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Gewinnsparen bei der Volksbank Kur- und Rheinpfalz

2 Audi-Q3-Gewinner in 2 Monaten 

Speyer- Glücklich, wer ein Gewinnsparlos besitzt: Das denken sich im Moment gleich mehrere Kunden der Volksbank Kur- und Rheinpfalz. Denn im Jahr 2017 konnten sich bisher nicht nur zwei Gewinnsparer der Volksbank über einen Bargewinn von 5.000 Euro freuen – für zwei Glückspilze reichte es in der Juni- und Juli-Auslosung sogar für je einen neuen Audi Q3.

Ein Gewinner steht jeden Monat schon fest: Unsere Region

Beim Gewinnsparen fließen 25 % des Spieleinsatzes an gemeinnützige Projekte und Institutionen. Alleine im vergangenen Jahr konnten die Genossenschaftsbanken über das Gewinnsparen regional tätige soziale und gemeinnützige Einrichtungen mit mehr als 30 Millionen Euro unterstützen, also z. B. Kindergärten, Schulen und Vereine. Die Volksbank Kur- und Rheinpfalz hat 2016 durch das Gewinnsparen regionale Einrichtungen mit über 180.000 Euro unterstützt.
 
So funktioniert das Gewinnsparen

Beim Gewinnsparen legt der Teilnehmer von einem 5-Euro-Los 4 Euro an und nimmt mit einem Einsatz von einem Euro an den Monatsauslosungen des Gewinnsparvereins teil. Seit der Fusion des Gewinnsparvereins Südwest und des Gewinnsparvereins Köln zum Gewinnsparverein e. V. zum Jahresbeginn können sich die Gewinnsparer nun über noch attraktivere Preise freuen: So werden in diesem Jahr Monat für Monat über eine Million Gewinne mit einem Gesamtwert von über 5,7 Millionen Euro verlost — darunter 1 x 100.000 Euro in bar, 8 x ein Audi Q3, bis zu 52 x 5.000 Euro, 3.750 x 500 Euro und 8 x Extra-Geld von monatlich 250 Euro über 5 Jahre sowie zusätzlich über 3,1 Millionen Euro in Beträgen von 3 und 10 Euro.

Weitere Informationen zum Gewinnsparen unter: www.gsv.de

Volksbank Kur- und Rheinpfalz eG, Presse

21.07.2017


Immobilien-Preisspiegel für 960 Städte

LBS-Heft „Markt für Wohnimmobilien 2017“ neu erschienen – Kurzanalysen zu Teilmärkten und Einflussfaktoren

Ludwigshafen- Wie hoch sind die Baulandpreise in Ludwigshafen, Speyer, Schifferstadt oder Berlin? Was kosten gebrauchte Einfamilienhäuser im Vergleich zu neuen? Bleibt der Wohnungsmarkt weiter angespannt oder beruhigen sich bald Mieten und Preise? Und wie haben sich die Finanzierungskonditionen entwickelt? Orientierung bei diesen und vielen weiteren Fragen bietet die Broschüre "Markt für Wohnimmobilien", die jetzt von den Landesbausparkassen (LBS) herausgegeben wurde. Sie kann kostenfrei unter www.lbs-markt-fuer-wohnimmobilien.de/bestellen heruntergeladen oder bestellt werden, teilt die Sparkasse Vorderpfalz mit.

Die Broschüre ist konzipiert für den schnellen Zugriff auf die wichtigsten Zahlen zum Wohnungsmarkt. Sie enthält neben kurzen Analysen der Teilmärkte für Eigenheime, Eigentumswohnungen und Bauland auch aktuelle Daten zur Bautätigkeit, zum Wohnungs- und Vermögensbestand sowie zur Wohneigentumsbildung. Grafisch aufbereitet und mit kurzen Erläuterungstexten versehen sind außerdem die relevanten gesamtwirtschaftlichen Einflussgrößen, etwa die Entwicklung von Einkommen und Sparquote sowie Baupreisen und Mieten.

Am Heftende befindet sich der LBS-Immobilien-Preisspiegel für 960 Städte, darunter 80 Großstädte. Darüber hinaus werden für Städte ab 500.000 Einwohner auch die Immobilienpreise auf der Ebene der Stadtteile oder Bezirke erhoben. Die Faltblätter geben einen Überblick über die Marktlage im Neubau und Bestand, wobei jeweils Preisspannen und der am häufigsten anzutreffende Kaufpreis angegeben sind. Basis für den Preisspiegel sowie für die Einschätzungen zur weiteren Entwicklung ist auch 2017 die traditionelle Frühjahrsumfrage der Landesbausparkassen unter 600 Immobilienvermittlern von LBS und Sparkassen.


Über die Sparkasse Vorderpfalz
Die Sparkasse Vorderpfalz ist mit einer Bilanzsumme von 5,4 Milliarden Euro die größte Sparkasse in Rheinland-Pfalz. Die Zufriedenheit ihrer Kunden ist für sie Maßstab und Antrieb zugleich. Deshalb kombiniert sie persönliche und digitale Services und ermöglicht dadurch einen umfassenden Zugang zu ihren Finanzdienstleistungen. Mit 49 Standorten und sechs KompentenzCentern unterhält sie vor Ort das mit Abstand dichteste Geschäftsstellen-, Service-, und Geldautomatennetz der Region. Über die Sparkassen-App, ihre Webseite sparkasse-vorderpfalz.de, OnlineBanking und das KundenDialogCenter ist sie rund um die Uhr erreichbar.

Gesellschaftlich engagiert: Das macht eine Sparkasse aus
Was gibt es schöneres, als Freude mit anderen zu teilen? Als öffentlich rechtliches Kreditinstitut gehört es zur unternehmerischen Identität der Sparkasse Vorderpfalz, gesellschaftliches und wirtschaftliches Leben in ihrem Geschäftsgebiet zu unterstützen. Ein großer Teil der erwirtschafteten Erträge fließt wieder in Form von Spenden und Sponsoring sowie über ihre fünf Stiftungen mit einem Stiftungskapital von insgesamt über 20 Millionen Euro an Vereine, Schulen, Institutionen und ehrenamtlich wirkende Bürgerinnen und Bürger zurück. Allein im zurückliegenden Geschäftsjahr sind Fördergelder in Höhe von über 1.000.000 Euro geflossen. Damit hat sie in Ludwigshafen, Speyer und dem Rhein-Pfalz-Kreis über 1.000 soziale, kulturelle, gesellschaftliche, wissenschaftliche und sportliche Projekte begleitet, die ohne ihre Unterstützung oftmals nicht zustande gekommen wären. Daneben ist die Sparkasse Vorderpfalz ein wichtiger Steuerzahler, Investor, Ausbilder und Arbeitgeber.  Text und Foto: Sparkasse Vorderpfalz

19.07.2017


22 erfolgreich ausgebildete Bankkaufleute bei der Sparkasse Vorderpfalz

Clemens G. Schnell (2.v.l.) und Ausbildungsleiter Sven Hein (6.v.l.) beglückwünschen die jungen Nachwuchskräfte der Sparkasse Vorderpfalz zur bestandenen Prüfung. Clemens G. Schnell (2.v.l.) und Ausbildungsleiter Sven Hein (6.v.l.) beglückwünschen die jungen Nachwuchskräfte der Sparkasse Vorderpfalz zur bestandenen Prüfung.

Ludwigshafen- Strahlende Gesichter bei der Sparkasse Vorderpfalz: 22 Auszubildende haben ihre Abschlussprüfungen bestanden. Zwei Jahre lang haben sie sich intensiv mit Kundenwünschen, Krediten und der Geldanlage beschäftigt aber auch Betriebs- und Volkswirtschaftslehre gelernt und so das Bankgeschäft in allen Facetten kennen gelernt. Es hat sich gelohnt: Sie sind ausgelernte Bankauffrauen und -männer.

Stellvertretender Vorstandsvorsitzender Clemens G. Schnell betont: "Diese jungen Menschen haben in Theorie und Praxis bewiesen, dass sie unser Team von gut 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ab sofort wirkungsvoll unterstützen können. Sie haben sich gute Fachkenntnis angeeignet, aber vor allem auch die Fähigkeit, auf Kunden einzugehen und ihnen sinnvolle und verständliche Lösungen für ihre Finanzplanung zu liefern. Damit erfüllen unsere Jungangestellten die hohen Service- und Qualitätsansprüche der Sparkasse Vorderpfalz in besonderem Maße".  Text und Foto: Sparkasse Vorderpfalz


Über die Sparkasse Vorderpfalz
Die Sparkasse Vorderpfalz ist mit einer Bilanzsumme von 5,4 Milliarden Euro die größte Sparkasse in Rheinland-Pfalz. Die Zufriedenheit ihrer Kunden ist für sie Maßstab und Antrieb zugleich. Deshalb kombiniert sie persönliche und digitale Services und ermöglicht dadurch einen umfassenden Zugang zu ihren Finanzdienstleistungen. Mit 49 Standorten und sechs KompentenzCentern unterhält sie vor Ort das mit Abstand dichteste Geschäftsstellen-, Service-, und Geldautomatennetz der Region. Über die Sparkassen-App, ihre Webseite sparkasse-vorderpfalz.de, OnlineBanking und das KundenDialogCenter ist sie rund um die Uhr erreichbar.

Gesellschaftlich engagiert: Das macht eine Sparkasse aus
Was gibt es schöneres, als Freude mit anderen zu teilen? Als öffentlich rechtliches Kreditinstitut gehört es zur unternehmerischen Identität der Sparkasse Vorderpfalz, gesellschaftliches und wirtschaftliches Leben in ihrem Geschäftsgebiet zu unterstützen. Ein Großteil der erwirtschafteten Erträge fließt wieder in Form von Spenden und Sponsoring sowie über ihre fünf Stiftungen mit einem Stiftungskapital von insgesamt über 20 Millionen Euro an Vereine, Schulen, Institutionen und ehrenamtlich wirkende Bürgerinnen und Bürger zurück. Allein im zurückliegenden Geschäftsjahr sind Fördergelder in Höhe von über 1.000.000 Euro geflossen. Damit hat sie in Ludwigshafen, Speyer und dem Rhein-Pfalz-Kreis über 1.000 soziale, kulturelle, gesellschaftliche, wissenschaftliche und sportliche Projekte begleitet, die ohne ihre Unterstützung oftmals nicht zustande gekommen wären. Daneben ist die Sparkasse Vorderpfalz ein wichtiger Steuerzahler, Investor, Ausbilder und Arbeitgeber.

14.07.2017


Herausragende kulturelle Leistungen gesucht

Clemens G. Schnell, Vorsitzender des Stiftungsvorstandes und stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Vorderpfalz: Clemens G. Schnell, Vorsitzender des Stiftungsvorstandes und stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Vorderpfalz: "Begeistern Sie uns mit ihren kulturellen Vorhaben und Projekten. Vorschläge und Bewerbungen nimmt die Kulturstiftung bis 31. August 2017 entgegen."

Bewerbungen nur noch bis zum 31. August 2017 möglich

Ludwigshafen- Einzelpersonen, Gruppen und Organisationen können sich noch bis zum 31. August bei der "Kulturstiftung der ehemaligen Kreissparkasse Rhein-Pfalz" um den Kulturförderpreis bewerben. Die Auszeichnung ist mit 2.500 Euro dotiert. Über die Vergabe des Preises entscheidet das aus 16 Mitgliedern bestehende Kuratorium der Kulturstiftung, dessen Vorsitzender Landrat Clemens Körner ist.

Der Kulturförderpreis wird für eine besondere Leistung im kulturellen Bereich vergeben, die im Rhein-Pfalz-Kreis erbracht wurde. Hierzu zählen insbesondere die Bereiche der bildenden Kunst (Malerei, Zeichnung, Grafik, Film, Bildhauerei, Kunsthandwerk), der darstellenden Kunst (Theater, Tanz, Medienkunst, Konzeptkunst), der Literatur (Prosa, Lyrik), der Musik (Komposition, Interpretation, Gesang) sowie der Denkmal- und Heimatpflege. Preiswürdig ist eine kulturelle Leistung nur dann, wenn sie herausragend ist oder sich durch ein ehrenamtlich außergewöhnliches Engagement auszeichnet. Die Arbeit sollte in der Regel nicht älter als 2 Jahre sein.

"Durch die jährliche Vergabe unseres Kulturförderpreises werden Initiativen und Projekte, die aus der Vielzahl der ehrenamtlichen kulturellen Leistungen im Rhein-Pfalz-Kreis besonders herausragen, gewürdigt und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht", informiert Clemens G. Schnell, Vorsitzender des Stiftungsvorstandes und stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Vorderpfalz. Vorschläge und Bewerbungen nimmt die Kulturstiftung der ehemaligen Kreissparkasse Rhein-Pfalz auf der Homepage der Sparkasse Vorderpfalz unter www.sparkasse-vorderpfalz.de/kulturfoerderpreis bis zum 31. August 2017 entgegen.

Hintergrund:
Das Stiftungsmanagement der Sparkasse Vorderpfalz
Die fünf selbständigen Stiftungen der Sparkasse Vorderpfalz unterstützen auf vielseitige Art lokale und regionale Projekte. Dies sind die Kulturstiftung der ehemaligen Kreissparkasse Rhein-Pfalz, die Sportstiftung der ehemaligen Kreissparkasse Rhein-Pfalz, die Stiftung der ehemaligen Stadtsparkasse Ludwigshafen a. Rh., die Stiftung der ehemaligen Kreis- und Stadtsparkasse Speyer und die Stiftung der ehemaligen Stadtsparkasse Schifferstadt.

Die Kulturstiftung der ehemaligen Kreissparkasse Rhein-Pfalz, die 1996 gegründet wurde und ein Stiftungskapital von 1.000.000 Euro hat, ist eine der fünf Stiftungen der Sparkasse Vorderpfalz. Zweck der Stiftung ist die Förderung kultureller Organisationen, Vorhaben und Maßnahmen im Geschäftsgebiet der ehemaligen Kreissparkasse Rhein-Pfalz. Das Kuratorium der Sparkassenstiftung besteht aus Landrat Clemens Körner (Vorsitzender), Elke Rottmüller (stellv. Vorsitzende), German Bachert, Inge Sabin, Manfred Gräf, Lamiel Kallweit, Konrad Heller, Bernhard Kukatzki, Theo Magin, Dieter Weißenmayer und Ilse Wegmann. Dem Vorstand der Stiftung gehören Clemens G. Schnell (Vorstandsvorsitzender der Stiftung), Thomas Bull und Konrad Reichert an. Weitere Informationen zu den fünf Stiftung der Sparkasse Vorderpfalz: www.sparkasse-vorderpfalz.de/stiftungen.


Über die Sparkasse Vorderpfalz
Die Sparkasse Vorderpfalz ist mit einer Bilanzsumme von 5,4 Milliarden Euro die größte Sparkasse in Rheinland-Pfalz. Die Zufriedenheit ihrer Kunden ist für sie Maßstab und Antrieb zugleich. Deshalb kombiniert sie persönliche und digitale Services und ermöglicht dadurch einen umfassenden Zugang zu ihren Finanzdienstleistungen. Mit 49 Standorten und sechs KompentenzCentern unterhält sie vor Ort das mit Abstand dichteste Geschäftsstellen-, Service-, und Geldautomatennetz der Region. Über die Sparkassen-App, ihre Webseite sparkasse-vorderpfalz.de, OnlineBanking und das KundenDialogCenter ist sie rund um die Uhr erreichbar.

Gesellschaftlich engagiert: Das macht eine Sparkasse aus
Was gibt es schöneres, als Freude mit anderen zu teilen? Als öffentlich rechtliches Kreditinstitut gehört es zur unternehmerischen Identität der Sparkasse Vorderpfalz, gesellschaftliches und wirtschaftliches Leben in ihrem Geschäftsgebiet zu unterstützen. Ein Großteil der erwirtschafteten Erträge fließt wieder in Form von Spenden und Sponsoring sowie über ihre fünf Stiftungen mit einem Stiftungskapital von insgesamt über 20 Millionen Euro an Vereine, Schulen, Institutionen und ehrenamtlich wirkende Bürgerinnen und Bürger zurück. Allein im zurückliegenden Geschäftsjahr sind Fördergelder in Höhe von über 1.000.000 Euro geflossen. Damit hat sie in Ludwigshafen, Speyer und dem Rhein-Pfalz-Kreis über 1.000 soziale, kulturelle, gesellschaftliche, wissenschaftliche und sportliche Projekte begleitet, die ohne ihre Unterstützung oftmals nicht zustande gekommen wären. Daneben ist die Sparkasse Vorderpfalz ein wichtiger Steuerzahler, Investor, Ausbilder und Arbeitgeber.  Text und Foto: Sparkasse Vorderpfalz

11.07.2017


Jugendsportabzeichen-Aktion der Sparkasse Vorderpfalz zahlt sich aus

Bei der Sparkasse Vorderpfalz stehen mit ihrer Jugendsportabzeichen-Aktion die Zeichen weiterhin auf Förderung von Schulen, Sportvereinen und der persönlichen Fitness der 4.707 Teilnehmer.

Ludwigshafen- 4.707 Schüler und Sportvereinsmitglieder haben sich 2016 an der Jugendsportabzeichen-Aktion der Sparkasse Vorderpfalz beteiligt. Das zahlt sich aus: Die Teilnehmer steigerten ihre persönliche Fitness und konnten zugleich ihrer Schule oder ihrem Sportverein eine Spende der Sparkasse Vorderpfalz sichern. Wie in den Vorjahren zahlt die Sparkasse für jedes abgelegte Jugendsportabzeichen fünf Euro: insgesamt 23.535 Euro. Davon gehen 2.005 Euro nach Ludwigshafen, 11.495 Euro nach Speyer, 4.290 Euro nach Schifferstadt und 5.745 Euro in den Rhein-Pfalz-Kreis. Die Spendengelder werden in den nächsten Wochen von den Sparkassenbetreuern persönlich überreicht. Davon können sich die Schulen und Sportvereine Sportgeräte anschaffen.

Vorstandsvorsitzender Dr. Rüdiger Linnebank betont: "Mit unserer Jugendsportabzeichen-Aktion konnten wir erneut viele junge Menschen begeistern, einen individuellen Fitnessnachweis mit dem Sportabzeichen abzulegen. Dass wir damit zugleich die teilnehmenden Schulen und Sportvereine in unserem Geschäftsgebiet mit Spenden unterstützen können, freut mich sehr. Das machen wir gerne und aus Überzeugung. Denn als kommunal gebundene Sparkasse möchten wir mit unseren umfangreichen Spenden-, Sponsoring- und Stiftungsgeldern das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben in unserem Geschäftsgebiet fördern."

Zahlen und Fakten zur Jugendsportabzeichen-Aktion der Sparkasse Vorderpfalz:

  • 4.707 Schüler und Sportvereinsmitglieder haben sich 2016 an der Jugendsportabzeichen-Aktion der Sparkasse Vorderpfalz beteiligt.
  • 21 Schulen und 24 Sportvereine beteiligten sich an der Aktion.
  • Die Sparkasse Vorderpfalz zahlt für jedes abgelegte Jugendsportabzeichen fünf Euro: insgesamt 23.535 Euro. Davon gehen 2.005 Euro nach Ludwigshafen, 11.495 Euro nach Speyer, 4.290 Euro nach Schifferstadt und 5.745 Euro in den Rhein-Pfalz-Kreis.
  • Die Schulen und Sportvereine können sich von der Sparkassenspende Sportgeräte anschaffen.
  • Den ersten Platz bei den Schulen erarbeitete sich mit 522 absolvierten Jugendsportabzeichen das Edith-Stein-Gymnasium Speyer, gefolgt vom Paul-von-Denis-Gymnasium Schifferstadt (418) und dem Hans-Purrmann-Gymnasium Speyer mit 414 abgelegten Sportabzeichen.
  • Mit 203 Teilnehmern landete der Turn- und Sportverein 1847 Speyer e.V. auf dem Siegerpodest aller Sportvereine, gefolgt vom Judo Sportverein 1959 e.V. Speyer (90) und der Turngemeinde 1904 Limburgerhof e.V. (66).

Über die Sparkasse Vorderpfalz
Die Sparkasse Vorderpfalz ist mit einer Bilanzsumme von 5,4 Milliarden Euro die größte Sparkasse in Rheinland-Pfalz. Die Zufriedenheit ihrer Kunden ist für sie Maßstab und Antrieb zugleich. Deshalb kombiniert sie persönliche und digitale Services und ermöglicht dadurch einen umfassenden Zugang zu ihren Finanzdienstleistungen. Mit 49 Standorten und sechs KompentenzCentern unterhält sie vor Ort das mit Abstand dichteste Geschäftsstellen-, Service-, und Geldautomatennetz der Region. Über die Sparkassen-App, ihre Webseite sparkasse-vorderpfalz.de, OnlineBanking und das KundenDialogCenter ist sie rund um die Uhr erreichbar.

Gesellschaftlich engagiert: Das macht eine Sparkasse aus
Was gibt es schöneres, als Freude mit anderen zu teilen? Als öffentlich rechtliches Kreditinstitut gehört es zur unternehmerischen Identität der Sparkasse Vorderpfalz, gesellschaftliches und wirtschaftliches Leben in ihrem Geschäftsgebiet zu unterstützen. Ein Großteil der erwirtschafteten Erträge fließt wieder in Form von Spenden und Sponsoring sowie über ihre fünf Stiftungen mit einem Stiftungskapital von insgesamt über 20 Millionen Euro an Vereine, Schulen, Institutionen und ehrenamtlich wirkende Bürgerinnen und Bürger zurück. Allein im zurückliegenden Geschäftsjahr sind Fördergelder in Höhe von über 1.000.000 Euro geflossen. Damit hat sie in Ludwigshafen, Speyer und dem Rhein-Pfalz-Kreis über 1.000 soziale, kulturelle, gesellschaftliche, wissenschaftliche und sportliche Projekte begleitet, die ohne ihre Unterstützung oftmals nicht zustande gekommen wären. Daneben ist die Sparkasse Vorderpfalz ein wichtiger Steuerzahler, Investor, Ausbilder und Arbeitgeber.  Text und Foto: Sparkasse Vorderpfalz

07.07.2017


Mit dem Bausparvertrag die Wohnung seniorengerecht umbauen

"Mit dem Bausparvertrag beispielsweise das Bad seniorengerecht umbauen", rät Peter Bausch, Leiter ImmobilienCenter der Sparkasse Vorderpfalz.

Ludwigshafen- Altwerden ist beschwerlich. Gut, dass es viele Möglichkeiten gibt, das Leben in der eigenen Wohnung komfortabler zu gestalten. "Diese Maßnahmen können auch mit einem Bausparvertrag finanziert werden", rät Peter Bausch, Leiter ImmobilienCenter der Sparkasse Vorderpfalz.
 
Mit dem Alter nimmt die körperliche Fitness ab. Um selbstbestimmt möglichst lange im eigenen Heim leben zu können, sind Baumaßnahmen sinnvoll. Beispielsweise erleichtern breitere Türen und Fliesen auf dem Boden Rollstuhlfahrern, allein zurechtzukommen. Außerdem sind besonders in der Küche und im Badezimmer Umbauten nötig: Denn viele ältere Menschen können die oberen Schränke nicht mehr benutzen. Auch das Badezimmer kann voll unüberwindlicher Hürden sein – möglicherweise sind der Badewannen- und der Duschwannenrand zu hoch, um ein- und auszusteigen. Einfacher wird die tägliche Körperpflege mit einer Dusche mit bodengleichem Einstieg. Innen sind Griffe und eine Sitzmöglichkeit hilfreich. Auch Treppen in der eigenen Immobilie lassen sich überwinden. Dazu gibt es spezielle Treppenlifts, die nachträglich eingebaut werden können. Geht es nur um wenige Stufen, hilft oft schon eine Rampe weiter.

Am Anfang steht die Finanzierung
Peter Bausch betont: "So sinnvoll Umbauten zum seniorengerechten Wohnen sind – sie müssen auch finanziert werden. Eine Möglichkeit ist, dafür Geld in einem Bausparvertrag zurückzulegen, beispielsweise, nachdem das Eigenheim abbezahlt ist. Denn mit diesem Geld können auch altersgerechte Umbauten zu günstigen Konditionen geplant und umgesetzt werden. Wer Geld sofort benötigt, kann seinen Bausparvertrag auch vorausfinanzieren. Dann bekommt man die notwendige Summe ausgezahlt und zahlt monatlich Zinsen zurück. Mit regelmäßigen Einzahlungen spart man parallel den eigenen Bausparvertrag an.

Übrigens gibt es über die KfW Bankengruppe auch eine staatliche Unterstützung für seniorengerechtes Modernisieren: Programm 159 unter www.kfw.de".
Über die Sparkasse Vorderpfalz
Die Sparkasse Vorderpfalz ist mit einer Bilanzsumme von 5,4 Milliarden Euro die größte Sparkasse in Rheinland-Pfalz. Die Zufriedenheit ihrer Kunden ist für sie Maßstab und Antrieb zugleich. Deshalb kombiniert sie persönliche und digitale Services und ermöglicht dadurch einen umfassenden Zugang zu ihren Finanzdienstleistungen. Mit 49 Standorten und sechs KompentenzCentern unterhält sie vor Ort das mit Abstand dichteste Geschäftsstellen-, Service-, und Geldautomatennetz der Region. Über die Sparkassen-App, ihre Webseite sparkasse-vorderpfalz.de, OnlineBanking und das KundenDialogCenter ist sie rund um die Uhr erreichbar.

Gesellschaftlich engagiert: Das macht eine Sparkasse aus
Was gibt es schöneres, als Freude mit anderen zu teilen? Als öffentlich rechtliches Kreditinstitut gehört es zur unternehmerischen Identität der Sparkasse Vorderpfalz, gesellschaftliches und wirtschaftliches Leben in ihrem Geschäftsgebiet zu unterstützen. Ein Großteil der erwirtschafteten Erträge fließt wieder in Form von Spenden und Sponsoring sowie über ihre fünf Stiftungen mit einem Stiftungskapital von insgesamt über 20 Millionen Euro an Vereine, Schulen, Institutionen und ehrenamtlich wirkende Bürgerinnen und Bürger zurück. Allein im zurückliegenden Geschäftsjahr sind Fördergelder in Höhe von über 1.000.000 Euro geflossen. Damit hat sie in Ludwigshafen, Speyer und dem Rhein-Pfalz-Kreis über 1.000 soziale, kulturelle, gesellschaftliche, wissenschaftliche und sportliche Projekte begleitet, die ohne ihre Unterstützung oftmals nicht zustande gekommen wären. Daneben ist die Sparkasse Vorderpfalz ein wichtiger Steuerzahler, Investor, Ausbilder und Arbeitgeber. Text und Foto: Sparkasse Vorderpfalz

26.06.2017


Nachhhaltig: Sparkasse Vorderpfalz erhält GoGreen-Zertifikat

Die Sparkasse Vorderpfalz erhält das GoGreen-Zertifikat der Deutschen Post. Ihre über 267.000 Briefsendungen wurden im zurückliegenden Jahr klimaneutral verschickt. Damit konnten 8,28 Tonnen Co2 ausgeglichen werden. Die Sparkasse Vorderpfalz erhält das GoGreen-Zertifikat der Deutschen Post. Ihre über 267.000 Briefsendungen wurden im zurückliegenden Jahr klimaneutral verschickt. Damit konnten 8,28 Tonnen Co2 ausgeglichen werden.

Ludwigshafen- Seit 2010 versendet die Sparkasse Vorderpfalz ihre Post CO2-neutral. Jährlich sind dies über 267.000 Briefsendungen, die durch die Deutsche Post klimaneutral verschickt werden. Allein im letzten Jahr kompensierte die Sparkasse damit insgesamt 8,28 Tonnen CO2 durch GoGreen Produkte und Services der Deutschen Post. Neben ihrem sozialen Engagement und der Förderung des regionalen Wachstums ist der klimaneutrale Versand mit "GoGreen" für die Sparkasse Vorderpfalz ein weiterer Bestandteil ihrer Nachhaltigkeits-Maßnahmen.

Nachhaltigkeit hat bei der Sparkasse Vorderpfalz viele Facetten
Energiesparen und Klimaschutz fängt bei der Sparkasse Vorderpfalz im eigenen Haus an. So setzt das Kreditinstitut etwa auf die Reduzierung des Energie- und Trinkwasserverbrauchs, den Austausch von energieeffizienten Geldautomaten und Computern, achtet bei Renovierungsmaßnahmen von Geschäftsstellen auf Energieeffizienz, nutzt Papier aus verantwortungsvoller Waldbewirtschaftung und setzt auf Fahrzeuge mit geringem CO2-Ausstoß. Als Arbeitgeber achtet die Sparkasse auf die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, einem ganzheitlichen Gesundheitsmanagement und setzt mit der Förderung von Job-Tickes auf die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel bei ihren rund 1.000 Mitarbeitern.

Nachhaltigkeit ist auch bei Produkten angesagt
So fördert die Sparkasse Vorderpfalz die Finanzierung energieeffizienter Maßnahmen, Projekte und Bauweisen ihrer Kunden und integriert auf Wunsch Nachhaltigkeitsprodukte bei der Wertpapier- und Geldanlage.


Hintergrund zu GoGreen Produkten und Services der Deutschen Post: Der Ausgleich macht`s.
Bei GoGreen-Sendungen werden die durch Transport und Logistik entstandenen Treibhausgasemissionen mit der Förderung von international anerkannten Klimaschutzprojekten ausgeglichen. So unterstützt die Deutsche Post DHL Group beispielsweise ein Haushalts-Biogasprogramm in China, ein Windkraftwerk in Nicaragua, einen Keramik-Wasseraufbereiter in Kambodscha, einen Biosand-Wasserfilter in Honduras, alternative Bewässerungen in Indien oder Wiederaufforstungen in Panama und Uganda.


Über die Sparkasse Vorderpfalz
Die Sparkasse Vorderpfalz ist mit einer Bilanzsumme von 5,4 Milliarden Euro die größte Sparkasse in Rheinland-Pfalz. Die Zufriedenheit ihrer Kunden ist für sie Maßstab und Antrieb zugleich. Deshalb kombiniert sie persönliche und digitale Services und ermöglicht dadurch einen umfassenden Zugang zu ihren Finanzdienstleistungen. Mit 49 Standorten und sechs KompentenzCentern unterhält sie vor Ort das mit Abstand dichteste Geschäftsstellen-, Service-, und Geldautomatennetz der Region. Über die Sparkassen-App, ihre Webseite sparkasse-vorderpfalz.de, OnlineBanking und das KundenDialogCenter ist sie rund um die Uhr erreichbar.

Gesellschaftlich engagiert: Das macht eine Sparkasse aus
Was gibt es schöneres, als Freude mit anderen zu teilen? Als öffentlich rechtliches Kreditinstitut gehört es zur unternehmerischen Identität der Sparkasse Vorderpfalz, gesellschaftliches und wirtschaftliches Leben in ihrem Geschäftsgebiet zu unterstützen. Ein Großteil der erwirtschafteten Erträge fließt wieder in Form von Spenden und Sponsoring sowie über ihre fünf Stiftungen mit einem Stiftungskapital von insgesamt über 20 Millionen Euro an Vereine, Schulen, Institutionen und ehrenamtlich wirkende Bürgerinnen und Bürger zurück. Allein im zurückliegenden Geschäftsjahr sind Fördergelder in Höhe von über 1.000.000 Euro geflossen. Damit hat sie in Ludwigshafen, Speyer und dem Rhein-Pfalz-Kreis über 1.000 soziale, kulturelle, gesellschaftliche, wissenschaftliche und sportliche Projekte begleitet, die ohne ihre Unterstützung oftmals nicht zustande gekommen wären. Daneben ist die Sparkasse Vorderpfalz ein wichtiger Steuerzahler, Investor, Ausbilder und Arbeitgeber. Text und Foto: Sparkasse Vorderpfalz

02.06.2017


Stephan Hartmann wird neuer Leiter für Firmenkunden, Heilberufe und Bauträger

Stephan Hartmann (43) wird ab 1. Juni neuer Leiter für Firmenkunden, Heilberufe und Bauträger bei der Sparkasse Vorderpfalz. Stephan Hartmann (43) wird ab 1. Juni neuer Leiter für Firmenkunden, Heilberufe und Bauträger bei der Sparkasse Vorderpfalz.
Ludwigshafen- Stephan Hartmann (43) wird ab 1. Juni neuer Leiter für Firmenkunden, Heilberufe und Bauträger bei der Sparkasse Vorderpfalz. Ihm zur Seite stehen 14 Finanz-Experten, die die Kunden in Ludwigshafen, Speyer und dem Rhein-Pfalz-Kreis bei der Realisierung ihrer Pläne begleiten.

Sparkassenvorstand Dr. Rüdiger Linnebank betont: "Das Geschäft mit Firmenkunden, Heilberufen und Bauträgern zählt zu den Kernkompetenzen der Sparkasse Vorderpfalz. Deshalb ist es uns wichtig, dass wir mit Stephan Hartmann eine engagierte Führungspersönlichkeit mit bemerkenswerter Qualifikation und hervorragender Expertise für diese verantwortungsvolle Aufgabe gewinnen konnten. Meine Vorstandskollegen und ich freuen uns darauf, gemeinsam mit ihm weiterhin erfolgreiche Arbeit für unsere Kunden zu leisten. Unser Ziel ist es, noch mehr Menschen von unserer umfassenden Service- und Leistungsqualität zu überzeugen".

Der besonderen Verantwortung einer regional orientierten Sparkasse ist sich Stephan Hartmann bewusst. "Ich werde meinen Beitrag dazu leisten, die Sparkasse Vorderpfalz als innovativen und modernen Finanzpartner bei unseren Firmenkunden und den Kundengruppen Heilberufe und Bauträger weiterzuentwickeln", verspricht Harmann und ergänzt: "Kompetenz, Qualität und Fairness werden auch künftig das Partnerschaftsprinzip der Sparkasse Vorderpfalz kennzeichnen. Meine Teams und ich stehen unseren Kunden - und denen, die es noch werden möchten - mit viel Erfahrung, Know-how und Leistungsbereitschaft zur Seite".

Über die Sparkasse Vorderpfalz
Die Sparkasse Vorderpfalz ist mit einer Bilanzsumme von 5,4 Milliarden Euro die größte Sparkasse in Rheinland-Pfalz. Die Zufriedenheit ihrer Kunden ist für sie Maßstab und Antrieb zugleich. Deshalb kombiniert sie persönliche und digitale Services und ermöglicht dadurch einen umfassenden Zugang zu ihren Finanzdienstleistungen. Mit 49 Standorten und sechs KompentenzCentern unterhält sie vor Ort das mit Abstand dichteste Geschäftsstellen-, Service-, und Geldautomatennetz der Region. Über die Sparkassen-App, ihre Webseite sparkasse-vorderpfalz.de, OnlineBanking und das KundenDialogCenter ist sie rund um die Uhr erreichbar.

Gesellschaftlich engagiert: Das macht eine Sparkasse aus
Was gibt es schöneres, als Freude mit anderen zu teilen? Als öffentlich rechtliches Kreditinstitut gehört es zur unternehmerischen Identität der Sparkasse Vorderpfalz, gesellschaftliches und wirtschaftliches Leben in ihrem Geschäftsgebiet zu unterstützen. Ein Großteil der erwirtschafteten Erträge fließt wieder in Form von Spenden und Sponsoring sowie über ihre fünf Stiftungen mit einem StiftungskapitStephan Hartmann (43) wird ab 1. Juni neuer Leiter für Firmenkunden, Heilberufe und Bauträger bei der Sparkasse Vorderpfalz.al von insgesamt über 20 Millionen Euro an Vereine, Schulen, Institutionen und ehrenamtlich wirkende Bürgerinnen und Bürger zurück. Allein im zurückliegenden Geschäftsjahr sind Fördergelder in Höhe von über 1.000.000 Euro geflossen. Damit hat sie in Ludwigshafen, Speyer und dem Rhein-Pfalz-Kreis über 1.000 soziale, kulturelle, gesellschaftliche, wissenschaftliche und sportliche Projekte begleitet, die ohne ihre Unterstützung oftmals nicht zustande gekommen wären. Daneben ist die Sparkasse Vorderpfalz ein wichtiger Steuerzahler, Investor, Ausbilder und Arbeitgeber.

Text und Foto: Sparkasse Vorderpfalz

31.05.2017


Sparkasse Vorderpfalz spendet 10 000 Euro an Caritaszentrum

Die Sparkasse Vorderpfalz freut sich, in der Kindertagesstätte St. Elisabeth in Speyer einen Scheck in Höhe von 10.000 Euro an das Caritas-Zentrum Speyer für dessen soziale Arbeit zu überreichen. Caritas-Zentrumsleiter Pascal Thümling, der Vorstandsvorsitzende der Bank, Dr. Ruediger Linnebank, KiTa-Leiterin Sabrina Wöhlert und die Mitarbeiterin der Erziehungs-, Ehe- und Lebensberatung, Marlen Bauer, bei der Übergabe. Die Sparkasse Vorderpfalz freut sich, in der Kindertagesstätte St. Elisabeth in Speyer einen Scheck in Höhe von 10.000 Euro an das Caritas-Zentrum Speyer für dessen soziale Arbeit zu überreichen. Caritas-Zentrumsleiter Pascal Thümling, der Vorstandsvorsitzende der Bank, Dr. Ruediger Linnebank, KiTa-Leiterin Sabrina Wöhlert und die Mitarbeiterin der Erziehungs-, Ehe- und Lebensberatung, Marlen Bauer, bei der Übergabe.

Geld für Kinder und Familien in Speyer und im Rhein-Pfalz-Kreis

Speyer- Der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Vorderpfalz, Dr. Rüdiger Linnebank, hat am Dienstagnachmittag eine Spende von 10 000 Euro an das Caritas-Zentrum Speyer übergeben. Die Spende soll zu gleichen Teilen für Projekte der Kinder- und Familienarbeit in der Stadt Speyer und im Rhein-Pfalz-Kreis verwendet werden.

Für die Übergabe war man in den Garten der Kindertagesstätte St. Elisabeth in Speyer-West gegangen und damit so nah wie möglich heran an die, denen das Geld zugute kommen soll. Pascal Thümling, Leiter des Caritaszentrums Speyer, nahm die Spende zusammen mit Marlen Bauer vom Caritas-Zentrum entgegen. Mit großem Interesse hatte Rüdiger Linnebank vorher sich das Caritaszentrum angesehen. Die Spende, so erzählte er, gehe zurück „auf meinen quasi Antrittsbesuch bei Herrn Thümling vor einiger Zeit, bei dem wir uns ausführlich über die anstehenden Projekte in Sachen Kinder- und Familienarbeit unterhalten hatten. Ich war fasziniert, ganz besonders von dem nicht sofort auf schwerere Probleme fokussierten Ansatz, sondern auf die Möglichkeiten, was zu tun, ehe die Probleme entstehen“.

Das Caritas-Zentrum nimmt die Spende als eine Anschubfinanzierung für eine neue Form einer Familienarbeit. „Früher bekamen junge Menschen, oder auch Eltern, von den Fachkräften gesagt, wo ihr Problem läge und was sie dagegen tun müssten, immer ein wenig von oben nach unten“, sagt Pascal Thümling. „Das wird nicht immer angenommen, verständlicherweise“, erklärte Marlen Bauer. „Wir versuchen etwas anderes: Multifamilientraining, bei dem sich die Familien gegenseitig beraten. Die Familien wissen ja, was fehlt“, so Bauer. „Von anderen in gleicher Situation werden sie viel besser verstanden in ihrer eigenen Art, sich auszudrücken.“

Zu den Projekten gehört auch eines zur Stärkung junger Frauen mit dem Titel „Starke Mädchen“. „In regelmäßigen Treffen entdecken sie, dass sie auch etwas können, und dass sie ihr Licht nicht unter den Scheffel stellen müssen. Es geht um Erfahrungsaustausch, aber auch um miteinander kochen, Spaß haben, Selbstvertrauen entwickeln“, so Thümling. Text: Andrea Dölle; Foto: Klaus VenusSie finden uns im Internet unter www.caritas-speyer.de

11.05.2017


Aufwärts mit Augenmaß

Volksbank Kur- und Rheinpfalz“ legt Vertreterversammlung einmal mehr überzeugende Zahlen für das Geschäftsjahr 2016 vor

cr. Speyer- „Seit Jahren schon habe ich die immer gleiche Botschaft für Sie und fürchte so langsam, Sie damit zu langweilen: Ihre Bank war auch im vergangenen Jahr wieder höchst erfolgreich, hat einmal mehr gute Ergebnisse geschrieben und sich in einem von Niedrigzinsen, wachsender Konkurrenz und immer mehr staatlichen Reglementierungen bestimmten Umfeld bestens behauptet“. Mit dieser überaus positiven Feststellung durfte jetzt der Aufsichtsratsvorsitzende der Volksbank Kur- und Rheinpfalz, Reinhard Oelbermann MdL, die Mitglieder der Genossenschaftsbank gleich zum Auftakt der alljährlichen Vertreterversammlung im bis auf den letzten Platz gefüllten Großen Saal der Speyerer Stadthalle „konfrontieren“. Zuvor schon hatte der einmal mehr bestens gelaunte Aufsichtsratsvorsitzende im 153. Jahr des Bestehens des einst in Speyer gegründeten, inzwischen aber durch Fusionen mit Volks- und Raiffeisenbanken im vorderpfälzischen und nordbadischen Raum zu stattlicher Größe herangewachsenen Geldinstituts neben den 312 erschienenen stimmberechtigten Mitgliedern zahlreiche Gäste aus Handwerk und Mittelstand begrüßen, unter ihnen den Speyerer Oberbürgermeister Hansjörg Eger nebst seiner Bürgermeisterin Monika Kabs, die beiden CDU-Bundestagsabgeordneten Norbert Schindler und Johannes Steiniger, seinen Landtagskollegen Johannes Zehfuß (CDU), die früheren Landtagsvizepräsidenten Helma Schmitt(CDU) und Jürgen Creutzmann (FDP), den Bad Dürkheimer Landrat Hans-Ulrich Ihlenfeld, die Schifferstadter Bürgermeisterin Ilona Volk und weitere Bürgermeister aus Gemeinden in Baden und der Pfalz. Schließlich galt Oelbermanns Gruß auch dem vorderpfälzischen Kreishandwerksmeister Hans Ziegle sowie den Vertretern der für die Volksbank zuständigen Prüfungs- und Genossenschaftsverbänden.

„Niemand weiß, wohin die finanzpolitische Entwicklung geht“, stellte der Aufsichtsratsvorsitzende insbesondere mit Blick auf die europäische Politik fest und betonte: „Was jedoch sicher ist: Mit der „Volksbank Kur- und Rheinpfalz“ sind wir gut aufgestellt“. Dennoch forderte Oelbermann eine baldige Änderung der Zinspolitik der EZB und der Deutschen Bundesbank ein, weil nur so Banken auch künftig ihrer Verantwortung gegenüber Sparern und gegenüber ihnen selbst nachkommen könnten.

In seinem Grußwort brachte Oberbürgermeister Eger zunächst seine Freude über den Wahlausgang in Frankreich zum Ausdruck, der sicher dazu beitragen könne, dass auch eine Regionalbank rechts und links des Rheins beruhigter in die Zukunft blicken könne. „Ich freue mich natürlich aber auch über die Steuereinnahmen, die die Stadt Jahr für Jahr von der „Volksbank Kur- und Rheinpfalz“ verbuchen darf“, so Eger weiter, der dem Geldinstitut außerdem für seine stete Bereitschaft dankte, Veranstaltungen, wie sie u.a. im Jahr 2017 zum 500. Reformationsjubiläum oder zum 200. Jahrestag der Neugründung des Bistums Speyer begangen würden, finanziell zu unterstützen.

In seinem Geschäftsbericht wies Volksbank-Vorstandssprecher Rudolf Müller eingangs darauf hin, dass globale Ereignisse wie z.B. der Klimawandel nicht an Ländergrenzen Halt machten. Umso wichtiger sei es deshalb, dass solche Vorkommnisse in ihrer Bewertung auf die Region heruntergebrochen würden, denn hier würden z.B. die kleinen, jungen und innovativen Unternehmen gegründet, aus denen eventuell einmal große Unternehmen entstehen könnten. Gerade auch für sie bewähre sich die Begleitung durch „unser seit 123 Jahren bewährtes 'altmodische' Geschäftsmodell“, so Müller. Deshalb seien Firmenkredite auch heute Wachstumsmotor Nr. 1 und Rückgrat bei der Ausweitung des Kreditgeschäfts, das bei der „Volksbank Kur- und Rheinpfalz“ zum 31. Dezember 2016 einen Umfang von 2,4 Milliarden Euro erreicht hatte.

Als einen weiteren Umsatz-Schwerpunkt machte der Vorstandssprecher die stetig steigende Nachfrage nach Finanzierungen von Immobilien aus. Nicht zuletzt aufgrund der niedrigen Zinsen habe die Volksbank im zurückliegenden Jahr 188 Immobilienobjekte mit einem Kreditvolumen von 68 Mio. Euro realisieren können. „Und da die Zinsen wohl so schnell nicht durchgreifend steigen werden, erwarten wir uns auch für die nächste Zeit eine Fortsetzung dieses Trends“, so Rudolf Müller zuversichtlich.

Für die Zukunft strebt der Vorstandssprecher ein weiteres Wachstum der Bank an, das einhergehen müsse mit einer kontinuierlichen Beobachtung der Kostenentwicklung. „Hierzu hat unser Prüfungsverband uns schon bisher ein sehr gutes Kostenmanagement bescheinigt“, so Müller, der. außerdem für eine Steigerung des Markt-Bewusstseins für eine Minderung der traditionellen „Gewinnansprüche“ an die Bank plädierte.

Und da auch das Wertpapiergeschäft der Bank derzeit bestens floriere, könne er mit Fug und Recht feststellen, dass das Geschäftsergebnis der „Volksbank Kur- und Rheinpfalz“ mit ihrer Bilanzsumme von 3,132 Milliarden Euro im Jahr 2016 im Vergleich zu anderen Banken dieser Größe „ausgesprochen gut“ sei, schloss Rudolf Müller seinen Bericht, den Sie, liebe Leserin, lieber Leser,

mit allen Zahlen und Daten im Wortlaut im SPEYER-KURIER nachlesen können.

Mit Blick auf die Zukunft stellte Müller abschließend Investitionen in verschiedene Baumaßnahmen in Altlußheim, Oftersheim und Böhl-Iggelheim vor, mit denen die „Volksbank Kur- und Rheinpfalz“ ihrem Anspruch, nahe bei ihren Kunden zu sein und so ihren Service weiter zu verbessern, noch besser gerecht werden wolle.

Außerdem teilte Müller der Versammlung mit, dass die das Kreditinstitut in Vollzug früherer Beschlüsse der Gremien der Bank eine mit 500.000 Euro ausgestattete, rechtsfähige Stiftung gegründet habe, die aus Jahresüberschüssen gespeist werde und deren Erträge unterschiedlichen gemeinnützigen Zwecken zugeführt werden.

Aus dem Jahresüberschuss in Höhe von 7.755 Mio. Euro für das Jahr 2016 schlugen Vorstand und Aufsichtsrat neben einer weiteren Aufstockung des Eigenkapitals schließlich die Zahlung einer im Vergleich zu den Vorjahren unveränderten Dividende in Höhe von 4,5 Prozent auf die Einlagen der Mitglieder vor, die im Anschluss daran von der Versammlung einstimmig angenommen wurde.

Einstimmig angenommen wurde – nach Vortrag des gesetzlich vorgeschriebenen Prüfungsberichtes und der Stellungnahme des Aufsichtsrates dazu - auch der Vorschlag von Hermann Preuß, Vorstand und Aufsichtsrates Entlastung zu erteilen.

Schließlich wurden die Mitglieder des Aufsichtsrates der Bank nach Ende der laufenden Amtszeit in ihren jeweiligen Funktionen bestätigt. Aus Altersgründen ausgeschieden aus dem Gremium ist lediglich das bisherige Aufsichtsratsmitglied Wolfgang Buschlinger (Haßloch), dem Aufsichtsratsvorsitzender Reinhard Oelbermann ganz besondere Verdienste um die Zusammenführung von Mitarbeitern und Funktionen der früheren „Volksbank Speyer-Neustadt“ in den 1990er Jahren attestierte.

„So langweilig wie heute wird es hoffentlich auch in der Zukunft weitergehen“, witzelte abschließend Reinhard Oelbermann in Anspielung auf seine eigenen Eingangsbemerkungen und auf das Geschäftsergebnis der Volksbank, die – ohne jede sich bietende Gelegenheit für kurzfristige Erfolge mitzunehmen – nur eine Richtung kenne: Aufwärts mit Augenmaß - kontinuierlich, aber mit der gebotenen Vorsicht. Foto: pem

10.05.2017


Vertreterversammlung der Volksbank Kur- und Rheinpfalz“ - Bilderalbum

Rede des Vorstandssprechers Rudolf Müller auf der Vertreterversammlung am 08. Mai 2017

Meine sehr geehrten Damen und Herren, liebe Mitglieder, liebe Gäste,

Anfang März wurde Arcos, der „Patenluchs“ der Stadt Neustadt im Pfälzerwald ausgesetzt. Doch was müssen wir schon Ende März in der Rheinpfalz lesen: Arcos ist in die Vogesen ausgebüchst, statt sich um die ebenfalls ausgesetzten weiblichen Luchse zu kümmern.

Mittlerweile ist er wieder in seiner Heimat, dem Schweizer Jura. Offensichtlich interessiert sich Arcos nicht so sehr für nationalstaatliche Grenzen und Programme.

Und da ist er in bester Gesellschaft: Klimawandel, Finanzkrise und Terrorismus interessieren sich auch nicht wirklich für nationalstaatliche Grenzen.

Unsere Welt ist verflochten – im Schlechten wie im Guten.

Das ist Fakt.

Und so müssen auch Lösungen aussehen.

Vor diesem Hintergrund bin ich über den gestrigen Wahlausgang froh, da Frankreich als stärkster und wichtigster Partner gemeinsam mit Deutschland Herz und Motor Europas sind – und europaweite Lösungen sind in einer globalisierten Welt die kleinste und vernünftigste Lösung – egal ob es um Luchse oder den Klimawandel geht.

Nehmen wir diese politische Richtungsentscheidung als positives Signal für Europa an, und damit auch als Bestärkung unserer Geschäftsstrategie, regionale mittelständische Unternehmen von der Gründung an zu begleiten.

Wie zum Beispiel die jungen, innovativen Unternehmen, die wir Ihnen in diesem Jahr im Geschäftsbericht vorstellen. Aus solchen wachsen die wirtschaftlichen Pfeiler von morgen und übermorgen – und wir sind stolz, zu ihrem Erfolg beitragen zu dürfen. 

Meine Damen und Herren, auch im Jahr 2016 waren wir gut unterwegs – vor allem, wenn man die Rahmenbedingungen betrachtet. Bilanzsumme, Kredite, Kundeneinlagen und Eigenkapital – in allen wesentlichen Kerngrößen sind wir gewachsen, nicht so fulminant wie 2015, aber sehr solide. 

Diesen Erfolg verdanken wir unserem altmodischen Geschäftsmodell:

Arbeiten statt spekulieren. Das hat sich in den vergangenen 152 Jahren als stabil und krisenfest erwiesen.

Sie, meine Damen und Herren, gehören zur mitgliederstärksten Wirtschaftsorganisation Deutschlands:

Dem genossenschaftlichen Verbund.

Er steht für Beständigkeit, Sicherheit, Erfolg und Zukunftsfähigkeit, und wir sind ja mittlerweile Weltkulturerbe.

Ich denke, damit fahren wir alle gut, gerade in diesen Zeiten.

Hier sind die Zahlen: 

Die Bilanzsumme lag mit 3,1 Mrd. € um 122 Mio. über dem Vorjahreswert. Wachstumsträger war erneut das Kundengeschäft. 

Betrachten wir zuerst die Aktivseite:

Die zweitgrößte Position ist unser Wertpapierbestand von insgesamt 522 Mio.€. Dieser ist um 10 Prozent gewachsen. Gut die Hälfte dieses Volumens ist in einem Spezialfonds gebündelt, der von der Union Invest gemeinsam mit unseren Anlagespezialisten verwaltet wird und 2016 eine Rendite von fast 2 % erzielte. Im Depot liegen vor allem hochliquide Anleihen: Staats-, Banken-, Unternehmens- und so genannte Wandelanleihen, ergänzt um Positionen von Aktien- und Dollaranleihen sowie Immobilienfonds. Damit verfolgen wir weiterhin eine konservative Anlagestrategie.

Das billige Geld, das süße Gift des Herrn Draghi, zeigt leider auch hier seine Wirkung: Die Verzinsung der Anleihen kennt nur eine Richtung, nämlich nach unten. Eine positive Rendite ist mittlerweile nur darstellbar, wenn man längere Laufzeiten mit den damit verbundenen Zinsänderungsrisiken und höhere Bonitätsrisiken in Kauf nimmt. 

Zudem sind wir aufgrund aufsichtsrechtlicher Auflagen gezwungen, ein bestimmtes Volumen von Staats- oder Länderanleihen zu halten.

So finanziert Herr Schäuble seinen Haushalt mit 0 % Zinsen – und der Bund spart rd. 150 Mrd. Euro. Als Bonbon brauchen wir für die angeblich risikolosen Papiere, Griechenland lässt grüßen, kein Eigenkapital zu hinterlegen. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. 

Eine weitere bedeutsame Vermögensposition sind unsere Beteiligungen mit einem Volumen von 91 Mio. Euro. Davon entfallen 87 Mio. auf die DZ Bank in Frankfurt mit deren bekannten Konzerntöchter R+V, Bausparkasse Schwäbisch Hall, Union Investment und VR Leasing. Alle Gesellschaften sind hervorragend am Markt etabliert.

In der Fußballbundesliga würde man von langweiliger Eintönigkeit sprechen, wenn immer dasselbe Team gewinnt. In der Kreditwirtschaft ist das in diesen bewegten Zeiten dagegen eine freudige Ausnahme und wahrlich hoch zu bewerten.

Seit vielen Jahren schon gehört unser genossenschaftliches Spitzeninstitut, die DZ Bank, in die Riege der erfolgreichsten Banken Deutschlands. Dass man aber nun schon mehrmals ganz allein an der Spitze steht, ist doch sehr erfreulich und ein Beleg für die gute Arbeit, die hier geleistet wird. Ein herzliches Dankeschön an die Repräsentanten, die heute Abend bei uns zu Gast sind. 

Die Großbanken verbrennen Milliarden für Restrukturierungen, Personalfreisetzungen, Rechtsstreitigkeiten, Prozesse.

Und die Sparkassen haben nach wie vor ihren internen Kampf mit der Vielfalt von Landesbanken, Bausparkassen und Versicherungen und hoffen dabei, dass ihnen die HSH Nordbank nicht um die Ohren fliegt. 

Wir wünschen ihnen das Beste dabei – und freuen uns über unseren funktionierenden Verbund ohne Skandale und Querelen und die guten Geschäfte im Sinne unserer Mitglieder und wir freuen uns darüber, dass diese guten Geschäfte der DZ Bank zu einer höheren Dividende für das Jahr 2016 geführt hat.

Meine Damen und Herren,  mit einem Anteil von 75 % an der Bilanz stellen die Forderungen an Kunden weiterhin unsere bedeutendste Aktivposition dar. Dank einer ausreichenden Liquidität und Risikotragfähigkeit waren wir jederzeit in der Lage, alle vertretbaren Kreditwünsche zu erfüllen. 

Die Zahlen zu zum Kreditgeschäft wie folgt:

1.    Unsere Forderung nahmen um 118 Mio. oder 5,4 % zu, wobei wir damit Tilgungen von fast 400 Mio. mehr als kompensieren konnten.

2.    Das Kreditvolumen liegt bei 2,4 Mrd. Euro.

3.    Unsere Mitarbeiter im Vertrieb und im Back Office haben 4.400 Kreditanträge mit einem Volumen von 660 Mio. Euro bearbeitet. Das ist eine sehr ordentliche Leistung.

Die Kredite sind unverändert von einer breiten Streuung nach Größenklassen und Branchen gekennzeichnet und sie sind weiterhin fast hälftig zwischen Privat- und Firmenkunden aufgeteilt. 

Die Finanzierungen im privaten Wohnungsbau laufen trotz dem Bremsklotz der Wohn-/Immobilienrichtlinie auf hohem Niveau. Die niedrigen Zinsen erleichtern vielen Kunden den Eigentumserwerb, und die Immobilie ist nach wie vor eine beliebte Kapitalanlage.

Die Firmen- und Gewerbekredite sind der Wachstumsmotor Nr. 1. In den letzten Jahren haben wir hier viele neue, gute Kunden gewonnen. Das sehen wir als Bestätigung unseres Ansatzes, unsere Unternehmer, Handwerker und Freiberufler als faire Partner auf Augenhöhe zu begleiten. 

Beispielhaft präsentieren wir Ihnen im Geschäftsbericht 5 Jungunternehmer, die mit unserer finanziellen Begleitung erfolgreich gestartet sind.

Und es freut uns, wenn Martin Müller von der Sturmkind GmbH Speyer beispielhaft sagt: „Schon beim ersten Gespräch fühlte ich mich bestens verstanden und unterstützt.

Die Volksbank ist der perfekte Partner für mich und mein Start-up Sturmkind.“ Das tut gut, denn auch wir Banker sind ja – in gewisser Weise – Menschen und freuen uns, wenn wir von Kunden mal gelobt werden!

Wir danken all unseren Firmenkunden und Freiberufler/Handwerker für das Vertrauen und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit!

Ich komme nun zur Passivseite unserer Bilanz. Sie gibt Auskunft darüber, wo das Geld herkommt, mit dem wir Kredite vergeben, Wertpapiere kaufen und Beteiligungen zeichnen. 

Die Verbindlichkeiten gegenüber Banken haben sich stichtagsbedingt reduziert und belaufen sich auf 443 Mio. Hierin enthalten ist ein hohes Volumen von refinanzierten Krediten von Förderbanken wie der Kreditanstalt für Wiederaufbau oder der ISB-Bank, die wir deckungsgleich an unseren Kunden weitergeleitet haben. Damit profitieren Sie von staatlich subventionierten Krediten mit sehr günstigen langfristigen Konditionen.

Für uns ist das Normalität und Teil einer fairen und qualifizierten Beratung – und es senkt zusätzlich unsere Zinsänderungsrisiken.

Auch ein Teil unserer Wertpapieranlagen werden hier refinanziert – und hier freuen wir uns ausnahmsweise über die EZB-Politik – denn der Zinsaufwand ist dafür mittlerweile im Plus. Verkehrte Welt! 

Die Einlagen unserer Kunden, die 2. Passivposition, erhöhte sich um sehr erfreuliche 144 Mio. Sie liegen nun bei über 2,3 Mrd. € und sind nach wie vor die maßgebliche Refinanzierungsquelle für das Kreditgeschäft unserer Volksbank. Nach 8,6 % im Vorjahr ist das die zweithöchste Zunahme seit über 10 Jahren. 

Vielen Dank, meine Damen und Herren, für das uns entgegengebrachte Vertrauen!

Bei den Krediten und Einlagen haben wir ein erfreuliches Plus, im Dienstleistungsgeschäft konnten wir die ordentlichen Ergebnisse der letzten Jahre fortschreiben.

Neben der erfolgreichen Vermittlung von Bausparverträgen und Lebens- sowie Sachversicherungen lag der Schwerpunkt der Beratungsgespräche bei den Wertpapieranlagen. Angesichts der quasi Nullrenditen - nach Inflation und Kapitalertragssteuer steht sogar ein Minus - wurden alternative Anlagen verstärkt nachgefragt.

Die Folge: Das Wertpapiergeschäft brummt.

Wir bieten mittlerweile neben den Investmentfonds Securitas, Ambitio und Progressio unseren Kunden auch eine individuelle Vermögensverwaltung an. 

Seit 2009 ist es uns jedes Jahr gelungen, für die Anlagen einen positiven Vermögenswert zu erzielen. Wir nehmen die Spitzen nach oben nicht immer ganz mit, aber unser Anspruch ist vor allem, in schwachen Börsenphasen besser zu sein als der Markt.

Wir freuen uns sehr, dass wir immer mehr Kunden für unsere Fonds begeistern können. Mittlerweile verwalten wir hier ein Vermögen von 200 Mio. Euro.

Insgesamt haben wir im Kundenauftrag Wertpapiertransaktionen in einem Volumen von 320 Mio. € getätigt. Das verwaltete Vermögen in seiner Gänze liegt bei 932 Mio. Euro. Keine Frage: Mit Blick auf die aktuelle und künftige Zinslandschaft müsste das mehr sein.

Gestatten Sie mir einen Blick auf die Entwicklung des gesamten Kundenwertvolumens. In 5 Jahren haben wir ein Plus von 1 Mrd. oder fast 25 % erzielt, und dies insbesondere im anspruchsvollen Firmen- und Privatkundengeschäft. Die Zahlen bestätigen unsere Strategie – Wachsen mit Qualität war erfolgreich.

Meine Damen und Herren,  die Nachfrage nach Immobilien in unserer Region ist trotz der Preissteigerungen ungebrochen hoch und wird sich auch nicht abschwächen. Die Gründe sind wohlbekannt. Unser Ballungsgebiet boomt nach wie vor durch Wirtschaftskraft, sichere Arbeitsplätze, gute Infrastruktur, beste medizinische Versorgung sowie vielfältige Sport-, Freizeit und Kulturangebote. 

Unsere Immobilienabteilung hat auch 2016 gut gearbeitet und ein Rekordergebnis erzielt. 288 Objekte mit einem Wertvolumen von 55 Mio. wechselten durch unsere Vermittlung den Eigentümer.

Gratulation, das ist eine bemerkenswerte Leistung.

Die Frage lautet auch bei den Immobilien: Wie geht es weiter? Haben wir eine Immobilienblase? Wenn ja – wann wird sie platzen?

Auch wenn die Preise in den Großstädten laut Bundesbank um über 25 % zu hoch sind: Ich bin hier für unsere Region nach wie vor vorsichtig optimistisch gestimmt.  Warum? Wir haben ein hohes Beschäftigungsniveau mit steigendem Einkommen. Immer mehr Menschen wandern in Städte und dynamische Regionen, also auch zu uns. Deutschland braucht zudem rund 400 Tausend neue Wohnungen. In den vergangenen Jahren gab es aber nur etwa 250 Tausend Neubauten. Diese Lücke lässt sich auf kurze Sicht nicht schließen. Weil die Flächen fehlen, auch und gerade in Speyer (trotz Russenweiher).

Übrigens, für einen Immobilienabschwung müssten zunächst einmal die Zinsen merklich steigen – und das ist ja nicht zu erwarten.   

Und ganz unmathematisch: Bewohner einer Eigenimmobilie sind laut FAZ mit ihrer Wohnsituation auch zufriedener. Das heißt: Die eigenen vier Wände mit uns zu finanzieren macht glücklich! … und ist dazu die beste Altersvorsorge.

Meine Damen und Herren,  kommen wir nun zur Gewinn- und Verlustrechnung und zu den wichtigen Fragen: Wie erfolgreich hat unsere Bank gewirtschaftet?

Und wie hat sich das Kapital entwickelt?

Was ich in den letzten Jahren angekündigt habe, ist nun eingetreten:

Die Politik der Notenbanken hat erste Bremsspuren bei unserem Zinsüberschuss hinterlassen. Trotz gutem Wachstum ist der Zinsüberschuss als unsere wesentliche Ertragsquelle um 4,5 % auf 68,4 Mio. gesunken und die Zinsspanne ist von 2,4 % auf 2,2 % gefallen. Das ist erst der Anfang. In den kommenden Jahren erwarten wir weitere Rückgänge und die 2 vor dem Komma werden wir bei der Zinsspanne nur schwer halten können.

Die Gründe sind klar und struktureller Natur: Höher verzinste Anlagen laufen aus und neue Darlehen werfen deutlich niedrigere Erträge ab. Zudem müssen wir aus Wettbewerbsgründen und im Interesse unserer Darlehensnehmer langfristige Zinsbindungen eingehen, die die Erfolgsrechnungen in der Zukunft belasten können.

Was können wir der schrumpfenden Zinsmarge entgegensetzen?

1.    Wir müssen weiter wachsen 

2.    Wir müssen die Kosten im Auge behalten Und

3.    Wir müssen den Gewinnanspruch etwas zurücknehmen. 

Der Alternative, mehr Ertrag durch mehr Risiko zu erkaufen, erteilen wir eine klare Absage. Das ist nicht unsere Geschäftspolitik.

Der Provisionsüberschuss von 23,4 Mio. setzt sich zusammen aus den Vermittlungserlösen Wertpapiere, Immobilien, Versicherungen, Bausparen und dem Zahlungsverkehr.

Mit 0,75 % der Bilanzsumme liegt die Position wie schon seit Jahren, über dem Durchschnitt.

(Kosten)

Liebe Mitglieder, wir werfen einen Blick auf die Kosten. Und hier gibt es eine gute und nicht alltägliche Nachricht. Denn der Gesamtaufwand für Personal, Sachkosten, Abschreibungen und sonstige Aufwendungen, also der Verwaltungsaufwand, ist gesunken. Er beläuft sich auf 52,3 Mio. und ist damit um 2,5 Mio. Euro rückläufig.

Bemerkenswert sind die Vergleichswerte. In Relation zur Bilanzsumme liegen wir aktuell bei 1,6 %. 2012 lag dieser Satz noch bei 2,2 %. 2006 sogar bei 2,9 %. Der Wert hat sich verbessert, weil wir ständig an unseren Prozessen arbeiten und weil wir durch Fusionen und Wachstum eine ausreichende Betriebsgröße erreicht haben und nun die Vorteile daraus ziehen. Im externen Vergleich mit großen Volksbanken sind unsere Kosten rund 7 Mio. Euro niedriger. Das zeigt sich auch in unserer günstigen Aufwand-Ertragsrelation von 0,56.

Um es sehr klar und deutlich zu sagen: Wer hier seine Hausaufgaben nicht ordentlich macht, also ein aktives Kostenmanagement vernachlässigt und zu teuer produziert, läuft Gefahr, seine Unabhängigkeit als Bank zu verlieren. 

Die Wertkorrekturen auf Kredite und Wertpapiere sind mit 1,7 Mio. Euro erneut niedrig. Verantwortlich für diese Entwicklung ist die anhaltend gute Bilanzqualität der Unternehmen und Betriebe sowie das günstige wirtschaftliche Umfeld. 

Des Weiteren steigen mit dem Wert der Immobilien auch die Werte der Sicherheiten. Das hat unsere Risikovorsorge in den letzten Jahren entlastet.

Aber, auch hier ist Vorsicht ein guter Ratgeber. Ändert sich das Umfeld, werden die Risiken wieder zunehmen. Und ich kann ihnen aus fast 30 Jahren Vorstandserfahrung versichern: Auf Dauer gibt es kein Kreditgeschäft ohne Risiko.

Meine Damen und Herren,  das Ergebnis aus der normalen Geschäftstätigkeit wird beeinflusst durch die Reduzierung der Zinsüberschüsse bei einem erfreulichen Rückgang der Verwaltungskosten. In der Folge schwächte sich die Position um 300 Tausend auf 39,6 Mio. € leicht ab. 

Das Ergebnis ist, und das sage ich auch mit etwas Stolz, im Vergleich zu anderen Volksbanken, ebenso wie zu anderen Regionalbanken, gut, sogar ausgesprochen gut. (Meine Damen und Herren,) das Ergebnis erfreut auch die Kämmerer der Kommunen unseres Geschäftsgebiets – denn wir zahlen in Summe Steuern in Höhe von 13,9 Mio. Damit tragen wir zum Erhalt von Schulen, Straßen und Schwimmbädern bei.

Gestatten Sie mir hier die Frage: Wie viel Steuern zahlen Direktbanken wie Diba & Co. in Schifferstadt, Hockenheim und Lingenfeld? Null Euro Steuern - und auch dieses Geld fehlt den Kommunen. Das „kostenlose Girokonto“ ist eine Milchmädchenrechnung. 

Das angemessene Ertragsniveau versetzt uns in die Lage, den Fonds für allgemeine Bankrisiken erneut um 18 Mio. Euro auf insgesamt 165,4 Mio. aufzustocken. Der Fonds gehört de facto zu unseren Rücklagen und, sehr wichtig, er gehört zum Kernkapital der Bank. Er hilft uns, alle Kapitalanforderungen gemäß Basel 3+4 vollständig zu erfüllen.

Liebe Mitglieder, abschließend zum Jahresüberschuss. Eigentlich sind sie es ja gewohnt, folgende Formulierung zu hören: Der Jahresüberschuss weist nach einer Steigung von x1000 Euro wieder ein Rekordergebnis auf. 

2016 ist das nicht der Fall. Seit Jahren haben wir erstmals einen Rückgang zu verzeichnen. Der Rückgang ist nur marginal. Aber er hat Symbolcharakter. Unser Jahresüberschuss ist leicht gesunken und beträgt 7,7 Mio.

Meine Damen und Herren, die Definition dessen, was als gute Nachricht gelten darf, ist ja abhängig davon, wie schwierig die Lage ist. Die Lage ist schwierig. Daher sage ich: Unser Jahresüberschuss von 7,7 Mio. ist ein sehr ordentliches Ergebnis – und er ist eine gute Nachricht.

Was unser Ergebnis sicher nicht ist: Es ist keine Selbstverständlichkeit. Und es ist kein Selbstläufer. Er basiert einerseits auf Ihr Vertrauen, das man ja bekannter Weise nur geschenkt bekommt, wenn man es auch verdient. 

Und es ist ein Ausdruck der hohen Kompetenz, Leistungsbereitschaft unserer über 500 Mitarbeiter. 

Meine Damen und Herren, nicht nur das Marktumfeld hat in den letzten beiden Jahrzehnten einen tiefgreifenden Wandel vollzogen.

Auch, was es heißt, in einer Bank zu arbeiten, hat sich verändert. Früher galt es als eine Art „Beamtenstatus“. Sicher sind die Stellen in unserer Bank auch noch heute – aber nur für diejenigen, die sich sicher sind, ihr Bestes für die Bank zu geben und bereit sind sich immer wieder fortzubilden und weiterzuentwickeln. Daher kann ich heute mit Stolz sagen, wir haben ein großartiges Team. Und diesem Team möchte ich, auch im Namen des gesamten Vorstands, meinen herzlichen Dank aussprechen. (Liebe Kolleginnen und Kollegen, ich danke Ihnen für Ihre tolle Leistung!) 

Verehrte Vertreter, das Ergebnis erlaubt die Ausschüttung einer Dividende von unverändert attraktiven 4,5 % und die Dotierung der Rücklagen um 6,9 Mio. Euro.

Beim Thema Eigenkapital bleiben wir uns ebenfalls treu: Wir haben seit Jahren den größten Teil dieser Gewinne mit Ihrer Zustimmung auf die hohe Kante gelegt. Auf dieser hohen Kante haben wir nun ein Eigenkapital von rund von 336 Mio., davon 317 Mio. – also gute 10 % der Bilanzsumme, unverzinslich.

Unverzichtbare Grundlage einer soliden Geschäftspolitik ist eine angemessene und robuste Eigenkapitalentwicklung. Da alle aufsichtsratsrechtlichen Normen – und es werden garantiert eher mehr – an das Eigenkapital gebunden sind, gilt das für unsere Volksbank, wie für alle Banken, heute mehr denn je.

Gestalten Sie mit mir ein Fazit zum Geschäftsjahr 2016:

1.    Kredite und Einlagen zeigen sehr gute Steigerungen 

2.    Das Dienstleistungsgeschäft floriert 

3.    Erstmalig ist der Zinsüberschuss leicht zurückgegangen, aber auch die Verwaltungskosten

4.    Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist bestens geordnet.

Auch von fachkundigen Dritten wird das so gesehen.

2016 war ein sehr zufriedenstellendes, ein gutes Jahr. Es darf jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass wir die strategische Weiterentwicklung unserer Bank vorantreiben müssen. Neben dem anhaltenden Niedrigzinsumfeld und der ausufernden Regulatorik und Meldewesen wird die voranschreitende Digitalisierung eine große Herausforderung. Aus einer Position der Stärke gehen wir diese Themen an.

Meine Damen und Herren,  was planen wir an baulichen Investitionen:

In Neulußheim wird die Geschäftsstelle in die neue Ortsmitte verlegt. Der alte Standort ist bereits verkauft, und Baubeginn soll Ende 2017 sein.

In Oftersheim möchten wir unser altes Bankgebäude abreißen und durch einen Neubau mit Wohnungen ab dem 1. OG ersetzen. Die Bauvoranfrage läuft und wir sind positiv gestimmt. Fertigstellung eventuell Ende 2018.

In Böhl-Iggelheim versuchen wir in enger Abstimmung mit der Verwaltung einen neuen Standort in die Nachbarschaft von Wasgau, Penny Markt und dem Rathaus zu finden. Hier brauchen wir wohl noch etwas Geduld.

Meine Damen und Herren, in der Bank gibt es wichtige personelle Veränderungen.

Herr Achim Seiler, der 15 Jahre erfolgreich den Bereich Private Banking leitete, hat unser Haus zum Jahresende verlassen und wurde in den Vorstand der Sparkasse Kandel-Germersheim berufen. Hierzu herzlichen Glückwunsch.

Seit Januar liegt die Bereichsleitung nun beim neuen Chef, Herrn Thomas Spies, der Ende 2015 von einem Nachbarinstitut zu uns gekommen ist.

Wir freuen uns, dass Herr Spies die verantwortungsvolle Aufgabe übernommen hat und sagen auch für seine bisherige hervorragende Arbeit, gemeinsam mit seiner Mannschaft, herzlichen Dank!

Das gilt übrigens auch für Herrn Philip Wagner. Herr Wagner führt seit 1. April 2016 als neuer Chef und Bereichsleiter den für uns so wichtigen Firmenkundenbereich. Auch er ist mit seinem Team sehr gut unterwegs. Meine Gratulation und Anerkennung dafür!

Übrigens, beide Herren sind Speyerer Bürger. Sie sind mit Menschen und Region in vielfältiger Weise verbunden.

Erlauben Sie mir zum Schluss noch einen Ausblick zu Themen, die uns heute und in Zukunft bewegen.

Stichwort Stiftungen:

Es gibt ein englisches Sprichwort: 

„Damit es dir gut geht, musst du Gutes tun!“ wie bereits in der letzten Versammlung angekündigt, wurde zum Jahresende die rechtsfähige Volksbank-Stiftung eingetragen. Als Startkapital wurden aus dem Ergebnis 2016 500 Tausend Euro eingebracht und für 2017 ist eine Aufstockung geplant. Die Erträge aus dieser Dachstiftung werden wir gemeinnützigen Zwecken und förderwürdigen Projekte in unserem Geschäftsgebiet zur Verfügung stellen.

Auch unseren Kunden bietet die Stiftung Vorteile: Sie haben nun die Möglichkeit, eigene Stiftungen mit minimalem Aufwand unter dem Dach der Volksbank-Stiftung zu verwirklichen.

Stichwort Negativzinsen

Die Rheinpfalz hat vor kurzem darüber berichtet:

Wir werden alles dafür tun, unseren Privatkunden keine Negativzinsen zuzumuten. Bei den wenigen Fällen, in denen wir es in Betracht ziehen müssen, geht es um Millionenbeträgen, die uns als Bank selbst schmerzhafte Negativzinsen bescheren. 

Die entscheidende Frage ist dabei: Wie geht es weiter mit den Zinsen?

Setzt sich die konjunkturelle Erholung im Euroraum fort und die Inflation marschiert in Richtung 1,5 - 2,0 %, könnte Herr Draghi wohl im 2. Halbjahr die Märkte auf den Ausstieg einstimmen, 2018 die Anleihekäufe reduzieren, also den Fuß von der Gelddruckmaschine zurücknehmen und damit Mitte 2018 den Zinserhöhungszyklus einleiten; seine Amtszeit endet übrigens Anfang 2019.

Unterstellt wird mit 60-70 % Wahrscheinlichkeit einen Leitzins von 0,75 bis 1 % im Jahr 2020 – also eine vergleichsweise überschaubare Zinserhöhung. Wir sind dann immer noch im Niedrigzinsbereich. Mit allen bekannten Folgen für Sparer, für die Altersvorsorge und Lebensversicherungen

Stichwort Filialen:

Wir haben, wie angekündigt, zwei Kleinstfilialen geschlossen – in Hanhofen und in Brühl-Rohrhof. Weitere Maßnahmen sind für 2017 nicht geplant, aber für die folgenden Jahre sicherlich nicht ganz zu vermeiden.

Denn die Kundenanforderungen wandeln sich. Die Frequenz geht in den Filialen allgemein zurück, das Smartphone ersetzt viele Besuche in der Filiale.

Ungeachtet dieser Entwicklung wissen wir, dass eine stabile Kundenbeziehung die Möglichkeit der persönlichen Beratung, dem Gespräch von Angesicht zu Angesicht, braucht. D.h. die Filiale bleibt weiterhin der zentrale Standort für die qualifizierte Beratung. Digitale Zugangswege stehen aber gleichberechtigt daneben.

Wir bleiben als Regionalbank in der Fläche mit einem dichten Bankstellennetz vertreten. Bei uns gibt es weder Kahlschlag noch Verzweiflungstaten.

Zum Thema Digitalisierung:

Die digitale Revolution beeinflusst vor allem den Vertrieb und die Art, wie Bankgeschäfte intern betrieben und kontrolliert werden.

Digitalisierung heißt: Viel mehr automatisierte Abläufe. 

Digitalisierung heißt: ein besseres Verständnis für den Kunden durch Datenanalyse und damit persönlich zugeschnittene Angebote. 

Digitalisierung heißt: Weniger Personal für interne Bankprozesse. Digitalisierung heißt aber auch:  mehr Zeit für Kunden und vielfältigere Kommunikation. 

Unsere Aufgabe als Volksbank besteht darin, unser Alleinstellungsmerkmal der Nähe zu Ihnen, unsere regionale Verwurzelung, zu verbinden mit den Effizienzgewinnen aus der Digitalisierung. 

Nur so können wir gegen die aus meiner Sicht größte strategische Bedrohung bestehen: Überaus mächtige digitale Plattformen wie Apple, Google und Amazon. Amazon ist einer der größten CloudServices-Anbieter der Welt, es ist das größte Kaufhaus der Welt und es beherrscht digitale Prozesse ebenso wie logistische und Kommunikationsprozesse. Und Amazon hat eine Banklizenz. Schon heute können Sie auf jedem kleinen Online-Shops wählen „Bezahlen mit amazon“.  

Wenn diese Akteure über reine Bezahlfunktionen ernsthaft ins Bankgeschäft einsteigen, werden die Karten in der deutschen Bankenlandschaft neu gemischt – und das wird sicher auch Auswirkungen auf uns haben. 

Die historische Niedrigzinsphase und der Innovationsdruck, der durch die Digitalisierung entsteht, wird auch unsere Bank verändern. Aber ich kann Ihnen versichern, dass wir bestmöglich für die kommenden Veränderungen aufgestellt sind. Durch unseren gelungenen Wandel in eine vergleichsweise große Volksbank verbunden mit einer hohen wirtschaftlichen Solidität, haben wir nun die Luft und Ausdauer, die man braucht, um auch schwierige Strecken zu meistern. 

Schluss   

Meine Damen und Herren,  

Seit Jahren berichte ich Ihnen in ähnlicher Art und Weise: 

Wir sind, wer wir sind: Nämlich Ihre Volksbank – und unsere Werte verändern sich nicht. Und ich erzähle Ihnen jedes Jahr, was wir wieder Neues machen, wie sich unsere Mitarbeiter fortbilden und wie wir am Ball bleiben auch beim technischen Fortschritt. 

Beides sind die Seiten der gleichen Medaille: Wir arbeiten intensiv daran, in unseren Fähigkeiten immer besser zu werden – damit wir unseren Werten treu bleiben können. 

Was uns am Ende erfolgreich macht, ist Ihre Treue. Und dafür möchte ich Ihnen, meine Damen und Herren, danken. Danke für Ihr Vertrauen. Und danke für Ihre Verbundenheit.

Lassen Sie uns bewahren, was Sie und Ihre Volksbank, was wir gemeinsam geschaffen haben. 

Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. 

10.05.2017


Sparkasse Vorderpfalz unterstützt Ludwigshafener Tafel

Ludwigshafen- In der heutigen Ausgabe der RHEINPFALZ wurde ein Spendenaufruf für die Ludwigshafener Tafel gestartet. Das war für den Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Vorderpfalz Dr. Rüdiger Linnebank Anlass, mit einer 1.000-Euro-Sofortspende die Arbeit der Ludwigshafener Tafel zu unterstützen.

Linnebank betont: "Die Arbeit der Ludwigshafener Tafel ist sehr wichtig für das soziale Miteinander in der Stadt. Mit unserer Spende möchten wir die wertvolle Arbeit der ehrenamtlichen Helfer unterstützen. Das machen wir gern und aus Überzeugung. Denn als öffentlich rechtliches Kreditinstitut gehört es zur unternehmerischen Identität der Sparkasse Vorderpfalz, gesellschaftliches und wirtschaftliches Leben in ihrem Geschäftsgebiet zu fördern". Sparkasse Vorderpfalz, Presse

03.05.2017


Mit dem Taschengeld Schritt für Schritt selbstständig

Der kostenfreie Ratgeber „Budgetkompass für Jugendliche“ unterstützt Teenager bei Geldfragen. Der kostenfreie Ratgeber „Budgetkompass für Jugendliche“ unterstützt Teenager bei Geldfragen.

Sparkasse Vorderpfalz: Kostenfreier Ratgeber unterstützt Teenager bei Geldfragen

Ludwigshafen- Mit dem eigenen Geld verantwortungsvoll umzugehen, müssen Kinder und Jugendliche erst lernen. Eine Hilfestellung dabei ist der neu erschienene Ratgeber „Budgetkompass für Jugendliche“ vom Beratungsdienst Geld und Haushalt. Das Heft ist kostenlos und enthält alles, was Teenager zum Thema Geld verdienen und Geld ausgeben wissen sollten, teilt die Sparkasse Vorderpfalz in einer Pressemeldung mit.

Das Taschengeld so einzuteilen, dass am Ende des Monats noch etwas übrig ist, ist der erste Schritt auf dem Weg zur finanziellen Eigenständigkeit. Kinder und Jugendliche lernen am meisten, wenn sie ihre eigenen Erfahrungen machen dürfen. Deshalb ist der freie Umgang mit dem Taschengeld wichtig. Fundiertes Wissen darüber, wie man sicher online bezahlt, die Kosten fürs Smartphone im Rahmen hält oder einen Vertrag wieder kündigt, ist aber genauso wichtig für Heranwachsende. Der „Budgetkompass für Jugendliche“ klärt über die Rechte und Pflichten als Verbraucher auf und zeigt, wie sich typische Kostenfallen im Alltag klug umschiffen lassen. So lernen Jugendliche Stück für Stück Verantwortung für das eigene Budget und ihre finanziellen Entscheidungen zu übernehmen.

Der Ratgeber „Budgetkompass für Jugendliche“ wird vom Beratungsdienst der Sparkassen-Finanzgruppe herausgegeben und ist unter der Telefonnummer 030 – 204 55 818 oder über die Internetseite www.geld-und-haushalt.de kostenfrei bestellbar.

Ratgeber



Grafik "Taschengeldempfehlung":  




Hintergrund: Über den Beratungsdienst Geld und Haushalt
Geld und Haushalt - der Beratungsdienst der Sparkassen-Finanzgruppe - unterstützt Verbraucher mit kostenlosen Angeboten bei der persönlichen Finanzplanung. Im Internetportal unter www.geld-und-haushalt.de finden sich Bestellmöglichkeiten für kostenlose Broschüren und Planungshilfen sowie Online-Angebote. Der beim Deutschen Sparkassen- und Giroverband (DSGV) angesiedelte Beratungsdienst wurde bereits 1958 gegründet und ist für sein zukunftsfähiges Bildungskonzept dauerhaft als offizielle Maßnahme zur deutschen Umsetzung der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" ausgezeichnet worden.

Über die Sparkasse Vorderpfalz
Die Sparkasse Vorderpfalz ist mit einer Bilanzsumme von 5,4 Milliarden Euro die größte Sparkasse in Rheinland-Pfalz. Die Zufriedenheit ihrer Kunden ist für sie Maßstab und Antrieb zugleich. Deshalb kombiniert sie persönliche und digitale Services und ermöglicht dadurch einen umfassenden Zugang zu ihren Finanzdienstleistungen. Mit 49 Standorten und sechs KompentenzCentern unterhält sie vor Ort das mit Abstand dichteste Geschäftsstellen-, Service-, und Geldautomatennetz der Region. Über die Sparkassen-App, ihre Webseite sparkasse-vorderpfalz.de, OnlineBanking und das KundenDialogCenter ist sie rund um die Uhr erreichbar.

Gesellschaftlich engagiert: Das macht eine Sparkasse aus
Was gibt es schöneres, als Freude mit anderen zu teilen? Als öffentlich rechtliches Kreditinstitut gehört es zur unternehmerischen Identität der Sparkasse Vorderpfalz, gesellschaftliches und wirtschaftliches Leben in ihrem Geschäftsgebiet zu unterstützen. Ein Großteil der erwirtschafteten Erträge fließt wieder in Form von Spenden und Sponsoring sowie über ihre fünf Stiftungen mit einem Stiftungskapital von insgesamt über 20 Millionen Euro an Vereine, Schulen, Institutionen und ehrenamtlich wirkende Bürgerinnen und Bürger zurück. Allein im zurückliegenden Geschäftsjahr sind Fördergelder in Höhe von über 1.000.000 Euro geflossen. Damit hat sie in Ludwigshafen, Speyer und dem Rhein-Pfalz-Kreis über 1.000 soziale, kulturelle, gesellschaftliche, wissenschaftliche und sportliche Projekte begleitet, die ohne ihre Unterstützung oftmals nicht zustande gekommen wären. Daneben ist die Sparkasse Vorderpfalz ein wichtiger Steuerzahler, Investor, Ausbilder und Arbeitgeber.  Text und Foto: Sparkasse Vorderpfalz

02.05.2017


Sparkasse Vorderpfalz baut Service aus

Persönlich und digital: Mit Videolegitimation, Text-Chats und Online-Terminvereinbarungen baut die Sparkasse Vorderpfalz ihr Service- und Leistungsangebot weiter aus. Persönlich und digital: Mit Videolegitimation, Text-Chats und Online-Terminvereinbarungen baut die Sparkasse Vorderpfalz ihr Service- und Leistungsangebot weiter aus.
Den Sparkassenmitarbeiter auf den Bildschirm holen.

Ludwigshafen- Persönlich und digital, die Sparkasse Vorderpfalz kombiniert beides. Mit Videolegitimation, Text-Chats und Online-Terminvereinbarungen baut sie nun das Service- und Leistungsangebot ihrer Internetfiliale www.sparkasse-vorderpfalz.de weiter aus. Sie ist mit über 9,2 Millionen Kontakten im Jahr bereits heute der am meisten frequentierte Weg zur Sparkasse.

Vorstandsvorsitzender Dr. Rüdiger Linnebank betont: "Nähe wird durch unsere Kunden zunehmend neu definiert und bedeutet heutzutage, dass der eigene Berater möglichst einfach über viele Kanäle erreichbar ist. Neben unseren 49 Standorten in Ludwigshafen, Speyer und dem Rhein-Pfalz-Kreis eröffnen sich für unsere Kunden über das KundenDialogCenter, die Sparkassen-App und unsere Homepage weitere Zugänge zu unserem Finanzdienstleistungsangebot. Mit Videolegitimation, Text-Chats und Online-Terminvereinbarungen mit dem persönlichen Sparkassenberater erweitern wir nun das Service- und Leistungsangebot unserer Internetfiliale und setzen neue Maßstäbe für mehr Erreichbarkeit und Beratung. Viele Kunden suchen zu unterschiedlichen Zeiten fundierten Rat zu ihren Finanzen. Und das nicht allein in der Geschäftsstelle, sondern auch auf digitalen Wegen. Über das Medium ihrer Wahl können uns die Kunden künftig deutlich besser und komfortabler erreichen als bisher. Unsere Kunden sollen die analoge oder digitale Welt so vorfinden, wie sie es sich wünschen".

Live-Chat: sofortige Hilfe zu Hause und unterwegs.
Ausgebildete Bankfachleute stehen im KundenDialogCenter per Live-Chat für Beratung und Fragen zur Verfügung. Unabhängig von Filial-Öffnungszeiten übernehmen sie den kompletten Service rund um Konten und Karten, Sparen, Zahlungsverkehr und Online-Banking. Sie ändern auf Wunsch persönliche Daten, vereinbaren Termine für qualifizierte Beratung, nehmen Serviceaufträge entgegen und beantworten alle Fragen zu Produkten und Dienstleistungen der Sparkasse Vorderpfalz.

Video Legitimation: persönlich, schnell und einfach.
Komplett papierlos bietet die Sparkasse Vorderpfalz jetzt die Eröffnung eines neuen Girokontos an. Innerhalb weniger Minuten können sich Kunden via Videoberatung mit ihrem Personalausweis und ihrer Unterschrift legitimieren und sofort über ihr Konto verfügen.

Das KundenDialogCenter ist mit allen Geschäftsstellen und den digitalen Angeboten der Sparkasse über gemeinsame Datenbanken verbunden. Die Berater haben beim Live-Chat oder am Telefon also stets dieselben Informationen über den Kunden wie die Geschäftsstellen vor Ort. Damit können die Sparkassenmitarbeiter sehr umfassend beraten, sei es etwa zur Altersvorsorge, dem Abschluss eines Kredits oder zu einer gewünschten Anschlussfinanzierung.

