worden sind. Leistungen von Jobcentern sind hiervon nicht betroffen.

Informationen zum Hörfunkservice der Bundesagentur für Arbeit finden Sie im Internet unter www.ba-audio.de.

Bundesagentur für Arbeit, Presse

24.10.2016


Arbeitslosenquote auf 4,7% gesunken

Der Arbeitsmarkt im Bezirk der Agentur für Arbeit Speyer im September 2016

Speyer- Im September ist die Zahl der Arbeitslosen im Gegensatz zum Vormonat deutlich um 164 zurückgegangen. Somit waren im Bezirk der Agentur für Arbeit Speyer 2.620 Männer und Frauen arbeitslos registriert. Im Vergleich zum Vorjahr sind es 81 Arbeitslose weniger.

Jeden Monat gelingt es einer beachtlichen Zahl von Menschen, die ihre Arbeitslosigkeit durch die Aufnahme einer Arbeit oder Ausbildung zu beenden. In den letzten vier Wochen haben sich 826 aus der Arbeitslosigkeit abgemeldet, 195 mehr als im August. Im gleichen Zeitraum sind 654 Personen neu oder erneut arbeitslos geworden, 79 weniger als im letzten Monat.

Die Arbeitslosenquote – berechnet auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen – ist von 5,0 Prozent auf 4,7 Prozent gesunken.

„Erfreulich ist, dass vor allem junge Menschen unter 25 Jahren wieder in den Arbeitsmarkt integriert werden konnten“, kommentiert Walter Holoch, Leiter der Geschäftsstelle Speyer.

„Bei aller Freude über die Integrationserfolge der Jugendlichen, dürfen wir nicht die Personen über 50 Jahre vergessen. Derzeit liegt der Anteil der gemeldeten Arbeitslosen zwischen 50 bis unter 65 bei 33,2 Prozent. Diese Personengruppe punktet vor allem mit ihrem Wissen und der Erfahrung, mit der sie jedes Unternehmen bereichern“, so Holoch

Der Agentur für Arbeit Speyer sind im September 251 Arbeitsstellen von Betrieben gemeldet worden, die neu besetzt werden sollen. Insgesamt stehen 919 Stellen zur Verfügung.

„Nach einem etwas schwächeren Stellenzugang im August wurde im September wieder  mehr Stellen gemeldet als in den Vormonaten. Ein Großteil der Stellen wurde aus dem Bereich der Zeitarbeit gemeldet“, Holoch weiter. Agentur für Arbeit Ludwigshafen, Presse 

29.09.2016


Einstellungssache! Jobs für Eltern

Ludwigshafen- Im Rahmen der bundesweiten Aktion „Einstellungssache! Jobs für Eltern“ fand heute zum vierten Mal ein Aktionstag im Jobcenter Vorderpfalz-Ludwigshafen statt.

Kundinnen und Kunden mit Erziehungspflichten konnten ein vielfältiges Informations- und Unterstützungsangebot auf ihrem Weg in den beruflichen (Wieder-)Einstieg erleben.

Im Rahmen der Vorträge standen neben den Referentinnen auch die Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt und die Integrationsfachkraft für Alleinerziehende des Jobcenters für weitergehende Fragen und Beratungsgespräche zu Verfügung. Sie gaben Informationen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie über Beschäftigungsmöglichkeiten mit flexiblen Arbeitszeiten.

Das Angebot des Bewerbungsmappen-Check wurde rege genutzt. Interessierte erhielten hier zusätzlich Anregungen für ein optimales Bewerbungsverfahren.

Wer Interesse an einer beruflichen Qualifizierung hatte, konnte sich über Weiterbildungs- und Umschulungsmöglichkeiten und über die Möglichkeit einer Teilzeitausbildung informieren. Der Erwerb eines Berufsabschlusses oder die Teilnahme an Weiterbildungsmaßnahmen verbessert die Chancen auf eine dauerhafte berufliche Integration erheblich.

Die Besucherinnen und Besucher konnten in einer Stellenbörse aus zahlreichen offenen Stellen das für sie passende Angebot heraus suchen. Bei der Auswahl wurde besonders der Teilzeitbereich und die  Betreuungspflichten der arbeitsuchenden Eltern berücksichtigen.

Damit die Eltern die Möglichkeit hatten, sich in Ruhe mit ihrer beruflichen Zukunft zu beschäftigen, waren auch die kleinen Gäste gut betreut. Für sie stand eine  Spiel- und Mal-Ecke zur Verfügung.

Zu Unterstützungs- und Fördermöglichkeiten beraten die Vermittlungsfachkräfte des Jobcenters auch unabhängig von Aktionstagen gerne. Interessierte Leistungsberechtigte des Jobcenters können hierzu individuelle Beratungstermine unter der Telefonnummer 0621/ 59133-0 vereinbaren.

Text: Agentur für Arbeit Ludwigshafen, Presse

17.09.2016


Arbeitslosenquote um 0,2 Prozentpunkte auf 5,0 Prozent gestiegen

Der Arbeitsmarkt im Bezirk der Agentur für Arbeit Speyer - Stand: August 2016

Speyer- Die Arbeitslosigkeit ist im August gegenüber dem Vormonat gestiegen. So waren im Bezirk der Arbeitsagentur Speyer im vergangenen Monat 2.784 Männer und Frauen arbeitslos gemeldet, 95 mehr als noch im Juli. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Arbeitslosen um 31 gestiegen.

Im vergangenen Monat haben sich 733 Personen neu oder erneut arbeitslos gemeldet, während 631 Männer und Frauen ihre Arbeitslosigkeit beendet haben.

Somit ist die Arbeitslosenquote – berechnet auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen – um 0,2 Prozentpunkte auf 5,0 Prozent gestiegen. Die Arbeitslosenquote im Rechtskreis SGB III (bei Arbeitsagentur gemeldet) liegt bei 2,1 Prozent. Hier waren 1.186 Personen arbeitslos gemeldet. Im Zuständigkeitsbereich des Jobcenters waren 1.598 Männer und Frauen arbeitslos. Die Quote liegt bei 2,9 Prozent. 

„Trotz eines derzeit stabilen Arbeitsmarktes, der im Vergleich zum Vorjahr kaum Abweichungen zeigt, richtet sich unser besonderes Augenmerk derzeit gezielt auf den Personenkreis der jugendlichen Arbeitslosen unter 25 Jahre. In erstere Linie haben sich die ehemaligen Auszubildenden verstärkt in den letzten beiden Monaten arbeitslos gemeldet. Unser Anliegen ist es nun, gemeinsam mit diesen „neuen“ Fachkräften einen schnellen Weg aus der Arbeitslosigkeit zu finden. Es wäre sehr schade, wenn das Erlernte nicht genutzt wird und vielleicht auch wieder verloren geht“, erläutert Walter Holoch, Leiter der Agentur für Arbeit Speyer.

Im August waren 911 freie Arbeitsplätze bei der Agentur für Arbeit registriert.

Der Fachkräftebedarf bleibt auch in der Sommerzeit stabil. In den vergangenen vier Wochen wurden trotz der Sommerferien viele Stellen neu aufgenommen.

So haben Arbeitgeber 200 neue Stellenangebote bei den Vermittlern der Arbeitsagentur gemeldet. Arbeitsagentur Ludwigshafen, Presse

 

31.08.2016


Vorbildliche Beschäftigung von geflüchteten Menschen

Ludwigshafen- Die Anzahl der Menschen, die vor politischer Verfolgung nach Deutschland fliehen und hier politisches Asyl beantragen, ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Im Jahr 2015 wurden in Rheinland-Pfalz rund 19 700 Asylanträge gestellt. Wichtig ist für diese Menschen und unsere Gesellschaft eine frühzeitige Arbeitsmarktintegration. Die Agenturen für Arbeit gehen gemeinsam mit den Arbeitsmarktpartnern den Weg, die Kompetenzen dieser geflüchteten Menschen in einer frühen Phase, bereits in den Landesaufnahmestellen, zu erfassen.

„Für uns ist es das A und O zu wissen welche sprachlichen und beruflichen Qualifikationen diese Menschen mitbringen. Nur dann ist eine entsprechende Vorbereitung und Vermittlung rheinland-pfälzischen Arbeitsmarkt möglich“, so Heidrun Schulz, Chefin der Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland der Bundesagentur für Arbeit. „Die Beschäftigung ist eine der Grundvoraussetzungen dafür, dass sich geflüchtete Männer und Frauen tatsächlich in unserer Gesellschaft integrieren können. Auch wir als Bundesagentur für Arbeit haben diesen Weg beschritten und vermehrt Kolleginnen und Kollegen mit ausländischen Wurzeln eingestellt. Der Start in unsere Arbeitswelt ist nicht immer leicht, aber die Hürden werden mit viel Motivation genommen.“

Im Wettbewerb um Fachkräfte und Auszubildende lohnt es sich, neue Wege zu gehen. Hierzu gehört auch, die Potentiale von geflüchteten Menschen stärker in den Blick zu nehmen. Sie bringen oft berufliche und soziale Kompetenzen und Erfahrungen aus ihren Herkunftsländern mit. Dazu gehören beispielsweise Mehrsprachigkeit, Flexibilität und interkulturelle Erfahrungen. Diese Kompetenzen wirken sich positiv auf die gesamte Arbeitsumgebung aus.

Gemeinsam mit der Vorsitzenden der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Ludwigshafen, Beatrix Schnitzius, überzeugte sich Heidrun Schulz am 25. August vom dem besonderen Engagement der keipp elektro-bau-technik GmbH.

Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 1919 und hat sich zwischenzeitlich zu einem der führenden Elektroinstallationsbetriebe im Rhein-Neckar-Dreieck entwickelt.

Aktuell beschäftigt das Unternehmen mit Sitz in Ludwigshafen aktuell 105 Mitarbeiter, davon 18 Auszubildende. Ab 01. September beginnen zwei junge Männer, die aus ihrer Heimat geflohen sind, mit Ihrer Berufsausbildung zum Elektroniker – Energie- und Gebäudetechnik. Ein weiterer nimmt eine Einstiegsqualifizierung auf mit dem Ziel, im Sommer 2017 die Ausbildung als Elektroniker – Energie- und Gebäudetechnik zu beginnen. Nach erfolgreichen Praktika stand schnell fest, dass die jungen Männer eine große Bereicherung für das Unternehmen darstellen.

„Sicherlich ist die Ausbildung zum Elektroniker sehr anspruchsvoll und wird den jungen Männern vieles abfordern. Im Praktikum haben sie ihre hohe Motivation jedoch unter Beweis gestellt. Daraufhin trafen wir die Entscheidung in diesem Lehrjahr die Anzahl der Ausbildungsstellen zu erhöhen und den drei jungen Männern, die einiges hinter sich haben, eine Chance auf eine beruflich qualifizierte Zukunft zu bieten“, so Tim Arnheiter, Geschäftsführer der keipp elektro-bau-technik GmbH.

Die Leiterin der Agentur für Arbeit Ludwigshafen, Beatrix Schnitzius, berichtet: „Wünschenswert ist immer, die sehr zeitnahe Integration eines Menschen, der sein Heimatland verlassen musste. Alle Beteiligten sind sich jedoch darüber im Klaren, dass die unterschiedlichsten Gründe gerade die Integration in den Ausbildung- und Arbeitsmarkt erschweren. Umso erfreuter bin ich, dass wieder ein Unternehmen das Interesse hat, die Potenziale der jungen Menschen zu erkennen und bereit ist, die Zeit zu investieren, den Weg zu einer Ausbildung oder aber auch Arbeitsaufnahme zu ebnen. Eine enge Vernetzung aller Akteure soll dazu beitragen, Lösungen zu schaffen und Probleme zu beseitigen.

Betriebe, die sich zu dem Thema Einstellung geflohener Menschen informieren möchten, wenden sich an das Team Asyl unter 0621/5993-270 oder Ludwigshafen.Asyl@arbeitsagentur.de Agentur für Arbeit Ludwigshafen, Presse 

25.08.2016


Rechtsänderung ermöglicht aufstockendes Arbeitslosengeld II

Rechtsänderung ermöglicht aufstockendes Arbeitslosengeld II für Auszubildende, Schüler und Studierende

Ludwigshafen- Ab dem 1. August 2016 tritt das Neunte Gesetz zur Änderung des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch (SGB II) zum großen Teil in Kraft. Dieses beinhaltet u.a. Änderungen für Auszubildende, Schülerinnen und Schüler sowie Studierende.

Einige Jugendliche entscheiden sich gegen eine Berufsausbildung, eine berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme oder ein Studium, weil sie mit ihrem Verdienst nicht ihren Lebensunterhalt decken können. Manche brechen deshalb ihren Berufsstart ab. In vielen Fällen bestehen grundsätzlich Ansprüche auf Ausbildungsförderungen, die jedoch nicht immer zur Sicherung des Lebensunterhaltes ausreichen oder rechtzeitig gezahlt werden können.

Bisher hatten Auszubildende und Studierende keinen Anspruch auf Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts durch das Jobcenter. Mit dem Neunten Änderungsgesetz kann ab August aufstockendes Arbeitslosengeld II in folgenden Fällen gewährt werden:

  • Auszubildende in Berufsausbildung oder Berufsvorbereitung, unabhängig davon, ob ein Anspruch auf Berufsausbildungsbeihilfe oder Ausbildungsgeld besteht
  • Studierende im Haushalt der Eltern
  • Schüler/innen, sofern (Schüler-)BAföG bezogen wird oder wegen Einkommen oder Vermögen abgelehnt wurde

Ein Anspruch auf Arbeitslosengeld II besteht im Falle einer Unterbringung im Internat oder Wohnheim nicht. Bestehende Einkünfte (z.B. Ausbildungsvergütung oder Berufsausbildungsbeihilfe) werden auf das Arbeitslosengeld II angerechnet.

Studierende mit eigener Wohnung haben grundsätzlich keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld II, können jedoch (weiterhin) Mehrbedarfe erhalten zum Beispiel:

Erstausstattung für Schwangere oder Mehrbedarfe für Alleinerziehende.

Für Rückfragen stehen die folgenden Kontaktmöglichkeiten zur Information und Beratung hinsichtlich des Leistungsanspruches zur Verfügung:

Agentur für Arbeit Ludwigshafen, Presse 

01.08.2016


Leichter Anstieg der Arbeitslosigkeit im Juli

Der Arbeitsmarkt im Bezirk der Agentur für Arbeit Speyer - Stand: Juli 2016

Speyer- Trotz einem leichten Anstieg der Arbeitslosigkeit im Bezirk der Agentur für Arbeit Speyer besteht kein Grund zur Sorge. Insgesamt waren 2.689 Männer und Frauen ohne Beschäftigung, 326 mehr als vor einem Monat, und 74 mehr als vor einem Jahr.

Die Arbeitslosenquote – berechnet auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen –stieg von 4,3 auf 4,8 Prozent.

Der Arbeitsmarkt ist und bleibt weiterhin in Bewegung. Im Juli haben sich 887 Personen neu oder erneut arbeitslos gemeldet, 358 mehr als im Vormonat. Gleichzeitig konnten 557 Männer und Frauen ihre Arbeitslosigkeit beenden.

Der stellvertretende Geschäftsstellenleiter, Gerhard Werling, erläutert: „Die Zahl der jungen Arbeitslosen unter 25 ist im letzten Monat leicht gestiegen. Ursache ist, dass im Sommer viele Ausbildungen mit den Abschlussprüfungen enden und teilweise die Jugendlichen nicht von ihren Arbeitgebern übernommen werden. Unser Ziel ist es, gemeinsam mit den „neuen“ Fachkräften einen schnellen Weg aus der Arbeitslosigkeit zu finden.

Doch nicht nur den Ausbildungsabsolventen, sondern auch den Jugendlichen, die bisher noch keine Ausbildungsstelle haben, wird empfohlen, das Beratungsangebot der Arbeitsagentur zu nutzen.“

Die Zahl der ausländischen Arbeitslosen liegt im Juli bei 32,2 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Zuwachs von 33,6 Prozent. Der Personenkreis umfasst auch die Flüchtlinge bzw. Asylbewerber, was diesen starken Zuwachs erklärt.  „In der Geschäftsstelle Speyer werden zur Zeit 340 Flüchtlinge gesondert vom bereits im November 2015 gebildeten  Team Asyl betreut. Das Erlernen der deutschen Sprache steht für diesen Personenkreis an erster Stelle“, Werling weiter.

Arbeitgeber haben auch in der Sommerzeit Bedarf an Arbeitskräften. So sind bei den Arbeitsvermittlern 220 neue Stellen gemeldet worden, ähnlich wie im Juni. Insgesamt stellen Arbeitgeber 919 freie Arbeitsplätze zur Verfügung. Arbeitsagentur Ludwigshafen, Presse

28.07.2016


Informationen zum Arbeitsmarktbericht für den Monat Juni 2016 für Speyer

Speyer/Ludwigshafen- Die Arbeitslosigkeit ist im Juni gegenüber dem Vormonat leicht gesunken. So waren im Bezirk der Arbeitsagentur Speyer im vergangenen Monat 2.363 Männer und Frauen arbeitslos gemeldet, 104 weniger als noch im Mai. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Zahl der Arbeitslosen um 156 Personen reduziert.

Während sich im Juni 529 Männer und Frauen neu oder erneut arbeitslos gemeldet haben, konnten 638 Personen ihre Arbeitslosigkeit beenden. Somit ist die Arbeitslosenquote – berechnet auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen – um 0,1 Prozentpunkte auf 4,3 Prozent gesunken. Die Arbeitslosenquote im Rechtskreis SGB III (bei Arbeitsagentur gemeldet) liegt bei 1,5 Prozent. Hier waren 849 Personen arbeitslos gemeldet. Im  Zuständigkeitsbereich des Jobcenters waren 1.514 Männer und Frauen arbeitslos. Die Quote liegt hier bei 2,7 Prozent. 

„Aktuell melden sich viele Jugendliche nach Abschluss ihrer Ausbildung bei uns, in den meisten Fällen kann aber schnell ein Anschlussarbeitsplatz vermittelt werden. In Bezug auf den aktuellen Fachkräftebedarf sind Arbeitskräfte mit abgeschlossener Ausbildung gerade im handwerklichen Bereich sehr gefragt.“, erläutert Walter Holoch, Leiter der Agentur für Arbeit Speyer.

„Der Arbeitsmarkt im Bezirk Speyer zeigt sich nach wie vor aufnahmefähig. Die Abgänge aus der Arbeitslosigkeit sind weiterhin höher als die Zugänge.“

Im Juni sind 213 neue freie Arbeitsstellen bei den Vermittlern der Arbeitsagentur gemeldet worden. Damit sind derzeit 929 offene Stellen im Bestand. Text: Agentur für Arbeit Ludwigshafen , Presse

30.06.2016


Berufsinformationszentrum in Ludwigshafen erstrahlt in neuem Glanz

Ludwigshafen- Das Berufsinformationszentrum (BiZ) der Agentur für Arbeit in Ludwigshafen (Berliner Str. 23a) wurde umfassend modernisiert und räumlich verlegt. Inzwischen wurde auch ein weiterer Bauabschnitt in der Arbeitsagentur beendet. Der Haupteingang ist wieder für Besucherinnen und Besucher geöffnet und eine neue Infotheke begrüßt die Kundschaft.

„Die weitest gehende Fertigstellung des Eingangsbereiches möchte ich als Anlass nehmen, unser Berufsinformationszentrum offiziell zu eröffnen. Es ist schon beeindruckend, was aus einem ehemaligen Aktenraum und Eingangsbereich geschaffen wurde“, berichtet die Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Ludwigshafen, Beatrix Schnitzius.  

„Das wichtigste ist jedoch die Neukonzeption. Neben den modernen Medien ist eine Aufteilung in Themeninseln entstanden. Hierdurch werden die umfangreichen Informationen klar strukturiert. Besonders hervorheben möchte ich den Bereich, der für Erwachsene neu und interessant ist. In der Themeninsel „Arbeit und Beruf“ finden sie alles zu den Themen Stellensuche, Alternativen, Weiterbildung oder Umschulung. Ich würde mich freuen, wenn hier das Interesse genauso groß wird wie bei der Themeninsel „Ausbildung und Studium“, die von Jugendlichen rege genutzt wird.“

Die Themeninsel „Bewerbung“ bietet - neben schriftlichen Informationen rund um das Thema Bewerbung - mit dem Bewerbungs-PC die „technische Ausstattung für jedermann“. Moderne PCs mit Multifunktionsdruckern unterstützen dabei, gute Bewerbungsunterlagen zu erstellen.

An der Themeninsel „Ausland“ finden Interessierte ausführliche und vor allem landesspezifische Informationen über die Besonderheiten bei Ausbildung, Studium und Arbeit im Ausland.

Das BiZ bietet Besucherinnen und Besucher vielfältige Informationen zum Arbeits- und Ausbildungsmarkt in der Region und weit darüber hinaus. Allein oder mit Hilfe der BiZ-Beschäftigten können sie zum Beispiel auch alles über Berufe und ihre Anforderungen herausfinden und erfahren. Den Kunden stehen umfangreiche moderne Medien zur Verfügung. Die Nutzung der Einrichtung steht jedem offen und ist kostenlos.

Öffnungszeiten:

Montag und Dienstag:                       8.00 – 16.00 Uhr

Mittwoch und Freitag:                        8.00 – 12.00 Uhr

Donnerstag:                                     8.00 – 12.00 Uhr und 13.30 – 18.00 Uhr

Text: Agentur für Arbeit Ludwigshafen, Presse

23.06.2016


Arbeitsmarkt in Speyer saisonal belebt - Quote sinkt auf 4,4 %

Der Arbeitsmarkt im Bezirk der Agentur für Arbeit Speyer - Stand: Mai 2016

Ludwigshafen- Die Anzahl der in Speyer gemeldeten Arbeitslosen ist im Mai um 153 auf 2.467 Personen zurückgegangen. Die daraus resultierende Arbeitslosenquote – berechnet auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen – lag demnach bei 4,4 Prozent.

Im Mai meldeten sich 571 Personen neu oder erneut arbeitslos. Parallel dazu konnten aber auch 724 Männer und Frauen ihre Arbeitslosigkeit wieder beenden, 209 durch Aufnahme einer Erwerbstätigkeit.

„Im Mai kam es erfreulicherweise erneut aufgrund von Wiedereinstellungen und saisonalen Einstellung nochmals  zu einer  Belebung des Arbeitsmarktes“ erläutert Walter Holoch, Geschäftsstellenleiter der Agentur für Arbeit Speyer.

„Den Auszubildenden, die demnächst ihre Prüfung abschließen und noch keinen Anschlussarbeitsverhältnis haben, kann ich nur empfehlen, sich rechtzeitig bei uns zu melden und unser Dienstleistungsangebot in Anspruch zu nehmen.

Lücken im Lebenslauf sind nicht nur mit finanziellen Einbußen verbunden, sondern können sich auch negativ auf zukünftige Bewerbungen auswirken“, wirbt Holoch.

Die Anfragen von Arbeitgebern nach geeigneten Fachkräften waren im Mai gestiegen. Der Agentur für Arbeit wurden 312 neue Arbeitsstellen gemeldet, 64 mehr als im April. Insgesamt waren 959 Stellen gemeldet.

Agentur für Arbeit Ludwigshafen, Presse 

31.05.2016


Wiedereinstellungen sorgen im April für Belebung am Arbeitsmarkt

Der Arbeitsmarkt im Bezirk der Agentur für Arbeit Speyer Stand: April 2016

Ludwigshafen- In den vergangenen vier Wochen ist die Arbeitslosigkeit in Speyer um 63 Personen auf 2.620 Arbeitslose gesunken. Vor Jahresfrist waren 69 Männer und Frauen mehr gemeldet.

Die Arbeitslosenquote – berechnet auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen – sank um 0,1 Prozent auf 4,7 Prozent.

Es haben sich im April 581 Männer und Frauen neu oder erneut arbeitslos gemeldet.

Im April konnten aber auch 644 Personen ihre Arbeitslosigkeit wieder beenden.

„Wie bereits im März von mir vermutet, so wurden Anfang April erneut viele Wiedereinstellungen realisiert, die wiederrum zu einem Rückgang der Arbeitslosigkeit führten.              

Allerdings hat das bisher eher durchwachsene Aprilwetter gerade im Hotel- und Gaststättenbereich noch nicht zu einer deutlichen Belebung am Arbeitsmarkt geführt. Hier hoffe ich auf einen wärmeren Mai und damit einer Belebung des Arbeitsmarktes mit weiteren Einstellungen“, erläutert Walter Holoch, Geschäftsstellenleiter der Agentur für Arbeit Speyer.

Die Nachfrage der Arbeitgeber nach Personal ging im April zurück. Im Arbeitgeber-Service wurden 248 neue Stellen gemeldet, 113 weniger als im März. Insgesamt befinden sich 911 Stellen im Bestand.

„Es werden überwiegend Fachkräfte gesucht. Deshalb bieten wir vielen Arbeitnehmern   Weiterbildungen an. Bei Arbeitgebern werben wir nachhaltig dafür, auch schwächeren Kandidaten eine Chance zu geben oder motivierte Anlernkräfte im eigenen Unternehmen so zu qualifizieren, dass sie verantwortungsvolle Aufgaben übernehmen könnten. So tragen wir Schritt für Schritt dazu bei, dass Stelle und Arbeitnehmer zusammenpassen“, kommentiert Holoch.  Agentur für Arbeit; Presse 

28.04.2016


Arbeitslosenquote bleibt gleich - Fachkräfte gesucht

Der Arbeitsmarkt im Bezirk der Agentur für Arbeit Speyer - Stand: März 2016

Ludwigshafen- Für den Geschäftsstellenbezirk Speyer ist die Zahl der arbeitslosen Männer und Frauen im vergangenen Monat auf insgesamt 2.683 gestiegen. So waren im Vergleich zum Vormonat Februar 22 mehr aber gegenüber dem Vorjahresmonat 42 Personen weniger arbeitslos gemeldet.

„Wie bereits im Februar wahrzunehmen war, so hat der milde Winter in diesem Jahr den Arbeitsmarkt kaum beeinflusst. Der Frühjahrsaufschwung ist bisher nicht so deutlich eingetreten wie erwartet. Aber gerade in den saisonabhängigen Berufen wie z.B. im Garten- und Landschaftsbau und im Bereich Hotel und Gaststätten wurden bereits wieder Bewerber eingestellt. Ich rechne damit, dass viele Wiedereinstellungen Anfang April realisiert werden“, erläutert Walter Holoch, Geschäftsstellenleiter der Agentur für Arbeit Speyer.

Die Arbeitslosenquote – berechnet auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen – blieb bei 4,8 Prozent.

Für 537 Personen war die Arbeitslosigkeit im März beendet. Zugleich haben sich 561 Männer und Frauen neu oder erneut arbeitslos gemeldet. Das waren 104 Personen weniger als im Vormonat.

Die Nachfrage der Arbeitgeber nach Fachkräften ist im März gestiegen. Sie meldeten 361 neue Arbeitsplätze. Derzeit sind insgesamt 964 Arbeitsstellen in der Speyerer Arbeitsagentur registriert.

„Aktuell geht die Rekrutierung von Auszubildenden für das Jahr 2016 in die Endphase. Die Ausbildung im eigenen Unternehmen lohnt sich und bietet viele Vorteile. Arbeitgeber gewinnen durch die betriebliche Ausbildung geeigneten Nachwuchs, können gezielt die Kenntnisse vermitteln, die für das Unternehmen wichtig sind und sichern sich so die Fachkräfte von morgen. Der Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit unterstützt die Betriebe gern mit seinen Kenntnissen zum Arbeits- und Ausbildungsmarkt und seinen Möglichkeiten bei der Nachwuchsgewinnung. Hierfür ist es wichtig, dass der Arbeitgeber-Service über den Nachwuchsbedarf der Betriebe frühzeitig Informationen bekommt“, wirbt Holoch um Ausbildung.

Agentur für Arbeit Ludwigshafen, Presse

31.03.2016


Arbeitslosigkeit unverändert - positive Tendenz beim Stellenzugang

Der Arbeitsmarkt im Bezirk der Agentur für Arbeit Speyer im Februar 2016

Ludwigshafen- Im  Bezirk der Agentur für Arbeit Speyer blieb die Arbeitslosigkeit unverändert. Die Gesamtzahl beläuft sich somit weiterhin auf 2.661 Personen, 92 weniger als im letzten Jahr.

Beim Jobcenter, im Rechtskreis des Sozialgesetzbuches II, waren 1.716 Arbeitslose registriert. Im Rechtskreis des Sozialgesetzbuches III, also bei der Agentur für Arbeit, waren im Februar 945 Personen gemeldet.

Die Arbeitslosenquote – bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen – blieb konstant bei 4,8 Prozent.

In den vergangenen vier Wochen haben sich 665 Personen neu oder erneut arbeitslos gemeldet, 47 weniger als im Januar. Zugleich konnten 660 bisher arbeitslose Menschen ihre Arbeitslosigkeit beenden. Im Januar waren es nur 524 Personen.

„Der Winter hat in diesem Jahr den Arbeitsmarkt im Prinzip überhaupt nicht beeinflusst“ erläutert Walter Holoch, Geschäftsstellenleiter der Agentur für Arbeit Speyer.

„Erfreulicherweise konnten wir bereits im Februar viele Wiedereinstellungen registrieren. Es ist damit zu rechnen, dass sich  weitere  Wiedereinstellungen im Laufe des März realisieren lassen“.

