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Spendenscheck und Ehrungen beim Neujahrsempfang der Weinbruderschaft

"Wir sind stolz auf unsere „Wohlfühlstadt“ Speyer, den Speyer ist spitze".

Speyer. Gut besucht war der Neujahrsempfang der Weinbruderschaft im Restaurant „Philipp eins“. Nach der Neujahrsansprache, die Sie hier nachlesen können, ehrte der Sprecher der Runde zwei verdiente Mitglieder mit dem durch den Steinmetzmeister  Siegfried Keller, ebenfalls Weinbruder, geschaffenen "Weinstein". 

Die Geehrten Heinz-Jürgen Engberding und Hans-Joachim Spengler, ehemals an der Spitze der Weinbruderschaft nahmen die Auszeichnung mit Stolz und Freude entgegen.

Der Vorsitzende des Dombauvereins Prof. Dr. Gottfried Jung und der Schatzmeister des Dombauvereins Winfried Szkutnikd erhielten einen Scheck über immerhin 1.750 Euro. Der Erlös stammt aus einem Benefizkonzert mit dem Domorganisten Markus Eichenlaub und wird für die weiteren Sanierungsmaßnahmen am Projekt Sanierung des Speyerer Domes verwendet.

In seinem Grußwort ging Oberbürgermeister Hansjörg Eger auf die Vielfalt der Pfalz ein, die auch durch die große Gemeinschaft der Weinbrüder repräsentiert würde.

Neujahrsansprache vom Sprecher der Weinbruderschaft Markus Münch

Liebe Weinbrüder,

Ordensmeister Oliver Stiess,

Ordenssecretarius Herbert Hirschmann, sehr geehrte Damen und Herren,

wieder ist ein Jahr vergangen und ich stehe nun erstmals vor Ihnen, um Ihnen zum Jahreswechsel alles Gute zu wünschen.

Es ist ein guter Brauch, sich jeweils zur ersten Weinrunde, in einem schickeren Ambiente, gemeinsam mit unseren Frauen zu treffen. Ich hoffe, Sie sind mit unserer Wahl zufrieden.

Besonders möchte Ich Ihnen für Ihre Anwesenheit danken, denn damit dokumentieren und unterstreichen Sie unseren Zusammenhalt.

Mit neuer Energie und großem Zuvertrauen wünsche Ich Ihnen ein gutes neues Jahr 2018. Wenn wir dies jetzt noch verbinden mit einer akzeptablen Gesundheit, mit Glück und Zufriedenheit, dann steht unseren kommenden Weinrunden nichts mehr im Wege.

Ein Jahreswechsel lädt dazu ein, einen Blick zu werfen, auf das was war sowie nach vorne, auf anstehende Ereignisse.

Vorab möchte ich mich jedoch bei meinen Weinbrüdern für einen sehr wohltuenden und angenehmen Umgang untereinander sowie mir gegenüber bedanken.

Ich genieße die Verbundenheit unserer Gemeinschaft, der ich nun seit 5 Jahren angehöre. Wir sind in der Region allgemein anerkannt und erfreuen uns einer guten Reputation.

Ich verspüre eine gewisse Dynamik und sehe, dass wir als Speyerer Tischrunde auf einem guten und richtigen Weg sind.

Wir sind eine „Bruderschaft“ im besten Sinn des Wortes.

Vielen Dank dafür.

Ich danke unseren Freunden und Gästen für Ihre Aufwartung.

Ich danke der Presse für eine ausführliche und positive Berichterstattung.

Jetzt möchte ich besonders unseren Oberbürgermeister Hans-Jörg Eger begrüßen. Er ist ein Freund unserer Bruderschaft und wird anschließend sein Grußwort an uns richten.

Seien Sie uns herzlich willkommen Herr Oberbürgermeister Eger.

Ich begrüße unsere Neu-Mitglieder aus dem vergangenen Jahr. Dies waren:

Bruno Brommer, Albert Kesseler, Clemens King und Günter Wallmen.

Ich danke Euch für die Bereicherung unserer Weinrunden und hoffe, Ihr fühlt Euch wohl.

Jedes Jahr möchten wir ca. 5 Personen in unserem Kreis neu aufnehmen.

Ich begrüße unsere Aspiranten.

3 Anwärter und ihre Bürgen befinden sich bereits heute unter uns.

Ich darf ebenfalls die Namen nennen:

Ralf Gaggermeier, Wolfgang Jerg, Michael Spirk - schön, dass Ihr da seid.

  1. Nun mein Rückblick:

    Am 21.05.2017 wurde ich von unserem Ordensmeister Oliver Stiess zum Sprecher der Speyerer Weinrunde ernannt. Den festlichen Rahmen dazu bildete unser 40jähriges Gründungsjubiläum.

    Nach 12 Jahren Heinz-Jürgen Engberding und zuvor Peter Reuter blicke ich auf zwei schwergewichtige Vorgänger zurück.