Über die Sparkasse Vorderpfalz
Die Sparkasse Vorderpfalz ist mit einer Bilanzsumme von 5,4 Milliarden Euro die größte Sparkasse in Rheinland-Pfalz. Die Zufriedenheit ihrer Kunden ist für sie Maßstab und Antrieb zugleich. Deshalb kombiniert sie persönliche und digitale Services und ermöglicht dadurch einen umfassenden Zugang zu ihren Finanzdienstleistungen. Mit 49 Standorten und sechs KompentenzCentern unterhält sie vor Ort das mit Abstand dichteste Geschäftsstellen-, Service-, und Geldautomatennetz der Region. Über die Sparkassen-App, ihre Webseite sparkasse-vorderpfalz.de, OnlineBanking und das KundenDialogCenter ist sie rund um die Uhr erreichbar.

Gesellschaftlich engagiert: Das macht eine Sparkasse aus
Was gibt es schöneres, als Freude mit anderen zu teilen? Als öffentlich rechtliches Kreditinstitut gehört es zur unternehmerischen Identität der Sparkasse Vorderpfalz, gesellschaftliches und wirtschaftliches Leben in ihrem Geschäftsgebiet zu unterstützen. Ein Großteil der erwirtschafteten Erträge fließt wieder in Form von Spenden und Sponsoring sowie über ihre fünf Stiftungen mit einem Stiftungskapital von insgesamt über 20 Millionen Euro an Vereine, Schulen, Institutionen und ehrenamtlich wirkende Bürgerinnen und Bürger zurück. Allein im zurückliegenden Geschäftsjahr sind Fördergelder in Höhe von über 1.000.000 Euro geflossen. Damit hat sie in Ludwigshafen, Speyer und dem Rhein-Pfalz-Kreis über 1.000 soziale, kulturelle, gesellschaftliche, wissenschaftliche und sportliche Projekte begleitet, die ohne ihre Unterstützung oftmals nicht zustande gekommen wären. Daneben ist die Sparkasse Vorderpfalz ein wichtiger Steuerzahler, Investor, Ausbilder und Arbeitgeber. Text und Foto: Sparkasse Vorderpfalz

26.04.2017


Sparen, Gutes tun und gewinnen

Sparda-Bank-Kunde aus Speyer gewinnt E-Bike  - Tolle Chancen beim Sparda-Gewinnsparen

Speyer- Norbert Bernhardt ist begeistert: Er darf sich über ein neues E-Bike der Marke Kettler freuen – gewonnen beim Gewinnsparen der Sparda-Bank Südwest. Die Mitarbeiterinnen und  Mitarbeiter der Sparda-Bank-Filiale in Speyer freuen sich mit ihrem Kunden. „Der SpardaGewinnsparverein ist eine rundum gute Sache. Man kann nicht nur sparen und gewinnen, sondern auch noch helfen. Alle Gewinnsparer unterstützen mit einem Teil ihres Spieleinsatzes jeden Monat förderwürdige Einrichtungen und Projekte in ihrer Region“, so Ramona Hammiche, Kundenberaterin der Sparda-Bank Südwest in Speyer.

Sie übergab das E-Bike am 10.04.2017 zusammen mit Jasmin Zimmermann, ebenfalls Kundenberaterin der Sparda-Bank Südwest in Speyer, an den glücklichen Gewinner.

Gewinnsparen hat Tradition bei der Sparda-Bank Südwest e.G. Der Sparda-Gewinnsparverein wurde 1952 gegründet. Ein Gewinnsparlos kostet monatlich 6,- Euro. Davon ist 1,- Euro Spielanteil, 5,- Euro werden dem Gewinnsparkonto gutgeschrieben. Alle zwei Monate findet eine Auslosung statt, bei der man jedes Mal Geld- und Sachpreise gewinnen kann. Ein Teil des Spielbeitrages wird satzungsgem7ß an gute Zwecke gespendet. Mehr als zwei Millionen  Euro wurden im Jahr 2016 vom Gewinnsparverein und der Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank Südwest eG gemeinnützigen, sozialen und kulturellen Einrichtungen und Projekten zur Verfügung gestellt.  Text und Foto: Sparda-Bank Südwest eG

12.04.2017


v.l.: Ramona Hammiche (Sparda-Bank), Norbert Bernhardt (Kunde), Jasmin Zimmermann (Sparda-Bank), v.l.: Ramona Hammiche (Sparda-Bank), Norbert Bernhardt (Kunde), Jasmin Zimmermann (Sparda-Bank),

Sparkasse Vorderpfalz: Neue App für Auslandsgeschäfte

Thomas Traue, Vorstandsmitglied der Sparkasse Vorderpfalz und zuständig für das Firmenkundengeschäft: "Gebündeltes Wissen: Die App S-weltweit ist die mobile Anlaufstelle für schnelle Orientierung in Exportmärkten. Schneller und einfacher kann man nicht an gut aufbereitete Auslandsinformationen kommen".

Ludwigshafen- Internationale Geschäftsbeziehungen sind längst nicht mehr auf Großkonzerne beschränkt. Immer mehr mittelständische Unternehmen in der Metropolregion Rhein-Neckar sind im Ausland aktiv. Bei der Suche nach wichtigen Auslandsinformationen mussten Unternehmer bisher auf viele unterschiedliche Quellen zurückgreifen. Die Sparkasse Vorderpfalz bietet mit der kostenlosen App "S-weltweit" alle nützlichen Informationen aus einer Hand.  

Ob es um Einreisebestimmungen, wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen oder die Suche nach neuen Geschäftspartnern geht, die App bietet zu all diesen Themen Informationen und nennt Ansprechpartner. Zudem enthält sie umfangreiche Informationen und nützliche Ratschläge zu über 150 Ländern: Länderanalysen und -ratings, aktuelle Marktnachrichten, Veranstaltungs- und Messehinweise, Reiseinformationen, Absicherungsmöglichkeiten und interkulturelle Tipps. Darüber hinaus sind aktuelle Devisenkurse sowie Verlinkungen zu Notfallnummern und deutschen Vertretungen im Ausland enthalten.

Thomas Traue, für das Firmengeschäft verantwortliches Vorstandsmitglied der Sparkasse Vorderpfalz, ist von den Vorteilen der App überzeugt: "S-weltweit ist die erste mobile Anlaufstelle für eine umfassende Orientierung in Exportmärkten. Schneller und einfacher kann man nicht an gut aufbereitete Informationen kommen - und die Auslandsexperten der Sparkasse Vorderpfalz stehen mit ihrer ganzen Erfahrung und Kompetenz dahinter und unterstützen die Unternehmen bei grenzüberschreitenden Finanzgeschäften". Weitere Informationen zur App "S-weltweit" und zum kostenlosen Download sind auf der Homepage der Sparkasse unter sparkasse-vorderpfalz.de/s-weltweit abrufbar.


Über die Sparkasse Vorderpfalz
Die Sparkasse Vorderpfalz ist mit einer Bilanzsumme von 5,4 Milliarden Euro die größte Sparkasse in Rheinland-Pfalz. Die Zufriedenheit ihrer Kunden ist für sie Maßstab und Antrieb zugleich. Deshalb kombiniert sie persönliche und digitale Services und ermöglicht dadurch einen umfassenden Zugang zu ihren Finanzdienstleistungen. Mit 49 Standorten und sechs KompentenzCentern unterhält sie vor Ort das mit Abstand dichteste Geschäftsstellen-, Service-, und Geldautomatennetz der Region. Über die Sparkassen-App, ihre Webseite sparkasse-vorderpfalz.de, OnlineBanking und das KundenDialogCenter ist sie rund um die Uhr erreichbar.

Gesellschaftlich engagiert: Das macht eine Sparkasse aus
Was gibt es schöneres, als Freude mit anderen zu teilen? Als öffentlich rechtliches Kreditinstitut gehört es zur unternehmerischen Identität der Sparkasse Vorderpfalz, gesellschaftliches und wirtschaftliches Leben in ihrem Geschäftsgebiet zu unterstützen. Ein Großteil der erwirtschafteten Erträge fließt wieder in Form von Spenden und Sponsoring sowie über ihre fünf Stiftungen mit einem Stiftungskapital von insgesamt über 20 Millionen Euro an Vereine, Schulen, Institutionen und ehrenamtlich wirkende Bürgerinnen und Bürger zurück. Allein im zurückliegenden Geschäftsjahr sind Fördergelder in Höhe von über 1.000.000 Euro geflossen. Damit hat sie in Ludwigshafen, Speyer und dem Rhein-Pfalz-Kreis über 1.000 soziale, kulturelle, gesellschaftliche, wissenschaftliche und sportliche Projekte begleitet, die ohne ihre Unterstützung oftmals nicht zustande gekommen wären. Daneben ist die Sparkasse Vorderpfalz ein wichtiger Steuerzahler, Investor, Ausbilder und Arbeitgeber. Text und Foto: Sparkasse Vorderpfalz

11.04.2017


Sparkasse Vorderpfalz gehört zu Deutschlands besten Ausbildungsbetrieben

Ludwigshafen-
Das ergab eine Studie im Auftrag von Deutschland Test und dem Wirtschaftsmagazin Focus Money. Im Branchenvergleich "Banken" erreichte die Sparkasse Vorderpfalz mit 87,5 von 100 möglichen Punkten bundesweit den 7. Platz. Untersucht wurden die 5.000 mitarbeiterstärksten Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen. Die Studie berücksichtigt den Ausbildungserfolg, strukturelle Daten der Ausbildung und die Ausbildungsentlohnung.


Über die Sparkasse Vorderpfalz
Die Sparkasse Vorderpfalz ist mit einer Bilanzsumme von 5,4 Milliarden Euro die größte Sparkasse in Rheinland-Pfalz. Die Zufriedenheit ihrer Kunden ist für sie Maßstab und Antrieb zugleich. Deshalb kombiniert sie persönliche und digitale Services und ermöglicht dadurch einen umfassenden Zugang zu ihren Finanzdienstleistungen. Mit 49 Standorten und sechs KompentenzCentern unterhält sie vor Ort das mit Abstand dichteste Geschäftsstellen-, Service-, und Geldautomatennetz der Region. Über die Sparkassen-App, ihre Webseite sparkasse-vorderpfalz.de, OnlineBanking und das KundenDialogCenter ist sie rund um die Uhr erreichbar.

Gesellschaftlich engagiert: Das macht eine Sparkasse aus
Was gibt es schöneres, als Freude mit anderen zu teilen? Als öffentlich rechtliches Kreditinstitut gehört es zur unternehmerischen Identität der Sparkasse Vorderpfalz, gesellschaftliches und wirtschaftliches Leben in ihrem Geschäftsgebiet zu unterstützen. Ein Großteil der erwirtschafteten Erträge fließt wieder in Form von Spenden und Sponsoring sowie über ihre fünf Stiftungen mit einem Stiftungskapital von insgesamt über 20 Millionen Euro an Vereine, Schulen, Institutionen und ehrenamtlich wirkende Bürgerinnen und Bürger zurück. Allein im zurückliegenden Geschäftsjahr sind Fördergelder in Höhe von über 1.000.000 Euro geflossen. Damit hat sie in Ludwigshafen, Speyer und dem Rhein-Pfalz-Kreis über 1.000 soziale, kulturelle, gesellschaftliche, wissenschaftliche und sportliche Projekte begleitet, die ohne ihre Unterstützung oftmals nicht zustande gekommen wären. Daneben ist die Sparkasse Vorderpfalz ein wichtiger Steuerzahler, Investor, Ausbilder und Arbeitgeber.

Text und Foto: Sparkasse Vorderpfalz

03.04.2017


Sparkasse Vorderpfalz: Geschäft wächst, Ergebnis weiterhin unter Druck

Die Vorstände der Sparkasse Vorderpfalz Dr. Rüdiger Linnebank (rechts) und Clemens G. Schnell (links) betonen beim Bilanzpressegespräch: Die Vorstände der Sparkasse Vorderpfalz Dr. Rüdiger Linnebank (rechts) und Clemens G. Schnell (links) betonen beim Bilanzpressegespräch: "Wir sind nicht euphorisch, aber mit dem erreichten Ergebnis und einem Jahresüberschuss von voraussichtlich rund 7 Mio. Euro (Vorjahr: 5,5) durchaus zufrieden. Unter den schwierigen Marktbedingungen ist das ein respektables Ergebnis".

Linnebank: "Maßnahmen zur Substanzstärkung und Effizienzsteigerung greifen. Wir sind weiterhin eine stabile und robuste Sparkasse".

Ludwigshafen- Wie man in schwierigem Umfeld erfolgreich agiert, zeigt die Sparkasse Vorderpfalz, die die Bilanzzahlen des Vorjahres vorlegte. Im Kredit- und Einlagengeschäft verbuchte die größte Sparkasse in Rheinland-Pfalz 2016 deutliche Zuwächse: Kreditauszahlungen steigen um 24,2%, täglich fällige Kundengelder um 5,4%. Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen erhöhte sich der Jahresüberschuss um 27 % auf 7 Mio. Euro. Mit umfassender Filialberatung und digitalen Dienstleistungen geht sie auf die Wünsche ihrer Privat- und Firmenkunden ein. Für das Jahr 2016 wurde die Sparkasse in den Bereichen "Privatkunden" und "Baufinanzierung" als beste Bank in Rheinland-Pfalz ausgezeichnet. Zinssituation und EZB-Politik drücken erneut auf den Ertrag, dennoch ist die Sparkasse gut vorbereitet auf weiterhin schwierige Geschäftsjahre.

"Wir sind nicht euphorisch, aber mit dem erreichten Ergebnis und einem Jahresüberschuss von voraussichtlich rund 7 Mio. Euro (Vorjahr: 5,5) durchaus zufrieden. Unter den schwierigen Marktbedingungen ist das ein respektables Ergebnis. Das ist deutlich mehr als geplant und in der heutigen Zeit nicht selbstverständlich. Zumal durch die Nullzinspolitik der EZB der Zinsüberschuss 2016 um über 10 Prozent zurückgegangen ist. Wir sind weiterhin eine stabile und robuste Sparkasse in unwägbaren und unsicheren Zeiten". Mit diesem Fazit blickten die Vorstände Dr. Rüdiger Linnebank und Clemens G. Schnell auf das Jahr 2016 zurück. Die Bilanzsumme wurde im zurückliegenden Jahr planmäßig um knapp 136 Mio. Euro bzw. 2,5 Prozent auf 5,4 Milliarden Euro reduziert. Die Vorsorgereserven wurden zur Stärkung der Eigenkapitalbasis um 20 Mio. Euro erhöht. "Wir können unser Eigenkapital nur mit den erzielten Jahresüberschüssen stärken", sagte Dr. Linnebank. "Dies tun wir, weil wir auch in Zukunft weiter wachsen und unseren Kunden für Finanzierungen, zum Beispiel für den Wohnungsbau oder bei betrieblichen Investitionen, zur Verfügung stehen wollen“. Im Filialnetz sind derzeit keine Einschnitte geplant. Die Strukturen würden aber jedes Jahr überprüft, hieß es bei der Bilanzpressekonferenz.

Frühzeitig auf Rückgang des Zinsüberschusses eingestellt

Das anhaltend niedrige Zinsniveau ist für einlagenstarke Kreditinstitute wie die Sparkasse Vorderpfalz eine besondere Herausforderung, zumal ein Ende der Niedrigzinspolitik nicht absehbar ist. Linnebank betont: "Wir haben uns daher frühzeitig auf den Rückgang des Zinsüberschusses eingestellt. Mit dem auf mehrere Jahre ausgelegten Programm zur Stärkung unserer Substanz und der Effizienzsteigerung kommen wir gut voran. Die eingeleiteten Maßnahmen greifen, was auch die Ergebnisse des Geschäftsjahres 2016 zeigen. Wir werden weiter an der Ertragslage arbeiten. Hier wollen wir das Provisionsgeschäft forcieren, die Kosten begrenzen und vor allem im Kreditgeschäft weiter qualitativ wachsen. Insbesondere im Wertpapiergeschäft sehen wir noch deutliche Chancen. Für unsere Kunden werden wir in diesem Jahr unsere Service- und Angebotspalette erweitern und fortentwickeln. Es bewegt sich viel in der Sparkasse - und die Sparkasse bewegt Vieles", betont Dr. Linnebank. Im Spannungsfeld zwischen Regulatorik, Niedrigzinsphase und Digitalisierung wolle und müsse man weiter vertrauensvoll und verlässlich agieren.

Erträge, Jahresergebnis und Kostenseite der Sparkasse

Dass die Niedrigzinsphase ihren Tribut fordert, lässt sich am von 105,2 Millionen auf 94,3 Millionen rückläufigen Zinsüberschuss ablesen. Das Betriebsergebnis vor Bewertung sank von 44,6 auf 36,9 Millionen Euro, während der Jahresüberschuss auch dank einer günstigen Entwicklung des Bewertungsergebnisses bei Wertpapieren und Krediten (Verbesserung rd. 12 Mio. Euro) und der Reduktion des Ordentlichen Aufwandes (-1,5 Mio. Euro) mit voraussichtlich 7 Millionen Euro um 1,5 Millionen Euro höher ausfällt wie im Vorjahr.

Den aufsichtsrechtlichen Erfordernissen Rechnung getragen: Kernkapital erhöht

Das Kernkapital erhöhte sich 2016 um 0,4 % auf 458 Millionen Euro, was einer Kernkapitalquote von 15,6 % entspricht. Damit erfüllt und übertrifft die Sparkasse Vorderpfalz die Kapitalanforderungen nach Basel III. Linnebank betont: "Auch in den nächsten Jahren muss die substanzielle Stärkung des harten Kernkapitals durch einen ausreichenden Jahresüberschuss unser zentrales Ziel sein. Nur dann werden wir auch zukünftig ein nachhaltig leistungsfähiger Finanzpartner für die Menschen und Unternehmen in unserer Region sein können".

Kreditauszahlungen auf Rekordniveau: Über 1.300 Häuser und Wohnungen finanziert

Eine der wenigen positiven Auswirkungen der Niedrigzinspolitik für die Kunden der Sparkasse sind günstige Finanzierungskosten. Davon profitieren Kommunen, Unternehmen und der private Wohnungsbau. Das hat auch Auswirkungen auf die Bilanz der Sparkasse Vorderpfalz. Mit rund 561 Mio. Euro (Veränderung gegenüber 2015: +24,2%, +109,5 Mio. Euro) hat die Sparkasse im letzten Jahr die höchsten Kreditauszahlungen seit der Fusion im Jahre 2013 verzeichnen können. Die Kunden setzten auch weiterhin auf eine möglichst lange Zinsbindung von im Schnitt zehn Jahren, um sich das niedrige Zinsniveau zu sichern.  

Firmenkundengeschäft stabil, Darlehensauszahlungen +30 %

Im Firmenkundengeschäft bleibt die Sparkasse Vorderpfalz einer der wichtigsten Partner des Mittelstands in der Metropolregion – vom Start-Up über den Handwerksbetrieb bis hin zum großen mittelständischen Unternehmen und der öffentlichen Hand. Sie ist darüber hinaus einer der größten Gewerbe- und Wohnimmobilienfinanzierer und unterstützt das vorrangige Ziel der Metropolregion, zusätzlichen Wohnraum zu schaffen. Die Darlehensauszahlungen an Unternehmen erhöhten sich im zurückliegenden Geschäftsjahr um über 30 % auf 251 Mio. Euro. Das ist deshalb bemerkenswert, weil aufgrund des niedrigen Zinsniveaus hohe Sondertilgungen getätigt wurden. Zudem sorgt der positive Immobilienmarkt in Ludwigshafen, Speyer und dem Rhein-Pfalz-Kreis derzeit für extrem geringe Ausfälle in diesem Bereich.

Sachwerte weiterhin sehr gefragt

Aufgrund des anhaltend niedrigen Zinsniveaus setzen die Kunden der Sparkasse Vorderpfalz verstärkt auf Sachwerte. Auf dem Immobilienmarkt war daher die Nachfrage ungebrochen hoch. Die Sparkasse vermittelte im letzten Jahr rund 200 (+ 2,6%) Immobilien und Grundstücke. Das ImmobilienCenter der Sparkasse hätte noch weitaus mehr Immobilien vermitteln können, wenn denn das Angebot – vor allem auch an Neubau- und Mietobjekten – ausreichend wäre. In Geschäftsgebiet der Sparkasse fehle es nicht an Kaufinteressenten sondern vielmehr an Objekten, stellte die Sparkasse fest.

Aktien und Investmentfonds hoch im Kurs / Niedrigzinsphase untergräbt Sparkultur

Clemens G. Schnell: "Bei der Suche nach sinnvollen Anlagealternativen in Zeiten der Niedrigzinsen führt kein Weg an Wertpapieren vorbei. Sparkassenkunden haben im letzten Jahr deutlich mehr Wertpapiere gekauft als verkauft. Sie nutzen das Börsenjahr 2016 für eine Aufstockung ihrer Anlagen - zum Jahresende lagen 1.827 Mio. Euro (+9,2%) in den Kundendepots. Die Umsätze bei Investmentfonds der Dekabank erhöhte sich von 94,2 Mio. auf 116,8 Mio. Euro (+23,9 %). Die Kundeneinlagen blieben mit 4,2 Mrd. Euro auf konstant hohem Niveau. In einer "Welt ohne Zinsen" halten Sparkassenkunden Gelder kurzfristig verfügbar, diese stiegen um 5,4% auf 3,1 Mrd. Euro".

"Für die eigene Immobilie, Rücklagen für den Ruhestand oder eine besondere Anschaffung - die Kunden behalten ihre Ziele fest im Auge und disponieren entsprechend", erläuterte Schnell angesichts des Bestands von rund 9.964 Ratensparverträgen mit einem Sparvolumen von 77,6 Millionen Euro. "Die anhaltende Niedrigzinspolitik und die komplexe Situation der Finanzmärkte führt dazu, dass die Menschen die Lust am notwendigen Sparen und Vorsorgen verlieren. Auf keinen Fall sollte man sich dadurch verleiten lassen, nichts zu sparen. Unseren Kunden nutzen bei der Geldanlage häufig eine Mischung aus sicheren, klassischen Sparprodukten und renditestärkeren Anlagen in Fonds oder Wertpapieren mit guter Bonität", so Schnell.

EZB-Nullzinspolitik: Vermögensverluste abwehren

Offensiv will die Sparkasse nach Auskunft von Clemens G. Schnell die Sparer weiterhin auf das wachsende Risiko von Wertverlusten hinweisen. Da ein Großteil der Kundeneinlagen kurzfristige Laufzeiten aufweisen, ist die Gefahr des zunehmenden Vermögensverlustes bei anhaltender EZB-Nullzinspolitik erheblich gestiegen, erläutert Schnell. Die Mitarbeiter der Sparkasse, so Schnell weiter, werden die Kunden bei der Anlageberatung weiterhin auf dieses Risiko dezidiert hinweisen und gemeinsam mit ihnen die Möglichkeit erörtern, im Rahmen der individuellen Risikobereitschaft und -tragfähigkeit regelmäßig in Wertpapiere oder Fonds zu investieren.

Sparkasse Vorderpfalz ist beste Bank in Rheinland-Pfalz

Jahr für Jahr untersucht das Deutsche Institut für Bankentests gemeinsam mit der Zeitung "Die Welt" bundesweit über 1.500 Banken und Sparkassen. Beim Qualitätstest 2016 wurde auch die Sparkasse Vorderpfalz untersucht und in den Bereichen "Privatkunden" und "Baufinanzierung" als beste Bank in Rheinland-Pfalz ausgezeichnet. Schnell sieht darin eine weitere Bestätigung für die ausgezeichnete Service- und Leistungsqualität der Sparkasse Vorderpfalz. "Für uns ist die Auszeichnung der Weg zum perfekten und umfassenden Kundenservice. Wir haben in den vergangenen Jahren kontinuierlich daran gearbeitet sowohl Service als auch Qualität unserer Produkte und Dienstleistungen zu steigern. Diese Auszeichnung sehen wir als Bestätigung für unsere Arbeit. Sie gebührt deshalb allen Mitarbeitern, die sich mit viel Know-how und Leistungsbereitschaft dafür einsetzen, damit wir dauerhaft zu den Besten gehören".

Persönliche Beratung in der Geschäftsstelle, aber auch von zu Hause aus

Großen Wert legt die Sparkasse nach Angaben von Vorstand Clemens G. Schnell auf den Ausbau der Beratungs- und Servicequalität für ihre Kunden. Schnell betont: "Nähe wird durch unsere Kunden zunehmend neu definiert und bedeutet heutzutage, dass der eigene Berater möglichst einfach über viele Kanäle erreichbar ist. Deshalb bieten wir unseren Kunden ein erstklassiges und zeitgemäßes Bankerlebnis mit 49 Standorten in Ludwigshafen, Speyer und dem Rhein-Pfalz-Kreis. Unsere Kunden genießen in den Geschäftsstellen ganzheitliche, individuelle Betreuung und hochwertige Beratung. Für anspruchsvolle finanzielle Vorhaben haben wir im letzten Jahr unsere Geschäftsstellen mit sechs PrivatkundenCentern ergänzt. Erfahrene, gut ausgebildete Bankberater stehen unseren Kunden dort für Beratungsgespräche zu allen Produkten und Services zur Verfügung - und das über die erweiterten Öffnungszeiten hinaus".

"Mit über 9,2 Millionen Kontakten im Jahr ist die Internetfiliale bereits heute der am meisten frequentierte Weg zur Sparkasse", weist Schnell auf sich zunehmend verändernde Kundenansprüche hin. Ergänzt wird das Angebot durch das zentrale KundenDialogCenter, das rund um die Uhr an sieben Tagen die Woche per Telefon (0621-59920) und E-Mail (kontakt@sparkasse-vorderpfalz.de) erreichbar ist. Seit ihrem Start am 25. Oktober 2016 hat das Beraterteam des KundenDialogCenters rund 22.800 Anrufe beantwortet und den kompletten Service rund um Konten und Karten, Sparen, Zahlungsverkehr und Online-Banking für Sparkassenkunden übernommen. Die Zahl der Online-Banking-Nutzer ist um 7,1 % auf 100.400 Konten (2015: 93.757) gestiegen.

Über die Sparkassen-App mit den neuen Funktionen Kwitt und die Fotoüberweisung und unsere Homepage, aber auch über unser KundenDialogCenter eröffnen sich für unsere Kunden neue Zugänge zu unserem Finanzdienstleistungsangebot. Die Kunden sollen die analoge oder digitale Welt so vorfinden, wie sie es sich wünschen. Deshalb werden wir in diesem Jahr unsere Kommunikationskanäle beispielsweise mit Chat- und Video-Funktionaliäten erweitern, Online-Angebote ergänzen, das Mobile-Banking per Smartphone oder Tablett noch nutzerfreundlicher, intuitiver und zeitgemäßer gestalten. Erstklassige Beratungskompetenz vor Ort in unseren Geschäftsstellen und Digitalisierung ergänzen sich einander. Unter dem Strich wird der Service besser und intensiver. Wir bleiben ganz klar an der Seite unserer Kunden - überall dort, wo sich unsere Kunden heute bewegen“, versichert Schnell.

Wertschöpfungsbeitrag der Sparkasse beträgt 93 Mio. Euro

Die Sparkasse wird für 2016 voraussichtlich rund 8,2 Mio. Euro Steuern bezahlen. An ihre Träger, die Stadt Ludwigshafen, Schifferstadt, den Rhein-Pfalz-Kreis und die Stadt Speyer, fließen davon rund 4 Mio. Euro als Gewerbesteuern. Schnell: "Wir zahlen gerne Steuern, besonders Gewerbesteuer, weil das die Städte und Gemeinden in unserem Geschäftsgebiet stärkt. Rechnet man daneben die Aufwendungen für Investitionen, Personal und Sachmittel sowie Spenden/Sponsoring hinzu, ergibt sich - allein für 2016 - ein Wertschöpfungsbeitrag der Sparkasse für die Wirtschaftsregion Vorderpfalz von weit mehr als 93 Mio. Euro".

Sparkasse Vorderpfalz engagiert sich für die Region: Über 1.000 Projekte gefördert

Auch das gesellschaftliche Engagement der Sparkasse Vorderpfalz – eine wichtige Säule des Geschäftsmodells – kann sich im zurückliegenden Geschäftsjahr sehen lassen. Denn es gehört zum „genetischen Code" einer öffentlich rechtlichen Sparkasse, die Lebensqualität in der Region zu sichern und zu verbessern. Allein im Geschäftsjahr 2016 sind Fördergelder in Höhe von rund einer Million Euro in über 1.000 soziale, kulturelle, gesellschaftliche, wissenschaftliche und sportliche Projekte geflossen. Ein besonderes Anliegen ist die Förderung von Kindern und Jugendlichen auch mit dem Jugendsportabzeichen. Beim Klassiker, dem Planspiel Börse, lernen Schüler, wie die Welt der Fonds und Aktien funktioniert. Auch den Wettbewerb „Jugend musiziert“ unterstützt die Sparkasse seit vielen Jahren. Junge musikalische Talente werden so zu Höchstleistungen motiviert. Viele wichtige Aktivitäten werden durch Spenden und Sponsoring der Sparkasse Vorderpfalz so oft erst möglich.

Fünf Stiftungen mit einem Stiftungskapital von über 20.000.000 Euro

Die Verbundenheit mit den Städten Ludwigshafen, Speyer und Schifferstadt sowie dem Rhein-Pfalz-Kreis wird auch durch die fünf Stiftungen der Sparkasse mit einem Stiftungskapital von über 20.000.000 Euro dokumentiert. Mit einem Fördervolumen von 243.000 Euro ermöglichten die Stiftungen 2016 eine außergewöhnlich breite Förderung von sozialen, kulturellen, wissenschaftlichen und sportlichen Einrichtungen und Aktivitäten. Jede Stiftung ist für sich selbständig und unterstützt mit ihren Erträgen aus dem Stiftungskapital auf vielseitige Art lokale und regionale Projekte. Damit ist die Sparkasse Vorderpfalz mit ihren Stiftungen stark mit den Menschen vor Ort verbunden. Durch diese enge Bindung an die Region entstehen gemeinsame Interessen mit den Menschen vor Ort. Die Aktivitäten der fünf Stiftungen tragen so maßgeblich zur Steigerung der Lebensqualität aller bei und stärkt die Identifikation der Menschen mit ihrer Heimat.

Ausblick  

Auch 2017 bleiben die extreme Niedrigzinsphase und Regulierungsthemen für die gesamte Finanzwirtschaft eine Herausforderung. "Trotz der positiven Signale aus dem Kundengeschäft und der Stärkung unserer Substanz, werden die niedrigen Zinsen und das schwierige Marktumfeld unser Geschäftsergebnis weiter drücken. Wir sind gut darauf eingestellt, nicht zuletzt durch den Umbau der Sparkasse, der wesentlich dazu beiträgt. Mit unserer regionalen Aufstellung und unserer besonderen Kundennähe auf allen Kanälen, wollen wir gemeinsam mit unseren Kunden wachsen. Unser Ziel ist es, zufriedene und treue Kunden, die uns weiterempfehlen. Das Geschäftsmodell der Sparkasse Vorderpfalz bleibt auch in dieser herausfordernden Zeit stabil, zukunftssicher und erfolgreich", betont Sparkassenchef Linnebank.


Text und Foto: Sparkasse Vorderpfalz

30.03.2017


Hauptstelle Speyer der Sparkasse Vorderpfalz wird modernisiert

Hauptstelle Speyer der Sparkasse Vorderpfalz: Das 8.700 Quadratmeter große Areal soll städtebaulich neu gestaltet werden. Hauptstelle Speyer der Sparkasse Vorderpfalz: Das 8.700 Quadratmeter große Areal soll städtebaulich neu gestaltet werden.
Neuentwicklung des Areal geplant

Speyer/Ludwigshafen- Der Verwaltungsrat der Sparkasse Vorderpfalz hat sich in der Sitzung vom 28. März für eine grundlegende Modernisierung der Hauptstelle Speyer ausgesprochen. "Ein in der Entwicklung von städtischen Wohnquartieren erfahrener Investor soll das 8.700 Quadratmeter große Areal der Hauptstelle neu gestalten. Weitere Details werden in den nächsten Wochen erarbeitet", teilt Vorstandsvorsitzender Dr. Rüdiger Linnebank direkt nach der Verwaltungsratssitzung mit.

Neuentwicklung steigert Attraktivität der Speyerer Innenstadt
Dr. Linnebank betont: "Der Verwaltungsratsbeschluss ist ein deutliches Signal, dass sich die Sparkasse Vorderpfalz mit der geplanten Modernisierung unserer Speyerer Hauptstelle zur Stadt, den Menschen und Unternehmen hier in Speyer bekennt. Zudem möchten wir mit der Neuentwicklung unseres Sparkassenquartiers einen Beitrag zur Attraktivität der Speyerer Innenstadt durch Schaffung bezahlbaren Wohnraums leisten. Eine Stärkung des Zentrums liegt auch in unserem Interesse. Denn ein nachhaltiges und innovatives neues Nutzungskonzept, das neben unserer Hauptstelle in Speyer die städtebauliche Qualität der zentralen Lage berücksichtigt, wird langfristig mehr Lebensqualität für Speyer schaffen.

Bei der Neugestaltung unserer Speyerer Hauptstelle werden wir viel Wert auf eine angenehme Atmosphäre legen, die den persönlichen Kontakt, diskrete Beratung und zeitgemäße Servicetechnik optimal miteinander verbindet. Unser Ziel hierbei wird es sein, mit einem lückenlosen Angebot an Finanzdienstleistungen und bei allen Fragen rund ums Geld, unsere Kunden optimal und individuell zu betreuen. Ich bin mir sicher, dass sich unsere Kunden künftig in unserer Hauptstelle Speyer noch ein Stück wohler bei uns fühlen werden, als sie dies bereits heute tun. Zugleich wollen wir damit noch mehr Menschen von unserer Leistungskraft überzeugen".


Über die Sparkasse Vorderpfalz
Die Sparkasse Vorderpfalz ist mit einer Bilanzsumme von 5,5 Milliarden Euro die größte Sparkasse in Rheinland-Pfalz. Die Zufriedenheit ihrer Kunden ist für sie Maßstab und Antrieb zugleich. Deshalb kombiniert sie persönliche und digitale Services und ermöglicht dadurch einen umfassenden Zugang zu ihren Finanzdienstleistungen. Mit 49 Standorten und sechs KompentenzCentern unterhält sie vor Ort das mit Abstand dichteste Geschäftsstellen-, Service-, und Geldautomatennetz der Region. Über die Sparkassen-App, ihre Webseite sparkasse-vorderpfalz.de, OnlineBanking und das KundenDialogCenter ist sie rund um die Uhr erreichbar.

Gesellschaftlich engagiert: Das macht eine Sparkasse aus
Was gibt es schöneres, als Freude mit anderen zu teilen? Als öffentlich rechtliches Kreditinstitut gehört es zur unternehmerischen Identität der Sparkasse Vorderpfalz, gesellschaftliches und wirtschaftliches Leben in ihrem Geschäftsgebiet zu unterstützen. Ein Großteil der erwirtschafteten Erträge fließt wieder in Form von Spenden und Sponsoring sowie über ihre fünf Stiftungen mit einem Stiftungskapital von insgesamt über 20 Millionen Euro an Vereine, Schulen, Institutionen und ehrenamtlich wirkende Bürgerinnen und Bürger zurück. Allein im zurückliegenden Geschäftsjahr sind Fördergelder in Höhe von über 1.000.000 Euro geflossen. Damit hat sie in Ludwigshafen, Speyer und dem Rhein-Pfalz-Kreis über 1.100 soziale, kulturelle, gesellschaftliche, wissenschaftliche und sportliche Projekte begleitet, die ohne ihre Unterstützung oftmals nicht zustande gekommen wären. Daneben ist die Sparkasse Vorderpfalz ein wichtiger Steuerzahler, Investor, Ausbilder und Arbeitgeber. Text und Foto: Sparkasse Vorderpfalz

28.03.2017


Sparkasse Vorderpfalz: EZB-Zinspolitik setzt falsche Signale

Dr. Rüdiger Linnebank, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Vorderpfalz Vorstandsvorsitzender Dr. Rüdiger Linnebank betont: „Wir geben das Verwahrentgelt nicht ohne Alternative an unsere gewerblichen und institutionellen Kunden weiter. Den rund 80 betroffenen Kunden bieten wir andere Anlageformen an, mit denen die Berechnung des Verwahrentgeltes vermieden werden kann."

Niedrigzinsphase hat Auswirkungen für gewerbliche und institutionelle Kunden. Privatkunden sind nicht betroffen.

Ludwigshafen- Als Folge der Zinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) führt die Sparkasse Vorderpfalz ab 18. April bei ihren gewerblichen und institutionellen Kunden ein Verwahrentgelt in Höhe von 0,4 Prozent ein. Betroffen sind Guthaben ab 1 Million Euro auf Giro-, Geldmarkt- oder Tagesgeldkonten. Privatkunden sind von der Regelung ausgenommen.

Vorstandsvorsitzender Dr. Rüdiger Linnebank betont, dass sich die Sparkasse Vorderpfalz die Entscheidung nicht leicht gemacht hat: „Wir geben dieses Verwahrentgelt nicht ohne Alternative an unsere gewerblichen und institutionellen Kunden weiter. Den rund 80 betroffenen Kunden bieten wir andere Anlageformen an, mit denen die Berechnung des Verwahrentgeltes vermieden werden kann." Wenn der Zins praktisch abgeschafft und die EZB den Banken und Sparkassen für bei ihr ‚geparktes‘ Geld Verwahrkosten in Rechnung stelle, könne das nicht ohne Auswirkungen auf das Geschäftsmodell von Kreditinstituten bleiben, so Linnebank weiter. Auch sein Haus könne sich nicht dauerhaft betriebswirtschaftlichen Zwängen entziehen.

Seit Sommer 2014 verlangt die EZB von Banken und Sparkassen, die ihre Einlagen über Nacht bei ihr parken Verwahrkosten. Aktuell liegt dieser Satz bei 0,4 Prozent. „Wir haben bisher alles dafür getan, um Sparer vor Minuszinsen zu bewahren. Dies werden wir bei Privatkunden im Rahmen der Wettbewerbssituation auch weiterhin tun. Eine Quersubventionierung durch Zinsüberschüsse – wie sie in der Vergangenheit möglich war – ist in der Niedrigzinsphase mit einem Zinsniveau entlang der Nulllinie betriebswirtschaftlich aber nicht mehr vertretbar. Zumal ein Ende der Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank nicht absehbar ist," begründete Linnebank die Entscheidung der Sparkasse.

Über die Sparkasse Vorderpfalz
Die Sparkasse Vorderpfalz ist mit einer Bilanzsumme von 5,5 Milliarden Euro die größte Sparkasse in Rheinland-Pfalz. Die Zufriedenheit ihrer Kunden ist für sie Maßstab und Antrieb zugleich. Deshalb kombiniert sie persönliche und digitale Services und ermöglicht dadurch einen umfassenden Zugang zu ihren Finanzdienstleistungen. Mit 49 Standorten und sechs KompentenzCentern unterhält sie vor Ort das mit Abstand dichteste Geschäftsstellen-, Service-, und Geldautomatennetz der Region. Über die Sparkassen-App, ihre Webseite sparkasse-vorderpfalz.de, OnlineBanking und das KundenDialogCenter ist sie rund um die Uhr erreichbar.

Gesellschaftlich engagiert: Das macht eine Sparkasse aus
Was gibt es schöneres, als Freude mit anderen zu teilen? Als öffentlich rechtliches Kreditinstitut gehört es zur unternehmerischen Identität der Sparkasse Vorderpfalz, gesellschaftliches und wirtschaftliches Leben in ihrem Geschäftsgebiet zu unterstützen. Ein Großteil der erwirtschafteten Erträge fließt wieder in Form von Spenden und Sponsoring sowie über ihre fünf Stiftungen mit einem Stiftungskapital von insgesamt über 20 Millionen Euro an Vereine, Schulen, Institutionen und ehrenamtlich wirkende Bürgerinnen und Bürger zurück. Allein im zurückliegenden Geschäftsjahr sind Fördergelder in Höhe von über 1.000.000 Euro geflossen. Damit hat sie in Ludwigshafen, Speyer und dem Rhein-Pfalz-Kreis über 1.100 soziale, kulturelle, gesellschaftliche, wissenschaftliche und sportliche Projekte begleitet, die ohne ihre Unterstützung oftmals nicht zustande gekommen wären. Daneben ist die Sparkasse Vorderpfalz ein wichtiger Steuerzahler, Investor, Ausbilder und Arbeitgeber.

Text und Foto: Sparkasse Vorderpfalz

28.03.2017


PS-Sparer der Sparkasse Vorderpfalz vom Glück verwöhnt

PS-Sparer der Sparkasse Vorderpfalz können sich freuen: Glücksgöttin Fortuna hat ihr Füllhorn überschwänglich ausgeschüttet.Ludwigshafen- Fünf Hauptgewinne in Höhe von 105.000 Euro und ein BMW X1 gehen an Sparkassenkunden in Ludwigshafen, Speyer, Schifferstadt und dem Rhein-Pfalz-Kreis

Glücksgöttin Fortuna hat ihr Füllhorn überschwänglich bei den PS-Sparern der Sparkasse Vorderpfalz ausgeschüttet. Über einen wahren Geldsegen aus der März-Sonderauslosung können sich fünf Sparkassenkunden mit Hauptgewinnen von 50.000 Euro, 25.000 Euro und drei mal 10.000 Euro freuen. Zudem wurde ein BMW X1 an einen PS-Sparer aus Oggersheim verlost. Wer gewonnen hat, erfahren die PS-Sparer in den nächsten Tagen von ihren Sparkassenbetreuern, teilt die Sparkasse mit.

Um gewinnen zu können benötigt man ein PS-Los, das es in allen Geschäftsstellen der Sparkasse Vorderpfalz zum Preis von 5 Euro zu kaufen gibt. Vier Euro wandern auf ein Sparkonto und ein Euro beträgt der Einsatz für die Auslosung mit attraktiven Gewinnen im Gesamtwert von rund 900.000 Euro. Es profitieren aber nicht nur die Gewinner der monatlichen PS-Auslosungen, denn ein Teil des Los-Einsatzes fließt wieder in die Region zurück, als Spenden an Vereine und gemeinnützige Organisationen.

Text und Foto: Sparkasse Vorderpfalz

27.03.2017


Online-Baufinanzierungsberatung der Volksbank Kur- und Rheinpfalz TÜV-zertifiziert

TÜV Saarland vergibt Prüfsiegel für durchgängig hohe Beratungsqualität – erstmals auch Baufinanzierungsberatung über digitale Kanäle geprüft

Speyer- Die Baufinanzierungsberatung der Volksbank Kur- und Rheinpfalz überzeugt – online wie offline. Zu diesem Ergebnis kommt der TÜV Saarland in seinem aktuellen Prüfbericht und hat der Volksbank zum mittlerweile elften Mal das TÜV-Siegel einer zertifizierten Baufinanzierungsberatung ausgestellt. In diesem Jahr wurde dabei erstmals neben der klassischen Beratung in der Filiale auch die Beratungsqualität in digitalen Kanälen überprüft.

Für die TÜV-Zertifizierung der Baufinanzierungsberatung ist die Teilnahme an einem jährlichen Überwachungsaudit verpflichtend. Geprüft wird dabei neben den internen Prozessen, dem Qualitätsmanagement und der Aus- und Weiterbildung auch die Qualität von konkreten Beratungsgesprächen — beispielsweise im Hinblick auf eine umfassende Ermittlung der Finanzsituation des Interessenten, eine individuelle Bedarfsanalyse oder eine leicht verständliche und transparente Erläuterung der vorgeschlagenen Finanzierungslösungen.

Neben der Qualität der Beratung in verschiedenen Filialen hat der TÜV Saarland in diesem Jahr erstmals auch die Beratungsqualität im eBanking der Volksbank Kur- und Rheinpfalz geprüft. Mitarbeiter aus dem eBanking übernehmen in der Baufinanzierungsberatung die Erstbetreuung von Neukunden, die die Volksbank über die Website kontaktieren und wickeln bei Bestandskunden in manchen Fällen Kredit- und Anlageanfragen nach Rücksprache mit dem zuständigen Berater selbstständig ab. Sowohl die auditierten Berater in der Filiale wie auch die Beraterin im eBanking hinterließen beim TÜV Saarland einen engagierten und kenntnisreichen Eindruck.

Intelligente Verknüpfung von Filial- und Online-Banking

Die Volksbank Kur- und Rheinpfalz baut ihr digitales Angebot seit Jahren kontinuierlich aus. Ziel ist dabei vor allem eine intelligente Verknüpfung von Filial- und Online-Banking – wie etwa bei der Baufinanzierungsberatung. „Während die laufenden Bankgeschäfte oder der Erstkontakt immer häufiger online oder über das Smartphone erfolgt, ist bei komplexeren Fragen die persönliche Beratung vor Ort nach wie vor sehr gefragt“, so Frank Nusskern-Ruch, Bereichsleiter eBanking. 

„Es freut uns deswegen sehr, dass unser Anspruch, für unsere Kunden in der Filiale genauso wie im Internet eine durchweg hohe Beratungsqualität zu garantieren, durch den TÜV Saarland bestätigt wurde.“  Volksbank Kur- und Rheinpfalz eG, Presse

24.03.2017


Schuldnerberatungsstellen erhalten finanzielle Hilfe

Dr. Rüdiger Linnebank, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Vorderpfalz,Sparkasse Vorderpfalz unterstützt die Schuldnerberatungsstellen in ihrem Geschäftsgebiet mit 81.600 Euro

Ludwigshafen- Institutionelle Schuldnerberatung ist heute ein fester und wichtiger Bestandteil des Verbraucherschutzes. Menschen in finanzieller Notlage erhalten dort kompetente Beratung und Lebenshilfe. Mit einer Spende von insgesamt 81.600 Euro unterstützt die Sparkasse Vorderpfalz erneut die Schuldnerberatungsstellen in ihrem Geschäftsgebiet. Wie in den Vorjahren wird damit die Arbeit der Schuldnerberater in Ludwigshafen, Speyer und dem Rhein-Pfalz-Kreis gefördert.

Dr. Rüdiger Linnebank, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Vorderpfalz, betont: "Das Engagement für die Gesellschaft ist ein grundlegendes Wesensmerkmal der gemeinwohlorientierten Sparkassen. Man darf nicht vergessen: Sparkassen sind vor über 200 Jahren selbst aus bürgerschaftlichem Engagement gegründet worden. Unser Ziel ist es, die Anforderungen von Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt in Einklang zu bringen. Aus diesem Anspruch resultiert auch das vielfältige gesellschaftliche Engagement der Institute. Es reicht von der Förderung von Sport, Kultur und Umwelt über die Verbesserung der finanziellen Allgemeinbildung bis zu konkreten wirtschaftlichen Aufgaben wie z.B. der Schuldnerberatung. Die Sparkassen stehen zu ihrer gesellschaftlichen Verantwortung und tragen dazu bei, die Bürgerinnen und Bürger vor Überschuldung zu schützen. Dabei sind Sparkassen, gemessen an ihrem Marktanteil, deutlich seltener als andere Kreditinstitute Gläubiger überschuldeter Haushalte".

Die Sparkassen leisten als einzige Bankengruppe einen Beitrag zur Finanzierung der Schuldnerberatung. Insgesamt stellen die 23 rheinland-pfälzischen Sparkassen jährlich über 1,3 Millionen Euro zur Verfügung. Seit der Verabschiedung des gesetzlichen Auftrages zur Schuldnerberatung im rheinland-pfälzischen Sparkassengesetz von 1993 haben die rheinland-pfälzischen Sparkassen über 25 Millionen Euro zur Finanzierung der Schuldnerberatung im Land aufgebracht.


Über die Sparkasse Vorderpfalz
Die Sparkasse Vorderpfalz ist mit einer Bilanzsumme von 5,5 Milliarden Euro die größte Sparkasse in Rheinland-Pfalz. Die Zufriedenheit ihrer Kunden ist für sie Maßstab und Antrieb zugleich. Deshalb kombiniert sie persönliche und digitale Services und ermöglicht dadurch einen umfassenden Zugang zu ihren Finanzdienstleistungen. Mit 49 Standorten und sechs KompentenzCentern unterhält sie vor Ort das mit Abstand dichteste Geschäftsstellen-, Service-, und Geldautomatennetz der Region. Über die Sparkassen-App, ihre Webseite sparkasse-vorderpfalz.de, OnlineBanking und das KundenDialogCenter ist sie rund um die Uhr erreichbar.

Gesellschaftlich engagiert: Das macht eine Sparkasse aus
Was gibt es schöneres, als Freude mit anderen zu teilen? Als öffentlich rechtliches Kreditinstitut gehört es zur unternehmerischen Identität der Sparkasse Vorderpfalz, gesellschaftliches und wirtschaftliches Leben in ihrem Geschäftsgebiet zu unterstützen. Ein Großteil der erwirtschafteten Erträge fließt wieder in Form von Spenden und Sponsoring sowie über ihre fünf Stiftungen mit einem Stiftungskapital von insgesamt über 20 Millionen Euro an Vereine, Schulen, Institutionen und ehrenamtlich wirkende Bürgerinnen und Bürger zurück. Allein im zurückliegenden Geschäftsjahr sind Fördergelder in Höhe von über 1.000.000 Euro geflossen. Damit hat sie in Ludwigshafen, Speyer und dem Rhein-Pfalz-Kreis über 1.100 soziale, kulturelle, gesellschaftliche, wissenschaftliche und sportliche Projekte begleitet, die ohne ihre Unterstützung oftmals nicht zustande gekommen wären. Daneben ist die Sparkasse Vorderpfalz ein wichtiger Steuerzahler, Investor, Ausbilder und Arbeitgeber. Text und Foto: Sparkasse Vorderpfalz

24.03.2017


Volksbank Kur- und Rheinpfalz informiert über die Themen Erbrecht & Vorsorge

Die beiden Fachanwälte für Erbrecht Torsten Trauth (links) und Jan Gehrlein. Die beiden Fachanwälte für Erbrecht Torsten Trauth (links) und Jan Gehrlein.

Expertenvorträge im KulturViereck stoßen auf großes Publikumsinteresse

Haßloch- Wo liegen die Unterschiede zwischen einer Vorsorgevollmacht, einer Betreuungs- und einer Patientenverfügung? Wann müssen Kinder für die Pflege ihrer Eltern zahlen und welche Gestaltungsmöglichkeiten gibt es bei der Erbschaftssteuer? Diese Fragen standen im Zentrum einer gut besuchten Informationsveranstaltung der Volksbank Kur- und Rheinpfalz im Haßlocher KulturViereck.

Rund 100 Interessierte waren der Einladung der Volksbank gefolgt und nutzten die Gelegenheit, um sich über die wichtigsten Fakten zu den Themen Erbrecht und Vorsorge zu informieren. Nach einer Begrüßung durch Hans Böhm, Regionaldirektor der Volksbank Kur- und Rheinpfalz in Haßloch, gaben die beiden Fachanwälte für Erbrecht Jan Gehrlein und Torsten Trauth dazu eine sachlich fundierte Einführung und standen dem Publikum für Fragen zur Verfügung.

Jan Gehrlein erläuterte zunächst, wann eine Vorsorgevollmacht, eine Betreuungs- oder eine Patientenverfügung sinnvoll ist und welche Spielräume es dabei jeweils gibt. Während eine Patientenverfügung letztlich Geschmackssache sei, brauche eine Vorsorgevollmacht eigentlich jeder, so Gehrlein. Es herrsche häufig das Missverständnis vor, dass sich Ehegatten untereinander vertreten könnten – dies gehe aber nur über eine Vorsorgevollmacht.

„Kinder haften für ihre Eltern“ – das heikle Thema Sozialhilferegress

Im Anschluss referierte Torsten Trauth zum Thema Sozialhilferegress und der Frage, wann und in welcher Form Kinder für die Pflege oder die Heimunterbringung ihrer Eltern bezahlen müssen. Anhand von konkreten Zahlenbeispielen machten die beiden Experten außerdem deutlich, welche Möglichkeiten sich vor dem Hintergrund des geänderten Erbschafts- und Schenkungssteuerrechts ergeben, denn es gebe kaum ein Rechtsgebiet, wo man so viel gestalten könne wie bei der Erbschafts- und Schenkungssteuer, so Gehrlein.

Regionaldirektor Böhm: „Klarheit schaffen angesichts einer sich ständig ändernden Rechtslage“

Die Volksbank Kur- und Rheinpfalz zog ein positives Fazit der Veranstaltung. „Bereits vor zwei Jahren gab es hier in Haßloch einen ähnlichen Informationsabend und auch der war wie in diesem Jahr schnell ausgebucht“, so Regionaldirektor Böhm. „Der hohe Besucherzuspruch und die zahlreichen Wortmeldungen haben gezeigt, dass es zu den Themen Erben, Schenken und Vorsorgen viele offene Fragen gibt – gerade auch, weil sich auf diesem Gebiet die Rechtslage ständig ändert. Mit dieser Informationsveranstaltung wollten wir dazu beitragen, etwas Klarheit zu schaffen.“

Text und Foto: Volksbank Kur- und Rheinpfalz eG

15.03.2017


Spendenübergabe Sparkasse Vorderpfalz

Böhl-Iggelheim - Am vergangenen Donnerstag, 2. März 2017, konnte Bürgermeister Peter Christ wieder die alljährliche Spende der  Sparkasse Vorderpfalz innerhalb der Gemeinde an gemeinnützige, kulturelle Einrichtungen und Institutionen weiterreichen. Dafür hat er sich bei dem anwesenden Filialleiter der Sparkassenfiliale, Volker Weber, ganz herzlich bedankt. Insbesondere aufgrund der schwierigen Lage der Banken ist ein solches Engagement und Entgegenkommen nicht mehr selbstverständlich. Bürgermeister Peter Christ hofft, dass diese schöne Tradition noch lange erhalten bleibt.

Volker Weber freut sich, dass trotz der Veränderungen in der Bankenlandschaft, der Betrag von der Sparkasse Vorderpfalz zur Verfügung gestellt werden kann. Man sehe daran den hohen Stellenwert den die Vereine bei der Sparkasse Vorderpfalz einnehmen.

Dieses Jahr werden vier ganz unterschiedliche Institutionen in den Genuss eines Spendenbetrages bekommen. Den ersten Spendenscheck überreicht Peter Christ an Frau Turner, die gemeinsam mit ihrer Mutter und dem Kinderschutzbund seit drei Jahren die Aktion „Weihnachten für bedürftige Kinder“ ins Leben gerufen hat. Bei der Aktion werden bedürftige Kinder mit ihren Familien kurz vor Weihnachten zu einem vorgezogenen Weihnachtsfest eingeladen, verbringen einen schönen Nachmittag und bekommen ein Weihnachtsgeschenk.

Den nächsten Scheck erhält Heinz Engel vom Radfahrverein RCV Böhl-Iggelheim e. V. von Peter Christ überreicht. Der Verein  hat sehr viele nationale und internationale Erfolge. Die Jugendarbeit beim RCV und das Engagement der Trainer sind vorbildlich. Jedes Jahr organisiert der Verein zudem das Radrennen „Rund um den Wasserturm“ an der Böhler  Kerwe.

In den Genuss eines weiteren Spendenbetrages kommen die Landfrauen Böhl-Iggelheim e. V.. Der Verein bietet der Bevölkerung ein sehr gutes und interessantes Kursangebot und zwar nicht nur für Frauen, wie die Vorsitzende Elke Fischer bei der Entgegennahme des Schecks betonte. Auch für junge Mütter mit Kindern gibt es Angebote, wie dies auch immer beim jährlichen Babyempfang der Gemeinde betont wird.

Einen weiteren Scheck überreichte Peter Christ den Oldtimer- und Traktorfreunden. Die Oldtimer- und Traktorfreunde helfen mit ihren Traktoren bei der Organisation unserer Lätareumzüge mit. Alle zwei Jahre veranstalten sie auf der Iggelheimer Kerwe ein Oldtimer- und Traktortreffen.

Volker Weber  freute über die gute Auswahl der begünstigten Vereine und Institutionen.

Gemeindeverwaltung, Martina Eisel

09.03.2017


ISB-Unternehmerinnentag 2017 in Speyer

Kompetenz und Persönlichkeit führen zu Erfolg

Speyer - An der Spitze deutscher Unternehmen steht immer häufiger eine Frau. Um diesen Trend weiter zu fördern und Existenzgründerinnen zu zeigen, was es bei einer Unternehmensgründung zu beachten gilt, lud das Wirtschaftsministerium gemeinsam mit der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) und den Volksbanken Raiffeisenbanken zum Unternehmerinnentag nach Speyer ein.

„Umfassende Kompetenz, Wissen und Können – dadurch zeichnen sich erfolgreiche Frauen in unserem Land aus, sei es als Gründerinnen, Unternehmerinnen oder als Führungskräfte“, sagte Daniela Schmitt, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz. Für einen gelingenden Weg in die Selbstständigkeit empfiehlt sie, „die Dinge selbst in die Hand zu nehmen, für neue Sichtweisen und Lösungsansätze offen zu sein und sich gleichzeitig ein individuelles, authentisches Profil zu geben.“

„Die steigende Zahl an erfolgreichen Unternehmerinnen zeigt, dass immer mehr Frauen den Mut haben, ein eigenes Unternehmen zu führen. Gleichzeitig gründen Frauen vorsichtiger und ihre Unternehmen sind häufig stabiler“, sagte ISB-Vorstandsmitglied Dr. Ulrich Link in seiner Begrüßung. Die ISB unterstütze die Realisierung mit entsprechenden Förderprogrammen.

Wie Unternehmerinnen unabhängig, selbstbestimmt und selbstständig ihr Ziel erreichen stand im Fokus des Vortrages von Sabine Asgodom, Erfolgscoach und Bestseller-Autorin. Sie erklärte: „Unternehmerischen Erfolg haben vor allem die Frauen, die sich trauen, Entscheidungen zu treffen! Dare to Rule!“

Drei parallele Workshops boten den Teilnehmerinnen die Gelegenheit, fachliche und persönliche Kompetenzen zu erweitern. In einer Talkrunde diskutierten die Unternehmerinnen Sabrina Kunz; Geschäftsführerin der ACC BEKU Herstellung und Vertrieb chemischer Spezialerzeugnisse GmbH, Kathrin Stahl, Geschäftsführerin der Kurt Stahl Holz- und Metallverarbeitung GmbH, und Claudia Sturm, Geschäftsführende Gesellschafterin der C&U Sturm GmbH, über ihre Erfahrungen als „Macherinnen“. Das Fazit von Stahl lautete: „Als Unternehmerin macht es Spaß etwas bewegen zu können, selbstständig zu gestalten und freie Entscheidungen zu treffen. Auf das Geschlecht kommt es dabei nicht an.“

Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB)

07.03.2017


Digitalisierung ist eine der wichtigsten Herausforderungen für den deutschen Mittelstand

Thomas Traue, Vorstandsmitglied der Sparkasse Vorderpfalz und zuständig für das Firmenkundengeschäft: "Digitalisierung ist eine der wichtigsten Herausforderungen für den deutschen Mittelstand".

Ertragslage überwiegend gut, Eigenkapitalquoten auf neuem Rekordwert

Ludwigshafen - Die Digitalisierung ist derzeit eine der wichtigsten Herausforderungen für den deutschen Mittelstand. Kleine und mittlere Unternehmen müssen sie in den kommenden Jahren meistern. Denn die spezifischen Auswirkungen der Digitalisierung  in den einzelnen Branchen werden wesentlich über die Wettbewerbsfähigkeit und den wirtschaftlichen Erfolg der Unternehmen entscheiden. Das ist eines der zentralen Ergebnisse der „Diagnose Mittelstand 2017“. Die repräsentative Studie wird seit 16 Jahren vom Deutschen Sparkassen- und Giroverband (DSGV) durchgeführt.

Die jährliche Umfrage bei den deutschen Sparkassen hat diesmal Einschätzungen zum Stand der Digitalisierung im deutschen Mittelstand zum Schwerpunkt erhoben. „Gut drei Viertel der Mittelstandsexperten der Sparkassen berichteten, dass die Digitalisierung in der Breite der kleinen und mittleren Unternehmen erst in Teilbereichen umgesetzt ist.

Hier müssen die Unternehmen insgesamt schneller werden und sich den Herausforderungen konsequent stellen. Die Ergebnisse der Studie, an der sich auch die Sparkasse Vorderpfalz beteiligte, kann ich im Trend auch für unser Haus bestätigen“, so Thomas Traue, Vorstandsmitglied der Sparkasse Vorderpfalz und zuständig für das Firmenkundengeschäft.

Rund zehn Prozent der Befragten hätten angegeben, dass ihre Mittelstandskunden bei der Digitalisierung ein fortgeschrittenes Stadium erreicht hätten. Ein weit fortgeschrittenes Stadium habe dagegen für die Gesamtheit des Mittelstandes niemand benannt. Die Ergebnisse differieren jedoch zwischen den einzelnen Branchen. Die Industrie wird gemeinhin fortgeschrittener verortet. Umgekehrt stellten aber auch rund zehn Prozent der Sparkassen fest, dass sich die Digitalisierung über alle ihre mittelständischen Kunden erst im Planungsstadium befinde.

"Wie beurteilen Sie ganz generell den Stand der Digitalisierung Ihrer Firmenkunden"Insgesamt steht der deutsche Mittelstand laut der Umfrage weiterhin kerngesund da: Trotz leicht rückläufiger Ertragslage – ein  Rückgang um 1,1 Prozentpunkte bei der Umsatzrentabilität 2015 – sei die Finanzierungssituation hervorragend. Im Laufe des Jahres 2015 konnten die deutschen Mittelständler zudem ihre Eigenkapitalquoten um 4,2 Prozentpunkte auf 26,8 Prozent steigern. Das ist abermals ein neuer Rekordwert. Bis 2003 lag die Eigenkapitalquote im deutschen Mittelstand jahrzehntelang unter fünf Prozent. Allerdings nimmt die Chance auf eine weitere Verbesserung der Geschäftslage naturgemäß mit dem fortschreitenden gesamtwirtschaftlichen Aufschwung ab. Der Aufholprozess stößt mehr und mehr an Grenzen und geht in eine Seitwärtsbewegung über. So gibt zuletzt nur noch rund ein Drittel der Befragten eine weitere Verbesserung der Geschäftslage im Vergleich zum Vorjahr an.

Für die „Diagnose Mittelstand“ wertet der DSGV jährlich die Bilanzen von bis zu 300.000 Firmenkunden von Sparkassen aus. Er verfügt damit über eine der größten Datenbanken mit Jahresabschlüssen von Unternehmen in Deutschland.

Die Diagnose können Sie hier als PDF lesen

Über die Sparkasse Vorderpfalz
Die Sparkasse Vorderpfalz ist mit einer Bilanzsumme von 5,5 Milliarden Euro die größte Sparkasse in Rheinland-Pfalz. Die Zufriedenheit ihrer Kunden ist für sie Maßstab und Antrieb zugleich. Deshalb kombiniert sie persönliche und digitale Services und ermöglicht dadurch einen umfassenden Zugang zu ihren Finanzdienstleistungen. Mit 49 Standorten und sechs KompentenzCentern unterhält sie vor Ort das mit Abstand dichteste Geschäftsstellen-, Service-, und Geldautomatennetz der Region. Über die Sparkassen-App, ihre Webseite sparkasse-vorderpfalz.de, OnlineBanking und das KundenDialogCenter ist sie rund um die Uhr erreichbar.

Gesellschaftlich engagiert: Das macht eine Sparkasse aus
Was gibt es schöneres, als Freude mit anderen zu teilen? Als öffentlich rechtliches Kreditinstitut gehört es zur unternehmerischen Identität der Sparkasse Vorderpfalz, gesellschaftliches und wirtschaftliches Leben in ihrem Geschäftsgebiet zu unterstützen. Ein Großteil der erwirtschafteten Erträge fließt wieder in Form von Spenden und Sponsoring sowie über ihre fünf Stiftungen mit einem Stiftungskapital von insgesamt über 20 Millionen Euro an Vereine, Schulen, Institutionen und ehrenamtlich wirkende Bürgerinnen und Bürger zurück. Allein im zurückliegenden Geschäftsjahr sind Fördergelder in Höhe von über 1.000.000 Euro geflossen. Damit hat sie in Ludwigshafen, Speyer und dem Rhein-Pfalz-Kreis über 1.100 soziale, kulturelle, gesellschaftliche, wissenschaftliche und sportliche Projekte begleitet, die ohne ihre Unterstützung oftmals nicht zustande gekommen wären. Daneben ist die Sparkasse Vorderpfalz ein wichtiger Steuerzahler, Investor, Ausbilder und Arbeitgeber.

Internet: http://www.sparkasse-vorderpfalz.de

Sparkasse Vorderpfalz, Presse

03.03.2017


Die Zukunft an der Grundschule Dudenhofen kann beginnen

Im Beisein von Landrat angesClemens Körner wurde eine 7.652-Euro-Spende der Sparkasse Vorderpfalz an die Grundschule Dudenhofen übergeben. Damit soll ein hochmodernes interaktives Tafeldisplay chafft werden. Im Beisein von Landrat angesClemens Körner wurde eine 7.652-Euro-Spende der Sparkasse Vorderpfalz an die Grundschule Dudenhofen übergeben. Damit soll ein hochmodernes interaktives Tafeldisplay chafft werden.

Die Sparkasse Vorderpfalz unterstützt mit ihrer 7.652-Euro-Spende die Dudenhofener Grundschule beim Start in die Zukunft

Dudenhofen-  Denn mit dem Geld soll für das Projekt „Klassenzimmer der Zukunft“ ein hochmodernes interaktives Tafeldisplay angeschafft werden, das das Herzstück des bis zum Ende des Schuljahres neugestalteten Mehrzweckraums bilden wird. Der Raum soll dann auf 100 Quadratmetern Fläche unter anderem das größte Lego Innovation-Studio Deutschlands beherbergen. Hier können dann die kleinsten bis hin zu den größten Schülern mit den rund 50.000 bunten Plastik-Steinen spannende Erfahrungen in den unterschiedlichsten Fächern sammeln. Vom einfachen Rechnen in der Mathematik, über das Schreiben von Aufsätzen anhand von Lego-Männchen-Szenerien bis hin zum Bau von komplizierten Robotern, die mit Sensoren gesteuert werden. All das wird in dem Raum möglich sein. Bis vor kurzem war hier noch eine Kindergartengruppe untergebracht, die vor wenigen Tagen in das neue benachbarte Kindergartengebäude umzog. Daher laufen die Umbauarbeiten des Saals derzeit auf Hochtouren. Zwar sind bereits alle Klassensäle der über 200 Schüler zählenden Grundschule mit interaktiven Whiteboards ausgerüstet, die Lehrer versprechen sich mit der neuen Display-Technik jedoch ein noch zuverlässigeres Arbeiten mit den neuen Medien.

Dr. Rüdiger Linnebank, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Vorderpfalz betont: "Was gibt es schöneres, als Freude mit anderen zu teilen? Als öffentlich-rechtliches Kreditinstitut gehört es zur unternehmerischen Identität der Sparkasse Vorderpfalz, gesellschaftliches und wirtschaftliches Leben in ihrem Geschäftsgebiet zu unterstützen. Wir unterstützen viele Schulen, Vereine, Institutionen und ehrenamtlich wirkende Bürgerinnen und Bürger in Ludwigshafen, Speyer und dem Rhein-Pfalz-Kreis. Das machen wir gern und aus Überzeugung. Denn mit unseren umfangreichen Sponsoring-, Spenden- und Stiftungsgeldern fördern wir das Wohlbefinden, das soziale, kulturelle und sportliche Leben in unserer Region. Ich sehe darin auch keinen Luxus, sondern eine moderne Interpretation des öffentlichen Auftrages unserer Sparkasse. Das besondere einer gemeinwohlorientierten und kommunal gebundenen Sparkasse liegt darin, dass alle Bürgerinnen und Bürger, Schulen, Vereine und Institutionen "vor Ort" etwas von ihr haben. Wir freuen uns auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit mit allen, die sich für unsere Region stark machen".

Über die Sparkasse Vorderpfalz
Die Sparkasse Vorderpfalz ist mit einer Bilanzsumme von 5,5 Milliarden Euro die größte Sparkasse in Rheinland-Pfalz. Die Zufriedenheit ihrer Kunden ist für sie Maßstab und Antrieb zugleich. Deshalb kombiniert sie persönliche und digitale Services und ermöglicht dadurch einen umfassenden Zugang zu ihren Finanzdienstleistungen. Mit 49 Standorten und sechs KompentenzCentern unterhält sie vor Ort das mit Abstand dichteste Geschäftsstellen-, Service-, und Geldautomatennetz der Region. Über die Sparkassen-App, ihre Webseite sparkasse-vorderpfalz.de, OnlineBanking und das KundenDialogCenter ist sie rund um die Uhr erreichbar. Text und Foto: Sparkasse Vorderpfalz

17.02.2017


Herausragende kulturelle Leistungen gesucht

Clemens G. Schnell, Vorsitzender des Stiftungsvorstandes und stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Vorderpfalz: "Begeistern Sie uns mit ihren kulturellen Vorhaben und Projekten."Bewerbungen unter www.sparkasse-vorderpfalz.de/kulturfoerderpreis bis zum 31. August 2017 möglich

Ludwigshafen- Auch in diesem Jahr stehen die Zeichen bei der Sparkasse Vorderpfalz auf kultureller Förderung. Die "Kulturstiftung der ehemaligen Kreissparkasse Rhein-Pfalz" ruft bereits zum 18. Mal zur Teilnahme am Kulturförderpreis auf. Die Auszeichnung ist nicht nur mit 2.500 Euro dotiert sondern bedeutet auch eine besondere Wertschätzung im kulturellen Bereich. Bewerben können sich Einzelpersonen, Gruppen und Organisationen. Über die Vergabe des Preises entscheidet das aus 16 Mitgliedern bestehende Kuratorium der Kulturstiftung, dessen Vorsitzender Landrat Clemens Körner ist.

Der Kulturförderpreis wird für eine besondere Leistung im kulturellen Bereich vergeben, die im Rhein-Pfalz-Kreis erbracht wurde. Hierzu zählen insbesondere die Bereiche der bildenden Kunst (Malerei, Zeichnung, Grafik, Film, Bildhauerei, Kunsthandwerk), der darstellenden Kunst (Theater, Tanz, Medienkunst, Konzeptkunst), der Literatur (Prosa, Lyrik), der Musik (Komposition, Interpretation, Gesang) sowie der Denkmal- und Heimatpflege. Preiswürdig ist eine kulturelle Leistung nur dann, wenn sie herausragend ist oder sich durch ein ehrenamtlich außergewöhnliches Engagement auszeichnet. Die Arbeit sollte in der Regel nicht älter als 2 Jahre sein.

"Durch die jährliche Vergabe unseres Kulturförderpreises werden Initiativen und Projekte, die aus der Vielzahl der ehrenamtlichen kulturellen Leistungen im Rhein-Pfalz-Kreis besonders herausragen, gewürdigt und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht", informiert Clemens G. Schnell, Vorsitzender des Stiftungsvorstandes und stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Vorderpfalz. Vorschläge und Bewerbungen nimmt die Kulturstiftung der ehemaligen Kreissparkasse Rhein-Pfalz auf der Homepage der Sparkasse Vorderpfalz unter www.sparkasse-vorderpfalz.de/kulturfoerderpreis bis zum 31. August 2017 entgegen.


Hintergrund:
Das Stiftungsmanagement der Sparkasse Vorderpfalz
Die fünf selbständigen Stiftungen der Sparkasse Vorderpfalz unterstützen auf vielseitige Art lokale und regionale Projekte. Dies sind die Kulturstiftung der ehemaligen Kreissparkasse Rhein-Pfalz, die Sportstiftung der ehemaligen Kreissparkasse Rhein-Pfalz, die Stiftung der ehemaligen Stadtsparkasse Ludwigshafen a. Rh., die Stiftung der ehemaligen Kreis- und Stadtsparkasse Speyer und die Stiftung der ehemaligen Stadtsparkasse Schifferstadt.

Die Kulturstiftung der ehemaligen Kreissparkasse Rhein-Pfalz, die 1996 gegründet wurde und ein Stiftungskapital von 1.000.000 Euro hat, ist eine der fünf Stiftungen der Sparkasse Vorderpfalz. Zweck der Stiftung ist die Förderung kultureller Organisationen, Vorhaben und Maßnahmen im Geschäftsgebiet der ehemaligen Kreissparkasse Rhein-Pfalz. Das Kuratorium der Sparkassenstiftung besteht aus Landrat Clemens Körner (Vorsitzender), Elke Rottmüller (stellv. Vorsitzende), German Bachert, Inge Sabin, Manfred Gräf, Lamiel Kallweit, Konrad Heller, Bernhard Kukatzki, Theo Magin, Dieter Weißenmayer und Ilse Wegmann. Dem Vorstand der Stiftung gehören Clemens G. Schnell (Vorstandsvorsitzender der Stiftung), Thomas Bull und Konrad Reichert an.

Weitere Informationen zu den fünf Stiftung der Sparkasse Vorderpfalz: www.sparkasse-vorderpfalz.de/stiftungen

Text und Foto: Sparkasse Vorderpfalz

16.02.2017


Gutes tun und sich für die Region stark machen

Gemeinsam stark: Als Stifter das gesellschaftliche Leben der Region nachhaltig unterstützen und dabei Steuern sparen. Gemeinsam stark: Als Stifter das gesellschaftliche Leben der Region nachhaltig unterstützen und dabei Steuern sparen.

Sparkasse Vorderpfalz sucht engagierte Stifter, die mit einer Zustiftung in die Stiftergemeinschaft das gesellschaftliche Leben der Region nachhaltig unterstützen

Ludwigshafen- Als Ergänzung zu ihren eigenen fünf Stiftungen bietet die Sparkasse Vorderpfalz allen Bürgern, Unternehmen und Kommunen die Möglichkeit über zwei professionell geführte Stiftergemeinschaften eine individuelle (Teil)Stiftung zu gründen. Eine Stiftergemeinschaft ist ein Zusammenschluss einer offenen Anzahl von Stiftern, die dauerhaft gemeinnützig in der Region wirken. Sie fungiert dabei als so genannte „Dachstiftung" und vereinigt viele Stifter mit häufig verschiedenen Stiftungszielen. Der Vorteil: Die komplette Verwaltung wird zentral übernommen. Die beiden Stiftergemeinschaften der Sparkasse Vorderpfalz haben zusammen ein Gesamtkapital von 2,3 Mio. Euro und zählen 18 Einzelstiftungen und vier Themenstiftungen, darunter auch eine Mitarbeiterstiftung der Sparkasse.

Gutes tun und dabei Steuern sparen

Mit professioneller Betreuung und ohne großen Verwaltungsaufwand aber mit einem Höchstmaß an Individualität können mit einem Kapital ab 10.000 Euro eigene Stiftungen gegründet werden. Davon profitiert nicht nur das bürgerschaftliche Engagement sowie gemeinnützige Vereine und Organisationen aus der Region sondern auch die Stifter: Die gestifteten Gelder sind erbschafts- und schenkungssteuerfrei und wirken sich steuermildernd auf die Einkommenssteuer des Stifters aus.

Stiftungskapital bleibt erhalten

Der Stifter selbst legt nur den Zustiftungsbetrag und, sofern er möchte, den Förderzweck fest. Darüber hinaus kann die Stiftung auch den Namen des Stifters tragen. Das Stammkapital einer Stiftung kann auf Ewigkeit erhalten bleiben oder für den Verwendungszweck verbraucht werden. Im Gegensatz zu einmaligen Spenden und Zuwendungen können auf diese Weise kulturelle, soziale oder sportliche Einrichtungen über Generationen unterstützt werden. Individuell und steuerlich optimiert profitiert der Stifter von einer einfachen Stiftungserrichtung, der gemeinschaftlichen Anlage des Vermögens, der professionellen Verwaltung und einer persönlichen Zweckbestimmung.

"Gutes zu tun, ist gar nicht schwer. Dafür braucht es auch kein großes Vermögen. Ob eine eigene Stiftung oder eine Zustiftung das Richtige ist, finden wir gemeinsam heraus. Wofür sich der Kunde auch entscheidet, wir kümmern uns darum, dass sein Geld und seine Stiftungsidee auf ewig erhalten bleiben“, betont Martin May, Leiter Private Banking und Ansprechpartner für die Stiftergemeinschaften der Sparkasse Vorderpfalz. Weitere Informationen gibt es auf der Homepage der Sparkasse unter www.sparkasse-vorderpfalz.de/stiftergemeinschaft.


Über die Sparkasse Vorderpfalz
Die Sparkasse Vorderpfalz ist mit einer Bilanzsumme von 5,5 Milliarden Euro die größte Sparkasse in Rheinland-Pfalz. Die Zufriedenheit ihrer Kunden ist für sie Maßstab und Antrieb zugleich. Deshalb kombiniert sie persönliche und digitale Services und ermöglicht dadurch einen umfassenden Zugang zu ihren Finanzdienstleistungen. Mit 49 Standorten und sechs KompentenzCentern unterhält sie vor Ort das mit Abstand dichteste Geschäftsstellen-, Service-, und Geldautomatennetz der Region. Über die Sparkassen-App, ihre Webseite sparkasse-vorderpfalz.de, OnlineBanking und das KundenDialogCenter ist sie rund um die Uhr erreichbar.

Gesellschaftlich engagiert: Das macht eine Sparkasse aus
Was gibt es schöneres, als Freude mit anderen zu teilen? Als öffentlich rechtliches Kreditinstitut gehört es zur unternehmerischen Identität der Sparkasse Vorderpfalz, gesellschaftliches und wirtschaftliches Leben in ihrem Geschäftsgebiet zu unterstützen. Ein Großteil der erwirtschafteten Erträge fließt wieder in Form von Spenden und Sponsoring sowie über ihre fünf Stiftungen mit einem Stiftungskapital von insgesamt über 20 Millionen Euro an Vereine, Schulen, Institutionen und ehrenamtlich wirkende Bürgerinnen und Bürger zurück. Allein im zurückliegenden Geschäftsjahr sind Fördergelder in Höhe von über 1.000.000 Euro geflossen. Damit hat sie in Ludwigshafen, Speyer und dem Rhein-Pfalz-Kreis über 1.100 soziale, kulturelle, gesellschaftliche, wissenschaftliche und sportliche Projekte begleitet, die ohne ihre Unterstützung oftmals nicht zustande gekommen wären. Daneben ist die Sparkasse Vorderpfalz ein wichtiger Steuerzahler, Investor, Ausbilder und Arbeitgeber. Text und Foto: Sparkasse Vorderpfalz

14.02.2017


Wirtschaftsverständnis gefördert

Preisverleihung Planspiel Börse: Norbert Rotter (rechts) und Nico Emrich (links) von der Sparkasse Vorderpfalz zeichneten das Gewinnerteam Preisverleihung Planspiel Börse: Norbert Rotter (rechts) und Nico Emrich (links) von der Sparkasse Vorderpfalz zeichneten das Gewinnerteam "Darwins solution" mit Johann Keller, Maximilian Schaaf, Luca Zimbelmann und Jonas Krekel aus.

Sparkasse Vorderpfalz prämiert Börsenspiel-Gewinner

Speyer- Dass Geld verdienen an der Börse nicht einfach ist, hat das zurückliegende Planspiel Börse wieder gezeigt. Dennoch führte Teamleiter Maximilian Schaaf vom Nikolaus-von-Weis-Gymnasium Speyer beim Planspiel Börse der Sparkasse Vorderpfalz seine Schüler-Gruppe "Darwins solution" auf das Siegerpodest. Aufgabe der Teilnehmer war es, in zehn Wochen Spielzeit das fiktive Startkapital von 50.000 Euro durch gezielte Investitionen in 175 vorgegebene Wertpapiere optimal zu vermehren. Bei der Preisverleihung in der Hauptstelle Speyer der Sparkasse Vorderpfalz wurden die besten Schüler-Teams von Norbert Rotter, Leiter PrivatkundenCenter Speyer der Sparkasse Vorderpfalz, ausgezeichnet.

Das Schüler-Siegerteam "Darwins solution" erzielte durch geschickten Einsatz seines Startkapitals einen Gewinn von 7.869,69 Euro und setzte sich so gegen 55 weitere Teams der Sparkasse Vorderpfalz durch. Hierfür erhielt das Team von der Sparkasse ein Preisgeld von 400 Euro. Zugleich erreichte das Siegerteam den 3. Platz in Rheinland-Pfalz - hierfür packte der Sparkassenverband Rheinland-Pfalz 500 Euro Preisgeld dazu.

Den zweiten Platz erarbeitete sich die Spielgruppe „Topdogs“, ebenfalls vom Nikolaus-von-Weis-Gymnasium Speyer (Depotwert 54.959,68 Euro / Preisgeld: 300 Euro von der Sparkasse Vorderpfalz, zuzüglich 200 Euro vom Sparkassenverband Rheinland-Pfalz). Auch den Nachhaltigkeitspreis konnte das Team „Topdogs“ vom Nikolaus-von-Weis-Gymnasium Speyer für sich entscheiden (Preisgeld: 300 Euro).

Das Schülerteam "TheWallStreetBrothers" vom Carl-Bosch-Gymnasium Ludwigshafen sicherte sich den dritten Platz: es erwirtschaftete einen Depotwert von 54.837,25 Euro und kann sich über 200 Euro von der Sparkasse Vorderpfalz und zusätzlich über 200 Euro vom Sparkassenverband Rheinland-Pfalz freuen.

Die 10 Studenten-Teams erhielten insgesamt 1.500 Euro für die erfolgreiche Teilnahme am Planspiel.

Preisverleihung Planspiel Börse: Norbert Rotter (rechts) und Nico Emrich (links) von der Sparkasse Vorderpfalz zeichneten die Siegerteams aus.„Wer es schafft, in Zeiten unruhiger Finanzmärkte und volatiler Börsenkurse seinen Depotwert innerhalb von 10 Wochen um über 15 Prozent zu steigern, verdient Respekt und Anerkennung. Denn es erfordert eine intensive Auseinandersetzung mit den Unternehmenswerten, Branchenentwicklungen und dem aktuellen Wirtschaftsgeschehen", betont Norbert Rotter. Rotter weiter: "Neben der Freude am Wettbewerb konnten wir mit dem Planspiel Funktionsmechanismen der Börse und des Kapitalmarktes sowie wirtschafts- und gesellschaftspolitische Zusammenhänge vermitteln. Die Schüler lernten, sich Informationen zu beschaffen und diese durch geschickte und kluge Anlagestrategien zielgerichtet und aktiv in Entscheidungen einzubeziehen. Damit eignen sie sich Fähigkeiten an, die in allen Bereichen von Wirtschaft und Gesellschaft immer wichtiger werden. Zudem wurden im Spiel Berührungsängste und Wissensdefizite beim Thema Börse abgebaut. Die Schüler machten ihre Erfahrungen mit Gewinn und Verlust und konnten risikobewusstes Handeln erlernen“, beschreibt Rotter die zentralen Anliegen des Planspiel Börse.

Das Spiel wird kontinuierlich an die Entwicklungen im realen Börsengeschäft angepasst. So laufen jetzt schon die Vorbereitungen für die kommende Spielrunde auf Hochtouren, damit im Herbst dieses Jahres wieder eine neue Runde zum Planspiel Börse starten kann. Wer sich während der spielfreien Zeit über das Planspiel und seine künftigen Neuerungen informieren möchte, kann dies im Internet unter www.planspiel-boerse.de oder auch auf facebook tun.


Über die Sparkasse Vorderpfalz
Die Sparkasse Vorderpfalz ist mit einer Bilanzsumme von 5,5 Milliarden Euro die größte Sparkasse in Rheinland-Pfalz. Die Zufriedenheit ihrer Kunden ist für sie Maßstab und Antrieb zugleich. Deshalb kombiniert sie persönliche und digitale Services und ermöglicht dadurch einen umfassenden Zugang zu ihren Finanzdienstleistungen. Mit 49 Standorten und sechs KompentenzCentern unterhält sie vor Ort das mit Abstand dichteste Geschäftsstellen-, Service-, und Geldautomatennetz der Region. Über die Sparkassen-App, ihre Webseite sparkasse-vorderpfalz.de, OnlineBanking und das KundenDialogCenter ist sie rund um die Uhr erreichbar.

Gesellschaftlich engagiert: Das macht eine Sparkasse aus
Was gibt es schöneres, als Freude mit anderen zu teilen? Als öffentlich rechtliches Kreditinstitut gehört es zur unternehmerischen Identität der Sparkasse Vorderpfalz, gesellschaftliches und wirtschaftliches Leben in ihrem Geschäftsgebiet zu unterstützen. Ein Großteil der erwirtschafteten Erträge fließt wieder in Form von Spenden und Sponsoring sowie über ihre fünf Stiftungen mit einem Stiftungskapital von insgesamt über 20 Millionen Euro an Vereine, Schulen, Institutionen und ehrenamtlich wirkende Bürgerinnen und Bürger zurück. Allein im zurückliegenden Geschäftsjahr sind Fördergelder in Höhe von über 1.000.000 Euro geflossen. Damit hat sie in Ludwigshafen, Speyer und dem Rhein-Pfalz-Kreis über 1.100 soziale, kulturelle, gesellschaftliche, wissenschaftliche und sportliche Projekte begleitet, die ohne ihre Unterstützung oftmals nicht zustande gekommen wären. Daneben ist die Sparkasse Vorderpfalz ein wichtiger Steuerzahler, Investor, Ausbilder und Arbeitgeber.  Text und Foto: Sparkasse Vorderpfalz

09.02.2017


Sparkasse Vorderpfalz ist beste Bank in Rheinland-Pfalz

Sparkasse Vorderpfalz ist beste Bank in Rheinland-Pfalz: Thomas Traue (l,), Vorstandsmitglied der Sparkasse Vorderpfalz freut sich über die Auszeichnung, die Detlef Effert vom Deutschen Institut für Bankentest überreicht. Sparkasse Vorderpfalz ist beste Bank in Rheinland-Pfalz: Thomas Traue (l,), Vorstandsmitglied der Sparkasse Vorderpfalz freut sich über die Auszeichnung, die Detlef Effert vom Deutschen Institut für Bankentest überreicht.
Ludwigshafen-  Jährlich untersucht das Deutsche Institut für Bankentests gemeinsam mit der Zeitung "Die Welt" bundesweit über 1.500 Banken und Sparkassen. Beim Qualitätstest 2016 wurde auch die Sparkasse Vorderpfalz untersucht und jetzt in den Bereichen "Privatkunden" und "Baufinanzierung" als beste Bank in Rheinland-Pfalz ausgezeichnet.

Der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Vorderpfalz Dr. Rüdiger Linnebank sieht darin eine weitere Bestätigung für die ausgezeichnete Service- und Leistungsqualität der Sparkasse Vorderpfalz. Linnebank betont: "Für uns ist die Auszeichnung der Weg zum perfekten und umfassenden Kundenservice. Wir haben in den vergangenen Jahren kontinuierlich daran gearbeitet, sowohl Service als auch Qualität unserer Produkte und Dienstleistungen zu steigern. Diese Auszeichnung sehen wir als Bestätigung für unsere Arbeit. Sie gebührt deshalb allen Mitarbeitern, die sich mit viel Know-how und Leistungsbereitschaft dafür einsetzen, damit wir dauerhaft zu den Besten gehören. Wir freuen uns sehr und sind stolz, dass unsere Sparkasse mit dieser Auszeichnung Maßstäbe bei den Banken und Sparkassen in Rheinland-Pfalz gesetzt hat".
 
Über die Sparkasse Vorderpfalz
Die Sparkasse Vorderpfalz ist mit einer Bilanzsumme von 5,5 Milliarden Euro die größte Sparkasse in Rheinland-Pfalz. Die Zufriedenheit ihrer Kunden ist für sie Maßstab und Antrieb zugleich. Deshalb kombiniert sie persönliche und digitale Services und ermöglicht dadurch einen umfassenden Zugang zu ihren Finanzdienstleistungen. Mit 49 Standorten und sechs KompentenzCentern unterhält sie vor Ort das mit Abstand dichteste Geschäftsstellen-, Service-, und Geldautomatennetz der Region. Über die Sparkassen-App, ihre Webseite sparkasse-vorderpfalz.de, OnlineBanking und das KundenDialogCenter ist sie rund um die Uhr erreichbar.

Gesellschaftlich engagiert: Das macht eine Sparkasse aus
Was gibt es schöneres, als Freude mit anderen zu teilen? Als öffentlich rechtliches Kreditinstitut gehört es zur unternehmerischen Identität der Sparkasse Vorderpfalz, gesellschaftliches und wirtschaftliches Leben in ihrem Geschäftsgebiet zu unterstützen. Ein Großteil der erwirtschafteten Erträge fließt wieder in Form von Spenden und Sponsoring sowie über ihre fünf Stiftungen mit einem Stiftungskapital von insgesamt über 20 Millionen Euro an Vereine, Schulen, Institutionen und ehrenamtlich wirkende Bürgerinnen und Bürger zurück. Allein im zurückliegenden Geschäftsjahr sind Fördergelder in Höhe von über 1.000.000 Euro geflossen. Damit hat sie in Ludwigshafen, Speyer und dem Rhein-Pfalz-Kreis über 1.100 soziale, kulturelle, gesellschaftliche, wissenschaftliche und sportliche Projekte begleitet, die ohne ihre Unterstützung oftmals nicht zustande gekommen wären. Daneben ist die Sparkasse Vorderpfalz ein wichtiger Steuerzahler, Investor, Ausbilder und Arbeitgeber. Text: Sparkasse Vorderpfalz; Foto: Philip Nürnberger

08.02.2017


Wachstum mit Augenmaß in schwierigem finanzpolitischem Gesamtumfeld:

Volksbank Kur- und Rheinpfalz präsentiert einmal mehr höchst eindrucksvolle Geschäftszahlen

cr. Speyer-  Mit ihrem gegenüber dem Vorjahr um 129 Mio. Euro um 4,1 % auf 3.238 Mio. Euro gesteigerten Geschäftsvolumen und ihrer um 4,2 % auf 3.124 Mio. Euro gestiegenen Bilanzsumme (+ 125 Mio. Euro gegenüber 2015) konnte jetzt der vierköpfige Vorstand der „Volksbank Kur- und Rheinpfalz“ um seinen Vorstandssprecher Rudolf Müller bei der Bilanzpressekonferenz für das Geschäftsjahr 2016 nicht allein einmal mehr glänzende Geschäftszahlen präsentieren und so ihre Position als drittgrößter Genossenschaftsbank in Rheinland-Pfalz (deutschlandweit Rang 19) behaupten – nein, sie konnte damit zugleich auch 2016 wieder ihren bereits in den letzten Jahren zu beobachtenden kontinuierlichen Wachstumskurs trotz immer schwierigeren Rahmenbedingungen wie der „Null Prozent-Zinspolitik“ der EZB höchst erfolgreich fortschreiben. „Damit beweisen wir immer wieder aufs Neue, dass das Geschäftsmodell der Volks- und Genossenschaftsbanken auch in unseren schwierigen Zeiten bestens trägt“, so Rudolf Müller nicht ohne Stolz. Zu verdanken sei diese Entwicklung vor allem auch den um 5,3 % auf 2.324 Mio. Euro gestiegenen Kundenkrediten, denen Kundeneinlagen in Höhe von 2.313 Mio. Euro ausgeglichen gegenüber stünden.

