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Speyerer Brezelfest 2017 vom 06. - 11. Juli

 

„Suchen nicht unbedingt 'Model'“

Regularien zur Wahl der 1. „Speyerer Brezelkönigin“ vorgestellt

cr. Speyer- Nun ist es also raus: Wie schon auf der Mitgliederversammlung des Verkehrsvereins Speyer e.V. angedeutet und im SPEYER-KURIER vom 7. April berichtet, soll es ab diesem Jahr in Speyer wieder eine „Brezel-Majestät“ geben: Nach der „Brezel-Christine“ in den 1960er und Siebziger Jahren soll am Brezelfestsamstag, dem 8. Juli 2017, soll erstmals in Speyer eine „Brezelkönigin“ gekürt werden – eine charmante Repräsentantin des Speyerer „Nationalgebäcks“, der Stadt Speyer und des größten Volksfestes am Oberrhein.

Bei einem Pressegespräch in den Räumen des Verkehrsvereins stellten jetzt der Stellvertretende Vorsitzende der Vereinigung, Bernd Kopietz, „Creativ-Chefin“ Petra Hochreiter, - sie entwickelte auch in diesem Jahr wieder das Logo zum Brezelfest 2017, - Marktmeister Franz Hammer, - er gab im Jahr 2013 nach einem Besuch auf dem „Straubinger Gäubodenfest“ den Anstoß für die inzwischen schon legendären Veranstaltungen am Abend des Brezelfest-Samstag - und die quirlige Präsidentin des bundesweit wohl einmaligen „Dirndl-Lederhosen-Komitees“ Christiane Köhler, von der wohl auch als erster die Idee von der Wahl einer „Brezelkönigin“ in den Kreis der Entscheidungsträger des Verkehrsvereins hineingetragen wurde, Details zu den Regularien dieser Wahl bekannt, die wohl das Zeug dazu haben könnte, in ein- oder mehrjährigem Turnus ein weiterer, dauerhafter Höhepunkt im Programm des Speyerer Brezelfestes zu werden .

Denn seit dem erfolgreich in die Domstadt geholten „Dirndl-Weltrekord“ im Jahr 2013, der zu einem Eintrag ins „Guinness-Buch der Rekorde“ führte, seit der „Dirndl- und Lederhosen-Polonaise“ im Jahr 2014, seit der „Nacht der Tracht“ 2015 und dem „Tanzboden Ziehen“ im vergangenen Jahr ist dieser Samstag fast schon traditionell zum „der Tag der Innovationen“ im Festkalender des Brezelfestes geworden – ein Tag, für den sich jetzt die Verantwortlichen des Verkehrsvereins und des inzwischen gleichfalls bestens etablierten „Dirndl- und Lederhosen-Komitees“ mit der Wahl einer „Brezel-Königin“ eben eine neue, nicht minder spektakuläre Idee haben einfallen lassen.

"Wahl zur 1. Speyerer Brezelkönigin – Bewerben – Überzeugen – Präsentieren":

Unter diesem Slogan sind jetzt Damen ab 18 Jahren aus Speyer, bzw. solche mit einem besonderen Bezug zur Stadt, aufgerufen, sich beim Verkehrsverein zu bewerben. Hierzu können sie beim Verkehrsverein Speyer oder – zeitgemäßer – über einen entsprechenden Download unter www. brezelfest-speyer. de einen Bewerbungsbogen herunterladen, den sie ausgefüllt zusammen mit zwei Fotos (Porträt und Ganzkörperaufnahme) beim Verkehrsverein Speyer, Kleine Pfaffengasse 20/21 abgeben oder dorthin senden können. Abgabeschluss ist der 22. Mai.

Die Bewerberinnen müssen über ein sicheres Auftreten verfügen und bereit sein, „Speyer würdig und offen zu vertreten“, so Bernd Kopietz bei dem Pressetermin. „Topmodels müssen es jedoch nicht unbedingt sein“, beruhigte Franz Hammer allzu selbstkritische Aspirantinnen. 

