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Power für Lebensretter

Blutspendetermin am  25. August 2017

Haßloch- Die allgemeine Entwicklung der Blutspenderzahlen in NRW, Rheinland-Pfalz und dem Saarland ist schwierig. Die Zahl derjenigen, die in den vergangenen zwölf Monaten mindestens einmal Blut gespendet haben ("aktive Blutspender"), sank im Versorgungsgebiet der drei Bundesländer von 471.309 im Jahr 2011 auf bedenkliche 373.657 im vergangenen Jahr. Das bedeutet, dass diese Menschen rund 70 Prozent des Blutbedarfs von rund 23 Millionen Menschen decken. "Es gilt dringend, den allgemeinen Blutspender-Schwund umzukehren, denn Blutspenden ist eine gesellschaftliche Aufgabe - sie geht uns alle an", so Stephan David Küpper, Pressesprecher des DRK-Blutspendedienst West.

"Blutspenden verbindet Menschen aller Generationen, nur wenn sich mehr Menschen zur regelmäßigen Blutspende bekennen, kann eine alternde Gesellschaft auch langfristig mit Blut in Therapie und Notfallversorgung behandelt werden"; so Küpper weiter.

Die nächste Möglichkeit zur Blutspende gibt es in Hassloch am 25. August von 16:30 Uhr - 20:30 Uhr im Schulzentrum in der Ernst-Reuter-Schule, Martin-Luther-Str. 25.

Der DRK-Blutspendedienst West startet deshalb die Blutspender-werben-Blutspender-Aktion "Power für Lebensretter". Bis Ende September setzt das Rote Kreuz auf eine ganz besondere Power: die persönliche Überzeugung! Blutspender, die einen neuen Spender mitbringen, bekommen als Dankeschön für ihre Überzeugungskraft im dritten Quartal Powerbanks zum schnellen Aufladen von digitalen Endgeräten. Mit der Aktion möchte der DRK-Blutspendedienst auch der schon traditionellen Blutarmut im Sommer entgegenwirken. Wenn die, die eigentlich Blut spenden würden, in Urlaub fahren, fehlen Blutspender. Krankheiten richten sich jedoch nicht nach dem Ferienkalender. Der Bedarf an Bluttransfusionen für schwerkranke Patienten ist also weiterhin hoch. Vor dem Hintergrund der seit einigen Jahren deutlich gesunkenen Blutspenderzahlen wächst gerade in der Ferienzeit die Herausforderung, alle Patienten sicher zu versorgen.

Was ist eine Powerbank? Eine Powerbank ist ein mobiler Akku, der Smartphone, Digitalkamera, MP3-Player und Tablet unterwegs auflädt. Die Powerbank des DRK-Blutspendedienstes wiegt nur 130 Gramm , hat 6.000 mAh, sieht ganz in Rot mit Blutspendedienst-Logo und rotem Ladekabel schick aus und ist schlichtweg unverwechselbar.

Was passiert bei einer Blutspende? Wer Blut spenden möchte, muss mindestens

18 Jahre alt sein und sich gesund fühlen. Zum Blutspendetermin bitte unbedingt den Personalausweis mitbringen. Vor der Blutspende werden Körpertemperatur, Puls, Blutdruck und Blutfarbstoffwert überprüft. Im Labor des Blutspendedienstes folgen Untersuchungen auf Infektionskrankheiten.

Jeder Blutspender erhält einen Blutspendeausweis mit seiner Blutgruppe. Die eigentliche Blutspende dauert etwa fünf  bis zehn Minuten. Danach bleibt man noch zehn Minuten lang ganz entspannt liegen. Zum angenehmen Abschluss der guten Tat lädt das Rote Kreuz zu einem leckeren Imbiss ein.

DRK Ortsverein Haßloch-Meckenheim e.V.

07.08.2017


Wertschätzung der Bürgerinnen und Bürger im Norden von Haßloch

Haßloch- Die CDU Haßloch stellt den Antrag, in Haßlocher Nord ein eigenes Bürgerbüro einzurichten und den Ersten Beigeordneten Tobias Meyer zum Bürgermeister und Ansprechpartner zu wählen.

Mit der Schließung des Bahnübergangs (Bahnhofstrasse zur Meckenheimer Strasse) vor einigen Jahren fühlen sich die Bewohner „etwas vom Haßlocher Leben“ ausgeschlossen. In letzter Zeit häuften sich die Beschwerden der Anwohnerinnen und Anwohner. „Wir müssen weite Wege zum Rathaus und zum Bürgerbüro zurücklegen“ so ein betroffener Haßlocher, der nicht genannt werden will. „Gerade jetzt, wo die Bürgerkarten für den Holiday Park ausgegeben werden ist dies ärgerlich“ so seine weiteren Ausführungen.

Das hat die CDU zum Anlass genommen, um sich dem Problem anzunehmen.

Als ersten Schritt schlägt die CDU vor, einen Bürocontainer nahe der Polizeiinspektion Haßloch aufzustellen, um dort eine Außenstelle des Bürgerbüros einzurichten. Des Weiteren wünscht sich die CDU mit Ihrem Fraktionsvorsitzenden Jürgen Scheweiler-Würzburger, dass der Erste Beigeordnete Tobias Meyer dort regelmäßig Bürgersprechstunden abhält. „Ich komme gerne zu den Bürgerinnen und Bürgern im Norden von Haßloch“ so Tobias Meyer auf Nachfrage.

Sollten diese ersten Maßnahmen nicht die gewünschte Zufriedenheit bewirken, denkt die CDU auch über einen eigenen Ortsteil mit einen eigenen Beirat und einen noch zu wählenden Bürgermeister nach. Der Gedanke ist reizvoll, so Jürgen Scheweiler-Würzburger, würde doch Lothar Lorch dann Oberbürgermeister und: Haßloch wäre dann das erste Dorf in Deutschland das einen Oberbürgermeister hätte. Wieder ein Alleinstellungsmerkmal Haßlochs, das ja bereits als GfK-Standort in Deutschland gut bekannt ist.

CDU Ortsverband Haßloch, Presse

03.04.2017


Bezirksliga Vorderpfalz: SV Südwest Ludwigshafen gegen 1. FC 08 Haßloch 2:5

Gelungener Start nach der Winterpause

Haßloch - Die 08er waren in den ersten 25 Minuten die klar Spiel bestimmende Mannschaft. Das Spiel fand ausschließlich in der Hälfte des SV Südwest statt. Trotzdem benötigten die Haßlocher die Unterstützung des Ludwigshafener Torwartes, der den nachsetzenden Andre Hubach aus kurzer Entfernung anschoss. Der abprallende Ball landete direkt im Tor. Jens Rehhäußer traf, nachdem er den Torwart ausgespielt hatte, den Pfosten und der Nachschuss von Andre Pischulti wurde zweimal auf der Torlinie geklärt. Im weiteren Verlauf konnte sich die Südwestelf etwas befreien und kam selbst zu eigenen Chancen. In der 43.  Minute foulte der Ludwigshafener Spieler Ercan Aslan einen Haßlocher Spieler, wurde mit gelb betraft, und verletzte sich bei der Aktion so schwer, dass er mit dem Krankenwagen abtransportiert wurde.  Schiedsrichter Stefan Kopf unterbrach darauf die Partie für zwanzig Minuten.  Mit einem Freistoß für Haßloch wurde das Spiel fortgesetzt. Christian Rebres zirkelte den Ball auf den zweiten Pfosten und Martin Berac köpfte zum 2:0 ein.  Gleich nach Spielbeginn der zweiten Halbzeit legte Pischulti Christian Rebres den Ball auf, der aus 16 Metern flach zum 3:0 einschoss. Nach dem 4:0 durch einen verwandelten Foulelfmeter von Torben Hubach (Rehhäußer war gefoult worden) schien die Partie in trockenen Tüchern. Ein gravierender Abspielfehler im Mittelfeld brachte die Südwestelf in Ballbesitz und ermöglichte den Anschlusstreffer zum 1:4, dem kurz darauf der zweite Südwesttreffer folgte. (70. und 73. Min).  Das mögliche 3:4 nach einem Kopfball an die Unterkannte der Latte verweigerte der Schiedsrichter, der den Ball nicht hinter der Linie gesehen hatte. Jens Rehhäußer erzielte im direkten Gegenzug mit seinem ersten Pflichtspieltreffer für die 08er das 5:2

1. FC 08 Haßloch, hp/jh 

06.03.2017


Das DRK dankt allen Spendern

Haßloch- Das DRK Hassloch-Meckenheim e.V. hatte am 17.2.17 die Blutspende in der Ernst-Reuter-Schule.

Trotz der vielen Erkrankungen zur Zeit, z.B. Grippe, Magen-Darm-Virus hatten wir eine erfreuliche Spenderzahl von 202.

Davon waren erfreulicherweise 16 Erstspender. DRK Haßloch-Meckenheim, Presse

20.02.2017


Haßlocher Ruanda-Verein AMAHORO spendet an HUMAN HELP NETWORK

575 Euro gehen an Projekt „Kinderfamilien in Ruanda“

Haßloch - Ewald Dietrich, 1. Vorsitzender von HUMAN HELP NETWORK e.V. hat heute 575 Euro vom Haßlocher Ruanda-Verein AMAHORO für sein Projekt „Kinderfamilien“ erhalten. Dies war ein einstimmiger Mitgliederbeschluss, der im vergangenen Sommer gefasst wurde.

Dieses Projekt in Ruanda wurde von HHN für die Kinder ins Leben gerufen, die  beide Elternteile verloren hatten, meist durch HIV/AIDS. Fast 500 Kinder, die hinter dem Nyungwe-Regenwald zurück blieben, lebten bis 2006 in bitterer Armut, bis eine HHN-Delegation auf deren schreckliche Lebensbedingungen aufmerksam wurde.

Dieser Besuch war dann auch der Start des HHN- „Kinderfamilien-Projektes“. Es begann mit der Unterstützung im  Bildungsbereich, um den Kindern eine Perspektive für die Zukunft zu geben und ihre Fähigkeiten zu entwickeln. Seit dieser Zeit übernimmt HHN sämtliche Kosten für die Schulausbildung dieser Kinder. Von 2006 bis 2014 schlossen mehr als 150 junge Menschen im Kinderfamilienprojekt die Sekundarschule ab, 40 sogar die Universität.

Zur Zeit besuchen weitere 250 die Sekundarschule und 30 die Universität. Viele der Absolventinnen sind Lehrkräfte, Juristinnen und oder Ingenieurinnen geworden.

Mit dieser Spendenübergabe beendet der Haßlocher Ruanda-Verein AMAHORO seine Vereinstätigkeit. Der Vorstand wird in den nächsten Tagen beim Amtsgericht Ludwigshafen  nach fast 20 jährigem Engagement für Ruanda die Auflösung beantragen.

Karin Hurrle

10.02.2017


Bezirksliga Vorderpfalz: 1. FC 08 Haßloch gegen TSV Billigheim-Ingenheim 2:1

Doppelpack von Jonas Riesbeck

(Haßloch) - Ein hartes Stück Arbeit musste die Mannschaft von Trainer Lederle verrichten bis der Gast aus der Südpfalz bezwungen war. Zu allem Unglück musste auch Christian Rebres nach dem Warmlaufen passen und war nach Timo Hubach und Lars Engisch der Dritte im Bunde der am heutigen Spieltag ersetzt werden musste.

Der TSV Billigheim begann stark und hatte bereits nach 20 Sekunden die Möglichkeit zur Führung. Haßloch fand nur langsam ins Spiel, konnte aber mit dem ersten gelungen Angriff die Führung erzielen. (Andre Pischulti hatte in der zwölften Minute geschickt in die Schnittstelle der Innenverteidigung gepasst und Jonas Riesbeck vollendete eiskalt.) In der 15. Minute beinahe das 2:0 für die 08 Elf , als Andre Hubach einen 30Meter Knaller an das Lattenkreuz setzte. Haßloch war jetzt überlegen, musste aber nach einem Eckball durch Ralf Bittig den Ausgleich hinnehmen. Mit diesem Ergebnis ging es dann auch in die Pause.

Auch in der zweiten Hälfte hatten die Gäste aus der Südpfalz die erste Chance und nur die Latte verhinderte die Führung. (52. Min) Wiederum Riesbeck war es, der in der 75. Minute nach einem Eckball der Haßlocher, eine Unstimmigkeit in der Abwehr der Billigheimer nutzte und aus kurzer Entfernung zur 2:1 Führung einschoss. Beyers strammer Schuss der knapp am Pfosten vorbei ging, wäre wohl die endgültige Entscheidung gewesen. So aber blieb es bis zum Schluss spannend und Torwart Anschütz hielt in der 92. Minute mit einer Glanzparade die drei Punkte fest.

Der 1. FC 08 Haßloch verbesserte sich mit diesem Sieg auf den vierten Tabellenplatz, punktgleich mit dem heutigen Gegner. (hp)

05.12.2016


Gute Entwicklung bei den Fascinations Cheerleadern

70 Aktive und Trainer fahren zur Offenen Meisterschaft

Haßloch- Bei dem im Dezember 2014 in Stuttgart ausgetragenen BaWü CheerMasters handelte es sich um die erste Meisterschaft, an der die Fascinations Cheerleader teilnahmen.  Auch bei der diesjährigen offenen Meisterschaft von Baden-Württemberg, die am Samstag, 26.11.2016 ab 13 Uhr im Olympiastützpunkt Heidelberg ausgetragen wird, sind die Haßlocher wieder dabei, diesmal sogar in vier Kategorien.

Vor zwei Jahren erreichten die ausschließlich mit einer erwachsenen Frauenmannschaft angetretenen Fascinations den dritten Platz. Nach einem Jahr ohne Teilnahme an einem Wettbewerb waren sie mit einem gemischten Team sowohl beim Elite Cheerleading Championship in Bottrop als auch beim SummerCheerMasters in Koblenz vertreten. In Heidelberg gehen außer den Erwachsenen auch die beiden Jugendmannschaften an den Start.

Als erste der vier Formationen aus Haßloch treten um 14.58 Uhr die Flying Stars, die jüngsten Cheerleader an. "Unsere Kleinsten, die von Annika München, Lara Theobald und Ruth Hergenröder trainiert werden, haben ein tolles Programm einstudiert. Sie haben auch keinen Druck, da in dieser Kategorie keine Wertung stattfindet. "Wichtig ist nur, dass sie Erfahrung sammeln", informierte Stefanie Wenz, die beim 1. FC 08 Haßloch die Cheerleadingabteilung leitet.

Ernster wird es dann um 16.38 Uhr, wenn die Fantastic Cheerleader in der Juniorenklasse Junior AllGirl Level 3 an den Start gehen, denn in dieser Kategorie haben sie acht Konkurrenten.  "Mir sind nicht alle Teams bekannt, weshalb ich unsere Chancen schlecht einschätzen kann. Ich weß aber, dass unsere Trainerinnen Melanie Fenzel, Céline Himmighöfer und Andreas Cörper ein tolles Programm einstudiert haben und die Mädels dies auch sauber zeigen können", meinte Wenz. Auch für dieses Team ist es der erste Auftritt bei einer Meisterschaft.

Um 17.08 Uhr sind dann die Fascinations, die erwachsene Frauenmannschaft, in der Kategorie Senior AllGirl Level 5 dran. Nach der Veranstaltung in Stuttgart zwei Jahre zuvor, ist diese Formation erstmals wieder bei einer Meisterschaft dabei, und dies auch mit vielen neuen Gesichtern, auch im Trainerteam. Verantwortlich für diese sind die Trainerinnen Sandra Sturm, die auch selbst mitwirkt, und Christina Bub. "Die Mädels haben neue schwierige Elemente aus dem Turnbereich, die direkt in einen Stunt übergehen, eingeübt und wagen auch geworfene Salti. Diese wurden im Training auch sauber ausgeführt", freut sich Wenz. Druck verspürt dieses Team allerdings nicht, da sie in ihrer Kategorie die einzigen Teilnehmer sind. "Leider ist der Seniorbereich auch insgesamt nicht so stark besetzt. Heidelberg hat beim Cheerleading anscheinend kein großes Einzugsgebiet", bedauert die Haßlocher Teamleiterin.

Stefanie Wenz und Christina Bub werden um 17.18 Uhr selbst mit den Falcons, der gewmischten Erwachsenenmannschaft, die in diesem Jahr auch in Bottrop und Koblenz antrat, auf die Matte gehen. In der Kategorie CoEd Level 5 haben sie zwar nur einen Konkurrenten, allerdings einen ganz starken. Hierbei handelt  es sich nämlich um die Blue Devils aus Hockenheim, die in Koblenz das SummerCheerMasters 2016 für sich entschieden hatten. Obwohl einige Teammitglieder erstmals vor Publikum aufträten, würde erstmals ein Großteil der Mannschaft Flic Flacs zeigen.

Ungeachtet der letztendlich erzielten Ergebnisse sei Wenz sehr stolz auf die bisherige Entwicklung der Haßlocher Cheerleader. "Vor dreieinhalb Jahren habe ich beim ersten Training mit vier Mädels angefangen, und am Samstag fahren wir mit 70 Aktiven und Trainern sowie 40 Fans, die alle mit einheitlichen Fanshirts ausgestattet wurden, zu einer Meisterschaft. Das hätte ich am Anfang nicht einmal zu träumen gewagt", verkündete sie stolz. Zufrieden ist sie auch mit der bisherigen Arbeit der neuen Trainerinnen und Trainer, die auch zum ersten Mal mit einer Mannschaft eine Meisterschaft vorbereitet hätten. Wenn alle Teams möglichst wenige Fehler machen, seien alle Vorgaben erfüllt (jh)

25.11.2016


8-Balls feiern Verbleib in der Oberliga

v.l.: Martin Bakulin, Frank Weinerth, Andreas Gruber, Kathi Brechtel (knieend), Niels Münzenberg, Philipp Breßler, Ilja Disque, Clemens Hans v.l.: Martin Bakulin, Frank Weinerth, Andreas Gruber, Kathi Brechtel (knieend), Niels Münzenberg, Philipp Breßler, Ilja Disque, Clemens Hans

Jahresabschluss American Football

Haßloch- Die Hassloch 8-Balls haben in der Oberliga Hessen/Rheinland-Pfalz/Saar 2016 mit 7:13 Punkten (Touchdown-Differenz 100:173) den rettenden 5. Tabellenplatz, punktgleich mit dem Vierten, den Bad Kreuznach Thunderbirds, erreicht. Meister und Aufsteiger wurden die Kaiserslautern Pikes; die Neuwied Raiders müssen in die Landesliga absteigen.

Beim Jahresabschluss der 8-Balls gratulierte der 1. Vorsitzende des 1. FC 08 Haßloch Jürgen Hurrle zum Verbleib in der Oberliga und dankte den Spielern für ihr sportliches Engagement sowie den Offiziellen Frank Weinerth (Abteilungsleiter), Kathi Brechtel (Teammanagerin) und Clemens Hans (Head Coach) für die gute Zusammenarbeit. Gleichzeitig dankte Hurrle dafür, dass die 8-Balls immer mit anpacken, wenn Helfer benötigt werden. Für die neue Saison 2017 wünschte der Vereinsvorsitzende viel Erfolg und gratulierte den 8-Balls juniors mit ihrem Head Coach Sebastian Sturm zur Meisterschaft in der Oberliga.

Nach den Dankesworten der Teammanagerin Kathi Brechtel für alle Unterstützer bei den Spielen der 8-Balls, sagte Head Coach Clemens Hans, dass sich die 8-Balls in der 08-Familie sehr wohl fühlten und zu den Cheerleadern und Fußballern gute Kontakte bestünden. Danach ließ Hans die vergangene Saison Revue passieren.

Gleichzeitig bewertete er in seiner Statistik die Leistungen im Training wie auch bei den Spielen. Anschließend erhielten die besten Rookies (Neulinge, die ihre erste Saison Football gespielt haben) sowie die MVP`s (Most Valuable Player – wertvollste Spieler) ihre Pokale: Martin Bakulin (Defense Rookie 2016), Christopher Dresbach (Offense Rookie 2016), Ilja Disque (Team Rookie 2016), Andreas Gruber, der seine letzte Saison spielte (Defense MVP 2016), Philipp Breßler (Offense MVP 2016) und Niels Münzenberger (Team MVP 2016). Text und Foto: jh

19.10.2016


1. FC 08 Haßloch - letztes Heimspiel der 8-Balls

Revanche geglückt - Die Haßloch 8-Balls gewinnen das Rückspiel gegen die Kassel Titans mit 19:3

Haßloch- Der American Football Oberligist aus dem Großdorf stand unter Zugzwang. Im letzten Spiel der Saison musste ein Sieg her. Andernfalls drohte der Abstieg in die Landesliga.

Mit dem Tabellenzweiten aus Kassel kam zudem auch noch ein starker Gegner in die Pfalz. Sowohl die 8-Balls als auch die Titans konnten am vergangenen Samstag aber nicht auf ihren kompletten Kader zurückgreifen und mussten einige Spielerausfälle kompensieren.

Pünktlich um 16:00 Uhr brachte Kicker Kevin Kaiser vor knapp 300 Zuschauern den Ball ins Spiel und Kassel begann mit der ersten Angriffsserie. Doch schon hier zeigte sich, dass die Defense aus Haßloch hochmotiviert und gut vorbereitet ins Spiel ging. Die Hessen mussten den Ball mit einem Punt wieder abgeben. Aber auch hier währte der Auftritt der Offense nicht lange. Quarterback Manuel Teichert warf den Ball in die Arme eines gegnerischen Verteidigers und Kassel übernahm tief in der Hälfte der 8-Balls wieder das Angriffsrecht. Abermals ließen die Haßlocher Verteidiger keinen signifikanten Raumgewinn zu und die Titans mussten sich mit einem Field Goal zur 0:3 Führung zufrieden geben.

Im zweiten Viertel gelang es Defensive End Martin Bakulin einen Fumble des Gegners eine Armeslänge vor dessen eigener Endzone zu erobern. Headcoach Clemens Hans schickte die schweren Jungs auf den Platz und Running Back Michael Lösch konnte hinter einer Wand von Vorblockern den ersten Touchdown des Tages erzielen. Sebastian Sturm erhöhte durch den Extrapunkt zum 7:3-Halbzeitstand.

Nach der Pause konnte die Defense den Gegner weiterhin unter Kontrolle halten. Auch Änderungen in den Kasseler Angriffsformationen wurden schnell erkannt und man passte sich an. Alleine die beiden Defensive Backs Niels Münzenberger und Peter Geimer konnten im Laufe des Spiels je zwei Interceptions für sich verbuchen. Dazu kam noch ein weiterer eroberter Fumble durch Linebacker Andreas Gruber. Aber auch die Offense drehte im dritten Viertel mächtig auf. Gleich zweimal warf Manuel Teichert lange Pässe auf Receiver Dominik Peiper, was zu jeweils guten Feldpositionen vor der Endzone führte.

Lösch und die Offensive Line der 8-Balls ließen sich nicht lange bitten und sorgten mit zwei weiteren Touchdowns zum 19:3. Im letzten Spielabschnitt konnte keines der beiden Teams Punkte erzielen.

Somit hatte Haßloch die 7:21 Niederlage aus dem Hinspiel mehr als wettgemacht und was noch viel wichtiger war: Das Thema Abstieg sollte vom Tisch sein. Um endgültig sicher zu sein, müssen die 8-Balls aber die noch ausstehenden Spiele von Trier, Bad Kreuznach und Neuwied abwarten.

Nach dem Spiel verabschiedeten Spieler und Fans noch Veteran Andreas Gruber in den wohlverdienten Football-Ruhestand. Selbst Stadionsprecherin Katharina Brechtel, die sonst souverän die Zuschauer durch die Spiele der 8-Balls führt, stockte mehrfach die Stimme, als der langjährige Wegbegleiter geehrt wurde.

Für die Verantwortlichen um Clemens Hans heißt es jetzt: Nach der Saison ist vor der Saison. Außer Gruber werden sicherlich noch andere Spieler das Team verlassen und schon im November ist das erste Probetraining geplant, bei dem sich wieder Interessierte ein Bild über den Sport American Football machen können (tb/jh).

20.09.2016


Bezirksliga Vorderpfalz 1. FC 08 Haßloch - Vier Punkte in der englischen Woche

Haßloch- Der 1. FC 08 Haßloch holte in der englischen Woche in der Bezirksliga Vorderpfalz vier Punkte und liegt damit mit 15 Punkten auf dem 7. Tabellenrang. Nach einer unnötigern Niederlage in Lustadt und dem Sieg In Ruchheim trauerten die 08er zwei verlorenen Punkten gegen Freinsheim nach.

FV Lustadt – 1. FC 08 Haßloch       2:1

In der ersten Hälfte zeigten die Haßlocher das bessere Spiel. Kurz vor dem Pausenpfiff wurden die Lustadter kalt erwischt, als Kaan Temizkan zum 0:1 einschoss. Doch die Lustadter konnten in der 72. Minute mit einem Elfmeter ausgleichen. In der 82. Minute schafften die Hausherren sogar noch das 2:1. Die Haßlocher ärgerten sich zu Recht über eine unnötige Niederlage.

SV Ruchheim -  1.FC 08 Haßloch   0:3

In der Partie gegen den SV Ruchheim hatte die Mannschaft aus dem Großdorf die reifere Spielanlage. Der Gegner aus Ruchheim konnte zwar mehr Ballbesitz nachweisen, schaffte es aber nicht, daraus Kapital zu schlagen. Fünfundzwanzig Meter vor dem 08-Tor gab es kein Durchkommen mehr und in der Vorwärtsbewegung waren die 08er einfach effektiver als ihre Gegner. Kaan Temizkan, der quer durch den Strafraum marschierte und dann von einem Ruchheimer zu Fall gebracht wurde, war der Auslöser zum ersten Tor für die Haßlocher. Den fälligen Elfmeter verwandelte Torben Hubach zum 0:1 (19. Min.). Zwei Minuten später überlupfte Timo Hubach nach Pass von Christian Rebres den Ruchheimer Torhüter und es stand 2:0.  Der gleiche Spieler hätte vor der Pause fast noch das 3:0 erzielt, scheiterte aber knapp am Ruchheimer Torhüter. Pascal Beyer auf Vorlage von Temizkan erzielte den 3:0-Endstand. (69. Min.).  Ein höherer Sieg wäre möglich gewesen, hätte man  die Zuspiele vor dem gegnerischen Tor etwas präziser abgeschlossen. Letztlich ein verdienter Sieg der 08-Mannschaft.

1.FC 08 Haßloch gegen FV Freinsheim 1:1

Die 08-Elf knüpfte gegen den Tabellenvierten aus Freinsheim zu Beginn des Spiels nahtlos an ihre Leistung vom Mittwoch an. Schon in der dritten Spielminute Duplizität der Ereignisse vom Mittwoch. Kaan Temizkan wird im Strafraum klar gefoult und den fälligen Elfmeter verwandelt Torben Hubach sicher. Haßloch war im weiteren Verlauf der ersten Spielhälfte überlegen, versäumte es aber, weitere Tore nachzulegen. In der zweiten Spielhälfte war wenig Konstruktives  bei den Freinsheimern und noch weniger  bei der 08-Elf zu sehen. Echte Torchancen blieben Mangelware. Eine der wenigen nutzte Tim Gehrlein zum 1:1-Ausgleich in der 73. Minute.  Die 08er fanden keine Mittel mehr, den Siegtreffer zu erzielen. Im Gegenteil: Freinsheim war dem zweiten Treffer näher als die Hasslocher (hp/jh).

19.09.2016


1. Skatclub Haßloch - Nur zwei Punkte fehlten zum Aufstieg in die Oberliga

Skatliga

Haßloch- Am letzten Spieltag hat die 1. Mannschaft des 1. Skatclubs Haßloch in der Besetzung Karl-Hans und Martin Seiberth, Herbert Kaiser und der erstmals eingesetzte Klaus Bartz das angestrebte Ziel, den Aufstieg in die Oberliga, knapp verpasst. Lediglich zwei Wertungspunkte (Wp) fehlten zum 3. Rang und damit zum Aufstieg.

Die 1. Mannschaft spielte gegen die Oremer Skatfreunde, die Konzer Buben und gegen Porta Nigra Maurer Trier und erzielte dabei 4:5 Wp mit 11.214 Spielpunkten (Sp). Bester Haßlocher war Karl-Hans Seiberth mit 3.413 Sp vor Herbert Kaiser (3.282 Sp), Martin Seiberth (2.523 Sp) und Klaus Bartz (1.996 Sp). Die Mannschaft schloss die Runde in der Landesliga Rheinland-Pfalz/Saarland mit 26:19 Wp und 57.017  Sp auf dem 5. Rang ab.

Im Jahr 2017 soll ein neuer Versuch der „Mission Aufstieg“ erfolgen.

Die 2. Mannschaft der Haßlocher in der Besetzung Michael Huber, Frank Prinz, Reinhold Gauweiler und Dieter Pieperz hatte keinen guten Tag erwischt. Sie hat die Runde auf dem 11. und damit vorletzten Platz abgeschlossen. Insgesamt erzielte die 2. Mannschaft 19:26 Wp mit 44.539 Sp (jh).

18.09.2016


8-Balls gegen Trier Stampers

American Football - Erneuter Sieg gegen Trier

Auch im Rückspiel gegen die Trier Stampers bleibt Oberligist Haßloch 8-Balls der Sieger mit 12:0.

Haßloch- Knapp 500 Zuschauer sahen ein hart umkämpftes Spiel, bei dem das schwül-warme Wetter beiden Teams zu schaffen machte. Trier begann recht vielversprechend und bewegte den Ball zu Beginn des Spiels gut über das Feld. Vor allem mit guten Pässen bei langen dritten Versuchen kamen sie zum Erfolg.

Doch letztendlich hielt die Verteidigung der 8-Balls stand und sollte zur dominierenden Einheit auf dem Platz werden. Oftmals so scheint es, wird den sogenannten Special Team beim American Football zu wenig Beachtung geschenkt. Aber immer wenn ein Kick Off, Field Goal oder ein Punt ansteht, kommen sie zum tragen und können für spielentscheidende Szenen sorgen.

So nagelte zum Beispiel Punter Sebastian Sturm die Stampers mit seinen platzierten Weitschüssen immer wieder tief in ihrer eigenen Hälfte fest. Dadurch gerieten sie durch die Haßlocher Verteidigung schwer unter Druck und wurden ebenfalls zu einem Punt nahe ihrer Endzone gezwungen. Doch dieser missglückte und Trier schaffte es nicht, den Ball aus der Gefahrenzone zu tragen, was zu einem Safety für die 8-Balls führte. Somit wurden beim Spielstand von 2:0 zum ersten Mal die Seiten gewechselt.

Im zweiten Viertel, nachdem Trier wieder tief in der eigenen Hälfte gestoppt wurde, vollendete Manuel Teichert durch einen kurzen Lauf in die Endzone zum 9:0 nach Extrapunkt durch Sturm. Kurz vor der Pause konnten die Großdörfler noch eine Angriffsserie mit einem Fieldgoal, wieder durch Sturm, beenden. Somit ging es mit 12:0 in die Kabinen.

In der Pause erinnerte Defense Coordinator Matthias Natus an das Spiel in Bad Kreuznach, wo man nach ähnlicher Führung noch ein Unentschieden hinnehmen musste.

Und tatsächlich sah es so aus, als ob die Stampers mit ihrer ersten Angriffsserie zu Punkten kommen könnten. Doch Linebacker Benjamin Schmitt stellte gerade noch rechtzeitig seine Abwehr um und Trier stand wieder mit leeren Händen da.

Insgesamt war das Spiel sehr fair mit relativ wenig Strafen auf beiden Seiten, allerdings handelten sich die Stampers diese in für sie sehr ungünstigen Spielsituationen ein und verhinderten auch so ein Comeback.

Am Schluss war es Andreas Gruber, der mit einem abgefangenen Ball sowohl die Bemühungen der Trierer als auch das Spiel beendete.

Obwohl für die 8-Balls im September noch zwei Nachholspiele anstehen, findet nach dem Spiel zuhause gegen Neuwied am 30.07. die große Saisonabschlussfeier statt. Auch dieses Jahr wird wieder eine Liveband ihre Kunst zum Besten geben.

Die 8-Balls haben nun fünf Punkte auf dem Konto und haben noch zwei Spiele gegen Neuwied, die mit null Punkten auf dem letzten Platz stehen. Es müsste schon mit dem Teufel zugehen, wenn die 8-Balls noch etwas mit dem Abstieg zu tun bekämen (tb/jh).

18.07.2016


8-Balls und Thunderbirds teilen sich die Punkte

Tobias Baisch  Nr. 39 hat in Bad Kreuznach ein überragend gutes Spiel gemacht. Tobias Baisch Nr. 39 hat in Bad Kreuznach ein überragend gutes Spiel gemacht.

American Football:  Oberligist Haßloch 8-Balls war am Sonntag zu Gast im Salinental bei den Bad Kreuznach Thunderbirds. In einem spannenden Spiel trennten sich die Teams mit einem leistungsgerechten 14:14 Unentschieden.

Haßloch- Sowohl Haßloch als auch Bad Kreuznach konnten an diesem Spieltag nicht auf alle Stammspieler zurückgreifen. Bei den 8-Balls fehlte sogar Headcoach Clemens Hans aus gesundheitlichen Gründen.
Die erste Hälfte dominierten die Haßlocher. Gleich zu Beginn des Spiels gelang Peter Geimer eine Interception, die er in die gegnerische Endzone tragen konnte. Auch Defensive End Florian Hammes hatte maßgeblichen Anteil an diesem Punktgewinn, da er Geimer den Weg freiblockte. Kicker Sebastian Sturm traf mit dem Extrapunkt zur 7:0 Führung. In der Offensive gelang es vor allem Tobias Baisch und Michael Lösch durch hervorragende Läufe, Raumgewinn zu erzielen. Im zweiten Spielabschnitt vollendete schließlich Quarterback Manuel Teichert eine Angriffsserie mit einem kurzen Lauf in die Endzone. Sturm traf zum 14:0 Halbzeitstand. Nach der Pause kamen die Thunderbirds besser ins Spiel und über präzises Kurzpassspiel zum 14:7 Anschluss. Danach wechselte noch einige Male das Angriffsrecht aber keines der Teams konnte vor dem letzten Seitenwechsel Punkte erzielen. Obwohl sich die Haßlocher Verteidigung besser auf das Kreuznacher Passspiel eingestellt hatte, musste sie einen langen Pass bis kurz vor die eigene Endzone hinnehmen, der letztendlich den Grundstein zum 14:14 Unentschieden, mittels eines Laufs über die Außenseite legte. Die 8-Balls versuchten mit dem nächsten Angriff die Entscheidung zu erzwingen. Aber ein langer Pass von Teichert wurde von den Thunderbirds abgefangen und so kamen sie wenige Sekunden vor Schluss in Ballbesitz. Die Haßlocher Verteidigung hielt und das angestrebte Fieldgoal von Bad Kreuznach aus 60 Metern Entfernung schlug fehl. Alles in allem ist man bei den 8-Balls mit der Punkteteilung zufrieden, da doch einige Spielerausfälle kompensiert werden mussten.

Das kommenden Wochenende ist spielfrei, am Sonntag, 17. Juli, um 15.00 Uhr sind dann die Trier Stampers zu Gast in Haßloch, die man im Hinspiel überraschend schlagen konnte Text und Foto:(tb/jh).

04.07.2016


D1 des 1. FC 08 Haßloch beim Internationalen Beachsoccerturnier im Saarland

Viel Spaß sowie 2. und 3. Platz für die 08-Jungs

Haßloch/Scheuern- Im Abschluss der Saison 2016/17 brach die D1 des 1. FC 08 Haßloch noch einmal auf, um bei einem Beachsoccer-Turnier in Scheuern teil zu nehmen. Direkt im Anschluss an das unglücklich verlorene Pokalfinale sollten die Jungs einfach noch mal Spaß haben, um die doch recht erfolgreiche Saison  (Vizehallenmeister, Pokalfinale, ein internationales Turnier in Frankreich sowie ein Turnier in Pirmasens gewonnen usw.)  schön abzuschließen.

Ohne große Kenntnis vom Beachsoccer zu haben, ging man ganz frei und mit viel Spaß ans Werk. Man hatte zwei Mannschaften gemeldet, da ähnlich wie im Futsal mit vier Feldspielern und einem Torwart gespielt wird.

Schon in den ersten Minuten merkte man beiden 08-Teams die Freude an und man überrollte seine Gegner teilweise mit  hohen Ergebnissen: 9 :1 gegen Ahrtal 2,  7:1 gegen Hönningen,oder auch 6:0 gegen Agir Florival aus Frankreich. Selbst der große Favorit des Turniers, der FC 08 Homburg, ein ehemaliger Bundesligist, schaffte lediglich ein 2:2 gegen das Team 2  das sogar 2:0 geführt hatte.  So gingen beide Teams der 08 auch noch durch Siege gegen Büchingen  1 und 2 , Ahrtal 1, Agir Florival 2 und US Berndorf-Consdorf aus Luxemburg  als Sieger der Gruppenphasen hervor.

Im Halbfinale verlor dann Team 1 gegen Homburg mit 2:4,  während sich Team 2 gegen Ahrtal 1 mit 5:2 durchsetzen konnte. Im Spiel um Platz 3 setzte sich  abermals das Team 1 aus dem Großdorf durch und schlug Ahrtal 1 mit 4:3.

Im Finale zog das Haßlocher Team 2 gegen den Jahrgang 2003 des  FC 08 Homburg, nach spannendem Spiel, mit 1:2 den kürzeren.  Die über Saison hin vierte Finalniederlage ärgerte die 08er aber nicht, da dieses Turnier eine willkommene Abwechslung war. Zusätzlich wurde die 08-Torhüterin Sina Votta auch zum besten Keeper des Turniers gewählt. Als Sachpreis, neben schönen Pokalen, staubte man noch 36(!) Karten für das Glasmuseum in Wertheim ab.

Mann kann also sagen: eine Rundum gelungener Abschluss der D1 (jh).

02.07.2016


SummerCheerMasters 2016 in Koblenz

Pokal für die Fascinations Cheerleader

Koblenz/Haßloch- Die gemischte Erwachsenenmannschaft der Fascinations Cheerleader erreichten am vergangenen Samstag beim in der Conlog-Arena Koblenz ausgetragenen SummerCheerMasters 2016 in der Kategorie Senior CoEd Cheer Level 5 den dritten Platz. Den ersten Platz belegten die Blue Devils des Hockenheimer SV, den zweiten die Wild Pearls des reinen Cheerleadingvereins 1. Oberhausener Cheer and Dance.

Die Haßlocher freuten sich am Ende nicht nur über die gute Platzierung, sondern auch über die gegenüber der sechs Wochen zuvor im Movie Park Bottrop erkennbare Leistungssteigerung. "Wir hätten nicht gedacht, dass wir die Rückfahrt mit einem Pokal antreten dürfen", freute sich Trainerin Stefanie Wenz. Der Rückstand zu den beiden vor den Fascinations platzierten Teams war auch sehr gering, denn die siegreichen Blue Devils hatten nur 3,07, der Zweitplatzierte  Wild Pears sogar nur 1,07 Punkte mehr als die Haßlocher. "Es sind nur Kleinigkeiten, die uns zu einem noch besseren Platz gefehlt haben", ergänzte ihre Trainerkollegin Christina Bub. Die aus der Lüneburger Heide angereisten SCS Fusion Cheerleader des SC Schneverdingen zahlten bei ihrem ersten Auftritt bei einer Meisterschaft noch Lehrgeld und kamen unter den vier Startern auf den undankbaren vierten Platz, allerdings auch nur mit geringem Rückstand zu den anderen drei Teams.

Die Fascinations kamen auch gut damit zurecht, dass sie ihr Programm kurzfristig umstellen mussten. "Beim Aufwärmen wurde uns mitgeteilt, dass Wurfsalti nicht mehr erlaubt sind", teilte Annika Münch mit. Die Atmosphäre habe ihr aber besser gefallen als in Bottrop. "Im Movie Park sah man aufgrund der Ausleuchtung das Publikum nicht. In einer Sporthalle ist es viel heller", ergänzte sie unmittelbar nach dem Auftritt der Haßlocher.

Bis die Haßlocher auf die Bühne mussten, durften die Zuschauer bereits mehrere sportliche Höhepunkte bewundern als auch tragische Momente miterleben. So verletzte sich ein Mitglied der United Jags, dem Erwachsenenteam der Jaguars Cheerleader des ASV Sankt Augustin, aufgrund eines Sturzes so schwer am Handgelenk, dass der Auftritt abgebrochen werde musste. Diese Mannschaft ließ es sich jedoch nicht nehmen, ihr Programm später noch einmal zu zeigen. "Gewertet wird der zweite Auftritt erst ab dem Teil, aufgrund dessen der erste abgebrochen wurde", informierte der Hallensprecher.

Von Anfang an nicht vollständig trat das Juniorteam der SharX Cheerleader aus Essen an, da sich eine Teilnehmerin beim Aufwärmen verletzt hatte und ins Krankenhaus gebracht werden musste. Auch  diese Mannschaft bewies jedoch Kampfgeist und zog ihr Programm durch.

Bei der nächsten Meisterschaft, an der die Fascinations Cheerleader teilnehmen möchten, handelt es sich um das BaWü Cheermasters 2016, das in diesem Jahr am 26. November in Heidelberg ausgetragen wird. "Das ist dann nicht weit von Haßloch entfernt, so dass uns dann sicherlich viele Fans unterstützen können", meinte Stefanie Wenz. Dann sei geplant, erstmals mit mehreren Mannschaften anzutreten. "Auf jeden Fall möchten wir dann auch die Peewees und das Juniorteam anmelden. Denkbar sind aber auch noch die Kategorien Individual und Senior Partnerstunt", blickte sie voraus (jh).

30.06.2016


Fußballturnier der G-Jugend in Edesheim

1. FC 08 Haßloch stolzer Turniersieger

Edesheim/Haßloch- Wieder einmal hatte die SG Edesheim zu einem G-Jugendturnier eingeladen. Die teilnehmenden Mannschaften waren in zwei Gruppen aufgeteilt. Die 08er durften in der Gruppe B antreten und konnten folgende Spiele für sich entscheiden: SG Edesheim II – 1. FC 08 Haßloch I  0:8 und 1. FC 08 Haßloch I - TuS Maikammer  7:0. Nach diesem tollen Auftakt zogen die 08-Jungs ins Halbfinale ein. Der Gegner musste in der Gruppe A durch 9-Meterschießen ermittelt werden.

Nach einer Unterbrechung wegen wolkenbruchartigem Regen stand die Mannschaft aus dem Großdorf dem FSV Schifferstadt gegenüber und setzte sich mit 5:0 durch. Die Finalpaarung stand nun fest. Die 08er spielten gegen den 1. FC 23 Hambach um den Sieg des Turniers. Nach einer schwierigen Anfangsphase und einem 1:0-Rückstand  bewiesen die Jungs des 1. FC 08 Haßloch  eine tolle Moral und konnten auch das Endspiel mit 1:2 gewinnen.  Mit dem Siegerpokal und goldenen Medaillen verließ die Mannschaft stolz das Turnier.

Desweiteren konnte die 2. Mannschaft der G-Jugend FC 08 Haßloch mit viel Spaß am Fußball einen tollen 6. Platz erringen (jh).

27.06.2016


Nichts zu holen gegen den Tabellenführer

American Football. In ihrem zweiten Heimspiel der Saison verlieren die Haßloch 8-Balls deutlich mit 0:48 gegen die Kaiserslautern Pikes.

Haßloch- Vor dem Spiel rief Stadionsprecherin Katharina Brechtel Zuschauer und Spieler zu einer Schweigeminute für Karl Büttner, langjähriges Mitglied des 1.FC 08 Haßloch und Unterstützer der 8-Balls, auf. Er verstarb vor vier Wochen im Alter von 81 Jahren.

Trotz des anstehenden Spiels der deutschen Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft fanden sich wieder fünfhundert Fans bei bestem Footballwetter auf dem Gelände des 1.FC 08 ein.

Die Geschichte des Spiels ist schnell erzählt. Die Pikes waren in allen Belangen überlegen und fanden in der Abwehr der 8-Balls immer wieder Lücken, wenig war von der Dominanz zu spüren, die Haßloch noch gegen den letzten Gegner Trier ausgestrahlt hatte. Teilweise war dies zwar auch auf die Ausfälle einiger Leistungsträger zurückzuführen, aber es gelang auch nicht, sowohl im Angriff als auch in der Abwehr, die nötige Abstimmung zu finden. Im Angriff gelangen zwar durch einige Einzelaktionen ein paar gute Angriffssequenzen, vor allem beim Laufspiel. Der Passangriff hingegen war so gut wie gar nicht vorhanden.

Nun muss man das Spiel so schnell wie möglich hinter sich lassen und sich auf den nächsten Gegner, die Bad Kreuznach Thunderbirds, vorbereiten. Gegen die Kurstädter verlor man das erste Heimspiel nur knapp. Am nächsten Sonntag haben die 8-Balls dann die Chance, sich zu revanchieren um den zweiten Sieg der Saison in der Oberliga einzufahren (tb/jh).

27.06.2016


Großes Fest und zahlreiche Spenden der Town & Country Stiftung

Spende für Spielplatzprojekt des 1. FC 08 Haßloch

Weinheim/Haßloch- Die Kirch Wohnungsbau GmbH & Co. KG in Weinheim feierte am vergangenen Wochenende ihr 10jähriges Jubiläum. Gerhard Kirch, Geschäftsführer des Unternehmens und Botschafter der Town & Country Stiftung, übergab zu diesem Anlass gemeinsam mit Gabriele und Jürgen Dawo Spenden an Kinderhilfsprojekte in Höhe von insgesamt  5.500,00 Euro.

Der Town & Country Stiftungspreis wird jährlich und in diesem Jahr bereits zum vierten Mal von der Town & Country Stiftung ausgeschrieben. In diesem Jahr werden 568 Kinderhilfsprojekte mit jeweils  500 Euro gefördert.

In der Region sind es zehn Einrichtungen, die finanzielle Unterstützung erhalten. Alle haben damit die Option auf eine weitere Förderung in Höhe von  5.000,00 Euro.

Die Town & Country Stiftung wurde 2009 von Gabriele und Jürgen Dawo ins Leben gerufen. Die Arbeit der Stiftung wird durch die Spendenbereitschaft der Town & Vountry Lzenzpartner ermöglicht.

Auch der 1. FC 08 Haßloch erhielt von der Stiftung einen Scheck über 500 Euro überreicht für sein Projekt „Neubau eines Spielplatzes“. Der 1. Vorsitzende Hermann Vollweiler, der in Weinheim die Spende entgegen nahm und bei dieser Gelegenheit das 08-Projekt vorstellte, bedankte sich für die willkommene Unterstützung. Ehrenamtliche Helfer des Vereins haben das geplante Spielplatzgelände eingeebnet und 14 Bäume gepflanzt. Bis jetzt stehen 10.000 Euro an Spendenmitteln zur Verfügung. Der 1. FC 08 Haßloch bittet die Haßlocher Bevölkerung und Geschäftswelt um weitere Spenden, damit nun bald die Spielgeräte angeschafft werden können. Der Spielplatz wird öffentlich zugänglich sein. Infos unter Telefon 06324/981504 (2. Vorsitzender Jürgen Hurrle). (jh)

24.06.2016


08-Jugend zieht positive Bilanz

Auch in der neuen Saison in der Landesliga Vorderpfalz

Haßloch- Der 1. FC 08 Haßloch ist im Leistungsbereich der Junioren (U13 bis U19) auch in der neuen Saison in der Landesliga Vorderpfalz vertreten. Dieses positive Fazit zieht der Jugendleiter der 08 Uwe Rudingsdorfer.

Die U19 landete mit 28 Punkten auf dem 10. Tabellenplatz, die U17 erreichte mit 35 Punkten den 7. Tabellenplatz, die U15 erzielte in dieser Saison die beste Platzierung mit dem 5. Tabellenplatz bei 36 erreichten Punkten (punktgleich mit dem Tabellen-Vierten) und die U13-1 fand sich zum Abschluss mit 36 Punkten auf dem 9. Platz wieder.

Die weiteren Platzierungen im 08-Nachwuchsbereich:

U13-2  1. Kreisklasse Rhein-Mittelhaardt Staffel B                          4. Platz mit 27 Punkten

U11-1  1. Kreisklasse Rhein-Mittelhaardt Staffel D  (Hinrunde)       1. Platz mit 21 Punkten

U11-1  Kreisliga Rhein-Mittelhaardt (Rückrunde)                             4. Platz mit 13 Punkten

U11-2  1. Kreisklasse Rhein-Mittelhaardt Staffel C (Hinrunde)        4. Platz mit 6 Punkten

U11-2  2. Kreisklasse Rhein-Mittelhaardt Staffel C (Rückrunde)    1. Platz mit 18 Punkten

U10-1  1. Kreisklasse Rhein-Mittelhaardt Staffel B (Hinrunde)        2. Platz mit 15 Punkten

U10-1  1. Kreisklasse Rhein-Mittelhaardt Staffel A (Rückrunde)     1. Platz mit 18 Punkten

U10-2  2. Kreisklasse Rhein-Mittelhaardt Staffel D (Hinrunde)        2. Platz mit 23 Punkten

U10-2  1. Kreisklasse Rhein-Mittelhaardt Staffel D (Rückrunde)    4. Platz mit 10 Punkten

Die U9-1 und U9-2, sowie die U8 und U7 nahmen jeweils erfolgreich an verschiedenen Spieltagen und Turnieren teil (jh).

23.06.2016


SummerCheerMasters 2016

Fascination Cheerleader bei Event in Koblenz dabei

Haßloch/Koblenz- Am kommenden Samstag wird in der Conlog Arena Koblenz das SummerCheerMasters 2016 ausgetragen. Mit dabei sind auch die Fascinations Cheerleader, die damit sechs Wochen nach dem Gastpiel beim ELITE Cheerleading Championship erneut bei einer Meisterschaft antreten.

Erneut stellen sich die Haßlocher einer starken Konkurrenz, denn auch die zum zweiten Mal in Koblenz stattfindende Veranstaltung gehört zu der Reihe der bedeutendsten offenen Cheerleading Events in Deutschland. Die Fascinations werden dabei wie zuletzt im Movie Park Bottrop mit ihrer gemischten Erwachsenenmannschaft in der Kategorie Senior CoEd Cheer Level 5 antreten. Insgesamt werden 116 Formationen und Einzelstartern ab 11 Uhr in Abständen von drei bis fünf Minuten in der 5000 Zuschauern fassenden Halle auftreten.

Die Fascinations sind um 17:23 Uhr dran und müssen als erste der vier Mannschaften ihrer Kategorie auf die Bühne. Danach folgen die SCS Fusion Cheerleader des SC Schneverdingen aus der Lüneburger Heide, die Blue Devils des Hockenheimer SV und die vom Niederrhein anreisenden Wild Pearls vom 1. Oberhausener Cheer and Dance e. V., eines ausnahmslos Chearleding betreibenden Vereins. Diese Teams waren auch sämtlich bereits in Bottrop am Start.

"Wir haben uns gut vorbereitet und hoffen, dass wir unsere Leistung im Vergleich zu unserem Gastspiel bei der Veranstaltung im Movie Park verbessern können", meinte Christina Bub, eine der Haßlocher Trainierinnen, zu ihren Erwartungen. Das Team sei jedenfalls sehr motiviert und hoffe erneut auf zahlreiche Unterstützung durch mitreisende Fans.

Die Vorbereitung sei allerdings nicht optimal verlaufen. "Aufgrund der Urlaubszeit konnten wir nur selten vollzählig trainieren", gab Bubs Trainerkollegin Stefanie Wenz zu bedenken. Die zuletzt begangenen Fehler seien jedoch intensiv angesprochen und an den betroffenen Elementen intensiv gearbeitet worden. "Wenn wir auch die Nervosität in den Griff bekommen, bin ich mir auch aber sicher, dass wir eine tolle Leistung zeigen können", ergänzte sie (jh).

22.06.2016


1. Skatclubs Haßloch - Aufstiegschancen gewahrt

Skat: 4. Ligaspieltag

Haßloch/Worms- Mit 5:4 Wertungspunkten (Wp) und 10.659 Spielpunkten (Sp) kehrte die 1. Mannschaft des 1. Skatclubs Haßloch vom 4. Ligaspieltag in Worms zurück. Gegner waren die Skatfreunde Worms I, Gut Blatt Schönecken II und Herz 7 Mörsch. Für die Haßlocher spielten Martin Seiberth (2.550 Sp), Roland Fecht (3.185 Sp), Karl-Hans Seiberth (2.540 Sp) und Karl Hauck (2.384 Sp). Mit nun insgesamt 22:14 Wp und 45.803 Sp sind die Skatspieler aus dem Großdorf nun auf dem 4. Platz der Tabelle der Landesliga Rheinland-Pfalz/Saarland.

Erster ist Herz Bube Bitburg III (29:7 Wp), vor Gut Blatt Schweich-Föhren II (25:11 Wp) und Grand Hand Ottweiler II (23:13 Wp). Damit haben die Haßlocher ihre Aufstiegschancen gewahrt.

Die 2. Mannschaft spielte in der Verbandsliga Rheinhessen-Nahe/Pfalz in Saulheim gegen SC Saulheim und Eppelsheimer Buben II und erzielte dabei 4:5 Wp und 9.725 Sp.

Damit ist die Mannschaft auf den 11. Rang vorgerückt (17:19 Wp und 36.273 Sp). Es spielten Michael Huber (3.063 Sp), Harald Köppler (2.339 Sp), Reinhold Gauweiler (2.660 Sp) und Frank Prinz (1.563 Sp). Erster ist Karo 7 Hohenecken vor Qualmfrei Bingen II und SC Saulheim, alle 29:7 Wp (jh).

21.06.2016


8-Balls - Erneute Spielabsage beim American Football

Am Sonntag kommt der Tabellenführer

Haßloch/Neuwied- Die Wetterlage bescherte den Haßloch 8-Balls ihr drittes spielfreies Wochenende der Oberligasaison. Das Auswärtsspiel in Neuwied wurde von den Gastgebern abgesagt. Auch das zweite Spiel des Spieltages zwischen Trier und Bad Kreuznach fiel dem Wetter zum Opfer.

"Wir nutzen die Zeit und bereiten uns dann eben auf unseren nächsten Gegner vor", sagte Headcoach Clemens Hans. Als Gast am kommenden Sonntag, 26. Juni, wird der Tabellenführer Kaiserslautern Pikes erwartet. Im Hinspiel unterlagen die 8-Balls deutlich mit 0:26.

Die letzten drei Ligaspiele konnte Kaiserslautern für sich entscheiden, auch wenn der letzte Sieg nicht mehr so deutlich ausfiel wie die vorangegangenen. In Haßloch konnte man zuletzt eine Leistungssteigerung erkennen, welche letztendlich durch den Sieg in Trier gekrönt wurde. Trotz allem sind die Pikes beim Aufeinandertreffen auf der Sportanlage des 1. FC 08 Haßloch der Favorit. Um 15:00 Uhr heißt es wieder "Kick Off" zum erst zweiten Heimspiel der Saison. Natürlich wird das Team wieder von den Fascination Cheerleadern unterstützt und 08-Wirt Jonas Tanzmeier kümmert sich um das leibliche Wohl der Zuschauer (jh).

20.06.2016


08 er A-Junioren verlieren gegen Ganerb

Letztes Spiel für Trainer Bodo Schulz

Haßloch- Bodo Schulz, viele Jahre Trainer der A-Junioren des 1. FC 08 Haßloch, musste auch in seinem letzten Spiel mit dem allerletzten Aufgebot gegen den Tabellenvierten JSG JFV Ganerb 2012 eine 1:4-Niederlage hinnehmen. In einer schwierigen Runde mit vielen verletzten Spielern gelang ihm mit seinen Jungs immerhin der Verbleib in der Landesliga Vorderpfalz. Der 1. FC 08 Haßloch bedankt sich bei Bodo Schulz für seinen großen Einsatz für die 08er und wünscht ihm für seine sportliche Zukunft alles Gute.

Mit gerade mal 11 Spielern starteten die Haßlocher Jungs in die Begegnung und mussten dadurch auch einige Positionen durch Spieler ersetzen, die normal andere Positionen besetzen. Durch einen Abstimmungsfehler bekam man dann auch in der 7. Minute das 0:1 und schon kurze Zeit später in der 14. Minute aus ähnlicher Situation das 0:2. Aber die Gastgeber gaben sich nicht auf und Christian Modolo erzielte in der 25. Minute nach schöner Vorlage den 1:2- Anschlusstreffer,  was auch der Halbzeitstand war. Zu Beginn der zweiten Halbzeit kam dann mit Tim Neubauer der 12. Spieler für Haßloch, jedoch musste der stark spielende Nicolas Schöfer das Spielfeld verletzt verlassen. Garnerb erspielte sich nun mehrere Chancen, die aber immer wieder von Torwart Dieter Schneider vereitelt wurden. 08 hatte noch die Chance zum 2:2- Ausgleich, was aber vom Schiedsrichter als Abseits abgepfiffen wurde. Den Endstand zum 1:4 erzielte Ganerb in der 70. und 75. Minute.

Trainer Bodo Schulz: „ Eine lange Runde mit vielen Verletzungen geht zu Ende und mit dem Klassenerhalt haben wir das Minimalziel erreicht. Ich wünsche meinen Jungs alles Gute in der neuen Saison“.

Die Mannschaft spielte wie folgt: Schneider - Handl, Weis, Reich, Hoffmann - Pellinger, Schöfer (Neubauer) - Schumacher, Liszka, Eschmann - Modolo (jh).

13.06.2016


Neues vom 08-Stammtisch Nr. 22

Die Saison 2015/2016 der 08er in der Bezirksliga

Haßloch- Die 22. Ausgabe der Sendereihe „Neues vom 08-Stammtisch“ ist auf youtube.com unter Neues vom 08 Stammtisch 22 oder unter dem Link https://youtu.be/bz4CPSLpD_Y sowie auf der Homepage des 1. FC 08 Haßloch unter www.fc08hassloch.de zu sehen.

Auch beim Offenen Kanal Weinstraße wird der Film ausgestrahlt.

Zum Thema „Fußball-Bezirksliga Vorderpfalz: Die Saison 2015/2016“ stellen sich der für den Aktivenbereich zuständige 3. Vorsitzende Kurt Keck und der Spieler der 1. Mannschaft Christian Rebres den Fragen des Moderators Thomas Dill-Korter.

Produziert wurde der Film von Peter Schallmeier, verantwortlich ist Jürgen Hurrle (jh)

12.06.2016


F-Jugend 1. FC 08 Haßloch - Großer Erfolg bei drei Jugendturnieren

Haßloch - Innerhalb von vier Tagen nahm die F-Jugend an drei Jugendturnieren in Gommersheim, Hatzenbühl und Mußbach teil und feierte dabei große Erfolge. Beim SV Gommersheim trat die 08 mit zwei Mannschaften an. Die U9 schlug im Finale den FC Speyer 09 mit 2:1. Die U8 erreichte ohne Niederlage den 7. Rang.

Beim SV 1920 Hatzenbühl holte sich eine gemischte F-Jugendmannschaft mit sieben Siegen und 20:0 Toren den inoffiziellen Titel des Tagessiegers.

Um das Turniertriple zu komplettieren, durfte eine F-Jugendmannschaft noch zum Turnierder SG Mußbach fahren. Mit drei Siegen, einer Niederlage und einem Unentschieden mit insgesamt 6:2 Toren konnten die jungen 08er auch hier eine hervorragende Leistung erbringen (jh).

09.06.2016


08er in Belgien und Niederlande unterwegs

D2 des 1. FC 08 Haßloch im Dreiländereck

Haßloch/Belgien/Niederlande- 12 Spieler und 13 Erwachsene der D2 des 1. FC 08 Haßloch machten sich über Pfingsten auf zu einer Reise ins sogenannte Dreiländereck um Maastricht. Ziel war ein Ferienpark  in Belgien, nahe der Gemeinde Houthalen-Helchteren, der Vakantiepark in Hengelhoef. Dort wurde das Basislager für die weiteren drei Tage aufgeschlagen. Untergebracht wurden die Jugendfußballer und ihre Betreuer in Komforthomes. Durch die gefühlt winterlichen Temperaturen über dieses verlängerte Wochenende war die Truppe über funktionierende Gasheizungen in den Unterkünften sehr froh. 

Die vielfach gebotenen Freizeitmöglichkeiten im Park wurden von den Jungs intensiv genutzt und die Zeit nicht nur mit Fußball, sondern auch mit Tennis, Tischtennis und einem gemeinsamen Besuch des Subtropischen Schwimmparadieses verbracht. Auch die Eltern mussten sich sportlich betätigen, was bei den meisten aus der Übung Geratenen zu Muskelschmerzen geführt hatte, die den meisten bisher gar nicht mehr bekannt waren.

Am spielfreien Montag nutzen die 08er die Zeit für einen Ausflug nach Maastricht,  eine der ältesten Städte der Niederlande, Universitätsstadt und die Hauptstadt der Provinz Limburg. Da zur gleichen Zeit  auf dem Marktplatz eine Kirmes veranstaltet wurde, gestaltete sich der Ausflug für die Jugendlichen als kurzweilig und sehr unterhaltsam.  Jederzeit waren die Spieler und Betreuer würdige Vertreter des Vereins und der Gemeinde bei unseren Nachbarn.

Natürlich war der Anlass für diesen Auslandsaufenthalt die Teilnahme an einem Internationalen Turnier in Hoensbroek, Niederlande mit teilnehmenden Mannschaften aus Belgien, den Niederlanden und Deutschland. Das ungewohnte Spielfeld und die Mitspielerzahl – gespielt wurde über den ganzen Platz und mit 11 Spielern – tat dem Spielfluss unserer Jungs jedoch gut. Mit einem Sieg, zwei Unentschieden und zwei knappen Niederlagen fielen die Ergebnisse zwar durchwachsen aus. Gegen altersmäßig überlegene Gegner und eine, auch von den einheimischen Zuschauern gewürdigte, offensive und variantenreiche Spielweise und ein faires Verhalten auf und neben dem Platz, waren alle Beteiligten aber sehr zufrieden.

Es wurde viel gelacht, gespielt, erzählt und alle, auch die Erwachsenen,  hatten Zeit sich noch besser kennenzulernen. Ein besonderer Verdienst gerade von Organisator und Trainer Torsten Keller, der die Veranstaltung  fast im Alleingang  organisiert hatte. Ein Dank geht an die Eltern, die pfälzische Spezialitäten mit an Bord hatten um sich und die Jungs vor „Unterversorgung vor Ort“ zu schützen. Eine rundum gelungene Veranstaltung! (jh).

09.06.2016


1 FC 08 Haßloch - Trotz Niederlage Klassenerhalt geschafft

A-Junioren Landesliga

Haßloch- Obwohl die Fußball-A-Junioren des 1. FC 08 Haßloch am vergangenen Sonntag zu Hause gegen den VfR Grünstadt mit 0:3 verloren, haben sie inzwischen den Klassenerhalt sicher. Dies liegt daran, dass der SV Landau West und die JSG Mutterstadt/Limburgerhof am vergangenen Wochenende ebenfalls ohne Punktgewinn blieben und diese beiden Mannschaften die 08er nun nicht mehr einholen können. FSV Offenbach II stand bereits als Absteiger fest.

Bodo Schulz hätte sich in seinem vorletzten Heimspiel als A-Junioren-Trainer des 1. FC 08 Haßloch sicherlich ein schöneres Ergebnis gewünscht, aber immerhin durfte er sich darüber freuen, das Minimalziel Klassenerhalt erreicht zu haben. Leon Lampert brachte den VfR Grünstadt in der 31. Minute durch einen abgefälschten Freistoß mit 1:0 in Führung. Nach dem Seitenwechsel stellten Maik Kammerloch (59.) und Björn Bachtler (63.) den Endstand her. „Leider haben wir zu Beginn der zweiten Hälfte unsere Torchancen nicht genutzt. Negativ hat sich aber auch ausgewirkt, dass wir diesmal keine B-Junioren zur Verfügung hatten“, erklärte Schulz.

Die Mannschaft spielte wie folgt: Schneider, Handl, Weis, Reich, Neubauer (Hoffmann), Schöfer, Schuler, Liszka (Modolo), Eschmann, Schumacher (jh).

07.06.2016


1.Skatclub Haßloch Dritter in der Landesliga Rheinland-Pfalz/Saarland

Skat-Ligaspiele

Haßloch- Die 1. Mannschaft des 1. Skatclubs Haßloch hat am vergangenen Wochenende beim Spieltag der Landesliga Rheinland-Pfalz/Saarland in Ottweiler Boden gut gemacht. Gegen Grand Hand Ottweiler II, ouni 4 Hollerich/Luxemburg und die Skatfreunde Piesbach II gelangen den Skatspielern aus dem Großdorf 8:1 Wertungspunkte (Wp) und 11.995 Spielpunkte (Sp).

Damit sind die Haßlocher mit nun 17:10 Wp (35.144 Sp) auf den 3. Platz der Tabelle vor gestoßen. Spitzenreiter ist Herz Bube Bitburg III (22:5 Wp) vor Gut Blatt Schweich-Föhren II (19:8 Wp).

Die Mannschaft spielte mit Martin Seiberth (3.788 Sp), Herbert Kaiser (3.155 Sp), Roland Fecht (2.724 Sp) und Karl-Hans Seiberth (2,328 Sp).

Weniger gut lief es bei der 2. Mannschaft, die in Mainz gegen Rheingold Mainz und SKC Weinkastel Klein-Winternheim zwar 6:3 Wp (8660 Sp) holte, trotzdem aber auf den 12. unddamit letzten Platz der Tabelle der Verbandsliga Rheinhessen-Nahe/Pfalz abrutschte. Die Mannschaft hat nun 13:14 Wp und 26.548 Sp. Es spielten Michael Huber, Frank Prinz, Reinhold Gauweiler, Dieter Pieperz und Harald Köppler (jh).

06.06.2016


Neuer Trainer Sebastian Dumont ein Glücksfall für die 08er

A-Junioren des 1. FC 08 Haßloch

Haßloch- Die Verantwortlichen des 1. FC 08 Haßloch wurden erst vor kurzem damit konfrontiert, dass der langjährige Trainer der A-Junioren Bodo Schulz in gleicher Funktion zum Ligakonkurrenten SV Rot-Weiß Seebach wechselt. Die 08er wünschen ihm für seine sportliche Zukunft alles Gute. Nach kurzer intensiver Trainersuche für die neue Saison wurde Jugendleiter Uwe Rudingsdorfer fündig: Sebastian Dumont, seit kurzem im Großdorf wohnhaft und den Fußballern mehr unter seinem Geburtsnamen Baumgartner bekannt.

Jürgen Hurrle, 2. Vorsitzender und u.a zuständig für die Jugendarbeit dazu: „Die Verpflichtung von Sebastian Dumont ist ein Glücksfall für die 08“. Dumont wird ab der neuen Saison nun die A-Junioren der 08er in der Landesliga Vorderpfalz trainieren und betreuen. Unterstützt wird er dabei von den Co-Trainern Martin Berac und Martin Bertram sowie dem Torwarttrainer Bernhard Lautenbach.

Dumont spielte in der B- und A-Jugend vier Jahre beim 1. FCK, war danach aktiv beimASV Fußgönheim (Landesliga Ost), Südwest Ludwigshafen, TuS Neuhausen (beide Verbandsliga Südwest), TV Lonsheim und Fortuna Mombach (beide Landesliga Ost).

Danach war er ein Jahr Trainer im Youth Sport Camp in North Carolina/USA. Es folgten die Trainerstationen A-Jugend FSV Ludwigshafen-Oggersheim (damals in der zweithöchsten Klasse, der Verbandsliga Südwest), ASV Fußgönheim (1. Mannschaft Landesliga Ost) sowie A-Jugend Phönix Schifferstadt (zweithöchste Liga, der Regionalliga Südwest) und war auch Sportlicher Leiter beim ASV Fußgönheim.

Dumont hat sein Examen in Sport und Geschichte an der Universität Mainz gemacht und ist Lehrer an einem Gymnasium in Ludwigshafen. Er ist verheiratet und seit kurzem stolzer Vater einer Tochter.

Die A-Junioren des 1. FC 08 Haßloch, die auch in der neuen Saison 2016/!7 in der Landesliga Vorderpfalz spielen, suchen nun noch einige Verstärkungen. Alle Jungfußballer, die sich die Landesliga zutrauen, sind gemeinsam mit der Mannschaft zu einem Sichtungstraining am Montag, 13. Juni, um 19.00 Uhr, auf der Sportanlage des 1. FC 08 an der Adam-Stegerwald-Straße 1, eingeladen. Infos bei Sebastian Dumont, Handy 0176/32300420, Einen ersten Erfolg konnte Dumont bereits verbuchen: Alle 08-A-Junioren bleiben beim Verein (jh).

06.06.2016


Cheerleading Championship 2016 in Bottrop

Teilerfolg für die Fascinations Cheerleader – nächste Meisterschaft am 25. Juni

Bottrop- Für die Fascinations Cheerleader des 1. FC 08 Haßloch reichte es am vergangenen Samstag beim ELITE Cheerleading Championship 2016 in der Kategorie „Senior CoEd Cheer Level 5“ zwar nicht für die erhoffte Platzierung unter den ersten zehn, aber im Bereich Gesamtpaket (Ausstrahlung, Tanz und Publikumswirkung) bekamen sie von der Jury die meisten Punkte. Da es für die Haßlocher erst die zweite Meisterschaftsteilnahme war, kehrten diese trotzdem zufrieden aus Bottrop zurück.

Das BaWü Cheermasters 2014 in Stuttgart war schon etwas Besonderes, aber bei der an Pfingsten im Movie Park Germany ausgetragenen Veranstaltung war das Niveau noch deutlich höher als bei vor eineinhalb Jahren ausgetragenen ersten Meisterschaft mit Teilnahme der Haßlocher. Diesmal nahmen Teams aus ganz Europa teil und sorgten dadurch für internationales Flair, und da auch die Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt, 1. FC Köln und  Bayer Leverkusen mit ihren Cheerleadern antraten, fanden sich auch bekannte Namen auf der Starterliste. Exoten waren dagegen die bei den Junioren angetretenen Mighty Dragons des Bischöflichen Cusanus-Gymnasiums Koblenz, der laut der Moderatorin der Veranstaltung einzigen deutschen Schule, an der Cheerleading als Teil des Unterrichts angeboten wird.
Darüber hinaus war das Umfeld im Freizeitpark auch viel hektischer als im Dezember 2014 in der neben der Mercedes-Benz-Arena gelegenen Sporthalle. Fans der einzelnen Mannschaften wurden bereits im Vorfeld der Veranstaltung gebeten, die Tribünen nach dem Auftritt ihres Teams wieder zu verlassen, um für die nächsten Platz zu machen, was für ständige Unruhe sorgte.

Der Ablauf am Samstag sorgte jedenfalls für viel Kurzweil. Ab 10.30 Uhr traten im Vier-Minuten-Takt abwechselnd Teams der Kategorien „Junior Allgirl Cheer Level 5“ und „Senior CoEd CheerLevel 5“ auf. Fehlerlos blieb keines der Teams, und manche der Teilnehmerinnen bissen nach kleineren Verletzungen bis zum Ende ihres Auftritts auf die Zähne, um nach dem Verlassen der Bühne dann ihren Tränen freien Lauf zu lassen. Dass Cheerleading ein harter Sport ist, mussten die Zuschauer bei der Darbietung der UBC Tigers 5 Superior erleben, denn ein Mädchen verletzte sich bei einem Stund so erheblich, dass es die Matte nicht mehr alleine verlassen konnte und der Auftritt aus Sicherheitsgründen abgebrochen wurde.
Von all dem bekamen die Haßlocher noch nichts mit, da sie am Vormittag noch mit ihren Vorbereitungen beschäftigt waren und erst nach der ersten Pause um 13.30 Uhr dran waren. Das gezeigte Programm war deutlich spektakulärer als bei der ersten Meisterschaft, an der die Fascinations Cheerleader teilnahmen, allerdings sollte die Leistung nicht für die Teilnahme am Finale am Sonntag ausreichen.

Sieger der Kategorie „Senior Coed Cheer Level 5“ wurde dem Berliner Verein Neuköllner Sportfreunde 1907 angehörende Formation Bears Reloaded, dem amtierenden Regionalmeister Ost, vor Aira United Diamond vom Danscentrum Aike Raes aus Leuven (Belgien) und der aus Leeds (England) angereisten Formation B-2 Stealth der Aviator Allstars. Nach der Vorrunde belegte Eintracht Frankfurt noch den dritten Platz, fiel aber am Sonntag noch auf Rang fünf zurück.
„Wir hatten ein tolles Wochenende, bei mir unsere Hauptziele, Erfahrungen zu sammeln, ein Teil dieses Events zu sein und als Team ein tolles Programm einstudiert zu haben, erreicht haben“, meinte Trainerin Stefanie Wenz nach der Veranstaltung. Dass es nicht für eine einstellige Platzierung gereicht habe, sei vor allem der Nervosität geschuldet gewesen. „Nach einer tollen Probe in der Aufwärmhalle sind wir sehr motiviert zu unserem Auftritt gegangen. Leider sind uns dann einige Stunts, die wir im Training problemlos schafften, nicht gelungen“, führte sie weiterhin aus. Sie wisse, dass die Gruppe das Programm viel besser könne als sie auf der Bühne gezeigt habe, aber die Nervosität lasse sich leider nicht steuern. „Man muss auch bedenken, dass manche Mitglieder unserer Gruppe heute erst zum zweiten Mal überhaupt vor Publikum aufgetreten sind“, gab sie zu Bedenken. Wichtig sei gewesen, dass auf der Matte nach Fehlern alle zusamengehalten und sich nichts anmerken gelassen hätten.
Die nächste Meisterschaft, an der die Fascinations Cheerleader teilnehmen werden, ist das am 25. Juni in Koblenz stattfindende SummerCheerMasters2016. „Unsere Ziel wird es dann sein, das Programm fehlerfrei zu zeigen“, blickt Stefanie Wenz voraus (jh). Foto: Privat

20.05.2016


Sensationeller Saisonauftakt auf der Galopprennbahn in Haßloch

spannende Zweikämpfe auf der ZielgeradenHaßloch- 8.000 Besucher erleben einen rekordverdächtigen Saisonauftakt und Galopprenntag zum 130-jährigen Jubiläum des Pfälzischen Rennverein Haßloch e.V. am Traditionstag Christi Himmelfahrt vergangenen Donnerstag den 05.Mai.

Bei strahlendem Sonnenschein, besten Bahnverhältnissen und buntem Rahmenprogramm erlebten die Zuschauer eine Galoppveranstaltung der Extraklasse mit spannenden Rennen.

Neben Faszination Pferdesport bot der Haßlocher Rennverein ein breites Unterhaltungsprogramm. Von Wettscheintombola mit hochwertigen Preisen, über ein Tippspiel für Kinder bis hin zu einem Animationsprogramm mit "Nils Nager" war für jung bis alt ein reichhaltiges Beschäftigungsprogramm geboten.

Die Galopprennbahn in Haßloch gehört zu einer der größten Rennbahnen in Deutschland. Mit einer Gesamtlänge von 1820m, ihren großen Bögen und einer Zielgeraden von 540m sind spannende Rennen garantiert.

81 Pferde konnten am Donnerstag an den Start gebracht werden.

Die Galopprennbahn in Haßloch ist beliebt bei Besuchern, Trainern und Reitern und macht den Ort Haßloch weit über die Grenzen des Landkreises bekannt.

Wettatmosphäre bei den ZuschauernAcht Rennen umfasste das sportliche Programm, dessen Hauptereignis die "Haßlocher Meile", ein Ausgleich III über 1.600m großen Anklang bei den Ställen fand. Zwölf Pferde gingen an den Start und am Ende hatte der 7-jährige Wallach „Smart Shuffle unter Jockey Maxim Pecheur die Nase vorne.

Neben Besitzer und Trainer Stefan Birner dürften sich auch diejenigen auf der Bahn gefreut haben, die dem braunen Wallach ein paar Euro am Wettschalter mit auf den Weg gegeben hatten. 107 für 10 Euro Einsatz gab es für den richtigen Siegtipp.

Auch die Haßlocher Pferde zeigten tolle Leistungen.

Der von Erika Keller in Haßloch trainierte 5-jährige Wallach „Baker Man“ wurde nach Kampf auf der Zielgeraden nur Kopf im Preis des Holiday-Park Haßloch / St. Hippolyt-Mühle Ebert Dielheim von „Fly and Win“ geschlagen und wurde Zweiter.

Der Pfälzische Rennverein Haßloch e.V. veranstaltet in dieser Saison zwei Renntage auf seiner Bahn. Der nächste Renntag wird am Feiertag „Tag der deutschen Einheit“ dem 03. Oktober stattfinden.

Text und Foto: Pfälzischer Rennverein Haßloch

11.05.2016


Bürgerinitative "Hochwasserschutz ja - Rehbachverlegung nein"

Fortschritte - Zwischen Hubertushof und Sägmühle:

Haßloch- Die vor 25 Jahren ab Hubertushof begonnene Verdichtung und Erhöhung der Norduferkrone ist seit November 2015 Richtung Sägmühle vollendet. Die sandige Uferböschung wurde herausgehoben und mit Lehmboden verfüllt, erhöht und verfestigt. Die Uferkrone wurde verbreitert, landseitig abgeschrägt und eine spezielle Graseinsaat eingebracht. Damit ist ein stabiler Damm hergestellt worden.

Ähnlich sollte auch der Abschnitt zwischen Sägmühle und Kirchgasse stabilisiert werden. Dann könnte der Rehbach wieder durchgängig 3,5 m³/sec. Wasser führen.

Die Dämme sind sog. Stauhaltungsdämme für die Mühlen zur Nutzung der „biologischen“ Wasserkraftnutzung und dienen dem ausreichend hohen Grundwasserstand im Umfeld. Deichdämme nach DIN sind für den Hochwasserschutz nicht erforderlich.

Schutz bieten die flussbegleitenden Wiesen/Auen: dorthin kann und soll sich Hochwasser ausbreiten können. Ab einem gewissen Stand wird es über die tiefer liegenden Süduferkronen in den Wald fließen. (So alle einschlägigen Studien, Denkschriften, Programme und Richtlinien)

Dies bewährte sich letztlich auch im Januar 2011. Denn aller Theatralik zum Trotz: die damals eingesetzten Pumpen könnten nur einen Bruchteil der ankommenden Wassermengen wegbefördern.

Was bleibt dem geplanten neuen Bachlauf?

        Am Hubertushof kommen  an                                       4,8 m3/s

        Bestehender Rehbach übernimmt bis zu                      3,5 m3/s.

________                                                                                                     

        Dem beabsichtigten Neubach  bleiben noch max.         1,3 m3/

Für  mind. 4,3 Mio. Steuergelder,  purer  Wahnsinn.

Was  sagen  die  Unterlagen/Studien zum HW-Schutz? Blieben alle in der Schublade!!

Sie sind alle noch anwendbar, weil sich das betreffende  Gelände kaum veränderte!!

Rahmenplan von 1986 daraus Zitate:

„Der natürliche HW-Abschlag bewirkte, dass unterhalb von Haßloch  über  Böhl-Iggelheim, bis Schifferstadt nur begrenzte Überflutungen  auftraten“. > HW-Schutz!!

Grundsatz:  „Rückhaltung vor Ausbau von Gewässern“.

Stellungnahme, heutige SGD: „ .. primäre Bedeutung hat die HW-Rückhaltung an den Oberläufen im Rehbach- und Speyerbachgebiet“.

Zeitzeugen, Historiker und Forst  bestätigen diese  Schlussfolgerungen. > HW-Schutz!!

Gültiger Gewässerpflegeplan von 1997: (Zitate)

„Sobald der Mühlenzufluss (Rehbach) über die Ufer tritt, übernehmen parallel

verlaufende Gräben die Entwässerungsfunktion“.            > HW-Schutz!!

„Demzufolge sind in diesen Bereichen auch großzügig  Überschwem-mungsgebiete ausgewiesen“.     Auch diese Studien kosteten Geld!

EU-Hochwasserrisikomanagement-Richtlinien: (Zitate)

„Flächenvorsorge: Niederungs-, Abfluss- und Rückhaltegebiete von Nutzungen freihalten“.

Ist  von NW bis Iggelheim  vorhanden – soll heuer nicht genutzt werden.

In der Metropolregion:

„Natürlicher Wasserrückhalt ist oberste Leitschnur: dezentrale Rückhaltung,  Abflussreduzierung durch Wald u. höherliegende Wege/Straßen“. > HW-Schutz!!

Antrag CDU vom 29.2.2012 im Rathaus: „Ertüchtigung des Grabensystems“

FWU Ausschuss 22.3.2012: Nutzung der Retentionsräume, kein Rehbach in den Wald.

Im Juni 2012 empfiehlt Herr Dr.Schlapkohl, Naturschutzbeirat und Herr Ihlenfeld BM (CDU), Haßloch die Verlegung in den Wald. Einziges Ziel: Sanierung Rehbachufer.

Mind.  4,3 Mio.€ Kosten für 3,6 km Neutrasse:

1 m Neubau kosten 1200 €,  10 m Verlegung sind für 12 000 € zu haben.

Keine Privatperson würde so verschwenderisch handeln.

Warum: Die Aussicht von 90 % Zuschuss aus Landessteuermittel hat Köpfe verdreht.

            Verlegung als Ersatz für die seit Jahrzehnten vernachlässigte Ufersanierung.

In ihrer Euphorie haben sie sogar den Schutz des Industriegebietes Süd vergessen!!

Von da an wurde alles das getan was die Umsetzung im guten Licht erscheinen läßt, schöngeredet, Planungsbüros ausgesucht die „dafür geeignet“ sind, getrickst und alles was nach Alternativen riecht wurde ausgetrocknet, ausgebremst.

Lesen Sie hier auch das aktuelle Haßlocher Bürgerbläddl als PDF

Text und Foto: Bürgerinitative "Hochwasserschutz ja - Rehbachverlegung nein", Presse

17.03.2016


Außerordentliche Mitgliederversammlung des 1. FC 08 Haßloch

Spielplatz, Baumpflanzungen und Hybridrasen geplant

Haßloch- Bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung unter Leitung des 1. Vorsitzenden Hermann Vollweiler wurde Michael Huber einstimmig zum Schriftführer gewählt. Damit sind alle Vorstandsämter beim 1. FC 08 Haßloch wieder besetzt. Für das Amt der Revisoren wurden Markus Müller und Axel Adrian gewählt.

Danach wurden wichtige Beschlüsse für Investitionen der 08er herbeigeführt. Derzeit steht die Dachsanierung der Wirtswohnung an. Außerdem sollen 30 Bäume gepflanzt und ein neuer Spielplatz angelegt werden. Zudem soll mittel- bzw. langfristig ein Hybridrasen gebaut werden.

Um Schäden zu vermeiden, müsse dringend das Dach der Wirtswohnung saniert werden, so der 2. Vorsitzende Jürgen Hurrle. Geplant sind die Arbeiten für April/Mai. Die Kosten betragen rund 10.000 Euro. Die Abriss- und Maurerarbeiten werden von 08-Mitgliedern durchgeführt. Der Beschluss erfolgte einstimmig.

Ebenso einstimmig beschlossen die Mitglieder den Neubau eines öffentlichen Spielplatzes zwischen den Rasen 1 und 2. Hurrle informierte, dass die Finanzierung durch Spenden und Sponsorengelder erfolgen soll. Außerdem habe die 08 bei der Gemeinde einen Zuschuss beantragt. Die Kosten des Spielplatzes sind inklusive der Eigenleistungen auf 30.000 Euro festgelegt. Bisher hat die 08 Spenden in Höhe von 10.000 Euro gesammelt. Spender seien die Spardabank mit 7.000 Euro, 2.000 Euro von Ina Wipprecht und zusammen 1.000 Euro von der Sparkasse, Notariat Dr. Benno Sefrin und 08-Mitgliedern. Von der Gemeinde erwarte man 6.000 Euro und die Eigenleistungen seien mit 5.000 Euro veranschlagt. Um die fehlenden 9.000 Euro zu finanzieren, habe die 08 verschiedene Stiftungen angeschrieben. Außerdem würde die Haßlocher Geschäftswelt um Unterstützung gebeten. Die Baugenehmigung liege bereits vor, allerdings müsse noch der Bauleiter bestimmt werden, so Hurrle weiter. Inzwischen sei auch von der Gemeinde die Genehmigung zum vorzeitigen Baubeginn eingegangen.

Anschließend wurde über die Pflanzung von 30 Ahornbäumen entschieden. Allerdings gab es dazu eine lebhafte Diskussion, was den Standort der geplanten Bäume betrifft. Hurrle verwies auf eine Auflage der Kreisverwaltung für 14 Bäume anstelle der aus Sicherheitsgründen gefällten Pappeln. Es würden diesmal Tiefwurzler verwendet und es sei vorgesehen, die restlichen Bäume zwischen Rasen 1 und Hartplatz zu pflanzen, um einen gewissen Stadioncharakter zu erreichen. Im Zusammenhang mit vorgebrachten Bedenken wegen der Laubentsorgung im Herbst verwies der 2. Vorsitzende auf geplante künftige Arbeitsdienste. Schließlich erfolgte der Beschluss mit 29 Ja- bei 17 Nein-Stimmen und 13 Enthaltungen.

Hurrle bat außerdem um einen Grundsatzbeschluss für die Umsetzung und Finanzierung eines Hybridrasens. Da der Verein die Finanzierung eines Kunstrasens mit Kosten von mindestens 500.000 Euro nicht stemmen könne, habe sich der Vorstand entschieden, das Projekt Hybridrasen anzugehen. Es wurde auch bereits ein Antrag nach dem Golden Plan gestellt.

Dies sei eine wichtige Investition für die Zukunft. Im Winter und bei schlechtem Wetter sei der Verein dringend auf einen bespielbaren Platz angewiesen. Leider sei es bei der 08 in der Vergangenheit versäumt worden, dieses Problem anzupacken. Hurrle stellte einen 7-Jahresplan vor bei Kosten von rund 300.000 Euro. Derzeit werde mit einem Landeszuschuss von 80.000 Euro und einem Zuschuss der Gemeinde von 50.000 Euro gerechnet. Mit jährlichen Rücklagen von 10.000 Euro könne die 08 70.000 Euro ansparen.

Bei 20.000 Euro an Eigenleistungen wäre dann noch eine Finanzierung für 80.000 Euro erforderlich. Hurrle räumte ein, dass sieben Jahre sehr optimistisch seien, aber es müsse endlich damit begonnen werden. Vorrangig sei jedenfalls jetzt, in den Kreisförderplan zu kommen und jedes Jahr bis zur Bewilligung einen Antrag zu stellen.. Diese Vorgehensweise wurde von den zeitweise 70 anwesenden Mitgliedern einstimmig beschlossen. Der Vorstand wird nun in die Detailplanung gehen, sich von Fachleuten beraten lassen sowie einen Hybridrasenplatz besichtigen und dabei die Erfahrungen erfragen.

Text: 1. FC 08 Haßloch, jh

23.02.2016


3. Platz bei der C-Jugend Futsal Südwestmeisterschaft

08er fahren zur Süddeutschen Meisterschaft 

Haßloch- In einem starken Teilnehmerfeld konnte die C-Jugend des 1. FC 08 Haßloch bei den Südwestdeutschen Futsal-Meisterschaften einen hervorragenden 3.Platz erreichen.

Die 08-Jungs mussten sich nur dem späteren Sieger LSC Ludwigshafen geschlagen geben. In den Gruppenspielen siegte die 08-Mannschaft gegen den SV Gimbsheim mit 3:2 sowie gegen die JSG Königswald mit 5:0  und spielte gegen den FK Pirmasens 2:2.

Im Spiel um den 3. Platz wurde der VfL Rüdesheim mit 3:0 besiegt. Dieser 3. Platz berechtigt die C-Jugend der 08 zur Teilnahme an der Süddeutschen Meisterschaft, die am 6. März in Mainz ausgetragen wird.

Text und Foto: 1. FC 08 Haßloch, jh

23.02.2016


Frauenfussball-Vorbereitungsspiel DC Speyer 09 : KSC

Das Vorbereitungsspiel der Verbandsliga-Kickerinnen des FC Speyer 09 gegen den Karlsruher SC ging mit 1:4 (0:3) verloren.

Haßloch- Die Gäste zeigten mit ihrem Spieltempo von Beginn an, dass die Oberliga BadenWürttemberg mit ganz "anderem Wasser" kocht, als die Verbandsliga SüdWest.

Aber obwohl Speyer in die eigene Hälfte geschnürt wurde, gelang es FC-Neuzugang Moira Muric in der 6. Minute zu kontern und einen Distanzschuss an die Querlatte zu setzen. Das erhöhte beim KSC die Konzentration und schon zwei Minuten später konnten sie in Führung gehen.

Weiter wurde das Tempo hoch gehalten und gegen Speyer im Ballbesitz wurde sofort gepresst, was schon nach 20 Minuten die 2:0 Führung brachte. FC Trainerin Elke Stoll-Stumpf stellte nun noch defensiver und hielt damit hinten dicht. Bis zur 38. Minute, als Aussenverteidigerin Jenny Hedtke zur Torfrau zurück köpfen wollte, aber ein "schönes, unhaltbares" Eigentor fabrizierte.

Nach dem Halbzeitpfiff kamen die Gastgeberinnen jetzt besser ins Match und erspielten sich Chanchen, ein Anschlusstreffer lag in der Luft. Neuzugang Moira Muric hatte dann genug geackert, musste leicht angeschlagen vom Feld. In der 78. Minute gelang dann dem KSC ein überfallartiger Konter zum 0:4 und dabei verletzte sich auch noch Speyers Adrijana Brancovic, sodass jetzt zu 10. weitergespielt werden musste.

Trotzdem gelang 5 Minuten vor Spielende Franziska Jahnke doch noch der Treffer zum 1:4. Es bleibt nun zu hoffen, dass Muric und Brancovic nur leicht lädiert sind. Auf das Spielergebnis gibt Trainerin Elke Stoll-Stumpf nicht allzuviel, da Yesim Demirel, Isabel Busch, Vanessa Schäffner, Luisa Wüst, Regina Flat, Lucienne Roth und Barbara Nentwich für den Test nicht zur Verfügung standen.

Als Positivum ist noch der Neuzugang der 17 jährigen Torfrau Sophia Exner von der TSG Hoffenheim zu vermelden, die dann sofort die verhinderte Laura Krieger in den ersten Pflichtspielen ersetzen wird.

Text und Foto: FC Speyer 09, Presse

22.02.2016


1. FC 08 Haßloch gegen Phönix Schifferstadt

08er haben das Siegen verlernt

Schifferstadt/Haßloch- In einer spielerisch schwachen ersten Hälfte vor 150 Zuschauern , auf dem ungewohnten aber gut bespielbaren Hartplatz, hatte Schifferstadt bereits nach 20 Sekunden die erste Chance zur Führung . Die 08er fanden in der ersten Halbzeit kein Mittel, um die Abwehr des Gegners in Verlegenheit zu bringen. Kadir Seker nutzte nach einem Ballverlust der Haßlocher im Mittelfeld die zweite Chance für Schifferstadt zur 0:1 Pausenführung (20. Min.).

