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Speyerer Judo-Frauen sichern vorzeitigen Finalrundeneinzug

Verena Thumm freut sich über ihren Sieg in letzter Sekunde - und mit ihr das ganze Speyerer Team und die Fans in der Halle. Verena Thumm freut sich über ihren Sieg in letzter Sekunde - und mit ihr das ganze Speyerer Team und die Fans in der Halle.

Speyer- Die Frauen des JSV Speyer haben die Qualifikation für die Bundesliga-Finalrunde vorzeitig gesichert. Nach einem klaren 10:4-Erfolg über den amtierenden Meister TSV Großhadern im letzten Kampf vor der Sommerpause ist die Mannschaft von Teamchefin Nadine Lautenschläger nicht mehr von den ersten drei Tabellenplätzen zu verdrängen.

Es war eine Neuauflage des Bundesliga-Finalkampfes der vergangenen Saison, allerdings wie schon vorher erwartet mit zwei Mannschaften, die keineswegs in Bestbesetzung waren. Stärker hatte es allerdings die Gäste erwischt, die in den beiden höchsten Gewichtsklassen keine Athletin einwiegen konnten und somit die jeweils zwei Kämpfe in diesen beiden Gewichtsklassen kampflos abgeben mussten – Barbara Bandel und Abigèl Joó fuhren jeweils zwei Punkte ein, ohne kämpfen zu müssen.

Doch der JSV gewann auch die Mehrheit aus der ausgekämpften Duelle, was keineswegs leicht war. Die Gäste hatte mit den Schwestern Bekky und Amy Livesey zwei starke britische Kämpferinnen dabei und hatten sich von diesen sicherlich Punkte erwartet. Doch Rebecca Bräuninger und Nadja Bazynski machten ihnen einen Strich durch die Rechnung und entschieden diese Kämpfe für sich. Eng waren auch die Kämpfe in der Klasse bis 52 Kilogramm, wo Verena Thumm und Patrycia Szekely jeweils in den Schlusssekunden die entscheidenden Wertungen erzielten – Leidtragende war auf Seiten der Gäste Maria Tretter, die trotz starker Leistungen sich eben zweimal mit dem Schlussgong geschlagen geben musste.

Nichts zu holen gab es für den JSV in den Klassen bis 48 Kilogramm – hier besiegte Großhaderns Serbin Milica Nikolic zunächst Jessica Lindner und dann Özlem Gülmez, der ihr Bundesliga-Debüt feierte – und bis 57 Kilogramm, wo die in Europäischen Wettbewerben für Speyer startende Theresa Stoll zunächst Jill Trenz und dann die hochgestellte Jana Scheffold besiegte.

„Das war ein souveräner Sieg, den wir so deutlich nicht erwartet haben. Aber es ist einfach krass, wie unser Team sich immer wieder gegenseitig zu neuen Höchstleistungen pusht und alle alles gegeben haben, auch wenn der Gesamtsieg schon feststand“, lobt die Teamchefin ihre Schützlinge.

Die Speyererinnen können nun beruhigt in die Sommerpause gehen und entspannt dem letzten Kampf der regulären Saison entgegensehen – dieser findet am 16. September in Wiesbaden statt. Dort geht es immerhin noch darum, sich als Meister der Bundesliga Süd für die Finalrunde zu qualifizieren und sich somit ein Freilos für die erste Runde des Finalturnieres zu verdienen.

Bei der Finalrunde könnte es auch zu einem Wiedersehen mit dem TSV Großhadern kommen – dann würden die Karten auch personell neu gemischt werden. Allerdings erscheint dies im Moment fraglich, denn nach der klaren Niederlage in Speyer ist der amtierende Meister vom zweiten auf den vierten Tabellenplatz abgerutscht und muss um die Endrundenteilnahme bangen. Text und Foto: JSV

25.06.2017


Die richtigen Lektionen gelernt

JSV nach dritten Sieg in Folge an der Tabellenspitze

Speyer- Die Männer des JSV Speyer sind in der 2. Judo-Bundesliga Süd weiterhin in der Erfolgsspur. Mit einem souveränen 11:3 beim Aufsteiger HTG Bad Homburg hat das Team aus der Pfalz den dritten Sieg im dritten Kampf gelandet und ist nun alleiniger Tabellenführer.

Der Georgier Gela Kelikhasvilli glänzte bei seinem Speyerer Debüt mit zwei schnellen Siegen. Mehrere andere Kämpfe waren allerdings hart erkämpft. Dass er trotzdem zu einem deutlichen Sieg reichte, wertete Teamchef Michael Görgen-Sprau positiv: „Das ist genau der Lerneffekt, den wir nach der vergangenen Saison sehen wollten, als wir viele enge Kämpfe unglücklich verloren haben.“ Auch Tobias Teucke, der selbst zweimal erfolgreich war und im ersten Kampf über die volle Zeit kämpfen musste, sah in dem Auftritt in Bad Homburg eine willkommene Rückkehr zur alten Form: „Das war ein Auftritt wie wir ihn aus unseren Zweitligazeiten vor der letzten Saison kannten. Und so muss das auch sein, wenn wir um den Aufstieg mitkämpfen wollen.“ Im ersten Durchgang waren es Kelikashvilli und Teucke, die die ersten beiden Punkte des Tages holten, bevor Ali Nazarov mit einem spektakulären Wurf nach nur 13 Sekunden auf 3:0 stellte. Deutlich härter umkämpft war das Duell bis 81 Kilogramm zwischen David Riedl und Sebastian Kalenberg, doch am Ende setzte sich Riedl durch und holte den vierten Punkt für den JSV. Nach weiteren Siegen von Simon Glockner und Andreas Benkert verhinderte eine Niederlage von Michael Bantle eine makellose Bilanz zur Pause. Mit dem Zwischenstand von 6:1 konnte Speyer aber dennoch zufrieden sein.

Im zweiten Durchgang holten Kekiashvilli, Teucke und Nazarov ihre jeweils zweiten Siege, um den Gesamtsieg ihrer Mannschaft auch rechnerisch sicherzustellen. Dann musste David Riedl seinen Rückkampf abgeben.

Die vorgeschriebenen Wechsel in der Aufstellung zum zweiten Durchgang hatte der JSV in den abschließenden drei Kämpfen vollzogen. Im Schwergewicht kam Dima Tsimakuridze ins Team und konnte seinen Kampf ebenso für sich entscheiden wie Martin Ludwig, der im letzten Kampf seinen ersten Sieg seit seiner Rückkehr nach Speyer einfuhr. Dazwischen lag eine knappe Niederlage von Jan Müller.

„Das war eine bärenstrarke Mannschaftsleistung. Wir sind unserer Favoritenrolle gerecht geworden, obwohl der Aufsteiger Bad Homburg sich gut präsentiert hat. Wir haben gesagt, dass wir unter die ersten drei wollen – und so müssen wir auftreten, wenn wir das schaffen wollen. Da sind wir auf einem guten Weg mit drei Siegen aus drei Kämpfen. Nun haben wir noch einen letzten Kampf vor der Sommerpause, am 1. Juli zu Hause gegen Riesa. Wenn wir da auch noch gewinnen, dann sind wir wirklich gut aufgestellt, und den Aufstieg zu schaffen“, So Michael Görgen-Sprau. Text und Foto: JSV

04.06.2017


Adam macht den Sieg perfekt

erfolgreicher Speyerer Kämpfer in blau:  Michel AdamMänner des JSV startet erfolgreich in die neue Saison

Speyer- Einen optimalen Einstand in die neue Saison haben die Männer des Judosportvereins Speyer gefeiert. Am ersten Kampftag der 2. Bundesliga Süd gelang gegen den VfL Sindelfingen ein 9:5-Heimsieg und damit die Revanche für die knappe Niederlage in der vergangenen Saison. Besonders herausragend dabei waren Eigengewächs Michel Adam und der georgische Neuzugang Irakli Kupatadze, die jeweils zwei Kämpfe gewannen. Adam erzielte den entscheidenden Punkt, um den Sieg zu sichern.

