Speyer-Kurier
Jazz, Rock und Pop
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Konzerte des Rockchors Speyer in der Stadthalle und Halle 101

Speyer- Das letzte Jahr 2016 war für die 80 Sängereinnen und Sänger des  RockChor Speyer ein voller Erfolg, vor allem die “neue" Erfahrung in der Halle 101 vor über 900 vom Rockfieber erfassten Fans. Mit Chor und Band hautnah am begeisterten Publikum war die Stimmung in der Halle 101 einzigartig. Deshalb in diesem Jahr und auch zukünftig auf jeden Fall Halle 101. Wie schon in den Vorjahren gibt es das Eröffnungskonzert in der Stadthalle Speyer.

Mit 8 neuen Songs , u. a. von Prince, Van Halen, David Bowie, Alice Cooper und Herbert Grönemeyer starten wir in die neue Saison. Daneben natürlich Highlights aus den vergangenen Jahren wie Queen, Toto, Free, Steppenwolf, Tina Turner, den Rolling Stones und weitere...

Konzerte des Rockchors Speyer am 06.05. in der Stadthalle Speyer und 20.05.2017 in der Halle 101 - Beginn jeweils um 20.00 Uhr

Noch ein Hinweis… In der Halle 101 stehen nur Stehplätze zur Verfügung - da fällt das Rocken natürlich um so leichter… In der Stadthalle gibt es die übliche Bestuhlung. 

Tickets für beide Konzerte können zum Preis von 17 € erworben werden. Schüler, Studenten und Schwerbehinderte erhalten ermäßigte Tickets für 12€. 

Alle Tickets sind fbei den Verkaufsstellen ttickets .dereservix.de, sowie Buchhandlung Oelbermann in Speyer und der Halle 101 direkt erhältlich. Text und Foto: Chorgemeinschaft Speyer e.V.

23.04.2017


Paul McCartneys Liverpool Oratorio zum Mitsingen

Mozartchor Speyer lädt Fans des Ex-Beatles zum offenen Chorprojekt ein

Speyer- In der Popwelt ist Paul McCartney eine Legende. Als Sänger und Bassist der Beatles bis heute unvergessen, gilt er zugleich als einer der erfolgreichsten Songwriter in der Geschichte der Popmusik.

Weniger bekannt ist, dass McCartney auch moderne klassische Musik geschrieben und eingespielt hat. Das wichtigste dieser Werke ist zweifellos sein Liverpool Oratorio, das der Mozartchor sich für den 30. September dieses Jahres als offenes Chorprojekt vorgenommen hat. Wer an der Aufführung mitwirken will und über ein wenig sängerische Erfahrung verfügt oder mehr davon sammeln möchte, ist zu den Proben herzlich eingeladen. Sie beginnen am 1. Februar um 19.30 Uhr im Gemeindesaal der Johanneskirche in Speyer West und finden, mit Ausnahme der Schulferien, immer Mittwochs statt.

Das Chorprojekt wird realisiert in Zusammenarbeit mit dem Edith-Stein-Gymnasium Speyer. Aus Anlass des 60-jährigen Schuljubiläums werden aktuelle und ehemalige Schülerinnen sowie Angehörige an der Aufführung mitwirken. Das Konzert ist zugleich Bestandteil des offiziellen Programms des Kultursommers Rheinland-Pfalz. Instrumentalpartner des Mozartchors wird das Heidelberger Kantatenorchester sein.

McCartneys Liverpool Oratorio ist ein stattliches Werk mit sehr viel schöner, spannender und abwechslungsreicher Musik. Da findet man Anklänge an Pop und Musical ebenso wie an Barock, Kirchenmusik und Klassik. Komponiert hat es der Ex-Beatle zusammen mit dem amerikanischen Filmmusik-Komponisten und Dirigenten Carl Davis im Stil eines klassischen Oratoriums für großen gemischten Chor, Knabenchor, fünf Vokalsolisten und großes Orchester. Anlass war das 150-jährige Bestehen des Royal Liverpool Philharmonic Orchestra im Jahr 1991.

Das insbesondere in den ersten beiden Sätzen mit autobiographischen Elementen gewürzte Werk erzählt die Geschichte des jungen Shanty, der in den Kriegsjahren in Liverpool geboren wird und durch allerlei Schwierigkeiten seinen Weg ins vom Arbeitermilieu geprägte Leben findet.

Ein genauer Probenplan wird auf der Internetseite www.mozartchor-speyer.de veröffentlicht. Noten können bei der Probe gekauft werden. Weitere Informationen für alle, die mitwirken möchten, bei der Vorsitzenden Ruth Hocke, Telefon 06232 440156, oder bei Dirigent Dieter Hauß, Telefon 06232 81274. Voranmeldung zur Probe ist nicht erforderlich. Text und Foto: Mozartchor Speyer

30.01.2017


Speyerer Rockchor on Tour

Rockchor SpeyerFriedberg- Während draußen die Luft vor Hitze flimmerte, baute sich in der Stadthalle Friedberg (bei Augsburg) das Gewitter auf. Erst vereinzelte Tropfen, dann prasselnder Regen. Die Vibrationen des nachfolgenden Donners waren bis in die letzte Stuhlreihe zu spüren. Doch es regnete zu dem Zeitpunkt noch nicht in Friedberg. Der Rockchor Speyer konnte die herrschende tropische Schwüle spannungsgeladen in seinem Song „Africa“ umsetzen.

Der Konzertabend war der Höhepunkt der Tour des Rockchor Speyer, die er aus Anlass des fünfjährigen Bestehens unternahm. Ein zünftiges Mittagessen im Kloster Andechs und eine Fahrt auf einem Schaufelraddampfer auf dem Ammersee waren am Freitag Stationen auf dem Hinweg nach Augsburg. Nach einer morgendlichen Stadtführung stimmten sich der Kammerchor Friedberg und der Rockchor Speyer auf das gemeinsame Konzert ein. Die Gastgeber aus Friedberg hatten den Rockchor zu dem gemeinsamen Event eingeladen und hervorragende Rahmenbedingungen für den Auftritt geschaffen.

Kammerchor Friedberg und der Rockchor Speyer330 Besucher kamen in gespannter Erwartung zur Veranstaltungshalle des romantischen Städtchens. Selbstverständlich gestalteten die Gastgeber den Beginn des Konzertes und wärmten das Publikum mit Liedern wie “Viva La Vida“ und „Schickeria“ vor. „An Tagen wie diesen“ vereinten sich beide Chöre beim Refrain auf der Bühne. „I Want It All“ und „Knockin’ On Heaven’s Door“ erklangen kraftvoll und harmonisch aus den 120 Kehlen beider Chöre. Das Intro zu „Time“ gab dem Kammerchor die Gelegenheit, seinen Gästen die Bühne zu überlassen. Danach war es Sache der 70 Akteure des Rockchors, das Publikum von seinem Programm zu überzeugen, und das wurde mit „Since You Been Gone“ und „For You“ entschlossen in Angriff genommen. Das professionelle Spiel der Begleitband bereitete den Klangteppich für den mehrstimmig arrangierten Gesang des Rockchors. „Proud Mary“ und „Locomotive Breath“ als Finale des ersten Konzertabschnitts brachten das Publikum endgültig außer Rand und Band.

Kammerchor Friedberg„Africa“ markierte den elektrisierenden Beginn des zweiten Abschnitts, der in „Highway To Hell“ sein Finale fand. Obwohl auf und vor der Bühne Schweiß in Strömen floss, verlangte das Publikum stürmisch nach mehr. Nach „Smoke On The Water“ wurde die zweite Zugabe gemeinsam mit den Gastgebern gegeben. „Herzlichen Dank für den gelungenen Abend“, „welch ein professioneller Auftritt!“, „so etwas haben wir noch nicht gehört“, „Ihr wart Klasse, kommt bitte nächstes Jahr wieder!“, waren nur einige der spontanen und sehr positiven Reaktionen der Zuhörer, mit denen sie die Mitglieder des Rockchors belohnten. Schweißnasse, aber höchst zufriedene Besucher machten sich auf den Heimweg. Reich an Eindrücken und dankbar für das Lob von Besuchern und Gastgebern trat der Rockchor am Sonntag seine Rückreise an.

Wer so etwas auch erleben möchte ist herzlich eingeladen zu den offenen Chorproben im Juni und Juli, die immer Dienstags von 20 bis 22 Uhr im Pfarrsaal St. Konrad, Eingang Am Anger in Speyer stattfinden.

Text: Chorgemeinschaft Speyer; Foto: Astrid Reich.

10.06.2015


800 Besucher begeistert - JBO Rocken Sommerfesthalle in Otterstadt

800 Besucher begeistert - JBO Rocken Sommerfesthalle in Otterstadt

Otterstadt- Am Samstag den 14.06.2014 war es zum 11. mal soweit.