Aus den – hoffentlich - zahlreichen Einsenderinnen werden dann am 30. Mai von einer elfköpfigen Jury aus namhaften „BrezelfestfreundInnen“ und unter der bewährten Aufsicht von Rechtsanwalt Dennis Peterhans (er wird auch die ordnungsgemäße Durchführung der öffentlichen Wahl am Brezelfest-Samstag überwachen), sechs Kandidatinnen (vor)ausgewählt. die sich nach einem informellen Treffen mit dem Vorstand des Verkehrsvereins sowie dem des „Dirndl-Lederhosen-Stammtischs“ am 20. Juli am Brezelfest-Samstag dem Votum des Publikums im Großen Festzelt stellen müssen.

Nach diesem Treffen der Auserwählten werden die Damen dann ihrem ersten, öffentlichen Auftritt am 08. Juli ab 17 Uhr entgegenfiebern. Dann nämlich werden sie sich bei einer Auffahrt in offenen Cabriolets vom Altpörtel zum Festplatz präsentieren und dort im Festzelt vorgestellt. Dabei erhält jede Kandidatin Gelegenheit, sich in einem kurzen Interview mit Moderator Howard Biery vorzustellen und dabei ihren Witz und ihre Schlagfertigkeit unter Beweis zu stellen.

Danach ist es dann an dem sicher wieder zahlreich kommenden Publikum im Großen Festzelt: Mit seinem Beifall, dessen Stärke für jede einzelne Teilnehmerin mit Hilfe eines „Applausometers“ ermittelt wird, werden sie die Entscheidung über 1., 2. und 3. Gewinnerin treffen. Aus den Händen von Oberbürgermeister Hansjörg Eger und Uwe Wöhlert, dem Vorsitzenden des Verkehrsvereins Speyer, wird die Siegerin dann die Krone der „Brezelkönigin“ in Empfang nehmen dürfen. Übrigens: Den drei Erstplatzierten winken attraktive Preise, die von Sponsoren zur Verfügung gestellt werden.

Vor und nach der Wahl der „königlichen Brezel-Hoheit“ sind die Gäste wieder zur "Nacht der Tracht" eingeladen, im Rahmen derer sie auch an einer eigens einstudierten Tanzeinlage teilnehmen können. Dieser Tanz wird im Rahmen der diesjährigen 4. LAG-Sommer-Tanz-Tage von Choreographen der „Leistungsarbeitsgemeinschaft Tanz Rheinland-Pfalz“ am 4. und 5. Juli in der Turnhalle der Zeppelinschule einstudiert. (Die Teilnahme ist selbstverständlich kostenlos) Die Generalprobe für die „Welt-Uraufführung“ im Rahmen der Wahl der „Brezelkönigin“ findet dann eine halbe Stunde vor dem Auftritt im Festzelt statt. Für die Teilnahme an dem Tanz ist aus räumlichen Gründen eine Anmeldung vor Beginn der Proben in der Zeppelinschule erforderlich.

"Wir wünschen uns eine Brezel-Königin mit natürlicher und lebensfrohen Ausstrahlung", fasste Christiane Köhler schließlich die Erwartungen an die „Majestät“ zusammen. Dabei wies sie darauf hin, dass die 1. Speyerer Brezelkönigin als ehrenamtliche Repräsentantin für die Dauer von zwei Jahren amtieren wird. Kompetent unterstützt wird sie dabei allerdings vom Verkehrsverein und der Stadt Speyer, für die sie neben dem Brezelfest auch bei diversen weiteren Veranstaltungen im Land wie dem „Rheinland-Pfalz-Tag“ die Farben der Stadt Speyer vertreten soll.

Also auf dann auf, liebe Mädchen und Frauen: Bewerben – Überzeugen – und dann als „Brezelkönigin“ die Heimatstadt Speyer repräsentieren! Foto: gc

18.04.2017


Speyerer Brezelfest – eine „Sache“ der großen Speyerer Verkehrsverein-Familie

Auch in diesem Jahr Überraschung rund um Dirndl und Lederhosen - Rückblick auf 2016 und Ausblick auf 2017

