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Am Puls unserer Stadt: Große Freiluftparty in der Innenstadt

„Hockenheim lebt ...“ am 22. Juli / Live-Musik, Foodtrucks und Cocktailbar entlang der Karlsruher Straße

Hockenheim- Es ist angerichtet: Wenn der Hockenheimer Marketing Verein (HMV) am Samstag um 17 Uhr die Festmeile in der Karlsruher Straße öffnet, erwartet die Besucher ein hochkarätiges Programm aus Rock, Pop, Funk & Soul: Bis um Mitternacht wird auf drei Bühnen ordentlich die Post abgehen. Von 17:00 bis 19:00 Uhr wird jeweils eine Vorband die Stimmung anheizen, ehe ab 20:00 Uhr die drei Hauptacts das Kommando übernehmen.

Neben der vollen Dröhnung Musikgenuss wird auch das leibliche Wohl der Gäste nicht zu kurz kommen. Drei Foodtrucks werden bereitstehen, damit sich die Besucher zwischendurch ausreichend stärken können. Für die reibungslose Getränkeversorgung sorgen die ansässigen Gastronomen. Darüber hinaus wird der HMV gegenüber der Messplatzzufahrt mit einer großen Cocktailbar vertreten sein.

Das Organisationsteam freut sich auf viele Festbesucher und eine ausgelassene Atmosphäre im Herzen der Stadt: „Wir wollen die tolle Stimmung aus dem Vorjahr wieder aufleben lassen und nach Möglichkeit noch einmal toppen. Ob mit oder ohne Formel 1 – wir geben Vollgas für Hockenheim!“, so Geschäftsführer Tobias Nolting.

Das Bühnenprogramm im Einzelnen:

Blue Stage (Höhe Café Lato):

17:00-19:00: 209GradSüdwest

20:00-24:00: Holger Bläß & Friends

Green Stage (Höhe Messplatzzufahrt):

17:00-19:00: Dominik Wrana feat. David Geis

20:00-24:00: Jo’s Mum

White Stage (Höhe et cetera/Eiscafé Italia):

17:00-19:00: Nitrocks

20:00-24:00: Hugo & Friends

Hockenheimer Marketing Verein e.V., Presse

19.07.2017


Zehntscheune für drei Wochen geschlossen

Hockenheim-  Die Zehntscheune und damit auch die Stadtbibliothek Hockenheim sind im Zeitraum von Montag, dem 31. Juli, bis Samstag, dem 19. August, ganztägig geschlossen. In diesem Zeitraum können Vereine die Räume in der Zehntscheune nicht nutzen. Die Stadtbibliothek Hockenheim mahnt in dieser Zeit nicht. Ab voraussichtlich Dienstag, 22. August, steht die Zehntscheune der Öffentlichkeit wie gewohnt zur Verfügung.

Die neuen Öffnungszeiten der Stadtbibliothek Hockenheim lauten dann:

·        Montag: geschlossen,

·        Dienstag: 15 bis 18 Uhr,

·        Mittwoch bis Freitag: 10 bis 13 Uhr, 15 bis 18 Uhr und

·        Samstag: 10 bis 13 Uhr.

Die Änderung der Öffnungszeiten ist ein Ergebnis der Umfrage vom Dezember letzten Jahres. Dort wurde häufig der Wunsch geäußert, die Stadtbibliothek Hockenheim länger als 12 Uhr geöffnet zu lassen. Diesem Wunsch entsprechend werden die Öffnungszeiten morgens auf 13 Uhr ausgeweitet. Dafür ist die Bibliothek dienstags bis freitags bis 18 Uhr erreichbar.

Hintergrund für die dreiwöchige Schließung ist eine Baumaßnahme für besseren Brandschutz. Die Stadtverwaltung Hockenheim verwirklicht den zweiten baulichen Rettungsweg im 1. Obergeschoss und im Dachgeschoss des Gebäudes. Stadt Hockenheim, Presse

14.07.2017


„Hockenheim lebt …“

Karlsruher Straße wird am 22. Juli zur Festmeile mit Live-Musik auf drei Bühnen

Hockenheim- Wie schon im vergangenen Jahr verwandelt der Hockenheimer Marketing Verein die Karlsruher Straße am 22. Juli in ein großes Open-Air-Festgelände. In Anlehnung an die erfolgreiche Party- und Fanmeile am Formel 1-Wochenende wird dieses Mal ein buntes Treiben für Besucher aus Hockenheim und der Umgebung geboten.

Das Programm startet um 17:00 Uhr und wird bis zum Zapfenstreich um 24:00 Uhr keine Wünsche offen lassen: Auf drei Bühnen entlang der Karlsruher Straße werden renommierte Live-Bands für ordentlich Spektakel sorgen: Mit den Top-Acts „Holger Bläß & Friends“, „Jo’s Mum“ sowie „Hugo & Friends“ konnten drei echte Highlights verpflichtet werden. Auf jeder Bühne wird zudem eine Vorband die Stimmung kräftig anheizen.

Das Organisationsteam des HMV um Geschäftsführer Tobias Nolting, Mitarbeiterin Sarah Krause und Vorstandsmitglied Rainer Saß ist vom Erfolg der Veranstaltung überzeugt „Wir haben den Titel nicht ohne Grund gewählt: Hockenheim lebt… und das wollen wir zeigen! Deshalb haben wir keine Mühen gescheut und beim Bühnenprogramm noch einmal eine Schippe draufgelegt. Wir würden uns riesig freuen, wenn viele Gäste mit uns wieder so ausgelassen feiern würden wie im vergangenen Jahr.“

Auch für das leibliche Wohl der Besucher wird durch Gastronomen und Foodtrucks bestens gesorgt sein. So bietet etwa die „Taco Gang“ mexikanische Spezialitäten von Nachos bis Burritos, während es bei der „Volpe Leckerei“ belegte Teigfladen direkt auf die Hand geben wird. Zudem wird der beliebte Grillstand von „Hühner Fred“ auf der Festmeile vertreten sein.

Die Bewirtung der Gäste mit Getränken liegt in den Händen der ansässigen Bars und Cafés. HMV-Mitarbeiterin Sarah Krause bedankt sich für die reibungslose Kooperation: „Es ist toll, dass die Gastronomen so gut mitziehen und mit uns gemeinsam dieses Event auf die Beine stellen. Das zeigt einmal mehr, was bei uns in der Stadt alles möglich ist, wenn mehrere Partner ihre Kräfte bündeln und gemeinsam an einem Strang ziehen!“ Ergänzt wird das Angebot durch eine Cocktailbar des Marketing-Vereins, an der an zentraler Stelle eine große Auswahl an kühlen Drinks angeboten wird.

Die Vorfreude auf Seiten der Organisatoren ist bereits groß: „Wer Lust auf gute Musik und eine tolle Atmosphäre im Herzen der Stadt hat, der sollte sich den Termin dick im Kalender anstreichen. Hier schlägt der Puls von Hockenheim!“, so Tobias Nolting abschließend.

Hockenheimer Marketing Verein e.V., Presse

12.07.2017


Zweiter Schach-Weltmeister für Vize-Meister Hockenheim

Ex-Weltmeister Ruslan Ponomariov verstärkt das Rennstadt-Team SV 1930 in der neuen Bundesliga-Saison

Hockenheim- Kurz vor Meldeschluss gelang Mannschaftsführer und Chef­stratege Blerim Kuci eine Überraschung: Die Schachvereinigung 1930 verpflichtet den ukra­ini­schen FIDE-Weltmeister der Jahre 2002 bis 2004, Ruslan Ponomariov. Gemein­sam mit dem 12. Schachweltmeister Anatoli Karpow (1975-1985 und 1993-1999) hat das Team aus der Renn- und Schach­stadt Hockenheim nun zwei ehemalige Weltmeister im Kader, die mithelfen sollen, das Ziel Verteidigung des Titels „Deutscher Vize-Meister“ zu realisieren. Gleichzeitig gab Mann­schafts­führer Blerim Kuci die Verpflichtung des Inders Sasikiran Krishnan bekannt, der ebenso der erweiterten Weltspitze hin­zu­zu­rechnen ist.

Da man außer Nikita Vitiugov keinen weiteren Abgang zu verzeichnen hatte und die Supergroßmeister Baadur Jobava (Zweiter der Europameisterschaften), Evgeny Tomashevsky und David Howell weiter im Team mitwirken, sieht das Management der Bundesligamannschaft, die Brüder Günter und Dieter Auer, mit einigem Optimismus der kommenden Spielsaison entgegen. Den Kader komp­lettieren Tomislav Bodrozic sowie der 17-jährige Valerij Kazakowskiy mit einer ELO-Zahl von 2433 am Jugendbrett. Letzterer lebt in Weißrussland und wird von seinem Vater nach Deutschland begleitet, um im Karpow-Team inter­nationale Erfahrungen zu sammeln. Auch Einsätze im Oberligateam erschei­nen möglich.

Die Saison beginnt am 21. und 22. Oktober in Mülheim. Das erste Heim­spiel­wochen­ende findet wie gewohnt im attraktiven Baden-Württemberg Center am Hockenheimring am 9. und 10. Dezember statt. Als neuer Reise­partner wurde dem Rennstadt­team die SV Hofheim zugewiesen. Der regionale Nachbar Speyer-Schwegenheim konnte die Klasse durch den Rückzug von Trier im letzten Moment halten und bleibt wie in der Vorsaison Partner des Deutschen Meisters OSG Baden-Baden.

Als Novum seit dem Aufstieg in die 1. Schachbundesliga darf Hockenheim im kommenden Jahr eine weitere Doppelrunde zuhause austragen. Nach positivem Verlauf der Gespräche mit Herrn Tobias Nolting vom Hockenheimer Marketing­verein und mit Geschäftsführer Rainer Weiglein von der Stadthallen GmbH wird das Wochenende des 24. und 25. Februar 2018 im Herzen von Hockenhe­im stattfinden: Gegen den Hamburger SK tritt die SV 1930 in der Stadthalle an. Die kurzen Wege in der Stadtmitte versprechen zahlreiche Zuschauer, zumal sich Hockenheim als Deutscher Vize-Meister 2017 in der Pflicht sieht, im Marketingbereich neue Wege zu beschreiten und man noch offen für einen Hauptsponsor ist.

Vorangekündigt wird diese Schachveranstaltung beim Hockenheimer Advent, an dem die Schachvereinigung 1930 mit einem Infostand, einer Groß­feld­-Schach­anlage und einer Simultanveranstaltung vertreten sein wird. Eingebunden wird die Hockenheimer Schachjugend mit ihrem Trainer Michael Fricke sowie die Schach AGs der Kooperationen Schule-Verein.

Verpflichtet fühlt sich der Hockenheimer Schachclub auch dem Jahr 2019, dem 1250. Jubiläumsjahr der Stadt Hockenheim, da Weltmeister Anatoli Karpow im selben Jahr seine 25-jährige Ehrenmitgliedschaft in der Schachvereinigung Hockenheim feiern wird. Ein offizieller Empfang soll mit einem attraktiven Rahmenprogramm begleitet werden. Ob zeitgleich das Finale mit allen Bundesligamannschaften realisiert werden kann, soll nach  Gesprächen mit der Sportregion Rhein-Neckar e.V. und der Stadtverwaltung Hockenheim entschieden werden.

Freuen Sie sich weiterhin auf hoch­klassiges königliches Spiel aus und in der Renn- und Schachstadt Hocken­heim! Dieter Auer

INFO: www.scchachbundesliga.de    www.sv1930-hockenheim.de

12.07.2017


1.250-Jahr-Feier: Stadt startet Ideenwettbewerb zum Jubiläumsfest

Vorschläge können u.a. in die Ideen-Box an der HMV-Geschäftsstelle eingeworfen werden: HMV-Geschäftsführer Tobias Nolting (l.) und Bürgermeister Thomas Jakob-Lichtenberg (r.) haben schon erste Ideen. Vorschläge können u.a. in die Ideen-Box an der HMV-Geschäftsstelle eingeworfen werden: HMV-Geschäftsführer Tobias Nolting (l.) und Bürgermeister Thomas Jakob-Lichtenberg (r.) haben schon erste Ideen.

Hockenheim- Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus: Im Jahr 2019 jährt sich die erste urkundliche Erwähnung Hockenheims im „Lorscher Codex“, dem Urkundenbuch des Klosters Lorsch, zum 1.250. Mal. Und dieser besondere Geburtstag wird natürlich gebührend gefeiert!

Die Stadt Hockenheim setzt bei den Vorbereitungen für das Jubiläumsjahr 2019 auf die Kreativität ihrer Bürgerinnen und Bürger. Unter dem Motto „Ein Hoch auf Hockenheim – Deine Idee zum Jubiläumsfest“ können sich alle Hockenheimer ab sofort an der Ideenfindung beteiligen. Für die drei besten Vorschläge winken attraktive Sachpreise.

„Uns ist es wichtig, dass die Hockenheimerinnen und Hockenheimer ihr Jubiläumsfest aktiv mitgestalten. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir viele ausgezeichnete Ideen genannt bekommen werden. Egal ob naheliegend oder außergewöhnlich, es ist jede Anregung willkommen“, betont Bürgermeister Thomas Jakob-Lichtenberg. Vorschläge mit einem thematischen Bezug zur Historie Hockenheims haben naturgemäß besonders große Chancen, bei den weiteren Vorbereitungen auch tatsächlich berücksichtigt zu werden. Aber auch alle Veranstaltungen im Jahresverlauf, die eine besondere Jubiläumsnote bekommen sollen, können benannt werden.

Für den Ideenwettbewerb wurde eigens eine Homepage unter http://www.hockenheim2019.de eingerichtet, auf der Vorschläge bis einschließlich 30. Juni in ein Online-Formular eingegeben werden können.  Darüber hinaus hat der Hockenheimer Marketing Verein (HMV)  an seiner Geschäftsstelle in der Ottostraße 2 eine „Ideen-Box“ installiert, in die Projektideen direkt vor Ort eingeworfen werden können.

Die gesammelten Vorschläge werden dann ab 1. Juli vom Projektteam gesichtet und nach Kriterien wie Originalität und Umsetzbarkeit bewertet. Die besten Ideen werden der Bevölkerung am 13. Juli im Rahmen eines moderierten Bürgerforums in der Stadthalle vorgestellt und gemeinsam weiterentwickelt. Ein Arbeitskreis unter Regie des HMV wird im Anschluss einen konkreten Fahrplan für die Umsetzung ausarbeiten.

Text und Foto: Stadt Hockenheim

30.05.2017


Stöcketweg und Arndtstraße für den Verkehr gesperrt

Der Stöcketweg wird als erste Maßnahme ab Höhe des Behelfsparkplatzes am Aquadrom bis zur Arndtstraße, sowie die Arndtstraße vom Stöcketweg bis zur Einfahrt des Freibadparkplatzes ab Montag, 15. Mai, für den Verkehr vollständig gesperrt. Der Anliegerverkehr zu den dort befindlichen Kleingärten ist möglich. Hintergrund für die Sperrung ist die Verlegung der Gashochdruckleitung als erste Vorarbeit für die weiteren Maßnahmen im Rahmen des Hochwasserschutz- und Ökologieprojekts (HÖP).

Der Fuß- und Radweg entlang des Kraichbachs und der Verbindungsweg ab der Oberen Mühlstraße entlang des Mühlkanals zum Stöcketweg, sowie der nördliche Teil des Stöcketwegs in Richtung Innenstadt können bis zur Fertigstellung der neuen Wegeverbindung unterhalb der Südringbrücke (Med Center) weiter benutzt werden.

12.05.2017


Hockenheimer Marketing Verein informierte sich auf dem Maimarkt

Hockenheim- In Mannheim und der Kurpfalz ist er eine echte Institution: Bereits zum 404. Mal hat der Maimarkt in diesem Jahr seine Tore geöffnet und fungiert erneut nicht nur als Marktplatz und Informationsbörse, sondern auch als Ort des Austauschs und der Begegnung. Auf der größten regionalen Verbrauchermesse Deutschlands sind auch in diesem Jahr wieder einige Hockenheimer Aussteller mit ihren Produkten und Angeboten vertreten.

Bei einem Rundgang über das Veranstaltungsgelände hat sich eine Delegation des Hockenheimer Marketing Vereins (HMV) mit eigenen Augen von der Vielfalt und Innovationskraft ihrer Mitgliedsunternehmen überzeugen können. „Für uns ist es ein wichtiges Anliegen, mit unseren Mitgliedern regelmäßig in direktem Kontakt zu stehen. Es versteht sich von selbst, dass wir auch das Engagement als ,Botschafter Hockenheims‘ auf dem Maimarkt wertschätzen und uns vor Ort einen Eindruck verschaffen“, betont HMV-Geschäftsführer Tobias Nolting.

Auf dem Programm der HMV-Vertreter standen u. a. Gespräche an den Messeständen der Firmen Reiko Rhein-Neckar GmbH & Co. KG, Günter J. Sporys, Hersteller von Wintergärten, Glasfaltwänden und Beschattungen sowie Zweik GmbH. Auch dem Gemeinschaftsstand der Großen Kreisstadt Hockenheim, an dem sich die Partner Aquadrom, Stadthalle Hockenheim und Hockenheimring gemeinsam präsentieren, stattete der Marketing Verein einen Besuch ab.

Der Maimarkt hat noch bis einschließlich 09. Mai täglich von 09-18 Uhr geöffnet. Erwartet werden an den elf Messetagen insgesamt 350.000 Besucher.

Text und Foto: Hockenheimer Marketing Verein

05.05.2017


Walldorfer Straße 14 für Anschlussunterbringung genutzt

Hockenheim- Die Stadtverwaltung Hockenheim ist verpflichtet, Flüchtlingen im Anschluss an ihr Asylverfahren beziehungsweise spätestens nach zwei Jahren geeigneten Wohnraum zur Verfügung zu stellen (sog. Anschlussunterbringung).

Um diese Verpflichtung zu erfüllen, gewährt die Stadt Hockenheim im Gebäude Walldorfer Straße 14 neun Menschen Obdach. Damit ist Ende Mai zu rechnen, weil die Immobilie derzeit noch bedarfsgerecht umgebaut wird. Bei den Menschen, die in die Walldorfer Straße 14 einziehen, handelt es sich um Personen, die meist schon längere Zeit in der Bundesrepublik wohnen und die sich hier bereits eingelebt haben. Die Stadtverwaltung Hockenheim hat die Anwohner in der näheren Umgebung mit einem Brief über den bald bevorstehenden Bezug informiert.  Stadt Hockenheim, Presse

03.05.2017


Wochenmarkt startet mit neuen Angeboten in den Frühling

Mittwochs auf dem Wochenmarkt: Die Händler Ali Hussain Ali von „Noor Feinkost“ mit mediterranen Oliven, Birgit Morgenstern mit einem Ring Wurst, Jürgen Schröer mit Käse sowie Teresa Zafepa und Bernhard Biermann mit frischem Gemüse (v.l.n.r.). Mittwochs auf dem Wochenmarkt: Die Händler Ali Hussain Ali von „Noor Feinkost“ mit mediterranen Oliven, Birgit Morgenstern mit einem Ring Wurst, Jürgen Schröer mit Käse sowie Teresa Zafepa und Bernhard Biermann mit frischem Gemüse (v.l.n.r.).

Hockenheim- Pünktlich zum Frühlingsstart lockt der Hockenheimer Wochenmarkt mit neuen Angeboten: Ab sofort präsentieren jeden Mittwoch drei neue Händler von acht bis 13 Uhr Uhr ihre Produkte auf dem Zehntscheunenplatz.

Der „Mobile Käseshop“ von Jürgen Schröer hat regionale Käsespezialitäten im Angebot. Außerdem offeriert er eine breite Auswahl verschiedener Molkereiprodukte. Bei „Fruchtkontor Biermann“ können die Kunden aus einer breiten Palette an frischem Obst und Gemüse wählen. Damit ist eine gesunde und leckere Ernährung gewährleistet. Als dritter neuer Händler am Start bietet „Noor Feinkost“ mediterrane Spezialitäten. Dazu zählen beispielsweise frische Oliven, leckeres Olivenöl und getrocknete Tomaten. Das Angebot wird wie gewohnt durch die Fleisch- und Wurstwaren der Metzgerei Morgenstern abgerundet.

„Die drei neuen Händler nehmen zunächst bis Ende April am Wochenmarkt teil. Wir freuen uns über die neuen Angebote und hoffen, dass die Händler auch darüber hinaus unseren Wochenmarkt bereichern“, sagt dazu Doris Trautmann, zuständige Leiterin des Fachbereichs Bürgerservice der Stadtverwaltung Hockenheim.

Der Hockenheimer Marketing Verein (HMV) begrüßt die neue Angebotsvielfalt ebenfalls. „Das ist ein wichtiges Signal für die Belebung der Innenstadt. Wir hoffen, dass möglichst viele Hockenheimerinnen und Hockenheimer vorbeischauen werden und bei gutem Zuspruch vielleicht noch der eine oder andere Händler hinzukommen wird“, so HMV-Geschäftsführer Tobias Nolting.

Text und Foto: Stadt Hockenheim; Bild (Quelle: Stadtverwaltung Hockenheim/Fotografen Dorothea und Norbert Lenhardt):

20.04.2017


Osterhasen übernehmen im Kinder- und Jugendbüro Pumpwerk Regie

Lina Keller und die Schwestern Anna und Luisa Becker in der Osterwerkstatt des Kinder- und Jugendbüro Pumpwerk (v.l.n.r.).Hockenheim- Bei der Osterwerkstatt im Kinder- und Jugendbüro Pumpwerk war am vergangenen Mittwoch und Gründonnerstag wieder jede Menge los. Dabei konnte sich der Osterhase über die Unterstützung von insgesamt 50 Kindern im Alter von sechs bis zwölf Jahren bei seinen Ostervorbereitungen freuen. Das Pumpwerk-Team kombinierte in der bewährten Form zahlreiche attraktive Osterbastelangebote mit einer Osterbackstube und ausgelassenen Spielangeboten im Freien.

Verschiedene Osterfiguren für die Blumentöpfe, Osterkörbchen, Schmetterlingsschachteln und lustige Hasenfensterbilder wurden in fleißiger Osterhasenmanier zum Verschenken hergestellt.

Nele Erb, Selina Koch und Pumpwerk-Mitarbeiter Leon Dennhardt beim Werkeln in der Osterwerkstatt (v.l.n.r.).In der Osterbackstube wurden leckere Plätzchen gebacken. Es ist allerdings fraglich, ob diese noch das Osterfest erleben… Natürlich gab es auch zwischendurch eine leckere Stärkung und viele Möglichkeiten, sich auf dem Außengelände des Pumpwerks auszutoben.

Zum Abschluss war dann noch „Die Häschenbande“ mit allerlei spannenden Abenteuern zu Gast. Auch dieses Mal staunten die Eltern beim Abholen ihrer Kinder über die zahlreichen Bastelsachen und Backwerke, die in den wenigen Stunden zwischen 10 und 16 Uhr entstanden sind.

Text und Foto: Stadt Hockenheim

13.04.2017


„Hinter den Kulissen“ für Bürger Hockenheims engagiert

v.l.: Personalrat Johannes Lienstromberg, Werkleitung Martina Schleicher, Gudrun Kerner und Oberbürgermeister Dieter Gummer bei der Verabschiedung im Rathaus v.l.: Personalrat Johannes Lienstromberg, Werkleitung Martina Schleicher, Gudrun Kerner und Oberbürgermeister Dieter Gummer bei der Verabschiedung im Rathaus

Hockenheim- „Hinter den Kulissen“ städtischer Einrichtungen sorgen viele Mitarbeiter dafür, dass sich die Hockenheimer darin wohlfühlen. Gudrun Kerner, seit mehr als 25 Jahren bei der Stadtverwaltung Hockenheim beschäftigt, war eine dieser Mitarbeiterinnen. Oberbürgermeister Dieter Gummer verabschiedete Gudrun Kerner nun bei einer kleinen Feierstunde im Rathaus in den Ruhestand. Auch Johannes Lienstromberg vom Personalrat und Martina Schleicher von der Werkleitung der Stadtwerke Hockenheim waren anwesend.

Gudrun Kerner wurde im März 1956 in Hockenheim geboren. Sie begann ihre Tätigkeit bei der Stadtverwaltung Hockenheim am 18. Februar 1980 als Reinigungskraft in der Stadtbibliothek Hockenheim. Ab dem 1. Februar 1984 nahm Gudrun Kerner diese Aufgabe zusätzlich im Kulturhaus Pumpwerk Hockenheim wahr. Seit November 1993 bis zu ihrem gesundheitsbedingten Renteneintritt war sie im Freizeitbad Aquadrom beschäftigt. Dort arbeitete sie als Küchenhilfe und Kassiererin im Restaurant.

„Die Arbeit bei der Stadtverwaltung Hockenheim und in ihren Außenstellen hat einfach Spaß gemacht“, zog Gudrun Kerner bei der Feierstunde Bilanz über ihr Berufsleben. Auch Oberbürgermeister Dieter Gummer lobte ihren Einsatz. „Sie waren immer freundlich, kollegial und kooperativ. Ich möchte mich bei Ihnen für Ihren jahrzehntelangen Einsatz im Dienste unserer Bürger bedanken“, so Dieter Gummer. Text und Foto: Stadt Hockenheim

12.04.2017


Vor Regen geschützt zum Mittagessen

Michael Grabaum von der Unold AG (l.) und Daniel Ernst präsentieren eines der gespendeten Regencapes. Michael Grabaum von der Unold AG (l.) und Daniel Ernst präsentieren eines der gespendeten Regencapes.

UNOLD AG spendet Regencapes

Hockenheim- Die Kinder aus der Kernzeitbetreuung der Hartmann-Baumann-Schule kommen nun vor Wind und Wetter geschützt zu ihrem Essen. Dafür hat die Unold AG 25 Regencapes der Stadtverwaltung Hockenheim gespendet. Davor mussten die Kinder mit Schirmen von den Betreuungsräumen zur Mensa laufen. Dabei entstand häufig ein kleines Chaos: Die Kinder konnten die Schirme bei Wind nur schwer halten. Außerdem hatten Sie mit Schirm und Getränkeflasche keine Hände mehr frei.

Die Idee zur Spende kam auf Initiative von Michael Grabaum, Vorstand der UNOLD AG, zustande, dessen Ehefrau als Mitarbeiterin in der Kernzeitbetreuung tätig ist. Die UNOLD AG entschloss sich daraufhin spontan zur Spende. „Wir freuen uns über die Unterstützung! Die Regencapes sind seitdem erfolgreich im Einsatz“, sagt dazu Daniel Ernst, stellvertretender Leiter Fachbereich Soziales, Bildung, Kultur und Sport der Stadt Hockenheim.

Text und Foto: Stadtverwaltung Hockenheim; Fotografen Dorothea und Norbert Lenhardt:

11.04.2017


Unternehmer-Treffen informiert sich über Photovoltaik-Technik

Die Teilnehmer des Hockenheimer Unternehmer-Treffen waren dieses Mal bei der ET SolarPower GmbH zu Gast

Hockenheim- Namhafte Kunden wie EON, Siemens oder ALDI Süd, gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsarbeiten mit dem renommierten Fraunhofer Institut: Das Hockenheimer Unternehmen „ET SolarPower GmbH“ präsentierte beim 20. Hockenheimer Unternehmer-Treffen seine Geschichte, Entwicklungs- und Produktionsstätten sowie das aktuelle Portfolio. Knapp 50 Unternehmer waren der Einladung von der Wirtschaftsförderung der Stadt Hockenheim zum Unternehmer-Treffen gefolgt. Sie verschafften sich einen Überblick über die aktuellen Möglichkeiten von Photovoltaiksystemen sowie deren innovativer Speichersysteme.

Nach der Begrüßung durch Wirtschaftsförderer Donald Pape stand die Frage „Lohnt Photovoltaik sich heute überhaupt noch?“ im Mittelpunkt des Fachvortrags. Geschäftsführer Wolfgang Elischer und sein Team machten anhand von Wirtschaftlichkeitsberechnungen deutlich, dass sich der Einsatz moderner Anlagen sowie Speichersysteme für Unternehmen mehr denn je lohne. Anders als noch vor wenigen Jahren spielen heute dabei der Eigenverbrauch und die Speicherung eine immer größere Rolle. Beim Rundgang verdeutlichte Elischer die Wichtigkeit von passgenauen, individuellen Lösungen bei der Planung und Fertigung von Photovoltaikanlagen für den Kunden, um optimale, wirtschaftliche und effiziente Systeme zu schaffen. Hier sei die ET SolarPower GmbH mit über 4.000 installierten Photovoltaikanlagen inzwischen einer der führenden Betriebe der Region, so Wolfgang Elischer weiter.

Im Anschluss an den Fachvortrag nutzen die Gäste wieder intensiv die Möglichkeit sich auszutauschen, neue Kontakte zu knüpfen und schon bestehende fortzuführen. Text und Foto: Stadtverwaltung Hockenheim

13.03.2017


Anhörungen bei Ordnungswidrigkeiten ab sofort auch online möglich

Hockenheim. Zu schnell gefahren und dabei von der Radarfalle geblitzt worden? Wer in Hockenheim Ordnungswidrigkeiten begeht, kann sich künftig Porto und den Gang zum Briefkasten sparen. Auf der Internetseite der Stadtverwaltung Hockenheim (www.hockenheim.de/owi) besteht ab sofort die Möglichkeit, die Anhörung bei der Bußgeldstelle auch online durchzuführen. Das spart Zeit, Geld (Briefporto) und ist rechtssicher.

Betroffene erhalten für die Online-Anhörung auf ihrem Anhörungs- oder Zeugenfragebogen, in ihrem Verwarnungsgeldangebot oder in einem Informationsschreiben eine individuelle Zugangskennung, mit der sie sich „einloggen“ können. In dem Portal kann man sich Beweisfotos ansehen, das Antwortformular ausfüllen oder im Zeugenfragebogen Stellung nehmen. Die Angaben werden verschlüsselt an die Bußgeldstelle übermittelt. Aus datenschutzrechtlichen Gründen bleibt der Zugang nur so lange bestehen, wie das Verfahren für den Betroffenen aktiv ist.

Die Online-Anhörung bei der Bußgeldstelle der Stadtverwaltung Hockenheim ist ein zusätzliches, freiwilliges Angebot. Betroffene können ihre Äußerung auch weiterhin auf dem Postweg übersenden. Stadt Hockenheim, Presse

01.03.2017


„Vor der Ehe wollt` ich ewig leben“

Kabarett mit Stephan Bauer im Kulturhaus Pumpwerk Hockenheim

Hockenheim- Jeder kennt sie: Die Müdigkeit in der Beziehung. Wenn man nach zehn Jahren ratlos in das Gesicht des Partners schaut und sich klar wird: „Vor der Ehe wollte ich ewig leben“. Fast jeder hatte mal seine Träume von einem glücklichen und erfüllten Dasein. Und was ist davon übrig? Dieser Frage geht Stephan Bauer mit seinem Kabarett-Programm „Vor der Ehe wollt` ich ewig leben“ am Donnerstag, dem 9. März, 20 Uhr, im Kulturhaus Pumpwerk Hockenheim auf den Grund.

Aber ist die Ehe trotz hoher Scheidungsraten wirklich überholt? Sind Single-Leben, Abendabschlussgefährten und Fremdgehportale im Netz eine tragfähige Alternative? Kann man das alte Institut der Ehe nicht modernisieren? Für Männer ist es heute beispielsweise nicht wichtig, dass eine Frau kochen kann, sondern dass sie keinen guten Anwalt kennt. Der Mann weiß inzwischen ohnehin: Wer oben liegt, muss spülen. Wichtig ist heute nur noch, dass die Beziehung ausgeglichen ist: Einer hat recht, der andere ist der Ehemann.

Die Ehe hat, so Stephan Bauer, auch ihre guten Seiten: Man kommt nach Hause und hat immer dieselbe Bezugsperson, die einen ablehnt. Eine Ehe muss auch nicht langweilig sein. Man kann Lebensversicherungen aufeinander abschließen, dann hat sie die tolle Spannung, wer gewinnt. Es müssen eben ein paar Regeln eingehalten werden. Die wichtigste lautet: Treue. Viele Menschen können das nicht. Warum eigentlich nicht? Bei Tieren funktioniert das doch auch. Pinguine sind sich ein Leben lang treu – aber die sehen halt auch alle gleich aus…

Stephan Bauer geht mit gutem Beispiel voran, ist (nochmal) vor den Traualtar getreten, getreu dem Motto: „Heiraten ist Dummheit aus Vernunft“. Warum auch nicht? „Wir sind fünf Jahre zusammen, streiten viel, haben wenig Sex - dann können wir es auch offiziell machen.“ Stephan Bauers neues Programm ist wie immer ein Pointen praller Spaß, aber auch eine offene Abrechnung mit der Single-Gesellschaft, erodierenden Werten und dem Gefühl von „alles geht“. Seine Fans werden es lieben!

Karten für 18 Euro (16 Euro ermäßigt für Schüler, Studenten und Schwerbehinderte) sind an allen bekannten Vorverkaufsstellen, in der Stadthalle Hockenheim (Telefon 06205 21190), im Kartenshop der Hockenheimer Tageszeitung/Schwetzinger Zeitung, im Kiosk am Bahnhof Hockenheim sowie unter der Ticket-Hotline 06205 922625 erhältlich. Unter www.pumpwerk-hockenheim.de können Karten auch online bestellt werden. Weitere Infos zum Programm von Stephan Bauer auf der Internetseite http://stephanbauer-kabarett.de. Text: Stadt Hockenheim; Foto: Frank Soens

26.02.2017


Hockenheim als eine von 10 Kommunen für Förderprojekt „Natur nah dran“ ausgewählt

Projekt mit NABU und Land für mehr biologische Vielfalt in der Rennsportmetropole

Stuttgart/Hockenheim– Erfolgreich beworben: Für das Förderprojekt „Natur nah dran“ konnte sich Hockenheim einen der zehn begehrten Plätze für 2017 sichern. Die Stadt wird nun, zusammen mit dem NABU und gefördert durch das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg (UM), einen Teil ihrer Grünflächen in artenreiche Lebensräume für Tiere und Pflanzen verwandeln. „Wildblumenwiesen an der Eisenbahnstraße, mehrjährige Stauden am Ebertpark oder Wildsträucher am Schulzentrum – die Stadt Hockenheim hat ein tolles Konzept und auch schon konkrete Vorschläge zur Umgestaltung eingereicht“, berichtet Carolin de Mattia vom NABU Baden-Württemberg. „Wir gratulieren und freuen uns auf die gemeinsame Umsetzung der Vorschläge.“

69 Bewerbungen waren beim NABU eingegangen – ein deutliches Plus gegenüber dem ersten Projektjahr 2016. Die Jury, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern des Städtetages, des Gemeindetages, des UM und des NABU, hatte daraus zehn Städte und Gemeinden ausgewählt. Diese werden bei der naturnahen Umgestaltung von jeweils bis zu fünf Flächen unterstützt.

In Hockenheim ist die Umwandlung folgender fünf Grünflächen geplant: Kreisel Südring mit Randbereichen, entlang der Eisenbahnstraße/Seite Gartenschaupark, am Stöcketweg (Höhe Hartmann-Baumann-Schule), Ebertpark (hinter St. Elisabeth), entlang Talhausstraße, Brücke A61. Das Gelände Herrenteich gehört nicht dazu.

„Die große Zahl an Bewerbungen zeigt, dass das Thema ‚biologische Vielfalt‘ inzwischen auf der Agenda vieler Kommunen angekommen ist. Die Auswahl fiel uns nicht leicht, da alle Standorte von mehr Blumenwiesen und Wildstaudenflächen profitieren würden“, sagt Carolin de Mattia.

Von 2016 bis 2020 werden im Zuge des Projekts jährlich zehn Kommunen mit je bis zu 15.000 Euro gefördert. In der Summe enthalten sind unter anderem auch Workshops für kommunale Bedienstete sowie Unterstützung bei der Öffentlichkeitsarbeit, beispielsweise durch die Bereitstellung von Info-Tafeln.

Für die Förderung im Rahmen von „Natur nah dran“ 2017 wurden ausgewählt:

Regierungsbezirk Freiburg: Radolfzell und Rickenbach

  • Regierungsbezirk Karlsruhe: Gernsbach, Hockenheim und Stutensee
  • Regierungsbezirk Stuttgart: Boxberg, Kirchheim am Ries und Süßen
  • Regierungsbezirk Tübingen: Altheim und Reutlingen

Hintergrund:

Mit „Natur nah dran“ möchten NABU und UM Städte und Gemeinden mit Rat und Tat dabei unterstützen, Grünflächen im Sinne der Biodiversität umzugestalten. Kommunen, die 2017 nicht zum Zuge gekommen sind oder sich noch gar nicht beworben haben, erhalten in den nächsten Jahren wieder eine Chance: Die Bewerbungsfrist für 2018 startet im Herbst 2017.

Das Land Baden-Württemberg hat 2013 die Naturschutzstrategie verabschiedet, in der unter anderem das Ziel festgeschrieben ist, die biologische Vielfalt in Kommunen zu fördern. In diesem Rahmen hat das UM zusammen mit dem NABU-Landesverband das Projekt „Natur nah dran“ gestartet. Der Gemeinde- und der Städtetag Baden-Württemberg unterstützen dieses Projekt. Weitere Informationen: www.naturnahdran.de

NABU Baden-Württemberg, Presse

14.02.2017


Stadtwerke Hockenheim als „Top Lokalversorger 2017“ ausgezeichnet

Mit der Auszeichnung „Top Lokalversorger 2017“ belegen die Stadtwerke Hockenheim ihr gutes Preis-Leistungs-VerhältnisHockenheim- Preislich fair, nachhaltig aufgestellt, lokal verwurzelt: Diesem Dreiklang fühlen sich die Stadtwerke Hockenheim verpflichtet. Der Informationsdienst „Energieverbraucherportal“ bestätigt diese Qualität, indem er den Stadtwerken Hockenheim nun die Auszeichnung „Top Lokalversorger 2017“ verliehen hat. Die Prämierung belegt, dass das Unternehmen über ein stimmiges Preis-Leistungs-Verhältnis verfügt. Die Stadtwerke Hockenheim sind berechtigt, die Auszeichnung als Logo ein Jahr lang bei Anzeigen und anderen Marketingmaßnahmen zu führen.

„Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung“, erklären dazu Martina Schleicher und Erhard Metzler, Werkleitung der Stadtwerke Hockenheim. „Die Auszeichnung ist Bestätigung dafür, dass wir kundenfreundliche und transparente Verträge sowie gute Beratung bieten“, so Martina Schleicher und Erhard Metzler weiter.

Die Prämierung „TOP Lokalversorger“ wird jährlich vom Tarifrechner „Energieverbraucherportal“ an Unternehmen vergeben, die sich durch ein passendes Leistungspaket in ihrer Region hervorheben. Neben einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis fließen weitere Kriterien, unter anderen Servicequalität, Umweltmanagement sowie soziale Förderung regionaler Belange in die Beurteilung ein. Ausgezeichnet werden Unternehmen wie die Stadtwerke Hockenheim, die auf den ersten drei Plätzen im regionalen Versorgungsgebiet im Ranking des Verbraucherportals stehen.

Text: Stadtwerke Hockenheim; Foto: Energieverbraucherportal):

09.02.2017


Neuer Jugendgemeinderat nimmt Arbeit auf

Hockenheim- Antritt für die „Neuen“: Der Jugendgemeinderat kam gestern (23. Januar) zu seiner ersten öffentlichen Sitzung im kleinen Saal des Rathauses Hockenheim zusammen. Auf der Tagesordnung standen zunächst Wahlen für die kommenden beiden Amtsjahre auf dem Programm. Neuer Vorsitzender des Jugendgemeinderates ist Amer Muric. Der 18-jährige Student gehörte bereits dem letzten Jugendgemeinderat als Mitglied an. Zur Stellvertreterin wurde die 15-jährige Schülerin Paula Rudloff (Theodor-Heuss-Realschule) gewählt. Als Schriftführerin amtiert Fatma Nur Cesur (ebenfalls 15 Jahre, Theodor-Heuss-Realschule). Auch die Vertreter für die Gremien des Gemeinderates wurden personell benannt.

Oberbürgermeister Dieter Gummer begrüßte vor den Wahlen die neuen Jugendgemeinderäte. Er unterhielt sich mit ihnen über die Arbeit des Gremiums, dass die Anliegen und Interessen von Jugendlichen in Hockenheim gegenüber Stadtverwaltung und Gemeinderat vertritt. Er wünschte den Anwesenden dafür viel Erfolg. Die nächste öffentliche Sitzung des Jugendgemeinderates findet am 15. Februar statt. Die Jugendlichen besprechen dann die Themen und die Arbeitsweise des Gremiums in den nächsten Jahren.

Die neuen Jugendgemeinderäte treten ihren Dienst an: Stefan Kalbfuss (Fachbereichsleiter Soziales, Bildung, Kultur und Sport), Benno Lerch, Israa Salameh, Philipp Kramberg, Sabrina Brunner, Amer Muric, Ronja Dörflinger, Paula Rudloff, Kayla Friedrich, Tom Münkel und Oberbürgermeister Dieter Gummer (v.l.n.r.) im Bürgersaal des Rathauses Hockenheim. Nicht auf dem Bild: Fatma Nur Cesur, Alina Zander und Nick Burgert.

Text: Stadt Hockenheim; Bild (Fotografen Dorothea und Norbert Lenhardt):

24.01.2017


Innovation und Weiterentwicklung auch in der Bäderlandschaft

Die Teilnehmer des Unternehmer-Treffens im Aquadrom Hockenheim Die Teilnehmer des Unternehmer-Treffens im Aquadrom Hockenheim

Hockenheim- Mit Innovationen und Weiterentwicklung im stärker werdenden Wettbewerb bestehen: Das ist der „Hockenheimer Weg“, den das beliebte Freizeitbad „Aquadrom“ eingeschlagen hat. Rund zwei Millionen Euro investieren die Betreiber des Bades, die Stadtwerke Hockenheim, in den nächsten Jahren in die Freizeiteinrichtung. Die ersten Ergebnisse dieses Innovationsprozesses präsentierte die Werksleitung, Martina Schleicher und Erhard Metzler, nun exklusiv den Teilnehmern beim „Hockenheimer Unternehmer-Treffen“. Wirtschaftsförderer Donald Pape von der Stadtverwaltung Hockenheim begrüßte die rund 50 anwesenden Unternehmer.

Beim anschließenden Rundgang gaben Schleicher und Metzler Einblicke in den Betrieb des „Aquadroms“. Um Service und Angebot weiter zu stärken, schafft man nun in einem ersten Schritt einen neuen Kinderbereich und hat das Innere des Bades, unter anderem mit einer neuen Fliesenoptik, modernisiert. Außerdem wurde in die Sicherheit investiert und eine neue Anlaufstelle für die Schwimmmeister an zentraler Stelle im Innenbereich des Bades geschaffen. Im Außenbereich wird der gastronomische Bereich durch den Bau eines neuen Kiosks aufgewertet. Später ist geplant, weitere Umbaumaßnahmen im Eingangsbereich, den Umkleiden und in der Sauna durchzuführen.

Trotz der Investitionen, so Martina Schleicher, ist das Preis-Leistungs-Verhältnis äußerst günstig. Neben Deutschlands größtem Außenwellenbecken biete das Aquadrom zwei gesundheitsfördernde Solebecken, zwei Wasserrutschen und weitere Schwimmbereiche. Wer die Sauna nutzt, kann in den Wintermonaten ohne Zusatzkosten abends textilfrei ein großes, beheiztes Außenbecken nutzen. Kunden der Stadtwerke Hockenheim sparen dabei rund die Hälfte des normalen Eintrittspreises für das Schwimmbad mit der kostenfreien Delta-Kundenkarte. Außerdem verwies sie auf Sonderaktionen für Unternehmer.

Im Anschluss haben die Teilnehmer des Hockenheimer Unternehmer-Treffens wieder die Gelegenheit genutzt, sich auszutauschen, bestehende Netzwerke zu pflegen und neue zu knüpfen. Für weitere Informationen zum Hockenheimer Unternehmer-Treffen steht die Wirtschaftsförderung der Stadt Hockenheim, Donald Pape (Telefon 06205 21-201, E-Mail: d.pape@hockenheim.de) oder Sylvie Rese (Telefon 06205 21-310, E-Mail: s.rese@hockenheim.de) zur Verfügung. Text und Foto: Stadt Hockenheim

19.01.2017


Terminplanung für Feste und verkaufsoffene Sonntage in der Innenstadt steht

Hockenheimer Marketing Verein erstmals Veranstalter der großen Stadtfeste - 2017 wird wieder kräftig gefeiert in der Rennstadt!

Hockenheim-
Fastnachtszug, Hockenheimer Mai, Kerwe und Frühlingsfest, Sommertagszug, Oktoberfest, Hockenheimer Nacht der Musik, verkaufsoffene Sonntage in der Innenstadt oder Hockenheimer Advent: Der Hockenheimer Marketing Verein lädt alle Hockenheimer und Gäste zum Feiern in die Rennstadt ein!

Los geht es gleich im Februar mit dem Fastnachtszug, der sich wieder farbenfroh durch die Innenstadt schlängelt. Am Samstag, 25. Februar, um 13.31 Uhr startet der bunte Lindwurm durch die Innenstadt – Frohsinn und gute Laune sind hier mit im Gepäck, wenn die bunten Wagen, Musik- und Fußgruppen mit einem kräftigen „Ahoi“ begrüßt werden.

Den Winter aus Hockenheim vertreiben am 2. April Hunderte von Kindern, die mit ihren bunten Kostümen durch die Innenstadt bis in den Gartenschaupark ziehen und dort symbolisch den großen Schneemann verbrennen.

Und wenn dann der Frühling in Hockenheim Einzug hält, ist auch das Frühlingsfest mit verkaufsoffenem Sonntag in der Innenstadt nicht mehr weit: Viel Spaß für Jung und Alt gibt es vom 22. bis 25. April auf dem Marktplatz bei Autoscooter, gebrannten Mandeln und mehr. Beim verkaufsoffenen Sonntag am 23. April von 13 bis 18 Uhr gibt es wieder vieles zu entdecken, das eine oder andere Schnäppchen ist auch dabei. Lassen Sie sich überraschen von den vielfältigen Aktionen der Geschäfte mit Gewinnspiel, besonderen Aktionen und viel Zeit zum Stöbern!

Keine Zeit für Langeweile kommt auch im Mai auf: Das Traditionsfest Hockenheims, der Hockenheimer Mai, findet am 19. und 20. Mai zum Traditionstermin statt. Los geht es am Freitagabend mit dem gemütlichen Maidorf an der Zehntscheune. Das große Straßenfest mit Kinderprogramm, vielen Ständen und mehreren Live-Musik-Bühnen am Abend setzt am Samstag dann den krönenden Abschluss. Übrigens: Die Anmeldeunterlagen für Vereine, Firmen und Privatpersonen liegen in der HMV-Geschäftsstelle zur Abholung bereit.

Vom 17. bis 20. Juni wird im Gartenschaupark beim „Ochinheimer Mittelaltermarkt“ Geschichte lebendig. Lebendig ist es dann auch in der Innenstadt: Der verkaufsoffene Sonntag am 18. Juni verspricht wieder jede Menge Spaß und Unterhaltung.

Den Auftakt für die traditionelle Kerwe macht erneut die erfolgreiche „Hockenheimer Nacht der Musik“ am 29. September. Auf dem Marktplatz geht es dann wieder rund vom 30. September bis 3. Oktober mit der Kerwe. Und pünktlich zum verkaufsoffenen Sonntag in der Innenstadt am 1. Oktober wird in Hockenheim zünftig Oktoberfest gefeiert mit vielen Überraschungen, Musik und Genuss für Leib und Seele.

Krönender Abschluss des Festjahres ist wieder der stimmungsvolle Hockenheimer Advent, der vom 1. bis 3. Dezember auf dem Marktplatz und in der Stadthalle gefeiert wird.

Terminübersicht 2017:

25.02.                    Fastnachtszug um 13.31 Uhr

02.04.                    Sommertagszug

22. bis 25.04.          Frühlingsfest

23.04.                    1. verkaufsoffener Sonntag in der Innenstadt

19. bis 20.05.          Hockenheimer Mai

18.06.                    2. verkaufsoffener Sonntag in der Innenstadt anlässlich des „Ochinheimer Mittelaltermarkt“ (17. bis 20.06.)

29.09.                    Hockenheimer Nacht der Musik

30.09. bis 03.10.     Kerwe

01.10.                    3. verkaufsoffener Sonntag in der Innenstadt / Oktoberfest  

01. bis 03.12.         Hockenheimer Advent

Alle Termine vorbehaltlich Änderungen

Weitere Informationen erhalten Sie unter: Hockenheimer Marketing Verein e.V., Tel.: 06205/30670-35 oder per E-Mail an krause@hockenheimer-marketing-verein.de

Der Hockenheimer Marketing Verein bedankt sich herzlich bei allen Unterstützern und wünscht schon jetzt viel Spaß und Freude bei den Festen!

Text und Foto: Stadt Hockenheim

19.01.2017


Steuerbescheide 2017 zugestellt

Hinweise der Stadtverwaltung Hockenheim

Hockenheim- Die Stadtverwaltung Hockenheim hat die Steuerbescheide für das Jahr 2017 an die Bürger zugestellt. Dabei sind folgende Hinweise zu beachten:

Grundsteuer

Am 12. Januar wurden die Steuerbescheide an diejenigen Grundstückseigentümer versandt, bei denen sich der Steuerbetrag geändert oder ein Eigentümerwechsel stattgefunden hat. Daher erhielt der Großteil der Steuerzahler für das Jahr 2017 keinen neuen Steuerbescheid. In diesen Fällen wird die Grundsteuer durch öffentliche Bekanntmachung in der Hockenheimer Tageszeitung, Hockenheimer Woche und auf der Internetseite www.hockenheim.de festgesetzt. Für die Steuerschuldner treten somit die gleichen Rechtswirkungen ein, als wenn ihnen ein schriftlicher Steuerbescheid zugegangen wäre. Bei Vorliegen einer Einzugsermächtigung werden die im zuletzt ergangenen Bescheid ausgewiesenen Beträge zum Fälligkeitstermin abgebucht. Barzahler müssen die ausgewiesenen Beträge - mit Angabe des Buchungszeichens - fristgerecht zu den Fälligkeitsterminen überweisen.

Hinweis bei Eigentumswechsel

Falls Grundstücke oder Wohneigentum verkauft wird, ist nach den gesetzlichen Bestimmungen der bisherige Eigentümer bis zum Erhalt des entsprechenden Grundsteuerbescheides zur Zahlung der Grundsteuer verpflichtet.

Andere Vereinbarungen (beispielsweise im Kaufvertrag) haben nur privatrechtliche Bedeutung, berühren jedoch nicht die Zahlungspflicht (Steuerschuld) gegenüber der Stadt.

Hundesteuer

Hundehalter, die ihr Tier angemeldet haben, erhielten einen auf 13. Januar datierten Steuerbescheid. Bereits erhaltene Hundemarken behalten weiterhin Ihre Gültigkeit. Bei Verlust der Marke kann eine Ersatzmarke gegen eine Gebühr von 2,50 Euro bei der Stadtverwaltung Hockenheim, Fachbereich Finanzen, Zimmer 1.1, ausgehändigt werden. Hunde, die älter als drei Monate sind, müssen beim Steueramt angemeldet werden. Wer seiner Meldepflicht nicht nachkommt, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die mit einer Geldbuße geahndet wird.

Vergnügungssteuer

Jeder Aufsteller von Spielgeräten hat bis zum zehnten Tag nach Ablauf eines jeden Kalendervierteljahres getrennt nach Spielgerät und Monat eine Steuererklärung bei der Stadtverwaltung Hockenheim abzugeben. Nach Eingang der Steuererklärung wird die Steuer durch einen Steuerbescheid festgesetzt. Die Vordrucke können ebenfalls bei Bedarf im Fachbereich Finanzen bei Stephanie Groß, Zimmer 1.1 (Telefon 06205 21-224, E-Mail s.gross@hockenheim.de) angefordert werden.

Gewerbesteuer

Bei der Gewerbesteuer werden keine Jahresbescheide erstellt. Die zu zahlenden vierteljährlichen Vorauszahlungen ergeben sich aus dem zuletzt ausgestellten Steuerbescheid. Bei weiteren Fragen helfen die zuständigen Sachbearbeiterinnen Stephanie Groß, Zimmer 1.1 (Telefon 06205 21-224, E-Mail s.gross@hockenheim.de) und Marlene Birkenmeier (Telefon 06205 21-225, E-Mail m.birkenmeier@hockenheim.de) gerne weiter.

Abbuchungsverfahren

Steuerpflichtige können eine schriftliche Einzugsermächtigung erteilen. Sie muss die Angaben Buchungszeichen, Name und Anschrift, Konto-Nummer, Bankleitzahl beziehungsweise IBAN- und BIC-Kennung, Name der Bank sowie die Originalunterschrift enthalten. Vordrucke für Einzugsermächtigungen sind in der Stadtkasse (Telefon 06205 21-126, E-Mail stadtkasse@hockenheim.de) erhältlich. Stadt Hockenheim, Presse

17.01.2017


Sternsinger besuchen Rathaus

Die Sternsinger von St. Georg bei ihrem Auftritt im Eingangsbereich des Rathauses Hockenheim

Spende für neue Staudämme und Wasserstellen

OB Dieter Gummer (r.) übergibt Sternsingerin Luzy Wonder die Spende der Stadt Hockenheim für die diesjährige Aktion DreikönigssingenHockenheim- Das Rathaus in Hockenheim bekam am vergangenen Dienstag (3. Januar) Besuch von den Sternsinger der Kirchengemeinde St. Georg. Die rund 35 Kinder übermittelten damit rechtzeitig vor Dreikönig ihren Segen. Oberbürgermeister Dieter Gummer bedankte sich bei den Kindern für ihren Besuch. Er überreichte Sternsingerin Luzy Wonder eine Spende, die der Aktion Dreikönigssingen zu Gute kommt. Die Aktion findet dieses Jahr unter dem Motto „Gemeinsam für Gottes Schöpfung – in Kenia und weltweit“ statt. Anschließend brachte Sternsinger Linus Schmiedekind den Segen „20*C+M+B+17“ auf schwarzem Hintergrund über der Eingangstüre des Rathauses an.

Die eingeworbenen Spenden gehen 2017 in die Region Turkana (Kenia). In dieser Gegend, die ungefähr so groß wie das Bundesland Bayern ist, leben mehr als 1,2 Millionen Menschen. Das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ arbeitet seit 1987 in der Region Turkana. Es koordiniert beispielsweise Ernährungs- und Gesundheitszentren sowie Bildungs- und Friedensinitiativen. Mit den Spenden, die unter anderem die Sternsinger von St. Georg einwerben, werden die Auswirkungen des Klimawandels in der Turkana bekämpft.

Das Geld ermöglicht, Staudämme und Wasserstellen zu errichten, die die Wasserversorgung von Menschen, Tieren und der Landwirtschaft sicherstellen. Auch ein Wasserbecken soll gebaut werden, mit dem die gesundheitliche und sanitäre Situation der Menschen vor Ort verbessert wird. Es bildet die Grundlage für neue Biotope. Außerdem werden in den von der Gemeinschaft getragenen Schulen und Kindergärten bodenschonende und resistente Pflanzen angebaut, die ebenfalls mit wenig Wasser auskommen. Text und Foto: Stadt Hockenheim

04.01.2017


Stromschwankungen in Hockenheim

Hockenheim- Am Dienstagvormittag, 3. Januar, kam es aufgrund einer technischen Störung zu kleineren Stromschwankungen- und Ausfällen im Bereich Schwetzinger Straße, Bahnhof-, Friedrich- und Untere Hauptstraße.

Hintergrund dafür war ein defekter Leistungsschalter in der Trafo-Station Schwetzinger Straße.

Die Stadtwerke Hockenheim haben den Fehler vorläufig behoben und ersetzen den Leistungsschalter.Stadtwerke Hockenheim, Presse

03.01.2017


"Lebendiges Hockenheim" löst sich auf

Lebendiges Hockenheim gibt nach 41 erfolgreichen Jahren Aufgaben an Hockenheimer Marketing Verein weiter – Verein löst sich auf – Dr. Beisel Ansprechpartner während der Auflösung

Hockenheim- Hockenheimer Mai und Hockenheimer Advent, Sommertagszug, Fastnachtszug oder Handwerker- und Bauernmarkt, aber auch der „Hockenheimer Motorpass“ auf dem Hockenheimring, Maibälle, Kunstausstellungen oder Weinproben: Über 40 Jahre hat der Verein „Lebendiges Hockenheim“ bzw. Verkehrsverein vieles in und für die Stadt bewirkt.

Nach dem erfolgreichen Finale am ersten Adventswochenende 2016 mit einem gelungenen „Hockenheimer Advent“ übergibt der Verein nun die Durchführung der Brauchtumsveranstaltungen in die Hände des Hockenheimer Marketing Verein. Dies hatte der Gemeinderat im Jahr 2015 beschlossen und damit die finanziellen Zuschüsse ab 2017 vom Verein Lebendiges Hockenheim auf den Hockenheimer Marketing Verein übertragen.

Das „Lebendige Hockenheim e. V.“ wird zum 31.12.2016 aufgelöst. Der Verein sah seine Auflösung als vernünftige Konsequenz auf die aktuelle Situation an, da mit Übernahme der Veranstaltungen der Vereinszweck wegfällt.

Satzungsgemäß muss damit das noch vorhandene Vereinsvermögen, das sich unter anderem auch aus den Beiträgen der Mitglieder zusammensetzt, an die Stadt Hockenheim fallen. Ohne finanzielle Mittel war eine Fortführung des Vereins schwer vorstellbar.

Da mit dem Ende des Vereins das „Lebendige Hockenheim“ nun rechtsgemäß in die so genannte „Liquidation“ geht, wurde von den Vereinsmitgliedern einstimmig Dr. Beisel zum „Liquidator“ bestellt. Die Liquidation wird gemäß Gesetz unter anderem durchgeführt, um zu ermitteln, welches Vermögen noch vorhanden ist.

Da der Verein „Lebendiges Hockenheim e.V.“ zum 31.12.2016 aufgelöst ist, werden deshalb Gläubiger gebeten, ihre Ansprüche bei dem Liquidator Dr. Claus-Dieter Beisel, Untere Hauptstraße 20, 68766 Hockenheim anzumelden. Dr. Beisel ist telefonisch unter 06205 30577-0 und per E-Mail an sekretariat@kanzlei-beisel.de erreichbar.

Info:

10.11.1975             Gründungsversammlung im Hotel „Motodrom“

Zweck:

·       Unterstützung und Beratung der Stadt bei dem Bestreben, deren Freizeitwert zu erhöhen

·       Information, Beratung und Betreuung von Gästen

·       Durchführung von Werbemaßnahmen

·       Förderung des kulturellen und sportlichen Lebens

·       Förderung der zentralörtlichen Funktion der Stadt

·       Unterstützung und Beratung der Mitglieder

·       Koordination von örtlichen Veranstaltungen

·       Verschönerung des Ortsbildes

 

Vorsitzende

1975 – 1978           Bürgermeister Dr. Kurt Buchter

1978 – 2004           (Ober-)Bürgermeister Gustav Schrank

2004 – 2007           Oberbürgermeister Dieter Gummer

2007 – 2014           Bürgermeister Werner Zimmermann

2014 – heute          Bürgermeister Thomas Jakob-Lichtenberg

 

Das hat der Verein geleistet:

15.05.1976             1. Hockenheimer Mai (Straßenfest)

1976 – 2005           Kunstausstellungen „Kunst im Rathaus“

Ab 1980                 Durchführung „Hockenheimer Kulturtage“ als Forum der Vereine mit insgesamt jeweils Tausenden Besuchern

1981 – heute          Herausgabe des Veranstaltungskalenders innerhalb der Verwaltungsgemeinschaft bzw. in Hockenheim (2 x jährlich)

Ab 1982                 Vermarktung des Verkehrssicherheitstrainings „Hockenheimer Motorpass“ auf dem Hockenheimring in Zusammenarbeit mit Reiseveranstaltern. In diesem Zusammenhang Bau eines Verkehrsübungsplatzes am Hockenheimring

1991                      Organisation des Parkfestes im Rahmen der Landesgartenschau Baden-Württemberg

27. – 29.11.1992     1. Hockenheimer Advent

17.04.1994             Wiederbelebung des Sommertagszuges in Zusammenarbeit mit den Kindergärten, Schulen und Vereinen (mehr als 1.000 Mitwirkende)

19.02.2006             Mitgliederversammlung beschließt, aus Gründen der Gemeinnützigkeit den Vereinsnamen zu ändern und den Verein in „Lebendiges Hockenheim“ umzubenennen. Der Vereinszweck ist nun vor allem die Erhaltung und Förderung des Brauchtums

2006                      Der Gemeinderat beschließt, als weitere Veranstaltung den Fastnachtszug sowie Handwerker- und Bauernmarkt dem Verein „Lebendiges Hockenheim e.V.“ zur Durchführung zu übertragen.

                              Das Komitee „Hockenheimer Fastnachtszug“ wird aufgelöst

2008 – heute          Handwerker- und Bauernmarkt (alle zwei Jahre)

 

Außerdem:

  • Pflege der städtepartnerschaftlichen Begegnungen mit Commercy und Hohenstein-Ernstthal
  • Teilnahme am städtischen Kinderferienprogramm
  • Mitwirkung an Jubiläumsveranstaltung „100 Jahre Stadtrechte“ mit Abhaltung „Markt der Jahrhundertwende“
  • Vortragsveranstaltungen mit namhaften Referenten des öffentlichen Lebens
  • Maibälle, Kerwetänze zur Belebung der Hockenheimer Kirchweih
  • Herausgabe von Bildbänden über die Stadt sowie von Stadtprospekten, Hotel- und Gaststättenführern
  • Regelmäßige Weinproben auch mit europäischem Bezug

Lebendiges Hockenheim e.V., Presse

03.01.2017


„Wegbereiterin“ für den Straßenbau verlässt Hockenheimer Rathaus

Rita Adolphus (Mitte) bei der Verabschiedung im kleinen Sitzungssaal des Rathauses Hockenheim. Auch Oberbürgermeister Dieter Gummer, Personalrat Michael Notheisen sowie die Kollegen Hans-Peter Hoffmann, Jürgen Traub, Christian Engel und Harald Baumann (v.l.n.r.) waren anwesend Rita Adolphus (Mitte) bei der Verabschiedung im kleinen Sitzungssaal des Rathauses Hockenheim. Auch Oberbürgermeister Dieter Gummer, Personalrat Michael Notheisen sowie die Kollegen Hans-Peter Hoffmann, Jürgen Traub, Christian Engel und Harald Baumann (v.l.n.r.) waren anwesend

Hockenheim- Nach fast drei Jahrzehnten im Dienste der Bürger Hockenheims wurde „zwischen den Jahren“ Rita Adolphus mit einer kleinen Feierstunde im Rathaus Hockenheim verabschiedet. Oberbürgermeister Dieter Gummer überreichte ihr in Anwesenheit von Kolleginnen und Kollegen einen Blumenstrauß und Wein als Dank für ihren Einsatz für Hockenheim. Weitere Dankesworte wurden von Michael Notheisen für den Personalrat gesprochen. Außerdem trugen Kollegen ein kleines Gedicht vor, in dem Rita Adolphus unter anderem als „Wegbereiterin“ für den Straßenbau in Hockenheim beschrieben wurde.

Rita Adolphus wurde 1951 in Pohlheim bei Gießen geboren und wuchs dort auf. Nach dem Schulabschluss absolvierte sie erfolgreich ein Studium im Bauingenieurwesen an der FH Gießen. Die Diplom-Bauingenieurin war im Anschluss von 1973 bis 1981 in verschiedenen Ingenieurbüros tätig. Nach einer Beschäftigung als Projektmanagerin bei der Amerikanischen Bauverwaltung in Gießen (1981 bis 1986) wechselte sie zur Stadtverwaltung Hockenheim. Seit Anfang Februar 1987 bis zum Eintritt in die Rente am 1. Januar 2017 war sie als Tiefbauingenieurin tätig. In dieser Funktion nahm Rita Adolphus zahlreiche Aufgaben im Bereich des Straßenbaus in der Stadtverwaltung wahr. In den letzten Jahren wirkte sie bei der Neugestaltung des Messplatzes mit. Auch die Koordination und Vorbereitung des Hochwasserschutz- und Ökologieprojektes Kraichbach in Abstimmung mit dem Regierungspräsidium Karlsruhe gehörte zu ihren Tätigkeiten.

Oberbürgermeister Dieter Gummer dankte Rita Adolphus für ihren jahrzehntelangen Einsatz für die Stadt Hockenheim. Er las einen Aktenvermerk vor, laut dem „…die Forderungen nach mehr Bürgernähe, mehr Service sowie Agenda-Arbeiten immer zeitintensiver werden, das heißt, eine Verringerung des Arbeitsumfanges nicht zu erwarten“ sei. Dieser Aussage stimmte Dieter Gummer zu. „Die Umsetzung von beispielsweise Tiefbauarbeiten ist oft schwieriger als in Theorie und Politik gedacht.“ An Rita Adolphus gerichtet, ergänzte er: „Sie haben diese Herausforderungen aber immer gut gemeistert und man konnte sich ganz auf sie verlassen.“ Text und Foto: Stadt Hockenheim

28.12.2016


Weihnachtsüberraschung vom Sozialamt und Mitarbeitern der SAP

v.l.: Haben die Weihnachtspäckchen der SAP schon griffbereit: Karin Kimling, Carolin Speth und Holger Schneider vom Sozialamt der Stadt Hockenheim v.l.: Haben die Weihnachtspäckchen der SAP schon griffbereit: Karin Kimling, Carolin Speth und Holger Schneider vom Sozialamt der Stadt Hockenheim

Hockenheim- Das Sozialamt der Stadtverwaltung Hockenheim macht gemeinsam mit Mitarbeitern der SAP kurz vor Weihnachten Menschen in Hockenheim wieder eine Freude. Ab heute (Mittwoch, 21. Dezember) können Familien mit sozial besonders hilfsbedürftigen Kindern wieder eines von rund 80 Weihnachtspäckchen erhalten. Die Pakete werden von SAP-Mitarbeitern ehrenamtlich zusammengestellt und gespendet. Sie enthalten Lebensmittel wie Trockenobst, Müsli oder Weihnachtssüßigkeiten sowie Gegenstände des alltäglichen Bedarfs. Das Sozialamt der Stadtverwaltung Hockenheim hat aus den Familien und Haushalten, deren Situation ihm aus der täglichen Arbeit über das laufende Jahr hinweg bekannt ist, mit Hilfe eines Losverfahrens eine Anzahl von Empfängern ausgewählt und benachrichtigt.

Die „Weihnachtspäckchen-Aktion“ der SAP wurde vor 23 Jahren ins Leben gerufen. Spender sind die Mitarbeiter des Softwareunternehmens. Die an der „Weihnachtspäckchen-Aktion“ teilnehmenden Kollegen kaufen - angeleitet durch eine standardisierte Empfehlung - privat Lebensmittel und Artikel des alltäglichen Bedarfs. Fünf ehrenamtlich tätige SAP-Mitarbeiter betreuen und koordinieren die Sachspenden ihrer Kollegen. Das Ziel der Aktion ist es vor allem, sozial benachteiligten Kindern zu Weihnachten eine Freude zu bereiten.

Der betriebene Aufwand ist nicht unerheblich: Die fertigen Pakete werden an zentralen Sammelstellen bei der SAP zusammengeführt und dann auf bis zu zehn teilnehmende Gemeinden verteilt. In Hockenheim holt der städtische Bauhof die Pakete ab und übergibt diese an das Sozialamt. Die Vorbereitungen für die Aktion laufen regelmäßig bereits im Zeitraum zwischen Juli und September an und dauern bis Mitte Dezember. In dieser Zeit haben die teilnehmenden Gemeinden Gelegenheit, ihren Bedarf zu überprüfen und anzumelden. Die Kooperation für die „Weihnachtspäckchen-Aktion“ zwischen Sozialamt und den Mitarbeitern der SAP besteht seit fünf Jahren. Dank des sozialen Engagements kann die Aktion 2016 die stolze Bilanz von insgesamt 847 gespendeten Päckchen aufweisen. Text: Stadt Hockenheim; Foto: Dorothea und Norbert Lenhard:

21.12.2016


Wochenmarkt Hockenheim: Zeichen des Dankes

Termine 2016/2017

Hockenheim- Umbruch beim Wochenmarkt in Hockenheim: Ruth Gimmy, die seit knapp 24 Jahren einen Verkaufsstand für Obst- und Gemüse betreibt, hört auf. Als Zeichen des Dankes für ihre jahrzehntelange Treue erhielt sie nun ein Geschenk. Bürgermeister Thomas Jakob-Lichtenberg und Doris Trautmann, Fachbereichsleiterin Bürgerservice, von der Stadtverwaltung Hockenheim überreichten ihr einen Stadtteller und einen Bildband der Stadt Hockenheim. Ruth Gimmy war mit ihrem Angebot eine wichtige Stütze für den Wochenmarkt und prägte diesen maßgeblich mit. Die verbliebenen beiden Verkaufsstände, die Metzgereien Morgenstern (Mittwoch) und Göbel Schlemmerland (Samstag), machen wie gehabt weiter. Auch neue Verkaufsstände werden gesucht: Interessenten können sich gerne beim Fachbereich Bürgerservice (Doris Trautmann, Telefon 06205 21-232, E-Mail: d.trautmann@hockenheim.de) informieren und bewerben.

„Es ist uns wichtig, dass die bisherigen Verkaufsstände auf dem Platz an der Zehntscheune weiterhin ihrem Geschäft nachgehen können. Deshalb werden wir ihnen auch weiterhin eine Erlaubnis erteilen“, berichtet Doris Trautmann. Die Frage, wie sich der Wochenmarkt im nächsten Jahr weiterentwickelt, sei aber noch offen. „Die Verwaltung wird das Thema im ersten Quartal 2017 zur Beratung im Hauptausschuss vorlegen. Das Gremium wird dem Gemeinderat dann eine Empfehlung aussprechen, wie es mit dem Wochenmarkt weitergehen soll“, so Doris Trautmann weiter.

Termine des Wochenmarkts 2016/2017

·        24. Dezember 2016, ca. 8 bis 13 Uhr: Verkaufsstände Metzgerei Hoffmann und Crêpes Fangmann

·        28. und 31. Dezember 2016: Kein Wochenmarkt

·        4. Januar 2017, ca. 8 bis 13 Uhr: Erster Wochenmarkt 2017

Text: Stadt Hockenheim; Foto: Dorothea und Norbert Lenhardt:

21.12.2016


Besprechung der Charta 2017 in Commercy

Auf der rechten Seite: Annette Dabit, Jerôme Lefèvre (Bürgermeister von Commercy), Dieter Gummer (Oberbürgermeister von Hockenheim), Helene Rupp (v.l.n.r); sowie die weiteren Teilnehmer bei der Besprechung der Charta 2017 Auf der rechten Seite: Annette Dabit, Jerôme Lefèvre (Bürgermeister von Commercy), Dieter Gummer (Oberbürgermeister von Hockenheim), Helene Rupp (v.l.n.r); sowie die weiteren Teilnehmer bei der Besprechung der Charta 2017

Hockenheim- Am vergangenen Wochenende besuchte eine Delegation der Hockenheimer Stadtverwaltung und des Freundeskreises Hockenheim – Commercy die lothringische Partnerstadt Commercy. Anlass hierfür war die Besprechung der Charta 2017. Sie enthält die Projekte für das kommende Jahr und ist damit quasi ein „Fahrplan“ für die Städtepartnerschaft.

Zu Beginn des Treffens freuten sich 26 Hockenheimer und ihre französischen Gastgeber auf den „Marché de Noël Fêtes Saint-Nicolas“, dem Weihnachtsmarkt Commercy’s, und über einen heißen Glühwein. Im Anschluss an ein spektakuläres Feuerwerk vor dem Schloss trafen sich die Teilnehmer zu einem gemeinsamen Abendessen mit abwechslungsreichen Gesprächen unter langjährigen Freunden.

Am nächsten Morgen blickten die Freundeskreise sowie die mitwirkenden Vereine in vertrauter Atmosphäre im Sitzungssaal des Gemeinderats auf die Aktivitäten 2016 zurück. Anschließend stimmten die Beteiligten die Planungen für das kommende Jahr ab. Ein Highlight stellt dann der erste Kontakt zwischen Hockenheim und Commercy dar, der sich 2017 zum 60. Mal jährt. Dies hob Adolf Stier, Ehrenpräsident des Freundeskreises Hockenheim – Commercy, besonders hervor.

In diesem Zusammenhang betonten Bürgermeister Jerôme Lefèvre und Oberbürgermeister Dieter Gummer die Bedeutung einer lebendigen Partnerschaft. „Gerade im Hinblick auf die Entscheidungen in Österreich und Italien sowie die anstehenden Wahlen in Frankreich und Deutschland dient eine Städtepartnerschaft als Anker der Stabilität. Eine Freundschaft wie die zwischen Commercy und Hockenheim hat deshalb große Bedeutung. Sie ist wegen dem persönlichen Bezug und der Freundschaft zwischen einzelnen Menschen und Gruppen bereichernd“, so Gummer. Er bedankte sich für die Begegnung und die Freundschaft und freut sich auf die Veranstaltungen im Jahr 2017.

Bei einem gemeinsamen Mittagessen setzten sich die Gespräche des Vorabends fort. Der Abschied fiel wie immer schwer. Die Teilnehmer trösteten sich jedoch schon heute mit den Aussichten auf die zahlreichen Veranstaltungen im kommenden Jahr.

Text und Foto: Stadt Hockenheim

07.12.2016


Jugendgemeinderatswahl 2016 - Die gewählten Jugendlichen stehen fest

Hockenheim - Die Jugendgemeinderatswahl in Hockenheim ist beendet. Der sechsköpfige Wahlausschuss hat heute (Dienstag, 6. Dezember) im Kleinen Sitzungssaal des Rathauses Hockenheim getagt und das Ergebnis festgestellt. Als neue Jugendgemeinderäte wurden in der Reihenfolge der abgegebenen Stimmen gewählt:

·        Benno Lerch (17 Jahre, Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium),

·        Ronja-Evita Dörflinger (15 Jahre, Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium),

·        Amer Muric (18 Jahre, Student),

·        Philipp Kramberg (17 Jahre, Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium),

·        Fatma Nur Cesur (15 Jahre, Theodor-Heuss-Realschule),

·        Paula Rudloff (15 Jahre, Theodor-Heuss-Realschule),

·        Sabrina Brunner (16 Jahre, Schule im Erlich),

·        Tom Münkel (14 Jahre, Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium),

·        Israa Salameh (15 Jahre, Hartmann-Baumann-Schule),

·        Alina Zander (15 Jahre, Hartmann-Baumann-Schule),

·        Nick Burgert (14 Jahre, Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium),

·        Kayla Friedrich (14 Jahre, Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium).

An der Jugendgemeinderatswahl nahmen 392 Wähler teil. Wahlberechtigt waren insgesamt 1.825 Jugendliche im Alter zwischen 14 und 22 Jahren. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von rund 21,5 Prozent. Sie ist im Vergleich zur letzten Wahl im Jahr 2014 um rund vier Prozent gestiegen.

Die zwölf gewählten Jugendgemeinderäte werden nun per Brief über ihre Wahl informiert. Sie müssen die Wahl binnen einer Woche annehmen. Der neue Jugendgemeinderat ist für zwei Jahre gewählt. Er kommt voraussichtlich im Januar 2017 zu seiner ersten, konstituierenden Sitzung zusammen.

Stadtverwaltung Hockenheim

06.12.2016


In Aquadrom-Sauna ist wieder Schwitzen angesagt

Die Gäste kommen ab nächster Woche in der Sauna des Aquadrom Hockenheim wieder kräftig ins SchwitzenHockenheim- Saunafreunde kommen pünktlich zu den kälteren Temperaturen im Aquadrom Hockenheim wieder auf ihre Kosten:

Ab Montag, 28. November, 10 Uhr, ist die Sauna nach kurzer Schließphase wieder geöffnet. Den Kunden stehen dann wieder der Saunabereich mit Garten sowie das Sauna-Außenbecken zur Verfügung. Der Eintrittspreis in die Sauna bleibt unverändert. Jeder Besucher erhält während der Umbauzeit einen Verzehrgutschein als kleines Dankeschön für sein Verständnis. Der Gutschein im Wert von 3,50 Euro kann nur am jeweiligen Besuchstag im Saunabistro eingelöst werden.

Das Hallenbad im Aquadrom Hockenheim bleibt wegen Umbau weiterhin bis voraussichtlich 18. Dezember geschlossen. Mehr Informationen auf der Homepage www.aquadrom.de.

Text und Foto: Stadt Hockenheim

23.11.2016


Kreative Ideen mit neuem Kundenkalender

Hockenheim- Pünktlich zum Beginn der Adventszeit ist bei den Stadtwerken Hockenheim wieder der beliebte Kundenkalender mit abwechslungsreichen Rezepten und vielen Informationen für die Küche erhältlich.

Der kostenlose Kalender kann ab Donnerstag, dem 1. Dezember, von allen Kunden des Energieversorgers in der Geschäftsstelle (Obere Hauptstraße 8, Erdgeschoss) abgeholt werden. Als kleiner Dank bringen die Kalenderblätter für das Jahr 2017 dann wieder Monat für Monat abwechslungsreiche Köstlichkeiten in die eigenen vier Wände. Pro Haushalt kann ein kostenloser Kalender mitgenommen werden (solange der Vorrat reicht).

Öffnungszeiten der Geschäftsstelle:

Montag, Dienstag, Donnerstag: 7.30 bis 12 Uhr und 14 bis 15.30 Uhr,

Mittwoch: 7.30 bis 12 Uhr und 14 bis 18 Uhr,

Freitag: 7.30 bis 12 Uhr

Stadt Hockenheim, Presse

23.11.2016


„Leben konsequent dem sozialen Bereich und Kindern gewidmet“

Wird im Südstadt-Kindergarten vermisst: Dagmar Engelhardt (mit Blumenstrauß) mit Oberbürgermeister Dieter Gummer, Bürgermeister Thomas Jakob-Lichtenberg, Leiterin Christa Altenberger und Johannes Lienstromberg (v.l.n.r.) Wird im Südstadt-Kindergarten vermisst: Dagmar Engelhardt (mit Blumenstrauß) mit Oberbürgermeister Dieter Gummer, Bürgermeister Thomas Jakob-Lichtenberg, Leiterin Christa Altenberger und Johannes Lienstromberg (v.l.n.r.)

Hockenheim- Dagmar Engelhardt hat als Erzieherin dazu beigetragen, dass die Welt in Hockenheim in Ordnung und für Kinder schön ist. Darüber waren sich alle Anwesenden einig, als die Neulußheimerin nun mit einer kleinen Feierstunde im Südstadt-Kindergarten aus dem aktiven Dienst verabschiedet wurde. Oberbürgermeister Dieter Gummer überreichte ihr Geschenke als Dank für ihren über zwei Jahrzehnte währenden beruflichen Einsatz. Auch Bürgermeister Thomas Jakob-Lichtenberg, ehemalige Kolleginnen und Johannes Lienstromberg für den Personalrat waren bei der kleinen Feierstunde anwesend.

Dagmar Engelhardt absolvierte von 1969 bis 1973 eine Ausbildung zur Erzieherin in der Pflegevorschule der Diakonissenanstalt und in der Fachschule für Sozialpädagogik in Speyer. Nach dem Examensabschluss war sie von 1973 bis 1984 zunächst Praktikantin, dann Gruppenleiterin (1974 bis 1975) und zuletzt Leiterin (1975 bis 1984) im Evangelischen Kindergarten Schwetzingen. Nach familiärer Auszeit mit gelegentlichen Krankheitsvertretungen kam sie am 15. Februar 1990 in den Hubäcker-Kindergarten in Hockenheim. Sie blieb der Einrichtung auch nach ihrem Umzug in die Nähe des Pumpwerks und Umbenennung in Südstadt-Kindergarten treu.

„Dagmar Engelhardt bewies als Erzieherin hohe Einsatzbereitschaft gepaart mit Fach- und Sozialkompetenz. Sie war eine bewährte Kraft, die zu ihren Kolleginnen einen sehr guten und intensiven Kontakt pflegte und nach wie vor pflegt“, beschrieb Oberbürgermeister Dieter Gummer das Wirken von Dagmar Engelhardt. Er lobte auch ihr ehrenamtliches Engagement als Gemeinderätin in Neulußheim. Diese Tätigkeit verdient gesellschaftliche Anerkennung, meinte er. „Sie haben nicht nur ihr berufliches Leben konsequent und zielgerichtet dem sozialen Bereich und unseren Kindern gewidmet“, ergänzte Dieter Gummer. Anschließend tauschten sich die Anwesenden über verschiedene Themen und Anekdoten aus. Neben Kaffee und Kuchen gab es auch Apfeltee, den nicht nur Dagmar Engelhardt mag. „Er kommt auch bei den Kindern in unserer Bären-Gruppe gut an“, berichtete sie.

Text und Foto: Stadt Hockenheim

15.11.2016


Blätterregen und Kürbisabenteuer

Die Kinder bei der Herbstfreizeit des Kinder- und Jugendbüros Pumpwerk auf dem Weg zur Emmerichshütte in Daxweiler Die Kinder bei der Herbstfreizeit des Kinder- und Jugendbüros Pumpwerk auf dem Weg zur Emmerichshütte in Daxweiler

Hockenheim- In die Herbstzeit waren nun 20 Kinder aus dem Kinder- und Jugendbüro Pumpwerk aufgebrochen. Die Emmerichshütte in Daxweiler bot die ideale Unterkunft, um gemeinsam den herbstlichen Wald zu entdecken, kreativ zu werden und natürlich Halloween zu feiern. Nach einer beeindruckenden Wanderung zu einem Windpark am ersten Tag, stand der Rest des Tages ganz im Zeichen von Halloween. Der große Aufenthaltsraum wurde mit selbst gestalteten Laternen geschmückt. Im ganzen Haus roch man schon die leckeren selbstgebackenen Gruselkekse. Als sich am Abend dann Hexen, Vampire und sonstige Ungeheuer zur Halloweenparty einfanden, gab es so allerlei zu erleben.

An verschiedenen Stationen konnten sich die Kinder die Lizenz zum Gruseln erwerben. Es galt, das Gewicht eines Riesenkürbisses zu schätzen, dem Kürbisgeist eine Nase zu verpassen oder in die Schachtel des Grauens zu fassen. Zwischendurch konnte man sich im Gruseloutfit fotografieren oder beim „Mumienrock“ die Knochen wackeln lassen. Natürlich gab es auch vielfältige gruselige Leckereien. Kein Wunder, dass es in dieser Nacht zu keinem Spuk mehr kam, da alle Gruselgestalten todmüde ins Bett fielen.

Da das Wetter zwar herbstlich kühl, dafür aber umso sonniger war, war der nächste Tag ganz einem Waldabenteuer gewidmet. Das tolle Gelände direkt hinter dem Haus wurde den ganzen Tag von den Kindern in eine Waldgeisterbahn verwandelt. Aufgeteilt in zwei Gruppen wurde immer ein Abschnitt gestaltet, während die andere lustige Fledermauslaternen bastelte. Nach einem wärmenden Lagerfeuer und mit Marshmallows gestärkt, ging es dann zur inzwischen wunderschön illuminierten Waldgeisterbahn. Alleine oder mit einem Freund durften die Kinder die Wegstrecke bewältigen. Alle meisterten es perfekt und waren begeistert.

Am nächsten Morgen trübte sich das Wetter etwas ein und so standen verschiedenste herbstliche Bastelangebote auf dem Programm. Nachmittags wartete dann schon der Förster mit seinem Hund und einem tollen Programm im Wald auf die Kinder. Es galt Baumrinden zu fühlen, ein Baumpuzzle zu lösen und mit Hilfe eines Spiegels durch den Wald zu fliegen. Als Krönung des letzten Abends gab es dann eine Kinovorstellung mit leckerem Popcorn.

Natürlich fehlte auch das traditionelle Pumpwerk-Geländespiel am letzten Vormittag. Das Pumpwerk-Team schlüpfte dabei in verschiedenste fantastische Rollen und gab den Kindern allerlei Rätsel zum Lösen auf. Nach einem leckeren Mittagessen mit Hamburgern, Pommes und Eis hieß es dann auch schon, Abschied zu nehmen. Dieser fiel den meisten sichtlich schwer: Die Kinder waren in den fünf Tagen zu einer kleinen Gemeinschaft zusammen gewachsen. Nach dieser positiven Resonanz auf die erste eigene Herbstfreizeit des Pumpwerk-Teams heißt es im nächsten Jahr - Fortsetzung folgt!

Text und Foto: Stadt Hockenheim

12.11.2016


Organisation der Stadtfeste und Brauchtumsveranstaltungen unter HMV-Regie hat begonnen!

Hockenheim- Nach einjähriger Übergabephase liegt ab Januar 2017 nun die Regie für die Brauchtumsveranstaltungen und Stadtfeste in der Rennstadt in Händen des Hockenheimer Marketing Vereins. Bereits seit Anfang 2016 begleitete das HMV-Team den Verein „Lebendiges Hockenheim e.V.“ bei der Veranstaltungsplanung, -organisation und -durchführung. Den Auftakt dieser Übergabe machte der 57. Hockenheimer Fastnachtszug im Februar 2016. Um einen reibungslosen Übergang gewährleisten zu können, wurde der HMV in allen Schritten der Veranstaltungsorganisation eingebunden. Für die gute Zusammenarbeit und die partnerschaftliche Übergabe möchte sich der Marketingverein auf diesem Wege ganz herzlich beim Organisationsteam des Lebendigen Hockenheim e.V. bedanken.

Über das Jahr hinweg wurden so schrittweise der Fastnachtszug, der Sommertagszug, das Frühlingsfest, der Hockenheimer Mai, der Handwerker- und Bauernmarkt und die Kerwe übergeben. Den Abschluss dieser Übergabe bildet nun der Hockenheimer Advent, der den Hockenheimer Marktplatz am 1. Adventswochenende wieder in einen vorweihnachtlichen Festplatz verwandeln wird und mit weihnachtlicher Stimmung und Genüssen die Adventszeit einläutet.

Der Hockenheimer Marketing Verein blickt auf ein spannendes Jahr 2017!

Getreu dem Motto „nach der Veranstaltung ist vor der Veranstaltung“ sind die Planungen für 2017 auf Seiten des Hockenheimer Marketing Vereins bereits im vollen Gange.

Auch 2017 wird der närrische Lindwurm am Fastnachtssamstag (25.02.2017) wieder durch die Hockenheimer Straßen ziehen. Viele buntgeschmückte Wagen, farbenfrohe Kostüme und ausgelassene Stimmung erwarten Jung und Alt bei der Straßenfastnacht in Hockenheim. Erstmals wird der HMV hier die Veranstalterrolle innehaben. Gemeinsam mit dem Ausschuss „Hockenheimer Fastnachtszug“, dem neben dem HMV u.a. auch Vertreterinnen und Vertreter der Hockenheimer Karnevalsvereine, der Polizei, des DRK und der Stadtverwaltung Hockenheim angehören, wurden bereits zentrale Eckpunkte im Rahmen einer ersten Ausschusssitzung am Montag, dem 07.11.2016 erörtert. Die Meldeunterlagen zum Fastnachtszug 2017 werden in Kürze versendet. Meldeschluss ist der 08.01.2017.

Vereine, Gruppen, Musiken etc. aus Hockenheim und Umgebung, die Interesse haben, am Fastnachtszug 2017 mitzuwirken, können sich gerne auch direkt mit den Organisatoren des Hockenheimer Marketing Vereins in Verbindung setzen.

Bei Interesse an einer Teilnahme oder Fragen zum Ablauf wenden Sie sich bitte an krause@hockenheimer-marketing-verein.de, telefonisch unter 06205 30670-35 oder besuchen Sie das Organisationsteam des Hockenheimer Marketing Vereins in der HMV-Geschäftsstelle in der Ottostraße 2, 68766 Hockenheim. Hockenheimer Marketing Verein e.V., Presse

09.11.2016


Kurt Rothacker in den Ruhestand verabschiedet

Johannes Lienstromberg, Dieter Gummer, Kurt Rothacker, Sören Troffer und Harald Baumann (v.l.n.r.) Johannes Lienstromberg, Dieter Gummer, Kurt Rothacker, Sören Troffer und Harald Baumann (v.l.n.r.)

Hockenheim- Nach 35 Jahren im Dienste des Klärwerks Hockenheim wurde Kurt Rothacker am 28. Oktober in den verdienten Ruhestand verabschiedet. Oberbürgermeister Dieter Gummer dankte ihm für sein jahrzehntelanges berufliches Engagement. Auch Sören Troffer, Betriebsleiter des Klärwerks, Personalratsvorsitzender Johannes Lienstromberg und Harald Baumann, Abteilungsleiter Tiefbau des Fachbereichs Bauen und Wohnen, sprachen dem zukünftigen „Ruheständler“ Dank und Anerkennung aus.

Kurt Rothacker absolvierte bei der Firma Siemens eine Ausbildung zum Elektroinstallateur und arbeitete im Anschluss mehrere Jahre in der Montage. Dem folgte zwischen 1976 und 1979 eine Anstellung bei der Firma Gehr als stellvertretender Versandleiter und nachfolgend eine Anstellung bei der Erdöl-Raffinerie in Mannheim. Seine Tätigkeit als Klärwärter bei der Stadtverwaltung nahm er am 1. September 1982 auf. Am 1. Juni 2000 wurde er zum stellvertretenden Leiter des Klärwerks und am 1. September zum Vorarbeiter bestellt. Dort war er bis zum 31. Oktober mit verschiedenen Aufgaben befasst.

