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Frühlings-Tipps für Tagesausflüge ins HeilbronnerLand

Ostern auf der Burgruine Löwenstein... denn, das Gute liegt so nah

Heilbronn- Im Frühjahr erwacht die Natur zu neuem Leben und lädt zum Tagesausflug ins HeilbronnerLand ein. Ob Naturerlebnisse, Angebote für Groß und Klein oder besondere Stadtführungen auf dem Wasser – im April und Mai warten im „Herz Baden-Württembergs“ viele Angebote darauf, entdeckt zu werden.

Ostern auf der Burgruine Löwenstein

Hoch über dem Weinsberger Tal steht die Burgruine Löwenstein. Das idyllische Areal wird über Ostern von Naturparkführern zum Leben erweckt. An Karfreitag gibt es ab 11 Uhr Kressekopf-Basteln. An Ostersonntag wird um 11 Uhr ein großes Osterfeuer entfacht. Wer möchte, kann ein Stockbrot backen. Gleichzeitig sind viele Ostereier auf dem Burgareal versteckt. Einen Tag später können die Kleinen und Großen von 14 bis 17 Uhr Osterküken basteln. Weitere Infos unter www.weinsbergertal.com und 07134 1386192. (504 Zeichen)

Kräuterwanderung „Delikatessen am Wegesrand“

Jetzt im Frühling  sind die ersten heimischen Wildkräuter voll „Kraft“ und eigenen sich hervorragend für eine Entschlackungskur und zur Stärkung der Gesundheit.

Bei der Wildkräuterwanderung mit Kräuterpädagogin Heide Feucht am Donnerstag, 20. April um 17 Uhr stehen diese Frühlingsboten im Mittelpunkt. Die Wanderung findet in Heilbronn-Frankenbach statt und kostet 7 €. Anmeldung beim WaldNetzWerk unter Tel. 07131 9941181 und info@waldnetzwerk.org.

NetzWerk Wald…Wald & Frühlingskräuter

Ehe der Laubwald sein Blätterdach schließt, haben viele leckere und heilkräftige Frühlingskräuter Saison. Am Freitag, 21. April geht es mit der Heilpraktikerin Hedwig Kempf auf die Suche nach den grünenden und blühenden Kräutern. Treffpunkt ist um 17 Uhr in Zaberfeld-Leonbronn (Landkreis Heilbronn) am Parkplatz Sedanseiche. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Infos unter Tel. 07131 9941181 und info@waldnetzwerk.org.

Langsam wird es grün

Streifzug durch den SalinenkanalEine spannende Entdeckungsreise rund um den Frühling findet am Samstag, 22. April in Jagsthausen im HeilbronnerLand statt. Kinder ab 6 Jahren sind eingeladen, mit dem WaldNetzWerk und Doris Konrad auf die Suche nach dem Frühling in der Tierwelt und im Pflanzenreich des Waldes zu gehen. Das dreistündige Walderlebnis beginnt um 10 Uhr und kostet 5 €. Anmeldung unter 07131 9941181 und info@waldnetzwerk.org.

Waldolympiade im Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald

Spielerisch die erwachende Natur erfahren - unter diesem Motto laden die Naturerlebnisführer Familien am 23. April von 13 bis 18 Uhr ins Naturfreundehaus Steinknickle nach Wüstenrot-Neuhütten in den Löwensteiner Bergen ein. Den ganzen Tag gibt es spannende Spiele wie Riesenkegeln, Bogenschießen oder Balancieren. Handwerkliches Geschick ist beim Wettsägen oder der Holz-Werkstatt gefragt. Weitere Informationen unter www.die-naturparkfuehrer.de.

Urbanes Paddeln in HeilbronnUrbanes Paddeln in Heilbronn

In Heilbronn kann man ab dem 30. April mit dem Neckar auf Tuchfühlung gehen. „Urbanes Paddeln“ heißt eine neue Führung, bei der ein Stadtführer Gruppen im Kanu begleitet. Entlang der Neckarpromenade geht es in Richtung Neckarsulm, zum Salzhafen, vorbei am Bundesgartenschau-Gelände und durch die traditionelle Hafenschleuse im Wilhelmskanal. Unterwegs gibt es Infos zur Geschichte und Zukunft der Stadt. Ab 34,90 € p.P. Weitere Termine und Infos unter www.heilbronn-tourist.de und 07131 562270.

Streifzug durch den Salinenkanal

Mitten hinein in die verwunschene Welt des alten Salinenkanals geht es am 1. Mai um 9 Uhr in Offenau bei Heilbronn. Das Naturdenkmal mit seinen seltenen Farn- und Pflanzenarten ist an diesem Tag im Rahmen einer Führung exklusiv zugänglich. Endstation des Streifzugs ist das Maifest im Hägele. Während Eltern und Großeltern dort entspannt beim Viertele plaudern, warten auf die jüngeren Wanderer verschiedene Spielangebote. Treffpunkt: Pfarrkirche St. Alban. Weitere Infos unter 07136 954019 und www.offenau.de.

Birds & Breakfast

Beim frühmorgendlichen Vogelstimmenspaziergang am Sonntag, 1. Mai mit Förster Jörg Kuebart können die unterschiedlichsten Vogelarten anhand ihres artentypischen Gesanges zur Frühlingszeit kennengelernt werden. Treffpunkt ist um 5.30 Uhr in Talheim bei Heilbronn, wo im Anschluss ein Frühstücksbuffet wartet. Eine Teilnahme kostet 4,50 € zzgl. Frühstück. Anmeldung unter 07131 9941181 und info@waldnetzwerk.org.

Stadtführung Heilbronn – Stadt am FlussStadtführung Heilbronn – Stadt am Fluss

Am 4. Mai startet in Heilbronn die beliebte Stadtführungsreihe „Stadt am Fluss“ in die Saison. Eine Fahrt auf dem Neckar mit dem Schiff von der Innenstadt zum Hafen und zurück bietet einen ganz besonderen Blick auf die Stadt. Eine Stadtführerin informiert über den alten Neckar, den Kanalhafen mit Schleuse, Salzhafen und Osthafen. 18 € p.P. Weitere Termine und Infos unter www.heilbronn-tourist.de und 07131 562270.

Rundgang „Die Heilkräfte der Bäume“

Die Blätter, Blüten und Knospen heimischer Bäume und Sträucher haben insbesondere im Frühling großes Potential als Heilmittel. Heilpraktikerin Annegret Müller-Bächtle  bespricht am Samstag, 6. Mai um 15 Uhr bei einem Rundgang durch das Stadtseetal in Weinsberg zahlreiche Bäume und ihre Verwendung als Heilmittel. Es werden auch Proben für jeden hergestellt. Eine Teilnahme kostet 17 €. Anmeldung beim WaldNetzWerk unter Tel. 07131 9941181 und info@waldnetzwerk.org.

Erlebnisspaziergang „Frühlingsduft in der Waldesluft“Auf Mörikes Spuren rund um Cleversulzbach

Ein Naturerlebnisspaziergang rund um die Lebensgemeinschaft Wald findet am Mittwoch, 10. Mai von 16 bis 18 Uhr in Jagsthausen im HeilbronnerLand statt. Viele Aspekte des Frühlings, wo sich die Vegetation in neuem Grün erstrahlt und die Tierwelt aktiv ist, können hautnah erlebt werden und auch die Wirkungen auf uns Menschen bleiben nicht aus. Das abendliche Walderlebnis mit dem WaldNetzWerk ist für Erwachsene konzipiert und kostet 7 €. Anmeldung unter 07131 9941181 und info@waldnetzwerk.org

Auf Mörikes Spuren rund um Cleversulzbach

"Frühling lässt sein blaues Band wieder flattern durch die Lüfte…" In seinen Briefen und Gedichten hat Eduard Mörike viele Eindrücke aus seiner Zeit als Cleversulzbacher Pfarrer einfühlsam beschrieben. Der Mörike-Pfad beinhaltet zahlreiche Tafeln mit seinen Zitaten und lässt sich in variablen Weglängen entdecken. Bei einer Wanderung kann man derzeit auf Mörikes Spuren den Frühling rund um Neuenstadt-Cleversulzbach im HeilbronnerLand wunderbar genießen. Weitere Infos unter www.moerike-museum.de.

Text und Foto: Touristikgemeinschaft HeilbronnerLand e.V.

www.HeilbronnerLand.de

11.04.2017


Letzte Gelegenheit, die Magnolienblüte zu erleben

In voller Blüte: die Magnolie im Kreuzgang des UNESCO-Denkmals Kloster Maulbronn

Maulbronn- Jedes Frühjahr ist es ein Ereignis, auf das Fotofans und Maulbronn-Begeisterte gleichermaßen warten: Im Kreuzgang des einstigen Zisterzienserklosters entfaltet der alte Magnolienbaum seine Blüten. Weil in diesem Jahr die Frühlingstemperaturen so schnell gestiegen sind, hat die Magnolie bereits jetzt ihren Blüh-Höhepunkt erreicht. Den letzten Stand des rosa Blühwunders zeigt das „Blühbarometer“ auf www.kloster-maulbronn.de.

Frühling im Kreuzgang

Zweimal pro Woche hat Peter Braun, der Leiter der Klosterverwaltung von Maulbronn aktuelle Fotos gemacht, damit das „Blühbarometer“ im Internetportal der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg immer den korrekten Stand der Magnolienblüte zeigt. Jetzt ist der Höhepunkt erreicht: „Wer es nicht bis spätestens zu diesem zum Wochenende ins Kloster geschafft hat, muss sich wegen der wundervollen Blütenpracht unserer Magnolie bis zum nächsten Frühjahr gedulden“, erklärt Peter Braun. Die Magnolie ist nicht der einzige Frühlingsbote im UNESCO-Denkmal: Das Wahrzeichen von Maulbronn, der berühmte dreischalige Brunnen in der Brunnenkapelle des Kreuzgangs, sprudelt wieder. Während des Winters war der Wasserzulauf abgestellt, um die historische Anlage keiner Gefährdung durch Frost auszusetzen.

Kloster Maulbronn im Themenjahr „ÜBER KREUZ“

Kloster Maulbronn bietet in diesem Jahr ein besonders reiches Programm, das viele Besuche lohnt: Die Staatlichen Schlösser und Gärten haben 2017 das Themenjahr „ÜBER KREUZ“ ausgerufen, bei dem es um „Reformation und Gegenreformation in den Klöstern und Schlössern“ geht. Das einstige Zisterzienserkloster, das nach der Auflösung in der Reformation als Klosterschule einer der prägenden Orte für die geistige und kulturelle Entwicklung des Herzogtums Württemberg wurde, bietet dazu viele Veranstaltungen übers ganze Jahr.

Service und Informationen.

Kloster Maulbronn ist täglich von 9 bis 17.30 Uhr geöffnet.

KONTAKT
Kloster Maulbronn

Klosterhof 5

75433 Maulbronn

Telefon +49(0)70 43.92 66-10

info@kloster-maulbronn.de

www.kloster-maulbronn.de

www.schloesser-und-gaerten.de Text und Foto: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg

05.04.2017


Das große Frühlings-Orakel von Gimmeldingen in Neustadt an der Weinstraße

Gimmeldinger Mandelblüten-Aristokratie -  Mandelblütenkönigin 2017 Paula Albrecht (li.) und ihre Vorgängerin von Katharina Schupp Gimmeldinger Mandelblüten-Aristokratie - Mandelblütenkönigin 2017 Paula Albrecht (li.) und ihre Vorgängerin von Katharina Schupp

Countdown zum Mandelblütenfest wird auch 2017 zu einem spannenden Ereignis

Neustadt- Drei Tage gibt es in Deutschland, die alljährlich für den Frühlingsbeginn stehen. Zum einen ist das der 1. März. Den haben die Meteorologen festgelegt. Es folgt der astronomische oder kalendarische. Das ist bis auf Weiteres immer der 21. März. Und dann gibt es noch einen. Der ist örtlich fixiert und zeitlich variabel. Und auf den blickt ganz Deutschland: Es ist erste Tag des Mandelblütenfestes, dem ersten Weinfest des Jahres in Deutschland. Das wird seit 1934 im malerischen Weindorf Neustadt-Gimmeldingen gefeiert, im Herzen der Deutschen Weinstraße.

Der Countdown hat bereits begonnen. Mit Spannung verfolgen die Organisatorin Claudia Albrecht und ihr Fest-Komitee die täglichen Wetter-Prognosen. "Die Leute wollen raus. Gerade nach so einem kalten Januar wie in diesem Jahr", sagt Albrecht. "Wenn es in der ersten oder zweiten Aprilwoche so weit ist, dann wäre ich schon zufrieden", "orakelt" die Mandelblüten-Spezialistin, die seit 2014 auch Ortsvorsteherin von Gimmeldingen ist.

"In den ersten Frühlingstagen wird es so eine Art Schein-Vorfrühling geben", prognostiziert der bekannte Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterdienst wetter.net in Wiesbaden. "Aber weiter lässt sich seriös natürlich keine Vorschau ableiten, schon gar nicht bis in den April hinein. 2013 war es beispielsweise im März im Mittelwert um die drei Grad kälter als in den Vorjahren."

Das große Mandelblüten-Frühlings-Orakel von Gimmeldingen verspricht deshalb auch für 2017 zu einem sehr spannenden zu werden. Was aber schon feststeht, ist dieses: Erwartet werden erneut um die 20.000 Besucher. "Und meine Tochter Paula, die letztjährige Mandelblütenprinzessin, ist 2017 die Mandelblütenkönigin", erzählt Claudia Albrecht voller Stolz. Aber auch von den vielen, vielen Attraktionen in diesem Jahr. Und den Premieren, wie der Kunsthandwerkermeile in der Neubergstraße. Oder von dem Mandel-Cocktail "Mandolino" und zahllosen süßen Leckereien rund um Prunus dulcis, dieser mit einem hohen Vitamin E-Gehalt gesegneten Mandel, die zum Steinobst zählt und wie der Wein einst durch die Römer in der Pfalz eine neue Heimat fand.

Mandelblüte als Top-Ereignis für Touristen

Und überhaupt: Die Mandelblüte, die ist seit etlichen Jahren für die ganze Deutsche Weinstraße zum ersten touristischen Top-Event des Jahres geworden. Mit unzähligen Veranstaltungen und Festen entlang des 77 Kilometer langen Pfälzer Mandelpfades, der sich im Norden von Bockenheim bis zum Ort Schweigen-Rechtenbach im Süden erstreckt. Auf der Webseite http://www.mandelbluete-pfalz.de finden Interessenten alle Details. Auch, welche Burgen und Schlösser entlang des Haardtrandes dann allabendlich in einem rosaroten Licht erstrahlen. In Gimmeldingen wird das der König-Ludwig-Pavillon sein. Und ebenfalls in Neustadt "die Wiege der deutschen Demokratie", das mit viel Liebe und Aufwand restaurierte Hambacher Schloss.

Ein Orakel, das aber auf jeden Fall zutreffen wird ist das Verkehrs-Orakel. Claudia Albrecht rät deshalb allen Besuchern: "Nehmt die Shuttle Busse, die vom Neustadter Hauptbahnhof regelmäßig nach Gimmeldingen fahren. Oder: Geht einfach vom Mußbacher Bahnhof aus ein paar Meter zu Fuß. Schließlich hat dann der Frühling bereits begonnen. Und gefeiert wird ja auch draußen. An Dutzenden von Ausschankstellen. Und zusammen mit den mehr als 80 Ausstellern, die wir in diesem Jahr erwarten".

Weitere Informationen zum Gimmeldinger Mandelblütenfest sind auf http://www.mandelbluetenfest.de , http://www.facebook.com/mandelbluetenfest/?fref=ts zu finden sowie auf der neu gestalteten Webseite http://www.neustadt.eu und auf dem Fest in der Tourist-Info im Turm der St. Laurentius-Kirche mitten in Gimmeldingen.

Infos und Kontakt:
Ortsverwaltung Gimmeldingen
E-Mail: ov-gimmeldingen@stadt-nw.de

Tourist-Information Neustadt an der Weinstraße
Hetzelplatz 1
67433 Neustadt an der Weinstraße
Tel.: 06321-9268-92
Telefax: 06321-9268-91
E-Mail: touristinfo@neustadt.eu
Web: http://www.neustadt.eu

Text: gika-press; Foto: Copyright: Rolf Epple

01.02.2017


Iglu-Dörfer eröffnet: Der Winter von seiner schönsten Seite

Wunderschöner Blick auf das Iglu-Dorf ZugspitzeEinmal richtig ausspannen, in einem Hotel mitten in der Natur fernab aller Hektik. Eine Nacht im Iglu-Dorf bedeutet Erholung pur

Zugspitze- Auf dem Weg zur Winterwelt knirscht der Schnee unter den Füssen. Am Abend wird man mit einem köstlichen Käsefondue verwöhnt und wagt vielleicht sogar ein Bad im heissen Whirlpool. Die Sterne begleiten die Gäste auf einer unvergesslichen Winterwanderung. Für eine kuschelige Nacht ist rund herum gesorgt. Am nächsten Morgen erleuchtet die Sonne die umliegenden Bergketten und zaubert ein Lächeln ins Gesicht der Abenteuerlustigen. 

Die sieben Iglu-Dörfer sind jetzt geöffnet und beeindrucken mit ihrer wunderbaren Schnee- und Eiskunst. In einem der Iglu-Hotels trifft man auf „Eine Welt voller Wunder“ und in einem andern wird man in die „Wüste“ entführt. Alle Themen ziehen sich vom Eingang über das Restaurant und die Bar bis zu den einzelnen Schlaf-Iglus.

Für aktuelle News und Veranstaltungen lohnt sich der Besuch unserer Facebook-Seite und unserer Homepage. Gerne sind wir Ihnen behilflich, falls Sie an einer Reportage über eines der Iglu-Dörfer oder an einem Interview interessiert sind. Zum Beispiel bieten wir unseren Gästen an vier Standorten an, sich ein romantisches Iglu als Love-Nest selber zu bauen. In zwei Standorten ist das Love-Nest sogar bereits gebaut als ganz besondere Übernachtungskategorie. Für weitere Informationen:

Iglu-Dorf GmbH
Rotzbergstrasse 15
CH-6362 Stansstad

www.iglu-dorf.com

Text und Foto: Iglu Dorf GmbH

03.01.2017


Iglu-Dorf auf der Zupspitze - Bilderalbum

Wunderschöner Blick auf das Iglu-Dorf Zugspitze Iglu-Bar auf der Zugspitze Auf dem Weg zu den Zimmern im Iglu-Hotel Schlafen unter Schneeblumen: Romantik-Iglu Aussenbar im Iglu-Dorf auf der Zugspitze

Wolfcenter Dörverden als zweite Wolfsauffangstation anerkannt

Staatssekretärin Kottwitz übergibt Bescheid

Dörverden/Hannover- Das  Wolfcenter  Dörverden  ist  neben  dem Wildpark Lüneburger  Heide  nunmehr  offiziell  als  zweite  Wolfsauffangstation des Landes  Niedersachsen anerkannt. Am Montag übergab die Staatssekretärin des Niedersächsischen  Ministeriums  für Umwelt, Energie und Klimaschutz, Almut Kottwitz, den entsprechenden Bescheid vor Ort an den Leiter des Wolfcenters Frank   Faß.  „Verletzte  oder  kranke  Wölfe  können  in  der  Einrichtung kurzzeitig  gepflegt  und  anschließend  wieder  in  die Freiheit entlassen werden. 

Wir  erfüllen  damit  die Vorgaben des Bundesnaturschutzgesetzes“, betonte  Kottwitz in ihrer Ansprache. Der Anerkennung waren einige Umbauten in  der  Anlage  vorausgegangen,  die  unter anderem dafür sorgen, dass der Kontakt  zwischen  den  aufgenommenen  Tieren  und Menschen auf ein Minimum beschränkt  bleibt:  „Die rehabilitierten Tiere sind zur Wiederauswilderung vorgesehen  und  sollen sich während des Aufenthaltes in der Auffangstation nicht  an  den  Menschen  gewöhnen“,  erklärte  Faß,  der den Besuchern die Umbauten während eines Rundgangs erläuterte.

„Ferner  wird  ab  dem  kommenden  Jahr 2017 die Möglichkeit der Pflege und Wiederauswilderung  von  einzelnen  verunfallten  oder kranken wildlebenden Wölfen  im  Wolfcenter  Dörverden  bundesweit  auch  allen  anderen Ländern angeboten,  um  auch auf nationaler Ebene einen Beitrag leisten zu können“, betonte  Frank Faß ergänzend.

Die Investitionskosten für die Errichtung der Wolfsauffangstation wurden zu 100% durch das Wolfcenter selbst getragen.

Das Wolfcenter in Dörverden und der Wildpark Lüneburger Heide sind zwei von insgesamt  21  anerkannten  Auffangstationen  in  Niedersachsen,  in  denen verletzte   oder  kranke  Wildtiere  kurzfristig  Aufnahme  finden  können. Darunter sind bekannte Einrichtungen wie das Artenschutzzentrum des NABU in Leiferde  oder  auch  die  Seehundaufzuchtstation  in Norddeich.

Einige der Stationen  haben  die  Möglichkeit  unterschiedliche Tierarten aufzunehmen, andere   sind   auf   einzelne  Tierarten  wir  Greifvögel  oder  Reptilien spezialisiert.  „Sie  alle  haben  gemeinsam,  dass  sie  in hohem Maße von ehrenamtlichem  Engagement  getragen  werden, für das ich mich im Namen des Landes  recht  herzlich  bedanken  möchte“, erklärte Kottwitz zum Abschluss ihres Besuches.

Nähere Informationen zur Auffangstation findet man unter http://www.wolfcenter.de/Wolfsauffangstation.html. Text und Foto: Wolfcenter

19.12.2016


Der "Pfad der Erkenntnis"

Tibetische Gebetsfahnen im "Paradies" des Weltkulturerbes Völklinger Hütte
Copyright: Weltkulturerbe Völklinger Hütte/Karl Heinrich VeithMeditieren im Weltkulturerbe Völklinger Hütte

Völklingen- Die Ausstellung "Buddha. Sammler öffnen ihre Schatzkammern – 232 Meisterwerke buddhistischer Kunst aus 2.000 Jahren" im Weltkulturerbe Völklinger Hütte zeigt 232 Meisterwerke buddhistischer Kunst aus den vier asiatischen Regionen Südasien (Indien), Ostasien (China | Japan), Südostasien (Kambodscha | Thailand | Indonesien | Burma) und der Himalaya-Region (Nepal | Tibet). Begleitend zu dieser großen Ausstellung buddhistischer Kunst, präsentiert das Weltkulturerbe Völklinger Hütte den "Pfad der Erkenntnis". Acht Meditationsstationen auf 7.000 Metern Besucherweg bieten die Möglichkeit, Meditation und die Industriekultur der Völklinger Hütte miteinander zu verbinden. Während des Meditationswegs formulieren die Besucherinnen und Besucher ihr persönliches Ziel des Weges und nähern sich im Dialog buddhistischer Weisheiten und spektakulärer Orte der Industriekultur diesem Ziel an. Der "Pfad der Erkenntnis" beginnt in der Buddha-Ausstellung und endet auf dem Kohlegleis mit einer Meditationsstation inmitten der industriellen Anlage der Roheisenerzeugung. Jede Meditationsstation ist speziell für ‚ihren‘ Ort in der Völklinger Hütte gestaltet. Aus dem Dialog buddhistischer Meditations-Orte mit der Industriekultur der Völklinger Hütte erschließt sich ein neues, eigenes Erlebnis.

Meditationsstation des "Pfads der Erkenntnis" im Weltkulturerbe Völklinger Hütte
Copyright: Weltkulturerbe Völklinger Hütte/Karl Heinrich Veith"Der "Pfad der Erkenntnis" im Weltkulturerbe Völklinger Hütte verbindet die Errungenschaften der Meditation mit menschlichem Handeln und der Möglichkeit, über verschiedene persönliche Erfahrungen selbst gesetzte Ziele zu erreichen. Damit wird der "Pfad der Erkenntnis" auch zu einer Kombination westlichen Wissens mit buddhistischer Weisheit", sagt Meinrad Maria Grewenig, Generaldirektor des Weltkulturerbes Völklinger Hütte.

