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Traditionelles Neujahrsessen der Speyerer Handwerker

SPK-Vorstand Kolb: Die regionale Bedeutung des Handwerks ist nicht hoch genug einzuschätzen.

Traditionelles Neujahrsessen der Handwerker im Augustiner Saal der Sparkasse Vorderpfalz

Begrüßung durch die Stadtbeauftragte Angelika Wöhlert

Grußworte vom Hausherren - Vorstandsmitglied Oliver Kolb

Grußworte vom Oberbürgermeister Hansjörg Eger

Speyer. Gestern Abend fand im gut gefüllten Augustinersaal der Sparkasse Vorderpfalz das traditionelle Neujahrsessen der Speyerer Handwerker statt. Die Stadtbeauftragte des Speyerer Handwerks, Angelika Wöhlert, begrüßte die Gäste - hier ihre Rede.

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Handwerkskolleginnen und -kollegen, liebe Partnerinnen und Partner, liebe Gäste

"Das neue Jahr sieht mich freundlich an,

und ich lasse das Alte mit seinem Sonnenschein

und Wolken ruhig hinter mir."

Mit diesem Spruch von Johann Wolfgang von Goethe wünsche ich Ihnen ein gutes, gesundes, erfolgreiches und glückliches Jahr 2018 und begrüße Sie ganz herzlich zu unserem traditionellen Neujahrsesse der Speyerer Handwerker, dieses Jahr im Augustiner Saal der Sparkasse Vorderpfalz.

Hiermit möchte ich gleich meinen Dank an unseren heutigen Gastgeber aussprechen, vertreten durch das neue Vorstandsmitglied Oliver Kolb und seinen Mitarbeitern. herzlichen Dank, daß wir in diesem Jahr Ihre Gäste sein dürfen.

Vom Stadtvorstand begrüße ich unseren Oberbürgermeister Hansjörg Eger, der später noch ein Grußwort zu uns sprechen wird und die Beigeordnete Stefanie Seiler. Vielen Dank, daß Sie sich für das Speyerer Handwerk Zeit nehmen und mit uns einen schönen Abend verbringen.

Ganz herzlich begrüße ich den neu gewählten Kreishandwerksmeister Heinz-Werner Süß. Er hat bei der letzten Mitgliederversammlung der Kreishandwerkerschaft das Amt von Hans Ziegle übernommen. Ich freue mich, daß Sie heute Abend bei uns sind.

Von der Kreishandwerkerschaft in Ludwigshafen, in der viele unserer Handwerksbetriebe über deren Innung angeschlossen sind., begrüße ich den Hauptgeschäftsführer Rainer Lunk und seinen Noch-Stellvertreter Jochen Heck. Auch Herr Heck wurde einstimmig bei der letzten Versammlung zum neuen Hauptgeschäftsführer gewählt und tritt ab dem 01.03.2018 die Nachfolge von Herrn Lunk an. Auf diesem Wege wünschen wir Ihnen, lieber Herr Lunk, einen wunderschönen, ruhigen, gesunden Un-Ruhestand.

Ich freue mich sehr, daß auch der Vorstand der Kreishandwerkerschaft mit drei Speyerer Handwerkskollegen vertreten ist:

Der neu gewählte stellvertretende Kreishandwerksmeister und Obermeister der Glaser-Innung Christian Hanemann, die Obermeisterin des Metallhandwerks Kathrin Stahl und der Obermeister der Dachdecker-Innung Mario Hölzig.

Weiterhin darf ich von der Volksbank Kur- und Rheinpfalz die Vorstände Rudolf Müller und Till Meßmer begrüßen. Herzlich Willkommen.

Von unserem Energiepartner, den Stadtwerken Speyer, begrüße ich sehr herzlich den Geschäftsführer Wolfgang Bühring. Ein Partner, der mit guten Rahmenverträgen unsere Betriebe unterstützt und auf den man sich auch im Notfall zu 100% verlassen kann.

Ich grüße unsere beiden Ehrenmitglieder der "Speyerer Handwerkstradition e.V." Fritz Hochreither und Janko Cerin und alle Ehrenobermeister, Obermeister und Funktionsträger.

Liebe Gäste, die Speyerer Handwerkstradition mit ihrem Vorsitzenden Tom Kleinböhl hatte im letzten Jahr zwei Veranstaltungen zu organisieren:

Die Zunftbaumaufstellung, die immer am letzten Samstag im April stattfindet. Das ist auch der Grund, warum unser Baum Zunftbaum heißt und nicht Maibaum, wie fälschlicherweise immer behauptet wird. Das Wetter war perfekt und somit auch unsere Veranstaltung. Viele Gäste haben uns besucht und zu einem gelungenen Fest beigetragen. Beigetragen haben hierzu aber auch unsere Kolleginnen und Kollegen der Speyerer Handwerkstradition mit ihrer großartigen Hilfe. Herzlichen Dank dafür. In diesem Jahr wird unser Zunftbaum am Samstag, den 28. April, wieder bei unserer traditionellen Zunftbaumaufstellung auf seinem Platz vor der "Alten Münze" aufgestellt. Dazu lade ich Sie alle heute schon recht herzlich ein.