Die 08er kamen in der zweiten Hälfte besser ins Spiel. Lucas Franzeb sorgte mit einem Schuß, knapp am linken Torpfosten vorbei, für die erste Gefahr vor dem durch Hirschmann gehüteten Tor der Rettichstädter. Martin Berac scheiterte nach einem schnell ausgeführten Freistoß durch Andre Pischulti ebenfalls am Torhüter.

Nach einem schulmäßigen Konter erzielte Abdellatif Sabri mit einem Heber über Torhüter Kai Anschütz das 0:2. (74. Min.).

Alle Bemühungen der 08er, doch noch den Anschlusstreffer zu erzielen, wurden durch die vielbeinige Abwehr der Phönix- Elf verhindert. Der 1. FC 08 Haßloch ist nach dieser Niederlage und dem Abzug der drei Punkte durch die Abmeldung des SV Bad Dürkheim auf den 11. Rang der Tabelle der Bezirksliga Vorderpfalz zurück gefallen

Text und Foto: hp/jh

22.02.2016


1. FC 08 Haßloch verlängert mit Trainer

Christian Lederle freut sich auf eine weitere Saison

Haßloch- Christian Lederle wird ein weiteres Jahr an der Adam-Stegerwald-Straße trainieren. Der 1. FC 08 Haßloch sei dankbar, dass der Coach die 1. Mannschaft der 08er in der Bezirksliga Vorderpfalz auch in der Saison 2016/17 betreue.

Der Verein sei mit der Arbeit Lederles sehr zufrieden. Dies teilte der 2. Vorsitzende Jürgen Hurrle mit.

„Ich freue mich, den Weg mit der jungen Mannschaft weiter zu gehen“, so Lederle. Er wolle mit der Mannschaft nun den nächsten Schritt machen und mehr Kontinuität im Spiel der 08er erreichen. Der 1. FC 08 Haßloch belegt im zweiten Jahr nach dem Aufstieg derzeit mit 30 Punkten den 9. Platz (jh).

15.02.2016


Backaktion „Weihnachtsfreuden“ bringt 560 Euro Erlös

Organisatoren spenden an Verein Act 4 Aid e.V.- GEMEINSAM gegen Kinderarmut

Haßloch- 560 Euro hat die Aktion „Weihnachtsfreuden“ im Jahr 2015 eingebracht, die zum 10. Mal durchgeführt wurde. Cäcilia Janz und Karin Hurrle waren die beiden Weihnachtsbäckerinnen.

Den Erlös konnte letzte Woche der Vorsitzenden des Vereins Act4 Aid e.V. – GEMEINSAM gegen Kinderarmut, Patricia Rebres übergeben werden. Act 4 Aid e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der sich für die Bekämpfung der Kinderarmut sowie die Unterstützung sozialschwacher Familien in unserer Region einsetzt.

Ziel dieser Backaktion ist seit Jahren, soziale Projekte zu unterstützen. So sei das Gebäck bereits verkauft gewesen, bevor es überhaupt gebacken war. Die Entscheidung den Erlös diesem Verein zu spenden, ist den beiden Frauen leicht gefallen, da Kinder in sozialschwachen Familien oftmals in der Gesellschaft benachteiligt werden. Erfreut sei man besonders darüber gewesen, dass Act4 Aid auch mit dem 1. FC 08 Haßloch kooperiert. Der Erlös wird für die Ausstattung neuer Kinderzimmer verwendet.

Text und Foto: Karin Hurrle

12.02.2016


1. Skatclub Haßloch unterstützt Kinderhospiz Sterntaler in Dudenhofen

Jürgen Hurrle, Pressereferenten des 1. SC bei der Spendenübergabe an Beate Däuwel vom Kinderhospiz Sterntaler e.V.

Förderverein Sterntaler dringend auf Spenden angewiesen

Haßloch/Dudenhofen- Der 1. Skatclub Haßloch hat am vergangenen Jahresende wieder sein traditionelles Benefiz-Skatturnier durchgeführt (wir berichteten). Diesmal zugunsten des Kinderhospiz Sterntaler    in Dudenhofen. Vorsitzender Norbert Petry besuchte dieser Tage in Begleitung des

Pressereferenten des 1. SC Jürgen Hurrle das Kinderhospiz und übergab den Reinerlös des Skatturniers, der durch Spenden einiger Skatspieler inzwischen auf 500 Euro erhöht wurde, an Beate Däuwel vom Förderverein Kinderhospiz Sterntaler e.V.

Der 2002 gegründete Förderverein unterstützt lebensverkürzend erkrankte Kinder sowie deren Familien und begleitet sie auf ihrem schweren Weg. Zu dessen Aufgaben gehört es, die

Finanzierung der stationären und ambulanten Kinderhospizarbeit sicher zu stellen Das stationäre Kinderhospiz Sterntaler in Dudenhofen wurde 2009 in Betrieb genommen. Es ist bis heute die einzige stationäre Einrichtung dieser Art in Rheinland-Pfalz und der Metropolregion Rhein-Neckar. 2015 wurde nach langer Planungs- und Vorbereitungsphase der Erweiterungsbau fertig gestellt. So stehen in den nächsten Wochen statt den bisher drei Kinderpflegeplätzen künftig zwölf Pflegeplätze zur Verfügung.

Die Vertreter des Skatclubs konnten es nicht fassen, als sie erfuhren, dass für den Unterhalt im Gegensatz zu Erwachsenenhospizen das Land Rheinland-Pfalz und der Bund keine finanzielle Unterstützung gewähren. Die Kinderhospizarbeit in Deutschland muss noch immer zum Großteil über Spenden finanziert werden. Es wird lediglich ein nicht kostendeckender Tagessatz für das lebensverkürzend erkrankte Kind übernommen. So müssen auch alle baulichen Maßnahmen, Unterbringung, Verpflegung und Therapien von Eltern und

Geschwisterkindern von Privatpersonen, Firmen, Vereinen, Stiftungen und sonstigen Institutionen finanziell aufgefangen werden.

Neben dem stationären Kinderhospiz in Dudenhofen ist der gemeinnützige Verein noch Träger der Häuslichen Kinderkrankenpflege und der Kindertagespflege. Ehrenamtliche Familienbegleiter unterstützen die Arbeit. Außerdem bietet der Förderverein die „Kleine Scheune“ in Dudenhofen für Seminare und Veranstaltungen an. Der Erlös fließt zu 100 Prozent in die Einrichtungen des Fördervereins (jh).

16.01.2016


Benefiz-Skatturnier des 1. Skatclubs Haßloch für das Kinderhospiz Sterntaler

Klaus Bartz siegt mit sagenhaftem Ergebnis

Haßloch- Der 1. Skatclub Haßloch führt seit vielen Jahren zwischen Weihnachten und Neujahr ein Benefiz-Skatturnier zugunsten eines sozialen Zweckes durch; in diesem Jahr zugunsten des Kinderhospiz „Sterntaler“ in Dudenhofen. 26 Skatspieler haben 2015 daran teilgenommen.

Gespendet wurde auch von Skatspielern, die aus terminlichen Gründen nicht teilnehmen konnten. Eine Skatspielerin und ein Skatspieler aus dem Ruhrgebiet, die derzeit auf Urlaub in der Pfalz sind, haben nicht nur mitgespielt, sondern auch einen größeren Betrag gespendet.

Auf diese Weise kam ein Spendenbetrag von 400 Euro zusammen.

Vorsitzender Norbert Petry freute sich, dass er auch Prominenz vom Skatverband Pfalz begrüßen konnte: den Vorsitzenden Egon Dittmann mit einigen Vorstandsmitgliedern und den Ehrenvorsitzenden Dietmar Spiegel.

Skat wurde natürlich auch gespielt. Sieger wurde Klaus Bartz vom 1. Skatclub Haßloch mit sagenhaften 2.139 Spielpunkten, gefolgt von Dietmar Spiegel (1.524), Ernst Maischein (1.418), Norbert Schröder (1.389), Michael Huber (1.258), Heinz Schanzenbächer (1.190) und Herbert Kaiser (1.098). Text und Foto: jh

03.01.2016


Volles Haus beim DRK-Frauenkreisfest

Haßloch- Auch in diesem Jahr war der Saal des DRK Ortsverein Haßloch/Meckenheim zeitweise bis auf den letzten Platz besetzt. Schon längst ist dieses Fest bei vielen Haßlocher Bürgerinnen und Bürgern als fester Termin im Kalender eingetragen und sehr zur Freude der „Mädels“ aus dem Frauenkreis finden auch Besucher aus der näheren Umgebung den Weg in die Rotkreuzstraße.

Bürgermeister Lothar Lorch, die Beigeordneten Tobias Meyer und Dieter Schuhmacher sowie einige Gemeinderäte und Vertreter aus Politik und Vereinen aus Haßloch und Umgebung konnte Klaus Fuchs, stellvertretender Vorsitzender bei seiner Ansprache begrüßen.

Die Handarbeiten, die in liebevoller Arbeit über das Jahr hergestellt werden, wurden bestaunt und bewundert. Mit großer Hingabe fertigen die Mitglieder bei ihren Treffen handgestrickte Socken in verschiedenen Größen und Mustern, Schürzen, Stofftaschen sowie Deckchen an, wahrscheinlich landet so auch das eine oder andere als Geschenk auf dem Gabentisch zu Weihnachten.

„Obwohl dieser Tag für die fleißigen Helferinnen und Helfer immer mit viel Arbeit und Mühe verbunden ist, war auch in diesem Jahr die Veranstaltung wieder einmal ein gelungenes Fest, das die Bereitschaft zum Miteinander für das Funktionieren des DRK Ortsverein repräsentiert“ freuen sich Ursula Nelles, Leiterin Soziale Dienste und des DRK-Frauenkreises sowie Klaus Fuchs einstimmig.

Die Gulaschsuppe zubereitet von der Kochtruppe des DRK Ortsverein unter der Leitung von Reinhold Litzel war wieder hervorragend und das Kuchenbuffet mit selbstgebackenen Torten und Kuchen so vielfältig wie immer.

Text: Beate Gabrisch; Foto: DRK

11.12.2015


Schlittenverlosung auf dem Haßlocher Weihnachtsmarkt

Leo Goldsche mit seinen Vater Stefan sowie die Glücksfee Benjamin mit Dirk Herber.

Haßloch- Die CDU Haßloch und Dirk Herber verlosen jeden Sonntag um 18 Uhr einen Schlitten auf dem Haßlocher "Weihnachtsmarkt der 1.000 Lichter".

Gewinner der gestrigen Aktion am Nikolaustag war der 6jährige Leo Goldsche aus Haßloch. Wir gratulieren herzlich.

Dirk Herber ist der Direktkandidat der CDU für den Wahlkreis 42, der Neustadt, Haßloch und die Verbandsgemeinde Lambrecht umfasst.

Die nächste Verlosung findet am kommenden Sonntag, wieder um 18 Uhr an der "Glihwoihütt der CDUler" statt. Lose gibt es kostenlos und zu jedem Getränk am Stand.

Text und Foto: CDU Ortsverband Haßloch

07.12.2015


Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer stets willkommen

Sylvia Bolender auf Mitgliederwerbung für DRK-Ortsverein unterwegs

Haßloch- Um neue Mitglieder für das Deutsche Rote Kreuz (DRK), Ortsverein Haßloch/Meckenheim zu werben und um DRK-Mitglieder zu besuchen, ist Sylvia Bolender in den kommenden Wochen von Haus zu Haus unterwegs.

Sie startet ihre Mission ab sofort in Haßloch „Im Abstand von jeweils einigen Jahren besuchen wir immer wieder regelmäßig unsere Mitglieder und zeigen auf, welche Vorteile .ihnen eine Mitgliedschaft im DRK bietet", sagt Jürgen Vogt, Vorsitzender des DRK-Ortsvereins. Natürlich sei man auch grundsätzlich daran interessiert neue Mitglieder für das DRK zu werben.

Zu den Angeboten die eine Mitgliedschaft beim Deutschen Roten Kreuz interessant machen, zählt unter anderem der Hausnotruf rund um die Uhr. Sehr interessant ist der „Mobile Ambulante Soziale Dienst", kurz: MASD genannt: „Hier werden zu den normalen Tageszeiten sämtliche nicht pflegerelevanten Leistungen erbracht, wie beispielsweise Putzen, Bügeln oder kleinere Einkäufe, eben alle hauswirtschaftlichen Tätigkeiten", betont Beate Gabrisch, die im DRK zuständige Ansprechpartnerin. Und was viele ebenfalls nicht wissen: Die Mitgliedschaft im Deutschen Roten Kreuz enthält ein kostenlosen Rückholdienst bei Krankheiten oder Unfällen im In- und Ausland per Flugzeug als auch im Krankenwagen.

Jedes Mitglied hat die Möglichkeit, seine Schlüssel über seine Mitgliedsnummer im DRK-Kreisverband registrieren zu lassen und bekommt dafür einen Schlüsselanhänger mit einer Nummer. „Sollte nun der Schlüssel verloren gehen und gefunden werden, können Fundbüro, Polizei oder sonstige Institutionen, bei denen der Schlüssel abgegeben wird, diesen anhand der registrierten Nummer seinem rechtmäßigen Besitzer wieder zukommen lassen", erklärt Jürgen Vogt diesen kostenlosen Service für DRK-Mitglieder. Selbstverständlich erhalten alle Mitglieder Vergünstigungen auf alle Leistungen des Deutschen Roten Kreuzes.

Auch beim Roten Kreuz direkt kann man einiges für seine Gesundheit machen: Immer montags in der Zeit von 14.30 bis 15.30 Uhr bietet eine Gymnastikgruppe unter Leitung von Christa Schmitt im DRK-Saal in der Rotkreuzstraße spezielle Rückengymnastik an. Wer daran Interesse hat, nähere Auskunft gibt der Ortsverein montags bis freitags jeweils zwischen 8.30 bis 12.00 Uhr unter der Rufnummer: 06324/2060.

Der Mindestbeitrag für eine Mitgliedschaft beim DRK liegt übrigens bei nur zwei Euro im Monat. Nach oben hin seien allerdings „abhängig von der finanziellen Situation des Einzelnen keine Grenze gesetzt", so Jürgen Vogt.

Selbstverständlich sucht das DRK immer nach ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer: „Ein ehrenamtlicher Einsatz ist dabei in vielfältigen Bereichen, unter anderem im Sanitäts-, Verpflegungs- oder Betreungsdienst, beim Katastrophenschutz, im Blutspende- oder Suchdienst möglich", sagt Jürgen Vogt und fährt fort: „Für die Mitwirkenden im Ehrenamt übernehmen wir selbstverständlich die kostenlose Ausbildung und die persönlich Ausstattung".

Insbesondere werden derzeit Helferinnen und Helfer für den Dienst der hauswirtschaftlichen Versorgung in Haßloch und der näheren Umgebung gesucht. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Beate Gabrisch im DRK-Büro, gerne auch per Email an info@drk-hassloch.de oder telefonisch zu den bereits genannten Öffnungszeiten der Geschäftsstelle.

Seit Beginn des Schuljahres im Sommer 2014 wird in Kooperation mit dem DRK Stadtverband in Neustadt die Ausbildung zum Schulsanitäter im Hannah-Arendt-Gymnasium vom DRK-Ortsverein angeboten. Mit großem Engagement lassen sich mit diesem Angebot Schülerinnen und Schüler zum Schulsanitäter ausbilden. Erste Hilfe bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes kann und wird mit den so ausgebildeten jungen Menschen mit großer Zuverlässigkeit geleistet.

Ein weiteres Angebot des DRK- Ortsvereines ist der Second-Hand-Shop (ehemals Kleiderstube) in den neuen Räumlichkeiten Schmähgasse 39 in Haßloch. Zu den Öffnungszeiten montags 16.00 – 18.00 Uhr, mittwochs 15.00 – 18.00 Uhr und donnerstags 09.00 – 12.00 Uhr werden neben Kinder-, Damen- und Herrenbekleidung auch gut gebrauchte Haushaltsartikel angeboten.

„Sehr gerne bieten wir unsere Räumlichkeiten in der Rotkreuzstraße 9 in Haßloch auch zur Anmietung für kleinere Familienfeste und Veranstaltungen an. Sitzplätze mit Tischen sind für ca. 60 Personen vorhanden, die angrenzende Küche ist komplett ausgestattet“ sagt der Vorsitzende Jürgen Vogt. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an die DRK-Geschäftsstelle, Rathausplatz 2, Haßloch.

Allzeit bereit um bei Veranstaltungen den oft von der Ordnungsverwaltung vorgeschriebenen Sanitätsdienst zu leisten, ist die Aktive Bereitschaft des DRK Ortsverein Haßloch/Meckenheim unter Leitung von Benjamin Gau. Auskünfte über den Ablauf der Anforderung und die Kosten eines solchen Sanitätsdienstes erhalten Sie im DRK-Büro oder per Email direkt an leitung-bereitschaft@drk-hassloch.de.

„Die Geschäftsstelle des Ortsvereins befindet sich am Rathausplatz 2 in Haßloch, die Öffnungszeiten sind montags – freitags 08.30 – 12.00 Uhr, telefonisch erreichbar ist das Büro unter 06324/2060, nähere Informationen erhalten Sie unter www.drk-hassloch.de oder auch per Email an info@drk-hassloch.de“, informiert Jürgen Vogt. Text: Beate Gabrisch; Foto: Privat

18.11.2015


Hilfe und Unterstützung gesucht!

Haßloch- In Haßloch lebt eine kleine Familie mit einem schweren Schicksal. Ihr Sohn Darius, der am 15.07.2012 vollkommen gesund auf die Welt kam, erlitt im Alter von zehn Monaten einen tragischen Unfall. Im Juni 2013 ist der Kleine ins Wachkoma gefallen und benötigt seitdem die ganze Unterstützung seiner Familie, von Pflegekräften und Therapeuten. Tagsüber kümmert sich seine Mutter liebevoll um ihn und nachts kommen Krankenschwestern, um die Mutter zu entlasten. Seit Anfang November 2014 „geht“ der kleine Darius in einen integrativen Kindergarten. Dort bekommt er Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie.

Der Traum der Familie ist es, ihrem Sohn eine weitere Delphintherapie zu ermöglichen. Deren Kosten werden leider von der Krankenkasse nicht übernommen. Bitte lesen Sie selbst, was die Familie auf der Seite http://darius-gerber.weebly.com/ im Internet schreibt:

Liebe Besucher,

Wir würden Darius gerne eine Delphintherapie ermöglichen, leider wird diese nicht von der Krankenkasse übernommen und daher sind wir auf Spendengeldern angewiesen.

Wir erwarten keine Wunderheilung, Nein, das ist nicht das Ziel. Aber nichts ist unmöglich. Noch so kleine Fortschritte in Darius gesamter Entwicklung sind für uns Meilensteine.

Wir erhoffen uns durch eine Delphintherapie eine Weiterentwicklung und Förderung seiner Wahrnehmungsfähigkeit, dass Darius doch eines Tages, ein Stück weiter in unsere Welt zurückkehrt.

Wir und vor allem Darius würden uns riesig freuen, wenn Ihr uns in unserem Vorhaben unterstützen würdet.

Bei einem „Besonderem Kind“ fallen immer Mehrkosten an.
Zum großen Teil übernehmen die Krankenkassen in Deutschland ja viele notwendige Hilfsmittel und Therapien, die ja meist viele tausend Euro kosten – nur leider nicht alle, viele werden abgelehnt oder grundsätzlich nicht übernommen bzw. man muss hohe Eigenanteile leisten. Es fehlen uns die eigenen finanziellen Mittel, um alles selber zu „stemmen“.

Da für uns immer die Hilfsmitteloptimierung im Vordergrund steht, wir aber durchaus noch einige Therapien wie die Delfintherapie mit Darius machen möchten, die aber nicht
von der Krankenkasse übernommen werden, sind wir auf Spenden angewiesen.

Wir kennen bereits mehrere Eltern mit behinderten Kindern, die solch eine Therapie hinter sich haben, oder schon mehrmals da waren, weil sie bei ihren Kindern deutliche Fortschritte in der Entwicklung bemerkt haben. Auch mehrfachbehinderte Kinder können durch die Delfintherapie Fortschritte erzielen, dies wurde ebenfalls in wissenschaftlichen Studien bewiesen! Leider sind die Kosten für so eine Delfintherapie sehr hoch und werden nicht von der Kasse übernommen.

Von den Spendengeldern werden ausschließlich Zahlungen vorgenommen, die für oder im Zusammenhang mit Darius stehen. Von den Spenden werden nur Ausgaben getätigt, die der Sache
dienen.

Spendenkonto :
Raiffeisen-und Volksbank Dahn eG
Kontonummer: 360716
BiC: GENODE61DAH
Bankleitzahl:
542 912 00

Auch die kleinste Spende hilft weiter – denn wie heißt es so schön: „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.“

Im Moment ist die Familie auf der Suche nach einer Mietwohnung im Erdgeschoß. Sie wohnen augenblicklich im zweiten Stock und wie Sie sich vorstellen können, ist es sehr beschwerlich, Kinderwagen etc. immer hoch und runter zu tragen. Wenn Sie also in Haßloch über so eine Wohnung verfügen und diese vermieten möchten, wäre es prima, wenn Sie sich melden würden. bk; Foto: Privat

10.11.2015


Jeder Spender willkommen

Nächster DRK-Blutspendetermin am 20. November 2015 in der Ernst-Reuter-Schule

Haßloch-  Am 20. November 2015 ist das Team des Blutspendedienstes des Roten Kreuzes wieder im Einsatz. Ungefähr 40 Menschen stehen bereit um möglichst viele Spenderinnen und Spender kompetent zu betreuen.

„In der Turnhalle der Ernst-Reuter-Schule in Haßloch ist ab 17.00 Uhr alles vorbereitet, die Helferinnen und Helfer sind für einen großen Ansturm bestens gerüstet“ betont Regina Müller, Leiterin des örtlichen Blutspendeteams.

„Wir können gar nicht genug von dem „roten edlen Saft“ bekommen. Nur wenn viele aktive Spenderinnen und Spender durch regelmäßige Blutspende den notwendigen „Rohstoff“ liefern, kann den Menschen im Bedarfsfall mit Blutpräparaten geholfen werden“, betont der Vorsitzende des DRK Ortsverein Haßloch/Meckenheim, Jürgen Vogt.

Selbstverständlich wartet Reinhold Litzel mit seinem Team der Kochtruppe in der Mensa der Ernst-Reuter-Schule mit einer köstlichen Mahlzeit auf die Spenderinnen und Spender als Stärkung nach der Blutspende. Beate Gabrisch

09.11.2015


VTG Queichhambach – 1. FC 08 0:0

Verdientes Unentschieden

Queichhambach / Haßloch- 100 Zuschauer sahen beim Bezirksligaspiel VTG Queichhambach gegen den 1. FC 08 Haßloch eine in der ersten Spielhälfte  souverän aufspielende 08-Mannschaft. Die auf Haßlocher Seite durch Krankheit oder Verletzung fehlenden Spieler wurden in der ersten Hälfte nahtlos ersetzt. Bereits in der 7. Spielminute suchte Lukas Schütz zu überhastet den Abschluss und vergab in aussichtreicher Position . Zwei Minuten später, nach einem Eckball, erneute Chance zur Führung für die Lederle Elf, aber der Ball wurde über das Tor geschossen. Die nächste gute Chance dann in der 35. Minute als die Haßlocher eine Überzahlsituation nicht sauber bis zum Ende ausspielten. Nach einem langen Ball von Torben Hubach, verpasste Martin Berac um Haaresbreite und mit dem Halbzeitpfiff klärte der Queichhambacher Hübl auf der Torlinie. 08-Torhüter Kai Anschütz war in der ersten Hälfte fast beschäftigungslos. Nach der Halbzeitpause waren dann die Südpfälzer das bessere Team. Anschütz musste bei einem 20- Meter- Schuss sein ganzes Können einbringen, um einen Rückstand zu verhindern. Weitere Chancen  der VTG wurden großzügig vergeben und landeten weit über oder neben dem Tor.  So blieb es letztlich beim verdienten Unentschieden zweier abwehrstarken Mannschaften. Der 1. FC 08 Haßloch ist damit weiterhin Vierter in der Bezirksliga Vorderpfalz mit nun 27 Punkten und 19:13 Toren (hp/jh).

26.10.2015


Umzug in neue Räume

Jetzt: DRK-Secondhandshop

Haßloch- Bereits seit Mitte Juni 2015 ist die Kleiderstube des DRK Ortsverein Haßloch/Meckenheim in neuen Räumlichkeiten in der Schmähgasse 39 in Haßloch zu finden.

Mit dem neuen Namen „DRK-Secondhandshop“ können nun auf über 100 Quadratmeter Verkaufsfläche neben Kinder-, Damen- und Herrenbekleidung sowie Schuhen auch gut gebrauchte Haushaltsartikel angeboten werden.

Gesucht werden gut erhaltene Sachen, gerne nehmen die Helferinnen und Helfer zu den Öffnungszeiten montags von 16.00 – 18.00 Uhr, Mittwochs von 15.00 – 18.00 Uhr und nun auch Donnerstagvormittags von 09.00 – 12.00 Uhr Textilien, Schuhe und auch Haushaltsartikel entgegen.

Kleidungsstücke und Schuhe für den Secondhandshop können auch, gut in Säcken verpackt, in den Kleidercontainer im Hof der Rotkreuzstraße 9 (DRK-Rettungswache) eingeworfen werden.

Weitere Informationen gibt es unter www.drk-hassloch.de oder in der Geschäftsstelle des Ortsvereins, Rathausplatz 2, Haßloch, Öffnungszeiten 08.30 – 12.00 Uhr, Telefon 06324/2060. Beate Gabrisch

29.09.2015


720 Zuschauer beim Haßlocher Lokalderby

VfB und 08 trennen sich 1:1

Im Lokalderby der Bezirksliga Vorderpfalz trennten sich der VfB Haßloch und der Tabellenzweite 1. FC 08 Haßloch in einem kampfbetonten, aber fairen Spiel gerechterweise

1:1. Vor 720 Zuschauern begann die Partie für die 08er vielversprechend. Einen langen Pass aus der eigenen Hälfte von Timo Hubach nahm Lucas Franzreb in der 8. Minute gekonnt mit und schoss zur 0:1-Führung ein. Timo Hubach hätte in der 25. Minute erhöhen können, doch sein Schuss wurde noch abgefälscht. Danach kam der VfB immer besser ins Spiel. In der

30. Minute köpfte Ferenci an die Latte. Eine Minute später traf der Ungar mit einem sehenswerten Fallrückzieher, bei dem er sich allerdings schwer verletzte, zum 1:1-Ausgleich.

In der 2. Hälfte hatte der VfB mehr vom Spiel, doch die 08er standen hinten gut. Die einzige große Chance der Schwarz-Weißen von Lukas Schütz in der 2. Halbzeit vereitelte VfB-Torwart Kevin Rebholz. Der 1. FC 08 Haßloch steht nun nach elf Spielen punktgleich mit dem Tabellenzweiten Phönix Schifferstadt mit 22 Punkten und 17:10 Toren auf dem 3. Platz; der VfB Haßloch hat nach zehn Spielen 15 Punkte (23:17 Tore) und ist zur Zeit Tabellenneunter (jh).

28.09.2015


A-Junioren des 1. FC 08 Haßloch bei der Spielgemeinschaft Mutterstadt/Limburgerhof

Hoher 6:1-Sieg der 08er

Am vergangenen Samstag mussten die A-Junioren des 1. FC 08 Haßloch bei der SG Mutterstadt/Limburgerhof antreten und gewannen ihr erstes Auswärtsspiel in der Punktrunde mit 1:6.

In den ersten zehn Minuten ließen die 08er einige gute Torchancen unter anderem auch einen  Elfmeter liegen und es dauerte bis zur 21. Minute, ehe Nils Schumacher nach Abschlag von Dieter Schneider die 0:1-Führung erzielte. Joshua Eschmann traf nach Dieser-Vorlage dann in der 29. Minute zum 0:2. Kurz vor der Halbzeit in der 39. Minute erzielte Nico Müller aus gut 25 Metern das 0:3. Nach dem Seitenwechsel setzte sich Nils Schumacher an der Seitenlinie durch und legte auf den mitgelaufenen Mario Sell quer, der in der 47.Minute dann zum 0:4 traf. Nach einer Unachtsamkeit in der 49. Minute konnten die Gastgeber auf 1:4 verkürzen. In der 66. Minute bediente Stefan Dieser Mittelstürmer Achim Hempel, der mit seinem ersten Treffer an diesem Tag das 1:5 besorgte, seinen zweiten Treffer in der 81. Minute konnte Achim Hempel nach Vorlage von Eschmann zum 1:6-Endstand nutzen.

Trainer Bodo Schulz: „Wie in Mußbach haben wir in der Anfangsphase wieder sehr unkonzentriert agiert, ich hoffe das wird bald besser“.

Die 08er spielten wie folgt: Schneider – Neubauer (Hoffmann), Weller, Weis, Aktepe (Schuler), – Müller, Pellinger (Reich) – Eschmann (Sell), Dieser, Schumacher – Hempel (jh).

26.09.2015


Ü 32 des 1. FC 08 Haßloch erreicht 3. Pokalrunde

6:2-Sieg gegen TV Gimmeldingen

Haßloch- In einer einseitigen Partie erreichte der Titelverteidiger des Ü32-Pokals, der 1. FC 08 Haßloch,  die nächste Runde. Dabei wurde die Vertretung des TV Gimmeldingen mit 6:2 besiegt.

Torschützen waren Müller (2), Piotrowski, Keck, Sold und Beckmann.

Es spielten: Veth – Heene – Rudingsdorfer – Speicher – Lippmann – Keck – Faust - Müller (45. Min Weinerth) -Sold- Piotrowski  - Beckmann 

(jh).

 

23.09.2015


1. FC 08 Haßloch siegt im Spitzenspiel der Bezirksliga

08er nun auf dem 2. Tabellenplatz

Gegen den Angstgegner FSV Schifferstadt hatten sich die 08er einiges vorgenommen.  Trainer Lederele musste krankheitsbedingt auf vier Positionen umstellen. Für Doll, Engisch, Schmidt und Schütz  kamen  Ackermann, Engel, Timo Hubach und Hofmeister von Beginn an zum Einsatz. Haßloch knüpfte nahtlos an die  gute Leistung des letzten Spieles an.  Bereits in der 2. Minute musste der Schifferstadter Torwart sein ganzes Können aufbieten, um einen Schuß von  Timo Hubach zu entschärfen.  Christian Rebres und Andreas Ackermann hatten mit einem Flachschuß  bzw. einem Kopfball die Chance, die 08er  in Führung zu bringen. Bei der einzigen  guten Chance des FSV in der ersten Halbzeit  war 08-Torwart Kai Anschütz auf dem Posten. Ein aus dem eigenen Strafraum  gestarteter Angriff über Pischulti, Hofmeister und Franzreb musste Martin Berac  mit dem Halbzeitpiff nur noch  ins Tor einschieben.
Waren  in der ersten Hälfte  noch die Haßlocher die spielbestimmende Mannschaft, nahm jetzt  Schifferstadt das Heft in die Hand. In der 61. Minute war der Haßlocher Torwart gegen den allein vor ihm auftauchenden FSV-Angreifer machtlos,  nachdem er eine Minute vorher noch einen Ball aus dem Tordreieck faustete. Trainer Lederle  reagierte und brachte mit Andre Hubach und Lukas Schütz neue Kräfte. Die 08er  konnten sich in der Folgezeit  einige Konterchancen erspielen.  In der 85.  Minute legte Lukas Franzreb dem eingewechselten Lukas Schütz den Ball quer, der mit einem schönen Heber den FSV-Torwart bezwang. Franzreb hatte dann eine Minute später das 3:1 auf dem Fuß.  Sein Schuss ging  allerdings knapp über das Tor. Der junge Stürmer legte dann aber  mit seiner dritten Torvorlage im Spiel  erneut Lukas Schütz den Ball auf, der mit einem trockenen Schuss in der 88. Minute den 3:1-Endstand sicherte. Der 1.FC 08 Haßloch tauscht durch diesen Sieg mit dem FSV Schifferstadt die Plätze und rückt auf Platz 2 vor (jh).                                                                                  

23.09.2015


1. FC 08 Haßloch: Neues vom 08-Stammtisch, Ausgabe 15

Der Jubiläumsfilm

Haßloch- Die 15. Ausgabe der Sendereihe „Neues vom 08-Stammtisch“ ist auf www.youtubecom unter Neues vom 08 Stammtisch 15 oder unter dem Link http://youtu.be/Gc75bdgBmQs sowie auf der Homepage des 1. FC 08 Haßloch unter www.fc08hassloch.de zu sehen. Auch beim Offenen Kanal Weinstraße wird der Film ausgestrahlt.

Bei dieser Sendung wird nach der Einleitung durch den Moderator Thomas Dill-Korter der Jubiläumsfilm (Impressionen von den Veranstaltungen anlässlich des 08-Jubiläums „50 Jahre Wiedergründung“) gezeigt. Dabei sind Spielszenen aus den Jubiläumsspielen 1. Mannschaft gegen Arminia Ludwigshafen mit einer Halbzeitshow der Cheerleader, 2. Mannschaft gegen FC 1921 Haßloch, Ü 32 gegen die 08-Traditionsmannschaft sowie A-Junioren gegen 1. FC Kaiserslautern U 17/U 16 zu sehen. Die 8-Balls feiern nach ihrem Spiel gegen Wetzlar Wölfe die Meisterschaft und den Aufstieg. Außerdem wird ausführlich über das 08-Terrassenfest, die beiden Fußballpunktspiele, die Vorstellung der neuen Jugendmannschaften sowie über die Ehrungen von Vereinsmitgliedern berichtet.

Produziert wurde der Film, der eine Stunde dauert, von Peter Schallmeier. Verantwortlich ist Jürgen Hurrle. Die Sendetermine im Offenen Kanal: 22.9., 20.15 Uhr; 26.9., 18.00 Uhr; 1.10., 19.15  Uhr; 4.10., 22.00 Uhr, 8.10., 18.00 Uhr und 12.10.2015, 21.30 Uhr (jh).

18.09.2015


A Junioren: 08 Haßloch im Pokal bei der JSG Weinstraße

Drei Mal Schumacher und Vier Mal Hempel beim 8:1-Sieg

Mußbach- Am vergangenen Montag hatten die A-Junioren des 1. FC 08 Haßloch ihre erste Pokalrunde in Mußbach und konnten dort mit 1:8 eine Runde weiterkommen.

Die Gastgeber machten es den 08ern zunächst sehr schwer und hielten sehr gut dagegen, doch in der 12. Minute war es Nils Schumacher nach Schöfer-Vorlage, der sein Team mit 0:1 in Führung brachte. Doch bereits in der 19. Minute musste man nach einem leichtsinnigen Ballverlust den Ausgleich zum 1:1 hinnehmen. In der 35. Minute traf Nils Schumacher die Latte und dann zeigte der Keeper der 08er Dieter Schneider mit sehr guten Paraden aus kurzer Distanz seine Klasse, ehe Achim Hempel nach einer Ecke von Dieser den 1:2 -Führungstreffer erzielte. Die zweite Halbzeit begannen die Gäste wesentlich konzentrierter und nach Pfostenschuss von Pascal Reich war es wieder Nils Schumacher, der den Ball zum 1:3 ins Tor schoss. Achim Hempel erzielte in der 80. Minute per Freistoß das 1:4, ehe wieder Nils Schumacher in der 82. Minute seinen dritten Treffer zum 1:5 erzielte. Mit einem Solo schloss dann wieder Hempel zum 1:6 ab und Nico Müller traf per Weitschu0 zum 1:7 in der 87. Minute. Mit seinem vierten Treffer war es Achim Hempel, der den Endstand zum  1:8 herstellte.

Trainer Bodo Schulz: „Das Ergebnis täuscht etwas, die Jungs aus Mußbach machten es uns in der ersten Halbzeit sehr schwer und in so einem Kampfspiel merkt man schon, dass uns mit Jannik Falk ein zweikampfstarker Spieler fehlte.“

Die 08er spielten mit Schneider – Neubauer, Weis (Weller), Reich (Handl), Hoffmann (Sell) – Müller, Schöfer (Pellinger) – Eschmann, Dieser, Schumacher, Hempel (jh).

16.09.2015


1. FC 08 Haßloch auf dem 5. Platz in der Bezirksliga

Lukas Schütz und Lucas Franzreb sorgten für 2:1-Sieg

In einem guten Bezirksligaspiel gegen TSV Fortuna Billigheim-Ingenheim merkte man dem 1. FC 08 Haßloch an, dass man endlich wieder einen Dreier einfahren wollte.

Bereits in der 4. Minute köpfte Torben Hubach nach einem Eckball einen Spieler der Gäste auf der Torlinie an. In der 21. Minute war es dann soweit: Lukas Schütz schloss einen Angriff über Christian Rebres und Lucas Franzreb mit der verdienten 1:0-Führung ab.

Markus Schneider erzielte mit der einzigen echten Torchance für die Fortuna mit dem Halbzeitpfiff den 1:1-Ausgleich.

Die 08er erspielten sich in der zweiten Hälfte Chance um Chance. Nachdem Andre Pischulti in der 60. Minute noch mit einem Heber gescheitert war, legte der gleiche Spieler Lucas Franzreb den Ball zur 2:1-Führung auf.

Die Fortuna aus Billigheim-Ingenheim konnte sich bei ihrem Torhüter bedanken, der weitere Chancen von Schütz, Franzreb und dem eingewechselten Marc Hofmeister zunichte machte und damit eine höhere Niederlage verhinderte.

Der 1. FC 08 Haßloch ist nach dem 9. Spieltag mit nun 18 Punkten und 13:8 Toren auf dem 5. Platz in dem 18er Feld, punktgleich mit dem Vierten Südwest Ludwigshafen und zwei Punkte hinter dem Spitzenreiter ASV Maxdorf (hp/jh).

15.09.2015


Letzter Spieltag in den Skatligen

1. Skatclub Haßloch mit guten Ergebnissen

Haßloch- Am fünften und letzten Spieltag in der Landesliga Rheinland-Pfalz/Saarland holte die 1. Mannschaft des 1. Skatclubs Haßloch 8:1 Wertungspunkte (Wp) mit insgesamt 12.557 Spielpunkten (Sp) und verbesserte sich in der Abschlusstabelle vom 7. auf den 4. Platz mit insgesamt 27:18 Wp und 58.061 Sp. Gegner waren die Bocksteinbuben Ockfen, Qualmfrei Bingen IV und Grand Hand Ottweiler II. Meister wurde die Mannschaft von Herz Bube Bitburg IV mit 31:14 Wp vor den punktgleichen Skatfreunden Saulheim. Dritter sind die Bocksteinbuben Ockfen (28:17 Wp). Die Haßlocher Mannschaft spielte mit Martin Seiberth (3.454 Sp), Herbert Kaiser (3.244 Sp), Bernd Seckner (3.172 Sp) und Heinz Schanzenbächer (2.687 Sp).

In der Verbandsliga Rheinhessen/Nahe-Pfalz konnte sich auch die 2. Mannschaft des 1. SC Haßloch am letzten Spieltag in der Tabelle verbessern. Sie holte gegen die Skatfreunde Worms II und Rheingold Mainz 5:4 Wp (9.247 Sp). und steht mit 26:19 Wp und 52.973 Sp auf dem 6. Rang. Meister wurde Schelle As Mutterstadt mit 33:12 Wp, punktgleich mit den

Oremer Skatfreunden; beide steigen in die Landesliga auf. Die Mannschaft aus dem Großdorf spielte mit Frank Prinz (2.527 Sp), Michael Huber (2.367 Sp), Hermann Vollweiler (2.238 Sp) und Reinhold Gauweiler (2.124 Sp). (jh).

14.09.2015


Sicherer 4:0-Sieg der U 19 des 1. FC 08 Haßloch

Erstes Rundenspiel gegen SG Rheinzabern/Offenbach 2

Haßloch- Am vergangenen Samstag spielten in der Landesliga Vorderpfalz die A-Junioren (U 19) des 1. FC 08 Haßloch zu Hause gegen die SG Rheinzabern/Offenbach 2 und gewannen Ihr erstes Punktspiel der neuen Saison mit 4:0.

Es dauerte bis zur 8. Minute, dann traf der Mittelstürmer der 08er Achim Hempel nach toller Vorarbeit von Weis und Schumacher zum 1:0. Die Haßlocher ließen danach einige gute Chancen liegen, hatten aber ihren Gegner stets im Griff. Nach einem Foulspiel am Haßlocher Mittelstürmer in der 22. Minute traf der Kapitän der 08er Stefan Dieser aus cirka 28 Metern mit seinem Freistoß unter die Latte zum 2:0, was auch der Halbzeitstand war. Auch in der zweiten Halbzeit waren die Hausherren stets gefährlich und vergaben einige gute Möglichkeiten. In der 60. Minute prüfte Nicolas Schöfer den Gästekeeper mit einem Distanzschuss, den der Schlussmann nur abklatschen konnte und der schnelle Nils Schumacher staubte zum 3:0 ab. Neuzugang Mario Sell traf in der 75. Minute mit einem Schuß ins obere Eck zum verdienten 4:0 Endstand.

Trainer Bodo Schulz: „Im großen und ganzen war ich mit der Mannschaft zufrieden; die Jungs brauchen noch ein wenig Zeit, bis auch der letzte Pass ankommt, aber wir arbeiten daran“.

 Es spielten: Schneider – Pellinger, Weller, Weis (Handl), Neubauer (Hoffmann) – Reich (Mohr), Schöfer – Aktepe (Sell), Dieser, Schumacher – Hempel (jh).

14.09.2015


1. FC 08 Haßloch: U 10 und U 11 bei zwei Vorbereitungsturnieren

08er gewinnen Turniere in Münchweiler und Lachen-Speyerdorf

Münchweiler / Lachen-Speyerdorf- Die E-Jugend des 1. FC 08 Haßloch hat am vergangenen Wochenende  beim Vorbereitungsturnier der TuS 28 Münchweiler und beim Vorbereitungsturnier bei der TuS Lachen-Speyerdorf mit jeweils zwei Mannschaften (U10-Jahrgang 2005 und U11-Jahrgang 2006) teilgenommen. Beide Turniere beendete der 1. FC 08 Haßloch als Sieger!

Bei dem gut organisierten Turnier in Münchweiler waren insgesamt zehn E-Jugendmannschaften am Start. Gespielt wurde zunächst in zwei Gruppen. Die Ergebnisse der U 11: 1. FC 08   -  SV Enkenbach 1   0:1;  1. FC 08   -  FC Phönix Otterbach 1   3:0; 1. FC 08   -  ASV Winnweiler 1   2:0; 1. FC 08   -  TSG Kaiserslautern 1   5:0. Damit wurde die U11 der 08er Zweiter in der Gruppe A und zog damit ins Halbfinale ein. Gruppensieger wurde SV Enkenbach 1.

Die Ergebnisse der U 10:  1. FC 08  -  JSG Donnersberg-Süd 1   2:0;  1. FC 08 - SV Otterberg 1   3:0; 1. FC 08 - SV Wiesenthalerhof 1   6:0; 1. FC 08 - VFR Kaiserslautern 1   0:1. Somit wurde die U10 des 1. FC 08 Haßloch Zweiter In der Gruppe B und zog ebenfalls damit ins Halbfinale ein. Gruppensieger wurde die Mannschaft von VFR Kaiserslautern 1.

In den Halbfinalpaarungen kam es glücklicherweise nicht sofort zu der Begegnung der beiden E-Jugendmannschaften vom 1. FC 08 Haßloch. Das Spiel 1. FC 08 U11 gegen VFR Kaiserlautern 1 konnten die 08er in ihrem besten Spiel des Tages souverän mit 5:0 für sich entscheiden und zogen damit ins Finale ein. Das Spiel 1. FC 08 U10 gegen SV Enkenbach 1 sollte nicht so torreich verlaufen und endete leistungsgerecht 0:0 nach regulärer Spielzeit. Beim 8-Meter Schießen setzte  sich die U10 des 1. FC 08 Haßloch mit 3:2 durch, nach dem der 08-Torwart wieder einmal zwei Elfmeter halten konnte. Somit stand der Finalpaarung 1. FC 08 Haßloch U10 gegen 1. FC 08 Haßloch U11 nichts mehr im Wege.

Im Endspiel konnte die U11 eine kleine Unaufmerksamkeit in der Abwehr der U10 nutzen  und das 1:0 erzielen. Somit wurde die U11 Turniersieger und die U10 belegte einen tollen 2. Platz. Die acht mitgereisten Trainer konnten mit Recht stolz auf „ihre Jungs“ sein.

Beim Turnier der TuS Lachen-Speyerdorf waren insgesamt elf E-Jugendmannschaften am Start. Gespielt wurde auch hier in zwei Gruppen.

Die Ergebnisse der U 11:  1. FC 08 – TuS Lachen-Speyerdorf1  6:0;  1. FC 08 – JSG Ganerb 2012  1    4:0;  1. FC 08 – VfB Haßloch  1:0;  1. FC 08 – JSG Gäu 1  0:0;  1. FC 08 – VfR Friesenheim 7:0. Somit wurde die U11 der 08er souverän Gruppensieger mit 13:1 Punkten und 18:0 Toren.

Die Ergebnisse der U 10:  1. FC 08 – SG Mußbach 1  5:0;  1. FC 08 – 1. FC Hambach 1  2:1; 1. FC  08 – JSG Römerberg 1  3:1;  1. FC 08 – TuS Lachen-Speyerdorf 2  5:0. Somit holte auch die U 10 des 1. FC 08 Haßloch ungeschlagen gegen meist jahrgangsältere Mannschaften den Gruppensieg mit 12:0 Punkten und 15:2 Toren (jh).

12.09.2015


Die neue F-Jugend des 1. FC 08 Haßloch erfolgreich

Zwei Turniersiege an einem Wochenende

Münchweiler/Knittelsheim- Am vergangenen Samstag fand der Auftaktspieltag der neuen F-Jugend des 1. FC 08 Haßloch beim TuS 28 Münchweiler statt. Die Haßlocher traten mit einer Mischung des alten Jahrganges 2007, die die jetzige U9 bilden und dem neuen Jahrgang 2008, nun U8, an. Die Zuschauer sahen eine hervorragende Leistung.

Die Ergebnisse: JSG Donnersberg Süd 1 – 1. FC 08 Haßloch 0:2; 1. FC 08 Haßloch – JSG Donnersberg Süd 2  5:0; SV Otterberg – 1. FC 08 Haßloch 1:1; TSG Kaiserslautern – 1. FC 08 Haßloch 0:4; 1. FC 08 Haßloch – ASV Winnweiler 1:0.

Die Trainer waren denn auch mehr als zufrieden. Die Mannschaft trat als Team auf und das wurde mit einem sehr guten Ergebnis, nämlich dem Turniersieg,  belohnt.

Schon am nächsten Tag ging es nach Knittelsheim, an der Südlichen Weinstrasse, zum Vorbereitungsturnier des TuS Knittelsheim für F-Junioren. Bis auf zwei Spieler, war es derselbe Kader, der schon am Vortag in Münchweiler dabei gewesen war.  Zum Turnier traten 10 Mannschaften an, die in zwei Gruppen eingeteilt waren. Die Ergebnisse: TuS Knittelsheim 1 – 1. FC 08 Haßloch 0:3; 1. FC 08 Haßloch – SV Rülzheim 2:1; FK Pirmasens – 1. FC 08 Haßloch 1:3; 1. FC 08 Haßloch – SV Hagenbach 8:0.

Mit diesen Ergebnissen wurde der 1. FC 08  Gruppenerster und zog direkt in das Finalspiel ein, wo man auf den Ersten der Gruppe B, SV Olympia Rheinzabern, traf.

Nach dem Anpfiff folgte sehr schnell der Führungstreffer von Rheinzabern, kurz danach das zweite Gegentor. Aber wer gedacht hatte, daß die Jungs die Köpfe hängen lassen und aufgeben, der lag falsch. Denn jetzt drehten die 08er den Spieß um und gaben Vollgas. Erst das Tor zum Anschluss, dann der Ausgleichstreffer.

Von Seiten Rheinzabern kam plötzlich überhaupt nichts Gefährliches mehr,  die 08-Jungs schossen daher Tor Nummer 3 und 4 und beendeten das Spiel schließlich mit 4:2. Der Jubel war groß, sowohl auf Seiten der Trainer, als auch auf Seiten der Spieler. Innerhalb von zwei Tagen zehn Spiele mit neun Siegen, einem Unentschieden und zwei Turniersiegen: Dieser Leistung kann man nur mit Respekt begegnen (jh).

07.09.2015


08er spielen 1:1 beim SV Altdorf/Böbingen

Wieder Sieg verschenkt

Altdorf/Böbingen- Die ohne acht Stammspieler beim SV Altdorf/Böbingen angetretenen 08er aus dem Großdorf spielten 1:1 und verschenkten dabei den möglichen Sieg. Nach einem zunächst ausgeglichenen Spiel gelang Siemen Schmidt in der 26. Minute das 0:1. Danach drängten die Hausherren , bis wieder Schmidt die Chance auf das 0:2 hatte, doch der Altdorfer Torwart lenkte seinen Schuss in der 37. Minute an den Pfosten.

In der zweiten Hälfte scheiterte Kaan Temizkan ebenfalls am gegnerischen Torwart (47. Min.) und Matjek Liszka verfehlte in der 50. Minute kanpp das leere Tor. Der eingewechselte Lukas

Schütz, der einen guten Eindruck hinterließ, scheiterte in der 70. und 73. Min. mit guten Chancen, zu erhöhen. In der 84. Min. konnte der Haßlocher Torwart Kai Anschütz einen Schuss in die Ecke abwehren, doch eine Minute später musste er einen 25-Meter-Freistoß

in den linken Winkel zum 1:1 passieren lassen. Andre Pischulti hatte in der letzten Minute das Siegtor auf dem Fuß, doch es blieb beim Remis. Damit steht der 1. FC 08 Haßloch mit 15 Punkten und 11:7 Toren nach dem 8. Spieltag auf dem 5. Platz, punktgleich mit dem Vierten Südwest Ludwigshafen (jh).

07.09.2015


Kreispokal Ü 32 - Souveräner Sieg des 1. FC 08 Haßloch

Kreispokal Ü 32 - Souveräner Sieg des 1. FC 08 Haßloch

Haßloch- Der 1. FC 08 Haßloch, in den letzten drei Jahren bereits Kreispokalsieger der Ü 32, fährt einen souveränen Sieg gegen Hambach ein. In der 1.Runde des Kreispokals 2015/2016 bezwang die Ü32 der 08er den 1.FC 23 Hambach mit 9:1 (5:0).

Die Partie war schon zur Halbzeit entschieden, als die Haßlocher nach Toren von Sold, 3 Mal Müller und Kunz mit 5:0 führten. Nach dem 6:0 gelang den Hambachern durch einen sehenswerten Sonntagsschuss gegen Mitte der 2. Halbzeit der Anschlusstreffer, doch die 08er reagierten und stellten im Gegenzug durch ein Tor von Kunz den alten Abstand wieder her. Danach trafen noch 2 Mal Sold und Schalk zum Endstand von 9:1.

Es spielten:

Veth - Deigentasch (Ey), Speicher, Keck, Rudingsdorfer – Platte, Kunz, Schmidt, Schalk, Sold - Müller (Piotrowski). (jh).

05.09.2015


1.FC 08 - Enormer Mitgliederanstieg auf knapp 700

1. FC 08: Konsolidierung der Finanzen gelungen

Haßloch- Bei der ordentlichen Mitgliederversammlung des 1. FC 08 Haßloch konnte der Geschäftsführende Vorstand nur Positives berichten. Der 1. Vorsitzende Hermann Vollweiler teilte mit, dass 2015 114 neue Mitglieder aufgenommen wurden. Der Mitgliederstand liegt jetzt bei 696. Er berichtete außerdem von zahlreichen Instandhaltungsarbeiten an den Sportplätzen sowie beim Vereinsheim. Gleichzeitig gratulierte er den 8-Balls zur Meisterschaft und dem Aufstieg in die Oberliga.

Der 2. Vorsitzende Jürgen Hurrle verwies darauf, dass er gemeinsam mit dem 3. Vorsitzenden Kurt Keck vor einem Jahr angetreten sei, die Finanzen des Vereins in Ordnung zu bringen.

„Heute kann ich uneingeschränkt sagen, dass dies gelungen ist“, so Hurrle. Alle eingeleiteten Maßnahmen zur Konsolidierung der 08-Finanzen seien konsequent umgesetzt worden. Der Strom- und Gasanbieter wurde gewechselt. Alle kurzfristigen Darlehen sowie alle Altlasten seien vorzeitig zurückgezahlt. Das Baudarlehen für den Anbau des Vereinsheims sei zu günstigeren Konditionen umgeschuldet worden. Alle Konten der 08 seien im Plus. Als Fazit stellte Hurrle fest: „ Die Finanzen des 1. FC 08 Haßloch laufen in geordneten Bahnen“.

Zu dieser positiven Finanzlage habe vieles beigetragen: der deutliche Anstieg der Mitgliederzahl, insbesondere durch American Football und Cheerleading (inzwischen 171 Mitglieder), die Beitragserhöhung und die einmalige Umlage 2014, die regelmäßigen Pachteinnahmen für die Gaststätte, die von Kurt Keck vorangetriebene Bandenwerbung und die Zuschüsse der Gemeinde. Durch den Vereinswirt Jonas Tanzmeier sei das Vereinsheim wieder zum Treffpunkt der 08-Familie geworden.

Für das Geschäftsjahr vom 1.7.2014 bis 30.6.2015 stünden den Ausgaben von 151.165,82 Euro Einnahmen von 162.457,36 Euro gegenüber. Allen Ehrenamtlichen, die durch ihren Einsatz der 08 Ausgaben ersparen, dankte Hurrle besonders. Er erinnerte daran, dass sich die 08er von der Gemeinde in einigen Punkten benachteiligt fühlten und verwies auf den umfangreichen Schriftverkehr mit dem Bürgermeister. Insbesondere mit der Ablehnung des Zuschusses für die Dachsanierung und den neuen Förderrichtlinien seien die 08er nicht einverstanden. Ein Lichtblick in den Beziehungen zur Gemeinde sei der Besuch des neuen 1. Beigeordneten Tobias Meyer gewesen. Mit ihm könnte sich der 1. FC 08 eine vertrauensvolle Zusammenarbeit vorstellen.

Hurrle lobte außerdem die erfolgreiche Jugendarbeit unter dem neuen Jugendleiter Uwe Rudingsdorfer. Diese sei vorbildlich, nicht nur im sportlichen Bereich, sondern auch im gesellschaftlichen und sozialen Bereich. Das Schiedsrichterwesen innerhalb der 08 habe mit jeweils vier Schiris beim Fußball und bei American Football ausgebaut werden können.

Der 3. Vorsitzende Kurt Keck berichtete, dass die 1. Fußballmannschaft in der Bezirksliga Vorderpfalz nach der Winterpause nur noch ein Spiel verloren habe und so der drohende Abstieg vermieden werden konnte. In der neuen Saison spiele die Mannschaft von Trainer Christian Lederle bisher eine gute Rolle. Er hoffe letztlich auf einen einstelligen Tabellenplatz zu Saisonende. Der 2. Mannschaft sei leider am Schluss die Puste ausgegangen. Mit dem neuen Trainer Christian Sold versuche man wieder, den Aufstieg zu erreichen. Die Ü 32 unter dem erfolgreichen Trainer Alexander Beckmann habe nun drei Mal hintereinander den Kreispokal gewonnen. Darüber hinaus dankte Keck allen Sponsoren, Spendern und Werbepartnern.

Eine B-Jugend im Bereich American Football sei im Aufbau, berichtete Sebastian Sturm, die 2016 in den Spielbetrieb gehen werde. Die American Footballer würden sich in der 08-Familie sehr wohl fühlen. Auch bei den Cheerleadern sei man erfolgreich dabei, zwei Jugendteams aufzubauen. Fußball-Jugendleiter Uwe Rudingsdorfer berichtete über die Erfolge der Jugendmannschaften in der Saison 2014/2015. Die in der Landesliga spielenden Mannschaften hätten durchweg gute Platzierungen erreicht: A-Jugend 6. Platz, B-Jugend

5. Platz, C-Jugend 3. Platz, D 1-Jugend 4. Platz, Pokalsieger und Vizemeister der Hallenrunde. Auch die darunter liegenden Altersklassen hätten hervorragende Leistungen gezeigt. Dies gebe Hoffnung für die Zukunft. Die Fußball-Jugendabteilung stelle in der neuen Saison 15 Jugendmannschaften mit insgesamt 186 aktiven Kindern und Jugendlichen, betreut von insgesamt 30 Trainern und Co-Trainern.

Über drei erfolgreiche Veranstaltungen (1. Mai, Leisböhl-Fest, Terrassenfest) berichtete Michael Deigentasch für den Wirtschaftsausschuss. Toni Schallmeier vom Bauausschuss informierte über Sanierungsarbeiten und appellierte an die Mitglieder, sich an Arbeitsdiensten zu beteiligen. Über den geplanten neuen öffentlichen Spielplatz auf dem 08-Gelände mit rund

500 qm, informiert Projektleiter Marko Speicher. Der Spielplatz soll in Eigenleistung errichtet werden. Zwei Spendenkonten seien dafür eingerichtet. Dank der Spendenaktion „Spardahilft“ der Spardabank sowie weiteren Spenden der Sparkasse und des Notars Dr. Benno Sefrin bestehe ein Guthaben von 7.800 Euro. Besonderer Dank ging an Jugendtrainer Peter Anton, der die Spendenaktion „Spardahilft“ mit Unterstützung des Vereins organisiert hatte.

Hurrle warb für Baumpatenschaften als Ersatz für die 13 aus Sicherheitsgründen gefällten Pappeln. Noch im Laufe der Versammlung wurden 13 Baumspender gefunden. Nach dem von Hans Pischulti formulierten Bericht der Kassenprüfer gab es keinerlei Beanstandungen. Der Vorstand wurde dann auch einstimmig entlastet. In der Mitgliederversammlung beschlossen die anwesenden Mitglieder außerdem eine neue Vereinssatzung (jh).

30.08.2015


Gemeinsam gegen Kinderarmut

1. FC 08 Haßloch: Kooperation mit Verein Act 4 Aid

Haßloch- Sportliche Aktivitäten,  Spiel und Spaß von Kindern führten Jürgen Hurrle, 2. Vorsitzender des 1. FC 08 Haßloch und Patricia Rebres, 1. Vorsitzende  des Vereins „ACT 4 AID e.V. – Gemeinsam gegen Kinderarmut“,  Ende Juli  auf dem Sportgelände in Haßloch  zusammen.

Gemeinsam überlegte man, wie eine  Kooperation entstehen könnte. Im Focus stand die Förderung von Kindern und Jugendlichen, die sich sportlich betätigen und wie man auch Kindern aus benachteiligten Familien die Chance geben kann, ein kleiner Vidal, Reus  oder Messi zu werden.

Jedes Kind bzw. jeder Jugendliche soll das Recht haben, sportlich oder kulturell aktiv zu sein, egal welcher Herkunft und Hautfarbe. Des Weiteren ging es darum, gegenseitig auf die aktive Vereinsarbeit in der Region aufmerksam zu machen.  Im September stellt sich der Verein Act 4 Aid in der Jugendausschuss-Sitzung der 08er offiziell vor und freut sich auf eine tolle Zusammenarbeit.

Act 4 Aid ist ein gemeinnütziger Verein, der sich für die Bekämpfung der Kinderarmut sowie die Unterstützung sozialschwacher Familien in unserer Region einsetzt. Rebres: „Unser Verein besteht aus vielen helfenden Händen wie zum Beispiel Privatpersonen, Unternehmen, Künstlern und Musikern, die ehrenamtlich in unserem Verein mitarbeiten. In Zusammenarbeit mit verschiedenen sozialen Einrichtungen ziehen wir an einem Strang und helfen Kindern und Jugendlichen, eine neue Perspektive zu bieten“. Durch verschiedene Projekte des Vereins werden neue Möglichkeiten im Alltag aufgezeigt und die Teilnahme am sozialen, sportlichen und kulturellen Leben ermöglicht. Ein direkter Kontakt mit den Familien ist dem Verein daher wichtig. Das breit gefächerte Netzwerk ermöglicht es, gezielt auf Probleme einzugehen und direkt zu handeln. Der Verein Act 4 Aid ist zur Zeit in Neustadt, Landau und der Südlichen Weinstraße im Einsatz und weitet seine Arbeit nun auch auf das Großdorf aus. Bisher war der Verein aber auch schon überregional tätig – ganz nach dem Leitsatz  „Wer Hilfe benötigt, bekommt sie auch“.

Der 1. FC 08 Haßloch betreut derzeit 15 Jugendmannschaften im Bereich Fußball, eine Jugendmannschaft der American Footballer sowie zwei Jugendteams der Cheerleader mit insgesamt über 250 Kindern und Jugendlichen. Laut Hurrle will man Kindern und Jugendlichen durch die Kooperation die Möglichkeit geben, am Sportbetrieb des 1. FC 08 Haßloch teilzunehmen, auch wenn familiäre bzw. finanzielle Probleme vorliegen.

Inzwischen haben beide Vereine eine Kooperation beschlossen und wollen diese nun mit Leben erfüllen. Der 1. FC 08 Haßloch ist auch bereits Mitglied bei Act 4 Aid (jh).

29.08.2015


1.FC 08 Haßloch - Im sechsten Spiel die erste Niederlage

Haßloch- Der 1. FC 08 Haßloch musste in dem Spiel beim Tabellendritten Phönix Schifferstadt eine verdiente Niederlage hinnehmen. Gegenüber den ersten Partien der Spielrunde fehlten mit Ackermann, Hofmeister, Schmidt, Zintel, Metz und Doll gleich sechs Spieler. In  Anbetracht dieses Aderlasses war es natürlich schwer,  gegen die gut aufspielenden und überlegenen  Schifferstädter zu bestehen. Die verbleibenden,  nicht verletzten oder nicht in Urlaub weilenden Spieler stemmten sich gegen die drohende Niederlage.  Spielerisch konnte man den  Rettichstädtern  kein Paroli bieten und war meistens in die Defensive gedrängt. Dieses Manko versuchte man durch kämpferischen Einsatz wett zu machen. Es dauerte bis zur 28. Minute, bis ein erster Konter der Haßlocher in Richtung Phönix-Tor  gestartet wurde. Schifferstadts  Torwart  war aber auf dem Posten. Im  direkten Gegenzug gelang Osman mit einem abgefälschten Schuss das 1:0. Pech hatte dann Schifferstadt kurz vor der Pause als Lautenschläger frei zum Kopfball kam, aber nur die Latte traf.  Besser machte es der gleiche Spieler, als er nach einem Eckball zum 2:0 einköpfte (47. Minute). Die 08er kamen jetzt etwas besser ins Spiel und Pischulti scheiterte mit einem Freistoß aus 30 Meter am Torwart von Schifferstadt. Als alle Haßlocher in der Vorwärtsbewegung waren,  nutzten die Schifferstädter  einen Konter zum 3:0  (80. Minute)   Mit diesem  ersten verlorenen Spiel in der laufenden  Runde  tauschen Schifferstadt und Haßloch die Plätze in der Tabelle (jh).

29.08.2015


Lob für die Erfolgsgeschichte des 1. FC 08 Haßloch

Karl Büttner wurde für 60 Jahre Treue zur 08 geehrtVerdiente Mitglieder geehrt

Haßloch- Der 1. FC 08 Haßloch ehrte auf dem grünen Rasen seine Jubilare und verdiente Mitglieder. Der Präsident des Südwestdeutschen Fußballverbandes (SWFV) Dr. Hans-Dieter Drewitz, selbst Ehrenmitglied der 08er, der aus Anlass des Jubiläums „50 Jahre Wiedergründung

1. FC 08 Haßloch“ der 08-Familie und den Jubilaren gratulierte, fand lobende Worte für den Verein. „Ich ziehe meinen Hut vor der Erfolgsgeschichte der 08. Glück auf für die Zukunft“, sagte er. In seiner launigen Laudatio hatte er mehrere Anekdoten parat über die 08er, die sich am 15. April 1965 von der TSG lösten und wieder selbständig wurden.

Helmut Scheurer, Ehrenamtsbeauftragter des Fußballkreises Rhein-Mittelhaardt im SWFV, lobte die Verdienste der Gründungsmitglieder Bernd Strub und Toni Schallmeier, die täglich auf dem 08-Gelände anzutreffen seien, um alle anfallenden Arbeiten zu erledigen. „Sie sind immer da, wenn sie gebraucht werden“, so Scheurer, der ihnen dafür die Ehrenamtsuhr des Deutschen Fußballbundes (DFB) überreichte.

Der 1. FC 08 Haßloch ehrte seine Jubilare für 25-, 40-, 50- und 60-jährige
Vereinstreue in Anwesenheit des Präsidenten des SWFV Dr. Hans-Dieter Drewitz
(4. von links). Rechts daneben der 3. Vereinsvorsitzende Kurt Keck, der die
Ehrungen vornahm. Helmut Scheurer, Ehrenamtsbeauftragter des Fußballkreises
Rhein-Mittelhaardt (2. von rechts) ehrte 08-Mitglieder für besondere Verdienste.

Kurt Keck, der 3. Vorsitzende des 1. FC 08, ehrte anschließend für langjährige Mitgliedschaft weitere Mitglieder: Für 60 Jahre Karl Büttner und Ludwig Krön; für 50 Jahre Emil Otterstätter, Horst Sommer, Ernst Vollweiler, Klaus Langohr, Otto Wipprecht, Dieter Wolf und Bernd Kastenholz. Für 40 Jahre wurden Bernd Weinerth und Gerhard Groß zu Ehrenmitgliedern ernannt. Für 25 Jahre wurden geehrt: Renate Brunk, Patrick Jakob, Christian Döring und Christian Postel. Text und Foto: jh

19.08.2015


Gute Laune bei der 08-Familie

Erfolgreiches Terrassenfest

Haßloch- Der 1. FC 08 Haßloch feierte mit großem Programm  sein traditionelles Terrassenfest. Der Wettergott meinte es gut mit den 08ern, so dass das Fest sehr gut besucht war.

Bereits am Vormittag spielte Alleinunterhalter Andreas Maier zum Frühschoppen auf. Für gute Laune sorgten auch die 1. und 2. Fußballmannschaft, die ihre Rundenspiele gegen den SV Ruchheim mit 3:2 sowie gegen Spitzenreiter FC Lustadt III mit 6:3 gewannen.

Die Vorstellung aller Jugendmannschaften zeigte, dass der 1. FC 08 Haßloch seine Verpflichtung zur Ausbildung der Jugend im sportlichen Bereich sehr ernst nimmt.

15 Jugendmannschaften beim Fußball, eine Jugendmannschaft der American Footballer sowie zwei Jugendteams im Bereich Cheerleading werden derzeit vom 1. FC 08 betreut. Über 30 ehrenamtliche Trainerinnen und Trainer stehen dafür zur Verfügung.

Das Terrassenfest stand in diesem Jahr unter dem Motto „50 Jahre Wiedergründung

1.FC 08 Haßloch“. Lobende Worte für den Verein fand der Präsident des Südwestdeutschen Fußballverbandes Dr. Hans-Dieter Drewitz. Nach den Ehrungen verdienter und langjähriger Mitglieder feierte die 08-Familie noch lange bei Musik von DJ „Daniel“. Für Speisen und Getränke sorgte in bewährter Weise 08-Vereinswirt Jonas Tanzmeier, unterstützt auch von Helferinnen und Helfern des Vereins Text und Foto: jh

18.08.2015


Ehrenamt mit Leben erfüllt

Bernd Strub und Toni Schallmeier ausgezeichnet

Haßloch- Bernd Strub und Toni Schallmeier, beide Gründungsmitglieder des 1. FC 08 Haßloch, erhielten vom Südwestdeutschen Fußballverband eine angemessene Ehrung für ihr jahrelanges ehrenamtliches Engagement. Der Ehrenamtsbeauftragte des Fußballkreises Rhein-Mittelhaardt Helmut Scheurer überreichte beiden 08ern eine Urkunde sowie die DFB-Ehrenamtsuhr.

Strub ist derzeit stellvertretender Vorsitzender im Bauausschuss des Vereins wie auch im Wirtschaftsausschuss. Außerdem ist er ehrenamtlich als Hausmeister für das Clubhaus und die Sportanlagen zuständig.

Schallmeier ist Vorsitzender des Bauausschusses und war vorher Vorsitzender des Ältestenrates. Beide waren bereits Mitglied im Vorgängerverein TSG.

Die beiden 08er arbeiten seit Jahrzehnten ehrenamtlich für „ihren Verein“. Sie sind beide täglich auf dem Gelände an der Adam-Stegerwald-Straße anzutreffen. Arbeit gibt es immer: Kleinere Reparaturen, Verputzen, Fliesen, Elektroarbeiten. Von Pflasterarbeiten bis Türschlösser auswechseln, steht alles auf der To-do-Liste. Viel Arbeit bedeutet es, das gesamte Vereinsgelände sauber zu halten. Zuletzt waren beide auch Helfer bei den Baumfällarbeiten. Der 1. FC 08 Haßloch hat dadurch schon enorme Kosten gespart.

Dieses große ehrenamtliche Engagement wurde in der ausführlichen Laudatio von Helmut Scheurer entsprechend anerkannt. Er bescheinigte außerdem dem 1. FC 08 Haßloch, auf dem richtigen Weg zu sein. Auf dem Foto v.l.n.r. Toni Schallmeier, Helmut Scheurer und Bernd Strub  Text und Foto: jh

17.08.2015


Dabei sein, ist alles

Schanzenbächer/Seckner bei den Deutschen Tandem-Meisterschaften

Haßloch- Die Deutschen Tandesmeisterschaften im Skat fanden dieses Jahr in Bonn statt. 294 Teams sind dabei für sechs Serien an zwei Tagen im „Maritim Bonn“ an den Start gegangen. Das Duo des 1. Skatclubs Haßloch Heinz Schanzenbächer/Bernd Seckner hat mit insgesamt 10.458 Spielpunkten (Sp) den 209. Platz erreicht.

Schanzenbächer erspielte 5.722 und Seckner 4.736 Sp. Beide hatten sich in zwei Qualifizierungsrunden für die Deutschen Meisterschaften erst qualifizieren müssen und waren schließlich in Bonn bei der deutschen Skatelite dabei. „Ein großes Erlebnis“, schwärmten beide.

„Dabei sein, ist alles“, war dann auch das Motto der Skatspieler aus dem Großdorf (jh).

12.08.2015


Volksbank Kur- und Rheinpfalz sponsert lebensrettendes Gerät

Vierter Defibrillator in Haßloch installiert

Haßloch- Seit Anfang Juli gibt es in der Gemeinde Haßloch einen vierten Defibrillator in einem öffentlich zugänglichen Gebäude. Die Volksbank Kur- und Rheinpfalz übernimmt die Kosten von 2.000 Euro für das lebensrettende Gerät und stellt außerdem die Räumlichkeiten zur Verfügung: Der Defibrillator ist im Vorraum der Regionaldirektion Haßloch in der Schillerstraße 24 angebracht und somit rund um die Uhr für jeden zu erreichen.

Defibrillatoren werden bei Herzrhythmusstörungen eingesetzt, können von Laien bedient werden und helfen, die Zeit bis zum Eintreffen des Krankenwagens zu überbrücken. Die Überlebenschancen der Betroffenen werden so erheblich verbessert. „Der Ortsverein Haßloch-Meckenheim des Deutschen Roten Kreuzes ist auf der Suche nach Sponsoren an die Volksbank herangetreten“, berichtet Uwe Büchele, Regionaldirektor  der Volksbank Kur- und Rheinpfalz für den Regionalmarkt Haßloch. „Für uns war es eine Selbstverständlichkeit, diese Aktion mit dem Sponsoring eines Defibrillators zu unterstützen und auch einen entsprechenden Platz zur Verfügung zu stellen. Ein ‚Defi‘ dient dem Wohl der Allgemeinheit und rettet Leben.“

Die Initiative zur Anbringung der Defibrillatoren wurde von der Arbeitsgruppe Gesundheit des lokalen Bündnisses für Familien in Haßloch ins Leben gerufen. Der Sprecher des Bündnisses, Dieter Schumacher, bedankte sich herzlich für die Spende der Volksbank Kur- und Rheinpfalz. Künftig sollen in Haßloch noch drei weitere Geräte an öffentlichen und vielbesuchten Standorten installiert werden – gegenwärtig werden noch geeignete Plätze zur Anbringung gesucht. Text: Volksbank Kur- und Rheinpfalz eG, Presse

19.07.2015


Blutspenden – Warum ich?

v.l.: Alexander Neikow, Regina Bub, Alice Neikow (Abteilung Kraftsport), Monja Langohr, Yvonne Hartmann (Abteilung Karate), Lennart Pitz (Abteilung Jiu-Jitsu), Dirk Falk (Abteilung Karate), Regina Müller (DRK Ortsverein Haßloch Meckenheim e.V.), Dirk Rohweder (Abteilung Jiu-Jitsu), Bernd Otterstätter, Matthias Heil, Felix Brandner (Abteilung Karate), Judith Roß, Sandra Monath (Abteilung Jiu-Jitsu), Marice Mayer und Heiko Wambsganß (Abteilung Karate).Haßloch- Ziemlich zufrieden zeigten sich Jürgen Vogt, Vorsitzender und Regina Müller, Leiterin des Blutspendeteams im DRK OV Haßloch/Meckenheim mit dem Ergebnis der Blutspende am 08. Mai 2015 in der Ernst-Reuter-Schule Haßloch. Insgesamt waren 232 Personen zum Blutspenden in die Schule gekommen.

„Ganz besonders hat mich gefreut, dass 32 Menschen zum Ersten Mal den Weg zum Blutspenden gefunden haben“, sagt Regina Müller. „Das ist sehr erfreulich, hoffentlich setzt sich diese Entwicklung auch weiterhin so fort“ freut sich Jürgen Vogt.

Leider konnten auch 32 Menschen nicht spenden. Akuter Eisenmangel im Blut ist in den meisten Fällen der Grund der Ablehnung bei der ärztlichen Voruntersuchung.

Ganz besonders bedanken wir uns bei den 15 Mitgliedern aus der Abteilung Jiu-Jitsu, Karate und Kraftsport aus dem 1. Judo-, Jiu-Jitsu- und Karate-Club Haßloch e.V.

Mit dabei Klaus Fuchs (stv. Vorsitzender DRK OV Haßloch/Meckenheim) und Dr. Hasan Al-Kutbi (Arzt Blutspendedienst)Spontan kam aus den Reihen des Sportvereins die Idee, vereinsintern einen Aufruf zum Blutspenden zu starten. „Wir sind, Gott sei Dank, alle gesunde Sportler“, so Matthias Heil. „Gegenseitige Unterstützung und die Hilfe für Bedürftige sollte schon vor dem Hintergrund der Gemeinnützigkeit, nicht nur für Mitglieder eines Vereines, eine bedeutende Rolle spielen.“ Bereits zum 47. Mal war Matthias Heil beim Blutspenden und folgt somit dem guten Beispiel seines Vaters Jürgen Heil, der am 08.Mai 2015 zum 101. Mal Blut gespendet hat. „Wir hoffen, bei der nächsten Blutspende noch mehr Mitglieder unseres Vereines zu mobilisieren.“ zeigt sich Herr Heil optimistisch.

„Wir danken allen Spendern sowie den 30 ehrenamtlichen Helfern, die mitgeholfen haben, den Blutspendetermin so erfolgreich zu gestalten“, betonen Regina Müller und Jürgen Vogt.

Der nächste Blutspendetermin zum Vormerken ist am Freitag, 18. September 2015 ab 17.00 Uhr in der Ernst-Reuter-Schule.

Text: Beate Gabrisch; Foto: DRK

27.05.2015


Bezirksliga Vorderpfalz 1. FC 08 Haßloch - 08 gegen Schaidt

Drei Punkte gegen den Abstieg

Haßloch/Schaidt- Im Kampf um den Verbleib in der Bezirksliga Vorderpfalz hat der 1. FC 08 Haßloch gegen Schaidt mit einem verdienten 3:0-Sieg wichtigedrei Punkte eingefahren.

08 Haßloch war von Beginn an die dominierende Mannschaft. Bereits in der 2. Minute erzielte Marc Hofmeister das 1:0 . Die vermeintlich ersatzgeschwächten 08er  ließen keinen  Zweifel aufkommen, wer an diesem Tag als Sieger den Platz verlassen würde. Zunächst prüften Timo Hubach, Christian Berac und Andreas Ackermann den Schaidter Torhüter. Im Gegenzug konnte  Haßlochs Torwart Kai Anschütz sein Können unter Beweis stellen, als  er dem allein auf Ihn zusteuerenden Moritz Walz den Ball vom Fuß nahm. Auch in der zweiten Hälfte hielt die Überlegenheit der 08 an. Berac traf die Latte und Dominik Doll verfehlte mit einem Flugkopfball knapp das Schaidter Gehäuse. Besser machte es dann Andreas Schmidt, der nach schöner Einzelleistung von Marc Hofmeister den abgelegten Ball in den Torwinkel zirkelte. Andre Pischulti schnürte dann den Dreierpack, als er einen vom Schaidter Torwart abgewehrten Ball aus 20 Metern überlegt einschoss. Der 1. FC 08 Haßloch hat damit alle Chancen, noch den Klassenerhalt zu schaffen (jh).

11.05.2015


A-Jugend 08 Haßloch gewinnt 3:1 gegen Landau West

Drei Mal Achim Hempel

Haßloch/Landau- Am vergangenen Samstag  gewannen die A-Jugendlichen des 1. FC 08 Haßloch ihr Heimspiel gegen Landau West mit 3:1. In einem zähen Spiel erarbeiteten sich die 08 er Jungs immer wieder gute Chancen, nutzten diese aber nicht, um in Führung zu gehen. Es dauerte bis zur 43. Minute, ehe Achim Hempel am schnellsten schaltete und einen Abpraller im gegnerischen Tor unterbrachte und damit sein Team mit 1:0 in Führung schoss. Nach der Halbzeit waren es auch nur die Gastgeber, die das Spiel prägten und immer gefährlich vor dem Tor der Gäste aufkamen. Wiederum Mittelstürmer Achim Hempel war es, der mit einem Doppelschlag in der 64. und 67. Minute sein Team mit 3:0 auf die Siegerstraße brachte. In der 88.Minute gelang Landau West noch der Anschlusstreffer zum 3:1-Endstand.

„Im Moment spielen meine Jungs mit den B-Jugendspielern unheimlich gut zusammen und zeigen sich als ein richtig gutes Team, das auch nach den Spielen etwas zusammen unternimmt, was sehr wahrscheinlich der Schlüssel zum Erfolg ist“, meint Trainer Bodo Schulz (jh).

11.05.2015


Madeleine Delbrêl – eine große Frau des 20. Jahrhunderts

Weihbischof Otto Georgens bei der kfd St.Ulrich

von Franz Gabath

Haßloch- Die Katholische Frauengemeinschaft St. Ulrich (kfd) feiert in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass hatte das Leitungsteam der kfd Weihbischof Otto Georgens zu einem Vortrag über Madeleine Delbrêl eingeladen. Unter dem Motto „Das Evangelium leben mit Madeleine Delbrêl“ zeichnete der Weihbischof das Leben und Wirken dieser großen Frau nach.

Geboren in Mussidan in Südfrankreich verbrachte Madeleine Delbrêl ihre Jugendzeit in Paris wo ihr Vater Bahnhofsvorsteher war. Ihre außergewöhnliche Gabe für Musik und Zeichnen trat früh zu Tage. Mit 15 Sie Jahren bezeichnet sich Madeleine Delbrêl selbst als Atheistin und findet das Leben absurd.  Ihre Verlobung mit Jean Maydieu , der dem Orden der Dominikanerinnen beitritt, geht dadurch in die Brüche. Hier beginnt ein gewaltiger Umbruch in ihrem Leben. Es beginnt die radikale Suche nach Gott – eine radikale Kehrtwende in ihrem Leben. An der Sorbonne trifft Madeleine christliche Mitkommilitoninnen. „Ich bin von Gott überwältigt worden – Gott ist Realität“ bekennt sie als ihre Lebensgrundlage für ihr weiteres Dasein. Zeitlebens fühlt sie sich als Konvertitin.

Einige Parallelen sind bei  Madeleine Delbrêl zur Hl.Edith Stein zu finden. Beide wurden als bekennende Atheistinnen zu überzeugten Katholikinnen. Am 15.10.1933, dem Fest der HL Theresia von Ávila, tritt Edith sein in den Karmel ein. An diesem Tags schließt sich  Madeleine Delbrêl, sie trug sich auch mit dem Gedanken dem Karmel beizutreten, mit mehreren Frauen zusammen und gründete  mit dieser Gruppe von Gleichgesinnten eine Laiengemeinschaft um in Ehelosigkeit, Armut und Gehorsam im Dienst an den Menschen zu leben. Im Oktober 1933 siedelte diese Gemeinschaft nach Ivry-sur-Seine um.  Abbé Lorenzo, ein leidenschaftlicher Priester, erschloss ihr immer mehr den Reichtum des Evangeliums.

Madeleine arbeitete hier im Arbeiterviertel Ivry, der Hochburg der Kommunisten, als Sozialarbeiterin zu der sei sich ausbilden lies. Das Problem der verarmten Arbeiterschaft in diesem Getto rührte Madeleine zu tiefst. Ihren katholischen Glauben immer bekennend scheute sie aber die praktische Zusammenarbeit mit den Kommunisten nicht – immer dort wo es um die Not und die Belange der sozial Schwachen ging. Eine Tatsache die sich in Gedächtnis, nicht nur dieses Stadtviertels eingebrannt hat und bis heute lebendig ist, wie der Weihbischof aus eigener Anschauung erfahren konnte. Bei einem erst kürzlichen stattgefundenen Besuch in Paris wurde ihm vom kommunistischen Bürgermeister des Bezirkes in dem Madeleine Delbrêl wirkte, eine Gedenktafel gezeigt, die an diese großartige Frau, deren Verdienste nicht vergessen sind, obwohl dieser Bezirk immer noch kommunistisch regiert wird.

1945 nimmt Madeleine Delbrêl Abschied von der Arbeit bei der Stadtverwaltung und kümmert sich um die Belange ihrer wachsenden Gemeinschaft in der Rue Raspail Nr. 11. Die Gruppe wächst über Paris hinaus, denn „Frankreich ist Missionsland“, wie Madeleine sagt. Und sie schreibt und schreibt unermüdlich, Dank ihrer schriftstellerischen Fähigkeit. Sie schreibt um zu überzeugen, wie es heist. Stellt immer wieder die Frage wie weit man beim Dialog und der Zusammenarbeit zwischen Christen und Kommunisten gehen könne.

Sie steht in Verbindung mit der Mission de France und den französischen Arbeiterpriestern. Hierhin wurde sie auch von Kardinal Suhard, dem Gründer dieser Mission, eingeladen um über ihre über 10 Jahre dauernde soziale  Arbeit in Ivry zu berichten.  Madeleine Delbrêl veröffentlicht zahlreiche Texte einer missionarischen Spiritualität, welche auch zur Vorbereitung des II. Vatikanischen Konzils dienten.

Wie Otto Georgens betonte wurde  Madeleine Delbrêl auch schon mal als „Konzilsmutter“ bezeichnet.

Ihre angegriffenen Gesundheit führte zu vielen Schonzeiten. Aber bis zu ihrem Tod im Oktober 1964 galt ihr unermüdlicher Einsatz den sozial Schwachen.  Weihbischof Otto Georgens, der Madeleine Delbrêl auch schon mal als „meine persönliche Heilige“ bezeichnet, hofft, dass der zur Zeit laufende Seeligspechungsprozess bald zum Abschluss kommt.

„Die Christen sind da um in die Gesellschaft zu gehen -wie Madeleine Delbrêl. Die Kirche ist geschaffen hinauszugehen an die Peripherie, nicht sich abkapseln, wie es unser jetziger Papst Franziskus fordert“ war das Fazit vom Weihbischof nach einem informativen, tiefgründigen, mit großer Begeisterung gebrachten Vortrag.

Zuvor hatte Otto Georgens mit den Besuchern eine Hl.Messe im fast voll besetzten Pfarrheim der Pfarrei St. Ulrich gefeiert. Die kfd St. Ulrich hat ohne Zweifel mit dem Thema und mit Weihbischof Otto Georgens zu ihrem Jubiläum ein hochkarätiges Zeichen gesetzt. Bild: fg  

01.05.2015


Ferienzeit – Reisezeit – Unfallzeit!

Blutspendetermin am 08.05.2015, ab 17.00 Uhr, Ernst-Reuter-Schule

Haßloch- Schon bald ist es wieder soweit. Die Ferien beginnen und damit für viele Menschen die schönste Zeit des Jahres. Ab in den Urlaub. Oft sogar direkt vom Arbeitsplatz aus ins Auto und los geht´s. Der Gedanke an die Folgen eines Unfalls kommt erst gar nicht auf, oder er wird verdrängt. Ob durch eigenes Verschulden oder durch die Unachtsamkeit eines anderen Verkehrsteilnehmers – es kann jeden treffen!

So lange nur Blechschäden entstehen, ist alles halb so schlimm. Aber leider Gottes geht es nicht immer so glimpflich ab und sehr oft sind Personen schwer verletzt. Ein Transport ins Krankenhaus und nicht selten eine Operation ist unumgänglich.

Jetzt ist eine Blutspende oft lebensrettend notwendig.

Was aber, wenn kein Blut zur Verfügung steht? Oder wenn die erforderliche Blutgruppe nicht verfügbar ist? Ein Szenario, das man sich gar nicht ausmalen mag.

„Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, wir brauchen Eure Hilfe, wir brauchen Euch als Blutspender. Kommt und helft uns, die notwendigen Blutreserven aufzufüllen. Die Vorräte sind sehr knapp und jede Hilfe ist kostbar“, appelliert Jürgen Vogt, Vorsitzender des DRK Ortsverein Haßloch/Meckenheim e.V.

Das Rote Kreuz bietet am Freitag, 08. Mai 2015 ab 17.00 Uhr wieder einen Blutspendetermin in der Turnhalle der Ernst-Reuter-Schule an. Jeder Mitbürger, jede Mitbürgerin hat an diesem Tag wieder die Möglichkeit Blut zu spenden. Mit jeder Blutkonserve kann Leben gerettet werden, unter Umständen sogar das eigene!

Erfreulicher Weise ist hier vor Ort die Bereitschaft zur Blutspende hoch, allerdings ist noch bei weitem nicht die erforderliche Anzahl von 6,5% der Bevölkerung erreicht.

„Wir sind bestens gerüstet für einen hoffentlich starken Spenderbesuch, unser Team steht bereit, auch unsere Kochtruppe bietet nach der Blutspende wieder eine gute Mahlzeit zur Stärkung an“ ruft Regina Müller, die Leiterin des örtlichen Blutspendeteams zur regen Teilnahme auf. Text: Beate Gabrisch

24.04.2015


Offener Brief der Bürgerinitiative "Motorflug über Haßloch"

21.03.2015


Antwort an Bgm. Lorch zur Vereinsförderung betreffs 1. FC 08 Haßloch

Herrn                                                                                                              Geschäftsführender Vorstand

Bürgermeister

Lothar Lorch                                                                                                 04.03.2015

Rathaus

 

67454 Haßloch

 

Vereinsförderung in Haßloch

Ihr Schreiben vom 02.02.2015

 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

 

der Gesamtvorstand hat sich in seiner Sitzung am 19.02.2015 ausführlich mit Ihrem Schreiben befasst.

Da dieses Schreiben Aussagen enthält, die aus Sicht des 1. FC 08 nicht unwidersprochen bleiben können, wurde der Geschäftsführende Vorstand beauftragt, Ihnen zu antworten.

 

Mit Ihrem Schreiben versuchen Sie, ausschließlich die Fehler aus der Vergangenheit bei 08 für die

prekäre finanzielle Situation unseres Vereins als Begründung anzuführen. In unserem Schreiben vom

15.12.2014 hatten wir Ihnen ausführlich die gezogenen Konsequenzen der derzeitigen Vereinsführung

aus diesen Fehlern geschildert, die letztlich dazu geführt haben, dass der 1. FC 08 wieder liquide ist.

Dennoch bleibt festzustellen: Die Haßlocher Vereine mit eigenen Anlagen benötigen aufgrund der

hohen Kosten im Energie- und Bauunterhaltungsbereich eine bessere, eine gerechtere Unterstützung.

Auf diese Notwendigkeit gehen Sie in Ihrer Antwort in keiner Weise ein.

 

Es trifft auch nicht zu, dass Sie auf unseren Vorstand zugegangen sind, damit wir im Haupt-, Finanz-

und Wirtschaftsförderungsausschuss über die finanzielle Situation berichten. Unser 3. Vorsitzender

hatte Sie mit den Problemen unseres Vereins (insbesondere die hohen Energiekosten) konfrontiert und

erst danach boten Sie eine Einladung in den Hauptausschuss an. Dass zuvor von der Gemeinde keine

Darstellung unserer Finanzsituation gefordert wurde und auch keine Einladung in das Ratsgremium

ausgesprochen wurde, ist nicht dem 1. FC 08 vorzuwerfen, sondern ist wohl das Ergebnis einer mangelnden Koordination bei der Gemeinde. Da wir das Darlehen vorzeitig zurückzahlen konnten und

die Bürgschaft der Gemeinde nicht mehr benötigt wird, ist es müßig, weiter darüber zu diskutieren.

 

Sie werfen uns vor, dass wir „Äpfel mit Birnen“ vergleichen, wenn wir eine monatliche Belastung in

Höhe von 2.100,00 € an Energiekosten anführen. Da zum Zeitpunkt unseres Schreibens noch keine

Abrechnungen vorliegen konnten, war dafür Grundlage die Vorauszahlungen. Natürlich wissen wir,

dass darin auch die Kosten des Wärme-Contractings enthalten sind. Inzwischen haben wir beim Strom

eine Nachzahlung für das vergangene Jahr in Höhe von 5.200,00 € leisten müssen, so dass unsere

monatliche angenommene Energiekostenbelastung so falsch nicht ist. Für Gas/Wärme-Contracting

haben wir bis heute noch keine Abrechnung, obwohl wir zum 01.01.2015 den Gasanbieter gewechselt

haben. Auch den Stromanbieter haben wir inzwischen gewechselt. Das Ergebnis kann sich sehen

lassen: Mehrere Tausend Euro jährlich an Ersparnis.

 

Was die Unterstützung der Gemeindewerke betrifft, bedanken wir uns ausdrücklich bei den

Mitarbeitern, die uns immer gut und zuvorkommend beraten und uns stets geholfen  haben. Die

Mitarbeiter konnten uns aber nicht helfen bei einer günstigeren Preisgestaltung für Vereine bzw.

einer besseren und gerechteren Bezuschussung. Dies ist auch nicht ihre Aufgabe. Dies wäre eigentlich

die Aufgabe des Bürgermeisters und der Politik.

 

Den Hinweis auf die fehlende Umsetzung des Energiespargutachtens hätten Sie sich sparen können.

