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Zahlreiche Gäste beim TSV-Neujahrsempfang 2018

Wolfgang Behm würdigte in seinen Ausführungen besonders die kommunale Sportförderung

TSV- Vorsitzender Wolfgang Behm

Beigeordnete Seiler und Mitglieder des Stadtrates

Viele Gäste beim Neujahrsempfang des TSV

OB Eger im Gespräch

Speyer. Zahlreiche Gäste konnte Vereinsvorsitzender Wolfgang Behm beim diesjährigen Neujahrsempfang in der Gymnastikhalle des TSV Speyer 1847 e. V. begrüßen. Allen wünschte er für das gerade begonnene neue Jahr alles Gute und viel Erfolg.

Mit 4.029 Mitgliedern, so Behm, ist der TSV Speyer nicht nur der mitgliederstärkste Sportverein Speyers, sondern auch in Rheinland-Pfalz und der Pfalz in der Spitzengruppe etabliert und kann erneut einen Mitgliederzuwachs verzeichnen. Im 171 Jahre alten Verein haben rund 150 ehrenamtliche Übungsleiterinnen und Übungsleiter im abgelaufenen Jahr 70.000 Stunden geleistet. Den Gästen, darunter der Bürgermeisterin Monika Kabs, der Beigeordneten Stefanie Seiler, den Ratsmitgliedern Angelika Wöhlert, Helga Spitzer, Dr. Axel Wilke, Philipp Brandenburger sowie und Alfred Zimmermann, der auch den Sportbund Pfalz vertrat, verhehlte er nicht den Stolz über diese enorme Leistung zum Wohl des Speyerer Sports. Unter den Gästen konnte er auch Uwe Wöhlert vom Speyerer Verkehrsverein, Wolfgang Bühring für die Stadtwerke Speyer, Jeniffer Dissinger als Vertreterin der Sparkasse Vorderpfalz, Jürgen Kief für den Stadtsportverband und Wolfgang Gresch vom Sportamt der Stadtverwaltung Speyer herzlich begrüßen. Ein besonderer Willkommensgruß galt dem 90-jährigen TSV-Ehrenvorsitzenden Heinz Kreutzenberger. Oberbürgermeister Hansjörg Eger konnte aufgrund zahlreicher weiterer Verpflichtungen dem TSV-Neujahrsempfang nicht von Anfang an beiwohnen, stieß aber später zu dem Empfang hinzu und wurde ebenso herzlich willkommen geheißen.

Wolfgang Behm würdigte in seinen Ausführungen besonders die kommunale Sportförderung, sei es im Bereich der Finanzen oder auch der Sportstätten.  Sport-Dezernentin Monika Kabs galt seine besondere Anerkennung für ihre Bemühungen, anstehende Probleme effektiv zu lösen,  wie vor kurzem im Bereich der Trainingsstätten für die jungen TSV-Handballer. Ohne großes Aufheben finde der Verein immer interne Lösungen zu Mitgliedersorgen, sollte jemand mit  dem Vereinsbeitrag Probleme haben. Die Mitgliedsbeiträge seien, so Behm, seit vielen Jahren nicht mehr erhöht worden und die Finanzsituation im Verein ist geordnet und stabil.

Behm dankte der Stadt Speyer für die Sportförderung und erkannte an, dass sie viel zur Förderung des Sports und des Ehrenamtes tue.  Behm nannte Beispiele und dankt besonders Sport-Bürgermeisterin Monika Kabs, die immer um Unterstützung und unbürokratische Hilfe bemüht ist, wo möglich, so z.B. kürzlich bei der Beschaffung von Trainings-Kapazitäten für die Handball-Kinder und Jugendlichen des TSV.

Kritischer betrachtet Behm das staatliche Engagement von Bund und Land ansonsten.  Hier könnte mehr getan werden zum Wohl der Allgemeinheit und des Ehrenamtes. Wenn Übungsleiter/innen für den Heimatverein verloren gehen, weil sie berufsbedingt versetzt werden (Lehramt) und Bemühungen, sie in der Nähe zu behalten, erfolglos bleiben, kann man nicht von Förderung des Ehrenamtes sprechen.

Bisher erfolglos blieb auch Behm’s schon vor Jahren geäußerte Anregung, Fahrten im Rahmen des Sports z. B. durch Eltern für Rundenspiele oder Turniere, steuerlich geltend zu machen. Auch hier könnte das Ehrenamt echt gefördert und gestärkt werden. 

Vorsitzender Wolfgang Behm dankte allen, die zu dieser erfolgreichen Bilanz beigetragen haben, insbesondere den Mitgliedern und Sportlern, den Abteilungs-Verantwortlichen, den Übungsleiterinnen und Übungsleitern, den Sponsoren und den TSV-Gremien. Text und Foto: Herbert Kotter