Um der in den letzten Jahren stetig wachsenden Zahl von Kreditnachfragen noch kurzfristiger gerecht werden zu können, hätten sich die von der Volksbank entwickelten Instrumente wie die „ganzheitliche Baufinanzierung“ und die „Bauwunschkredite“ zur Finanzierung privater wie gewerblicher Immobilien-Projekte inzwischen überaus bewährt, so das für das Kreditgeschäft de Bank zuständige Vorstandsmitglied Till Meßmer, der im weiteren darauf hinwies, dass die Volksbank Kur- und Rheinpfalz im Vorjahr zur Finanzierung gewerblicher Projekte rund 420 Mio. Euro, für private Wohnbauprojekte und „Häuslebauer“ rund 260 Mio. Euro ausgereicht habe.

Höchst erfolgreich aber auch die sonstigen Geschäfte des traditionsreichen Speyerer Geldhauses: Wie sein Stellvertretender Vorstandssprecher Dirk Borgartz mitteilte, habe sich angesichts der schlechten Zinsertragslage für Lebensversicherungen und Bausparverträge zwar die Zahl der für diese Produkte abgeschlossenen Verträge zuletzt verringert, gleichzeitig aber seien die Umsätze im Aktien- und Wertpapiergeschäft um 12 % auf 320 Mio. Euro angewachsen. „Unsere Kunden haben inzwischen erkannt, dass gerade in einer Niedrigzinsphase wie der gegenwärtigen mit Aktien und Wertpapieren 'gutes Geld' zur verdienen ist“. So hätten Wertpapierbesitzer selbst bei konservativer Anlage im Jahr 2016 für sich gut 6 % Rendite notieren können. Dieser Umstand habe wohl nicht zuletzt dazu beigetragen, dass der hauseigene VR Premium Fonds inzwischen schon Anlagen im Umfang von 161 Mio. Euro verwalten dürfe, so Borgartz – ein klares Zeichen für das hohe Vertrauen, das die aktuell 130.796 Volksbank-Kunden im Geschäftsgebiet der „Volksbank Kur- und Rheinfalz“ rund um Speyer zwischen Neustadt/Weinstraße, Schwetzingen und Hockenheim ihrer Hausbank entgegen brächten.

Dies alles, verbunden mit der Steigerung des Eigenkapitals der Bank auf inzwischen 336 Mio. Euro und der Gesamtkapitalquote auf stattliche 20.41, haben der Bank auch im Jahr 2016 wieder bei allen einschlägigen Ratings Höchstwerte beschert, so beim „BVR Rating“ der Deutschen Bundesbank die Höchstnote „A ++“ und eine Solvabilitätskennziffer, mit der die Eigenmittelausstattung einer Bank dargestellt.wird, einen Wert von 20,41

Diese insgesamt überaus positiven Zahlen, so Rudolf Müller, seien auch durch die „konsequent-harte Kostenanalyse“ der Bank bedingt, die dazu geführt habe, dass sich die Zahl der Mitarbeiter in der Hauptstelle Speyer sowie in den insgesamt 37 Zweigstellen von ehemals 590 auf insgesamt 513 verringert habe. Hinzu kämen auch noch 29 Auszubildende, 7 davon allein im Jahr 2016 eingestellt. Und dieser „harten Kostenanalyse“ würden zum 31. März auch zwei Zweigstellen der Bank „zum Opfer fallen“: Die Filialen im badischen Brühl-Rohrhof sowie im pfälzischen Hanhofen.

„Gerade in Hanhofen hat sich die Zahl der Geschäftsvorgänge in den letzten Jahren so sehr verringert, dass wir uns dazu entschließen mussten, die Zweigstelle zu schließen“, so Winfried Szkutnik, der vierte im Reigen der Vorstände der Speyerer „Volksbank Kur- und Rheinpfalz“. Die Bank beklage die Notwendigkeit dieses Beschlusses, so Szkutnik weiter, wolle aber auch hier in Härtefällen helfend eingreifen. „Wenn z.B. ein älterer Kunde dringend Bargeld braucht, dann stehen wir durchaus auch gerne bereit, ihm das gewünschte Geld durch unseren Boten ins Haus bringen zu lassen“.

Szkutnik konnte aber auch noch über weitere Bauprojekte seines Hauses berichten: Abgeschlossen und inzwischen zu den „Flaggschiffen“ der Volksbank zählend: die Zweigstelle Heiligenstein der „Volksbank Kur- und Rheinpfalz“. Dann aber auch die neue Filiale in Böhl-Iggelheim, genau auf der Ortsgrenze zwischen den beiden Ortsgemeinden in unmittelbarer Nachbarschaft zu dem Gewerbegebiet errichtet - dann aber auch die neugestalteten Niederlassungen in Oftersheim bei Schwetzingen und in Neulußheim. Für alle Projekte rechnet Szkutnik mit Aufwendungen von jeweils 1,5 Mio. Euro. „Mit diesen Maßnahmen wollen wir unser Angebot bedarfs- und nachfragegerecht nachjustieren“, so Rudolf Müller, der abschließend noch eine weitere, für die Mitglieder der Bank überaus erfreuliche Zahl parat hatte:

Sie alle dürfen sich nämlich vorbehaltlich der Zustimmung der Mitgliederversammlung, wie schon in den Vorjahren, über eine Dividende von 4,5 % freuen – nicht schlecht in Zeiten von „Null-Prozent-Zinsen“. Foto: pem

28.01.2017


Volksbank Kur- und Rheinpfalz präsentiert eindrucksvolle Geschäftszahlen - Bilderalbum

Baugeld in Niedrigzinsphasen

Baukredit: Je niedriger die Zinsen, desto höher sollte man von Anfang an tilgen, rät Peter Bausch, Leiter ImmobilienCenter der Sparkasse Vorderpfalz.

Immobiliendarlehen richtig tilgen

Ludwigshafen- Noch nie waren die Baugeldzinsen so niedrig wie heute. Doch wer jetzt einen Kredit aufnimmt, sollte einiges beachten. Mit Peter Bausch, Leiter ImmobilienCenter der Sparkasse Vorderpfalz, haben wir über das Thema "Immobiliendarlehen richtig tilgen" gesprochen.
 
Nie waren die Zinsen so günstig für diejenigen, die eine Immobilie kaufen wollen. Gleichzeitig steigen aber in einigen Regionen die Preise für Häuser und Wohnungen unverhältnismäßig an. Das liegt einerseits daran, dass viele Bürger ihr Geld aufgrund der unsicheren Finanzzeiten gerne sicher und werterhaltend in Immobilien anlegen möchten. Andererseits hängt es mit dem Zuzug und Wohnungsmangel in einigen Städten zusammen, in denen es einfach nicht ausreichend guten Wohnraum für Käufer und Mieter gibt.

Das führt für interessierte Erwerber zu einem Problem: Eine Immobilie, die 280.000 Euro kostet, kann mit 80.000 Euro Eigenkapital bereits für einen effektiven Zinssatz von 1,41 Prozent (zuzüglich Gebühr für die Eintragung der Grundschuld) gekauft werden. Die monatliche Rate läge dann bei einer Tilgung von zwei Prozent bei rund 570 Euro - und somit unter dem, was viele Menschen heute monatlich an Miete bezahlen. Aber: Am Ende der Zinsbindungsfrist, in diesem Beispiel nach 10 Jahren, hat der Käufer noch eine Restschuld von über 157.000 Euro zu tragen. Wenn die Zinsen bis dahin gestiegen sein sollten, was anzunehmen ist, hat der Käufer ein Problem. Denn plötzlich muss er möglicherweise um 850 Euro im Monat abbezahlen - eine Summe, die er sich vielleicht nicht leisten können wird.

Wer dagegen mit 3 Prozent tilgt, zahlt im Monat knapp 730 Euro, hat am Ende aber nur noch eine Restschuld von etwa 135.000 Euro. Bei einem Zinsanstieg z.B. auf vier Prozent, liegt die Rate künftig bei etwa 920 Euro.

Das Beispiel zeigt:

  • Je niedriger die Zinsen, desto höher sollte man von Anfang an tilgen.
  • Vereinbaren Sie Sondertilgungsmöglichkeiten, um einmal im Jahr etwas mehr abbezahlen zu können - beispielsweise, wenn Geld vom Finanzamt zurückkommt oder Sie eine Gehaltserhöhung erhalten.
  • Wer kurz vor dem Ende der Zinsbindungsfrist steht, sollte sich günstige Zinsen so lange wie möglich im Voraus sichern, und zwar mit einem Forward-Darlehen.
  • Eine Immobilienfinanzierung sollte bei Beginn der Rente abgeschlossen sein. Denn dann steht Ihnen weniger Geld zur Verfügung.

Über die Sparkasse Vorderpfalz
Die Sparkasse Vorderpfalz ist mit einer Bilanzsumme von 5,5 Milliarden Euro die größte Sparkasse in Rheinland-Pfalz. Im Marktbereich verfügt sie über Geschäftsstellen und SB-Servicestellen sowie Betreuungs- und KompetenzCenter für Geldanlage und Vorsorge, Internationales Geschäft, Versicherungsfragen und Immobilieninvestoren. Die Verbundenheit der Sparkasse mit den Städten Ludwigshafen, Speyer und Schifferstadt sowie dem Rhein-Pfalz-Kreis wird zudem durch die fünf Stiftungen der Sparkasse dokumentiert, die eine außergewöhnlich breite Förderung von sozialen, kulturellen, wissenschaftlichen und sportlichen Einrichtungen und Aktivitäten ermöglichen. Text und Foto: Sparkasse Vorderpfalz

12.01.2017


Verbraucherthema: So sorgen Familien mit staatlicher Hilfe fürs Alter vor

Norbert Rotter, Leiter PrivatkundenCenter Speyer der Sparkasse Vorderpfalz betont: Norbert Rotter, Leiter PrivatkundenCenter Speyer der Sparkasse Vorderpfalz betont: "Junge Familien profitieren von unterschiedlichen Förderprogrammen zur Altersvorsorge. Ein persönlicher Finanz-Check hilft die besten Förderprogramme zur Altersvorsorge zu finden".

Ludwigshafen- Junge Familien profitieren von unterschiedlichen Förderprogrammen zur Altersvorsorge. Mit staatlicher Förderung und Hilfe des Arbeitgebers starten sie ihre Altersvorsorge besser als andere Bevölkerungsgruppen. Welche Produkte sind sinnvoll? Wo gibt es die optimale Förderung? Hierzu sprachen wir mit Norbert Rotter, Leiter PrivatkundenCenter Speyer der Sparkasse Vorderpfalz.

Traumduo: Riester-Rente und Kinderzulage
Es gibt zurzeit keine private Altersvorsorge, die vom Staat so umfangreich gefördert wird wie die Riester-Rente. Die Pluspunkte sind garantierte staatliche Zulagen sowie Steuervorteile.

Wie funktioniert das Riestern? Sie schließen eine Rentenversicherung, einen Fondsparplan oder einen LBS-Bausparvertrag – Stichwort: Wohn-Riester – ab. Die Förderhöhe setzt sich aus einer Grund- und der Kinderzulage zusammen. Norbert Rotter: "Um den vollen Zuschuss in Anspruch nehmen zu können, sollten Sie pro Jahr vier Prozent Ihres sozialversicherungspflichtigen Bruttoeinkommens des Vorjahres in Ihren Riester-Vertrag einzahlen. Und noch ein Bonbon bietet das Riester-Modell: Die Beiträge lassen sich in der Steuererklärung als Sonderausgaben für die Altersvorsorge anrechnen".

Vorsorgen und Absichern: Lebensversicherung
Die Kapital-Lebensversicherung ist ein Klassiker in der privaten Altersvorsorge. Norbert Rotter: "Sie bezahlen über einen längeren Zeitraum Beträge ein, Ihr Versicherer legt das Geld an. Am Ende der Laufzeit, zum Beispiel mit 65 Jahren, können Sie auf einen größeren Betrag zurückgreifen, der sich aus Ihren verzinsten Beiträgen und einer Überschussbeteiligung der Versicherung zusammensetzt. Entweder Sie wählen dann eine monatliche Auszahlung wie eine Rente – oder Sie lassen sich den Betrag komplett ausbezahlen. Wichtig für junge Eltern: Eine Lebensversicherung beinhaltet immer einen Hinterbliebenenschutz im Todesfall. Außerdem kann die Police beliehen werden – zum Beispiel als Sicherheit für einen Immobilienkauf oder eine Existenzgründung".

Glücklich im eigenen Heim
Zu Recht planen viele Familien den Kauf der eigenen Immobilie. Häuser oder Wohnungen sind dauerhafte Kapitalanlagen und schützen im Alter vor Mietbelastungen. Norbert Rotter: "Mit einem LBS-Bausparvertrag legen Sie den Grundstein für das eigene Zuhause. Hier wird Ihr Geld gut verzinst und Sie erwerben einen Anspruch auf ein kostengünstiges Darlehen. Wenn Sie Anspruch auf Wohnungsbauprämie haben, kassieren Sie vom Staat pro Jahr noch 45 Euro als Zuschuss für Ihren LBS-Vertrag. Gut zu wissen: Mit dem Bauspardarlehen können Sie auch Renovierungsmaßnahmen finanzieren. Wenn Sie bei Vertragsabschluss jünger als 25 Jahre alt sind, steht es Ihnen sogar komplett frei, wie Sie das Geld verwenden".

Ihr Chef hilft mit: Vermögenswirksame Leistungen
Wer Lohn oder eine Ausbildungsvergütung erhält, kann Vermögenswirksame Leistungen (VL) beantragen. Norbert Rotter: "Bis zu sechs Jahre bezahlt Ihre Firma einen Zuschuss, wenn Sie einen begünstigten Sparvertrag bei der Sparkasse, der LBS oder einen Fondssparplan abschließen. Sprechen Sie Ihren Chef auf jeden Fall auf diese Unterstützung an, sofern Ihre Firma nicht schon am VL-System teilnimmt".

Private Pflegezusatzversicherung mit Zulagen vom Staat
Der Staat fördert den Abschluss einer privaten Pflegezusatzversicherung. Norbert Rotter: "Je jünger Sie beim Abschluss sind, desto weniger müssen Sie zahlen. Wer eine Police abschließt, die im Monat mindestens 15 Euro kostet, bekommt monatlich fünf Euro Zuschuss. Lassen Sie sich über passende Produkte informieren".

Weitere Sparprodukte – Ihre Sparkasse hilft
Norbert Rotter: "Neben den oben erwähnten Altersvorsorgeprodukten gibt es noch weitere Angebote, die unter Umständen in Ihrer Situation empfehlenswert sind: etwa flexible Fondssparpläne für Sie und Ihre Kinder oder eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Deswegen sollten Sie sich beraten lassen. Ihr Sparkassenberater führt gerne einen persönlichen Finanz-Check für Sie und Ihre Familie durch".

Über die Sparkasse Vorderpfalz
Die Sparkasse Vorderpfalz ist mit einer Bilanzsumme von 5,5 Milliarden Euro die größte Sparkasse in Rheinland-Pfalz. Im Marktbereich verfügt sie über Geschäftsstellen und SB-Servicestellen sowie Betreuungs- und KompetenzCenter für Geldanlage und Vorsorge, Internationales Geschäft, Versicherungsfragen und Immobilieninvestoren. Die Verbundenheit der Sparkasse mit den Städten Ludwigshafen, Speyer und Schifferstadt sowie dem Rhein-Pfalz-Kreis wird zudem durch die fünf Stiftungen der Sparkasse dokumentiert, die eine außergewöhnlich breite Förderung von sozialen, kulturellen, wissenschaftlichen und sportlichen Einrichtungen und Aktivitäten ermöglichen. Text und Foto: Sparkasse Vorderpfalz

04.01.2017


Anlegern steht in Euroland ein unruhiges Börsenjahr 2017 bevor

Dr. Rüdiger Linnebank, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Vorderpfalz,Ludwigshafen- Auch im Jahr 2017 ist mit stark schwankenden Märkten zu rechnen. Wie sich die Finanzmärkte entwickeln und welche politischen Großereignisse für Gesprächsstoff sorgen werden, erklären Dr. Rüdiger Linnebank, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Vorderpfalz und Deka-Chefvolkswirt Dr. Ulrich Kater.

Herr Linnebank, der Brexit und nicht zuletzt die Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten haben im alten Jahr für Bewegung an den Kapitalmärkten gesorgt. Was davon begleitet uns auch im neuen Jahr?

Linnebank: Zur anhaltenden politischen Unsicherheit beitragen werden die in 2017 beginnenden EU-Austrittsverhandlungen der Briten. Noch interessanter wird sicherlich, was der neue US-Präsident Trump tatsächlich umsetzen wird. Ob Steuersenkungen oder ein verstärkter Protektionismus überwiegen werden, ist derzeit noch nicht ganz auszumachen.

Zu den Unruhestiftern des alten Jahres werden im neuen Jahr sicherlich ein paar weitere dazukommen. Was wird uns Ihrer Einschätzung nach am meisten beschäftigen?

Kater: 2017 wird in der Eurozone ein Superwahljahr. In den Niederlanden, in Frankreich und hier in Deutschland wird es jedes Mal spannend sein zu beobachten, ob sich die etablierten Kräfte durchsetzen, oder ob die EU- und reformkritischen Parteien starken Zulauf erhalten. Die politischen Risiken spielen für die Konjunktur und die Kapitalmärkte sicherlich eine spürbare Rolle.

Inflation war eine Weile kein Thema mehr – bleibt es dabei?Dr. Ulrich Kater, Deka-Chefvolkswirt

Kater: Die Inflation feiert ein kleines Comeback. Positiv ist daran, dass ein Risikofaktor entfällt: die Deflationssorgen. Diese haben wir ad acta gelegt. In 2017 wird die Inflationsrate in Deutschland Richtung 1,5 Prozent ansteigen, nicht mehr aber auch nicht weniger.

Was heißt das für die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank? Sehen wir hier in absehbarer Zeit neue Signale?

Kater: Die EZB wird nach unserer Prognose erst in 2019 ihr Inflationsziel von Preissteigerungen bei knapp 2 Prozent erreicht sehen. Also wird sie es nicht eilig haben, an ihrer expansiven Geldpolitik plötzlich etwas zu ändern. Wir erwarten nach wie vor erst in 2020 die erste Anhebung des Leitzinses durch die EZB.

Linnebank: Anleger müssen aufpassen, denn sie sehen sich erneut der Realzinsfalle gegenüber. Bei wieder positiver Inflationsrate und einem Nullzinsumfeld geht bei Zinsanlagen reale Kaufkraft verloren. Das sollte man im Blick behalten und bei der Anlageberatung idealerweise ertragsstärkere Anlageklassen berücksichtigen. Das Renditeziel sollte zumindest die Inflationsrate übersteigen.

Das bringt uns zum Euro. War das nur ein Experiment, von dem wir uns früher oder später doch wieder verabschieden müssen?

Kater: Der Euro ist zu wichtig, um einfach aufgegeben zu werden. Wenn er richtig konstruiert ist, haben alle etwas davon. Dass sich unsere Gemeinschaftswährung in den nächsten Monaten in Richtung eines Wechselkurses im Verhältnis 1:1 zum US-Dollar bewegt, ist im Wesentlichen der wachsenden Zinsdifferenz zwischen den USA und Euroland geschuldet. Damit die Währungsunion bestehen bleibt, bedarf es freilich gemeinsamen Anstrengungen - allem voran Strukturreformen in den einzelnen Ländern. Aktuell mag sich niemand vom Euro verabschieden. Ob sich dies langfristig ändert, hängt von der Bereitschaft zu Anstrengungen um die eigene Wettbewerbsfähigkeit und auch von der Bereitschaft zur Solidarität in Europa ab.

Geht es denn mit der Weltkonjunktur 2017 endlich wieder stärker bergauf?

Kater: Die Weltkonjunktur hat nach dem Einbruch aufgrund der Lehman-Pleite und der Finanzkrise schon sieben Expansionsjahre hinter sich. In 2017 sehen wir noch einmal eine Belebung auf ein Plus um rund 3,5 Prozent. Das ist ordentlich, aber kein überschäumendes Wachstum.

Werfen wir einen Blick auf die Kapitalmärkte: Fangen wir mit Euroland an. Was haben Anleger hier zu erwarten?

Kater: Man muss das Ganze nach wie vor durch die Nullzinsbrille betrachten: Die EZB kauft umfänglich Anleihen guter Bonität, was deren Rendite an der Nulllinie hält. Oder anders formuliert: Nur mit Wertpapieren lässt sich ein auskömmlicher Ertrag erzielen. Aktien gehören dazu und auch Hochzinsanleihen. Wertpapiere erzielen diese Rendite allerdings nicht linear, sondern unter Schwankungen.

Linnebank: So hoch die ökonomische Substanz Deutschlands und die Stabilität der Sparkassen ist, für Anleger steht in Euroland sicherlich ein schwankungsintensives Jahr bevor. Eine Antwort für Anleger besteht in der Investition in Sachwerte inklusive Immobilien und Aktien.

Wie sieht es mit den Anlagechancen in den USA aus?

Kater: Da die amerikanische Notenbank Fed mit der Normalisierung der Geldpolitik begonnen hat, gibt es dort bereits wieder positive Zinsen. Ergänzt um einen steigenden US-Dollar kann ein Engagement dort interessant sein. Für die US-Aktienmärkte sehen wir allerdings weniger Potential als in Euroland, da sie bereits höher bewertet sind.

China und die Schwellenländer haben sich in den letzten Jahren deutlich weniger dynamisch entwickelt. Wird diese Region wieder an Fahrt aufnehmen?

Kater: Rein von der Nachrichtenlage her sieht es in den Schwellenländern nicht eindeutig rosig aus, wenn man beispielsweise an Russland, Brasilien, Südafrika und die Türkei denkt. Und dennoch bieten die Emerging Markets in 2017 Anlagechancen sowohl auf der Renten- wie auch auf der Aktienseite, zumindest solange Donald Trump als US-Präsident nicht sämtliche protektionistischen Register zieht.

Herr Linnebank, angesichts der Aussichten für 2017 scheint einer guten Anlageberatung eine besondere Bedeutung zuzukommen. Was sollte dabei im Mittelpunkt stehen?

Linnebank: Bei vielen Kunden gibt es bei der Zusammenstellung ihrer Geldanlage Verbesserungsbedarf. Dabei geht es nicht nur darum, die Geldanlage leistungsstärker zu machen, sondern auch zu überprüfen, wo Schwächen liegen. Ein detaillierter und systematischer Anlagecheck hilft, die persönlichen Ziele zu definieren und sie letztendlich auch zu erreichen. Alles sollte auf den Prüfstand gestellt werden, um die individuell optimale Anlagestruktur herauszufinden. Das ist kein Hexenwerk. Wer sich einmal die Mühe gemacht und zusammen mit seinem Berater eine Strategie erarbeitet hat, ist auf lange Sicht solide aufgestellt. Die Zeit für ein Beratungsgespräch ist gut investiert.

Charts zum DAX und der Leitzinsentwicklung

Text und Foto: Sparkasse Vorderpfalz

02.01.2017


Kulturförderpreis wird in diesem Jahr nicht vergeben

Ludwigshafen- Der Kulturförderpreis der "Kulturstiftung der ehemaligen Kreissparkasse Rhein-Pfalz" wird in diesem Jahr nicht vergeben. Zu diesem Ergebnis kam das Kuratorium der Stiftung nach Sichtung der neun eingereichten Bewerbungen. Das Stiftungskuratorium hat es sich nicht leicht gemacht bei seiner Entscheidung.

Trotz intensiver Diskussion und einem breiten Spektrum von Bewerbungen aus unterschiedlichen Genres, erfüllt keiner der eingereichten Vorschläge die Kriterien des Kulturförderpreises. Der Preis ist mit 2.500 Euro dotiert und wird in 2017  wieder ausgeschrieben; Einreichungen sind bereits ab sofort möglich (Kulturstiftung der ehemaligen Kreissparkasse Rhein-Pfalz, Ludwigstraße 52, 67059 Ludwigshafen). Weitere Informationen zum Kulturförderpreis gibt es auf der Homepage der Sparkasse Vorderpfalz unter www.sparkasse-vorderpfalz.de/kulturfoerderpreis.

Hintergrund:

Der Kulturförderpreis wird für eine besondere Leistung im kulturellen Bereich vergeben, die im Rhein-Pfalz-Kreis erbracht wurde. Hierzu zählen insbesondere die Bereiche der bildenden Kunst (Malerei, Zeichnung, Grafik, Film, Bildhauerei, Kunsthandwerk), der darstellenden Kunst (Theater, Tanz, Medienkunst, Konzeptkunst), der Literatur (Prosa, Lyrik), der Musik (Komposition, Interpretation, Gesang) sowie der Denkmal- und Heimatpflege. Preiswürdig ist eine kulturelle Leistung nur dann, wenn sie herausragend ist, bzw. sich durch ein außergewöhnliches Engagement auszeichnet. Die Arbeit sollte in der Regel nicht älter als 2 Jahre sein.

Die Kulturstiftung der ehemaligen Kreissparkasse Rhein-Pfalz, die 1996 gegründet wurde und ein Stiftungskapital von 1.000.000 Euro hat, ist eine der fünf Stiftungen der Sparkasse Vorderpfalz. Zweck der Stiftung ist die Förderung kultureller Organisationen, Vorhaben und Maßnahmen im Geschäftsgebiet der ehemaligen Kreissparkasse Rhein-Pfalz. Das Kuratorium der Sparkassenstiftung besteht aus Landrat Clemens Körner (Vorsitzender), Elke Rottmüller (stellv. Vorsitzende), German Bachert, Inge Sabin, Manfred Gräf, Lamiel Kallweit, Konrad Heller, Bernhard Kukatzki, Theo Magin, Dieter Weißenmayer und Ilse Wegmann. Dem Vorstand der Stiftung gehören Clemens G. Schnell (Vorstandsvorsitzender der Stiftung), Thomas Bull und Konrad Reichert an.

Das Stiftungsmanagement der Sparkasse Vorderpfalz
Die fünf selbständigen Stiftungen der Sparkasse Vorderpfalz unterstützen auf vielseitige Art lokale und regionale Projekte. Dies sind die Kulturstiftung der ehemaligen Kreissparkasse Rhein-Pfalz, die Sportstiftung der ehemaligen Kreissparkasse Rhein-Pfalz, die Stiftung der ehemaligen Stadtsparkasse Ludwigshafen a. Rh., die Stiftung der ehemaligen Kreis- und Stadtsparkasse Speyer und die Stiftung der ehemaligen Stadtsparkasse Schifferstadt.

Sparkasse Vorderpfalz

29.12.2016


Vorstandsgremium der Sparkasse Vorderpfalz wird neu ausgerichtet

Elke Rottmüller, Vorstandsmitglied der Sparkasse Vorderpfalz Elke Rottmüller, Vorstandsmitglied der Sparkasse Vorderpfalz, wird ab 31. Mai 2017 in Ruhestand gehen.

Elke Rottmüller geht ab 31. Mai 2017 in den Ruhestand / Ihr Vorstandsressort "Privatkunden" wird Anfang 2017 bundesweit ausgeschrieben / Sparkassenverwaltungsrat sucht beste Besetzung für diese Position

Ludwigshafen- Nach über 30jähriger Tätigkeit im Bank- und Sparkassenwesen, 16 Jahre davon als Vorstandsmitglied, wird Elke Rottmüller ab 31. Mai 2017 in den Ruhestand gehen. Der Verwaltungsrat der Sparkasse hat der 59-jährigen einen Aufhebungsvertrag angeboten. Obwohl ihr Vertrag bis Mitte 2018 läuft, hat Rottmüller dem Aufhebungsvertrag zugestimmt, da dies nach ihrer Aussage optimal zu ihrer Lebensplanung passe. Die künftige Pensionärin bleibt der Sparkasse weiterhin ehrenamtlich über die Sportstiftung der ehemaligen Kreissparkasse Rhein-Pfalz sowie dem Rhein-Pfalz-Kreis über den Förderverein der Musikschule verbunden.

Der Zweckverbands- und Verwaltungsratsvorsitzende der Sparkasse Vorderpfalz, Clemens Körner, betont: "Mit Elke Rottmüller verlieren wir einen erfolgreichen und dynamischen Vorstand, der im Haus und in der Region geschätzt und respektiert ist. Mit ihrer fachlichen Qualifikation und ihrem unermüdlichen Einsatz auch über das Sparkassengeschäft hinaus hat Elke Rottmüller der Sparkasse immer sehr gut getan. Mein Dank gilt einer herausragenden Persönlichkeit und einem Menschen, der es sich zur Lebensmaxime gemacht hat, in der Region für die Region zu leben. Ihre fachliche Kompetenz, ihre Marktkenntnis und Kundennähe werden der Sparkasse Vorderpfalz fehlen".

Vorstandsressort "Privatkunden" wird Anfang 2017 bundesweit ausgeschrieben
Körner unterstreicht: "Vor dem Hintergrund der Digitalisierung, der Niedrigzinsphase und schwindender Erträge wird das Vorstandsressort "Privatkunden" für die Sparkasse Vorderpfalz immer wichtiger. Die Sparkasse muss offen für Innovationen sein und ein feines Gespür für die Wünsche ihrer Kunden haben. Mit der bundesweiten Ausschreibung des Vorstandsressorts "Privatkunden" möchte der Sparkassenverwaltungsrat die Nachfolge von Elke Rottmüller angemessen regeln und mit einem profilierten Vertriebsmanager/in eine optimale Lösung für die Sparkasse finden. Wir suchen den oder die Beste dafür und richten dabei den Blick nicht nur ins eigene Haus. Ungeachtet dessen bleibt es bei der personellen Zielvorgabe: Spätestens Juli 2018 wird die Sparkasse Vorderpfalz von einem Dreier-Vorstand geleitet.“

Hintergrund
Nach der Fusion im Jahr 2013 ist die Sparkasse Vorderpfalz mit sechs Vorstandsmitgliedern gestartet. Der Verwaltungsrat der Sparkasse hat in einer seiner jüngsten Sitzungen beschlossen, dass mit Ablauf aller Vorstandsverträge zum 30.06.2018 das Vorstandsgremium auf drei Personen reduziert werden soll. Uwe Geske hat das Haus zum 1. Januar 2016 verlassen. Elke Rottmüller wird ab 31. Mai 2017 und Clemens G. Schnell zum 01.07.2018 in den Ruhestand gehen. Über die Vorstandsverträge von Dr. Rüdiger Linnebank, Thomas Traue und Klaus Steckmann über den 01.07.2018 hinaus werden Verwaltungsrat und Zweckverband der Sparkasse im Juni 2017 entscheiden.


Über die Sparkasse Vorderpfalz
Die Sparkasse Vorderpfalz ist mit einer Bilanzsumme von 5,5 Milliarden Euro die größte Sparkasse in Rheinland-Pfalz. Im Marktbereich verfügt sie über Geschäftsstellen und SB-Servicestellen sowie Betreuungs- und KompetenzCenter für Geldanlage und Vorsorge, Internationales Geschäft, Versicherungsfragen und Immobilieninvestoren. Die Verbundenheit der Sparkasse mit den Städten Ludwigshafen, Speyer und Schifferstadt sowie dem Rhein-Pfalz-Kreis wird zudem durch die fünf Stiftungen der Sparkasse dokumentiert, die eine außergewöhnlich breite Förderung von sozialen, kulturellen, wissenschaftlichen und sportlichen Einrichtungen und Aktivitäten ermöglichen. Text und Foto: Sparkasse Vorderpfalz

22.12.2016


Mitarbeiterstiftung der Sparkasse Vorderpfalz unterstützt soziale Projekte

Ludwigshafen- Die Mitarbeiter der Sparkasse Vorderpfalz haben sich festgelegt. Mit den diesjährigen Erträgen ihrer Mitarbeiterstiftung soll der Kinderschutzbund Ludwigshafen und das Caritas Förderzentrum St. Martin Ludwigshafen mit jeweils 800 Euro unterstützt werden. Zudem wird "Street-Doc" aus Ludwigshafen mit 500 Euro gefördert.

Die Mitarbeiterstiftung wurde 2013 von Mitarbeitern der Sparkasse Vorderpfalz gegründet. Seit dieser Zeit haben die Mitarbeiter rund 20.000 Euro Stiftungskapital eingebracht. Ziel der Mitarbeiterstiftung ist es, Kunden und Organisationen im Geschäftsgebiet der Sparkasse zu unterstützen. Über die Mittelverwendung entscheidet jährlich der Stiftungsbeirat: Marcus Laubscher, Susanne Broich und Ursula Roos. Regelmäßige Spendenaufrufe des Stiftungsbeirates unter den Mitarbeitern helfen das jährliche Spendenbudget der Stiftung - zusätzlich zu den Stiftungserträgen - zu erhöhen. Die Mitarbeiterstiftung der Sparkasse Vorderpfalz ist seit ihrer Gründung Vorreiter in der Sparkassen-Finanzgruppe. Sie agiert unabhängig von den umfangreichen Stiftungs- Spenden- und Sponsoringgeldern der Sparkasse und deren eigenen Sparkassenstiftungen.

Hintergrund zu den Spendenempfängern:

Der Kinderschutzbund Ludwigshafen ist Ansprechpartner für Eltern oder Kinder in Not und versucht mit über 15 verschiedenen Projekten allen Kindern und Familien in unserer Region eine Perspektive für die Zukunft zu geben. Gerade kurz vor Weihnachten fällt der Kinderschutzbund (DKSB) vielen Kolleginnen und Kollegen in Ludwigshafen auf, da Sie mit Ihrer Wunschzettelaktion im Rathaus-Center für Kinder bedürftiger Familien sammeln . Mit der Ausschüttung aus der Mitarbeiterstiftung kann bestimmt das ein oder andere Kind eine weihnachtliche Überraschung erhalten.
 
Das Caritas Förderzentrum St. Martin für wohnsitzlose Männer in Ludwigshafen bietet Übernachtungs- und Hygienemöglichkeiten für Männer ab 18 Jahre, die keine Wohnung oder ausreichend finanzielle Mittel haben. Zusätzlich unterstützt die Organisation auch hilfesuchende Menschen bei sozialen, rechtlichen und gesundheitlichen Problemen. Mit der Spende der Mitarbeiterstiftung der Sparkasse Vorderpfalz können z.B. Bettwäsche, Hygieneartikel und Lebensmittel angeschafft.


Über die Sparkasse Vorderpfalz
Die Sparkasse Vorderpfalz ist mit einer Bilanzsumme von 5,5 Milliarden Euro die größte Sparkasse in Rheinland-Pfalz. Im Marktbereich verfügt sie über Geschäftsstellen und SB-Servicestellen sowie Betreuungs- und KompetenzCenter für Geldanlage und Vorsorge, Internationales Geschäft, Versicherungsfragen und Immobilieninvestoren. Die Verbundenheit der Sparkasse mit den Städten Ludwigshafen, Speyer und Schifferstadt sowie dem Rhein-Pfalz-Kreis wird zudem durch die fünf Stiftungen der Sparkasse dokumentiert, die eine außergewöhnlich breite Förderung von sozialen, kulturellen, wissenschaftlichen und sportlichen Einrichtungen und Aktivitäten ermöglichen. Text und Foto: Sparkasse Vorderpfalz

22.12.2016


Sparkasse Vorderpfalz unterstützt Stadtteilverein Speyer Süd

Freude über die Förderung: v.l.n.r. Clemens G. Schnell, stellv. Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Vorderpfalz; Dr. Rüdiger Linnebank, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse; Vereinsvorsitzender Frank Scheid und OB Hansjörg Eger Freude über die Förderung: v.l.n.r. Clemens G. Schnell, stellv. Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Vorderpfalz; Dr. Rüdiger Linnebank, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse; Vereinsvorsitzender Frank Scheid und OB Hansjörg Eger

Ludwigshafen- Speyer wird stark vom Leben in den Stadtteilen geprägt. Um eine erhöhte Attraktivität des Vogelgesang-Stadtgebietes möchte sich der neu gegründete Stadtteilverein Speyer Süd kümmern. Die Sparkasse Vorderpfalz unterstützt den Stadtteilverein mit einer 5.000-Euro-Spende und wird Vereinsmitglied. Die Spendenübergabe an den Vereinsvorsitzenden Frank Scheid fand im Beisein von Oberbürgermeister Hansjörg Eger und den Sparkassenvorständen Dr. Rüdiger Linnebank und Clemens G. Schnell statt.

"Ich freue mich sehr über die Spende der Sparkasse, die dem noch jungen Verein gute Handlungsmöglichkeiten für seine wichtige Arbeit eröffnet“, unterstrich Hansjörg Eger, Oberbürgermeister der Stadt Speyer. Der Vereinsvorsitzende Frank Scheid dankte der Sparkasse und zeigte sich erfreut über ihren Beitritt zum Verein.

"Es gehört untrennbar zu unserer unternehmerischen Identität, gesellschaftliches und wirtschaftliches Leben zu unterstützen“, erläuterte Dr. Rüdiger Linnebank, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Vorderpfalz, das Engagement des Kreditinstitutes. „Wir fördern viele Initiativen, Projekte und ehrenamtlich wirkende Bürgerinnen und Bürger wie den Stadtteilverein Speyer Süd in ihrem Engagement. Das machen wir gerne und aus Überzeugung. Denn mit unseren umfangreichen Sponsoring-, Spenden- und Stiftungsgeldern fördern wir die Lebensqualität in unserer Region. Ich sehe darin auch keinen Luxus, sondern eine moderne Interpretation des öffentlichen Auftrages unserer Sparkasse. Wir freuen uns auch in Zukunft auf eine gute Zusammenarbeit mit den örtlichen Vereinen, Schulen, Institutionen und mit all denen, die sich gemeinsam mit uns für Speyer und unsere Region stark machen".

Über die Sparkasse Vorderpfalz
Die Sparkasse Vorderpfalz ist mit einer Bilanzsumme von 5,5 Milliarden Euro die größte Sparkasse in Rheinland-Pfalz. Im Marktbereich verfügt sie über Geschäftsstellen und SB-Servicestellen sowie Betreuungs- und KompetenzCenter für Geldanlage und Vorsorge, Internationales Geschäft, Versicherungsfragen und Immobilieninvestoren. Die Verbundenheit der Sparkasse mit den Städten Ludwigshafen, Speyer und Schifferstadt sowie dem Rhein-Pfalz-Kreis wird zudem durch die fünf Stiftungen der Sparkasse dokumentiert, die eine außergewöhnlich breite Förderung von sozialen, kulturellen, wissenschaftlichen und sportlichen Einrichtungen und Aktivitäten ermöglichen. Text und Foto: Sparkasse Vorderpfalz

21.12.2016


Planspiel Börse: Kursschwankungen geschickt genutzt

Dr. Rüdiger Linnebank, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Vorderpfalz Dr. Rüdiger Linnebank, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Vorderpfalz: "Wer es schafft, in Zeiten unruhiger Finanzmärkte und volatiler Börsenkurse seinen Depotwert innerhalb von 10 Wochen um über 15 Prozent zu steigern, verdient Respekt und Anerkennung".

Sparkasse Vorderpfalz: Schüler aus Ludwigshafen und Speyer erreichen gute Platzierungen.

Ludwigshafen- Gerade die aktuelle wirtschaftliche Lage führt dazu, dass sich junge Menschen in den Schulen verstärkt mit der Börse beschäftigen. Dass hierbei Geld verdienen nicht einfach ist, hat das diesjährige Planspiel Börse gezeigt. Zehn Wochen lang herrschte Börsenfieber an allgemein- und berufsbildenden Schulen. Den größten Erfolg in Deutschland hatte die Spielgruppe „Dachsjäger“ von der Kreissparkasse Börde mit einem Depotgesamtwert von 69.250,70 Euro und ließ damit über 35.900 Schülerteams europaweit hinter sich.

Aber nicht nur der Bundessieger hat die letzten Wochen mit Bravour gemeistert: Den höchsten Depotstand bei der Sparkasse Vorderpfalz konnte die Spielgruppe "Darwins solution" vom Nikolaus-von-Weis-Gymnasium Speyer aufweisen. Sie hatte den Börsenverlauf gut im Blick und konnte ihr Startkapital mit umsichtigem Handeln von 50.000 Euro auf 57.869,69 Euro erhöhen. Dabei setzten sie sich gegen 55 weitere Teams der Sparkasse Vorderpfalz durch. Den zweiten Platz erarbeitete sich die Spielgruppe „Topdogs“, ebenfalls vom Nikolaus-von-Weis-Gymnasium Speyer (Depotwert 54.959,68 Euro). Das Schülerteam "TheWallStreetBrothers" vom Carl-Bosch-Gymnasium Ludwigshafen sicherte sich den dritten Platz: es erwirtschaftete einen Depotwert von 54.837,25 Euro. „Wer es schafft, in Zeiten unruhiger Finanzmärkte und veränderlicher Börsenkurse seinen Depotwert innerhalb von 10 Wochen um über 15 Prozent zu steigern, verdient Respekt und Anerkennung.

"Neben der Freude am Wettbewerb konnten wir mit dem Planspiel Funktionsmechanismen der Börse und des Kapitalmarktes sowie wirtschafts- und gesellschaftspolitische Zusammenhänge vermitteln. Die Schüler lernten, sich Informationen zu beschaffen und diese durch geschickte und kluge Anlagestrategien zielgerichtet und aktiv in Entscheidungen einzubeziehen. Damit eignen sie sich Fähigkeiten an, die in allen Bereichen von Wirtschaft und Gesellschaft immer wichtiger werden. Zudem wurden im Spiel Berührungsängste und Wissensdefizite beim Thema Börse abgebaut“ beschreibt Linnebank die zentralen Anliegen des Planspiel Börse.


Über die Sparkasse Vorderpfalz
Die Sparkasse Vorderpfalz ist mit einer Bilanzsumme von 5,5 Milliarden Euro die größte Sparkasse in Rheinland-Pfalz. Im Marktbereich verfügt sie über Geschäftsstellen und SB-Servicestellen sowie Betreuungs- und KompetenzCenter für Geldanlage und Vorsorge, Internationales Geschäft, Versicherungsfragen und Immobilieninvestoren. Die Verbundenheit der Sparkasse mit den Städten Ludwigshafen, Speyer und Schifferstadt sowie dem Rhein-Pfalz-Kreis wird zudem durch die fünf Stiftungen der Sparkasse dokumentiert, die eine außergewöhnlich breite Förderung von sozialen, kulturellen, wissenschaftlichen und sportlichen Einrichtungen und Aktivitäten ermöglichen.

19.12.2016


Sparkasse Vorderpfalz: Gut vorbereitet auf schwierige Geschäftsjahre

Hauptstelle Ludwigshafen der Sparkasse Vorderpfalz:  Sparkasse Vorderpfalz: Kunden machen mehr Geschäft mit der Sparkasse, dennoch stellt sich die Sparkasse auf weitere schwierige Geschäftsjahre ein.Ludwigshafen- Kunden machen mehr Geschäft mit der Sparkasse: Kreditauszahlungen steigen um 35,7%, kurzfristige Kundengelder um 5,2% gegenüber Vorjahr. Niedrige Zinsen werden allerdings das Geschäftsergebnis weiter drücken.

Das anhaltend niedrige Zinsniveau ist für einlagenstarke Kreditinstitute wie die Sparkasse Vorderpfalz eine besondere Herausforderung, zumal ein Ende der Niedrigzinspolitik nicht absehbar ist. "Wir haben uns daher frühzeitig auf den Rückgang des Zinsüberschusses eingestellt", betont der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Vorderpfalz, Dr. Rüdiger Linnebank, mit Blick auf das zu Ende gehende Geschäftsjahr.

Eine der wenigen positiven Auswirkungen der Niedrigzinspolitik für die Kunden der Sparkasse sind günstige Finanzierungskosten. Davon profitieren Kommunen, Unternehmen und der private Wohnungsbau. Das hat auch Auswirkungen auf die Bilanz der Sparkasse Vorderpfalz. Mit rund 456 Mio. Euro (+ 35,7%) hat die Sparkasse per Ende November die höchsten Kreditauszahlungen seit der Fusion im Jahre 2013 verzeichnen können.

Bei der Suche nach sinnvollen Anlagealternativen in Zeiten der Niedrigzinsen führt kein Weg an Wertpapieren vorbei. Sparkassenkunden haben bis Ende November 2016 deutlich mehr Wertpapiere gekauft als verkauft. Der Saldo von über 32 Mio. Euro bestätigt, dass sie das diesjährige Börsenjahr für eine Aufstockung ihrer Anlagen genutzt haben. Die Kundeneinlagen bleiben mit 4,2 Mrd. Euro auf konstant hohem Niveau. "In einer "Welt ohne Zinsen" halten Sparkassenkunden Gelder kurzfristig verfügbar, diese steigen um 5,2% auf 3,0 Mrd. Euro per Ende November."

"Trotz der positiven Signale aus dem Kundengeschäft werden die niedrigen Zinsen und das schwierige Marktumfeld unser Geschäftsergebnis weiter drücken. Wir sind gut darauf eingestellt, nicht zuletzt durch den Umbau der Sparkasse, der wesentlich dazu beiträgt", betont Sparkassenchef Linnebank. 

Über die Sparkasse Vorderpfalz
Die Sparkasse Vorderpfalz ist mit einer Bilanzsumme von 5,5 Milliarden Euro die größte Sparkasse in Rheinland-Pfalz. Im Marktbereich verfügt sie über Geschäftsstellen und SB-Servicestellen sowie Betreuungs- und KompetenzCenter für Geldanlage und Vorsorge, Internationales Geschäft, Versicherungsfragen und Immobilieninvestoren. Die Verbundenheit der Sparkasse mit den Städten Ludwigshafen, Speyer und Schifferstadt sowie dem Rhein-Pfalz-Kreis wird zudem durch die fünf Stiftungen der Sparkasse dokumentiert, die eine außergewöhnlich breite Förderung von sozialen, kulturellen, wissenschaftlichen und sportlichen Einrichtungen und Aktivitäten ermöglichen.  Text und Foto: Sparkasse Vorderpfalz

15.12.2016


Deutscher Bürgerpreis 2016: Preisträger aus Speyer

Große Bühne im ZDF-Zollernhof in Berlin: Der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands Georg Fahrenschon (l.) überreichte im Beisein der Speyerer Bürgermeisterin Monika Kabs (Bildmitte) die Auszeichnung an die jungen Engagierten von Große Bühne im ZDF-Zollernhof in Berlin: Der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands Georg Fahrenschon (l.) überreichte im Beisein der Speyerer Bürgermeisterin Monika Kabs (Bildmitte) die Auszeichnung an die jungen Engagierten von "Speyer ohne Rassismus - Speyer mit Courage".

Zweitplatzierte in der Kategorie U21: Speyer ohne Rassismus – Speyer mit Courage

Berlin/Speyer/Ludwigshafen- Große Bühne für das Ehrenamt in Zeiten großartigen Engagements für die Gesellschaft: Die Initiative „für mich. für uns. für alle.“ verlieh am 13. Dezember im ZDF-Zollernhof in Berlin den Deutschen Bürgerpreis. Die jungen Engagierten von "Speyer ohne Rassismus - Speyer mit Courage" waren im Finale der Kategorie "U21" und erreichten den zweiten Platz. Zur Fortführung ihres Projektes erhielten Sie ein Preisgeld in Höhe von 2.500 Euro von Georg Fahrenschon, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands. Insgesamt bewarben sich mehr als 1.700 Engagierte aus ganz Deutschland um den Deutschen Bürgerpreis 2016 oder wurden vorgeschlagen.

Laudator Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière betonte während der Preisverleihungsgala: "Deutschland ist in der Flüchtlingskrise über sich hinausgewachsen. Das war in ganz großen Teilen der besondere Verdienst der Menschen, die ohne Mühen zu scheuen, geholfen haben. Auch die Integration wird nur im Zusammenspiel aller gesellschaftlichen Kräfte gelingen." Georg Fahrenschon, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV), fügte hinzu, dass die vielen Menschen, die sich für andere stark machten, ganz gleich ob Deutsche oder Geflüchtete, einen wesentlichen Teil der Lebensqualität unseres Landes ausmachten.

Unter dem Schwerpunktthema „Deutschland 2016 – Integration gemeinsam leben“ hat die Jury – die Partner des Deutschen Bürgerpreises und Experten aus dem Ehrenamtsbereich – in diesem Jahr Personen, Projekte und Initiativen prämiert, deren Engagement den Austausch und das Miteinander fördern. Der Einsatz der Nominierten zeigt beispielhaft, wie man Geflüchtete integrieren und Menschen einbeziehen kann, die sich gesellschaftlich „außen vor“ fühlen.

Portrait des Zweitplatzierten in der Kategorie U21: Speyer ohne Rassismus – Speyer mit Courage

Zivilcourage insbesondere in Schulen fördern

„Stadt ohne Rassismus – Stadt mit Courage“ ist ein Projekt des Vereins Aktion Courage e. V. Er hatte schon 1992 das Projekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ins Leben gerufen. Wollen Schulen diesen Titel bekommen, müssen sie Zivilcourage-AGs gründen, die dann Aktionen gegen Rassismus und Diskriminierung veranstalten. 2014 trugen in Speyer drei Schulen diesen Titel. Andere bewarben sich darum. Den Titelträgern war ihr Schulprojekt bald nicht mehr genug.

Ihr Ziel: Speyer zur ersten „Stadt ohne Rassismus – Stadt mit Courage“ in Rheinland-Pfalz zu machen. Sie holten den Jugendstadtrat ins Boot. Dessen Mitglieder setzten sich mit ungeheurem Engagement dafür ein. Sie gründeten eine Projekt-Steuerungsgruppe mit Vertretern aus 22 Schulen, Vereinen und Institutionen und schoben die Projektarbeit an. Die folgenden Aktionen waren beispiellos und vorbildlich zugleich. Nach einer fast zweijährigen Projektphase trägt Speyer seit Oktober 2015 nun den Titel „Stadt ohne Rassismus – Stadt mit Courage“.

Der Titel ist Anerkennung, aber auch Ansporn für die jungen Engagierten. Kontinuierlich arbeiten sie an der Fortsetzung dieses Projekts für Demokratie: Sie veranstalten den „Poetry Slam statt Rassismus“, Spieletage mit Flüchtlingskindern und interkulturelle Abende. Außerdem haben sie eine Dolmetscherdatenbank initiiert, um Kinder und Jugendliche bzw. Familien mit Verständigungsproblemen gezielt zu unterstützen. Sie veranstalten Benefiz-Fußballturniere, deren Einnahmen an das Asylheim gehen. Auf Stadtfesten sind sie mit Infoständen vertreten. Unter dem Motto „Speyer Hand in Hand gegen Rassismus“ veranstalteten sie im Juni eine sehr öffentlichkeitswirksame Menschenkette quer durch die Speyerer Innenstadt. Außerdem unterstützt die Projektgruppe andere Schulen, die sich zu „Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage“ entwickeln wollen. Gemeinsam mit dem Bündnis für Demokratie und Zivilcourage bot sie im März ein Argumentationstraining gegen Stammtischparolen an. Das soll nun zur festen Einrichtung werden. Und für die Zukunft sind in Zusammenarbeit mit dem Kinder- und Jugendtheater Speyer „Theaterspaziergänge“ mit Flüchtlingen geplant.

Hintergrund: Der Deutsche Bürgerpreis der Initiative „für mich. für uns. für alle.“
Anerkennung für Engagierte: Die Initiative „für mich. für uns. für alle.“ ist ein Bündnis aus engagierten Bundestagsabgeordneten, den Sparkassen sowie den Städten, Landkreisen und Gemeinden. Sie verleiht die Auszeichnung seit 2003. Der Deutsche Bürgerpreis wird unterstützt von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen e. V. (bagfa), dem Engagement-Netzwerk weltbeweger.de, der Stiftung Bürgermut sowie der Jugendzeitung „YAEZ“.

Weitere Hintergrundinformationen zum Deutschen Bürgerpreis

Text: Sparkasse Vorderpfalz; Foto:Andreas Lander

14.12.2016


Individuelle Pflege und finanzielle Sicherheit

Eine liebevolle und intensive Pflege hat jeder Mensch verdient. Die gesetzliche Pflegeversicherung entlastet kaum, denn sie leistet lediglich für einen Teil der anfallenden Kosten. Eine liebevolle und intensive Pflege hat jeder Mensch verdient. Die gesetzliche Pflegeversicherung entlastet kaum, denn sie leistet lediglich für einen Teil der anfallenden Kosten.

Verbraucherthema: Private Pflege-Zusatzversicherung

Ludwigshafen- Auf fremde Hilfe angewiesen sein, undenkbar, solange wir jung sind und aktiv im Leben stehen. Ein Unfall oder eine schwere Erkrankung können unser Leben jedoch komplett auf den Kopf stellen, egal, ob jung oder alt. Von einer Sekunde auf die andere ist nichts mehr so wie es war. Wir sind auf fremde Hilfe angewiesen. Mit der richtigen Absicherung ist es nicht das Ende eines unabhängigen und selbstbestimmten Lebens. Polychronis Michailidis, Leiter Versicherungen der Sparkasse Vorderpfalz erklärt warum es ratsam ist, sich schon früh über das Thema Pflege Gedanken zu machen.

Die Bevölkerung in Deutschland ist gesetzlich pflegeversichert. Warum ist eine private Vorsorge trotzdem wichtig?

Polychronis Michailidis: Eine liebevolle und intensive Pflege hat jeder Mensch verdient. Gleichzeitig ist sie sehr aufwendig. Gerade die Betreuung in den eigenen vier Wänden ist oft nur mit Hilfe von geschultem Personal möglich und daher sehr kostspielig. Die gesetzliche Pflegeversicherung entlastet kaum, denn sie leistet lediglich für einen Teil der anfallenden Kosten. Ohne eine gute Vorsorge wird der Pflegefall schnell zur Vermögensfalle.

Zum 01. Januar 2017 entfaltete nun das Pflegestärkungsgesetzt II seine volle Wirkung. Bringt die Reform eine deutliche Verbesserung für die Bevölkerung?

Polychronis Michailidis: Kernstücke der Reform sind ein neuer Begriff der Pflegebedürftigkeit, ein neues Begutachtungs-Verfahren und die Ablösung der drei Pflegestufen durch fünf Pflegegrade. Konkret bedeutet dies eine bessere Versorgung für Pflegebedürftige. Ab sofort wird körperlich, geistig und psychisch bedingte Pflegebedürftigkeit gleichrangig bewertet. Darüber hinaus erhalten auch an Demenz Erkrankte gleichberechtigten Zugang zu allen Leistungen der Pflegeversicherung. Trotzdem reicht auch in Zukunft die staatliche Unterstützung alleine nicht aus, um eine umfassende und individuelle Pflege zu gewährleisten. Private Vorsorge ist daher unabdingbar.

Sie sagen, jeder muss zusätzlich vorsorgen. Welche Möglichkeiten gibt es genau, um dies zu tun?

Polychronis Michailidis: Der Staat fördert die private Vorsorge. Mit dem so genannten „Pflege-Bahr“-Tarif zahlt der Versicherte mindestens zehn Euro pro Monat; der Staat legt zusätzlich fünf Euro Zuschuss drauf. Jeder, der mindestens 18 Jahre alt ist und noch keine Leistungen aus der Pflegepflichtversicherung bezieht oder bezogen hat, kann diesen Schutz ohne Gesundheitsprüfung bekommen. Dies ist eine gute Ergänzung zur gesetzlichen Absicherung, deckt jedoch die tatsächlichen Kosten nicht. Einen umfassenden Schutz erreicht der Kunde nur, wenn er den „Pflege-Bahr“-Tarif mit einer privaten Pflege-Zusatzversicherung kombiniert. Die Tarife am Markt unterscheiden sich unter anderem in der Höhe der Absicherung in den jeweiligen Pflegegraden. So gibt es für jeden Bedarf einen passenden Tarif. Die Versicherungskammer Bayern zum Beispiel, bietet Interessierten die Tarife „PflegePRIVAT Premium“ und „PflegePRIVAT Premium Plus“. Beide leisten in allen Pflegegraden bereits vom ersten Tag an.

Ab welchem Alter macht es Sinn, an seine Pflegeabsicherung zu denken?

Polychronis Michailidis: Für eine Pflegeabsicherung ist man nie zu jung. Pflegebedürftigkeit kann jede Altersgruppe treffen. Der Abschluss lohnt sich schon für junge Menschen, denn wegen des niedrigen Eintrittsalters können sie bereits mit geringen Beiträgen umfassend abgesichert sein. Darüber hinaus bewahren sich junge Versicherte ihren Gesundheitszustand zum Zeitpunkt des Abschlusses. Ich kann deshalb nur raten: Zögern Sie nicht. Lassen Sie sich von Ihrem Versicherer zum Thema Pflegevorsorge beraten und schauen Sie entspannt in Ihre Zukunft.


Infografik: Pflege in Deutschland

Wussten Sie dass,

  • 70 Prozent aller Pflegebedürftigen lieber zu Hause als im Heim sind?
  • schon heute jeder Dritte über 80 Jahre ein Pflegefall ist?
  • es aktuell bereits 2,7 Mio. Pflegefälle in Deutschland gibt und es 2050 doppelt so viele sein werden?
  • mit steigendem Alter das Risiko einer Demenzerkrankung zunimmt?
  • Frauen doppelt so oft ein Pflegefall werden?
  • Kinder für ihre Eltern haften, wenn deren Vermögen aufgezehrt ist?
  • Pflege zu Hause von einfacher Haushaltsunterstützung bis zur Betreuung rund um die Uhr gehen kann?


Infografik: Das Pflegestärkungsgesetz 2017

Pflegereform 2017: Das neue Gesetzt bringt Vorteile für Pflegebedürftige.

bisher

ab 1. Januar 2017

Hauptsächlich körperliche Beeinträchtigungen wurden berücksichtigt.

Körperliche, geistige und psychische Einschränkungen werden gleichermaßen berücksichtigt.

Pflegebedürftigkeit wird anhand dreier Pflegestufen bemessen.

Fünf Pflegegrade ermöglichen eine individuelle Bewertung.

Wenige Personen sind leistungsberechtigt.

500.000 Menschen bekommen dadurch Zugang zu Leistungen.

Pflegende Angehörige waren kaum abgesichert.

Pflegende Angehörige sind bei Arbeitslosigkeit und im Alter besser abgesichert.

Über die Sparkasse Vorderpfalz
Die Sparkasse Vorderpfalz ist mit einer Bilanzsumme von 5,5 Milliarden Euro die größte Sparkasse in Rheinland-Pfalz. Im Marktbereich verfügt sie über Geschäftsstellen und SB-Servicestellen sowie Betreuungs- und KompetenzCenter für Geldanlage und Vorsorge, Internationales Geschäft, Versicherungsfragen und Immobilieninvestoren. Die Verbundenheit der Sparkasse mit den Städten Ludwigshafen, Speyer und Schifferstadt sowie dem Rhein-Pfalz-Kreis wird zudem durch die fünf Stiftungen der Sparkasse dokumentiert, die eine außergewöhnlich breite Förderung von sozialen, kulturellen, wissenschaftlichen und sportlichen Einrichtungen und Aktivitäten ermöglichen.

Text und Foto: Sparkasse Vorderpfalz

13.12.2016


Geldspritze für Sportler im Landkreis

Vereine und Sportler aus dem Rhein-Pfalz-Kreis freuen sich über Fördergelder der Sportstiftung der ehemaligen Kreissparkasse Rhein-Pfalz. Vereine und Sportler aus dem Rhein-Pfalz-Kreis freuen sich über Fördergelder der Sportstiftung der ehemaligen Kreissparkasse Rhein-Pfalz.
Sportstiftung der ehemaligen Kreissparkasse Rhein-Pfalz übergibt 8.100 Euro

Ludwigshafen- Sportler und Sportvereine im Rhein-Pfalz-Kreis profitieren erneut von der Sportstiftung der ehemaligen Kreissparkasse Rhein-Pfalz. Die Fördergelder in Höhe von 8.100 Euro übergab Elke Rottmüller, Vorsitzende des Stiftungsvorstandes und Vorstandsmitglied der Sparkasse Vorderpfalz, gemeinsam mit Clemens Körner, Landrat des Rhein-Pfalz-Kreises.

"Im Sport begegnen sich körperliche Aktivität und - gerade im Teamsport - eine soziale Komponente. Beides steigert das eigene Wohlbefinden des Menschen“, erklärte Elke Rottmüller. "Gemäß unseres Zieles, Sport in unserem Geschäftsgebiet nachhaltig und umfassend zu fördern und dabei eine breite Teilhabe der Gesellschaft an Sportaktivitäten zu eröffnen, begleiten wir Vereine und Sportler seit vielen Jahren. Wir schätzen die Vielfalt an sportlichen Talenten in unserer Region und sehen es als unseren Auftrag an, diese aktiv zu unterstützen," betonte Rottmüller.

Insgesamt unterstützt die Sportstiftung Sportlerinnen und Sportler sowie Vereine aus dem Rhein-Pfalz-Kreis mit 8.100 Euro, darunter Gwendolyn Fuchs und Nuria Demessier vom MTSV Beindersheim, Nastasia Schunk aus Altrip, Nina Schroth vom AC 1892 Mutterstadt, den TV Rödersheim 1897, den Kegelverein 1965 Mutterstadt e.V., Meike Reimer von der TSG 1886 Mutterstadt, den AC 1892 Mutterstadt und den Tennisclub Mutterstadt.

Alle Vereine, Initiativen und Personen aus dem Rhein-Pfalz-Kreis haben erneut die Chance auf Förderung ihrer Sportprojekte. Förderanfragen können auf der Homepage der Sparkasse unter www.sparkasse-vorderpfalz.de/stiftungen direkt gestellt werden. Das Kuratorium wird in seiner nächsten Sitzung erneut entscheiden, welche Projekte im Sinne der Stiftung gefördert werden. Kontakt: Sparkasse Vorderpfalz, Konrad Reichert, Stiftung der ehemaligen Kreissparkasse Rhein-Pfalz, Ludwigstraße 54a, 67059 Ludwigshafen / E-Mail: konrad.reichert@sparkasse-vorderpfalz.de.

Hintergrund:

Eine der fünf Stiftungen der Sparkasse Vorderpfalz ist die Sportstiftung der ehemaligen Kreissparkasse Rhein-Pfalz, die 2003 gegründet wurde und ein derzeitiges Stiftungskapital von 500.000 Euro hat. Stiftungszweck ist die Förderung begabter Nachwuchssportlerinnen und -sportler im Rhein-Pfalz Kreis, insbesondere durch die Auslobung von Geld- und Sachpreisen für herausragende sportliche Leistungen. Darüber hinaus können Sportveranstaltungen unterstützt, Zuschüsse für die Trainingsarbeit oder Wettbewerbsteilnahmen gewährt werden. Das Kuratorium der Sparkassenstiftung besteht aus Landrat Clemens Körner (Vorsitzender), Clemens G. Schnell (stellv. Vorsitzender), Hubert Boßle, Ilona Volk, Hans-Jürgen Lochner, Norbert Page, Rainer Delventhal, Hans-Dieter Schneider, Volker Knörr, Erich Schweikert sowie Alfons Wiebelskircher. Dem Vorstand der Stiftung gehören Elke Rottmüller, Olaf Maurus und Konrad Reichert an. Text und Foto: Sparkasse Vorderpfalz

08.12.2016


Sparkasse: Nikolaus brachte 42.000 Euro für Vereine im Rhein-Pfalz-Kreis

Große Freude: Die Vorstände der Sparkasse Vorderpfalz Dr. Rüdiger Linnebank (l.) und Elke Rottmüller (2.v.l) überreichen die Nikolausspende der Sparkasse an Orts- und Verbandsbürgermeister des Rhein-Pfalz-Kreises. Große Freude: Die Vorstände der Sparkasse Vorderpfalz Dr. Rüdiger Linnebank (l.) und Elke Rottmüller (2.v.l) überreichen die Nikolausspende der Sparkasse an Orts- und Verbandsbürgermeister des Rhein-Pfalz-Kreises.
Ludwigshafen- Die Sparkasse Vorderpfalz hat zum Nikolaustag am 6. Dezember 21 Gemeinden im Rhein-Pfalz-Kreis eine Spende von jeweils 2.000 Euro zur Verfügung gestellt. Damit sollen gemeinnützige Vereine und Organisationen im ehemaligen Geschäftsgebiet der Kreissparkasse Rheinpfalz gefördert werden. Wer das Geld bekommt, entscheiden die jeweiligen Orts- und Verbandsbürgermeister.

"Die Vorweihnachtszeit ist uns auch in diesem Jahr ein willkommener Anlass, ein großes ‚Dankeschön!‘ an die gemeinnützigen Vereine und Initiativen im Rhein-Pfalz-Kreis zu sagen. Gerne unterstützen wir deren Arbeit über unser ganzjähriges Spendenengagement hinaus mit unserer traditionellen Nikolausspende in Höhe von jeweils 2.000 Euro. Damit unsere Spende genau da ankommt, wo sie gebraucht wird, können die Orts- und Verbandsbürgermeister in bewährter Weise entscheiden, welcher Verein oder welche Organisation "vor Ort" eine Spende erhalten soll." informiert der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse, Dr. Rüdiger Linnebank. „Ich bin froh, dass wir im Rhein-Pfalz-Kreis viele engagierte Menschen haben, die sich für das Gemeinwohl einsetzen und die wir mit unserer Nikolausspende fördern können“, betont der Sparkassenchef.
 
Text und Foto:  Sparkasse Vorderpfalz

07.12.2016


Sparkasse Vorderpfalz - Zwei Stiftergemeinschaften schütten Füllhorn aus

Martin May betont: Martin May: "Mit professioneller Betreuung und ohne großen Verwaltungsaufwand, aber mit einem Höchstmaß an Individualität können eigene Stiftungen gegründet werden".

Speyer - Die beiden Stiftergemeinschaften der Sparkasse Vorderpfalz für Ludwigshafen und Speyer schütten insgesamt Erträge in Höhe von rund 17.000 Euro aus. Über eine finanzielle Unterstützung können sich 14 Vereine und Organisationen aus Ludwigshafen und Speyer freuen.

Mit den beiden Stiftergemeinschaften für Ludwigshafen und Speyer bietet die Sparkasse Vorderpfalz Bürgern, Unternehmen und Kommunen, die Gutes tun und dabei Steuern sparen möchten, die Möglichkeit, sich als Stifter zu engagieren. Mit professioneller Betreuung und ohne großen Verwaltungsaufwand aber mit einem Höchstmaß an Individualität können mit einem Kapital ab 10.000 Euro eigene Stiftungen gegründet werden. Davon profitiert nicht nur das bürgerschaftliche Engagement sowie gemeinnützige Vereine und Organisationen aus der Region sondern auch die Stifter: Die gestifteten Gelder sind erbschafts- und schenkungssteuerfrei und wirken sich steuermildernd auf die Einkommenssteuer aus.

Zur Zeit zählen die beiden Stiftergemeinschaften 14 Einzelstiftungen und vier Themenstiftungen, darunter auch eine Mitarbeiterstiftung der Sparkasse. Drei weitere Stiftungen sind in diesem Jahr bereits dazugekommen, darunter die Themenstiftung "alphafit4future", die sich um die Alphabetisierung und Sprachförderung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund kümmert. Das Gesamtkapital der beiden Stiftergemeinschaften beträgt zum 31.12.2015 über 2,2 Mio. Euro. Weitere Informationen zu den beiden Stiftergemeinschaften der Sparkasse Vorderpfalz erhalten Interessenten bei Martin May telefonisch 0621 5992-333, per E-Mail: martin.may@sparkasse-vorderpfalz.de oder auf der Homepage der Sparkasse unter www.sparkasse-vorderpfalz.de/stiftergemeinschaft.

Über eine Förderung durch die beiden Stiftergemeinschaften der Sparkasse Vorderpfalz können sich freuen: Krebsgesellschaft Rheinland Pfalz, Diakonisches Werk der ev. Kirche Mannheim, SKFM Betreuungsverein
DLFH Pfalz e.V., SOS Kinderdorf e.V., Unicef Deutschland e.V., Ludwigshafener Ruderverein 1878 e.V., Johaniter Ortsverband Ludwigshafen, Kind-Philipp-Stiftung, Dombauverein Speyer, Tierschutzverein Speyer,
Athletenverein 03 Speyer e.V, Förderkreis der Stadtbibliothek Ludwigshafen, Alphafit4future Ludwigshafen, Kinderstiftung St. Annastift Ludwigshafen, Labyrinth e.V. Speyer, Arbeitskreis Asyl Speyer e.V. und das Deutsche Krebsforschungszentrum.


Über die Sparkasse Vorderpfalz
Die Sparkasse Vorderpfalz ist mit einer Bilanzsumme von 5,5 Milliarden Euro die größte Sparkasse in Rheinland-Pfalz. Im Marktbereich verfügt sie über Geschäftsstellen und SB-Servicestellen sowie Betreuungs- und KompetenzCenter für Geldanlage und Vorsorge, Internationales Geschäft, Versicherungsfragen und Immobilieninvestoren. Die Verbundenheit der Sparkasse mit den Städten Ludwigshafen, Speyer und Schifferstadt sowie dem Rhein-Pfalz-Kreis wird zudem durch die fünf Stiftungen der Sparkasse dokumentiert, die eine außergewöhnlich breite Förderung von sozialen, kulturellen, wissenschaftlichen und sportlichen Einrichtungen und Aktivitäten ermöglichen.

Sparkasse Vorderpfalz

06.12.2016


Zinsanpassungen bei ISB-Darlehen Wohneigentum und Modernisierung Wohneigentum

ISB erhöht Zinsen um 0,2 Prozent ab 5. Dezember 2016

Mainz- Die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) passt die Zinssätze um 0,2 Prozent für die nachrangig gesicherten ISB-Darlehen Wohneigentum und Modernisierung Wohneigentum an: Für die Schaffung und die Modernisierung selbst genutzter Wohnimmobilien sind ab 5. Dezember 2016 Zinsen in Höhe von jährlich 1,50 Prozent bei einer Zinsfestschreibung von zehn Jahren zu zahlen; 1,90 Prozent und 2,10 Prozent im Jahr beträgt der Zinssatz bei Zinsfestschreibungen von 15 beziehungsweise 20 Jahren. Zusätzlich bietet die ISB beim Neubau oder Erwerb einer selbst genutzten Immobilie eine Festschreibung des Zinssatzes von 2,35 Prozent bis zur Vollrückzahlung innerhalb von rund dreißig Jahren an. Mit der Zinsanhebung reagiert die Förderbank auf die aktuellen Entwicklungen am Markt.

Das Angebot der ISB, lange Laufzeiten, niedrige Zinssätze und eine Tilgungsrate von 2,20 Prozent miteinander zu kombinieren, ermöglicht es insbesondere jungen Familien, die Finanzierung eines Eigenheims sicher und langfristig zu planen. Beispielsweise kann ein Vierpersonenhaushalt mit einem Jahresbruttoeinkommen in Höhe von 77.570 Euro das ISB-Darlehen Wohneigentum beantragen. Alle Informationen zu den Konditionen und zur Ausgestaltung der Förderprogramme finden Interessierte im Internet unter www.isb.rlp.de und bei der Kreisverwaltung Germersheim unter www.kreis-germersheim.de oder unter 07274/53290, Herr Heinrich Kindler.

Kreisverwaltung Germersheim

06.12.2016


Vorweihnachtliche Stimmung bei der Volksbank

Die kleinen Besucher des Lingenfelder Kindergartens St. Elisabeth zusammen mit ihren Erzieherinnen und den Volksbank-Mitarbeitern (von links nach rechts) Angelika Bolleyer, Sabina Mincolelli, Steffen Brecht und dem Nikolaus (Tobias Schmitt). Die Volksbank Kur- und Rheinpfalz unterstützt den Kindergarten St. Elisabeth mit einer Spende von 500 Euro. Die kleinen Besucher des Lingenfelder Kindergartens St. Elisabeth zusammen mit ihren Erzieherinnen und den Volksbank-Mitarbeitern (von links nach rechts) Angelika Bolleyer, Sabina Mincolelli, Steffen Brecht und dem Nikolaus (Tobias Schmitt). Die Volksbank Kur- und Rheinpfalz unterstützt den Kindergarten St. Elisabeth mit einer Spende von 500 Euro.

Kinder des Kindergartens St. Elisabeth basteln Schmuck für den Weihnachtsbaum der Volksbank-Regionaldirektion Lingenfeld

ingenfeld- Weihnachten kommt mit großen Schritten näher. Schon funkeln überall die Lichter und der Weihnachtsschmuck schafft eine festliche Atmosphäre. So auch in der Volksbank-Regionaldirektion in Lingenfeld, für deren Weihnachtsbaum die Kinder des Lingenfelder Kindergartens St. Elisabeth kleine Schmuckstücke gebastelt haben.

23 Kinder und ihre Erzieherinnen Malena Schmid, Lilli Schwan, Aikaterini Savva und Melanie Engel waren am gestrigen Dienstag in der Volksbank-Regionaldirektion Lingenfeld zu Besuch. Rechtzeitig zum Beginn der Adventszeit hatten sie kleine Tannenbäume, Christbaumkugeln, Goldpapiersterne, Pappkerzen sowie Hutzelengel und -kugeln für den Weihnachtsbaum im Gepäck. Die kleinen Schmuckstücke hatten sie zuvor gemeinsam und mit großer Begeisterung gebastelt.

Mit dem besonderen Weihnachtsschmuck erstrahlte der Baum schnell in festlichem Glanz und zauberte ein Lächeln auf die Gesichter der anwesenden Bankkunden und Mitarbeiter. „Es ist schön zu sehen, mit wie viel Engagement die Kinder immer wieder dabei sind“, freut sich Angelika Bolleyer, Serviceberaterin der Volksbank Kur- und Rheinpfalz. „Der hübsch geschmückte Weihnachtsbaum schafft jedes Jahr eine besondere Atmosphäre bei uns in Lingenfeld.“

Nach einer Stärkung mit Lebkuchen und Getränken sorgten die Kinder mit einem vorgetragenen Weihnachtslied noch einmal für festliche Stimmung. Zum Abschluss eines gelungenen Vormittags kam dann noch der Nikolaus zu Besuch nach Lingenfeld und belohnte alle Kinder als Dank für ihre Mühe mit einem Apfel und einem kleinen Geschenk.  Text und Foto: Volksbank Kur- und Rheinpfalz eG

01.12.2016


Antike Kardinaltugenden und Pestalozzis Pädagogik-Konzept für Ethik im Wirtschaftsleben wiederbeleben

Prof. Dr. Claus Hipp beim Wirtschaftsforum der Volksbank Kur- und Rheinpfalz

cr. Speyer- Es mögen wohl gut 600 Zuhörerinnen und Zuhörer gewesen sein, die am Montagabend in der bis auf den letzten Platz besetzten Speyerer Stadthalle – nur immer wieder unterbrochen von spontanem, zustimmendem Beifall – atemlos gebannt den Lebenserfahrungen eines älteren, weisen Mannes lauschten. Die Speyerer Volksbank Kur- und Rheinpfalz hatte ihn eingeladen, unter dem Titel „Ethik im Wirtschaftsleben“ einen Beitrag zu ihrem in den letzten Jahren zu einer guten Tradition herangereiften „Wirtschaftsforum“ zu leisten: Prof. Dr. Claus Hipp, mit der von ihm entwickelten reichhaltigen Palette an Säuglings- und Babynahrung weltweit erfolgreicher Unternehmer, Öko-Pionier, Sozialethiker und – notabene – ausübender Maler und Kunstprofessor, dessen großformatigen, abstrakten Bilder, die er unter seinem eigentlichen (Vor-)Namen Nikolaus Hipp präsentiert, heute die Foren zahlloser öffentlicher Einrichtungen im In- und Ausland bestimmen. 

Seine Unternehmen hat der gläubige, praktizierende Katholik Claus Hipp, der selbst über pfälzische Wurzeln verfügt – seine Urgroßmutter war die „Schwanen“-Wirtin im Ludwigshafener „Ur-Stadtteil“ Mundenheim – ganz unter die Gebote der christlichen Soziallehre gestellt und, daraus abgeleitet, eine eigene „HiPP Ethik-Charta“ entwickelt, zu deren Einhaltung sich das Unternehmen als Ganzes und – besiegelt durch seine persönliche Unterschrift - jeder einzelne Mitarbeiter verpflichtet. 

Lesen Sie die „HiPP Ethik-Charta“ im Wortlaut im SPEYER-KURIER

Ethisch richtiges, ökonomisches Handeln, Beachtung ökologischer Grundsätze bei der Herstellung seiner Produkte und sozialethisches Verhalten stehen im Mittelpunkt dieser Charta. Dies gelte vor allem auch für das Spannungsfeld zwischen „schnellem Geld“ und „anständigem Geldverdienen“, so der Referent, der, sehr zur Freude des Auditoriums, seine Ausführungen immer wieder mit bezeichnenden Anekdoten aus seiner eigenen Familiengeschichte würzte, in denen jeweils auch ein Körnchen Wahrheit über sozialethisch richtiges Verhalten verborgen liegt. So, dass auch „anständiges Handeln“ zum ökonomischen Erfolg führen kann.

Nur wer früh aufsteht ist erfolgreich.

Dazu gehöre auch die Überzeugung Hipps, dass nur derjenige Erfolg haben könne, der „früh aufsteht“ – so wie einst schon sein Urgroßvater, der zu der Versteigerung eines Waldstücks bereits um 00:02. Uhr nachts bei eisglatter Straße von zuhause mit der Kutsche aufbrach. Unterwegs läutete er einen Dorfschmied aus dem Bett, damit der ihm „Nägel in die Hufe“ einschlagen sollte. Dafür wurde er von Hipps Vorfahren mit einem ganzen Wochenlohn bedacht mit der Maßgabe, an diesem Tag nichts mehr zu arbeiten.

So erreichte Hipp sen. als einziger Bieter rechtzeitig zur Versteigerung sein Ziel – und war als einziger erfolgreich, getreu dem Spruch „Nur der frühe Vogel fängt den Wurm“. Bis heute steht sein Urenkel Claus Hipp täglich um 04.00 Uhr auf und bereitet an Fest- und Feiertagen in der von ihm versorgten Kapelle in der Nachbarschaft die Heilige Messe vor.

Ehrbarkeit des Kaufmanns“ erfolgversprechendes Geschäftsmodell.

„Doch auch die 'Ehrbarkeit des Kaufmanns' kann ein erfolgreiches Geschäftsmodell sein“, so Claus Hipp, den seit gemeinsamen Kriegstagen bis heute eine tiefe Freundschaft mit dem profilierten Speyerer Ex-Kommunalpolitiker und erfolgreichen Unternehmer Gerd Boegner – einem der wenigen Konkurrenten Hipps auf dem Feld der Säuglings- und Babynahrung – verbindet. „Auch mit Wettbewerbern so umgehen, dass man ihnen auch morgen mit gutem Gewissen entgegentreten kann“ - ein weiteres, für nachhaltigen Erfolg im Geschäftsleben notwendiges Prinzip im Handeln Hipps.

Schluss mit „Casino-Mentalität“ und zügellosen Manager-Boni.

Und schließlich eine weitere Forderung Hipps auf Beendigung der „Casino-Mentalität“, bei der Spitzenmanager riesige Boni kassierten, ohne für Fehlentscheidungen in Haftung genommen zu werden. Politische Fehlentscheidungen dagegen könnten nicht durch materiellen Schadensersatz sondern nur an der Wahlurne geahndet werden.

Rückbesinnung auf alte Tugenden und das pädagogische Konzept Pestalozzis.

Eine Rückbesinnung auf solche und andere klassischen Werte, wie sie auch in der „HiPP Ethik- Charta“ niedergelegt sind, seien allerdings von der heutigen Generation nicht mehr zu erwarten, so Prof. Hipp skeptisch. Um so wichtiger sei es deshalb gerade heute, solche Werte wieder der nachwachsenden Generation zu vermitteln. Dazu sprach er sich der Referent auch für die Rückbesinnung auf die Ideale des großen Pädagogen Johann Heinrich Pestalozzi aus, der „Geist, Geschick und Gemüt“ ins Zentrum seiner pädagogischen Theorie gestellt hat. Dies bedeute, dass neben die Bildung des Geistes - der üblichen Schulfächer also - und die qualifizierte Ausbildung zum Handwerker (Hipp: „Wir brauchen nicht nur Abiturienten in unserer Gesellschaft!“) gleichberechtigt die Heranführung an die musischen Fächer Musik und Bildende Kunst treten müsse.

Doch mit immer neuen Inhalten überfrachteten Lehrplänen, aus denen gewohnheitsmäßig stets zuerst der Musik- und der Kunstunterricht als Verfügungsmasse herausgebrochen werde, würden diese Trias aus Geist, Geschick und Gemüt aus dem Gleichgewicht gebracht.

Wertschätzender Umgang miteinander erspart Ärger und führt zum Erfolg.

Schließlich kam Prof. Dr. Hipp auch noch auf einen weiteren, heute, so scheint es, in Vergessenheit geratenen Wert zu sprechen: Den wertschätzenden Umgang der Menschen miteinander. „Dieser Umgang erspart uns im Alltag wie im Geschäftsleben viel, viel Ärger“, so der lebenskluge Sozialethiker, der es „als ein trauriges Zeichen“ apostrophierte, „wenn man heute mit schlechtem Benehmen eine Wahl gewinnen kann“.

Rückbesinnung auch an die sieben Tugenden der Antike.

Deshalb forderte Prof. Dr. Hipp auch eine Rückbesinnung auf die sieben Tugenden der Antike: Gerechtigkeit, Tapferkeit. Weisheit und Mäßigung als den Haupttugenden, und dazu die drei religiösen Tugenden Glaube, Liebe und Hoffnung – für den tief gläubigen Hipp sicher nicht weniger prägend für sein geschäftliches Leben.

Die Tugend der Gerechtigkeit, so betonte Prof. Hipp, müsse für jeden Menschen eine hohe Priorität haben und sich in „ehrbarem Handeln in allen Lebenssituationen“ Ausdruck verleihen. Die Tugend der Weisheit sei in wohl jedem Menschen angelegt oder ihm durch Erziehung mitgegeben.

Niederlagen hinzunehmen schließlich und dennoch immer wieder aufzustehen manifestiere sich z.B. in der Tugend der Tapferkeit und Maßhaltung und Bescheidenheit in der Tugend der Mäßigung. „Es ist befreiend, sich von Statussymbolen unabhängig zu machen“, stellte der Unternehmer fest, der schon einmal mit dem Fahrrad bei einem Staatsempfang vorfährt.

„Wir müssen uns gegenwärtig machen, dass drei von sieben Entscheidungen, die wir im Alltag wie im Beruf treffen, falsch sind“, fasste Prof. Dr. Hipp schließlich sein Referat zusammen. „Doch dann müssen wir uns auch ehrlich zu unseren Fehlern bekennen“.

 Für seine Unternehmen stellte er als Anforderungen an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Fairness im Umgang mit Lieferanten seiner Naturprodukte und ihren Abnehmern gleichermaßen heraus, Dazu kämen die Bereitschaft zu Innovationen und Wachstum, weil ein Unternehmen sonst leicht seine Stellung im Markt einbüßen würde. Nachdrücklich sprach sich Prof. Hipp für eine offene Informationspolitik nach innen wie nach außen aus. „Unsere Mitarbeiter müssen verstehen, was in unserem Hause geschieht, und sie müssen es im Wortsinne „verstehen“ Deshalb verzichte man bei Hipp bis heute soweit möglich auf Englisch als Unternehmenssprache. Hinzu komme auch ein ausgefeiltes Angebot an Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen. „Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unseres Unternehmens sollen sich wie in einer großen Familie fühlen“.

Soziale Leistungen: Gerechter Lohn und 63 unterschiedliche Arbeitszeitmodelle.

Dazu wollte Prof. Dr. Claus Hipp auch dem Postulat „Gerechter guter Lohn für gute Arbeit“ Geltung erhalten. In seinem Unternehmen, in dem 70 Prozent der Belegschaft Frauen seien, komme schließlich auch der Arbeitszeit große Bedeutung zu. Deshalb gebe es bei „HiPP“ heute sage und schreibe 63 Arbeitszeitmodelle, um jeder Mitarbeiterin und jedem Mitarbeiter die Arbeitszeiten zu ermöglichen, die seiner persönlichen Lebenssituation und der seiner Familie am ehesten entspricht. „Allerdings“, so fügte Prof. Hipp hinzu, „müssen wir uns in Deutschland auf längere Arbeitszeiten einstellen – ähnlich denen in der Schweiz“. Dazu aber müssten auch die heute meist noch straff geregelten Lebensarbeitszeiten verlängert werden: „Wer will - und sich noch dazu im Stande fühlt -, der sollte auch über das Renteneintrittsalter hinaus weiterarbeiten können; denn wir brauchen seine Lebenserfahrung und sein berufliches Wissen“.

Und schließlich hatte der begeisternde Unternehmer natürlich auch noch ein paar Forderungen an die Politik parat: So müsse die Überregulierung in nahezu allen Bereichen zurückgefahren werden. „Für jedes Gesetz oder jede Verordnung, die heute erlassen wird, sollte eine andere, alte aufgehoben werden“, so der durch Erfahrung „leidgeprüfte“ Wirtschaftsexperte, der es bis heute als seine Hauptaufgabe sieht, Kinder und Jugendliche zu begeistern und ihnen Freude und Mut für ihr Leben zu geben. 

Im Anschluss an dieses von den Zuhörern mit frenetischem Beifall quittierten Referat hatte Bernadette Schoog, die als Moderatorin routiniert durch den Abend führte, noch einige weitere Fragen parat, die Prof. Dr. Hipp in seiner liebenswerter Weise beantwortete, ehe ihm der Vorstandvorsitzende der Volksbank Kur- und Rheinpfalz, Rudolf Müller, mit Pfälzer Wein und einem Bildband über Speyerer Menschen den Dank seines Instituts und des gesamten Auditoriums abstattete.

Müller hatte diesen Abend auch mit einigen Anmerkungen zu dem nun zu Ende gehenden Jahr 2016 eröffnet. „Was war das für ein Jahr?“ gab seinen Gästen zu bedenken – ein Jahr, das viele Irritationen mit sich gebracht habe und einen „Brexit“, zu dessen Durchsetzung die britischen Wähler mit haarsträubenden Lügen verunsichert worden seien. Umso mehr freue er sich, in Prof. Dr. Hipp einen glaubwürdigen Zeugen dafür begrüßen zu dürfen, dass geschäftlicher Erfolg auch mit Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit möglich sei.

Neben dem Referenten konnte Müller für die zahlreich erschienenen Bürgermeister aus dem Geschäftsgebiet der Volksbank Kur- und Rheinpfalz den Speyerer Oberbürgermeister Hansjörg Eger begrüßen, der in Begleitung von Bürgermeisterin Monika Kabs gekommen war. Sein Gruß galt ferner auch dem früheren Speyerer Oberbürgermeister Werner Schineller, einem treuen Gast der Volksbank-Wirtschaftsforen sowie Reinhard Oelbermann MdL (CDU), den er zugleich auch in seiner Eigenschaft als Aufsichtsrats-Vorsitzendem der Volksbank Kur- und Rheinpfalz willkommen heißen durfte.

Rudolf Müller zu den Prinzipien seines Instituts: „Unsere Ethik heißt Selbstverantwortung“.

„Ethik scheint heutzutage kaum noch eine Rolle zu spielen“, klagte der Vorstandsvorsitzende – „in der Politik ebenso wenig wie im Wirtschaftsleben“. Deutschland brauche deshalb wieder eine echte Aufbruchstimmung – eine Aufbruchstimmung für mehr Ethik im Handeln und für Europa.

Begleitet werde die derzeitige politische Lage von der Unsicherheit über einen neuen US-amerikanischen Präsidenten, über dessen politische Absichten noch niemand echte Erkenntnisse habe. Damit einher gingen aber auch Spekulationen über einen von den Banken so dringend erwarteten weiteren kleinen Zinsschritt nach oben. Müller schloss sich dazu uneingeschränkt der Aussage von IWF-Präsidentin Christine Lagarde, wonach für das Jahr 2017 zumindest mit keiner Rezession zu rechnen sei.

In diesem finanzpolitischen Umfeld erwarte die Volksbank Kur- und Rheinpfalz mit Sitz in Speyer mit einer Bilanzsumme von prospektiv 3,1 Milliarden Euro und einer Eigenkapitalquote von 5,2 Prozent auch für 2016 wieder durchweg erfreuliche Geschäftszahlen. Ursache dafür, so Müller, sei das Prinzip seines Instituts, im Interesse seiner Kunden auf spekulative Geschäfte zu verzichten. Statt dessen laute ihr oberstes Prinzip: „Unsere Ethik heißt Selbstverantwortung“.