Zum diesjährigem Otterrock holte Veranstalter Lothar Daum die Party band JBO aus Erlangen in die kleine Gemeinde Otterstadt. Diese feiert in diesem Jahr ihr 25. jähriges Band Jubiläum.

Als Vorband Gastierten *The lesClöchards* aus Korsika.

Die mit Aktuellen Charts den knapp 1000 Besuchern aus nah und fern mächtig einheizten.

Als dann die Erlanger Party band JBO die Bühne eroberten hielt es niemand mehr auf seinem Platz.

Sogar ein Rollstuhlfahrer samt Rollstuhl wurde beim Crowdsurfing gesichtet. Was die Band nicht hat glauben können. Dies hatten sie nach eigenen Angaben in ihrer 25. jährigen Band Geschichte noch nicht erlebt. Man merkte eindeutig das JBO nicht das erste mal in Otterstadt zu Gast waren, und so war es ein faszinierender Abend der definitiv nach einer Wiederholung schreit. Wir freuen uns auf die 12.te Auflage des *Otterrock* in der Sommerfesthalle in Otterstadt, und bedanken uns bei Lothar Daum für die Gastfreundschaft.

Text: Markus Leipert

03.07.2014


Metall Queen lässt Halle 101 beben

Doro Pesch die Heavymetal Metal Queen lässt Halle 101 erbeben.

Zuvor heizten NullDB den knapp 1000 Gästen mächtig ein.

Der Veranstalter lies keine Wünsche offen. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt, keine Warteschlangen sowie freundliche Security am Einlass. Auch für kurzentschlossene gab es noch Karten an der Abendkasse.

Die Metall Band NullDB die mit Doro Pesch auf Tour sind heizten den Gästen mit Songs wie *Endzeit* und *komm mit mir* mächtig ein.

Zitat aus der Biographie von NullDB:

Den „Metal-Ritterschlag“ erhielt nulldB durch den Auftritt am 03.08.2013 beim WACKEN Open Air. Auch dort wusste die Band zu überzeugen und lieferte einen schweißtreibenden geilen Auftritt ab.*
2013 haben sie doro pesch schon begleitet und haben dabei so sehr überzeugt, dass sie nun wieder gebucht wurden. Vom SPEYER-KURIER bleibt hier nur zu wünschen, dass der Weg nach oben weiter geht. Wir drücken euch die Daumen.


Als Doro neben der Bühne zu sehen war gab es für ihre Fans kein halten mehr. Ein Jubelschrei durchzuckte die Halle 101 und eine sichtlich gerührte Frau Pesch betrat die Bühne.
Mit Liedern wie *all we are* *burning the witches* und der Hymne von Wacken *we Are the metalheads* lies sie keine Wünsche offen. Ihre 30jährige Bühnenerfahrung merkte man hier doch deutlich.

Für ihre Fans war es ein ganz besonderer Abend und alle hoffen, dass Doro noch viele weitere Konzerte in der Stadt Speyer geben wird.

Markus Leipert

11.06.2014


Die Speyerer Stadthalle stand Kopf

Der Rockchor Speyer begeisterte am Wochenende über 1000 Besucher bei seinen beiden Konzerten in der Stadthalle.

Ausverkaufte Konzert am 11. und 12. April mit jeweils 500 Besuchern

Speyer- Wieder restlos ausverkauft waren die beiden Konzerte des Rockchors Speyer in der Stadthalle am 11. und 12. April. Und so erlebten über 1.000 Besucher ein Chor- und Rockkonzert, das ihre Erwartungen locker erfüllte. 18 Rocksongs aus drei Jahrzehnten, über 80 Sängerinnen und Sänger und eine virtuose Band rissen die Konzertbesucher von den Stühlen. Chorleiter Joe Völker hatte mit seiner Songauswahl den Geschmack der Anwesenden getroffen.

Los ging es mit dem Stück Time von Pink Floyd, die Ballade Everything I Do (Bryan Adams) erinnerte das Publikum an den Film Robin Hood mit Kevin Costner und besonders die neuen Lieder im Repertoire wie Night Owls (Little River Band) oder I Was Made For Loving You (Kiss) kamen durch ihre mitreißende Rhythmik und Bekanntheit bestens an. Sobald die ersten Töne erklangen, ging ein wissendes „Aaah“ durch das Publikum, das große Vorfreude verhieß.

Erwähnenswert im ersten Teil des Konzertes waren zum einen Long Train Runnin’ (Doobie Brothers), bei dem der Chor vor Sangesfreude geradezu sprühte und Schlagzeuger Peter Götzmann ein beeindruckendes Solo darbot. Zum anderen war es „die größte Hymne der Rockmusik“, wie Chorleiter Joe Völker sie bescheiden nannte: Das sehr gefühlvoll gesungene Stairway To Heaven von Led Zeppelin ließ bei vielen Besuchern so manch schöne, längst vergessene Erinnerung wieder wach werden.

Der zweite Teil bot weitere Highlights der Rockmusik wie Somebody To Love (Queen). Bei All Summer Long (Kid Rock), We’re Not Gonna Take It (Twisted Sisters) und Knockin’ On Heaven’s Door (Guns N’ Roses) sang das Publikum gerne mit, tanzte und klatschte begeistert. Es entspann sich ein Dialog zwischen Publikum, Band und Chor. Höhepunkt war der Song Highway To Hell, dem die Bandmitglieder mit jeweils einem famosen Solo auf E-Gitarre (Gerald Sänger), Bass (Barny Hoffmann), Schlagzeug (Peter Götzmann) und Keyboard (Michael Quast) eine unverwechselbare Note gaben – das Publikum forderte mit Nachdruck weitere Zugaben.

Dem kamen die Sängerinnen und Sänger, die alle Songs auswendig, engagiert und mit großer Virtuosität vortrugen, gerne nach. Summer of 69 (Bryan Adams) und Smoke On The Water (Deep Purple) hielten die Begeisterung beim Publikum auf dem Siedepunkt. Mit einem gefühlvoll gesungenen Hallelujah von Leonard Cohen setzte der Rockchor Speyer einen stimmungsvollen Schlusspunkt, der sowohl die Mitwirkenden als auch das Publikum berührte und in einer angenehmen Stimmung in die Nacht entließ. Text:Chorgemeinschaft Speyer  Foto: Jürgen Baum

16.04.2014


Stimmgewaltiges Konzert mit Joy Fleming zugunsten der Stiftung LebensBlicke

Ludwigshafen- Stimmgewaltig und publikumsnah präsentierte sich die Blues- und Rockröhre Joy Fleming (69) beim ausverkauften Benefizkonzert in der Ludwigshafener Friedenskirche zugunsten der Stiftung LebensBlicke, Früherkennung Darmkrebs. Über 700 Zuhörerinnen und Zuhörer aus Ludwigshafen und Umgebung kamen in die Veranstaltungs- und Kulturkirche in Friesenheim und waren nicht nur von der bekannten Mannheimer Sängerin und Entertainerin begeistert, sondern auch vom Deutschen Saxophon Ensemble, das einleitend  mit einer musikalischen Performance beitrug.

Das preisgekrönte Saxophon-Quartett mit Nicole Schillings, Monika Leufgen, Katharina Stashik und Michael Ruf spielte fernab von Jazz, U-Musik und jeglichem Saxophon-Mainstream virtuos und in ausgesprochener Vielfalt Stücke von Samuel Barber, Antonin Dvorak, Jean Francaix und Pedro Iturralde.

Der Stargast des Abends, Joy Fleming, begeisterte das erwartungsvolle Publikum mit viel Witz und Charme sowie einer stimmgewaltigen musikalischen Darbietung. Innerhalb von Minuten klatschten und sangen die Zuschauer die ersten der vielen bekannten Songs von Joy Fleming mit und waren nicht mehr auf den Stühlen zu halten. Aber auch einfühlsame und nachdenkliche Songs sowie die Professionalität und Publikumsnähe der Entertainerin trugen zu einem gelungenen und unterhaltsamen Abend in der Friedenskirche bei.