Von Gerhard Cantzler

Speyer- Sie sind wie eine große Familie, eine in sich verschworene Gemeinschaft: die aktiven Mitglieder des Verkehrsvereins Speyer e.V. Das wurde einmal mehr bei der Mitgliederversammlung des Vereins deutlich, zu der in diesem Jahr die Sparkasse Vorderpfalz ihren Augustinersaal zur Verfügung gestellt hatte. Dort konnte der Vorsitzende der traditionsreichen Vereinigung, Uwe Woehlert, neben dem kompletten Stadtvorstand aus Oberbürgermeister Hansjörg Eger sowie seinen beiden Dezernentinnen, Bürgermeisterin Monika Kabs und Beigeordnete Stefanie Seiler, insbesondere zwei Ehrenmitglieder des Vereins, Karl Keim und Manfred Ruhl begrüßen. Von einem dritten, dem Verein bis heute eng verbundenen Hans „Hänschen“ Gruber, übermittelte Wöhlert herzliche Grüße und beste Wünsche für eine auch weiterhin erfolgreiche Arbeit.

 Vor Eintritt in die Tagesordnung der Versammlung, bei der in diesem Jahr turnusgemäß keine Neuwahlen zu absolvieren waren, konnte Uwe Wöhlert den Anwesenden die „frohe Botschaft“ überbringen, dass seit dem 1. April 2017 die „Unterversorgung mit Brezeln“ in Speyer beendet sei. Patrick Blau, Enkel des unvergessenen Johann Berzel, der im vergangenen Jahr gerade noch rechtzeitig zum Brezelfest die Brezel-Bäckerei seines Opas im Hasenpfuhl in der Lauergasse übernommen und damit eine lange Speyerer Tradition vor dem Untergang gerettet hatte, bäckt wieder….

Das freute dann auch Klaus Steckmann, Vorstandsmitglied der Sparkasse Vorderpfalz, der namens seines Instituts die 196 anwesenden Mitglieder des Verkehrsvereins in den Räumen seiner Bank willkommen hieß. Er versicherte den Anwesenden, dass sich die Sparkasse auch nach ihrer Fusion dem Verkehrsverein und insbesondere dem Brezelfest eng verbunden fühlen und sie auch weiterhin nach Kräften unterstützen werde.

In seinem Jahresbericht, den er beziehungsreich mit einer bunten Auswahl historischer Aufnahmen früherer Brezelfeste unterlegt hatte, rief Wöhlert den Anwesenden noch einmal das Brezelfest 2016 Gedächtnis, bei dem ein von männlichen Lederhosenträgern gezogener und von zahlreichen feschen Dirndl-Trägerinnen besetzter, überdimensionaler Tanzboden durch die Stadt gezogen wurde - Woehlert: „Auch wenn's besonders beim Anfahren und dann noch einmal an einer Erhebung auf der Hauptstraße schwer war und wir schon befürchteten 'Diesmal schaffen wir es nicht', - wir haben es am Ende gemeinsam doch gepackt“. Eine liebenswerte Reminiszenz an Heike Häußler, Wöhlert unvergessene Vorgängerin im Amt als Verkehrsvereins-Vorsitzenden, die mit den beiden erfolgreich bestandenen Weltrekordversuchen der Jahre 2013 und 2014 Dirndln und Lederhosen auf Dauer einen festen Platz im Programmablauf dieses größten Volksfestes am Oberrhein gesichert hatte: 2013: Weltrekord nach der Zahl der Dirndl-Trägerinnen im Großen Festzelt und 2014 die Dirndl-Lederhosen-Polonaise - wahrlich unvergessene Momente in der langen Geschichte der Stadt Speyer und ihres Brezelfestes.

Auch mit dem „Pink Monday“ im Großen Festzelt sei eine neue Tradition begründet worden, die etwas von der Toleranz und der Offenheit der Stadt gegenüber Menschen aller sexuellen Orientierungen spüren lässt, wie sie auch im Alltag der Speyerer Stadtgesellschaft und nicht nur in dem neuen Speyerer Stadtlogo zum Ausdruck kommt.