Die Vermittlungsfachkräfte des Arbeitgeberservice haben erfreulicherweise eine positive Tendenz beim Stellenzugang zu verzeichnen. Mit 325 neu gemeldeten Stellen, einem Zuwachs von 144, kann sich der Stellenmarkt in Speyer in einem Februar sehr gut behaupten. Aktuell stehen den arbeitsuchenden Menschen 859 offene Arbeitsstellen im Agenturbezirk Speyer zur Verfügung.

Für Absprachen mit Arbeitgebern zu den Modalitäten der Bewerberauswahl im Stellenbesetzungsverfahren durch die Agentur für Arbeit und Fördermöglichkeiten stehen die Fachkräfte des Arbeitgeberservice gerne zur Verfügung.

Agentur für Arbeit Ludwigshafen, Presse 

01.03.2016


Arbeitslosenquote im Januar auf 4,8% gestiegen

Arbeitsmarktbericht für den Monat Januar 2016 für den Agenturbezirk Speyer

Speyer- Im Bezirk der Agentur für Arbeit Speyer stieg die Arbeitslosigkeit im Januar um absolut 190 Männer und Frauen, sodass insgesamt 2.661 arbeitslos gemeldete Personen von beiden Rechtskreisen gemeinsam betreut werden. Verglichen mit dem Vorjahresmonat sind es 127 Menschen weniger.

Die daraus resultierende Arbeitslosenquote – auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen – ist dementsprechend von 4,5 auf 4,8 Prozent angestiegen.

In den vergangenen vier Wochen haben sich 712 Personen neu oder erneut arbeitslos gemeldet, 168 mehr als im Dezember und 33 mehr als im vergangenen Jahr. Zugleich konnten 524 bisher arbeitslose Menschen Ihre Arbeitslosigkeit beenden, das sind 40 weniger als letzten Monat. Im Januar haben 153 Männer und Frauen eine neue Anstellung gefunden, fast genauso viel wie im Dezember. Gleichzeitig haben sich jedoch 367 Personen arbeitslos gemeldet, die vorher in einem Beschäftigungsverhältnis standen und nun ihre Arbeit verloren haben. Das waren 174 Personen mehr als im Vormonat, u.a. deshalb lässt sich auch der deutliche Anstieg in der Arbeitslosenquote erklären.

Walter Holoch, Geschäftsstellenleiter der Agentur für Arbeit Speyer erläutert: „Eine Steigerung der Arbeitslosenquote ist für diese Jahreszeit nicht ungewöhnlich und lässt sich auch durch die witterungsbedingen und saisonalen Einflüsse erklären“. Allerdings sei zu erwähnen, dass der saisonale Effekt in diesem Winter im Vergleich zu den Vorjahren nicht so deutlich ausgefallen sei.

„Daneben endete in einigen Berufen die Ausbildungszeit. Erfahrungsgemäß werden sich daher jüngere Bewerber unter 25 Jahren wieder verstärkter arbeitslos melden. Ein leichter Anstieg ist bereits zu verzeichnen. Unser Ziel ist es, mit gezielten Angeboten den Übergang in ein Arbeitsverhältnis zeitnah zu ermöglichen“, so Holoch weiter.

In den letzten vier Wochen wurden 181 Stellen gemeldet. Aktuell stehen im Stellenbestand 796 freie Stellen zur Besetzung an.

Für Absprachen mit Arbeitgebern zu den Modalitäten der Bewerberauswahl im Stellenbesetzungsverfahren durch die Agentur für Arbeit und Fördermöglichkeiten stehen die Fachkräfte des Arbeitgeberservice zur Verfügung.

Agentur für Arbeit Ludwigshafen, Presse 

02.02.2016


Arbeitslosenquote zum Jahresende gleichgeblieben

Der Arbeitsmarkt im Bezirk der Agentur für Arbeit Speyer

Ludwigshafen- Die Zahl der Arbeitslosen ist im Dezember leicht gesunken. Im Bezirk der Agentur für Arbeit Speyer waren zum Jahresende 2.471 Arbeitslose gemeldet. Das bedeutet konkret 25 arbeitslose Menschen weniger als im Vormonat und 95 weniger als noch vor einem Jahr.

Im vergangenen Monat haben sich 544 Personen neu oder erneut arbeitslos gemeldet, während 564 Männer und Frauen ihre Arbeitslosigkeit beendet haben.

Somit ist die Arbeitslosenquote zum Jahresende mit 4,5 Prozent gleichgeblieben.

Im Jahresdurchschnitt 2015 waren 2.616 Menschen arbeitslos gemeldet. Im Jahr 2014 waren es 2.713 Personen, 97 weniger als in diesem Jahr.

„Für das Jahr 2015 kann man erfreulicherweise von einem leichten Rückgang der Arbeitslosigkeit gegenüber dem Vorjahr sprechen. Denn im Schnitt waren 93 Menschen weniger arbeitslos gemeldet. Diese Entwicklung bezieht sich überwiegend auf den SGB III-Bereich.

Nach wie vor sind die Unterschiede zwischen den beiden Rechtskreisen deutlich erkennbar. Im Rechtskreis der Agentur für Arbeit (SGB III) werden im Jahresdurchschnitt 861 und beim Jobcenter (SGB II) 1.755 arbeitslose Personen gezählt.

2016 werden wir unseren Fokus unter anderem auf folgende Personengruppen legen: Jugendliche, Langzeitarbeitslose, schwerbehinderte Menschen und Asylbewerber.

Um dem drohenden Mangel an qualifizierten Arbeitskräften zu begegnen, ist es für alle Arbeitsmarktpartner wichtig, die Kompetenzen dieser Personengruppen gezielt einzusetzen und weiter zu entwickeln. Daher wird Weiterbildung auch im nächsten Jahr ein wichtiges Thema für uns sein“, resümiert Holoch weiter.

„Für das Jahr 2016 ist es unser Ziel, die Arbeitslosenquote, trotz der Zugänge von Menschen, die aus ihren Heimatland flüchten mussten, stabil zu halten“.

Innerhalb der letzten vier Wochen haben Arbeitgeber 230 neue Arbeitsstellen bei der Arbeitsagentur gemeldet, sodass aktuell 878 Arbeitsstellen im Geschäftsstellenbezirk zur Verfügung stehen. Seit dem 01.01.2015 wurden insgesamt 3.138 Arbeitsstellen vom Arbeitgeberservice betreut. Die Arbeitgeber meldeten im abgelaufenen Jahr 869 Stellen mehr als 2014.

05.01.2016


Arbeitslosenquote nur leicht auf 4,5% gestiegen

Der Arbeitsmarkt im Bezirk der Agentur für Arbeit Speyer - Stand: November 2015

Ludwigshafen- Im November ist die Arbeitslosigkeit im Bezirk der Agentur für Arbeit Speyer leicht gestiegen. Derzeit werden 2.496 Arbeitslose gezählt, ein Anstieg von 41 Personen gegenüber dem Vormonat. Die Arbeitslosenquote – berechnet auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen – liegt somit bei 4,5 Prozent.

Im November haben 602 Männer und Frauen ihre Arbeitslosigkeit beendet können, während sich gleichzeitig 644 Personen neu oder erneut arbeitslos gemeldet haben.

„Aufgrund eines milden Novembers ist ein stärkerer Anstieg der Arbeitslosigkeit ausgeblieben. Allerdings sind die Abgänge aus der Arbeitslosigkeit im November geringer gewesen als in den typischen Einstellungsmonaten Oktober und September.

Spannend werden wieder die nächsten Wochen, wie stark die witterungsbedingten Einflüsse die Arbeitslosigkeit beeinflussen werden“, kommentiert Walter Holoch, Leiter der Geschäftsstelle Speyer die aktuellen Arbeitsmarktzahlen.

„Außerdem bleibt abzuwarten, ob das anstehende Weihnachtsgeschäft zu einer leichte Belebung im Handel- und Gastronomiebereich führt. Dieser eher schon traditionelle Effekt ist in den letzten beiden Jahren fast ausgeblieben“, so Holoch weiter.

Die Unternehmer der Region haben im November 324 neue Arbeitsplätze bei der Agentur für Arbeit in Speyer gemeldet, sodass derzeit insgesamt für alle Arbeitsuchenden im Geschäftsstellenbezirk 914 offene Arbeitsstellen zur Verfügung stehen.

„Die Arbeitsvermittler des Arbeitgeberservice und ich freuen uns darüber, dass Arbeitgeber unsere Dienstleistungsangebote immer öfter in Anspruch nehmen. So können wir einen deutlichen Stellenzugang und –bestand zu 2014 verzeichnen.

Um den Unternehmen auch im Hinblick auf den demografischen Wandel und den Fachkräftebedarf Unterstützung anzubieten, bieten wir beispielsweise zur Beschäftigung älterer Arbeitnehmer, von Berufsrückkehrerinnen oder über Ausbildung Beratungen an“, so Holoch. Agentur für Arbeit, Presse

01.12.2015


Bauarbeiten in der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter ab Mitte November 2015

Berufsinformationszentrum wird modernisiert

Ludwigshafen- Bundesweit werden die Berufsinformationszentren (BiZ) neu konzipiert, um dem veränderten Mediennutzungsverhalten und der veränderten Besucherstruktur Rechnung zu tragen. „Neben Schülerinnen und Schülern kommen immer mehr Erwachsene mit Fragen zur Weiterbildungs- und Karriereplanung ins BiZ. Auch für sie wird das Dienstleistungsangebot erweitert“, erläutert Beatrix Schnitzius, Leiterin der Agentur für Arbeit Ludwigshafen. „Mit verbesserten Angeboten und zeitgemäßen Design wollen wir mit dem neuen BiZ unseren Service in Sachen berufliche Information weiter ausbauen.“

Im Zuge dieser Modernisierung wird die Lage des BiZ innerhalb des Erdgeschosses verlegt.

Außerdem werden im gesamten Gebäude in der Berliner Str. 23a in Ludwigshafen, in dem die Agentur für Arbeit Ludwigshafen und Teile des Jobcenters Vorderpfalz-Ludwigshafen ihren Sitz haben, Renovierungsarbeiten stattfinden.  Diese sind notwendig, um der Kundschaft und den Beschäftigten besseren Schutz im Brandfalle zu bieten.

Die Bauarbeiten beginnen Mitte November 2015 und sollen bis Ende 2017 abgeschlossen sein.

Im Zuge der Umbauarbeiten wird ab 16. November der Haupteingang der Agentur für Arbeit geschlossen. Der Zugang zum Gebäude ist dann nur noch über den bisherigen BiZ-Eingang möglich.

Wegen der Brandschutztechnik sind alle Büros und Etagen betroffen. Die Beschäftigten werden zeitweise in andere Büros ausweichen. Während der Baumaßnahmen wird der Dienstbetrieb so wenig wie möglich beeinträchtigt werden. Für die Kundschaft wird die Erreichbarkeit der für sie zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sichergestellt. Sie werden gebeten, auf die Ausschilderung im Dienstgebäude zu achten.

Berufsinformationszentrum geschlossen

Das Berufsinformationszentrum (BiZ) der Agentur für Arbeit Ludwigshafen in der Berliner Str. 23a ist am Montag, den 16. November wegen einer internen Veranstaltung ab 12 Uhr geschlossen.

Das Servicecenter ist telefonisch unter der kostenlosen Servicenummer 0800 - 4555500 zwischen 8 und 18 Uhr zu erreichen.

Agentur für Arbeit Ludwigshafen, Presse

06.11.2015


Der Ausbildungsmarkt in der Pfalz

Agenturen für Arbeit und Kammern werben für duale Ausbildung als Chance für Jugendliche und Betriebe

Ludwigshafen- In den Monaten August und September haben zahlreiche Jugendliche ihre Berufsausbildung begonnen. Die drei Agenturen für Arbeit in der Pfalz bilanzieren wie in den vergangenen Jahren gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer für die Pfalz und der Handwerkskammer der Pfalz den Ausbildungsmarkt und blicken dabei sowohl auf die Entwicklung bei den jugendlichen Bewerbern als auch auf die von den Ausbildungsbetrieben gemeldeten Ausbildungsstellen in der Zeit von Oktober 2014 bis September 2015.

Die Trends der letzten Jahre am Ausbildungsmarkt setzen sich weiter fort: Auf der einen Seite können interessierte und gut qualifizierte Bewerber häufig zwischen mehreren Ausbildungsstellen auswählen. Dabei verknappen die demografische Entwicklung und der steigende Akademisierungstrend die Menge der Ausbildungsbewerber. Auf der anderen Seite wird es aufgrund der weiter ansteigenden Anforderungen in den Berufen für leistungsschwächere Jugendliche schwieriger am Ausbildungsmarkt Fuß zu fassen. Die Unternehmen zeigen weiterhin eine hohe Ausbildungsbereitschaft. Sie halten häufig an bestimmten Anforderungskriterien fest, sind jedoch zunehmend bereit, schwächeren Jugendlichen eine Chance zu geben. Dennoch finden sie nicht immer die passenden Auszubildenden und Ausbildungsstellen bleiben somit unbesetzt.

Gemeldete Ausbildungsstellen bei den Agenturen für Arbeit in der Pfalz

Insgesamt wurden den pfälzischen Agenturen für Arbeit im Ausbildungsjahr 2014/2015 8.312 Berufsausbildungsstellen zur Besetzung gemeldet. Das waren 148 bzw. 1,7 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

Die Palette der Berufsbilder ist so vielfältig wie die Wirtschaftsstruktur der Region. Diese gestaltet sich in den einzelnen Agenturbezirken durchaus unterschiedlich. Der Branchenmix und die Mischung von Groß- bzw. mittelständigen und Kleinbetrieben wirken sich für die gesamte Pfalz positiv auf das Angebot an Ausbildungsmöglichkeiten aus.

Zum Ende des Berichtsjahres blieben 628 Ausbildungsstellen unbesetzt, 24 mehr als 2014. Allein in der Lebensmittelherstellung und in der Speisenzubereitung waren dies 115 Stellen, im Handel 102 und im Gastgewerbe 97.

„Es bleibt schwierig, das betriebliche Angebot und die Nachfrage der Jugendlichen zusammenzuführen“, erläutert Hans-Joachim Omlor, Leiter der Agentur für Arbeit  Kaiserslautern-Pirmasens. „Abhängig vom Berufsbild stellen die Arbeitgeber hohe Ansprüche an die schulischen Leistungen, nicht zuletzt wegen hoher theoretischer Anforderungen in den Berufsschulen und um Ausbildungsabbrüche zu vermeiden“.

Omlor lobt das Engagement der Ausbildungsbetriebe: „Die Zahl der zur Verfügung gestellten Ausbildungsstellen ist in den letzten Jahren nahezu konstant geblieben. Die Auswahlkriterien der Arbeitgeber sind branchenabhängig: so zählt im Hotel- und Gaststättenbereich oft eher der persönliche Eindruck und die Motivation, seltener die Noten. In Ausbildungsberufen mit hohem theoretischen Anteil konzentrieren sich Unternehmen weiterhin auf gute schulische Leistungen und bestimmte Schulabschlüsse.“

Gemeldete Bewerber bei den Agenturen für Arbeit in der Pfalz

Die Zahl der Bewerber in der Berufsberatung der Agenturen für Arbeit Kaiserslautern-Pirmasens, Landau und Ludwigshafen ist im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. Insgesamt 9.942 Jugendliche, 421 oder 4,1 Prozent weniger als im letzten Berichtsjahr, nutzten die Beratungsangebote. In der Folge haben sie eine duale Ausbildung, ein Studium oder eine andere Alternative wie zum Beispiel ein freiwilliges soziales Jahr begonnen oder haben sich für den Besuch einer weiterführenden Schule entschieden. 210 Jugendliche waren zum Stichtag am 30. September 2015 weiterhin auf der Suche nach einer Ausbildungsstelle bzw. nach einer Alternative hierzu, 128 weniger als im Vorjahr.

Die Wahl des individuellen Ausbildungsweges wird für die Jugendlichen immer komplexer. „Dies merken wir in unseren Beratungsgesprächen mit den Jugendlichen und deren Eltern. Die Vielzahl schulischer Möglichkeiten, neue und sich stetig wandelnde Berufsbilder sowie das wachsende Angebot an dualen Studiengängen machen die Auswahl unübersichtlich und erschweren die Berufswahlentscheidung.“ , bilanziert Rayk Scharnbeck, Teamleiter der Berufsberatung der Agentur für Arbeit Landau. „Der Trend zur schulischen Höherqualifizierung ist weiterhin ungebrochen. Infolge dessen stellen wir fest, dass insbesondere gute Realschüler, die bisher häufig eine Ausbildungsstelle aufgenommen haben, auf dem Ausbildungsmarkt fehlen.

Die Schere zwischen aktiven, motivierten Bewerbern mit guten schulischen Leistungen und entsprechend guter Chancen am Ausbildungsmarkt und den schwächeren Jugendlichen wird zunehmend größer. Insbesondere für junge Menschen mit Vermittlungseinschränkungen wie beispielsweise schulischen Defiziten, mangelnden sozialen Kompetenzen, psychischen Problemen, Verhaltensauffälligkeiten sowie Erkrankungen halten wir daher ein umfassendes Unterstützungsangebot vor.“

Förderangebote der Agenturen für Arbeit

„Die Berufsberatung fördert sowohl die Jugendlichen als auch die Ausbildungsbetriebe mit verschiedenen Instrumenten. Sie bereitet junge Bewerberinnen und Bewerber auf die betriebliche Ausbildung vor, organisiert und finanziert Ausbildungen in außerbetrieblichen Einrichtungen und unterstützt mit Förderunterricht, falls eine Ausbildung wegen schlechter Noten zu scheitern droht“, erklärt Beatrix Schnitzius, Chefin der Agentur für Arbeit Ludwigshafen.

In diesem Jahr wurde eine neue Form der Unterstützung – die Assistierte Ausbildung – ins Leben gerufen. Ziel ist es, Jugendliche und Betriebe bereits vor Beginn der Ausbildung und dann während der gesamten Ausbildungszeit zu begleiten.

Eine Herausforderung für die Zukunft wird die Integration junger Menschen, die heute als Flüchtlinge und Asylsuchende nach Deutschland kommen. Sobald ausreichende sprachliche Kenntnisse vorhanden sind, stehen diesen Jugendlichen die betrieblichen Ausbildungswege in Deutschland offen. „Aktuell sprechen noch wenige Einzelfälle bei unserer Berufsberatung vor. Bei den Beratungsgesprächen stehen die Berufsorientierung sowie die Sprachkenntnisse im Vordergrund“, so Schnitzius.

Bilanz der Handwerkskammer der Pfalz (HWK)

Im pfälzischen Handwerk wurden bis zum 30. September 2015 insgesamt 2.464 neu eingetragene Lehrverhältnisse registriert. Dies bedeutet eine Zunahme gegenüber dem Vorjahr (2.277) um 8,21 Prozent.

Auf den Bezirk der Agentur für Arbeit Kaiserslautern-Pirmasens entfallen 951 Lehrverträge (87 bzw. 10,07 Prozent mehr im Vergleich zum Vorjahr), auf den Agenturbezirk Landau 827 (68 bzw. 8,96 Prozent mehr gegenüber dem Vorjahr) und auf den Agenturbezirk Ludwigshafen 686 (dies sind 32 bzw. 4,89 Prozent Zunahme gegenüber dem Vorjahr).

Aufgrund der rückläufigen Schulabgängerzahlen und der gestiegenen Studierneigung wird sich die Zahl der an einer Ausbildung interessierten in den nächsten Jahren weiterhin verringern. Zudem werden sich Passungsprobleme auf dem Ausbildungsmarkt zunehmend bemerkbar machen. Viele unbesetzte Ausbildungsstellen und erfolglose Bewerber und Bewerberinnen zeigen, dass Angebot und Nachfrage nicht ausreichend zueinanderfinden. Die Handwerkskammer der Pfalz geht davon aus, dass die Situation am Ausbildungsmarkt somit angespannt bleibt.

Ralf Hellrich, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer der Pfalz: „Nichtsdestotrotz wird die Handwerkskammer weiterhin Anstrengungen unternehmen, um Bewerber und Betriebe erfolgreich zusammen zu bringen.“

Die Zahl der Menschen, die nach Deutschland fliehen und politisches Asyl beantragten steigt. „Mit dem Projekt „Flüchtlingsnetzwerker“ beraten wir in Kooperation mit den Agenturen für Arbeit und dem rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministerium Flüchtlinge und Asylsuchende und unterstützen sie bei der Suche nach einem geeigneten Praktika- oder Ausbildungsplatz“.

Bilanz der Industrie- und Handelskammer für die Pfalz (IHK)

Bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) für die Pfalz wurden bis zum 30. September 2015 insgesamt 5.048 neu eingetragene Lehrverhältnisse registriert. Dies bedeutet gegenüber dem Vorjahr eine Abnahme um 4,3 Prozent.

Im Agenturbezirk Kaiserslautern-Pirmasens wurden 1.618 (-5 Prozent) Ausbildungsverträge registriert. Im Bezirk Ludwigshafen 2.040 Verträge (-4 Prozent) und im Bereich Landau 1.390 Verträge (-3,9 Prozent).

Bis zum 30. September 2015 waren 628 Ausbildungsstellen bei den Agenturen für Arbeit in der Pfalz unbesetzt. Diesen stehen 210 unversorgte Bewerber gegenüber. Von diesen unbesetzten Stellen sind 296 der IHK Pfalz zuzurechnen. Bereits das siebte Jahr in Folge blieben mehr Ausbildungsplätze unbesetzt als Bewerber auf dem Markt noch suchen. Allerdings war die Zahl der offengebliebenen Ausbildungsplätze noch nie so hoch.

Die IHK-Mitgliedsunternehmen gaben an (Umfrage im Sommer 2015), nur rund 70 Prozent ihrer angebotenen Ausbildungsplätze auch besetzen zu können, dies aufgrund fehlender Bewerbungen oder mangels geeigneter Bewerber. Die Betriebe reagieren auf die rückläufigen Bewerberzahlen, indem sie vermehrt Betriebspraktika anbieten, sich neue Bewerbergruppen erschließen (z. B. Studienaussteiger) und das Ausbildungsmarketing verbessern. Viele Unternehmen suchen intensiv den Kontakt zu Schulen und zeigen auf, welche Karriereoptionen mit einer Lehre möglich sind. Dabei beklagen viele Firmen, dass Azubis durch mangelnde Berufsorientierung schlecht informiert sind und oftmals zu früh die Ausbildung abbrechen.

Entwicklung am Ausbildungsmarkt in den einzelnen Agenturbezirken

Agentur für Arbeit Kaiserslautern-Pirmasens

Seit Oktober 2014 haben sich 4.088 junge Menschen bei der Agentur für Arbeit Kaiserslautern-Pirmasens gemeldet, um Unterstützung bei der Suche nach einer Lehrstelle zu erhalten. Das waren 164 oder 3,9 Prozent weniger als im Vorjahr.

Ende September 2015 hatten noch 121 Jugendliche keinen Ausbildungsvertrag oder ein anderes Angebot. Sie gelten als unversorgt. Im letzten Jahr waren es 188 unversorgte junge Menschen.

Dem Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit Kaiserslautern-Pirmasens  waren von Oktober 2014 bis September 2015 insgesamt 3.116 Ausbildungsplätze gemeldet worden. Die Zahl lag somit auf Vorjahresniveau. 249 Ausbildungsstellen blieben bis zum 30. September 2015 unbesetzt.

Agentur für Arbeit Landau

Seit Oktober 2014 haben sich 3.100 junge Menschen bei der Agentur für Arbeit Landau gemeldet, um Unterstützung bei der Suche nach einer Lehrstelle zu erhalten. Das waren 330 oder 9,6 Prozent weniger als im Vorjahr.

Ende September 2015 hatten noch 33 Jugendliche keinen Ausbildungsvertrag oder ein anderes Angebot. Sie gelten als unversorgt. Im letzten Jahr waren es 78 unversorgte junge Menschen.

Dem Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit Landau  waren von Oktober 2014 bis September 2015 insgesamt 2.686 Ausbildungsplätze gemeldet worden, 56 oder 2,1 Prozent mehr als im Vorjahr. 229 Ausbildungsstellen blieben bis zum 30. September 2015 unbesetzt.

Agentur für Arbeit Ludwigshafen

Seit Oktober 2014 haben sich 2.754 junge Menschen bei der Agentur für Arbeit Ludwigshafen gemeldet, um Unterstützung bei der Suche nach einer Lehrstelle zu erhalten. Das waren 73 oder 2,7 Prozent mehr als im Vorjahr.

Ende September 2015 hatten noch 56 Jugendliche keinen Ausbildungsvertrag oder ein anderes Angebot. Sie gelten als unversorgt. Im letzten Jahr waren es 72 unversorgte junge Menschen.

Dem Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit Ludwigshafen  waren von Oktober 2014 bis September 2015 insgesamt 2.510 Ausbildungsplätze gemeldet worden, dies waren 200 oder 7,4 Prozent weniger als im Vorjahr. 150 Ausbildungsstellen blieben bis zum 30. September 2015 unbesetzt. Agentur für Arbeit Ludwigshafen, Presse

04.11.2015


Arbeitslosenquote auf 4,4% gesunken

Der Arbeitsmarkt im Bezirk der Agentur für Arbeit Speyer im Oktober 2015

Ludwigshafen- Wie auch im Vormonat ist die Anzahl der arbeitslos gemeldeten Personen wiederholt gesunken. Aktuell sind im Bezirk der Agentur für Arbeit Speyer 2.455 Personen arbeitslos gemeldet, 84 weniger als im September und 162 weniger als im Oktober 2014. Beim Jobcenter, im Rechtskreis des Sozialgesetzbuches II, waren 1.674 Arbeitslose registriert. Im Rechtskreis des Sozialgesetzbuches III, also bei der Agentur für Arbeit, waren es im Oktober 781 Personen.

Die Arbeitslosenquote – berechnet auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen – ist von 4,6 auf 4,4 Prozent gesunken.

In den vergangenen vier Wochen haben 683 Männer und Frauen ihre Arbeitslosigkeit beendet. Gleichzeitig haben sich im Oktober 605 Personen neu oder erneut arbeitslos gemeldet.

„Auf den ersten Blick fällt die Veränderung auf dem Arbeitsmarkt mit 84 Personen weniger gering aus im Vergleich zu den Vormonaten. Dennoch zeigen die statistischen Erhebungen über die Zu- und Abgänge aus und in die Arbeitslosigkeit, dass sich der Arbeitsmarkt nicht statisch verhält. Darüber hinaus bleibt abzuwarten, welchen Einfluss in den nächsten Wochen das Wetter auf die Arbeitsmarktentwicklung haben wird. Bisher haben witterungsbedingte bzw. saisonale Einflüsse kaum Auswirkungen gezeigt“.  kommentiert Walter Holoch, Leiter der Geschäftsstelle Speyer.

Dem Arbeitgeberservice der Agentur wurden im Oktober 254 neue Stellenangebote gemeldet. Somit waren zuletzt insgesamt 943 offene Arbeitsstellen bei der Agentur für Arbeit registriert.

„Ein Großteil dieser Stellen sind unter www.arbeitsagentur.de abrufbar. Neben den Stellenangeboten können auch weitere interessante Informationen u.a. zu Bewerbungstraining, Berufswahl, Existenzgründung etc. abgerufen werden. Außerdem steht dem Nutzer unsere Lernbörse mit zahlreichen Modulen zur Verfügung. Sollte kein privater Internetzugang vorhanden sein, können wir in unseren Räumen jedem Interessierten unsere Internetarbeitsplätze kostenlos anbieten“, wirbt Holoch für die Nutzung des Online-Angebots. Agentur für Arbeit Ludwigshafen, Presse 

29.10.2015


Zahl der Arbeitslosen deutlich zurückgegangen

Der Arbeitsmarkt im Bezirk der Agentur für Arbeit Speyer im September 2015

Ludwigshafen- Im September ist die Zahl der Arbeitslosen im Gegensatz zum Vormonat deutlich um 214 zurückgegangen. Somit waren im Bezirk der Agentur für Arbeit Speyer 2.539 Männer und Frauen arbeitslos registriert. Im Vergleich zum Vorjahr sind es 219 Arbeitslose weniger.

Jeden Monat gelingt es einer beachtlichen Zahl von Menschen, die ihre Arbeitslosigkeit durch die Aufnahme einer Arbeit oder Ausbildung zu beenden. In den letzten vier Wochen haben sich 817 aus der Arbeitslosigkeit abgemeldet, 255 mehr als im August. Im gleichen Zeitraum sind 608 Personen neu oder erneut arbeitslos geworden, 102 weniger als im letzten Monat.

Seit Jahresbeginn gab es insgesamt 5.493 Arbeitslosmeldungen, das ist ein Minus von 123 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Die Arbeitslosenquote – berechnet auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen – ist von 5,0 Prozent auf 4,6 Prozent gesunken.

„Erfreulich ist, dass vor allem junge Menschen unter 25 Jahren wieder in den Arbeitsmarkt integriert werden konnten“, kommentiert Walter Holoch, Leiter der Geschäftsstelle Speyer.