Im Rahmen der kleinen Feierstunde blickte Kurt Rothacker auf seine Arbeit im Klärwerk Hockenheim zurück und bedankte sich für die gute Zusammenarbeit mit den Kollegen. Diesem Dank schloss sich Oberbürgermeister Gummer an und stellte fest, „eine weitere bewährte Kraft verabschiedet sich nun in den Ruhestand. Ein Generationenwechsel wird fortgesetzt, wodurch die im Laufe der Jahrzehnte gewachsene Erfahrung schwindet“.

Text und Foto: Stadt Hockenheim

31.10.2016


„Wir wollen Meister werden!“

Hockenheim- Die Experten haben die Schachvereinigung 1930 Hockenheim mittlerweile auf dem Notizzettel, wenn es um die deutsche Meisterschaft geht: Das Fachmagazin „Schach“ berichtet vom Selbstverständnis des Spitzenteams mit der Schlagzeile „Wir wollen Meister werden!“. Zudem heißt es im Untertitel: „Hockenheim wirft den Fehdehandschuh“ und „Gibt es einen Dreikampf um den Titel?“.

Drei Hockenheimer Großmeister  kommentieren in dem Fachblatt zudem ihre Gewinn-Partien vom Saisonauftakt: Schachlegende Anatoli Karpow, Arik Braun und Lokalmatador Rainer Buhmann.

Nachdem der Karpow-Sieg bereits in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ausführlich kommentiert in den Fokus der Schachliebhaber geriet und Hockenheim als Überraschungsmannschaft des Auftakt-Wochenendes Erwähnung fand, darf die Frage gestellt werden, wie es dazu kam, dass die Rennstadt Hockenheim auch als Schachstadt immer bekannter zu werden scheint?

Einer der Gründe ist zweifelsohne an dem Russen Anatoli Karpow festzumachen. Der Weltmeister der Jahre 1975 bis 1985 und 1993 bis 1999 ist seit mehr als zwei Jahrzehnten Ehrenmitglied der Schachvereinigung 1930 Hockenheim. Hockenheim ist sein deutsches Team und seine drei Siege in Folge am Spitzenbrett geben beredtes Zeugnis ab, dass es „Karpow immer noch kann“ – so eine weitere Überschrift eines Kommentators.

Das Management des Bundesligisten, die Brüder Dieter und Günter Auer sowie Blerim Kuci, träumen nach den beiden dritten Plätzen in den Jahren 2014 und 2015 von mehr. Das „Co-Sponsoring-Modell“ des Vereins mit über 50 vorwiegend kleineren Sponsoren trägt auch ohne Hauptsponsor Früchte. Kapitän Blerim Kuci konnte so mit den Neuverpflichtungen Nikita Vitiugov (Russland), Baadur Jobava (Georgien) und David Howell (England) das Team enorm verstärken. Das erlaubt den Blick auf den Titel als Deutscher Meister 2017.

Nachdem sich Seriensieger OSG Baden-Baden den Titelverlust gegen SG Solingen  im Jahr 2016 leistete, schlugen die Kur- und Bäder-Städter kurz vor Meldeschluss ebenso zu und müssen mit den Neuverpflichtungen der Supergroßmeister Fabiano Caruana und Maxime Vachier-Lagrave gemeinsam mit Levon Aronian und Ex-Weltmeister Viswanathan Anand als Top-Favorit gelten – aber die Könner aus den Top Ten spielen nicht so regelmäßig wie die Hockenheimer Zugänge.

Im Falle des weiteren positiven Verlaufs in den Runden 3 und 4 (19. und 20. November) gegen die SG Trier und Aufsteiger DJK Aachen steht das Spitzenspiel in Runde fünf an: Am 3. Dezember misst sich die HSV im heimischen Baden-Württemberg Center mit der OSG Baden-Baden. „Die Weltelite gastiert am Hockenheimring“, verspricht Dieter Auer ein schachliches Highlight in der Metropolregion Rhein-Neckar, das in die Annalen des Vereins Eingang finde.

Zurzeit kümmert sich das Management um die Medien und eine Präsens der Fernsehanstalten SWR und Rhein-Neckar  Fernsehen. Die Live-Übertragungen der Partien im Internet sind sowieso ein Genuss für alle Fans weltweit. Auch der Kampf gegen Aufsteiger Speyer-Schwegenheim wird für zusätzliche Besucher sorgen. Im Rahmenprogramm bieten die Auer-Brüder den Gästen eine Simultanvorstellung mit Nationalspieler Dennis Wagner. Die Sponsoren treffen sich ebenso wie einige Ehrengäste und bekommen die Duelle von einem Könner live kommentiert.

INFO:  www.sv1930-hockenheim.de   Text und Foto: Dieter Auer

30.10.2016


Gerüstarbeiten am Rückgebäude Lutherhaus beginnen

Hockenheim- Die Stadtverwaltung Hockenheim beabsichtigt, im Rückgebäude der Immobilie Lutherhaus in der Mittleren Mühlstraße Flüchtlinge kommunal unterzubringen. Um die erforderlichen Maßnahmen vorzubereiten, wird ab Montag, dem 24. Oktober, mit dem Aufstellen des Gerüstes begonnen. Außerdem werden noch vor Erteilung der Baugenehmigung Zimmererarbeiten an dem Gebäude durchgeführt. Diese gehen auf einen Beschluss des Ausschusses für Technik, Umwelt und Verkehr in öffentlicher Sitzung vom 10. Oktober zurück. Die Arbeiten beginnen mit der Sanierung des Daches und der Fassade. Sie sind unabhängig von der späteren Nutzung des Gebäudes erforderlich, weil Regen durch undichte Stellen im Dach eindringt. Die Arbeiten müssen deshalb vor dem Winter begonnen werden.

Derzeit findet zur Immobilie Lutherhaus in der Mittleren Mühlstraße die Beteiligung der Nachbarschaft statt. Einige Anwohner sprechen sich gegen die künftige Verwendung des Rückgebäudes Lutherhaus für die kommunale Anschlussunterbringung aus. „Die nun beginnenden Sanierungsarbeiten am Dach sind genehmigungsfrei. Sie können und müssen wegen dem undichten Dach vor der Erteilung der Baugenehmigung durchgeführt werden. Die Arbeiten sind keine Vorentscheidung für die spätere Nutzung des Gebäudes“, erklärt dazu Gebhard Morscher von der Stadtverwaltung Hockenheim.

Stadt Hockenheim, Presse

18.10.2016


Städtepartnerschaft profitiert von Liebe zum Motorsport und Aktivitäten der Vereine

Hatten bei den Gesprächen einen guten Überblick über das DTM-Rennen: v.l.:  OB Lars und Katja Kluge sowie OB Dieter Gummer Hatten bei den Gesprächen einen guten Überblick über das DTM-Rennen: v.l.: OB Lars und Katja Kluge sowie OB Dieter Gummer

Hockenheim. Hockenheim und Hohenstein-Ernstthal verbindet eine lebendige Städtepartnerschaft und die Liebe zum Motorsport. Daher war es nur folgerichtig, das Finale der Deutschen Tourenwagen-Masters (DTM) auf dem Hockenheimring für gemeinsame Begegnungen zu nutzen.

Die beiden Oberbürgermeister Lars Kluge (Hohenstein-Ernstthal) und Dieter Gummer (Hockenheim) tauschten sich am Rande des DTM-Rennens über künftige Aktivitäten im Rahmen der Partnerschaft aus. Mit dabei war auch Katja Kluge, Ehefrau des OB von Hohenstein-Ernstthal.

Außerdem blickten sie auf Unternehmungen der Vereine, beispielsweise das unlängst stattgefundene 23. Treffen der Schachspieler, zurück. Lars Kluge und Dieter Gummer waren sich einig: „Das Rennen war spannend – und unsere Städtepartnerschaft ist so ereignisreich und vielfältig wie eh und je“.

Text und Foto: Stadt Hockenheim

17.10.2016


Weltweite Infos aus erster Hand erfahren - kostenloser Zugang

Hockenheim- Die Stadtbibliothek Hockenheim bietet im Verbund der Metropol-Card-Bibliotheken seit mehr als zwei Jahren über das Portal www.metropolbib.de die Möglichkeit, kostenlos E-Books auszuleihen. Dieser Service erfreut sich steigender Beliebtheit. Die Stadtbibliothek Hockenheim baut deshalb ihre digitalen Angebote in diesem Bereich weiter aus. Ab sofort können Kunden der Stadtbibliothek Hockenheim über einen kostenlosen Zugang rund 5.000 internationale Zeitungen, Zeitschriften und Magazine aus 100 Ländern in über 60 Sprachen abrufen. Das neue Angebot ermöglicht, unterwegs, zu Hause, am PC oder mobil mit der PressReader-App digital und im Volltext, on- oder offline, aus erster Hand zu erfahren, was weltweit passiert. Häufig  noch vor Erscheinen der Print-Ausgabe der Zeitungen, Zeitschriften und Magazine aus dem jeweiligen Heimatland.

Das Anmelden (Login) funktioniert ähnlich wie bei „metropolbib“ mit dem Bibliotheksausweis direkt auf der Internetseite „Munzinger-Online“ (www.munzinger.de). Von dort aus werden Kunden auf den „PressReader“ weitergeleitet. Die Artikel lassen sich ausdrucken, kopieren, kommentieren, in sozialen Medien teilen, übersetzen, per E-Mail versenden oder vorlesen. Auch Blättern, lesen und recherchieren ist einfach: Es gibt praktische Auswahlmöglichkeiten nach Kategorien, Sprachen und teilweise nach Regionen. Das Archiv reicht bis zu 90 Tage zurück.

Um das Angebot bei der Stadtbibliothek Hockenheim zu nutzen, benötigen Kunden einen Ausweis einer teilnehmenden Bibliothek oder der gemeinsame Bibliotheksausweis „Metropol-Card“. Letzterer bietet für 20 Euro Jahresgebühr Zugang zu über 1,7 Millionen Medien in 29 Bibliotheken in über 80 Ausleihstellen. Metropolbib.de, die e-Ausleihe Rhein-Neckar, bietet Zugang zu über 25.500 Titel und knapp 37.500 Exemplaren. „Unsere Kunden erhalten damit viel Leistung für wenig Geld“, so Dieter Reif, Leiter der Stadtbibliothek Hockenheim, über das erweiterte digitale Angebot.

Stadt Hockenheim, Presse

10.10.2016


Neues Parkkonzept ermöglicht mehr Stellflächen im „Baugebiet Hockenheim Süd“

Hockenheim- Die Stadtverwaltung Hockenheim beginnt mit der Umsetzung eines neuen Parkkonzeptes für das Baugebiet „Hockenheim Süd“. Die damit verbundenen Maßnahmen verfolgen das Ziel, ab Mitte nächster Woche (12. Oktober) das Parkverhalten von Anwohnern und Gästen in diesem Gebiet neu zu regeln. Graue Pflastersteine zeigen künftig beispielsweise an, welche Straßenflächen als Stellplätze für Fahrzeuge ausgewiesen sind. Hinzu kommen markierte Flächen auf Asphalt. Ein weiterer Bestandteil des Parkkonzeptes sind auch gut sichtbare neue Hinweisschilder, die das Parken ermöglichen beziehungsweise untersagen. Nach Umsetzung des Parkkonzeptes Ende dieses Jahres werden im Baugebiet „Hockenheim Süd“ insgesamt 186 Stellflächen zur Verfügung stehen.

Das Parkkonzept wurde erforderlich, weil Rettungsfahrzeuge auf der Fahrt zu einem Unglücksort die Straßen in diesem Gebiet nicht mehr passieren konnten. Außerdem führte die bisherige Parksituation dazu, dass An- und Abfahrten zum Südstadtkindergarten behindert wurden. Die bisherigen, bußgeldbewehrten Kontrollen hatten nur eine vorübergehende Besserung zur Folge. Das Parkkonzept im „Baugebiet Hockenheim Süd“ geht auf eine Beschlussfassung des Ausschusses für Technik, Umwelt und Verkehr des Gemeinderates Hockenheim vom 9. Mai dieses Jahr zurück.

„Der Fachbereich Bürgerservice und die Polizei haben seit 2014 eine Bestandsanalyse durchgeführt, auf deren Grundlage das Parkplatzkonzept erarbeitet wurde“, erläutert dazu Rita Adolphus vom Fachbereich Bauen und Wohnen der Stadtverwaltung Hockenheim. Sie ergänzt: „Damit stellen wir sicher, dass der Rettungsverkehr ungehindert durch die Straßen kommt und Parkplätze so neu geordnet werden, dass möglichst viele Stellflächen im Bestand verbleiben“.

Text: Stadtverwaltung Hockenheim, Presse

09.10.2016


Offener Treff im Pumpwerk finden wieder statt

Hockenheim- Der „Offene Treff“ des Kinder- und Jugendbüros Pumpwerk Hockenheim ist ab

Montag, dem 26. September wieder wie gewohnt

von montags bis donnerstags von 15 bis 19 Uhr geöffnet.

Dienstags ist dann auch wieder von 16.30 bis 18 Uhr der Mädchentreff und mittwochs von 16 bis 18 Uhr die Yu-Gi-Oh AG.

Text: Stadtverwaltung Hockenheim, FB Organisation, IuK und zentraler Service

23.09.2016


Lokale Agenda-Gruppen haben viele Erfolge vorzuweisen

Ein großer Erfolg der Lokalen Agenda Hockenheim – Auszeichnung der Gruppe „Tag der Artenvielfalt“ mit dem Landesnaturschutzpreis durch Minister Alexander Bonde ( ganz rechts)

Hockenheim- Tag der Artenvielfalt, Interkulturelles Frühstück, „Paten-Omas/Paten-Opas“, Tauschring, „Begegnung Jung bis Alt“ – diese Aktivitäten von einigen Gruppen der Lokalen Agenda 21 Hockenheim sind mittlerweile ein fester Bestandteil der Angebote in der Stadt. Dabei haben die Ehrenamtlichen der Agenda-Gruppen in den letzten 15 Jahren einige Erfolge erzielt. „In der Vorbereitung für die Geburtstags-Veranstaltung am 15. Oktober ab 11 Uhr in der Stadthalle Hockenheim war ich selbst überrascht, wie viel die Ehrenamtlichen mittlerweile bewegt haben“, zieht Elke Schollenberger, die Agenda-Beauftragte, nach Durchsicht der Unterlagen Bilanz.

Aus der Agenda-Gruppe „Freizeit, Kultur und Soziales“ ging im Jahr 2002 unter anderem der Kunstverein Hockenheim hervor. Mit seinem breit gefächerten Programm hat er sich zu einem wichtigen Vermittler bildender Kunst in Hockenheim entwickelt. Er veranstaltet jährlich eine große Zahl an Veranstaltungen rund um die Kunst, beispielsweise die „Hybriden-Ausstellung“ in Kooperation mit dem Gartenschaupark Hockenheim anlässlich des Jubiläums. Diese Aktivitäten werden durch die Agenda-Gruppe „KunstAktionsProgramm“ unterstützt. „Seit 2008 wurden Dutzende Stromverteiler-Kästen bemalt, um die Stadt bunter zu machen. Ende letzten Jahres wurde hierzu sogar eine Broschüre herausgegeben“, so Elke Schollenberger.

Auf Anregung der Lokalen Agenda 21 Hockenheim konnte auch ein Beachvolleyball-Platz im Gartenschaupark-Gelände (nahe Minigolf-Anlage) realisiert werden. Die Agenda-Gruppe „FahrRad“ lieferte wichtige Hinweise zu Schwachstellen im Radwegenetz, die behoben werden konnten. Ein weiteres Vorhaben, das für Jugendliche verwirklicht wurde, war ein Schülercafé. „Dieses Projekt wurde im Jahr 2007 mit der Eröffnung der Mensa im Gauß-Gymnasium ebenfalls erfolgreich umgesetzt“, blickt Elke Schollenberger zurück. Außerdem waren die Beteiligung an der Entwicklung eines Einzelhandelskonzepts und ein „Runder Tisch“ für Gewerbetreibenden weitere nachhaltige Aktivitäten der Agenda-Gruppen. 2010 wurden die ersten „Bürger-Solaranlagen“ in der Luisenstraße und am Aquadrom Hockenheim realisiert. Die Initiative ging von der Agenda-Gruppe „Erneuerbare Energien“ in Kooperation mit den Stadtwerken Hockenheim aus.

Die erste „reine Bürger-Solaranlage“ in der Luisenstraße, die durch die Agenda-Gruppe „Erneuerbare Energien“ und der aus ihr hervorgegangenen Verein „solardrom“ initiiert wurdeDie Agenda-Gruppe „Tag der Artenvielfalt“ wurde im Jahr 2012 mit dem Naturschutzpreis des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet. Sie erhielt die Anerkennung bei einer Verleihung durch den damaligen Landwirtschaftsminister Alexander Bonde. In jüngerer Zeit schloss die Agenda-Gruppe „Bruchbuden? Von wegen“ ihre Arbeit 2015 mit einer umfangreichen Dokumentation zur Geschichte und den historischen Gebäuden Hockenheims ab, die als Homepage zur öffentlichen Verfügung steht. Ein erster Erfolg der jüngsten Agenda-Gruppe „ANAS - Aktiver Natur- und Artenschutz“: Die Anfang des Jahres angelegten Eidechsenriegel auf der Streuobstwiese wurden mittlerweile von Zauneidechsen besiedelt.

„Im letzten Jahr konnte die Agenda-Gruppe ´Mobilität für Senioren und Gehbehinderte´ mit dem Fachbereich ´Bauen und Wohnen´ Leitplatten am Fußgängerüberweg zum Bahnhof anbringen. Damit können auch Sehbehinderte oder Blinde den Fußgängerüberweg erspüren, wenn sie sich mit dem Stock am Boden entlang tasten“, berichtet Elke Schollenberger. Diese Erfolge möchten die Agenda-Gruppen auch am Geburtstag am 15. Oktober den Gästen vermitteln. „Ich hoffe, dass wir damit noch mehr engagierte Bürger für die Anliegen der Lokalen Agenda 21 Hockenheim gewinnen können“, ergänzt sie.

Text und Foto: Stadtverwaltung Hockenheim, FB Organisation, IuK und zentraler Service

22.09.2016


Illegale Abfallentsorgung – 20 Kubikmeter Bauschutt am Mühlkanal in Hockenheim abgeladen

Hockenheim- Wohin mit dem Bauschutt? Aktuell wurde dieses Problem auf Kosten der Natur und der Allgemeinheit gelöst. Auf der Grünfläche gegenüber dem Mühlkanal in Verlängerung der Arndtstraße wurden rund 20 Kubikmeter Bauschutt abgeladen – mitten im Stadtgebiet von Hockenheim.

Eigentümerin der Fläche ist die Stadt Hockenheim. Derzeit ist allerdings das Regierungspräsidium Karlsruhe verantwortlich, da sich die Fläche im Baugebiet des Hochwasserschutz – und Ökologieprojekts Hockenheim befindet.

Das Regierungspräsidium behält sich vor, diesen Verstoß gegen das Abfallgesetz rechtlich zu verfolgen. Um weiteren illegalen Ablagerungen vorzubeugen, wird die Fläche eingezäunt. Im Übrigen weisen die Behörden darauf hin, dass Verstöße gegen das Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz mit Bußgeldern bis zu 50.000 Euro geahndet werden können.

Informationen zur ordnungsgemäßen Entsorgung von Bauschutt und Abbruchmaterial im Rhein-Neckar-Kreis erteilt die AVR Kommunal GmbH, www.avr-kommunal.de oder per Telefon unter 07261 9310.  Text: Regierungspräsidium Karlsruhe: Foto: Stadt Hockenheim

12.09.2016


Ferienkinder lernen kreative Aquarell-Technik

Hockenheim- „Pinsel hoch und los“ hieß die Devise für junge Künstler, die nun bei den Stadtwerken Hockenheim zu Gange waren. Der Energieversorger beteiligte sich auch in diesem Jahr am Ferienprogramm des Kinder- und Jugendbüros Pumpwerk. Unter dem Motto „Malen wie die Meister“ lernten die sechs Ferienkinder unter den Schatten spendenden Bäumen im Innenhof der Stadtwerke Hockenheim, wie mit Wasser, Farben und viel Fantasie kleine Aquarell-Kunstwerke entstehen. Die Organisatorin Angelika Scherer, die die Ferienkinder in die Geschäftsstelle in der Oberen Hauptstraße eingeladen hatte, war begeistert von den Ergebnissen. „Es ist toll zu sehen, welche kleinen Kunstwerke unter Anleitung von Doris Schlusche entstanden sind. Sie zeigte den Kindern die richtige Technik zum Erstellen der bunten Aquarell-Werke“, erzählt Angelika Scherer.

Die Stadtwerke Hockenheim nehmen traditionell am Ferienprogramm des Kinder- und Jugendbüros Pumpwerk teil. Dies ist Ausdruck der lokalen Verantwortung des Energieversorgers für eine hohe Aufenthaltsqualität in der Stadt. Außerdem bekommen die Kinder dadurch einen kleinen Einblick in die Tätigkeit des Betriebs. Das Ferienprogramm wird vom Kinder- und Jugendbüro Pumpwerk seit mittlerweile 35 Jahren in Kooperation mit vielen Vereinen, Firmen, Parteien und Organisationen organisiert. Auch in diesem Jahr wurden über 100 Aktivitäten im Rahmen des Ferienprogramms angeboten.

Text: Stadtverwaltung Hockenheim, Presse

09.09.2016


„Lokale Agenda in Hockenheim mittlerweile feste Größe“

Gruppenbild aller Teilnehmer der Zukunftswerkstatt der Lokalen Agenda 21 Hockenheim im Jahr 2010 Gruppenbild aller Teilnehmer der Zukunftswerkstatt der Lokalen Agenda 21 Hockenheim im Jahr 2010

Hockenheim- „Global denken – in Hockenheim handeln“: Dieses Leitmotiv motiviert seit 15 Jahren über 100 Ehrenamtliche, sich in der Lokale Agenda 21 Hockenheim zu engagieren. Die Bandbreite an Themen, die die städtische Institution heute behandelt, ist groß. Die zehn Agenda-Gruppen bringen sich bei Themen wie Artenvielfalt in Hockenheim, interkulturelle Begegnung oder das Zusammenleben von Jung und Alt ein. Die Lokale Agenda 21 Hockenheim ist in den letzten eineinhalb Jahrzehnten zu einer festen Größe in Hockenheim geworden. Dies ist auch ein Anlass dafür, am Samstag, dem 15. Oktober, ab 11 Uhr in der Stadthalle Hockenheim mit einem bunten Rahmenprogramm ihren Geburtstag zu feiern. Grund genug, in die Vergangenheit zurückzublicken.

Die Lokale Agenda 21 Hockenheim hat ihren Ursprung in der „UNO-Umweltkonferenz von Rio“, die 1992 eine nachhaltige und ressourcenschonende Entwicklung der Gesellschaft unter Beteiligung der Kommunen forderte. Der Gedanke der Nachhaltigkeit beruht dabei auf drei Säulen, die sich in den Aktivitäten der Lokalen Agenda widerspiegeln. „Diese Säulen bilden die Bereiche Ökologie, Wirtschaft und Soziales. In jüngerer Zeit wird diskutiert, ob auch die Kunst eine Säule der Nachhaltigkeit darstellt“, so Elke Schollenberger, Agenda-Beauftragte der Stadtverwaltung Hockenheim, über die Gründungsidee.

Der Gemeinderat von Hockenheim bekannte sich im Oktober 1998 zu seiner Verantwortung für eine weltweite nachhaltige Entwicklung. Er beschloss einstimmig, „die Verwaltung zu beauftragen, die organisatorischen Grundlagen für die Erstellung einer Lokalen Agenda zu erarbeiten „(Auszug Protokoll). Mit der Auftaktveranstaltung im Juni 2001 wurde der „Startschuss“ gegeben: Rund 100 Bürger verteilten sich auf fünf Arbeitskreise (Freizeit, Kultur und Soziales / Jugend / Mobilität und Verkehr / Wirtschaft und Arbeit / Wohnen). „Bereits am 16. Oktober 2001 konnten die Arbeitskreise in einer öffentlichen Veranstaltung erste Ergebnisse für eine nachhaltige Entwicklung Hockenheims in den Bereichen Ökologie, Ökonomie und Soziales präsentieren. Dies war der Beginn der Projektphase und für viele Aktivitäten, die bis heute anhalten“, erzählt Elke Schollenberger über die Anfangszeit.

Ansprache von OB Dieter Gummer bei der Zukunftswerkstatt der Lokalen Agenda 21 Hockenheim im Jahr 2010Zwei Jahre später wurde der erste Nachhaltigkeitsbericht der Stadt Hockenheim von der Lokalen Agenda verfasst, in dem erste realisierte Projekte der Agenda-Gruppen aufgenommen wurden. Dazu zählten beispielsweise die eingerichtete Mitfahrbörse, das Schülercafé im Schulzentrum oder Leitlinien für ökologische Bebauungspläne. Im Jahr 2003 wurde auch der AgendaRat als Austausch- und Vernetzungsgremium ins Leben gerufen.

Im Jahr 2008 erstellte die Lokale Agenda 21 Hockenheim den zweiten Nachhaltigkeitsbericht. „Hier wurden bereits Aktivitäten niedergeschrieben, die die Arbeit der heutigen Agenda-Gruppen nach wie vor stark prägen. Dies betrifft unter anderem die Mobilität für Senioren und Gehbehinderte und das KunstAktionsProgramm“, so Elke Schollenberger. Die Agenda-Beauftragte weiter: „Einige Aufgaben, unter anderem die der ´Interkulturellen Begleiter´ waren noch nicht angelegt und kamen erst in den letzten Jahren hinzu.“

Außerdem wurde 2008 ein Agenda-Büro im Hauptamt (heute Fachbereich Organisation, Information und Kommunikation und zentraler Service) der Stadtverwaltung Hockenheim angesiedelt. Dort ist sie bis heute organisatorisch beheimatet. Die erste Agenda-Beauftragte Ruth Kupper übernahm vor allem organisatorische Aufgaben. Die Lokale Agenda 21 Hockenheim erhielt im Jahr darauf ein eigenes Logo. 2010 fand eine große Zukunftswerkstatt statt. Sie führte zur Bildung verschiedener neuer Agenda-Gruppen wie „Paten-Oma/Paten-Opa“, „Begegnung Jung bis Alt“ und „Tauschring“.

„Wir würden uns freuen, wenn wir noch mehr Menschen für eine ehrenamtliche Mitarbeit bei der Lokalen Agenda gewinnen könnten. Die Arbeit mit den freundlichen Mitstreitern macht Spaß, es gibt viele Betätigungsfelder und sie ist wichtig für die Nachhaltigkeit in Hockenheim“, wirbt Elke Schollenberger. Um dieses Ziel zu unterstreichen, wird am 15. Oktober in der Stadthalle Hockenheim auch groß gefeiert. „Wir laden alle Interessierten herzlich dazu ein, dabei zu sein und die Lokale Agenda kennenzulernen, wenn man noch keine Berührung mit ihr hatte“, meint Elke Schollenberger.

Text und Foto: Stadt Hockenheim

07.09.2016


Stadtwerke Hockenheim unterstützen lokales sportliches Engagement

Die erfolgreiche Athletin Anna Janyska mit der Urkunde im Trikot der Stadtwerke HockenheimHockenheim- Die Stadtwerke Hockenheim versorgen nicht nur die kommunalen Haushalte verlässlich mit Energie, sondern geben auch „Nachwuchs-Sportlern“ Power. Damit engagiert sich der Energieversorger für eine aktive Gesellschaft und eine hohe Lebensqualität in Hockenheim.

Den Beweis dafür lieferte nun die 15-jährige Athletin Anna Janyska (Schwerpunkt Mehrkampf) vom DJK Hockenheim. Sie feierte 2016 mehrere Erfolge: 2. Platz bei den Deutsche Jugend-Mehrkampfmeisterschaften (Aachen), 2. Platz bei den Deutsche Jugendmeisterschaften (Bremen) im Weitsprung, den 2. Platz bei den Süddeutsche Meisterschaften (St. Wendel) im Weitsprung und den 3. Platz im Dreisprung. Damit wurde sie „Badische Meisterin im Siebenkampf und Weitsprung“.

„Diese Ergebnisse sind ein Ansporn für Anna Janyska und unsere Sportlerinnen und Sportler. Wir sind froh und dankbar, dass die Stadtwerke Hockenheim unsere ehrenamtliche und sportliche Arbeit bei diesen Erfolgen unterstützt haben“, sagt dazu Bernhard Schäfer, Cheftrainer der D-Schüler/innen bis A-Jugend des DJK Hockenheim.

Bild:

Die erfolgreiche Athletin Anna Janyska mit der Urkunde im Trikot der Stadtwerke Hockenheim

Text und Foto: Stadt Hockenheim

05.09.2016


Nachwuchskräfte nehmen Arbeit bei der Stadt Hockenheim auf

Bei den Einführungstagen im Bürgersaal: OB Dieter Gummer, Melanie Hen-rych, Tina Geißler, Lisa Nadine Rösler, Sophie-Adriana Brecht, Verena Lau-er, Christin Weber, Katharina Meynerts, Gabriel Knorr, Jonas Arbogast, Do-minik-René Zipse, Patrick Rosenkranz, Andreas Walz (Fachbereich Perso-nal) (v.l.n.r.)

Hockenheim- Am Freitag, dem 2. September, gingen für 16 Berufsanfänger die Einführungstage in die Ausbildung bei der Stadtverwaltung und den Stadtwerken Hockenheim zu Ende. Die Nachwuchskräfte wurden am Tag davor (Donnerstag, 1. September) von Andreas Walz, Fachbereichsleiter Personal, begrüßt. Im Anschluss erhielten sie erste Informationen über den Aufbau der Verwaltung und den Ablaufplan der Ausbildung. Außerdem wurden den Azubis Rechte und Pflichten sowie ein „Azubi-Knigge“ mit Verhaltensempfehlungen vermittelt. Auch ein erstes Kennenlernen war möglich. Der erste Tag wurde mit einer Führung durch die Stadtbibliothek Hockenheim beschlossen. Der zweite Einführungstag (Freitag) begann mit einer Führung auf dem Hockenheimring. Anschließend begrüßte Oberbürgermeister Dieter Gummer die „Neuen“ im kleinen Sitzungssaal des Rathauses. In der Woche darauf (ab 5. September) ging es zum ersten Mal an die neuen „Wirkstätten“ in der Stadtverwaltung und in den Stadtwerken Hockenheim.

Das Spektrum der Ausbildungsberufe, die die neuen Azubis dabei abdecken, ist auch in diesem Jahr wieder groß. Die Stadt bietet elf verschiedene Ausbildungsberufe an, in denen die Heranwachsenden umfassend auf eine berufliche Tätigkeit in verschiedenen Bereichen (u. a. Stadtverwaltung Hockenheim, Aquadrom Hockenheim, Kindergärten) vorbereitet werden. Zum ersten Mal bilden die Stadtwerke Hockenheim auch einen dualen Studenten im Bereich „Öffentliche Wirtschaft“ aus. Stadtverwaltung und Stadtwerke Hockenheim ermöglichen damit erneut eine Ausbildung über den Bedarf hinaus, um einer größeren Anzahl von Jugendlichen einen Ausbildungsabschluss zu ermöglichen.

„Wir freuen uns darüber, dass sich viele qualifizierte Bewerberinnen und Bewerber für unser Ausbildungsangebot interessiert haben“, berichtet Andreas Walz. Die 16 neuen Auszubildenden bei der Stadtverwaltung und den Stadtwerken Hockenheim seien die Fachkräfte von morgen. Der Fachbereichsleiter Personal weiter: „Wir verfolgen dabei konsequent das Ziel, den Nachwuchs an gut ausgebildeten und motivierten Mitarbeitern in der Stadtverwaltung und den Stadtwerken zu sichern“.

Auch für das Einstellungsjahr 2017 bietet die Stadt Hockenheim wieder eine praxisorientierte Ausbildung in unterschiedlichen Bereichen an. Die Bewerbungsfrist endet am je nach Ausbildungsberuf am 16. oder 30. Oktober 2016. Interessenten können sich auf der Homepage unter www.hockenheim.de/karriere online informieren und bewerben. Dort ist auch eine Übersicht über die angebotenen Ausbildungsberufe zu finden.

Die Ausbildung kann beginnen – hier auf dem Hockenheimring: Christin Weber, Jonas Arbogast, Sophia-Adriana Brecht, Patrick Rosenkranz, Melanie Henrych, Lisa Nadine Rösler, Tina Geißler, Gabriel Knorr, Dominik-René Zipse, Katharina Meynerts, Vereine Lauer, Caroline Wittemann (Fachbereich Personal) (v.l.n.r.)

Die neuen Nachwuchskräfte:

  • Verena Lauer (Studium für gehobenen Verwaltungsdienst, Bachelor of Arts, Rathaus),
  • Christin Weber (Studium für gehobenen Verwaltungsdienst, Bachelor of Arts, Rathaus),
  • Verena Beckenbach (Studium Soziale Arbeit, Bachelor of Arts, Jugendzentrum am Aquadrom Hockenheim)
  • Dominik-René Zipse (Studium Öffentliche Wirtschaft, Bachelor of Arts, Stadtwerke Hockenheim),
  • Jonas Arbogast (Verwaltungsausbildung für mittleren Dienst, Rathaus),
  • Sophie-Adriana Brecht (Ausbildung Verwaltungsfachangestellte, Rathaus),
  • Gabriel Knorr (Ausbildung Fachangestellter für Bäderbetriebe, Aquadrom Hockenheim),
  • Patrick Rosenkranz (Ausbildung Fachkraft für Abwassertechnik, Klärwerk Hockenheim),
  • Melanie Henrych (Ausbildung Gärtnerin, Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau, Bauhof Hockenheim),
  • Tina Geißler (Praxisintegrierte Ausbildung zur Erzieherin, Park-Kindergarten),
  • Lisa Nadine Rösler (Praxisintegrierte Ausbildung zur Erzieherin, Südstadt-Kindergarten),
  • Maria-Katharina Weberbauer (Praxisintegrierte Ausbildung zur Erzieherin, Friedrich Fröbel-Kindergarten),
  • Katharina Meynerts (Berufspraktikantin Park-Kindergarten),
  • Tom Eberle (Vorpraktikant Park-Kindergarten),
  • Marlene Lang (Vorpraktikantin Südstadt-Kindergarten)
  • Xenia Schilling (Vorpraktikantin Friedrich Fröbel-Kindergarten)

Text und Foto: Stadt Hockenheim

02.09.2016


Reißfeste Feuchttücher verstopfen Kläranlage und verursachen Schaden

Unsachgemäße Entsorgung von reißfesten Feuchttüchern über die Toilette verursachen Schäden in der Abwasserkanalisation und im Klärwerk Hockenheim Unsachgemäße Entsorgung von reißfesten Feuchttüchern über die Toilette verursachen Schäden in der Abwasserkanalisation und im Klärwerk Hockenheim

Hockenheim- Kosten in Höhe von mehr als einer Millionen Euro können im Kanalnetz und im Klärwerk Hockenheim entstehen, wenn achtlos weggeworfene, reißfeste Feuchttücher unachtsam über die Toilette entsorgt werden. Diese zunehmende Tendenz beobachten auch die Mitarbeiter der Kläranlage in Hockenheim, in der auch Abwasser aus Reilingen gesäubert wird. Die Feuchttücher, insbesondere Damen-Hygieneartikel, stören den Betrieb in der Abwasserkanalisation. „Eigentlich müssten diese Tücher verboten werden, wenn sie vorschriftswidrig in die Kanalisation weggespült werden“, meint dazu Kurt Rothacker. Der stellvertretende Betriebsleiter des Klärwerks Hockenheim weiter: „Wir bitten darum, dass diese Feuchttücher ordnungsgemäß über den Hausmüll entsorgt werden. Damit können unnötige Schäden an der Anlage vermieden werden“.

Anders als beim Toilettenpapier, das sich im Abwasser verhältnismäßig schnell auflöst, bestehen die bei der Körperhygiene oder beim Putzen verwendeten Feuchttücher meist aus kunststoffartigen Materialien, die sich nicht auflösen, sondern im Abwasserbetrieb zerfasern. Dies führt zur Bildung von Zöpfen. „Solche Zopfbildungen können ganze Abwasserpumpen lahmlegen, indem sie sich im Gehäuse der Kreiselpumpen um die rotierenden Teile wickeln“, erläutert Kurt Rothacker die Hintergründe.

Die Entfernung dieser Fremdstoffe ist schwere und unnötige Arbeit. „Auch der zeitliche Aufwand für diese Pumpenreinigungen ist beachtlich. Arbeitszeiten, die dann leider bei der umfangreichen Klärwerksarbeit fehlt“, berichtet Kurt Rothacker.  Er ergänzt: „Neuartige, mit einem speziellen Schneidwerk versehene Pumpenanlagen können das Problem zwar mindern, aber nicht gänzlich beseitigen. Es ist daher besser, diese Feuchttücher nicht mehr über die Toilettenspülung zu beseitigen oder Tücher zu verwenden, die keine Kunst- oder Textilstoffe  enthalten.

Text und Foto: Stadt Hockenheim

02.09.2016


Hinweisschilder sollen Streuobstwiese vor Abfall schützen

Horst Eichhorn, Justyna Burnagiel und Elke Schollenberger (v.l.n.r.) beim Anbringen eines Schildes am Zaun des Aldi Süd-Parkplatzes Horst Eichhorn, Justyna Burnagiel und Elke Schollenberger (v.l.n.r.) beim Anbringen eines Schildes am Zaun des Aldi Süd-Parkplatzes

Hockenheim- Leere Flaschen, weggeworfene Verpackungen und sogar entsorgte Fischabfälle – die Sauberkeit auf der Streuobstwiese an der Lußheimer Straße lässt zunehmend zu wünschen übrig. Der unachtsam beseitigte Müll verdreckt dabei nicht nur die Wiese, sondern stört auch die biologische Vielfalt im grünen Kleinod. „Wir beobachten seit zwei Jahren, dass die Wiese zunehmend als `Abfalleimer` missbraucht wird. Die Ehrenamtlichen beseitigen zwar den Abfall, kommen aber langsam nicht mehr hinterher“, klagen Elke Schollenberger, Agenda-Beauftragte der Stadtverwaltung Hockenheim, und Horst Eichhorn, Mitglied in der Projektgruppe „ANAS – Aktiver Natur- und Artenschutz“, unisono. Die Lokale Agenda 21 Hockenheim und die Projektgruppe betreuen die Streuobstwiese gemeinsam mit dem Gauß-Gymnasium.

Ein „schmutziger“ Einblick in die Situation auf der StreuobstwieseUm dieser Entwicklung auf der Streuobstwiese zumindest „einen Riegel vorzuschieben“, haben Elke Schollenberger und Horst Eichhorn nun am Parkplatz-Zaun des angrenzenden Supermarktes Aldi Süd vier Hinweisschilder angebracht. „Liebe Mitmenschen, hier ist keine Mülldeponie. Unterstützen auch SIE die Erhaltung eines einzigartigen Biotops“, ist auf den Schildern zu lesen. „Wir erhoffen uns dadurch, die Mitbürger dafür zu sensibilisieren, ihren Müll ordnungsgemäß zu entsorgen und nicht einfach auf die Streuobstwiese zu werfen“, so Elke Schollenberger und Horst Eichhorn über die Idee hinter der Aktion.

Tatkräftige Unterstützung beim Anbringen der Schilder erhielten sie dabei von Justyna Burnagiel, Regionalverkaufsleiterin von Aldi Süd an der Lußheimer Straße. „Wir machen bei dieser Aktion gerne mit und leisten somit einen Beitrag zusätzlich zu den für den Kunden aufgestellten Mülleimer“, sagt sie. Elke Schollenberger, Horst Eichhorn und Justyna Burnagiel hoffen nun, dass die Schilder beim Kampf gegen Abfall auf der Streuobstwiese helfen werden.

Text und Foto: 'Stadt Hockenheim

18.08.2016


Erneut unzulässige Werbeanrufe im Versorgungsgebiet der Stadtwerke

Hockenheim- Kunden im Versorgungsgebiet der Stadtwerke Hockenheim werden derzeit wieder vermehrt von Fremdanbietern, unter anderem mit der ortsfremden Vorwahl für Hamburg (040), telefonisch kontaktiert. Die Anrufer geben vor, dass die Stadtwerke Hockenheim die Versorgung auf Ökostrom vornehmen. Dafür fordern sie zum Datenabgleich Auskünfte über Bankverbindung sowie Kunden- und Zählernummer. Die Stadtwerke Hockenheim weisen ausdrücklich darauf hin, dass Kunden niemals telefonisch um Auskunft über personenbezogene Daten, insbesondere die Bankverbindung, gebeten werden.

Bei den Anrufen handelt es sich um unzulässige Werbemaßnahmen, in deren Folge ein neuer Energieliefervertrag (Fernabsatzvertrag) mit einem fremden oder externen Energieversorger abgeschlossen wird. Wer sich nicht sicher ist, sollte, bevor irgendwelche Daten preisgegeben werden, stets den genauen Namen des Anrufers und gegebenenfalls seine Rufnummer erfragen. Die Stadtwerke Hockenheim empfehlen, auf diese unseriösen Angebote nicht einzugehen.

Bei Fragen rund um die Energieversorgung stehen die Stadtwerke Hockenheim  unter der Telefonnummer 06205 2855-514 zur Verfügung.

Stadt Hockenheim, Presse

10.08.2016


Kinder aus dem Parkkindergarten lernen Berufe kennen

Auch ein Besuch in der Stadtbibliothek Hockenheim stand auf dem Programm des Projektes im Parkkindergarten Auch ein Besuch in der Stadtbibliothek Hockenheim stand auf dem Programm des Projektes im Parkkindergarten

Hockenheim- In den vergangenen Wochen beschäftigten sich die Kinder der Raupengruppe des Parkkindergartens Hockenheim mit einem Thema, welches letztlich alle betrifft. Nämlich mit dem weitgefächerten Themengebiet der Berufe, die man ausüben kann, wenn man erwachsen ist. Sowohl Eltern aus der Gruppe als auch Außenstehende haben sich an dem Projekt beteiligt.

Dabei haben die Kinder die Messinstrumente und das Werkzeug der Schornsteinfeger kennengelernt.  Für einige Mädchen war es sicherlich ein Highlight, von einer Friseurin eine Lockenfrisur zu erhalten und die verschiedenen Scheren und Schneidetechniken erklärt zu bekommen.

Die Optikerin brachte den Kindern die Funktion einer Brille näher und hatte auch zahlreiche Gestelle zum Anprobieren dabei. Der Dachdecker sägte und hämmerte mit den Kindern in der Lamellenhalle einen kleinen Dachstuhl aus, welcher außerdem noch mit Holzziegeln beschlagen worden ist. Eine Zahnärztin zeigte samt Kolleginnen und Kollegen aus ihrer Praxis, wie man Zahnpasta mit „Sprite-Fanta-Geschmack“ selbst herstellen kann. Desweiteren kam eine Grundschullehrerin in die Raupengruppe, Deutsch stand auf dem Stundenplan. Dabei lernten die Kinder „Mimi, die Lesemaus“ kennen, hierbei fieberten besonders die Vorschulkinder mit.

Außerdem wurden Einrichtungen wie die Stadtbibliothek Hockenheim und das Rathaus  besucht. Auch ein Tagesausflug zu einer örtlichen Pizzeria wurde unternommen. Hier durften die Kinder in die Rolle des Pizzabäckers schlüpfen und die selbst kreierte Pizza schmeckte natürlich köstlich. Eltern, Kinder und Erzieherinnen sind der Meinung, dass das Projekt ein Erfolg war. Daher bedankt sich das Raupenteam bei Allen, welche das Projekt so tatkräftig unterstützt haben. Text und Foto: Stadt Hockenheim

08.08.2016


Schülerin aus Commercy macht Praktikum bei der Stadtverwaltung Hockenheim

Oberbürgermeister Dieter Gummer (Mitte) und Laurane Dupommier mit Geschenk (3. v. r.). Auch die Gastfamilie Sabine, Justin, Marvin, Eileen und Dieter Riedel (v. l. n. r.) waren anwesend Oberbürgermeister Dieter Gummer (Mitte) und Laurane Dupommier mit Geschenk (3. v. r.). Auch die Gastfamilie Sabine, Justin, Marvin, Eileen und Dieter Riedel (v. l. n. r.) waren anwesend

Hockenheim- Der Jugendaustausch ist ein wichtiger Bestandteil von Städtepartnerschaften. Er ermöglicht, dass die Partnerschaften auch in Zukunft durch kommende Generationen mit Leben erfüllt werden. Deshalb absolvieren im Sommer häufig Jugendliche aus der französischen Partnerstadt Commercy ein Praktikum bei der Stadtverwaltung Hockenheim. Dabei möchten sie beispielsweise ihre deutschen Sprachkenntnisse verbessern. Diese Gelegenheit nutzt vom 25. Juli bis 14. August die Schülerin Laurane Dupommier aus der Nähe von Commercy. Die 16-Jährige absolviert ein Praktikum in den städtischen Einrichtungen Kinder- und Jugendbüro Pumpwerk und im Jugendzentrum (JUZ) am Aquadrom Hockenheim.

Im Kinder- und Jugendbüro Pumpwerk erwarteten Laurane Dupommier ganz unterschiedliche Aufgaben. In der ersten Woche (26. bis 29. Juli) half sie bei der Betreuung des Spielmobils vor der Stadtbibliothek Hockenheim mit. In der zweiten Woche (1. bis 5. August) standen Ausflüge mit Kindern, unter anderem in den Kurpfalzpark Wachenheim, zur Experimenta Heilbronn und zur Sommerrodelbahn nach Waldmichelbach auf dem Programm. In der letzten Praktikumswoche unterstützt die junge Französin das JUZ beim „Sommerspaß im Aquadrom“ (10. bis 12. August).

In der Praktikumszeit wohnt Laurane Dupommier bei der Gastfamilie Riedel in Hockenheim. Die Gasteltern Dieter und Sabine Riedel sowie die Kinder Eileen, Justin und Marvin haben schon im letzten Sommer zwei Schüler aus Commercy zu Hause beherbergt. „Wir haben Laurane gerne aufgenommen, weil unsere Kinder bei ihren Auslandsaufenthalten auch die Gastfreundschaft anderer Familien erleben durften“, so Dieter und Sabine Riedel über ihr Engagement als „Gasteltern“.

Zur „Halbzeit“ des Praktikums in Hockenheim lud Oberbürgermeister Dieter Gummer Laurane Dupommier und die Familie Riedel zu einem Gespräch ins Rathaus ein. Die französische Schülerin erzählte von ihrem Besuch der Experimenta. „Mir macht die Arbeit in Hockenheim viel Spaß und ich lerne dabei viel über die deutsche Sprache“, meinte Laurane Dupommier. Sie kann sich auch vorstellen, später im Kinderbereich zu arbeiten, ergänzte sie. Dieter Gummer gab der Französin ein Geschenk als Erinnerung an ihre Zeit in Hockenheim. Auch Familie Riedel erhielt als Dank für ihr Engagement eine kleine Aufmerksamkeit. „Der Jugendaustausch ist die Basis für unsere Städtepartnerschaft mit Commercy. Ich möchte deshalb alle Interessenten motivieren, weiterhin internationale Erfahrungen bei einem solchen Austausch zu sammeln“, so Dieter Gummer weiter.

Text und Foto: Stadt Hockenheim

04.08.2016


Dieter Dussel in den Ruhestand verabschiedet

Oberbürgermeister Dieter Gummer (2.v.r.) übergibt Dieter Dussel (2.v.l.) ein Geschenk als Zeichen des Dankes – mit dabei: Gerhard Weber, Fachbereich Bauen und Wohnen (ganz links) und Johannes Lienstromberg vom Personalrat (ganz rechts)

Hockenheim- Nach 43 Jahren im Dienste des Bauhofs Hockenheims verabschiedete Oberbürgermeister Dieter Gummer nun Dieter Dussel in den verdienten Ruhestand. Er überreichte ihm in einer kleinen Feierstunde ein Geschenk als Zeichen des Dankes. Diesem Dank schloss sich Johannes Lienstromberg vom Personalrat an, indem er ein kurzes Gedicht über den Abschied vortrug. Bei der kleinen Feierstunde war auch Gerhard Weber vom Fachbereich Bauen und Wohnen anwesend.

Der „Ur-Hoggemer“ Dieter Dussel absolvierte nach erfolgreichem Schulabschluss von 1969 bis 1972 eine Ausbildung zum Gärtnergehilfen im St. Augustinusheim in Ettlingen. Anschließend war er von 1972 bis 1973 als Gärtnergehilfe zunächst bei der Firma Schleich, dann bei der Süba in Hockenheim beschäftigt.

Am 6. August 1973 wurde Dieter Dussel als Gärtnergehilfe bei der Stadtverwaltung Hockenheim eingestellt. Seitdem blieb er in den kommenden 43 Berufsjahren dem Bauhof treu. Diese Zeit wurde durch eine Tätigkeit auf dem Friedhof (1990 bis 1992) unterbrochen. Danach kehrte er wieder in den Bauhof zurück. Dort war er seit November 2008 bis zum Eintritt in den Ruhestand in der Gruppe „Verkehr und Sicherheit“  tätig.

In der kleinen Feierstunde blickte Dieter Dussel auf seine Arbeit für den Bauhof Hockenheim zurück. Er berichtete unter anderem über den technologischen Wandel bei den eingesetzten Arbeitsgeräten. Er bedankte sich auch für die gute Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen im Bauhof. Diesem Dank schloss sich Oberbürgermeister Dieter Gummer an. „Die Arbeit des Bauhofs wird von unseren Bürger geschätzt und auch so wahrgenommen. Vielen Dank für Ihren Einsatz für Hockenheim in den vergangenen 43 Jahren“, so Dieter Gummer in seiner kleinen Rede.

Text und Foto: Stadtverwaltung Hockenheim, Presse

03.08.2016


SV 1930 Hockenheim wird badischer Pokalsieger

v.l.: IM Mihail Nekrasov, GM David Baramidze, Jürgen MAY ( Betreuer), IM Oleg Bogusiawski, GM Dennis Wagner(Gastgeber bei Siegerehrung)

Nationalspieler David Baramidze als Erfolgsgarant

Hockenheim- Die Hockenheimer Pokalmannschaft hatte sich gegen Karlsruhe, Mosbach und Dreisamtal für das Viererfinale (Final-Four) um den Badischen Mannschaftspokal 2016 in Sasbach qualifiziert und musste am Samstag, 16.Juli zunächst gegen die mit drei Großmeistern und einem Internationalen Meister stark besetzte Mannschaft von Emmendingen antreten. Nach einem Unentschieden im Halbfinale gewannen die Hockenheimer in der Besetzung Dennis Wagner (1), David Baramidze (1), Hannes Rau (0,5) und Mihail Nekrasov (1)den Blitz-Entscheid  mit 3,5:0,5 recht deutlich und qualifizierten sich für das Finale.

Dort wartete am Sonntag, 17.Juli Gastgeber Sasbach als Finalgegner, den man deutlich mit 4:0 bezwingen konnte. Für Hannes Rau kam Oleg Boguslawski zum Einsatz und man war mit diesem Pokalsieg für den Deutschen Pokal 2017 qualifiziert.

An diesem Erfolg waren von Beginn an folgende Spieler beteiligt: GM Dennis Wagner, GM David Baramidze, IM Hannes Rau, IM Oleg Boguzslawski, IM Mihail Nekrasov, FM Alexander Postoev, Joel De Silva, Heidarnezhad Ben-Ali, Bernd Straub und Thomas Löchel. Herausragend im Kader war die Leistung des Hockenheimer Trainers GM David Baramidze, der alle Kämpfe gewinnen konnte.

Einmal mehr konnten die Hockenheimer die Metropolregion Rhein-Neckar hervorragend vertreten. Glückwunsch dem Team und Dank an Mannschaftsführer und Betreuer Jürgen May, der gemeinsam mit Günter Auer die Gesamtorganisation in Händen hatte. Text und Foto: Dieter Auer

18.07.2016


Rainer Buhmann im Zenit seiner Schachkarriere

Teilnahme am weltbekannten Sparkassen Chess-Meeting in Dortmund

Hockenheim-  Der Hockenheimer Rainer Buhmann entstammt der Familie Seitz (Seitz´sche Mühle) und erblickte 1981 in Leimen das Licht der Welt. Das Hockenheimer Urgestein –Mitglied des Rennstadtteams – ist seit 15 Jahren Nationalspieler, gewann mit Deutschland 2001 Bronze bei der Europameisterschaft und gehörte zum Team, das 2011 Gold bei der EM in Griechenland gewann.

Der 35-jährige Rainer Buhmann – er lebt seit zwei Jahren in Wien -  befindet sich zurzeit in der Form seines Lebens. Als Nr.3 der deutschen Rangliste rückte er mit der ELO-Zahl 2653 in den Bereich der TOP-Hundert der Weltrangliste und steht im Moment vor dem Höhepunkt seiner Schachlaufbahn.

Seine Teilnahme am Großmeisterturnier „ Dortmunder Sparkassen Chess- Meeting aus Anlass des 175-jährigen Jubiläums der Sparkasse führt ihn in ein achtköpfiges Weltklassefeld mit drei  Spielern aus der aktuellen Top-Ten der FIDE-Weltrangliste.

An der Spitze des elitären Feldes steht der dreimalige russische  Weltmeister Wladimir Kramnik, derzeit die Nummer zwei der Welt. Kramnik feierte 1993 Premiere in Dortmund und wurde auf Anhieb Zweiter hinter dem legendären Anatoli Karpow – dem Ehrenmitglied der Schachvereinigung 1930 Hockenheim und  heutigen Mannschaftskollegen von Rainer Buhmann. Kramnik wurde danach Dauerteilnehmer und Seriensieger der Dortmunder Weltklasseveranstaltungen (Chess-Meetings).

Der letztjährige Sieger und Titelverteidiger Fabiano Caruana (USA) liegt auf Rang drei und „Neuling“ Maxime Vachier-Lagrave (Frankreich) auf Rang fünf der Weltrangliste. Weitere Teilnehmer sind der Kubaner Leinier Dominguez Peres,  der Russe und AERO-Flot-Open Sieger von Moskau Jewgeni Najer sowie Ex-Weltmeister Ruslan Ponomarjow( Ukraine) und dem deutschen Spitzenspieler Liviu-Dieter Nisipeanu.

Das Großmeisterturnier findet in Kürze vom 09.-17.Juli 2016 im Orchesterzentrum NRW in Dortmund statt. Eine Hockenheimer Delegation wird Rainer Buhmann begleiten und wünscht ihm eine gute Vorbereitung und viel Erfolg bei seinem ersten Auftritt mit der Weltelite.

INFO:    www.sv1930-hockenheim.de

            www.schach.com

            www.chess-.results

Text und Foto: Dieter Auer

26.06.2016


Mitgliederzuwachs der Schachvereinigung 1930 Hockenheim

v.l.: Keymer, Auer und rechts das regionale Schachtalent Marco DobrikovJugendschach macht Fortschritte

von Dieter Auer

Hockenheim- Ungeachtet dessen, dass ein Bundesligaverein schon eine gewisse Ausstrahlung im lokalen und regionalen Bereich haben sollte, kann die derzeitige positive Entwicklung des hiesigen Schachclubs - was den Zuwachs an neuen Mitgliedern betrifft-  nicht alleine durch das erstklassige „Rennstadtteam“ erklärt werden. Hierfür gibt es mehrere andere Gründe.

In erster Linie haben  sich  durch die Aktivitäten von Günter Auer, die Strukturen des Vereins verändert und weiterentwickelt. Positiv beeinflusst wurde vor allem der Amateurbereich im Breitensport mit den Mannschaften 2 bis 5, bei denen sich der Mitgliederzuwachs am deutlichsten bemerkbar machte.

Da sich der Kader der zweiten Mannschaft in der Verbandsliga vergrößerte, profitieren alle nachfolgenden Mannschaften. Offensichtlich gehören Probleme wie Personalnot künftig der Vergangenheit an.

Günter AuerNachdem bereits vor Jahresfrist die Jugendarbeit durch den Projektleiter der Theodor-Heuss-Realschule und der Hartmann-Baumann Schule, Herrn Michael Fricke, neue Impulse verzeichnete, könnte das Neumitglied Bernd Hierholz zusätzlich positive Akzente setzen, zumal er durch die jahrelange Betreuung der Rhein-Neckar Schachjugend mit jungen Schachtalenten ausreichend Erfahrung sammeln konnte. Inzwischen wurden beim Badischen Sportbund vier Anträge im Bereich Kooperation Schule/Verein für das Schuljahr 2016/2017  eingereicht.

Zu vermelden ist auch der Zugang des elfjährigen Schachtalentes Marco Dobrikov aus Sandhausen, der mit Zustimmung seines Trainers Oleg Boguslawski (Internationaler Meister) sofort in die zweite Mannschaft integriert werden soll, in der auch der 16-jährige Joel De Silva regelmäßig am Brett sitzt. Diese Entwicklung den Zugang junger Spieler betreffend ist überaus erfreulich, zumal der Jugendbereich seit Jahren stagnierte. Ein Zustand der für einen Bundesligaverein eigentlich unzumutbar sein sollte.

Blickt man auf die neuen Trends innerhalb der Schachvereinigung 1930 Hockenheim zurück, muss unbedingt der Name des Nationalspielers David Baramidze genannt werden, der das Amt des Trainers seit geraumer Zeit übernommen hat. Fraglos hat sein Training, das am Freitag, 24.Juni ab 19:30 Uhr in der Zehntscheune seine Fortsetzung findet, ebenfalls neue Impulse gesetzt, da am Training ständig auch Gastspieler aus der Region teilnehmen.

INFO: www.sv1930-hockenheim.de

23.06.2016


Nussbaum Medien spendet 1000 EUR für Hockenheimer Schachjugend

Im Foto rechts: Marco Dobrikov

Bundesligist aktiviert Jugendarbeit

Hockenheim- Seit  Michael Fricke vor Jahresfrist das Jugendschach des Bundesligisten SV 1930 Hockenheim übernommen hatte, ist eine deutliche Aufwärtstendenz festzustellen. Das Jugendschach in der Hockenheimer Zehntscheune freitags ab 17:30 Uhr ist mittlerweile stets gut besucht und auch die Kooperationen Schule-Verein entwickeln sich wieder positiv. Vier Zuschussanträge für das kommende Schuljahr wurden inzwischen beim Badischen Sportbund eingereicht.

Die Brüder Günter und Dieter Auer folgten Ende der Woche gerne einer Einladung nach St.Leon- Rot, um einen Spendenscheck entgegen zu nehmen. Die dortige Stiftung fördert schon seit Jahren Schach in der Region und beim Gespräch mit Firmenchef  Klaus Nussbaum wurde deutlich, dass sein Schachengagement auch künftig seine Fortsetzung in der Region finden wird.

Nachdem am Wochenende bekannt wurde, dass auch der Projektleiter der Schachferiencamps im Racket Center Nußloch, Bernd Hierholz, dem Verein beitritt, muss man sich über die weitere Entwicklung im Jugendbereich nicht mehr zu viele Gedanken machen. Bernd Hierholz leitet bereits eine Gruppe regionaler Schachtalente, die aus der Rhein-Neckar Schachjugend hervor gegangen ist und bringt alle schachlichen und pädagogischen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Jugendförderung mit.

In diesen Kontext passt auch der Zugang des 11-jährigen  Schachtalentes Marco Dobrikov aus Sandhausen, dessen Weiterentwicklung auch vom Internationalen Meister Oleg Boguslawski unterstützt wird. Sicherlich spielt auch das persönliche Engagement von Nationalspieler David Baramidze eine Rolle, der das Vereinstraining der Hockenheimer übernommen hat und auch regelmäßig Schachseminare im Racket Center Nußloch durchführt und die besten Nachwuchskräfte der Region Rhein-Neckar betreut.

INFO: www.sv1930-hockenheim.de

Text und Foto: Dieter Auer

12.06.2016


Ruben Zillig von der Kreisverwaltung Bergstraße gewinnt den 14. BASF FIRMENCUP

14:19 Minuten, neuer Rekord!

- Bei den Frauen siegte Martina Ziegler (FALK & Co.) mit 18:26 Minuten

- Über 16.000 Teilnehmer – kräftiger Gewitter-Regenguss bringt 30 Minuten Verzögerung

- Alex Auer mit LAVA sorgten live on Stage in der Meeting Point Area für den perfekten Sound

Hockenheim- Ein kräftiger Regenguss mit Gewitter verzögerte heute [08.06.2016] den bekannten Laufcup des 14. BASF FIRMENCUP. Davon ließen sich die über 16.000 Läuferinnen und Läufer der erneut teilnehmerstärksten Laufveranstaltung in der Metropolregion Rhein-Neckar nicht wirklich beeindrucken. Bei Party-Musik tanzten sie auf den Tribünen des Hockenheimrings durch die Regenpause.

Mitarbeiter-Teams aus über 820 Unternehmen gingen auf der weltbekannten Rennstrecke an den Start. Schnellste Läufer waren bei dem von leichtem Regen begleiteten Laufcup Ruben Zillig von der Kreisverwaltung Bergstraße mit 14:19 Minuten und bei den Frauen Martina Ziegler von der Firma FALK & Co. mit 18:26 Minuten. Beim bigKARRIERE Inlinecup kamen Dr. Kurt Kronenberger vom Team Vero Mein-smile mit 8:03 Minuten und Anita Zimmermann von der Südzucker AG mit 9:12 Minuten als Erste durchs Ziel.

Mitarbeiter von Weltkonzernen, Mittelständlern und Kleinstunternehmen aus den Bereichen Chemie, Haushaltsprodukte, Maschinen, Einzelhandel, Services und vielen weiteren Branchen der Metropolregion Rhein-Neckar waren angetreten, um die Grand-Prix-Strecke des Hockenheimrings in Laufschuhen, auf Inline-Skates und mit Walking-Sticks zu bezwingen: Vom Arzt über Anlagenbauer, vom Banker bis hin zu Service-Mitarbeitern aus Hotels und Pflegeeinrichtungen bewiesen alle Teamgeist und Sportlichkeit.

Die sportlichen Junioren starteten am frühen Abend beim pronova BKK Junior-Laufcup, dem großen Laufevent für Mitarbeiter-Kinder zwischen 11 und 15, gefolgt von den Teilnehmern des bigKARRIERE Inlinecup und den jüngsten Läufern im Alter von 6 bis 10 Jahren, die beim PFALZWERKE Kids-Laufcup starteten. An der Ziellinie wurden sie von RINGO, dem Maskottchen des BASF FIRMENCUP, angefeuert. Viele Kinder ließen sich die Chance auf ein Foto mit Ringo nicht entgehen.

Für die erwachsenen Läufer ging es am Abend auf die 4,8-Kilometer-Runde – die klassische Formel-1-Grand-Prix-Strecke auf dem Hockenheimring, die an imposanten Tribünen vorbei durch das Motodrom führt. Den Startschuss für den Laufcup gab Dr. Markus Gomer, Leiter der Einheit Fitness und Gesundheitsprävention der BASF SE. Nach knapp einer Stunde waren alle Starter im Ziel.

Angefeuert wurden sie von zahlreichen Mitarbeitern an der Strecke: So manche Firma hatte ihren eigenen „Fanclub“ dabei.

Die Schnellsten in den einzelnen Wertungen in der Übersicht:

- Inlinecup / Frauen: Anita Zimmermann (Südzucker AG), 9:12 Minuten

- Inlinecup / Männer: Dr. Kurt Kronenberger (Vero Mein-smile), 8:03 Minuten

- Laufcup / Frauen: Martina Ziegler (FALK & Co.), 18:26 Minuten

- Laufcup / Männer: Ruben Zillig (Kreisverwaltung Bergstraße), 14:19 Minuten

- Inlinecup / Teamwertung (schnellsten drei): Vero Mein-smile, 26:11 Minuten

- Laufcup / Teamwertung (schnellsten drei): BASF SE, 47:19 Minuten

Wer so dem Wetter trotzt und sich sportlich so aktiv zeigt, der darf natürlich auch ausgelassen feiern: Kaum hatten sich die Läufer von der Bewältigung der Grand-Prix-Strecke erholt, wurde ihnen auch schon wieder „eingeheizt“ – diesmal musikalisch: Alex Auer mit LAVA sorgten in der trotz des zuvor unfreundlichen Wetters sehr gut besetzten Meeting Point Area für ausgelassene Stimmung.

Die Kinder und Jugendlichen konnten sich in ihrer eigenen Kids Meeting Point Area austoben oder sich beim Inline Parcours versuchen.

Übrigens: Noch mehr Infos über den BASF FIRMENCUP gibt es bei Facebook unter www.facebook.de/firmencup.

Info BASF FIRMENCUP

Der 14. BASF FIRMENCUP fand am 08.06.2016 auf dem Hockenheimring statt. Das Sport-Event entstand 2003 auf Initiative der BASF SE und ist mit über 16.000 Teilnehmern aus mehr als 820 Unternehmen die teilnehmerstärkste Laufveranstaltung in der Metropolregion Rhein-Neckar und einer der größten Firmenläufe Deutschlands. Unterstützt wurde der BASF FIRMENCUP von Titelsponsor BASF SE und zahlreichen weiteren Sponsoren wie TÜV SÜD, Fuchs Petrolub, Bilfinger SE, Großkraftwerk Mannheim, pronova BKK, bridging IT, John Deere, bigKARRIERE, Freudenberg, Pfalzwerke, Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG, RPR1. und engelhorn sports.

Für die Kids: Neben dem bekannten Laufcup und dem bigKARRIERE Inlinecup gab es den PFALZWERKE Kids-Laufcup (0,6 km) für Mitarbeiter-Kinder von 6 bis 10 und den pronova BKK Junior-Laufcup (2,3 km) für Kinder von 11 bis 15 Jahren.

Mehr Informationen im Internet unter www.firmencup.de.

Text und Foto: tower media GmbH, Presse

09.06.2016


Meisterin Elisabeth Pähtz mit an der Spitze der Europameisterschaften

Die Internationale Meisterin Elisabeth Pähtz mit an der Spitze der Europameisterschaften der Frauen

Hockenheim-  Mit 4,5 Punkten nach sechs Runden liegt die bisher für Hockenheim gemeldete beste deutsche Spielerin, Elisabeth Pähtz,  nur einen halben Punkt hinter der Großmeisterin Stefanova Antoaneva. Nach einem Ruhetag in Mamaia, Rumänien, bei den Europameisterschaften der Frauen wurde die deutsche Nr.1 in Runde 7 gegen die führende Antoaneva ausgelost. Prinzipiell könnte diese Runde bereits eine Vorentscheidung bei der Titelvergabe bringen. Mit den weißen Farben hat Elisabeth Pähtz aber durchaus eine Chance, das Rennen vorläufig offen zu halten, zumal sie sich in guter Form befindet und erstmals mit 2502 ELO-Punkten eine Schallmauer durchbrach auf dem Weg zum Großmeistertitel und zur Weltspitze.

Um sich die nötige Anzahl von Einsätzen gegen starke Gegner für die letzte Großmeisternorm zu sichern, wird Elisabeth Pähtz in der kommenden Saison für Dresden an den Start gehen und bei Hockenheim Passiv gemeldet. Da Elisabeth auch Mitglied der Karpow-Schachakademie Rhein-Neckar ist und bleibt, wird sie der Region RN nicht verloren gehen, zumal ihr Ehemann ein Studienplatz in Heidelberg in Aussicht hat.

Bei den zu Ende gegangenen 17. Europameisterschaften der Männer in Gjakova, Kosovo, hatte bereits der Hockenheimer Neuzugang Baadur Jobava aus Georgien für eine Überraschung gesorgt. Mit einem Sieg in der Schlussrunde gegen den Polen Radoslaw Wojtaszek gelang es  ihm,  mit 8/11 Punkten den dritten  Rang zu belegen. Die Bronzemedaille für den Hockenheimer Neuzugang war ein toller Erfolg in Anbetracht der Teilnahme vieler Spieler der absoluten Weltelite.

Mit Summa Summarum 12 Großmeistern wird der Kader des Rennstadtteams in der neuen Saison 2016/2017 besetzt sein. Neuzugang Baadur Jobava wird hinter Anatoli Karpow, und den Supergroßmeistern Evgeny Tomashevsky und Nikita Vitiugov auf Rang 4 an den Start gehen. Voraussichtlich werden die Rennstädter nach den bereits gemeldeten Neuzugängen in der kommenden Saison 2016/2017 eine große Hürde für alle Spitzenteams der Liga darstellen.

Die besten Wünsche des Hockenheimer Managements zu einer guten Europameisterschaft werden Elisabeth Pähtz begleiten. Auch der Großmeistertitel könnte bald Realität werden.

INFO:

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03.06.2016


Vier Hockenheimer Großmeister nahmen an der Europameisterschaft der Männer teil

Neuzugang Großmeister Baadur Jobava belegte Rang drei

Hockenheim-  Bei der 17. Europameisterschaft der Männer in Gjakova (Kosovo) nahmen vier Hockenheimer Großmeister teil und platzierten sich im vorderen Feld unter 270 Teilnehmern.

Mit einem Sieg in der Schlussrunde gegen den Polen Radoslaw Wojtaszek (Baden-Baden) gelang es dem Hockenheimer Neuzugang Baadur Jobava aus Georgien mit 8/11 Punkten den dritten  Rang zu belegen. Die Bronzemedaille für den Hockenheimer Neuzugang ist ein toller Erfolg in Anbetracht der Teilnahme vieler Spieler der absoluten Weltelite. Der zweite Neuzugang der Hockenheimer GM Nikita Vitiugov belegte mit 7,5/11 Punkten Rang 11 vor GM Ivan Saric mit 7/11 Punkten auf Rang 27. Der stärker eingeschätzte GM Alexander Moiseenko belegte Rang 68 mit 6,5 Punkten. Europameister wurde der Russe Ernesto Inarkiev mit 9/11 Punkten vor dem Polen Igor Kovalenko mit 8,5/11 Punkten.

Alles in allem konnten die Kaderspieler des Hockenheimer „Rennstadtteams“ den Erwartungen von Mannschaftsführer Blerim Kuci gerecht werden, zumal auch GM Ivan Saric nach der fünften Runde das Feld angeführt hatte und die Schlagzeilen dominierte.

Schachlegende und Ex-Weltmeister Anatoli Karpow, der am 23.Mai 65 Jahre alt wurde bestätigte im Gespräch mit Dieter Auer sein weiteres Engagement am Spitzenbrett des Teams. Darüber hinaus zeigte er sich erfreut über das deutlich verstärkte Team und bestätigte dem Management, dass man mit dem neuen Kader durchaus in der Lage sei, den Kampf um den Titel „Deutscher Meister 2017“ aufzunehmen.

Noch vor Meldeschluss zeichnet sich ein harter Kampf um Spitzenplätze und Titel ab. Die neue Saison scheint spannender zu werden als je zuvor. Diese Prognose ist durchaus realistisch.

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Dieter Auer

25.05.2016


Hockenheimer Großmeister Ivan Saric führt bei der Europameisterschaft der Männer

Hockenheim- Die Kaderplanungen des Bundesligisten SV 1930 Hockenheim sind weit fortgeschritten und wie bekannt wurde, konnte das Management mit Mannschaftsführer Blerim Kuci mit Nikita Vitiugov, Russland und Baadur Jobava, Georgien zwei neue Supergroßmeister verpflichten, die das Team im Hinblick auf die neue Spielsaison 2016/2017 erheblich verstärken werden. In Anbetracht der Besetzung der Spitzenbretter mit dem ehemaligen Weltmeister Anatoli Karpow und dem russischen Landesmeister 2015 Evgeny Tomashevsky wird das Rennstadtteam um die Brüder Günter und Dieter Auer in der kommenden Saison in der bisher stärksten Besetzung an die Bretter treten.

Nach dem heutigen Stand – noch immer kann ein weiterer starker Spieler verpflichtet werden – will man die Öffentlichkeit frühzeitig über die neuen Ziele des Vereins informieren: Kampf um die Spitzenpositionen in der stärksten Schachliga der Welt – Kampf um den Titel Deutscher Meister 2017.

Da sich in der Vorsaison nahezu alle Spitzenteams zum Teil erheblich verstärkt hatten, ist man entschlossen, den Kampf aufzunehmen – immerhin konnte man in den Jahren 2014 und 2015 zweimal den dritten Platz erringen und ungern möchte man die Erfolgsspur verlassen und künftig im Mittelfeld landen. In Abstiegsgefahr befand sich das Rennstadtteam bekanntlich noch nie in den fünf Jahren der Zugehörigkeit zur Liga.

Aktuell ergibt sich die einmalige Chance die Form der beiden Neuzugänge zu überprüfen, da zurzeit die 17. Europameisterschaft der Männer in Gjakova (Kosovo) vom 11.-24.Mai stattfindet. Nach sechs von 11 Runden führte überraschenderweise nicht der auf Rang drei der Setzliste nominierte Hockenheimer Russe Nikita Vitiugov sondern der Hockenheimer Ivan Saric mit einem halben Punkt Vorsprung vor der weit stärker eingeschätzten Konkurrenz. Auch wenn es sich zurzeit nach sechs Runden von insgesamt 11 Runden nur um eine Momentaufnahme handelt, geben die Positionen 1, 6 (Baadur Jobava) und 13 (Nikita Vitiugov) unter 150 Teilnehmern zu Optimismus Anlass.

Bemerkenswert ist auch die Formverbesserung von Lokalmatador Großmeister Rainer Buhmann, der sich in Deutschland auf Rang drei verbessert hat und an der Kader-Förderung  des Deutschen Schachbundes partizipiert. Insgesamt sehen sich die Hockenheimer in der komfortablen Situation mit acht namhaften Großmeistern ins Rennen  gehen zu können.  Die Erwartungshaltung ist deutlich gestiegen, auch wenn Titel im Vorfeld nicht garantiert werden können, Dessen ungeachtet wird die Spielsaison 2016/2017 offensichtlich so spannend wie noch nie.

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Text: Dieter Auer

21.05.2016


Straßenbauarbeiten in der Ludwigstraße beginnen am 13. April

Hockenheim- Am Mittwoch, dem 13. April starten die Straßenbauarbeiten in der Ludwigstraße. Begonnen wird zunächst im Abschnitt zwischen Karlstraße und Berlinallee. Dieser Bereich ist daher für Kraftfahrzeuge ab 7 Uhr gesperrt.

Stadt Hockenheim, Presse

 

08.04.2016


25 Jahre Einsatz für eine sichere Energieversorgung

25 Jahre im Dienst der Stadtwerke Hockenheim – Peter Biedlingmaier (2. von rechts) mit Johannes Lienstromberg, Martina Schleicher und Dieter Gummer (v.l.n.r.) 25 Jahre im Dienst der Stadtwerke Hockenheim – Peter Biedlingmaier (2. von rechts) mit Johannes Lienstromberg, Martina Schleicher und Dieter Gummer (v.l.n.r.)

Hockenheim- Mit einer kleinen Feierstunde wurde Peter Biedlingmaier für sein 25- jähriges Jubiläum im öffentlichen Dienst geehrt. Oberbürgermeister Dieter Gummer überreichte dem Jubilar eine Urkunde. Er bedankte sich bei ihm für seine Arbeit im öffentlichen Dienst und bei den Stadtwerken Hockenheim. Diesem Dank schloss sich Johannes Lienstromberg für den Personalrat und Martina Schleicher, kaufmännische Werkleitung, für die Stadtwerke Hockenheim an.

Peter Biedlingmaier wurde in Hockenheim geboren. Nach der Ausbildung war er zunächst von 1980 bis 1992 als Elektroinstallateur bei der SÜBA beschäftigt. Am 1. April 1992 wechselte er in gleicher Funktion zu den Stadtwerken Hockenheim. Seitdem betreut er dort als Mitarbeiter der Abteilung Zählerwesen vor allem die Ablesung der Zählerstände an Verbrauchsstellen. Außerdem führt er die Zählerwechsel durch.

„Ich freue mich, dass sie unserem Eigenbetrieb Stadtwerke über eine so lange Zeit verbunden sind. Das zeigt, dass sie sich nicht nur mit Hockenheim, sondern auch mit seinen Bürgern stark identifizieren“, so Oberbürgermeister Dieter Gummer in seiner Ansprache bei der Ehrung. Anschließend tauschte er sich mit Peter Biedlingmaier und Martina Schleicher in geselligem Rahmen über die Arbeit bei den Stadtwerken Hockenheim aus. Text und Foto: Stadt Hockenheim

07.04.2016


Siegfried Träutlein in den Ruhestand verabschiedet

Siegfried Träutlein (Mitte) im Kreis seiner Kollegen des Bauhofs Siegfried Träutlein (Mitte) im Kreis seiner Kollegen des Bauhofs

Hockenheim- Nach fast drei Jahrzehnten im Dienste der Bürger Hockenheims wurde nun Siegfried Träutlein mit einer kleinen Feierstunde im Bauhof der Stadtverwaltung Hockenheim verabschiedet. Oberbürgermeister Dieter Gummer überreichte ihm in Anwesenheit von knapp 30 Kollegen einen Blumenstrauß und Wein als Dank für sein jahrzehntelanges berufliches Engagement. Weitere Dankesworte wurden von Johannes Lienstromberg für den Personalrat und von Gerhard Weber für den Fachbereich Bauen und Wohnen gesprochen.

Siegfried Träutlein absolvierte eine Ausbildung zum Gas- und Wasserinstallateur und begann anschließend 1968 seine Berufstätigkeit bei der Firma Eichhorn in Hockenheim. Dem folgte zwischen 1972 und 1983 eine Anstellung bei Lamex-Bauelemente. Nach zwei kürzeren beruflichen „Abstechern“ unter anderem nach Reilingen nahm der gebürtige Hockenheimer am 21. September 1987 seine Tätigkeit als Gärtner bei der Stadtverwaltung auf. Am 15. April 1992 wechselte er zum Bauhof. Dort war er bis zum Eintritt in die Rente am 31. März dieses Jahres mit verschiedenen Aufgaben befasst.

„Ich danke euch für die gute Zusammenarbeit. Außerdem hoffe ich, dass der Zusammenhalt im Bauhof weiterhin so gut bleibt wie bisher“, sagte Siegfried Träutlein in seiner kurzen Ansprache bei der Verabschiedung. Diesen Wunsch bekräftigte auch Oberbürgermeister Dieter Gummer an die Anwesenden. „Sie sind die Gesichter unserer Stadtverwaltung, wenn sie auf den Straßen in Hockenheim unterwegs sind und beispielsweise Arbeiten am Kreisel wahrnehmen. Dies wird von unseren Bürger geschätzt und auch so wahrgenommen“, so Dieter Gummer. Text und Foto: Stadt Hockenheim

06.04.2016


Wochenmarkt nun wieder in „Eigenregie“

Hockenheim- Seit einem Monat wird der Wochenmarkt auf dem Zehntscheunenplatz mittwochs und samstags wieder von der Stadt Hockenheim betrieben. Die Entscheidung geht auf einen einstimmigen Beschluss des Gemeinderates am 27. November 2015 zurück. Zeit, eine vorläufige Bilanz zu ziehen. „Es ist schön, dass uns alle bisherigen Händler auch weiterhin erhalten bleiben. Darüber freuen wir uns“, so Doris Trautmann, Leiterin des zuständigen Fachbereichs Bürgerservice, über die ersten Wochen. „Der Wechsel des Betriebs zurück zur Stadtverwaltung verlief reibungslos. Seitdem findet der Wochenmarkt wie gewohnt weiter statt“, ergänzt sie.

Der Wochenmarkt ist eine feste Institution in Hockenheim: Bereits am 7. September 1974 fand der erste Markt mit 26 Händlern zunächst auf dem Mess- später dann auf dem Marktplatz und in der Ottostraße statt. Im Jahr 2010 gab es Überlegungen, den Wochenmarkt konzeptionell weiterzuentwickeln. In der Folge übernahm die Deutsche Marktgilde ab Frühjahr 2011 den Betrieb des Marktes. Der Fünf-Jahres-Vertrag wurde aus betriebswirtschaftlichen Gründen nicht verlängert und lief am 29. Februar 2016 aus. Nun wird der Wochenmarkt wieder von der Stadtverwaltung Hockenheim in „Eigenregie“ gestaltet.

„Obwohl die Händlerzahlen in den letzten Jahren schwankten, besuchen viele Bürger gerne unseren Wochenmarkt. Dies ist unter anderem auf die Nachfrage nach regionalen und frischen Produkten zurückzuführen“, beobachtet Doris Trautmann. Die Fachbereichsleiterin möchte deshalb neue Händler für den Wochenmarkt gewinnen und dauerhaft an den Standort binden. „Wer Interesse hat, kann gerne Bewerbungen an den Fachbereich Bürgerservice richten“, so Doris Trautmann weiter.

Weitere Informationen zum Wochenmarkt:

Stadtverwaltung Hockenheim, Fachbereich Bürgerservice, Rathausstraße 1, 68766 Hockenheim, Ansprechpartner: Doris Trautmann, Telefon 06205 21-232, E-Mail d.trautmann@hockenheim.de. Stadt Hockenheim, Presse

03.04.2016


Südstadtkindergarten setzt Klimaschutzprojekt fort

Bei der Reinigungsaktion packten kleine und große Helfer aus dem Südstadtkindergarten tatkräftig mit an. Bei der Reinigungsaktion packten kleine und große Helfer aus dem Südstadtkindergarten tatkräftig mit an.

Hockenheim- Der Südstadtkindergarten in Hockenheim führt auch in diesem Jahr das Klimaschutzprojekt „Kleiner Daumen, große Wirkung“ fort. Dafür ging es am letzten Samstag mit Eimern, Säcken und Greifzangen sowie rund 35 Helfern zum „Dreck-weg-Tag“ der Stadt Hockenheim. Aufgeräumt wurde dieses Mal rund um den Kindergarten und dem angrenzenden Waldstück beziehungsweise dem „Trimm dich-Pfad“. Dabei halfen Großeltern, Eltern, Kindergartenkinder und ihre Geschwister ebenso wie die Erzieherinnen des Südstadtkindergartens, Christa Altenberger, Michelle Schwartz und Iris Schlampp.

Die erneute Teilnahme am „Dreck-weg-Tag“ ist eine Fortführung von Teilen des Klimaschutzprojektes des Kindergartens aus dem letzten Jahr. Im Frühjahr 2016 wurden nun alle Kindergarteneltern im Rahmen einer freiwilligen Fragebogenaktion aufgerufen, ihre Gedanken zum Thema Nachhaltigkeit mitzuteilen. Einige Punkte, die hier von den Eltern häufig genannt wurden, waren: „selbst tätig werden“, „Vorbild sein“, „die Natur schützen“, und „gemeinsame Aktionen durchführen“. So bot der Dreck-weg-Tag die ideale Verknüpfung all dieser Bereiche an.

Ebenso fand eine Verknüpfung mit dem Jahresthema des Südstadtkindergartens „Komm mit in das gesunde Boot“ statt. Bei diesem Projekt soll ebenfalls dazu anregt werden, gemeinsam etwas zu erleben, nach draußen zu gehen und sich zu bewegen. Auch weitere Aspekte zum Thema Klimaschutz möchte der Kindergarten in seine zukünftige Arbeit integrieren, unter anderem das Thema Strom sparen oder den Bereich Nahrungsmittel.

Zum Thema Konsum wurde bereits in Kooperation mit dem Elternbeirat ein Büchertauschregal im Foyer des Südstadtkindergartens angebracht. Die drei- bis sechsjährigen Kinder wissen jedenfalls schon sehr genau, dass Müll in der Natur nicht nur „nicht schön aussieht“, sondern auch Pflanzen und Tieren schadet. Wie nachhaltig bereits die Aktion 2015 war, berichtet Mona Schaab Meiner, die mit ihrem Sohn bereits zum zweiten Mal teilnahm. „Jakob und seine Freunde haben bereits im letzten Jahr nach dem Kindergarten erst einmal den Spielplatz von Müll gesäubert, bevor sie anfingen zu spielen“, erzählt sie.

Die Helfer aus dem Südstadtkindergarten mussten leider auch in diesem Jahr feststellen, dass viele Leute ihren Abfall ohne nachzudenken entsorgen. Denn wieder konnte das Fahrzeug des Bauhofes bis oben hin mit Glasflaschen, Dosen, Autoreifen, Fahrrad- und PC Teilen, Grills und vielem mehr gefüllt werden. „Wir danken allen Helfern, die bei der diesjährigen Aktion mitgewirkt haben“, ergänzt Iris Schlampp, Erzieherin aus dem Südstadtkindergarten. Text und Foto: Stadt Hockenheim

24.03.2016


Nationalspieler David Baramidze trainiert die Schachvereinigung 1930 Hockenheim

Hockenheim-  Wie in der Mitgliederversammlung der Schachvereinigung am 04.März bekannt wurde, hat Hockenheim wieder einen neuen Trainer. Nach dem Weggang von Dr. Wolfgang Koch wird Großmeister David Baramidze dieses Amt übernehmen und sich um den Kader der Amateur- und Jugendspieler kümmern.

David Baramidze trainiert bereits das Perspektivteam DJEM 2016, das die talentiertesten Jugendlichen der Schachregion Rhein-Neckar umfasst, mit der Zielsetzung der konsequenten Vorbereitung auf die Deutschen Jugend-Einzelmeisterschaften 2016.

Der in Günzburg wohnende Nationalspieler unterstützt damit seinen Verein, bei dem er im fünften Jahr der Zugehörigkeit inzwischen ein unersetzliches Mitglied im Bundesligakader ist.

Das erste Vereinstraining unter seiner Regie startet am Freitag, 01.April (Kein Aprilscherz) in der Zehntscheune um 20 Uhr. Die weiteren Termine sind 29.April, 27.Mai, 24.Juni und 22.Juli 2016. Die Termine sind auf der Homepage des Vereins unter www.sv1930-hockenheim.de veröffentlicht. Änderungen werden dort angezeigt. Die Trainingsabende werden außerdem in der Hockenheimer Tageszeitung  freitags unter „Schachnotizen“ bekanntgemacht.

INFO:  www.sv1930-hockenheim.de  Dieter Auer

22.03.2016


Stadtverwaltung Hockenheim mit neuen Öffnungszeiten

Hockenheim- Die Stadtverwaltung Hockenheim hat ab Montag, dem 4. April, neue Öffnungszeiten. Das Rathaus ist ab diesem Zeitpunkt vormittags von Montag bis Freitag, 8 bis 12 Uhr, und zusätzlich Mittwoch von 14 bis 18 Uhr erreichbar. Die bislang unterschiedlichen Öffnungszeiten am Vormittag werden damit vereinheitlicht. Die Maßnahme hilft, sich die neuen Öffnungszeiten leichter zu merken. Außerdem führen sie zu einer geringfügigen Ausweitung der Dienstzeiten am Vormittag. Die Öffnungszeiten anderer Dienststellen wie beispielsweise der Stadtwerke und der Stadtbibliothek Hockenheim bleiben hiervon unberührt.

Zum Hintergrund: Eine in den Monaten Mai bis Juli 2015 von allen Dienststellen im Rathaus geführte Besucherstatistik zeigte, dass die frühen Öffnungszeiten (Dienstag und Donnerstag ab 7.30 Uhr) von den Bürgern nur in sehr geringem Umfang genutzt wurde. Daher erfolgt nun eine Anpassung der Öffnungszeiten.

Text: Stadtverwaltung Hockenheim, Presse

18.03.2016


Im Kampf um die Spitzenplätze der Schachbundesliga

Unerwartete Niederlagen gegen Schachfreunde Berlin und USV TU Dresden für das Hockenheimer Rennstadtteam in Griesheim

Hockenheim-  Als Fünfter in der Tabelle trat das Rennstadtteam als Favorit die Reise nach Griesheim an um die Bundesligarunden 10 und 11 zu bestreiten. Da der Internationale Meister Hannes Rau krankheitsbedingt kurzfristig ausfiel, wurde er durch den 16-jährigen Joel De Silva ersetzt, der sein Debut in der Bundesliga gab.

Durch Siege von GM Alexander Moiseenko und Nationalspieler Rainer Buhmann gingen die Rennstädter zwar in Führung, mussten aber nach Niederlagen von GM Dennis Wagner und IM Oleg Boguslawski den Ausgleich hinnehmen. Danach blieb das Match lange Zeit offen, bis die Berliner nach einer weiteren Niederlage des Hockenheimer Youngsters und einem Remis von Nationalspieler David Baramidze mit 2,5:3,5 die Führung übernahmen. Da die besser stehenden Hockenheimer Großmeister Csaba Balogh und Arik Braun am Ende nur remisierten quittierte das Team mit 3,5:4,5 eine nicht erwartete Niederlage.

Hier die Einzelergebnisse  SV 1930 Hockenheim  : SF Berlin (3,5:4,5)

1.     GM Wagner, Dennis : GM Vocaturo, Hrant (0:1)

2.     GM Balogh, Csaba : GM Kraemer, Martin (0,5:0,5)

3.     GM Moiseenko, Alexander : IM Schneider, Ilja (1:0)

4.     GM Buhmann, Rainer : GM Mista, Aleksander (1:0)

5.     GM Baramidze, David : GM Piorun, Kacper (0,5:0,5)

6.      GM Braun, Arik : GM Jakubowski, Krzysztof (0,5:0,5)

7.     IM Boguslawski, Oleg : IM Sprenger, Jan Michael (0:1)

8.     De Silva, Joel : IM Thiede, Lars (0:1)

Im Parallelkampf zwischen SV Griesheim und USY TU Dresden  verlor Gastgeber Griesheim mit 2:6.