Zur Person:

Prof. Dr. Claus Hipp – geb. 1938 in München, verheiratet, 5 Kinder

Während seines Studiums der Rechtswissenschaften wurde Hipp mit der Führung eines landwirtschaftlichen Betriebs betraut, den er ganz auf ökologischen Landbau umstellte. Nach dem Tod des Vaters übernahm er schon mit 29 Jahren die väterliche Firma und baute die ökologische Idee seiner Eltern nach und nach aus. Unter seiner Führung entwickelte sich HiPP Babynahrung zu einer der bekanntesten Marken in Deutschland und zum Symbol für eine Wirtschaftsweise, die von ökologischer, ökonomischer und sozialer Nachhaltigkeit geprägt ist.

Für sein unternehmerisches und ökologisches Engagement erhielt Claus Hipp zahlreiche hohe Auszeichnungen, u.a. den „Nachhaltigkeits-Preis 2009“ der Bundesrepublik Deutschland sowie den „Steiger Award 2010“ für Geradlinigkeit, Offenheit, Menschlichkeit und Toleranz.

Prof. Dr. Claus Hipp nahm zahlreiche Ehrenämter in den Spitzenorganisationen der deutschen Wirtschaft wahr, u.a. als Vorsitzender des Umweltausschusses des DIHK sowie als Präsident des VDWRF (Verband der deutschen Wirtschaft in der Russischen Föderation).

In den Jahren bis 1970 absolvierte er ein künstlerisches Studium und ist seitdem erfolgreich als freischaffender Maler tätig. Seine überwiegend großformatigen, abstrakten Malereien (u.a. bis zu 15 x 8 Meter groß) sind heute in zahlreichen Sälen und Foren repräsentativer Gebäude im In- und Ausland zu sehen.

Im Gespräch:

Im Zusammenhang mit seinem Vortrag in Speyer konnte SPEYER-KURIER-Redakteur Gerhard Cantzler mit Prof. Dr. Claus Hipp das nachfolgende Gespräch über die Bedeutung der Künste für die kindliche Entwicklung sowie über die künstlerische Tätigkeit von Prof. Dr. Hipp selbst führen.

SPEYER-KURIER: Herr Prof. Dr. Hipp, welche Bedeutung haben nach Ihren Erfahrungen die Künste für die frühkindliche und kindliche Entwicklung?

Prof. Dr. Hipp: Der Kontakt mit den Künsten, insbesondere mit der Musik, regt schon im frühkindlichen Alter das Gehirn des Menschen zur Ausformung zusätzlicher Bereiche an. Das haben hirnphysiologische Untersuchungen in zahlreichen Studien zweifelsfrei nachgewiesen. Man kann Eltern also nur dazu ermuntern, ihre Kinder so früh wie möglich mit Musik in Kontakt zu bringen und ihnen den Besuch von Malkursen und Musikunterricht zu ermöglichen.

Die Beschäftigung mit Kunst fördert von frühester Kindheit die Kreativität des Menschen und kommt ihm sein ganzes späteres Leben lang zugute – auch und gerade im Wirtschaftsleben. Denn es gibt nichts, was die menschliche Kreativität mehr fördert wie die Beschäftigung mit Kunst.

SPEYER-KURIER: Und wie lässt sich das übertragen auf den Alltag eines Wirtschaftsunternehmens?

Prof. Dr. Hipp: Das überträgt sich quasi von selbst, weil der kreative Mensch mehr Ideen hat als der Unkreative.

SPEYER-KURIER: Und wie spiegelt sich dies in Ihrem eigenen Unternehmen wider?

Prof. Dr. Hipp: Wir haben eine Maler-Klasse für Kinder und wir haben viele Musiker in unseren Reihen; ich selbst spiele zum Beispiel in einem Münchener Orchester die Oboe.

SPEYER-KURIER: Vielen Dank, Herr Prof. Hipp, für dieses so klare Bekenntnis zu den Künsten und zu ihrer Bedeutung für die Entwicklung unserer Kinder.

Foto: pem; Foto Gemälde: Professor Dr. Claus Hipp

30.11.2016


Prof. Dr. Claus Hipp beim Wirtschaftsforum der Volksbank Kur- und Rheinpfalz - Bilderalbum

Sparkasse Vorderpfalz fördert 11 Projekte mit 9.650 Euro

Oberbürgermeister Hansjörg Eger, Landrat Clemens Körner sowie die Sparkassenvorstände Dr. Rüdiger Linnebank und Klaus Steckmann übergaben Spenden der ehemaligen Kreis- und Stadtsparkasse Speyer an neun Vereine und Initiativen aus Speyer und dem südlichen Rhein-Pfalz-Kreis. Oberbürgermeister Hansjörg Eger, Landrat Clemens Körner sowie die Sparkassenvorstände Dr. Rüdiger Linnebank und Klaus Steckmann übergaben Spenden der ehemaligen Kreis- und Stadtsparkasse Speyer an neun Vereine und Initiativen aus Speyer und dem südlichen Rhein-Pfalz-Kreis.
Speyer- Eine von fünf Stiftungen der Sparkasse Vorderpfalz mit dem Förderzweck Jugend, Kultur und Sport schüttet 9.650 Euro aus. Elf Vereine, Schulen und Initiativen aus Speyer und dem südlichen Rhein-Pfalz-Kreis freuten sich über die Unterstützung der "Stiftung der ehemaligen Kreis- und Stadtsparkasse Speyer". Oberbürgermeister Hansjörg Eger, Landrat Clemens Körner sowie die Sparkassenvorstände Dr. Rüdiger Linnebank und Klaus Steckmann übergaben die Fördergelder im Augustinersaal der Hauptstelle Speyer der Sparkasse Vorderpfalz.

Klaus Steckmann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung, betont: "Die Förderung der Jugend, der Kultur und des Sports hat sich die Sparkasse Vorderpfalz auf ihre Fahnen geschrieben. Sie übernimmt auch mit ihren Stiftungen große Verantwortung für die Region und ist somit stark mit den Menschen vor Ort verbunden. Einen großen Beitrag hierbei leistet auch die Stiftung der ehemaligen Kreis- und Stadtsparkasse Speyer. Die Sparkassenstiftung unterstützt die breite Vielfalt bürgerschaftlichen Engagements von Vereinen, Schulen und Institutionen in Speyer und dem südlichen Rhein-Pfalz-Kreis, die sich um Belange von Jugend, Kultur und Sport kümmern. Sie vergibt keine regelmäßigen Zuschüsse, sondern einmalige Förderbeträge für einzelne Projekte, insbesondere auch als Anschubfinanzierung".  

Die Sparkassenstiftung der ehemaligen Kreis- und Stadtsparkasse Speyer fördert elf Vereine und Initiativen aus der Region, darunter den Freundeskreis Speyer Kursk, die Stadt- und Kreisbildstelle Speyer, den Motettenchor Speyer, den Labyrinth e.V. Frauen und Mädchen Notruf Speyer, die Liedertafel 1903 Dudenhofen e.V., die Theaterhelden Hanhofen, Dudenhofen, Speyer, den Kirchenchor „St. Cäcilia“ Dudenhofen, den Verein für Heimatpflege und Naturschutz Otterstadt e.V., die Ev. Kirche der Pfalz, die Pfälzische Landesbibliothek Speyer und die Burgfeldschule Speyer.

Alle Vereine, Schulen und Institutionen aus Speyer und dem südlichen Rhein-Pfalz-Kreis haben erneut die Chance auf Förderung ihrer Vorhaben und Projekte. Förderanträge, in denen eine genaue Beschreibung des Vorhabens und die nachhaltige Verwendung sowie Finanzierung dargestellt ist, können auf der Homepage der Sparkasse unter www.sparkasse-vorderpfalz.de gestellt werden. Text und Foto: Sparkasse Vorderpfalz


Hintergrund:
Die Stiftung der ehemaligen Kreis- und Stadtsparkasse Speyer, die 1995 gegründet wurde und ein Stiftungskapital von 2 Millionen Euro hat, ist eine der fünf Stiftungen der Sparkasse Vorderpfalz. Zweck der Stiftung ist die Förderung der Jugend, der Kultur und des Sports. Das Kuratorium der Sparkassenstiftung besteht aus Oberbürgermeister Hansjörg Eger, Landrat Clemens Körner, Michael Wagner, Otto Reiland, Walter Feiniler sowie Dr. Rüdiger Linnebank, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Vorderpfalz. Dem Vorstand der Stiftung gehören Klaus Steckmann, Nicole Dietl und Konrad Reichert an.

Über die Sparkasse Vorderpfalz
Die Sparkasse Vorderpfalz ist mit einer Bilanzsumme von 5,5 Milliarden Euro die größte Sparkasse in Rheinland-Pfalz. Im Marktbereich verfügt sie über Geschäftsstellen und SB-Servicestellen sowie Betreuungs- und KompetenzCenter für Geldanlage und Vorsorge, Internationales Geschäft, Versicherungsfragen und Immobilieninvestoren. Die Verbundenheit der Sparkasse mit den Städten Ludwigshafen, Speyer und Schifferstadt sowie dem Rhein-Pfalz-Kreis wird zudem durch die fünf Stiftungen der Sparkasse dokumentiert, die eine außergewöhnlich breite Förderung von sozialen, kulturellen, wissenschaftlichen und sportlichen Einrichtungen und Aktivitäten ermöglichen.

29.11.2016


Sparkasse Vorderpfalz: Diethelm Braun geht in den Vorruhestand

Ludwigshafen- Er ist seit über 37 Jahren das Gesicht der Sparkasse Vorderpfalz in Altrip. Jetzt heißt es für Diethelm Braun Abschied zu nehmen von seinen Kunden und den Kollegen. Ab 1. Dezember beginnt für ihn die "Freizeitphase der Altersteilzeit", kurzum: der Vorruhestand. Die Nachfolge von Diethelm Braun übernimmt Pascal Jakob.

Diethelm Braun verabschiedet sich mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Einerseits freue er sich auf die freie Zeit im Vorruhestand, andererseits werde er seine Kunden und Kollegen vermissen, so Braun. Langeweile wird der 60-jährige dabei sicherlich nicht haben, denn jetzt kann er sich all den Dingen widmen, die bislang zu kurz gekommen sind. Ganz oben auf seiner Agenda stehen: Reisen, Lesen sowie Haus und Garten.


Über die Sparkasse Vorderpfalz
Die Sparkasse Vorderpfalz ist mit einer Bilanzsumme von 5,5 Milliarden Euro die größte Sparkasse in Rheinland-Pfalz. Im Marktbereich verfügt sie über Geschäftsstellen und SB-Servicestellen sowie Betreuungs- und KompetenzCenter für Geldanlage und Vorsorge, Internationales Geschäft, Versicherungsfragen und Immobilieninvestoren. Die Verbundenheit der Sparkasse mit den Städten Ludwigshafen, Speyer und Schifferstadt sowie dem Rhein-Pfalz-Kreis wird zudem durch die fünf Stiftungen der Sparkasse dokumentiert, die eine außergewöhnlich breite Förderung von sozialen, kulturellen, wissenschaftlichen und sportlichen Einrichtungen und Aktivitäten ermöglichen. Sparkasse Vorderpfalz, Presse 

28.11.2016


Sparkasse Vorderpfalz - Sieger im Bankentest Private Banking 2016

Sparkasse Vorderpfalz Sieger im Bankentest Private Banking: Vorstandsvorsitzender Dr. Rüdiger Linnebank freut sich über die Auszeichnung.

Ludwigshafen- In Ludwigshafen bietet die Sparkasse Vorderpfalz von fünf getesteten Banken im Private Banking beste Beratungsqualität, Freundlichkeit, Atmosphäre und besten Service an. So lautet das Urteil des Deutschen Instituts für Bankentests und der Zeitung "Die Welt". Dank ihrer erstklassigen Beratung und engagierten Kundenbetreuung konnte die Sparkasse Vorderpfalz den diesjährigen Private-Banking-Bankentest für sich entscheiden. Mit der Gesamtnote 1,42 und deutlichem Abstand ließ sie die örtlichen Mitbewerber mit Gesamtnoten bis 3,13 weit hinter sich.

Dr. Rüdiger Linnebank, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse, sieht darin eine weitere Bestätigung für die ausgezeichnete Service- und Leistungsqualität der Sparkasse Vorderpfalz. "Wir haben in den vergangenen Jahren kontinuierlich daran gearbeitet sowohl Service als auch Qualität unserer Produkte und Dienstleistungen zu steigern. Diese Auszeichnung sehen wir als Bestätigung für unsere Arbeit. Sie gebührt deshalb allen Mitarbeitern, die sich mit viel Know-how und Leistungsbereitschaft dafür einsetzen, damit wir dauerhaft zu den Besten gehören. Wir freuen uns sehr und sind stolz, dass unsere Sparkasse mit dieser Auszeichnung nachahmenswerte Maßstäbe bei den Banken in der Region gesetzt hat. Übrigens: Diesen umfassenden Service bieten wir nicht nur unseren Kunden im getesteten Bereich in Ludwigshafen an, sondern in unserem ganzen Geschäftsgebiet in Speyer und dem Rhein-Pfalz-Kreis“, freut sich Dr. Linnebank.

Hintergrund zum Bankentest:
Ausgangspunkt des Bankentests ist in einer Region das „Mystery Shopping“. Eine Untersuchungsmethode, bei der der Tester einen Beratungstermin vereinbart oder unangemeldet eine Beratung zu verschiedenen Themen wünscht.

Sparkasse Vorderpfalz

25.11.2016


Mehr Komfort beim Mobile Banking

Dr. Rüdiger Linnebank, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Vorderpfalz, Dr. Rüdiger Linnebank, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Sparkassen Vorderpfalz: "Sparkassen-Kunden können sich freuen. Das nächste große Update von Deutschlands meistgenutzten Banking-Apps am 28. November bringt nicht nur ein neues Design, sondern auch eine sichere und bequeme Zahlungsfunktion mit dem Namen 'Kwitt'".

Sparkassen-Kunden überweisen demnächst mit „Kwitt“ von Handy zu Handy

(Ludwigshafen) - Sparkassen-Kunden mit einem Smartphone dürfen sich auf eine neue Funktion der beiden SparkassenApps („Sparkasse“ und „Sparkasse +“) freuen: "Das nächste große Update von Deutschlands meistgenutzten Banking-Apps am 28. November bringt nicht nur ein neues Design, sondern auch eine sichere und bequeme Zahlungsfunktion mit dem Namen 'Kwitt'", teilt Dr. Rüdiger Linnebank, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Vorderpfalz, mit.

Damit wird es allen rund 4,5 Millionen bundesweiten Nutzern der Apps möglich sein, mit einem Smartphone Geldbeträge an die Mobilfunknummer eines Dritten zu senden. Bei Beträgen bis 30 Euro ist dies sogar ohne TAN möglich. Mit diesem System werden die vielfach ausgezeichneten Banking-Apps der Sparkassen-Finanzgruppe um eine wesentliche Funktion für den mobilen Alltag erweitert.

„Handy-zu-Handy-Zahlungen sind heute in Deutschland noch kaum verbreitet, weil die vorhandenen Angebote eine zu geringe Reichweite haben. Mit ‚Kwitt‘ werden die Sparkassen einen Beitrag leisten, dieses schnelle und bequeme Zahlverfahren auf dem deutschen Markt voranzubringen“, betont Dr. Linnebank. Mit dem einfachen Bezahlen von Handy zu Handy unterstützen die SparkassenApps den mobilen Alltag derjenigen Kunden, die immer mehr Dinge des Alltags mit dem Smartphone erledigen wollen. Dr. Linnebank: „Diese Kundengruppe wächst immer schneller und wird schon in naher Zukunft die Mehrheit unserer Kunden ausmachen“.

Um in den Genuss der neuen Funktionen zu kommen, müssen Sparkassen-Kunden mit einem onlinefähigen Girokonto lediglich die neueste Version der Apps ab dem 28. November laden und auf ihrem Smartphone installieren. Die Funktion „Kwitt“ steht den Kunden aller teilnehmenden Sparkassen ab diesem Zeitpunkt zur Verfügung und setzt eine einmalige Online-Registrierung für den Dienst voraus. 


Über die Sparkasse Vorderpfalz
Die Sparkasse Vorderpfalz ist mit einer Bilanzsumme von 5,5 Milliarden Euro die größte Sparkasse in Rheinland-Pfalz. Im Marktbereich verfügt sie über Geschäftsstellen und SB-Servicestellen sowie Betreuungs- und KompetenzCenter für Geldanlage und Vorsorge, Internationales Geschäft, Versicherungsfragen und Immobilieninvestoren. Die Verbundenheit der Sparkasse mit den Städten Ludwigshafen, Speyer und Schifferstadt sowie dem Rhein-Pfalz-Kreis wird zudem durch die fünf Stiftungen der Sparkasse dokumentiert, die eine außergewöhnlich breite Förderung von sozialen, kulturellen, wissenschaftlichen und sportlichen Einrichtungen und Aktivitäten ermöglichen.

Text und Foto: Sparkasse Vorderpfalz, Presse

24.11.2016


4.500 Euro für musikalische Nachwuchstalente

Landrat Clemens Körner (2.v.r.), Elke Rottmüller (l.), Vorstandsmitglied der Sparkasse Vorderpfalz, sowie der Leiter der Musikschule Christoph Utz (r.) überreichten die Fördergelder an die Stipendiaten der Musikschule des Rhein-Pfalz-Kreises. Landrat Clemens Körner (2.v.r.), Elke Rottmüller (l.), Vorstandsmitglied der Sparkasse Vorderpfalz, sowie der Leiter der Musikschule Christoph Utz (r.) überreichten die Fördergelder an die Stipendiaten der Musikschule des Rhein-Pfalz-Kreises.
Sparkasse Vorderpfalz vergibt Musikstipendien

Ludwigshafen- Neun Kinder und Jugendliche fieberten dem Herbstkonzert 2016 der Sparkasse Vorderpfalz mit besonderer Vorfreude entgegen. Die jungen Musikerinnen und Musiker erhielten ein Stipendium in Höhe von 500 Euro pro Person. Anschließend begeisterte die Mannheimer Bläserphilharmonie e. V. das Publikum im Palatinum Mutterstadt mit Werken von Johann Sebastian Bach und Gustav Holst sowie südamerikanischen Rhythmen.

„Musik macht Spaß und bietet Entspannung nach einem stressigen Schulalltag“ - da sind sich die Stipendiaten 2016 einig. Über die Fördergelder in Höhe von insgesamt 4.500 Euro freuten sich die Schülerinnen und Schüler sehr. Mit dem Geld will die Sparkasse Vorderpfalz die weitere musikalische Ausbildung der Mädchen und Jungen unterstützen. Die Nachwuchsmusiker sind nicht nur talentiert, bieten hohe musikalische Leistungen und engagieren sich überdurchschnittlich in der Musikschule des Rhein-Pfalz-Kreises - sie sind auch bei Wettbewerben überaus erfolgreich. "Die Beschäftigung mit Musik fördert bei Kindern die Kreativität und unterstützt auch ganz entscheidend deren persönliche Entwicklung. Dazu möchten wir unseren Teil beitragen", so Elke Rottmüller, Vorstandsmitglied der Sparkasse Vorderpfalz. Im Anschluss überreichte sie gemeinsam mit Landrat Clemens Körner den jungen Musikerinnen und Musikern das Stipendium. Hierbei bekräftigte Rottmüller: "Ich würde mich freuen, noch viel von Ihnen zu hören – im wahrsten Sinne des Wortes. Eventuell auch beim Musikwettbewerb "Jugend musiziert", der von der Sparkassen-Finanzgruppe gefördert wird und der zu den erfolgreichsten Unternehmungen der musikalischen Jugendbildung in Deutschland zählt".


Ausgezeichnet wurden im Jahr 2016:

Einzelstipendium:
Voges Anika (Klarinette)
Hemmerich Yannick (Klavier)
Harms Florian (Posaune)
Greissl Jasmin (Querflöte)
Orth Luisa (Gesang)
Link Benjamin (Gesang)
 
Ensemblestipendium:
Bachem Karolina (Blockflöte)
Jacob Roja (Blockflöte)
Thomas Annika (Blockflöte)


Über die Sparkasse Vorderpfalz
Die Sparkasse Vorderpfalz ist mit einer Bilanzsumme von 5,5 Milliarden Euro die größte Sparkasse in Rheinland-Pfalz. Im Marktbereich verfügt sie über Geschäftsstellen und SB-Servicestellen sowie Betreuungs- und KompetenzCenter für Geldanlage und Vorsorge, Internationales Geschäft, Versicherungsfragen und Immobilieninvestoren. Die Verbundenheit der Sparkasse mit den Städten Ludwigshafen, Speyer und Schifferstadt sowie dem Rhein-Pfalz-Kreis wird zudem durch die fünf Stiftungen der Sparkasse dokumentiert, die eine außergewöhnlich breite Förderung von sozialen, kulturellen, wissenschaftlichen und sportlichen Einrichtungen und Aktivitäten ermöglichen. Text und Foto: Sparkasse Vorderpfalz

23.11.2016


Schuldnerberatungsstellen erhalten finanzielle Hilfe

Dr. Rüdiger Linnebank, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Vorderpfalz, Dr. Rüdiger Linnebank, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Vorderpfalz: "Seit der Verabschiedung des gesetzlichen Auftrages zur Schuldnerberatung im rheinland-pfälzischen Sparkassengesetz von 1993 haben die rheinland-pfälzischen Sparkassen fast 25 Millionen Euro zur Finanzierung der Schuldnerberatung im Land aufgebracht".
Sparkasse Vorderpfalz unterstützt die Schuldnerberatungsstellen in ihrem Geschäftsgebiet mit 81.600 Euro.

Ludwigshafen- Institutionelle Schuldnerberatung ist heute ein fester und wichtiger Bestandteil des Verbraucherschutzes. Menschen in finanzieller Notlage erhalten dort kompetente Beratung und Lebenshilfe. Mit einer Spende von insgesamt 81.600 Euro unterstützt die Sparkasse Vorderpfalz erneut die Schuldnerberatungsstellen in ihrem Geschäftsgebiet. Wie in den Vorjahren wird damit die Arbeit der Schuldnerberater in Ludwigshafen, Speyer und dem Rhein-Pfalz-Kreis gefördert. Seit 1993 hat die Sparkasse Vorderpfalz die Schuldnerberatungsstellen mit insgesamt rund 750.000 Euro unterstützt.

Dr. Rüdiger Linnebank, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Vorderpfalz, betont: "Das Engagement für die Gesellschaft ist ein grundlegendes Wesensmerkmal der gemeinwohlorientierten Sparkassen. Man darf nicht vergessen: Sparkassen sind vor über 200 Jahren selbst aus bürgerschaftlichem Engagement gegründet worden. Unser Ziel ist es, die Anforderungen von Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt in Einklang zu bringen. Aus diesem Anspruch resultiert auch das vielfältige gesellschaftliche Engagement der Institute. Es reicht von der Förderung von Sport, Kultur und Umwelt über die Verbesserung der finanziellen Allgemeinbildung bis zu konkreten wirtschaftlichen Aufgaben wie z.B. der Schuldnerberatung. Die Sparkassen stehen zu ihrer gesellschaftlichen Verantwortung und tragen dazu bei, die Bürgerinnen und Bürger vor Überschuldung zu schützen. Dabei sind Sparkassen, gemessen an ihrem Marktanteil, deutlich seltener als andere Kreditinstitute Gläubiger überschuldeter Haushalte".

Die Sparkassen leisten als einzige Bankengruppe einen Beitrag zur Finanzierung der Schuldnerberatung. Insgesamt stellen die 23 rheinland-pfälzischen Sparkassen jährlich über 1,3 Millionen Euro zur Verfügung. Seit der Verabschiedung des gesetzlichen Auftrages zur Schuldnerberatung im rheinland-pfälzischen Sparkassengesetz von 1993 haben die rheinland-pfälzischen Sparkassen fast 25 Millionen Euro zur Finanzierung der Schuldnerberatung im Land aufgebracht.  Text und Foto: Sparkasse Vorderpfalz

18.11.2016


Zertifikate: Immer beliebtere Anlagealternative

Martin May betont: Martin May betont: "Zertifikate sind immer beliebtere Anlagealternative. Der Anleger sollte nur Produkte kaufen, die er versteht und die zu seinem Chance-Risiko-Profil passen, deshalb ist Beratung wichtig".
Ludwigshafen- Das anhaltende Niedrigzinsniveau macht es schwer, Vermögen aufzubauen - vor allem, wenn man sein Geld nicht langfristig binden will. In diesem Umfeld kommen immer öfter Anlageformen jenseits von Aktien oder Renten, etwa strukturierte Wertpapiere wie Zertifikate, ins Gespräch.

Fast die Hälfte - rund 42 Prozent - der Privatanleger in Deutschland beschäftigen sich mittlerweile mit dem Thema Zertifikate. Das ergab eine aktuelle repräsentative Umfrage des Deutschen Derivate Verbands (DDV). Allein im September 2016 lag der Börsenumsatz bei Anlageprodukten (Zertifikate exklusive Hebelprodukte) laut DDV bei mehr als 1,84 Milliarden Euro, rund 11,4 Prozent mehr als im Vorjahr.*

Doch was genau sind Zertifikate überhaupt? „Zertifikate sind Wertpapiere, mit denen Anleger an der Wertentwicklung eines Basiswerts partizipieren, der dem Zertifikat zugrunde liegt“, erklärt Martin May, Leiter Private Banking der Sparkasse Vorderpfalz. Ein Basiswert kann beispielsweise eine Aktie, ein Index oder auch ein Aktienfonds sein. Je nach Zertifikat kann der Anleger nicht nur auf steigende, sondern auch auf seitwärts laufende oder sinkende Kurse setzen.

Beliebte Zertifikatetypen: Aktienanleihen, Express-Zertifikate
Je nach Risikoprofil, Anlageziel und -horizont sowie Markterwartung des Anlegers kommen unterschiedliche Produkttypen in Frage. Beliebt sind etwa Aktienanleihen: Papiere mit einem festen Zinssatz, deren Kupon meist über Marktniveau liegt. Zugleich bieten sie im Vergleich zur Direktanlage in Aktien die Möglichkeit von Sicherheitspuffern. Wie bei allen Wertpapieren gibt es Risiken, etwa wenn sich der Kurs des Basiswerts während der Laufzeit ändert. Das heißt, der Wert der Anlage kann sich verringern, unter Umständen kann es auch zum Totalverlust kommen. Eine weitere Option sind Express-Zertifikate: Hier bieten eingebaute Sicherheitsbarrieren den Schutz vor Kursrückgängen bis zu einer bestimmten Höhe. Zudem kann eine vorzeitige Rückzahlung stattfinden. Fällt der Kurs jedoch unter die Sicherheitsbarriere, macht das Zertifikat diese Entwicklung direkt mit.

Großes Angebot - Beratung ist wichtig
530.672 Anlagezertifikate boten die Banken im Oktober 2016 an, zählte der DDV. Angesichts dieser Vielfalt sollten sich an Zertifikaten interessierte Anleger beraten lassen. „Wichtig ist auch die genaue Lektüre des dazugehörigen Wertpapierprospekts“, rät Martin May. „Der Anleger sollte nur Produkte kaufen, die er versteht und die zu seinem Chance-Risiko-Profil passen.“ Ein prüfender Blick auf den Emittenten des Zertifikats ist ebenfalls geboten: Da Zertifikate sogenannte Inhaberschuldverschreibungen sind, droht bei einem Ausfall des Emittenten der Totalverlust. „Anleger sollten daher auch auf die Bonität des jeweiligen Anbieters achten“, sagt Martin May. „So besitzen die zur Sparkassen-Finanzgruppe gehörenden Zertifikate-Emittenten LBBW und DekaBank eine erstklassige Bonität.“ * Quelle: www.derivateverband.de Text und Foto: Sparkasse Vorderpfalz

17.11.2016


Sparkasse Vorderpfalz: FirmenCenter unter neuer Leitung

Werner Kreger (61), stellvertretendes Vorstandsmitglied der Sparkasse Vorderpfalz, ist neuer FirmenCenter-Leiter der Sparkasse Vorderpfalz. Werner Kreger (61), stellvertretendes Vorstandsmitglied der Sparkasse Vorderpfalz, ist neuer FirmenCenter-Leiter der Sparkasse Vorderpfalz.

Ludwigshafen- Werner Kreger (61), stellvertretendes Vorstandsmitglied der Sparkasse Vorderpfalz, ist seit Anfang November neuer FirmenCenter-Leiter der Sparkasse Vorderpfalz. Er tritt die Nachfolge von Steffen Reinemund an, der aus persönlichen Gründen die Sparkasse zum 1. August verlassen hat.

"Mit Werner Kreger wurde aus unserem Haus eine engagierte Führungspersönlichkeit mit bemerkenswerter Qualifikation und hervorragender Expertise im Bereich Firmen- und Gewerbekunden für diese verantwortungsvolle Aufgabe bestellt", kommentiert Vorstandsvorsitzender Dr. Rüdiger Linnebank die Berufung. Linnebank betont: "Werner Kreger besitzt das uneingeschränkte Vertrauen des Vorstandes. Meine Vorstandskollegen und ich freuen uns darauf, gemeinsam mit ihm für die Kunden der Sparkasse und für die Region weiterhin erfolgreiche Arbeit zu leisten. Damit sind wir in allen Finanzfragen mit Vorstandskompetenz für unsere Kunden vor Ort präsent. Denn unser Ziel ist es, noch mehr Menschen von unserer Leistungskraft zu überzeugen".

Der besonderen Verantwortung einer regional orientierten Sparkasse ist sich Werner Kreger bewusst. "Ich werde meinen Beitrag dazu leisten, die Sparkasse Vorderpfalz als innovativen und modernen Finanzpartner weiterzuentwickeln", verspricht Kreger und ergänzt: "Kompetenz, Qualität und Fairness werden auch künftig das Partnerschaftsprinzip der Sparkasse Vorderpfalz kennzeichnen. Meine FirmenCenter-Teams und ich stehen unseren Kunden in Ludwigshafen, Speyer und dem Rhein-Pfalz-Kreis - und denen, die es noch werden möchten - mit viel Erfahrung zur Seite".

Text und Foto: Sparkasse Vorderpfalz

08.11.2016


„Wer künftig eine positive Rendite will, muss ein gewisses Risiko akzeptieren“

Speyer-  Interview mit Achim Seiler, Leiter Private Banking und Generalbevollmächtigter bei der Volksbank Kur- und Rheinpfalz, über das Risikoverhalten der Deutschen und ein angemessenes Verhältnis von Sicherheit und Risiko in Zeiten des Niedrigstzinses

Herr Seiler, die Deutschen sind und bleiben ein Volk der Sparer – und der Risikovermeider. Gerade erst sind ihre Bankeinlagen auf Giro-, Spar- und Tagesgeldkonten auf einen neuen Rekordstand von über 2 Billionen Euro gestiegen. Welchen Preis bezahlen die Anleger für eine solche Null-Risiko-Strategie?

Im aktuellen Kapitalmarktumfeld bringt eine risikolose Kapitalanlage wenig mehr als eine Nullrendite – ein Vermögensaufbau und eine sinnvolle Altersvorsorge mit ausschließlich risikovermeidenden Anlageformen ist damit nicht mehr möglich. Während man früher bei Zinsen von 7 % sein Kapital innerhalb von rund 10 Jahren verdoppeln konnte, dauert dies beim heutigen Zinsniveau 350-500 Jahre – der Zinseszinseffekt als Motor eines klassischen Vermögensaufbaus läuft also leer. Wollen Anleger in der Geldanlage partout kein Risiko eingehen, werden sie über einen längeren Zeitraum eine Nullrendite akzeptieren müssen. Sogar Negativrenditen sind für Privatkunden mittelfristig nicht mehr auszuschließen – und dies ist umso dramatischer, wenn man bedenkt, dass gegenwärtig die Inflation im Euroraum wieder anzieht.

 Welches Verhältnis von Sicherheit und Risiko halten Sie im Moment für sinnvoll?

Risikolose Renditen zu akzeptablen Konditionen sind meines Erachtens gegenwärtig grundsätzlich nicht mehr darstellbar. Zwar gibt es aktuell beispielsweise französische Staatsanleihen mit 2 % Zinsen – allerdings bei einer Laufzeit von 50 Jahren, Irland und Mexiko haben sogar 100-jährige Anleihen aufgelegt. Wenn Sie eine angemessene Zugriffszeit auf Ihre Kapitalanlage bei einer gleichzeitigen Chance auf eine positive Rendite haben wollen, kommen Sie deswegen um eine Beimischung von 30 % Aktien nicht herum – im Moment sind sogar eher 50 % ratsam. Allerdings muss der Aktienanteil immer zum jeweiligen Kunden, seinem Risikoprofil und seiner Lebenssituation passen. Wer z. B. auf einen bestimmten Betrag zu einem bestimmten Zeitpunkt angewiesen ist, für den scheiden Aktien in der Regel aus. 

Vielen Anlegern sind Aktien nach wie vor zu riskant. Wie aber stellt sich das Risiko eines Aktieninvestments bei einem längeren Anlagehorizont dar – also etwa bei 10 oder 20 Jahren?

Auf lange Sicht ist ein sinnvoll strukturiertes Aktienportfolio eine sichere und renditestarke Anlageform: Riskant sind Aktieninvestments immer nur auf kurze Sicht: Anleger müssen hier auch mal vorübergehende Verluste von 40 % des eingesetzten Kapitals verkraften können. Um solche Wertschwankungen auszugleichen, sind lange Anlagehorizonte von mindestens 5 Jahren erforderlich.

Welche Anlageklassen sollten die Anleger auf der Suche nach höheren Renditen meiden?

Grundsätzlich sollte man die Anlageklassen, in denen man investiert ist, mit Bedacht wählen – und nicht jedem Trend hinterherlaufen. Oft reicht schon eine Beimischung von deutschen Standardwerten aus, um die Rendite seines Portefeuilles zu erhöhen. Als Privatanleger sollte man sich vor allem mit einfach strukturierten Produkten auseinandersetzen –  und von komplexen Derivaten oder Emerging-Markets-Papieren eher die Finger lassen. Keep it simple ist insbesondere für Einsteiger ein guter Grundsatz. Text und Foto: Volksbank Kur- und Rheinpfalz eG

08.11.2016


Deutsche (noch) zufrieden mit ihrer finanziellen Situation

Dr. Rüdiger Linnebank, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Vorderpfalz: Dr. Rüdiger Linnebank, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Vorderpfalz

Sparkassen genießen weiterhin höchstes Vertrauen in der Bevölkerung

Ludwigshafen-
Über die Hälfte der Deutschen sind zufrieden mit ihrer finanziellen Situation. Genau 52 Prozent beurteilen sie als gut bis sehr gut. Aber: Der Anteil der (sehr) Zufriedenen nimmt ab. Gegenüber 2015 zeigt sich ein Rückgang um 4 Prozentpunkte. Angestiegen ist dagegen die Zahl der Menschen, die auf die Frage nach ihrer finanziellen Zufriedenheit mit „Es geht“ antworten. Derzeit beträgt ihr Anteil 40 Prozent nach 35 Prozent vor noch einem Jahr. Das sind einige der Ergebnisse des „Vermögensbarometer 2016 – Die Deutschen und ihr Geld“. Die aktuelle, repräsentative Studie wird seit 2001 im Auftrag des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV) durchgeführt.

Deutlich gestiegen ist im Vergleich zum Vorjahr das Sicherheitsbedürfnis der Deutschen bei der Geldanlage: „Nannten 2015 noch 50 Prozent die Sicherheit als eines der drei wichtigsten Kriterien, so entfallen in diesem Jahr sogar 57 Prozent der Nennungen darauf“, sagt Dr. Rüdiger Linnebank, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Vorderpfalz. „Die Rendite folgt dagegen in diesem Jahr erst auf Platz fünf.“ An diesem Sicherheitsbedürfnis änderten auch die niedrigen oder ganz ausbleibenden Zinsen nichts, betont der Vorstandsvorsitzende. „Der Umstieg auf renditestärkere, aber auch riskantere Geldanlagen kommt derzeit nur für ein Zehntel der Bevölkerung in Betracht“, erklärt er. Dieser Anteil sei seit zwei Jahren sogar stark rückläufig: „Waren 2014 noch 23 Prozent bereit, für mehr Rendite auch mehr Risiko in Kauf zu nehmen, ist es jetzt nicht einmal mehr die Hälfte davon“, hebt Linnebank hervor.

Eigenheime dominieren den Vermögensaufbau
Von diesem Sicherheitsbedürfnis profitiert vor allem der Immobilienmarkt. „Mit weitem Abstand sehen die Menschen die selbst genutzte Immobilie als beste Geldanlage für den Vermögensaufbau: 59 Prozent der Menschen haben sich in diesem Jahr für sie ausgesprochen“, sagt Linnebank weiter. „Das ist ein Plus von 6 Prozentpunkten gegenüber dem Jahr 2015.“ Wie sehr die Bedeutung des Eigenheims in diesem Zusammenhang gestiegen ist, verdeutlicht auch die Betrachtung der vergangenen zehn Jahre: „Im Jahr 2007, das war das Jahr vor dem Ausbruch der Finanzkrise, hielten mit 27 Prozent lediglich ein gutes Viertel der Befragten die selbst genutzte Immobilie dafür geeignet, das eigene Vermögen zu vermehren. Das heißt, dieser Anteil hat sich mehr als verdoppelt.“

Vertrauen: Sparkassen behaupten Spitzenposition
Keine Veränderungen dagegen gab es bei der Spitzenposition der Sparkassen, wenn es um das Vertrauen der Menschen in die deutschen Finanzinstitute geht: Denn auch 2016 bringen ihnen die Mehrzahl der Deutschen „(sehr) großes“ Vertrauen entgegen. „Der Wert beträgt in diesem Jahr 53 Prozent und liegt erneut weit über denen anderer Finanzinstitute“, betont Linnebank zufrieden. „Auch bei den anderen Kreditinstituten hat es bei der Vertrauensfrage keine Überraschungen gegeben.“ An zweiter Stelle folgten erneut die Volks- und Raiffeisenbanken, in diesem Jahr mit 45 Prozent. Deutlich weniger Menschen vertrauen laut Vermögensbarometer hingegen der ING-DiBa (21 Prozent), der Postbank (17 Prozent), der Commerzbank (12 Prozent) oder der Deutschen Bank (9 Prozent).

Im Rahmen der Untersuchung für das „Vermögensbarometer 2016“ wurden im Frühsommer dieses Jahres insgesamt 1.810 Verbraucher befragt.

Lesen Sie hier das Vermögensbarometer als PDF

Text und Foto: Sparkasse Vorderpfalz, Presse

26.10.2016


Nashorn Hugo freut sich auf junge Sparer

Am 28. Oktober ist Weltspartag. Junge Sparer der Sparkasse Vorderpfalz können sich auf das Nashorn-Kuscheltier Hugo freuen.
Sparkasse Vorderpfalz lädt zum Weltspartag ein

Ludwigshafen- Der 28. Oktober ist bei vielen großen und kleinen Sparern rot im Kalender angekreuzt: An diesem Tag - dem Weltspartag - geht es den angefütterten Sparschweinen „an den Kragen“. Auch die Sparkasse Vorderpfalz lädt wieder alle Kinder ein, ihr Erspartes in ihre Sparkassen-Geschäftsstelle zu bringen. Junge Sparer können sich auf das Nashorn-Kuscheltier „Hugo“ freuen, an einem Malwettbewerb teilnehmen und mit etwas Glück einen 50 Euro-Spargeschenkgutschein gewinnen. Doch nicht nur das: In den PrivatkundenCentern in Ludwigshafen (Ludwigsplatz), Ludwigshafen-Oggersheim, Maxdorf, Mutterstadt, Schifferstadt-Schillerplatz und Speyer können sich alle Kinder von 13.30 Uhr bis 16 Uhr mit einer „Riesen-Version“ von „Hugo“ fotografieren lassen.

Der im Oktober 1924 ins Leben gerufene Weltspartag erinnert an die Bedeutung des Sparens. Gerade in Zeiten niedriger Zinsen stellt sich die Frage: Ist das Sparschwein noch in Mode und lohnt sich Sparen überhaupt noch? „Ja“, antwortet Dr. Rüdiger Linnebank, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Vorderpfalz. „Das Sparschwein-Prinzip ist aktueller denn je“. Die Höhe der einzelnen Beträge sei dabei nicht der allein ausschlaggebende Punkt: "Wichtiger ist, dass regelmäßig angespart wird“, so der Sparkassenchef.

Was für das Sparschwein gilt, gilt ebenso für die Erfüllung von persönlichen Wünschen oder materiellen Bedürfnissen. Regelmäßige Sparbeträge summieren sich im Laufe der Zeit zu einem stattlichen Guthaben. Nur wer rechtzeitig aktiv wird und sich um seine finanzielle Zukunft kümmert, kann diese später unbeschwert genießen. „Durch das aktuelle Niedrigzinsniveau sollte man sich nicht verleiten lassen, nichts zu tun, denn Sparen ist und bleibt wichtig“, betont Dr. Rüdiger Linnebank. „Mein Tipp: Lassen Sie Ihr Geld arbeiten – nicht nur zum kommenden Weltspartag. Angesichts der sehr niedrigen Zinsen kann es sich lohnen, Gelder, die nicht kurzfristig benötigt werden, in Anlageprodukte zu investieren, die langfristig mehr abwerfen. Wer sein Sparschwein regelmäßig „füttert“ und das Ersparte zielführend anlegt, kann sich auch in Zeiten niedriger Zinsen über gute Erträge freuen“.

Text und Foto: Sparkasse Vorderpfalz

24.10.2016


Neuer Service mit KundenDialogCenter

Dr. Rüdiger Linnebank, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Vorderpfalz, Dr. Rüdiger Linnebank, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Vorderpfalz,

Ludwigshafen- Ab dem 25. Oktober bietet die Sparkasse Vorderpfalz mit einem zentralen KundenDialogCenter mit Sitz in Ludwigshafen einen erweiterten Service für die alltäglichen Bankgeschäfte. Die Sparkasse ist damit rund um die Uhr an sieben Tagen die Woche per Telefon (0621-59920) und E-Mail (kontakt@sparkasse-vorderpfalz.de) erreichbar. "Ausgebildete Bankfachleute stehen dort mit kompetenter Beratung und langjähriger Geschäftsstellenerfahrung zur Verfügung. Sie übernehmen den kompletten Service rund um Konten und Karten, Sparen, Zahlungsverkehr und Online-Banking. Sie ändern auf Wunsch persönliche Daten und vereinbaren Termine für qualifizierte Beratung" informiert Dr. Rüdiger Linnebank, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Vorderpfalz.

Linnebank weiter: "Unsere Kunden erwarten mehr denn je rasche Entscheidungen, schnelle Bearbeitungszeiten sowie einen Kundenservice, der sämtliche Konten und Geschäftsbeziehungen umfasst. Zudem möchten sie selbst entscheiden, auf welchem Weg und zu welchem Zeitpunkt sie mit uns in Kontakt treten - ob in der Geschäftsstelle, online oder per Telefon. Mit dem neuen KundenDialogCenter bauen wir die Zugangswege zu unserem Service- und Leistungsangebot für unsere Kunden weiter aus. Damit sind wir rund um die Uhr erreichbar und können noch besser auf die Wünsche unserer Kunden eingehen. Unsere Geschäftsstellen und PrivatkundenCenter werden weiterhin die Orte des vertraulichen Gesprächs und der intensiven Beratung sein. Hier - das sagen uns Kunden ganz deutlich - möchte man über wichtige Finanzentscheidungen persönlich sprechen; so zum Beispiel über die Baufinanzierung, die Altersvorsorge oder die Vermögensanlage".

Über die Sparkasse Vorderpfalz
Die Sparkasse Vorderpfalz ist mit einer Bilanzsumme von 5,5 Milliarden Euro die größte Sparkasse in Rheinland-Pfalz. Im Marktbereich verfügt sie über Geschäftsstellen und SB-Servicestellen sowie Betreuungs- und KompetenzCenter für Geldanlage und Vorsorge, Internationales Geschäft, Versicherungsfragen und Immobilieninvestoren. Die Verbundenheit der Sparkasse mit den Städten Ludwigshafen, Speyer und Schifferstadt sowie dem Rhein-Pfalz-Kreis wird zudem durch die fünf Stiftungen der Sparkasse dokumentiert, die eine außergewöhnlich breite Förderung von sozialen, kulturellen, wissenschaftlichen und sportlichen Einrichtungen und Aktivitäten ermöglichen. Text und Foto: Sparkasse Vorderpfalz

23.10.2016


Sparkasse Vorderpfalz spendet 27.500 Euro für Speyerer Vereine

Die Vorstände der Sparkasse Dr. Rüdiger Linnebank (6.v.l.) und Clemens G. Schnell (3.v.l.) sowie der Leiter des PrivatkundenCenter Speyer Norbert Rotter (3.v.r), überreichten den symbolischen 10.000-Euro-Scheck an die Kunstradabteilung des RC Vorwärts Speyer. Die Vorstände der Sparkasse Dr. Rüdiger Linnebank (6.v.l.) und Clemens G. Schnell (3.v.l.) sowie der Leiter des PrivatkundenCenter Speyer Norbert Rotter (3.v.r), überreichten den symbolischen 10.000-Euro-Scheck an die Kunstradabteilung des RC Vorwärts Speyer.

Kunstradabteilung des RC Vorwärts Speyer gewinnt 10.000-Euro-Spende.

Ludwigshafen/Speyer- 36 Vereine, Organisationen und Initiativen aus Speyer haben sich um die Spende beworben und bekommen unerwarteter Weise als Dankeschön für ihre Teilnahme jeweils eine Spende von 500 Euro von der Sparkasse. Über 700 Sparkassenkunden gaben Stimmkarte ab. Insgesamt spendet die Sparkasse Vorderpfalz 27.500 Euro an die Teilnehmer.

Große Freude gab es dieser Tage bei der Übergabe einer 10.000-Euro-Großspende in der Hauptstelle Speyer der Sparkasse Vorderpfalz. Über 175 Sparkassenkunden stimmten für die Kunstradabteilung des RC Vorwärts Speyer. Die Vorstände der Sparkasse Dr. Rüdiger Linnebank und Clemens G. Schnell sowie der Leiter des PrivatkundenCenter Speyer Norbert Rotter, überreichten im Beisein aller Teilnehmer den symbolischen Scheck an den RC Vorwärts-Vizevorstand Alexander Walch und die Trainerin und Leiterin der Kunstradabteilung Sarah Seidl.

Bis Ende August konnten sich Vereine, Organisationen und Initiativen aus dem Stadtgebiet Speyer - die über einen gültigen Freistellungsbescheid verfügen und zugleich Kunde der Sparkasse Vorderpfalz sind - mit einem DIN-A-2 Plakat um die Spende bei der Sparkasse bewerben und für ihr Projekt bei den Sparkassenkunden werben. Wer die Spende bekommen soll, haben über 700 Speyerer Sparkassenkunden mit ihrem Votum entschieden. Die meisten (175) stimmten für die Kunstradabteilung des RC Vorwärts Speyer.

"Die Vielfalt an Vereinen, Organisationen und Initiativen prägen nachhaltig die Lebensqualität in Speyer. Der Einsatz vieler ehrenamtlicher Helfer steht für ein großes bürgerschaftliches Engagement, das wir durch die Übergabe der 10.000-Euro-Großspende an den RC Vorwärts Speyer gerne unterstützen. Aufgrund der vielen guten Vorschläge der teilnehmenden Vereine, Organisationen und Initiativen haben wir uns spontan dafür entschieden, jedem Teilnehmer, der nicht die Großspende gewonnen hat, als Dankeschön für das Mitmachen, zusätzlich eine Spende in Höhe von 500 Euro für ihr eingereichtes Projekt zukommen zu lassen. Insgesamt bekommen alle Speyerer Vereine damit 27.500 Euro von der Sparkasse Vorderpfalz", betont Linnebank. RC Vorwärts-Vizevorstand Alexander Walch dankte den Sparkassenkunden für die Wahl und der Sparkasse Vorderpfalz für die großzügige Spende. "Das Geld ist in unserem Projekt sehr gut aufgehoben. Mit der 10.000-Euro-Spende der Sparkasse werden wir unter anderem drei neue Kunsträder sowie eine Longe mit Deckensicherung anschaffen um die Trainingsbedingungen beim RC Vorwärts Speyer weiter zu verbessern", freut sich Alexander Walch. Die Kunstradfahrer bedankten sich mit einem Auftritt und begeisterten mit Auszüge aus ihrem Wettkampfprogramm.

Über die Sparkasse Vorderpfalz
Die Sparkasse Vorderpfalz ist mit einer Bilanzsumme von 5,5 Milliarden Euro die größte Sparkasse in Rheinland-Pfalz. Im Marktbereich verfügt sie über Geschäftsstellen und SB-Servicestellen sowie Betreuungs- und KompetenzCenter für Geldanlage und Vorsorge, Internationales Geschäft, Versicherungsfragen und Immobilieninvestoren. Die Verbundenheit der Sparkasse mit den Städten Ludwigshafen, Speyer und Schifferstadt sowie dem Rhein-Pfalz-Kreis wird zudem durch die fünf Stiftungen der Sparkasse dokumentiert, die eine außergewöhnlich breite Förderung von sozialen, kulturellen, wissenschaftlichen und sportlichen Einrichtungen und Aktivitäten ermöglichen.

Text und Foto: Sparkasse Vorderpfalz

20.10.2016


So bleibt die Haushaltskasse im Plus

Broschüre kombiniert Kalender und Haushaltsbuch: Der neu erschienene Haushaltskalender 2017 kann als Broschüre unter www.geld-und-haushalt.de kostenlos bestellt oder heruntergeladen werden.Sparkasse Vorderpfalz: Neue Broschüre kombiniert Kalender und Haushaltsbuch

Ludwigshafen- Wer einen übersichtlichen Planer sucht, um im nächsten Jahr sein Geld besser einzuteilen, findet im neu erschienenen Haushaltskalender 2017 eine praktische Hilfe. Die handliche Broschüre kombiniert Kalender und Haushaltsbuch, sodass sich leicht Termine, Zahlungsfristen und tägliche Ausgaben gut überblicken lassen, teilt die Sparkasse Vorderpfalz in einer Pressemeldung mit. Der Haushaltskalender wird kostenlos von Geld und Haushalt, dem Beratungsdienst der Sparkassen-Finanzgruppe, herausgegeben.

Zusätzlich sind jeden Monat viele praktische Verbrauchertipps enthalten. Kreative Ideen, die nicht nur das Portemonnaie entlasten, sondern auch der Umwelt zugutekommen, liefern die Beiträge im Leseteil des Kalenders: Kaum jemand ist sich bewusst, dass pro Jahr und Person Lebensmittel im Wert von mehr als 200 Euro weggeworfen werden. Der Artikel „Nachhaltig essen: sparen bei vollem Genuss“ zeigt wie sich das ändern lässt und wie man die Reste clever verwertet.

Der Haushaltskalender kann als Broschüre unter www.geld-und-haushalt.de kostenlos bestellt oder heruntergeladen werden. Telefonische Bestellungen sind unter 030 – 204 55 818 möglich.

Text und Foto: Sparkasse Vorderpfalz

18.10.2016


PS-Los-Gewinn mit viel PS

Freuten sich: Bodo Bettag (r.) übergibt die Fahrzeugschlüssel eines BMW Mini One an die glückliche Gewinnerin Sieglinde Hopp aus Hanhofen. Freuten sich: Bodo Bettag (r.) übergibt die Fahrzeugschlüssel eines BMW Mini One an die glückliche Gewinnerin Sieglinde Hopp aus Hanhofen.

Sieglinde Hopp aus Hanhofen gewinnt Auto im PS-Sparen

Hanhofen– Sieglinde Hopp aus Hanhofen war das Glück hold: In der Monatsauslosung im PS-Sparen war sie als Kundin der Sparkasse Vorderpfalz im Besitz des Loses mit der richtigen Nummer.

Die Fahrzeugschlüssel zu ihrem Gewinn, einem BMW Mini One, wurden ihr von Sparkassenmitarbeiter Bodo Bettag übergeben. Die Überraschung stand der Gewinnerin noch bei der Übergabe ihres Gewinns ins Gesicht geschrieben. „Damit hätte ich niemals gerechnet“, freute sich Sieglinde Hopp über das neue Fahrzeug, die bis zu ihrem Gewinn mit einem 3er Polo unterwegs war.

Die Sparkasse Vorderpfalz gratuliert und wünscht allzeit gute Fahrt.

Zum Hintergrund des PS-Los-Sparens:
Um den Spargedanken zu pflegen und zu fördern, führen die rheinland-pfälzischen Sparkassen das „PS- Sparen und Gewinnen“ durch. Zu diesem Zweck werden Lose verkauft, die das Sparen mit einer Lotterieteilnahme verbinden. Der Lospreis liegt bei 5 Euro im Monat. Der Gewinnspiel-Einsatz beträgt allerdings nur 1 Euro, da jeweils 4 Euro nach 12 Monaten wieder auf ein Sparbuch oder Geldmarktkonto zurückfließen und die Kunden so 48 Euro pro Los in einem Jahr ansparen.

Text und Foto: Sparkasse Vorderpfalz

12.10.2016


Tolles Herbstwetter und beste Stimmung beim Oktoberfest der Volksbank in Mechtersheim

Auch Privatkundenberater Martin Steinmetz sorgte beim Oktoberfest für gute Stimmung Auch Privatkundenberater Martin Steinmetz sorgte beim Oktoberfest für gute Stimmung

Team der Volksbankfiliale feiert mit Römerbergern bei kalten Getränken, Blasmusik und bayerischen Spezialitäten

Römerberg-  In Römerberg gab es am vergangenen Wochenende gleich mehrere Gründe zu feiern – zum Beispiel bei der Heiligensteiner Kerwe oder beim Oktoberfest der Volksbank Kur- und Rheinpfalz in der Filiale Mechtersheim am vergangenen Freitag.

Bei herrlichem Herbstwetter versorgte der MGV Frohsinn die Mechtersheimer mit leckeren, typisch bayerischen Speisen. Mit von der Partie war auch der Musikverein Mechtersheim, der sogleich doppelt gefordert war: am Getränkeausschank und zur musikalischen Untermalung – sogleich kam echte Oktoberfeststimmung auf! Als weiteres musikalisches Event sorgte DJ Goldfinder für gute Laune bei den Besuchern des Festes. 

„Veranstaltungen wie das Mechtersheimer Oktoberfest sind für uns eine gute Gelegenheit, mit unseren Kunden auch einmal in lockerer Atmosphäre außerhalb der Bank ins Gespräch zu kommen“, so Özgür Bardakci, Regionaldirektor der Volksbank Kur- und Rheinpfalz im Regionalmarkt Lingenfeld. „Wir freuen uns deswegen sehr, dass so viele Römerberger unserer Einladung gefolgt sind.“

Natürlich konnten die Oktoberfest-Gäste den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Volksbank auch die eine oder andere Frage rund ums Thema Finanzen stellen. Alles Weitere kann dann in einem persönlichen Gespräch in der Bankfiliale vor Ort geklärt werden – etwa zum VR-Umzugsservice, mit dem bequem und kostenlos ein Konto bei der Volksbank Kur- und Rheinpfalz eröffnet werden kann. Neukunden erhalten bei der Volksbank in Mechtersheim bis zum 25. November kostenlos eine individuelle EC-Karte mit einem frei wählbaren Bildmotiv.

Text und Foto: Volksbank Kur- und Rheinpfalz eG

28.09.2016


ISB fördert das Wohnen in Speyer in der ersten Jahreshälfte 2016

Rege Nachfrage nach Produkten der Wohnraumförderung

Mainz- Mit rund 80 Millionen Euro hat die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) im Rahmen der sozialen Wohnraumförderung in den ersten sechs Monaten des Jahres 2016 den Neubau, den Erwerb und die Modernisierung von knapp 1.100 Wohneinheiten in Rheinland-Pfalz gefördert. Auf die Stadt Speyer entfallen 210.000 Euro Fördervolumen. Durch die Förderung wurde ein mehrfaches Investitionsvolumen angestoßen, das der regionalen Wirtschaft wie zum Beispiel Handwerksbetrieben zugute kommt.

„Die aktuellen Zahlen zur sozialen Wohnraumförderung zeigen, dass wir auf die richtigen Förderanreize gesetzt haben, denn die Anzahl der Förderanträge ist gegenüber den letzten beiden Jahren deutlich angestiegen. In den ersten sechs Monaten des Jahres 2016 sind bei der ISB insgesamt Anträge für die Förderung von 1.512 Wohneinheiten eingegangen. Es wurden Mittel in Höhe von rund 103 Millionen Euro beantragt – für die Förderung des Wohneigentums, die Modernisierung von Wohnraum und die Mietwohnraumförderung. Dies entspricht zur Hälfte des Jahres 2016 in etwa den Mitteln, welche im gesamten Jahr 2015 beantragt wurden. Wir haben uns für diese Legislaturperiode ambitionierte Ziele gesetzt und können bereits erste Erfolge verzeichnen“, erklärt die rheinland-pfälzische Finanz- und Bauministerin Doris Ahnen.

„Die Nachfrage nach den Programmen der Wohnraumförderung ist hoch“, bestätigt Ulrich Dexheimer, Sprecher des Vorstandes der ISB. Die bis Ende Juni beantragten Mittel in Höhe von rund 103 Millionen Euro entsprechen einem Anstieg des Fördervolumens von über 209 Prozent. „Hierbei fallen auf den Neubau und Erwerb von selbst genutzten Wohnimmobilien 625 Wohneinheiten mit einem Volumen von 50,9 Millionen Euro. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren dies noch 461 Wohneinheiten mit einem Volumen von 31,8 Millionen Euro.“

Derzeit sind für den Neubau, den Erwerb und die Modernisierung von selbst genutzten Wohnimmobilien Zinsen in Höhe von jährlich 1,30 Prozent bei einer Zinsfestschreibung von zehn Jahren zu zahlen; 1,70 Prozent und 1,90 Prozent im Jahr beträgt der Zinssatz bei Zinsfestschreibungen von fünfzehn beziehungsweise zwanzig Jahren. Daneben bietet die ISB eine Darlehensvariante mit einer Zinsfestschreibung von etwa dreißig Jahren bis zur vollständigen Rückzahlung in Höhe von 2,15 Prozent jährlich für den Neubau und den Erwerb.

Seit Anfang des Jahres bietet die ISB Darlehen mit Tilgungszuschuss in Höhe von bis zu 25 Prozent an, um es privaten und gewerblichen Investoren zu erleichtern, neue bezahlbare Mietwohnungen zu schaffen. „Wir verzeichnen mit einem Fördervolumen von rund 26 Millionen Euro gegenüber fast 4 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum einen deutlichen Zuwachs“, so Dexheimer. Bis zur Jahresmitte konnte damit der Neubau von 315 Mietwohnungen gefördert werden. Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB), Presse

28.09.2016


„Altersarmut wird durch die Nullzinsen zunehmend zum Problem“

Speyer-  Interview mit Achim Seiler, Leiter Private Banking und Generalbevollmächtigter bei der Volksbank Kur- und Rheinpfalz, zu den Folgen der anhaltenden Nullzinsen für die Altersvorsorge der Deutschen

Herr Seiler, die mittlerweile schon mehrere Jahre andauernde Niedrigzinsphase hat auch auf den Konten zahlreicher Sparer ihre Spuren hinterlassen. Droht künftig vielen Deutschen die Altersarmut?

Altersarmut wird in Deutschland durch die Nullzinsen zunehmend zum Problem. Die Zahlen sind absolut schockierend: Einer aktuellen Studie zufolge hat die Altersvorsorge der Deutschen seit dem Jahr 2011 rund 260 Milliarden Euro an Wert verloren. Klassische Anlageformen wie der Banksparplan oder der Bausparvertrag sind an der Nullzinslinie angekommen. Zusammen mit einer positiven Teuerungsrate ergibt sich so eine reale Negativrendite. Rentner mit einem geringen oder durchschnittlichen Pensionsanspruch bekommen diese Entwicklung schmerzhaft zu spüren, denn parallel zu den ausbleibenden Zinserträgen steigen ja beispielsweise die Mieten kräftig an. Erschwerend kommt hinzu, dass ab dem Jahr 2040 die Rente voll steuerpflichtig sein wird. Für künftige Rentnergenerationen wird es damit immer schwerer, ihren Lebensstandard zu halten.

Bereits im Jahr 2013 gab in einer Umfrage rund die Hälfte der befragten Berufstätigen an, ihre persönliche Altersvorsorge wegen der Niedrigzinsen nicht weiter ausbauen zu wollen. Ist denn Nichtstun im Moment auch eine Lösung?

Mit Sicherheit nicht – es sei denn, Sie wollen im Alter auf die Grundsicherung zurückfallen oder Ihr Schicksal in die Hände der Zentralbank legen. Vielmehr das Gegenteil ist richtig: Die Menschen müssen sich heute viel differenzierter mit dem Thema Altersvorsorge auseinandersetzen als früher, weil die bisherigen Rezepte schlicht nicht mehr greifen. Die EZB-Zinspolitik hat das Vorsorgeproblem der Deutschen maximal zugespitzt – und für dieses Problem gibt es nur eine Lösung: Die langfristige Wertpapieranlage mit einer Aktienquote von 50 % und mehr, insbesondere dann, wenn man seine Altersvorsorge nicht auf dem Kauf einer Wohnimmobilie aufbauen kann.

Niedrigzinsen sind längst zum Normalzustand geworden. Nun hat die EZB in ihrer letzten Ratssitzung am vergangenen Donnerstag beschlossen, den Zinssatz für die Versorgung der Geschäftsbanken mit Notenbankgeld bei 0,0 % und den Einlagezins bei -0,4 % zu belassen. Befinden wir uns am Anfang einer Nullzinsära?

Mit dem aktuellen Zinsniveau werden sich die Privatanleger in den nächsten Jahren abfinden müssen. Auch wenn die Zinsentwicklung mittlerweile an ihrem Tiefpunkt angekommen sein dürfte, bedeutet dies nicht, dass wir in absehbarer Zeit wieder ein Niveau von 2-3 % erleben werden – allein schon deshalb nicht, weil die Staatsschuldenquote in vielen europäischen Ländern dies gar nicht zulässt. Ziel der EZB-Zinspolitik ist es, die Staatsverschuldung im Euroraum wegzuinflationieren. Bevor die Zinsen wieder steigen können, müssen deswegen erst einmal eine Inflationsrate von etwa zwei Prozent und ein tragfähiges Wirtschaftswachstum ipm Euroraum erreicht werden. Wie lange dies dauern kann, macht das Beispiel Japans deutlich: Dort ist das Niedrigzinsumfeld bereits 20 Jahre alt – und damit volljährig. Text und Foto: Volksbank Kur- und Rheinpfalz eG

14.09.2016


„Jugend trainiert für Olympia“ und „Jugend trainiert für Paralympics“

Norbert Rotter (8.v.r.) und Jennifer Dissinger (4.v.l.) von der Sparkasse Vorderpfalz überreichten den Sportlerinnen und Sportlern der Johann-Heinrich-Pestalozzi-Schule in Speyer Sportjacken für das Bundesfinale in Berlin.

Sportlerinnen und Sportler der Johann-Heinrich-Pestalozzi-Schule Speyer qualifizieren sich fürs Bundesfinale in Berlin.

Ludwigshafen- „Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin“ mit diesem Slogan reisen über 200 junge Sportlerinnen und Sportler aus 25 rheinland-pfälzischen Schulen vom 18. bis 22. September in die Bundeshauptstadt. Sie haben sich als Landessieger in verschiedenen Sportarten für das Bundesfinale der Wettbewerbe „Jugend trainiert für Olympia“ bzw. „Jugend trainiert für Paralympics“ (JtfP) qualifiziert. Auch die Johann-Heinrich-Pestalozzi-Schule Speyer hat sich in der Sportart Leichtathletik (JtfP) für das Bundesfinale in Berlin qualifiziert.

Vor der Abfahrt nach Berlin dürfen sich die erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler über neue Sportjacken freuen. Der einheitliche Auftritt und der Aufdruck „Team Rheinland-Pfalz“ auf der Kleidung betonen das Miteinander der jungen Rheinland-Pfälzer mit und ohne Behinderung. Die Anschaffung der Sportjacken ermöglicht in Rheinland-Pfalz das Bildungsministerium mit Unterstützung der Sparkassen und der Unfallkasse.

Jennifer Dissinger (Leiterin Hauptstelle Speyer) und Norbert Rotter (Leiter PrivatkundenCenter Speyer) von der Sparkasse Vorderpfalz überraschten jetzt die ausgezeichneten Sportlerinnen und Sportler der Johann-Heinrich-Pestalozzi-Schule in Speyer. Sie besuchten die Schule und überreichten den sportbegeisterten Schülerinnen und Schülern die Sportjacken. "Für Berlin wünschen wir euch viel Erfolg und drücken ganz fest die Daumen. Die letzte Wettkampfetappe zu erreichen - das ist ein tolle Leistung. Darauf könnt ihr mit Recht stolz sein“, hoben Dissinger und Rotter hervor.
Norbert Rotter (8.v.r.) und Jennifer Dissinger (10.v.l.) von der Sparkasse Vorderpfalz überreichten den Sportlerinnen und Sportlern der Johann-Heinrich-Pestalozzi-Schule in Speyer Sportjacken für das Bundesfinale in Berlin
Der Bundeswettbewerb
Die bundesweiten Wettbewerbe „Jugend trainiert für Olympia“ und „Jugend trainiert für Paralympics“ finden zur gleichen Zeit statt. Die Veranstaltungen für junge Menschen mit und ohne Behinderung verfolgen mehrere Ziele: Förderung des leistungsorientierten Sports, Talentsuche und Zusammenarbeit von Schulen, Vereinen und Verbänden. Beteiligen können sich Schülerinnen und Schüler aller Schularten. Nach den Landesentscheiden startet das Bundesfinale in Berlin.

Jugend trainiert für Olympia
Mit etwa 800.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ist „Jugend trainiert für Olympia“ der größte Schulsportwettbewerb der Welt. Mit dem 1969 ins Leben gerufenen Wettbewerb feierten viele Spitzensportler ihre ersten Erfolge, so beispielsweise Michael Groß, Franziska van Almsick oder Boris Becker.

Jugend trainiert für Paralympics
An diesem Schulmannschaftswettbewerb beteiligen sich alle 16 Bundesländer. „Jugend trainiert für Paralympics“ erfreut sich steigender Zahlen und großer Anerkennung in der Öffentlichkeit. Ein berühmter Pate für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist Jochen Wollmert. Er errang bei den Paralympics in der Sportart Tischtennis dreimal Einzelgold und zweimal Gold im Team und durfte sich auch bei Welt- und Europameisterschaften über höchste Auszeichnungen freuen. Text und Foto: Sparkasse Vorderpfalz

01.09.2016


Ökologisch haushalten

Ökologisch haushalten: Neuer kostenfreier Ratgeber für Nachhaltigkeit im Alltag kann kostenlos bestellt werden Ökologisch haushalten: Neuer kostenfreier Ratgeber für Nachhaltigkeit im Alltag kann kostenlos bestellt werden
Sparkasse Vorderpfalz: Neuer kostenfreier Ratgeber für Nachhaltigkeit im Alltag

Ludwigshafen- Nachhaltig zu leben liegt im Trend. Aber wie lässt sich das konkret im Alltag umsetzen? Wer in Zukunft grüner leben will, findet einfache und zugleich clevere Tipps im jetzt neu erschienenen Ratgeber „Ökologisch haushalten“. Die Broschüre wird von Geld und Haushalt, dem Beratungsdienst der Sparkassen-Finanzgruppe herausgegeben und ist ab sofort kostenlos erhältlich, teilt die Sparkasse Vorderpfalz in einer Pressemeldung mit.

"Ökologisch haushalten“ enthält zahlreiche nützliche Vorschläge, wie sich das Leben im eigenen Haushalt nachhaltiger gestalten lässt: Umweltfreundlich einkaufen klappt leichter mit dem Saisonkalender für Obst und Gemüse oder einer Übersicht über die wichtigsten Lebensmittelsiegel. Mit der richtigen Ordnung im Kühlschrank und guten Tipps zur Resteverwertung muss man weniger Essen wegwerfen und spart so im Jahr mehrere Hundert Euro. Für mehr Einsparpotenzial bei den Energiekosten enthält „Ökologisch haushalten“ außerdem hilfreiche Checklisten. So zahlt sich eine grünere Lebensweise nicht nur für die Natur, sondern auch für die Haushaltskasse aus.  

Wer nicht nur im Haushalt ökologischer leben will, der findet im neuen Ratgeber auch grundlegende Informationen zum Thema nachhaltige Geldanlage. Ein grünes Investment lässt sich so bequem von zu Hause aus planen. „Ökologisch haushalten“ kann kostenlos bestellt werden über www.geld-und-haushalt.de oder unter der Telefonnummer 030 204 55 818.


Text: Sparkasse Vorderpfalz; Foto: Bildrechte: Beratungsdienst Geld und Haushalt

31.08.2016


Sparkasse Vorderpfalz spendet 170 Bobby-Cars

Die Begeisterung von Jannis (Bildmitte) beweist es: Das Bobby-Car ist das liebste Spielfahrzeug der Kleinen. Elke Rottmüller, Vorstandsmitglied der Sparkasse Vorderpfalz (l.) übergab den ersten von 170 Fahrzeugen an die Erzieherin Birgitt Spölgen der Evangelischen Kindertagesstätte Orangerie in Ludwigshafen Oggersheim. Die Begeisterung von Jannis (Bildmitte) beweist es: Das Bobby-Car ist das liebste Spielfahrzeug der Kleinen. Elke Rottmüller, Vorstandsmitglied der Sparkasse Vorderpfalz (l.) übergab den ersten von 170 Fahrzeugen an die Erzieherin Birgitt Spölgen der Evangelischen Kindertagesstätte Orangerie in Ludwigshafen Oggersheim.

Alle Kindertagesstätten in Ludwigshafen, Speyer und dem Rhein-Pfalz-Kreis erhalten im September einen "roten Flitzer".

Ludwigshafen- Das Bobby-Car gilt als unverwüstliches Spielzeug. Den Belastungstest werden die kleinen roten Flitzer ab September auch in allen Kindertagesstätten in Ludwigshafen, Speyer und dem Rhein-Pfalz-Kreis erfahren. Die Sparkasse Vorderpfalz stellt insgesamt 170 Bobby-Cars zur Verfügung, für jede Kindertagesstätte eins. Für die Aktion hat die Sparkasse Vorderpfalz 5.300 Euro aufgewendet.

"Mit den 170 Bobby-Cars möchten wir den Einrichtungen in unserem Geschäftsgebiet etwas Gutes tun und gleichzeitig einen Beitrag leisten, damit die Kinder Freude an der Bewegung haben. Abgesehen vom Spaßfaktor sind die wendigen Fahrzeuge auch optimale Trainingsgeräte für die Motorik", betont Vorstandsmitglied Elke Rottmüller bei der Übergabe des ersten Bobby-Cars an die Erzieherin Birgitt Spölgen der Evangelischen Kindertagesstätte Orangerie in Ludwigshafen Oggersheim. Alle 169 weiteren Kindertagesstätten bekommen ihren Bobby-Car ab September von Mitarbeitern der Sparkasse Vorderpfalz direkt in die Einrichtung gebracht.

Text und Foto: Sparkasse Vorderpfalz

11.08.2016


Sieben Azubis starten bei der Volksbank Kur- und Rheinpfalz ins Berufsleben

Sieben neue Gesichter bei der Volksbank Kur- und Rheinpfalz: Die Auszubildenden Jan Kalasch, Julian Preising, Esra Demir, Tobias Stelter, Beate Klütz, Nico Oppinger und Marcel Pfau (v. l.).

Nach einer Einführungswoche folgt für die neuen Auszubildenden nun die erste Praxisphase

Speyer- Grundlagen des Zahlungsverkehrs, erste Einblicke in die verschiedenen Abteilungen einer Bank oder die Bedeutung des Teamgeists: In der zurückliegenden Einführungswoche konnten die neuen Auszubildenden der Volksbank Kur- und Rheinpfalz viele interessante Eindrücke gewinnen. Ab dieser Woche beginnt für die sieben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nun die Praxis.

Die Volksbank Kur- und Rheinpfalz bietet sowohl Ausbildungsplätze zum/zur Bankkaufmann/-frau oder Immobilienkaufmann/-frau als auch die Möglichkeit eines Bachelorstudiums an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg mit Schwerpunkt Banking and Finance an.

Der Ausbildungsjahrgang 2016 besteht jedoch ausschließlich aus Bankkaufleuten. „Das Angebot unserer Ausbildungsplätze richtet sich immer nach den Bedürfnissen unserer acht Regionaldirektionen. Wir bilden nicht über Bedarf aus, sondern möchten unseren Auszubildenden eine langfristige Perspektive anbieten", erklärt Heike Lommel, Bereichsleiterin Personalmanagement bei der Volksbank Kur- und Rheinpfalz. „Das Ziel ist, alle Azubis zu übernehmen – vorausgesetzt, Leistung und Einstellung stimmen.”

Das Alter liegt zwischen 18 und 21 Jahren

Die sieben angehenden Bankkaufleute sind eine gemischte Gruppe: zwei Frauen und fünf Männer zwischen 18 und 21 Jahren, einige mit (Fach-)Abitur, andere mit Realschulabschluss. Die 20-jährige Esra Demir aus Schifferstadt entschied sich nach vielen Gesprächen mit Freunden, Bekannten und in der Familie für den Beruf und ist nun glücklich über ihren Ausbildungsplatz zur Bankkauffrau: „Ich wünsche mir hier eine langfristige Zukunft." Der 20-jährige Marcel Pfau aus Oftersheim wusste schon in der Schule, dass ihm Zahlen liegen. Im Sommer hat er sein Fachabitur bestanden. „Ich denke, dass gerade heute der richtige Umgang mit und das Wissen über Geld und seine Anlagemöglichkeiten von hoher Bedeutung ist", erklärt Pfau. Bankkaufleute in seinem Freundeskreis haben ihm die Aufgaben und Anforderungen dieses Berufs nähergebracht, deswegen ist er sich sicher: „Es ist genau das, was ich machen will.”

Ein gutes Gemeinschaftsgefühl ist den Auszubildenden wichtig

Neben einer erfolgreichen Ausbildung und einer langfristigen Perspektive bei der Volksbank legen die beiden vor allem auf ein gutes Gemeinschaftsgefühl wert. „Ich hoffe, dass wir als Gruppe schnell zusammenwachsen und uns gegenseitig helfen”, betont Marcel Pfau. Die Teambildung war auch eines der großen Themen der Einführungswoche. Für die Abschlussvorträge der Auszubildenden am Freitag musste nicht nur jeder an sich selbst, sondern auch die Gruppe als Team zusammenarbeiten. Und das nicht ohne Grund: Der kollegiale Umgang miteinander ist für die Volksbank von großer Bedeutung. „Unsere Erfahrung zeigt: Je besser das Team und die Zusammenarbeit funktioniert, umso erfolgreicher sind die Azubis in der beruflichen Praxis“, erklärt Heike Lommel.

In der Einführungswoche standen außerdem Fachvorträge zu wichtigen Themengebieten des Bankwesens und Vorträge verschiedener Mitarbeiter zu ihren Arbeitsbereichen, wie etwa eBanking oder Compliance, auf dem Programm. Bei einem gemeinsamen Mittagessen konnten die „Neuen“ zudem die „alten” Azubis von 2015 kennen lernen, sie zu ihren Erfahrungen befragen und den ein oder anderen Tipp mitnehmen. „Es war eine lustige und sehr lehrreiche Woche,“ fasst Esra Demir zusammen.

Mit Blick auf die nun anstehende Praxisphase freuen sich die Auszubildenden besonders darauf, die Arbeit mit den Kunden kennenzulernen. „Hier kann man sich sicherlich von den Kollegen etwas abschauen“, ist Marcel Pfau überzeugt. Gelegenheit dazu hat er ab sofort in der Regionaldirektion Schwetzingen, seinem ersten Einsatzort. Esra Demirs erste Station ist die Regionaldirektion Haßloch.

Informationen für Bewerber:

Für das Ausbildungsjahr 2017 sucht die Volksbank Kur- und Rheinpfalz bereits jetzt engagierte Bewerberinnen und Bewerber (mehr dazu unter www.volksbank-krp.de/wir-fuer-sie/karriere.html). Heike Lommel, Bereichsleiterin Personalmanagement, steht bei Fragen zu den Ausbildungsmöglichkeiten bei der Volksbank Kur- und Rheinpfalz unter Tel. 06232-618-3401 oder per E-Mail an heike.lommel@vb-krp.de gerne zur Verfügung.  Text und Foto: Volksbank Kur- und Rheinpfalz eG, Presse

28.08.2016


Start ins Berufsleben für 28 Auszubildende

Gut gelaunt starteten die neuen Auszubildenden der Sparkasse Vorderpfalz ins Arbeitsleben. Begrüßt wurden sie von den Vorständen der Sparkasse Clemens G. Schnell (l.), Elke Rottmüller (2.v.r.) und Thomas Traue (r.) sowie Ausbildungsleiterin Tatjana Kamrad (2.v.l.). Gut gelaunt starteten die neuen Auszubildenden der Sparkasse Vorderpfalz ins Arbeitsleben. Begrüßt wurden sie von den Vorständen der Sparkasse Clemens G. Schnell (l.), Elke Rottmüller (2.v.r.) und Thomas Traue (r.) sowie Ausbildungsleiterin Tatjana Kamrad (2.v.l.).
Sparkasse Vorderpfalz setzt mit attraktiver Ausbildung auf eigene Nachwuchskräfte und sucht bereits jetzt Bewerber für das kommende Jahr

Ludwigshafen- Weiterhin stark in Sachen Ausbildung ist die Sparkasse Vorderpfalz: 26 angehende Bankkaufleute und zwei Studenten des Studiengangs Bachelor of Arts (DHBW) - Fachrichtung Bank starteten am 1.  August ihren beruflichen Werdegang bei der Sparkasse Vorderpfalz. Die Ausbildungsplätze sind begehrt. Aus gutem Grund: „Die Ausbildung ist spannend, abwechslungsreich und bietet viel Raum für Eigeninitiative", sind sich die Azubis einig.

Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Clemens G. Schnell begrüßte die neuen Auszubildenden und Studenten und bestätigte sie in ihrer Entscheidung: "Sie haben die beste Wahl getroffen, weil sie bei der Sparkasse das Bankgeschäft in allen Facetten gründlich kennen lernen werden. Unsere Philosophie gründet darauf, den Mitarbeitern von Morgen viel Eigenverantwortung, eine individuelle Förderung, aber auch kreativen Freiraum zu bieten. Denn die Motivation ist sowohl für den eigenen als auch für den Unternehmenserfolg ein wichtiger Motor. Durch die fundierte und praxisorientierte Berufsausbildung werden die Grundbausteine für zahlreiche Entwicklungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten gelegt, die den Aufstieg auf der Karriereleiter und damit ein erfolgreiches Berufsleben garantieren". Die Ausbildung ist auch finanziell attraktiv: Die angehenden Banker erhalten, je nach Schulabschluss und Dauer der Ausbildungszeit, bereits im ersten Ausbildungsjahr rund 930 Euro und Studenten des Studiengangs Bachelor of Arts rund 980 Euro als monatliche Ausbildungsvergütung.

"Wir investieren viel in unsere Aus- und Weiterbildung, erwarten dafür aber auch Leistung", erläutert Ausbildungsleiterin Tatjana Kamrad. "Eine qualifizierte Kundenberatung erfordert gut und umfassend ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Daher hat die berufliche Aus- und Weiterbildung bei der Sparkasse Vorderpfalz einen hohen Stellenwert. Genauso entscheidend sind allerdings die persönlichen Fähigkeiten wie Freundlichkeit, Engagement sowie Kunden- und Serviceorientierung“, betont Tatjana Kamrad und ergänzt: "Auch im kommenden Jahr suchen wir kreative und leistungsbereite Bewerber. Interessenten können sich bei Herrn Sven Hein (Telefon 0621 / 5988-123) oder unter www.sparkasse-vorderpfalz.de/ausbildung informieren und direkt online bewerben."  Text und Foto: Sparkasse Vorderpfalz

04.08.2016


Volksbank Kur- und Rheinpfalz feiert Wiedereröffnung in Römerberg-Heiligenstein

Helle Räume, modernes Erscheinungsbild: In die Renovierung der Filiale in Römerberg-Heiligenstein hat die Volksbank Kur- und Rheinpfalz rund 400.000 Euro investiert. Helle Räume, modernes Erscheinungsbild: In die Renovierung der Filiale in Römerberg-Heiligenstein hat die Volksbank Kur- und Rheinpfalz rund 400.000 Euro investiert.

Filiale Hermann-Löns-Straße 2 nach knapp drei Monaten Bauzeit wieder offen – 400.000 € investiert

Römerberg-Heiligenstein-  Mit der aktuellen Renovierung setzt die Volksbank Kur- und Rheinpfalz ihre umfangreichen Investitionen in die Modernisierung ihres Filialnetzes fort. Der neue Glanz zeigt sich bereits im Eingangsbereich: Die Filiale der Volksbank Kur- und Rheinpfalz in Römerberg-Heiligenstein hat außerdem neue Bodenbeläge und Innentüren, eine Klimaanlage sowie eine moderne Innenausstattung erhalten. Insgesamt 240 Quadratmeter Fläche im Erdgeschoss und nochmal 70 Quadratmeter im Keller wurden umgebaut. LED-Einbauleuchten sorgen nun für ein helles, freundliches Erscheinungsbild.

Neben dem neu gestalteten Service- und Wartebereich steht den Kunden ein zusätzliches Beratungszimmer für Gespräche zur Verfügung. „Wir freuen uns, den Kunden in Römerberg-Heiligenstein unseren Service nun in einem modernen und frischen Ambiente bieten zu können,“ so Özgür Bardakci, Regionaldirektor Lingenfeld. „Dies ist eine Investition in die Zukunft der Filiale vor Ort und ein klares Bekenntnis zum Standort“, verdeutlichte Rudolf Müller, Vorstandssprecher der Volksbank Kur- und Rheinpfalz, anlässlich der Neueröffnung.

Technische Ausstattung erweitert

Im Zuge der Renovierung wurde zudem der SB-Bereich der Filiale durch neue Services erweitert. Zusätzlich zum bisherigen Geldausgabeautomaten, dem Kontoauszugsdrucker und dem Cash&Go-Service zur Aufladung von Handy-Karten steht künftig ein Ein- und Auszahlungsautomat, ein Münzeinzahler sowie einen Überweisungsterminal zur Nutzung bereit. Die SB-Funktionen können weiterhin rund um die Uhr in Anspruch genommen werden.

Neugierige sind herzlich eingeladen, sich die neu gestalteten Räume vor Ort anzusehen. Zu den bekannten Öffnungszeiten – Montag bis Freitag von 8.30 bis 12.00 Uhr, Montag und Freitag von 14.00 bis 16.00 Uhr sowie Dienstag und Donnerstag von 14.00 bis 18.00 Uhr – kann sich jeder selbst ein Bild machen.

Text und Foto: Volksbank Kur- und Rheinpfalz eG

20.07.2016


Kompetenz-Team für Speyer ist komplett und lobt Spende aus

Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Vorderpfalz Clemens G. Schnell (3.v.l.) und der Leiter Vorstandsstab Tino Heinken (r.) stellen das neue Kompetenz-Team Speyer der Sparkasse Vorderpfalz vor (v.l.n.r.): Stephan Scharl (Leiter Private Banking Speyer), Stefan Ewald (Leiter Gewerbe- / Geschäftskunden Speyer), Catrin von Drathen (Leiterin Firmenkunden/Heilberufe/Bauträger Speyer), Peter Bausch (Leiter ImmoCenter Speyer) und Norbert Rotter (Leiter Privat-Kunden-Center Speyer). Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Vorderpfalz Clemens G. Schnell (3.v.l.) und der Leiter Vorstandsstab Tino Heinken (r.) stellen das neue Kompetenz-Team Speyer der Sparkasse Vorderpfalz vor (v.l.n.r.): Stephan Scharl (Leiter Private Banking Speyer), Stefan Ewald (Leiter Gewerbe- / Geschäftskunden Speyer), Catrin von Drathen (Leiterin Firmenkunden/Heilberufe/Bauträger Speyer), Peter Bausch (Leiter ImmoCenter Speyer) und Norbert Rotter (Leiter Privat-Kunden-Center Speyer).

10.000-Euro-Spende der Sparkasse sucht Empfänger. Bewerbungsschluss: 31. August 2016

Speyer- Catrin von Drathen wurde zur Leiterin Firmenkunden/Heilberufe/Bauträger Speyer und Norbert Rotter zum Leiter des Privat-Kunden-Center Speyer der Sparkasse Vorderpfalz ernannt. Ab sofort übernehmen beide ihre Position und komplettieren damit das Kompetenz-Team Speyer an der Seite von Stephan Scharl (Leiter Private Banking Speyer), Stefan Ewald (Leiter Gewerbe- / Geschäftskunden Speyer) sowie Peter Bausch (Leiter ImmoCenter Speyer).

"Mit Catrin von Drathen und Norbert Rotter wurden zwei engagierte Führungspersönlichkeiten und versierte Finanz-Experten mit bemerkenswerter Qualifikation, hervorragender Expertise und strategischer Weitsicht für diese beiden verantwortungsvollen Aufgaben bestellt", kommentiert der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Clemens G. Schnell die Berufung. Schnell weiter: "Das neue Speyerer Kompetenz-Team bestehend aus Catrin von Drathen, Norbert Rotter, Stephan Scharl, Stefan Ewald und Peter Bausch besitzt mein uneingeschränktes Vertrauen. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit dem Team, für die Kunden der Sparkasse und für die Region weiterhin erfolgreiche Arbeit zu leisten. Damit sind wir in allen Finanzfragen mit umfassender Kompetenz für unsere Kunden vor Ort in Speyer präsent. Die Sparkasse Vorderpfalz bietet mit dem Speyerer Kompetenz-Team ein Mehr an Leistung - ob in Beratung, Banking, Brokerage oder Service. Unser Ziel ist es, damit noch mehr Menschen von unserer Leistungskraft zu überzeugen".

Norbert Rotter: "An erster Stelle stehen unsere Kunden"

"Als Leiter des Privat-Kunden-Center Speyer freue ich mich auf meine neue Aufgaben. An erster Stelle stehen unsere Kunden. Mit meinen drei Geschäftsstellenteams in Speyer, Dudenhofen, Römerberg und Harthausen setzen wir auf vertrauensvolle Zusammenarbeit und ganzheitliche Beratung. Der persönliche Kontakt ist hierbei das Herzstück unserer Arbeit. Je besser wir unsere Kunden kennen, umso besser können wir individuelle Lösungen für jede Lebensphase anbieten. Wir sind alle sehr motiviert. Egal ob es um Finanzierungen, Sparen oder Vorsorge geht. Wir stehen unseren Kunden - und denen, die es noch werden möchten - mit hoher Kompetenz und viel Erfahrung zur Seite", betont Norbert Rotter.

10.000-Euro-Sparkassen-Spende sucht Empfänger

Der besonderen Verantwortung einer regional orientierten Sparkasse ist sich das neue Speyerer Kompetenz-Team bewusst. "Wir werden unseren Beitrag dazu leisten, die Sparkasse Vorderpfalz als innovativen und modernen Finanzpartner in Speyer weiterzuentwickeln", versprechen von Drathen, Rotter, Scharl, Ewald und Bausch unisono und ergänzen: "Kompetenz, Verlässlichkeit und Fairness werden auch künftig das Partnerschaftsprinzip der Sparkasse Vorderpfalz in Speyer kennzeichnen".

Nicht nur mit umfassenden Finanzdienstleistungen und einer hohen Service- und Beratungsqualität möchte das neue Kompetenz-Team in Speyer punkten. Seine regionale Verbundenheit zur Stadt wird das Team zugleich mit einer Großspende in Höhe von 10.000 Euro dokumentieren. Bis zum 31.08.2016 können sich Vereine, Organisationen und Initiativen aus dem Stadtgebiet Speyer – die über einen gültigen Freistellungsbescheid verfügen und zugleich Kunde der Sparkasse Vorderpfalz sind – mit einem DIN-A-2 Plakat um die Spende bewerben, auf dem die Verwendung der Spende beschrieben ist. Ansprechpartner ist der neue Leiter des PrivatkundenCenter Speyer, Norbert Rotter. Wer die Spende bekommen soll, entscheidet nicht die Sparkasse, sondern die Speyerer Sparkassenkunden mit ihrem Votum. Hierzu werden alle eingereichten Bewerbungsplakate in der Hauptstelle Speyer (Wormser Straße 39) bis 23.09.2016 ausgestellt und auch auf der Homepage unter magazin.sparkasse-vorderpfalz.de veröffentlicht. Mit Stimmzetteln, die in allen Speyerer Geschäftsstellen der Sparkasse ausliegen werden, können die Kunden ihren Favoriten auswählen. Norbert Rotter betont: "Ich freue mich auf viele aussagekräftige Bewerbungsplakate und die Vorhaben und Projekte, für die die Vereine, Organisationen und Initiativen aus dem Stadtgebiet Speyer die 10.000-Euro-Spende der Sparkasse verwenden möchten. Begeistern Sie uns - und vor allem unsere Kunden mit ihren Vorschlägen". Die Bewerbungsplakate können in allen Speyerer Geschäftsstellen der Sparkasse Vorderpfalz eingereicht werden. Die Spendenübergabe an den von den Sparkassenkunden ausgewählten Sieger ist für EndeSeptember geplant.  Text und Foto: Sparkasse Vorderpfalz

12.07.2016


Erste Schnell-Ladestation für Elektrofahrzeuge in Speyer eröffnet

v.l.: Volksbank Vorstandssprecher Rudolf Müller, Oberbürgermeister Hansjörg Eger, Volksbank Vorstandsmitglied Winfried Szkutnik, SWS Geschäftsführer Wolfgang Bühring, Volksbank Aufsichtsratsvorsitzender Reinhard Oelbermann (MdL), Volksbank Vorstandsmitglied Till Meßmer v.l.: Volksbank Vorstandssprecher Rudolf Müller, Oberbürgermeister Hansjörg Eger, Volksbank Vorstandsmitglied Winfried Szkutnik, SWS Geschäftsführer Wolfgang Bühring, Volksbank Aufsichtsratsvorsitzender Reinhard Oelbermann (MdL), Volksbank Vorstandsmitglied Till Meßmer

Volksbank Kur- und Rheinpfalz und Stadtwerke Speyer unterstützen mit „E-Tanking“-Angebot das Klimaschutzkonzept der Stadt Speyer

Speyer- Elektrofahrzeuge sind in Deutschland im Kommen – um jedoch der E-Mobilität zum Durchbruch zu verhelfen, ist vor allem ein dichtes Netz an Ladestationen wichtig. Als Klimaschutzpartner der Stadt Speyer hat die Volksbank Kur-und Rheinpfalz deswegen zusammen mit den Stadtwerken Speyer eine Schnell-Ladestation auf dem Parkplatz der Speyerer Hauptstelle (Bahnhofstraße 19) installiert. Diese Ladestation wird von den Stadtwerken zu 100 % mit zertifiziertem Ökostrom betrieben und steht der allgemeinen Öffentlichkeit rund um die Uhr zur Verfügung. Am vergangenen Freitag wurde die Ladestation offiziell eröffnet.