Professor Jürgen F. Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung LebensBlicke: „Ein toller Erfolg für die Stiftung, durch Kombination von Musik und Information die gemeinnützige Arbeit der Stiftung bekannt zu machen und damit zur Darmkrebsvorsorge zu motivieren." Er dankte der Oberbürgermeisterin der Stadt Ludwigshafen, Frau Dr. Eva Lohse, für deren Schirmherrschaft und der Stadt Ludwigshafen für die Unterstützung sowie den Künstlern Joy Fleming und dem Deutschen Saxophon Ensemble für die Gestaltung des Abends, der Friedenskirche für den passenden Rahmen und den Mitarbeiterinnen der Stiftung für die Organisation. Der Reinerlös des Konzerts kommt der Stiftungsarbeit zugute. Weitere Informationen zur Stiftung unter gibt es unter www.lebensblicke.de. Text und Foto: Stiftung LebensBlicke

30.03.2013


Rockchor Speyer rockt zweimal hintereinander in ausverkaufter Stadthalle

Speyer- Am vergangenen Wochenende war es wieder soweit. Der Rockchor Speyer rockte am Freitag und Samstag die zweimal ausverkaufte  Stadthalle in Speyer. Von Beginn an merkte man, dass die Sängerinnen und Sänger gut vorbereitet und heiß waren, das Publikum mit weltbekannten Rocksongs zu begeistern. Mit den aktuellen Konzerten Nummer 8 und 9 überschritt, laut ersten Vorsitzenden der Chorgemeinschaft Speyer, der Rockchor Speyer in der Gesamtzuschauerzahl aller veranstalteten Konzert die 5000er Marke. Eine Zuhörermenge die nach seiner Aussage, sicher nur wenige Chöre in Deutschland  in der gleichen Zeit geschafft haben.

Als die Wecker klingelten wusste jeder im Saal, dass das Konzert nun beginnen werde und die Meisten wohl auch, dass dies der Anfang von „Time“ der Gruppe Pink Floyd war. Fast 100 Sängerinnen und Sänger betraten beim Vorspiel dieses Songs die Bühne, um stimmgewaltig das Konzert zu beginnen. Um Sonne und die Wärme herbei zu singen, wie Joe Völker der musikalische Leiter in seiner Begrüßung  an die Zuhörer ausführte, sang der Chor zuerst „All summer long“ von Kid Rock, dann „Summer of 69“ von Brain Adams  und danach „Hot summer night“ von Meatloaf. Bereits hier klatschte das Publikum lautstark mit. Der Aufforderung des Chorleiters mitzusingen, mit zu klatschen, mit zu schnippen und nicht stillzusitzen aber nichts kaputt zu machen, folgten die Zuhörer nur zu gerne. Bei „Here I go again“ von Whitesnake merkte man, dass sich der Chor gegenüber dem letzten Jahr gesanglich und auch harmonisch weiterentwickelt hat. Die Stimmensicherheit war besser und auch das Zusammenspiel der Stimmen virtuoser. Bei „Whatever you want“ von Status Quo brachte der Rockchor den Saal zum ersten Mal richtig zum Kochen.  Die Zuhörer sangen und klatschten stehend begeistert mit. Weiter ging es mit „Hold the line“ der Gruppe Toto, „Losing my religion“ von R.E.M. und „Since you been gone“ von Rainbow. Mit dem Welthit „Somebody to love“ von Queen verabschiedete sich der Chor in die wohlverdiente Pause.

Nach der Pause wurde es noch rockiger. Bei Entr’acte: Revelation, gespielt von der fantastischen Band des Rockchors, bestehend aus Gerald Sänger (E-Gitarre), Barney Hoffmann (E-Bass), Michael Quast (Piano) und Peter Götzmann (Schlagzeug),  betrat der Chor unter Beifall des Publikums wieder die Bühne. Mit  „I want it all“ gewürzt mit „We will rock you“  von Queen, riss der Rockchor die Zuhörer erneut aus den Sitzen. Spätestens ab diesem Zeitpunkt gab es kein Halten mehr und das Publikum feierte den Rockchor mit starkem Beifall und sang die kommenden Songs begeistert mit. Mit „So what“ von Pink und „Rolling in the deep“ von Adele ging es moderner weiter.  Mit „Eye of the tiger“ von Survivor der Welthit aus dem Boxfilm Rocky, begann dann die Reihe der Superhits. Auf „We´re not gonna take it“ von Twisted Sister folgte der Schlusssong „Highway to hell” von ACDC, bei dem alle Musiker mit einer Soloeinlage nochmal zeigten, was in ihnen steckt. Nach frenetischem Beifall und lauten „Zugaberufen“ sang der Chor „I love Rock´n´Roll“ von Joan Jett, bevor er mit „Smoke on the water“ von Deep Purple den ersten richtigen Schlusspunkt setzte.  Mit der dritten Zugabe, dem „Halleluja“ von Leonard Cohen, verabschiedete sich der Chor eindrucksvoll von seinem Publikum. 

Aufgrund der riesigen Nachfrage nach Karten und des frühzeitigen Ausverkaufs der vergangenen Konzerte veranstaltet der Rockchor Speyer am 27.04. (Stadthalle Speyer) und am 25.05.2013 (Eventhalle Dampfnudel in Rülzheim) zwei Zusatzkonzerte. Karten gibt es im Vorverkauf bei: www.tticktes.de, www.reservix.de oder über den Vereinsverkauf: Petra Fahrnbach rockchor-speyer@arcor.de. Infos und Vorverkaufsstellen in Rülzheim unter www.chorgemeinschaft-speyer.de / Chorgemeinschaft Speyer e.V., Presse

20.03.2013


Was Brahms und Santana verbindet

Joe Völker am Piano, Petra Erdtmann an der Querflöte und Peter Götzmann am SchlagzeugSpeyer- Wenn dreißig Finger ausgelassen und virtuos durch die komplette Musikgeschichte tanzen, ist das gleichnamige Klassikjazzrocktrio nicht weit: „Thirty Fingers“, von denen zehn der Flötistin Petra Erdtmann, zehn dem Schlagzeuger Peter Götzmann und zehn dem Pianisten Joe Völker gehören. Fulminant, was das Trio am Samstagabend bei der umjubelten Vorstellung seiner fast noch pressfrischen CD „Zeitlos“ in der St. Konrad-Kirche als ureigenen Klangkosmos präsentierte.

Gewandte, wieselflinke, technisch versierte Finger sind es allemal, einzigartig ist das, was die drei mal zehn Finger den jeweiligen Instrumenten entlocken.

Die Musiker machen kein großes Aufhebens um sich, sondern lassen, von launigen Zwichenmoderationen abgesehen, vor allem ihre Musik sprechen. Unbekümmert und neugierig wie Kinder auf einer Spielwiese tummeln sich „Thirty Fingers“ in unterschiedlichen Musikepochen, fliegen vom Frühbarock zum Modern Jazz und wieder zurück. Sie erweisen alten Meistern ihre Reverenz, beflügeln deren Werke mit großer Experimentierlust und verweben diese spielerisch leicht und transparent mit zeitgenössischen Klängen.

Spannende neue Klangwelten, Klangfarben, Rhythmen und daraus resultierende Stimmungen wechseln sich nahtlos ab. Tomaso Albinonis Adagio in g-Moll fließt in hellen strahlenden Schwüngen in Pat Methenys „James“. Die Dave-Brubeck-Hommage „Blue Rondo à la Turk“ mündet vom schwelgerischen Pianomonolog über zwitschernde Flötenintermezzi in Vivaldis „Frühling“ aus den „Vier Jahreszeiten“. Das Bachsche Präludium swingt federnd, um sich als Samba in die dazugehörige Fuge zu grooven. Die Flötenläufe steigern sich in berückende Rasanz im berühmten Säbeltanz, während das Schlagzeug dabei bildhaft die rasselnden Säbel figuriert.

Alte Melodien paaren sich friedfertig mit jungen Stilmitteln, das Ergebnis ist eine expressive klangliche und rhythmische Collage — zeitlos, aber mit nachhaltiger Frischegarantie.

In spannende Arrangements verpackt, eröffnen sich neue Klangwelten, die verspielt ins Ohr huschen. Quicklebendig und spritzig kommen sie daher, die musikalischen Früchte einer kongenialen Symbiose, die 2006 ihren Anfang nahm. Jeder für sich ein ausgewiesener Profi, bewegen sich die in unterschiedlichsten Projekten involvierten Vollblutmusiker mit schlafwandlerischer Sicherheit in allen Stilen und Genres. So vertraut, dynamisch, verschworen und mit allen Technikwassern gewaschen ihr Zusammenspiel, so selbstverständlich und uneitel überlassen sie sich in furiosen Soli gegenseitig das Feld.

Joe Völker bei der Ansprache ans PublikumGleichzeitig prägen ihre individuellen instrumentalen Handschriften unaufdringlich den Charakter der neu entstandenen Kreationen. Aus Petra Erdtmanns Querflöte stiebt ein vielfarbiger Funkenregen, einem klanglichen Regenbogen gleich. Dass sie neben den poetisch bis stürmisch gefärbten Klängen auch die „dreckig“ meckernden im Stil eine Ian Anderson von „Jethro Tull“ beherrscht, beweist sie bei Bachs Bouree. Der gebürtige Gaggenauer Peter Götzmann ist ein Blues- und Jazzrock-Schlagzeuger mit einem bestechenden Timing. Präzise wie eine Schweizer Uhr ist er der Trio-Motor, Puls und Nerv zugleich.

Der „Mann wie ein Klavier“ und am Klavier zugleich ist Joe Völker: finessenreich, spitzbübisch, ein agiles Tasten-As und stets zu einem gekonnten instrumentalen Scherz aufgelegt.