Achtsamkeit und Meditation sind wesentliche Elemente des Buddhismus. Der "Pfad der Erkenntnis" bietet die Gelegenheit, diese Elemente der Achtsamkeit und Meditation in der Industriekultur eines ehemaligen Eisenwerks und heutigen UNESCO-Weltkulturerbes zu erfahren. Die Besucher meditieren an Orten, die einst zu den lautesten der Völklinger Hütte zählten. Damit verweist der "Pfad der Erkenntnis" nicht nur auf die Elemente der Achtsamkeit und Meditation, sondern lenkt den Blick auch auf die Umwandlung der Völklinger Hütte vom Eisenwerk zum Kulturort.
 
In der Granulieranlage, wo einst aus Hochofenschlacke Granulat hergestellt wurde, ist heute das Rauschen des Wassers im Granulierbecken zu hören. In einem Raum an dieser Anlage ist eine Meditationsstation eingerichtet. Die Besucher betreten "Das Paradies" unter tibetischen Gebetsfahnen. Hier, auf dem Gelände der ehemaligen Kokerei, wo Hitze, Staub und Feuer regierten, führt der "Pfad der Erkenntnis" zu einem Steingarten im "Paradies". Der Innenraum eines ehemaligen Kamins der Kokerei mit dem spektakulären Blick durch den Schlot auf den Himmel wird ebenfalls zu einem Meditationsort. Auf der 32 Meter hohen Gichtbühne finden sich Kreidezeichnungen der acht tibetischen Glückssymbole auf der Haube eines Hochofens – gleich einem Stupa.
    
Der "Pfad der Erkenntnis" im Weltkulturerbe Völklinger Hütte entstand in Kooperation mit dem Tibethaus Deutschland. Er ist Teil des Begleitprogramms zur Großausstellung "Buddha". Die Meditation gilt im Buddhismus als Königsweg zur Erleuchtung. Das Bild des Buddha im Meditationssitz ist eines der beliebtesten Motive buddhistischer Kunst. Der historische Buddha selbst fand zur Erleuchtung und wurde zu einem "Erwachten" während er meditierte. Die acht Meditationsstationen lehnen sich an den "Achtfachen Pfad" der Erkenntnis an, der von den diesseitigen Befindlichkeiten zur Vollkommenheit führt.

Die Ausstellung "Buddha. Sammler öffnen ihre Schatzkammern - 232 Meisterwerke buddhistischer Kunst aus 2.000 Jahren" im Weltkulturerbe Völklinger Hütte
Links im Vordergrund: Meditierender Buddha, Nordwestpakistan, Gandhara-Region, 2.-3. Jahrhundert n. Chr.
Copyright: Weltkulturerbe Völklinger Hütte/Hans-Georg MerkelDie Ausstellung "Buddha" im Weltkulturerbe Völklinger Hütte wird von einem ausführlichen Begleitprogramm flankiert, das ein weiteres Portal zur Kultur des Buddhismus öffnet. Spezialführungen und eine Ringvorlesung in Kooperation mit der Universität des Saarlandes und der Universität Trier präsentieren neueste Forschungsergebnisse. Ein interreligiöser Dialog lässt die zentralen Positionen verschiedener Weltreligionen lebendig werden. Führungen, Veranstaltungen und Meditationen lenken den Blick und die Sinne auf das Thema Buddhismus. In der Möllerhalle des Weltkulturerbes Völklinger Hütte sind Fotografien des amerikanischen Magnum-Fotografen Steve McCurry zur Kultur des Buddhismus zu sehen, die er auf seinen zahlreichen Reisen nach Tibet, Indien, Sri Lanka, Myanmar, China, Japan, Thailand und Kambodscha aufgenommen hat.

Die Ausstellung "Buddha" im Weltkulturerbe Völklinger Hütte bietet einen einzigartigen Überblick über die buddhistische Kunst Asiens vom 1. Jahrhundert vor Christus bis zum Ende des 18. Jahrhunderts. Die Exponate stammen ausschließlich aus Privatsammlungen und waren in diesem Umfang noch nie zu sehen. Ein großer Teil der Exponate wird zum ersten Mal öffentlich gezeigt. Schirmherr der Ausstellung "Buddha" im Weltkulturerbe Völklinger Hütte ist Seine Heiligkeit der XIV. Dalai Lama.

Öffnungszeiten:
Sommer (bis 6. November 2016): Täglich 10 bis 19 Uhr
Winter: Täglich 10 bis 18 Uhr
Geschlossen am 24., 25. und 31. Dezember

Eintrittspreise:
Eintrittspreise in das Weltkulturerbe Völklinger Hütte und alle Ausstellungen:
Jugendliche und Schüler bis 18 Jahre: Eintritt frei
(Kinder bis 14 Jahre nur in Begleitung eines bevollmächtigten Erwachsenen)
Studierende, Schüler und Auszubildende: Eintritt frei
(bis 27 Jahre, mit gültigem Ausweis)
Ermäßigt: 13 Euro
Normal: 15 Euro

Text und Foto: Weltkulturerbe Völklinger Hütte

02.09.2016


Wie die Gartenschau die Stadt verändert

„Gute Partnerschaft (v. r.): Bürgermeister Andreas Bee, Autor und LGS-Pressesprecher Matthias Hack, LGS-Geschäftsführerin Erika Josephs und Bonifatius-Geschäftsführer Rolf Pitsch.“

Autor Matthias Hack und der Bonifatius Verlag erstellen ein Buch zu Bad Lippspringe

Bad Lippspringe- Einen besonderen Blick auf die Landesgartenschau 2017 (LGS) verspricht ein Buch, das bereits jetzt in die Vorbereitung geht und zum Ende der Großveranstaltung im Herbst 2017 erscheinen wird. Autor Matthias Hack zeigt in diesem Werk auf, wie der Zuschlag und die Durchführung der Landesgartenschau die Stadt und den Standort verändern. Jetzt unterzeichnete die Landesgartenschau Bad Lippspringe 2017 GmbH eine entsprechende Vereinbarung mit Autor Matthias Hack und dem Bonifatius Verlag (Paderborn), der das Buch produzieren wird.

Seit dem Zuschlag für die Landesgartenschau im Jahr 2011 hat sich bereits viel im Stadtbild getan. Der Marktplatz präsentiert sich in neuer Pracht, die Erneuerung der Hauptverkehrsstraße (Detmolder Straße) befindet sich in der zweiten Hälfte und die Bauarbeiten in den LGS-Geländeteilen Kaiser-Karls-Park / Kurwald und Arminiuspark laufen auf Hochtouren.

„Auch die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung in Bad Lippspringe hat durch die Landesgartenschau bereits heute einen spürbaren Schub bekommen. Es ist bemerkenswert, wie viel positive Energie sich in der Stadt verbreitet. In dem Buch wollen wir diese Entwicklung nachzeichnen, die Landesgartenschau 2017 angemessen würdigen und insbesondere auch die nachhaltigen Effekte für Bad Lippspringe aufzeigen“, erläutert Hack, der die LGS seit Februar 2014 als Pressesprecher begleitet. Mit seinem jüngsten Buch zur außergewöhnlichen Saison 2014/2015 des SC Paderborn 07 in der Fußball-Bundesliga hatte der Autor bereits einen heimischen Bestseller gelandet.

Bürgermeister und LGS-Aufsichtsratsvorsitzender Andreas Bee freut sich auf das Werk, das vollständig in der Region entsteht. „Bad Lippspringe befindet sich in einer Aufbruchsstimmung. Trotz der aktuellen Einschränkungen durch die zahlreichen Baustellen freuen wir uns alle riesig auf die Landesgartenschau, die eine einmalige Chance für unsere Stadt darstellt. Die landesweite Aufmerksamkeit wollen wir nutzen, um Bad Lippspringe als Standort für Gesundheit, Erlebnis und Freizeit in den Blickpunkt zu rücken. Dazu wird dieses Buch sicher einen wertvollen Beitrag leisten“, betont Bee.

Im Rahmen einer Partnerschaft mit der HACK PR GmbH wird der Bonifatius Verlag das Buch über Bad Lippspringe erstellen. Diese Vereinbarung schließt auch die Produktion von Broschüren und Flyern für die Landesgartenschau ein, was das heimische Unternehmen auch drucktechnisch bereits erfolgreich für die damalige Großveranstaltung 1994 in Paderborn übernommen hatte. „Die zweite Landesgartenschau im Kreis Paderborn wird bestimmt ein großer Erfolg. Wir freuen uns, dieses Ereignis im Rahmen unserer Heimat-Reihe im Verlag zu unterstützen und weitere Medien zu gestalten“, bekräftigt der Geschäftsführer der Bonifatius GmbH, Rolf Pitsch. Weitere Details zum Umfang und zum Preis können Anfang 2017 veröffentlicht werden. Text und Foto: Landesgartenschau Bad Lippspringe 2017 GmbH, Presse

19.06.2016


Wandern für die ganze Familie in Liechtenstein - Auf Kurs mit den Alpakas

Eltern, die gemeinsam mit ihren Kindern die Schönheit der Alpen im Sommer erleben wollen, finden in Liechtenstein einen echten Geheimtipp. Um den familienfreundlichen Bergort Malbun herum warten verschiedene Wanderwege darauf, entdeckt zu werden.

Malbun, Liechtenstein- (bfs) 1600 Meter über dem Meeresspiegel, fernab von Alltagsstress und Großstadtgeräuschen, ist die Welt noch in Ordnung. Wiesen und Wälder sowie eine atemberaubende Berglandschaft laden dazu ein, erkundet zu werden und die Faszination der Pflanzen- und Tierwelt am besten mit der ganzen Familie zu teilen. Treuer Begleiter auf Schritt und Tritt ist die Natur – und das im wahrsten Sinne des Wortes. Denn professionelle Tourguides bringen Jung und Alt hier den richtigen Umgang mit friedliebenden Lamas und Alpakas bei. Schon nach wenigen Minuten haben die Kinder den Bogen raus – und dementsprechend ihren Spaß.

Das Fürstentum Liechtenstein hat für den nächsten Sommerurlaub zahlreiche erholsame Orte in seinen alpinen Regionen zu bieten.Auf Waldparcours und Forscherwegen
Das eigentlich für sein Skigebiet bekannte Liechtenstein hat auch bei wärmeren Temperaturen viel zu bieten. Insbesondere Familien, die zusammen etwas entdecken und ein kleines Abenteuer wagen wollen, sollten sich den beschaulichen Bergort Malbun für die nächsten Ferien vormerken, der durch den Schweizer Tourismusverband bereits mehrmals als „Familienort“ ausgezeichnet wurde. Hier werden alle Bedürfnisse von Groß und Klein abgedeckt: Zahlreiche Hotels und Restaurants sorgen für Übernachtungs- und Verpflegungsmöglichkeiten, während verschiedene Themen-Wanderwege auf eine Erlebnisreise locken. Kleine Hobbyentdecker sind auf dem „ForscherWeg“ goldrichtig: Im Tourismusbüro können sich die Kinder mit einer Lupe und einem Fragen-Journal ausstatten lassen und auf ihrem Weg beispielsweise ein Steintisch-Memory lösen oder mit einer entsprechenden Anleitung ein Wasserrad bauen. Grill- und Spielplätze bieten abseits die Möglichkeit, eine Rast einzulegen und sich beim Verzehr des Proviants eine Verschnaufpause zu gönnen.

Auf einer Zweitagestour begleiten professionelle Führer mit ihren Tieren eine Gruppe von mindestens sechs Personen.Auf tierischer Wanderschaft
Wem eine einfache Wanderung nicht ausreicht, der lässt sich auf ein kleines Abenteuer ein und sollte sich das Angebot um das Lama- und Alpaka-Trekking ansehen: Auf einer Zweitagestour begleiten professionelle Führer mit ihren Tieren eine Gruppe von mindestens sechs Personen. Vom Triesenberger Heimathof führt der Pfad zunächst bergauf Richtung Alpen, wo in wenigen Stunden eine Käserei erreicht wird, die besichtigt werden kann. Die natürlichen Produkte können selbstredend als Proviant mitgenommen und im gemütlichen Beisammensein verzehrt werden. Den Bauch sollte man sich allerdings nicht zu vollschlagen, denn das eigentliche Abendessen wartet in den späteren Stunden im Berggasthaus.

Doch es muss nicht immer die Wanderung sein. Das Fürstentum Liechtenstein hat für den nächsten Sommerurlaub auch genügend Orte zu bieten, die einfach nur zum Relaxen einladen: Schwimmbäder, ein Minigolfplatz und diverse Erlebnishöfe sind nur der sprichwörtliche Gipfel der Alpenlandschaft. Und sollten die Eltern dann auch mal etwas Zeit für sich brauchen: Das „Kinderland malbi-Park“ hält für die Jüngsten einen Spielplatz zum Verweilen und Animationsprogramme bei schlechtem Wetter bereit und bietet Babysitting an.
Eine Übersicht über alle Hotels und Restaurants sowie das reichhaltige Angebot an Freizeitaktivitäten finden Sie auf www.tourismus.li.

Die natürlichen Produkte der Käserei können als Proviant mitgenommen und im gemütlichen Beisammensein verzehrt werden.Lama- und Alpaka-Trekking: Geführte Zweitagestour

Leistungen:
– Einführung durch einen geschulten Führer
– Zvieri und Abendessen am ersten Tag
– Übernachtung im Berggasthaus Sücka (Aufpreis Zimmer: 15,- CHF)
– Frühstück & Lunchpaket am zweiten Tag
– Transport der gekauften Produkte zum Ende der Tour im Malbun

Teilnehmer:
Preis pro Person: 300,- CHF (Jugendliche bis 16 Jahre: 200,- CHF)
Mindestens 6 Teilnehmer

Kurz-Trekking-Preise für Familien:
– Schnuppertrekking ab 70,- CHF
– Halbtages-Trekking ab 120,- CHF
– Tages-Trekking ab 200,- CHF

Kontakt und Buchung:
Lama und Alpaka Trekking
Chalberrütistrasse 70
LIE – 9497 Triesenberg
Tel. +41 (0)78 767 29 85
www.lama-alpaka.li

Hotels und weitere Informationen:
Tourist Office Malbun
Im Malbun 35
LIE – 9497 Triesenberg
T +423 263 65 77
malbuninfo@liechtenstein.li
www.tourismus.li

Text: Beyond Five Stars, Presse Foto: bfs / Liechtenstein Tourismus

07.06.2016


Traum in Rosa

Kirschblüte im Schwetzinger Schlossgarten vor dem Höhepunkt

Schwetzingen- Die Kirschblüte im Schwetzinger Schlossgarten: Das ist ein Frühlingsereignis, auf das viele warten. Mit der jetzt einsetzenden Wärme des Frühjahrs sind die japanischen Zierkirschen bei der Gartenmoschee kurz davor, ihre überwältigende Blütenpracht ganz und gar zu entfalten. Das eindrucksvolle Naturereignis zieht jedes Frühjahr viele Menschen in den Schwetzinger Schlossgarten.

Blütenrausch in einzigartiger Umgebung

Es ist ein grandioser Eindruck: Jedes Jahr im Frühjahr erfasst den Schwetzinger Schlossgarten ein Blütenrausch. Und der ist besonders eindrucksvoll vor der Kulisse der einzigartigen historischen Gartenmoschee. Dann ist im berühmten Schlossgarten für wenige Tage ein rosafarbenes Blütenmeer zu bewundern. Die milden Frühlingstage geben jetzt den zarten Blüten den letzten Schub für ihre volle Entfaltung: Die Schlossverwaltung erwartet in den nächsten Tagen den Höhepunkt der Blüte.

Spektakuläres Fotomotiv

Für alle, die beim Blühfortschritt immer auf dem Laufenden sein wollen, haben die Staatlichen Schlösser und Gärten im Internet ein „Blühbarometer“ eingerichtet. Denn der Termin variiert jedes Jahr – die empfindlichen Schönheiten öffnen ihre Blüten irgendwann zwischen März und Mitte April. Anhand der aktuellen Fotos lässt sich der Stand der Zierkirschblüten verfolgen. Der Service für Kirschblüten-Fans und solche, die es noch werden wollen, hat jedes Frühjahr enorme Zugriffszahlen. „Wenn es so weit ist, wird der Kirschgarten bei der Moschee zum meistfotografierten Motiv der Kurpfalz“, erzählt Sandra Moritz. „Mit dem schönen Wetter am Wochenende wird wohl der erste Höhepunkt erreicht.“

Das Blühbarometer ist im Internetportal der Staatlichen Schlösser und Gärten unter der Adresse www.schloss-schwetzingen.de, weiter mit „Aktuelles“, zu finden.

www.schloss-schwetzingen.de   www.schloesser-und-gaerten.de

Öffnungszeiten Schlossgarten

Täglich 9 bis 20 Uhr; letzter Einlass 19.30 Uhr

Text und Foto: Staatliche Schlösser und Gärten

31.03.2016


Großherzogliche Grabkapelle Karlsruhe

Die Winterpause ist beendet. Saisonstart in der Grabkapelle am 1. April

Karlsruhe- Ein beliebtestes Ausflugsziel der Karlsruher öffnet wieder seine Tore: Ab dem 1. April ist die Großherzogliche Grabkapelle nach der Winterpause wieder donnerstags bis sonntags zugänglich. Ab dem 3. April starten auch die beliebten Sonderführungen. Michael Hörrmann, Geschäftsführer der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, und Dr. Petra Pechaček als zuständige Konservatorin präsentierten zum Saisonstart nicht nur das Führungsprogramm, sondern auch einen neuen Kunstführer, der die Geschichte und Bedeutung der Grabkapelle vorstellt.

Kleinod mit authentischem Charakter

Gerade die Kleinodien wie die Grabkapelle in Karlsruhe seien es, die ein besonders intensives Erlebnis der Geschichte möglich machten – dies sagt Geschäftsführer Michael Hörrmann: „Was an einem solchen Ort an Authentizität spürbar wird und was man über historische Persönlichkeiten erfährt – das kennt wenig Vergleichbares.“ Es sei Kennzeichen der Staatlichen Schlösser und Gärten, die Originalschauplätze der Geschichte zu präsentieren. Aber, so Michael Hörrmann: „Gerade die versteckten Entdeckungen wie die Großherzogliche Grabkapelle haben eine so starke Aura des Echten – das ist auch für jemanden, der häufiger das Monument besucht, immer wieder bezwingend.“ Es sei daher für die Staatlichen Schlösser und Gärten wichtig, diesen verborgenen Schätzen ebenso Aufmerksamkeit zu widmen und zu verschaffen wie den großen und berühmten Schlössern und Klöstern wie etwa Heidelberg oder Maulbronn.

Gedenkort in der Einsamkeit
„In der Abgeschiedenheit des tiefen Waldfriedens“, nördlich des Karlsruher Schlosses im Hardtwald, stößt man nahezu unvermittelt auf ein monumentales Bauwerk im würdevollen gotischen Stil der großen Kathedralen: die Großherzogliche Grabkapelle. Das Großherzogspaar Friedrich I. und Luise von Baden ließ das kunstvoll ausgestattete Mausoleum 1889 bis 1896 für ihren früh verstorbenen jüngsten Sohn, Prinz Ludwig Wilhelm, errichten. Der Verlust des Kindes im Jahr 1888 hatte in ihnen die Sehnsucht nach einem Gedenkort in der Einsamkeit geweckt. Deshalb wurde die Grabstätte fernab vom Betrieb der Residenzstadt Karlsruhe am östlichen Rand des Schlossgartens erbaut. Heute sind hier 18 Mitglieder der Familie der Großherzöge von Baden bestattet.

Ein Lleinod als Ort des Gedenkens

Die Großherzogliche Grabkapelle ist ein Kleinod der Architektur des 19. Jahrhunderts. Weithin sichtbar ist ihr Turm in gotischen Formen, mit Wasserspeiern und Fialen. Das Mausoleum aus rotem Buntsandsein beeindruckt besonders durch seine detailreiche Ausstattung, etwa durch die feinen Steinmetzarbeiten an den Säulen, die die Gewölbe tragen. In den Querschiffen des Kirchenraumes erinnern drei Grabmale mit marmornen Liegefiguren an Prinz Ludwig Wilhelm und seine Eltern. Still und friedlich, als ob sie schliefen, liegen der Prinz und das Großherzogspaar auf ihren mit kunstvoll drapierten Stoffen bedeckten Ruhestätten. Die Werke des Karlsruher Bildhauers Hermann Volz sind Glanzleistungen der Skulptur des späten 19. Jahrhunderts.

Bei Sonderführungen Geschichte erleben

Die Oberkirche mit den Marmorbildnissen der großherzoglichen Familie ist für Besucher vom 1. April bis 30. Oktober donnerstags bis sonntags geöffnet. Einblicke in die sonst unzugängliche Gruft bekommt man bei Sonderführungen, die jetzt wieder angeboten werden. Dr. Petra Pechaček, die zuständige Konservatorin, wies bei der Präsentation des Führungsprogramms in der Grabkapelle auf den Reichtum an Geschichten hin, die sich mit dem Mausoleum verbinden: Welche Schicksale sich hinter den Namen der hier Bestatteten verbergen, erfährt man bei der Sonderführung „Ein stiller Ort des Gedenkens“ am Sonntag, 3. April, und am Sonntag, 24. April. Der Rundgang widmet sich der badischen Familiengeschichte und kunstgeschichtlichen Details – mit ausführlichem Einblick in die Fürstengruft. Mehr über die einzigartige Architektur der Grabkapelle erfährt man bei der Führung „Versteckt im Walde“ am Sonntag, 10. April. Und am Samstag, 16. April, erklärt Paul-Ludwig Schnorr bei einer Familienführung, warum man „Keine Angst vor der Grabkapelle“ haben muss.

Das Buch zum Monument

Als Autorin konnte die Konservatorin Dr. Petra Pechaček ihre Fachkenntnis beim neuen Kunstführer einsetzen: Pünktlich zum Saisonstart im Mausoleum erscheint in der Reihe der Kunstführer der Staatlichen Schlösser und Gärten das Buch „Großherzogliche Grabkapelle Karlsruhe“, verfasst von Petra Pechaček, Paul-Ludwig Schnorr, Alma-Mara Brandenburg und Sandra Eberle. In Text und Bild beleuchten die Autoren die Geschichte des Hauses Baden und des Großherzogspaares mitsamt seinem schweren Schicksal. Sie berichten, wie die Planungen zum Bau der badischen Grablege begannen, wie der passende Architekt gefunden wurde und wie die Grabkapelle schließlich ihre Vollendung fand. Der Kunstführer verrät, welche Kostbarkeiten sich in der Oberkirche und der Gruft der Grabkapelle verbergen und erzählt eindrucksvoll die Geschichte des Mausoleums, das zum Denkmal für die Dynastie wurde.

Petra Pechacek, Paul-Ludwig Schnorr, Alma-Mara Brandenburg, Sandra Eberle:

Großherzogliche Grabkapelle Karlsruhe

Petersberg: Michael Imhof Verlag, 2016. 48 S., zahlr. farbige Abb. 12,5 x 23,5 cm, kartoniert, ISBN 978-3-7319-0247-8; 4,00 €.

www.grabkapelle-Karlsruhe.de  www.schloesser-und-gaerten.de

SERVICE

SONDERFÜHRUNGEN IM APRIL
Sonntag, 3. April, Sonntag, 24. April, 14.30 Uhr:

Ein stiller Ort des Gedenkens – Die Geschichte eines fürstlichen Grabmonuments.

Dauer: 1,5 bis 2 Stunden.
Preise: Erwachsene 9,00 €, Ermäßigte 4,50 €, Familien 22,50 €, Gruppen ab 20 Personen pro Person 8,10 €.

Sonntag, 10. April, 14.30 Uhr: Versteckt im Walde: eine fürstliche Grabstätte.

Dauer: 1 Stunde. Preis: 6,00 € pro Person.

Erwachsene 6,00 €, Ermäßigte 3,00 €, Familien 22,50 €

 

Samstag, 16. April, 14.30 Uhr: Keine Angst vor der Grabkapelle. Familienführung.

Dauer: 1 Stunde. Preis: 6,00 € pro Person.

