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IOC-Entscheidung zur Sperre Russlands muss Weckruf für die FIFA sein

Pressemitteilung des CDU Bundestagsabgeordneten Johannes Steiniger

Berlin. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat entschieden, Russland für die Teilnahme an den Olympischen Winterspielen in Pyoengchang zu sperren.

Vor dem Hintergrund der FIFA-Fußballweltmeisterschaft im Sommer 2018 in Russland erklärt der CDU-Sportpolitiker Johannes Steiniger hierzu:

 „Auf die konsequente Entscheidung des IOC gab es zu Recht viele zustimmende Reaktionen aus der internationalen Sportwelt.

Denn Funktionäre und Hintermänner sowie das verantwortliche Nationale Olympische Komitee erhalten einen deutlichen Platzverweis durch diese wegweisende und klare Ansage aus Lausanne. Dass saubere Athleten, die sich gegen skrupellose und systematische Manipulation gestellt haben, an den Start gehen und im Sinne des olympischen Geistes ihre faire Chance verdient haben, ist gut und richtig.

So war die Verkündung des Olympia-Aus für Russland tatsächlich ein guter Tag für den sauberen Sport und ein überfälliger Beschluss gerade noch zur rechten Zeit. Zugleich muss dies aber auch Weckruf für den internationalen Fußball gewesen sein. Denn die Zeit läuft zum Anpfiff der WM im Juni.

Auch der Fußball muss endlich dem strikten und engmaschigen Kontrollsystem der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) unterstehen und Kontrollen dürfen nicht weiterhin von der FIFA selbst in Eigenregie organisiert werden. Insofern hoffe ich sehr, dass nunmehr auch hier Bewegung in die Debatte kommt und unterstütze ausdrücklich die Forderung von DFB-Präsident Reinhard Grindel nach einer unabhängigen, glaubwürdigen und vertrauensstiftenden Kontrolle durch die WADA.“   

Foto: Archiv spk