Die mitreißende Spielfreude und Verständnissinnigkeit dieses Trios krönen augenzwinkernder Spielwitz und einige Überraschungen! Was Johannes Brahms und Carlos Santana verbindet? Eine Menge! Das wird im direkten Vergleich und umso mehr im Santana-Bossa „Love Of My Life“ ersichtlich. Zum packenden Duell treten danach Klavier und Schlagzeug in Astor Piazzollas „Libertango“ an. Die „Wuth über den verlorenen Groschen“ bei Beethoven zieht ebenso plastisch vor dem geistigen Auge vorüber wie die Atmosphäre in dem „Alten Schloss“ aus Mussorgskis ”Bilder einer Ausstellung“.

Die „Thirty Fingers“ bescherten ein ebenso funkelndes wie sinnliches Hörerlebnis. Wie wunderbar, dass dieses nun auch als Silberling vorliegt. Nach frenetischem Beifall und lautstark geforderten Zugaben ging man mit mehr als einem Ohrwurm beschwingt nachhause. Wer Thirty Fingers verpasst hat, hat am 20.04. in der Johanneskirche in Mannheim eine neue Chance.

Zu danken ist besonders der Chorgemeinschaft Speyer, die dieses hochklassige Trio sicher nicht zum letzten Mal nach Speyer geholt hat. Wie wir vom Vereinsvorsitzenden Frank Ableiter nach dem Konzert erfahren haben, werden Peter Götzmann und Joe Völker auch bei den anstehenden Chorkonzerten des Rockchors Speyer, am 15. und 16. März sowie am 27. April, in der Stadthalle Speyer und am 25. Mai in der „Dampfnudel“ in Rülzheim, mit dabei sein. Peter Götzmann als Bandmitglied und Joe Völker als Dirigent und musikalischer Leiter. Infos: www.chorgemeinschaft-speyer.de Text und Foto: Chorgemeinschaft Speyer 

18.02.2013


Rockchor Speyer in Frankfurt beim Deutschen Chorfest dabei

Im Rahmen des Deutschen Chorfestes rockte der Rockchor Speyer am vergangenen Sonntag Open Air am Mainkai Ufer in Frankfurt.

Vom 7. bis 10 Juni fand in Frankfurt unter dem Motto „Frankfurt ist ganz Chor“ das Deutsche Chorfest statt. Bei diesem  Chorevent, welches vom Deutschen Chorverband nur alle 4 Jahre veranstaltet wird, beteiligten sich fast 500 Chöre.  20.000 Sängerinnen und Sänger waren aktiv mit dabei. Über 200.000 Zuhörer auf kamen zu den 600 Chorkonzerten  in die Hallen, Konzertsäle, Kirchen und zu den Open Air Konzerten.  Chöre aus Europa und aus der ganzen Welt beteiligten sich zudem an diesem fröhlichen Gesangsfest. Mit dabei auch Profigesangsgruppen wie die Wise Guys, Maybebop und Stimmgelage oder weltbekannte Chöre wie z.B. Vocal Line aus Schweden. Chöre aus allen musikalischen Stilrichtungen, von Klassik bis Volksmusik, von Gospel bis Jazz, von Pop bis Rock waren mit dabei. Eine Musikvielfalt und ein musikalisches Angebot, wie es nur auf diesem Fest zu erleben ist. Alle Alterstufen, ob Kinder-, Jugend- und Erwachsenenchöre waren vertreten. Gesungen wurde a capella, mit Piano oder Bandbegleitung. Für jeden Geschmack gab es an jedem der 4 Chorfesttage mehr als genug zu hören und zu erleben. Allein zu den Open-Air-Konzerten auf dem Römer und am Mainufer kamen in den 4 Tagen über 50.000 Menschen.

Mit dabei moderne Chöre mit phantasievollen Chornamen wie beispielsweise Zoffvoices, Songfire, Groophonik waren ebenso vertreten, wie Volks-, Gemischte-, Männer-, Frauen- , Kammer- und Universitätschöre. 
Selbst die Chorverbände aus den einzelnen Bundesländern bereicherten das Chorfest mit eigenen Events. Der Chorverband der Pfalz beispielsweise, zu dem auch die Speyerer Chöre gehören, sang unter dem Motto „Faszination Chor 2012 – Sing es mit Herz“ mit 1700 Sängerinnen und Sängern aus 45 Chören des eigenen Chorverbandsgebiets auf  der Großbühne auf dem Frankfurter Römer.

Den Schlussakkord, das Abschlussfest dieses Chorfestes, wurde von der Bühne am Mainkaiufer vom Rockchor Speyer rockig eröffnet. 90 Sängerinnen und Sänger mit Band begeisterten unter der Leitung von Joe Völker die anfänglich 600  anwesenden Zuhörer mit Ihren Songs. Bei  bestem Wetter startete der Chor mit dem Song  „Blindid by the light“  von Manfred Man. Bereits bei“ Rolling in the deep“ (Adele) gab es bei den meisten Zuhörern kein Halten mehr und sie sangen und klatschten lautstark mit. Angelockt von der Musik und dem rockigen Sound der Darbietung wuchs die Zahl der Zuhörer von Song zu Song. Weiter ging es Schlag auf Schlag mit „I want it all“  und  „We will rock you“ von Queen. Spätestens bei „Whatever you want“  gab es keinen mehr, der still dasitzen oder stehen konnte. Inzwischen war die Zuhörerzahl auf über 1000 Menschen angewachsen.  Auf  “Hold the line”(Toto)  folgte “Eye of the Tiger” (Survivor). Mit mit dem  Song “Highway to hell” (ACDC) beendete der Rockchor Speyer sein 45minütiges offizielles Konzertprogramm. Es war schon ein besonderes Erlebnis, als beim Refrain von Highway to hell  über  1000 Menschen mitsangen. Mit „The show must go on“ von Queen  als Zugabe, verabschiedete sich der Rockchor Speyer eindrucksvoll vom Frankfurter Chorfest 2012.

Das nächste Deutsche Chorfest  wird unter dem Motto „Singen kann jeder“  stattfinden. Wo, steht noch nicht endgültig fest. Bei der Abschlusspressekonferenz  nannte der Präsident des Dt. Chorverbandes  Dr. Hennig Scherf  Stuttgart, als nächste mögliche Stadt. Nach Bremen 2008 und nun  Frankfurt 2012 wird die Chorfestparty 2016 weitergehen. Frank Ableiter

13.06.2012


Gospelchor Lingenfeld brilliert mit neuem Dirigenten

spk. Speyer. Es war sein erstes offizielles Konzert nach einem Probelauf auf dem Katholikentag in Mannheim. Der neue Chorleiter des Gospelchor Lingenfeld heisst Matthias Settelmeyer und legte bei seinem Debut in der randvollen Speyerer Stadthalle am Wochenende gleich richtig los.

Alles unter dem wohlwollenden Blick des Alt-Dirigenten Meinhard Emling, der den Chor vor 38 Jahren gründete und letztes Jahr seinen Abschied nahm. Doch Matthias Settelmeyer ist kein Neuling beim Chor, seit über 10 Jahren kennt er das Repertoire des Gospelchores aus ersten Hand – als Pianist und Keyboarder des Chores. Jetzt hat er die Rolle gewechselt – vom Keyboarder zum Chorleiter -  und dirigierte mal beswingt, mal einfühlsam und emotional durch das zweistündige Konzert mit Gospels, Sacro-Pop und Welthits. 

Unterstützt wurde er dabei von der Band und durch einer Vielzahl von virtuosen Solisten, die alle aus den eigenen Reihen des Chores stammen.  Ein Fundament, auf das Settelmeyer bauen kann.  Das verdeutlichte auch Moderatorin Iris Iris Hellmann-Deurer anhand eines Turmes aus Yenga-Bauklötzen, aus dem immer wieder Bauklötze entfernt werden und neue hinzukommen – und ein festes Fundament braucht, damit er nicht einstürzt. Das bildet der 60-köpfige Chor aus Lingenfeld,  bei dem sich junge und ältere Sänger gegenseitig ergänzen und selbstsicher und souverän einen faszinierenden Klangkörper bilden.

Initiert wurde das Konzert zusammen mit dem Speyerer Kiwanis-Club, dem lokalen Ableger einer weltweiten Organisation von Freiwilligen, die sich aktiv für das Wohl von Kindern und der Gemeinschaft einsetzen. Der Gospelchor Lingenfeld verzichtete auf  die Konzertgage und spendete sie dem Club, der mit dem Erlöß des Konzertes ein soziales Projekt hier vor Ort unterstützen möchte.

