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Lions Club Speyer: Vorweihnachtliche Überraschung für drei Speyerer Einrichtungen

Lionshilfe-Präsident Kirchberg verlieh seiner Freude darüber Ausdruck, dass mit der Jahresspende offensichtlich „drei Leuchttürme am Brennen gehalten werden können“.

Irmgard Münch-Weinmann und Christiane Schneider von JuMA, Lions-Mitglied Dr. Günter Kirchberg,Frauenhaus-Vorstandsmitglied Ute Brommer, Frauenhaus-Leiterin Silvia Bürger, Lions-Präsident Dr. Clemens Spiekermann, Mira Hofmann und Andrea Brönner vom Feuerbachhaus mit Schrittführer Eberhard Mülberger, Lions-Schatzmeister Rudolf Müller.

Speyer. Vorweihnachtliche Überraschung für drei Speyerer Einrichtungen: Eine Spende von insgesamt 10.500 Euro hat der Lions Club Speyer zum Jahresende ausgeschüttet. Jeweils 3.500 Euro erhalten die Straffälligenhilfe „Junge Menschen im Aufwind“ (JuMA), das Frauenhaus Speyer sowie der Verein Feuerbachhaus.

Clubpräsident Dr. Clemens Spiekermann unterstrich bei der Spendenübergabe im Konferenzraum der Volksbank Kur- und Rheinpfalz das Ansinnen des 1963 gegründeten Serviceclubs, mit den Geldzuwendungen Speyerer Einrichtungen und Vereine nachhaltig zu unterstützen. Das Spendengeld stammt nach Auskunft von Lionshilfe-Präsident Dr. Günter Kirchberg vom Reinerlös des Altstadtfest-Löwenhofs und dem von Kirchberg initiierten „Wahl-Lotto“ zur Bundestagswahl im September. Dabei mussten die Clubmitglieder die Ergebnisse der Parteien vorhersagen. Abweichungen wurden mit „Strafprozenten“ belegt. Die meisten der zurzeit 54 Lions kamen auf die Höchststrafe von 50 Euro. Da Volksbank-Vorstandssprecher Rudolf Müller die Clubkasse führt, ist der Spendenfluss gesichert.

Große Freude über den unverhofften Geldsegen herrschte bei Irmgard Münch-Weinmann, der treibenden Kraft  und Leiterin von JuMA. Die beiden Personalstellen der 2004 von ihr gegründeten Straffälligenhilfe werden von der PSD-Bank finanziert. Mit Spendengeldern können Auslagen beglichen werden, die Diplom-Pädagogin Christiane Schneider für die Betreuung der jungen Menschen im Alter zwischen 14 und 25 Jahren hat, die JuMA von der Jugendgerichtshilfe vermittelt werden.

Auf Zuwendungen angewiesen sind auch die Mitarbeiterinnen des Frauenhauses. Silvia Bürger, seit 24 Jahren als Leiterin engagiert, und ihr Team helfen jährlich bis zu 50 Frauen, die oft mit ihren Kindern Schutz suchen vor häuslicher Gewalt. Überdies komme der ambulanten Hilfe immer mehr Bedeutung zu. Jedes Jahr kommen bis zu 80 Frauen zu persönlichen Gesprächen ins Beratungsbüro oder erkundigen sich in meist längeren Telefonaten über mögliche Verhaltens- oder Verfahrensweisen. Wegen der Kinder kooperieren die fünf Frauenhaus-Mitarbeiterinnen mit Kindergärten und Schulen, berichtete Bürger. 

Kuratorin Mira Hofmann und Vorstandsmitglied Eberhard Mülberger freuten sich, dass  der Verein Feuerbachhaus dank der Lionsspende  mindestens drei weitere Bilder von Anselm Feuerbach neu rahmen lassen und mit Spezialglas gegen Beschädigungen schützen kann. 

Lionshilfe-Präsident Kirchberg verlieh seiner Freude darüber Ausdruck, dass mit der Jahresspende offensichtlich „drei Leuchttürme am Brennen gehalten werden können“.