Doch auch über zahlreiche weitere Termine des Vereinsvorstandes konnte Wöhlert an diesem Abend berichten: So betreuen Mitglieder des Verkehrsvereins seit Jahrzehnten schon den von Kindern und Erwachsenen gleichermaßen geliebten Sommertagsumzug mit der traditionellen Winterverbrennung und tragen Verantwortung für die Pflege und den Unterhalt des Speyerer Judenhofes, veranstalten Führungen durch dieses frühe Zeugnis des Judentums in der Stadt, nehmen aber auch regelmäßig an Volksfesten in der pfälzischen und badischen Umgebung teil, um so schon frühzeitig für das nächste Speyerer Brezelfest zu werben. Auch ein Besuch bei den in dreijährigem Turnus ihr Brezelfest feiernden „Brezelbuben“ in Kirchhellen bei Bottrop (NRW) habe im Berichtsjahr wieder auf der Agenda gestanden, so Woehlert.

Zum Thema „Sommertagsumzug“ hatte Wöhlert dann allerdings noch eine bedauerliche Mitteilung vorzutragen: Die Mitglieder des Frauenkreises St. Otto hätten ihm mitgeteilt, dass sie aus personellen Gründen die seit Jahrzehnten bei ihnen in guten Händen liegende Herstellung der „Sommertagsstecken“ einstellen müssten. Einmal noch würden sie bereit stehen, um eventuellen Nachfolgerinnen und Nachfolgern die „Geheimnisse“ der Herstellung der kunstvoll verzierten Stecken zu offenbaren. Also: Nachfolger(innen) gesucht! Es wäre doch allzu schade, wenn so eine uralte Speyerer Tradition auf der Strecke bliebe! Aber vielleicht findet sich - ähnlich wie bei den Brezeln - auch hierzu noch im letzten Augenblick eine praktikable Lösung!.

Allein 60 Termine habe er als Vorsitzender des Verkehrsvereins im vergangenen Jahr wahrgenommen, so berichtete Wöhlert weiter, wovon die Hochzeit der Vorsitzenden des „Dirndl- und Lederhosenträger(innen)-Stammtischs“, Christiane Stamm, jetzt Christiane Köhler, sicher zu den „allererfreulichsten“ gezählt habe. Und lenkte man den Blick etwas genauer auf die engagierte „Brezelfrau“ Christiane Köhler, so wurde rasch klar, dass es im Hause Stamm/Köhler und beim Verkehrsverein Speyer wohl schon bald Grund zu neuer Freude und vielleicht auch ein neues Mitglied geben wird.

An Ende seines Jahresberichts fand der Vorsitzende viele Worte des Danks an all jene Mitglieder, die wieder durchweg im Ehrenamt und allein „mit Bordmitteln“ das sechstägige Volksfest „gestemmt“ hätten. „So geht gelebte Partnerschaft“, lobte Wöhlert zurecht seine „Kampfgenossen“ und damit auch ein ganz klein wenig sich selbst.

Mit seinem Kassenbericht konnte Schatzmeister Steffen Kühn ein durchaus respektables Zahlenwerk vorstellen, das unter Einbeziehung der „Verkehrsverein Speyer-Veranstaltungs-GmbH“ einen Überschuss von mehr als 4.000 Euro erbrachte. Eine „vorbildliche Kassenführung“ bescheinigte der Sprecher der Kassenprüfer, Heinz-Jürgen Engberding sodann dem Schatzmeister und beantragte zugleich die Entlastung des gesamten Vorstands. Ohne Aussprache folgte die Versammlung diesem Antrag.

In ihrem mit vielen historischen Anspielungen gespickten Grußwort lobte Bürgermeisterin Monika Kabs die Bedeutung der Arbeit des Verkehrsvereins Speyer e.V. für die Stadt.und dankte all den vielen dafür alljährlich ehrenamtlich tätigen Mitbürgerinnen und Mitbürgern – den Mitgliedern des Verkehrsvereins - für ihr Engagement.

Dann war es an Uwe Woehlert, den Blick der Anwesenden wieder nach vorne zu lenken, nach vorne auf die 80. Auflage des Brezelfestes, die, so der Vereinsvorsitzende, wieder mit dem traditionellen Programm aufwarten werde, den Besuchern aber auch einiges Neue und Überraschende zu bieten habe. So habe der Geschäftsführer der „Verkehrsverein-Veranstaltungs GmbH“, Claus Rehberger über 600 Schaustellerbetriebe registrieren können, die für das Speyerer „Fest der Feste“ ihre Anmeldung abgegeben hätten. Aus dieser großen Zahl, die, so Woehlert, auch etwas über die Beliebtheit des Brezelfestes bei den Schaustellern aussage, habe der Vorstand zwischenzeitlich einen bunten Mix aus Betrieben ausgesucht, die von den beiden Marktmeistern Franz Hammer und Bernd Kopietz inzwischen bereits in den Plan des Festplatzes für das Brezelfest 2017 eingefügt worden seien.