Erwachsene 6,00 €, Ermäßigte 3,00 €, Familien 22,50 €

INFORMATIONEN UND ANMELDUNG

Service Center Botanischer Garten und Großherzogliche Grabkapelle Karlsruhe,
Telefon +49(0)62 21.65 88 815
Telefax +49(0)62 21.65 88 819
service@schloss-bruchsal.de

Großherzogliche Grabkapelle Karlsruhe

Klosterweg 11

76131 Karlsruhe
Telefon +49(0)72 51.74-26 61

Telefax +49(0)72 51.74-26 64

info@grabkapelle-karlsruhe.de

Text und Foto: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg

30.03.2016


Der Blaustern verwandelt den Botanischen Garten in ein blaues Blütenmeer

Die Scilla-Blüte läutet den Frühling im Botanischen Garten in Karlsruhe ein

Karlsruhe- Die Wiesen vor den historischen Glashäusern sind blau von den kleinen Blütensternen der Scilla Siberica (Sibirischer Blaustern). Sie blühen auf den Rasenflächen in leuchtendem Blau. „Das ist in jedem Jahr der erste Hingucker im Botanischen Garten“, erklärt Thomas Huber, der Leiter des Botanischen Gartens. Der Kulturflüchtling aus der Familie der Spargelgewächse ist ein Verwandter der Hyazinthe und kommt in ganz Europa, in Teilen Asiens und sogar in Afrika vor. Zur Gattung Scilla gehören mehr als 50 verschiedene Arten.

Blaues Wunder auf den Wiesen des botanischen Gartens

Ursprünglich wurden die Frühjahrsblüher importiert, um sie in herrschaftlichen Gärten anzubauen; von dort aus verwilderten sie schnell. Im Botanischen Garten in Karlsruhe, der immer ein Teil des Schlossgartens war, wurden immer exotische Pflanzen kultiviert. Schon der Stadtgründer, Markgraf Karl Wilhelm (1679–1738) sammelte fremde und ausländische Gewächse – und er war der damals modischen Leidenschaft für Tulpen verfallen. Die Gebäude des heutigen Botanischen Gartens stammen aus dem 19. Jahrhundert und gehen auf die Glashäuser des Architekten Heinrich Hübsch zurück. In diesem Jahr sind die Schaugewächshäuser wegen der Sanierung der historischen Konstruktion geschlossen. Bekannt ist der Garten für seine Vielzahl an ungewöhnlichen und seltenen Bäumen und Sträuchern im Freigelände. Nicht nur Karlsruher suchen die besondere Stimmung der historischen Anlage – besonders im Frühjahr, wenn die ersten Blüten und das frische Grün erscheinen. „Jetzt steht die Scilla in voller Blüte und wird dies auch noch etwa 14 Tage lang bleiben“, kündigt der erfahrene Gartenfachmann Thomas Huber an.

www.botanischer-garten-karlsruhe.de   www.schloesser-und-gaerten.de

Text und Foto: Staatliche Schlösser und Gärten

14.03.2016


Zum Tag des deutschen Bieres in die Hallertau - 500 Jahre Reinheitsgebot

Herzog Wilhelm IVDie Deutschen rühmen sich immer wieder ihrer schmackhaften Biere – zu recht. Zu verdanken haben sie das dem Reinheitsgebot, das im April seit 500 Jahren besteht.

Wer darauf anstoßen will, ist im Hopfenland Hallertau bestens aufgehoben.

bfs – Bierliebhaber sollten sich ein rotes Kreuzchen im Kalender machen: Am 23. April wird das Reinheitsgebot 500 Jahre alt. Und noch immer garantiert es unverfälschten Genuss ohne Zusatzstoffe. Damals verkündeten die bayerischen Herzöge Ludwig X. und Wilhelm IV., dass in dem Getränk nur Gerste, Hopfen und Wasser enthalten sein darf und sicherten damit eine hohe Qualität. Diesen Ruf genießen die deutschen Erzeugnisse heute noch international. Wenn das kein Grund zum Anstoßen ist!

Zur Wiege des Bieres

Nirgends kann man dieses Ereignis abwechslungsreicher und fröhlicher feiern als dort, wo die Hauptzutat für das köstliche Bier herkommt: In der Hallertau werden jährlich 500 000 Zentner Hopfen geerntet, also ein Drittel der Weltproduktion. Kein Wunder, dass man sich hier vor Ausstellungen, Veranstaltungen und Freizeitmöglichkeiten dazu kaum retten kann. Selbst ein großes Dinner mit Bier als Hauptzutat wird angeboten. Dabei kredenzt der Koch des „The Monarch Hotel“ in Bad Gögging ein extra für diesen Tag zusammengestelltes Menü mit Leckereien wie einem DunkelBier-Süppchen mit gerösteten Brezenscheiben. Für das jeweils passende Getränk sorgt ein Biersommelier, der einiges Wissenswertes zu den Sorten erklären kann.

Kloster WeltenburgLehrreich – wenn auch ohne Schlemmerei – geht es noch woanders zu: Bei den Stadtführungen in der Region, beispielsweise in Riedenburg oder Kelheim, werden nicht nur die Auswirkungen des Reinheitsgebots erklärt, sondern die Besucher erhalten zudem einmalige Einblicke in verschiedene Brauereien. In Ingolstadt, wo das Reinheitsgebot 1516 ausgerufen wurde, findet zudem das „Fest zum Reinen Bier“ statt. Ein großer Umzug sorgt für Unterhaltung, während sich die Gäste das eigens gebraute Festbier schmecken lassen.

Noch intensiver wird das Hopfenerlebnis aber außerhalb der Ortschaften. „Ein Ausflug auf dem Fahrrad durch die Hopfenfelder ist auf jeden Fall ein Erlebnis“,  versichert Silvia Günther vom „The Monarch Hotel“. „Als Ziel empfehle ich immer gerne das Kloster Weltenburg am Donaudurchbruch. Das ist nicht weit von hier und besitzt eine eigene Klosterbrauerei und -schenke. Ein Bier in diesem Idyll ist Genuss pur“, schwärmt sie. Da erhebt man doch gerne den Krug und dankt den Herzögen für ihre fabelhafte Idee.

Menü zum Tag des Bieres im „The Monarch Hotel“

•    Wildkräutersalat mit gebeiztem Lachs in Pils-Marinade

•    Dunkel-Bier-Süppchen mit gerösteten Brezenscheiben

•    Schäufele mit Reiberknödel, Bayrisch Kraut und Bockbierjus

•    Bierparfait mit gemischten Beeren und Weißbier-Sabayon

69,- Euro pro Person Beginn: 18 Uhr

Kontakt:

The Monarch Hotel GmbH

Kaiser-Augustus-Straße 36

D-93333 Bad Gögging

Telefon: + 49 9445-98-0

Telefax: + 49 9445-98-888 E-Mail: welcome@monarchbadgoegging.com www.monarchbadgoegging.com

Autor: bfs (Katharina Pfaff); Bilder: bfs / Pixabay, Die Deutschen Brauer

28.02.2016


Eisangeln in Norwegen und Schweden - Die coolste Art des Fischens

Winter-Trendsportart: Eisangeln in Norwegen und Schweden - Ferienhäuser von NOVASOL-Fishing: spezielle Unterkünfte für Angler

Hamburg ­– Angeln hat sich in den letzten Jahren als coole Freizeitaktivität etabliert. Doch das lässt sich noch steigern: mit der „coolsten“ Art des Fischens – dem Eisangeln. Dicke Kleidung, Eisbohrer und Miniangel im Gepäck, zieht es immer mehr Menschen in den Wintermonaten nach Nordeuropa, um auf stillen, starren Seen inmitten verschneiter Landschaften ihr persönliches Winterglück zu finden. Zum Beispiel im norwegischen Troms oder im schwedischen Jämtland, wo das Eisangeln zum Volkssport gehört und man trotzdem noch ein Angelplätzchen ganz für sich allein findet.

Perfekt, wenn man mit der gefangenen Mahlzeit in eine behaglich-warme Unterkunft zurückkehrt. Bestens geeignet sind Ferienhäuser von NOVASOL-Fishing: Diese speziell für Angler eingerichteten Urlaubsdomizile liegen nah an den fischreichsten Angelgewässern, verfügen über Filetiertisch und ausreichend Gefriermöglichkeiten sowie natürlich eine geräumige Küche, in der aus dem Fang ein schmackhaftes Abendessen zubereitet wird. Insgesamt 1.750 Angelhäuser in Norwegen und Schweden umfasst das Fishing-Programm des Ferienhausanbieters. Eine Auswahl präsentiert der Katalog NOVASOL-Fishing 2016; alle Häuser sind auf der Website www.novasol-fishing.de zu finden, auf der das passende Urlaubsdomizil in wenigen Klicks gefunden und gebucht werden kann.

 

Norwegen – Eisangeln unterm Polarlicht

Besonders der Norden Norwegens mit seinen Tausenden Seen, in denen sich kapitale Fische tummeln, lässt Einheimische wie Gäste auf den Fang ihres Lebens hoffen – auch im Winter. Mit etwas Glück beschließt man den Tag nicht nur mit einem lecker zubereiteten Fisch, sondern wird Zeuge der größten Lightshow der Welt: der Polarlichter, die in der Eisangelsaison bis Ende April am Himmel explodieren.

Hausbeispiele:

Aus Holz und Stein gebaut, das Dach von Gras bewachsen, mit Blick über den Fjord sowie auf das nahe gelegene Gebirge: Das NOVASOL-Fishing-Feriendomizil in Narvik/Lavangen in der nordnorwegischen Region Troms bietet Platz für vier Personen plus zwei Kleinkinder. Preis: ab 1.286 EUR/Woche, Hausnr. N39026

Eisangeln im norwegischen Lappland – mit bester Aussicht, Nordlichter zu erleben: NOVASOL-Fishing-Ferienhaus in Karasjok für sechs Personen. Wochenpreis: ab 1.320 Euro, Hausnr. N39056

(Eis-)Angelparadies Jämtland in Schweden

In der schwedischen Region Jämtland gibt es mehr als 17.000 Seen: Von kleinen Teichen über einsame Waldseen bis hin zu größeren Angelseen mit reichen Forellen-, Äschen- oder Hecht-Beständen. Die meisten von ihnen sind exzellente Eisangel-Reviere, die bis in den April hinein von einer dicken Eisschicht bedeckt sind. Bei diesem Angebot hat man die Wahl: Möchte man allein inmitten idyllischer Natur auf einem See stehen – oder schließt man sich den unzähligen Schweden an, die in den Wintermonaten Tag für Tag aufs Eis ziehen, und nimmt Teil an einem wahren Eisangel-Happening?

Hausbeispiel:

Rotes Schweden-Holzhaus in Lidsjöberg, direkt am See Gärdsjön und mit Panoramaaussicht auf das Gewässer sowie mit Blick auf die jämtländische Berglandschaft. Das zweistöckige Urlaubsdomizil bietet Platz für acht Personen. Nach einem frischen Eisangel-Abenteuer wärmt man sich am  knisternden Kamin oder in der hauseigenen Sauna. Preis: ab 610 Euro/Woche, Hausnr. S49461

Linkverzeichnis:

www.novasol-fishing.de

http://www.novasol-fishing.de/reiseziele/norwegen/nordnorwegen/troms/ferienwohnung-n39026/

http://www.novasol-fishing.de/reiseziele/norwegen/nordnorwegen/finnmark/ferienhaus-n39056/

http://www.novasol-fishing.de/reiseziele/schweden/nordschweden/jaemtland/ferienhaus-s49461/

Kontakt für Informationen und Buchungen:

NOVASOL-Fishing, Gotenstraße 11, 20097 Hamburg

Tel.: +49 (0)40 / 238859-77, Fax: +49 (0)40 / 238859-24

angeln@novasol.de, www.novasol-fishing.de

Text: Oldenburg Kommunikation, Presse Bild: (Eisangeln in Jämtland) Sandra Lee Pettersson, (Eisangeln in Norwegen) Terje Rakke Nordi, (alle anderen) Oldenburg Kommunikation, Presse

17.12.2015


HOLIDAY ON ICE: Sylvie Meis leiht BELIEVE ihre unverwechselbare Stimme

Charme-Offensive bei der neuen Show BELIEVE:Sylvie Meis leiht HOLIDAY ON ICE ihre unverwechselbare Stimme

Sylvie Meis spricht Erzählerpart für die neue Show BELIEVE ein – BELIEVE zeigt rockige Romeo und Julia-Inszenierung mit Happy End – Livemusik von Nica & Joe in jeder Vorstellung von BELIEVE – Tour ab 26. November durch 15 deutsche Städte

Hamburg – Hochkarätige Besetzung bei HOLIDAY ON ICE: Heute Vormittag sind auf der Presseveranstaltung der neuen HOLIDAY ON ICE-Show BELIEVE Details zur Zusammenarbeit und Einbindung von Sylvie Meis in die meistbesuchte Eisshow der Welt bekannt gegeben worden: Mit ihrer unverwechselbaren Stimme wird Sylvie Meis, bekannt als Moderatorin von Shows wie „Let’s Dance“ oder „Das Supertalent“, das Publikum durch eine mitreißende Liebesgeschichte begleiten. „Einen Sprechpart bei einer solch großen, tollen Show zu übernehmen, ist Neuland für mich. Aber ich liebe Herausforderungen wie diese, um mich persönlich weiterzuentwickeln und freue mich schon sehr auf diese spannende, neue Aufgabe bei und mit HOLIDAY ON ICE“, so das niederländische Model über die Kooperation. Der TV-Star wird über Einspielungen in allen Shows zu hören sein und BELIEVE einen ganz besonderen Charakter verleihen. „Wir freuen uns sehr über die Zusage von Sylvie Meis und sind stolz darauf, so hochkarätige Stargäste bei HOLIDAY ON ICE begrüßen zu dürfen“, so Michael Duwe, Geschäftsführer HOLIDAY ON ICE Deutschland. Er ergänzt: „Sylvie Meis ist seit vielen Jahren aus dem deutschen Fernsehen nicht mehr wegzudenken und durch ihre sympathische und herzliche Art zu einem beliebten Medienstar geworden. Bei uns beginnt für sie nun ein neues Abenteuer on Ice.“ 

Für den musikalischen Höhepunkt der Show BELIEVE sorgt das Gesangsduo Nica & Joe. Die beiden Vollblutmusiker werden in jeder Vorstellung live performen und haben schon heute u.a. ihre neue HOLIDAY ON ICE-Single „Miracle“ vorgestellt. „Wir freuen uns sehr auf die anstehende Tour mit über 100 Aufführungen und können den Startschuss am 26. November kaum noch erwarten“, so die X-Factor-Finalisten.

Ab sofort können sich alle – Eiskunstlauf-Liebhaber, HOLIDAY ON ICE-Begeisterte und jeder, der neugierig geworden ist – die besten Plätze sichern, denn HOLIDAY ON ICE hat den Vorverkauf für die kommende Tour eröffnet. Tickets gibt es schon ab 29,90€ an allen bekannten Vorverkaufsstellen, unter www.holidayonice.de oder unter 01805/4414*.

Tickets und Infos zur Show: www.holidayonice.de/believe

Ticket-Hotline 01805-4414 (0,14 €/Min. aus dem dt. Festnetz, Mobil max. € 0,42/Min.)

Tickets für HOLIDAY ON ICE sind ab € 29,90 erhältlich. Text und Foto: Stage Entertainment, Presse

06.09.2015


Schloss Bruchsal: Feste, Führungen und Ausstellungen - ein ereignisreiches Programm im Schloss

Bruchsal- Mit den Heimattagen Baden-Württemberg und dem Themenjahr Barock der Staatlichen Schlösser und Gärten prägen gleich zwei Großereignisse das Programm in Schloss Bruchsal. Gleich mehrere Feste und Festwochenende laden ins Schloss.

Das Schloss in der Mitte der Stadt

„Das Schloss ist das historische Herz der Stadt“ – und das erweise sich besonders in diesem Jahr, in dem die Heimattage Baden-Württemberg in Bruchsal zu Gast sind. Michael Hörrmann, der Geschäftsführer der Staatlichen Schlösser und Gärten, stellte bei einem Pressetermin in Schloss Bruchsal das Jahresprogramm der einstigen fürstbischöflichen Residenz vor. Michael Hörrmann nannte das Schloss mit seinem barocken Glanz als „denkbar besten Rahmen für große Ereignisse. Und diesen Schatz bringen wir in diesem Jahr besonders zum Glänzen“.

Themenjahr Barock und seine Schwerpunkte

Schon am nächsten Wochenende geht das Programm mit einem wahren Feuerwerk los: Bruchsal feiert im Rahmen der Heimattage den Baden-Württemberg-Tag – und im Schloss ist das der Anlass für einen „Barocksonntag“ am 26. April. Die Staatlichen Schlösser und Gärten haben 2015 ihr erstes Themenjahr ausgerufen. Die Epoche des Barock steht im Mittelpunkt des Jahresprogramms und Schloss Bruchsal, als herausragende Perle der barocken Schlossarchitektur, steht dabei als einer der wichtigsten Schauplätze im Fokus. „Wir richten mit den Themenjahren den Fokus auf das kostbarste, was wir an historischen Schätzen haben: die Schlösser, Klöster, Burgen und Gärten mit ihrer Jahrhunderte langen Geschichte“, erklärt Michael Hörrmann. Die Monumente seien es, die in ihrer einzigartigen Erhaltung und ihrer Komplexität so außergewöhnliche Kostbarkeiten seien. Nur hier könne man eine Epoche oder ein historisches Phänomen in der originalen Situation der Zeit erleben. „Beim Themenjahr Barock richten sich die Scheinwerfer auf Bruchsal“, erklärt Michael Hörrmann.

Barocksonntag im Schloss

Am „Barocksonntag“ am 26. April öffnet das Schloss ab 10 Uhr seine Tore bei freiem Eintritt. Bis 17 Uhr stehen kurze Führungen durchs Schloss auf dem Programm – Dauer 30 bis 40 Minuten, außerdem gibt’s Kurzführungen zur Medizin in der Barockzeit und eine Gartenführung. Exakt um 12 Uhr erklingen Fanfaren von der Dachterrasse des Torwachgebäudes im Ehrenhof des Schlosses; das Signal zum Start ins Barockjahr wird an vielen Orten in Baden-Württemberg zu hören sein. Um 13 und 15 Uhr stehen barocke Tänze auf dem Programm. Der Barocksonntag ist zugleich Teil des Programms der Heimattage und Baden-Württemberg-Tag

Das Schloss als Schauplatz für ein Familienfest

Schon zwei Wochen später lädt das Schloss zum  nächsten Fest: Am 9. und 10.Mai 2015 lautet das Thema „Fürstlicher Genuss": ein deutsch-französisches Familienfest im Rahmen der Heimattage, das eine „kulturelle und kulinarische Entdeckungsreise des Nachbarlandes Frankreich im Schloss Bruchsal“ verheißt. Dahinter steht eine neue Kooperation der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg mit dem Goethe-Institut Nancy und dem Département Meurthe-et-Moselle. Beim „Fürstlichen Genuss“ im Bruchsaler Schloss kann man Lothringer –und Kraichgauer – Spezialitäten probieren, das Barockschloss von Lunéville kennen lernen und Lothringer Fayence im Vergleich mit Karlsruher Majolika erleben. Das deutsch-französische Familienfest veranstalten die Staatlichen Schlösser und Gärten passend zum gleichzeitigen Spargelfest der Stadt Bruchsal. An beiden Tagen stehen die Prunkräume des Schlosses zum freien Rundgang offen und man trifft dort Damen und Herren in historischen Kostümen. Dazu kommen viele weitere Programmangebote, etwa eine historische Modenschau oder barocke Musik. Führungen auf Deutsch und auf Französisch wechseln sich ab.

Schlosserlebnistag und Ausstellungen

Fast schon Tradition ist der Schlosserlebnistag, den die Schlösser des Landes immer am dritten Sonntag im Juni feiern: In diesem Jahr ist es der 21.6. , an dem das Schloss mit einem vielfältigen Familienprogramm aufwartet, unter anderem einem Kinderballett im Fürstensaal, Bastelangeboten sowie Kaffee und Kuchen in der historischen Wirtschaft. Kontinuität gibt es auch beim Ausstellungsprogramm im Schloss, das im Mai mit künstlerischen Architekturfotografien und Zeichnungen unter dem Titel „Erlebnis Raum" startet. Die Ausstellung ist vom 17. Mai bis zum 19. Juli zu sehen. Vom 15. Oktober 2105 bis zum 30. Januar 2016 gastiert wieder die beliebte Lego-Ausstellung im Schloss – ein Ausflugsziel für viele Familien.

Das Schloss auf dem Weg zur barocken Erlebniswelt
In großen Schritten geht es weiter mit den Bauarbeiten in der Beletage: Für 2016 steht die Wiedereröffnung der Beletage in Schloss Bruchsal mit ihren barocken Kunstschätzen auf dem Programm der Staatlichen Schlösser und Gärten. Erste Einblicke für die Öffentlichkeit gibt es bei den Führungen in der Baustelle am 25. Juni und 9. Oktober mit der Konservatorin Dr. Petra Pechacek von den Staatlichen Schlössern und Gärten und der Architektin Claudia Reisch von Vermögen und Bau Baden-Württemberg. Michael Hörrmann: „Damit wird Schloss Bruchsal im nächsten Jahr zu einem der Top-Ziele der Schlösserlandschaft nicht nur in Baden-Württemberg werden.“

Information und Kontakt
Schloss Bruchsal
Schlossraum 4
76646 Bruchsal
Telefon +49 (0)7251.74-2661
Telefax +49(0)7251.74-2664
info@schloss-bruchsal.de .

www.Schloss-bruchsal.de

www.Schloesser-und-gaerten.de  Foto und Text: Staatsanzeiger für Baden-Württemberg GmbH, Presse

25.04.2015


Die berühmte Magnolie von Kloster Maulbronn steht kurz vor der Blüte

Maulbronn- Gespannt warten viele Fotofans und Klosterbesucher auf ein alljährliches Frühlings-Highlight im UNESCO-Denkmal Kloster Maulbronn: die Blüte des Magnolienbaums im Kreuzgarten des einstigen Zisterzienserklosters. Jetzt zeigt das „Blühbarometer zur Magnolienblüte“ immer aktuell die Entwicklung der Blütenpracht – von den ersten Knospen, bis die Blüten zu Boden fallen. Zu finden ist es im Internetportal der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg.

Naturschauspiel im Kreuzgang

Der Anblick ist fast schon legendär: Je nach Witterung öffnen sich irgendwann im April nach und nach die rosa Blütenkelche der Magnolie im Kreuzgarten des UNESCO-Denkmals Kloster Maulbronn. Als Service für alle Magnolien-Fans und solche, die es noch werden wollen, findet sich jetzt wieder aktuell im Internetportal der Staatlichen Schlösser und Gärten ein „Blühbarometer“: Unter der Adresse von www.kloster-maulbronn.de hält es alle Neugierigen über die Entwicklung der Blüte des alten Magnolienbaums im Kreuzgarten auf dem Laufenden. In regelmäßigen Abständen werden neue Bilder eingestellt, die über den aktuellen Entwicklungsstand der Magnolienblüte informieren.

Gotische Arkaden und die Klosterkirche als Hintergrund

Der große Magnolienbaum des Klosters Maulbronn ist eine besondere Attraktion. Immer in den ersten wärmeren Frühlingstagen beginnt er, seine zarten Blüten zu öffnen. Das Ungewöhnliche an dem exotischen Frühjahrsblüher: Er wächst mitten in der Klausur des einstigen Zisterzienserklosters, im Kreuzgarten. Umgeben von den Flügeln des gotischen Kreuzgangs bietet der exotische Baum mit seiner überwältigenden Blüte ein außergewöhnliches Bild. „Die Magnolie zieht im Frühjahr immer viele Besucher an“, erklärt Peter Braun, der Leiter der Klosterverwaltung Maulbronn. Viele Fotofans seien dabei, „viele kommen aber auch einfach auch nur, um den sagenhaften Anblick zu genießen“.

