Skip to main content

Keine Überraschungen bei der sehr gut besuchten Mitgliederversammlung des Verkehrsvereins

Eines der Highlights des Brezelfestes 2018: Speyer stellt die Riesenbrezel. Auf der Domwiese treffen sich die Teilnehmer und stellen die weltgrößte Brezel!

Uwe Wöhlert bei seiner Begrüßungsrede

Eine sehr gut besuchte Mitgliederversammlung

Bürgermeisterin Monika Kabs und Oberbürgermeister Hansjörg Eger

Der erneut gewählte Vorsitzende Uwe Wöhlert

Geschäftsführerin SchUM-Städte e.V. Dr. Susanne Urban

Schatzmeister Steffen Kühn

Heinz Jürgen Engberding

Christiane Köhler

bk.Speyer.  Vorsitzender Uwe Wöhlert begrüßte die Anwesenden und bedankte sich herzlich bei der Volksbank Kur- und Rheinpfalz, in deren Räumen die Versammlung stattfand und die auch dafür sorgte, daß niemand Hunger oder Durst leiden musste. Einzeln begrüßt wurden Oberbürgermeister Hansjörg Eger, Bürgermeisterin Monika Kabs, Christian Bauer von der Privatbrauerei Eichbaum, Alexander Lemke mit seiner Mutter Birgit, Howard Biery, Gottfried Jung, Markus Münch von der Weinbruderschaft, Thomas Armbrust vom Einzelhandelsverband, Jürgen Creutzmann, Beigeordnete Stefanie Seiler und Mike Oelmann. Ebenfalls anwesend waren zahlreiche Ehrengäste und die 1. Speyerer Brezelkönigin Laura Hölzl.

Winfried Szkutnik vom Vorstand der Volksbank Kur- und Rheinpfalz betonte, daß es gute Tradition sei, die Räume für den Verkehrsverein zur Verfügung zu stellen. Der Verkehrsverein genieße ein hohes Ansehen und verfüge über eine 115-jährige Tradition. Neben der Organisation des Brezelfestes werden noch viele andere Veranstaltungen auf die Beine gestellt. Er gratulierte herzlich zu dieser gelungenen Arbeit, die durch einen konstanten Mitgliederzuwachs belohnt werde. So wurde nun die Grenze von 600 Mitgliedern überschritten. Die enge Zusammenarbeit würde auch dadurch gefestigt, daß mit Steffen Kühn ein Mitarbeiter der Volksbank Schatzmeister des Verkehrsvereins ist. Er schloß mit : Bravo! Klasse!

In seinem Tätigkeitsbericht ließ Uwe Wöhlert die vergangenen Monate noch einmal Revue passieren: den Sommertagszug, den Dirndl-Lederhosenstammtisch und die letztjährige Festbierprobe am 19. Mai. Besondere Erwähnung fand die Domnapffüllung am 05. Juni, bei der 1.400 Liter Wein ausgeschenkt wurden! Joachim Bechmann organisierte das ganze in gewohnter Manier vorzüglich. Auch Frank Scheid leistete einmal mehr hervorragende Arbeit bei der Kulturnacht. Auch wenn das Brezelfest bereits seit 107 Jahren gefeiert wird, war es doch erst das 80zigste – es gab eben immer wieder Jahre, in denen niemand zum Feiern zu Mute war. Vom Ehepaar Kotter wurde der 29. Brezelfestlauf organisiert – ein Programmpunkt, der nicht mehr wegzudenken ist. Der Getränkeumsatz auf dem Brezelfest hat sich stabilisiert, wobei der Trend weg vom reinen Bierfest hin zu alkoholfreien Getränken unvermindert anhält. Und wenn es doch mal nicht so klappen sollte wie gewohnt – hier die Liste der möglichen Gründe: es ist zu kalt, zu naß, zu heiß, es findet ein sportliches Großereignis statt oder es liegt an den Schulferien. So eine Veranstaltung ist nur mit viel (ehrenamtlicher) Arbeit und Fleiß zu stemmen.

Ein Besuch des Brezelfestes in Kirchhellen, daß nur alle drei Jahre stattfindet, stand auch auf dem Programm des Verkehrsvereins. Dort wurde der Spruch „Keine Feier ohne Speyer“ kreiert. Organisiert wurde dieser Besuch von Karin Hoffmann, einer geborenen Kirchhellenerin.

Für den Vorsitzenden des Verkehrsvereins, Uwe Wöhlert, stehen im Jahr rund 60 Termine an – ein wirkliches Mammutpensum. Er bedankte sich bei allen Vertragspartnern und Sponsoren, die den Verein unterstützen – ein großes Netzwerk, das Speyer auszeichnet.