Auch gegen Dresden trat man als Favorit an die Bretter. Doch nach der Verlustpartie von IM Hannes Rau wendete sich das Blatt. Zwar konnte Csaba Balogh mit seinem Sieg noch einmal den Gleichstand herstellen, doch nach der Niederlage von GM Alexander Moiseenko endeten die restlichen Partien unentschieden und eine erneute unerwartete Niederlage stand mit 4,5:3,5 zu Buche.

Hier die Einzelergebnisse USV TU Dresden :  SV 1930 Hockenheim (4,5:3,5)

  1. GM Almasi, Zoltan : GM Wagner, Dennis (0,5:0,5)
  2. GM Bartel, Mateusz: GM Balogh, Csaba (0:1)
  3. GM Socko, Bartosz : GM Moiseenko, Alexander (1:0)
  4. GM Dziuba, Marcin : GM Buhmann, Rainer (0,5:0ß,5)
  5. GM Maiwald, Jens-Uwe : GM Baramidze David (0,5::0,5)
  6. FM Neef, Maximilian : GM Braun, Arik (0,5:0,5)
  7. FM Wegener, Dirk :IM Rau, Hannes (1:0)
  8. Vogel, Roven : IM Boguslawski, Oleg (0,5:0,5)

Den  Parallelkampf zwischen den Schachfreunden  Berlin und SV Griesheim endete mit einem hohen 7:1 Sieg der Hauptstädter.

Fazit: Zwar konnten die Hockenheimer den fünften Tabellenplatz halten, doch der Weg nach vorne scheint versperrt. Die alleinige Tabellenspitze übernahmen die Solinger nach der überraschenden Niederlage von Baden-Baden gegen Werder Bremen. Da auch Schwäbisch Hall verlor, war die Verteidigung des dritten Tabellenplatzes in Sichtweite, wurde aber nicht genutzt.

INFO: www.scchachbundesliga.de   www.sv1930-hockenheim.de

Dieter Auer

13.03.2016


Abfuhr von Glas - Deckel und Verschlüsse gehören in die Grüne Tonne plus

Korken aus Kork unterstützen Behindertenwerkstatt in Kehl-Kork

Hockenheim- Von Topfdeckeln aus Glas über Schraubverschlüsse bis hin zu Glasscheiben und Kochgeschirr aus Glas liegt so mancher Abfall in der blauen Glasbox, der nicht hinein gehört.

Die AVR Kommunal GmbH bittet, nur Glasflaschen, Einmach- und Konservengläser ohne Verschlüsse und Deckel in die blaue Glasbox zu geben.

Trinkgläser und andere Glasarten, wie Fensterglas, Spiegel und Glühlampen gehören in den Restmüll. Diese Gläser haben eine andere Funktion als Behälterglas und damit auch eine andere chemische Zusammensetzung.

Verschlüsse und Deckel aus Metall und Kunststoff gehören in die Grüne Tonne plus, dort werden sie aussortiert und an Betriebe, die diese verwerten, geliefert.

Für Korken aus „echtem“ Kork gibt es in fast allen Städten und Gemeinden des Rhein-Neckar-Kreises Sammelstellen, wo Korken kostenlos abgegeben werden können. In Hockenheim z. B. beim „Städtischen Bauhof, Schwetzinger Str. 109“.

Die Korken werden zum Epilepsiezentrum in Kehl-Kork gebracht und zu Dämmstoffgranulat und Leichtlehm-Baustoffen weiterverarbeitet.

Nähere Informationen zur Altglassammlung und zu den Korksammelstellen im Rhein-Neckar-Kreis gibt die AVR Kommunal GmbH unter der Telefonnummer 07261 931-510 und unter www.avr-kommunal.de Stadtverwaltung Hockenheim, Presse

02.03.2016


Fachbereichsleitung in der Stadtverwaltung wieder komplett

Tritt ihre neue Tätigkeit im Rathaus Hockenheim an: Natascha Spahn (2. von links) mit Oberbürgermeister Dieter Gummer (rechts daneben) sowie Andreas Walz, Fachbereichsleiter Personal (links außen) sowie Hans-Jürgen Brox, Fachbereichsleiter OIS (rechts außen) Tritt ihre neue Tätigkeit im Rathaus Hockenheim an: Natascha Spahn (2. von links) mit Oberbürgermeister Dieter Gummer (rechts daneben) sowie Andreas Walz, Fachbereichsleiter Personal (links außen) sowie Hans-Jürgen Brox, Fachbereichsleiter OIS (rechts außen)

Hockenheim- Seit Anfang März ist die Leitung des Fachbereichs Organisation, Informations- und Kommunikationstechnik und zentraler Service (OIS, früher Hauptamt) der Stadtverwaltung Hockenheim wieder komplett. Mit dem Dienstantritt der neuen stellvertretenden Fachbereichsleiterin Natascha Spahn endet ein personeller Umbruch, der mit dem Ausscheiden des langjährigen Leiters Manfred Bühler zum Jahreswechsel seinen Anfang nahm. Das „Stühle rücken“ begann am 1. Januar 2016: Hans-Jürgen Brox, seit Juni 2007 Stellvertreter, folgte auf Manfred Bühler als neuer Leiter des Fachbereichs OIS. Natascha Spahn tritt nun die Nachfolge von Hans-Jürgen Brox in seiner alten Funktion an.

„Die Phase des Übergangs in den letzten drei Monaten war herausfordernd und spannend. Wir freuen uns, mit Natascha Spahn eine junge und engagierte Kollegin für unseren Fachbereich gewonnen zu haben“, findet Hans-Jürgen Brox. Neben der Übergabe der Aufgaben von Manfred Bühler an ihn beschäftigte Hans-Jürgen Brox vor allem die Vorbereitung und Organisation großer städtischer Veranstaltungen wie den Neujahrsempfang und die Sportlerehrung. „Diese Aufgaben werden in Zukunft hauptsächlich von unserer neuen Kollegin Natascha Spahn wahrgenommen. Sie bringt frischen Wind und auch die eine oder andere neue Idee für diese Aufgaben mit“, so Hans-Jürgen Brox weiter.

Die neue Stellvertreterin Natascha Spahn (22) ist in der Stadtverwaltung Hockenheim keine Unbekannte. Bereits während ihres Bachelorstudiums der Verwaltungswissenschaft in Kehl absolvierte sie zwischen 2012/2013 und 2014/2015 zwei ausbildungsbegleitende Praktika unter anderem in den Fachbereichen Finanzen, Bauen und Wohnen, Bürgerservice sowie bei ihrer neuen Wirkstätte. Der Schwerpunkt im Studium von Natascha Spahn, Informationstechnik- und Management, kommt ihr für die neue Aufgabe zu Gute.

„Ich freue mich auf die neue Herausforderung und die neuen Kollegen. Mit meiner Tätigkeit in dieser Querschnittsaufgabe möchte ich einen Beitrag dazu leisten, die alltägliche Arbeit der Stadtverwaltung zu begleiten“, sagt Natascha Spahn über ihre zukünftige Aufgabe. Auch Oberbürgermeister Dieter Gummer ist mit der neuen Leitung des Fachbereichs OIS sehr zufrieden. „Die neue Führungsspitze vereint langjährige Erfahrung und Wissen mit frischem Wind und neuen Ideen junger Fachkräfte. Von dieser Kombination profitieren die Stadtverwaltung und die Bürger Hockenheims“, ergänzt er.

Text und Foto: Stadtverwaltung Hockenheim

01.03.2016


Wanderpokal des Stadtwerke Hockenheim-Cup bleibt in Hockenheim

Das Team des Bauhofs Hockenheim beim Kampf um den Wanderpokal des gleichnamigen Cup

Hockenheim- Die Stadtwerke Hockenheim haben am vergangenen Samstag zum fünften Mal den Stadtwerke Hockenheim-Cup in der Rudolf-Harbig-Halle ausgerichtet. Das erfreuliche Ergebnis: Der Wanderpokal bleibt dieses Jahr in Hockenheim. Das Hotel Motodrom hat die Trophäe erobert und damit das Team vom Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis „entthront“. Den zweiten Platz belegte die Hafengesellschaft Mannheim, gefolgt von der Stadt Weinheim. Das Team der Stadtwerke Hockenheim ist dieses Mal in der Vorrunde, die Gruppe des Bauhofs in der Zwischenrunde ausgeschieden. Insgesamt haben fünfzehn Mannschaften vor zahlreichen Besuchern um den Pokalsieg gespielt.

„Es ist natürlich schade, dass wir dieses Jahr zu einem frühen Zeitpunkt ausgeschieden sind. Das Ergebnis ändert aber nichts daran, dass wir mit Teamgeist und viel Spaß am Spiel um den Wanderpokal gekämpft haben“, sagte Daniel Ernst vom Team der Stadtwerke Hockenheim nach dem Cup. Besonders freute ihn, dass das Fußballturnier sehr gut besucht war. „Dabei sein ist alles und wir gratulieren den Kollegen vom Hotel Motodrom herzlich zu ihrem Sieg“, ergänzte sein Kollege Christian Schleyer. Damit bleibt der Kampf um den Hockenheimer Wanderpokal auch im nächsten Jahr spannend. Denn nur, wer dreimal hintereinander den Cup gewinnt, darf den Pokal dauerhaft behalten.

Text und Foto: Stadt Hockenheim, Presse

23.02.2016


Kampf um Spitzenplätze in der Schachbundesliga

Großmeister Arik Braun mit zwei Siegen bester Hockenheimer

Hockenheim- In den Vorberichten zu den Begegnungen in der Schachbundesliga am Wochenende wurde das Rennstadtteam aus Hockenheim als Spitzenteam der Liga bezeichnet. Zweimal in Folge belegte man den dritten Platz und laut Mannschaftsführer Blerim Kuci will man erneut um einen Spitzenplatz kämpfen. Bevor man am Sonntag in Runde 9 den direkten Kampf mit SK Schwäbisch Hall aufnehmen konnte, stand am Samstag in Runde 8 der Erfurter SK auf dem Programm.

Nach ausgeglichenem Beginn zeigte sich bald, dass die Erfurter zum Stolperstein werden konnten, obwohl die Hockenheimer als Favoriten an die Bretter traten. Als zu Beginn Jungnationalspieler Dennis Wagner seine Partie gegen Großmeister Evgeny Romanov verlor, konnte man zwar durch Siege von Arik Braun und Rainer Buhmann in Führung gehen- dessen ungeachtet stand ein harter Kampf bevor. Nach einigen unentschiedenen Kämpfen gelang Ivan Saric ein Sieg und stellte das Endergebnis mit 5:3 zugunsten des Rennstadtteams sicher.

Hier die Einzelergebnisse  Erfurter SK: SV 1930 Hockenheim (3:5)

1.     GM Romanov, Evgeny : GM Wagner, Dennis (1:0)

2.     IM Mihok, Oliver :  GM Saric, Ivan (0:1)

3.  GM Votava, Jan : GM Balogh, Csaba (0,5:0,5)

4.  GM Haba, Petre :  GM Moiseenko, Alexander (0,5:0,5)

5.  Braeuer, Franz :  GM Buhmann, Rainer (0:1)

6.  IM Machelett, Heiko :  GM Baramidze, David (0,5:0,5)

7.  GM Enders, Peter : GM Banusz, Tamas (0,5:0,5)

8.   IM Mueller, Matthias : GM Braun, Arik (0:1)

Im Parallelkampf zwischen SK Schwäbisch Hall und SV Griesheim trat Schwäbisch Hall als klarer Favorit an die Bretter. Am Ende gewann man mit 5:3 Brettpunkten.

Am Sonntag zur 9.Runde trat das Rennstadtteam gegen SK Schwäbisch Hall an. Der Kampf des Tabellenvierten gegen den Tabellendritten. blieb lange offen, bevor sich das Blatt zugunsten der Rennstädter zu wenden schien. Nach einer Serie von unentschiedenen Partien siegten zwar die Großmeister Arik Braun und Tamas Banusz. Vermeidbare Niederlagen von Csaba Balogh und Rainer Buhmann führten dann aber zum 4:4 Endergebnis.

Hier die Einzelergebnisse SV 1930 Hockenheim : SK Schwäbisch Hall (4:4)

  1. GM Wagner, Dennis : GM Li, Chao (0,5:0,5)
  2. GM Saric, Ivan : GM Rodshtein, Maxim (0,5:0,5)
  3. GM Balogh, Csaba : (GM Laznicka, Viktor (0:1)
  4. GM Moiseenko, Alexander : GM Postny, Evgeny (0,5:0,5)
  5. GM Buhmann, Rainer : GM Michalik, Peter (0:1)
  6. GM Baramidze David : IM Bai, Jinshi (0,5:0,5)
  7. GM Banusz, Tamas : IM Zeller, Frank (1:0)
  8. GM Braun, Arik : FM Pogan, Nikolas (1:0)

Im Parallelkampf gewann SV Griesheim gegen  Erfurter SK mit 4,5:3,5, sodass der Gastgeber ohne Punktgewinn blieb.

Fazit: Das Rennstadtteam trat zwar die Heimreise ohne Niederlage an. Ein Verbessern der Tabellensituation gelang allerdings nicht. Da noch 6 Spielrunden zu absolvieren sind, bleibt man aber vorerst  noch im Geschäft.

Der vorentscheidende Kampf um die Meisterschaft stand in München mit der Begegnung SG Solingen gegen OSG Baden-Baden auf der Agenda. Um den 11-ten Titelgewinn in Folge nicht zu gefährden, hatten sich die Kurstädter nicht nur mit Ex-Weltmeister Viswanathan Anand am Spitzenbrett verstärkt, vielmehr stand die gemeldete stärkste Mannschaft an den Brettern. Am Ende stand ein überraschendes und  leistungsgerechtes Unentschieden, sodass der Kampf um den Titel weiter offen bleibt.

INFO: www.scchachbundesliga.de oder www.sv1930-hockenheim.de

Text: Dieter Auer

22.02.2016


Bauhof-Mitarbeiter informieren sich über sichere Kinderspielplätze

Helmut Krönert (Sigena) und Reiner Geil erläutern Dominik Heil und Michael Bimczock (beide Bauhof) an einem Vorführgerät Sicherheitsaspekte rund um Kletternetze (v.l.)

Hockenheim- Der Bauhof der Stadtverwaltung Hockenheim kümmert sich um die Sicherheit von derzeit 47 öffentlichen Spielplätzen im Stadtgebiet. Dazu gehören ältere Flächen wie die am Renchweg, in der Albert-Einstein-Straße, in der Heinrich-Böll-Straße und Arndtstraße/Neugärtenring. Aber auch die neu gestalteten Spielplätze wie die Anlagen am Gustav-Stresemann-Weg, der Friedrich-Fröbel- und Edith-Stein-Straße, die im vergangenen Jahr ertüchtigt wurden, fallen hierunter. Diese Aufgabe setzt voraus, dass die Mitarbeiter des Bauhofs über aktuelle Entwicklungen zur Sicherheit an Spielplätzen geschult sind. Daher nahmen Michael Bimczock und Dominik Heil mit Vertretern anderer Kommunen am Mittwoch an einem „Sicherheitsseminar für kommunale Spielplatzprüfer“ der Firma Sigena Spielplatz-Service in der Stadthalle Hockenheim teil.

Auf dem eintägigen Seminar referierte der bundesweit tätige und erfahrene Sachverständige Reiner Geil darüber, wo besondere Sorgfalt bei den Kontrollen der Plätze, Geräte und Ausstattungsgegenstände notwendig ist. Er wies daraufhin, dass öffentliche Spielplätze regelmäßig nach den Vorgaben der DIN EN 1176 auf ihre Sicherheit hin überprüft werden müssen. Dazu gehören wöchentliche Sichtkontrollen der Spielplätze und je nach Platzfrequenz eine operative Überprüfung monatlich oder vierteljährlich. Im praktischen Teil des Seminars frischten die Bauhof-Mitarbeiter ihr Wissen auf, den Zustand von Platz und Geräten richtig zu beurteilen und kleinere Reparaturen selbst durchzuführen. Die Teilnehmer des Seminars erhielten am Ende ein Zertifikat.

„Das Seminar war gut, weil die Kollegen ihr Wissen vertiefen konnten. Außerdem haben sie Anregungen erhalten, wie wir in der Zukunft noch besser für die Sicherheit unserer Spielplätze in Hockenheim sorgen können“, fand Hans-Peter Hoffmann, Betriebsleiter des Bauhofs Hockenheim. Er zog daher eine positive Bilanz über das Seminar. „Es ist wichtig, dass unsere Mitarbeiter angesichts der vielfältigen Aufgaben in der Stadt regelmäßig weitergebildet werden. Dies wurde durch das Seminar für den Bereich öffentlicher Spielplätze sichergestellt. Auch in der Zukunft werden wir durch weitere Seminare dieses Wissen ausbauen“, so Hans-Peter Hoffmann weiter.

Text und Foto: Stadtverwaltung Hockenheim, Presse

18.02.2016


Stadtbibliothek Hockenheim legt für das Jahr 2015 Rechenschaft ab

Hockenheim- „2015 konnte die Stadtbibliothek ihr weit gefächertes Angebot noch einmal erweitern und auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Die Nachfrage an der Ausleihe blieb auf einem erfreulich hohen Level. 8,5 Prozent unseres Medienangebots, bezogen auf den derzeitigen Bestand, ist erneuert worden“, berichtet Dieter Reif, Leiter der Stadtbibliothek Hockenheim, über das letzte Jahr. Neben dem klassischen Medium Buch wurden vor allem DVDs und Hörbücher für Erwachsene und Kinder stark nachgefragt; die Ausleihe von E-Books wuchs ebenso rasant. Außerdem bietet die Stadtbibliothek Hockenheim nun auch WLAN in ihren Räumen an. Ganz neu sind auch Abhol-Benachrichtigungen per E-Mail.

Medien-Entleihungen nach wie vor hoch

Die Mitarbeiter der Stadtbibliothek Hockenheim konnten im letzten Jahr insgesamt fast 115.000 Entleihungen verzeichnen; somit hat rein rechnerisch jeder Einwohner Hockenheims 5,5 Medien oder jeder aktive Leser mehr als 40 Medien entliehen. Den Bibliotheksnutzern stehen 37.500 Medien zur Verfügung, darunter 32.000 Bücher, 4.500 Non-Book-Medien und rund 1.000 Zeitschriftenhefte. Die Stadtbibliothek Hockenheim bietet vier Tageszeitungen, eine Wochenzeitung und etwa 40 Zeitschriften an. „Im Verbund mit den anderen Bibliotheken der ´metropolbib´ können Nutzer der Stadtbibliothek Hockenheim aus mehr als 37.000 E-Medien (E-Books, E-Audio, E-Paper) auswählen, wovon auch reichlich Gebrauch gemacht wurde, wie die fast 400.000 Entleihungen eindrucksvoll beweisen. Und das ganz bequem zu Hause vom Sofa aus“, erläutert Dieter Reif. Mit 25 Wochenöffnungsstunden war die Stadtbibliothek Hockenheim insgesamt 1.218 Stunden für Interessenten zugänglich. 553 Nutzer meldeten sich neu an.

Veranstaltungsreihen haben sich etabliert

Vergangenes Jahr unternahmen 25 Schulklassen eine Führung durch die Stadtbibliothek Hockenheim. Die Einrichtung organisierte 18 Veranstaltungen (Vorlesetante und Bilderbuchkino) für Kinder, Erwachsene konnten 14 Lesungen besuchen. Highlights waren die Besuche von Lydia Benecke mit ihrem Vortrag „Sadisten“ und von Andreas Englisch, der mitreißend von Papst Franziskus und seinem Vorgänger, Papst Benedikt XVI., erzählte.

Ein außergewöhnliches Jubiläum für eine Veranstaltungsreihe war der 20-jährige Geburtstag des „Buchtripp“, der im November gefeiert werden konnte. Im Jahr 1995 riefen Rosa Grünstein und Volker Grein die Reihe ins Leben. „Weiterhin lud die Stadtbibliothek Hockenheim gemeinsam mit der Musikschule Hockenheim dreimal zu ´Kultur in der Zehntscheune´ ein. Außerdem organisierten wir mit Kunstverein und Musikschule zum dritten Mal die Kulturmeile. Damit erreichten wir mit unseren Veranstaltungen mehr als 1.500 Besucher“, blickt der Leiter Dieter Reif zurück. Gleich drei Buchpremieren fanden in den Räumen der Bibliothek statt: Marlene Klaus stellte ihren neuen historischen Roman „Gloria“ vor, Charlotte Johansen folgte wenig später mit ihrem Kinderbuch „Federlin“ – das mittlerweile sogar als Musical aufgeführt wurde – und im Dezember war Premiere für den neuen Lyrik-Band von Dr. Rainer Wedler.

Neue Veranstaltungsreihe für Kinder

In Kooperation mit dem Kinder- und Jugendbüro Pumpwerk konnten Kinder eine Lesenacht in den Räumen der Stadtbibliothek Hockenheim erleben, in den Sommerferien war das Spielmobil eine Woche zu Gast auf dem Zehnscheunenplatz und fand regen Anklang. Die Stadtbibliothek Hockenheim nimmt weiterhin am Programm „Lesestart“ teil, das im Herbst 2016 auslaufen wird. „Bis dahin können Eltern dreijähriger Kinder Lesestart-Sets in der Bibliothek kostenlos abholen, solange der Vorrat reicht“, sagt Dieter Reif. Schülerinnen und Schüler besuchen mit ihren Lehrern weiterhin regelmäßig die Stadtbibliothek Hockenheim, auch Schüler der Gustav-Lesemann-Schule sind häufig zu Gast ebenso wie Bewohner des Haus Edelmann. Mittlerweile folgen auch einige Kindergärten mit ihren Vorschulkindern diesen Vorbildern.

„Die Zeichen stehen gut, dass auch 2016 ähnlich erfolgreich wird. Dafür haben sich die Mitarbeiter schon Einiges einfallen lassen“, so Dieter Reif. Die beiden Veranstaltungsreihen für Kinder ab drei Jahren, „Vorlesen“ und „Bilderbuchkino“, werden fortgesetzt und nach der Sommerpause durch die neue Reihe „Kamishibai“ ergänzt. „Sie passt hervorragend zu dem bestehenden Angebot, denn ´Kamishibai´ ist eine Zwischenform von Vorlesen und Bilderbuchkino. Ein Kind hat im Internet die passende Definition für das neue Format geliefert: ´Das ist wie Fernsehen ohne Strom´“, erläutert der Leiter der Stadtbibliothek Hockenheim.

Am Sonntag, dem 21. Februar, lädt die Kultur in der Zehntscheune mit „Kirschblüte und Regenpfeifer“ zu Musik und Märchen aus Japan ein. Am 4. und 23. März sind Lesungen geplant, der Buchtripp wird voraussichtlich im Mai Station machen.

„In der Stadtbibliothek Hockenheim hat 2015 auch ein Lehrling erfolgreich seine Ausbildung zum Fachangestellten für Medien und Informationsdienste abgeschlossen. Im September startete eine neue Auszubildende für diesen Beruf“, so Dieter Reif über die Rolle der Stadtbibliothek Hockenheim als Ausbildungsbetrieb auf dem regionalen Arbeitsmarkt. Dieter Reif weiter: „Wir bedanken uns bei unseren Kunden für den regen Besuch und die teilweise jahrzehntelange Treue. Wir würden uns sehr freuen, wenn auch Neugierige und Unentschlossene 2016 bei uns einmal vorbeischauen“.

Text: Stadtverwaltung Hockenheim, Presse

18.02.2016


Isabella Zeuner neue Leiterin des Rechnungsprüfungsamts in Hockenheim

Bringt neue Eindrücke nach Hockenheim – Die neue Leiterin des Rechnungsprüfungsamts Isabella Zeuner (M.) mit Oberbürgermeister Dieter Gummer (r.) und Ute Lösch vom Fachbereich Personal Bringt neue Eindrücke nach Hockenheim – Die neue Leiterin des Rechnungsprüfungsamts Isabella Zeuner (M.) mit Oberbürgermeister Dieter Gummer (r.) und Ute Lösch vom Fachbereich Personal

Hockenheim- Das Rechnungsprüfungsamt der Stadtverwaltung Hockenheim hat seit Montag, dem 1. Februar, eine neue Leiterin. Isabella Zeuner (30) tritt die Nachfolge von August „Gustl“ Spengler an, der die Aufgabe in den letzten knapp 15 Jahren erfolgreich wahrnahm. „Wir freuen uns, mit Isabella Zeuner eine junge und hervorragend ausgebildete Fachkraft für die Rechnungsprüfung unserer Verwaltung gefunden zu haben“, so Oberbürgermeister Dieter Gummer bei der Einführung von Isabella Zeuner in ihre Aufgabe.

Die neue Leiterin des Rechnungsprüfungsamts hat 2009 nach ihrem Abschluss zur Diplom-Verwaltungswirtin (FH) an der Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl im Regierungspräsidium Karlsruhe begonnen. Dort war sie unter anderem in der Kommunalaufsicht tätig. Im Juni 2012 wechselte Isabella Zeuner zur Gemeindeprüfungsanstalt Baden-Württemberg. Dort kam sie mit ihrem jetzigen Aufgabengebiet in unmittelbaren Kontakt. Als Finanzprüferin im Außendienst war sie in verschiedenen Prüfgebieten bei kleineren, mittleren sowie großen Körperschaften, unter anderem für die Themenschwerpunkte Haushalts-, Kassen- und Rechnungswesen, Personal-, Vergabe- und Beschaffungswesen sowie Feuerwehrwesen, zuständig.

Die dabei gewonnenen Kenntnisse kommen Isabella Zeuner bei ihrer neuen Aufgabe in Hockenheim zu Gute. „Neben vertieftem Fachwissen habe ich auch gelernt, wie man einen Zugang zu Menschen findet. Dies ist wichtig, um die Prüfung als Chance zu betrachten, die Arbeit der Verwaltung weiter zu verbessern“, sagt sie. Isabella Zeuner weiter: „Ich bin gespannt auf die neue Aufgabe. Sie ermöglicht mir, die Arbeit der Verwaltung zu begleiten und mitzugestalten“.

Text und Foto: Stadt Hockenheim

04.02.2016


Steuerbescheide 2016 wurden zugestellt

Hockenheim- Die Stadtverwaltung Hockenheim hat die Steuerbescheide für das Jahr 2016 zugestellt. Folgende Hinweise sind dabei zu beachten:

Grundsteuer

Am Montag, dem 11. Januar wurden die Steuerbescheide der Stadt für das Jahr 2016 an diejenigen Grundstückseigentümer versendet, bei denen sich der Steuerbetrag geändert oder ein Eigentümerwechsel stattgefunden hat. Somit erhielt der Großteil der Steuerzahler für das Jahr 2016 keinen neuen Steuerbescheid. In diesen Fällen wird die Grundsteuer durch öffentliche Bekanntmachung in der Hockenheimer Tageszeitung, in der Hockenheimer Woche und auf der Internetseite der Stadt (www.hockenheim.de) festgesetzt. Für die Steuerschuldner treten somit die gleichen Rechtswirkungen ein, wie wenn ihnen ein schriftlicher Steuerbescheid zugegangen wäre. Bei Vorliegen einer Einzugsermächtigung werden die im zuletzt ergangenen Bescheid ausgewiesenen Beträge zum Fälligkeitstermin abgebucht. Barzahler müssen die ausgewiesenen Beträge, mit Angabe des Buchungszeichens, fristgerecht zu den Fälligkeitsterminen überweisen.

Hinweis bei Eigentumswechsel

Werden Grundstücke beziehungsweise Wohneigentum verkauft, so ist nach den gesetzlichen Bestimmungen der bisherige Eigentümer bis zum Erhalt des entsprechenden Grundsteuerbescheides zur Zahlung der Grundsteuer verpflichtet. Andere Vereinbarungen (beispielsweise im Kaufvertrag) haben nur privatrechtliche Bedeutung, berühren jedoch nicht die Zahlungspflicht (Steuerschuld) gegenüber der Stadt.

Hundesteuer

Hundehalter, die ihren Hund angemeldet haben, erhielten einen auf den 11. Januar 2016 datierten Steuerbescheid, diesem sind neue Hundemarken in der Farbe Rot auf silbernem Grund beigefügt. Bitte vergleichen sie die Nummern der beigefügten Hundemarken mit denen auf dem Steuerbescheid. Bei Verlust der Marke kann eine Ersatzmarke gegen eine Gebühr von 2,50 Euro beim Steueramt der Stadt Hockenheim, Zimmer 216/217, ausgehändigt werden. Die Verwaltung weist im Übrigen darauf hin, dass Hunde, die älter als drei Monate sind, beim Steueramt anzumelden sind. Wer seiner Meldepflicht nicht nachkommt, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die mit einer Geldbuße geahndet wird.

Vergnügungssteuer

Jeder Aufsteller von Spielgeräten hat bis zum zehnten Tag nach Ablauf eines jeden Kalendervierteljahres getrennt nach Spielgerät und Monat eine Steuererklärung bei der Stadtverwaltung Hockenheim abzugeben. Nach Eingang der Steuererklärung wird die Steuer durch einen Steuerbescheid festgesetzt. Die Vordrucke können bei Bedarf bei Michael Notheisen (Zimmer 216, Telefon 06205 21-223) oder per E-Mail (m.notheisen@hockenheim.de) angefordert werden.

Gewerbesteuer

Bei der Gewerbesteuer werden keine Jahresbescheide erstellt. Die zu zahlenden vierteljährlichen Vorauszahlungen ergeben sich aus dem zuletzt ausgestellten Steuerbescheid. Ansprechpartner bei weiteren Fragen sind die zuständigen Sachbearbeiter Michael Notheisen (Zimmer 216, Telefon 06205 21-223, E-Mail: m.notheisen@hockenheim.de) und Marlene Birkenmeier (Zimmer 217, Telefon 21-225, e-Mail: m.birkenmeier@hockenheim.de).

Abbuchungsverfahren

Jeder Steuerpflichtige kann schriftlich ein SEPA-Basislastschriftmandat (Einzugsermächtigung) erteilen. Der entsprechende Vordruck kann auf der Homepage der Stadt Hockenheim abgerufen oder bei der Stadtkasse (Telefon 06205 21-126, E-Mail: stadtkasse@hockenheim.de) angefordert werden. Stadtverwaltung Hockenheim, Presse

14.01.2016


Sternsinger segnen das Rathaus Hockenheim

Sternsinger Linus Schmiedekind (l.) bereitet in An-wesenheit von OB Gummer das Anbringen des Se-gens am Rathaus Hockenheim vor Sternsinger Linus Schmiedekind (l.) bereitet in Anwesenheit von OB Gummer das Anbringen des Segens am Rathaus Hockenheim vor

Hockenheim- Rechtzeitig vor dem Dreikönigstag besuchten die Sternsinger der Kirchengemeinde St. Georg am vergangenen Mittwoch das Rathaus in Hockenheim. In Anwesenheit von Oberbürgermeister Dieter Gummer übermittelten die 30 Kinder ihren Segen. Anschließend brachte Sternsinger Linus Schmiedekind den Segen „20*C+M+B+16“ auf schwarzem Hintergrund über der Eingangstüre des Rathauses an. Oberbürgermeister Dieter Gummer bedankte sich bei den Sternsingern für ihren Besuch und überreichte ihnen eine Spende.

Mit der Spende unterstützt die Aktion Dreikönigssingen jährlich mehr als 2.000 Projekte für Kinder in Not. In diesem Jahr trägt die Sternsingeraktion das Motto „Respekt für dich, für mich, für andere“. Die Hervorhebung des Respekts soll vor allem zum Ausdruck bringen, dass Menschen weltweit viel zu oft wegen ihrer Herkunft, ihres Aussehens oder ihrer Nationalität ausgegrenzt werden. Deshalb kommen die aktuell eingeworbenen Mittel der Aktion in diesem Jahr dem „Palliri-Projekt“ in Bolivien zu Gute, einer Einrichtung, die Kindern Respekt und Werte vermittelt.

Text und Foto: Stadtverwaltung Hockenheim

05.01.2016


Flüchtlingsunterbringung in Hockenheim

Stadtverwaltung stellt Rückgebäude des Lutherhauses für Flüchtlingsunterbringung zur Verfügung

Hockenheim- Das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis sucht in Hockenheim weiter Räumlichkeiten, um Flüchtlinge unterzubringen. Die Stadtverwaltung Hockenheim unterstützt die Behörde bei dieser Aufgabe.

Auch die Stadtverwaltung Hockenheim bemüht sich, geeignete Wohnobjekte zur Verfügung zu stellen. Deshalb hat der Gemeinderat in seiner Sitzung am 30. September 2015 beschlossen, das Rückgebäude des Lutherhauses (Obere Hauptstraße 42) samt dazugehörigem Grundstücksteil von der Evangelischen Kirchengemeinde auf Erbpachtbasis zu übernehmen. Das Rückgebäude soll nach einem Umbau voraussichtlich gegen Ende des Jahres für die Anschlussunterbringung bereitgestellt werden. Die Räumlichkeiten umfassen insgesamt rund 280 Quadratmeter. Es können darin ca. 17 Personen in vier Wohnungen untergebracht werden. Anwohner und Nachbarn werden rechtzeitig informiert.

„Wir suchen im Stadtgebiet auch weiterhin nach Wohnobjekten. Dies ist notwendig, weil die Zuweisung von Flüchtlingen in den Landkreis und damit auch nach Hockenheim auch im neuen Jahr anhält. Die Bereitstellung von Wohnraum für von Krieg und Not verfolgte Menschen ist eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung, der wir uns nicht verschließen können und möchten“, erklärt dazu Oberbürgermeister Dieter Gummer. Er ergänzt: „Das Lutherhaus bietet sich als Wohnraum aus verschiedenen Gründen an: Das Gebäude ermöglicht eine zentrale Unterbringung von Flüchtlingen. Außerdem bietet das Asylnetzwerk Hockenheim im vorderen Teil des Gebäudes bereits seit August letzten Jahres ein gut nachgefragtes Begegnungscafé für Flüchtlinge an“.

Das Begegnungscafé ist regelmäßig dienstags von 17 bis 19 Uhr und samstags von 11 bis 13 Uhr geöffnet. Es dient Ehrenamtlichen, Anwohnern und Interessenten, sich über Arbeit und Erfahrungen in der Flüchtlingsbetreuung auszutauschen sowie Aktionen abzustimmen. Flüchtlinge sind ebenfalls willkommen. Sie können dort weitere Kontakte knüpfen und finden für ihre Anliegen offene Ohren. Weitere Informationen dazu auf der Homepage www.asylnetzwerk-hockenheim.de. Stadtverwaltung Schifferstadt, Presse

05.01.2016


Stadtverwaltung Hockenheim ehrt drei Mitarbeiter für 25-jähriges Dienstjubiläum

Oberbürgermeister Dieter Gummer (ganz links) mit den Jubilaren Herrmann Dörr, Monika Butz und Petra Oleszewski (vordere Reihe, v. l.) – hintere Reihe: René Ballreich und Erhard Metzler (beide Stadtwerke), Johannes Lienstromberg (Personalrat) und Gerhard Weber (Fachbereich Bauen und Wohnen, v. l. n. r.) Oberbürgermeister Dieter Gummer (ganz links) mit den Jubilaren Herrmann Dörr, Monika Butz und Petra Oleszewski (vordere Reihe, v. l.) – hintere Reihe: René Ballreich und Erhard Metzler (beide Stadtwerke), Johannes Lienstromberg (Personalrat) und Gerhard Weber (Fachbereich Bauen und Wohnen, v. l. n. r.)

Hockenheim- Mit einer kleinen Feierstunde wurden unmittelbar vor Weihnachten drei Mitarbeiter der Stadt Hockenheim für ihr 25-jähriges Jubiläum im öffentlichen Dienst geehrt. Oberbürgermeister Dieter Gummer überreichte den Jubilaren Urkunden. Er bedankte sich für ihre Arbeit im öffentlichen Dienst und bei der Stadtverwaltung. Diesem Dank schloss sich auch Johannes Lienstromberg für den Personalrat an.

Zunächst wurde Monika Butz geehrt. Die Hockenheimerin begann ihre Tätigkeit bei der Stadt am 27. Oktober 1990. Dort wurde sie als Reinigungsfachkraft im Bauhof, im Klärwerk und im E-Werk beschäftigt. Seit August 2012 übernimmt sie diese Aufgabe für den Bauhof und das E-Werk.

Der zweite Jubilar, Herrmann Dörr, kam am 23. März 1992 zur Stadtverwaltung. Der gelernte Gas- und Wasserinstallateur ist seitdem bei den Stadtwerken Hockenheim beschäftigt. Dort wird er unter anderem in der Rufbereitschaft eingesetzt.

Außerdem wurde Petra Oleszewski geehrt. Sie nahm ihre Tätigkeit in der Stadtverwaltung am 1. Oktober 1990 im damaligen Bauamt auf. Sie ist seitdem in diesem Amt tätig, der seit 2014 Fachbereich Bauen und Wohnen heißt. Dort ist sie unter anderem für Umweltschutzbelange und Stadtplanung zuständig.

„Ich freue mich, dass sie unserer Verwaltung über eine so lange Zeit verbunden sind. Sie haben in diesem Zeitraum viel Erfahrungswissen erworben, dass unseren Bürgern zu Gute kommt“, sagte Oberbürgermeister Dieter Gummer in seiner Ansprache für die Ehrungen. Er ergänzte: „Das zeigt, dass sie sich nicht nur mit Hockenheim, sondern auch mit seinen Bürgern und Gästen stark identifizieren“. Anschließend tauschten sich die Jubilare in geselligem Rahmen über ihre Arbeit bei der Stadtverwaltung aus. Text und Foto: Stadt Hockenheim

28.12.2015


Asylnetzwerk Hockenheim erhält Spende vom diesjährigen „Tag des Liedes“

Freudige Gesichter bei den Mitgliedern des Asylnetzwerks Hockenheim (links im Bild) und den Teilnehmern des Tags des Liedes (rechts im Bild) bei der Spendenübergabe.

Hockenheim- Zum vierten Mal hatten sechs Hockenheimer Gesangsvereine mit elf Chören und Oberbürgermeister Gummer am 5. Juli 2015 zu einem Nachmittag mit stimmungsvoller Musik eingeladen.

Wie immer hatten sich die Vereine darauf geeinigt, den Reinerlös der Veranstaltung einem sozialen Zweck zukommen zu lassen. In diesem Jahr entschied man sich dafür, die Arbeit des Asylnetzwerks Hockenheim zu unterstützen.

Und so freuten sich am letzten Donnerstag gleichermaßen die Vertreter der Gesangsvereine und des Asylnetzwerks über eine Spende von 1.155 Euro. Der symbolische Spendenscheck über die Summe wurde vor einer Sitzung der Sprecher des Asylnetzwerks im Rathaus übergeben. Text und Foto: Stadt Hockenheim

22.12.2015


Sozialamt in Hockenheim setzt „Weihnachtspäckchen-Aktion“ fort

Holger Schneider (l.) und Bauhof-Mitarbeiter Mike Angione bei der Anlieferung der Weihnachtspäckchen im Rathaus

Hockenheim- Das Sozialamt der Stadtverwaltung Hockenheim nimmt auch in diesem Jahr an der „Weihnachtspäckchen-Aktion“ teil, die mit viel privatem Engagement von Mitarbeitern der SAP organisiert wird. Mit dieser Aktion wird sozial besonders bedürftigen Kindern in Hockenheim wieder eine besondere Freude gemacht. Die Pakete, die von den SAP-Mitarbeitern ehrenamtlich zusammengestellt und gespendet werden, enthalten Lebensmittel wie Trockenobst, Müsli oder Weihnachtssüßigkeiten sowie Gegenstände des alltäglichen Bedarfs. Das Sozialamt hat aus den Familien und Haushalten, deren Situation ihm aus der täglichen Arbeit über das laufende Jahr hinweg bekannt ist, mit Hilfe eines Losverfahrens eine Anzahl von Empfängern ausgewählt und benachrichtigt. Seit Donnerstag, dem 16. Dezember, können diese Personen nun eines dieser 80 Päckchen abholen.

Die „Weihnachtspäckchen-Aktion“ wurde vor 22 Jahren ins Leben gerufen. Spender sind die Mitarbeiter der SAP. Die an der „Weihnachtspäckchen-Aktion“ teilnehmenden Mitarbeiter kaufen, angeleitet durch eine standardisierte Empfehlung, privat Lebensmittel und Artikel des alltäglichen Bedarfs. Fünf ehrenamtlich tätige SAP-Mitarbeiter betreuen und koordinieren die Sachspenden ihrer Kollegen. Die fertigen Pakete werden an zentralen Sammelstellen bei der SAP zusammengeführt und dann auf die teilnehmenden Gemeinden verteilt. Für Hockenheim holt der städtische Bauhof die Pakete ab und übergibt diese an das Sozialamt. Das Ziel der Aktion ist es vor allem, sozial schwachen Kindern zu Weihnachten eine Freude zu bereiten. Der betriebene Aufwand ist nicht unerheblich: Die Vorbereitungen auf die Aktion laufen regelmäßig bereits im Zeitraum zwischen Juli und September an und dauern bis Mitte Dezember. In dieser Zeit haben auch die teilnehmenden Gemeinden Gelegenheit, ihren Bedarf zu überprüfen und anzumelden. Dank des sozialen Engagements ihrer Mitarbeiter kann die Aktion 2015 die stolze Bilanz von insgesamt 681 gespendeten Päckchen aufweisen.

Neben dem Fachbereich Soziales, Bildung, Kultur und Sport der Stadtverwaltung Hockenheim nehmen neun weitere Gemeinden aus der Region an der „Weihnachtspäckchen-Aktion“ teil. „Wir möchten mit unserer Teilnahme an der Aktion zeigen, dass wir hinter den Anträgen auch die Menschen selbst sehen und uns deren besondere Lebenssituationen nicht gleichgültig sind“, erläutert Holger Schneider, Leiter des Sozialamts, die Idee der Aktion. „Wir haben uns sehr gefreut, als uns die Mitarbeiter der SAP seinerzeit zur Teilnahme an der Aktion eingeladen haben, denn wir haben damit die Gelegenheit, gerade zu Weihnachten diejenigen in Hockenheim zu unterstützen, deren soziale und wirtschaftliche Situation wir als besonders schlecht kennengelernt haben“, so Holger Schneider weiter. Die Kooperation für die „Weihnachtspäckchen-Aktion“ zwischen Sozialamt und den Mitarbeitern der SAP besteht seit vier Jahren.

Text und Bild: Stadtverwaltung Hockenheim, Presse

16.12.2015


Über 900 angemeldete Schüler

Eindrücke aus der Musikwerkstatt der Musikschule Hockenheim

Hockenheim- Die Musikschule Hockenheim feiert in diesen Tagen einen besonderen Erfolg. Zum ersten Mal in ihrer Geschichte wurde die magische Zahl von 900 angemeldeten Schülerinnen und Schülern überschritten, was eine Verdopplung der Schülerzahlen innerhalb der letzten neun Jahre bedeutet.

„Dieses erfreuliche Ergebnis ist ein Beweis dafür, dass musikalische Bildung im wachsenden Maße als wichtig und bedeutsam für (junge) Menschen angesehen wird und von den Eltern nicht nur als Kostenfaktor, sondern auch als ein wichtiger Teil der Persönlichkeitsentfaltung ihres Kindes erachtet wird. Eine sehr positive Schülerentwicklung also, die allerdings auch dem veränderten und enorm erweiterten Unterrichtsangebot an der Musikschule Hockenheim zu verdanken ist“, sagt Christian Palmer, Leiter der Musikschule Hockenheim.

So verlagerte sich die Bandbreite des Unterrichts zusehends vom klassischen Einzelunterricht zu Ensemble- und Gruppenangeboten, die durch zahlreiche Kooperationen der Musikschule mit Kindergärten, Schulen und kirchlichen Trägern ergänzt worden ist. Fächer, wie Musikalische Früherziehung oder das vom Land Baden-Württemberg finanzierte SBS-Programm (Singen-Bewegen-Sprechen) in den Kindergärten, haben von Jahr zu Jahr an Bedeutung gewonnen.

Die in diesem Jahr neu in den ersten Klassen der Grundschulen angebotene Musikwerkstatt entwickelte sich mit 100 Anmeldungen zum großen Renner des Schuljahres und offenbarte weitere Potentiale, die es zukünftig weiter zu entwickelt gilt.

Ansprechpartner bei Fragen:

Christian Palmer, Leiter der Musikschule Hockenheim

Heidelberger Str. 16a, 68766 Hockenheim

Tel. 06205 / 922651, Fax. 06205 / 922652

palmer@musikschule-hockenheim.de

11.12.2015


Weihnachtliche Grüße aus dem Rathaus für sozial schwächere Menschen

v.l.: Monika Wolk, Holger Schneider, Karin Kimling und Carolin Speth vor der Ausstellungswand mit den kleinen Kunstwerken v.l.: Monika Wolk, Holger Schneider, Karin Kimling und Carolin Speth vor der Ausstellungswand mit den kleinen Kunstwerken

Hockenheim- Besucher, die in der Adventszeit einen Termin im Sozialamt der Stadtverwaltung Hockenheim wahrnehmen, werden mit einer Ausstellung im Vorraum ab sofort in weihnachtliche Stimmung gebracht. Seit Mittwoch sind dort 44 Postkartenmotive im Großformat zu bewundern, die die Kinder des Friedrich-Fröbel-, Park- und Südstadtkindergarten rund um das Thema Weihnachten gezeichnet haben. Die Motive der Kinder werden seit dem 1. Dezember auch als Postkarten der Post des Sozialamts beigefügt. Die besondere Weihnachtskarten-Aktion wird vom Sozialamt und dem Fachbereich Soziales, Bildung, Kultur und Sport seit drei Jahren durchgeführt.

„Diese kleinen Weihnachtsgrüße bringen vielen Menschen Jahr für Jahr große Freude. Wir möchten damit zeigen, dass unsere Bürger im Sozialamt nicht als ´Bearbeitungsfälle´, sondern vielmehr als Menschen in einer manchmal schwierigen Lebenslage wahrgenommen werden“, so Holger Schneider, Leiter des Sozialamts, über die Beweggründe für die Aktion. Dahinter steckt viel Arbeit: Das Sozialamtsteam benötigt den November, um die Postkartenaktion mit den drei städtischen Kindergärten umzusetzen. „Der zusätzliche Aufwand neben dem Alltagsgeschäft mit jährlich rund 10.000 Kundenkontakten ist groß. Es freut uns aber sehr, dass die Bürger die tägliche Arbeit des Sozialamts sowie unseren gemeinsamen Einsatz mit den Kindergärten für die Aktion schätzen“, sagt Holger Schneider.

Dieses Engagement wird auch vom Fachbereich Soziales, Bildung, Kultur und Sport geschätzt, dem das Sozialamt mit seiner Mannschaft um Holger Schneider, Karin Kimling und Carolin Speth angehört. „Es ist schön, dass wir als Stadtverwaltung ohne viel Geld einen Beitrag zur vorweihnachtlichen Zeit leisten können“, findet Monika Wolk, stellvertretende Fachbereichsleiterin. Sie begleitet die Postkartenaktion schon, seit sie im Jahr 2012 ins Leben gerufen wurde. „Weihnachten ist ein Fest für alle. Diesen Gedanken möchten wir mit unserer Weihnachtsaktion unterstützen“, so Monika Wolk weiter. Text und Foto: Stadt Hockenheim

02.12.2015


OB Dieter Gummer trägt sich in Kondolenzbuch ein

OB Dieter Gummer (vorne) trägt sich in das Kondolenzbuch ein – dahinter die Lehrerinnen Christina Schütz (l.) und Gudrun Hillen (r.) OB Dieter Gummer (vorne) trägt sich in das Kondolenzbuch ein – dahinter die Lehrerinnen Christina Schütz (l.) und Gudrun Hillen (r.)

Hockenheim- Aus Verbundenheit mit Frankreich und den Menschen in der Partnerstadt Commercy trug sich Oberbürgermeister Dieter Gummer am Montag in das Kondolenzbuch im Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium ein. Das Buch enthält zahlreiche Einträge, in denen Bürger und Schüler aus Hockenheim ihre Anteilnahme wegen den schrecklichen Pariser Terroranschlägen zum Ausdruck bringen. Außerdem waren die Religionslehrerinnen Christina Schütz und Gudrun Hillen sowie rund 35 Schüler aus der Jahrgangsstufe 1 anwesend. Sie haben das Kondolenzbuch initiiert. Es liegt noch bis einschließlich Donnerstag im 1. Stockwerk der Schule aus.

„Mit Schrecken haben wir die grausamen Ereignisse in Paris verfolgt. Wir sind tief betroffen“, schrieb Oberbürgermeister Dieter Gummer in das Kondolenzbuch. Und weiter: „Dabei leben wir doch von Mitgefühl, Mitmenschlichkeit und Toleranz. Unsere Gedanken sind bei den Opfern und bei den Angehörigen.“

Das Kondolenzbuch wird als Zeichen der Solidarität am Wochenende bei einem Besuch einer Delegation aus Commercy unter Führung von Bürgermeister Jerome Lefévre übergeben. Text und Foto: Stadt Hockenheim

24.11.2015


Schachvereinigung 1930 Hockenheim im A-Kader bei den Europameisterschaften

Hockenheim. Mit den Großmeistern Rainer Buhmann und Dennis Wagner bei den Herren sowie der Deutschen Nr. 1 Elisabeth Pähtz bei den Frauen stellt die Schachvereinigung 1930 Hockenheim die meisten Nationalspieler der deutschen Teams bei den Mannschafts-Europameisterschaften in Reykjavik, Island, vom 12.-  22.November. Die genannten Nationalspieler sind auch Mitglied bei der weit über die Landesgrenzen hinaus bekannten Karpow-Schachakademie Rhein-Neckar.

Nicht genug damit, kommen bei den Europameisterschaften insgesamt 8 Spieler aus dem Kader des Bundesligisten SV 1930 Hockenheim für ihre jeweiligen Teams zum Einsatz. Der bekannteste aus dem Hockenheimer Kader ist der Supergroßmeister Evgeny Tomashevsky – Russischer Landesmeister 2015 -  der das Team der zurzeit führenden Russen vertritt.

Nach gespielten 5 Runden und quasi zur Halbzeit des Events rangiert dabei das Deutsche Herrenteam auf Rang 7 während das Team der Frauen Rang 5 belegt. Obwohl die Platzierung nur eine Momentaufnahme ist, kann man feststellen, dass sich die „Hockenheimer Fraktion“ bisher hervorragend in Szene setzen konnte. Alle drei Spieler sind noch ohne Niederlage und die Internationale Meisterin Elisabeth Pähtz dominiert mit 4,5 Punkten aus 5 Spielen das erste Brett bei den Frauen.

Alles in allem darf man auf das Abschneiden der deutschen Teams sehr gespannt sein, obwohl man auf die Wiederholung des deutschen Erfolges nicht zu hoffen wagt, als das deutsche Herrenteam mit dem Hockenheimer Großmeister Rainer Buhmann Mannschafts-Europameister 2011 wurde.

Das Teammanagement des Bundesligisten mit den Brüdern Günter und Dieter Auer und Blerim Kuci konnte sich keine bessere Vorbereitung auf das Bundesligawochenende vom 11. bis 13.Dezember 2015 wünschen, wenn die Bretter gegen SV Griesheim, SV Mülheim und SC Dortmund freigegeben werden. Bekanntlich vertritt das Rennstadtteam  die Metropolregion Rhein-Neckar auf internationaler Ebene seit Jahren mit großem Erfolg – zweimal in Folge Dritter Deutscher Meister – weshalb man sich vor Ort auf großen Andrang beim Heimspielwochenende einstellt, wozu auch das hervorragende Ambiente des Baden-Württemberg Centers mit Rundumblick auf die Motorsportanlage einen Beitrag leisten sollte.

.www.schachbundesliga.de www.sv1930-hockenheim.de

Text und Foto: Dieter Auer

19.11.2015


Stadtwerke Hockenheim senken zum Jahresbeginn ihren Gaspreis

Hockenheim- Die Stadtwerke Hockenheim senken zum 1. Januar 2016 ihre Gaspreise für Kunden im Sondervertrag „Delta Gas“ und der Grundversorgung. Bereits in den vergangenen Jahren konnten die Stadtwerke Hockenheim ihre Preise durch eine umsichtige Einkaufspolitik auf einem konstant günstigen Niveau halten. Umso erfreulicher ist es, dass die Energiepreise ab dem 1. Januar 2016 um 0,5 Cent/Kilowattstunde (Brutto) gesenkt werden. Dies entspricht bei einem durchschnittlichen Gasverbrauch von 25.000 Kilowattstunden einer jährlichen Ersparnis von 125 Euro brutto.

„Weit über 90 Prozent unserer Kunden werden bereits nach dem Sondervertrag ´Delta Gas´ abgerechnet und profitieren in diesem Vertrag von den günstigen Konditionen. Gleichzeitig sind die neuen Preise garantiert bis Dezember 2016“, freut sich Markus Link, Vertriebsleiter der Stadtwerke Hockenheim.

„Delta Gas“ ist der Sondervertrag der Stadtwerke. Der Wechsel von der Grundversorgung ist einfach und für den Kunden problemlos und ohne Risiken. Er beinhaltet neben günstigeren Konditionen eine Preissicherheit für den Bezug von Erdgas bis zum 31. Dezember 2016.

„Wir konnten unsere Preise durch die umsichtige Einkaufspolitik in den letzten drei Jahren stabil halten. Das freut uns sehr. Von diesem Vorteil sollen nun auch unsere Kunden profitieren“, erläutert Martina Schleicher, kaufmännische Werkleiterin der Stadtwerke Hockenheim, die Hintergründe für die Gaspreissenkung. Stadt Hockenheim, Presse

18.11.2015


Lebendiges Hockenheim auch nach 40 Jahren noch voller Tatendrang und Ideen

v.l.: Heinz Eichhorn, Josef Diller, Klaus Weinmann, Helmut Braun, Ehrenbürger Gustav Schrank und Peter Zahn mit dem Vorsitzenden Thomas Jakob-Lichtenberg v.l.: Heinz Eichhorn, Josef Diller, Klaus Weinmann, Helmut Braun, Ehrenbürger Gustav Schrank und Peter Zahn mit dem Vorsitzenden Thomas Jakob-Lichtenberg

Mitglieder begehen Festabend zum Jubiläum

Hockenheim- Es war ein Abend, der einmal mehr deutlich machte, was Miteinander, Kreativität und an einem Strang ziehen möglich machen: Beim Festabend zum 40-jährigen Bestehen des Vereins Lebendiges Hockenheim im Hotel Motodrom blickten die Mitglieder, unter ihnen auch viele der ersten Stunde, auf die Leistungen des Vereins für Hockenheim zurück. Angefangen bei den Stadtfesten wie Hockenheimer Mai oder Hockenheimer Advent über die Fahrsicherheitstrainings am Hockenheimring bis hin zu Weinproben, Kunstausstellungen oder Organisation der Reisen zu den Partnerstädten reichte die Bandbreite der Aktivitäten, mit denen das Lebendige Hockenheim in den vergangenen 40 Jahren das gesellschaftliche Leben Hockenheims geprägt hat.

„Sie haben sehr viel getan für Ihre Heimat Hockenheim, Ihre Arbeit war ein wichtiger Beitrag, den Sie für die Hockenheimer Gemeinschaft geleistet haben“, bescheinigte der erste Vorsitzende, Bürgermeister Thomas Jakob-Lichtenberg, in seiner Ansprache den Mitgliedern. Er verwies darauf, dass sich der Verein vor fast genau 40 Jahren am 10. November 1975 genau hier im Hotel Motodrom gegründet hatte, damals noch als Verkehrsverein, der sich dann weiterentwickelt hatte zum Lebendigen Hockenheim.

Als 2. Vorsitzender und Gründungsmitglied ließ Klaus Weinmann in seiner kurzweiligen Rede noch einmal die vergangenen 40 Jahre Revue passieren. „Es entstand eine großartige Freundschaft, die bis heute anhält“, erklärte das langjährige, aktive Mitglied einen der Erfolgsfaktoren des Vereins. Gemeinsam habe man nicht nur das bekannteste Stadtfest Hockenheims, den Hockenheimer Mai, aus der Taufe gehoben. Auch Sommertagszug, Faschingszug, Handwerker- und Bauernmarkt sowie Hockenheimer Advent gehen bis heute auf „das Konto“ des Vereins. Daneben habe man lange Zeit als Verein das Fahrsicherheitstraining am Hockenheimring, den „Hockenheimer Motorpass“, durchgeführt und so die Finanzierung der anderen Vereinsaktivitäten aus eigener Kraft mit bis zu 150.000 DM pro Jahr finanziell unterstützt. Erst als die Trainings so erfolgreich angenommen wurden, dass sie ehrenamtlich nicht mehr zu stemmen waren, wurden diese vom Hockenheimring mit dem ADAC-Fahrsicherheitszentrum übernommen. Weinmann dankte allen Mitgliedern für ihre Arbeit zum Wohle der Stadt und ihrer Einwohner.

Gründungsmitglied Gustav Schrank, Oberbürgermeister a. D., betonte in seiner Festansprache die wertvollen und wichtigen Beiträge, die der Verein geleistet habe. Der Verein habe neben dem Tourismus vor allem das städtische Zusammenleben gefördert und die Stadt für die Bürgerschaft attraktiver gemacht sowie nach innen und außen profiliert. Er sprach seine Anerkennung und seine herzliche Dankbarkeit an die Mitglieder aus, die „vom nötigen Quäntchen Lokalpatriotismus“ beseelt waren. Die 40 Jahre Verkehrsverein bzw. Lebendiges Hockenheim seien Jahre gewesen, die sich durch vorbildliches bürgerschaftliches Engagement ausgezeichnet haben und außerdem geprägt waren durch harmonisches Miteinander, so der Alt-Oberbürgermeister. Im Anschluss an den offiziellen Teil nutzen die Mitglieder die Gelegenheit, ausgiebig das beschriebene harmonische Miteinander zu pflegen, noch einmal alte Zeiten aufleben zu lassen und auch in die Zukunft zu blicken. Text und Foto: Lebendiges Hockenheim e.V.

17.11.2015


Park-Kindergarten erzählt Geschichte vom heiligen Sankt Martin

Hockenheim- Bei angenehm warmen Temperaturen trafen sich am Dienstag die Kinder des Park-Kindergartens samt Familien und Freunden im Landesgartenschaupark, um gemeinsam das Martinsfest zu feiern. Von vier verschiedenen Treffpunkten im Park ging es um 17.30 Uhr los und die einzelnen Gruppen steuerten singend und mit wunderschönen, strahlenden Laternen die Lamellenhalle an.

Dort wurden alle mit einem lodernden Feuer und einer sehr gelungenen Ansprache von der Leiterin des Kindergartens, Beate Schanz, zum Thema "Teilen" begrüßt. Danach strahlten die Laternen mit den Kinderaugen um die Wette, als die mit den Erzieherinnen eingeübten Martinslieder stolz vorgetragen wurden. Dank vorbereiteten Liedblätter konnten auch die „Großen“ mitsingen und sich auf das darauffolgende Martinsspiel einstimmen.

Vorgetragen wurde von den Erzieherinnen die fast allen bekannte Geschichte, in der der Soldat Martin seinen teuren Mantel mit dem Schwert teilt, um dem Bettler eine Hälfte zu geben. Sie hatten sich toll vorbereitet und konnten, dank einem selbst gebauten Pferd und einem sehr überzeugenden Bettler, allen kleinen und großen Zuschauern die Botschaft von Sankt Martin näher bringen. Im Anschluss an die Geschichte gab es für alle noch ein gemütliches Beisammensein bei Kerzenlicht, Hefezopf, Kinderpunsch und Glühwein. Ein sehr schöner und gelungener Abend; der die Wärme nicht nur durch die Luft trug, sondern vor allem in die Herzen.

Stadtverwaltung Hockenheim, Presse

14.11.2015


Kinder feierten Martinsfest

Auf dem Weg zum Martinsfest: Kai Mischner mit Tochter Lina (l.) sowie Stefan und Sabrina Rothacker mit Tochter Neele (r.).

Hockenheim- Auch in diesem Jahr fand das Martinsfest des Friedrich-Fröbel-Kindergartens traditionell am Waldfestplatz statt. In den vergangenen Wochen wurden dafür im Kindergarten fleißig Laternen gebastelt, Bilder gemalt und Laternenlieder gesungen.

Am Tag des Festes trafen sich nach Einbruch der Dunkelheit Eltern, Kinder und Erzieher am Alten Fahrerlager. Singend machten sich alle auf den Weg zu einem kleinen Umzug im umliegenden Wald. Die bunten Bonbonlaternen leuchteten in warmen Farben.

Das große Feuer knisterte bereits als der Zug endete. Die Schulanfänger hatten mit ihren Erzieherinnen einen Wolkentanz einstudiert, der Auftakt zu einer schönen Feier war. Anschließend erzählten einige Kinder zu selbst gestalteten Bildern die Martinsgeschichte. Zum Programmende wurden die beliebten Martinslieder gesungen.

In gemütlicher Atmosphäre gab es die Gelegenheit bei Speisen und Getränken noch am Lagerfeuer zusammenzusitzen. Mit einem gemeinsamen Gute-Nacht-Lied ging das schöne Fest zu Ende. Text und Foto: Stadt Hockenheim

13.11.2015


Neuer Standort für Glas- und Kleidercontainer

Neuer Standort für Glas- und Kleidercontainer in Hockenheim

Hockenheim- Der Bauhof der Stadtverwaltung Hockenheim hat die Standorte zweier Glascontainer von der AVR und eines Kleidercontainers des Deutschen Roten Kreuzes verändert.

Sie befinden sich nun von der Dresdner Straße kommend in der Zufahrt zum Bauhof (Schwetzinger Straße 107). Grund für die Verlegung war die Gefahr von Lärmbelästigungen am alten Standort (von der Schwetzinger Straße kommend).

06.11.2015


Jetzt auch Plastikbeutel an den Hunde-Stationen in Hockenheim erhältlich

Die Hunde-Stationen in Hockenheim sind nun auch mit Plastikbeuteln ausgestattet Die Hunde-Stationen in Hockenheim sind nun auch mit Plastikbeuteln ausgestattet

Hockenheim- Die Hunde-Stationen in Hockenheim sind ab sofort auch mit Plastikbeuteln ausgestattet. Damit wird die Entsorgung der Hinterlassenschaften der vierbeinigen, „besten Freunde des Menschen“ noch hygienischer und einfacher. Die Stadtverwaltung Hockenheim hat bisher zehn dieser Stationen mit Plastikbeuteln ausgestattet, zwei weitere folgen noch. Neben den Plastiktüten sind an den Hunde-Stationen nach wie vor auch Papiertüten erhältlich.

Die Nachrüstung geht auf einen Beschluss des Ausschusses für Technik, Umwelt und Verkehr des Gemeinderates Hockenheim zurück. „Wir haben von einigen Hundebesitzern die Rückmeldung erhalten, dass die Papiertüten in ihrer Handhabung für den einen oder anderen nicht einfach war“, so Matthias Degen vom Fachbereich Bauen und Wohnen der Stadtverwaltung Hockenheim. Degen weiter: „Wir hoffen, dass die Hundebesitzer von dem neuen Angebot nun regen Gebrauch machen und die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner verantwortungsbewusst entsorgen“.

Text und Foto: Stadt Hockenheim

05.11.2015


Veröffentlichung von Altersjubilaren

Hockenheim-  Nach § 50 Abs. 2 des Bundesmeldegesetzes darf die Meldebehörde Familienname, Vorname, Doktorgrad, Anschrift, Datum und Art des Jubiläums von Altersjubilaren veröffentlichen und an die Presse zum Zwecke der Veröffentlichung übermitteln.

Altersjubiläen sind im Satz 1 des o. g. Gesetzes der 70. Geburtstag, jeder fünfte weitere Geburtstag und ab dem 100. Geburtstag jeder folgende Geburtstag.

Sollten Sie keine Veröffentlichung bzw. Weitergabe Ihrer Daten anlässlich Ihres Geburtstages wünschen, haben Sie das Recht auf Einrichtung einer Übermittlungssperre, falls diese noch nicht beantragt wurde.

Wer keine Veröffentlichung wünscht, wird gebeten, dies umgehend bei der Stadtverwaltung Hockenheim, Bürgerbüro, Obere Hauptstr. 11, Zimmer 1, Telefon 21-500 oder unter: buergerbuero@hockenheim.de zu melden. Stadt Hockenheim, Presse

04.11.2015


Friedrich-Fröbel-Kindergarten veranstaltet ersten „Eltern-Kind-Waldtag“

Haben gemeinsam Spaß beim Waldtag: Bianca Dennhardt (l.) mit ihren Kindern Milan (Mitte) und Finja Haben gemeinsam Spaß beim Waldtag: Bianca Dennhardt (l.) mit ihren Kindern Milan (Mitte) und Finja

Hockenheim- Der Friedrich-Fröbel-Kindergarten in Hockenheim bot seinen Kindern am letzten Wochenende eine Besonderheit an: Einen „Eltern-Kind-Waldtag“. Am Samstagvormittag trafen sich Eltern und Kinder um zehn Uhr am Waldrand, um das „Waldsofa“ – einen bestimmten Ort - des Kindergartens zu besuchen. Eine der Teilnehmerinnen war Bianca Dennhardt mit ihren Kindern Milan und Finja. Nach einer kleinen Wanderung durch den herbstlich gefärbten Wald erreichten sie und die anderen Teilnehmer das Ziel. Nun wurde erst einmal gefrühstückt.

Danach wurden die Angebote für diesen Tag vorgestellt. Die Kinder und Eltern spannten beispielsweise eine „Slackline“ zwischen die Bäume, um darauf balancieren zu können. Auch wurde mit Naturmaterialien wie Wolle und Wachs Naturbewohner wie beispielsweise Zwerge gebastelt. Mit Lupen und Lupendosen wurden kleine Tiere beobachtet und aus Ästen und Bäumen Lager und Hütten gebaut. Das gemeinsame Erforschen des Waldes war für die Eltern und Kinder ein besonderes Erlebnis. Dann ging ein viel zu kurzer Waldtag zu Ende.

Natur und Wald zu erleben spielt im Friedrich-Fröbel-Kindergarten eine große Rolle. Die Erzieherinnen ermöglichen den Kindern zweimal im Monat, in einer kleinen Gruppe den Wald zu erkunden. Der „Eltern-Kind-Waldtag“ fand zum ersten Mal statt. Die Mitarbeiter des Kindergartens bedanken sich vor allem bei der Firma Jahnke Reisen für die Fahrt mit dem Bus in den Wald. Text und Foto: Stadt Hockenheim

02.11.2015


Neuer Kleintruck unterstützt ab sofort die Arbeit des Bauhofs Hockenheim

Die Bauhofmitarbeiter Andreas Bühler (l.) und Hendrik Reinert vor dem neuen Unimog Die Bauhofmitarbeiter Andreas Bühler (l.) und Hendrik Reinert vor dem neuen Unimog

Hockenheim- Der Fuhrpark des Bauhofs der Stadtverwaltung Hockenheim hat Zuwachs bekommen. Seit Anfang dieser Woche unterstützt ein neuer Mercedes-Benz Unimog die Mitarbeiter Andreas Bühler und Hendrik Reinert bei ihrer Arbeit für die Stadt Hockenheim. Der kompakte, kleine Truck wird vom Bauhof vor allem für den anstehenden Winterdienst in der Stadt verwendet. Im Sommer wird er für Mäh-, Baum- und Heckenschnittarbeiten sowie den Transport größerer und schwerer Gegenstände genutzt.

Der neue Unimog besitzt durchzugsstarke Motoren bis zu 220 Kilowatt, ein leistungsfähiges Getriebe und kann bis zu 90 Kilometer pro Stunde schnell fahren. Eine intuitive Bedienung und ein neues Mulitfunktions-Lenkrad helfen den Mitarbeitern des Bauhofs dabei, den Kleintruck leicht zu steuern. Außerdem ist er umweltfreundlich. Der Motor erfüllt die Euro VI-Abgasnorm, die eine deutliche Reduktion von Emissionen und Partikeln um bis zu 90 Prozent gegenüber bisherigen Euro V-Motoren bewirkt.

„Wir freuen uns, dass der Gemeinderat in seiner September-Sitzung grünes Licht für den Kauf gegeben hat. Der Unimog unterstützt die Kollegen des Bauhofs bei ihrer Arbeit sehr. Davon profitieren am Ende auch die Bürger Hockenheims“, findet Hans-Peter Hoffmann, Betriebsleiter des Bauhofs. Ein weiterer Vorteil ist sein Anschaffungspreis. „Der Truck war ein Vorführwagen und erhielt nun seine Erstzulassung in Hockenheim. Dadurch konnten wir ihn kostengünstig für 175.000 Euro erwerben. Damit haben wir im Vergleich zum Listenpreis 43.000 Euro gespart, die wiederum für andere Maßnahmen der Stadtverwaltung zur Verfügung stehen“, so Hans-Peter Hoffmann weiter. Text und Foto: Stadt Hockenheim

02.11.2015


Miteinander statt gegeneinander - Vorsicht, toter Winkel!

Beim Rechtsabbiegen von Auto- und Lkw-Fahrern kommen immer wieder Radfahrer zu Schaden. Hauptursache ist der tote Winkel – denn häufig biegen KFZ-Fahrer ab und übersehen dabei Radfahrer oder Fußgänger. Gegenseitige Rücksicht beugt Unfällen vor

Hockenheim- Trotz Rück- und Seitenspiegel gibt es einen Bereich, in dem Fahrzeuglenker nichts sehen können – der sogenannte tote Winkel.

Der ist je nach Höhe des Sitzes, der Fenster und der Anzahl der Spiegel unterschiedlich groß. Wer als Radfahrer den Fahrzeuglenker nicht sehen kann, muss damit rechnen, auch von ihm nicht gesehen zu werden. Um genau dies zu verhindern, sollten Autofahrer auf den bewährten „Schulterblick“ zurückgreifen: Blick nach links, rechts UND nach rechts hinten richten, um gegebenenfalls Radfahrer im „toten Winkel“ zu erkennen. Grundsätzlich gilt: Ob am Steuer, auf dem Sattel oder zu Fuß unterwegs, Verkehrsteilnehmer sollten immer auch Fehlverhalten oder Missverständnisse der jeweils anderen einkalkulieren.

Vorsicht ist besser als Nachsicht

Besonders heikel wird es beim Rechtsabbiegen von Lkw, Abfallsammelfahrzeugen, Omnibussen oder Transportern. Zwar dürfen Radfahrende an einer Ampel wartende Autos vorsichtig am rechten Fahrbahnrand überholen. Doch ist dies bei großen Fahrzeugen aufgrund des toten Winkels  nicht zu empfehlen. Daher sollten Radfahrende in derlei Situationen immer hinter Bussen oder Lkw bleiben und auf deren Blinker achten.

Beim Abbiegen ordnen sich LKW und Busse oft am linken Rand ihrer Fahrbahn ein, um ausreichend Fläche zum Abbiegen zu haben. Radfahrer sollten diesen freien rechten Raum nicht nutzen – sie könnten übersehen werden.

Sehen und gesehen werden

An Kreuzungen und Ampeln sollten Radfahrer mit anderen Verkehrsteilnehmern Blickkontakt aufnehmen. Autofahrer natürlich auch - sei es direkt oder über den Außenspiegel. Sind vor der Kreuzung vorgezogene Aufstellflächen auf der Fahrbahn markiert, können und sollten Radfahrer diese nutzen, um beim Anfahren  im Sichtfeld der Autofahrer zu sein. Doch Vorsicht: Wegen ihrer erhöhten Sitzposition können Kraftfahrer in Lkw oder Transportern unmittelbar vor dem Führerhaus weder Gegenstände noch Personen wahrnehmen.

Damit Radfahrer nicht erst plötzlich im Sichtfeld des Kfz-Verkehrs auftauchen, werden in Städten und Gemeinden verstärkt Radschutzstreifen eingeführt - ein gekennzeichneter und in regelmäßigen Abständen mit dem Radpiktogramm markierter Teil der Fahrbahn. Autos dürfen ihn bei Bedarf überfahren, aber nicht darauf parken. Für Radfahrer und Autofahrer gilt: Vorsicht, aufeinander achten.

Ein Auge für den anderen

Gegenseitige Rücksichtnahme ist auch und gerade dann angesagt, wenn Autofahrer Radwege, Schutz- und Radfahrstreifen überfahren, um z.B. rechts auf einen Parkplatz zu fahren oder abzubiegen. Radfahrer wiederum, die zum Rechtsabbiegen auf den Verkehr blicken, der von links kommt, müssen auch auf Fußgänger achten, die von rechts queren - diese haben Vorrang.

Weiterführende Links

Ausführliche Infos, Fotos und Grafiken über und Tipps für Radfahrer im Toten Winkel unter http://www.muenster.de/stadt/stadtplanung/pics/toterwinkel03.pdf

Ein Lehrfilm zum Thema „Toter Winkel“ unter https://www.youtube.com/watch?v=ZxC02tp_ewc

Die AGFK-BW e. V.

Die Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg e. V. (AGFK-BW) ist ein Netzwerk von zurzeit 52 Städten, Landkreisen und Gemeinden. Unterstützt und gefördert vom Land, wollen die Kommunen das Radfahren als selbstverständliche, umweltfreundliche und günstige Art der Fortbewegung fördern, mehr Menschen sicher aufs Rad bringen und ihnen die Freude am Radfahren vermitteln – für eine neue Radkultur in Baden-Württemberg. Ein weiteres wichtiges Anliegen ist die nachhaltige Mobilitätserziehung von Kindern und Jugendlichen.

Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg (AGFK-BW) e. V., Presse

28.10.2015


Stadtverwaltung Hockenheim informiert über neues Bundesmeldegesetz

Hockenheim- Mit dem neuen Bundesmeldegesetz werden ab Sonntag, dem 1. November, erstmals bundeseinheitliche Vorschriften geschaffen. Die Stadtverwaltung Hockenheim informiert über die wichtigsten Änderungen, die durch das Bundesmeldegesetz für Bürger relevant sind. Die Änderungen betreffen:

Anmeldung einer Wohnung

Es bleibt bei der allgemeinen Meldepflicht. Wer eine Wohnung bezieht, muss sich innerhalb von zwei Wochen bei der Meldebehörde des neuen Wohnortes anmelden.

Mitwirkungspflicht des Wohnungsgebers - Bestätigung

Wieder eingeführt wird die Mitwirkungspflicht des Wohnungsgebers beziehungsweise des Wohnungseigentümers bei der Anmeldung und bei der Abmeldung. Damit können künftig sogenannte Scheinanmeldungen wirksamer verhindert werden. Wohnungsgeber beziehungsweise die Wohnungseigentümer müssen den Mietern den Ein- oder Auszug schriftlich bestätigen. Die Wohnungsgeberbescheinigung ist vor der Anmeldung in der Meldebehörde vorzulegen.

Wohnungsgeber ist, wer einem anderen eine Wohnung tatsächlich zur Benutzung überlässt unabhängig davon, ob dem ein wirksames Rechtsverhältnis zugrunde liegt.

Für Personen, die zur Untermiete wohnen, ist der Hauptmieter Wohnungsgeber.

Die Abmeldung einer Wohnung ist wie bisher nur bei Wegzug in das Ausland beziehungsweise Aufgabe einer Nebenwohnung erforderlich. In diesen Fällen ist auch eine Wohnungsgeberbescheinigung über den Auszug erforderlich, die Abmeldung einer Nebenwohnung erfolgt künftig nur noch bei der Meldebehörde, die für die Hauptwohnung zuständig ist.

Auskünfte aus dem Melderegister an Private zum Zwecke der Werbung und/oder des Adresshandels sind künftig nur noch dann zulässig, wenn die/der Betroffene vorher in die Übermittlung der Meldedaten für diese Zwecke ausdrücklich eingewilligt hat. Private, die eine Auskunft aus dem Melderegister für Zwecke der Werbung und/oder des Adresshandels beantragen, müssen die Einwilligung des Betroffenen vorlegen. Darüber hinaus besteht aber auch die Möglichkeit, bei der Meldebehörde eine Erklärung darüber abzugeben, dass die eigenen Daten zum Zwecke der Werbung und/oder des Adresshandels an Private herausgegeben werden dürfen. Diese Einwilligung bleibt bis zu ihrem Widerruf bestehen und muss nach einem Umzug nicht erneut abgegeben werden. Wurde keine Einwilligung erklärt, darf die Meldebehörde die Meldedaten nicht zum Zwecke der Werbung und/oder des Adresshandels herausgeben.

Stadtverwaltung Hockenheim, Presse

27.10.2015


Weitere Flüchtlinge nach Hockenheim

Ab Januar 2016 werden in der IV. Industriestraße 5 rund 140 Asylbewerber untergebracht

Hockenheim- Weitere 140 Flüchtlinge und Asylbewerber werden voraussichtlich ab Januar 2016 in der IV. Industriestraße 5 in Hockenheim vorläufig untergebracht. Der Rhein-Neckar-Kreis hat das Objekt im Hockenheimer Gewerbegebiet für zehn Jahre angemietet. Darüber informiert jetzt der Leiter des Ordnungsamtes des Landratsamts Rhein-Neckar-Kreis, Stefan Becker, die Öffentlichkeit. Zuvor hatte er Bürgermeister Jakob-Lichtenberg und die Stadtverwaltung Hockenheim über die Anmietung dieses Objekts und die Unterbringung der Asylbewerber informiert.

Das Landratsamt hat als staatliche untere Verwaltungsbehörde die Aufgabe, die in Not geraten Menschen in den Städten und Gemeinden des Kreises unterzubringen. Für die Betreuung der Asylbewerber ist ebenfalls der Rhein-Neckar-Kreis zuständig. „Das Wasser steht uns mittlerweile bis zum Hals“, so Stefan Becker. „Sollte der vom Land Baden-Württemberg für Oktober 2015 angekündigte Gesamtzugang von 1.138 Flüchtlingen im Kreis tatsächlich ankommen und wir kurzfristig nicht genügend Unterbringungsmöglichkeiten bereitstellen können, bleibt wohl keine andere Möglichkeit, als weiter Kreissporthallen und sonstige kommunale Einrichtungen in Anspruch zu nehmen“, sagt Becker weiter. Der Kreis sucht nach wie vor nach größeren leerstehenden Objekten, die schnell bezogen und nicht noch zuvor aufwändig umgebaut oder saniert werden müssen. Gesucht sind insbesondere Hallen, gewerbliche Objekte, Hotels oder Gaststätten.

„Wir danken der Stadt Hockenheim und allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern. Sie sind wertvolle Partner bei der Betreuung der Flüchtlinge, die in Hockenheim untergebracht sind“, lobte der Leiter des Kreisordnungsamtes das Engagement vor Ort. Rhein-Neckar-Kreis, Presse

10.10.2015


25 Jahre Städtepartnerschaft mit Hohenstein-Ernstthal

v.l.: Hans-Theo Mennicken, Bürgermeister von Rheinberg, Hans Steindl, Erster Bürgermeister von Burghausen, Oberbürgermeister Dieter Gummer und Lars Kluge, Oberbürgermeister von Hohenstein-Ernstthal. v.l.: Hans-Theo Mennicken, Bürgermeister von Rheinberg, Hans Steindl, Erster Bürgermeister von Burghausen, Oberbürgermeister Dieter Gummer und Lars Kluge, Oberbürgermeister von Hohenstein-Ernstthal.

Hockenheim- Aus Anlass des 25-jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft mit Hohenstein-Ernstthal besuchte eine 80-köpfige Gruppe vom 2. bis 4. Oktober unter Leitung von Oberbürgermeister Gummer die sächsische Berg- und Rennstadt.

Der Delegation gehörten Vertreter des Gemeinderats, der Verwaltung, des Freundeskreises, des Partnerschaftsbeirats, der Vereine, der Musikschule sowie Oberbürgermeister a. D. Gustav Schrank, Bürgermeister a. D. Werner Zimmermann und die Altstadträte Bernard Fuchs, Siegfried Renz und Alfred Rupp an. Neben Hockenheim hatte Hohenstein-Ernstthals Oberbürgermeister Lars Kluge auch die weiteren Partnerstädte Burghausen und Rheinberg eingeladen. Höhepunkt des abwechslungsreichen Programms war die Jubiläumsveranstaltung im Schützenhaus am 3. Oktober. Im Rahmen seiner Grußworte plädierte Oberbürgermeister Gummer: „Lasst uns ignorieren, was uns angeblich trennt. Wichtig sind die Punkte, die uns verbinden.“ In diesem Sinne überreichte er Lars Kluge ein grünes „Einheitsmännchen“. Das Original der rund 3,5 m hohen Plastikskulptur des renommierten Künstlers Ottmar Hörl bereitete vor der Paulskirche in Frankfurt die Bürgerinnen und Bürger auf das Einheitsfest vom 2. bis 4. Oktober vor.

Die Grußworte der jeweiligen Oberbürgermeister und Bürgermeister wurden von musikalischen Beiträgen, einem Imagefilm der Stadt Burghausen und dem Filmbeitrag „Rheinberg gesehen“ umrahmt. Die SaxFamily, ein Ensemble der Musikschule Hockenheim, stellte unter der Leitung von Willi Ester Ausschnitte aus ihrem Programm „SaxFamily goes Africa“ vor.

Das weitere Rahmenprogramm der Hockenheimer Delegation beinhaltete u.a. ein sächsisches Kabarettprogramm, eine Stadtrundfahrt und den Besuch des Sachsenrings. Es endete am 4. Oktober mit einer Führung durch das August-Horch-Museum in Zwickau. Text und Foto: Stadtverwaltung Hockenheim

08.10.2015


Zusätzliche Parkplätze auf dem Marktplatz

Hockenheim- Die Stadtverwaltung Hockenheim stellt auf dem Marktplatz ab Montag, dem 12. Oktober, bis auf Weiteres zusätzliche PKW-Parkplätze zur Verfügung. Diese dienen als Ersatz für Parkflächen, die infolge der Bauarbeiten am Messplatz vorübergehend entfallen.

Die Zufahrt erfolgt ausschließlich über die Parkstraße. Die rund 50 Parkplätze werden ab 14. Oktober durch rot-weiße Begrenzungselemente gekennzeichnet. Außerdem wird die Stellplatz-Anordnung durch ein Hinweisschild in der Einfahrt dargestellt. Stadtverwaltung Hockenheim, Presse

08.10.2015


Von Giraffen, Löwen und Co.

Zu Besuch im Heidelberger Zoo: Flüchtlingskinder mit ehrenamtlichen Helfern des Asylnetzwerks HockenheimSchwetzingen / Karlsruhe- Am vergangen Samstag schlossen sich zehn Flüchtlingskinder aus Hockenheim mit den ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen Marina Offenloch vom Arbeitskreis Soziales und Martina Haas vom Arbeitskreis Bildung des Asylnetzwerkes Hockenheims sowie drei weitere freiwillige Betreuern einer größeren Gruppe Kinder aus der Gemeinschaftsunterkunft in Schwetzingen zu einem Ausflug in den Karlsruher Zoo an.

Die Gesichter aller Beteiligten schauten morgens noch etwas besorgt in den wolkenverhangenen Himmel. Aber alle freuten sich schon so sehr auf den Ausflug, dass sich keiner durch den Regen entmutigen lassen wollte. Um kurz vor elf Uhr ging es mit dem Zug von Hockenheim Richtung Karlsruhe, wo der Wettergott ein Einsehen mit den Ausflüglern hatte und sogar die Sonne hervorzauberte. Im Zoo stärkte sich die Gruppe zunächst bei einem kleinen, mitgebrachten Picknick für die bevorstehende Entdeckungstour.

Der Rundgang führte als eines der ersten Highlights zu den Eisbären, die etwas müde der großen Kinderschar entgegenblickte. Danach wurden die Giraffen bewundert. Fasziniert standen die Kinder vor dem Gehege der Schimpansen und schaute ihnen beim Herumtollen zu. Es ging weiter an Löwen, Flusspferden und Elefanten vorbei. Wissbegierig wiederholten die Kinder alle Tiernamen in Deutsch und teilten sie den Betreuern gerne auch in ihrer Muttersprache mit.

Natürlich ging es auch noch zum tollen Spielplatz, wo die Kinder mutig ein hohes Klettergerüst erklommen und großen Spaß beim Rutschen, Schaukeln und Toben hatten.

Ein weiteres Highlight des Tages für die Kinder war eine Fahrt mit den Gondolettas. Alle Augen strahlten und aufgeregt wurden die kleinen Boote bestiegen. Viel zu schnell war es leider schon Zeit für die Rückfahrt. Die Kinder und alle Betreuer stiegen glücklich und auch ein wenig müde von dem erlebnisreichen Tag in den Zug Richtung Schwetzingen und Hockenheim. Auf der Rückfahrt wurde dieser sehr schöne und gelungene Ausflug nochmals ausgiebig Revue passieren gelassen. Es war eine willkommene Freizeitaktivität, die den Kindern noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Ganz herzlich bedanken möchten sich die Kinder und die Betreuer bei den Spendern, die die Zugfahrt finanziell ermöglichten sowie bei Gerd Gutekunst und den vielen Begleitern des Rotary Club Schwetzingen-Walldorf, die nicht nur die finanziellen Mittel für diesen wunderbaren Ausflug bereitstellten, sondern auch mit zwölf engagierten Begleitern die Kinder beaufsichtigten und gemeinsam mit ihnen einen tollen Tag erlebten. Der Rotary Club Schwetzingen-Walldorf lud nicht nur die Schwetzinger Kinder in den Zoo ein, sie übernahmen auch den gesamten Eintritt und die Bootsfahrt für die Kinder aus Hockenheim. Text und Bild: Asylnetzwerks Hockenheim, Presse

23.09.2015


Schach - Baden-Baden am Samstag zu stark für das Rennstadtteam

Am Sonntag mit 6,5:1,5 Punkten klarer Sieg gegen FC Bayern München

Hockenheim- Die 1.Runde zum Auftakt der Schachbundesliga Spielsaison 2015/2016 bestritt das Rennstadtteam gegen den 10-fachen Deutschen Meister OSG Baden-Baden. Erwartungsgemäß war diese Hürde zu hoch, auch wenn der Beginn mehr versprochen hatte. Der junge Großmeister Dennis Wagner hatte lange Zeit Vorteile gegen den erfahrenen GM Alexei Shirov. Seine Niederlage erwies sich letztendlich als Wendepunkt im weiteren Kampfverlauf gegen den Favoriten. Zwar konnten Nationalspieler Rainer Buhmann, der Internationale Meister Oleg Boguslavskyy, GM Arik Braun und GM Tamas Banusz remisieren. Dennoch stand am Ende ein klarer Sieg für die Gastgeber aus der Kur- und Bäderstadt Baden-Baden.

Da man im Vorjahr mit zwei Niederlagen aus Baden-Baden die Heimreise antreten musste, galt die volle Aufmerksamkeit der 2.Runde, in der man gegen die Schachabteilung von Bayern München anzutreten hatte.

Hier die Einzelergebnisse  OSG Baden-Baden : SV 1930 Hockenheim (6:2)

1.     GM Shirov, Alexei : GM Wagner Dennis (1:0)

2.     GM Bacrot, Etienne : GM Balogh, Csaba (1:0)

3.     GM Vallejo Pons, Francisco : GM Buhmann, Rainer (0,5:0,5)

4.     GM Naiditsch, Arkadij :: GM Baramidze, David (1:0)

5.     GM Nielsen, Peter Heine : GM Banusz, Tamas (0,5:0,5)

6.     GM Meier, Georg : GM Braun, Arik (0,5:0,5)

7.     GM Gustaffson, Jan : IM Pähtz, Elisabeth (1:0)

8.     GM Schlosser, Paul :: IM Boguslavskyy, Oleg (0,5:0,5)

Im Parallelkampf gewann der FC Bayern München gegen den Hockenheimer Reisepartner SV Griesheim mit 5:3 und sicherte sich die ersten Punkte gegen den Abstieg.

Hier die Einzelergebnisse SV Hockenheim : FC Bayern München (6,5:1,5)

Nach einem zähen Beginn bekam das Rennstadtteam allmählich Oberwasser und ging mit Neuzugang Großmeister Csaba Balogh an Brett 2 in Führung, dem Neuzugang Arik Braun mit einem klaren Sieg das 2:0 folgen ließ.  Ihre Punkte verdankte die Schachabteilung von FC Bayern München den Remisen der deutschen Nationalspieler im Hockenheimer Team, GM Dennis Wagner,  GM Rainer Buhmann und GM David Baramidze. Nach weiteren Siegen von GM Tamas Banusz und den Internationalen Meistern Oleg Boguslavskyy und Elisabeth Pähtz stand am Ende der hohe 6,5: 1,5 Sieg fest.

1.     GM Wagner, Dennis : GM Bischoff, Klaus (0,5:0,5)

2.     GM Balogh, Csaba : IM Schenk, Andreas (1:0)

3.     GM Buhmann, Rainer : :IM Fedorovsky, Michael (0,5:0,5)

4.     GM Baramidze, David : FM Dragnev, Valentin (0,5:0,5)

5.     GM Banusz, Tamas :IM Belezky, Alexander ( 1:0)

6.     GM Braun, Arik : IM Reich, Thomas (1:0)

7.     IM Pähtz, Elisabeth :Dr. Unzicker, Ferdinand (1:0)

8.     IM Boguslavskyy, Oleg :Dr. Zwanzger, Johannes (1:0)

Im Parallelkampf gewann der deutsche Meister OSG Baden-Baden nach langem Kampf  mit 3:5 gegen Aufsteiger SV Griesheim. Erwartungsgemäß übernahmen die Kur- und Bäderstädter die Tabellenführung.

