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Spendenübergabe im Stadthaus

„Kaiser Friedrich II.“ und Schausteller unterstützen Hospiz und Palliativberatungsdienst

v.l.: Alexander Lemke, Petra Gutekunst, Frank Seidel, Beigeordnete Stefanie Seiler

Speyer. „Mensch sein. Mensch bleiben…auch wenn der Weg zu Ende geht“, unter diesem Leitgedanken steht die caritativ-diakonische Arbeit, betont Petra Gutekunst vom Ambulanten Hospiz und Palliativberatungsdienstes der Ökumenischen Sozialstation Speyer bei einer Spendenübergabe vergangene Woche im Dienstzimmer der Beigeordneten Stefanie Seiler. Zur Unterstützung schwerstkranker Menschen und deren Angehörigen in den letzten Tagen ihres Lebens wurde eine Spende von 600 Euro übergeben. Dabei handelt es sich um den Erlös (400 Euro) der historischen Führung durch die Speyerer Messe-und Marktgeschichte mit Gästeführer Frank Seidel im historischen Gewandt Kaiser Friedrich II. und um dem Erlös einer Tombola (200 Euro), organisiert von den Schaustellerfrauen der Frühjahrsmesse.

Seiler dankte als Dezernentin für Messen und Märkte Frank Seidel für die bereits dritte Auflage seiner ehrenamtlichen Historienführung, dem Schaustellerverband unter Vorsitz von Alexander Lemke, der die Teilnehmer auf der Festwiese verköstigt hat,  und Benita Barth, stellvertretend für die Schaustellerfrauen, für ihr Engagement in Sachen Tombola. Dankesworte adressierte die Beigeordnete auch an Petra Gutekunst und allen, die sich in der Sterbebegleitung und Trauerhilfe engagieren. Benefizaktionen wie diese, so Gutekunst, schaffen Vernetzung und stärken das Bewusstsein für das Thema Sterben und Tod in der Gesellschaft. Die Spendengelder werden für das Projekt „Hospiz macht Schule“ verwendet, das nach der gelungen Premiere in der Erlich-Schule seine zweite Auflage im Oktober 2018 erfahren soll. „Wie für unser Trauercafé Phönix sind wir auch für diese Arbeit auf Spenden angewiesen, während wir für die Begleitung und Betreuung sterbender Menschen von den Krankenkassen Zuschüsse erhalten“, erläutert Petra Gutekunst die Finanzlage der Ökumenischen Sozialstation. Text und Foto: Stadt Speyer