Schatzmeister Steffen Kühn stellte anschließend die Zahlen vor. So wurden im Judenhof trotz rückläufiger Einzelbesucherzahlen 102.000 € eingenommen, wovon 35.000 €  in die Rücklagen fließen. Beim Vierteljahresheft wurde ein kleiner Verlust gemacht, Wie immer war der größte Einzelposten das Brezelfest – auch hier konnten 35.000 € in die Rücklagen gebucht werden.

Verkehrsvereins Veranstaltungs GmbH Geschäftsführer Claus Rehberger sprach von einem guten Jahr für den Verein; Ablauf und Durchführung des Brezelfestes seien sehr gut verlaufen. In diesem Jahr soll die Anordnung auf dem Festplatz umgestaltet werden, nachdem sich herauskristallisiert hat, daß der östliche Teil nicht so gut angenommen wird. Andreas Barth soll von der Mitte des Platzes dorthin umziehen und damit ein Gegengewicht zum Schwarzwaldhaus bilden. Über 600 Bewerbungen von Schaustellern gingen ein und nach sorgfältiger Prüfung wurden 100 Beschicker ausgewählt. Durch die Umgestaltung des Platzes wird es neben Riesenrad und Autoscooter noch Platz für fünf weitere große Fahrgeschäfte geben. An drei Samstagen dreht sich, vor der Alten Münze auf der Maximilianstrasse, das Glücksrad, wobei 2.300 Gutscheine für den Familiennachmittag verlost werden – das wird die Kinder freuen. Und in Zusammenarbeit mit Bürgermeisterin Monika Kabs soll der Seniorennachmittag am Brezelfestdienstag attraktiver gestaltet werden – lassen Sie sich überraschen.

In seinem Grußwort sprach Oberbürgermeister Hansjörg Eger dem Verein ein großes Kompliment aus. Mit guten Aktionen schreibt er sich in die Geschichte der Stadt Speyer ein und sorgt im Judenhof dafür, daß Geschichte nicht vergessen wird. Hier klappt kommunale Kommunikation in Perfektion. Von der Stadt wird in Kürze ein Bebauungsplan vorgelegt, damit die Unesco sieht, wie der Judenhof baulich geschützt wird.

Die Geschäftsführerin SchUM-Städte e.V. Dr. Susanne Urban referierte über den Stand des Antrags auf Aufnahme des Judenhofes in die Liste des Welterbes. Sie ist sehr zuversichtlich, daß im Jahr 20/21 eine große Welterbeparty gefeiert werden kann. Momentan sind 1.200 Monumente auf dieser Liste, aber die Chancen für Speyer sind groß, weil noch kein jüdisches Bad darauf steht. Es gibt viele Vorgaben für die Erstellung des Nominierungsplanes, der bis Ende dieses Jahres fertig sein muß. Drei Städte und 7 Stätten – das bedeutet eine Menge Arbeit. So muß unter anderem auch ein Managementplan vorgelegt werden. Wer nähere Informationen haben möchte, findet sie unter diesem Link: https://schumstaedte.de/

Und dann ging es zur turnusgemäßen Neuwahl der Vereinsgremien. Vorsitzender Uwe Wöhlert wurde einstimmig mit zwei Enthaltungen in seinem Amt bestätigt. Der stellvertretende Vorsitzende Bernd Kopietz, Schriftführerin Christiane Köhler und Schatzmeister Steffen Kühn wurden einstimmig gewählt, genau wie die drei Beisitzer Franz Hammer, Mike Oelmann und Frank Scheid. Im Beirat sitzen Roland Brönner, Barbara Gast, Karin Hofmann, Christian Maier, Jürgen Neubeck, der neu für Peter Durchholz kommt, Dennis Peterhans, Klaus Steckmann, Dieter Wenger und Thomas Zander.

Heinz Jürgen Engberding legt nach 36 Jahren das Amt als Kassenprüfer nieder – Theo Schmidbauer macht gemeinsam mit Franz Zirker weiter.

Als verdientes Mitglied geehrt wurde der abwesende Peter Durchholz, der viele Aufgaben übernommen hatte und ein enger Vertrauter von Heike Häussler war. Er wurde einstimmig zum Ehrenmitglied ernannt.

Zum Abschluß verriet Christiane Köhler, was in diesem Jahr als eines der Highlights des Brezelfestes geplant ist: Speyer stellt die Riesenbrezel. Auf der Domwiese treffen sich die Teilnehmer und stellen die weltgrößte Brezel – das wird sicher wieder eine Riesengaudi. Je mehr Teilnehmer, desto besser – anders als im Zelt sind hier keine Beschränkungen der Teilnehmerzahl nötig. Petra Hochreither hat auch in diesem Jahr wieder wunderschöne Karten für dieses Ereignis entworfen. Und wer diese Neuigkeit gleich in die Welt mailen möchte – es gibt die Brezel nun als Emoji! Foto: pem

zum Bilderalbum >>>