Die Standing Ovations am Ende des Konzertes zeigten, dass es sich gelohnt hat, in die Speyer Stadthalle zum Gospelchor Lingenfeld zu kommen.  Zum einen, um das Gospel-Konzert mit dem neuen Dirigenten zu erleben, aber auch damit etwas Gutes gefördert zu haben. Foto: Beate Krumpe 

05.06.2012


A-Capella auf Weltniveau in Limburgerhof

v.l. Anders Edenroth, Kerstin Ryhed Lundin, Morten Vinther, Katarina Henryson, Anders Jalkéus

Von Jürgen Schaaf

Limburgerhof. Aus Nah und Fern strömten die Fans  zu dem kulturellen Highlight in den Kultursaal Limburgerhof. Dort gab sich die die 5-köpfige a-capella-Gruppe „The Real Group“ aus Schwedens Hauptstadt Stockholm die Ehre – und begeisterten mit einem 2-stündigen Konzert der Spitzenklasse quer durch Pop, Jazz und modern gesetzter Klassik.

Eingeladen hatten zu dem Konzert der Förderverein der evangelischen Bläsermusik in der Pfalz e.V.  und der Rotary Club Limburgerhof/ Vorderpfalz. Der Erlös aus dem Getränke-Verkauf in der Pause kommt der Aktion „Bildung schafft Zukunft“ zu Gute.
 Bei dieser Aktion unterstützt der Rotary Club Grundschulklassen im Rhein-Pfalz-Kreis durch Lesebücher und Arbeitsmaterialien und diverse Bildungsprojekte.

Ein musikalisches Projekt der besonderen Art hatten sich die Gründer der schwedischen Real Group bereits vor 28 Jahren auf die Fahne geschrieben. Damals fanden sich drei Männer und zwei Frauen zu einer Hobby-Formation zusammen, um anfänglich noch bei kleineren Festen und Events mit einem rein vokalen Jazz-Programm aufzutreten. „Finanziell war damals noch nicht soviel zu holen, höchsten mal ein 500-Kronen-Schein, manchmal nur ein Bier oder einen Stoß in den Rücken“, beschreibt Anders Edenroth die Anfänge. Der Bandname war schnell gefunden – analog zum „Real-Book“, der Bibel des Jazz-Musikers mit Melodien und Akkorden bekannter Jazz-Stücke, nannten sich die Fünf „The Real Group“. Der Name war Programm.

Anders Jalkéus (Bass), Anders Edenroth (Altus) sowie Katarina Henryson (Alt) sind von den urprünglichen 5 Vocalisten bis heute mit dabei, seit zwei Jahren singt der Däne Morten Vinther als Bariton mit. Als vollwertiger Ersatz übernimmt Kerstin Ryhed Lundin  (Sopran) den Part von Emma Nilsdotter, die zur Zeit eine Baby-Pause macht.

Interessante Stimmen mit virtuosem Tonumfang begeistern mit wundervoll gesetzten Arrangements. Eigene  Stücke wechseln sich mit Welthits und Jazz-Variantionen großer Meister ab. Ein Count-Basie-Medley darf daher im Programm nicht fehlen. Arrangiert sind alle Stücke von den Musikern selbst: „80 Prozent der Arrangements notieren wir direkt als Noten, die anderen 20 Prozent entstehen durch Improvisation und spontane Ideen“, erklärt Katarina Henryson die Arbeitsweise. „Manches Stück ist an einem Tag fertig arrangiert, ein anderes braucht über ein Jahr, um so zu klingen, wie es soll“, ergänzt sie.

Auf einen Musikstil festlegen wollen sich die fünf Sänger nicht, neben Pop-Songs und dem bereits erwähnten Jazzrepertoire gibt es virtuos gestaltete musikalische Ausflüge in die Klassik und sogar zur Country- und Western-Szene.

Man merkt es den Sängern an, dass sie auch nach 28 Jahren noch immer viel Spass auf der Bühne haben. Inzwischen auf Bühnen und TV-Sendungen in der ganzen Welt zuhause, macht es den Schweden sichtlich Spass, auch ein kleines Publikum in der Vorderpfalz mit ihren Stücken zu begeistern. „Das Publikum hier ist phenomenal und unglaublich“, schwärmt Katarina Henryson nach der Show. Unglaublich und geistreich sind auch die Moderationen zwischen den Musikstücken, bei der die Sänger sich jeweils abwechseln: Hauptsächlich in Englisch moderiert, erklärt Bassist Anders Jalkéusin bestem Deutsch seine Begegnung mit der deutschen Sprache und erklärt noch schnell mal nebenbei, was es mit der deutschen Grammatik so auf sich hat -   aus der Sicht eines Schweden. Congenial auch sein Klagelied eines Bassisten über den sich wichtig-machenden Tenor, den es in jedem Chor geben soll. Jalkéus, begibt sich bei der musikalischen Situationsbeschreibung schliesslich in musikalische Tenorhöhen ,um am Schluss doch lieber im Bass zu bleiben. Zusätzlich zu seiner Bass-Stimme im Quintett wechselt er sich mit seinem Namensvetter Anders Edenroth in Sachen Rhythmus ab. Ein vokales Schlagzeug mit Bass gepaart begleitet viele der Musikstücke und kommt täuschend echt einer Drummaschine nahe. Alle Töne, Geräusche und Melodien sind live auf der Bühne erzeugt, keine vorproduzierten Klänge werden eingesetzt, darauf legen die Sänger großen Wert. Damit deren Virtuosität und Stimmgewalt der im Saal beim Publikum gut ankommt, dafür sorgt Tonmeister Jan Apelholm am Mischpult. Als „lagom“ – schwedisch für „genau richtig“ – könnte sein Sound bezeichnet werden. Nicht zu laut und nicht zu leise ist der, mit ein bisschen extra Bass gewürzt und ein paar wenigen Effekten aufgepeppt, falls notwendig. Genau richtig halt. 

So vergehen die zwei Stunden Konzert wie im Flug, immer wieder von Begeisterungsstürmen des Publikums begleitet. Anlass für viele Zugabenforderungen. Und die Real Group lässt sich nicht lange bitten und kommt immer wieder zurück auf die Bühne. „Einfach unglaublich, das Publikum hier in Limburgerhof“ schwärmt Katarina Henryson nach dem Konzert, das möglicherweise nicht das letzte mit der Real Group im Kultursaal Limburgerhof war. Foto: jüs

16.05.2012


Einladung zu offenen Chorproben im Februar und März 2012 des Gospelchor Speyer

Wer hat Lust beim Speyerer Gospelchor mitzusingen?

Wir rufen alle singbegeisterten Menschen ab 14 Jahren auf, zu den offenen Chorproben des Gospelchors Speyer zu kommen. Alle Proben im Februar und März 2012 sind offen für neue Sängerinnen und Sänger. Der Probetag wurde von Freitag auf Mittwoch geändert.

Die Chorprobe ist nun immer mittwochs, in der Zeit von 19.30  bis 21.00Uhr. Probeort ist der Chorsaal der katholischen Kirche St. Konrad in Speyer-Nord. Eingang: von der Straße „Am Anger“ aus.

Der Speyerer Gospelchor hat mit Björn Karhof einen neuen, guten und gospelbegeisterten Chorleiter gewinnen können. Björn Karhof ist selbstständiger Musiker, Pianist und Dirigent und wohnt seit ca. 6 Jahren in Speyer. Er ist an der Musikschule in Speyer tätig und leitet zudem noch einen weiteren Gospelchor in der Region. Die Proben mit Ihm machen sehr großen Spaß und seine begeisternde Art wirkt sich sehr positiv auf die Sängerinnen und Sänger aus.

Das Repertoire des Speyerer Gospelchors reicht von Gospels und Spirituals, über neues geistliches Liedgut, afrikanische Songs, Balladen, Soul und Blues. Ca. 20 Sängerinnen und Sänger singen aktuell im Speyerer Gospelchor. Er wurde 1996 gegründet und ist ein Chor der Chorgemeinschaft Speyer e.V.

In den vergangenen Jahren sang der Chor viele Konzerte im In- und Ausland. Auf den Chorreisen gab der Chor Konzerte z.B. in Plesz (Polen), Zürich, Prag, Nürnberg, Trier und in vielen weiteren Orten und Städten im Umkreis von Speyer.

Der Chor ist eine feste Größe in der Region und hat in der Vergangenheit viele Gottesdienste, Hochzeiten sowie Benefizveranstaltungen mitgestaltet und wird dies auch in Zukunft tun. Er ist nicht an eine Konfession oder Glaubensrichtung gebunden und singt in evangelischen und katholischen Kirchen, wie auch in weltlichen Hallen.

Das Durchschnittsalter der Chorsänger liegt bei ca. 40 Jahren.

Alle Stimmen – Sopran, Alt, Tenor und Bass – sind willkommen. Wenn Sie sich angesprochen fühlen dann kommen Sie einfach mal vorbei.

Singen ist etwas Wunderbares. Es macht einem selbst und anderen Menschen viel Spaß und Freude. Singen ist zudem noch gesund. Tun Sie sich etwas Gutes und kommen Sie zu uns und singen sie mit. Wir freuen uns auf ihr Kommen.

Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

Kontakt: Frank Ableiter, Tel.: 06232-294199, Mail: FrankTAB@web.de, Webseite: www.chorgemeinschaft-speyer.de

17.02.2012


He Met His Fate lässt die Stadtmitte beben!

Die Spey’rer Jugendband überzeugte am 3. Februar auf ganzer Linie bei der dritten Vorentscheidung des Emergenza Festivals, dem weltgrößten Bandfestival.

He Met His Fate (kurz: HMHF) – das sind Dennis Burkard (17, Gesang / Rhythmusgitarre), Matthias Schaudig (16, Gesang / Leadgitarre), Philipp Brandenburg (15, Bassgitarre) und Andreas Peuker (17, Schlagzeug).

Das Emergenza Festival ist ein bekannter Anlaufpunkt für erfahrenere Newcomerbands, das u. a. großzügig von großen Marken wie Marshall gesponsert wird und gilt als das weltgrößte Live-Bandfestival. An verschiedenen Terminen treten unterschiedliche Bands gegeneinander an und versuchen, beim anschließenden Voting die meisten Stimmen zu sammeln.

HMHF war nun die dritte angetretene Band bei der dritten Vorrunde im Karlsruher Club „Die Stadtmitte“ und die Freude war auch rießig, als die Spey’rer als sofort für die nächste Runde verlesen wurde. Denn nach ihren vier gespielten, eigens komponierten Tracks bekommt die Band erneut die Chance ihre Songs, inklusive ihres brandneuen Single „Above it“ zum Besten zu geben – nun allerdings gegen 8 Bands und nicht mehr in kleinerem Maßstab, sondern auf einer der größten Bühnen in der Umgebung, der Karlsruher Substage.

Wer die Jungs am Freitag verpasst hat, hat nochmal die Gelegenheit, sie am 24. März dabei zu sehen, wie sie die Substage zum beben bringen. Karten gibt’s für 10 Euro bei allen Bandmitgliedern und bei Social Global (06232/81262) – für alle Fans gibt’s einen Bus, die Hin- und Rückfahrt wird sehr großzügig von der Holz- und Kunststoffbearbeitung in der Sportschifffahrt von Volker Burkard gesponsert.

Alle wichtigen Infos findet ihr auch auf der Facebook- und myspace-Seite von He Met His Fate. Doch auch abgesehen von Emergenza ist noch Luft nach oben da: Ein offizielles Releasedatum für ihr erstes Album „Above it“ gibt es noch nicht, allerdings rechnen wir fest im kommenden April damit – als Extra sollen auch Liveaufnahmen dabei sein – mehr wird nicht verraten.

Am 2. März ist außerdem noch ein Auftritt in Mainz geplant. Desweiteren wird man mit der Band auch auf dem Springfestival und auf dem Speyerer Altstadtfest rechnen können – wir bleiben gespannt und wünschen der Band viel Erfolg in der nächsten Runde bei Emergenza! Matthias Schaudig

08.02.2012


Meinhard Emling gibt Dirigentenstab weiter

jüs. Speyer. Seit Wochen war es schon ausverkauft, das Abschiedkonzert von Meinhard Emling als Chorleiter des Lingenfelder Gospelchores. Nach 37 Jahren gab Emling im Rahmen eines beeindruckenden und monumentalen Konzertes vor 1.500 Besuchern den Dirigentenstab an seinen Nachfolger Matthias Settelmeyer ab mit den Worten: „Es ist ein Schatz. Dir gebe ich ihn gerne. Geh gut damit um!”

Für den Abschied seines Chorleiters scheute Gospelchor weder Kosten noch Mühen: Eine riesige Soundanlage in bester Tonqualität und eine Live-Videoübertragung brachten die über 60 Sängerinnen und Sänger mit Begleit-Band dem Publikum ganz nah.  Zu Beginn des Konzertes zeigte ein Videoeinspieler musikalische Stationen aus Emlings Chorleiter-Leben auf, musikalisch untermalt durch choreigene Musikaufnahmen der letzten vier Jahrzehnte. In ihren ideenreichen und charmanten Moderationen ließ Iris Hellmann-Deurer ein Chorleiter-Leben Revue passieren. Eingeblendete Bilder aus vergangenen Zeiten untermalte der ehemalige Keyboarder und Pianist des Chores, Michael Geörger, live an seinem extra aus  Wittlich mitgeschleppten Klavier und hauchte den Bildern so sehr einfühlsam Leben ein.

Zum Anschluss des Konzertes warteten die Chormitglieder noch mit einer Überraschung für Ihren scheidenden Chef auf: Anstelle mit dem Lied „Shine Your Light“ aus der Halle - wie von Emling geplant - a capella auszuziehen, machten die Sänger im Saal kehrt und kamen mit Verstärkung zurück auf die Bühne. Ihnen angeschlossen hatten sich weitere 30 ehemalige Chormitglieder, die  - im Publikum verteilt - nun gemeinsam als Chor aus vier Jahrzehnten für Emling zum Schluss sehr bewegend das Stück „Circle Of Life“ vortrugen.

Eine lange und erfolgreiche Ära geht mit dem Chorleiter-Wechsel nun zu Ende. Meinhard Emling hat im Laufe seines Chorleiter-Lebens viel investiert, motiviert und Meilensteine gesetzt  in seiner Chorarbeit.  „Ich freue mich, dass ich mein letztes Konzert wirklich geniesen konnte und kaum aufgeregt war“, freute sich Emling nach dem mit Pause fast drei Stunden langen Konzertabend. Beim Abschiedkonzert mit seinem abwechslungsreichen Programm aus fetzigen und ruhigen, nachdenklichen Stücken aus  Gospelmusik und Sacro-Pop wurden so manche Augen feucht. Sein Lebenswerk wird weiterleben, Meinhard Emling weiss es bei seinem Nachfolger in guten Händen. Foto: Roland Schnell

23.11.2011


Rockchorkonzert des Rockchor Speyer am 18.11.11 im Palatinum Mutterstadt

Unter dem Motto „Pure Rock II“ liess es der Rockchor Speyer am vergangenen Freitag im Palatinum Mutterstadt so richtig krachen und brachte die Halle zum Beben. Mit lautem Beifall und stehenden Ovationen feierten die Zuschauer den Chor und seine Band.

Es war eine neue Dimension von Chormusik, die der Chor den über 600 Zuhörern in der Halle bot. Nach drei ausverkauften Konzerten in der Stadthalle Speyer im April und Mai dieses Jahres, bot der Chor erneut ein Programm mit vielen Highlights aus der Rockmusik. Einen nicht unerheblichen Teil am Erfolg hatte die Begleitband bestehend aus Nicklas Braun (E-Bass), Michael Quast (Keyboards), Gerald Sänger (Leadgitarre) und Peter Götzmann (Schlagzeug). Verstärkt wurde die Band durch Holger Ringle (Akustikgitrarre).

Joe Völker, der Chorleiter und Arrangeur aller Songs dirigierte voller Enthusiasmus Chor und Band. Zum Eröffnungssong „Summer-Song“ betrat der Chor die Bühne und heizte danach mit „Blinded by the Light“ von Manfred Man dem Publikum so richtig ein. Ab diesen Zeitpunkt war spätestens jedem Besucher klar, dass dieses Chorkonzert völlig anders laufen wird, wie viele Besucher es erwartet hatten. Pure Rockmusik, mehrstimmig gesungen vom Chor ohne Solisten und im Originalsound, das war für viele neu.
Weiter ging es im abwechslungsreichen Programm mit „Hot summer night“ von Meatloaf. Es folgte mit „Here I go again“, der größte Erfolgssong der Gruppe Whitesnake. Gerald Sänger zeigte nicht nur bei diesem Song seine Qualitäten als Leadgitarrist. Gekonnt und gefühlvoll spielte er die Gitarrensoli und liess das Publikum in der Erinnerung an das Original schwelgen.

Mit der Ballade „I dont wanna miss a thing“ von Aerosmith, geschrieben für den Science Fictionfilm “Armageddon” beendete der Chor den ruhigen Teil des Konzerts, um danach mit „Hold the line“ von Toto durchzustarten. „Ihr dürft ruhig mitklatschen, mittanzen und mitsingen, aber macht nichts kaputt…“empfahl Völker dem Publikum. Als er danach aussprach, dass nun eine der größten Rockhymnen überhaupt kommt, welche auf einer wahren Begebenheit im Jahre 1971 beruhen würde bei der Rauch über den Genfer See gezogen wäre, kam sofort ein Ruf aus dem Publikum „Smoke on the water“! Und schon ging es mit dem urtypischen Gitarrensoli los. Spätestens da riss es die Zuschauer von ihren Sitzen. In den Strophen wechselten sich Frauen und Männerstimmen ab, um im Refrain dann hymnenartig voll Kraft und Power „Smoke on the water, fire in the sky…“ zu singen. Das Publikum war total aus dem Häuschen. Der Jubel und Applaus nach Ende des Stücks waren riesig. Nach „Cold as ice“ und „So what“ verabschiedete sich der Chor unter lautem Beifall in die wohlverdiente Pause.