Das Blühbarometer zur Magnolie im Kreuzgarten von Kloster Maulbronn ab sofort auf www.kloster-maulbronn.de

Informationen

Kloster Maulbronn
Klosterhof 5
75433 Maulbronn,
Telefon +49(0)70 43.92 66-10
Telefax +49(0)70 43.92 66 -11
info@kloster-maulbronn.de.

www.kloster-maulbronn.de

www.schloesser-und-Gaerten.de

08.04.2015


Freunde empfehlen den Besuch im Residenzschloss Rastatt

Rastatt- Empfehlungen sind die wirkungsvollste Einladung: Dieser Erkenntnis folgend, haben die Staatlichen Schlösser und Gärten eine Empfehlungskarte entwickelt. Wer sich bei seinem Besuch der Barockresidenz gut betreut fühlte, kann seine guten Erfahrungen anderen mitteilen. Die Empfehlungskarte wird jetzt in Schloss Rastatt getestet.

Nichts geht über die persönliche empfehlung

Wem glaubt man am ehesten? Den Empfehlungen von Freunden und Bekannten. Keine noch so teure Imagekampagne hat die gleiche Wirkung. Die Staatlichen Schlösser und Gärten setzen jetzt auf den guten Eindruck, den sie bei ihren Besucherinnen und Besuchern hinterlassen. „Die Weiterempfehlungsbereitschaft bei unseren Gästen ist enorm hoch“, sagt Frank Krawczyk, der Leiter des Bereichs Kommunikation bei den Staatlichen Schlösser und Gärten. Und das lässt sich belegen: Eine repräsentative Umfrage hat verlässlich positive Werte ergeben.

Residenzschloss Rastatt als Pilotprojekt

In Schloss Rastatt gaben bei der Untersuchung 98 % der Gäste an, dass sie gern ihren Freunden und Bekannten den Besuch in der einstigen Residenz der Markgrafen von Baden-Baden weiterempfehlen würden. „Das ist ein Wert, auf den wir richtig stolz sind“, sagt Magda Ritter, die Leiterin der Schlossverwaltung. „Er zeigt, dass unser Angebot passt und unsere Gäste richtig zufrieden macht.“ Jetzt freut sie sich, so sagt die erfahrene Schlösserfachfrau, dass sie den Besuchern etwas in die Hand geben kann, „womit sie zeigen können, dass es ihnen bei uns gefallen hat“.

Empfehlungskarten zum versenden
Und so funktioniert die Empfehlungskarte: Die Staatlichen Schlösser und Gärten haben eine Grußkarte entwickelt, die auf der Vorderseite die prachtvolle Ansicht des Residenzschlosses Rastatt mit seinem großen Ehrenhof zeigt – eine Ansichtskarte, die Lust auf den Besuch in der Barockresidenz macht. Diese Karten erhalten die Besucher nach einer Führung zum Verschicken an Freunde und Bekannte. „Und wer von den Kartenempfängern mit unserer Empfehlungskarte Schloss Rastatt besucht, erhält als Dankeschön eine kleine Überraschung“, fasst Frank Krawczyk das Konzept zusammen.

Rastatt am Start, Übertragung auf andere

Mit der Schlossverwaltung in Rastatt testen die Staatlichen Schlösser und Gärten, wie gut die Empfehlung funktioniert. Ebenfalls am Start in dieser ersten Phase ist Renaissanceschloss Weikersheim für den östlichen Teil des Landes. „Wenn wir merken, dass die Idee von unseren Gästen in Rastatt und Weikersheim gut angenommen wird, übertragen wir das Konzept auf weitere Monumente im Land“, sagt Frank Krawczyk. www.schloesser-und-gaerten.de 

Text und Foto: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg

04.01.2015


Winterwochenende auch im Schwarzwald

Schwarzwald- Tief „Hiltrud“ hat am Wochenende samt ihrem „Hofstaat“ Einzug in Deutschland gehalten. Außer Schneeverwehungen und eisglatten Straßen stellte die frostig gelaunte Dame jedoch auch ihre Kreativität unter Beweis und verwandelte mit sicherem Gespür für Impressionen ganze Wälder in eine märchenhafte Winterlandschaft.

Wer konnte, ließ das Auto sicherheitshalber stehen und ging zu Fuß. Und wem darüber hinaus der Wind und die eisige Kälte nicht allzu viel ausmachten, freute sich über die stimmungsvollen Bilder. So wie unsere Mitarbeiterin Jana Volk, die im Schwarzwald unterwegs war.

Die ersten guten Wünsche zum neuen Jahr wurden dabei übrigens auch schon gesichtet: Ob es ein vorbeikommender Wanderer war, der die Worte „Happy new year“ in die mit Schnee bedeckte Holzbank schrieb oder der Weihnachtsmann auf seinem Weg in den wohlverdienten Urlaub, war trotz intensiver Nachforschungen bislang nicht zu erfahren... 

Text und Bilder: Jana Volk

28.12.2014


Winterimpressionen aus dem Schwarzwald von Jana Volk

Jetzt auch Standesamtliche Trauungen auf Schloss Eberstein

Den schönsten Tag des Lebens genießen

Gernsbach– Heiraten auf Schloss Eberstein ist schon seit einigen Jahren ein echtes Highlight. Dass man hier traumhaft feiern kann, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Hoch über dem idyllischen Murgtal mit Blick auf den Schwarzwald bieten Bernd Werner und sein Team ein vielfältiges Angebot rund um das Thema Hochzeit. Von der Planung bis zur Durchführung werden hier einmalige Feste gestaltet, das Wohlergehen des Braut-paares und der Gäste stets in den Mittelpunkt gerückt. 2014 kommt ein weiterer Glanzpunkt hinzu: Schloss Eberstein steht nun auch offiziell für standesamtliche Trauungen der Stadt Gernsbach zur Verfügung. 

Das standesamtliche Ja-Wort können sich Brautpaare künftig im festlichen Spiegelsaal oder bei strahlendem Sonnenschein unter freiem Himmel im Rosengarten des Schlosses geben. Standesamtliche Trauungen können von Mittwoch bis Freitag abgehalten werden.

Terminanfragen stellen Brautpaare direkt an das Standesamt Gernsbach, Telefon + 49 (0) 7224 / 644-55 oder 644–54. Für alle weiteren Absprachen stehen Bernd Werner und sein Team zur Verfügung: Schloss Eberstein – Werner Gourmet GmbH, 76593 Gernsbach, Telefon +49 (0) 7224 / 99595-0, www.schlosseberstein.com.

Text und Foto: Barbara Wanner & Stefanie Schmidt

02.02.2014


Nur noch wenige Schneeflocken bis zur Eröffnung

In allen sechs Iglu-Dorf Destinationen wird seit Anfang Dezember fleissig gebaut. Die Schneepaläste werden auf jeden Fall traumhaft schön, so viel steht schon einmal fest. Die Iglu-Dörfer in der Schweiz und in Andorra sind ab dem 25. 12 für alle Tages- und Übernachtungsbesucher geöffnet, das Iglu-Dorf auf der Zugspitze ab Silvester.

Für jedes Schneehotel werden über 2700 Arbeitsstunden benötigt. Mit dem Schnee der für jedes Iglu-Dorf verbaut wird könnte ein Zug von 2 km Länge gefüllt werden.

Spannende Kunstthemen warten in allen Destinationen auf die Schneefans:

Andorra: Russische Kultur

Davos-Klosters: Wintermusik

Engelberg-Titlis: Arktischer Zauber

Gstaad: Die vier Elemente

Zermatt: Winterolympiade

Zugspitze (D): Südsee

Kommen Sie vorbei, wird freuen uns auf Sie.

Für weitere Informationen und Bilder:

www.iglu-dorf.com

Bild und Text: Media Relations, Presse

24.12.2013


Herzlich willkommen im größten Skigebiet nördlich der Alpen, in der Wiege des Skisports

Skifahren am Feldberg

Hier hat alles begonnen, auf zwei Brettern, die im Winter die Welt bedeuten. Der Eintritt in diese weiße Wunderwelt ist frei – mit der Hochschwarzwald Card gibt’s den Skipass geschenkt!

Dies waren und sind die Versprechen am Feldberg.

Wir haben uns selbst ein Bild gemacht und waren im Februar 2013 vor Ort. Wir bedeutet, eine Familie mit zwei Kindern, welche zu diesem Zeitpunkt fast drei und 6 Jahre alt waren.

Dank ihrer Höhenlage – die Pisten reichen von 950 bis auf 1450 Höhenmeter hinauf – zeigt sich die Feldbergregion jeden Winter von einer absolut schneesicheren Seite. Vom Anfänger bis zum Hochgeschwindigkeits-Carver findet an den Hängen jeder sein Terrain: von Familien-Blau bis FIS-Weltcup-Schwarz.

So haben wir auch unsere Kinder in der Skischule "On Snow" gleich zum Skikurs angemeldet. Nach einem halben Tag im Kinderskipark ging es mit dem Schlepplift für unsere größere Tochter schon auf den Berg hinauf. Unsere kleinere Tochter drehte ihre Runden im Kinderskipark und hatte dabei jede Menge Spaß.

Bei der Schneesportschule "On Snow" waren unsere Kinder selbst in der Mittagspause betreut. Gegen eine geringe Gebühr gab es ein Kinderessen mit einem Getränk.

Nach der Stärkung ging es wieder auf die Bretter.

Wohntip der Unterkunft: Das Hofgut Sternen: http://www.hofgut-sternen.de

Start in die Wintersaison 2013/2014 auf dem Feldberg

Mit ‚Zäpfle on Snow’ wird dieses Jahr am 7. Dezember 2013 die Skisaison eröffnet.

Das diesjährige Saison-Opening steht wieder unter dem Motto ‚Zäpfle on Snow’. Veranstaltet wird dieses Event am 7. Dezember 2013 von der Hochschwarzwald Tourismus GmbH mit dem Liftverbund Feldberg in Kooperation mit der Staatsbrauerei Rothaus.

Ab 15 Uhr sorgen Hitradio Ohr, baden fm & die neue Welle für Pistenspaß und Party nonstop. Ob Lasershow, DJ Battle, kostenloser Rocker & Boardtest mit der Skischule on Snow, Bierkistenpuzzle – jeder kommt bei dieser Veranstaltung auf seine Kosten. Besondere Highlights sind außerdem das Flutlichtfahren sowie das Pistenbully-Fahren ab 17 Uhr.

Da gibt’s nur eins: Nichts wie los und auf zum Feldberg zur Pistengaudi.

Für den sicheren Heimweg sorgen zwei Shuttlebusse. Um 20 Uhr, 21 Uhr und 22 Uhr wird ein Sonderbus nach Titisee mit Anschluss nach Freiburg fahren. Ebenso wird ein Bus um 20 Uhr und 21 Uhr nach Todtnau und um 22 Uhr nach Zell ins Wiesental eingesetzt. Danach stehen Taxi-Unternehmen zur Verfügung.

In wenigen Wochen werden wir uns wieder auf den Weg machen und hoffentlich wieder wunderschöne Tage im Schnee zu verbringen.

Ski heil

Schneesportschule ON SNOW

Inh. Florian Scherer

August Euler Platz 5

D – 79868 Feldberg

Tel.: +49 (0) 7676 933 3843

Mobil: +49 (0)171 69 288 18

E-Mail: info@on-snow.de

http://www.on-snow.de/

http://www.liftverbund-feldberg.de/

Text und Foto: AMÜ

01.12.2013


Skifahren am Feldberg - Bilderalbum

Bunter Herbstzauber

Liebe Leserinnen und Leser des SPEYER-KURIER,

der Herbst ist trüb, grau und ungemütlich, meinen Sie? Zugegeben, die Tage sind schon erheblich kürzer geworden, die Sonne versteckt sich oft hinter dicken Wolken, der Regenschirm wird beim Verlassen der Wohnung zum ständigen Begleiter und die Zeit der luftigen T-shirts und Blusen ist fürs Erste einmal vorbei. Doch ist diese Zeit wirklich so fade und trostlos?

Dabei gibt es - gerade jetzt - überall sehr viel Neues und Schönes in der Natur zu entdecken. Gärten und Parks, die in den vergangenen Monaten Scharen von Besucherströmen (und leider auch ebenso viele Stechmücken) angelockt hatten, sind nun bis auf wenige Spaziergänger fast ein bisschen verwaist. Eine wohltuende Ruhe hat hier Einzug gehalten.

Es ist die Zeit der Individualisten und Genießer. Die Landschaft wirkt gerade so, als hätte „Malermeister Klecks“ höchstpersönlich mit einem dicken Pinsel hier und dort fröhliche, farbenfrohe Tupfen aufgemalt. Auf dem Boden liegen herrlich rot und gelb gefärbte Blätter, an geschützten Ecken gibt es noch zahlreiche Blüten, denen der Frost bisher nichts anhaben konnte und die keck ihre Köpfe der Herbstsonne entgegenhalten.

Selbst die verblühenden Rosen besitzen beim genaueren Hinschauen eine ganz eigene Eleganz, und in den Hecken und Sträuchern glitzern die zarten Fäden von kunstvoll gewebten Spinnennetzen. Es ist als ob in der kalten, klaren Luft plötzlich einige Dinge sehr viel deutlicher zu erkennen sind, als an einem vor Hitze flirrenden Sommertag.

Und sollten uns dann und wann unwirtliche Nebeltage so richtig aufs Gemüt schlagen, erinnern wir uns an eine alte Volksweisheit, die besagt: Wo viel Licht ist, ist viel Schatten. Im übertragenen Sinn könnte das vielleicht auch bedeuten: Wo dichter Nebel vieles so schwermütig und trist wirken lässt, kommt ganz bestimmt schon bald wieder die Sonne hervor und lässt alles in den schönsten Farben leuchten.

Also dann, lassen Sie sich verzaubern von einer Jahreszeit, die oft genug noch sehr viel Buntes, Skurriles und Geheimnisvolles zu bieten hat.

Eine schöne Woche

wünscht Ihnen

mit herbstlichen Grüßen

Ihre

Jana Volk

Foto: Jana Volk auf der Insel Mainau "geschossen"

10.11.2013


Sehr viel Neues und Schönes in der Natur zu entdecken - Bilderalbum

Wo die Römer baden gingen

In Hüfingen steht eine der ältesten römischen Baderuinen Deutschlands

Unsere Mitarbeiterin Jana Volk hat sich im Römerbad umgesehen

Etwas abseits gelegen, an der munter dahin fließenden Breg, eingebettet zwischen Kräuter- und Orchideenlehrpfad, sieht man von Weitem zunächst nur eine Scheunenkonstruktion, wie es sie zu Hunderten in dieser Region rund um die Baar-Landschaft gibt. Erst beim Näherkommen verrät ein kleines Schild, dass es sich hier um eines der besterhaltenen Kastellbäder nördlich der Alpen handelt. Auf ihrem Eroberungszug vom Alpenvorland bis zur Donau hatten die Römer anscheinend nicht nur Wein, gutes Essen und Waffen in ihrem Gepäck: Mit ihrem fundierten Wissen um die gesundheitliche Wirkung von kaltem und warmen Wasser auf den menschlichen Organismus brachten sie die Badekultur in die neue Heimat. Auch in Hüfingen, im Schwarzwald-Baar-Kreis, kann man noch eine der römischen Baderuinen besichtigen.

Gemeinschaftliches Leben rund um das Kastell

Mit einem herzlichen „Salvete amicorum“ und einer einladenden Handbewegung begrüßt „Marcia“ alias Gästeführerin Martina Schulz die kleine Gruppe. Stilecht gekleidet in weißer Tunica und roter Palla, welche mit einer Gewandspange an ihrer rechten Schulter befestigt ist, hält sie einen kleinen geflochtenen Weidenkorb in der Hand. Darin enthalten sind die wichtigsten Badeutensilien jener Zeit: Hölzerne Badeschuhe, ein kleiner Bronzelöffel, ein seltsam geformter Gegenstand, der sich Strigilis nennt, ein Glasfläschchen mit geheimnisvoll aussehendem Inhalt und eine - Schweineblase. Ein Vortrag über das „Wellness der Antike“ beginnt.

Im Jahr 60 n. Chr. errichteten die Römer an der für sie strategisch günstig gelegenen älteren Donaulinie des Raetischen Limes ein Kastell, um das nach und nach eine gemeinschaftliche Siedlung erwuchs. Brigobannis nannten sie den kleinen Ort. Während die Soldaten ihrem streng organisierten Arbeitsalltag nachgingen, lebten in dem kleinen Dorf die Familien mit ihren Kindern. Ihr bescheidenes Zubrot verdienten sich die Frauen als Näherin, Weberin, Friseurin oder Hebamme. Die Kinder besuchten ab dem sechsten Lebensjahr die Schule. Es war ein beschauliches Leben, das sich dort abspielte. Neun Jahre nach dem Bau des Kastelles entstand unterhalb eine großzügig angelegte Therme, die bald schon zum wichtigen Mittelpunkt wurde.

Sand und kleine Steine knirschen unter den Schuhen der Besucher, als sie durch die niedrige Holztür die ehemalige Anlage betreten. Sonnenstrahlen fallen durch die Mauerlücken und tauchen den großzügig angelegten Vorraum in ein warmes Licht. Hier entledigten sich die Badegäste damals ihrer Kleidung. Steinerne Nischen und Bänke dienten als Ablage. „Getrennte Umkleidekabinen gab es nicht“, erklärt Marcia. Eine Badeordnung regelte zwar die Benutzung des Bades zwischen Männer und Frauen, die jedoch nach der aktuellen Gemütsverfassung des damaligen Herrschers Vespasian mal mehr oder weniger streng ausgelegt wurde. Gebadet wurde selbstverständlich nackt.

Größere Badestätten verfügten über ein angrenzendes „Entertainment“, das aus Sportstätten, Bibliotheken und Verköstigungsmöglichkeiten bestand. Dort trugen die Römerinnen die schon seinerzeit bekannten Bikinis beim Sport. Für Ballspiele kam gerne eine mit Luft gefüllte Schweineblase zum Einsatz, wie Marcia jetzt geschickt demonstriert.

Doch Körperpflege und das Wissen um die gesundheitliche Wirkung des Wassers waren es nicht allein, die die Römer ihre Badestätten aufsuchen ließen. Eine weit wichtigere Rolle spielten soziale und gesellschaftliche Aspekte.

So wurden beim gemeinsamen Bad Neuigkeiten ausgetauscht, wichtige Gespräche geführt, Geschäfte verhandelt und vielleicht sogar die eine oder andere Intrige gesponnen.

Der Eintritt für die Soldaten war frei, für alle anderen galt der Preis von einem Viertel Ass, der damaligen römischen Währung. Frauen mussten angeblich oft das Doppelte bezahlen, was vermutlich der üppigen Haarpracht und dem wohl damit verbundenen höheren Reinigungsaufwand geschuldet war.

Gut durchdachtes Versorgungssystem

Staub und Schweiß des Alltags wurden vor dem eigentlichen Badevorgang erst einmal im Kaltbad gründlich entfernt, bevor der Zentralbereich der Therme, das Caldarium, betreten werden durfte. In diesem Warmbereich herrschten mit einer Lufttemperatur von 40° C, einer Wassertemperatur von 30° C und einer Luftfeuchtigkeit von 100 % eine Atmosphäre, wie wir sie von unseren heutigen Dampfbädern her kennen. Zur behutsamen Abkühlung schöpfte man mit Hilfe des kleinen, bronzenen Löffels eiskaltes Wasser aus dem steinernen Springbrunnen und ließ es über den Körper laufen. Eine nahe gelegene Quelle diente der ständigen Wasserversorgung und spendete durch parallel verlegte Leitungen ganz komfortabel und je nach Bedarf warmes oder kaltes Wasser für die Wannen, sodass auch Wechselbäder genossen werden konnten.

Richtig heiß her ging es im Sudatorium, in dem die ausgeklügelte Technik einer Hypokaustheizung für eine trockene Hitze von fast 90° C sorgte. Dabei wurde die in einem externen Brennofen erzeugte Wärme durch enge, geziegelte Kanäle, die unter dem Fußboden verliefen, geleitet und brachte oberhalb die Badegäste so richtig zum Schwitzen. Hölzerne Badeschuhe bewahrten die Fußsohlen vor Schaden.

Die fachkundigen und lebhaften Schilderungen von Martina Schulz an diesem Nachmittag, inmitten der verlassenen Mauern, vermitteln den Besuchern ein recht deutliches und spannendes Bild des einstigen Trubels, der hier einst geherrscht haben muss. Der von allen plötzlich wahrgenommene typisch „warme“ Geruch - den jeder Saunagänger kennt – stammt dann allerdings doch nur von den hölzernen Stützbalken des Schutzbaus.

Spezielle Schönheitsrituale

Im Tepidarium – dem Laubad – das als Ruhe- und Massageraum benutzt wurde, ließen sich die Badenden mit verschiedenen Körperölen massieren. Jetzt kommt auch das Glasfläschchen mit einer Schnupperprobe zum Einsatz, dessen Inhalt zum Glück wohl nicht mehr aus der Antike zu stammen scheint. Olivenöl mit Zitrone und Rosmarin versetzt, sorgten für eine wohltuende Hautpflege und brachte den Kreislauf wieder in Schwung. Das überschüssige Öl wurde mit dem „Strigilis“, einem kleinen, gebogenen Hautschaber - übrigens ein Vorläufer unseres modernen Peelings - entfernt und sorgte für ein makellos gepflegtes Hautbild. Zu dem schätzten die Römer ihre Haut „nahtlos glatt“, wie Martina mit vielsagend hochgezogenen Augenbrauen erwähnt. (Die schmerzhaft verzogenen Mienen der männlichen Anwesenden sprechen Bände).

Dagegen wurde das Kopfhaar vor allem von der Damenwelt mit ausgiebiger Pflege und eleganten Hochsteckfrisuren bedacht. Grauen Haaren konnten mittels Henna der Kampf angesagt werden und Strähnchen waren damals schon „in“. Ein in Blei getauchter Kamm erzielte zwar die gewünschte, aufhellende Wirkung, konnte jedoch bei zu häufiger Anwendung Begleiterscheinungen wie Haarausfall verursachen.

Therme geriet in Vergessenheit

Von der Steganlage aus, die durch das Kastellbad führt, werden Teile einer Fußbodendekoration, eines Opus spicatum, sichtbar, dessen dekorative Wirkung mittels hochkant gestellter Steine im Fischgräten- oder Ährenmuster erreicht wurde. Stumme Zeugen einer Vergangenheit, die weit über eine nur technisch hoch versierte Ingenieurskunst hinausgeht. Mit ihrem Sinn für Ästhetik beeinflussten die Römer das kulturelle Leben Europas bis heute.

Mit dem Abzug der Römer aus Brigobannis um 150 n. Chr. verlor der Ort schnell an Bedeutung, das Kastell zerfiel. Wurde die Therme noch eine Zeitlang von der Bevölkerung genutzt, geriet auch sie in Vergessenheit und wurde schließlich dem Zerfall preisgegeben.

1605 entdeckte Reichsritter Hans von Schellenberg durch Probegrabungen die verschütteten Reste der Badetherme. Doch erst 1820 wurde damit begonnen die Ruine im Auftrag Karl Egon II zu Fürstenberg vollständig freizulegen. Ein Jahr später erhielt sie einen der ersten Schutzbauten Deutschlands, der ebenfalls unter Denkmalschutz steht. Fotos: Jana Volk

Extra-Info

Die Römerbadruine in Hüfingen kann in den Monaten Mai bis Oktober an Sonn- und Feiertagen in der Zeit zwischen 14 – 17 h besichtigt werden.

Informationen zu speziellen Führungen oder über museumspädagogische Angebote für Kinder gibt es unter: www.huefingen.de

26.09.2013


In Hüfingen steht eine der ältesten römischen Baderuinen Deutschlands - Bilderalbum

Unterwegs zum höchsten Berg Ostfrieslands

Nordseeinsel Spiekeroog präsentiert sich mit Charme und Umweltbewusstsein

von Jana Volk

Langsam und mit gedrosseltem Motor nähert sich die Spiekeroog III einer der zahlreichen Sandbänke im Niedersächsischen Wattenmeer. Der Wind, der uns hier an diesem frühen Vormittag um die Nase weht, ist frisch und schmeckt nach Salz. Begleitet von einer Schar ungeduldig kreischender Möwen, hebt ein Krabbenkutter seinen Fang aus dem Meer. Wir beobachten das Schauspiel von Bord der Pendlerfähre zwischen Neuharlingersiel und Spiekeroog und sind auf dem Weg zu einer der schönsten Inseln Ostfrieslands. Auch die fünfjährige Mareike und ihre Freundin blicken, auf Zehenspitzen stehend, immer wieder angestrengt auf die See. Doch die beiden kleinen Mädchen interessieren sich weder für die schöne Aussicht noch für den Kutter mit den Krabben: Sie wollen lieber die versprochenen Seehunde sehen.