Sagen Sie uns bitte, wie ein Verein mit den finanziellen Sorgen, die wir hatten, die trotz Zuschüssen

kostenintensive Umsetzung hätte bewerkstelligen sollen. Die Lösung haben wir inzwischen gefunden:

Die durch den Wechsel des Energieanbieters eingesparten Gelder werden wir nun gezielt für Energie-

sparmaßnahmen verwenden.

 

Wir haben inzwischen ein Schreiben der Fraktion Piraten/Die Linke vom 17.02.2015 erhalten.

Zumindest diese Fraktion hat verstanden, worum es geht. Wir bedanken uns ausdrücklich für den

Antrag dieser Fraktion.

 

Sie teilen uns mit, dass die Werke uns für die Heizung den Restbuchwert von 2.869,00 € in Rechnung

stellen werden. Wir machen aber darauf aufmerksam, dass wir seit Ende 2013 und das ganze Jahr 2014

nicht nur mit der von den Werken finanzierten Heizung geheizt haben, sondern auch über das Vertrags-

ende entsprechende Zahlungen geleistet haben, so dass der Betrag entsprechend niedriger ausfallen

müsste.

 

Als Fazit ist festzustellen: Die Gemeinde hat bis heute nicht verstanden, wie es um die Vereine mit

eigenen Anlagen steht. Hier sind wir in Haßloch nicht alleine. Wann hat sich der Bürgermeister,

der Sportdezernent oder der Gemeinderat schon die Mühe gemacht, mit den Vereinen ins Gespräch

zu kommen (außer im Wahlkampf)?

 

Wenn Sie die Sportförderung als gelegentlich „wettbewerbsverzerrend“ zitieren, müssen wir dagegen

halten: Wettbewerbsverzerrend ist es, ohne dass wir uns beklagen, wenn wir gegen Vereine antreten,

die von der Kommune die Sportanlagen kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen.

 

Was die Kosten für die alte Feuerwehrleiter betrifft, bleiben wir bei unserem Vorwurf. Echte Hilfe von

der Gemeinde sieht anders aus. Wir haben für vier Betriebsstunden 312,00 € bezahlt; bei einer Neustadter

Firma zahlten wir weniger als die Hälfte. Dass der Anlasser kaputt war, ist nicht unseren ehrenamtlichen

Helfern (ehemalige Feuerwehrleute, die das Fahrzeug kennen) anzulasten. Ihren  versteckten Vorwurf,

wir seien für den Schaden verantwortlich, weisen wir zurück.

 

Fazit: Auch bei diesem Problem (Sicherheit des Kinderspielplatzes und der Sportanlage) können

wir von der Gemeinde keine Unterstützung erhalten.

 

Was die Ablehnung des Zuschusses für die Dachsanierung betrifft, bleiben wir bei unserem Vorwurf.

dass der Grundsatz der Gleichbehandlung von der Gemeinde nicht beachtet wird.

Fazit: Die Ablehnung sehen wir als klaren Beschluss gegen den 1. FC 08.

 

Wir werden auch dieses Schreiben unseren Mitgliedern zur Kenntnis geben. Die Fraktionen und Gruppen

im Gemeinderat erhalten einen Abdruck dieses Schreibens.

 

Mit sportlichen Grüßen

(Hermann Vollweiler)                        (Jürgen Hurrle)                          (Kurt Keck)

1. Vorsitzender                                   2. Vorsitzender                         3. Vorsitzender

07.03.2015


Sparkassen-Cup 2015 des FK 03 Pirmasens

1. FC 08 Haßloch auf Augenhöhe mit starken Teams

Haßloch/Pirmasens- Die U9-1 des 1. FC 08 Haßloch hat am Sparkassen-Cup 2015 des FK 03 Pirmasens teilgenommen.  Auch dieses Turnier wurde  nach dem Fair-Play-Modus ausgetragen. Dies bedeutet, es wurde letztlich kein Turniersieger ausgespielt. Insgesamt nahmen 9 Mannschaften, aufgeteilt in 2 Gruppen, an diesem Turnier teil. In der Gruppe A waren die leistungsstärkeren Mannschaften, unter denen sich auch unsere U9-1 befand, zusammengefasst. Die Gruppe B bestand aus etwas schwächer eingestuften Teams. Dies bestätigte sich auch während des Turnierverlaufs.

Die 08-Jungs durften sich in ihrer Gruppe mit den Vertretungen des 1. FC Kaiserslautern, des FK 03 Pirmasens, der BFV Hassia Bingen und der JFV Ganerb messen. Bereits im ersten Spiel war die Mannschaft des 1. FC Kaiserslautern Gegner der 08. Nach anfänglichen Fehlern der Hintermannschaft lag die 08-Truppe schnell mit 0:2 zurück. Nachdem der 1. FC 08 Haßloch dann durch einen haarsträubenden Fehler der gegnerischen Hintermannschaft zum 1:2-Anschlusstreffer kam, legten die Haßlocher die Scheu vor ihrem Gegner ab. Letztlich blieb aber der Kampfgeist und Einsatzwille der Mannschaft unbelohnt und das Spiel ging mit 2:3 verloren. In den nächsten beiden Spielen gegen die Vertretungen des FK 03 Pirmasens (4:2-Sieg) und der JFV Ganerb (4:0-Sieg) konnten die 08er  ihre Spielstärke und ihren Kampfgeist eindrucksvoll unter Beweis stellen. 

So ging es im letzten Spiel gegen die Mannschaft der BFV Hassia Bingen um den 2. Platz in der Gruppe, da bis zu diesem Zeitpunkt beide Mannschaften je zwei Siege und eine knappe Niederlage (jeweils gegen den 1. FC Kaiserslautern) erzielen konnten. In einem Spiel auf Augenhöhe fanden zunächst die 08er besser ins Spiel und kamen zu 3 Pfostentreffern. Nach einer kurzfristigen verletzungsbedingten Umstellung und einem damit verbundenen Durcheinander in der Mannschaft kam die gegnerische Mannschaft zu ihrem einzigen ernstzunehmenden Torschuss, der gleichzeitig zum 0:1 Rückstand führte. Leider blieb es bis zum Schluss bei diesem Ergebnis. Nach Abschluss der Gruppenspiele gab es folgende Platzierungen in der Gruppe A: 1. 1. FC Kaiserslautern (12 Punkte – 19:3 Tore); 2. BFV Hassia Bingen (9 Punkte – 11:2 Tore); 3. 1. FC 08 Haßloch (6 Punkte – 9:6 Tore); 4. FK 03 Pirmasens (3 Punkte – 4:18 Tore) und 5. JFV Ganerb (0 Punkte – 1:15 Tore).

Die Trainer waren mit der kämpferischen Leistung der U9-1 größtenteils zufrieden.  Es bleibt festzuhalten, dass sich die 08-Mannschaft mit teilweise gleichstarken Gegnern messen durfte und dies für die Entwicklung der Spieler nur positiv gewertet werden kann. Bild und Text: 1. FC 08 Haßloch, Jürgen Hurrle

28.02.2015


A-Jugend punktet in Bellheim

Guter Start der 08er

Haßloch- Die A Jugend des 1. FC 08 Haßloch musste im ersten Punktspiel nach der Winterpausen zum Tabellennachbarn Phönix Bellheim und konnte dort auf dem neuen Kunstrasenplatz den Bellheimer Jungs mit einem 0:4 drei wichtige Punkte entreißen.

Von Beginn an zeigten die Haßlocher, dass sie mit allen Mitteln den Sieg wollten. Ganz zu Beginn scheiterten noch Lukas Schütz und Bernd Vockentänzer am guten Keeper der Bellheimer und es dauerte bis zur 24. Minute bis Stefan Dieser mit einem sehenswerten Treffer aus 18 Metern sein Team in Führung brachte. Elf Minuten später reagierte Bernd Vockentänzer am schnellsten und erzielte die 0:2 Führung, die man leider bis zur Halbzeit nicht weiter ausbauen konnte.

Die zweite Hälfte begann wie die erste: die 08-Jungs ließen den stark spielenden Bellheimern kaum Platz und Raum und waren stets gefährlich vorm Bellheimer Tor. Die Angriffsversuche der Bellheimer konnte die sicher stehende Abwehr der 08er jederzeit sicher vereiteln oder der Torwart der 08er war zur Stelle. Nach zwei Lattentreffern durch Vockentänzer und Neuzugang Achim Hempel, war es Lukas Schütz in der 77. Minute, der mit seinem Treffer zum 0:3 den Sack zumachte. Mit dem Schlusspfiff und seinem zweiten Treffer stellte Bernd Vockentänzer den 0:4-Endstand her. Laut Co-Trainer Ralf Helfer, der den kranken Bodo Schulz vertrat, „ging der Sieg vollkommen in Ordnung“. „In einem sehr guten Spiel überzeugte mein Team und war zu jeder Zeit Herr der Lage“, so Helfer. Die 08er haben nun 14 Punkte und nähern sich dem Mittelfeld (jh). 

22.02.2015


Der 1. FC ß8 Haßloch ist gut vorbereitet

08 gewinnt 4:1 in Lustadt

Zum letzten Vorbereitungsspiel vor Beendigung der Winterpause traf der Bezirksligist 1. FC 08 Haßloch auf den A-Klasse-Vertreter FC Lustadt auf dessen Sportgelände. Die 08er gewannen souverän mit 4:1 (3:0) nach Toren von Andre Pischulti, Torben Hubach, Christian Berac und Andre Hubach bei einem Gegentreffer kurz vor Schluss der Begegnung.

In der 1. Halbzeit sahen die Zuschauer eine gut eingestellte 08-Elf. Aufgrund der vielen Auswechslungen in der 2. Halbzeit und der Tatsache, dass man in den letzten 20 Minuten  verletzungsbedingt das Spiel mit 10 Mann bestreiten musste, verflachte die Partie zusehends.

Am Sonntag, 1. März 2015, um 15 Uhr, findet das erste Punktespiel der 08er nach der Winterpause statt. Gegner auf dem 08-Sportgelände an der Adam-Stegerwald-Straße ist der FSV Schifferstadt (jh).

22.02.2015


JUSO AG wählt neuen Vorstand

Haßloch- Turnusmäßig fand am 15.02.2015 im Nebenzimmer der Naturfreunde Haßloch die jährliche Wahl des Juso-Vorstandes statt.

Der bisherige Vorsitzende Kai Bartel konnte aus privaten beruflichen Gründen sein Amt nicht mehr weiterführen. Er hat allerdings fest zugesagt, dass er für alle Belange mit Rat und Tat auch weiterhin selbstverständlich zur Verfügung steht. “Kai hat mit seinem Engagement und der Neugründung der Juso-AG ein Meilenstein in der Geschichte der Haßlocher Jusos gesetzt. Dafür sind wir alle ihm und seinem Team sehr dankbar” betont der Vorsitzende des SPD Ortsvereins, Dieter Schuhmacher ausdrücklich!

In den neuen Vorstand wurden einstimmig gewählt: Lara Gabrisch (16 Jahre), Vorsitzende Jana Epp (18 Jahre), Stv. Vorsitzende Lukas Winkelmann (16 Jahre), Stv. Vorsitzender Philipp Hoffmann (20 Jahre), Stv. Vorsitzender Johny Tien Vu (18 Jahre), Stv. Vorsitzender.

Lara Gabrisch möchte zusammen mit dem neuen Juso-Vorstand weiterhin Ideen zur Mitgliederwerbung, Mitgliederaktivierung und zur Aktivierung einer parteiübergreifenden politischen Jugendarbeit einbringen und realisieren. Interessenten sind herzlich willkommen!

“Liebe Lara, Dir und Deinem neuen Vorstandsteam wünschen wir alle viel Erfolg. Wir vom Vorstand und alle Haßlocher SPD Mitglieder werden Euch unterstützen. 15 Juso-Mitglieder sind eine tolle Basis für Eure Arbeit. Baut drauf auf, viel Glück dabei” gibt Dieter Schuhmacher der Vorsitzenden und dem Vorstandsteam mit auf den Weg. Text und Foto: SPD Ortsvereins Haßloch

16.02.2015


AG 60 plus der SPD und das jährliche Kesselfleischessen

Haßloch- Wie jedes Jahr trafen sich die Senioren der AG 60 plus des SPD Unterbezirkes zu einer Vorstandssitzung in den Räumlichkeiten des JUDO-Clubs Haßloch. Rudi Otterstätter und seine Haßlocher AG 60 plus Mitglieder hatte im Anschluss an die Sitzung auch dieses Jahr “seine Schlachtspezialitäten” serviert.

“Wenn es euch schmeckt, dann freut mich das und ich bin sehr zufrieden” stellte Rudi fest. Es hatte allen hervorragend geschmeckt! Alle waren sehr angetan von den Kochkünsten der AG 60 plus der Ortsgruppe Haßloch.

Wie jedes Jahr im Februar tagte die Unterbezirks AG 60 plus im Vereinsheim des 1. Judo-, Jiu Jitsu- u. Karate-Clubs Haßloch e. V. Diesmal standen die bevorstehenden Wahlen im Unterbezirk an, TTIP ein spannendes Thema auch für die Senioren und andere aktuellen Themen führen zu regen Diskussionen innerhalb der Sitzung.

Gerne nutzte Dieter Schuhmacher, Vorsitzender des SPD Ortsvereins Haßloch die Gelegenheit um über die Geschehnisse der letzten 12 Monate im Ortsverein zu informieren. Gleichzeitig versprach er auch, dass die AG 60 plus des OVs auch weiterhin engagiert in der Unterbezirks-AG mitarbeiten wird.
Dann wurde schnellstens die Sitzung offiziell beendet, Grund siehe oben, das Kesselfleisch durfte nicht kalt werden.

Text und Foto: SPD Ortsverein Haßloch

16.02.2015


CDU Haßloch besichtigte GKM-Mannheim

Die Besuchergruppe zu Beginn und auf dem Turm der Rauchgasanlage. Die Besuchergruppe zu Beginn und auf dem Turm der Rauchgasanlage.

GKM Block 9 - ein Beitrag zur Sicherung von Wärme und Strom für die nächsten 40 Jahre

Haßloch- Am 07.02.2015 besichtigte die CDU Haßloch unter Leitung von Christoph Hass, Leiter des Arbeitskreises Energie der CDU Haßloch, den neuen Block 9 des Großkraftwerks Mannheim. Eine große Gruppe interessierter Bürger und CDU-Mitgliedern informierte sich auf der Baustelle über den Stand der Arbeiten. Sie bekamen die neue Technologie erläutert, die in diesem hochmodernen und
-effizienten Kraftwerk verbaut wurde, um den CO2 Ausstoß zu minimieren.

Die Besuchergruppe zu Beginn und auf dem Turm der Rauchgasanlage.Der in der Inbetriebnahmephase stehende Block 9 ist eines der modernsten Steinkohlekraftwerke der Welt und ist eine der größten Investitionen in eine Energieerzeugungsanlage in unserer Region. Das mit Steinkohle befeuerte Kraftwerk in Mannheim-Neckarau  ist eine Monoblockanlage mit einer Bruttoleistung von 911 (MWel) und einem elektrischen Wirkungsgrad von 46,4 Prozent. Das Kraftwerk geht im Mai in Betrieb und wird dann mindestens 40 Jahre die Fernwärmeversorgung der Region sichern. Er ersetzt die Kraftwerksblöcke 3 und  4, welche ihr technologisches Lebensende erreicht haben.  

Der CDU Haßloch war es ein Anliegen, sich nicht nur für den in der Öffentlichkeit stark wahrgenommen Siegeszug der Erneuerbaren Energien zu informieren sondern auch die Bedeutung der Nutzung konventionellen Energien bei der Sicherung der Energieversorgung des 21. Jahrhunderts kennen zu lernen. Aus dem Rundgang konnten wir erkennen, dass bei aller Sinnhaftigkeit der Förderung der erneuerbaren Energien als kostenlose Energiequelle, die Sicherheit aus der  Versorgung durch konventionelle Energie weiterhin Bestandteil unserer Energieversorgung in Deutschland sein sollte. Text und Foto: CDU Ortsverband Haßloch

11.02.2015


Pressemitteilung des 1. FC 08 Haßloch - Vereinsförderung in Haßloch

Haßloch- Im Anhang erhalten Sie ein Schreiben an den Bürgermeister mit der Bitte um Veröffentlichung

Wir hatten zunächst davon abgesehen, unser Schreiben an die Presse zu geben. Da wir bis heute keine Reaktion weder vom Bürgermeister noch von den Fraktionen haben (außer einer Mahnung wegen der Rechnung für die alte Feuerwehrleiter, die wir inzwischen gezahlt haben), hat der Gesamtvorstand nun beschlossen, diesen Schritt nun doch zu tun.

Der 1. FC 08 Haßloch hat nicht das Gefühl, dass unsere Kritik von Bürgermeister und Gemeinderat ernst genommen wird.  Keine Antwort ist auch eine Antwort.

19.01.2015


Stromsparwettbewerb 2015 und Ergebnis der letzten Stromsparwettbewerbs

Die Gemeindeverwaltung und die Gemeindewerke Haßloch (GWH GmbH) sowie das Umweltforum zur Lokalen Agenda 21 in Haßloch suchen die Haushalte, die die höchsten prozentualen Stromeinsparungen im kommenden Verbrauchsjahr 2015 nachweisen können.

Haßloch- Umweltdezernent Dieter Schuhmacher empfiehlt den Haßlocher BürgerInnen und Bürgern: „Nehmen Sie diesen Wettbewerb zum Anlass, Ihren Stromverbrauch zu senken. Durch die eingesparten Kilowattstunden wird nicht nur ihr Geldbeutel entlastet, sondern auch unser Klima ein Stück weit geschont.“ Diese Aussage belegt überzeugend das Ergebnis des Stromsparwettbewerb 2013: Bis zu 35 % sparten die Teilnehmer bei ihren Energiekosten ein. Zusätzlich erhielten die Gewinner des Wettbewerbs attraktive Preise, die von der GWH GmbH zur Verfügung gestellt wurden.

Die Preisverleihung erfolgte auf der Energie- und Klimaschutzmesse im vergangenen Herbst. So erhielten die ersten, zweiten und dritten Plätze in den Kategorien  1-, 2-, 3- und mehr Personen-Haushalte -gestaffelt nach Platzierung und Haushaltsgröße- zwischen 100 und 750 Frei-Kilowattstunden geschenkt. Den ersten Platz in der Gruppe der 1–Personenhaushalte gewann das Team Wolfgang Jung/Siegfried Klein, den zweiten Platz Anton Albig und den dritten Platz erhielt Hannelore Behr. Den ersten, zweiten und dritten Platz in der Gruppe der 2–Personenhaushalte erhielten das Team Dr. Liese-Sauer/Rosemarie Ameis, Hans-Jürgen Glatz bzw. Rainer Hauck. Den ersten und zweiten  Platz in der Gruppe der 3 und mehr Personenhaushalte erhielten Volker Gau bzw. Sabine und Thomas Rüber (ein 3. Platz wurde in dieser Kategorie nicht vergeben). Einen Sonderpreis wegen seines besonders geringen „Startverbrauchs“ erhielt Konrad Propfe.

Wertvolle Anregungen für die Teilnehmer am diesjährigen Wettbewerb lassen sich aus den Einsparstrategien der Teilnehmer am letzten Wettbewerb ableiten: Im Vordergrund standen der Ersatz alter Haushaltsgeräte mit hohen Stromverbräuchen (insbesondere alte Tiefkühltruhen, Kühlschränke, Wäschetrockner, Waschmaschinen und Umwälzpumpen) durch Neugeräte mit sehr guten Effizienzklassen sowie die Außerbetriebnahme wenig genutzter Kühlgeräte, die ein „Zweitleben“ als Reservegerät im Keller führten. Hierzu ist anzumerken, dass der Austausch alter Haushaltsgroßgeräte durch besonders effiziente Neugeräte fast immer wirtschaftlich ist, wenn die Altgeräte älter als 15 Jahre sind.

Weitere erfolgreiche Einsparmaßnahmen waren der Austausch von Glühlampen durch Energiesparlampen bzw. LED-Lampen oder der Anschluss von elektronischen Geräten an Steckdosenleisten mit Ein-/Ausschalter zur Vermeidung von Stand-By-Verlusten. Eine weitere häufig erwähnte Sparmaßnahme war die bewusste Nutzung von Geräten: Licht nur dann einschalten, wenn es benötigt wird, Waschen und Spülen nur dann, wenn das Gerät voll befüllt ist, Nutzung des Wäschetrockners nur im Winter. Eine weitere Einsparmaßnahme, deren Umsetzung ebenfalls kostenlos ist, stellte das Einregulieren der Kühlschrank-Innentemperatur auf den empfohlenen Wert von ca. 7 – 8° C dar. Regelmäßig befassten sich die erfolgreichen Teilnehmer auch mit den Verbräuchen ihrer Haushaltsgeräte, wie Waschmaschine, Spülmaschine, Herd, Kühlschrank, Wäschetrockner usw. und es wurden die tatsächlichen Verbräuche dieser Geräte gemessen, um festzustellen, ob Stromfresser darunter sind und ob eine Neubeschaffung sinnvoll ist (Vergleich mit sehr guten Neugeräten). Anmerkung des Umweltbeauftragten Michael Müller: „entsprechende Messgeräte können im Umweltbüro und bei der GWH GmbH ausgeliehen werden“.

Bei der Preisverleihung Dieter Schuhmacher das hohe Engagement der Teilnehmer und äußerte die Hoffnung, dass sich im jetzt ausgelobten Wettbewerb noch mehr Bürgerinnen und Bürger beteiligen. Wer sich beteiligen möchte, findet das Teilnahmeformular unten abgedruckt.

Folgende Preise wurden seitens der GWH GmbH für den Stromsparwettbewerb 2015 ausgelobt:

Unterteilt wird der Wettstreit in drei Kategorien: Single- oder Einpersonenhaushalte, Zweipersonenhaushalte und Mehrpersonenhaushalte ab drei Mitgliedern. Gewertet wird jeweils nur die individuelle jährliche Einsparung auf Basis der GWH-Verbrauchsabrechnung. Als Preise für die Gewinner winken „Frei-Kilowattstunden“ zur Verrechnung mit der Jahresrechnung 2016 in folgender Höhe:


1-Personen-Haushalt:        

1. Preis 250 Frei-kWh

2. Preis 150 Frei-kWh

3. Preis 100 Frei-kWh


2-Personen-Haushalt:        

1. Preis 500 Frei-kWh

2. Preis 300 Frei-kWh

3. Preis 200 Frei-kWh


ab 3-Personen-Haushalt:   

1. Preis 750 Frei-kWh

2. Preis 500 Frei-kWh

3. Preis 250 Frei-kWh.

Der Wettbewerb beginnt mit dem Zählerstand vom 01.01.2015 und endet zum 31.12.2015. Als Nachweis für den Jahresverbrauch dient die Jahresendabrechnung der GWH GmbH.

Folgende Teilnahmebedingungen müssen erfüllt werden:

  1. Die Mitglieder des teilnehmenden privaten Haushaltes müssen mit Hauptwohnsitz in Haßloch gemeldet sein. Während des Wettbewerbszeitraums (sowie dem gesamten Verbrauchsjahr 2014) muss der Haushalt mit der gleichen Personenzahl bewohnt sein.
  2. Die Teilnehmer müssen für das Verbrauchs-/Vergleichsjahr durchgängig Kunden mit gleichbleibenden Voraussetzungen bei der GWH GmbH sein.
  3. Bei Haushalten, welche mit Strom (z. B. Nachtspeicherheizung) heizen, wird dieser Bedarf bei dem Vorhandensein von zwei Zählern herausgerechnet; solche Haushalte mit nur einem Zähler können nicht teilnehmen.
  4. Bei Kunden, die eine PV-Anlage besitzen und dabei die Selbstverbrauchsregelung nutzen, wird der selbst genutzte Strom der PV-Anlage zum Strombezug der GWH hinzuaddiert.
  5. Die Teilnehmer erklären sich im Gewinnfall bereit, ihre Angaben in Form eines Gesprächs überprüfen zu lassen. Die Gewinner müssen damit einverstanden sein, dass ihre Namen und die prozentuale Einsparung veröffentlicht werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  6. Anmeldeschluss ist der 28.02.2015.

 

Teilnahmeformular Stromsparwettbewerb

GWH - Kundennummer:

 

Name:

 

Straße, Hausnummer:

 

PLZ, Ort:

 

Telefon-Nr./E-Mail:

 

Haushaltsgröße:

□ 1 Person

□ 2 Personen

□ 3 Personen oder mehr und zwar ………Personen

Jahresstromverbrauch laut Stromabrechnung 2014:

kWh

Als Gewinner bin ich mit der Veröffentlichung meines Namens und der prozentualen Einsparung einverstanden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

□ Ich/Wir möchte(n) am Stromsparwettbewerb teilnehmen

□ Die Teilnahmebedingungen habe ich gelesen und bin damit einverstanden

 

Anmeldeschluss ist der 28. Februar 2015

 

Haßloch, den …………….                                ……………………………………………

                                                                                                               (Unterschrift)

Bitte senden an oder im Bürgerbüro einwerfen für:

Gemeindewerke Haßloch GmbH
Gottlieb-Duttenhöfer-Straße 27 in 67454 Haßloch

Telefon-Nr.: 0 63 24 / 59 94 -0     Fax: 0 63 24 / 59 94 -366

E-Mail: stromsparwettbewerb@gwhassloch.de

Text und Foto: Gemeindewerke Haßloch GmbH

17.01.2015


Norbert Petry bleibt Vorsitzender

1. Skatclub Haßloch mit großem Programm

Haßloch- Norbert Petry wurde bei der Mitgliederversammlung des 1. Skatclubs Haßloch erneut einstimmig als 1. Vorsitzender bestätigt. Neuer 2. Vorsitzender ist Michael Huber. Die weiteren Ämter wurden wie folgt besetzt: Kassenwart Dieter Selinger, Schriftführer Wilhelm Kötter, Spielleiter Roland Fecht, stv. Spielleiter Joachim Fuhrmann, Ligabeauftragter Martin Seiberth. Kassenprüfer sind Dieter Pieperz und Helmut Volz.

Der alte und neue Vorsitzende ließ in seinem umfangreichen Bericht noch einmal das Jubiläumsjahr „20 Jahre 1. SC Haßloch“ Revue passieren. Die 1. Mannschaft belegte in der Landesliga Rheinland-Pfalz/Saarland den 11. Platz, die 2. Mannschaft in der Verbandsliga Rheinhessen-Nahe/Pfalz den 7. Platz. Clubmeister 2014 wurde Martin Seiberth.

In seinem Ausblick auf die neue Skatsaison informierte Petry über die Termine 2015:

Die Mitgliederversammlung des Skatverbandes Pfalz findet am 17.1.2015 in Haßloch statt. Anschließend wird das Vorständeturnier im Großdorf ausgetragen. Die pfälzischen Tandemmeisterschaften sind am 31.1.2015 in Ludwigshafen-Edigheim. Der traditionelle Herbert-Böhm-Pokal in  Kaiserlautern findet am 21.2.2015 statt. Die Einzelmeisterschaften des Skatverbandes Pfalz sind am 7.3.2015 in Birkenheide, die Mannschaftsmeisterschaften am 21.3.2015 in Ludwigshafen-Edigheim. Der traditionelle Vergleich mit dem befreundeten Skatverein „Dürkheimer Worschtmarktbube“ wird in diesem Jahr in Haßloch ausgetragen. Für das Jahresturnier am Pfingstmontag soll nach dem Beschluss der Mitgliederversammlung ein anderer Termin gefunden werden. Die Spieltage für die Landesliga und Verbandsliga stehen fest: 25.4.2015, 9.5.2015, 13.6.2015, 27.6.2015 und 12.9.2015.

Kassenwart Dieter Selinger informierte bei seinem Kassenbericht, dass aufgrund steigender Abgaben an den Verband ab 2016 eine Beitragserhöhung notwendig sei. Der Spielleiter Roland Fecht berichtete über einen erfolgreichen Verlauf der Clubabende (jeden Dienstag,

19.30 Uhr, im Clubheim des VfB Haßloch). Für die Clubmeisterschaft wurden 47 Serien gespielt. Herbert Kaiser und Georg Roth waren bei 45 Serien dabei. Die höchste Serie spielte Ernst Maischein mit 2.186 Spielpunkten. An den 47 Serien nahmen insgesamt 1.462 Spieler teil. Dabei wurden insgesamt 17.544 Spiele absolviert, wovon 13.760 gewonnen wurden. Außerdem wurden ein Benefiz-Preisskat („Skat für Yannik“), ein Nikolaus-Preisskat, ein Jahresturnier und drei Mal ein Schinken/Saumagen-Preisskat durchgeführt (jh).

12.01.2015


Benefiz-Skatturnier - Scheckübergabe

510,25 Euro war der Erlös des Benefiz-Skatturniers des 1. Skatclubs Haßloch zugunsten des leukämiekranken Yannik, der beim VfB Haßloch in der E-Jugend spielt (wir berichteten).

Im Vereinsheim des VfB fand nun die Übergabe statt.

Von links nach rechts Norbert Petry (1. Vorsitzender 1. SC), Matthias Gillich (1. Vorsitzender VfB) und Michael Huber (2. Vorsitzender 1. SC). Foto/Text: jh.

12.01.2015


Blick zurück nach vorn

v.l.: Dieter Schuhmacher, OV Vorsitzender; Christa Schlamb, 10 Jahre SPD; Heinrich Valceschini, 40 Jahre SPD; Jürgen Höchel, 25 Jahre SPD; Dr. Salvatore Barbaro, Staatssekretär Finanzministerium RLP v.l.: Dieter Schuhmacher, OV Vorsitzender; Christa Schlamb, 10 Jahre SPD; Heinrich Valceschini, 40 Jahre SPD; Jürgen Höchel, 25 Jahre SPD; Dr. Salvatore Barbaro, Staatssekretär Finanzministerium RLP

Neujahrsempfang des SPD Ortsvereins Haßloch

Haßloch. Neujahr- Auch wenn wir uns ganz willkürlich diese Zeit des Wechsels gegeben haben, die Tradition der Neujahrsempfänge wird gepflegt, um zurück zu schauen und nach vorne zu sehen. Was war, was bleibt, was lassen wir gehen? Die SPD Haßloch hat auf ihrem gut besuchten Neujahrsempfang am 04.01.2015 im Kulturviereck darauf Antworten gegeben.

Dieter Schuhmacher begrüßte die Gäste und sprach über die Erfolge der SPD Haßloch im vergangenen Jahr: „Wir tun jetzt das, was wir wollten: Wir gestalten.“ Die Bilanz ließ sich dabei mehr als sehen, die SPD Haßloch hat zahlreiche Veranstaltungen organisiert und bereichert, wie das Entenrennen, die 140 Jahrfeier, das Andechser Bierfest, das rote Frühstück und die sehr erfolgreiche Modenschau der AsF mit der Designerin Julia Leibrock. Am wichtigsten ist aber den anwesenden SPD-Mitgliedern der Erfolg der Kommunalwahl und das Comeback der SPD in einer großen Koalition mit der CDU gewesen.

„Wir setzen Akzente, die Bürgerinnen und Bürger spüren, dass wir wieder mitregieren, das dürfen wir auch genauso weiter geben“, bemerkt dazu Ralf Trösch in einer beeindruckenden Rede, er betont das stetige Arbeiten an unseren sozialdemokratischen Zielen und die Erfolge: „Wir bleiben da dran, das schaffen wir gemeinsam!“

Als Gast aus Mainz begrüßte die Haßlocher SPD den Staatssekretär im Finanzministerium Dr. Salvatore Barbaro. Seine Rede war außergewöhnlich für einen Neujahrsempfang, denn er nahm die Stimmung der letzten Monate auf und malte ein Bild einer Welt im Umbruch. Kriege, Krankheit, Flucht – die Herausforderungen unserer Zeit könnten nicht größer sein. Die Sozialdemokratie muss deshalb ihre Kraft zur Erneuerung mobilisieren, Zeiten wie diese lassen sich nicht verwalten, sie müssen gestaltet werden. Gelingen will das der Landesregierung zum Beispiel in den Bereichen Bildung, Demografie und Digitalisierung. Er rief dazu auf, die Skandalisierung von Politik zu Lasten von Inhalten und echten Projekten einzustellen und echte Arbeit zu leisten. Dafür fand er im Saal breite Zustimmung.

Mit einer Ehrung von Mitgliedern wurde diese Veranstaltung abgerundet. Gut aufgestellt fühlt sich die SPD Haßloch und hat dennoch einen Wunsch: „Es wäre schön, wenn bei der nächsten Landtagswahl endlich wieder ein SPD-Abgeordneter aus Haßloch im Parlament Platz nehmen könnte“, wer das sein könnte ließ Dieter Schuhmacher offen, aber offensichtlich wird auch 2015 ein bewegtes Jahr für die SPD Haßloch. Text und Foto: SPD Ortsverein Haßloch

05.01.2015


Jugend des 1. FC 08 Haßloch - Spielberichte

E-Jugend des 1 FC 08 Haßloch

3. Platz in Walldorf

Die E2 –Jugend des 1. FC 08 Haßloch trat beim U10 Sparkassen Junior Cup des FC Astoria Walldorf an,wo die Jungs zunächst einen verschlafenen Start hinlegten und nicht über ein 2:2 gegen die Fortuna aus Heddesheim hinauskamen.

Doch nach einem Wachrütteln besannen sich die jungen 08er aufs Fußballspielen und gewannen anschließend 3:0 gegen den TSV Rettigheim. Im dritten Spiel traf man gegen den spielstärksten Gegner aus Heilbronn, welcher konsequent aus Halbchancen ruckzuck 4:0 gewinnen konnte.

Im letzten Gruppenspiel zogen die Jungs  aus dem Großdorf wieder das Tempo an und ließen Ball und vor allem den Gegner laufen und gewannen schließlich verdient gegen den SC Reilingen mit 4:0.

Als Gruppenzweiter traf man im Halbfinale dann auf den Ersten der anderen Gruppe, die TSG Backnang. Hier verloren die 08-Jungs sehr unglücklich mit 0:3.

Mit Wut im Bauch ging es im kleinen Finale gegen den Gastgeber FC Astoria Walldorf, den man souverän mit 4:0 besiegte und sich so mit dem dritten Platz belohnte. Turniersieger wurde die Mannschaft von Union Heilbronn (jh).

G-Jugend des 1. FC 08 Haßloch

Beim Hallenturnier in Lambrecht gut geschlagen

Nachdem alle Kinder und deren Eltern den Jahreswechsel wohlbehalten hinter sich gebracht haben, hieß es auch schon wieder für die Kinder die Fußballschuhe schnüren. Der TSV Lambrecht hatte zum 1. umsonst-trikots.de-Cup Hallenturnier eingeladen. Es ist das erste richtige Turnier für die G-Jugend des 1. FC 08 Haßloch gewesen, wo es zu offiziellen Platzausspielungen kommen sollte und die mit Preisen belohnt wurden. Die 08-Mannschaft spielte in der Gruppe A, die Gegner waren TSV Lambrecht, TUS Maikammer und SG Rödersheim-Gronau. Die Gruppe B war mit den Mannschaften VfB Haßloch, FSV Oggersheim, SG Mußbach und TSG Kaiserslautern besetzt. Die Ergebnisse der 08er in der Gruppe A: 1. FC 08 Haßloch – SG Rödersheim-Gronau 0:0; TSV Lambrecht – 1. FC 08 Haßloch 0:5; 1. FC 08 Haßloch – TUS Maikammer 1:1.

Die 08er spielten im Halbfinale als Gruppenerster gegen den Zweiten aus der Gruppe B,  die TSG  Kaiserslautern, das die Lauterer mit 2:0 gewannen. Dies bedeutete Spiel um Platz 3. Dies  war dann eine reine Haßlocher Angelegenheit Gegner war der VfB Haßloch.  Die Mannschaft des 1. FC 08 Haßloch gewann schließlich mit 3:0.  Bei dem Niveau der teilnehmenden Mannschaften ist dieser erreichte dritte Platz als sehr gute Leistung zu betrachten.  Der nächste Spieltag ist am 24.01.2015 in Römerberg (jh).

05.01.2015


Skat für Yannik

Peter Schlegel gewinnt Benefiz-Turnier

Haßloch- Der 1. Skatclub Haßloch hat das traditionelle Benefiz-Skatturnier zum Jahresende 2014 zu Gunsten des achtjährigen Yannik ausgetragen, der bei den E-Junioren des VfB Haßloch spielt und an Leukämie erkrankt ist. 33 Skatspieler, vorwiegend aus dem Großdorf, aber auch von befreundeten Skatvereinen, spielten für einen guten Zweck. Der Vorsitzende Norbert Petry konnte auch den Vorsitzenden des Pfälzischen Skatverbandes Egon Dittmann und den Ehrenvorsitzenden Dietmar Spiegel begrüßen.

Die Hälfte des Startgeldes und die Preisgelder, die von den Gewinnern gespendet wurden  sowie weitere Einzelspenden ergaben die stolze Summe von 510,25 Euro und werden nun der Hilfsaktion des VfB Haßloch zur Verfügung gestellt.

Sieger des Benefizturniers wurde Peter Schlegel (Haßloch) mit 1.642 Spielpunkten. Die weiteren Platzierungen: 2. Roland Dautz (Maxdorf, 1.635), 3. Günter Schäfer (Bad Dürkheim, 1.485), 4. Edgar Löwer (Haßloch, 1.442), 5. Dietmar Spiegel (Haßloch, 1.408), 6. Friedrich Nunheim (Haßloch, 1.388), 7. Herbert Kaiser (Haßloch, 1.307), 8. Dieter Seelinger (Haßloch, 1.269) und 9. Christian Bode (Maxdorf, 1.220).  (jh).

02.01.2015


20 Jahre 1. Skatclub Haßloch – größter Skatverein in der Pfalz

Martin Seiberth Clubmeister 2014

Haßloch- Beim Jahresabschluss des 1. Skatclubs Haßloch erinnerte der 1. Vorsitzende Norbert Petry an die Gründung des Vereins vor 20 Jahren. Unter Vorsitz des Initiators Erich Oberling waren im März 1994 12 Männer und eine Frau zur Gründungsversammlung im Vereinslokal des 1. FC 08 Haßloch zusammen gekommen. Mit Wirkung vom 1.4.1994 wurde der Verein beim Deutschen Skatverband registriert. Über die Jahre ist der Club stetig angewachsen. Mittlerweile ist der 1. Skatclub Haßloch mit 47 Mitgliedern der größte Skatverein im Skatverband Pfalz. Dem allgemeinen Trend folgend nahmen allerdings die Teilnehmer bei den Jahresturnieren immer mehr ab. Im Gründungsjahr waren es 164, beim Turnier 2014 noch 44, wobei diese Zahl heute zu den besser besuchten Turnieren zählt.

Die Aktivitäten im Jubiläumsjahr waren 2014 sehr rege. Der Verein war vertreten beim Vorständeturnier des Pfälzer Skatverbandes und des Landesverbandes Rheinland-Pfalz, bei den Tandemmeisterschaften (bis zur Zwischenrunde zur Deutschen Meisterschaft) und beim renommierten Herbert-Böhm-Pokal (10. Platz mit der Mannschaft). Der Skatverband Pfalz hatte die Skatspieler des Großdorfes mit der Ausrichtung der Einzelmeisterschaften 2014 betraut, die im März im Kulturviereck ausgetragen wurden. Sieben Spieler des 1. SC Haßloch nahmen daran teil. Karlhans Seiberth schaffte es sogar bis zu den Deutschen Meisterschaften.

Schließlich nahm der Verein auch an den Mannschaftsmeisterschaften teil.

Wie in den vergangenen Jahren nahmen wieder zwei Mannschaften am Ligaspielbetrieb teil.

Die 1. Mannschaft erreichte mit 20:25 Wertungspunkten den 11. Rang in der Landesliga und wird auch 2015 in dieser Liga spielen. Die 2. Mannschaft erreichte bei einem anderen Wertungssystem mit 66 Wertungspunkten einen guten 7. Platz in der Verbandsliga Rheinhessen-Nahe/Pfalz.

Der traditionelle Jahresvergleich mit den befreundeten „Worschtmarktbuben“ Bad Dürkheim fand diesmal in der Kreisstadt statt. Der vom Ehrenvorsitzenden des Pfälzer Skatverbandes

Dietmar Spiegel gestiftete Wanderpokal ging in diesem Jahr ins Großdorf. Ein zünftiges Scheunenfest, eine Weihnachtsfeier sowie ein Nikolausskat und ein Benefizskatturnier rundeten das Jahresprogramm ab.

Zum Abschluss der Veranstaltung wurden der Clubmeister und die Platzierten geehrt. Clubmeister 2014 ist Martin Seiberth mit einem Punkteschnitt von 1.139,14 vor Karl Hauck (1.112,43), Harald Löwer (1.100,13), Jürgen Müller (1.054,93) und Ernst Maischein (1.045,44).  (jh).

29.12.2014


BaWü Cheermasters 2014 in Stuttgart

Fascinations Cheerleader der 08er mit guter Leistung bei ihrer Meisterschaftspremiere

Haßloch- Die Fascinations Cheerleader des 1. FC 08 Haßloch konnten am Samstag beim in der Scharrena Stuttgart ausgerichteten BaWü Cheermasters 2014, den offenen Cheerleadermeisterschaften Baden-Württembergs, wie von ihnen selbst erwartet nicht in den Kampf um die beiden ersten Plätze eingreifen und erreichten unter drei Teilnehmern den dritten Platz. Trotzdem waren bei den Haßlocherinnen auch nach der Siegerehrung nur fröhliche Gesichter zu sehen, denn sie boten eine fast fehlerfreie Leistung.

Der 1. FC 08 Haßloch ist inzwischen 106 Jahre alt, aber die erst vor einem Jahr in den Verein aufgenommenen Cheerleader sorgten für eine Premiere. Erstmals trat nämlich eine Mannschaft mit dem Vereinswappen der 08er auf der Trainingskleidung offiziell zu einem Wettbewerb in Baden-Württemberg an. Die Fußballer kamen dazu nie über die Pfalz, Rheinhessen und die Naheregion hinaus, die Footballer schafften es zumindest ins Rheinland und nach Hessen, aber bei einer Auswärtsfahrt Richtung Osten auch noch nie über den Rhein.

Schon die letzte Etappe der Anfahrt über die Mercedesstraße vermittelte dem jungen Team das Gefühl, dass man Teil von etwas Großem war. Vorbei an durch viele Fernsehübertragungen bekannten Veranstaltungsorten wie der Hanns-Martin-Schleyer-Halle und der PorscheArena ging es weiter zur an die Mercedes-Benz-Arena angebaute Scharrena. Im großen Stadion fand parallel das Fußball-Bundesligaspiel VfB Stuttgart – SC Paderborn mit dem üblichen Großaufgebot an Sicherheitskräften, durch das man sich durchkämpfen musste, statt.

Nachdem der VfB seinen Anhang beim 0:0 gegen den Aufsteiger aus Ostwestfalen schon eine Stunde lang mit Gruselfußball malträtiert hatte, wurde es für die Haßlocherinnen nebenan richtig spannend. Um 16.45 Uhr, als die Zuschauer in der Scharrena bereits über drei Stunden tollen Sport erleben durften, kündigte schließlich der Hallensprecher  die Startklasse SACL 6, in der die drei weiblichen Teams der Erwachsenenklasse mit klassischem Cheerleaderprogramm an den Start gingen, an. „Als erstes sehen wir mit den  Fascinations Cheerleader des 1. FC 08 Haßloch ein Team, das erst vor kurzem angefangen hat und erstmals überhaupt ein einer Meisterschaft teilnimmt“, erklärte er den etwa 300 Zuschauern, die sich überwiegend aus Angehörigen und Freunden der insgesamt 61 angetretenen Teams zusammensetzte.

Auch eine kleine Delegation der Haßloch 8-Balls, dem American-Football-Team der 08er, war vertreten. „Bisher haben unsere Cheerleader immer uns unterstützt, und deshalb freuen wir uns, dass wir heute unsere Mädels anfeuern können“, meinte Frank Weinerth, Abteilungsleiter der zeitgleich mit den Cheerleadern in den Verein aufgenommenen Sportlern.

Die Haßlocherinnen zeigten ein völlig neues Programm, das sich gegenüber den bisher bei den Halbzeitshows der Heimspiele des American-Football-Landesligisten gezeigten deutlich unterschied. Qualitativ war eine weitere Steigerung erkennbar.

Gegen die deutlich erfahrenere Konkurrenz sollte es jedoch nicht reichen. „Jetzt kommen wir zu alten Hasen“, kündigte der Hallensprecher auch die beiden Konkurrenten der Haßlocherinnen an. Sowohl „Red Poison“ aus Stuttgart als auch die „Impact Ladies“ aus Neu-Ulm starteten ihr Programm mit spektakulären Elementen, die dem Kunstturnen entliehen sind, die auch gleich gelangen. Auf dem dadurch gewonnenen Selbstbewusstsein aufbauend agierten sie auch fast fehlerlos und lagen in ihren Leistungen auch kaum auseinander, was sich auch im Endergebnis widerspiegelte. Der Unterschied zu den 08ern konnte man auch der Startliste entnehmen: So trat „Red Poison“ in drei und Impact Cheer Innovations sogar in sechs Startklassen an.

Die Lokalmatadoren von „Red Poison“ gewannen letztendlich mit 76,81 Punkten knapp vor den bayerischen Schwäbinnen, die 73,55 Punkte bekamen. Etwas deutlicher dahinter folgten die Fascinations mit 57,82 Punkten, aber die Haßlocher Trainerinnen Stefanie Wenz und Lisa Quaisser strahlten trotzdem. „Die Mädels sind einfach nur  stolz auf unser Team und erzählen schon die ganze Zeit darüber, was wir neues ausprobieren.
Die Meisterschaft hat viel Spaß gemacht, und ich finde, dass wir uns gegen die gestandenen Teams gut geschlagen haben. Der Punkteabstand ist ja nicht gerade groß.
Jeder hat jedem geholfen und sein bestes gegeben, um das Team zu unterstützen, und genau das wollte ich als Trainerin erreichen,“, kommentierte Stefanie Wenz.

Den Zuschauern gefiel es ebenfalls, und auch der mitgereiste Anhang war zufrieden. „Man muss nicht immer Fußball schauen“, meinte Jürgen Weber, der in den 1990er Jahren Trainer der Fußball-B-Junioren der 08er und am Samstag als Fan seiner bei den Cheerleadern aktiven Tochter in Stuttgart dabei war. Text und Foto: Jürgen Hurrle

22.12.2014


Saisonhöhepunkt für die Cheerleader von 08 Haßloch

BaWü Cheermasters 2014 in Stuttgart

Haßloch- Für die Fascinations Cheerleader steht am Samstag, der Saisonhöhepunkt auf dem Programm. Die seit einem Jahr beim 1. FC 08 Haßloch aktive Formation nimmt am BaWü CheerMasters 2014, das um 13 Uhr in der Scharrena Stuttgart beginnt, teilt.

61 Mannschaften treten bei der Veranstaltung an, allerdings nicht alle gegeneinander, sondern in 16 verschiedenen Kategorien. Das liegt daran, dass zwischen Altersklassen, Programmschwerpunkten und Geschlecht der Formationsmitglieder unterschieden wird. Die Haßlocherinnen starten in der Kategorie „Senior Allgirl Cheer“ Level 6. Dies ist die Klasse für reine Frauenteams der Erwachsenenklasse, die ein typisches Cheer-Programm, bestehend aus Tanz, Turnelementen, Stunts und Pyramiden, zeigen.

Desweiteren gibt es auch noch die Kategorien Partnerstunt, in der lediglich eine Frau und ein Mann mit dem Schwerpunkt Stunts zusammen auftreten und den Groupstunt mit Gruppen aus fünf Mitgliedern. Reine Frauenteams werden als „AllGirl-Team“, gemischte als „CoEd“-Team bezeichnet. Bezüglich des Alters wird zwischen Pewees (Jahrgang 2002 und jünger), Juniors (Jahrgänge 1997 – 2004) und Seniors (Jahrgang 1997 und älter) unterschieden.

Mit den Teams „Red Poison“ aus Stuttgart und „Impact Ladies“ aus Neu-Ulm, die dort den Impact Cheer Innovations, dem größten Cheerleadingverein Bayerns, angehören, haben die Fascinations in ihrer Klasse zwar nur zwei Konkurrenten, sehen sich allerdings als krasser Außenseiter. „Diese beiden Mannschaften sind für ihre außergewöhnlichen und guten Leistungen bekannt,“ meinte die Haßlocher Trainerin Stefanie Wenz im Vorfeld der Meisterschaft. „Gerne hätten wir eine größere Mischung aus erfahrenen und unerfahreneren Teams gehabt, aber das konnten wir leider nicht beeinflussen. Wir freuen uns jedenfalls darauf, erstmals unser neues Programm zeigen und von den anderen Mannschaften lernen zu können“, ergänzte sie.

Trotz der schwierigen Ausgangsposition bereiten sich die 08-Cheerleader bereits seit längerer Zeit intensiv auf ihre erste Meisterschaft vor. „Wir haben schon im September mit dem Training für das neue Programm angefangen, allerdings mussten wir einige Rückschläge hinnehmen, da wir einige Verletzte zu beklagen hatten und dadurch unser Programm mehrmals umgestellt sowie unsere Vorbereitung dadurch immer schwieriger wurde“, bedauerte die für die tänzerischen Elemente zuständige Trainerin.

Nach der Eröffnung um 13 Uhr dauert es bis zum Auftritt der Mädchen aus dem Großdorf allerdings einige Zeit, denn der Auftritt der  Fascinations ist erst um 16.55 Uhr vorgesehen. Unmittelbar danach treten dann ihre beiden Konkurrenten an.

Bei der Scharrena, in der die Veranstaltung stattfindet, handelt es sich übrigens um eine relativ neue Halle, die erst am 5. April 2011 eröffnet wurde und 2019 Besuchern Platz bietet. Nach dem Umbau des Stuttgarter Gottlieb-Daimler-Stadions in ein reines Fußballstadion wurde sie auf der durch den Abriss der alten Untertürkheimer Kurve entstandenen Freifläche errichtet und ist seitdem Heimstätte des Frauen-Volleyball-Bundesligisten Allianz MTV Stuttgart und des Handball-Zweitligisten TV Bittenfeld.

Text und Foto: Jürgen Hurrle

18.12.2014


08er entführen drei Punkte in Mutterstadt

A-Junioren-Landesiga:

08er entführen drei Punkte in Mutterstadt

Mutterstadt/Haßloch- Die A-Jugendlichen des 1. FC 08 Haßloch bestritten ihr letztes Vorrundenspiel bei der FG 08 Mutterstadt und konnten dieses mit 2:3 für sich entscheiden. Bereits in der 6. Minute konnte Mutterstadt eine Unachtsamkeit in der 08er-Hintermannschaft nutzen und durch Lennart Boudgoust mit 1:0 in Führung gehen. Doch 10 Minuten später war es Jannis Faust, der nach einer Ecke den Ball mit einer Direktabnahme zum 1:1 im Netz unterbrachte. Nach etlichen vergebenen Chancen nutzte Aygün Coban mit einem Alleingang seine Chance und brachte die Gäste aus dem Großdorf in der 29. Minute mit 1:2 in Führung. Nach einer Verletzung in der 30. Minute von Philipp Kranz kam der B-Junior Tim Neubauer in die Party und spielte seinen Part wieder sehr gut. Das 2:2 durch Thomas Nolte fiel wieder nach einer Standard-Situation in der 38.Minute. Als beide Teams mit den Gedanken bereits in der Halbzeit waren, war es der Kapitän Martin Berac, der einen Ball direkt in der 42. Minute zum 2:3 im Mutterstadter Gehäuse unterbrachte.

In der zweiten Hälfte versuchte Mutterstadt alles, um das Spiel noch zu drehen, aber die sehr gut organisierte Abwehrreihe und wieder der sehr starke Torwart der 08er Christian Baumbach vereitelten alle Chancen der Gastgeber und so konnten die 08-Jungs drei wichtige Punkte mit nach Haßloch nehmen. "Den Dreier schreibe ich der guten Mannschaftsleistung, aber vor allem unserem Torwart Christian zu, der in der zweiten Hälfte drei, vier hundertprozentige Einschussmöglichkeiten zu Nichte machte", so Trainer Bodo Schulz (jh).

08.12.2014


Ein Hauch Paris im Haßlocher Kulturviereck

Aller Helfer und Helferinnen bei diesem gelungenen SPD-EventJulia Leibrock zeigt aktuelle Kollektion vor vollem Haus

Haßloch- Voller Vorfreude, alleine, oder mit einer Freundin im Schlepptau, sind am vergangenen Samstag Frauen verschiedenen Alters ins Kulturviereck gekommen. Die ASF in der SPD Haßloch hat Julia Leibrock eingeladen, ihre aktuelle Kollektion zu zeigen.

Mit einem Sekt, oder Orangensaft in der Hand, durften sie eine knappe Stunde die elegante Kleidung an den beeindruckenden Modells bewundern, die selbst Kundinnen der Designerin sind. Professionell in Szene gesetzt war Mode von „casual“ bis „business“ zu sehen, für den Abend glitzerten Cocktailkleider über den Catwalk, oder auch edle Röcke und Blusen standen zur Auswahl für festlichere Stunden.

Die beiden Künstlerinnen Julia Leibrock und Hanna Becker-SchusterWas die Modelle ausmachte, war ihre zeitlose Eleganz und die Originalität, man sieht einfach, wenn ein Mantel ein Leibrock ist!

Die Taschen von Hanna Becker-Schuster machen die Outfits perfekt, auch diese konnte man nach der Modenschau begutachten und kaufen, wovon zahlreiche überzeugte Kundinnen Gebrauch machten.

Beate Gabrisch sagte auf die Frage hin, was denn ein solches Event mit Politik zu tun hat: „Nichts!“. Aber das gemeinsame Erleben und die Gemeinschaft dieses wundervollen Nachmittages sind ein Wert an sich gewesen.

Hoffentlich darf Haßloch sowas noch öfter erleben!

Text und Foto: Dieter Schuhmacher

02.12.2014


168 Personen spendeten ihr Blut in Meckenheim

Meckenheim- Eng war es beim Blutspendetermin am 21. November im Maximilian-Kolbe-Haus, dem Pfarrzentrum der katholischen Kirche, in Meckenheim, musste doch das Spendenlokal kurzfristig von Haßloch nach Meckenheim verlegt werden. Dank der Unterstützung der Gemeinde Meckenheim, der Verbandsgemeinde Deidesheim sowie der katholischen Kirche musste der lang geplante Termin nicht abgesagt werden.

„Wir sind zufrieden mit dem erreichten Ergebnis beim Blutspendertermin “ stellt Regina Müller, Teamleiterin des Roten Kreuzes Haßloch/Meckenheim fest. „168 Personen waren erschienen um ihr kostbares Blut zu spenden. Zum ersten Mal waren 25 Blutspenderinnen und Blutspender anwesend. Das ist sehr erfreulich, hoffentlich setzt sich diese Entwicklung auch weiterhin so fort“ informiert der stellvertretende Vorsitzende des DRK Haßloch/Meckenheim Klaus Fuchs. Leider konnten 22 Personen nicht spenden. In den meisten Fällen ist akuter Eisenmangel im Blut oder eine kürzlich stattgefundene Operation der Grund dafür. In einer Voruntersuchung vor dem eigentlichen Spenden werden diverse Parameter geprüft und der Spender unterzieht sich quasi einer Gesundheitsuntersuchung, die auch zu dem persönlichen Schutz beiträgt. Schon alleine das ist Motivation, sich und anderen durch eine Blutspende zu helfen.

„Wir danken allen, die beim Spenden waren und bei denen die mitgeholfen haben, den Blutspendertermin so erfolgreich zu gestalten“ betont Vorsitzender Jürgen Vogt ausdrücklich.

Der nächste Blutspendertermin zum Vormerken ist am 27.Februar.2015 ab 17:00 Uhr wieder in Haßloch, in der Turnhalle der Ernst-Reuter-Schule. Jürgen Vogt

27.11.2014


Volles Haus beim DRK-Frauenkreisfest

Haßloch- Die Gulaschsuppe zubereitet von der Kochtruppe des DRK Ortsverein unter der Leitung von Reinhold Litzel war wieder hervorragend und das Kuchenbuffet mit selbstgebackenen Torten und Kuchen so vielfältig wie immer.

Auch in diesem Jahr war der Saal des DRK Ortsverein Haßloch/Meckenheim zeitweise bis auf den letzten Platz besetzt. Schon längst ist dieses Fest bei vielen Haßlocher Bürgerinnen und Bürgern als fester Termin im Kalender eingetragen und sehr zur Freude der „Mädels“ aus dem Frauenkreis finden auch Besucher aus der näheren Umgebung den Weg in die Rotkreuzstraße.

Auch die Handarbeiten, die in liebevoller Arbeit über das Jahr hergestellt werden, wurden bestaunt und gerne gekauft. Mit großer Hingabe fertigen die Mitglieder bei ihren Treffen handgestrickte Socken in verschiedenen Größen und Mustern, Schürzen, Stofftaschen sowie Deckchen an, wahrscheinlich landet so auch das eine oder andere als Geschenk auf dem Gabentisch zu Weihnachten.

„Obwohl dieser Tag für die fleißigen Helferinnen und Helfer immer mit viel Arbeit und Mühe verbunden ist, war auch in diesem Jahr die Veranstaltung wieder einmal ein gelungenes Fest, das die Bereitschaft zum Miteinander für das Funktionieren des DRK Ortsverein repräsentiert“ freuen sich Jürgen Vogt, Vorsitzender und Ursula Nelles, Leiterin Soziale Dienste und stellvertretende Leiterin des DRK-Frauenkreises. Text und Foto: DRK Ortsverein Haßloch/Meckenheim e.V.

14.11.2014


DRK- Hassloch/Meckenheim besucht Blutspendedienst

Haßloch- Eine Abordnung des Blutspenderteams fuhr vor wenigen Wochen nach Bad Kreuznach zum DRK Blutspendedienst Rheinland-Pfalz - Saarland Zentrum für Transfusionsmedizin, um zu sehen, wie das Blut der Spender überprüft, bearbeitet und bis zur Auslieferung bereitgestellt wird.

Frühzeitig am Morgen traf die Abordnung des Blutspenderteams aus Hassloch unter Leitung des stellv. Vorsitzenden Klaus Fuchs sowie der Blutspendenbeauftragten Regina Müller in Bad Kreuznach ein. Dort wurden sie von Martin Essig, Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit des Blutspendedienstes, in Empfang genommen.

Nach der Begrüßung und Vorstellung des Zentrums ging es in die Laborräume, dort wird die Blutgruppe der Spender bestimmt, das Blut in seine Bestandteile zerlegt und auf Verwendbarkeit geprüft ( Präparation und Zytapherese ). Weiter ging es über das Labor für Immunhämatologie bis in das Lager, wo das Blut auf seine Auslieferung zu den Patienten wartet. Zum Schluss standen die Mitarbeiter zur Beantwortung offener Fragen zur Verfügung, das auch rege angenommen wurde.

Die Gruppe ließ es sich nicht nehmen, danach noch einen kurzen Ausflug zur Ebernburg zu unternehmen. 

Mit einer Fremdenführerin der Stadt Bad Kreuznach begab sich die Gruppe nach Besichtigung der Burg  per Fuß zur Erkundung durch das Salinental zwischen Bad Münster und Bad Kreuznach. Das Salinental bildet eine einzigartige Kulturlandschaft mit seinen Gradierwerken auf einer Länge von 1,1 km. Sie bilden Europas größtes Freiluftinhalatorium. Danach ging es in die Altstadt von Bad Kreuznach, wo wir von unserer Stadtführerin viele interessante und amüsante Anekdoten über die Burg und die Stadt erfuhren. „Bad Kreuznach ist eine Reise wert“ fasste Fuchs die Eindrücke der Gruppe zusammen.

Nach diesen tollen Eindrücken ging es nach Haßloch zurück.. „Wir kommen nächstes Jahr wieder“ äußerten sich Fuchs und Müller übereinstimmend. Text und Foto: DRK Ortsverein Haßloch

12.11.2014


Rente mit 63 - ohne Abschlag ?!

Haßloch- Unter diesem Titel hatte der CDU-Ortsverband Haßloch und der Kreisverband Bad Dürkheim der Senioren-Union der CDU zu einem Vortrag mit Diskussion ins alte Feuerwehrhaus in Haßloch eingeladen.

Am 30. Oktober erläuterte vor ca. 40 Zuhörern Rainer Hauck, Versicherungsberater der Deutschen Rentenversicherung, die Neuerungen, die mit dem ab 01.07.2014 geltenden Rentenpaket verbunden sind.

Das Paket stellt die Umsetzung der im Koalitionsvertrag von Union und SPD getroffenen Vereinbarungen dar und enthält im Wesentlichen vier Teile: die Rente ab 63, die Mütterrente, die Erwerbsminderungsrente und das Reha-Budget. Rente mit 63: Es können besonders langjährig Versicherte, die mindestens 45 Jahre in der gesetzlichen Rentenversicherung versichert waren, schon mit 63 Jahren ohne Abschläge in Rente gehen.

Welche Zeiten zählen zu den 45 Jahren? Mütterrente: Für alle vor 1992 geborenen Kinder werden statt einem künftig zwei Jahre Kindererziehungszeiten angerechnet. Kann die Mütterrente die Höhe einer Hinterbliebenenrente beeinflussen? Welche Auswirkungen hat die Mütterrente auf einen bereits abgeschlossenen Versorgungsausgleich nach einer Ehescheidung?

Erwerbsminderungsrente: Die sogenannte Zurechnungszeit wird um zwei Jahre bis zum 62. Lebensjahr verlängert. Außerdem fallen die letzten vier Jahre vor Eintritt der Erwerbsminderung künftig aus der Bewertung heraus, wenn das für den Versicherten günstiger ist.

Reha-Budget: Wie viel Geld für Rehabilitationsleistungen zur Verfügung steht, wird künftig auch von der demographischen Entwicklung beeinflusst. Bisher richtete sich die jährliche Anpassung des Budgets ausschl. nach der voraussichtlichen Lohnentwicklung. In den kommenden Jahren wird also das Budget höher ausfallen.

Die genannten und eine Vielzahl weiterer Fragen aus dem Zuhörerkreis wurden von Herrn Hauck während der lebhaften Diskussion beantwortet. Diese machte deutlich, dass es auf Fragen zur Rente nie eine pauschale Antwort geben kann, weil die Rente einen ganz persönlichen Lebenslauf abbildet. Deshalb ist es sehr sinnvoll, sich individuell beraten zu lassen, z.B. in der Sprechstunde, die Rainer Hauck jeden Freitag nach telefonischer Vereinbarung (06324-2929) im Rathaus abhält. Text und Foto: CDU Ortsverband Haßloch

04.11.2014


F- und G-Jugend - Toller Spieltag beim 1. FC 08 Haßloch

Haßloch- Zum zweiten Mal in dieser Saison fand beim 1. FC 08 Haßloch ein SWFV-Heimspieltag  für F- und G-Jugendmannschaften statt.

Die G-Jugend des 1. FC 08 Haßloch nahm auch diesmal wieder mit zwei  Mannschaften am Spieltag teil. Die G1 Mannschaft zeigte gleich zu Beginn im Nachbarschaftsderby mit dem VFB Haßloch, dass sie an diesem Tag in einer guten Zusammensetzung an den Start ging. Im 2. Spiel gegen die TuS Lachen-Speyerdorf zeigte sich klar, dass die G1-Jugend doch schon etwas länger zusammen trainiert und spielt als die Kinder des Gegners. Im 3. Spiel trennte man sich dann von einem gleichwertigen Gegner, der JSG Römerberg 1,  mit einem gerechten Unentschieden. Die Ergebnisse: 08 Haßloch - VFB Haßloch 1 4:0;   08 Haßloch 1 - TuS Lachen Speyerdorf 10:0;  08Haßloch 1 - JSG Römerberg 1  1:1.

Die G2 Mannschaft, bei der die meisten der  Jungs und Mädchen der 08  zum ersten oder zweiten  Mal an einem Spieltag teilnahmen, taten sich deutlich schwerer. Die Ergebnisse:  08 Haßloch 2 - TSV Königsbach 1:9;  08 Haßloch 2 -  VFB Haßloch 2  0:2;  08 Haßloch 2- JSG Römerberg  2  0:3.

Im Anschluss an den G-Jugend-Spieltag fand wieder ein F-Jugend-Spieltag statt. Bei der F-Jugend gingen diesmal „nur“ 14 Mannschaften  an den Start.  Auch hier hatte die F-Jugend des 1.FC 08 Haßloch mit drei F-Jugendmannschaften (2 Mannschaften U9 und eine Mannschaft U8) die zahlenmäßig größte Truppe an den Start geschickt.  Aufgrund der herausgespielten Ergebnisse und dem dabei gebotenen Fußball, kann man von einem überwiegend positiven Spieltag der F-Jugendmannschaften des 1. FC 08 Haßloch sprechen. Die F1 Mannschaft hat ihre fußballerische sowie kämpferische Stärke wieder einmal eindrucksvoll bewiesen und die Ergebnisse der Vorbereitungsphase bestätigt. Die Mannschaft gewann alle drei Spiele in einer souveränen Manier und mit 23:0! Toren. Die Ergebnisse: 08 Haßloch 1 - SV Gommersheim 1  7:0; 08 Haßloch 1 - SV Edenkoben 1  11:0;  08 Haßloch 1 - TuS Maikammer  5:0.

Die F2 musste vier Spiele austragen. Auch diese Jungs boten eine gute  Leistung, die letztlich mit vier Siegen und 25:3 Toren belohnt wurde. Die Ergebnisse: 08 Haßloch 2 - FC Speyer 09 3  5:1; 08 Haßloch 2 - SV Gommersheim 2  7:0;  08 Haßloch 2 - JFV Ganerb 3  6:2; 08 Haßloch 2 - SV       Weingarten 2  7:0. Dies zeigt wieder einmal, wie viel Potenzial im 2006er Jahrgang der 08er steckt.

Die 08- Kinder des Jahrgangs 2007 bildeten an diesem Spieltag wieder die F3 und nahmen erst zum zweiten Mal an einem F-Jugend-Spieltag teil.  Die Ergebnisse: 08 Haßloch 3 - Phönix Schifferstadt 2  0:15; 08 Haßloch 3 - JFV Ganerb 3  1:4;  08 Haßloch 3 - SV Gommersheim 2  1:1.

Der stellvertretende Jugendleiter und Trainer Uwe Rudingsdorfer dankte für den zahlreichen Besuch und die tolle sowie faire Atmosphäre während des gesamten Spieltags. Ebenso lobte er die Eltern der Jugendspieler, die maßgeblich zum Gelingen des Spieltages beigetragen haben. (jh).

19.10.2014


F-Jugend der 08er souverän

SWFV-Spieltag der F- und G-Jugend beim 1. FC 08 Haßloch

Der  1. SWFV-Spieltag dieser Saison für F- und G-Jugendmannschaften fand auf dem 08-Gelände statt.  Beim G-Jugend-Spieltag waren  5 Mannschaften und beim F-Jugend-Spieltag 11 Mannschaften am Start.

Aufgrund der geringen Teilnehmerzahl bei der G-Jugend fanden alle Spiele auf einem Spielfeld statt. Gespielt wurde jeweils 15 Minuten.  Die G-Jugend des 1. FC 08 Haßloch nahm mit 2 Mannschaften an diesem Spieltag teil, damit viele der Kinder zum Einsatz kommen konnten. Die meisten der eigenen Jungs nahmen zum ersten Mal an einem Spieltag teil.

Hier die Ergebnisse der G-Jugendmannschaften des 1. FC 08:

08 Haßloch 1      -              TuS Maikammer                              4:1

08 Haßloch 1      -              TSV Königsbach                              2:1

08 Haßloch 1      -              SG Mußbach                                   2:5

08 Haßloch 2      -              SG Mußbach                                   0:12

08 Haßloch 2      -              TSV Königsbach                                2:1

08 Haßloch 2      -              TuS Maikammer                                2:4.

Im Anschluss an den G-Jugend-Spieltag fand der F-Jugend-Spieltag  statt. Aufgrund der größeren Teilnehmerzahl wurden die Spiele der F-Jugend auf 2 Spielfeldern ausgetragen. Die Spielzeit pro Spiel betrug 18 Minuten.

Entgegen den bisherigen Vorbereitungsturnieren hatte die F-Jugend des 1. FC 08 insgesamt 3 eigene Mannschaften für den Spieltag gemeldet. Dies bedeutete für die Trainer eine straffe Organisation und für die Spieler viel Aufmerksamkeit sowie gutes Verhalten. Aufgrund der herausgespielten Ergebnisse und dem dabei gebotenen Fußball, kann man von einem überwiegend positiven Spieltag der F-Jugendmannschaften der 08er sprechen. Die U9-1, die komplett aus Jungs des Jahrgangs 2006 bestand, hat ihre fußballerische sowie kämpferische Stärke eindrucksvoll bewiesen und die Ergebnisse der Vorbereitungsphase bestätigt. Die Mannschaft gewann alle 3 Spiele in souveräner Manier und mit 12:0 Toren. Die Mannschaft U9-2 bestand ebenfalls, bis auf eine Ausnahme, aus Spielern des Jahrgangs 2006. Auch diese Jungs boten größtenteils eine gute fußballerische als auch kämpferische Leistung, die letztlich mit 3 Siegen und 17:0 Toren belohnt wurde. Die 08- Kinder des Jahrgangs 2007 (U8) nahmen erstmals an einem F-Jugend-Spieltag teil. Tatkräftige Unterstützung  erhielten sie dabei von einem Spieler des Jahrgangs 2006. Nach gutem Beginn (Sieg im ersten Spiel gegen die 2. Mannschaft des VfB Haßloch) mussten die Jungs im 2. Spiel (Gegner Palatia Böhl mit überwiegend Spielern des alten Jahrgangs) bereits an ihre Leistungsgrenze gehen. Leider wurde die Mannschaft für ihren aufopferungsvollen Kampf nicht belohnt und musste die erste Niederlage einstecken. Im letzten Spiel des gesamten Spieltages war der U8 der Kräfteverschleiß  deutlich anzumerken.

Insgesamt gesehen waren die Trainer mit den Leistungen der F-Jugend-Kicker sehr zufrieden.

Hier  die  Ergebnisse der F-Jugendmannschaften des 1. FC 08 Haßloch:

U9-1                     -              VfB Haßloch 1                               6:0

U9-1                     -              JFV Mittelhaardt 1                          3:0

U9-1                     -              SG Mußbach 1                               3:0

U9-2                     -              TuS Maikammer                              6:0

U9-2                     -              Palatia Böhl                                     9:0

U9-2                     -              FC Leistadt                                      2:0

U8                         -              VfB Haßloch 2                                 5:3

U8                         -              Palatia Böhl                                     2:5

U8                         -              SG Mußbach 2                                 0:7

Uwe Rudingsdorfer bedankte sich im Namen der Trainer und Betreuer der G- und F-Jugend für den zahlreichen Besuch und die tolle sowie faire Atmosphäre während des gesamten Spieltags.  Ein großes Lob auch an die Eltern,  die maßgeblich zum Gelingen des Spieltages beigetragen haben (jh).   

27.09.2014


1. FC 08 - Jugendpartnerverein des 1. FCK

1. FC 08 Haßloch: „Neues vom 08-Stammtisch“, Ausgabe 6

Haßloch- Die 6. Ausgabe der Sendereihe „Neues vom 08-Stammtisch“ ist auf youtube unter 08Haßloch06 und auf der Homepage des 1. FC 08 Haßloch unter www.fc08hassloch.de zu sehen. Auch beim Offenen Kanal Weinstraße wird der Film ausgestrahlt.

Bei dieser sechsten Sendung steht das Thema „1. FC 08 Haßloch - Jugendpartnerverein des 1. FCK“ auf der Tagesordnung. Ein Einspielfilm zeigt den Besuch der 08er beim Nachwuchszentrum des FCK auf dem Fröhnerhof. Neben dem Moderator Thomas Dill-Korter sind in der Talk-Runde der 08-Jugendleiter Marcel Messerschmitt und der organisatorische Leiter des FCK-Nachwuchszentrums „Rote Teufel“ Marcel Schmitt mit dabei. Produziert wurde der Film von Wilhelm Rieger, verantwortlich ist Jürgen Hurrle.

Die Sendetermine im Offenen Kanal: 03.10.2014, 18.00 Uhr; 09.10.2014, 18.00 Uhr; 14.10.2014, 22.00 Uhr; 19.10.2014, 11.30 Uhr; 24.10.2014, 19.15 Uhr; 28.10.2015, 20.52 Uhr (jh).

21.09.2014


Spielevorbereitungen beim 1. FC 08 Haßloch

Ü 32: 08 Haßloch startet in den Kreispokal

Haßloch- Die Ü 32-Senioren des 1. FC 08 Haßloch spielen in der 1. Runde des Kreispokals des Fußballkreises Rhein-Mittelhaardt zuhause gegen die SpVgg. Rödersheim.

Das Spiel findet am Samstag, 4.10.2014, 15.30 Uhr, statt.

Die 08er sind Pokalverteidiger und holten auch in der Saison 2012/2013 bereits den Kreispokal. Trainer Alexander Beckmann: „Ziel ist ganz klar die Titelverteidigung und somit die erneute Qualifikation für die Endrunde um den SWFV-Verbandspokal der Ü 32-Senioren“ (jh).

 

U 9 des 1. FC 08 Haßloch - Erfolgreiche Vorbereitungsturniere

Die U 9 des 1. FC 08 Haßloch hat an drei Vorbereitungsturnieren erfolgreich teilgenommen.

Nach den Siegen bei den Turnieren des TuS Knittelsheim und des FK 03 Pirmasens machten die 08-Jungs auch beim MLP-Cup 2014 der JFV Ganerb 12 in Harthausen eine gute Figur und mussten im Endspiel nur dem FSV Mainz 05 mit 0:1 den Vortritt lassen.

Nach den Gruppenspielen gegen den FV Brühl (7:0), die SG Olympia Neulußheim (4:0) und gegen die SG Mußbach (1:0) waren die 08er mit neun Punkten und 12:0 Toren Gruppenerster.

Im Halbfinale gegen den FV Brühl siegten die Jungs aus dem Großdorf hochverdient mit 2:1.

Trotz der knappen Endspiel-Niederlage gegen die Mainzer war das 08-Trainerteam um Uwe Rudingsdorfer sehr zufrieden mit den Leistungen der 08-Nachwuchskicker (jh).

21.09.2014


Nachwuchskonzept greift

08-Jugend: Mit kleinen Schritten zum Erfolg

Haßloch- Die Jugendleitung des 1. FC 08 Haßloch zieht ein positives Resümee beim Rückblick auf die Saison 2013/2014. Die 08er stellten 15 Jugendmannschaften. Die F1-Jugend war im Kreis Rhein-Mittelhaardt beim Jahrgang 2005 das Maß der Dinge. Auch die F3 (Jahrgang 2006) spielte eine tolle Saison. Die D1 mußte sich in der höchsten Spielklasse, der Landesliga, nur Phönix Schifferstadt und dem Ludwigshafener SC geschlagen geben. Die Jugendmannschaft der Saison 2013/14 war zweifellos die A-Jugend, die eine hervorragende Saison spielte und als Zweiter nur knapp den Aufstieg in die Verbandsliga verpasste. Die Mannschaft von Trainer Bodo Schulz hat gute Fußballer hervor gebracht, die nun in der 1. Mannschaft der 08er spielen. Dies entspricht auch dem Nachwuchskonzept des 1. FC 08 Haßloch.

Die Endergebnisse im Rückblick der Saison 2013/14:

Eine A-Jugend (Landesliga, Platz 2), zwei B-Jugendteams (Landesliga, Platz 12 und

1. Kreisklasse, Platz 2), zwei C-Jugendmannschaften (Landesliga, Platz 5 und 2. Kreisklasse, Platz 6), zwei Mannschaften der D-Jugend (Landesliga, Platz 3 und 1. Kreisklasse, Platz 3), zwei E-Jugendmannschaften (Kreisliga, Platz 4 und 2. Kreisklasse Platz 5), drei

F-Jugendteams (sehr erfolgreich bei Spieltagen und Turnieren), zwei G-Jugendmannschaften und ein Mini-Team (hier stehen Grundausbildung und Spaß im Vordergrund).


In der neuen Saison 2014/15 verfügt der 1. FC 08 Haßloch über 13 Jugendmannschaften.

Bei A-, B- und C-Jugend jeweils eine, bei D-Jugend zwei und bei E- und F-Jugend jeweils drei Mannschaften. Außerdem je eine Mannschaft der G-Jugend und der Minis.

Marcel Messerschmitt, der neue Jugendleiter, sieht als wesentliche Ziele der 08-Jugendabteilung, die Mannschaften kontinuierlich weiter zu entwickeln und die Wertigkeit innerhalb des Vereins weiter zu verbessern. Dabei basiert die Jugendarbeit der 08er auf einem neu erarbeiteten Nachwuchskonzept, was auch die Kooperation als Jugendpartnerverein des

1. FCK beinhaltet. Messerschmitt: „Ein langer Weg, der viele kleine Schritte erfordert, der aber auch sportliche Erfolge bringen wird.“ (jh)

02.09.2014


Vorstandsmitglieder von CDU und SPD Haßloch stellen sich der Icebucketchallenge und nominieren Speyer

Von Daniel Kemmerich

Haßloch- Die aus Amerika kommende und sich durch alle sozialen Netzwerke wie ein Lauffeuer verbreitende Ice Bucket Challenge, deren Zweck es ist auf die heimtückische, tödlich verlaufende Krankheit ALS (Amyotrophe Lateralsklerose) aufmerksam zu machen kam heute morgen auch in Haßloch an.

Lara Gabrisch von den JuSo`s nominierte die Vorstandsmitglieder von der CDU und SPD in Haßloch welche die Herausforderung gerne annahmen. Das dies sofort und ohne große Fragen getan wurde lag auch daran das ein Familienangehöriger eines der CDU Vorstandsmitglieder an dieser schlimmen Krankheit erkrankte und im Alter von knapp über 50 Jahren verstarb.

Da die CDU und SPD sowie deren Mitglieder in vielfältiger Weise Hilfsprojekte und Menschen in Not unterstützen, nur eben normal still und leise war es heute eine besondere Aktion die um 11 Uhr auf dem Rathausplatz in Haßloch statt fand. So trafen sich nicht nur die Protagonisten, welche ob des herrlichen Sonnenscheins und angenehmen Temperaturen bester Laune waren sondern auch viele Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste folgten der Einladung auf den schönen Rathausplatz.

Normal ist es das man von einer Person nominiert wird und dann 24 h Zeit hat die Herausforderung anzunehmen, sprich sich einen Eimer kalten Wassers mit Eiswürfel darin über den Kopf zu gießen oder an eine wohltätige Organisation zu spenden.

Leider, wie bei vielem in der heutigen Zeit wird meist der eigentlich gute Sinn dahinter schnell vergessen und lediglich der Spaß steht im Vordergrund. Bei diesem neuen Hype ist es aber so das viele Prominente aber auch Privatpersonen oder wie heute Kommunalpolitiker beides tun... sich den Spaß gönnen an dieser Gaudi mitzumachen aber eben auch für eine gute Sache spenden.

Und so kam es das die CDU Vorstandsmitglieder Oliver Jung, Jörg Ebenrecht, Stefan Gild-Weber und Jürgen Vogt sowie die SPD Vorstandsmitglieder Thomas Liese Sauer, Beate Gabrisch, Dr. Hans Wolf, Ralf Trösch und Dieter Schuhmacher sich nicht nur eine sehr erfrischende Abkühlung in aller Öffentlichkeit abholten sondern ebenfalls auch an die Krzysztof Nowak-Stiftung,einer Stiftung die mildtätige Zwecke fördert und an ALS erkrankte Personen unterstützt, spendeten.

Vor der eigentlichen Ice Bucket Challenge ist es allerdings üblich auch 3 weitere Nominierungen zu vergeben welche unter anderem auch an Speyer gingen.

So wurden Seitens der CDU nominiert:

Hansjörg Eger, Oberbürgermeister der Stadt Speyer

Hans Georg Löffler, Oberbürgermeister der Stadt Neustadt an der Weinstraße

Peter Christ, Bürgermeister der Gemeinde Böhl-Iggelheim

Seitens der SPD wurden nominiert:

Harald Reichel, SPD Bürgermeisterkandidat der Gemeinde Böhl-Iggelheim

Dr. Bockslaf von der Obermühle in Haßloch

Monika Kabs, Bürgermeisterin der Stadt Speyer

Im Anschluss wurden Bürgerinnen und Bürger gesucht die schon immer einmal einen Politiker "so richtig nass machen wollen". Schnell waren Freiwillige gefunden die sich dieser Aufgabe gerne annahmen und schon war es so weit... es wurde nass, kühl und alle hatten ihren Spaß. Selbst die "Begossenen" konnten noch herrlich lachen und im Anschluß gab es auch noch Eis in seiner besten Form, mit Geschmack und am Stiel.

Auch dabei wurde noch einmal auf den wichtigen Hintergrund dieser Aktion hingewiesen das es hauptsächlich darum geht Spenden für Wohltätige Einrichtungen zu sammeln.

In diesem Sinne hoffen Wir das auch die neuen Nominierten sich dieser Herausforderung stellen oder zumindest etwas für den guten Zweck spenden.

Sollten auch Sie nun motiviert sein etwas gutes zu tun, es gibt viele Einrichtungen die Tagtäglich gutes tun und gerne noch mehr leisten würden es aber aus finanzielen Gründen nicht können. Sei es das örtliche Tierheim, Einrichtungen wie "Die Tafeln" oder eben auch viele Stiftungen die Menschen in welcher Form auch immer helfen, die Möglichkeiten sind mannigfaltig die Spendenbereitschaft leider nicht immer.

30.08.2014


Hermann Vollweiler bleibt Vorsitzender

Mitgliederversammlung beim 1. FC 08 Haßloch

Bei der Mitgliederversammlung des 1. FC 08 Haßloch wurde ein neuer Vorstand gewählt.

1. Vorsitzender bleibt Hermann Vollweiler, Jürgen Hurrle wurde wieder zum 2. Vorsitzenden gewählt.

Das neu eingerichtete Amt des 3. Vorsitzenden bekleidet Kurt Keck.

Dem Erweiterten Vorstand gehören an: Schatzmeisterin Melanie Fenzel, Fußball-Spielleiter Matthias Tausch, Fußball-Jugendleiter Marcel Messerschmitt, für American Football Frank Weinerth, Vorsitzender Wirtschaftsausschuss Michael Deigentasch, Vorsitzender Bauausschuss Toni Schallmeier, Vorsitzender Ältestenrat Manfred Götze, Beisitzer Bernd Hubach und Michael Ilg.

Über die Mitgliederversammlung werden wir noch berichten (jh).

25.08.2014


Fair Play-Wettbewerb des SWFV

Till Bartlog fährt zum Länderspiel nach Nürnberg

Haßloch/Mainz- „Fair Play – faires Spiel“ stand im Mainzer Bruchwegstadion einmal mehr im Fokus. Der SWFV hatte zur alljährlichen Abschlussveranstaltung „Fair ist mehr“ geladen, bei der Spieler, Schiedsrichter oder Funktionäre für besonders faire Gesten rund um ein Fußballspiel ausgezeichnet werden. Dabei muss es sich nicht zwangsläufig um etwas Spektakuläres handeln, der Gedanke und die Tat zählen. So wie beim 11-jährigen Till Bartlog vom 1.FC 08 Haßloch, der in einem Meisterschaftsspiel als Stürmer einen gegnerischen Abwehrspieler attackierte, nachdem dieser versucht hatte, einen Flugball auf Höhe des eigenen Strafraums mit dem Kopf zu kontrollieren. Der Ball sprang einige Meter weg und der Abwehrspieler verlor bei dieser Aktion seine Brille. Till hatte freie Bahn aufs gegnerische Tor, nutzte das Missgeschick des Gegners aber nicht aus, sondern gestand dem Gegenspieler zu, seine Brille aufzuheben, sie aufzusetzen und das Spiel fortzuführen. Eine spontane, faire Aktion des kleinen Stürmers, die so viel Anerkennung fand, dass er beim Länderspiel Deutschland gegen Gibraltar im November in Nürnberg als Bundessieger des DFB ausgezeichnet wird.

Nur eine von vielen Fair Play Aktionen im Bereich des Südwestdeutschen Fußballverbandes, die bei der Abschlussveranstaltung mit der Einladung zum anschließenden DFB-Pokalspiel Alemannia Waldalgesheim gegen Bayer Leverkusen gewürdigt wurde.

Viele Sportler, Trainer, Schiedsrichter und Vereinsvertreter erlebten einen tollen Fußball-Abend im Geiste des Fair Plays, auch dank der Unterstützung des Bitburger Verbandspokalsiegers 2013/14, dem SV Alemannia Waldalgesheim, der die Möglichkeit zum Besuch des DFB-Pokalspiels unterstützt hatte (jh).

24.08.2014


Lokalderby in der Bezirksliga Vorderpfalz: 1. FC 08 Haßloch - VfB Haßloch 1 : 1

Haßloch- Im ersten Punktspiel zwischen dem 1. FC 08 und dem VfB Haßloch seit 1984 brachten sich die Gastgeber vor 700 Zuschauern letztendlich selbst um den verdienten Lohn. Bis zur 77. Minute führten sie gegen den an den beiden ersten Spieltagen siegreichen Lokalrivalen verdient mit 1:0, aber dank eines Eigentores eines 08-Spielers kamen die Gäste doch noch zum 1:1-Ausgleich.

Dem bisherigen Tabellenzweiten bot sich zwar bereits in der zweiten Minute die erste Chance der trotz des Derbycharakters sehr fairen Begegnung, aber fortan bestimmte der Aufsteiger lange Zeit das Spielgeschehen. Nachdem Maciej Liszka in der fünften Minute nach toller Vorarbeit des erstmals nach seinem Urlaub wieder eingesetzten Marc Hofmeister noch über das Tor schoss, gelang Routinier Markus Koop 14 Minuten später das 1:0. Liszka (30., 37.) und Hofmeister (31.) hätten die 08-Führung vor der Pause noch leicht ausbauen können. Erst nach dem Ausgleich wurde auch der VfB wieder wach, was aber auch an Einwechselspieler Fevzi Büyüköztürk lag, der nach der Pause für mehr Leben im Gästeangriff sorgte.

Letztendlich blieben die letzten Angriffsbemühungen beider Teams ohne Erfolg, so dass es bei dem Unentschieden blieb, wodurch der VfB weiterhin ungeschlagen bleibt und die 08er weiter auf ihren ersten Saisonsieg warten müssen (jh).

19.08.2014


Erfolgreiches 08-Terrassenfest

Gut besucht: das Lokalderby und das TerrassenfestFußball und Feiern

Haßloch- Trotz des schlechten Wetters war das traditionelle Terrassenfest des 1. FC 08 Haßloch gut besucht. Viele der 700 Zuschauer des Lokalderbys der 08er gegen den VfB Haßloch blieben bis abends an der Adam-Stegerwald-Straße, auch viele VfB-Fans. „Fußball und Feiern“, hieß denn auch das Motto des Tages: Die D-Jugend der 08er verlor etwas unglücklich gegen den

SV Waldhof Mannheim mit 1:2, die B-Jugend gewann dagegen mit 5:2 gegen den SV Worms-Horchheim. Die 2. Mannschaft der Schwarz-Weißen erzielte einen 3:0-Sieg gegen die TSG Deidesheim II und das Lokalderby der beiden Bezirksligisten 08 und VfB endete 1:1.

Jubilarehrung beim 1, FC 08 Haßloch: V.l.: Uwe Keck (40 Jahre), Schatzmeister Bernd Hubach, Vorsitzender Hermann Vollweiler, Günter Himmighöfer (50 Jahre), Thomas Dill-Korter (25 Jahre, Jürgen Hurrle (25 Jahre) und knieend Peter Schallmeier (40 Jahre).Beim von Michael Deigentasch gut organisierten Terrassenfest mit Helfern aus dem Jugend- wie auch aus dem AH-Bereich fühlten sich die Besucher sichtlich wohl. Der Grill wurde von den American Footballern betrieben. Die „Fascinations Cheerleader“ boten eine mit viel Beifall bedachte Showeinlage. Und DJ Daniel wusste die 08-Familie und die zahlreichen Gäste bestens musikalisch zu unterhalten.

Vorsitzender Hermann Vollweiler ehrte außerdem die diesjährigen Jubilare der 08er: Für 25 Jahre Vereinsmitgliedschaft Thomas Dill-Korter und Jürgen Hurrle, für 40 Jahre Uwe Keck, Peter Schallmeier und Uwe Wolf, für 50 Jahre Günter Himmighöfer und für 60 Jahre Klaus Lang und Peter Valceschini (jh).

18.08.2014


Saisonabschluß geglückt

Haßloch 8-Balls bezwingen die Wetzlar Wölfe mit 35:16. Der Saisonabschluss wurde gebührend gefeiert

Haßloch- Zunächst sah es nicht gut aus für das Spiel der 8-Balls gegen die Wölfe. Dunkle Gewitterwolken am Himmel und heftige Blitzeinschläge in wenigen Kilometern Entfernung bescherten den Verantwortlichen in Haßloch bange Minuten. Jedoch kurz vor Spielbeginn hatte der Wettergott ein Einsehen und es klarte auf.

Die Wölfe aus Wetzlar begannen das Spiel mit ihrer Angriffsformation und setzten Haßloch mit starken Läufen vor allem über Runningback Christian Reinhardt unter Druck. Die Defense der 8-Balls kann sich aber rechtzeitig fangen und Wetzlar muss sich mit einem Fieldgoal zur 0:3 Führung zufrieden geben.Im ersten Viertel wechselt noch ein paar Mal das Angriffsrecht, doch keinem Team geling es, Punkte auf die Anzeigetafel zu bringen.

Am Anfang des 2. Viertels verlieren die 8-Balls durch einen Fumble den Ball in der eigenen Hälfte und Wetzlar nutzt die gute Feldposition und erzielt den ersten Touchdown des Spiels. Nach gelungenem Extrapunkt führen die Wölfe mit 0:10, woraufhin sich die Miene von Defense Coordinator Andreas Gruber merklich verfinstert. Nachdem sich beide Mannschaften im weiteren Verlauf des 2. Viertels gegenseitig neutralisieren, gelingt schließlich Receiver Daniel Brechtel der entscheidende Durchbruch. Nach kurzem Pass von Quaterback Dominik Peiper läuft er über das halbe Feld und kann erst kurz vor der Endzone gestoppt werden. Leider verletzt er sich dabei so stark am Bein, daß er das Spiel nicht fortsetzten kann.Aber Haßloch lässt sich die Chance nicht nehmen und die Offense Line blockt den Weg frei für Dominik Peiper, der den Anschluß-Touchdown erläuft. Kicker Sebastian Horsch verwandelt den Extrapunkt sicher zum 7:10. Kurz vor Ende der Halbzeit bekommt Wetzlar noch einmal den Ball. Nachdem es so aussieht, als ob die Haßlocher Verteidigung standhält, wirft der Wetzlaer Quarterback Jay Galido einen weiten Pass auf die rechte Seite. Der Verteidiger der 8-Balls stolpert und der Receiver der Wölfe kann den Ball unbedrängt  fangen und läuft zum 7:16 Halbzeitstand in die Endzone.