Mit „Let me entertain you“ meldete sich der Chor nach der Pause eindrucksvoll auf der Bühne zurück. Im zweiten Teil des Konzerts konnten der Chor und Band die Begeisterung beim Publikum nochmals steigern. Nach Melissa Etheridges Song „Bring me some water“ ging es wieder härter zur Sache. Bei „We´re not gonna take it“ von Twisted Sister und dem direkt darauf folgenden „Rockin´ all over the world“ von Status Quo, hielt es kaum noch jemand auf seinem Sitz. Die Zuschauer klatschten und sangen begeistert mit. Einige tanzten in den Gängen und die Stimmung erreichte fast ihren Höhepunkt. Mit der gefühlvollen Ballade „Dust in the wind“ von Kansas, einer der bekanntesten Rockballaden überhaupt, zeigte der Chor, dass er auch ruhige Stücke beherrscht, um danach mit dem Song „Highway to hell“ noch einmal richtig abzurocken. Hier zeigte jeder der Musiker mit einem Solopart sein Können. Stehende Ovationen und frenetischer Beifall waren der verdiente Lohn für Chor und Band, für die vielen Monate Probearbeit, Texte lernen und die tolle Darbietung. Nach lautstarken Zugaberufen sang der Chor mit „I love Rock ´n´Roll“ einen weiteren Klassiker der Rockgeschichte. „Livin on a prayer“ von Bon Jovi war die zweite vom Publikum geforderte Zugabe. Mit „The show must go on“ von Queen verabschiedete sich der Chor unter großem Beifall von den Zuhörern in Mutterstadt.

Die nächsten Konzerte des Rockchors Speyer finden am 9. und 10. März 2012 in der Stadthalle Speyer statt. Der Kartenvorverkauf für diese Konzerte beginnt ab 1. Dezember 2011. Vorverkaufsstellen sind: Tourist Info Speyer, Maximilianstr. 13, Speyer, Mail: touristinformation@stadt-speyer.de und Petra Fahrnbach (Vereinsverkauf) Mail: rockchor-speyer@arcor.de. Infos: www.chorgemeinschaft-speyer.de Text und Foto: Rockchor Speyer

21.11.2011


Der Rockchor Speyer startet in die Rocksaison 2011/12! „The show must go on“!

Der Rockchor Speyer öffnet erneut seine Proben und ruft rockmusikbegeisterte Menschen auf, beim Rockchor mit zu singen. Alle Stimmlagen Sopran, Alt, besonders Männerstimmen wie Tenor und Bass, sind willkommen. Aktuell singen ca. 100 Sängerinnen und Sänger im Rockchor Speyer. Nach den erfolgreichen ersten drei ausverkauften Konzerten, am 8. und 9. April und am 20. Mai – alle in der Stadthalle Speyer- mit insgesamt 1500 begeisterten Zuschauern, startet der Chor nach seiner Sommerpause in seine zweite Rockchorsaison. Das Repertoire des Chors besteht aus weltbekannten Rocksongs namhafter Gruppen. Stilvolle Rockhymnen, sanfte Rockballaden und powergeladene Rockmusik von Gruppen wie ACDC, Status Quo, Deep Purple, Aerosmith, Meatloaf, Foreigner, Bon Jovi, Queen und, und, und…
Mit Joe Völker hat der Rockchor Speyer ein Ausnahmemusiker zum Chorleiter, der mit viel Elan, Spaß und Gefühl das Rockmusikfeeling mit dem Chor lebt. Seine begeisternde Art, seine Power und Freude an der Musik sowie sein Können zeichnen diesen Chorleiter aus. Seine Chorproben sind ein echtes Erlebnis. Seine Arrangements authentisch und sehr nah an den Originalen. Rockmusik, nur Chor und ohne Solisten. Es funktioniert und macht riesigen Spaß. In den Konzerten mit Band und Begleitung im Originalsound.
Interessant für Neue sind besonders die aktuellen Septemberproben. Aktuell probt der Chor neue Songs, wie Smoke on the water von Deep Purple, Here I go again von Whitesnake und Hold the line von Toto, um nur einige davon zu nennen.
Die Chorproben des Rockchor Speyer finden immer Dienstags in der Zeit von 20.00 bis 22.00 Uhr im Pfarrsaal von St. Konrad / Speyer-Nord, Eingang von der Straße: Am Anger, statt.
Wie schafft ein Neuer auch das dem Chor bekannte Repertoire zu erlernen? Hier greift neben den vorhandenen Stimmenplaybacks auch das Neue Chorkonzept – „Sonderproben für Neue neben den eigentlichen Proben“. Diese Möglichkeit bietet neuen Sängerinnen und Sängern die Chance, das bereits dem Chor bekannte Repertoire ebenfalls zu erlernen. Vierteljährlich wird der Chorleiter des Rockchors Joe Völker diese Sonderprobentermine für Einzelstimmlagen anbieten. Die beiden ersten Sonderprobetermine dieser Reihe stehen bereits fest: Samstag, den 17. September von 10.00 bis 13:00 Uhr (Stimmlagen Bass und Sopran) und am 15. Oktober ebenfalls von 10:00 bis 13:00 Uhr (Alt und Tenor). Probeort: Chorsaal St. Konrad (Eingang: von der Straße: Am Anger). Rückmeldungen bitte an Frank Ableiter, Tel.: 06232-40438, Mail: FrankTAB@web.de oder persönlich in einer Dienstagschorprobe.
Erlebt die Proben. Kommt, singt mit und habt Spaß dabei. Lasst Euch, lassen Sie sich vom Rockchorfieber packen und begeistern, getreu dem Motto von Joan Jett: „I love Rock´n´Roll.
Infos: www.chorgemeinschaft-speyer.de Rockchor oder www.youtube.com Rockchor Speyer
Nächster Konzerttermin: PURE ROCK II, Freitag, 18. November 2011 im Palatinum Mutterstadt, Beginn: 20.00 Uhr. Vorverkauf: www.palatinum-mutterstadt.de Kartenvorverkauf oder bei Petra Fahrnbach, Tel.: 06232-41318, Mail: rockchor-speyer@arcor.de

19.09.2011


Kephalo zaubert Gitarrenklänge

"Kunst im Turm" hat mit Mozer-Stil begeistert

(bb) Speyer. Kephalo spielt Mozer. Die Brüder Manuel, Pascal und Eric haben ihr Konzert am vergangenen Freitag in der Reihe „Kunst im Turm“ in der Johanneskirche mit Bravour gemeistert. Was sie komponieren und spielen ist keinem Stil zuzuordnen. Es ist ein eigener Stil, den sie aus ihren Gitarren herauszupfen, mit dem sie ihr Publikum begeistern. Die Mozer-Brüder verwenden von fast allem etwas, vom Pop, vom Rock, Blues, Jazz, Soul, von der südamerikanischen Folklore. Rock schlägt beispielsweise bei ihrer Komposition „Metropolis“ durch. Und weil eben nix zuzuordnen ist, soll's einfach mal der Mozer-Stil sein. Zum Schluss gab's stehende Ovationen aller etwa 130 Konzertbesucher.

Die Jungs können auch orientalisch aufdrehen – mit „Wüstenwind“ und mit „Kairo“. Bei diesen Titeln wird Wüstensand zum Tanzboden. Man könnte wetten, wenn Kephalo ein Lied mit dem Namen „München“ auf den Markt bringt, dann hat's was vom Schuhplattler. Das Repertoire ist ausschließlich Instrumentalmusik, experimentelle Musik und durchweg „dreamy“. Keiner der Brüder singt, sie lassen ihren Gitarren freien Lauf, lassen diese quasi singen, sie holen aus den Saiten heraus, was diese im Stande sind, frei zu lassen, herzugeben – von Zärtlichkeit bis zum Exzess.

Musikunterricht haben die Brüder nie genossen. Eric, dem die Konzertbesucher mit einem kräftig geschmetterten „Happy Birthday“ zum Zweiundzwanzigsten gratulierten und der vor aller Augen die Kerzen auf einem Geburtstagskuchen ausblasen musste, Pascal und Manuel haben sich alles selbst erarbeitet, alles aus eigener Kraft angeschafft, was sie brauchen. Sie sind Autodidakten, erklären sie im Gespräch mit dem SPEYER-KURIER. Das gesamte Equipment haben sie selbst erwirtschaftet und organisiert.