Fazit: Der Auftakt entsprach mit einer Niederlage gegen OSG Baden-Baden und einem klaren Sieg der Erwartung von Mannschaftsführer Blerim Kuci. Beim Heimspiel im Baden-Württemberg Center am Hockenheimring wird man das Team an der Spitze verstärken, um zu punkten und um zunächst den Anschluss an die Spitze nicht zu verpassen.

INFO: www.scchachbundesliga.de

          www.sv1930-hockenheim.de                                               Text: SV1930 Hockenheim e.V., Dieter Auer

20.09.2015


Lokale Agenda-Gruppe „Paten-Omas/Paten-Opas“ feierte fünfjähriges Bestehen

Feierten fünfjähriges Jubiläum der Agenda-Gruppe – Familien mit ihren Paten-Omas und –Opas im GartenschauparkHockenheim- Die Gruppe „Paten-Oma/Paten-Opa“ der Lokalen Agenda Hockenheim feierte am vergangenen Samstag im Gartenschaupark ihren fünften Geburtstag. Die Gruppe wurde von Christiane Hölzer-Hößler und Hildegard Jahn-Petermann gegründet. Sie haben auch die Feier im Gartenschaupark geplant und organisiert. Im Mittelpunkt des Festes stand dabei wieder das gegenseitige Kennenlernen von Familien, die Paten-Omas und -Opas für ihre Kinder suchen. Auch die Familien Hamleh und Müller haben sich deshalb einen Besuch auf dem Jubiläumsfest nicht entgehen lassen.

Das Interesse für die Agenda-Gruppe entstand bei Familie Hamleh im Odenwald. Dort besuchte sie mit ihren drei Kindern die Großeltern. Mutter Annika Hamleh gefiel dabei am besten, wie die jüngere und ältere Generationen miteinander umgehen. Ältere Menschen bieten den Kindern ganz andere Eindrücke und Erlebnisse als ihre Eltern dies tun können. Diesen Austausch wollte Annika Hamleh in Hockenheim für ihre Kinder weiter fördern, erzählte sie auf dem Fest der Agenda-Gruppe. Das Problem: In Hockenheim haben die Kinder keine eigenen Großeltern, die sich in dieser Form um sie kümmern könnten. Daher wurde Annika Hamleh über einen Aushang an der Litfaßsäule in der Zehntscheune auf die Agenda-Gruppe „Paten-Oma/Paten-Opa“ aufmerksam.

Nach einem Anruf bei Hildegard Jahn-Petermann ging alles ganz schnell. Einen Tag später klingelte bei Annika Hamleh das Telefon. Das Ehepaar Müller aus Altlußheim möchte gerne eine Familie als Paten-Großeltern betreuen, berichtete Hildegard Jahn-Petermann. Sie sind seit vielen Jahren ehrenamtlich in der Arbeit mit Senioren und Kindern aktiv und haben schon häufiger Familien unterstützt. Familie Müller möchte nun eine Familie intensiver betreuen - gerne auch mit mehreren Kindern, so Jahn-Petermann weiter.

Nach dem Telefonat kam ein erstes Treffen zwischen den Familien zustande. Die Chemie stimmte, blickte Annika Hamleh auf dem Jubiläumsfest zurück. „Gute Intuition ist bei der Aufgabe, Familien zusammenzuführen, sehr wichtig“, ergänzt Hildegard Jahn-Petermann über ihre Arbeit für die Gruppe „Paten-Oma/Paten-Opa“. Auch Silvia Steng, deren Kinder seit drei Jahren Paten-Großeltern über die Gruppe gefunden haben, freute sich auf dem Fest. „Wir sind eine Familie geworden“, sagte sie.

Wer Interesse an der Gruppe „Paten-Oma/Paten-Opa“ der Lokalen Agenda Hockenheim hat, ist zum nächsten Treffen herzlich eingeladen. Dieses findet am Dienstag, dem 22. September, um 18.30 Uhr im Wirtshaus Güldener Engel (Heidelberger Straße 1, 68766 Hockenheim) statt. Mehr Informationen auch bei Christiane Hölzer-Hößler ( Telefon 06205 2890448, E-Mail: c.hoelzerhoessler@googlemail.com oder bei Hildegard Jahn-Petermann, ( Telefon 06205 7309, E-Mail: bruno.bond.jahn@gmail.com ). Text und Foto: Stadt Hockenheim, Presse

15.09.2015


Kinder- und Jugendbüro Pumpwerk zieht positive Bilanz des diesjährigen Ferienprogramms

Die Kinder erlebten bei den Ausflügen in den Ferienwochen des Pumpwerks viel Natur und ActionHockenheim- Seit Ferienbeginn bieten Vereine, Firmen und Parteien ein attraktives Kinderferienprogramm für die jüngsten Bürger der Rennstadt Hockenheim an. Koordiniert wird das vielfältige Programm von den Mitarbeiterinnen des Kinder- und Jugendbüro Pumpwerk, Kristina Rühl und Nina Unglenk-Baumann. Aber auch eigene Veranstaltungen des Jugendbüros bereichern das Kinderferienprogramm, welches in diesem Jahr 102 Veranstaltungen umfasste.

Ausflüge

Nach dem Sommerspaß im Aquadrom, zahlreichen Bastelaktionen und einer Wildniswoche, stand auch in den letzten drei Ferienwochen jede Menge Spiel und Spaß bei den Aktionen des Pumpwerks auf dem Programm. So startete die vierte Ferienwoche mit einem tollen Ausflug zum Kurpfalzpark Wachenheim. Während die Größeren die Sommerrodelbahn „hinunterflitzten“, bestaunten die Jüngeren das Puppentheater. Und bei den tollen Erlebnis-spielplätzten trafen sich dann wieder alle, ebenso bei der Greifvogelshow und der Wolfsfütterung.

Von der Natur zur Naturwissenschaft hieß es dann am nächsten Tag beim Ausflug zur Experimenta nach Heilbronn. Auf vier Stockwerken konnte so allerhand experimentiert und ausprobiert werden; dabei verging die Zeit wie im Fluge.

Etwas bedächtiger ging es dann am nächsten Tag im Märchenparadies Heidelberg zu. Bestaunt wurden die zahlreichen Märchenhäuschen, es wurde mit der Bimmelbahn gefahren oder Trampolin gesprungen. Aber auch der Naturwanderweg Via Naturae wurde erwandert und beim Picknick konnten sich dann alle stärken.

Ein ganz besonderer Ausflug stand am Ende der Woche auf dem Programm. Mit den etwas Größeren ging es zum Unesco Weltkulturerbe Kloster Maulbronn. Eine spannende und kindgerechte Führung gab Einblick in das Leben der Zisterzienser Mönche und in die Geschichte des Klosters. Anschließend durften die Kinder dann noch beim mittelalterlichen Rahmfladenbacken selbst aktiv werden. Außerdem durfte ein Spielplatzbesuch vor der Heimfahrt bei diesem gelungenen Ausflug nicht fehlen.

Gleich zweimal führten dann noch Ausflüge ins Sea Life nach Speyer, wo es die spannende Unterwasserwelt vom Rhein bis zur Karibik zu bestaunen gab. Nach einem ausgiebigen Halt beim Spielplatz im Domgarten, ging es dann auch schon wieder über den Rhein hinweg nach Hause.

Kochen – Backen – Spiele

Währenddessen wurde im Pumpwerk fleißig gebacken und gekocht. Leckere Aufstriche machten das selbstgebackene Brot zum Genuss und bei der Nudelparty konnte man lernen, wie man selbst Pasta herstellt. Es entstanden eigene Pizzakreationen und an einem Tag ging es sogar richtig um die Wurst, die sich dabei von ihrer vielfältigen Seite präsentierte.

Zwei Vormittage waren ganz dem Spielen gewidmet. Im Pumpwerk und rund herum konnte man so allerhand ausprobieren. Neben den zahlreichen Möglichkeiten des Spielmobils wie Pedalos, Diabolos, Trampolin und vielem Mehr standen auch Klassiker wie Tischkicker, Billard und Fußball auf dem Programm.

Waldtage – Reiten – Nachtwanderung

An drei Nachmittagen wurde dann auch der Wald hinterm Pumpwerk erobert. Je nach Thema ging es dabei um die großen oder kleinen Waldbewohner oder wie man aus Naturmaterialien eine tolle Waldkugelbahn bauen kann. Pferdefans durften sich zunächst auf ihren Drahtesel schwingen und anschließend auf dem Wersauer Hof auf den Rücken richtiger Rösser das Reiten probieren. Auch dieser Ausflug wurde gleich zweimal angeboten.

Das Lieblingsangebot des diesjährigen Ferienprogramms war, wenn man nach den Anmeldezahlen von 95 Kindern auf 25 Plätze geht, die Nachtwanderung mit dem Kinder- und Jugendbüro und anschließendem Stockbrotgrillen auf dem Lagerfeuer.

Mit dem Ende der Sommerferien sind auch für das Kinder- und Jugendbüro sechs spannende und vielseitige Wochen vorbeigegangen. Doch keine Angst, keiner muss jetzt schon in den Winterschlaf verfallen. Das neue Programm steht schon in den Startlöchern und ab Ende Oktober wird im Pumpwerk wieder fleißig gewerkelt. Die Programmhefte dazu werden Anfang Oktober über die Schulen verteilt. Gleichzeitig wird das Programm auch wieder online unter www.hockenheim.feripro.de  verfügbar sein.

Offener Treff

Wer nicht so lange warten möchte, ist ganz herzlich in den Offenen Treff des Pumpwerks eingeladen, der schon gleich nach den Ferien immer montags bis donnerstags von 15 bis 19 Uhr geöffnet ist. Dort gibt es neben Tischkicker, Billard und Playstation noch zahlreiche andere Spielmöglichkeiten und Kreativangebote. Ganz neu ist dabei immer dienstags von 16.30 bis 18 Uhr der Mädchentreff. Ein Treff für Mädels ab neun Jahre, bei dem gemeinsam gequatscht, gespielt, gebacken und gebastelt wird. Das Team des Kinder- und Jugendbüros freut sich auf alle großen und kleinen Besucher und ist bei Rückfragen unter der Nummer 06205 100062 zu erreichen. Text und Foto: Stadtverwaltung Hockenheim, Presse

13.09.2015


Kleiderstube der AWO Neulußheim derzeit überfüllt

Neulußheim- Der Aufruf für Kleiderspenden des Asylnetzwerks Hockenheim war ein großer Erfolg. Über das Wochenende sind bei der Kleiderstube der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Neulußheim sehr viele Spenden eingegangen. Die zahlreich abgegebenen Kleidungsstücke müssen sogar in einem Zusatzraum gelagert werden. „Wir freuen uns, dass die Resonanz so groß war. Derzeit sind die Lagerräume aber überfüllt“, so die AWO-Leitung. Sie bittet daher, in den kommenden drei Wochen keine Spenden mehr an die Kleiderstube Neulußheim zu geben.

Seit gut vier Monaten engagiert sich das Asylnetzwerk Hockenheim ehrenamtlich für Asylsuchende und Flüchtlinge in der Stadt. Neue Mitstreiter, die sich in der ehrenamtlichen Asylhilfe engagieren möchten, sind herzlich willkommen. Weitere Informationen auch auf der Homepage unter www.asylnetzwerk-hockenheim.de . Text: Stadt Hockenheim, Presse

07.09.2015


Supergroßmeister Evgeny Tomashevsky gewinnt das 68. Russische Superfinal 2015

Hockenheim- Der für den Bundesligisten SV 1930 Hockenheim startende Supergroßmeister Evgeny Tomashevsky konnte eines der stärksten russischen Schachturniere in Chita vom 08. Bis 21.August 21015 für sich entscheiden.

Das 68. Russische Superfinal 2015 sah die Elite des russischen Schachs am Start. Der Hockenheimer Neuzugang Evgeny Tomashevsky galt als Mitfavorit, übernahm frühzeitig die Führung und gab diese bis zur 11. und letzten Runde nicht mehr ab. Er siegte mit 8 Punkten vor Supergroßmeister Sergey Karjakin mit 7,5 Punkten und GM Nikita Vitiugov mit 7 Punkten und steht unmittelbar vor dem Sprung in die Top 10 der Weltrangliste.

Inzwischen wurde bekannt, dass der an Nummer 15 rangierende Supergroßmeister in der neuen Spielsaison 2015/2016 für den Karpow-Club Schachvereinigung 1930 Hockenheim an den Start gehen wird, wo er sich an Brett 1 mit dem ehemaligen Weltmeister Anatoli Karpow abwechseln soll. Diese namhafte russische Doppelspitze ist einmalig in der Schachbundesliga, auch wenn fast alle Spitzenklubs weitere namhafte Spieler verpflichten konnten.

Erfreulich auch, dass sich Supergroßmeister Tomashevsky an das Großmeisterturnier des Jahres 2006 im Hotel MOTODROM am Hockenheimring erinnern konnte, das damals der einheimische Großmeister Rainer Buhmann gewinnen konnte. Großmeister Buhmann ist inzwischen wieder Nationalspieler und Mitglied des A-Kaders des DSB und hofft gemeinsam mit Mannschaftsführer Blerim Kuci den russischen Großmeister möglichst bald begrüßen zu können.

Die neue Spielsaison beginnt bereits am Wochenende 19./20.September in Baden-Baden mit den beiden ersten Runden gegen den 10-fachen Deutschen Meister OSG Baden-Baden und gegen die Schachabteilung des FC Bayern München. Das erste Heimspielwochenende in der Bundesliga-Spielstätte des Rennstadtteams im Baden-Württemberg Center am Hockenheimring findet am 12./13.Dezember statt und wird wie im Vorjahr ein Sponsorentreffen mit LIVE-Übertragungen aller Partien im Programm haben.

Großmeister Rainer Buhmann arbeitet bereits am Layout des BL- MAGAZIINS 2015/2016, das noch vor der ersten Runde erscheinen wird und in der Geschäftsstelle Beethovenstraße 37 erhältlich sein wird. Ob das Team wie zweimal in Folge den dritten Platz verteidigen kann, ist noch offen, da der Einsatz der Topspieler in Abhängigkeit mit dem zur Verfügung stehenden Budget entschieden werden muss.

INFO: www.scchachbundesliga.de   www.sv1930-hockenheim.de

Dieter Auer

21.08.2015


H2O Fun & Pool-Party im Aquadrom Hockenheim wieder großer Erfolg

Besucher der H2O Fun & Pool-Party mit ihren Schwimmnudeln Besucher der H2O Fun & Pool-Party mit ihren Schwimmnudeln

Hockenheim- Mit rund 2.500 Gästen aus allen Altersgruppen war die siebte H2O Fun & Pool-Party im Aquadrom Hockenheim am vergangenen Samstag wieder ein großer Erfolg. Bei sonnigem Wetter über 30 Grad konnten die fünf- bis 14-jährigen Besucher Action im und ums Wasser herum erleben. Neben einer Rallye im Schwimmbecken wurden ihnen Klettergeräte geboten, an denen sie sich sportlich austoben konnten. Auch die erwachsenen Gäste – darunter vor allem die Teilnehmer der diesjährigen Maimarkt-Aktion - kamen auf ihre Kosten.

Hintergrund: Das Aquadrom Hockenheim lobte auf dem diesjährigen Maimarkt-Stand der Rennstadt (25. April bis 5. Mai) die Aktion „Mach mit! Knackt den Besucherrekord im Sommer!“ aus. Jeder Besucher am Stand erhielt eine Schwimmnudel, die er bei der H2O Fun & und Poolparty in das Freizeitbad mitbringen sollte. Außerdem bekam jeder Besitzer einer Schwimmnudel eine kostenlose Portion Pommes oder ein Eis ausgegeben.

„Wir haben mit der ´Mach mit-Aktion´ unseren Tages-Besucherrekord im Sommer leider verfehlt. Wir freuen uns dennoch über die vielen Gäste. Damit haben wir gezeigt, welche attraktiven Angebote das Aquadrom Hockenheim für seine Gäste bereithält“, blickt der leitende Schwimmmeister Jan Träutlein auf die Aktion zurück. Neben dem Freizeitbad verfügt das Aquadrom Hockenheim auch über einen erholsamen Wellness-Bereich und eine schöne Sauna, in der sich die Gäste erholen können. „Ein Besuch in unserem Schwimmbad lohnt sich also in jeder Jahreszeit“, so Träutlein weiter.

Text und Foto: Stadtverwaltung Hockenheim

11.08.2015


„Spielefest“ im Park-Kindergarten Hockenheim rund um die vier Elemente

Die Kinder aus dem Park-Kindergarten hatten beim „Spielefest“ rund um die vier Elemente viel Freude Die Kinder aus dem Park-Kindergarten hatten beim „Spielefest“ rund um die vier Elemente viel Freude

Hockenheim- Der Park-Kindergarten Hockenheim veranstaltete am Mittwoch, dem 29. Juli, unter dem Motto "Die vier Elemente" ein „Spielefest“. Dabei vergnügten sich die Kinder mit acht Spielen (pro Element zwei), die ihnen im Kindergarten angeboten wurden.

Bei den Spielen rund um das Element „Wasser“ warfen die Kinder mit Wasserbomben und angelten Fische aus Teichen. Beim Element „Erde“ liefen sie den Barfußweg entlang und siebten Schätze aus der Erde. „Heiß“ zu ging es bei den Spielen rund um das Element „Feuer“. An einem Holzbrett löschten die Kinder mit Wasserpistolen selbstgebastelte Flammen aus Pappe. Außerdem sprangen sie durch Reifen, die ebenfalls mit aus Papierstreifen erstellten Flammen versehen waren. Zuletzt stand beim Element „Luft“ das Pusten von Watte und das Ziehen von Riefenseifenblasen im Vordergrund.

Auch die Geschenke vom Elternbeirat des Park-Kindergartens, vertreten durch Nadine Fiedler und Michael Hamleh, lösten große Begeisterung bei den Kindern und Erzieherinnen aus. Nach diesen gelungenen Aktionen durften sich alle bei selbstgemachten Pizzabrötchen stärken. "Es war ein gelungener Tag“, bilanzierte die Leiterin Beate Schanz stellvertretend für die Kinder und Erzieherinnen. Text und Foto: Stadtverwaltung Hockenheim

31.07.2015


Hockenheimer Unternehmer-Treffen informiert sich über Vertriebswege

Hockenheimer Unternehmer-Treffen bei der Vertriebsgesellschaft CLAAS Hockenheimer Unternehmer-Treffen bei der Vertriebsgesellschaft CLAAS

Hockenheim- Welche unterschiedlichen Vertriebswege Hockenheimer Unternehmen nutzen, um ihre Waren und Dienstleistungen „an den Kunden zu bringen“, war Thema beim 16. Hockenheimer Unternehmer-Treffen. Nach der Einführung durch Donald Pape, Wirtschaftsförderer der Stadt Hockenheim, erläuterte Gastgeber Konrad Schwall von der CLAAS Vertriebsgesellschaft, Niederlassung Hockenheim, den rund 60 Gästen, dass sowohl der direkte Kundenkontakt mit Außendienstmitarbeitern wie auch der Internetvertrieb wichtige Faktoren für den Erfolg seines Unternehmens seien. In der Niederlassung Hockenheim vertreibe man vor allem gebrauchte Landmaschinen wie Häcksler, Mähdrescher oder andere Großmaschinen. Das jährliche Umsatzvolumen liege bei 40 Millionen Euro, wobei der Handel mit gebrauchten Maschinen den Großteil ausmache (25 Millionen Euro). Insgesamt, so Schwall, gehört die Claas-Familie zu den fünf größten Unternehmen in der Landmaschinenbranche.

Die Möglichkeiten des Internethandels für kleine und mittlere Einzelhändler stellten Andreas und Irmgard Imhoff von der Hockenheimer Firma Herzer dar. Nach jahrzehntelanger Erfolgsgeschichte im so genannten stationären Einzelhandel vor Ort stellte sich das Familienunternehmen den Herausforderungen des Internethandels: Sollte ein eigener Webshop eröffnet werden oder schon bekannte Verkaufsplattformen genutzt werden? Die Entscheidung fiel zugunsten der etablierten Verkaufsplattform: „Dieser Marktplatz ist belebt und bekannt wie die Planken in Mannheim – nur bezahlt man hier die Miete beziehungsweise Gebühr, nachdem man Geschäfte gemacht hat und nicht vorher“, erklärte Eigentümer Andreas Imhoff. Produkt, Preis und Verbreitung der Verkaufsplattform müssten stimmen, um den Internethandel als sinnvolle Ergänzung zum stationären Handel zu betreiben.

Wirtschaftsförderer Pape merkte an, dass laut aktueller Umfrage der IHK Rhein-Neckar nur ein Viertel der befragten Einzelhändler in der Metropolregion Rhein-Neckar ihre Waren über das Internet vertreiben. Deshalb könnte es eine Aufgabe des neuen Geschäftsführers vom Hockenheimer Marketing Verein (HMV) sein, auch die Einzelhändler der Hockenheimer Innenstadt beim Ausbau des Internetvertriebs zu unterstützen. „Im Moment bereiten wir die Einstellung des Geschäftsführers vor“, stellte Vorstandsvorsitzender Richard Damian im Anschluss die aktuellen Entwicklungen im HMV vor. Außerdem sei ein Logo für den Verein erstellt worden und Vorstandsmitglied Rainer Sass wolle zusammen mit den Einzelhändlern der Innenstadt ausloten, welche Möglichkeiten zur Aufwertung des verkaufsoffenen Sonntags am Kerwe-Wochenende bestehen. Im Anschluss nutzen die Gäste die Möglichkeit, sich im lockeren Rahmen auszutauschen, die Produkte der Referenten auszuprobieren und neue Kontakte zu knüpfen. Text und Foto: Stadt Hockenheim

16.07.2015


Karpow-Schachakademie Rhein-Neckar feiert 10-jähriges Jubiläum

Anatoli Karpow mit Oberbürgermeister Franz Schaidhammer, Wiesloch (links im Bild) und dem damaligen Präsidenten des Deutschen Schachbundes Robert von Weizsäcker (rechts im Bild, heute Ehrenpräsident DSB). Anatoli Karpow mit Oberbürgermeister Franz Schaidhammer, Wiesloch (links im Bild) und dem damaligen Präsidenten des Deutschen Schachbundes Robert von Weizsäcker (rechts im Bild, heute Ehrenpräsident DSB).

Begrüßung der Ehrengäste Dr. h.c. Manfred Lautenschläger und Anatoli Karpow durch die Rhein-Neckar Schachjugend

Metropolregion Rhein-Neckar- Das 10.jährige Jubiläum der im Baden-Württemberg Center am Hockenheimring am 13. August 2005 gegründeten Karpow-Schachakademie wirft seine Schatten voraus. Die Organisation der Festveranstaltungen läuft auf Hochtouren und in Kürze werden die Einladungen zusammen mit der Jubiläumsbroschüre an Ehrengäste, Mitglieder und die Presse verschickt. Bereits vorab signalisierte der Deutsche Schachbund, dass das Präsidium anwesend sein wird – eine Würdigung des Stellenwertes der Akademie, die im Schach in Deutschland  ein hohes Ansehen genießt.

Die letzten 10 Jahre sind aber nicht automatisch mit dem Beginn der vermehrten Schachaktivitäten in der Metropolregion Rhein-Neckar identisch, da der damalige Weltmeister Anatoli Karpow bereits im Jahre 1995 im Racket Center Nußloch mit einer viel beachteten Simultanvorstellung erste Akzente setzte. Als glücklich erwies sich bereits damals die Begegnung zwischen dem Weltmeister jener Jahre und dem Mäzen Dr. h.c. Manfred Lautenschläger, die seit der Veranstaltung „Schach und Tennis“ auf eine zwanzigjährige freundschaftliche Beziehung zurückblicken können.

Der Begriff „Schach hat ein Zuhause“ machte fortan die Runde und die Akademie trägt dieser Situation Rechnung, indem sie den zentralen Festakt am 07.August am Landesstützpunkt Rhein-Neckar Odenwald im Racket Center Nußloch durchführt. Quasi in Vorbereitung des Jubiläums findet in der Vorwoche vom 03.-07. August das Sommercamp I der Akademie statt, das schon heute einen Teilnehmerrekord auf den Teilnehmerlisten zu verzeichnen hat. Die Spielstätte wird festlich dekoriert und mit der Ausstellung Bilderwelten des Künstlers Bernd Besser mit Schachmotiven und Exponaten dem Thema „königliches Spiel- Schach“ zugeordnet. Bildschirme im Foyer und Restaurantbereich präsentieren Schach in Bild und Ton in Endlosschleife.

Ein weiteres Highlight wartet auf die Gäste durch die musikalische Umrahmung der Veranstaltung durch den Pianisten Dien Kwan Thomas aus der Karibik, der bereits im Jahre 2011 das Piano im Restaurantbereich Santé in Besitz nahm und die zahlreichen Besucher mit seinen Darbietungen begeisterte. Das Programm sieht weiterhin die Übergabe der Ehrenurkunde der Akademie an Ehrenmitglied Dr. h.c. Manfred Lautenschläger vor durch Namensgeber Anatoli Karpow, dem Weltmeister der Jahre 1975-1985 und 1993-1999 sowie einen Eintrag im Goldenen Buch der Gemeinde Nußloch.

Das Jubiläumsprogramm findet am Tag darauf am Stützpunkt Buchen seine Fortsetzung mit öffentlichen Auftritten und der Herausgabe einer Schachbriefmarke, die Karpow und dem Jubiläum der Akademie gewidmet wird.

Vorstand Dieter Auer, der auf eine 25-jährige Freundschaft mit Weltmeister Karpow zurückblicken kann, macht in der Jubiläumsbroschüre unter der Rubrik „Wie alles begann …“ deutlich, wieviel der Repräsentant in der Welt des Schachs Anatoli Karpow für die Schachregion Rhein-Neckar geleistet hat an seinem bevorzugten regionalen Standorten innerhalb Deutschlands. Den Blick frei in seine vielfältigen Auftritte, Seminare, Simultanvorstellungen, Trainingseinheiten mit Jugend und Nationalmannschaften gibt eine Chronik 2005-2015, die von Nationalspieler Rainer Buhmann gefertigt und in der Jubiläumsbroschüre veröffentlicht wird.

Da es sich nicht um eine geschlossene Veranstaltung handelt bleibt auch dem interessierten Schachpublikum der Weg offen, um der Veranstaltung einen Besuch abzustatten. Text und Foto: Dieter Auer

Informationen: www.ksa-rhein-neckar-de 

25.06.2015


Supergroßmeister Evgeny Tomashevsky spielt für SV 1930 Hockenheim

Hockenheim- Besucht man die Homepage der SBL stellt man fest, dass das ausschließliche Thema der Startseite Neuzugänge und Verstärkungen der Topteams zu sein scheint. Der einzige Verein, der es offensichtlich nicht nötig hat, da mitzumischen, ist die OSG Baden-Baden. Mit einiger Gelassenheit wird man in der Kur- und Bäderstadt das Geschehen zur Kenntnis nehmen, wohl wissend, dass man immer richtig reagieren kann, um die erneute Meisterschaft nicht zu gefährden.

Mit hoher Wahrscheinlichkeit werden aber die Spitzenplätze umkämpft sein wie nie zuvor seit Gründung der Schachbundesliga und die Prognose, dass die interessanteste Spielsaison auf die Schachwelt wartet, stellt man ohne zu zögern. Der rein sportliche Effekt all dieser Bemühungen ist natürlich zu begrüßen, auch wenn man weiß, wie schwer es ist, die finanziellen Voraussetzungen für ein solches Wettrennen zu schaffen. Wie allgemein bekannt  ist es noch immer ein schwieriges Unterfangen, für die Randsportart Schach Sponsoren ausfindig zu machen.

Obwohl ich meinen Heimatverein, dem ich über 50 Jahre angehöre, nicht zu den Topteams zähle, fällt es schwer, dem „Aufrüsten“ einiger Vereine tatenlos zuzusehen. Als einziger Vertreter der Metropolregion Rhein-Neckar will man im fünften Jahr der Zugehörigkeit zur Liga die zuletzt erreichten dritten Plätze nicht kampflos abgeben. Trotz der Zugänge der Großmeister Csaba Balogh und Arik Braun –wir berichteten bereits -  sah man in der Rennstadt noch Handlungsbedarf. Um die Chance im Kampf um Spitzenpositionen zumindest theoretisch aufrecht zu erhalten, habe ich daher nach 25 Jahren Freundschaft mit dem Weltmeister der Jahre 1975.1985 und 1993-1999,Anatoli Karpow,  den Kontakt nach Moskau intensiviert. Der ehemalige Weltmeister ist Ehrenmitglied unseres Vereins seit 1994 und bei seiner letzten Titelverteidigung gegen Viswanathan Anand im Olympischen Museum in Lausanne 1998 durfte ich privates Mitglied  seiner Delegation sein.

Ein Spieler aus der erweiterten Weltspitze entsprach auch der Intension unseres Team-Captains Blerim Kuci zumal das Rätselraten um Anatoli Karpow – Spielt er oder spielt er nicht?- sich vermutlich fortsetzen wird und ein namhafter Spieler am Spitzenbrett stets auch mit der Motivation des Teams oder Kaders einhergeht. Gespräche mit dem russischen Supergroßmeister Evgeny Tomashevsky verliefen inzwischen erfolgreich und die Spitze konnte damit gut verstärkt werden.

Ein gutes Abschneiden erwartet die Rennstadt Hockenheim auch von einem der jüngsten deutschen Großmeister Dennis Wagner, der erstmals an den Spitzenbrettern antreten wird und das Vertrauen der Mannschaftsführung genießt. Auch die Intensivierung der Kontakte zu der Sportregion Rhein-Neckar e.V. und dem Expertenteam dieser Institution gibt Anlass zur Hoffnung, dass die dritten Plätze in der Schachbundesliga nicht ungehört verhallt sind.

INFO: www.scchachbundesliga.de    www.sv1930-hockenheim.de

Text und Foto: Dieter Auer

16.06.2015


Neuer Leiter Shared Service bei den Stadtwerken Hockenheim

Kümmert sich ab sofort um die Abrechnung bei den Stadtwerken Hockenheim – Shared Service-Leiter Michael Heiter-Lieser

Hockenheim- Die erste Arbeitswoche ist vorbei und Michael Heiter-Lieser, der neue Leiter Shared Service bei den Stadtwerken Hockenheim, hat sich bereits gut eingelebt. „Die Kollegen sind sehr freundlich und hilfsbereit“, berichtet er über seine ersten Eindrücke. Im Aufgabengebiet Shared Service ist Michael Heiter-Lieser als Nachfolger von Bernhard Wolf für die gesamte Abrechnung des Energieversorgers zuständig. Diese umfasst die Abrechnung der Kunden und der Energienetz-Vertragspartner. Eine Tätigkeit, die ein Faible für Zahlen erfordert. „In meiner neuen Aufgabe habe ich die Möglichkeit, meine Berufserfahrung an Kollegen weiterzugeben und gleichzeitig im Team zu arbeiten. Beides macht mir viel Freude“, so der 51-jährige Familienvater weiter.

Vor seiner Tätigkeit bei dem Energieversorger war der gelernte Einzelhandelskaufmann schon einmal in der Stadt beschäftigt. Von 1984 bis 1999 arbeitete er in unterschiedlichen Funktionen in den Massa-Einrichtungshäusern, davon 1991 bis 1993 als stellvertretender Abteilungsleiter in der Hockenheimer Filiale. Sein Einstieg in die Energiewirtschaft erfolgte 2001 bei den Stadtwerken Neustadt an der Weinstraße. Dorthin kam er über die Weiterbildung „Datenverarbeitung in der kaufmännischen Sachbearbeitung“. Seitdem hat er sich in der Energiewirtschaft kontinuierlich fortgebildet. „Ich habe mit der Betreuung der Fernwärmekunden in Neustadt begonnen. Dort konnte ich die Inhalte meiner Weiterbildung mit meiner Erfahrung im Kundenkontakt verbinden“, blickt Michael Heiter-Lieser zurück. Bei dem Unternehmen war er zuletzt als stellvertretender Abteilungsleiter Kundenservice und Verbrauchsabrechnung tätig. Daneben liegt ihm die Förderung junger Menschen in den Berufseinstieg am Herzen. Er engagiert sich daher seit 25 Jahren als Mitglied im Prüfungsausschuss der Industrie- und Handelskammer (IHK) Pfalz.

Zum Beginn dieses Monats nun die „Rückkehr“ nach Hockenheim. „Mich hat die Führungsverantwortung bei dieser neuen Aufgabe gereizt. Außerdem möchte ich einen Beitrag dazu leisten, dass das Kundenzentrum der Stadtwerke Hockenheim auch weiterhin kundennahe Dienstleistungen anbietet. Dabei ist mir wichtig, bei allen Fragen rund um die Abrechnung kompetenten Ratschlag zu geben“, meint Michael Heiter-Lieser. Text und Foto: Stadt Hockenheim

08.06.2015


Südstadtkindergarten lernt „Religionen der Welt“ kennen

Kinder des Südstadtkindergartens zu Besuch im buddhistischen Tempel von Altlußheim Kinder des Südstadtkindergartens zu Besuch im buddhistischen Tempel von Altlußheim

Hockenheim- Der Südstadtkindergarten in Hockenheim hat auch in diesem Jahr wieder das Projekt „Religionen der Welt“ für die Schulanfänger durchgeführt. Hintergrund des Projektes ist, die Kinder an verschiedene Kulturen und Religionen heranzuführen. Daher trafen sich die Schulanfänger aller fünf Kindergartengruppen in den ersten Maiwochen, um gemeinsam mehr über den Buddhismus, das Christentum, das Judentum und den Islam zu erfahren. Dabei wurden auch Fragen im täglichen Umgang miteinander beantwortet.

Zunächst stand ein Besuch des buddhistischen Tempels in Altlußheim auf dem Plan. Die Kinder wurden im Gebetsraum von einem Mönch empfangen. Er zeigte dem Nachwuchs, wie Buddhisten beten. Außerdem wurden Fragen rund um die Religion gestellt. Die Gespräche wurden von Lina Schmitt übersetzt.

Dem folgte der Besuch christlicher Gotteshäuser. Die Kinder haben sich die evangelische Kirche in Hockenheim angesehen. Dort konnten sie sich unter Leitung von Küster Thomas Krebs über den Altar, die Orgel, die Empore und die Schaltanlage der Kirchenglocken informieren. Nachdem alle Fragen beantwortet waren, ließ Thomas Krebs zur Freude aller Teilnehmer die Glocken läuten.

Im Anschluss besuchten die Kinder die katholische Kirche. Hans Rieder führte den Nachwuchs durch das Gebäude und zeigte ihnen die verschiedenen Altäre, die Kanzel und das Taufbecken. Außerdem erläuterte er den Kindern die Geschichte der in der Kirche hängenden Kriegsbombe. Auf dem Rückweg zum Südstadtkindergarten haben die Kinder die Stolpersteine gesucht und dabei über die jüdische Bevölkerung und den Sinn der Steine gesprochen.

Der Abschluss des Religionsprojektes fand in der Moschee in Hockenheim-Talhaus statt. Dort bekamen die Kinder die wichtigsten Rituale und Regeln des Islam erklärt und gezeigt, wie Moslems beten. Die Kinder konnten Fragen stellen, die Gebetsketten ansehen und auf die Freitagskanzel steigen. Nach einem Frühstück wurden auch der Gebetsbereich der Frauen und der Raum der Koranschule besichtigt.

Anschließend ließen alle Teilnehmer das Religionsprojekt nochmal Revue passieren. Die Erzieherinnen dankten allen Personen, die bei der Umsetzung des Projektes mitgeholfen haben. Dies gilt besonders dem Elternbeirat, der die Hälfte der Kosten der Busfahrt übernommen hat. Text und Foto: Stadt Hockenheim

27.05.2015


Lasst Blumen Sprechen - „petite Fleur“ der besondere Gartenmarkt

spk. Hockenheim- Unter Mitwirkung von Hockenheims Oberbürgermeister Dieter Gummer startete die Frühlingsmesse des petite Fleur am gestrigen Himmelfahrtstag im schönen Landesgartenschaugelände von Hockenheim. Die Initiatorin der Messe Kornelia Schirmer zeigte sich sehr zufrieden mit den Angeboten die kreative Lösungen für die Gestaltung der grünen Oase im Freien aufzeigen. "Die Lust auf Garten, Terrasse oder Balkon ist ungebrochen", so Kornelia Schirmer.

Im herrlichen Ambiente des schönen Parks werden die Besucherherzen, wie in den Jahren zuvor, wieder höher schlagen. Eine spannende Reise durch grüne Oasen. Gezeigt wirde eine Vielfalt von anspruchsvollen Ideen. Bei regionalen und überregionalen Ausstellern können die Besucher viel Schönes und Neues für den Garten entdecken: Pflanzen aller Art, grüne Raritäten, die neusten Gartentrends, Gartenmöbel, Gartenantiquitäten und -accessoires sind auf dem petite Fleur zu finden.

Ein  vielfältiges Rahmenprogramm und Musikdarbietungen der Sonderklasse erwarteten die  Besucher. Interessantes und Nützliches zu verschiedensten Themen rund um den Garten.
Der Garten ist heute nicht nur eine Oase der Entspannung, sondern auch ein Stück Lebensqualität. Eigenes Obst und Gemüse zu erzeugen kann für Gartenbesitzer eine gesunde Alternative sein.

Der SPEYER-KURIER war bei der Eröffnung mit dabei und hat für Sie einige Fotoimpressionen in seinem Bilderalbum bereit gestellt. Sollten Sie nun Lust auf petite Fleur bekommen, so haben Sie noch bis Sonntag 17. Mai Gelegenheit diese Messe zu besuchen. Bummeln Sie im schönen ehemaligen Landesgartenschaugelände von Hockenheim und lassen sich von dem vielfältigen Angebot inspirieren.  Foto: dak

15.05.2015


Hockenheimer Marketing Verein besucht Firmen auf dem Maimarkt

Jorn Teske, Donald Pape, Hans Haas, Richard Damian und Michael Greul (v.l.n.r.) vom Hockenheimer Marketing Verein besuchen Stefan Klewe von der Firma Zweik (2.v.l.)

Hockenheim- Der Vorstand des Hockenheimer Marketing Vereins hat den Mannheimer Maimarkt besucht und sich dort über die Anliegen von Unternehmern in Hockenheim informiert. Auf dem Rundgang besuchten die Vorstandsmitglieder knapp zehn Firmen unterschiedlicher Größe wie beispielsweise ET Solar Power, die Schreinerei Schäfer, Zweik Meisterbetrieb für Bodenbeläge und die Aktiengesellschaft Wachtel. Auch eine Stippvisite zum Gemeinschaftsstand der Rennstadt Hockenheim stand auf dem Programm.

„Wir haben mit den Unternehmern auf dem Maimarkt viele produktive Gespräche geführt, bei denen auch kritische Aspekte über den Wirtschaftsstandort Hockenheim thematisiert wurden“, blickt Richard Damian, der Vorsitzende des Hockenheimer Marketing Vereins, auf den Rundgang zurück. Dabei seien auch Ideen für künftige Aktionen entstanden. „Wir möchten einen Stammtisch für Vereinsmitglieder anbieten, bei dem wir uns auf ´lockerer´ Basis über anstehende Themen austauschen können“, erläutert Richard Damian weiter. Text und Foto: Stadt Hockenheim

07.05.2015


Schuldenfalle – Prävention durch Information

Schülerinnen und Schüler der Theodor-Heuss-Realschule informieren sich bei Finanzexperten

Hockenheim-  Fast einhundert Schülerinnen und Schüler der 8. Jahrgangsstufe der Theodor-Heuss-Realschule nahmen in der vergangenen Woche an einer Informationsveranstaltung zum Thema „Schuldenfalle“ der Volksbank Kur- und Rheinpfalz teil. Die Initiatorinnen der Trainings, Rebecca Kühlthau und Isabelle Grüninger (Finanzberaterin Privatkunden bei der Volksbank) freuten sich gemeinsam mit Ulrike Montag, verantwortliche Lehrerin für die Wirtschaftsbildung, über die erneute Durchführung dieses Workshops – bereits zum vierten Mal konnten sich Schülerinnen und Schüler aus erster Hand informieren.

Gerade in der heutigen, schnelllebigen Zeit ist es besonders wichtig, sich über finanzielle Angelegenheiten umfassend zu informieren. Denn nur, wer über seine Finanzen und die eventuellen Auswirkungen von nicht bezahlten Rechnungen, Ratenkaufverträgen oder Verbraucherkrediten informiert ist, kann sich vor der sog. Schuldenfalle schützen, in die viele Konsumenten schnell aus Leichtfertigkeit geraten.

Praxiswissen von der Handyrechnung bis zum Girokonto

Isabelle Grüninger und Rebecca Kühlthau zeigten anhand eines konkreten Beispiels (nicht bezahlte Handyrechnung) exemplarisch die Folgen auf und welche Auswirkungen dies im Falle von Zahlungsschwierigkeiten auf das weitere Leben haben kann. Zusätzlich informierten sie über den Einsatz von Bank- und Kreditkarten und welche Punkte hier besonders zu beachten sind. So ist es zum Beispiel sehr wichtig, immer darauf zu achten, dass bei Kartenzahlungen das Girokonto das entsprechende Guthaben aufweist. Auch war für die Schülerinnen und Schüler interessant zu erfahren, welche Funktionen das Girokonto insgesamt erfüllen kann. Auch den Unterschied von Lastschriften und Daueraufträgen wollten die Jugendlichen genau wissen. Interessant war für die Schüler auch, dass es bei der Volksbank Kur- und Rheinpfalz die sog. Bildkarte gibt. Diese Bankkarte kann von den Kunden der Genossenschaftsbank mit einem Foto individualisiert werden, sodass Familienangehörige, Urlaubsmotive oder die eigene Katze die Volksbank-Kunden im Geldbeutel begleitet. Nähere Informationen zu dieser speziellen Bankkarte erhalten Interessierte über die Homepage der Genossenschaftsbank (www.volksbank-krp.de), über die auch die unkomplizierte Beantragung erfolgen kann.

Die beiden Finanzexpertinnen beantworteten zahlreiche Fragen

Zum Abschluss des Vortrages konnten die Jugendlichen Details zum Beruf des Bankkaufmanns/ der Bankkauffrau erfahren – Isabelle Grüninger und Rebecca Kühlthau standen bei den individuellen Fragen hier gerne Rede und Antwort. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops waren sich einig, dass interessante, lehr- und erlebnisreiche Stunden hinter ihnen liegen. „Wir haben viel theoretisches Wissen rund ums Girokonto sammeln können und werden dank dieser Informationen sicherlich nicht so schnell in die berühmte Schuldenfalle tappen“, so einer der Teilnehmer.

Volksbank Kur- und Rheinpfalz eG, Presse

04.05.2015


Hockenheimer Schachkooperationen Schule-Verein vor dem Aus?

Engagement im Ehrenamt genügt nicht mehr den Anforderungen der Zeit

Hockenheim- Ein Blick in die Vereinschronik der Schachvereinigung 1930 Hockenheim zeigt, dass die ersten Kooperationen im Schulschach zwischen dem Badischen Sportbund in Karlsruhe, dem Verein und den Schulleitungen der Hartmann-Baumann und Pestalozzi- Schule ins Jahr 1988 zurück datieren. Es folgten das CFG-Gymnasium und die THR-Realschule. Auch mit den Namen ehemaliger und heutiger Schulleiter wie Wolfgang Stigler, Erich Werner, J. Wolf und Joachim Kriebel standen bisherige Erfolge in direkter Verbindung sowie mit den Namen einiger Lehrer wie beispielsweise Michael Fricke und Christoph Hoffmann.

Nach über einem Vierteljahrhundert erfolgreicher Kooperationen im Schach in Hockenheim  wurde bereits im Schuljahr 2014/2015 offen diskutiert, ob die Schachkooperationen vor dem Aus stehen. Die Gründe hierfür sind vielfältiger Natur. Wie Rektor Roth von der Hartmann-Baumann- Grund- und Werkrealschulschule mitteilte, sei die Besetzung mit einem fachlich und pädagogisch geeigneten Mitarbeiter nicht gewährleistet und der bisher engagierte Schachspieler, Lehrer und Übungsleiter der THR- Schule Michael Fricke steht vor der Pensionierung. Dieter Auer, Ehrenvorsitzender des Vereins, sucht seit Jahren einen Nachfolger als Projektleiter und Betreuer der Schach AG der Pestalozzischule.

Nach etlichen Gesprächen mit der Hockenheimer Stadtverwaltung und den Schulleitungen wurden fristgerecht zum 01.Mai vier Anträge zur Genehmigung der Kooperationen des Schuljahres 2015/2016 beim Badischen Sportbund eingereicht. Noch immer dauert die Suche nach geeigneten Betreuern und finanziellen Mitteln an, wobei die Bewerbung beim „RCH-Award“ dem Förderpreis 2015 der Fördergemeinschaft des Rotary Club Hockenheim zu Hoffnungen Anlass gibt. Letztendlich bleibt die Frage, ob die Schach AGs vor dem Aus stehen aber noch unbeantwortet. Die Zeit bis zum Beginn des neuen Schuljahres sollte aber optimal genutzt werden, um die Fortsetzung dieser erfolgreichen Tradition im Schulschach zu gewährleisten.

Der Bundesligist SV 1930 Hockenheim geht als Tabellendritter in die nächste Spielsaison und vertritt die Metropolregion Rhein-Neckar damit zum fünften Mal in Folge auf nationaler wie internationaler Ebene. Er steht in dieser Position fraglos im Fokus und würde an einer Fortführung der Schach AGs profitieren, wie auch durch die Besetzung der Schnittstellen Grundschulen, weiterführende Schulen, Jugendschach und Vereinsschach.

Als Vorbild in diesem Kontext könnten der 17-jährige Großmeister Dennis Wagner und der 14-jährige Joel De Silva dienen, die im Kader des Bundesligisten nominiert sind. Möglicherweise wird Dennis Wagner gemeinsam mit dem ehemaligen Weltmeister Anatoli Karpow - Ehrenmitglied der Schachvereinigung seit 1994 – laut Mannschaftsführer Blerim Kuci in der kommenden Spielsaison das Spitzenbrett besetzen. Ansporn und Hoffnungsschimmer für die Hockenheimer Schachjugend?

INFO: www.SV1930-Hockenheim.de Dieter Auer

03.05.2015


Zwei Siege gegen Mülheim und Solingen beim Finale reichen zur Bronzemedaille

Der einheimische Nationalspieler Rainer Buhmann sichert der Schachvereinigung 1930 Hockenheim den dritten Platz zum Saisonabschluss

Hockenheim-  Zu den letzten beiden Runden 14 und 15 zum Saisonabschluss musste man die Reise nach Mülheim an der Ruhr antreten. Nach einem verpatzten Saisonauftakt und mittlerweile mit dem vierten Platz im Reisegepäck sollte mit Anatoli Karpow am Spitzenbrett der Versuch unternommen werden, den dritten Tabellenplatz der Vorsaison zu verteidigen. Nach einer kurzfristigen Absage des ehemaligen Weltmeisters geriet dieses Ziel in Gefahr. Auf spannende Spiele mit offenem Ausgang durfte man dennoch gespannt sein, zumal man gegen den vorjährigen Tabellenzweiten von der Papierform her gesehen leicht favorisiert war. Relativ frühzeitig einigte man sich am Spitzenbrett auf Remis und auch der ungarische Großmeister Zoltan Ribli, Dennis Wagner und Hannes Rau ließen ein Unentschieden  zum 2:2 Zwischenstand folgen. Nach Siegen des Hockenheimer Nationalspielers Rainer Buhmann und IM Oleg Boguslavskyy vom Landesstützpunkt Rhein-Neckar Odenwald stellten GM Saric an Brett 2 und Nationalspieler David Baramidze die Weichen endgültig auf Sieg. Mit dem in dieser Höhe unerwarteten 6:2 Sieg kletterten die Rennstädter auf Rang drei der Tabelle.

Hier die Einzelergebnisse  SV Mülheim Nord : SV Hockenheim (2:6)

1.     GM Navara,David : GM Moiseenko, Alexander (0,5:0,5)

2.     GM Landa, Konstantin : GM Saric, Ivan (0:1)

3.     GM Tregubov,Pavel V.: GM Baramidze, David (0:1)

4.     GM Berelowitsch, Alexander : GM Buhmann, Rainer (0:1)

5.     GM Hausrath, Daniel : IM Wagner, Dennis (0,5:0,5)

6.     GM Levin, Felix : GM Ribli, Zoltan (0,5:0,5)

7.     GM Saltaev, Mihail : IM Rau, Hannes (0,5:0,5)

8.     IM Dinstuhl, Volkmar Dr. : IM Boguslavskyy, Oleg (0:1)

Im Parallelkampf gewann SG Solingen gegen unseren Reisepartner SG Trier ebenfalls mit 6:2, so dass Hockenheim die Trierer überholte und vor dem Finale gegen Solingen auf Platz 3 kletterten.

 Mit einem 8:0 Sieg von OSG Baden-Baden über den Hamburger SK sicherten sich die Kurstädter vorzeitig zum zehnten Mal in Folge die Deutsche Meisterschaft. Ein börsennotiertes Unternehmen an der Seite der Baden-Badener sorgt kontinuierlich für diese außergewöhnlichen Erfolge. Glückwunsch an Baden-Baden wie auch an Werder Bremen zur Vize-Meisterschaft.

Am Sonntag, 12.April bei der letzten Runde vor Saisonabschluss mussten die Kämpfe Hockenheim gegen Solingen und Dortmund gegen Schwäbisch Hall die Entscheidung um Platz drei bringen.

Nach zwei Remisen an den Brettern 1 und 8 war es der Internationale Meister Hannes Rau aus Heidelberg, der die Rennstädter in Führung brachte. Nachdem Nationalspieler David Baramidze  seine Partie verlor kam es nach weiteren Remisen von Ivan Saric und  Zoltan Ribli zum 3:3 Zwischenstand. Zu diesem Zeitpunkt konnte nur ein knapper Sieg den umkämpften dritten Platz garantieren, da Schwäbisch Hall inzwischen die Partie mit 5,5:2,5 gegen Dortmund gewonnen hatte. Nach einem weiteren Unentschieden von IUM Oleg Boguslavskyy zum 3,5:3,5 Zwischenstand ruhten alle Hoffnungen auf dem Hockenheimer Nationalspieler Rainer Buhmann, der sich allmählich eine Gewinnstellung erspielte.

Hier die Einzelergebnisse SV Hockenheim : SV Solingen (4,5:3,5)

1.     GM Moiseenko, Alexander : GM Ragger, Markus (0,5:0,5)

2.     GM Saric, Ivan : GM L`Ami, Erwin (0,5:0,5)

3.     GM Baramidze, David :GM Nikolic, Predrag (0:1)

4.     GM Buhmann, Rainer : GM Naumann, Alexander (1:0)

5.     GM Ribli, Zoltan : GM Handke, Florian (0,5:0,5)

6.     IM Rau, Hannes : GM Appel, Ralf (1:0)

7.     IM Boguslavskyy, Oleg : IM Andersen, Mads (0,5:0,5)

8.     IM Nekrasov, Michael : IM Wegerle, Joerg (0,5:0,5)

Im Parallelkampf trat Reisepartner SG Trier gegen SV Mülheim Nord an die Bretter

Fazit: Als einer der kleinsten Vereine in der Liga durfte das Teammanagement mit der Endplatzierung zufrieden sein, Immerhin hatte man bisher mit den Abstiegsrängen noch nie etwas zu tun, verteidigte den dritten Platz des Vorjahres und steht vor der fünften Saison in dieser wohl stärksten Liga der Welt.

Prognose: Es ist bekannt, dass das Rennstadtteam noch immer ohne Hauptsponsor dasteht und wie die meisten Teams in der Liga mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen hat. Nachdem sich Eppingen aus der 1.Liga freiwillig zurückgezogen hat, will man in Hockenheim weitermachen und auf ein bewährtes Co-Sponsoring-Modell vertrauend die Suche nach einem Hauptsponsor in der wirtschaftlich starken Metropolregion Rhein-Neckar fortsetzen.

INFO: www.scchachbundesliga.de   www.sv1930-hockenheim.de

Dieter Auer

13.04.2015


Aktion „Spaß auf der Straß´“ – Bücher an Kinder übergeben

Hockenheim- Mit der Aktion „Spaß auf der Straß´: Mit Sicherheit“ fördert der Verein für Verkehrserziehung Deutschland (VfV) die verkehrsbezogene Bildung von Kindern, insbesondere in Kindertageseinrichtungen. Dafür gibt der Verein ein 40-seitiges Buch mit dem Titel „Straßengeschichten mit Moritz und Luise“ heraus. Das Buch wurde vor einigen Tagen bereits zum dritten Mal an rund 50 Kinder des Friedrich-Fröbel-, des Park- und des Südstadt-Kindergartens verteilt.

Der Kauf der Bücher für die Aktion wird ausschließlich durch Spenden von Gewerbetreibenden in Hockenheim finanziert. Als Sponsoren für das Buch haben sich in diesem Jahr die Firma Cornelius, Hernandez Logistik und Verpackungstechnik, Jahnke Omnibusbetrieb und der O2-Partnershop von Fatih Bilir beteiligt.

„Wir danken den vier Unternehmen, dass sie die Verteilung der Bücher an die Kinder auch in diesem Jahr mit ihren Spenden möglich gemacht haben“, sagte Stefan Kalbfuss, Fachbereichsleiter für Soziales, Bildung, Kultur und Sport bei der Stadt Hockenheim, unmittelbar nach der Aktion. Eine Überlegung für kommendes Jahr wäre, mit den Spenden die Bücher anzuschaffen und diese an die nachfolgenden Kindergruppen weiterzugeben. „Wir würden uns daher sehr freuen, wenn sich auch nächstes Jahr wieder viele Gewerbetreibende für diesen guten Zweck einsetzen“, so Stefan Kalbfuss weiter. Text: Stadt Hockenheim, Presse

10.04.2015


Spielplatzaktion „Der Lack war ab“ im Parkkindergarten

Helfer bringen bei der Spielplatzaktion „Der Lack war ab“ im Parkkindergarten das Kletterspielhaus wieder auf Vordermann Helfer bringen bei der Spielplatzaktion „Der Lack war ab“ im Parkkindergarten das Kletterspielhaus wieder auf Vordermann

Hockenheim- Unter dem Motto „Der Lack war ab“ trafen sich vergangenen Samstag im Parkkindergarten 14 fleißige Eltern und vier Erzieherinnen, um den Spielplatz wieder in Schuss zu bringen. Dabei war vor allem am Kletterspielhaus „der Lack ab“ – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Mit Schleifpaper und -Geräten wurde die alte, rissige Holzschicht abgetragen und geglättet. Danach wurde die Lasur mit Pinsel und Walze aufgetragen. Dabei und bei dem anschließenden Zusammensitzen wurden auch neue Kontakte unter den Helfern geknüpft.

„Es war schön zu sehen, wie viele Aktive sich einfanden, um zum Wohle der Kinder den Spielplatz mit viel Motivation und Freude auf Vordermann zu bringen. Allen unser herzliches Dankeschön“, so die Leiterin der Kindertagesstätte, Beate Schanz, nach der Spielplatzaktion. Ein besonderer Dank gebühre auch Michael Bimczock vom Bauhof für seine Unterstützung, ergänzt sie. Die Spielplatzaktion fand dieses Jahr zum ersten Mal statt.

Text und Foto: Stadt Hockenheim

17.03.2015


Erfolgreiches Heimspielwochenende der Schachvereinigung Hockenheim

Nach zwei Siege gegen Hamburg und Rostock rückt das Rennstadtteam auf Tabellenplatz vier vor

Hockenheim/Dielheim- Der freundschaftlichen Beziehung zum Schachclub Dielheim und zu Bürgermeister Hans-Dieter Weis war es geschuldet, dass das zweite Heimspielwochenende der Hockenheimer der Spielsaison 2013/2014 in der Kulturhalle in Dielheim stattfand. Nach einer Empfehlung der Sportregion Rhein-Neckar e.V. war das Wormser Theater, Kultur-und Tagungszentrum ursprünglich als Spielstätte eingeplant und im Bundesliga-Magazin der Hockenheimer bekanntgegeben. Ein Scheitern der Verhandlungen mit den Wormser Verantwortlichen veranlasste Teammanager Dieter Auer rechtzeitig  nach einer Ersatzspielstätte in der Region Ausschau zu halten, zumal die Standardspielstätte - das Baden-Württemberg Center am Hockenheimring - wegen einer Streckenbelegung nicht in Frage kam. Mit einem fünften Platz im Gepäck trat man die Reise nach Dielheim an, mit der Absicht, das Punktekonto erneut zu verbessern. Immerhin war der dritte Platz des Vorjahres in Sichtweite und sollte nach Möglichkeit verteidigt werden. Kein leichtes Unterfangen wenn man den glücklosen Start des Rennstadtteams mit ins Kalkül zog.

Das Rennstadtteam startete aber mit einem Sieg des Heidelberger IM Hannes Rau. Nach weiteren Siegen von GM Rainer Buhmann und GM Tamas Barnusz bauten die Hockenheimer die Führung aus. Nach einer Niederlage des Youngsters Dennis Wagner und einem Unentschieden von Nationalspieler David Baramidze rückte der Sieg gegen Hamburg näher. Den Siegpunkt sicherte zum Schluss GM Ivan Saric, so dass die Niederlage von GM Luka Lenic nicht mehr ins Gewicht fiel. Den Schlusspunkt setzte der Mannheimer IM Oleg Boguslavskyy mit einem Remis zum 5:3 Endstand.

Hier die Einzelergebnisse SV Hockenheim : Hamburger SK (5:3)

1.     GM Saric, Ivan : GM Van Kampen, Robin (1:0)

2.     GM Lenic, Luka : GM Kravtsiv, Martyn (0:1)

3.     GM Baramidze, David : GM Sipke, Ernst (0,5:0,5)

4.     GM Buhmann, Rainer  : IM Svane, Rasmus (1:0)

5.     IM Wagner, Dennis : IM Cuenca Jiménez, José Fernando (0:1)

6.     GM Banusz, Tamas : Lampert. Jonas (1:0)

7.     IM Rau, Hannes : IM Heinemann, Thies (1:0)

8.     IM Boguslavskyy, Oleg : IM Carlstedt, Jonathan (0,5:0,5)

Im Parallelkampf siegte SG Trier erwartungsgemäß mit 6,5:1,5 Punkten gegen SSC Rostock.

Am Sonntag trat das Rennstadtteam als klarer Favorit gegen den SSC Rostock 07 an die Bretter. Der Spielverlauf rechtfertigte die Prognose, so dass außer einer Niederlage an Brett 1 und einem unentschiedenen Ausgang an Brett 2 alle anderen Kämpfe gewonnen werden konnten. Zu den erfolgreichsten Hockenheimer Spielern gehörten Großmeister Rainer Buhmann und der Internationale Meister Hannes Rau aus der Region sowie der junge Ungar Tamas Banusz mit ihren Doppelsiegen

Hier die Einzelergebnisse  SSC Rostock 07 : SV Hockenheim (1,5 : 6,5)

1.      GM Tomczak, Jacek : GM Saric, Ivan (1:0)

2.     GM Brynell, Stellan : GM Lenic, Luka (0,5:0,5)

3.     IM Szelag, Marcin : GM Baramidze, David (0:1)

4.     IM Rudolf, HenrikGM Buhmann, Rainer (0:1)

5.     IM Gruenberg, Hans-Ulrich : IM Wagner, Dennis (o:1)

6.     FM Tomczak,Rafal : GM Banusz, Tamas (0:1)

7.     FM Skibbe, Willi : IM Rau, Hannes (0:1)

8.     Weber, Max : IM Boguslavskyy, Oleg L0:1)

Im Parallelkampf trat Reisepartner SG Trier gegen den Hamburger SK an die Bretter

Fazit: Nachdem der Saisonauftakt nicht den Erwartungen entsprochen hatte, nimmt das Rennstadtteam inzwischen Fahrt auf und sicherte sich mit zwei Siegen am Wochenende den vierten Tabellenplatz mit der Option, beim Finale in Mülheim am 11./12.April doch  noch den dritten Platz der Vorsaison verteidigen zu können.

Beachtenswert ist in diesem Kontext auch die Tatsache, dass Weltmeister Anatoli Karpow den Tabellenstand erfragte, um zu entscheiden, ob er das Team beim Finale in Mülheim verstärken würde. Nach dem Vorstoß auf Rang 4 der Tabelle stehen die Chancen gut, dass er sein Team – Anatoli Karpow ist Ehrenmitglied des Vereins seit 1994 – an Brett 1 ins Finale führen wird.

INFO: www.scchachbundesliga.de   www.sv1930-hockenheim.de

Text und Foto: Dieter Auer

16.03.2015


Ansprechpartner „für alle Fälle“ im Hofweg

Hockenheim- Beim letzten „Runden Tisch Hofweg 15“, der erneut von der Initiative „Gemeinsam statt einsam“ und der Stadtverwaltung Hockenheim veranstaltet wurde, stellte sich der Sozialarbeiter Andreas Ledderhose vor. Er vermittelt als Ansprechpartner „für alle Fälle“ künftig verschiedene Hilfsangebote für die Anwohner im Hofweg 15. Der Gemeinderat der Stadt Hockenheim hatte im Haushalt 2015 beschlossen, dass der Sozialarbeiter künftig einen Teil seiner Arbeitszeit für die Obdachlosenunterkunft einsetzt.

Am „Runden Tisch“ stellte Andreas Ledderhose die Schwerpunkte seiner Arbeit vor. Dies fand bei den Teilnehmern und Stadträten Unterstützung. Eine erste Aufgabe des Sozialarbeiters wird sein, das Problem mit der Sammelpost anzugehen – damit wird sichergestellt, dass die Anwohner Briefe künftig rechtzeitig im Briefkasten haben.

Neben der Vorstellung von Andreas Ledderhose wurden am „Runden Tisch“ weitere Themen besprochen. Teilnehmer Theo Ruder erklärte sich beispielsweise spontan bereit, für den Hofweg einen Erste-Hilfe-Kasten zu sponsern. Der ehemalige Stadtrat Bernhard Fuchs bot an, sich bei der Freiwilligen Feuerwehr Hockenheim für eine Notfallübung im Hofweg einzusetzen.

Bürgermeister Thomas Jakob-Lichtenberg dankte allen Teilnehmern des „Runden Tisches“ für ihre konstruktiven Beiträge. Der nächste öffentliche „Runde Tisch“ findet am Donnerstag, den 26. März, um 18 Uhr, im Bürgersaal des Rathauses Hockenheim statt. Stadt Hockenheim, Presse

12.03.2015


Robert-Koch-Straße im Bereich der Karl- bis zur Philipp-Schwab-Straße wegen Bauarbeiten gesperrt

Sperrung der Robert-Koch-Straße im Bereich der Karl- bis zur Philipp-Schwab-Straße wegen Bauarbeiten

Hockenheim- Die Robert-Koch-Straße in Hockenheim wird vom Dienstag, den 3. März 2015, bis voraussichtlich 30. April, von der Karlstraße bis zur Philipp-Schwab-Straße wegen Bauarbeiten für den Verkehr vollständig gesperrt. Die Umleitung erfolgt in diesem Zeitraum von der Karl- in die Schützenstraße, dann weiter in die Philipp-Schwab-Straße; alternativ von der Philipp-Schwab-Straße über die Schwetzinger- in die Karlstraße, sowie jeweils umgekehrt. Die Umleitungen sind auch ausgeschildert – der Anliegerverkehr ist bis zur Baustelle weiterhin möglich. Text: Stadtverwaltung Hockenheim, Presse

04.03.2015


Schachkooperationen Schule-Verein vor dem Aus?

Hoffnungsschimmer „RCH-Award“ Förderpreis

Hockenheim- Nach über einem Vierteljahrhundert erfolgreicher Kooperationen im Schach in Hockenheim stehen die hiesigen Schulschach AGs noch immer vor dem Aus. In den letzten  Pressemitteilungen zu diesem Thema wurde diese Situation ausführlich geschildert und dargestellt. Bemerkenswerte Fortschritte kamen dennoch nicht zustande.

 Bedauerlicherweise fehlen positive Impulse aus dem schulischen Bereich nach über 25 Jahren des Zusammenwirkens. Ein grundsätzliches Problem besteht offenbar darin, dass es nahezu unmöglich ist, geeignete Personen im Ehrenamt als Betreuer zu gewinnen.

Eine neue Strategie –um zu retten, was noch zu retten ist – sieht vor, die Schulleitungen der betroffenen Schulen Carl-Friedrich-Gauß Gymnasium, Theodor-Heuss-Realschule, Hartmann-Baumann Grund- und Werkrealschule und Pestalozzischule zu einem letzten gemeinsamen Gespräch an einen Tisch zu bringen. Ohne Engagement der genannten Schulen nebst Mithilfe der Freundes- und Förderkreis-Institutionen kann es bedauerlicherweise keine Lösung geben. Diese Voraussetzung müsste erfüllt sein, um auch Sponsorengespräche mit Aussicht auf Erfolg führen zu können.

Weiterhelfen könnte auch eine Förderung durch den Rotary-Club Hockenheim, der den Ehrenamtspreis „RCH-Award“ ausgelobt hat und um den sich der hiesige Verein inzwischen beworben hat. Der von Oberbürgermeister a.D. und Ehrenpräsident Gustav Schrank gegründete Verein, könnte mit einer Berücksichtigung des Hockenheimer Schulschach-Projektes ein allseits beachtetes Signal setzen, um die Fortsetzung der Schulschach-Kooperationen zu gewährleisten.

Das oft zitierte Zitat „Die Hoffnung stirbt zuletzt“ gilt auch für das Schulschach in Hockenheim, zumal der Abgabetermin für Bewerbungen an den Rotary-Club mit der Beantragung der Schulschach-Kooperationen beim BSB zum 1.Mai 2015 terminlich zusammenfällt. Ein Hoffnungsschimmer vor Toresschluss?

Wie der Träger der Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg, Dieter Auer, der Redaktion bekannt gab, beabsichtigt er, seine bisherige Tätigkeit als Projektleiter der Kooperationen Schule-Verein sowie die Leitung der Schach AG der Pestalozzischule im Frühjahr zu beenden. Steht damit das Hockenheimer Schulschach endgültig vor dem Aus? Ein erfolgreicher Bundesligaverein ohne Schulschach und Jugendförderung?

INFO: www.SV1930-Hockenheim.de

www.ksa-rhein-neckar.de Text: SV 1930 Hockenheim e.V., Presse

04.03.2015


Dem öffentlichen Dienst über viele Jahre verbunden

Oberbürgermeister Dieter Gummer mit den Jubilaren Sabine Ries, Dagmar Engelhardt und Ines Poppitz (untere Reihe, v.l.), Luigi Paterno und Petra Mächtel (Reihe darüber) sowie Mitarbeitern der StadtverwaltungHockenheim- Mit einer kleinen Feierstunde wurden am Montag fünf Mitarbeiter der Stadt Hockenheim für ihr 25-jähriges Jubiläum im öffentlichen Dienst geehrt. Oberbürgermeister Dieter Gummer überreichte den Jubilaren Urkunden. Er bedankte sich für ihre Arbeit im öffentlichen Dienst und bei der Stadtverwaltung. Diesem Dank schloss sich auch Christa Altenberger für den Personalrat an.

Zunächst wurde Sabine Ries geehrt. Die Hockenheimerin begann ihre Tätigkeit bei der Stadt am 2. Januar 1990 in der Landesgartenschau-Gesellschaft. Dort erlebte sie die Schau hautnah mit. Danach wechselte sie in die Kämmerei, wo sie heute in der Vollstreckungsstelle arbeitet.

Petra Mächtel kam am 22. Januar 1990 zur Stadt. Die Hockenheimerin arbeitet seitdem im Aquadrom und ist dort im Restaurant beschäftigt.

Luigi Paterno ist seit dem 1. Februar 1990 auf dem Baubetriebshof der Stadt Hockenheim tätig. Vor - 2 - dieser Zeit war er in einem Unternehmen in Ludwigshafen beschäftigt.

Ines Poppitz arbeitete vor ihrem Wechsel in die Stadtverwaltung Hockenheim am 1. Januar 2001 im Landratsamt des Rhein-Neckar-Kreises. Dort war sie unter anderem für das Übergangswohnheim für Aus- und Übersiedler zuständig. In Hockenheim ist sie als Sachbearbeiterin im Ausländeramt beschäftigt.

Die letzte Jubilarin, Dagmar Engelhardt, begann ihre Tätigkeit bei der Stadt Hockenheim am 15. Februar 1990 als Erzieherin im früheren Hubäcker-Kindergarten. Seit dem Neubau des Südstadt-Kindergartens ist sie dort als Erzieherin beschäftigt.

„Ich freue mich, dass sie unserer Verwaltung über eine so lange Zeit verbunden sind. Das zeigt, dass sie sich nicht nur mit Hockenheim, sondern auch mit seinen Bürgern und Gästen stark identifizieren“, so Oberbürgermeister Dieter Gummer in seiner Ansprache für die Ehrungen. Anschließend tauschten sich die Jubilare in geselligem Rahmen über ihre Arbeit bei der Stadtverwaltung aus. Text und Foto: Stadt Hockenheim, Presse

03.03.2015


Projekt „Kleiner Daumen – große Wirkung“ erfolgreich im Südstadtkindergarten gestartet

Die Kinder aus dem Projektteam der Pinguin -und Seehundgruppe sowie die beiden Erzieherinnen Iris Schlampp mit der Puppe König (ganz hinten links) und Michelle SchwartzHockenheim- Das Thema Klimaschutz wird für unsere Gesellschaft immer wichtiger. Daher engagiert sich der Südstadtkindergarten seit Anfang dieses Jahres bei dem Projekt „ Kleiner Daumen – große Wirkung“ der Metropolregion Rhein-Neckar, der Energieagentur Rheinland-Pfalz und dem Verein NaturGut Obhoven. Dabei hat sich der Kindergarten zum Ziel gesetzt, die Kinder und Eltern für dieses wichtige Thema zu sensibilisieren und zu mobilisieren.

Als Projektteilnehmer hat der Kindergarten bis Juni die Aufgabe, verschiedene Themenbereiche rund um den Klimaschutz in einzelnen Schritten mit den Kindern umzusetzen. Die beiden Erzieherinnen Michelle Schwartz und Iris Schlampp, die das Projekt betreuen, haben sich für die Bereiche Klimaschutz, Abfall und Konsum entschieden. Hierfür haben sie eine Projektteam aus der Pinguin- und Seehund-Gruppe ausgewählt, die sich zu „Klima-Experten“ weiterbilden. Dabei werden auch die anderen Kinder der beiden Gruppen, in denen die zwei Erzieherinnen ebenfalls tätig sind, mit eingebunden. Auch die Kinder aus den verbleibenden drei Gruppen werden berücksichtigt.

Im Mittelpunkt des Projektes steht der kleine König: Er ist eher bequem und hat sich zu diesen Themen bisher wenig Gedanken gemacht. Aber zum Glück hat er ja seinen Daumen. Dieser ist sein grünes Gewissen und regt den König immer wieder an, sich über verschiedene Dinge Gedanken zu machen. Diese Gedankenanstöße werden durch Geschichten vermittelt und durch Angebote in allen Bereichen wie beispielsweise Experimentieren, Kreativität, Musik, Bewegung, Sprache und Ernährung umgesetzt. Mit Forscheraufträgen für zu Hause werden auch die Eltern für das Projekt ihrer Kinder gewonnen. Der Südstadtkindergarten möchte im Foyer außerdem eine Klimaecke mit Informationen, Dokumentationen, Spielmöglichkeiten und Ausstellungen für Kinder und Eltern realisieren.

Die beiden Erzieherinnen haben sich vor dem Start des Projektes im Rahmen einer Fortbildung darauf vorbereitet. Darüber hinaus erhält das ganze Team des Südstadtkindergartens eine einstündige Schulung rund um den Klimaschutz. Nach dem Ende des Projekts im Juni wird eine Abschlussdokumentation über die einzelnen Projektschritte erstellt. Anschließend wird dem Südstadtkindergarten ein Klimasiegel verliehen. Text und Bild: Stadt Hockenheim, Presse

03.03.2015


OB-Wechsel im Städtetag: Dieter Gummer folgt auf Heiner Bernhard

Weinheim/Hockenheim- Hockenheims Oberbürgermeister Dieter Gummer vertritt seit Anfang des Jahres die Interessen der nordbadischen Mittelstädte (über 15.000 Einwohner) im Städtetag Baden-Württemberg e. V. Der 63-jährige Betriebswirt VWA und Diplom-Verwaltungswirt löst damit seinen Weinheimer Amtskollegen Heiner Bernhard (57) als Vorstandsmitglied des kommunalen Spitzenverbandes ab. Dieser hatte seit 2009 die so genannten „B-Städte“ Nordbadens im Städtetag vertreten. „Es ist wichtig, dass Nordbaden innerhalb Baden-Württembergs bei den Kommunen eine starke Stimme behält. Mit dem Kollegen Dieter Gummer und seinen großen Erfahrungen in Finanz- und Verwaltungsangelegenheiten ist dies gewährleistet", so Heiner Bernhard. Wieslochs Oberbürgermeister Franz Schaidhammer ist Gummers Stellvertreter. In dieser Städtegruppe sitzen darüber hinaus die Oberbürgermeister der Großen Kreisstädte Esslingen, Offenburg, Reutlingen sowie Sindelfingen.

In der Vorstandsgruppe der „A-Städte“ (über 100 000 Einwohner) sind aus der Metropolregion Rhein-Neckar Dr. Eckart Würzner (Heidelberg) und Dr. Peter Kurz (Mannheim) vertreten.

Die Satzung des kommunalen Spitzenverbandes sieht alle sechs Jahre einen Wechsel der Positionen vor. Bernhard (57), Verwaltungsjurist und seit 2002 Oberbürgermeister der größten Stadt im Rhein-Neckar-Kreis, war 2009 in den Städtetagsvorstand gerückt. Als Bildungsexperte behält Bernhard einen ständigen Gaststatus im Bildungsausschuss des Städtetages. Dieter Gummer:  „Heiner Bernhard hat Nordbaden und insbesondere die mittelgroßen Städte sehr engagiert und kompetent vertreten. In den vergangenen sechs Jahren ist die Wahrnehmung „unseres Sprengels“ in der Landeshauptstadt deutlich gestärkt geworden."

Im Städtetag Baden-Württemberg sind 184 Städte und Gemeinden des Landes Baden-Württemberg vertreten, dazu Kommunalverbände, Verkehrsunternehmen sowie die drei kommunalen Gebietsrechenzentren.

Der Städtetag mit Sitz in Stuttgart vereint alle Aufgabenfelder einer Kommune, befasst sich mit aktuellen und künftigen kommunalen Themen und Herausforderungen und agiert als „Sprachrohr“ der Kommunen gegenüber dem Land und seinen Ministerien. Zudem vertritt er über den Deutschen Städtetag die Belange der baden-württembergischen Kommunen bei den Gesetzgebungsverfahren des Landes und des Bundes.

25.02.2015


10-jähriges Schachtalent aus der Region besiegt Großmeister

Mannschaftsfoto vom erfolgreichen Wochenende in Berlin im Willy-Brandt-Haus.Schachtalent Vincent Keymer  am Landesstützpunkt Rhein-Neckar Odenwald

Metropolregion Rhein-Neckar. Wie Bundesnachwuchstrainer Bernd Vökler in der Vorstandssitzung am 16.Februar im Racket Center Nußloch bekanntgab, wurde das 10-jährige Schachtalent Vincent Keymer aus Gau-Algesheim in der Pfalz in die Förderung des Deutschen Schachbundes übernommen.

Der größte Erfolg des Shootingstars war die Titelverteidigung bei der Deutschen Jugendeinzelmeisterschaft 2014 in der U 10 mit 11/11 Punkten  sowie Platz 6 bei der Jugend-WM. Nachdem er bei der Deutschen Meisterschaft der Herren in Verden an der Aller als jüngster Teilnehmer aller Zeiten mit 3,5 Punkten aus 9 Runden ein erstes Achtungszeichen setzen konnte, machte er es beim 6. Pfalz-Open in Neustadt an der Weinstraße noch besser, als er zwei Großmeister besiegte. Mit 6,5 Punkten und Rang 8 in der Endtabelle, rangierte er noch vor dem Deutschen Vize-Meister Dennis Wagner aus Hockenheim und erspiele sich seine erste IM-Titelnorm. Eine unglaubliche Leistung in Anbetracht seines Alters.

Inzwischen hat Bundesnachwuchstrainer Bernd Vökler vom 15.-18.März ein Sondertraining mit Großmeister Evgeny Romanov am Landesstützpunkt Rhein-Neckar-Odenwald im Racket Center in Nußloch anberaumt, mit Übernachtungen beim Schach-Sponsor ACHAT-Premium Hotel in Reilingen.

Vincent Keymer soll aufgrund seiner Erfolge der regionalen Presse vorgestellt und bekannt gemacht werden. Sowohl die Karpow-Schachakademie Rhein-Neckar als auch die Rhein-Neckar Schachjugend sind an einer Mitgliedschaft des Jungtalents interessiert. Eine Übernahme in die Förderstrukturen der Akademie gemeinsam mit dem künftigen Großmeister Dennis Wagner aus Hockenheim und Marco Dobrikov gilt als wahrscheinlich bis  gesichert. Kontakte mit der regionalen Presse wurden bereits hergestellt. Das Jungtalent soll auch ins Jubiläumsprogramm beim Festakt der Akademie im Racket Center bei der 10-Jahrfeier der KSA mit integriert werden und dem Empfang des ehemaligen Weltmeisters Anatoli Karpow gemeinsam mit der Rhein-Neckar Schachjugend beiwohnen.

Die Fortschritte in den Bereichen Talentsichtung und Förderung in der Akademie und am Landesstützpunkt RNO sind inzwischen klar erkennbar und geben zu Hoffnung Anlass. Mit Unterstützung des Racket Centers Nußloch, der Manfred Lautenschläger Stiftung und der Sparkasse Heidelberg sollen die Strukturen und Konzepte des Landesstützpunktes RNO noch weiter verbessert werden. Die Trainer IM Oleg Boguslavskyy und Bernd Hierholz setzen ihre Seminarreihen fort. Termine werden auf der Startseite www.ksa-rhein-neckar-de bekannt gemacht. Anmeldungen über E-Mail: dieter-auer@t-online.de.

www.ksa-rhein-neckar.de

Text und Foto: Dieter Auer

23.02.2015


Schachvereinigung Hockenheim mit Siegen gegen Berlin und Dresden

Auf Tabellenplatz 5 vorgerückt

Hockenheim-  Mit gemischten Gefühlen trat das Rennstadtteam die Reise in die Landeshauptstadt an. Zwar schien die Aufgabe gegen die Schachfreunde Berlin am Samstag lösbar, da die Berliner sich aber mitten im Abstiegskampf befanden, musste man mit starker Gegenwehr rechnen. Am Sonntag gegen USV TU Dresden schien die Aufgabe noch schwieriger, zumal das Rennstadtteam erneut nicht in Bestbesetzung an die Bretter treten konnte.

Nach einem frühen Remis des Hockenheimer Eigengewächses GM Rainer Buhmann, der tags zuvor Geburtstag hatte, einem weiteren Remis durch Nationalspieler David Baramidze folgte ein Sieg von Sabino Brunello, der die 2:1 Führung für das Rennstadtteam brachte. Im weiteren Verlauf entwickelten sich Vorteile am ersten Brett durch den jungen Ungarn Richard Rapport und durch die Deutsche Nr.1 der Frauen IM Elisabeth Pähtz. Der kommende Großmeister Dennis Wagner spielte Unentschieden und stellte den Zwischenstand von 2,5:1,5 her. Zwei Unentschieden von GM Ivan Saric und IM Oleg Boguslavskyy ergaben den neuen Zwischenstand von 2,5:3,5 bevor die Gewinnpartie von GM Richard Rapport am ersten Brett sowie eine völlig unnötige Niederlage der German Masters-Siegerin  IM Elisabeth Pähtz den Endstand mit 3,5:4,5 herstellten.

Hier die Einzelergebnisse Schachfreunde Berlin : SV Hockenheim (2,5:5;5)

1.      GM Rapport, Richard : GM Mista, Aöleksander (1:0)

2.      GM Saric, Ivan : GM Kraemer, Martin (0,5 : 0,5)

3.      GM Baramidze, David : GM Piorun, Kacper (0,5:0,5)

4.      GM Buhmann, Rainer  : IM Schneider, Ilja (0,5:0,5)

5.      IM Wagner, Dennis : GM Maksimenko, Andrei (0,5:0,5)

6.      GM Brunello, Sabino : IM Lauber, Arnd (1:0)

7.      IM Pähtz, Elisabeth : IM Moreno Tejera, Emilio (0 :1)

8.      IM Boguslavskyy, Oleg : IM Thiede, Lars (0,5:0,5)

Im Parallelkampf gelang der SG Trier mit  4,5:3,5   ein unerwarteter Sieg gegen den bisherigen Vierten der Tabelle Dresden. Trier rückte nach der 10 Runde auf Platz 5 vor. Dahinter verbesserte sich das Rennstadtteam von Platz 8 auf Platz 7 und entfernte sich deutlich von den Abstiegsplätzen.

Die Tabellennachbarn traten am Sonntag gegeneinander an mit ELO- Vorteilen für das Rennstadtteam. Der Kampf bewegte sich lange Zeit auf Augenhöhe, bis die Hockenheimer an Brett 6 mit dem italienischen Großmeister deutliche Vorteile erhielten. Würde man am Ende mit zwei Siegen und einem gesicherten Platz in der vorderen Tabellenhälfte antreten? Nach zwei Remisen von David Baramidze und Dennis Wagner zum 1:1 Zwischenstand, wendete sich das Blatt endgültig zugunsten der Hockenheimer. Zwar verlor Ivan Saric an Brett 2, doch Sabino Brunello konnte zum Zwischenstand von 2:2 den Ausgleich wieder herstellen. An den restlichen Brettern hatte Hockenheim die Nase vorn. Dem erneuten Sieg des jungen Großmeisters Richard Rapport folgten zwei Remisen von GM Rainer Buhmann und IM Oleg Boguslavskyy zum 4:3 Zwischenstand. In der letzten noch laufenden Partie stellte IM Elisabeth Pähtz mit Ihrem Sieg den Mannschaftssieg mit 5:3 sicher.

Hier die Einzelergebnisse  SV Hockenheim: USV TU Dresden (5:3)

1.      GM Rapport, Richard : GM Almasi, Zoltan (1:0)

2.       GM Saric, Ivan : GM Bartel, Mateusz (0:1)

3.      GM Baramidze, David :GM Socko, Bartosz (0,5:0,5)

4.       GM Buhmann, Rainer : GM Maiwald, Jens-Uwe (0,5:0,5)

5.      IM Wagner, Dennis : GM Boensch, Uwe (0,5:0,5)

6.      GM Brunello, Sabino : IM Gauglitz, Gernot (1:0)

7.      IM Pähtz, Elisabeth : IM Hoffmann, Paul (1:0)

8.      IM Boguslavskyy, Oleg : FM Neef, Maximilian (0,5:0,5)

Im Parallelkampf gewann auch Reisepartner SG Trier mit 5:3 gegen Berlin, so dass beide Mannschaften in der Tabelle nach vorne rücken konnten.

Fazit: Nachdem der Saisonauftakt nicht den Erwartungen entsprochen hatte, war man mit gemischten Gefühlen nach Berlin gereist. Nach dem Auftaktsieg am Samstag geriet auch das Team aus Dresden in Rückstand und verlor am Ende mit 5:3 Mit zwei Siegen im Rückreisegepäck war auch Teamcaptain Blerim Kuci sehr zufrieden. Ab sofort sind die vorderen Plätze wieder in Sichtweite. Darüber hinaus wurde mit dem fünften Platz ein Grundstein für das Heimspiel am 14./15.März  in der Kulturhalle von Dielheim gelegt. Dort erwartet man interessante  Kämpfe mit Hamburg und Rostock. Auch eine Verteidigung des dritten Tabellenplatzes der Vorsaison ist  theoretisch noch möglich.

INFO: www.scchachbundesliga.de   www.sv1930-hockenheim.de

Dieter Auer

22.02.2015


Größter Erfolg in der Vereinsgeschichte

Schachvereinigung Hockenheim mit Bundesligateam zur Sportlerehrung

Hockenheim- Im April 2014 war es dem Bundesligateam der Schachvereinigung 1930 Hockenheim gelungen, beim Finale der Spielsaison 2013/2014 den dritten Platz und damit die Bronzemedaille zu erreichen. Anatoli Karpow gelang damals der entscheidende Sieg am ersten Brett gegen Eppingen. Diese Ehrung durch Präsident SBL Herrn Markus Schäfer fand Eingang in die Chronik des Vereins und war gleichzeitig der größte Erfolg in der Vereinsgeschichte der Hockenheimer.

Die Sportlerehrung am 23.Februar in der Stadthalle Hockenheim ist ein willkommener Anlass, um den Erfolg nochmals Revue passieren zu lassen und um die Ehrung durch die Stadt entgegenzunehmen. Das Rennstadtteam hat sich diese Ehrung durch den dritten Platz in der stärksten Liga der Welt im Konzert der Großen durchaus verdient.

Zwar kann das Team nicht in Originalbesetzung antreten, dessen ungeachtet war im Laufe der Saison natürlich der komplette 16-köpfige Kader am Erfolg mitbeteiligt. Zu den „Auserwählten“ 8 Spielern gehören dann in der Hauptsache Spieler aus der Region und solche die von Anfang an, am Erfolg der letzten Jahre mitgewirkt haben.

Neben der Mannschaft stehen auch die Deutsche Nr.1 und German Masters-Siegerin Elisabeth Pähtz sowie der Deutsche Vizemeister Dennis Wagner zur Ehrung der Einzelsportler bereit. Inzwischen hat der 17-jährige Dennis Wagner auch die Normen zum Großmeistertitel errungen. Nach dem FIDE-Kongress am 26.April darf er diesen Titel dann offiziell tragen.

Der 1930 in der alten HSV-Halle gegenüber dem Volkshaus gegründete Verein sieht der Sportlerehrung gerne entgegen und man glaubt, die Rennstadt Hockenheim auch im Denksport Schach, dem „königlichen Spiel“ wie es auch genannt wird, in den letzten Jahren in Deutschland würdig vertreten zu haben. Dieter Auer

22.02.2015


Sanierung Gas- und Wasserversorgungsleitungen

Hockenheim- Die Stadtwerke Hockenheim werden im Jahr 2015 über eine Strecke von 1300 m  Gas- und Wasserhauptleitungen sowie die dazugehörigen Hausanschlüsse erneuern.

Das Sanierungsprogramm umfasst die Philipp-Schwab-Straße, Gabelsbergerstraße, Bürgermeister-Hund-Straße sowie den Buchenweg.

In den nächsten Wochen werden Mitarbeiter der Stadtwerke Hockenheim und von beauftragten Planungsbüros zur Vorbereitung der Baumaßnahmen Vermessungsarbeiten vornehmen. Weiterhin wird sich ein Ingenieurbüro mit den Grundstückseigentümern zur Durchführung des Beweissicherungsverfahrens im Rahmen der Tiefbauarbeiten in Verbindung setzen. Die Umsetzung der Maßnahmen ist ab Juni 2015 geplant. Ein genauer Zeitplan wird noch bekannt gegeben.

Bezüglich der Abstimmung zur Erneuerung der Hausanschlüsse werden Mitarbeiter der Stadtwerke Hockenheim während der Durchführung der Einzelmaßnahmen mit den Hauseigentümern Kontakt aufnehmen. Stadt Hockenheim, Presse

16.02.2015


Dennis Wagner bester Deutscher beim Tradewise Gibraltar Chess Festival

Hockenheimer Nachwuchsspieler lässt Weltelite hinter sich

Hockenheim- Nachdem der 17-jährige Internationale Meister Dennis Wagner – jüngster Kaderspieler des Bundesligisten SV 1930 Hockenheim -vor kurzem seine dritte GM-Norm erreichte, darf sich der Youngster nach der Titelverleihung beim FIDE- Kongress in die Reihen der Großmeister einordnen.

Dennis Wagner hat sich nach einem glänzenden Abitur ein Jahr Schachpause verordnet bevor er sein Studium beginnt. Den größten Erfolg in seiner Schachlaufbahn errang Wagner dieser Tage in Gibraltar, als er unter 257 Teilnehmern und einer Vielzahl von Großmeistern als bester Deutscher mit 7,5 Punkten nach 10 Runden einen glänzenden sechsten Rang belegte und eine Vielzahl von Weltklassespielern hinter sich ließ. Er besiegte vier Großmeister und verlor nur eine einzige Partie gegen GM Axel Bachmann aus Paraquay- und auch diese Partie unglücklich und in Gewinnstellung.

Mit 8,5 Punkten gewann Weltklassespieler Hikaru Nakamura, ein aus Japan stammender US-Amerikaner das Gibraltar Chess Festival vor dem Engländer David Howell mit 8 Punkten. Den dritten Platz belegte der Chinese Hou Yifan mit 7,5 Punkten vor Nikita Vitiugov aus Russland und Weltklassespieler Veselin Topalov aus Bulgarien, der bereits im Finale um den WM-Titel stand.