    Ich konnte eine gut geführte und geordnete Truppe von 105 gestandenen, trinkfreudigen und kulturbeflissenen Männern übernehmen.

    Wir hatten vielseitige Aktivitäten. Im vergangenen Jahr trafen wir uns zum Neujahrsempfang in der Anglerstub, zu 9 Weinrunden in der Schwarzamsel, zu einigen Weinrunden in unserem Ordenshaus in Neustadt, zum Spargel-Esssen in Dudenhofen, zu einer Baum-Pflanz-Aktion mit Bürgermeister Peter Eberhard im Dudenhofener Wald, zur Brezelfest Eröffnung hinter dem Schwarzwaldhaus, zu einem Tages-Ausflug organisiert durch Walter Langknecht, zu einer Weinprobe mit Dr. Hans Peter Braun, zur traditionellen Feuerzangenbowle in der Jugendherberge, und zu einem Orgel Benefizkonzert im Speyerer Dom mit Domorganist Markus Eichenlaub.

    Mein Gruß gilt jetzt dem Vorsitzenden des Dombauvereins, Herrn Dr. Gottfried Jung, und seinem Schatzmeister Herr Winfried Szkutnik. Seien Sie uns ebenfalls willkommen.

    Wir werden Ihnen anschließend einen Scheck in Höhe von 1.750 € übergeben. Sie werden dafür sicherlich einen guten Verwendungszweck finden. Bei diesem Betrag handelt es sich um den Erlös aus unserem Orgelkonzert sowie weiteren Spenden.

    Ausblick - Was haben wir uns für das Jahr 2018 vorgenommen?

    Am 08. Februar und 08. März treffen wir uns zu unserer Weinrunde in der Schwarzamsel.

    Am 24. März werden wir zu einer Baumpflanzaktion mit Peter Eberhard im Dudenhofener Wald einladen.

    Am 12. April findet unsere Weinprobe mit Dr. Hans Peter Braun zum Thema:

    „Der unbekannte Norden der Pfalz: das Zellertal“ in der Jugendherberge statt.

    Anstatt am 10. Mai (Christi Himmelfahrt) treffen wir uns am 24. Mai zu unserer Weinrunde in der Schwarzamsel.

    Am 12. Juli findet unsere Weinrunde auf dem Brezelfest wieder hinter dem Schwarzwaldhaus statt.

    In diesem Jahr werden wir versuchen, einen Besuchstermin bei KABS zu erhalten. Dr. Paul Schädler wird uns hierbei bestimmt gerne helfen.

    Walter Langknecht wird wieder einen Tagesausflug anbieten. Ziel:

    Die traditionelle Feuerzangenbowle findet dann am 13. Dezember statt.

    Sie brauchen sich nichts zu merken. Wie gewohnt, werden wir per Email rechtzeitig dazu einladen.

    Nun noch ein kleiner politischer Teil.

    Europa und die Welt befinden sich in einer schwierigen Zeit.

    Unsere neue Regierung steht hoffentlich bald, aber viele Probleme wie der Brexit, das Verhältnis zur USA und die Flüchtlingskrise bedürfen noch einer Verbesserung.

    Unsere Demokratie ist verletzlich, ist wieder angreifbar geworden.

    Das Europa von 70 Jahren Frieden und Prosperität steht auf der Kippe.

    Ich kenne unserer Bruderschaft und eines Jeden Bereitschaft, mit Engagement und Argumenten den freiheitlichen Rechtsstaat zu verteidigen. Dies stimmt mich optimistisch für die Zukunft.

    In diesem Zusammenhang möchte ich eine etwas abgewandelte Aussage zitieren:

    „Die Europäische Union wurde nicht gegründet, um uns den Himmel zu bringen, sondern um uns vor der Hölle zu bewahren.“

    (Sir Winston Churchill, jedoch auf die UNO bezogen)

    Nun ein Arabisches Sprichwort das ich vor einigen Tagen der Rheinpfalz entnommen habe:

    „Krieg macht Armut, Armut macht Demut,

    Demut macht Frieden, Frieden macht Reichtum,

    Reichtum macht Übermut, Übermut macht Krieg.“

    Also lassen wir unser persönliches Geld fließen, (so wie heute) um dadurch nicht allzu reich zu werden und bekämpfen wir (politisch) den Übermut, wo immer er sichtbar wird.

    Wir sollten uns nicht verunsichern lassen, sondern wie gewohnt unser Leben leben. Wir dürfen dankbar sein für das, was wir haben.

    In meiner Beurteilung leben wir im besten Staat auf der Welt und in einer der schönsten Regionen, nämlich in der Pfalz, unserer geliebten Heimat.

    Wir sind stolz auf unsere „Wohlfühlstadt“ Speyer, den Speyer ist spitze.

    Helfen wir mit, dass es so bleibt, bauen wir mit, Stein für Stein.

    In diesem Sinne „Glück auf“ Weinbruderschaft.

    In Vite Vita.

    Speyer, den 25.01.2018

    Markus Münch

spk; Foto: Weinbruderschaft