Das georgische Duo Onise Bughadze und Kupatadze bescherte dem JSV eine 2:0-Führung nach den ersten beiden Kämpfen. Doch Andreas Benkert, Michael Bantle – mit einer unglückliche Disqualifikation bei seinem Bundesligadebüt, sowie David Riedl mussten ihre Kämpfe abgeben und damit auch die Führung. Doch Adam – eine Gewichtsklasse höher als gewohnt – und Ali Nazarov brachten die Gastgeber vor der Halbzeit wieder knapp in Führung.

erfolgreicher Speyerer Kämpfer in blau: Irakli Kupatadze)„Da waren wieder zwei unnötige Niederlagen dabei in Kämpfen, die wir dominiert haben. In dem Moment kam die Erinnerung an die vergangene Saison hoch, wo uns das gleich mehrmals passiert ist in entscheidenden Situationen“, so Teamchef Michael Görgen-Sprau. „Umso wichtiger, dass Michel in der ungewohnten Gewichtsklasse und Ali im letzten Kampf noch die Punkte geholt haben.“ Bughadze hatte sich im ersten Kampf eine leichte Blessur zugezogen, so dass der Speyerer Teamchef bei seiner geplanten Aufstellung für den zweiten Durchgang kurzfristig umdisponieren musste. Simon Glockner wurde in die Kategorie über 100 Kilogramm hochgestellt, musste den Kampf aber abgeben. Anschließend gab sich Kupatadze auch im zweiten Kampf keine Blöße, und Andreas Benkert holte zudem einen wichtigen Punkt, um die Führung erfolgreicher Speyerer Kämpfer in blau: Ciril Grossklausauszubauen. Nach der Niederlage von Martin Ludwig trotz starker Leistung gegen den international erfahrenen Moustafa Abu-Ramadan kamen die Gäste wieder etwas heran, doch die Siege von David Riedl und Michel Adam in den folgenden Kämpfen stellten sicher, dass die beiden Punkte in Speyer bleiben würden. Für einen gelungenen Abschluss sorgte der Schweizer Olympiateilnehmer Ciril Grossklaus mit einem Ippon-Sieg gegen Andreas Finkbeiner.

„Der zweite Durchgang lief dann wesentlich besser, und auch diejenigen, die verloren haben,haben sich gut verkauft und gegen international erfahrene Kämpfer gut dagegengehalten“, resümiert Michael Görgen-Sprau.

Für die Speyerer Männer geht die Saison am 20. Mai weiter mit dem Derby gegen den starken Aufsteiger 1. JT Heidelberg / Mannheim, der ebenfalls mit einem 9:5-Erfolg in die Saison gestartet ist. Text und Foto: JSV

07.05.2017


Verdienter Punktgewinn

Erfolgreichen JSV-Debütantin Marlene Galandi. Erfolgreichen JSV-Debütantin Marlene Galandi.

Speyerer Judo-Frauen mit Unentschieden in Backnang

Speyer- Wichtiger Punktgewinn für die Frauen des JSV Speyer in der 1. Judo-Bundesliga: Am zweiten Kampftag gelang im schweren Auswärtsduell bei der TSG Backnang nach spannendem Kampfverlauf ein 7:7-Unentschieden.

Besonders erwähnenswert war das gelungene Debüt von Marlene Galandi – die 17-Jährige besiegte bei ihrem ersten Auftritt für den JSV die Olympiateilnehmerin Martyna Trajdos – sowie der Erfolg von Abigél Joó gegen die amtierende Europameisterin Sanne van Dijke.

Der JSV ging rasch mit 4:0 in Führung, doch dies war noch keine Vorentscheidung, denn die Gewichtsklassen, in denen Backnang richtig stark besetzt waren, kamen erst noch. Und so verkürzten die Gastgeberinnen tatsächlich noch auf 3:4 zur Pause. Unglücklich aus Speyerer Sicht war die Niederlage von Vanessa Müller in der Verlängerung gegen Jennifer Schwille. Nach den Regeln der vergangenen Saison wäre der Kampf Unentschieden gewertet worden, doch seit dieser Saison gibt es die „Golden Score“, also Verlängerung bis zur Entscheidung, wenn ein Kampf mit Gleichstand endet.

Im zweiten Durchgang konnten Galandi und Joó ihre Erfolg nicht wiederholen und mussten ihre Kämpfe abgeben. Dafür kam Rebecca Bräuninger für Müller ins Team und holte den Punkt in der Klasse bis 63 Kilogramm. Anna Borowska und Barbara Bandel unterlagen jedoch wie bereits im ersten Kampf, so dass Backnang aus dem 5:7 noch ein 7:7 machte.

Dennoch war Teamchefin Nadine Lautenschläger nicht unzufrieden: „Ich denke, dass dieses Ergebnis sich im Laufe der Saison als sehr wertvoll heraustellen wird. Wir haben jetzt einen Punkt mehr als Backnang. Backnang war in den unteren Gewichtsklassen etwas dünn besetzt, aber in den anderen sehr stark und kompakt. Von daher können wir mit dem Ergebnis zufrieden sein. Es gab zudem einige wirklich herausragende Leistungen, zum Beispiel von Marlene Galandi, Abigél Joó oder Rebecca Bräuninger. Jetzt müssen wir uns voller Konzentration der nächsten Aufgabe widmen, dem Heimkampf gegen den KSV Esslingen am 20. Mai“ Text und Foto: JSV

07.05.2017


Klare Sache zum Auftakt

Speyer- Speyerer Frauen starten mit deutlichem Heimsieg in die neue Saison Saisonstart nach Maß für die Frauen des JSV Speyer: Am Samstag siegte die Mannschaft von Teamchefin Nadine Lautenschläger im ersten Kampf der neuen Runde mit 12:2 gegen den Aufsteiger BC Karlsruhe. Damit ist der erste kleine Schritt zur Rückeroberung des Meistertitels gemacht.

Auch wenn mehrere Leistungsträgerinnen im Team fehlten, sahen die Zuschauer im gut gefüllten Judomaxx und zu Hause am erstmals angebotenen Livestream eine souveräne Vorstellung des deutschen Vizemeisters. Das erste Duell des Abends zwischen Selina Dietzer für Speyer und Michaela Krämer ging über die volle Zeit und endete mit einem knappen aber verdienten Sieg für die KSV-Kämpferin, doch danach ging es ganz schnell: Jill Trenz, Barbara Bandel und Tracy Heusinger brauchten zusammengerechnet nur etwas mehr als eine Minute Kampfzeit, um ihre Duelle vorzeitig für sich zu entscheiden. Jessica Lindner und Patrycia Szekely brauchten zwar ein bisschen länger, holten aber ebenso den Punkt für den JSV wie Vanessa Müller, die im letzten Kampf vor der Halbzeit dann nochmal blitzschnell bereits nach zwölf Sekunden gewann. So ging es mit dem perfekten Zwischenergebnis von 7:0 in die Pause.

Im ersten Duell nach der Pause war Vanessa Müller gleich wieder dran, dieses Mal hochgestellt in die Kategorie bis 70 Kilogramm. Sie lieferte sich einen sehr intensiven Kampf mit Michaela Krämer und konnte sich am Ende dank der einzigen erzielten Wertung durchsetzen. Anschließend gelang Jill Trenz ein zweiter schneller Sieg – ihre beiden Kämpfen dauerten zusammen 49 Sekunden, und Barbara Bandel machte das Ergebnis zweistellig, als sie Luisa Froitzheim mit einer Fußtechnik auf die Matte schickte.

Tracy Heusinger musste sich im zweiten Aufeinandertreffen mit Isabel Ludwig geschlagen geben – der erste Punkt für die Gäste verkürzte den Zwischenstand auf 10:1. Für einen Highlight aus Speyerer Sicht sorgte Grete Riegert, Eigengewächs aus der Jugend des JSV, die in ihrem allerersten Bundesligakampf gleich einen Sieg feierte.

Den zweiten Punkt holten sich die Gäste im vorletzten Kampf – Patrycia Szekely musste trotz zwischenzeitlicher Führung den Punkt an Nathalie Rouvière abgeben. Für einen dem Gesamtverlauf würdigen Abschluss sorgte dann allerdings Rebecca Bräuninger mit einem schnellen Sieg nach sieben Sekunden im letzten Kampf des Tages.

„Das war der Saisonstart, den wir uns erhofft haben. Aber jetzt geht es nächste Woche nach Backnang, zum amtierenden Meister, und deshalb müssen wir gleich konzentriert bleiben und weitermachen“, sagte die Teamchefin und richtet den Blick bereits auf die kommende schwere Aufgabe.

Die Kämpfe sowie Interviews mit Kämpferinnen und der Teamchefin wurden als Livestream im Internet übertragen und können weiterhin unter der folgenden Adresse abgerufen werden: http://sportdeutschland.tv/judo/jsv-speyer-vs-bc-karlsruhe_2

Auf den Fotos drei Speyerer Kämpferinnen, die gestern erfolgreich waren, jeweils in blau, Barbara Bandel, Grete RIegert und Vanessa Müller.