Der punktgleiche Hockenheimer auf Platz 6 ließ dabei eine Reihe von Großmeistern hinter sich wie Peter Svidler und seinen Teamkollegen GM Richard Rapport aus Ungarn, der auf Rang 15 endete.Von den „Prinzen“ des Bundesnachwuchstrainers Bernd Vökler landete GM Alexander Donchenko auf Rang 43 und IM Rasmus Svane auf Rang 108. Mit seinen Jugendnationalspielern befand sich der kommende Großmeister Wagner kürzlich noch auf Augenhöhe, bevor er nun seine ELO-Zahl deutlich verbessern konnte und erstmals im Konzert der weltbesten Spieler eine vielbeachtete Rolle spielte, bevor er in Kürze seinen Titel als einer der jüngsten deutschen Großmeister entgegen nehmen kann.

Eine offizielle Ehrung im Kreise seiner Bundesliga- Teamkollegen ist bereits in Planung. Herzlichen Glückwunsch Dennis!

INFO: www.scchachbundesliga.de     www.sv1930-hockenheim.de

Dieter Auer

06.02.2015


Schachvereinigung auf Tabellenplatz 8 vorgearbeitet

Schachvereinigung Hockenheim mit Unentschieden gegen Schwäbisch Hall und 7:1 Sieg gegen Bayern München in Trier

Hockenheim. Mit gemischten Gefühlen trat das Rennstadtteam die Reise zum Reisepartner Trier an, wohlwissend, dass die Aufgabe gegen Schwäbisch Hall in der Besetzung ohne beide Spitzenbretter unlösbar schien. Nachdem man bisher mit Tabellenplatz 10 weder den eigenen Ansprüchen noch den Prognosen der Schachmedien entsprechen konnte. In den Runden 8 und 9 war somit Schadensbegrenzung angesagt.

Nachdem die Hockenheimer nach Siegen von Tamas Banusz, Zoltan Ribli und Oleg Boguslavskyy sowie Remisen der Nationalspieler David Baramidze und Rainer Buhmann mit 4:1 gegen den Zweiten der Tabelle in Führung gingen, schien sich eine Sensation anzubahnen.  Dann aber verloren beide Spitzenbretter und Hannes Rau noch Ihre Partien, so dass am Ende nur ein 4:4 zustande kam.

Im Parallelkampf siegte die Heimmannschaft Trier hoch mit 7:1 gegen Bayern München, die mit Rostock das Tabellenende zieren.

Hier die Einzelergebnisse  SV Hockenheim : Schwäbisch Hall (4:4)

1.       GM Moiseenko, Aleksandre : GM Jakovenko, Dmitry (0:1)

2.      GM Saric, Ivan : GM Laznicka, Viktor (0:1)

3.      GM Baramidze, David : GM Gharamian, Tigran (0,5:0,5)

4.       GM Buhmann, Rainer : GM Cornette.,Matthieu (0,5:0,5)

5.      GM Banusz, Tamas : GM Wirig, Anthony (1:0)

6.      GM Ribli, Zoltan : IM Zeller, Frank (1:0)

7.      IM Rau Hannes : GM Womacka, Mathias (0:1)

8.      IM Boguslavskyy, Oleg : IM Aguettaz, Maxime (1:0)

Nach dem unerwarteten Punktgewinn gegen den Mitfavoriten Schwäbisch Hall war man am Sonntag gegen FC  Bayern München klarer Favorit und man bestätigte dies mit einem klaren 7:1 Sieg. Lediglich Ivan Saric und Tamas Banuz remisierten, alle anderen Hockenheimer gewannen ihre Partien.

Im Parallelkampf schafften die Trierer mit einem 5:3 Sieg die Sensation, die das Rennstadtteam am Vortage verpasst hatte.

Hier die Einzelergebnisse  FC Bayern München : SV 1930 Hockenheim ( 1:7)

1.      GM Bischoff, Klaus : GM Moiseenko, Aleksandre (0:1)

2.      IM Belezky, Alexander : GM Saric, Ivan (0,5:0,5)

3.      IM Fedorovsky, Michael : GM Baramidze, David (0:1)

4.      IM Richter, Wolfgang : GM Buhmann, Rainer (0:1)

5.      IM Meister, Peter : GM Banusz, Tamas (0,5:0,5)

6.      IM Reich, Thomas : GM Ribli, Zoltan (0.1)

7.      IM Renner, Christoph : IM Rau, Hannes (0:1)

8.      Dr. Zwanzger, Johannes : IM Boguslavskyy, Oleg (0:1)

Fazit: Nachdem der Saisonauftakt nicht den Erwartungen entsprochen hatte, konnten sich die Hockenheimer auf den Tabellenplatz 8 vorarbeiten und den kommenden Aufgaben in Ruhe entgegen sehen. Als erfolgreichste Spieler am Wochenende zeigten sich die Spielertrainer GM Zoltan Ribli und IM Oleg Boguslavskyy, die beide Partien gewannen.

INFO: www.scchachbundesliga.de   www.sv1930-hockenheim.de

Dieter Auer

02.02.2015


Zugang zum Rathaus bei Abendveranstaltungen

Hockenheim- Ab sofort ist der Zugang zum Rathaus im Falle von Abendveranstaltungen ausschließlich über den Haupteingang in der Rathausstraße 1 möglich.

Mit dieser Maßnahme soll der barrierefreie Zugang zu im Bürgersaal bzw. Kleinen Sitzungssaal stattfindenden Sitzungen oder Veranstaltungen gewährleistet werden.

Die Stadtverwaltung bittet um Kenntnisnahme.

Steuerbescheide für das Jahr 2015

Die Steuerbescheide der Stadtverwaltung Hockenheim für das Jahr 2015 wurden zugestellt

Grundsteuer

Am 9.1.2015 wurden die Steuerbescheide der Stadt für das Jahr 2015 an diejenigen Grundstückseigentümer versendet, bei denen sich der Steuerbetrag geändert oder ein Eigentümerwechsel stattgefunden hat.

Somit erhielt der Großteil der Steuerzahler für das Jahr 2015 keinen neuen Steuerbescheid.

In diesen Fällen wird die Grundsteuer durch die amtliche Bekanntmachung in der Hockenheimer Tageszeitung festgesetzt. Für die Steuerschuldner treten somit die gleichen Rechtswirkungen ein, wie wenn ihnen ein schriftlicher Steuerbescheid zugegangen wäre.

Bei Vorliegen einer Einzugsermächtigung werden die im zuletzt ergangenen Bescheid ausgewiesenen Beträge zum Fälligkeitstermin abgebucht.

Barzahler müssen die ausgewiesenen Beträge, mit Angabe des Buchungszeichens, fristgerecht zu den Fälligkeitsterminen überweisen.

Hinweis bei Eigentumswechsel:

Werden Grundstücke bzw. Wohneigentum verkauft, so ist nach den gesetzlichen Bestimmungen der bisherige Eigentümer bis zum Erhalt des entsprechenden Grundsteuerbescheides zur Zahlung der Grundsteuer verpflichtet.

Andere Vereinbarungen (z. B. im Kaufvertrag) haben nur privatrechtliche Bedeutung, berühren jedoch nicht die Zahlungspflicht (Steuerschuld) gegenüber der Stadt.

Hundesteuer

Hundehalter, die ihren Hund angemeldet haben, erhielten einen auf den 12.1.2015 datierten Steuerbescheid.

Die im Jahr 2013 erhaltenen Hundemarken in der Farbe Grün auf silbernem Grund sind weiterhin gültig. Bei Verlust der Marke kann eine Ersatzmarke gegen eine Gebühr von 2,50 Euro beim Steueramt Zi.-Nr. 216/217 ausgehändigt werden.

Die Verwaltung weist im Übrigen darauf hin, dass Hunde, die älter als drei Monate sind, beim Steueramt anzumelden sind.

Wer seiner Meldepflicht nicht nachkommt, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die mit einer Geldbuße geahndet wird.

Vergnügungssteuer

Jeder Aufsteller von Spielgeräten hat bis zum 10. Tag nach Ablauf eines jeden Kalendervierteljahres getrennt nach Spielgerät und Monat eine Steuererklärung bei der Stadtverwaltung Hockenheim abzugeben. Nach Eingang der Steuererklärung wird die Steuer durch einen Steuerbescheid festgesetzt.

Die Vordrucke können bei Bedarf bei Herrn Notheisen, Zimmer-Nr. 216, Tel. 06205 21-223, oder per E-Mail m.notheisen@hockenheim.de angefordert werden.

Gewerbesteuer

Bei der Gewerbesteuer werden keine Jahresbescheide erstellt. Die zu zahlenden vierteljährlichen Vorauszahlungen ergeben sich aus dem zuletzt ausgestellten Steuerbescheid.

Bei weiteren Fragen können Sie mit den zuständigen Sachbearbeitern Herrn Notheisen, Zi-Nr. 216, Tel. 06205 21-223, E-Mail: m.notheisen@hockenheim.de und Frau Birkenmeier, Zi-Nr. 217, Tel. 06205 21-225, E-Mail: m.birkenmeier@hockenheim.de Kontakt aufnehmen.

Abbuchungsverfahren

Jeder Steuerpflichtige kann schriftlich eine Einzugsermächtigung erteilen, die folgende Daten enthalten soll: Buchungszeichen, Name und Anschrift, IBAN und/oder BIC, Name der Bank sowie die Originalunterschrift.

Vordrucke für Einzugsermächtigungen sind in der Stadtkasse Hockenheim, Tel.-Nr. 06205 21-126 oder E-Mail: stadtkasse@hockenheim.de erhältlich bzw. anzufordern. Text: Stadt Hockenheim, Presse

14.01.2015


Dennis Wagner vom Bundesligisten Hockenheim gewinnt 11. Internationales Open in Vandoeuvre

Internationale Meister Dennis WagnerDurch den Turniersieg erfolgt Ernennung zum jüngsten Großmeister Deutschlands

Hockenheim- Der Internationale Meister Dennis Wagner gewann ein stark besetztes Schachopen des Französischen Schachverbandes in Vandoeuvre mit 7 Punkten vor den beiden Schachgroßmeistern Fedorchuk  Sergey A. (7 Punkte) und Gharamian Tigran (6,5 Punkte).

Dieser Erfolg des mit 17 Jahren jüngsten Spielers des Bundesligisten SV 1930 Hockenheim bringt ihm den Titel eines Schachgroßmeisters, da er mit 2501 ELO-Punkten eine weitere Voraussetzung erfüllte. Auch die letzte GM-Norm bis zur Verleihung des Titels Schachgroßmeister durch den Weltverband FIDE, erreichte Dennis Wagner. Seine beim Wettkampf erreichte Performance mit 2678 ELO-Punkten legte mit den Grundstein, dass er den Titel eines Großmeisters errang.

Dennis Wagner ist Jugendnationalspieler und einer von 4 „Prinzen“ des Jugendnachwuchstrainers Bernd Vökler des DSB. Er wird von Großmeister Zoltan Ribli, Ungarn trainiert und spielt gemeinsam mit den deutschen Nationalspielern Rainer Buhmann, David Baramidze und Elisabeth Pähtz im Bundesligateam aus der Rennstadt, dem Vertreter der Metropolregion Rhein-Neckar im Konzert der 16 besten deutschen Mannschaften.

Verein, Spieler und Teammanagement beglückwünschen Dennis Wagner zu diesem Erfolg.

Dieter Auer, Schachvereinigung 1930 Hockenheim e.V.

www.scchachbundesliga.de             www.sv1930-hockenheim.de

05.01.2015


Hockenheimer Schachjugend unter neuer Leitung

Mit Michael Fricke ins Neue Jahr

Hockenheim- Die Weihnachtsfeier der Schachvereinigung 1930 Hockenheim am Samstag, 20. Dezember in der DJK-Gaststätte brachte wichtige Erkenntnisse und Entscheidungen in Bezug auf  die Jugendarbeit des Vereins. Das Konzept der bisherigen Jugendarbeit konnte schon längere Zeit den Ansprüchen eines Bundesligisten nicht mehr Stand halten und es entstand Handlungsbedarf, um neue Perspektiven zu schaffen.

Nachdem bereits am langen Bundesligawochenende 05.-07.Dezember im Baden-Württemberg Center am Hockenheimring ein Kontakt mit dem ehemaligen Realschullehrer Michael Fricke zustande gekommen war, führten Gespräche zwischen ihm und dem Ehrenvorsitzenden Dieter Auer zu einer Lösung im Jugendbereich.  Gerne verkündete der Ehrenvorsitzende bei der Jahresabschlussfeier, dass Michael Fricke im neuen Jahr die Leitung im Jugendschach übernehmen wird. Der Startschuss soll unmittelbar nach den Feiertagen am Freitag, 09.Januar um 17:00 Uhr in der Zehntscheune erfolgen.

Michael Fricke der neben seinen Kenntnissen und seiner Erfahrung auch aus pädagogischer Sicht alle Voraussetzungen für eine erfolgreiche Arbeit mitbringt, konnte mit der Theodor-Heuss-Realschule in der Vergangenheit schon mehrmals Titel gewinnen (Baden-Württemberg-Meister) und konnte sich mit seiner Schulmannschaft auch schon für die „Deutsche“ qualifizieren, wo er mit seinem Team als Betreuer unterwegs war.

Offensichtlich wurden damit zur Jahreswende die Weichen in die richtige Richtung gestellt und auch die bei der Jahresabschlussfeier anwesenden Jugendlichen, Louis Rosenberger, Ramon Hill, Franz Jäger, Denny Rösch und Carsten Kurzenberger sind neu motiviert und möchten mithelfen, das neue Konzept mit Michael Fricke erfolgreich umzusetzen. Inwieweit sich der stärkste Hockenheimer Jugendspieler, der 14-jährige Joel De Silva in kommende Aufgaben mit einbinden lässt, muss noch offen bleiben. Als Stammspieler der zweiten Mannschaft, ist er spielerisch seinen Altersgenossen weit entrückt. Als Ansporn für alle anderen könnte aber die Tatsache dienen, dass er gemeinsam mit Ramon Hill bereits an den Jugendbrettern des Bundesligakaders gemeldet ist.

Dieter Auer

Ehrenvorsitzender

SV 1930 Hockenheim e.V.

1.Vorsitzender

Karpow-Schachakademie Rhein-Neckar e.V.

INFO: www.SV1930-Hockenheim.de

            www.ksa-rhein-neckar.de

27.12.2014


Schachkooperationen Schule-Verein nach einem Vierteljahrhundert vor dem Aus?

Hockenheim. Ein Blick in die Vereinschronik der Schachvereinigung 1930 Hockenheim zeigt, dass die ersten Kooperationen zwischen dem Badischen Sportbund in Karlsruhe, dem Verein und den Schulleitungen der Hartmann-Baumann und Pestalozzi- Schulen ins Jahr 1988 zurück datieren. Die Initiative übernahm der damalige Jugendleiter des Vereins Karl Klein, der in der Folge auch die Kooperationen mit der Theodor-Heuss-Realschule und dem C.F. Gauß-Gymnasium übernahm und erfolgreich umsetzte. Titel wie Baden-Württembergischer Schulmeister und Deutscher Meister (Gymnasium) dokumentierten nach Außen die erfolgreiche Arbeit. Im Jahre 1994 wurde Karl Klein daher aufgrund seiner besonderen Verdienste um den Verein zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

Noch vor der Jahrtausendwende trat der damalige Vorsitzende Dieter Auer in die Fußstapfen von Karl Klein, der aus Altersgründen zurücktrat. Er übernahm kein leichtes Amt, da diese Aktivitäten in Hockenheim in der Region wie auch beim Badischen Sportbund zu Vorzeigeprojekten wurden. Eine erfolgreiche Weiterführung in den Jahren danach stand und steht auch mit den Namen ehemaliger und heutiger Schulleiter wie Wolfgang Stigler, Erich Werner, J. Wolf und Joachim Kriebel in direkter Verbindung sowie mit den Namen einiger Lehrer wie beispielsweise Michael Fricke und Christoph Hoffmann.

Nach über einem Vierteljahrhundert erfolgreicher Kooperationen im Schach in Hockenheim fällt der Übergang zum Titel „Schachkooperationen vor dem Aus?“ in der Tat nicht leicht.

Zwar wurden alle vier Schulen beantragt und sind genehmigt. Die Hiobsbotschaften reißen allerdings nicht ab. Ob alle Hindernisse vor Beginn des Schuljahres 2014/2015 aus dem Weg geräumt werden können, ist mehr als ungewiss. Die Gründe hierfür sind vielfältiger Natur. Wie Rektor Roth von der Hartmann-Baumann- Grund- und Werkrealschulschule mitteilte, sei die Besetzung mit einem fachlich und pädagogisch geeigneten Mitarbeiter nicht gewährleistet und der bisher engagierte Schachspieler, Lehrer und Übungsleiter der THR- Schule Michael Fricke steht vor der Pensionierung. Dieter Auer, Ehrenvorsitzender des Vereins, sucht seit Jahren einen Nachfolger als Übungsleiter in der Pestalozzi-Schule und kündigte an, dieses Engagement beenden zu wollen. Auch die verwaltungstechnischen Arbeiten wie fristgerechte Beantragung aller Kooperationen sowie Verfassung der Kurzberichte und Abrechnungen mit dem Badischen Sportbund seien zeitraubend, trotz der inzwischen vorgeschriebenen Online- Bearbeitungen mit dem BSB.

Die aktuellste Nachricht lautet, dass die Aktivitäten im Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium während des laufenden Schuljahres eingestellt wurden. Damit sind drei der vier genehmigten Projekte in Frage gestellt. Ob bis zum Beginn des neuen Schuljahres sich ein Silberstreif am Horizont zeigt, das ist daher die zu beantwortende Frage.

NEWS

In einer Pressemitteilung Mitte des Jahres finden Sie die Beschreibung der nach wie vor aktuellen und mehr als betrüblichen Situation. Wenn es einen Silberstreifen gibt – besser Strohhalm – dann ist er aktuell  an der Person Michael Fricke festzumachen, der zwar in 2014 aus dem Lehrdienst aus Altersgründen ausgeschieden ist, sich aber in der Lage sieht, sein Schachengagement zunächst fortzusetzen. Seine Schachkenntnisse und Spielstärke wie auch seine pädagogischen Voraussetzungen prädestinieren ihn geradezu zu dieser Position als Betreuer und Coach im Jugendschachbereich.

Eine erste Kontaktaufnahme mit ihm  seitens der Schachvereinigung 1930 Hockenheim durch Prof. Dr. Bernd Straub (1.Vorsitzender) und Dieter Auer (Ehrenvorsitzender) ergaben Hinweise, wie die beschriebene Lage verbessert werden könnte. Gespräche mit den Schulleitungen werden erforderlich und es besteht die Absicht, auch Bürgermeister Herrn Thomas Jakob-Lichtenberg zu bemühen. Mit dem geschäftsführenden Schulleiter Herrn Marcus Roth wurde bereits ein erster Gesprächstermin vereinbart.

Worum geht es letztendlich? Ausgestattet mit der Ehrenmedaille des Landes BW stelle ich fest, dass die Schach AGs alleine im EHRENAMT nicht mehr bewältigt werden können. Die Zuschüsse des BSB sind darüber hinaus bestenfalls geeignet, anfallende Verwaltungskosten zu bestreiten. Für ein Engagement von Herrn Fricke im Schulbereich sind zumindest Aufwandsentschädigungen sowie Erstattung von Fahrtkosten etc. zu leisten als Minimum. Aber wo kommt das Geld her?

Nach 55 Jahren Zugehörigkeit zum hiesigen Schachverein beabsichtige ich – je nach Verlauf der Gespräche – Kontakte zu nutzen (Fördervereine, Sponsoren etc.) um zu retten was zu retten ist. Von Seiten der Stadt Hockenheim und den betroffenen Schulen und Schulleitungen benötige ich hierzu aber Unterstützung im ideellen Bereich – sofern möglich natürlich auch finanzielle Hilfe.

Dieter Auer

INFO: www.SV1930-Hockenheim.de   www.ksa-rhein-neckar.de

19.12.2014


Anatoli Karpow rettete dem Rennstadtteam im letzten Kampf vor der Winterpause einen Punkt

SV 1930 Hockenheim spielte dreimal Unentschieden

Er kam, sah und siegte

Hockenheim- Nach dem bisherigen Verlauf der ersten 4 Runden sieht sich das Rennstadtteam auf Rang 12 der Bundesligatabelle, Als Mitfavorit auf die Spitzenplätze gehandelt konnte die Mannschaft in guter Besetzung weder den Prognosen noch den Erwartungen des Team- Managements gerecht werden. Um einen Begriff aus der Terminologie des Schachs zu verwenden, befand sich die Mannschaft vor dem Heimspielwochenende am 05.-07.Dezember im Baden-Württemberg Center am Hockenheimring bereits in „Zugzwang“. Darüber hinaus war die Aufgabe gegen Reisepartner SG Trier 1877 sowie gegen den Zweiten der Tabelle Werder Bremen und gegen den Sechsten Turm Emsdetten nicht als leicht zu bezeichnen.

Vor dem Start gegen SG Trier am Freitag, 05.12. um 16:00 Uhr durfte sich die Deutsche Nr.1 der Frauen, Elisabeth Pähtz nach dem Sieg beim German Masters in Dresden den Pressefotografen ins Bild stellen, bevor sie einen Blumenstrauß durch den 1.Vorsitzenden Prof. Dr. Bernd Straub und ein Gastgeschenk von Teammanager Dieter Auer entgegen nahm. Da der Beginn der Runde Live ins Internet übertragen wurde, startete Schiedsrichter Gregor Johann danach die Partie pünktlich und gab die Bretter frei,

Wie vermutet war der Kampf zunächst auf Augenhöhe und verwertbare Vorteile waren nicht zu erkennen. Nach einigen unentschiedenen Partien brachte der Hockenheimer Großmeister Rainer Buhmann die Rennstädter erstmals in Führung mit 3,5:2,5. Nachdem Nationalspieler David Baramidze aber in Verluststellung geriet, schien der Mannschaftssieg in weite Ferne zu rücken, Die letzten Hoffnungen ruhten danach auf dem jungen Ungarn GM Tamas Banusz, der Vorteile hatte. Nach dessen Remis musste man mit der Punkteteilung einverstanden sein.

Hier die Einzelergebnisse SV 1930 Hockenheim : SG Trier (4:4)

1.      GM Saric, Ivan : GM Erdos, Viktor (0,5:0,5)

2.      GM Lenic, Luka : GM Lupulescu, Constantin (0,5:0,5)

3.      GM Baramidze, David : Graf, Felix (0:1)

4.      GM Buhmann, Rainer : GM Parligras,Mircea-Emilian (1:0)

5.      IM Wagner, Dennis : GM Gonda, Laszlo (0,5:0,5)

6.      GM Banusz, Tamas : IM Seger, Rüdiger (0,5:0,5)

7.      IM Rau, Hannes : IM Kolbus, Dietmar (0,5:0,5)

8.      IM Pähtz, Elisabeth : Yankelevich, Lev (0,5:0,5)

Am Samstag, 06.Dezember beim Beginn der sechsten Runde trafen die Rennstädter auf Werder Bremen und SG Trier auf Turm Emsdetten. Zur Überraschung vieler konnten die Einheimischen nach Bekanntgabe der Aufstellungen durch Schiedsrichter Gregor Johann minimale Vorteile an einigen Brettern verzeichnen, da der Zweite der Tabelle Werder Bremen offensichtlich nicht mit der stärksten Aufstellung die Reise angetreten hatte. Man befand sich demzufolge vor Rundenbeginn auf Augenhöhe. Sechs Kämpfe endeten  auch mit einem Unentschieden. Die Verlustpartie von Dennis Wagner konnte der ukrainische Großmeister Aleksandre Moiseenko mit seinem Sieg am Spitzenbrett wettmachen. Das Ergebnis von 4:4 bescherte den Bremern dann aber den ersten Verlustpunkt.

Hier die Einzelergebnisse SV 1930 Hockenheim : SV Werder Bremen (4:4)

1. GM Moiseenko, Aleksandr : GM Edouard, Romain (1:0)

2. GM Saric, Ivan : GM Efimenko, Zahar (0,5:0,5)

3. GM Lenic, Luka : GM Hracek, Zbnynek (0,5:0,5)

4. GM Baramidze, David : GM Nyback, Tomi (0,5:0,5)

5. GM Buhmann, Rainer : GM Babula, Vlastimil (0,5:0,5)

6. IM Wagner, Dennis : GM Smerdon, David (0:1)

7. GM Banusz, Tamas : IM Meins, Gerlef (0,5:0,5)

8.  IM Boguslavskyy, Oleg : GM Fish, Gennadij (0,5:0,5)

Im Parallelkampf setzte sich Turm Emsdetten mit 5:3 gegen SG Trier durch.

Am Sonntag, 07.12. eröffneten Bürgermeister Thomas Jakob-Lichtenberg die Runde im Beisein des 1.Vorsitzenden Prof. Dr. Bernd Straub. Gemeinsam begrüßten sie die Gäste und gratulierten dem jungen Deutschen Vizemeister Dennis Wagner zu seinem großen Erfolg, Aufsehen erregte natürlich das Betreten der Spielstätte des ehemaligen Weltmeister Anatoli Karpow kurz vor Spielbegann, Die oft gestellte Frage „Spielt er oder spielt er nicht?“ war danach beantwortet.

Die Partien befanden sich lange im Gleichgewicht, ehe GM Aleksandre Moiseenko sich an Brett zwei Vorteile erarbeitete. Später jedoch geriet er nach einem Figurenopfer in Verluststellung und gab einen Punkt ab, Vorher jedoch war es der ehemalige Weltmeister Anatoli Karpow, der Hockenheim am ersten Brett in Führung brachte. Er war es, der eine Niederlage verhinderte, Die restlichen Partien endeten unentschieden. Endresultat 4:4.

Hier die Einzelergebnisse Turm Emsdetten : SV 1930 Hockenheim (4 : 4)

1.      GM Mchedlishvili,Mikheil : GM Karpow, Anatoli (0:1)

2.      GM Swierez, Dartusz : GM Moiseenko, Aleksandre (1:0)

3.      GM Dubov, Daniil : GM Saric, Ivan (0,5:0,5)

4.      GM Ipatov, Alexander : GM Lenic, Luka (0,5:0,5)

5.      GM Grandelius, Nils : GM Baramidze, David (0,5:0,5)

6.      GM Yilmaz, Mustafa : GM Buhmann, Rainer (0,5:0,5)

7.      IM Burg, Twan : IM Wagner, Dennis (0,5 :0,5)

8.      IM Zumsande, Martin : GM Banusz, Tamas (0,5:0,5)

Im Parallelkampf spielten auch Werder Bremen gegen SG Trier Remis.

Fazit: Obwohl man keine Partie am Wochenende verlor, musste der Begriff „Aufholjagd“ zu den Akten gelegt werden. Dennoch stand am Ende ein Sprung ins Mittelfeld und man kann die Abstiegsplätze fortan aus der Distanz betrachten.

Mit Karpow als Erfolgsgarant?

INFO: www.sv1930-hockenheim.de

www.schachbundesliga.de

Text: SV 1930 Hockenheim e.V., Presse

08.12.2014


Kinder malen zu Weihnachten für sozial Schwächere

v.l.: Karin Kimling, Monika Wolk, Holger Schneider und Carolin Speth v.l.: Karin Kimling, Monika Wolk, Holger Schneider und Carolin Speth

Hockenheim- An andere denken, ihnen mit Kleinigkeiten Freude machen und andere Menschen überraschen: Das gehört zu Weihnachten einfach dazu. Wenn die Kinder der städtischen Kindertageseinrichtungen aber Postkarten gestalten, die sozial schwächeren Mitmenschen Freude bereiten sollen, dann ist das eine besondere Aktion des Sozialamts der Stadt Hockenheim.

„Diese kleinen Weihnachtsgrüße bringen Jahr für Jahr viel Freude, denn es ist eine schöne Geste des Miteinanders und der Solidarität. Wir freuen uns, dass diese Aktion nun schon seit drei Jahren von unseren Kindertagesstätten unterstützt wird“, so Holger Schneider, Leiter des Sozialamts. Er setzt zusammen mit seinem Team und Monika Wolk von der Fachbereichsleitung Soziales, Bildung, Kultur und Sport seit 2012 die Weihnachtskarten-Aktion in die Tat um.

Nachdem die farbenfrohen Motive der Weihnachtskarten von den Kindern des Friedrich-Fröbel-, Park- und Südstadtkindergartens gemalt wurden, stellt anschließend Holger Schneider daraus die Postkarten her. Dann werden die Karten der normalen Post des Sozialamtes beigelegt.

Gleichzeitig sind alle Motive als kleine Ausstellung vor den Räumen des Sozialamts ausgestellt und diese werden von den Besuchern bewundert. Neben der Postkarten-Aktion werden außerdem wieder Überraschungspakete an Familien mit Kindern verteilt. Unternehmen und Privatpersonen unterstützen die Aktion seit Jahren mit Spenden und Sachmitteln. Rund 80 Päckchen gehen in diesem Jahr an bedürftige Familien, die im Vorfeld der Aktion vom Sozialamt nach feststehenden Kriterien ermittelt wurden. „Danke an die Spender, die damit deutlich machen: Weihnachten ist ein Fest für alle“, dankt Monika Wolk.

Text und Foto: Stadt Hockenheim

03.12.2014


Neuer Jugendgemeinderat gewählt

Hockenheim- Die Mitglieder des neuen Jugendgemeinderates stehen fest. Gewählt wurden Nello Di Candia (564 Stimmen), Kilian Schwarz (379), Maximilian Rabe (356), Amer Muric (349), Julian Augustin (314), Ananya Meksup (232), Kaan Bicer (186), Benno Lerch (162), Labinot Gara (128), Tim Leon Haß (105), Zehra-Fikriye Gönenc (102) und Sercan Sen (56).

Die Jugendlichen wurden für zwei Jahre gewählt. Die Amtsperiode beginnt voraussichtlich mit der feierlichen Amtseinführung in der Januar-Sitzung des Gemeinderates am 28. Januar 2015. Bis dahin bleibt der bisherige Jugendgemeinderat im Amt. Vom amtierenden Jugendgemeinderat haben sich zwei Mitglieder wieder zur Wahl gestellt: Beide Mitglieder, Maximilian Rabe und Ananya Meksup, wurden erneut in das Jugendgremium gewählt. Stadt Hockenheim, Presse

02.12.2014


Der jüngste Hockenheimer Bundesligaspieler Dennis Wagner wird Deutscher Vizemeister

Internationale Meister Dennis WagnerEhrungen beim Bundesligawochenende für Dennis Wagner und Elisabeth Pähtz (Siegerin im German Masters) durch Bürgermeister Thomas Jakob-Lichtenberg im Baden-Württemberg Center am Hockenheimring

Hockenheim- Nachdem die Deutsche Nr.1 der Frauen, Elisabeth Pähtz, vor wenigen Tagen das German Masters in Dresden in überzeugender Manier gewonnen hatte, wollte ihr Mannschaftskollege, der 17-jährige Internationale Meister Dennis Wagner vom Bundesligisten SV 1930 Hockenheim nicht nachstehen. In Verden an der Aller kämpfte er bis zur Schlussrunde um den Titel, den ihm dann aber der deutsche Nationalspieler Daniel Fridman streitig machte und mit 7,5 Punkten gewann. Ungeschlagen und mit einem halben Punkt Vorsprung wurde Dennis Wagner mit 7 Punkten Deutscher Vizemeister und errang seinen bisher größten Erfolg. Mit dieser Leistung erreichte der Youngster eine GM-Norm und wird wohl bald den Titel Großmeister verliehen bekommen.

Den dritten Platz belegte GM Vitaly Kunin aus Mörlenbach mit 6,5 Punkten vor weiteren vier Spielern, die 6 Punkte erreichten. Unter ihnen befand sich auch der letztjährige Deutsche Vizemeister  Rainer Buhmann aus Hockenheim, der nach einer unnötigen Niederlage in Runde 7 auf dem sechsten Platz landete und weder die Erwartungen seiner Mannschaftskollegen noch seine eigenen  erfüllen konnte. Umso höher ist die Leistung von Dennis Wagner zu bewerten, der von seinem Mannschaftskollegen Großmeister Zoltan Ribli trainiert wird und vorbereitet wurde und der 8 Großmeister hinter sich lassen konnte. Glückwunsch zu dieser tollen Leistung.

Elisabeth Pähtz, die mit Dennis Wagner am kommenden  Bundesligawochenende 05.-07. Dezember im Baden-Württemberg Center am Hockenheimring an den Start gehen wird, wird mit ihrem Mannschaftskollegen vor Spielbeginn eine Ehrung durch Bürgermeister Jakob-Lichtenberg entgegennehmen. Beide freuen sich auf dieses Ereignis und auf das Zusammentreffen mit Mannschaftskollege Anatoli Karpow, der extra aus Moskau anreisen und bei der Ehrung persönlich zugegen sein wird.

Nachdem die Plakate zum Bundesligawochenende vom 05.-07.Dezember ausgehängt sind und die Werbung angelaufen ist, hofft man auf ein erfolgreiches Wochenende, nachdem der Start zum Saisonauftakt nicht optimal gelungen ist. Das Baden-Württemberg Center als attraktive Spielstätte bietet beste Voraussetzung zum Gelingen der Veranstaltung in spieltechnischer Hinsicht zum Punkte sammeln und um Werbung für die Sportart Schach zu machen im Sinne der fast 50 Sponsoren, die die Schachvereinigung in den letzten Jahren anwerben konnte. Alle Freunde, Gönner, Förderer und Sponsoren sind hierzu herzlich eingeladen. Zuschauer sind wie immer willkommen. Text: Dieter Auer; Foto: Privat

INFO: www.scchachbundesliga.de             www.sv1930-hockenheim.de

30.11.2014


Dennis Wagner übernimmt einen Spitzenplatz bei den Deutschen Meisterschaften

Die Internationale Meisterin Elisabeth Pähtz gewinnt überlegen das German Masters in Dresden

Hockenheim. Die Deutsche Nr.1 der Frauen, Elisabeth Pähtz, gewann das German Masters in Dresden in überzeugender Manier mit 1,5 Punkten Vorsprung. Bereits vor der Schlussrunde stand der Sieg fest mit 5 Siegen,  4 Unentschieden und 7 Punkten vor WGM Marta Michna (5,5) und den punktgleichen WGM Zoya Schleining (5) und IM Ketino Kachiani-Gersinska aus Baden-Baden. Beeindruckend war, wie die für den SV1930 Hockenheim an den Start gegangene deutsche Spitzenspielerin ihre Kolleginnen aus der Nationalmannschaft in überzeugender Weise in Schach hielt und distanzierte. Die Glückwünsche Ihrer Bundesligakollegen zum Titel wird Elisabeth Pähtz bereits kommende Woche in Empfang nehmen können.

Elisabeth Pähtz wird nämlich beim Bundesligawochenende 05.-07. Dezember im Baden-Württemberg Center am Hockenheimring an den Start gehen, bevor sie ihre China-Reise antritt, um an den World Mind Games an den Start zu gehen. Gut vorbereitet geht die Deutsche Nr.1 in der Liga noch ungeschlagen ans Brett und ist in überragender Form.

Zum gleichen Zeitpunkt nehmen ihre Kollegen Großmeister Rainer Buhmann und der noch junge Internationale Meister Dennis Wagner an der Deutschen Meisterschaft für Männer in Verden an der Aller teil. Dort schaffte Dennis Wagner eine kleine Sensation, als er nach seinem Sieg gegen den unmittelbaren Verfolger GM Siebrecht zu Großmeister Daniel Fridman aufschloss und eine gute Voraussetzung schuf, um im Kampf um den Titel ein Wort mitzureden. Unter den Verfolgern befindet sich auch Großmeister Rainer Buhmann, der im Jahr zuvor mit dem Vize-Titel vorlieb nehmen musste. Um diesmal den Sprung an die Spitze zu schaffen muss allerdings in den letzten drei Runden eine Siegesserie folgen. Wir werden über den weiteren Verlauf berichten. Immerhin sind zwei Spieler aus Hockenheim und der Metropolregion Rhein-Neckar mit im Rennen und können bei der Titelvergabe noch ein gewichtiges Wort mitreden.

Nachdem die Plakate zum Bundesligawochenende vom 05.-07.Dezember ausgehängt sind und die Werbung angelaufen ist, hofft man auf ein erfolgreiches Wochenende, nachdem der Start zum Saisonauftakt nicht optimal gelungen ist. Das Baden-Württemberg Center als attraktive Spielstätte bietet beste Voraussetzung zum Gelingen der Veranstaltung in spieltechnischer Hinsicht zum Punkte sammeln und um Werbung für die Sportart Schach zu machen im Sinne der fast 50 Sponsoren, die die Schachvereinigung in den letzten Jahren anwerben konnte. Alle Freunde, Gönner, Förderer und Sponsoren sind hierzu herzlich eingeladen. Zuschauer sind wie immer willkommen. Dieter Auer

INFO: www.scchachbundesliga.de              www.sv1930-hockenheim.de

30.11.2014


Stadtbibliothek bei bundesweitem Leseförderprogramm „Lesestart“ wieder dabei

Hockenheim- Die Stadtbibliothek Hockenheim nimmt bereits zum zweiten Mal am Leseförderprogramm „Lesestart – Drei Meilensteine für das Lesen“ teil, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert und von der Stiftung Lesen durchgeführt wird. Die Stadtbibliothek ist damit zusammen mit vielen weiteren Bibliotheken bundesweit eine zentrale Anlaufstelle für Familien und ihre dreijährigen Kinder, die dort ihr persönliches Lesestart-Set ab dem 04. Dezember 2014 erhalten. Lesesets werden ausgegeben, solange der Vorrat reicht; Lesesets erhalten 3-jährige Kinder aus Hockenheim.

„Frühkindliche Leseförderung ist zu einem wichtigen Feld moderner Bibliotheksarbeit geworden. Unsere bereits bestehenden Angebote zur Förderung der Sprach- und Lesekompetenz von Kindern und das bundesweite Lesestart-Programm setzen sich dafür ein, auch weniger leseerfahrene Familien zu erreichen und Hemmschwellen gegenüber der Bibliothek abzubauen. Bei der aktiven Teilnahme an Lesestart legen wir besonderen Wert auf die Kooperation mit sozialen und kommunalen Institutionen vor Ort, um eine nachhaltige und breitenwirksame Leseförderung aller Kinder zu erreichen“, so Dieter Reif, Leiter der Stadtbibliothek.

Das Lesestart-Programm möchte Eltern zum Vorlesen und Erzählen motivieren und Kinder schon früh Freude an Sprache, Büchern und dem Vorlesen vermitteln. Deshalb begleitet Lesestart Familien von Anfang an mit drei kostenlosen Lesestart-Sets, die je ein altersgerechtes Buch sowie Tipps  und  Informationen  zum  Vorlesen und Erzählen enthalten.

An der ersten Programmphase, die sich an Eltern mit einjährigen Kindern richtete, beteiligten sich rund 5.000 Kinder- und Jugendärzte, die im  Rahmen  der  U6-Vorsorgeuntersuchungen das erste Set weitergaben.

Seit November 2013 bekommen Eltern mit dreijährigen Kindern in über 4.900 Bibliotheken in ganz Deutschland das zweite Lesestart-Set mit einem altersgerechten Buch, Informationen zum Vorlesen, Lesetipps und einem Bibliotheks-Wimmelposter. Im vergangenen Jahr wurden in Hockenheim mehr als 50 Lesestart-Sets vergeben.

Für die dritte Lesestart-Phase ab 2016 ist für jedes Kind mit dem Eintritt in die Schule ein Set vorgesehen. Insgesamt werden auf diese Weise bis 2018 rund 4,5 Millionen Lesestart-Materialien an Eltern und ihre Kinder weitergereicht: Je 1,2 Millionen Sets in den ersten beiden Phasen und 2,1 Millionen in der dritten Phase.

Dieter Reif, Leiter der Stadtbibliothek, erläutert: „Das Lesestart-Programm wird von der InterVal GmbH in Berlin wissenschaftlich begleitet und vom Deutschen Biblio-theksverband e. V. (dbv), Borromäusverein e. V., Evangelisches Literaturportal e. V., Sankt Michaelsbund und der Fachkonferenz der Bibliotheksfachstellen in Deutschland unterstützt.“ Stadt Hockenheim, Presse

Informationen zum bundesweiten Lesestart-Programm finden Sie auch auf http://www.lesestart.de/ und auf https://www.facebook.com/Lesestart.

Kontakt Bibliothek:

Dieter Reif

Bibliotheksleiter

Untere Mühlstr. 4

68766 Hockenheim

Tel.: 06205/21-667

Mail: d.reif@hockenheim.de

 

Kontakt Lesestart:

Stephanie Lange

PR-Managerin

Kommunikation und Public Affairs

Römerwall 40, 55131 Mainz

Tel: 06131 / 2 88 90-68

Fax: 06131 / 2 88 90-49

E-Mail: stephanie.lange@stiftunglesen.de

www.stiftunglesen.de

29.11.2014


Grundbucheinsichtsstelle Hockenheim: Service im Neuen Jahr

Hockenheim- Die Grundbucheinsichtsstelle in Hockenheim wird ab 12. Januar 2015 für die Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung stehen. Die Grundbucheinsichtsstelle bietet dann eine breite Vielfalt an Dienstleistungen: So ist hier die Einsicht in das Grundbuch möglich, es werden Auskünfte und Abschriften aus dem Grundbuch erteilt und die Bürgerinnen und Bürger in Grundbuchangelegenheiten beraten.

Auch sind Unterschriftsbeglaubigungen bei der Grundbucheinsichtstelle oder beim Notar am jeweils mittwochs stattfindenden Notartag möglich. Beurkundungen aller Art können ebenfalls am Notartag erfolgen. Termine für den Notartag vergibt ab dem 12.01.2015 die Grundbucheinsichtsstelle. Diese ist telefonisch unter 06205/21-103 erreichbar.

Bis zum 9. Dezember ist das Grundbuchamt in „alter“ Form noch geöffnet, bevor die Grundakten wegen einer Landesreform überführt werden müssen. Endgültig schließt das Grundbuchamt in der derzeitigen Form mit Ablauf des 14.12.14 bevor es am 12. Januar als Grundbucheinsichtsstelle der Stadt Hockenheim wieder in Betrieb geht.

Im Gegensatz zum Grundbuchamt ist es bei der Grundbucheinsichtsstelle dann nicht mehr möglich, direkt Einblick in die bisherigen Papiergrundakten zu nehmen, da diese im Grundbuchzentralarchiv des Landes in Kornwestheim aufbewahrt werden. Ab 15.12.2014 ist für diese Angelegenheiten dann das Grundbuchamt des Landes in Mannheim zuständig.

Für die neue, freiwillig eingerichtete Grundbucheinsichtsstelle trägt die Kommune Kosten in Höhe von jährlich voraussichtlich ca. 75.000 Euro, um die Auswirkungen der Landesreform für die Bürgerinnen und Bürger so weit wie möglich abzufedern.

Stadt Hockenheim, Presse

29.11.2014


Internationale Meisterin Elisabeth Pähtz gewinnt überlegen das German Masters in Dresden

Internationale Meister Dennis Wagner Internationaler Meister Dennis Wagner

Der Hockenheimer Internationale Meister Dennis Wagner übernimmt einen Spitzenplatz bei den Deutschen Meisterschaften

Hockenheim-. Die Deutsche Nr.1 der Frauen, Elisabeth Pähtz, gewann das German Masters in Dresden in überzeugender Manier mit 1,5 Punkten Vorsprung. Bereits vor der Schlussrunde stand der Sieg fest mit 5 Siegen,  4 Unentschieden und 7 Punkten vor WGM Marta Michna (5,5) und den punktgleichen WGM Zoya Schleining (5) und IM Ketino Kachiani-Gersinska aus Baden-Baden. Beeindruckend war, wie die für den SV1930 Hockenheim an den Start gegangene deutsche Spitzenspielerin ihre Kolleginnen aus der Nationalmannschaft in überzeugender Weise in Schach hielt und distanzierte. Die Glückwünsche Ihrer Bundesligakollegen zum Titel wird Elisabeth Pähtz bereits kommende Woche in Empfang nehmen können.

Elisabeth Pähtz wird nämlich beim Bundesligawochenende 05.-07. Dezember im Baden-Württemberg Center am Hockenheimring an den Start gehen, bevor sie ihre China-Reise antritt, um an den World Mind Games an den Start zu gehen. Gut vorbereitet geht die Deutsche Nr.1 in der Liga noch ungeschlagen ans Brett und ist in überragender Form.

Zum gleichen Zeitpunkt nehmen ihre Kollegen Großmeister Rainer Buhmann und der noch junge Internationale Meister Dennis Wagner an der Deutschen Meisterschaft für Männer in Verden an der Aller teil. Dort schaffte Dennis Wagner eine kleine Sensation, als er nach seinem Sieg gegen den unmittelbaren Verfolger GM Siebrecht zu Großmeister Daniel Fridman aufschloss und eine gute Voraussetzung schuf, um im Kampf um den Titel ein Wort mitzureden. Unter den Verfolgern befindet sich auch Großmeister Rainer Buhmann, der im Jahr zuvor mit dem Vize-Titel vorlieb nehmen musste. Um diesmal den Sprung an die Spitze zu schaffen muss allerdings in den letzten drei Runden eine Siegesserie folgen. Wir werden über den weiteren Verlauf berichten. Immerhin sind zwei Spieler aus Hockenheim und der Metropolregion Rhein-Neckar mit im Rennen und können bei der Titelvergabe noch ein gewichtiges Wort mitreden.

Nachdem die Plakate zum Bundesligawochenende vom 05.-07.Dezember ausgehängt sind und die Werbung angelaufen ist, hofft man auf ein erfolgreiches Wochenende, nachdem der Start zum Saisonauftakt nicht optimal gelungen ist. Das Baden-Württemberg Center als attraktive Spielstätte bietet beste Voraussetzung zum Gelingen der Veranstaltung in spieltechnischer Hinsicht zum Punkte sammeln und um Werbung für die Sportart Schach zu machen im Sinne der fast 50 Sponsoren, die die Schachvereinigung in den letzten Jahren anwerben konnte. Alle Freunde, Gönner, Förderer und Sponsoren sind hierzu herzlich eingeladen. Zuschauer sind wie immer willkommen. Text und Foto: Dieter Auer

INFO: www.scchachbundesliga.de             www.sv1930-hockenheim.de

27.11.2014


Hockenheimer Unternehmer–Treffen ganz im Zeichen der Gewinnung von Arbeitskräften

v.l.: Julia Löwer, Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit, Schwetzingen; Klaus Kuhn, Geschäftsstellenleiter Agentur für Arbeit Schwetzingen, Stephanie Wonisch, Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit, Donald Pape, Wirtschaftsförderer Stadt Hockenheim, Danyel Atalay, Welcome-Center Rhein-Neckar, Standortleiter Rhein-Neckar-Kreis v.l.: Julia Löwer, Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit, Schwetzingen; Klaus Kuhn, Geschäftsstellenleiter Agentur für Arbeit Schwetzingen, Stephanie Wonisch, Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit, Donald Pape, Wirtschaftsförderer Stadt Hockenheim, Danyel Atalay, Welcome-Center Rhein-Neckar, Standortleiter Rhein-Neckar-Kreis.

Hockenheim- Was kann ich als kleines oder mittleres Unternehmen tun, um qualifizierte Fachkräfte zu gewinnen? Immer mehr Betriebe stellen sich täglich dieser Herausforderung. Weitere Angebote zur Fachkräftegewinnung wurden deshalb beim vergangenen Hockenheimer Unternehmer-Treffen vorgestellt.

„Bei den letzten Treffen haben wir es immer wieder von Ihnen gehört: Die eigene Ausbildung im Betrieb scheint alleine nicht mehr zu reichen, um gute Mitarbeiter zu binden und so den Fachkräftebedarf langfristig zu sichern. Es gibt heute die verschiedensten Wege, um qualifizierte Mitarbeiter zu finden“, führte Wirtschaftsförderer Donald Pape kurz in das Thema ein. Im Anschluss wurden den rund 50 Unternehmern die Angebote des Welcome Centers Rhein-Neckar sowie der Arbeitsagentur für Arbeit vorgestellt.

In den Räumlichkeiten des gastgebenden „Braun Clean Service“ - Gebäudereinigung und Dienstleistungen – erläuterte Danyel Atalay die Möglichkeiten für kleine und mittlere Unternehmen, mit Unterstützung des Welcome Centers Rhein-Neckar internationale Fachkräfte, Studierende, Auszubildende sowie Kooperationspartner erfolgreich in den Betrieb zu integrieren. Sowohl die Beratung und Unterstützung bei der Akquise internationaler Fachkräfte mit Bereitstellung notwendiger Informationen zum Rekrutierungsprozess wie auch die Begleitung des Unternehmens im Bereich Integration gehören dabei zu den Services, die kostenfrei zur Verfügung stünden.

Stephanie Wonisch vom Arbeitgeberservice der Bundesagentur für Arbeit, Geschäftsstelle Schwetzingen, und Geschäftsstellenleiter Klaus Kuhn stellten dar, welche Hilfen die Agentur den Unternehmen in den Bereichen Personalgewinnung, Personalauswahl und Personalerhaltung anbieten könne. Hierbei stellten sie auch die Fördermöglichkeiten vor, die Betriebe unter Umständen beantragen können. Als Beispiele nannten sie den Eingliederungszuschuss (EGZ), den EGZ für behinderte und schwerbehinderte Menschen, die Maßnahme bei einem Arbeitgeber (MAG) sowie die Weiterbildung von beschäftigten Mitarbeiter/innen im Rahmen des Sonderprogrammes WeGebAU.

Außerdem biete man eine Qualifizierungsberatung an. Ziel sei hier, Unternehmen bei der individuellen betrieblichen Planung und Organisation einer systematischen und nachhaltigen Personalentwicklungsstrategie zu unterstützen. Die können durch Demografie- und Personalstrukturanalysen, Bildungsbedarfserhebungen sowie Bildungscontrolling geschehen.

Im Anschluss hatten die Gäste die Möglichkeit, das gastgebende Unternehmen „Braun Clean Service“ sowie seine Dienstleistungen rund um Gebäudereinigung und infrastrukturellem Facilitymanagement kennenzulernen und sich gegenseitig auszutauschen.

Weitere Informationen zum Unternehmer-Treffen sind über die Stadtverwaltung Hockenheim möglich. Kontakt: Donald Pape und Sylvie Rese, Tel. 06205 21-201 oder -200, E-Mail: wirtschaft@hockenheim.de, www.hockenheimer-unternehmer.de oder bei XING, Gruppe „Hockenheimer Unternehmer-Treffen“.

Text: Stadtverwaltung Hockenheim; Foto: COMVI

26.11.2014


Nachwuchskräfte bei der Stadt bringen frischen Wind

v.l.: Artur Wekeser, Dominic Heil, Yannika Mahler, Andy Strittmatter, Aylin Saalheim, Julia Bähr, Rebecca Zimmermann, OB Gummer, Saliha Sarica, Bianca Herzig, Annika Franke, Andreas Walz (Personalamt), Lisa Kronwald.

Sie ist „etwas völlig Neues“ bei der Stadtverwaltung: Lisa Kronwald gehört zu den Ersten, die als „PiA“ ihre Ausbildung zur Erzieherin machen. „PiA“ steht dabei für „Praxisintegrierte Ausbildung zur/zum Erzieher/in“, und mit diesem neuen Ansatz sind sowohl Lisa als auch ihre „Chefin“ Ingrid Zahn mehr als zufrieden. „Durch die regelmäßige Praxisarbeit können wir Lisa jetzt richtig in das Team einbinden. Das war vorher viel schwieriger, als die angehenden Erzieherinnen vor allem Schüler waren und nur ab und zu bei uns hineinschnupperten“, so Zahn, Leiterin des städtischen Friedrich-Fröbel-Kindergartens.

Auch Lisa ist bisher zufrieden mit ihrem neuen Job: Die Woche teilt sich in Schule und Praxisarbeit vor Ort. Dieses Konzept gefällt der 21-Jährigen. „Von Anfang an kann ich das, was ich lerne, auch in der Praxis umsetzen. Das motiviert mich sehr, mich immer weiter einzubringen und mehr und mehr Verantwortung zu übernehmen“, sagt sie. Die Entscheidung, Erzieherin zu werden, traf sie im Übrigen nicht sofort nach der Schule. Nach dem Abitur ging sie zunächst in die USA. Hier arbeitete sie als Au Pair. Und dabei entstand auch der Wunsch, eine Arbeit mit Kindern aufzunehmen.

Dass sie schließlich in Hockenheim gelandet ist, beschreibt die aus dem Raum Sinsheim kommende Auszubildende mit „Es hat einfach gepasst.“ Zum Einen wollte sie unbedingt in eine „PiA“-Ausbildung, wie Hockenheim sie anbot. Zum Anderen gingen die Hockenheimer auf ihre Wünsche ein, als es um den Vorstellungstermin ging. „Ich hatte mich noch von den USA beworben, und meine Möglichkeiten, zu einem Bewerbungsgespräch nach Deutschland zu kommen, waren an meine Besuche zuhause gekoppelt. Die Stadt Hockenheim hat sich da nach meinen Wünschen gerichtet, und so hat es funktioniert“, erklärt Lisa.

Eine glückliche Situation – für die Auszubildende wie für die Stadt. Zufrieden ist auch Dominic Heil, der derzeit seine Ausbildung als Gärtner mit der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau bei der Stadt Hockenheim macht. Zusammen mit seinen Kollegen vom Bauhof kümmert er sich nun um das Grün in der Stadt. „Ich habe zunächst eine Ausbildung als Fachinformatiker hinter mir. Dann habe ich gemerkt, dass ich nicht den ganzen Tag hinter einem Schreibtisch sitzen möchte. Ich möchte raus, an die frische Luft, etwas mit den Händen machen und hinterher das Ergebnis meiner Tätigkeit sehen“, erklärt der Azubi seine Entscheidung.

Auch Annika Franke fühlt sich wohl – auch wenn sie ihre Zeit mehr in „geschlossenen Räumen“ verbringt. Denn sie absolviert ein Bachelor-Studium zum gehobenen Verwaltungsdienst. In Hockenheim macht sie das für das Studium erforderliche Einführungspraktikum. „Um sicherzugehen, dass die Arbeit in einer Verwaltung das richtige für mich ist, habe ich zunächst ein Jahr lang als ‚BuFDi‘ in einer Verwaltung gearbeitet. Dann war mir klar: Ich möchte für und mit Menschen arbeiten, und das kann ich am besten als Dienstleister in einer Verwaltung“, so Annika.

Das Studium biete ihr die Möglichkeit, früh Praxiserfahrungen zu sammeln und außerdem ein Austauschsemester im Ausland zu integrieren. „Mit diesen Startbedingungen habe ich später die besten Möglichkeiten, einen spannenden Berufsweg einzuschlagen“, ist sich die 20-Jährige sicher.

Und dass selbst Zahlen nicht langweilig sein müssen, hat sie auch bereits festgestellt: Bei ihrer Station in der Kämmerei arbeitete sie aktiv mit an der Erstellung des Haushaltes für 2015. „Da bekommt man einen guten Überblick, dass hinter den Zahlen eigentlich Entscheidungen für die weitere Entwicklung der Stadt stehen. Baut man jetzt z. B. eine neue Schule oder nicht? Wird ein Kindergarten ausgebaut oder nicht? Das alles wirkt sich auf das Zahlenwerk Haushalt aus“, erläutert sie.

Oberbürgermeister Dieter Gummer motivierte die jungen Auszubildenden, auch weiter mit Freude bei der Arbeit zu sein. „Wir profitieren als Arbeitgeber von guten Nachwuchskräften. Deshalb wollen wir, dass Sie sich bei uns wohlfühlen. Und das geht nur in einem Betriebsklima, das den offenen Umgang miteinander fördert, lebenslanges Lernen von- und miteinander zulässt und bei dem Teamarbeit statt hierarchischem Denken an erster Stelle steht. Mit unseren Leitlinien für Kommunikation und Zusammenarbeit haben wir uns auf den Weg gemacht. Ich freue mich, dass Sie Teil dieses Prozesses sind.“ Text und Foto: Stadt Hockenheim

Info: Die Stadtverwaltung Hockenheim bietet Ausbildungsstellen in verschiedenen Berufsfeldern an. Die Bandbreite reicht von Anlagenmechaniker/-in, Bachelor of Arts im gehobenen Verwaltungsdienst sowie Bachelor of Arts Soziale Arbeit in der Fachrichtung Kinder und Jugendarbeit über Elektroniker/-in, Fachangestellte/r für Bäderbetriebe, Fachangestellte/r für Medien und Informationsdienste, Fachkraft für Abwassertechnik bis hin zu Gärtner/-in, Industriekauffrau/-mann und Verwaltungsfachangestellte/r. Derzeit beschäftigt die Stadt 22 Mitarbeiter, die sich in Ausbildung befinden.

25.11.2014


Die Internationale Meisterin Elisabeth Pähtz in Führung beim German Masters

Nach einem weiteren Sieg führt Elisabeth Pähtz vor der letzten Runde mit 1,5 Punkten Vorsprung und ist damit bereits Titelträgerin

Hockenheim- Die Deutsche Nr.1 der Frauen, Elisabeth Pähtz, übernahm beim German Masters in Dresden die alleinige Führung. Beim stärksten Turnier für Frauen in Deutschland nahmen die besten deutschen Frauen teil im Kampf um einen Preisfond in Höhe von 10.000 EUR. Das im Windham Garden Hotel in Dresden stattfindende Turnier setzt Akzente und bestätigt den Osten in seinem Ruf als Schachhochburg.

Nach der siebten Runde übernahm Elisabeth Pähtz die alleinige Führung mit vier Siegen und drei Unentschieden und einem Punkt Vorsprung vor WGM Marta Michna. Man kann davon ausgehen, dass sich die Hockenheimer Bundesligaspielerin den Titel nicht mehr streitig machen lassen wird und erneut vor einem großen Erfolg steht.

Elisabeth Pähtz wird auch beim Bundesligawochenende 05.-07. Dezember im Baden-Württemberg Center am Hockenheimring an den Start gehen, bevor sie ihre China-Reise antritt, um an den World Mind Games an den Start zu gehen. Gut vorbereitet geht die Deutsche Nr.1 noch ungeschlagen ans Brett und wird aus Sicht der Veranstalter wie immer für einige zusätzliche Zuschauer sorgen.

Zurzeit steht das Management des Rennstadtteams in ständigem Kontakt mit Moskau, um sicher zu stellen, dass der ehemalige Weltmeister zum erstmal organisierten Sponsorentreffen seine Zusage gibt. Die oft gestellte Frage „Spielt er oder spielt er nicht?“ bleibt aus bekannten Gründen zunächst unbeantwortet. Auf Basis der außerordentlich guten Beziehungen des ehemaligen Weltmeisters zu Hockenheim und der Metropolregion Rhein-Neckar sollte man erwarten, dass die Schachlegende Karpow den Zuschauern und zahlreichen Schachfans seine Anwesenheit nicht vorenthält.

Nachdem die Plakate zum Bundesligawochenende vom 05.-07.Dezember ausgehängt sind und die Werbung angelaufen ist, hofft man auf ein erfolgreiches Wochenende, nachdem der Start zum Saisonauftakt nicht optimal gelungen ist. Das Baden-Württemberg Center als attraktive Spielstätte bietet beste Voraussetzung zum Gelingen der Veranstaltung in spieltechnischer Hinsicht zum Punkte sammeln und um Werbung für die Sportart Schach zu machen im Sinne der fast 50 Sponsoren, die die Schachvereinigung in den letzten Jahren anwerben konnte. Alle Freunde, Gönner, Förderer und Sponsoren sind hierzu herzlich eingeladen. Zuschauer sind wie immer willkommen. Dieter Auer

INFO: www.scchachbundesliga.de     www.sv1930-hockenheim.de

24.11.2014


Erstes Adventsbasteln im Park-Kindergarten

Hockenheim- Am vergangenen Samstag stand der Parkkindergarten ganz im Zeichen der Vorweihnachtszeit: Zum ersten Mal fand hier ein Adventsbasteln statt, das für alle Besucher offen war. Die kleinen und großen Gäste konnten aus einem breiten Bastelangebot auswählen: Dekorative Fensterbilder, bunte Styroporkugeln, glitzernde Weihnachtssterne und leuchtende Lichtergläser wurden gestaltet und wanderten an diesem Abend in zahlreiche Zuhause.

Die Backstube verströmte Weihnachtsduft und war bei vielen kleinen Bäckern beliebt, die dort mit viel Eifer und Freude ihr Gebäck verzierten. Im "Weihnachtszimmer" bestand die Gelegenheit, bereits die ersten Geschenke für die Familie und Freunde zu erwerben - selbstgemachte Marmeladen, Eierlikör, Lichtertüten und vieles mehr warteten dort auf die Besucher.

Nach dem Streifzug durch das Haus konnte man es sich in der Cafeteria gemütlich machen bei Kaffee, Kinderpunsch und Kuchen. Viele nutzten auch diese Gelegenheit, um sich mit Kuchen für den Sonntag einzudecken.

Das eingenommene Geld kommt im Übrigen direkt den Kindern zu Gute: Es fließt in die Verschönerung des Spielplatzes vom Parkkindergarten. Die vorweihnachtliche Atmosphäre im Haus und die rege Beteiligung machten diesen Tag zu einem vollen Erfolg. Das Team des städtischen Parkkindergartens und die Eltern freuen sich schon jetzt auf eine Wiederholung im kommenden Jahr.

Text: Stadt Hockenheim; Foto: Beate Schanz

20.11.2014


Stadtwerke-Mitarbeiter immer mit Ausweis unterwegs

Hockenheim- Trittbrettfahrer versuchen immer wieder, sich als Mitarbeiter der Stadtwerke Hockenheim Zutritt zu fremden Wohnungen zu verschaffen. Oft geben sie an, es liege ein Notfall vor und man müsse sich schnell vor Ort ein Bild von der Lage machen. Die Stadtwerke Hockenheim bitten ihre Kunden, in solchen Fällen sehr aufmerksam zu sein, um nicht Betrügern aufzusitzen. Denn wenn die Stadtwerke vor Ort ihre Kunden aufsuchen, dann kündigen sie das in den meisten Fällen zuvor an.

Außerdem haben alle Mitarbeiter einen Dienstausweis dabei, auf dem Name und Bild zu sehen sind. Bei Zweifeln oder Nachfragen stehen die Stadtwerke gerne für Rückfragen zur Verfügung. Die Stadtwerke bitten, bei Nachfragen die bekannte Hockenheimer Rufnummer 06205 2855-514 zu wählen, damit der Anruf auch wirklich bei den Stadtwerken ankommt. Die Stadtwerke danken ihren Kunden.  Stadt Hockenheim, Presse

19.11.2014


Rückkehr zur bewährten Parkregelung in der „hinteren“ Karlsruher Straße

Für Anwohner und Parker gelten bald wieder die bewährten Regelungen in der Karlsruher Straße:

Hockenheim- Ab der Kreuzung Schubertstraße (Ecke Volksbank / Et Cetera) stehen die Parkplätze dann wieder bis zur Kreuzung Werderstraße Kurzzeitparkern bis zu einer Dauer von 2 Stunden sowie Anwohnern mit Parkausweis K zur Verfügung. Im weiteren Bereich der Karlsruher Straße gibt es dann wie zuvor wieder freien Parkraum.

Die kurzfristige Änderung der Parkregelung wegen der Bauarbeiten auf dem Messplatz wird damit wieder aufgehoben. Die beabsichtigte Schaffung von Parkraum für Anwohner rund um den Messplatz wurde in diesem Bereich nicht in dem Maße angenommen, wie zuvor gedacht. Außerdem hatten sich Anwohner und Gewerbetreibende dafür ausgesprochen, die alte Regelung wieder einzuführen. Stadt Hockenheim, Presse

10.11.2014


Kein optimaler Verlauf beim Saisonauftakt der Schachvereinigung Hockenheim

Schachvereinigung Hockenheim mit zwei Niederlagen gegen OSG Baden-Baden und SC Eppingen rutscht auf Tabellenplatz 12

Hockenheim. Mit gemischten Gefühlen trat das Rennstadtteam die Reise zum Seriensieger Baden-Baden an. Zwar war in der Vorsaison dem Deutschen Meister OSG Baden-Baden nur ein denkbar knapper Sieg gelungen. Sie treten jedoch generell gegen jeden Gegner als Favorit an die Bretter auch ohne den Weltklassespieler Viswanathan Anand, der sich zurzeit im WM- Duell mit Weltmeister Magnus Carlsen befindet. In einer vorgezogenen Partie am Freitag, 07.11. um 16:00 Uhr besiegte OSG Baden-Baden Reisepartner SC Eppingen erwartungsgemäß mit 5,5: 2,5 Brettpunkten.

Die Runde 3 in der noch neuen Saison begann am Samstag, 08.November um 14:00Uhr und nahm folgenden Verlauf. Nachdem man lange Zeit Widerstand leisten konnte, neigte sich die Waagschale deutlich zugunsten der Mannschaft aus der Kur- und Bäderstadt. Am Ende stand ein 5,5:2,5 Sieg des Deutschen Meisters. Die Remis-Punkte für Hockenheim holten die deutschen Spieler David Baramidze, Rainer Buhmann, Dennis Wagner und Elisabeth Pähtz sowie an Brett 1 der junge Ungar Richard Rapport.


Hier die Einzelergebnisse OSG Baden-Baden : SV 1930 Hockenheim (5,5 : 2,5)


  1. GM Bacrot, Etienne : GM Rapport, Richard (0,5:0,5)

  2. GM Naiditsch, Arkadij : GM Moiseenko, Aleksandre (1:0)

  3. GM Kasimdzhanov, Rustam : GM Saric, Ivan (1:0)

  4. GM Vallejo, Pons : GM Baramidze, David (0,5:0,5)

  5. GM Movsesian, Sergei : GM Buhmann, Rainer (0,5:0;5)

  6. GM Meier, Georg : IM Wagner, Dennis (0,5:0,5)

  7. GM Gustafsson, Jan : GM Banusz, Tamas (1:0)

  8. GM Schlosser, Philipp : IM Pähtz, Elisabeth (0,5:0,5)


Im Parallelkampf trat SC Eppingen gegen SG Trier an die Bretter. Für die Eppinger ging es darum, nicht weiteres Terrain im Kampf um Spitzenpositionen zu verschenken. Dies gelang auch mit einem 5:3 Sieg gegen die Domstädter.

Am Sonntag, 09.November um 10:00Uhr trat Hockenheim in Runde 4 gegen Eppingen an die Bretter, gegen die man im Frühjahr mit der Schachlegende Anatoli Karpow am Spitzenbrett einen Sieg verbuchen konnte. Doch nach einem Verlust von Rainer Buhmann und einem Remis von David Baramidze gingen die Kraichgauer unerwartet in Führung und als auch Dennis Wagner in Verluststellung geriet, musste man bereits um ein Remis kämpfen. Mit einer 4,5:3,5 Niederlage verfehlte man auch dieses Ziel und man musste mit null Punkten und einem Tabellenplatz 12 im Gepäck die Heimreise antreten.

Hier die Einzelergebnisse SV 1930 Hockenheim : SC Eppingen (3,5:4,5)


  1. GM Rapport, Richard : GM Rodshtein, Maxim (0,5:0,5)

  2. GM Moiseenko, Aleksandre : GM Postny, Evgeny (0,5:0,5)

  3. GM Saric, Ivan : GM Acs, Peter (1:0)

  4. GM Baramidze, David : IM Breder, Dennis (0,5:0,5)

  5. GM Buhmann, Rainer : FM Mons, Léon (0:1)

  6. IM Wagner, Dennis : GM Medvegy, Zoltan (0:1)

  7. GM Banusz, Tamas : GM Guliyev, Namig (0,5:0,5)

  8. IM Pähtz, Elisabeth : FM Noe, Christoper (0,5:0,5)


Im Parallelkampf steuerte Serienmeister OSG Baden-Baden einem nie gefährdeten 6:2 Sieg zu, so dass der nächste Titel in Serie bereits in Sichtweite gerät.

Fazit: Der Saisonauftakt des Rennstadtteams nahm keinen optimalen Verlauf, so dass die Mannschaft beim Heimspielwochenende am 05.bis 07. Dezember im Baden-Württemberg Center am Hockenheimring gegen SG Trier, Werder Bremen und Turm Emsdetten stark gefordert sein wird. Die beiden letztgenannten Mannschaften befinden sich nach hinter Baden-Baden noch ungeschlagen mit an der Tabellenspitze und werden dem Rennstadtteam das Leben schwer machen. In diesem Kontext stellt sich die Frage: „Spielt er oder spielt er nicht?“ erneut. Möglicherweise könnte Anatoli Karpow mithelfen, um die Abstiegsplätze hinter sich zu lassen. Die Bronzemedaille des Vorjahres scheint ohnehin in weiter Ferne.

INFO: www.scchachbundesliga.de 

www.sv1930-hockenheim.de

Dieter Auer

10.11.2014


Veröffentlichung von Alters- und Ehejubilaren

Hockenheim- Nach § 34 Abs. 2 des Meldegesetzes von Baden-Württemberg in der Fassung vom 23.2.1996 darf die Meldebehörde Namen, Doktorgrad, Anschriften, Tag und Art des Jubiläums von Alters- und Ehejubilaren veröffentlichen und an Presse und Rundfunk zum Zwecke der Veröffentlichung übermitteln.

Dies gilt nicht, soweit eine Auskunftssperre besteht. Der Betroffene kann nach § 34 Abs. 4 Meldegesetz verlangen, dass die Veröffentlichung seiner Daten unterbleibt.

Diejenigen Alters- und Ehejubilare, die keine Veröffentlichung wünschen, werden gebeten, dies umgehend bei der Stadtverwaltung Hockenheim, Bürgerbüro, Obere Hauptstr. 11, Zimmer 1, Telefon 21-500 oder unter buergerbuero@hockenheim.de, zu melden. Stadt Hockenheim, Presse

06.11.2014


Aktiv für den neuen Spielplatz: Eltern und Kinder bringen sich bei Umgestaltung ein

Einige Kinder mit Eltern auf dem Spielplatz an der Fröbel-Straße. Nadine Fiedler ist als 3. v. l. abgebildet, Dietrich Tilch bei den Erwachsenen als 4. v. r. Hinter ihm steht Spielflächenplaner Uwe Lersch, weiterhin sind Hans-Peter Hoffmann (3. v. r.) sowie OB Gummer (2. v. r.) abgebildet. Einige Kinder mit Eltern auf dem Spielplatz an der Fröbel-Straße. Nadine Fiedler ist als 3. v. l. abgebildet, Dietrich Tilch bei den Erwachsenen als 4. v. r. Hinter ihm steht Spielflächenplaner Uwe Lersch, weiterhin sind Hans-Peter Hoffmann (3. v. r.) sowie OB Gummer (2. v. r.) abgebildet.

Hockenheim- Es hat einfach gepasst: Gerade, als Eltern im Gebiet der Friedrich-Fröbel- und Edith-Stein-Straße sich an die Stadtverwaltung gewendet hatten und darum baten, die dortigen Spielplätze attraktiver zu gestalten, standen diese sowieso auf der Liste der neu zu gestaltenden Freizeitanlagen. Denn nachdem aus Sicherheitsgründen auf verschiedenen Spielplätzen Geräte abmontiert werden mussten, werden nun im ganzen Stadtgebiet nach und nach die entfernten Geräte ersetzt.

Dass just zu dieser Zeit auch die Umgestaltung der gefragten Spielplätze im Raum stand, erwies sich als Glücksfall: Denn die dortigen Anwohner ergriffen die Chance und zeigten Eigeninitiative sowie eigenes finanzielles Engagement, nachdem Hans-Peter Hoffmann von der Stadtverwaltung um ihre Mitarbeit gebeten hatte. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen: Aus einer Schaukel und einem weiteren Spielgerät hat sich ein kleiner Erlebnisplatz entwickelt, mit dem auch die Eltern und vor allem die Kinder glücklich sind. „Die neuen Geräte sind Anreiz für die Kinder, daran zu arbeiten, damit sie keine Hilfe mehr brauchen und dann stolz sagen: ‚Ich bin alleine darauf gestiegen‘“, erzählt ein „Opa“.

Und auch Dietrich Tilch und Nadine Fiedler, bei denen die Fäden zusammenliefen, sind stolz auf das Erreichte. „Ich war schon hier, als mein Sohn Colin noch ganz klein war. Inzwischen ist er fünf und nun kann er in einem kindgerechten Umfeld spielerisch Neues erleben und lernen“, so Fiedler. Dem Ergebnis vorangegangen war ein Jahr gemeinsame Arbeit.

Nachdem die engagierten Bürger sich mit der Stadtverwaltung zusammengesetzt hatten, startete Dietrich Tilch eine Umfrage bei den Nachbarn und ihren Kindern. Die Anregungen übermittelten Tilch und Fiedler an Hans-Peter Hoffmann, der daraufhin den Spielflächenplaner Uwe Lersch von der Firma Kompan einlud. Zusammen mit den Anwohnern entwickelte er Vorschläge für die Neugestaltung.

„Heute stellen wir nicht mehr nur eine Rutsche, einen Sandkasten oder eine Schaukel in öffentliche Spielplätze, denn das haben viele auch in ihrem Garten. Wir möchten mit der Gestaltung der Spielplätze Möglichkeiten schaffen, die Zeitspanne des Spielens zu verlängern. Dafür nutzen wir Spielgeräte, an denen die Kinder wachsen und sich ausprobieren können und auch komplexere Abläufe erlernen können“, erläutert der Experte heutige Anforderungen.

Oberbürgermeister Dieter Gummer machte sich selbst ein Bild von der gelungenen Zusammenarbeit. „Ich danke allen, die sich sowohl finanziell als auch mit ihrer Tatkraft engagiert haben. Die Neugestaltung der Spielplätze ist ein gelungenes Beispiel für die Zusammenarbeit zwischen Bürgern und Stadtverwaltung. Ich wünsche Ihnen und vor allem den Kindern noch viel Spaß beim Erobern der Spielplätze“, so Gummer. Text und Foto: Stadt Hockenheim

05.11.2014


Schachbundesliga gastiert in Baden-Baden

Hockenheim-  Nachdem das Rennstadtteam zum Saisonauftakt Mitte Oktober mit einem Sieg und einem Unentschieden aus Dortmund zurückkehrte, steht am Wochenende die Reise in die Bäder- und Kurstadt Baden- Baden auf der Agenda. Vermutlich reisen alle Bundesligateams mit gemischten Gefühlen nach Baden-Baden, da man in der Regel gegen den deutschen Seriensieger erwartungsgemäß mit zumindest einer Niederlage im Gepäck die Heimreise antreten muss. Dennoch erinnert man sich in Hockenheim noch an die denkbar knappe 4,5:3,5 Niederlage in der Vorsaison beim Finale in Eppingen, die Lokalmatador Rainer Buhmann hätte verhindern können. Kampflos wird man die Punkte auch diesmal nicht abgeben, wenn man dem Team Glauben schenken möchte.

Das Hauptinteresse wird demzufolge auf der Partie der Rennstädter am Sonntag gegen das Team aus Eppingen liegen, wenn der Dritte der Vorsaison gegen den Vierten anzutreten hat. Die Eppinger hatten den Finalkampf im April Zuhause gegen das Hockenheimer Team verloren. Zuletzt war es der ehemalige Weltmeister Anatoli Karpow, der mit einem Sieg mit den schwarzen Farben die Bronzemedaille für das Rennstadtteam sicherte.

Der Schachvereinigung 1930 Hockenheim wird Presseberichten zufolge ein Kampf um die Spitzenpositionen vorausgesagt. Auch weiß man natürlich, dass ein guter Start enorm wichtig ist, um am Dezemberwochenende 05.-07.12. im Baden-Württemberg Center am Hockenheimring mit im „Rennen“ zu bleiben. An diesem Wochenende geht es in den Runden 5,6 und 7 gegen SV Werder Bremen, Turm Emsdetten und Reisepartner SG Trier. Spätestens danach und noch vor der Winterpause wird man wissen, ob man auch in dieser Saison mitmischen kann und ob ein dritter Platz erneut erreicht werden kann.

Da mit den Aufsteigern USV TU Dresden, SSC Rostock, SC Hansa Dortmund und vor allem auch mit Schwäbisch Hall die Prognosen deutlich schwieriger sind als zuletzt, darf man auf eine spannende Saison 2014/2015 hoffen. Ausschlaggebend könnte am Ende sein, ob die gemeldeten Weltklassespieler auch zum Einsatz kommen oder ein Schattendasein auf den Meldelisten führen. Die OSG Baden-Baden scheint wie vergleichbar FC Bayern München im Fußball unantastbar zu sein. Als Geheimmitfavorit gilt Schwäbisch Hall. Danach gibt es mehrere Anwärter auf vakante Spitzenpositionen, sodass gerade die nachfolgenden Plätze hart umkämpft sein werden.

Alle Spiele und alle Bretter werden im Internet LIVE übertragen. Ein Klick sollte sich lohnen.

INFO: www.scchachbundesliga.de

www.sv1930-hockenheim.de

Dieter Auer

04.11.2014


Waldprojekt des Südstadtkindergartens

Rut Nicolae und Sebastian George, wie sie versuchen, auf der Slackline aneinander vorbeizugehen, ohne dass jemand absteigen muss. Rut Nicolae und Sebastian George, wie sie versuchen, auf der Slackline aneinander vorbeizugehen, ohne dass jemand absteigen muss.

Hockenheim- „Guten Morgen hier im Wald…“: Mit diesem Lied starteten auch in diesem Herbst die „neuen“ Vorschulkinder des städtischen Südstadtkindergartens den Morgenkreis im Wald. Mit Bollerwagen und Rucksack gut ausgerüstet, hatten sich zuvor alle Kinder und Erzieherinnen vom Südstadtkindergarten auf den Weg in den Wald gemacht.

Auf dem Waldplatz angekommen, sahen sich die Kinder neugierig um. Und gleich hatten sie auch jede Menge zu tun. Denn am 1. Tag wurden zunächst die Grenzen des Waldplatzes besprochen und markiert. Danach halfen alle fleißig mit, das große Waldsofa mit Stöcken und Moos zu erneuern. Und endlich konnte die Freispielzeit beginnen.

Jedes Kind durfte frei wählen - ob Bauen, Schnitzen, Tiere und Pflanzen beobachten, Naturmaterialien sammeln, Erde untersuchen, Klettern oder Verstecken spielen: Alle kamen schnell ins Spiel und die entspannende Wirkung des Spielens in der Natur wurde schnell sicht- und hörbar. Die Erzieherinnen unterstützten die Kinder bei ihren Vorhaben und gaben Hilfestellung.

In diesem Jahr gab es für die Vorschulkinder noch einen besonderen Themenschwerpunkt innerhalb des Projektes: Spielgeräte aus Seilen selbst herzustellen. Die beiden Erzieherinnen Uschi Ballauer und Judith Wachter hatten das Material „Seile“ während einer Psychomotorikfortbildung näher kennengelernt. Mit den Vorschulkindern ihrer zwei Gruppen hatten sie einzelne Spielgeräte, die sich aus Seilen, Knotentechniken, Karabinerhaken und einigem mehr zusammensetzen, bereits im Vorfeld näher erprobt.

Nun wurden die Schaukel, die Hängematte und die Slackline ins Waldprojekt integriert und die Kinder waren mit Feuereifer dabei, alles auszuprobieren. Dabei bewiesen sie jede Menge Mut. Zuvor duften sie auch beim Aufbau helfen oder selbst den Achterknoten üben.

Auch mit dem Wetter hatte die Gruppe Glück und konnte schöne und warme Tage genießen. Nur wenn die Trillerpfeife über den Waldplatz schalte, mussten die Kinder ihr Spiel unterbrechen. Denn dann hieß es: „Alle versammeln sich am Waldsofa!“ – entweder zum Frühstücken oder wenn der Vormittag sich dem Ende zu neigte.

Die Regeln für das Waldprojekt hatten die Kinder zuvor im Kindergarten bei einer Vorbesprechung kennengelernt, bei der alle Waldregeln und die Abläufe mit den Kindern geklärt wurden. Insgesamt waren die Kinder an vier Vormittagen im Wald. „Mir hat es Spaß gemacht“, war die einhellige Meinung beim Abschlusskreis am letzten Tag. Und so können sich schon alle auf die nächsten Tage im Frühjahr 2015 freuen.

Text: Südstadtkindergarten; Foto: Iris Schlampp

03.11.2014


Fit für’s Leben

Projektwoche zu Gesundheit, Prävention und Inklusion an der Hartmann-Baumann-Schule

Hockenheim- Selbst noch nach Schulschluss haben die Schülerinnen und Schüler die Themen der Projektwoche an der Hartmann-Baumann-Schule diskutiert: Auf ihren Facebook-Seiten posteten sie Bilder vom Rollstuhlparcours am Vormittag und machten sich weitere Gedanken zu Inklusion und gehandicapten Menschen. „Mit der Themenwoche ist es uns gelungen, dass sich unsere Schüler über den Unterricht hinaus mit wichtigen Themen wie Gesundheit, Prävention und Inklusion beschäftigen“, bewertete Marcus Roth, Schulleiter der Hartmann-Baumann-Schule, die Projektwoche.

Bereits zum zweiten Mal war die gesamte Hartmann-Baumann Schule gemeinsam eine Woche lang in verschiedene Projekte zum Themenfeld „Fit für‘s Leben“ eingebunden. Stand die Themenwoche im vergangenen Jahr noch stärker unter dem Motto „Gesundheitswoche“, so hatte man in diesem Jahr Wert darauf gelegt, sich noch breiter aufzustellen. Neben Gesundheit spielten Prävention und Sicherheit sowie Inklusion und Verständnis für Menschen mit Handicap eine wichtige Rolle. „Damit wollten wir vermitteln, dass gesund sein nicht nur bedeutet, keinen Schnupfen zu haben. Wir wollten auch die Hürden im Kopf beim Umgang z. B. mit gehandicapten Menschen abbauen und Empathie für andere Menschen und ihre Lebenssituation entwickeln“, so Roth weiter.

Vorbereitet hatte die Aktionswoche ein Projektteam aus Lehrern und der städtischen Schulsozialarbeiterin Stefanie Grusie. Grusie war dabei maßgeblich an der Organisation beteiligt. Wichtig bei der Zusammenstellung des Programms, so Grusie, sei gewesen, sich auf die Schülerinnen und Schüler zu konzentrieren und die Angebote so lebensnah und umsetzbar wie möglich zu machen.

Und so lernten die Grundschüler zum Beispiel alles über Zahngesundheit. An einem großen Zahn-Modell zeigte die AG Zahngesundheit für die Stadt Heidelberg und den Rhein-Neckar-Kreis eindrucksvoll, wie sich Karies in den Zahn einfrisst. Anschließend wurde das richtige Zähneputzen geübt und die Jüngsten an der Hartmann-Baumann-Schule erhielten ein Zahnputz-Set.

Aber auch für alle anderen Klassen gab es spannende Angebote: Von Zumba, Hörtest und Getränkeworkshops über Milch- und Blindenworkshops bis hin zur Fahrradwerkstatt für verkehrssichere Räder reichte die Spannbreite. Die jeweils rund drei Schulstunden dauernden Klassenprojekte wurden von Fachleuten der unterschiedlichsten Institutionen durchgeführt. „Das machte es für die Schüler noch viel authentischer, als wenn wir Lehrer ihnen etwas berichten“, so Roth.

Beeindruckend war auch der Erfahrungsbericht von Florian Sitzmann, der von der Sparkasse Heidelberg unterstützt wurde. Sitzmann schilderte im Interview mit Anna Jung und Batuhan Bicer (9. Klasse) den Schülern sein Leben als „Rolli“-Fahrer. Vollen Einsatz zeigte auch das Schülerteam „Wirtschaft und Informatik“ (WuI), die mit Unterstützung des Globus-Marktes Hockenheim in den Pausen gesundes Frühstück oder Milchshakes zum Verkauf anbot.

Und natürlich war auch der Rollstuhlparcours ein Erlebnis, bei dem die Schüler selber die Erfahrung gemacht haben, wie sich ein Leben mit Handicap anfühlt. „Wir wollten mit der Projektwoche erreichen, dass die Schüler selber Erfahrungen machen, wir wollten Brücken schlagen und Hemmschwellen abbauen. Dafür lohnt sich der hohe organisatorische Aufwand. Unser Dank gilt den vielen unterstützenden Organisationen und Unternehmen, die sich bei der Projektwoche eingebracht haben“, erklärt Schulsozialarbeiterin Grusie. Eine Fortsetzung, da sind sich Roth und Grusie einig, wird es aller Voraussicht nach auch im kommenden Jahr wieder geben, um die Schüler der Hartmann-Baumann-Schule weiterhin „Fit für’s Leben“ zu machen.

Text: Stadt Hockenheim; Foto: Stefanie Grusie und Marcus Roth

Projekte

Rollstuhlparcours, unterstützt von

  • Reha Trend GmbH Speyer

  • Lebenshilfe Schwetzingen (Fachdienst Inklusion Patrick Alberti, Rollstuhlfahrer Thomas Wüstelp)

  • Kreisrat Heinz Jahnke


Blindenbund Baden e. V.

  • Hilfsmitteln und Blindenschrift, geleitet von Hr. Graf


MichwirtschaftsVerein

  • Weg von der Kuh zu uns: Die Milch

  • Butter selber herstellen


Florian Sitzmann

  • Interview mit dem Rollstuhlfahrer, Buchautor und Inklusionsfreund mit allen Schülern der Werkrealschule

  • unterstützt von der Sparkasse Heidelberg


AG Zahngesundheit für die Stadt Heidelberg und den Rhein-Neckar-Kreis

  • Einfärben der Zähne

  • Richtiges Putzen

  • Ausstellung Zucker


Fahrrad-Werkstatt Weibel

  • zusammen mit dem Schüler-Team „Fahrräder“: Reparieren / Inspektion am eigenen Fahrrad


AOK

  • Fr. Heß: Getränkeworkshop (Was ist drin?) und Fast Food (muss nicht immer ungesund sein…)

  • Team der AOK: Ess-Störungen und Hörtests für Schüler


Globus

  • unterstützt gesundes Essen mit Vollwert-Brötchen, Milch, Saft, Müsliriegel, Äpfel sowie Pausenverkauf WuI


Zumba

  • Fitnessangebot mit Lisa Lembo

03.11.2014


Anatoli Karpow gewinnt die Karpow-Trophee in Cap d`Adge in Frankreich

Hockenheim. Bereits zum dritten Mal gewann das Ehrenmitglied der Schachvereinigung 1930 Hockenheim die nach ihm genannte Veranstaltung Karpow- Trophee in Cap d´Adge in Frankreich. Bei den 4 Schnellschach und 4 Blitzschachpartien erreichte die Schachlegende Karpow 7 Punkte aus 8 Partien und gewann souverän gegen namhafte französische Gegner.

Karpow spielt aktiv Schach beim Bundesligisten SV 1930 Hockenheim und landete im April beim Finale in Eppingen einen überzeugenden Sieg in der letzten Runde und sicherte seinem deutschen Verein damit den dritten Platz und die Bronzemedaille im Kampf um die Deutsche Meisterschaft (Sieger und Deutscher Meister OSG Baden-Baden).

Das Management des Bundesligisten steht zurzeit mit Moskau in Kontakt, um die Mitwirkung des ehemaligen Weltmeisters beim Heimspielwochenende am 05.-07.Dezember im Baden-Württemberg Center am Hockenheimring abzusichern. Das Programm sieht vor, dass Karpow gemeinsam mit Bürgermeister Thomas Jakob-Lichtenberg am 07. Dezember um 10:00 Uhr die Spielrunde und um 11:00 Uhr das Sponsorentreffen eröffnet.

Dieter Auer

26.10.2014


Finale im JUZ endet mit Elfmeterschießen

Die Faszination von FIFA 15 steht den Besuchern förmlich ins Gesicht geschriebenHockenheim- Über dreißig Anmeldungen von jungen Menschen im Alter von 9 bis 20 Jahren waren im Jugendzentrum am Aquadrom (JUZ) eingegangen: Und alle wollten dabei sein bei dem FIFA 15-Turnier, das im JUZ auf der Spielekonsole ausgetragen wurde. Entsprechend ging es vom ersten Spiel an hoch her. Nach fast fünf Stunden und insgesamt 31 Spielen standen die Finalisten fest.

Dort zeigten Enes (16) und Feres (15) nochmals eindrucksvoll, warum das Spiel so beliebt ist. Mit 0:2 und 1:3 kurz vor dem Abpfiff schier aussichtlos im Rückstand, kämpfte sich Feres mit zwei blitzsauberen Toren ins Elfmeterschießen. Auch dort schenkten sich die beiden Finalisten nichts. Erst mit dem 13. Elfmeter entschied Enes das Marathonturnier für sich.

Ein positives Fazit zog das JUZ unter die Veranstaltung. „Trotz der großen Altersspanne ging es bei den Begegnungen durchweg fair zur Sache, die Partien waren eng umkämpft. Dennoch werden wir im kommenden Jahr in zwei Altersklassen spielen, um die Spieldauer zu verkürzen und auch den Jüngsten die Gelegenheit zu geben, die attraktiven Siegerpreise zu ergattern“, so JUZ-Leiter Matthias Falke.

Info: Das JUZ öffnet nach den Herbstferien wieder am Dienstag, 4. November, um 13 Uhr.