Als das Schiff jetzt in unmittelbarer Sichtweite die Seehundsinsel passiert, liegt diese ruhig und verlassen im gleißenden Sonnenlicht. Deren putzige Bewohner haben sicherheitshalber schon längst das Weite gesucht und verzichten wohl aus gutem Grund auf ihr Sonnenbad. Die Fahrgäste sowie die Schiffsbesatzung nehmen es mit Gelassenheit und Humor. Nicht so die beiden kleinen Blondschöpfe, die sich selbst mit der Aussicht auf ein Eis nicht trösten lassen wollen.

Spiekeroog, die grüne Insel im Wattenmeer, wie sie auch gerne genannt wird, begrüßt ihre Gäste zunächst mit einer etwas einsam wirkenden Anlegestelle. Kein überflüssiger Schnickschnack, alles ist zweckmäßig arrangiert. Mit Elektrokarren und den typischen Bollerwagen wird alles transportiert, was zum Tragen ungeeignet ist. In früheren Zeiten wurden selbst die ankommenden Gäste in einer Art zweirädrigem Fahrzeug, einer so genanten Wüppe, über den „Wüppspoor“ zu ihren Unterkünften gefahren. Heute gehen wir zu Fuß über den ca. 500 m langen Weg, der nach nur wenigen Minuten zum historischen Ortskern mit seinem einzigartigen Bilderbuchcharakter führt. Geziegelte, zumeist mit Rosen umrankte, alte Friesenhäuser, die sich um enge Gässchen schmiegen, geben sich ein Stelldichein mit harmonisch, liebevoll gestalteten Gärten - zaubern eine rundum behagliche Wohlfühlatmosphäre. Das Spiel von Licht und Schatten durch die uralten Laubbäume hindurch, verleiht der ganzen Szenerie einen unglaublichen Reiz. Ob hier wohl Dornröschen entstanden ist, oder eher das Märchen vom Fischer und seiner Frau?

Statt hektischer Betriebsamkeit gibt es „Entschleunigung pur“ und wohltuende Reize für die Sinne. Auch wenn man für diese Auszeit vom Alltag schon mal beim Bäcker zehn Minuten fürs Anstehen einkalkulieren muss. Einer der Gründe für die Ruhe liegt wohl darin, dass die Insel autofrei ist – Fahrzeuge für den Rettungsdienst ausgenommen. Selbst das Fahren mit dem Rad ist nur sehr eingeschränkt möglich. Die wenigsten stören sich daran, da sich die Wege für alle Erledigungen und zu sämtlichen Sehenswürdigkeiten mühelos zu Fuß bewältigen lassen.

Nur 6 km vom Festland entfernt, bildet die 18.75 km² große Insel, die Teil des UNESCO Weltnaturerbe Wattenmeer ist, ihren eigenen Kosmos, bestehend aus einem einzigartigen Salzwiesen-Biotop, kleinen Wäldchen mit urigem Baumbestand und einer überraschend reichhaltigen Tier- und Pflanzenwelt. Selbst die äußerst selten zu sehende Waldohreule hat hier ihr Quartier bezogen. Dafür begegnet man beim Gang durch die, mit Sanddorn bewachsene, sanft geschwungene Dünenlandschaft immer wieder den gemächlich vor sich hin schlendernden Fasanen mit ihrem bunten Federkleid.

Ebenso präsent sind die zur Achtsamkeit mahnenden Schilder mit der Aufforderung die ausgewiesenen Pfade nicht zu verlassen. Selbst die kleineren Dünenhänge sind Teil eines überaus sensiblen Ökosystems, das sehr empfindlich auf Störungen aller Art reagiert. Durch Infoveranstaltungen, Wattwanderungen und Inselführungen sensibilisieren die Verantwortlichen mit großem Erfolg die zigtausende von Besuchern, die jährlich die Insel ansteuern, für einen sanften Ökotourismus.

Die Mauern, der im 17. Jahrhundert erbauten Inselkirche und somit ältesten evangelischen Kirche der Ostfriesischen Inseln, könnten einige Geschichten über Spiekeroog erzählen.Von immer wiederkehrenden Sturmfluten, von gestrandeten Schiffen, Auswirkungen kriegerischer Auseinandersetzungen, vom Packeis, das 1962 die Insel umschloss und damit die Versorgung der Bewohner nur noch mit Hilfe von Hubschraubern möglich machte.

Gelassen und ideenreich sind sie – die Insulaner. Lebte man einst von Frachtfahrten und vom Fischfang, kam ab 1844 der Tourismus so langsam in Schwung. Seit 1969 darf die ca. 800 Einwohner zählende Insel den Zusatz „Nordseeheilbad“ tragen. Für Übernachtungsgäste stehen in den zahlreichen Unterkünften 3.500 Betten zur Verfügung. Naturfans, die den ursprünglichen Charakter hautnah erleben wollen, reservieren sich am besten schon beizeiten ein lauschiges Fleckchen Ursprünglichkeit auf dem äußerst beliebten und einzigen Zeltplatz.

Ob der typische Spiekeroog Urlauber wohl ein Spießer und Intellektueller ist, wie immer wieder gerne behauptet wird? Vielmehr sind es eher die „Wiederholungstäter“, die Jahr für Jahr hierher kommen: Sportlich Aktive, Ruhe- und Erholungssuchende, Kulturbegeisterte oder Familien mit Kindern. Sie alle finden ihre ganz individuellen Betätigungsfelder.

Sogar einen „Berg“ gibt es auf der Insel. Mit seinen sage und schreibe 24 m Höhe ist die „Wittdünn“ die höchste Erhebung in ganz Ostfriesland - behaupten zumindest die Einheimischen. Die Aussichtsdünen am Slurpad und am Hellerpad geben dem Betrachter ein ganz eigenes Gefühl von Weite, erlauben bei klarer Sicht einen Blick auf die benachbarten Inseln Langeoog und Wangerooge sowie auf das Festland. Die hin und wieder auftauchende Wolkenlandschaft wird, wie ohnehin in Ostfriesland üblich, zumeist ganz schnell vom frischen, dafür ständig wehenden Wind weggeblasen.

Anstatt ausufernder Partymeilen gibt es ganzjährig zahlreiche Veranstaltungen. Das traditionelle Dorffest am 31. Juli hat Kultstatus, ebenso wie das 3-tägige Jazzfestival, Lesungen im Mondschein oder das Dünensingen, das alle, die Spaß daran haben, zum Mitmachen einlädt.

Ein kurioses Muschelmuseum, in dem rund 3000 Exponate nicht mit ihren wissenschaftlichen Namen ausgestellt werden, sondern phantasievoll nach deren Formen benannt, sorgt für Staunen und Heiterkeit. Ausführliche Informationen über die Entstehung und Geschichte der Insel gibt es im Nationalparkhaus Wittbülten. Und wer es ganz gemütlich mag, gönnt sich eine Rundfahrt mit der zwei PS starken historischen Pferdebahn.

Für den kultivierten Umgang mit dem beliebten Heißgetränk der Ostfriesen gibt es für Unkundige spezielle Kurse und Teezeremonien. Anschließend sollte dann eigentlich niemand mehr auf die Idee kommen, kräftig mit dem Teelöffel in der Tasse den Kandiszucker – pardon - den Kluntje umzurühren. Herzlichkeit und ein unkomplizierter Umgang mit den Gästen zeichnet die ansässige Gastronomie aus. Auch wenn dies in der Hauptsaison eine sieben Tage Woche ohne Freizeit bedeutet.

Wer wissen möchte, was es für Neuigkeiten und Wissenswertes auf der Insel gibt, wendet sich am besten an Hartmut Brings. Der gebürtige Bochumer ist Journalist, Chefredakteur und Verleger in Personalunion. „Der Inselbote“ 1987 als Projekt begonnen, ist mittlerweile d i e Lektüre für Einheimische und Gäste - und für Abonnenten auf dem Festland. Leider sind wir heute nur als Tagestouristen unterwegs, sodass die Zeit für einen Redaktionsbesuch nicht einmal annähernd ausreicht. Dafür erzählt Brings in einem späteren Telefonat, wie stolz die Bewohner auf ihre Insel und das damit verbundene Umweltbewusstsein sind. „Spiekeroog war die erste Kommune, in der es keine Dosengetränke zu kaufen gab, und Mülltrennung wurde bei uns schon praktiziert, da war der grünen Punkt noch nicht einmal erfunden“.

Magischer Anziehungspunkt für alle ist natürlich der 15 km lange Traumstrand, der selbst bei etwas kühleren Temperaturen stets einen Hauch von Karibik vermittelt. Spätestens jetzt werden Schuhe und Strümpfe großzügig im „Irgendwo“ abgelegt, um den feinen, weißen Sand pur an den Füßen spüren zu können. Hölzerne Badekarren, Nachbauten aus den 1920 Jahren, verbreiten ihr nostalgisches Flair. Der Klang, der sanft an den Strand aufschlagenden Wellen hat seinen ganz eigenen Rhythmus, ebenso wie das ständig wiederkehrende Spiel von Ebbe und Flut.

Auch wenn die Wassertemperatur dann doch eher in die Kategorie „sehr erfrischend“ fällt - bis zu den Fußknöchel lässt es sich ganz gut aushalten. Feiner Schlick, der durch die Zehen quillt, Muscheln, angeschwemmtes Treibgut, darunter verwittertes Holz, in dem die salzige See tiefe Gravuren hinterlassen hat sowie die Spuren von Watt- und Ringelwürmern schicken die Gedanken auf Reisen und lassen Zeit einfach Zeit sein.

Ein Möwenpärchen hat einen der Strandkörbe für sich entdeckt und offensichtlich nichts gegen ein Foto einzuwenden. Eilig haben sie es allemal nicht. Uns hingegen mahnt der Fahrplan der Fähre zum Abflug. Mareike und ihre Freundin, die wir jetzt wieder sehen, bauen hoch konzentriert an einer Sandburg und quittieren das energische Drängen ihrer Eltern zur Eile mit konsequenter Nichtbeachtung. War da nicht noch was von wegen Seehunde? „Nö“,strahlen die beiden um die Wette, „lieber hierbleiben“.

Informationen über die Anreise und zum Aufenthalt auf Spiekeroog lassen sich unter: www.spiekeroog.de abrufen

Fotos: Alexander Volk; Weitere Bilderquelle: Mit freundlicher Unterstützung der Tourist-Information Spiekeroog/Global communication experts und picasaweb.google.de/NordssebadSpiekeroog

22.08.2013


Nordseeinsel Spiekeroog präsentiert sich mit Charme und Umweltbewusstsein - Bilderalbum

 

Märchenhaftes für das neue Blumenjahr 2013

Von Jana Volk

Unter dem Motto „Verwunschen und Verzaubert“ ist die Blumeninsel Mainau in die neue Saison gestartet.

Die Besucher dürfen sich in diesem Jahr auf Märchenhaftes,Verwunschenes und auf viele zauberhafte Events freuen. Die Themenwelt der Gebrüder Grimm sowie zahlreiche Fabeln dienten als Inspirationsquelle für entsprechende Pflanzungen, Installationen und Gärten an den verschiedenen Orten des Parks.

Wir haben uns für die Leser des SPEYER-KURIER einmal umgesehen und dabei so einiges entdeckt: Romantische Blumenwiesen, auf denen bestimmt so manches Elflein gerne tanzt, einen geheimnisvollen Schwedenturm (ob Rapunzel vielleicht in so einem Turm gefangen gehalten wurde?) sowie skurrile, federleichte Wesen, die in der „Welt der Feen“ zu Hause sind; an Zweigen befestigte, kleine Glaskugeln in denen sich das Sonnenlicht in bunten Farben widerspiegelt, Windspiele, die sich wie Harfen anhören oder zartgelbe, duftende Heckenrosen, die geradezu die perfekte Kulisse für Dornröschen bilden könnten, sollen die Phantasie von Groß und Klein anregen.

Eitle Pfauen mit prächtigem Blumenschmuck und anderes,Wasser speiendes Federvieh sind genauso präsent wie das Reich der Hexen und Zauberer. In diesem kleinen, eigens dafür angelegten Teil des Aboretums, dem Dornenwald, begegnet man auf verschlungenen Pfaden so manchem bizarren Kräutlein und Pflanzen mit merkwürdig klingenden Namen, die dunkelgefärbte Blätter und beinahe schwarzen Blüten tragen. Hänsel und Gretel lassen grüßen...

Neuestes Highlight der exotischen Blumeninsel im Bodensee ist der Erlebniswald Mainau. Auf dem Gelände des ehemaligen Klosters St. Katherina können sich die Besucher auf einem Areal von ca. 4 ha auf einem Baumhöhenweg und einem Kletterwald mit Hochseilgarten sportlich betätigen. Der Erlebniswald ist südwestlich des Festland-Parkplatzes aus in einem Fußmarsch von ca. 800 m zu erreichen und kann unabhängig besucht werden.

Für Firmen und Schulklassen gibt es darüber hinaus spezielle Workshops und Seminare.

Informationen zur Blumeninsel und dem diesjährigen Veranstaltungskalender gibt es unter: www.mainau.de

Informationen zum Hochseilgarten: www.erlebniswald-mainau.de

Foto: Jana und Alexander Volk

21.05.2013


Blumeninsel Mainau in die neue Saison gestartet - Bilderalbum

 

Auf Frühlingssuche zwischen Azorenhoch und Islandtief

Immer das aktuelle Wetter im BlickWetterexperte Oliver Klein gibt Auskunft über seine Arbeit im Wetterstudio und erklärt warum das Frühjahr uns dieses Jahr so lange warten lässt

Öfingen- Weiß und Grau in allen erdenklichen Schattierungen sind die schon seit Wochen allerorts dominierenden Farben. Der Frühling ließ in den letzten Wochen sein „blaues Band“ vorzugsweise nur als Markierung über die Wetterkarten in Deutschland schweifen. Eiskalt provozierend. Höchste Zeit also, einmal auf Spurensuche zu gehen und jemanden zu fragen, der es einfach wissen muss.

Exklusiv für die Leser des SPEYER-KURIER hat sich Meteorologe Oliver Klein – trotz seines streng getakteten Arbeitstages – Zeit genommen, um gemeinsam mit mir dem verlorenen Frühling auf die Schliche zu kommen.

Die Außentemperatur zeigt exakt 2 ° C an, als ich im 870 m hoch gelegenen Feriendorf Öfingen, am Rande des südlichen Schwarzwalds, aus dem Wagen steige. Ein scharfer Wind bläst mir entgegen. Die Natur zeigt sich – wie könnte es anders sein – in einen dezenten Grauton gehüllt. Ein Mäusebussard sitzt mit verdrießlicher Miene auf einem Straßenschild und beobachtet die Umgebung. Der sonst so herrliche Panoramablick über die Hochebene der Baar bis hin zu den Schweizer Alpen und dem Feldberg ist unter einer dicken Nebeldecke versteckt. Hier ist der Frühling jedenfalls noch nicht angekommen.

WetterstudioDas charmante „Wetterhäuschen“ des früheren ARD-Wetterstudios Süd, unschwer an den rings umher aufgebauten Messgeräten zu erkennen, steht im „Sonnendorf“ der Ferienanlage. Sonnendorf, das klingt schon mal sehr gut, und hier werde ich schon mit einem herzlichen Lächeln erwartet.

So, und wo ist nun der Frühling? Oliver Klein muss angesichts dieser ungeduldigen Frage einfach nur lachen und erklärt mir in aller Ruhe, dass durch die unterschiedlichen Druckverhältnisse eines Tiefs im Norden des Atlantiks und einem instabilen Hoch über den Azoren, ungehindert eisige Luft aus dem Osten bis in die westlichen Regionen vordringen konnte. Gleichzeitig wurde das schwache Tief über Island in Richtung Mittelmeerraum abgedrängt. Diese so genannte Ostwetterlage wäre im Sommer einfach ideal, würde sie uns doch Temperaturen um die 20 ° - 25 ° C bescheren.

Zarte FrühlingsbotenDoch leider ist es nun mal nicht Sommer. Und bedingt durch die eisige Kälte kommt auch die Vegetation nicht so richtig in Schwung, von ein paar unverzagten Krokussen oder Schneeglöckchen einmal abgesehen. In den nächsten Tagen rechnet Klein jedoch stark mit dem Nachlassen der Nachtfröste – ein deutliches Signal an die Natur, das es mit dem Blühen und Grünen losgehen kann. „Was die Pflanzen jetzt aber dringend brauchen ist Wärme und vor allem Feuchtigkeit.“

Blick ins WetterstudioSeit 01.April 2001 arbeitet der „Meteorologe aus Leidenschaft“, der sich schon während seiner Schulzeit Aufzeichnungen über das Wettergeschehen gemacht hat, bei der Meteomedia Gruppe. Aus der kleinen Firma, die 1990 von Jörg Kachelmann gegründet wurde, ist in der Zwischenzeit ein mittelständisches Unternehmen geworden, das an den Standorten Hiddensee, Bochum, Bad Dürrheim, Zürich und an seinem Stammsitz Gais in der Schweiz rund 100 Mitarbeiter beschäftigt, und einer der führenden privaten Wetterdienstleister in Europa ist. Hier in Öfingen, dem kleinen Stadtteil von Bad Dürrheim, bewältigt Oliver Klein zusammen mit seinem Kollegen Roland Vögtlin neben dem Analysieren von Wetterdaten und Radarbilder auch Interviews und Vorhersagen u. a. für den Hörfunk des WDR, den Saarländischen Rundfunk, RTL-Luxemburg, Antenne Stuttgart und Radio Bremen, ebenso wie die Einspieler der Wetternews für das Internet. Für die Radiobeiträge, die er selbst schreibt, hat er sich in einem kleinen Nebenraum ein Studio eingerichtet. Die fünfundzwanzig Printmedien werden parallel in einer speziellen „Zeitungsschicht“ inklusive der entsprechenden Grafiken bedient. Langeweile? Für die beiden Wetterkundler, die in mehreren Schichtdiensten arbeiten, ein Fremdwort.

Im TonstudioNeben den Wetterdaten der 830 Stationen des unternehmenseigenen Messnetzes gibt es zusätzliche Rohdaten, Kartenmodelle von internationalen Wetterdiensten. „Das ist für uns wesentlich günstiger, als die Anschaffung eines Hochleistungsrechners“. Doch auch die unvorstellbare Menge von Milliarden von Rechenoperationen ergeben nur eine sehr grobe Kartierung. „Leider“, sagt Klein „hinkt man ständig der Realität hinterher. Denn während das Kartierungsmaterial ausgedruckt wird, hat sich das Modell schon wieder geändert. Und für eine verlässliche Vorhersage macht es beispielsweise einen gewaltigen Unterschied ob ein Tiefdruckgebiet noch über Irland hängt oder bereits bis nach Wales vorgedrungen ist“. Unterdessen sortiert er bereits routiniert die neuesten Ausdrucke, wirft nebenbei immer wieder einen prüfenden Blick auf den Monitor mit dem aktuellen Satellitenbild.

Beim Erstellen der Prognose verlässt er sich auf seine Intuition und vor allem auf Erfahrung. Trotzdem sind Wetterphänomene wie Nebel oder Hagel für einzelne Gebiete nicht so einfach vorherzusagen. Das längste Zeitfenster für eine Vorhersage beträgt im Internet maximal 10 – 14 Tage, bei Tageszeitungen liegt die Spanne zwischen 3 und 4 Tagen.

Ob es Beschwerden gibt, wenn er mit seiner Ankündigung mal daneben liegt? „Ja, klar“, grinst mein Gegenüber. „Wir wundern uns immer wieder, wie vielen Menschen es gelingt unsere Telefonnummer herauszufinden, nur um sich zu beklagen“. Relevante Anfragen von Privatkunden der Meteomedia Gruppe kommen aus allen wetterabhängigen Branchen; angefangen von ausländischen Speditionen, die empfindliche Waren transportieren müssen, über Piloten, bis hin zur Kriminalpolizei, für die bei der Aufklärung von Verbrechen Wetterkomponenten von erheblicher Bedeutung sein können.

Auch im Privatleben wird der gebürtige Saarländer, zu dessen Hobbies das Joggen, Schwimmen und der Skilanglauf gehört, immer wieder mit dem Thema Wetter konfrontiert. Ob ihn das stört? „Ganz im Gegenteil. Einmal Wetter – immer Wetter“, so seine Devise.

Das erste GänseblümchenUnd wie geht es jetzt mit dem Frühling weiter? Wird diese Jahreszeit vielleicht ganz einfach übersprungen? Dazu gibt es am Schluss noch folgende Erklärung: „Das meteorologische Frühjahr geht vom 01. März bis 31. Mai. Davon ist bereits leider die Hälfte schon vorbei, und es war in jedem Fall zu kalt. Überspringen werden wir den Frühling sicher nicht, die Jahreszeit verkürzt sich eben nur. Eine beständige Wetterlage ist eher nicht in Sicht. Aber es wird ganz sicher milder werden“. Sein Ratschlag für alle, die von diesem langen Winter genervt sind: „Sich entsprechend kleiden und nichts wie raus in die Natur, zur Not einfach einen Regenschirm mitnehmen. Danach fühlt man sich sofort ausgeglichener und entspannter, denn eines ist Wetter trotz mancher Widrigkeiten mit Sicherheit nie: langweilig.“ Text und Foto: Jana Volk

Extra Info

Die beiden Wetterexperten in Öfingen bieten in regelmäßigen Abständen Führungen durch das WETTERSTUDIO an. Die Teilnahme ist kostenlos und dauert ca. eine halbe Stunde. Termine, Anmeldungen sowie Infos zum Feriendorf gibt es unter: www.feriendorf.com

Aktuelle und interessant aufbereitete Wetternachrichten kann man unter: www.wetter.info  abrufen.

08.04.2013


Wetterexperte Oliver Klein gibt Auskunft über seine Arbeit im Wetterstudio - Bilderalbum

Blick ins Wetterstudio Das erste Gänseblümchen Im Tonstudio Immer das aktuelle Wetter im Blick Oliver Klein bei der Arbeit Wetterstudio Zarte Frühlingsboten  

Spannende Einblicke bei der Bodensee -Wasserversorgung in Sipplingen

Aufbereitungsanlage Sipplinger BergVon unserer Mitarbeiterin Jana Volk

Sipplingen- Für Wassersportler und Erholungssuchende bietet das größte Binnengewässer Deutschlands Freizeitvergnügen pur. Mit seiner reizvollen Lage im Dreiländereck Deutschland, Österreich und der Schweiz ist die Region das Highlight für Touristen aus aller Welt. Doch außerdem ist der Bodensee der größte Trinkwasserspeicher Europas.

Hoch oben auf dem Sipplinger Berg, inmitten eines herrlichen Wandergebietes, steht die Aufbereitungsanlage der Bodensee-Wasserversorgung. Zur Besichtigung kommt nur rein, wer vorher angemeldet ist. Ungefähr 20.000 Besucher pro Jahr schauen hier hinter die Kulissen – möchten mehr über die Trinkwasseraufbereitung wissen, wenn sie Zuhause den Hahn aufdrehen. Bevor es überhaupt losgeht, werden akribisch die Personalausweise samt der zugehörigen Nummer verglichen und notiert. Anschließend gibt es einen Besucherausweis. „Fast wie in einem Hochsicherheitstrakt“, witzelt einer der Teilnehmer. Fotografieren ist hier verboten, ebenso die Mitnahme von Handtaschen, Rucksäcken und Handys. Sicherheit wird groß geschrieben - schließlich werden täglich 4 Millionen Menschen mit Trinkwasser aus der Anlage beliefert.