Text und Foto: JSV Speyer

01.05.2017


Judo Bundesliga der Frauen - die Saison beginnt

Vorfreude auf die neue Saison herrscht bei Tracy Heusinger und allen anderen im Team des JSV Speyer Vorfreude auf die neue Saison herrscht bei Tracy Heusinger und allen anderen im Team des JSV Speyer

Ersten Heimkampftag der Frauen des JSV Speyer in der 1. Judo-Bundesliga Süd am Samstagabend.

Speyer- Saison-Auftakt im Judo-Sportverein Speyer JSV-Frauen starten gegen Aufsteiger Karlsruhe Die Judo-Bundesliga startet am Samstag in die Saison mit dem Heimkampf der Frauenmannschaft in der 1. Bundesliga gegen den Aufsteiger BC Karlsruhe. Zwar geht das Heimteam als Favorit auf die Matte, doch aufgrund des Fehlens von mehreren Stammkämpferinnen kann der JSV nicht in Bestbesetzung antreten. Der um 18 Uhr beginnende Heimkampf kann erstmals nicht nur vor Ort im Judomaxx, sondern auch im Internet mittels Livestream verfolgt werden.

„Einige Athletinnen sind verletzt oder bei Maßnahmen des Deutschen Judobundes im Einsatz. Aber wir haben einen breiten Kader und so werden einige Nachwuchskämpferinnen aus unseren eigenen Reihen wahrscheinlich zum Einsatz kommen. Diese Situation ist nicht neu, und in der Vergangenheit hat das Team schon gezeigt, dass diese Umstände nach dem Motto 'einer für alle, alle für einen' gut gemeistert werden können'“, erklärt Teamchefin Nadine Lautenschläger.

Der Aufsteiger aus Karlsruhe ist nicht zu unterschätzen, hat er doch einige sehr starke Kämpferinnen in seinen Reihen, unter anderem die Schwestern Sappho und Xenia Coban, die international erfahrene Kader-Kämpferinnen sind. Dennoch hofft der JSV, mit einem Heimsieg in die Saison starten zu können, um das große Ziel, nämlich das Zurückholen der Deutschen Meisterschaft, von Beginn an im Blick zu haben. „Die Aufgaben werden danach nicht leichter – schon am zweiten Kampftag müssen wir zum amtierenden Meister nach Backnang“, so die Teamchefin, die diese schwere Reise am liebsten mit dem Rückenwind eines Auftaktsieges antreten würde.

Auch in dieser Saison wird es in der traditionell besonders hochkarätig besetzten 1. Bundesliga Süd ganz entscheidend darauf ankommen, wer an welchem Kampftag zur Verfügung steht. Die internationalen Einsätze und das unvermeidliche Verletzungspech können jedes noch so starke Team empfindlich schwächen. Das Verletzungspech hat dieses Jahr schon vor Saisonbeginn in Speyer zugeschlagen: Johanna Müller fällt für die gesamte Saison aus, und mit Maike Ziech hat eine weitere Leistungsträgerin mit Verletzungsproblemen zu kämpfen. Bei einigen der ausländischen Kämpferinnen im Team sieht es ähnlich aus.

Da ist es umso erfreulicher, dass sich die Mannschaft von Teamchefin Nadine Lautenschläger zur neuen Saison mehrere Neuzugänge gesichert hat. Mit Margriet Bergstra, Sanne Vermeer und Juul Franssen kommt ein niederländisches Trio nach Speyer. Ebenfalls neu im Team ist das deutsche Nachwuchstrio Catrin Schopper, Patricia Bauer und Marlene Galandi. Auch aus dem eigenen Nachwuchs rücken einige Kämpferinnen in den Bundesligakader auf und hoffen auf die Chance, ihr Können zu zeigen.

Die sportlichen Erfolge des Judo-Sportvereins Speyer werden zunehmend auch überregional, ja sogar international beobachtet und anerkannt. Dazu gehören unter anderem der letztjährige Sieg der Speyerer Bundesliga-Frauen bei der Golden League in Grosny / Russland (quasi die Champions League im europäischen Vereinsjudo) sowie die Titel bei der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft 2015 und der European Club Championship 2014. Auch Einzelerfolge konnten JSV-Athleten auf überregionalem und internationalem Niveau erreichen. Hier seien stellvertretend Michel Adam als Deutscher Meister und Silbermedaillengewinner der Bremen Masters sowie Michael Bantle (3. Platz DM, 9. Platz European Cup in Teplice) genannt. Beide Ausnahme-Kämpfer unterstützen die Mannschaft der 2. Bundesliga Männer.

Premiere für den Livestream

Bei Heimkampftagen der Bundesliga sind bis zu 500 Zuschauer im Judomaxx. Nun hat der Vorstand des JSV beschlossen, diese Heimkämpfe live im Internet über www.sportdeutschland.tv übertragen zu lassen. Neben dem Livestream erfolgt auch eine halleninterne Beamer-Präsentation, bei der Zeitlupen-Wiederholungen die blitzschnellen Aktionen auf der Matte für die Zuschauer transparenter und damit verständlicher machen. Damit will der JSV seinen Beitrag dazu leisten, dass Judo als spannender Wettkampfsport auch weit über Speyer hinaus populärer wird.

Ehrung langjähriger Mitglieder

Vor dem Heimkampftag am Samstag ehrt der Verein seine langjährigen und ehrenamtlich tätigen Mitglieder. Der Traditionsverein (1959 gegründet) zählt aktuell rund 1.350 Mitglieder und gehört damit zu den größten Judo-Vereinen Deutschlands. Einige Mitglieder sind bereits 40 Jahre dabei, andere langjährig ehrenamtlich im Vereinsausschuss tätig. Aber auch die „Gründer“ der „Mini-Turntiger“ werden geehrt: Die heute Sechsjährigen waren die ersten Teilnehmer des Eltern-Kind-Turnens und sind heute immer noch aktiv. Die Ehrung findet um 16 Uhr im Judomaxx statt, anschließend sind die Geehrten eingeladen, dem Heimkampftag der 1. Bundesliga Frauen beizuwohnen.

Im Jahr 2017 finden folgende Heimkämpfe im Speyerer Judomaxx jeweils ab 18 Uhr statt:

In der 1. Bundesliga der Frauen:

am 29.04.17: JSV Speyer gegen BC Karlsruhe am 20.05.17: JSV Speyer gegen KSV Esslingen am 24.06.17: JSV Speyer gegen TSV Großhadern In der 2. Bundesliga der Männer:

am 06.05.17: JSV Speyer gegen VfL Sindelfingen am 01.07.17: JSV Speyer gegen VfL Riesa am 16.09.17: JSV Speyer gegen Samurai Offenbach

Text und Foto JSV

27.04.2017


Erfolge aus dem Judo-Sportverein

1.      Frauen-Mannschaft erhält wieder den Ehrenpreis der Stadt Speyer

2.      Drei Platzierungen auf Deutsche Meisterschaft der U 18

3.      Karate: Elena Berg gewinnt den Barbarossa-Cup

4.      Auszeichnungen der sozialen Projekte des JSV: BASF und Lions-Club unterstützen den JSV

 

1.      Zum dritten Mal schon wurden unsere Frauen zur Mannschaft des Jahres gewählt und erhielten von der Stadt Speyer den Ehrenpreis „für herausragende sportliche Leistungen, insbesondere für den Sieg bei der Golden League in Grosny“. 70 anwesende Judoka und Freunde freuten sich mit den Siegerinnen und feierten bis weit nach Mitternacht auf der Sportlerparty. Die Männer vom Bundesligalehrgang und die Gäste aus Bayern waren geschlossen mitgegangen und sorgten für gute Stimmung. Am Abend vorher waren einige Vertreter schon in Bingen, bei der Meisterehrung des Landessportbundes Rheinland-Pfalz, der u.a. die europäischen Vereins-Mannschaftsmeisterinnen des Judo-Sportvereins Speyer ehrte.