Text und Foto: Matthias Falke

25.10.2014


Bucht(r)ip mit Briefwechseln

Hockenheim- Der beliebte Bucht(r)ip mit Rosa Grünstein und Thomas Liebscher geht wieder auf Reisen: Am Freitag, 7. November, 19.30 Uhr, stehen diesmal zwei Briefwechsel und einen E-Mail-Roman im Mittelpunkt. Das Publikum kann sich auf erhellende Dialoge zweier prominenter Briefpartner und einen wohlkomponierten Mail-Roman freuen. Und wie immer gibt es neben der unterhaltsamen und gehaltvollen geistigen Nahrung auch Gutes für Leib und Seele.

Rosa Grünstein und Thomas Liebscher werden im Duett lesen und jeweils in die Rolle eines Schreibenden schlüpfen sowie Zusammenhänge erklären. Vorgestellt wird der Titel „ Alle sieben Wellen“. Daniel Glattauer setzt mit diesem Werk sein äußerst erfolgreiches Buch „Gut gegen Nordwind“ fort und lässt Emmi und Leo eine merkwürdige Liebe weiterführen, die mit einer falschgeschriebenen Mailadresse begann.

Eine schwierige Liebesgeschichte zweier Schriftsteller offenbart der Briefwechsel von Paul Celan und Ingeborg Bachmann unter dem Titel „Herzzeit“. Beide wurden für ihre Gedichte berühmt und bildeten zwischen 1948 und 1961 zu verschiedenen Zeiten auch ein privates Paar.

Eine eher ungleiche Verbindung war zunächst der Austausch zwischen dem Schriftsteller Günther Grass und dem SPD-Politiker Willy Brandt. Der parteilose, aber in den 1960er Jahren prominente Blechtrommel-Autor trug seine Ideen an den Regierenden Bürgermeister von Berlin, Außenminister und Bundeskanzler Brandt heran. Über Euphorien und Zerwürfnisse hinweg entstand eine zögerliche Freundschaft. Der Briefwechsel gibt auch manche Einblicke in den Politikbetrieb.

Die Landtagsabgeordnete Rosa Grünstein und Thomas Liebscher, Redakteur und Autor, gestalten seit vielen Jahren die abwechslungsreiche Buch- Veranstaltung mit Trips und Tipps.

Der Buchtripp am 7. 11. beginnt um 19.30 Uhr in der Hockenheimer Zehntscheune. Wie immer sind im Eintritt Getränke und Speisen enthalten. Einlass ist ab 19 Uhr. Karten für 15 Euro sind ab sofort erhältlich in der Stadtbibliothek Hockenheim, Untere Mühlstr. 4., 68766 Hockenheim. Tel.: 06205 21-665 oder -666; Fax: 06205 21-664; Email: stadtbibliothek@hockenheim.de

25.10.2014


Erfolgreicher Auftakt der Schachvereinigung 1930 Hockenheim

Sieg gegen Hansa Dortmund und Unentschieden gegen Katernberg

Hockenheim-  Mit der Spielbank Hohensyburg konnte Gastgeber SC Hansa Dortmund eine Spielstätte anbieten, die an Attraktivität künftig kaum zu überbieten sein dürfte. In diesem Ambiente fühlten sich die Spieler und Mannschaftsbetreuer des Dortmunder Reisepartners SF Katernberg sowie die Gäste aus Hockenheim und Trier sichtlich wohl. Nachdem die Mannschaftsaufstellungen bekannt waren, startete die Bundesligasaison 2014/2015 am Samstag, 18.Oktober um 14:00 Uhr mit Runde 1. Zeitgleich wurden die Internet-Live-Übertragungen frei geschaltet. Hockenheim galt als Favorit gegen Gastgeber Dortmund und ging auch an Brett 1 mit dem jungen ungarischen Spitzenspieler GM Richard Rapport frühzeitig in Führung. Nach Remisen von Rainer Buhmann und Neuzugang Sabino Brunello verlor Altmeister Zoltan Ribli. Danach brachte Neuzugang Aleksandr Moiseenko mit einem ungefährdeten Sieg die Rennstädter erneut mit 3:2 in Führung, die Nationalspieler David Baramidze zum 4:2 für Hockenheim ausbaute und den ersten Mannschaftspunkt in der neuen Saison sicher stellte. Nach einem weiteren Remis von GM Tamas Banusz und einem Sieg der deutschen Nr.1 der Frauen, IM Elisabeth Pähtz, war der erste Mannschaftssieg mit 5,5:2,5 Punkten unter Dach und Fach.


Hier die Einzelergebnisse SC Hansa Dortmund : SV 1930 Hockenheim (2,5:5,5)


  1. IM Donchenko, Alexander : GM Rapport, Richard (0:1)

  2. IM Henrichs, Thomas : GM Moiseenko, Aleksandr (0:1)

  3. FM Korpa, Bence : GM Baramidze, David (0:1)

  4. GM Schmittdiel, Eckhard : GM Buhmann, Rainer (0,5:0,5)

  5. IM Wegener, Olaf : GM Banusz, Tamas (0,5:0,5)

  6. GM Mainka, Romuald : GM Brunello, Sabino (0,5:0,5)

  7. IM Zelbel, Patrick : GM Ribli, Zoltan (1:0)

  8. Karger, Frank : IM Pähtz, Elisabeth (0:1)


Im Parallelkampf zwischen Katernberg und Trier erreichten die Domstädter Vorteile und stellen mit 2,5:5,5 Punkten am Ende den Mannschaftssieg sicher.


Am Sonntag, 19. Oktober um 10:00 Uhr spielten die Hockenheimer in Runde 2 gegen die Schachfreunde aus Katernberg während Gastgeber Hansa Dortmund in starker Aufstellung gegen Trier anzutreten hatte. Mit Ausnahme der beiden Spitzenspieler an Brett 1 und 2 hatten alle anderen Spieler deutlich mehr ELO- Punkte als Ihre Gegner, so dass man erwartungsfroh in das Duell ging. Der Kampf entwickelte sich aber zunächst ausgeglichen. Den Verlust von GM David Baramidze konnte der junge ungarische GM Tamas Banusz mit seinem Sieg wettmachen. Danach folgten Remispartien von GM Aleksandr Moiseenko und GM Zoltan Ribli zum 2:2 Zwischenstand bevor die Verlustpartie von GM Sabino Brunello die Katernberger in Führung brachte. Von nun an kämpften die Rennstädter um ein Unentschieden. Der einheimische Großmeister Rainer Buhmann sorgte für den 3:3 Zwischenstand, so dass die Bretter 1 mit GM Richard Rapport und 8 mit der Deutschen Meisterin Elisabeth Pähtz mit zwei Remispartien für das 4:4 Endresultat sorgen mussten.

Hier die Einzelergebnisse SV 1930 Hockenheim : SF Katernberg (4:4)


  1. GM Rapport, Richard : GM Volokitin, Andrei (0,5:0,5)

  2. GM Moiseenko, Aleksandr : Kryvoruchko, Yuriy (0,5:0,5)

  3. GM Baramidze, david : GM Firman, Nazar (0:1)

  4. GM Buhmann, Rainer : IM Trent, Lawrence (1:0)

  5. GM Banusz, Tamas : GM Siebrecht, Sebastian (1:0)

  6. GM Brunello, Sabino : IM Dr.Scholz, Christian (0:1)

  7. GM Ribli, Zoltan : IM Thesing, Matthias (0,5:0,5)

  8. IM Pähtz, Elisabeth : FM Heinz, Timothée (0,5:0,5)

Fazit: Als Mitfavorit im Kampf um die Spitzenplätze prognostiziert kommen die erreichten 3 Punkte zur rechten Zeit, bevor man in Runde 3 und 4 am 8./9.November in Baden-Baden gegen den mehrfachen Deutschen Meister und die spielstarken Eppinger antreten muss. Dieter Auer

INFO: www.sv1930-hockenheim.de 

www.schachbundesliga.de

20.10.2014


Runder Tisch zum Thema Obdachlosenunterkunft

Hockenheim- Miteinander nach vorne schauen – dieses Motto gab eine der rund 20 Teilnehmer am Runden Tisch für die künftige Arbeit aus. Vertreter der Initiative „Gemeinsam statt einsam“, engagierte Bürger, Stadträte der verschiedenen Fraktionen sowie Stadtverwaltung tauschten sich unter dem Vorsitz von Bürgermeister Thomas Jakob-Lichtenberg zum Thema Obdachlosenunterkunft aus, um gemeinsam Lösungen und Hilfen für die Menschen vor Ort zu finden.

Zu Anfang dankte Jakob-Lichtenberg allen, die bereit sind, den Menschen helfen zu wollen, die derzeit in der Obdachlosenunterkunft am Hofweg untergebracht sind. Er verwies darauf, dass man seit Jahren bemüht sei, einen neuen Standort zu finden. Auch durch das große Engagement der Initiative seien nun viele Dinge in Gang gebracht worden.

Die Hilfe für die Menschen in den Mittelpunkt stellen, ist das gemeinsame Anliegen der Teilnehmer des Runden Tisches. Wichtig sei es deshalb, ein Vertrauensverhältnis aufzubauen. Gemeinsam könne es dann gelingen, den Menschen zu helfen, z. B: bei Behördengängen. Deshalb soll der Versuch gestartet werden, Patenschaften zwischen Mitgliedern des Runden Tisches und den Bewohnern im Hofweg aufzubauen. Hierzu wurde an diesem Abend eine ehrenamtliche Arbeitsgruppe aus Reihen der Teilnehmer des Runden Tisches eingerichtet, die das Vorhaben umsetzen soll.

Weiterhin aktiv bleibt die Initiativgruppe auch bei der Sammlung von Spenden und ähnlichem. Über die Webseite hofweg-hockenheim.jimdo.com ist es möglich, der Gruppe jederzeit Angebote zuzuschicken. Die Gruppe um Dannie Zielke wird sich dann mit den Spendern in Kontakt setzen, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

Angeregt wurde auch, über die Einrichtung einer professionellen Begleitung durch einen städtischen Sozialarbeiter nachzudenken. Aufmerksam wurde auf ein Modellprojekt des Rhein-Neckar-Kreises zusammen mit der Caritas Schwetzingen gemacht. Geholfen werden soll hier Menschen, denen Obdachlosigkeit drohen könnte. Unter anderem wird eine kostenlose Schuldnerberatung sowie weitere Begleitung bei Behördengängen oder Antragstellung von Sozialleistungen angeboten.

Die Suche nach einem neuen Standort für die Obdachlosenunterkunft wird von Gemeinderat und Verwaltung weiterhin intensiv betrieben. Der Gemeinderat hatte in seiner Septembersitzung den Grundsatzbeschluss gefasst, die Obdachlosenunterkunft im Hofweg baldmöglichst aufzulösen und neben der dezentralen Unterbringung den Erwerb von Gebäuden für die Unterbringung von Obdachlosen zu prüfen.

Festgelegt wurde auch der Termin für den nächsten Runden Tisch am 4. November 2014 um 18 Uhr. Hier sollen weitere Themenfelder für die künftige Arbeit von den Mitgliedern bestimmt werden. Stadt Hockenheim, Presse

18.10.2014


Neue Telefonnummer für Park-Kindergarten

Hockenheim- Die Telefonnummer für den Park-Kindergarten hat sich geändert.

Ab sofort ist die Einrichtung über die neue Rufnummer 06205 292995-0 erreichbar.

Stadt Hockenheim, Presse

17.10.2014


Nistkästen verschönern Gartenschaupark

Elke Schollenberger, Matthias Degen, Bruno Jahn (auf der Leiter), Richard Sierek (Mitarbeiter Parkanlagen), Günter Martin Elke Schollenberger, Matthias Degen, Bruno Jahn (auf der Leiter), Richard Sierek (Mitarbeiter Parkanlagen), Günter Martin

Hockenheim- Besonders aufmerksamen Besuchern im Gartenschaupark sind sie wahrscheinlich schon aufgefallen: Zehn selbst gefertigte Nistkästen bereichern seit kurzem die Hockenheimer Grün- und Erholungsanlage. Möglich wurde das durch eine Kooperation zwischen der Lokalen Agenda, der Parkanlagen GmbH und dem Förderverein Gartenschaupark.

Die Idee bei der Lokalen Agenda war schnell geboren: Mit der Gruppe „Jung bis Alt“ möchten wir etwas für unser Hockenheim und die Natur tun. Deshalb lud die Gruppe an einem Samstag dazu ein, gemeinsam im Forstpavillon des Gartenschauparks Nistkästen zu bauen. Gesagt, getan – viele Kinder und ihre Eltern nahmen die Einladung an und bastelten um die Wette die kleinen Nistkästen.

Komplett vorbereitet hatte die Bausätze Günther Martin, der vielen als Imker bekannt ist. Die Einzelteile für über 30 Nistkästen zu sägen und bohren war viel Arbeit. Bruno Jahn, Sprecher der Gruppe „Jung bis Alt“ und viele ehrenamtliche Helfer zeigten den kleinen und großen Handwerkern, wie man aus einigen Holzstücken eine schöne Behausung für die gefiederten Gäste herstellt. „Die ausgeräumte Natur bietet keine ausreichende Nistmöglichkeiten für Tiere“, erläutert Martin sein Engagement, während er hilft, die Nistkästen an geeigneten Stellen im Gartenschaupark aufzuhängen.

Auch Matthias Degen von der Geschäftsleitung der Parkanlagen GmbH zeigte sich zufrieden. „Im Gartenschaupark machen wir Natur erlebbar. Dazu zählen diese Aktion der Lokalen Agenda, aber auch zahlreiche Aktivitäten des Fördervereins, wie z. B. die neugestalteten Infotafeln. Per QR-Code können hier Besucher nun direkt wertvolle Informationen auf ihr Smartphone bekommen“, so Degen.

Weitere Projekte hat die Gruppe Jung bis Alt um Bruno Jahn schon vor Augen. So werden die Ehrenamtlichen weiterhin das Generationen-Begegnungsangebot zweimal monatlich in der Zehntscheune durchführen. „An jedem 3. Samstag im Monat von 10 bis 12 Uhr gibt es ein Bastelangebot für Kinder und eine Kaffeerunde für die Älteren. Zusätzlich bieten wir an jedem ersten Mittwoch im Monat von 16 bis 18 Uhr einen Spielenachmittag an. „Bei dem Bastelangebot entstehen oft schöne Spielsachen, aber natürlich nicht nur“, so Bruno Jahn.

So möchte man – wie beim Nistkasten-Projekt – die Kinder auch für die Natur und ihre Zusammenhänge sensibilisieren. Deshalb stehen hier demnächst auch der Bau von Fledermauskästen und Nützlingshotels an.

Info: Das Angebot der Gruppe „Jung bis Alt“ ist kostenlos. Wer direkt über die Bastelsamstage oder Spielenachmittage informiert werden will, kann sich unverbindlich an das Agenda-Büro, Elke Schollenberger, Tel. 06205 21-209, E-Mail: e.schollenberger@hockenheim.de wenden. Als nächstes werden am 18. Oktober Martinslaternen gebastelt, am 15. November entstehen Adventskalender.

Text und Foto: Stadt Hockenheim


15.10.2014


Manfred Lautenschläger wird Ehrenmitglied der Karpow-Schachakademie Rhein-Neckar

Metropolregion Rhein-Neckar- Als Anerkennung und zum Dank seines Engagements für das Schachspiel verlieh die Karpow-Schachakademie Rhein-Neckar e.V. Dr. h.c. Manfred Lautenschläger Anfang August die Ehrenmitgliedschaft. Seit 20 Jahren unterstützt und fördert der Gründer der gleichnamigen Stiftung das Schachspiel in der Region.

Alles begann, als er im Jahr 1995 den amtierenden Weltmeister Anatoli Karpow bei einer Simultanvorstellung im Racket Center Nußloch kennenlernte. Diese freundschaftliche Verbindung soll im kommenden Jahr mit einer 20-Jahr-Feier gewürdigt werden. Im gleichen Jahr wird auch die Karpow-Schachakademie zehn Jahre alt.

Mit dem Racket Center in Nußloch gab Manfred Lautenschläger den Schachspielern der Region ein „Zuhause“. Hier wurde die Rhein-Neckar-Schachjugend gegründet und hier findet seitdem alljährlich das Schachferiencamp statt, eines der erfolgreichsten Projekte der Akademie. Seit 2007 stehen Peter Schell und Dieter Auer hinter dieser Initiative.

Unvergessen blieb vielen Schachfans auch die Veranstaltung „Ein Tag in der Metropolregion Rhein-Neckar mit Anatoli Karpow“, mit der Verleihung des Schachwissenschaftspreises. Diese konnte dank Manfred Lautenschläger in den Räumen des von ihm gegründeten Finanz- und Vermögensberaters MLP in Wiesloch stattfinden. Zu Gast war damals, neben dem Weltmeister Anatoli Karpow auch der damaligen Präsident des Deutschen Schachbundes (DSB), Robert von Weizsäcker, heute Ehrenpräsident des DSB.

Durch diese ständige Weiterentwicklung und Förderung konnte im vergangenen Jahr der Landesstützpunkt Rhein-Neckar Odenwald eröffnet werden. So führt auch der Bundesstützpunkt Baden-Baden Seminare mit Schachtalenten im Racket Center durch.

Über die Karpow-Schachakademie Rhein-Neckar:

Der Verein unterstützt die Förderung von Schach in der Metropolregion Rhein-Neckar und wirkt auch selbst: durch Ausrichtung von Turnieren regionalen, nationalen und internationalen Charakters, durch Lehrgangsangebot, durch Schul- und Breitenschach. Die Förderung des Hochleistungssports in Deutschland, insbesondere im Jugendbereich, ist ebenfalls ein klar definiertes Ziel.

Von der Akademie geförderte Schachtalente sind unter anderem der internationale Meister Dennis Wagner – er spielt zurzeit in Durban, Südafrika bei der U18-Weltmeisterschaft – wie auch der neunjährige Marco Dobrikov und der 14-jährige Joel De Silva, der am Jugendbrett des Bundesligisten SV 1930 Hockenheim für die Saison 2014/2015 gemeldet wurde. Die beiden letztgenannten Schachtalente aus der Region werden vom internationalen Meister Oleg Boguslavskyy trainiert.

Am Wochenende des 1. und 2. November findet ein von der Deutschen Schachjugend (Berlin) organisiertes „Mädchenschachpatent“ statt; inklusive Fort- und Weiterbildungsangeboten für Übungsleiterinnen. Dieter Auer

INFO: www.ksa-rhein-neckar.de

05.10.2014


Schallschutz an der Bahnstrecke Hockenheim

v.L.: Markus Fuchs/CDU, Michael Gelb/FDP/LfH, Adolf Härdle/Bündnis90/Die Grünen, Lothar Gotthardt/ BISS-Hockenheim, Eckart Fricke/Deutsche Bahn, Willi Keller/SPD, Olav Gutting/MdB, Nicolette Kressl/Regierungspräsidentin und Dieter Gummer/Oberbürgermeister HockenheimSchallschutz an der Bahnstrecke Hockenheim - Neue Gesichtspunkte werden geprüft

Hockenheim- Auf Initiative des Bundestagsabgeordneten Olav Gutting hatte Regierungspräsidentin Nicolette Kressl  zu einem Gedankenaustausch zwischen Vertretern von Bahn, Regierungspräsidium Karlsruhe, Bürgerinitiative Stille Schiene Hockenheim e.V. und Stadt Hockenheim zum Thema „Anpassung des Schallschutzes entlang der Bahnstrecke Mannheim-Stuttgart in Hockenheim“ eingeladen.

Dabei ging es um die bereits seit vielen Jahren andauernde Auseinandersetzung zwischen Bahn und Stadt Hockenheim zur Verbesserung des Schallschutzes entlang der Bahnstrecke in Hockenheim. Zuletzt hatte die Bahn im Spätjahr 2012 einen Antrag auf Planfeststellung einer Schallschutzvariante beim Eisenbahnbundesamt eingereicht. Diese Variante sieht die Stadt Hockenheim jedoch als nicht ausreichend an, um den Schallschutz für die Anwohner an der Bahnstrecke entsprechend einer Vereinbarung zwischen der damaligen Deutschen Bundesbahn und der Stadt Hockenheim, die Bestandteil des Planfeststellungsbeschlusses im Jahre 1981 zum Neubau der Bahnstrecke Mannheim-Stuttgart wurde, zu verbessern. Neben Vertretern der Anhörungsbehörde beim Regierungspräsidium Karlsruhe mit Frau Regierungspräsidentin Nicolette Kressl, der Deutschen Bahn mit dem Konzernbevollmächtigten für Baden-Württemberg, Eckart Fricke, der Stadt Hockenheim mit Oberbürgermeister Dieter Gummer, nahmen an diesem Gespräch auch die Fraktionsvorsitzenden im Hockenheimer Gemeinderat Markus Fuchs (CDU), Willi Keller (SPD), Adolf Härdle (Bündnis 90/Die Grünen) und Michael Gelb (FDP/LfH) teil. Für die BISS- Hockenheim saßen die Vorstandmitglieder Lothar Gotthardt und Konrad Sommer mit am Tisch.

In konstruktiver Atmosphäre tauschten sich die Bahn und die Hockenheimer Abordnung unter Vermittlung des Regierungspräsidiums Karlsruhe über das weitere Vorgehen aus. Neue Gesichtspunkte, die sich in dem Gespräch ergaben, sollen intensiv geprüft und bald geklärt werden. Ein Ergebnis hierzu ist jedoch nicht vor Ende dieses Jahres zu erwarten.

Text und Foto: stadtverwaltung Hockenheim, Presse

02.10.2014


Informationen zur Schallschutzförderung online

Hockenheim- Wer von Lärm durch Bundesautobahnen, Bundesstraßen oder Landesstraßen betroffen ist und dessen Gebäude vor 1974 gebaut wurde, kann unter bestimmten Voraussetzungen Zuschüsse für Lärmschutzmaßnahmen erhalten. Darauf wies das Regierungspräsidium (RP) Karlsruhe im Rahmen des 2. Lärmspaziergangs in Hockenheim hin.

Zuschussfähig sind ausschließlich passive Maßnahmen wie z. B. Schallschutzfenster oder Schalldämmlüfter. Wichtigste Voraussetzung für die Gewährung eines Zuschusses ist, dass die Auslösewerte für die Lärmsanierung am betreffenden Gebäude überschritten werden. Die jeweiligen Auslösewerte der Lärmsanierung sind im Bundes-bzw. Landeshaushalt festgelegt und betragen in reinen und allgemeinen Wohngebieten 67 dB(A) am Tag und 57 dB(A) in der Nacht. Im Kern-, Dorf-und Mischgebieten betragen sie 69 dB(A) am Tag und 59 dB(A) in der Nacht.

Den Antrag stellen können jeweils die Eigentümer der betroffenen Gebäude. Der Zuschuss beträgt 75 Prozent der Gesamtkosten für die notwendigen Lärmschutzmaßnahmen. Die Kosten für alle Leistungen des Ingenieurbüros trägt der Straßenbaulastträger zu 100 Prozent.

Die Zuschüsse zu passiven Lärmschutzmaßnahmen werden im Rahmen der so genannten Lärmsanierung gewährt. Es handelt sich dann um eine Lärmsanierung, wenn Lärmschutzmaßnahmen ohne gleichzeitige bauliche Veränderung der Straßensituation durchgeführt werden. Die Lärmsanierung ist eine freiwillige Leistung des Straßenbaulastträgers zum Schutz der Bevölkerung vor schädlichen Lärmeinwirkungen. Auf ihre Durchführung besteht kein Rechtsanspruch.

Weitere Informationen sind auf der städtischen Webseite unter www.hockenheim.de/main/bauen_wohnen/verkehrsplanung/schallschutzfoerderung  abrufbar.

Stadt Hockenheim, Presse

24.09.2014


Zusätzliche Parkplätze am Messplatz

Hockenheim- Da während der Kanal- und Straßenbauarbeiten am Messplatz das Parkplatzangebot stark reduziert wird, werden nach Vorschlag der Stadtverwaltung und Entscheidung durch den Ausschuss für Technik, Umwelt und Verkehr über die zunächst geplante Zahl von 58 Parkplätzen am Messplatz, weitere Parkplätze im Bereich des Mühlkanals entstehen. Auf einem derzeit brachliegenden Grundstück ist geplant, mindestens 33 zusätzliche Behelfsparkplätze auf einer geschotterten Fläche zu schaffen. Die Arbeiten dazu haben bereits begonnen. Diese Parkplätze sollen bis Anfang nächster Woche schon zur Verfügung stehen.

Zusätzlich wird nach dem Vorschlag der Stadtverwaltung auf dem Zehntscheunenplatz eine Reihe weiterer Parkstände an der Nordseite der Zehntscheune vorübergehend als Parkplätze markiert. Die Markierung dieser ca. 14 Parkplätze wird voraussichtlich am Freitag und Samstag dieser Woche durchgeführt werden.                         

Für alle diese Parkplätze wird nach der Entscheidung im Ausschuss Technik, Umwelt und Verkehr zunächst eine Parkdauer von 2 Stunden Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr mit Parkscheibe vorgesehen. Der Ausschuss hat die Stadtverwaltung zudem beauftragt, bis zur nächsten Sitzung Anfang Oktober zu klären, welche Kosten für die Einrichtung einer Parkraumbewirtschaftung durch Aufstellung von Parkautomaten entstehen würden.

Stadt Hockenheim, Presse

18.09.2014


END OF SUMMER DISCO

Hockenheim- Am Freitagabend fand in der Tanzschule Feil in Hockenheim die vom Jugendgemeinderat initiierte END OF SUMMER DISCO statt.

Kräftig unterstützt wurde das Projekt „Disco“  von Mitgliedern des Jugendgemeinderats, der Stadtverwaltung und den Streetworkern der Stadt Hockenheim, die den Abend begleiteten. Bei passendem „End of summer“ – Wetter konnten die Jugendlichen verschiedener Altersstufen kräftig feiern. Ab 19.00 Uhr bis Mitternacht  tanzten die Jugendlichen zu der Partymusik, die von den beiden DJs  Michael Kuppinger und Christian Gaa aufgelegt wurde.Bei voller Tanzfläche hatten die beiden richtig Spaß und legten auch die vom Publikum gewünschten Lieblingssongs auf. 

Unter allen Teilnehmern der Hitparade wurden auch 10 von der Stadt gesponserte Eintrittskarten für´s Aquadrom verlost. Die Gäste hatten alle viel Spaß und Daniel Askani (17) meint „Sowas sollte es öfter geben, dann ist in Hockenheim was los“. 

Viele waren von der lockeren Atmosphäre in der Tanzschule angetan und freuen sich jetzt schon  auf die beginnenden Tanzkurse. Und auch die „taxifahrenden“ Eltern waren froh, nicht so weit fahren zu müssen.

Maximilian Rabe, Carmen Killian und Celina Grein möchten sich im Jugendgemeinderat für mehr Veranstaltungen einsetzen, bei denen sich Jugendliche treffen und kennenlernen können.
So wurde der Einsatz aller Beteiligten mit einer gelungenen Party belohnt und die Planung für das nächste Event, die "END OF WINTER DISCO", kann beginnen. Text und Foto: Jugendgemeinderat Hockenheim

15.09.2014


Schach-Länderkampf Baden- Elsass in der Zehntscheune Hockenheim sah Baden als Sieger

Bürgermeister Jakob-Lichtenberg begrüßte die Gäste und gab die Bretter frei

Hockenheim. Die Schachvereinigung 1930 Hockenheim wurde vom Badischen Schachverband beauftragt, am 14.September den Länderkampf Baden-Elsass als Gastgeber zu übernehmen und kam dieser Verpflichtung gerne nach. Bürgermeister Jakob Lichtenberg begrüßte im Beisein von Präsident Prof. Dr. Uwe Pfenning die Ländermannschaften pünktlich um 14:00Uhr in der Zehntscheune und gab danach die Bretter frei.

Traditionell fand dieser Wettkampf im Wechsel zwischen Baden und Elsass statt, wobei Nordbaden respektive die Metropolregion Rhein-Neckar seit Jahren erstmals Berücksichtigung fand. Mit Fedor Dushatsky, Jürgen May und Joel De Silva wurden auch einheimische Spieler von Landesspielleiter Michael Schneider nominiert und durften ihr Können unter Beweis stellen. Auf beiden Seiten traten sich die Spieler-innen an 32 Brettern gegenüber, wobei die Besetzung von Jugendbrettern, Frauenbrettern und Aktiven bis zu den Senioren reichte. Stärkster Spieler auf badischer Seite war Großmeister Arik Braun aus Eppingen, der seine Partie auch souverän gewann. Erstmals wurde auch ein Präsidentenbrett besetzt mit Präsident Prof. Dr. Uwe Pfenning, der ebenfalls einen vollen Punkt zum knappen Gesamtsieg beisteuerte.

Unterstützt wurde die Veranstaltung durch den Landesstützpunkt Schach Rhein-Neckar Odenwald und die Karpow-Schachakademie Rhein-Neckar durch ihren Vorsitzenden Dieter Auer, der in seiner Doppelfunktion als Ehrenvorsitzender der Schachvereinigung als Gastgeber präsent war.

Gäste aus Hockenheim, der Region und aus dem Nachbarland fanden sich zu dieser Veranstaltung ein, die von Beginn an ganz im Zeichen einer jahrelangen freundschaftlichen Verbundenheit stand. Der Wettkampf endete nach sieben Stunden Dauer mit dem Ergebnis von 17:15 für Baden. Dieser knappe Sieg bedeutete eine gelungene Revanche für die hohe 24:8 Niederlage des Vorjahres. Von den einheimischen Spielern konnten Jürgen May und Senior Fedor Dushatsky ebenfalls mit Siegen einen Beitrag zum Gesamterfolg leisten.

Nach Dankesworten an den gastgebenden Veranstalter gab Präsident Dr. Uwe Pfenning bekannt, dass künftig dieses traditionelle Treffen im Wechsel mit Frankreich in der Metropolregion Rhein-Neckar stattfinden werde. Dieter Auer

INFO: www.sv1930-Hockenheim.de

www.badischer-schachverband.de

14.09.2014


GRENKE Chess Classic 2014 in Baden-Baden

Schachgroßmeister David Baramidze belegt gemeinsam mit Daniel Fridmanbelegt den zweiten Platz

Hockenheim. In der 2.Auflage der GRENKE Chess Classic 2014 in Baden-Baden vom 06.-12.September trafen acht deutsche Spitzenspieler in einem Großmeister- Turnier gegeneinander an. Mit Arkadij Naiditsch, Liviu Dieter Nisipeanu, Georg Meier, Daniel Fridman und David Baramidze war die komplette deutsche Nationalmannschaft mit am Start, die noch im Vormonat die deutschen Farben bei der Schacholympiade in Tromsö, Norwegen vertreten hatte. Die Internationalen Meister Dennis Wagner, Matthias Bluebaum und der einheimische GM Philipp Schlosser ergänzten das Feld.

Mit GM David Baramidze und IM Dennis Wagner waren zwei Kaderspieler der SV 1930 Hockenheim mit im Wettbewerb. Sechs Spieler gehörten dem Team des OSC Baden-Baden an, dem neunfachen Deutschen Meister in Serie. Eine Besonderheit des Turniers bestand in dem Anreiz, dass sich die beiden Erstplatzierten Spieler für das nur mit Weltklassespieler besetzten GRENKE Chess Classic 2015 qualifizieren konnten.

Nach einem Remis in der 7 und letzten Runde gegen die deutsche Nr.1, Arkadij Naiditsch gelang dies neben Arkadij Naiditsch , der mit 5 Punkten Sieger wurde, auch dem Zweitplatzierten David Baramidze vom Bronze- Medaillengewinner SV 1930 Hockenheim mit 4 Brettpunkten, der mit diesem Topresultat drei Nationalmannschaftskollegen hinter sich lassen konnte. IM Dennis Wagner aus Hockenheim, der jüngste Spieler im Turnier, verpasste zweimal bessere Fortsetzungen und belegte Platz 7 in diesem starken Feld.

Aus Anlass der Vorbereitungen zum Länderkampf Baden-Elsass in der Zehntscheune in Hockenheim am 14.09. brachte der Präsident des Badischen Schachverbandes Herr Prof. Dr. Uwe Pfenning in einem Gespräch mit Dieter Auer, dem Ehrenvorsitzenden des Hockenheimer Schachclubs, seine Genugtuung darüber zum Ausdruck, dass vier Nationalspieler Mitglieder des Badischen Schachverbandes sind und darüber hinaus die badischen Vereine OSC Baden-Baden (Platz1), SV 1930 Hockenheim (Platz 3) und SC Eppingen (Platz 4) die 1.Schachbundesliga zu dominieren scheinen.

Vorstandschaft, Mannschaftskollegen und Mitglieder der SV 1930 Hockenheim beglückwünschen David Baramidze zu seinem Erfolg und freuen sich auf die Duelle mit der Weltelite im kommenden Jahr.  Dieter Auer

13.09.2014


Verlegung Haltestelle Stadtbuslinie

Die Stadtverwaltung weist darauf hin, dass auf Grund der Tiefbauarbeiten in der Schwetzinger Straße die Haltestelle Ecke Schwetzinger Straße/Berlinallee der Stadtbuslinie ab Montag, 15.9., bis auf weiteres an die Ecke Berlinallee/Potsdamer Weg verlegt wird.

Stadtverwaltung Hockenheim, Presse

Stellungnahme der Verwaltung zur Obdachlosenunterbringung in Hockenheim

Hockenheim- Die Stadtverwaltung sieht sich veranlasst, aufgrund der zurückliegenden Berichterstattung in den Medien zu diesem Thema wie folgt Stellung zu nehmen:

Für die Unterbringung von Obdachlosen steht der Stadtverwaltung die Containeranlage im Hofweg zur Verfügung. Die Containeranlage wurde 1994 in gebrauchtem Zustand erworben. Der bauliche Zustand der Containeranlage ist seit Jahren mangelhaft. Die derzeitige Containeranlage wird – soweit möglich – bei entsprechenden Beschädigungen immer wieder instandgesetzt. Die Containeranlage bietet Platz für maximal 72 Personen und ist derzeit mit 22 Personen belegt. Zur Abwendung von Obdachlosigkeit werden aus sozialen Gründen vereinzelt Personen und Alleinerziehende bzw. Familien in städt. Mietwohnungen untergebracht.

Die Verwaltung hat sich seit 2009 darum bemüht, entsprechende Mittel zum Haushalt anzumelden. Bereits im Jahr 2009 waren Mittel in der Mittelfristigen Finanzplanung für den Ersatz einer Obdachlosenunterkunft im Jahr 2011 eingestellt. Ein zunächst angedachter Anbau oder auch Neubau an gleicher Stelle im Hofweg ist nach Klärung im Februar 2012 mit der Höheren Raumordnungsbehörde, beim Regierungspräsidium Karlsruhe, nicht möglich. Seit dem Jahre 2011 stehen für den Neubau einer Unterkunft Mittel im Haushalt zur Verfügung.

Mit dem Gemeinderat und seinen Ausschüssen fanden bereits mehrere Termine statt, in denen der schlechte bauliche Zustand festgestellt worden war. Zudem hatte die Verwaltung Standortvorschläge dem Gemeinderat unterbreitet, die auch vor Ort mit dem Gemeinderat in Augenschein genommen wurden.

Als Ergebnis der Beratungen über den Standort hatte der Gemeinderat mit  19 Ja-Stimmen und 2 Gegenstimmen die Verwaltung im Dezember 2012 zur Erarbeitung eines Bebauungsplanes für das Gebiet am Mörscher Weg, in dem eine neue Obdachlosenunterkunft entstehen sollte, beauftragt. In der Sitzung des Gemeinderates am 25.06.2014 lehnte der Gemeinderat schließlich mit der Mehrheit der Stimmen der Mitglieder die öffentliche Auslegung des von der Verwaltung zwischenzeitlich erarbeiteten Planentwurfes  „Gewerbegebiet Mörscher Weg, 4. Änderung“ (1.Teilbebauungsplan) und damit auch den Neubau einer Unterkunft an diesem Standort ab.

Für Unterbringung in der Obdachlosenunterkunft erhebt die Verwaltung auf Basis einer entsprechenden Satzung eine Benutzungsgebühr in Höhe von 31,97 € je Monat und Person. Hinzu kommen satzungsgemäß einheitliche Nebenkostenvorauszahlungen in Höhe von monatlich 110,00 € je Person. Nebenkosten werden nach tatsächlichem Verbrauch jährlich abgerechnet.

Auch wenn die Stadtverwaltung sich bemüht, diesen Standort baulich in Stand zu halten, finden doch immer wieder Beschädigungen an der Unterkunft statt. Die Stadtverwaltung veranlasst entsprechende Reparaturen, sobald Beschädigungen bekannt werden. Die Ursache eines Wassereintritts im Flur wurde bereits in mehreren Terminen mit einer Fachfirma versucht zu klären. Eine umfassende Reparatur wurde zwischenzeitlich beauftragt. Ebenso wurde eine erst Ende August zerstörte Badtür nunmehr zur Reparatur in Auftrag gegeben.

Beheizt werden die einzelnen Container aktuell mit individuellen Heizlüftern, nachdem die ursprünglich fest installierten Heizkörper in der Vergangenheit nach dem Auszug von Bewohnern vielfach fehlten.

Da Briefkästen in der Vergangenheit mutwillig zerstört worden waren oder gänzlich fehlten, was dazu führte, dass Post nicht beim Empfänger ankam, hat sich die Verwaltung dafür entschieden, ein zentrales Postfach einzurichten und zweimal wöchentlich den Bewohnern Post durch den Hausmeister zustellen zu lassen, um zu gewährleisten, dass die Post auch beim Empfänger ankommt. 

Die vom Gemeinderat geforderte Zusammenstellung über die Mietwohnungen der Stadt wird in einer der nächsten Sitzungen dem Gemeinderat vorgestellt. 

Stadtverwaltung Hockenheim, Presse

05.09.2014


Kleine Künstler haben viel Spaß bei den Stadtwerken

Hockenheim- Eifrig werkeln die Ferienkinder an ihren Kunstwerken. Schnell wird noch einmal die Farbe mit einem wassergetränkten Pinsel aufgenommen und dann mit gekonntem Pinselstrich der Name unter das Bild gesetzt. Denn wie „das mit dem Aquarellmalen“ richtig funktioniert, das hatte zuvor Doris Schlusche ihren zehn Ferienkindern bei den Stadtwerken erklärt.

„Aquarellmalen macht Spaß“, bestätigten Lina und Melina, die konzentriert ihr Bild mit den gelben Sommerblumen vollenden „Ich male gerne, auch zuhause. Das hier ist aber anders. Hier haben wir gelernt, die Farben ineinander fließen zu lassen“, ergänzt Jennifer. Und wenn man die Gesichter sieht, die stolz auf ihre entstandenen Bilder schauen, ist die Freude offensichtlich.

„Mich freut es, dass die Kinder einen Raum für ihre Kreativität bekommen. Und hier nehmen Kinder unterschiedlichsten Alters teil, die ihrer Entwicklung gemäß Malen ausprobieren können. Denn jede Malerei, die ein Kind macht, ist auf ihre Art schön“, sagt Schlusche.

Im Anschluss hatten sich die kleinen Künstler ihre Belohnung redlich verdient, die ihnen Angelika Scherer von den Stadtwerken zum Mittag vorbeibringt. Beim gemeinsamen Pizza-Essen waren sich die Ferienkinder einig: Dieser Tag bei den Stadtwerken hat Spaß gemacht. Text und Foto: Stadt Hockenheim

04.09.2014


Wertschätzung und Miteinander stehen bei der Stadtverwaltung ganz vorne

Auf dem Bild zum Text sehen Sie einige Kollegen, die bei Entwicklung und Schulung aktiv waren (v. l.): Holger Schneider, Christa Altenberger, Daniel Ernst, Stefan Schiffmann, Andreas Walz. Auf dem Bild zum Text sehen Sie einige Kollegen, die bei Entwicklung und Schulung aktiv waren (v. l.): Holger Schneider, Christa Altenberger, Daniel Ernst, Stefan Schiffmann, Andreas Walz.

Hockenheim- In Unternehmen heißt es oft „Corporate Identity“, Unternehmensstrategie oder „Change Management“. Bei der Hockenheimer Stadtverwaltung hat man einen anderen Begriff gewählt: „Leitlinien für Kommunikation und Zusammenarbeit“. Und genau darum geht es auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadt: Miteinander im Team zu noch besseren Ergebnissen kommen, um den Bürgerinnen und Bürgern gute Dienstleistungen zu bieten und die Zufriedenheit der Mitarbeiter zu steigern.

„Die Leitlinien wurden von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern entwickelt. Sie werden von den Führungskräften getragen und unterstützt. Damit hat unser Team sich klar zu mehr Eigenverantwortung, gegenseitigem Verständnis, Austausch und Toleranz bekannt“, sagte Andreas Walz, der den Personalentwicklungsprozess in der Stadtverwaltung federführend begleitet.

Ausgangspunkt für die Entwicklung der Leitlinien war eine Mitarbeiterbefragung, die zuvor durchgeführt wurde. Hierbei war der Wunsch nach mehr Austausch und Kommunikation geäußert worden, um den Anforderungen als modernes Dienstleistungsunternehmen gerecht zu werden.

In einem mehrstufigen Prozess wurden Interviews mit Mitarbeitern aus allen Bereichen der Verwaltung geführt, in denen Schwerpunkte der künftigen Leitlinien erfragt wurden. Eine Arbeitsgruppe hat sich dann intensiv mit der Formulierung der Leitlinien auseinandergesetzt und entwickelt.

Danach wurden in Workshops die Leitlinien allen Mitarbeitern vorgestellt und auf die jeweiligen Teams mit eigenen Zielen heruntergebrochen. So wurde z. B. von den Auszubildenden angeregt, ihnen möglichst eigene Kompetenzbereiche innerhalb der Ausbildungsstationen zu ermöglichen, etwa durch Projektarbeit.

Teil des Personalentwicklungskonzepts ist neben den Leitlinien auch das Training für Führungskräfte. Denn auch in diesem Bereich haben sich im Verlauf der vergangenen Jahre die Anforderungen stark gewandelt. Stand früher das Fachwissen für eine Führungskraft im Mittelpunkt, spielen heute soziale Kompetenzen eine wesentliche Rolle.

Wie kommuniziere ich mit meinen Mitarbeitern, wie kann ich die Arbeit unterstützen, welche Informationen muss ich zur Verfügung stellen oder wie kann ich die Arbeit in meinem Team so strukturieren, dass die einzelnen Mitarbeiter in ihrem Bereich eigenständig Verantwortung übernehmen können sind Fragen, die hier geklärt werden.

„Die Entwicklung und das Leben der Leitlinien ist ein wichtiger Baustein für unsere Personalentwicklung. Die Mitarbeiter haben damit ein verlässliches Instrument an der Hand, das für alle Hierarchiestufen gleichermaßen gilt. Egal ob Chef oder Sachbearbeiter, Bauhof- oder KiTa-Mitarbeiter: Wir sind ein Team, dass gemeinsam die Aufgaben und Herausforderungen meistert“, so Oberbürgermeister Dieter Gummer.

Die Leitlinien der Stadt Hockenheim sind nachzulesen unter www.hockenheim.de/main/rathaus_politik/verwaltung/leitlinien.

Text und Foto: Stadt Hockenheim

03.09.2014


Wirtschaftswege wurden auf Vordermann gebracht

Feldweg Walldörfer Weg Richtung GrillhütteHockenheim- Drei Maßnahmen wurden in diesem Jahr bei den Wirtschaftswegen durchgeführt: im Bereich des Waldstücks „Marlach“, im Siegelhain und bei der Grillhütte. Beim Feldweg im Bereich des Waldstücks „Marlach“, der vom Hofweg in Richtung Insultheimer Hof, führt, wurden rund 900 Quadratmeter Fläche instandgesetzt.

Grund waren Absenkungen des Weges sowie Fahrbahnschäden. Hier wurde zunächst der alte Weg abgefräst. Danach wurde die Tragschicht mit einem Mineralgemisch neu aufbereitet und anschließend wieder mit einer Asphaltschicht versehen.

Außerdem wurde die seitliche Fahrbahnbegrenzung bzw. das so genannte Bankett mit Mineralbeton neu ausgebildet, weil es beim alten Weg nicht vorhanden war. Dadurch wird nun nach Expertenmeinung die Lebensdauer des Weges verlängert, da davon auszugehen ist, dass die Setzungen aus dem fehlenden seitlichen Bankett resultierten. In diese Maßnahme wurden rund 49.500 Euro investiert.

Tragschicht und BanketteinbauAuf 450 Quadratmeter Fläche wurde der Feldweg Siegelhain seitlich der Autobahn A 61 saniert. Schlaglöcher und ein brüchiger Wegebelag machten die Bauarbeiten notwendig. Auch hier wurden die Fahrbahn abgefräst und die Tragschicht aufbereitet sowie eine neue Asphalttragdeckschicht aufgebracht. Die Kosten belaufen sich auf 27.500 Euro.

Als dritte Maßnahme in diesem Jahr wurde ein Teilstück des Walldörfer Weg in Richtung Grillhütte in Angriff genommen. Auch hier fand auf einer Fläche von ca. 600 Quadratmetern eine umfassende Sanierung statt. Investiert wurden 29.500 Euro.

Um das Wirtschaftswegenetz insgesamt zu erhalten, investiert die Stadt Hockenheim jährlich im Schnitt rund 100.000 Euro in dessen Sanierung. Matthias Degen und Arthur Hennigin, zuständige Mitarbeiter der Stadtverwaltung, zeigen sich mit den Abschluss der Arbeiten zufrieden: „Wir haben nun unser vorgenommenes Jahresziel im Bereich Wirtschaftswege umgesetzt und alle drei Maßnahmen durchgeführt“, so Degen.

Text: Stadt Hockenheim; Foto: Matthias Degen

26.08.2014


Ilse Auer in den Ruhestand verabschiedet

v.l.: Erhard Metzler, Helmi Peekel (frühere Aqaudrom-Mitarbeiterin), Andreas Rothermel, Ilse Auer, Alexander Happold, OB Dieter Gummer. v.l.: Erhard Metzler, Helmi Peekel (frühere Aqaudrom-Mitarbeiterin), Andreas Rothermel, Ilse Auer, Alexander Happold, OB Dieter Gummer.

Hockenheim- „Mit Fairness und Fleiß kann man vieles erreichen.“ Dieses Fazit zog Ilse Auer nach 48 Berufsjahren bei ihrer Verabschiedung. Denn nun steht für die Badewärterin im Aquadrom mit dem Ruhestand ein neuer Lebensabschnitt an. Und dafür hat die lebensfrohe Neu-Rentnerin schon genaue Pläne: „Bis zu meinem nächsten Geburtstag werde ich mit meinem Mann viel verreisen. Das haben wir uns vorgenommen“, so Auer.

Zeit mit dem Mann, Zeit mit der Familie: Das steht für die gebürtige Leipzigerin nun im Vordergrund. Denn bisher floss viel Kraft in die Arbeit – die sie „sehr gerne gemacht hat“. Seit 2003 arbeitete sie im Familien- und Wohlfühlbad Aquadrom – zunächst als Saunawärterin und Kassiererin, dann ab 2006 als Badewärterin. Zuvor absolvierte Auer die Realschule, wurde zur Fachdrogistin ausgebildet und übernahm später als „Verkaufsstellenverwalterin“ die Verantwortung für eine eigene Filiale. Lange Jahre arbeitete sie dann als Handelsökonomin, bevor sie schließlich beim Aquadrom begann.

Nach Hockenheim selber kam die 64-Jährige der Liebe wegen: Bei einem Konzert lernte sie ihren Mann kennen, der aus der Rennstadt stammte. Es folgte der Umzug nach Hockenheim, gemeinsam hat das Paar einen Sohn. „Ich wünsche Ihnen, dass Sie Ihren Ruhestand so gestalten, wie Sie es sich wünschen, und hoffe, dass Sie ihn genießen“, gab Oberbürgermeister Dieter Gummer bei einer Feierstunde der scheidenden Mitarbeiterin auf den Weg.

„Das Aquadrom wie die Stadtverwaltung lebt von ihren Gesichtern. Der Kunde nimmt ein freundliches Gesicht wahr. Sie haben stets dieses freundliche Gesicht und damit die Stadt bestens repräsentiert“, führte Gummer weiter aus. Auch Andreas Rothermel dankte in seiner Funktion als Personalrat der Kollegin. „Ich habe Dich immer als korrekte, liebe Kollegin erlebt. Wir wünschen Dir für Deinen weiteren Lebensweg alles Gute“, so Rothermel.
Text und Foto: Stadt Hockenheim

25.08.2014


Platz neun für die deutschen Damen

Die sieben Spieler aus Hockenheim konnten überzeugen - Elisabeth Pähtz und Ivan Saric mit Weltklasseleistungen

Hockenheim- Setzt man die rosarote Brille auf und betrachtet die Resultate der sieben Spieler des Bundesligisten 1930 Hockenheim bei der in Tromsö (Norwegen) am 14. August zu Ende gegangenen Schacholympiade 2014, dann darf das Teammanagement durchaus zufrieden sein. Alle Spieler hatten eine ausgeglichene bis positive Bilanz, wobei mit 6,5 Punkten die deutsche Nr.1 Elisabeth Pähtz und der kroatische Großmeister Ivan Saric mit 7,5 Punkten hervorzuheben sind, da sie die meisten Punkte bei ihren Einsätzen sammelten. Die Leistung der beiden Spieler ist umso höher zu bewerten, wenn man bedenkt, dass die Ergebnisse an Brett eins erzielt wurden, wo immer die stärksten Gegner auf sie warteten. Beide erzielten die jeweils besten Resultate ihrer Mannschaft, wobei Ivan Saric, der in Hockenheim an Brett vier gemeldet ist, mit seinem überzeugenden Sieg gegen den norwegischen Weltmeister Magnus Carlsen die Schachgazetten eroberte und vor dem Finale die digitale Schachwelt beherrschte.

Mit wenig Freude werden der Deutsche Schachbund und die Bundestrainer die Leistungen und Ergebnisse der beiden deutschen Teams zur Kenntnis genommen haben. Da war mehr zu erwarten und die letzte Runde hätte eine deutlich bessere Platzierung für Beide bringen können. Die Damen, vor dem Finale auf Rang vier und in Sichtweite der Medaillen trafen auf die stärker eingeschätzten Georgierinnen. Eine 0:4 Niederlage war aber nicht nur unnötig, sondern kostete am Ende mit Rang neun, punktgleich mit Polen (7) und USA (8) eine bessere Platzierung. Die Goldmedaille ging mit 20 Punkten an Russland vor China (Silber) und Ukraine (Bronze) mit jeweils 18 Punkten.

Nac Beendigung aller Partien erreichten die Deutschen Herren Rang 30. Bei einem Sieg in der letzen Partie gegen Australienwäre es Rang 20 gewesen. Nach dem 2:2 gegen Australien machte sich Ernüchterung sowohl bei den Spielern als auch in der Delegation breit. Vom Mannschafts-Europameister 2011, damals mit dem Hockenheimer Aushängeschild Großmeister Rainer Buhmann im Team, hätte man deutlich mehr erwarten können und müssen als ein 30 Rang in der Schlusstabelle. (Eigene Recherche). Unter dem Strich darf man die Ergebnisse der beiden ersten Bretter erwähnen, wo die gesetzten Nationalspieler Arkadij Naiditsch und Georg Meier mit 6,5 Punkten glänzten. Darüber hinaus war es der deutschen Nr. 1, Arkadij Naiditsch vom Deutschen Meister OSC Baden-Baden gelungen, Weltmeister Magnus Carlsen die erste Niederlage im Turnier beizubringen. Die Goldmedaille bei den Herren ging an China (19 Punkte), Silber an Ungarn, Bronce an Indien vor den punktgleichen Russen.

Durch die lokale Brille betrachtet –Ivan Saric dürfte an Brett 1 von Kroatien eines der besten Einzelergebnisse erzielt haben – kann die Rennstadtmannschaft der neuen Spielsaison im Oktober mit Zuversicht entgegen sehen. Die Bronzemedaille der Vorsaison rückt nach den guten bis sehr guten Resultaten der sieben Olympiateilnehmer erneut in machbare Bereiche.

INFO: www.sv1930-Hockenheim.de

Dieter Auer

15.08.2014


Grundbuch: Weiterhin so viel Service wie möglich anbieten

Hockenheim- Trotz Landesreform will die Stadt Hockenheim auch künftig ihren Bürgerinnen und Bürgern den größtmöglichen Service im Bereich Grundbuch anbieten. Deshalb hat sich die Stadt Hockenheim entschlossen, ab Januar 2015 eine Grundbucheinsichtsstelle mit einem breiten Serviceangebot einzurichten. Darüber hinaus wird man das Angebot aufrechterhalten, einen wöchentlichen Notartag anzubieten.

Notwendig wurde die Entscheidung durch den Beschluss der Landesregierung, alle Grundbuchämter Baden-Württembergs an wenigen Stellen zu zentralisieren. Davon betroffen ist auch das Grundbuchamt Hockenheim. Ende 2014 werden die Grundbuchakten aus Hockenheim überführt, das Grundbuchamt Hockenheim schließt für die Öffentlichkeit am 9. Dezember 2014, ehe es seinen Betrieb am 15.12.2014 ganz einstellt

Die neue Grundbucheinsichtsstelle in Hockenheim wird Einsicht in das Grundbuch gewähren, erteilt Auskünfte und Abschriften aus dem Grundbuch und berät die Bürgerinnen und Bürger in Grundbuchangelegenheiten. Unterschriftsbeglaubigungen sind ab 7. Januar 2015 bei der Grundbucheinsichtstelle oder beim Notar am Notartag möglich. Beurkundungen aller Art können am Notartag erfolgen.

Durch die Zentralisierung nicht mehr möglich ist der direkte Einblick in die bisherigen Papiergrundakten, da diese im Grundbuchzentralarchiv des Landes in Kornwestheim aufbewahrt werden. Ab 01.01.2018 ist über die Grundbucheinsichtstelle der Stadtverwaltung die Einsicht in die Elektronische Grundakte möglich. Ab 16.12.2014 ist für die Bearbeitung von Grundbuchangelegenheiten in elektronischer Form das Grundbuchamt des Landes in Mannheim zuständig.

Die Stadtverwaltung empfiehlt aus diesem Grund, Grundbuchangelegenheiten, die über die reine Einsicht in das Grundbuch hinausgehen, möglichst noch kurzfristig zu erledigen.

Für die neue, freiwillig eingerichtete Grundbucheinsichtsstelle trägt die Kommune Kosten in Höhe von jährlich voraussichtlich ca. 75.000 Euro, um die Auswirkungen der Landesreform für die Bürgerinnen und Bürger so weit wie möglich abzufedern. Stadt Hockenheim, Presse

14.08.2014


Hockenheimer Großmeister Ivan Saric schlägt Weltmeister Magnus Carlsen

Elisabeth Pähtz gewinnt erneut und führt Deutschland auf Rang vier und in Sichtweite der Medaillenränge

Hockenheim- Während die deutschen Herren einer erneuten Niederlage zusteuern, kletterten die deutschen Damen mit dem Sieg von Elisabeth Pähtz am Spitzenbrett auf den alleinigen Tabellenplatz vier mit unmittelbarem Kontakt zu den Medaillenrängen. Es führt Russland mit 18 Punkten vor China und Ukraine mit 17 Punkten vor Deutschland mit 16 Punkten. Damit sind vor der letzten Runde die Medaillenränge in Sicht.

Für eine Sensation sorgte der in Hockenheim an Brett 4 gemeldete Großmeister Ivan Saric, als es ihm gelang dem amtierenden norwegischen Weltmeister Magnus Carlsen eine klare Niederlage beizubringen. Damit verlor der WM seine zweite Partie, nachdem er auch gegen das deutsche Brett 1 Arkadij Naiditsch den Kürzeren gezogen hatte.

www.chess24.com überträgt alle Partien der Olympiade. Weitere Informationen gibt es auch auf der offiziellen Website der Schacholympiade

INFO: www.sv1930-Hockenheim.de

www.schachbundesliga.de

Dieter Auer

13.08.2014


Deutsche Frauen rücken auf Tabellenplatz fünf vor

Elisabeth Pähtz gewinnt/ Medaillenränge in Sichtweite

Hockenheim. Mit einem 2,5:1,5 Sieg in Spielrunde neun über Ungarn rückte das deutsche Damenteam nicht ganz unerwartet auf Rang fünf der Tabelle vor. Mit 5,5 Punkten aus acht Partien spielt die deutsche Nummer eins die Internationale Meisterin Elisabeth Pähtz eine hervorragende Olympiade. Wenn man berücksichtigt, dass sie es am Spitzenbrett mit den stärksten Spielerinnen der Welt zu tun hat, ist ihre Leistung umso höher zu bewerten. Die zehnte und vorletzte Runde gegen die mit 14 Punkten punktgleichen Rumäninnen dürfte eine Vorentscheidung darüber bringen, ob ein Medaillenrang noch erreicht werden kann. Es führt Russland (18) vor Chile (16) und Ukraine (15).

Die deutsche Herrenmannschaft belegt mit 13 Punkten zurzeit Rang 18, nachdem gegen die USA am Ende nur ein unglückliches Unentschieden stand. Der Hockenheimer Nationalspieler David Baramidze hat mit 3,5 Punkten aus sieben Einsätzen ein ausgeglichenes Punktekonto und wird nach einer Spielpause in der vorletzten Runde gegen Indien wohl wieder zum Einsatz kommen. Die beiden besten deutschen Spieler Arkadij Naiditsch mit 5,5 aus 8 Einsätzen und Georg Meier mit 5,5 aus 7 an den Spitzenbrettern konnten bisher am meisten überzeugen und könnten am ehesten dafür sorgen, dass eine deutliche Verbesserung der Platzierung noch möglich wird. Dem Mannschafts-Europameister 2011 Deutschland sollte dies gelingen. Zurzeit führen China und Frankreich mit 15 Punkten. Der mehrfache Olympiasieger Russland hat sich aus der Spitzengruppe entfernt und mit der Entscheidung nichts mehr zu tun.

Auch die anderen Spieler aus dem Rennstadtteam Richard Rapport, Ungarn mit 4(8), Alexander Moiseenko, Ukraine 5(6), Ivan Saric, Kroatien 6,5(9), Luka Lenic, Slowenien 4,5(7) und Fabiano Brunello, Italien 6(8) konnten im bisherigen Verlauf überzeugen und ihre Heimatländer gut vertreten.

Die Schacholympiade in Tromsö, Norwegen endet am 14. August. Eines der größten Sportevents der Welt könnte nach dem bisherigen Verlauf noch die eine oder andere Überraschung bringen. Ein Medaillenplatz für Deutschland ist immerhin noch in Sichtweite.

www.chess24.com überträgt alle Partien der Olympiade in Echtzeit sowie mit tagesaktueller Berichterstattung. Die 11 Runden der Olympiade werden zusätzlich live kommentiert vom deutschen Großmeister Jan Gustafsson. Weitere Informationen gibt es auch auf der offiziellen Website der Schacholympiade

INFO: www.sv1930-Hockenheim.de

www.schachbundesliga.de

Dieter Auer

12.08.2014


Sensation bei der Schacholympiade in Norwegen

Deutschlands Nr.1 Arkadij Naiditsch schlägt Weltmeister Magnus Carlsen

Hockenheim- Den größten Erfolg seiner Schachkarriere feierte Großmeister Arkadij Naiditsch mit den schwarzen Steinen gegen den amtierenden Weltmeister Magnus Carlsen mit seinem Sieg am Spitzenbrett gegen Norwegen. Die Bretter 2-4 mit dem Hockenheimer Großmeister David Baramidze an Brett 4 remisierten und sicherten einen eher unerwarteten Erfolg mit 2,5:1,5 gegen Norwegen. Noch ungeschlagen mit 4 Siegen und 3 Remisen gelang den deutschen Herren ein Sprung auf Platz 13 der Tabelle. In Runde 8 spielt man gegen das leicht favorisierte Kuba. Nach einer Niederlage von Russland steht Azerbaijan zurzeit an erster Stelle der Tabelle.

Ähnlich verbessert wie die Herren zeigten sich die deutschen Damen bei ihrem 3,5:0,5 Sieg gegen die Türkei. Mit 5 Siegen, zwei Niederlagen und 10 Mannschaftspunkten verbesserten sie sich auf Rang 12 und spielen in Runde 8 ebenso gegen Kuba. Ein Sieg und eine weitere Verbesserung des Tabellenplatzes sind in Sichtweite. In Führung ist Russland.

Die beiden deutschen Spieler/-innen des Bundesligisten aus Hockenheim - die Nr.1 der deutschen Frauen, die Internationale Meisterin Elisabeth Pähtz mit 4 Punkten nach 6 Einsätzen am ersten Brett der Damen und Großmeister David Baramidze mit 3,5 nach 6 Runden an Brett 4 der Herren entsprachen den Erwartungen und haben ihren Heimatverein SV 1930 Hockenheim bisher gut vertreten. Auch die anderen Spieler aus dem Rennstadtteam Richard Rapport (Ungarn), Alexander Moiseenko (Ukraine), Ivan Saric (Nr. 1 Kroatien), Luka Lenic (Nr.1 Slowenien) und Fabiano Brunello (Nr.2 Italien) konnten im bisherigen Verlauf überzeugen.

Da mit dem Nationaltrainer von Österreich, Zoltan Ribli, insgesamt 8 Spieler des Bundesligisten Schachvereinigung 1930 Hockenheim bei der Schacholympiade in Tromsö in Norwegen im Einsatz sind, hält Mannschaftsführer Blerim Kuci den Aufenthalt in Norwegen für die beste Art der Vorbereitung vor Beginn der neuen Spielsaison 2014/2015, die im Oktober startet. Immerhin geht es darum, den dritten Rang und die Bronzemedaille der Vorsaison zu verteidigen. Hockenheim vertritt bekanntermaßen die Metropolregion Rhein-Neckar bereits im vierten Jahr der Zugehörigkeit in der wohl stärksten Liga der Welt. Dies ist nach Aussage von Teammanager Dieter Auer seit Gründung der Bundesliga noch keinem anderen Verein aus der Region gelungen.

Letzte Meldung: Die beiden deutschen Olympiateilnehmer Elisabeth Pähtz und David Baramidze werden unmittelbar nach der Olympiade von Lokalmatador zu einem Video-Live-Interview nach St. Leon-Rot zu Nussbaum-Medien eingeladen. Das Interview wird zum Saisonstart im Bundesliga-MAGAZIN Spielsaison 2014/2015 veröffentlicht.

www.chess24.com überträgt alle Partien der Olympiade in Echtzeit sowie mit tagesaktueller Berichterstattung. Die 11 Runden der Olympiade werden zusätzlich live kommentiert vom deutschen Großmeister Jan Gustafsson. Weitere Informationen gibt es auch auf der offiziellen Website der Schacholympiade

INFO: www.sv1930-Hockenheim.de

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Dieter Auer

10.08.2014


Ernüchternde Bilanz am Ruhetag nach fünf Runden

Beide deutsche Teams bleiben bei der Schacholympiade in Norwegen hinter den Erwartungen zurück

Hockenheim- Eine Zwischenbilanz bei der Schacholympiade 2014, die am 01. August in Tromsö in Norwegen startete, macht deutlich, dass im bisherigen Verlauf weder das Herren- noch das Damenteam den Erwartungen gerecht werden konnte. Nachdem Deutschland mit dem Hockenheimer Großmeister Rainer Buhmann 2011 Mannschafts-Europameister wurde, entspricht der aktuelle Rang 25 mit 7 Mannschaftspunkten nach fünf Spielrunden in keinem Fall dem Leistungsvermögen des Teams im Feld der 177 teilnehmenden Mannschaften. Nach Rang 12 auf der Setzliste bleibt Luft nach oben und von den Deutschen erwartet man ab Runde 6 gegen Belgien einen Zwischenspurt und eine deutliche Verbesserung im Tabellenbild. Zurzeit führen neun Teams punktgleich mit 9 Punkten. Mit Ausnahme von Kuba kommen alle Teams aus Osteuropa – keine Überraschung für Kenner der internationalen Schachszene.

Mit dem 39 Platz und 6 Punkten nach drei Siegen und zwei Niederlagen ist die Enttäuschung im Lager der deutschen Damen und auch bei den Verantwortlichen groß. Die Auslosung zur Runde 6 hatte zur Folge, dass man gegen Malaysia anzutreten hat – ein Team aus den hinteren Regionen der insgesamt 136 teilnehmenden Damenmannschaften. Offensichtlich konnten bisher nicht alle deutschen Spielerinnen dem Druck der Anforderungen bei einer Olympiade standhalten. Dennoch kann man von einer deutlichen Leistungssteigerung nach der Ruhepause ausgehen. Bei den Damen führen China, Ungarn und Russland.

Die beiden deutschen Spieler/-innen des Bundesligisten aus Hockenheim - die Nr.1 der deutschen Frauen, die Internationale Meisterin Elisabeth Pähtz mit 3,5 Punkten nach 5 Einsätzen am ersten Brett der Damen und Großmeister David Baramidze mit 3 aus 5 an Brett 4 der Herren entsprachen den Erwartungen und haben ihren Heimatverein SV 1930 Hockenheim bisher gut vertreten. Mit Großmeister Luka Lenic und dem österreichischen Bundestrainer Zoltan Ribli sind inzwischen insgesamt 8 Spieler aus dem aktuellen Kader des Bundesligisten Hockenheim am Start. Alle konnten bisher überzeugen und die Erwartungen erfüllen.

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Dieter Auer

08.08.2014


IM Elisabeth Pähtz und GM David Baramidze mit Auftaktsiegen

Sechs Bundesligaspieler der Schachvereinigung 1930 Hockenheim beim Start der Schacholympiade 2014 in Norwegen

Hockenheim- Die Schacholympiade 2014 startete am 01. August in Tromso in Norwegen. Die Schacholympiade ist neben der Schach-Weltmeisterschaft im November das bedeutendste Schachereignis des Jahres. Zu dem Mannschaftsturnier traten am Wochenende rund 3.200 Spieler aus 174 Nationen an die Bretter. Bei dem Schachhighlight im Land des Weltmeisters Magnus Carlsen sind auch sechs Spieler des Bundesligisten SV 1930 Hockenheim am Start: Die Internationalen Großmeister Richard Rapport für Ungarn, Alexander Moiseenko für die Ukraine, Ivan Saric für Kroatien und Sabino Brunello für Italien.

Die beiden deutschen Spieler/-innen des Bundesligisten aus Hockenheim - die Nr.1 der deutschen Frauen, die Internationale Meisterin Elisabeth Pähtz, am ersten Brett der Damen und Großmeister David Baramidze an Brett 4 der Herren begannen mit Siegen gegen Albanien und den Irak und trugen ihren Beitrag zu den 4:0 Erfolgen und einer makellosen Eröffnungsbilanz bei.

Das Team aus der Rennstadt, die Schachvereinigung 1930 Hockenheim, ist mit sechs Teilnehmern bei der Schacholympiade sehr gut vertreten. Bekanntermaßen vertritt man die Metropolregion Rhein-Neckar im vierten Jahr der Zugehörigkeit in der höchsten deutschen Liga. Sinnigerweise musste Mannschaftsführer Blerim Kuci zeitgleich den Kader des Bundesligisten an den Veranstalter Schachbundesliga e.V. melden. Aus der Meldeliste geht hervor, dass die genannten Olympiateilnehmer quasi den Kern des Teams bilden, was natürlich die Frage aufwirft, mit welchen Erfolgsaussichten das Rennstadtteam in der Spielsaison 2014/2015 im Oktober an den Start geht. Ergänzt wird der Kader noch mit Weltmeister Anatoli Karpow, Mannschaftseuropameister (2011) Rainer Buhmann, den Großmeistern Luka Lenic (Slowenien), Tamas Banusz und Zoltan Ribli aus Ungarn, dem deutschen Prinzen IM Dennis Wagner und weiteren Internationalen Meistern und starken Spielern aus der Region Rhein-Neckar.

Das Teammanagement aus der Rennstadt will den dritten Platz der Vorsaison verteidigen, wohl wissend, dass dies kein leichtes Unterfangen sein wird, da die Liga durch die Aufsteiger SC Hansa Dortmund, Schwäbisch Hall, SSC Rostock 07 und USV TU Dresden deutlich stärker wurde. Mit dem bewährten Team der Vorsaison – verstärkt durch die Neuzugänge GM Alexander Moiseenko und GM Sabino Brunello – sollten die Ränge 2-5 erreichbar sein. Auch kann man unterstellen, dass OSC Baden-Baden zum zehnten Mal in Folge der Titel Deutscher Meister nicht streitig gemacht werden kann.

chess24.com überträgt alle Partien der Olympiade in Echtzeit sowie mit tagesaktueller Berichterstattung. Die 11 Runden der Olympiade werden zusätzlich live kommentiert vom deutschen Großmeister Jan Gustafsson. Weitere Informationen gibt es auch auf der offiziellen Website der Schacholympiade


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Dieter Auer

04.08.2014


Austausch stand im Vordergrund

v.l.: Martin Hoffman (Geschäftsführer aubex GmbH), Dr. Annelie Weiske (dr. weiske strategie + personal), Donald Pape (Wirtschaftsförderer Stadt Hockenheim), Sven Fillinger (Geschäftsführer aubex GmbH), Kristin Groß (Die Reiselounge). v.l.: Martin Hoffman (Geschäftsführer aubex GmbH), Dr. Annelie Weiske (dr. weiske strategie + personal), Donald Pape (Wirtschaftsförderer Stadt Hockenheim), Sven Fillinger (Geschäftsführer aubex GmbH), Kristin Groß (Die Reiselounge).

Hockenheim- Über 250 Unternehmen allein im Talhaus, mehr als 7.000 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze vor Ort: Die Vielfalt der Hockenheimer Unternehmenswelt stand im Mittelpunkt des inzwischen zwölften Hockenheimer Unternehmer-Treffens, deren Gastgeber diesmal das Unternehmen aubex GmbH und die Reiselounge waren. Der Abend stand unter dem Motto: „Hockenheim lernt sich kennen - Unternehmer im Mittelpunkt“.

Zahlreiche Gäste waren der Einladung gefolgt und stellten ihr Unternehmen, ihre Vorstellungen zur Weiterentwicklung sowie zu lösende Herausforderungen für die Zukunft vor. Unter der Moderation von Dr. Annelie Weiske machten die Unternehmer zahlreiche Vorschläge zur Optimierung und Zusammenarbeit der hiesigen Firmen.

„Was waren Ihre Beweggründe, sich hier anzusiedeln“, war eine der Fragen, mit denen die renommierte Unternehmensberaterin die Anwesenden zum Austausch anregte. Für viele ausschlaggebend, so das Bild an diesem Abend, sind die sehr guten Verkehrsanbindungen Hockenheims und die zentrale Lage im Ballungszentrum Rhein-Main-Neckar mit hoher Kaufkraft und dynamischem Entwicklungspotential. Aber auch das eigene Netzwerk, das zur Ansiedlung anregte, sowie der Name „Hockenheim“ als weltweit bekannte Marke besonders im Automobilsektor waren weitere Gründe.

Eine Herausforderung, die vor allem die mittelständisch geprägte Unternehmerschaft in Hockenheim einte, war die Gewinnung von Fachkräften. Die Beschäftigung künftiger Fachkräfte führe fast nur über die eigene Ausbildung und frühzeitige Bindung an das Unternehmen, so die Meinung der Anwesenden.

Eine Verbesserung des Netzwerkes in der Innenstadt, um hier zu einer Attraktivierung der Gesamtstadt beizutragen, eine attraktive Schullandschaft, um künftige Fachkräfte weiter vor Ort zu haben, die bessere Anbindung des Talhauses vor allem in den frühen Morgenstunden an den öffentlichen Nahverkehr sowie eine Optimierung der Konzeption des Ausbildungstages waren erste Lösungsvorschläge der anwesenden Unternehmen. Im Anschluss an den offiziellen Teil nutzen die Gäste wieder rege die Gelegenheit, sich weiter zu den angesprochenen Themen auszutauschen.

Text und Foto: Stadt Hockenheim

29.07.2014


Wirtschafts- und Finanzminister Nils Schmid besucht Hockenheimring

v.l.: OB Gummer, Frau Schmid, Minister Schmid und Landrat DallingerHockenheim- Bei seinem Besuch auf dem Hockenheimring machte sich Baden-Württembergs Finanz- und Wirtschaftsminister Nils Schmid auch ein Bild vom Formel 1-Rennen als Wirtschafts-, Tourismus- und Imagefaktor für die Region und das Land. „In Baden-Württemberg wurde das Automobil erfunden. Seitdem gilt unser Land als Standort, der für Spitzentechnologie und Höchstleistung in der Mobilität steht. Die Formel 1 passt damit sehr gut zum Hockenheimring“, so Schmid.

Hockenheims Oberbürgermeister Dieter Gummer betonte beim Rundgang mit dem Minister, welche Bedeutung die Formel 1 für die gesamte Region hat. „In Studien wurde ermittelt, dass an Rennwochenenden ein wirtschaftlicher Mehrwert von rund 40 Millionen Euro Kaufkraft für die Region geschaffen wird. Hotels, Gastronomie, Einzelhandel profitieren vom Rennen. Das ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für das Land“, sagte Gummer.Eintrag ins Goldene Buch. v.l.: MdL Rosa Grünstein, OB Dieter Gummer und Minister Schmid

Nicht zu beziffern sei außerdem die Höhe des Imagegewinns. „Allein für den Hockenheimring gehen wir davon aus, dass der Status als Formel 1-Strecke hier mit einer Umsatzsteigerung von rund 1 Million Euro jährlich zu Buche schlägt. Der Name Hockenheim ist weltweit bekannt durch die berühmte Rennserie. Dieser Imagefaktor, der Exklusivität mit Innovation verbindet, stellt einen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Regionen dar“, sagte Gummer.

Beim Eintrag ins Goldene Buch der Stadt dankte der Minister für die Einladung: „Der Hockenheimring ist ein wichtiger Teil der Autorennhistorie. Mich freut natürlich außerordentlich, dass in diesem Jahr mit Mercedes ein Team aus unserem Land den Sieg geholt hat und so einmal mehr Teil dieser Geschichte ist“, so Schmid abschließend. Text und Foto: Stadt Hockenheim

24.07.2014


Hockenheimer Schachkooperationen Schule-Verein nach einem Vierteljahrhundert vor dem Aus?

Hockenheim. Ein Blick in die Vereinschronik der Schachvereinigung 1930 Hockenheim zeigt, dass die ersten Kooperationen zwischen dem Badischen Sportbund in Karlsruhe, dem Verein und den Schulleitungen der Hartmann-Baumann und Pestalozzi- Schulen ins Jahr 1988 zurück datieren. Die Initiative übernahm der damalige Jugendleiter des Vereins Karl Klein, der in der Folge auch die Kooperationen mit der Theodor-Heuss-Realschule und dem C.F. Gauß-Gymnasium übernahm und erfolgreich umsetzte. Titel wie Baden-Württembergischer Schulmeister und Deutscher Meister (Gymnasium) dokumentierten nach Außen die erfolgreiche Arbeit. Im Jahre 1994 wurde Karl Klein daher aufgrund seiner besonderen Verdienste um den Verein zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

Noch vor der Jahrtausendwende trat der damalige Vorsitzende Dieter Auer in die Fußstapfen von Karl Klein, der aus Altersgründen zurücktrat. Er übernahm kein leichtes Amt, da diese Aktivitäten in Hockenheim in der Region wie auch beim Badischen Sportbund zu Vorzeigeprojekten wurden. Eine erfolgreiche Weiterführung in den Jahren danach stand und steht auch mit den Namen ehemaliger und heutiger Schulleiter wie Wolfgang Stigler, Erich Werner, J. Wolf und Joachim Kriebel in direkter Verbindung sowie mit den Namen einiger Lehrer wie beispielsweise Michael Fricke und Christoph Hoffmann.

Nach über einem Vierteljahrhundert erfolgreicher Kooperationen im Schach in Hockenheim fällt der Übergang zum Titel „Schachkooperationen vor dem Aus?“ in der Tat nicht leicht.

Zwar wurden alle vier Schulen beantragt und sind genehmigt. Die Hiobsbotschaften reißen allerdings nicht ab. Ob alle Hindernisse vor Beginn des Schuljahres 2014/2015 aus dem Weg geräumt werden können, ist mehr als ungewiss. Die Gründe hierfür sind vielfältiger Natur. Wie Rektor Roth von der Hartmann-Baumann- Grund- und Werkrealschulschule mitteilte, sei die Besetzung mit einem fachlich und pädagogisch geeigneten Mitarbeiter nicht gewährleistet und der bisher engagierte Schachspieler, Lehrer und Übungsleiter der THR- Schule Michael Fricke steht vor der Pensionierung. Dieter Auer, Ehrenvorsitzender des Vereins, sucht seit Jahren einen Nachfolger als Übungsleiter in der Pestalozzi-Schule und kündigte an, dieses Engagement beenden zu wollen. Auch die verwaltungstechnischen Arbeiten wie fristgerechte Beantragung aller Kooperationen sowie Verfassung der Kurzberichte und Abrechnungen mit dem Badischen Sportbund seien zeitraubend, trotz der inzwischen vorgeschriebenen Online- Bearbeitungen mit dem BSB.

Die aktuellste Nachricht lautet, dass die Aktivitäten im Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium während des laufenden Schuljahres eingestellt wurden. Damit sind drei der vier genehmigten Projekte in Frage gestellt. Ob bis zum Beginn des neuen Schuljahres sich ein Silberstreif am Horizont zeigt, das ist daher die zu beantwortende Frage. Dieter Auer

INFO: www.SV1930-Hockenheim.de 

www.ksa-rhein-neckar.de

23.07.2014


Bundesstützpunkt Baden-Baden zu Gast beim Landesstützpunkt Rhein-Neckar Odenwald

Metropolregion Rhein-Neckar- Nach der offiziellen Eröffnung des Landesstützpunktes Rhein-Neckar Odenwald am 13.Dezember 2013 im Racket Center Nußloch hatte am Wochenende 12./13.Juli erstmals der Bundesstützpunkt Baden-Baden einen D3/D4-Kader-Lehrgang in die Region Rhein-Neckar vergeben. Die Karpow-Schachakademie Rhein-Neckar übernahm die Gastgeberrolle und begrüßte den Landestrainer Yaroslav Srokowski nebst 12 jugendlichen Teilnehmern im Seminarraum des Racket Centers Nußloch. Erfreulicherweise befanden sich mit Joel De Silva, Marco Dobrikov und Adrian Gschnitzer auch Jugendliche aus der Region im Kader, die mit der Rhein-Neckar Schachjugend und den Feriencamps im Racket Center unmittelbar in Kontakt stehen.

Die Fortschritte in den Bereichen Talentsichtung und Förderung im Schach in der Region sind inzwischen klar erkennbar und geben zu Hoffnung Anlass. Mit Unterstützung des Racket Centers Nußloch, der Manfred Lautenschläger Stiftung und der Sparkasse Heidelberg sollen die Strukturen und Konzepte des Landesstützpunktes RNO weiter verbessert werden. Erste Weichenstellungen sollen nach der Mitgliederversammlung am 01.August vorgenommen werden, bei der die Vorstandschaft entsprechend erweitert werden soll, um den neuen Anforderungsprofilen gerecht werden zu können.

Positiv registriert wurde auch die Unterstützung des Bundesstützpunktes Baden-Baden, dessen Geschäftsführer Dr. Markus Keller am 29./30 November einen weiteren Kader- Lehrgang angekündigt hat. Die Übernachtungen beim Schachsponsor ACHAT Premium-Hotel in Reilingen sind zur Freude der Jugendlichen bereits gebucht, nachdem sie am Wochenende erstmals den Komfort eines 4-Sterne-Hotels in Anspruch nehmen konnten.

Das Sommercamp der Rhein-Neckar Schachjugend findet vom 04.- bis 08.August unter der Leitung von Studiendirektor Jürgen Zwecker statt unter dem bewährten Motto „Sport, Spiel (Schach) und Bewegung“ und lockt zahlreiche jugendliche Schachspieler aus Nah und Fern ins Racket Center Nußloch. Für Kurzentschlossene stehen noch einige wenige Plätze zur Verfügung. Anmeldung über dieter-auer@t-online.de.

www.schachregion.de

Dieter Auer

14.07.2014


Maximilian Rabe neuer Vorsitzender des Jugendgemeinderates

Jugendgemeinderat wählt neuen Vorsitzenden

Hockenheim- Maximilian Rabe ist einstimmig zum neuen Vorsitzenden des Jugendgemeinderats Hockenheim (JGR) gewählt worden. Sein Vorgänger Patrick Stypa hatte zuvor das Amt des Vorsitzenden niedergelegt, da er als neu gewähltes Mitglied des Gemeinderates Hockenheim satzungsgemäß zum 30. Juli 2014 aus dem Jugendgremium ausscheidet.

Maximilian Rabe gehört dem JGR seit 2012 an. Der 17-jährige Gymnasiast will die Arbeit seines Vorgängers fortführen und anstehende Projekte vorantreiben. So steht unter anderem die Einrichtung eines Grillplatzes auf dem Gelände des Gartenschauparks auf der Agenda. Außerdem wird der JGR im Oktober eine Reise für Jugendliche in den Landtag Baden-Württemberg durchführen.

Weiterhin stark machen werden sich die Jugendvertreter für die Instandsetzung des Bolzplatzes an der Lussheimer Straße und die Neueinrichtung eines Bolzplatzes beim Parkplatz P1 zwischen Feuerwache und Friedhof. „Wir setzen uns dafür ein, dass hier entsprechende Haushaltsmittel im kommenden Jahr eingeplant werden. Viele Jugendliche möchten einen Platz haben, auf dem sie in Ruhe gefahrlos kicken können. Die Plätze, die zur Verfügung stehen, sind aber leider in keinem guten Zustand. Deshalb bitten wir den Gemeinderat, die Mittel für die Jugend bereitzustellen“, so Rabe.

Zuvor dankte der JGR dem scheidenden Vorsitzenden Patrick Stypa für die geleistete Arbeit. „Du hast hervorragende Arbeit geleistet in Deiner engagierten Art. Wir wünschen Dir in Deiner neuen Funktion als Gemeinderat alles Gute“, so Stefan Kalbfuss, der die Geschäftsstelle des JGR führt.

Text und Foto: Stadt Hockenheim, Presse

11.07.2014


Buch-Ausstellung „Generation Plus“ in der Stadtbibliothek

Buch-Ausstellung „Generation Plus“ in der Stadtbibliothek

Hockenheim- Die Mitarbeiter der Stadtbibliothek haben für ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger eine Buchausstellung erstellt.

Zusammengestellt sind Bücher zu den Themen Alter, Älter werden, Demenz, Alzheimer, Pflege, Pflegevorsorge – also Themen, die ältere Mitmenschen und deren Angehörige betreffen.

Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten der Bibliothek im 1. Obergeschoss (Sachbuchbereich) zu besichtigen. Dort liegt auch eine Literaturliste zur Ausstellung aus.

Die Ausstellung ist ab sofort geöffnet.

Text: Dieter Reif

09.07.2014


Religionsprojekt des Südstadtkindergartens

Religionen der Welt“ – Religionsprojekt des Südstadtkindergartens

Hockenheim- Gemeinsam den Buddhismus, das Judentum, den Islam und das Christentum kennenlernen: Im Südstadtkindergarten haben die Schulanfänger beim Projekt „Religionen der Welt“ gegenseitig mehr über den Glauben und die Kultur ihrer Kindergartenfreunde erfahren.

Über mehrere Wochen hinweg wurde das Projekt mit den Schulanfängern aller fünf Kindergartengruppen durchgeführt. Neben Gesprächen und Bildbetrachtungen wurden sie dabei auch auf die Besuche in den verschiedenen Gotteshäusern vorbereitet.

Zuerst wurde die Moschee in Hockenheim-Talhaus besucht, wo den Kindern fachkundig und kindgerecht von Figen Elibol die verschiedenen Rituale des Islam nahe gebracht und alle Fragen beantwortet wurden.

Der nächste Besuch führte die Fast-Schulkinder in den buddhistischen Tempel nach Altlußheim. Im Meditationsraum wurden sie herzlich vom Mönch empfangen und die Grundkenntnisse des Buddhismus anschaulich erklärt. Es entstand ein reger Austausch mit sehr interessanten Fragen der Kinder. Alle Fragen und Antworten wurden sehr freundlich und kompetent von Lina Schmitt übersetzt.

Als nächste Station stand die evangelische Kirche in Hockenheim auf dem Plan. Thomas Krebs, der Küster, führte den Südstadtkindergarten durch die Kirche. Die Kinder schauten sich sehr interessiert alles an und hatten viele Fragen. Anschließend läuteten extra für die Kinder die Kirchturmglocken, was alle sehr fasziniert hat.

Im Anschluss ging es direkt zur katholischen Kirche mit kurzem Zwischenhalt am jüdischen Gedenkstein, der direkt am Rathaus steht. Anita Schirmer begleitete sehr einfühlsam und kindgerecht die Führung durch die Kirche. Als Abschluss wurde für jede Kindergartengruppe des Südstadtkindergartens eine Kerze am Opferkerzenständer angezündet.

Das Resümee zum Projektabschluss fiel einstimmig aus: Alle Kinder und die beteiligten Erzieherinnen waren begeistert vom Projekt „Religionen der Welt“. Der Südstadtkindergarten möchte sich auf diesem Weg noch einmal bei allen Personen bedanken, die so tatkräftig, interessiert und liebevoll unterstützt haben. Besonderer Dank geht auch noch an den Elternbeirat, der die Kosten der Busfahrten in die Moschee und den buddhistischen Tempel übernommen hat.

Text und Foto: Christa Altenberger

08.07.2014


Spielefest im Parkkindergarten

Spielefest im Parkkindergarten

Hockenheim- „Hier im Kindergarten ist immer was los, miteinander spielen wir, ob Klein, ob Groß." Der ersten Strophe des „aktuellen“ Parkkindergarten-Hits wurden alle Kinder und Erzieher/innen gerecht.

Beim kunterbunten Spielefest strahlten viele buntbemalte Gesichter mit der Sonne um die Wette, denn es war eine Menge Spiel und Spaß geboten.

Die großen Rasenflächen rund um die Lamellenhalle boten einen idealen Rahmen für Wasserspiele, Torwandschießen, Sackhüpfen, einen Fahrzeugparcours, Spiele mit dem Schwungtuch und Kinderschminken.

Mit viel Motivation und Begeisterung haben die ein- bis sechsjährigen Kinder die Spielstationen absolviert. Zwischendurch wurden die vom Elternbeirat frisch gebackenen Waffeln gerne als Stärkung angenommen.

Höhepunkt des Spielefestes war die Clown-Zauber-Show mit Zauberer Fritz und seiner Assistentin Ballonina.

Diese begeisterten nicht nur die kleinen Leute, die selber mitten im Geschehen waren. Auch die Großen staunten nicht schlecht über sich selbst zusammenknotende Tücher, Knalleffekte etc.

Zum krönenden Abschluss erhielten alle Kinder lustige Ballonfiguren, die sie stolz mit nach Hause nehmen durften.

„Wir denken gerne an diesen besonderen Vormittag zurück und werden solch ein Spielefest sicher wiederholen“, so die Leiterin des städtischen Parkkindergartens, Beate Schanz.

Text und Foto: Beate Schanz

03.07.2014


Zufriedene Gesichter beim Streetsoccer-Turnier

Futurefood mit Gizem Bicer am Ball und die Wilden Fußballmädchen lieferten sich ein packendes Duell, welches Futurefood nach großem Kampf mit 2:1 für sich entschiedZufriedene Gesichter beim Streetsoccer-Turnier am 13.06.2014

Hockenheim- Das Streetsoccer-Turnier, das vom Jugendzentrum am Aquadrom (JUZ) in Kooperation mit dem FV 08 Hockenheim veranstaltet wurde, konnte angesichts der hochsommerlichen Temperaturen mit der Weltmeisterschaft in Brasilien mithalten. Am Freitag, 13.06.2014 maßen in der Altersklasse bis einschließlich 14 Jahre insgesamt sechs Mannschaften ihr fußballerisches Können.

Im Modus jeder gegen jeden konnte dabei der SC Hayvan unangefochten den Sieg erringen. Das Team mit Benjamin Marx, Feres El Gendi und Batuhan Bicer gewann alle Spiele und verwies in der Abschlusstabelle die JF Free Kickers auf Platz zwei.

Lachender Gesichter auf und neben dem Platz verdeutlichen, dass bei allem Einsatz der Spaß nicht zu kurz kamBei tropischen Temperaturen waren Eis und Getränke ebenso gefragt wie jeder Quadratmeter Schatten. Ein buntes Rahmenprogramm, bei dem die Besucher unter anderem ihre Schussgeschwindigkeit messen konnten und am Samstag der Jugendgemeinderat mit einem Stand vertreten war, sorgte auch außerhalb des Spielfeldes auf dem großen Parkplatz vor dem JUZ für viel Abwechslung. Mit 73 Stundenkilometern jagte Jakob Salzmann das runde Leder durch die Luft und konnte freudestrahlend den Preis für den härtesten Schuss des Wochenendes im Empfang nehmen.

Aufgrund der extremen Witterungsbedingungen wurde das Turnier für die älteren Jugendlichen am Samstag vorsichtshalber abgesagt. Die Macher zeigten sich mit der zweitägigen Veranstaltung dennoch hochzufrieden. Die Zusammenarbeit zwischen dem FV 08 und dem JUZ habe hervorragend funktioniert, zudem hätte die gute Organisation dazu geführt, dass sich niemand ernsthaft verletzt habe, zeigte sich JUZ-Einrichtungsleiter Matthias Falke in einer ersten Stellungnahme erfreut.

