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Steppen bis die Füße qualmen

Der ewige Kampf zwischen Gut und Böse

Speyer. In der nahezu ausverkauften Speyerer Stadthalle fand am 25.01. eine Aufführung von „Magic of the dance“ statt. Bereits am Nachmittag machte die Veranstaltung auf sich aufmerksam – die Techniker vergaßen beim Ausprobieren der Nebelmaschine den Rauchmelder auszuschalten und so machten sich mehrere Feuerwehrwagen auf den Weg, um den „Brand“ zu löschen.

Aber das war abends vergessen und ein erwartungsvoll gestimmtes Publikum freute sich auf die Vorstellung, die furios begann und alle Zuschauer sofort in ihren Bann zog. Mit Fackeln in den Händen zogen die Tänzer von hinten in den Saal ein – ein stimmungsvolles Bild. Und dann begann die Show - unglaublich, mit welcher Schnelligkeit und Präzision die Tänzer ihre Füße wirbeln ließen.

Der stimmige Hintergrund sorgte für den passenden Rahmen, in dem viele Weltmeister des Stepptanzes auftraten. Erzählt wird die Liebesgeschichte eines jungen Paares – gefangen im ewigen Kampf zwischen Gut und Böse. Die Arbeitslosigkeit, die die Iren dazu trieb, ihre geliebte Heimat zu verlassen und in Amerika ein neues Leben aufzubauen, wurde ebenso thematisiert wie der weltberühmte „Cotton Club“. Immer wieder fragte sich der Zuschauer, wie es möglich ist, das Füße sich so schnell bewegen – für das bloße Auge kaum nachvollziehbar.

Nahezu zwei Stunden waren alle fasziniert – ein Zeitraum, der sehr viel Kondition von den Tänzern  erfordert. Stehender Applaus war der Dank des dankbaren Publikums, das einen unvergesslichen Abend erlebt hatte. So hörte man  allenthalben Kommentare wie fantastisch – unglaublich – Wahnsinn – wunderschön…

Text: bk; Foto: pem

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