 „Bei aller Freude über die Integrationserfolge der Jugendlichen, dürfen wir nicht die Personen über 50 Jahre vergessen. Derzeit liegt der Anteil der gemeldeten Arbeitslosen zwischen 50 bis unter 65 bei 34,9 Prozent. Diese Personengruppe punktet vor allem mit ihrem Wissen und der Erfahrung, mit der sie jedes Unternehmen bereichern“, so Holoch

Der Agentur für Arbeit Speyer sind im September 398 Arbeitsstellen von Betrieben gemeldet worden, die neu besetzt werden sollen. Insgesamt stehen 859 Stellen zur Verfügung.

„Nach einem starken Stellenzugang im August wurde nun auch im September deutlich mehr Stellen gemeldet als in den Vormonaten. Der überwiegende Teil der Stellen wurde aus dem Bereich der Zeitarbeit gemeldet.“

Agentur für Arbeit Ludwigshafen, Presse 

30.09.2015


Jetzt aber los: Chance nutzen - Endspurt am pfälzischen Ausbildungsmarkt

Ludwigshafen- In den vergangenen Wochen starteten viele junge Menschen mit ihrer Ausbildung. Einige sind noch auf der Suche. Auch zum jetzigen Zeitpunkt bestehen noch gute Chancen für Ausbildungssuchende und Betriebe, kurzfristig den passenden Ausbildungsbetrieb oder Auszubildenden zu finden. Darin sind sich die pfälzischen Agenturen für Arbeit gemeinsam mit der Handwerkskammer der Pfalz und der Industrie- und Handelskammer für die Pfalz als Partner in der Allianz für Aus- und Weiterbildung einig.

Im Endspurt am Ausbildungsmarkt stehen noch zahlreiche Lehrstellen in Betrieben und in schulischen Ausbildungseinrichtungen zur Verfügung, die von den pfälzischen Agenturen für Arbeit und den Jobcentern angeboten werden können. Darunter sind auch Ausbildungsstellen in Berufen, die den meisten weniger bekannt sind, die jedoch gute Berufsperspektiven eröffnen. Auch ein Blick auf den Ausbildungsbereich in der JOBBÖRSE der BA unter www.arbeitsagentur.de hilft weiter.

Die pfälzischen Agenturen für Arbeit empfehlen allen jungen Menschen, die noch auf Ausbildungssuche sind, keine Zeit mehr zu verlieren. Wer noch Fragen zum Bewerbungsverfahren oder zu Alternativen zum Traumberuf hat, sollte sich umgehend an die Berufsberatung in den Agenturen für Arbeit oder den Jobcentern wenden. Dort bekommen sie gute Beratung, die erforderliche Unterstützung und Informationen zu offenen Ausbildungsstellen. Die beiden Kammern geben ebenfalls gerne Auskünfte über freie Ausbildungsstellen beispielsweise über die jeweiligen Lehrstellenbörsen.

Insbesondere im Handel, im Nahrungsmittelgewerbe, im Hotel- und Gaststättengewerbe, aber auch im Handwerk und in weiteren attraktiven Berufsfeldern werden noch Nachwuchskräfte gesucht.

In der Pfalz bestehen beispielsweise aktuell noch gute Chancen auf Ausbildungen in folgenden (Alternativ-)Berufen:

Fachverkäufer/in-Lebensmittelhandwerk - Fleischerei und Bäckerei, Koch/Köchin, Feinwerkmechaniker/in, Friseur/in, Berufskraftfahrer/in, Winzer/in, Metallbauer/in - Konstruktionstechnik, Maler/in,             Anlagenmechaniker/in - Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, Fachkraft - Kurier-, Express- und Postdienstleistungen, (Zahn-)Medizinische Fachangestellte/r, Fahrzeuglackierer/in, Lackdesigner/in, Gebäudereiniger/in, Land- und Baumaschinenmechatroniker/in, Automatenfachleute - Automatendienstleistung, Gerüstbauer/in.

Die Handwerkskammer der Pfalz und die Industrie- und Handelskammer für die Pfalz verdeutlichen, dass sich auch für Betriebe noch gute Möglichkeiten bieten. Sie betonen vor dem Hintergrund des Fachkräftebedarfes die Bedeutung von Ausbildung, um in Zukunft den eigenen Personalbedarf zu decken. Die Partner der Allianz für Aus- und Weiterbildung rufen die Unternehmen daher auf, freie Ausbildungsstellen bei den Agenturen für Arbeit, Jobcentern und/oder den Kammern zu melden. Nicht immer sind die Schulnoten bei Bewerbungen das allein ausschlaggebende Kriterium für die Ausbildungsfähigkeit und das Engagement, sondern der Leistungswille und die Leistungsbereitschaft spielen eine große Rolle. Sie rufen die Unternehmen auf, Jugendliche zu unterstützen. Bei Anlaufschwierigkeiten in der Ausbildung kann die Bundesagentur für Arbeit zudem mit ausbildungsbegleitenden Hilfen und dem neuen Instrument der assistierten Ausbildung begleitende Unterstützung für den Betrieb und den Azubis anbieten, um die Ausbildung zum erfolgreichen Abschluss zu führen.

Die Partner der Allianz für Aus- und Weiterbildung werden mit einer gemeinsamen Aktion die Chancen der Jugendlichen verstärken, eine Ausbildungsstelle noch in diesem Jahr zu finden. Daher prüfen die Kammern und Agenturen gemeinsam, welche freien Ausbildungsstellen individuell zu den in den Agenturen gemeldeten jungen Menschen passen und senden ihnen unaufgefordert jeweils Angebote mit einem Anschreiben zu. Sie appellieren an die Jugendlichen, diese Chance zu nutzen.

Text: Agentur für Arbeit Ludwigshafen, Presse  

23.09.2015


Einstellungssache! Jobs für Eltern

Ludwigshafen- Am 03. September 2015 fand zum dritten Mal die Veranstaltung des Jobcenters Vorderpfalz-Ludwigshafen zum bundesweiten Aktionstag „Einstellungssache – Jobs für Eltern“ statt. Um Beruf und familiäre Verpflichtungen in Einklang zu bringen, benötigen Eltern oftmals individuelle Lösungen und Ideen.

Den arbeitssuchenden Kundinnen und Kunden, die aufgrund der Erziehung von Kindern nach flexiblen Beschäftigungsmöglichkeiten suchen, standen vielfältige Hilfs- und Informationsangebote sowie individuelle Beratungen zur Verfügung.

Die spezialisierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Jobcenters informierten in Vorträgen über die allgemeine Situation auf dem Arbeitsmarkt und speziell über Branchen mit guten Beschäftigungsmöglichkeiten. Es wurden zahlreiche aktuelle Jobangebote präsentiert. Auch hatten die Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, ihre Bewerbungsunterlagen überprüfen und korrigieren zu lassen. Die Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt des Jobcenters Vorderpfalz-Ludwigshafen, Frau Fellhauer, informierte in ihrem Vortrag zum beruflichen (Wieder-)Einstieg sowie zum Thema „Vereinbarkeit von Beruf und Familie“. Für die Kinder wurde seitens des Jobcenters eine Mal- und Spielecke eingerichtet.

Wer Interesse an einer Qualifizierung hatte, konnte sich zudem über Weiterbildungs- und Umschulungsangebote informieren. Der Erwerb eines Berufsabschlusses oder einer Weiterbildung verbessert die Chancen einer Beschäftigung auf dem Arbeitsmarkt erheblich und schützt vor Arbeitslosigkeit.

Zu den Möglichkeiten einer Förderung berät das Jobcenter auch unabhängig vom Aktionstag gerne. Interessierte können sich hierzu an die Beratungs- und Vermittlungsfachkräfte des Jobcenters wenden und persönliche Gesprächstermine vereinbaren.

Insgesamt besuchten ca. 100 interessierte Kundinnen und Kunden den Aktionstag.

Das Jobcenter Vorderpfalz-Ludwigshafen war mit dem Verlauf der Veranstaltung sehr zufrieden. Text: Agentur für Arbeit Ludwigshafen, Presse

04.09.2015


Arbeitslosenquote im Bezirk Speyer auf 5% gestiegen

Der Arbeitsmarkt im Bezirk der Agentur für Arbeit Speyer - Stand: August 2015

Ludwigshafen- Die Arbeitslosigkeit ist im August gegenüber dem Vormonat gestiegen. So waren im Bezirk der Arbeitsagentur Speyer im vergangenen Monat 2.753 Männer und Frauen arbeitslos gemeldet, 138 mehr als noch im Juli. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Arbeitslosen um 114 gesunken.

Im vergangenen Monat haben sich 710 Personen neu oder erneut arbeitslos gemeldet, während 562 Männer und Frauen ihre Arbeitslosigkeit beendet haben.

Somit ist die Arbeitslosenquote – berechnet auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen – um 0,3 Prozentpunkte auf 5,0 Prozent gestiegen. Die Arbeitslosenquote im Rechtskreis SGB III (bei Arbeitsagentur gemeldet) liegt bei 1,7 Prozent. Hier waren 916 Personen arbeitslos gemeldet. Im  Zuständigkeitsbereich des Jobcenters waren 1.837 Männer und Frauen arbeitslos. Die Quote liegt bei 3,3 Prozent. 

„Derzeit richtet sich unser besonderes Augenmerk gezielt auf den Personenkreis der jugendlichen Arbeitslosen unter 25 Jahre. In erster Linie haben sich die ehemaligen Auszubildenden verstärkt in den letzten beiden Monaten arbeitslos gemeldet. Unser Anliegen ist es nun, gemeinsam mit diesen „neuen“ Fachkräften einen schnellen Weg aus der Arbeitslosigkeit zu finden. Es wäre schon sehr schade, wenn das Erlernte nicht genutzt wird und vielleicht auch wieder verkümmert“, erläutert Walter Holoch, Leiter der Agentur für Arbeit Speyer.

Im August waren 739 freie Arbeitsplätze bei der Agentur für Arbeit registriert. In den vergangenen vier Wochen wurden trotz der Sommerferien sehr viele Stellen neu aufgenommen.

So haben Arbeitgeber 327 neue Stellenangebote bei den Vermittlern der Arbeitsagentur gemeldet. „Diese Möglichkeiten für Einstellungen gilt es nun zu nutzen und in den kommenden Wochen möglichst viele bei der Agentur gemeldete Bewerber (insbesondere die Jugendlichen) auf die offenen Stellen zu integrieren.“ Agentur für Arbeit, Presse

01.09.2015


Neues Förderinstrument Assistierte Ausbildung

Modell der kooperativen Ausbildung eröffnet Ausbildungsbetrieben und jungen Menschen neue Perspektiven der Zusammenarbeit

Ludwigshafen- Obwohl immer mehr Ausbildungsstellen unbesetzt bleiben, haben einige junge Menschen, in deren Leben bisher nicht alles rund lief, nach wie vor Probleme beim Übergang in den Ausbildungsmarkt. Dies soll sich jetzt ändern.

Die Arbeitsagentur in Ludwigshafen bietet benachteiligten jungen Menschen und deren Ausbildungsbetrieben mit dem Modell der „Assistierten Ausbildung“ eine intensive und kontinuierliche Unterstützung über die gesamte Ausbildungsdauer an. Zwischen vier und neun Stunden in der Woche erhalten die Auszubildende Hilfen zum Abbau von Sprach- und Bildungsdefiziten, zur Förderung fachtheoretischer Fertigkeiten sowie auf die persönliche Situation zugeschnittene individuelle Unterstützung und Begleitung. Diese kann von der Förderung der IT- und Medienkompetenz über eine intensive Elternarbeit bis hin zur Kooperation mit Netzwerkpartnern reichen.

Betrieben wird bei der Verwaltung, Organisation und Durchführung der Ausbildung geholfen. Regelmäßige Gespräche mit allen Beteiligten im Ausbildungsbetrieb haben das Ziel, frühzeitig mögliche Schwierigkeiten zu erkennen und Lösungen zu finden. Ausbildungsabbrüche sollen auf diese Weise verhindert werden. Die Kosten der Assistierten Ausbildung tragen die Arbeitsagentur oder das Jobcenter. Die Rechte und Pflichten aus dem Ausbildungsverhältnis bleiben unberührt.

Das Konzept der Assistierten Ausbildung greift Erfahrungen aus unterschiedlichen Förderungen und Erprobungen in der Praxis auf. Auf den Weg gebracht haben es die Partner der „Allianz für Aus- und Weiterbildung 2015 - 2018“, darunter die Bundesregierung, Wirtschaft und Gewerkschaften.

„Zeugnisse spiegeln nur einen Teil der Kompetenzen von Jugendlichen wider. Oft lohnt sich der zweite Blick. Jugendliche brauchen eine Chance, um ihr Können unter Beweis zu stellen. Mit der assistierten Ausbildung haben wir eine weitere Möglichkeit jungen Menschen auf ihrem Weg ins Berufsleben und Betriebe bei der Fachkräftesicherung zu unterstützen“, sagt Annemarie Bernitzke, Teamleiterin Berufsberatung in der Ludwigshafener Arbeitsagentur. Allerdings benötigten benachteiligte Jugendliche eine maßgeschneiderter Unterstützung und eine Begleitung bis zum Berufsabschluss, um Abbrüche zu vermeiden. „Wir lassen die Betriebe, bei dieser Aufgabe nicht allein und freuen uns, wenn das Angebot rege genutzt wird.“

Eine Reihe von Jugendlichen hat sich für das Angebot der Assistierten Ausbildung bereits entschieden. Sie starten am 01.September 2015. Es können noch weitere Jugendliche teilnehmen. Ihnen steht die kostenfreie Servicenummer 0 800 4 5555 00 zur Terminvereinbarung für ein Gespräch mit ihrem Berufsberater oder ihrer Berufsberaterin zur Verfügung.

Unternehmen, die sich für eine „Assistierte Ausbildung“ in ihrem Betrieb interessieren, können sich an den Arbeitgeber-Service der Arbeitsagentur wenden.

Der Kontakt erfolgt über die kostenfreie Servicenummer: 0800 4 55 55 20

Agentur für Arbeit Ludwigshafen, Presse 

12.08.2015


Leichten Anstieg der Arbeitslosigkeit

Der Arbeitsmarkt im Bezirk der Agentur für Arbeit Speyer - Stand: Juli 2015

Ludwigshafen- Trotz einem leichten Anstieg der Arbeitslosigkeit im Bezirk der Agentur für Arbeit Speyer besteht kein Grund zur Sorge. Insgesamt waren 2.615 Männer und Frauen ohne Beschäftigung, 96 mehr als vor einem Monat, allerdings auch 126 weniger als noch vor einem Jahr.

Die Arbeitslosenquote – berechnet auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen –stieg von 4,6 auf 4,7 Prozent.

Der Arbeitsmarkt ist und bleibt weiterhin in Bewegung. Im Juli haben sich 610 Personen neu oder erneut arbeitslos gemeldet, 66 mehr als im Vormonat. Gleichzeitig konnten 514 Männer und Frauen ihre Arbeitslosigkeit beenden.

Der stellvertretende Geschäftsstellenleiter, Gerhard Werling, erläutert: „Die Zahl der jungen Arbeitslosen unter 25 ist im letzten Monat leicht gestiegen. Ursache ist, dass im Sommer viele Ausbildungen mit den Abschlussprüfungen enden und teilweise die Jugendlichen nicht von ihren Arbeitgebern übernommen werden. Unser Ziel ist es, gemeinsam mit den „neuen“ Fachkräften einen schnellen Weg aus der Arbeitslosigkeit zu finden.

Doch nicht nur den Ausbildungsabsolventen, sondern auch den Jugendlichen, die bisher noch keine Ausbildungsstelle haben, wird empfohlen, das Beratungsangebot der Arbeitsagentur zu nutzen.“

Arbeitgeber haben auch in der Sommerzeit Bedarf an Arbeitskräften. So sind bei den Arbeitsvermittlern 199 neue Stellen gemeldet worden, 16 weniger als im Juni. Insgesamt stellen Arbeitgeber 633 freie Arbeitsplätze zur Verfügung.

Agentur für Arbeit Ludwigshafen, Presse 

30.07.2015


Berufsinformationszentrum unterstützt auf dem gesamten Berufsweg

Ludwigshafen- Vielen ist bekannt, dass das Berufsinformationszentrum (BiZ) der Agentur für Arbeit vielfältige Angebote rund um Berufsorientierung und Berufswahl für Jugendliche bietet. Weniger geläufig sind die Angebote für Erwachsene. Denn das BiZ ist die Adresse für alle Bürgerinnen und Bürger, die sich zu Themen rund um Bildung, Beruf und Arbeitsmarkt informieren möchten.

Bei der Suche nach einer neuen Arbeitsstelle können die Besucherinnen und Besucher Fragen klären rund um das Thema Arbeit und Beruf, aber auch zu alternativen Berufsbildern und Beschäftigungsmöglichkeiten. Online-Stellenangebote können direkt in der JOBBÖRSE gesucht werden.

Frauen und Männer, die aufgrund einer familienbedingten Auszeit wieder in das Berufsleben einsteigen möchten, erfahren alles, was wichtig ist.

Darüber hinaus stehen Informationen zu Weiterbildungsangeboten zur Verfügung. Interessierte können sich in ihrem Berufsbild über neue Anforderungen, Wege ihrer Karriereplanung oder zu alternativen Beschäftigungsmöglichkeiten wie der selbständigen Tätigkeit informieren.

Für diese Recherchen können die vorhandenen Computer genutzt werden mit den unterschiedlichen Medien wie BERUFENET, KURSNET oder dem Berufsentwicklungsnavigator (BEN). Hierbei handelt es sich um eine Plattform, die die verschiedenen Angebote der Bundesagentur für Arbeit verknüpft und zu den Bedürfnissen der Besucherinnen und Besucher individuell zugeschnittene Auskünfte gibt.

Daneben bietet das BiZ Informations-Mappen, eine Bücherei, Auslandsecke.

Wer keine Möglichkeiten hat, zuhause am Computer Bewerbungen zu schreiben, kann die Bewerbungs-PCs im BiZ nutzen. Hier können sie geschrieben, Unterlagen eingescannt oder Bewerbungsfotos bearbeitet werden. 

Regelmäßig werden berufskundliche Veranstaltungen durchgeführt. Die Termine und Inhalte sind auf der Veranstaltungsdatenbank der Agentur für Arbeit Ludwigshafen zu finden. 

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beantworten jederzeit gerne Fragen und unterstützen bei der Informationssuche oder der Erstellung der Bewerbungen.

Das BiZ steht allen, unabhängig von einer Arbeitslosmeldung, kostenlos, ohne Voranmeldung im Rahmen der Öffnungszeiten zur Verfügung. Für Gruppen empfiehlt sich eine Anmeldung.

Öffnungszeiten des BiZ in Ludwigshafen:

Montag und Dienstag:                    8:00 - 16.00 Uhr

Donnerstag:                                  8:00 - 12.00 Uhr und 13.30 - 18:00 Uhr

Mittwoch und Freitag:                     8:00 – 12.00 Uhr

Internet:       www.arbeitsagentur.de

Agentur für Arbeit Ludwigshafen, Presse 

21.07.2015


Umorganisation in der Agentur für Arbeit

Walter Holoch, neuer Geschäftsstellenleiter der Agentur für Arbeit in Speyer Walter Holoch, neuer Geschäftsstellenleiter der Agentur für Arbeit in Speyer

Wechsel des Geschäftsstellenleiters in Speyer

Ludwigshafen- In der Agentur für Arbeit gibt es organisatorische Änderungen. Heute übernimmt Walter Holoch die Führung in der Geschäftsstelle Speyer. Er ist Nachfolger von Christian Kramer. Dieser war seit Oktober 2010 Geschäftsstellenleiter.

„In den letzten Jahren hat Herr Kramer beide Geschäftsstellen in Speyer und Frankenthal erfolgreich geleitet. Wir haben entschieden, nun wieder in beiden Dienststellen eine Führungskraft einzusetzen. Mit dieser Änderung möchten wir die Geschäftsstellen vor Ort stärken. Hierzu zählt auch, dass der Leiter der Geschäftsstelle Ansprechpartner für all unsere Kunden ist – Arbeitnehmer und Arbeitgeber“, erläutert die Leiterin der Arbeitsagentur Ludwigshafen, Beatrix Schnitzius. „Für Herrn Kramer hat sich in Ludwigshafen die Chance ergeben, zwei Projektteams zu übernehmen, wovon sich eins noch im Aufbau befindet. Hier kann er all seine Erfahrung und sein Talent einbringen.“

Walter Holoch startete seinen Werdegang bereits 1987 bei der Agentur für Arbeit mit der Ausbildung zum Fachangestellten für Arbeitsförderung.  1995 schloss er die Aufstiegsfortbildung für den gehobenen Dienst ab. Danach nahm er verschiedene Tätigkeiten in der Agentur für Arbeit Ludwigshafen und den Geschäftsstellen wahr.

Im Februar 2005 übernahm er die Leitung der damaligen Geschäftsstelle in Bad Dürkheim. Im Jahr 2007 wechselte als Teamleiter der Berufsberatung nach Ludwigshafen und war seit 2008 Teamleiter im Arbeitgeberservice. Sein Schwerpunkt in dieser Funktion lag bei der Betreuung der Arbeitgeber der Geschäftsstellen Speyer und Frankenthal.

„Durch meine bisherige Tätigkeit habe ich Speyer bereits gut kennen gelernt und freue mich nun, auf die neue Aufgabe und meinen Arbeitsort. Mir ist natürlich weiterhin ein enger Kontakt zu den Unternehmen wichtig und ich möchte mit ihnen weiterhin eine konstruktive und offene Zusammenarbeit pflegen. Mein Ziel ist zudem, die Kundenanliegen und Bedürfnisse zu erkennen und sie professionell zu unterstützen“, so Holoch.

Text und Foto: Agentur für Arbeit Ludwigshafen 

01.07.2015


Arbeitskräfte mit abgeschlossener Ausbildung im handwerklichen Bereich sehr gefragt

Arbeitsmarktbericht für den Monat Juni 2015 für Speyer

Ludwigshafen- Die Arbeitslosigkeit ist im Juni gegenüber dem Vormonat leicht gesunken. So waren im Bezirk der Arbeitsagentur Speyer im vergangenen Monat 2.519 Männer und Frauen arbeitslos gemeldet, 64 weniger als noch im Mai. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Zahl der Arbeitslosen um 139 Personen reduziert.

Während sich im Juni 544 Männer und Frauen neu oder erneut arbeitslos gemeldet haben, konnten 608 Personen ihre Arbeitslosigkeit beenden. Somit ist die Arbeitslosenquote – berechnet auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen – um 0,1 Prozentpunkte auf 4,6 Prozent gesunken. Die Arbeitslosenquote im Rechtskreis SGB III (bei Arbeitsagentur gemeldet) liegt bei 1,4 Prozent. Hier waren 786 Personen arbeitslos gemeldet. Im  Zuständigkeitsbereich des Jobcenters waren 1.733 Männer und Frauen arbeitslos. Die Quote liegt hier bei 3,1 Prozent. 

„Aktuell beenden sich viele Jugendliche ihrer Ausbildung mit den Abschlussprüfungen. Noch ist die Zahl der Arbeitslosmeldungen bei den Jugendlichen unter 25 Jahren rückläufig. In den nächsten Wochen ist es möglich, dass einige Arbeitslosmeldungen erfolgen werden, wenn keine Übernahme beim aktuellen Arbeitgeber erfolgt. In den meisten Fällen kann aber schnell ein Anschlussarbeitsplatz vermittelt werden. In Bezug auf den aktuellen Fachkräftebedarf sind Arbeitskräfte mit abgeschlossener Ausbildung gerade im handwerklichen Bereich sehr gefragt“, erläutert Christian Kramer, Leiter der Agentur für Arbeit Speyer.

„Der Arbeitsmarkt im Bezirk Speyer zeigt sich nach wie vor aufnahmefähig. Die Abgänge aus der Arbeitslosigkeit sind weiterhin höher als die Zugänge. Wie bereits im Vormonat, profitieren die Jugendlichen unter 25 Jahre am meisten von der positiven Arbeitsmarktlage. Aktuell liegt hier die Arbeitslosenquote im Rechtskreis der Agentur bei 0,9 Prozent. Vor einem Jahr lag sie noch bei 1,6 Prozent.

Im Juni sind 215 neue freie Arbeitsstellen bei den Vermittlern der Arbeitsagentur gemeldet worden. Damit sind derzeit 635 offene Stellen im Bestand. Agentur für Arbeit Ludwigshafen, Presse

30.06.2015


Arbeitslosenquote weiter gesunken

Arbeitsmarkt im Bezirk der Agentur für Arbeit Speyer im Mai 2015

Ludwigshafen- Die Anzahl der in Speyer gemeldeten Arbeitslosen ist im Mai um 106 auf 2.583 Personen zurückgegangen. Die daraus resultierende Arbeitslosenquote – berechnet auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen – lag demnach bei 4,7 Prozent.

Im Mai meldeten sich 520 Personen neu oder erneut arbeitslos. Parallel dazu konnten aber auch 613 Männer und Frauen ihre Arbeitslosigkeit wieder beenden, 155 durch Aufnahme einer Erwerbstätigkeit. „Besonders erfreulich ist es, dass die Zahl der gemeldeten Arbeitslosen im Vergleich zum Vorjahreswert noch einmal um 88 Personen zurückgegangen ist. Hier zeigt sich, dass sich die aktuelle positive Stimmung in der Wirtschaft auch auf den Arbeitsmarkt in Speyer auswirkt“, kommentiert Christian Kramer, Leiter der Agentur für Arbeit Speyer, die aktuelle Entwicklung.

„Das beste Mittel gegen die Arbeitslosigkeit ist, diese gar nicht erst eintreten zu lassen. Hier gilt es, die Zeit zwischen der Kündigung und dem Eintritt der Arbeitslosigkeit zu nutzen. In dieser Zeit bestehen die größten Chancen eine neue Arbeitsstelle zu finden. Außerdem werden nicht nur Lücken im beruflichen Werdegang, sondern auch nachteilige Auswirkungen auf den Lebensunterhalt vermieden. Je früher die Anmeldung bei der Agentur für Arbeit erfolgt, desto schneller kann man auf das umfangreiche Netzwerk und die Erfahrung der Behörde zurückgreifen. Gerade den Auszubildenden, die in diesem Jahr ihre Prüfung abschließen und noch keinen Anschlussarbeitsverhältnis haben kann ich nur empfehlen, sich rechtzeitig bei uns zu melden und unser Dienstleistungsangebot in Anspruch zu nehmen“, wirbt Kramer.

Die Anfragen von Arbeitgebern nach geeigneten Fachkräften waren im Mai gesunken. Der Agentur für Arbeit wurden 244 neue Arbeitsstellen gemeldet, 55 weniger als im April. Insgesamt waren 628 Stellen gemeldet.

Agentur für Arbeit Ludwigshafen, Presse 

02.06.2015


Arbeitslosenquote unter 5% gesunken

Der Arbeitsmarkt im Bezirk der Agentur für Arbeit Speyer Stand: April 2015

Ludwigshafen/Speyer- In den vergangenen vier Wochen ist die Arbeitslosigkeit in Speyer um 36 Personen auf 2.689 Arbeitslose gesunken. Vor Jahresfrist waren 8 Männer und Frauen mehr gemeldet.

Die Arbeitslosenquote – berechnet auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen – sank um 0,1 Prozent auf 4,9 Prozent.

In diesem Monat profitieren die Jugendlichen unter 25 Jahren am meisten. Gerade im Rechtskreis der Agentur für Arbeit ist die Arbeitslosenquote für diesen besonderen Personenkreis im Vergleich zum Vormonat noch einmal  um 0,5 Prozentpunkte auf insgesamt 1,2 Prozent gesunken. „Wir sind dem Ziel, jedem interessierten Jugendlichen ein passendes Angebot zu unterbreiten, ein ganz schönes Stück näher gekommen“, erklärt Christian Kramer – Geschäftsstellenleiter der Agentur in Speyer.

Es haben sich im April 599 Männer und Frauen neu oder erneut arbeitslos gemeldet. Im April konnten aber auch 631 Personen ihre Arbeitslosigkeit wieder beenden.

„Es werden Fachkräfte gesucht. Vielen Arbeitnehmern bieten wir Weiterbildungen an. Bei Arbeitgebern werben wir nachhaltig dafür, auch schwächeren Kandidaten eine Chance zu geben oder motivierte Anlernkräfte im eigenen Unternehmen so zu qualifizieren, dass sie verantwortungsvolle Aufgaben übernehmen könnten. So tragen wir Schritt für Schritt dazu bei, dass Stelle und Arbeitnehmer zusammenpassen“, kommentiert Kramer weiter.

Die Nachfrage der Arbeitgeber nach Personal blieb im April nahezu gleich. Im Arbeitgeber-Service wurden 299 neue Stellen gemeldet, 11 weniger als im März. Insgesamt befinden sich 666 Stellen im Bestand.

„Im Bezirk der Geschäftsstelle Speyer sind aktuell noch 313 Ausbildungsplätze zu besetzen. Demgegenüber stehen noch 278 Bewerber um eine Ausbildungsstelle. Die Fachkräfte unseres Arbeitgeberservice und der Berufsberatung stehen für Fragen hinsichtlich der Besetzung von Ausbildungsstellen zur Verfügung. Dabei werden wir falls erforderlich auch Unterstützung anbieten, wie z.B. die ausbildungsbegleitenden Hilfen mit Nachhilfe in Theorie und Praxis“, so Kramer.