In der Halbzeitpause hält das Drum Corps der Hartliner aus Ludwigshafen die vierhundert Zuschauer, die wieder ins 08-Stadion an der Adam Stegerwald-Strasse gepilgert sind, mit ihrem ersten von zwei Auftritten bei Laune.

In der Kabine war es nun an Andreas Gruber, die Verteidigung für die 2. Halbzeit neu zu motivieren. Was auch immer er zu sagen hatte, es sollte Früchte tragen. Die Defense kam wie verwandelt zurück und ließ in der 2. Hälfte keinerlei gegnerische Punkte zu. Andreas Gruber ging mit gutem Beispiel voran und war wohl zusammen mit Runningback Christian Berac, der die Verteidiger der Wölfe ein ums andere Mal austanzte und so großen Raumgewinn erzielen konnte, einer der besten Spieler der Partie. Von nun an waren nur noch die 8-Balls am Drücker. Ein weiterer Touchdown erfolgte kurz nach Wiederanpfiff durch Domink Peiper. Wetzlar verlor in der Folge durch einen Fumble den Ball, der von Linebacker Markus Fellner aufgenommen und in die Endzone getragen wurde. Danach brach der Widerstand der Wölfe vollends zusammen und Christian Berac sowie zum dritten Mal Dominik Peiper gelang jeweils ein weiterer Touchdown zum 35:16 Endstand.

„Wir wussten, daß es kein leichtes Spiel werden würde. Zum Ende der 1. Halbzeit sah es nicht wirklich gut aus. Aber wir haben uns zusammengerissen und das Spiel nochmal gedreht. Natürlich zahlt es sich aus, wenn man 39 Spieler zur Verfügung hat. Wetzlar ist mit nur 24 Mann angereist, die waren in der 2. Hälfte am Ende ihrer Kräfte und wir konnten locker durchwechseln“, so Cheftrainer Clemens Hans.         

Den gemütlichen Teil des Abends leiteten die Hartliner mit ihrem 2. Auftritt ein und danach übernahm die Band „Testsieger“ die Partybühne und feierte mit Spielern und Fans der Haßloch 8-Balls das Ende der ersten Footballsaison im Großdorf. Text und Foto: jh

27.07.2014


E-Jugend des 1. FC 08 Haßloch erhält Trikotsatz aus Verlosung

Dank an Möbel Boss in Mannheim

Die E-Jugendmannschaft des 1. FC 08 Haßloch gehört zu den glücklichen Gewinnern, die Trikotsätze für die Spieler gewonnen haben. Die Möbeldiscounter SB-Möbel-Boss und sein Technik-Partner Termikel haben 200 Trikotsätze für die Jugendmannschaften unterschiedlichster Sportvereine verlost. Eins davon hat die Jugendmannschaft des 1. FC 08 erhalten.

Der Großvater eines Haßlocher Jugendspielers der E-Jugend hatte beim Gewinnspiel in Mannheim bei SB-Möbel Boss mitgemacht und dieses Glückslos gezogen. Der Leiter von Möbel Boss, Herbert Strasser, überbrachte diesen Gewinn an die Mannschaften aus der Region. „Damit können wir einen deutlichen Beitrag zur Förderung unseres heimischen Sportnachwuchses leisten“, freute er sich bei der Übergabe und wünschte viele schöne Siege.

Strasser versprach, dass Boss auch in Zukunft den Nachwuchs- und Breitensport unterstützen werde. Ausgeschrieben war ein Gewinnspiel für Jugendmannschaften unterschiedlichster Sportarten. Als weitere Gewinne lockten noch 100 Fußballnetze mit jeweils zehn Fußbällen (jh).

27.07.2014


BI Umwelt- und Naturschutz Rheinland-Pfalz mit Sitz in Haßloch strebt Energiewende an

Alle Standorte sollen auf Umweltverträglichkeit geprüft werden – BI will am Energiekonzept der Gemeinde Haßloch mitarbeiten

Die Bürgerinitiative Umwelt- und Naturschutz Rheinland-Pfalz mit Sitz in Haßloch hat am 5. Juli einen neuen Vorstand gewählt. Vorsitzende wurde Cordula Butz-Cronauer, ihre Stellvertreterin Karin Hurrle. Ziel des neuen Vorstandes ist es, sich an der aktiven Energiewende in Rheinland-Pfalz zu beteiligen. „Erneuerbare Energien sind wichtig, jedoch sollten die Standorte in Augenschein genommen werden, damit sinnvoll geplant werden kann“, fordert die ehemalige Gemeinderätin Karin Hurrle, die vom Vorstand dazu ernannt wurde, am Energiekonzept der Gemeinde Haßloch mitzuarbeiten. Sinnvoll sei es auch, sich weiterhin für die Solarenergie einzusetzen, zumal die Förderung vom Bund zurückgeschraubt worden sei und deshalb einige Klein-Unternehmen Insolvenz anmelden mussten. Dies sei deshalb nicht hinzunehmen, weil sich Deutschland mit einer solchen Entscheidung selbst ins wirtschaftliche Abseits geschossen habe. Die BI fordert außerdem die Politik auf, wegen der Energiewende mehr Druck auf Europa auszuüben und sich für die gleiche Gesetzgebung einzusetzen. Wegen der Unabhängigkeit von anderen Staaten sei es wichtig, die richtigen Rahmenbedingungen auch für Deutschland zu schaffen und sich von Lobbyisten nicht unter Druck setzen zu lassen. Die Energiewende könne nur erreicht werden, wenn in Europa die gleichen Maßstäbe gesetzt und alle am gleichen Strang ziehen würden. Dies könne allerdings nur erreicht werden, wenn erneuerbare Energien dort zum Einsatz kommen, wo es geeignete Standorte dafür gibt. Und hier müsse ein Regelwerk geschaffen werden mit einem Mittelwert, der auf alle umzulegen und für alle akzeptabel ist. Die BI ist der Meinung, dass der Bund eine Art Lage-Plan erstellen und auf alle Bundesländer prozentual verteilen sollte. Die Verantwortlichen sollten jedoch vorher in ein solches Procedere eingebunden werden.

Wer sich mit der BI Umwelt- und Naturschutz Rheinland-Pfalz für diese Ziele einsetzen möchte, kann sich bei der stellvertretenden Vorsitzenden und Pressesprecherin Karin Hurrle unter der Tel.Nr. 06324/981504 oder unter e-mail:   privat@karin-hurrle.de in Verbindung setzen. Karin Hurrle

27.07.2014


Anfrage der Fraktionen von CDU und SPD

Tischvorlage zu TOP 14 der Sitzung des Gemeinderats vom 24.07.14

Die neurologische Praxis des Dr. Karl-Heinz Meltzer soll dem Vernehmen nach zum Oktober diesen Jahres geschlossen werden. Einen Nachfolger für die Praxis scheint es nicht zu geben.

Die Gemeinde Haßloch verliert damit ein weiteres Stück der fachärztlichen Versorgung.

Die Fraktionen der CDU und SPD fordern die Verwaltung auf, mit den Beteiligten der Schließung Kontakt aufzunehmen. Hierbei soll in Erfahrung gebracht werden, ob es auf gemeindlicher Ebene Möglichkeiten gibt, um eine weitere Versorgung zu sichern.

Insbesondere soll die Verwaltung die zuständige kassenärztliche Vereinigung ansprechen, welche Pläne für die ärztliche Versorgung von Haßloch vorgesehen sind.

Die Ergebnisse sollen dann im Sozialausschuss vorgestellt werden.

gez.

Jürgen Scheweiler-Würzburger                   Ralf Trösch

CDU-Fraktion                                           SPD-Fraktion

26.07.2014


1. FC 08 Haßloch beschließt neues Nachwuchskonzept und stellt sich einer großen gesellschaftlichen Aufgabe

Ohne Jugend keine Zukunft

Haßloch- Der Vorstand des 1. FC 08 Haßloch hat in seiner letzten Vorstandssitzung ein neues Nachwuchskonzept beschlossen, dem zuvor bereits der Jugendausschuss zugestimmt hatte. Nach den Worten des Jugendleiters Marcel Messerschmitt und des für die Jugend zuständigen 2. Vorsitzenden Jürgen Hurrle „nimmt die Jugendabteilung eine wichtige Rolle in der Realisierung der Aufgaben des Vereins ein“. Die Förderung, Entwicklung und Ausbildung von jungen Spielern für das Wohl des Fußballs und des Vereins sei von grundlegender Bedeutung. Die Erfüllung der sozialen und erzieherischen Rolle der Jugendabteilung komme nicht nur dem Verein, sondern der Gesellschaft als Ganzes zu Gute.

Im Zentrum der Jugendarbeit stehe die nachhaltige, effektive und bewusste Entwicklung und Ausbildung der jungen Spieler. Die 08-Jugendabteilung bekennt sich dabei zu den vorgelebten Werten und der daraus resultierenden Verantwortung. Der 1. FC 08 Haßloch stehe insbesondere für folgende Werte ein: Sportliche Fairness, Ehrlichkeit, Nächstenliebe, gegenseitiger Respekt, gegen Gewalt, gegen Rassismus und Diskriminierung, gegen den Missbrauch von Alkohol und gegen Drogen. Diese Werte gelten für Spieler, Eltern, Trainer, Betreuer und Funktionäre sowie für Mitglieder gleichermaßen.

In dem Jugendkonzept sind zudem die Verhaltensregeln für Eltern, Trainer sowie für die 08-Nachwuchsspieler im Detail nieder geschrieben. Des Weiteren auch die sportlichen und sozialen Leitlinien. Unter der Überschrift „Visionen“ werden aufgeführt: ein engeres Zusammenrücken zwischen Jugend und Aktivität, eine Verbesserung der organisatorischen Abläufe in der Jugendabteilung, eine positive Außendarstellung sowie eine hohe Identifikation mit dem Verein. Die Förderung der Qualifizierung von Jugendtrainern nimmt einen hohen Rang ein. Außerdem soll der Jugendförderverein neu gestaltet werden.

Mittelfristig sollen alle Jugendmannschaften U 15 bis U 19 in der Verbandsliga platziert werden. Die Mannschaften U 10 bis U 14 sollen jahrgangskonform und leistungsbezogen in den höchstmöglichen Klassen gefördert werden. Die Finanzierung all dieser Maßnahmen erfolgt durch den Verein, durch Spenden und Sponsoren sowie Zuschüsse der Gemeinde, Veranstaltungen der Jugendabteilung und durch Arbeitseinsätze. Hurrle und Messerschmitt bedanken sich in diesem Zusammenhang bei der Gemeinde und allen Spendern und Sponsoren für die finanzielle Unterstützung. Bei der Umsetzung des Jugendkonzepts spielt auch die Zusammenarbeit mit dem 1. FCK eine große Rolle. Bekanntlich ist der 1. FC 08 Haßloch Jugendpartnerverein des FCK.

Text: 1. FC 08 Haßloch, Presse

20.07.2014


Angebot der CDU-Fraktion

Die CDU-Fraktion hat den politischen Kleingruppen FDP und PIRATEN Sitze in den Ausschüssen angeboten.

Das Angebot beinhaltet die Möglichkeit zu echter politischer Teilhabe. Alle drei Parteien stellen bei den Entscheidungen immer die Sachfrage in den Vordergrund. "Unser Angebot bindet FDP und Piraten inhaltlich nicht an die Positionen der CDU.

Jedes Ausschuss-Mitglied kann frei nach seiner Meinung abstimmen.", so der Fraktionsvorsitzende der CDU, Jürgen Scheweiler-Würzburger. Pirat Ralf Berger lehnt das Angebot trotzdem ab: „Wenn ich einem CDU-Antrag zustimme, dann weil ich davon inhaltlich überzeugt bin. Es soll nicht der Eindruck entstehen, dass meine Zustimmung mit einem Sitz im Ausschuss erkauft wurde.“

CDU Ortsverband Haßloch, Presse

18.07.2014


Die F-Jugend des 1. FC 08 Haßloch feierte mit ihren Trainern, Betreuern und Eltern ihren Saisonabschluss

Die F-Jugend (U8 und U9) des 1. FC 08 Haßloch feierte mit ihren Trainern, Betreuern und Eltern ihren Saisonabschluss, der mit 110 Teilnehmern gut besucht war.

Haßloch- In der Saison 2013/14 hatte die 08 vier F-Jugendmannschaften mit knapp 40 Kindern gemeldet, die 76 Trainingseinheiten absolvierten.

Die U8 und U9 nahmen jeweils an 14 SWFV-Spieltagen und an insgesamt 16 Turnieren teil. Der 1. FC 08 Haßloch war selbst Ausrichter von zwei Spieltagen. Höhepunkte im gesellschaftlichen und sozialen Bereich waren die Teilnahme am RI-RA-RO-Sommertagsumzug, der Besuch im Kindertheater und verschiedene Feste.

Das absolute Highlight war der gemeinsame Besuch des Länderspiels Deutschland-Armenien in Mainz. Der stellvertretende Jugendleiter Uwe Rudingsdorfer übergab den Kindern je ein T-Shirt mit eigenem Namen und 08-Logo sowie eine 08-Mütze und stellte die neuen Trikotsätze für die Sainson 2014/15 vor, gespendet von den Firmen Fahrzeuglackierung Liedy und Elektrotechnik Volz, beide aus Neustadt.

Die beiden 08-Vorsitzenden Hermann Vollweiler und Jürgen Hurrle dankten den Kindern mit ihren Eltern und insbesondere den Trainern und Betreuerin für ihr großes Engagement.

Text und Foto: 1. FC 08 Haßloch, Presse

11.07.2014


Haßloch 8-Balls - 17:21-Sieg bei den Wetzlar Wölfen

Haßloch/Wetzlar- Endlich wieder Football. Nach zwei spielfreien Wochen reiste der Landesligist Haßloch 8-Balls am vergangenen Sonntag nach Hessen, um bei den Wetzlar Wölfen das letzte Auswärtsspiel der Saison zu bestreiten. Mi 17:21 landete man einen knappen, aber verdienten Sieg und schaffte sich eine gute

Ausgangsposition für die kommenden zwei Heimspiele.

Die Wölfe, die zuvor Koblenz mit 65:0 vernichtend geschlagen hatten, begannen stark und konnten ihren ersten Drive (Angriffsserie) mit einem Touchdown zur 6:0 Führung beenden. Der angestrebte Extrapunkt blieb erfolglos. Aber die Verteidigung der 8-Balls fing sich wieder und ließ bis zur Halbzeit keine weiteren Punkte zu. Auch der Angriff kam nach leichten Anlaufschwierigkeiten immer besser in Schwung und stand kurz vor der Pause an der Endzone der Wölfe. Quarterback (Spielmacher) Manuel Teichert warf einen schönen Pass auf Receiver (Passempfänger) Stoll, der den Ball allerdings nicht sichern konnte. So wollte man sich mit einem Field Goal (Tor aus dem Feld) zufrieden geben, das aber wegen der auslaufenden Uhr nicht mehr zustande kam.
Nach der Pause startete der Haßlocher Angriff einen sehenswerten Drive, den Manuel Teichert mit einem kurzen Lauf in die Endzone abschließen konnte. Der Extrapunkt durch Kicker Sebastian Horsch war gut, und man lag erstmals mit 6:7 in Führung. Im nächsten Drive von Wetzlar konnte die Verteidigung die Wölfe zwar von der Endzone fernhalten, dennoch geriet man durch ein Field Goal von Wetzlar wieder 9:7 in Rückstand. Zum letzten Mal wurden die Seiten gewechselt und das 4. Viertel musste die Entscheidung bringen.

Der Haßlocher Angriff fand immer besser ins Spiel und konnte durch das starke Laufspiel immer wieder Raumgewinn erzielten. Runningback (Ballträger) Christian Berac, der wohl sein bis dahin bestes Saisonspiel ablieferte, tat sich dabei besonders hervor. Aber letztendlich war es Haßlochs Allzweckwaffe Dominik Peiper, der mit einem Lauf über die rechte Außenseite den Touchdown zur erneuten Führung erzielen konnte. Nach verwandeltem Extrapunkt führte man nun 14:9.

Doch schon mit dem folgenden Kick Off (Anstoß), der von Wetzlar bis weit in die eigene Hälfte getragen wurde, gerieten die 8-Balls wieder gehörig unter Druck. Linebacker (Verteidiger) Frank Weinerth konnte sich keinen besseren Moment aussuchen, als er den, für einen Wetzlaer Receiver geplanten Pass in der eigenen Endzone abfing und knapp 40 Meter über das Feld trug, bevor er gestoppt werden konnte. Die Angriffsformation der 8-Balls konnte wieder aufs Feld und Manuel Teichert bediente mit einem Pass Dominik Peiper, der seinen zweiten Touchdown erzielen konnte. Auch den dritten Extrapunkt verwandelte Sebastian Horsch sicher. Somit wurde die Führung auf 21:9 ausgebaut.

Der folgende Kick Off wurde, wie schon zuvor, von Wetzlar bis kurz vor die Haßlocher Endzone zurückgetragen. Aber dieses Mal konnte die Verteidigung nicht standhalten und die Wölfe erzielten ihren zweiten Touchdown. Anstatt eines Extrapunkt-Versuchs entschied sich Wetzlar für eine 2-Point-Conversion (Ball wird aus kurzer Entfernung erneut in die Endzone getragen oder geworfen) und verkürzte auf 17:21. Der Angriff der 8-Balls hatte nun die Aufgabe, entweder noch einmal zu punkten, oder möglichst viel Zeit von der Uhr zu nehmen, um Wetzlar keinen weiteren Angriff zu gestatten. So kam es, dass die Wölfe zwar tief in der eigenen Hälfte noch einmal in Ballbesitz gelangten aber da nur noch weniger als zwei Minuten zu spielen waren gelang es ihnen nicht mehr, Punkte zu erzielen.

Cheftrainer Clemens Hans sagte nach dem Spiel: „Es war eine umkämpfte Partie, in der wir zweimal nach einem Rückstand zurückgekommen sind. Keiner von uns wollte sich heute mit einer Niederlage in den Bus setzten und als Verlierer nach Hause fahren. Wenn wir das, was wir uns im Training erarbeiten, konsequent im Spiel umsetzten, können wir jede Mannschaft in dieser Liga schlagen.“

Als nächsten Gegner hätte man in Haßloch die Koblenz Huskies erwartet, allerdings erhielt man vom Verband die Nachricht, daß der Spielbetrieb in Koblenz eingestellt wurde und somit das Spiel ersatzlos gestrichen wird. „Die genauen Ursachen zur Auflösung der Huskies sind uns zurzeit nicht bekannt“, ließ Teammanagerin Katharina Brechtel wissen.

Somit findet das nächste Spiel erst am 20.07. auf dem Sportgelände des 1.FC 08 Haßloch gegen die bis dato ungeschlagenen Wiesbaden Phantoms statt.

07.07.2014


Am 3. August beginnt die Bezirksliga - 1.FC 08 Haßloch in der Vorbereitung

Am 3. August beginnt die Bezirksliga - 1.FC 08 Haßloch in der Vorbereitung

Haßloch- In der Vorbereitungsphase für die neue Saison hat der Aufsteiger in die Bezirksliga Vorderpfalz 1. FC 08 Haßloch bereits zwei Testspiele gegen höherklassige Mannschaften absolviert. Beim FV Dudenhofen (Verbandsliga) verlor man mit einer guten Mannschaftsleistung 0:2. Gegen den Oberligisten TuS Mechtersheim musste man nach der 1:0-Führung noch eine lehrreiche 1:8-Niederlage hinnehmen.

Folgende weitere Vorbereitungsspiele sind vereinbart: Am Mittwoch, 16.07.2014, 19.00 Uhr, spielt die 08 zuhause gegen den VfL Neustadt II und am Samstag, 19.07.2014, um 16 Uhr beim TSV Venningen-Fischlingen.

Außerdem nimmt die 1. Mannschaft der 08er wieder am Turnier des FV Hanhofen 1946 teil. Am Dienstag, 22.07.2014, 18.45 Uhr, ist dabei das Spiel gegen den ASV Schwegenheim angesetzt, am Donnerstag, 24.07.2014, 19.20 Uhr, folgt das Spiel gegen den SV Geinsheim. Am 25.07. ist das Halbfinale und am 28.07. das Finale.

Die 1. Pokalspielrunde ist am Sonntag, 27.07.2014 und das erste Saisonspiel ist am Sonntag, 03.08.2014, 15.00 Uhr, zuhause gegen die SG Steinfeld/Schweighofen.

Text: 1. FC 08 Haßloch, Presse

06.07.2014


1.Skatclub Haßloch in der Liga - Beide Mannschaften auf dem 7. Rang

1.Skatclub Haßloch in der Liga - Beide Mannschaften auf dem 7. Rang

Haßloch- Die 1. Mannschaft des 1. Skatclubs Hassloch holte am 4. Spieltag des Landesliga Rheinland-Pfalz/Saarland gegen Herz AS Wöllstein, Qualmfrei Bingen III und SV Hillesheim III vier Wertungspunkte (Wp.) mit 11.034 Spielpunkten (Sp.) und hat damit immer noch Aufstiegschancen. Zum dritten Aufstiegsplatz fehlen nun noch drei Wertungspunkte.

Mit 18:18 Wp. und 45.524 Sp. verbesserten sich die Haßlocher vom 9. auf den 7. Rang im

16er Feld, punktgleich mit dem Tabellensechsten. Folgende Spieler waren eingesetzt:

Martin Seiberth, Karl Hans Seiberth, Roman Konrad und Herbert Kaiser. Spitzenreiter ist Gut Blatt Rheinzabern vor Gut Blatt Schönecken und den Konzer Buben.

Die 2. Mannschaft hat die Runde in der Verbandsliga Rheinhessen/Nahe und Pfalz bereits abgeschlossen. Nach dem letzten Spieltag belegt sie mit 66 Wp. und 41.325 Sp. in der Abschlusstabelle einen guten 7. Platz, punktgleich mit dem Tabellensechsten. Die Mannschaft, die mit Karl Hauck, Hermann Vollweiler, Michael Huber und Jürgen Hurrle spielte, konnte mit den erspielten 21 Wp. und 10.909 Sp. Boden gut machen. Erster ist der SC Worms 74 vor dem Mitaufsteiger SC 85 Altrhein Eich.

Text: 1. Skatclub Haßloch, Presse

03.07.2014


F-Jugend des 1. FC 08 Haßloch holt den Rheinpfalz-Cup

F-Jugend des 1. FC 08 Haßloch beim Turnier der SG Hochstadt/Jahn Zeiskam - U 9 holte den Rheinpfalz-Cup

Haßloch/Zeiskam- Die F-Jugend des 1. FC 08 Haßloch nahm mit zwei Mannschaften (U9 und U8) an Ihrem letzten Turnier in der Spielzeit 2013/2014 beim Rheinpfalz-Cup bei der SGHochstadt/Jahn Zeiskam teil.

Beide Mannschaften hatten rückblickend auf dieses Turnier sehr gute Erinnerungen aus der letzten Spielzeit, waren doch beide Mannschaften in ihrer Altersklasse als Turniersieger hervorgegangen.

Die U9 war im letzten Jahr Sieger des F-Jugendturniers, während die U8 in der vergangenen Saison noch als Bambini-Mannschaft an den Start ging und das Turnier ebenfalls gewonnen hatte.

So war es das Bestreben der Trainer und auch der Kinder, einen Titel für den 1. FC 08 Haßloch zu verteidigen.

Die U8 zeigte an diesem Tag wieder einmal, was in der nächsten Saison auf die gegnerischen Vereine zukommt. Voller Einsatzfreude, Zweikampfstärke und einer tollen Einstellung, jedes Spiel gewinnen zu wollen , ließ man in der Vorrunde der SG Hochstadt/Zeiskam 2 mit 2:0 und dem VfR Sonderheim 2 mit 4:0 keine Chance. Im dritten Spiel ging es gegen den punkt- und torgleichen SV Rülzheim, das nach einem guten Spiel mit offenem Schlagabtausch nur 0:0 endete. Nunmehr musste ein 9-Meter-Schießen über den Gruppensieg und den Gruppenzweiten entscheiden, welches der SV Rülzheim mit einem Treffer mehr für sich entscheiden konnte.

Auch die U9 des 1. FC 08 Haßloch schloss sich an diesem Tag der kämpferischen Spielweise der U8 an und brachte spielerisch die Jungs vom FC Phönix Bellheim 1 und dem VfR Sonderheim 1 mit jeweils 2:0 zur Verzweiflung. Auch hier traf man nun gegen den punkt- und torgleichen FSV Offenbach, welches ebenfalls mit einem Unentschieden 1:1 endete. Auch hier musste ein 9-Meter- Schießen über den Gruppensieger entscheiden. Hier hatten die Schützen der U9 an diesem Tag etwas mehr Glück als die Kinder der U8 und schon nach drei verwandelten 9-Metern hieß der Gruppensieger 1. FC 08 Haßloch 1.

Nun kam es leider zu einem Aufeinandertreffen der U8 und U9 des 1. FC 08 Haßloch im Viertelfinale. Nach einem rasanten Start ging die U8 auch direkt in Führung und konnte einige Zeit das Spiel sehr offen gestalten. Gegen Ende des Spiels haben dann aber die Jungs der U9 wieder zu ihrer körperlichen und vor allem an diesem Tag spielerischen Klasse gefunden und konnten sich noch mit einem 3:1 den Sieg erspielen. Nach Ende dieses Spiels hatten sich beide Mannschaften nochmals in einem Kreis zusammengefunden und die U9 musste der U8 versprechen, dass sie alles geben werden, um den Turniersieg für den 1. FC 08 Haßloch zu erringen

Im Halbfinale gegen die JSG Bienwald tat man sich wieder in den Anfangsminuten etwas schwer, bevor die Jungs wieder mal die Schlusshälfte für sich nutzten und mit 1:0 als verdienter Sieger das Spiel beendeten. So stand man nun im Finale gegen den Gastgeber der SG Hochstadt/Zeiskam 1.

Dieses Spiel konnte die U9, abgesehen von den ersten zwei Minuten, recht überlegen gestalten, haderten jedoch immer wieder mit dem Torabschluss, weshalb es bis zum Ende des Spiels spannend blieb. Angefeuert von den am Spielfeldrand sitzenden Jungs der U8, gewann die U9 der Haßlocher das Endspiel mit 2:1 und versüßte sich die tolle Saison der F-Jugend 2013/2014 noch mit einem Turniersieg und dem Gewinn des Rheinpfalz-Wanderpokals.

Text und Foto: 1. FC 08 Haßloch, Presse

02.07.2014


Kameramann oder Frau für 1. FC 08 gesucht

Haßloch- Für die Produktion der TV-Sendereihe „Neues vom 08-Stammtisch“ sucht der 1. FC 08 Haßloch eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter, der dem Kameramann Wilhelm Rieger zukünftig assistieren möchte.

Anfallende Arbeiten sind besipielsweise die Hilfe beim Kameratransport und -aufbau, die Verlegung von Tonstrecken sowie die Bedienung der Zweitkamera .Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, das Filmen zu erlernen und es zum eigenen schönen Hobby zu machen oder gar als berufliche Vorstufe für den Medienbereich zu nutzen.

Geboten wird ein Videoschnittprogramm für Einsteiger, eine HD-Kamera für eigene Arbeiten und viel, viel Know-how.

Wer Interesse hat, kann sich gerne mit Jürgen Hurrle, dem zweiten Vorsitzenden des 1. FC 08 ( Tel. 06324/981504, Email: hurrle@t-online.de ), in Verbindung setzen.

Text: 1.FC 08 Haßloch, Presse

23.06.2014


1. FC 08 Haßloch - „Neues vom 08-Stammtisch“, Ausgabe 3

Aufstieg und American Football

Haßloch- Die 3. Ausgabe der Sendereihe „Neues vom 08-Stammtisch“ ist auf youtube unter 08Haßloch03 und auf der Homepage des 1. FC 08 Haßloch unter www.fc08hassloch.de zu sehen.

Auch beim Offenen Kanal Weinstraße wird der Film ausgestrahlt.

Bei dieser dritten Sendung stehen die Themen „Der Aufstieg der 1. Fußballmannschaft in die Bezirksliga“ und „Die American Football-Abteilung“ auf der Tagesordnung. Neben dem Moderator Thomas Dill-Korter sind in der Talk-Runde das 08-Vorstandsmitglied Kurt Keck, der Abteilungsleiter der American Footballer Frank Weinerth und der 2. Vorsitzende Jürgen Hurrle mit dabei.

Produziert wurde der Film von Wilhelm Rieger, verantwortlich ist Jürgen Hurrle.

Text und Foto: 1. FC 08 Haßloch, Presse

22.06.2014


Biene Maja lud Einsatzkräfte der Harthausener Gasexplosion in den Holiday Park ein

Biene Maja und Willi begrüßen die Feuerwehrleute aus HarthausenFeuerwehrmänner von Harthausen verbringen mit ihren Familien einen Tag im Freizeitpark

Haßloch- Die Bilder der verheerenden Gasexplosion von Harthausen im September 2013 gingen deutschlandweit durch die Medien. 17 Feuerwehrmänner aus Harthausen trugen bei ihrem Einsatz zum Teil schwerste Verletzungen davon. Aus diesem Grund entschlossen sich die Feuerwehr von Zeiskam und der Holiday Park, den damaligen 22 Einsatzkräften und ihren Familien einen Tag Urlaub vom Alltag zu schenken. Biene Maja höchstpersönlich hieß die Gäste am Freitag, den 20.06.2014 im großen pfälzischen Freizeitpark willkommen.

„Als wir von dem Unglück hörten, wollten wir als Feuerwehr sofort handeln. Wir sammelten Spenden, um die Kollegen von Harthausen mit einem Ausflug in den Holiday Park zu überraschen“, so die Wehrführung der Feuerwehr Zeiskam. Der Holiday Park erklärte sich spontan bereit, die Eintrittskarten für die Gruppe kostenfrei zur Verfügung zu stellen. „Das schreckliche Geschehen in Harthausen hat uns in der ganzen Region tief betroffen gemacht. Umso mehr freuen wir uns, wenn die Einsatzkräfte und ihre Familien bei uns eine schöne Zeit verbringen können,“ ergänzt Parkmanager Bernd Beitz.

Text und Foto: Holiday Park GmbH, Presse

22.06.2014


1. FC 08 Haßloch - Aufstiegsfeier

Die 1. Mannschaft der 08 bei der Ehrung durch den VorstandNun in der Bezirksliga - 08er feierten den Aufstieg

Haßloch- Bei der Aufstiegsfeier des 1. FC 08 Haßloch feierte die 08-Familie bei einem Bankett die

1. Fußballmannschaft, die nach dem Vizemeistertitel und den beiden gewonnenen Relegationsspielen nun in der Bezirksliga Vorderpfalz spielt. Außerdem wurden TrainerMarkus Schuler und Co-Trainer Jürgen Müller für ihre Verdienste geehrt und verabschiedet.

Die Aufstiegsmannschaft sowie das Trainergespann, Spielleiter, Betreuer, Stadionsprecher und Sponsoren erhielten einen lang anhaltenden Sonderapplaus, nach dem der 2. Vorsitzende

Jürgen Hurrle die Laudatio beendete. Kurt Keck, das zuständige Vorstandsmitglied für den Spielbetrieb, dankte der Mannschaft sowie dem Trainerteam für den letztlich nicht mehr erwarteten Erfolg. Markus Schuler habe sein großes Ziel mit diesem Aufstieg zu seinem Abschied erreicht.

Trainer Markus Müller und Co-Trainer Jürgen Müller werden von Jürgen Hurrle und Kurt Keck verabschiedet.Alle Spieler erhielten ein gerahmtes Foto der Siegermannschaft als Erinnerung. Schuler und Müller dankten der Mannschaft und dem Verein für die „schöne gemeinsame Zeit“. Spielführer Timo Hubach sprach im Namen der Mannschaft Dankesworte an die beiden Trainer.

In der Saison 2010/11 war der Klassenerhalt in der Verbandsliga nicht zu halten. Aufgrund der damaligen finanziellen Notlage des Vereins konnte auch die Landesliga nicht angestrebt werden. Deshalb spielten die 08er in der Runde 2011/12 in der Bezirksklasse Mitte Vorderpfalz, der heutigen A-Klasse, und beendeten diese mit dem 8. Rang.

In der Saison 2012/13 kam Trainer Schuler an die Adam-Stegerwald-Straße. Auf Anhieb schaffte er mit seinem Team mit 60 Punkten den 3. Platz.

In der letzten Saison 2013/14 erreichte die 08-Elf mit viel Glück und Können doch noch den nicht mehr erwarteten 2. Platz mit ebenfalls 60 Punkten und 82:49 Toren. In den beiden Relegationsspielen gegen den SV Ruchheim (2:0) und gegen die TSG Jockgrim (5:1) konnten die 08er ihre jeweils beste Saisonleistung abrufen.

Der Aufstieg war geschafft.

Text und Foto: 1. FC 08 Haßloch, Presse

20.06.2014


Besuch des Länderspiels in Mainz - Großes Erlebnis für die 08-Kids

Besuch des Länderspiels in Mainz - Großes Erlebnis für die 08-Kids

Haßloch/Mainz- Beim letzten Vorbereitungsspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Armenien  machte sich die F-Jugend des 1. FC 08 Haßloch mit insgesamt 30 Kindern und 10 Betreuern sowie weiteren 08 Anhängern (Bambinis und AH) auf den Weg nach Mainz zur COFACE ARENA. Nach der Ankunft auf dem nahegelegenen Universitätsparkplatz war erst einmal Stärkung angesagt. Danach ging es zu Fuß in Richtung Stadion.  Immer wieder gab es Sprechchöre: Müller, Reus, Götze, Klose, alle ruften Ihren Lieblingsnationalspieler!!

In der 1. Halbzeit konnten die Kinder leider keinen Torerfolg der Nationalmannschaft sehen, was aber dann in der 2. Halbzeit gleich sechs Mal erfolgte.

Im Stadion wurde die Stimmung immer besser und die Zuschauerränge fingen an die LAOLA auf den Weg zu schicken. Die ersten beiden Versuche sind wie so oft bei einer LAOLA an den V.I.P.-Plätzen gescheitert. Ganz zum Unmut der 08-Kids, die doch unmittelbar im Anschluss an diese Plätze saßen. Aber dann: der 3. Versuch sollte es bis zu den Sitzplätzen der Jungs aus dem Großdorf schaffen und so kam es dazu, dass die 08-Familie gemeinsam mit 27.000 weiteren fußballbegeisterten Fans die LAOLA absolvierte; diesmal ging sie sogar vier und fünf Mal ums ganze Stadion.

Nach dem Spiel haben die 08-Jugendspieler den in die Zuschauerreihen winkenden Nationalspieler zugejubelt und sich für das Super Spiel mit insgesamt 7 Toren bedankt. Für die F-Jugend war dies ein großes Erlebnis, organisiert vom stellvertretenden Jugendleiter Uwe Rudingsdorfer.

Foto und Text: 1. FC 08 Haßloch, Presse

20.06.2014


Badepark-Cup 2014 des VFB Haßloch

F1 Mannschaft des 08er1. FC 08 Haßloch mit drei F-Jugendmannschaften dabei – Die F 1 der 08er holte den Turniersieg

Haßloch- Am Pfingstmontag nahm die F-Jugend des 1. FC 08 Haßloch mit drei Mannschaften am Badepark-Cup 2014 des Nachbarvereins VFB Haßloch teil.

Während die F1 und die F2 ausschließlich aus Kindern des Jahrgangs 2005 (alter Jahrgang F-Jugend) bestand, trat die F3 Mannschaft ausschließlich mit Kindern des Jahrgangs 2006 (junger Jahrgang F-Jugend) an.

Bei brühender Hitze hatten unsere F3 (U8) einen verkorksten Start! Bei Einbahnstraßen- Fußball und einem halben Dutzend Torchancen, reichte es VFB Haßloch 3 mit nur einem Konter zum 1:0 Sieg, durch einen 8 Meter. Auch gegen die Mannschaft der TSG Friesenheim 1, welche ausschließlich aus Kindern des Jahrgangs 2005 bestand, hatten die Jungs keinen leichten Stand und verloren verdient mit 4:0. Danach bissen sich die Jungs der F3 erst so richtig ins Turnier und erreichten ein 1:0 gegen Waldhof Mannheim 3, ein 0:0 gegen ASV Schwegenheim 1, sowie einen 2:0 Sieg gegen den FC Sulzbach. Auf Grund des schlechten Starts in das Turnier, reichte dies leider „nur“ zum 3.Platz in der Gruppe, womit die U8 bereits in der Vorrunde aus dem Turnier schied.

Die F2 (U9-2) machte es bis zum Viertelfinale hervorragend und gewann dabei 2:0 gegen VfB Haßloch 1, 3:0 gegen Palatia Böhl, 2:0 Wertungsspiel wegen Nichtantritt gegen SG Mußbach, ein unglückliches 0:1 gegen SV Rülzheim1 und ein 3:0 Sieg gegen Waldhof Mannheim 2.

Im Viertelfinale gegen LSC Ludwigshafen mussten sich die Jungs leider einem etwas stärkerem Team mit 0:1 geschlagen geben, welches später dann auch noch ins Finale eingezogen ist.

Unsere F1 (U9-1) gewann souverän gegen die FG 08 Mutterstadt 4:1, gegen TSV Degenia Bad Kreuznach mit 4:0, gegen den FC Pfingstberg mit 2:0, gegen Phönix Bellheim mit 1:0 und gegen den SV Waldhof Mannheim reichte ein 0:0 für den Gruppensieg.

Im Viertelfinale ging es dann gegen den FC Sulzbach, welcher in der Gruppe der F3 den 2. Platz belegte. Diesen Gegner konnte dann auch unsere F1 (U9-1) mit 3:0 besiegen.

Im Halbfinale gegen den FV Eppelborn zeigten dann unsere F1 -Jungs ihren besten Fußball des Tages und gewannen mit einem nie gefährdeten 3:0 gegen einen Gegner, der in der laufenden Saison noch keine Niederlage erlitten hatte.

Im Endspiel hieß dann die Paarung 1.FC 08 Haßloch gegen LSC Ludwigshafen, welche im Viertelfinale die Jungs von der F2 knapp mit einem 1:0 aber vierdient besiegt hatten.

Auch hier gab es eine Vielzahl von Möglichkeiten für unsere F1, die vom sehr guten Torwart des LSC zu Nichte gemacht wurden. Auch wurde in diesem Spiel noch mal deutlich, dass die Jungs bei ca. 35 Grad an diesem Tag schon das 8. Spiel absolvierten!!

Beide Mannschaften schenkten sich aber nichts und so ging es ins 8-Meter-Schießen.

Aus diesem Vergleich gingen dann unsere Jungs als Sieger hervor und haben hierdurch verdient den Badepark-Cup 2014 gewonnen.

Alle Betreuer und mitgereisten Eltern und Fans sowie der Vorstand sind stolz auf alle drei teilnehmenden F-Jugendmannschaften!

Foto und Text: 1. FC 08 Haßloch, Presse

19.06.2014


Südwestmeisterschaften der Ü 32-Senioren in Haßloch

1 Mannschaft des FC 08SV Erlenbach gewinnt im Elfmeterschießen – 08 Haßloch scheidet in Vorrunde aus

Haßloch- (jh) Die Südwestmeisterschaft der Ü 32-Senioren fand in diesem Jahr auf dem Sportgelände des TSV Langenlonsheim-Laubenheim statt. Im Endspiel um den Südwestpokal traf der SV Erlenbach auf den SV Enkenbach. Nach dem 1:1-Endstand musste schließlich das Elfmeterschießen entscheiden. Dabei parierte der Schlussmann des SV Erlenbach drei Elfmeter und sorgte damit für den Sieg seines Teams. Dritter wurde der TSV Ebersheim vor dem SC 07 Idar-Oberstein. Der 1. FC 08 Haßloch konnte sich in seiner schweren Vierer-Gruppe nicht für die Finalspiele qualifizieren.

Teilnehmer der Südwestmeisterschaft waren die 10 Kreismeister des SWFV. Qualifiziert hatten sich neben dem 1. FC 08 Haßloch noch folgende Mannschaften: TuS Sausenheim,

VfL Sponheim, SV Obersimten, SV Erlenbach, SV Enkenbach, TSV Ebersheim, SV Mackenbach, FC Germania Eich und der SC 07 Idar-Oberstein.

Beim ersten Gruppenspiel gegen den SV Enkenbach erreichten die 08er ein 0:0. Die beiden anschließenden Spiele gegen den SV 07 Idar-Oberstein (0:1) und gegen den FC Germania Eich (0:2) gingen verloren. Die Haßlocher Ü 32 mußte dabei zwei Gegentore aus Standards hinnehmen. Außerdem wurde gegen die Elf aus Idar-Oberstein beim Stand von 0:0 ein Elfmeter verschossen.

Trainer Alexander Beckmann: „Die Gruppenspiele haben gezeigt, dass das Niveau auf der Südwestebene höher ist als in unserem Kreis. Wir werden im nächsten Jahr wieder angreifen.

Schade, dass es für die 08er zu keinem Tor gereicht hat“. „Mit etwas Glück wäre ein Weiterkommen unserer Mannschaft möglich gewesen“, so die beiden 08-Vorsitzenden Hermann Vollweiler und Jürgen Hurrle, die die Ü 32 begleiteten.

Die Mannschaft spielte wie folgt: Wenz, Messerschmitt, Lambert, Ey, Postel, Kunz, Sold, Rudingsdorfer, Müller, Beckmann, Lippmann, Kastl, Platte, Keck, Piotrowski, Deigentasch.

Foto: 1. FC 08 Haßloch 

19.06.2014


American-Football-Landesliga Mitte - 2. Heimsieg der Haßloch 8.Balls

37:0-Sieg vor 800 Zuschauern

Haßloch- Der American-Football-Landesligist Haßloch 8-Balls durfte sich am Sonntagnachmittag über seinen bisher höchsten Saisonsieg freuen. Gegen das weiterhin punktlose Schlusslicht Rodgau Pioneers gewannen die Footballer des 1. FC 08 Haßloch mit 37:0. Zwei Wochen nach dem 10:0-Erfolg gegen die Kassel Titans mussten sie dadurch auch in ihrem zweiten Heimspiel keinen gegnerischen TD-Punkt hinnehmen, belegen aber in der Tabelle der Landesliga Mitte mit 6:6 Zählern weiterhin lediglich den vierten Rang.

Mit der Aufnahme dieser Sportart in den Verein scheint man beim FC 08 eine Marktlücke geschlossen zu haben, denn auch der zweite Auftritt der 8-Balls lockte wieder zahlreiche Zuschauer an die Adam-Sterwald-Straße. Mit 800 Zuschauern fand sich eine Kulisse ein, welche manchen Offiziellen eines anderen Vereins sicher vor Neid erblassen lassen dürfte. Mit der Kombination aus hartem Sport, Auftritten der Cheerleader, Rockmusik und Grillparty scheinen die 08er den Zeitgeist optimal zu bedienen. „Ich wäre froh, wenn wir solche Zuschauerzahlen auch wieder beim Amateurfußball hätten,“ meinte das 08-Vorstandsmitglied Kurt Keck sichtlich beeindruckt.

Die Haßlocher begannen stark und drängten die Pioneers immer mehr zurück. Der erste Touchdown, der anschließende Bonuspunkt durch Kicker Sebastian Horsch und ein Safety sowie ein weiterer Touchdown mit anschließend erfolgreichem Kick sorgten für eine 16:0-Führung nach dem ersten Viertel. Auch im zweiten und dritten Spielabschnitt dominierten die Gastgeber klar und gewannen diese mit 7:0 und 14:0, so dass sie mit einem 37:0-Vorsprung in das letzte Viertel gingen. Da sich in diesem auf beiden Seiten nichts Nennenswertes mehr tat, war dies auch bereits der Endstand. „Ich freue mich besonders über den Touchdown von Christian Berac, der sowohl in der ersten Fußballmannschaft der 08er als auch bei uns aktiv ist,“ lobte Abteilungsleiter Frank Weinerth, welcher auch bei den Fußballern gelegentlich als Torwart aushilft.

Ihre vier restlichen Saisonspiele bestreiten die 8-Balls erst im nächsten Monat. Dabei gastieren sie zunächst am 6. Juli bei den bis vorgestern wie die Rodgau Pioneers noch sieglosen Wetzlar Wölfen, welche jedoch durch einen 65:0-Erfolg gegen die Koblenz Huskies ein deutliches Lebenszeichen von sich gaben. In ihren drei restlichen Punktspielen gegen Koblenz (12. Juli), Wiesbaden (20. Juli) und Wetzlar (26. Juli) genießen die 8-Balls dann jeweils Heimrecht. Text und Foto: jh

16.06.2014


Pfarrer Schmidt-Roscher liest aus seinem brasilianischen Fußballkrimi

Viele Besucher fanden den Weg zum 08-Vereinsheim

Haßloch- Eine Lesung der besonderen Art fand am vergangenen Donnerstag in der 08-Gaststätte statt. Pfarrer Friedrich Schmidt-Roscher las aus seinem brasilianisch-pfälzischen Fußballkrimi GOL. Der 2. Vorsitzende der 08er Jürgen Hurrle betonte bei seiner Begrüßung, dass Sport und Kultur keine Gegensätze seien. Der 1. FC 08 will auch in Zukunft kulturelle Angebote machen. Der Eintritt war frei, dafür wurde jedoch von den anwesenden Zuhörern fleißig gespendet. Der Erlös der Veranstaltung ging an die Jugendarbeit des 1. FC 08, immerhin knapp 300 Euro.

Gespannt hörten die zahlreichen Gäste zu, als der Pfarrer mit seiner brasilianischen Kriminalgeschichte wie folgt beginnt. „Die Tote lag auf dem Fußballfeld im Anstoßkreis. Die Finger der linken Hand berührten die weiße Linie. Der rechte Arm lag direkt neben dem Körper. Ihre Augen waren geschlossen. Es war ein friedliches Bild, trotz der verklebten Haare. Die blonde Frau sah aus, als ob sie schliefe. In ihrem Gesicht war kein Blut zu sehen. Nur auf der Stirn klaffte ein kleines hässliches Einschussloch“, liest Schmidt-Roscher die ersten Zeilen seines Buches, das voller spannender Ereignisse war. Einige Passagen machten so neugierig, dass der Pfarrer etliche seiner Bücher am Ende der Lesung verkaufen konnte. Weitere Exemplare sind bei 08 zum Preis von 9,80 Euro erhältlich.

So handelt die Geschichte direkt in Brasilien. Wenige Tage also vor Beginn der Weltmeisterschaft, liegt die Leiche einer jungen Frau auf dem Rasen des Estádio Conde Rodolfo Crespi in Sao Paulo. Kurz darauf verschwindet der Pokal des Weltfußballverbandes aus der Suite eines Luxushotels. Ein bekannter Sportjournalist wird aus der Kathedrale in Curitiba entführt. Haben die Verbrechen etwas miteinander zu tun? Fieberhaft ermittelt die Spezialeinheit Gol, um den Pokal rechtzeitig vor dem Eröffnungsspiel zu finden und die Kapitaldelikte aufzuklären. Auch Christian Forte, der Seelsorger der deutschen Nationalmannschaft und Barbara Schuster werden in den Fall verwickelt. Sie folgen einer rätselhaften Nachricht, die sie tief in die brasilianische Provinz zu ausgewanderten Pfälzern führt.

Dieser Kriminalroman hat eine lange Geschichte, die im Juni 2005 in Rom am Tiber begann. Doch das ist eine andere Geschichte. Viele Freunde und Angehörige haben Friedrich Schmidt-Roscher ermutigt und sein Schreiben begleitet. Über Pfälzer und Hunsrücker in Brasilien hat er von Roland Paul viel lernen können. Gerne erinnert sich Schmidt-Roscher an den Abend in Speyer mit Diego Delpiano und seiner lebendigen Schilderung der Lebensverhältnisse in Sao Paulo.

Einen kurzen Einblick gab Pfarrer Friedrich Schmidt-Roscher nach der ersten Pause in seine neue Geschichte „Der Schuß auf die Kanzel“, die nicht weniger spannend war, jedoch bisher nur als Manuskript vorliegt. Hier können bereits alle gespannt sein, wann dieser Krimi in der Buchhandlung erhältlich ist.

Der dritte Kurzkrimi, den er nach der zweiten Pause las, heißt „Der Aufstieg“. Dieser Teil der Lesung, in dem es auch um den berühmtesten Pfälzer Berg, den Betzenberg und den FCK, um die Kalmit und St. Martin geht, wurde in die Sendung „Neues vom 08-Stammtisch, Ausgabe 4“ integriert mit einem anschließenden Interview. Die Lesung wurde vom Haßlocher Filmer Wilhelm Rieger aufgezeichnet und wird demnächst im Offenen Kanal und auf Youtube gesendet.

Zum Autor:

Friedrich Schmidt-Roscher wurde 1962 in Zweibrücken geboren und wuchs in der Westpfalz auf. Er ist protestantischer Pfarrer, lebt mit seiner Frau und drei Kindern in Haßloch. Seine Begeisterung für Fußball und seine Leidenschaft für den FCK kennt kaum Grenzen. Text und Foto: jh

09.06.2014


Geschafft! 08 steigt in die Bezirksliga auf

TSG Jockgrim – 1. FC 08 Haßloch 1:5

Haßloch- Auf der offiziellen Website der TSG Jockgrim war vor dem Aufstiegsspiel zur Bezirksliga gegen den 1. FC 08 Haßloch noch zu lesen: Sieg und Aufstieg! Doch die Südpfälzer hatten die Rechnung ohne die Elf aus dem Großdorf gemacht. Vor ca. 1.000 Zuschauern auf dem schönen Sportgelände des VfB 1921 Hochstadt gewannen die 08er hochverdient mit 5:1 (3:0) und steigen nun in die Bezirksliga Vorderpfalz auf.

Bei heißem und schwülem Wetter hatten die 08er nur am Anfang heikle Situationen zu überstehen. Marc Hofmeister ebnete mit seinem wichtigen 1:0 den Weg zum Sieg. Die TSG Jockgrim wurde danach regelrecht ausgekontert. Maciej Janusz Liszka zum 2:0 und Steffen Blasius zum 3:0 besorgten eine beruhigende Halbzeitführung. Nach der Pause trafen nochmals Marc Hofmeister (4:0) und Torben Hubach (5:0), ehe den Südpfälzern kurz vor Schluss noch der Ehrentreffer gelang. Trotz der großen Bedeutung des Spiels war es ein überaus faires Match-

Der VfB Hochstadt hatte die Veranstaltung hervorragend organisiert. Die Haßlocher konnten auf große Unterstützung der 08-Familie bauen. Ob 2. Mannschaft, das AH-Team, Jugend oder 8-Balls: alle waren gekommen. Daneben sah man viele Fans aus dem Großdorf. Und der gemeinsame Jubel nach dem Schlusspfiff war groß-

Trainer Markus Schuler war überglücklich: sein großes Saisonziel hat er mit seiner Mannschaft erreicht. Die beiden 08-Vorsitzenden Hermann Vollweiler und Jürgen Hurrle freuen sich bereits auf die Lokalderbys zwischen den 08ern und dem VfB.

Am Samstag, 14. Juni, ab 19 Uhr, steigt nun die Aufstiegsfeier im 08-Clubheim. Die 08er werden dabei wieder beweisen, dass sie auch feiern können.

Text und Foto: jh

09.06.2014


Jürgen Scheweiler–Würzburger zum neuen Fraktionsvorsitzenden gewählt

Haßloch- In der konstituierenden Sitzung der CDU-Fraktion im Haßlocher Gemeinderat wurde Jürgen Scheweiler-Würzburger in seinem Amt als Fraktionsvorsitzender bestätigt. Bereits in der vergangenen Legislaturperiode hatte er darin die Nachfolge von Hans Grohe angetreten.

Ebenfalls wiedergewählt und in ihrem Amt als stellvertretende Fraktionsvorsitzende bestätigt wurden Dr. Wolfgang Schulte und Renate Armbrust, die dieses Amt berufsbedingt vor zwei Jahren niederlegen musste.

Die Fraktionsgeschäftsführung nehmen Jürgen Vogt und Regina Schmitt wahr.

Die CDU Haßloch ist davon überzeugt, mit dieser Gemeinderatsfraktion, mit dieser Mischung aus Erfahrung und neuen Ideen, auch weiterhin die Zukunft für Haßloch erfolgreich gestalten zu können.

Text und Foto: CDU Ortsverband Haßloch

07.06.2014


Haßloch 8-Balls erleben herbe Niederlage in Kassel

Haßloch- Nach nur sechs Tagen mussten die Footballer der Haßloch 8-Balls nach gelungener Heimspielpremiere zum Rückspiel in Kassel auf der Heisebachanlage gegen die Titans antreten.

Leider konnten die 8-Balls aus dem Großdorf ihre guten Leistungen vom Heimspiel nicht wiederholen. Mit einer 2:21-Niederlage im Gepäck mussten sie die Heimreise antreten.

Das Spiel entwickelte sich von Anfang an nicht so, wie man es geplant hatte. Schon in der ersten Angriffsserie marschierten die Titans mit starken Läufen über die Außenseiten bis in die Endzone der 8-Balls zur frühen 6:0 Führung. Der Angriff kam im Gegenzug nur langsam in Schwung und so gab man durch einen Punt (Befreiungskick) das Angriffsrecht wieder ab. Die Verteidigung der 8-Balls meldete sich allerdings stark zurück und setzte die kurz vor der eigenen Endzone stehenden Titans dermaßen unter Druck, dass ein Safety (Angriffsspieler wird in der eigenen Endzone gestoppt) zum zwischenzeitlichen 6:2 erzielt wurde. Im zweiten Viertel setzten die Kasseler ihr starkes Laufspiel fort und konnten mit einem Pass, den ihr Receiver (Passfänger) in die Endzone trug, die Führung auf 13:2 ausbauen. Mit diesem Spielstand ging es in die Halbzeitpause.

Den Beginn der zweiten Spielhälfte übernahm der Angriff der 8-Balls, der wie im gesamten Spiel den Ball hauptsächlich mit dem Lauf über das Spielfeld beförderte. Die wenigen Pässe, die ab und an eingestreut wurden, fanden nur selten ihr Ziel. Aber letztendlich musste man sich stets der Verteidigung der Titans geschlagen geben, die bis zum Spielende keine weiteren Punkte mehr zulassen sollte. Vielmehr gelang es Kassel, noch im dritten Viertel, durch einen weiteren Lauf zum 21:2 Endstand zu erhöhen.

„Kassel hat nach der Niederlage seine Hausaufgaben gemacht und war gut auf unser Spiel eingestellt. Wir werden in den nächsten Trainingseinheiten hart an uns arbeiten und aus unseren Fehlern lernen“, so Cheftrainer Clemens Hans. „Ich hatte das Gefühl, einige haben das Spiel nach dem Sieg letzte Woche auf die leichte Schulter genommen und waren von Anfang an nicht richtig bei der Sache“, so Hans weiter. „Fehler in der Verteidigung werden im Football sofort bestraft. Gestern noch die beste Verteidigung der Liga, heute nur noch Mittelmaß“, sagte Abwehr-Trainer Andreas Gruber.

Zum nächsten Spiel am 15. Juni, empfangen die 8-Balls die bisher sieglosen Rodgau Pioneers auf dem Sportgelände des 1.FC 08 Haßloch.

1. FC 08 Haßloch, Presse

04.06.2014


Gelungene Heimpremiere der Haßloch 8 Balls vor 1.200 Zuschauer

Die Mannschaft mit den Cheerleaders nach dem Heimsieg vor einer imposanten Kulisse von 1.200 Zuschauern

American-Football-Landesliga Mitte „Haßloch 8-Balls – Kassel Titans“ 10 : 0“

Haßloch- Die Heimpremiere des American-Football-Landesligisten Haßloch 8-Balls am vergangenen Samstag nahm einen noch besseren Verlauf als alles, was man sich beim 1. FC 08 Haßloch erträumt hatte. Etwa 1200 Zuschauer fanden sich an der Adam-Stegerwald-Straße ein und wurden Zeuge eines 10:0-Sieges der Gastgeber gegen die bis dahin noch verlustpunktfreien Kassel Titans

Bereits das Vorprogramm war bemerkenswert. So beförderten beispielsweise vier Fallschirmspringer der Neustadter Fallschirmstaffel den Ball auf das Spielfeld und übergaben diesen Teammanagerin Katharina Brechtel. Der zweite 08-Vorsitzende Jürgen Hurrle nahm den Münzwurf zur Seitenwahl vor, und pünktlich um 15.30 Uhr begann dann auch das erste American-Football-Spiel im Großdorf.

Die Gäste aus Nordhessen begann mit Laufspielzügen über die Außenseiten, eine Taktik, mit der sie zuvor bereits in ihren ersten beiden Spielen gegen Wetzlar erfolgreich gewesen waren. Die Haßlocher waren darauf jedoch gut vorbereitet und konnten alle Kasseler Angriffsbemühungen stoppen. Auch die 8-Balls trugen ihre Angriffe überwiegend über ihre beiden Runningbacks Kevin Myrow und Tim Afsar vor.

Myrow gelang es zu Beginn des zweiten Viertels auch, den Ball in die gegnerische Endzone zum Touchdown zu tragen. Durch den gelungenen Extrapunkt lagen die Gastgeber dadurch bereits mit 7:0 in Führung. Der Angriff der Titans konnte sich danach weiterhin nie gegen die Haßlocher Verteidigung durchsetzen und schadete sich auch selbst durch viele Strafen.

Im dritten Viertel verlief die Begegnung zunächst ausgeglichen, da sich beide Teams neutralisierten. Im letzten Viertel gelang jedoch Myrow nach einem beeindruckenden Lauf über 40 Meter ein weiterer Touchdown. Kicker Sebastian Horsch verwandelte einen Feldtorversuch zum Endstand von 10:0.

„Wir haben in den beiden vergangenen Spielen keinen gegnerischen Punkt und insgesamt nur einen Touchdown und zwei Feldtore zugelassen und verfügen dadurch über die wohl beste Verteidigung der Liga,“ freute sich Trainer Torsten Bierhenkel nach dem Abpfiff.

Am kommenden Samstag steht für die 8-Ball um 16 Uhr bereits das Rückspiel auf der Kasseler Heisebachanlage auf dem Programm.

Text und Foto: 1. FC 08 Haßloch

28.05.2014


1.FC 08 Haßloch: Vizemeisterschaft doch noch geschafft

Erstes Aufstiegsspiel der 08er gegen den SV Ruchheim

Der 1. FC 08 Haßloch hat sich mit dem knappen aber verdienten 3:2-Sieg zu Hause gegen den TSV Lingenfeld noch den Vizemeistertitel der A-Klasse Rhein-Mittelhaardt geholt und nimmt an den Aufstiegsspielen zur Fußball-Bezirksliga teil. Die Tore schossen Torben Hubach und Steffen Blasius (2).

Das erste Relegationsspiel der 08er gegen den Zweiten der A-Klasse Rheinpfalz

SV Ruchheim findet am kommenden Freitag, 30.5.2014, 19.00 Uhr, auf dem Gelände des VfB Iggelheim statt.

Dritter im Aufstiegsrennen ist der Vizemeister der A-Klasse Südpfalz TSG Jockgrim. Die weiteren Spiele finden am Dienstag, 3.6.2014, 19.00 Uhr und am Samstag 7.6.2014, 17.00Uhr, statt. Die Festlegung der Spielpaarungen ist abhängig vom Ergebnis des ersten Relegationsspiels. Gespielt wird noch beim VfB Hochstadt und bei der SpVgg Edenkoben. Der 2. Vorsitzende des 1. FC 08 Haßloch Jürgen Hurrle hofft auf große Unterstützung der 08-Fans aus dem Großdorf.

26.05.2014


Sammeln und Gewinnen mit der CDU

Jürgen Vogt (links) gratuliert Dr. Thomas Liese-Sauer zu seinem Gewinn

Haßloch- Bei der Wahlaktion "Sammeln und gewinnen mit der CDU" freut sich der CDU-Vorsitzende Jürgen Vogt seinem SPD-Kollegen Dr. Thomas Liese Sauer zum ersten Platz zu gratulieren.

Liese-Sauer sammelte sensationelle 34 Visitenkarten von 38 möglichen Karten der CDU-Kandidatinnen und Kandidaten. Michael Janz sammelte 31, Ludwin Knöringer 29, Rita Konietzka 26, Thea Rahn 25, Magdalena Lischka 23 und Inge Knöringer 20 Visitenkarten.

Insgesamt nahmen 30 Wählerinnen und Wähler an dem kleinen Wettbewerb teil. Alle erhielten eine Gänsfüßerrebe. Die CDU gratuliert allen Gewinnern und hofft auf eine gute Weinernte.  Text und Foto: CDU Ortsverband Haßloch

20.05.2014


1. Skatclub Haßloch hat noch Aufstiegschancen – 2. Mannschaft holt auf

Ergebnisse der Skat-Landesliga und –Verbandsliga

Haßloch- In der Landesliga des Skatverbandes Rheinland-Pfalz/Saarland holte die 1. Mannschaft des 1.Skatclubs Haßloch trotz Heimvorteil lediglich 4:5 Wertungspunkte (Wp) und fiel dadurch vom 4. auf den 9. Tabellenrang zurück. Allerdings ist sie mit dem Vierten punktgleich und nur einen Wp. von einem Aufstiegsplatz entfernt. Gegen SC Saulheim, SC Kleeblatt Edigheim und Eppelsheimer Buben I erspielten sie 4:5 Wp. mit 9.797 Spielpunkten (Sp.).

Tabellenführer ist Gut Blatt Rheinzabern vor Gut Blatt Schönecken und SC Kleeblatt Edigheim. Folgende Spieler wurden eingesetzt: Karl-Hans Seiberth, Roman Konrad, Joachim Fuhrmann, Heinz Schanzenbächer und Martin Seiberth. Die Haßlocher haben nun 10:8 Wp. und 19.819 Sp.

Die 2. Mannschaft des 1. SC, die in der Verbandsliga Rheinhessen-Nahe/Pfalz spielt, konnte beim 2. Spieltag Boden gut machen. Beim 1. Spieltag hatte die Mannschaft einen rabenschwarzen Tag erwischt. Nun erzielten die Spieler aus dem Großdorf 19 Wp.

In dieser Liga spielt jeden Spieltag Jeder gegen Jeden und hat dadurch ein anderes Wertungssystem als in der Landesliga. In den drei Serien erzielte man mit dem 5., dem 8. und dem 4. Platz insgesamt 19 Wp. und belegt nun mit 30 Wp. und 20.664 Sp. den 10. Rang, hat aber den Anschluss an das Mittelfeld erreicht. Für die Haßlocher spielten Michael Huber, Jürgen Hurrle, Hermann Vollweiler, Frank Prinz und Karl Hauck. Die Tabelle führt nun der

SC 85 Altrhein Eich vor den Skatfreunden Worms 2 und SC Pfeddersheim 2 an.1. SC Haßloch, Presse

12.05.2014


08-Jugendabteilungmit neuem Konzept

Marcel Messerschmitt neuer Jugendleiter

Haßloch- Die Jugendabteilung des 1. FC 08 Haßloch ist neu aufgestellt. Veränderte Strukturen, eine neue engagierte Jugendleitung und ein anspruchsvolles 08-Jugendkonzept bezeugen eine positive Aufbruchstimmung im Nachwuchsbereich des Haßlocher Traditionvereins.

In einer Sitzung aller Jugendtrainer wurde die neue Jugendleitung gewählt. Zuvor dankte der 2. Vorsitzende Jürgen Hurrle dem bisherigen Jugendleiter Manuel Herrmann für seine Arbeit. Die Wahlen brachten folgendes Ergebnis: Jugendleiter Marcel Messerschmitt, Sportlicher Leiter Minis - U 11 Uwe Rudingsdorfer (zugleich stellvertretender Jugendleiter), Sportlicher Leiter U 12 – U 15 Ingo Reich, Sportlicher Leiter U 16 – U 19 Bodo Schulz, Schriftführer, Passwesen und Organisation Günter Paller. Zuständig seitens des 08-Vorstandes für die Jugend ist Jürgen Hurrle. Des weiteren wurde beschlossen, den Jugendförderverein neu zu beleben. Jürgen Hurrle sagte dabei seine Unterstützung zu.

Marcel Messerschmitt: „Wir wollen die Jugendarbeit anders und vor allem besser gestalten.

Für die U 16 bis U 19 wird es einen Leistungsbereich geben, in dem athletisch trainiert, einiges im taktischen Bereich und ein einheitliches Spielsystem erarbeitet wird. Die C- und D-Jugend ist im Aufbaubereich, während die Minis , die E- und F-Jugend im Grundlagenbereich angesiedelt sind, in dem Spaß am Spiel und das Einmaleins des Fußballs vermittelt werden sollen.

Neben dem „Siegen wollen“ wird auf die individuelle Weiterentwicklung jedes einzelnen Jugendspielers ebenso Wert gelegt. Auch die soziale Komponente darf nicht zu kurz kommen. Die neue Jugendleitung verfolgt dabei einen hohen Qualitätsanspruch. Ziel wird sein, sich zeitnah mit den C-, B- und A-Jugend-Mannschaften in den Verbandsligen zu etablieren.

Die 08er betreuen zur Zeit über 250 Jugendspieler in 15 Jugendmannschaften. Dies ist zugleich eine hohe gesellschaftliche Aufgabe. Nahezu 40 Jugendtrainer, Co-Trainer und Betreuer kümmern sich um die Kids. Wöchentlich werden mindestens 45 Trainingsstunden im Jugendbereich auf dem Vereinsgelände an der Adam-Stegerwald-Straße absolviert.

Die A-Jugend (Landesliga 2. Platz), die C 1-Jugend (Landesliga 6. Platz) und die D 1-Jugend (Landesliga 3. Platz) sind auf einem guten Weg. Sorgen bereitet die B 1-Jugend (Landesliga 13. Platz), die gegen den Abstieg kämpft. Die restlichen Mannschaften haben folgende Platzierungen: B 2-Jugend 1. Kreisklasse 2. Platz, C 2-Jugend 1. Kreisklasse 6. Platz,

D 2-Jugend 1. Kreisklasse 2. Platz, die E 1-Jugend Kreisliga A 5. Platz und die E 2-Jugend

2. Kreisklasse 5. Platz. Die Mannschaften F 1, F 2, F 3 und F 4 sowie die G 1 und die G 2 und die Minis spielen nur Spielfeste und Turniere. Die F 1-Jugend (Jahrgang 2005), die F 3-Jugend (Jahrgang 2006) und die G 1-Jugend (Jahrgang 2007) gehören im Fußballkreis Rhein-Mittelhaardt alle zu den drei Top-Teams ihres Jahrganges. Dies lässt für die Zukunft hoffen.

Pro Halbjahr werden im G- und F-Jugendbereich je zwei Feldspieltage und Hallenspieltage ausgerichtet. Die 08-Jugendmannschaften spielten bei den Dorfmeisterschaften mit und profitieren vom Talenttraining des früheren FCK-Profis Axel Roos, der in den Sommerferien bei 08 sein Fußballcamp durchführt. Terrassenfest und Sommertagsumzug sind weitere feste Termine im 08-Terminkalender. Zur Zeit helfen die Erwachsenen in der Jugendabteilung bei der Dachsanierung des 08-Clubheimes.

Anfang des Jahres wurde die Kooperation mit dem 1. FCK neu belebt. Eine Delegation der 08er unter Leitung von Jürgen Hurrle besuchte den Fröhnerhof, das Nachwuchszentrum des FCK. Dabei wurde die Jugendpartnerschafts-Vereinbarung von beiden Vereinen unterzeichnet. Der 1. FC 08 gehört damit zu den sechs Jugendpartnervereinen der Lauterer. Seit dem haben bereits sieben Leistungsvergleiche in den Altersklassen U 9 – U 16 gegen den FCK stattgefunden. In den letzten drei Jahren haben übrigens sieben 08-Talente den Weg zum FCK gefunden. Doch auch die 08er profitieren von dieser Kooperation: Trainerfortbildung und Hospitation bei FCK-Trainern stehen ständig auf der Tagesordnung. Ziel ist eine noch bessere Qualifikation der 08-Jugendtrainer.

Messerschmitt hat inzwischen mit den Verantwortlichen des FCK einen ersten Leistungsvergleich in der neuen Saison vereinbart. Am Sonntag, 24.August, kommen die U 9, die U 10 und die U 11 des 1. FCK zu den 08ern nach Haßloch. Begonnen wird um 11 Uhr. Das letzte Spiel ist um 13 Uhr. Alle Freunde der 08er und des FCK sind herzlich willkommen, ebenso Sponsoren und Spender

(Kontakt: Marcel Messerschmitt, Telefon 0151/21260409 und Jürgen Hurrle, Telefon 06324/981504). Text und Foto: 1. FC 08 Haßloch

12.05.2014


Überraschender Scheck für die 08-Jugendabteilung

Kathrin Becker bei 08 Haßloch ausgebildet

Hans-Dieter Drewitz (Haßloch), der Präsident des Südwestdeutschen Fußballverbandes (SWFV) übergab am Rande der Frauen-Zweitligapartie FFC Niederkirchen – TuS Wörrstadt Schecks an mehrere Vereine als Anerkennung für die gute Jugendausbildung.

Der Haßlocher Traditionsverein 1. FC 08 war auch dabei.

Kathrin Becker, inzwischen als Niederkirchener Spielerin zur Junioren-Nationalspielerin geworden, freute sich sichtlich, dass alle Vertreter ihrer Ausbildungsvereine anwesend waren.

Der TuS Niederkirchen und der SV Meckenheim erhielten je 1.725 Euro, an den 1. FC 08 gingen 1.150 Euro und der FFF Niederkirchen erhielt 550 Euro.

Für die 08er freuten sich der Jugendleiter Marcel Messerschmitt und Beckers ehemaliger Jugendtrainer Michael Faust besonders über die unverhoffte finanzielle Anerkennung (jh).

04.05.2014


1. Mai bei 08: Trotz Regen volles Haus

Volles Haus bei dem traditionellen Maifest des 1. FC 08 Haßloch.

Nach der Aufstellung des Maibaumes ging es in die gute Stube der 08er: das Vereinsheim.

Trotz Regen war das Clubheim nahezu bis auf den letzten Platz gefüllt. Ein Beweis, dass die 08-Familie auch bei schlechtem Wetter zu feiern versteht.

Vereinswirt Jonas Tanzmeier hatte mit seinem bayrischen Frühstück: Weißwürste mit Brezeln, serviert im bayrischen Outfit (siehe Foto) großen Erfolg.

Vorsitzender Hermann Vollweiler war sichtlich zufrieden über den besten Besuch seit Jahren. (jh)

 

 

02.05.2014


Bittschää, unser kleiner Bericht sowie ein großes Fotoalbum

Schon der Auftakt zum diesjährigen Familienfest der CDU am gestrigen Abend war ein Kracher

Haßloch- Der Familientag der CDU auf dem Hilbenhof feiert in diesem Jahr sein 30jähriges Jubiläum. Aus diesem Grund gab es ein ganz besonderes Schmankerl – die Gruppe „Anomyme Giddarischde“ aus Frankenthal gab sich die Ehre.

Und viele, viele kamen – zu Fuß, mit dem Rad oder mit dem Auto. Gutgelaunt und erwartungsvoll strömten Jung und Alt zu dem Aussiedlerhof.

Ebenso kamen der im Landtag in Mainz stellvertetende CDU-Fraktionsvorsitzende Christian Baldauf (MdL) und sein in  Böhl-Iggelheim wohnender CDU Landtagskollege Johannes Zehfuß (MdL) zum Familienfest. Für die Haßlocher CDU, deren Vorsitzenden Jürgen Vogt, sowie seiner großen, nicht aus der Ruhe zu bringenden Helferschar,  sicherlich eine Anerkennung der geleisteten Arbeit in dem zurückliegenden Jahr. Wohl auch ein Ansporn für die demnächst anstehenden Kommunal- und Europawahlen.   

Die Küche war bestens gewappnet mit köstlichen Steaks, leckeren Bratwürsten, Flammkuchen und Pommes Frittes. Dazu kühle Getränke für jeden Geschmack – Herz, was willst Du mehr.

Die Band brachte mit ihren Liedern die Besucher von Beginn an zum mitsingen und mittanzen; besonders die bekannten Lieder wie „Die Lewwerworscht“ oder Annerschdwu is annerschd.

Wie heißt es doch so wahr:

Isch bin Pälzer, Gott sei Dank,

denn wär isch aus em anre Land

und misst aus kläne Gläser trinke

des tät mir stinke.

Morgen, am Sonntag geht es ab elf Uhr weiter:

Musik mit Andreas Maier

Essen und Trinken

Kinderbetreuung, Hüpfburg, Basteln, Ponyreiten, Torwandschießen, Luftballonwettbewerb

Also nichts wie hin zum Hilbenhof!

Ach so, noch Dankschää vors Lese un bedrachte vun de Bilder!   

Text: bk; Foto: pem

26.04.2014


Filme: „Neues vom 08-Stammtisch“

Haßloch- Der 1. FC 08 Haßloch geht neue Wege in der Öffentlichkeitsarbeit. Neben der Pressearbeit und der eigenen Homepage informiert der traditionsreiche Haßlocher Fußballclub  zukünftig mehrmals mit einer Filmreihe unter dem Titel „Neues vom 08 -Stammtisch“ über sein breites Leistungsspektrum.

Bei der ersten Sendung werden Kurzfilme über den G- und F-Jugendtag bei der 08 und über das AH-Pokalendspiel FV-Dudenhofen – 1. FC 08  gezeigt. Daran schließt sich ein Interview mit den beiden 08-Vorsitzenden Hermann Vollweiler und Jürgen Hurrle an. Moderator ist Thomas Dill-Korter.

Verantwortlich für die Produktion ist Wilhelm Rieger. Die Verantwortung seitens der 08 trägt Jürgen Hurrle, dem der Aufgabenbereich Öffentlichkeitsarbeit obliegt.

Eine Einladung an alle Bürgerinnen und Bürger in und um Haßloch, nicht nur zuzuschauen, sondern aktiv dabei zu sein. Sport aber auch soziale Kontakte fördern schließlich die Lebensqualität. Dazu kann 08 einen wertvollen Beitrag leisten. Die Sendereihe dient auch der Kommunikation mit den Mitgliedern.

Die Filme sind auf der Homepage von www.fc08hassloch.de und im Offenen Kanal Weinstraße zu sehen. (jh)

27.04.2014


Erfolgreicher Fußballtag für die Kleinsten beim 1. FC 08 Haßloch

Video-Clip von Wilhelm Rieger dokumentiert gute Jugendarbeit

Haßloch- Am vergangenen Samstag fand für diese Saison der letzte gemeinsame Spieltag der G-Jugend und F-Jugend auf dem Gelände des 1. FC 08 Haßloch statt. Die G-Jugend der 08er nahm an diesem Spieltag mit einer G1 und einer G2 Mannschaft teil, während die F-Jugend sogar mit einer F1, F2, F3 und F4 an dem Spieltag teilgenommen hatte. Das vorausgegangene Unwetter am Aufbautag konnte der allgemeinen positiven Stimmung nichts anhaben, so dass die Kinder am Samstag wieder einen schönen Fußballtag erleben durften.

Angemeldet hatten sich für diesen Spieltag insgesamt 24 Mannschaften(!), verteilt auf beide Jugendklassen.

Nachdem die G-Jugendmannschaften (BAMBINIS) ihre Spiele absolviert hatten, durften die Kleinsten im Verein, die „MINIS“ in einem Einlagespiel, gegen die „Ballschule“ der Dorfnachbarn aus dem Eichelgarten ihr Können zeigen.

In der Halbzeitpause dieses Einlagespiels zeigten dann die neu gegründeten „Fascinations Cheerleaders“ den Zuschauern eine kleine Showeinlage. Diese Sportart wurde im Sommer 2013 neu in den Verein integriert.

Danach ging es weiter mit den Spielen der F-Jugend, die bereits mit vielen tollen einstudierten „Spielzügen“ auf ihr Können aufmerksam machte und für die Zukunft des Vereins positiv stimmen.

Dank der Unterstützung aller 12 Trainerkollegen beider Jugendklassen und auch der Mithilfe vieler engagierter Eltern, konnte am Ende als Ergebnis festgestellt werden, dass dieser Tag als gelungen gelten konnte.

Beendet wurde dieser Tag bei einem gemeinsamen Essen im Vereinsheim, an dem ebenfalls ca. 40 Helferinnen und Helfer inkl. Fußballkinder teilnahmen.

Für die tolle Bewirtung durch den neuen Vereinswirt Jonas Tanzmeier bedankt sich die Jugendabteilung ganz besonders.

Hier noch die Ergebnisse der einzelnen Mannschaften:


U9-1 08 Haßloch - SG Edesheim1 5:1

U9-1 08 Haßloch - JFV Ganerb1 7:1

U9-1 08 Haßloch - FC Mittelhaardt1 2:0

U9-2 08 Haßloch - SG Edesheim2 2:1

U9-2 08 Haßloch - JFV Ganerb1 3:2

U9-2 08 Haßloch - FC Mittelhaardt1 0:0

U8-1 08 Haßloch - JFV Ganerb2 1:2

U8-1 08 Haßloch - TuS Maikammer 7:0

U8-1 08 Haßloch - SG Edesheim2 2:0

U8-1 08 Haßloch - SG Edesheim1 1:2

U8-2 08 Haßloch - FC Lustadt 1:3

U8-2 08 Haßloch - JFV Ganerb2 1:9

U8-2 08 Haßloch - TuS Maikammer 8:0

U8-2 08 Haßloch - FC Lustadt 0:4

U7-1 08 Haßloch - JFV Ganerb 1 2:1

U7-1 08 Haßloch - FSV Schifferstadt 2:5

U7-1 08 Haßloch - JSG Römerberg 1 1:1

U7-2 08 Haßloch - Palatia Böhl 0:4

U7-2 08 Haßloch - SG Mußbach 2 0:3

U7-2 08 Haßloch - JFV Ganerb 2 2:0


Text und Foto: Jürgen Hurrle

09.04.2014


Ruandafreunde AMAHORO spenden 300 Euro für Schuluniformen in Ruanda

Kinderfamilien aus dem Projekt in Ruanda, auf denen bis auf die jeweils Älteste alle ihre Schuluniformen tragen (typisch Grundschule: Mädchen blau, Jungs khaki)

Verein unterstützt auch Kinderfamilien

Haßloch- 300 Euro spendet der Verein „Ruandafreunde AMAHORO“ an Human Help Network (HHN) in Mainz, damit Schuluniformen für Schülerinnen und Schüler in Ruanda angeschafft werden können. Mit diesem Geld können 30 Uniformen für Mädchen und 30 Uniformen für Jungs gekauft werden, berichtet Ewald Dietrich von HHN. Im letzten Jahr seien zudem 377 Kinderfamilien mit 1135 Familienmitgliedern unterstützt worden. Andere, wie die Vorsitzende Karin Hurrle und ihr Ehemann Jürgen, haben seit vielen Jahren eine Patenschaft eines Kindes in Ruanda übernommen. Die Hauptaktivitäten lagen im vergangenen Jahr bei Bildung, Krankenversorgung und Betreuungstätigkeiten. Außerdem fanden Schulungen zum Thema ungewollte Schwangerschaften statt. Zwischen 2012 bis Anfang 2014 wurden zudem Solar- und Leselampen an Kinderfamilien verteilt, die entsprechend geschult wurden, wie man damit umgehen muss. Dadurch gibt es jetzt in jeder Hütte Licht, so dass die Kinder noch am Abend für ihre Klassenarbeiten lernen können. Dies führte nun zu besseren Schulnoten.

Begonnen hatte alles ein paar Jahre nach dem Genozid in Ruanda, als hunderte von Kindern plötzlich ohne Eltern leben mussten. Heute ist gibt es ein erweitertes Programm, das die Lebensumstände von Kindern und ihren Familien im rheinland-pfälzischen Partnerlande dauerhaft verbessert. Die Mainzer Organisation HHN, die vor allen in der Süd Provinz Ruandas arbeitet, setzt sich insbesondere für die wichtigsten Kinderrechte, wie z.B. das Recht auf eine glückliche Kindheit, Bildung und die Möglichkeit sich frei entwickeln zu können, ein.

Für viele Kinder aber sei Bildung bislang nur ein theoretisches Recht und eine sichere und glückliche Kindheit ein ferner Wunschtraum, berichtet der Vorsitzende Ewald Dietrich. Hungrig zu Bett gehen, ohne Eltern aufwachen, nie eine Schule besuchen und kein Geld für ärztliche Betreuung zu haben, so sehe oft der Alltag für hunderte Jungen und Mädchen ohne echte Chance aus. Mit einer Patenschaft will Human Help Network gezielt Kindern helfen, diesen Teufelskreis zu durchbrechen und ihre Lebensfreude zurückzugewinnen. „Eine Patenschaft zu übernehmen, bedeutet weit mehr, als nur Geld zu überweisen" sagt Dietrich. Wer mehr über die Aktivitäten der Ruandafreunde AMAHORO erfahren möchte, kann sich bei der Vorsitzenden Karin Hurrle, Tel.Nr. 06324/981504 oder ihrer Stellvertreterin Ursula Hüner, Tel.Nr. 06321/670949 informieren. Text und Foto: Karin Hurrle

05.04.2014


Landesliga Skatverband Rheinland-Pfalz/Saarland

1. Skatclub Haßloch gut gestartet

Die 1. Mannschaft des 1. Skatclubs Haßloch ist gut in die Saison 2014 der Landesliga des Skatverbandes Rheinland-Pfalz/Saarland gestartet. Mit 6:3 Wertungspunkten und 10.022 Spielpunkten stehen die Haßlocher auf dem 4. Tabellenplatz, einen Punkt hinter dem Tabellenersten SG „Altrhein“  Alsheim II und punktgleich mit „Gut Blatt“ Rheinzabern und SV Hillesheim III.

Aufgrund eines Motorschadens kam die Mannschaft gerade noch rechtzeitig in Bitburg an. Doch davon unbeeindruckt erzielte das Team aus dem Großdorf in der ersten Serie ausgezeichnete 4.508 Spielpunkte. Folgende Spieler waren eingesetzt: Herbert Kaiser (2.059 Sp.), Karl-Hans Seiberth (2.331 Sp.), Dieter Pieperz (3.256 Sp.) und Roman Konrad (2.376 Sp.). Gegner waren „Herz Bube“ Bitburg IV, „Gut Blatt“ Schönecken und „Altenburger Asse“ Weitersborn.

Die 2. Mannschaft liegt mit acht Wertungspunkten und 6.131 Spielpunkten auf dem 11. Rang in der Verbandsliga Rheinhessen-Nahe/Pfalz. (jh)

03.04.2014


Sport und Kultur

08-Nachwuchskicker im Kindertheater

Sport und Kultur ist kein Widerspruch. Dieser Tage besuchten über 20 Kinder der G-Jugend und F-Jugend des 1. FC 08 Haßloch gemeinsam mit zwei Jugendbetreuern auf Einladung des Gewerbevereins Haßloch das Kindertheater „Piratten“ im Kulturviereck.

Gemeinsam lauschte man zusammen mit einigen Geschwisterkindern und Eltern, welche ebenfalls eingeladen waren, der schönen und spannenden Darstellung, die von echten Schauspielern präsentiert wurde.

Anschließend versammelten sich die Kinder wieder auf dem Vereinsgelände des 1. FC 08, um das wöchentliche Fußballtraining zu absolvieren.

Der Jugendkoordinator der 08er Uwe Rudingsdorfer dankte dem Gewerbeverein für die Einladung der Jugendkicker sowie der Volksbank Kur- und Rheinpfalz für die Getränke während der Aufführung. Jürgen Hurrle; Foto: Privat

01.04.2014


Die JU Haßloch ist wieder da

Die Mitglieder der JU Haßloch um die Vorsitzende Katharina Schuler und Johannes Steiniger MdB (Mitte) Die Mitglieder der JU Haßloch um die Vorsitzende Katharina Schuler und Johannes Steiniger MdB (Mitte)

Neue Leute wollen sich für junge Politik in Haßloch einsetzen

Haßloch- Es war still geworden um die Junge Union in Haßloch, doch jetzt hat sich eine Gruppe engagierter junger Leute gefunden, die die Interessen der jungen Generation in der Gemeinde Haßloch und innerhalb der Mutterpartei vertreten will. An ihre Spitze wählten die Nachwuchskräfte die 27-jährige Katharina Schuler.

Die neue Vorsitzende der JU Haßloch hat in Mainz Deutsch und Geographie für das Lehramt studiert und ist zur Zeit als Vertretungslehrerin am Werner-Heisenberg-Gymnasium Bad Dürkheim beschäftigt. In ihrer Freizeit ist die neue "Chefin" bei der TSG Haßloch selbst sportlich als Leichtathletin aktiv und betätigt sich als Trainerin im Jugend- und Aktivenbereich sowie als Pressewart. Sie erklärte die Ziele der jungen Politiker: "Wir wollen Haßloch mitgestalten mit tatkräftigen Aktionen und als Impulsgeber. Wir werden uns an den Aktivitäten der CDU beteiligen, sei auf dem Hilbenhof oder beim Andechser Bierfest. Und wir werden eine Ausstellung nach Haßloch holen, die den Wert der Demokratie begreifbar machen will." Dafür konnte man bereits den ehemaligen Ministerpräsidenten Bernhard Vogel als Schirmherrn gewinnen.

Zur Seite stehen der neuen Vorsitzenden als Stellvertreter Dirk Letzelter und der Schatzmeister Simon Frübis. Den Vorstand der JU Haßloch vervollständigen Dennis Messer und Alexander Breinich.

"Wir freuen uns, das es jetzt gelingt, die JU Haßloch wieder zu reaktivieren. Damit sind wir bald wieder im gesamten Kreis mit Orts- und Gemeindeverbänden vertreten. Das ist wichtig und die beste Grundlage für eine erfolgreiche Politik für die junge Generation", meinte der Kreisvorsitzende Bastian Busch, der auch die Wahlen zum neuen Vorstandsteam leitete. Besonders gefreut haben sich die Aktiven des Ortsverbands über die Teilnahme des jungen Bundestagsabgeordneten Johannes Steiniger, der auch Landesvorsitzender der JU in Rheinland-Pfalz ist. "Wenn ihr mich braucht, unterstütze ich Euch jederzeit. Anruf oder SMS genügt", versprach der Abgeordnete. "Ehrenamtliche wie Ihr sind die Zukunft unsere Gemeinden. Die Politik braucht jeden, der mitmachen will!"

Ähnlich sah das auch der Vorsitzende der CDU Haßloch, Jürgen Vogt. "Alle aktiven JUler stehen bereits auf der Liste der CDU für die Wahl zum Gemeinderat. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Euch. Gemeinsam wollen wir Haßloch weiter voranbringen."

Text und Foto: CDU Haßloch

25.03.2014


1. FC 08 mit 150 Teilnehmern beim Sommerstagsumzug

Haßloch- Zum 28. Mal fand im Großdorf der traditionelle Sommertagsumzug statt. Mit einer 150 Personen starken Truppe war auch dieses Jahr der 1. FC 08 Haßloch dabei. Angeführt von den Kleinsten, der G-Jugend, über die F-, E-, D-, C-Jugendmannschaften bis zum B-Jugendteam mit insgesamt 100 Kindern und Jugendlichen sowie 18 Jugendtrainern haben sich die 08er äußerst präsent gezeigt. Auch die neue Abteilung American Football war stark vertreten mit der 8-Balls-Footballmannschaft und den Cheerleaders.

Der Jugendbus des 1. FC 08, gefüllt mit Süßigkeiten, die von allen Trainern sowie von Eltern gespendet waren, gehörte ebenfalls zum Tross wie ein Quad der 8-Balls mit einem Anhänger für die Musik, die die Cheerleaders zu tollen Darbietungen ermunterte. Fazit: Die Kleinen wie die Großen hatten viel Spass bei der gelungenen Präsentation als Gesamtverein. Text und Foto: 1. FC 08 Haßloch

24.03.2014


Haßlocher Erfolg beim Benefiz-Skat

Joachim Fuhrmann Turniersieger in Frankenthal

Beim Benefiz-Skatturnier des Skatclubs „Herz As“ Maxdorf in der Einrichtung „pro seniore“ in Frankenthal nahm eine fünfköpfige Delegation des 1. Skatclubs Haßloch teil. Der Reinerlös ging dieses Jahr an die Kindertagesstätte in Birkenheide. Der Maxdorfer Skatclub wie auch der 1. Skatclub Haßloch engagieren sich seit Jahren für soziale Projekte.

Sieger wurde der Haßlocher Joachim Fuhrmann vor dem Maxdorfer 2. Vorsitzenden Rudolf Noll. Dritter wurde Michael Huber (1. Skatclub Haßloch).

Jürgen Hurrle

18.03.2014


„Gute Stube“ der 08-Familie wieder eröffnet

v.l.: 1. Vorsitzender Hermann Vollweiler, der neue Vereinswirt Jonas Tanz-Meier, 2. Vorsitzender Jürgen Hurrle

Jonas Tanzmeier freut sich über zahlreiche Gäste

Die „Gute Stube“ der 08-Familie ist seit 14. März wieder eröffnet. Jonas Tanzmeier, der neue Vereinswirt des 1. FC 08 Haßloch, konnte an diesem Abend über 200 Gäste begrüßen. Er freute sich sichtlich über diesen guten Besuch zum Start in die Selbständigkeit. Viele Sportler, Mitglieder und Freunde der 08 kamen, um mit ihm zu feiern und das 08-Clubheim wieder zum Treffpunkt des Vereinsgeschehens zu machen. Zu Beginn ehrte der Vorsitzende Hermann Vollweiler die Mitglieder Toni Schallmeier, Bernd Strub und Bernhard Renelier mit einem kleinen Geschenk dafür, dass sie in der wirtslosen Zeit den internen Wirtschaftsdienst übernommen hatten.

Außerdem dankte er seinem Stellvertreter Jürgen Hurrle, der für die Wirtssuche verantwortlich war und mit dem Wirt einen „fairen Pachtvertrag“ ausgehandelt hat.

Jonas Tanzmeier erhielt als Geschenk ein T-Shirt in den Vereinsfarben und dem Aufdruck 08-Vereinswirt. Vollweiler appellierte anschließend an alle Gäste, den neuen Wirt und damit auch die 08 mit ihrem Besuch zu unterstützen.