Recht zügig wird die Gruppe über das weitläufige, sehr gepflegte Gelände mit dem schönen Baumbestand gelotst, und dabei mit jeder Menge an Zahlen und Informationen versorgt. So erfahren wir, dass 1954 die BWV gegründet und 1958 in Betrieb genommen wurde. Dreihundert Mitarbeiter, verteilt über mehrere Zweigstellen, sorgen für einen reibungslosen Ablauf des Unternehmens. 1.700 km beträgt die gesamte Länge der Leitungen, die von Sipplingen über Stuttgart bis hin zum Odenwald verlaufen. Über 29 Hochbehälter wird das Wasser im gesamten Streckennetz verteilt. Die Fernleitung West versorgt u. a. die angeschlossenen Städte und Gemeinden rund um das Kraichtal bis nach Neckargmünd. Die Überwachung des Netzes erfolgt von der Schaltwarte in Stuttgart aus.

Quellbecken Sipplinger BergIm Herzstück der Anlage sprudeln in einem überdimensionierten Quelltopf rund um die Uhr durchschnittlich 4.100 Liter Wasser pro Sekunde. In einer Tiefe von ca. 60 m wird das Wasser des Sees entnommen. Sechs leistungsstarke Pumpen sorgen für den Transport bis zum ca. 312 m hohen Sipplinger Berg. Bei Bedarf könnten sogar bis zu 9.000 Liter pro Sekunde in die Aufbereitungsanlage eingespeist werden. Das Wasser, das hier wieder ans Tageslicht kommt, schimmert, bedingt durch Algen und Plankton, in einem erfrischenden Türkis – Assoziationen mit der Karibik kommen auf. Ob man wohl (rein theoretisch) jetzt schon mal ein Schlückchen probieren könnte? „Kein Problem“, erklärt Gruppenleiterin und Pressereferentin Maria Quignon durch das ohrenbetäubende Rauschen hindurch. Das Wasser des Bodensees entspricht schon im „Urzustand“ den strengen Richtlinien der Deutschen Trinkwasserverordnung. Die kräftige Durchströmung des Sees (zweihundert Bäche und Flüsse fließen dem Bodensee zu) bietet zudem den Vorteil, dass eventuelle Schadstoffe so stark verdünnt würden, dass kaum eine Gefahr für das Trinkwasser bestünde. Strenge Auflagen tun ein Übriges.

Bereits beim ersten Sieben werden Schwebstoffe, Algen und Kleinstlebewesen entfernt. Doch um in die 320 Städte und Gemeinden zu gelangen, hat es noch einen weiten Weg vor sich, und muss deshalb mit weiteren Mikrosieben, speziellen Filtern und etwas Ozon zur Desinfizierung behandelt werden. Die Behandlung mit Ozon ist in der Trinkwasseraufbereitung unbedenklich, da überzähliges Ozon wieder zu Sauerstoff zerfällt. Modernste Technik sorgt dafür, dass für das Reinigen der Siebe, das im Übrigen genauso funktioniert, wie beim heimischen Küchensieb, der Filtrierungsvorgang nicht extra unterbrochen werden muss. Physikalisch-chemische und mikrobiologische Analysen in den hauseigenen Laboren sorgen für gleichbleibende Qualität und Sicherheit.

Filterhalle Sipplinger BergWie in einem Hallenbad mit 27 Einzelschwimmbecken sieht es hingegen in der Filterhalle aus. Verschiedene Sandschichten am Boden der Becken fangen eventuell noch vorhandene Trübstoffe ab. Durch Glasscheiben getrennt darf die Gruppe noch einen Blick in die Behälterkammer der Anlage werfen - ein leichter Chlorgeruch liegt in der Luft. Denn: So ganz ohne Chemie geht es dann eben doch nicht. Dieser minimale Zusatz am Schluss der Aufbereitung verhindert die Verkeimung des kostbaren Nass auf seiner bis zu sieben Tage langen Reise im Leitungsnetz.

670.000 m³ Wasser darf pro Tag dem Bodensee entnommen werden. Das hört sich erst einmal nach enorm Viel an. Und doch entspricht die jährliche Entnahmemenge nur 1 % der Menge, die dem See zufließt. Die natürliche Verdunstung liegt bei 9 m³.

Zum Schluss darf nach der 90-minütigen Führung, bei der jede Menge an Fragen mit viel Geduld und Humor beantwortet wurden, das (mittlerweile gefilterte) Endprodukt natürlich noch probiert werden.

QualitaetssicherungWissenswertes

Der Pro-Kopf Verbrauch von Trinkwasser liegt in Deutschland bei durchschnittlich 125 l/Tag.

Trinkwasser ist das am bestkontrollierte Lebensmittel überhaupt.

Weltweit fehlt über einer Milliarde Menschen der Zugang zu sauberem Trinkwasser.

Besichtigungsmöglichkeiten der Bodensee-Wasserversorgung:

Die Besichtigung der BWV ist sowohl für Gruppen als auch für Einzelpersonen möglich.

Die Führung dauert rund 90 Minuten und ist kostenlos.

Eine vorherige Anmeldung ist zwingend erforderlich.


Die Anmeldung sowie weitere Auskünfte gibt es unter:

Tourist-Information

Seestraße 3

78354 Sipplingen

Tel.: 07551/949937-0

Fax: 07551/3570

www.sipplingen.de

Bilder: Bodensee-Wasserversorgung Sipplingen

19.02.2013


Aufbereitungsanlage der Bodensee-Wasserversorgung - Bilderalbum

Aufbereitungsanlage Sipplinger Berg Aufbereitungsschema Behaelterkammer Besuchergruppe beim Quellbecken Blick vom Pfaender auf den Bodensee
Boje Wasserschutzgebiet Filterhalle Sipplinger Berg Längenprofil 2.-Hauptleitung Mikrosiebtrommel Ozonerzeuger
Qualitaetssicherung Quellbecken Sipplinger Berg Reinwasserpumpwerk Rohrkeller Hochbehaelter Buettnau Schaltwarte Stuttgart

Eröffnung des Iglu-Dorfes auf der Zugspitze

Am Samstag, 5. Januar kann das Iglu-Dorf auf der Zugspitze witterungsbedingt mit einigen Tagen Verspätung eröffnet werden. Das Iglu-Dorf präsentiert sich unter dem Motto „Tief im Wald“ als wunderbar weißer Winterwald und verzaubert die Gäste u.a. mit einer Jägerlodge, mit einem Wildrosen-Garten, Bären, Adlern und Elfen.

Schnee wie Puderzucker und starker Wind machten dem Iglu-Bauteam auf der Zugspitze in den vergangenen Wochen zu schaffen. Deshalb konnte das Iglu-Dorf nicht wie geplant am 31. Dezember 2012 eröffnet werden. Einmal mehr hat sich gezeigt, wie nah die Iglu-Dörfer der Natur sind und dass sich deshalb nicht alles so genau planen lässt. Doch jetzt ist es soweit: Am 5. Januar gehen abends die Türen des Iglu-Dorfes auf der Zugspitze für die ersten Übernachtungsgäste auf.

Umso stolzer präsentiert sich das Iglu nun mit seinem neuen Kunstthema „Tief im Wald“. Normalerweise ist es dort dunkel, im Iglu zeigt sich der Wald jedoch von seiner hellsten Seite, ganz in weiß. Das Winterwald-Thema zieht sich konsequent vom Eingang bis in die einzelnen Schlafiglus durch.

Kommen Sie vorbei und staunen Sie zum Beispiel über eine gemütliche Jägerlodge mit Schneekamin oder einen wilden Rosengarten. Auch Bären, Adler und sogar Elfen können Sie im Iglu-Dorf antreffen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Géraldine Pucken, Media Relations www.iglu-dorf.com

04.01.2013


Brückenschlag zweier Nationen

Passerelle de deux rives auf beiden Seiten des Rheins gleichermaßen beliebt

von Jana Volk

Sie verbindet die beiden Städte Kehl und Straßburg miteinander und wurde anlässlich der ersten grenzüberschreitenden Gartenschau 2004 vom Pariser Architekten Marc Mimram entworfen, um die beiden Ausstellungsgelände miteinander zu vereinen und gleichzeitig ein sichtbares Zeichen der wachsenden Verbundenheit zweier Nationen zu schaffen.

Obwohl hier 1056 t Stahl verbaut wurden, wirkt die Brücke der zwei Ufer – anders als ihre große Schwester die Europabrücke – sehr elegant und futuristisch. Vielen gilt sie sogar als Wahrzeichen von Kehl. Dabei gab es vor der Realisierung des ehrgeizigen Projekts mächtig Ärger. Die Baukosten von rund 22 Millionen Euro trieben den Kritikern auf beiden Seiten des Rheins die Zornesröte ins Gesicht. Auch Vogelschützer meldeten ihre Bedenken an. Acht Jahre danach ist von all dem Zwist nichts mehr zu merken.

Zwei unterschiedlich lange, parallel verlaufende Stege trennen Fußgänger und Radfahrer voneinander. Doch irgendwie scheint sich niemand so recht daran halten zu wollen. Platz ist an diesem sonnigen Dienstagnachmittag ohnehin reichlich vorhanden - trotzdem herrscht ein ständiges Kommen und Gehen. Auf der 100 qm großen Plattform in der Mitte der Brücke genießt eine deutsche Schulklasse ihre Mittagspause, Englisch sprechende Touristen schießen Erinnerungsfotos, ein paar kleine Jungen, die mit ihren Fahrrädern unterwegs sind, parlieren auf französisch. Am Brückengitter sind zahlreiche bunte kleine Vorhängeschlösser angebracht, deren Beschriftungen von romantischen Liebesschwüren junger Pärchen zeugen. „Bonjour“ grüßen freundlich lächelnd zwei ältere Damen im Vorbeigehen.

Auch die Bundeskanzlerin war schon einmal hier. 2009 beim Nato-Gipfel spazierten Angela Merkel, der französische Präsident Nicolas Sarkozy und der US-amerikanische Präsident Barack Obama zusammen mit weiteren Teilnehmern über die Passerelle - ein symbolischer Akt um die Rückkehr Frankreichs in die Nato zu feiern.

Die Gelände der ehemaligen Gartenschau zu beiden Seiten des Rheins sind heute sehr gepflegte, weitläufige grüne Oasen, in denen zahlreiche Bänke immer wieder zum Verweilen einladen. Auf der französischen Seite läuft man von der Passerelle direkt zum sogenannten Planetenweg. Auf einer Länge von rund 281 m wird auf zweisprachigen Infotafeln, die mit kurzen Texten versehen sind, unser Sonnensystem im Maßstab 1:16 Mrd. dargestellt und erklärt.

Zurück auf der deutschen Seite führt der Weg zum Weißtannenturm in Richtung des südlichen Altrheins entlang. Schon von weitem sieht man den 44 m hohen Turm, dessen Grundpfeiler aus drei mächtigen Stämmen der Weißtanne bestehen. 210 Stufen gilt es zu überwinden, um die zweite Plattform auf 35 m Höhe zu erreichen, doch die Anstrengung lohnt sich. Der Blick auf den Schwarzwald und die Vogesen ist atemberaubend. Direkt zu unseren Füßen blicken wir auf Kehl und Straßburg mit seinem markanten Münster im Vordergrund. „Scary“ lacht mich eine englische Touristin mit gespieltem Entsetzen angesichts der für sie wohl ungewohnten Höhe an – ja klar, „yes“ lächle ich zurück. Unten auf der Spielwiese beaufsichtigen zwei verschleierte Muslimas ihren Nachwuchs, neben uns erläutert ein Vater seinem Sohn auf Deutsch die Umgebung, eine ältere Dame winkt ihrer kleinen Enkelin zu. Man hört ein kunterbuntes fröhliches Sprachgewirr – ein multikulturelles, friedliches Miteinander auf kleinstem Raum. Und manchmal bedarf es dazu einfach eines Brückenschlags.

Extra-Info:

Der Rad- und Fußweg der Passerelle ist 387,40 m lang.

Die Länge des Fußwegs beträgt 270,90 m.

Die Höhe der Brücke über den Rhein beträgt 38 m.

Besonders schön sieht die beleuchtete Brücke bei Nacht aus.


Um das Zentrum in Kehl zu Fuß zu erkunden, kann man zwischen drei verschiedenen Tour-Varianten mit unterschiedlicher Dauer wählen. Die längste Tour beträgt 2650 m und ist in ca. 90 Minuten zu bewältigen; die kürzeste Tour hat eine Länge von 1750 m und dauert ca. 50 Minuten.

Wer noch einen Abstecher nach Straßburg machen möchte, kann von Kehl aus bequem mit dem Bus dorthin fahren. Weitere Infos unter: www.marketing.kehl.de Foto: Jana Volk

31.10.2012


Brückenschlag zweier Nationen - Bilderalbum

 

Unser Urlaubs-Tip: Hotel Kronhof im Passeiertal

Herzlich Willkommen im Hotel Kronhof in Stuls, Südtirol, dem schönsten und sonnigsten Bergdorf des Passeiertales.

Ein dem Licht zugewandtes Juwel mit Blick auf die faszinierende Bergwelt der Texelgruppe und der Ötztaler Alpen, das ist Stuls. Die Sonne scheint hier rund 10 Stunden täglich und auf eben dieser Sonnenterasse im Hinterpasseier, auf 1.315m Seehöhe, finden Sie ein wahres Paradies für Wanderer und Bergsteiger gleichermaßen. Zahlreiche Waal- und Wanderwege und der größte Naturpark Südtirols versprechen unvergessliche Urlaubstage, mit farbenfrohen Almen, mächtigen Dreitausendern und urigen Bergbauernhöfen.

Ankommen und sich wohl fühlen - im Hotel Kronhof in Stuls finden Sie alles was Sie für Ihren Urlaub brauchen, von der familiären Atmosphäre zur gepflegten Küche, dem zuvorkommenden Service, herrlicher Entspannung und natürlich jede Menge Tatendrang.
Die liebenswürdige und äußerst gastfreundliche Familie Josef Halbeisen heißt Sie herzlich willkommen!

Eine Gastfreundschaft die von Herzen kommt erfüllt unser Haus, in dem Tradition und Familie noch groß geschrieben werden. Genießen Sie das gemütliche und ansprechende Ambiente in unserem Haus und die heimelige Wärme und feine Eleganz, die jeden Raum zu etwas Besonderem macht.

Das gemütliche Familienhotel verfügt über 5 Einzelzimmer, 19 Doppelzimmer und 5 Appartements. Willkommen in unseren Wohlfühlzimmern!

Es erwartet Sie eine moderne Einrichtung aus wunderschönen verschiedenen heimischen Hölzern gepaart mit schönen Stoffen und Bezügen, ausgestattet mit großen Flachbildfernsehern incl. Radioprogrammen, Safe, Telefon und Radioweckern, als auch schöne top ausgestatteten Bäder. Übrigens, unsere neuen Zimmer sind besonders allergikerfreundlich, da wir bei der Ausstattung auf Teppichböden verzichtet haben. Vom Balkon aus genießen Sie einen grandiosen Blick auf die Bergewelt des Passeiertals.

Entspannung und Momente der Ruhe erfahren alle Gäste natürlich auch in unserem Hallenbad samt Whirlpool, in der Sauna, der Infrarotkabine oder im Solarium.

Edle Naturhölzer und viel Liebe zum Detail versprechen ein Wohlfühlerlebnis der besonderen Art…

5 großzügige und gemütliche Appartements mit Balkon oder Terrasse für je 2-6 Personen erwarten Sie im Familienhotel Kronhof. Hier finden Sie alles was Sie für Ihren Urlaub brauchen, vom Sat-TV zum Safe und Telefon, von der Dusche/WC zur Geschirr- und Wäschegarnitur. Genießen Sie ein ganz besonderes Wohlfühlambiente gepaart mit modernem Komfort und stilvollem Design. Es besteht natürlich die Möglichkeit, die Appartements mit Frühstück oder Halbpension zu buchen.

Hier genießen Sie die Ruhe und vor allem eine einmalige Aussicht auf die romantische Bergwelt des Passeiertales vom ebenfalls neu gebaut und vergrößerten Sonnenbalkon Ihres Zimmers und Sie verbringen einen unbeschwerten Urlaub im Hotel Kronhof.

Erfreuen können Sie sich an den kulinarischen Highlight´s, der von allen Gästen stets gelobt und geschätzten Küche, zubereitet dem hervorragenden Koch Gerald Halbeisen. Selbstverständlich dürfen auch die passenden Südtiroler Weine nicht fehlen, welche jedes Jahr aufs Neue von Patrick verkostet und ausgesucht werden.

Viele Wandermöglichkeiten in der näheren Umgebung, Ausflüge nach Pfelders, St. Leonhard und Meran, das nur ca. 25 km entfernt liegt, lassen die Urlaubstage im Kronhof zu einem "Rundumerlebniswohlfühlurlaub" werden. 

Das gesamte "Kronhof-Team" mit der Familie Halbeisen sorgt von der ersten Minute des Ankommens für eine unbeschwerte Urlaubszeit bei der sich jeder Gast rundum wohlfühlen und vom Alltag ausspannen kann. Weitere Informationen unter: www.kronhof.com

In unserem Bilderalbum zeigen wir Ihnen Fotos der Hotelzimmer und der Ferienwohnungen. Außerdem von unseren Ausflügen nach Meran, den Gärten des Schlosses Trautmannsdorf (eine der schönsten Parkanlagen Europas) , Pfelders, usw.

Ein wunderschönes Tal mit liebenswerten Menschen bietet seinen Gästen sehr erholsame Urlaubstage.  Foto: Hotel Kronhof; pem

28.05.2012


Erholung pur im Hotel Kronhof - Bilderalbum

Ein schönes Fleckchen Pfalz genießen

Die Pfälzer wissen, was sie an ihrer Heimatregion so schätzen: Den Pfälzerwald, ideal für Wanderungen und Spaziergänge, kleine, ruhige Weiher und Seen zum Rasten und Entspannen und natürlich die Pfälzer Küche. Um in den Genuss aller Vorzüge der schönen Pfalz zu kommen, sind manchmal weite Wege zu gehen. Selten liegt das gewünschte Restaurant direkt am Ende der Wanderstrecke oder am Ufer des Weihers, den man als Ausflugsziel gewählt hat. An einigen Fleckchen der Pfalz trifft man eben dennoch auf das komplette pfälzische Rund-um-Paket. So am idyllischen Isenach Weiher in Bad Dürkheim. Dort lädt das Forsthaus zur Isenach im gemütlich pfälzischen Ambiente, ob draußen im Biergarten oder im Inneren des Blockhauses, zum Schlemmen und Genießen ein. Serviert wird bayerisch-pfälzische Küche, die den Urpfälzer mit Blutworscht un Zwiwwele, den bayerischen Gaumen mit Weißwürsten, süßem Senf und Brezeln, sowie auch die Feinschmecker mit ausgewählten Fischsorten, exzellenten Beilagen und vielem mehr erfreut. Erweitert wird die klassische Karte durch attraktive Tagesangebote. Ein kulinarisches Highlight erwartet die Gäste jeden Sonntag. Es werden frisch gebackene Flammkuchen aus dem Holzofen aufgetischt und an der Grillstelle im Biergarten gibt es deftig würzigen Spießbraten. Auch bei schlechterem Wetter und in der kommenden Wintersaison muss niemand auf das beliebte Grillerlebnis verzichten. An einem Grilltisch im Blockhaus werden unabhängig von Wind und Wetter Bratwurst, Steaks und allerlei Gegrilltes genossen. Auch für Feiern und Feste ist das Forsthaus bestens gerüstet. Ob romantische Hochzeiten am Isenach Weiher, Geburtstage, Weihnachtsfeiern, Betriebsfeste oder Vereinsausflüge, ob im Freien oder in den schönen Räumlichkeiten, das Forsthaus zur Isenach bietet Platz für bis zu 250 Personen.

Seit einigen Jahren steht das Forsthaus unter der Leitung Jürgen Wessas, der mit dem Domcafé Triumphalis bereits in Speyer erfolgreich einen Gastronomiebetrieb leitet. Mit dem neuen Eigentümer kamen auch einige Veränderungen. Im Außenbereich des Forsthauses wurde ein neuer Kinderspielplatz mit modernen Spielgeräten und befestigte Wege zum Spielen einer Partie Boule angelegt. Daneben lädt der umgestaltete Biergarten, den nun ein original Paulaner Springbrunnen schmückt, zum Genießen der sonnigen Stunden des Tages ein.

„Die größte Veränderung aber war die Umstellung an den Wochenenden von Service auf Selbstbedienung, natürlich können die Gäste,wenn es der Betrieb zulässt auch aus der Karte bestellen. Durch unser freundliches und hilfsbereites Personal werden unsere Gäste nun bestens bedient“, erläutert Jürgen Wessa das neue Konzept.

Das Forsthaus zur Isenach ist mit seiner einmaligen Lage ein attraktives Ausflugsziel und der perfekte Ausgangspunkt für eine Erkundung des Pfälzer Waldes. Ob gemütliche Spaziergänge oder anspruchsvolle Routen für erprobte Wanderer, mit den vor Ort erhältlichen Wandervorschlägen findet jeder den idealen Weg, um die Natur in vollen Zügen zu genießen. Auch für Mountain Bike Touren bietet sich das Gebiet rund um den Isenach Weiher bestens an. Alle, die es lieber etwas ruhiger angehen lassen wollen, drehen mit den Ruderbooten, die vom Forsthaus verliehen werden, unbeschwert eine Runde auf dem Weiher. Für die kommende kältere Jahreszeit veranstaltet das Forsthaus gemütliche Hüttenabende, die mit Glühwein und einem abwechslungsreichen Programm eine amüsante Alternative zu den klassischen Pfälzerwaldhütten bieten. Ein wahrhaftiges pfälzisches Rund-um-Paket. Nadine Baumann

Forsthaus zur Isenach, Am Isenach Weiher, 67098 Bad Dürkheim, 06329/8147 www.forsthaus-isenach.de

15.05.2012


Kinder lernen von Klassikstars

Bei der Sommerakademie für Kinder der Waldhaus Konzerte Flims lernen die Kinder mit viel Spass die klassische Musik durch die Festivalkünstler kennen. Sie entdecken spielerisch ihren eigenen Zugang zur klassischen Musik und gehen auf Tuchfühlung mit den Stars der Klassikszene wie Dorothee Oberlinger, Al Ayre Español und dem Bennewitz Quartett.

Die Sommerakademie für Kinder der Waldhaus Konzerte Flims will den Kindern zwischen 2 und 12 Jahren in erster Linie Spass an der klassischen Musik vermitteln. Dazu werden sie spielerisch von ausgebildeten Musikpädagogen in einzelnen Workshops an die klassische Musik herangeführt. Ohne jeglichen Leistungsdruck wird die Fantasie der Kinder angesprochen, so dass jedes Kind seinen eigenen Zugang zur Musik entwickeln kann. Die Workshops sind dabei thematisch an das Konzertprogramm der Erwachsenen angelehnt, so dass Eltern und Kinder ähnliche musikalische Erlebnisse haben, über die sie dann gemeinsam sprechen können. Während die Eltern die Konzerte besuchen, sind die Kinder im Musikparadies der Sommerakademie für Kinder bestens aufgehoben. Sie besuchen Proben und Konzerte und gehen auf Tuchfühlung mit den Stars der Klassikszene. In diesem Jahr beteiligen sich neben der Echo-Klassik-Preisträgerin Dorothee Oberlinger, die schon in den vergangenen beiden Jahren die Sommerakademie für Kinder aktiv mitgestaltet hat, erstmals die spanische Sopranistin Maria Espada zusammen mit dem Weltklasse-Ensemble Al Ayre Español sowie das hervorragende Streichquartett Bennewitz Quartett.

Die exklusiven Wellnessangebote der Festivalhotels Waldhaus Flims Mountain Resort & Spa, Hotel Adula, Ayurveda-Wohlfühlhotel FidazerHof, Schweizerhof Flims – Romantik Hotel sowie Sunstar Hotel Flims bieten absolute Entspannung. Die atemberaubende Natur rund um Flims mit der Rheinschlucht und dem UNESCO-Welterbe Tektonikarena Sardona bildet einen idealen Raum für die Sommerakademie für Kinder. Sie regt die Fantasie der Kinder an und dient als Erholungsgebiet für die gesamte Familie.

