Skip to main content

B 39, Sanierung und Ertüchtigung der Rheinbrücke Speyer

Stellungnahme des DGB Stadtverbandes Speyer

 

Speyer. Der DGB Stadtverband Speyer nimmt zum aktuellen Thema „Sanierung und Ertüchtigung der Rheinbrücke Speyer" wie folgt Stellung:

Aufgrund der längst überfälligen Sanierung der Brücke fordert der DGB rasche und klare Planungsschritte, mögliche Problemlösungen müssen zeitnah mit den Beteiligten aller Ebenen wie den betroffenen regionalen Kommunen, den Ländern, sowie dem Bund erarbeitet werden.

Aufgrund der großen Zahl von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern (wir gehen nach vorsichtigen ersten Nachforschungen von deutlich mehr als 2.500 Betroffenen aus), die täglich aus dem Badischen zu Ihren Arbeitsstätten in Speyer und Umgebung fahren müssen, sowie dem Einsatz von Rettungsfahrzeugen (hier gehen wir von täglich ca. 10 Notfalleinsätzen aus dem Badischen in Speyerer Krankenhäuser aus) muss während der Bauphase zumindest eine Spur in Fahrtrichtung Speyer erhalten bleiben!

Für den LKW-Verkehr bleibt leider nur die Autobahnbrücke der A 61 und die Germersheimer Rheinbrücke als Ausweichmöglichkeit übrig.

Zusätzlich sollte vor allem während der morgen- und abendlichen Stoßzeiten Fährverbindungen von beiden Ufern für den Schülertransport, Pendler ins Badische und Besucher eingerichtet werden. Hier sollte über den Einsatz größerer, tragfähiger Fähren, sowie die Nutzung der vorhandenen sogenannten NATO-Rampen, nachgedacht werden.

Einschnitte in den bisherigen Verkehrsablauf und erhöhter Zeitbedarf für die Rheinüberquerung sind aufgrund der Gesamtsituation wohl für alle unumgänglich und werden nicht einfach werden.

Dennoch sieht der DGB Stadtverband Speyer das dringende Erfordernis, die noch zur Verfügung stehende Zeit bis zum Beginn der Sanierung für sinnvolle und effektive Planungsschritte zu nutzen. Dazu gehört auch der Austausch mit betroffenen Unternehmen und deren Arbeitnehmervertretern, mit den betroffenen Kommunen und deren Organen im Interesse aller Betroffenen.

Text: DGB SV Speyer