Die 08-Vereinsgaststätte ist von Dienstag bis Freitag ab 16 Uhr bis 22 Uhr sowie Samstag und Sonntag ab 10 Uhr bis 22 Uhr geöffnet. Montags ist Ruhetag. Text und Foto: Jürgen Hurrle

16.03.2014


1. FC 08 Haßloch ist Jugendpartnerverein des 1. FCK

Die beiden U 13-Mannschaften des 1. FCK und des 1. FC 08 Haßloch mit Partnervereinsschild, umrahmt von den Offiziellen und Trainern beider Clubs,
v.l.n.r. Manuel Herrmann (Jugendleiter 08), Joachim Krauss (Co-Trainer U 13 der 08), 
Uwe Rudingsdorfer (Sportlicher Leiter U 5 – U 9 der 08), Nicklas Heil (Trainer U 9 der08), Guido Hoffmann (Sportlicher Leiter U 12 – U 15 des 1. FCK), Oliver Handrich (Trainer U 13 der 08), Jürgen Hurrle (2. Vorsitzender der 08), Marcel Schmitt (Organisatorischer Leiter des Nachwuchszentrums des 1. FCK), Jürgen Jeck (Co-Trainer U 13 der 08), Marcel Messerschmitt (Sportlicher Leiter U 10 – U 13 der 08), Patrik Maaß (Co-Trainer U 13 des 1. FCK) und Ratinho (Trainer U 13 des 1.FCK).

FCK-Partnervereinsschild bei Vergleichsspiel übergeben

Der 1. FC 08 Haßloch ist seit 1. März „Jugendpartnerverein des 1. FC Kaiserslautern“. Eine Delegation des 1. FC 08 unter Leitung des 2. Vorsitzenden Jürgen Hurrle reiste anlässlich eines Vergleichsspieles beider U 13-Mannschaften zum Sportpark „Rote Teufel“ am Fröhnerhof und nahm dort das FCK-Partnervereinsschild entgegen.

Der 1. FCK als einer der traditionsreichsten Fußballvereine in Deutschland mit vielfachen Titelerfolgen hat derzeit sieben Partnervereine. Neben dem 1. FC 08 Haßloch sind dies FSV Offenbach 1920, JSG Römerberg, SC 07 Idar-Oberstein, SV 1920 Horchheim, TSV 1881 Gau-Odernheim und VfL 1931 Primstal. Sie sind alle in ihrer Region anerkannte Vereine für die Aubildung von Jugendspielern. Die 08er betreuen zur Zeit 15 Jugendmannschaften. Die Fußballer der 08 und der 1. FCK planen eine langfristige Zusammenarbeit im Jugendbereich.

Nach der Unterzeichnung der Vereinbarung, der auch die Jugendleitung, die Jugendkoordinatoren und einige Jugendtrainer der 08 beiwohnten, besichtigte man gemeinsam das Nachwuchsleistungszentrum des 1. FCK am Fröhnerhof und erhielt Einblicke in die Organisation und das Nachwuchskonzept des 1. FCK. Im Sportpark „Rote Teufel“ werden die jüngsten Talente der Region kontinuierlich und über mehrere Ausbildungsstationen an den Leistungsfußball herangeführt. Neben dem sportlichen Aspekt der Ausbildung werden den Jugendlichen gleichsam auch Werte und Tugenden vermittelt, die nicht nur auf dem Rasen von Bedeutung sein können, sondern auch die charakterlichen Eigenschaften und Persönlichkeiten der jungen Talente fördern und stärken.

Große Freude bei den Jungs des 1. FC 08 Haßloch nach der 0:1-Führung gegen den 1. FCK.Der 1. FCK bietet dem 1. FC 08 unter anderem Trainerfortbildung mit den Trainern der FCK-Nachwuchsmannschaften, Hospitation bei Trainingseinheiten der Lauterer und die Möglichkeit der Durchführung eines Trainingstages im Nachwuchsleistungszentrum mit anschließender Führung im Fritz-Walter-Stadion an. Durch die Zusammenarbeit soll in den Partnervereinen ein Umfeld und Bedingungen geschaffen werden, in denen sich die Vereine insgesamt sportlich weiter entwickeln können, um ihre eigenen Ziele verwirklichen und somit gleichzeitig auch ihre Talente besser fördern zu können. Der 1. FCK ist dabei ein kompetenter Ansprechpartner. Gleichzeitig soll auch ein Netzwerk innerhalb der Partnervereine entstehen. Regelmäßige Vergleichs- und Freundschaftsspiele sowie gemeinschaftlich veranstaltete Talentsichtungstage bei den Partnervereinen sind weitere wichtige Bestandteile der Vereinbarung.

Auch der Fußball kam nicht zu kurz: In einem Vergleichsspiel zwischen den beiden U 13-Mannschaften siegten die Lauterer nach der 0:1-Führung der Haßlocher noch mit 5:1

(Halbzeit 1:1). Beide Trainer, Ratinho vom 1. FCK und Oliver Handrich vom 1. FC 08 waren mit den gezeigten Leistungen der Nachwuchskicker zufrieden, wenn auch der FCK-Sieg etwas zu hoch ausgefallen war. (jh)

12.03.2014


Johannes Steiniger, jüngstes Mitglied im Bundestag, beim politischen Aschermittwoch der CDU Haßloch

Der Ortsverein der CDU Haßloch veranstaltete seinen  diesjährigen politischen Aschermittwoch im „Waldrestaurant bei den Schäferhunden“ mit dem traditionellen Heringsessen.

Der Vorsitzende, Jürgen Vogt, begrüßte als Gäste Landrat Hans-Ulrich Ihlenfeld, den Bundestagsabgeordneten der Jungen Union Johannes Steiniger,  Bürgermeister Lothar Lorch, den Fraktionsvorsitzenden Jürgen Scheweiler-Würzburger sowie die Mitglieder  und Freunde der CDU und dankte für ihr zahlreiches erscheinen.

Dem Charakter des seit 1953 aus Bayern stammenden politischen Aschermittwochs treu bleibend, referierten die Vertreter der Politik über aktuelle Themen auf Landes und kommunaler Ebene . Johannes Steiniger nutzte die Gelegenheit, sich als jüngstes Mitglied im Bundestag, auch auf kommunaler Ebene bekannt zu machen.

Unterhaltend führte Manfred Uhl (Mompfred ), Mitglied des Ensembles „Kulturkeller- Gutsschänke Völcker“, durch den Abend.

Abschließend dankte die stellvertretende Vorsitzende des Ortsverbandes der CDU Haßloch, Ruth Schulte,  den Referenten für ihre umfassende Information besonders auf kommunaler Ebene und den Gästen für ihr großes Interesse an der Entwicklung für die in Haßloch wichtigen Themen. Text und Foto: CDU Ortsverband Haßloch

11.03.2014


1.FC 08 Haßloch: Weichen für Saison 2014/15 sind gestellt

Die Winterpause bei den Fußballamateuren ist nun bald beendet.

Der 1. FC 08 Haßloch meldet, dass der Trainer der 1. Mannschaft (A-Klasse) Markus Schuler ab sofort mit Jürgen Müller wieder Unterstützung durch einen Co-Trainer erhält, der auch für das Torwarttraining zuständig ist. Wie bereits gemeldet, wird Schuler im Sommer für die neue Saison 2014/15 nicht mehr als Trainer zur Verfügung stehen. Mit Christian Lederle hat der 1. FC 08 bereits einen Nachfolger gefunden.

Das Trainerteam der 2. Mannschaft (C-Klasse) Jochen Best und sein Co-Trainer Michael Rieger haben für die nächste Saison ebenfalls zugesagt.

Jürgen Hurrle

03.03.2014


Vereinsgaststätte soll wieder Treffpunkt für die 08-Familie werden

1. FC 08 Haßloch: Jonas Tanzmeier neuer Vereinswirt

Der 1. FC 08 Haßloch hat einen neuen Vereinswirt. Am Freitag, 14. März, ab 18.00 Uhr, ist die Wiedereröffnung der 08-Vereinsgaststätte vorgesehen. Die Bevölkerung ist dazu herzlich eingeladen. Neuer Pächter ist Jonas Tanzmeier, ein junger Koch und ein „Haßlocher Bub“, bei vielen 08ern bekannt. Er hat seine Kochausbildung im Deidesheimer Hof absolviert. Weitere Stationen waren das Kurparkhotel in Bad Dürkheim, die MS Bremen und das Restaurant Nemo in Schifferstadt. Zuletzt kochte er im Feierabendhaus der BASF.

Nicht zuletzt wegen dieser guten Adressen sind die beiden Vorstände der 08 Hermann Vollweiler und Jürgen Hurrle davon überzeugt, den richtigen Mann für das 08-Clubheim gefunden zu haben.

Tanzmeier möchte die Vereinsgaststätte wieder zu einem gerne besuchten Treffpunkt der 08-Familie werden lassen, für Jung und Alt, für Sportler, Mitglieder und Freunde der 08. Zu den Fußballern und den American Footballern hat er bereits gute Kontakte. Das Vereinsheim soll wieder zur „Guten Stube“ des 1. FC 08 Haßloch werden, wünscht sich der neue Wirt, gerne besucht auch von den Haßlocher Bürgerinnen und Bürger. Die Gaststätte bietet 100 Sitzplätze mit einem schönen Ambiente sowie 50 Plätze im Nebenzimmer sowie weitere 50 Plätze im Freisitz.

Ab dem 15. März gelten zunächst folgende Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 16.00 bis 22.00 Uhr, Samstag und Sonntag 10.00 bis 22.00 Uhr (Montag Ruhetag). Zum späteren Zeitpunkt will Tanzmeier evtl. auch einen Mittagstisch anbieten. Er setzt auf eine gut bürgerliche Küche mit saisonalen Highlights und wird dabei selbstverständlich auch auf die Wünsche der Sportler eingehen. Für Familienfeiern, für große und für kleine Gesellschaften ist Jonas Tanzmeier gerne bereit, zu beraten und entsprechende Angebote zu unterbreiten.

Im Ausschank sind Biere und alkoholfreie Getränke der Bellheimer Brauereien sowie erlesene Weine des Winzervereins Forst.

Den traditionellen Seniorentanz bei der 08 jeden Dienstag von 14.00 bis 18.00 Uhr will Tanzmeier beibehalten. Bis zur offiziellen Eröffnung ist das 08-Clubheim dienstags und donnerstags ab 17.00 Uhr und sonntags von 10.00 bis 13.00 geöffnet. Jürgen Hurle

01.03.2014


Blutspender sind „Helden des Alltags“

Blick in die Turnhalle der Ernst-Reuter-Schule. Insgesamt 18 Entnahmeplätze sind eingerichtet.

203 Personen haben gespendet

„Wir freuen uns über das erreichte Ergebnis beim Blutspendertermin am 14. Februar“ stellt Jürgen Vogt, Vorsitzender des Roten Kreuzes Haßloch/Meckenheim zufrieden fest. 203 Personen spendeten ihr Blut. Zum ersten Mal waren 24 Blutspenderinnen und Blutspender anwesend. „Das ist sehr erfreulich, hoffentlich setzt sich diese Entwicklung auch weiterhin fort“ so die Verantwortliche für die Organisation der Blutspendenaktionen im Ortsverein, Vorstandsmitglied Regina Müller.

„Wir danken allen, die beim Spenden waren und bei den rund 40 Helferinnen und Helfern die mitgeholfen haben, den Blutspendertermin so erfolgreich zu gestalten“ betonen Vogt und Müller ausdrücklich.

Der nächste Blutspendertermin ist am Freitag, den 09. Mai 2014 ab 17:00 Uhr wieder in der Turnhalle der Ernst-Reuter-Schule in Haßloch.

Text und Foto: DRK Haßloch/Meckenheim

22.02.2014


Herbert Böhm-Pokal: 1.Skatclub Haßloch erreicht 10. Platz

Beim Herbert Böhm-Pokal 2014 in Kaiserslautern-Morlautern erzielte die Mannschaft des

1.Skatclubs Haßloch in vier Serien insgesamt 18 Wertungspunkte bei 14.636 Spielpunkten.

Damit erreichten die Haßlocher den 10. Platz. Die Mannschaft spielte mit Karl-Hans Seiberth, Martin Seiberth, Jürgen Hurrle und Harald Köppler. Der offene Mannschaftswettbewerb für Vierermannschaften wird vom Skatverband Rheinland-Pfalz/Saarland zur Erinnerung an seinen langjährigen Vorsitzenden jährlich ausgetragen. Jürgen Hurrle


17.02.2014


Schachclub Haßloch macht als Aufsteiger weiter Furore

Schachclub Doppelsieg

Die erste Mannschaft des Schachclubs Haßloch macht als Aufsteiger in der ersten Pfalzliga weiter Furore. Sie gewann ihr Heimspiel gegen den Tabellenvorletzten Hagenbach knapp aber verdient mit 4,5:3,5 Punkten. Durch diesen Sieg konnte der zweite Tabellenplatz gesichert werden.

Erstaunlich ist, daß fast alle Stmmspieler die 50% Hürde geschafft haben. Heiko Theobald der 1.FCK-Fan setzt seine Siegessserie fort.und gewann seine 6. Partie in Folge, Torsten Rykeit brachte es auf 5 Punkten aus 6 Spielen. Für Haßloch gewann ferner FM Mario Hackel, Remis spielten Philipp Scholz, Friedrich Nunheim und Niclas Baudy.

Der nächste Gegner ist der Tabellenführer SC 1975 Bann der nur noch ein Punkt Vorsprung vor Haßloch hat. Bei diesem Spitzentreffen kann bereits eine Vorentscheidung über der Meistereschaft fallen.

Auch die zweite Mannschaft gewann gegen die favoritisierte Mannschaft des SV 1878 Worms II mit 5:3 Mannschaftspunkten. Der Tabellenzweite spielte stark auf aber die Haßlocher ließen sich nicht einschüchtern und konterten geschickt. Vorbildlich der Mannschaftsführer Gerd Theuer er blieb weiter ungeschlagen mit 5 Pkt. aus 6 Partien, es folgte Didier Bailleul mit 4,5 Pkt. Aus 6 Part. Die Senioren hatten einen guten Tag erwischt, Hans Weber gewann und das über 80jährige Urgestein Harald Beyer, er konnte erstmals wieder gewinnen. Reinhard Hennrich und Wolfgang Mangold remisierten. Haßloch liegt jetzt mit 10:4 Punkten auf dem zweiten Tabellelnpatz in der Bezirksliga Nord/Ost.

Beide Mannschaften brauchen ihre Meisterschaftshoffnungen noch nicht zu bergraben, denn es bestehen noch berechtigte Hoffnungen auf bessere Platzierungen und sogar Meister kann man noch werden. .

Jeder ist Willkommen in unserem Verein, egal ob Anfänger oder Fortgeschrittene auch die sogenannten Cafe-Haus Spieler sind herzlich eingeladen. Einfach freitags ab 18 Uhr vorbeikommen und schnuppern. Spiellokal . Pestalozzi Straße 11.

Am Freitag den 14.02 2014 Schachtraining mit FM Torsten Lang vom SC Landau. Er war 2012 deutscher Schnellschachmeister. Werr will einmal mit einen Fide Meister spielen? Schachclub Haßloch, Presse 

06.02.2014


Rücktritt als Stv.Kreisverbandsvorsitzende und Austritt aus der AfD

03.02.2014


Christian Lederle Trainer bei 08 Haßloch ab der Saison 2014/15

Der 1. FC 08 Haßloch (A-Klasse Mittelhaardt), zur Zeit Zweiter in der Tabelle, hat in der Trainerfrage die Weichen für die Saison 2014/2015 gestellt. Wie der 2. Vorsitzende Jürgen Hurrle mitteilt, hat der Verein ab der neuen Saison Christian Lederle (31), ehemaliger 08-Spieler, verpflichtet. Wie bereits berichtet will der derzeitige Trainer Markus Schuler nach der laufenden Saison eine Auszeit nehmen und strebt im Sommer ein Amt im Vorstand der 08er an. Sein großes Ziel: der Aufstieg in die Bezirksliga Vorderpfalz.

Lederle begann seine Spielerkarriere bei der TuS Lachen-Speyerdorf (F- bis D-Jugend) und setzte diese ab der D- bis zur A-Jugend beim 1. FC Kaiserslautern fort. Von 2001 bis 2004 spielte er bei der SG Eintracht Bad Kreuznach in der Oberliga Südwest, von 2004 bis 2007 beim 1. FC 08 Haßloch in der Verbandsliga Südwest. Von 2007 bis 2010 war er beim VfL Neustadt (2010 Bezirkspokalsieger und Aufstieg in die Landesliga). 2010 begann er seine Trainerkarriere als Trainer bzw. Co-Trainer beim TSV Venningen und feierte dort 2012 den Aufstieg in die Kreisliga. 1. FC 08 Haßloch, Presse

30.01.2014


Tandemmeisterschaft des Skatverbandes Pfalz

Fuhrmann/Kaiser eine Runde weiter

Haßloch- Bei den Tandemmeisterschaften 2014 des Skatverbandes Pfalz nahmen drei Tandems des

1.Skatclubs Haßloch teil. Joachim Fuhrmann und Herbert Kaiser erspielten in zwei Serien insgesamt 3.802 Spielpunkte und belegten damit den 11. Platz Dadurch haben sie sich für die Zwischenrunde des Skatverbandes Rheinland-Pfalz/Saarland qualifiziert.

Die beiden anderen Teams des 1, SC landeten im Mittelfeld: Michael Huber/Jürgen Hurrle Platz 17 mit 3.380 Spielpunkten und Heinz Schanzenbächer/Bernd Seckner Platz 20 mit 3.325 Spielpunkten.

1. Skatclub Haßloch

29.01.2014


Karin Hurrle stellvertretende Vorsitzende der AfD im Kreisverband Bad Dürkheim

Politisches Ziel: An den Kommunalwahlen teilzunehmen

Karin Hurrle wurde am 13. Januar bei der Kreisverbandsgründung Bad Dürkheim einstimmig für die AfD zur stellvertretenden Vorsitzenden in Bobenheim am Berg gewählt. Zuvor warb sie dafür, die Jugend in die politische Arbeit einzubinden. Ihr Vorschlag wurde wohlwollend begrüßt. Karin Hurrle, die bereits über mehrjährige politische Erfahrung im Haßlocher Gemeinderat verfügt, hatte nach ihrem Austritt 2008 aus der SPD, im Jahre 2009 die politische Gruppierung Die UNABHÄNGIGEN gegründet, für die sie mit einem Mandat in den Gemeinderat gewählt wurde. Im Mai 2013 ist sie bei der AfD eingetreten und übt ihr Mandat im Gemeinderat für diese Partei seither aus.

Als kommunalpolitische Ziele will sie sich für mehr Transparenz und Bürgerbeteiligung sowie für die Umsetzung des Energiekonzeptes der Gemeinde Haßloch einsetzen. Sie regte in der Versammlung an, sich nicht nur für die Europa-Wahlen zu engagieren, sondern eigene Listen für die Kommunalwahlen im Mai zu erstellen. Für die Jugend will sie sich stark machen, damit auch junge Menschen bereits Verantwortung übernehmen können. Ihr größter Wunsch ist, der AfD mehr Vertrauen entgegen zu bringen.

16.01.2014


Der 1. SC feiert 20-jähriges Bestehen – Volles Programm im Jubiläumsjahr

Mitgliederversammlung des 1. Skatclubs Haßloch

Bei der sehr gut besuchten Mitgliederversammlung des 1. SC Haßloch berichtete der Vorsitzende Norbert Petry über zahlreiche Aktivitäten im vergangenen Jahr und verwies darauf, dass der Skatclub in diesem Jahr sein 20-jähriges Jubiläum feiert. Der Verein wurde im März 1994 gegründet. Erster Clubvorsitzender war der Initiator Erich Oberling.

1997 übernahm Norbert Petry das Amt des Vorsitzenden. Petry und Franz Rottinger sind die Gründungsmitglieder, die noch dem Verein angehören. Der Skatclub aus dem Großdorf ist mit 46 aktiven Mitgliedern der größte Skatverein in der Pfalz.

Der Vorsitzende stellte anschließend den Terminplan 2014 vor: Am 18. Januar nimmt der Verein am Vorständeturnier des Skatverbandes Pfalz in Annweiler teil. Außerdem werden am 25. Januar drei Tandems bei den Pfälzischen Tandem-Meisterschaften in Kaiserslautern antreten. Am 8. März ist der Haßlocher Skatclub Veranstalter der Einzel-Meisterschaften des Skatverbandes Pfalz. Die Mannschafts-Meisterschaften sind am 22. März in Kaiserslautern.

Am 9. Juni veranstaltet der Skatclub wieder sein traditionelles Pfingstturnier. Zum Jahresausflug lädt der Verein am 8. September seine Mitglieder ein. Am 2., 16. und 23. Dezember veranstalten die Haßlocher Skatspieler wieder je einen Schinken-Preisskat. Der Nikolaus-Preisskat (nur für Mitglieder) ist am 9. Dezember und am 30. Dezember der Benefiz-Preisskat für einen sozialen Zweck. Die Clubabende, bei denen der Vereinsmeister 2014 ermittelt wird, sind jeweils dienstags, um19.30 Uhr, im VfB-Vereinsheim. Gäste sind immer willkommen.


Spielleiter Roland Fecht verwies auf einen erfolgreichen Verlauf der Clubabende 2013. An den Clubabenden nahmen 46 Mitglieder und zehn Gastspieler teil. Für die Clubmeisterschaft wurden 47 Serien gespielt. Die höchste Serie erzielte Clubmeister Harald Löwer mit 2.229 Spielpunkten. Insgesamt wurden 19.248 Partien gespielt.

Der Ligabeauftragte Joachim Fuhrmann berichtete über den Ligaspielbetrieb 2013: Die

1. Mannschaft musste als Aufsteiger wieder die Oberliga verlassen und spielt in diesem Jahr in der Landesliga Rheinland-Pfalz/Saarland. Die 2. Mannschaft erzielte in der Verbandsliga Rheinhessen-Nahe/Pfalz einen guten 5. Platz und verpasste nur knapp den Aufstieg. Auch 2014 will der Verein wieder mit zwei Mannschaften am Ligaspielbetrieb teilnehmen. Petry dankte Joachim Fuhrmann, der sein Amt abgab, für sein Engagement. Zum neuen Ligabeauftragten und Pressereferenten wurde einstimmig Jürgen Hurrle gewählt. (jh)

11.01.2014


Selbsthilfegruppe „Lebensfreude“ erhält 300 Euro aus Erlös des Benefiz-Skat-Turniers

Spenden sammeln für Projekte „Gewaltprävention“

„Die 300 Euro-Spende aus dem Benefiz-Skat-Turnier des 1. Skatclub Haßloch können wir gut gebrauchen“, sagte die Leiterin der Selbsthilfegruppe „Lebensfreude“ Karin Hurrle bei der Übergabe des Vorsitzenden Norbert Petry und Spielleiter Roland Fecht beim letzten Treffen im Vereinsheim des Schachclubs. Ihren Dank richtete die Leiterin insbesondere an alle Mitwirkenden, die für eine gute Sache gespielt hatten.

Die Selbsthilfegruppe, die nicht nur für psychisch Kranke und an Depressionen erkrankten Menschen gesundheitsfördernde Maßnahmen durchführt, setzt sich auch für „Gewaltprävention“ in der Jugendarbeit ein. Außerdem ist die Selbsthilfegruppe „Lebensfreude“ auch Anlaufstelle für Mobbingopfer geworden. Die Arbeit will man intensivieren, indem man die kürzlich eingegangene Kooperation mit dem Förderzentrum des SC Bobenheim-Roxheim ausbauen helfen will. Das Leistungsspektrum der „Gewaltprävention“ wie „Mobbing“ und „Cybermobbing“ könne auch auf Haßlocher Schulen und Vereine übertragen werden, ist sie sich sicher. Vorbeugende Maßnahmen durchzuführen und Fachkompetenz an den Schulen einzurichten wären wünschenswerte Ziele, sagt sie als Leiterin der Selbsthilfegruppe.

An einem 3tägigen Gewaltpräventions-Kongress in Bobenheim-Roxheim im Oktober will sich auch die Selbsthilfegruppe „Lebensfreude“ beteiligen.

11.01.2014


Erlös für die Selbsthilfegruppe „Lebensfreude“

v.L.: Roland Fecht, Ernst Sinoradzki, Dietmar Spiegel, Harald Löwer, Winfried Strasser,
Günter Schäfer, Vorsitzender Norbert Petry, Christian Bode, Karl Hauck, Christian Dammbrück.Roland Fecht gewinnt Benefiz-Skatturnier des 1. SC Haßloch

Haßloch- Eine große Beteiligung fand das diesjährige Benefiz-Skatturnier des 1. Skatclubs Haßloch im Clubheim des Schachclubs. Neben vielen Skatspielern aus dem Großdorf und Umgebung stellte sich fast der gesamte Vorstand des Skatverbandes Pfalz in den Dienst der guten Sache: Vorsitzender Egon Dittmann, Spielleiter Ernst Sinoradzki, Kassierer Fritz Dittmann, Schriftführer Michael Huber, Medienbeauftragter Christian Bode und Jugendwart Christian Dammbrück. Mit guten 1.703 Spielpunkten gewann Roland Fecht (Haßloch) das Turnier, dessen Erlös in Höhe von 300 Euro der Haßlocher Selbsthilfegruppe „Lebensfreude“ zu Gute kommt.

Die weiteren Platzierungen: 2. Christian Bode (1.572, Maxdorf), 3. Christian Dammbrück (1.483, Maxdorf), 4. Karl Hauck (1.452, Haßloch), 5. Winfried Strasser (1.251, Haßloch), 6. Dietmar Spiegel (1.191, Haßloch), 7. Harald Löwer (1.165, Haßloch), 8. Günter Schäfer (1.138, Bad Dürkheim) und

9. Ernst Sinoradzki (1.127, Neuhofen). Die Siegerehrung nahmen der Ehrenvorsitzende des Skatverbandes Pfalz und der Haßlocher Clubvorsitzende Norbert Petry gemeinsam vor.

Bild und Text: 1.SC Haßloch, Presse

30.12.2013


Jahresabschlussfeier des 1. Skatclubs Haßloch

v.l.: Der Ehrenvorsitzende des Skatverbandes Pfalz Dietmar Spiegel, Jürgen Müller (Zweiter), Roland Fecht (Dritter), Clubmeister 2013 Harald Löwer, der Vorsitzende des 1. SC Haßloch Norbert Petry.Harald Löwer erneut Clubmeister

Haßloch- Bei der Jahresabschlussfeier des 1. Skatclubs Haßloch wurde traditionsgemäß der Clubmeister 2013 geehrt. Auch in diesem Jahr heißt der Clubmeister des größten pfälzischen Skatclubs Harald Löwer mit einem Schnitt von 1.104,40 Spielpunkten. Zweiter wurde Jürgen Müller (1.090,64) und Dritter Roland Fecht (1.038.98). Auf den weiteren Plätzen der Jahreswertung mit insgesamt 46 Teilnehmern folgen Herbert Kaiser (4.), Karl Hauck (5.),

Heinz Metzger (6.), Joachim Fuhrmann (7.), Bernd Seckner (8.), Heinz Schanzenbächer (9.) und Ernst Maischein (10.). Die Ehrung des Clubmeisters nahmen der Ehrenvorsitzende des Skatverbandes Pfalz Dietmar Spiegel und der Vereinsvorsitzende Norbert Petry vor.

In seiner Rede verwies Petry auf ein ereignisreiches Jahr im Vereinsleben. Bei den Einzelmeisterschaften des Pfälzischen Skatverbandes wurde Harald Löwer Vizemeister der

Senioren. Im Ligaspielbetrieb waren für den Haßlocher Skatclub zwei Mannschaften am Start. Die 1. Mannschaft musste als Aufsteiger leider die Oberliga Rheinland-Pfalz/Saarland wieder verlassen und spielt im nächsten Jahr in der Landesliga Rheinland-Pfalz/Saarland. Die 2. Mannschaft hat in der Verbandsliga Rheinhessen/Pfalz den Aufstieg wegen fehlender 23 Spielpunkte äußerst knapp verpasst. Das Jahresturnier des 1. SC Haßloch am Pfingstmontag war gut besucht. Außerdem verwies Petry auf den jährlich stattfindenden Vergleich mit den Skatfreunden aus der Kreisstadt Bad Dürkheim, den gelungenen Jahresausflug und den Nikolausskat. Norbert Petry dankte insbesondere dem Spielleiter Roland Fecht, seinem Stellvertreter und Ligabeauftragten Joachim Fuhrmann sowie Kassenwart Dieter Selinger für ihr großes Engagement.

Am Freitag, 27. Dezember 2013, veranstaltet der Haßlocher Skatclub ab 19 Uhr einen Benefiz-Preisskat zugunsten der Haßlocher Selbsthilfegruppe „Lebensfreude“ beim Schachclub. Die nächste Clubmeisterschaft beginnt am Dienstag, 7. Januar 2014, um 19.30 Uhr, beim Schachclub. Zuvor ist um 18.30 Uhr die Mitgliederversammlung. Ab 14. Januar 2014 finden dann die Clubabende jeweils um 19.30 Uhr wieder im Clubheim des VfB Haßloch statt. Gäste sind immer willkommen.

Bild und Text: 1.SC Haßloch, Presse

25.12.2013


Zufriedene Gesichter beim Frauenkreisfest des DRK Haßloch

Landrat Hans-Ulrich Ihlenfeld besuchte das Frauenkreisfest des DRK Haßloch. vlnr: Cäcilia Janz, Marliese Krebs, Inge Langohr, Ursula Nelles, Hans-Ulrich Ihlenfeld, Emilie Freudenberger, Jürgen Vogt

Haßloch- Mit einem herzlichen Danke an den Frauenkreis des DRK Haßloch unter Leitung von Emilie Freudenberger und Ursula Nelles begrüßte Jürgen Vogt als Vorsitzender und Klaus Fuchs als stellv. Vorsitzender die Gäste, darunter Landrat Hans-Ulrich Ihlenfeld, Bürgermeister Lothar Lorch, Beigeordneter Franz-Josef Jochem mit ihren Frauen.

Klaus Fuchs nahm ich viel Zeit, den Gemeinderäten Ruth Schulte und Dr. Wolfgang Schulte die Einrichtung des DRK Haßloch zu zeigen.

Das ganze Jahr über fertigen die Damen aus dem Frauenkreis handgestrickte Socken in verschiedenen Größen, wärmende Bettschuhe, Mützen, Schals, Schürzen, Stofftaschen und viele weihnachtliche Accessoires in liebevoller Handarbeit an.

Günter Neurohr, Vorsitzender des DRK Gommersheim, nahm sich ebenso wie der „alte Vorsitzende“ Dieter Schuhmacher und die Damen der Geschäftsstelle Beate Gabrisch mit Andrea Burckgard die Zeit, die Veranstaltung zu besuchen.

Leider sorgte das Wetter für einen etwas geringeren Besuch als in den Vorjahren. Dennoch äußerte sich das Team des Frauenkreises mit dem Verkauf der Gulaschsuppe, Kaffee und Kuchen sowie dem Basar zufrieden.

Vorsitzender Vogt bedankte sich bei den Helferinnen Marliese Krebs, Käthe Klingler, Anka Gajdos, Angelika Groß, Inge Langohr, Hilde Blajer, Sabine Müller sowie dem Küchenteam mit Rheinhold Litzel und Cäcilia Janz und den fleißigen Helfern beim Auf- und Abbau Michael Janz und Heinz Nelles.

DRK Ortsverband Haßloch/Meckenheim e.V., Presse

11.11.2013


FTGR e.V. legt Grundstein für Bundesverband

Verein hat sich Vieles vorgenommen – Größtes Ziel: Justizopfern zu helfen!!

Reibungslos, mit vielen neuen Mitgliedern und Interessierten, konnte am vergangenen Samstag der Verein „Förderung von Transparenz und Gerechtigkeit in der Rechtspflege e.V.“ (FTGR) den Grundstein für einen Bundesverband legen. Zügig wurde von den Mitgliedern die Tagesordnung abgearbeitet und es wurde eine neue Satzung verabschiedet. Der amtierende Vorstand wurde entlastet. Bei den anschließenden Neuwahlen wurde Karin Hurrle in ihrem Amt einstimmig bestätigt.

In ihrem Rückblick äußerte sich die Vorsitzende Karin Hurrle zufrieden mit der bisherigen Arbeit. Wenn man auch eine lange Wegstrecke mit vielen Hürden und Unannehmlichkeiten bis zum heutigen Tage habe zurücklegen müssen, so sei sie doch zuversichtlich, nun mit der neuen Mannschaft die eigentliche Arbeit beginnen zu können, denn der Spreu vom Weizen habe sich auf dieser 3jährigen Wegstrecke getrennt. Ganz wichtig sei nun für sie, Kontakte mit den anderen Bundesländern aufzunehmen. Auch wolle sich der Verein gezielt um Interessengruppen kümmern, wie z.B. die Leipziger mit Brigitte Schneider, die sich schon jahrelang gegen Psychiatriemissbrauch und Zwangspsychiatrisierung engagiert. Als eines der wichtigsten Ziele sei für sie persönlich auch die Korruptionsbekämpfung. Karin Hurrle führte das an vielen Beispielen an, eines davon sei auch das Engagement der Ravensburger Bürgerinitiative „Warnglocke“, um deren Probleme man sich nun primär kümmern wolle.

Viel Leid und Elend habe die Vorsitzende während ihres 3jährigen Engagements für Justizgeschädigte erleben müssen, die man in einem Rechtsstaat wie Deutschland überhaupt nicht vermutet hätte. Karin Hurrle, die sich auch schon seit Jahren für „Mobbingopfer“ einsetzt, will auch hier weiterhin aktiv bleiben. Für ihre gemeinsame Arbeit konnte sie auch den ehemaligen Drogenfahnder Dirk Lauer www.behoerdenstress.de gewinnen. Damit über eine mögliche Gesetzesänderung nachgedacht werden kann, will sie nun über den Verein die Politik sensibilisieren. Sie sei derzeit auch mit einem rheinland-pfälzischen Rechtsanwalt im Gespräch, der sie bei ihrem Engagement unterstützen soll. Einen Antrag habe der Verein bereits von dem Arbeitskreis des FTGR erhalten, eine bestehende Stiftung zu unterstützen, damit für solche Zwecke ein „Sozialfonds“ eingerichtet werden kann.

Mit dem Einbinden der Bundesländer Baden-Württemberg, Hessen und Sachsen habe man den ersten Schritt in die richtige Richtung getan. Karin Hurrle geht davon aus, dass bei Bekanntwerden der Gründung des Bundesverbandes, sich weitere Interessengruppen aus anderen Bundesländern bei dem Verein melden werden. Dies wäre zumindest ein weiterer Weg, eine Vernetzung in ganz Deutschland herzustellen. Mehr Informationen über den FTGR e.V. erhält man unter http://verein-ftgrev.de 

Text und Foto: Karin Hurrle

11.11.2013


Jürgen Hurrle neuer 2. Vorsitzender des 1- FC 08 Haßloch

Außerordentliche Mitgliederversammlung des 1- FC 08 Haßloch

Jürgen Hurrle neuer 2. Vorsitzender

Nach dem Rücktritt von Christian Fiedler war beim 1. FC 08 Haßloch das Amt des 2. Vorsitzenden neu zu besetzen. In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung im Vereinsheim der Schwarz-Weißen wurde Jürgen Hurrle einstimmig zum Stellvertreter von Hermann Vollweiler gewählt.

Hurrle ist seit 24 Jahren Mitglied der 08er und war von 1989 bis 2010 1. Beigeordneter und Sportdezernent der Gemeinde Haßloch.

02.11.2013


Große Ehre für Ehrenamt

Innenminister verleiht Freiherr-vom-Stein-Plakette an Hans Grohe, seit September 1. Beigeordneter in unserer Gemeinde

Haßloch- Hans Grohe hat in Wörrstadt die Freiherr-vom-Stein-Plakette aus den Händen von Innenminister Roger Lewentz erhalten. In Rheinland-Pfalz wird die Plakette nur  alle drei Jahre verliehen. Sie geht an Persönlichkeiten, die sich durch ehrenamtliche Tätigkeiten im kommunalen Bereich in Rheinland-Pfalz verdient gemacht haben. Der Name Freiherr vom Stein steht für die Entwicklung der kommunalen Selbstverwaltung in Deutschland. Minister Lewentz unterstrich die Bedeutung der Ehrung mit den Worten: „Die Träger der Plakette nehmen auch gleichzeitig die Aufgabe an, Vorbild für junge Menschen zu sein, für die die demokratische Lebensform und die kommunale Selbstverwaltung etwas Selbstverständliches geworden ist.“

Die Freiherr-vom-Stein-Plakette ist seit 1954 die höchste Ehrung des Landes für langjährige ehrenamtliche Tätigkeit.  In diesem Jahr ging sie an 37 Persönlichkeiten aus dem Raum Rheinhessen Pfalz. Vor Hans Grohe war der einzige Geehrte aus Haßloch der verstorbene Altbürgermeister Kurt Flockert.

Hans Grohe erhielt die Ehrung auf Vorschlag seiner Fraktion im Kreistag Bad Dürkheim. Dort ist er seit vier Perioden Mitglied im Kreistag und in verschiedenen Ausschüssen tätig. Im Haßlocher Gemeinderat und seinen Ausschüssen wirkt Hans Grohe seit 1984, zuletzt seit Anfang der neunziger Jahre als Fraktionsvorsitzender.

Der Geehrte  zeigte sich sehr erfreut über die hohe Auszeichnung und bedankte sich bei seinen Kolleginnen und Kollegen in den Gremien, die seinen langen Weg in der Kommunalpolitik begleitet haben.

An der Ehrung in Wörrstadt nahmen auch seine Gattin Gerlinde, MdL Brigitte Hayn , Landrat Hans-Ulrich Ihlenfeld und Bürgermeister Lothar Lorch teil.

Text und Foto: CDU Ortsverband Haßloch, Presse

28.10.2013


Hasslocher Verwaltung setzt „Tiefen-Geothermie“ auf Tagesordnung der Gemeinderatsitzung

Gemeinderätin Karin Hurrle: „Das lässt nichts Gutes erahnen“

Haßloch- Gemeinderätin Karin Hurrle legte in der letzten Gemeinderatsitzung ihr Veto über die Berichterstattung des Haßlocher Bürgermeisters Lorch in Bezug auf die Tiefen-Geothermie ein. Grund sah sie darin, das von der Haßlocher Bürgerinitiative nicht unterzeichnete Mediationspapier des über ein Jahr andauernden und von der Landesregierung durchgeführte Mediationsverfahren zu erläutern. Dies sei schon deshalb eine Erläuterung wert sagte Karin Hurrle, weil die anwesenden Gemeinderatskollegen doch sicherlich gemerkt hätten, dass gerade Haßloch, Landau und auch Insheim dieses Papier nicht unterzeichnet hätten. Grund sei nicht etwa wie Viele annehmen, dass Haßloch am Mediationsverfahren nicht bis zum Schluss teilgenommen habe. Vielmehr sei es so gewesen, dass die Bürgerinitiative Haßloch bis zum Ende an ihren Forderungen festgehalten habe, nämlich einer Plebizitregelung am Standort. Außerdem sei für die Haßlocher Gemeinderätin immer noch die Frage der Versicherungssumme und der Schadenregelung offen, wenn zum Beispiel ein Investor eines Geothermiekraftwerkes während Eintreten von Schäden bei Bohrungen oder wegen der Unwirtschaftlichkeit Insolvenz anmelden müsste. Das beste Beispiel seien doch die jüngst geführten Diskussionen in Landau gewesen, wo eine Insolvenz nur in letzter Minute habe abgewendet werden können. Genau auf diese Forderungen sei der Grünen-Umweltstaatssekretär Holsten Hübner nicht eingegangen. Statt dessen habe er die Haßlocher Teilnehmer aus dem Mediationsverfahren herauskomplimentiert mit den Worten: „Wer das Mediationspapier nicht unterschreibt, darf am weiteren Mediationsverfahren nicht mehr teilnehmen“. Hurrle kritisierte in der Gemeinderatsitzung dieses fehlende Demokratieverhalten des Grünen-Politikers.

Dass ausgerechnet zum jetzigen Zeitpunkt die Tiefen-Geothermie wieder auf die Tagesordnung einer Gemeinderatsitzung gesetzt worden sei, lasse nichts Gutes erahnen, sagt die Gemeinderätin. Sie übte weitere Kritik, dass man bis heute die Geschädigten in Landau habe im Regen stehen lassen. Als Beispiel führte sie auch die jüngsten Entwicklungen in Stauffen an, wo Menschen ihr Hab und Gut durch solche Schäden verloren hätten, jetzt aber niemand die Verantwortung dafür tragen wolle. Ihre Kritik ging auch in Richtung GRÜNEN-Politik der Landesregierung, die die Sorgen der Bürger einen „feuchten Dreck“ interessierten, sondern diese ihre politischen Ziele mit Gewalt verfolgten, koste es was es wolle.

Zum Schluss appellierte Karin Hurrle an ihre Ratskollegen, nicht die Lobbyisten zu unterstützen, sondern die Bürgerinnen und Bürger vor Ort vor solchen Schäden zu bewahren.

Karin Hurrle, Presse

26.10.2013


Selbsthilfegruppe „Lebensfreude“ vernetzt mit Fachforum Mobbing in Hamburg

Arbeit in der Region soll transparent gemacht werden

Mit dem Fachforum Mobbing in Hamburg ist nun auch die Haßlocher Selbsthilfegruppe „Lebensfreude“ vernetzt. Das teilt die Leiterin Karin Hurrle in einer Presseerklärung mit. Kontakt mit dem Inhaber dieses Forums konnte Karin Hurrle bereits Anfang des Jahres bei einem 3tägigen Mobbing-Kongress in Bad Boll knüpfen, wo in verschiedenen Workshops die Problematik „Mobbing“ aus verschiedenen Gesichtspunkten durchleuchtet werden konnte. Dass „Mobbing“ zum gesellschaftlichen Problem geworden ist, darüber waren sich am Ende des Kongresses alle Teilnehmer einig. Auch, dass eine Vernetzung mit dem Fachforum für „Mobbing“ eine sinnvolle Sache ist. Somit habe auch für die Haßlocher Selbsthilfegruppe „Lebensfreude“ schnell festgestanden, sich in das Fachforum Mobbing in Hamburg aufnehmen zu lassen.

In diesem Fachforum bei XING gibt es Informationen und Unterstützung, es können Fragestellungen zum Thema „Mobbing“ von Fachleuten und Betroffenen diskutiert werden. In diesem Forum findet man auch Experten unterschiedlichster Fachrichtungen, die sich mit dem Thema „Mobbing“ befassen. Zahlreiche Coaches, Therapeuten, Fachanwälte für Arbeitsrecht, Mediatoren, Führungskräfte, Personalentwickler, Unternehmensberater, Personal- und Betriebsräte sind in diesem Forum aufgeführt. Man findet vielfältige Informationen zum Thema „Mobbing“, die aus unterschiedlichsten Perspektiven durchleuchtet werden, auch wird auf entsprechende Literatur hingewiesen. Es besteht auch die Möglichkeit, über das Fachforum „Mobbing“ an entsprechende Kontaktadressen zu gelangen.

Eine Vernetzung der Selbsthilfegruppe „Lebensfreude“ mit dem Fachforum Mobbing sei ein Weg in die richtige Richtung, sagt die Leiterin, Karin Hurrle. Eines der wichtigsten Ziele sei aber auch der ständige Austausch. Ebenso wichtig sei aus ihrer Sicht die Sensibilisierung der politischen Entscheidungsträger, die die gesetzlichen Rahmenbedingungen für Mobbingopfer schaffen sollten, um den Betroffenen besser helfen zu können. Man müsse Mobbingopfern schon deshalb helfen, um den Sozialstaat nicht weiter zu belasten. Mehr über das Fachforum erhält man unter http://www.fachforum-mobbing.de/, nähere Auskünfte über die Selbsthilfegruppe „Lebensfreude“ kann man unter www.lebensfreude-selbsthilfe.de abrufen.
Karin Hurrle

20.10.2013


Neuer Fraktionsvorsitzender der CDU Haßloch

Jürgen Scheweiler-Würzburger neuer Fraktionsvorsitzender der CDU

Haßloch- Am letzten Dienstag wählten die Mitglieder CDU-Fraktion einstimmig Jürgen Scheweiler-Würzburger zum neuen Fraktionsvorsitzenden.

Zu seinem Nachrücker und einem der stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden wurde ebenfalls einstimmig Dr. Wolfgang Schulte gewählt.

Die Wahlen wurden notwendig, da mit der Wahl von Hans Grohe zum ersten Beigeordneten und Sozialdezernenten von Haßloch, die Position des Fraktionsvorsitzenden neu zu besetzen war. Der Fraktionsvorstand mit den Nachwahlen somit wieder komplett und besteht neben den neu gewählten Personen aus dem Dr. Georg Franzmann (stellv. Fraktionsvorsitzender) und Jürgen Vogt (Fraktionsgeschäftsführer).

Dirk Letzelter wird in den Gemeinderat nachrücken. Seine Verpflichtung wird in der nächsten öffentlichen Sitzung des Gemeinderats erfolgen.

 


12.09.2013


Blutspende - DRK Haßloch bedankt sich bei Spendern und Helfern

Blutspenden – warum ich? 245 Personen waren beim Spenden

Haßloch- „Wir freuen uns über das erreichte Ergebnis beim Blutspendertermin am 23. August“ stellt Jürgen Vogt, Vorsitzender des Roten Kreuzes Haßloch/Meckenheim zufrieden fest. 245 Personen waren erschienen um ihr Blut zu spenden. Zum ersten Mal waren 27 Blutspenderinnen und Blutspender anwesend. „Das ist sehr erfreulich, hoffentlich setzt sich diese Entwicklung auch weiterhin fort“ so die Verantwortliche für die Organisation der Blutspendenaktionen im Ortsverein, Vorstandsmitglied Regina Müller.

Leider konnten 25 Personen nicht spenden. In den meisten Fällen ist akuter Eisenmangel im Blut der Grund dafür. In einer Voruntersuchung vor dem eigentlichen Spenden werden verschiedene Parameter geprüft und der Spender /die Spenderin unterzieht sich quasi einer Gesundheitsuntersuchung, die auch zu dem persönlichen Schutz beiträgt. Schon alleine das, sollte Motivation sein, sich und anderen durch eine Blutspende zu helfen.

„Wir danken allen, die beim Spenden waren und bei den rund 40 Helferinnen und Helfern die mitgeholfen haben, den Blutspendertermin so erfolgreich zu gestalten“ betont Vogt ausdrücklich.

Der nächste Blutspendertermin ist am Freitag, den 22. November 2013 ab 17:00 Uhr wieder in der Turnhalle der Ernst-Reuter-Schule in Haßloch.

Bild und Text: DRK Haßloch/Meckenheim, Presse

Bildinfo: Bild links: Blick in die Turnhalle der Ernst-Reuterschule. Insgesamt 18 Entnahmeplätze sind eingerichtet.

Bild rechts: Jeder Spender erhielt von Maria Steinel neben einem Danke-Präsent auch Schokolade und Kekse.

05.09.2013


1.Skatclub Haßloch in der Verbandsliga

Aufstieg nur knapp verpasst

Die 2. Mannschaft des 1. Skatclubs Haßloch hat sich beim letzten Spieltag der Verbandsliga Rheinhessen/Nahe-Pfalz in Eppelsheim bei Alzey hervorragend geschlagen. Bei den drei Serien holte die Mannschaft Michael Huber, Winfried Strasser, Jürgen Hurrle und Dieter Pieperz drei zweite Plätze und damit sechs Wertungspunkte (W.p.) mit insgesamt 11.749 Spielpunkten (Sp.p.). Dabei holte Hurrle alleine 4.053 Spielpunkte, gefolgt von Strasser (3.218 Sp.p.), Huber (2.751 Sp.p.) und Pieperz (1.727 Sp.p.). Dieses Ergebnis ist hoch zu bewerten, da die 2. Mannschaft immerhin gegen den späteren Meister, den Vizemeister und den Viertplatzierten antreten musste.

Am Ende lag das Haßlocher Team mit 21 W.p. (insgesamt 52.808 Sp.p.) auf einem guten fünften Rang, punktgleich mit dem Dritten SC Saulheim (insgesamt 57.436 Sp.p.) und dem Vierten SC `74 Worms (insgesamt 53.236 Sp.p.). Meister wurde Rheingold Mainz mit 23 W.p. (insgesamt 52.182 Sp.p.) vor Gut Blatt Rheinzabern mit 22 W.p. (insgesamt 58.647 Sp.p.).

Im dritten Durchgang fehlten den Haßlocher Skatspielern nur 23 Spielpunkte, um den ersten Platz in dieser Serie zu erreichen, was den Aufstieg bedeutet hätte. Die ersten beiden Mann-schaften steigen auf, eventuell sogar der Drittplatzierte. 1.Skatclub Haßloch, Norbert Petry

03.09.2013


Bad Dürkheimer holten wieder den Wanderpokal

15. Skatvergleich 1. Skatclub Haßloch gegen Derkemer Worschtmarktbube

Haßloch- Zum 15. Mal trafen sich die Mitglieder des 1. Skatclubs Haßloch und die Derkemer Worschtmarktbube zum freundschaftlichen Skatvergleich, diesmal auf der herrlichen Anlage der Haßlocher Galopprennbahn. Dabei siegten die elf Bad Dürkheimer Spieler mit einem Durchschnitt von 1.833 Wertungspunkten gegen die 23 Haßlocher Spieler mit dem Schnitt von 1.755 Wertungspunkten. Damit steht der Gesamtjahresvergleich nun 9:6 für die Worschtmarktbube. Obwohl unter den ersten Neun nur zwei Bad Dürkheimer landeten, war den Spielern aus der Kreisstadt der Pokal nicht zu entreißen, da diese nur mit elf Spielern antraten. Die Dürkheimer holten damit erneut den vom Ehrenvorsitzenden des Skatverbandes Pfalz, Dietmar Spiegel, gestifteten Wanderpokal.


In der Einzelwertung gab es folgende Ergebnisse:

1. Siegfried Schmidt (DÜW) 3.266 Wert.punkte, 2. Dietmar Spiegel (Haß) 3.196 W.p.,

3.Roman Konrad (Haß) 2.808 W.p., 4. Hans Bartz (Haß) 2.558 W.p., 5. Helmut Volz (Haß)

2.454 W.p., 6. Helmut Stohr (DÜW) 2.325 W.p., 7. Ernst Maischein (Haß) 2.240 W.p.,

8. Heribert Zimbelmann (Haß) 2.232 W.p., 9. Dieter Seelinger (Haß) 2.101 W.p.


Anschließend klang der Tag mit einem zünftigen Grillfest aus. Der Vorsitzende des 1. SC Norbert Petry dankte allen Helferinnen und Helfern und stellte fest, dass die freundschaftliche Verbundenheit beider Skatvereine mit diesem Treffen weiter dokumentiert wurde. 2014 findet der Skatvergleich in Bad Dürkheim statt.

Der 1. Skatclub Haßloch mit derzeit 45 aktiven Skatspielern größter Skatverein im Skatverband Pfalz führt jeden Dienstag, um 19.30 Uhr, im VfB-Clubheim in Haßloch seine Clubabende durch. Die Worschtmarktbube treffen sich jeden Freitag um 20 Uhr zum Skat in ihrem Clublokal „Pfälzer Hof“ in Bad Dürkheim. In der Kreisstadt wie im Großdorf sind Gäste, auch Nichtmitglieder, stets herzlich willkommen.




29.07.2013


Deutsche Skat-Mannschaftsmeisterschaften

In der Zwischenrunde war Schluß für den 1. Skatclub Haßloch

Dabei sein ist alles! Die Mannschaft des 1. Skatclubs Haßloch ist in der Zwischenrunde zu den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften 2013 in Weilerbach bei Kaiserslautern ausgeschieden. Bei den Pfalzmeisterschaften war das Team noch Sechster. Doch am vergangenen Wochenende war dann Endstation. Veranstalter war der Skatverband Rheinland-Pfalz/Saarland. Der 1. SC Haßloch konnte nur den 34. Platz erreichen.

Nur sechs Mannschaften haben sich zur Deutschen Meisterschaft in Magdeburg qualifiziert. Erster wurde der SV Hillesheim I. Die Haßlocher Herbert Kaiser (5.989 Spielpunkte), Michael Huber (5.116), Jürgen Hurrle (4.780), Winfried Strasser (4.661) und der in allen Serien eingewechselte Dieter Pieperz erspielten insgesamt 20.546 Spielpunkte. Das Bürgerhaus in Weilerbach bot ein imposantes Bild: über 160 Skatspieler(innen) spielten an zwei Tagen insgesamt sechs Serien und benötigten dazu über 12 Stunden. Kondition und Konzentration waren gefragt. 1. Skatclub Haßloch, Presse

02.07.2013


Der 1. Skatclub Haßloch in der Liga: Beide Mannschaften punkten

Die 1. Mannschaft des 1. Skatclubs Haßloch zeigte am vergangenen Ligaspieltag in Minden bei Trier Charakter und holte 6:3 Wertungspunkte mit 11.455 Spielpunkten gegen Pik 7 Ralingen II, Herz Bube Bitburg IV und Porta Nigra Maurer Trier. Die eingesetzten Spieler Herbert Kaiser, Bernd Seckner, Roland Fecht und Joachim Fuhrmann rückten damit in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saarland mit 14:22 Wert.punkten auf den 15. Tabellenplatz vor, zwei Punkte hinter dem 12. Rang und letzten Nichtabstiegsplatz. Erster ist ouni 4 Hollerich Luxembourg I, vor Herz Dame Schönberg I, beide 24:12 Wert.punkte. Der fünfte und letzte Spieltag im September wird nun entscheiden, ob die Mannschaft als Aufsteiger in der Oberliga verbleibt.


3:3 Wert.punkte mit 9.737 Sp.punkten holte die 2. Mannschaft in Eich gegen SC`85 Altrhein Eich und Eppelsheimer Buben II und fiel damit vom dritten auf den sechsten Platz der Tabelle der Verbandsliga Rheinhessen/Nahe und Pfalz zurück. Allerdings beträgt die Differenz zum Spitzenreiter SC Saulheim nur zwei Punkte. Die Mannschaft mit Jürgen Hurrle (3.227 Spielp.), Frank Prinz (2.324), Michael Huber (2.175), Hermann Vollweiler (2.011) und der in allen drei Serien eingesetzte Einwechselspieler Winfried Strasser bewahrte damit ihre theoretische Aufstiegschance. Pressemitteilung 1. SC Haßloch

25.06.2013


Luftballonwettbewerb der CDU Haßloch - alle waren Sieger

Die stolzen Gewinner mit Oliver Jung und Lothar Lorch

Im Rahmen des „Familientags auf dem Hilbenhof“ der CDU-Haßloch Anfang Mai fand ein Luftballonwettbewerb statt. Über 200 Luftballons wurden dabei mit Postkarten versehen und auf die Reise geschickt. Vier der Karten fanden den Weg nach Haßloch zurück.

Oliver Jung, stellvertretender Vorsitzender der CDU Haßloch sowie Lothar Lorch freuten sich mit den Gewinnern und überreichten am Samstag auf dem Rathausplatz die Preise.

Der Luftballon von Felix Klein aus Haßloch flog dabei am weitesten und wurde (Luftlinie) im 79km weit entfernten Idar-Oberstein aufgefunden. Das war der erste Platz für Felix und er darf sich auf Ehrenkarten des Kurpfalzpark Wachenheim freuen.

Nicht ganz so weit, aber immerhin noch 41 km schaffte es der Ballon von Lia Buchal aus Neustadt auf Platz zwei, deren Karte aus Karlsruhe zurückkam. Platz drei ging an Karin Sommer aus Böhl-Iggelheim. 37 km für ihren Ballon aus Kaiserslautern und der vierte Platz holte sich Jaden Brand mit seinem Ballon aus Eisenberg. Immerhin noch 26 km Luftlinie.

Als weitere Preise gab es Eintrittskarten für den Badepark Haßloch, sowie für den Reptilienzoo in Landau. Wir wünschen den Gewinnern viel Spaß bei der Einlösung der Gutscheine. www.cdu-hassloch.de CDU Ortsverband Haßloch, Presse

10.06.2013


Zu Gast im „Jugendhof Haßloch“

CDU-Frontfrau Julia Klöckner informiert sich gemeinsam mit dem Haßlocher Bürgermeister-Kandidat Lothar Lorch über Arbeit und Probleme der traditionreichen sozialen Einrichtung

Von Gerhard Cantzler

Haßloch- Mit über 150 Jahren ist der „Jugendhof Haßloch“ - Zentrum für soziales Lernen, Schul- und Berufsausbildung der „evangelischen heimstiftung pfalz“ wohl eine der ältesten Einrichtungen ihrer Art in Deutschland. Heute nun empfing der „Jugendhof“ hohen politischen Besuch: Auf Einladung des CDU-Ortsverbandes dieses „größten Dorfes“ in Rheinland-Pfalz kam die CDU-Landesvorsitzende und Vorsitzende der Landtagsfraktion ihrer Partei, Julia Klöckner MdL nach Haßloch, um sich gemeinsam mit dem Kandiadten für das Amt des Bürgermeisters von Haßloch, dem Ersten Beigeordneten Lothar Lorch und begleitet von der Neustadter Landtagsabgeordneten Brigitte Hayn MdL (CDU), einen Eindruck von der Arbeit des Jugendhofes und von den Problemen und Sorgen dieser Einrichtung zu verschaffen, in der Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 10 bis 21 Jahren untergebracht sind, die dort aufgrund von Verhaltensauffälligkeiten - teilweise verbunden mit einer Lernstörung oder mit Lernbehinderungen - im Rahmen des Kinder- und Jugendhilfegesetzes betreut werden.

Im Konferenzraum des Jugendhofes begrüßte der Vorsitzende des Ortsverbandes Haßloch, Jürgen Vogt, die Politikerin aus der Landeshauptstadt und machte sie zunächst mit den Repräsentanten der „evangelischen heimstiftung pfalz“ und des „Jugendhofes Haßloch“ bekannt. Mit besonderer Freude konnte Vogt dabei auch die frühere, verdiente Landtagsabgeordnete Helma Schmitt begrüßen, wohingegen er den Wahlkreisabgeordneten Norbert Schindler MdB für diese Zusammenkunft entschuldigen musste – eine kurzfristig angesetzte Fraktionssitzung im Berliner Reichstag verhinderte seine Anwesenheit.

Für alle Anwesenden hatte Vogt dann gleich die erste grute Nachricht parat: Seit Donnerstag ist der erste Jahrgang des „Gänsfüßer“ auf Flasche abgefüllt – ein Wein aus einer mehr als 500 Jahre alten roten Pfälzer Rebsorte, die wegen ihres schwankenden Ertrags einst ins Abseits geraten war, jetzt aber wieder nachgezüchtet wurde. Die im höchsten Masse „Wein-affine“ Julia Klöckner – selbst aus einem Winzerbetrieb entstammend und 1995/96 Deutsche Weinkönigin - durfte die erste Flasche dieser ausgefallenen Wein-Kostbarkeit zusammen mit einem Pflanzenkorb aus der hauseigenen Gärtnerei als Erinnerung an ihren Besuch in Haßloch mit in ihre Heimat an der Nahe nehmen.

In einer kurzen Einführung stellte sodann der Geschäftsführer der „heimstiftung“, Joachim Scheib, die Stiftung und ihre Haßlocher Einrichtung vor: 1.200 Mitarbeiter, 52 Millionen Euro Jahresumsatz – das sind die eindrucksvollen Eckdaten der Heimstiftung – rund 140 Schützlinge in unterscheidlichen Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe im Jugendhof Haßloch, der im Jahr 1851 als „Rettungshof“ für schwer erziehbare Jugendliche gegründet worden sei, die momentane Bilanz in Haßloch.

Gegenüber der Landespolitikerin beklagten die Experten der Heimstiftung die zunehmende „Verschiebepolitik“, die Zuständigkeiten für die Finanzierung der Unterbringung und Betreuung der Jugendlichen immer öfter zu Lasten der Jugendlichen zwischen Arbeitsverwaltung und Jugendämtern „hin- und herschöben“. Da die ARGE derzeit keinerlei Förderprogramme für eine sozialpädagische Begleitung der Ausbildung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in ihrem Portfolio habe, könnten in diesem Bereich derzeit nur 60% der Haßlocher Ausbildungskapazitäten genutzt werden, die in der Vergangenheit von Jugendämtern in Rheinland-Pfalz, dem Saarland, Hessen und z.T, auch aus Baden-Württemberg in Anspruch genommen wurden.

Hierzu regte Julia Klöckner an, der neue Bürgermeister – mutmaßlich Lothar Lorch - möge nach seiner Wahl gemeinsam mit der Abgeordneten Brigitte Hayn einen „runden Tisch“ initiieren, an dem diese Probleme zwischen den betroffenen Behörden diskutiert und die Ergebnisse der Beratungen, nicht zuletzt mit Blick auf die im Herbst anstehenden Haushaltsberatungen im Landtag, in Forderungen an die Landesregierung umgesetzt werden sollten. „Es kann eigentlich nicht sein“, so Julia Klöckner, „dass wir Studenten auch noch das 28. Semester ihres Studiums kostenlos anbieten - für die Ausbildung dieser Jugendlichen aber kein Geld da sein soll“.

In der Diskussion kam dann aber auch der Hinweis auf, für den „Jugendhof“ eine Art ehrenamtliches „Patenschaftsprogramm“ zu initiieren, im Rahmen dessen berufserfahrene Mitbürgerinnen und Mitbürger die Jugendliche „an der Hand nehmen“ und ihnen mit Hilfe ihrer eigenen Netzwerke Zugangswege in den beruflichen Alltag eröffnen könnten. Denn gerade angesichts der dramatischen demografischen Veränderungen in der Zukunft werde es darauf ankommen, dass sich jeder zum Wohle anderer – z.B. solcher Jugendlicher wie der im „Jugendhof Haßloch“ - in die Pflicht nehmen lasse.

Einrichtungsleiter Heinz Henrichs stellte sodann in der Runde einige Jugendliche vor, die nach erheblichen schulischen Schwierigkeiten im „Jugendhof Haßloch“ erkennbar wieder Motivation gefunden und „Boden unter die Füsse“ bekommen haben. Mit großem Freimut schilderten sie, wie z.B. der Maurerlehrling Dennis K., wie sie nach problembeladener Kindheit und früher Jugend im Jugendhof Orientierung und positive Motivation für eine berufliche Ausbildung gefunden hätten. Dennis habe daneben auch noch eine hoffnungsvolle Karriere als Profi-Boxer gestartet, so Heinz Henrichs, erkennbar nicht ohne Stolz.

Bei einem kleinen Rundgang durch einige der Ausbildungswerkstätten des „Jugendhofes“ konnten die Besucher um die Spitzenpolitikerin Julia Klöckner dann mit eigenen Augen sehen, mit wieviel Begeisterung die Jugendlichen „zur Sache“ gehen: In der Maurerwerkstatt erläuterte Dennis K. der Besucherin, welche Funktion eine „verlorene Schalung“ für die Herstellung eines Bogenfensters oder gar für den Nachbau eines historischen Gewölbes hat.

Nebenan in der Schreinerei päsentierte Bastian S. Den Gästen den Entwurf seines „Gesellenstücks“ - einen Schrank aus Kirchbaumholz, den er in den nächsten Wochen nach den Regeln traditioneller Handwerkskunst herstellen will. Und um dem prominenten Gast die technische Zeichnung eingängiger zu machen, präsentierte er ihr dazu zugleich auch noch Fotografien anderer, höchst eindrucksvoller Arbeiten, die in der Vergangenheit in dieser Werkstatt entstanden sind.

Noch ein kurzer Abstecher in die Gärtnerei – dann musste die viel beschäftigte Politikerin auch schon wieder weiter. Zurück ließ sie das Versprechen, sich um die Probleme der Einrichtung und ihrer Zöglinge kümmern zu wollen sowie eine gehörige Portion Ermutigung, weil die Jugendlichen eine Politikerin erlebten, der sie offensichtlich auf Augenhöhe begegnen durften. Ein guter Tag für den „Jugendhof Haßloch“ also – er hat, so scheint's, in der Mainzer Politikerin einen neuen Fan gefunden. Foto: gc

08.06.2013


Traditionelles Pfingstturnier des 1. Skatclubs Haßloch

Der 1. Preis ging nach Wiesbaden

Das traditionelle Pfingstturnier des 1. Skatclubs Haßloch war auch in diesem Jahr gut besucht.

48 Skatspieler aus der Region kamen ins Großdorf. Unter den ersten Zwölf, die von der Turnierleitung Hermann Vollweiler und Joachim Fuhrmann je einen Preis erhielten, waren fünf Spieler des 1. SC Haßloch. Bester Haßlocher war Bernd Seckner auf dem 3. Platz.

Sieger wurde Felix Jung aus Wiesbaden mit 2.912 Punkten aus zwei Serien. Die weiteren Platzierungen:

2. Rainer Hoffmann, Hanhofen (2.777 P.),

3. Bernd Seckner, 1. SC Haßloch (2.761 P.),

4. Jürgen Schmidt, Bad Dürkheim (2.647 P.),

5. Fritz Winschenbach, Bingen (2.547 P.),

6. Herbert Kaiser, 1. SC Haßloch (2.471 P.),

7. Heinz Metzger, 1. SC Haßloch (2.432 P.),

8. Paul Lump, Bruchsal (2.329 P.),

9. Frank Wieland, Bruchsal (2.296 P.),

10. Johann Büchs, Ludwigshafen (2.292 P.),

11. Harald Löwer, 1. SC Haßloch (2.281 P.),

12. Peter Berg. 1. SC Haßloch (2.278 P.).

Text und Foto: 1. Skatclub Haßloch

22.05.2013


Norbert Schindler besucht das Haßlocher Werk von Ball Packaging

Die vlnr: Jutta Meyer (Gemeinderätin), Clemens Paulus, Lothar Lorch (erster Beigeordneter und Bürgermeisterkandidat), Hans-Ulrich Ihlenfeld (Landrat), Norbert Schindler (MdB), Ingo Röthlingshöfer (Bürgermeister der Stadt Neustadt), Ellen Löwer (CDU Vorstand), Dr. Georg Franzmann (Gemeinderat und CDU Vorstand), Ruth Schulte (Gemeinderätin und CDU Vorstand), Dr. Wolfgang Schulte (Gemeinderat), Hans Grohe (Gemeinderat und CDU-Vorstand), Brigitte Hayn (MdL).

Haßlocher Werk auf Aluminiumdosen umgestellt

Regelmäßig führt der Bundestagsabgeordnete Norbert Schindler (CDU) Gespräche mit der Wirtschaft. Bei einem Besuch im Haßlocher Dosenwerk von Ball Packaging Europe konnte sich Schindler gemeinsam mit der Landtagsabgeordneten Brigitte Hayn, Landrat Hans-Ulrich Ihlenfeld, Bürgermeister Ingo Röthlingshöfer (Neustadt), dem Ersten Beigeordneten Lothar Lorch sowie Vertretern der Haßlocher CDU von der guten Entwicklung des Haßlocher Ball-Werkes und den Fortschritten in den Bereichen Energieeinsparung und Ressourcenschonung überzeugen.

Trotz des weiter schwierigen Umfeldes für die Getränkedose in Deutschland konnte die Dosenproduktion in den vergangenen Jahren kontinuierlich gesteigert werden, so Wolfgang Hinkel, Geschäftsführer der Ball Packaging Europe GmbH, der gemeinsam mit Werksleiter Clemens Paulus ausführlich über die Verbesserungen bei der Getränkedose berichtete. Die Absatzzahlen vor Einführung des Dosenpfandes im Jahr 2003 würden aber bei Weitem nicht erreicht. Dabei könne sich die bepfandete Getränkedose heute ohne Weiteres in ökologischer Hinsicht mit Mehrwegverpackungen messen. Die Rücknahmesysteme für Getränkedosen seien eingeführt und funktionierten gut. „Von 100 Dosen kommen 96 zurück und werden vollständig recycelt“, so Wolfgang Hinkel.. „Bei der Herstellung konnte die je Dose erforderliche Metallmenge und der Energieverbrauch deutlich reduziert werden, der CO2-Ausstoß verringerte sich um 91 Prozent“ so Hinkel weiter.

Diese Entwicklungen werde aber von vielen maßgeblichen Stellen noch nicht zur Kenntnis genommen, die stattdessen auf Datengrundlagen aus den 1990er Jahren weiterhin einseitig die Vorteilhaftigkeit von Mehrwegverpackungen propagierten. Die Dosenhersteller hätten ihre Hausaufgaben gemacht. „Die Rücknamesysteme sind eingeführt und akzeptiert – der Kunde hat es heute in der Hand, zu welchen Verpackungen er greifen möchte. „Lassen wir den mündigen Kunden selbst entscheiden“ so der Appell von Hinkel. Auf keinen Fall dürfe durch neue gesetzliche Bestimmungen der bepfandeten Getränkedose weitere Steine in den Weg gelegt werden.

Wolfgang Hinkel, Geschäftsführer
Norbert Schindler, MdB
Clemens Paulus, Werkleiter Haßloch
Lothar Lorch, 1. Beigeordneter der Gemeinde Haßloch und BürgermeisterkandidatSchindler lud den Geschäftsführer zu einem parlamentarischen Frühstück ein, bei dem Wolfgang Hinkel seine Bedenken gegen mögliche neue gesetzliche Bestimmungen für Getränkeverpackungen, wie die Kennzeichnungspflicht bei den Einwegprodukten, vortragen kann.

171 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter 5 Auszubildende stellen Dosen für Bier, Softdrinks oder Milchgetränke her. Neu hinzugekommen sind Dosen für weinhaltige Getränke. „Wir sind in der Lage jede Dose individuell zu bedrucken“ so Werkleiter Clemens Paulus. „Auf diese Eigenentwicklung sind wir zurecht stolz“. Lothar Lorch erinnerte an den Brand in 2006 und den Wiederaufbau, nach dem das Werk die thermische Nachverbrennung verbessert hat und somit die Geruchsbelästigung mehr als deutlich reduziert wurde.

"Für uns war der Besuch in dem Werk wichtig, weil wir über die ökologischen Rahmenbedingungen informiert worden sind, meinten Landtagsabgeordnete Brigitte Hayn und Bürgermeister Ingo Röthlingshöfer übereinstimmend. Auch für Landrat Hans-Ulrich Ihlenfeld sind die seit Jahren guten Kontakte des Werkes zu Hassloch ein Beleg dafür, dass durch die Umstellung auf den Stoff Aluminium ein entscheidender Faktor zur Erhaltung des Standortes in Hassloch, verbunden mit der umweltschonenden Produktion, getätigt wurde. Dr. Georg Franzmann, Dr. Wolfgang Schulte, Hans Grohe sowie Jürgen Vogt stellten Fragen zu der Struktur des Werkes, die umfassend beantwortet wurden, unter anderem zum Klimaschutzkonzept, dass auch die großen Unternehmen in Hassloch mit einbezieht. "An dem Klimaschutzkonzept der Gemeinde Haßloch sei man stark interessiert," meinte Wolfgang Hinkel.

Mitnehmen konnten die CDU-Vertreter die Information ,dass in den nächsten Jahren der Werferplatz und die Bikerbahn am Standort verbleiben können. Text und Foto: CDU Haßloch, Presse

13.05.2013


Anfrage der CDU Fraktion an den Feld- Wald- und Umweltausschuss

Gemeindeverwaltung Haßloch

Herrn Franz-Josef Jochem

Beigeordneter

Rathausplatz 1

67454 Haßloch/Pfalz

 

Mistelbefall im Haßlocher Wald

Der Haßlocher Wald ist durch den großflächigen Befall mit Misteln in seinem Bestand gefährdet. Die Schmarotzerpflanze wird durch Vögel verbreitet, die die Früchte fressen und die stark haftenden Samen auf den Ästen der im Wald vorherrschenden Kiefern ausscheiden. Die Pflanze dringt mit ihren Wurzeln in dem Wirtsbaum ein und entzieht diesem die Nährstoffe. Ein Befall mit mehreren Misteln ist das Todesurteil für den Baum. Die Bekämpfung ist nicht möglich, da man nicht in die Kronen der Bäume steigen kann.

Kommen, durch den Klimawandel bedingt, noch Hitzestress und Trockenheit für die flach wurzelnden Bäume hinzu, sieht die Zukunft des Haßlocher Waldes düster aus.

Dies hat das CDU- und FWU-Ausschussmitglied Klaas Ockenga veranlasst, folgende Anfrage an die Verwaltung zu richten:

Im März 2011 wurde anlässlich einer Waldbegehung vom Forstamt erklärt, dass ca. 60% des Kiefernbestandes im Haßlocher Wald von Misteln befallen ist.

Hat sich der Befall bestätigt?

Welche Maßnahmen wurden gegen den Befall getroffen?

Wie wird die weitere Entwicklung vom Forstamt eingeschätzt?

Gibt es neuere wissenschaftliche Erkenntnisse über die Bekämpfung?

Welche Baumarten werden künftig als Ersatz bevorzugt?

Ab wann ist deshalb mit welchen finanziellen Einbußen künftig zu rechnen?

Ich bitte um Berichterstattung im öffentlichen Teil des FWU-Ausschuß.

Mit freundlichen Grüßen

gez.

Klaas Ockenga                            Jürgen Vogt

Mitglied im FWU-Ausschuss        Fraktionsgeschäftsführer

12.05.2013


Beide Skat-Mannschaften punkten

Liga-Spiele des 1. Skatclubs Haßloch:

Der 2. Spieltag in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saarland war für die 1. Mannschaft des 1. Skatclubs Haßloch erfolgreicher als der Start vor 14 Tagen. In Nieder-Olm erreichten Roland Fecht, Herbert Kaiser, Bernd Seckner und Heinz Schanzenbächer insgesamt 10.940 Spielpunkte und 5:4 Punkte. Damit liegt die „Erste“ des 1. SC Haßloch mit insgesamt 7:11 Punkten auf dem 15. Tabellenplatz, aber nur zwei Punkte hinter dem Tabellensechsten. Am 3. Spieltag am 8. Juni haben die Haßlocher Heimrecht gegen Grand Hand Ottweiler, Pik 7 Mainz und Herz Bube Bitburg III und hoffen, dann ins Mittelfeld vorzustoßen.

Die 2. Mannschaft mit Michael Huber, Frank Prinz, Hermann Vollweiler und Wilfried Strasser erzielte am 2. Spieltag ebenfalls in Nieder-Olm gegen die Skatfreunde Saulheim II und den Skatclub Weinkastel Klein-Winternheim drei von möglichen sechs Punkten mit 9.068 Spielpunkten und liegt damit auf dem 10. Platz der Verbandsliga Rheinhessen/Nahe und Pfalz. Am 8.6. spielt die 2. Mannschaft auch zu Hause gegen die Alteburger Asse Weitersborn II, SC Saulheim und Herz As Maxdorf. Auch hier besteht Hoffnung auf weitere Punkte.

02.05.2013


Lothar Lorch (CDU) einstimmig zum Bürgermeisterkandidaten gewählt

Einstimmig nominierten die Anwesenden Lothar Lorch für die Wahl zum BürgermeisterkandidatenDie anwesenden 48 Mitglieder der CDU Haßloch wählten am Freitag im voll besetzten Nebenzimmer des VfB-Vereinsheims Lothar Lorch in geheimer Wahl zu ihrem Bürgermeisterkandidaten.

Der Erste Beigeordnete der Gemeinde stelle sich in einer 20minütigen Bewerbungsrede den fast 60 Zuhörinnen und Zuhören vor.

 

Seine Bewerbung wurde von Alt-Bürgermeister und neuem Landrat Hans-Ulrich Ihlenfeld unterstützt.

Lothar LorchDer gebürtige Haßlocher Lothar Lorch nahm die einstimmige Wahl (48 Ja-Stimmen) unter großem Beifall an.

 

Die Wahlen selbst finden am 16. Juni statt.

www.cdu-hassloch.de CDU Ortsverband Haßloch, Presse

22.04.2013


Stellungnahme des RA Roger Mann zum Presseartikel der Gemeindewerke vom 12.04.2013

Die Gemeindewerke Haßloch haben der Redaktion nachfolgende Stellungnahme, durch den Rechtsanwalt Roger Mann, übermittelt die sich auf das Mail von Frau Hurrle an den SPEYER KURIER bezieht:

"Lieber Herr Schlosser,

die von Frau Hurrle beanstandete Aussage ist rechtlich nicht zu beanstanden:

Erstmals mit Schriftsatz vom 06.08.2009 erstattete Frau Hurrle durch Rechtsanwältin Herberger Strafanzeige gegen Sie wegen „Untreue, Unterschlagung, Betrug etc.“. Dabei bezog sich die Anzeige u.a. auf die dieser Anzeige beigefügte Korrespondenz, u.a. ein Schreiben vom 11.11.2007 an den damaligen Aufsichtsratsvorsitzenden Ihlenfeld mit dem Betreff „Situation Haßlocher Badepark und GF Manfred Schlosser“ in dem es wörtlich heißt: „Da der dringenden Verdacht der Korruption in mehreren Fällen besteht, möchte ich erneut an meine Schreiben in dieser Angelegenheit erinnern.“ In der Anzeige selbst werden angebliche ungerechtfertigte Zahlungen an einen „Herrn Horsch“ angesprochen.

Daraufhin leitete Die StA Frankenthal ein Ermittlungsverfahren gegen Sie ein (Az. 5210 Js 27969/09).

Dieses wurde mit Verfügung vom 05.03.2010 zum ersten Mal gem. § 170 Abs.2 StPO mangels Tatverdacht eingestellt.

Daraufhin beantragte Frau Hurrle über Frau Rechtsanwältin Schwab mit Schriftsatz vom 21.05.2010 die Ermittlungen erneut, also zum zweiten Mal, aufzunehmen und begründete diesen u.a. damit, dass ihren Hinweisen gem. Schreiben Blatt 6 der Ermittlungsakte nicht ausreichend nachgegangen worden sei. Dort ist erneut die Rede davon, dass seit drei Jahren  „diese Verdachtsäußerungen“ („Verdacht der Korruption“) an sie herangetragen würden.

Das Ermittlungsverfahren wurde daraufhin wieder eröffnet und mit Einstellungsverfügung vom 30.09.2010 erneut gem. § 170 Abs.2 StPO mangels Tatverdacht eingestellt.

Dagegen legte Frau Hurrle über Rechtsanwältin Schwab erneut Beschwerde ein und begründete dies zum dritten Mal,  u.a. mit Schriftsatz vom 25.11.2010 unter Hinweis auf die Zahlungen an Herrn Horsch. Dazu heißt es in dem Schreiben wörtlich: „ Möglicherweise liegt hier die Quelle für die behaupteten Korruptionsvorwürfe …“

Nachdem das Ermittlungsverfahren darauf erneut wieder eröffnet wurde, wurde es mit Verfügung vom 01.02.2011 zum dritten und letzten Mal gem. § 170 Abs.2 StPO mangels Tatverdacht eingestellt.

In dem Verfahren vor dem VG Neustadt und OVG Rheinland-Pfalz, in dem Frau Hurrle jetzt rechtskräftig untersagt wurde, zu äußern, Korruptionsvorwürfe gegen Sie seien „immer noch offen“, hat sie diese Aussage bis zuletzt unter Hinweis auf die Sachverhalte – erfolglos – verteidigt, die auch Grundlage ihrer Strafanzeige waren. U.a. wegen der Aussage „was allerdings immer noch offen ist, sind die Korruptionsvorwürfe gegen den Geschäftsführer Manfred Schlosser“, hat die Staatsanwaltschaft Frankenthal inzwischen Anklage gegen Frau Hurrle erhoben.

Vor diesem Hintergrund lässt sich nur spekulieren, was Frau Hurrle an der Aussage sie habe Sie „in drei Anträgen an die Staatsanwaltschaft der Korruption verdächtigt, ohne diese Vorwürfe konkretisieren zu können“  als wahrheitswidrig beanstandet. Wahrscheinlich versucht sie sich, wie in allen Verfahren erfolglos, darauf zurückzuziehen, sie habe nur Korruptionsvorwürfe Dritter wiedergegeben.

Zusammenfassend stelle ich fest:  Die beanstandete Aussage ist nachweislich wahr. Alle zum Nachweis erforderlichen Unterlagen haben wir in unseren Akten.

Bei Rückfragen sprechen Sie mich gerne an.

Mit besten Grüßen

R. Mann

Rechtsanwalt Dr. Roger Mann

Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht"

15.04.2013


Stellungnahme von Frau Karin Hurrle zu unserer Veröffentlichung einer Pressemeldung der Gemeindewerke Haßloch

Frau Hurrle hat der Redaktion mit Datum vom 15.04.2013 folgende Mail übermittelt:

"Sehr geehrter Herr Müller,

Sie haben einen Presseartikel der Gemeindewerke Haßloch am 12.04.2013 veröffentlicht, der nicht der Wahrheit entspricht.

Dort steht:

"Die Haßlocher Gemeinderätin hatte Schlosser in drei Anträgen an die Staatsanwaltschaft der Korruption verdächtigt, ohne diese Vorwürfe konkretisieren zu können". Dies sind falsche Behauptungen und entsprechen nicht der Wahrheit. Die politische Gruppierung fordert Sie auf, diesen Artikel sofort zu entfernen. Sollte dies nicht bis heute Abend 15.04.2013 um 18 Uhr erfolgt sein, so werde ich über meinen Rechtsanwalt eine Einstweilige Verfügung und die Entfernung beantragen.

gez.

Karin Hurrle

Gemeinderätin der UNABHÄNGIGEN"

Frau Hurrle nimmt Bezug auf diese Pressemitteilung

15.04.2013


Karin Hurrle nimmt Berufung zurück - Urteil rechtskräftig

Strafverfahren gegen Hurrle läuft weiter

Haßloch- Das Urteil des Verwaltungsgerichts Neustadt, mit dem der Haßlocher Gemeinderätin Karin Hurrle („Die Unabhängigen“) untersagt wurde, zu behaupten, Korruptionsvorwürfe gegen den Geschäftsführer der Haßlocher Gemeindewerke, Manfred Schlosser, seien „noch offen“, ist rechtkräftig.

Am 20.03.2013 hat ihr Anwalt den Antrag auf Zulassung der Berufung beim Oberverwaltungsgericht Rheinland Pfalz zurückgenommen. Hurrle hat nach einem Beschluss des Oberverwaltungsgerichts vom 21.03.2013 nun auch die Kosten des Zulassungsverfahrens zu tragen.

Die Haßlocher Gemeinderätin hatte Schlosser in drei Anträgen an die Staatsanwaltschaft der Korruption verdächtigt, ohne diese Vorwürfe konkretisieren zu können. Die Staatsanwaltschaft Frankenthal, die die Ermittlungen gegen den Geschäftsführer der Gemeindewerke jedes Mal mangels Tatverdachts eingestellt hatte, hat inzwischen Anklage gegen Hurrle erhoben - wegen falscher Verdächtigung. Gemeindewerke Haßloch GmbH, Presse 

12.04.2013


Der CDU-Bezirksvorsitzenden Christian Baldauf MdL gratuliert Hans-Ulrich Ihlenfeld

Gratulation an Hans-Ulrich Ihlenfeld, der am gestrigen Sonntag mit 59,8 Prozent zum Landrat des Landkreises Bad Dürkheim gewählt wurde.

Neustadt/Haßloch- „Hans-Ulrich Ihlenfeld ist der Richtige für den Landkreis Bad Dürkheim. Als Bürgermeister der Gemeinde Haßloch, in der er zuletzt aufgrund seiner Arbeit für die Bürger mit über 70 Prozent wiedergewählt wurde, hat er in den letzten Jahren sehr viel erreicht. Er hört zu, fin-det Lösungen und nimmt die Menschen ernst, die ihm dies auch danken - so muss Politik umgesetzt werden.

Er wird den Landkreis weiter schwungvoll voranbringen. Dass er mehr Bürgerbeteiligung und Bürgerorientierung durchsetzen will, ist richtig und wichtig. Auch seine Absicht, die Aus-gaben zu senken und die Bürger nicht noch weiter zu belasten, ist in der heutigen Zeit sehr wichtig.

„Ich wünsche Hans-Ulrich Ihlenfeld Geschick, Mut und Durchsetzungskraft für die neuen Herausforderungen zugunsten der Menschen im Landkreis“, so Christian Baldauf. CDU Bezirksverband Rheinhessen-Pfalz, Presse

08.04.2013


Einzelmeisterschaften 2013 des Skatverbandes Pfalz

Skatclub Haßloch erfolgreich

Bei den Pfälzischen Einzelmeisterschaften 2013 in Maxdorf-Birkenheide erreichten die Spieler des 1. Skatclubs Haßloch gute Platzierungen. Karl-Hans Seiberth erzielte bei den Herren in fünf Serien 5.896 Punkte und damit den 4. Rang. Bei den Senioren schaffte Harald Löwer mit 4.412 Punkten bei fünf Serien ebenfalls den 4. Platz. Seiberth und Löwer haben sich damit für die Zwischenrunde in Bitburg am 20./21. April qualifiziert.

Die weiteren Haßlocher Platzierungen: Bei den Senioren (26 Teilnehmer) Rang 11 Bernd Seckner (4.000 P.) und Rang 13 Joachim Fuhrmann (3.697 P.) sowie bei den Herren (66 Teilnehmer) Rang 47 Michael Huber (4.095 P.). 1. Skatclubs Haßloch, Presse

22.03.2013


Haßlocher Kita „Karl Sieder“ - vorbildich in „Sprache & Integration“

Bundesfamilienministerin Kristina Schröder auf Informationsbesuch in der Haßlocher Einrichtung

cr. Haßloch. Für Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder war es heute so etwas wie die Rückkehr in die eigene Kinder- und Jugendzeit, als sie zu einem Besuch nach Haßloch kam. „Wenn ich als Kind gute Zeugnisnoten nach Hause brachte, dann fuhren wir immer hierher in den 'holiday-park' nach Haßloch“, erinnerte sie sich, „dabei war die Wildwasserbahn stets mein absoluter Favorit“. Heute ging es jedoch nicht um fröhliche Stunden im Freizeitpark, sondern um ein Thema, das der jungen Bundesministerin ganz besonders am Herzen liegt: Der Ausbau und die Verbesserung der inhaltlichen Ausgestaltung des Förderangebotes in den Kindertagesstätten.

Dazu hat Kristina Schröder zu Beginn ihrer Amtszeit im November 2010 die „Offensive Frühe Chancen“ ins Leben gerufen, mit der insbesondere Kinder unter drei Jahren, Kinder mit Migrationshintergrund und Kinder aus bildungsfernen Familien „eine echte Chance auf gesellschaftliche Teilhabe - unabhängig von Herkunft und sozialen Rahmenbedingungen“ erhalten sollten. „Sprache eröffnet Kindern Welten“, betonte die Bundesfamilienministerin, „Sprache ist entscheidend für Erfolg in der Schule und im Beruf und für die Integration in die Gemeinschaft“. Dazu brauche es qualitativ hochwertige Bildungsangebote in den Kitas - Erzieherinnen und Erzieher, die von Sprachexpertinnen und Sprachexperten unterstützt werden, die wichtige Impulse für die Umsetzung der sprachlichen Bildung, die Zusammenarbeit mit den Eltern und die Qualifizierung des Teams setzten. In der Evangelischen Kita „Karl Sieder“ in Haßloch und in der Städtischen Kita ‚Kugelstern‘ in Edenkoben, der Schröders zweiter Besuch an diesem Tag galt, werde dies vorbildlich umgesetzt, so die Ministerin.

400 Millionen Euro habe der Bund für diese Maßnahme zur Verfügung gestellt – daraus erhalte jede der bundesweit 4.400 in das Programm aufgenommmenen Schwerpunkt-Kitas 25.000 Euro pro Jahr, jeder Einrichtungsverbund 50.000 Euro. Mit diesem Förderprogramm, das insbesondere die frühkindliche Sprachkompetenz der Kita-Kinder stärken will, unterstreiche die Bundesregierung den hohen Stellenwert, den sie einer kompetenten frühkindlichen Betreuung zumesse, so Kristina Schröder. Die „Offensive Frühe Chancen“ stelle deshalb zugleich die konsequente Ergänzung des Förderprogramms zum Bau neuer Kindertagesstätten in der Bundesrepublik dar, für die – jeweils zu einem Drittel vom Bund, den Ländern und den Kommunen finanziert – insgesamt 12 Milliarden Euro aufgewendet werden. Die „Offensive Frühe Chancen“ sei so Teil der Anstrengungen des Bundes zur Verbesserung der Kinderbetreuungsangebote in Deutschland, wie sie 2007 zwischen Bund, Ländern und Kommunen vereinbart wurden.

Mit insgesamt 21 Projekten zu „Sprache & Integration“ leisteten die evangelischen Kitas im Bereich der Protestantischen Landeskirche der Pfalz einen wertvollen Beitrag zur Inklusion von Kindern und ihren Familien in die Gesellschaft. Das betonte auch der zuständige Dezernent im Landeskrichenrat, Oberkirchenrat Manfred Sutter, bei dieser Gelegenheit. „Das Projekt „Bewegungsbaustelle“ in der evangelischen Kita „Karl Sieder“ ist deshalb beispielgebend“, so Sutter - „In unserer evangelischen Einrichtung ist die sprachliche Bildung Teil des Alltags“, ergänzten ihn auch Pfarrerin Monica Minor und die Leiterin der Einrichtung, Susanne Seyed Tafreshi.

Susanne Seyed Tafreshi gab sodann einen Einblick in die Bildungsarbeit ihrer Einrichtung und wies dabei insbesondere auch auf die „Überzeugungsarbeit“ der Sprachexpertin Irene Fröhlich hin, die auf die Möglichekiten dieses Förderprogrammes hingewiesen habe. Den Gästen, - unter ihnen auch der Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Neustadt-Speyer, Norbert Schindler, der sich auch seinerseits zu der Notwendigkeit dieser von Ministerin Schröder initiierten Bildungsarbeit bekannte, die er als „Leuchtturm“ bei der Förderung von Kleinkindern bezeichnete – demonstrierte Irene Fröhlich dann ein Stück bilingualer Kita-Arbeit, die z.B. die Anwesenheit türkischer Kinder in den Gruppen dazu nutzt, um Kindergeschichten in beiden Sprachen zu erzählen.

Bürgermeister Hans-Ulrich Ihlefeld, der die Rolle Haßlochs als „repräsentative Durchschnitsgemeinde in Rheinland-Pfalz“ hervorhob, wies darauf hin, dass der Kostenanteil der Gemeinde bei der Erweiterung der Kita-Plätze derzeit rund 2,4 Millionen Euro betrage. „Eine stattliche Summe für eine Gemeinde mit 20.000 Einwohnern“, bekannte er, „zumal wir jährlich auch noch weitere 1,4 Millionen Euro an Betriebskosten aufwenden müssen“. Die Kinder aber seien die Zukunft der Gemeinde – die Kinder, von denen er hoffe, dass sie durch eine frühzeitige Förderung in die Lage versetzt würden, zukünftig die Verantwortung für die Gemeinde zu tragen.

Und was sie heute schon können, das bewiesen die Kinder dann mit großer Hingabe in ihren Gruppen: Da wurde mit der Ministerin gesungen, getanzt und Mundbewegungsspiele gemacht – Kristina Schröder, selbst Mutter eines Kindes im Kita-Alter - fühlte sich sichtbar wohl im Kreise der Kleinen, die dem Gast aus dem fernen Berlin zum Abschied noch eine selbstgemalte Karte überreichten, in der sich ein Zettel mit Fragen an die Familienministerin fand. „Dazu werdet Ihr von mir noch extra Post bekommen“ bedankte sich die überraschte Kristina Schröder und überreichte den Kindern noch ein dickes Paket mit Kinderbüchern, unter denen auch ihre eigenen Lieblingsbücher zu finden seien.