2012 startet die Sommerakademie für Kinder am Samstag, den 28.07., gleich mit einem Highlight für die gesamte Familie. Beim grossen Familiensamstag mit CoolTour kommen Grosse und Kleine ganz auf Ihre Kosten. Während die ganz kleinen im musikalischen Kinderhort betreut werden und die grossen Kinder zusammen mit den Eltern ein Konzert besuchen, steht für die Kinder ab 4 Jahren der erste Workshop mit integriertem Konzertbesuch auf dem Programm. Im Anschluss an das Konzert und den Workshop startet die CoolTour, ein musikalischer Spaziergang für die gesamte Familie auf dem es allerhand zu entdecken gibt. Am ersten August wird es im Rahmen der Sommerakademie für Kinder erstmals ein interaktives Kinderkonzert geben, bei dem die gesamte Familie zum Mitmachen aufgefordert ist.

Gäste der Waldhaus Konzerte Flims profitieren von den „Kultur & More“-Packages und den exklusiven Pauschalangeboten der Festivalhotels.

Mehr Informationen zur Sommerakademie für Kinder, den Konzerten der Waldhaus Konzerte Flims sowie den Festivalhotels unter www.flimsfestival.ch Waldhaus Konzerte Flims, Presse

10.05.2012


Insel Mainau startet in die Frühjahrssaison

Dichter und Maler sowie Kunstschaffende aller Art ließen sich schon immer gerne von ihrer Schönheit inspirieren - für den bekannten Krimi am Sonntagabend wurde sie sogar zum „Tatort“ - doch wie oft sie von den vielen Besuchern aus aller Welt schon fotografiert wurde, kann man nicht einmal annähernd schätzen. 

Nun hält der Frühling Einzug auf der beliebten Blumeninsel im Bodensee, und für die Leser des SPEYER-KURIER gibt es heute eine kleine Vorschau auf das „Blumenjahr 2012“.

 

 

Schon Großherzog Friedrich I von Baden verbrachte hier mit seiner Gemahlin Großherzogin Luise den Sommer. Beide wussten das milde Klima dieser Region sehr zu schätzen, und so kaufte der Großherzog 1853 die Insel. Als leidenschaftlicher Sammler von Bäumen brachte er immer wieder Fundstücke aus allen Herren Ländern mit. Mit seinen vielfältigen Ideen legte er damit den Grundstein für die ca. 45 ha große Parkanlage, und bis heute stehen noch viele der Libanonzedern, Ginkgo- und Mammutbäume, um nur ein paar dieser wertvollen Gehölze zu nennen, von denen einige mittlerweile zu den ältesten ihrer Art in Europa gehören.

 

Für viele Besucher ist das Frühjahr die schönste Zeit, wenn tausende von Krokussen, Tulpen, Primeln und Narzissen um die buntesten Farben wetteifern. Bei klarem Wetter sind dann auf der gegenüberliegenden Seite des Bodensees die oft noch schneebedeckten Gipfel der Schweizer Alpen zu erkennen.

 

Da die Insel ganzjährig geöffnet hat, gibt es immer wieder Neues zu entdecken. Das mediterrane Klima sorgt dafür, dass auch empfindliche Gewächse wie Orangen- und Zitronenbäume, Palmen und Bananenstauden gedeihen. Im Winter allerdings werden die Pflanzen im sogenannten Palmenhaus durch die raffinierte Konstruktion einer „mobilen Bedachung“ geschützt.

Ab dem 23. März findet hier die Orchideenschau 2012 mit ca. 3000 Orchideen statt. Kunstvoll arrangiert, präsentieren sich dann die exotischen Schönheiten, die der Vielfältigkeit ihrer Formen und Farben kaum zu übertreffen sind.

 

Der italienische Rosengarten, mit seinen romantischen und verwunschenen Laubengängen, zeigt sich dagegen noch sehr ruhig und fast noch etwas im Winterschlaf. Doch Liebhaber der „Königin der Blumen“ kommen ab Ende Mai/Anfang Juni auf ihre Kosten, wenn die ca. 1200 Rosenstöcke zu blühen beginnen. Dann ist auch die Wassertreppe, die nach dem Vorbild italienischer Kaskaden gestaltet wurde, wieder in Aktion.

 

In verspieltem Barock präsentiert sich die Schlosskirche St. Marien aus dem Jahre 1739. Viele Hochzeitspaare schließen hier, vor der traumhaften Kulisse,  den Bund fürs Leben. Das Inselschloss ist teilweise für verschiedene Veranstaltungen wie beispielsweise Ausstellungen und Konzerte geöffnet.

 

 

Wer schon immer einmal wissen wollte, was ein „Papilio ophidicephalus“ ist, findet hier im Schmetterlingshaus die Antwort.  

 

 

Bei einem Rundgang in tropischer Atmosphäre, zwischen meterhohen Grün- und Blühpflanzen, über Brücken, vorbei an kleinen Wasserfällen, kann man den Evolutionsprozess von der Larve bis zum fertig geschlüpften Schmetterling beobachten. Scheu sind die frei umherfliegenden Tiere nicht – eine gute Gelegenheit für Hobbyfotografen. 

 

Die einstige Parkanlage von damals, ist heute eines der beliebtesten Ausflugsziele am Bodensee und ein florierendes Wirtschaftsunternehmen, das seinen Werdegang vor allem dem Engagement und unermüdlichen Wirken des einstigen Grafen Lennart Bernadotte, verdankt. Zusammen mit seiner zweiten Ehefrau Sonja machte er die Insel zu dem was sie heute ist, jedoch immer mit Respekt und der Achtung vor der Natur. Dem fühlt sich auch die Tochter, Gräfin Bettina Bernadotte verpflichtet, die seit 2007 zusammen mit ihrem Bruder Graf Björn Bernadotte, die Geschicke der Insel leitet. Verschiedene Veranstaltungen das ganze Jahr hindurch sorgen dafür, dass ein Besuch auf der Mainau immer etwas ganz Besonderes ist. 

Auf der Beliebtheitsskala ganz oben, stehen bei den Kindern der Zaubergarten, ein Bauernhof mit Streichelzoo und ein großer Abenteuerspielplatz mit Wasserbecken.

Weitere Informationen gibt es unter: www.mainau.de

Text: Jana Volk, Bilder: Alexander Volk

22.03.2012


Insel Mainau - Bilderalbum

 

Ein halbes Jahr nach dem BUGA-Ende sind die Daueranlagen fast fertig gestellt – Nachnutzungskonzept steht

KOBLENZ (pm). „Nachhaltigkeit“ war eines der Leitmotive, unter denen die Bundesgartenschau Koblenz 2011 vorbereitet und durchgeführt wurde. Dazu zählte insbesondere das Ziel, hochwertige Freianlagen und Grünflächen zu schaffen, die dauerhaft die Aufenthaltsqualität in der Stadt für Bewohner wie für Besucher gleichermaßen erhöhen. Diese Daueranlagen wurden in ihren Grundzügen bereits in den Jahren 2007 und 2008 geplant. Darauf aufbauend wurde dann erst die eigentliche Ausstellungskonzeption der Bundesgartenschau Koblenz 2011 entwickelt. Nachdem die Bundesgartenschau Koblenz 2011 am 16. Oktober letzten Jahres ihre Tore geschlossen hatte, wurden die temporären Aufbauten wie beispielsweise die Infopavillons entfernt, um den Endausbau der Daueranlagen vollenden zu können. Das Nachnutzungskonzept stellt sicher, dass diese neu entstandenen Parkanlagen auch nach der BUGA gepflegt und genutzt werden.

Von Beginn an saßen Vertreter des städtischen Eigenbetriebs Grünflächen- und Bestattungswesen sowie weiterer beteiligter Ämter am Tisch, um die Planungen auch im Hinblick auf die spätere Nachnutzung voranzutreiben. Analog dazu entschied der Koblenzer Stadtrat, dem Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen ein höheres Budget zuzuweisen, um die Pflege der neuen Parkanlagen mit der Gesamtgröße von 33.000 Quadratmetern leisten zu können. So war es möglich, einen großen Teil der BUGA-Pflanzflächen zu belassen, entweder mit den Original-Stauden oder mit pflegeleichterer Flora. Zusätzlich hat sich der Verein „Freunde der Bundesgartenschau Koblenz 2011 e.V.“ bereit erklärt, in einer Art Patenschaft die Pflege einzelner Pflanzflächen zu übernehmen.

Kurfürstliches Schloss

Die spektakuläre Wechselflorkrone, die während der BUGA Koblenz 2011 vor dem Kurfürstlichen Schloss begeisterte, wird 2012 in einer kleineren Version wieder aufleben. In der ursprünglichen Form erhalten bleiben der Spielplatz „Schmuckkästchen der Kaiserin Augusta“ sowie die Skateranlage. Auch wird die Lange Tafel weiterhin ein beliebter Treffpunkt bleiben. Der BUGA-Freundeskreis führt zur Saisoneröffnung eine Aktion durch, in deren Rahmen die neuen Stühle bemalt werden. Zudem engagiert sich der Verein langfristig bei der Pflege der prächtigen Staudenflächen innerhalb des Halbrundes der beiden Zirkularbauten und leistet damit einen tollen Beitrag zur Erhaltung dieser Beete. Was ebenfalls bleibt, ist die Gastronomie im Mittelteil des Kurfürstlichen Schlosses, der in Anlehnung an die Entwürfe des preußischen Gartenbaumeisters Peter Joseph Lenné aufwändig rekonstruierte Schlossgarten sowie die Leselounge im Garten des Oberlandesgerichtes. Wo sich die BUGA-Besucher in der Orangerie stärken konnten, wird ein flexibel für diverse Veranstaltungen nutzbarer Schotterrasen gepflanzt. Nachdem an der Neustadt am Schlossrondell die BUGA-Kassenhäuschen und übrigen temporären Infrastrukturgebäude verschwunden waren, konnten hier ein asphaltierter Weg für Fußgänger, zwei Wechselflorflächen rechts und links davon sowie Rasenflächen entstehen, so wie bereits in der Daueranlagenplanung festgelegt. Die beiden Brunnen bleiben natürlich bestehen.

Blumenhof am Deutschen Eck

Nachdem während der BUGA die bunten Pflanzquadrate die Besucher begeistert hatten, werden sich die Stadtgärtner auch zukünftig an diesem Gestaltungselement orientieren und die entsprechenden Flächen und immer neuen Farben aufblühen lassen. Auch sonst ändert sich nicht viel in diesem BUGA-Kernbereich: Die Koblenzer und ihre Gäste werden weiterhin in der großzügigen Freifläche hinter dem Denkmal und im Biergarten entspannen können, während ihre Kinder im Wasserspielplatz toben.

Festungspark und Festung Ehrenbreitstein

Nach dem Rückbau der temporären Bauten ist der Festungspark zu einer beeindruckenden freien Fläche geworden, die durch das „freie Schussfeld“ die aufwändig renovierte Festung Ehrenbreitstein so richtig ins rechte Licht rückt. Auch hier konnten viele Pflanzflächen wie etwa die amerikanischen Präriestauden rund um das ab dem 31. März wieder offene Aussichtsbauwerk erhalten bleiben. Der BUGA-Freundeskreis ist auch in diesem Geländeteil als Pflanzenpate aktiv und hat sich bereit erklärt, die Staudenflächen an den Eichenbosquetten zu pflegen. Das Werk Bleidenberg, in dem während der Bundesgartenschau Koblenz 2011 Hunderte von Veranstaltungen des Bunten Klassenzimmers stattfanden, wird auch nach der BUGA schwerpunktmäßig für Kinder- und Jugendliche genutzt. Dementsprechend liegt die Verwaltung dieses Gebäudes in der Hand des Koblenzer Jugendamtes, das dabei auf die Unterstützung des BUGA-Freundeskreises zurückgreifen kann. Gegenüber dem Kletterspielplatz, der am 31. März neu eröffnet, wird auf der ehemaligen Gastrofläche (Weingartenrestaurant) eine weitere Fläche mit Eichenbosquetten gestaltet.

Im nördlichen Festungspark, wo der Ausstellungsbeitrag „Vielfalt des Lebens“ verortet war, entsteht in den nächsten Wochen eine attraktive Anlage für Generationensport. Entsprechende Sportgeräte in wetterfester Ausführung laden, wie auch die neue Laufstrecke, zu körperlicher Betätigung unter freiem Himmel ein. Der neue Parkplatz der Festung Ehrenbreitstein befindet sich an dem Entreégebäude auf der Fläche, auf der während der BUGA die beiden Blumenhallen mit immer neuen Ausstellungen lockten. Die Zufahrt zu diesen kostenpflichtigen Parkplätzen wird nach dem BUGA-Festival über eine neu zu errichtende Schrankenanlage an der Greiffenklaustraße geregelt.

Koblenzer Gartenkultur

„Koblenzer Gartenkultur“ ist der Titel der neuen Marke, unter der die Stadt an Rhein und Mosel auch in der Zeit nach der BUGA für ihre attraktiven Gärten und Parks werben und diese mit einem bunten Strauß an Kultur und Aktionen beleben wird. Gartenkultur bedeutet bewahren, pflegen, entwickeln und beleben von Parks und Gärten. Mit der „Koblenzer Gartenkultur“ soll ein Bewusstsein für unbeschwertes Genießen und Sichwohlfühlen in den Parks und Gärten auf der einen und den pfleglichen Umgang sowie das umfängliche Erleben von Natur und Kultur geschaffen werden. Den Auftakt bildet die Veranstaltung „Koblenzer Gartenkultur – Saisoneröffnung 2012“,  die zeitgleich mit der „Saisoneröffnung Festung Ehrenbreitstein“ sowie „Koblenz blüht“ am 31. März und 1. April 2012 auf allen drei ehemaligen BUGA-Geländeteilen stattfindet. In Erinnerung schwelgen können BUGA-Fans insbesondere beim „BUGA-Festival 2012“ vom 11. bis 20. Mai 2012. Weitere Infos sind auf der Internet-Seite www.koblenzer-gartenkultur.de abrufbar. Bundesgartenschau Koblenz 2011 GmbH, Presse 

20.03.2012


Leinen los! Hamburg feiert den 823. HAFENGEBURTSTAG HAMBURG

Das größte Hafenfest der Welt vom 11. bis 13. Mai 2012

Alex II und Star Flyer zum Antrittsbesuch im Hamburger Hafen

Weltgrößte Schiffstaufe von AIDAmar

Partnerland Indien bietet ein farbenfrohes Festival

Hamburg- Hamburg macht die Leinen los für den 823. Geburtstag seines weltbekannten Hafens. So verkündet es das Plakat des HAFENGEBURTSTAG HAMBURG 2012 und stimmt damit auf Hamburgs maritimes Großereignis im Mai ein. Das neue Kampagnenmotiv vereint einen Schiffsbug und bekannte Wahrzeichen der Hansestadt und ist in seinem Design an die historischen Schiffsplakate der internationalen Schiffslinien angelehnt. Majestätische Großsegler, imposante Kreuzfahrtschiffe, moderne Marineeinheiten und altehrwürdige Traditionsschiffe reihen sich vom 11. bis 13. Mai 2012 in die Parade der Gratulanten ein, die dem Geburtstagskind beim größten Hafenfest der Welt ihre Aufwartung machen.

Unter den schwimmenden Gästen des HAFENGEBURTSTAG HAMBURG und damit zum ersten Mal im Hamburger Hafen zu bewundern ist die Dreimastbark Alexander von Humboldt II, die im vergangenen Herbst das Erbe der berühmten gleichnamigen „grünen Lady“ mit der Nummer 1 angetreten hat. Seinen Antrittsbesuch im Hamburger Hafen macht auch der luxuriöse Großsegler Star Flyer, der in der Vergangenheit unter anderem im Mittelmeer und in der Karibik kreuzte und ab Mai in der Ost- und Nordsee segelt. Die 115 Meter lange, viermastige Barkentine beteiligt sich an der großen Einlauf- und Auslaufparade und macht an den drei Veranstaltungstagen an der Überseebrücke fest.

Neben Alex II und Star Flyer nehmen drei weitere beeindruckende Windjammer zum 823. HAFENGEBURTSTAG HAMBURG Kurs auf die Hansestadt. Die 114 Meter lange, russische Viermastbark Kruzenshtern gilt mit ihren stolzen 85 Jahren immer noch als wahre Schönheit unter den Großseglern. Und wenn die polnische Dar Młodzieży ihre 26 Segel setzt, erfreut sie das Herz der Windjammer-Fans. Das rund 109 Meter lange Vollschiff dient seit 1982 der Maritimen Universität Gdynia als Ausbildungsstätte für junge Offiziere der Handelsmarine. Die 108 Meter lange Mir aus Russland zählt zu den Stammgästen des HAFENGEBURTSTAG HAMBURG und begeistert das Publikum jedes Jahr aufs Neue.

Insgesamt beteiligen sich mehr als 300 Wasserfahrzeuge am 823. HAFENGEBURTSTAG HAMBURG, von Traditionsseglern und Museumsschiffen, über Sportboote und Fahrzeuge der Bundesmarine bis hin zu Einsatzfahrzeugen von Behörden und Institutionen wie Zoll, Bundespolizei, Wasserschutzpolizei, Feuerwehr, Fischereischutz, dem Technischen Hilfswerk (THW) und dem Institut für Küstenforschung des Helmholtz-Zentrums Geesthacht. Die meisten der schwimmenden Gäste sind dabei aus nächster Nähe zu besichtigen. Bei den Open Ship Aktionen können die Besucher an Bord gehen, um sich ein ausgiebiges Bild an und unter Deck zu machen und Informationen aus erster Hand von den Besatzungsmitgliedern zu erfahren.

Als besonderer Programmhöhepunkt findet in diesem Jahr während der Geburtstagsfeierlichkeiten die spektakuläre Taufe von AIDAmar auf der Elbe statt: Das Rostocker Kreuzfahrtunternehmen AIDA Cruises begrüßt am Abend des 12. Mai sein neuntes Flottenmitglied mit einer im Hamburger Hafen noch nie da gewesenen Schiffsparade der Clubschiffe AIDAluna, AIDAblu und AIDAsol. Zum ersten Mal in der Geschichte der Kreuzfahrt werden damit drei baugleiche Schwesterschiffe ihr nächstes Flottenmitglied als Taufpaten begleiten. Ein fulminantes Feuerwerk über dem Hafen setzt anschließend den atemberaubenden Schlussakkord der Taufinszenierung.

Das diesjährige Partnerland Indien verleiht dem 823. HAFENGEBURTSTAG HAMBURG ein wahrhaft exotisches Flair. Der indische Subkontinent präsentiert sich mit einem vielfältigen kulturellen Angebot, Tanz- und Musikdarbietungen, landestypischen Speisen und traditionellem Kunsthandwerk auf dem farbenfrohen INDIEN-FESTIVAL direkt neben der Fischauktionshalle. Aufgrund der Baumaßnahmen zum Hochwasserschutz wird die Partnerlandpräsentation in diesem Jahr von ihrem traditionellen Standort auf der Kehrwiederspitze auf eine Teilfläche des Fischmarktgeländes verlegt. Besucher können sich dort unter anderem über vielfältige Reisen nach Indien informieren, klassische indische Heilmethoden wie Ayurveda und Yoga hautnah erleben oder auf den Geschmack der indischen Küche aus drei unterschiedlichen Landesregionen kommen.

Auch an Land wird das größte Hafenfest der Welt mit einem maritimen und attraktiven Programm für die ganze Familie gefeiert. Von der Kehrwiederspitze bis zur Fischauktionshalle sorgen Live-Musik und kulturelle Darbietungen, Kunsthandwerk und kulinarische Genüsse für ein abwechslungsreiches Vergnügen bei Groß und Klein. Wer es beschaulicher mag, findet abseits des Trubels in der HafenCity, im Museumshafen Oevelgönne sowie im Traditionsschiffhafen und in der Speicherstadt an den drei Veranstaltungstagen weitere Programmangebote, die zum Mitfeiern, Mitmachen und Genießen anregen.

Viele Barkassen und Fahrgastschiffe bieten den Besuchern des HAFENGEBURTSTAG HAMBURG an, bei den Paraden mitzufahren oder laden zur Besichtigung ein. Eine Übersicht und weitere wertvolle Tipps rund um das größte Hafenfest der Welt gibt es unter www.hamburg.de/hafengeburtstag oder täglich von 8 bis 20 Uhr unter der Hotline der Hamburg Tourismus GmbH: 040 30051300.

Traditionelle und neue Programmhöhepunkte des 823. HAFENGEBURTSTAG HAMBURG:

  • Internationaler ökumenischer Eröffnungsgottesdienst in der Hauptkirche St. Michaelis (Freitag, 11. Mai, 13.00 Uhr)
  • Große Einlaufparade (Freitag, 11. Mai, 15.00 Uhr)
  • Große Auslaufparade (Sonntag, 13. Mai, 16.30 Uhr)
  • Schlepperballett (Samstag, 12. Mai, 18.00 Uhr)
  • Taufshow AIDAmar (Samstag, 12. Mai, 21.00 Uhr)
  • Taufakt AIDAmar (Samstag, 12. Mai, 22.20 Uhr)
  • Großes AIDA Feuerwerk (Samstag, 12. Mai, 22.30 Uhr)

Hamburg Messe und Congress GmbH, Presse

29.02.2012


Das Mädchen mit der Lichterkrone

Früh morgens am 13. Dezember erleuchten überall in Schweden junge Mädchen in langen, weißen Gewändern und mit einer Lichterkrone aus elektrischen Kerzen auf dem Kopf und einer brennenden Kerze in der Hand die Dunkelheit des schwedischen Winters.

Sie stellen die Lucia dar, die eine Prozession aus Jungfern und „Sternenknaben“ anführt, die ebenfalls lange, weiße Gewänder und spitze Hüte mit goldenen Sternen tragen. Das Ende des Zuges bilden Kinder, die als Wichtel verkleidet sind. Zauberhaft ist noch zu wenig, um die Prozession der Weihnachtslieder singenden Kinder zu beschreiben, die langsam aus der Dunkelheit mit ihren brennenden Kerzen auf Sie zukommen. Auf ihrem Weg verteilen Lucia und ihre Jungfern Safrangebäck und Pfefferkuchen an die Menge. Ein Erlebnis, bei dem einem warm ums Herz wird, und das an die eigentliche Bedeutung von Weihnachten erinnert.

Die Lucia-Prozession, die auf eine 400 Jahre alte Tradition zurückgeht, findet in Kirchen, Schulen, Krankenhäusern und an Arbeitsplätzen im ganzen Land statt und ist in Schweden ein wichtiger, nicht wegzudenkender Bestandteil der Vorweihnachtszeit. Das Lichterfest markiert den Mittelpunkt der vierwöchigen Adventszeit, und die meisten schwedischen Haushalte zünden für jede neue Adventswoche eine weitere Kerze an. Und genau wie in den meisten anderen europäischen Ländern wird auch in Schweden in der ersten Adventswoche der Weihnachtsschmuck aufgehängt. Während dieser Zeit zeigen sich die schwedischen Städte und Dörfer in ihrem festlichsten Kleid und die Straßen erstrahlen in weihnachtlichem Glanz.

Der Luciabrauch kommt ursprünglich aus Syrakus in Italien, und es gibt unterschiedliche Versionen, wie diese Tradition ihren Weg nach Schweden gefunden hat. Im 18. Jahrhundert war es die schwedische Oberschicht, die diesen Brauch einführte, und für gewöhnlich war es die älteste Tochter der Familie, die die Rolle der Lucia übernahm und ihren Eltern am Morgen des 13. Dezember das Frühstück am Bett servierte. Ihren eigentlich Durchbruch hatte Lucia in Schweden jedoch erst im 20. Jahrhundert, als eine Stockholmer Zeitung 1927 den ersten Lucia-Wettbewerb veranstaltete, bei dem die Leser aufgefordert wurden, ihre eigene Lucia zu wählen.

Wenn Sie Mitte Dezember in Schweden sind, sollten Sie Lucia, das Mädchen mit der Lichterkrone, keinesfalls verpassen.VisitSchweden, Presse

16.11.2011


Familienangebote auf Europas Fähren

Alle Kids an Bord!