Die Ladestation ist Teil des Verbundnetzes RWE e-Mobility und kann von zwei Elektroautos gleichzeitig in Anspruch genommen werden. Die Station ist mit Anschlüssen der Typen CHAdeMO, CCS und AC ausgestattet und damit für alle gängigen E-Fahrzeugmodelle geeignet. Anders als bei normalen Ladestationen, bei denen ein Ladevorgang mehrere Stunden dauert, wird bei der Schnell-Ladestation in der Bahnhofstraße innerhalb von rund 30 Minuten ein Ladestatus von 80 % erreicht.

Volksbank-Vorstand Szkutnik: „Einen aktiven Beitrag für unsere Region leisten“

„Durch die Inbetriebnahme der Schnellladesäule möchten wir zusammen mit den Stadtwerken ein Zeichen setzen und einen aktiven Beitrag für unsere Region leisten“, so Winfried Szkutnik, Vorstandsmitglied der Volksbank Kur- und Rheinpfalz. „Eine leistungsfähige Schnellladestruktur ist wichtig für die Steigerung der Akzeptanz von Elektrofahrzeugen. Wir freuen uns, dass wir mit dieser und weiteren energiesparenden Maßnahmen das Klimaschutzziel der Stadt Speyer und die innovativen Konzepte der Stadtwerke Speyer unterstützen können. Natürlich ist es unser ureigenes Interesse, Energie und die damit verbundenen Kosten einzusparen und in der Folge auch unsere Umwelt weniger zu belasten.“ Die Volksbank Kur- und Rheinpfalz hat 2014 mit der Stadt Speyer eine Kooperationsvereinbarung zum Klimaschutz abgeschlossen und wurde für ihren nachhaltigen und ökologisch sinnvollen Umgang mit Ressourcen mit dem KISS-Siegel ausgezeichnet.

Speyers Oberbürgermeister Hansjörg Eger dankte der Volksbank Kur- und Rheinpfalz und den Stadtwerken für ihr Engagement. Der Standort der neuen Ladestation in unmittelbarer Nähe zur Speyerer Maximilianstraße sei ideal, denn so könnten sowohl die E-Fahrzeugbesitzer aus der Speyerer Bevölkerung als auch die Transitreisenden die Ladezeit ihres Fahrzeuges mit kleineren Besorgungen oder einem Stadtbummel verbinden – dies sei ein modernes Signal für die Stadt Speyer. „Auch Standorte stehen in einem Wettbewerb“, so Eger. „Und wenn wir als Region attraktiv bleiben, bleiben auch unsere Unternehmen attraktiv.“

Einfache Nutzung durch „grüne Parkkarte“

Die für die Nutzung der Ladestation anfallenden Parkgebühren werden von der Volksbank Kur- und Rheinpfalz in der Bahnhofstraße 19 erstattet. Bei einer regelmäßigen Nutzung wird die Volksbank künftig eine „grüne Parkkarte“ zur Verfügung stellen, die ebenfalls in der Hauptstelle erhältlich sein wird. Die Nutzung der Ladestation ist zunächst kostenfrei, ab dem Herbst soll dann die Bezahlung per iOS- bzw. Android-App sowie mittelfristig per Kreditkarte, EC-Karte oder über das neue Online-Bezahlverfahren PayDirekt erfolgen. „Wir sind besonders stolz darauf, dass wir gemeinsam mit der Volksbank am Standort Bahnhofstraße die erste E-Schnell-Ladestation in Speyer in Betrieb nehmen können“, so SWS-Geschäftsführer Wolfgang Bühring. „Unser Ziel ist es, das Netz der Elektrotankstellen in der Region zu verdichten. Die Elektromobilität wird sich nach aktuellen Studien in den nächsten beiden Jahren rasant weiterentwickeln.“

Informationen zur E-Mobilität in Speyer:

Neben der E-Schnell-Ladestation der Volksbank Kur- und Rheinpfalz gibt es in Speyer derzeit vier E-Ladestationen mit insgesamt sieben Ladepunkten. Die genauen Standorte werden im Ladesäulenfinder von RWE unter www.rwe-mobility.com sowie unter www.goingelectric.de aufgeführt. Weitere Informationen zum „E-Tanking“-Angebot der Volksbank Kur-und Rheinpfalz unter: www.volksbank-krp.de/e-tanking

Text und Foto: Volksbank Kur- und Rheinpfalz eG

08.07.2016


Stiftungsverwaltung in Zeiten der Negativzinsen

Villa Körbling, Sitz des Private Banking der Volksbank Kur- und Rheinpfalz in Speyer. Villa Körbling, Sitz des Private Banking der Volksbank Kur- und Rheinpfalz in Speyer

Gut besuchte Vortragsveranstaltung der Volksbank Kur- und Rheinpfalz – neue Dachstiftung erleichtert die Stiftungsgründung

Speyer-  Die anhaltende Nullzinsphase stellt Stiftungen vor besondere Herausforderungen: Denn im aktuellen Anlageumfeld Stiftungskapital zu erhalten und zu mehren, ohne dabei erhöhte Risiken einzugehen, scheint nahezu unmöglich. Bei einer Vortragsveranstaltung, zu der Vertreter von nahezu 50 Stiftungen aus dem Rhein-Neckar-Gebiet und dem Rheinpfalz-Kreis der Einladung gefolgt sind, zeigte die Volksbank Kur- und Rheinpfalz mögliche Anlageformen für Stiftungen in Zeiten des Negativzinses auf und informierte über praktische Fragen der Stiftungsverwaltung.

Fachvorträge zu Steuer- und Haftungsfragen des Stiftungsmanagements
Nach einer Begrüßung durch den stellvertretenden Sprecher des Vorstandes der Volksbank Kur- und Rheinpfalz Dirk Borgartz referierte Jan Gehrlein, Fachanwalt für Steuer-, Erb-, Handels- und Gesellschaftsrecht bei Gehrlein & Partner (Bellheim), über steuerliche Risiken und die Mittelverwendung von Stiftungen. Michael H. Dengler, Fachanwalt für Steuerrecht bei Dengler & Dengler (Speyer), informierte über Haftungsfragen bei der Stiftungsverwaltung. „Häufig geht es um eine nicht satzungsgemäße Verwendung der Mittel“, so Dengler. „Auch risikoreiche Anlagen führen zu einer persönlichen Haftung. Die Vorbereitung und Dokumentation einer Anlageentscheidung ist daher von großer Bedeutung.“

Achim Seiler, Leiter Private Banking/Vermögensmanagement, über Anlagemöglichkeiten für Stiftungen.„Von der risikolosen Rendite zum renditelosen Risiko“
In seinem Vortrag „Stiftungs-Kapitalanlage in Zeiten von Negativzinsen“ referierte Achim Seiler, Generalbevollmächtigter und Leiter Private Banking bei der Volksbank Kur- und Rheinpfalz, im Anschluss über die politischen und ökonomischen Hintergründe der historischen Negativzinsen und erläuterte, wie Stiftungen auch im momentanen Zinsumfeld ihr Kapital zielgerichtet anlegen können. „Für Stiftungen hat die aktuelle Zinspolitik dramatische Konsequenzen. Klassische Anlagemöglichkeiten wie Unternehmensanleihen erbringen nicht mehr genügend Rendite, um den Förderzweck einer Stiftung zu erfüllen und das Kapital zu erhalten“, so Seiler. „Wir empfehlen daher eine Diversifizierung der Anlagepolitik. Wichtig ist in diesem herausfordernden Umfeld ein professionelles Anlage- und Risikomanagement.“

Volksbank gründet Dachstiftung und erleichtert damit das Errichten von Stiftungen
Die Volksbank Kur- und Rheinpfalz hat bei der letzten gemeinsamen Sitzung von Vorstand und Aufsichtsrat die Gründung einer eigenen Stiftung als Dach- und Förderstiftung beschlossen. Die „Stiftung Volksbank Kur- und Rheinpfalz“ ist eine gemeinnützige rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts, bei der sich Volksbank-Kunden künftig mit einer einfachen Zustiftung in das Stiftungsvermögen der Dachstiftung, einer Zustiftung in die Stiftergemeinschaft als Unterstiftung zur Dachstiftung oder mit einer eigenen individuellen Treuhandstiftung einbringen können. „Neben der Förderung des Gemeinwohls wollen wir durch diese Stiftung auch unsere Leistungspalette im Private Banking abrunden und das Betreiben eigener Stiftungen vereinfachen,“ so Seiler. „Mit der Volksbankstiftung haben unsere Kunden nun die Möglichkeit, eigene Stiftungen mit minimalem Aufwand unter dem Dach der Volksbankstiftung zu verwirklichen.“ Text und Foto: Volksbank Kur- und Rheinpfalz eG

28.05.2016


Sparkasse Vorderpfalz strafft Standorte und baut Beratung aus

Dr. Rüdiger Linnebank, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Vorderpfalz Dr. Rüdiger Linnebank, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Vorderpfalz

Verwaltungsrat trifft Entscheidung / Linnebank: "Anpassung ist zwingend notwendig".

Ludwigshafen- Neun Geschäftsstellen sowie drei SB-Standorte lassen sich nicht mehr auf wirtschaftlicher Basis betreiben und werden geschlossen. Trotzdem hat die Geschäftsstelle Zukunft betont Linnebank: "Sie wird künftig weniger ein Ort für reine Abwicklungsaufgaben und Transaktionen sein, vielmehr ein Ort intensiver Beratung". Ein zentrales ServiceCenter wird ab November „24 Stunden an 7 Tagen die Woche“ per Telefon, E-Mail und Chat für Kunden erreichbar sein. Erweiterte und einheitliche Öffnungszeiten gibt es ab 1. Juli.

Der Verwaltungsrat der Sparkasse Vorderpfalz hat in seiner Sitzung vom 9. Mai 2016 über die Neuausrichtung der Standorte des Kreditinstituts entschieden. Die Umwandlung des Geschäftsstellennetzes beginnt am 10. Juni und wird weitestgehend Ende November diesen Jahres abgeschlossen sein. Eine Analyse zeigte einen deutlich rückläufigen Besuch in den Geschäftsstellen, sowie eine stark steigende Nutzung der Internetfiliale, der Selbstbedienung und der digitalen Services. Mit künftig 49 Standorten (bisher 61) unterhält die Sparkasse Vorderpfalz damit auch weiterhin das mit Abstand dichteste Geschäftsstellen- und Geldautomatennetz in der Region. Nach Angaben der Sparkasse belaufen sich die Kosten der Umstrukturierung auf rund 800.000 Euro.

Anpassung ist zwingend notwendig / Personalrat trägt Entscheidung mit

Der Verwaltungsrat der Sparkasse habe es sich in seiner Sitzung gewiss nicht leicht gemacht, kommentiert Sparkassen-Chef Linnebank die Entscheidung für die Strukturanpassung der Geschäftsstellen. „Das Für und Wider wurde lange diskutiert und sorgfältig abgewogen. Angesichts des schärfer werdenden Wettbewerbs, der voranschreitenden Digitalisierung und des veränderten Kundenverhaltens ist eine Anpassung des Geschäftsstellennetzes der Sparkasse Vorderpfalz zwingend notwendig“, informiert Linnebank. Dieser Ansicht ist auch der Personalrat der Sparkasse und trägt die Entscheidung daher mit.

Umso wichtiger sei es, die gegenwärtige wirtschaftliche Stärke der Sparkasse zu nutzen, um auf die notwendigen markt- und betriebswirtschaftlichen Erfordernisse mit einer Strukturanpassung zu reagieren. „Wir sind eine Sparkasse mit öffentlichem Auftrag, aber auch ein im Wettbewerb stehendes Institut, das nachhaltig und kostendeckend arbeiten muss. Wenn wir jetzt nichts tun, wird sich die Lage der Sparkasse Vorderpfalz in den nächsten Jahren deutlich verschlechtern – insbesondere auch aufgrund rückläufiger Erträge, die von der EZB-Politik und der anhaltenden Niedrigzinsphase verursacht wurden. Dies könnte sogar dazu führen, dass die Sparkasse ihren Auftrag, der kreditwirtschaftlichen Versorgung der Menschen mit qualitativ hochwertigen Finanzdienstleistungen, nicht mehr - oder nur noch eingeschränkt - erfüllen kann. Die am 9. Mai getroffenen Entscheidungen werden dazu beitragen, dieses Fundament zu erhalten und abzusichern. Zudem müssen wir erkennen, dass sehr kleine Geschäftsstellen auf Dauer keine Zukunftschance haben. Die Sparkasse kann dort nicht die Betreuungs- und Beratungsqualität bieten, die die Kunden heute von einer modernen und leistungsfähigen Bank erwarten“, teilt Linnebank mit.

Analyse zeigt: Neun Geschäftsstellen sowie drei SB-Standorte lassen sich nicht mehr auf wirtschaftlicher Basis betreiben

Die Sparkasse Vorderpfalz überprüft regelmäßig ihr Produkt- und Leistungsangebot sowie ihre Prozesse und die bestehenden Strukturen. Hierzu hebt Linnebank hervor: „Notwendige Anpassungen und die Entwicklung neuer Angebote nehmen wir vor, wenn sich - wie jetzt festgestellt - nachhaltige Veränderungen auch in der Nutzung durch unsere Kunden zeigen. Bei unserer Standort- und Geschäftsstellenanalyse hat sich herausgestellt, dass die Beratungs- und Serviceangebote von unseren Kunden nicht an allen Standorten in gleichem Maße abgerufen werden. Da wir diese Standorte nicht mehr auf wirtschaftlicher Basis betreiben können, werden wir neun Geschäftsstellen und drei SB-Standorte schließen sowie 11 Geschäftsstellen in Selbstbedienungs-Standorte umwandeln“.

Neben der tatsächlichen Kundennutzung und weiteren Standortkriterien hat die Sparkasse auch die Entfernung zwischen den einzelnen Standorten bei ihrer Entscheidungsfindung berücksichtigt. Linnebank stellt heraus: "Mit einer maximalen Fahrzeit von 10 Minuten für Serviceleistungen sowie 15 Minuten für persönliche Beratung sind all unsere Standorte von unseren Kunden im Geschäftsgebiet in Ludwigshafen, Speyer, Schifferstadt und dem Rhein-Pfalz-Kreis zu erreichen". Mit künftig 49 Standorten (bisher 61) unterhält die Sparkasse Vorderpfalz damit auch weiterhin das mit Abstand dichteste Geschäftsstellen- und Geldautomatennetz in der Region.

Flächendeckende Bargeldversorgung wird sichergestellt

Mit einem kostenlosen „Mobilen Bargeld-Bring-Service“ wird die Sparkasse Vorderpfalz in den von einer Schließung betroffenen Gemeinden eine weiterhin flächendeckende Bargeldversorgung in ihrem Geschäftsgebiet sicherstellen. Betroffene Kunden, denen es nicht möglich ist sich selbst Bargeld zu verschaffen, können Beträge zwischen 300 und 1.000 Euro telefonisch bei der nächstgelegenen Geschäftsstelle bestellen und bekommen das Geld an zwei Nachmittagen pro Woche von der Sparkasse direkt nach Hause gebracht.

Kunden werden umfassend informiert / Service-Hotline: 0621 5992-211

Alle Kunden, die von einer Geschäftsstellenanpassung betroffen sind, werden von der Sparkasse informiert. Je nachdem, wann die Anpassung im Jahresverlauf geplant ist, erhalten Kunden ein persönliches Anschreiben, in dem die Veränderungen und die neuen Angebote erläutert werden. Fragen der Kunden beantworten gerne alle Mitarbeiter in den Geschäftsstellen. Zusätzlich richtet die Sparkasse eine Service-Hotline unter der Telefonnummer 0621 5992-211 ein.

Geschäftsstellen werden aufgewertet / Beratung wird ausgebaut

Um das Angebot an Beratung und Service für ihre Kunden weiter zu verbessern, bündelt die Sparkasse Vorderpfalz ihre Kräfte in größeren Einheiten. Hierzu werden sechs neue regionale "PrivatkundenCenter" gebildet: 2 in Ludwigshafen, 3 im Rhein-Pfalz-Kreis und 1 in Speyer. Sparkassen-Chef Linnebank betont: „Unsere Kunden finden dort das umfassendste Produkt- und Beratungsangebot mit erweiterten Beratungszeiten und entsprechenden Fachspezialisten für die Themen Vermögensmanagement, Altersvorsorge, Wertpapiere und Finanzierung. Auch nach der Schließung unserer Standorte bleiben die Berater weiterhin Ansprechpartner für ihre Kunden. In der nächstgelegenen größeren Geschäftsstelle haben unsere Berater künftig mehr Zeit, auf die Fragen und Wünsche der Kunden einzugehen, als dies an den bisherigen Standorten - aufgrund der personellen und räumlichen Situation - möglich war. Wichtig ist vor allem, dass unsere Kunden ihren persönlichen Betreuer in der nächstgelegenen größeren Geschäftsstelle haben oder sich bei Bedarf ergänzend an unsere Spezialisten in den sechs regionalen PrivatkundenCentern wenden können. Durch die Ausweitung des Service- und Beratungsangebots in den verbleibenden Geschäftsstellen sowie zusätzliche Investitionen in die Qualifikation der Mitarbeiter, erhöhen wir damit die Standortqualität“. Im Übrigen wird kein Mitarbeiter seinen Arbeitsplatz bei der Sparkasse Vorderpfalz aufgrund der neuen Geschäftsstellenstruktur verlieren: Betriebsbedingte Kündigungen sind ausgeschlossen. An zahlreichen Geschäftsstellen wird sich die Zahl der Mitarbeiter erhöhen.

Services und digitale Angebote werden erweitert

Mit der Erweiterung ihrer digitalen Angebote wird die Sparkasse Vorderpfalz künftig noch näher an die veränderten Bedürfnisse ihrer Kunden heranrücken. Die Digitalisierung ermöglicht neue Kundenservices sowie eine noch bessere Betreuungsqualität. Linnebank hebt hervor: „Hierzu werden wir unsere Kommunikationskanäle beispielsweise mit Chat- und Video-Funktionalitäten erweiterten, Online-Angebote ergänzen, das Mobile-Banking per Smartphone oder Tablet noch nutzerfreundlicher, intuitiver und zeitgemäßer gestalten sowie ab November ein neues zentrales ServiceCenter, das „24 Stunden an 7 Tagen die Woche“ erreichbar sein wird, sukzessive für unsere Kunden aufbauen. Zudem planen wir, eine Video-Legitimation einzuführen, damit der Kunde per Kameraübertragung quasi „vom Sofa aus“ ein Konto bei uns eröffnen kann. Einheitliche und erweiterte Öffnungszeiten ab 1. Juli in allen Geschäftsstellen und PrivatkundenCentern erleichtern unseren Kunden den Kontakt zu uns. Ohne Zweifel: Erstklassige Beratungskompetenz vor Ort in unseren Geschäftsstellen und Digitalisierung werden sich einander ergänzen. Unter dem Strich wird der Service besser und intensiver. Wir bleiben ganz klar an der Seite unserer Kunden - überall dort, wo sich unsere Kunden heute bewegen. Der menschliche Kontakt, individuelle Erreichbarkeit, Einfachheit und Sicherheit bleiben die entscheidenden Merkmale unserer Finanzdienstleistungen“.

Standorte werden regelmäßig überprüft

Die Sparkasse Vorderpfalz sei mit der jetzigen Neustrukturierung ihrer Standorte gut für die Zukunft aufgestellt, betont Linnebank und ergänzt: „Wir werden allerdings unsere Standorte auch künftig in regelmäßigem Abstand überprüfen müssen, ob diese wirtschaftlich zu betreiben sind und gegebenenfalls den äußeren Einflüssen anpassen“.

Hintergrund:

Kundenanalyse zeigt rückläufigen Besuch in den Geschäftsstellen sowie eine stark steigende Nutzung der Internetfiliale, der Selbstbedienung und der digitalen Services

Die Sparkasse Vorderpfalz hat alle Standorte hinsichtlich ihrer Nutzung durch die Kunden überprüft. Die genaue Analyse der Bedürfnisse der Sparkassenkunden zeigt, dass das Geschäftsstellennetz eine neue Funktion erfüllen muss. Den überwiegenden Teil ihrer Bankgeschäfte führen Kunden inzwischen online, mobil oder über Selbstbedienungsgeräte durch. Einfache Informations- und Beratungsleistungen werden zunehmend online nachgefragt und abgerufen. So wird fast die Hälfte aller Sparkassen-Girokonten online geführt, Tendenz steigend. Nutzer der Sparkassen-Apps rufen diese rund 200-mal jährlich für Service-Leistungen auf. Kunden besuchen etwa 120-mal im Jahr die Internet-Filiale, verfügen 24-mal jährlich an Geldausgabeautomaten, besuchen jedoch nur noch einmal im Jahr ihren Berater für ein umfassendes Beratungsgespräch in der Geschäftsstelle. Dort wünschen Kunden eine faire, umfassende und individuelle Beratung.

Veränderungen an den Standorten der Sparkassen Vorderpfalz

 

Geschäftsstellen, die künftig PrivatkundenCenter werden

 

Geschäftsstellen, die künftig SB-Standorte werden

Standorte, die

geschlossen werden

Ludwigshafen-Ludwigstraße

Beindersheim (10.06.16)

Geschäftsstelle Hanhofen (10.06.16)

Ludwigshafen-Oggersheim

Heßheim (10.06.16)

Geschäftsstelle Mechtersheim (10.06.16)

Maxdorf

Ludwigshafen-Berliner Platz (10.06.16)

Geschäftsstelle Otterstadt (10.06.16)

Mutterstadt

Speyer-Alte Münze (05.07.16)

Geschäftsstelle Schauernheim (10.06.16)

Schifferstadt-Schillerplatz

Speyer-Vogelgesang (05.07.16)

Geschäftsstelle Speyer-West (05.08.16)

Speyer-Hauptstelle

Neuhofen (02.09.16)

Geschäftsstelle Hochdorf-Assenheim (12.09.16)

 

Fußgönheim (07.09.16)

Geschäftsstelle Böhl (23.09.16)

 

Ludwigshafen-Ruchheim (07.09.16)

Geschäftsstelle Ludwigshafen Ernst Reuter Siedlung (ab 2017)

 

Rödersheim-Gronau (09.11.16)

Geschäftsstelle Schifferstadt Salierstraße (Schließungszeitpunkt noch offen)

 

Ludwigshafen-Pfingstweide (20.10.16)

SB-Standort Ludwigshafen Walzmühle / Lusanum (ab 2017)

 

Maudach (ab 2017)

SB-Standort Ludwigshafen Marienkrankenhaus (ab 2017)

 

 

SB-Standort Birkenheide (ab 2017)

Text und Foto: Sparkasse Vorderpfalz

11.05.2016


Volksbank Kur- und Rheinpfalz macht Filiale in Römerberg-Heiligenstein fit für die Zukunft

Umfassende Renovierung und Erweiterung – Bankbetrieb wird während des Umbaus fortgeführt

Römerberg- Am Freitag, 29. April, um 12 Uhr wird die Volksbank-Filiale in Römerberg-Heiligenstein (Hermann-Löns-Straße 2) im Zuge einer umfassenden Modernisierungsmaßnahme für mehrere Wochen geschlossen. Das Gebäude wird komplett entkernt und mit moderner Haustechnik und neuen Beratungsräumen ausgestattet, der Servicebereich wird erweitert und klimatisiert. Um den Volksbank- Kunden auch während der Bauarbeiten die gewohnten Leistungen bieten zu können, steht ab dem kommenden Montag auf dem Parkplatz der Filiale ein Container mit eigenem Schalterbereich bereit.

Der Bankbetrieb in der Filiale Römerberg-Heiligenstein wird während der Umbauarbeiten wie gewohnt fortgesetzt. „Unsere Kunden können auch während der Sanierung die Leistungen ihrer Volksbank vollumfänglich nutzen“, so Özgür Bardakci, Regionaldirektor der Volksbank Kur- und Rheinpfalz für den Regionalmarkt Lingenfeld. Hierfür werden ein Kontoauszugsdrucker und ein Geldautomat in einer angrenzenden Garage untergebracht, für die Kundenberatung stehen im Bankcontainer eigene Besprechungsräume bereit.

Die Finanzberatung für Privatkunden mit den beiden Beratern Julian Bellaire und Martin Steinmetz findet während des Umbaus standardmäßig in der Volksbank-Filiale in Römerberg- Mechtersheim (Holzgasse 14) statt, auf Wunsch kann die Beratung jedoch auch im aufgestellten Container erfolgen. Kunden, die ein Schließfach im Untergeschoss der Bankfiliale Römerberg-Heiligenstein nutzen, haben hierzu auch weiterhin Zugang. Um längere Volksbank Kur- und Rheinpfalz eG Wartezeiten zu vermeiden, werden Schließfachkunden gebeten, sich vorab einen Termin geben zu lassen.

Auch die Öffnungszeiten der Bank bleiben während des Umbaus unverändert (Montag und Freitag 08:30-12:00 Uhr und 14:00-16:00 Uhr, Dienstag und Donnerstag 08:30-12:00 Uhr und 14:00-18:00 Uhr sowie Mittwoch 08:30-12:00 Uhr).

Erweiterung des Servicebereichs

Nach der Renovierung werden den Volksbank-Kunden neben einem neuen Schalterbereich und neuen Beratungsräumen auch erweiterte SB-Funktionen zur Verfügung stehen. Zusätzlich zum bisherigen Geldausgabeautomaten, dem Kontoauszugsdrucker und dem Cash&Go- Service zur Aufladung von Handy-Karten sind künftig auch ein Ein- und Auszahlungsautomat, der eingezahltes Bargeld direkt auf dem Bankkonto des Kunden verbucht, sowie ein Überweisungsterminal verfügbar. Die SB-Funktionen der Filiale können auch künftig rund um die Uhr in Anspruch genommen werden.

Volksbank Kur- und Rheinpfalz, Presse

28.04.2016


Sicher und direkt online bezahlen

Sparkasse Vorderpfalz bietet Kunden das neue Bezahlsystem „Paydirekt“ an / Sicherheit und Datenschutz auf hohem Niveau / Website der Sparkasse für Nutzung auf mobilen Endgeräten optimiert

Ludwigshafen- Die Sparkasse Vorderpfalz bietet ab 27.April 2016 ihren Kunden ein neues Bezahlsystem an: Mit „Paydirekt“ bezahlen Kunden ihre Online-Einkäufe einfach, schnell und sicher - direkt über ihr Girokonto und ohne Umwege über Drittanbieter. Auch die Kontodaten selbst bleiben bei der Sparkasse. Alle Kunden mit einem onlinefähigen Konto können „Paydirekt“ nutzen. Die Registrierung ist einfach und erfolgt in wenigen Schritten. Entwickelt wurde das Online-Bezahlsystem von den Sparkassen, Genossenschaftsbanken sowie den Privatbanken.

"Paydirekt ist eine konsequente Weiterentwicklung unserer Kernkompetenz auf digitaler Ebene. Der Großteil des Zahlungsverkehrs beim Online-Shopping läuft über die Bankverbindungen der Kunden. Da liegt es auf der Hand, dass wir selbst das entsprechende Bezahlverfahren zur Verfügung stellen", sagt Elke Rottmüller, Vorstandsmitglied der Sparkasse Vorderpfalz.

Kundendaten bleiben in Deutschland – Hohe Sicherheit und Käuferschutz

Im Gegensatz zu anderen Bezahlsystemen im Internet ist „Paydirekt“ mit dem eigenen Girokonto verknüpft und hat erhebliche Vorteile: Server und Datenströme laufen ausschließlich in Deutschland und unterliegen damit deutschen Normen und Regularien. „Dies bedeutet Datenschutz auf höchstem Niveau“, so Rottmüller. Auch beim Erwerb der Ware selbst ist der Kunde auf der sicheren Seite: Sollte die Lieferung der Ware ausbleiben und kann der Verkäufer den Versand nicht nachweisen, werden dem Kunden der volle Betrag und die Versandkosten erstattet.

Alle Kunden, die bei der Sparkasse Vorderpfalz ein Girokonto haben, können sich für das neue Bezahlsystem registrieren. Als einzige Voraussetzung muss das Konto für das Online-Banking freigeschaltet sein. Die Registrierung erfolgt einmalig im Online-Banking und ist in wenigen Schritten abgeschlossen. Beim Einkaufen muss der Kunde nach der Produktauswahl seinen Benutzernamen und ein Kennwort eingeben. Damit wird der Kauf bestätigt und das Geld geht direkt vom Girokonto ab. Für die Kunden der Sparkasse Vorderpfalz und anderen beteiligten Banken ist dieser Service kostenfrei.

Neuer Internetauftritt der Sparkasse – Optimiert für mobile Endgeräte
Bereits seit 21. April 2016 ist zudem der neue Internet-Auftritt der Sparkasse Vorderpfalz online. Kunden erreichen die Internet-Filiale wie gewohnt unter www.sparkasse-vorderpfalz.de. Neu ist das Design, das durchgängig geräteoptimiert ist. So passt sich der Internet-Auftritt automatisch an den Bildschirm des Endgeräts an - ob PC, Tablet, Notebook oder Smartphone. Damit wird Online-Banking noch attraktiver: Nutzer haben mit dem Elektronischen Postfach ihre Kontoauszüge und Kreditkartenabrechnungen jederzeit im Blick und können Finanzgeschäfte von überall mobil erledigen.

„Der neue Web-Auftritt der Sparkasse Vorderpfalz dreht sich vor allem um eins: den persönlichen Bedarf der Kunden“, betont Elke Rottmüller. „Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Benutzerführung: Statt lange zu blättern, wird bequem gescrollt. Eine intelligente Volltext-Suche führt schnell zum Ziel. Mit Hilfe einfacher Fragen gelangen Kunden zum passenden Angebot, das sie auf Wunsch direkt online abschließen können: Antrag ausfüllen, senden, fertig. Und wer eine persönliche Beratung wünscht, erreicht seinen Sparkassen-Berater mit nur einem Klick". Text und Foto: Sparkasse Vorderpfalz

27.04.2016


Neue Girokontomodelle für gewerbliche Kunden bei der Sparkasse Vorderpfalz

Thomas Traue, Vorstandmitglied der Sparkasse Vorderpfalz Thomas Traue, Vorstandmitglied der Sparkasse Vorderpfalz: "Gewerbliche Kunden haben ab 22. April die Wahl beim Girokonto. Die Sparkasse Vorderpfalz bietet vier neue Kontomodelle mit umfassenden Zusatzleistungen".

Ludwigshafen- Ab 22. April wird die Sparkasse Vorderpfalz ihren gewerblichen Kunden vier neue Girokontomodelle mit einem Mix aus Bank- und Serviceleistungen anbieten. Je nach Bedarf sind neben den Kernleistungen wie Bargeld, Buchungen und Karten jeweils zahlreiche Zusatzleistungen und Kontoservices inkludiert.

"Unsere gewerblichen Kunden können künftig unter vier Kontomodellen wählen und zahlen nur das, was sie auch tatsächlich benötigen. Auf diese Weise bedienen wir die Nutzungs- und Abrechnungsbedürfnisse unserer gewerblichen Kunden optimal. Das alles ohne versteckte Kosten zu einem fairen und marktkonformen Preis-Leistungsverhältnis.

Ich bin mir sicher, dass unsere gewerblichen Kunden die Leistungsfähigkeit und Flexibilität unserer neuen Girokontomodelle zu schätzen wissen", betont Thomas Traue, Vorstandsmitglied der Sparkasse Vorderpfalz. Informationen zu den Girokontomodellen gibt es in allen Geschäftsstellen der Sparkasse sowie auf deren Homepage unter www.sparkasse-vorderpfalz.de/girobusiness.

Text und Foto: Sparkasse Vorderpfalz

18.04.2016


Sparkasse Vorderpfalz präsentiert stabiles Jahresergebnis für 2015

Linnebank: "Gute Vorjahresergebnisse lassen sich nicht wiederholen. Digitalisierung und erstklassige Beratungskompetenz vor Ort müssen einander ergänzen."

Ludwigshafen / Speyer-  "Die Sparkasse Vorderpfalz hat in den letzten Jahren gute Ergebnisse erzielt und ihre Substanz  gestärkt. Das war auch 2015 so. Wir sind nicht euphorisch, aber mit dem erreichten Ergebnis und einem Jahresüberschuss von rund 5,5 Mio. Euro durchaus zufrieden". Mit diesem Fazit blickten die Vorstände Dr. Rüdiger Linnebank und Clemens G. Schnell auf das Jahr 2015 zurück. Die Bilanzsumme vermindert sich durch den Abbau von Interbankengeschäften und enormer Kredittilgungen auf 5,5 Mrd. Euro. Die Vorsorgereserven wurden zur Stärkung der Eigenkapitalbasis um 10 Mio. Euro erhöht.

Linnebank: "Das darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass wir angesichts der Rahmenbedingungen zunehmend unter Druck geraten. Angesichts der EZB-Zinspolitik, der zunehmenden Digitalisierung, der verschärften EU-Regulatorik und des veränderten Kundenverhaltens, ist uns klar, dass sich die guten Ergebnisse der Vorjahre in den nächsten Jahren nicht wiederholen werden. Wenn der Zins praktisch abgeschafft ist, kann das nicht ohne Auswirkungen auf die Zinsüberschüsse der Sparkassen und anderer kredit- und einlagenstarker Banken bleiben. Wichtig ist, sich rechtzeitig auf die neuen Rahmenbedingungen einzustellen und mit geeigneten Maßnahmen gegenzusteuern. Hierzu haben wir ein klares Programm zur Stärkung unserer Substanz gestartet. Wir werden weiter an der Ertragslage arbeiten. Hier wollen wir vor allem im Kreditgeschäft weiter qualitativ wachsen und dabei möglichst auch weitere Marktanteile von Wettbewerbern gewinnen. Wir werden das Provisionsgeschäft weiter forcieren. Vor allem im Wertpapiergeschäft sehen wir noch deutliche Chancen. Dazu wird die Beratungskompetenz weiter ausgebaut. Dem dient nicht zuletzt der geplante Umbau unseres Geschäftsstellennetzes, das wir zur Zeit überprüfen. Wir werden angesichts der Zinslandschaft unsere Leistungen verursachungsgerechter bepreisen müssen, denn Quersubventionierungen durch Zinsüberschüsse sind nicht mehr möglich. Zudem werden wir die Kosten begrenzen".

Geschäftsstellennetz wird überprüft / Neueröffnung einer SB-Geschäftsstelle im Fachmarktzentrum Rheingönheim Ende April

"Derzeit nehmen wir unser Produkt- und Leistungsangebot, unsere Prozesse und unsere bestehenden Strukturen genau unter die Lupe. Die Bedürfnisse unserer Kunden und die Rahmenbedingungen haben sich verändert - das wird auch zu Veränderungen bei unserer Sparkasse führen“, kündigte Linnebank an. Linnebank weiter: "Unsere Kunden suchen viel stärker als früher den Kontakt zu uns auf digitalen Wegen und kommen seltener in die Geschäftsstelle. Auf dieses veränderte Kundenverhalten müssen wir reagieren. Wir wollen deshalb die Geschäftsstellen von reinen Abwicklungs- und Transaktionsaufgaben entlasten. Diese werden  zunehmend online erledigt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Geschäftsstellen werden sich viel stärker auf die Beratung konzentrieren. Von einer Geschäftsstelle wird heute mehr und bessere Beratung erwartet. Das können Kleinstgeschäftsstellen mit ein bis zwei Mitarbeitern immer weniger leisten. Zugleich werden wir unsere digitalen Kommunikationskanäle und das mediale Angebot zum Beispiel durch Online-Angebote und Videoberatung für Kunden, die räumlich nicht zu uns kommen können, sukzessiv in diesem Jahr ausbauen, unser Filialnetz überprüfen und gegebenenfalls anpassen. Digitalisierung und erstklassige Beratungskompetenz vor Ort werden einander ergänzen. Wir bieten überall da unsere Dienstleistungen an, wo unsere Kunden sind. Deshalb werden wir Ende April im Fachmarktzentrum in Ludwigshafen-Rheingönheim eine SB-Geschäftsstelle für die täglichen Bankgeschäfte eröffnen".

Sparkasse erhält Siegel für „Ausgezeichnete Kundenzufriedenheit“ und ist dreifacher Banken-Testsieger 2016 in Ludwigshafen

Das Institut für Vermögensaufbau (IVA) AG führte im Auftrag von DEUTSCHLAND TEST, dem Wirtschaftsmagazin FOCUS-MONEY und der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz e.V. (DSW) eine bundesweite Umfrage zum Thema „Kundenzufriedenheit“ durch. In diesem Zusammenhang wurde der Sparkasse Vorderpfalz das Siegel für „Ausgezeichnete Kundenzufriedenheit“ verliehen. Sparkassenkunden beurteilten vor allem das Engagement und die Freundlichkeit der Mitarbeiter der Sparkasse Vorderpfalz als besonders überdurchschnittlich. Die Begründung der Jury: "Das Ergebnis verdeutlicht, dass sich die Kunden bei der Sparkasse Vorderpfalz sehr wohl fühlen und den erforderlichen Rahmen erhalten, vertrauliche Gespräche zu führen. Die Berater verstehen es, kompetent und kundenorientiert zu agieren".

Darüber hinaus hat das Deutsche Institut für Beratungsqualität und die Tageszeitung "Die Welt" die Sparkasse Vorderpfalz zum Banken-Testsieger 2016 in Ludwigshafen in den Bereichen Privatkunden (Testurteil "Sehr gut" / Note 1,28), Firmenkunden (Testurteil "Sehr gut" / Note 1,23) sowie Baufinanzierung (Testurteil "Sehr gut" / Note 1,47) ausgezeichnet. Grundlage des Bankentests in einer Region ist das „Mystery Shopping“, eine Untersuchungsmethode, bei der der Tester einen Beratungstermin vereinbart oder unangemeldet eine Beratung zu verschiedenen Themen wünscht.

Ergebnisse der Kundenbefragung online einsehbar

Die Ergebnisse der Kundenbewertung sind unter www.geprüfte-Banken.de veröffentlicht. Dr. Rüdiger Linnebank sieht in der Auszeichnung eine weitere Bestätigung für die ausgezeichnete Service- und Leistungsqualität der Sparkasse. "Wir haben in den vergangenen Jahren kontinuierlich daran gearbeitet sowohl Service als auch Qualität unserer Produkte und Dienstleistungen zu steigern. Diese Auszeichnung sehen wir als Bestätigung für unsere Arbeit. Sie gebührt deshalb allen Mitarbeitern, die sich mit viel Know-how und Leistungsbereitschaft dafür einsetzen, damit wir dauerhaft zu den Besten gehören. Wir freuen uns sehr und sind stolz, dass unsere Sparkasse mit dieser Auszeichnung nachahmenswerte Maßstäbe in Ludwigshafen, Speyer und dem Rhein-Pfalz-Kreis gesetzt hat", betont Dr. Linnebank.

Erträge und Jahresergebnis

"Der Zinsüberschuss mit 105 Mio. Euro (minus 4,8 %) ist nicht so stark gesunken, wie man dies aufgrund der extrem niedrigen Kapitalmarktzinsen hätte erwarten können. Im Gegenzug konnten wir den ordentlichen Ertrag - aufgrund höherer Erträge aus dem Bauspar-, Versicherungs- und Kreditgeschäft - um 2,6 % auf 36,4 Mio. Euro erhöhen. Für das Geschäftsjahr werden wir einen voraussichtlichen Jahresüberschuss von 5,5 Mio. Euro ausweisen und damit unser Eigenkapital weiter stärken", betont Linnebank.

Verwaltungsaufwand durch erfolgreiches Kostenmanagement im Griff

Durch erfolgreiches Kostenmanagement ist es der Sparkasse Vorderpfalz gelungen, den Verwaltungsaufwand um 0,7 % auf rund 94,2 Mio. Euro zu reduzieren. Das ist nicht zuletzt vor dem Hintergrund der Investitionen z. B. in den Umbau einiger Geschäftsstellen, der Weiterentwicklung digitaler Angebote sowie der erheblichen Kosten durch die Regulatorik, erfreulich.

Den aufsichtsrechtlichen Erfordernissen Rechnung getragen: Kernkapital erhöht

Das Kernkapital erhöhte sich um 4,3 % auf 456 Millionen Euro, was  einer  Kernkapitalquote von 16 % entspricht. Damit erfüllt und übertrifft die Sparkasse Vorderpfalz die Kapitalanforderungen nach Basel III. Demnach müssen Kreditinstitute ab 2019 Kreditrisiken mit bis zu 13 Prozent Eigenkapital absichern.

Wohnungsbaukredite verhalten – 30% höheres Bewilligungsvolumen für private Baufinanzierungen

Trotz hoher Neukreditvolumina reduziert sich das Kreditgeschäft insgesamt um 3,7 % auf 3,19 Mrd. Euro. Das führt die Sparkasse darauf zurück, dass Unternehmen bei der Finanzierung von Investitionen bevorzugt auf den eigenen Cashflow zurückgreifen und Privatkunden aufgrund des niedrigen Zinsniveaus enorme Summen im Kredit- und Darlehensbereich getilgt haben. Dagegen zog die Nachfrage insbesondere nach privaten Baufinanzierungen im Vergleich zum Vorjahr spürbar an. Das Bewilligungsvolumen (261 Mio. Euro) übertraf den Vorjahreswert um etwa ein Drittel. Die Darlehensauszahlungen für den privaten Wohnungsbau erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 9,8 % auf über 223 Mio Euro. Die Kunden setzten auch weiterhin auf eine möglichst lange Zinsbindung von im Schnitt zehn Jahren, um sich das niedrige Zinsniveau zu sichern.

Firmenkundengeschäft stabil

Im Firmenkundengeschäft bleibt die Sparkasse Vorderpfalz einer der wichtigsten Partner des Mittelstands in der Metropolregion – vom Start-Up über den Handwerksbetrieb bis hin zum großen mittelständischen Unternehmen und der öffentlichen Hand. Sie ist darüber hinaus einer der größten Gewerbe- und Wohnimmobilienfinanzierer und unterstützt das vorrangige Ziel der Metropolregion, zusätzlichen Wohnraum zu schaffen. Die Darlehensauszahlungen an Unternehmen erhöhten sich im zurückliegenden Geschäftsjahr, trotz des Rückgangs an Unternehmenskrediten, um über 20 % auf 193 Mio. Euro.

Kreditausfälle auf erfreulich niedrigem Niveau

Das Bewertungsergebnis der Sparkasse Vorderpfalz lag auch 2015 auf einem erfreulich niedrigen Niveau. So fällt das Kreditbewertungsergebnis um 43 % geringer aus als im Vorjahr - ein Beleg für die gute Beratung und das erfolgreiche Risikomanagement der Sparkasse Vorderpfalz. Zudem sorgt der positive Immobilienmarkt in Ludwigshafen, Speyer und dem Rhein-Pfalz-Kreis derzeit für extrem geringe Ausfälle in diesem Bereich.

Verbundgeschäft: Bausparen und Versicherungen sehr gefragt

Zur Realisierung des Traums von der eigenen Immobilie setzten unverändert viele künftige Bauherren wegen der langfristig kalkulierbar niedrigen Zinsen auf Bausparverträge. Bei der Sparkasse Vorderpfalz schlossen die Kunden im vergangenen Jahr 4.635 (+  48,9 %) neue Verträge mit einem Volumen von 145,6 Mio. Euro (+ 20,5 %) ab. Künftig wird den 31.400 (+ 4,0 %) aktiven Bausparkunden der Sparkasse die Summe von mehr als 1,06 Milliarden Euro für wohnwirtschaftliche Investitionen zur Verfügung stehen. Das gestiegene Sicherheitsbedürfnis der Bürger schlägt sich auch in den Bereichen Vorsorge- (Lebensversicherungen + 16,7 %), Sach- (+ 3,7 %) und Krankenversicherungen (+ 1,8 Prozent) nieder.

Sachwerte hoch im Kurs

Aufgrund des anhaltend niedrigen Zinsniveaus setzen die Kunden der Sparkasse Vorderpfalz verstärkt auf Sachwerte. Auf dem Immobilienmarkt war daher die Nachfrage ungebrochen hoch. Die Sparkasse vermittelte im letzten Jahr 191 (+ 2,7%) Immobilien und Grundstücke.

Vorsorge ist wichtig / Aktien und Investmentfonds gefragt

Clemens G. Schnell: "Die Entwicklung der Kundenpassiva war sehr stark von der Zinslage geprägt. Vor allem beeinträchtigte die anhaltende Niedrigzinsphase die Attraktivität von mittel- und langfristigen Anlageformen, was sich in einem Bestandsrückgang bei Verbindlichkeiten gegenüber Kunden um 2 Prozent auf 4,2 Mrd. Euro niederschlug. Dabei hat der Trend zu Anlagen auf flexible Geldmarktkonten angehalten. Das gesamte Volumen von Spareinlagen unserer Kunden beträgt rd. 0,9 Mrd. Euro. Für die eigene Immobilie, Rücklagen für den Ruhestand oder eine besondere Anschaffung - die Kunden behalten ihre Ziele fest im Auge und disponieren entsprechend", erläuterte Schnell angesichts des Bestands von rund 10.507 Ratensparverträgen mit einem Sparvolumen von 78,3 Millionen Euro. Im zurückliegenden Jahr haben Kunden vermehrt auf Aktien (Ankäufe + 14,9 %) und Investmentfonds (Ankäufe + 21,8 %) gesetzt. Die Umsätze bei Investmentfonds der Dekabank erhöhte sich von 80,6 Mio. auf 94,2 Mio. Euro (+ 16,9 %). Die anhaltende Niedrigzinspolitik und die komplexe Situation der Finanzmärkte führt dazu, dass die Menschen die Lust am notwendigen Sparen und Vorsorgen verlieren. Auf keinen Fall sollte man sich dadurch verleiten lassen, nichts zu sparen. Unseren Kunden nutzen bei der Geldanlage häufig eine Mischung aus sicheren, klassischen Sparprodukten und renditestärkeren Anlagen in Fonds oder Wertpapieren mit guter Bonität", so Schnell.

Neue Girokontomodelle für Privatkunden kommen bei Kunden gut an

Seit 1. November 2015 bietet die Sparkasse Vorderpfalz ihren Privatkunden drei neue Girokontomodelle an, "die von unseren Kunden gut angenommen wurden", betont Schnell und ergänzt: "Wir sind überzeugt: Den drei Girokontomodellen zu fairen Preisen gehört die Zukunft. Sie sind fair, transparent und bieten unseren Kunden neben den Kernleistungen wie Bargeld, Buchungen und Karten zahlreiche Zusatzleistungen und Kontoservices".

Neue Girokontomodelle für gewerbliche Kunden

Ab 22. April wird die Sparkasse Vorderpfalz ihren gewerblichen Kunden vier neue Girokontomodelle mit einem Mix aus Bank- und Serviceleistungen anbieten. Je nach Bedarf sind neben den Kernleistungen wie Bargeld, Buchungen und Karten jeweils zahlreiche Zusatzleistungen und Kontoservices inkludiert.

Neue Sparkassen-Website ab 21. April

Kundennähe bietet die Sparkasse Vorderpfalz verstärkt auch auf digitalen Kanälen. "Wir wollen die persönlichste Multikanalbank in unserer Region werden", sagte Schnell. "Das Internet kann Präsenz vor Ort und Kontakt von Mensch zu Mensch nicht komplett ersetzen. Deshalb verbindet die Sparkasse Vorderpfalz digitale Angebote und die persönliche Beratung vor Ort." Die Website www.sparkasse-vorderpfalz.de wird zur Zeit überarbeitet. Sie wird ab 21. April übersichtlicher gestaltet und schneller navigierbar sein. Alle Funktionen können dann auch von unterwegs mit bequemer Suche, übersichtlichen Inhalten und praktischen Service-Angeboten auf Tablet, Notebook oder Smartphone genutzt werden.

Kunden nutzten verstärkt Online-Banking

Von einem sich weiter verändernden Kundenverhalten berichtete Clemens G. Schnell. „Dabei spielt das Online-Banking eine immer größere Rolle.“ Die Zahl der Online-Banking-Nutzer ist um 4,9 Prozent auf 93.757 Konten (2013: 86.864) gestiegen", so Schnell.

Sicherheit und Datenschutz sind wichtig / paydirekt ab 29. April

Schnell: "Wir merken im täglichen Geschäft, dass den Kunden der Umgang des Finanzpartners mit ihrem Geld und ihren Daten zunehmend wichtig wird. Gleichzeitig ist erkennbar, dass das Bedürfnis nach Regionalität wächst – sicherlich als Gegengewicht zu einer als immer unsicherer empfundenen Globalisierung. Hier kommt uns das traditionelle Geschäftsverständnis der Sparkassen sehr zugute: Einlagen aus der Region bündeln - für Investitionen in die Region. Diese für Kunden leicht nachvollziehbare Verwendung ihres Geldes ist heute neben der Sicherheit ein wesentliches Auswahlkriterium für kreditwirtschaftliche Dienstleister. Ein zweiter wichtiger Aspekt ist der Datenschutz. Die Kunden sind zunehmend dafür sensibilisiert, wer sie über welchen Datenzugriff in ihrem täglichen Leben und in ihren Zahlungsverkehrsgewohnheiten auskundschaftet. Tatsächlich unterscheiden sich Dienstleister im Zahlungsverkehr im Wesentlichen dadurch, wie sie mit den Daten ihrer Kunden umgehen. Sparkassen sind keine reinen Zahlungsdiensteanbieter. Deshalb kann ich für die Sparkasse Vorderpfalz klar sagen: Wir garantieren unseren Kunden, dass wir unser Wissen um Zahlungsverkehrsvorgänge nicht gegen sie und auch nicht zum Nutzen Dritter verwenden. Die Frage des Datenschutzes wird auch in Abgrenzung von paydirekt zu Wettbewerbern sehr relevant werden. Paydirekt ist ein deutsches System mit Investoren, die ihren Sitz in Deutschland haben. Datensicherheit made in Germany ist unser Plus. Es hat sich sehr gelohnt, dass die deutsche Kreditwirtschaft intensiv an diesem Projekt gearbeitet und sich die notwendige Zeit gelassen hat. Kunden können bei paydirekt mit ihrem Girokonto auf Händlerseiten bezahlen. Sie wissen damit genau, wem sie ihre Daten anvertrauen. Kein Kunde einer Sparkasse benötigt ein Kundenkonto bei Dritten, die ihn ausforschen. Unsere technischen Vorbereitungen sind weitestgehend abgeschlossen, weshalb wir paydirekt voraussichtlich ab 29. April unseren Kunden anbieten werden.

Niedrige Zinsen enteignen Sparer / Negativzinsen kein Thema

Erneut kritisierte Linnebank, dass die derzeitige Geldpolitik der EZB schädlich für die Sparer sei. „Die Sparer werden durch die niedrigen Zinsen schleichend enteignet“, warnte Linnebank. Auch die Kreditinstitute litten unter der EU-Geldpolitik. Die Regulierung der EU und Pläne für eine europaweite Einlagensicherung belasten die Institute zusätzlich. „Das Umfeld verleiht den Kreditinstituten keine Flügel“, erklärte Linnebank. Trotz der weiter anhaltenden Niedrigzinsphase erteilte Linnebank Negativzinsen auf Einlagen eine deutliche Absage: „Wir erheben für Privat- und Geschäftskunden keine Negativzinsen. Und wir hoffen, dass wir dabei bleiben können.“ An der Zinssituation werde sich 2016 und wohl auch in den kommenden Jahren nichts grundlegendes ändern, erklärte der Sparkassen-Chef.

Wertschöpfungsbeitrag der Sparkasse beträgt 99,3 Mio. Euro

Voraussichtlich wird die Sparkasse rund 8,4 Mio. Euro Steuern bezahlen. An ihre Träger, die Stadt Ludwigshafen, den Rhein-Pfalz-Kreis und die Stadt Speyer, fließen davon rd. 4 Mio. Euro als Gewerbesteuern. Dr. Linnebank: "Wir zahlen gerne Steuern, besonders Gewerbesteuer, weil das die Städte und Gemeinden in unserem Geschäftsgebiet stärkt. Rechnet man daneben die Aufwendungen für Investitionen, Personal und Sachmittel sowie Spenden/Sponsoring hinzu, ergibt sich - allein für 2015 - ein Wertschöpfungsbeitrag der Sparkasse für die Wirtschaftsregion Vorderpfalz von weit mehr als 99,3 Mio. Euro".

Sparkasse Vorderpfalz engagiert sich für die Region

Auch das gesellschaftliche Engagement der Sparkasse Vorderpfalz – eine wichtige Säule des Geschäftsmodells – kann sich im zurückliegenden Geschäftsjahr sehen lassen. Die Sparkasse Vorderpfalz engagiert sich für die Region, indem sie über 1.100 soziale, kulturelle, gesellschaftliche, wissenschaftliche und sportliche Projekte unterstützt. Allein im Geschäftsjahr 2015 sind Fördergelder in Höhe von einer Million Euro in gemeinnützige Projekte geflossen. Ein besonderes Anliegen ist die Förderung von Kindern und Jugendlichen. Beim Klassiker, dem Planspiel Börse, lernen Schüler, wie die Welt der Fonds und Aktien funktioniert. Auch den Wettbewerb „Jugend musiziert“ unterstützt die Sparkasse seit vielen Jahren. Junge musikalische Talente werden so zu Höchstleistungen motiviert. Viele wichtige Aktivitäten werden durch Spenden und Sponsoring so oft erst möglich.

Fünf Stiftungen mit einem Stiftungskapital von 20.734.000 Euro

Die Verbundenheit mit den Städten Ludwigshafen, Speyer und Schifferstadt sowie dem Rhein-Pfalz-Kreis wird auch durch die fünf Stiftungen der Sparkasse mit einem Stiftungskapital von insgesamt 20.734.000 Euro dokumentiert, die eine außergewöhnlich breite Förderung von sozialen, kulturellen, wissenschaftlichen und sportlichen Einrichtungen und Aktivitäten mit einem Fördervolumen von 297.000 Euro ermöglichen. Jede Stiftung ist für sich selbständig und unterstützt mit ihren Erträgen aus dem Stiftungskapital auf vielseitige Art lokale und regionale Projekte. Damit übernimmt die Sparkasse Vorderpfalz mit ihren Stiftungen große Verantwortung für die Region und ist stark mit den Menschen vor Ort verbunden. Ob Metropole oder Dorf, kleinstädtisch oder ländlich - mit den Stiftungen ist die Sparkasse flächendeckend präsent und aktiv. Durch diese enge Bindung an die Region entstehen gemeinsame Interessen mit den Menschen vor Ort. Die Aktivitäten der fünf Stiftungen tragen so maßgeblich zur Steigerung der Lebensqualität aller bei und stärkt die Identifikation der Menschen mit ihrer Heimat. Impulse setzen, Gesellschaft mitgestalten, Zusammenhalt stärken - das Engagement hat viele Gesichter.

Stellenreduzierung

Vergleiche mit anderen Sparkassen haben gezeigt, dass die Sparkasse Vorderpfalz bis zu 140 Stellen reduzieren kann. Eine Realisierung soll innerhalb der nächsten vier Jahre und vor allem unter Nutzung der natürlichen Fluktuation erfolgen. Diesen Prozess, der auch vom Personalrat mitgetragen wird, unterstützt die Sparkasse z.B. durch Altersteilzeit- und Vorruhestandsmodelle sowie Abfindungsangebote. Betriebsbedingte Kündigungen sind ausgeschlossen.

Ausblick 

Auch 2016 bleiben die extreme Niedrigzinsphase und Regulierungsthemen für die gesamte Finanzwirtschaft eine Herausforderung. "Wir  rechnen auch 2016 wieder mit einem soliden Ergebnis. Mit unserer regionalen Aufstellung und unserer besonderen Kundennähe auf allen Kanälen wollen wir gemeinsam mit unseren Kunden wachsen", so Linnebank. Dennoch sei abzusehen, dass die nächsten Jahre angesichts der aktuellen Markt- und Zinssituation sehr schwer werden.

Text und Foto: Sparkasse Vorderpfalz

06.04.2016


„Bereits heute sind wir am Helikoptergeld sehr nah dran“

Achim Seiler, Leiter Privatkundenbetreuung bei der Volksbank Kur- und RheinpfalzInterview mit Achim Seiler, Leiter Private Banking und Generalbevollmächtigter bei der Volksbank Kur- und Rheinpfalz 

Speyer-  Das „Helikoptergeld“, die direkte Finanzierung von Staat oder Bürgern durch die Zentralbank, war bisher nur ein ökonomisches Gedankenexperiment. Zuletzt hat diese Idee aber unter Wirtschaftswissenschaftlern Auftrieb erhalten und EZB-Präsident Mario Draghi bezeichnete das Helikoptergeld vor Kurzem als „sehr interessantes Konzept“.

Im Interview spricht Achim Seiler, Leiter Private Banking und Generalbevollmächtigter bei der Volksbank Kur- und Rheinpfalz, über dieses geldpolitische Instrument – und die Folgen, die es für die Bürger und Privatanleger haben könnte. 

Herr Seiler, wie realistisch ist es, dass die Menschen im Euroraum demnächst einen Scheck der EZB erhalten werden?

Damit ist bis auf Weiteres nicht zu rechnen. Dafür sind wir in anderer Hinsicht schon sehr nahe am Helikoptergeld dran: Denn durch die Geldpolitik der EZB können sich die Eurostaaten heute schon zinslos finanzieren – für deutsche oder italienische Staatsanleihen bezahlen die Anleger sogar eine Prämie. Jetzt kommen zu den massiven Aufkäufen von Staatsanleihen auch noch Unternehmensanleihen hinzu, womit die EZB direkt in die Unternehmensfinanzierung eingreift. Vor diesem Hintergrund wäre das ‚echte‘ Helikoptergeld nur eine weitere Ausbaustufe der Strategie, die die EZB schon seit Längerem verfolgt.

Die Befürworter sehen hierin ein probates Mittel, um die Deflationsgefahr zu bannen und die Konjunktur im Euroraum zu beleben. Zu Recht?

Ein solches Szenario ist mit vielen Unsicherheitsfaktoren verbunden. Wird beispielsweise das Geld von den Privatpersonen nicht wie gewünscht ausgegeben, sondern gehortet, würde diese Maßnahme verpuffen. Nachhaltige ökonomische Effekte lassen sich durch die Versendung von Schecks oder das Volksbank Kur- und Rheinpfalz eG Ausloben einer Konsumprämie sicher nicht erzielen. Lediglich in einer akuten ökonomischen Krisensituation kann eine solche Geldleistung – wie die ‚Abwrackprämie‘ im Jahr 2009 –  eine gewisse Wirkung entfalten. Im Moment haben wir jedoch in Europa kein substanzielles Konsumproblem.

Extreme Maßnahmen wie das Helikoptergeld sind deswegen unberechtigt, sie führen nur zur Verzerrungen im Markt und setzen Fehlanreize. 

Worauf müssen sich Verbraucher und Privatanleger denn künftig einstellen?

Auch wenn die Teuerung im Moment eher zu niedrig als zu hoch ist, besteht doch die Gefahr, dass die geldpolitischen Maßnahmen der EZB in ihrer Summe irgendwann dazu führen, dass die inflationären Kräfte nicht mehr beherrschbar sind. Auf dem Aktien- oder Immobilienmarkt hat die Geldpolitik der EZB bereits zu Verspannungen und mancherorts zu ersten Anzeichen einer Blasenbildung geführt. Und im Hinblick auf die Verzinsung der Spareinlagen bedeutet dies, dass in Europa – angefangen bei den großen Vermögen – auch im Privatkundengeschäft Negativzinsen nicht mehr ausgeschlossen werden können. 

Volksbank Kur- und Rheinpfalz eG, Presse 

05.04.2016


Baufinanzierungsberatung der Volksbank Kur- und Rheinpfalz erneut TÜV-zertifiziert

TÜV Saarland vergibt zum zehnten Mal Prüfsiegel für durchgängig hohe Beratungsqualität – neue Produkte und Beratungstools

Speyer- Kompetente Berater, effiziente Prozesse, vielfältige Produkte und Services: Im jüngsten Audit des TÜV Saarland konnte die Baufinanzierungsberatung der Volksbank Kur- und Rheinpfalz erneut überzeugen. Die Prüforganisation hat der Volksbank Kur- und Rheinpfalz mittlerweile zum zehnten Mal in Folge das TÜV-Siegel einer zertifizierten Kundenberatung für den Bereich Baufinanzierung ausgestellt.

Jährliches Audit zur Überprüfung der Beratungsqualität

Für die TÜV-Zertifizierung ist die Teilnahme an einem jährlichen Überwachungsaudit verpflichtend. Im Rahmen dieses Audits wird geprüft, ob eine durchgängig hohe Beratungsqualität in allen Filialen sichergestellt ist, etwa durch ein konsequentes Qualitätsmanagement, innovative Aus- und Weiterbildungsangebote für die Finanzberater oder effiziente interne Abläufe. Geprüft wird dabei neben den Prozessen auch die Qualität von konkreten Beratungsgesprächen, insbesondere im Hinblick auf eine umfassende Ermittlung der Finanzsituation des Interessenten, eine individuelle Bedarfsanalyse und eine leicht verständliche und transparente Erläuterung der vorgeschlagenen Finanzierungslösungen. Die auditierten Berater der Volksbank Kur- und Rheinpfalz hinterließen beim TÜV Saarland auch in diesem Jahr einen engagierten und kenntnisreichen Eindruck.

Größere Produktvielfalt und neue Beratungstools

Positiv vermerkt wurde auch, dass die Volksbank Kur- und Rheinpfalz ihr Produktportfolio im vergangenen Jahr weiter ausgebaut hat. Zudem bietet die Volksbank jetzt die Option, nach bereits erfolgter Tilgung ein weiteres Darlehen von bis zu 50.000 € unbürokratisch „per Handschlag“ zu erhalten. Für junge Kunden unter 30 gewährt die Volksbank nun zusätzlich zu den Rabatten auf das Girokonto und Depot auch einen Rabatt auf die gesamte Baufinanzierung.

Auch die in der Baufinanzierungsberatung eingesetzten Tools wurden im Audit des TÜV Saarland positiv hervorgehoben: Der softwaregestützte Beratungsassistent und der neu eingeführte Baufinanzierungsfinder (www.volksbank-krp.de/baufi-finder) für Privatkunden seien nützliche und wirkungsvolle Hilfsmittel bei der Beratung, so der TÜV in seinem Prüfbericht.

Vorstandssprecher Müller: „Gerade im aktuellen Zinsumfeld ist eine kompetente Baufinanzierungsberatung unerlässlich“

„Gerade im aktuellen Zinsumfeld ist eine kompetente Baufinanzierungsberatung, die kritisch nachfragt und von der richtigen Tilgungsrate bis zur Berufsunfähigkeitsversicherung alle wichtigen Fragen berücksichtigt, unerlässlich“, so Rudolf Müller, Vorstandssprecher bei der Volksbank Kur- und Rheinpfalz. „Es freut uns deswegen sehr, dass unsere hohen Standards in der Baufinanzierungsberatung nun bereits zum zehnten Mal durch den TÜV Saarland bestätigt wurden.“

Volksbank Kur- und Rheinpfalz eG, Presse

16.03.2016


DGB verfolgt den Stellenabbau bei der Sparkasse Vorderpfalz kritisch

Wir sorgen uns um den drohenden Arbeitsplatzverlust der Kolleginnen und Kollegen. Die gute Arbeit gerät durch den Stellenabbau vor Ort in Gefahr.

Ludwigshafen- Der DGB in der Vorderpfalz verfolgt die Entwicklung bei der Sparkasse Vorderpfalz kritisch. „Die Bestrebungen zur Fusion und die beabsichtigte Neuorientierung am Markt haben vor Ort eine verständliche Sorge und Verunsicherung bei den Kolleginnen und Kollegen ausgelöst“, stellt der DGB Vorsitzende aus Speyer, Axel Elfert auf einem gemeinsamen Termin in der Vorderpfalz, heraus. Er fügt hinzu: „Der DGB in der Vorderpfalz verfolgt sehr kritisch, was das Handeln der Sparkasse in unserer Region betrifft.“

„Eine ortsnahe Erreichbarkeit mit gutem Kundenservice, -mit „lebenden Menschen“; - das wünschen sich vor allem ältere Kundinnen und Kunden“. So beschreibt Werner Scarbata, vom DGB Kreisverband Rhein-Pfalz-Kreis, die Gefahr der bevorstehenden Umstrukturierung der Sparkasse. Er fügt hinzu: „Weil eine Sparkasse den offiziellen Auftrag vertritt nah am Menschen zu sein, so auch die Werbung, entsteht die Gefahr, dass der zukünftige Alltag für die Kundinnen und Kunden eine ganz andere Realität sein wird.

Unterm Strich bleibt: Massive Einsparungen auf Kosten der Belegschaften und auch ihrer Kundinnen und Kunden“. Der Vorsitzende vom DGB Stadtverband Ludwigshafen, Dirk Rauschkolb, fügt hinzu: „Wie so oft folgt den so genannten Synergieeffekten ein Stellenabbau, der in konkreten Arbeitsplatzverlusten der Menschen münden wird“.

DGB Region Vorder- und Südpfalz, Presse

16.03.2016


Ausgezeichnete Kundenzufriedenheit bei der Sparkasse Vorderpfalz

Ausgezeichnet: Die Sparkasse Vorderpfalz wurde von der Vermögensaufbau (IVA) AG mit dem Siegel „Ausgezeichnete Kundenzufriedenheit“ zertifiziert. Ausgezeichnet: Die Sparkasse Vorderpfalz wurde von der Vermögensaufbau (IVA) AG mit dem Siegel „Ausgezeichnete Kundenzufriedenheit“ zertifiziert.
Ludwigshafen- Das Institut für Vermögensaufbau (IVA) AG führte im Auftrag von DEUTSCHLAND TEST, dem Wirtschaftsmagazin FOCUS-MONEY und der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz e.V. (DSW) eine bundesweite Umfrage zum Thema „Kundenzufriedenheit“ durch. In diesem Zusammenhang wurde der Sparkasse Vorderpfalz das Siegel für „Ausgezeichnete Kundenzufriedenheit“ verliehen. Sparkassenkunden beurteilten vor allem das Engagement und die Freundlichkeit der Mitarbeiter der Sparkasse Vorderpfalz als besonders überdurchschnittlich. Die Begründung der Jury: "Das Ergebnis verdeutlicht, dass sich die Kunden bei der Sparkasse Vorderpfalz sehr wohl fühlen und den erforderlichen Rahmen erhalten, vertrauliche Gespräche zu führen. Die Berater verstehen es, kompetent und kundenorientiert zu agieren". Die Ergebnisse der Kundenbewertung sind unter www.geprüfte-Banken.de veröffentlicht.

Dr. Rüdiger Linnebank, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse, sieht darin eine weitere Bestätigung für die ausgezeichnete Service- und Leistungsqualität der Sparkasse. "Wir haben in den vergangenen Jahren kontinuierlich daran gearbeitet sowohl Service als auch Qualität unserer Produkte und Dienstleistungen zu steigern. Diese Auszeichnung sehen wir als Bestätigung für unsere Arbeit. Sie gebührt deshalb allen Mitarbeitern, die sich mit viel Know-how und Leistungsbereitschaft dafür einsetzen, damit wir dauerhaft zu den Besten gehören. Wir freuen uns sehr und sind stolz, dass unsere Sparkasse mit dieser Auszeichnung nachahmenswerte Maßstäbe in Ludwigshafen, Speyer und dem Rhein-Pfalz-Kreis gesetzt hat", betont Dr. Linnebank.

Das Detailergebnis der Sparkasse Vorderpfalz im DEUTSCHLAND TEST 2016:

Text und Foto: Sparkasse Vorderpfalz



09.03.2016


„Die meisten Deutschen sind Treppenstufen-Investoren“

Interview mit Achim Seiler, Volksbank Kur- und Rheinpfalz, über das Anlegerverhalten der Deutschen

Speyer- Im vergangenen Jahr ging es mit den ohnehin schon niedrigen Sparzinsen weiter bergab. Doch am Anlageverhalten vieler deutscher Privatanleger hat dies bisher nur wenig geändert: Das Sparkonto und das Tagesgeldkonto waren auch im Jahr 2015 die beiden beliebtesten Anlageformen. Im Interview spricht Achim Seiler, Leiter Private Banking und Generalbevollmächtigter bei der Volksbank Kur- und Rheinpfalz, über das Anlegerverhalten der Deutschen – und darüber, was sich daran ändern sollte.

Herr Seiler, einer aktuellen Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung zufolge waren im Jahr 2015 53 % der deutschen Anleger zufrieden mit der Entwicklung ihrer Ersparnisse – angesichts der anhaltenden Nullzinsen ein bemerkenswertes Ergebnis, denn eine Investition in Aktien oder Fonds kommt für die große Mehrzahl der Deutschen nicht infrage. Wie erklären Sie sich dies?

Es gibt hierfür eigentlich nur eine Erklärung: Die absolute Resignation der Deutschen angesichts des aktuellen finanzpolitischen und kapitalmarktbezogenen Umfelds. Die Mehrheit der deutschen Anleger ist ausgesprochen risikoscheu: Die Gefahr, einen Euro zu verlieren, wiegt bei ihnen schwerer als die Chance, einen Euro zu gewinnen. Dieses Anlageverhalten, das vielfach von den Eltern und Großeltern übernommen und über Jahre hinweg gepflegt wurde, streifen nun viele nicht ohne Weiteres ab. Auch wenn alle Argumente dagegen sprechen, bleiben die meisten Deutschen weiterhin Treppenstufen-Investoren: Sie wollen feste Zinserträge und eine planbare, kontinuierliche Mehrung ihres Vermögens. Eine solche Herangehensweise ist jedoch mit alternativen Anlageformen wie etwa einem Aktieninvestment nicht vereinbar. In der Vergangenheit war dies kein Problem, denn früher war auch mit einem Festgeldkonto eine Verzinsung von drei Prozent drin – heute ist eine solche Rendite ohne Aktienkomponente nicht mehr zu erreichen.

Wird denn unter den aktuellen Bedingungen die Strategie der Risikovermeidung selbst zum Risiko – etwa im Hinblick auf eine künftig steigende Inflationsrate?

Auch im Moment werden die meisten Güter des alltäglichen Gebrauchs teurer – etwa Lebensmittel, Autos und Versicherungen, insbesondere jedoch die Mieten. Diese Entwicklungen machen sich gegenwärtig nur aufgrund der sehr niedrigen Energiepreise nicht in der offiziellen Inflationsrate bemerkbar. Steigen die Energiepreise wieder an, bedeutet eine Nullverzinsung des Sparkontos einen umso höheren Realwertverlust. Angesichts der rund 1,1 Billionen Euro, die in Deutschland in Form von täglich fälligen Einlagen gebunkert werden, findet so eine schleichende Enteignung der liquiden Geldvermögen in Deutschland statt.

Für wen hat die aktuelle Situation die gravierendsten Auswirkungen?

Am kritischsten sieht es sicherlich für die Berufsanfänger aus, denn ihnen bringen die klassischen Anlageformen überhaupt nichts mehr, ohne dass sie in der Vergangenheit die Gelegenheit gehabt hätten, Geld anzusparen. Wer auch heute noch eine Rendite von 3-4 % erreichen will, kommt um eine Aktienquote von etwa 50 % nicht herum – und diese wiederum ist ohne gewisse Schwankungen im Depot nicht zu haben. Wenn Privatanleger partout kein Risiko eingehen wollen, dann müssen wir dies natürlich akzeptieren. Im momentanen Zinsumfeld haben die deutschen Privatanleger allerdings nur noch zwei Möglichkeiten: Entweder sie verzichten darauf, eine wirtschaftliche sinnvolle Altersvorsorge zu betreiben, oder sie fangen an, sich mit dem Thema Wertpapiere auseinanderzusetzen.

Während Aktien und Fonds bei den Deutschen einen anhaltend schweren Stand haben, wird Wohneigentum immer beliebter. Wie bewerten Sie die neue Liebe der Deutschen zum ‚Betongold‘?

Immobilien sind immer ein interessanter Baustein für den Vermögensaufbau. Allerdings handelt es sich dabei um ein sehr vielschichtiges Thema – nicht zuletzt, weil auch Immobilien als Wertanlage nicht ohne Risiken sind: Denn natürlich können sich auch auf dem Immobilienmarkt wie auf anderen Märkten Blasen bilden, und als Anlageobjekt wirft eine Immobilie nur dann eine langfristig zufriedenstellende Rendite ab, wenn sie in der richtigen Gegend steht und der richtige Mieter gefunden wird. Hinzu kommt, dass angesichts der niedrigen Zinsen gegenwärtig auch Anleger einen Immobilienkauf in Betracht ziehen, deren finanzielle Situation dies eigentlich nicht hergibt – und denen dann auch keine ausreichenden finanziellen Mittel für die private Altersvorsorge mehr zur Verfügung stehen.

Wie können Anleger, für die Wertpapiere Neuland sind, am besten in diesen Anlagebereich einsteigen?

Wenn Anleger keine Erfahrungen mit Wertpapieren haben, sind die Berührungsängste mit dieser Anlageklasse besonders hoch. Anleger, die ihr Vermögen breiter streuen und ihrem Portfolio auch Wertpapiere beimischen wollen, können jedoch aus einem breiten Spektrum an Fonds denjenigen wählen, der ihrem Chancen-Risiko-Profil am ehesten entspricht – von sicherheitsorientierten Mischfonds bis hin zum renditeorientierten Aktienfonds. Selbst bei einem reinen Aktienfonds wird gegenüber dem Kauf von Einzelaktien dabei das Risiko breiter gestreut, weil ein Fonds in Aktien verschiedener Unternehmen investiert. Außerdem kann man sich auch nach und nach an das Thema ‚Wertpapiere‘ herantasten – beispielsweise mit Hilfe eines Investitionsplans: Dadurch kann ein Anleger, der beispielsweise 30.000 Euro investieren will, diesen Betrag über zehn Einzahlungen à 3.000 Euro strecken. Die tagesaktuellen Schwankungen an den Aktienmärkten werden dadurch besser abgefangen und ein gleitender Eintritt in diese Anlageklasse ermöglicht.

Wichtige Hinweise zu Risiken von Anlageprodukten:

Die hier genannten Informationen enthalten nur allgemeine Hinweise zu einzelnen Arten von Finanzinstrumenten. Sie stellen die Chancen und Risiken der Anlageprodukte nicht abschließend dar und sollen eine ausführliche und umfassende Aufklärung und Beratung nicht ersetzen. Detaillierte Informationen über Anlagestrategien und einzelne Anlageprodukte einschließlich damit verbundener Risiken, Ausführungsplätze sowie Kosten und Nebenkosten stellt die Volksbank Kur- und Rheinpfalz eG vor Umsetzung einer Anlageentscheidung im Rahmen der Beratung zur Verfügung.

Text und Foto: Volksbank Kur- und Rheinpfalz eG, Presse

25.02.2016


„Volksbank Kur- und Rheinpfalz“ präsentiert eindrucksvolle Bilanz

Jahr Eins“ nach dem Jubiläumsjahr 2014 erfolgreichstes Geschäftsjahr in der Geschichte der traditionsreichen Speyerer Genossenschaftsbank 

cr. Speyer- Es war ein wahrlich gutes Geschäftsjahr für die Speyerer „Volksbank Kur- und Rheinpfalz e.G.“: 2015 - dieses „Jahr eins“ nach dem mit einer Mischung aus verständlichem Selbstbewusstsein und hausüblicher Bescheidenheit und Zurückhaltung gefeierten 150jährigen Gründungsjubiläum der einst aus bürgerschaftlicher Initiative hervorgegangenen, traditionsreichen Speyerer Genossenschaftsbank. Denn ausgerechnet in diesem ihrem Jubiläumsjahr konnte die „Volksbank Kur- und Rheinpfalz“ mit einem um stattliche 9.1 Prozent gewachsenen Bilanzschub aufwarten und damit zugleich die magische „3-Milliarden-Euro-Grenze“ durchbrechen, mit der sie den eindrucksvollen Rahmen setzen konnte für ihr auf 3.1 Milliarden Euro gestiegenes Spitzenergebnis beim Geschäftsvolumen.

Allen Grund also für den vierköpfigen, erfolgreichen Bankvorstand um seinen Sprecher Rudolf Müller, der jetzt bei der turnusmäßigen Bilanzpressekonferenz mit Stolz auf das erzielte Ergebnis dieses Jahres zurückzublicken konnte - umso mehr, als mit einem nahezu ausgeglichenen Verhältnis zwischen den auf knapp 2.1 Milliarden Euro gewachsenen Kundeneinlagen und den gut 2,2 Milliarden Euro an ausgegebenen Krediten (Plus 10,9 Prozent im Vergleich zu 2014) auch noch zwei weitere entscheidende Bank-Kennzahlen „stimmten“.

„Wir sind mit dem Jahr 2015 in allen Bereichen mehr als nur zufrieden“, resümierte deshalb auch Vorstandssprecher Rudolf Müller das zurückliegende Geschäftsjahr, in dem er die Einweihung der vorbildlich renovierten „Villa Körbling“, dem neuen „Schmuckkästchen“ im „Volksbank-Karree“ zwischen Unterer Langgasse, Bahnhofstraße und Oberer Langgasse als absolutes Highlight hervorhob. Den 527 Mitarbeitern seines Hauses – 32 davon Auszubildende – dankte er für ihren engagierten Einsatz für die rund 125.000 Kunden der Volksbank, von denen sich aktuell 59.779 in Baden und der Pfalz als Mitglieder der Genossenschaftsbank mit Hauptsitz in Speyer ganz besonders eng verbunden fühlen.

Dieser gemeinsamen Anstrengung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, so der Stellvertretende Vorstandssprecher Dirk Borgartz, habe die Bank u.a. beim „BVR-Rating“ die beste Wertung seit Jahren sowie zum vierten mal in Folge die Auszeichnung „beste Beraterbank – jetzt auch bei der Firmenkundenberatung“ -, einen der Spitzenplätze unter den zwanzig besten deutschen Genossenschaftsbanken überhaupt sowie nach einer Großfusion im Nordteil des Landes den dritten Platz unter den Genossenschaftsbanken in Rheinland-Pfalz „beschert“.

Zu all dem, so ergänzte Rudolf Müller, trage auch die Tatsache bei, dass die „Volksbank Kur- und Rheinpfalz“ auch weiterhin bei niedrigen Kosten ihr Wachstum kontinuierlich fortsetze.

Kreditgeschäft wächst deutlich über dem Trend

Die Entwicklung des Kreditgeschäfts des Kurpfälzer Geldhauses hatte zuvor schon das „dienstjüngste“ Mitglied im Vorstand der „Volksbank Kur- und Rheinpfalz“, Till Meßmer, beleuchtet. Wie er konstatieren konnte, sei dieser Geschäftsbereich bei der in Speyer ansässigen Volksbank im Gegensatz zum bundesweiten Trend, der aktuell ein Wachstum von gerade einmal 1,7 Prozent aufzeige, bei der „Volksbank Kur- und Rheinpfalz“ um mehr als das Dreifache auf 5,4 Prozent angewachsen.

Dass sich dabei das Verhältnis zwischen Firmen- und Privatkunden bei einem leichten Rückgang des Geschäftskundenanteils immer mehr einer ausgeglichenen Quote von rund 50:50 Prozent annähere, mache diese Verträge auch für die Bank noch werthaltiger, so Meßmer, der darauf verwies, dass gerade die Privatkunden-Kredite – zumeist bedingt durch die weiter anhaltende Niedrigzinsphase - als „Investitionen in Betongold“ - Immobilienkredite also – auf möglichst lange Laufzeiten abzielten.

Diese Entwicklung an der „Immobilienfront“ spiegele sich auch in den mit 51 Mio. Euro um 30,7 Prozent höheren Einnahmen aus der Immobilen-Vermittlung der Bank wider, während gleichzeitig bei der Vermittlung von Bausparverträgen und Lebensversicherungen Rückgänge von 6 bzw. sogar 8 Prozent zu verzeichnen seien – auch dies eindeutige Auswirkungen der niedrigen Zinsen, von denen der Vorstand der „Volksbank Kur- und Rheinpfalz“ hofft, dass sie am Ende nicht gar in „Negativ-Zinsen“ einmündeten.

Gute Nachrichten hatte sodann Rudolf Müller, als er berichten konnte, dass die Zahl der Online-Kunden im Jahr 2015 erneut um gut 5.000 auf fast 50.000 angewachsen sei. Dass dabei über 70 Prozent der Online-Bank-Kunden diese moderne Form des Bankings für sich wählten, mache deutlich, dass man sich hier erst am Anfang einer Entwicklung befinde, die so noch lange nicht am Ende sei. „Das smart-phone ist u.E. auf dem Wege, unsere größte 'Filiale' zu werden“, zeigte sich hierzu Müllers Stellvertreter Dirk Borgartz überzeugt.

Doch bis dahin wird die „gute, alte Geschäftsstelle vor Ort“ mit ihrem hohen Beratungswert für den Kunden unentbehrlich bleiben“, so Winfried Szkutnik, „Vierter im Bunde“ der Vorstandschaft der „Volksbank Kur- und Rheinpfalz“, der neben der Fertigstellung der „Villa Körbling - „hier sind wir exakt im Rahmen der veranschlagten Kosten von drei Millionen Euro geblieben“ - über die aufwändigen Umbauten der Filialen Schwetzingen/Oftersheim und Römerberg-Heiligenstein, die im laufenden Jahr fertiggestellt werden sollen.

Und wenn sich erst das Konzept der „Omnikanalbank“ durchsetzt, gehen „Geldgeschäfte“ - private wie geschäftliche – wohl noch schneller, so die Vorstände übereinstimmend.

Auch der umfassende Anschluss der Hauptstelle in der Speyerer Bahnhofstraße an die Fernwärmeversorgung der Stadt Speyer sowie die Ausrüstung weiterer Zweigstellen der Bank in Baden und der Pfalz mit Solarenergie zählen, so Winfried Szkutnik ebenso zu den zukunftsorientierten und nachhaltigen Maßnahmen zur Energieeinsparung wie die Beschaffung eines elektrisch betriebenen Automobils, das den Startschuss für eine ganze Flotte geben könnte.

Viele eindrucksvolle Zahlen und Details also, die da wieder vorgestellt werden konnten – jede/s einzelne ein Ausweis der guten und intensiven Arbeit, die die „Banker“ der „Volksbank Kur- und Rheinpfalz“ auch im Jahr 2015 wieder „abgeliefert“ haben.

Zahlen aber auch, die sicher auch bei der Vertreterversammlung der kurpfälzischen Genossenschaftsbank am 4. Mai 2016 in der Speyerer Stadthalle auf nicht weniger Applaus stoßen werden, wie die geplanten Zinsausschüttungen, die sich trotz des latenten Niedrigzinsniveaus auf Vorschlag des Bankvorstandes mit 2,5 Prozent ganz im Korridor der letzten zehn bis 15 Jahre bewegen sollen.

Arme für weitere Fusionen in der Speyerer Bahnhofstraße weit offen.

Ach ja: Und dann war da noch eine Frage, die seit langem Jahr für Jahr immer wieder gerne und regelmäßig gestellt wird: „Wie steht's in der Speyerer Bahnhofstraße mit weiteren Fusionen?“. Hier hörten die Teilnehmer des Pressegesprächs im Gegensatz zu früheren Gelegenheiten, wo sich die Verantwortlichen eher bedeckt halten wollten, eine überraschende Antwort: „Unsere Erfahrungen mit Fusionen sind umfassend und durchweg gut“, so Vorstandssprecher Rudolf Müller und fügte sybillinisch hinzu: ...und unsere Arme stehen weit offen“.

Ob da die immer wieder ins Gespräch gebrachte zusätzliche Etage auf der Hauptstelle in der Speyerer Bahnhofstraße vielleicht doch schon früher kommen sollte als erwartet? - Schau'n wir mal.....Foto: gc

02.02.2016


Erfolgreichstes Geschäftsjahr der Genossenschaftsbank - Bilderalbum

„Die Ängste werden den Märkten bis auf Weiteres erhalten bleiben“

Achim Seiler, Leiter Privatkundenbetreuung bei der Volksbank Kur- und RheinpfalzInterview mit Achim Seiler, Volksbank Kur- und Rheinpfalz, über denschwachen Jahresstart des DAX

Speyer-  Die Party ist vorerst vorbei: Der Deutsche Aktienindex ist so schlecht in das Jahr gestartet wie seit 25 Jahren nicht mehr. Wo liegen die Ursachen? Und was sollten Privatanleger nun beachten? Achim Seiler, Leiter Private Banking und Generalbevollmächtigter bei der Volksbank Kur- und Rheinpfalz, gibt Auskunft.

Herr Seiler, der DAX ist sehr volatil und mit einem eindeutigen Abwärtstrend ins neue Jahr gestartet. Was sind hierfür Ihres Erachtens die wichtigsten Ursachen?
 Aktuell kehren einige Ängste zurück auf die Bühne, die in den vergangenen Monaten etwas in den Hintergrund getreten sind – und diese Ängste werden den Märkten wohl bis auf Weiteres auch erhalten bleiben. Hierzu gehört die Befürchtung, dass China als globale Wachstumslokomotive ins Stottern gerät. Auch wenn eine zurückgehende Wachstumsdynamik nicht gleichzusetzen ist mit einer Rezession, sorgt dies doch für Irritationen an den Märkten – und diese Irritationen sorgen dann für fallende Kurse. Hinzu kommt beispielsweise die weiterhin prekäre Lage in Griechenland oder der drastisch gefallene Ölpreis. Für die Verbraucher in Deutschland wirken die niedrigen Spritpreise zwar zunächst wie eine Steuersenkung, allerdings wird ein zu niedriger Ölpreis auf längere Sicht nicht nur für die großen Ölfördernationen, sondern auch für die stark exportorientierte deutsche Wirtschaft zum Problem. Und noch ein weiterer Punkt ist wichtig: Die politischen Spannungen innerhalb der Europäischen Union nehmen deutlich zu.

Die Aktienkurse im Rückwärtsgang, die Sparzinsen am Nullpunkt, die politischen Bedingungen unübersichtlich – wird Gold als Anlageklasse denn unter diesen Bedingungen wieder relevant?
 Gold sollte immer ein strategisches Investment sein, nie ein taktisches. Fünf bis zehn Prozent seines Depots in physischem Gold anzulegen ist auf jeden Fall in Ordnung – allerdings sollte diese Entscheidung langfristig orientiert sein und nicht von den tagesaktuellen Entwicklungen am Aktienmarkt abhängig gemacht werden. Gold ist nur als Absicherung für den Krisenfall interessant, denn Gold bringt weder Zinsen noch eine Dividende.

Was sollten Anleger tun, deren Aktien im Moment stark an Wert verlieren?
 Generell gilt: Wer sein Aktiendepot selbst managt, sollte auch größere Kursschwankungen wie im Moment aushalten können. Andernfalls ist eine Vermögensverwaltungslösung eher der richtige Weg. Anleger brauchen jetzt vor allem Geduld, müssen sich aber nicht allzu viele Gedanken machen, wenn sie Aktien von Unternehmen mit soliden, dauerhaft funktionierenden Geschäftsmodellen besitzen, die in fast allen Marktphasen ein stabiles Geschäft haben. Denn wenn diese Aktien dann eine Dividendenrendite von 5 Prozent abwerfen, wie dies bei einigen deutschen Standardwerten im Moment der Fall ist, können den Anlegern kurzfristige Schwankungen in ihren Portfolios egal sein. Dies ist der richtige Weg, in Aktien zu investieren.

Wichtige Hinweise zu Risiken von Anlageprodukten:
 Die hier genannten Informationen enthalten nur allgemeine Hinweise zu einzelnen Arten von Finanzinstrumenten. Sie stellen die Chancen und Risiken der Anlageprodukte nicht abschließend dar und sollen eine ausführliche und umfassende Aufklärung und Beratung nicht ersetzen. Detaillierte Informationen über Anlagestrategien und einzelne Anlageprodukte einschließlich damit verbundener Risiken, Ausführungsplätze sowie Kosten und Nebenkosten stellt die Volksbank Kur- und Rheinpfalz eG vor Umsetzung einer Anlageentscheidung im Rahmen der Beratung zur Verfügung.