Lesen Sie die Ausführungen der Kita-Leiterin Susanne Seyed Tafreshi im Wortlaut im SPEYER-KURIER  Foto: gc

07.03.2013


Ausführungen der Kita-Leiterin Susanne Seyed Tafreshi

Sehr geehrte Frau Bundesministerin Dr. Schröder, liebe Gäste,

es ist mir eine große Freude, Sie heute begrüßen zu dürfen.

Sehr gerne nutze ich die Gelegenheit und stelle Ihnen im Folgenden die Umsetzung der alltagsintegrierten Sprachbildung unserer Kita vor:

Seit Mai 2011 ist unsere Kindertagesstätte Schwerpunkt-Kita für Sprache und Integration. Unsere Sprachförderkraft ist Frau Irene Frölich.

Frau Frölich war bereits vor der Teilnahme an der Bundesinitiative Sprachförderkraft unserer Kita. Sie arbeitete als externe Fachkraft bei uns und setzte das Landesprogramm für Sprachförderung von Rheinland-Pfalz in unserer Einrichtung um. Sie machte mich auf die Offensive des Bundesministeriums aufmerksam und stellte die damit verbundenen Chancen für die Einrichtung in den Vordergrund.

So leicht ließen sich allerdings meine Kollegen und ich uns nicht begeistern. Denn wir hatten uns bereits mit den anderen drei evang. Kitas unseres Ortes für das zweijährige Programm der Landeskirche Kita+QM entschieden. Es stand fest, dass mit der Erarbeitung eines Qualitätsmanagements viele unserer Zeitkontingente gebunden waren. Notwendige Fortbildungen waren geplant und deren Inhalte mussten in das Kollegium transferiert werden.

Wie würden wir die gewünschten Teamfortbildungen der Schwerpunkt-Kita einplanen können? Außerdem stand das 25 jährige Jubiläum unserer Kita bevor und wir waren zudem an der Umsetzung des Anbaus der Kita und der damit verbundenen Aufnahme von weiteren 12 zweijährigen Kindern beschäftigt.

Es folgten intensive fachliche Beratungen in unserem Kollegium, ob wir diesen vielen Erwartungen und Anforderungen gerecht werden oder wir uns mit der Teilnahme an beiden Projekten zeitgleich überfordern.

Erschwerend kam hinzu, dass wir bei beiden Programmen die erste Staffel sein würden und es somit keine Erfahrungen gab, die wir hätten nutzen können.

Ich fasse es kurz: Der Pioniergeist von meinen Kolleginnen und meinem Kollegen siegte!

Ein wichtiger und ausschlaggebender Punkt war: Durch eine erneute Situationsanalyse hatte sich abermals bestätigt, dass die entsprechenden Voraussetzungen in der Kita gegeben waren und die Kinder von der alltagsintegrierten Sprachbildung und den damit verbundenen finanziellen Mitteln zur Fortbildung und zur Materialanschaffung profitieren würden.

Wir stellten uns den Anforderungen und im Einvernehmen mit unserem damaligen Trägervertreter, Herrn Pfr. Dr. Schmidt-Roscher, wurden die entsprechenden Formulare und Anträge auf den Weg gebracht.

Im Mai 2011 startete das Programm und wir standen vor der Aufgabe, wie die Umsetzung erfolgen sollte. Was machen wir zuerst? Eine praktische Hilfe für uns war die erhaltene Aufgabenübersicht der Fachkraft, die entlang einer Zeitschiene dargestellt war.

Das gab uns etwas Luft: gut, wir müssen nicht alles zu Beginn umsetzen, wir haben Zeit.

So konnten wir den Einsatz von Frau Frölich und die weiteren Schritte zur Umsetzung des Programms konstruktiv planen. Dies geschah stets in enger Zusammenarbeit mit mir als Leiterin der Einrichtung.

Nach einer Erkundungsphase von Frau Frölich in allen vier Gruppen erstellten wir einen Dienstplan unter Berücksichtigung der gewonnen Erkenntnisse.

Zeitgleich nutzten wir die etwas ruhigeren Tage während der Sommerferien 2011 und Frau Frölich unterrichtete alle Mitarbeiter bezüglich der kindlichen Sprachentwicklung und der alltagsintegrierten Sprachbildung.

Wir informierten uns über Verfahren zur Einschätzung des Sprachstands und etablierten diese in der pädagogischen Arbeit.

Da die Kinder bereits mit der Aufnahme in die Kita sprachlich begleitet werden sollen, war ein weiterer Schritt die Erarbeitung eines Aufnahmebogens zur Familiensprache.

Nun ging es daran, den Kita-Flyer, den wir Eltern bei der Anmeldung ihres Kindes in die Kita mitgeben, zu überarbeiten. Die Schwerpunkt-Kita musste mit aufgenommen werden.

Im Sommer 2011 wurde bereits die erste Fortbildungsstaffel für das Kollegium geplant. Uns ging es darum, noch mehr Informationen über die Sprachentwicklung zu erhalten. Einige Inhalte der Fortbildung waren: Wie verläuft die kindliche Sprachentwicklung? Was sind die Meilensteine im Spracherwerb der deutschen Sprache? Was bedeutet Bilingualität im Unterschied zu Mehrsprachigkeit?

Zeitgleich starteten auch die Veranstaltungen für unsere Eltern. Uns war es wichtig, die Eltern über unsere Teilnahme an diesem Projekt zu informieren und mit ihnen zu besprechen, welche Erwartungen sie diesbezüglich an uns richten - aber auch, was wir ihnen bieten können.

Aus diesen ersten Treffen ist mittlerweile ein Vertrauensverhältnis der Eltern zu unserer Sprachförderkraft gewachsen. Sehr gerne nehmen Eltern Kontakt zu Frau Frölich auf und schätzen ihre fachliche Beratung.

Mögliche Fragen sind: wie fördere ich mein Kind sprachlich zu Hause? Soll mein Kind zweisprachig aufwachsen oder überfordere ich es damit? Ist ein Logopädenbesuch bereits angebracht? Wieso ist der Schnuller für die Sprachentwicklung so schädlich? Nach einem erfolgreichen Gespräch folgt dann in der Regel die Frage: wie entwöhne ich mein Kind vom Schnuller? Oder: Mein Kind spricht alles außer „R“. Für die letzten beiden Probleme haben wir praxiserprobte Tipps.

Neben der fachlichen Beratung des Kollegiums und der Elternarbeit sowie der Mitarbeit im Netzwerktreffen mit anderen Schwerpunkt-Kitas aus der Umgebung, ist ein weiteres Aufgabenfeld unserer Sprachförderkraft, das Arbeiten am Kind in der Gruppe.

Hier wurden die Zeitanteile von Frau Frölich in den einzelnen der vier Gruppen nach ermitteltem Bedarf festgelegt. In der praktischen Arbeit hat es sich bereits nach kurzer Zeit gezeigt, wie wichtig es ist, dass Frau Frölich an den einzelnen Gruppenbesprechungen teilnimmt und ebenso an den Gesamtkonferenzen der Einrichtung. Auch dies wurde intern diskutiert: muss die Sprachförderkraft überhaupt in die Gesamtkonferenz oder kann die veranschlagte Zeit besser genutzt werden? Muss sie wirklich in alle vier Gruppenbesprechungen? Reicht den Kollegen noch die verbleibende Zeit für den fachlichen Austausch, wenn Frau Frölich ebenfalls Besprechungspunkte mit einbringt?

Es gab eine Erprobungsphase von allen Gruppen und ein Nachbessern, bis eine Lösung gefunden wurde, mit der alle Beteiligen zufrieden waren.

Denn es zeigte sich sehr schnell, dass Frau Frölich nur dann gut mit uns und den Kindern arbeiten kann, wenn sie ein Teil unseres Teams wird, wenn gegenseitiges Vertrauen besteht und sie auch in die einzelnen Prozesse der täglichen Arbeit miteinbezogen wird. So war es auch selbstverständlich, dass Frau Frölich vergangene Woche an beiden Tagen der Teamfortbildung teilgenommen hat.

Weiterhin mussten wir uns zu Beginn des Programms mit der Rolle der Sprachförderkraft auseinandersetzen.

Es galt abzuklären: Wer hat welche Aufgaben in dem tägliche Gruppengeschehen und warum? Wie grenzen sich die Aufgaben der Sprachförderkraft zu denen der anderen Kollegen ab?

Wie kann ein Tagesablauf von Frau Frölich mit den Kindern aussehen?

Ein Miteinander wurde erprobt und die einzelnen Kolleginnen und Kollege arbeiteten konstruktiv an einer optimalen und gewinnbringenden Zusammenarbeit.

Nun ging es darum, dass jedes Teammitglied die gewonnenen Fachkenntnisse in den Alltag umsetzt. Wir stellten uns die Fragen: Wie sieht in unserer Kita der sprachliche Alltag aus? Welche Alltagssituationen kann ich nutzen?

Wir nahmen uns einen Tagesablauf unter diesen Aspekten vor und zerpflückten ihn: Wie sieht die Begrüßung eines Kindes aus? Wie gestalte ich eine Frühstückssituation? Wie begleite ich ein Kind, wenn es sich anzieht? Wie sieht die Wickelsituation aus? Und und und….

Wir wurden uns unserer Rolle als sprachliches Vorbild noch bewusster und reflektierten dahingehend auch unser eigenes Verhalten.

Eine wichtige Erkenntnis für uns alle war, wie wir die einzelnen Situationen des Alltags besser sprachlich nutzen können.

Wir müssen nicht noch mehr „Programme“ oder „Termine“ für die Kinder anbieten, um sie besser sprachlich zu fördern, sondern können dies auch, wenn wir alltägliche Situationen bewusster nutzen und sie sprachlich aufwerten und auch auswerten.

Natürlich wünschen wir uns, dass die Erzieher-Kind-Relation beibehalten wird oder noch verbessert wird. Denn dies ist ein wesentlicher Faktor, um in den Dialog mit einem Kind zu treten. Besonders im Hinblick darauf, dass wir nach den Sommerferien 24 statt der bisher 12 U-3-Kinder aufnehmen werden und die Anzahl der GZ-Plätze ebenfalls erhöht wird.

Durch die Fortbildungen des Gesamtteams kamen wir in den Genuss, wie schön es sein kann, dass wir alle die gleichen theoretischen und praktischen Inhalte kennen. Im Alltag stellt sich dies als sehr positiv dar, denn wir können uns gegenseitig zu Rate ziehen.

Toll war auch, dass wir durch die Bundesoffensive die Möglichkeit hatten, die vorgeschlagenen Materialien einer Fortbildung zu erstehen. Die Motivation nach einer gemeinsam besuchten Fortbildung erlebten wir als sehr lang anhaltend und bereichernd für die tägliche Praxis.

Weiterhin hat sich gezeigt, dass sich unsere eigene Einstellung zu Mehrsprachigkeit und Bilingualität der Kinder geändert hat. Wir sehen diese als Chance und Schatz der Kinder an, den es zu bewahren und zu entwickeln gilt.

Dies zeigt sich auch in unserem Bemühen durch die Anschaffung mehrsprachiger Bilderbücher, die wir an Kita-Eltern ausleihen. Frau Frölich hat vor kurzem mit der örtlichen Bücherei Kontakt aufgenommen und es wurde dort ein Grundstock an mehrsprachigen Büchern angeschafft, der noch ausgebaut werden kann.

Bereits jetzt können wir sagen, dass wir alle durch die Teilnahme an diesem Projekt an Fachlichkeit gewonnen haben und Eltern fundiert beraten können.

Es stellte sich uns die Frage, wie der Aufbau der zu Beginn erwähnten Qualitätsstandards durch das Erarbeiten von Führungsprozessen, wie sie im Beta-Rahmenhandbuch beschrieben sind, im ersten Jahr bei der Teilnahme an Kita+QM und im zweiten Jahr bei der Etablierung des Situationsansatzes in der Kita, sich mit der alltagsorientierten Sprachförderung verhält? Passen die Inhalte zusammen, an denen wir zeitgleich arbeiteten? Es zeigte sich, dass das eine das andere ergänzt bzw. beinhaltet.

Es war also im Nachhinein eine gute Entscheidung gewesen, an beiden Programmen parallel teilzunehmen.

Zwei Beispiele dazu möchte ich gerne anführen: Als es in der Dimension 1 des Situationsansatzes, der Lebensweltorientierung, darum ging, festzulegen, wie die Einrichtung den Erstkontakt mit Eltern gestaltet, floss natürlich unser erstellter Bogen zur Erfassung zur Familiensprache ein und wurde als Qualitätsmerkmal festgeschrieben.

Ein weiters Beispiel ist die Bearbeitung der Dimension 2 des Situationsansatzes. Hier geht es darum, ob die Erzieherinnen und Erzieher den Kindern Bildungsanregungen zur Verfügung stellen, die auf einem ganzheitlichen Bildungsansatz basieren, der die Grundlage der Konzeption bildet. Es wird hinterfragt, ob Alttagssituationen und Bildungsanregungen so gestaltet sind, dass sie alle Kinder in ihren Bildungsanregungen begleiten und unterstützen. Hier bildet die alltagsintegrierte Sprachbildung einen wesentlichen Bestandteil.

Das Projekt Kita+QM ist bereits beendet und wir haben vergangene Woche als erste Staffel unser Zertifikat erhalten. Die Einrichtung wird weiterhin fachlich durch das Diakonische Werk beraten, denn abgeschlossen sind die Erarbeitung der Führungsprozesse und des Situationsansatzes aufgrund der Fülle der Inhalte nicht. Bei unserer Teamfortbildung vergangene Woche, als es um die Dimension 4 des Situationsansatzes, der Partizipation ging, wurde uns dies nochmals richtig bewusst: wir sind auf dem richtigen Weg - aber noch nicht Ziel!

Vielen Dank!

07.03.2013


Frisch gestärkt in den Landratswahlkampf

Haßloch- Frisch gestärkt an Leib und Seele zieht die CDU in den kurzen Wahlkampf um das Amt des Landrats im Landkreis Bad Dürkheim. Diese Botschaft vermittelten Politiker aus Gemeinde, Kreis, Land und Bund beim "Politischen Heringsessen" der CDU Haßloch.

Der Bundestagsabgeordnete und Kreisvorsitzende der CDU Norbert Schindler stellte bei den Parteifreunden in Haßloch klar, dass die Union auf allen politischen Ebenen für eine verantwortungsvolle Politik steht. Besonders das Feld der Energiepolitik nahm er dabei in den Blick und deckte auf: "Die Grünen wissen nicht, was sie wollen. Sie fordern weiter die unbegrenzte Förderung neuer Energieformen. Aber wenn es um die Preisgestaltung am Strommarkt geht, werfen sie der Bundesregierung die Bevorzugung energieintensiver Unternehmen vor, die ihr Minister Jürgen Trittin damals selbst ins Gesetz geschrieben hat." Vor der Bundestagswahl im Herbst sei ihm daher nicht bang, meinte der Abgeordnete und lenkte den Blick auf die bevorstehende Landratswahl.

"Wir waren sicher, dass wir der Bevölkerung ein hervorragendes Angebot machen können. Und gerade die vielen positiven Rückmeldungen von neutralen Nichtmitgliedern bestätigen mir diese Meinung", freute sich der Kreisvorsitzende über den Auftakt der Wahlkampagne. Schindler gab dieses Lob auch gleich weiter an den Kandidaten: "Unser Hans-Ulrich Ihlenfeld ist ja auch bienenfleißig unterwegs im Kreis von Termin zu Termin und kann dabei immer mehr Menschen bezeugen mit seiner beruflichen Erfahrung und seiner sympathischen Art."

Der Landratskandidat Hans-Ulrich Ihlenfeld selbst ließ es sich nicht nehmen, an diesem Abend auch in seinem Heimatort das Wort an seine Parteifreunde und Gäste der CDU zu richten. Die wichtigen Themen des Landkreises standen im Mittelpunkt seiner Ausführungen. Schule und Bildung bildeten dabei den Schwerpunkt der Rede von Ihlenfeld: "Ich stehe für Vielfalt. Wir brauchen integrative Angebote mit vollwertiger Oberstufe bis zum Abitur, aber genauso wichtig sind berufsbezogene Abschlüsse an den Realschulen plus." Letztere könne man stärken durch den Ausbau von Fachoberschulen oder in der gezielten Zusammenarbeit mit der lokalen Wirtschaft in Ausbildungsbörsen und Praktika, wie er es in Haßloch bereits erfolgreich anstoßen konnte.

Auch den Kandidaten für die Landratswahl beschäftigt die Versorgung aus erneuerbaren Energien. Hans-Ulrich Ihlenfeld sieht die Kreisverwaltung dabei als Koordinierungsstelle: "Windräder machen nur dort Sinn, wo sie auch rentabel sind. Die großartige Landschaft mit Wald und Wein ist auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für unseren Landkreis. Wir sollten vermeiden, das nur einzelne Gemeinden wirtschaftliche Vorteile haben, während andere unter der Beeinträchtigung ihrer Landschaft leiden." Einkaufsmöglichkeiten vor Ort, sichere ärztliche Versorgung auch in der Fläche, ein Weiterbau der B 271 - viele weitere Felder will Ihlenfeld als Landrat anpacken und unterstützen.

In Versform hatte die Landtagsabgeordnete Brigitte Hayn ihre Kritik an der rot-grünen Landesregierung verpackt. Denn nicht nur der Landtag selbst sei eine Baustelle, auch im Land gebe es einiges zu tun. Nicht nur gescheiterte Großprojekte wie den Nürburgring habe der ausgeschiedene Ministerpräsident seinen Nachfolgern hinterlassen, auch bei der Kommunalreform, an den Schulen und beim Schuldenabbau gebe es Sanierungsbedarf, betonte Hayn. Die Neustadterin bedauerte zum Schluss im Scherz: "Wählen kann ich Hans-Ulrich Ihlenfeld leider nicht - jede andere Unterstützung gebe ich ihm und Ihnen jederzeit gerne. Er wird ein sehr guter Landrat im Landkreis Bad Dürkheim sein."

Rundum zufrieden mit dem Verlauf des Abends konnte auch Organisatorin Ruth Schulte sein. Die stellvertretende Vorsitzende der CDU Haßloch hatte auch für ein unterhaltendes Rahmenprogramm mit politischen Bütten und Musik durch Guntram Raquet und Harry Kraft gesorgt und führte durch den kurzweiligen Abend. Für den kulinarischen Teil des Abends sorgte das Team der "Waldgaststätte bei den Schäferhunden". CDU Ortsverband Haßloch, Presse

16.02.2013


Seckner/Schanzenbächer eine Runde weiter

Bei den Tandem-Meisterschaften 2013 des Skatverbandes Pfalz in Frankenthal-Mörsch erreichten Bernd Seckner/Heinz Schanzenbächer vom 1. Skatclub Haßloch den 4. Rang und damit die Zwischenrunde am 15.6.2013.

Zwei weitere Mannschaften des 1. SC erzielten gute Mittelplätze,

Hier die Ergebnisse: 4. Platz Haßloch II Seckner/Schanzenbächer 2.681 und 1.743 Punkte = 4.424 Punkte, 16. Platz Haßloch III Hurrle/Huber 2.099 und 1.447 Punkte = 3.546 Punkte, 17. Platz Haßloch I Konrad/Strasser 1.750 und 1.786 Punkte = 3.536 Punkte.

29.01.2013


Dr. Bernhard Vogel - ein Zeitzeuge erzählt

Volles Haus auch bei der letzten Veranstaltung im Rahmen des "Zug der Erinnerung" in Haßloch. Fast 80 Zuhörer wollten hören, was Prof. Dr. Bernhard Vogel als Zeitzeuge zum Thema "Jugendliche gegen Hitler" zu erzählen hatte.

Der örtlichen CDU war es gelungen, den ehemaligen Ministerpräsidenten von Rheinland-Pfalz und Thüringen für einen Bericht zu gewinnen. "Geboren 1932 haben Sie die Zeit des Nationalsozialismus selbst erlebt, als Ministerpräsident haben Sie Geschichte gestaltet und heute beleuchten Sie als Ehrenvorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung unsere Geschichte im Rückblick", begründete der Vorsitzende der CDU Haßloch Jürgen Vogt die Auswahl des Referenten. Der Gesprächsabend mit dem Politiker war Höhepunkt der ebenfalls von den Christdemokraten in die Schulen geholte Ausstellung "Es lebe die die Freiheit! Junge Menschen gegen den Nationalsozialismus".

Bürgermeister Hans-Ulrich Ihlenfeld nutzte die Gelegenheit, als Schirmherr einer ganzen Reihe von Veranstaltungen, Konzerten und Ausstellungen rund um den Halt des "Zug der Erinnerung" in Haßloch die Aktion zusammenzufassen. Schulen und ihre Fördervereine, politische Parteien und Jugendgemeinderat arbeiteten zusammen, um ein attraktives und anregendes Programm gegen Extremismus und für eine bleibende Erinnerung an geschehenes Unrecht auf die Beine zu stellen, würdigte er den Einsatz. "Mit rund 3.500 Besuchern war Haßloch die besucherstärkste Station der Reise des Ausstellungszuges im letzten Jahr. Ihlenfeld: "Hier haben wirklich alle an einem Strang gezogen, egal von welcher Partei. Man war sich einig im Einsatz für die Demokratie. Das war ein gutes Zeichen." Ganz bewusst habe die Gemeinde als Unterstützer und alle Aktiven den Schwerpunkt der Aktivitäten auf das Leben und Erleben von Jugend im Dritten Reich gelegt. Wie richtig und wichtig diese Fokussierung war, berichteten Schulleiterin Monica Hübner und Konrektor Markus Schlegel von der Realschule plus mit einer Bilderserie und vielen Beispielen, wie die Schüler auf das Gesehene reagierten und auch in Form von eigenen Arbeiten mitgestalteten. Für das Engagement der Lehrkräfte, allen voran als Ideengeberin Petra Exner-Tekampe vom Hannah-Arendt-Gymnasium, dankte der Bürgermeister und Schirmherr Ihlenfeld im Namen aller Anwesenden.

Der Ehrengast und Referent des Abends betonte, dass ihm die Teilnahme am "Abendgespräch" wichtig war. Bernhard Vogel berichtete, "dass Haßloch früher einmal ein wichtiger Ort in meinem Bundestagswahlkreis war". "Seitdem hat sich Vieles verändert. Und Vieles zum Besseren, Herr Bürgermeister!", schmunzelte der frühere Ministerpräsident. Als Zeitzeuge und als Historiker verstand es Vogel, sein Publikum mitzunehmen auf eine Reise durch eine erschreckende Zeit, die er mit persönlichen Anekdoten immer wieder auflockern konnte. Ausgehend von der Situation vor der Machtergreifung der Nationalsozialisten, die geprägt war durch wirtschaftliche Not und politischen Straßenkampf, schilderte er das Leben junger Menschen in der Zeit zwischen 1933 und 1945. Er selbst sei zunächst von seinen Eltern vor der Mitgliedschaft in den Jugendgruppen der Nazis geschützt worden. "Sie hätten mir ein Attest über Asthma besorgt, das war aber nach zwei Jahren abgelaufen", erzählte der heute 80-jährige aus seiner Jugend. Er versicherte aber glaubhaft, dass Nicht-Mitglieder der Kader von Altersgenossen ausgegrenzt wurden und auf viele Gruppenerfahrungen mit Gleichaltrigen verzichten mussten. "Durch die Vereinnahmung des gesellschaftlichen Lebens wurde eine ganze Generation missbraucht, und - soweit männlich - geopfert", konstatierte Vogel für die große Mehrheit.

Vor diesen Hintergrund stellte der Historiker Vogel die Aktivitäten der verschiedenen Widerstandsgruppen von jungen Leuten gegen Hitler. "Weiße Rose", "Edelweißpiraten" und andere einte der Wunsch nach alternativen Lebensstilen und Kleidung. Auch Technikbegeisterung führte junge Menschen zu Aktivitäten gegen das Regime. "Es wurde 'Feindesradio' abgehört und auf Flugblättern verteilt", berichtete Vogel. Letztlich sei keine der Jugendlichen Gruppen und Initiativen von großem Erfolg gekrönt gewesen. Darum gehe es aber auch im Rückblick nicht, gipfelte der Schlussappell des Redners. Bernhard Vogel forderte von den Anwesenden weiter den Einsatz für die Demokratie und gegen Extremismus: "Nicht der Erfolg ist wichtig, sondern dass wir bezeugen können: Es gab Widerstand gegen Hitler! Es gab mutige Männer und Frauen, junge Leute, Christen und Juden, die aufstanden gegen den Nationalsozialismus." Text und Foto: CDU Ortsverband Haßloch, Presse

22.01.2013


Backaktion „Weihnachtsfreuden“ wieder erfolgreich

Spende von 700 Euro geht in die Demenzarbeit des Theodor-Friedrich-Hauses

Zum 6. Mal spenden die Frauen der Backaktion „Weihnachtsfreuden“ den Erlös für einen sozialen Zweck. Diesmal geht die Spende in Höhe von 700 Euro in die Demenzarbeit des Theodor-Friedrich-Hauses. Dies haben die Frauen so entschieden. In diesem Jahr haben auch Frauen der Selbsthilfegruppe „Lebensfreude“ mitgebacken. Am vergangenen Mittwoch nahm der Heimleiter des Theodor-Friedrich-Hauses Haßloch, Walter Duffing, die Spende von den Frauen entgegen. Viele fleißige Helferinnen hatten dazu beigetragen, dass durch die Backaktion ein Erlös von insgesamt 700 Euro zusammen kam. Ein herzliches Dankeschön richten die Initiatoren Petra Kaufmann, Karin Hurrle und Cäcilia Janz an alle Bäckerinnen, die durch ihre Arbeit dazu beitragen konnten, wieder einmal zu helfen.

Es sei ein besonderes Anliegen der Initiatoren, die Demenzarbeit gerade im Haßlocher Theodor-Friedrich-Haus zu unterstützen, sagte Karin Hurrle, die an die US-Pionierin der Demenzarbeit, Naomi Feil, erinnerte. Sie sei im Oktober letzten Jahres extra aus Amerika nach Österreich angereist, um beim Wiener Roten Kreuz einen Vortrag über Validation zu halten. Demenzkranke Menschen solle man nicht um jeden Preis in die Realität zurückholen, weiß die erfahrene Seniorin und Gründerin dieser Methode auf diesem Gebiet.

Mit der Entwicklung der Validation hat Naomi Feil nicht nur Pionierarbeit von an Alzheimer und Demenz erkrankten Menschen geleistet, sondern das Wiener Rote Kreuz trägt diese Pflegekultur seit 1990 weiter. Naomi Feils Ansatz, in die „Welt der Demenz einzusteigen“, um so demenzkranken Menschen auf derselben Ebene zu begegnen, läuteten einen Paradigmenwechsel im Umgang mit demenzkranken Menschen ein. Die studierte Sozialarbeiterin Feil entwickelte die Validationsmethode aus der alltäglichen Notwendigkeit ihrer Arbeit mit alten Menschen heraus, um besser mit desorientierten Erkrankten kommunizieren zu können. Die Gründerin dieser Methode habe im Oktober 2012 bereits ihren 80. Geburtstag gefeiert. Weltweit arbeiteten rund 30.000 Einrichtungen nach Feils Prinzipien, Validation sei längst zur anerkannten Umgangsform mit älteren Menschen mit Alzheimer, Demenz oder verwandten Krankheiten aufgestiegen, wusste Karin Hurrle weiter über dieses Krankheitsbild zu berichten. Karin Hurrle



16.01.2013


Mitgliederversammlung des 1. Skatclubs Haßloch

Vorstand einstimmig wiedergewählt

Haßloch- Bei der Mitgliederversammlung des 1. Skatclubs Haßloch wurde der gesamte Vorstand einstimmig wiedergewählt. 1. Vorsitzender ist Norbert Petry, 2. Vorsitzender Hermann Weiler, Schriftführer und Spielleiter Roland Fecht, Ligabeauftragter und stellvertretender Spielleiter Joachim Fuhrmann sowie Kassenwart Dieter Selinger. Kassenprüfer sind Michael Huber und Helmut Volz.

Petry streifte in seinem Jahresbericht die zahlreichen Aktivitäten und das Vereinsleben des Clubs sowie verwies auf die Termine im Jahr 2013: Vorständeturnier am 19.1., die Tandem-Meisterschaft am 26.1., die Einzelmeisterschaften am 2.3. und die Mannschaftsmeisterschaften am 18.5. Das Jahresturnier des 1. Skatclubs Haßloch findet wieder am Pfingstmontag (20.5.) statt, ein Vergleich mit dem befreundeten Skatverein „Die Worschtmarktbube“ Bad Dürkheim wird noch terminiert. Im Dezember gibt es zwei Mal den traditionellen Schinken-Preisskat (3.12. und 17.12.) und am 10.12. den Nikolaus-Preisskat (nur für die Mitglieder). Zum Jahresende findet erneut ein Benefiz-Skatturnier am 27.12. für einen sozialen Zweck statt. Der Jahresausflug ist am 8.9.2013.

Spielleiter Roland Fecht ließ die 48 Serien um die Clubmeisterschaft 2012 Revue passieren. Clubmeister 2012 ist wieder Harald Löwer, der mit 2.043 Punkten auch die höchste Serie erzielte. Insgesamt gab es bei der Clubmeisterschaft über das ganze Jahr verteilt 17.496 Spiele mit insgesamt über 1,3 Millionen erzielten Punkten. Der Ligabeauftragte Joachim Fuhrmann verwies auf den erneuten Aufstieg der 1. Mannschaft mit Harald Löwer, Martin und Karl-Hans Seiberth, Roman Konrad, Heinz Schanzenbächer, Helmut Volz und Dietmar Spiegel in die Oberliga Rheinland-Pfalz/Saarland. Die 2. Mannschaft mit Jürgen Hurrle, Hermann Vollweiler, Michael Huber, Frank Prinz, Winfried Strasser, Karl Hauck und Bernd Seckner erzielte einen hervorragenden 7. Platz in der Verbandsliga. Bei den Pfalzmeisterschaften der Senioren erspielte Harald Löwer den 2. Platz.

Der 1. Skatclub Haßloch ist mit 42 aktiven Skatspielern der größte Skatverein im Skatverband Pfalz. Die Clubabende finden jeweils dienstags, um 19.30 Uhr, im Clubheim des VfB Haßloch, statt. Gäste sind stets willkommen. 1. Skatclubs Haßloch, Presse

13.01.2013


Ihlenfeld Landratskandidat der CDU im Kreis Bad Dürkheim

Stehender Applaus nach der Einstimmigen Nominierung für Hans-Ulrich Ihlenfeld (Bildmitte) Stehender Applaus nach der Einstimmigen Nominierung für Hans-Ulrich Ihlenfeld (Bildmitte)
Erfahren, einsatzfreudig, entscheidungsstark

Haßloch- Hans-Ulrich Ihlenfeld ist der Kandidat der CDU für die Neuwahl des Landrats im Kreis Bad Dürkheim. Das entschieden die Mitglieder der Partei einstimmig (bei drei Enthaltungen) auf der Mitgliederversammlung am 10. Januar in Bad Dürkheim-Ungstein. Der 49-jährige amtierende Bürgermeister der Gemeinde Haßloch kann damit zuversichtlich in den kurzen Wahlkampf bis zum 17. März ziehen. Über 150 Anwesende im Saal von „Spötzls Honigsäckel“ zeigten ihre Unterstützung für den Kandidat und die CDU im Landkreis.

Die Neuwahl wurde erforderlich durch den überraschenden Tod der amtierenden Landrätin Sabine Röhl. „Wir haben uns diesen Auftakt ins Jahr 2013 so sicher nicht gewünscht“, sagte Kreisvorsitzender Norbert Schindler schon in seiner Begrüßung. Dennoch sei man als stärkste Partei im Landkreis in der Pflicht, den Wählern ein Angebot zu machen, wie es in der Kreispolitik nun weitergehen könne. „Wir haben in der kurzen Zeit um die Weihnachtsfeiertage viele Gespräche geführt und sind uns sicher: Kreisvorstand und Fraktion schlagen Ihnen heute einen hervorragenden Kandidaten als neuen Landrat vor.“ Schindler sagte zur Begründung des Personalvorschlags weiter: „Mit Hans-Ulrich Ihlenfeld haben wir einen erfahrenen Bürgermeister, der nicht nur in der Region, sondern bundesweit beruflich tätig war. Mit vollem Einsatz hat er sich 2003 als Bürgermeister von Haßloch beworben, ohne über das Ergebnis sicher sein zu können. Er hat in seiner Gemeinde seitdem Vieles bewegt, was die Wähler mit einem hervorragenden Ergebnis bei seiner Wiederwahl honoriert haben.“

Hans-Ulrich Ihlenfeld erzählte vor den Mitgliedern, er habe sich die Entscheidung nicht leicht gemacht. Schließlich sei er gerade vor einem Jahr als Bürgermeister wiedergewählt worden. „Aber auch als Landrat kann ich für meine Mitbürgerinnen und Mitbürger viel erreichen. Denn schließlich sind die Aufgaben von Landkreis und Gemeinde eng miteinander verbunden.“ Er sehe auch eine Chance darin, einen neuen Aufgabenbereich zu übernehmen und zu gestalten. Ihlenfeld: „In meinen beruflichen Stationen als Rechtsanwalt, als Beamter im Staatsdienst in Sachsen oder in Haßloch habe ich jeweils viele Jahre gearbeitet. Ich konnte immer auch meine eigene Handschrift einbringen und Neues schaffen. Dazu bin ich auch jetzt bereit.“

Der Kandidat der CDU hat eine Lebensgefährtin und zwei Kinder. Im Ehrenamt ist Ihlenfeld im Presbyterium seiner Kirchengemeinde, im Stiftungsrat der Evangelischen Heimstiftung, beim Pfälzischen Rennverein und der Volkshochschule engagiert. In seiner knappen Freizeit greift der Politiker gern zur Geige oder hält sich mit Walking fit.

Über 150 Mitglieder und Gäste waren bei der VeranstaltungIn seiner Vorstellung konnte der Landratskandidat, der bereits seit 2004 dem Kreistag angehört und dort stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU ist, bereits klare Vorstellungen zeigen, wie ein Landkreis unter seiner Führung aussehen könnte. Mit Blick auf die äußerst angespannte Finanzlage der Landkreise betonte Ihlenfeld, der Beitritt zum Entschuldungsfonds des Landes und die dazu geforderten Einsparungen seien zwar weitestgehend einvernehmlich erfolgt, aber letztlich nur „Wasser auf einen heißen Stein“. Eine kommunale Finanzreform ist aus seiner Sicht unumgänglich. Besonders im Sozialbereich, der den bei weitem größten Anteil an den Ausgaben des Kreises ausmacht, sieht der Kandidat die Notwendigkeit, weitreichende und teure Maßnahmen wie Heimunterbringungen zu reduzieren, dafür Präventionsangebote und die Eigenverantwortung von Familien zu stärken. Die Unterstützung von benachteiligten und beeinträchtigten Menschen muss weiter im Fokus des Kreises stehen.

Ihlenfeld will sich für eine gesicherte ärztliche Versorgung in der Fläche des Kreises und einen Weiterbau der B271 (neu) einsetzen. Die Tourismuswerbung als Standortfaktor für viele Winzer und Gastgeber sieht er auf einem guten Weg, der auf mehr Zusammenarbeit entlang der gesamten Weinstraße setzt. Für regenerative Energieversorgung sieht Ihlenfeld die zahlreichen lokalen Energieversorgungsunternehmen im Landkreis gut aufgestellt. Dabei solle aber insbesondere bei der Nutzung von Windkraft auch immer auf das Landschaftsbild geachtet werden. Der Landkreis kann hier stärkere Akzente in der Koordinierung und Initiativen zur Energieeffizienz setzen.

Bildung war ein Schwerpunkt der Ausführungen von Hans-Ulrich Ihlenfeld. Er sehe den Kreis nicht nur als Träger der Sachkosten und für Immobilien in der Verantwortung. „In diesem Bereich haben wir als Landkreis Bad Dürkheim gerade beim Ausbau der Ganztagsschulen bereits viel geleistet. Und wir werden im den kommenden Jahren noch weitere Investitionen tätigen.“ Er sprach sich bei der Nominierung bewusst auch für ein gegliedertes Schulsystem mit Realschulen plus und Gymnasien neben integrierten Angeboten aus. Die duale Ausbildung in den Betrieben und dafür auch ein enger Austausch mit den Anbietern von Ausbildungs- und Arbeitsplätzen in der Wirtschaft sind dem Landratskandidaten wichtig.

„Der Landkreis Bad Dürkheim ist einer der schönsten in Deutschland, für mich der schönste“, schloss Hans-Ulrich Ihlenfeld seine zuversichtliche Vorstellung. „Einigkeit ist die Voraussetzung zum Erfolg. Wir haben die besten Voraussetzungen, den Landrat zu stellen. Mit Ihrer Unterstützung schaffen wir es!“ Die Stimmberechtigten folgten dieser Aufforderung nach minutenlangem Applaus für Hans-Ulrich Ihlenfeld bereitwillig.

CDU Ortsverband Haßloch, Presse www.cdu-hassloch.de

11.01.2013


Selbsthilfegruppe „Lebensfreude“ zieht positive Bilanz

Anlaufstelle für „Mobbingopfer“ wird ausgebaut

Im November 2012 konnte die Selbsthilfegruppe „Lebensfreude“ ihr einjähriges Bestehen feiern. Leiterin Karin Hurrle blickt zurück auf ein erfolgreiches Jahr. Die Arbeit steht auf drei Standbeinen: Den regelmäßigen Treffen für Menschen mit Depressionen und psychischen Beeinträchtigungen, es ist die Anlaufstelle für „Mobbingopfer“, Prävention durch Beratung an Schule soll gefördert werden. Viele gesundheitsfördernde Maßnahmen wurden mit den Teilnehmern im zurückliegenden Jahr durchgeführt. Nun soll ein entsprechendes Netzwerk durch eine eigene Homepage ergänzt und die Arbeit der Selbsthilfegruppe transparent gemacht werden.

Karin Hurrle, selbst „Mobbingopfer“ hat den „Mobbing-Tätern“ bereits den Kampf angesagt. Es müsse gehandelt und nicht tatenlos zugesehen werden wenn Fälle bekannt würden, sagt die Fachfrau. Unendlich viele Betroffene hätten sich bereits bei ihr gemeldet. Einigen davon habe sie schon helfen können, indem sie sie z.B. vom Jobcenter bis hin zum Sozialgericht begleitet habe. Auch für die Jugend an den Schulen will sie sich einsetzen. Mit der Jugend zu arbeiten ist für Karin Hurrle nichts Neues. Sie war viele Jahre Lehrlingsausbilderin in einem Ludwigshafener Unternehmen. Auch ihre langjährigen Erfahrungen im Prüfungsausschuss für Industriekaufleute bei der IHK habe sie immer genutzt, mit der Jugend und den Lehrern engen Kontakt zu halten.

Mit dem Haßlocher Jugendgemeinderat hat sie gemeinsam einen Flyer erarbeitet, der auf das Thema „Mobbing“ aufmerksam macht. Er soll demnächst an allen Haßlocher Schulen verteilt werden. Einen besonderen Dank für diese Arbeit gebühre an dieser Stelle Simon Frübis und Dennis Messer, mit denen sie hervorragend zusammen gearbeitet habe.

Mit einer kleinen Weihnachtsfeier ging das Jahr 2012 auch für die Selbsthilfegruppe zu Ende, wo alle Gruppenmitglieder noch einmal bestätigten, dass sie sich in der Selbsthilfegruppe sehr wohl fühlten. Karin Hurrle dankte an dieser Stelle ihren Helferinnen Cäcilia Janz und Heike Böhringer sowie Heimleiter Walter Duffing vom Theodor-Friedrich-Haus in Haßloch, der der Gruppe die Räume für ihre regelmäßigen Treffs alle 14 Tage zur Verfügung stellt. In der neuen Auflage „Wegweiser für Selbsthilfegruppen“, von KISS Pfalz, wird auch auf die Arbeit der Haßlocher Selbsthilfegruppe hingewiesen. Wer mehr über die Selbsthilfegruppe „Lebensfreude“ erfahren möchte, kann sich unter der Tel.Nr. 06324/981876 oder unter der E-Mail-Adresse info@lebensfreude-selbsthilfe.de informieren. Das nächste Treffen findet am Mittwoch, 9. Januar um 14 Uhr im Theodor-Friedrich-Haus in Haßloch, Heinrich-Brauch-Straße 33, statt. Die Gruppe ist offen, es können jederzeit Betroffene an den Treffen teilnehmen. Karin Hurrle, Presse

03.01.2013


CDU-Filmnacht im Kulturviereck zeigte „Des Teufels General“

Der Bürgersaal im Kulturviereck wurde zum Kinosaal.

Haßloch- Zum vierten Mal hatte die CDU Haßloch „zwischen den Jahren“ zu einem Kinoabend mit kulinarischen und musikalischen Highlights ins Kulturviereck eingeladen. Der CDU-Vorsitzende Jürgen Vogt begrüßte die Gäste, unter denen sich auch Bürgermeister Hans-Ulrich Ihlenfeld (CDU) befand. Vogt dankte den ehrenamtlichen Helfern mit Ellen Löwer und Hans Grohe an der Spitze, ohne die wieder gar nichts gelaufen wäre. Für das Catering sorgte die Firma Joachim Moll. Unterstützt wurde das Kinoteam bei der Technik vom CopyHouse. „Wir sind ein lebendiges Kino“, meinte der Vorsitzende. Man könne während der Vorstellung ruhig umherlaufen, um Essen und Trinken zu holen.

Rund 60 Besucher waren der Einladung der CDU gefolgt, um in familiärer Atmosphäre den 1954 von dem Regisseur Helmut Käutner gedrehten Spielfilm „Des Teufels General“ nach Carl Zuckmayers gleichnamigem Drama von 1945 zu sehen. Bei dem hochkarätigen besetzten Antikriegsmelodram mit Tiefgang wurden die beklemmenden Schrecken des Nazi-Regimes noch einmal sehr lebendig. Eindrucksvoll erlebten die Zuschauer bei dem Protagonisten, Luftwaffengeneral Harry Harras (Curd Jürgens), die Wandlung „vom Saulus zum Paulus“ und dessen wachsende Bereitschaft, Verantwortung bis in den Tod zu übernehmen.

Hier sei noch einmal kurz der Inhalt wiedergegeben: Wir schreiben das Kriegsjahr 1941. General Harras ‑ Lebemann und leidenschaftlicher Flieger ‑ verachtet das Nazi-Regime, arbeitet aber dennoch mit ihm zusammen, um der Fliegerei treu bleiben zu können. Gerade als er sich in eine junge Frau (Marianne Koch) verliebt hat und auf einen Neuanfang hofft, gerät er wegen einer Reihe unerklärlicher Flugzeugabstürze unter Druck: Sind in der Luftwaffe Saboteure am Werk? Die Suche nach den Hintergründen wird zu einem Wettlauf mit der Zeit. Als er sich weigert, mit SS–Gruppenführer Schmidt-Lausitz (Viktor de Kowa) gemeinsame Sache zu machen, wird er selbst für eine Weile inhaftiert und erkennt zunehmend, dass er für eine verlorene Sache kämpft. Weil der Saboteur, Oberstingenieur Karl Oderbuch (Karl John), sein Freund ist, will Harras ihn nicht verraten und wählt den Freitod: Er setzt sich in eines der manipulierten Flugzeuge und stürzt sich zu Tode in den Kommandostand. Leutnant Hartmann spielt Romy Schneiders späterer Mann Harry Meyen. Inge Meysel wirkt als Ehefrau von Harras Fahrer Otto Korrianke mit.

Bei den Internationalen Filmfestspielen in Venedig wurde Curd Jürgens 1955 mit dem „Coppa Volpi“ ausgezeichnet. Für die beste weibliche Nebenrolle erhielt Marianne Koch im gleichen Jahr den Bundesfilmpreis (Filmband in Silber). Die Filmbewertungsstelle verlieh dem Film damals das Prädikat „wertvoll“. Als Vorbild für die Figur des „Harras“ diente ein Freund Zuckmayers, der Flieger und Luftwaffengeneral Ernst Udet.

Im Eintrittspreis von 12,50 Euro enthalten waren auch eine Portion deftiges Chili con Carne und eine Feuerzangenbowle mit Berlinern. Die Cocktails an der „Flieger-Bar“ mixte Marek Stock mit Zutaten aus dem Edeka-Markt Stiegler. Über der Bar schwebte ein altes Modellflugzeug, das Gerd Dambach zur Verfügung gestellt hatte.

Auf einem separaten Blatt konnten die Besucher für das nächste Jahr aus mehreren Filmklassikern einen auswählen und selbst Wunschfilme angeben. Weitere Filmvorschläge können unter juergen.vogt@cdu-hassloch.de eingereicht werden. www.cdu-hassloch.de CDU Ortsverband Haßloch, Presse

02.01.2013


Ein Jahr Selbsthilfegruppe „Lebensfreude“

Erfolgreiche Arbeit wird fortgesetzt

Im November 2012 kann die Selbsthilfegruppe „Lebensfreude“ ihr 1-jähriges Jubiläum feiern. Die Leiterin Karin Hurrle resümiert bereits eine erfolgreiche Arbeit. Die Gruppe hat sich mittlerweile mit ihrer Arbeit in Haßloch etabliert und ist wegen ihres sozialen Engagement weit über die Region von Haßloch hinaus bekannt. Zu den regelmäßigen Treffen im Haßlocher Theodor-Friedrich-Haus kommen nicht nur Menschen, die an Depressionen und psychischen Erkrankungen leiden, vielmehr ist diese Stelle auch Anlaufstelle für „Mobbingopfer“. Auf die Prävention und Beratung wird im neuen Flyer der Selbsthilfegruppe hingewiesen, der vom Haßlocher Jugendgemeinderat erarbeitet wurde und demnächst an allen Haßlocher Schulen verteilt werden soll. Über die Arbeit der Selbsthilfegruppe wird Ende des Jahres im Offenen Kanal Weinstrasse, Studio Neustadt, ein Filmbeitrag von Wilhelm Rieger zu sehen sein.

Die Selbsthilfegruppe „Lebensfreude“ hat sich im November 2011 in Haßloch als Anlaufstelle für psychisch Beeinträchtigte und „Mobbingopfer“ gegründet. Die Selbsthilfegruppe steht auf drei Standbeinen: 1. Selbsthilfetreffen für Menschen mit Depressionen, die regelmäßig im 14tägigen Rhythmus im Theodor-Friedrich-Haus in Haßloch zusammen kommen, 2. Anlaufstelle für „Mobbingopfer“, die Hilfe und Unterstützung brauchen, 3. Prävention durch Beratung an Schulen, um Lehrer und Eltern für dieses Thema zu sensibilisieren.

Seit der Gründung der Gruppe „Lebensfreude“ in Haßloch haben sich bereits zahlreiche Menschen bei der Gruppenleitung gemeldet. Nachfrage besteht vor allem von Mobbingopfern, aber auch von Eltern, deren Kinder von Mobbing an Schulen berichten. Ziel der Selbsthilfegruppe ist es, im engen Kontakt mit KISS Pfalz ein Netzwerk für Kontaktsuchende aufzubauen. Bei den Gruppengesprächen geht es in erster Linie darum, das eigene Selbstwertgefühl wieder zu stärken und sich gegenseitig zu unterstützen. Die Gruppentreffen sind für Beratungssuchende offen.

Die Beratungsarbeit in der Anlaufstelle soll in den nächsten Monaten weiter ausgebaut werden, um so ein Netzwerk für Hilfesuchende zu entwickeln. Fester Bestandteil soll deshalb eine regelmäßige Sprechstunde mit Telefondienst werden. So soll die Arbeit der Selbsthilfegruppe einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht werden. Auf diesem Wege soll sichergestellt werden, dass den Hilfe suchenden Menschen die Informationen zur Verfügung stehen, um den geeigneten Ansprechpartner in ihrer Umgebung zu finden.

Wer mehr über die neue Initiative in Haßloch wissen oder sich ein Bild über die Aktivitäten der Selbsthilfegruppe „Lebensfreude“ machen möchte, kann gerne mit der Gruppenleitung Karin Hurrle, unter Tel.Nr. 06324/981876 Kontakt aufnehmen.

20.09.2012


Reisefreunde HURRLE waren in Rockenhausen

Vom Museum für Zeit waren Teilnehmer begeistert

Nach Rockenhausen zog es die Reisefreunde HURRLE vergangenen Donnerstag, wo nicht nur ein Stadtrundgang durch das kleine idyllische Städtchen auf dem Programm stand, sondern auch eine Besichtigung des Pfälzischen TurmuhrenMuseums. Beim Stadtrundgang erklärte Jürgen Hurrle fachmännisch die Geschichte von Rockenhausen, welche 1332 die Stadtrechte erhielten. Im Dreißigjährigen Krieg sei Rockenhausen, wie fast alle Ortschaften in der Region, fast völlig zerstört worden. Im Jahre 1900 sei das Städtchen Bezirkshauptstadt in der bayerischen Pfalz geworden. Der Bezirk ging mit Bildung des Landes Rheinland-Pfalz im Landkreis Rockenhausen auf. 1969 wurde der Landkreis mit dem Landkreis Kirchheimbolanden zum Donnersbergkreis vereinigt. Am 10. Juni 1979 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Dörnbach und Marienthal/Pfalz eingemeindet.

In dem Städtchen selbst kann man den historischen Stadtkern mit seinem Schlosspark, dem pittoresken Marktplatz und der Fußgängerzone mit ihren zahlreichen Geschäften erkunden. Kunstgenuss pur kann man im Kahnweilerhaus mit den expressionistischen Gemälden und Skulpturen im Museum Pachen erleben und Stadtgeschichtliches im Nordpfälzer Heimatmuseum erfahren sowie die Keltische Geschichte erwandern am Donnersberg, dem Wahrzeichen der Region. Den Höhepunkt bietet das Museum für Zeit, wo alles über Turmuhren und die große astronomische Uhr zu erfahren ist.

Das Museum für Zeit, das Pfälzische TurmuhrenMuseum, hat sein Domizil in einem denkmalgeschützten Hofanwesen in unmittelbarer Nachbarschaft des alten und renovierten Wasserschlosses in Rockenhausen. Das einmalige Ambiente des Museums entsteht durch die Harmonie der alten Gebäude in Verbindung mit den darin inszenierten Zeitmessern: Großuhren, eine mit bis zu 4,50 m langem Pendel. Als eine ganz besondere Attraktion gilt die astronomische Uhr im Uhrenturm, eine der modernsten und genauesten in Europa. Das Museum zeigt seit 1979 die kulturgeschichtliche Entwicklung der Zeitmessung an mehr als 50 Großuhren und beherbergt damit eine der bedeutendsten und größten Turmuhrensammlungen Europas. Keine anderen Zeitmesser verdeutlichen das Verrinnen unserer Zeit so unmittelbar, wie diese alten Uhrwerke. Ihr behäbiges Ticken, das unablässige Ineinandergreifen der Räder faszinieren immer wieder die vielen Besucher.

Beeindruckt vom Gesehenen kehrte die Reisegruppe am Abend wieder nach Haßloch zurück und freut sich schon auf die nächste Erkundungstour, die am 13. September nach Zweibrücken führt. Wer mehr über die Reisefreunde erfahren möchte, kann mehr von Reiseleiterin Karin Hurrle, Tel.Nr. 06324/981504, erfahren. Karin Hurrle

10.08.2012


Tagesfahrt der Reisefreunde HURRLE führte ins schöne Saarland

Von der Saalschleife bis zur Hochalmhütte

Der Tagesausflug der Reisefreunde HURRLE führte Mitte Juli ins schöne Saarland. Etliche Saarländer, die in Haßloch wohnen, haben sich den Reisefreunden angeschlossen, um ihre Heimat wieder zu sehen. Ein kurzer Trip führte zum Schloss Dagstuhl bei Wadern, wo eine Besichtigung auf dem Programm stand. Das Mittagessen wurde in der Hochalmhütte Waldrill eingenommen, die 475 m über dem Meeresspiegel liegt. Jürgen Hurrle hatte sich als Reiseleiter zur Verfügung gestellt. Er führte die Gruppe zum Losheimer See und danach nach Orscholz an die Saarschleife. Vom Aussichtsfelsen Cloef hatte die Gruppe einen wunderschönen Blick zur Saarschleife. Danach ging es zum Kaffeetrinken nach Dreisbach ins „Alte Fährhaus“, das direkt an der Saar liegt.

Richtig urig ging es bereits in der Hochalmhütte zu, wo richtig gute Stimmung aufkam. Auch das gemütliche Fährhaus an der Saarschleife war für viele Teilnehmer ein herrliches Erlebnis.

Die Geschichte von Schloss Dagstuhl beginnt im Jahre 1760. Heute ist das Schloss das weltweit anerkannte Begegnungszentrum für Informatik. Der Stausee von Losheim wurde 1974 nach zweijähriger Bauzeit als Bade- und Freizeitsee eröffnet. Die Wasserfläche beträgt 31 ha. Der Wasserinhalt beträgt 1,5 Mio. cbm.

Am späten Nachmittag wurde die Rückreise nach Haßloch angetreten. Viele äußerten den Wunsch, wieder einmal ins schöne Saarland zu fahren. Die wurde den Teilnehmern versprochen, denn die Fahrt zum diesjährigen Weinnachtsmarkt geht nach Saarbrücken, wo jetzt schon Anmeldungen erfolgten. Wer mehr über die Reisefreunde erfahren möchte, kann sich bei Reiseleiterin Karin Hurrle, Tel.Nr. 06324/981504 melden. Karin Hurrle

23.07.2012


Hasslocher Bürgerinitiative hat sich umbenannt

Aktivisten wollen sich für alle Bürger in Rheinland-Pfalz einsetzen

Die Haßlocher Bürgerinitiative Umwelt- und Naturschutz hat sich geöffnet und in BI Umwelt- und Naturschutz Rheinland-Pfalz umbenannt. Die entsprechende Satzungsänderung wurde einstimmig beschlossen. Einstimmig wurde Hermann Vollweiler als Vorsitzender in seinem Amt bestätigt. Zur Stellvertreterin wurde Cordula Butz-Cronauer gewählt.  Als Grund der Umfirmierung gibt die BI an, sich innerhalb von Rheinland-Pfalz für alle Interessen der Bürger einsetzen zu wollen. Nur wenn man die Interessen bündelt, könne man mehr bewegen, war die einhellige Meinung aller Anwesenden. Alleine auf kommunaler Ebene zu kämpfen, habe wenig Erfolg. Das habe man am Mediationsverfahren gegen die Geothermie gesehen, wo die Haßlocher BI den direkten Weg zur Landesregierung gesucht habe. Immerhin habe die Haßlocher Bürgerinitiative Staatsekretär Stolper davon überzeugen können, dass man nicht einfach über die Köpfe der Bürger entscheiden könne. Die Bürger zu entmündigen sei kein guter Weg. Der politische Wille aller Bürger müsse daher Berücksichtigung bei allen Entscheidungen finden. Die Haßlocher Vertreter des Mediationsverfahrens hätten am Ende des Verfahrens deutliche Worte gefunden, was sich im Positionspapier wieder finde. Nun sei es Aufgabe der Landesregierung, dieses Papier umzusetzen. 

In seinem Rechenschaftsbericht ließ der Vorsitzende noch einmal das zurückliegende Jahr Revue passieren. Er erinnerte an die Wichtigkeit der Bürgerinitiativen, damit die Bürger auch innerhalb einer Kommune vertreten würden. „Als Einzelkämpfer hat man wenig Aussicht, etwas zu erreichen“, bemerkte Vollweiler und erinnert an das Energiekonzept der Gemeindewerke Haßloch, welches politisch völlig falsch angegangen worden sei. Vollweiler wurde bei seiner Meinung von Pressesprecherin Karin Hurrle und den Anwesenden unterstützt, die bedauern, dass der Haßlocher Gemeinderat sich von übergeordneten Vorgaben einfach leiten lasse. Bei dieser Gelegenheit wurde an den Solarpark am Haßlocher Sandbuckel erinnert, der immer noch nicht realisiert worden sei. Einstimmig wurde von den anwesenden Mitgliedern beschlossen, eine Anfrage an die Haßlocher Verwaltung zu richten und nach den Altlasten unter dem Deponiegelände am Sandbuckel zu fragen. Hier gebe es noch keine Aussage, welche Altlasten dort lagerten und was mit der Belastung des Grundwassers auf lange Sicht ist.

Auch das Überschwemmungsgebiet war Thema der Mitgliederversammlung. Die BI Haßloch habe ebenfalls Unterschriften und Einwände gesammelt, die man direkt an die SGD Süd Neustadt mit entsprechender Stellungnahme abgegeben habe, wurde von verschiedenen Aktivisten berichtet. Leider habe man bis heute noch keinen Zwischenbescheid bekommen, bis wann mit der Bearbeitung der Einwände zu rechnen sei.

Horst Fischer gab einen kurzen Zwischenbericht über das Biomassenzentrum ab, welches von UBP im Gewerbegebiet „Nördlich des Bahndamms“ gebaut werden sollte. Die BI Rheinland-Pfalz wolle nun wissen, ob Haßloch mit dem Bau noch rechnen müsse, weil dieses Biomassenzentrum im Energie- und Klimaschutzkonzept enthalten sei, was vom Leipziger Institut für die Gemeinde Haßloch erarbeitet worden sei.

Vor der sich anschließenden Neuwahl wurde dem Schatzmeister von dem Revisor eine einwandfreie Kassenführung bestätigt und die Entlastung des Vorstandes beantragt, was einstimmig erfolgte. Die Wahl ergab folgendes Ergebnis:

1. Vorsitzender: Hermann Vollweiler, Stellvertreterin: Cordula Butz-Cronauer, Schatzmeister: Hermann Vollweiler, Justiziar: Werner Forkel, Schriftführerin: Karin Hurrle, Beisitzer: Norbert Ohler, Horst Fischer. Revisor: Volker Hartmann. Karin Hurrle, Presse

10.07.2012


Anfrage an die Haßlocher Verwaltung bezüglich Deponieversiegelung

Herrn Bürgermeister Ihlenfeld

Gemeindeverwaltung Haßloch

Rathausplatz 1

 

67454 Haßloch                                                                       08. Juli 2012

 

Ehemaliges Deponiegelände am Sandbuckel

Versiegelung des Deponiekörpers und Errichtung eines Solarparkes

Stellungnahme zu den Altlasten

 

Sehr geehrter Herr Ihlenfeld,

die neue Bürgerinitiative Umwelt- und Naturschutz Rheinland-Pfalz e.V. hat sich zur Aufgabe gemacht, nicht nur die Interessen der Bürger in Rheinland-Pfalz zu vertreten, vielmehr sich auch für den Umwelt- und Naturschutz in besonderem Maße einzusetzen, und hier wollen wir uns auch um Deponien und ihre Altlasten kümmern, die möglicherweise auch eine Gefahr für das Grundwasser und die nachfolgende Generationen bedeuten können.

Begründung:

Nicht immer ist zu Beginn einer Deponieversiegelung klar, welche Abfälle wo genau gelagert wurden. Deshalb sind bei Planungsbeginn oft viele Recherchen notwendig. Die Abfälle in Deponien wurden oft über Jahrzehnte übereinander geschichtet, sie verändern sich im Laufe der Jahre. Diese Abbau- und Umwandlungsprozesse setzen sich nach der Beendigung der Ablagerungsphase in einer Deponie weiter fort. Und das hat Folgen. Denn durch die Abbauprozesse entweichen Emissionen, beispielsweise über Sickerpfade oder als Gase. Zudem entstehen Setzungen, die je nach Überfüllungshöhe eine Höhe von mehreren Metern erreichen können. Erst nach Abschluss der Hauptsetzungen kann durch ein Oberflächenabdichtungssystem, welches über etliche Jahre von den Betreibern überwacht und gesichert werden muss, eine endgültige Versiegelung erfolgen.

Diese komplexen Prozesse erfordern besondere Anforderungen, die der nachfolgenden Generationen gerecht werden müssen. Die Planung sollte sich nach unserer Meinung gerade mit der Erkundung von Altlasten befassen. Und hier sollte von besonderer Bedeutung sein, das Hauptaugenmerk auf die Versickerung von Schadstoffen in diesen Deponien zu richten. Es ist daher ganz wichtig, die entsprechenden Normen der Versiegelung festzulegen, damit bei einer Versickerung  keine Gesundheitsschädigung des Trinkwassers erfolgt, gerade zum Schutz der nachfolgenden Generationen. Das Trinkwasser ist ein hohes Gut und wichtig für den Erhalt der Gesundheit der Menschen.

Die BI Rheinland-Pfalz bittet daher die Gemeinde Haßloch um eine Stellungnahme, ob ein entsprechendes Gutachten vorliegt, wo diese Richtlinien und Normen zur Erfüllung dieser Kriterien festgeschrieben sind.

Die BI hat außerdem große Sorge, ob der Standort einer Grillhütte in der Nähe einer Deponie der richtige Platz ist. Es liegt nach unserem Wissensstand noch kein Gutachten vor, ob damit zu rechnen ist, dass in der umliegenden Region noch mit austretenden Deponiegasen zu rechnen ist, was ein weiteres Kriterium wäre, den Bau der Grillhütte noch in Frage zu stellen, um die Besucher dort nicht unnötig gesundheitlich zu gefährden. Wir erinnern bei dieser Gelegenheit an den Vorfall „Bau der Shell-Tankstelle“ an der Deponie an der Ostumgehung, dem ehemaligen Gelände von Sama-Bau, wo durch Bohrungen und Bauarbeiten, Deponiegase ausgetreten sind und ein Bauarbeiter durch Deponiegase ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Aus vorerwähnten Gründen wäre es ganz wichtig, vor einer Auftragsvergabe alles genau zu analysieren, bevor die Grillhütte letztendlich gebaut wird. Es sind nach unserer Meinung noch viele Fragen offen, die zunächst vor Baubeginn zu klären wären, um weder die Gesundheit von Menschen zu gefährden, weder weitere unnötige Gelder zu Lasten der Haßlocher Bürger in den Sand zu setzen.

Die BI Umwelt- und Naturschutz Rheinland-Pfalz e.V. bittet daher die Gemeinde Haßloch um eine entsprechende Stellungnahme oder Unterlagen, woraus ersichtlich ist, ob all unsere Bedenken ausgeräumt werden können. Ihrer geschätzten und alsbaldigen Rückantwort sehen wir daher mit großem Interesse entgegen.

Freundliche Grüße                                                           

Hermann Vollweiler

1. Vorsitzender

10.07.2012


Dank an die Helfer – Bürgermeister Ihlenfeld lädt ein

Die Sonne versteckte sich, die Stimmung stieg trotzdem:

Bürgermeister Hans-Ulrich Ihlenfeld und die CDU luden Helferinnen Helfer und Unterstützer der letzten Bürgermeisterwahl sowie der vergangenen CDU-Veranstaltungen am Sonntag, 17.06.2012, zum Brunch beim Fischerverein ein. Der Einladung folgten rund 30 Personen, die von Mitgliedern des Fischervereins mit Fisch, Steaks, Würstchen und kalten Getränken bewirtet wurden. Ihlenfeld und Ortsvorsitzender Jürgen Vogt würdigten in ihren Reden die Leistungen und das ehrenamtliche Engagement der vielen Helfer und Unterstützer, die sowohl zum Erfolg der Bürgermeisterwahl beitrugen, als auch die vielen Veranstaltungen der CDU möglich gemacht haben. Diese Bereitschaft zum ehrenamtlichen Engagement sei die Voraussetzung für eine erfolgreiche Partei- und auch Vereinsarbeit.

Als sich im Laufe des Nachmittags die Sonne doch noch zeigte, folgte ein, wenn auch überraschender, Höhepunkt des Tages: Das Männerballett des HCV probte erstmalig auf dem Wehlachweiher ein Fischerstechen. Zwei Boote, vier Ruderer und zwei beherzte Männer mit Lanzen, die versuchen, sich gegenseitig in das Wasser zu stoßen. Das Publikum hatte einen riesen Spaß, wenn auch angesichts der mäßigen Wassertemperaturen etwas Mitleid mit den Lanzenträgern aufkam. Richtig ernst wird es dann beim Fischerfest am letzten Juniwochenende. Ein reichhaltiges Kuchenbüffet trug zum gemütlichen Ausklang des Helferessens bei. CDU Ortsverband Haßloch, Presse

19.06.2012


Urteil Förderkreis Offener Kanäle Rheinland-Pfalz wird neu aufgerollt

Arbeitskreis überprüft Paragraphen „Prozessbetrug“

Der Arbeitskreis des Vereins „Förderung von Transparenz und Gerechtigkeit in der Rechtspflege Rheinland-Pfalz e.V.“ stellt derzeit Unterlagen zusammen, um das Urteil des Amtsgerichtes Neustadt an der Weinstraße gegen den Förderkreis Offener Kanäle Rheinland-Pfalz aus dem Jahre 2009 noch einmal neu aufzurollen. Der Förderkreis musste im Jahre 2009 an die Gemeindewerke Haßloch 500 Euro zurück überweisen und ist deshalb insolvent geworden. Viele Anhaltspunkte führen auf eine falsche Abwicklung des Prozesses hin. Deshalb werden derzeit die §§ 580 ZPO und § 263 StGB (Prozessbetrug) überprüft, um den Formfehler dem Gericht nachweisen zu können. Mit der Abwicklung und einer möglichen Wiederaufnahme ist noch vor der Sommerpause zu rechnen. Es wird noch gesondert darüber berichtet. Karin Hurrle

04.06.2012


Zwangsweise und unberechtigte Wohnungsdurchsuchung sorgt für Zündstoff

Eine zwangsweise und unberechtigte Wohnungsdurchsuchung in Haßloch per richterlichen Beschluss, sorgte kürzlich in einer Vorstandssitzung des Vereins „Förderung von Transparenz und Gerechtigkeit in der Rechtspflege Rheinland-Pfalz e.V.“  (FTGR) für viel Zündstoff. Dies teilte der Verein in einer Presseerklärung mit. Nach Rücksprache mit der zuständigen Richterin habe man allerdings erfahren können, dass eine Durchsuchung durch richterliche Anordnung erst erfolgen könne, wenn die Staatsanwaltschaft zuvor diesen Sachverhalt geprüft habe und ein Grund für eine solche Durchsuchung vorliege. Erst wenn ein Staatsanwalt nach dessen Prüfung einen Antrag an den zuständigen Richter stellen würde mit einer entsprechenden Begründung, könne ein Richter dann den Antrag auf Wohnungsdurchsuchung genehmigen oder auch ablehnen. Die Aufgabe eines Richters läge allerdings nicht mehr in der Überprüfung, ob ein solcher Antrag berechtigt sei oder auch nicht.

Diese Tatsache habe dann die Gemüter so richtig erhitzt, teilt die Vorsitzende Karin Hurrle weiter mit. Insofern sei bei der Diskussion in der Sitzung auch deutlich geworden, dass Staatsanwälte Bedienstete der Justizbehörden sind, somit habe das rheinland-pfälzische Justizministerium Weisungsbefugnis gegenüber Staatsanwälten, so Karin Hurrle, was den Unmut noch weiter verstärkt habe. Genau dies sei dann auch der Grund gewesen, weshalb der FTGR einen Antrag am 15. Januar 2012 an alle 16 Bundesländer und die Bundesregierung gestellt habe und die unverzügliche Herstellung der richterlichen Exekutivunabhängigkeit auf Landes- und Bundesebene nach den Kriterien der Europäischen Union und des Grundgesetzes forderte. Die wichtigsten Ziele ihres Antrages sehen die Vereinsmitglieder des FTGR in der Umsetzung der Gesetzesänderung, dass künftig sicherzustellen ist,  dass die Staatanwaltschaften unabhängig von den Justizministerien agieren können. Denn gerade in diesem Punkt sei dringender Handlungsbedarf, so die einhellige Meinung des Vorstandes.

Sowohl der Parlamentarische Geschäftsführer der CDU-Fraktion, Hans-Josef Bracht  des rheinland-pfälzischen Landtags, als auch der Arbeitskreis Justiz der SPD-Landtagsfraktion hätten sich bereits gemeldet und würden sich mit der Thematik auseinandersetzen. Den Herren Clemens Hoch und Heiko Sippel, des SPD-Arbeitskreises Justiz,  darf der Verein demnächst ihren 21-Punkte-Katalog in Mainz vorstellen, wo die Forderungen noch einmal detailliert vorgetragen werden sollen. Ihr Bedauern habe der Verein darüber zum Ausdruck gebracht, dass sich das Bündnis 90/Die Grünen bisher noch nicht gemeldet habe. Immerhin stünden gerade die Grünen in der Öffentlichkeit für Transparenz und Bürgerbeteiligung. „Der Verein FTGR sieht jetzt den richtigen Zeitpunkt gekommen, in Anbetracht der angestrebten rheinland-pfälzischen Justizreform, eine Novellierung der Gesetzgebung herbeizuführen“, so die Vorsitzende.

Das nächste Treffen der Mitglieder  findet am 2. Juni 2012, 11 Uhr im Restaurant „Zur Erholung“ in der Speyerer Straße 123 in 67105 Schifferstadt statt.

Wer nähere Auskünfte über den Verein haben möchte, kann sich bei der Vorsitzenden Karin Hurrle, Tel.Nr. 06324/981504, ihrer Stellvertreterin Cordula Butz-Cronauer, Tel.Nr. 06232/854001 oder dem Justiziar Werner Forkel, Tel.Nr. 06349/929370 melden.  Karin Hurrle

20.05.2012


Eröffnungsbilanz der Gemeinde Haßloch

Mitglieder der Fraktionen von FWG, Die Grünen und der CDU sowie der fraktionslose Dr. Wolfgang Schulte trafen sich auf Einladung des CDU-Fraktionsvorsitzenden Hans Grohe am 15.05.2012 zur Infoveranstaltung

„Eröffnungsbilanz nach dem doppischen Haushaltssystem“.

Gemeinderatsmitglied Horst Herrmann (CDU) informierte detailliert über den Aufbau und die Auswirkung dieser Bilanz auf die zukünftigen Haushalte der Gemeinde.

Notwendig wurde die Erstellung einer Eröffnungsbilanz, nachdem Rheinland-Pfalz 2008 die doppelte Buchführung (doppik – doppelte Buchführung in Konten) in den öffentlichen Verwaltungen einführte und damit das bis dahin gültige Verfahren ablöste.

Das Eigentum der Gemeinde musste neu bewertet und dem aktuellen Stand von Ende 2007 angepasst werden. Herr Herrmann stellte klar, dass es sich hierbei im weitesten Sinne um eine Bestandsaufnahme des Anlagevermögens der Gemeinde handle, dies jedoch keinen Einfluss auf die aktuelle Finanzsituation habe, die weiter angespannt sei.

So fanden zum Beispiel die Bewertungen von gemeindeeigenen Feldwegen, Straßen, Gebäuden, Wäldern etc. aus den Jahren von 1946 bis 2007 als Guthaben ihren Niederschlag in der Eröffnungsbilanz, was zu dem enormen rechnerischen Vermögen der Gemeinde in Höhe von 168.000.000 € führt. Diese Guthaben sind jedoch zum größten Teil reine Buchwerte, da sie praktisch unveräusserbar sind (oder: Wer kauft schon die Langgasse?).

Herrmann hob die Leistung der Mitarbeiter der Verwaltung hervor, die diese Fleißarbeit trotz widriger Umstände wie Personalmangel und Umstellung des EDV-Systems vollbracht haben.

Zum Schluss wurde er noch gefragt, ob die Erstellung dieser Bilanz bereits im Frühjahr 2011 irgend einen Einfluss auf den damaligen Haushalt gehabt hätte. Dies wurde entschieden verneint. Damit stellt sich dem kaufmännischen Laien die Frage, was das ganze Theater im Gemeinderat bezwecken sollte. Ralf Jung, Pressebeauftragter der CDU Haßloch

17.05.2012


Antrag der politischen Gruppierung Die UNABHÄNGIGEN

Gemeindeverwaltung Haßloch

Herrn Bürgermeister Ihlenfeld

Herrn 1. Beigeordneter Lorch

Rathausplatz 1

 

67454 Haßloch                                                                     10. Mai 2012    

 

A n t r a g

Photovoltaikanlage auf dem Deponiegelände Sandbuckel

Gemeinderatsitzung am 2. Mai 2012

Prüfung von Speichermöglichkeiten für „Erneuerbare Energien“

 

Sehr geehrter Herr Ihlenfeld,

der Gemeinderat hat am 2. Mai in der Gemeinderatsitzung mehrheitlich beschlossen, dass die Verwaltung weitere Verfahrensschritte zur Realisierung des Solarparks auf dem Sandbuckel mit hoher Priorität einleiten soll. Dabei ist er auch dem Vorschlag von UNABHÄNGIGEN und LINKEN gefolgt, die Verwaltung damit zu beauftragen, die Möglichkeiten der „Speicherung“ von „Erneuerbaren Energien“ zu prüfen.

Unsere Begründung:

In diesem Zusammenhang möchten wir darauf hinweisen, dass die Forschung zur Speicherung von „Erneuerbaren Energien“ große Fortschritte in der letzten Zeit gemacht hat. Gerade wegen der Umsetzung des Energie- und Klimaschutzkonzeptes der Gemeindewerke Haßloch ist es von zentraler Bedeutung, dass sich der Gemeinderat wegen dieser Entscheidung über die neuesten Möglichkeiten in Bezug auf „Energiespeicherung“ informieren kann. Die UNABHÄNGIGEN regen daher an, eine Informationsfahrt zum Umwelt-Campus des IfaS nach Birkenfeld zu machen, um sich über den neuesten Stand der Technik kundig zu machen.

IfaS ist ein Institut für angewandtes Stoffstrommanagement der FH Trier mit Sitz am Umwelt-Campus in Birkenfeld. Das Institut sieht ihre Aufgabe darin, Stoff- und Energieströme auf regionaler und betrieblicher Ebene zu analysieren, Optimierungspotenziale zu erkennen und die Umsetzung zu initiieren. Ziel und Aufgabe ist hierbei die Erhöhung der Wertschöpfung bei sinkenden Umweltbelastungen zu ermitteln. Gemeinsam mit Partnern aus Gemeinden, Ministerien, Unternehmen und vielen weiteren Akteuren plant das Institut eine nachhaltige Entwicklung und die Umsetzung dieses Konzeptes. Das Institut für Systemforschung wurde Anfang April mit dem Bundesforschungspreis „Elke“ vom Land Rheinland-Pfalz ausgezeichnet.

Das Ifas widmet sich in der Drittmittelforschung der systemischen Optimierung von Stoffströmen, wie Biomasse, Wasser, Abfall, Energie und Rohstoffen. Dabei fördert der Einsatz des Stoffstrommanagements die Wirtschaftsweise und eine weitestgehende Schließung von Stoffkreisläufen nach dem Vorbild natürlicher ökosystemarer Kreisläufe, die bis hin zu Null-Emissions-Strategien reichen. Die Vielfalt der zu berücksichtigenden Aspekte des Stoffstrommanagements spiegelt sich im Angebot an Forschungs- und den damit einhergehenden Beratungsleistungen im In- und Ausland wider.

Am 9. Mai 2012 fand eine wissenschaftliche Konferenz zum EU-Projekt SEMS (Sustainable Energie Management Systems) in Birkweiler statt, wo den Kommunen „Innovative Handlungsansätze“ auf dem Weg zur Null-Emission aus dem EU-CONCERTO-Projekt von SEMS vorgestellt wurden. Seit nahezu fünf Jahren arbeiten vier europäische Kommunen aus Deutschland, Österreich, Luxemburg und Polen im Rahmen des EU-Projekts SEMS zusammen, um die Entwicklung ihrer nachhaltigen Energiestrukturen einen wesentlichen Schritt vorwärts zu bringen. Unterstützt und begleitet von wissenschaftlichen Instituten wurden umfangreiche und breit gefächerte Maßnahmen entwickelt und in der Praxis erprobt. Basierend auf diesen Erkenntnissen wurden in dieser Konferenz innovative Handlungsansätze und Anregungen für Kommunen in ausgewählten Bereichen dargestellt und diskutiert.

Nach Rücksprache mit dem zuständigen Projektleiter von IfaS, Herrn Thomas Anton, findet im November ein weiterer Workshop im Umwelt-Campus in Birkenfeld statt, wo durch einen Referenten die neuesten Erkenntnisse der „Energie-Speicherungen“ vorgestellt werden. Der Projektleiter hat gleichzeitig den Haßlocher Gemeinderat zu einer Informationsveranstaltung nach Birkenfeld eingeladen, um sich über den neuesten technischen Stand zu informieren.

Sehr geehrter Herr Ihlenfeld,

da mit Sicherheit auch der Haßlocher Gemeinderat an dieser neuesten Technik interessiert ist, schon wegen einer möglichen Speicherung der Solarenergie, regen wir an, dass die Haßlocher Verwaltung eine Informationsfahrt nach Birkweiler organisiert. In der Gemeinderatsitzung am 2. Mai wurde mehrheitlich beschlossen, dass die Gemeindeverwaltung auch einen Prüfauftrag vom Gemeinderat erhalten hat, sich auch um die Speicherung von „Erneuerbaren Energien“ zu kümmern. Da die Umsetzung des Beschlusses zeitnah erfolgen sollte, schon wegen der Dringlichkeit des Energie- und Klimaschutzkonzeptes, wären wir an einer zeitnahen Erledigung sehr interessiert. Eine Informationsfahrt nach Birkenfeld sollte nach unserer Meinung noch vor der Sommerpause erfolgen.

Wir bitten darum, unseren Antrag zu bestätigen.

Freundliche Grüße                                                     

Karin Hurrle

Gemeinderätin

10.05.2012


Gemeinsame Presseerklärung von CDU und FWG zum RHEINPFALZ Artikel vom 19.04.2012:

SPD: „Tabubruch“ bei Vergabe eines Aufsichtsratspostens. Skurrile Form der Dankbarkeit der SPD für erfolglose Wahlhilfe

Ist es Realitätsverlust oder skurrile verspätete Dankbarkeit der SPD für die erfolglose Wahlhilfe der HLL ?

Einen Tabubruch können wir nicht erkennen, denn ein Beispiel für die Abberufung eines Mitgliedes im Aufsichtsrat der Gemeindewerke GmbH hat es bisher nicht gegeben.

Es war aber bisher nicht üblich, von anderen Parteien und Wählergruppen zu erwarten oder zu verlangen, ein Mitglied aus einem Gremium abzulösen. Die HLL muss die Ursache für den Verlust Ihres Sitzes im Aufsichtsrat bei sich selbst suchen. Dr. Schulte hat die HLL verlassen, weil er die Methoden seiner früheren Kolleginnen und Kollegen nicht mehr mittragen konnte. Zur Erinnerung: Den Fraktionsvorsitz hatte er schon lange vor der Bürgermeisterwahl abgegeben, weil seine Mitstreiter nicht einmal bereit waren, konstruktive Gespräche zur Haushaltsproblematik mit CDU und FWG zu führen. Und das, obwohl damals noch mit einer Beigeordneten in der Verwaltung vertreten und damit zweifellos in Mitverantwortung für einen geordneten Haushalt.

Als die HLL mit fadenscheinigen Argumenten auch noch den schwachen Bewerber der SPD in der Öffentlichkeit unterstützte, war für Dr. Schulte das Fass wohl übergelaufen.

Die Entscheidung der Fraktionen von CDU, FWG und GRÜNE hat sich daran orientiert, dass es keinen Grund gab, einem wegen seiner Sachkenntnis , Fairness und Erfahrung geschätzten Kollegen ein ihm auch von den Wählerinnen und Wählern übertragenes Mandat wegzunehmen. Wir sind überzeugt, dass er auch weiterhin seine geschätzte Meinung und sein kritisches Hinterfragen zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger im Aufsichtsrat einbringen wird. Die Behauptung, die CDU habe einen weiteren Sitz gewonnen ist die Unwahrheit – denn Dr. Schulte ist fraktionslos, gehört also derzeit keiner Fraktion an: Wir können uns auch nicht erinnern, dass eine Neuwahl stattgefunden hätte. Vielleicht hat der Verfasser der SPD-Erklärung das nicht mitbekommen, weil er den Ratssaal verlassen hatte.

Für die Fraktionen von CDU und FWG
Hans Grohe und Stefan Klamm , Fraktionsvorsitzende

22.04.2012


BI Haßloch überzeugt von Solarenergie

Förderung der Sonnenenergie  wichtiges Standbein für Erneuerbare Energien

Die Haßlocher Bürgerinitiative Umwelt- und Naturschutz hatte Mitte vergangener Woche eine Besichtigungsfahrt zu dem Ludwigshafener Solarunternehmen EUROSOL unternommen, um sich über die aktuelle Situation der Solarkürzungen zu informieren. Unabhängig von der angedachten Gesetzesänderung haben die Teilnehmer erfahren, dass die Solarenergie als erneuerbare Energie immer noch wichtig ist, um die Energiewende aktiv  in unserem Land mit großem Erfolg voranzutreiben. Dass Stromgewinnung aus Solarenergie auch für Rheinland-Pfalz eine relevante Zukunftsperspektive ist, wurde allen Teilnehmern von Fachleuten des Solarunternehmen EUROSOL noch einmal verdeutlicht. Denn gerade die Solarenergie sei eine erneuerbare Energiequelle, mit der man die Energiewende erreichen könne, sagte deren Vertriebsleiter Cem Güvenli. Die größte Unsicherheit bei der Verteilung des Solarstroms sei immer noch die Einspeisung in die Netze. Und hier sei die größte Herausforderung der Stromproduzenten, sich an der Stabilisierung der Stromnetze zu beteiligen. Dafür gebe es Regelmechanismen, sogenannte Systemdienstleistungen.

So konnten vom Vertriebsleiter der EUROSOL die in der Bevölkerung herrschenden vier Irrtümer über Solarstrom richtig gestellt werden. Es seien keine „Blackouts“ wegen Überlastung der Netze zu befürchten, wie immer angenommen. Auch seien keine zusätzlichen Stromstrassen bei der Gewinnung von Solarenergie notwendig, weil der Solarstrom in direkter Nähe zum Verbraucher erzeugt werde. Auch sei die Sonnenenergie keine unsichere Versorgung, wie viele meinen, da innovative Technologien für eine planbare und sichere Stromversorgung sorgten. Cem Güvenli machte außerdem noch einmal deutlich, dass trotz Kürzung der Solarförderung mit keiner Preissteigerung durch Solarstrom zu rechnen sei, da Photovoltaik den teuren Spitzenlaststrom abdecke und somit kostendämpfend wirke.  „Die Förderkürzungen werden den Durchbruch von Solarstrom nicht stoppen“, merkt der Vertriebsleiter weiter an.

Auch dass sich die Spannungsqualität im Übertragungsnetz durch den bisherigen Zubau von Solartstromanlagen nicht nennenswert verschlechtert habe, haben die Teilnehmer in Ludwigshafen erfahren. Ein großflächiger Transport der Energie

z. B. zwischen Nord- und Süddeutschland sei aufgrund der dezentralen, verbrauchernahen Stromerzeugung mit Photovoltaik gar nicht nötig. Dies bedeute, dass ein Netzausbau, soweit überhaupt notwendig, fast vollständig im Verteilnetz stattfinde. Auch Akzeptanzprobleme in der Bevölkerung – wie sie beim Ausbau der Übertragungsnetze, also der großen Stromtrassen, wahrscheinlich wären – seien nicht zu erwarten. Denn es gehe wesentlich um die zusätzliche Verkabelung entlang schon längst bestehender Trassen.

Ein weiteres hartnäckiges Vorurteil, so der Fachmann, bestehe in der Annahme, dass die hohe Fluktuation bei der Erzeugung von Solar- und Windstrom nicht in den Griff zu bekommen sei. Stark vereinfacht gesagt bestehe die Meinung, entweder sei zu wenig oder zu viel Energie im Netz, die Versorgung sei somit schwankend und unsicher. Tatsächlich aber gebe es schon heute innovative Technologien, die zum Beispiel die Verbraucher im Haus intelligent steuern können. Es würden auch schon Wetterprognosen und sogar variable Stromtarife als Parameter einbezogen. In nicht allzu ferner Zukunft würde also beispielsweise automatisch die Waschmaschine eingeschaltet, wenn der Strom an der Strombörse am günstigsten ist. Durch den Eigenverbrauch werde das Netz entlastet, die günstigen Tarife würden somit dem Betreiber der Solaranlage zudem geringere Kosten bescheren. Würde man Systeme zur Zwischenspeicherung von Solarstrom dazu nehmen, könnten auch die Zeiten ausgeglichen werden, in denen weder die Sonne scheint, noch der Wind weht.

Zudem korreliere gerade Solarstrom hervorragend mit den Verbrauchsspitzen im Netz – vor allem zur Deckung der Spitzenlast um die Mittagszeit sei Solarstrom hervorragend geeignet. Gerade diese Eigenschaft allerdings rufe bei den großen Energieversorgern nachvollziehbaren Widerstand hervor. Warum? Weil die Photovoltaik ihre Geschäftsgrundlage bedrohe, so die Meinung der Fachleute.  Bereits 2011 hätten Solaranlagen vor allem im Frühjahr und Sommer tagsüber einen Großteil der Spitzenlast decken können. Damit haben sie teure konventionelle Spitzenlastkraftwerke verdrängt und die Preise an der Strombörse gesenkt.

Auf die Frage, warum die großen Energiekonzerne nicht selbst viel stärker in den Einsatz erneuerbarer Energien investieren wurde wie folgt beantwortet: „Wahrscheinlich, weil es für die Integration der bekanntlich schlecht regelbaren konventionellen Kraftwerke noch keine akzeptable Lösung gibt. Aber es nützt ja nichts: Wenn die großen Energieversorger ihre Geschäftsmodelle nicht anpassen, verpassen sie den Weg in die „neue“ Energiewirtschaft“.

Die aktuellen Absenkungspläne der Solarförderung würden den Ausbau der Photovoltaik erheblich bremsen und die Energiewende verzögern. Komplett zu stoppen sei der endgültige Durchbruch der Solarenergie aber sicherlich nicht mehr. Denn die Preise für eine Solarstromanlage seien seit 2006 um fast 60 Prozent gesunken – und würden nicht zuletzt durch technologische Innovationen weiter fallen, so der Fachmann. In nicht allzu ferner Zukunft würden die Menschen einen wesentlichen Teil ihres Stroms selbst erzeugen. Wer in eine Solaranlage mit integriertem Batteriespeicher investiere, könne damit schon in einigen Jahren günstiger fahren als wenn er den Strom aus der Steckdose beziehen würde. Diese Demokratisierung der Energieversorgung würde nicht zuletzt auch die hohe Akzeptanz widerspiegeln, die Solarstrom in der Gesellschaft hat, zum Beispiel durch die Beteiligung der Bevölkerung an Solarparks.

Letztlich sei umso tragischer, dass nun die Existenz zigtausender Fachhandwerksbetriebe auf dem Spiel stünden und Millionenverluste im Großanlagenbereich drohen, konnten die Gäste in Ludwigshafen erfahren, was rege von den Teilnehmern diskutiert wurde. Zudem ist man zu der Überzeugung gekommen, dass die jetzigen drastischen Förderkürzungen die Entwicklung hemme, die durch eine weltweite Vorreiterrolle Deutschlands nicht nur weitere qualifizierte Arbeitsplätze im Land schaffen, sondern auch das Erreichen der deutschen Klimaschutzziele sicherstellen würden. Dass so etwas nicht zum Nulltarif zu haben sei, sei klar. Aber das waren und sind die fossilen Energieträger ja auch nicht. Die asiatischen Hersteller jedenfalls stünden bereits in den Startlöchern – und sind wahrscheinlich die einzigen Akteure in diesem Spiel, die von der überstürzten Förderkürzung tatsächlich profitierten. Karin Hurrle

19.04.2012


Hat Windenergie in Hassloch noch Ausbaupotential?

Mit dieser Frage im Gepäck fuhr der Arbeitskreis Energie der CDU Hassloch unter Leitung des Sprechers Alfred Laux und viele interessierte Mitbürger aus Böhl-Iggelheim, Gommersheim, Geinsheim und Deidesheim nach Wörrstadt zur Firma juwi. Immer wieder fragen Bürger warum sich die Haßlocher Windanlagen im Vergleich zu anderen in der Region weniger drehen. Auch wurden drei Windräder am Standort genehmigt, bisher aber nur zwei gebaut.

Rainer Reschka, der den Standort für juwi entwickelt hat, stand mehr als 4 Stunden für Informationen zur Verfügung. Es wurde deutlich, dass die Haßlocher Anlagen in den ersten Jahren nach der Aufstellung nur ca. 75% der erwarteten Vollbenutzungsstunden erreicht haben. Ursache hierfür sind die in dieser Höhe am Standort gemessenen schlechteren Windverhältnisse, aber auch technische Schwierigkeiten. Für das mögliche dritte Windrad beobachte man derzeit den Standort. Neuere Erkenntnisse über die Windverhältnisse in größeren Höhen lassen dort einen deutlich längeren Volllastbetrieb und damit eine bessere Stromausbeute erwarten. Dies bedeutet, ein drittes Windrad müsste deutlich höher sein, ähnlich wie die Anlagen in Dannstadt-Schauernheim.

Unabhängig von der Situation in Haßloch wurde dem Kreis der Interessierten ein modernes Unternehmen aus der Region präsentiert, welches aktiv die Energiewende in unserem Land mit großem Erfolg umsetzt. Dass Stromgewinnung aus Windenergie auch für Rheinland-Pfalz eine relevante Zukunftsperspektive ist, wurde allen Teilnehmern an diesem Tag sehr detailreich vermittelt. CDU Ortsverband Haßloch, Presse

14.04.2012


Pressemitteilung der Gemeindewerke Haßloch GmbH

Hurrle-Prozesse: GWH-Aufsichtsrat stellt sich einstimmig hinter Geschäftsführung

„Die Verteidigung gegen die Angriffe von Karin Hurrle gegen die Gemeindewerke und ihren Geschäftsführer sind für deren unbeschadeten Ruf als im öffentlichen Eigentum stehenden Versorgungsbetrieb erforderlich.“ Dies hat der Aufsichtsrat der Gemeindewerke Haßloch in seiner Sitzung am 19.03.2012 einstimmig beschlossen.

Damit stellt sich der Aufsichtsrat erneut hinter Geschäftsführer Manfred Schlosser, der sich immer wieder Angriffen der Haßlocher Gemeinderätin (Die Unabhängigen) ausgesetzt sieht. Zuletzt hatte sie den Verdacht geäußert, der Aufsichtsrat habe den Prozessen gegen sie nicht zugestimmt oder sei darüber nicht ausreichend informiert.

In der letzten Sitzung ist der Aufsichtsrat noch einmal durch die Geschäftsführung über den aktuellen Stand aller von ihm beschlossenen Verfahren informiert worden. Dazu gehört u. a. auch ein von der Staatsanwaltschaft Frankenthal, aufgrund einer entsprechenden Strafanzeige des Aufsichtsratsvorsitzenden Ihlenfeld und des Thüga-Vertreters im Aufsichtsrat gegen Karin Hurrle, eingeleitetes Ermittlungsverfahren wegen falscher Verdächtigung.