Agentur für Arbeit Ludwigshafen, Presse 

30.04.2015


Erwerbslosenzahlen weiter gesunken

Der Arbeitsmarkt im Bezirk der Agentur für Arbeit Speyer Stand: März 2015

Speyer- Für den Geschäftsstellenbezirk Speyer ist die Zahl der arbeitslosen Männer und Frauen im vergangenen Monat auf insgesamt 2.725 gesunken. So waren im Vergleich zum Vormonat Februar 28 und gegenüber dem Vorjahresmonat 51 Personen weniger arbeitslos gemeldet.

„Der Frühling kommt langsam auf dem Arbeitsmarkt an. Gerade in den saisonabhängigen Berufen wie z.B. im Garten- und Landschaftsbau und im Bereich Hotel und Gaststätten beginnen die Unternehmen nun damit, (Wieder-)Einstellungen vorzunehmen“, erläutert Christian Kramer, Geschäftsstellenleiter der Agentur für Arbeit Speyer.

Die Arbeitslosenquote – berechnet auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen – blieb bei 5,0 Prozent.

Für 645 Personen war die Arbeitslosigkeit im März beendet. Zugleich haben sich 611 Männer und Frauen neu oder erneut arbeitslos gemeldet. Damit blieben beide Zahlen auf dem Niveau des Vormonats. 

Die Nachfrage der Arbeitgeber nach Fachkräften ist im März stark gestiegen. Sie meldeten im März 310 neue Arbeitsplätze. Derzeit sind insgesamt 616 Arbeitsstellen in der Speyerer Arbeitsagentur registriert.

„Aktuell geht die Rekrutierung von Auszubildenden für das Jahr 2015 in die Endphase. Die Ausbildung im eigenen Unternehmen lohnt sich und bietet viele Vorteile. Arbeitgeber gewinnen durch die betriebliche Ausbildung geeigneten Nachwuchs, können gezielt die Kenntnisse vermitteln, die für das Unternehmen wichtig sind und sichern sich so die Fachkräfte von morgen. Der Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit unterstützt die Betriebe gern mit seinen Kenntnissen zum Arbeits- und Ausbildungsmarkt und seinen Möglichkeiten bei der Nachwuchsgewinnung. Hierfür ist es wichtig, dass der Arbeitgeberservice über den Nachwuchsbedarf der Betriebe frühzeitig Informationen bekommt“, wirbt Kramer um Ausbildung. Agentur für Arbeit Ludwigshafen, Presse 

31.03.2015


Wechsel in der Geschäftsführung

Ludwigshafen- Jeanette Pandza hat zum 16. März die Stelle der Geschäftsführerin Operativ in der Agentur für Arbeit Ludwigshafen angetreten.

Die 42jährige Diplom-Verwaltungswirtin ist ledig und wohnhaft in Losheim am See. Ihre Laufbahn begann 1992 im gehobenen Verwaltungsdienst bei der Bundesagentur für Arbeit. Nachdem sie zunächst Sachbearbeiterin in der Leistungsabteilung war, wechselte sie in das damalige Landesarbeitsamt Sachsen-Anhalt-Thüringen. In der Zeit von August 2003 bis Ende 2007 nahm sie verschiedenen Tätigkeiten in der Zentrale in Nürnberg wahr.

Die Vorderpfalz ist für Pandza keine Unbekannte, denn sie war schon in der Zeit von Januar 2008 bis März 2009 in der Agentur für Arbeit Ludwigshafen als Bereichsleiterin tätig.

2009 wechselte sie dann zur jetzigen Agentur für Arbeit Kaiserlautern-Pirmasens und war dort seitdem Bereichsleiterin Operativ. 

„Ich freue mich darauf, neue Aufgaben und Facetten kennen zu lernen und Frau Schnitzius bei der Führung und Steuerung der Arbeitsagentur Ludwigshafen zu unterstützen“, so Pandza.

Sie tritt die Nachfolge des bisherigen Geschäftsführer Operativ, Ralf Michalak, an, der auf eigenen Wunsch in die Agentur für Arbeit Mainz wechselte und nun die Stelle „Leiter Personal“ inne hat. Text und Foto: Agentur für Arbeit

16.03.2015


Arbeitslosenquote im Februar auf 5,0 Prozent gesunken

Der Arbeitsmarkt im Bezirk der Agentur für Arbeit Speyer - Stand: Februar 2015

Ludwigshafen- Im  Bezirk der Agentur für Arbeit Speyer sank die Arbeitslosigkeit um 35 Männer und Frauen. Die Gesamtzahl beläuft sich somit auf 2.753 Personen, 58 weniger als im letzten Jahr.

Beim Jobcenter, im Rechtskreis des Sozialgesetzbuches II, waren 1.793 Arbeitslose registriert. Im Rechtskreis des Sozialgesetzbuches III, also bei der Agentur für Arbeit, waren im Februar 960 Personen gemeldet.

Die Arbeitslosenquote – bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen – sank um 0,1 auf 5,0 Prozent.

„Der Winter hat sich in diesem Jahr auch bezogen auf dem Arbeitsmarkt nicht so durchgesetzt, wie in manchen Jahren zuvor“, erläutert Christian Kramer, Geschäftsstellenleiter der Agentur für Arbeit Speyer. „Es ist damit zu rechnen, dass sich die meisten Wiedereinstellungen im Laufe des März realisieren lassen“.

In den vergangenen vier Wochen haben sich 612 Personen neu oder erneut arbeitslos gemeldet, 67 weniger als im Januar. Zugleich konnten 642 bisher arbeitslose Menschen ihre Arbeitslosigkeit beenden. Im Januar waren es nur 461 Personen. „Das beste Mittel gegen die Arbeitslosigkeit ist, diese gar nicht erst eintreten zu lassen. Daher gilt es, die Zeit zwischen der Kündigung und dem Eintritt der Arbeitslosigkeit zu nutzen. In dieser Zeit bestehen die größten Chancen eine neue Arbeitsstelle zu finden. Außerdem werden nicht nur Lücken im beruflichen Werdegang, sondern auch nachteilige Auswirkungen auf den Lebensunterhalt vermieden“, Kramer weiter.

Die Vermittlungsfachkräfte des Arbeitgeberservice haben erfreulicherweise eine positive Tendenz beim Stellenzugang zu verzeichnen. Mit 189 neu gemeldeten Stellen, einem Zuwachs von 40, kann sich der Stellenmarkt in Speyer in einem Februar sehr gut behaupten. Aktuell stehen den arbeitsuchenden Menschen 481 offene Arbeitsstellen im Agenturbezirk Speyer zur Verfügung.

Für Absprachen mit Arbeitgebern zu den Modalitäten der Bewerberauswahl im Stellenbesetzungsverfahren durch die Agentur für Arbeit und Fördermöglichkeiten stehen die Fachkräfte des Arbeitgeberservice gerne zur Verfügung. Agentur für Arbeit Ludwigshafen, Presse 

26.02.2015


Arbeitslosenquote jahreszeitenbedingt auf 5,1% gestiegen

Arbeitsmarktbericht für den Monat Januar 2015 für den Agenturbezirk Speyer

Speyer- Im Bezirk der Agentur für Arbeit Speyer stieg die Arbeitslosigkeit im Januar um absolut 222 Männer und Frauen, sodass insgesamt 2.788 arbeitslos gemeldete Personen von beiden Rechtskreisen gemeinsam betreut werden. Verglichen mit dem Vorjahresmonat sind es 16 Menschen weniger.

Die daraus resultierende Arbeitslosenquote – auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen – ist dementsprechend von 4,7 auf 5,1 Prozent angestiegen.

„Eine Steigerung der Arbeitslosenquote ist für diese Jahreszeit nicht ungewöhnlich und lässt sich auch durch die witterungsbedingen bzw. saisonalen Einflüssen erklären“, erläutert Christian Kramer, Geschäftsstellenleiter bei der Agentur für Arbeit Speyer. „Daneben endete in einigen Berufen die Ausbildungszeit. Erfahrungsgemäß  werden sich daher jüngere Bewerber unter 25 Jahren wieder verstärkter arbeitslos melden. Ein leichter Anstieg ist bereits zu verzeichnen. Unser Ziel ist es, mit gezielten Angeboten den Übergang in ein Arbeitsverhältnis zeitnah zu ermöglichen“, so Kramer weiter.

In den vergangenen vier Wochen haben sich 679 Personen neu oder erneut arbeitslos gemeldet, 116 mehr als im Dezember und 19 mehr als im vergangenen Jahr. Zugleich konnten 461 bisher arbeitslose Menschen Ihre Arbeitslosigkeit beenden, das sind 125 weniger als letzten Monat. Im Januar haben 129 Männer und Frauen eine neue Anstellung gefunden, genauso viel wie im Dezember. Gleichzeitig haben sich jedoch 335 Personen arbeitslos gemeldet, die vorher in einem Beschäftigungsverhältnis standen und nun ihre Arbeit verloren haben. Das waren 120 Personen mehr als im Vormonat, u.a. deshalb lässt sich auch der deutliche Anstieg in der Arbeitslosenquote erklären.

In den letzten vier Wochen wurden 149 Stellen gemeldet. Aktuell stehen im Stellenbestand 463 freie Stellen zur Besetzung an.

„Einen Zugriff auf regionale und überregionale Arbeits- und Ausbildungsstellen erhält man über unsere JOBBÖRSE unter www.arbeitsagentur.de oder über die Jobbörse APP. Nutzen Sie auch die Gelegenheit Ihr eigenes Bewerberprofil zu erfassen und zu pflegen, sowie die Möglichkeit sich online zu bewerben. Dafür stehen in den Räumen der Arbeitsagentur Internetarbeitsplätze kostenlos zur Verfügung“, wirbt Kramer für die Nutzung. Agentur für Arbeit Ludwigshafen, Presse 

29.01.2015


Zahl der Arbeitslosen im Dezember leicht gesunken

Der Arbeitsmarkt im Bezirk der Agentur für Arbeit Speyer - Stand: Dezember 2014

Ludwigshafen- Im Bezirk der Agentur für Arbeit Speyer waren zum Jahresende 2.566 Arbeitslose gemeldet. Das bedeutet konkret 19 arbeitslose Menschen weniger als im Vormonat und 78 weniger als noch vor einem Jahr. „Im Verlauf des Jahres 2014 hat sich der Arbeitsmarkt im Arbeitsagenturbezirk Speyer mal wieder sehr stabil gezeigt, was unter anderem auch an dem guten Branchenmix der Betriebe liegt“, erläutert Christian Kramer, Leiter der Geschäftsstelle Speyer.

Im vergangenen Monat haben sich 563 Personen neu oder erneut arbeitslos gemeldet, während 586 Männer und Frauen ihre Arbeitslosigkeit beendet haben.

Somit ist die Arbeitslosenquote zum Jahresende mit 4,7 Prozent gleichgeblieben.

Im Jahresdurchschnitt 2014 waren 2.713 Menschen arbeitslos gemeldet. Im Jahr 2013 waren es 2.704 Personen im Durchschnitt - 9 weniger als in diesem Jahr.

„Von einer tatsächlichen Veränderung der Arbeitslosigkeit gegenüber dem Vorjahr kann man angesichts der geringen Zahlen nicht wirklich sprechen, obwohl einige Arbeitsmarktanalysen einen leichten Rückgang der Beschäftigung für das Jahr 2014 vorausgesagt haben.

Die Personengruppe, die zwischen 50 und 65 Jahre alt sind, nimmt mit 36 Prozent wieder den größten Anteil an allen arbeitslos gemeldeten Menschen ein. Um dem drohenden Mangel an qualifizierten Arbeitskräften zu begegnen, ist es für alle Arbeitsmarktpartner wichtig, auch die Kompetenzen älterer Mitarbeiter gezielt einzusetzen und weiter zu entwickeln.

Nach wie vor sind die Unterschiede zwischen den beiden Rechtskreisen deutlich erkennbar. Im Rechtskreis der Agentur für Arbeit werden im Jahresdurchschnitt 954  und beim Jobcenter 1.759 arbeitslose Personen gezählt.“ resümiert Christian Kramer weiter.

„Für das Jahr 2015 ist es unser Ziel, die Arbeitslosenquote mindestens auf dem aktuellen Stand zu halten. Aus Sicht der Agentur für Arbeit werden wir weiter intensiv und mit besonderem Blick auf bestimmte Personengruppen daran arbeiten, Arbeitsgeber und Arbeitnehmer zusammenzubringen, wobei uns die Qualifizierung von Menschen ohne abgeschlossene Ausbildung ein besonderes Anliegen ist“, so Kramer weiter.

Innerhalb der letzten vier Wochen haben Arbeitgeber 159 neue Arbeitsstellen bei der Arbeitsagentur gemeldet, sodass aktuell 446 Arbeitsstellen im Geschäftsstellenbezirk zur Verfügung stehen. Seit dem 01.01.2014 wurden insgesamt 2.269 Arbeitsstellen vom Arbeitgeberservice betreut. Die Arbeitgeber meldeten im abgelaufenen Jahr 98 Stellen weniger als 2013.

Agentur für Arbeit Ludwigshafen, Presse 

07.01.2015


Arbeitslosigkeit im Bezirk der Agentur für Arbeit Speyer leicht gesunken

Der Arbeitsmarkt im Bezirk der Agentur für Arbeit Speyer - Stand: November 2014

Ludwigshafen- Im November ist die Arbeitslosigkeit im Bezirk der Agentur für Arbeit Speyer leicht gesunken. Derzeit werden 2.585 Arbeitslose gezählt, ein Rückgang von 32 Personen gegenüber dem Vormonat. Die Arbeitslosenquote – berechnet auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen – liegt somit bei 4,7 Prozent.

Bezogen auf die Arbeitslosigkeit geht die Schere zwischen den beiden Rechtskreisen, der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter etwas weiter auseinander. Während die  Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat im SGB III-Bereich (Agentur) weiter um 36  Personen gesunken ist, blieb sie im SGB II-Bereich (Jobcenter) nahezu (+vier Personen).

Im November haben 626 Männer und Frauen ihre Arbeitslosigkeit beendet können, während sich gleichzeitig 593 Personen neu oder erneut arbeitslos gemeldet haben.

„Spannend werden wieder die nächsten Wochen, wie stark die witterungsbedingten Einflüsse die Arbeitslosigkeit beeinflussen werden“, kommentiert Christian Kramer, Leiter der Geschäftsstelle Speyer die aktuellen Arbeitsmarktzahlen. „Außerdem bleibt abzuwarten, ob das anstehende Weihnachtsgeschäft zu einer leichte Belebung im Handel- und Gastronomiebereich führt. Dieser eher schon traditionelle Effekt ist im letzten Jahr eher ausgeblieben“, so Kramer weiter.

Die Unternehmer der Region haben im November 183 neue Arbeitsplätze bei der Agentur für Arbeit in Speyer gemeldet, sodass derzeit insgesamt für alle Arbeitsuchenden im Geschäftsstellenbezirk 486 offene Arbeitsstellen zur Verfügung stehen. „Die Arbeitsvermittler des Arbeitgeberservice und ich freuen uns darüber, dass Arbeitgeber unsere Dienstleistungsangebote immer öfter in Anspruch nehmen. Um den Unternehmen auch im Hinblick auf den demografischen Wandel und den Fachkräftebedarf Unterstützung anzubieten, bieten wir beispielsweise zur Beschäftigung älterer Arbeitnehmer, von Berufsrückkehrerinnen oder über Ausbildung Beratungen an“, so Kramer. Agentur für Arbeit Ludwigshafen, Presse 

27.11.2014


Arbeitslosenquote im Oktober 2014 in Speyer auf 4.8% gesunken

Der Arbeitsmarkt im Bezirk der Agentur für Arbeit Speyer

Ludwigshafen- Wie auch im Vormonat ist die Anzahl der arbeitslos gemeldeten Personen wiederholt gesunken. Aktuell sind im Bezirk der Agentur für Arbeit Speyer 2.617 Personen arbeitslos gemeldet, 141 weniger als im September aber 48 mehr als im Oktober 2013. Beim Jobcenter, im Rechtskreis des Sozialgesetzbuches II, waren 1.715 Arbeitslose registriert. Im Rechtskreis des Sozialgesetzbuches III, also bei der Agentur für Arbeit, waren es im Oktober 902 Personen.

Die Arbeitslosenquote – berechnet auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen – ist von 5,0 auf 4,8 Prozent gesunken.

In den vergangenen vier Wochen haben 780 Männer und Frauen ihre Arbeitslosigkeit beendet. Gleichzeitig haben sich im Oktober 628 Personen neu oder erneut arbeitslos gemeldet, 20 mehr als im Vormonat.

„Es bleibt abzuwarten, welchen Einfluss in den nächsten Wochen das Wetter auf die Arbeitsmarktentwicklung haben wird. Bisher haben witterungsbedingte bzw. saisonale Einflüsse nur vereinzelnd Auswirkungen gezeigt. Je nach Wetterlage könnte sich dieses aber auch schlagartig in den nächsten Wochen ändern“, kommentiert Christian Kramer, Leiter der Geschäftsstelle Speyer, die aktuelle Entwicklung.

Dem Arbeitgeberservice der Agentur wurden im Oktober 178 neue Stellenangebote gemeldet. Somit waren zuletzt insgesamt 457 offene Arbeitsstellen bei der Agentur für Arbeit registriert. „Ein Großteil dieser Stellen sind unter www.arbeitsagentur.de abrufbar. Neben den Stellenangeboten können auch weitere interessante Informationen u.a. zu Bewerbungstraining, Berufswahl, Existenzgründung etc. abgerufen werden. Außerdem steht dem Nutzer unsere Lernbörse mit zahlreichen Modulen zur Verfügung. Sollte kein privater Internetzugang vorhanden sein, können wir in unseren Räumen ab 10. November jedem Interessierten unsere neuen Internetarbeitsplätze kostenlos anbieten“, wirbt Kramer für die Nutzung des Online-Angebots.

Agentur für Arbeit Ludwigshafen, Presse 

30.10.2014


Agenturen für Arbeit und Kammern werben für duale Ausbildung als Chance für Jugendliche und Betriebe

In den Monaten August und September haben zahlreiche Jugendliche ihre Berufsausbildung begonnen

Ludwigshafen- Die drei Agenturen für Arbeit in der Pfalz bilanzieren wie in den vergangenen Jahren gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer für die Pfalz und der Handwerkskammer der Pfalz den Ausbildungsmarkt und blicken dabei sowohl auf die Entwicklung bei den jugendlichen Bewerbern als auch auf die von den Ausbildungsbetrieben gemeldeten Ausbildungsstellen in der Zeit von Oktober 2013 bis September 2014.

Die Bilanz der pfälzischen Arbeitsagenturen fällt dabei differenziert aus: Der Ausbildungsmarkt wandelt sich in Richtung „Bewerbermarkt“. Auf der einen Seite können interessierte und gut qualifizierte Bewerber häufig zwischen mehreren Ausbildungsstellen auswählen. Dabei verknappen die demografische Entwicklung und der steigende Akademisierungstrend die Menge der Ausbildungsbewerber. Auf der anderen Seite wird es aufgrund der weiter ansteigenden Anforderungen in den Berufen für leistungsschwächere Jugendliche immer schwieriger am Ausbildungsmarkt Fuß zu fassen. Gleichzeitig halten die Unternehmen trotz ihrer hohen Ausbildungsbereitschaft meist an bestimmten Anforderungskriterien fest,  finden nicht immer die passenden Auszubildenden und Ausbildungsstellen bleiben somit unbesetzt.

Gemeldete Bewerber bei den Agenturen für Arbeit in der Pfalz

Die Zahl der Bewerber in der Berufsberatung der Agenturen für Arbeit Kaiserslautern-Pirmasens, Landau und Ludwigshafen ist im Vergleich zum Vorjahr leicht zurückgegangen. Insgesamt 10.363 Jugendliche (133 oder 1,3 Prozent weniger als im letzten Berichtsjahr) nutzten die Beratungsangebote. In der Folge haben sie eine duale Ausbildung, ein Studium oder  eine andere Alternative wie z.B. ein freiwilliges soziales Jahr begonnen oder haben sich für den Besuch einer weiterführenden Schule entschieden.  338 Jugendliche waren zum Stichtag am 30. September 2014 weiterhin auf der Suche nach einer Ausbildungsstelle bzw. nach einer Alternative hierzu, 85 mehr als im Vorjahr.

Die Wahl des individuellen Ausbildungsweges wird für die Jugendlichen immer komplexer. Verschiedene schulische Möglichkeiten, neue und sich stetig wandelnde Berufsbilder sowie das wachsende Angebot an dualen Studiengängen machen die Auswahl unübersichtlich und erschweren die Berufswahlentscheidung.

Höhere Schulabschlüsse führen auch zu gestiegenen Erwartungen der Bewerber an den Beruf bzw. Betrieb, die nicht immer realisierbar sind. Die Berufswünsche orientieren sich inzwischen immer mehr am Image des Berufs, weniger an den Inhalten, Tätigkeiten und  Zukunftsperspektiven. Gute Berufschancen mit Berufsreifezeugnis wie zum Beispiel im Handwerk werden von Eltern und Schülern oft unterschätzt.

„Unsere Berufsberaterinnen und Berufsberater verzeichnen aus all diesen Gründen weiterhin einen hohen Beratungsbedarf bei den Jugendlichen und deren Eltern. Berufsorientierung und Vorbereitung der Jugendlichen auf den Berufseinstieg wird von Schulen, Betrieben und anderen Akteuren zunehmend mehr Bedeutung beigemessen. Wir arbeiten eng mit allen Beteiligten zusammen und wählen hier in den Regionen unterschiedliche Strategien“, bilanziert die Leiterin der Landauer Arbeitsagentur, Christine Groß-Herick. Als Beispiele hierfür nennt sie das BerufswahlSIEGEL in der Südpfalz, Kooperation mit den Arbeitskreisen SchuleWirtschaft und den Bündnissen Jugend und Beruf sowie die Einrichtung von Jugendberufsagenturen. 

„Die Beratungsfachkräfte der Berufsberatung sind eng in Kontakt mit den Jugendlichen, die noch auf der Suche sind. Gemeinsam mit den Kammern wollen wir diesen ausbildungswilligen Bewerbern ein passendes Angebot unterbreiten, um so allen jungen Menschen die Chance auf einen erfolgreichen Übergang von der Schule in den Beruf zu ermöglichen. Hierbei sollten Bewerber, die sich jetzt noch eine Ausbildungsstelle sichern wollen, sowohl regionale Mobilität als auch Flexibilität bezüglich des Ausbildungsberufes mitbringen“, erklärt Groß-Herick.

Gemeldete Ausbildungsstellen bei den Agenturen für Arbeit in der Pfalz

Insgesamt wurden den pfälzischen Arbeitsagenturen im Ausbildungsjahr 2013/2014 8.460 Berufsausbildungsstellen zur Besetzung gemeldet. Das waren 272 bzw. 3,3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Damit zeigen die Unternehmen weiterhin eine sehr hohe Ausbildungsbereitschaft. Dabei ist die Palette der Berufsbilder so vielfältig wie die Wirtschaftsstruktur der Region. Diese gestaltet sich in den einzelnen Agenturbezirken durchaus unterschiedlich. Der Branchenmix und die Mischung von Groß- bzw. mittelständigen und Kleinbetrieben wirken sich für die gesamte Pfalz positiv auf das Angebot an Ausbildungsmöglichkeiten aus.

Zum Ende des Berichtsjahres blieben 604 Ausbildungsstellen unbesetzt, 144 mehr als 2013. Allein in der Lebensmittelherstellung und in der Speisenzubereitung waren dies 94 Stellen, im Verkauf 90 und in der Hotellerie und Gastronomie 113.

„Es wird immer schwieriger, das betriebliche Angebot und die Nachfrage der Jugendlichen zusammenzuführen“, erläutert Hans-Joachim Omlor, Leiter der Agentur für Arbeit  Kaiserslautern-Pirmasens. „Abhängig vom Berufsbild stellen die Arbeitgeber hohe Anforderungen an die schulischen Leistungen, nicht zuletzt um Ausbildungsabbrüche zu vermeiden“.

Dennoch appelliert Omlor an die Ausbildungsbetriebe: „Jeder junge Mensch verfügt über Potentiale, die vielleicht auf den ersten Blick nicht sofort zu erkennen sind. Arbeitgeber müssen auch ein Stück weit zu Chancengebern werden. Hinsichtlich des immer größer werdenden Fachkräftebedarfes werden sie nicht weiter eine Bestenauslese betreiben können – hier lohnt sich ein „zweiter Blick“ auf den Fachkräftenachwuchs.“

„Bei Betrachtung der letzten Jahre zeigt sich, dass sowohl die Entwicklung auf Bewerber- wie auf Stellenseite in der Pfalz stabil geblieben ist“, resümiert Beatrix Schnitzius, Chefin der Agentur für Arbeit Ludwigshafen. „Mit Besorgnis beobachten wir jedoch die stetig ansteigende Zahl an unbesetzten Ausbildungsstellen sowie unversorgten Bewerbern. Es muss allen Beteiligten gelingen, dass sich die Jugendlichen frühzeitig mit dem Thema Berufswahl beschäftigten, ihre Chancen realistisch einschätzen und die Kompetenzen ihrer „Berufswahlhelfer“ wie Eltern, Lehrer und Berufsberater nutzen. Der Trend zum weitergehenden Schulbesuch ist nicht immer der richtige Weg, gerade wenn die Kompetenzen in anderen Bereichen liegen. Fachkräftesicherung gelingt hervorragend über Ausbildung, daher kann ich Unternehmen nur empfehlen, sich für Jugendliche attraktiv zu machen und diese durch Praktika etc. für den Betrieb zu gewinnen. Im Rahmen der Globalisierung ist eine weitere mögliche Strategie ist die Bewerbergewinnung im europäischen Ausland, die bereits einige Betriebe in der Region verfolgen. Die Agenturen für Arbeit halten für Jugendliche und Unternehmen eine Palette von Unterstützungsangebote bereit.“

Handwerkskammer der Pfalz (HWK)

Im pfälzischen Handwerk wurden bis zum 30. September 2014 insgesamt 2.138 neu eingetragene Lehrverhältnisse registriert. Das waren 283 oder 11,7 Prozent weniger als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres.

Auf den Bezirk der Agentur für Arbeit Kaiserslautern-Pirmasens entfallen 830 Lehrverträge (74 oder 8,2 weniger als im Vorjahr), auf den Bezirk der Agentur für Arbeit Landau 688 (129 oder 15,8 Prozent weniger als im Vorjahr) und auf den Bezirk der Agentur für Arbeit Ludwigshafen 620 (80 oder 11,4 Prozent weniger als im Vorjahr).

Die Handwerkskammer der Pfalz unternimmt immer größere Anstrengungen, um Bewerber und Betriebe erfolgreich zusammen zu bringen. Das zeigt das dafür mittlerweile eingesetzte Personal: Neben den klassischen Ausbildungsberatern gibt es vier Coachs für die betriebliche Ausbildung und eine Migrationsnetzwerkerin in Kooperation mit den Agenturen für Arbeit und dem rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministerium, zwei Matching-Spezialisten, zwei Betreuer für die Einstiegsqualifizierungen, einen Betreuer zur Vermeidung von Ausbildungs-abbrüchen und eine Mobilitätsberaterin.

„Wir setzen uns für alle Jugendlichen ganz unabhängig vom Schulabschluss ein. So unterstützen wir vom Hauptschulabsolventen bis zum Studienaussteiger“, erläutert Hauptgeschäftsführer Ralf Hellrich. „Es bieten sich viele Möglichkeiten in Berufen wie Anlagenmechaniker Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, Elektroniker, Metallbauer oder Maler und Lackierer. Ebenso sind Plätze in den Gesundheitsberufen, beispielsweise dem Augenoptiker, oder den Lebensmittelberufen im Angebot. Beklagenswert ist, dass zu viele Jugendliche nach wie vor vollzeitschulische Maßnahmen besuchen, obwohl sie sofort für eine duale Ausbildung geeignet wären.“

Industrie- und Handelskammer für die Pfalz

Im Bereich der Industrie- und Handelskammer für die Pfalz (IHK Pfalz) wurden bis zum 27. Oktober 2014 insgesamt 5.446 Ausbildungsverhältnisse neu eingetragen. Dies entspricht einer Gesamtsteigerung von zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahr, in dem zum gleichen Zeitpunkt 5.340 Ausbildungsverträge eingetragen waren.

Im Bezirk der Agentur für Arbeit Ludwigshafen wurden insgesamt 2.176 Ausbildungsverhältnisse registriert, 2,4 Prozent weniger als im Vorjahr (2.229). Im Bezirk der Agentur für Arbeit Landau wurde mit einer Steigerung von 1.476 auf 1.504 Verträge ein Zuwachs von 1,9 Prozent verzeichnet. Im Bereich der Agentur für Arbeit Kaiserslautern-Pirmasens wurde mit acht Prozent der höchste Zuwachs erreicht. Eingetragen wurden 1.766 Verträge. Im Vorjahr waren es zum gleichen Zeitpunkt 1.635.

Bereits im sechsten Jahr in Folge sind in der Pfalz mehr offene Stellen zu verzeichnen als unversorgte Bewerber auf dem Markt sind. Für die pfälzischen Betriebe ist es schwer, nicht nur ausbildungswillige und -fähige Jugendliche, sondern überhaupt Bewerber für ihre Ausbildungsstellen zu finden.