Text und Foto: Volksbank Kur- und Rheinpfalz eG

21.01.2016


Wirtschaftsverständnis gefördert

Preisverleihung Planspiel Börse: Elke Rottmüller (links), Vorstandsmitglied der Sparkasse Vorderpfalz, zeichnete die Siegerteams aus Preisverleihung Planspiel Börse: Elke Rottmüller (links), Vorstandsmitglied der Sparkasse Vorderpfalz, zeichnete die Siegerteams aus

Sparkasse Vorderpfalz prämiert Börsenspiel-Gewinner

Ludwigshafen- Dass Geld verdienen an der Börse nicht einfach ist, hat das zurückliegende Planspiel Börse wieder gezeigt. Dennoch führte Teamleiter Tobias Kreuziger vom Friedrich-Magnus-Schwerd-Gymnasium Speyer beim Planspiel Börse der Sparkasse Vorderpfalz seine Schüler-Gruppe "LoqOil" auf das Siegerpodest. Aufgabe der Teilnehmer war es, in zehn Wochen Spielzeit das fiktive Startkapital von 50.000 Euro durch gezielte Investitionen in 175 vorgegebene Wertpapiere optimal zu vermehren. Bei der Preisverleihung im Kinocenter Theaterhaus Speyer wurden die besten Schüler-Teams und zusätzlich 12 Studenten-Teams von Elke Rottmüller, Vorstandsmitglied der Sparkasse Vorderpfalz, ausgezeichnet.

Das Schüler-Siegerteam "LoqOil" erzielte durch geschickten Einsatz seines Startkapitals einen Gewinn von 6.273,09 Euro und setzte sich so gegen 75 weitere Teams der Sparkasse Vorderpfalz durch. Hierfür erhielt das Team von der Sparkasse ein Preisgeld von 500 Euro. Gleichzeitig erreichte das Siegerteam den 28. Platz in Rheinland-Pfalz – hierfür packte der Sparkassenverband Rheinland-Pfalz 100 Euro Preisgeld dazu.

Den zweiten Platz erarbeitete sich die Spielgruppe "FLYM Investments" vom Theodor-Heuss-Gymnasium Ludwigshafen (Depotwert 55.521,08 Euro / Preisgeld: 400 Euro). Das Schülerteam“NoName“ vom Gymnasium am Kaiserdom in Speyer sicherte sich den dritten Platz: es erwirtschaftete einen Depotwert von 55.097,86 Euro und kann sich über 300 Euro freuen. Der Nachhaltigkeitspreis ging an das Team "Blind Monks“ vom Gymnasium am Kaiserdom (Preisgeld: 300 Euro). Die 12 Studenten-Teams wurden mit insgesamt 1.200 Euro für die erfolgreiche Teilnahme am Planspiel ausgezeichnet.

„Wer es schafft, in Zeiten unruhiger Finanzmärkte und volatiler Börsenkurse seinen Depotwert innerhalb von 10 Wochen um über 12% zu steigern, verdient Respekt und Anerkennung. Denn es erfordert eine intensive Auseinandersetzung mit den Unternehmenswerten, Branchenentwicklungen und dem aktuellen Wirtschaftsgeschehen", betont Elke Rottmüller. Rottmüller weiter: "Neben der Freude am Wettbewerb konnten wir mit dem Planspiel Funktionsmechanismen der Börse und des Kapitalmarktes sowie wirtschafts- und gesellschaftspolitische Zusammenhänge vermitteln. Die Schüler lernten, sich Informationen zu beschaffen und diese durch geschickte und kluge Anlagestrategien, zielgerichtet und aktiv in Entscheidungen einzubeziehen. Damit eignen sie sich Fähigkeiten an, die in allen Bereichen von Wirtschaft und Gesellschaft immer wichtiger werden. Zudem wurden im Spiel Berührungsängste und Wissensdefizite beim Thema Börse abgebaut. Die Schüler machten ihre Erfahrungen mit Gewinn und Verlust und konnten risikobewusstes Handeln erlernen“, beschreibt Rottmüller die zentralen Anliegen des Planspiel Börse.

Das Spiel wird kontinuierlich an die Entwicklungen im realen Börsengeschäft angepasst. So laufen jetzt schon die Vorbereitungen für die kommende Spielrunde auf Hochtouren, damit im Herbst dieses Jahres wieder eine neue Runde - das 34. Planspiel Börse - starten kann. Wer sich während der spielfreien Zeit über das Planspiel und seine künftigen Neuerungen informieren möchte, kann dies im Internet unter www.planspiel-boerse.de oder auch auf facebook tun.

Text und Foto: Sparkasse Vorderpfalz

20.01.2016


ISB-Darlehen Mietwohnungen

Tilgungszuschüsse für Mietwohnungsbau, Wohngemeinschaften und Studierendenwohnheime

Landau in der Pfalz- Mit Tilgungszuschüssen von bis zu 20 Prozent des Grunddarlehens fördert die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) ab sofort Investitionen im sozialen Mietwohnungsbau. Die Förderung richtet sich an Unternehmen und private Investoren, die in Regionen mit erhöhtem Wohnungsbedarf Mietwohnungen errichten und bereit sind, insbesondere an Haushalte mit niedrigem Einkommen zu vermieten.

Doris Ahnen, Finanz- und Bauministerin des Landes Rheinland-Pfalz, erklärte: „Die Tilgungszuschüsse tragen dem steigenden Wohnungsbedarf Rechnung: Für Wohnungsbaugesellschaften und private Investoren sind die Rahmenbedingungen für Investitionen in den sozialen Wohnungsbau deutlich verbessert worden.“

„Die ISB bietet seit fast drei Jahren zinslose Darlehen für bis zu zehn Jahre“, sagte Dr. Ulrich Link, Mitglied des Vorstandes der ISB. „Mit einem nachrangigen Darlehen der ISB erhalten Investoren sehr günstige Konditionen und die mitfinanzierenden vorrangigen Hausbanken ein hohes Maß an Sicherheit.“

Gefördert werden der Neubau, Ersterwerb, Ersatzneubau, Aus- und Umbau, die Umwandlung sowie Erweiterung von Mietwohnungen. Für Zusatzdarlehen, etwa für standortbedingte Mehrkosten, Abrisskosten, Maßnahmen zur Barrierefreiheit oder unter bestimmten Voraussetzungen auch den Einbau von Aufzügen gewährt die ISB einen Tilgungszuschuss von bis zu 25 Prozent des Zusatzdarlehens. Der Tilgungszuschuss richtet sich nach den Fördermietenstufen und den zu fördernden Einkommensgruppen.

Alle Informationen zu den Konditionen und zur Ausgestaltung der Förderprogramme finden Interessierte bei der Stadtverwaltung Landau, Stadtbauamt, Frau Marlen Müller, Tel. 06341 – 13 6803 oder auf den Internetseiten der ISB unter www.isb.rlp.de.

Gerne stehen auch die Kundenberater der ISB telefonisch unter 06131 6172-1991 zur Verfügung.

Über die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB):

Die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) ist das Förderinstitut des Landes Rheinland-Pfalz mit Sitz in Mainz. Sie ist zuständig für die Wirtschafts- und Wohnraumförderung in Rheinland-Pfalz. Die ISB ist eine Anstalt des öffentlichen Rechts. Die Bank ist verantwortlich für die Förderung des Mittelstandes und der Kommunen sowie die Umsetzung der Programme der sozialen Wohnraumförderung.

Text: Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB), Presse

15.01.2016


Engagement für den Goldenen Hut gewürdigt

Kulturstiftung der ehemaligen Kreissparkasse Rhein-Pfalz vergibt Kulturförderpreis an Dr. Oskar Schmidt

Ludwigshafen/Schifferstadt- Der Kulturförderpreis geht in diesem Jahr an den pensionierten Biologen und Hobby-Historiker Dr. Oskar Schmidt. Zusammen mit dem Schifferstadter Verein für Heimatpflege hat er den Goldenen Hut in den vergangenen Jahrzehnten wieder populär gemacht. Schmidt nahm den Preis stellvertretend für alle Personen entgegen, die sich in der Vergangenheit mit dem Goldenen Hut wissenschaftlich oder ehrenamtlich beschäftigt haben.

Der mit 5.000 Euro dotierte Kulturförderpreis wurde im Rahmen einer Feierstunde von Clemens Körner,  Vorsitzender des Kuratoriums und Landrat des Rhein-Pfalz-Kreises, gemeinsam mit Clemens G. Schnell, Vorstandsvorsitzender der Kulturstiftung sowie stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Vorderpfalz, übergeben.

“Das langjährige Engagement des Preisträgers sowie des Heimatvereins Schifferstadt und der Stadt Schifferstadt wird in nächster Zeit dazu führen, dass das Historische Museum in Speyer bei der UNESCO die Anerkennung des Goldenen Hutes als Weltendokumentenerbe beantragen wird“, begründete der Vorsitzende des Kuratoriums der Kulturstiftung, Landrat Clemens Körner, die Wahl der Jury. „Damit wird der Goldene Hut als identitätsstiftendes und heimatverwurzeltes Element ein Gegenstand überregionaler Würdigung“, betonte Körner.

Hintergrund:
Der Kulturförderpreis wurde im Jahre 1999 von der Kulturstiftung der ehemaligen Kreissparkasse Rhein-Pfalz ins leben gerufen und seitdem jährlich vergeben. Insgesamt wurden bisher mehr als 20 verschiedene Initiativen mit unterschiedlichsten kulturellen Engagements im Rhein- Pfalz- Kreis gefördert. Die Projekte, die ausgezeichnet wurden, kamen aus den Bereichen Heimatkultur, Musik, Film, Schauspiel und Sport.

Über die Sparkasse Vorderpfalz
Die Sparkasse Vorderpfalz ist mit einer Bilanzsumme von 5,7 Milliarden Euro und 1.100 Mitarbeitern die größte Sparkasse in Rheinland-Pfalz. Im Marktbereich verfügt die Sparkasse Vorderpfalz über 60 Geschäftsstellen und SB-Servicestellen sowie Betreuungs- und KompetenzCenter für Geldanlage und Vorsorge, Immobilienkauf und -finanzierung, Internationales Geschäft, Versicherungsfragen, Gewerbekunden, Stiftungen, Selbständige in Frei-  und Heilberufen, Existenzgründer und Immobilieninvestoren. Die Mitarbeiter in den KompetenzCentern  sind Ansprechpartner bei speziellen Fragen, die aufwändigere und individuelle Lösungen verlangen. Wichtiger Teil der Philosophie der Sparkasse Vorderpfalz ist die Kundennähe, denn daraus resultieren leichte Erreichbarkeit und kurze Entscheidungswege. Nähe bedeutet für die Sparkasse auch, dass die Mitarbeiter ihre Kunden und das Geschäftsgebiet rundherum kennen.
Die Verbundenheit mit den Städten Ludwigshafen, Speyer und Schifferstadt sowie dem Rhein-Pfalz-Kreis wird auch durch die fünf Stiftungen der Sparkasse dokumentiert,  die eine außergewöhnlich breite Förderung von sozialen, kulturellen, wissenschaftlichen und sportlichen Einrichtungen und Aktivitäten ermöglichen.

Text und Foto: Sparkasse Vorderpfalz

13.01.2016


Andreas Kabs ist neuer Regionaldirektor der Volksbank Kur- und Rheinpfalz in Speyer

Vorgänger Hans Böhm übernimmt Leitung der Regionaldirektion Haßloch

Speyer- Seit dem 1. Januar ist Andreas Kabs neuer Regionaldirektor der Volksbank Kur- und Rheinpfalz in Speyer. Kabs folgt auf Hans Böhm, der seit dem Jahreswechsel den Regionalmarkt Haßloch leitet.

Andreas Kabs wird zukünftig mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Filialen in Speyer und Dudenhofen verantworten. Eine seiner Hauptaufgaben sieht der neue Regionaldirektor darin, gemeinsam mit seinem Team die Position der Volksbank weiter zu festigen und diese durch Gewinnung von neuen Kunden auszubauen. Wichtig ist ihm hierbei auch, den Menschen in der Region zu vermitteln, mit der Volksbank einen kompetenten Ansprechpartner in sämtlichen Geld-, Kredit- und Vermögensangelegenheiten an ihrer Seite zu haben, der sie in allen Lebensphasen begleitet und unterstützt. Denn das persönliche Beratungsgespräch vor Ort sei heute gefragter denn je – gerade wenn es um komplexere Fragen und Entscheidungskompetenz vor Ort geht, so Kabs.

Kabs war von 2009 bis 2015 stellvertretender Regionaldirektor in Speyer

Kabs ist mit den Menschen und Unternehmen im Regionalmarkt Speyer bestens vertraut. Nachdem er zunächst als Finanzberater im Privatkundensegment tätig war, wurde er im Jahr 2009 zum stellvertretenden Regionaldirektor für den Regionalmarkt Speyer ernannt. Der 47-jährige Kabs ist Vater zweier Töchter und als leidenschaftlicher Ruderer in der Rudergesellschaft Speyer 1883 e. V. aktiv, wo er Vorsitzender des Bereichs Sport ist. www.volksbank-krp.de

Text und Foto: Volksbank Kur- und Rheinpfalz eG

12.01.2016


Stiftung der ehemaligen Kreissparkasse Rhein-Pfalz würdigt kulturelles Engagement

Insgesamt acht Vereine und Projekte aus dem Rhein-Pfalz-Kreis können sich über Fördergelder der Kulturstiftung der ehemaligen Kreissparkasse Rhein-Pfalz in Höhe von 6.150 Euro freuen

Ludwigshafen- Die Fördergelder übergab Clemens G. Schnell, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Vorderpfalz, gemeinsam mit dem Landrat des Rhein-Pfalz-Kreises, Clemens Körner. „Die Bürger des Rhein-Pfalz-Kreises begeistern uns immer wieder mit kreativen Ideen und überzeugenden Projekten“, erklärte Clemens G. Schnell bei der offiziellen Feierstunde in der Hauptstelle Berliner Platz der Sparkasse Vorderpfalz. „Die Vielfalt der Themen zeigt, wie mannigfaltig Kultur im Rhein-Pfalz-Kreis gelebt wird. Es ist uns eine Herzensangelegenheit, diese Vielfalt zu erhalten.“

Insgesamt unterstützt die Kulturstiftung der ehemaligen Kreissparkasse Rhein-Pfalz acht Initiativen und Projekte aus der Region: Die Grundschule Otterstadt und die Club Ebene Eins in Schifferstadt gehören ebenso dazu wie der Protestantische und Katholische Kirchenchor aus Mutterstadt, das Kreativhaus Kunstkreisprojekt „Jahnstraße“ in Böhl-Iggelheim, der Förderverein Carl-Bosch-Schule Limburgerhof und das Interkulturelle Musikcafe Schifferstadt. Darüber hinaus können sich Petra Veil für ihr Liederprojekt und Michael Cramer für eine Buchveröffentlichung über Zuschüsse freuen.

Über die Kulturstiftung der ehemaligen Kreissparkasse Rhein-Pfalz
Eine der fünf Stiftungen der Sparkasse Vorderpfalz ist die Kulturstiftung der ehemaligen Kreissparkasse Rhein-Pfalz, die 1995 gegründet wurde und ein derzeitiges Stiftungskapital von 1.000.000 Euro hat. Sie richtet sich an alle Träger kultureller Ideen oder Maßnahmen in ihrem ehemaligen Geschäftsgebiet.
Das Kuratorium besteht aus Clemens Körner (Vorsitzender), Elke Rottmüller (stellvertretende Vorsitzende), German Bachert, Inge Sabin, Manfred Gräf, Lamiel Kallweit, Konrad Heller, Bernhard Kukatzki, Theo Magin, Dieter Weißenmayer und Ilse Wegmann. Der Vorstand setzt sich zusammen aus Clemens G. Schnell (Vorstandsvorsitzender), Thomas Bull und Konrad Reichert.

Über die Sparkasse Vorderpfalz
Die Sparkasse Vorderpfalz ist mit einer Bilanzsumme von 5,7 Milliarden Euro und 1.100 Mitarbeitern die größte Sparkasse in Rheinland-Pfalz.  

Im Marktbereich verfügt die Sparkasse Vorderpfalz über 60 Geschäftsstellen und SB-Servicestellen sowie Betreuungs- und KompetenzCenter für Geldanlage und Vorsorge, Immobilienkauf und -finanzierung, Internationales Geschäft, Versicherungsfragen, Gewerbekunden, Stiftungen, Selbständige in Frei-  und Heilberufen, Existenzgründer und Immobilieninvestoren. Die Mitarbeiter in den KompetenzCentern  sind Ansprechpartner bei speziellen Fragen, die aufwändigere und individuelle Lösungen verlangen.  

Wichtiger Teil der Philosophie der Sparkasse Vorderpfalz ist die Kundennähe, denn daraus resultieren leichte Erreichbarkeit und kurze Entscheidungswege. Nähe bedeutet für die Sparkasse auch, dass die Mitarbeiter ihre Kunden und das Geschäftsgebiet rundherum kennen.

Die Verbundenheit mit den Städten Ludwigshafen, Speyer und Schifferstadt sowie dem Rhein-Pfalz-Kreis zeigt sich auch in der breiten Förderung von sozialen, kulturellen, wissenschaftlichen und sportlichen Einrichtungen und Aktivitäten.

Text und Foto: Sparkasse Vorderpfalz

12.01.2016


Vom Schulhof über das Börsenparkett auf das Siegerpodest

Elke Rottmüller, Vorstandsmitglied der Sparkasse Vorderpfalz Elke Rottmüller, Vorstandsmitglied der Sparkasse Vorderpfalz: " Wer es schafft, in Zeiten unruhiger Finanzmärkte und volatiler Börsenkurse seinen Depotwert innerhalb von 10 Wochen um über 12 Prozent zu steigern, verdient Respekt und Anerkennung".

Ludwigshafen- Planspiel Börse der Sparkasse Vorderpfalz ist zu Ende. Schüler aus Ludwigshafen und Speyer erreichen gute Platzierungen und freuen sich auf die Siegerparty am 19. Januar 2016

Gerade die aktuelle wirtschaftliche Lage führt dazu, dass sich junge Menschen in den Schulen verstärkt mit der Börse beschäftigen. Dass hierbei Geld verdienen nicht einfach ist, hat das diesjährige Planspiel Börse gezeigt. Zehn Wochen lang herrschte Börsenfieber an allgemein- und berufsbildenden Schulen. Den größten Erfolg in Deutschland hatte die Spielgruppe „RSBK Börsenbambis“ von der Sparkasse Essen mit einem Depotgesamtwert von 63.544,36 Euro und ließ damit über 39.600 Schülerteams europaweit hinter sich.

Aber nicht nur der Bundessieger hat die letzten Wochen mit Bravour gemeistert: Den höchsten Depotstand bei der Sparkasse Vorderpfalz konnte die Spielgruppe "LoqOil" vom Friedrich-Magnus-Schwerd-Gymnasium Speyer aufweisen. Sie hatte den Börsenverlauf gut im Blick und konnte ihr Startkapital mit umsichtigem Handeln von 50.000 Euro auf 56.273,09 Euro erhöhen. Dabei setzten sie sich gegen 75 weitere Teams der Sparkasse Vorderpfalz durch. Den zweiten Platz erarbeitete sich die Spielgruppe „ESR Buwe“ von der Edith-Stein-Realschule Speyer (Depotwert 55.637,99 Euro). Das Schülerteam "FLYM Investments" vom Theodor-Heuss-Gymnasium Ludwigshafen sicherte sich den dritten Platz: es erwirtschaftete einen Depotwert von 55.521,08 Euro. „Wer es schafft, in Zeiten unruhiger Finanzmärkte und veränderlicher Börsenkurse seinen Depotwert innerhalb von 10 Wochen um über 12 Prozent zu steigern, verdient Respekt und Anerkennung. Die Sparkasse lädt alle Börsenspiel-Teilnehmer und deren Lehrer zur Siegerparty am 19. Januar 2016 ein“ verrät Elke Rottmüller, Vorstandsmitglied der Sparkasse Vorderpfalz.

"Neben der Freude am Wettbewerb konnten wir mit dem Planspiel Funktionsmechanismen der Börse und des Kapitalmarktes sowie wirtschafts- und gesellschaftspolitische Zusammenhänge vermitteln. Die Schüler lernten, sich Informationen zu beschaffen und diese durch geschickte und kluge Anlagestrategien zielgerichtet und aktiv in Entscheidungen einzubeziehen. Damit eignen sie sich Fähigkeiten an, die in allen Bereichen von Wirtschaft und Gesellschaft immer wichtiger werden. Zudem wurden im Spiel Berührungsängste und Wissensdefizite beim Thema Börse abgebaut“ beschreibt Rottmüller die zentralen Anliegen des Planspiel Börse. Text und Foto: Sparkasse Vorderpfalz

04.01.2016


Nützlicher Ratgeber für Häuslebauer und Altbau-Modernisierer

„Dienstleistungszentrum Handwerk Vorderpfalz“ präsentiert 5. Auflage seines „Bauhandbuchs“ für 2015/2016.

cr. Speyer- 160 Seiten, konzentriert angefüllt mit zahllosen nützlichen Tipps für all diejenigen, die in der nächsten Zeit in „Betongold“ investieren möchten, präsentierte jetzt das „Dienstleistungszentrum Handwerk Vorderpfalz“ im Rahmen eines Pressegesprächs in der „Villa Körbling“ der „Volksbank Kur- und Rheinpfalz“ in der Speyerer Bahnhofstraße.

Und Investitionen in ein Eigenheim oder in die Modernisierung einer bereits im eigenen Besitz befindlichen Immobilie - sie lohnen sich derzeit angesichts eines historisch außergewöhnlich niedrigen Zinsniveaus ganz besonders, Dies erklärte bei dieser Gelegenheit Rudolf Müller, „Hausherr“ der in den letzten Monaten erst mit großem Aufwand und viel Liebe zum Detail vorbildlich renovierten „Villa Körbling“ und Vorstandssprecher der Volksbank Kur- und Rheinpfalz, dessen Haus auch im jetzt zuende gehenden Jahr gerade aufgrund dieser positiven Zinsbedingungen wieder erhebliche Umsatzsteigerungen im Immobiliengeschäft habe verzeichnen können.

Bereits zum 30. November 2015 seien dadurch mehr als 1.900 neue Kreditanträge für Gebäudefinanzierungen mit einem Gesamtvolumen von rund 190 Miliionen Euro auf den Weg gebracht worden.

Auch die jetzt aktuell erfolgte, höchst vorsichtige Zinserhöhung durch die marktbestimmende US-Zentralbank FED um 0,25 Prozent werde an dieser Situation zumindest in den nächsten vier, fünf Jahren wohl wenig ändern. „Aus einer „'Null-Prozent-Zinssituation' wird auch in der EU allenfalls eine 'Minimal-Zinssituation' werden“, zeigte sich Vorstandssprecher Müller überzeugt.

Dies aber bedeute auch für das Bauhaupt- und Nebengewerbe in der Vorderpfalz mit seinen in insgesamt zwölf verschiedenen Innungen organisierten rund 4.000 Handwerksbetrieben eine gewaltige Herausforderung, so Hans Ziegle, Kreishandwerksmeister für die Vorderpfalz und der Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Vorderpfalz, Rainer Lunk.

„Unsere Betriebe können heute ihre Möglichkeiten im Markt kaum noch zureichend ausschöpfen“, klagte Ziegle, der feststellen musste, dass der Markt an qualifizierten Fachkräften in nahezu allen Handwerksberufen „leergefegt“ sei. „Der Fachkräftemangel ist längst bei uns angekommen“, stellte er fest. Deshalb komme auch dem umfassenden Verzeichnis entsprechend bewährter Handwerksbetriebe im „Bauhandbuch Vorderpfalz“ ein so hoher Informationswert zu.

Doch auch anderen, z.T. erstmals in das „Bauhandbuch“ aufgenommenen Erläuterungen wie z.B. zum Thema „Schwarzarbeit“ komme angesichts der Marktsituation eine wachsende Bedeutung zu. Denn bereits heute könne jeder Steuerpflichtige 1.200 Euro jährlich für Aufwendungen an der eigenen Immobilie steuerlich absetzen, erklärte Lunk. „Damit aber kann hier schon heute jeder auf die obendrein strafbare 'Schwarzarbeit' verzichten, die zudem auch keinerlei Anspruch auf Gewährleistung bietet“, so Lunk.

Volksbank-Vorstandssprecher Rudolf Müller möchte da sogar noch einen Schritt weiter gehen und sämtliche entstehenden Aufwendungen für Renovierungs- und Sanierungsmaßnahmen vom Gesetzgeber absetzbar gemacht sehen. „Das wäre nicht nur ein gigantisches Sanierungsprogramm an unserem Immobilienbestand mit riesigen Potentialen im Klimaschutz und bei der Reduzierung des Energieverbrauchs, sondern zugleich auch ein gewaltiges Konjunkturprogramm, von dem alle Beteiligten – Hausbesitzer und Bauhandwerker ebenso wie die Staatskassen - in hohem Maße profitieren würden“, hob Müller hervor.

Aber auch über einschlägige Förderprogramme zur Umsetzung solcher Maßnahmen - insbesondere durch die Einbeziehung der KfW-Bank - informiert das „Bauhandbuch“ ebenso umfassend wie über die im „Ernstfall“ notwendig werdenden Rechtsmittel bei Streitfällen. „Allerdings ist es unser oberstes Ziel, solche Streitigkeiten von Anfang an zu vermeiden und statt dessen zu einvernehmlichen Lösungen zu kommen“, unterstrich Rainer Lunk.

Das neue „Bauhandbuch Vorderpfalz“, das wie seine Vorgänger auch kostenlos bei den Stadt- und Gemeindeverwaltungen im Zuständigkeitsgebiet der Kreishandwerkerschaft Vorderpfalz sowie bei den Zweigstellen der „Sparkasse Vorderpfalz“ sowie bei den pfälzischen Filialen der „Volksbank Kur- und Rheinpfalz“ ausliegt, ist in einer Auflage von 10.000 Exemplaren in „Eigenproduktion“ des „Dienstleistungszentrums Handwerk in der Vorderpfalz“ erschienen. „Als wir im Jahr 2007 die erste Auflage mit damals noch 1.000 Exemplaren vorstellten, da waren diese innerhalb weniger Wochen vergriffen“, erinnert sich Kreishandwerksmeister Hans Ziegle. So schnell wird es bei dieser Ausgabe wohl nicht gehen, sind sich die Initiatoren sicher - aber dennoch: Die ungebrochene Nachfrage nach diesem hilfreichen Kompendium für alle Bau- und Sanierungswillige zeigt, dass es nur wenig Literatur im Markt gibt, in der so viel Nützliches und Wissenswertes rund und das Thema „Bauen und Sanieren“ unter einem regionalem Blickwinkel gut verständlich zusammengefasst ist. Foto: gc

17.12.2015


Geldspritze für Sportler im Landkreis

Der Landrat des Rhein-Pfalz-Kreises Clemens Körner (dunkler Anzug, blaue Krawatte) und Vorstandsmitglied Elke Rottmüller, gezackter Blazer, überreichen gerne die Schecks. Der Landrat des Rhein-Pfalz-Kreises Clemens Körner (dunkler Anzug, blaue Krawatte) und Vorstandsmitglied Elke Rottmüller, gezackter Blazer, überreichen gerne die Schecks.

Sportstiftung der ehemaligen Kreissparkasse Rhein-Pfalz übergibt über 11.000 Euro

Ludwigshafen- Sportler und Sportvereine im Rhein-Pfalz-Kreis profitieren auch in diesem Jahr wieder von der Sportstiftung der ehemaligen Kreissparkasse Rhein-Pfalz. Die Fördergelder in Höhe von 11.100 Euro übergab Elke Rottmüller, Vorstandsmitglied der Sparkasse Vorderpfalz, gemeinsam mit Clemens Körner, Landrat des Rhein-Pfalz-Kreises.

"Im Sport begegnen sich körperliche Aktivität und – gerade im Teamsport – eine soziale Komponente. Beides steigert das eigene Wohlbefinden des Menschen“, erklärte Elke Rottmüller bei der offiziellen Feierstunde in der Hauptstelle Berliner Platz der Sparkasse Vorderpfalz. Rottmüller betonte: "Gemäß unseres Zieles, Sport in unserem Geschäftsgebiet nachhaltig und umfassend zu fördern und dabei eine breite Teilhabe der Gesellschaft an Sportaktivitäten zu eröffnen, begleiten wir junge Talente, Vereine und Initiativen seit vielen Jahren. Wir schätzen die sportliche Vielfalt in unserer Region und sehen es als unseren Auftrag an, diese aktiv voranzutreiben".

Insgesamt unterstützt die Sportstiftung Sportlerinnen und Sportler sowie Vereine aus dem Rhein-Pfalz-Kreis mit 11.100 Euro, darunter die TSG 1886 Mutterstadt, der TuS Neuhofen e.V., der AC 1892 Mutterstadt, die Floßbachschwalben Maxdorf e.V. und der RKS Phönix Mutterstadt.

Alle Vereine, Initiativen und Personen aus dem Rhein-Pfalz-Kreis haben in 2016 erneut die Chance auf Förderung ihrer Sportprojekte. Förderanfragen können auf der Homepage der Sparkasse unter www.sparkasse-vorderpfalz.de direkt gestellt werden. Das Kuratorium wird im Frühjahr 2016 erneut entscheiden, welche Projekte im Sinne der Stiftung gefördert werden. Kontakt: Sparkasse Vorderpfalz, Konrad Reichert, Stiftung der ehemaligen Kreissparkasse Rhein-Pfalz, Ludwigstraße 54a, 67059 Ludwigshafen / E-Mail: konrad.reichert@sparkasse-vorderpfalz.de.

Hintergrund:
Eine der fünf Stiftungen der Sparkasse Vorderpfalz ist die Sportstiftung der ehemaligen Kreissparkasse Rhein-Pfalz, die 2003 gegründet wurde und ein derzeitiges Stiftungskapital von 500.000 Euro hat. Stiftungszweck ist die Förderung begabter Nachwuchssportlerinnen und -sportler im Rhein-Pfalz Kreis, insbesondere durch die Auslobung von Geld- und Sachpreisen für herausragende sportliche Leistungen. Darüber hinaus können Sportveranstaltungen unterstützt, Zuschüsse für die Trainingsarbeit oder Wettbewerbsteilnahmen gewährt werden.

Das Kuratorium der Sparkassenstiftung besteht aus Landrat Clemens Körner, Clemens G. Schnell, Hubert Boßle, Ilona Volk, Norbert Page, Hans-Dieter Schneider, Dr. Stefan Scheil, Rainer Delventhal, Volker Knörr, Erich Schweikert, sowie Alfons Wiebelskircher. Dem Vorstand der Stiftung gehören Elke Rottmüller, Olaf Maurus und Konrad Reichert an.

Über die Sparkasse Vorderpfalz
Die Sparkasse Vorderpfalz ist mit einer Bilanzsumme von 5,7 Milliarden Euro und 1.100 Mitarbeitern die größte Sparkasse in Rheinland-Pfalz. Im Marktbereich verfügt die Sparkasse Vorderpfalz über 60 Geschäftsstellen und SB-Servicestellen sowie Betreuungs- und KompetenzCenter für Geldanlage und Vorsorge, Immobilienkauf und -finanzierung, Internationales Geschäft, Versicherungsfragen, Gewerbekunden, Stiftungen, Selbständige in Frei-  und Heilberufen, Existenzgründer und Immobilieninvestoren. Die Mitarbeiter in den KompetenzCentern  sind Ansprechpartner bei speziellen Fragen, die aufwändigere und individuelle Lösungen verlangen. Wichtiger Teil der Philosophie der Sparkasse Vorderpfalz ist die Kundennähe, denn daraus resultieren leichte Erreichbarkeit und kurze Entscheidungswege. Nähe bedeutet für die Sparkasse auch, dass die Mitarbeiter ihre Kunden und das Geschäftsgebiet rundherum kennen. Die Verbundenheit mit den Städten Ludwigshafen, Speyer und Schifferstadt sowie dem Rhein-Pfalz-Kreis zeigt sich auch in der breiten Förderung von sozialen, kulturellen, wissenschaftlichen und sportlichen Einrichtungen und Aktivitäten.

Text und Foto: Sparkasse Vorderpfalz

11.12.2015


Einzelbetriebliches Innovations- und Technologieförderungsprogramm Rheinland-Pfalz (InnoTop)

Start des neuen Fördermoduls InnoStart

Mainz- Das Einzelbetriebliche Innovations- und Technologieförderungsprogramm Rheinland-Pfalz InnoTop hat ein neues Fördermodul: Mit InnoStart erhalten Unternehmen Zuwendungen bis zu 12.500 Euro für die Vergabe von Forschungs- und Entwicklungsaufträgen an Hochschulen oder Forschungseinrichtungen.

Ministerin Eveline Lemke: „Mit InnoStart möchten wir kleine und mittlere Unternehmen durch niedrigschwellige Einstiegsprojekte anregen, mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen zu kooperieren. Ein Austausch zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen kann die Produktentwicklung erheblich verbessern und beschleunigen. Hier setzt InnoStart an: Schlanke Antragsformulare sorgen für geringen Verwaltungsaufwand und eine schnelle Förderentscheidung.“

„Mit den bewährten Fördermodulen `Durchführbarkeitsstudien´ und `FuE-Vorhaben´ werden klassische FuE-Phasen einer Produkt- oder Produktionsverfahrensentwicklung von der ersten Idee bis zum produktionsnahen Prototyp abgedeckt und mit Zuwendungen bis zu 37.500 Euro für Studien und bis zu 500.000 Euro für FuE-Vorhaben unterstützt“, erläuterte Dr. Ulrich Link, Vorstandsmitglied der ISB. „Künftig können Personal- und Gemeinausgaben mit weniger Aufwand als bisher auf der Basis von abgestuften Pauschalen abgerechnet werden. Dabei werden vom Experten bis zum angelernten Helfer alle Projektbeteiligten im FuE-Prozess berücksichtigt.

„Mit der einzelbetrieblichen Technologieförderung InnoTop setzen wir auf ein bewährtes Förderinstrument, das den Wirtschaftsstandort Rheinland-Pfalz und seine innovativen Unternehmen stärken wird“, ergänzte Lemke. Das Förderprogramm biete abgestimmte Fördermodule, damit die unterschiedlichen Entwicklungsschritte in den Unternehmen effizient unterstützt werden können.

Unternehmen können ab sofort ihre vereinfachten Anträge für Zuschüsse bei der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) einreichen. Für die Umsetzung des Programms stellen Rheinland-Pfalz und die Europäische Union Landesmittel sowie Mittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) zur Verfügung.

Alle Informationen zu den Konditionen und zur Ausgestaltung des Förderprogramms finden Interessierte auf den Internetseiten der ISB unter www.isb.rlp.de. Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB), Presse

04.12.2015


„Die Zinswende im Euroraum ist in weite Ferne gerückt“

Achim Seiler, Leiter Private Banking bei der Volksbank Kur- und Rheinpfalz

Interview mit Achim Seiler, Leiter Private Banking bei der Volksbank Kur- und Rheinpfalz

Speyer- Viel hilft viel? An diesem Donnerstag hat der Rat der Europäischen Zentralbank beschlossen, sein im März gestartetes Aufkaufprogramm für europäische Staatsanleihen noch weiter auszudehnen und den Leitzins auf einem Rekordtief zu belassen. Über die Bedeutung der aktuellen Zinsentscheidung für die Kleinanleger in Deutschland spricht Achim Seiler, Leiter Private Banking bei der Volksbank Kur- und Rheinpfalz.

Herr Seiler, worauf müssen sich die deutschen Sparer nach der gestrigen EZB-Ratsentscheidung einstellen?
Darauf, dass sich die Durststrecke der Niedrigstzinsen im Euroraum nun noch deutlich länger hinziehen wird, denn eine Zinswende rückt mit der aktuellen Entscheidung in weite Ferne. Die Verzinsung von Tages- und Festgeldkonten, die bereits zuvor nur noch in homöopathischen Dosen von 0,05 bis 0,1 Prozent vorhanden war, könnte nach der aktuellen Entscheidung tatsächlich am Nullpunkt ankommen.

Und selbst darüber sind wir jenseits des Privatkundensegments ja schon hinaus – Geschäftsbanken, die ihr Geld bei der EZB parken wollen, werden nach der aktuellen Zinsentscheidung mit einem Strafzins von 0,3 Prozent belegt. Dass es auch anders geht, zeigen beispielsweise die USA: Es wird erwartet, dass die amerikanische Notenbank Federal Reserve in ihrer anstehenden Sitzung Mitte Dezember die Leitzinsen zum ersten Mal seit rund einer Dekade anheben wird.

Den niedrigen Zinsen steht in Deutschland eine ebenfalls niedrige Inflationsrate gegenüber. Inwieweit müssen Privatanleger die Teuerung bei ihren Anlageentscheidungen berücksichtigen?
Nach aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes lag die Inflation in Deutschland im November bei rund 0,4 Prozent. Die Teuerungsrate fällt allerdings je nach Betrachtungsweise und dem zugrunde gelegten Warenkorb sehr unterschiedlich aus. Denn während die deutschen Verbraucher im November für Nahrungsmittel 2,3 Prozent mehr ausgeben mussten als noch vor einem Jahr, sind die Energiepreise binnen Jahresfrist um 7,5 Prozent gefallen. Bei den Öl- und Gaspreisen ist jedoch mittelfristig mit einer Anpassung nach oben zu rechnen. Wenn die Inflationsrate dann tatsächlich die Zielmarke von zwei Prozent erreichen sollte, sich die Zinsen aber weiterhin nahe der Nulllinie befinden, dann verlieren Sparer, die nach wie vor auf herkömmliche Sparmodelle setzen, jedes Jahr real rund zwei Prozent ihres Vermögens.

Welche Möglichkeiten haben Sparer unter diesen Bedingungen dann noch?
Für Anleger, die bisher auf das klassische Tages- oder Festgeldkonto gesetzt haben, gibt es nur noch zwei Möglichkeiten: Entweder sie strukturieren ihr Vermögen um – etwa indem sie den Aktien- oder Fondsanteil in ihrem Depot deutlich erhöhen und ihre Anlagen breiter streuen – oder sie müssen über einen längeren Zeitraum inflationsbereinigt mit negativen Renditen leben. Der aktuelle Zinsentscheid der EZB hat jedenfalls noch einmal deutlich gemacht, dass für Privatanleger die Ausarbeitung eines Vermögenskonzepts auf Basis des persönlichen Chancen-Risiko-Profils unumgänglich geworden ist.

Volksbank Kur- und Rheinpfalz eG, Presse

04.12.2015


Veränderung im Vorstand der Sparkasse Vorderpfalz

Uwe Geske verlässt die Sparkasse zum 1. Januar 2016

Ludwigshafen- Im Vorstand der Sparkasse Vorderpfalz gibt es eine Veränderung: Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Uwe Geske (56) scheidet zum 1. Januar 2016 aus dem Vorstand der Sparkasse Vorderpfalz aus. Geske, zuständig für das Firmenkundengeschäft, hatte bereits im Juni 2015 im Zuge der Diskussion um die zukünftige Ausrichtung der Sparkasse um die Aufhebung seines bis 2018 laufenden Arbeitsvertrages gebeten. Der Verwaltungsrat der Sparkasse hat dem Aufhebungsvertrag nun zugestimmt. Thomas Traue, Vorstandsmitglied der Sparkasse Vorderpfalz, übernimmt die Zuständigkeit für das Firmenkundengeschäft. Traue ist seit mehr als 20 Jahren im Firmenkundenbereich tätig und seit mehr als zehn Jahren mit der Region Vorderpfalz verbunden.

Nach der Fusion der drei vorderpfälzischen Sparkassen im Juli 2013 war es ein mittelfristiges Ziel, den Vorstand zu verkleinern. „Die Sparkasse führt damit ihren organisatorischen Umbau hin zu einer effizienteren Organisation konsequent fort“, ist sich Dr. Eva Lohse, Verwaltungsratsvorsitzende der Sparkasse Vorderpfalz, sicher. Geskes Abschied stellt den zweiten Schritt des Umbaus dar, nachdem bereits im August die Organisationseinheiten der ersten Führungsebene von 24 auf 15 reduziert wurden. Damit wurden Abläufe verschlankt und effektiver gestaltet. In einem weiteren Schritt wird die Struktur innerhalb der Organisationseinheiten angepasst.

Die Verwaltungsratsvorsitzende der Sparkasse Vorderpfalz, Dr. Eva Lohse, dankt Geske für seine Leistungen als Vorstand. Auch seinem Handeln sei es zu verdanken, dass im Jahr 2013 die Fusion von drei Sparkassen zur größten Sparkasse in Rheinland-Pfalz so erfolgreich gelungen sei, so Lohse. Geske habe durch sein Wirken einen wesentlichen Beitrag für eine starke Sparkasse in der Region geleistet.

„Ich danke Uwe Geske für die Zusammenarbeit, die von einem harmonischen Miteinander und großer Fairness geprägt war. Ich bedauere den Weggang,  habe jedoch Verständnis für seine Entscheidung“, so Dr. Rüdiger Linnebank. Mit den Medienberichten der vergangenen Wochen stehe Geskes Weggang nicht in Zusammenhang, betont der Sparkassenchef.  

Sparkasse Vorderpfalz, Presse

24.11.2015


5.500 Euro für musikalische Nachwuchstalente

Landrat Clemens Körner, die Vorstände der Sparkasse Vorderpfalz Elke Rottmüller und Clemens G. Schnell sowie der Leiter der Musikschule Christoph Utz überreichten die Fördergelder an die Stipendiaten der Musikschule des Rhein-Pfalz-Kreises. Landrat Clemens Körner, die Vorstände der Sparkasse Vorderpfalz Elke Rottmüller und Clemens G. Schnell sowie der Leiter der Musikschule Christoph Utz überreichten die Fördergelder an die Stipendiaten der Musikschule des Rhein-Pfalz-Kreises.
Sparkasse Vorderpfalz vergibt Musikstipendien

Ludwigshafen- Elf Kinder und Jugendliche fieberten dem Herbstkonzert 2015 der Sparkasse Vorderpfalz mit besonderer Vorfreude entgegen. Denn die jungen Musikerinnen und Musiker erhielten ein Stipendium in Höhe von 500 Euro pro Person. Anschließend begeisterte das Kurpfälzischen Kammerorchester und Sebastian Lastein (Klarinette) mit Werken von Joseph Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart, Gioacchino Rossini und Franz Schubert das Publikum im Palatinum Mutterstadt.

„Musik macht Spaß und bietet Entspannung nach einem stressigen Schulalltag“ - da sind sich die Stipendiaten 2015 einig. Über die Fördergelder in Höhe von insgesamt 5.500 Euro freuten sich die Schülerinnen und Schüler sehr. Mit dem Geld will die Sparkasse Vorderpfalz die weitere musikalische Ausbildung der Mädchen und Jungen unterstützen. Die Nachwuchsmusiker sind nicht nur talentiert, bieten hohe musikalische Leistungen und engagieren sich überdurchschnittlich in der Musikschule des Rhein-Pfalz-Kreises - sie sind auch bei Wettbewerben erfolgreich. „Die Beschäftigung mit Musik fördert bei Kindern nicht nur die Kreativität, sie unterstützt auch ganz entscheidend deren persönliche Entwicklung. Dazu möchten wir unseren Teil beitragen“, sagte Elke Rottmüller, Vorstandsmitglied der Sparkasse Vorderpfalz, bei ihrer Ansprache. Im Anschluss überreichte sie gemeinsam mit Landrat Clemens Körner den jungen Musikerinnen und Musikern das Stipendium.

Ausgezeichnet wurden im Jahr 2015:

Einzelstipendium:
Jeannine Berghänel (Blockflöte) aus Lambsheim,
Mira Rudolphi (Querflöte) aus Limburgerhof,
Joelle Strubel (Violine) aus Schifferstadt,
Antonio Valle-Lopez (Oboe) aus Rödersheim-Gronau,
Lena Häßel (Gitarre) aus Schifferstadt,
Maike Hoesch (Gitarre) aus Mutterstadt,
 
Ensemblestipendium:

Duo Kammermusik:
Joelle Alexander (Querflöte) aus Ludwigshafen,    
Annalena Knautz  (Querflöte, Klavier) aus Ludwigshafen,

Trio Blockflöte:
Katharina Gotterbarm (Blockflöte) aus Lambsheim,
Antonia Heeren (Blockflöte) aus Maxdorf,
Elodie Spies (Blockflöte) aus Lambsheim,

Über die Musikschule des Rhein-Pfalz-Kreises
Die Musikschule Rhein-Pfalz-Kreis zählt mit rund 1900 Schülerinnen und Schülern zu den großen und gut ausgebauten staatlich geförderten Musikschulen in Rheinland-Pfalz. 50 fest angestellte Lehrkräfte unterrichten im Kreisgebiet in 22 Orten an 61 Unterrichtsstellen. Rund 1.500 Schülerinnen und Schüler nehmen das Unterrichtsangebot innerhalb der Musikschule wahr, darüber hinaus werden in Kooperationen mit Kindertagesstätten und allgemein bildenden Schulen ca. 400 Kinder und Jugendliche in Projekten, Bläserklassen und Musik-Arbeitsgemeinschaften an Ganztagsschulen betreut. Das umfassende und qualitätsorientierte Unterrichtsangebot richtet sich nach dem Strukturplan des Verbandes deutscher Musikschulen und beinhaltet sowohl die musikalische Breitenförderung als auch die musikalische Spitzenförderung. Regelmäßig nehmen Schülerinnen und Schüler der Musikschule erfolgreich an Wettbewerben teil, insbesondere am Wettbewerb „Jugend musiziert“ auf Regional-, Landes- und Bundesebene. Die Vergabe der Stipendien erfolgt an Schülerinnen und Schüler der Musikschule Rhein-Pfalz-Kreis, die sich durch herausragende musikalische Leistungen und besonderes Engagement für die Musikschule auszeichnen

Über die Sparkasse Vorderpfalz
Die Sparkasse Vorderpfalz ist mit einer Bilanzsumme von 5,7 Milliarden Euro und 1.100 Mitarbeitern die größte Sparkasse in Rheinland-Pfalz. Im Marktbereich verfügt die Sparkasse Vorderpfalz über 62 Geschäftsstellen und SB-Servicestellen sowie Betreuungs- und KompetenzCenter für Geldanlage und Vorsorge, Immobilienkauf und -finanzierung, Internationales Geschäft, Versicherungsfragen, Gewerbekunden, Stiftungen, Selbständige in Frei-  und Heilberufen, Existenzgründer und Immobilieninvestoren. Die Mitarbeiter in den KompetenzCentern  sind Ansprechpartner bei speziellen Fragen, die aufwändigere und individuelle Lösungen verlangen. Wichtiger Teil der Philosophie der Sparkasse Vorderpfalz ist die Kundennähe, denn daraus resultieren leichte Erreichbarkeit und kurze Entscheidungswege. Nähe bedeutet für die Sparkasse auch, dass die Mitarbeiter ihre Kunden und das Geschäftsgebiet rundherum kennen. Die Verbundenheit mit den Städten Ludwigshafen, Speyer und Schifferstadt sowie dem Rhein-Pfalz-Kreis zeigt sich auch in der breiten Förderung von sozialen, kulturellen, wissenschaftlichen und sportlichen Einrichtungen und Aktivitäten.

Text und Foto: Sparkasse Vorderpfalz

23.11.2015


Sparkasse Vorderpfalz: Stiftung fördert Jugend, Kultur und Sport

Klaus Steckmann, Vorstandsmitglied der Spk Vorderpfalz und zugleich Vorstandsvorsitzender der Stiftungr: Klaus Steckmann, Vorstandsmitglied der Spk Vorderpfalz und zugleich Vorstandsvorsitzender der Stiftungr: "Die Förderung der Jugend, der Kultur und des Sports hat sich die Sparkasse Vorderpfalz auf ihre Fahnen geschrieben.
Speyer-  Eine der fünf Stiftungen der Sparkasse Vorderpfalz, die Stiftung der ehemaligen Kreis- und Stadtsparkasse Speyer, mit Förderzweck Jugend, Kultur und Sport, schüttet in den nächsten Tagen insgesamt 19.377,77 Euro aus. Das Stiftungskuratorium hat auf Vorschlag des Vorstandes der Stiftung in seiner letzten Sitzung über die Mittelverwendung und die Förderung von 15 Projekten aus Speyer und dem südlichen Rhein-Pfalz-Kreis entschieden.

Dies sind u.a. GEWO Leben GmbH Speyer, Verein Frauen und Mädchennotruf Speyer Labyrinth e.V., Karneval Club Otterstadt, Förderkreis Palatina Klassik e.V. Speyer, Schützengesellschaft Speyer 1529 e.V., AV03 Speyer, Landesarchiv Speyer, Evangelische Jugendkantorei der Pfalz, Motettenchor Speyer e.V., Judosportverein Speyer, Pfälzische Landesbibliothek, Verein für Heimatpflege und Naturschutz Otterstadt e.V., Prot. Dekanat Speyer, Förderverein für Jugend und Soziales Rhein-Pfalz-Kreis.

Die Sparkassenstiftung der ehemaligen Kreis- und Stadtsparkasse Speyer unterstützt hierbei die breite Vielfalt bürgerschaftlichen Engagements von Vereinen, Schulen und Institutionen in Speyer und dem südlichen Rhein-Pfalz-Kreis, die sich um Belange von Jugend, Kultur und Sport kümmern. Die Stiftung vergibt keine regelmäßigen Zuschüsse, sondern einmalige Förderbeträge für einzelne Projekte, insbesondere auch als Anschubfinanzierung. Grundsätzlich nicht übernommen werden öffentliche Pflichtaufgaben für Schulen, Kindergärten und sonstige Institutionen. Außerdem sind laufende Betriebs- und Unterhaltungskosten von der Förderung ausgeschlossen.

Alle Vereinen, Schulen und Institutionen aus Speyer und dem südlichen Rhein-Pfalz-Kreis haben erneut die Chance auf Förderung ihrer Vorhaben und Projekte. Förderanträge, in denen eine genaue Beschreibung des Vorhabens und die nachhaltige Verwendung sowie Finanzierung dargestellt ist, können auf der Homepage der Sparkasse unter www.sparkasse-vorderpfalz.de gestellt werden.


Hintergrund:
Eine der fünf Stiftungen der Sparkasse Vorderpfalz ist die Stiftung der ehemaligen Kreis- und Stadtsparkasse Speyer, die 1995 gegründet wurde. Das Stiftungskapital von zur Zeit 2 Mio. Euro bildet die Grundlage der Erträge, die jährlich zweimal ausgeschüttet werden. Das Kuratorium der Sparkassenstiftung besteht aus Oberbürgermeister Hansjörg Eger, Landrat Clemens Körner, Michael Wagner, Otto Reiland, Walter Feiniler sowie Uwe Geske, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Vorderpfalz. Dem Vorstand der Stiftung der ehemaligen Kreis- und Stadtsparkasse Speyer gehören Klaus Steckmann, Nicole Dietl und Konrad Reichert an.

20.11.2015


„Die Villa Körbling bringt unsere Werte auf den Punkt“

Die Villa Körbling in der Speyerer Bahnhofstraße. Das denkmalgeschützte Jugendstilgebäude wurde im September 2015 nach einer umfassenden Sanierung wiedereröffnet. Die Villa Körbling in der Speyerer Bahnhofstraße. Das denkmalgeschützte Jugendstilgebäude wurde im September 2015 nach einer umfassenden Sanierung wiedereröffnet.

Interview mit Achim Seiler, Generalbevollmächtigter für das Private Banking, über das Private Banking bei der Volksbank Kur- und Rheinpfalz

Speyer- Seit Kurzem hat der Unternehmensbereich Private Banking der Volksbank Kur- und Rheinpfalz ein neues Zuhause: Die Villa Körbling in der Speyerer Bahnhofstraße. Das denkmalgeschützte Jugendstilgebäude wurde von der Volksbank im Jahr 2011 gekauft und im September 2015 nach einer umfassenden Renovierung wiederöffnet. Was das Private Banking bei der Volksbank Kur- und Rheinpfalz ausmacht und weshalb die Villa Körbling so gut zur Beratungsphilosophie der Volksbank passt, erklärt Achim Seiler, Generalbevollmächtigter bei der Volksbank Kur- und Rheinpfalz.

Herr Seiler, was zeichnet das Private Banking bei der Volksbank Kur- und Rheinpfalz aus?

Achim Seiler, Generalbevollmächtigter für das Private Banking bei der Volksbank Kur- und RheinpfalzUnsere Private-Banking-Philosophie folgt den Prinzipien genossenschaftlicher Beratung: Unser Anspruch ist es, umfassend für unsere Kunden da zu sein, indem wir ihnen eine individuelle Beratung und Dienstleistungen auf höchstem Qualitätsniveau bieten – und das freundlich, zuverlässig und partnerschaftlich. Im Gegensatz zu den Private-Banking-Abteilungen anderer Institute orientiert sich unser Beratungsansatz dabei nicht an bestimmten Guthabens- oder Einkommensgrößen. In der Villa Körbling und unseren Private-Banking-Abteilungen in Schwetzingen und Neustadt möchten wir vielmehr unsere Privatkunden mit einem Team von spezifisch qualifizierten Beratern bei besonderen Problem- und Aufgabenstellungen unterstützen.

Wo liegen dabei Ihre Beratungsschwerpunkte?

Im Zentrum stehen die Vermögensverwaltung und die Vermögensberatung. Gerade solvente Privatkunden erwarten heute eine wesentlich umfassendere Beratung und Betreuung als früher – denn die klassischen Formen der Kapitalanlage wie etwa das Festgeld oder Sparbuch haben sich überholt und werden voraussichtlich auch über Jahre hinweg überholt bleiben. Vor diesem Hintergrund sind gegenwärtig Vermögensmanagementlösungen und Immobilien als Kapitalanlage besonders gefragt. Außerdem beraten wir unsere Kunden bei komplexeren Finanzierungsstrukturen, bei Fragen der Vermögensnachfolge oder im Stiftungsmanagement.

Spiegelt sich diese Beratungsphilosophie auch im neuen Hauptsitz des Unternehmensbereichs Private Banking, der Villa Körbling, wider?

Der Erwerb der Villa Körbling war für uns ein absoluter Glücksgriff: Die Volksbank Kur- und Rheinpfalz rundet mit diesem über hundert Jahre alten Schmuckstück nicht nur ihr Gebäudeensemble zwischen der Oberen und Unteren Langgasse ab. Die Villa Körbling steht gleichzeitig für Charakter, Beständigkeit und regionale Verwurzelung – und bringt damit die Werte der Volksbank Kur- und Rheinpfalz auf den Punkt. Außerdem gibt sie der Kontinuität unserer Beratung ein Gesicht: Denn die meisten unserer Berater in der Villa Körbling sind schon viele Jahre oder gar Jahrzehnte für ‚ihre‘ Kunden tätig. Vom Ambiente der Villa sind jedenfalls nicht nur unsere Kunden in und um Speyer begeistert. Ihre Strahlkraft reicht offensichtlich darüber hinaus, denn wir erhalten im Moment auch die eine oder andere Anfrage von Interessenten aus Mannheim, Heidelberg oder der Südpfalz. Text und Foto: Volksbank Kur- und Rheinpfalz eG

04.11.2015


Drei neue ISB-Förderkreditprogramme

v.l.: Ulrich Dexheimer, Sprecher des Vorstandes, Roland Wagner, Bereichsleiter Mittelstands- und Kommunalfinanzierung, Uwe Hüser, Staatssekretär des Ministeriums für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung, Dr. Ulrich Link, Mitglied des Vorstandes v.l.: Ulrich Dexheimer, Sprecher des Vorstandes, Roland Wagner, Bereichsleiter Mittelstands- und Kommunalfinanzierung, Uwe Hüser, Staatssekretär des Ministeriums für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung, Dr. Ulrich Link, Mitglied des Vorstandes

Wirtschaftsförderung: Mehr Flexibilität bei Tilgung und Kreditlaufzeiten

Mainz- Mit drei zusätzlichen Förderkreditprogrammen, deren Refinanzierung über die Europäische Investitionsbank (EIB) erfolgt, erweitert die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) ihr Produktportfolio. Die neuen ISB-Förderkreditprogramme Effizienzkredit RLP, Aus- und Weiterbildungskredit RLP – beide jeweils optional mit einer 50-prozentigen Haftungsfreistellung – sowie der Betriebsmittelkredit RLP unterstützen im Hausbankverfahren Freiberufler, kleine und mittlere Unternehmen sowie MidCap-Unternehmen mit einer Betriebsstätte in Rheinland-Pfalz. Ziel ist die Förderung von Unternehmensvorhaben zum Klima- und Umweltschutz, zur Fachkräftesicherung sowie zur Deckung längerfristig angelegter Finanzierungsbedarfe von Betrieben.

„Wir verfolgen eine sozial gerechte, innovative und ökologische Wirtschaftspolitik“, erklärte Wirtschaftsstaatssekretär Uwe Hüser bei der Vorstellung der neuen ISB-Förderprogramme. „Dazu wollen wir mit Unterstützung der ISB die Wettbewerbsfähigkeit mittelständischer Unternehmen in Rheinland-Pfalz verbessern. Für die Unternehmen ist die einfache und unbürokratische Handhabung besonders wichtig; für die durchleitenden Hausbanken die Haftungsfreistellung; beide Kriterien kann die ISB im neuen Förderinstrumentarium erfüllen. Der neue Aus- und Weiterbildungskredit RLP fördert die Schaffung von Ausbildungsplätzen und die Weiterbildung von Mitarbeitern. Der Effizienzkredit finanziert Investitionen zur Einsparung von Energie- und Rohstoffen“, sagte Hüser.

Die neuen Förderkreditprogramme ermöglichen eine individuelle Anpassung an die Bedürfnisse der Antragssteller: Die ISB bietet künftig drei unterschiedliche Tilgungsrückzahlungen an, die nach Ablauf der tilgungsfreien Zeit in vierteljährlichen Raten, in einer vierteljährlichen Annuität oder in einer Summe nach Ende der Laufzeit erfolgen kann. Flexible Kreditlaufzeiten, eine niedrige Bereitstellungsprovision von 0,125 Prozent monatlich für noch nicht gezahlte Kreditbeträge sowie eine deutliche Verlängerung der bereitstellungsprovisionsfreien Zeit bieten Unternehmen attraktive Finanzierungsbedingungen. Grundsätzlich können die neuen Förderprogramme unabhängig vom Gründungsdatum des antragstellenden Unternehmens beantragt werden. Neben einem optimierten Zusageprozess bietet die ISB elektronische Antragsverfahren über die Hausbank an.

„In der derzeitigen Niedrigzinsphase ist eine reine Zinsverbilligung kein entscheidender Vorteil eines Förderkredites“, führte Dr. Ulrich Link, Mitglied des Vorstandes aus. „Die zunehmende Übernahme von Risiken gewinnt in der strategischen Ausrichtung der ISB-Produktpalette an Bedeutung, sodass wir Kreditinstituten ein zuverlässiger, kompetenter Partner sein können und Unternehmen von der Zusammenarbeit profitieren.“

Alle Informationen zu den Konditionen und zur Ausgestaltung der Förderprogramme finden Interessierte auf den Internetseiten der ISB unter www.isb.rlp.de. ISB Rheinland-Pfalz; Foto: Kristina Schäfer/ISB

04.11.2015


Spitzen-Ökonom Prof. Dr. Clemens Fuest bei der „Volksbank Kur- und Rheinpfalz“

Wirtschaftslage in Deutschland und Europa – Chancen und Risiken“

von Gerhard Cantzler 

Speyer- Mit der Einladung von gleich zwei in ihrem jeweiligen Kompetenzbereich unbestritten überragenden Experten hat jetzt die „Volksbank Kur- und Rheinpfalz“ innerhalb von nur wenigen Wochen ihren Anspruch untermauert, in ihrem Geschäftsgebiet Firmen- und Privatkunden in allen Finanzfragen mit optimalen Informationen versorgen und beraten zu können. War es vor wenigen Wochen der als „Mr. Dax“ weithin bekannte „Börsenguru“ Dirk Müller, der mit ebenso unterhaltsam dargebotenen wie knallharten Fakten aufwartete (Lesen Sie dazu unseren Beitrag „Mr. Dax Dirk Müller...“ im SPEYER-KURIER/ Finanz-Kurier vom 26.09.2015), so hatte die Genossenschaftsbank mit Hauptsitz in Speyer jetzt den Ökonomen und derzeitigen Präsidenten des ZEW - des „Zentrums für europäische Wirtschaftsforschung“ Mannheim - Prof. Dr. Clemens Fuest eingeladen, der im April 2016 die Nachfolge des bisherigen Leiters des renommierten Münchener „ifo Instituts“ – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung der Ludwig-Maximilians-Universität München e. V. -Prof. Dr. Hans-Werner Sinn, antreten wird.  

In seinem auch für ökonomische Laien eingängigen, gut einstündigen Referat zur „Wirtschaftslage in Deutschland und Europa“ unter besonderer Berücksichtigung der damit verbundenen „Chancen und Risiken“ wies Prof. Dr. Fuest darauf hin, dass sich Europa derzeit in einem „fragilen Konjunkturaufschwung“ befinde, der von niedrigen Zinsen, einem niedrigen Ölpreis und einem fallenden Eurokurs bestimmt sei. Eine raschere wirtschaftliche Erholung bleibe derzeit allerdings aus, weil die von der Eurokrise am stärksten betroffenen Staaten nach wie vor damit zu kämpfen hätten, die private und die öffentliche Verschuldung abzubauen, die hohe Arbeitslosigkeit zu bekämpfen und ihre Wettbewerbsfähigkeit zurückzugewinnen.  

Währenddessen, so Prof. Dr. Fuest weiter, ergäben sich mit der wirtschaftlichen Krise der Schwellenländer, insbesondere der Abkühlung der Konjunktur in China, sowie mit der Flüchtlingskrise auch für die ökonomischen Systeme in Europa neue Herausforderungen. So stehe in China ein Strukturwandel bevor, der von einer „investitionsbasierten“ zu einer „innovationsbasierten“ und damit stärker konsumorientierten Wirtschaft führen solle. Derzeit werde von Experten erwartet, dass dieser Wandel mit Friktionen einhergehen werde und die Wachstumsraten in China auf fünf Prozent oder weniger zurückfallen lassen wird – „noch immer ein hoher Wert, doch ob der dauerhaft zu halten sein wird, erscheint derzeit unsicher“, so der Ökonom, der unter anderem auch Mitglied des Wissenschaftlichen Beirates beim Bundesministerium der Finanzen ist.  

Hinzu komme, dass die Flüchtlingskrise derzeit von Europa und insbesondere von Deutschland allergrößte Anstrengungen erfordere, so Prof. Dr. Fuest weiter. Zwar seien die Zuwanderer im Durchschnitt deutlich jünger als die in Deutschland bereits jetzt lebende Bevölkerung – einheimische Menschen und solche mit ausländischen Wurzeln. Doch über die beruflichen Qualifikationen der Zuwanderer sei bislang erst wenig bekannt. Erste Erhebungen ließen allerdings vermuten, dass ihre berufliche Qualifikation eher niedrig ist. Die Auswirkungen der Zuwanderung auf den Wohlstand der heimischen Bevölkerung würden aber ganz stark vom beruflichen Hintergrund und vom Qualifikationsniveau der Zuwanderer abhängen, so Prof. Dr. Fuest. Verschiedentlich geäußerte Erwartungen, dass die Zuwanderungswelle Deutschland mittelfristig eher nützen werde, erscheinen ihm aber angesichts der durchschnittlich eher geringen beruflichen Qualifikation der Neuankömmlinge zu optimistisch. Um so wichtiger sei es deshalb, die Zuwanderer möglichst rasch in Ausbildung und Arbeitsmarkt zu integrieren.  

Als politisch „absolut falsch“ würde es der Wirtschaftsforscher allerdings bewerten, wenn der Gesetzgeber den gerade erst eingeführten „Gesetzlichen Mindestlohn“ eigens für Flüchtlinge absenken würde. Genauso falsch aber, so Prof. Dr. Fuest, wäre es, in der gegenwärtigen Situation auf dem Arbeitsmarkt den Mindestlohn weiter zu erhöhen. Für ihn sei allenfalls vorstellbar, die gültige Sechs-Monats-Regel für Langzeitarbeitslose auch auf Zuwanderer zu übertragen. 

Zur Lage in Europa zeigte Prof. Dr. Fuest durchaus Verständnis dafür, wenn sich immer mehr Menschen heute von der Gemeinschaft enttäuscht zeigten, wenn die einzelnen Mitgliedsländer mehr und mehr nur ihren eigenen Vorteil suchten und darüber die Solidarität mit „dem Ganzen“ aus den Augen verlören. Dennoch gibt sich der Experte für die Zukunft der Gemeinschaft durchaus optimistisch: „Deutschland hat nach der Katastrophe des Zweiten Weltkrieges 80 Jahre gebraucht, um es wieder aufzubauen und auf den heutigen Stand zu bringen“, betonte er. Er sei deshalb zuversichtlich, „dass wir auch auf europäischer Ebene schon nach der Hälfte dieses Zeitraumes etwas gebaut haben werden, was dauerhaft Bestand hat“.

Zu Beginn des Vortragsabends, der wegen des großen Andrangs der Kunden und Freunde der „Volksbank Kur- und Rheinpfalz“ aus dem völlig überfüllten Großen Saal der Speyerer Stadthalle zusätzlich noch in den Kleinen Saal übertragen werden musste, hatte der Vorstandssprecher der Genossenschaftsbank, Rudolf Müller, an der Spitze der zahlreichen Gäste den Speyerer Oberbürgermeister Hansjörg Eger nebst seiner Stellvertreterin, Bürgermeisterin Monika Kabs, Egers Vorgänger im Amt, Oberbürgermeister a.D. Werner Schineller sowie, stellvertretend für die weiteren, zahlreich erschienenen Bürger- und Oberbürgermeister aus dem Geschäftsgebiet der Bank den Hockenheimer Oberbürgermeister Dieter Gummer begrüßt. Auch aus dem Bereich des Wirtschaftslebens konnte Müller zahlreiche Gäste willkommen heißen – stellvertretend für sie alle nannte er den Kreishandwerksmeister für die Vorderpfalz, Hans Ziegle und den Aufsichtsratsvorsitzenden der „Volksbank Kur- und Rheinpfalz“, Reinhard Oelbermann. 

In seiner Analyse des gegenwärtigen Zustandes der Europäischen Union kritisierte Müller angesichts „dieser größten Herausforderung Europas in der Nachkriegszeit“ die mangelnde Solidarität der EU-Partnerländer. Wenn Experten die Kosten für die Bewältigung des Flüchtlingszustroms auf 10 bis 100 Milliarden Euro schätzten, dann mache das deutlich, dass dies allein von Deutschland und wenigen anderen, solidarisch handelnden Staaten nicht „gestemmt“ werden könne. Andererseits eröffne eine gelingende Integration von nur 50 Prozent der für 2015 erwarteten rund eine Million Zuwanderer in die Arbeitswelt Deutschlands die Bewältigung eines erheblichen Teils seiner Sorgen um die demographische Entwicklung des Landes.  

Interessante Antworten von Prof. Dr. Fuest gab es schließlich auch im Anschluß an das Grundsatzreferat des Wissenschaftlers in der gleichfalls von Rudolf Müller geleiteten und von ihm auch gleich mit einem ganzen Bündel von Fragen angestoßenen Aussprache: So zeigte sich der „ZEW“-Chef auf eine entsprechende Frage davon überzeugt, dass die Bundesregierung ihre Zusage, wegen des großen Flüchtlingszustroms keine Steuererhöhungen vornehmen zu müssen, einhalten könne. „Denn dies wird angesichts von Steuereinnahmen, die wohl auch in der nächsten Zeit noch stärker steigen werden als die Ausgaben, sicher auch nicht nötig sein“, betonte Prof. Dr. Fuest, der - dessen ungeachtet - mahnte, das Ausgaben-Verhalten der öffentlichen Haushalte darüber nicht aus den Augen zu verlieren.  

Zur weiteren Zinsentwicklung rechnet der Experte damit, dass die USA wohl bis spätestens Anfang 2016 ihre Ankündigung einer Zinserhöhung endlich wahrmachen werde. Für die Zinsentwicklung innerhalb des EURO-Raumes dagegen sieht Prof. Dr. Fuest eine weitere Fortsetzung der „Japanisierung“ des Geldmarktes voraus – und damit wohl auch weiterhin ein extrem niedriges Zinsniveau.

Zu der Frage des Familiennachzugs der Flüchtlinge sprach sich der Experte dafür aus, die neu ins Land kommenden Flüchtlinge, deren Zahl er dauerhaft auf ca. 200.000 pro Jahr schätzt, nicht anders zu behandeln als diejenigen Immigranten, die schon in der Vergangenheit ins Land gekommen sind. 

Zu der gleichfalls aufgeworfenen Frage des weiteren Umgangs mit dem Transatlantischen Freihandelsabkommen „TTIP“ zeigte sich Prof. Dr. Fuest „entsetzt über die Kampagnen“ gegen TTIP. „Wenn Freihandel in Europa eine gute Sache ist, dann sollte dies gleichermaßen auch für die Zusammenarbeit mit den USA und Kanada gelten“, rief er aus. Und diesen „Weckruf“ wollte er ausdrücklich auch auf den Umgang mit neuen Technologien in Deutschland ausgeweitet sehen, wo insbesondere Menschen mit überdurchschnittlichem Einkommen solchen Entwicklungen mit umso mehr Skepsis und Ablehnung gegenüber stehen würden wie ihr Einkommen zunimmt. 

Schließlich auch an diesem Abend ein Thema: „Griechenland“! Dieses werde Europa wohl auch weiterhin beschäftigen, so Prof. Dr. Fuest - auch wenn die latente Finanzkrise der Griechen derzeit angesichts der Überlagerung durch die Flüchtlingskrise in den Hintergrund trete. „Griechenland erhält deshalb immer mehr Kredite – und keiner stoppt dies“, mahnte der Referent, wobei er den Zustand der griechischen Ökonomie angesichts der in anderen EU-Ländern noch als „das kleinere Problem“ bezeichnete.  

Bemerkenswerte und durchaus nachdenkenswerte Worte also, die oft mehr zwischen den Zeilen auszusagen vermögen als das Grundsatzreferat selbst. Es dürfte also auch weiterhin spannend bleiben mit der Ökonomie – weltweit, europaweit und natürlich gerade auch in Deutschland. Foto: pem

03.11.2015


Vorstandsmitglieder Ulrich Dexheimer und Dr. Ulrich Link führen ISB weiter

v.l.: Vorstand ISB. Ulrich Dexheimer und Dr. Ulrich Link v.l.: Vorstand ISB. Ulrich Dexheimer und Dr. Ulrich Link

Jakob Schmid geht in Ruhestand

Mainz-. Mit der Verabschiedung von ISB-Vorstandsmitglied Jakob Schmid zum 31. Oktober 2015 in den Ruhestand wird die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) künftig von zwei Vorstandsmitgliedern geführt. Die Organisationsstruktur entspricht damit weiterhin den aufsichtsrechtlichen Erfordernissen und ist den MaRisk-Regelungen entsprechend ausgerichtet. Die Bereiche Marktfolge und Finanzen betreut der Sprecher Ulrich Dexheimer, Vorstand seit dem Jahr 2008. Der Bereich Markt liegt in der Verantwortung von Dr. Ulrich Link, Mitglied des Vorstandes der ISB seit 2010.

„Wir wissen die ISB bei Ulrich Dexheimer und Dr. Ulrich Link in sehr guten Händen. Die ISB ist eine zuverlässige und maßgebliche Institution in der Wirtschafts- und Wohnraumförderung und stellt sich weiterhin konsequent als zuverlässige Risikopartnerin der Hausbanken auf“, erklärte Staatssekretär Prof. Dr. Salvatore Barbaro, Vorsitzender des ISB-Verwaltungsrates.

Der ISB-Verwaltungsrat stimmte der Organisationsänderung am 16. September 2015 zu.

Text: Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB), Foto: Alexander Sell/ISB

02.11.2015


Sparkasse Vorderpfalz - Stephan Scharl übernimmt Leitung der Speyerer Private Banking-Sparte

Speyer- Am 1. November 2015 übernimmt Stephan Scharl (48)  die Leitung des Private Banking-Centers der Sparkasse Vorderpfalz in Speyer. Er folgt auf Thomas Spies, der die Sparkasse auf eigenen Wunsch verlässt, um sich neuen beruflichen Herausforderungen zu stellen. Mit Stephan Scharl hat die Sparkasse einen kompetenten und mit der Region verwurzelten Nachfolger gefunden. Ein nahtloser Übergang ist damit gewährleistet.

Stephan Scharl ist bereits seit 16 Jahren als Kundenbetreuer  im Vermögenskundenbereich der Sparkasse Vorderpfalz tätig. Der neue Speyerer Leiter kennt also sein Metier sowie zahlreiche Kunden in der Region bestens. 1993 absolvierte er ein Studium zum Sparkassenbetriebswirt. Sein Fachwissen in der Vermögensberatung hat er berufsbegleitend im Studiengang zum Financial Consultant  an der Sparkassenakademie in Mainz vertieft. Er ist verheiratet und Vater von drei Kindern.

„Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe und die Kunden in Speyer“, so Scharl. „Mein Team und ich werden für unsere Kunden maßgeschneiderte Lösungen rund um die Themen Geldanlage, Vermögensaufbau und Vermögensverwaltung entwickeln“, verspricht der zertifizierte Financial Consultant.

Über die Sparkasse Vorderpfalz
Die Sparkasse Vorderpfalz ist mit einer Bilanzsumme von 5,7 Milliarden Euro und 1.100 Mitarbeitern die größte Sparkasse in Rheinland-Pfalz.  

Im Marktbereich verfügt die Sparkasse Vorderpfalz über 60 Geschäftsstellen und SB-Servicestellen sowie Betreuungs- und KompetenzCenter für Geldanlage und Vorsorge, Immobilienkauf und -finanzierung, Internationales Geschäft, Versicherungsfragen, Gewerbekunden, Stiftungen, Selbständige in Frei-  und Heilberufen, Existenzgründer und Immobilieninvestoren. Die Mitarbeiter in den KompetenzCentern  sind Ansprechpartner bei speziellen Fragen, die aufwändigere und individuelle Lösungen verlangen.  

Wichtiger Teil der Philosophie der Sparkasse Vorderpfalz ist die Kundennähe, denn daraus resultieren leichte Erreichbarkeit und kurze Entscheidungswege. Nähe bedeutet für die Sparkasse auch, dass die Mitarbeiter ihre Kunden und das Geschäftsgebiet rundherum kennen.

Die Verbundenheit mit den Städten Ludwigshafen, Schifferstadt und Speyer sowie dem Rhein-Pfalz-Kreis zeigt sich auch in der breiten Förderung von sozialen, kulturellen, wissenschaftlichen und sportlichen Einrichtungen und Aktivitäten.

Internet: http://www.sparkasse-vorderpfalz.de

Sparkasse Vorderpfalz, Presse

28.10.2015


ISB-Darlehen Wohneigentum - Vollrückzahlung zum festen Zinssatz

Mainz- Ab sofort bietet die Investitions- und Strukturbank Rheinland Pfalz (ISB) für die ISB-Darlehen Wohneigentum eine Zinsfestschreibung bis zur vollständigen Rückzahlung an. Für die nachrangig gesicherten Darlehen zum Neubau und Erwerb von selbst genutztem Wohneigentum können Erwerber und Bauherren von selbstgenutztem Wohneigentum zwischen Zinsfestschreibungen von 10, 15, 20 oder 30 Jahren wählen. Damit ergibt sich eine Gesamtlaufzeit des Darlehens von rund 30 Jahren. Die neue Variante des ISB-Darlehens Wohneigentum mit einer Zinsfestschreibung bis zur vollständigen Rückzahlung wird mit einem Zinssatz von jährlich 2,25 Prozent für die gesamte Laufzeit des Darlehens und jährlich 2,20 Prozent Tilgung angeboten.

„Die ISB ist eine der ersten deutschen Förderbanken, die ein Darlehen mit einer Zinsfestschreibung bis zur Vollrückzahlung anbietet“, erklärt Dr. Ulrich Link, Mitglied des Vorstandes der ISB. „Wir nutzen die aktuelle Kapitalmarktsituation und bieten insbesondere jungen Familien eine langfristig sichere Finanzierung mit gleichbleibender Belastung. Dabei gelten die bestehenden Einkommensgrenzen weiter“, so Link.

In etwa 60 Prozent der ISB-Förderzusagen wurde dieses Jahr eine Zinsfestschreibung von 20 Jahren vereinbart. Die ISB bietet mit der langen Zinsfestschreibung nicht nur dem Darlehensnehmer eine sicherere Kalkulationsbasis, sondern auch den mitfinanzierenden vorrangigen Hausbanken ein hohes Maß an Sicherheit. Damit dient die ISB verstärkt als verlässlicher Kofinanzierungspartner zur Wohnimmobilienfinanzierung.

Alle Informationen zu den Konditionen und zur Ausgestaltung der Förderprogramme finden Interessierte auf den Internetseiten der ISB unter www.isb.rlp.de.

Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB), Presse

28.10.2015


Sparkasse Vorderpfalz startet Beratungswochen für Frauen zu (Alters-)Vorsorge

Richtig abgesichert in den Ruhestand

Ludwigshafen- Die Sparkasse Vorderpfalz startet in ihren Geschäftsstellen ab sofort Beratungswochen zur speziellen Situation von Frauen bei der Altersvorsorge. Gemeinsam mit der Versicherungskammer Bayern informiert sie Frauen über Chancen und Möglichkeiten für eine auskömmliche Rente.

„Fakten und Tipps für eine moderne Altersvorsorge von Frauen“ – unter diesem Motto fand heute ein Pressegespräch mit drei Expertinnen in der Hauptgeschäftsstelle der Sparkasse Vorderpfalz in Ludwigshafen statt. Dies ist der Auftakt zu Beratungswochen, bei denen sich in den kommenden Wochen Frauen in allen Geschäftsstellen der Sparkasse dazu informieren können.

Frau Elke Rottmüller, Vorstandsmitglied der Sparkasse Vorderpfalz, gab einen Einblick, wie die Sparkasse Frauen für die richtige Vorsorge sensibilisieren will. Darüber hinaus informierten Frau Dr. Sandra Blome vom Institut für Finanz- und Aktuarwissenschaften sowie Frau Dr. Jutta Krienke von der Versicherungskammer Bayern über Bedeutung und Möglichkeiten bei der Altersvorsorge für Frauen.

Frauen in der Pfalz haben nur halb so viel Rente wie Männer

„Frauen haben im Rentenalter oft das Nachsehen“, weiß Sandra Blome. Noch immer seien es die Mütter, die zu Gunsten der Kinder während ihres Berufslebens pausierten oder nur in Teilzeit arbeiteten und dadurch weniger Rentenansprüche hätten als Männer. Doch legten sie offensichtlich auch weniger Wert auf die Planung ihrer Altersvorsorge: „Und das, obwohl der Rentenanspruch für Frauen in der Pfalz gerade einmal 515 Euro beträgt und damit nur etwa die Hälfte der Männer-Rente von 1.018 Euro!“

„Auch die Ansprüche aus der privaten und betrieblichen Altersvorsorge sind bei Frauen oft zu gering“, warnt Jutta Krienke: Selbst bei der am häufigsten gewählten Altersvorsorge bei der Versicherungskammer Bayern (FlexVorsorge Vario) liege der durchschnittliche Rentenanspruch von Männern mit 209 Euro im Monat deutlich höher als bei Frauen mit nur 180 Euro. Zwar sei die Versorgungslücke aufgrund von Information und Aufklärung im Bestand der Versicherungskammer geringer als im bundesdeutschen Durchschnitt. „Dennoch zeigt dies, dass wir noch ein gutes Stück Aufklärungsarbeit vor uns haben, um Frauen beim Aufbau einer für sie passenden Altersvorsorge zu unterstützen“, so Krienke.

Aufklärung notwendig – und flexible Lösungen.

Dies bestätigt auch Elke Rottmüller: „Unsere Erfahrung mit Kundinnen in der Region zeigt, dass Geld-Angelegenheiten von Frauen oft noch immer vernachlässigt werden.“ Bei den Beratungswochen in allen Geschäftsstellen will die Sparkasse den Frauen daher Tipps geben, wie sie eine auskömmliche Rente aufbauen können.

Krienke ergänzt: „Bei Frauen ändert sich aufgrund von Babypausen und anschließenden beruflichen Entwicklungen oder aufgrund von Karrieresprüngen vieles. Um dem gerecht zu werden ist vor allem viel Flexibilität wichtig.“ Beim Abschluss einer Altersvorsorge sollten Frauen daher darauf achten, ob sie etwa Beitragszahlungen verändern und Zuzahlungen oder Entnahmen vornehmen könnten.

Das Einmalige an einer Rentenversicherung, da waren sich alle drei Expertinnen einig, seien die Garantie einer lebenslangen Rente, egal wie alt man wird, sowie steuerliche Vorteile. Davon könnten Frauen in vielfältigen Lebenssituationen profitieren – etwa durch eine klassische Rentenversicherung, staatliche Zulagen bei Riester oder Steuerersparnis bei der Rürup- Rente. Auch der Abschluss einer betrieblichen Altersvorsorge, bei der die Firma mit einzahlt und Steuervorteile winken, kann sinnvoll sein. Wichtig seien aber vor allem ein langfristig solider Anbieter und eine umfassende Beratung, die auf die individuelle Lebenssituation eingeht.

Lesen Sie zum Thema "Altervorsorge von Frauen" auch das:

PDF zum Vortrag von Dr. Jutta Krienke "Fakten, Tipps und Kniffe für eine moderne Altersvorsorge von Frauen"  

sowie das PDF zum Vortrag von Dr. Sandra Blome "Altervorsorge in der Pfalz - und die Frauen?!"

Die heutige Sparkasse Vorderpfalz entstand zum 1. Januar 2013 durch die Fusion der Sparkasse Vorderpfalz Ludwigshafen a. Rh. - Schifferstadt, der Kreissparkasse Rhein- Pfalzund der Kreis und Stadtsparkasse Speyer. Die Sparkasse Vorderpfalz betreibt als Sparkasseein Universalbankgeschäft. Die Sparkasse Vorderpfalz wies im Geschäftsjahr 2014 eine Bilanzsumme von 5,767 Mrd. Euro aus und verfügte über Kundeneinlagen von 4,24 Mrd. Euro. Gemäß der Sparkassenrangliste 2014 liegt sie nach Bilanzsumme auf Rang 42. Sie unterhält 55 Filialen/SB-Standorte und beschäftigt 1.112 Mitarbeiter.

Der Konzern VKB ist bundesweit der größte öffentliche Versicherer und unter den Top Ten der Erstversicherer. Im Geschäftsjahr 2014 erzielte er Beitragseinnahmen von insgesamt 7,27 Mrd. Euro. Mit seinen regional tätigen Gesellschaften ist das Unternehmen in Bayern, der Pfalz, im Saarland sowie in Berlin und Brandenburg tätig; im Krankenversicherungsgeschäft zusammen mit den anderen öffentlichen Versicherern bundesweit. Der Konzern VKB hat rund 6.800 Beschäftigte, davon über 400 Auszubildende.

Sparkasse Vorderpfalz, Presse

26.10.2015


Neue Girokontomodelle bei der Sparkasse Vorderpfalz

Elke Rottmüller, Vorstandsmitglied der Sparkasse Vorderpfalz Elke Rottmüller, Vorstandsmitglied der Sparkasse Vorderpfalz: "Privatkunden haben ab 1. November die Wahl beim Girokonto. Die Sparkasse Vorderpfalz bietet drei neue attraktive Kontomodelle mit umfassenden Zusatzleistungen".
Ludwigshafen- Ab 1. November wird die Sparkasse Vorderpfalz ihren Privatkunden drei neue Girokontomodelle mit einem Mix aus Bank-, Versicherungs- und Serviceleistungen anbieten. Dies sind: "giro premium" für 12,90 Euro pro Monat, "giro inklusiv" (6,90 Euro p.M.) und "giro direkt" für 3,90 Euro im Monat. Je nach persönlichem Bedarf sind neben den Kernleistungen wie Bargeld, Buchungen und Karten jeweils zahlreiche Zusatzleistungen und Kontoservices inkludiert. Damit möchte die Sparkasse ihren Privatkunden, die zusammen über 145.000 Girokonten nutzen, einen Mehrwert bieten und zugleich die 20 verschiedenen Girokontomodelle aus der Zeit vor der Fusion im Jahr 2013 vereinheitlichen.

"Eine individuelle Betreuung unserer Kunden vor Ort, umfassender Service sowie Online- und Mobile-Banking sind für uns selbstverständlich", erklärt Elke Rottmüller, Vorstandsmitglied der Sparkasse Vorderpfalz und zuständig für das Privatkundengeschäft. "Jetzt verbinden wir diese Vorteile mit drei neuen Girokontomodellen mit einem Plus an Leistungen und praktischen Hilfen. Der Vorteil: Unsere Kunden können unter drei Kontomodellen wählen und zahlen nur das, was sie auch tatsächlich benötigen. Auf diese Weise können wir mit unseren neuen "Rundum-sorglos-Paketen" die Nutzungs- und Abrechnungsbedürfnisse unserer Kunden optimal bedienen. Das alles ohne versteckte Kosten zu einem fairen und marktkonformen Preis-Leistungsverhältnis. Ich bin mir sicher, dass unsere Kunden die Leistungsfähigkeit und Flexibilität unserer neuen Girokontomodelle sehr bald zu schätzen wissen", betont Rottmüller. Informationen zu den Girokontomodellen gibt es in allen Geschäftsstellen der Sparkasse sowie auf deren Homepage unter www.sparkasse-vorderpfalz.de/giro.

Text und Foto: Sparkasse Vorderpfalz

20.10.2015


Vorstand der Sparkasse stellt Strafantrag gegen Unbekannt

Geheimnisverrat und Verletzung von Persönlichkeitsrechten

Ludwigshafen- Die Sparkasse Vorderpfalz hat auf die unbefugte Weitergabe interner Unterlagen an die Öffentlichkeit reagiert und Strafantrag gegen Unbekannt gestellt. Ein interner Revisionsbericht und ein Rechtsgutachten zu einem Kreditengagement der ehemaligen Kreis- und Stadtsparkasse Speyer ist der Redaktion einer Speyerer Wochenzeitung zugespielt worden. Auf diesem Wege sind vertrauliche Informationen über  interne Geschäftsvorgänge unrechtmäßig Dritten zugänglich gemacht worden.

„Die unbefugte Herausgabe von internen Papieren ist ein ungeheuerlicher Vorgang, den ich als Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Vorderpfalz weder dulden kann, noch will“, erläutert Dr. Rüdiger Linnebank die Entscheidung für den Strafantrag, die gemeinsam mit dem Gesamtvorstand der Sparkasse und in Absprache mit der Verwaltungsratsvorsitzenden, Dr. Eva Lohse, getroffen wurde.  „Die Verschwiegenheitspflicht sowie die Persönlichkeitsrechte der in den Geschäftsvorgang involvierten Personen wurden auf diese Weise massiv verletzt“, betont Linnebank.  In der kommenden Verwaltungsratssitzung wird das Thema erneut aufgegriffen und über weitere Schritte entschieden werden. Die Sparkasse Vorderpfalz ist Rechtsnachfolgerin der ehemaligen Kreis- und Stadtsparkasse Speyer, die 2013 mit der Sparkasse Vorderpfalz Ludwigshafen-Schifferstadt und der Kreissparkasse Rhein-Pfalz fusioniert ist. Sparkasse Vorderpfalz, Presse

15.10.2015


Komfortabel und kundenfreundlich - Sparkasse mit modernisierter Geschäftsstelle in Ludwigshafen-Rheingönheim

Neue Geschäftsstelle der Sparkasse Vorderpfalz in Ludwigshafen-Rheingönheim öffnet am 19. Oktober 2015 ihre Pforten / Mehr Komfort und diskrete Beratung

Ludwigshafen-Rheingönheim- Die Sparkasse Vorderpfalz wird am 19. Oktober 2015 die Geschäftsstelle im Ludwigshafener Stadtteil Rheingönheim nach dem Umbau wiedereröffnen. Der Standort in der Hauptstraße 250 wurde in den vergangenen Monaten umfangreich modernisiert. Die neue Geschäftsstelle nimmt Kunden und Mitarbeiter der derzeit zwei Rheingönheimer Geschäftsstellen der Sparkasse Vorderpfalz auf; der zweite Standort  in der Hauptstraße 218-220 wird am gleichen Tag geschlossen. Damit löst das Kreditinstitut die historisch bedingte Gemengelage der Vorgängerinstitute der Sparkasse Vorderpfalz in Ludwigshafen auf und bietet seinen Kunden ein erweitertes Leistungsspektrum an einem zentralen Ort.  Neben einer freundlichen Optik standen Sicherheit, Diskretion und Komfort bei der Neugestaltung der Geschäftsstelle im Mittelpunkt. Es sind vier Beraterzimmer und drei offene Beratungsplätze, sowie ein Service-Point mit SB-Kasse entstanden. Der SB-Bereich mit 2 Geldautomaten für Ein- und Auszahlungen und zwei  Selbstbedienungsterminals runden das Angebot ab.

„Wichtiger Akzent für Rheingönheim“
Als „wichtiges Zeichen zur richtigen Zeit“, bewertet die Ortsvorsteherin von Rheingönheim Julia Appel, die Modernisierungsmaßnahmen der Sparkasse in ihrem Ortsteil. Appel weiter: „Die Sparkasse Vorderpfalz setzt mit der Modernisierung ihrer Geschäftsstelle einmal mehr wichtige Akzente für den Standort in Rheingönheim und erhöht damit die Attraktivität für Bürger und Gäste des Ortsteiles. Zugleich dokumentiert sie ihre Verbundenheit mit der Region und bestätigt die wichtige Rolle regional verwurzelter Kreditinstitute für die Bevölkerung und die heimische Wirtschaft“.

Diskrete Geldberatung als Qualitätsanspruch
Auch Elke Rottmüller, Vorstandsmitglied der Sparkasse Vorderpfalz, freut sich auf das neue „Schmuckstück“, wie sie selbst sagt.  „Eine diskrete Geldberatung in einer für Kunden und Mitarbeiter komfortablen Geschäftsstelle zählt zu unseren elementaren Qualitätsansprüchen. Diese lassen sich in den neuen Räumen vollständig verwirklichen“, so Rottmüller.  Wo immer möglich, wurden regionale Firmen mit den Arbeiten beauftragt. Insgesamt wurden mehr als 700.000 Euro investiert.

