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Nachrichten aus SÜW

Gebhart und Brandl gegen Kleine Pfalzlösung

„Die Strecke ist vor allem wegen zu erwartender Lärmprobleme nicht geeignet für massiven Güterverkehr"

Bundestagsabgeordneter Dr. Thomas Gebhart und der Landtagsabgeordnete Martin Brandl

Landau. Der südpfälzische Bundestagsabgeordnete Dr. Thomas Gebhart und der Landtagsabgeordnete Martin Brandl (beide CDU) sprechen sich weiterhin klar dagegen aus, die Strecke Speyer-Germersheim-Wörth in größerem Umfang für den Güterverkehr (Kleine Pfalzlösung) zu nutzen. „Die Strecke ist vor allem wegen zu erwartender Lärmprobleme nicht geeignet für massiven Güterverkehr. Sie führt mitten durch die Orte. Die Wohnbebauung reicht teilweise sehr dicht an die Gleise heran. Zudem besteht unser vorrangiges Ziel darin, diese Strecke mit einem Halbstundentakt für den Öffentlichen Personennahverkehr attraktiver zu machen. Aus diesen Gründen haben wir uns erfolgreich dafür eingesetzt, dass die Kleine Pfalzlösung nicht in den neuen Bundesverkehrswegeplan, der 2016 beschlossen wurde, aufgenommen wurde.

Dass die Bahn dennoch eine Machbarkeitsstudie erstellt, geht nach unseren Informationen auf den vorherigen Bundesverkehrswegeplan, der 2003 beschlossen wurde, zurück.  Es handelt sich um einen Teilaspekt des Knotens Mannheim. Der rechtsrheinische Ausbau werde dadurch nicht in Frage gestellt. „Inwiefern die Deutsche Bahn aus einem Beschluss von 2003 noch das Recht ableitet, die linksrheinische Strecke verstärkt mit Güterverkehr zu belasten, werden wir weiter hinterfragen.“

In einem Brief an Staatssekretär Enak Ferlemann betonen Gebhart und Brandl nochmals ihre klare Position, weshalb sie die Strecke für ungeeignet halten, um darauf in größerem Umfang Güterverkehre abzuwickeln. „Wir werden uns weiter dafür stark machen, dass die Überlegungen der Bahn nicht zum Tragen kommen.“

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