2.      Drei Platzierungen für JSV Athleten bei den Deutschen Einzelmeisterschaften der U18 in Herne! Bei den diesjährigen Deutschen Einzelmeisterschaften der U18 in Herne schafften es drei Athleten des JSV-Speyer, eine vordere Platzierung zu erkämpfen. Damit war der JSV der erfolgreichste Verein im Judoverband Pfalz bei dieser Meisterschaft. Michael Bantle feierte nach mehr als sechs Monaten Verletzungspause ein großartiges Comeback. In der Gewichtsklasse bis 66kg erkämpfte er sich in einem Teilnehmerfeld von 24 Athleten souverän die Bronzemedaille und bestätigte damit seine tolle Leistung vom Vorjahr. Leon Lichtmannegger war aus Speyerer Sicht der Überraschungsathlet. Nachdem er im letzten Jahr wegen Krankheit nicht starten konnte, stürmte er in diesem Jahr bei seiner ersten Teilnahme auf Deutschen Einzelmeisterschaften in der Klasse bis 46kg bei 20 Teilnehmern sofort bis ins Halbfinale und erkämpfte sich am Ende eine hervorragenden 5. Platz. Bei den Frauen machte Özlem Gülmez die dritte Platzierung für den JSV perfekt. In der Gewichtsklasse bis 48kg und in einem Feld von 22 Teilnehmern konnte sie mit zwei Siegen eine tollen 7.Platz erringen. Erik Seith bis 60kg und Jana Förtsch bis 57 Kg konnten in einem Teilnehmerfeld von 25 bzw. 24 Athleten jeweils eine Kampf gewinnen und belegten die Plätze 11 und 13. Unsere beiden Jüngsten Gabriel Martin bis 50 Kg und Vanessa Adam bis 57 Kg starteten ebenfalls das erste Mal bei einer Deutschen Meisterschaft. Sie lieferten jeweils zwei sehr beherzte Kämpfe ab, leider reichte es hier noch nicht für einen Sieg.   Cheftrainer Ferenc Nemeth und Trainer Peter Lichtmannegger waren sehr stolz auf ihre Athleten und mehr als zufrieden mit den gezeigten Leistungen. Das Ergebnis zeigt, dass wir auf einem guten Weg zur nationalen Spitze sind.  Ferenc Nemeth resümierte nach dem Wettkampf, dass kontinuierliches und fleißiges Training, Vertrauen in den Trainer und Geduld sich letztendlich in Erfolg auszahlen. Peter Lichtmannegger

Elena Berg gewann den Barbarossa Cup3.    Elena Berg gewinnt den Barbarossa-Cup! Die beiden JSV-Karateka Ben Cyba und Elena Berg waren am Samstag, 4. März nach Kaiserslautern gefahren, um beim Barbarossa-Cup ihr Leistungen unter Beweis zu stellen. Ben Cyba hatte Lospech. Sein Kontrahent war deutlich stärker als der Rest des Pools. Trotz seiner gut ausgeführten Kata-Darbietung konnte Ben die Kamprichter nicht überzeugen.  Besser lief es bei Elena. Ein kleiner, auf Nervosität zurückführender Patzer wurde ihr im Kampfrichterentscheid nicht zur Last gelegt, und so durfte sie weiter starten. Diese Chance ließ sich Elena nicht entgehen und gewann Kampf um Kampf bis zum Finale. Sie holte den Sieg in der Disziplin Schüler Kata weiblich U 14 9.-7. Kyu.

4.    Gleich zwei Auszeichnungen durften Vertreter der JSV-Geschäftsstelle in der vergangenen Woche entgegennehmen: Die BASF in Ludwigshafen zeichnete 20 Projekte beim Wettbewerb „Gemeinsam Neues schaffen“ aus. Bewerben konnten sich soziale Projekte mit mehreren Projektpartnern aus der Metropolregion Rhein-Neckar. Der Judo-Sportverein konnte die Jury mit dem Projekt „Sprachförderung durch Bewegung“ überzeugen. Die Woogbachschule, die Stadt Speyer (Abteilung Familienbildung) und der JSV bieten Flüchtlingskindern eine außerschulische Sprachförderung im Judomaxx an. Durch die Spende der BASF ist das Projekt auch im nächsten Schuljahr gesichert. Die Anschubfinanzierung (2016) war dank der Unterstützung durch die Stadt Speyer und die Sportjugend Rheinland-Pfalz erfolgt. Außerdem unterstützt der Lions-Club Speyer Palatina die Inklusionsarbeit des JSV im Jahr 2017 mit einer Geldspende. Wir danken diesen und anderen Geldgebern sehr herzlich für die willkommene Hilfe.

Judo-Sportverein Speyer

08.03.2017


JSV-Frauen die Nummer eins in Europa

Judo-Frauen triumphieren bei der Golden League in Grosny

Speyerer- Das große Abenteuer hat sich gelohnt: Als die Frauenmannschaft des Judosportvereins Speyer am Sonntagmittag auf dem Flughafen Wien landete, war sie zum einen froh, wieder zurück zu sein, andererseits hatten sie den Siegerpokal der Golden League mit im Gepäck. Als erstes deutsches Frauenteam holte sich der JSV am Samstag in der tschetschenischen Hauptstadt Drosny den Titel, mit einem 4:1-Erfolg im Finale gegen Samurai Wien.

„Ich bin erleichtert, dass wir alles überstanden haben – auch wenn die Organisation perfekt war, waren die Witterungsbedingungen und auch dieses völlig andere Land schon gewöhnungsbedürftig“, resümmierte Teamchefin Nadine Lautenschläger, die aber in aller erster Linie stolz auf ihre Mannschaft war, die nach dem Europäischen Vereinspokal 2014 und der Deutschen Meisterschaft im vergangenen Jahr nun zum dritten Mal in Folge einen großen Titel errungen hat – und damit nun alles gewonnen hat, was es zu gewinnen gibt.

Den ersten Schritt zum Titel hatte der JSV mit einem souveränen 5:0-Erfolg gegen den russischen Vertreter Alania Wladikawkaz. „Das war eine schwer einzuschätzende Mannschaft mit einigen ganz jungen Kämpferinnen und einigen sehr erfahrenen, die in der Verhangenheit durchaus auch Erfolge gehabt habt“, kommentierte die Speyerer Teamchefin. Dem JSV-Quintett Odette Giuffrida, Johanna Müller, Nadja Bazynski, Szaundra Diedrich und Jasmin Külbs konnten die Russinnen allerdings nicht Paroli bieten, so dass der deutsche Vertreter mit dem klaren Ergebnis ins Halbfinale einzog.

Dort kam es zum Aufeinandertreffen mit dem Vorjahressieger RSC Champigny aus Frankreich, der den JSV 2015 im Viertelfinale besiegt hatte. Speyer war im Vergleich zu damals nun wesentlich besser aufgestellt, dennoch wurde es ein knappes Duell gegen die hochklassige Mannschaft aus Frankreich. Gleich im ersten Kampf gab es einen Rückschlag für Speyer, als Giuffrida den Kampf knapp abgeben musste. Allerdings gelang Theresa Stoll, die in der Bundesliga für Großhadern kämpft aber für dieses Turnier an Speyer ausgeliehen wurde, der Ausgleich. Dann musste sich Rebecca Bräuninger der Olympia-Medaillengewinnerin Agbegnenou geschlagen geben, und der JSV lag bei zwei ausstehenden Kämpfen mit 1:2 hinten. Szaundra Diedrich sorgte für den erneuten Ausgleich mit einem Sieg in der Begegnung bis 70 Kilogramm, so dass das Schwergewichtsduell zwischen Jasmin Külbs und der Olympiasiegerin Emilie Andeol kam. Die Speyererin wuchs über sich hinaus und bezang die Französin um die Revanche fürs vergangene Jahr und den Einzug ins Finale perfekt zu machen.

Im Endkampf brachte Giuffrida den JSV mit einem überlegenen Sieg in Front, doch anschließend musste sich Stoll gegen die für Wien kämpfende deutsche Olympiateilnehmerin Miriam Roper geschlagen geben. Nadja Bazynski holte den Punkt in der Klasse bis 63 Kilogramm für Speyer, und als Szaundra Diedrich die starke Ungarin Szabrina Gerszak bezwingen konnte, war der Titelgewinn unter Dach und Fach. Jasmin Külbs setzte den Schlusspunkt mit einem standesgemäßenen Sieg gegen eine um zwei Klassen hochgestellte Gegnerin zum 4:1 Endstand.