„Vor diesem Hintergrund sind wir über das Ergebnis von 5.446 neu eingetragenen Ausbildungsverhältnissen am Stichtag durchaus erfreut. Die Zahl könnte allerdings deutlich höher ausfallen, wären mehr Bewerber verfügbar“, so Michael Böffel, Leiter des Geschäftsbereichs Ausbildung der IHK Pfalz.

„Dramatisch ist die Situation bereits im Handel und der Gastronomie. Hier kommen auf einen unversorgten Bewerber 4,1 offene Stellen. Ähnlich sieht es im Bereich Logistik aus. Bei den Berufskraftfahrern kann jeder Bewerber unter 3,5 offenen Stellen auswählen.“

Zu erkennen ist, dass die Zahl derjenigen, die nach ihrem ersten Schulabschluss weitere allgemein bildende Schulen besuchen statt eine berufliche Ausbildung aufzunehmen, weiter steigt. Auch die Zahl der Erstsemester ist wiederum gestiegen, so dass bereits jetzt schon über 54 Prozent der Absolventen eines Jahrganges ein Studium aufnehmen. Diese Gruppe leistungsstarker Jugendlicher fehlt auf dem Fachkräftemarkt.

Die IHK Pfalz geht nach dem neuen Fachkräftemonitor für Rheinland-Pfalz davon aus, dass in der Pfalz bis zum Jahr 2030 63.000 beruflich qualifizierte Fachkräfte fehlen im Vergleich zu 3.000 akademisch gebildeten Menschen.

Entwicklung am Ausbildungsmarkt in den einzelnen Agenturbezirken

Agentur für Arbeit Kaiserslautern-Pirmasens

Seit Oktober 2013 haben sich 4.252 junge Menschen bei der Agentur für Arbeit Kaiserslautern-Pirmasens gemeldet, um Unterstützung bei der Suche nach einer Lehrstelle zu erhalten. Damit lag die Zahl der Bewerber auf dem Niveau des Vorjahres. 

Ende September 2014 hatten noch 188 Jugendliche keinen Ausbildungsvertrag oder ein anderes Angebot. Sie gelten als unversorgt. Im letzten Jahr waren es 139 unversorgte junge Menschen.

Dem Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit Kaiserslautern-Pirmasens  waren von Oktober 2013 bis September 2014 insgesamt 3.120 Ausbildungsplätze gemeldet worden, 85 oder 2,8 Prozent mehr als im Vorjahr. 80 Ausbildungsstellen blieben bis zum 30. September 2014 unbesetzt.

Agentur für Arbeit Landau

Seit Oktober 2013 haben sich 3.430 junge Menschen bei der Agentur für Arbeit Landau gemeldet, um Unterstützung bei der Suche nach einer Lehrstelle zu erhalten. Das waren 52 oder 1,5 Prozent mehr als im Vorjahr.

Ende September 2014 hatten noch 78 Jugendliche keinen Ausbildungsvertrag oder ein anderes Angebot. Sie gelten als unversorgt. Im letzten Jahr waren es 57 unversorgte junge Menschen.

Dem Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit Landau  waren von Oktober 2013 bis September 2014 insgesamt 2.630 Ausbildungsplätze gemeldet worden, 188 oder 7,7 Prozent mehr als im Vorjahr. 213 Ausbildungsstellen blieben bis zum 30. September 2014 unbesetzt.

Agentur für Arbeit Ludwigshafen

Seit Oktober 2013 haben sich 2.681 junge Menschen bei der Agentur für Arbeit Ludwigshafen gemeldet, um Unterstützung bei der Suche nach einer Lehrstelle zu erhalten. Das waren 186 oder 6,5 Prozent weniger als im Vorjahr.

Ende September 2014 hatten noch 72 Jugendliche keinen Ausbildungsvertrag oder ein anderes Angebot. Sie gelten als unversorgt. Im letzten Jahr waren es 57 unversorgte junge Menschen.

Dem Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit Ludwigshafen  waren von Oktober 2013 bis September 2014 insgesamt 2.710 Ausbildungsplätze gemeldet worden, dies entspricht dem Vorjahresniveau. 132 Ausbildungsstellen blieben bis zum 30. September 2014 unbesetzt.

Text und Foto: Agentur für Arbeit Ludwigshafen

30.10.2014


Zahl der Arbeitslosen deutlich zurückgegangen

Der Arbeitsmarkt im Bezirk der Agentur für Arbeit Speyer im September 2014

Ludwigshafen/Speyer- Im September ist die Zahl der Arbeitslosen im Gegensatz zum Vormonat deutlich um 109 zurückgegangen. Somit waren im Bezirk der Agentur für Arbeit Speyer 2.758 Männer und Frauen arbeitslos registriert. Im Vergleich zum Vorjahr ist allerdings ein Anstieg um 104 Arbeitslosen zu verzeichnen.

Jeden Monat gelingt es einer beachtlichen Zahl von Menschen, die ihre Arbeitslosigkeit durch die Aufnahme einer Arbeit oder Ausbildung zu beenden. In den letzten vier Wochen haben sich 716 aus der Arbeitslosigkeit abgemeldet, 142 mehr als im August. Im gleichen Zeitraum sind 608 Personen neu oder erneut arbeitslos geworden, 97 weniger als im letzten Monat.

Seit Jahresbeginn gab es insgesamt 5.616 Arbeitslosmeldungen, das ist ein Plus von 39 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Die Arbeitslosenquote – berechnet auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen – ist von 5,2 Prozent auf 5,0 Prozent gesunken.

„Erfreulich ist, dass vor allem junge Menschen unter 25 Jahren wieder in den Arbeitsmarkt integriert werden konnten“, kommentiert Christian Kramer, Leiter der Geschäftsstelle Speyer.

„Bei aller Freude über die Integrationserfolge der Jugendlichen, dürfen wir nicht die Personen über 50 Jahre vergessen. Derzeit liegt der Anteil der gemeldeten Arbeitslosen zwischen 50 bis unter 65 Jahren bei 34,1 Prozent. Diese Personengruppe punktet vor allem mit ihrem Wissen und der Erfahrung, mit der sie jedes Unternehmen bereichern“, so Kramer 

Der Agentur für Arbeit Speyer sind im September 223 Arbeitsstellen von Betrieben gemeldet worden, die neu besetzt werden sollen. Insgesamt stehen 491 Stellen zur Verfügung. Agentur für Arbeit Ludwigshafen, Presse 

30.09.2014


Einstellungssache! Jobs für Eltern

Ludwigshafen-  Am 03. September 2014 fand zum zweiten Mal die Veranstaltung des Jobcenters Vorderpfalz-Ludwigshafen zum bundesweiten Aktionstag „Einstellungssache – Jobs für Eltern“ statt. Um Beruf und familiäre Verpflichtungen in Einklang zu bringen, benötigen Eltern oftmals individuelle Lösungen und Ideen.  

Den arbeitssuchenden Kundinnen und Kunden, die aufgrund der Erziehung von Kindern nach flexiblen Beschäftigungsmöglichkeiten suchen, standen vielfältige Hilfs- und Informationsangebote und individuelle Beratungen zur Verfügung.  

Die auf Arbeitgeberbelange spezialisierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Jobcenters und der Arbeitsagentur (Arbeitgeberservice) informierten in Vorträgen über die allgemeine Situation auf dem Arbeitsmarkt und speziell über Branchen mit guten Beschäftigungsaussichten. Die Besucherinnen und Besucher hatten dabei die Gelegenheit, ihre Bewerbungsunterlagen überprüfen und korrigieren zu lassen. Die Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt des Jobcenters Vorderpfalz-Ludwigshafen, Frau Fellhauer, gab hilfreiche Tipps zum beruflichen (Wieder-)Einstieg nach der Familienzeit.  

Wer Interesse an einer Qualifizierung hatte, konnte sich zudem über Weiterbildungs- und Umschulungsangebote informieren. Der Erwerb eines Berufsabschlusses oder einer Weiterbildung verbessert die Chancen einer Beschäftigung auf dem Arbeitsmarkt erheblich und schützt vor Arbeitslosigkeit.

Zu den Möglichkeiten einer Förderung beraten das Jobcenter und die Arbeitsagentur auch unabhängig des Aktionstages gerne. Interessierte können sich hierzu an die Beratungs- und Vermittlungsfachkräfte des Jobcenters und der Agentur für Arbeit wenden und persönliche Gesprächstermine vereinbaren.  

Insgesamt besuchten 110 interessierte Kundinnen und Kunden den Aktionstag. Das Jobcenter Vorderpfalz-Ludwigshafen und die Agentur für Arbeit Ludwigshafen waren mit dem Verlauf der Veranstaltung sehr zufrieden. www.arbeitsagentur.de

Agentur für Arbeit Ludwigshafen, Presse 

04.09.2014


Arbeitslosenquote in Speyer auf 5,2 Prozent gestiegen

Der Arbeitsmarkt August 2014 im Bezirk der Agentur für Arbeit Speyer

Ludwigshafen/Speyer- Die Arbeitslosigkeit ist im August gegenüber dem Vormonat gestiegen. So waren im Bezirk der Arbeitsagentur Speyer im vergangenen Monat 2.867 Männer und Frauen arbeitslos gemeldet, 126 mehr als noch im Juli. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Arbeitslosen um sechs gesunken.

Im vergangenen Monat haben sich 705 Personen neu oder erneut arbeitslos gemeldet, während 574 Männer und Frauen ihre Arbeitslosigkeit beendet haben.

Somit ist die Arbeitslosenquote – berechnet auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen – um 0,2 Prozentpunkte auf 5,2 Prozent gestiegen. Die Arbeitslosenquote im Rechtskreis SGB III (bei Arbeitsagentur gemeldet) liegt bei 1,9 Prozent. Hier waren 1.035 Personen arbeitslos gemeldet. Im Zuständigkeitsbereich des Jobcenters waren 1.832 Männer und Frauen arbeitslos. Die Quote liegt bei 3,3 Prozent.

„In den letzten beiden Monaten haben sich verstärkt die Jugendlichen unter 25 Jahren arbeitslos gemeldet. Daher richtet sich unser Augenmerk besonders auf diesen Personenkreis. Unser Anliegen ist es nun, gemeinsam mit den „neuen“ Fachkräften einen schnellen Weg aus der Arbeitslosigkeit zu finden“, erläutert Gerhard Werling, stellvertretender Geschäftsstellenleiter der Agentur für Arbeit Speyer.

„Für interessierte Bewerber um einen Ausbildungsplatz können wir derzeit noch 119 offene Ausbildungsplätze anbieten. Im Gesamtbezirk der Arbeitsagentur Ludwigshafen sind es noch 423 Ausbildungsstellen“, Werling weiter.

Im August waren 526 freie Arbeitsplätze bei der Agentur für Arbeit registriert. In den vergangenen vier Wochen haben Arbeitgeber 236 neue Stellenangebote bei den Vermittlern der Arbeitsagentur gemeldet. Das Angebot an pflegerischen Berufen und Berufskraftfahrern ist aktuell auf hohem Niveau.

Agentur für Arbeit Ludwigshafen, Presse

28.08.2014


Berufsausbildungsbeihilfe – damit die Ausbildung nicht am Geld scheitert

Ludwigshafen- Viele Jugendliche beginnen in wenigen Wochen mit der Ausbildung in einem Betrieb. Oftmals bedeutet der Berufseinstieg, ob gewollt oder der Lage auf dem Ausbildungsmarkt geschuldet, auch den Sprung aus dem Elternhaus hinein in eine eigene Wohnung. So sehr sich die Jugendlichen über die neue Freiheit freuen, sie stellen schnell fest, dass sie ihren Preis hat. Wer den Lebensunterhalt, Wohn- und Fahrkosten, Arbeitskleidung und Lernmittel allein mit einer Ausbildungsvergütung bestreiten muss, stößt schnell an finanzielle Grenzen. In dieser Situation kann die Berufsausbildungsbeihilfe der Agentur für Arbeit eine wichtige Unterstützung sein. Darauf hat jetzt die Agentur für Arbeit in Ludwigshafen hingewiesen.

Berufsausbildungsbeihilfe können Auszubildende erhalten, wenn sie während der Ausbildung nicht bei ihren Eltern wohnen können, weil der Ausbildungsbetrieb zu weit entfernt ist. Sind Auszubildende über 18 Jahre oder verheiratet oder haben mindestens ein Kind, können sie die Leistung auch dann beziehen, wenn ihre Eltern in erreichbarer Nähe zum Ausbildungsbetrieb wohnen.

Anspruch auf die Förderung haben aber auch junge Leute, die eine berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme besuchen sowie behinderte und benachteiligte Jugendliche, denen von der Arbeitsagentur eine außerbetriebliche Ausbildung ermöglicht wird.

Die Höhe der Förderung hängt von der Art der Unterbringung ab, dem eigenen Einkommen und dem der Eltern ab. Wer selbst prüfen möchte, ob und in welcher Höhe ihm Berufsausbildungsbeihilfe zusteht, kann dazu den BAB-Rechner im Internet nutzen:
www.arbeitsagentur.de – Bürgerinnen und Bürger – Ausbildung – Finanzielle Hilfen – Berufsausbildungsbeihilfe – Zusatzinformationen

Für schulische Ausbildungen kann keine Berufsausbildungsbeihilfe gezahlt werden.
Die Jugendlichen sollten den Antrag vor Beginn der Ausbildung stellen, da die Berufsausbildungsbeihilfe nicht rückwirkend gezahlt werden kann, sondern frühestens ab Beginn des Monats, in dem der Antrag bei der Agentur für Arbeit gestellt wurde. Um gewährleisten zu können, dass die jungen Menschen ihren Lebensunterhalt von Anfang an mit der Berufsausbildungsbeihilfe bestreiten können, ist es wichtig, dass sie ihre Anträge schnellstmöglich wieder bei der Agentur für Arbeit einreichen. Dabei kann der von der zuständigen Kammer eingetragene Ausbildungsvertrag nachgereicht werden, es genügt zunächst eine Bescheinigung des Arbeitgebers. Agentur für Arbeit Ludwigshafen, Presse 

11.08.2014


Leichter Anstieg der Arbeitslosenquote auf 5%

Der Arbeitsmarkt im Bezirk der Agentur für Arbeit Speyer - Stand: Juli 2014

Ludwigshafen-Trotz einem leichten Anstieg der Arbeitslosigkeit im Bezirk der Agentur für Arbeit Speyer besteht kein Grund zur Sorge. Insgesamt waren 2.741 Männer und Frauen ohne Beschäftigung, 83 mehr als vor einem Monat, allerdings auch 32 weniger als noch vor einem Jahr. Speziell die Jugendlichen unter 25 Jahre schneiden im Jahresvergleich sehr gut ab. So wurden im Juli 2013 noch 360 junge Menschen bei der Agentur für Arbeit Speyer geführt, aktuell sind es nur noch 264.

Die Arbeitslosenquote – berechnet auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen – stieg von 4,9 auf 5,0 Prozent.

Der Arbeitsmarkt ist und bleibt weiterhin in Bewegung. Im Juli haben sich 679 Personen neu oder erneut arbeitslos gemeldet, 154 mehr als im Vormonat. Gleichzeitig konnten 589 Männer und Frauen ihre Arbeitslosigkeit beenden.

„Im Sommer enden viele Ausbildungen mit den Abschlussprüfungen. Teilweise können die Jugendlichen nicht von ihrem Arbeitgeber übernommen werden. Sie melden sich dann arbeitslos, daher ist im letzten Monat die Zahl der jungen Arbeitslosen unter 25 leicht angestiegen“, so Christian Kramer Leiter der Geschäftsstelle Speyer. „Für die Jugendlichen ist es wichtig, dass sie schnell einen Anschlussarbeitsplatz erhalten, wobei wir sie intensiv unterstützen. Nur so kann das in der Ausbildung erworbenen Wissen erhalten und genutzt werden.

Wir können nicht nur den Ausbildungsabsolventen, die eine neue Beschäftigung suchen empfehlen, sich bei der Agentur für Arbeit zu melden, gerade die Jugendlichen, die bisher noch keine Zukunftsperspektive haben, sollten unser Beratungsangebot nutzen,“ wirbt Kramer.

Arbeitgeber haben auch in der Sommerzeit Bedarf an Arbeitskräften. So sind bei den Arbeitsvermittlern 217 neue Stellen* gemeldet worden, 22 mehr als im Juni. Insgesamt stellen Arbeitgeber 517 freie Arbeitsplätze zur Verfügung.

* Ab dem Berichtsmonat Juli 2014 werden – rückwirkend ab Januar 2013 – auch sogenannte Kooperationspartnerstellen berücksichtigt, die Arbeitgeber der Bundesagentur für Arbeit über eine technische Schnittstelle (HR-BA-XML) übermitteln.  Die Grundgesamtheit der gemeldeten Stellen hat sich damit erhöht. Für die Agentur für Arbeit Ludwigshafen entspricht dies einem Anteil von 4,5 Prozent an allen Arbeitsstellen.

Agentur für Arbeit Ludwigshafen, Presse 

31.07.2014


Leerlauf nach Ausbildung vermeiden

Agentur für Arbeit: Wer nicht sicher ist, ob er übernommen wird, sollte sich frühzeitig neu orientieren  

Ludwigshafen- Für viele Auszubildende geht in den nächsten Wochen die Lehrzeit zu Ende – und damit stehen sie vor der Frage: Werde ich übernommen oder muss ich mir einen anderen Job suchen? Nicht immer können oder wollen Arbeitgeber darauf frühzeitig eine Antwort geben. „Wer befürchtet oder sogar schon weiß, dass er von seinem Ausbildungsbetrieb nicht übernommen wird, sollte so bald wie möglich die Initiative ergreifen und nach neuen Möglichkeiten Ausschau halten“, rät Ralf Michalak, der Geschäftsführer Operativ der Agentur für Arbeit Ludwigshafen. „Erst mal abwarten, hilft meist nicht weiter, lieber sich frühzeitig arbeitssuchend melden und sich beraten lassen. Wir helfen den jungen Leuten dabei, eine neue interessante Stelle zu finden.“  Je früher die Suche nach einem Arbeitsplatz beginnt, umso größer sind die Chancen, direkt von der Ausbildung in eine Arbeitsstelle zu wechseln  und Arbeitslosigkeit zu vermeiden – weder für den Lebenslauf noch fürs Selbstbewusstsein sei diese besonders günstig. „Besser ist es allemal, wenn junge Leute nach der Ausbildung sofort in den Beruf starten können.“

Es gibt aber noch weitere wichtige Gründe, die dafür sprechen, nicht unnötig Zeit zu verlieren. Denn wer am Ende doch nicht direkt fündig und damit arbeitslos wird, bekommt nur zeitnah Geld, wenn sein Antrag rechtzeitig bei der Arbeitsagentur vorliegt. „Leider kommt es hier immer wieder zu Problemen, weil Unterlagen zu spät eingereicht werden. In diesen Fällen müssen die jungen Leute nicht selten ein oder zwei Monate ohne Einkommen zurechtkommen.“  Darüber hinaus kann es auch zu Schwierigkeiten bei der Krankenversicherung kommen. Denn nur wenn das Arbeitslosengeld bewilligt ist, wird man bei der Krankenkasse angemeldet und ist krankenversichert.

Auch wenn er dringend dazu rät, diese Situation nicht leichtfertig durch verspätete Meldungen bei der Agentur heraufzubeschwören, macht der Arbeitsmarktexperte jungen Leuten grundsätzlich Mut: „Die Lage am Arbeitsmarkt ist entspannt wie seit langem nicht mehr. Gut ausgebildete Fachkräfte werden fast überall gebraucht. Selbst wer nicht in seinem Ausbildungsbetrieb bleiben kann, hat heute hervorragende Chancen, seinen beruflichen Weg ohne Verzögerung weiter zu gehen.“   Kontakt: 0800 – 4 55 55 00 (der Anruf ist gebührenfrei)  www.arbeitsagentur.de

Agentur für Arbeit Ludwigshafen, Presse 

21.07.2014


Informationen zum Arbeitsmarktbericht für den Monat Juni 2014 für Speyer

Informationen zum Arbeitsmarktbericht für den Monat Juni 2014 für Speyer

Speyer/Ludwigshafen- Die Zahl der Arbeitslosen lag nahezu auf dem gleichen Niveau wie im Monat Mai. Im Vergleich zum Vormonat Mai waren 13 Personen weniger arbeitslos, sodass insgesamt noch 2.658 Menschen ohne Beschäftigung gemeldet sind. Davon waren 897 Personen bei der Agentur für Arbeit und 1.761 Personen beim Jobcenter registriert.

„Zur Zeit melden sich viele Jugendliche nach Abschluss ihrer Ausbildung arbeitslos. In den meisten Fällen kann schnell ein Anschlussplatz gefunden werden. Speziell im handwerklichen Bereich sind Arbeitskräfte mit abgeschlossener Ausbildung sehr gefragt“, erläutert Gerhard Werling, stellvertretender Geschäftsstellenleiter der Agentur für Arbeit Speyer. „Der Arbeitsmarkt im Bezirk Speyer zeigt sich stabil. Ein leichter Schwerpunkt im Rückgang der Arbeitslosigkeit lag bei den älteren Arbeitnehmern ab 50 Jahren. Bei Unternehmen werden weiterhin Fachkräfte gesucht.  Dies eröffnet Chancen für ältere Bewerber, die auch genutzt werden.“

Die Arbeitslosenquote – berechnet auf der Basis aller zivilen Erwerbspersonen – bleib bei 4,9 Prozent.

Während sich im Juni 525 Männer und Frauen neu oder erneut arbeitslos gemeldet haben, konnten 543 Personen ihre Arbeitslosigkeit beenden.

Im Juni sind 187 neue freie Arbeitsstellen bei den Vermittlern der Arbeitsagentur gemeldet worden. Damit sind derzeit 484 offene Stellen im Bestand. Stellen sind vor allem in den Bereichen Gesundheitswesen und Handwerk zu besetzen. Gesucht werden weiterhin Berufskraftfahrer und qualifizierte Pflegekräfte.

Text: Agentur für Arbeit Ludwigshafen, Presse

01.07.2014


Neues Angebot der ARGE Wirtschaftsförderung Südpfalz

Neues Angebot der ARGE Wirtschaftsförderung Südpfalz – Homepage erweitert um eine Lehrstellenbörse für Landau, Südliche Weinstraße und Germersheim

Landau/Südliche Weinstraße/Germersheim- Das aktuelle Ausbildungsangebot von Unternehmen in der Südpfalz ist jetzt über die Internet-Seite der Arbeitsgemeinschaft Wirtschaftsförderung Südpfalz gebündelt abrufbar. Auf ihrer Homepage www.suedpfalz.de hat die ARGE eine neue Rubrik "Fachkräfte & Ausbildungsplätze" geschaffen. Hierunter sind Informationen über Berufe und offene Lehrstellen in der Region zusammengestellt. Dabei wird das aktuelle Angebot an freien Ausbildungsstellen auf Basis der renommierten Lehrstellenbörsen von IHK und HWK regional fokussiert auf die Südpfalz (Landkreis Südliche Weinstraße, Landkreis Germersheim und Stadt Landau) auf der Homepage dargestellt.

„Eine qualifizierte Berufsausbildung ist der beste Einstieg ins Berufsleben. Insofern gehören die Wahl des Ausbildungsberufes und –platzes zu den ganz wichtigen Entscheidungen, die unsere jungen Menschen zu treffen haben – und das noch in ihrer Schulzeit“, sind sich die drei Wirtschaftsförderer aus Landau, Germersheim und Südliche Weinstraße einig. Gleichzeitig sei die Suche nach geeignetem Nachwuchs eine der großen Herausforderungen für Unternehmen, um wirtschaftlich erfolgreich zu bleiben, so die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft weiter.

Mit der nun geschaffenen Plattform auf der Basis bereits vorhandener Lehrstellenbörsen, bietet die ARGE den Schülerinnen und Schülern sowie den Unternehmen in der Südpfalz eine effiziente Unterstützung. Auf einen Blick kann der Suchende Ausbildungsangebote der Südpfalz in der Ergebnisliste finden.

„Dies stellt einen großen Mehrwert für die Region dar und minimiert zugleich den Arbeitsaufwand durch Vermeidung von Doppeltätigkeiten“, befindet die Arbeitsgemeinschaft.

http://www.suedpfalz.de/fachkraefte-ausbildungsplaetze.html

Text: Kreisverwaltung Germersheim, Presse

27.06.2014


Schnellere Bearbeitung durch Großempfängerpostleitzahl

Zentralisierte Steuerung der Postströme bei der Familienkasse Rheinland-Pfalz-Saarland    

Ludwigshafen- Um kürzere Bearbeitungszeiten durch reduzierte Postwege zu ermöglichen, hat die Familienkasse für alle an sie gerichteten Schreiben eine neue Großempfängerpostleitzahl eingeführt. An diese Großempfängerpostleitzahl adressierte Postsendungen erreichen den zuständigen Sachbearbeiter auf dem schnellsten Weg, auch wenn dieser seinen Arbeitsplatz in einem der Standorte des Familienkassenverbundes hat.

Die Familienkasse weist in allen Schreiben und Bescheiden auf diese neue Großempfängerpostleitzahl hin. Dennoch wird sie noch nicht von allen Kunden genutzt. „Einige sind sicherlich irritiert, wenn sie hören, dass sich die Bearbeitungszeit für Briefe, die direkt an die jeweilige Besucheradresse adressiert oder dort abgegeben werden, nicht verkürzt, sondern verlängert“, sagt der Leiter der Familienkasse Herbert Jordan. „Tatsächlich kann aber durch die zentralisierte Steuerung der Postströme, wie wir sie eingeführt haben, eine schnellstmögliche Bearbeitung der Anliegen sichergestellt werden.“

Die Familienkasse bittet deshalb darum, alle Anschreiben an die sieben Familienkassenstandorte in Rheinland-Pfalz und Saarland (Saarbrücken, Trier, Neuwied/Rhein, Koblenz, Bad Kreuznach, Kaiserslautern und Landau) mit der Postanschrift:

Familienkasse Rheinland-Pfalz-Saarland, 55149 Mainz zu versehen.  

Agentur für Arbeit Ludwigshafen, Presse 

23.05.2014


Arbeitslosenquote auf 5% gesunken - Noch über 300 freie Ausbildungsplätze

Der Arbeitsmarkt im Bezirk der Agentur für Arbeit Speyer - Stand: April 2014

Ludwigshafen/Speyer- In den vergangenen vier Wochen ist die Arbeitslosigkeit in Speyer um 79 Personen auf 2.697 Arbeitslose gesunken. Vor Jahresfrist waren 16 Männer und Frauen mehr gemeldet.

Die Arbeitslosenquote – berechnet auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen – sank um 0,1 Prozent auf 5,0 Prozent.

In diesem Monat lohnt sich ein Blick auf die Arbeitslosenquote der Jugendlichen unter 25 Jahren. Gerade im Rechtskreis der Agentur für Arbeit ist die Arbeitslosenquote im Vergleich zum Vormonat noch einmal  um 0,5 Prozentpunkte auf insgesamt 1,5 Prozent gesunken. Im Vorjahresvergleich betrug sie noch 2,5 Prozent. „Wir sind dem Ziel, jedem Jugendlichen ein passendes Angebot zu unterbreiten, ein ganz schönes Stück näher gekommen“, erklärt Christian Kramer – Geschäftsstellenleiter der Agentur in Speyer.

Es haben sich im April 538 Männer und Frauen neu oder erneut arbeitslos gemeldet.

Im April konnten aber auch 622 Personen ihre Arbeitslosigkeit wieder beenden, 55 weniger als noch im März aber 88 mehr als vor einem Jahr.

„Es werden Fachkräfte gesucht. Vielen Arbeitnehmern bieten wir Weiterbildungen an. Bei Arbeitgebern werben wir nachhaltig dafür, auch schwächeren Kandidaten eine Chance zu geben oder motivierte Anlernkräfte im eigenen Unternehmen so zu qualifizieren, dass sie verantwortungsvolle Aufgaben übernehmen könnten. So tragen wir Schritt für Schritt dazu bei, dass Stelle und Arbeitnehmer zusammenpassen“, kommentiert Kramer weiter.

Die Nachfrage der Arbeitgeber nach Personal stieg im April. Im Arbeitgeber-Service wurden 162 neue Stellen gemeldet, 24 mehr als noch im März. Insgesamt befinden sich 423 Stellen im Bestand.

„Im Bezirk der Geschäftsstelle Speyer sind aktuell noch 313 Ausbildungsplätze zu besetzen. Demgegenüber stehen noch 265 Bewerber um eine Ausbildungsstelle. Die Fachkräfte unseres Arbeitgeberservice und der Berufsberatung stehen für Fragen hinsichtlich der Besetzung von Ausbildungsstellen zur Verfügung. Dabei werden wir falls erforderlich auch Unterstützung anbieten, wie z.B. die ausbildungsbegleitenden Hilfen mit Nachhilfe in Theorie und Praxis“, so Kramer.