Dazu sah sich der Aufsichtsrat veranlasst, nachdem die Staatsanwaltschaft Frankenthal drei Mal ein Ermittlungsverfahren gegen den Geschäftsführer der Gemeindewerke eingestellt hatte, nachdem ihn Hurrle wegen „Untreue und Betrug“ angezeigt hatte. Obwohl auch die Generalstaatsanwaltschaft Zweibrücken auf nochmalige Beschwerde Hurrles festgestellt hatte, dass es keinerlei Anhaltspunkte für einen solchen Verdacht gibt, verbreitete die Gemeinderätin auch danach noch, „Korruptionsvorwürfe“ gegen Schlosser seien „offen“.

Eine Behauptung, die ihr inzwischen nach dem Verwaltungsgericht Frankenthal auch das Oberverwaltungsgericht Koblenz untersagt hat. Gleichwohl fühlt sich Hurrle von den Gemeindewerken „gemobbt“ und fordert ein hohes Schmerzenzgeld. Dazu Aufsichtsratsvorsitzender Ihlenfeld: „Die Auseinandersetzungen mit Frau Hurrle haben die Grenze des Zumutbaren für die Geschäftsführung der Gemeindewerke, aber auch für die Verwaltung erreicht. Die Tatsache, dass neben den Gemeindewerken, auch die HIK, das DRK und der dritte Beigeordnete mit Frau Hurrle prozessieren müssen, macht mich sehr nachdenklich. Der Aufsichtsrat der Gemeindewerke hat heute nochmals deutlich gemacht, dass die gemeindeeigene Gesellschaft sich weiter gegen die unerträglichen Angriffe wehren wird. Gemeindewerke Haßloch GmbH,

29.03.2012


Antrag für die Haushaltskonsolidierung der Gruppierung Die UNABHÄNGIGEN

PER E-MAIL AN ALLE

Herrn Bürgermeister Ihlenfeld

Gemeindeverwaltung Haßloch

Rathausplatz 1

 

67454 Haßloch                                                                          20. März 2012

Doppelhaushalt 2011/2012
Haushaltskonsolidierung
Einbringung von Sparvorschlägen - Einsparung des 3. Beigeordneten


Sehr geehrter Herr Ihlenfeld,

am 7. Februar 2011 hatte Ihnen die politische Gruppierung Die UNABHÄNGIGEN bereits Sparvorschläge unterbreitet, u.a. Einsparungen bei der Grillhütte auf dem Sandbuckelgelände, kein Bau eines Provisoriums einer BMX-Bahn auf dem Ball-Packaging-Gelände, Kostenreduzierung bei der Sanierung des Haßlocher Rathauses, Kostenreduzierung beim Ordnungsamtes durch Schaffung von Synergieeffekten, Zusammenführung des Tourismusbereiches und der Öffentlichkeitsarbeit sowie Einsparung der Kosten für einen 3. Beigeordneten.

Viele unserer Sparvorschläge konnten bereits umgesetzt werden. Zu unserem Sparvorschlag, Einsparung des 3. Beigeordneten stehen wir nach vor. Dieser Sparvorschlag war seinerzeit von uns nicht Personen bezogen gemeint, sondern Sachbezogen. Unser Vorschlag ging eher in die Richtung, dass der Touristikbereich auch ausgelagert werden kann, der Bereich Wirtschaftsförderung jedoch zur Chefsache gemacht werden sollte, so dass die Stelle des 3.Beigeordneten nicht mehr nötig wäre. Dies hat allerdings nichts mit der Person Gerhard Postel zu tun.

Da die Streichung eines ehrenamtlichen Beigeordneten auch als ein Zeichen des Sparwillens der Verwaltung zu werten wäre, schlagen wir folgendes vor:

Der 3. Beigeordnete Gerhard Postel wird zum 2. Beigeordneten ernannt.
Die Bereiche Wirtschaftsförderung und Tourismus werden beim Bürgermeister angesiedelt. Die Bereiche Feld-, Wald- und Umwelt würden dann beim 2. Beigeordneten bleiben, der auch über langjährige Erfahrungen in diesem Bereich verfügt, insbesondere über die derzeitig geführten Diskussionen über die Rechtsverordnung des Überschwemmungsgebietes. Somit könnte man auf einen erfahrenen Beigeordneten zurückgreifen und gleichzeitig weitere Tausend Euro einsparen, was im Zuge der Haushaltskonsolidierung von größter Bedeutung wäre.
Zudem würde es der Gemeinde Haßloch gut zu Gesicht stehen, wenn auch die Bevölkerung den Sparwillen der Verwaltung erkennen würde, zumal die neu zu besetzende Beigeordnetenstelle für nur noch für zwei Jahre zu besetzen wäre.

Wir erachten es daher nicht als sinnvoll, für diese kurze Zeit eine neue 2. Beigeordneten-Stelle zu schaffen, da sich eine neue Person wieder einarbeiten müsste. Dies würde nicht nur viel Zeit kosten, sondern es müsste für die Einarbeitung dieser Person viel Personal der Verwaltung gebunden werden. Da die Verwaltung derzeit ohnehin unterbesetzt ist, wäre dies eine zusätzliche personelle Belastung des vorhandenen Personals. Wir raten daher ab, diese 2. Beigeordneten-Stelle neu zu besetzen, sondern diese Kosten einzusparen.

Wir bitten daher den Haßlocher Gemeinderat, unseren Sparvorschlag in der nächsten Gemeinderatsitzung zu unterstützen.

Freundliche Grüße                                             
                                                                                  

Karin Hurrle
Gemeinderätin

20.03.2012


Hasslocher Bürgerinitiative nimmt Akteneinsicht bei SGD Süd

Gemeinde Haßloch und Bürger sollen um ihre Rechte kämpfen

Die Frist für Einwände und Stellungnahmen zur Änderung der Rechtsverordnung für das Überschwemmungsgebiet in Haßloch wurde laut SGD Süd, Neustadt,  bis 30.März 2012 verlängert. Haßlocher Bürgerinnen und Bürger, die laut TIMIS-Studie mit ihrem Grundstück ins Ausweisungsgebiet fallen, können ihre Einwände noch bis Ende des Monats geltend machen. Dies ist das Ergebnis eines Gespräches zwischen der Haßlocher Bürgerinitiative Umwelt- und Naturschutz und der Neustadter Genehmigungsbehörde.

Nach Akteneinsicht bei der SGD Süd in Neustadt habe die Haßlocher Bürgerinitiative völlig neue Erkenntnisse gewonnen. Zumindest wird festgestellt, dass die Gemeinde Haßloch ihre Hausaufgaben gemacht habe. In mehreren geführten Schreiben zwischen Gemeinde Haßloch und SGD Süd wurde deutlich, dass die Vorgehensweise der Genehmigungsbehörde Ende 2010 bereits zu großen Protesten der Haßlocher Verwaltung geführt habe. Schon damals habe die Gemeinde Haßloch Vertreter der SGD Süd darauf hingewiesen, dass eine große Diskrepanz zwischen der im Jahre 1978 tatsächlich erfahrenen Überflutungsflächen und der neuen Abgrenzung der rechnerischen Betrachtung besteht. Aus diesem Grunde hatte die Gemeinde Haßloch diese Abgrenzung abgelehnt.  Als Begründung nannte die Gemeinde seinerzeit schon massive Beeinträchtigungen ihrer Planungshoheit.

Aus verschiedenem Schriftverkehr zwischen Gemeinde Haßloch und Genehmigungsbehörde wurde ebenfalls ersichtlich, mit welchem Druck die SGD Süd derzeit arbeite. Die SGD Süd habe bereits im September 2011 darauf hingewiesen, dass der Erlass der Rechtsverordnung für das Überschwemmungsgebiet in Haßloch höchste Dringlichkeit habe und keinerlei Aufschub dulde. Eine Rechtsverordnung habe daher laut Empfehlung der Genehmigungsbehörde bereits im letzten Jahr erlassen werden sollen. Dies habe vermutlich zu der Eile geführt, so dass die Bürger nicht mehr rechtzeitig eingebunden werden konnten. Mit der Ablauffrist der Einwände und Stellungnahmen Ende Dezember habe die SGD Süd diese Rechtsverordnung durchpeitschen wollen, ohne in einer Informationsveranstaltung die Bürger auf diese Situation vorzubereiten, kritisieren die Vertreter der Bürgerinitiative. Außerdem habe die Akteneinsicht ergeben, dass bereits 2010 schon massive Probleme im Gewerbegebiet Süd in Haßloch prognostiziert wurden, weil sich dort weiteres Gewerbe ansiedeln will und dieses Gebiet laut TIMIS-Studie in das neue Überschwemmungsgebiet falle.

Nicht nachvollziehen kann die Haßlocher BI, weshalb man die Bedenken der Gemeinde Haßloch vom September 2011 einfach ignoriert habe, die mit einer Ausweisung nach der TIMIS-Studie nicht einverstanden war. In einem weiteren Schreiben hatte die Gemeinde seinerzeit darauf hingewiesen, dass eine Neuausweisung des Überschwemmungsgebietes gravierende Auswirkungen auf die kommunale Ortsentwicklung und Bauleitplanung sowie die Grundstückspreise habe. Die Gemeinde vertritt die Ansicht, dass dies eine Reduzierung der Vermögenswerte von Wohn- und Grundstücksbesitz bedeute und die Bodenrichtwerte von Bauerwartungsland zu Ackerland sinken werde. Außerdem seien damals schon viele Messwerte in der TIMIS-Studie von der Gemeinde angezweifelt worden.

Aus Sicht der Haßlocher Bürgerinitiative gilt daher jetzt als dringend geboten, rechtzeitig die Gemeinde und ihre Bürger vor einer solchen Rechtsverordnung zu schützen. Und dies könne nur heißen, dass nicht nur die Gemeinde, sondern auch alle Bürger die in Haßloch wohnen, gegen solche Planungen rechtlich vorgehen. Sich in einer Bürgerinitiative zusammen zu schließen wäre der sicherste Weg, um in gebündelter Form zu seinem Recht zu kommen. Eine solche Vorgehensweise habe sich bereits mehrfach in der Vergangenheit bewährt.  Wer weitere Auskünfte über den aktuellen Stand der Rechtsverordnung zum Überschwemmungsgebiet und der Akteneinsicht haben möchte, kann sich bei Vertretern der BI Haßloch, Hermann Vollweiler, Tel.Nr. 06324/989350, Pressesprecherin Karin Hurrle, Tel.Nr. 06324/981504 oder Rechtsanwalt Werner Forkel, Tel.Nr. 06349/929319 melden. In absehbarer Zeit ist von der Haßlocher BI geplant, eine Informationsveranstaltung durchzuführen, die noch rechtzeitig über die Presse bekannt gemacht wird. Karin Hurrle

20.03.2012


BI Haßloch schreibt an Staatssekretär Stolper

An das Ministerium                                                                       

Für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung

Herrn Staatssekretär Ernst-Christoph Stolper

Stiftsstraße 9

55116    M a i n z                            

Mediation Tiefe Geothermie wird fortgesetzt

BI Haßloch bietet Landesregierung konstruktive Mitarbeit an

Sehr geehrter Herr Stolper,

In der 8. Sitzung der Mediation Tiefe Geothermie Vorderpfalz am 12.03.2012  in Speyer wurde dem Plenum das Ergebnispapier der Arbeitsgruppe vorgestellt.  Das Mediationsverfahren tritt damit in die zweite und wichtigste Phase ein: Die Umsetzung des Ergebnispapiers durch die Landesregierung als weitere Mediationsbeteiligte, die sich an den Arbeitsgruppensitzungen bislang nicht beteiligt hatte.

Als allerersten Schritt in dieser zweiten Phase sagten Sie als zuständiger Staatssekretär in dieser Runde zu, eine Übersicht (Checkliste) und einen Zeitplan zu liefern, wie die aufzugreifenden Punkte nach Meinung der Landesregierung konkret umgesetzt werden sollen.  

Eine wesentliche Forderung der Bürgerinitiativen, insbesondere auch der BI Haßloch, hierbei ist, dass die Ergebnisse verbindlich und rechtssicher, insbesondere gerichtsfest, umgesetzt werden müssen. Hierfür ist der Erlass entsprechender Gesetze und Rechtsverordnungen unabdingbar, um sicherzustellen, dass die Ergebnisse auch für Unternehmen, die an der Mediation nicht beteiligt waren, verbindlich werden.

Die noch ausstehende Zustimmung der Bürgerinitiativen zum Endergebnis der Mediation, dies betont die BI Haßloch im Anschluss an die gestrige Mediationssitzung erneut, hängt entscheidend davon ab, ob die Umsetzung des Ergebnispapiers der Arbeitsgruppe durch die Landesregierung am Ende auch tatsächlich den Vorgaben der Arbeitsgruppe entsprechen wird. Einer der wesentlichen Punkte ist hierbei die rechtssichere verbindliche Einführung einer Entscheidung der Bürger über den Abstand der Bohrlandepunkte zur nächsten Wohnbebauung.

Um diese Einigung zu ermöglichen, hat die BI Haßloch eine Reihe anderer Forderungen zwar nicht aufgegeben, aber - vorbehaltlich der tatsächlichen Umsetzung dieser Bürgerentscheidung - zurückgestellt. Hierbei wurde im Ergebnispapier der Arbeitsgruppe vereinbart, dass die Bürger auch für die sogenannte Nullvariante votieren und damit das Projekt im Ergebnis - ohne Wenn und Aber - in Gänze ablehnen dürfen. Diese Vereinbarung entspricht der alten Forderung der Bürgerinitiativen: "Kein Geothermiekraftwerk gegen den Willen der Bürger vor Ort".

Dieser Punkt war nicht nur für die BI Haßloch, sondern auch für alle anderen Bürgerinitiativen Geschäftsgrundlage des Ergebnispapiers der Arbeitsgruppe. Mit der verbindlichen und gerichtsfesten Einführung eines letztverbindlichen Entscheidungsrechts der Bürger in vorgenanntem Sinne durch die Landesregierung steht und fällt daher das Ergebnispapier und damit der Erfolg der Mediation.

Um die exakte Umsetzung des Ergebnisses der Arbeitsgruppe und damit den Erfolg der Mediation sicherzustellen, ist eine laufende Kommunikation zwischen Landesregierung und den übrigen Mediationsbeteiligten unverzichtbar. Denn es muss vermieden bleiben, dass sich in der nun beginnenden Arbeit der Landesregierung die Entwicklung der Gesetzes- und Verordnungsentwürfe im Dschungel ministerialer und behördlicher Zuständigkeiten von den Vorgaben der Arbeitsgruppe löst und eine etwaige Fehlentwicklung erst zu einem Zeitpunkt erkennbar wird, zu dem sie kaum mehr gestoppt werden kann.

Die BI Haßloch hat der Landesregierung daher in der Mediationssitzung am vergangenen Montag ausdrücklich die konstruktive Begleitung des gesamten Umsetzungsprozesses angeboten. In diesem Zusammenhang hat die BI Haßloch die Landesregierung um des Gelingens der Mediation willen aufgerufen, die weiteren Mediationsbeteiligten an der Umsetzung bereits in der Entwurfsphase durch regelmäßige Übersendung von Vorentwürfen und danach auch der weiteren Entwürfe der erforderlichen Verordnungen und Gesetze zu beteiligen. Die BI Haßloch regt hierzu regelmäßige Arbeitsgruppensitzungen an, bei denen die jeweils aktuellen Vorentwürfe bzw. Entwürfe von der Landesregierung vorgestellt und mit den übrigen Beteiligten diskutiert werden können.

Gerne steht die BI Haßloch noch einmal zu einem weiteren Gespräch, ggfls. im kleineren Kreise, zur Verfügung, um sich über mögliche Abläufe im Vorfeld zu  verständigen. Ihrer geschätzten Rückäußerung und evtl. Terminvorschlägen von Ihnen sehen wir mit Interesse entgegen.

Freundliche Grüße

Karin Hurrle

Pressesprecherin der BI Haßloch

15.03.2012


Resolution an die Bundesregierung von der politischen Gruppierung Die UNBAHÄNGIGEN

Herrn Bürgermeister Ihlenfeld

Gemeindeverwaltung Haßloch

Rathausplatz 1

67454 Haßloch                                                                          14.03.2012                                                              

R e s o l u t i o n  an die Bundesregierung

Kein Kahlschlag bei Solarförderung – Energiewende durch Solarstrom

Erhalt des Solarparks am „Mußbacher Weg“ in Haßloch

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

die politische Gruppierung Die UNABHÄNGIGEN fordert die Gemeinde Haßloch auf, sich auf Bundesebene dafür einzusetzen, dass kein Kahlschlag bei der Solarförderung erfolgt.

Da es sich um Haßlocher Interessen handelt, ist eine solche Resolution direkt an die Bundesregierung zu richten. Bereits beim bundesweiten Aktionstag im Februar haben sich viele Unternehmen an der Protestaktion beteiligt, die von diesem Kahlschlag einschließlich ihrer Mitarbeiter betroffen sind. Mit einer Resolution könnte sich auch die Gemeinde Haßloch gegen einen solchen Kahlschlag wehren, damit keine Arbeitsplätze in unserer Region gefährdet werden.

Begründung:

Kürzungen bei der Solarförderung gefährden nicht nur die Energiewende, sondern die Solarbranche in gleichem Maße. Sich für die Unternehmen und die Arbeitnehmer einzusetzen, muss erklärtes Ziel einer Kommune sein. Eine Kürzung der Photovoltaikförderung würde nicht nur zehntausende Arbeitsplätze der Solarbranche gefährden, sondern auch das Aus für die Solarbranche und damit der Energiewende bedeuten. Ein Protest der Gemeinde Haßloch könnte auch eine Botschaft an die Bundesregierung sein, die Politik zum Umlenken zu bewegen. Außerdem könnte dies  z.B. auch ein Beweis der Solidarität an die Solarbranche und deren Mitarbeiter sein. Ein Kahlschlag gegen die Solarförderung würde für mehr als 100.000 Beschäftigte aus dem Wachstumsmarkt der Photovoltaik auch ein Arbeitsverlust bedeuten. Die UNABHÄNGIGEN vertreten daher die Meinung, dass eine Energiewende nur mit einem Energiemix erreicht werden kann. Und dazu gehört auch die Förderung der Solarenergie.

Auch sollte bei der Solarförderung insbesondere an die Haßlocher Bürger gedacht werden, die sich durch größere Investitionen in Photovoltaikanlagen bereits an der Energiewende beteiligt haben bzw. beteiligen wollen. Und genau diese Bürger fühlen sich jetzt von der Politik im Stich gelassen.

Es gibt einen breiten gesellschaftlichen Konsens, dass die Energiewende alternativlos ist – insbesondere seit der Katastrophe in Fukushima. Und dazu gehört auch die Solarenergie.

Laut einer aktuellen Umfrage sind über 90 Prozent der Bundesbürger für einen schnelleren  Ausbau der Solarstromerzeugung in Deutschland. Seit Fukushima hat die Solarenergie für 40 Prozent der Bevölkerung sogar an Bedeutung gewonnen. Jeder Zweite glaubt, dass die Politik zu wenig dafür unternimmt. Nur mit einem kraftvollen weiteren Ausbau der Solarenergie kann die Energiewende also gelingen.

Obwohl die Förderung für neue Solarstromanlagen seit 2008 bereits halbiert wurde und nach dem derzeit gültigen Erneuerbaren-Energien-Gesetz jährlich um bis zu 24 Prozent weiter sinkt, hat ein großer Bevölkerungsanteil sich für die Solarenergie entschieden. Parallel dazu sind die Modulpreise um 50 Prozent gesunken. Die Solarmodule werden nicht nur günstiger, sondern auch effizienter. Und Solarstrom trägt entscheidend dazu bei, den Einkaufspreis von Strom an der Leipziger Strombörse zu senken, obwohl die Stromversorger diese Preisvorteile an ihre Kunden nicht weiterreichen.  Außerdem hat  die Förderhöhe für neue Solarstromanlagen schon zu Anfang des Jahres 2012 das Preisniveau privater Stromtarife in Deutschland erreicht.

Energieexperten haben in den vergangenen Wochen wiederholt darauf hingewiesen, dass die zukünftig installierten Anlagen kaum noch Kosten verursachen – dafür aber Arbeitsplätze sichern und zur Energiewende beitragen. Die politische Gruppierung Die UNABHÄNGIGEN appelliert daher an die Politik, sich schützend vor die Solarwirtschaft in Deutschland und deren Mitarbeiter zu stellen und sich für eine weitere Solarstromförderung einzusetzen

Schon in Anbetracht des zu errichtenden Solarparkes an der Mußbacher Straße, muss die Gemeinde Haßloch ein berechtigtes Interesse daran haben, dass eine Solarstromförderung eine wichtige Einnahmequelle für unsere Kommune bedeutet. Schon alleine wegen des defizitären Haushaltes der Gemeinde, müsste eine solche Einnahmequelle dringend gesichert werden.

Die UNABHÄNGIGEN bitten daher die Gemeinde darum, entsprechende Weichen stellende Maßnahmen zu ergreifen, damit die Solarförderung weiter erhalten bleibt. Der Gemeinderat möge daher in der Sitzung des Gemeinderates am 28. März 2012 dieser Resolution an die Bundesregierung zustimmen.

Freundliche Grüße

Karin Hurrle

Gemeinderätin

15.03.2012


Mediation Tiefe Geothermie wird fortgesetzt

BI Haßloch bietet Landesregierung konstruktive Mitarbeit an

In der 8. Sitzung der Mediation Tiefe Geothermie Vorderpfalz wurde am 12.03.2012 dem Plenum das Ergebnispapier der Arbeitsgruppe vorgestellt.

Das Mediationsverfahren tritt damit in die zweite und wichtigste Phase ein: Die Umsetzung des Ergebnispapiers durch die Landesregierung als weitere Mediationsbeteiligte, die sich an den Arbeitsgruppensitzungen bislang nicht beteiligt hatte.

Als allerersten Schritt in dieser zweiten Phase sagte der in der Sitzung anwesende Staatssekretär Stolper zu, eine Übersicht, wie mit den von der Landesregierung aufzugreifenden Punkten umgegangen werden wird (Checkliste) und einen Zeitplan zur konkreten Umsetzung vorzulegen.

Eine wesentliche Forderung der Bürgerinitiativen hierbei lautet, dass die Ergebnisse verbindlich und rechtssicher, insbesondere gerichtsfest, umgesetzt werden. Hierfür ist der Erlass entsprechender Gesetze und Rechtsverordnungen unabdingbar, um sicherzustellen, dass die Ergebnisse auch für Unternehmen, die an der Mediation nicht beteiligt waren, verbindlich werden.

Die noch ausstehende Zustimmung der Bürgerinitiativen zum Endergebnis der Mediation, dies betont die BI Haßloch im Anschluss an die gestrige Mediationssitzung erneut, hängt entscheidend davon ab, ob die Umsetzung des Ergebnispapiers der Arbeitsgruppe durch die Landesregierung am Ende auch tatsächlich den Vorgaben der Arbeitsgruppe entsprechen wird. Einer der wesentlichen Punkte ist hierbei die rechtssichere verbindliche Einführung einer Entscheidung der Bürger über den Abstand der Bohrlandepunkte zur nächsten Wohnbebauung. Um diese Einigung zu ermöglichen, hat die BI Haßloch eine Reihe anderer Forderungen zwar nicht aufgegeben, aber - vorbehaltlich der tatsächlichen Umsetzung dieser Bürgerentscheidung - zurückgestellt. Hierbei wurde im Ergebnispapier der Arbeitsgruppe vereinbart, dass die Bürger auch für die sogenannte Nullvariante votieren und damit das Projekt im Ergebnis - ohne Wenn und Aber - in Gänze ablehnen dürfen. Diese Vereinbarung entspricht der alten Forderung der Bürgerinitiativen: "Kein Geothermiekraftwerk gegen den Willen der Bürger vor Ort".

Um die exakte Umsetzung des Ergebnisses der Arbeitsgruppe und damit den Erfolg der Mediation sicherzustellen, ist eine laufende Kommunikation zwischen Landesregierung und den übrigen Mediationsbeteiligten unverzichtbar. Denn es muss vermieden bleiben, dass sich in der nun beginnenden Arbeit der Landesregierung die Entwicklung der Gesetzes- und Verordnungsentwürfe im Dschungel ministerialer und behördlicher Zuständigkeiten von den Vorgaben der Arbeitsgruppe löst und eine etwaige Fehlentwicklung erst zu einem Zeitpunkt erkennbar wird, zu dem sie kaum mehr gestoppt werden kann.

Die BI Haßloch hat der Landesregierung daher in der gestrigen Mediationssitzung ausdrücklich die konstruktive Begleitung des gesamten Umsetzungsprozesses angeboten. In diesem Zusammenhang hat die BI Haßloch die Landesregierung um des Gelingens der Mediation willen aufgerufen, die weiteren Mediationsbeteiligten an der Umsetzung bereits in der Entwurfsphase durch regelmäßige Übersendung von Vorentwürfen und danach auch der weiteren Entwürfe der erforderlichen Verordnungen und Gesetze zu beteiligen. Die BI Haßloch regt hierzu regelmäßige Arbeitsgruppensitzungen an, bei denen die jeweils aktuellen Vorentwürfe bzw. Entwürfe von der Landesregierung vorgestellt und mit den übrigen Beteiligten diskutiert werden. Bürgerinitiative Umwelt- und Naturschutz Haßloch e. V.

13.03.2012


Reisefreunde HURRLE am Weltfrauentag unterwegs

Burganlage Neuleiningen besichtigt – Kulinarisch verwöhnt in der Klosterschenke

Genau am Weltfrauentag waren die Reisefreunde HURRLE vorwiegend mit Frauen am vergangenen Donnerstag mit ihrer Reisegruppe unterwegs. Den anwesenden Männern tat dies trotzdem keinen Abbruch. Bevor es nach Neuleiningen ging, wurde die Klosterruine in Höningen besucht mit anschließender Einkehr in die Klosterschenke.

In Neuleiningen wurde allen Reiseteilnehmern die Legende von der schönen Burgherrin Gräfin Eva erzählt. Sie hat dort auf der Burg in der Zeit des Bauernkrieges im Jahre 1525 gelebt. Den Bauern die seinerzeit die Burg plündern wollten, habe sie nicht etwa Widerstand geboten. Sie sei klüger gewesen und habe ihnen Tür und Tor geöffnet und sie zum Essen und Trinken eingeladen, sagt die Legende weiter. Die Bauern, die echte Pfälzer waren, hätten dem Angebot der Burgherrin nicht widerstehen  können und sich gelabt, bis sie satt waren und seien danach satt und zufrieden wieder abgezogen. Die Burg sei unversehrt geblieben.

In dem 800 Jahre alten Burgdorf scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Hier ist das Mittelalter Gegenwart. Die noch als Ruine imposante und schon von weitem gut sichtbare Burganlage wurde in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts erbaut. Um die Burg stehen schöne kleine Häuschen zum Teil mit Fachwerkfassaden. Die zum Hang verlaufenden kleinen Gässchen ziehen sich hin bis zur umgebenden Stadtmauer, die ebenfalls im 13. Jahrhundert erbaut wurde. Rund 900 Menschen wohnen heute in Neuleiningen mit seinen teilweise jüngeren Ortsteilen Neuleiningen-Tal, St. Nikolaussiedlung, den Schelmenäckern und Neuleiningen-Nackterhof. Durch die sorgfältigen Restaurierungen hat Neuleiningen schon mehrfach Auszeichnungen erhalten.

Zufrieden und voller Eindrücke sind die Reisefreunde wieder nach Haßloch zurückgekehrt. Da wieder „Engel“ auf Reisen waren, war im Voraus schon klar, dass wunderschöner Sonnenschein herrschen musste. Die nächste Fahrt am 12. April führt auf den Donnersberg und nach Falkenstein. Wer Interesse an den Reisefreunden HURRLE hat, kann sich bei Christel Colley, Tel.Nr. 06324/4366, Sieglinde Härthe, Tel.Nr. 06324/2065, Cäcilia Janz, Tel.Nr. 06324/2248 oder Reiseleiterin Karin Hurrle, Tel.Nr. 06324/981504 melden. Karin Hurrle

13.03.2012


Rechtsverordnung zum Überschwemmungsgebiet von Haßloch

Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd

Herrn Vizepräsident Tatge

Friedrich-Ebert-Straße 14

 

67433 Neustadt a.d.Wstr.                             

 

Rechtsverordnung zum Überschwemmungsgebiet von Haßloch

Podiumsdiskussion am 13.2.2012 im Hannah-Arendt-Gymnasium

Sehr geehrter Herr Tatge,

dass Haßloch zum Überschwemmungsgebiet erklärt werden könnte, liegt nicht alleine an Reh- und Speyerbach, vielmehr auch an teilweise veralteten Kanalabflusssystemen. Deshalb hatte Ihnen die Bürgerinitiative Umwelt- und Naturschutz bereits an der Informationsveranstaltung am 13.2. im Hannah-Arendt-Gymnasium zu erkennen gegeben, dass wir mit dem derzeitigen Vorgehen der Genehmigungsbehörde nicht einverstanden sind, da es den Anschein erweckt, dass dies im Eilverfahren durchgeführt werden soll. Wir vertreten daher die Meinung, dass bei der Zugrundelegung einer Rechtsverordnung nicht nur die  TIMIS-Studie in die Betrachtung einfliessen sollte, die noch viele Fehler aufweist, sondern es sollten die örtlichen Verhältnisse ebenfalls Berücksichtigung finden. Da Bürgermeister Ihlenfeld unsere Gruppierung in die Beratungen nicht einbeziehen will, er uns zu der internen Veranstaltung am 8. März noch nicht einmal eingeladen hat, vielmehr eine eigene neue Bürgerinitiative gründen will, möchten wir daher den Kontakt direkt mit Ihnen suchen.

Als Gründe unserer derzeit ablehnenden Haltung  hatten wir Ihnen bei der Informationsveranstaltung genannt, dass wir nicht damit einverstanden sind, dass bereits Stellungnahmen zur Rechtsverordnung des Überschwemmungsgebietes in Haßloch von den Bürgern abzugeben waren, bevor die Bürger über diesen Sachverhalt umfassend aufgeklärt werden konnten. Immerhin geht es in einer solchen Beurteilung um Fakten, die hinreichend diskutiert und alle Kriterien Berücksichtigung finden sollten. Das ist bisher nicht geschehen. Wir sind daher der Meinung, dass die Bürger noch nicht genügend aufgeklärt werden konnten, weil die TIMIS-Studie viele Faktoren aufweist, die zunächst einmal innerhalb der Gemeindeverwaltung und im Gemeinderat besprochen werden müssen.

Eine große Verunsicherung der Haßlocher Bürger geht um, die immer noch nicht wissen, was sie als Grundstücks- oder Hauseigentümer durch eine solche Rechtsverordnung erwartet. Die Bürger als Genehmigungsbehörde aufzufordern, gegen eine solche Rechtsverordnung zu klagen, ist sicherlich auch nicht der richtige Weg, um ein solches Gesetz durchzusetzen. Auch eignet sich Haßloch nicht unbedingt dazu, einen Präzedenzfall zu schaffen, welcher für Speyer und andere Regionen gar nicht greifen könnte. Wir fordern eine Bürgerbeteiligung auch zu diesem Thema. Dafür hat Ihre politische Gruppierung Bündnis 90/Die Grünen, der Sie ja angehören, soweit ich mich daran erinnern kann, immer stark gemacht.

Bei unserer Meinungsfindung sind wir zu dem Ergebnis gekommen, dass Haßloch kein typisches Hochwassergebiet ist, vergleicht man Haßloch einmal mit Speyer, das direkt am Rhein liegt. Dass Hochwasser ein Teil des natürlichen Wasserkreislaufes ist, wissen wir, sodass nicht davon auszugehen ist, dass dieser erst im Jahre 2012 entstanden ist. Dazu gehören die Bachläufe, wie Reh- und Speyerbach. Die Natur kennt auch keine Hochwasserschäden, auch das wissen wir. Fakt ist allerdings auch, dass in Haßloch keine vorkehrenden Maßnahmen zum Hochwasserschutz in den vergangenen Jahren durchgeführt worden sind. Dazu gehören nach unserer Meinung nicht nur die Säuberung dieser Flussbette, sondern auch entsprechende Kanalabflusssysteme. Und hier muss man bei veränderten Rahmenbedingungen alle Kriterien in diese Betrachtung mit einbeziehen.

Immerhin sind es gerade die Versicherungen, die Milliardenschäden bemängeln. Auch diese Rahmenbedingungen jetzt ändern zu wollen, kann nach unserer Auffassung nicht alleine die Aufgabe der Grundstücks- und Hausbesitzer sein. Sondern es sollte ein Zusammenspiel zwischen der Kommune, den Hauseigentümern und den Versicherungen stattfinden. Deshalb sollte man die Vorgaben einer Rechtsverordnung nicht jeweils isoliert betrachten.

Der Klimawandel ist die Hauptursache für solche Überschwemmungskatastrophen, die sich durch sturzartige Regenfälle in den letzten Jahren immer häufiger darstellen. Hier werden zum Teil tief gelegene Straßen, insbesondere in der alten Wohnbebauung, so stark überschwemmt, dass das Kanalabflusssystem die vorhandenen Wassermengen nicht schnell genug abfließen lassen, so dass das Wasser oft in die Keller gerät. Dadurch treten erhebliche Versicherungsschäden auf, die von den Versicherungen reguliert werden müssen. Insofern wehren sich mit Recht die Versicherungen, was ja auch in der TIMIS-Studie ganz deutlich wird.

Die Überlegungen unserer Bürgerinitiative gehen daher in die Richtung, nicht nur die Versicherungsschäden in die Betrachtung einfließen zu lassen und dies den Bürgern aufzubürden, vielmehr die Kommune zum Handeln zu bewegen, wenn solche Vorkehrungen getroffen werden müssen, schon wegen ihrer Sorgfaltspflicht. Und das kann nach unserer Meinung nur so aussehen, dass alle Haßlocher Bürger bei der Hochwasserbetroffenheit geschützt werden müssen. Und hier muss für die Betrachtung nicht nur der Reh- und Speyerbach zugrunde gelegt werden. Und das kann nur heißen, Investitionen in ein entsprechendes Kanalabflusssystem zu tätigen. Und genau hier sind auch Maßstäbe für eine Kommune anzulegen, sich solcher Rahmenbedingungen nicht entziehen zu können und immer nur im Ernstfall den Bürger auferlegen zu wollen.

Dass fast ganz Haßloch zum Überschwemmungsgebiet erklärt werden soll liegt nach unserer Meinung daran, dass vorwiegend alter Wohnbestand davon betroffen ist. Denn gerade dort ist die Kanalisation zum großen Teil veraltet ist und nicht rechtzeitig erneuert worden. Dafür können allerdings die Bürger nichts, die ihr Kanalsystem schon beim Bau ihres Gebäudes bezahlt haben. Es kann daher nicht sein, dass durch Versäumnisse der zurückliegenden Jahre, rechtzeitig Rücklagen zu bilden, nun die Bürger erneut zur Kasse gebeten werden sollen.  

Ein Hochwasserrisikomanagement ist sicherlich ein richtiges Instrument, um den Hochwasserschutz zu verbessern und Überlegungen anzustreben, wie man dem Klimawandel entgegen wirken kann. Dies sollte allerdings in der gebotenen Sorgfalt passieren, damit bei einer Gesetzesverordnung nicht schon zu Beginn Fehler gemacht werden. In Windeseile eine Rechtsverordnung durchzudrücken ist sicherlich nicht der richtige Weg, zumal es sich um eine Europäische Verordnung handeln soll, wo unterschiedliche Maßstäbe anzulegen sind.

Am Klimawandel sind alle Menschen beteiligt, nicht nur die Haßlocher Bürger, vielmehr die Großindustrie. Und hier sollte auch der Bürger ganz offen diskutieren dürfen, wie man gemeinsam nach Lösungen suchen kann. Die Bürgerinitiative Umwelt- und Naturschutz wünscht sich auch keinen Präzedenzfall für Haßloch, um ins „Guiness-Buch der Rekorde“ eingehen zu können.

Wir sind daher zu der Überzeugung gekommen, dass ein Großteil des alten Wohnbaubestandes mit seinem veralteten Kanalabflusssystem ein Grund sein könnte, dass fast ganz Haßloch zum Überschwemmungsgebiet erklärt werden soll. Denn wie sonst wäre es zu erklären, dass ausgerechnet das Neubaugebiet „Südlich der Rosenstraße“ aus dem Überschwemmungsgebiet herausgenommen wurde, die nahe liegende Rennbahnstraße jedoch wieder hineinfällt. Wie soll ein Bürger außerdem verstehen, dass laut TIMIS-Studie sein eigenes Grundstück in das Überschwemmungsgebiet fällt, das Grundstück des Nachbarn allerdings nicht davon betroffen ist, obwohl es tiefer liegt.

Unsere Bürgerinitiative kann sich die Eile der Rechtsverordnung für Haßloch nur so erklären, dass im Zuge des defizitären Haushaltes der Gemeinde Haßloch, die Kommune nicht mehr in der Lage ist, Investitionen in das Kanalabflusssystem zu tätigen, so dass der einzige Weg nur noch sein kann, die Kosten dem  Haßlocher Bürger und hier natürlich den  Hauseigentümern aufzuerlegen, obwohl die Hausbesitzer diese Kosten schon einmal bezahlt haben. Den Gemeindewerken oblag die Pflicht, entsprechende Rücklagen für dieses Kanalabflussystem zu bilden, was vermutlich nicht passiert ist. Zumindest wäre eine solche Sorgfaltspflicht gegenüber den Haßlocher Bürgern notwendiger, als sich an spekulativen Swap-Finanzierungen zu beteiligen.

Unsere Bürgerinitiative regt daher bei der Genehmigungsbehörde SGD Süd an, nicht von der eigentlichen Problematik durch eine Rechtsverordnung zum Überschwemmungsgebiet abzulenken, sondern sich mit den Tatsachen zu beschäftigen und nach Lösungen zu suchen. Immer mehr Bürger müssen für ihre Rechte kämpfen, weil sich in Leute in Führungspositionen tummeln, die nicht dazu ein der Lage sind, rechtzeitig Geschehnisse abzuschätzen.

Für uns als Bürgerinitiative kann eine Lösung nur sein, einen „Runden Tisch“ mit Fachleuten, Versicherungen und betroffenen Bürgern zu bilden, um gemeinsam ein Konzept zu entwickeln, um allen Beteiligten gerecht zu werden. Nur so können maßvolle Schritte eingeleitet werden, um dann am Ende zu einer für Alle tragbaren Lösung zu gelangen. Noch niemand hat es geholfen, wenn man übereilt Gesetze durchgesetzt hat, die man am Ende wieder revidieren muss. Wir haben Verständnis für die Versicherungen, die mit geänderten Rahmenbedingungen den Problemen vorbeugen müssen, haben allerdings kein Verständnis dafür, wenn immer nur die Bürger diese Zeche zahlen sollen.

Wir werden daher, wie von Ihnen bereits zugesichert, weiterhin Unterschriften gegen diese Rechtsverordnung sammeln, um auch einen gewissen Protest der Bürger zu verdeutlichen. Wir wollen damit auch ein Zeichen setzen, dass man nicht mit allem einverstanden sein kann, was einem von der Politik aufgebürdet wird. Wir möchten noch einmal gleichzeitig darum bitten, auch die Stellungnahmen der Bürger entgegen zu nehmen, die nach dem 29. Februar bei Ihnen eingehen.

Gerne würden wir Ihnen unsere weiteren Vorstellungen vorab in einem persönlichen Gespräch erläutern. Sie erreichen mich unter der Tel.Nr. 06324/981504. Wir bitten daher um entsprechende Terminvorschläge. In Erwartung Ihrer geschätzten Rückäußerung verbleiben wir

mit freundlichen Grüßen                                       

Karin Hurrle                                                                   

Pressesprecherin der BI                                                

c/o An die Gemeindeverwaltung

Herrn Bürgermeister Ihlenfeld Rathausplatz 1 67454 Haßloch zur gefl. Kenntnis.

05.03.2012


CDU-Antrag Reaktivierung Grabensysteme zum Hochwasserschutz

An die Gemeindeverwaltung Haßloch

Herrn Bürgermeister Ihlenfeld

Rathausplatz 1

67454 Haßloch

                                                                                                     Haßloch. den 29.02.2012

Antrag zur Prüfung , Ausweisung und Anlage von Retentionsräumen im Zusammenhang mit der Ausweisung von Überschwemmungsflächen in der Gemarkung der Gemeinde Hassloch und der benachbarten Kommunen

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Ihlenfeld,

die Diskussion um die Feststellung erweiterter Überschwemmungsgebiete nimmt die CDU-Fraktion zum Anlass, früher eher erfolglose Initiativen zur Verminderung von Hochwassergefährdung wieder aufzugreifen. Immer wieder hatten wir und auch andere Fraktionen gefordert, alte noch vorhandene oder wieder reaktivierbare Grabensysteme im Gemeindewald zu nutzen, um Überschwemmungen im Bereich des Reh- und Speyerbaches zu verhindern oder wenigstens in ihren Auswirkungen abzumildern. Allein die Volumina der vorhandenen, aber kein Wasser führenden Gräben dürften im 5 - oder 6- stelligen m3-Bereich liegen.

Auch wenn uns bewusst ist, dass damit das fiktiv angenommene sog. 100 –jährige Hochwasserereignis nicht gänzlich beherrscht werden kann, erscheint uns die Verbesserung durch Reaktivierung der Grabensysteme notwendiger denn je. Wann, wenn nicht jetzt, besteht auch der notwendige Druck auf die SGD-Süd, die hierfür erforderlichen wasserrechtlichen Genehmigungen zu erteilen und ggf. Zuschüsse bereitzustellen.

Der Antrag umfasst die folgenden Punkte:

• Nutzung der vorhandene Auslässe am Rehbach in die südlich gelegenen Retentionsräume an den folgenden Stellen:

 o Streitertgraben mit Katzengraben , hier soll bei Hochwasser der Rückfluss in den Rehbach verhindert und damit Verteilung im Wald erfolgen

o entsprechendes gilt für den Saugraben im östlichen Bereich

o Durchlass unter K14 an der Mörderrichtstelle auf Funktionsfähigkeit überprüfen. Diese Maßnahme dient insbesondere dem Schutz des Gewerbegebietes

• auch wenn für die aktuelle Problematik der Bereich Speyerbach nicht die gleiche Bedeutung wie der Rehbach hat, sollten dort weitere Maßnahmen überprüft werden. Hier könnte der Erbsengraben einen Auslass zum Flussgraben erhalten und damit die Kapazität des Erbsengrabens zur Entlastung des v

• Speyerbach erhöht werden. Auch sollten die vorhandenen Anlagen (Gräben und vor einigen Jahren eingebaute Schieber) durch regelmäßige Kontrolle überwacht, gereinigt und in Funktion erhalten werden.

• Beseitigung von Hindernissen in den wichtigen Abflussgräben (z.B. Landwehrgraben)

• Aufweitung bzw. Wiederöffnung von Durchlässen bei verrohrten Gräben

• Forderung an die SGD-SÜD, mit Hilfe des TIMIS-Verfahrens auch im Wald die Höhenunterschiede festzustellen, um gesicherte Retentionsflächen zu kennen und durch evtl. Baumaßnahmen zu sichern.

• Abstimmung aller Schritte mit den von derselben Problematik betroffenen benachbarten Kommunen und Kreisverwaltungen

Uns ist bewusst, dass dieser Antrag nicht auf die Schnelle erledigt werden kann. Daher beantragen wir auch ein jährliches Monitoring über die veranlassten Schritte und deren Ergebnisse.

Für die CDU-Fraktion

gez. Hans Grohe, Fraktionsvorsitzender

Heiner Sohl, Sprecher FWU-Ausschuss

03.03.2012


Eilantrag der UNABHÄNGIGEN

Herrn Bürgermeister Ihlenfeld

Gemeindeverwaltung Haßloch

Rathausplatz 1

 

67454 Haßloch                                                                       03.03.2012

 

E i l a n t r a g

Sachstandsbericht Finanzierungskonzept der Gemeindewerke Haßloch

Hier: Swap-Finanzierung für „Erneuerbare Energien“

         Zinsmanagement der Gemeinde Haßloch

 

Sehr geehrter Herr Ihlenfeld,

 

In einem Schreiben vom 30.01.2011 hatte die damalige Fraktion die LINKE/UNABHÄNGIGEN eine Anfrage an die Verwaltung bezüglich Finanzierungskonzept der Gemeindewerke zur Swap-Finanzierung für „Erneuerbare Energien“ gerichtet, die seinerzeit nicht hinreichend beantwortet wurde. In der Gemeinderatsitzung Mitte 2008 wurde allen Gemeinderäten dieses Modell als zukunftsweisend vorgestellt. Schon damals hatten wir unsere Bedenken eines solchen Finanzierungskonzeptes angemeldet, weil noch keine hinreichenden Erfahrungswerte eines solchen Finanzierungskonzeptes vorliegen.

Einer Vorlage zu TOP 7 der Gemeinderatsitzung am 23. Februar 2012 zum Zinsmanagement der Gemeinde Haßloch war zu entnehmen, dass sich die Gemeinde weiterhin mit dieser Thematik beschäftigt, ohne dass in dieser Gemeinderatssitzung auf diesen so wichtigen Tagesordnungpunkt im Detail von Ihnen als Bürgermeister eingegangen wurde.

Einem Gesprächsprotokoll einer Besprechung zu diesem Thema mit  den beteiligten Mitarbeitern der Gemeindeverwaltung Haßloch vom 07.07.2011 ist zu entnehmen, dass der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) in Zusammenarbeit mit den Landesbanken im Jahre 2010 die Kommunale Verschuldungsdiagnose (KVD) zur kostenlosen Unterstützung der Kommunen bei der Entwicklung eines optimierten Zins- und Schuldenmanagements ins Leben gerufen habe. Ein erster Schritt sei die Ist-Analyse des bestehenden Schuldenportfolios der teilnehmenden Kommunen mit dem Ziel einer auf die individuelle Situation ausgerichteten Auswertung gewesen, mögliche Optimierungspotenziale aufzuzeigen. Die KVD soll nach Meinung der Gemeindeverwaltung über mehrere Jahre fortgeschrieben und ausgebaut werden.

Weiterhin nehme die Gemeinde Haßloch an diesem Projekt teil, die Analyseergebnisse auf Basis des Schuldenportfolios seien durch die LBBW am 30.06.2011 vor Ort präsentiert worden. Auf Basis dieser KDV-Präsentation habe die LBBW unter anderem empfohlen, für die im Laufe des Jahres 2012 auslaufenden Investitionsdarlehens mit einem Restkapital von rd. 1,3 Mio. Euro (Laufzeitende 30.01.2012) rund 700.000 Euro (Laufzeitende 30.12.2012) aufgrund der zur Zeit immer noch günstigen Langfristzinsen, bereits jetzt ein Forward-Darlehen in Form eines Zins-Swaps mit einer langfristigen Laufzeit von 30 Jahren abzuschließen.

Sehr geehrter Herr Ihlenfeld,

wir verstehen daher Ihre Haltung nicht, dass sie im Zuge der ohnehin schwierigen Haushaltslage der Gemeinde Haßloch und vieler Diskussionen eines erst in dieser Gemeinderatsitzung verabschiedeten Haushaltes es nicht für wichtig erachteten, dieses Thema dem Gemeinderat umfassend zu erläutern. Sie müssen sich daher heute von unserer politischen Gruppierung den Vorwürf machen lassen: „Es ist unverantwortlich, wie Sie mit den Geldern der Bürger umgehen!“.

Der Gesprächsnotiz vom 7.07.2011 war weiterhin zu entnehmen, dass seit dem Jahre 2006 die Gemeinde Haßloch mit der LBBW einen Beratervertrag zum Zinsmanagement abgeschlossen hat. Kosten pro Tag beziffern Sie mit 950 Euro zzgl. MWSt. Kosten aus diesem Vertrag entstünden nur, sofern Beratungsleistungen in Anspruch genommen würden, ansonsten sei der Vertrag kostenfrei. Aufgrund der kostenlosen Teilnahme an der Kommunalen Verschuldungsdiagnoe seit 2010 habe die Gemeinde keine Beratungsleistungen aus diesem Vertrag mehr in Anspruch genommen. Herr Rohr, als Kämmerer der Gemeinde Haßloch hat seine Bedenken gegenüber der Beratertätigkeit der LBBW seinerzeit geäußert und hat dies damit begründet, dass die LBBW auch als Geschäftspartnerin der Gemeinde Haßloch agiert und die Neutralität der Beratungsleistung damit in Frage gestellt sei. Er hat damals vorgeschlagen, den Beratervertrag zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu kündigen. Daher sind wir als UNABHÄNGIGE daran interessiert, wie es in dieser Angelegenheit weitergeht.

Sehr geehrter Herr Ihlenfeld,

die Sorgen des Herrn Rohr nehmen wie als politische Gruppierung Die UNABHÄNGIGEN sehr ernst, zumal auch Probleme in Bezug der LBBW am 21. Februar in der Stuttgarter Presse nachzulesen sind. Den Presseartikel hängen wir unserem Eilantrag bei. Da Herr Rohr bereits seit längerer Zeit erkrankt ist und somit niemand kompetentes über diesen Sachverhalt Auskunft geben kann, bitten wir, in der nächsten Gemeinderatsitzung am 13.3.2012 einen Sachstandsbericht zu der aktuellen Thematik dem zuständigen Gemeinderat zu geben. Wir bitten daher, unseren Eilantrag auf die Tagesordnung zu nehmen.

Freundliche Grüße

Karin Hurrle

Gemeinderätin

03.03.2012


CDU Haßloch begeht Aschermittwoch

Blick ins voll besetzte Vogelpark Restaurant

Gut besuchtes Politisches Heringsessen

Fast 80 Besucherinnen und Besucher versammelten sich im „Vogelpark Restaurant“, um am Aschermittwoch mit der CDU Haßloch das Politische Heringsessen zu begehen. „Wir werden immer zahlreicher“, freute sich der Vorsitzende Jürgen Vogt schon bei der Begrüßung. Ein abwechslungsreiches Programm erwartete die Zuhörer zu wechselnden Fischgerichten.

Natürlich kümmert sich die CDU Haßloch um die drängenden Themen der Ortspolitik. So konnte der Erste Beigeordnete Lothar Lorch bei dieser Gelegenheit noch einmal klarstellen, wie die Verwaltungsführung bereits seit Bekanntwerden der Entwürfe für ein neues Überschwemmungsgebiet im Interesse der Bürgerinnen und Bürger tätig war. Lorch: „Wir standen vor der Frage, ob wir auf jede öffentliche Stellungnahme eingehen oder uns konkret mit den Auswirkungen beschäftigen. Wir konnten mit letzterem Ansatz bereits viele Verbesserungen im Verfahren bei der SGD Süd erreichen. Gleichzeitig hat die CDU Haßloch die Sorgen Bürger aufgenommen, sachlich aufgeklärt und eine Musterstellungnahme erarbeitet. Das war richtig und gut!“

Im Rückblick des Fraktionsvorsitzenden Hans Grohe nahm die Bürgermeisterwahl und die damit verbundenen politischen Äußerungen der politischen Konkurrenten einen großen Stellenwert ein. „Der letzte Bürgermeisterkandidat, den die SPD aus den eigenen Reihen stellen konnte, war der Vorgänger von Emil Schneider“, ordnete Grohe die personelle Situation der Partei ein. Die Unterstützung der Haßlocher Sozialdemokraten sei entsprechend übersichtlich gewesen. „Die HLL hat den Wahlkampf auf niedrigstem inhaltlichen Niveau viel vehementer geführt als die SPD. Zum Glück aber genauso erfolglos.“

Bürgermeister Hans-Ulrich Ihlenfeld nutzte die Chance, sich bei den anwesenden Unterstützern wie bei den vielen Wählerinnen und Wählern für den erfolgreichen zurückliegenden Wahlkampf zu bedanken. Für die Gemeinde sieht er noch einige kleinere Bauprojekte, die in den kommenden Jahren angegangen werden sollten. Vieles sei bereits in den letzten Jahren erreicht worden, stellt der Bürgermeister heraus: „Unser Kulturviereck ist endlich als Bürgerhaus in Betrieb. Dass es für Haßloch notwendig war, zeigen die ersten Belegungszahlen.“ Gleichzeitig lenkte Ihlenfeld den Blick auf die Herausforderungen der kommenden Jahre: „Wir werden jetzt erste Einschnitte vornehmen, aber für eine nachhaltige Konsolidierung unseres Haushaltes brauchen wir weitere Anstrengungen und vor allem mehr Geld für die Aufgaben, die uns vom Land und mittelbar vom Bund aufgetragen werden.“

Als Hauptredner des Abends ließ es sich der Bundestagsabgeordnete Norbert Schindler nicht nehmen, über die aktuellen Themen im politischen Berlin zu berichten. Schindler: „Wir müssen anerkennen, dass Christian Wulff schon früher immer sehr hohe Ansprüche an das Verhalten von Politikern stellte. An seinen eigenen Ansprüchen hat er sich nun messen lassen müssen.“ Nun habe es die Politik auf Vorschlag der Bundeskanzlerin Angela Merkel geschafft, einen gemeinsamen Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten zu nominieren. „Ich hätte Gauck schon 2010 wählen können! Wir werden einen guten Präsidenten bekommen“, fand der Abgeordnete wie immer klare Worte. So auch zu den wichtigen Sachthemen der Zeit. Norbert Schindler betonte nochmals: „Die CDU wollte nie Atomkraft für immer. Wir wollen diese Energiewende und wir werden sie auch schaffen!“ Unbedingt notwendig seien dazu aber neue und ertüchtigte Stromnetze, um die Versorgung für unsere Bürger und die Industrie sicherzustellen.“

Durch den Abend führten Renate Armbrust und Dirk Letzelter, die auch den Unterhaltungsfaktor nicht zu kurz kommen ließen. So zitierten sie Ausschnitte aus einer Fastnachtsrede von Guntram Raquet, der sich humoristisch mit der Haßlocher Politik auseinandersetzte:

„Es puschten die Genossen schwach,

den Kandidat aus Alpirsbach!

So kam, worauf ich mich jetzt freue:

Der Alte wurde auch der Neue!

Denn Ihlenfeld zu guter letzt

hat sich sehr deutlich durchgesetzt!“

Nicht nur für diese Passage erhielten alle Redner des Abends anhaltenden Applaus.

Internet: www.cdu-hassloch.de Jürgen Vogt, Vorsitzender CDU Ortsverband Haßloch

27.02.2012


Hasslocher Bürgerinitiative Umwelt- und Naturschutz kritisiert SGD Süd

Forderung der BI: Gemeinde Haßloch soll Normenkontrollklage führen

Für die Haßlocher Bürgerinitiative Umwelt- und Naturschutz war die Informationsveranstaltung der SGD Süd am 13. Februar alles andere als erfolgsversprechend. Die Haßlocher BI fordert daher von der Gemeinde, eine Normenkontrollklage zu führen, sofern die Bürger – wie zu erwarten ist – durch die kommende Rechtsverordnung benachteiligt werden. Viele Fragen seien von den Fachleuten nur unzureichend beantwortet worden, auch hätten die Ängste der Haßlocher Bürger von der Genehmigungsbehörde nicht ausgeräumt werden können. Ja es habe bei vielen Betroffenen den Anschein gehabt, dass die vorgesehene Rechtsverordnung über die Köpfe der Bürger durchgesetzt werden soll und bereits beschlossene Sache zwischen Gemeinde und SGD Süd ist. Die Gemeinde Haßloch habe sich an diesem Abend hinter seinen Bürgern versteckt, weil es anscheinend einfacher ist,  ihnen die Kosten für eine Normenkontrollklage aufzuerlegen, als sie selbst zu führen. Denn wie sonst wäre es zu verstehen, dass Behördenvertreter in einer Informationsveranstaltung den anwesenden Bürgern raten, die Möglichkeit einer Normenkontrollklage gegen das Land zu nutzen.

Viele Antworten habe der Jurist der SGD Süd nicht oder nur unzureichend beantworten können, wurde von der BI bemängelt. Wahrscheinlich wolle man wie üblich, auch die vorgesehene Rechtsverordnung mit Gewalt durchsetzen. Eine Normenkontrollklage würde jeden Einzelnen viel Geld kosten, welche die Gemeinde anscheinend lieber auf seine Bürger abwälzen will, um sich selbst vor seinen ureigenen Aufgaben zu drücken. Den Haßlocher Bürgern werde derzeit finanziell schon genug zugemutet. Das Großdorf Haßloch sei zwar eine Testgemeinde für neu einzuführende Produkte auf dem Markt, müsse allerdings nicht Testort für einen Präzedenzfall einer Rechtsverordnung werden, wird weiter kritisiert.

Auch die Vorgehensweise der SGD Süd sei nicht mehr nachzuvollziehen. Es könne doch nicht sein, dass Stellungnahmen zum Überschwemmungsgebiet seit November bei der Gemeinde Haßloch abgegeben werden sollen, bevor die Bürger überhaupt wissen, um was es konkret gehe. Hier lasse wie so oft in den letzten Jahren „Schilda“ grüßen. Mittlerweile seien die Bürger auch zu verstehen, die regelrecht aufgebracht würden gegen solche Vorgehensweisen einer Verwaltung.

Da die SGD Süd der BI Haßloch eine Fristverlängerung für ihre Stellungnahmen über den Monat Februar hinaus gewährt hat, wollen Vertreter der BI in den nächsten Tagen noch durch verschiedene Straßen gehen und Unterschriften gegen die vorgesehene Rechtsverordnung sammeln. Auch will die BI den Bürgern bei Ihren Anliegen und Stellungnahmen behilflich sein. Unterschriftenlisten liegen bei Hermann Vollweiler, Haselweg 5, Tel.Nr. 06324/989350, Norbert Ohler, Martin-Luther-Straße 83, Tel.Nr. 06324/58694, Horst Fischer, Meckenheimer Straße 3a, Tel.Nr. 06324/921893 und Karin Hurrle, Brunnengasse 1a, Tel.Nr. 06324/981504 aus. BI Hassloch, Karin Hurrle

21.02.2012


Überschwemmungsgebiet Hassloch

IHK Pfalz fordert praktikable Lösung

Ludwigshafen. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) für die Pfalz fordert, bei der Neuausweisung der Überschwemmungsgebiete insbesondere den Bestandsschutz der Betriebe zu wahren. Die unternehmerische Planungs- und Rechtssicherheit müsse gewährleistet bleiben. Dies gelte auch für Erweiterungen und zukünftige Maßnahmen der Firmen.

„Es gilt nun, eine tragfähige Lösung für Anwohner und Unternehmer über einen verbesserten Hochwasserschutz zu entwickeln“, so Kathrin Mikalauskas von der IHK Pfalz. Die am heutigen Abend (13. Februar 2012) in Hassloch stattfindende Informationsveranstaltung sowie erste Gespräche zwischen Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Süd, der Gemeinde Hassloch und dem Landkreis Bad Dürkheim seien als erste Schritte in die richtige Richtung zu werten.

Die neue Verordnung zur Ausweisung der Überschwemmungsgebiete beruht auf den Vorgaben des Wasserhaushaltsgesetzes und bedeutet für die betroffenen Gebiete erhebliche Einschränkungen: Die Errichtung oder Erweiterung baulicher Anlagen und die Ausweisung von neuen Baugebieten sind dort zunächst ebenso untersagt wie das Lagern von Stoffen. Die wirtschaftliche Tätigkeit der im Gewerbegebiet ansässigen Unternehmen würde dadurch erheblich gefährdet. „Dies muss vermieden werden“, so Mikalauskas weiter. „Die Betriebe dürfen in ihrer Entwicklung nicht gefährdet werden.“

Nach Veröffentlichung der geänderten Rechtsverordnung des Überschwemmungsgebietes Speyerbach/Rehbach zwischen Neustadt (Weinstraße) und der Gemeinde Hassloch sind bei der SGD Süd mehr als 200 Einwendungen eingegangen. Betroffen von der geänderten Rechtsverordnung ist insbesondere die Gemeinde Hassloch, in der große Teile der bebauten Ortslage sowie das Gewerbegebiet Süd nun als Überschwemmungsgebiete ausgewiesen wurden.
Industrie- und Handelskammer für die Pfalz, Presse

13.02.2012


Hasslocher Selbshiflegruppe „Lebensfreude“ startet durch

Anlaufstelle für „Mobbingopfer“ und Hilfesuchende geschaffen

Die neu gegründete Selbsthilfegruppe „Lebensfreude“ entwickelt sich gut. Sie wird künftig auf drei Standbeinen stehen. Dies teilte die Leiterin Karin Hurrle auch dem Haßlocher Jugendgemeinderat am vergangenen Montag in deren Sitzung mit. Sie bat die Jugendlichen, sich der Thematik „Mobbing“ an den Schulen anzunehmen und sich entsprechend dafür stark zu machen. Auch warb sie dafür, sich an der Erarbeitung des entstehenden Flyers zu beteiligen.

Die Leiterin teilte mit, dass es nach wie vor die regelmäßigen Treffs für psychisch kranke Menschen im Theodor-Friedrich-Haus in Haßloch geben wird. Als zweites Standbein will sie eine Anlaufstelle für „Mobbingopfer“ und Hilfesuchende schaffen, die entweder an Therapeuten weitervermittelt werden können oder möglicherweise juristischen Rat benötigen. Außerdem soll Prävention durch Beratung an Schulen erfolgen, um Lehrer und Eltern für diese Thematik zu sensibilisieren. Daher ist vorgesehen, in absehbarer Zeit einen Flyer aufzulegen, wo auf entsprechende Anlaufstellen hingewiesen wird. Die Flyer sollen dann auch an den Schulen ausgelegt werden.

Die Haßlocher Selbsthilfegruppe, die mittlerweile auch Mitglied bei KISS Pfalz in Edesheim geworden ist, kann man nun auch in deren Netzwerk finden, welches ein Wegweiser für alle Selbsthilfetreffs ist.

Die Selbsthilfegruppe „Lebensfreude“ hat auch bereits ihren Finanzierungsantrag bei der AOK Rheinland-Pfalz eingereicht und hofft nun von dort auf baldige finanzielle Unterstützung, damit die Arbeit in Haßloch weiter ausgebaut werden kann. Ein Antrag wurde ebenfalls an die Haßlocher Gemeindeverwaltung gestellt und um Starthilfe gebeten. Ebenfalls will sich der Sozialausschuss der Kreisverwaltung Bad Dürkheim im März mit den Arbeitsthemen der Haßlocher Gruppe befassen.

Ganz wichtig ist der Leiterin, dass es wieder eine Anlaufstelle in Haßloch für „Mobbingopfer“ gibt. Viele Betroffene hätten sich in der kurzen Zeit schon bei ihr gemeldet. Auch viele Eltern von Schülern, die über Mobbing an Schulen berichtet hätten, so dass das Telefon derzeit  nicht mehr still stünde. Vorgesehen ist daher, eine wöchentliche Sprechstunde demnächst anzubieten, damit Betroffene möglichst schnell Hilfe bekommen. Auch liefen derzeit Gespräche, in welchen Räumen von Haßloch dies angeboten werden könnte. Den „Mobbingopfern“ und Hilfesuchenden steht daher ab sofort die neue Telefonnummer 06324/981876  zur Verfügung, wo man sich somit direkt an die Beratungsstelle wenden kann.

07.02.2012


Alle Bundesländer und Bund sollen sich für Kriterien der Europäischen Union und Grundgesetz einsetzen

Verein „Förderung von Transparenz und Gerechtigkeit in der Rechtspflege Rheinland-Pfalz e.V.“ (FTGR) fordert richterliche Exekutivunabhängigkeit auf Landesebene

Der Verein „Förderung von Transparenz und Gerechtigkeit in der Rechtspflege Rheinland-Pfalz e.V.“ fordert von allen 16 Bundesländern und dem Bund die unverzügliche Herstellung der richterlichen Exekutivunabhängigkeit auf Landesebene nach den Kriterien der Europäischen Union und des Grundgesetzes. Dies teilte der Verein mit Schreiben vom 15.1.2012 allen Landespräsidenten mit. Fast von allen Bundesländern hat die Vorsitzende Karin Hurrle einen Zwischenbescheid bekommen, von Rheinland-Pfalz jedoch noch nicht.

Zur Begründung ihrer Forderung führt der Verein an, dass es in der Empfehlung des Europarates über die Rolle der Richter und in den Kriterien der Europäischen Union über die Aufnahme neuer Mitgliedsländer heiße: „Die für die Auswahl und Laufbahn der Richter zuständige Behörde sollte von der Exekutive unabhängig sein“. In Frankreich, Spanien, Italien, Norwegen, Dänemark und in den Niederlanden würden diese Kriterien bereits erfüllt, in Deutschland allerdings immer noch nicht, heißt es in dem Schreiben weiter. Wenn Deutschland nicht schon Kernland der EU wäre, wäre es auf jeden Fall „ein problematischer Beitrittskandidat“, meint der Verein und verweist auf einen Bericht in der Süddeutschen Zeitung vom 6.4.2006 von Dr. Heribert Prantl.

Auch Artikel 97 Grundgesetz verlange unmissverständlich, dass die Richter unabhängig sein sollen. Im Grundgesetz sei die rechtsprechende Gewalt grundsätzlich nicht Teil der Exekutive. Sie sei deshalb auch keiner Ministerialverwaltung anvertraut. Die Ministerien sollten nach Meinung des Vereins nur Hilfsdienste leisten, damit die Gerichte ihre Aufgaben erfüllen können. Zur Zeit würde die Justiz jedoch von der Exekutive  mit Personal ausgestattet und auch verwaltet. Die Exekutivunabhängigkeit deutscher Richter sei europaweit bekannt und würde von allen als Verstoß gegen die EU-Kriterien und Verfassungsgrundsätze Volkshoheit und Gewaltentrennung beanstandet, bemängeln die Vorstandsmitglieder von FTGR Rheinland-Pfalz. Unabhängigkeit verlange die Trennung der Rechtsprechung von der Exekutive.

Wegen der Wichtigkeit der Erfüllung dieser längst überfälligen EU- und GG-Kriterien seitens Deutschlands sei die Behandlung im Petitionsausschuss aller Bundesländer ein wichtiger Ansatz, um diese Forderungen diskutieren zu können. Wer mehr über den Verein FTGR Rheinland-Pfalz wissen möchte, kann sich bei der Vorsitzenden Karin Hurrle, Tel.Nr. 06324/981504, Stellvertreterin Cordula Butz-Cronauer, Tel.Nr. 06232/854001 oder dem Justiziar Werner Forkel, Tel.Nr. 06349/929319 informieren. Karin Hurrle

05.02.2012


Eilantrag an die Gemeinde

Herrn Bürgermeister Ihlenfeld     

Gemeindeverwaltung Haßloch

Rathausplatz 1

67454 Haßloch                                                             2. Februar 2012

E i l a n t r a g

Prüfung der statischen Verhältnisse durch einen Sachverständigen-Gutachter im Gebäude der HIK in der Füllergasse 4  

Sehr geehrter Herr Ihlenfeld,

aus gegebenem Anlass stellt die politische Gruppierung Die UNABHÄNGIGEN den Antrag auf Überprüfung der statischen Verhältnisse durch einen Sachverständigen-Gutachter der Räume der HIK in der Füllergasse 4 sowie Behandlung unseres Antrages der Thematik in der nächsten Gemeinderatsitzung.

Begründung:

Die Gemeindeverwaltung und hier Bürgermeister Hans-Ulrich Ihlenfeld hat dem Freundeskreis Ruanda am 10.11.2005 Räume in der Füllergasse 4 zur kostenlosen Nutzung und Unterbringung ihrer Flohmarktartikel zur Verfügung gestellt. Die dort gelagerten Flohmarktartikel wurden in der Vergangenheit im Paulusheim der Prot. Kirchengemeinde verkauft und der Erlös für Projekte in Ruanda gespendet.

Am 15.3.2007 hatte die Kreisverwaltung Bad Dürkheim der Gemeindeverwaltung Haßloch mitgeteilt, dass als Ergebnis einer gemeinsamen Ortsbesichtigung vom 4.12.2006 festgehalten wurde „dass selbst der Nutzung des Obergeschosses für Lagerzwecke erhebliche Bedenken aus Sicht des Brandschutzes und der Statik entgegenstehen“.

Bei einer erneuten Besichtigung mit dem damaligen Bauamtsleiter Lothar Lorch, dem Sachbearbeiter Krämer sowie dem Freundeskreis Ruanda wurde seinerzeit vereinbart, die Räume nicht mehr zu betreten, weil dort Einsturzgefahr besteht. Mit dem Bauamt wurde damals vereinbart, Stillschweigen über den Sachverhalt zu bewahren, bis Entwarnung von der Gemeindeverwaltung kommt. Zwischendurch wurde immer wieder vom Freundeskreis Ruanda beim Bauamt und der Verwaltung nach dem aktuellen Stand nachgefragt. Immer wieder mit dem Hinweis, dass die Räume noch nicht zu betreten sind. An die Absprachen hat sich der Freundeskreis Ruanda seit dem Jahre 2007 gehalten. Entwarnung wegen der Einsturzgefahr in der Füllergasse 4 gab es bis zum heutigen Tage nicht, was nur durch ein Gutachten hätte belegt werden können.

Seit 2007 ist der Gemeinde Haßloch bekannt, dass die statischen Verhältnisse das Betreten in der Füllergasse nicht mehr erlaubt.  Dies hatte die Kreisverwaltung Bad Dürkheim mit Schreiben vom 15.3.2007 ganz deutlich zum Ausdruck gebracht. Trotz der bestehenden Gefahren hatte es die Gemeinde nicht unterbunden, weiteren Personen den Zugang in der Füllergasse zu ermöglichen. Welche juristischen Probleme bei einsturzgefährdeten alten Gebäuden auf eine Gemeinde zukommen können, wenn etwas passiert, mag man einer Kommune nicht wünschen. Insofern wäre auch zu überprüfen, wer diesbezüglich seiner Sorgfaltspflicht bei der Gemeinde Haßloch nicht nachgekommen ist.                                                                                                                               

Obwohl der gesamte Sachverhalt der Gemeinde Haßloch hinreichend bekannt ist, hat die HIK, Haßlocher Immobiliengesellschaft gegen den Freundeskreis Ruanda am 25.10.2011 eine Räumungsklage beim Amtsgericht Neustadt eingereicht, ohne den vereinbarten außergerichtlichen Termin einzuhalten. Der 3. Beigeordneten Gerhard Postel hatte nämlich am 10.9.2011 mit der Stellvertreterin des Vereins, Frau Ursula Hüner, ein Telefonat geführt und um ein Gespräch zur Klärung der Situation gebeten. Als Terminvorschläge bot ihr Herr Postel seinerzeit, Donnerstag, 15.9. in der Füllergasse oder 20.9. im Rathaus an. Leider hatte Herr Postel beide Termine platzen lassen und hatte danach die Räumungsklage beim Amtsgericht Neustadt eingereicht.

Da die Rechtsanwaltskanzlei der HIK, die Kanzlei Stopka, Lang und Collegen, Speyer in ihrer Klageschrift vom 25.10.2011 selbst anregte, dass ein Sachverständigengutachten wegen der Statik einzuholen ist, möchten wir diese Anregung unterstützen. Die Räumung konnte von dem Freundskreis Ruanda und Umgebung aus Sicherheitsgründen seit dem Jahre 2007 nicht vollzogen werden, da die Gefahr der Einsturzgefahr immer noch bestand, so wie auch seinerzeit von der Kreisverwaltung bei einer Ortsbesichtigung bestätigt wurde. Seither wartete der Freundeskreis darauf, an seine Flohmarktartikel zu kommen.

Da am heutigen Donnerstag, 2. Februar über eine nicht gerechtfertigte Räumungsklage gegen den Freundeskreis Ruanda Haßloch und Umgebung beim Amtsgericht Neustadt bei der Verhandlung keine Einigung erzielt wurde, die Vorgehensweise des gegnerischen Anwaltes gegen die Vorsitzende des Vereins einer Rechtsbeugung ja fast einer Nötigung gleichkam, um einen Vergleich wegen der Gerichtskosten zu erzwingen, stellen wir nun den Antrag an die Gemeindeverwaltung Haßloch, die Sicherheitsverhältnisse durch einen Gutachter überprüfen zu lassen, alleine schon deswegen, weil eine Kommune gesetzlich dazu verpflichtet ist.

Wegen der Eilbedürftigkeit und aktuellen Situation bitten wir darum, unseren Antrag in der nächsten Gemeinderatsitzung zu behandeln und dafür zu sorgen, dass solange niemand mehr die Füllergasse 4 betreten darf, bis die Sicherheitsverhältnisse dort geklärt sind.

Freundliche Grüße                                      

Gez.                                                                    

Karin Hurrle

Gemeinderätin

03.02.2012


Presseerklärung der CDU-Fraktion Haßloch

Im Zusammenhang mit der Diskussion um den Hochwasserschutz war vom HLL-Fraktions-vorsitzenden Willi von Lohr in einer Veröffentlichung vom 17.01.2012 behauptet worden, pauschalierte Einwendungen seien wertlos und landeten wohl im Papierkorb der SGD –Süd.

Meine konkrete Anfrage bei der SGD wurde nun beantwortet. Einwände, selbst wenn sie juristisch nicht ganz zutreffend als Widersprüche formuliert seien, landen nicht im Papierkorb, sondern seien Bestandteil des gesamten Verwaltungsvorganges.

Sei die Rechtsverordnung dann in Kraft, könne sie gem. § 47 VwGO beim Oberlandesgericht im Rahmen eines Normenkontrollverfahrens angegriffen werden. Die Klage kann von betroffenen natürlichen oder juristischen Personen innerhalb eines Jahres nach Bekanntgabe der Vorschrift erhoben werden. Die CDU-Fraktion sieht sich damit in ihrer bisherigen Position bestätigt und wird alle betroffenen Bürgerinnen und Bürgern mit Rat und Hilfe zur Verfügung stehen. Weiterhin empfehlen wir, die Informationsveranstaltung der SGD-Süd zur Thematik, die am 13.02.2012 angekündigt ist zu nutzen , um alle diese Informationen aus erster Hand zu erhalten.

gez. Hans Grohe, Fraktionsvorsitzender

Hinweis: Die SGD-Süd hat eine aktuelle Pressemitteilung zu diesem Thema herausgegeben. diese können Sie hier lesen:

STRUKTUR- UND GENEHMIGUNGSDIREKTION SÜD Neustadt an der Weinstraße, 19. Januar 2012

Neustadt an der Weinstraße/Haßloch - Die SGD Süd weißt Vermutungen des Fraktionsvorsitzenden der HLL im Haßlocher Gemeinderat zurück, wonach standardisierte Widersprüche gegen die Ausweisung eines Überschwemmungsgebiets „im Papierkorb“ landen.

„Bei dem Überschwemmungsgebiet an Rehbach und Speyerbach handelt es sich nicht um unsere Planung“, so Willi Tatge, Vizepräsident und zuständiger Abteilungsleiter der SGD, „sondern um Fakten, die nach den besten heute verfügbaren technischen Methoden ermittelt worden sind. Darauf basieren konkrete Maßnahmen, die notwendig werden, um die Bürgerschaft und die Unternehmen in Haßloch und in anderen betroffenen Gemeinden besser vor Hochwassergefahren zu schützen“.

Die SGD Süd hat bei der Ausweisung von Überschwemmungsgebieten geltendes Bundesrecht und Europarecht umzusetzen. Eine Hochwassergefahr, die verschwiegen oder verdrängt werde, treffe die Bürger umso härter, weil sie sich auf den Ernstfall nicht vorbereiten könnten, so Tatge.

Im Fall von Haßloch betrifft die Hochwassergefahr einen großen Teil des bebauten und nicht bebauten Gemeindegebiets. Dennoch bedeutet die Ausweisung des Überschwemmungsgebiets kein Ende der gemeindlichen Entwicklung. Die Berücksichtigung der Hochwassergefahr bei planerischen und baulichen Maßnahmen der Gemeinde werde vielmehr dazu beitragen, die Entwicklung der Gemeinde und das Grundeigentum abzusichern.

Der SGD Süd ist an einer breiten Information der Bevölkerung und der Hasslocher Gremien über die Hochwassergefahren gelegen. „Je mehr sich die Bürgerinnen und Bürger sachkundig machen und an der Diskussion beteiligen, umso besser. Wir lassen Sachargumente nicht im Papierkorb verschwinden und nehmen natürlich alle Sachargumente ernst, auch wenn die Betroffenen sie juristisch unzutreffend als Widerspruch bezeichnet haben“, so Tatge. Ziel sei es, eine fundierte Entscheidung zu treffen, die sorgfältig abgewogen ist und einer Überprüfung standhält.

Die SGD hat auf ihrer Internetseite www.sgdsued.rlp.de alle benötigten Informationen öffentlich gemacht und steht im Rahmen der für den 13. Februar geplanten Informationsveranstaltung in der Aula des Hannah-Ahrendt-Gymnasiums für Fragen und Diskussionen zur Verfügung“.

Bislang sind bei der SGD Süd 212 Einwendungen gegen die Ausweisung des Überschwemmungsgebiets eingegangen, davon 190 auf standardisierten Formblättern. Gegen die Rechtsverordnung kann nach ihrer Veröffentlichung mit dem Rechtsmittel der abstrakten Normenkontrollklage beim Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz in Koblenz vorgegangen werden. Eines vorhergehenden Widerspruchs oder Einspruchs bedarf es nicht. Vielmehr sind die Gemeinde, alle Bürgerinnen und Bürger sowie Grundstückseigentümer und Firmen, die in ihren Rechten betroffen sind, zur Normenkontrollklage berechtigt.

SGD-Süd Friedrich-Ebert-Straße14 67433 Neustadt an derWeinstraße www.sgdsued.rlp.de Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

20.01.2012


Aktion „Weihnachtsfreuden“ bringt 700 Euro an Erlös

Organisatoren spenden an Theodor-Friedrich-Haus

700 Euro hat die Aktion „Weihnachtsfreuden“ in diesem Jahr eingebracht, die zum 6. Mal von den Initiatoren Heinz Schanzenbächer, Petra Kaufmann und Karin Hurrle durch Verkauf von selbst gebackenem Weihnachtsgebäck organisiert wurde. Diesen Betrag konnten alle Beteiligten am vergangenen Mittwoch dem Leiter des Theodor-Friedrich-Hauses, Walter Duffing überreichen. Viele fleißige Bäckerinnen, wie Cäcilia Janz, Sieglinde Härthe, Ingeborg Vollweiler, Anka Gajdos, Ulrike Seelos und Uschi Grafe hatten in der vorweihnachtlichen Zeit Hand angelegt und fleißig gebacken. „Das Gebäck war bereits verkauft, bevor es überhaupt gebacken war“, freute sich Cäcilia Janz, die die Organisation für die Backaktion übernommen hatte.

Die Entscheidung diesen Erlös dem Theodor-Friedrich-Haus in Haßloch zu spenden ist den Frauen leicht gefallen, weil damit Klangschalen angeschafft werden sollen. Die Klangschalenbehandlung ist eines der Geheimnisse des Lebens. „Die Ursprünge der Heilkunst liegen in Indien“, erzählt Walter Duffing. Der sanfte Klang der Klangschalen, setze man sie auf dem Körper auf, erzeuge Schwingungen, die sich angenehm im Köper verbreiteten und somit für Wohlbefinden und Entspannung sorgten, wusste der Leiter des Theodor-Friedrich-Hauses weiter zu berichten. Wichtig sei dabei, dass sich dadurch ein stimulierendes Gefühl im Körper verbreite, welches sich  besonders auf kranke Menschen angenehm auswirke.

Besonders wichtig ist dem Heimleiter auch, dass die Betreuung von demenzkranken Menschen in seinem Hause intensiviert werde. Dafür seien verschiedene Mitarbeiter besonders geschult worden, um sich diesem Personenkreis zu widmen. Der Umgang mit Senioren bedeute nicht nur viel Fingerspitzengefühl, sondern auch Einfühlvermögen, erklärte Duffing weiter. Immerhin leben im Theodor-Frierich-Haus 108 Personen zwischen 60 und 99 Jahren. Seit 1983 ist das Seniorenheim in der Heinrich-Brauch-Straße 33 bereits in Betrieb, so dass das Angebot des Hauses ständig erweitert und den neuen Gegebenheiten angepasst werden muss. „Die Menschen hier sollen sich wohl fühlen“, sagte Walter Duffing. Und das merkt man, wenn man das Haus betritt, berichten die Teilnehmer der  Aktion „Weihnachtsfreuden“.

Die Aktion „Weihnachtsfreuden“, die bereits im 6. Jahr statt fand, hatte ursprünglich mit einer Spielzeugaktion begonnen, wo Kinder, von sozial schwächeren Familien an Weihnachten bedacht wurden. Daraus wurde später dann eine Backaktion, um auf diesem Wege sozialen Einrichtungen durch Verkaufserlöse Spenden zukommen zu lassen. In Anbetracht dessen, dass öffentliche Haushalte über  immer weniger Mittel verfügen, ist  die Aktion „Weihnachtsfreunden“ mittlerweile zum festen Bestandteil der jährlichen Spendenaktionen geworden. Die Frauen machen sich jedes Jahr aufs Neue Gedanken, wen man mit dieser Weihnachtsaktion wieder beschenken kann. Karin Hurrle

20.01.2012


Stellungnahme zum Rücktritt von Herrn Prof. Dr. Haro Schreiner

Herr Prof. Dr. Haro Schreiner kennt die großen Probleme in der Kämmerei durch Personalausfall. Während seine Kollegen in den Ausschüssen zwar unzufrieden sind, aber für die von Herrn Specht vorgetragenen Gründe Verständnis haben, greift Schreiner zur Protestkeule. Er hat die Sitzung des Rechnungsprüfungsausschusses im November in Kenntnis der Probleme eingeladen und den Abbruch provoziert.
Seinen Rücktritt begrüßt die CDU Fraktion- es kann nur besser werden.

CDU-Fraktion Haßloch
Hans Grohe - Fraktionsvorsitzender

20.01.2012


Presseerklärung der CDU-Fraktion zum Rücktritt der Beigeordneten Frau Von Lohr und der dazu veröffentlichten Begründung

Spagat missglückt – besser und prägnanter kann man die Ausübung des Beigeordnetenamtes durch Christina von Lohr nicht beschreiben. Auf dieses Risiko hatten Vertreter der CDU und FWG bereits beim Bruch der Koalition deutlich hingewiesen und sie zum Rücktritt aufgefordert.

Sie jedoch bestand darauf, diesen Spagat meistern zu können. Der Bürgermeister folgte damals auch nicht unserem Vorschlag, den Geschäftsbereich zu entziehen. Er vertraute auf die Fortsetzung der bis dahin guten Zusammenarbeit.

Zunehmend wurde aber deutlich, dass ein Festhalten am Amt vor allem dazu diente, im Rathaus weiterhin alle Informationen zu erhalten, während der Rest der bis heute verbliebenen Fraktion das Holzen übernommen hat.

Dass sie nicht nur sachorientiert sondern sehr wohl politisch agiert hat, wurde durch nichts deutlicher als durch ihre Rücktrittsbegründung und deren Zeitpunkt. Jetzt wo sie zunehmend auch in Sachen Hochwasserschutz hätte Farbe bekennen müssen, denn das Umweltdezernat ist über den Vorsitz im FWU-Ausschuss eigentlich federführend, steigt sie aus.

Hat sie eigentlich eine frühere Beteiligung der Bürger eingeleitet? Hat sie nicht!

Die Übernahme der Verantwortung für die Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes hat sie abgelehnt. Dabei wäre das eine genau auf das Amt zugeschnittene Aufgabe gewesen. Jetzt wo die Partie eröffnet würde, geht die Kapitänin vom Feld. Sie sei keine Sachbearbeiterin, sagt sie. War sie sich zu schade, auch mal mit anzupacken ? Oder verkennt die HLL die große Chance, die in der vorbildhaften Umsetzung dieses Konzeptes durch und für die Gemeinde Haßloch liegt?

Die Verweigerung der Zustimmung zu einem weiteren wünschenswerten, aber jedem Sparziel widersprechenden Biosphären – Bauernmarkt als Ersatz oder zusätzlich zum jährlichen Umweltmarkt war unvermeidbar, als der Bürgermeister gleichzeitig wegen angeblich fehlendem Sparwillen angegriffen wurde. Da hat er die Reißleine gezogen.

Der Vorwurf an den Bürgermeister, beim Solarpark –Sandbuckel sei nichts passiert ist schlicht dreist und falsch. Weiß Frau von Lohr nicht mehr, dass bis zum weitgehenden Abschluss der Sanierung die Abfallwirtschaft des Kreises das Sagen hat. Das Thema wird regelmäßig im Aufsichtsrat der Werke aufgerufen, damit dort jederzeit die notwendigen Verfahren eingeleitet werden können. Auch wenn 100 interessierte Investoren da wären: Der Startschuss ist noch nicht möglich, aber er wird kommen, denn ich kenne keine maßgebliche Kräfte im kommunalen Bereich , die das Projekt nicht wollen und zwar so schnell als möglich.

Ärgerlich war auch immer wieder, dass Frau von Lohr die Entscheidungen - auch zum Haushalt –innerhalb der Verwaltung mittrug, und nicht einmal dann mäßigend auf ihre HLL- Kollegen (insbesondere Vater und Ehemann) einwirkte wenn diese sowohl in Ton und Inhalt völlig danebenlagen. Es geht in der Politik nicht immer zart zu, das wissen wir alle. Nur Frau von Lohr scheint das nicht gewusst zu haben, daher auch ihr völlig absurder Mobbing-Vorwurf.

Wir sehen im Rücktritt der Beigeordneten aus allen diesen und weiteren Gründen eine Chance für die Gemeinde Haßloch. Der Bürgermeister und die Fraktionen von CDU und FWG werden nach der Wahl am kommenden Sonntag in aller Ruhe und Verantwortung über das beste Vorgehen zur Vervollständigung der Verwaltungsspitze beraten.

Hans Grohe
Fraktionsvorsitzender

Jürgen Vogt
Vorsitzender
CDU Ortsverband Haßloch

Internet: www.cdu-hassloch.de

19.01.2012


Christina von Lohr: Rücktrittserklärung als Beigeordnete

Christina von Lohr      

Weisengasse 60

67454 Haßloch                                                                                                           

                                                                                

Rücktrittserklärung

 

Hiermit lege ich mein Amt als ehrenamtliche Beigeordnete der Gemeinde Haßloch mit allen damit verbundenen Aufgabenbereichen aus politischen Gründen und aus persönlicher Überzeugung mit sofortiger Wirkung nieder, um auch gesundheitliche Schäden von meiner Person abzuwenden.

Diese Entscheidung habe ich nach reiflicher Überlegung getroffen und sie gehört zu den schwierigsten, die ich bisher treffen musste. Ich kann der Führung, Zielausrichtung und der Art der Entscheidungsfindung des Bürgermeisters nicht länger folgen. Dies vereinbart sich weder mit meiner Wertevorstellung noch mit einer sachorientierten und verantwortungsbewussten Verwaltungsarbeit.

Ich bedanke mich herzlich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die mich in all den Jahren konstruktiv und erfolgreich in meinem Amt begleitet haben, für ihre Unterstützung, ihre Zusammenarbeit und ihr Vertrauen und wünsche ihnen alles erdenklich Gute. Meinen Rücktritt erkläre ich in der Gewissheit, dass ich ein geordnetes und funktionierendes Dezernat hinterlasse.

Selbstverständlich werde ich die Arbeit und Zielsetzung der Haßlocher Liste (HLL) zur Wiedererlangung des Gleichgewichtes der Gemeinde als Mitglied tatkräftig unterstützen.

gez.

Christina von Lohr                                                              Haßloch, den 17.01.2012

           

Verteiler

- Bürgermeister

- Beigeordnete

- Abteilung I

19.01.2012


Selbsthilfegruppe: Meldet sich zu Wort zu Rücktritt von Christina von Lohr

Im Falle von „Mobbing“ muss ehemalige Beigeordnete unterstützt werden

Die Leiterin der neu gegründeten Selbsthilfegruppe Karin Hurrle, die sich seit geraumer Zeit intensiv mit dem Thema „Mobbing“ befasst, hat sich nun zu Wort gemeldet. Anlass sei der Rücktritt der 2. Beigeordneten der Gemeinde Haßloch, Christina von Lohr. Wenn man dem Zeitungsbericht der RHEINPFALZ vom 18. Januar 2012 Glauben schenke, so gehe der Rücktritt „In Richtung Mobbing“. Genau dies wolle die Selbsthilfegruppe nun zum Anlass nehmen, um die Bevölkerung dafür zu gewinnen, dass sich „Mobbing“ nicht in rasenden Schritten in unserer Gesellschaft  weiter entwickele, schon gar nicht in der Politik.

Genau zwei Jahre sei es her, als erstmals die Forderung der FWG öffentlich laut geworden sei, dass Christina von Lohr als 2. Beigeordnete zurücktreten soll. Die Begründung sah die FWG seinerzeit im Koalitionsbruch der HLL mit CDU und FWG. Nun habe von Lohr wohl dem politischen Druck nachgeben müssen, was die Leiterin der Selbsthilfegruppe mehr als bedauerlich bezeichnet. Die Aussage von von Lohr, sie habe sich in den letzten zwei Jahren gequält, lasse bei verschiedenen Teilnehmern der Selbsthilfegruppe alle Alarmglocken läuten. Bezeichnend sei auch ihre Äußerung, dass sie in nichtöffentlichen Sitzungen „persönlichen Angriffen“ ausgesetzt gewesen sei. Genau dies sei die Vorgehensweise von „Mobbern“, sagte Karin Hurrle, die diese Schilderungen von vielen anderen Vorfällen kennt. Ein systematisches Ausgrenzen sei ebenfalls ein typisches Verhalten von „Mobbern“, um Menschen ihr Selbstwertgefühl zu nehmen. Am Ende bleibe dann nur noch die Isolation von der Gruppe, was für den Betroffenen nur noch Kapitulation heißen kann, um die eigene  Gesundheit nicht zu gefährden.

Karin Hurrle sagte, dass der Fall „Christina von Lohr“ kein Einzelfall sei. Gerade in der Politik gehe man oft über Leichen, um seine eigene Macht zu erhalten. Oft sei es auch so, dass Personen mit Führungsschwächen „Mobbing“ an anderen ausüben, um ihre eigenen Unfähigkeiten zu überdecken. Gute Arbeit der anderen würde daher meist als störend empfunden und im engen Umfeld  nicht geduldet. Meist schrecken Menschen die „Mobbing“ ausüben auch nicht davor zurück, andere Menschen zu beschädigen, der Lächerlich Preis zu geben oder zu diskriminieren.Der Fall „von Lohr“ habe viele aufgeschreckt, wie „gnadenlos“ es doch  in der Politik zugeht. Gleichzeitig würden sich auch viele junge Menschen mittlerweile die Frage stellen, ob sie solche Ämter überhaupt noch anstreben sollen.