„Ich bin einfach immer wieder begeistert von dem was, diese Mannschaft aus sich herausholt – man muss ja bedenken, dass sogar heute nicht alle da waren. Aber mit diesem unglaublichen Mannschaftsgeist pushen sich die Mädels immer wieder selbst zu neuen Höchstleistungen“, so das Fazit von Nadine Lautenschläger, die ihr Team nun bis an die europäische Spitze geführt hat. Text und Foto: JSV

18.12.2016


JSV-Frauen die Nummer eins in Europa - Bilderalbum

   

Sport vereint Generationen in Speyer

Dietmar Hopp Stiftung zeichnet Mehrgenerationenprojekt des Judo-Sportvereins Speyer aus und überreicht im Rahmen der Jubiläumsaktion  Sportvereint 20.000 Euro.

Speyer- Der Judo-Sportverein bringt Menschen jeden Alters in Bewegung. Für seine generationenübergreifenden Angebote wurde der Judo-Sportverein Speyer von der Dietmar Hopp Stiftung im Rahmen der Jubiläumsaktion Sportvereint mit 20.000 Euro belohnt. Die Spendenübergabe fand am 11. Dezember im Rahmen eines „Generationen-Spielfestes“ im Judomaxx in Speyer statt.

Die Aktion Sportvereint wirbt für mehr Bewegung unter Seniorinnen und Senioren und fördert generationsübergreifende Initiativen. Dazu spendet die Dietmar Hopp Stiftung je 20.000 Euro an 20 Sportvereine aus der Metropolregion Rhein-Neckar, welche sich durch außergewöhnliche Vereinsarbeit für Menschen jeden Alters auszeichnen. Die Sportprojekte sollen innovativ sein, neben Seniorinnen und Senioren auch Kinder und Jugendliche sowie Menschen mit Behinderung zu Bewegung animieren.

Die symbolische Spendenübergabe fand am 11. Dezember im Judomaxx direkt vor dem „Generationen-Spielfest“ statt. Henrik Westerberg, Sportreferent der Dietmar Hopp Stiftung, beglückwünschte den Verein zur erfolgreichen Bewerbung: „Der Judo-Sportverein Speyer ist geprägt durch seine spezielle Sportart, anders als bei einem Mehrspartenverein, und dennoch zieht sich die generationenübergreifende Arbeit wie ein roter Faden durch die sportlichen und sozialen Angebote des Gesamtvereins. Die engagierte Arbeit von allen Mitarbeitern kennenzulernen war für uns sehr bereichernd.“

Vereinsvorstand, Senioren, Kinder und Eltern freuten sich gemeinsam über die Spende und ließen keinen Zweifel daran, dass im Judomaxx junge Menschen gemeinsam mit Älteren viel Spaß an Bewegung haben. Etwa 50 Familien nahmen an den Spielstationen teil. Dabei ging es weniger um Sieg als vielmehr um ein Miteinander. „Mir hat besonders gefallen, dass meine Oma und mein Papa mitgemacht haben. Zusammen waren wir richtig gut“, so das Fazit der achtjährigen Jana. Beeindruckt waren die Gäste auch vom ehrenamtlichen Engagement der vielen Jugendlichen, die die Spiele anleiteten, Regeln erklärten, aber auch motivierten und trösteten, wenn es nötig war. „Wir freuen uns, dass viele Senioren unserer Einladung gefolgt sind“, so der Vereinsvorsitzende Michael Görgen-Sprau. „Etliche der Gründungsmitglieder unseres 1959 gegründeten Vereins sind noch aktiv, und auch Reha-Sport bieten wir an. Dank der Spende der Dietmar Hopp Stiftung ist es uns möglich, in Zukunft noch mehr die Gemeinschaft von Jung und Alt zu fördern“.

Senioren können im Judo-Sportverein auf vielfältige Weise aktiv werden: Im Reha-Sport, in verschiedenen Gymnastikangeboten oder auch im Judo für Ältere. Viele Senioren nutzen die Möglichkeit, mit ihren Enkeln gemeinsam bei den „Turntigern“ zu turnen. Für Hochaltrige gibt es eine eigene Demenzsportgruppe, die in Zukunft weiter ausgebaut werden soll. Die Sportvereint-Spende wird zur Erweiterung des Seniorenangebotes genutzt ebenso wie zur Ausbildung von motivierten Übungsleitern.

Die Aktion Sportvereint setzt ein Zeichen und will Ideen aufzeigen, wie sich Sportvereine zukünftig besser auf die Bedürfnisse von Senioren einstellen können und wie der Austausch von Jung und Alt, mit und ohne Behinderung, verstärkt wird. Die Stiftung plant insgesamt 400.000 Euro für die Aktion ein. Sportvereint spricht explizit Sportarten an, die in den regulären Sportförderungen der Dietmar Hopp Stiftung – Eishockey, Handball, Fußball und Golf – nicht berücksichtigt werden. Insgesamt haben sich 72 Sportvereine aus der Metropolregion Rhein-Neckar mit ihren Ideen für Mehrgenerationensport um eine Förderung beworben. Die Übergabe an den Judo-Sportverein Speyer ist die vierte Spendenbekanntgabe seit Beginn der Aktion. Es folgen bis zu drei Bekanntgaben pro Monat. Die Aktion endet mit der letzten Spendenübergabe am 20. Oktober 2017.

Stifter Dietmar Hopp möchte mit der Aktion Generationen sportlich vereinen: „Eine gute körperliche und mentale Verfassung sowie ein funktionierendes soziales Umfeld wird bedeutsamer, je älter die Menschen werden. Ich erhoffe mir, dass die Aktion Sportvereint Vorbild und Ideenlieferant ist, um Vereinen der Metropolregion zu zeigen, wie Jung und Alt miteinander in Kontakt gebracht werden können und dadurch eine ‘Win-Win Situation‘ schaffen.“

Kurzprofil Sportvereint

Die Aktion Sportvereint fördert Projekte mit Mehrgenerationenansatz von Sportvereinen aus der Metropolregion Rhein-Neckar. Seniorinnen und Senioren sollen über die Freude an Bewegung verstärkt mit Menschen jeder Altersgruppe in Kontakt kommen. Die Dietmar Hopp Stiftung spendet dafür je 20.000 Euro an 20 Sportvereine. Die Bewerbung war bis zum 30. Juni 2016 online möglich. Die Teilnahmebedingungen sind nachzulesen auf der Webseite www.20-sportvereint.de, auf der ab dem 21. Oktober 2016 über die Spendenvergaben berichtet wird. Pro Monat folgen bis zu drei Bekanntgaben. Die Aktion endet mit der letzten Spendenübergabe am 20. Oktober 2017.

Über den Judo-Sportverein Speyer

Der Judo-Sportverein Speyer ist mit über 1.300 Mitgliedern der größte Judoverein in Deutschland. Neben Judo als Breiten- und Leistungssport, Karate und Aikido gibt es Bewegungsangebote für Kinder im Vorschulalter, für Senioren, für Menschen mit Behinderungen, für Flüchtlinge, Migranten und weitere Zielgruppen. Seit über 20 Jahren arbeitet der Verein mit einem sozial-integrativen Konzept, das die Persönlichkeitsentwicklung stärkt. Unter dem Motto „Der JSV Speyer – eine familiäre Gemeinschaft“ steht der Verein allen Generationen offen.

Foto: Spendenübergabe: JSV/Klaus Landry; Jung und Alt im JSV: JSV/Michael Volkert;  Spielfest: JSV/Klaus Landry.

13.12.2016


Külbs-Ausfall war einer zu viel

Die JSV-Mannschaft war mit ihren Leistungen und dem zweiten Platz zufrieden und feierte ausgelassen die Vizemeisterschaft Die JSV-Mannschaft war mit ihren Leistungen und dem zweiten Platz zufrieden und feierte ausgelassen die Vizemeisterschaft

Speyerer Frauen unterliegen im Finale um Meisterschaft der Judo-Bundesliga

Backnang- Die Frauen des JSV Speyer haben die Titelverteidigung in der Judo-Bundesliga verpasst. Bei der Endrunde in Backnang unterlag der Vorjahressieger dem Meister des Jahres 2014, dem TSV Großhadern, mit 6:8.

Jasmin Külbs war nach einer umstrittenen Disqualifikation im Halbfinale für das Finale gesperrtEnttäuschung herrscht aber nicht in den Reihen des JSV. Angesichts einer ganzen Reihen von Ausfällen war bereits vor dem Finale klar, dass es schwer werden würde, den Titel zu verteidigen. „Wir haben das Bestmögliche draus gemacht – Kompliment an meine Mannschaft, die alles gegeben hat. Großhadern war an diesem Tag einfach besser und hat verdient gewonnen. Aber wir sind Vizemeister – das ist ja keine Schande!“, so das Fazit von Teamchefin Nadine Lautenschläger.