30.04.2014


Speyerer Friseursalon „KERTU Haartrend“ mit Ausbildungszertifikat der ARGE Ludwigshafen gewürdigt

Weit über 70 jungen Menschen eine Chance auf einen guten Platz in Beruf und Gesellschaft gegeben

cr. Speyer- Man muss sich schon ganz besondere Verdienste um die Ausbildung von Nachwuchskräften erworben haben, um das begehrte Ausbildungszertifikat der „Bundesagentur für Arbeit“ in Empfang nehmen zu dürfen. Der Speyerer Friseursalon „KERTU Haartrend“ Willi Reichardt – auf unserem Foto der „Chef“ des Unternehmens gemeinsam mit Maria Zalian, die, typisch für den Betrieb, schon seit ihrem 14. Lebensjahr bei „KERTU Haartrend“ arbeitet - konnte jetzt diese ganz besondere Auszeichnung aus der Hand der Geschäftsführerin der Bundesagentur in Ludwigshafen, Beatrix Schnitzius, entgegennehmen. „KERTU Haartrend“ habe nämlich in den vergangenen 30 Jahren, seit 1983, rund 70 bis 80 Jugendliche zu qualifizierten Friseur(innen) ausgebildet und ihnen damit, so die Arge-Geschäftsführerin, „eine Chance gegeben, einen guten Platz im Berufsleben zu finden“.

„Der Friseurberuf ist ein höchst creativer und damit wichtiger Beruf“, stellte Beatrix Schnitzius fest und rühmte den Speyerer Friseurmeister dafür, dass er kontinuierlich Jahr für Jahr Jugendliche nicht nur ausbilde, sondern sie im Anschluss an ihre „Lehre“ i.d.R. auch dauerhaft als Gesellinnen übernehme. Dass Willi Reichert den Jugendlichen dazu schon vor Beginn ihrer Ausbildung in seinen beiden Salons in Speyer die Möglichkeit gebe, sich im Rahmen eines umfangreichen Praktikums über ihre persönliche Eignung für die „Friseurkunst“ Gewissheit zu verschaffen, runde das vorbildliche Engagement des Coiffeurs in der Nachwuchsförderung ab, so Beatrix Schnitzius.

Im Rahmen einer kleinen „Informationstour“ durch seinen großzügigen Salon in der Gilgenstraße ließ Willi Reichardt dann etwas von dem deutlich werden, worauf es ihm im Rahmen seiner Ausbildung auch ganz persönlich ankommt: So hätten bei ihm auch Jugendliche eine Chance, die in der Schule „im Schriftlichen nicht ganz so toll“ waren. Ihm komme es nämlich viel mehr auf ihre creative Begabung an. Aber auch Höflichkeit und Zuvorkommenheit gegenüber den Kunden - „Eigenschaften, die eigentlich zu jeder guten Erziehung gehören sollten“ - seien Kriterien, die Jugendliche für eine solche Ausbildung qualifizierten.

Ihre Ausbildung würden die „Azubis“ entsprechend den Regeln des dualen Systems in einem seiner Salons und in den entsprechenden Fachklassen der Berufsbildenden Schule in Speyer durchlaufen, berichtete Reichardt. Aber auch zusätzliche Seminare an spezialisierten Fachschulen in Stuttgart und Darmstadt seien feste Bestandteile dieser Ausbildung. Dies habe dazu geführt, dass sich „seine Lehrlinge“ am Ende ihrer Ausbildung als überaus qualifiziert ins Berufsleben „stürzen“ könnten und in aller Regel auch dauerhaft in seinem Unternehmen weiterarbeiten wollten.

Zum Thema „Mindestlohn“ zeigte sich Reichardt überaus zufrieden mit dieser jüngsten politischen Entwicklung. „Ich freue mich über die Einführung des Mindestlohns“, erklärte er, „ermöglicht er uns doch, uns von den „Billigheimern in unserer Branche“ abzusetzen. Denn er beschäftige schon lange keine Friseurinnen mehr zu Stundenlöhnen unter 8,50 Euro. „Denn wer gute Arbeit abliefert, der muss dafür auch gut bezahlt werden und von dieser Arbeit leben können“, betont der erfolgreiche Friseurmeister – und seine Mitarbeiterinnen könnten, zusammen mit den ihnen von den Kunden überlassenen Trinkgeldern, von ihrer Arbeit gut leben.

Über solch eine Einstellung freut sich auch die gerade in der Förderung der Ausbildung in traditionellen Handwerksberufen hoch engagierte Geschäftsführerin der „Bundesagentur für Arbeit“ in Ludwigshafen ganz besonders, wenn sie über „KERTU Haartrend“ sagt, dass solche Betriebe auch dazu beitragen würden, „das Ansehen und die Attraktivität solcher Berufe zu fördern“.

Denn die absehbare demografische Entwicklung in unserer Gesellschaft, so Beatrix Schnitzius, werde es gerade auch Handwerksbetrieben in der Zukunft immer schwerer machen, sich bei der Gewinnung qualifizierter Nachwuchskräfte gegen die „Konkurrenz“ großer Unternehmen zu behaupten. „Doch wer dann so gut aufgestellt ist, wie Herr Reichardt und seine Mitarbeiter, der wird auch weiterhin immer einen Vorsprung haben“. Foto: gc

15.04.2014


„Gute Chancen haben Jugendliche, die für ihre Ausbildung brennen“

Ludwigshafen- Der klassische Ausbildungsberuf Kaufmann/-frau im Einzelhandel ist bei Jugendlichen sehr beliebt. Bei den in der Agentur für Arbeit Ludwigshafen gemeldeten Bewerbern um eine Ausbildungsstelle steht er in den TOP 10 der Wunschberufe auf dem zweiten Platz.

Dennoch ist es für Arbeitgeber nicht immer einfach einen solchen Ausbildungsplatz zu besetzen. Diese Erfahrung hat auch das Unternehmen Sallai KG gemacht. Das Unternehmen suchte bereits im Jahr 2012 eine/n Auszubildende/n als Kaufmann/-frau im Einzelhandel mit Schwerpunkt IT und Objektplanung, konnte diese Stelle aber nicht besetzen.

„Die Aufgaben in diesem Ausbildungsberuf sind sehr unterschiedlich, je nachdem in welchem Unternehmen oder in welcher Branche man arbeitet. Es kann ein sehr spannendes Betätigungsfeld sein. Jedoch ist gerade der für uns wichtige Schwerpunkt Objektplanung bei Jugendlichen nicht so bekannt“, erläutert Esther Woll, Assistentin der Geschäftsleitung.

„Im letzten Jahr haben wir früher mit der Suche nach einem geeigneten Jugendlichen begonnen. Für uns ist wichtig, dass die Auszubildenden kommunikativ, am Ausbildungsberuf interessiert sind und sich engagieren. Die Noten spielen nur eine geringere Rolle. Dennoch gab es wenig passende Interessenten. Die Agentur für Arbeit Ludwigshafen hat uns angefragt, ob wir bereit wären, einen Betriebsbesuch mit einer Gruppe junger Bewerber durchzuführen. Die Idee fanden wir gut, da man so in einer entspannteren Atmosphäre bereits einen guten Eindruck von mehreren Jugendlichen gleichzeitig bekommt.“  

An diesem Betriebsbesuch nahm auch Daniel Ulrich teil. Er war zu dem Zeitpunkt bereits 23 Jahre alt und hat ein Handicap an der rechten Hand. Damit entsprach er nicht unbedingt den klassischen Anforderungen von Arbeitgebern. Sein Wunschberuf war Fachinformatiker – Anwendungsentwicklung.  Da er im kaufmännischen Bereich und mit IT arbeiten wollte, ließ er sich spontan auf den vorgeschlagenen Betriebsbesuch ein, um einen Eindruck von diesem Alternativberuf zu gewinnen. Dort stellte er interessiert die richtigen Fragen und stach mit seinem Engagement aus der Gruppe der Jugendlichen heraus. Das Unternehmen wurde auf ihn aufmerksam und kannte ihn bereits als er am darauffolgenden Tag seine Bewerbung nachreichte. Damit war der Grundstein für eine erfolgreiche Zusammenarbeit gelegt.

Am 01. August 2013 begann Daniel seine Ausbildung bei der Sallai KG. „Ich koordinieren den Wareneingang und die Warenbuchung, mache die Post, Ablage und Telefondienst und bin für Reklamationen sowohl im technischen Bereich als auch bei den Büromöbeln zuständig“, beschreibt Daniel begeistert sein Aufgabengebiet. „Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass es wichtig ist, offen für weitere Möglichkeiten zu sein und sich auch andere Berufsbilder anzuschauen und solche Angebot wie Praktika oder Betriebsbesuche zu nutzen. Bei mir hat es geklappt. Zeigt, dass Ihr eine Stelle wirklich wollt, seid ehrgeizig und engagiert und beweist, dass es Euch wichtig ist. Dann klappt es auch mit der richtigen Ausbildungsstelle“, gibt er jungen Menschen auf den Weg, die jetzt nach Ausbildungsstellen suchen.  

Eine Chance diese Ratschläge zu berücksichtigen, bietet auch in diesem Jahr die Agentur für Arbeit Ludwigshafen. Gemeinsam mit dem Jobcenter Vorderpfalz Ludwigshafen führt sie im Rahmen der bundesweiten Woche der Ausbildung vom 07. bis 11. April wieder verschiedene Betriebsbesuche durch. Die Berufsberatung lädt hierzu gemeldete Bewerber ein, die noch keinen Ausbildungsplatz gefunden haben. Der Schwerpunkt liegt darauf weniger bekannte oder beliebte Berufe erlebbar zu machen, Alternativen aufzuzeigen und den direkten Kontakt zwischen Jugendlichen und Arbeitgebern herzustellen.  

Im Fokus stehen zudem junge Menschen zwischen 25 und 35 Jahre, die noch nicht über eine abgeschlossene Berufsausbildung verfügen. Angesicht des demografischen Wandels suchen Unternehmen nach Fachkräften. „Mit dieser gemeinsamen Aktion für jugendliche Bewerber um Ausbildungsstellen und für junge Menschen ohne Berufsabschluss möchten wir Arbeitgeber auf alternativen Rekrutierungsmöglichkeiten für ihre Nachwuchskräfte hinweisen und junge Menschen motivieren, eine Ausbildung zu beginnen. Qualifizierung ist der beste Weg in ein erfolgreiches Arbeitsleben“, wirbt die Leiterin der Agentur für Arbeit Ludwigshafen, Beatrix Schnitzius.  Agentur für Arbeit Ludwigshafen, Presse 

08.04.2014


Arbeitslosenquote im Bezirk Speyer gesunken - 410 offene Stellen

Der Arbeitsmarkt im Bezirk der Agentur für Arbeit Speyer - Stand: März 2014

Ludwigshafen- Für den Geschäftsstellenbezirk Speyer ist die Zahl der arbeitslosen Männer und Frauen im vergangenen Monat auf insgesamt 2.776 gesunken. So waren im Vergleich zum Vormonat Februar 35 weniger und gegenüber dem Vorjahresmonat 41 Personen mehr arbeitslos gemeldet. „Der Frühling hat den Arbeitsmarkt erreicht. Gerade in den saisonabhängigen Berufen wie z.B. im Garten- und Landschaftsbau wurden bereits viele Bewerber wieder eingestellt. Die nächsten Wiedereinstellungen sind für Anfang April angedacht“, erläutert Christian Kramer, Geschäftsstellenleiter der Agentur für Arbeit Speyer.

Die Arbeitslosenquote – berechnet auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen – sank von 5,2 auf 5,1 Prozent.

Für 677 Personen war die Arbeitslosigkeit im März beendet. Das waren 69 Personen mehr als im Vormonat. Zugleich haben sich 643 Männer und Frauen neu oder erneut arbeitslos gemeldet, 30 mehr als im Februar. 

Arbeitgeber meldeten im März 138 neue Arbeitsplätze. Derzeit sind insgesamt 410 Arbeitsstellen in der Speyerer Arbeitsagentur registriert.

„Aktuell geht die Rekrutierung von Auszubildenden für das Jahr 2014 in die Endphase. Die Ausbildung im eigenen Unternehmen lohnt sich und bietet viele Vorteile. Arbeitgeber gewinnen durch die betriebliche Ausbildung geeigneten Nachwuchs, können gezielt die Kenntnisse vermitteln, die für das Unternehmen wichtig sind und sichern sich so die Fachkräfte von morgen. Der Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit unterstützt die Betriebe gern mit seinen Kenntnissen zum Arbeits- und Ausbildungsmarkt und seinen Möglichkeiten bei der Nachwuchsgewinnung. Hierfür ist es wichtig, dass der Arbeitgeberservice über den Nachwuchsbedarf der Betriebe frühzeitig Informationen bekommt“, wirbt Kramer um Ausbildung.

Agentur für Arbeit Ludwigshafen, Presse 

01.04.2014


Arbeitsuchend-Meldung – wie kann Wartezeit reduziert werden?

Ludwigshafen- Wer arbeitslos wird und aufgrund einer versicherungspflichtigen Beschäftigung voraussichtlich Anspruch auf Arbeitslosengeld I hat, muss sich spätestens drei Monate vor dem Ende der Beschäftigung bei der Agentur für Arbeit „arbeitsuchend“ melden.   Die Arbeitsuchend-Meldung kann erfolgen:
  • online (rund um die Uhr unabhängig von Öffnungszeiten)
  • telefonisch (Montag bis Freitag von 8.00 bis 18.00 Uhr – außer an Feiertagen) gebührenfrei unter: 0 800 4 5555 00
  • persönlich im Rahmen der örtlichen Öffnungszeiten

Empfohlen wird die Arbeitsuchend-Meldung online vorzunehmen, da man so gleich im Anschluss das persönliche Profil erstellen und sofort mit Arbeitgebern in Kontakt treten kann.  

Der Link hierzu ist auf der Seite www.arbeitsagentur.de unter der Rubrik eSERVICE zu finden.  

Aber auch durch die telefonische Meldung kann Wartezeit in der Arbeitsagentur vermieden werden. Auf Wunsch ruft ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin zu einem vereinbarten Zeitpunkt zurück. So können die wichtigsten Daten erfasst und zugleich das „Bewerberprofil“ möglichst detailliert beschrieben werden. Um die wichtigsten Daten zügig erfassen zu können, ist ein Lebenslauf bereit zu halten.    

 Wichtig: Die jeweils darüber hinaus noch erforderliche persönliche Arbeitslosmeldung kann nachgeholt werden - spätestens am ersten Tag der Arbeitslosigkeit.    

Hinweis zu den Öffnungszeiten:

Agentur für Arbeit Ludwigshafen, Berliner Str. 23a, 67059 Ludwigshafen:

Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr, zusätzlich Dienstag von 13.30 bis 16 Uhr und Donnerstag von 13.30 bis 18 Uhr.  

Agentur für Arbeit Speyer, Bahnhofstr. 37a, 67346 Speyer:

Donnerstag und Freitag von 8 bis 12 Uhr, zusätzlich Donnerstag von 13 bis 16 Uhr.  

Agentur für Arbeit Ludwigshafen, Presse 

26.03.2014


Kindergeld gibt es auch noch nach dem Abitur

Familienkasse Rheinland-Pfalz weist auf Zwischenregelung hin  

An allen allgemein bildenden Gymnasien und Gesamtschulen in Rheinland-Pfalz endet für viele Abiturienten Ende März die Schule. Viele Eltern sind verunsichert, wie es jetzt mit der Zahlung des Kindergeldes weitergeht. Muss sich mein Kind evtl. sogar für die Zwischenzeit arbeitslos melden?  

Die Familienkasse klärt auf: Eine Meldung bei der Arbeitsagentur ist nur in Einzelfällen notwendig. Sie ist z.B. dann nicht erforderlich, wenn der nächste Ausbildungsabschnitt innerhalb von vier Monaten nach Beendigung der Schulausbildung beginnt. Dies besagt das Kindergeldrecht grundsätzlich für noch nicht 25jährige Kinder. „Aber auch, wenn sich die Unterbrechung etwas länger gestaltet, z.B. weil das Kind den Studienstart mit dem Wintersemester im Oktober wählt, brauchen sich Eltern keine Sorgen zu machen. Hier genügt oft schon der Nachweis der eigenen Bemühungen um einen Ausbildung- oder Studienplatz“ erläutert Herbert Jordan, Leiter der Familienkasse Rheinland-Pfalz. „Wer einen Freiwilligendienst antritt, muss jedoch genau auf die Viermonatsfrist achten; dauert es hier länger bis zum Start, muss eine Meldung erfolgen“ so Jordan.  

Wichtig ist immer, dass es eine schriftliche Erklärung darüber gibt, welcher weitere Weg gewählt wird.  Die dafür nutzbaren Formulare (z.B. Mitteilung über ein Kind ohne Ausbildungs-oder Arbeitsplatz) stehen im online-Formulardienst unter www.familienkasse.de bereit. Selbstverständlich können Eltern sich auch telefonisch informieren: Die Familienkasse ist von Montag bis Freitag von 8.00-18.00 Uhr (gebührenfrei) erreichbar unter 0800 45555 30. www.arbeitsagentur.de Agentur für Arbeit Ludwigshafen, Presse 

19.03.2014


„5 Richtige“ bei der Arbeitsagentur

Einheitliche Postleitzahl für alle Kundinnen und Kunden im Bezirk der Agentur für Arbeit Ludwigshafen ermöglicht schnellere Bearbeitung  

Ludwigshafen- Schneller, einfacher und moderner ist der Postverkehr für Kundinnen und Kunden der Arbeitsagentur Ludwigshafen mit der geänderten Postleitzahl geworden. Ob ein Schriftstück für die Agentur für Arbeit Ludwigshafen, Frankenthal oder Speyer bestimmt ist - die Anschrift lautet immer  

Agentur für Arbeit Ludwigshafen

67055 Ludwigshafen  

Vorbei die Zeiten komplizierter Straßennamen oder unterschiedlicher Adressen. Wer die geänderte Postleitzahl nutzt, hat den Vorteil, dass seine Post an die Arbeitsagentur schneller ankommt. Denn: Die an diese Postleitzahl adressierten Briefe gehen direkt an ein zentrales Scanzentrum, werden dort datenschutzkonform digitalisiert und per Datenleitung sofort an die zuständigen Bereiche der Arbeitsagentur übermittelt.  

Die Vorteile liegen auf der Hand: Der Brief erreicht den zuständigen Sachbearbeiter bzw. die zuständige Sachbearbeiterin schneller und wird mit der richtigen elektronischen Akte verknüpft. Die Unterlagen sind direkt am Arbeitsplatz präsent und mit der Bearbeitung kann sofort begonnen werden.  

Die von der Bundesagentur für Arbeit eingeführte „elektronische Akte“ macht es möglich. Mit dem Einsatz effektiv gesteuerter Postströme, moderner Informationstechnologie und vereinfachter Geschäftsprozesse hat die Bundesagentur für Arbeit im Sinne ihrer Kundinnen und Kunden eine Vorreiterrolle innerhalb der Bundesverwaltung eingenommen.  

Für das Jobcenter Vorderpfalz-Ludwigshafen gilt weiterhin die jeweilige Besucheranschrift auch als Postanschrift.www.arbeitsagentur.de   

Agentur für Arbeit Ludwigshafen, Presse

Besucheradresse:

Agentur für Arbeit Ludwigshafen
Berliner Str. 23a
67059 Ludwigshafen  

07.03.2014


Der Arbeitsmarkt im Bezirk der Agentur für Arbeit Speyer

Stand: Februar 2014

Ludwigshafen- Im  Bezirk der Agentur für Arbeit Speyer nahm die Arbeitslosigkeit um sieben Männer und Frauen zu. Die Gesamtzahl beläuft sich somit auf 2.811 Personen – ähnlich wie im letzten Jahr.

Die Arbeitslosenquote – bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen – blieb konstant bei 5,2 Prozent.

„„Trotz der bisherigen milden Witterung im Februar haben viele Saisonbetriebe ihre Arbeitnehmer noch nicht wieder eingestellt“, erläutert Christian Kramer, Geschäftsstellenleiter der Agentur für Arbeit Speyer. „Sollte das Wetter weiterhin so stabil bleiben, ist jedoch damit zu rechnen, dass sich die Wiedereinstellungen im Laufe des März realisieren lassen“.

In den vergangenen vier Wochen haben sich 613 Personen neu oder erneut arbeitslos gemeldet, 48 weniger als im Januar. Zugleich konnten 608 bisher arbeitslose Menschen ihre Arbeitslosigkeit beenden. Im Januar waren es nur 492 Personen. 

„Das beste Mittel gegen die Arbeitslosigkeit ist, diese gar nicht erst eintreten zu lassen. Daher gilt es, die Zeit zwischen der Kündigung und dem Eintritt der Arbeitslosigkeit zu nutzen. In dieser Zeit bestehen die größten Chancen eine neue Arbeitsstelle zu finden. Außerdem werden nicht nur Lücken im beruflichen Werdegang, sondern auch nachteilige Auswirkungen auf den Lebensunterhalt vermieden“, Kramer weiter.

Die Vermittlungsfachkräfte des Arbeitgeberservice haben erfreulicherweise eine positive Tendenz beim Stellenzugang zu verzeichnen. Mit 227 neu gemeldeten Stellen, einem Zuwachs von 70, kann sich der Stellenmarkt in Speyer in einem Februar gut behaupten. Aktuell stehen den arbeitsuchenden Menschen 440 offene Arbeitsstellen im Agenturbezirk Speyer zur Verfügung.

Für Absprachen mit Arbeitgebern zu den Modalitäten der Bewerberauswahl im Stellenbesetzungsverfahren durch die Agentur für Arbeit und Fördermöglichkeiten stehen die Fachkräfte des Arbeitgeberservice gerne zur Verfügung. Agentur für Arbeit Ludwigshafen, Presse 

27.02.2014


Gut vorbereitet für die Zukunft

Das Internetportal der Bundesagentur für Arbeit (BA) unter www.arbeitsagentur.de startet heute in neuem Design

Ludwigshafen- Nutzer des Portals können von einem moderneren Layout, besserer Nutzbarkeit und neuen Funktionen profitieren.

Mit der Umstellung passt sich die Bildschirmansicht dem Gerät des Nutzers an. Das so genannte Responsive Design sorgt dafür, dass sich die Ansicht jeweils ideal auf Smartphone, Tablet oder PC einstellt. Weil immer mehr Bürger mit mobilen Endgeräten auf Online-Portale zugreifen möchten, wird dies immer wichtiger.

Neben dem neuen Design gibt es noch weitere Neuerungen, die den Nutzern in Zukunft Vorteile bringen werden. Die BA wird in den nächsten Jahren weitere eService-Funktionen anbieten. Dafür war das vorherige Portal technisch nicht ausgelegt. Das neue Portal wird den Bürgerinnen und Bürgern zukünftig die Möglichkeit eröffnen, sich z.B. mit ihrem elektronischen Personalausweis anzumelden und alle persönlichen Informationen gebündelt auf einem Portal abzurufen. Das sind z.B. der Bearbeitungsstand beim Arbeitslosengeld oder ihre Bewerberdaten.

Die BA möchte zukünftig außerdem eine durchgehend virtuelle Abwicklung von Anträgen erreichen. Das neue Portal erfüllt die technischen Voraussetzungen für diese Weiterentwicklungen.

Die Internetseiten der BA kommen jährlich auf etwa 430 Millionen Besucher, die sich z.B. über Stellenangebote, Berufe, Weiterbildungsmöglichkeiten, Statistikangebote, finanzielle Leistungen oder Öffnungszeiten ihrer örtlichen Arbeitsagentur informieren möchten. Agentur für Arbeit Ludwigshafen, Presse 

 

18.02.2014


„Die Maßnahme hat mein Leben verändert!“

Wie die Rückkehr in den Beruf konkret gelingen kann, haben 37 Teilnehmerinnen am Seminar „Perspektive Wiedereinstieg“ gezeigt. Vor einem Jahr startete die erste bundeslandübergreifende Initiative „Perspektive Wiedereinstieg“, die Frauen bei der Rückkehr in den Beruf unterstützt.

Ludwigshafen- „Für die Bundesagentur für Arbeit ist die Beschäftigung von Frauen schon lange ein wichtiges Thema, bei dem wir aktiv unterstützen“, berichtet Beatrix Schnitzius, die Leiterin der Agentur für Arbeit Ludwigshafen. „In der Metropolregion haben wir eine reiche Vielfalt an Unternehmen, die in verschiedensten Berufen Fachkräfte suchen. Die Wege sind kurz und bieten den Teilnehmerinnen somit gute Chancen auf einen Wiedereinstieg in den Beruf. Die Erfolge, die mit dieser Maßnahme erzielt wurden, können sich sehen lassen, gerade im Blick auf den Bedarf von Fachkräften. Frauen werden für Arbeitgeber zunehmend eine bedeutende Zielgruppe, zur Deckung des Personalbedarfes.“

Insgesamt wurden 90 Frauen vom Bildungsträger „Verein zur Förderung der beruflichen Bildung e.V.“ (VFBB) unterstützt. Häufig stellen sich Wiedereinsteigerinnen die Frage, ob ihre erworbenen Qualifikationen noch ausreichen, in die bisherige Tätigkeit einzusteigen. Bei manchen haben sich im Laufe der Familienphase die Prioritäten verschoben und die Frauen möchten in einem neuen Beruf durchstarten. „Ein großes Potential zur Fachkräftesicherung liegt darin, Frauen in das Erwerbsleben zu integrieren, die derzeit gar nicht berufstätig sind. Durch gezielte Ansprache der „Stillen Reserve“, erhoffen wir uns, qualifizierte Berufsrückkehrer /-innen als Fachkräfte für den Arbeitsmarkt gewinnen zu können“, so Ulrich Manz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Mannheim.

Viele Teilnehmerinnen meldeten zurück, dass ihnen das Seminar vor allem beim Finden eines (neuen) beruflichen Ziels weitergeholfen hat. In einer Mischung aus individuellem Coaching und Gruppenseminaren wurden die Wiedereinsteigerinnen gut vorbereitet und mit passenden Bewerbungsunterlagen bei der Suche nach Arbeit begleitet.

„Das erklärte Ziel des Seminars war natürlich eine Arbeitsaufnahme, die den Qualifikationen der Teilnehmerinnen entspricht. In manchen Lebenssituationen bieten sich aber alternative Beschäftigungsmodelle an. So haben zwei Teilnehmerinnen eine längerfristige Qualifizierung begonnen, zwei weitere arbeiten nun freiberuflich als Dozentinnen. Wiederum fünf Damen haben einen Minijob angetreten“, Schnitzius weiter. Ein Minijob ist als Einstieg eine gute Möglichkeit. Wichtig ist aber, gerade im Hinblick auf die Altersversorgung, in einem weiteren Schritt eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung anzustreben.

Frau Francesca Winkler war eine Teilnehmerin, die durch das Projekt den Mut gefunden hat, sich zu bewerben. „Ich habe in Italien einen Abschluss als Diplom-Pädagogin gemacht. In Deutschland wollte auch ich als Erzieherin arbeiten. Aber mir hat der Mut gefehlt. In der Maßnahme habe ich neben Tipps für das Schreiben von Bewerbungen viel moralische Unterstützung erhalten. Ich habe auch gemerkt, dass andere Frauen mit ähnlichen Problemen beim Wiedereinstieg kämpfen. Mein Deutsch hat sich in der Zeit verbessert. Das alles hat mir geholfen, jetzt wieder zu arbeiten. Ich möchte andere Frauen mit meiner Geschichte ermutigen, eine solche Chance zu nutzen.“

Aufgrund der guten Erfolge wird die Initiative auch im Jahr 2014 weitergeführt. Kundinnen der Arbeitsagenturen oder des Jobcenters Mannheim können sich direkt an die Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt (BCA) wenden.

Das Angebot richtet sich nicht nur an arbeitslos gemeldete Frauen. Die Wiedereinsteigerinnen, die nicht bei der Arbeitsagentur oder dem Jobcenter gemeldet sind, haben seit Ende Januar die Möglichkeit, sich unverbindlich bei den Beratungsstellen Frau & Beruf in Mannheim und Neustadt zu informieren.

Interessierte sollten über eine abgeschlossene Berufsausbildung oder ein abgeschlossenes Studium verfügen und mindestens ein Jahr Berufserfahrung gesammelt haben, bevor die Familienphase begonnen hat.

Ab dem 28. April beginnt der VFBB e.V. mit der konkreten, individuellen Unterstützung. Jede Teilnehmerin wird sechs Monate betreut, auf Wunsch auch über die Arbeitsaufnahme hinaus.

„Perspektive Wiedereinstieg“ wurde hier in der Region als eines von zwei bundesweiten Modellprojekten von den Agenturen für Arbeit Ludwigshafen und Mannheim sowie des Jobcenters Mannheim als gemeinsame, länderübergreifende Initiative durchgeführt. „ Es ist wichtig, dass wir beim Thema Fachkräftesicherung an einem Strang ziehen. In einer gelebten Metropolregion vernetzen wir so die Arbeitsmärkte der beiden Städte, da das Thema für alle Arbeitgeber auf beiden Seiten des Rheins in den nächsten Jahren von entscheidender Bedeutung ist“, so Manz weiter.

Kooperationspartner sind das Ministerium für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen Rheinland-Pfalz und das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg. Diese sind im Projekt vertreten durch die Beratungsstellen Frau & Beruf.

Kontaktdaten:

Interessierte Wiedereinsteiger/innen wenden sich bitte an die Kontaktstelle Frau und Beruf in Mannheim, G7, 22 (Tel. 0621-2932590), die Beratungsstelle Frau & Beruf in Neustadt/Weinstraße, Hindenburgstraße 14 (Tel. 06321-855550) oder an die Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt

Agentur Ludwigshafen:      Katharina Puchalla 0621-5993-558

Agentur Mannheim:            Martina Gürkan        0621-165-245

Jobcenter Mannheim:         Birgit Rebholz          0621-18166 370

12.02.2014


Eltern sind gefragt bei der Berufswahl

Bei der Suche nach dem richtigen Ausbildungsplatz können Väter und Mütter ihre Sprösslinge auf vielfältige Weise unterstützen

Ludwigshafen- Es ist oft die erste bedeutsame Entscheidung, die junge Leute treffen müssen und sie fällt in eine Zeit,  in der bei ihnen die Verunsicherung ohnehin groß ist: Wenn es um Beruf und Ausbildung geht, beobachten Eltern die Unentschlossenheit ihres Nachwuchses meist mit wachsender Besorgnis - und fühlen sich häufig genauso hilflos wie die jungen Leute selbst. Doch Eltern können die Kinder vielfältig unterstützen.