SB-Service rund um die Uhr
 „Der Service-Bereich für die täglichen Geldgeschäfte mit Geldautomaten und Geldeinzahler, Kontoauszugsdrucker und Überweisungsterminal steht unseren Kunden rund um die Uhr zur Verfügung. Weiterhin bietet die neue Geschäftsstelle Kundensafes für die sichere Aufbewahrung von Wertsachen und Dokumenten. Sieben Beratungsplätze für diskrete Gespräche werden dazu beitragen, dass sich Kunden und Mitarbeiter gleichermaßen wohlfühlen werden“, betont Rottmüller.

Personell treffen die Kunden in der neuen Geschäftsstelle auf ihre gewohnten Ansprechpartner. Geschäftsstellenleiter Patrick Haupt steht gemeinsam mit seinem Team für die ganzheitliche Beratung und den Service in allen Fragen rund ums Geld zur Verfügung. Die Geschäftsstelle hat montags bis freitags vormittags von 8.30 bis 12.30 Uhr geöffnet. An den Nachmittagen ist die Geschäftsstelle montags bis mittwochs von 13.30 Uhr bis 16 Uhr geöffnet. Donnerstags ist sie nachmittags von 13.30 Uhr bis 18 Uhr und an den Freitagnachmittagen von 13.30 Uhr bis 15.30 Uhr geöffnet.

Sparkasse Vorderpfalz, Presse

17.10.2015


„Eine Win-Win-Situation für Arbeitgeber und Arbeitnehmer“

Interview mit Hans Böhm, Regionaldirektor in Speyer bei der Volksbank Kur- und Rheinpfalz, über die Möglichkeiten der betrieblichen Altersvorsorge

Speyer- Die gesetzliche Rente mag zwar sicher sein – ausreichen wird sie künftig aber nicht mehr. Das Problem ist bekannt: Immer mehr Rentner kommen auf immer weniger Beitragszahler. Wer im Ruhestand sein Leben genießen möchte, sollte deswegen rechtzeitig finanziell vorsorgen – zum Beispiel mit einer Betriebsrente. Wie diese Form der Altersvorsorge funktioniert und weshalb von ihr Arbeitnehmer und Arbeitgeber gleichermaßen profitieren, erklärt Hans Böhm, Regionaldirektor bei der Volksbank Kur- und Rheinpfalz für den Regionalmarkt Speyer.

Herr Böhm, wie funktioniert die betriebliche Altersvorsorge?

Bei der Entgeltumwandlung im Rahmen der betrieblichen Altersvorsorge (bAV) verzichtet der Arbeitnehmer auf die Auszahlung eines Teils seines Einkommens zugunsten einer Betriebsrente, etwa im Rahmen einer Direktversicherung. Der Gesetzgeber hat schon im Jahr 2002 verbesserte  Rahmenbedingungen für die bAV durch Entgeltumwandlung geschaffen. Seither haben alle Arbeitnehmer hierauf einen Anspruch. Sie müssen allerdings selbst aktiv werden, wenn der Arbeitgeber kein entsprechendes Angebot unterbreitet. Derzeit nutzen bei Weitem noch nicht alle Arbeitnehmer die Möglichkeit einer bAV durch Entgeltumwandlung. Und das, obwohl diese Form der Altersversorgung für Arbeitnehmer und Arbeitgeber klare Vorteile bietet, eine echte „Win-win-Situation“ also.

Wie genau profitieren die Arbeitnehmer von der betrieblichen Altersvorsorge?

Der Arbeitnehmer profitiert zunächst einmal von einem Steuervorteil, denn der umgewandelte Teil des Einkommens wird nicht versteuert. Bei anderen Formen der Altersversorgung muss der Arbeitnehmer hingegen Beiträge aus dem versteuerten Einkommen zahlen. Je höher der individuelle Steuersatz, desto deutlicher fällt diese Ersparnis aus. Zwar müssen Bezüge aus der bAV später im Ruhestand versteuert werden, doch dann ist der persönliche Steuersatz in der Regel geringer als in der Phase der Erwerbstätigkeit. Hinzu kommt, dass sich in der Sparphase die Sozialabgaben des  Arbeitnehmers verringern. Dies hat jedoch auch eine Kehrseite: Da für den umgewandelten Teil der Bezüge keine Rentenbeiträge eingezahlt werden, können später die Ansprüche an die gesetzliche Rentenversicherung leicht schrumpfen. Allerdings können sich Arbeitnehmer bei der bAV auf eine lebenslang garantierte Rentenauszahlung verlassen – unabhängig von den Schwankungen an den Kapitalmärkten und der Zinsentwicklung.  Zudem können Arbeitnehmer von günstigen Gruppentarifverträgen profitieren.

Was geschieht im Falle von Arbeitslosigkeit, Insolvenz oder Wechsel des Arbeitgebers?

Bei Arbeitslosigkeit bleibt die bAV unangetastet, denn grundsätzlich erfolgt in der Ansparphase keine Anrechnung der gesetzlich unverfallbaren Anwartschaften auf das Arbeitslosengeld II bzw. Hartz IV. Im Fall einer Insolvenz seines Arbeitgebers braucht sich der Arbeitnehmer ebenfalls nicht zu sorgen. Seine Versorgungsanwartschaften und fälligen Versorgungsleistungen unterliegen bei einer Entgeltumwandlung bereits ab Beginn einem gesetzlichen Insolvenzschutz. Und wenn der Mitarbeiter den Betrieb wechselt, kann er seinen Vertrag mitnehmen.

Welche Vorteile bietet die Betriebsrente für die Arbeitgeber?

Durch die Entgeltumwandlung spart der Arbeitgeber Lohnnebenkosten ein, und das nicht zu knapp:  Angenommen, die jährliche Entgeltumwandlung des Mitarbeiters beträgt 1.200 Euro. Bei einem angenommenen Sozialversicherungsbeitragssatz für den Arbeitgeber von 19,275 Prozent resultiert daraus eine jährliche Ersparnis von rund 230 Euro pro Mitarbeiter. Diese Ersparnis kann der Arbeitgeber nutzen, um sich an der Betriebsrente seiner Beschäftigten zu beteiligen  - und damit die bAV zu einem Instrument der Mitarbeiterbindung machen. Denn schon heute ist angesichts des prognostizierten Fachkräftemangels von einem „War for talents“ die Rede. Besser aber als der Kampf um neue Talente ist es allemal, die Talente im eigenen Betrieb zu motivieren und sie langfristig zu halten. Die bAV ist hierfür ein bewährtes Instrument. Beteiligt sich der Arbeitgeber an der bAV seiner Beschäftigten, wird die Betriebsrente umso interessanter.

Angesichts dieser Vorteile fragt man sich, weshalb vor allem viele kleinere und mittlere Unternehmen noch zögern, ihren Mitarbeitern aktiv eine bAV durch Entgeltumwandlung anzubieten. Woran liegt das?

Viele Unternehmen fürchten den bürokratischen und administrativen Aufwand. Der lässt sich jedoch mit einem leistungsstarken und bAV-erfahrenen Partner auf ein Minimum reduzieren. Bei der R+V, dem Versicherungs- und Vorsorgepartner der Volksbank Kur- und Rheinpfalz, werden Komplettpakete rund um die betriebliche Altersvorsorge sowie individuelle Lösungen speziell für kleinere und mittlere Unternehmen angeboten.

Text und Foto: Volksbank Kur- und Rheinpfalz eG

12.10.2015


Dem Hacker über die Schulter schauen

Vortragsreihe zur Online-Sicherheit: Noch Anmeldungen möglich

Ludwigshafen- Sparkasse Vorderpfalz informiert in kostenlosen Live-Hacking-Vorträgen mehr als 10.000 Schüler und 3.000 Erwachsene im Geschäftsgebiet über Sicheres Verhalten mit Smartphone und Laptop.

20 Veranstaltungen in Ludwigshafen, Speyer und Mutterstadt / Noch freie Plätze für Unternehmer / Anmeldung direkt unter www.mit-sicherheit.online

Wenn der eigene Laptop oder das Smartphone spionieren
„Mit Sicherheit – online!“ wird in 20 spannenden Live-Hacking-Vorträgen über 10.000 Jugendlichen und rund 3.000 Erwachsenen die praktische Seite der Informationssicherheit zeigen. Die Zuhörer können  vor Ort und in Echtzeit Zeuge sein, wenn Hacker Erwin Markowsky Smartphones, Kennwörter und Webcams hackt. Statt eines trockenen Theorievortrags präsentiert der Fachmann im Auftrag der Sparkasse Vorderpfalz die praktische Seite der Informationssicherheit.

Was sonst eher aus Filmen bekannt ist, wird hier live gezeigt: Möglichkeiten, die Hackern das Eindringen in fremde System erlauben. Aber nicht nur das – Markowsky wird auch weitere Themen ansprechen, wie Urheberrechtsverletzungen, Cybermobbing und den richtigen Umgang mit Sozialen Netzen. Außerdem verrät er, welche Sicherheitsmaßnahmen man für PC und Smartphone treffen sollte.

Noch Anmeldungen für Unternehmer möglich
Die Schülervorträge waren bereits einen Tag nach Beginn der Anmeldefrist mit 10.000 Plätzen restlos ausgebucht. Die Anmeldung erfolgte direkt über die jeweilige Schule.  Für die Unternehmerveranstaltung am 14.10. 2015 um 16 Uhr in der Stadthalle Speyer gibt es noch freie Plätze. Die Inhalte sind speziell auf die Belange von Unternehmern  angepasst. Anmeldungen sind online möglich unter www.mit-sicherheit.online

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Text und Foto: Sparkasse Vorderpfalz


Wir stehen hinter dem, was wir versprechen!

Künftig versprechen wir Ihnen besten Service nicht nur. Wir garantieren ihn.

Unsere 7 Service-Garantien:
· Freundlichkeits-Garantie
· Online Banking-Garantie
· Zuverlässigkeits-Garantie
· Erreichbarkeits-Garantie
· Beratungs-Garantie
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· Modernste Technik-Garantie

Wenn wir einmal eine Service-Garantie nicht einhalten, ist uns das 5,00 Euro wert.

Mehr Informationen finden Sie unter www.sparkasse-vorderpfalz.de/servicegarantien.

02.10.2015


„Mister DAX“ Dirk Müller mit unterhaltsamer Analyse zu Gast bei der „Volksbank Kur- und Rheinpfalz“ in Speyer

Aktien sollten in keinem privaten Vermögensportfolio fehlen

Von Gerhard Cantzler

Speyer- Als der international renommierte Börsenexperte Dirk Müller vor gut zwei Monaten, am 20. Juli 2015, mit seinem detailreichen Vortrag über „sinnvolle Anlagestrategien“ bei der „Volksbank Kur- und Rheinpfalz“ im Schwetzinger „Lutherhaus“ zu Gast war, da blickte die gesamte Finanzwelt noch hektisch und aufgeregt nach Griechenland.

Angesichts der dort bevorstehenden Parlamentswahlen „jagten“ sich damals „Brennpunkte“ und „Spezials“ in den deutschen TV-Systemen, bestimmten die unsäglichen Verhandlungsmarathons mit dem griechischen Ministerpräsidenten Alexis Tsipras und seinem extravaganten Finanzminister Yanis Varoufakis die Schlagzeilen der internationalen Tagespresse. Und obwohl sich, bei Licht besehen, am wirtschaftlichen Zustand Griechenlands im Kern bis heute nichts Entscheidendes geändert hat, ist dieses Thema inzwischen weitgehend in den Hintergrund getreten und hat Platz gemacht für andere wie die bei weitem dramatischere Situation der Flüchtlingen und Asylsuchenden in Europa oder – wenn auch mit dieser in keinster Weise vergleichbar – dem so genannten „VW-Skandal“ um gefälschte Abgaswerte. So aber funktionieren halt Kommunikation und veröffentlichte Meinung, die ein Thema „hochschreiben“ und es ebenso rasch wieder fallen lassen können, wenn erst, wie der Pfälzer sagt, „eine andere Kuh durchs Dorf fliegt“.

Darauf konnte „Börsenguru“ Dirk Müller, der schon in Schwetzingen vor einer Überbewertung der Auswirkungen der „Griechenland-Krise“ gewarnt hatte, jetzt auch in Anwesenheit des Speyerer Oberbürgermeisters Hansjörg Eger bei seinem zweiten Auftritt im Rahmen einer kleinen Vortragsreihe bei der „Volksbank Kur- und Rheinpfalz“ im Großen Saal der Speyerer Stadthalle hinweisen, der – so Dirk Borgartz, dem Stellvertretenden Vorstandssprecher des Speyerer Traditionsgeldhauses in seiner Begrüßung – schon vier Tage nach seiner Bekanntmachung restlos ausverkauft gewesen sei.

Denn auch das Publikum in Speyer weiß sehr wohl, was es von dem bodenständig- sympathischen Badener zu erwarten hat, der - in Reilingen geboren und bis heute dort lebend und seit Jahren mit einem „echten Speyerer Mädchen“ verheiratet ist: Höchste Sachkompetenz nämlich, klare und deutliche Worte, aber auch ein hohes Maß an gelungener Unterhaltung durch geschliffene und spontane Rhetorik bei einem für die meisten Menschen doch eigentlich eher „trockenen“ Sachgegenstand.

Gut anderthalb Stunden lang gab Müller jetzt seine Einschätzung der aktuellen Weltwirtschaftslage zum besten und nahm sein Publikum gekonnt mit auf eine Reise zu den 'Hotspots' der internationalen Finanzmärkte. Doch zuvor – soviel Zeit muss sein – nahm er sich die „VW-Affäre“ vor, kritisierte zunächst scharf die nach seiner Auffassung völlig unnötigen Manipulationen der Abgaswerte neuer Dieselmotoren im VW-Konzern, gab dann aber auch zu bedenken, dass dadurch bislang noch kein Mensch schweren Schaden erlitten habe.

Denn wenn die gleichen US-amerikanische Behörden, die den direkten Wettbewerber von Volkswagen, den US-amerikanischen Automobilkonzern General Motors, wegen des Einbaus schadhafter Zündschlösser, die durch ihr systemisches Blockieren 174 Menschen das Leben gekostet hätten, mit einer Strafzahlung von gerade einmal 900 Millionen US-Dollar belegten, jetzt aber in der „Causa Volkswagen“ Strafen von 18 Milliarden US-Dollar und mehr in Aussicht stellten, dann zeige dies deutlich, dass solche Verfahren heute durchaus das Zeug dazu hätten, als ein Stück protektionistischer Industriepolitik mißbraucht zu werden. Auch den Rücktritt des bisherigen VW-Chefs Prof. Dr. Martin Winterkorn am Ende einer „VW-Horrorwoche“ bewertete Müller durchaus differenzierter als so mancher Kommentator, als er knapp feststellte: „Winterkorns Anstand würde man sich bei so manchem Politiker, aber auch von manch anderem Manager wünschen“, So sei bis heute noch kein einziger Manager der Deutschen Bank von seinem Amt zurückgetreten, stellte er fest.

Damit war der auch als „Mr. Dax“ bekannte Börsenanalyst auch schon beim Kern seines Vortrags angelangt – seinen Ratschlägen für die zahlreich erschienenen Privatinvestoren. Und hierbei nehmen bei Dirk Müller neben seinen Anmerkungen zu „klassischen“ Anlageformen in Edelmetallen und Immobilien vor allem die von den Deutschen noch immer mit mehr oder weniger Argwohn beobachteten Aktien breiten Raum ein: „Greifen Sie zu, wenn's billig ist!“, erneuerte der lizensierte Börsenmakler - auch mit Blick auf die derzeit „durchhängende“ VW-Aktie, die an diesem Tag bei 110 Euro aus dem Markt ging, in Wirklichkeit aber nach Müllers Meinung einen effektiven Wert von 185 Euro repräsentiert - eine alte Börsenweisheit. Sich dabei jedoch Gedanken über mögliche Risiken zu machen, tauge nichts, stellte er fest. Denn wer schon zu einem extrem niedrigen Preis eingekauft habe, der müsse kaum noch mit weiteren Rückschlägen rechnen. Allerdings sollte er auch nicht damit rechnen, künftige Gewinne bereits innerhalb weniger Tage realisieren zu können. Schon für das kommende Jahr allerdings rechnet Müller damit, dass Volkswagen an „alte“ Umsätze und Gewinne anknüpfen kann und damit auch seine Aktie wieder steigt.

Vor seinem „Rundblick“ auf die Finanzzentren der Welt – auf Europa, die USA und auf China - ging der Redner dann zunächst noch auf einige grundsätzliche Aspekte des „Geldgeschäftes“ ein: So charakterisierte er die derzeit und wohl auch noch auf unabsehbare Zeit niedrigen Zinsen für den Markt „als Fluch und Segen zugleich“. „Denn was für Häuslebauer, Kreditnehmer und Investoren ein wahrer Segen ist, bleibt für Anleger auch weiterhin ein Fluch, können sie doch kaum noch Renditen erwarten“, so Müller, der es zudem als noch größeres Problem bezeichnete, dass durch diese Entwicklung „Zinsen als wichtigster Kompass zur Risikoabschätzung an den Finanzmärkten“ völlig ausfallen würden.

Im weiteren ging Müller auch auf die veränderte Bedeutung von Erdöl und Gas auf den Energiemärkten der Welt ein und wies auf Indikatoren hin, die anzeigten, dass Experten der Rolle dieser Energieträger eine zunehmend geringere Rolle zumessen würden. So setze die „Rockefeller Foundation“ bereits seit 2014 nicht mehr auf die „alten“, sondern verstärkt auf Erneuerbare Energien und fahre deshalb ihre Investionen in Öl und Gas zurück. Auch der legendäre Großinvestor Warren Buffett habe seine Exxon-Aktien abgestoßen und statt dessen Investitionen im Umfang von 30 Milliarden US-Dollar in Erneuerbare Energien angekündigt. Dieser Strategiewechsel weise exemplarisch darauf hin, dass sich Investitionen in Öl und Gas künftig nicht mehr rentierten und deshalb von Erneuerbaren ersetzt werden sollten.

Dazu komme, dass nach dem Bürgerkrieg in Libyen - erstmals nach einem solchen Ereignis - die beschädigten Ölquellen nicht mehr in Betrieb genommen worden seien und in Saudi-Arabien und anderen Golf-Staaten neuerdings Fragen der Menschenrechte eine Rolle spielten wie nie zuvor, als das Erdöl noch ungebremst sprudelte. In den USA dagegen konzentriere man sich heute auf das „Fracking“ und nutze so neue Möglichkeiten der Erdölförderung Dirk Müller vergleicht dieses Verhalten mit dem finalen „All or None" beim Poker – dem „Alles oder nichts“: „Noch ein letztes mal Kasse machen, bevor nichts mehr geht“ - nach Müllers Überzeugung ein klarer Hinweis darauf, dass in der westlichen Welt der Schwenk von Öl und Gas auf Erneuerbare Energien beschlossene Sache sei.

Für die von ihren Öl- und Gasexporten abhängigen Staaten am Golf wie Saudi-Arabien, Bahrein oder auch Nigeria, die einen Barrelpreis von 104 Dollar benötigten, um einen ausgeglichenen Haushalt zu realisieren, bedeuteten die gegenwärtig erzielbaren 45 Dollar pro Barrel mittelfristig ein Desaster, so Müller. Saudi-Arabien sei deshalb dazu übergegangen, seine überwiegend aus europäischen und US-Staatsanleihen bestehenden Währungsreserven abzubauen. Allein in den Monaten Februar und März 2015 habe Saudi-Arabien mehr Staatsanleihen abgebaut als während der gesamten Weltwirtschaftskrise des Jahres 2009. Deshalb gehe er auch von einer nachhaltigen Erholung des Ölpreises nicht mehr aus, so Müller. „Bleibt der Rohölpreis jedoch bei 45 Dollar pro Barrel, dann sollten Sie sich das Datum 28. August 2018 vormerken“, forderte er sein Auditorium auf. Dann nämlich werde Saudi-Arabien das Geld ausgehen. „Für den Wüstenstaat geht es also um seine Existenz."
 
Zur aktuellen Schwäche des chinesischen Marktes erklärte Müller, dass die veröffentlichten Wirtschaftsdaten des chinesischen Riesenreiches „das Papier nicht wert sind, auf das sie geschrieben stehen". In China herrsche deshalb derzeit „Torschlusspanik und Hysterie“ sowie die vage Hoffnung, dass die Lenker der chinesischen Kommandowirtschaft die richtigen Entscheidungen treffen“. Allein in den Jahren 2000 bis 2015 hätten sich die staatlichen Fehlinvestitionen in China auf 6,9 Billionen US-Dollar angehäuft. „Dies ist die größte Blase der Weltwirtschaftsgeschichte“, so der Experte. Künftige Leitzinserhöhungen der US-Notenbank Fed könnten deshalb das Gefüge der Weltwirtschaft, so die These des chinesischen Analysten Niu Dao, „wellenartig zum Einsturz“ bringen.

Die größte Gefahr für die Weltwirtschaft würden Experten deshalb global in einer Umkehr der Kapitalströme sehen, so Müller, der abschließend die derzeitige Situation in China mit einer Spielbank verglich. Denn müssten Saudi-Arabien und China ihre Staatsanleihen abstoßen, dann drohe eine folgenschwere Umschichtung.der Kapitalströme. „Wer deshalb bei einem Zinssatz von null Prozent noch in eine Anleihe – die Mutter aller Blasen - investieren will, der muss schon über viel Gottvertrauen verfügen. denn Anleihen sind in einer solchen Situation brandgefährlich." Besser sei es deshalb, in Realwerte wie Aktien, Rohstoffe oder Immobilien zu investieren.

Und damit war sich Dirk Müller, der mit seinem „Dirk Müller Premium Aktien Fonds“ nach eigenen Angaben auch einen eigenen, seinen ganz persönlichen finanzwirtschaftlichen Vorstellungen entsprechenden Fonds „aus vierzig der weltbesten Werte“ zusammengestellt hat, mit den Teilnehmern einer anschließenden kleinen Talkrunde einig; Aktien gehören heute in jedes private Vermögensportfolio.

Bernd Mahler, Landesdirektor von Union Investment, dem im Besitz der deutschen Volks- und Raiffeisenbanken befindlichen und deutschlandweit zweitgrößten Investmentfonds - Achim Seiler, Generalbevollmächtigter der „Volksbank Kur- und Rheinpfalz“ und Leiter „Private Banking“ der Genossenschaftsbank sowie Vorstandsmitglied Dirk Borgartz – sie möchten mit diesem Rat einem Grundsatz ihres jetzt 151jährigen Instituts treu bleiben: „Wir entwickeln uns weiter, damit wir bleiben, wie wir sind“

Fotos: dak

26.09.2015


1,55 Prozent für zehn Jahre Laufzeit

Zinssenkung bei ISB-Darlehen für selbst genutztes Wohneigentum und Modernisierung

Mainz- Ab dem 31. August 2015 bietet die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) vergünstigte Konditionen für die nachrangig gesicherten ISB-Darlehen Wohneigentum. Für den Neubau, den Erwerb und die Modernisierung von selbst genutzten Wohnimmobilien sind Zinsen in Höhe von jährlich 1,55 Prozent bei einer Zinsfestschreibung von zehn Jahren zu zahlen; 1,85 Prozent und 2,00 Prozent im Jahr beträgt der Zinssatz bei Zinsfestschreibungen von fünfzehn beziehungsweise zwanzig Jahren. Die Tilgungsraten liegen ab 31. August 2015 bei einer zehn- und fünfzehnjährigen Laufzeit bei 2,20 Prozent, bei zwanzig Jahren bei mindestens 2 Prozent jährlich. Damit gibt die ISB die günstigen Bedingungen vor dem Hintergrund der Niedrigzinsphase direkt an den Antragsteller weiter.

„Im Jahr 2015 hat die ISB bis Juli rund 590 Wohneinheiten gefördert, das sind 15 Prozent mehr als im Jahr 2014 im vergleichbaren Zeitraum“, so Jakob Schmid, Mitglied des Vorstandes der ISB. „Dies zeigt, dass die Investition in den eigenen Wohnraum für viele Familien attraktiv ist. Mit günstigen Darlehen unterstützt die ISB den Schritt zum Eigentum.“ Mit dem ISB-Darlehen Wohneigentum kann beispielsweise ein Vierpersonenhaushalt mit einem Jahresbruttoeinkommen in Höhe von 77.500 Euro das Darlehen beantragen. Bis zu 100.000 Euro beträgt das Darlehen für den Bau oder Erwerb einer Wohnimmobilie, in der Stadt Mainz bis zu 120.000 Euro.

Alle Informationen zu den Konditionen und zur Ausgestaltung der Förderprogramme finden Interessierte auf den Internetseiten der ISB unter www.isb.rlp.de.

Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB), Presse

31.08.2015


Ausbildungsbeginn bei der Volksbank

Start ins Berufsleben: die dreizehn neuen Auszubildenden bei der Volksbank Kur- und Rheinpfalz Start ins Berufsleben: die dreizehn neuen Auszubildenden bei der Volksbank Kur- und Rheinpfalz

Sieben Männer und sechs Frauen starten bei der Volksbank Kur- und Rheinpfalz ins Berufsleben

Speyer- Grundlagen des Zahlungsverkehrs, Geschichte der Genossenschaften, Selbstverständnis als Dienstleister: die zurückliegende Einführungswoche der neuen Auszubildenden 2015 der Volksbank Kur- und Rheinpfalz war ausgefüllt mit wichtigen Grundlagen für einen erfolgreichen Start ins Berufsleben. Für die dreizehn neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter steht ab dieser Woche nun die erste Praxisphase an.

Neben der Ausbildung zum/zur Bankkaufmann/-frau oder Immobilienkaufmann/-frau besteht bei der Volksbank Kur- und Rheinpfalz auch die Möglichkeit eines Bachelorstudiums an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg mit Schwerpunkt Banking and Finance. Im aktuellen Ausbildungsjahrgang sind alle drei Richtungen vertreten. „Das Angebot unserer Ausbildungsplätze richtet sich immer nach den Bedürfnissen unserer acht Regionaldirektionen. Wir bilden nicht über Bedarf aus, sondern möchten unseren Auszubildenden eine langfristige Perspektive anbieten“, erklärt Heike Lommel, Bereichsleiterin Personalmanagement bei der Volksbank Kur- und Rheinpfalz. „Das Ziel ist, alle Azubis zu übernehmen – vorausgesetzt, Leistung und Einstellung stimmen.“

Das Augenmerk liegt auch sonst auf einer guten Mischung: das Alter der sechs Frauen und sieben Männer schwankt zwischen 16 und 22 Jahren, einige haben (Fach-)Abitur, andere einen Realschulabschluss. Nicht alle kommen direkt von der Schulbank. Der 22-jährige Marco Mand aus Oftersheim bei Schwetzingen entschied sich während eines Studiums zum Wechsel und ist nun glücklich über seinen Ausbildungsplatz zum Bankkaufmann. „Ich bin durch meine Familie auf die Volksbank gekommen und wünsche mir hier eine langfristige Zukunft.“ Seine erste Einsatzstelle wird die Regionaldirektion in Schwetzingen sein.

Gesellschaft erhält er dort von Benjamin Lang. Der 19-jährige aus Eppelheim hat im Frühjahr auf einem Wirtschaftsgymnasium sein Abitur bestanden. „Ich denke, dass gerade heute der richtige Umgang mit und das Wissen über Geld und seine Anlagemöglichkeiten von hoher Bedeutung ist“, erklärt Lang. „Da mehrere Familienangehörige von mir bei der Volksbank arbeiten, habe ich mich dann genauer über die Ausbildung zum Bankkaufmann informiert. Es ist genau das, was ich machen will.“

Wichtig ist den beiden neben einer erfolgreichen Ausbildung und einer langfristigen Zukunft bei der Volksbank auch ein gutes Gemeinschaftsgefühl. „Ich hoffe, dass wir als Gruppe schnell zusammen wachsen und uns gegenseitig helfen“, betont Mand. Die Bedeutung von Teamgeist und einem kollegialen Umgang miteinander hebt auch Heike Lommel hervor. „Unsere Erfahrung zeigt: Je besser das Team und die Zusammenarbeit funktioniert, umso erfolgreicher sind die Azubis in der beruflichen Praxis.“ Daher war das große Thema der Einführungswoche – neben allem fachlichen Input – die Teambildung. Bei einem gemeinsamen Mittagessen konnten die „Neuen“ auch die „alten“ Azubis von 2014 kennen lernen und ihnen zahlreiche Fragen stellen. Text und Foto: Volksbank Kur- und Rheinpfalz eG

24.08.2015


Anlegen statt stilllegen – aber wie?

Elke Rottmüller, Vorstandsmitglied der Sparkasse Vorderpfalz Elke Rottmüller, Vorstandsmitglied der Sparkasse Vorderpfalz
Warum bei der Geldanlage Aktien gerade jetzt so wichtig sein können

Ludwigshafen- Die Zinsen sind niedrig, Sparen macht keinen Sinn. Da kann man jetzt doch nach Herzenslust shoppen gehen, oder? Elke Rottmüller: "Natürlich ist es wichtig und richtig zu konsumieren. Aber daraus zu folgern, dass kein Geld mehr zur Seite gelegt werden muss, ist falsch und sogar gefährlich. Sparen bleibt wichtig. Allerdings kommt es auf das richtige Sparen an".

Die meisten Deutschen haben Sparbuch und Tagesgeldkonto. Warum reicht das nicht?

Elke Rottmüller: Es reicht nicht, weil die Zinsen dafür teilweise so niedrig sind, dass sie nicht mehr die Inflationsrate ausgleichen können. Das bedeutet, dass das angesparte Vermögen real an Wert verliert. Ein Beispiel: Wenn Sie 10.000 Euro bei einer jährlichen Verzinsung von 0,25 Prozent anlegen, dann verlieren Sie bei einer durchschnittlichen Inflation von zwei Prozent etwa 175 Euro an Kaufkraft, und das Jahr für Jahr.

Wie lautet die Konsequenz daraus?

Elke Rottmüller: Anleger, die bisher vor allem auf die Stabilität von festverzinslichen Anlagen vertraut haben, sind gezwungen umzudenken. Wer langfristig Vermögen aufbauen, für sein Alter vorsorgen, sein Vermögen erhalten und davon im Alter leben möchte, der kommt an einem gewissen Aktienanteil in seinem Depot nicht vorbei.

Aktien sind aber doch eher etwas für erfahrene Anleger mit starken Nerven.

Elke Rottmüller: Nein, das ist ein Trugschluss. Aktien und Aktienfonds eignen sich entgegen der landläufigen Meinung auch für konservative Anleger. Voraussetzung ist dabei ein längerer Anlagehorizont und eine breite Streuung über mehrere Anlageregionen und -sektoren. Wie hoch die individuelle Aktienquote aussehen sollte, hängt von den Sparzielen, der Anlagedauer, der jeweiligen Lebenssituation sowie der individuellen Risikobereitschaft ab.

Was mache ich, wenn die Aktienkurse fallen? Schnell verkaufen?

Elke Rottmüller: Nein. Wer Geld in Aktien investieren will, sollte nicht ständig auf die Aktienkurse in der Zeitung oder im Internet schauen. Investieren statt spekulieren, muss das Motto lauten. Viele Anleger sind bei ihren Anlageentscheidungen zu kurzfristig orientiert. Auf lange Sicht sind Aktien aber anderen Anlageformen überlegen. Sie können damit gerade im Niedrigzinsumfeld einen wichtigen Beitrag zum Vermögensaufbau leisten. Zudem ermöglichen sie die Teilhabe an Dividendenzahlungen. Gerade dividendenstarke Aktien sind ein wichtiger Bestandteil der Aktienrendite: Historisch betrachtet kommen 30 bis 40 Prozent der Erträge aus Dividendenzahlungen.

Was passiert, wenn das investierte Geld plötzlich kurzfristig benötigt wird?

Elke Rottmüller: Genau deshalb ist eine umfassende Beratung ja so wichtig. Wir von der Sparkasse Vorderpfalz lassen den Anleger nicht allein, sondern beraten ihn individuell und arbeiten gemeinsam mit unseren Kunden eine breit aufgestellte Vermögensanlage aus. Darin enthalten sind Gelder, die vielleicht kurzfristig benötigt werden und entsprechend kurzfristig investiert werden, sowie Vermögen, das auf lange Sicht, etwa für den Ruhestand, angelegt wird. Und dieser Teil kann dann beispielsweise auch in chancenreichere Anlagen wie Aktien investiert werden.

Wie lautet Ihr abschließender Tipp?

Elke Rottmüller: Ich kann nur allen raten: Lassen Sie Ihr Geld arbeiten – und bringen Sie es in Bewegung. Angesichts der sehr niedrigen Zinsen kann es sich lohnen, Gelder, die nicht kurzfristig benötigt werden, in Anlageprodukte zu investieren, die langfristig mehr abwerfen.

Text und Foto: Sparkasse Vorderpfalz

18.08.2015


Neues EU-Erbrecht - Das ändert sich für Deutsche

Jan Bittler, Fachanwalt für Erbrecht und Geschäftsführer der DVEV - Deutsche Vereinigung für Erbrecht und Vermögensnachfolge e. V.

Experteninterview zur neuen EU-Erbrechtsverordnung (ab 17. August 2015 in Kraft)

Experteninterview mit Jan Bittler, Fachanwalt für Erbrecht und Geschäftsführer der DVEV - Deutsche Vereinigung für Erbrecht und Vermögensnachfolge e. V., Kooperationspartner der Initiative "Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum", zur neuen EU-Erbrechtsverordnung (ab 17. August 2015 in Kraft)

Viele Deutsche können sich vorstellen, in ihrem Testament auch einen guten Zweck zu unterstützen oder haben in ihrem Letzten Willen bereits eine gemeinnützige Organisation oder Stiftung berücksichtigt. Was ändert sich für Erblasser, wenn am 17. August 2015 die neue EU-Erbrechtsverordnung in Kraft tritt? Diese Neuregelung soll dabei helfen, die jährlich etwa 450.000 neuen Erbrechtsfälle mit internationalem Hintergrund leichter abzuwickeln. Dabei geht es nach EU-Angaben um ein geschätztes Vermögen von über 120 Milliarden Euro.

Experteninterview mit Jan Bittler, Fachanwalt für Erbrecht und Geschäftsführer der DVEV - Deutsche Vereinigung für Erbrecht und Vermögensnachfolge e. V., Kooperationspartner der Initiative "Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum"

Herr Bittler, was ändert sich mit der neuen EU-Erbrechtsverordnung?

Für Deutsche galt bisher das Staatsangehörigkeitsprinzip im Erbrecht: Ein deutscher Staatsbürger vererbt nach deutschem Erbrecht. Ab dem 17. August ist es so: Für fast alle EU-Bürger gilt das Erbrecht des Landes, in dem der Verstorbene seinen so genannten "letzten gewöhnlichen Aufenthalt" hatte. Für Deutsche gilt damit nicht zwangsläufig deutsches Erbrecht.

Welche Deutschen sind denn von der neuen Verordnung besonders betroffen?

Besonders wichtig ist die Neuregelung für Deutsche, deren Lebensumstände durch dauerhafte Auslandsaufenthalte geprägt sind oder die ihren Lebensmittelpunkt in ein anderes Land verlagert haben. Der klassische Fall sind zum Beispiel Deutsche, die ihren Ruhestand auf Mallorca verbringen. Bisher galt für sie deutsches Erbrecht, künftig erst einmal das lokale mallorquinische.

Was müssten die Mallorca-Rentner zukünftig beim Abfassen ihres Testaments beachten?

Sie müssen im Testament rechtlich und formal sauber festhalten, welches Erbrecht für sie gelten soll - das deutsche oder das lokale mallorquinische. Das ist zum Beispiel auch dann wichtig, wenn sie in ihrem Testament einen guten Zweck berücksichtigen. Hier ist zunächst immer zu prüfen, ob es nach dem gültigen Erbrecht auch möglich ist, gemeinnützig zu vererben. Andere Länder wie etwa Großbritannien kennen keinen Pflichtteil, also eine Mindestbeteiligung der nächsten Angehörigen am Nachlass.

In Großbritannien kann man also die Verwandtschaft komplett enterben. Soweit soll es aber natürlich nicht kommen. Wie vermeidet man denn Streit mit den Angehörigen, wenn nicht das ganze Erbe an die Liebsten gehen soll, sondern ein Teil auch an einen guten Zweck?

Ich rate allen Erblassern, offen über den Letzten Willen zu sprechen. Viele Angehörige unterstützen das Engagement für einen guten Zweck, das zeigt auch die repräsentative GfK-Studie der Initiative "Mein Erbe tut Gutes".

Was gilt es grundsätzlich zu beachten beim Verfassen eines Testaments?

Das eigenhändige Testament muss von Anfang bis Ende handgeschrieben und unterschrieben sein. Es sollte auch mit Ort, Datum und einer Überschrift wie "Mein Testament" versehen sein. Wer komplexere Regelungen treffen möchte, sollte Rat bei einem Fachanwalt für Erbrecht oder Notar suchen. Zur sicheren Aufbewahrung sollte das Testament beim Nachlassgericht gegen eine einmalige Gebühr von 75 Euro in die Hinterlegung gegeben werden.

Wie kann man eine gemeinnützige Organisation in seinem Testament bedenken?

Wer einen Teil seines Vermögens zugunsten eines guten Zwecks bestimmen will, für den ist ein Vermächtnis der beste Weg. Im Testament kann es zum Beispiel heißen: "Die Organisation XYZ soll ein Vermächtnis in Höhe von X Euro erhalten." Tipps fürs gemeinnützige Vererben gibt z.B. die Initiative "Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum".

Ab welchem Alter sollte man sich denn mit dem Thema Testament beschäftigen?

So früh wie möglich! Jeder sollte seinen Letzten Willen festhalten, schon allein, um später Streit unter den Angehörigen zu vermeiden. Spätestens bei der Hochzeit oder bei der Geburt von Kindern sollte in einem Testament das Wichtigste geregelt werden. Ich selbst habe meines aber auch erst mit Ende 30  gemacht...

Mehr Infos zum gemeinnützigen Vererben: www.mein-erbe-tut-gutes.de  Text und Foto: (C) DVEV

09.08.2015


Neues „mehrkanaliges“ Kundenberatungssystem

Speyerer HBV-Filiale präsentiert sich nach Umbau als „Vorzeigestandort“ mit neuem Outfit und umfangreicheren Leistungen

cr. Speyer- Mit einem „Tag der öffenen Tür“ am morgigen Donnerstag, dem 06. August 2015, wird die „HypoVereinsbank HVB“ nach grundlegendem Umbau ihre Speyerer Filiale an der Ecke Maximilianstraße/ Schustergasse nun auch offiziell wieder für ihre Kunden öffnen. Zuvor schon hatten Pressevertreter heute Gelegenheit, sich im Gespräch mit der Leiterin der „Privatkunden Bank“ der „HypoVereinsbank-Niederlassung Rhein/Neckar/Saar“, Ute Hennig – zuständig für alle Filialen von Karlsruhe bis Trier und von Heidelberg bis nach Saarbrücken - sowie mit der Leiterin der Filiale Speyer der HBV, Cornelia Becker, sich über das innovative neue Konzept zu informieren, das der Neustrukturierung des Privatkunden-Geschäftes des Münchener Geldhauses zugrunde liegt.

Für Speyer und die Pfalz hat die heute zu einer der größten Finanzgruppen in Europa, der italienischen „UniCredit S.p.A.“, gehörende „HypoVereinsbank“ - vielen besser noch als „Bayerische Hypotheken- und Wechselbank“ in Erinnerung – aufgrund ihrer gemeinsamen pfälzisch-bayerischen Vergangenheit bis in die Gegenwart noch einen durchaus emotionalen Hintergrund. Doch der war es wohl nicht allein, der zu der Entscheidung in München führte, die Speyerer Filiale im Rahmen der Neustrukturierung der Bank als eine von 340 der ehemals über 600 deutschlandweit auch weiterhin bestehen zu lassen. Vielmehr seien es wohl vor allem „die Treue und die Beständigkeit“ der Speyerer Kunden der HBV gewesen, deren Zahl trotz der Veränderungen im Bevölkerungsaufbau im Gegensatz zu anderen Standorten und anderen Großbanken nicht geringer geworden sei. „Im Gegenteil!“, so freut sich Ute Hennig, „gerade in Speyer verzeichnen wir konstant einen zwar geringen, aber dennoch kontinuierlichen Kundenzuwachs“.

Und diesen neuen Kunden bietet die „HypoVereinsbank“ ebenso wie den „alten“ ab sofort nicht nur an „Vorzeigestandorten“ wie in Speyer ein völlig neues „Outfit“: Dort werden sie nämlich bereits in einem mit hochwertigen Designmöbelstücken ausgestatteten Wartebereich mit Flachbildfernseher, Kaffeemaschine, Kaltgetränken und tagesaktuellen Zeitungen empfangen – allein funktional war gestern – heute ist stylisch!.

In einem der vier neuen, u.a. mit vielen Bildern ausgestatteten Beratungsräume können sich HVB-Kunden dann für den ihnen entsprechenden Beratungsweg im Rahmen der neuen, deutschlandweit ersten „Multikanalbank“ entscheiden, d.h. sie können sich, wie schon bisher gewohnt, für die Beratung durch ihre(n) örtliche(n) Bankberater(in) entscheiden oder den anderen, „neuen Kanal“ nutzen und – bei entsprechend komplexen Finanzfragen – einen Experten aus einem der meist mit zwei Mitarbeitern besetzten Spezialistenteams zu Rate ziehen.

Für das heutige Pressegespräch hatte Cornelia Becker über Internet ihren in der Ludwigshafener Kopfstelle der Bank tätigen Kollegen Volker Keseberg, Experte für Immobilienfinanzierungen, hinzugeschaltet, der an einem simulierten Fallbeispiel den weiteren Beratungsweg für ein 200.000-Euro-Objekt demonstrierte – ein „Fall“, wie er nach Aussage Volker Kesebergs angesichts des derzeit überaus „kundenfreundlichen Zinsniveaus“ tagtäglich „stapelweise“ auf seinem Schreibtisch landet.

„Mit diesem neuartigen 'Mehrkanalweg' können wir die Expertise unseres Immobilienfachmannes in Anspruch nehmen, ohne deshalb darüber die oft über Jahrzehnte bestehende, vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem(r) Mitarbeiter(in) vor Ort in den Hintergrund treten zu lassen, wie andere Banken ihre Kunden vor die Alternative stellen“, erläuterte Ute Hennig.

Das Ergebnis dieser neuen Strategie zeige sich dann auch in der Tatsache, dass die Mitarbeiter(innen) der HVB ihre für ihr Einkommen entscheidenden „Ziele“ nicht mehr individuell und damit in ständigem Wettbewerb untereinander erfüllen müssten, sondern diese jetzt gemeinsam und als Team ins Auge fassen würden – eine Veränderung, die Kunden und Mitarbeitern gleichermaßen zu Gute komme.

„Unsere Kunden finden diesen neuartigen Beratungsweg gleichfalls in ihrer weit überwiegenden Mehrheit als die bessere Möglichkeit, ihre Bankgeschäfte zu erledigen“, weiß Volker Kesemann zu berichten, der schon in der Testphase am Aufbau der neuen „Mehrkanalbank“ mitwirkte.

Schließlich sei im Zuge des Umbaus auch der „SB-Bereich“ der Speyerer „Hypovereinsbank“-Filiale hinter einem großen Glasrelief des Speyerer Doms im Eingangsbereich deutlich vergrößert worden. Dies habe sich nach Auskunft von Cornelia Becker vor allem deshalb als umumgänglich erwiesen, weil man nur so den wachsenden Bedürfnissen der zahllosen „Nichtkunden“ der HBV entsprechen könne - den Touristen zumeist, die - über die Speyerer Flaniermeile, die Maximilanstraße, schlendernd - auf ihrer „Suche nach Bargeld“ als erstes auf die HBV stoßen würden und sich jetzt an gleich zwei Geldautomaten mit „pekuniärem Nachschub“ versorgen könnten.

Ein erster Kontakt zur „HypoVereinsbank“, von dem sich auch Ute Hennig verspricht, dass er aufgrund der hohen Servicefreundlichkeit ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Filialen bei den „Fremdkunden“ den Wunsch weckt, in engere Geschäftsbeziehungen mit der im Grunde noch immer bayerischen Traditionsbank einzutreten – so wie es auch immer mehr Speyerer machen würden, die neben ihrem Konto bei einem anderen, ortsansässigen Institut, auch eines bei der HBV eröffnen würden. Foto:gc

05.08.2015


Start ins Berufsleben für 28 Auszubildende

Gut gelaunt starteten die neuen Auszubildenden der Sparkasse Vorderpfalz ins Arbeitsleben. Begrüßt wurden sie von den Vorständen der Sparkasse Elke Rottmüller (3.v.l.) und Thomas Traue (r.), dem Leiter des Personalmanagements Thomas Bull (4.v.l.) sowie Ausbildungsleiterin Tatjana Kamrad (l.). Gut gelaunt starteten die neuen Auszubildenden der Sparkasse Vorderpfalz ins Arbeitsleben. Begrüßt wurden sie von den Vorständen der Sparkasse Elke Rottmüller (3.v.l.) und Thomas Traue (r.), dem Leiter des Personalmanagements Thomas Bull (4.v.l.) sowie Ausbildungsleiterin Tatjana Kamrad (l.).

Ludwigshafen- Sparkasse Vorderpfalz setzt mit attraktiver Ausbildung auf eigene Nachwuchskräfte und sucht bereits jetzt Bewerber für das kommende Jahr.

Weiterhin stark in Sachen Ausbildung ist die Sparkasse Vorderpfalz: Vierundzwanzig angehende Bankkaufleute und vier Studenten des Studiengangs Bachelor of Arts (DHBW) - Fachrichtung Bank - starteten am 3. August ihre berufliche Zukunft bei der Sparkasse Vorderpfalz. Die Ausbildungsplätze sind begehrt. Aus gutem Grund: „Die Ausbildung ist vielseitig und interessant", sind sich die Azubis einig.

Das Vorstandsmitglied Elke Rottmüller begrüßt die neuen Auszubildenden und Studenten und bestätigt sie in ihrer Entscheidung: Sie haben die beste Wahl getroffen, weil sie bei der Sparkasse das Bankgeschäft in allen Facetten gründlich kennen lernen werden. Um den zukünftigen Unternehmenserfolg nachhaltig zu sichern, sei es wichtig, schon heute in die Fachkräfte von morgen zu investieren und diese sowohl zu fördern als auch zu fordern. Die Aufstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten, die sich daraus ergebenden Perspektiven und die damit verbundene Sicherheit sind nur einige der Gründe, weshalb sich die jungen Frauen und Männer für die Sparkasse Vorderpfalz als Ausbildungsunternehmen entschieden haben. Die Ausbildung zur Bankkauffrau und zum Bankkaufmann ist auch finanziell attraktiv: Die angehenden Banker erhalten, je nach Schulabschluss und Dauer der Ausbildungszeit, bereits im ersten Ausbildungsjahr rund 900 Euro und Studenten des Studiengangs Bachelor of Arts rund 950 Euro als monatliche Ausbildungsvergütung. "Nach wie vor ist die Philosophie der Sparkasse: Wir bilden aus, um zu übernehmen", betont Rottmüller. Bei entsprechend guten Leistungen garantiert die Sparkasse Vorderpfalz - wie auch in den vergangenen Jahren - die Übernahme in das Angestelltenverhältnis mit Fortbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten. "Wir sind stolz darauf, unseren leistungsorientierten jungen Mitarbeitern nach erfolgreicher Abschlussprüfung einen festen Arbeitsvertrag mit vielfältigen Weiterbildungsmöglichkeiten und umfangreichen, überdurchschnittlichen Sozialleistungen anbieten zu können", unterstreicht Rottmüller.

"Wir investieren viel in unsere Aus- und Weiterbildung, erwarten dafür aber auch Leistung", erläutert Ausbildungsleiterin Tatjana Kamrad. "Eine qualifizierte Kundenberatung erfordert gut und umfassend ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Daher hat die berufliche Aus- und Weiterbildung bei der Sparkasse Vorderpfalz einen hohen Stellenwert. Im Verlauf der Ausbildung steht neben Schulungen, Planspielen und Projektarbeiten insbesondere die berufliche Praxis im Vordergrund. Dabei kommt es einerseits auf das notwendige Fachwissen an. Genauso entscheidend sind allerdings die persönlichen Fähigkeiten wie Freundlichkeit, Engagement sowie Kunden- und Serviceorientierung“, betont Tatjana Kamrad und ergänzt: "Für 2016 bieten wir kreativen und leistungsbereiten Bewerbern Ausbildungsplätze an.

Interessenten können sich ab sofort bei Ausbilderin Kristin Baunack (Telefon 0621 / 5988-123) oder unter www.sparkasse-vorderpfalz.de über unsere Ausbildung informieren und online bewerben."

Text und Foto: Sparkasse Vorderpfalz

04.08.2015


Unternehmerkredit RLP optional mit Haftungsfreistellung

Neue Konditionen im ISB-Mittelstandsförderungsprogramm für Unternehmen und Freiberufler

Mainz- Ab dem 1. August 2015 bietet die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) den Unternehmerkredit RLP ohne Haftungsfreistellung an. Kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) mit einer Geschäftstätigkeit von mindestens fünf Jahren erhalten künftig Kredite mit bis zu zwei Millionen Euro Fördersumme. Neben dem Unternehmerkredit RLP kann auch der Gründerkredit RLP jeweils mit oder ohne eine 50-prozentige Haftungsfreistellung beantragt werden. Eine weitere Optimierung in den Programmvarianten mit Haftungsfreistellung führt zu einem vereinfachten Bewilligungsverfahren und damit zu zügigeren Bearbeitungszeiten.

„Wir haben zudem bei unseren Förderprogrammen weitere Flexibilisierungen vorgenommen: Sowohl beim Gründerkredit RLP als auch beim Unternehmerkredit RLP können die Laufzeiten auf bis zu 20 Jahre und die Tilgungsfreijahre auf bis zu drei Jahre verlängert werden“ erläuterte Dr. Ulrich Link, Mitglied des Vorstandes der ISB. „Als Landesförderinstitut gehen wir auf die unterschiedlichen Finanzierungsanforderungen von Unternehmen ein, stehen den Hausbanken als Risikopartner zur Verfügung und kommen den Kundenanforderungen mit einer prozessorientierten Struktur für Finanzierungsvorhaben entgegen“, so Link weiter. Aufgrund ihrer sehr guten Refinanzierungsmöglichkeiten als Anstalt des öffentlichen Rechts kann die ISB den Zins des auf dem KfW-Unternehmerkredit basierenden Programms noch weiter reduzieren und verstärkt ihre Partnerbanken unterstützen.

Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB), Presse

31.07.2015


Umbau im Vorstand der Sparkasse Vorderpfalz verzögert sich weiter

Entscheidung erst in Verwaltungsratssitzung am 24. September 2015 zu erwarten

cr. Speyer- Die „Hängepartie“ um das Ausscheiden eines Mitglieds des Vorstandes der Sparkasse Vorderpfalz geht weiter. Wie ein Sprecher des Geldinstituts gestern gegenüber dem SPEYER-KURIER erklärte, würden die Gespräche und Verhandlungen über einen Interessensausgleich zwischen der Sparkasse auf der einen und ihrem bisherigen Stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden Uwe Geske auf der anderen noch einige Zeit in Anspruch nehmen und könnten wegen der jetzt beginnenden Urlaubs- und Ferienzeit deshalb wohl erst bei der nächsten Sitzung des Verwaltungsrates der Sparkasse am 24. September abschließend behandelt werden.

In seiner Ausgabe vom 29. Juni 2015 hatte der SPEYER-KURIER über in Speyer kursierende Gerüchte berichtet, wonach eines der bisher sechs Vorstandsmitglieder der nach seiner Fusion größten Sparkasse in Rheinland-Pfalz die Bank verlassen werde. Dabei, so spekulerten gut informierte Kreise in der Stadt schon damals, sollte es sich um Uwe Geske, seit 1996 Vorstand der Kreis- und Stadtsparkasse Speyer, handeln. Um dessen Position in den anstehenden Verhandlungen nicht zu gefährden, verzichtete unsere Zeitung damals auf eine öffentliche Beteiligung an solchen Spekulationen und damit auf eine öffentliche Nennung seines Namens. Jetzt aber wurde der Name Uwe Geske auch seitens der Spitze der Sparkasse Vorderpfalz genannt und mitgeteilt, dass der Termin für eine offizielle Pressemitteilung, der für Mitte Juli angekündigt worden war, nicht mehr zu halten sei und jetzt auf Ende September verschoben werden müsse.

Es bleibt also spannend in den nächsten Wochen in dem traditionsreichen Geldinstitut, für dessen Speyerer Hauptstelle am Willy-Brandt-Platz erst kürzlich.eine umfassende Generalsanierung angekündigt worden war.

21.07.2015


Sparkasse spendet 23.000 Euro an Schulen und Sportvereine im Geschäftsgebiet

Gerne nehmen der Sportabzeichenbeauftragte (SAB) des Rhein-Pfalz-Kreis Hans Koob, SAB Stadt Ludwigshafen Ulla Walther-Thiedig, der Sportkreisvorsitzende LU Winfried Ringwald, SAB Speyer Karl Bentz und Vizepräsident für Breitensport im Sportbund Pfalz Walter Benz aus der Hand von Sparkassen-Vorstandsmitglied Elke Rottmüller den Scheck entgegen. Gerne nehmen der Sportabzeichenbeauftragte (SAB) des Rhein-Pfalz-Kreis Hans Koob, SAB Stadt Ludwigshafen Ulla Walther-Thiedig, der Sportkreisvorsitzende LU Winfried Ringwald, SAB Speyer Karl Bentz und Vizepräsident für Breitensport im Sportbund Pfalz Walter Benz aus der Hand von Sparkassen-Vorstandsmitglied Elke Rottmüller den Scheck entgegen.

Jugendsportabzeichenaktion der Sparkasse Vorderpfalz ein voller Erfolg

Ludwigshafen- Die erste Jugendsportabzeichenaktion im gesamten Geschäftsgebiet war ein voller Erfolg: Über 4600 Jugendsportabzeichen wurden im Jahr 2014 von Schülern und jugendlichen Sportvereinsmitgliedern abgelegt.  Da die Sparkasse für jedes Jugendsportabzeichen fünf Euro spendet, konnte  eine Gesamtsumme in Höhe von 23.215 Euro an die Sportabzeichenbeauftragten aus Ludwigshafen (3.230 Euro), Speyer (14.915 Euro), Schifferstadt (650 Euro) und dem Rhein-Pfalz-Kreis (4.420 Euro) für die Anschaffung von Sportgeräten übergeben werden.

Als bester Verein hat sich der Turn- und Sportverein 1847 Speyer mit 179 abgelegten Jugendsportabzeichen hervorgetan. Das Edith-Stein-Gymnasium in Speyer konnte 545 Jugendsportabzeichen für sich verbuchen. Doch damit nicht genug: Beim bundesweiten Sportabzeichenwettbewerb der Sparkassen-Finanzgruppe erreichten die Schülerinnen den 8. Platz und konnten dafür 2.000 Euro in Empfang nehmen.

Ausweitung der Aktion erfolgreich
„Um sportliche Betätigung bei Kindern und Jugendlichen in der Region zu fördern, hat die Sparkasse ihre seit 2011 in Ludwigshafen und Schifferstadt  laufende Sportabzeichenaktion  auf das gesamte Geschäftsgebiet ausgeweitet – und dies hat sich für die Vereine und Schulen gelohnt“, freute sich Elke Rottmüller, Mitglied des Vorstandes  der Sparkasse Vorderpfalz, mit Blick auf das Ergebnis. Um in den Genuss der Spende zu kommen, mussten sich die Vereine bei der Sparkasse melden. „Zum Auftakt der Aktion im ganzen Geschäftsgebiet haben wir uns jedoch in diesem Jahr dazu entschlossen, allen Sportvereinen und Schulen die Förderung zukommen zu lassen“, betonte Rottmüller.

 „Die Entscheidung, auch die Vereine und Schulen mit der Spende zu bedenken, die sich nicht angemeldet haben, soll als Dankeschön an die großartige Arbeit der Sportabzeichenbeauftragten in den jeweiligen Regionen verstanden werden“, lobte Elke Rottmüller das Engagement der Ehrenamtlichen.  Sie  sieht das Engagement der Sparkasse als Baustein der Förderphilosophie des Geldinstitutes:  „Die Sportförderung hat bei der Sparkasse Vorderpfalz eine lange Tradition.  Von unserem Engagement im Profisport bis hin zum Breitensport liegt uns die Unterstützung von Sportlern und Vereinen am Herzen.“  

Fortsetzung in 2015
Vereine und Schulen, die zukünftig von der Aktion profitieren möchten, müssen sich lediglich auf der Webseite
www.sparkasse-vorderpfalz.de/jugendsportabzeichen bis zum 31.03.2016 registrieren. Die Anzahl der abgelegten Sportabzeichen im Jahr 2015 wird vom Sportbund Pfalz ermittelt; die Überweisung des entsprechenden Spendenbetrages erfolgt dann ab Juni  2016. Voraussetzung für die Auszahlung sind mindestens fünf abgelegte Jugendsportabzeichen innerhalb des Vereins oder der Schule. Zudem muss der Empfänger berechtigt sein, eine entsprechende Spendenbescheinigung auszustellen.

Als Olympia Partner des Deutschen Olympischen Sportbundes und offizieller För­derer des Deutschen Sportabzeichens haben sich die Sparkassen zum Ziel gesetzt, den Wettkampf­gedanken in die Breite zu tragen und die Begeiste­rung für das Sportabzeichen weiter anzufachen.
Ziel der Aktion ist es, jungen Leuten die sportliche Betätigung schmackhaft zu machen und Fitness als Teil der Lebensqualität bewusst zu machen.  

Zusätzliche Teilnahme am Bundeswettbewerb
Alle teilnehmenden Schulen und Vereine haben zusätzlich die Chance, im Bundeswettbewerb Sportabzeichen der deutschen Sparkassen attraktive Preise zu gewinnen. Weitere Infos und Anmeldung unter www.sportabzeichen-wettbewerb.de

Text und Foto: Sparkasse Vorderpfalz

20.07.2015


ISB förderte 2014 Speyer mit 9,1 Millionen Euro

ISB-Wohn- und Wirtschaftsförderung

Mainz- „Im Jahr 2014 hat die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) mit 9,1 Millionen Euro gewerbliche, kommunale und private Kunden in der Stadt  Speyer gefördert. Hiervon wurden in der Wirtschaftsförderung 26 Anträge in Höhe von 8,7 Millionen Euro zugesagt und somit etwa acht Arbeitsplätze neu geschaffen und 230 gesichert. Mit einem Volumen von rund 0,4 Millionen Euro ermöglichte die Förderbank des Landes die Schaffung und Modernisierung von sechs Wohneinheiten im Rahmen der sozialen Wohnraumförderung“, sagte Finanzstaatssekretär Salvatore Barbaro bei der Vorlage der Bilanz der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB).

Mit einer Fördersumme von 3,35 Milliarden Euro förderte die ISB im Jahr 2014 mit insgesamt 3.344 Zusagen Unternehmen, Kommunen und Privatpersonen in Rheinland-Pfalz. Damit konnte die ISB das Fördervolumen um 39,6 Prozent im Vergleich zu 2,40 Milliarden Euro im Vorjahr steigern.

Im Bereich der Wirtschaftsförderung stieg das Fördervolumen im Berichtsjahr auf 3,28 Milliarden Euro (im Jahr 2013: 2,33 Mrd. Euro) an – bei einem leichten Rückgang von 2.416 Zusagen (im Vorjahr 3.337). „Mit dieser Summe gewährte die ISB im vergangenen Jahr zinsgünstige Darlehen, Zuschüsse sowie Gewährleistungen an mittelständische Unternehmen und beteiligte sich mittels verschiedener Tochtergesellschafen im VC-Geschäft an jungen Firmen. Mit unseren Förderprogrammen stärken wir zielgerichtet Unternehmen in Rheinland-Pfalz“, erklärte Ulrich Dexheimer, Sprecher des Vorstandes der ISB. Mit der punktgenauen Förderung von Unternehmen des Mittelstandes und der Kommunen schaffte die ISB im Bilanzjahr 2014 1.360 Dauerarbeitsplätze und sicherte weitere 17.217.

Im Segment der Wohnraumförderung blieb das Fördervolumen annähernd konstant: Mit einer Fördersumme von über 66,9 Millionen Euro schloss die ISB im Jahr 2014 1.183 Verträge ab; im Jahr 2013 bilanzierte die ISB 2.331 Zusagen in Höhe von 69,7 Millionen Euro.

Finanzstaatssekretär Barbaro: „Sei es beim Bau oder Kauf von selbst genutzten Immobilien, bei der Schaffung von Mietwohngebäuden und bei der Modernisierung von Wohnimmobilien, sei es beim Erhalt und der Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit für unsere mittelständische Wirtschaft, die ISB ist ein leistungsstarker Partner, mit dem das Land und seine Bürger ihre Ziele erreichen.“ Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB); Presse

16.07.2015


„Bei der Altersvorsorge müssen alle umdenken – insbesondere die Jüngeren“

Achim Seiler, Leiter Privatkundenbetreuung bei der Volksbank Kur- und RheinpfalzInterview mit Achim Seiler, Leiter Privatkundenbetreuung bei der Volksbank Kur- und Rheinpfalz, über Vorsorgemöglichkeiten in Zeiten des Nullzinses

Speyer- Die vergangenen Jahre haben es deutlich gemacht: Ein Zinsniveau nahe der Nulllinie ist kein vorübergehendes Phänomen, sondern der neue ökonomische Normalzustand, der jeden in Deutschland betrifft – insbesondere, wenn es um das Thema Altersvorsorge geht. Welche Vorsorgemöglichkeiten bleiben, wenn die bewährten Instrumente der Vergangenheit nicht mehr greifen? Achim Seiler, Leiter Privatkundenbetreuung bei der Volksbank Kur- und Rheinpfalz, gibt Auskunft.

Herr Seiler, wieso müssen die Deutschen bei der Altersvorsorge umdenken?

Das Kernproblem im momentanen Zinsumfeld ist, dass der Zinseszinseffekt nahezu völlig wegfällt. Auf diesem Effekt beruhen jedoch nahezu alle klassischen Instrumente der Altersvorsorge – vom Festgeldkonto bis zum Bundesschatzbrief. Wir haben es mit einer komplett neuen Situation zu tun, die die Anleger jedoch in ganz unterschiedlicher Weise betrifft. Ältere Menschen befinden sich gerade in der unangenehmen Lage, dass sie mit dem angesparten Kapital auf herkömmlichem Weg keine zufriedenstellenden Erträge mehr erwirtschaften können. Bei den Jüngeren hingegen ist die Lage noch viel dramatischer:  Sie kommen erst gar nicht mehr dazu, über den Zinseszinseffekt ausreichend Kapital aufzubauen – zumindest nicht mit den klassischen Sparanlagen.

Welche Möglichkeiten stehen jüngeren Anlegern wie etwa Berufsanfängern dann noch zur Verfügung?

Fest steht, dass Berufsanfänger im momentanen Zinsumfeld ohne eine Aktienkomponente eigentlich gar keine sinnvolle Altersvorsorge mehr betreiben können. Denn selbst wenn man von Kapitalmarktzinsen von einem Prozent ausgeht, ist es schwierig, mit Hilfe des Zinseszinses über  30-40 Jahre einen Vermögensstock aufzubauen, der eine wirksame Altersvorsorge ermöglicht. Als effektivstes und zugleich sicherstes Mittel des Vermögensaufbaus kommt deswegen für jüngere Anleger ein Wertpapiersparmodell infrage, bei dem über regelmäßige monatliche Einzahlungen in Aktienfondsanteile eingespart wird. Der bei jungen Menschen sehr lange Anlagehorizont von 30-40 Jahren bietet dabei einige Vorteile. Denn durch die über einen langen Zeithorizont gestückelten Einzahlungen werden Ausschläge an den Börsen langfristig stark geglättet. Ein solches Sparmodell bietet also eine hohe Sicherheit – bei auf lange Sicht deutlich positiven Renditen von 3-4 Prozent. Und noch etwas ist wichtig: Wer am Beginn seines Berufslebens steht, für den ist die geförderte Altersvorsorge über Riester eigentlich eine absolute Basismaßnahme – denn hier kommt zum eigenen Sparbeitrag noch eine sehr hohe staatliche Förderung dazu, die man sich nicht entgehen lassen sollte.

Und wenn man etwas älter ist, sich beispielsweise in der Phase der Familiengründung befindet?

In diesem Lebensabschnitt, in dem dann beispielsweise eine Hypothek für den Hauskauf aufgenommen werden muss, stehen häufig keine umfangreichen Mittel für einen Ausbau der Altersvorsorge zur Verfügung. Etwas später, in einem Alter zwischen 30 und 45 Jahren, wenn die Phase der Familiengründung und der beruflichen Etablierung abgeschlossen ist, sollte man jedoch noch einmal intensiv über das Thema Altersvorsorge nachdenken. Hierzu setzt man sich am besten mit einem qualifizierten Finanzberater zusammen, um mit ihm ein individuelles Vorsorgekonzept zu entwickeln. Auch in diesem Lebensabschnitt bieten sich vor allem wertpapierbezogene Vorsorgestrategien an – beispielweise in Form von Investment-Sparplänen oder einer fondsgebundenen Lebensversicherungspolice. Außerdem sollte die betriebliche Altersvorsorge nicht aus dem Blick geraten. Auch wenn in diesem Lebensabschnitt noch nicht die finale Ausbaustufe der Altersvorsorge erreicht sein muss, sollte der Weg dahin zumindest klar sein. Denn wenn man erst mit Mitte 50 mit der Vorsorge beginnt, müssen hierfür deutlich höhere Beträge aufgewendet werden.

Wie sieht es am Ende des Berufslebens aus, an der Schwelle zum Renteneintritt?

In dieser Phase sind dann vor allem zwei Fragen wichtig: Wie hoch müssen die künftigen monatlichen Mittelzuflüsse sein? Und wie sicher müssen diese sein? Wenn der Sicherheitsaspekt besonders wichtig ist, bietet sich der Abschluss einer sofort beginnenden Rentenversicherung an. Eine solche garantierte Rente steht dem Kunden lebenslang zur Verfügung, sie bietet ein hohes Maß an Verlässlichkeit und bringt zudem steuerliche Vorteile mit sich. Wer einen größeren Vermögensstock zur Verfügung hat, für den kommen weitere Instrumente wie etwa Bank- oder Wertpapierauszahlpläne infrage, die eine höhere Flexibilität bieten. Text und Foto: Volksbank Kur- und Rheinpfalz eG

16.07.2015


Glücksfee der Sparkasse wieder am Werk

Freuten sich: Simon Klohe (l.), Kundenberater der Sparkassengeschäftsstelle Berghausen der Sparkasse Vorderpfalz und die glückliche Gewinnerin Ingrid Walter. Freuten sich: Simon Klohe (l.), Kundenberater der Sparkassengeschäftsstelle Berghausen der Sparkasse Vorderpfalz und die glückliche Gewinnerin Ingrid Walter.
Ingrid Walter gewinnt 5.000 Euro beim PS-Sparen der Sparkasse Vorderpfalz

Ludwigshafen- Dieser Gewinn kam mehr als überraschend, dafür war die Freude aber umso größer: Ingrid Walter, Kundin der Geschäftsstelle Berghausen hat bei der PS-Auslosung der Sparkasse Vorderpfalz 5.000 Euro gewonnen. Ihr Kundenberater Simon Klohe überbrachte die frohe Botschaft symbolisch mit einem Blumenstrauß.

"Anfangs konnte ich es gar nicht glauben, denn eine so erfreuliche Nachricht überrascht einen nicht alle Tage", berichtet die strahlende Gewinnerin. Erst als sie es schwarz auf weiß auf ihrem Kontoauszug gesehen hatte, und die persönlichen Glückwünsche von ihrem Sparkassenkundenberater entgegennahm, realisierte sich der Traum vom Gewinn allmählich. "PS-Sparen bei der Sparkasse Vorderpfalz lohnt sich", ist Simon Klohe überzeugt. "Der Einstieg ist zu jeder Zeit möglich und die Gewinnchancen sind weitaus höher als beim staatlichen Lotto", gibt Klohe als Tipp für alle, die nun auch Lust auf das PS-Sparen und Gewinnen bei der Sparkasse Vorderpfalz bekommen haben. Es profitieren aber nicht nur die Gewinner der monatlichen PS-Auslosungen, denn ein Teil des Los-Einsatzes fließt wieder in die Region zurück, als Spenden an Vereine und gemeinnützige Organisationen. Text und Foto. Sparkasse Vorderpfalz

13.07.2015


Geldspritze für Sportler des Rhein-Pfalz-Kreises

Landrat Rhein-Pfalz-Kreis Clemens Koerner (weisses Hemd, rosa gepunktete Krawatte) und Vorstandsmitglied Elke Rottmueller, lachsfarbenes Jackett, rahmen die Geehrten Lena und Lisa Bringsken ein, mit auf dem Bild einige Offizielle 9 Vereine und Sportler aus dem Rhein-Pfalz-Kreis freuen sich über Fördergelder der Sportstiftung der ehemaligen Kreissparkasse Rhein-Pfalz

Ludwigshafen- Eine der fünf Stiftungen der Sparkasse Vorderpfalz mit dem Förderzweck „Sport“ schüttet 8.250 Euro aus: 9 Vereine und Sportler aus dem Rhein-Pfalz-Kreis freuen sich über Fördergelder der "Sportstiftung der ehemaligen Kreissparkasse Rhein-Pfalz".

Die Fördergelder übergab Elke Rottmüller, Vorstandsmitglied der Sparkasse Vorderpfalz, gemeinsam mit dem Landrat des Rhein-Pfalz-Kreises, Clemens Körner. „Wir sind auch in diesem Jahr wieder von der großartigen Arbeit der Sportvereine und den einzelnen Athleten beeindruckt“, erklärte Elke Rottmüller bei der offiziellen Feierstunde in der Hauptstelle Berliner Platz der Sparkasse Vorderpfalz. „Die Herausforderung für jeden Sportler besteht neben der stetigen Verbesserung seiner Leistung auch darin, die Kosten für Training, Reisen und Wettkämpfe zu stemmen. Ich freue mich, dass unsere Sportstiftung hier gezielt helfen kann.“

Insgesamt unterstützt die Sportstiftung der ehemaligen Kreissparkasse Rhein-Pfalz 9 Vereine und Sportler aus der Region, darunter den MTSV Beindersheim, Lena und Lisa Bringsken, Philipp Wenz, den Goja-Ryu-Karateverein Schifferstadt e.V., Elena Löchner, die TSG Maxdorf e.V., Lisa Münzer, den AC 1923 Altrip e.V. und Florian Lickteig. 


Hintergrund:
Die Sportstiftung der ehemaligen Kreissparkasse Rhein-Pfalz, die 2003 gegründet wurde und ein derzeitiges Stiftungskapital von 500.000 Euro hat, ist eine der fünf Stiftungen der Sparkasse Vorderpfalz. Zweck der Stiftung ist die Förderung begabter Sportlerinnen und Sportler im Rhein-Pfalz Kreis. Das Kuratorium der Sparkassenstiftung besteht aus Clemens Körner (Vorsitzender), Clemens G. Schnell (stellv. Vorsitzender), Hubert Boßle, Ilona Volk, Arnulf Bonkat, Norbert Page, Rainer Delventhal, Hans-Dieter Schneider, Volker Knörr, Erich Schweikert, Alfons Wiebelskircher. Dem Vorstand der Stiftung der ehemaligen Kreissparkasse Rhein-Pfalz gehören Elke Rottmüller (Vorstandsvorsitzende der Stiftung), Olaf Maurus und Konrad Reichert an.

Über die Sparkasse Vorderpfalz
Die Sparkasse Vorderpfalz ist mit einer Bilanzsumme von 5,7 Milliarden Euro und 1.100 Mitarbeitern die größte Sparkasse in Rheinland-Pfalz. Im Marktbereich verfügt die Sparkasse Vorderpfalz über 62 Geschäftsstellen und SB-Servicestellen sowie Betreuungs- und KompetenzCenter für Geldanlage und Vorsorge, Immobilienkauf und -finanzierung, Internationales Geschäft, Versicherungsfragen, Gewerbekunden, Stiftungen, Selbständige in Frei-  und Heilberufen, Existenzgründer und Immobilieninvestoren. Die Mitarbeiter in den KompetenzCentern  sind Ansprechpartner bei speziellen Fragen, die aufwändigere und individuelle Lösungen verlangen. Wichtiger Teil der Philosophie der Sparkasse Vorderpfalz ist die Kundennähe, denn daraus resultieren leichte Erreichbarkeit und kurze Entscheidungswege. Nähe bedeutet für die Sparkasse auch, dass die Mitarbeiter ihre Kunden und das Geschäftsgebiet rundherum kennen. Die Verbundenheit mit den Städten Ludwigshafen, Speyer und Schifferstadt sowie dem Rhein-Pfalz-Kreis zeigt sich auch in der breiten Förderung von sozialen, kulturellen, wissenschaftlichen und sportlichen Einrichtungen und Aktivitäten.

Text und Foto: Sparkasse Vorderpfalz

08.07.2015


„Ein Grexit hätte geringe Auswirkungen für deutsche Kleinanleger“

Achim Seiler, Generalbevollmächtigter für das Private Banking bei der Volksbank Kur- und RheinpfalzSpeyer- Die Griechen haben sich entschieden: Gegen die Sparauflagen der europäischen Geldgeber und für ihre heimische Regierung. Seither scheint der Verbleib Griechenlands in der Eurozone ungewisser denn je. Welche Auswirkungen hat dies für die deutschen Kleinanleger? Achim Seiler, Leiter Privatkundenbetreuung bei der Volksbank Kur- und Rheinpfalz, gibt Auskunft.

Herr Seiler, was wird sich nach dem griechischen ‚Nein‘ ändern?

Die Lage in der griechischen Schuldenkrise ist nun definitiv sehr verfahren und der finale Bankrott Griechenlands wird zu einem sehr realistischen  Szenario. Allerdings darf man eines nicht vergessen:  Der Anteil Griechenlands an der Wirtschaftskraft der Eurozone liegt bei nur zwei Prozent, der griechische Anteil an den deutschen Exporten bei unter einem Prozent, die weltwirtschaftliche Bedeutung Griechenlands ist minimal. Für die anderen Länder der Eurozone hat das Votum der Griechen deswegen weniger ökonomisches als vielmehr symbolisch-politisches Gewicht, denn ein ‚Grexit‘ würde in der Europäischen Union einen unschönen Präzedenzfall schaffen. Die Folgen für die deutschen Anleger hingegen würden sich in Grenzen halten.

Die deutschen Sparer müssen sich also keine Sorgen um ihr Geld machen? 

Sicher nicht. Die Einlagen von deutschen Sparern sind von der Griechenland-Krise überhaupt nicht betroffen, da die Einlagensicherung Sache der einzelnen EU-Mitgliedsstaaten ist. Für die Sicherheit der Spar- oder Festgeldkonten sind die jüngsten Entwicklungen deswegen ohne Belang, die Einlagen sind sicher. Auch Lebens- und Rentenversicherungen sind kaum betroffen. Gerade unter den Sparkassen und Genossenschaftsbanken gibt es kein Institut, das durch einen Zahlungsausfall

Griechenlands substanziell geschädigt würde. Die meisten Genossenschaftsbanken – wie auch die Volksbank  Kur- und Rheinpfalz – halten sogar gar keine griechischen  Staatsanleihen. 

Sollte man in der gegenwärtigen Lage auf Aktieninvestments verzichten?

Dafür gibt es keinen Grund, denn in Zeiten des Niedrigzinses ist ohne eine Aktienkomponente eigentlich gar kein sinnvoller Vermögensaufbau mehr möglich. Für Kleinanleger gibt es aufgrund der griechischen Schuldenkrise deswegen keine Veranlassung für eine Neuausrichtung ihres Depots. Allerdings ist es im Moment nicht ratsam, größere Summen auf einen Schlag in Aktien zu investieren. Denn obwohl die Börsen bislang sehr stabil auf die jüngste Zuspitzung der griechischen Schuldenkrise reagieren,  sorgen die Entwicklungen in Griechenland für ein Klima der Unsicherheit, und das ist für die Aktienmärkte nie gut. Hinzu kommen andere Faktoren, die zwar im Moment nicht die Schlagzeilen bestimmen, die für die Entwicklung der Finanzmärkte längerfristig jedoch viel bedeutsamer sind: So ist etwa der Ukraine-Konflikt nach wie vor ungelöst, außerdem geben die Börsenkurse in China nach. Die Kurschancen nach oben sind im Moment damit eher limitiert. Wir raten deswegen zu einem ratierlichen Aktieninvestment, bei dem das Investitionsvolumen über einen Zeitraum von 12 bis 24 Monaten gestreckt wird – und zwar am besten anhand eines Investmentfonds, welcher Couleur auch immer.

Wichtige Hinweise zu Risiken von Anlageprodukten:

Die hier genannten Informationen enthalten nur allgemeine Hinweise zu einzelnen Arten von Finanzinstrumenten. Sie stellen die Chancen und Risiken der Anlageprodukte nicht abschließend dar und sollen eine ausführliche und umfassende Aufklärung und Beratung nicht ersetzen. Detaillierte Informationen über Anlagestrategien und einzelne Anlageprodukte einschließlich damit verbundener Risiken, Ausführungsplätze sowie Kosten und Nebenkosten stellt die Volksbank Kur- und Rheinpfalz eG vor Umsetzung einer Anlageentscheidung im Rahmen der Beratung zur Verfügung.

Text und Foto: Volksbank Kur- und Rheinpfalz eG

08.07.2015


Sparkasse Vorderpfalz erhöht Sicherheit

Dr. Rüdiger Linnebank, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Vorderpfalz: Dr. Rüdiger Linnebank, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Vorderpfalz: "Die Sparkasse Vorderpfalz wird alle Geschäftsstellen umgehend mit neuen, einbruchssicheren Briefkästen ausstatten".
Neue Briefkästen für Überweisungen

Ludwigshafen- Die Sparkasse Vorderpfalz ist am vergangenen Wochenende in Ludwigshafen in ihren Geschäftsstellen Rheingönheim, Ruchheim und Ernst-Reuter-Siedlung erneut Opfer von Betrügern geworden. Die Masche: Diebe manipulieren Briefkästen, stehlen Überweisungsaufträge und benutzen die Daten dann, um Geld auf eigene Konten zu überweisen. Finanzielle Schäden, die Sparkassenkunden durch die Betrugsmasche entstehen, werden ersetzt, teilt die Sparkasse mit.

"Wir nehmen diese Vorfälle sehr ernst. Zum Schutz unserer Kunden vor Missbrauch ihrer Kontodaten werden wir die Sicherheit in diesem Bereich erhöhen und umgehend alle Geschäftsstellen mit neuen Briefkästen ausstatten. Die neuen Briefkästen sind so positioniert, dass eine Leerung der Überweisungen ausschließlich im gesicherten videoüberwachten Bereich der Geschäftsstelle erfolgt. Außerdem wird ein Aufbruch der Briefkästen somit verhindert. Ein "Herausfischen" von Überweisungsbelegen und anderen Dokumenten ist damit ausgeschlossen", betont Dr. Rüdiger Linnebank, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Vorderpfalz.  Text und Foto: Sparkasse Vorderpfalz

30.06.2015


1,85 Prozent für zehn Jahre Laufzeit

Änderung der Konditionen bei ISB-Darlehen für selbst genutztes Wohneigentum und Modernisierung

Mainz-  Ab dem 1. Juli 2015 bietet die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) geänderte Konditionen für die nachrangig gesicherten ISB-Darlehen Wohneigentum. Für den Neubau, den Erwerb und die Modernisierung von selbst genutzten Wohnimmobilien sind Zinsen in Höhe von jährlich 1,85 Prozent bei einer Zinsfestschreibung von zehn Jahren zu zahlen; 2,05 Prozent und 2,15 Prozent im Jahr beträgt der Zinssatz bei Zinsfestschreibungen von fünfzehn beziehungsweise zwanzig Jahren.

Jakob Schmid, Mitglied des Vorstandes der ISB, erklärt: „Mit der Änderungen der Konditionen reagieren wir auf die aktuellen Entwicklungen am Markt und bieten weiterhin ein attraktives Finanzierungsprodukt für die Schaffung und Modernisierung von Wohneigentum. Neben den günstigen Zinsen für ein in der Regel nachrangig gesichertes Darlehen profitieren Interessenten auch von der Möglichkeit langer Zinsfestschreibungen.“

Mit dem ISB-Darlehen Wohneigentum soll insbesondere jungen Familien das Wohnen in der eigenen Immobilie ermöglicht werden. „Beispielsweise kann ein Vierpersonenhaushalt mit einem Jahresbruttoeinkommen in Höhe von 77.500 Euro das Darlehen beantragen“, so Schmid. Bis zu 100.000 Euro könne das Darlehen für den Bau oder Erwerb einer Wohnimmobilie betragen, in der Stadt Mainz bis zu 120.000 Euro.

Neben dem Bau oder Erwerb werden die Verbesserung der energetischen Standards, die Erhöhung des Gebrauchswertes der eigenen Immobilie sowie die Anpassung der Wohnungsbestände an die Bedürfnisse älterer und behinderter Menschen mit dem ISB-Darlehen Modernisierung in Höhe von bis zu 60.000 Euro unterstützt. Zur Beantragung der Darlehen bei der ISB wird eine Förderbestätigung benötigt, die die zuständigen Kreis- und Stadtverwaltungen ausstellen. Anträge für die ISB-Darlehen Wohneigentum und Modernisierung können über die Kreis- und Stadtverwaltungen bei der ISB gestellt werden.

Alle Informationen zu den Konditionen und zur Ausgestaltung der Förderprogramme finden Interessierte auf den Internetseiten der ISB unter www.isb.rlp.de.

Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB), Presse

30.06.2015


„Stühlerücken“ im Vorstand der Sparkasse Vorderpfalz

Ein Vorstandsmitglied wird wohl in kürze das Geldhaus verlassen

cr. Speyer- „Zur Zeit werden Personalgespräche auf Vorstandsebene geführt. Sobald Entscheidungen feststehen, werden wir Sie informieren. Hierfür bitten wir um Verständnis“. Mit dieser eher „dürren“ Erklärung reagierte jetzt die Sparkasse Vorderpfalz auf in Speyer umgehende Gerüchte, wonach das Geldhaus derzeit interne Gespräche über das Ausscheiden eines seiner derzeit noch sechs Vorstandsmitgliedern führe. Um wen es sich dabei dann allerdings handeln werde, dazu wollte der Vorsitzende des Vorstandes der Sparkasse Vorderpfalz, Dr. Rüdiger Linnebank, auf Nachfrage des SPEYER-KURIER im Interesse der oder des Betroffenen derzeit keine Auskunft geben.

Wie bekannt, waren im Zuge der Fusion der Stadtsparkasse Ludwigshafen mit der Kreissparkasse Ludwigshafen und der Kreis- und Stadtsparkasse Speyer die bis dahin dort tätigen Vorstandsmitglieder auch in den neuen, gemeinsamen Vorstand der Sparkasse Vorderpfalz eingezogen. In der Fusionsvereinbarung der drei als Gewährsträger der Bank verantwortlichen kommunalen Gebietskörperschaften, den Städten Ludwigshafen und Speyer sowie dem Rhein-Pfalz-Kreis wurde allerdings auch festgelegt, dass die Zahl der Vorstandsmitglieder der Sparkasse Vorderpfalz mittelfristig von derzeit sechs auf künftig nur noch vier Mitglieder verkleinert werden soll. Wie und in welchen Schritten dieser Umbau vollzogen werden soll – darüber soll nach Auskunft von Dr. Linnebank bis spätestens in der zweiten Julihäfte Klarheit bestehen. Der SPEYER-KURIER wird diese Entwicklung auch weiterhin verfolgen. Foto: Sparkasse Vorderpfalz

29.06.2015


Das “deutsche PayPal“ steht in den Startlöchern

Neues Online-Bezahlsystem paydirekt soll Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit bei Online-Käufen erhöhen – Einführung zum Weihnachtsgeschäft

Speyer- Der Markt für Online-Bezahlsysteme wird bisher von Firmen aus dem Silicon Valley dominiert – mit PayPal als klarer Nummer Eins. Doch in Zukunft wird es bei Online-Käufen eine Alternative aus Deutschland geben: Mit paydirekt, einem Online-Bezahlverfahren, das die genossenschaftliche FinanzGruppe der Volksbanken Raiffeisenbanken gemeinsam mit den Sparkassen und den deutschen Groß- und Privatbanken auf den Weg gebracht hat. Aktuell durchläuft das System die letzten Tests, spätestens zu Beginn des Weihnachtsgeschäfts sollen Kunden in Deutschland paydirekt erstmals nutzen können. Wie funktioniert dieses neue Bezahlverfahren? Und was macht paydirekt anders als die marktgängigen Systeme? Frank Nusskern-Ruch, Bereichsleiter eBanking bei der Volksbank Kur- und Rheinpfalz, gibt Auskunft.

Herr Nusskern-Ruch, bereits heute können Kunden bei Online-Käufen häufig zwischen rund einem Dutzend Bezahlweisen wählen. In Kürze kommt nun paydirekt hinzu. Wieso sollte man als Nutzer künftig diesen Weg wählen?

Weil diese Lösung bequemer, flexibler und sicherer ist als die anderen Bezahlmodelle am Markt. Bei paydirekt werden sämtliche Transaktionen über das eigene onlinefähige Girokonto abgewickelt, was die Handhabung besonders einfach macht. Um paydirekt nutzen zu können, ist lediglich eine Registrierung im Online-Banking-Account bei der kontoführenden Bank nötig, und bei einem Online-Kauf muss der Kunde dann nur noch seinen Benutzernamen bzw. eine E-Mail-Adresse und ein Passwort eingeben. Ein zusätzliches Tool mit einem separaten Gutenhabenkonto, wie dies etwa bei PayPal der Fall ist, wird damit unnötig. Für die Kunden ist die Nutzung von paydirekt außerdem grundsätzlich kostenlos und dazu noch äußerst sicher, denn da die Zahlung per Bankeinzug erfolgt, kann sich der Kunde den Kaufbetrag einfach zurückholen, falls die bestellte Ware nicht geliefert wird. Und auch wenn der Käufer die Ware zurückgehen lässt – was im Online-Handel häufig vorkommt –, ist Rückabwicklung sehr einfach.

Gerade die Punkte Sicherheit und Datenschutz sind für deutsche Internetnutzer besonders wichtig – und oft der Hauptgrund, Waren weiterhin ‚offline‘  zu kaufen. Kann paydirekt daran etwas ändern?

Da bin ich mir sicher – denn paydirekt bietet gerade denjenigen Käufern, die das Bezahlen im Internet als zu unsicher empfinden, gute Argumente für den Onlinekauf: Da die Bezahlung über das eigene Girokonto läuft, ist der Kaufvorgang von der Bank in der bewährten Form abgesichert. Die Kontodaten des Kunden verbleiben bei der Bank, der Händler hat mit dem gesamten Bezahlvorgang nichts zu tun. Außerdem kann sich der Kunde bei paydirekt sicher sein, dass seine Warenkorb-Daten nicht weiterverkauft oder anderweitig genutzt werden. Hinzu kommt, dass sich die Server und Datenströme von paydirekt ausschließlich in Deutschland befinden – der Nutzer profitiert so von hohen Datenschutzbestimmungen ‚Made in Germany‘. Wir glauben, dass wir mit paydirekt einen neuen Standard für den Zahlungsverkehr schaffen, der dank seiner einfachen, bequemen und sicheren Abwicklung das Online-Bezahlen auch für Kunden interessant macht, die hier bisher zurückhaltend waren. 

Was bringt es den Händlern, paydirekt als Zahlungsmöglichkeit einzuführen?

Auch für die Händler bietet dieses System zahlreiche Vorteile. Denn bei der Bezahlung mit paydirekt hat der Shopbetreiber etwa die Gewissheit, dass der Kunde auch tatsächlich genug Geld auf dem Konto hat – andernfalls wird die Bestellung gar nicht ausgelöst. Außerdem ist das Online-Bezahlen mit unserem System ja erst der Anfang. In Zukunft soll mit paydirekt auch eine Bezahlung im Ladengeschäft via Smartphone möglich sein. Damit möchten wir die Brücke zur ‚Offline‘-Welt schlagen und für den Nutzer ein ebenso umfassendes wie komfortables Bezahlsystem schaffen. Wir sind deswegen optimistisch, dass sich paydirekt sowohl bei den Händlern als auch bei den Kunden schnell etablieren wird. Als positives Beispiel können hier die Niederlande und Großbritannien dienen: Auch dort sind die nationalen Banken mit einem eigenen  Bezahlsystem an den Start gegangen – und haben mittlerweile PayPal als Marktführer abgelöst. Text und Foto: Volksbank Kur- und Rheinpfalz eG

25.06.2015


Städte und Kommunen profitieren vom Erfolg der Sparkasse Vorderpfalz

Dr. Rüdiger Linnebank, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Vorderpfalz Dr. Rüdiger Linnebank, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Vorderpfalz: "Bürger aus Ludwigshafen, dem Rhein-Pfalz-Kreis und Speyer profitieren vom Erfolg der Sparkasse Vorderpfalz".
Ludwigshafen- Die Sparkasse Vorderpfalz schüttet rund 3,8 Mio. Euro an ihre Träger aus. Dies hat der Verwaltungsrat der Sparkasse in seiner Sitzung vom 24. Juni beschlossen. "Die Sparkasse Vorderpfalz wird an die Stadt Ludwigshafen 1,8 Mio. Euro, an den Rhein-Pfalz-Kreis 1,1 Mio. Euro, die Stadt Speyer 660.000 Euro sowie die Stadt  Schifferstadt 224.000 Euro - insgesamt fast 3,8 Mio. Euro - für gemeinnützige Zwecke ausschütten. Dies geschieht zusätzlich zu unseren Spenden- und Sponsoringaktivitäten in Höhe von über 1 Mio. Euro im Geschäftsgebiet", betont Dr. Rüdiger Linnebank, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Vorderpfalz. Die Höhe der Anteile der einzelnen Träger an der Ausschüttungssumme richtet sich nach deren Anteilen im Zweckverband der Sparkasse Vorderpfalz.