Für die Speyerer Mannschaft und die zahlreichen mitgereisten Fans begann der Tag verheißungsvoll. Das Viertelfinale und das Habfinale wurden noch jeweils souverän gewonnen – einem 10:3 gegen den JC 66 Bottropp folgte ein 9:4-Sieg über den JC Mönchengladbach, um den Finaleinzug sicherzustellen. Ein schwerer Rückschlag war dabei allerdings die umstrittene Disqualifikation von Jasmin Külbs im ersten Durchgang des Halbfinals. Damit war sie für das Finale gesperrt, was der ohnehin schon stark dezimierte JSV kaum kompensieren konnte. Allerdings verlor der TSV Großhadern mit Olympia-Medaillengewinnerin Laura Varga Koch, die sich im Halbfinale verletzte, ebenfalls auf wichtige Kämpferin im Laufe des Tages.

Und doch wäre ein Sieg im Finale trotz dieser ungünstigen Voraussetzungen möglich gewesen. Odette Giuffrida und Maxime Brausewetter verloren Kämpfe ganz knapp nach Strafen, und auch in einigen anderen Duellen wäre eventuell mehr drin gewesen.

Odette Giuffrida feierte ein gelungenes Debüt und bezwang auf beeindruckender Weise teilweise deutlich schwerere GegnerinnenGiuffrida war bei ihrem Debüt für den JSV Speyer eine der herausragendsten Kämpferinnen des Finalturniers. Eigentlich in der Gewichtsklasse bis 52 Kilogramm startend, kämpfte sie in Backnang vier Mal bis 63 Kilogramm und einmal bis 57 – und gewann drei dieser fünf Kämpfe. Erfolgreichste Kämpferin insgesamt im Speyerer Team war Barbara Bandel mit fünf Siegen in ebensovielen Kämpfen – darunter auch ein kampfloser Punkt im Finale, da Großhadern die beiden letzten Duelle abgab, nachdem die Führung uneinholbar geworden war, was auf Speyerer Seite bedauert wurde.

Nach dem Ende der Bundesligasaison gibt es noch ein großes Ziel für die JSV-Frauen: Die Golden League, die eine Woche vor Weihnachten im Grosny, Hauptstadt der russischen Teilrepublik Tschetschenien, stattfindet. Nach dem dritten Platz im vergangenen Jahr nach einer weitaus weniger abenteuerlichen Reise nach Wien möchten die Speyererinnen dieses Ergebnis toppen, und dafür sorgen, dass sich die lange Reise ins Unbekannte auch wirklich lohnt. Und danach heißt es, die Revanche zu planen und die Rückeroberung des Bundesligatitels in der kommenden Saison vorzubereiten. Text und Foto: JSV Speyer

16.10.2016


Judo-Ranglistenturnier in Speyer

Speyer- Vier Medaillien für JSV beim Ranglistenturnier Judokas haben beim Ranglistenturnier in Speyer um Medaillen und Punkte für die deutsche Rangliste und damit um die Qualifikation für die Deutsche Einzelmeisterschaft Anfang kommenden Jahres gekämpft.

Dank Barbara Bandel (Silber, -78kg Frauen), Grete Rieger (Bronze,-48 Kg), David Riedl (Bronze, -81kg Männer), und Niko Tsimakuridze (Bronze, -100 kg Männer) blieben drei Medaillen in Speyer. Auch die anderen Speyerer Teilnehmer – überwiegend junge Talente aus dem eigenen Nachwuchsbereich – boten ansprechende Leistungen.

167 Judokas gingen insgesamt auf die Matte, gemeldet waren eigentlich um die 200, doch einige schafften es aufgrund von Verkehrsproblemen nicht rechtzeitig nach Speyer. Dennoch war das Turnier aus organisatorischer Sicht sehr erfolgreich – eine große Schar an zuverlässigen freiwilligen Helfern sorgte über den ganzen langen Turniertag für einen reibungslosen Ablauf. Text und Foto: JSV Speyer

03.10.2016


Die vier Speyerer Judokas, die Medaillen gewonnen haben - Bilderalbum

Traum von Titelverteidigung in eigener Halle geplatzt

Die Frauen des JSV Speyer Judo-Bundesliga Team

Frauen des JSV Speyer verlieren in Backnang

Backnang/Speyer- Die Frauen des JSV Speyer haben zum ersten Mal seit 2014 einen Bundesligakampf verloren. Am letzten Kampftag der regulären Saison unterlag der JSV dem Vizemeister TSG Backnang mit 5:8 – damit zog der Verfolger an den Pfälzerinnen vorbei und sicherte sich das Hausrecht für die am 15. Oktober stattfindende Endrunde der jeweils drei besten Mannschaften der Nord- und Südstaffeln.

Eine ganze Reihe von Kämpferinnen fehlten verletzungsbedingt oder aufgrund anderweitiger Turniereinsätze. So mussten fünfmal Kämpferinnen in höhere Gewichtsklassen hochgestellt werden, zweimal sogar um zwei Kategorien. Trotz eines guten Beginns mit zwei Speyerer Siegen durch Nadja Bayznski und Verena Thumm war von Anfang an klar, dass es extrem schwer werden würde.

Die folgenden fünf Kämpfe bis zur Pause gingen allesamt an Backnang, wobei gerade Johann Müllers Niederlage gegen Karla Grol nach Strafen besonders ärgerlich war. Auch Selina Dietzer unterlag ohne eine Wertung abzugeben, so dass mit etwas Glück sicherlich mehr drin gewesen wäre aus Speyerer Sicht.

Nadja Bazynski (weiß), die mit zwei Siegen gegen Jennifer Schwille erfolgreichste Speyerer Kämpferin war.So war die Angelegenheit beim Stande von 2:5 zur Pause praktisch gelaufen. Zwar konnte Bazynski auch ihren zweiten Kampf gewinnen und damit verkürzen, aber als Verena Thumm im Rückkampf gegen Vera Dworacyzk in Führung liegend sich eine Unachtsamkeit erlaubte und in einen Haltegriff geriet, war auch die letzte Hoffnung dahin. Daran änderte auch der schnelle Ippon-Sieg von Selina Dietzer gegen Alina Böhm oder das beachtliche Unentschieden von Barbara Bandel gegen Olympia-Teilnehmerin Martyna Trajdos etwas. Als Jana Scheffold nach einer halben Minute gegen die Deutsche Meisterin Katharina Menz verlor, war an der Niederlage auch rechnerisch nichts mehr zu machen.

Für ein letztes Ausrufezeichen sorgte Johanna Müller im vorletzten Kampf, als sie trotz offensichtlicher Verletzung ihren Vorsprung über die Zeit rettete und einen weiteren Punkt für Speyer einfuhr. Im Abschlusskampf war die um zwei Klassen hochgestellte Miriam Kost gegen die Niederländerin Antoinette Hennink ohne Chance, so dass der Endstna dvon 8:5 für die Gastgeberinnen besiegelt wurde.

„Natürlich hätten wir gerne die Finalrunde nach Speyer geholt, aber dennoch ist diese Niederlage kein Beinbruch. Backnang war das bessere Team und hat verdient gewonnen. Wir waren nicht in Bestbesetzung – die Mädels, die da waren, haben alles gegeben, außerdem können wir auf diese Saison absolut stolz sein.

Niederlagen gehören im Sport dazu – jetzt fokussieren wir uns auf die Finalrunde und die Titelverteidigung“, kommentierte JSV-Teamchefin Nadine Lautenschläger. Text und Foto: JSV Speyer, Presse

18.09.2016


Erneut die Sache aus der Hand gegeben

Speyerer Judo-Männer unterliegen zum vierten Mal in Folge

Speyer- Auch nach der Sommerpause die gleiche Misere für die Männer des JSV Speyer: Im Auswärtskampf gegen Samurai Offenbach gab es für das Team aus der Pfalz abermals eine knappe und unglückliche Niederlage.Mit 6:7 unterlag die Mannschaft von Teamchef Michael Görgen-Sprau – es war die vierte Niederlage in Folge.