Denn auch wenn Jugendliche sich in der Pubertät zunehmend von zu Hause abnabeln und nur noch eingeschränkt auf den Rat ihrer Eltern eingehen, bleiben Vater und Mutter bei der Orientierung auf dem Ausbildungsmarkt in den allermeisten Fällen wichtige Vorbilder und Ansprechpartner. Vorausgesetzt, Mütter und Väter können auf die Fragen ihrer Kinder kompetent antworten. Angesichts eines Ausbildungsmarktes, der sich in den letzten 20 Jahren rasant verändert hat und eine kaum überschaubare Fülle von Möglichkeiten bietet, ist das allerdings gar nicht so einfach. Die Agentur für Arbeit hält deshalb einen ganzen Strauß von Unterstützungsangeboten vor, die auch für Eltern, die ihre Söhne und Töchter auf dem Weg in den Beruf begleiten wollen,  eine kostbare Hilfe sein können.

„Wichtig ist es, sich frühzeitig mit dem Thema zu beschäftigen. Denn gerade junge Leute können schlecht einschätzen, wie viel Zeit nötig ist, sich umfassend zu informieren. Zwei Jahre vor dem Schulabschluss sollten erste Informationen eingeholt werden. Dann bleibt ausreichend Zeit, um Interessen und Talente noch genauer auszuloten und mit dem einen oder anderen Praktikum in den Alltag verschiedener Berufe hinein zu schnuppern“, erläutert Annemarie Bernitzke, Teamleiterin der Berufsberatung der Agentur für Arbeit Ludwigshafen.

Wichtiger als der konkrete Berufswunsch ist in der Anfangsphase ohnehin das Aufspüren von Talenten. In welchen Berufen diese sich optimal verwirklichen lassen, wird sich später zeigen. Zum Beispiel beim gemeinsamen Besuch der Berufsberatung oder beim Stöbern in den Internetportalen der Agentur für Arbeit. Auch der Besuch von Ausbildungsbörsen kann eine gute Möglichkeit sein, sich mit verschiedenen Berufen vertraut zu machen und gleich noch persönliche Kontakte zu Arbeitgebern zu knüpfen. „Eine Gelegenheit hierzu bietet unsere Bewerberbörse am 11. Februar im Berufsinformationszentrum mit ungefähr 20 Arbeitgebern. Wir freuen uns, die Eltern vor Ort zu begrüßen und stehen Ihnen gerne beratend zur Seite“, Bernitzke weiter.

Eine der größten Herausforderungen für Eltern, die ihre Kinder in dieser Lebensphase unterstützen wollen, ist es, die richtige Balance zu finden. Es ist wichtig, den Jugendlichen als Gesprächspartner zur Verfügung zu stehen und sie ganz konkret zu unterstützen – etwa beim Erstellen einer vorzeigbaren Bewerbungsmappe oder der Vorbereitung auf ein Vorstellungsgespräch. Auf keinen Fall darf die Hilfe so weit gehen, dass den jungen Leuten alle Verantwortung abgenommen wird. Denn gerade beim Eintritt in den Beruf kommt es darauf an, dass sie eigenständig und selbstbewusst agieren können. Arbeitgeber freuen sich über engagierte Eltern, weil sie dann von dieser Seite keine Probleme befürchten müssen. Aber sie sind sehr skeptisch, wenn Väter oder Mütter zu dominant auftreten oder ihren Nachwuchs zu sehr behüten. Schließlich ist der Schritt in den Beruf auch der ins Erwachsenenleben.

Auf der Internetseite der Agentur für Arbeit ist eine Fülle von Informationen hinterlegt, um sich mit dem modernen Ausbildungsmarkt vertraut zu machen. Es gibt Angebote, die sich ausdrücklich an Eltern richten. Wer sich nicht zu Hause durch die Programme klicken will oder im Umgang mit diesen Medien Unterstützung braucht, kann die Terminals im Berufsinformationszentrum in der Arbeitsagentur für Arbeit Ludwigshafen nutzen. Dort stehen kompetente Ansprechpartner bereit, um Fragen zu beantworten. Ein Elternheft mit vielen wertvollen Tipps, kann kostenlos mitgenommen werden. Und natürlich sind Eltern auch bei Berufsberaterinnen und -beratern willkommen. Für die Jugendlichen ist es eine wichtige Unterstützung, wenn sie diesen wichtigen Termin gemeinsam mit ihrem Vater oder ihrer Mutter wahrnehmen können.

Information:

Links zu den verschiedenen Internetportalen der Agentur für Arbeit sind hier hinterlegt: www.arbeitsagentur.de

Termine mit Berufsberatern der Arbeitsagentur Ludwigshafen können unter 0800 4 5555 00 vereinbart werden.

Agentur für Arbeit Ludwigshafen, Presse 

01.02.2014


Arbeitslosenquote in Speyer von 4,9 auf 5,2 Prozent angestiegen

Arbeitsmarktbericht für den Monat Januar 2014 für den Agenturbezirk Speyer

Speyer- Im Bezirk der Agentur für Arbeit Speyer stieg die Arbeitslosigkeit im Januar um absolut 161 Männer und Frauen, sodass insgesamt 2.804 arbeitslos gemeldete Personen von beiden Rechtskreisen gemeinsam betreut werden. Verglichen mit dem Vorjahresmonat sind es 14 Menschen mehr.

Die daraus resultierende Arbeitslosenquote – auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen – ist dementsprechend von 4,9 auf 5,2 Prozent angestiegen.

„Eine Steigerung der Arbeitslosenquote ist für diese Jahreszeit nicht ungewöhnlich und lässt sich auch durch die witterungsbedingen Einflüsse erklären“. Allerdings sei erwähnt, dass der saisonale Effekt in diesem Winter im Vergleich zu den Vorjahren nicht so deutlich ausgefallen ist“, erläutert Christian Kramer, Geschäftsstellenleiter bei der Agentur für Arbeit Speyer. „Daneben endete in einigen Berufen die Ausbildungszeit. Erfahrungsgemäß  werden sich daher jüngere Bewerber unter 25 Jahren wieder verstärkter arbeitslos melden. Ein leichter Anstieg ist bereits zu verzeichnen. Unser Ziel ist es, mit gezielten Angeboten den Übergang in ein Arbeitsverhältnis zeitnah zu ermöglichen“, so Kramer weiter.

In den vergangenen vier Wochen haben sich 661 Personen neu oder erneut arbeitslos gemeldet, 100 mehr als im Dezember aber 67 weniger als im vergangenen Jahr. Zugleich konnten 492 bisher arbeitslose Menschen Ihre Arbeitslosigkeit beenden, das sind 18 mehr als letzten Monat. Im Januar haben 149 Männer und Frauen eine neue Anstellung gefunden, 18 mehr als noch im Dezember. Gleichzeitig haben sich jedoch 337 Personen arbeitslos gemeldet, die vorher in einem Beschäftigungsverhältnis standen und nun ihre Arbeit verloren haben. Das waren 64 Personen mehr als im Vormonat, u.a. deshalb lässt sich auch der deutliche Anstieg in der Arbeitslosenquote erklären.

In den letzten vier Wochen wurden 157 Stellen gemeldet. Aktuell stehen im Stellenbestand 412 freie Stellen zur Besetzung an. Für Absprachen mit Arbeitgebern zu den Modalitäten der Bewerberauswahl im Stellenbesetzungsverfahren durch die Agentur für Arbeit und Fördermöglichkeiten stehen die Fachkräfte des Arbeitgeberservice zur Verfügung. Agentur für Arbeit Ludwigshafen, Presse 

30.01.2014


Der Arbeitsmarkt im Bezirk der Agentur für Arbeit Speyer

Stand: Dezember 2013

Ludwigshafen- Die Zahl der Arbeitslosen ist im Dezember leicht angestiegen.

Im Bezirk der Agentur für Arbeit Speyer waren zum Jahresende 2.643 Arbeitslose gemeldet. Das bedeutet konkret 85 arbeitslose Menschen mehr als im Vormonat. Im vergangenen Monat haben sich 561 Personen neu oder erneut arbeitslos gemeldet, während 474 Männer und Frauen ihre Arbeitslosigkeit beendet haben.

Somit ist die Arbeitslosenquote zum Jahresende um 0,2 Prozentpunkte auf 4,9 Prozent gestiegen.

Im Jahresdurchschnitt 2013 waren 2.703 Menschen arbeitslos gemeldet. Im Jahr 2012 waren es nur 2.610 Personen im Durchschnitt - 94 weniger als in diesem Jahr. „Im Jahresrückblick hat sich der Arbeitsmarkt im Agenturbezirk Speyer nur leicht verschlechtert und die eine oder andere größere Betriebsveränderung gut verkraftet.

Bei genauerer Betrachtung der Personengruppen stelle ich fest, dass circa ein Drittel aller arbeitslos gemeldeten Menschen zwischen 50 und 65 Jahre alt sind. Um dem drohenden Mangel an qualifizierten Arbeitskräften zu begegnen, ist es für alle Arbeitsmarktpartner wichtig, auch die Kompetenzen älterer Mitarbeiter gezielt einzusetzen und weiter zu entwickeln. Deutlich waren und sind die Unterschiede zwischen den Rechtskreisen erkennbar. Im Rechtskreis der Agentur für Arbeit werden aktuell 937 und beim Jobcenter 1.706 arbeitslose Personen gezählt.“ resümiert Christian Kramer - Leiter der Geschäftsstelle der Agentur für Arbeit in Speyer.

„Für das Jahr 2014 ist es unser Ziel, die Arbeitslosenquote mindestens auf dem aktuellen Stand zu halten. Die weitere Entwicklung hängt von der Konjunktur ab und welche Faktoren eintreten werden. Derzeit zeichnet sich ein stabiler Arbeitsmarkt ab. Aus Sicht der Agentur für Arbeit werden wir weiter intensiv und mit besonderem Blick auf bestimmte Personengruppen daran arbeiten, Arbeitsgeber und Arbeitnehmer zusammenzubringen“, so Kramer weiter.

Innerhalb der letzten vier Wochen haben Arbeitgeber 154 neue Arbeitsstellen bei der Arbeitsagentur gemeldet, sodass aktuell 480 Arbeitsstellen im Geschäftsstellenbezirk zur Verfügung stehen. Seit dem 01.01.2013 wurden insgesamt 2.263 Arbeitsstellen vom Arbeitgeberservice betreut. Die Arbeitgeber meldeten im abgelaufenen Jahr 418 Stellen weniger als 2012. Agentur für Arbeit Ludwigshafen, Presse 

07.01.2014


Online zum neuen Job

Agentur für Arbeit Ludwigshafen führt neue Online-Serviceangebote der Bundesagentur für Arbeit ein

Ludwigshafen- Die Agentur für Arbeit Ludwigshafen bietet Arbeitnehmern und Arbeitgebern neben den klassischen Dienstleistungen auch neue Wege an. Unabhängig von Öffnungszeiten können Arbeitsuchende und Arbeitgeber von zu Hause oder dem eigenen Büro aus über das Online-Angebot der Arbeitsagentur mit den Beratungsfachkräften in Kontakt bleiben. Sie können die eigenen Daten in der Jobbörse pflegen, Vermittlungsvorschläge oder Bewerbungen online erhalten und letztlich schneller und unbürokratischer zum neuen Job oder an den gesuchten Arbeitnehmer kommen.

„Das Internet gewinnt in allen Lebensbereichen eine immer größere Bedeutung, so natürlich auch in der Zusammenarbeit der Bürgerinnen und Bürger mit der Arbeitsagentur. Daher geht die Bundesagentur für Arbeit mit dem Angebot des online Service mit der Zeit“, erläutert Beatrix Schnitzius, Leiterin der Agentur für Arbeit Ludwigshafen. Dieser "eService" bietet zum Beispiel die Möglichkeit, sich von jedem PC mit Internetanschluss arbeitsuchend zu melden. Mit wenigen Klicks sind alle Daten eingegeben – unabhängig von den Öffnungszeiten der Arbeitsagentur.

Darüber hinaus kann man mit einer Registrierung in der Online-Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit auch das eigene Bewerberprofil und sogar Bewerbungsmappen erstellen. Fotos und Zeugnisse lassen sich einfach hochladen.

Arbeitgeber können innerhalb der Jobbörse zudem ihre freien Stellen online erfassen und pflegen. Alle Angebote, alle Termine und alle Bewerbungen sind rund um die Uhr einsehbar.

Den "eService" der Bundesagentur für Arbeit findet man im Internet unter www.arbeitsagnetur.de > eService

Agentur für Arbeit Ludwigshafen, Presse 

13.12.2013


Mit Theater Mut machen

Ludwigshafen/Speyer- Die Augsburger Puppenkiste war der Beginn einer großen Leidenschaft von David Winterheld (21 Jahre). Schon als Kind wollte er mit seiner Mutter immer Theater spielen. Heute arbeitet David im Kinder- und Jugendtheater in Speyer. Dieser Weg war für David und alle Beteiligten nicht immer einfach. Denn David ist hochgradig sehbehindert und hat das Down-Syndrom.

Im Rahmen eines Schulpraktikums lernte er das Theaterleben näher kennen und wollte nach seiner Schulzeit in diesem Bereich beruflich aktiv werden. Der Integrationsfachdienst der Caritas in Betzdorf entschloss sich David bei seinem Weg in den Traumberuf zu unterstützen. „Hätte es nicht funktioniert, dann hätte David immer noch eine Werkstatt für behinderte Menschen besuchen können. Aber warum mit Plan B anfangen, solange Plan A noch nicht ausprobiert wurde“, erläutert Sabine Bexte, Integrationsfachdienst - Übergang Schule Beruf an der Landesschule für Blinde und Sehbehinderte in Neuwied. Sie nahm Kontakt auf mit allen Beteiligten wie auch dem Kinder- und Jugendtheater und dem Team für berufliche Rehabilitation der Agentur für Arbeit Ludwigshafen. Gemeinsam wurde eine Qualifizierung zum Theaterassistenten im Kinder- und Jugendtheater entwickelt, die es so noch  nicht gab und die sich an eine Konzeption anlehnt entsprechend dem Berufsbildungsbereiches einer Werkstatt für behinderte Menschen. Die Finanzierung erfolgt über das Persönliche Budget. Dieses umfasst alle Teilhabeleistungen sowie Leistungen der Krankenkassen, Pflegeversicherung, Unfallversicherung und der Hilfe zur Pflege im Rahmen der Sozialhilfe. Das Besondere an dieser Leistung ist: Die Berechtigten können so die für sie notwendigen Rehabilitationsleistungen selbst einkaufen. Damit erhalten sie mehr Selbstbestimmung und Selbständigkeit und können gleichberechtigt am alltäglichen Leben der Gesellschaft teilhaben.

Die Qualifizierung unterteilt sich in verschiedene Aufgabenbereiche. So ist David mit Hausmeistertätigkeiten beschäftigt wie die Bestuhlung für die Aufführungen. Er arbeitet zudem tatkräftig im Büro und im Kartenverkauf mit, klebt die Plakate, leert den Briefkasten… Seit einiger Zeit unterstützt er den Verkauf im Cafè, was ihm sehr viel Freude bereitet. „David ist sehr pflichtbewusst, er denkt mit und ist sehr aufmerksam. Er ist für uns eine Bereicherung und hat mit seiner freundlichen und offenen Art schnell alle unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für sich gewinnen können. Alle sind stolz, dass er bei uns beschäftigt ist. Es ist für uns und unsere Stammgäste ganz selbstverständlich geworden, dass er da ist“, berichtet Nicole Schneider, die David im Theater als Bildungsbegleitung zur Seite steht. David übernimmt stetig mehr Aufgaben und bringt selbst eigene Ideen ein. Nicht nur hinter der Bühne ist er aktiv. Er hatte schon eine kleinere Rolle im Weihnachtsstück. „In den eineinviertel Jahren, die ich David betreue, kann ich eine enorme Leistungssteigerung feststellen“, freut sich die Beraterin der Arbeitsagentur, Yvonne Fuhrmann. Neben seinen Aufgaben sei auch sein Selbstbewusstsein gewachsen. David gehe viel offener auf seine Mitmenschen zu.

Diese positive Entwicklung ist nur möglich gewesen, weil seine Kolleginnen und Kollegen an ihn glauben und ihm die Chance geben, sich einzubringen.

„An diesem Beispiel wird klar, wie wichtig es ist, behinderte Menschen ins Arbeitsleben zu integrieren. Sie sind nicht nur eine Bereicherung für ein Unternehmen, sie wachsen selbst an den Aufgaben und können ihre Kompetenzen einbringen. Daher möchte ich im Namen der Agentur für Arbeit Ludwigshafen dem Kinder- und Jugendtheater sowie allen übrigen Beteiligten danken für die gute Zusammenarbeit und die Offenheit, neue Wege auszuprobieren. Ich hoffe, dass sich andere Unternehmen ein Beispiel daran nehmen und Menschen mit Behinderung eine Chance geben“, gratuliert Ralf Michalak, Geschäftsführer Operativ zum überreichten Landespreis für beispielhafte Beschäftigung schwerbehinderter Menschen durch das Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung.

„David macht Mut. Gerade in den Abschlussgesprächen in der Schule merke ich das. Er ist dort noch bekannt in den Abschlussklassen und sein Beispiel bestärkt andere junge Leute und Eltern, neue Perspektiven ins Auge zu fassen und entschlossen neue Wege zu gehen“, so Bexte weiter.

Ansprechpartner in allen Fragen der  Beschäftigung behinderter Arbeitnehmer und der Besetzung freier Arbeits- und Ausbildungsstellen sind erreichbar in der Agentur für Arbeit Ludwigshafen unter der kostenfreien

Service-Nummer 0800 4 5555 00 (für Arbeitnehmer) oder unter 0621-5993/321 (für Arbeitgeber). Agentur für Arbeit Ludwigshafen, Presse 

04.12.2013


Gute Leistung wird belohnt

Jugendliche Teilnehmer der Leuphana Sommerakademie ausgezeichnet

Ludwigshafen- Lernen, wenn andere Ferien machen, in drei Wochen die schulischen Leistung verbessern ohne dass dabei der Spaß zu kurz kommt – auch wenn die Herausforderungen groß sind. So haben 32 Jugendliche aus der Vorderpfalz erstmalig einen Teil Sommerferien im Rahmen der Leuphana Sommarakademie verbracht. Unter dem Dach des BASF Ausbildungsverbunds initiierte die BASF SE, in enger Kooperation mit der Agentur für Arbeit Ludwigshafen und der Leuphana Universität Lüneburg diese Maßnahme in der Region, um schwächeren Jugendlichen eine Perspektive für einen Schulabschluss zu bieten.

„Die Förderung junger Menschen, die auf dem Ausbildungsmarkt aus den unterschiedlichsten Gründen nur eingeschränkte Chancen haben, ist uns als BASF eine Herzensangelegenheit. Denn Ausbildung ist das Herz unserer Fachkräftesicherung und damit die wirtschaftliche Zukunft unserer Region.“ sagt Matthias Flick, BASF Ausbildungsverbund.

Die Teilnehmer der Leuphana Sommerakademie haben viel geleistet. Großes Lob und viel Anerkennung gab es deshalb für die Schüler und Schülerinnen aus Realschulen plus, die in einer Feierstunde ihre Zertifikate erhielten. Schwarz auf weiß bescheinigen die Zertifikate ganz individuell, in welchen Punkten sich jeder Jugendliche persönlich und fachlich im dreiwöchigen Sommercamp in Bingen weiterentwickeln konnte.

„Diese persönlichen Ergebnisse sollen unsere Teilnehmer auch motivieren, an ihrem Potential weiter zu arbeiten, denn sie haben gezeigt, sie können viel schaffen!“, so Projektleiterin Maren Voßhage-Zehnder.

Grund für Stolz und Freude gab es reichlich. Denn die persönlichen und schulischen Fortschritte, die das Leuphana-Betreuerteam den Schülerinnen und Schülern der Vorentlassklassen bescheinigten, waren in vielen Fällen außerordentlich. Die wissenschaftlich fundierten Tests zu Beginn und am Ende der Sommerakademie bestätigten den Jugendlichen deutliche Steigerungen. In Mathematik verdoppelten sie ihre Leistungen und das Leseverständnis konnte um 64 Prozent gesteigert werden.

Die Zeit in Bingen hat den Schülerinnen und Schülern auch dabei geholfen, sich auf Bewerbungsverfahren und Berufseinstieg vorzubereiten. Sie haben Informationen über ihre (Wunsch-)Berufe erhalten, die sie bestärkt haben, diesen Weg weiter zu gehen oder in einigen Fällen  auch neue, andere Wege einzuschlagen. Die Zukunftspläne sind klarer geworden.

Die jungen Leute sind in der Sommerakademie zusammen gewachsen und ein Team geworden, das sich erfolgreich der Herausforderung gestellt hat, gemeinsam ein Musical einzustudieren und auf die Bühne zu bringen. Dies stärkte bei allen Beteiligten das Selbstbewusstsein. Nicht nur sie selbst, auch ihre Eltern und Freunde haben neue Seiten an ihnen entdeckt.

Prof. Dr. Czerwenka: „Jetzt geht es im Schuljahr und mit Unterstützung der Nachbetreuung darum, den positiven Rückenwind mitzunehmen und an den Entwicklungen weiter zu arbeiten, damit der Übergang in die weitere Schul-und Berufsausbildung gelingt!“

 „Denn dies ist die Basis für einen erfolgreichen Start in eine Ausbildung. Um dieses Ziel zu erreichen, werden die Teilnehmer bis zum Ende der Schulzeit regelmäßig nachbetreut“, erläutert Beatrix Schnitzius, Leiterin der Agentur für Arbeit Ludwigshafen. „ Ich freue mich mit den Jugendlichen über die positiven Erfahrungen, die sie im Camp sammeln durften und ihre Leistungsbereitschaft. Ich wünsche ihnen, dass sie ihr Engagement und ihre Motivation beibehalten und damit Arbeitgeber von sich überzeugen werden, in ihnen die Fachkräfte der Zukunft zu sehen.“

Agentur für Arbeit Ludwigshafen, Presse 

30.11.2013


Der Arbeitsmarkt im Bezirk der Agentur für Arbeit Speyer

Stand: November 2013

Im November ist die Arbeitslosigkeit im Bezirk der Agentur für Arbeit Speyer leicht gesunken. Derzeit werden 2.558 Arbeitslose gezählt, ein Rückgang von 11 Personen gegenüber dem Vormonat. Die Arbeitslosenquote – berechnet auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen – liegt somit weiterhin bei 4,7 Prozent.

Bezogen auf die Arbeitslosigkeit geht die Schere zwischen den beiden Rechtskreisen, der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter weiter auseinander. Während die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vormonat im SGB III-Bereich (Agentur) weiter gesunken ist und aktuell bei 1,6 Prozent (-36 Personen) liegt, blieb sie im SGB II-Bereich (Jobcenter) bei 3,1 Prozent (+25 Arbeitslose) konstant.

Im November haben 610 Männer und Frauen ihre Arbeitslosigkeit beendet können, während sich gleichzeitig 599 Personen neu oder erneut arbeitslos gemeldet haben.

„Spannend werden wieder die nächsten Wochen, wie stark die witterungsbedingten Einflüsse die Arbeitslosigkeit beeinflussen werden“, kommentiert Christian Kramer, Leiter der Geschäftsstelle Speyer die aktuellen Arbeitsmarktzahlen. „Außerdem bleibt abzuwarten, ob das anstehende Weihnachtsgeschäft zu einer leichte Belebung im Handel- und Gastronomiebereich führt. Dieser eher schon traditionelle Effekt ist im letzten Jahr eher ausgeblieben“, so Kramer weiter.

Die Unternehmer der Region haben im November 160 neue Arbeitsplätze bei der Agentur für Arbeit in Speyer gemeldet, sodass derzeit insgesamt für alle Arbeitsuchenden im Geschäftsstellenbezirk 487 offene Arbeitsstellen zur Verfügung stehen. „Die Arbeitsvermittler des Arbeitgeberservice und ich freuen uns darüber, dass Arbeitgeber unsere Dienstleistungsangebote immer öfter in Anspruch nehmen. Um den Unternehmen auch im Hinblick auf den demografischen Wandel und den Fachkräftebedarf Unterstützung anzubieten, bieten wir beispielsweise zur Beschäftigung älterer Arbeitnehmer, von Berufsrückkehrerinnen oder über Ausbildung Beratungen an“, so Kramer. Agentur für Arbeit Ludwigshafen, Presse 

28.11.2013


Wieder weniger Arbeitslose - Quote auf 4,7% gesunken

Der Arbeitsmarkt im Bezirk der Agentur für Arbeit Speyer - Stand: Oktober 2013

Wie auch im Vormonat ist die Anzahl der arbeitslos gemeldeten Personen wiederholt gesunken. Aktuell sind im Bezirk der Agentur für Arbeit Speyer 2.569 Personen arbeitslos gemeldet, 85 weniger als im September aber 75 mehr als im Oktober 2012. Beim Jobcenter, im Rechtskreis des Sozialgesetzbuches II, waren 1.667 Arbeitslose registriert. Im Rechtskreis des Sozialgesetzbuches III, also bei der Agentur für Arbeit, waren es im Oktober 902 Personen.

Die Arbeitslosenquote – berechnet auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen – ist von 4,9 auf 4,7 Prozent gesunken.

In den vergangenen vier Wochen haben 686 Männer und Frauen ihre Arbeitslosigkeit beendet. Gleichzeitig haben sich im Oktober 600 Personen neu oder erneut arbeitslos gemeldet, 4 mehr als im Vormonat.

„Es bleibt abzuwarten, welchen Einfluss in den nächsten Wochen das Wetter auf die Arbeitsmarktentwicklung haben wird. Bisher zeigt sich der Herbst von seiner guten Seite, sodass witterungsbedingte bzw. saisonale Einflüsse keine spürbaren Auswirkungen gehabt haben“, kommentiert Christian Kramer, Leiter der Geschäftsstelle Speyer, die aktuelle Entwicklung.

„Obwohl der Ausbildungsbeginn 2014 noch scheinbar so weit entfernt ist, ist es sehr wichtig sich frühzeitig um eine passende Ausbildungsstelle zu bemühen. Jeder Ausbildungssuchende kann sich direkt mit unserer Mitarbeiterin aus dem Arbeitgeberservice, Frau Galot in Verbindung setzen. Sie ist jeweils donnerstags von 8:00 – 16:00 Uhr im Zimmer 310 der Agentur für Arbeit persönlich und ohne vorherige Terminankündigung erreichbar“, wirbt Kramer für die Nutzung des Dienstleistungsangebots.

Dem Arbeitgeberservice der Agentur wurden im Oktober 161 neue Stellenangebote gemeldet. Das bedeutet gegenüber dem Vormonat einen Rückgang von 108 Stellen. Agentur für Arbeit Ludwigshafen, Presse 

30.10.2013


Der Arbeitsmarkt im Bezirk der Agentur für Arbeit Speyer im September 2013

Ludwigshafen- Im September ist die Arbeitslosigkeit wieder gesunken. Diesmal ist die Zahl der Arbeitslosen sogar relativ deutlich um 219 zurückgegangen. Im Bezirk der Agentur für Arbeit Speyer waren 2.654 Männer und Frauen arbeitslos. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Arbeitslosen um 126 gestiegen

Beim Jobcenter, im Rechtskreis des Sozialgesetzbuches II, waren 1.708 Arbeitslose registriert. Im Rechtskreis des Sozialgesetzbuches III, also bei der Agentur für Arbeit, waren es im September 946 Personen.

Die Arbeitslosenquote – berechnet auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen – ist von 5,3 Prozent auf 4,9 Prozent gesunken.

„Sehr erfreulich ist, dass im September der Bestand an Arbeitslosen im Alter unter 25 von 420 auf 296 Arbeitslose gesenkt werden konnte. Dagegen blieb der Bestand bei den über 50-Jährigen mit 820 (gegenüber 815 im August) konstant. Der Anteil der gemeldeten Arbeitslosen zwischen 50 bis unter 65 liegt derzeit bei 30,9 Prozent. Speziell diesem Personenkreis werden passende Angebote unterbreitet, um sie wieder schnell in den Arbeitsmarkt zu integrieren“, erläutert der stellvertretende Geschäftsstellenleiter, Gerhard Werling.

Der Agentur für Arbeit Speyer sind im September 269 Arbeitsstellen von Betrieben gemeldet worden, die neu besetzt werden sollen. Insgesamt stehen 576 Stellen zur Verfügung. „Die besten Aussichten auf einen neuen Job bestehen in den Bereichen Baugewerbe, Einzelhandel und Gastgewerbe.“

Arbeitsmarktbericht September 2013  Agentur für Arbeit Ludwigshafen, Presse 

01.10.2013


Arbeitsmarkt August 2013 im Bezirk der Agentur für Arbeit Speyer

Ludwigshafen- Die Arbeitslosigkeit ist im August gegenüber dem Vormonat gestiegen. So waren im Bezirk der Arbeitsagentur Speyer im vergangenen Monat 2.873 Männer und Frauen arbeitslos gemeldet, 100 mehr als noch im Juli. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Arbeitslosen um 223 gestiegen.