Pascal, Eric und Manuel haben ein Ziel: „Profi werden.“ Sie wollen alles daran setzen, dieses Ziel zu erreichen. Unterstützt werden sie bezüglich des Drumherum, wie eine Location für ein Konzert suchen, von Klaus-Dieter Rillig und Sebastian Ulmrich. Dass sie auf dem Weg zum Erfolg sind, haben die Brüder auch ihren Eltern zu verdanken, die sie seit Anfang ihrer musikalischen Ambitionen fördern, die ab und zu fürs Üben das Wohnzimmer hergeben (müssen). Wenn's klappt erscheint im Dezember die zweite CD von Kephalo. Wie auf der ersten CD sind auf der neuen Scheibe ausschließlich eigene Werke. (Fotos: bb)

TIPP
Infos und Konzert-Termine: www.kephalo.de. Wer den Mozer-Brüdern schreiben möchte: band@kephalo.de.

18.09.2011


“Beatles Go Fingerpicking” begeistert bei Kunst im Turm

jüs (Speyer) Seit über zehn Jahren gibt es jetzt “Kunst im Turm”, kurz “KiT” in der Speyerer Johanneskirche. Pfarrerin Corinna Schauder und ihr Team der Prot. Kirchengemeinde lassen sich immer wieder etwas Neues einfallen, um das Publikum aus Speyer und Umgebung zu begeistern.

Mit "Beatles Go Fingerpicking" gastierte das Duo Roundabout in der Carl-Zeiss-Strasse. Christian Settelmeyer am Gesang und E-Gitarre und Uwe Zeeb, ein Meister des Fingerpickings an seiner Martin-Westerngitarre, interpretierten bekannte und weniger bekannte Beatles-Song neu auf einer bisher nicht gehörten Art und Weise. Und viele waren gekommen, trotz Grill-Wetter und anderen kulturellen Speyerer. Bereits vor einem Jahr waren die beiden Musiker Gast in der Johanneskirche. Diesmal bot allerdings der Glockenturm nicht ausreichend Platz und die Künstler mussten in einen größeren Raum ausweichen, und selbst der war aufgund des großen Publikumsinteresse am Ende seiner Kapazität angelangt. Bereits beim ersten Lied schlug der Funke auf das Publikum über, das voller Begeisterung den Darbietungen über den mit einer Pause unterbrochenen Abend folgten.

Eleonor Rigby, Nowhere Man und Octopussy’s Garden waren nur einige der zahlreichen Lieder, denen Uwe Zeeb durch seine Fingerpicking-Technik einen neuen musikalischen Touch gab. Mit witzigen und informativen Zwischenmoderationen beschrieben und erklärten die beiden virtuosen Musiker Geschichten aus dem Leben der Beatles und wie das eine oder andere Lied damals entstand - sehr zur allgemeinen Erheiterung des Publikums. Zeeb beschrieb in einer Soloeinlage, wie das Fingerpicking entstand. Dabei musste das altbekannte Kinderlied “Hänschen Klein” Pate stehen, bei dem er erst die Melodie vorstellte, dann die Begleitung immer vielschichtiger hinzufügte, um einem tosenden Publikum schliesslich die Synthese aus Melodie, Bass und Begleitung zu präsentieren. Gesanglich setzte Christian Settelmeyer mit seiner sonoren Stimme die Beatles-Stücke mal gefühlvoll, mal perkussiv oder auch rockig um, immer harmonierend zu Zeebs Gitarrenspiel. Bei einigen Stücken ergänzte Settelmeyer durch seine halbakustische Gitarren das Fingerpicking durch Solopassagen. Insgesamt ein sehr kurzweiliger Abend, bei dem das Publikum sich mit leisen und wohl temperierten Liedern in die Zeit der Beatles entführen liess und dabei so manches vorgetragene Stück mitsummte. Lediglich zum Abschluss fiel der eine oder die andere in das nur vocal vorgetragene “Hey Jude” lauthals mit ein.

Roundabout mit seinem Programm “Beatles Go Fingerpicking” ist bereits für eine Wiederholung im kommenden Jahr angefragt. Als nächste kulturelle Happen sind am 16. September das Trio KEPHALO und am 20. September das Musikkabarett “Doppelkopf” mit Markus Schneider und Alex Entzminger zu Gast. Fotos:jüs

22.08.2011


Musikalischer Leckerbissen zum Jazzfestival-Start

Tolles Wetter, tolle Stimmung und tolle Musik – was will man mehr beim diesjährigen Speyer Oldtime Jazz-Festival, das am Donnerstag abend im ausverkauften Rathaushof seinen Start feierte. Die Cotton Field Blues Band spielte auf und begeisterte das Publikum mit New Orleans Rhythm Blues. Bandleader und Pianist Christian Christl spielte mit seiner Band die großen New Orleans Hits, und das im alten Stil mit einer Unplugged-Besetzung. Die Musiker sind Könner ihres Faches und bezeichnen ihre Musik selbst als „New Orleans Rhythm´n Blues“. Christian Christl moderierte, sang und schlug in die schwarzen und weißen Tasten des Klaviers. An der Posaune zeigte Butch Kellern sein Können, auf seine Kunst greifen gerne auch Legenden wie Max Greger oder Hugo Strasser zurück. Am Saxophon war Eddie Taylor aus Norfolk, Virginia zu bestaunen und zu hören. Für den satten Rhythmus und Groove zeichneten Rocky Knauer am Kontrabass und Suzanne Loeser als einzige Frau der Combo am Schlagzeug verantwortlich. Suzanne wird gerne auch „the brown angel from bavaria“ genannt, hat Musik studiert und soll das Second-Line-Drumming „wie der Teufel“ beherrschen. Für den guten Ton bei der Jazzfestival-Eröffnung sorgte - wie in den letzen Jahren auch – Jürgen Schütze von JS Sound. Den akkustischen Sound der Cotton Field Blues Band mischte der Tontechniker gut und authentisch ab, sodass auch dem Publikum in den hinteren Reihen kein einziger Ton verloren ging. Mit Jazz-Musik kennt sich Schütze aus, denn seit Jahren singt und spielt er beim Lingenfelder Gospelchor.

Insgesamt war die Eröffnung ein musikalischer Leckerbissen für die 500 Besucher und verspricht weitere Höhepunkte beim Speyer Oldtime Jazz-Festival, das noch bis zum 21. August dauert. Text und Fotos: js

19.08.2011


Live-Hits der 60er mit BackBeat

„Back to the Beat“ ist das Motto der 60er-Jahre-Oldie-Band „BackBeat“, die sich ganz dem Sound der 60er verschrieben hat. Bereits seit 2002 sind die fünf Band-Mitglieder, die sich über den Gospelchor Lingenfeld kennengelernt haben, musikalisch in Sachen Oldies unterwegs. Und das in „klassischer“ Beatbesetzung, bestehend aus zwei Gitarren, Bass, Schlagzeug und Gesang. Meinhard Emling ist als ältestes Mitglied quasi der Zeitzeuge der Band und spielt sich  an der Gitarre gerne mal zurück in die Zeit von damals. Leadsänger und Gitarrist Christian Settelmeyer ist schon von Kindesbeinen an Beatles-Fan. „Mich reizt vor allem der mehrstimmige Gesang bei vielen unserer Songs – wir versuchen die so original wie möglich umzusetzten, eine echte Herausforderung! “ schwärmt der Musiklehrer. Er freut sich, auch weniger bekannte Stücke kreativ in einer eigenen Interpretation umzusetzen. Und das Repertoire bietet hierzu vielfältige Möglichkeiten: Bekannte und seltenere Stücke von The Who, den Beatles, The Kinks, The Monkees oder Manfred Mann lassen alte Zeiten wieder aufleben. Neben Christian Settelmeyer verleiht Daniela Scharrer mit ihrer souligen Stimme den von ihr gesungenen Stücken einen besonderen Ausdruck. Egal ob sie im Duett „I got you Babe“ oder Melanies „Ruby Tuesday“ vorträgt, spätestens ihre mit rauchiger Stimme vorgetragenen Version von „Bobby McGee“ läßt das Publikum begeistert in den Refrain einstimmen.
Über 60 Auftritte hat Backbeat bisher in der Süd- und Vorderpfalz absolviert und mit ihren Interpretationen der Hits der 60er begeistern die fünf Musiker das Publikum immer wieder aufs Neue. Wer selbst mal wieder „back to the Beat“ möchte, hat dazu am kommenden Wochenende die Gelegenheit: BackBeat spielt am kommenden Freitag beim Lingenfelder Strassenfest im Hof des Gospelchor Lingenfeld, Beginn ist 20.00 Uhr.

Bei „BackBeat“ wirken mit: Daniela Scharrer (Gesang), Christian Settelmeyer (Gesang, Sologitarre), Meinhard Emling (Gesang, Rhythmusgitarre, Querflöte), Jürgen Schaaf  (Gesang, Bass, Harp) und Dominik Hoffmann (Schlagzeug).(jüs)

28.07.2011