Richtungsweisend war bereits das erste Duell des Tages zwischen Ali Nazarov für Speyer und dem Offenbacher Markus Seifert. Nazarov konnte seine Überlegenheit nicht in einem Sieg ummünzen und musste sich zum Schluss sogar mit Wazaari geschlagen geben. Anschließend holte Tobias Teucke ein beachtliches Unentschieden gegen den erfahrenen Brian-Miles Smith und David Riedl war gegen den starken Griechen David Tsokouris weitgehend chancenlos, doch Simon Glockner, Niko Tsimakuridze und der ins Team zurückgekehrte Michel Adam holten dann drei Siege in Folge für Speyer und brachte die Gäste mit 3:2 in Front. Im letzten Kampf vor der Pause unterlag Stefan Bantle jedoch, so dass es mit einem 3:3-Gleichstand in die Pause ging.

Der zweite Durchgang nahm einen denkbar schlechten Anfang, denn David Riedl, hochgestellt in die Klasse bis 90 Kilogramm, traf erneut auf Tsoukouris, der ebenfalls hochgestellt wurde. Auch wenn er dieses mal erheblich besser in den Kampf fand, musste er sich am Ende geschlagen geben. Teucke gab das zweite Aufeinandertreffen mit Smith knapp nach Strafen ab und Leander Riegert quittierte eine ärgerliche Niederlage gegen einen hochgestellten Kontrahenten – damit war beim Stand von 3:6 eigentlich alles gelaufen, auch wenn Simon Glockner anschließend mit einem schnellen Ippon-Sieg verkürzte. Doch dann sorgte Andreas Benkert mit einem clever ausgekämpften Sieg in der Klasse bis 100 Kilogramm für einen unerwarteten Hoffnungsschimmer. Michel Adam gab sich ebenfalls keine Blöße und steuerte einen Punkt zum 6:6-Ausgleich bei. Im abschließenden Kampf konnte Patrick Striegel die Aufholjagd jedoch nicht vollenden – seine Niederlage besiegelte den 6:7-Endstand.

„Es war nicht so wie in Sindelfingen, dass wir mit irgendwelchen Kampfrichterentscheidungen gehadert haben. Es ist eher vergleichbar mit der Niederlage in Halle, wo wir gleich mehrmals trotz Führung verloren haben. Wir haben es einfach selbst aus der Hand gegeben“, ärgert sich JSV-Teamchef Görgen Sprau und hofft auf einen versöhnlichen Saisonabschluss in zwei Wochen beim Saisonfinale gegen den VfL Riesa. Dabei verweist er augenzwinkernd auf den Umstand, dass der bisher einzige Saisonkampf seines Teams im heimischen Judomaxx – damals am ersten Kampftag gegen die TSG Backnang – gewonnen wurde: „Wenigstens sind wir zu Hause immer noch ungeschlagen“. JSV Speyer, Presse

11.09.2016


Neue Anfängerkurse Karate

Speyer- Karate bedeutet „leere Hand“ und diente ursprünglich als waffenlose Selbstverteidigung. Der Sport beinhaltet aber auch Gesundheitsförderung, trainiert die Koordination, verbessert das Körpergefühl, schult den Respekt vor dem Trainingspartner und stärkt das Selbstbewusstsein. Die Karate-Abteilung im Judo-Sportverein Speyer vermittelt traditionelles Karate in der Stil-richtung Shotokan. Im Vordergrund stehen der Erhalt oder Aufbau der körperlichen Fitness, die eigene und die Gesundheit des Partners und das Erlernen von effektiven Techniken. Im Anfängerkurs werden die körperlichen und technischen Grundlagen gelegt, später kommen Partnerübungen und weitere Anwendungen hinzu.

Jugendliche ab 14 Jahre und Erwachsene: 31. August 2016, 19-20 Uhr in der Kellersporthalle des Hans-Purrmann-Gymnasiums

Kinder ab 9 Jahre: 02. September 2016, 18-19 Uhr in der Kellersporthalle des Hans-Purrmann-Gymnasiums.

Für Kinder ab 9 Jahren stehen Bewegungsförderung und altersgerechte Inhalte im Vordergrund. Die Kampfkunst verbessert die Fitness und stärkt die Persönlichkeit. Der Anfängerkurs vermittelt einfache Techniken, um mit alltäglichen körperlichen Angriffen, wie z.B. Schubsen, umzugehen. Partnerübungen werden ausschließlich ohne Körperkontakt ausgeführt. Die Kinder lernen zuerst, ihre Techniken zu kontrollieren.  Die eigene und die Gesundheit des Übungspartners stehen im Vordergrund. Im Verlauf des Kurses steigern sich Konzentrationsfähigkeit, Kraft und Koordination schrittweise, bis mit systematischem Shotokan-Karate-Training begonnen werden kann. Das ermöglicht den Schülern, später z.B. die Kampfkunst effektiv anwenden zu können, erfolgreich an Karate-Wettkämpfen teilzunehmen oder der Philosophie des Karate-Do (Weg der leeren Hand) zu folgen, um Körper und Geist ein Leben lang fit zu halten. Text: Judo-Sportverein Speyer;  Foto: JSV/Thomas Seidler))

22.08.2016


Speyer feiert Titelhattrick

Herzschlagfinale in der Judo-Regionalliga: Drei Teams punktgleich an der Spitze

Speyer- Die zweite Männermannschaft des JSV Speyer hat den Titelhattrick geschafft: Das Team aus der Domstadt hat am Finalkampftag der Judo-Regionalliga Südwest in Bad Homburg zum dritten Mal in Folge die Meisterschaft gewonnen. Ein 4:3-Sieg gegen den Gastgeber und ein 6:0 gegen das Judoteam Rheinland reichten in Verbindung mit etwas „Schützenhilfe“ vom JC Wiesbaden.

Es war eine denkbar spannende Ausgangssituation für den Finalkampftag, an dem jedes Team nochmal zwei Kämpfe absolvierte: Bad Homburg führte die Tabelle mit einer perfekten Bilanz von fünf Siegen in fünf Kämpfen an, dahinter lauerten Speyer und Rüsselsheim mit je einem verlorenen Kampf.

Gleich im ersten Kampf des Tags kam es zum richtungsweisenden Duell zwischen Speyer und Bad Homburg. Marco Zimmermann und Michael Bantle bescherten dem JSV mit Ippon-Siegen einen Traumstart und eine 2:0-Führung. Doch die Gastgeber kamen zurück, glichen zum 2:2. Andreas Benkert stellte die Speyerer Führung wieder her, Ryan Antipow unterlag zum erneuten Gleichstand, und Niko Tsimakuridze behielt im entscheidenden letzten Kampf die Nerven, um den eminent wichtigen 4:3-Sieg der Speyerer zu sichern. So gab es, nachdem Rüsselsheim seinen ersten Kampf des Tages gewonnen hatte, vor der letzten Runde von Kämpfen drei punktgleiche Teams an der Tabellenspitze. Die Devise lautete also: Möglichst hoch gewinnen! Dem JSV kam entgegen, dass sein letzter Gegner das Tabellenschlusslicht JT Rheinland war. Erneut siegten Zimmermann und Bantle, dann bekam Eric Seith einen kampflosen Punkt, da der Gegner in seiner Gewichtsklasse niemanden aufbieten konnte. Anschließend musste sich Florian Bantle mit einem Unentscheiden begnügen, ehe Andre Brink, Ryan Antipow und Dima Tsimakuridze mit wichtigen Siegen das Ergebnis wie erhofft in die Höhe schraubten und so die Chancen ihres Teams maximierten. Das reichte, um vor Rüsselsheim zu bleiben, nachdem dieser gegen Griesheim mit 4:2 gewonnen hatte. Doch im letzten Kampf der Saison hatte Bad Homburg die Chance, die Meisterschaft zu gewinnen, wenn sie mit drei oder mehr Punkten Vorsprung gegen Wiesbaden gewinnen würde. Danach sah es auch aus, bis der Wiesbadener Milan Swarowsky im vorletzten Kampf den zweiten Punkt für Wiesbaden holte, so dass das Endergebnis 4:2 für Bad Homburg lautete und Speyer mit einem um einen Punkt besseren Einzelkampfverhältnis Meister wurde.