Seit Gründung der Selbsthilfegruppe in Haßloch hätten sich bereits unzählige Menschen gemeldet, die durch „Mobbing“ betroffen sind, berichtete Karin Hurrle, die einen großen Handlungsbedarf, insbesondere auch bei jüngeren Personen sieht. Ein Fall sei bereits mit einem Jugendsender vom Südwestfunk aufgenommen worden, der im März ausgestrahlt würde, sagte sie. Für das Thema „Mobbing“ müsse man nicht nur alle gesellschaftlich relevanten Schichten sensibilisieren, sondern dieses Thema sei mehr als überfällig, womit sich auch die Politik auseinandersetzen müsse. Harin Hurrle, Presse

19.01.2012


Verein FTGR hat große Tagesordnung abgearbeitet

Forderung: Erhalt der Presse- und Meinungsfreiheit sowie Unabhängigkeit der Richter

Eine große Tagesordnung hatte der Verein (FTGR) „Förderung von Transparenz und  Gerechtigkeit in der Rechtspflege Rheinland-Pfalz e.V.“ am vergangenen Wochenende abgearbeitet. Lange wurde über die „Presse- und Meinungsfreiheit“, der Medien aus aktuellem Anlass diskutiert, was auch die Wogen hochschlagen ließ wegen des Verhaltens von Bundespräsident Wulff gegenüber der Presse. Die Mitglieder des Vereins haben sich daher einstimmig dafür ausgesprochen, die Presse- und Meinungsfreiheit über die politisch Verantwortlichen bei den Landesregierungen einzufordern. Die Presse- und Meinungsfreiheit sei ein Stück Demokratie, was im Grundgesetz geregelt sei, was man jedoch immer wieder in Erinnerung rufen müsse. Bei aller Transparenz der Berichterstattung dürfe jedoch das Persönlichkeitsrecht eines jeden Bürgers nicht verletzt werden, mahnte ein Teilnehmer.

Ein weiterer Diskussionspunkt war die Meinung zu möglichen Volksentscheiden, wo nach Meinung vieler bei wichtigen politischen Entscheidungen auch die Bürger mitbestimmen dürfen sollten. In der Diskussion ging es darum,  ob möglicherweise auch die Richter vom Volk gewählt werden sollten. Und hier wurde ein Schreiben verfasst, welches an Bundestagspräsident Prof. Dr. Lammert sowie alle 16 Bundesländer gerichtet werden soll, worin die Forderung besteht, die unverzügliche Herstellung der richterlichen Exekutivunabhängigkeit  auf Landesebene nach den Kriterien der Europäischen Union und des Grundgesetzes herzustellen. In der Diskussion ging es vorwiegend um Artikel 97 des Grundgesetzes, das unmissverständlich verlangt, dass die Richter unabhängig sein sollen. Im Grundgesetz sei die rechtsprechende Gewalt grundsätzlich nicht Teil der Exekutive, so anwesende Teilnehmer. Unabhängigkeit verlange daher die Trennung der Justiz von der Exekutive. In dem Schreiben fordert FTGR Rheinland-Pfalz alle Bundesländer auf, sich dafür einzusetzen, dass die für die Auswahl und Laufbahn der Richter zuständige Behörde von der Exekutive unabhängig ist. In Frankreich, Spanien, Italien, Norwegen, Dänemark und den Niederlanden würden diese Kriterien bereits erfüllt, in Deutschland allerdings immer noch nicht. Wenn Deutschland nicht schon Kernland wäre, wäre es auf jeden Fall ein problematischer Beitrittskandidat, wurde kritisiert.

Die Vorsitzender Karin Hurrle teilte den Anwesenden mit, dass dem Verein bereits die Gemeinnützigkeit vom Finanzamt Neustadt ausgesprochen worden ist, so dass dem Eintrag ins Registergericht beim Amtsgericht Ludwigshafen nun nichts mehr im Wege stünde. Als Aktivitäten hat der Verein viele Fachvorträge mit Referenten wie z.B.  Verfassungsbeschwerde, Verzögerungsrüge, Rechtschutzversicherung sowie Cochemer Modell geplant, die rechtzeitig  bekannt gegeben werden. Kontakt habe mit ihr ein Security-Unternehmen aufgenommen, berichtete die Vorsitzende weiter. Dieses soll in eine der nächsten Sitzungen eingeladen werden, um mehr über vorhandene Probeme in unserem Rechtsstaat zu erfahren.

Das nächste Treffen findet am Samstag, 11. Februar 2012 um 11 Uhr statt. Die Örtlichkeit wird noch rechtzeitig bekannt gegeben. Wer Näheres über den Verein erfahren möchte, kann sich bei Karin Hurrle, Tel.Nr. 06324/981504 oder Cordula Butz-Cronauer, Tel.Nr. 06232/854001 informieren.Karin Hurrle

17.01.2012


Wir unterstützen Bürgermeister Hans-Ulrich Ihlenfeld

Die Fraktionen von FWG und CDU unterstützen Bürgermeister Hans-Ulrich Ihlenfeld und werben für seine deutliche Wiederwahl. Er hat in seiner ersten Wahlperiode sehr vertrauensvoll mit unseren Fraktionen zusammen gearbeitet. Dies gilt für eine Vielzahl aktueller Projekte, beispielhaft sei hier die Vermarktung des Kaufhauskomplexes Heyd, die Schaffung neuer Parkplätze im Ortskern, die Realisierung des Verkehrsleitsystems und insbesondere bei der Sanierung und Attraktivierung des Badeparks und die Entwicklung und Umsetzung eines Energie- und Klimaschutzkonzeptes. Wir wollen diese erfolgreiche Zusammenarbeit fortsetzen, denn Hassloch braucht Stabilität und Kontinuität.

Stefan Klamm, FWG-Fraktionsvorsitzender               Hans Grohe, CDU-Fraktionsvorsitzender

                                                

12.01.2012


Selbsthilfegruppe „Lebenshilfe“ startet viele Aktivitäten

Anliegen der Kreisverwaltung Bad Dürkheim vorgetragen

Die Leiterin der Selbsthilfegruppe „Lebensfreude“, Karin Hurrle, konnte in dem letzten Gruppentreffen über vieles berichten. So zum Beispiel über das Gespräch mit dem Sozialdezernenten der Kreisverwaltung Bad Dürkheim, Claus Potjé. Dort habe man die Anliegen der Teilnehmer vortragen können. Es wurde um Unterstützung gebeten, damit die Aktivitäten der Selbsthilfegruppe weiter entwickelt werden können. Das Thema Mobbing am Arbeitsplatz und an den Schulen soll künftig aufgegriffen und über Beratungsangebote nachgedacht werden. Auch die Präventionsarbeit an den Schulen soll intensiviert und Flyer aufgelegt werden. Daher habe man mit KISS Pfalz, dem Selbsthilfetreff in Edesheim Kontakt aufgenommen und sei dort bereits Mitglied geworden. Mit KISS wolle man verstärkt zusammen arbeiten und sich in dessen Netzwerk aufnehmen lassen. In einer Neuauflage von KISS Pfalz soll auch die Selbsthilfegruppe „Lebensfreude“ demnächst einen Platz finden. Nachgedacht soll auch darüber werden, ob man die Psychiatrietage in Haßloch wieder einführen soll und auf die vorhandenen Institutionen oder Krankenanstalten hinweisen könnte.

Der Finanzierungsantrag an die AOK Rheinland-Pfalz sei bereits auf den Weg gebracht worden, wurde ebenfalls den Gruppenteilnehmern  berichtet. KISS Pfalz will sich für die Genehmigung des Förderantrages einsetzen. In den nächsten Tagen wird der Jahresplan erstellt, wo unterschiedliche Aktivitäten angeboten werden sollen. Gabriele Nicklis, die ehemalige Leiterin des Kontaktklubs des DRK Haßloch will den Gruppenmitgliedern Basteln, Handarbeiten und Bewegungsspiele anbieten. Auf besonderen Wunsch wurde von der Gruppe angeregt, wieder einen Ausflug oder ein Grillfest im Sommer durchzuführen. Ebenfalls sind Referate und Fachvorträge zu den Themen: Schmerz- und Suchttherapie, Angstbewältigung oder Umgang mit Depressionen geplant. Bei all den Aktivitäten der regelmäßigen 14tägigen Treffen steht der gegenseitige Erfahrungsaustausch und das Gespräch immer im Vordergrund, was in gemütlicher Runde bei Kaffee und Kuchen stattfindet.

In den nächsten Tagen steht außerdem ein Besuch beim Berufsbegleitenden Dienst in Speyer auf dem Programm, wodurch die Verbindung zu „Mobbingopfern“ hergestellt werden soll. Das nächste Gruppentreffen findet am 25. Januar 2012 um 14 Uhr wieder im Theodor-Friedrich-Haus n Haßloch statt. Die Gruppe ist offen für alle Interessierten. Es sind auch neue Teilnehmer herzlich willkommen. Wer Näheres über die Selbsthilfegruppe wissen möchte, kann sich bei Karin Hurrle, Tel.Nr. 06324/981504 informieren.

12.01.2012


CDU bietet fundierte Information und ermutigt zu Widersprüchen gegen Überschwemmungsgebiet

Die CDU Haßloch hat zu dem in Haßloch gerade heiß diskutierten neuen Überschwemmungsgebiet im Bereich des Rehbachs und des Speyerbachs ein Informationsblatt erstellt, das seit dem Wochenende flächendeckend an alle Haushalte in Haßloch verteilt wird. Vorsitzender Jürgen Vogt erläutert den Sinn der Aktion: "Wir wollen die Bürger über die Vorgänge in der Gemeinde sachlich informieren und geben allen Bürgern die Gelegenheit, sich mit fundierten Argumenten gegenüber der Landesbehörde zu positionieren."

Das Flugblatt zeigt dazu neben der beabsichtigten neuen Gebietsabgrenzung und den Folgen, die betroffene Grundstückseigentümer zu erwarten haben, den bisherigen Verlauf des Verfahrens auf. Ebenso weist die CDU Haßloch auf weitere Informationsquellen im Internet hin.

"Die Festsetzung von Überschwemmungsgebieten wird durch die SGD Süd im Auftrag des Landes Rheinland-Pfalz betrieben. Die Gemeindeverwaltung und wir als lokal verantwortliche Politiker wurden ebenso vom massiven Vorgehen der Behörde überrascht", betont Vogt. "Der Bürgermeister hat daraufhin gerade von sich aus die Initiative ergriffen und die Bevölkerung über die Presse und das Amtsblatt in das Verfahren einbezogen. Wir begrüßen diese Beteiligung noch einmal ausdrücklich und danken der Verwaltungsspitze für die umgehende Reaktion!"

Daher hat die CDU Haßloch auch unter Einbeziehung aller Fakten, die bisher über das Verfahren und die Grundlagen für eine Erweiterung in Fachgremien bekannt sind, einen Mustereinspruch gegen die Neufestsetzung des Überschwemmungsgebietes formuliert. Der CDU-Vorsitzende ermuntert ausdrücklich zur Beteiligung: "Wir bieten allen Bürgerinnen und Bürgern so die Möglichkeit, sich sachlich fundiert und mit wenig Aufwand am Verfahren der SGD zu beteiligen. Nutzen Sie dieses Angebot!"

Zu diesem und weiteren interessanten Themen lädt die CDU Haßloch außerdem zu einer Diskussionsveranstaltung am 09. Januar ab 19.30 Uhr in die "Alte Feuerwehr" ein. Neben Bürgermeister Hans-Ulrich Ihlenfeld stehen auch Brigitte Hayn MdL und weitere regionale Politiker aus den angrenzenden Gemeinden Neustadt und Böhl-Iggelheim für Fragen zur Verfügung. Jürgen Vogt, Vorsitzender CDU Ortsverband Haßloch

Informationsblatt CDUdirekt zum Thema Hochwasser ansehen und ausdrucken:

08.01.2012


1. FC 08 hat einen neuen Wirt - Ab sofort Gaststätte wieder geöffnet

Griechischer Pächter: Ioannis Sapouridis

Endlich ist es soweit. Der 1. FC 08 hat wieder einen neuen Wirt für sein Vereinsheim gefunden. Die monatelange intensive Suche sei erfolgreich gewesen, berichten die beiden Vorstände Hermann Vollweiler und Joachim Blöhs. Der griechische Gastronom Ioannis Sapouridis bietet ab sofort täglich seine kulinarischen Köstlichkeiten an. Sein reichhaltiges Angebot umfasst sowohl griechische als auch deutsche Spezialitäten. Außerdem gibt es beim Chef der Küche täglich wechselnde Tagesessen.

Der Restaurantbetrieb werde im Sinne der 08 weitergeführt, sagte Ioannis Sapouridis, der sich freut, so herzlich in Haßloch aufgenommen worden zu sein. In einer Woche wird der freundliche Wirt bei der Arbeit von seiner Ehefrau unterstützt. Sie kommt direkt aus ihrer Heimat Griechenland nach Haßloch. Auch gehören der Crew künftig vorwiegend Familienmitglieder an. Großen wert legt Sapouridis auf einen guten Service und die freundliche Bedienung seiner Gäste. Er freue sich jetzt schon darauf, wenn er seine Gäste in dem ansprechenden Vereinslokal verwöhnen kann.

Die Vereinsgaststätte des 1. FC 08 umfasst bis zu 100 Plätze. Außerdem steht bei Bedarf der Jugendraum mit weiteren 40 Plätzen als Nebenzimmer zur Verfügung. Der neue Gastwirt wird wie sein Vorgänger auch Hochzeiten, Geburtstage, Weihnachtsfeiern, Schülertreffen und andere Festivitäten ausrichten. Es erwartet die Gäste eine reichhaltige Speisekarte, wobei außer Tagesessen auch Kleinigkeiten angeboten werden. In gewohnter Weise wird jeden Dienstag wieder der Seniorentanz stattfinden. Das erste Mal in diesem Jahr am 17. Januar, wozu alle „tanzwütigen“ Senioren schon jetzt recht herzlich eingeladen sind.

Am Montag ist im Vereinsrestaurant Ruhetag. Dienstags, samstags und sonntags ist ab 11 Uhr durchgehend geöffnet. Von Mittwoch bis Freitag ist von 11 Uhr bis 14 Uhr und danach ab 16.30 Uhr das Restaurant wieder offen.

Die gesamte  Vorstandschaft des 1. FV 08 wünscht dem neuen Wirt einen guten Start und freut sich auf eine gute Zusammenarbeit. Hermann Vollweiler,
1.Vorsitzender 1.FC08 Haßloch

07.01.2012


3. Filmnacht der CDU Haßloch

CDU-Mitglieder stemmen den Ausschank (vlnr: Ralf Jung, Andrea Jung, Conny Franzmann, Dr. Georg Franzmann)

Zum dritten Mal hatte die CDU Haßloch „zwischen den Jahren“ zu einem Kinoabend mit kulinarischen und musikalischen Highlights eingeladen. Über 100 Mitglieder und Freunde der CDU waren der Einladung ins neue Kulturviereck gefolgt, um in familiärer Atmosphäre den besten Liebesfilm aller Zeiten zu sehen: „Casablanca“. Das US-Liebesdrama mit Humphrey Bogart als zynischem Barbesitzer Rick und Ingrid Bergmann als seiner großen Liebe Ilsa Lund war auch ein antifaschistischer Propagandafilm gegen das nationalsozialistische Deutschland. Der 1944 mit drei Oscars ausgezeichnete Film wurde von Michael Curtiz 1942 mitten im Zweiten Weltkrieg gedreht, als die Stadt Casablanca in dem unter französischer Verwaltung stehenden, nordafrikanischen Land Marokko ein Sammelpunkt für die Ausreise von Flüchtlingen war.

Obenan auf der Liste weltweit populärer Filmzitate stehen Ricks Worte an Ilsa Lund, die neu synchronisiert lauten: „Ich seh´ dir in die Augen, Kleines.“ Älteren Zuschauern klingt wohl noch der Ausspruch der deutschen Erstfassung von 1952 im Ohr: „Schau mir in die Augen, Kleines“. Keinesfalls unbekannt ist auch Ilsa Lunds Aufforderung an den schwarzen Klavierspieler Sam: „Spiel´s noch mal, Sam. Spiel´ „As Time Goes By“.

Vor der Filmvorführung hatte die Sängerin Claudia Albrecht mit Team ihren Auftritt. Bürgermeister Hans-Ulrich Ihlenfeld und CDU-Vorsitzender Jürgen Vogt begrüßten die zahlreich erschienen Gäste und dankten den ehrenamtlichen Helfern von Kasse, Küche und Ausschank. Für die Technik zuständig war Tobias Klein. Die Besucher konnten auf einem separaten Blatt für das nächste Jahr aus drei Filmklassikern einen auswählen und selbst Wunschfilme nennen.

Im Eintrittspreis von 10 Euro enthalten waren auch eine herzhafte Kartoffelsuppe mit Würstchen und Brot sowie eine Feuerzangenbowle mit Berlinern. An der Bar „Ricks Café“ gab es in Anlehnung an den Film neben Saft und Wasser gegen Entgelt natürlich Hochprozentiges wie den Cocktail „Casablanca 2“, der aus Galliano, Wodka, Zitronen- und Orangensaft kreiert wurde. Aber auch antialkoholische Drinks hatten es „in sich“: Ein Schuss Pfefferminzsirup sorgte bei dem aus Grapefruitsaft gemachten Cocktail mit dem gefährlichen Namen „Al Capone“ für die giftgrüne Farbe. Eine Tasse Kaffee „Afrika“ rundete den kulinarischen Ausflug nach Marokko ab. Jürgen Vogt, Vorsitzender CDU Ortsverband Haßloch

03.01.2012


Selbsthilfegruppe „Lebensfreude“ erarbeitet Finanzierungskonzept

Flyer soll auf Anlaufstelle für „Mobbingopfer“ aufmerksam machen

Der Arbeitskreis der Selbsthilfegruppe „Lebensfreude“ hatte sich am letzten Dienstag getroffen, um gemeinsam ein Finanzierungskonzept zu erarbeiten. Die Leiterin der Gruppe, Karin Hurrle, teilte den Mitgliedern mit, dass sie bereits Kontakt mit dem Sozialministerium in Mainz und der AOK Rheinland-Pfalz in Eisenberg aufgenommen hat, um die Möglichkeiten einer Förderung zu besprechen. Dabei geht es den Teilnehmern der Selbsthilfegruppe in erster Linie darum, dass Menschen, die durch „Mobbing“ erkrankt und dadurch depressiv geworden sind, einen Gesprächskreis finden, um sich gegenseitig auszutauschen und Mut zuzusprechen, damit die Krankheit besser überwunden werden kann. Die Selbsthilfegruppe soll daher auch künftig Anlaufstelle sein, um an qualifizierte Beratungsstellen weiter vermittelt zu werden.

Kontakt bezüglich „Mobbingberatung“ hat die Selbsthilfegruppe bereits mit dem VPSM (Verein gegen psychosozialen Stress und Mobbing e.V., Fachverbund für Mobbingberatungsstellen in Wiesbaden aufgenommen, wo sich Beraterinnen auch in Bezug auf Konfliktbewältigung schulen lassen können. Für Detailfragen bezüglich der Arbeit in Haßloch stand ein Fachanwalt zur Verfügung, der rechtlichen Rat gab.

Vom Arbeitskreis wurde angeregt, auch mit dem Jugendgemeinderat Haßloch und Böhl-Iggelheim Verbindung aufzunehmen, um auch auf die Problematik „Mobbing an Schulen“ aufmerksam zu machen. Es wurde vorgeschlagen, den Böhl-Iggelheimer Bürgermeister Peter Christ um ein Gespräch zu bitten, um auch die dortigen Schulen für das Thema „Mobbing“ zu sensibilisieren.

Vorgesehen ist, Anfang des nächsten Jahres einen Flyer aufzulegen, um insbesondere auf die Selbsthilfegruppe und die Mobbingberatung in Haßloch aufmerksam zu machen. Wünschen tut sich die Selbsthilfegruppe, dass sie in den Verteiler des Netzwerkes der Landesregierung aufgenommen wird und entsprechende Finanzierungsmittel für ihre Gruppenarbeit bekommt. Der Finanzierungsantrag werde jetzt auf den Weg gebracht, berichtet die Leiterin. Die Selbsthilfegruppe in Haßloch hofft nun, dass durch das ehrenamtliche Engagement der Gruppe der Landeshaushalt und der Etat der Krankenkassen in Rheinland-Pfalz entlastet wird. Wer mehr über die Selbsthilfegruppe „Lebensfreude“ wissen möchte, kann sich mit Karin Hurrle, Tel.Nr. 06324/981504 in Verbindung setzen. Karin Hurrle

28.12.2011


FTGR Rheinland-Pfalz hat getagt

Erste Aktivitäten: 25.000 Handzettel sollen verteilt werden

Zur konstituierenden Vorstandssitzung traf sich der neu gegründete Verein FTGR Rheinland-Pfalz („Förderung von Transparenz und Gerechtigkeit in der Rechtspflege) am vergangenen Wochenende, zu der auch Mitglieder und Interessierte eingeladen waren. Großen Zuspruch war wieder an diesem Vormittag zu verzeichnen. Viele Themen wurden angepackt. So wurde u.a. beschlossen, dass der Verein eine eigene Homepage bekommen soll. Außerdem sollen Anfang des nächsten Jahres 25.000 Handzettel angefertigt und verteilt werden, damit der neu gegründete Verein bekannter wird.

Bemängelt wurde, dass die Presseberichte von der Interessengemeinschaft gegen Rechtsmissbrauch in den örtlichen Medien nicht veröffentlicht wurden. Daher wolle man durch Handzettel die Bevölkerung auf die Aktivitäten aufmerksam machen. Nachgedacht wurde auch über eine eigene Broschüre.

Als weitere Aktivitäten will man Anfang des nächsten Jahres eine Infoveranstaltung organisieren, wo ein Rechtsanwalt zum Thema „Verfassungsschutz“ referieren soll. Auch soll ein Referent eingeladen werden, der über „Rechtschutzversicherung“ informieren kann. Ab sofort soll intensive Mitgliederwerbung betrieben werden. Auch wolle man auf mögliche Sponsorensuche gehen, die die Aktivitäten des Vereins unterstützen. Das nächste Treffen findet am 14. Januar 2012 statt. Die Örtlichkeit wird noch rechtzeitig bekannt gegeben. Näheres über den Verein kann man von der Vorsitzenden Karin Hurrle, Tel.Nr. 06324/981504 oder der Stellvertreterin Cordula Butz-Cronauer, Tel.Nr. 06232/854001 erfahren. Karin Hurrle

20.12.2011


Freundeskreis Ruanda Haßloch und Umgebung unterstützt Projekt „Alleinerziehende Mütter in Ruanda“

1.000 Euro an HUMAN HELP NETWORK übergeben

Der Freundeskreis Ruanda Haßloch und Umgebung, Ursula Hüner, Hermann Vollweiler und Karin Hurrle überbrachten vergangenen Mittwoch dem Vorsitzenden von HUMAN HELP NETWORK, Ewald Dietrich in Mainz 1.000 Euro für das Projekt „Alleinerziehende Mütter in Ruanda“. Der Haßlocher Verein will durch neue Aktivitäten dieses Frauenprojekt künftig unterstützen.

Seit 2009 hat HUMAN HELP NETWORK im Süden Ruandas, nahe der Stadt Butare zwei Kooperativen für allein erziehende Mütter aufgebaut. Die Kooperative im Sektor Ngoma betreibt Bienenzucht. Die Kooperative im Sektor Tumba erhielt eine Ausnahmegenehmigung zur Ziegelbrennerei.

Da in Ruanda nicht nur sehr guter Honig produziert, sondern auch verkauft wird, stehen der Kooperative mittlerweile 50 moderne Bienenstöcke und eine Imkerausrüstung zur Verfügung, die das ertragreiche Arbeiten ermöglicht. Durch zusätzliche Aktivitäten betreiben die Frauen eine Mühle, zu der die Nachbarn ihre Feldfrüchte wie Moniok, Sorghum oder Mais bringen können, um sie mahlen zu lassen. Die Kooperative erhielt zudem ein Haus mit einem Produktionsraum für Honig, einem Aufenthaltsraum für Versammlungen und Kinderbetreuung sowie ein Büro und Verkaufsraum.

Für die Frauen im Sektor Tumba, die die Ziegelbrennerei betreiben können, war dies ein Glücksfall, da in Ruanda eine hohe Nachfrage aber ein verhältnismäßig kleines Angebot für gebrannte Ziegel besteht. Die traditionelle Bauweise mit ungebrannten Lehmziegeln ist in der Hauptstadt Kigali bereits verboten und wird nach und nach auf dem Land ausgemerzt. Andere Baumaterialen wie Holz, Zement- oder Pressziegel sind ebenfalls nur auf dem Land erlaubt. Die Ziegelbrennerei bedeutet daher insbesondere für bedürftige und allein erziehende Frauen eine rentable Einnahmequelle mit einem stabilen lokalen Markt.

Beide Kooperativen erhielten eine Schulung in guter Kooperativen-Führung. Das beinhaltet rechtliche, betriebswirtschaftliche und organisatorische Beratung. Allerdings zeigt die Erfahrung mit diesen Zielgruppen, dass künftig noch mehr in diesem Bereich getan werden muss. Junge ruandische Frauen, die unverheiratet schwanger werden, verstößt ihre Familie oft. Gerade wenn sie die Schule nicht besucht oder beendet haben, gibt es kaum eine Möglichkeit für sie, sich und ihr Kind zu ernähren. Auch viele Mütter, deren Mann gestorben oder davon gelaufen ist, landen mit ihren Kindern auf der Straße, weil sie ihr Haus verkaufen müssen oder ihre Miete nicht mehr zahlen können. Mangels Bildung bleiben vielen dieser Frauen nur zwei Möglichkeiten, um sich und ihre Kinder zu ernähren: Betteln oder Prostitution. Ihre Kinder wachsen dann auf der Straße auf. Anstatt eine ausreichende Ernährung, Krankenversorgung und Bildung zu erhalten, werden sie zu Straßenkindern.

Geplant ist am 3. Juni 2012 in Haßloch eine Projektvorstellung von Ewald Dietrich, wo sich auch Besuch aus Ruanda angesagt hat. Am 18. Mai ist der Ruanda-Tag in Mainz, an dem auch der Haßlocher Verein aller Wahrscheinlichkeit nach teilnehmen wird. Wer nähere Auskunft über den Freundeskreis Ruanda haben möchte, kann sich mit der Vorsitzenden Karin Hurrle, Tel.Nr. 06324/981504, der Stellvertreterin Ursula Hüner, Tel.Nr. 06321/670949 oder dem Schatzmeister Hermann Vollweiler, Tel.Nr. 06324/989350 in Verbindung setzen. Karin Hurrle

16.12.2011


Reisefreunde HURRLE auf dem Durlacher Weihnachtsmarkt

Gemütlicher Abschluss mit Weihnachtsfeier im Seniorenzentrum Rebental

Ihren Jahresabschluss mit kleiner Weihnachtsfeier hatten die Reisefreunde HURRLE in diesem Jahr im Restaurant des Seniorenzentrums Rebental durchgeführt. Zuvor war die Gruppe auf dem mittelalterlichen Weihnachtsmarkt in Karlsruhe-Durlach. Die Reisefreunde hatten wieder viel Glück mit dem Wetter. Obwohl es bis Mittwoch gestürmt und geregnet hatte, war vergangenen Donnerstag der Wettergott mit den Senioren wieder gnädig. Denn Petrus machte seine Schleusen dicht, und so war der Nachmittag in Durlach sehr schön verlaufen. Von Bogenschießen bis mittelalterliches Handwerk war einiges zu sehen. Auch Kulinarisches aus dieser Zeit konnte man genießen. Bezahlen musste man mit seinen Talern.

Auf der Hinfahrt nach Karlsruhe wurde die Gruppe mit selbst gebackenem Kuchen von Martina und René Conte verwöhnt, der vorzüglich mundete. Gestärkt wurde dann die Weiterfahrt angetreten. Auf der Heimfahrt nach Haßloch herrschte wieder gute Stimmung. In Haßloch angekommen, wurden die Senioren bereits im Seniorenzentrum erwartet. Zur vorweihnachtlichen Zeit wurden schöne Weihnachtslieder gesungen. Die Helferin Sieglinde Härthe trug zwei besinnliche Geschichten vor. Nach dem Abendessen und gemütlichem Beisammensein wünschten sich alle ein frohes Weihnachtsfest. Reiseleiterin Karin Hurrle dankte ihren drei Helferinnen Sieglinde Härthe, Christel Colley und Cäcilia Janz für die Unterstützung im zurückliegenden Jahr und übergab ihnen ein schönes Blumenpräsent. Sie bedankte sich gleichzeitig bei der Hausherrin Frau Paradies für den freundlichen Empfang in ihrem Hause. Sie bekam einen Teller mit selbst gebackenem Gebäck von Cäcilia Janz dafür. Die Reiseleiterin wünschte alle Anwesenden viel Glück und Gesundheit für das Neue Jahr und warb dafür, weiterhin den Reisefreunden HURRLE treu zu bleiben.

Die nächste Fahrt im neuen Jahr findet am 12. Januar 2012 statt. Es geht an diesem Tag nach Neuleiningen. Anmelden kann man sich schon jetzt bei Sieglinde Härthe, Tel.Nr. 06324/2065, Christel Colley, Tel.Nr. 06324/4366, Cäcilia Janz, Tel.Nr. 06324/2248 oder bei Karin Hurrle, Tel.Nr. 06324/981504. Karin Hurrle

10.12.2011


Neue Selbsthilfegruppe „Lebensfreude“ plant viele Aktivitäten

Künftig auch Anlaufstelle für „Mobbingberatung“

Die Selbsthilfegruppe für psychisch Beeinträchtigte  hatte sich am vergangenen Mittwoch zu Ihrem Jahresabschluss und kleinen Weihnachtsfeier im Theodor-Friedrich-Haus in Haßloch getroffen. Zur neu gegründeten Gruppe sind auch die ehemaligen Mitglieder des Kontaktklubs gestoßen. Die Teilnehmer haben sich einen neuen Namen gegeben. Die Gruppe nennt sich nun Selbsthilfegruppe „Lebensfreude“. Die Selbsthilfegruppe wird auch künftig Anlaufstelle für Mobbingopfer sein, wenn Hilfe und Beratung benötigt wird. Vorsitzende der Selbsthilfegruppe ist Karin Hurrle, die sich bereits um Finanzierungsmittel gekümmert hat.

Ziel der künftigen gemeinsamen Arbeit wird sein, an qualifizierte Beratungsstellen und medizinische Fachkräfte verweisen zu können, ein Netzwerk aufzubauen und verstärkt auch an Schulen zu gehen, um das Problem „Mobbing“ zu thematisieren. Gerade an Schulen soll „Mobbing“ kein Tabuthema mehr sein, sondern Lehrer sollen im Vorfeld dafür sensibilisiert werden. Entsprechende Flyer sollen im neuen Jahr gemeinsam erarbeitet und an vielen öffentlichen Stellen ausgelegt werden.

Geplant ist ebenfalls im neuen Jahr, verstärkt Aktivitäten, wie Handarbeiten, Basteln und Bewegungsspiele anzubieten. Auch Fachvorträge von Referenten sind geplant. Im Mittelpunkt der Treffen stehen die Gruppengespräche und der Erfahrungsaustausch. Auch können, wenn gewünscht, Einzelgespräche innerhalb der Gruppe angeboten werden. Großen Wert legen die Teilnehmer darauf, dass die Anonymität gewahrt bleibt und die Probleme der Betroffenen nicht nach außen getragen werden.

Die Mitglieder der Selbsthilfegruppe treffen sich im neuen Jahr ab 11. Januar 2012 zunächst mittwochs alle 14 Tage in regelmäßigen Abständen im Grünen Salon des Theodor-Friedrich-Hauses, Haßloch, Heinrich-Brauch-Straße 33. Wer nähere Auskunft über die neue Selbsthilfegruppe „Lebensfreunde“ haben möchte, kann sich mit Karin Hurrle, Tel.Nr. 06324/981504 in Verbindung setzen. Karin Hurle, Presse

08.12.2011


Wird Haßloch bald El Dorado von Spielsüchtigen?

UNABHÄNGIGE erschüttert über Zusage der Gemeinde von weiterer Ansiedlung einer Spielothek im Gewerbegebiet „Nördlich des Bahndamms“

Über die Äußerung des 1. Beigeordneten Lothar Lorch, dass eine Spielothek für eine Gemeinde ein Gewinn sei, ist die politische Gruppierung Die UNABHÄNGIGEN mehr als entsetzt. Einem Pressebericht der Rheinpfalz vom 26. Oktober  zufolge hat Lorch geäußert, dass die Gemeinde bei der Ansiedlung einer weiteren Spielothek im Gewerbegebiet „Nördlich des Bahndamms“ keine Einwände gehabt habe. Als Gründe gab Lorch an, dass der Bedarf an Unternehmen dieser Art gestiegen sei und nannte wirtschaftliche Gesichtspunkte für die Entscheidung der Gemeinde.

Die UNABHÄNGIGEN fragen sich nun, wird Haßloch bald Anziehungspunkt für Spielsüchtige werden?. In den zurückliegenden Jahren sei es der Gemeinde immer gelungen, solche Ansiedlungen von Haßloch fernzuhalten, monierte die politische Gruppierung. Spielotheken mir 48 Automaten könnten bald zum El Dorado für heranwachsende Jungendliche werden, die man quasi zur Spielsucht verleite. Jahrelang habe die Gemeinde gemeinsam mit der Haßlocher Polizei hervorragende Präventionsarbeit geleistet und auf die Gefahren an „Runden Tischen“ hingewiesen. Seit einiger Zeit sei in Haßloch zu bemängeln, dass man durch Ansiedlungen von Spielotheken den Menschen Tür und Tor öffne und die Spielsucht damit fördere.

Die Argumentation von Lorch, acht neue Arbeitsplätze zu schaffen, verstehen die UNABHÄNGIGEN nicht. Dies stünde auch in keinem Verhältnis mit den Gefahren, die sich dort entwickelten.  Auch sollte Gewinnbringung und Vergnügungssteuer für eine Gemeinde in diesem Fall keine Rolle spielen, wenn man die Glückspielsucht  damit in einem Ort vorantreibe. Denn die Auswirkungen der gesellschaftlichen Probleme, die eine Gemeinde hier für die Zukunft auf sich nimmt, seien jetzt schon programmiert. „Unverständlich ist für die UNABHÄNGIGEN, dass ein Bürgermeister als Sozialdezernent hier nicht sein Veto eingelegt hat und einfach alles laufen lässt“.

Die Äußerung des 1. Beigeordneten Lothar Lorch, dass es ja Fach- und Beratungsstellen durch das Landesprogramm Rheinland-Pfalz für Glücksspielprävention und Spielsüchtige gebe, sei nicht nachvollziehbar.

Dass es auch anders gehe habe die Stadt Ludwigshafen kürzlich bewiesen. Diese haben nämlich einem Betreiber die Ansiedlung einer solchen Spielothek im Gewerbegebiet versagt. Als dieser dann vor dem Verwaltungsgericht in Neustadt dagegen geklagt habe, hätten die Neustadter Richter der Stadt Ludwigshafen Recht gegeben. „Dies war eine richtige Entscheidung“, meinen die UNABHÄNGIGEN. Karin Hurrle

01.12.2011


Hasslocher Bürgerinitiative verärgert über Landesregierung

Mediationsverfahren bezüglich Tiefen Geothermie war erfolglos

Die Haßlocher Bürgerinitiative ist verärgert darüber, dass die Bekanntgabe des Ergebnisses des durchgeführten Mediationsverfahrens bezüglich der Tiefen Geothermie immer wieder verschoben wird. Zuerst habe sich die Landesregierung durch die Landtagswahlen „gemogelt“, jetzt will man sich durch die Bürgermeisterwahlen in Haßloch mogeln.  Am 22. Januar sollen die Bürger an die Wahlurnen gehen und für die nächsten acht Jahre den richtigen Bürgermeisterkandidaten wählen. Dem gewählten Bürgermeister soll bereits vor seiner Entscheidung, nämlich „für“ oder „gegen“ die Geothermie das Vertrauen ausgesprochen werden, wohl wissend, dass dieser möglicherweise nach seiner Wahl gar kein Mitspracherecht mehr über Geothermiestandorte in seiner Kommune hat.

Nur ein starker Bürgermeister kann sich gegen eine derartige Lobby wehren. Die Aussagen vom Grünen-Staatssekretär Stolper richten sich nämlich hin zur Privilegierung, was das Recht der Kommunen sehr stark einschränkt. Daher müsse man jetzt schon genau hinsehen, wohin die derzeitige Landesregierung steuern will. Das Mediationsverfahren der Landesregierung bezeichneten CDU-Vertreter des Landkreises Germersheim sogar kürzlich bei einer Demo in Steinweiler als unprofessionell und nicht nachvollziehbar. Eine klare Aussage zur Geothermie in Haßloch will aber die jetzige Landesregierung, Frau Lembke anscheinend  nicht treffen, womöglich, um bei den Haßlocher Grünen kein eigenes Porzellan zu zerschlagen. Einfacher ist anscheinend, lieber dem Bürgermeister und der Kommune dann den „schwarzen Peter“ zuschieben zu können, als jetzt eine klare Aussage zur Geothermie zu treffen.

Am 22. Januar 2012 ist in Haßloch Bürgermeisterwahl. Am 23. Januar will die Landesregierung der Öffentlichkeit das Ergebnis des Mediationsverfahrens über die Tiefe Geothermie vorstellen. Absicht oder Dummheit? Diese Frage stellen sich nicht nur die BI Haßloch, sondern viele Bürger, die am 22. Januar an die Wahlurne in Haßloch gebeten werden. Wie sollte der Bürger durch solche offensichtlichen Absichten noch Vertrauen in die Politik haben? Es könnte also eines der wichtigsten Themen für die die Bevölkerung in Haßloch werden, welchem Kandidaten sie ihre Stimme geben. Ganz wichtig erachtet daher die BI Haßloch, dass im Vorfeld die beiden Bürgermeisterkandidaten zu dieser Thematik befragt werden. Ihre öffentliche Meinung dazu könnte auch den Ausschlag geben, welcher Kandidat letztendlich von der Bevölkerung am 22. Januar gewählt wird.

Es hat nämlich den Anschein, dass sich die Landeregierung von der Tiefen Geothermie immer noch nicht verabschiedet hat. „Denn wie sonst wäre es zu erklären, dass vor ein paar Tagen der Geschäftsführer von GeoX, Dr. Lerch im Studio von RNF die Tiefe Geothermie wie „Sauerbier“ angepriesen hat, ohne Rücksicht darauf, dass Landau immer noch von erneuten Erdbeben heimgesucht wird“, fragen sich die Mitglieder der Haßlocher BI.

Die Haßlocher Bürgerinitiative hat daher beschlossen, an beide Bürgermeisterkandidaten eine Anfrage zu richten, ob diese die Tiefen Geothermie in Haßloch weiterhin verfolgen. Das Ergebnis der Anfrage wird die BI noch rechtzeitig der Presse zur Verfügung stellen.

Zum Mediationsverfahren der Landesregierung hat auch die Haßlocher BI ihre eigene Meinung. Alle Bis sowohl in der Süd- als auch in der Vorderpfalz hatten sich bereits in der Vergangenheit dazu geäußert, dass der Verlauf nicht gerade erfolgsversprechend gewesen sei. Durchgemogelt habe sich die Landesregierung durch die Landtagswahl. Mit dem Durchmogeln sollte jetzt aber Schluss sein, so die Haßlocher Vertreter. Es sollte nach Meinung der Haßlocher BI nun eine klare Ansage von der Grünen-Ministerin, Evelin Lembke kommen, ob sie ohne Einbindung der Bürger über deren Kopf einfach die Tiefe Geothermie durchsetzen möchte. Karin Hurrle Pressesprecherin der BI Haßloch

24.11.2011


Gründungsversammlung des Vereins „Förderung von Transparenz und Gerechtigkeit in der Rechtspflege Rheinland-Pfalz e.V.“ vollzogen

Gesamter Vorstand einstimmig gewählt

Die Gründungsmitglieder des Vereins „Förderung von Transparenz und Gerechtigkeit in der Rechtspflege Rheinland-Pfalz e.V“, haben am vergangenen Samstag bei ihrem Treffen einstimmig einen Vorstand gewählt. Harmonisch und ohne Probleme  ist die Veranstaltung verlaufen. Karin Hurrle wurde zur Vorsitzenden gewählt, Cordula Butz-Cronauer zur Stellvertreterin. Als Schatzmeister wurde Volker Hartmann und als Justiziar Werner Forkel vorgeschlagen, die ebenfalls einstimmig gewählt wurden.

Eine Vielzahl von Teilnehmern war am Wochenende extra angereist, um den Vortrag der Frankenthaler Gerichtspräsidentin zu hören, die zu der Veranstaltung erst gar nicht erschienen war. Die Gründungsversammlung ist dennoch reibungslos verlaufen,  weil sie gut vorbereitet war. Keine Diskussionen gab es in Bezug auf die Satzung, die von Werner Forkel erarbeitet und bereits in der Septembersitzung einstimmig verabschiedet werden konnte. Karin Hurrle teilte außerdem mit, dass diese bereits im Vorfeld dem Finanzamt vorgelegt wurde und als gemeinnützig anerkannt worden sei.

Zuvor ging die neue Vorsitzende noch einmal auf die Historie der Interessengemeinschaft gegen Rechtsmissbrauch ein und berichtete, dass sich fast vor genau zwei Jahren viele Justizgeschädigte in Haßloch einen Vortrag des Vorsitzenden des Verein gegen Rechtsmissbrauch  VGR in Frankfurt, Herrn Trieflinger, angehört hätten. „Wir haben viel gelernt seit dieser Zeit, auch haben wir gehört, dass viele Fehlurteile ans Tageslicht gekommen sind, wir haben aber auch gelernt, dass nicht immer die Richter oder Staatsanwälte an diesen Fehlurteilen schuld waren“, berichtete Hurrle weiter.

Mit der Neugründung des Vereins wolle man zukünftig in Rheinland-Pfalz auch der Justiz mehr auf die Finger schauen. Außerdem wolle man erreichen, dass mehr Gerechtigkeit in die Justizlandschaft einkehre. Als eines der wichtigsten Ziele nannte die neue Vorsitzende, dass bei den Richtern ein Parteibuch bei ihrer Urteilsfindung in Zukunft keine Rolle mehr spielen dürfe. Auch wolle sich der neue Verein dafür einsetzen, dass nach Recht und Gesetz entschieden wird. Man hoffe, dass der Verein Gehör bei der Politik findet und dass die Anliegen der sich engagierenden Mitglieder Ernst genommen werden. Für mehr Transparenz in den Justizabläufen wolle sich der Vorstand einsetzen, auch wolle man erreichen, dass Verwaltungsabläufe besser strukturiert werden.

Durch alle Aktivitäten, die von dem neuen Verein ausgehen, sollen Aggressionen gegen Richter und Staatsanwälte sowie auch gegen die Justiz abgebaut werden, so dass man ohne Emotionen Sachverhalte abarbeiten könne. Der Verein wolle als vermittelndes Organ und als Bindeglied fungieren und den Dialog zur Justiz verbessern. Ideen sollen in einem Arbeitskreis erarbeitet und als Vorschläge an das Justizministerium weiter gereicht werden. „Wir wollen, dass der Druck auf die Richter und Staatsanwälte aufhört und dass sich die Politik nicht immer wieder in deren Arbeit einmischt“, ist die persönliche Forderung von Karin Hurrle.

Die Vorsitzende schwor alle Anwesenden noch einmal ein: „Bitte denken Sie bei all Ihrem Tun daran, mit Gewalt und Aggressionen erreicht man gar nichts“. Man wolle im Dialog mit allen bleiben und durch eine gute Arbeit des Vereins die Entscheidungsträger überzeugen. Nur dies könne der richtige Weg für die Zukunft sein. Ziel müsse auch sein, die Vorstellungen der Vereinsmitglieder umsetzen zu können, „was ein großer Gewinn für den Erhalt des Friedens in unserem Lande bedeuten würde“.

Die Wahl ergab im Anschluss folgendes einstimmiges Ergebnis:

1. Vorsitzende: Karin Hurrle, 2. Vorsitzende: Cordula Butz-Cronauer, Schatzmeister: Volker Hartmann, Justiziar: Werner Forkel, Schriftführerin: Ursula König, Beisitzer: Robert Ruhl, Bernd Rieder, Dietmar Pietsch und Albrecht Kerber, Revisoren: Hermann Vollweiler und Elvira Reif. Karin Hurrle

20.11.2011


Schulprojekt in Bihembe abgeschlossen

Freundeskreis Ruanda Haßloch und Umgebung spendet HUMAN HELP NETWORK 1000 Euro für die weitere Projektarbeit

Der Schulbau in Bihembe, ist abgeschlossen. 4.000 Euro hatte der Freundeskreis Ruanda Haßloch und Umgebung im letzten Jahr gespendet, um das begonnene Schulprojekt in Ruanda von Dr. Timo Weinacht weiter zu führen. Vier Klassenräume sowie ein Toilettenblock mit sechs Kabinen konnten Anfang des Jahres an das bestehende Schulgebäude der Primarschule im Sektor Ngoma im Distrikt Nyaruguru, der Südprovinz von Butare verwirklicht werden. Die Baumaßnahmen sind nun vollendet. Die Finanzierung der Gesamtbaumaßnahme von 41.000 Euro, welche auch den Bau einer Regenwasserzisterne mit entsprechenden Erosionsschutzmaßnahmen beinhaltete, war damit gesichert. Nun kann das Projekt endgültig abgeschlossen und mit dem Partnerschaftsverein Rheinland-Pfalz abgerechnet werden. Eine weitere Spende des Freundeskreises über 1.000 Euro soll nun in ein neues Projekt fließen.

Dr. Timo Weihnacht, der 2005 für den Deutschen Entwicklungsdienst (DED) in Kigali im Einsatz war, hatte das dortige Schulprojekt im Bihembe in seiner Freizeit ins Leben gerufen. Ihm lag dieses Schulprojekt besonders am Herzen, auch wenn er selbst schon lange nicht mehr vor Ort ist. Dass die Projektarbeit in Bihembe im Sinne von Timo Weinacht weiterging, hatte der Freundeskreis Ruanda dem Vorsitzenden von HUMAN HELP NETWORK, Ewald Dietrich, zu verdanken, der diese Schule dort besichtigt und für besonders förderungswürdig angesehen hatte. Denn gerade Bihembe liegt in einem der ärmsten Distrikte in Ruanda.

Etliche Aktivitäten wurden vom Freundeskreis Ruanda Haßloch und Umgebung gestartet. So z.B. auch eine Informationsveranstaltung im Sommer diesen Jahres mit den Stadtwerken Mainz, in der Dr. Joachim Schwerd darüber berichtete,  dass im Rahmen eines Public-Privat-Partnership (PPP) Projekts der Stadtwerke Mainz AG und der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) in einer Weiterbildungsmaßnahme von 23 ruandischen Distrikten je ein Elektriker zu einem Solarelektriker ausgebildet wird. Nach bestandener Fortbildung erhalten dann die Distrikte je eine Solaranlage mit 1 kW Leistung, die sie auf sozialen Einrichtungen selbst installieren könnten. Dabei könnte der Solartechniker die Möglichkeit nutzen, durch Wartung und Instandhaltung des Moduls sich ein zusätzliches Einkommen zu verdienen.

Weitere Aktivitäten sind vom Freundeskreis Ruanda im nächsten Jahr geplant. Es soll wieder eine Lesung mit einer Autorin oder einem Autoren stattfinden, um weiteres Geld in die Vereinskasse zu bekommen. Der Freundeskreis Ruanda Haßloch und Umgebung will weiter mit seinen Vereinsaktivitäten für die Unterstützung der „Dritten Welt“ werben, wo Hilfe zur Selbsthilfe geleistet werden soll. Weitere Informationen über den Freundeskreis Ruanda kann man bei der Vorsitzenden Karin Hurrle, Tel.Nr. 06324/981504, der Stellvertreterin Ursula Hüner, Tel.Nr. 06321/670949 oder dem Schatzmeister Hermann Vollweiler, Tel.Nr. 06324/989350 bekommen. Karin Hurle: Foto: Timo Weinacht

18.11.2011


Pressemitteilung der CDU Hassloch

Grundlage ist die Pressemitteilung der HLL: „Nicht Schulden mit Schulden begleichen“ HLL fordert Einsparungen für den Entschuldungsfonds.

Pressereaktion auf den Rheinpfalz-Artikel „Wäre Zeichen für eine Kehrtwende“

Als wäre er nicht bei der letzten Ratssitzung gewesen, fordert Willi von Lohr weitere Vorschläge statt der bereits von der großen Mehrheit des Rates gut geheißenen Empfehlung für die Anrechnung der im Haushalt verabschiedeten Mehreinnahmen zur Teilnahme am Kommunalen Entschuldungsfond für Rheinland - Pfalz.

Die vorgeschlagenen Beträge aus Einnahmeerhöhungen überschreiten die zur Teilnahme am Entschuldungsfond notwendige Summe um ein mehrfaches. Insofern bestünde auch dann noch kein Risiko, wenn die Einnahmen aus Gewerbe – oder Vergnügungssteuer zeitweise sinken würden. Trotz mehrfacher Bestätigung der Rechtmäßigkeit und Zulässigkeit des Vorschlages der Verwaltung durch den Referenten des Gemeinde- und Städtebundes beharrt er auf seiner falschen Meinung. Niemand hindert die HLL und die anderen Fraktionen darüber hinaus weitere Sparvorschläge zu erarbeiten, die dann in Ruhe gewissenhaft geprüft und diskutiert werden können. Wirklich nachhaltige Maßnahmen werden sich nicht über Nacht, aber dafür sehr schwer finden lassen, weil sie alle mit gravierenden Einschränkungen freiwilliger Leistungen oder mit Personalabbau verbunden sein müssten. Das Verlangen nach weiteren Kennzahlen (wofür eigentlich benötigt?) mag dem besonderen Interesse des Herrn von Lohr nach zusätzlicher Verwirrung entsprechen; im Lichte der bekannten Personalsituation durch Erkrankung in der Kämmerei ist es eigentlich unanständig sie jetzt zu fordern. Kennzahlen nutzt man üblicherweise zu Vergleichen mit Kommunen ähnlicher Größe und Struktur – woher nimmt Herr von Lohr dann diese Zahlen der anderen Kommunen? Wenn es Sinn macht, diese Daten zu erheben, tun dies die Statistik-Behörden des Bundes und des Landes schon längst. Man bekommt dort mehr Informationen als man jemals auswerten kann. Dass Herr von Lohr dazu in der Lage ist, bezweifeln wir nach seinem letzten Auftritt im Gemeinderat keineswegs. Dort hat er ja bis zum Überdruss und Schmerzgrenze selbstherrlich mit neuen Medien Zahlen jongliert.

Auch die HLL sollte sich eine Kehrtwende gönnen – zurück zur sachlichen Zusammenarbeit und ernsthaften Suche nach konkreten Sparzielen durch die Verwaltung und die Fraktionen. Vielleicht kann sich auch Frau von Lohr mal für dieses Ziel verwenden, sie ist ja schließlich als Beigeordnete Mitverantwortliche in der Verwaltung.

Hans Grohe CDU-Fraktion Vorsitzender www.cdu-hassloch.de

18.11.2011


Antrag der Fraktionen von CDU und FWG

An die 

Frau BGO Christina von Lohr

Rathausplatz 1

67454 Haßloch

Antrag: Veranstaltungsmodell Energie und Klimaschutz in Haßloch

Sehr geehrte Frau von Lohr,

bereits bei der Diskussion um die Zukunft der Veranstaltungen in der Gemeinde Haßloch haben wir deutlich gemacht, dass wir zukünftige Veranstaltungen / Ausstellungen /Messen zu den Themen Klimaschutz bzw. Energiesparen im Kontext des erstellten Energie – und Klimaschutz-Konzeptes der Gemeinde Haßloch sehen wollen.

Wir, die Fraktionen von CDU und FWG, stellen daher folgenden Antrag:

Die Verwaltung erstellt ein Konzept für zukünftige Gestaltung o.a. Veranstaltungen zur Vorstellung in FWU und Gemeinderat. Ziel soll es sein ein möglichst wirksames Veranstaltungsmodell zu erarbeiten, das die Firmen vor Ort und der Region in die Lage versetzt, ihr Angebot bezüglich Energiesparen und Klimaschutz zu präsentieren. Die Bevölkerung der Gemeinde und der Region sollen die Möglichkeit erhalten, sich ein umfassendes Bild über die jeweils aktuellen Möglichkeiten zur Energieersparnis zu machen. Dabei soll insbesondere auch die Bezuschussung und Finanzierung der Projekte vorgestellt werden, damit die Bürger eine eigenständige Entscheidung treffen können.

Andererseits sollte aber auch der aktivierende Charakter unseres Energie- und Klimaschutzkonzeptes durch entsprechende begleitende Aktionen betont werden. Für die Umsetzung dieses Konzeptes soll dann eine entsprechende Budgetposition eröffnet werden.

Dies alles soll dem Ziel dienen, nicht nur Informationen über Energiesparen und Klimaschutz zu erhalten, sondern auch das Verständnis und den Ehrgeiz unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger zu wecken, sich aktiv an den Zielen der Gemeinde Haßloch zu beteiligen und auch die eigenen Vorteile zu erkennen und zu bewerten.

Freundliche Grüße

Hans Grohe, Fraktionsvorsitzender CDU - Stefan Klamm, Fraktionsvorsitzender FWG

16.11.2011


CDU Rhein-Pfalz-Kreis und CDU Haßloch gegen Reduzierung der Polizeipräsenz -

Resolution gegen Verlegung der Bereitschaftspolizei Schifferstadt nach Enkenbach

Mit 100 Prozent Zustimmung verabschiedeten die 125 Delegierten des Kreisparteitags der CDU Rhein-Pfalz am 07.11.2011 in Dudenhofen die Resolution, dass nicht durch Sparen an der falschen Stelle die Präsenz der Polizei reduziert und dadurch die Sicherheit der Bevölkerung gefährdet wird. Insbesondere forderten sie den Erhalt der Bereitschaftspolizei am Standort Schifferstadt und den Erhalt der Polizeiwache Maxdorf.

Der Ortsvorsitzende der CDU Böhl-Iggelheim Helmut Pfaff, der mit fünf weiteren Delegierten die Resolution formulierte hatte und im weiteren Verlauf des Kreisparteitages zu einem von drei Stellvertretenden Kreisvorsitzenden gewählt wurde, ging in seiner Begründung für die Resolution zunächst auf den Ablauf der von Innenministerium ausgerufenen Optimierung der Polizeistruktur ein. „Diese sei grundsätzlich zu begrüßen, hätte sich aber als Wolf im Schafspelz entpuppt, da –offiziell seitens des Innenministeriums eingeräumt- finanzielle Zwänge bei den Optimierungsplänen in den Vordergrund rückten“, so Pfaff. Die Verlegung der Bereitschaftspolizei von Schifferstadt nach Enkenbach lehnten die Delegierten durch ihre Resolution ab, weil dadurch die Polizeipräsenz im gesamten Polizeipräsidium Rheinpfalz reduziert wird und die Arbeitsplätze von 12 Tarifbeschäftigten gefährdet sind.

Jürgen Vogt, Ortsvorsitzender der CDU Haßloch, lehnt die Verlegung der Bereitschaftspolizei ebenfalls ab. „Da offensichtlich dem angeblichen Einsparvolumen von 400.000 € falsche Zahlen zu Grunde liegen und möglicherweise sogar die Folgekosten höher sind als die Einsparsumme, wäre es noch nicht einmal Sparen zu Lasten der Sicherheit“, widerspricht er dem Regierungsargument, dass in allen Bereichen gespart werden müsse.

Der Druck aus der Bevölkerung gegen die Herabstufung der Polizeiinspektion Haßloch und die Schließung der Polizeiwache Maxdorf war so groß, dass Innenminister Lewentz (SPD) davon zumindest fürs erste Abstand genommen hat. „Das müssen wir auch zum Erhalt der Bereitschaftspolizei in Schifferstadt erreichen“ sind sich Pfaff und Vogt einig. Daher unterstützen auch beide die Unterschriftenaktion der Gewerkschaft der Polizei. Die CDU-Landtagsabgeordneten in der Region haben sich bereits gegen die Verlegung der Bereitschaftspolizei ausgesprochen. „Dass auch die SPD-Abgeordneten die Fakten entsprechend bewerten und sich beim Innenminister für den Erhalt der Bereitschaftspolizei am Standort Schifferstadt einsetzen“, wünschen sich Pfaff und Vogt. Pressemitteilung der CDU Rhein-Pfalz-Kreis und CDU Haßloch

14.11.2011


„Bauer sucht Sau“ – Mundartkomödie in der Hemshofschachtel

Reisefreunde HURRLE haben Tränen gelacht

„Bauer sucht Sau“ hieß die lustige Komödie in der Ludwigshafener Hemshofschachtel, wo die Lachmuskeln der Besucher so richtig in Bewegung gesetzt wurden. Die Reisefreunde HURRLE hatten sich am vergangenen Wochenende einen humorvollen Abend gegönnt und sind zur Ludwigshafener Kleinkunstbühne gefahren. Schon lange hatten die Senioren nicht mehr so gelacht. Die Stimmung war sehr gut und so war es wieder einmal ein gelungener Abend.

In der humorvollen und witzigen Mundartkomödie wurde mit List und Tricks gearbeitet, wo am Ende der Bauer verkuppelt werden sollte und dafür eine Prämie von 50.000 Euro lockte. Die Rollen waren den Laienschauspielern des kleinen Theaters wie auf den Leib geschnitten. Kein Auge blieb an diesem Abend trocken, so dass die Zeit wie im Fluge verging. Auf der Heimfahrt nach Haßloch wurde der Wunsch laut, öfter solche Mundartkomödien zu besuchen, was von den Organisatoren versprochen wurde. Karin Hurrle dankte an dieser Stelle Cäcilia Janz, die die Veranstaltung organisiert hatte.

Wer Interesse an den Reisfreunden HURRLE hat, kann sich bei Reiseleiterin Karin Hurrle unter der Tel.Nr. 06324/981504 informieren. Text und Foto: Karin Hurle

 

 

 

13.11.2011


Selbsthilfegruppe für psychisch Beeinträchtigte in Hassloch gegründet

Ehemalige Mitglieder des Kontaktclubs schließen sich der Gruppe an - Fachliche und psychologische Beratung durch das Weiße Kreuz

Am 2. November 2011 wurde eine Selbsthilfegruppe für psychisch Beeinträchtigte im Jugendraum des 08-Vereins in Haßloch gegründet. Zur Gründungsversammlung hatte Karin Hurrle alle Interessierten und Betroffenen eingeladen. Die Selbsthilfegruppe soll künftig auch Anlaufstelle sein, wenn durch Mobbing Betroffene Rat suchen. Die Ratsuchenden haben die Möglichkeit, sich regelmäßig in der Gruppe zu treffen, sich gegenseitig auszutauschen sowie psychologische Hilfe zu bekommen. Sich gegenseitig Mut zuzusprechen, um aus einer möglichen Depression zu kommen, soll das Ziel künftiger Zusammenkünfte sein. Gabriele Nicklis vom Weißen Kreuz wird psychologische Unterstützung geben, wenn sie um Hilfe gebeten wird.

Jahrelang war Karin Hurrle Ansprechpartnerin beim DRK Haßloch für „Mobbingopfer“, für die sie Termine bei der Mobbingberaterin vermittelte. Seit 1 ½ Jahren ist sie nicht mehr für das Deutsche Rote Kreuz in Haßloch tätig. Sie hat mittlerweile ein Netzwerk mit anderen Organisationen aufgebaut, wie z.B. dem Weißen Kreuz in Edenkoben sowie der Initiative gegen psychosozialen Stress & Mobbing e.V. (IPSM) in Gießen, wo Menschen mit den unterschiedlichsten Problemen und in Krisensituationen beraten und begleitet werden.

Über ein halbes Jahr hat es gedauert, bis neue Räume für die ehemaligen Mitglieder des Kontaktklubs gefunden wurden. Gabriele Nicklis, die den Kontaktklub beim DRK Haßloch leitete, hat ihre Tätigkeit dort aufgegeben und schließt sich auf Wunsch der ehemaligen Mitglieder des Kontaktklubs der neuen Selbsthilfegruppe an. Ein neuer Name soll demnächst für die Gruppe gefunden werden. In den Räumen in der Maxburgstraße sind die ehemaligen Gruppenmitglieder des Kontaktklubs mittlerweile ausgezogen. Der neue Treffpunkt für alle Teilnehmer wird ab Januar 2012 das Seniorenzentrum „Rebental“ in der Haßlocher Schillerstraße sein.

Neue Felder will man nun eröffnen und Mobbingopfer und –geschädigte schwerpunktmäßig in der Selbsthilfegruppe mitbetreuen. Diese sollen von der Leiterin des Weißen Kreuzes, Gabriele Nicklis fachlich und psychologisch beraten und unterstützt werden. Hinzukommen soll, dass man mit den Schulen Kontakt aufnehmen will, um den Eltern von Mobbing betroffenen Schülern Hilfe anbieten zu können.

Die Leiterin des Weißen Kreuzes, Gabriele Nicklis ist ausgebildete Psychologin und hat viele Jahre Berufserfahrung in den Bereichen Sexualethik, Schul- und Erziehungsberatung (ADHS und Hochbegabung). Ihre Schwerpunkte liegen u.a. in der Beratung zur Stärkung des Selbstwertgefühls, wenn Menschen durch Mobbing und Stalking ihren Stress im Alltag bewältigen müssen. Sie testet Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit ADSH. Seit längerer Zeit engagiert sich Gabriele Nicklis ehrenamtlich an Schulen, im Strafvollzug und in der Politik. Sie ist in vielen Organisationen Mitglied, so z.B. auch in der Akademie für Psychotherapie und Seelsorge.

Im neuen Jahr will sich die Selbsthilfegruppe in regelmäßigen Abständen zwei Mal im Monat treffen. Karin Hurrle will sich um Fördergelder kümmern, damit die Gruppe Aktivitäten starten kann. Mit einem Juristen hat sie bereits Kontakt aufgenommen, der sich bereits seit vielen Jahren erfolgreich für „Mobbingopfer“ einsetzt. Anfang des neuen Jahres ist eine erste Informationsveranstaltung mit dem Rechtsanwalt geplant, die rechtzeitig bekannt gemacht wird. Wer nähere Auskünfte über die Aktivitäten der Gruppe haben möchte, kann mit Karin Hurrle, Tel.Nr. 06324/981504 oder Gabriele Nicklis, Tel.Nr. 06345/3385 Kontakt aufnehmen. Karin Hurrle Leiterin der Selbsthilfegruppe

06.11.2011


Erneuerbare Energien auch wichtig für Gemeinde Haßloch

Unabhängige drängen auf  schnelle Umsetzung des Energie- und Klimakonzeptes der Gemeindewerke Haßloch

Die UNABHÄNGIGEN drängen auf eine schnelle Umsetzung des Energie- und Klimaschutzkonzeptes der Gemeindewerke Haßloch. Nachdem die Gemeindewerke einsichtig geworden seien, dass Geothermie und Biomassenzentrum nicht ohne Einbindung der Haßlocher Bürger machbar sind, stehe nun die Gemeinde Haßloch vor neuen Herausforderungen. Die UNABHÄNGIGEN fordern daher die Gemeindewerke Haßloch auf, sich so schnell als möglich umzuschauen, was standortmäßig derzeit in Haßloch möglich ist.

Die politische Gruppierung habe bereits vor der letzten Kommunalwahl für einen vernünftigen Energiemix geworben, insbesondere für die Wind- und Sonnenenergie. Bei der Umsetzung von erneuerbaren Energien in Haßloch, sollten nach Meinung der UNABHÄNGIGEN auch die Bürgerinnen und Bürger vom Großdorf beteiligt werden.  „Wenn eine Großgemeinde wie Haßloch flächendeckend Standorte für Erneuerbare Energien zur Verfügung stellen soll, um angedachte Projekte realisieren zu können, so muss der Bürger tarifmäßig auch davon profitieren“, sagte Gemeinderätin Karin Hurrle und spielt mit ihrer Äußerung auf den Haßlocher Solarpark am Sandbuckel an. Nun sei es an der Zeit, die Solaranlage dort schnellstmöglich zu realisieren, wofür sich fast der komplette Gemeinderat ausgesprochen habe.

Als erfreulich wertet Vorsitzender Hermann Vollweiler die Tatsache, dass die Gemeindewerke Haßloch nicht mehr an ihrem ursprünglichen Energiekonzept festhält, ein Geothermiekraftwerk oder auch ein Biomassenzentrum in Haßloch bauen zu wollen. Den Rückzug der Landesregierung von der Geothermie allgemein wertet Vollweiler so, dass derzeit die neue Technik noch erhebliche Mängel aufweise, die zunächst einmal ausgeräumt werden müssten.

Nachdem beim letzten Mediationsverfahren in Freckenfeld festgestellt worden sei, dass bei der Geothermie Erdbeben nicht grundsätzlich auszuschließen seien, könne man nun einer Gemeinde wie Haßloch nicht weiterhin zumuten, dass in dem Großdorf immer noch nach Standorten gesucht werde. Für die Sicherheit der Bürger beim Bau solcher Kraftwerke sprechen sich die UNABHÄNGIGEN nach wie vor aus.

Daher müsse die Geothermie in der gesamten Region derzeit noch Zukunftsmusik sein.

Dennoch sollte sich eine Gemeinde realistische Ziele setzen, damit das anzustrebende Energie- und Klimakonzept der Gemeindewerke Haßloch baldmöglichst umgesetzt werden kann. Damit der Klimawandel nicht weiter voranschreite, müsse der CO²-Austoß drastisch minimiert werden. Das ehrgeizige Ziel eines regionalen Energieversorgers sollte daher sein, alle Energieformen zu fördern, die zur Reduzierung der Erderwärmung beitrage.

Einen guten Weg sehen die UNABHÄNGIGEN darin, dass nach einstimmigem Beschluss des Gemeinderates nun ein „Runder Tisch“ in Haßloch eingerichtet werden soll, um am Energie- und Klimakonzept der Gemeindewerke Haßloch gemeinsam zu arbeiten. Eines der wichtigsten Kriterien sei, alle fachlich relevanten Gruppen sowie die Politik an den Tisch zu bekommen. Der erste Schritt sei getan, so dass das politische Ziel sein müsse, nun in Haßloch gemeinsam an einem Strang zu ziehen, um die Gemeinde Haßloch finanziell voranzubringen. Dies müsste auch im Interesse des gesamten Gemeinderates sein, denn auch die Gewinnung von Energie einer Tochtergesellschaft wie den Gemeindewerken, könne zu einem ausgeglichenen Haushalt einer Gemeinde beitragen. Karin Hurrle Gemeinderätin

02.11.2011


Reisefreunde HURRLE mit vielen Eindrücken von Nordseereise zurück

Erlebnisreiche Tage mit der Seniorengruppe

Mit vielen Eindrücken sind die Reisefreunde HURRLE von ihrer Nordseereise zurück gekehrt. Die Teilnehmer konnten einen erlebnisreichen Urlaub in Jever verbringen. Geblieben ist nach der Rückkehr nach Haßloch der Wunsch, dass sich die Gruppe im nächsten Jahr im Urlaub wieder sieht. Dann soll es nämlich in den Bayerischen Wald gehen.

Der Wettergott hatte es mit den Haßlocher Urlaubern besonders gut gemeint, denn an der Nordsee hatte man ein Bilderbuchwetter angetroffen, das für die Jahreszeit nicht hätte besser sein können. Hochsommerliche Temperaturen ließen nicht nur die Stimmung hochleben. Ja die Senioren waren sich sicher, dass in ihrem Fall der Spruch galt: „Wenn Engel reisen, lacht der Himmel“. So vergingen die 8 Urlaubstage wie im Fluge.

Besonders erlebnisreich war die Fahrt auf die Insel Wangeroge, die eine autofreie Zone hat. Gemütlich konnte man bis ans Meer schlendern. Wer Lust hatte, konnte sich sogar in einem Strandkorb oder gemütlich in einem Café niederlassen. Vom Café Pudding aus, dem höchsten Punkt auf der Insel, hatte man eine Sicht, weit über das Meer hinaus.

Ebenfalls interessant war die Bremen- und Bremerhaven-Fahrt. Bei einer Hafenrundfahrt konnten die Senioren die im Hafen liegenden Containerschiffe von Nahem bewundern. Besichtigt wurde auch in Bremerhaven das Auswandererhaus.

Ein nicht alltägliches Ereignis. In Bremen stand ein Rundgang durch den „Schnoor“, das alte Viertel mit historischen Gebäuden um den Marktplatz auf dem Programm, wo der Dom, das Rathaus, der Roland und der Landtag besichtigt werden konnten.

Als örtlicher Reiseleiter konnte Jürgen Hurrle den Reiseteilnehmern viel Interessantes über die Geschichte der Region erzählen.

Eine Küstenrundfahrt an alle Sielorte mit Besichtigung der Seehundstation in Norddeich war für manche ein besonderes Erlebnis. Auch eine Fahrt zum Schloss Menkamaburg in die Niederlande mit Besichtigung des kleinen Städtchens Groningen war Teil des Reiseprogramms. Eine Brauereibesichtigung in Jever mit einer obligatorischen „Bierprobe“ war ein absolutes Novum. Im Haus der Getreuen ließen sich die Senioren kulinarisch verwöhnen, so dass man am nächsten Tag die Heimreise gestärkt antreten konnte.

Bereits auf der Heimfahrt konnte man von den Teilnehmern hören, dass es allen gut gefallen hatte. Etliche Senioren haben neue Kontakte geknüpft. Als Resümee kann Reiseleiterin Karin Hurrle sagen, dass es ein schöner Urlaub war, den man in langer und schöner Erinnerung behalten wird.Karin Hurrle

18.10.2011


Bürgermeister Hans-Ulrich Ihlenfeld einstimmig zum Bürgermeister-Kandidaten der CDU gewählt

Thomas Götz, Vorsitzender der CDU vor Jürgen Vogt, Hans Grohe, Fraktionsvorsitzender, Georg Wohlfahrt (50 Jahre), Alois Janz (25 Jahre), Hans-Ulrich Ihlenfeld, Bürgermeister, Helma Schmitt (50 Jahre), Arno Scheurer (40 Jahre), Barbara Zeitler (25 Jahre), Jürgen Vogt, Vorsitzender, Alexander Repp (40 Jahre) und Anton Zeitler 25 Jahre).

Bei einer Mitgliederversammlung in der TSG-Gaststätte wurde Bürgermeister Hans-Ulrich Ihlenfeld einstimmig zum Bürgermeister-Kandidaten der CDU gewählt.

Die Technik macht es möglich: die Vorsitzende und Fraktionsvorsitzende der CDU im rheinland-pfälzischen Landtag, Julia Klöckner übermittelte per Video die besten Wünsche zur anstehenden Wahl.

Der CDU-Ortsvorsitzende Jürgen Vogt informierte die Anwesenden darüber, dass Bürgermeister Hans-Ulrich Ihlenfeld über siebzig Projekte in seiner achtjährigen Amtszeit verwirklicht habe. Stets sei er für die Bürger/innen da, von den Kitas (Angebote für unter Zweijährige), Schulen mit dem Fachoberschulzweig und den Ganztagsangeboten bis zu den Senioren habe er positive Fortschritte bei verschiedenen Einrichtungen durch seinen Einsatz erzielt.

Ihlenfeld selbst spannte den Bogen von der geglückten Ortsentwicklung, insbesondere im Baugebiet "Südlich der Rosenstrasse" und der Ansiedlung eines Pflegeheimes, des Betreuten Wohnens, des Raiffeisen-Gartencenters, des Lidl-Marktes bis hin zur Unterstützung der Energiegewinnung aus erneuerbaren Energien. Kulturviereck, die Belange der Vereine, die Musikschule und anderen Einrichtungen runden das Bild ab. "Es ist kein Feld leer geblieben und wir sind sicher, dass er diesen Einsatz für die Bürger/innen und den Ort auch weiterhin bringen wird“, erklärte Vogt.

Bürgermeister Hans-Ulrich Ihlenfeld betonte, dass er seine Arbeit als Bürgermeister für alle Bürger/innen auch weiterhin gerne machen wird. Die Gemeinde liege ihm am Herzen, mit ganzer Kraft werde er sich für die Weiterentwicklung engagieren. Ihlenfeld dankte für das entgegengebrachte Vertrauen der Mitglieder, die ihm das Votum gegeben haben, weiterzumachen. Als Wahlleiter fungierte Ralf Kretner, B-Kandidat der Landtagsabgeordneten Brigitte Hayn.

Im Anschluß an die Wahl Ihlenfelds wurden Mitglieder für ihre langjährige Treue geehrt. 25 Jahren gehören der CDU an: Alois Janz, Werner Berlenbach, Anton und Barbara Zeitler, sie erhielten die bronzene Ehrennadel. Vierzig Jahre gehören der CDU an: Alexander Repp und Arno Scheurer (silberne Ehrennadel) für fünfzigjährige Mitgliedschaft erhielten die goldene Ehrennadel Helma Schmitt und Georg Wohlfahrt. Jürgen Vogt, Vorsitzender CDU Ortsverband Haßloch www.cdu-hassloch.de

30.09.2011


Sommernacht der CDU trotzt dem Wetter

Gäste und Gastgeber im Gespräch

Die 3. musikalische Sommernacht der CDU Haßloch fand dieses Jahr in der urigen Scheune des „Alten Pfarrhofs 1740“ statt. Trotz des schlechten Wetters ließen es sich gut 80 Gäste, darunter Bürgermeister Hans-Ulrich Ihlenfeld und der 1. Beigeordnete aus Weidenthal Ralf Kretner, nicht nehmen, den Abend in tollem Ambiente zu genießen.

Schon am Vorabend war die “etwas andere Location“ in weiser Vorausschau von vielen guten Geistern gemütlich hergerichtet worden. So galt es, in der Scheune enger zusammenzurücken. Bei gutem Essen und Trinken nutzten die Gäste sitzend und auch an den gut besuchten Stehtischen die Möglichkeit, locker ins Gespräch zu kommen. Für die sehr gute Musik im Hintergrund sorgte das Kurpfälzer Jazzduo „twobeat“ mit der Gastsängerin Alena Möller. „Trotz des schlechten Wetters wieder ein rundum gelungener Abend“, so die Organisatoren Dr. Georg und Conny Franzmann.

Der Termin für die 4. musikalische Sommernacht steht bereits fest: der 10. August 2012.

Jürgen Vogt Vorsitzender CDU Ortsverband Haßloch www.cdu-hassloch.de

 

11.08.2011


„Energie in Afrika“ – Thema beim Freundeskreises Ruanda Haßloch und Umgebung

Interessante Ausbildungskonzepte als Solarelektriker

Einen hochinteressanten Vortrag konnten am vergangenen Dienstag interessierte Bürgerinnen und Bürger bei einer Veranstaltung im Ältesten Haus in der Gillergasse hören, wozu der Freundeskreis Ruanda eingeladen hatte. Die Themen „Energie in Afrika“ und die  „Erneuerbaren Energien“ waren abendfüllend. Dr. Joachim Schwerd, Forschungsreferent der Mainzer Stadtwerke, hatte sowohl über die Stiftung, als auch über Solar-Energie in Kigali anschaulich informiert.

In Afrika haben nur etwa zehn Prozent der Bevölkerung Zugang zu elektrischem Strom. Etwa 75% des produzierten Stromes werden dabei in nur fünf Ländern konsumiert. Der Pro-Kopf-Verbrauch auf dem afrikanischen Kontinent ist weltweit der niedrigste. Dies gilt entsprechend auch für den CO2-Ausstoß: Ein Einwohner eines Industrielandes verursacht zwölf mal so viele CO2-Emissionen wie ein Afrikaner. Der Mangel an Energie ist jedoch mit das größte Hemmnis wirtschaftlicher Entwicklung.

Aber nicht nur wirtschaftliches und industrielles Wachstum würden durch die vorhandene Energiesituation gebremst, sondern auch soziale Bereiche und Bildung seien davon betroffen, berichtete Joachim Schwerd.

Die Stiftung Energie für Afrika möchte daher mit ihrer Arbeit einen Beitrag zur Verbesserung der Energieversorgung leisten. Würde dies allein durch die Verwendung fossiler Energieträger geschehen, hätte dies eine drastische Erhöhung der CO²-Emissionen zur Folge. Deshalb setzten die Mainzer Stadtwerke auf den Einsatz erneuerbarer Energien.

Joachim Schwerd, der Forschungsreferent der Mainzer Stadtwerke ist, berichtete darüber, dass im Rahmen eines Public-Privat-Partnership (PPP) Projekts der Stadtwerke Mainz AG und der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) in einer Weiterbildungsmaßnahme von 23 ruandischen Distrikten je ein Elektriker zu einem Solarelektriker ausgebildet werde. Nach bestandener Fortbildung erhielten dann die Distrikte je eine Solaranlage mit 1 kW Leistung, die sie auf sozialen Einrichtungen selbst installieren könnten. Dabei könnte der Solartechniker die Möglichkeit nutzen, durch Wartung und Instandhaltung des Moduls sich ein zusätzliches Einkommen zu verdienen.

Die Entwicklung und Umsetzung dieses Ausbildungskonzeptes wird in Kooperation mit dem ruandischen Büro in Kigali und der Handwerkskammer von Rheinland-Pfalz durchgeführt. Ziel der Maßnahme sei es, die Basis für den Aufbau einer nachhaltigen CO²-armen Stromversorgung des Landes zu erreichen. Gleichzeitig soll der Zugang zu elektrischer Energie auch in den ländlichen Gebieten zur nachhaltigen wirtschaftlichen Entwicklung von Ruanda beitragen.

Nach dem Vortrag entspann sich eine lebhafte Diskussion, an deren Ende die Frage stand, aus welchen „Erneuerbaren Energien“ man möglicherweise auch in Deutschland schöpfen kann. Der Referent versprach, über die Projektarbeit in Ruanda mit Haßloch in Kontakt zu bleiben. Er lud den Freundeskreis ein, in absehbarer Zeit zu den Stadtwerken nach Mainz zu kommen, um noch mehr an Informationen zu erhalten. Karin Hurrle

10.08.2011


Zum Artikel: “UNABHÄNGIGE regen Einsparpotential für Haßlocher Badepark an“ , Speyer-Kurier vom 03.08.2011

Populistische Äußerungen wider besseres Wissen: „Polemik in der Badepark-Diskussion hilft niemand“

GWH-Chef Schlosser weist Forderungen der Unabhängigen zurück Mit Verwunderung hat die Geschäftsleitung der Gemeindewerke Haßloch den Artikel „Unabhängige fordern Beitrag zur Deckung des Badepark-Defizits“ in der Rheinpfalz vom 04.08.2011 zur Kenntnis genommen. GWH-Geschäftsführer Manfred Schlosser bezeichnet die Äußerungen der Gemeinderätin Karin Hurrle als „sehr verwunderlich“ und „haarsträubend“. Was Schlosser nachhaltig irritiert und verärgert ist der Umstand, dass die Autorin Hurrle und der jetzige Vorsitzende der Unabhängigen Vollweiler zu gegebener Zeit, als die Kooperationsverträge mit der Thüga geschlossen wurden, als Parteimitglieder in der SPD vertreten waren und damit über den Gang der Verhandlungen konkret informiert gewesen sind.

„Insofern waren sie über das Zustandekommen der Verträge um das Thüga-Engagement in Haßloch 1999 an prominenter Stelle auf dem Laufenden“, wundert sich Schlosser. Hurrles Ehemann war seinerzeit 1. Beigeordneter, die Gemeinde wurde geführt vom damaligen SPD-Bürgermeister Gebhardt. „Exakt die Frage um die Thüga-Beteiligung am Badepark-Geschäftsergebnis – damit also an Defiziten – war damals Teil der Diskussion“, erinnert sich Schlosser. Es habe haargenau auch dieser Vorschlag auf dem Tisch gelegen, so der Geschäftsführer. Die damalige Gemeinderatsmehrheit – welche von Hurrles damaliger Partei, der SPD, gestellt wurde – hätten sich dann aber für die jetzige Vertragsvariante ausgesprochen, denn eine laufende Thüga-Beteiligung an den Badepark- Defiziten hätte die von Thüga an die Gemeinde Haßloch zu zahlende Einlage für die GWH-Anteile naturgemäß erheblich geringer ausfallen lassen.

„Es gab also – und das kann Frau Hurrle in den zwölf Jahren ja wohl kaum vergessen haben – exakt das was sie heute fordert, als Entscheidungsalternative. Es wurde aber anders entschieden“, stellt Schlosser fest. Er empfinde es als heuchlerisch und populistisch, wenn heute Forderungen von Personen gestellt würden, die bereits damals in der Verantwortung standen, damit die Hintergründe der damaligen Entscheidungen kennen und jetzt so tun, als ob die derzeit für das Bad Verantwortlichen nicht imstande wären, sinnvolle Verträge abzuschließen. „Ich selbst habe damals als Verantwortlicher bei den GWH gemeinsam mit den Wirtschaftsprüfern dieses Modell vorgestellt und erläutert“, so Schlosser weiter. „Wenn heute jemand so tut als seien diese Verträge damals unzureichend verhandelt worden, dann erscheint das vor dem Hintergrund, dass genau diese Leute seinerzeit mit in der politischen Verantwortung standen, als absurd“. Populismus und Polemik helfe bei der Klärung der Zukunft des Haßlocher Badeparks aber niemand, erklärt Schlosser in diesem Zusammenhang.

Auch der SPD-Ortsparteivorsitzende Ralf Trösch bekräftigte auf Anfrage: „ Die SPD steht nach wie vor zu dem mit der Thüga abgeschlossenen und für Haßloch wichtigen Vertrag.“

Auf zwei weitere wichtige Details aus der Zeit der Schließung der Verträge mit der Thüga weist der GWH-Chef hin. Der Mitgesellschafter Thüga habe damals auf sämtliche Vorteile aus dem steuerlichen Verbund zu 100 Prozent zugunsten der Gemeinde Haßloch verzichtet. „Aus den über 6 Mio. € Steuervorteil, welche in den letzten 10 Jahren der Gemeinde Haßloch für das Bad zugeflossen sind, errechnet sich ein Anteil am Steuervorteil, den die Thüga der Gemeinde überlassen hat, in Höhe von bisher über 1,5 Millionen Euro“, rechnet Schlosser vor. Desweiteren – und auch das hält Schlosser bei der Badepark-Diskussion für wichtig – hätten die verantwortlichen Gremien die rund acht Millionen Euro, die die Thüga nach Haßloch überwiesen hat, ja auch jederzeit zugunsten der Schuldentilgung beim Badepark und zur Finanzierung der seit vielen Jahren diskutierten Erweiterung einsetzen können „dann hätte sich der Verlust im Badepark halbiert“. Stattdessen wurde das Geld zur Mitfinanzierung des Haushalts verwendet, „was ja auch ehrenwert und keineswegs verwerflich ist“, betont Schlosser, „nur sollte man nicht, wenn man Geld einmal für einen Zweck ausgegeben hat, beklagen, dass es an anderer Stelle nicht mehr zur Verfügung steht“. Dadurch entsteht der Eindruck als spiele Frau Hurrle offenbar ein doppeltes Spiel.

Die Frage, wie der Badepark fit für die nächsten zwanzig Jahre gemacht werden könne, sei zu wichtig für Haßloch und die Haßlocher, als dass sie unkorrekten Behauptungen und absurden Forderungen anheimfallen dürfe, so die Geschäftsleitung der Gemeindewerke Haßloch. „Ob und wie viel wir in das von den Haßlochern gewollte Bad investieren, ist von Aufsichtsrat und Gemeinderat ergebnisoffen und transparent diskutiert worden. Dabei wurden gemeinsam mit Experten unterschiedliche Handlungsoptionen mit verschiedenen Vor- und Nachteilen abgewogen“. Am Schluß haben Aufsichtsrat und Gemeinderat zu eindeutigen, verantwortungsbewußten Lösungen gefunden. Ein Spiel aber nach dem Motto „Attraktiviere den Badepark, bezahl‘ dafür aber kein Geld“ oder „Lass‘ doch einfach andere für das Notwendige aufkommen“ sei weder ehrenhaft noch sinnvoll oder zielführend, so Schlosser.

Und noch etwas findet der Werkechef empörend: „Die Unabhängigen kritisieren mit der Aussage, die Forderung nach Zuschuß an die Landesregierung sei „rücksichtslos“, indirekt, dass die Verantwortlichen ihrer Pflicht nachgekommen sind, um möglichst viel Landesmittel nach Haßloch zu lenken. Und fordern die Landesregierung damit indirekt auf, keine Fördermittel für das Haßlocher Bad zu bewilligen. Wer solche Aussagen trifft, der muß sich meiner Meinung nach fragen lassen, ob er bzw. sie ihrem Auftrag als gewählte Vertreter der Haßlocher Bürger noch nachkommt oder zwischenzeitlich in verantwortungslosen Populismus abgeglitten ist.“ . Internet: www.GWHassloch.de
Internet: www.badepark.de  PRESSEMITTEILUNG GEMEINDEWERKE HASSLOCH 08.08.2011 Geschäftsführung Manfred Schlosser

10.08.2011


UNABHÄNGIGE regen Einsparpotential für Haßlocher Badepark an

Mitgesellschafter Thüga soll sich an Defizit beteiligen

Jedes Jahr entfachen sich die Diskussionen neu um den Haßlocher Badepark. Ein jährliches Defizit von 1,6 Mio. Euro belaste den Gemeindehaushalt und könne von einer Kommune wie Haßloch nicht mehr alleine gestemmt werden, kritisieren die politische Gruppierung die UNABHÄNGIGEN.  In diesem Jahr habe es besonders lange gedauert, bis der Gemeinderat den desolaten Haushalt verabschieden konnte. Dafür habe man in vielen Bereichen den Rotstift ansetzen müssen. Insbesondere die Kürzung der freiwilligen Leistungen habe viele Vereine und den sozialen Bereich getroffen. „Solche Situationen wie in Haßloch sind kein Einzelfall“, sagte Hermann Vollweiler, der besorgt ist um den Haßlocher Badepark.

Gerade jetzt bei der schlechtesten Haushaltslage seit Jahren wäre es unverantwortlich, 8,5 Mio. Euro in den Haßlocher Badepark zu investieren, wenn die allgemeine Finanzsituation ungeklärt sei. Rücksichtslos sei allerdings auch die Forderung an die Landesregierung, die sich mit einem Zuschuss von 4 Mio. Euro an der Finanzierung beteiligen soll.

Zu überdenken sei allerdings, so die UNABHÄNGIGEN, einmal darüber nachzudenken, den Mitgesellschafter, die Firma Thüga, mit in die Verantwortung zu nehmen, äußerte auch Gemeinderätin Karin Hurrle. Sie selbst sehe den Vertrag mit der Firma Thüga als nicht mehr zeitgemäß und überholt. Thüga sei als Mitgesellschafter an den Gemeindewerken mit 25,1 % beteiligt, schöpfe allerdings nur die Gewinne ab. Die größte Last, nämlich die Schulden, müsse die Kommune alleine tragen. Dies laste derzeit auf der Gemeinde Haßloch wie ein „Blutsauger“.

Karin Hurrle als Gemeinderätin der UNABHÄNGIGEN rege daher an, die Vertragslage mit der Firma Thüga auf den Prüfstand zu nehmen und entsprechend auch an die allgemeinen Verluste anzupassen. Die UNABHÄNGIGEN sind sich sicher, dass bei einer überarbeiteten vertraglichen Regelung mit Thüga, das größte Einsparpotential für den Haßlocher Badepark zu erzielen und das Defizit somit ohne weiteres auszugleichen wäre. Karin Hurrle

03.08.2011


Schreiben der BI Haßloch an Bürgermeister Ihlenfeld

Herrn Bürgermeister

Hans Ulrich Ihlenfeld

Gemeindeverwaltung

Rathausplatz 1

 

67454 Haßloch                                                                  20. Juli 2011

2. Änderung des Bebauungsplanes „Nördlich des Bahndamms“

Geplantes Biomassenzentrum

Sehr geehrter Herr Ihlenfeld,

der Haßlocher Gemeinderat hatte in seiner Sitzung im Februar 2011 der 2. Änderung des Bebauungsplanes „Nördlich des Bahndamms“ mehrheitlich zugestimmt, um die Ansiedlung eines Biomassenzentrums in diesem Gewerbegebiet zu ermöglichen. Am 6. April wurde auf Antrag der politischen Gruppierung „Die Unabhängigen“ die Änderung des Bebauungsplanes gestoppt. Viele benachbarten Anwohner haben mittlerweile ihre Bedenken gegen den Bau eines solches Werkes an diesem Standort geäußert und 350 gesammelte Unterschriften gegen ein solches Werkes bei der Gemeindeverwaltung abgegeben.

Einem Bericht der Rheinpfalz vom 29. Juni konnte man entnehmen, dass das Projekt Biomassenzentrum von der Gemeinde Haßloch noch nicht aufgegeben wurde. Als Argumente führten Sie an, dass die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Süd in Neustadt geäußert habe, dass die Probleme des Immissionsschutzes durch entsprechende Auflagen in den Griff zu bekommen wären. Unklar sei allerdings, ob aus baurechtlicher Sicht ein Biomassenzentrum in einem Gewerbegebiet genehmigungsfähig ist. Die Kreisverwaltung Bad Dürkheim habe sich diesbezüglich noch nicht abschließend geäußert.

Wie wir heute nach Rücksprache mit der SGD Süd, Herrn Prof. Seimetz erfahren konnten, bleibt die Genehmigungsbehörde bei ihrem Standpunkt, dass ein Biomassenzentrum nicht in ein Gewerbegebiet gehört. Auch liege der Genehmigungsbehörde bis heute noch kein diesbezüglicher Antrag vor. Die Haltung des Kreisbauamtes konnten wir nicht erfahren, weil die zuständigen Sachbearbeiter noch im Urlaub sind. Da die Wäscherei, die sich ebenfalls im Gewerbegebiet „Nördlich des Bahndamms“ ansiedeln will,  nicht an Energie aus dem Biomassenkraftwerk interessiert ist, müsste ein mögliches Nutzungskonzept für ein entstehendes Werk neu überdacht werden.

Sehr geehrter Herr Ihlenfeld,

aus vorgenannten Gründen hätten wir nun gerne von Ihnen gewusst, wie weit der Planungsstand in dem Gewerbegebiet ist und inwieweit die abgegebenen Stellungnahmen und Einwände der angrenzenden Anwohner des Baugebietes „Nördlich des Bahndamms“  Berücksichtigung fanden.

Da die Bürgerinitiative Umwelt und Naturschutz eine Informationsveranstaltung mit Fachreferenten in absehbarer Zeit plant, wären wir sehr daran interessiert, ob das Projekt von UBP aus Walldorf in Haßloch weiterverfolgt wird und wie die Vorstellungen der Gemeinde Haßloch hierzu sind.

Ihrer alsbaldigen Rückäußerung sehen wir mit Interesse entgegen.

Freundliche Grüße

Hermann Vollweiler

Karin Hurrle Pressesprecherin der BI Haßloch

 

26.07.2011