Was sich am Programm sonst so ändert? Da wird als erstes etwas vom bekannten Programm verschwinden: Das seit Jahren durchgeführte „Brezelfest-Boxturnier“ ist nämlich von den beiden Speyerer Boxsportvereinen abgesagt worden: Der Aufwand, so begründeten die Boxsportler ihre Entscheidung, stehe in keinem Verhältnis mehr zu dem mit der Durchführung des Turniers verbundenen Aufwand. Schade eigentlich!

Bleiben, jedoch in anderer Form, wird aber etwas anderes: Der seit Jahren von dem inzwischen emeritieren Dekan Friedhelm Jacob in der Gedächtniskirche gehaltene „Gottesdienschd uff Pälzisch“ wird in diesem Jahr in das Große Zelt auf dem Festplatz verlegt, wo er als „Ökumenischer Gottesdienst“ Menschen mit und ohne Tracht eine gute Stunde lang erbauen will.

Brezelfest-Überraschung 2017: Wahl einer „Brezelkönigin“ geplant.

Die wohl bedeutsamste Neuerung aber, die auch auf Dauer angelegt sein soll, durfte dann Christiane Köhler bekanntgeben: Erstmals in diesem Jahr soll nämlich im Rahmen des Brezelfestes eine „Brezelkönigin“ gekürt werden, die dann zwei Jahre lang die Farben der Stadt Speyer bei vielen öffentlichkeitswirksamen Veranstaltungen in- und außerhalb Speyer repräsentieren soll. Näheres über Bewerbung zur Teilnahme und Durchführung dieser Wahl wird der Verkehrsverein schon in Kürze bekanntgeben. Mit der „Brezelkönigin“ will der Verkehrsverein an das einstige Symbol des Brezelfestes anknüpfen, das als Brezel-Verkäuferin „Brezel-Christine“ viele Jahre lang überlebensgroß ein Schmuckstück des Brezelfest-Umzuges war.

Und schließlich meldete sich Rehbergers Vorgänger im Amt des Geschäftsführers der „Verkehrsverein Speyer-Veranstaltungs GmbH““, Franz Joachim Bechmann, zu Wort, um noch einen weiteren, kurzfristigeren Termin anzukündigen: Am Pfingstmontag, dem 5. Juni nämlich feiert das Bistum Speyer die 200. Wiederkehr seiner Neuerrichtung. Dazu wird es neben einem großen Festgottesdienst auch ein Bürgerfest rund um den Dom geben, dessen Höhepunkt die traditionelle Füllung des Domnapfs sein soll. Wie schon in der Vergangenheit werden dabei Mitglieder des Verkehrsvereins in Pfälzer Winzertrachten wieder an mehreren „Zapfstellen“ die Verteilung des köstlichen Trunks übernehmen. Hierzu wünscht sich Bechmann noch einige tatkräftige Helfer und - noch eins: Er bittet alle „Zäppler“, sich bei der Ausgabe des Weins Zeit zu lassen. „Beim letzten mal war der Domnapf bereits nach einer guten dreiviertel Stunde ausgetrunken“, so Bechmann, der sich vorstellt, dass der Wein in diesem Jahr wenigstens anderthalb Stunden lang ausreichen sollte.

Eine Mahnung, die die große Verkehrsverein-Familie sicher nicht weniger beherzigen wird wie die Bitte seines Vorsitzenden Uwe Woehlert an alle Mitglieder, sich auch in diesem Jahr wieder für das einzubringen, was sich der Verein auf die Fahne geschrieben hat: Ein jeder gebe, was er hat, zum Wohle seiner Vaterstadt!“ Foto: gc; Stadtarchiv Speyer

07.04.2017


Eine „Sache“ der großen Speyerer Verkehrsverein-Familie - Bilderalbum