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VHS-Frühjahrsprogramm: Insektensterben ein Schwerpunkt-Thema

Wildbienen im Anflug auf Villa Ecarius

Von unserem Mitarbeiter Werner Schilling

Speyer. Vier von fünf Deutschen kennen die Volkshochschule, kurz:VHS, und wissen, dass diese Bildungseinrichtung einen sehr guten Ruf sowie ein vielfältiges Angebot hat und wertvolle Arbeit leistet.  Stolz sein dürfen auch der langjährige Speyerer VHS-Leiter Ewald Gaden und sein Mitarbeiterteam, das nun das 145 Seiten starke Programmheft fürs kommende Frühjahr zusammengestellt hat. Ab Montag 18.Januar sind 10 000 druckfrische Exemplare bei der VHS in der Villa Ecarius, bei der Tourist-Info und in den Bürgerbüros erhältlich und im Internet unter www.vhs-speyer.de abrufbar. Bürgermeisterin Monika Kabs ist dem VHS-Team um Gaden „sehr dankbar für die immense Vorarbeit“.

Und da die VHS immer auf neue Anforderungen reagiert und aktuelle Themen mit ins Programm aufnimmt, hat sich die Zahl der Teilnehmer ständig erhöht (in 2016 über 80000) und sind die 2016 geleisteten Übungsstunden gegenüber dem Vorjahr um 13,6 auf über 22 000 gestiegen. Großen Anteil daran haben die Integrationskurse, mit allein 700 Stunden in 60 Kursen.

Das aktuell heiß diskutierte Insektensterben bildet den Schwerpunkt im Fachbereich 1  - Gesellschaft, Geschichte, Zeitgeschichte, Politik und Umwelt. Zur Semestereröffnung spricht Biologe Dr.Paul Westrich am 18.Januar, 20 Uhr im Vortragssaal der Villa Ecarius über „Wildbienen – von Baumeistern Blumenschläfern und Pollensammlern“. Es gibt danach einige Kurse rund um dieses Thema, so etwa zum Bau eines Wildbienenhotels oder das „Arbeiten mit der Sense“. Auch der Besuch eines Bienenstandes und eine Deichbegehung sind geplant. In den weiteren Vorträgen geht es um verschiedene Gesundheitsthemen, Naturwissenschaftliches und Soziales, wie etwa die harten Arbeitsbedingungen in der indischen Baumwollspinnerei. Auch können sich Interessierte mit der VHS historische Frauenspuren erkunden. In Zusammenarbeit mit dem Freundeskreis  Ravenna werden ebenso drei Filmabende organisiert wie  mit der Bibliotheque Francaise.

Großer Nachfrage erfreuen sich im Fachbereich 2 weiterhin die Studienreisen zu kulturellen Stätten (14 Reisen im Programm) sowie die vielen Kreativkurse. Tanz, Musik und Rehasport stehen stets hoch im Kurs. In 14 Sprachen, so berichtet Gaden nicht ohne  Stolz, unterrichten Dozenten  des Fachbereichs 4  in stetig anwachsenden Integrationskursen. Ins jeweils nächste der sechs Module dürfen Asylbewerber  erst nach einer erfolgreichen Prüfung wechseln, betont der VHS-Chef.

Im Fachbereich 5 – Arbeit und Beruf, ist es für die Volkshochschule unerlässlich, sich auf veränderte Anforderungen einzustellen. Dozenten unterstützen die Teilnehmenden bei der persönlichen Planung ihrer Fortbildungen. Breiten Raum nehmen die Grundlagen der EDV ein, von der Textverarbeitung bis zum Einstieg ins Internet. Auch in puncto digitale Fotografie und Bildbearbeitung hat die VHS die richtigen Berater.