„Mein Dank gilt allen Kunden der Sparkasse Vorderpfalz  für das uns entgegen gebrachte Vertrauen“, so Linnebank. Er freue sich, dass die Bürger in der Region durch die Ausschüttung vom Erfolg der Sparkasse profitierten. Mit Hilfe dieser umfangreichen finanziellen Leistungen können zahlreiche gemeinwohlorientierte Projekte in den Städten und Kommunen im Geschäftsgebiet der Sparkasse Vorderpfalz umgesetzt werden.

Über die Sparkasse Vorderpfalz
Die Sparkasse Vorderpfalz ist mit einer Bilanzsumme von 5,7 Milliarden Euro und 1.100 Mitarbeitern die größte Sparkasse in Rheinland-Pfalz. Im Marktbereich verfügt die Sparkasse Vorderpfalz über 62 Geschäftsstellen und SB-Servicestellen sowie Betreuungs- und KompetenzCenter für Geldanlage und Vorsorge, Immobilienkauf und -finanzierung, Internationales Geschäft, Versicherungsfragen, Gewerbekunden, Stiftungen, Selbständige in Frei-  und Heilberufen, Existenzgründer und Immobilieninvestoren. Die Mitarbeiter in den KompetenzCentern  sind Ansprechpartner bei speziellen Fragen, die aufwändigere und individuelle Lösungen verlangen. Wichtiger Teil der Philosophie der Sparkasse Vorderpfalz ist die Kundennähe, denn daraus resultieren leichte Erreichbarkeit und kurze Entscheidungswege. Nähe bedeutet für die Sparkasse auch, dass die Mitarbeiter ihre Kunden und das Geschäftsgebiet rundherum kennen. Die Verbundenheit mit den Städten Ludwigshafen, Speyer und Schifferstadt sowie dem Rhein-Pfalz-Kreis zeigt sich auch in der breiten Förderung von sozialen, kulturellen, wissenschaftlichen und sportlichen Einrichtungen und Aktivitäten.

Text und Foto: Sparkasse Vorderpfalz

24.06.2015


Los-Glück bei der Sparkasse Vorderpfalz

Freut sich über den Gewinn eines Audi A3: Helga Weiß (l.).  Die Fahrzeugpapiere und -schlüssel wurden von Elke Rottmüller, Vorstandsmitglied der Sparkasse Vorderpfalz und Michael Fröhlich (r.), Privatkundenberater der Geschäftsstelle Lambsheim, übergeben. Freut sich über den Gewinn eines Audi A3: Helga Weiß (l.). Die Fahrzeugpapiere und -schlüssel wurden von Elke Rottmüller, Vorstandsmitglied der Sparkasse Vorderpfalz und Michael Fröhlich (r.), Privatkundenberater der Geschäftsstelle Lambsheim, übergeben.
Helga Weiß aus Lambsheim gewinnt Auto beim PS-Sparen

Ludwigshafen- Was macht man mit einem Audi A3? Diese Frage stellte sich für Helga Weiß aus Lambsheim. Denn bei der Zusatzauslosung des PS-Sparens der rheinland-pfälzischen Sparkassen fiel der Hauptpreis auf eines ihrer Lose. Die langjährige PS-Sparerin staunte nicht schlecht als Elke Rottmüller, Vorstandsmitglied der Sparkasse Vorderpfalz und Michael Fröhlich, Privatkundenberater der Geschäftsstelle Lambsheim, die frohe Botschaft überbrachten. "Damit hätte ich niemals gerechnet“, freut sich die glückliche Gewinnerin über das neue Fahrzeug.

Um gewinnen zu können benötigt man lediglich ein PS-Los, das es in allen Geschäftsstellen der Sparkasse Vorderpfalz zum Preis von 5 Euro zu kaufen gibt. "Wer mitspielt, kann nicht verlieren", betont Michael Fröhlich. Vier Euro wandern auf ein Sparkonto und lediglich ein Euro beträgt der Einsatz für die Auslosung. Es profitieren aber nicht nur die Gewinner der monatlichen PS-Auslosungen, denn ein Teil des Los-Einsatzes fließt wieder in die Region zurück, als Spenden an Vereine und gemeinnützige Organisationen. "PS-Sparen bei der Sparkasse Vorderpfalz lohnt sich", ist Michael Fröhlich überzeugt. "Der Einstieg ist zu jeder Zeit möglich und die Gewinnchancen sind weitaus höher als beim staatlichen Lotto", gibt Michael Fröhlich als Tipp für alle, die nun auch Lust auf das PS-Sparen und Gewinnen bei der Sparkasse Vorderpfalz bekommen haben. Text und Foto: Sparkasse Vorderpfalz

17.06.2015


Sparkasse Vorderpfalz: Geschäftsstelle Alte Münze unter neuer Leitung

Michael Fröhlich hat seit Juni die gemeinsame Leitung der benachbarten Geschäftsstellen Alte Münze und Hauptstelle Speyer der Sparkasse Vorderpfalz übernommen.

Speyer- Michael Fröhlich (50) hat als langjähriger Leiter der Hauptstelle Speyer seit Juni auch die Leitung der benachbarten Geschäftsstelle Alte Münze übernommen. In der Geschäftsstelle Alte Münze tritt er die Nachfolge von Stefan Schuchert an, der aus persönlichen Gründen Ende letzten Jahres die Sparkasse verlassen hat.

"Über die Leitung der beiden Geschäftsstellen freue ich mich sehr. Jeder Kunde hat unterschiedliche Ziele und Wünsche. Die bedarfsgerechte Kundenberatung ist für meine beiden Teams und mich eine große Herausforderung, der wir uns mit Freude und Kompetenz stellen", betont Michael Fröhlich. Mit ausgeprägter Kundenorientierung und viel Erfahrung setzt der versierte Finanzexperte auf vertrauensvolle Zusammenarbeit und ganzheitliche Beratung.
Text und Foto:Sparkasse Vorderpfalz

16.06.2015


Sparkassen Denkmalpreis 2015: Kulturgüter für die Zukunft bewahren

Dritte Vergabe des einzigen landesweiten Preises für Denkmalpflege in Rheinland-Pfalz

Budenheim- „Denkmale sind Zeugen und Ausdruck  der Geschichte und Kultur eines Landes. Die Vielfalt unserer Denkmale und damit unser kulturelles Gedächtnis zu bewahren, zählt daher zu den wichtigsten Aufgaben staatlicher Denkmalpflege. Dabei sind wir auch auf das private Engagement der Bürger unseres Landes angewiesen. Mit dieser Auszeichnung danken wir den Preisträgern beispielhaft für die vielen Menschen, die ihrem Denkmal wieder zu alter Schönheit und Lebendigkeit verhelfen“, erklärte Kulturstaatssekretär Walter Schumacher anlässlich der Verleihung des Sparkassen Denkmalpreises Rheinland-Pfalz 2015. Die mit insgesamt 15.000 Euro dotierten Auszeichnungen wurden in feierlichem Rahmen in Schloß Waldt­hausen in Budenheim vergeben.

Dreiherrisches-Gericht-BeltheimGemeinsam mit den Initiatoren des Denkmalpreises, Sparkassenprä­sidentin Beate Läsch-Weber, LBS-Vorstandsvorsitzenden Max Aigner und Thomas Metz, Generaldirektor Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz, überreichte Schumacher sechs Preise, sechs Anerkennungen sowie einen Sonderpreis, die eine Fachjury aus knapp 80 Einreichungen aus­gewählt hatte. Das Spektrum der gewürdigten Objekte reicht in diesem Jahr vom kleinen Fachwerkhaus über die prächtige Jugendstilvilla bis zur ehemaligen Synagoge oder dem gründer-zeitlichen Postgebäude, letztere fanden eine neue Nutzung. In der Bandbreite der diesjährigen Bewerbungen um den Sparkassen Denkmalpreis in den beiden Kategorien Bewohnte und Unbewohnte Denkmäler spiegelt sich die große Vielfalt der rheinland-pfälzischen Denkmallandschaft wider. Rund 200 Gäste nutzten die Feierstunde des einzigen landesweiten Preises für Denkmalpflege zum Austausch zwischen Eigen­tümern, Architekten, Handwerkern und Denkmalpflegern.

„Denkmale sind lebendig, reichen aus der Vergangenheit nicht nur in die Gegenwart, sondern verweisen zugleich in die Zukunft“, sagte Sparkassenpräsidentin Beate Läsch-Weber bei der Preisübergabe. „Wie modern und überaus lebendig die Denkmalpflege heute ist, zeigt auch die dritte Vergabe des Sparkassen Denkmalpreises seit 2010. Die erneut große Resonanz, die Vielfalt der gewürdigten Objekte sowie deren architektonische und handwerkliche Qualität unterstreichen die Bedeutung des von der Sparkassenorganisation gestifteten, überregionalen Preises in besonderer Weise. Mit dem Denkmalpreis unterstützen die Sparkassen als Mittelstandsfinanzierer Nummer eins auch die an den Restaurierungen beteiligten Handwerkerfirmen und Architekten. Sie unterstreichen damit ebenso ihre Gemeinwohlorientierung durch die Förderung des besonderen Bürgerengagements.“

Unbewohnte Denkmale: Zeitzeugen der Kulturlandschaft

ehemalige Kaserne-LandauIn der Kategorie „Unbewohntes Denkmal“ wurden drei Preise verliehen, jeweils dotiert mit 2.500 Euro, sowie drei Anerkennungen ausgesprochen. Für die gelungene Umnutzung der Alten Post in Pirmasens, einem Juwel der späten Gründerzeit aus dem Jahr 1883, in ein Forum mit flexiblen Nutzungsmöglichkeiten, wurde die Stadt mit dem Sparkassen Denkmalpreis 2015 ausgezeichnet. Besonders gelungen: der Dialog zwischen Alt und Neu. Äußerlich wirkt die Alte Post herrschaftlich mit ihrem palazzoartigen Aufbau und der reich verzierten Schmuckfassade, im Innern bieten repräsentative Säle, ausgestattet mit der neuesten Technik, Platz für viele Besucher bei Kulturveranstaltungen, Hochzeiten und Ausstellungen.

Ebenfalls mit einem Preis prämiert wurde die Stadt Hachenburg für die Restaurierung des Vogtshofs. Mitten im historischen Stadtkern steht der zweigeschossige Fachwerkbau aus dem 17. Jahrhundert, in dem durch die zwei Jahre dauernde Denkmalsanierung vier Jahrhunderte Regionalgeschichte wieder lebendig geworden sind.  Die hohe Ausführungsqualität der Kernsanierung zeigt sich in der handwerklichen Leistung: Architekten, Planer und Handwerker haben größten Wert auf die Rekonstruktion der Originalzustände gelegt und mit viel Liebe zum Detail umgesetzt. Preisgekrönt ist auch die Ehemalige Synagoge in Niederzissen, die 1840/41 errichtet und in der Reichspogromnacht zerstört wurde. Nach Jahren des Verfalls kauften die Wachtenburg-WachenheimMitglieder des örtlichen Kultur- und Heimatvereins Niederzissen das Gebäude und stellten in 1500  Stunden ehrenamtlicher Eigenleistung das ehemalige Gebetshaus wieder her. Dabei entdeckten sie in dem schlichten Saalbau einen Schatz jüdischer Hinterlassenschaften: Die gefundenen Fragmente von Thorarollen, Gebetbücher und profane Gegenstände des Judentums sind heute in einem Museumsraum ausgestellt.

Jeweils eine Anerkennung wurde dem Engagement für folgende Denkmale zugesprochen: Ruine Burg Balduinseck in der Ortsgemeinde Buch für Bestandssicherung und Mauersanierung, Ehemalige Kaserne Estienne & Foch, Gebäude 041 in Landau für die Umnutzung und Sanierung sowie Burgruine Wachtenburg in  Wachenheim für die Gesamtsanierung der Anlage.

LBS-Preis Wohnen im Denkmal: Herzblut und Idealismus

Schloesschen-Hildebrandseck in NeustadtIn der Kategorie „LBS-Preis Wohnen im Denkmal“ gab es ebenfalls drei Gewinner, die jeweils 2.500 Euro Preisgeld erhielten. Das schwer beschädigte Schlösschen Hildenbrandseck in Neustadt an der Weinstraße aus dem 16. Jahrhundert wurde von der Familie von Oettingen spür- und sichtbar mit viel Liebe instand gesetzt. Der Wunsch der Familie, ein altes Haus zu retten und das Durchhaltevermögen, trotz vieler Hindernisse dieses Ziel zu erreichen, beeindruckten die Jury ebenso wie die Rücksichtnahme auf die Baugeschichte des Schlösschens – zu erkennen beispielsweise im Rückbau von neuzeitlichen Fensterdurchbrüchen und dem damit verbundenen „Schließen von Wunden“ in der historischen Substanz. Mit einem Preis ausgezeichnet wurde auch das Engagement für das „Theis-Haus“ in Wolsfeld, ein regionaltypisches Breitgiebelhaus aus dem 18. Jahrhundert.  Im Jahr 2008 nahmen sich die heutigen Eigentümer Carlo und Nicole Sente-Ligbado des ortsprägenden Gehöfts an und retteten mit viel Mut und Idealismus die einsturzgefährdete Anlage buchstäblich in letzter Minute vor dem Abriss. Entstanden ist ein Schmuckstück für das Dorf in der Grenzregion zu Luxemburg. Für die vorbildliche Restaurierung des Klosterhofs in Alsenz, einem Fachwerkhaus aus dem 16. Jahrhundert, wurde Dr. Thomas Güttler aus­gezeichnet. Heute wohnt und lebt er mit seiner Familie mitten in der Geschichte: Die Vergangenheit des Klosterhofs ist zum sichtbaren und prägenden Teil der Gegenwart seiner heutigen Bewohner geworden. Bei der Sanierung wurden historische Handwerkstechniken wie Zimmerei, Lehmbau oder Kalkanstriche fachmännisch bis ins letzte Detail eingesetzt. Getreu dem Motto „So wenig wie möglich, so viel wie nötig“, gelang der Familie Güttler eine Wiederbelebung des über 400 Jahre alten Fachwerkgehöfts.

Mit einer Anerkennung wurden drei weitere Wohnobjekte prämiert: das 250 Jahre alte Dreiherrische Gericht in Beltheim für die Gesamtinstandsetzung und Restaurierung, die Jugendstil-Villa Nollen in Traben-Trarbach sowie die Hohenzollern-Höfe in Ludwigshafen, weil sie modernes Wohnen in historischem Ambiente beispielhaft   umsetzen.

LBS-Vorstandsvorsitzender Max Aigner betonte bei der Preisverleihung: „Bewohnte Denkmale sind nicht nur ihren Bewohnern Heimat und Zuhause. Sie sind auch Teil unserer Baukultur. Die qualitätsvolle Sanierung alten Wohnungsbestandes ist in Zeiten demographischer Herausforderungen wie Landflucht besonders wichtig, weil sie die Attraktivität eines Wohnstandortes erhöht. Bewundernswert und preiswürdig ist für mich insbesondere die zeitliche, emotionale und finanzielle Investition von Privateigentümern in ihre denkmalgeschützte Wohnimmobilie. Die Preisträger zeigen, dass sich auch im Denkmal kreative und tragfähige Lösungen finden lassen, die modernen Wohnansprüchen genügen.“

Sonderpreis herausragendes ehrenamtliches Engagement

Ein Sonderpreis für herausragendes ehrenamtliches Engagement in der Denkmalpflege wurde dem Mainzer Denkmal-Netzwerk verliehen. Unter diesem Namen schloss sich 2004 eine Gruppe engagierter, in Politik und Wirtschaft gut vernetzter Mainzer Bürger und Akteure zusammen. Ihr Ziel war und ist: „Interesse wecken, aufklären, Spendenbereitschaft fördern, eben alles tun, was dazu beiträgt, unsere Kulturdenkmäler vor dem Verfall zu bewahren“, wie es in ihrer Informationsbroschüre heißt. Die wichtigsten, durch das Netzwerk unterstützten Restaurierungen sind die Fassade des Hauses „Römischer Kaiser“, Liebfrauenplatz 5, die Verwaltungsgebäude des Gutenberg-Museums sowie fast alle Rheintore am Rheinufer. Schwerpunkt der letzten Jahre bis heute ist die Förderung der aufwändigen Fassaden-Restaurierungen am Kurfürstlichen Schloss.

„Das Denkmal-Netzwerk nimmt eine Vorreiterrolle im bürgerschaftlichen Engagement für das Kulturerbe in und um Mainz ein. Der außergewöhnliche Einsatz und die sichtbaren Erfolge seit mittlerweile zehn Jahren verdienen höchste Anerkennung“, so  Laudator Thomas Metz, Generaldirektor Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz. „Die Aktivitäten des Mainzer Denkmal-Netzwerks wirken letztlich oft wie eine Initialzündung für die Politik, ohne die dringend notwendige Maßnahmen eventuell nicht in Angriff genommen würden.“ Die Initiatorin des Mainzer Denkmal-Netzwerks Erika Friderichs nahm den Preis im Beisein und stellvertretend für ihre  Mitstreiter dankend entgegen. Text und Foto: LBS Landesbausparkasse Rheinland-Pfalz

Preisträger und Anerkennungen · Jury

Kategorie: Unbewohntes Denkmal Dotierung: 3 x 2.500 Euro

Forum Alte Post

Stadt Pirmasens

Poststraße 2, 66953 Pirmasens

Sanierung und Restaurierung 

Vogtshof

Stadt Hachenburg

Mittelstraße 2, 57627 Hachenburg

Restaurierung

Ehemalige Synagoge

Ortsgemeinde Niederzissen

Mittelstraße 30, 56651 Niederzissen

Gesamtinstandsetzung und Restaurierung

 

Kategorie: LBS-Preis Wohnen im Denkmal Dotierung: 3 x 2.500 Euro

Schlösschen Hildenbrandseck

Dr. Manfred und Susanne von Oettingen

Hildenbrandseck 1, 67435 Neustadt an der Weinstraße, 

Ortsteil Gimmeldingen

Gesamtinstandsetzung

 „Theis Haus“, Breitgiebelhaus um 1700

 

Kategorie: Sonderpreis

Herausragendes ehrenamtliches Engagement in der Denkmalpflege

Mainzer Denkmal-Netzwerk

Ansprechpartnerin Erika Friederichs

Hermann-Hesse-Str. 7, 55127 Mainz

 

Kategorie: Anerkennungen

Unbewohntes Denkmal

Ruine Burg Balduinseck

Ortsgemeinde Buch

An der L203, 56290 Buch 

Bestandssicherung und Mauersanierung

Ehemalige Kaserne Estienne & Foch, Gebäude 041

Projektentwicklung null41 GmbH & Co. KG, Landau

Georg-Friedrich-Denzel-Straße 11, 76829 Landau

Umnutzung und Sanierung

Burgruine Wachtenburg

Stadt Wachenheim

Wachtenburg, 67157 Wachenheim

Gesamtsanierung

 

Bewohntes Denkmal

Dreiherrisches Gericht

Peter Etzkorn

Hauptstraße 19, 56290 Beltheim

Gesamtinstandsetzung und Restaurierung

Villa Nollen 

Familie Pittmann

An der Mosel 7, 56841 Traben-Trarbach

Restaurierung

Hohenzollern-Höfe

LUWOGE GmbH Ludwigshafen

Fichtestraße 18-24, Hüttenmüllerstraße 1-8, Schwalbenweg 31-37,

Sperlinggasse 1-15, Hohenzollernstraße 68-82, 67063 Ludwigshafen am Rhein

Gesamtsanierung

Jury

Thomas Metz, Generaldirektor Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (GDKE), 

Mainz (Juryvorsitz)

Roman Frank, Geschäftsführer Sparkassenverband Rheinland-Pfalz, Budenheim

Dr. Joachim Glatz, Landeskonservator und Direktor Landesdenkmalpflege in der GDKE, Mainz

Dr. Stefanie Hahn, Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Rheinland-Pfalz, Mainz

Edda Kurz, freie Architektin und Vorstandsmitglied der Architektenkammer Rheinland-Pfalz, Mainz

Prof. Dr. Regina Stephan, Professorin für Architekturgeschichte, Hochschule Mainz

Frank Sprenger, fachlicher Leiter des HWK-Zentrums für Restaurierung und Denkmalpflege (ZRD), Herrstein

16.06.2015


Gemeinsam stark – nicht nur im Sport

Die Volksbank Kur- und Rheinpfalz ist Partner der Special Olympics Landesspiele in Speyer

Speyer- Vom 8.-10. Juni dreht sich in Speyer (fast) alles um den Sport, denn Speyer ist in diesem Jahr Gastgeber der Special Olympics Landesspiele. Das Sportevent, zu dem 2.500 Teilnehmer mit und ohne geistige Behinderung erwartet werden, findet alle zwei Jahre statt und steht unter der Schirmherrschaft der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Die Volksbank Kur- und Rheinpfalz unterstützt die Special Olympics zusammen mit dem Genossenschaftsverband e.V. als Sponsor.

Verschiedenste Wettbewerbe im gesamten Speyerer Stadtgebiet

Während der Special Olympics wird überall in Speyer Wettkampfstimmung aufkommen: An insgesamt 15 Veranstaltungsorten im gesamten Speyerer Stadtgebiet messen sich die Athletinnen und Athleten in so unterschiedlichen Disziplinen wie Reiten, Schwimmen oder Basketball, außerdem gibt es ein wettbewerbsfreies Angebot. Zur Eröffnungs- und Abschlussfeier  werden jeweils 3.500 Teilnehmer erwartet.

Vorstandssprecher Müller: „Fasziniert vom Teamgeist und Fair-Play der Special Olympics“

Neben der Stadt Speyer und Partnern aus der Region engagieren sich bei den Special Olympics 16 Speyerer Sportvereine, hunderte ehrenamtliche Helfer und 500 Schüler-Volunteers – und machen so die Special Olympics zu einem Gemeinschaftsevent für ganz Speyer. „Als Bank der Region ist es für die Volksbank Kur- und Rheinpfalz Ehrensache, die Special Olympics Landesspiele in Speyer als Partner zu unterstützen“, so Rudolf Müller, Vorstandssprecher der Volksbank Kur –und Rheinpfalz. „Wir sind fasziniert vom Teamgeist, dem Fair-Play-Gedanken und dem Gemeinschaftserlebnis, das die Special Olympics auszeichnet. Deswegen möchten wir unseren Beitrag dazu leisten, diese Spiele zu einem Fest der Begegnung zu machen.“ Volksbank Kur- und Rheinpfalz eG; Foto: SPK-Archiv

05.06.2015


Sparkasse Vorderpfalz: Geschäftsstelle Hochdorf-Assenheim unter neuer Leitung

Sparkasse Vorderpfalz: Bernd Hilbert hat die gemeinsame Leitung der Geschäftsstellen Hochdorf-Assenheim und Rödersheim-Gronau der Sparkasse Vorderpfalz übernommen. Sparkasse Vorderpfalz: Bernd Hilbert hat die gemeinsame Leitung der Geschäftsstellen Hochdorf-Assenheim und Rödersheim-Gronau der Sparkasse Vorderpfalz übernommen.
Ludwigshafen- Der bisherige langjährige Leiter der Geschäftsstelle Rödersheim-Gronau, Bernd Hilbert (43), hat die gemeinsame Leitung der Geschäftsstellen Hochdorf-Assenheim und Rödersheim-Gronau der Sparkasse Vorderpfalz übernommen. In Hochdorf-Assenheim tritt er die Nachfolge von Ulrich Anslinger an, der nach vielen Jahren erfolgreicher Geschäftsstellenleitung als Privatkundenbetreuer der Geschäftsstelle Ludwigshafen-Süd der Sparkasse arbeitet.

"Als Leiter der beiden Geschäftsstellen Hochdorf-Assenheim und Rödersheim-Gronau freue ich mich auf meine neue Aufgaben. An erster Stelle stehen unsere Kunden. Mit meinen beiden Geschäftsstellenteams setzen wir auf vertrauensvolle Zusammenarbeit und ganzheitliche Beratung. Der persönliche Kontakt ist hierbei das Herzstück unserer Arbeit. Je besser wir unsere Kunden kennen, umso besser können wir individuelle Lösungen für jede Lebensphase anbieten. Wir sind alle sehr motiviert. Egal ob es um Finanzierungen, Sparen oder Vorsorge geht. Wir stehen unseren Kunden - und die, die es noch werden möchten - mit hoher Kompetenz und viel Erfahrung zur Seite", betont Bernd Hilbert.

Text und Foto: Sparkasse Vorderpfalz

05.06.2015


Sparkasse Vorderpfalz: Geschäftsstelle Mechtersheim unter neuer Leitung

Sparkasse Vorderpfalz: Sandra Schäfer hat seit Mai die gemeinsame Leitung der benachbarten Geschäftsstellen Mechtersheim und Berghausen der Sparkasse Vorderpfalz übernommen.

Ludwigshafen- Die bisherige Leiterin der Geschäftsstelle Berghausen, Sandra Schäfer (41), hat seit Mai die gemeinsame Leitung der benachbarten Geschäftsstellen Mechtersheim und Berghausen der Sparkasse Vorderpfalz übernommen. In Mechtersheim tritt sie die Nachfolge von Florian Bretschneider an, der nach vielen Jahren erfolgreicher Geschäftsstellenleitung als Geschäftskundenbetreuer im FirmenCenter Speyer der Sparkasse arbeitet.

"Ich freue mich auf die neuen Aufgaben, die mich als Leiterin der beiden Geschäftsstellen in Mechtersheim und Berghausen erwarten", betont Sandra Schäfer. In dieser Funktion setzt sie, gemeinsam mit ihren beiden Geschäftsstellenteams, auf vertrauensvolle Zusammenarbeit und ganzheitliche Beratung. "Unsere Kunden werden im Mittelpunkt meiner Arbeit stehen, denn mit einem umfassenden Dienstleistungsangebot bieten wir ein Mehr an Leistung - ob in Beratung, Banking, Brokerage oder Service. Mit individuellen Lösungen werden wir unsere Kunden - und die, die es noch werden möchten - begeistern", verspricht Sandra Schäfer. Text und Foto: Sparkasse Vorderpfalz

26.05.2015


Sparkasse Vorderpfalz: Geschäftsstelle Rheingönheim wird modernisiert

Ortsvorsteherin Julia May (l.) und Elke Rottmüller, Vorstandsmitglied der Sparkasse Vorderpfalz geben den Startschuss für die Modernisierung der Geschäftsstelle Rheingönheim 1 in Ludwigshafen Ortsvorsteherin Julia May (l.) und Elke Rottmüller, Vorstandsmitglied der Sparkasse Vorderpfalz geben den Startschuss für die Modernisierung der Geschäftsstelle Rheingönheim 1 in Ludwigshafen.
Modernes Dienstleistungszentrum rund um die Finanzen entsteht / Umbauarbeiten beginnen am 26. Mai.

Ludwigshafen- Die kommenden Monate stehen für die Sparkasse Vorderpfalz in Ludwigshafen-Rheingönheim ganz im Zeichen der Erneuerung. Im Visier der Planer und Handwerker steht die Geschäftsstelle Rheingönheim 1 in der Hauptstraße 250. Ab 26. Mai beginnen umfangreiche Modernisierungsarbeiten. Für die Zeit des Umbaus wird die Geschäftsstelle Rheingönheim 1 geschlossen. Während dieser Zeit steht den Kunden die Geschäftsstelle Rheingönheim 2 - in unmittelbarer Nähe - in der Hauptstraße 218-220 zur Verfügung. Bis Ende des Jahres werden die beiden Geschäftsstellen in Rheingönheim zusammengelegt. Damit löst das Kreditinstitut die historisch bedingte Gemengelage der Vorgängerinstitute der Sparkasse Vorderpfalz in Ludwigshafen auf und bietet seinen Kunden ein erweitertes Leistungsspektrum.

Als "wichtiges Zeichen zur richtigen Zeit", bewertet die Ortsvorsteherin von Rheingönheim Julia May, die Modernisierungsmaßnahmen der Sparkasse in Rheingönheim. May weiter: „Die Sparkasse Vorderpfalz setzt mit der Modernisierung ihrer Geschäftsstelle einmal mehr wichtige Akzente für den Standort in Rheingönheim und erhöht damit die Attraktivität für Bürger und Gäste des Ortsteiles. Zugleich dokumentiert sie ihre Verbundenheit mit der Region und bestätigt die wichtige Rolle regional verwurzelter Kreditinstitute für die Bevölkerung und die heimische Wirtschaft“.

Elke Rottmüller, Vorstandsmitglied der Sparkasse Vorderpfalz informiert: "Die beiden Geschäftsstellen in Ludwigshafen-Rheingönheim in der Hauptstraße 250 (Rheingönheim 1) und der Hauptstraße 218-220 (Rheingönheim 2) liegen sehr nahe beieinander und bieten dennoch getrennt voneinander das gleiche Dienstleistungsspektrum an. Mit der Zusammenlegung der beiden Geschäftsstellen in den komfortableren Räumlichkeiten der Hauptstraße 250 zentrieren und bündeln wir unsere Kompetenzen bis Ende dieses Jahres an einem Ort, um so die Effizienz und Qualität der Kundenberatung und -betreuung künftig weiter zu steigern. Doch zuvor werden wir Rheingönheim 1 ab 26. Mai schließen und bis Ende Oktober komplett renovieren. Während dieser Zeit steht unseren Kunden unsere Geschäftsstelle Rheingönheim 2 zur Verfügung. Wir investieren in den Standort rund 700.000 Euro und bekennen uns zu Rheingönheim und den Menschen und Unternehmen, die mit uns in hohem Maße verbunden sind. Bei der Neugestaltung werden wir viel Wert auf eine angenehme Atmosphäre legen, die den persönlichen Kontakt, diskrete Beratung und zeitgemäße Servicetechnik optimal miteinander verbindet. Unser Ziel hierbei ist es, mit einem lückenlosen Angebot an Finanzdienstleistungen und bei allen Fragen rund ums Geld, unsere Kunden optimal und individuell zu betreuen. Ich bin mir sicher, dass sich unsere Kunden künftig in unserer Geschäftsstelle Rheingönheim noch ein Stück wohler bei uns fühlen werden, als sie dies bereits heute tun. Nach der Modernisierung stehen mehr Service, mehr Raum aber auch mehr Zeit für unsere Kunden im Vordergrund. Zugleich wollen wir damit noch mehr Menschen von unserer Leistungskraft überzeugen. Bei der Vergabe der einzelnen Gewerke werden wir auch in Rheingönheim darauf achten, dass Handwerksbetriebe und Unternehmen aus der Region berücksichtigt werden.

Nach den Umbauarbeiten wechseln bis Ende dieses Jahres die Mitarbeiter der Geschäftsstelle von der Hauptstraße 218-220 in die Hauptstraße 250 und verstärken das dortige Team. Auf diese Weise ist es uns auch hier möglich, eine noch größere Anzahl von kurzfristig terminierten Beratungsterminen durchzuführen und gemeinsam mit unseren Kunden in aller Ruhe wichtige, komplexe Finanzfragen zu besprechen. Rheingönheim 2 werden wir Ende dieses Jahres schließen“.

Text und Foto: Sparkasse Vorderpfalz

18.05.2015


Trotz fortgesetzter Niedrigzinspolitik von EZB und „Regulierungswut“ der EU

„Volksbank Kur- und Rheinpfalz“ setzt Erfolgskurs der Vorjahre auch im Jubiläumsjahr 2014 fort

spk. Speyer- Trotz eines – bedingt vor allem durch die anhaltende Niedrigzinspolitik von „FED“ und Europäischer Zentralbank EZB - auch weiterhin schwierigen Gesamtumfeldes für die Geldinstitute insgesamt, konnte die Speyerer „Volksbank Kur- und Rheinpfalz“ auch im Geschäftsjahr 2014 ihren Erfolgskurs der letzten Jahre unvermindert fortsetzen. Das durften jetzt die 294 gewählten und damit für die derzeit rund 60.000 Mitglieder der Genossenschaftsbank abstimmungsberechtigten Vertreter, sowie die mehreren hundert weiteren Mitglieder des Traditionsinstituts und die zahlreichen Gäste bei der Vertreterversammlung der Bank in der Speyerer Stadthalle mit spürbarer Zufriedenheit zur Kenntnis nehmen. Denn die im Vorjahr um 113 Mio Euro auf stattliche 2,759 Milliarden Euro angewachsene Bilanzsumme und der Bilanzgewinn von 7.631.832 Euro waren nur zwei der überaus eindrucksvollen Geschäftszahlen, die Volksbank-Vorstandssprecher Rudolf Müller an diesem Abend präsentieren konnte. Auch die um 3,6 % auf 1,997 Milliarden Euro gestiegenen Gesamteinlagen zeugten, so Müller, ebenso von dem großen Vertrauen, das die Bank bei ihren Privat- und Geschäftskunden in der Kurpfalz genießt, wie der um 511 Millionen Euro gewachsene Umfang der neu ausgereichten Darlehen. Da waren am Ende die Zahlen zu dem gleichfalls gewachsenen Eigenkapitalvolumen in Höhe von jetzt nahezu 286 Mio Euro und die 2014 zu verbuchenden Zinserträge von immer noch gut 91 Mio Euro, die im Geschäftsjahr 2014 von den derzeit 550 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die „Genossen“ der Volksbank Kur- und Rheinpfalz erwirtschaftet wurden, quasi nur noch das „Sahnehäubchen“ auf die im Nachgang zum 150. Geburtstag der Volksbank „spendierten“ „Jubiläumstorte“, von der sich jetzt die Mitglieder „ihr Stück“ in Form einer 4,5%igen Dividende „abschneiden“ können.

Gleich zu Beginn der Versammlung hatte der Vorsitzende des Aufsichtsrates der Volksbank, Reinhard Oelbermann, unter den Gästen neben dem Speyerer Oberbürgermeister Hansjörg Eger und seiner Bürgermeisterin Monika Kabs, auch den Landrat des Rhein-Pfalz-Kreises, Clemens Körner sowie zahlreiche weitere Amtschefs aus den Rathäusern und Landratsämtern im Geschäftsgebiet der Volksbank Kur- und Rheinpfalz begrüßen können. Unter den Gästen immer wieder gerne und mit besonderer Herzlichkeit begrüßt: Der frühere Speyerer Oberbürgermeister Werner Schineller.

In seinem Geschäftsbericht sprach Vorstandssprecher Rudolf Müller auch die „fundamentalen Herausforderungen“ an, vor die sich derzeit gerade die Regionalbanken gestellt sähen. Dieser Entwicklung zum Trotz warnte er jedoch vor Schwarzmalereien – im Gegenteil: Er betonte, dass die Volksbank Kur- und Rheinpfalz gut aufgestellt sei und alles in allem voller Optimismus in die Zukunft blicke. Denn mit ihrem Geschäftsmodell, mit dem sie auf alle unkalkulierbaren Risiken verzichte, sei die Volksbank auch für „die Reise in rauher See“ bestens gerüstet, betonte Müller.

Kritik übte er allerdings auch in diesem Jahr einmal mehr an den immer zahlreicheren bürokratischen Hemmnissen, durch die die Geschäfte von Volksbanken und Sparkassen in gleicher Weise gegängelt würden wie die der erkennbar risikobereiteren Investmentbanken. Von diesem Hang zur Überregulierung sei insbesondere auch das Immobiliengeschäft betroffen. Doch in dem von Investoren stark nachgefragten Geschäftsgebiet der Volksbank Kur- und Rheinpfalz gebe es derzeit und auf absehbare Zeit wohl keinen Anlass zur Sorge vor einer „Immobilienblase“. Denn die derzeit von der Bank betreuten 207 Immobilienobjekte mit einem Investitionsvolumen von 44,9 Mio. Euro seien durchweg „stabil aufgestellt“ und dürften als Reaktion auf die starke Nachfrage nach Wohnungraum in der Metropolregion gewertet werden. Angesichts dieser Marktlage sprach sich Müller deshalb auch nachdrücklich für die zügige Umsetzung großer Bauprojekte wie denen auf dem Erlus-Gelände oder am Russenweiher aus.

Der Vorstandssprecher dankte abschließend all seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren engagierten Einsatz auch im zurückliegenden Jahr. Sein Haus wolle deshalb auch in der Zukunft alles daran setzen, ihren hohen Rang als Ausbildungsbetrieb zu bewahren und so auch auf diesem Feld die Zukunft der Volksbank zu sichern.

Bei diesem doch alles in allem positiven Ergebnis und dem einmal mehr makellosen Testat der Prüfer des Prüfungsverbandes der Volks- und Raiffeisenbanken nahm es nicht Wunder, dass die Vertreterversammlung dem Vorstand der Bank – ihm gehören aktuell neben Rudolf Müller als Vorstandssprecher Dirk Borgartz als sein Stellvertreter sowie Winfried Szkutnik und Till Meßmer als ordentliche Vorstandsmitglieder an - einstimmig Entlastung erteilte.

Einstimmig angenommen wurde schließlich auch der Vorschlag des Aufsichtsrates, die Dividende der Bank für das Geschäftsjahr 2014 auf 4,5 Prozent festzusetzen – ein wahrlich guter Aus- und Nachklang des 150. Jubiläumsjahres der Bank, deren „wichtigstes Kapital“, so Reinhard Oelbermann, ihre Arbeit in und aus der Region sei – „für die Menschen und für die Wirtschaft vor Ort“.

Einstimmig in ihren Mandaten bestätigt wurden schließlich auch die turnusgemäß ausgeschiedenen Mitglieder des Aufsichtsrates Michael Goos, Thomas Grebner, Michael Hammann und Dr. Hans Spiemann – noch einmal Dank und viel Beifall gab es für das Ende vergangenen Jahres in den Ruhestand gewechselte langjährige Vorstandsmitglied der Bank, Heinz Kuppinger. Foto: dak

14.05.2015


„Privatanleger müssen sich heute breiter aufstellen – und umfassender informieren“

Achim Seiler, Leiter Privatkundenbetreuung bei der Volksbank Kur- und Rheinpfalz Achim Seiler, Leiter Privatkundenbetreuung bei der Volksbank Kur- und Rheinpfalz

Interview mit Achim Seiler, Leiter Privatkundenbetreuung bei der Volksbank Kur- und Rheinpfalz

Speyer-  Viele Privatanleger fühlen sich angesichts der anhaltenden Niedrigzinsphase verunsichert, da die alten Rezepte der Geldanlage und Vorsorge nicht mehr wirken. Wie sollten sich Privatanleger unter diesen neuen Bedingungen am besten verhalten – und welche Rolle können Aktien bei der persönlichen Vorsorgeplanung spielen? Achim Seiler, Leiter Privatkundenbetreuung bei der Volksbank Kur- und Rheinpfalz, gibt Auskunft.  

Herr Seiler, welche Fragen stellen Ihnen Ihre Kunden gegenwärtig am häufigsten?

Das sind hauptsächlich zwei – zum einen: Ist mein Geld denn überhaupt noch sicher? Dazu lässt sich sagen, dass der Gesetzgeber seit der letzten Finanzkrise an vielen Stellschrauben gedreht hat, um das Finanzsystem zu stabilisieren. Ein systemisches Risiko sehen wir damit für Deutschland nicht. Die zweite Frage ist: Wie lange bleiben die Zinsen noch so niedrig? Unserer Einschätzung nach wahrscheinlich noch ziemlich lange, denn bis auf Weiteres dürfte sich an der Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank wenig ändern.

Angesichts dieser Entwicklung  sollte heute jeder Anleger Aktien in seinem Depot haben, denn das ‚achte Weltwunder‘, den Zinseszins, gibt es so nicht mehr. Bei der Volksbank betrachten wir es deswegen als unsere Aufgabe, unseren Kunden ein größeres Verständnis rund um das Thema ‚Aktie‘ zu vermitteln. Denn Aktien sind nun einmal kein Teufelszeug, sondern verbriefen einen Anteil am Produktivvermögen eines Unternehmens und beteiligen den Anleger in Form von Dividenden am geschäftlichen Erfolg.

Angesichts der anhaltenden Niedrigzinsen gilt vielen die Dividendenrendite als der neue Zins. Können Dividendenausschüttungen dazu beitragen, Aktien für deutsche Anleger wieder attraktiver zu machen?

Für Privatanleger ist die Dividende eine wichtige Größe, denn bei einer zehnjährigen Haltedauer einer Aktie kann sie schon mal 50 % der Gesamtrendite ausmachen. Und für die anstehende Bilanzsaison erwartet die DZ Bank für die Unternehmen aus Dax, MDax und TecDax Ausschüttungen in Höhe von 37 Mrd. Euro – das wären 11 % mehr als im Vorjahr.

Für Kleinanleger, die nicht an der kurzfristigen Realisierung von Kursgewinnen interessiert sind, sind Dividendenkonstanz und Dividendenattraktivität von besonderer Bedeutung. Außerdem kann eine hohe Dividende den Anleger auch gegen kurzfristige Kursverluste absichern – womit ein Hauptfaktor, der viele Kleinanleger vor einem Aktienengagement zurückschrecken lässt, relativiert wird.

Allerdings sollte Anlegern klar sein, dass eine Dividende in die Vergangenheit gerichtet ist und keine Garantie für zukünftige Ausschüttungen bietet. Außerdem sollte die Dividendenrendite nicht das alleinige Kriterium für die Beurteilung einer Aktie sein. Bei einem sinnvollen Aktieninvestment stehen vielmehr die geschäftlichen Aussichten des Unternehmens im Vordergrund.

Wie sehr müssen Anleger ihre Anlageentscheidungen in der aktuellen Lage infrage stellen?

Viele Privatanleger sind sich noch nicht darüber im Klaren, dass wir es im Moment mit einer gänzlich neuen Situation zu tun haben, in der ein jahrhundertelang gültiger Marktmechanismus – dass Kapital einen Preis in Form des Zinses hat – praktisch außer Kraft gesetzt ist. Diese Entwicklung ist für jeden Anleger von größter Bedeutung, denn eines steht fest: Einfach Jahr für Jahr sein Festgeldkonto zu verlängern, ist heute keine tragfähige Strategie mehr – schon gar nicht, wenn es um den Aufbau einer Altersvorsorge geht. Deswegen sollten sich auch Privatanleger Gedanken um ein strategisches Vermögenskonzept machen, sich mit dem Thema Geldanlage intensiver befassen – und sich vor allem bei der Vorsorge breiter aufstellen. Dies geht am besten mit einem kompetenten Berater, mit dem man eine individuelle Strategie für Vermögensaufbau und Vorsorge erarbeitet.

Wichtige Hinweise zu Risiken von Anlageprodukten:

Die hier genannten Informationen enthalten nur allgemeine Hinweise zu einzelnen Arten von Finanzinstrumenten. Sie stellen die Chancen und Risiken der Anlageprodukte nicht abschließend dar und sollen eine ausführliche und umfassende Aufklärung und Beratung nicht ersetzen. Detaillierte Informationen über Anlagestrategien und einzelne Anlageprodukte einschließlich damit verbundener Risiken, Ausführungsplätze sowie Kosten und Nebenkosten stellt die Volksbank Kur- und Rheinpfalz eG vor Umsetzung einer Anlageentscheidung im Rahmen der Beratung zur Verfügung.

Text und Foto: Volksbank Kur- und Rheinpfalz eG

05.05.2015


Sparkasse Vorderpfalz garantiert besten Service

Dr. Rüdiger Linnebank, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Vorderpfalz Vorstandsvorsitzender Dr. Rüdiger Linnebank: "Ab 4. Mai 2015 sichern alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sparkasse Vorderpfalz ihren Kunden eine Beratungs-, Erreichbarkeits- und Zuverlässigkeitsgarantie, Freundlichkeits- und Termingarantie sowie eine Technik- und Online-Banking-Garantie zu".

Ludwigshafen- Die Sparkasse Vorderpfalz führt sieben verbindliche Servicegarantien für Kunden ein. Ab 4. Mai 2015 sichern alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sparkasse ihren Kunden eine Beratungs-, Erreichbarkeits- und Zuverlässigkeitsgarantie, Freundlichkeits- und Termingarantie sowie eine Technik- und Online-Banking-Garantie zu.

"Die Zufriedenheit unserer Kunden ist uns wichtig. Wir setzen alles daran eine Betreuung auf hohem Niveau zu bieten. Hierbei wollen wir es nicht bei allgemeinen Behauptungen lassen. Mit der Einführung von sieben Service-Garantien garantieren wir unseren Kunden besten Service. Schließlich ist es unser Anspruch, unter allen Kreditinstituten der Region der Qualitäts-Anbieter Nr. 1 zu sein", betont Dr. Rüdiger Linnebank, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Vorderpfalz.

Die sieben Servicegarantien der Sparkasse Vorderpfalz:


Beratungs-Garantie

Finanzthemen sind Vertrauenssache. Eine umfassende, kontinuierliche und individuelle Beratung ist für uns selbstverständlich. Von uns erhalten unsere Kunden nicht die "Geldanlage von der Stange", sondern maßgeschneiderte Anlageempfehlungen. Sollten Kunden mit der Beratung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht zufrieden sein, vergüten wir 5,- Euro.

Freundlichkeitsgarantie

„Freundlich, zuvorkommend und hilfsbereit“ ist für uns ein weiteres Erfolgsrezept für zufriedene Kunden. Ob im persönlichen Gespräch am Telefon oder per Brief: Wir garantieren unseren Kunden, dass sie mit der Freundlichkeit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zufrieden sein werden. Sollten unsere Kunden dies nicht so empfinden, schreiben wir ihnen 5 Euro gut.

Zuverlässigkeits-Garantie

Kundenaufträge sind bei uns in guten Händen. Jede Transaktion führen wir schnell und sorgfältig aus. Sollten wir dieses Versprechen ausnahmsweise nicht einhalten, überweisen wir als Entschuldigung 5,- Euro.

Erreichbarkeits-Garantie

Für Beratungsgespräche stehen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter während der Öffnungszeiten persönlich zur Verfügung. Unsere Telefonzentrale ist montags bis freitags von 08:00 – 18:00 Uhr unter der Telefonnummer 0621 5992 -0 zu erreichen. Sollten wir einmal nicht erreichbar sein, erhalten Kunden als Entschädigung 5,- Euro.

Termin-Garantie

Unsere Kundenberaterinnen und -berater stehen für persönliche und flexible Termine zur Verfügung. Nach Terminvereinbarung gerne auch außerhalb unserer regulären Öffnungszeiten. Sollte uns dies einmal nicht gelingen, entschuldigen wir uns mit 5,- Euro.

Modernste Technik-Garantie

Im Zeitalter modernster Selbstbedienungstechnik setzen wir auf eine Verfügbarkeit rund um die Uhr. Sollte diese in einer unserer Geschäftsstellen einmal komplett ausfallen, entschuldigen wir uns mit 5,- Euro.

Online-Banking Garantie

Das Online-Banking der Sparkasse Vorderpfalz ist sicher und 24-Stunden am Tag verfügbar. Zudem setzen wir für unsere Kunden modernste Sicherungsverfahren im Online-Banking ein. Sollte das Online-Banking ausnahmsweise nicht zur Verfügung stehen, ist uns dies 5,- Euro wert.

"Unsere Kunden sollen sich bei uns gut betreut fühlen und rundum zufrieden sein. Hierzu bieten wir künftig besten Service mit Garantie. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sparkasse Vorderpfalz handeln jeden Tag nach diesen Grundsätzen. Sollte trotz aller Bemühungen einmal etwas nicht klappen, wie unsere Kunden und auch wir es wünschen, bitten wir alle Kunden uns dies unter www.sparkasse-vorderpfalz.de/servicegarantien mitzuteilen. Wir kümmern uns darum", informiert Dr. Rüdiger Linnebank. Text und Foto: Sparkasse Vorderpfalz

30.04.2015


ISB bietet Haftungsfreistellung beim ERP-Gründerkredit

ISB Mittelstandsförderungsprogramm: 50-prozentige Haftungsfreistellung für kleine und mittlere Unternehmen

Mainz- Eine 50-prozentige Haftungsfreistellung ist jetzt auch im ERP-Gründerkredit RLP möglich. Die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) erweitert den zinsverbilligten ERP-Gründerkredit RLP auf Freiberufler sowie kleine und mittlere Unternehmen, deren Beginn der Geschäftstätigkeit nicht mehr als fünf Jahre zurückliegt.

Das Programm richtet sich an Unternehmen, die Investitionen zur Festigung ihrer Unternehmensgründung planen. Die Haftungsfreistellung kann für die Hausbank gewährt werden, sofern das Unternehmen in der Regel seit drei Jahren besteht bzw. über eine Unternehmenshistorie mit aussagefähigen Jahresabschlussunterlagen von zwei Geschäftsjahren verfügt. Der Kredithöchstbetrag liegt bei 250.000 Euro für solche Investitionskredite.

„Mit der Haftungsfreistellung durch die ISB ermöglichen wir Unternehmen eine einfachere Finanzierung und stärken unsere Position als Finanzierungs- und Risikopartner der Hausbanken“, erklärt Dr. Ulrich Link, Mitglied des Vorstandes der ISB. „Aufgrund unserer guten Refinanzierungsmöglichkeiten als Anstalt des öffentlichen Rechts können wir den Zins des auf dem ʻERP-Gründerkredit Universellʻ der KfW basierenden Programms noch weiter reduzieren." Hierdurch stärke die ISB ihre Eigenständigkeit und entlaste den Landeshaushalt. Die Kreditgewährung erfolgt durch die ISB an die Hausbank.

Weitere Informationen erhalten Interessierte im Internet unter www.isb.rlp.de oder telefonisch unter 06131 6172-1333. Text: Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB), Presse

25.04.2015


Hohe Beratungsqualität der Volksbank Kur- und Rheinpfalz erneut bestätigt

TÜV Saarland vergibt Prüfsiegel: Zertifizierte Baufinanzierungsberatung

Speyer- 
Wer sich bei der Volksbank Kur- und Rheinpfalz zu Fragen der  Baufinanzierung beraten lässt, kann sich auf eine durchgängig hohe Beratungsqualität nach definierten Standards verlassen. Zu diesem Schluss kommt der TÜV Saarland in seinem aktuellen Audit. Die Prüforganisation hat der Volksbank Kur- und Rheinpfalz erneut das TÜV-Siegel einer zertifizierten Kundenberatung für den Bereich Baufinanzierung ausgestellt.

Jährliches Audit zur Überprüfung der Beratungsqualität
Die Baufinanzierungsberatung ist eine der Kernkompetenzen der Volksbank Kur- und Rheinpfalz: Im vergangenen Jahr wurden fast 1.900 neue Wohnbaufinanzierungen mit einem Neukreditvolumen von über 160 Millionen Euro abgeschlossen.

Dass sich die Volksbank Kur- und Rheinpfalz dem unabhängigen Zertifizierungsverfahren des TÜV stellt, ist für sie geradezu selbstverständlich – und das schon seit zehn Jahren: 2005 nahm sie als eine der ersten Banken in der Region teil und erhielt seither für ihre Beratungsleistungen in der Baufinanzierung in jedem Jahr erneut das Prüfsiegel des TÜV Saarland.

Für die TÜV-Zertifizierung ist die Teilnahme an einem jährlichen Überwachungsaudit verpflichtend.  Im Rahmen dieses Audits wird geprüft, ob etwa durch ein konsequentes  Qualitätsmanagement, innovative Aus- und Weiterbildungsangebote für die Finanzberater und effiziente interne Abläufe eine durchgängig hohe Beratungsqualität in allen Filialen sichergestellt ist.

Kompetente Beratung in aktueller Zinssituation besonders wichtig
Gerade in der aktuellen Zinsphase ist eine kompetente und umfassende Beratung für zukünftige Hausbesitzer unumgänglich. Steigende Immobilienpreise können den Zinsvorteil aufbrauchen und auch die Kosten für den Hausbau oder Immobilienerwerb sollten realistisch betrachtet werden. Denn nur für denjenigen, der für die gesamte Laufzeit der Baufinanzierung die Zins- und Tilgungszahlungen gewährleisten kann, machen die eigenen vier Wände auch wirklich Sinn. In der aktuellen Zinsphase sollte die Tilgung entsprechend erhöht werden, sodass am Ende der Sollzinsbindung möglichst eine geringe Restschuld übrig bleibt – Schuldenfreiheit spätestens beim Renteneintritt sollte unbedingt angestrebt werden.

Qualitätsprüfung von Kundengesprächen
Geprüft werden daher vom TÜV Saarland nicht nur die Prozesse, sondern auch die Qualität von konkreten Beratungsgesprächen. Dabei wird besonders geprüft, ob die Anforderungen einer umfassenden Ermittlung der Finanzsituation, einer individuellen Bedarfsanalyse sowie einer leicht verständlichen und transparenten Erläuterung der Finanzierungslösungen erfüllt werden.

Volksbank Kur- und Rheinpfalz eG, Presse

21.04.2015


Kleine Künstler freuen sich über große Preise

Die glücklichen Gewinner mit Finanzberater Christian Lehr und Jugendberaterin Lara Gerst. Die glücklichen Gewinner mit Finanzberater Christian Lehr und Jugendberaterin Lara Gerst.

Attraktive Preise bei der Volksbank Kur- und Rheinpfalz übergeben

Speyer- Die kalte Jahreszeit neigt sich dem Ende zu und die ersten warmen Sonnenstrahlen dringen durch die Wolkendecke. Passend zum Frühlingsbeginn gab es bei der Volksbank Kur- und Rheinpfalz einen Malwettbewerb, bei dem die Kinder ein Bild zum Motto “Male, wie ein fröhlicher, bunter Frühlingstag bei Dir und deiner Familie aussieht!“ zeichnen konnten. Der Kreativität waren keinerlei Grenzen gesetzt. Vom Osterfest bis zum ersten deftigen Grillen mit der Familie war alles zu sehen. Die Bilder wurden von einer Jury bewertet und die besten gekürt.

Zahlreiche Preise in der Filiale Speyer-Nord überreicht

Finanzberater Christian Lehr und Jugendberaterin Lara Gerst freuten sich, den glücklichen Gewinnern in der Filiale Speyer-Nord nun ihre Preise überreichen zu dürfen. Über einen Ausflug mit den Eltern ins Technik-Museum mit Besuch des IMAX-Filmtheaters darf sich Tom Lösch aus Speyer freuen. Sophie Schäfer aus Römerberg wird mit ihrer Familie die Fische und Lebewesen im Rhein im Sealife Speyer erkunden. Katja Müller aus Schifferstadt freut sich auf schöne, gemeinsame Monopoly-Spieleabende, die mit der speziellen Speyerer Ausgabe sicherlich noch mehr Spaß machen, da sie den ein oder anderen Ort in der Domstadt bereits kennt. Lukas Nutzinger und Leonie Handermann, beide aus Speyer, erhielten jeweils einen Eintrittsgutschein für die ganze Familie ins Bademaxx. Mit einer Noris-Kinderbank können zukünftig Marie Gerhard, Tim Reiter, Marcel Reiter, Emely und Paul Entenmann (alle aus Speyer) die ersten Eindrücke des Bankgeschäfts sammeln und so spielerisch den Umgang mit Geld erlernen.

Ausstellung mit den besten Bildern des Malwettbewerbs

Das Team der Filiale in Speyer-Nord freut sich sehr über die tollen Kinderbilder: So hat sie spontan entschieden, die Sieger-Gemälde in den Räumlichkeiten im Nußbaumweg 44 der interessierten Bevölkerung noch einige Wochen zu präsentieren. So können Kunden, aber auch Familienangehörige und Freunde der kleinen Künstler in der nächsten Zeit während der Banköffnungszeiten die kleinen Kunstwerke bewundern. Text und Foto: Volksbank Kur- und Rheinpfalz eG

17.04.2015


Sparkasse Vorderpfalz: Zweifacher Sieger im Bankentest Privat- und Firmenkunden 2015

Dr. Rüdiger Linnebank, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Vorderpfalz Sparkasse Vorderpfalz Sieger im Bankentest Privat- und Firmenkunden: Vorstandsvorsitzender Dr. Rüdiger Linnebank freut sich über die Auszeichnung.

Speyer- In Ludwigshafen bietet die Sparkasse Vorderpfalz von zehn getesteten Banken beste Beratungsqualität, Freundlichkeit, Atmosphäre, Konditionen und besten Service an. So lautet das Urteil des Deutschen Instituts für Beratungsqualität und der Tageszeitung "Die Welt". Dank ihrer erstklassigen Beratung und engagierten Kundenbetreuung konnte die Sparkasse Vorderpfalz den diesjährigen Bankentest für sich entscheiden. Mit der Gesamtnote 1,21 bei Firmenkunden sowie 1,30 bei Privatkunden und deutlichem Abstand ließ sie die örtlichen Mitbewerber weit hinter sich. Die Ergebnisse des Bankentests sind auf der Homepage des Deutschen Instituts für Beratungsqualität unter www.difb.net veröffentlicht.

Dr. Rüdiger Linnebank, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse, sieht darin eine weitere Bestätigung für die ausgezeichnete Service- und Leistungsqualität der Sparkasse. "Wir haben in den vergangenen Jahren kontinuierlich daran gearbeitet sowohl Service als auch Qualität unserer Produkte und Dienstleistungen zu steigern. Diese Auszeichnung sehen wir als Bestätigung für unsere Arbeit. Sie gebührt deshalb allen Mitarbeitern, die sich mit viel Know-how und Leistungsbereitschaft dafür einsetzen, damit wir dauerhaft zu den Besten gehören", betont Dr. Linnebank.

"Wir bewegen uns im Privat- und Firmenkundengeschäft immer mehr im Spannungsfeld zwischen einem Qualitäts- und einem Preiswettbewerb. Um unsere führende Marktstellung weiterhin zu behaupten, stellen wir uns - auch vor dem Hintergrund eines Zinsniveaus entlang der Nulllinie - beiden Herausforderungen. Mit unseren Zinssätzen, Konditionen und Produkten brauchen wir uns vor Mitbewerbern nicht zu verstecken - auch und gerade gegenüber Direktbanken nicht. Denn bei uns brauchen die Kunden auf die individuelle Beratung nicht zu verzichten, haben einen persönlichen Ansprechpartner, eine Geschäftsstelle in ihrer Nähe und obendrein attraktive Produkte und Konditionen. Wer diesen umfassenden Service bietet, erfährt positive Auswirkungen, insbesondere bei der Zufriedenheit der Kunden. Wir freuen uns sehr und sind stolz, dass unsere Sparkasse mit dieser Auszeichnung nachahmenswerte Maßstäbe bei den Banken in Ludwigshafen gesetzt hat“, freut sich Dr. Linnebank.

Hintergrund:
Ausgangspunkt des Bankentests ist in einer Region das „Mystery Shopping“. Eine Untersuchungsmethode, bei der der Tester einen Beratungstermin vereinbart oder unangemeldet eine Beratung zu verschiedenen Themen wünscht.

Text und Foto: Sparkasse Vorderpfalz

16.04.2015


ISB senkt Zinsen auf 1,65 Prozent bei zwanzig Jahren Laufzeit

Wohnraumförderung in Rheinland-Pfalz: Niedrige Zinsen für Wohneigentums- und Modernisierungsdarlehen

Mainz- Mit einer weiteren Zinssenkung bietet die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) günstige Konditionen für die nachrangig gesicherten ISB-Darlehen Wohneigentum.

Ab sofort sind für den Neubau, den Erwerb und die Modernisierung von selbst genutzten Wohnimmobilien Zinsen in Höhe von jährlich 1,35 Prozent bei einer Zinsfestschreibung von zehn Jahren zu zahlen; 1,55 Prozent und 1,65 Prozent im Jahr beträgt der Zinssatz bei Zinsfestschreibungen von fünfzehn beziehungsweise zwanzig Jahren. Damit gibt die ISB die günstigen Bedingungen vor dem Hintergrund der Niedrigzinsphase direkt an den Antragsteller weiter.

Jakob Schmid, Mitglied des Vorstandes der ISB: „Wir bieten Käufern und Bauherren mit dieser weiteren Zinssenkung jetzt historisch einmalig niedrige Zinsen und wollen damit möglichst vielen Menschen und besonders jungen Familien die Finanzierung der selbst genutzten Wohnimmobilie und den Schritt zum selbstbestimmten Wohnen ermöglichen.“ Die langfristige Zinsbindung von bis zu zwanzig Jahren sichere dem Kreditnehmer gleichmäßige Belastungen während der gesamten Dauer der Zinsfestschreibung. „Zins und Tilgung sind heute kaum höher als die Miete. Mieter hingegen müssen während dieser langen Zeiträume mit zum Teil deutlichen Mietpreissteigerungen rechnen.“

Ein Vierpersonenhaushalt könne beispielsweise mit einem Jahresbruttoeinkommen bis zu von 77.500 Euro das Darlehen beantragen. Die Darlehenshöhe für den Bau oder Erwerb einer Wohnimmobilie beträgt bis zu 100.000 Euro, in der Stadt Mainz bis zu 120.000 Euro.

Neben dem Bau oder Erwerb werden Modernisierungsmaßnahmen zur Verbesserung der energetischen Standards, der Erhöhung des Gebrauchswertes der eigenen Immobilie sowie der Anpassung der Wohnungsbestände an die Bedürfnisse älterer und behinderter Menschen mit dem ISB-Darlehen Modernisierung in Höhe von bis zu 60.000 Euro unterstützt. Zur Beantragung der Darlehen bei der ISB wird eine Förderbestätigung benötigt, die die zuständigen Kreis- und Stadtverwaltungen ausstellen. Anträge für die ISB-Darlehen Wohneigentum und Modernisierung können über die Kreis- und Stadtverwaltungen bei der ISB gestellt werden.

Informationen erhalten Interessierte im Internet unter www.isb.rlp.de oder telefonisch direkt bei der ISB unter 06131 6172-1991.

Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB), Presse

13.04.2015


Sparkasse Vorderpfalz präsentiert erstmals Bilanz für volles Geschäftsjahr

Trotz Fusionsnachwehen und Niedrigzinsen überzeugendes Zahlenwerk für 2014 vorgestellt

spk. Ludwigshafen/Speyer. Als insgesamt durchaus gelungen hat jetzt der Vorstand der neuformierten Sparkasse Vorderpfalz ausweislich ihrer Geschäftszahlen für das Jahr 2014 die Fusion aus Stadtsparkasse Ludwigshafen, Kreis- und Stadtsparkasse Speyer und Kreissparkasse Ludwigshafen bezeichnet. Wie Vorstandsvorsitzender Dr. Rüdiger Linnebank jetzt bei der Bilanzpressekonferenz in Ludwigshafen erklärte, habe sich die jetzt größte Sparkasse in Rheinland-Pfalz „mit ihrem sicheren und soliden Geschäftsmodell“ in einem herausfordernden Geschäftsumfeld mit historisch niedrigen Zinsen auch im zurückliegenden Geschäftsjahr 2014 gut behaupten können. Als wichtigen Indikator dafür nannte Dr. Linnebank die anhaltend gute Geschäftsentwicklung, die sich insbesondere in der Neugewinnung von gut 4.000 Neukunden - je zur Hälfte aus dem Bereich Jugend sowie Privat- und Geschäftskunden – ausdrückte. Damit würden die derzeit 1.136 Mitarbeiterinnnen und Mitarbeiter der Bank in ihren drei Haupt- und 49 Geschäftsstellen im Geschäftsgebiet aktuell 384.000 Kunden betreuen. Zu verdanken habe das Geldhaus diese Entwicklung insbesondere der konsequenten Umsetzung ihrer Grundwerte von „Fairness, Qualität und Leistung" sowie ihrer Nähe zu ihren Kunden. Diese werde sich auch weiterhin in der Modernisierung des Filialnetzes dokumentieren, die nach den jüngsten Eröffnungen der neuen Geschäftsstellen in Dudenhofen im Juli 2014 und in Ludwigshafen-Nord im Januar 2015 im laufenden Jahr mit der völligen Neugestaltung der Hauptstelle am Speyerer Willy-Brandt-Platz fortgesetzt werde.

Unter anderem auch durch die Zusammenführung von zuvor bestehenden Konten bei zwei oder gar drei der früher eigenständigen Sparkassen sowie durch weitere Konsolidierungsmassnahmen im Zuge der Fusion habe sich die Bilanzsumme der Sparkasse Vorderpfalz von 6,2 Mrd. Euro im Jahr 2013 auf 5,9 Mrd. Euro im Berichtsjahr reduziert, was Dr. Linnebank vor allem auch auf den Abbau institutioneller kurzfristiger Geldanlagen zurückführt. Nach dem weitestgehenden Abschluss dieser Maßnahmen könne sich die Sparkasse nun aber auch wieder an die Ausweitung ihrer Umsätze machen.

Breiten Raum in den Ausführungen aller drei Sparkassenvorstände, von Dr. Rüdiger Linnebank, Uwe Geske und Clemens G. Schnell, nahm dann die aktuelle Geldpolitik der „Europäischen Zentralbank EZB“ und insbesondere die derzeit schwierige Situation an der „Zinsfront“ ein. Sie bezeichnete Dr. Linnebank neben der endgültigen Umsetzung der Fusion als die derzeit größte Herausforderung auch für die sein Haus. „Wir halten Negativzinsen gegenüber unseren Kunden für nicht vertretbar und werden deshalb auch alles daransetzen, keine Negativzinsen für Geldanlagen berechnen zu müssen“, sagte er seinen Sparkassenkunden zu.

Zu der momentanen Geldpolitik von EZB-Präsident Mario Draghi, der sich aufgemacht habe, die Geldmärkte in den kommenden Monaten mit Milliarden-Euro-Beträgen zu „fluten“, um damit möglichen deflationären Tendenzen zu begegnen. „Das mag vielleicht einigen Südstaaten in der EU helfen“, betonte dazu Uwe Geske, „bringt aber gerade deutsche Sparer in Gefahr, dass sie nicht nur unter der vom EZB-Präsidenten favorisierten Null-Zins-Politik zu leiden haben, sondern dann auch noch durch eine künstlich entfachte Inflation – sei sie auch noch so niedrig – Teile ihrer Ersparnisse einbüßen würden“. Auch der deutsche Bundesbank-Präsident Jens Weidmann habe versucht, diese Entwicklung zu verhindern, habe sich aber letztlich nicht gegen anders geartete politische Entscheidungen durchsetzen können. Die vorderpfälzer Sparkassenvorstände könnten deshalb nur hoffen, dass die EZB - vielleicht auch unter dem Einfluss entsprechender Signale der „FED“ in den USA - wieder zu einer wirtschaftlich „vernünftigen“ Zinspolitik zurückkehren werde.

Regionale Verbundenheit der Schlüssel des Erfolgs der Sparkassen

"Unsere wirtschaftliche Stärke und unsere nachhaltigen Erfolge beruhen auf einer soliden Geschäftsbasis, auf dem Vertrauen der Kunden und unserer regionalen Verbundenheit“. Mit diesem Credo leitete Dr. Linnebank auf seine Bewertung der aktuellen Lage „seiner“ Sparkasse Vorderpfalz über. Ihre überzeugenden Erfolge im Geschäftsjahr 2014 wären nicht möglich gewesen ohne das Vertrauen ihrer Kunden, die Unterstützung ihrer Träger, den kommunalen Gebietskörperschaften im Geschäftsgebiet, sowie dem engagierten Einsatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bank, betonte der Vorstandsvorsitzende

Sie alle hätten entscheidend zu der positiven Ertragslage des Hauses beigetragen, die trotz der sich bereits abzeichnenden Niedrigzinsphase im Jahr 2014 bei einem Zinsergebnis von 110,5  Mio. Euro und einem ordentlichen Aufwand von 96,6 Mio. Euro – überwiegend für Personalkosten - einen bereinigten Ertrag von 35,7 Mio. Euro ausweise. Damit werde der Jahresüberschuss der Sparkasse Vorderpfalz voraussichtlich in etwa dem Vorjahresergebnis entsprechen. „Diese solide Ertragslage ermöglicht es uns, unser Eigenkapital weiter aufzustocken und zusätzliche Vorsorgereserven zu bilden“, konnte Dr. Linnebank konstatieren. Mit einer Gesamtkapitalquote von über 16,5 Prozent liege die Sparkasse weit über den gesetzlichen Vorgaben von 8 Prozent. „Dies aber wird die Basis für unser weiteres Wachstum sein und uns die Stärke für die künftigen Herausforderungen im Markt geben“, so Dr. Linnebank selbstbewußt.

Wertschöpfungsbeitrag der Sparkasse überschreitet 100 Mio. Euro-Marke

Für das Geschäftsjahr 2014 werde die Sparkasse Vorderpfalz voraussichtlich rund 14,0 Mio. Euro Steuern bezahlen, so Dr. Linnebank - 7,6 Mio. Euro davon als Gewerbesteuern in die Kassen ihrer Gewährsträger, der Stadt ludwigshafen, des Rhein-Pfalz-Kreises und der Stadt Speyer. „Wir zahlen gerne Steuern, insbesondere Gewerbesteuer, weil das die Städte und
Gemeinden in unserem Geschäftsgebiet stärkt“, betonte Dr. Linnebank.. Rechne man daneben die Aufwendungen für Investitionen, Personal und Sachmittel sowie Spenden und Sponsoring hinzu, ergebe sich allein für 2014 ein Wertschöpfungsbeitrag der Sparkasse für die Wirtschaftsregion Vorderpfalz von weit über 100 Mio. Euro.

Wohnungsbaukredite gefragt

Viele ihrer Kunden, so der Stellvertretende Vorstandsvorsitzende Uwe Geske, hätten sich inzwischen zwar auf ein Umfeld mit niedrigen Zinsen eingestellt, sie seien aber bei der Geldanlage nicht mehr zufrieden, .Viele hätten deshalb angesichts der historisch niedrigen Kreditzinsen den Kauf oder den Bau einer Immobilie als Alternative für sich entdeckt. Auch Unternehmen nutzten die Niedrigzinsphase für Ersatz- oder Erweiterungsinvestitionen. „Diese Entwicklung spiegelt sich auch in unserer Bilanz wieder", so Geske, der darauf verwies, dass sich trotz der hohen Neukreditvolumina wegen sehr hoher Tilgungsvolumina und insbesondere wegen hoher Bestandsrückgänge bei öffentlichen Haushalten wegen sehr hohen Tilgungsvolumina und insbesondere wegen hoher Bestandsrückgänge bei öffentlichen Haushalten, der Kreditbestand der Sparkasse um 3,86 Prozent auf 3,850 Mrd. Euro reduziert habe.

In den Kauf oder den Bau einer Immobilie hingegen hätten Kunden der Sparkasse Vorderpfalz im Jahr 2014 rund 200 Mio. Euro investiert; die Neuzusagen im Kreditgeschäft hätten rund 429 Millionen Euro betragen, wobei insbesondere die Entwicklung der Zusagen gewerblicher Darlehen mit einer Steigerung um 11 Mio. Euro (+ 6,1 Prozent) ebenso erfreulich gewesen sei wie der Zuwachs an öffentlich geförderten Darlehen um 2 Millionen Euro.

Überziehungszinsen für Privatkunden abgeschafft

Seit dem 1. März verzichte die Sparkasse Vorderpfalz bei Privatkunden auf die Berechnung von Überziehungszinsen, berichtete Geske weiter. „Mit Blick auf die historisch niedrigen Zinsen schien uns ein Zusatz- bzw. ein Überziehungszins nicht mehr zeitgemäß", betonte der frühere Chef der Kreis- und Stadtsparkasse Speyer.. Der Dispo-Kredit hingegen bleibe jedoch auch künftig Teil des Standard-Angebots der Sparkasse, insbesondere für Kunden, die sehr kurzfristig einen überschaubaren Kredit benötigen. „Oft ist nämlich der so genannte "Dispo" nur ein kurzfristiger Puffer zwischen den aktuellen Abbuchungen und dem nächsten Gehaltseingang der Kunden und wird oft nur in geringem Umfang benötigt. Sollte ein Dispo-Kredit allerdings längere Zeit beansprucht werden, dann würden die Bankberater ihre Kunden auf Alternativen und günstigere Finanzierungsvarianten hinweisem, so Geske. 

Sparen und Vorsorge auch weiterhin wichtig

Die Entwicklung des Kundengeschäfts 2014 sei einerseits von der wieder erstarkten Anziehungskraft der Wertpapiermärkte und andererseits von der Zinslage geprägt gewesen, berichtete Geske weiter. Vor allem habe die anhaltende Niedrigzinsphase die Attraktivität von mittel- und langfristigen Anlageformen stark beeinträchtigt, was sich in einem Bestandsrückgang bei Verbindlichkeiten gegenüber Kunden um 2,13 Prozent auf 4,2 Mrd. Euro niedergeschlagen habe. Dazu habe der Trend zu Anlagen auf flexiblen Geldmarktkonten angehalten. Aber auch die klassischen Spareinlagen stünden auch weiterhin hoch im Kurs. So betrage aktuell das gesamte Volumen von Spareinlagen der Kunden der Sparkasse Vorderpfalz rund 1 Mrd. Euro.

Für die eigene Immobilie, für Rücklagen für den Ruhestand oder eine besondere Anschaffung - die Kunden behielten auch weiterhin ihre Ziele fest im Auge und disponierten entsprechend, erläuterte Geske angesichts eines Bestandes von 11.122 Ratensparverträgen mit einem Sparvolumen von 80,9 Millionen Euro. „Was uns dabei besonders freut, ist die Intensität, mit der unsere Kunden das Leistungsangebot ihrer Sparkasse nutzen“. Das zeige, dass ihr die Kunden vertrauten und das umfassende Angebot von Bank-, Vorsorge-, Versicherungs- und Investmentprodukten schätzen und aktiv nutzen, so der Stellvertretende Vorstandsvorsitzende.  Zwar habe die anhaltende Niedrigzinspolitik und die komplexe Situation der Finanzmärkte dazu geführt, dass die Menschen die Lust am eigentlich notwendigen Sparen und Vorsorgen etwas verlieren würden. Auf keinen Fall aber sollten sie sich dadurch jedoch dazu verleiten lassen, nichts zu sparen. „Wir raten unseren Kunden deshalb bei der Geldanlage häufig zu einer Mischung aus sicheren, klassischen Sparprodukten und renditestärkeren Anlagen in Fonds oder Wertpapieren mit guter Bonität“, so Geske. „Hier bewegen wir uns in der gegenwärtigen Niedrigzinsphase in einer völlig neuen Anlagewelt“, betonte Geske. Der Kunde habe nämlich vor dem Hintergrund der niedrigen Zinsen andere Bedürfnisse und suche nicht mehr die "Geldanlage von der Stange", sondern die "maßgeschneiderte Anlage" - also eine umfassende, kontinuierliche und individuelle Betreuung". 

Im vergangenen Jahr habe sich das Interesse der Kunden deshalb auch wieder stärker den Wertpapieren zugewandt, berichtete Geske. Für Wertpapierkunden allerdings werde das 'Ertragsdilemma' angesichts der Niedrigzinsen immer spürbarer.„Unser Beratungsansatz hierbei hat sich allerdings als Antwort auf die niedrigeren Ertragsaussichten bewährt“, erläuterte er. Eine detaillierte Analyse der Risikoakzeptanz und -tragfähigkeit jedes einzelnen Kunden und die Klärung der Kundenziele und -vorstellungen in Bezug auf den Vermögensaufbau bilde dazu die Grundlage. Die Kunden reagierten sehr positiv auf diesen Beratungsansatz und wählten Produktvarianten, mit denen sie, unterschiedlich gewichtet, in Renten 209 Mio. Euro, in Aktien 86,7 Mio. Euro und in Fonds 44 Mio. Euro investiert hätten. 

Auch das „Private Banking“ sei sehr gefragt Dazu Uwe Geske: „Das Private Banking der Sparkasse Vorderpfalz an ihren beiden Standorten Ludwigshafen und Speyer blickt erneut auf exzellente Zuwachsraten. Hier werden dank einer engen Kooperation mit unseren Firmenkundenbetreuern mehr als eine Milliarde Euro Vermögen von über 3.500 Kunden betreut“. Immer mehr Kunden setzten auf den Expertenrat der Sparkasse Vorderpfalz, wenn es um den Auf- und Ausbau sowie um den Erhalt ihres Vermögens gehe. 

Auch das Verbundgeschäft aus Bausparen und Versicherungen habe bei der Realisierung des Traums von der eigenen Immobilie eine unverändert hohe Bedeutung. Viele künftige Bauherren bevorzugten wegen der langfristig kalkulierbar niedrigen Zinsen Bausparverträge als Finanzierungsform ihrer Wahl. Bei der Sparkasse Vorderpfalz hätten deshalb Kunden im vergangenen Jahr 3.112 neue Verträge mit einem Volumen von 120,8 Mio. Euro abgeschlossen. Damit würden künftig 30.200 aktiven Bausparkunden eine Summe von mehr als 1,05 Milliarden Euro für wohnwirtschaftliche Investitionen zur Verfügung stehen. Vom gestiegenen Sicherheitsbedürfnis der Bürger habe auch der Bereich Vorsorge-, Sach- und Krankenversicherungen mit einem Zuwachs von 6,9 Prozent profitiert..

Schließlich hätten aufgrund des anhaltend niedrigen Zinsniveaus die Kunden der Sparkasse Vorderpfalz auch verstärkt auf Sachwerte gesetzt -.auf dem Immobilienmarkt sei daher die Nachfrage ungebrochen hoch. Die Sparkasse Vorderpfalz habe im letzten Jahr 185 Immobilien und Grundstücke im Gesamtwert von nahezu 32 Mio. Euro vermittelt. Das damit erwirtschaftete Courtageergebnis habe rund 1,5 Mio. Euro betragen.

Hauptstelle Speyer wird ab Ende 2015 grundlegend modernisiert

„Die Präsenz vor Ort und die räumliche Nähe zu unseren Kunden ist ein unverzichtbares Element unserer Identität“. Das betonte auch Clemens G. Schnell, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Vorderpfalz, der ab Ende des Jahres 2015 die umfassende Modernisierung der Hauptstelle Speyer ankündigen konnte Im Rahmen dieses Umbaus, der Mitte 2017. abgeschlossen sein soll, würden durch die Beschäftigung von Handwerkern aus der Region rund 5 Mio. Euro indirekt in die Vorderpfalz zurückfließen, mit denen rund die Hälfte der rund 6.700 qm Bruttonutzfläche des Gebäudes am Willy-Brandt-Platz völlig neu gestaltet werden sollen. Für die Zeit des Umbaus werde ein „Ausweichquartier“ einschließlich eines SB-Bereichs in einem Containerbau auf der Freifläche neben der Sparkasse eingerichtet.

Bei der Modernisierung werde viel Wert auf eine angenehme Atmosphäre gelegt, die den persönlichen Kontakt, diskrete Beratung und zeitgemäße Servicetechnik optimal miteinander verbinde, so Schnell, der auch berichten konnte, dass die Sparkassen-Kunden verstärkt das Online-Banking nutzten. Die Zahl der Online-Banking-Nutzer sei um 2,85 Prozent auf 89.343 Konten (2013: 86.864) gestiegen, die Internetseite der Sparkasse werde über 13.000 Mal pro Tag aufgerufen, Tendenz auch hier: Steigend". 

Clemens G. Schnell, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Vorderpfalz: "Begeistern Sie uns mit Ihren kulturellen Vorhaben und Projekten und stellen bis 15. Februar einen Förderantrag an die Kulturstiftung."Auch der SB-Service-Bereich der Sparkasse Vorderpfalz werde immer beliebter, konnte Schnell berichten – Geldautomaten würden immer häufiger benutzt, die Bandbreite für die Nutzer der rund 202.300 SparkassenCards reiche heute von der schnellen Information über den aktuellen Kontostand bis hin zum Laden von Geldkarten. Schwerpunkt bleibe aber nach wie vor das Bargeldgeschäft: „Der Großteil aller Bargeldauszahlungen wird inzwischen über die Automaten ausgeführt", informierte Schnell. Mehr als 640 Mio. Euro würden inzwischen pro Jahr abgehoben – im Mittel der Abhebevorgänge 175 Euro. „Überhaupt entwickeln sich die Geldautomaten zu immer umfassenderen Servicestationen", so Schnell. So halte die Sparkasse Vorderpfalz inzwischen in vielen Geschäftsstellen Geldautomaten der neuesten Generation für ihre Kunden bereit, die nicht nur Bargeld auszahlen, sondern auch Geldscheine entgegennehmen. Eingezahlte Banknoten würden dabei innerhalb des Automatensystems wieder zur Auszahlung bereitgestellt. Kein Kunde brauche sich dabei Sorgen zu machen, denn alle Banknoten würden sofort von einem speziellen Leser auf ihre Echtheit überprüft. „Natürlich sind unsere Automaten jeden Tag rund um die Uhr im Einsatz“, so stellte Schnell heraus. So bestehe gerade für Geschäftskundschaft die Möglichkeit, zu jeder beliebigen Zeit ihre Tageseinnahmen einzuzahlen und quittiert zu bekommen.

Bürgerdividende“ - 1,3 Millionen Euro für „gute Zwecke“

Auch die neue Sparkasse Vorderpfalz, so konnte Clemens G. Schnell weiter berichten, hat - ganz im Sinne ihr Vorgänger-Institutionen - im Jahr 2014 wieder mehr als 1.000 Projekte in den Kategorien Gemeinwohl, Soziales, Bildung, Kultur und Sport innerhalb ihres neuen, größeren Geschäftsgebiets mit rund 1,1 Mio. Euro gefördert. Hinzu seien die Erträge aus den fünf Stiftungen der Sparkasse gekommen, die mit insgesamt rund 240.000 Euro noch einmal stattliche 108 Projekte unterstützen konnte. „Wie kaum ein anderes Unternehmen in unserer Region sind wir auch für die vielen ehrenamtlich wirkenden Bürgerinnen und Bürger in Ludwigshafen, dem Rhein-Pfalz-Kreis sowie in Speyer da, die ohne unsere Hilfe so manches Projekt nicht „stemmen“ könnten“, zeigte sich Schnell überzeugt. Dabei gehe es nicht allein um finanzielle Hilfen, sondern auch um eine umfassende Unterstützung, angefangen bei den klassischen Bank- und Versicherungsdienstleistungen bis hin zur Förderung mit den umfangreichen Sponsoring-, Spenden- und Stiftungsgeldern der Sparkasse.  „Das Besondere einer am Gemeinwohl orientierten und kommunal gebundenen Sparkasse sehe ich darin, dass alle Bürgerinnen und Bürger, Schulen, gemeinnützige Vereine und Institutionen "vor Ort" etwas von ihr haben“, stellte Schnell heraus.. Von der Tätigkeit einer Sparkasse, ihrem dichten Filialnetz, der Sicherheit und Vertrauenswürdigkeit und ihrem vielfältigen Förderengagement könnten deshalb alle profitieren „Diese Form nachhaltigen Handelns verstehen wir als „Bürgerdividende“ - und die ist uns und sehr vielen Menschen in der Region wichtig“.

Sparkasse - bedeutender Arbeitgeber in der Region

Als der für das Personalwesen der Sparkasse Vorderpfalz zuständige Vorstand machte Clemens G. Schnell schließlich auch noch einige Anmerkungen zur Personalentwicklung der Bank und zu den Berufschancen der hier beschäftigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. „Im Gegensatz zu anderen Banken müssen wir nicht über massive Stellenstreichungen berichten“, betonte er. Vielmehr biete die Sparkasse Vorderpfalz attraktive und sichere Arbeitsplätze. „Wir sind  sehr stolz auf unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die auf allen Ebenen gemeinsam zum Erfolg unseres Unternehmens beitragen“, betonte Schnell. Gemeinsam mit und 1.100 Kollegen wolle die Bank weiter wachsen. „Dabei sind wir uns bewusst,
dass wir unsere positiven Ergebnisse vor allem dem Engagement, der Erfahrung und der Kompetenz unserer gut ausgebildeten Mitarbeiter verdanken. Die umfangreiche Aus- und Weiterbildung wird deshalb auch in der Zukunft eine herausragende Rolle in unserem Haus spielen".

Seit Jahren schon sei die Sparkasse Vorderpfalz aber auch ein verlässlicher und engagierter Ausbilder. „Die Ausbildung junger Menschen ist für uns nicht nur eine wichtige Zukunftsinvestition, sondern auch Bestandteil unserer Philosophie und unserer gesamtgesellschaftlichen Verantwortung, die wir für die Region gerne wahrnehmen", bekannte sich Schnell. Zur Zeit biete die Sparkasse 69 jungen Menschen einen Ausbildungsplatz. Damit zähle die Sparkasse zu den großen Ausbildungsunternehmen in der Region. Neben der Ausbildung zur Bankkauffrau/-kaufmann biete sie auch den Studiengang „Bachelor of Arts (DHBW) - Fachrichtung Bankwesen“ - an. 

„Die Qualifikation, das Können, aber auch die Leistungsbereitschaft und Eigenverantwortung unserer Mitarbeiter sind die Grundlage unseres Erfolgs. Deshalb investieren wir schon seit Jahren gezielt und konsequent in ihre Aus- und Weiterbildung“, unterstrich Schnell die überdurchschnittliche Förderung der Mitarbeiter seines Hauses. Schnell: „Wir unterstützen berufsbegleitende Studiengänge wie Bankfachwirt, Bankbetriebswirt sowie Bachelor- und Masterstudiengänge“. Zur Sicherung ihres Fach- und Führungskräftebedarfs habe die Sparkasse Vorderpfalz ein spezielles Entwicklungsprogramm für Nachwuchskräfte ausgearbeitet. „Und die überdurchschnittlich lange Betriebszugehörigkeit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter belegt, dass wir mit dieser Form der Ausbildung erfolgreich sind und dadurch eine starke und dauerhafte Bindung und Identifikation unserer Beschäftigten mit der Sparkasse erreichen“. Foto: spv 

19.03.2015


Sparkasse Vorderpfalz schreibt Schulpreis für Bildende Kunst aus

Sparkasse Vorderpfalz schreibt Schulpreis für Bildende Kunst aus: Prämierte Schülerarbeit aus dem Vorjahr. Sparkasse Vorderpfalz schreibt Schulpreis für Bildende Kunst aus: Prämierte Schülerarbeit aus dem Vorjahr.

Speyer- Die Sparkasse Vorderpfalz schreibt erneut den Wettbewerb "Schulpreis Bildende Kunst" aus. Mit der finanziellen Unterstützung von rund 5.000 Euro fördert die Sparkasse den Kunstunterricht an Gymnasien und Realschulen in Speyer und dem südlichen Rhein-Pfalz-Kreis.

Ziel des jährlich neu aufgelegten Schulpreises ist es, der künstlerisch-ästhetischen Erziehungsarbeit in den 11 Schulen neue Impulse zu verleihen, ihre zentrale Rolle für eine ganzheitliche Persönlichkeitsentwicklung der Schülerinnen und Schüler zu betonen und die Ergebnisse in einer gemeinsamen Ausstellung der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Die prämierten Schülerarbeiten werden im Januar 2016 im Alten Stadtsaal in Speyer ausgestellt.

Text und Foto: Sparkasse Vorderpfalz

09.03.2015


Große Nachfrage nach Landesprogramm zum Bau von Wohnraum für Flüchtlinge

Günstige Kredite für Modernisierung, Neubau und Erwerb

Mainz- Vor dem Hintergrund einer steigenden Zahl von Flüchtlingen und Asylbegehrenden in Rheinland-Pfalz und der damit verbundenen Nachfrage nach Wohnraum hat das Land Fördermöglichkeiten zur Verbesserung des Wohnungsangebotes geschaffen. Über die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) werden Kommunen zweckgebundene Kommunalkredite zur Verfügung gestellt. Daneben können Wohnungsunternehmen, Hauseigentümer und Investoren das von der ISB aufgelegte Sonderprogramm „ISB-Darlehen Wohnraum für Flüchtlinge und Asylbegehrende“ in Höhe von 600 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche in Anspruch nehmen.

Im Rahmen des Kreditprogramms zur Unterstützung von Kommunen beim Bau oder Umbau von Flüchtlingsunterkünften verbilligt das Land den Zins in den ersten drei Jahren auf null Prozent mit einer Option auf Verlängerung, solange die Maßnahme der Unterbringung von Asylbegehrenden und Flüchtlingen dient. Dr. Ulrich Link, Mitglied des Vorstandes der ISB: „Bis zu hundert Prozent der Gesamtkosten können Gebietskörperschaften und kommunale Zweckverbände über uns finanzieren.“ Die ursprünglich zur Verfügung gestellten Mittel seien schnell abgerufen worden, das Land habe deshalb das Kreditvolumen auf 40 Millionen Euro aufgestockt.

Mit dem ISB-Darlehen Wohnraum für Flüchtlinge und Asylbegehrende unterstützt die ISB bauliche Maßnahmen, die ein Gebäude zur Unterbringung des entsprechenden Personenkreises nutzbar macht. „Die Darlehen sind in den ersten zehn Jahren zinsfrei“, erklärt Link. „Nach Ablauf dieses Zeitraums wird das Darlehen zu marktüblichen Konditionen weitergeführt.“ Die Förderbank schaffe mit dem ISB-Darlehen gute Voraussetzungen, um zu einer schnellen und nachhaltigen Verbesserung der Wohnraumversorgung für Flüchtlinge und Asylbegehrende beizutragen.

Beide Darlehensvarianten werden direkt bei der ISB beantragt. Informationen zu den Programmen finden Interessierte im Internet unter www.isb.rlp.de. Telefonische Auskunft erhalten Gebietskörperschaften und kommunale Zweckverbände unter 06131 6172-1344, Wohnungsunternehmen, Privatpersonen und Investoren unter 06131 6172-1991.

Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB), Presse

09.03.2015