Im vergangenen Monat haben sich 771 Personen neu oder erneut arbeitslos gemeldet, während 673 Männer und Frauen ihre Arbeitslosigkeit beendet haben.

Somit ist die Arbeitslosenquote – berechnet auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen – um 0,2 Prozentpunkte auf 5,3 Prozent gestiegen. Die Arbeitslosenquote im Rechtskreis SGB III (bei Arbeitsagentur gemeldet) liegt bei 2,0 Prozent. Hier waren 1.080 Personen arbeitslos gemeldet. Im Zuständigkeitsbereich des Jobcenters waren 1.793 Männer und Frauen arbeitslos. Die Quote liegt bei 3,3 Prozent.

„Derzeit richtet sich unser besonderes Augenmerk gezielt auf den Personenkreis der jugendlichen Arbeitslosen unter 25 Jahre. In erster Linie haben sich die ehemaligen Auszubildenden verstärkt in den letzten beiden Monaten arbeitslos gemeldet. Unser Anliegen ist es nun, gemeinsam mit diesen „neuen“ Fachkräften einen schnellen Weg aus der Arbeitslosigkeit zu finden. Es wäre schon sehr schade, wenn das Erlernte nicht genutzt wird und vielleicht auch wieder verkümmert“, erläutert Christian Kramer, Leiter der Agentur für Arbeit Speyer.

Im August waren 491 freie Arbeitsplätze bei der Agentur für Arbeit registriert. In den vergangenen vier Wochen haben Arbeitgeber 217 neue Stellenangebote bei den Vermittlern der Arbeitsagentur gemeldet.

Für interessierte Bewerber um einen Ausbildungsplatz stehen im Agenturbezirk Speyer derzeit noch 142 offene Ausbildungsplätze zur Verfügung. 524 sind es noch für Gesamtbezirk Ludwigshafen.

Agentur für Arbeit Ludwigshafen; Presse

29.08.2013


Zum Durchstarten ist es nicht zu spät

Qualifizierung für junge Erwachsene ohne Ausbildung

Ludwigshafen- Die globalen Märkte und damit auch der Arbeitsmarkt unterliegen einem ständigen Wandel. Früher hatte man auch ohne Ausbildung durchaus Chancen auf eine Beschäftigung. Heute suchen Unternehmen Fachkräfte. „Leider profitieren Personen ohne abgeschlossene Ausbildung immer weniger von Veränderungen auf dem Markt, selbst dann wenn sich durch den demografischen Wandel die Nachfrage nach Arbeitskräften erhöht. Im Gegenteil für Geringqualifizierte nehmen Beschäftigungsmöglichkeiten immer mehr ab beispielsweise durch die fortschreitende Technisierung. Damit wird es für diese Personengruppe nicht nur schwieriger, aus der Arbeitslosigkeit heraus, eine Beschäftigung zu finden. Es steigt auch das Risiko, arbeitslos zu werden“, beschreibt Beatrix Schnitzius, Leiterin der Agentur für Arbeit Ludwigshafen, die Situation.

Die Arbeitsagenturen investieren viel Kraft und Geld in die Aufgabe, möglichst allen Schulabgängern zu einer Ausbildung zu verhelfen und ihnen damit den Weg in ein erfolgreiches Berufsleben zu ebnen. Daneben setzen sie sich auch verstärkt dafür ein, Ungelernte zu motivieren und für eine Qualifizierung zu befähigen. Die Initiative „AusBildung wird was - Erstausbildung junger Erwachsener“ zielt auf jene  ab, die aufgrund ihres Alters nicht mehr an eine Ausbildung denken,  jedoch den größten Teil ihres Erwerbslebens noch vor sich haben.

„Fast 60 Prozent der bei uns in der Agentur für Arbeit und im Jobcenter gemeldeten jungen Erwachsenen zwischen 25 und 35 Jahre haben keine Ausbildung abgeschlossen. Sie verfügen dafür über eine gute Portion

(Berufs-)Erfahrung. In diesem Personenkreis steckt viel Potential. Genau hier setzen wir an und klären individuell, ob eine Weiterbildung in Frage kommt und in welcher Form“, Schnitzius weiter. Nicht für jeden jungen Menschen ist die Entscheidung leicht, eine Ausbildung nachzuholen. Manch einer hat sich bewusst gegen sie entschieden, um nach der Schule schnell Geld zu verdienen. Andere haben mittlerweile eine Familie zu ernähren. „In den Beratungsgesprächen wird auf diese Belange eingegangen und eine passende Lösung erarbeitet. Es muss nicht immer eine Umschulung sein. Unter bestimmten Voraussetzungen reicht schon eine sogenannte Externenprüfung, um den Berufsabschluss zu erreichen. Manchmal liegen die Voraussetzungen für eine Ausbildung nicht vor. Dann helfen auch Teilqualifikationen, um für Unternehmen attraktiv zu bleiben oder zu werden. Die Wege können sehr unterschiedlich sein.“

Die Vorteile sind für alle die gleichen: Die jungen Leute bekommen eine Basis, auf der sie eine stabile berufliche Zukunft aufbauen können. Die Unternehmen erhalten qualifizierte Fachkräfte.

Die Fachkräftegewinnung lässt sich nicht von heute auf morgen realisieren, daher ist die Initiative auf drei Jahre angelegt. Bisher wurden in der Agentur für Arbeit Ludwigshafen 333 junge Menschen beraten und über die Wege zu einem Berufsabschluss informiert. Hiervon haben bereits 39 eine Weiterbildung begonnen. Agentur für Arbeit Ludwigshafen, Presse 

26.08.2013


Einschränkungen im IT-Verfahren der Jobcenter

Ludwigshafen- Die anstehende Vereinheitlichung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs in Europa (SEPA) macht auch technische Anpassungen von zentralen IT-Verfahren der Bundesagentur für Arbeit (BA) notwendig. Diese sind sehr komplex und zeitaufwändig. Die BA ist immer bestrebt, neue IT-Einbindungen an Wochenenden vorzunehmen, um die Abläufe in den Arbeitsagenturen und Jobcentern nicht zu beeinträchtigen.

Die Umstellung des IT-Programms zur Berechnung und Bescheidung von Arbeitslosengeld II (A2LL) erfolgt am letzten Wochenende im August 2013. Aufgrund des Umfangs der notwendigen technischen Änderungen sowie der hierfür benötigten Zeit muss die Umstellung bereits in der Nacht auf den Freitag beginnen. Daher wird das IT-Verfahren A2LL am Freitag, den 30.August 2013, bundesweit in den Jobcentern (gemeinsame Einrichtungen) nicht zur Verfügung stehen.

Leistungsrechtliche Anliegen können durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an diesem Tag daher leider nur eingeschränkt bearbeitet werden.

Die Monatszahlung für September 2013 an die rund drei Millionen Bedarfsgemeinschaften wird zu diesem Zeitpunkt bereits veranlasst sein. Die Auszahlung der Leistungen wird also pünktlich erfolgen.

16.08.2013


Jobcenter mit neuem Hartz IV-Antrag

Ab heute arbeitet das Jobcenter Vorderpfalz-Ludwigshafen wie bundesweite alle Jobcenter mit vereinfachten Hartz IV-Anträgen.

Ludwigshafen- Es ist eine schwierige Aufgabe, die Komplexität der Grundsicherung in eine bürgernahe, verständliche Sprache zu übersetzen. In den vergangenen drei Jahren wurden über 180 Dokumente, wie zum Beispiel Bewilligungsbescheide oder Anhörungs- und Mitwirkungsschreiben überarbeitet und in einfachere Verwaltungssprache gebracht. Die Einführung des neuen, überarbeiteten Hartz IV-Antrages rundet dieses Projekt ab, beendet es aber nicht.

Die Geschäftsführerin des Jobcenter Vorderpfalz-Ludwigshafen, Anja Hölscher erklärt: „Je einfacher und verständlicher die Sprache unserer Vordrucke ist, umso geringer sind die Barrieren zwischen unseren Kunden und dem Jobcenter und umso größer ist das Vertrauen in unsere Leistungen. Hartz IV ist schwierig und komplex und es gibt immer das Spannungsfeld zwischen bürgerfreundlichen Formulierungen und rechtlichen Erfordernissen. Bei der Überarbeitung der Anträge für die erstmalige Beantragung von Leistungen aber auch bei den Weiterbewilligungsformularen wurden Experten mit einbezogen. Die Erprobung erfolgte im Echtbetrieb.“

Der neue Hartz IV-Antrag hat einen vereinfachten Textaufbau, Textmengen wurden reduziert und durch die bessere optische Gestaltung werden Kunden einfacher durch den Antrag geführt. Parallel dazu wurden auch die Ausfüllhinweise angepasst, die in zusätzlich in englischer, türkischer und russischer Sprache zur Verfügung stehen.

Den neuen Antrag mit den Erläuterungen und Ausfüllhilfen finden Sie im Internet unter: www.arbeitsagentur.de > Formulare > Arbeitslosengeld II

http://www.arbeitsagentur.de/nn_26642/Navigation/zentral/Formulare/Buerger/Arbeitslosengeld-II/Arbeitslosengeld-II-Nav.html

Arbeitsmarkt Juli 2013 im Bezirk der Agentur für Arbeit Speyer

Ludwigshafen- Nach dem leichten Rückgang der Arbeitslosigkeit im Juni, ist im Juli die Zahl der Arbeitslosen im Bezirk der Agentur für Arbeit Speyer wieder leicht gestiegen. Insgesamt waren 2.773 Männer und Frauen ohne Beschäftigung, 125 mehr als vor einem Monat und 97 als vor einem Jahr.

„Der Anstieg der Arbeitslosigkeit im Verhältnis zum Vormonat ist durchaus üblich. Ursache ist das Ende vieler Ausbildungen sowie das Auslaufen von befristeten Verträgen und der Ablauf von Kündigungsfristen zum Quartals- bzw. Halbjahresende“, erläutert Gerhardt Werling, stellvertretender Leiter der Agentur für Arbeit Speyer.

Die Arbeitslosenquote – berechnet auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen –stieg von 4,9 auf 5,1 Prozent.

Der Arbeitsmarkt bleibt weiterhin in Bewegung. Im Juli haben sich 687 Personen neu oder erneut arbeitslos gemeldet, 144 mehr als im Vormonat. Gleichzeitig konnten 553 Männer und Frauen ihre Arbeitslosigkeit beenden.

Den stärksten Zugang an Arbeitslosen verzeichnete die Altersgruppe bis 25 (180). Dabei handelt es sich vorwiegend um beendigte Ausbildungen, bei denen die Absolventen nicht von ihrem Ausbildungsbetreib übernommen werden konnten.

Arbeitgeber haben auch in der Sommerzeit Bedarf an Arbeitskräften. So sind bei den Arbeitsvermittlern 195 neue Stellen gemeldet worden, 35 mehr als im Juni. Insgesamt stellen Arbeitgeber 447 freie Arbeitsplätze zur Verfügung. Der Zugang an offenen Stellen verteilt sich auf alle Branchen.

Agentur für Arbeit Ludwigshafen; Presse 

31.07.2013


Arbeitsmarktbericht für den Monat Juni 2013 für Speyer

Ludwigshafen- Die Zahl der Arbeitslosen lag nahezu auf dem gleichen Niveau wie im Monat Mai. Im Vergleich zum Vormonat Mai waren 27 Personen weniger arbeitslos, sodass insgesamt noch 2.648 Menschen ohne Beschäftigung gemeldet sind. Davon waren 896 Personen bei der Agentur für Arbeit und 1.752 Personen beim Jobcenter registriert.

Die Arbeitslosenquote – berechnet auf der Basis aller zivilen Erwerbspersonen – bleib bei 4,9 Prozent.

Während sich im Juni 543 Männer und Frauen neu oder erneut arbeitslos gemeldet haben, konnten 568 Personen ihre Arbeitslosigkeit beenden. „Aktuell melden sich viele Jugendliche nach Abschluss ihrer Ausbildung bei uns, in vielen Fällen kann aber schnell ein Anschlussarbeitsplatz vermittelt werden. In Bezug auf den aktuellen Fachkräftebedarf sind Arbeitskräfte mit abgeschlossener Ausbildung gerade im handwerklichen Bereich sehr gefragt.“, erläutert Christian Kramer, Leiter der Agentur für Arbeit Speyer.

Zu- und Abgang in die bzw. aus der Arbeitslosigkeit halten sich nahezu die Waage. „Das deutet vieles auf einen stabilen Arbeitsmarkt im unserem Bezirk hin. Solange die Tendenz dahin zeigt, dass mehr Menschen den Weg in die Arbeit anstatt in die Arbeitslosigkeit finden, sind wir auch einem richtigen Weg“, so Kramer weiter.

Im Juni sind 160 neue freie Arbeitsstellen bei den Vermittlern der Arbeitsagentur gemeldet worden. Damit sind derzeit 522 offene Stellen im Bestand.

Agentur für Arbeit Ludwigshafen, Presse

27.06.2013


Beruflich wiedereinsteigen – hier erhalten Sie individuelle Unterstützung!

Länderübergreifende Initiative in Ludwigshafen und Mannheim fördert Frauen beim beruflichem Comeback: Nach der Familienphase mit „Perspektive Wiedereinstieg“ zurück in den Job!

Es ist überall zu lesen und deshalb nicht zu verstehen – trotz steigendem Fachkräftebedarf und gelingt es meist gut ausgebildeten Frauen nach der Familienphase nicht, beruflich wieder einzusteigen.

Hier setzt das länderübergreifende Projekt „Perspektive Wiedereinstieg“ in Mannheim und Ludwigshafen an. „Wir suchen Frauen und Männer, die entweder eine Berufsausbildung oder ein Studium abgeschlossen haben, mindestens ein Jahr berufstätig waren und danach aus familiären Gründen ihre Berufstätigkeit für mindestens ein Jahr unterbrochen haben“, erläutert Katharina Puchalla, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Agentur für Arbeit Ludwigshafen. „Wenn Sie jetzt motiviert sind und wieder einsteigen wollen, unterstützen die Agenturen für Arbeit Sie mit einem maßgeschneiderten Angebot, dass es in dieser Form noch nicht gab.“

Zwei Mal pro Woche – zeitlich individuell abgestimmt – werden Interessierte dabei unterstützt wieder zurück in den Beruf zu gelangen. Hierbei wird abgeklärt, welche Möglichkeiten es für sie auf dem aktuellen Arbeitsmarkt gibt und wie sie diese konkret umsetzen können. Das Angebot gilt unabhängig davon, ob jemand bereits bei der Agentur für Arbeit gemeldet ist oder nicht.                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                  

Wer sich unverbindlich über das Projekt informieren möchte, kann direkt Kontakt mit den Beauftragten für Chancengleichheit der Agenturen Mannheim und Ludwigshafen aufnehmen.

Für Ludwigshafen, Speyer und Frankenthal:

Katharina Puchalla, 0621-5993-558

Für Mannheim : Martina Gürkan, 0621-165-245

Agentur für Arbeit Ludwigshafen; Presse 

14.06.2013


Anrufe bei der Arbeitsagentur ab jetzt gebührenfrei

Neue Service-Rufnummern ab 1. Juni 2013

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) führt zum 1. Juni neue gebührenfreie Service-Rufnummern ein. Bisher waren die Arbeitsagenturen und Familienkassen unter kostenpflichtigen Rufnummern mit der Vorwahl 0180 1 erreichbar. Künftig können Arbeitnehmer- und Arbeitgeberkunden aus allen deutschen Festnetz- und Handynetzen kostenlos anrufen.

Neue Rufnummern gibt es nicht nur für die Arbeitsagenturen. Auch die Familienkasse, die jeden Monat das Kindergeld für über 8,8 Millionen Berechtigte auszahlt, ist künftig gebührenfrei erreichbar.

Je nach Anliegen wählen die Kunden künftig folgende Rufnummern:

Arbeitnehmer/Arbeitsuchende                       0800 4 5555 00

Arbeitgeber                                                 0800 4 5555 20

Familienkasse: Information allgemein            0800 4 5555 30

Familienkasse: Zahlungstermine Kindergeld  0800 4 5555 33

Forderungseinzug/Kasse                             0800 4 5555 10

Hintergrund:

In der Arbeitslosenversicherung (SGB III) werden telefonische Kundenanliegen der Agenturen für Arbeit durch 50 Service Center mit etwas über 3000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bearbeitet. Damit die Kunden möglichst zeitnah einen Telefonserviceberater erreichen, werden die Anrufe in regionalen Verbünden verteilt. Für die Familienkasse ist derzeit ein Service Center mit sechs Standorten und circa 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig.

Im Jahr 2012 lag das Anrufvolumen im Bereich der Arbeitsagenturen bei 15 Millionen, in der Familienkasse bei 6,4 Millionen Gesprächen.

Die Jobcenter haben als gemeinsame Einrichtung von Kommune und Bundesagentur eigene lokale Rufnummern. Die Kontaktdaten findet man unter www.arbeitsagentur.de  à Partner vor Ort. Agentur für Arbeit Ludwigshafen, Presse 

31.05.2013


Arbeitslosenquote im Bezirk Speyer auf 4,9 Prozent im Mai gesunken

Der Arbeitsmarkt im Bezirk der Agentur für Arbeit Speyer - Stand: Mai 2013

Die Anzahl der in Speyer gemeldeten Arbeitslosen ist im Mai um 38 auf 2.675 Personen zurückgegangen. Die daraus resultierende Arbeitslosenquote – berechnet auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen – lag demnach bei 4,9 Prozent.

Im Mai meldeten sich 561 Personen neu oder erneut arbeitslos. 46 mehr als noch im letzten Monat, allerdings auch 49 Personen weniger als noch vor einem Jahr. Parallel dazu konnten 591 Männer und Frauen ihre Arbeitslosigkeit beenden, 228 durch Aufnahme einer Arbeit.

„In diesem Jahr nimmt die Arbeitslosigkeit eine eher ungewöhnliche Entwicklung. Zwar nimmt die Zahl der arbeitslos gemeldeten Menschen kontinuierlich ab, ein richtiger Frühjahrsaufschwung blieb in diesem Jahr allerdings aus“, kommentiert Christian Kramer, Leiter der Agentur für Arbeit Speyer, die aktuelle Entwicklung.

„Das beste Mittel gegen die Arbeitslosigkeit ist, diese gar nicht erst eintreten zu lassen. Hier gilt es, die Zeit zwischen der Kündigung und dem Eintritt der Arbeitslosigkeit zu nutzen. In dieser Zeit bestehen die größten Chancen eine neue Arbeitsstelle zu finden. Außerdem werden nicht nur Lücken im beruflichen Werdegang, sondern auch nachteilige Auswirkungen auf den Lebensunterhalt vermieden. Je früher die Anmeldung bei der Agentur für Arbeit erfolgt, desto schneller kann man auf das umfangreiche Netzwerk und die Kompetenz der Behörde zurückgreifen. Gerade den Auszubildenden, die in diesem Jahr ihre Prüfung abschließen und noch kein Anschlussarbeitsverhältnis haben, kann ich nur empfehlen, sich rechtzeitig bei uns zu melden und unser Dienstleistungsangebot in Anspruch zu nehmen“, wirbt Kramer.

Die Anfragen von Arbeitgebern nach geeigneten Fachkräften waren im Mai auf leicht gestiegen. Der Agentur für Arbeit wurden 208 neue Arbeitsstellen gemeldet, 85 mehr als im April. Insgesamt waren 532 Stellen gemeldet.

29.05.2013


Geänderte Öffnungszeiten - Agentur für Arbeit Ludwigshafen passt Organisation an

Das Internet nimmt bei der Abwicklung verschiedener Aufgaben eine immer größere Rolle ein. „Das unkomplizierte Angebot sich entweder Online unter www.arbeitsagentur.de arbeitssuchend zu melden oder per Telefon wird gerne in Anspruch genommen. Fragen zu Leistungsangelegenheiten, der Vermittlung oder Berufsberatung lassen sich ebenfalls bequem von zuhause aus klären“, erläutert Beatrix Schnitzius, Leiterin der Agentur für Arbeit Ludwigshafen. „Nahezu alle Anliegen wie Terminvereinbarungen oder –verschiebungen, Abmeldungen in Arbeit oder Anforderung von Unterlagen können telefonisch geklärt werden.“

Die Telefonhotline ist unter 01801 /555 111* Montag bis Freitag von 08.00 Uhr bis 18.00 Uhr erreichbar.

Anfragen können auch per E-Mail an ludwigshafen@arbeitsagentur.de gerichtet werden. Eine Übersicht über das gesamte online-Dienstleistungsangebot ist unter www.arbeitsagenur.de – eService – veröffentlicht.

Die persönliche Arbeitslosmeldung und Vorsprachen ohne Termin sind für die Agentur für Arbeit Ludwigshafen ab 01. Mai zu folgenden Öffnungszeiten möglich:

Montag bis Freitag   8.00 Uhr          bis       12.00 Uhr sowie

Dienstag                   13.30 Uhr        bis       16.00 Uhr und

Donnerstag              13.30 Uhr        bis       18.00 Uhr

Terminierte Besuche bei den Vermittlern oder Berufsberatern werden auch weiterhin unabhängig von diesen Öffnungszeiten vereinbart.

Die Öffnungszeiten in den Geschäftsstellen Speyer und Frankenthal sowie beim Jobcenter Vorderpfalz-Ludwigshafen sind von den Änderungen nicht betroffen.

Für das Berufsinformationszentrum gelten weiterhin die bisherigen Öffnungszeiten:

Montag und Dienstag                      8.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Donnerstag                                    8.00 Uhr bis 12.00 Uhr und 13.30 Uhr bis 18 Uhr

Mittwoch und Freitag                      8.00 Uhr bis 12.00 Uhr

30.04.2013


Der Arbeitsmarkt im Bezirk der Agentur für Arbeit Speyer

Stand: April 2013

In den vergangenen vier Wochen ist die Arbeitslosigkeit in Speyer um 22 Personen auf 2.713 Arbeitslose gesunken. Vor Jahresfrist waren 27 Männer und Frauen weniger gemeldet.

Die Arbeitslosenquote – berechnet auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen – sank um 0,1 Prozent auf 5,0 Prozent.

Es haben sich im April 515 Männer und Frauen neu oder erneut arbeitslos gemeldet.

Im April konnten aber auch 534 Personen ihre Arbeitslosigkeit wieder beenden, 69 weniger als noch im März und 76 weniger als vor einem Jahr. „Der Arbeitsmarkt nimmt im April eine eher ungewöhnliche Entwicklung, da der Frühjahrsaufschwung in diesem Jahr noch auf sich warten lässt. Noch gibt es keine Gründe zur Besorgnis. Die Arbeitslosenquote befindet sich nach wie vor auf einem niedrigen Niveau“, kommentiert Christian Kramer, Leiter der Agentur für Arbeit Speyer, die Entwicklung. „Die Gefahr arbeitslos zu werden hat sich im Vergleich zum Vorjahr  etwas verringert. „Allerdings wird es aber auch schwieriger, aus der Arbeitslosigkeit heraus wieder eine Beschäftigung zu finden, da nicht ausreichend Fachkräfte den Betrieben zur Verfügung stehen,“ so Kramer weiter.

Die Nachfrage der Arbeitgeber nach Personal sank im April. Bei den Arbeitgeber-Vermittlern wurden 123 neue Stellen gemeldet, 187 weniger als noch im März. Insgesamt befinden sich 527 Stellen im Bestand.

„Im Bezirk der Geschäftsstelle Speyer sind aktuell noch 306 Ausbildungsplätze zu besetzen. Demgegenüber stehen noch 337 Bewerber um eine Ausbildungsstelle. Die Fachkräfte unseres Arbeitgeberservice und der Berufsberatung stehen für Fragen hinsichtlich der Besetzung von Ausbildungsstellen zur Verfügung. Dabei werden wir falls erforderlich auch Unterstützung anbieten, wie z.B. die ausbildungsbegleitenden Hilfen mit Nachhilfe in Theorie und Praxis“, so Kramer. Agentur für Arbeit Ludwigshafen, Presse 

30.04.2013


Der Arbeitsmarkt im Bezirk der Agentur für Arbeit Speyer im Monat März 2013

Für den Geschäftsstellenbezirk Speyer ist die Zahl der arbeitslosen Männer und Frauen im vergangenen Monat auf insgesamt 2.735 gesunken. So waren im Vergleich zum Vormonat Februar 75 weniger und gegenüber dem Vorjahresmonat 74 Personen mehr arbeitslos gemeldet. „Der Frühling hat den Arbeitsmarkt noch nicht vollständig erreicht. Gerade in den saisonabhängigen Berufen wie z.B. im Garten- und Landschaftsbau und im Bereich Hotel und Gaststätten warten noch vielen Bewerber wieder auf ihre Einstellung“, erläutert Christian Kramer, Geschäftsstellenleiter der Agentur für Arbeit Speyer.

Die Arbeitslosenquote – berechnet auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen – sank von 5,2 auf 5,1 Prozent.

Für 603 Personen war die Arbeitslosigkeit im März beendet. Das waren 13 Personen weniger als im Vormonat. Zugleich haben sich 533 Männer und Frauen neu oder erneut arbeitslos gemeldet, 110 weniger als im Februar.

Arbeitgeber meldeten im März 310 neue Arbeitsplätze. Derzeit sind insgesamt 566 Arbeitsstellen in der Speyerer Arbeitsagentur registriert.

„Aktuell geht die Rekrutierung von Auszubildenden für das Jahr 2013 in die Endphase. Die Ausbildung im eigenen Unternehmen lohnt sich und bietet viele Vorteile. Arbeitgeber gewinnen durch die betriebliche Ausbildung geeigneten Nachwuchs, können gezielt die Kenntnisse vermitteln, die für das Unternehmen wichtig sind und sichern sich so die Fachkräfte von morgen. Der Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit unterstützt die Betriebe gern mit seinen Kenntnissen zum Arbeits- und Ausbildungsmarkt und seinen Möglichkeiten bei der Nachwuchsgewinnung. Hierfür ist es wichtig, dass der Arbeitgeberservice über den Nachwuchsbedarf der Betriebe frühzeitig Informationen bekommt“, wirbt Kramer um Ausbildung. Agentur für Arbeit Ludwigshafen, Presse

28.03.2013


Beschäftigungssituation von Frauen und Männern

Die Beauftragte für Chancengleichheit der Ludwigshafener Arbeitsagentur legt einen 10-Jahres-Rückblick über die Beschäftigungssituation von Frauen und  Männern am Arbeitsmarkt in einem komprimierten Faltblatt vor.

„Eine Trendwende ist nicht zu erkennen. Die Entwicklungen der letzten Jahre setzen sich weiterhin fort“, berichtet Andrea Stemmann.

Grundsätzlich ist die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten seit 2002 kontinuierlich gestiegen. Der Beschäftigungszuwachs bei den Frauen resultiert dabei vor allem auf der Teilzeit-Arbeit. „Teilzeit ist weiterhin weiblich; nur jeder fünfte Teilzeitbeschäftigte ist ein Mann.“

Besonders deutlich zeigt sich dies auch bei der geringfügigen Beschäftigung: zwei Drittel aller Minijobber sind Frauen. Die weitaus meisten darunter sind dabei ausschließlich in einem Minijob beschäftigt – mit den entsprechenden Konsequenzen für die spätere Altersabsicherung.

In Ludwigshafen mussten sich in 2012 im Durchschnitt mehr Männer arbeitslos melden als Frauen. Mehr als ein Viertel aller von Arbeitslosigkeit betroffenen Männer und Frauen war dabei 50 und älter.  Mehr als ein Drittel der betroffenen Frauen sucht eine neue Teilzeitbeschäftigung; bei den Männern dagegen sind es nur rund vier Prozent.

Auch beim Berufswahlverhalten junger Menschen an der Schwelle von Schule zum Beruf gibt es keine neuen Beobachtungen.

Zwar ist die schulische Qualifikation bei den jungen Mädchen im Durchschnitt besser als bei  gleichaltrigen Jungs, das Auswahlverhalten im Spektrum verfügbarer Ausbildungsberufe bleibt bei den Mädchen jedoch deutlich eingeschränkter. So konzentrieren sich mehr als die Hälfte der Mädchen bei ihrem ersten Berufswunsch auf nur fünf Berufsbilder, wie z.B. Bürokauffrau, Verkäuferin oder medizinische Fachangestellte. Im Rahmen des  bundesweiten „Girls´Day“ am 25. April beteiligt sich die Agentur für Arbeit am Berufsparcours im Bildungs- und Technologiezentrum der Handwerkskammer Ludwigshafen. Ziel ist es, Mädchen durch die Teilnahme zu motivieren, auch mädchenuntypische Berufe bei der Wahl der Ausbildung zu berücksichtigen.

Bei den Jungs interessiert sich jeder vierte für nur fünf Berufsbilder wie Kfz-Mechatroniker, Verkäufer oder Kaufmann im Einzelhandel.

Das Datenfaltblatt steht  in Printform zur Verfügung; bei Interesse wenden Sie sich gerne direkt an die Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt

Agentur für Arbeit Ludwigshafen, Presse 

20.03.2013