Text und Foto: JUZ Hockenheim, Matthias Falke

21.06.2014


Neuer Raum für Stadtwerke Hockenheim

Nach Umbau mit neuen Perspektiven in die Zukunft Hockenheim`s

Hockenheim- (thm) Nach dem Auszug des Tabakmuseums aus dem Dachgeschoss der Stadtwerke in Hockenheim fiel der Startschuss für den Umbau der alten Geschäftsstelle in ein modernes Dienstleistungszentrum im Herzen Hockenheims.

Zum Abschluss der Ausbauarbeiten in der zweiten Etage begrüßt Oberbürgermeister Dieter Gummer die Gäste zur Einweihung der neuen Räume am 18.06.2014.

Ein modernes und offenes Arbeitsumfeld solle das Wohlbefinden der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fördern und Lust machen in diesen Räumen zu arbeiten. Die Werkleiterin der Stadtwerke Hockenheim, Martina Schleicher, freut sich ebenfalls über die Fertigstellung der Räume und wünscht den Stadtwerken weiterhin eine gute Entwicklung und viel Erfolg für die Zukunft.

Mit dem Umbau steht den Stadtwerken Hockenheim ein modernes Leistungszentrum zur Verfügung in dem die Aufgaben der Zukunft besser und kundenorientierter bearbeitet werden können.

Mit dem Einbau eines Aufzugs wurde selbstverständlich auch ein besonderes Augenmerk auf die Barrierefreiheit des Gebäudes gelegt.

Die Gesamtkosten des Umbaus beliefen sich auf rund 550.000 Euro.

Text und Foto: thm

21.06.2014


Brötchentüten werben für das Fahrradfahren

v.l.: Harald Schlumpp, Miriam Reinhardt (Service-Leitung Johannishof) und Rita Adolphus, zuständige Mitarbeiterin bei der Stadtverwaltung HockenheimHockenheim- Knackige Waden und Gesundheit – das verspricht eine Aktion für mehr Fahrradfahren, die die Stadt Hockenheim zurzeit im Rahmen ihrer Mitgliedschaft in der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen Baden-Württemberg (AGFK) durchführt. Auf Brötchentüten mit zwei verschiedenen Motiven wird augenzwinkernd vermittelt, warum Radfahren fit, gesund und knackig hält und weshalb Radfahrinnen und Radfahrer Klimahelden sind.

Mit bei der Aktion dabei ist auch der Johanneshof, der direkt an überregionalen Fahrradrouten liegt. „Zu Beginn waren wir eine klassische Fahrradwirtschaft. Noch heute kommen viele unserer Gäste auf dem Fahrrad hierher, auch ausländische Besucher auf der Durchreise. Wir unterstützen deshalb gerne Aktionen, die für das Fahrradfahren werben. Denn Fahrradfahren ist gesund und schont die Umwelt“, so Harald Schlumpp, Miteigentümer des Johanneshofs.

Die Aktion unterstützen außerdem Wilhelmis Brotkorb, Catering Diehm in der Schülermensa sowie die Gruppe „FahrRad“ der Lokalen Agenda. Die Brötchentüten-Aktion ist Teil der AGFK-Jahresschwerpunkte „Gesundheit“ (2013) und „Umwelt“ (2014). Dementsprechend haben die AGFK-Kommunen zwei Motive gestalten lassen – eine „Gesundheits“-Brötchentüte in auffälligem Magenta und eine „Umwelt“-Tüte in elegantem Blau.

Auf den Tüten kann nachgelesen werden, dass jeder einzelne Kilometer mit dem Fahrrad 200 Gramm des klimaschädlichen Treibhausgases CO2 einspart. Außerdem leben regelmäßig Radelnde länger. Studien haben ergeben, dass drei Stunden Alltagssport pro Woche das Herzinfarktrisiko um ein Viertel senkt.

Die Stadt Hockenheim ist seit diesem Jahr Mitglied bei der AGFK. Ziel ist, die Fahrradfreundlichkeit von Hockenheim weiter zu verbessern. Bereits seit Jahren arbeitet die Lokale Agenda für ein fahrradfreundliches Hockenheim. So war die Gruppe unter anderem daran beteiligt, dass nach der entsprechenden Novellierung der Straßenverkehrsordnung viele Einbahnstraßen in Hockenheim entgegen der Fahrtrichtung für die Radfahrer freigegeben wurden. Text und Foto: Stadt Hockenheim

14.06.2014


Tag der offenen Tür im Fröbel-Kindergarten

Hockenheim- „Genauso hatten wir es uns vorgestellt. Der Tag der offenen Tür war ein buntes Fest für alle, die Interesse am Fröbel-Kindergarten haben“, ist Ingrid Zahn, Leiterin des städtischen Friedrich-Fröbel-Kindergartens sichtlich zufrieden. Besonders habe sie gefreut, dass viele Ehemalige den Weg in die Kindertagesstätte gefunden haben. „Das zeigt, dass auch nach Jahren noch eine Verbundenheit zu uns besteht. Es ist schön, dass die Eltern unsere Arbeit für die Kinder so honorieren“, bedankt sich Zahn.

Ein buntes Programm hatte das Team des Fröbel-Kindergartens für alle Gäste gestrickt: Angefangen von Experimentier- und Bauwerkstätten konnten die Kinder in der hauseigenen Werkstatt eigene Bastelarbeiten herstellen. Kleine Kunstwerke entstanden in der Malwerkstatt, und wer danach toben wollte, der war auf der Hüpfburg im großen Außengelände genau richtig.

Erstaunte Augen gab es auch bei der Zaubervorführung, wo selbst „die Großen“ über manchen Trick lange ins Grübeln kamen. „Sehr positiv waren auch die Gespräche mit interessierten Eltern, die sich nach einer Kindertagesstätte für ihren Nachwuchs umsehen. Viele nutzen die Gelegenheit, sich in aller Ruhe am Tag der offenen Tür ein Bild von unserem Kindergarten zu machen“, sagte Zahn.

Der Friedrich-Fröbel-Kindergarten bietet für Kinder ab 3 Jahren Regelplätze, Plätze mit verlängerten Öffnungszeiten und Mittagessen sowie Ganztagesplätze an. Als einzige Kindertagesstätte in Hockenheim arbeitet sie nach einem teiloffenen Konzept, das die individuelle Entwicklung und Förderung des Kindes und dessen Bedürfnisse in den Mittelpunkt rückt.

Den Kindern wird die Möglichkeit geboten, über Gruppenstrukturen hinweg bedürfnisgerecht die verschiedenen Angebote der Kindertagesstätte zu nutzen. Dazu gehören ein vielfältiges Bewegungsangebot, Kreativ- und Rollenspiele, Bau- und Spielbereiche, die Werkstatt sowie große Spielareale im Innen- und Außenbereich. Außerdem gibt es ein Nest, in dem die Kindergartenanfänger in einem behüteten Rahmen auf den Kindergartenalltag vorbereitet werden.

Kontakt: Friedrich-Fröbel-Kindergarten, Arndtstr. 2/1, Tel. 06205 3055-700, E-Mail: froebel-kindergarten@hockenheim.de.

Text und Foto: Stadt Hockenheim

13.06.2014


Aquadrom knackt Besucherrekord

4.750 Gäste springen am Pfingstmontag in die Fluten

Hockenheim- Es ist die höchste Anzahl an Besuchern, die bisher im Familien- und Wohlfühlbad Aquadrom zu Gast waren: Am heißen Pfingst-Montag suchten rund 4.750 Gäste im kühlen Nass die Erfrischung. „Der bisherige Rekord lag bei 4.368 Gästen, diesen Wert erreichten wir im August 2003“, sagte Frau Wohlfeil, Mitarbeiterin im Aquadrom.

Schon am Pfingst-Sonntag zeichnete sich ab, dass das Aquadrom Hockenheim über die Feiertage mit einem rekordverdächtigen Besucheraufkommen rechnen konnte: Rund 4.150 Badegäste sprangen an diesem Tag in die Fluten. Am Pfingst-Montag wurde die Rekordmarke dann endgültig geknackt. „Das Aquadrom bietet ein attraktives Angebot für alle, die Wasser lieben. Der große Außenbereich mit Deutschlands wohl größten Außenwellenbecken ist ein Spaß für Jung und Alt. Dazu kommen die großen Liegeflächen, ein Kinder- und Babyplanschbecken, die große Außenrutsche, der Strandbereich „Helgoland“ und viele Spielmöglichkeiten für Kinder. Für jedes Wetter steht der große Innenbereich unter anderen mit gesunden Solebecken zur Verfügung“, erklärte Werksleiterin Martina Schleicher den Erfolg.

Vorbereitet hatte sich das Team des Aquadroms auf die besucherstarken Tage mit Verstärkung des Personals. „Wir möchten, dass sich unsere Gäste hier wohlfühlen. Das geht nur mit einem guten Team vor Ort. Aber natürlich wollen wir auch künftig noch besser werden und sind jederzeit offen für Vorschläge unserer Kunden“, sagte Schleicher.

Viele der Kunden hätten zudem Gebrauch gemacht von den günstigen Aquadrom-Saisonkarten: Egal bei welchem Wetter können Erwachsene mit der Saisonkarte das gesamte Aquadrom mit Innen- und Außenbereich bis zum Ende der Freibade-Saison Erwachsenen für lediglich 96 Euro (Ermäßigte wie z. B. Kinder: 48 Euro) nutzen.

Auch insgesamt ist Schleicher bisher mit dem Verlauf der Saison zufrieden. Die Besucherzahlen bleiben in Bezug auf die Vorjahre stabil, gut etabliert habe sich das neue Kursbecken mit vielen Angeboten für die Stärkung der eigenen Fitness und Gesundheit, die Spaß machen.

Info: Geöffnet hat das Aquadrom Hockenheim täglich von 10 bis 22 Uhr. Mehr unter www.aquadrom-hockenheim.de.

Stadt Hockenheim, Presse; Foto: Rosmarie Schröder

12.06.2014


„Denken Sie an die platine Regel“

(v. l.): Eddy Keilbach von der Firma Zweik, Referent Vincenzo D’Amato, Wirtschaftsförderer Donald Pape und Stefan Klewe, Geschäftsführer der Firma Zweik.

Hockenheimer Unternehmer-Treffen beschäftigt sich mit erfolgreichen Verkaufsstrategien

Hockenheim- „Der Preis ist relativ, Kaufen ist vor allem auch emotionales Handeln.“ Referent Vincenzo D’Amato schaut in die erstaunten Gesichter der Hockenheimer Unternehmerinnen und Unternehmer. Das nicht nur der Preis entscheidet, sondern andere Faktoren für den Verkaufserfolg entscheidend sind, verdeutlichte der Verkaufstrainer und Führungskräfte-Coach in seinem lebendigen Vortrag vor rund 50 Gästen des Hockenheimer Unternehmer-Treffens.

„Vom Kuschelberater zum Profiverkäufer“, so lautete der Titel des 11. Treffens, das diesmal im Meisterbetrieb ZWEIK GmbH stattfand. Im stilvollen Ambiente des Hockenheimer Fachbetriebs für hochwertige und preiswerte Parkett-, Dielen- und sonstige Bodenbeläge führte D’Amato in die komplexe Materie positiver Kundenbeziehungen ein.

„Beachten Sie die platine Regel im Verkauf: Behandeln Sie Menschen so, wie diese behandelt werden wollen“, erläuterte er dem Fachpublikum. Damit sei nicht gemeint, den Kunden mit aller Macht zu überzeugen, sondern auf die Bedürfnisse des anderen einzugehen. „Das gilt im Übrigen nicht nur für den Kundenkontakt, sondern ist auch hilfreich für Führungskräfte im Umgang mit ihren Mitarbeitern“, verdeutlichte er.

D’Amato erläuterte den Hockenheimer Unternehmerinnen und Unternehmern, welche Kunden-Typen es zu unterscheiden gibt. Er schilderte die Erkennungsmerkmale der einzelnen Typen und ließ die Gäste selber Strategien entwickeln, unterschiedliche Kunden-Typen anzusprechen.

„Wir alle sind Mischtypen, mal sind wir so, mal so“, erklärte der Profi weiter. Dennoch sei ein Basis-Stil bei jedem zu erkennen, der durch berufliche oder andere prägende Erfahrungen ergänzt werden könnte durch Adaption eines anderen Stils. „Lebt man jedoch dauerhaft konträr zu seinem Basis-Stil, macht einen das kaputt und führt zu Misserfolgen“, warnte D’Amato.

Nach dem kurzweiligen Vortrag des Referenten für Verkaufstraining, Coaching und Persönlichkeitsentwicklung nutzen viele Gäste die Gelegenheit, bei einem Rundgang mit den Gastgebern Eddy Keilbach und Stefan Klewe, ihren Betrieb ZWEIK kennenzulernen. Im Anschluss tauschten sich die Gäste im lockeren Rahmen aus, knüpften neue Kontakte oder vertieften bestehende.

Weitere Informationen zum Unternehmertreffen gibt es bei Donald Pape oder Sylvie Rese, Tel. 06205 21-201 oder -200, E-Mail: wirtschaft@hockenheim.de, www.hockenheimer-unternehmer.de oder bei XING, Gruppe „Hockenheimer Unternehmer-Treffen“. Text und Foto: Stadt Hockenheim

07.06.2014


„petite Fleur“ der besondere Gartenmarkt in Hockenheim

Noch bis Sonntag von 11 - 18 Uhr lädt "petite Fleur" auf eine zauberhafte Reise durch die Welt der Gartenträume ein.

Hockenheim- Fühlen Sie sich wohl im besonderen Flair des Gartenschauparks Hockenheim. Dieser inspiriert „petite Fleur“ zu einer Veranstaltung, die ihresgleichen sucht. Bei den Ausstellern aus Nah und Fern finden Sie alles, was das Herz von Gartenfreunden höher schlagen lässt: Das Angebot reicht von Pflanzen-Raritäten über Blumenzwiebeln bis hin zu schönen, erlesenen Accessoires für Garten, Terrasse und Balkon.
Auch die kulinarischen Genüsse kommen nicht zu kurz. Desweiteren gibt es eine Lounge im Park, die Erfrischendes und Anregendes zu bieten hat. Mit seinen attraktiven, vielfältigen kulturellen Beiträgen, sowie interessanten Vorträge und Workshops rund ums Thema Garten und Floristik bietet „petite Fleur“ seinen Gästen ein attraktives Informations- und Unterhaltungsprogramm.

Tauchen Sie ein in die wunderschönen Gartenwelten von „petite Fleur“. Lassen Sie sich unseren Gartenmärkte nicht entgehen.

"petite Fleur" ist eine  nicht alltägliche Ausstellung, die  Ihnen unvergessliche Stunden inmitten eines besonderen Flairs schenken wird. Das besondere Angebot lässt keine Wünsche offen.
Durch  hochwertige Aussteller und Schaugärten unterscheidet sie sich von vielen anderen Ausstellungen. Besucher können sich nicht nur informieren, sondern ungewöhnliche Ideen erleben.

Wir laden Sie recht herzlich ein, sich von der Einzigartigkeit unserer Ausstellung und unserer Schaugärten  beim  petite Fleur 2014 zu überzeugen.
Zahlreiche Besucher haben sich vom Angebot der ausgesuchten Aussteller verzaubern lassen.

Die nächste Veranstaltung im Kurpark Bad Bergzabern hält im September viele Überraschungen für Gartenfreunde parat.

Das ideale Geschenk für Gartenliebhaber. Verschenken Sie eine Eintrittskarte oder Dauerkarte.

Möchten Sie die Karte im Jahr 2014 verschenken, so kontaktieren Sie uns. www.petite-fleur.de Foto: pem

31.05.2014


Neue Räume im Südstadtkindergarten sind beliebt

Kinder aus der „Pinguin-Gruppe“, zusammen mit Fachbereichsleiter Stefan Kalbfuss, im neuen RuheraumGanztagesgruppe hat sich bewährt

Hockenheim- Das Fazit für die Ganztagesgruppe fiel nach rund einem halben Jahr „Testzeit“ für die Leiterin des Südstadt-Kindergartens durchweg positiv aus: „Die Kinder fühlen sich in den neuen Räumen wohl, die Eltern sind zufrieden“, so Christa Altenberger. Rund 300.000 Euro hatte die Stadt Hockenheim zuvor in den Ausbau der städtischen Einrichtung investiert – die Einrichtung des Ganztagesbetriebs erforderte weitere Räumlichkeiten.

Dafür wurde der Südstadtkindergarten um einen Anbau erweitert und bestehende Räumlichkeiten wurden umgebaut. Der Kindergarten wurde dadurch um rund 110 qm erweitert, weitere 100 qm wurden umgebaut. Geschaffen wurden ein Schlafraum, ein Küchen- und Speiseraum sowie Material- und Geräteräume. „Der Schlafraum ist der allerschönste Raum“, zeigt sich Leiterin Altenberger beim Rundgang begeistert. „Der Raum hat eine Akustik-Decke, das merkt man sofort. Die Decke macht den Raum ruhiger, die Wahrnehmung von Geräuschen ist angenehmer.“

Genutzt wird der neue Raum deshalb nicht nur für den wichtigen Schlaf der Kinder, sondern außerhalb der Ruhezeiten auch für Tanz und rhythmische Einheiten. Auch Musikschule und Sprachförderung haben hier ihren Platz.Die Leiterin, Christa Altenberger

Der Außenbereich wurde teilweise neu angelegt und bekam zwei Hochbeete. „Hier sind die Ganztageskinder besonders aktiv, die die Hochbeete angelegt haben und pflegen“, erläutert die Erzieherin. 20 Kinder sind derzeit in der „Pinguin“-Ganztagesgruppe untergebracht. „Der Bedarf an Ganztagesbetreuung ist in den vergangenen Jahren stetig angestiegen“, beschreibt Altenberger die Entwicklung.

„Die Schaffung von Ganztagsplätzen im Südstadtkindergarten war wichtig zur Zukunftssicherung dieser Kindertageseinrichtung. Für den Bereich der unter Dreijährigen arbeitet der Südstadtkindergarten eng mit der Kinderkrippe von Postillion zusammen, die gleich nebenan ist. In Kooperation von Postillion und Südstadtkindergarten können hier also die verschiedensten Angebote genutzt werden, von Kindern ab acht Wochen bis sechs Jahren, von Regel- bis hin zu Ganztagesbetreuung“, erläutert Stefan Kalbfuss, zuständiger Leiter des Fachbereichs Soziales, Bildung, Kultur und Sport.

Die ersten Kinder von Postillion erwartet Christa Altenberger im Juli. Dann werden auch die „neuen“ Kinder Gelegenheit haben, „ihren“ Südstadtkindergarten zu erobern. Stadt Hockenheim, Presse

25.05.2014


Schulstunde „Gemeinderatswahl“ stand auf dem Stundenplan

Hockenheim- Was macht ein Gemeinderat? Welche Parteien stellen sich zur Wahl? Wie funktioniert das überhaupt mit dem Kumulieren und Panaschieren bei der Wahl? „Nachhilfe“ in Sachen Kommunalwahl gab der Jugendgemeinderat Hockenheim in mehreren 10. Klassen der Hockenheimer Schulen. „In diesem Jahr dürfen erstmals Jugendliche ab 16 Jahren an der Kommunalwahl teilnehmen. Diesen Jugendlichen wollten wir unterstützen, indem wir ihnen Fakten zur Gemeinderatswahl geben. Und außerdem haben wir alle aufgerufen, auch wählen zu gehen. Nur wer wählt kann etwas verändern“, erklärte Jugendgemeinderätin Ananya Meksup.

Beim Besuch einer 10. Klasse der Theodor-Heuß-Realschule waren die Schüler voll dabei. „Wählen dürft ihr ab 16 Jahren“, erklärt Carmen Killian, ebenfalls Jugendgemeinderätin, vorne an der Tafel. „Aber doch nur, wenn ich auch seit mindestens drei Monaten hier wohne?“ wirft ein Schüler ein. Carmen und Ananya blicken sich kurz an, dann nickt Carmen. „Genau so ist es. Oder wenn man vorher schon hier gewohnt hat und innerhalb von drei Jahren wieder zurückzieht“, ergänzt sie.

„Was denkt Ihr, was kostet so ein neuer Basketballplatz, wie der an der Lussheimer Straße?“ fragt Ananya später, als sie erklärt, dass der Gemeinderat auch über Bauvorhaben der Stadt entscheidet. „5.000 Euro?“ „Eher 7.000.“ „Nein, mindestens 20.000“, ruft es durcheinander. Carmen gibt die Antwort: „Die Kosten liegen wesentlich höher, so ein Platz, wie er da steht, kostet rund 50.000 Euro. Geld, was der Gemeinderat für uns Jugendliche zur Verfügung gestellt hat.“ Ein Raunen geht durch die Klasse.

Beim abschließenden Quiz stellen die Schüler unter Beweis, was sie in der „Wahl“-Stunde gelernt haben. Nur knapp fällt der Sieg für die „Jungen“-Gruppe aus. Und dann klingelt es auch schon zur nächsten Stunde, die Schüler verabschieden sich. „Die Stunden sind zwar anstrengend, aber wir merken, wie wichtig die Informationen für die Jugendlichen sind“, fasst Ananya zusammen. „Deshalb lohnt sich das!“ unterstreicht Carmen. Stadt Hockenheim, Presse

23.05.2014


Schachkooperationen Schule-Verein vor dem Aus?

Hockenheim. Ein Blick in die Vereinschronik der Schachvereinigung 1930 Hockenheim zeigt, dass die ersten Kooperationen zwischen dem Badischen Sportbund in Karlsruhe, dem Verein und den Schulleitungen der Hartmann-Baumann und Pestalozzi- Schulen ins Jahr 1988 zurück datieren. Die Initiative übernahm der damalige Jugendleiter des Vereins Karl Klein, der in der Folge auch die Kooperationen mit der Theodor-Heuss-Realschule und dem C.F. Gauß-Gymnasium übernahm und erfolgreich umsetzte. Titel wie Baden-Württembergischer Schulmeister und Deutscher Meister (Gymnasium) dokumentierten nach Außen die erfolgreiche Arbeit. Im Jahre 1994 wurde Karl Klein daher aufgrund seiner besonderen Verdienste um den Verein zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

Noch vor der Jahrtausendwende trat der damalige Vorsitzende Dieter Auer in die Fußstapfen von Karl Klein, der aus Altersgründen zurücktrat. Er übernahm kein leichtes Amt, da diese Aktivitäten in Hockenheim in der Region wie auch beim Badischen Sportbund zu Vorzeigeprojekten wurden. Eine erfolgreiche Weiterführung in den Jahren danach stand und steht auch mit den Namen ehemaliger und heutiger Schulleiter wie Wolfgang Stigler, Erich Werner, J. Wolf und Joachim Kriebel in direkter Verbindung sowie mit den Namen einiger Lehrer wie beispielsweise Michael Fricke und Christoph Hoffmann.

Nach über einem Vierteljahrhundert erfolgreicher Kooperationen im Schach in Hockenheim fällt der Übergang zum Titel „Schachkooperationen vor dem Aus?“ in der Tat nicht leicht. Zwar wurden alle vier Schulen pünktlich zum 1.Mai beantragt und stehen vor der Genehmigung. Ob aber alle Hindernisse vor Beginn des Schuljahres 2014/2015 aus dem Weg geräumt werden können, ist ungewiss. Die Gründe hierfür sind vielfältiger Natur. Wie Rektor Roth von der Hartmann-Baumann- Grund- und Werkrealschulschule mitteilte, sei die Besetzung mit einem fachlich und pädagogisch geeigneten Mitarbeiter noch offen und der bisher engagierte Schachspieler, Lehrer und Übungsleiter der THR- Schule Michael Fricke steht vor der Pensionierung. Dieter Auer, Ehrenvorsitzender des Vereins, sucht seit Jahren einen Nachfolger als Übungsleiter in der Pestalozzi-Schule und kündigte an, dieses Engagement beenden zu wollen. Auch die verwaltungstechnischen Arbeiten wie fristgerechte Beantragung aller Kooperationen sowie Verfassung der Kurzberichte und Abrechnungen mit dem Badischen Sportbund seien zeitraubend, trotz der inzwischen vorgeschriebenen Online- Bearbeitungen mit dem BSB.

Dieter Auer, der als Teammanager des Bundesligadritten SV 1930 Hockenheim, darüber hinaus mit ständigen Schwierigkeiten im Bereich Bundesligabudget zu kämpfen hat – noch immer fehlt ein Hauptsponsor -, fehlt ein positiver Ausblick ohne engagierte Mithilfe und Unterstützung in den beschriebenen Bereichen. Der Randsportart Schach fehle nach wie vor die Unterstützung und Förderung der Metropolregion Rhein-Neckar. Nachdem auch das Bundesministerium des Innern vor wenigen Tagen die bisherigen Mittel für Schach drastisch gekürzt hat, ist die Frage „Quo vadis Schach?“ angebracht. Alles könne Schach im Ehrenamt nicht leisten, so Auer, der im Februar 2014 die Ehrennadel des Landes Baden- Württemberg durch Oberbürgermeister Dieter Gummer in Empfang nehmen konnte. „Schach vor dem Aus?“ im einstmaligen Land der Dichter und Denker? – das sei die zu beantwortende Frage.

INFO: www.SV1930-Hockenheim.de

www.ksa-rhein-neckar.de

22.05.2014


Karpow trainiert deutsche Nationalspieler

Nachdem der Spielplan der Saison 2014/2015 veröffentlicht wurde, dreht sich das Spielerkarussell noch immer und der Tabellendritte SV 1930 Hockenheim sah sich einigen Offerten gegenüber, die man ohne hinzusehen nicht einfach dem Papierkorb übereignen konnte. Zwar wollte man den Kader unverändert in die neue Saison schicken, doch eine Neuorientierung wurde erforderlich, als ein Spieler der absoluten Weltspitze seine Bereitschaft bekanntgab, das Team um Anatoli Karpow verstärken zu wollen.

Namen sind bis Meldeschluss unter Verschluss, da man möglichen Konkurrenten frühzeitig keine Fingerzeige geben kann. Dennoch darf man unter den gegebenen Umständen und Voraussetzungen auf das Abschneiden des Rennstadtteams in der neuen Spielsaison gespannt sein. Nicht verheimlichen kann man Leistungssteigerungen einzelner Teammitglieder. Besonders auffällig spielt zurzeit die Nr.1 Kroatiens, Großmeister Ivan Saric, der voraussichtlich bis Saisonbeginn die ELO- Zahl von 2700 überschritten haben wird und sich mit Riesenschritten den Topspielern dieser Welt nähert. Geknackt wurde die 2700 Schallmauer inzwischen auch von dem Ungarischen Großmeister Richard Rapport, der in der Juniorliste den zweiten Platz erreicht hat.

Auch Nationalspieler Rainer Buhmann ist in guter Form, was er aktuell durch den Gewinn des Tschaturanga- Opens in Wien aktuell unter Beweis stellte. Unbestritten sind die Leistungen von Nationalspieler David Baramidze und Junior-Nationalspieler Dennis Wagner in der letzten Saison, nach der Dennis Wagner die erste Großmeisternorm erringen konnte. In diesen Kontext passt die Nachricht aus Moskau, dass Anatoli Karpow im Juli ein Trainingscamp für deutsche Nationalspieler leiten wird. Zu diesem Event hat sich auch – neben den Genannten- die deutsche Nr. 1, Arkadij Naiditsch vorangemeldet.

INFO: www.SV1930-Hockenheim.de

www.ksa-rhein-neckar.de

www.schachbundesliga.de

Dieter Auer

19.05.2014


Schwimmmeister Horst Reisig in den Ruhestand verabschiedet

v.l.: OB Dieter Gummer, Horst Reisig, Personalratsvorsitzender Johannes Lienstromberg, Werksleiterin Martina Schleicher v.l.: OB Dieter Gummer, Horst Reisig, Personalratsvorsitzender Johannes Lienstromberg, Werksleiterin Martina Schleicher

Hockenheim- „In der Ruhe liegt die Kraft.“ Dieser Spruch stand nicht nur auf der Geschenkkarte, die Werksleiterin Martina Schleicher ihrem scheidenden Mitarbeiter Horst Reisig überreichte. Der Spruch gehört zum Lebensmotto des Neu-Rentners. „In der Ruhe liegt die Kraft, in der Eile liegt der Fehler“, erklärt der langjährige Aquadrom-Mitarbeiter schmunzelnd, weshalb er gerade in stressigen Zeiten immer wieder auf diese Lebensweisheit zurückgriff.

20 Jahre lang gehörte Reisig zum Team des Familien- und Wohlfühlbads Aquadrom und war als Schwimmmeister für die Sicherheit der Badegäste verantwortlich. „Dabei war dieser Weg nicht unbedingt vorgezeichnet“, so Oberbürgermeister Dieter Gummer bei einer kleinen Feierstunde anlässlich der Verabschiedung. Denn nach der Schule machte Reisig zunächst die Ausbildung zum Maschinenschlosser, bevor er mit dem Wehrdienst begann.

In der Bundeswehr interessierte sich der geborene Mannheimer schnell für das Element Wasser und ließ sich zum Minentaucher ausbilden – eine ebenso gefährliche wie wichtige Aufgabe. Von da war der Sprung zur Ausbildung als Schwimmmeistergehilfe nicht mehr weit, die Reisig 1983 abschloss. Nach weiteren Lehrgängen arbeitete er ab 1988 als geprüfter Schwimmmeister in Heidelberg, Ludwigshafen und Ketsch, bevor er 1995 im Aquadrom anfing.

„Für Ihr Engagement und Ihren Einsatz gerade in dieser verantwortungsvollen Position möchte ich Ihnen im Namen der Stadt danken“, sagte Oberbürgermeister Gummer. „Sie können sich gewiss sein, keiner wird sie vergessen“, dankte auch Schleicher ihrem Mitarbeiter, bevor Personalratsvorsitzender Johannes Lienstromberg Dankesworte an den Kollegen richtete.

„Jetzt habe ich vor, endlich mal wieder die Dinge zu tun, für die ich keine Zeit hatte“, blickt der ambitionierte Taucher und Läufer in die Zukunft. „Tauchen ist etwas extrem Schönes. Wenn der Kopf unter Wasser ist, beginnt ab da eine neue Welt“, erzählt er von seinem Hobby. Aber auch das Laufen soll nicht zu kurz kommen. Und außerdem hat Reisig auch schon ein weiteres Ziel: „Nächstes Jahr möchte ich bei der Sportlerehrung der Stadt Hockenheim dabei sein. Deshalb bin ich Mitglied im Schwimmverein geworden.“ Text und Foto: Stadt Hockenheim

13.05.2014


„Junge sind genauso gefordert wie Ältere“

Erhard Metzler (Werksleitung Stadtwerke Hockenheim), Donald Pape (Wirtschaftsförderer Stadt Hockenheim), Christian Schwöbel und Hans Hamerak (IHK Rhein-Neckar).

Unternehmensnachfolge Thema des 10. Hockenheimer Unternehmer-Treffens

„Haben Sie Ihren Notfallkoffer schon gepackt?“ Hans Hamerak, der das Thema Nachfolge seit Jahren bei der IHK Rhein-Neckar begleitet, blickt in die Teilnehmerrunde des 10. Hockenheimer Unternehmer-Treffens. „Ich bin sicher, dass es Ihnen nicht viel anders geht als anderswo. Deshalb fangen Sie an, den Notfallkoffer vorzubereiten Ihr Unternehmen liegt sonst im Falle des Falles lahm, wenn die notwendigen Vollmachten, Passwörter und andere wichtige Regelungen nicht da sind“, appellierte der erfahrene Referent weiter.

„Herausforderung Unternehmensnachfolge“ war das Motto des Unternehmer-Treffens, das diesmal im Wasserturm Hockenheim stattfand. Gastgeber Erhard Metzler, technischer Werkleiter bei den Stadtwerken Hockenheim, hatte zuvor den rund 70 Gästen eine kurze Einführung in die Historie des Hockenheimer Wahrzeichens gegeben. Im Anschluss führte Referent Hamerak in das Thema Unternehmensnachfolge ein.

So seien vor der eigentlichen Übergabe eines Unternehmens zahlreiche Fragestellungen zu klären und zu überdenken. Ausgehend von der Frage „Wer übernimmt das Unternehmen“ gehe man schnell von der Frage der Nachfolge über zur Frage der Regelung des Erbes. „Dies setzt eine noch viel umfassendere Diskussion voraus“, machte Hamerak deutlich.

Deshalb sei es wichtig, sich von Anfang an Termine zu setzen. Eine Übergabe, so seine Erfahrung, dauere zwei bis fünf Jahre. „In unserer Region gibt es zu wenig Übernehmer, besonders der Einzelhandel hat große Probleme“, sagte er. Wichtig sei es, diskret vorzugehen.

„Gerade kleine Betriebe sind eng mit der Person verbunden. Hier darf man erst an den Markt gehen, wenn man den Nachfolger gefunden hat, ansonsten laufen Sie Gefahr, ihre Kunden zu verunsichern“, erklärte der IHK-Referent. In diesem Zusammenhang wies er auf die Dienstleistungen der Handwerkskammern und der IHKs als neutrale Begleiter hin, die die Unternehmensnachfolge umfassend unterstützen können – angefangen von Vorabprüfungen der Interessenten bis hin zur Nachfolgemoderation.

„Man braucht nicht nur Eigenkapital, man braucht Eignung“, verwies er auf die Problematik, einen geeigneten Übernehmer für das Unternehmen zu finden. Auch hier könnten Kammern und IHK aufgrund ihrer jahrzehntelangen Erfahrung unterstützen.

Doch nicht nur die Firmenübergabe solle gut vorbereitet sein, so Hamerak. Auch für den Notfall, etwa bei einem Unfall oder einer plötzlichen Erkrankung, müsse man sein Unternehmen aufstellen. In den Notfallkoffer gehöre ein Testament, notwendige Vollmachten sowie Passwörter, damit der Betrieb möglichst reibungslos weitergeführt werden könnte.

Und auch wenn das Unternehmen auf die nächste Generation übergehe, seien zahlreiche Dinge zu regeln. „Hier sind die Jungen genauso gefordert wie die Älteren, diesen Übergang zu gestalten“, sagte Hamerak. Im Anschluss an den Vortrag überreichte Wirtschaftsförderer Donald Pape dem Referenten das „Hockenheimer Erlebnispaket“ – eine Tour hinter die Kulissen des Hockenheimrings, einen Besuch im Familien- und Wohlfühlbad Aquadrom sowie einen Gutschein für die Stadthalle. Danach bestand wieder ausreichend Möglichkeit, sich auszutauschen, neue Kontakte zu knüpfen und schon bestehende zu vertiefen. Text und Foto: Stadt Hockenheim

09.05.2014


Kartierung der natürlichen Lebensräume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen

Hockenheim- Der Schutz von Natur und Landschaft ist ein wichtiges Anliegen des Landes und der Europäischen Union. Die Richtlinie zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie, kurz FFH-Richtlinie) ist eine der wichtigsten Grundlagen des Naturschutzes in Europa. Seit dem Erlass dieser Richtlinie im Jahr 1992 und deren Umsetzung in Bundes- und Landesrecht hat sich in Baden-Württemberg viel getan. Die zu schützenden Gebiete (Natura 2000-Gebiete) wurden an die europäische Kommission gemeldet und vielerorts sind Managementpläne zur Pflege der Gebiete in Arbeit.

Ergänzend dazu ist Deutschland verpflichtet der Europäischen Kommission alle 6 Jahre über die Umsetzung der FFH-Richtlinie zu berichten. Ein wesentlicher Teil der Berichtspflicht sind die Erhaltungszustände der europaweit geschützten Lebensräume und Arten, die regelmäßig überwacht werden müssen (FFH-Monitoring). Die Bundesländer, die für die Umsetzung des Naturschutzrechtes zuständig sind, haben aus diesem Grund beschlossen, gemeinsam ein Stichprobensystem aufzubauen, das Daten zu den Erhaltungszuständen der Lebensräume und Arten liefert. Weitere Informationen zum FFH-Monitoring erhalten Sie auf den Internetseiten der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW):

www.lubw.baden-wuerttemberg.de  Natur- und Landschaft  Natura 2000  Berichtspflichten und Montoring  FFH-Richtlinie.

Seit 2010 wird durch private Fachbüros im Auftrag der LUBW das Stichprobensystem in die Praxis umgesetzt. Dazu werden die benötigten Daten zu den Lebensräumen und Arten der FFH-Richtlinie in festgelegten Untersuchungsflächen erhoben. Eine Zuordnung von Ergebnissen zu Grundstückseigentümern oder Bewirtschaftern findet bei den floristischen und faunistischen Erfassungen und Auswertungen nicht statt. Die Untersuchungsergebnisse aus den Stichproben werden auf die Bundesfläche hochgerechnet, um eine Aussage zu den Erhaltungszuständen der Lebensräume und Arten innerhalb der kontinentalen Region in Deutschland zu ermöglichen.

Ein Teil der Kartierungen wird zwischen 2014 und 2017 in der Gemeinde stattfinden. Die Kartierungen müssen für die jeweilige Art bzw. den Lebensraum bei optimalen Witterungsbedingungen stattfinden, so dass der genaue Untersuchungszeitpunkt im Vorfeld nicht genannt werden kann. Bei den Kartierungen werden keine dauerhaften Messgeräte installiert oder Markierungen auf der Fläche vorgenommen.

LUBW Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg, Presse

07.05.2014


Gemeinderat besucht Maimarkt-Stand der Rennstadt Hockenheim

Hockenheimer Unternehmen auf dem Maimarkt vertreten

Hockenheim- Von den neuen Hockenheimer Erlebnispaketen über den Formel 1-Boliden bis hin zur Qualität des Hockenheimer Kaffees überzeugten sich die Gemeinderäte beim Besuch des Maimarkt-Standes der Rennstadt Hockenheim. Bereits zum fünften Mal präsentierten sich unter dem Dach der Stadt Hockenheim gemeinsam Hockenheimring, Stadthalle und Aquadrom.

Erstmals hatten die Partner in diesem Jahr ein besonderes Angebot für den Maimarkt geschnürt: Zwei Hockenheimer Erlebnispakete, die unterstreichen, dass man in Hockenheim „einfach mehr erleben“ kann. Fast 50 Prozent sparen z. B. alle, die sich das Erlebnispaket 2 sichern: Für nur 19 Euro stecken hier eine Insider-Führung auf dem Hockenheimring, ein Besuch im Aquadrom inklusive Kaffee und Kuchen sowie ein Sparcoupon der Stadthalle für alle Veranstaltungen in Höhe von 10 Euro im Paket. Der Normalpreis beträgt 34 Euro, im Paket spart man also satte 15 Euro.

Auch Paket 1 bietet Hockenheim vom Feinsten: Ein Formel 1-Ticket für das Rennwochenende, Ein Sparcoupon für die Stadthalle im Wert von 20 Euro sowie ein Aquadrom-Eintritt mit Sauna inklusive Sonntags-Buffett sind hier im Preis enthalten. Allein das Formel 1-Ticket würde im normalen Verkauf mit 165 Euro zu Buche schlagen. Im Paket bekommt man die Formel 1 auf dem Ring, den Eintritt ins Aquadrom und den Sparcoupon der Stadthalle zum Preis von 172 Euro.

„Das kleine Paket zum Preis von 19 Euro scheint vielen als attraktives Geschenk, etwa, wenn Besuch kommt. Wir werden dieses Angebot aller Voraussicht nach auch bis Jahresende anbieten“, sagte Oberbürgermeister Dieter Gummer. Vor dem Empfang des Gemeinderates überzeugte sich das Stadtoberhaupt bei einem Rundgang über den Maimarkt von der Leistungsfähigkeit des städtischen Gewerbes.

Fünf Hockenheimer Unternehmen standen auf der Besuchsliste des Oberbürgermeisters. E.T. Solar-Geschäftsführer Wolfgang Elischer erläuterte Gummer die vom Unternehmen entwickelten Solarspeichersysteme. Am Beispiel eines Privathaushaltes, auf dessen Dach Fotovoltaikanlagen genutzt werden, zeigte er auf, dass dieser Haushalt in Verbindung mit dem Speichersystem den Großteil der benötigten Energie aus der eigenen Erzeugung gewinnen kann.

Zufrieden zeigten sich Schreinerei und Insektenschutz Schäfer, das Rohr- und Kanal-Reinigungs- und –Sanierungs-Unternehmen Wachtel AG sowie Gewerbevereinsvorsitzender Günther J. Sporys, der an seinem Stand innovative und qualitative Wintergarten-, Terrassen- und Balkonüberdachungslösungen vorstellt. Erstmals beim Maimarkt dabei war Walter Klettke von der Firma Reiko, der passend zur Sommersaison zahlreiche Gartenschnittgeräte sowie Rasenmäher vorstellte.

„Die Stadt Hockenheim mit ihren eigenen Marken und den ortsansässigen Unternehmen zeigt auf dem Maimarkt wieder ihre Leistungsstärke und Bandbreite. Damit setzen wir auch in diesem Jahr wieder ein deutliches Signal“, sagte Gummer. Text und Foto: Stadt Hockenheim

06.05.2014


Regionale Schachtalente am Stand der Sportregion Rhein-Neckar bei der Eröffnung des Mannheimer Maimarktes

Der 9-jährige Marco Dobrikov aus Sandhausen und der 14-jährige Joel da Silva aus Mannheim stellten sich sich am Eröffnungstag des Mannheimer Maimarktes am Stand der Sportregion Rhein-Neckar einem interessierten Publikum vor. Dabei konnten die Zuschauer Live mit verfolgen, wie sich beide im Blitzschach duellierten. Da zwei Schachbretter nebst Schachuhren zur Verfügung standen, konnten beide auch gegen interessierte Hobbyspieler ihr Können unter Beweis stellen.

Nachdem Marco Dobrikov bei der Jugendweltmeisterschaft im Dezember in den Emiraten als bester Europäer seiner Altersklasse auffällig wurde, hat er bereits Erfahrungen mit regionalen Medien sammeln können. Interviews mit der Rhein-Neckar Zeitung und Live-Aufnahmen mit dem SWR-Fernsehen im Racket Center Nussloch bekunden, dass man auf das Ausnahmetalent bereits aufmerksam wurde. Inzwischen ist sein Heimtrainer, der Internationale Meister Oleg Boguslavskyy davon überzeugt, dass er erst am Anfang einer erfolgreichen Schachlaufbahn steht. In Kürze wird er als Nummer 3 der deutschen Setzliste seiner Altersklasse um den Titel Deutscher Meister kämpfen. Auch eine Nominierung für die Europameisterschaft steht auf der Agenda des Schachtalentes.

Joel De Silva aus Mannheim hat am Abend vor der Maimarkt-Eröffnung seinen Beitritt zur Schachvereinigung 1930 Hockenheim erklärt und sich seinen Teamkollegen vorgestellt. Als Besonderheit ist zu vermerken, dass er in den Bundesligakader des Tabellendritten der zu Ende gegangenen Saison aufgenommen wurde und am Jugendbrett Startberechtigung erhält. Auch dieser Jugendliche kommt aus der Talentgruppe der Karpow-Schachakademie Rhein-Neckar und wurde ebenso wie Marco Dobrikov von Oleg Boguslavskyy am Standort Racket Center Nußloch trainiert und gefördert.

Wie aktuell bekannt wurde handelt es sich beim Landesstützpunkt Rhein-Neckar Odenwald mittlerweile um die drittbeste Ausbildungsstätte jugendlicher Schachspieler in Deutschland. Da auch das Bundesligateam aus Hockenheim mit dem dritten Platz von sich reden machte, könnte die Prognose eines Sportjournalisten Realität werden, der eine Schachhochburg vorhersah und mit dem Geschäftsführer des Bundesstützpunktes Baden-Baden den Begriff „Schachregion“ prägte.

Dieter Auer, Vorsitzender der Akademie und Ehrenvorsitzender der SV 1930 Hockenheim gab beim Maimarkt bereitwillig Auskunft über die Weiterentwicklung und die nächsten Zielvorgaben. Im Fokus steht nach wie vor die Talentsichtung und Förderung, wobei Fortschritte deutlich schneller sichtbar wurden als geplant. Das bisherige Erfolgsmodell Rhein-Neckar Schachjugend und die Ferienfreizeiten im Racket Center Nußloch bilden die Basis eines bisher erfolgreichen Konzeptes. Wie man am Stand der Sportregion Rhein-Neckar erfahren konnte, sei ein Termin mit dem neuen GF Hendrik Westerberg geplant, von dem man sich Hilfestellung bei der Umsetzung der neuen Ideen und Konzepte erhofft.

Nachdem das Ostercamp der Rhein-Neckar Schachjugend frühzeitig ausgebucht war, sind beim Pfingstcamp vom 10.-13.Juni noch Plätze frei. Im Sommer sollen Schachseminare mit dem ehemaligen Weltmeister Anatoli Karpow folgen, zu denen neben regionalen Talenten auch die deutschen Nationalspieler Rainer Buhmann, David Baramidze und Dennis Wagner vom Bundesligisten SV 1930 Hockenheim eingeladen sind. Gemeinsam mit dem bisherigen Reisepartner OSG Baden-Baden stellen die Rennstädter und Kurstädter dem Deutschen Schachbund das Gros an Nationalspielern zur Verfügung. Sehr zur Freude von Verbandspräsident Dr. Uwe Pfenning, der die badische Dominanz durch Baden-Baden, Hockenheim und Eppingen in der Schachbundesliga begrüßt.

INFO: www.SV1930-Hockenheim.de

www.ksa-rhein-neckar.de

www.schachbundesliga.de


Anmeldung Feriencamps: E-Mail: dieter-auer@t-online.de


ALLEINSTELLUNGSMERKMALE SV 1930 HOCKENHEIM


  1. Der Weltmeister der Jahre 1975-1985 und 1993-1999 Anatoli Karpow als Spielertrainer an Brett 1

  2. Der zurzeit noch 17-jährige Spieler mit Weltklasseformat, GM Richard Rapport, aus Ungarn an Brett 2

  3. Dahinter stehen die kroatische und slowenische Nr.1 in der Nationenwertung Ivan Saric und Luka Lenic

  4. Der Hockenheimer Mannschafts-Europameister 2011 Großmeister Rainer Buhmann und Nationalspieler GM David Baramidze

  5. Die deutsche Nr.1 der Frauen IM Elisabeth Pähtz

  6. Das 16-jährige deutsche Ausnahmetalent IM Dennis Wagner, dessen gute Performance in dieser Saison eine erste Großmeisternorm zur Folge hatte

  7. Spieler mit der Qualifikation IM aus der Metropolregion RN: Hannes Rau und Oleg Boguslavskyy

  8. Spielertrainer GM Zoltan Ribli (Nationaltrainer Österreichs)

  9. Jugendbrett: Joel De Silva (14 Jahre)

 Dieter Auer

28.04.2014


„Partnerstadt und Region kennenlernen“

Die Gäste mit Stadtführer Hans RiederRund 40 Besucher aus der Partnerstadt Hohenstein-Ernstthal sind derzeit in der Rennstadt zu Gast.

Hockenheim- Auf Vorschlag des Freundeskreises Hockenheim-Hohenstein-Ernstthal führte die jährliche Bürgerfahrt der sächsischen Partnerstadt erstmals in die badische Rennmetropole. „Warum nicht einmal auf der Bürgerfahrt Hockenheim und die Region kennenlernen? Das haben wir bei einer der vergangenen Begegnungen angeregt und nun ist die Idee in die Tat umgesetzt worden“, so Freundeskreis-Vorsitzender Peter Busch.

Station am WasserturmBereits zum achten Mal führt die Partnerschaft die jährliche Bürgerfahrt unter dem Motto „Eine Stadt geht auf Reisen“ durch. Im vergangenen Jahr ging die Reise ins bayrische Burghausen. „Nach B kommt H“, erklärt Uwe Gleißberg die diesjährige Entscheidung für die Reise nach Hockenheim. Gleißberg organisiert als Vorsitzender des Fremdenverkehrsvereins und Leiter des Oberbürgermeister-Büros von Hohenstein-Ernstthal die jährliche Fahrt.

„Grundsätzlich dienen die mehrtägigen Reisen in die Partnerstädte dazu, die Beziehungen weiter zu festigen und darüber hinaus die jeweilige Region besser kennenzulernen“, führt Gleißberg weiter aus. Und damit das nicht zu kurz kommt, dafür hatte auch Hauptamtsleiter Manfred Bühler gesorgt, der für die Gäste einen informativen Tagesplan für Hockenheim zusammengestellt hatte. Nach der Ankunft am Dienstag stand der Mittwoch neben einer Stadtführung in Speyer ganz im Zeichen Hockenheims.

Zunächst besichtigte die 40-köpfige Delegation zusammen mit Wirtschaftsförderer Donald Pape das Gewerbegebiet Talhaus. Im Anschluss zeigte der technische Stadtwerkeleiter Erhard Metzler den Gästen das Wahrzeichen Hockenheims, den Wasserturm. Danach verschaffte sich die Gruppe zusammen mit dem versierten Stadtführer Hans Rieder und Stadtbaumeister Wilhelm Stulken einen Überblick über die Innenstadt, bevor ein Rundgang über den Hockenheimring anstand.

v. l.: Manfred Bühler, Heidrun Günther (Leiterin Kultur- und Veranstaltungsmanagement Hohenstein-Ernstthal), OB Dieter Gummer, OB Lars Kluge, BM a.D. Werner Zimmermann, Peter Busch, Uwe Gleißberg.Am Abend ging es im Pumpwerk mit den beiden Oberbürgermeistern, Lars Kluge aus Hohenstein-Ernstthal und Dieter Gummer, gesellig zu. „Die Partnerschaft mit Hohenstein-Ernstthal ist sehr lebendig, auch dank der privaten Initiativen. Ich freue mich, dass in diesem Jahr so viele Hohenstein-Ernstthaler zu Gast in Hockenheim sind“, so Gummer.

Amtskollege Kluge ergänzte: „Die Pflege unserer Städtepartnerschaften sind sehr wichtig. Eine Partnerschaft lebendig zu halten, funktioniert über den persönlichen Austausch. Ich danke den Partnerschaftsvereinen, die den Austausch so tatkräftig unterstützen.“

In den nächsten Tagen wird die Reisegruppe die Region erkunden. Auf dem Programm stehen unter anderem die Deutsche Weinstraße mit dem Hambacher Schloss und der Hockenheimer Weinpatengemeinde Duttweiler, Rüdesheim und das Mittelrheintal, Worms sowie das Elsass mit Straßburg. Text und Foto: Stadt Hockenheim

24.04.2014


Sieger beim JGR-Graffiti-Wettbewerb stehen fest

v.l.:  Stefan Kalbfuss (Geschäftsstelle Jugendgemeinderat), Seda Safak, Sezgin Ceylan, Adrian Augustin. v.l.: Stefan Kalbfuss (Geschäftsstelle Jugendgemeinderat), Seda Safak, Sezgin Ceylan, Adrian Augustin.

Hockenheim- Die bislang weiße Wand in der Mensa lebendig gestalten und ein Zeichen gegen illegales Sprayen setzen – das waren die Ziele, die der Jugendgemeinderat (JGR) Hockenheim mit seinem Graffiti-Wettbewerb für Hockenheimer Schulen verfolgt hat. Aus den eingereichten Vorschlägen hat die Jury nun die besten drei ausgewählt. Gewonnen haben

1. Jonathan Müller (Carl Friedrich Gauß-Gymnasium – CFG)

2. Kilian Schwarz (CFG)

3. Merve Yavuz (CFG).

Mitglieder der Jury waren Sezgin Ceylan, Adrian Augustin, Seda Safak (alle JGR) und Steven Resch. Die Entwürfe der drei Sieger werden am Samstag, 12. April, zusammen mit Profi-Sprayer Steven Resch an die Mensa-Wand gesprüht. Ein Event, zu dem im Übrigen alle eingeladen sind, die sich für Graffiti sprayen interessieren. „Wir haben einen Profi, der uns mit Tipps und Tricks unterstützt“, so Sezgin Ceylan, der zusammen mit Adrian Augustin, Seda Safak, Florin Zukay, Evelyn Heer und Celina Grein das Projekt durchgeführt hat.

Für die Sieger ist der Graffiti-Wettbewerb außerdem ein doppelter Gewinn: Nicht nur, dass die Motive nun für alle Schülerinnen und Schüler sichtbar an die Mensa-Wand kommen – die Drei erhalten außerdem jeweils einen Preis, möglich durch die Unterstützung durch Globus Hockenheim. „Wir danken allen, die uns beim Wettbewerb geholfen haben – angefangen von Lehrern über Steven Resch bis hin zur finanziellen Unterstützung von Globus“, so JGR-Vorsitzender Patrick Stypa.

Die Siegerentwürfe werden auf der Facebook-Seite vom JGR Hockenheim zu sehen. Dort gibt es auch weitere Infos zum Spray-Event am 12. April in der Mensa Hockenheim: facebook.com/jugendgemeinderat.hockenheim. Text und Foto: Stadt Hockenheim

08.04.2014


Etwas Großes entsteht

v.l.: Martin Huning, Motorsport Direktor von RAVENOL, und Georg Seiler, Geschäftsführer der Hockenheim-Ring GmbH v.l.: Martin Huning, Motorsport Direktor von RAVENOL, und Georg Seiler, Geschäftsführer der Hockenheim-Ring GmbH

RAVENOL und Hockenheimring besiegeln langfristige Partnerschaft

Hockenheim- RAVENOL tritt künftig als Premium Partner der deutschen Traditionsrennstrecke Hockenheimring Baden-Württemberg auf. Zwischen der Ravensberger Schmierstoffvertrieb GmbH mit ihrer bekannten Marke RAVENOL und der Hockenheim-Ring GmbH ist eine langfristige Zusammenarbeit geschlossen worden. Zu diesem Zweck trafen sich am 1. April Martin Huning, Motorsport Direktor von RAVENOL, und Georg Seiler, Geschäftsführer der Hockenheim-Ring GmbH, zum Vertragsabschluss am Hockenheimring. Unter anderem sieht die Kooperation die Darstellung einer 13 Meter hohen Öldose im RAVENOL-Look auf dem Start-/Ziel-Haus vor, das zukünftig als RAVENOL-Haus ebenfalls mit dem Markenlogo des Schmierstoffunternehmens sichtbar sein wird. Ferner wird die bisherige Nordkurve in RAVENOL-Kurve umbenannt. Alle Branding-Maßnahmen werden nun zeitnah umgesetzt. Eine besondere Herausforderung wird der Bau der neuen RAVENOL-Dose, der bereits bis Mitte der Saison erfolgt sein soll.

"Größe, Machart und nicht zuletzt die goldene Farbe des Werbeobjekts werden die RAVENOL-Dose schon in Kürze zum unverwechselbaren Wahrzeichen des Hockenheimrings machen. Die Planung bei diesem einzigartigen Bauprojekt sieht vor, den Besuchern und Fans eine originalgetreue Replika im Maßstab 55:1 zu präsentieren. Schon die Kooperationsverhandlungen aller beteiligten Partner waren geprägt von einer extrem hohen Motivation und dem gemeinsamen Willen, etwas Einmaliges zu schaffen. Insofern freuen wir uns nun, dieses große und ambitionierte Projekt im wahrsten Sinne des Wortes auf die Strecke zu bringen", blickt Jorn Teske, Marketingleiter der Hockenheim-Ring GmbH optimistisch auf die bevorstehende Partnerschaft.

RAVENOL im Motorsport

Seit 2004 betreibt RAVENOL aktiven Motorsport als technischer Partner vieler internationaler und nationaler Rennserien, mit erfolgreichen Rennteams und populären Rennserien. Die RAVENOL-Schmierstoffe werden in nahezu allen Bereichen des Motorsports eingesetzt: Formel- und Tourenwagen, GT-Rennsport, Rallye-, Truck- und Kartsport aber auch im maritimen und im Motorrad-Rennsport.

Martin Huning, RAVENOL Motorsport Direktor: „Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit der Hockenheim-Ring GmbH. Die Partnerschaft mit einer weltweit bekannten Rennstrecke ist eine sehr gute Ergänzung unseres Motorsport-Programms. Das RAVENOL-Haus und die RAVENOL-Kurve werden künftig von sich reden machen. Der Hockenheimring ist eine Strecke mit langer Tradition. Fahrer wie Schumacher, Senna, Prost oder Lauda haben hier Formel 1-Rennen gewonnen. Wir freuen uns darauf, Teil zukünftiger großartiger Ereignisse zu sein.“

"Wir möchten RAVENOL für das langfristig angelegte Commitment danken und sie gleichzeitig zu diesem Schritt beglückwünschen. Mit dem umfangreichen Partnerpaket und insbesondere der überdimensionalen Öldose im Herzen der Rennstrecke wird sich RAVENOL schlagartig und unübersehbar in die Top-Liga der deutschen Schmierstoffmarken im Motorsport einreihen. Wir bieten gerne die professionelle Plattform für das Engagement und sind gewiss, Wertvolles in Puncto ‚Image und Bekanntheit‘ für RAVENOL leisten zu können“, so Georg Seiler, Geschäftsführer der Hockenheim-Ring GmbH. Text und Foto: Hockenheim-Ring GmbH

03.04.2014


Stadtwerke Hockenheim halten Energiepreise für Delta-Kunden stabil

Keine Preiserhöhung steht für die Delta-Kunden der Stadtwerke Hockenheim an.

Entgegen Hinweisen von Vergleichsportalen, dass zahlreiche Stromversorger an der Preisschraube drehen, bleiben die Energiepreise der Stadtwerke Hockenheim für Delta Strom und Delta Gas stabil. „Wir werden diese Preise 2014 nicht erhöhen“, sagt Martina Schleicher, Werkleiterin der Stadtwerke Hockenheim.

Grund für die stabilen Preise ist die solide Einkaufspolitik der Stadtwerke Hockenheim. „Wir konnten die zum Teil erheblichen Steigerungen der gesetzlichen Umlagen und Abgaben durch geringere Beschaffungskosten abfangen“, erklärt Markus Link, Vertriebsleiter der Stadtwerke.

Fragen zu den Strom- und Gastarifen beantworten die Mitarbeiter des Kundenzentrums gerne. Stadt Hockenheim, Presse


01.04.2014


Schachvereinigung 1930 Hockenheim kämpft um einen Spitzenplatz in der Schachbundesliga

Finale in Eppingen

Hockenheim- Wer hätte gedacht, dass das Team aus der Rennstadt Hockenheim beim Finale in Eppingen um einen Spitzenplatz in der Schachbundesliga mitspielen würde? Während der Deutsche Meister OSG Baden-Baden nur noch einen Punkt zum neunten Titel in Folge benötigt, wird der Rang eines Vize-Meisters möglicherweise erst - in Abhängigkeit vom Ausgang der anderen Partien - in der letzten Runde beim Kampf zwischen Eppingen und Hockenheim entschieden. Unabhängig von der endgültigen Platzierung beim Endklassement sieht sich der Präsident des Badischen Schachverbandes Dr. Uwe Pfenning in einer komfortablen Situation, da drei Vereine seines Verbandes die Liga anführen.

Der SC Eppingen, der das Finale mit den Runden 13 bis 15 vom 04.-06.April mit allen deutschen Mannschaften in der Stadthalle bestreitet, organisiert damit nach dem letztjährigen Finale der SV 1930 Hockenheim im Schloss von Schwetzingen zum zweiten Mal eine zentrale Endrundenveranstaltung. Zu einem Zeitpunkt, an dem Schwierigkeiten der Finanzierung der Teams bekannt und auch publiziert werden – auch die Insolvenz des Hockenheimer Hauptsponsors WIRSOL SOLAR AG wurde öffentlich – rückt die Nachfrage nach neuen Sponsoren im Schach immer mehr in den Fokus. Jede Steigerung des Marktwertes des Produktes „Schachbundesliga“ ist willkommen. Zentrale Veranstaltungen könnten aus dieser Perspektive ein Schritt in die richtige Richtung sein.

Mehr als der endgültige Tabellenplatz interessiert die Rennstädter der Ausbau des breit gefächerten Kontaktmanagements, das Engagement der Stadt Hockenheim und der Industrie sowie die Gewinnung neuer Sponsoren. Auch den Medien wird man unter diesen Aspekten Aufmerksamkeit entgegenbringen müssen und die Fragen „Spielt er oder spielt er nicht?“ oder auch „Spielen sie oder spielen sie nicht?“, bedürfen einer Antwort. Gemeint sind die ehemaligen Weltmeister Anatoli Karpow und Viswanathan Anand, die im Frühjahr 1998 im Olympischen Museum von Lausanne letztmals um die Schachkrone kämpften (Karpow gewann im Tiebreak). Ihre Anwesenheit bereichert jede Veranstaltung und steigert das Medieninteresse, zumal sie rein theoretisch direkt zusammen treffen könnten.

In der 13.Spielrunde am Freitag, 04.April treffen die Rennstädter auf ihren Reisepartner OSG Baden-Baden während es die Eppinger mit ihrem Reisepartner Bayern München zu tun hsaben werden. Da am Samstag, 05.April die Gegner getauscht werden, könnten nach der Runde 14 beide Mannschaften mit je einem Sieg und einer Niederlage dastehen, was erneut Punktgleichheit zur Folge hätte. Dessen ungeachtet darf man davon ausgehen, dass beide Teams den Kurstädtern nicht kampflos das Feld überlassen werden, so dass spannende Kämpfe an allen Brettern erwartet werden dürfen.

Ob es in der 15. und letzten Runde zwischen Eppingen und Hockenheim dann tatsächlich um den Titel Deutscher Vize-Meister geht, hängt auch davon ab, wie die weiteren Anwärter auf die vorderen Plätze punkten. Gemeint sind damit die unmittelbaren Verfolger Mülheim und Werder Bremen, die auch noch im Kampf um die Spitzenplätze eingreifen können. Man darf gespannt sein. Dieter Auer

www.schachbundesliga.de

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31.03.2014


Peter Wolf in den Ruhestand verabschiedet

Team des Bauhofs mit „Chefin“ Kerstin Bühler und OB Dieter Gummer

Er war ein Mitarbeiter, mit dem man einfach gerne zusammenarbeitete. Doch nun kann Peter Wolf seinen Ruhestand genießen: Der Bauhof-Mitarbeiter der Stadt Hockenheim wurde bei einer offiziellen Feierstunde verabschiedet. „Ich danke Ihnen im Namen der Stadt für Ihr Engagement und wünsche Ihnen Gesundheit, ein langes Leben und einen erfüllten Ruhestand“, so Oberbürgermeister Dieter Gummer in seiner Ansprache.

Langweilig wird es für Wolf wahrscheinlich nicht. Denn zuhause wartet seine Familie mit seinen Enkelkindern auf ihn. Gerne wird sich der Familienmensch künftig mehr um diese kümmern. Zum Leidwesen seiner „Chefin“, Bauhofleiterin Kerstin Bühler, die ihren zuverlässigen Mitarbeiter schon jetzt vermisst. „Peter Wolf war immer für andere da. Er hat mit Herzblut für den Job gelebt, wir werden ihn mit seiner ruhigen und aufbauenden Art vermissen.“

Peter Wolf war im Bauhof vor allem für die Straßenreinigung zuständig. Seine Ausbildung zum Landwirtschaftsmechaniker hatte er im Ausland absolviert, bevor er jahrelang bei der Firma Schütte Lanz in Brühl beschäftigt war. 2007 schließlich wurde er bei der Stadt Hockenheim eingestellt.

„Sie waren so gut wie nie krank, haben Engagement und Eigeninitiative gezeigt“, so Gummer. Bühler bestätigte die positive Arbeitseinstellung des „Neu-Rentners: „Wir haben nie bereut, Peter Wolf als älteren Arbeitnehmer eine Chance in unserem Team gegeben zu haben. Er hat uns alle überzeugt mit seinem Arbeitseinsatz.“ Auch Personalratsvorsitzender Johannes Lienstromberg überbrachte dem Kollegen den Dank der Belegschaft.

Text und Foto: Stadt Hockenheim

31.03.2014


Bernhard Wolf geht in Pension

v.l.: Martina Schleicher, Erhard Metzler, Bernhard Wolf, Andreas Rothermel, OB Dieter Gummer.

„Wir sind dankbar für das, was Sie zur Weiterentwicklung der Stadtwerke beigetragen haben.“ In einer kleinen Feierstunde ehrte Oberbürgermeister Dieter Gummer Stadtwerksmitarbeiter Bernhard Wolf für die geleistete Arbeit und versetzte ihn in den Ruhestand. Dabei schilderte er zum Abschluss die wichtigsten Stadtionen von Wolfs Karriere.

Bernhard Wolf trat am 1. September 1974 seine Beamtenausbildung bei der Stadt Hockenheim an. Vom mittleren Dienst arbeitete sich der „echte Hoggemer“ immer weiter voran. Vom Grundbuchamt über Finanzverwaltung und Hauptamt wurde Wolf 1989 zu den Stadtwerken versetzt. Zunächst als „Stadtamtsinspektor“ in der Verrechnungsstelle übernahm er mehr und mehr Verantwortung.

2009 wurde Wolf zum Stadtoberinspektor befördert. Er verantwortete zuletzt als Abteilungsleiter den Bereich „Shared Service“. „Allein an dieser Bezeichnung kann man ablesen, wie sich die Anforderungen im Verlauf der Jahrzehnte verändert haben. Früher hieß es Ansprechpartner für Bürger, jetzt Shared Service. Sie sind diese Veränderungen mitgegangen und haben sich stets weiterentwickelt“, so Gummer.

Werkleiterin Martina Schleicher wünschte Wolf alles Gute und viel Glück für die Zukunft. Personalratsvertreter Andreas Rothermel dankte dem Kollegen: „Wir haben Dich immer als angenehmen Kollegen geschätzt und wünschen alles Gute für den weiteren Lebensweg.“

Wolf selber blickte auf seine abwechslungsreiche Tätigkeit zurück. „Ich habe immer gerne bei der Stadt und den Stadtwerken gearbeitet. Wir hatten eine gute Teamarbeit, jeder konnte sich auf den anderen verlassen“ resümierte der angehende Rentner. Auch künftig möchte der Vater von drei Kindern aktiv bleiben. Seine Zeit möchte er für sein Hobby, die Fotografie, einsetzen. Außerdem unterstützt er ehrenamtlich die Arbeit bei der „Arche“ und ist im kirchlichen Bereich engagiert. Text und Foto: Stadt Hockenheim

24.03.2014


Hockenheim und die Schachbundesliga

Ein Leuchtturmprojekt der Metropolregion Rhein-Neckar?

Metropolregion Rhein-Neckar- Den Bericht eines in Sachen Schach sehr kompetenten Mitarbeiters der Schwetzinger Zeitung/ Hockenheimer Tageszeitung möchte ich als Teammanager gerne in einem Zusammenhang kommentieren, der auf den Werdegang der Schachvereinigung 1930 Hockenheim Bezug nimmt und den Stellenwert der Randsportart Schach in der Metropolregion Rhein-Neckar wider spiegelt.

Nach einem Aufstieg aus den mittleren Spielklassen der badischen Ligen bis in die höchste deutsche Liga im Jahre 2011 ist es der Schachvereinigung 1930 Hockenheim als erstem Schachverein der Metropolregion Rhein-Neckar gelungen, sich dauerhaft in der 1.Schachbundesliga, der wahrscheinlich stärksten Schachliga der Welt, zu behaupten. Zurzeit steht das Rennstadtteam auf dem geteilten zweiten Tabellenrang gemeinsam mit Eppingen hinter dem Dauerseriensieger OSG Baden-Baden, der als einziger deutscher Verein seit Jahren über einen bedeutenden Sponsor verfügt. Im dritten Jahr der Zugehörigkeit zur höchsten Liga sieht man der zentralen Final-Veranstaltung in Eppingen mit allen deutschen Teams zumindest aus sportlicher Sicht entspannt entgegen. Die nächste Saison kann in Angriff genommen werden, sobald ein neuer Sponsor in Sichtweite ist.

Den erwähnten Artikel in der SZ mit der Überschrift: „ Schach: Dieter Auer sorgt sich um die Bundesliga-Zukunft des SV 1930 Hockenheim“ kann und sollte man nicht unkommentiert stehen lassen, wenngleich er den Stellenwert von Schach in der Metropolregion Rhein-Neckar korrekt beschreibt. Nach dem Heimspielwochenende im Internationalen Schulungszentrum der SAP AG in der Dietmar-Hopp-Allee 20 in Walldorf ist die Kasse endgültig leer und das Finale in Eppingen könnte sein Pendant in der Veranstaltung Schach im Schloss finden, als mein Heimatverein, in dem Anatoli Karpow Ehrenmitglied seit 1994 ist, der Kassenlage Rechnung trug und mit einer fast lupenreinen Amateurmannschaft sang und klanglos verlor und vom vierten auf den neunten Tabellenplatz zurück fiel.

Einen Hauptsponsor gibt es noch immer nicht, da ein Solcher Minimum im fünfstelligen Bereich zu suchen wäre. Dennoch oder gerade deshalb hat die Insolvenz von WIRSOL SOLAR AG eine ordentliche Lücke im Saisonbudget hinterlassen, die noch immer nicht geschlossen werden konnte und vor Saisonende vielleicht auch nicht mehr geschlossen werden kann. Allein diese Situation spiegelt den Stellenwert von Schach innerhalb der Metropolregion Rhein-Neckar wider, während Bill Gates im Silikon-Valley mit Weltmeister Magnus Carlsen Schach spielt und eine Denkfabrik Schach in der Region reinem Wunschdenken entspricht.

Dem Zweittitel des Reports der SZ: „Perspektive für Hockenheim nicht so gut“ würde man liebend gerne widersprechen, wenn es hierzu in der wahrscheinlich – zumindest wirtschaftlich gesehen - stärksten Region Deutschlands einen Anlass gäbe. Wie sich der Widerspruch - mit leerer Kasse um einen Spitzenplatz zu kämpfen – auflösen könnte, erschließt sich zwei Wochen vor dem Finale nicht. Ob der Weg in die Öffentlichkeit sich als richtig erweisen könnte, muss die Zukunft zeigen. Ein Vorzeigeverein des Badischen Schachverbandes ohne Sponsor? Vielleicht sollte die Metropolregion Rhein-Neckar Denkansätze prüfen, wenn man wie öffentlich verkündet die Nr.1 in Europa werden möchte. In den Bereichen Strategie und Taktik könnte man beim Schach fündig werden.

Zumindest die Kraichgau-Region fand einen Sponsor vor geraumer Zeit für Eppingen als die Stadt und Sponsoren auf den Eppinger „Aufschrei“ Abstieg reagierten und eine Lösung fanden. Ob diese Last-Minute-Lösung in Hockenheim ein Pendant finden könnte? Bekanntermaßen stirbt die Hoffnung zuletzt.

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Dieter Auer

19.03.2014


Hockenheim verteidigt den Platz an der Tabellenspitze

Erfolgreiches Heimspielwochenende der Schachvereinigung 1930 Hockenheim im Internationalen Schulungszentrum der SAP AG in Walldorf

Hockenheim/Walldorf- Zog man die Aufstellung von Werder Bremen zu Rate, war klar, dass es die Rennstädter schwer haben würden, den zweiten Tabellenplatz zu verteidigen. Die ELO- stärkeren Bremer taten sich jedoch schwer und es entwickelte sich ein Kampf auf Augenhöhe. Zunächst gingen die Einheimischen nach Siegen der ungarischen Großmeister GM Richard Rapport und GM Tamas Banusz in Führung. Nach zwei Niederlagen und drei Remisen ergab sich ein Zwischenstand von 3,5:3,5, so dass der Ausgang des Kampfes von der Partie zwischen dem Hockenheimer Nationalspieler Rainer Buhmann und dem Engländer Luke Mc Shane abhing. Nach längerem Kampf endete die Partie Remis und das Mannschaftsremis stand mit 4:4 fest.

Hier die Einzelergebnisse SV 1930 Hockenheim : SV Werder Bremen (4:4)


1. GM Rapport, Richard : GM Mc Shane, Luke (1:0)

2. GM Buhmann, Rainer : GM Fressisinet, Laurent (0,5:0,5)

3. GM Baramidze, David : GM Areshchenko, Alexander (0,5:0,5)

4. GM Saric, Iwan : GM Hracek, Zbnynek (0,5:0,5)

5. GM Ribli, Zoltan : GM Nyback, Tomi (0:1)

6..GM Banusz, Tamas : GM Babula, Vlastimil (1:0)

7. IM Rau, Hannes : IM Bluebaum, Matthias (0:1)

8. IM Boguslavskyy, Oleg : GM Fisch, Gennadij (0,5:0,5)


Im Parallelkampf gelang dem achtmaligen Deutschen Meister OSG Baden-Baden mit 5:3 gegen den Hamburger SK zwar ein Sieg, der aber war bis zum Schluss umkämpft. Die Schachvereinigung 1930 Hockenheim fiel nach dem Remis gegen Werder Bremen auf Rang drei der Tabelle zurück und musste SC Eppingen vorbei ziehen lassen.

In Spielrunde 12 am Sonntag trafen die Rennstädter auf den Hamburger SK und man versuchte verlorenes Terrain zurückzugewinnen. Dabei setzte man auf die Verstärkung an Brett 1 durch den ehemaligen Weltmeister Anatoli Karpow, so dass man leicht favorisiert an die Bretter trat. Zu Beginn war es den Großmeistern Zoltan Ribli und Rainer Buhmann zu verdanken, die Hockenheim frühzeitig in Führung brachten. Es blieb dem ehemaligen Weltmeister Anatoli Karpow vorbehalten mit seinem Remis den Sieg sicher zu stellen. GM David Baramidze blieb es vorbehalten, das Ergebnis auf 3:5 für die Rennstädter zu verbessern.

Hier die Einzelergebnisse: Hamburger SK : SV 1930 Hockenheim (3:5)

  1. GM Kravtsiv, Martyn : GM Karpow, Anatoli (0,5:0,5)

  2. GM Van Kampen, Robin : GM Rapport, Richard (0,5:0,5=

  3. GM Ernst, Sipke : GM Buhmann, Rainer (0:1)

  4. IM Svane, Rasmus : GM Baramidze, David

  5. GM Ftacnik, Lubomir : GM Saric, Ivan (0,5:0,5)

  6. IM Heinemann, Thies : GM Ribli, Zoltan (0:1)

  7. IM Van Delft, Merijn : GM Banusz, Tamas (0,5:0,5)

  8. Lampert, Jonas : IM Boguslavskyy, Oleg (0,5:0,5)

Im Parallelkampf trat der Reisepartner der Rennstädter, OSG Baden-Baden, gegen SV Werder Bremen an die Bretter und man erwartete einen spannenden Kampf. Mit der klaren Tabellenführung und 24 Mannschaftspunkten ist der neunte Titel eines Deutschen Meisters in Folge in Sichtweite.

FAZIT: Nachdem die Rennstädter kurzfristig auf den dritten Tabellenplatz abgerutscht waren, konnten sie sich am Sonntag den zweiten Rang punktgleich mit Eppingen zurück erobern, da Eppingen überraschend gegen Griesheim einen Punkt abgab. Mit dem geteilten zweiten Platz hat das Rennstadtteam die Erwartungen weit übertroffen und reist Anfang April zum Finale nach Eppingen ohne Druck.

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Dieter Auer

17.03.2014


Haag und Christ in den Ruhestand verabschiedet

v.l.: OB Dieter Gummer, Walfriede Haag, Hans Christ, Personalrat Dieter Reif.

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge haben zwei Urgesteine des Hockenheimer Tabakmuseums ihren Abschied genommen: Auf eigenen Wunsch traten Walfriede Haag und Hans Christ in den wohlverdienten Ruhestand. „Ich bin inzwischen 80 Jahre und habe 20 Jahre im Museum gearbeitet. Die Kinder haben schon gefragt: Wann hörst Du denn auf?“ erzählt Haag lachend.

Viel zu erzählen hatten die beiden aus den vergangenen Jahrzehnten. „Sogar Gäste aus Polen haben das Tabakmuseum besucht“, erklärt Walfriede Haag. Polizisten, Ringbesucher, Chöre – sie alle gehörten zu den Besuchern, die die Geschichte des Tabaks in Hockenheim kennenlernen wollten. „Die Hockenheimer kamen gerne mit ihren Gästen im Tabakmuseum vorbei, vor allem vor allem Sonntagvormittag ins Museum gekommen“, erinnert sich Haag an frühere Zeiten.

Auch Hans Christ kann sich gut an diese Zeiten erinnern. Für ihn war der Umzug in die neuen Räume in der Zehntscheune ein Gewinn. „Wir zeigen hier ein Stück Heimatgeschichte“, erläutert er, warum ein Besuch im Museum immer lohnt.

Oberbürgermeister Dieter Gummer dankte beiden Mitarbeitern für ihren unermüdlichen Einsatz. „Es ist äußerst selten, dass man jemanden in Ihrem Alter in den ‚Ruhestand‘ verabschiedet“, erklärt er augenzwinkernd. Er wünschte beiden für die Zukunft vor allem Gesundheit. Personalrat Dieter Reif dankte beiden für die geleistete Arbeit in den zurückliegenden Jahren.

Langeweile wird wohl nicht aufkommen: Beide wollen auch in Zukunft aktiv bleiben. Hans Christ hat sich vorgenommen, öfter in das Aquadrom zu gehen und viel Fahrrad zu fahren. „Dafür habe ich mir ein Elektrofahrrad zugelegt“, sagt er. Außerdem möchte er alte Weggenossen unterstützen.

Walfriede Haag wird sich weiter um ihre Familie, Kinder und Enkelkinder, kümmern. Auch im Kegelclub und beim monatlichen Jahrgangstreffen im Restaurant Rondeau wird sie aktiv bleiben. Text und Foto: Stadt Hockenheim, Presse

Info: Das Tabakmuseum ist eine Einrichtung der Stadt Hockenheim und wird vom Verein für Heimatgeschichte e.V. betrieben. Das Museum befindet sich in der Zehntscheune, Untere Mühlstraße 4, Tel. 06205 21-524. Die Öffnungszeiten sind Dienstag und Donnerstag und am zweiten Sonntag im Monat von 15 bis 17 Uhr. Das Museum ist feiertags geschlossen, Gruppenführungen sind auch außerhalb der Öffnungszeiten nach Vereinbarung möglich. Der Eintritt ist frei. Im Ferienmonat August bleibt das Tabakmuseum geschlossen.

17.03.2014


Filmprojekt „Stolpersteine“ der LOP

Neben der Klasse das Filmteam (v. l.: Marie-Christin Schädel, Jessica Becker, Eylem Dursun, Natascha Stephan, Cornelia Stenzel, Dorian Mitsch). Neben der Klasse das Filmteam (v. l.: Marie-Christin Schädel, Jessica Becker, Eylem Dursun, Natascha Stephan, Cornelia Stenzel, Dorian Mitsch).

Hockenheim- Stolpersteine? Mit diesem Begriff konnten die Schülerinnen und Schüler der Altenpflege des 2. und 3. Ausbildungsjahres der Louise-Otto-Petters-Schule (LOP) zunächst nicht viel anfangen. Doch dann begann ihre Lehrerin für Religionsgeragogik, Barbara Askani-Feierling, mit den angehenden Pflegefachkräften über das Thema zu reden. Schnell war klar: Stolpersteine, da geht es um die Geschichte Hockenheims. Stolpersteine erinnern uns an die Schicksale der Menschen, die von den Nazis verfolgt wurden. Und: Bei dem Filmprojekt Stolpersteine werden wir dabei sein.

Denn einige Schülerinnen und Schüler hatten die Möglichkeit, die erste Verlegung mit Unterstützung der Landeszentrale für politische Bildung Heidelberg und derem Leiter Wolfgang Berger filmisch zu begleiten. Jessica Becker, Eylem Dursun, Dorian Mitsch, Marie-Christin Schädel, Natascha Stephan und Cornelia Stenzel zögerten nicht lange, sie nahmen das Angebot an.

„Es war faszinierend, als wir das erste Mal diese professionelle Kamera in die Hand bekamen“, beschreiben die Mitglieder des Film-Teams die ersten Eindrücke. „Was man hiermit alles machen kann, war völlig neu für uns“, ergänzt Natascha Stephan.

Dann ging das Ausprobieren los: Wie funktioniert diese Einstellung, wie zoome ich am besten an das Geschehen heran. Wie schwenke ich die Kamera, so dass ich hinterher die Bilder verwenden kann? „Die Landeszentrale gab uns da Tipps, wie wir am besten zurechtkommen. Das hat sehr geholfen“, erzählt Natascha Stephan.

Nach den „Trockenübungen“ wurde es dann Anfang November bei der Stolpersteinverlegung ernst. Beide Filmteams hatten sich vorher überlegt, welchen Schwerpunkt ihr Filmbeitrag haben soll. Während das Team von Eylem Dursun, Natascha Stephan und Cornelia Stenzel das Thema Stolpersteine emotionaler gestalten wollte, standen Informationen für das Team von Jessica Becker, Dorian Mitsch und Marie-Christin Schädel im Vordergrund. So unterschiedlich der Ansatz war, so unterschiedlich waren zum Teil auch die Erfahrungen beider Teams.

Während das erste Team sich z. B. mit der Kamera beim großen Zuschauerandrang immer wieder durchsetzen musste, um Bilder machen zu können, hatte das zweite Team dabei weniger Probleme: „Ich habe mich gleich mit dem Stativ direkt vor dem Künstler positioniert, da ist mir keiner durch das Bild gelaufen, so Jessica Becker selbstbewusst.

Dafür, berichtet Teammitglied Dorian Mitsch, gab es andere Herausforderungen zu bewältigen: „Wir wollten gerne die Besucher interviewen. Leider sind aber die Hintergrundgeräusche sehr laut gewesen, so dass die Tonaufnahmen nicht optimal sind.“

Dennoch sammelten beide Teams viel Material beim Filmen. Vor kurzem ging es dann zum Bearbeiten des Materials ins Medienzentrum nach Heidelberg. „Das war gar nicht so einfach, da das Programm zum Schneiden sehr kompliziert ist, wenn man noch nie damit gearbeitet hat“, so Cornelia Stenzel. Doch die Arbeit hat sich gelohnt: Inzwischen sind beide Filme fertig gestellt und im Internet zu sehen.

Nicht nur die Filmteams, auch ihre Klassenkameraden haben sich intensiv mit dem Thema Stolpersteine auseinandergesetzt und eigene Berichte oder Arbeiten verfasst. „Vielleicht sind wir für dieses Thema besonders sensibel, weil Biografiearbeit ja auch wichtiger Bestandteil unserer täglichen Arbeit ist“, stellt Iris Langer nachdenklich fest.

Die Schüler hatten bei der Beschäftigung mit den Stolpersteinen Fragebögen zum Schicksal der Opfer des Holocausts in Hockenheim erstellt. Hierbei ließen die Schüler ihre beruflichen Erfahrungen im Umgang mit Senioren einfließen, bei der häufig auch die Erinnerung an die Vergangenheit eine wesentliche Rolle spielt. „Stolpersteine erinnern uns. Und sie verdeutlichen, wie nah die Geschichte an uns dran ist“, fasst Iris Langer zusammen.

Info: Einer der beiden Filme ist inzwischen auch auf der Webseite www.stolpersteine-hockenheim.de zu sehen. Stadt Hockenheim, Presse

14.03.2014


Schachvereinigung 1930 Hockenheim auf den Spuren des Deutschen Meisters OSG Baden-Baden

Auftritt im Internationalen Schulungszentrum der SAP AG am Wochenende 15./16.März

Hockenheim/ Walldorf-  „Spielt er oder spielt er nicht?“ war im Frühjahr 2013 eine häufig gestellte Frage beim Finale im Schloss in Schwetzingen. Die Veranstaltung hatte nach Ansicht von Experten in Deutschland neue Maßstäbe gesetzt. Nach wie vor gilt der Weltmeister der Jahre 1975-1985 und 1993-1999 Anatoli Karpow als Zuschauermagnet, der ein Schach interessiertes Publikum in seinen Bann zu ziehen vermag. Das Palais Hirsch in Schwetzingen musste damals während des Simultanspiels wegen zu hoher Frequenz zeitweise geschlossen werden.

Aus taktischen Gründen kann obige Frage vom Management des Bundesligisten SV 1930 Hockenheim zwar nicht beantwortet werden. Bekannt wurde jedoch, dass die Karpow-Schachakademie Rhein-Neckar wegen eines Simultanspiels am Nachmittag des 15.März im mit dem ehemaligen Weltmeister in Kontakt steht. Das Teilnehmerfeld soll durch prominente Personen aus Politik, Medien und Wirtschaft ergänzt werden. Die Spielstätte wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Nach einem Blick ins LIVEPORTAL www.schachbundesliga,de stellt man fest, dass das Team aus der Rennstadt auf den zweiten Tabellenplatz geklettert ist, direkt hinter dem Serienmeister OSG Baden-Baden, der nach aller Voraussicht mit einigen Weltklassespielern im Team anreisen wird. Während die Hockenheimer ungern den Spitzenplatz verlieren möchten, kann Baden-Baden den neunten Titel in Serie gegen Hamburg und Bremen schon vor dem Finale sicherstellen. Beim letzten Bundesligawochenende war auch Ex-Weltmeister Viswanathan Anand mit am Spitzenbrett. Auch bei ihm ist die Frage „Spielt er oder spielt er nicht?“ noch ohne Antwort und lässt Raum für Spekulationen im Kampf um die Spitzenplätze in der Liga.

Ob die Rennstädter den Platz hinter OSG Baden-Baden werden behaupten können, muss man allerdings in Frage stellen, da Werder Bremen mit einiger Sicherheit in starker Aufstellung an die Bretter treten wird, auch um eine Minimalchance im Kampf um den Titel gegen Baden-Baden nicht frühzeitig aufgeben zu müssen. Inzwischen nehmen die etablierten Bundesligavereine den im dritten Jahr der Zugehörigkeit die Metropolregion Rhein-Neckar vertretenden Verein aus der Rennstadt auch nicht mehr auf die leichte Schulter.

Das Management des Schachclubs aus Hockenheim steht mit verschiedenen Medien bereits in Kontakt und man geht davon aus, dass neben der schreibenden Zunft auch Radio- und Fernsehanstalten aus der Region bei dem zu erwartenden Schach- Highlight präsent sein werden. Da auch im Oberligateam der SV 1930 Hockenheim im Kampf gegen die Schachfreunde aus Karlsruhe am Sonntag SAP- Mitarbeiter stehen, kann man davon ausgehen, dass großer Andrang herrschen wird. Dieter Auer

www.schachbundesliga.de  www.sv1930-hockenheim.de

09.03.2014


Elternbefragung startet

Die Verwaltungsgemeinschaft HoRAN mit den Kommunen Altlußheim, Hockenheim, Neulußheim und Reilingen aktualisiert zurzeit ihre Schulentwicklungsplanung. Fragen, die unter anderem geklärt werden sollen, sind, welche Schulformen künftig nachgefragt werden, ob Bedarf an Ganztagesbetreuung besteht usw. Wichtig bei der Planung sind den Kommunen auch die Ansichten und Erwartungen der Eltern.

Die Verwaltungsgemeinschaft HoRAN hat deshalb die Projektgruppe BILDUNG und REGION beauftragt, im Rahmen der Schulentwicklungsplanung eine Befragung der Grundschuleltern durchzuführen. Die Eltern der Kinder in den Klassen 2 und 3 der Grundschulen in der Verwaltungsgemeinschaft erhalten deshalb ab Donnerstag, 13. März, einen Fragebogen.

Die Elternbefragung wird in voller Anonymität durchgeführt; der Datenschutz ist dabei voll gewährleistet. Der Fragebogen enthält keine besonderen personenbezogenen Kennzeichnungen. Bearbeitet wird der Fragebogen ausschließlich durch das beauftragte Unternehmen BILDUNG und REGION, Bonn.

Die Projektgruppe BILDUNG und REGION auf der einen und die Verwaltungen der Kommunen auf der anderen Seite, bitten alle Eltern, den Fragebogen auszufüllen und diesen ihren Kindern in dem beigefügten Rückumschlag verschlossen

bis spätestens Mittwoch, den 19. März 2014

an die Grundschule zurückzugeben.

Weder die Grundschule noch die Stadtverwaltung werden Einblick in den ausgefüllten Fragebogen erhalten. Die Antworten dienen ausschließlich dazu, eine noch fundiertere Planung für die Zukunft unserer Schullandschaft betreiben zu können.

Für die Mitarbeit der Eltern möchten sich die Projektgruppe BILDUNG und REGION, sowie die Verwaltungsgemeinschaft HoRAN, die die Befragung unterstützt, herzlich bedanken. Stadtverwaltung Hockenheim, Presse

05.03.2014


Spaß, Lebensfreude und Miteinander bei der Lokalen Agenda

(oben links): Christiane Hölzer-Hössler, Elke Schollenberger, Ute Hering, Bruno Jahn. (Unten links): Pascal, Brunhilde Beck, Thomas Reinmuth, Fabienne (oben links): Christiane Hölzer-Hössler, Elke Schollenberger, Ute Hering, Bruno Jahn. (Unten links): Pascal, Brunhilde Feck, Thomas Reinmuth, Fabienne

„Bei den Luftmaschen sind wir schon sehr gut“.

Hockenheim- Thomas Reinmuth blickt lachend auf seine zwei Kinder, mit denen er zusammen in die Zehntscheune gekommen war, um Mützen zu häkeln. Trotz Gipsarm ist Sohn Pascal voll bei der Sache – und auch die Mütze von Tochter Fabienne nimmt langsam Gestalt an – dank der tatkräftigen Hilfe von Brunhilde Beck. Sie unterstützt das Angebot der Lokalen Agenda-Gruppe „Jung bis Alt“ an diesem Vormittag – und hat auch sichtlich Spaß an der Sache.