Die Vorfreude auf die Ferien lässt nicht nur Kinderherzen höher schlagen. Doch gerade für Familien kann der Urlaub auch eine extrem kostspielige Zeit werden. Flug, Hotel, Essen – wer überall den vollen Preis zahlt, spürt schnell die Grenzen des Reisebudgets. Dass es auch anders geht, zeigen viele Fähranbieter und präsentieren jetzt besonders günstige Familienangebote, angefangen beim Nulltarif für die Kleinen bis hin zu komfortablen Eltern-Kind-Ermäßigungen, die auch während der Ferienzeiten im Sommer oder Herbst gelten. Reichlich Bewegungsfreiheit an Bord sowie der Umstand, dass man im Unterschied zu Flug und Bahn bequem jede Menge Gepäck im Auto transportieren kann, macht Fährreisen zusätzlich attraktiv – vor allem für Familien. Der Verband der Fährschifffahrt (VFF) zeigt, wie günstig Reisen mit Kindern sein können.

Mittelmeer-Routen

Familienfreundlichkeit auf Griechisch demonstrieren die Reedereien Anek Lines und Superfast Ferries: Kinder unter vier Jahren reisen grundsätzlich kostenfrei von Italien (Ancona, Venedig oder Bari) in die griechischen Häfen Igoumenitsa, Korfu oder Patras. Darüber hinaus fährt ab Ancona oder Venedig pro Familie ein Kind bis zwölf Jahre zum Nulltarif ins Land der Götter. Weitere Kinder über vier Jahre erhalten 50 Prozent Ermäßigung.

Ostsee-Routen

Auch die für Familienreisen hoch im Kurs stehenden skandinavischen Länder sind kostengünstig per Fähre erreichbar. In Travemünde und Rostock legen die Schiffe von TT-Line in Richtung Trelleborg ab und nehmen kleine Schwedenreisende bis sechs Jahre kostenfrei an Bord. Gleichzeitig werden die Mahlzeiten im Restaurant oder in der Cafeteria für Kinder bis sechs Jahre nicht berechnet.

Viking Line (Schweden, Åland, Finnland, Estland) nimmt alle Kinder unter zwölf Jahren kostenfrei (in Begleitung Erwachsener) an Bord.

Gleiches gilt bei Scandlines auf der Strecke nach Lettland. Für die Routen nach Dänemark oder Schweden reisen Kinder bis drei kostenlos auf den Scandlines-Schiffen.

Wer fünf ist oder noch jünger, hat es bei Finnlines gut getroffen: Kostenfrei geht es ins schwedische Malmö, nach Helsinki, nach Gdynia in Polen, Ventspils in Lettland oder ins russische St. Petersburg. Sechs- bis Zwölfjährige zahlen bei der finnischen Reederei nur 20 Prozent des Normalpreises, Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren erhalten eine Ermäßigung von 60 Prozent.

Nordsee-Routen

Häfen in Großbritannien, die norwegische Hauptstadt Oslo und Litauen werden von den DFDS Seaways-Fähren angesteuert, auf denen kleine Passagiere unter drei Jahren zum Nulltarif befördert werden.

Neben den kostenfreien Überfahrten für Kinder bieten viele Reedereien günstige Pakete – sei es nur für die Fährüberfahrt oder für Minireisen mit Familie und Freunden:

Nach Norwegen bietet Color Line eine kleine Kreuzfahrt an. Zwischen Kiel und Oslo ist man zwei Tage und Nächte unterwegs, und die lohnen sich besonders für Familien, denn Kinder bis 15 Jahre reisen während der Ferien (bis 12.9., vom 1.10. bis 5.11. und vom 21.12.2011 bis zum 7.1.2012) in der Kabine der Eltern kostenfrei.

Kurz mal nach Schweden: Ab 549 Euro reisen vier Personen mit Stena Line ab Kiel ins schwedische Göteborg hin und zurück, der Pkw ist inklusive.

Zwischen Calais und Dover bietet SeaFrance das Family Pack ab 40 Euro. Der kleine Preis gilt für zwei Erwachsene und drei Kinder, Pkw-Mitnahme sowie Zwei-Gang-Menüs im Selbstbedienungsrestaurant. Verband der Fährschifffahrt und Fährtouristik e.V.

03.08.2011


Von Rittern und Johannitern

Von Rittern und Johannitern zeugt seit kurzer Zeit ein schmucker, gotischer Torbogen aus Sandstein gleich neben der Bundesstraße 272 nähe Zeiskam und Lustadt.  Mitte Mai diesen Jahres wurde der Torbogen im Rahmen einer Feierstunde von der Gemeinde Zeiskam dort aufgestellt. Erinnern soll er an das Johanniter-Kloster Heimbach, das sich seit dem Mittelalter an dieser Stelle befand und bis zu seiner Zerstörung während der französischen Revolution wichtige geschichtliche Ereignisse beeinflußte und hervorbrachte.

Alles begann 1185 mit Kaiser Friedrich Barbarossa, der dem Johanniterorden als Dank für seine Dienste an Pilgern im Heiligen Land diese Komturei stiftete. Die umliegenden Dörfer Zeiskam, das heutige Lustadt und auch Hochstadt wurden dem Kloster zugeschlagen, noch heute trägt die Gemeinde Lustadt das Johanniterkreuz in seinem Wappen.

Die Komturei Heimbach selbst war ein befestigter Klosterhof mit Kirche. In der Amtszeit von Komtur Egeno von Mußbach traf 1310 der damals 14-jährige Prinz Johann, Sohn Kaiser Heinrich VII. seine 4 Jahre ältere Braut Elisabeth von Böhmen zum ersten Mal, bevor beide im nahen Speyer dann den Bund fürs Leben eingingen.

Anläßlich dieses 700 jährigen Jubiläums feierte die Gemeinde Zeiskam bereits im letzten Jahr die Kaiserhochzeit im Rahmen eines Festes nach. Bei archäologischen Grabungen im gleichen Jahr konnte auf dem Gelände bei Zeiskam in 1,5 Meter Tiefe der Boden der ehemaligen Klosterkirche lokalisiert werden, Grund, den vier Meter hohen gotischen Bogen mit seiner Spannweite von 3,5 Metern exakt dort aufzustellen, wo sich damals der Eingang zur Kirche befand. Um die Feierlichkeiten in den beiden Jahren plastischer zugestalten, gründete sich die Interessengemeinschaft Kloster Heimbach. 

In entsprechender Gewandung lassen sie immer wieder die alte Geschichten um den Komtur und die Komturei von Heimbach aufleben. Vertreten sind dabei alle gesellschaftliche Schichten des Mittelalters, vom Kaiser, Hochadel, Klerus, Bürger, Bauer Bettler, bis hin zum Ritter und Johanniter. (jüs)

Hinweis: Der Torbogen befindet sich an der B272 von Speyer nach Landau kommend auf der rechten Seite, Abfahrt Zeiskam. Neben dem Bogen und den stilisierten Eckpfosten befindet sich auch eine Informationstafel mit näheren Informationen zum Kloster Heimbach und seiner Geschichte

29.07.2011


Von Rittern und Johannitern - das Kloster Heimbach bei Zeiskam

Zu Besuch bei Schneewitchen und den Spessarträubern

von Jürgen Schaaf

Zwischen Würzburg und Aschaffenburg - hinter den Bergen bei den sieben Zwergen im Maintal liegt  Lohr am Main, das Tor zu Spessart – und ist immer eine Reise wert. Das wissen inzwischen auch die vielen amerikanischen und japanischen Touristen, die im Sommer das kleine Städtchen mit seinen knapp 16.000 Einwohnern  heimsuchen. Sie sind auf der Suche nach dem Schneewitchen-Schloss, denn das haben damals die Hanauer Gebrüder Grimm in Lohr am Main gefunden und in ihrem Märchen von Schneewittchen berühmt gemacht.
Schneewittchen gibt es übrigens auch heute noch: „ein Kind so weiß wie Schnee, Lippen so rot wie Blut und Haare so schwarz wie Ebenholz“ soll sie haben, so die Mär. Und wer durch das beschauliche Städtchen Lohr mit seinen Fachwerkhäusern und Kopfsteinpflaster spaziert, kann sie auch heute noch bei einem Fest, einer Modeschau, bei der monatlichen Vorlesestunde oder anderen Events leibhaftig treffen und bestaunen, oder gar mit ihren Zwergen buchen. Geboren wurde das erste Schneewittchen als Freifräulein von Erthal um 1729 im Lohrer Schloss, das berühmte „Spieglein an der Wand“ kann man auch heute noch in den Räumlichkeiten finden.  Sprechende Spiegel wurden im 18. Jahrhundert übrigens in der Lohrer Spiegel Manufaktur gefertigt und waren Spiegel mit Sinnsprüchen und in ganz Europa geschätzt.
Der „wilde Wald“ im Märchen ist natürlich der Spessart, der auch durch andere Geschichten mit wilden Gesellen und Räubern von sich Reden gemacht hat. Die Spessarträuber muss der heutige Besucher nicht mehr fürchten, wenn er sich Lohr durch den Naturpark Bayrischer Spessart nähert, die gibt es heutzutage nur noch als Touristenführer und –erschrecker oder als Musikduo.

Neben dem Schloss mit seinem Spessartmuseum , das sich hauptsächlich mit Wirtschaft und Handwerk aber auch mit der Geschichte des Raumes Spessart befasst gibt es im Stadtteil Sendelbach auf der anderen Mainseite noch das Schulmuseum mit den Schwerpunkten Kaiserreich (1871–1918) und Drittes Reich (1933–1945).

Wer den Flair des mittelalterlichen Städtchen in Unterfranken mit seinen zahlreichen Fachwerkbauten bei einem Cafe oder Latte Macchiato auf sich wirken lassen will, hat bei der abwechslungsreichen Lohrer Gastronomie hierzu ausgiebig Gelegenheit. Und vielleicht bekommt man nach einer Ruhepause Lust, das Alte Rathaus aus dem 16. Jahrhundert, den mittelalterlichen Stadtturm  oder die alte Pfarrkirche  zu besichtigen.

Nicht weit von Lohr entfernt laden das Kloster Mariabuchen und das Barockschloss in Steinbach ein.

Einmal im Jahr sind alle Lohrer außer Rand und Band – die Lohrer Spessartfestwoche steht vor der Tür, die zehn Tage lang, immer um den 1. August herum stattfindet. Ein bayerisches Bierzelt mit 4.500 Sitzplätzen und Live-Musik, ein Biergarten direkt am Mainufer mit weiteren 2.000 Sitzplätzen bilden den Kern der Veranstaltung, ein Rummelplatz mit Fahrgeschäften sowie ein großes Abschlussfeuerwerk runden die Veranstaltung ab. Ein Oktoberfest im Kleinen in der fränkischen Kleinstadt, bei dem wie beim großen Bruder in der Landeshauptstadt inzwischen Dirndl und Lederhosen angesagt sind. Allerdings  muß das blauweiße Karo der Männerhemden natürlich den rotweißen fränkischen Farben weichen. Im Gegensatz zu den Pfälzern sind die Franken die Bayern damals nicht losgeworden und wollen auf diese Weise Farbe bekennen.

Das unterfränkische Lohr am Main liegt ca. 150 km Luftlinie von Speyer entfernt im östlichsten Teil Bayern und ist am besten zu erreichen über die A3 von Frankfurt her kommend in Richtung Würzburg und dann über die B 26 von der Abfahrt Weibersbrunn  durch die Spessarthochstrasse. Die Fahrtzeit für die knapp 190 km beträgt je nach Verkehrslage ca. 2 Stunden. Alle Fotos: Sven Teschke

13.07.2011


STREISSELHOCHZEIT – Seebach im Elsass

Immer am folgenden Wochenende nach dem französischen Nationalfeiertag lädt Seebach, eines der schönsten Dörfer des Elsass, zur Streisselhochzeit ein. Über 1000 ehrenamtliche Helfer tragen engagiert zum Erfolg des Fests bei und freuen sich, vor einzigartiger Kulisse an die 20 000 Besucher zu empfangen.

3 Tage lang wird sie gefeiert, die Streisselhochzeit. 3 Tage sind auch nicht zu viel, um ein einzigartiges Abenteuer aus einer anderen Zeit zu erleben: den Alltag unserer Ahnen,  die im Rhythmus der Jahreszeiten lebten, den Gang der schweren Ardenner-Pferde, längst vergessene Handwerke und Künste. Sie können in den Höfen der geschmückten und beleuchteten Fachwerkhäuser dem Klang der Blechbläser lauschen und kulinarische Köstlichkeiten kosten.

Die Streisselhochzeit steht für den Erhalt der seebacher der Traditionen.  Höhepunkte sind der Festakt am Sonntag morgen mit anschließenden Trachten- und Folkloreumzügen sowie - nach Einbruch der Dunkelheit - die „Straße der Erinnerungen“ und die Nacht der tausend Lichter (Freitag und Samstag) mit beleuchtetem Nachtumzug (Samstag).

Die Besucher werden auf vielfältige Weise unterhalten:

Weitere Infos unter www.uas.fr oder Telefon : 0033 3 88 94 70 94

09.06.2011


Dolomiten nicht nur für Extrem-Bergsteiger

Von Reinhard Bruckner

Mit dem Namen Dolomiten verbinden die meisten Deutschen schroffes Gebirge, Gipfel jenseits der 3000 Meter-Marke und zahlreiche Skigebiete. Im Sommer locken  Felswände, die ein Eldorado für Kletterer darstellen aber auch die zahlreichen Wanderwege, die bestens präpariert und ausgeschildert sind. Dabei ist es keineswegs so, dass man Bergsteiger mit Superkondition sein muss, um die Wandermöglichkeiten in großer Höhe ausnutzen zu können. Ein Beispiel für eine "Jedermann-Wanderung" ist der Rundweg um die Drei Zinnen, dem wohl bekanntesten Massiv der Dolomiten.

Die Anfahrt erfolgt aus dem Pustertal, aus dem man am Ortseingang von Toblach nach rechts in das Höhlental abbiegt, das man bei Schluderbach abermals links abbiegend Richtung Misurinasee verlässt. An diesem angekommen biegt man sofort scharf links ab auf die Straße zum "Refugio  Auronzo". Nach kurzer Zeit erreicht man die Mautstelle, wo im Jahr 2011 für einen PKW mit "beliebig vielen" Insassen 22 Euro gezahlt werden müssen. Dafür kann man dann in zahlreichen steilen Kehren auf einer breiten Asphaltstraße bis zur Auronzo-Hütte in 2300 Metern Höhe fahren, wo ein großer Parkplatz zur Verfügung steht. [Bild 1] Bild 1 Man beginnt den Rundweg bei der Hütte auf einem breiten nahezu ebenen Weg und hat nach etwa 40 Minuten ein Kirchlein erreicht. Ähnlich bequem geht es weiter bis zur Lavaredo-Hütte, die bereits Mitte Juni bewirtschaftet ist und Speisen und Getränke anbietet.[Bild 2]  Bild 2 Hier teilt sich der Weg und man muss entscheiden, ob man links den etwas kürzeren, aber dafür beschwerlicheren Weg direkt unter der kleinen Zinne nimmt oder lieber rechts auf dem etwas längeren Weg nach oben steigt. Auf dem bequemeren Weg erreicht man den höchsten Punkt der Wanderung, den Paternsattel (2452m) nach ca 45 Minuten. Hier bietet sich erstmals der Blick auf die Nordwand der Drei Zinnen und hinüber zur Drei-Zinnen-Hütte, dem nächsten Ziel. [Bild 3]Bild 3Größtenteils leicht bergab benötigt man wiederum ca. 45 Minuten bis zu einem Wegekreuz unterhalb der Drei-Zinnen-Hütte, wo man die Wanderung sofort weiter nach unten fortsetzen kann. Empfehlenswert ist jedoch die etwa 30 Höhen-Meter zur Hütte hinauf zu steigen und dort auf der großen Südterrasse die Sonne und den unvergesslichen Blick auf die Drei Zinnen zu genießen. [Bild 4 und 5]Bild 4 Erinnerungsfotos nicht vergessen! Danach geht man zurück zum Wegekreuz und folgt dem Schild "Auronzohütte". Der Weg führt relativ steil hinab in ein Tal, das am tiefsten Punkt der ganzen Wanderung von einem kleinen Bach durchzogen wird, den zu überqueren kein Problem darstellt. Dann geht es wieder bergauf. Dieser längste Anstieg führt nach etwa 30 Minuten zu einem Hochplateau mit einem kleinen See, einem etwas breiteren Bach und schließlich zur Hütte Lange Alm. [Bild 6] Hier kann man noch einmal zu einer kleinen Jause einkehren oder direkt weiter zum Ausgangspunkt der Wanderung laufen, der in etwa 40 Minuten erreicht wird. Dauer der Wanderung inklusive ausgiebiger Pausen ziemlich genau 4 Stunden. Geübte Wanderer schaffen das auch in der halben Zeit. Auch wenn der Weg, besonders zu Beginn sehr einfach ist, sollte man ordentliches Schuhwerk tragen. Proviant ist weniger wichtig, da die vier nahezu gleichmäßig an der Strecke verteilten Hütten alle bewirtschaftet sind und Speisen und Getränke anbieten. Fotos: Reinhard Bruckner

22.06.2011


Bilder Dolomiten

Bild 1 Bild 2 Bild 3 Bild 4
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Achensee – Zauberhaftes Urlaubsparadies im Herzen Tirols

Die Ferienzeit soll die schönste Zeit des Jahres sein. Überfüllte Strände und lange Schlangen an Hotelbuffets sind nicht gerade die perfekte Voraussetzung für unbeschwerte Urlaubsfreuden. Vielmehr sind Entspannung, Erholung und Ruhe die Komponenten, die einen solchen Urlaub ausmachen. Saubere, klare Bergluft, saftig grüne Wiesen, schroffe, atemberaubende Berggipfel und das tiefe Blau des Seewassers – dies sind die richtigen Zutaten eines zauberhaften Urlaubs. Am Achensee – dem größten See im Herzen Tirols – wird damit eindeutig jeder Urlaub zur schönsten Zeit des Jahres.

Angebote, um den Urlaub am Achensee nach eigenem Belieben zu gestalten, gibt es viele. Von Entspannung in einer der aufwendig gestalteten Wellnessoasen der Top-Hotellerie über Wassersportarten wie Segeln, Surfen, Kitesurfen oder auch Stand Up Paddleboarding (SUP) bis hin zum Mountainbiken und natürlich Wandern – hier kann jeder völlig unbeschwert seiner Lieblingsbeschäftigung nachgehen. Und das Beste: Mit dem kostenlosen Regionsbus sind die Sehenswürdigkeiten am Achensee bequem und unkompliziert erreichbar.

Bei ambitionierten Bergsportlern hat sich die Region um den Achensee einen Namen gemacht und das nicht ohne Grund. Ein neuer Klettersteig, der „Achensee 5-Gipfel-Klettersteig“ eröffnet ein völlig neues Bergerlebnis. Der zwei Kilometer lange Steig führt, wie der Name schon sagt, über fünf zentrale Gipfel des Rofan und bietet daher auch fünf Sektionen in fünf unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Alle Sektionen können einzeln begangen werden. Der Klettersteig stellt somit für Anfänger wie auch für ambitionierte Kletterer, die alle fünf Sektionen an einem Tag begehen, eine Herausforderung dar.

Text und Foto:Achensee Tourismus

27.04.2011


Ferien wie aus dem Kinderbuch:

Mit TT-Line zum Astrid-Lindgren- Erlebnispark in Schweden, mit Pippi, Ronja, Michel und den Kindern von Bullerbü

Sommerferien im Erlebnispark „Astrid Lindgrens Värld“ in Vimmerby

  • TT-Line Familien Spezial: ab 240 Euro* (hin und zurück) für z.B. vier Erwachsene und zwei Kinder sowie Pkw (Travemünde/Rostock-Trelleborg)
  • Urlaub an Bord: Kinderanimation für die Kleinen und Entspannung auf dem Sonnendeck für die Großen
  • Kinder bis sechs Jahren reisen und essen kostenfrei an Bord

Hamburg/Travemünde, Mai 2011 – Wahrlich märchenhafte Sommerferien können kleine und große Kinder im schwedischen Erlebnispark „Astrid Lindgrens Welt“ erleben. Hier liegt Bullerbü gleich neben Saltkrokan und die Villa Kunterbunt samt Limonadenbaum lugt hinter der Krachmacherstraße hervor. Die Kinderbuch-Helden Pippi Langstrumpf, Michel aus Lönneberga oder Ronja Räubertochter sind hier zu Hause und mischen sich gern mal unter die Besucher. In Astrid Lindgrens Buch-Klassikern sind Kinder das Wichtigste von der Welt, wie Pippi sagen würde – und dieses geniale wie sympathische Konzept gilt auch für Schwedens schönsten Erlebnispark. Hier reist jeder, widdewiddewitt, zurück in die Welt seiner Kindheit.

Die Fähren von TT-Line bieten in den Sommerferien besonders günstige und kinderfreundliche Überfahrten von Deutschland nach Schweden an: Familien mit bis zu sechs Personen reisen inklusive Auto schon ab 240 Euro* über die Ostsee und zurück. An Bord gibt es Kinderbetreuung mit Piratenabenteuern für die Kleinen – und Erholung für die Großen: im Bordrestaurant oder Cafeteria, an der Bar, in der Sauna oder in den bequemen Kabinen vergeht die Schiffsreise wie im Flug. Ausgeruht kommt man im Hafen Trelleborg/Südschweden an. Von dort aus sind die Lindgren-Schauplätze in weniger als sechs Stunden per Auto zu erreichen. In Vimmerby finden Besucher alles im Kinderformat: die Häuser klein – gerade so, dass Erwachsene nicht durch die Tür passen, und die Abenteuer dagegen so groß, dass Erwachsene auch gern etwas länger bleiben wollen. Theaterstücke mit Szenen aus den Büchern werden täglich auf der großen Bühne im Heckenrosental aufgeführt.

Pippi, Michel und Kalle … allesamt sind sie vertreten in „Astrid Lindgrens Värld“ in Vimmerby, der Heimatstadt der Autorin. Ab 14. Mai bis 28. August 2011 ist der Erlebnispark durchgehend geöffnet. In der Nachsaison (September) kann man den Park an den Wochenenden besuchen und im Oktober hat er noch einmal für ein paar Tage während der Herbstferien geöffnet. Polly Patent hat hier ihren kleinen Marktstand, an dem sie Großmutters Bonbons verkauft: rot und weiß, süß und herrlich.  Um die Ecke trifft man Lotta, die alles kann und ganz besonders Krach machen; wer die Lotta-Filme kennt, dem wird vieles in der Krachermacherstraße in „Astrid Lindgrens Värld“ bekannt vorkommen: Die Straße mit ihren bunten Häusern und Läden ist nämlich der Original-Drehort für die Filme, die Anfang der 90er Jahre entstanden. Ganz Mutige können sogar mit Krümel und seinem großen Bruder Jonathan Löwenherz gegen Tengils Soldaten kämpfen und den bösen Drachen Katla besiegen.

Der Familienurlaub beginnt schon an Bord: Auf den TT-Line-Schiffen Nils Holgersson und Peter Pan ab Travemünde sowie auf den TT-Line-Fähren Tom Sawyer und Huckleberry Finn, die Trelleborg ab Rostock ansteuern, gibt es für Kinder während der Hauptsaison (2.7. bis 4.9.2011) neben Spielräumen täglich Unterhaltung mit Animateuren wie Piratenabenteuer oder Schatzsuche an Bord.

Im Restaurant und in der Cafeteria essen Kinder bis sechs Jahre kostenlos, Sieben- bis Zwölfjährigen serviert TT-Line leckere Gerichte zum halben Preis. Kleinen müden „Matrosen“ stehen in den Kabinen Babybetten zur Verfügung, die ohne Aufpreis bestellt werden können, am besten beim Buchen der Tickets unter www.ttline.com oder telefonisch unter 04502-801 81.

*Der Familien Spezial Preis ab 240 Euro enthält Hin-und Rückfahrt mit Kabine auf Tagesabfahrten ab Deutschland (Travemünde bzw. Rostock) und gilt für maximal sechs Personen (maximal vier Erwachsene und mindestens einem Kind) sowie ein Fahrzeug bis sechs Metern Länge. www.ttline.com 

Text und Foto: TTLine

 

02.05.2011