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Nachrichten aus SÜW

Verunreinigung der Queich in Annweiler mit Kraftstoff

Diesel hat den Landkreis Germersheim nicht erreicht

Ölsperre am Ottersheimer Teilungswehr.

Germersheim. Durch einen Verkehrsunfall bei Annweiler sind gestern Nachmittag schätzungsweise 200 Liter Diesel in die Queich gelangt. Die Feuerwehr Annweiler hat insgesamt vier Ölsperren gesetzt, die Feuerwehr Landau in der Innenstadt eine.

 Aus dem Landkreis Germersheim war der Kreisfeuerwehrinspekteur, Mike Schönlaub, zur Beurteilung der Lage vor Ort. Er veranlasste, dass die Feuerwehren Bellheim, Germersheim und Zeiskam vorsichtshalber eine weitere Ölsperre vor dem Ottersheimer Teilungswehr aufbauen. Die Bewässerungsgräben und Nebenbächen waren bzw. wurden geschlossen.

 Nach Auskunft der Feuerwehr und der Unteren Wasserbehörde der Kreisverwaltung Germersheim ist kein Kraftstoff bis in den Landkreis Germersheim geflossen, sodass spätestens morgen die Ölsperre wieder abgebaut wird.

 Insgesamt loben Landrat Dr. Fritz Brechtel und Mike Schönlaub die konstruktive Zusammenarbeit mit den Kollegen der Südlichen Weinstraße und der Stadt Landau und insbesondere auch den nächtlichen Einsatz der Feuerwehren Germersheim, Bellheim und Zeiskam. „Der Einsatz zeigt einmal mehr, wie wichtig eine gute Ausstattung der Katastrophenschutzeinheiten und eine gute Zusammenarbeit über Kreisgrenzen hinweg ist“, so Landrat Brechtel.

Funktionsweise Ölschlängel:

Im Bauchverlauf wurde eine Sperre mittels Holzplatten errichtet. Diese Sperre verlangsamt den Fluss des Baches in diesem Bereich. Vor der Sperre wurde ein Ölschlängel in den Bach eingebracht. Somit strömt das obere Wasser durch den Schlängel, der wasserdurchlässig ist. Jedoch fängt er das auf dem Wasser treibende Diesel auf. Somit kann der Bach gereinigt werden und der möglicherweise verunreinigte Ölschlängel fachgerecht entsorgt werden. Im Schlängel ist ein Bindemittel, dass Diesel/Öl auffängt. Text und Foto: KV Germersheim

 

 

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