„Wir sind gerne hier“, erklärt Fabiennes und Pascals Vater. „Man trifft nette Leute, die Kinder haben eine sinnvolle Beschäftigung für den Samstagvormittag und insgesamt ist hier eine schöne Atmosphäre“, fasst er zusammen. Seit zwei Jahren kommt er nun schon immer wieder zu den Erlebnisangeboten der Lokalen Agenda, die einmal im Monat am Samstag von 10 bis 12 Uhr zur Begegnung von Jung bis Alt in die Zehntscheune einladen. Mal werden Drachen gebastelt, mal Kalender hergestellt. Doch neben den Bastelarbeiten steht auch das Miteinander der Generationen und Kulturen im Mittelpunkt – hier wird miteinander geredet, gelacht und Freundschaften geschlossen.

„Ich bin zum ersten Mal hier und habe durch die Zeitung vom Mützen häkeln erfahren. Da bin ich hergekommen, um zu helfen und neue Leute zu treffen“, erzählt Tanja Donauer. Besonders gefällt ihr, dass man beim Angebot von Jung bis Alt nicht gebunden ist wie bei einem Verein, sondern spontan mitmachen kann, wenn man Interesse hat.

„Ich bin in der Schulsozialarbeit beruflich stark eingebunden, da ist dieses lockere Angebot genau das passende für mich, um Leute kennenzulernen“, so Donauer, während sie dem Geschwisterpaar Joshua und Jessica beim Häkeln hilft. Tatkräftige Unterstützung gab es an diesem Vormittag auch von der Gruppe „Paten-Omas/Paten-Opas“.

„Gerne haben wir uns heute eingebracht und so die Arbeit der anderen Agenda-Gruppe unterstützt“, sagt Sprecherin Christiane Hölzer-Hössler. Seit mehr als drei Jahren hat sie zusammen mit Hildegard Jahn-Petermann die „Paten-Omas/Paten-Opas“ aus der Taufe gehoben. Viele zufriedene Paten-Familien sind seitdem entstanden. Das Angebot ist so beliebt, dass die Gruppe im Moment dringend neue „Großeltern“ sucht.

„Unsere Omas und Opas sind allesamt begeistert, wie viel Lebensfreude und Glück entsteht. Wir freuen uns sehr auf weitere Mitmacher, die Lust haben auf Wärme, Herzlichkeit und neue ‚Familienbande‘“, so Jahn-Petermann.

Tanja Donauer, Joshua und Jessica.Neue Mitmacher sind auch bei der Gruppe „Jung bis Alt“ jederzeit willkommen. An Ideen, so Sprecher Bruno Jahn, mangele es nicht, „Ideen haben wir noch für viele weitere Angebote.“ Zurzeit sucht Jahn Unterstützer, die sich im Bereich Modellbau, Elektro und Elektronik auskennen. „Wir würden gerne diese Sparte ins Bastelangebot aufnehmen. Wer hier mithelfen kann, ist herzlich willkommen.“

Denn ohne Helfer, so Jahn, gehe nichts – wie im Übrigen auch beim Häkeln: Hier griff die Gruppe am Samstag auf „Expertin“ Ute Hering zurück, die bei Vorbereitungen und Durchführung half. Und auch Hering war am Schluss zufrieden. Zahlreiche bunte Mützen und glückliche Gesichter zeigten deutlich: Die Anstrengung hatte sich mehr als gelohnt.

Info: Die Gruppe Jung bis Alt sucht weiter Unterstützer, die zu Hause eine kleine Werkstatt mit elektrischer Laubsäge und kleiner Kreissäge haben und bei den Vorbereitungsarbeiten der Holzbausätze helfen können. Der nächste Aktionsvormittag der Gruppe Jung bis Alt findet am Samstag, 15. März, von 10 bis 12 Uhr im Gartenschaupark statt. Im Pavillon neben dem Bauerngarten werden Vogel-Nistkästen gebaut.

Auch die Gruppe „Paten-Omas/Paten-Opas“ sucht Verstärkung: Zehn Kinder warten hier auf liebevolle neue Großeltern.

Kontakt: Elke Schollenberger (Büro Lokale Agenda), Tel. 06205 21-209, E-Mail: e.schollenberger@hockenheim.de

Text und Foto: Stadt Hockenheim

01.03.2014


Neuer Riesenschirm für Hockenheim

Heinz Kuppinger und Werner Zimmermann. v.l.: Heinz Kuppinger und Werner Zimmermann.

Hockenheim- Die nächsten Feste können kommen: Rechtzeitig vor der Freiluftsaison ist der neue Marktschirm in Hockenheim eingetroffen. Werner Zimmermann, Vorsitzender des Vereins „Lebendiges Hockenheim“, hatte sich den Schirm als Geschenk anlässlich seines Abschieds als Bürgermeister gewünscht. Heinz Kuppinger, Direktor der Volksbank Kur- und Rheinpfalz, erfüllte diesen Wunsch nur allzu gern.

„Ein Geschenk wie dieses, das der Allgemeinheit dient, machen wir natürlich besonders gerne. Ich hoffe, dass viele Hockenheimerinnen und Hockenheimer, die Vereine und Gäste Freude an dem neuen Schirm haben werden und unter ihm fröhliche Stunden erleben“, so Kuppinger. Werner Zimmermann dankte der Volksbank Kur- und Rheinpfalz: „Es ist nicht üblich, zum Abschied solch großzügige Geschenke zu bekommen. Ich freue mich, dass wir mit diesem zusätzlichen Schirm unsere Veranstaltungen bereichern werden“, sagte Zimmermann.

Seinen ersten Einsatz wird der 5 auf 5 Meter große, gelbe Marktschirm voraussichtlich beim Hockenheimer Mai am 16. und 17. Mai haben. Dann werden die Riesenschirme wieder das Maidorf schützen – hoffentlich in diesem Jahr bei gutem Wetter vor Sonnenschein. Stadt Hockenheim, Presse

26.02.2014


Auf den Spuren des Deutschen Meisters OSG Baden-Baden

Schachvereinigung 1930 Hockenheim erkämpft sich Platz 2 in der Schachbundesliga

Hockenheim/ Solingen- Nach guten Ergebnissen in den bisherigen Runden konnte sich das Rennstadtteam nach Siegen gegen beide Berliner Mannschaften in Baden-Baden bis auf Platz drei der Tabelle vorarbeiten. Eine Momentaufnahme? Mannschaftsführer Blerim Kuci schickte eine gute Mannschaft ins Ruhrgebiet, um im Kampf um die vorderen Bundesligaplätze nicht chancenlos zu sein. Sowohl gegen den Tabellenzweiten SG Solingen als auch gegen SG Trier stand der Ausgang der Partien stark in Abhängigkeit von den jeweiligen Mannschaftsaufstellungen. Nach einem Blick ins LIVEPORTAL www.schachbundesliga,de stellte Teammanager Dieter Auer fest, dass sein Team gegen Trier als klarer Favorit an die Bretter trat.

Es dauerte, bis sich die Rennstädter Vorteile erarbeiten konnten, ehe sie nach einem Unentschieden von Nationalspieler David Baramidze und Siegen am Spitzenbrett durch den 17-jährigen ungarischen GM Richard Rapport und seinem Landsmann GM Tamas Barnusz mit 2,5:0,5 die Führung übernahmen. Zwar trübte eine Niederlage durch den Hockenheimer Nationalspieler Rainer Buhmann die Bilanz, doch nach Siegen des 16-jährigen IM Dennis Wagner und GM Luka Lenic war der Mannschaftssieg mit dem Zwischenergebnis von 4,5:2,5 gesichert. Ein Remis von Zoltan Ribli und eine Niederlage durch IM Oleg Boguslavskyy ergaben den 5:3 Endstand.


Hier die Einzelergebnisse SG Trier : SV 1930 Hockenheim (3:5)


1. GM Bobras, Piotr : GM Rapport, Richard (0:1)

2. GM Gonda, Laszlo : GM Buhmann, Rainer (1:0)

3. IM Cioara, Andrei-Nestor : GM Lenic, Luka (0:1)

4. IM Galyas, Miklos : GM Baramidze, David (0,5:0,5)

5. IM Seger, Ruediger : IM Wagner, Dennis (0:1)

6. IM Kolbus, Dietmar : GM Ribli, Zoltan (0,5:0,5)

7. Dany, Alexander :GM Banusz, Tamas (0:1)

8. Yankelevich, Lev : IM Boguslavskyy, Oleg (1:0)

Im Parallelkampf gelang dem achtmaligen Deutschen Meister OSG Baden-Baden mit 7:1 ein deutlicher Sieg gegen den Tabellenzweiten SG Solingen. Von einem Titelkampf konnte zu keinem Zeitpunkt die Rede sein. Die Rennstädter aus Hockenheim übernahmen damit Platz 2 hinter dem souveränen Tabellenführer Baden-Baden. Nach Vorlage aller Ergebnisse musste man sich diesen Platz mit Werder Bremen teilen.

In Spielrunde 10 am Sonntag trafen die Rennstädter auf den Tabellenzweiten SG Solingen. Man erwartete einen harten Kampf an allen Brettern, zumal es um die Plätze hinter dem Seriensieger OSG Baden-Baden ging. An den hinteren Brettern hatten die Hockenheimer allerdings Vorteile die ELO- Wertungszahlen betreffend. Nach einem ausgeglichenen Kampf endeten die ersten sechs Bretter Unentschieden. Nach dem 3:3 Zwischenstand konzentrierte sich das Interesse auf die letzten beiden Bretter, die die Entscheidung bringen mussten. Nachdem der Internationale Meister Oleg Boguslavskyy, Trainer der stärksten Jugendspieler der Metropolregion Rhein-Neckar, seine Partie überzeugend gewann, lag es an Großmeister Tamas Banusz mit einem Sieg den 5:3 Endstand für Hockenheim sicher zu stellen.

Hier die Einzelergebnisse SV 1930 Hockenheim : SG Solingen (5:3)


  1. GM Rapport, Richard : GM Ragger, Markus (0,5:0,5)

  2. GM Buhmann, Rainer : GM L´Ami, Erwin (0,5:0,5)

  3. GM Lenic, Luka : GM Nikolic, Predrag (0,5:0,5)

  4. GM Baramidze, David : GM Jussupow, Artur (0,5:0,5)

  5. IM Wagner, Dennis : IM Wegerle, Joerg (0,5:0,5)

  6. GM Ribli, Zoltan : IM Schaefer, Markus (0,5 :0,5)

  7. GM Banusz, Tamas : Hobusch, Jan (0:1)

8. IM Boguslavskyy, Oleg: Neumair, Jerome (1:0)


Im Parallelkampf trat der Hockenheimer Reisepartner OSG Baden-Baden gegen SG Trier an die Bretter. Die ELO- stärkeren Kurstädter taten sich zunächst schwer, konnten aber am Ende mit einem klaren Sieg die Punkte mit nach Hause nehmen und die Tabellenführung festigen.

FAZIT: Die als „Hecht im Karpfenteich „ gestarteten Newcomer folgen den Spuren des Deutschen Meisters und erkämpften sich Platz zwei an der Spitze der Liga. Dieser eher unerwartete Vorstoß irritierte andere deutsche Spitzenmannschaften, die sich im Normalfall um diesen Platz stritten. Punktgleiche Verfolger der Rennstädter sind etablierten Teams Werder Bremen und Eppingen.

Eine Vorentscheidung vor dem Finale in Eppingen könnte das Heimspielwochenende am 15./16.März 2014 im Internationalen Schulungszentrum der SAP AG in Walldorf bringen. Dort muss man gegen Hamburg und Bremen antreten und versuchen, den Spitzenplatz zu verteidigen. Für Zuschauerinteresse dürfte in dieser Konstellation gesorgt sein. Bliebe nur noch die Frage zu beantworten „Kommt er oder kommt er nicht?“, der Weltmeister der Jahre 1975-1985 und 1993-1999. Das Ehrenmitglied der Schachvereinigung 1930 Hockenheim Anatoli Karpow unterstützt Schach in der Metropolregion Rhein-Neckar schon seit den neunziger Jahren und ist maßgeblich an den Erfolgen mit beteiligt. Dieter Auer

www.schachbundesliga.de

www.sv1930-hockenheim.de

23.02.2014


Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg für Dieter Auer

Auszeichnung für Verdienste im Schach im Ehrenamt

Hockenheim/Metropolregion Rhein-Neckar- Der Freie Architekt Dieter Auer, Ehrenvorsitzender der Schachvereinigung 1930 Hockenheim, hat sich im Engagement für die Sportart Schach in den letzten Jahren besondere Verdienste erworben. Der mehrfache Stadtmeister von Hockenheim war Vorsitzender der Schachvereinigung 1930 Hockenheim der Jahre 1985 -2003 und führte seinen Heimatverein danach bis in die 1.Schachbundesliga. Seit 2011 repräsentiert das Rennstadtteam die Metropolregion Rhein-Neckar im Konzert der besten Deutschen Vereine. Zurzeit rangiert das Team auf Rang drei der Tabelle.

Im 75.Jubiläumsjahr der Schachvereinigung im Jahre 2005 gründete Auer die Karpow-Schachakademie im Baden-Württemberg Center am Hockenheimring und übernahm den Vorsitz. Die Akademie wurde Mitglied der Sportregion Rhein-Neckar e.V. und erhielt den Namenszusatz „Rhein-Neckar“ – die Schachregion hatte fortan einen Ansprechpartner.

Eine besondere Rolle nahm in der Gründungsphase wie auch in der Weiterentwicklung der Akademie der Weltmeister der Jahre 1975-1985 und 1993-1999 Anatoli Karpow ein, der im Jahre 1994 als amtierender Weltmeister Ehrenmitglied des Schachclubs Hockenheim wurde. Dieter Auer lernte Anatoli Karpow nach einer Einladung der Stadt Speyer aus Anlass der 2.000 Jahrfeier bereits 1990 kennen und ist mit ihm seither befreundet. Inzwischen gilt Anatoli Karpow als Repräsentant Nr.1 in der Welt des Schachs und hat auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene manche Tür geöffnet. Karpow spielt als Botschafter der Schachregion Rhein-Neckar eine besondere Rolle und spielt noch immer aktiv am Spitzenbrett seines deutschen Vereins Hockenheim.

Die Akademie hatte sich mit der Förderung der regionalen Schachjugend, der Jugendolympiamannschaft (Schacholympiade 2008 in Dresden), der Ausrichtung von Länderkämpfen und Seminaren einen Namen im Schach in Deutschland erworben. Das Training des ehemaligen Weltmeisters Anatoli Karpow mit der deutschen Jugendnationalmannschaft und mit der Nationalmannschaft riefen die Medien auf den Plan. Projekte wie Wissenschaftspreis Schach, Rhein-Neckar Schachjugend und aktuell die Eröffnung des Landesstützpunktes Rhein-Neckar Odenwald stehen auf der Agenda und stehen für Erfolge und Akzeptanz. Ermöglicht wurde ein nachhaltiges Arbeiten und die Weiterentwicklung durch die Unterstützung des Racket Centers Nußloch, der Manfred Lautenschläger Stiftung sowie der Sparkasse Heidelberg.

Dieter Auer, bereits im Besitz der Goldenen Ehrennadeln des Badischen Schachverbandes und des Deutschen Schachbundes, nahm letztmals im April 2013 im Palais Hirsch in Schwetzingen Ehrungen von den Verbänden, der Schachbundesliga e.V. und der Stadt Schwetzingen entgegen. Mit der Veranstaltung „Schach im Schloss“ mit allen deutschen Bundesligateams im Schloss Schwetzingen war dem Organisationsteam der Schachvereinigung 1930 Hockenheim mit Teammanager Dieter Auer ein Highlight im Schachsport gelungen. Presseberichten zufolge hätte die Veranstaltung im deutschen Schach „neue Maßstäbe“ gesetzt.

Wie aktuell bekannt wurde, wird Dieter Auer am 26.Februar die Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg nebst Urkunde bei einem Festakt im Bürgersaal des Rathauses durch Oberbürgermeister Dieter Gummer in Würdigung seiner Verdienste und seiner ehrenamtlichen Tätigkeiten verliehen werden.

20.02.2014


Neuer Vorstand beim Jugendbeirat

in der 1. Reihe den Vorstand (v. l.): Kristina Rühl, Mehmet Elibol, Marco Rudolph.

Hockenheim- Der Vorstand des Jugendbeirates bei der Stadt Hockenheim hat sich neu konstituiert: Mehmet Elibol ist zum Vorsitzenden gewählt worden, sein Stellvertreter ist Marco Rudolph. Schriftführerin Kristina Rühl wurde im Amt bestätigt.

Grund für die Neuwahlen war das Ausscheiden von Pfarrer Stefan Scholpp und Sozialpädagogin Andrea Späth aus dem Gremium. Scholpp und Späth sind beide nicht mehr beruflich in Hockenheim tätig. Der neue Vorsitzende Mehmet Elibol gehört dem Jugendbeirat seit seiner Gründung im Jahr 2010 an und arbeitet seitdem aktiv mit. „Ich freue mich, die Arbeit des Beirates nun im Vorstand unterstützen zu können. Gerne werden wir auch weiterhin die gemeindlichen Gremien auf Wunsch mit unserer fachlicher Beratung unterstützen“, so Elibol.

Elibol ist seit 15 Jahren Mitglied im Vorstand der Hockenheimer Moschee-Gemeinde. Dort ist er unter anderem auch für die Führungen von Schulklassen und Besuchern zuständig. Zu Marco Rudolphs Aufgabenbereich bei der Neuapostolischen Kirche in Hockenheim gehört die Jugendarbeit. Die Erfahrung im Kinder- und Jugendbereich möchte Rudolph nun verstärkt auch in den Jugendbeirat einbringen. „Es ist wichtig, in Hockenheim einen Beirat zu haben, der die Meinung von Fachleuten im Kinder- und Jugendbereich bündelt“, so Rudolph.

Der Jugendbeirat ist ein beratendes Fachgremium für den Gemeinderat und die Ausschüsse. Der Beirat kann diesen in Fragestellungen zum Thema Kinder und Jugendliche unterstützend zur Seite stehen. Sitzungen finden anlassbezogen statt.

Die Mitglieder des Jugendbeirates arbeiten allesamt beruflich oder ehrenamtlich für und mit jungen Menschen. Insgesamt können dem Gremium maximal 22 Mitglieder angehören. Der Jugendbeirat, der auch Antragsrecht gegenüber dem Ausschuss „Soziales, Jugend, Kultur und Sport“ besitzt, kann darüber hinaus je nach Thema so genannte „Runde Tische“ einberufen, der Teilnehmerkreis der „Runden Tisch“ ist offen. Text und Foto: Stadt Hockenheim


11.02.2014


Feuerwehr und DRK Hockenheim bei Dreh zu Filmwettbewerb dabei

Das Film-Team der Hockenheimer ET Media Film, einer Abteilung der ET SolarPower GmbH, hat Chancen, einen Preis beim Kurzfilm-Wettbewerb "99Fire-Films-Award" abzuräumen. Mit dem Beitrag „Brief einer Tochter“ sind sie unter die besten 99 Beiträge aus über 2.100 Einsendungen gekommen. Gedreht wurde der Film unter der Regie von Ammar Mahdavi in Hockenheim mit Unterstützung von Feuerwehr und DRK Hockenheim.

Der „99FIRE-FILMS-AWARD“ ist nach Angaben der Veranstalter der größte Kurzfilmwettbewerb der Welt. Alle Teilnehmer drehen in 99 Stunden 99sekündige Filme. Der Hockenheimer Film hat die Chance, von der Fachjury ausgezeichnet zu werden oder den Publikumspreis zu erhalten. Für den Publikumspreis zählen die meisten Stimmen. Gevotet werden kann unter http://www.myvideo.de/Aktion/99fire-films-2014?videoId=9459389.

Aufgabe des Wettbewerbs war es, „die bewegendste Geschichte“ in einem 99-sekündigen Film zu erzählen. Regisseur Ammar Mahdavi hat dafür die letzten Gedanken eines jungen Mädchens verfilmt, das auf dem Nachhauseweg verunfallt. Unter dem Titel „Brief einer Tochter“ greift er damit eine Geschichte auf, die vermutlich wahr ist und in verschiedenen sozialen Netzwerken immer wieder verbreitet wurde. Dabei geht es um ein Mädchen, das nach einem Autounfall im Sterben liegt und in Gedanken letzte Worte zu ihrer Mutter „spricht“.

Zum Film und Voting unter http://www.myvideo.de/Aktion/99fire-films-2014?videoId=9459389. Stadt Hockenheim, Presse

10.02.2014


Schachvereinigung 1930 Hockenheim startet in Baden-Baden in die Rückrunde

Dritter Tabellenplatz für das Rennstadtteam nach Sieg gegen die Berliner Teams

Hockenheim/Baden-Baden- Nach verhaltenem Beginn und ausgeglichenen Stellungen bis zur Zeitkontrolle spielten die Großmeister Rainer Buhmann und Zoltan Ribli sowie der Internationale Meister Hannes Rau Remis. Nach einer sehenswerten Leistung des Youngsters IM Dennis Wagner mit seinem Sieg gegen GM Muse stand ein 2,5:1,5 Zwischenergebnis zugunsten der Hockenheimer fest.

Der Ausgang schien dennoch offen, da die IM Elisabeth Pähtz in Verluststellung geriet und am Ende den Punkt abgeben musste. In der Folge erspielten sich die GM Luka Lenic und Tamas Banusz klare Vorteile, so dass Teammanager Dieter Auer und Mannschaftsführer Blerim Kuci den prognostizierten Sieg vor Augen hatten.

Hier die Einzelergebnisse SV 1930 Hockenheim : SK König Tegel 1949 (5:3)


1. GM Buhmann, Rainer : GM Rabiega, Robert (0,5:0,5)

2. GM Lenic, Luka : IM Stern, Rene (1:0)

3. GM Baramidze, David : IM Richter, Michael (0,5:0,5)

4. IM Wagner, Dennis : GM Muse, Mladen (1:0)

5. GM Ribli, Zoltan : IM Von Herman, Ulf (0,5:0,5)

6..GM Banusz, Tamas : FM Sarbok,Torsten (1:0)

7. IM Pähtz, Elisabeth : IM Muse, Drazen (0:1)

8. IM Rau, Hannes : FM Breier, Andreas (0,5:0,5)


Im Parallelkampf gelang dem achtmaligen Deutschen Meister OSG Baden-Baden ein überzeugender 6,5:1,5 Erfolg gegen die Schachfreunde Berlin 1903. Die Schachvereinigung 1930 Hockenheim rückte nach der Niederlage von Werder Bremen gegen Mühlheim auf Rang 3 der Tabelle vor und erreichte damit die beste Platzierung seit dem Aufstieg in die höchste Deutsche Liga im Jahre 2011.

In Spielrunde 8 am Sonntag trafen die Rennstädter auf die Schachfreunde Berlin 1903. Trotz Vorteilen für Hockenheim an einigen Brettern erwartete man einen harten Kampf. Gegen die noch abstieggefährdeten Hauptstädter. Frühzeitig spielten die Großmeister Zoltan Ribli und Luka Lenic Remis, so dass zu Beginn kein Team Vorteile erlangen konnte. Zwar gingen die Hockenheimer durch einen Sieg von GM Tamas Banusz in Führung. Ein Erfolg war hierdurch aber nicht garantiert, da Berlin sich an einigen Brettern Vorteile erarbeitete. Es blieb spannend zumal sich die Zeitkontrolle näherte. Nach einer Niederlage der Deutschen Nr.1 der Frauen, IM Elisabeth Pähtz, konnte der deutsche Nationalspieler GM David Baramidze die Rennstädter erneut mit 3:2 in Führung bringen. Zwar erarbeitete sich der Hockenheimer Lokalmatador GM Rainer Buhmann Vorteile, dennoch hing der Gesamtsieg an einem seidenen Faden. Nach unentschiedenem Ausgang an den Brettern von IM Dennis Wagner und IM Hannes Rau blieb es doch noch Nationalspieler Rainer Buhmann vorbehalten mit einem Sieg im Endspiel den Gesamtsieg mit 5:3 sicher zu stellen.

Hier die Einzelergebnisse SF Berlin 1903 : SV 1930 Hockenheim (3:5)


  1. GM Krämer, Martin : GM Buhmann, Rainer (0:1)

  2. IM Schneider, Ilja : GM Lenic, Luka (0,5:0,5)

  3. IM Dann, Matthias : GM Baramidze, David (0:1)

  4. IM Lauber, Arnd : IM Wagner, Dennis (0,5:0,5)

  1. IM Berndt, Stephan : GM Ribli, Zoltan (0,5:0,5)

  2. GM Polzin, Rainer:GM Banusz, Tamas (0:1)

  3. Abel, Dennes : IM Pähtz, Elisabeth (1:0)

8. IM Thiede, Lars : IM Rau, Hannes (0,5:0,5)

Im Parallelkampf trat der Reisepartner der Rennstädter, OSG Baden-Baden, gegen SK König Tegel 1949 an die Bretter und gewann erneut deutlich mit 6,5:1,5. Mit der klaren Tabellenführung und 16 Mannschaftspunkten ist der neunte Titel eines Deutschen Meisters in Folge in Sichtweite.

FAZIT: Nach dem erfolgreichen Auftritt bei Reisepartner OSG Baden-Baden mit zwei Siegen gegen Berliner Mannschaften sicherten sich die Rennstädter den dritten Tabellenplatz. Ein harter Kampf werden die Runden 9 und 10 am 22./23.Februar in Solingen bringen, da es an diesem Wochenende um die Spitzenplätze in der 1.Liga gehen wird. Eine weitere Vorentscheidung vor dem Finale in Eppingen könnte das Heimspielwochenende am 15./16.März 2014 im Internationalen Schulungszentrum der SAP AG in Walldorf bringen. Dass ein Team aus der Metropolregion Rhein-Neckar um die Spitzenplätze mitkämpft, hatte es in der Historie der Schachbundesliga noch nie gegeben – wie der stellvertretende Mannschaftsführer Günter Auer, Bruder von Teammanager Dieter Auer, der Presse bekanntgab. Dieter Auer,

www.schachbundesliga.de

www.sv1930-hockenheim.de

10.02.2014


Walldorfer Straße: Ausbau geht voran, Verlegung von Haltestellen des Ring-Jets

Start der Bauarbeiten im Abschnitt Walldorfer Straße zwischen Adenauer- und Hauptmann-StraßeHockenheim- Die Arbeiten im Gebiet Walldorfer Straße gehen weiter voran. Inzwischen wird an zwei Stellen der Walldorfer Straße gleichzeitig gearbeitet: Zum Einen im Bereich zwischen Scheffel- und Ringstraße, zum Anderen zwischen Konrad-Adenauer- und Gerhart-Hauptmann-Straße. Davon betroffen sind jeweils auch die Kreuzungsbereiche bei Ring- bzw. Gerhardt-Hauptmann-Straße.

„Im Mittelstück zwischen Ring- und Gerhart-Hauptmann-Straße werden wir im Anschluss weiterarbeiten. Damit möchten wir den Anwohnern die Möglichkeit lassen, soweit möglich, zu ihren Grundstücken zufahren zu können“, so Rita Adolphus, zuständige Mitarbeiterin der Stadtverwaltung.

Da in den jeweiligen Kreuzungsbereichen gearbeitet wird, können weder Ring- noch Gerhart-Hauptmann-Straße durchfahren werden. Die Zufahrt bis zur Baustelle ist für den Anliegerverkehr frei.

Von der Sperrung der Gerhart-Hauptmann-Straße, die ab Montag, 10. Februar, bis voraussichtlich Mitte März andauert, ist auch die Buslinie des innerstädtischen Ring-Jets betroffen. Der Ring-Jet wird in diesem Zeitraum nicht über Holzweg und Gerhart-Hauptmann-Straße in die Heinrich-von-Kleist-Straße zur Haltestelle Med-Center fahren, sondern direkt über den Hubäckerring in die Heinrich-von-Kleist-Straße. Die Haltestelle Holzweg wird deshalb in den Hubäckerring, ca. 25 Meter vom Kreuzungsbereich Holzweg entfernt, verlegt. Die Haltestelle Gerhart-Hauptmann-Straße entfällt.

Bei den dringend notwendigen Baumaßnahmen im Bereich der Walldorfer Straße wurden Gas-, Wasser- und Abwasserleitungen ausgetauscht, bevor jetzt der Straßenbelag aufgebracht werden kann. Stadtwerke und Stadtverwaltung haben in diesem Bereich die verschiedenen Baumaßnahmen koordiniert durchgeführt, um effizienter zu arbeiten. Damit wird unter anderem vermieden, den Straßenbelag innerhalb weniger Jahre zweimal aufzureißen und wieder zu schließen. Die Straßenbauarbeiten sollen bis zum Spätsommer abgeschlossen sein. Die Stadtverwaltung und die Stadtwerke danken den betroffenen Anwohnern für ihr Verständnis und ihre Geduld. Stadt Hockenheim, Presse

08.02.2014


Positive Resonanz auf Neujahrsempfang aus der Bevölkerung

OB hofft auf breite Unterstützung bei Projekten 2014

Hockenheim- Es war wahrscheinlich ein neuer Besucherrekord beim diesjährigen Neujahrsempfang der Stadt Hockenheim: Mehr als 800 Besucherinnen und Besucher, so die Schätzungen, machten Gebrauch vom Angebot, sich aus erster Hand über wichtige kommunale Angelegenheiten zu informieren und auszutauschen.

„Wesentlich zum Erfolg beigetragen haben die zahlreichen Vereine, die sich in der Stadthalle an den Ständen präsentiert haben. Ich habe viele positive Rückmeldungen zu unserem diesjährigen Neujahrsempfang bekommen und möchte mich ganz ausdrücklich bei den teilnehmenden Vereinsmitgliedern bedanken“, sagte Oberbürgermeister Dieter Gummer. „Dieser Dank gilt selbstverständlich auch für die Bigband des Gauß-Gymnasiums, die mit ihrer musikalischen Darbietung den passenden Rahmen geschaffen haben.“

Die Mischung aus Präsentation und Information beim Neujahrsempfang, so Gummer weiter, werde von den Hockenheimer positiv aufgenommen. Lebhaft sei im Nachgang über die vielen kommunalen Themen gesprochen worden. „Die Resonanz zum Neujahrsempfang werte ich als positives Zeichen, dass die Bürgerinnen und Bürger Interesse an der Zukunft ihrer Stadt haben. Bei den Projekten, die in diesem Jahr anstehen, setze ich auf diese Bereitschaft der Hockenheimer, positiv und mit Augenmaß mitgestalten zu wollen“, so Gummer.

Im Blick habe er dabei die Lärmaktionsplanung, die 2014 diskutiert werden soll. Aber auch beim neuen Sanierungsgebiet Obere Hauptstraße hoffe er auf die Unterstützung durch die Bevölkerung. „Das Eingangstor der Stadt aus Richtung Reilingen neu zu gestalten, das geht nur zusammen mit den Eigentümern. Wir alle möchten, dass Hockenheim attraktiver wird. Das sollte nicht an Einzelinteressen scheitern“, appellierte der Oberbürgermeister.

Für Vorschläge und Ideen, so Gummer, seien er und die Stadtverwaltung stets offen. „Der Neujahrsempfang hat Mut gemacht und gezeigt, wie viel wir gemeinsam erreichen können. Diese positive Erfahrung möchte ich für das Jahr 2014 und die anstehenden Projekte mitnehmen“, so Gummer abschließend. Stadt Hockenheim, Presse; Foto: miwa

03.02.2014


Halbzeitbilanz des Jugendgemeinderates

Bei der Preisverleihung „Echt gut“ in Stuttgart sehen Sie (v. l.): Patrick Stypa, Maximilian Rabe, Adrian Augustin, OB Dieter Gummer.

Hockenheim- Noch ein knappes Jahr hat der aktuelle Jugendgemeinderat vor sich, bevor im Dezember 2014 Neuwahlen anstehen. Die Jugendlichen haben in der verbleibenden Amtszeit noch eine Menge vor. Und das, obwohl sie bereits ein großes Erfolgserlebnis hinter sich haben.

Als einziger Jugendgemeinderat standen sie bei der Preisverleihung vom Ehrenamtswettbewerb vom Land Baden-Württemberg „Echt gut“ mit auf der Liste der Nominierten. Mehr als 1.100 Bewerbungen waren eingegangen, der Hockenheimer Jugendgemeinderat spielte mit seinem Grundschulprojekt in der vorderen Liga.

In Anwesenheit von Ministerpräsident Winfried Kretschmann, Schirmherr des Wettbewerbs, sowie weiteren Mitgliedern der Landesregierung nahmen drei Jugendgemeinderäte sowie Oberbürgermeister Dieter Gummer am Empfang der Nominierten in Stuttgart teil. „Es war ein schöner Moment, als Jugendgemeinderat unsere Stadt und insbesondere unsere Jugendlichen bei einem landesweiten Wettbewerb vertreten zu dürfen“, so Patrick Stypa, Vorsitzender des Jugendgemeinderats.

Mit dem Rückenwind aus der erfolgreichen Teilnahme beim Wettbewerb startet der Jugendgemeinderat nun in die nächsten Projekte. Um das legale Sprayen zu unterstützen und ein Zeichen gegen „wilde“ Graffiti-Sprayer zu setzen, wird der Jugendgemeinderat eine Wand in der Mensa zusammen mit einem professionellen Sprayer gestalten lassen. Das Motiv für die Wand wird von Schülern vorgeschlagen. Dafür hat der Jugendgemeinderat bereits einen Wettbewerb an allen Schulen durchgeführt, der erste Preis wird auf die Mensawand verewigt.

Außerdem bereiten die Jugendlichen eine Podiumsdiskussion zur Kommunalwahl im Mai vor. Hier sollen vor allem die Themen der Jugend im Mittelpunkt stehen. Geplant ist zudem eine Disco-Veranstaltung im Pumpwerk im Herbst.

Unterstützen möchte der Jugendgemeinderat das Anliegen Hockenheimer Jugendlicher, den Bolzplatz am Parkplatz hinter dem Feuerwehrhaus nutzbar zu machen. Bisher scheiterte das meist an den vielen „Tretmienen“, die hier von Hundebesitzern achtlos liegen gelassen werden. „Hier bereiten wir eine Aktion vor“, so Stypa.

Außerdem ist der Jugendgemeinderat in die Planungen zu einer neuen Skateranlage involviert. „Wir kennen zwar die Pläne und werden dazu unsere Einschätzung geben. Aber zu wissen, ob die Stadt in der nächsten Zeit auch die Mittel für so eine Anlage bereitstellen kann, wäre für unsere weitere Arbeit wichtig“, so Stypa.

In diesem Zusammenhang möchte der Jugendgemeinderat dem Gemeinderat gegenüber sein Anliegen erneuern, den Bolzplatz an der Lussheimer Straße mit einem neuen Belag zu versehen. „Wir brauchen Freizeitmöglichkeiten für Jugendliche in Hockenheim. Und da ist es aus unserer Sicht sinnvoll, die bestehenden Anlagen auf Vordermann zu bringen“, so Stypa. Stadt Hockenheim, Presse; Foto: Adrian Augustin

03.02.2014


Die Schachvereinigung 1930 Hockenheim beendet die Winterpause der Bundesliga

Favoritenrolle gegen SK König Tegel und SF Berlin 1903 in Baden-Baden

Nach den beiden Heimspielen im Baden-Württemberg Center im MOTODROM am Hockenheimring im Dezember fand sich das Rennstadtteam vor der anstehenden Winterpause auf Rang vier der Bundesligatabelle wieder. Die Verantwortlichen registrierten die bislang beste Platzierung des Teams seit dem Aufstieg in die höchste Liga im Jahre 2011.

Die Bundesligarunden 7 und 8 bestreitet man am kommenden Wochenende 08./09.Februar bei Reisepartner OSG Baden-Baden. Gegner sind am Samstag der SK König Tegel und am Sonntag die Schachfreunde aus Berlin. Die Prognosen stehen zugunsten der Rennstädter, da man an den meisten Brettern favorisiert ist. Unter diesem Aspekt könnte nach einem erfolgreichen Wochenende eine nochmalige Verbesserung in der Tabelle stehen in Abhängigkeit des Spielausgangs der Vereine SG Solingen und Werder Bremen. Auch die punktgleich dahinter liegenden Vereine Hamburger SK, SC Eppingen und Turm Emsdetten werden um eine bessere Platzierung bemüht sein und sind zu beachten. Baden-Baden indes scheint dem neunten Titel in Folge entgegen zu streben.

Gegen Ende der Saison und vor dem letzten Heimspielwochenende im Internationalen Schulungszentrum der SAP AG in Walldorf am 15./16.März und vor dem Finale mit allen Bundesligateams in Eppingen werden die verantwortlichen Personen um Teammanager Dieter Auer die Frage zu beantworten haben, ob ein neuer Sponsor für die in Insolvenz befindliche WIRSOL SOLAR AG gefunden werden konnte. Insofern ist das Aushängeschild im Schach in der Metropolregion Rhein-Neckar, die SV 1930 Hockenheim, mehr denn je auf Unterstützung aus der Wirtschaft der Region angewiesen, um frei von Sorgen in die Zukunft blicken zu können. Zwar bildet nach wie vor ein breit gefächerter Sponsorenpool der Rennstädter eine solide Basis und gibt auch den Ausblick auf die Spielsaison 2014/2015 frei - ein Kampf um die vorderen Tabellenplätze ist unter den gegebenen Voraussetzungen aber eher unwahrscheinlich.

Dessen ungeachtet steht die Mannschaftsführung im Gespräch mit dem ehemaligen Weltmeister Anatoli Karpow, dessen Einsatz zum Ende der Saison geplant ist und dessen besondere Beziehung zur Metropolregion Rhein-Neckar inzwischen nicht nur in Schachkreisen bekannt ist. Dieter Auer

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03.02.2014


Großmeister Ivan Saric von der Schachvereinigung 1930 Hockenheim

Sieger in Wijk Aan Zee, Holland

Der Hockenheimer Spitzenspieler Großmeister Ivan Saric, Kroatien, nahm vom 10. bis 26.Januar an dem Tata Steel Challengers in Wijk Aan Zee in Holland teil. Dabei gelangen ihm sieben Siege und sechs Unentschieden. Mit dem Ergebnis von 10 Punkten aus 13 Runden gelang ihm ein überzeugender Sieg mit 1,5 Punkten Vorsprung vor der niederländischen Schachlegende Jan Timman, der 1993 letztmals um die Weltmeisterschaft gegen Anatoli Karpow angetreten war und damals das Match verlor. Ebenfalls 8,5 Punkte erreichte der ELO-stärkste GM Baadur Jobava und belegte mit diesem Resultat den dritten Platz.

Mit diesem glänzenden Erfolg qualifizierte sich der Hockenheimer Spieler für das Tata Steel Masters im kommenden Jahr und erhält Gelegenheit gegen die absolute Weltspitze im Schach anzutreten. Da Großmeister Saric für seinen deutschen Verein Hockenheim an den Start ging, geriet sein Heimatverein erneut in die Schlagzeilen und ist auf dem internationalen Parkett keine Unbekannte mehr.

Beim parallel laufenden Masters Tournament erreichte mit GM Richard Rapport ein weiterer Spitzenspieler der Rennstädter den vorletzten Rang im Reigen der Weltelite noch vor dem besten deutschen Spieler GM Arkadi Naiditsch von der OSG Baden-Baden. Das Turnier gewann die Nr.2 der Weltrangliste GM Levon Aronian, ebenfalls Mitglied des Kaders aus Baden-Baden.

Eine Besonderheit des Turniers ergab sich aus den geplanten Standortwechseln am 15.Januar ins Rijksmuseum nach Amsterdam und am 23. Januar in den High Tech Campus nach Eindhoven. Diese Superidee machte die Veranstaltung in Holland und den Nachbarstaaten noch bekannter und populärer und macht die Suche nach Schachveranstaltungen auf diesem Niveau in Deutschland und Europa schwer. Dieter Auer

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27.01.2014


Coolnesstraining an der HBS

v.l.: Ludger Obenauer, Schulsozialarbeiterin Stefanie Grusie, Rainer Frisch.Hockenheim- „Was habt Ihr beobachtet?“ Coolnesstrainer Rainer Frisch blickt in die Runde. Ein Arm geht nach oben. Frisch ruft die Schülerin auf, die sich gemeldet hat. „Keiner hat versucht, um den Stein zu bitten und zu reden.“ „Genau, Ihr habt es mal wieder ganz schnell erkannt“, kommentiert der Trainer. Dann geht er in die Mitte des Stuhlkreises und fragt die vier Schüler, die hier sitzen: „Hättet Ihr den Stein Euren Mitschülern gegeben, wenn sie erst einmal gefragt hätten?“ Frisch erhält zustimmendes Nicken der vier.

Erleben, fühlen, nachdenken – das ist der Gedanke, dem sich Rainer Frisch und sein Team von der Gesellschaft für Konfliktforschung (GfK) verschrieben haben. Auch beim Coolnesstraining der beiden 8. Klassen in der Hartmann-Baumann-Schule setzen Frisch und sein Kollege Ludger Obenauer auf dieses Konzept. „Die Schüler erreiche ich über Emotionen, über das Gefühl. Nur wenn sie Situationen nachempfinden können und Verständnis für andere aufbauen, dann habe ich einen Aha-Effekt“, so Frisch.

Das Coolnesstraining, das von Schulsozialarbeiterin Stefanie Grusie angeregt und begleitet wird, ist eine Präventionsmaßnahme. Die Schüler sollen lernen, welche unterschiedlichen Möglichkeiten es gibt, auf schwierige Situationen zu regieren. Außerdem soll das Miteinander der Gruppe gestärkt werden, Verständnis für den anderen geweckt und der soziale Umgang im Klassenverband verbessert werden.

„Seit wir das Coolnesstraining haben, halten wir als Klasse besser zusammen“, bestätigen einige Schülerinnen in der Pause den Erfolg des Projekts. „Und wir halten uns besser an Regeln: Wenn z. B. das Handy klingelt, räuspern wir uns“, ergänzt lachend eine Freundin – im Übrigen eine Regel, die die Klasse mit Trainer Frisch immer wieder aufs Neue eingeübt hat.

An diesem Vormittag hat Frisch noch mehr mit der Klasse 8a und Klassenlehrerin Bettina Roll vor. Vorbei ist nun das Spiel um den Stein. Der gelernte Erzieher fängt eine neue Einheit an. „Ich fange jetzt immer gleich an: ‚Steh bitte auf, wenn…‘. Wenn etwas auf Euch zutrifft, dann steht bitte auf. Wenn ich dann nachfrage, könnt Ihr einfach den Kopf schütteln, wenn Ihr nicht antworten wollt. Das ist jetzt völlig freiwillig“, erklärt der Trainer. Doch die Schüler wollen – sie stehen bei den Fragen auf, sie erzählen ihre Geschichten, Dinge, die sie bewegen. Nur sehr selten schütteln sie den Kopf.

„Wie geht es Euch jetzt? Und warum haben wir das ebengemacht?“ fragt Frisch nach der Übung. Und die Schüler haben verschiedene Antworten: „Ich habe jetzt mehr Vertrauen in die Klasse“ oder „Die Vergangenheit ist wieder hochgekommen“ fallen genauso wie „Ich habe die anderen um mich vergessen, wenn ich erzählt habe“ bis hin zu „Ich kenne die anderen jetzt besser“.

Frisch ist nach dem Training zufrieden. Die Klasse ist heute einen weiteren Schritt gegangen, nächste Woche geht es weiter. Insgesamt zehnmal findet das Training statt, in enger Zusammenarbeit mit Schulleitung, Klassenlehrer und Schulsozialarbeit. „Je besser diese Zusammenarbeit funktioniert, umso besser sind die Ergebnisse. Und hier an der Hartmann-Baumann-Schule ist die Zusammenarbeit einfach exzellent“, so Rainer Frisch abschießend.

Info: Vor 13 Jahren wurde erstmals an der Hartmann-Baumann-Schule eine Stelle für Schulsozialarbeit eingerichtet. Grund hierfür war, dass die Schule damals Ganztagesschule wurde. SchulsozialarbeiterInnen agieren selbstständig und unabhängig. Einzelfallhilfen für SchülerInnen gehören genauso zum Alltag wie Gruppenprojekte in den Schulklassen und Hausbesuche bei Eltern. Auch bei der Ausbildung von sogenannten „Streitschlichtern“ sind sie aktiv.

Text und Foto: Stadt Hockenheim

23.01.2014


Rund um die Steuer – Bescheide versendet

Grundsteuer bleibt in 2014 unverändert

Die Grundsteuerbescheide für das laufende Jahr wurden in den vergangenen Tagen versendet. Post von der Stadtverwaltung haben in der Regel nur die Haushalte erhalten, bei denen Änderungen eingetreten sind. Für alle anderen gelten die gleichen Festsetzungen wie im Vorjahr.

Änderungen bei der Höhe der Hebesätze für die Grundsteuer stehen in Hockenheim voraussichtlich nicht an. Im Rahmen der Beschlussfassung über die Haushaltsatzung für das Kalenderjahr 2014 werden die Hebesätze für die Grundsteuer A und B aller Voraussicht nach in unveränderter Höhe von 280 % für land- und forstwirtschaftliche Betriebe (Grundsteuer A) und 300 % für bebaute / bebaubare Grundstücke (Grundsteuer B) bestehen bleiben.

Die Grundsteuer für 2014 ist somit ab sofort zu den Fälligkeitsterminen und mit den Beträgen, die sich aus dem letzten Grundsteuerbescheid vor Veröffentlichung dieser Mitteilung ergeben, zu überweisen. Auf der Überweisung muss das Buchungszeichen angegeben werden, das auf dem Bescheid steht. Auch die Kontoverbindungen sind auf dem Bescheid angegeben. Einfacher wird es beim Vorliegen einer Einzugsermächtigung: Die fälligen Beträge für die Grundsteuer werden dann automatisch zum Fälligkeitstermin abgebucht.

Sobald Änderungen in der Höhe der zu zahlenden Grundsteuer oder ein Eigentumswechsel eintreten, ergeht ein neuer Grundsteuerbescheid. Bis zum Erhalt des entsprechenden Grundsteuerbescheides ist beim Eigentümerwechsel im Übrigen der bisherige Eigentümer zur Zahlung der Grundsteuer verpflichtet. Andere Vereinbarungen (z.B. im Kaufvertrag) haben nur privatrechtliche Bedeutung, berühren deshalb nicht die Zahlungspflicht gegenüber der Stadt.

Hundesteuer

Hundehalter, die ihren Hund angemeldet haben, erhielten einen auf den 10.01.2014 datierten Steuerbescheid. Die im Jahr 2013 erhaltenen Hundemarken in der Farbe „grün auf silbernem Grund“ sind weiterhin gültig. Bei Verlust der Marke kann außerdem eine Ersatzmarke gegen eine Gebühr von 2,50 Euro beim Steueramt, Zimmer 216/217, angefordert werden.

Generell sind alle Hunde anzumelden, die älter als drei Monate sind. Wer seiner Meldepflicht nicht nachkommt, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die mit einer Geldbuße geahndet wird.

Vergnügungssteuer

Jeder Aufsteller von Spielgeräten hat bis zum 10. Tag nach Ablauf eines jeden Kalendervierteljahres eine Steuererklärung getrennt nach Spielgerät und Monat bei der Stadtverwaltung Hockenheim abzugeben. Nach Eingang der Steuererklärung wird die Steuer durch einen Steuerbescheid festgesetzt. Die Vordrucke können bei Bedarf bei Herrn Notheisen Zimmer 216 Tel. 21-223 oder per Mail m.notheisen@hockenheim.de angefordert werden.

Gewerbesteuer

Bei der Gewerbesteuer werden keine Jahresbescheide erstellt. Die zu zahlenden vierteljährlichen Vorauszahlungen ergeben sich aus dem zuletzt ausgestellten Steuerbescheid.

Abbuchungsverfahren

Jeder Steuerpflichtige kann schriftlich eine Einzugsermächtigung erteilen. Das Formular ist auf der Webseite der Stadt Hockenheim abrufbar oder kann bei der Stadtkasse Hockenheim angefordert werden, Tel. 06205 21-126 oder E-Mail: stadtkasse@hockenheim.de. Die Einzugsermächtigung muss mit Originalunterschrift vorliegen, die Zusendung per Fax oder E-Mail ist nicht möglich.

Bei weiteren Fragen zu den Steuern stehen die Mitarbeiter der Stadtverwaltung gerne zur Verfügung.

Herrn Notheisen, Zimmer 216, Tel. 21-223. E-Mail: m.notheisen@hockenheim.de und

Frau Birkenmeier, Zimmer 217, Tel. 21-225, E-Mail: m.birkenmeier@hockenheim.de.

Stadt Hockenheim, Presse

17.01.2014


Neujahrsansprache von Oberbürgermeister Dieter Gummer am 13. Januar 2014

Zukunft nachhaltig gestalten

Sehr geehrte Damen und Herren,

„es gibt viel zu tun“, war ein Leitsatz in der Neujahrsansprache unserer Bundeskanzlerin, Frau Angela Merkel.

Wie recht sie hat: Stets haben wir „viel zu tun“. Wir hasten und hetzen von Termin zu Termin. Straßen werden aufgerissen, Entsorgungs- und Versorgungsleitungen verlegt, Straßendecken geschlossen, später repariert und das Spiel beginnt von neuem. Wir entwerfen Pläne, entwickeln Konzepte für dies und das, rechnen und verwerfen und so geht es immer weiter und weiter im Tagesgeschäft. Doch wir wollen mehr, nein, wir müssen

Zukunft nachhaltig gestalten“.

Denn dazu sind wir gewählt. Wir, damit meine ich zuerst die Mitglieder des Gemeinderates. Wir sind gewählt und mit der Aufgabe ausgestattet worden, bei unseren Entscheidungen die Zukunft der nachfolgenden Generationen in unsere Überlegungen einzubeziehen.

Mit der Wahl und der Annahme des Mandats ist die Übernahme solcher Verantwortung verbunden. Verantwortung zu übernehmen bedeutet Engagement einzubringen. Engagement heißt Zeit für die übernommene Aufgabe zur Verfügung zu stellen – selbstlos, nur dem Gesetz und dem Allgemeinwohl verpflichtet, (theoretisch) fern von Ideologisierung.

In seiner Neujahrsansprache hat dies unser Ministerpräsident Winfried Kretschmann – auszugsweise – wie folgt formuliert:

„… Es stellt unserem Land ein gutes Zeugnis aus, dass 41 % unserer Bürgerinnen und Bürger aktiv in Vereinen und Verbänden, Parteien, bürgerschaftlichen Initiativen oder Selbsthilfegruppen mitarbeiten. Sie übernehmen aus eigenem Antrieb Verantwortung und schenken der Gemeinschaft ihre Zeit, ihr Wissen und ihre Fähigkeiten. Sie leisten viele unverzichtbare Dienste für uns alle, aber ganz besonders für diejenigen, die auf Hilfe angewiesen sind: Den Kindern und Jugendlichen, den Kranken und Gebrechlichen. Oder für die bedauernswerten Menschen, die aus den Kriegsgebieten fliehen müssen und bei uns Zuflucht auf Zeit suchen.

All diesen ehrenamtlich Engagierten in den unterschiedlichsten Bereichen danke ich von ganzen Herzen, denn sie machen aus unserem Land eine menschenfreundliche und liebenswerte Heimat…“

Dieser Aussage kann ich mich nur anschließen. Und deshalb, meine sehr geehrten Damen und Herren, meine Bitte: Engagieren auch Sie sich. Dabei weiß ich sehr wohl, dass ein engagierter Mensch mit bereits drei Ehrenämter eher noch zwei weitere übernimmt bevor jemand bereit ist, sich erstmals zu engagieren.

Beispiele gibt es auch in Hockenheim. Im Rahmen der Ehrung für bürgerschaftliches Engagement werden wir ein solches nennen.

Mit seiner Beteiligung im Rahmen des landesweit ausgeschriebenen Wettbewerbs „ECHT GUT!“ der Landesregierung Baden-Württemberg hatte unser Jugendgemeinderat ein Erfolgserlebnis. Unter insgesamt 1.158 Bewerbern erreichte das Grundschulprojekt, mit dem Schülerinnen und Schüler an die Politik herangeführt und mit den kommunalpolitischen Strukturen vertraut gemacht werden, Platz 5 in der Kategorie „Junge Aktive“ – insgesamt gab es sieben Kategorien. Dieses Beispiel ehrenamtlichen Engagements fand im Rahmen einer Feierstunde im Neuen Schloss in Stuttgart durch und mit unserem Ministerpräsidenten und Ministern/-innen öffentliche Würdigung und Anerkennung. Weiter so und viele Kandidaten bei der nächsten Wahl zum Jugendgemeinderat Ende diesen Jahres!

Öffentlich anerkannt wird das Engagement unserer Feuerwehr. Retten – löschen – bergen – schützen sind Schlagworte. Aber nicht minder schlagkräftig ist unsere Wehr. Mit 90 Mitgliedern hat sie einen hohen Personalstand erreicht. Aufgabenstellung und Personalausstattung erfordern eine passende Infrastruktur. Der 1. Bauabschnitt mit einem Anbau an die Feuerwehr wurde 2012 beendet. Gemäß Bedarfsplan sind 2014 ein Einsatzleitwagen, eine mobile Kommandostation und ein Kommandowagen eingeplant (ca. 160.000 €). Der 2. Bauabschnitt zur Modernisierung der Feuerwache (mit einem Investitionsvolumen von ca. 700.00 €) mit Hochregallager sowie Fahrzeugwaschplatz soll 2014/2015 durchgeführt und finanziert werden.

Beste Voraussetzungen für die Aufgabenerfüllung und unsere Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden sollen geschaffen sein. Dabei bin ich dankbar, dass es Menschen gibt, die bereit sind, sich für ihre Mitmenschen vorbehaltlos ehrenamtlich einzusetzen Die Anforderungen an eine Stützpunktfeuerwehr sind in jeder Hinsicht enorm.

Sie gehen nicht durch Feuer, aber sie sind für Andere da: Seit Jahren aktiv sind die div. Gruppen der Lokalen Agenda. Sie engagieren sich auch in vielfältiger Art und Weise. Hier besteht die Möglichkeit sich einzubringen.

Ehrenamtliches Engagement ist vielfältig – auch hier vor Ort. Zum Beispiel beim 4. Hockenheimer Dreck-weg-Tag. Bislang haben sich jeweils 100 Aktive – Kinder, Erwachsene, Familien - zusammen gefunden, um den Dreck zu beseitigen, den Andere absichtlich oder unabsichtlich verursacht haben. 2014 findet der Dreck-weg-Tag am Samstag, 29. März, von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr – und abschließendem gemeinsamen Essen im alten Fahrerlager – statt. Wenige Stunden Aufwand für eine saubere Stadt Hockenheim.

Neigen Sie einem wie auch immer gearteten ehrenamtlichen Engagement nicht zu, so machen Sie doch bitte von Ihrem Wahlrecht Gebrauch. Je nach Wahl nimmt die fehlende Wahlbeteiligung teilweise erschreckende Ausmaße an: Es kann nicht sein, dass Nichtwähler (bei der Bundestagswahl 2013 rd. 18 Mio.) Wahlen gewinnen. Wir müssen doch stolz und zufrieden, wenn nicht sogar glücklich, sein, in einem demokratischen und sozialen Rechtsstaat leben und wählen zu dürfen! In anderen Ländern der Erde kämpfen Menschen für dieses Recht.

Darum merken Sie sich bitte vor: Am 25. Mai 2014 finden sowohl die Europawahl als auch Kommunalwahlen statt. Bitte gehen Sie wählen und/oder stellen Sie sich zur Wahl – übernehmen Sie Verantwortung. Um den Schriftsteller Günter Grass zu Wort kommen zu lassen:

„Es ist ein Glück wählen zu dürfen.

Das ist der Besitz: Eine Stimme.

Sie fällt ins Gewicht und beweist, dass ich lebe.“


Ehrenamtliches Engagement ist keine Erfindung der Neuzeit. Ablesbar ist dies z. B. am Alter von Vereinen. So werden 2014 beispielsweise

der MGV Liedertafel 1874 e. V. 140 Jahre,

der Ortsverein Hockenheim des DRK 100 Jahre,

der MGV Eintracht 1924 90 Jahre,

der Fanfarenzug der Rennstadt Hockenheim e. V. 60 Jahre und

der Erste Große Hockenheimer Carnevalsgesellschaft 1954 e. V. 60 Jahre


alt – oder jung? Fazit: Es gab schon immer Menschen die Verantwortung übernommen haben.


Beispiele dazu sind auch die seit Jahrzehnten regelmäßig stattfindenden Veranstaltungen. Denken wir nur an die Vereinsfeiern, den Hockenheimer Mai, das Neujahrskonzert usw.


Auch 2014 gibt es gute Gründe zu feiern. Und da sage einer in Hockenheim sei nix los.

Trotzdem war dies ein Hinweis bei der letztjährigen Befragung im Rahmen des Stadtmarketing- und Stadtentwicklungsprozesses.

In Hockenheim nix los? Dies mag eine Lesart sein, andere wiederum fühlen sich durch damit verbunden Lärm beeinträchtigt. Oftmals sind damit aber auch ganz tolle Erfahrungen verbunden. Dabei denke ich insbesondere an das letztjährige Festival „Rock´N´Heim“. Das Verhalten der jungen Besucher wurde durchweg gelobt, es gab keine besonderen Auffälligkeiten. Die Festivalreihe wird vom 15. bis 17. August 2014 fortgesetzt, der Veranstalter plant langfristig mit und auf dem Hockenheimring. Schon kurz nach dem Festival 2013 gab es ein Nachbereitungsgespräch, ein weiteres ist Ende Januar terminiert. Die Folgeveranstaltungen sollen optimiert werden.

Überhaupt ist unser Hockenheimring nicht nur für Rennen, sondern auch für weitere Events, prädestiniert – eben getreu dem Slogan „more than racing“. In Vorbereitung ist inzwischen ein weiteres Konzert.

Konzerte tragen aktuell zur finanzwirtschaftlichen Stabilisierung der Hockenheim-Ring GmbH bei, die Formel 1 hat den Hockenheimring weltweit bekannt gemacht. Letztere ist vom 15. bis 17. Juli 2014 wieder bei uns zu Gast. Der Vorverkauf gestaltet sich bisher besser als 2010 und 2012, wo wir ja vor Zinsen und Abschreibungen ein positives Fazit ziehen konnten. Dennoch ist für 2014 bei der F 1 ein Null-Ergebnis vor Zinsen und Abschreibungen geplant.

Übrigens: Der Betrieb selbst läuft planmäßig. Fahrsicherheitszentrum und Hotel- und Gastronomie GmbH erwirtschaften Überschüsse.

Über die von der Hockenheim-Ring GmbH eingelegte Nichtzulassungsbeschwerde im Verfahren mit der Bickardt-Bau AG hat der Bundesgerichtshof noch nicht entschieden; dies wird wohl 2014 der Fall sein.

Rennveranstaltungen, Konzerte, Verkehr innerorts, auf Bundes- und Landesstraßen, der Schiene, all das verursacht Geräusche. Geräusche, die man teilweise auch als Lärm wahrnimmt. Mit Unterstützung Externer werden wir deshalb gemeinsam, d. h. unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger, einen Lärmaktionsplan erarbeiten. In den letzten acht Jahren wurden dazu Analysen und Teilpläne erstellt. Ich ermuntere Sie, sich aktiv in dieses Verfahren einzubringen. Über den weiteren Ablauf werden wir Sie noch umfassend informieren.

Teil der Themenstellung ist dabei sicherlich der sog. Ziel-Quell-Verkehr. Dabei ist die Zahl der Haushalte und der Pkw ein eigenes Thema. Nicht ohne Grund gibt es Bedarf an Parkraum. Wenig hilfreich ist hier die vom Landesgesetzgeber verordnete Regelung von einem Stellplatz pro Wohneinheit. Dies umso mehr, also öffentliche Stellplätze von Anwohnern oft zugeparkt werden und damit der Allgemeinheit nicht mehr zur Verfügung stehen. Das Verhalten, Garagen als Aufbewahrungsort für Mobiliar jeglicher Art und öffentliche Parkplätze als eigenen Parkraum zu nutzen, verschärft die Parksituation. Hier kann ich nur an die Hausbesitzer und Kraftfahrzeughalter appellieren!

Ungeachtet dessen bemüht sich die Verwaltung, das Parkierungskonzept weiter zu entwickeln. Dies scheint insbesondere im Gebiet „Hockenheim-Süd“ dringend geboten.

Im Bereich der „Unteren Hauptstraße“ ist die Parkierungssituation nun geklärt, die Parkmöglichkeiten erkennbar.


Lösungsbedürftig ist die Parksituation rund um das Med-Center. Bei ausgelastetem Parkangebot am Med-Center kommt es zu einem Ausweichverhalten der Besucher/Patienten. Was sind die Ursachen? Einerseits wurde das ärztliche Angebot ausgebaut, andererseits hat das Angebot an privatem Parkraum durch die Betreiber des Med-Center nicht in ausreichendem Maße Schritt gehalten. Diese Tatsache führt zu einer Verlagerung in den öffentlichen Verkehrsraum. Betroffen ist insbesondere die Heinrich-von Kleist-Straße. Was die aktuelle Situation nicht einfacher macht ist das Parkverhalten der Verkehrsteilnehmer (Parken vor Ausfahrten).


Diesem Gebiet gilt ohnehin unser Augenmerk. Wie können Fußgänger sicher queren? Ist die Sicherheit der Radfahrer gewährleistet? Kreisel oder andere Lösung? Hier arbeiten wir an Lösungsansätzen.

Dabei beziehen wir in die Überlegungen aber auch das Sanierungsgebiet „Obere Hauptstraße Süd“ mit ein. Die Stadt Hockenheim wurde 2013 in das Landessanierungsprogramm aufgenommen. Zahlreiche sanierungsbedürftige Gebäude können nun mit finanzieller Unterstützung von Land und Stadt modernisiert und leerstehende Gebäude einer anderen Nutzung zugeführt werden. Die Entwicklung des Gebiets kann und wird nur gemeinsam mit den Eigentümern erfolgen. Dafür sind Informationsveranstaltungen und Beteiligungen erforderlich; die erste Veranstaltung wird im März oder April 2014 stattfinden.

Alle Eigentümer werden eingeladen, Interessierte können teilnehmen. Verwaltung und Sanierungsberater werden Rede und Antwort stehen.


Trotz aller technischen und witterungsbedingten Schwierigkeiten war die Abstimmung, insbesondere mit den Gewerbetreibenden, im Zuge der Tiefbaumaßnahmen in der Schwetzinger Straße fruchtbar. Nach der Maßnahme Hauptsammler Feuergäßchen/Untere Hauptstraße war die Voraussetzung geschaffen, undichte Abwasserkanäle zwischen Unterer Hauptstraße und Karlstraße austauschen zu können. Bei gleichbleibender Wetterlage könnten diese Arbeiten in einem Monat beendet sein. Direkt danach soll, wenn es die Wetterlage zulässt, mit den Straßenbauarbeiten begonnen werden. Die Arbeiten sollen bis Mitte Juli abgeschlossen sein. Ich denke, dass die Aussicht auf eine attraktive Straßenraumgestaltung für die Anwohner und Gewerbetreibenden ein Ausgleich für die Unannehmlichkeiten ist. Ausgaben für diesen Abschnitt: ca. 1,7 Mio. €.

Für fast alle Tief- und Straßenbaumaßnahmen sind marode Graugussleitungen die Ursache. Insgesamt 8 km müssen bis Juli 2016 ausgetauscht sein. Gesamtinvestition: 6 Mio. €, davon 1,5 Mio. €. 2014 für rd. 2 km.

Deshalb waren und sind auch erhebliche Kanal- und Straßenbauarbeiten als Folgemaßnahmen im Bereich der Walldorfer Straße erforderlich. Aktuell sprechen wir hier über eine Summe in Höhe von 2,3 Mio. €.

Mit dem geflügelten Wort „Des einen Freud´, des anderen Leid“, möchte ich eine Transaktion kurz vor Jahresschluß kommentieren.

Die Stadt Hockenheim hat nämlich die Gesellschaftsanteile des insolventen Mitgesellschafters WIRSOL (49 %) an der „Solar Stadt Hockenheim GmbH & Co. KG“, die die Photovoltaikanlagen an der Spitzkehre der Rennstrecke und auf dem Dach des Rennsportmuseums betreibt, vom Insolvenzverwalter übernommen. Die Stadt Hockenheim ist damit alleinige Gesellschafterin und Eigentümerin der Anlagen. Diese arbeiten effektiv. Beim Neujahrsempfang 2012 hatte ich davon gesprochen, dass die Ertragsprognosen übertroffen würden. Heute kann ich sagen: Die Rendite der Anlage liegt bei 18 %. Sie stellt damit ein weiteres Standbein für die Gestaltung der Zukunft unserer Stadtwerke dar.


  • Energieberatungen,

  • Delta-Sonnenscheine als besondere Form einer Bürgerbeteiligung,

  • Betrieb von Photovoltaikanlagen,

  • Betrieb eines Blockheizkraftwerks,

  • Umrüstung auf Energiesparlampen,

  • Betrieb von drei Elektrotankstellen,

  • Beteiligung am Projekt „Nachhaltiges Wirtschaften in der MRN“,

  • Teilnahme von Gewerbebetrieben am Projekt „Thermografie“,

  • Teilnahme am Projekt „Energiekarawane“,


sind zwar Einzelmaßnahmen, aber deutliche Hinweise auf eine energetisch nachhaltige Ausrichtung unserer Stadt – und dies wiederholt in fruchtbarem Zusammenwirken mit der Metropolregion Rhein-Neckar.

Dazu passt natürlich auch unsere Beteiligung an der „emodrom GmbH“.

Ziel des Unternehmens ist, „ein einzigartiges technologieoffenes Kompetenz- und Informationszentrum mit Leuchtturmcharakter, zur Bündelung und Unterstützung der wirtschaftlichen und politischen Ziele moderner Mobilitätskonzepte“, einzurichten. „Die Zukunft des Automobils am Prestigestandort Hockenheimring [soll] als Schaufenster für Elektromobilität deutlich werden“, hat die Wirtschaftsförderung des RNK unser Projekt treffend beschrieben. Das Projekt wird vom Landkreis Rhein-Neckar und der Metropolregion Rhein-Neckar unterstützt. Wir hoffen auf Anerkennung und Förderung durch das Land Baden-Württemberg und die Europäischen Union. Unsere Abgeordneten bitte ich ausdrücklich um Unterstützung bei diesen Bemühungen.

Der Verband für Kabelnetzbetreiber bezeichnet Deutschland als Europas größten Kabelmarkt. Die digitale Nutzung im Breitbandkabel steigt kontinuierlich an. Es ist ein substanzieller Beitrag zum Hochgeschwindigkeitsziel der Bundesregierung und ein wichtiger Standortfaktor. Ziel des Projekts „fibernet.rnk“ ist, flächendeckende, zukunftssichere und kostengünstige Breitbandanschlüsse für Gewerbe und Haushalte zur Verfügung zu stellen. Anerkannt und gefördert durch das Land Baden-Württemberg kommt nun die Phase „Bedarfserhebung und Analyse möglicher Ausbaustrategien“ zum vorläufigen Abschluss. Die Phase ist wichtig „um … eine bedarfsgerechte Ausbauplanung sowohl … der Wohn- und Mischgebiete, als auch … Gewerbegebiete“ zu erreichen, so (auszugsweise) unser Landrat, Stefan Dallinger. Die Stadt Hockenheim beteiligt sich an dem in die Zukunft gerichteten Projekt. 2014 sind vorsorglich 150.000 € veranschlagt. Bedarf an der schnellen Datenverbindung besteht. Und dem wollen wir auch nachkommen – eben Zukunft nachhaltig gestalten.


In den Jahren 2012/2013 stand die Frage im Raum: Wie sieht die Zukunft unseres „Aquadrom“ aus? Kein Wunder bei einem jährlichen Defizit von bis zu 1,8 Mio. €. 2014 planen wir mit minus 1,7 Mio. €, Ziel: minus 1,5 Mio. €. Dabei müssen wir uns bewusst sein, dass das „Aquadrom“ ein Verlustbringer bleiben wird. Maßnahmen zur Zukunftssicherung waren erforderlich. Neben der Großinvestition BHKW (1,3 Mio. €) war der Umbau des Springerbeckens in ein Variobecken wichtig: Nun ist es möglich dem Thema „Gesundheit“ breiteren Raum zu geben. Reha-Sport ist genauso möglich wie Schulschwimmen, Baby- und Kleinkinderschwimmen oder andere sportliche Betätigungen. Der Bereich ist multifunktional nutzbar und entspricht der Philosophie eines „Familien- und Gesundheitsbades“. Das Angebot ist entsprechend, ansprechend, vielfältig. Gutachter haben uns ein ausgewogenes Preis- Leistungsverhältnis bestätigt. Nicht ohne Grund besuchen jährlich etwa 340.000 Menschen das „Aquadrom“.


Zukunft nachhaltig gestalten“

heißt für folgende Generationen Verantwortung zu übernehmen. 2013 ist es – in vertrauensvoller Zusammenarbeit mit den freien Trägern – gelungen, die geplante Betreuungsquote von 50 % mit ca. 55 % zu übertreffen. Rund 5 Mio. € sind allein 2013 in den Bau oder die Erweiterung von Kindertagesstätten geflossen.

Davon 2,64 Mio. €. in den „neuen Bossert-Kindergarten“. Aktuell wird der Betrieb in dem Neubau durch einen Wasserschaden beeinträchtigt. Trotz Verpressung der Leitungen und Tests vor Inbetriebnahme kam es zur Undichtigkeit. Momentan ist keine konkrete Aussage möglich wie lange improvisiert werden muss. Kinder, Erzieher, Eltern und Betriebsträger haben dieses unvorhersehbare Ereignis bisher unaufgeregt gemeistert. Dafür bin ich allen Beteiligten dankbar. Gemeinsam mit der Evangelischen Kirchengemeinde werden wir Eltern und Öffentlichkeit auch weiterhin zeitnah informieren.


Ergänzt durch die Umbaumaßnahme im katholischen Kindergarten St. Maria (0,9 Mio. €), den Neubau einer neuen Kinderkrippe durch den Verein Postillion e. V. (1,2 Mio. €) und die Erweiterung des Südstadt-Kindergartens (0,3 Mio. €) war die Zielerreichung möglich. Nun steht der Neubau des katholischen Kindergartens mit einem bisher (!) kalkulierten Investitionsvolumen von 2,3 Mio. € an. Da die Stadt Hockenheim auch an der Finanzierung der Projekte der freien Träger beteiligt ist, sind damit Auswirkungen auf den Haushalt verbunden.


Sehr geehrte Damen und Herren,

knapp 3.000 Schülerinnen und Schüler besuchen Schulen in Hockenheim. Mit rund 2 Mio. € jährlich finanzieren wir eigene Einrichtungen. Die Bildungslandschaft ist seit Jahren Veränderungen unterworfen. Die neue Landesregierung forciert die Einrichtung von Gemeinschaftsschulen. Aber wie sieht die Zukunft unserer Hockenheimer Schullandschaft aus? Ein mit der Analyse und Bewertung der Situation und dem damit verbundenen Aufzeigen von Perspektiven beauftragtes Institut soll allen Kommunen im Verwaltungsraum mit einem Schulentwicklungsplan Antwort geben. Basis ist also eine regionale Betrachtung. Alle Schulen, auch private, werden einbezogen. Im 1. Quartal dieses Jahres soll die Ausarbeitung vorliegen. Sie dient als Grundlage für Entscheidungen. Der Schulstandort Hockenheim ist sachlich begründet zu stärken.

Wesentlich für eine nachhaltige Entwicklung unserer Stadt ist ein Maßnahmenbündel. Schon deshalb ist das Stadtmarketing- und Stadtentwicklungskonzept nicht auf Einzelmaßnahmen, sondern auf ein Gesamtkonzept ausgerichtet. Aus einer Stärken-Schwächen-Analyse heraus wurde ein solches entwickelt. Es hat Innenstadt noch stärker in den Fokus der Entscheidungsträger gerückt. So sind die folgenden Maßnahmen in ihrer Gesamtheit bedeutsam:

Bei der Hochwasserschutzmaßnahme Kraichbach/Mühlkanal ist das Planfeststellungsverfahren endlich so weit gediehen, dass die Genehmigungsbehörde davon ausgeht, bis Ende März 2014 den Planfeststellungsbeschluss erteilen zu können. Erfreulich ist dabei, dass die beiden noch verbliebenen Eigentümer nun auch bereit sind, ihre Grundstücke an die Stadt zu verkaufen. Die Durchführung der Maßnahme ist für 2015/2016 geplant. Die Stadt hätte die Maßnahme gerne schon viel früher durchgeführt. Deshalb die ganz dringende Bitte an alle politisch Verantwortlichen: Unterstützen Sie uns massiv in dem Bemühen, nach einer rechtzeitigen Bereitstellung der erforderlichen Landesmittel! Gesamtvolumen: 4, 2 Mio. €, Stadt: 1,5 Mio. €.

In Verbindung mit dieser Maßnahme ist es auch vorstellbar, eine Begegnungs- und Bewegungsanlage zu installieren. Dies könnte dem Anforderungsprofil einer Ausschreibung der Dietmar-Hopp-Stiftung entsprechen. Ich halte die Vorschläge für eine „Alla hopp“-Anlage für sehr gelungen und unseren Vorstellungen zuträglich. Kinderspielplatz mit Pavillon und sanitären Anlagen, naturnaher Spielplatz für Schulkinder, integriert in die Hochwasserschutzmaßnahme – das wäre eine sinnvolle Ergänzung. Die Entscheidung fällt im Frühjahr.


Und wenn es dann noch gelingt mit dem „Areal Kanne“, damit meine ich den Bereich Obere Hauptstraße/Karlsruher Straße (Ost), in das Landessanierungsprogramm aufgenommen zu werden, Einvernehmen zwischen Eigentümern und Projektentwicklern herzustellen, könnte sich das Areal anders als im Moment darstellen. Erwartete Beteiligung der Stadt: geschätzte 1,6 Mio. €.

In Verbindung mit dem Sanierungsgebiet „Untere Hauptstraße/ Schackgärten/ Messplatz“ gemäß der nun aufgelegten Entwurfsfassung ergibt sich aus den verschiedenen Teilen ein Bild der neuen Innenstadtgestaltung mit Versorgungsaufgaben. Die Förderung der Maßnahmen des Sanierungsgebiets läuft Ende des Jahres aus, wir streben allerdings eine Verlängerung um 2 Jahre an. Bis dahin muss endabgerechnet sein.

Dieses Paket, geschnürt mit eigenständiger Energieversorgung (BHKW) auch für die Schulen, wird unsere Innenstadt nicht nur verändern, sondern erlebbarer machen und nachhaltig wirken. Die Maßnahmen spielen sich in einem relativ nahen Zeitraum ab, wenn die Akteure mitspielen.

Im Februar 2013 wurde der Landschaftserhaltungsverband Rhein-Neckar e. V. gegründet. Die Stadt Hockenheim ist Mitglied. Schließlich befinden sich auf Ihrer ca. 3.500 ha großen Gemarkung Naturschutzgebiete von ca. 700 ha und zahlreiche Naturdenkmäler usw.

Ziel des Verbandes ist, ein flächendeckendes Netz natürlicher und naturnaher Lebensräume aufzubauen, um in den Kulturlandschaften die Lebensgrundlagen zu erhalten, sowie Impulse für eine nachhaltige Regionalentwicklung und umweltverträgliche Landnutzung zu geben.

Darum soll eine Gesamtkonzeption für die Biotopvernetzung auf den Gemarkungen aller vier Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft erstellt werden. Nun ist dieser Punkt auch Teil der gemeinsamen Sitzung mit dem Sprengel Schwetzingen im Februar.

Meine sehr geehrten Damen und Herren,

Zukunft nachhaltig gestalten“


  • Geht nicht von heute auf morgen.

  • Ist keine Lieferung „frei Haus“

  • Hat nicht nur Freunde

  • Braucht Entscheidungsbereitschaft

  • Benötigt Unterstützung


und darum bitte ich Sie. Unterstützen Sie uns, den Gemeinderat, die Verwaltung und mich als OB bei der Vorbereitung und Durchführung dieser und weiterer, heute nicht angesprochener Aufgaben. Dass alle Maßnahmen zu finanzieren sind, müssen wir in unsere Überlegungen einbeziehen.

Ziel ist, die Zukunft unserer Stadt nachhaltig zu gestalten, denn wir haben eine Verpflichtung gegenüber folgenden Generationen.


Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien im neuen Jahr viel Glück, Gesundheit und Gottes Segen.


Vielen Dank.

Es gilt das gesprochene Wort

Foto: wiwa

14.01.2014


Ehrung „Bürgerschaftliches Engagement“ durch Oberbürgermeister Dieter Gummer am 13. Januar 2014

Sehr geehrte Damen und Herren,

werte Gäste,

der Gemeinderat der Stadt Hockenheim hat am 21.12.2011 beschlossen, bürgerschaftliches Engagement zu würdigen. Mit der Würdigung sollen Dank und Anerkennung öffentlich ausgesprochen werden. Sie soll Ansporn für weiteres bürgerschaftliches Engagement sein. Deshalb wird heute eine Person und eine Vereinigung geehrt, die sich durch außergewöhnliches bürgerschaftliches Engagement besondere Verdienste erworben haben. Eine weitere zu ehrende Person hatte vor der Mitteilung, dass sie geehrt werden sollte, einen Auslandsurlaub gebucht, kann also nicht unter uns sein.

So erfolgt heute zum zweiten Mal die Bekanntgabe und Ehrung für bürgerschaftliches Engagement.

„Wie wunderbar ist es doch, dass niemand auch nur einen einzigen Augenblick warten muss, bevor er beginnen kann, die Welt zu verbessern.“ Mit diesem oft zitierten Satz aus dem Tagebuch von Anne Frank möchte ich nun die Ehrung eines besonderen Menschen beginnen, der sich seit vielen Jahren um die Belange seiner Mitmenschen gekümmert hat.

Meine sehr geehrten Damen und Herren,

Was bedeutet aber bürgerschaftliches Engagement für uns als Kommune, für unser Gemeinwesen? Ich möchte dazu einige Sätze aus dem Bericht der Enquete-Kommission „Zukunft des Bürgerschaftlichen Engagements“ des Deutschen Bundestages aus dem Jahr 2002 zitieren. Dort heißt es: „Bürgerschaftliches Engagement ist eine unverzichtbare Bedingung für den Zusammenhalt der Gesellschaft“. Und weiter: „Bürgerschaftliches Engagement bedeutet Vielfalt, und erst in diesem weitem Verständnis, das all diese vielfältigen Tätigkeiten einbezieht, erschließen sich die Dimensionen dieser Aktivitäten und ihre Bedeutung für unser Gemeinwesen.

Die Bürgerinnen und Bürger erneuern mit ihrem freiwilligen Engagement in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens Tag für Tag die Bindekräfte unserer Gesellschaft. Sie schaffen eine Atmosphäre der Solidarität, der Zugehörigkeit und des gegenseitigen Vertrauens. Kurz, sie erhalten und mehren, was wir heute ‚soziales Kapital‘ nennen: die Verbundenheit und das Verständnis zwischen den Mitgliedern einer Gesellschaft, die Verlässlichkeit gemeinsam geteilter Regeln, Normen und Werte und nicht zuletzt das Vertrauen in die Institutionen des Staates.“ Soweit das Zitat aus dem Bericht der Kommission.

Meine sehr verehrten Damen und Herren,

kurz gesagt: Unsere Hockenheimer Ehrenamtlichen sind unser Kapital – und nach meiner Einschätzung ein Pfund, mit dem wir wuchern können. Deshalb ist es uns – dem Gemeinderat und mir - heute so wichtig, mit dieser Ehrung Danke zu sagen.

Danke dafür, dass Sie ganz selbstverständlich, dass Sie freiwillig und ehrenamtlich Ihre Zeit und Kraft in den Dienst der Allgemeinheit stellen, dass Sie Verantwortung übernehmen und damit unser Gemeinwesen bereichern.

Möglichkeiten bürgerschaftlichen Engagements, kommen in dem Wirken des heute zu Ehrenden zum Ausdruck.


  • Wer ist dieser „Engel des Alltags“?

  • Was hat dieser Bürger in die Hand genommen?

  • Warum hat er das getan?

Jahrzehnte engagiert in der evangelischen Kirche, davon 24 Jahre als Kirchenältester, 18 Jahre als Vorsitzender des Kirchengemeinderates und 18 Jahre Vorsitzender der Bezirkssynode, eingebunden in den Bezirkskirchenrat und in Visitationen, hat sich bei Herrn Kurt Engelberth im Zuge der Aktion „Brot für die Welt“ auch und insbesondere in der Adventszeit durch den Verkauf von fair gehandelten Waren, die Vorstellung verstärkt, diese Handelsgüter in einem „Weltladen“ zum Kauf anzubieten. Gekauft wurden die fair gehandelten Waren in Kommission in Frankfurt, als Angebot an Menschen, die ihren Beitrag zu einer fairen Welt leisten wollen, weil nach seiner Philosophie „Jeder Mensch das Recht hat, von seiner Hände Arbeit zu leben“.

Dieser von ihm proklamierte und gelebte faire Handel muss in alle Richtungen funktionieren: von Nord nach Süd, von Ost nach West. Eingebunden sind Einrichtungen und Produkte behinderter Menschen.

Dieses Engagement hat auch dazu geführt, dass Herr Kurt Engelberth als Vorstandsmitglied sechs Jahre, bis zu seinem automatischen Ausscheiden, bei dem Verein Oikocredit Baden-Württemberg mitgewirkt und damit zur Bereitstellung sogenannter Mikrokredite beigetragen hat. Die Bereitstellung von Mikrokrediten beschränkt sich dabei nicht nur auf die Ausschüttung von zur Verfügung gestellten Geldern, sondern beinhaltet auch Begleitung, Beratung und Schulung der Empfänger.

Sein großes soziales Engagement ließ Herr Kurt Engeberth auch in den Trägerverein Vita Vitalis einfließen, indem er sich zunächst um Überzeugung und Finanzierungsmöglichkeiten bemühte und letztlich den Vorsitz des Vereins übernahm; als solcher ist er heute noch tätig. Auslöser war dabei die Bestrebung der ökumenischen Sozialstation, die sich bislang ausschließlich mit ambulanter Pflege beschäftigt hatte, ein weiteres stabiles Standbein zu suchen und mit dem Juchli-Haus nun ein Projekt gefunden hat. Hintergrund dabei ist, dass Demenzkranke oftmals in Alten- und Pflegeheimen „untergehen“. Demenzkranke sollen einen gelingenden Alltag erfahren, sie sollen Dinge tun können, die „man“ in einem Heim einfach nicht darf. Verschmitzt hat er von einer „Studenten-Wohngemeinschaft“, aber eben nur für Demenzkranke, gesprochen. Angehörige sind dabei eingebunden und so ist diese Wohngemeinschaft eine Familie.

Was Herrn Kurt Engelberth aber besonders wichtig ist, ist die Tatsache, dass viele andere zum Gelingen all dieser Maßnahmen beigetragen haben. So hatte er insbesondere darauf hingewiesen, dass der Weltladen nur durch das Engagement weiterer Ehrenamtlicher und die Überzeugungsarbeit bei Vita Vitalis auch wieder nur durch und mit Unterstützung weiterer engagierter Menschen leistbar war. Wie hat er es formuliert? Ich versuche es sinngemäß: Es gab und gibt immer Menschen um mich herum, sei es der Vorstand, seien es die Mitarbeiter, die dafür sorgen, dass diese Vorstellungen zum Tragen kommen und mit Leben erfüllt werden.

Herr Kurt Engelberth ist ein Beispiel dafür, dass soziales Engagement Früchte tragen kann und trägt. Er ist auch ein Beispiel dafür, dass Aufforderungen der Ehefrau auch fruchtbringend sein können. So hat die, der Notwendigkeit, einen Förderverein, nämlich Vita Vitalis, zu gründen, überzeugte Frau Kraus zu Ihrem Ehemann gesagt: „Do muschd was mache“. Herr Kurt Engelberth hat etwas gemacht, seine Frau hat ihn bei allen ehrenamtlichen Tätigkeiten unterstützt und deshalb beziehe ich Sie, liebe Frau Kraus, ausdrücklich auch - neben Ihrem Mann und den zahlreichen engagierten Menschen - mit in die Laudatio ein.

Meine sehr geehrten Damen und Herren,

werte Gäste,

was Gemeinderat und Verwaltung besonders wichtig, ist, ist die Freude darüber zum Ausdruck zu bringen, dass es in unserer Stadt ausgeprägtes „Soziales Kapital“ gibt. Es gibt Menschen, die sich engagieren und es ist richtig und wichtig, dass dieses Engagement auch Gesichter hat. Deshalb bin ich dankbar.


Dankbar dafür,


  • dass es Menschen gibt, die erkennen und darauf aufmerksam machen, wo und durch wen herausragende Leistungen selbstlos erbracht werden

  • und dass es Menschen gibt, die bereit sind, den Weg in die Öffentlichkeit zu gehen und damit dem bürgerschaftlichen Engagement ein Gesicht geben und zur Nachahmung anregen.


Im Namen des Gemeinderats, der Stadt Hockenheim und auch ganz persönlich danke ich Ihnen, sehr geehrter Herr Engelberth und Ihrer Frau, auch stellvertretend für alle Engagierten und der Empfehlenden.

Auf Wunsch des zu Ehrenden nehme ich nun die Ehrung, gemeinsam mit meinem Kollegen Thomas Jakob-Lichtenberg, vor.

Vielen Dank.

Es gilt das gesprochene Wort

14.01.2014


Schachvereinigung 1930 Hockenheim startet ins Neue Jahr

Hockenheim. Während der reguläre Spielbetrieb in der Zehntscheune wieder aufgenommen wird und die dritte und vierte Mannschaft am Wochenende zu den Verbandsspielen an die Bretter treten müssen, geht der Spielbetrieb in der Oberliga und in der 1.Bundesliga erst am 08./09.Februar weiter. Zur Überraschung der Ligakonkurrenten hat sich das Rennstadtteam auf Platz vier der Tabelle nach vorne gespielt und sieht sich in der Lage, diesen Tabellenplatz bei den anstehenden Runden 7 und 8 in Baden-Baden zu verteidigen. Der Tabellenstand gibt zwar zu Optimismus Anlass, wird aber intern als Momentaufnahme verstanden, zumal zurzeit noch kein adäquater Ersatz für den Verlust von Sponsor WIRSOL SOLAR AG gefunden werden konnte. Ungeachtet dessen hat die Vereinsführung beschlossen, dass das Team auch nach dem erwarteten erfolgten Klassenerhalt in der nächsten Saison in der 1. Schachbundesliga zum vierten mal in Folge an den Start gehen soll.

Zur Freude der sportlichen Leitung des Vereins konnten einige Spitzenkräfte in der Winterpause durch hervorragende Resultate auf sich aufmerksam machen. Hervorzuheben ist der Titel Schnellschach- Europameister 2013, den der 19-jährige Hockenheimer Spitzenspieler, Großmeister Richard Rapport, in Warschau erringen konnte. Auch die deutsche Nr. 1 der Frauen, die Internationale Meisterin Elisabeth Pähtz, konnte Ihren Titeln Deutsche Meisterin 2013 im Blitzschach und im Schnellschach einen fünften Platz im Schnellschach bei den World Mind Games in China folgen lassen, womit sie Ihre Zugehörigkeit zur absoluten Weltelite bestätigte. Da auch das Hockenheimer Eigengewächs, Großmeister Rainer Buhmann, mit dem Titel Deutscher Vize-Meister 2013 erfolgreich agierte, konnte der Verein eine umfangreiche Liste sportlicher Erfolge der Stadt Hockenheim zuleiten. Diese Sportler sollen im Februar bei der Sportlerehrung durch die Stadt eine besondere Ehrung erhalten. Dieter Auer

INFO: www.sv1930-hockenheim.de 

www.schachbundesliga.de

08.01.2014


Historie

Wenn's mitten im Sommer über alle Gemarkungen links und rechts des Rheins dröhnt, dann rasen die Formel-1-Boliden auf dem Hockenheim-Ring dem Großen Preis von Deutschland oder Europa entgegen. Die Stadt Hockenheim ist auch wegen anderer Motorsportveranstaltungen, wie beispielsweise die Deutsche Tourenwagen-Masters, als Rennstadt in die Geschichte eingegangen. Genannt wurde der Ort in uralten Zeiten Ochinheim, Hochinheim, Hochkinheim, Hoggena und Ockena. Die erste Erwähnung ist im Lorscher Codex nachzulesen - anno 769. Im Mittelalter gehörte die Siedlung zur Herrschaft der Burg Wersau, dem Bischof von Speyer, den Pfalzgrafen bei Rhein, zu Pfalz-Mosbach und Pfalz-Veldenz. Nach der Schlacht bei Seckenheim (1642) musste der Speyerer Bischof Hockenheim der Kurpfalz überlassen. Schwere Schäden fügten Kriegshandlungen anno 1644 und 1674 dem Ort zu. Seit 1803 stand Hockenheim unter badischer Herrschaft. Bedeutend waren Hopfen, Tabak und der Spargelanbau. Der Spargel verdrängte schließlich den Hopfen. Im Jahr 1895 erhielt Hockenheim Stadtrechte. Der Hockenheim-Ring wurde 1932 mit einem Motorradrennen eröffnet. In Hockenheim fand 1991 die elfte baden-württembergische Landesgartenschau statt. -bb-

Weitere Informationen: www.hockenheim.de

14.02.2011