Im Mai letzten Jahres fand die Kulturnacht statt. Auch diese Veranstaltung war ein großer Erfolg. Mit einer "Italienischen Nacht" konnten wir viel Gäste in unserem "Turm zum Handwerker" begrüßen. Dieses Jahr, am Freitag, den 25. Mai, werden wir die Besucher mit einer "Pfälzer Nacht" überraschen, passend zum diesjährigen Motto der Stadt Speyer, der Lebenslust. Auch hier laufen die Vorbereitungen schon auf Hochtouren. Wir freuen uns auf zahlreichen Besuch und brauchen auch für diese Veranstaltung wieder die Hilfe unserer Handwerkskollegen.

Im Jahr 2018 sollen sich die Speyerer Handwerker wieder am Brezelfestumzug beteiligen. Alle zwei Jahre sind wir dabei, denn viele von uns sind noch in anderen Vereinen engagiert. Eine großartige Idee dazu gibt es schon, wir werden es in unserer nächsten Sitzung im Februar gemeinsam besprechen, die Einladungen hierzu sind unterwegs.

Liebe Gäste, ein herzliches Dankeschön an das Team der Sparkasse Vorderpfalz; Frau Will, Frau Frohrath, Frau Zabel und Kurt Scherer, der die Organisation des Abends übernommen hat. Vielen Dank, lieber Kurt, für Deine Mühe. Wir immer haben wir Ihnen ein kleines Dankeschön von den Speyerer Handwerkern mitgebracht.

Bevor unser Oberbürgermeister zu uns spricht, übergebe ich das Mikrofon an unseren Gastgeber, dem Vorstandsmitglied der Sparkasse Vorderpfalz, Oliver Kolb, bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit und freue mich auf einen schönen und geselligen Abend mit Ihnen. Vielen Dank. (Es gilt das gesprochene Wort)

Ein herzliches Willkommen gab es auch von dem seit dem 01. Oktober an Bord des Vorstandes der Sparkasse gegangenen Oliver Kolb. Er berichtete, daß er seit dem 01. Dezember stolzer Speyerer Bürger ist und wünschte den Handwerkern allzeit gute Geschäfte. Die wirtschaftliches Lage in Deutschland sei gut und das wird so bleiben. Das Handwerk profitiere von den niedrigen Zinsen, die einen positiven Effekt auf die Investitionen haben. Diese liegen deutlich über den Vorjahren; gleichzeitig ist jedoch ein immer höherer Regulierungsaufwand erforderlich. Fachkräfte werden händeringend gesucht und auch die betrieblich Nachfolge stellt manche Betriebe vor schwierige Aufgaben. Allerdings könne man die regionale Bedeutung des Handwerks nicht hoch genug einschätzen. Sie sind Arbeitgeber und Steuerzahler genauso wie Ausbilder. Deshalb möchten die Sparkassen weiterhin ein zuverlässiger Partner der Handwerker sein.

Oberbürgermeister Hansjörg Eger betonte, daß ein starkes Handwerk vor Ort von großer Wichtigkeit sei. Er freute sich darüber, daß die Auftragsbücher der Handwerker gut gefüllt seien, auch wenn die Stadt bereits drei größere Vergaben wieder zurückziehen musste, da kein Auftragnehmer zu bekommen war. Allerdings könne man gemeinsam immer Lösungen finden. Der Unterhaltsstau sei allerdings nicht zu unterschätzen und deshalb müssten sich die Speyerer Bürgerinnen und Bürger auch weiter mit den Baustellen in der Domstadt arrangieren. Aufgrund der höheren Einnahmen durch die Gewerbesteuer hätte die Stadt Speyer weniger Zuwendungen als in den letzten Jahren bekommen, so das unter dem Strich nicht mehr Gelder zur Verfügung gestanden haben. Zusätzlich fallen durch die Erschließung des Gewerbegebietes Nachtweide regelmäßige Bußgeldeinnahmen weg, die bisher von der Firma Hanemann gezahlt wurden. Das sorgte für Lacher im Publikum, die die Lage in der Karmeliterstraße kannten. Da die Stadt Speyer sehr kompakt bebaut sei, müssen hier kreative Lösungen gefunden werden. In diesem Jahr soll nach dem Wohnflächenkonzept ein Gewerbeflächenkonzept umgesetzt werden. Speyer soll nicht nur eine Wohnstadt sein, sondern auch eine Bildungsstadt; daran soll ebenfalls weiter gearbeitet werden. Ebenso liegt ein Schwerpunkt darin, daß Arbeitsplatzpotential weiter zu steigern - auch wenn hier die direkte Nachbarschaft von Baden-Württemberg mit der höheren Vergütung nicht einfach ist.

Die Baustellen erfordern von allen Geduld und Gelassenheit - wenn es nun drei oder vier Tage über zehn Grad hat und es trocken ist, wird auch die Baustelle in der Landwehrstraße fertig sein.

Nach den Reden durfte man sich am köstlichen Büffet bedienen und bei kurzweiligen und interessanten Gesprächen verging die Zeit wie im Flug. bk.; Foto: pem

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