„Es war eine bärenstarke Leistung unseres Teams über die ganze Saison – vor allem durch unsere jungen Nachwuchsleute, von denen wir in einigen Gewichtsklassen drei oder vier verschiedene während der Saison eingesetzt haben. Dieses Erfolg haben wir uns in der Saison und auch heute erarbeitet und verdient, und als wir es nicht mehr selbst in der Hand hatten, hatten wir dann eben das Quäntchen Glück, was uns zuletzt in der Bundesliga gefehlt hat“, resümierte der Speyerer Teamchef Michael Görgen-Sprau. Text und Foto: JSV Speyer

04.07.2016


Schon wieder diese Unzufriedenheit

David Riedl und Onise Bughadze gewannen ihre beiden Kämpfe - doch dies reichte nicht, um die Niederlage abzuwenden. Tobias Teucke konnte seinen Sieg vom ersten Kampf nicht wiederholen und musste im Abschlussduell den entscheidenden Punkt zum 6:8 abgeben. (Speyerer allesamt in weiß)

Speyerer Judo-Männer verlieren dritten Auswärtskampf in Folge

Speyer/Sindelfingen- Ärgerliche Niederlage für die Männer des JSV Speyer: am vierten Kampftag der 2. Judo-Bundesliga Süd mussten sich die Pfälzer mit 6:8 beim VfL Sindelfingen geschlagen geben. Erneut fehlte bei einigen umstrittenen Entscheidungen das Glück, und es herrschte wieder das Gefühl, das mehr drin war.

Der Kampf begann aus Speyerer Sicht denkbar schlecht: Niko Tsimakuridze, Jan Müller und Lukas Stepper mussten ihre Kämpfe abgeben, so dass der JSV mit 0:3 in Rückstand geriet. David Riedl erkämpfte dann den ersten Punkt für Speyer und freute sich besonders, endlich mal wieder mit seiner Lieblingstechnik Uchi-TeuckeMata zu punkten. Nach einer Niederlage von Patrick Striegel lag der JSV wieder mit drei Punkte hinten, doch Onise Bughadze und Tobias Teucke gewannen die letzten beiden Begegnungen vor der Pause, so das beim Stande von 3:4 aus Speyerer Sicht noch alles drin war.

Im zweiten Durchgang gelang Tsimakuridze dann ein Sieg, der den Ausgleich brachte. Doch als Ali Nazarov und Julian Richter ihre Kämpfe abgeben mussten, wurde es richtig eng für die Speyerer. Riedl hielt mit seinem zweiten Sieg die Hoffnung am Leben, doch eine umstrittene Niederlage von Stefan Bantle nach zwischenzeitlicher Führung bedeutete, dass der JSV maximal noch ein Unentschieden erreichen konnte. Zwar siegte Bughadze auch bei seinem zweiten Auftritt schnell und souverän gegen einen deutlich kleineren Gegner, doch im Abschlusskampf konnte Teucke seinen Erfolg vom ersten Durchgang nicht wiederholen und wurde nach vier Shido-Strafen Riedldisqualifiziert, wobei die letzte und entscheidende Strafe aus Speyerer Sicht kaum nachvollziehbar war.

„Entscheidend war, dass wir nicht so gut gestartet sind“, bilanzierte Teamchef Michael Görgen-Sprau. „Sowohl Niko als auch Jan hatten die Möglichkeit, ihre Kämpfe zu gewinnen. Den Kämpfern kann man keinen Vorwurf machen, aber es ist einfach versammt schade, zum dritten mal in Folge mit so einem unzufriedenen Gefühl nach Hause fahren zu müssen.“

Text und Foto: JSV Speyer, sm

26.06.2016


Speyerer Judo-Frauen feiern vierten Sieg in Folge

Tracy Heusinger nach ihrem Sieg in ihrem ersten Bundesligakampf

Speyer- Der JSV Speyer bleibt in der 1. Judo-Bundesliga Süd der Frauen weiterhin das Maß aller Dinge. Am vierten Kampftag gab es mit einem 10:4 gegen den JC Wiesbaden den vierten klaren Sieg. Damit ist das Team aus der Domstadt ganz dicht dran, Meister der Gruppe Süd zu werden und dadurch die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft nach Speyer zu holen.

Im Vorfeld war ein enger Kampf erwartet worden – und diese Erwartung wurde auch erfüllt. Rebecca Bräuninger siegte mit drei kleinen Wertungen (Yuko) und Barbara Bandel nach Strafen, um mit zwei knappen Erfolgen die Heimmannschaft in Front zu bringen.

Vanessa Müller musste dann den Kampf bis 57 Kilogramm abgeben, Selina Dietzer siegte mit Yuko und Maxime Brausewetter musste der international erfahrenen Karen Stevenson den Punkt überlassen – 3:2 für den JSV. Dann der Kampf, der sich im Nachhinein als vorentscheidend herausstellen sollte: Verena Thumm tratt in der Klasse bis 52 Kilogramm gegen die rumänische Top-Kämpferin Larisa Florian, geriet in Rückstand, kämpfte sich aber zurück in die Begegnung und siegte nach etwas mehr als zwei Minuten vorzeitig – unbändiger Jubel beim Team und bei den Fans angesichts des Zwischenstandes von 4:2. Die Ungarin Reka Pupp gab sich im abschließenden Duell des ersten Durchgangs keine Blöße gegen Lisanne Sturm, so dass der JSV beim Halbzeitstand von 5:2 schon die halbe Miete eingefahren hatte.

Den zweiten Durchgang eröffnete Vanessa Müller in ihrer eigentlichen Gewichtsklasse bis 63 Kilogramm und gewann den Kampf auch mit einem schönen Wurf. Anschließend gab es einen weiteren echten Höhepunkt aus Speyerer Sicht, als JSV-Nachwuchskämpferin Tracy Heusinger zu ihrem ersten Bundesligakampf auf die Matte ging, und mit einer fulminanten Leistung gewann, um die Stimmung erneut auf den Höhepunkt zu bringen. „Es hat mir enorm viel bedeutet – ich war vor dem Kampf schon etwas aufgeregt und wollte auf keinen Fall verlieren – erst recht nicht hier in Speyer. Ich habe mich schon über die erste Wertung sehr gefreut, aber gewusst, dass ich noch nachlegen muss, und habe das dann auch getan“, kommentierte die junge Speyererin ihr erfolgreiches Debüt.

Die anschließende Niederlage von Verena Thumm, hochgestellt in die Gewichtsklasse bis 57 Kilogramm gegen die Europacup-Siegerin Pauline Starke, vertagte die Entscheidung nur kurz. Selina Dietzer stellte den Gesamtsieg des JSVmit einem hart erkämpften Erfolg gegen Melina Hehel sicher. Anschließend begeisterte Barbara Bandel ihr heimisches Publikum mit einer starken Leistung und einem Sieg gegen Stevenson, und Patrycia Szekely musste sich trotz eines beherzten Auftrittes gegen Florian eine Niederlage quittieren, ehe Reka Pupp den letzten Punkt kampflos einheimste, da ihre Gegnerin nicht antrat.

„Ich bin immer wieder einfach nur begeistert von meiner Mannschaft – egal was es für Ausfälle gibt, so wie heute Johanna Müller, Nadja Bazynski, Jasmin Külbs, Szaundra Diedrich und alle Ausländerinnen außer Reka – das Team hält zusammen, pusht sich gegenseitig nach vorne und übertrifft alle Erwartungen“, schwärmt Teamchefin Nadine Lautenschläger.

Text und Foto: JSV Speyer, sm

19.06.2016


U16 des JSV Speyer ist Deutscher Meister

Mit Teamgeist zum Erfolg

Speyer/Frankfurt- Historischer Triumph für den Nachwuchs des JSV Speyer: Die männliche U16 hat bei der Deutschen Pokalmeisterschaft in Frankfurt am Main den Titel gewonnen. In sechs Kämpfen gegen Top-Mannschaften aus dem ganzen Bundesgebiet setzte sich das von Trainer Manfred Draisaitl betreute Team, bestehend aus Leon Lichtmannegger, Andre Ehresmann, Gabriel Martin, Sergio Martin, Luca Bößer, Thomas Brecht, David Schmidt,Alex Nahkor und David Fuhrer, durch.

Mit souveränen Vorrundensiegen gegen den SD Berlin (3:1) und das JT Ansbach (4:1) wurde das Achtelfinale erreicht. Hier besiegten die Speyerer Nachwuchskämpfer den PSV Trier mit 4:1. Mit dem gleichen Ergebnis setzte man sich im Viertelfinale gegen den PSV Eisenach durch.

Richtig eng wurde es dann im Halbfinalduell gegen den JC Hennef. Nach den Kämpfen von Leon Lichtmannegger, Gabriel Martin, Luca Bößer und Thomas Brecht stand es 2:2. Im entscheidenden Abschlusskampf hatte es David Fuhrer mit einem deutlich größeren Gegner zu tun, schaffte es jedoch, eine Wertung zu erzielen und die Führung geschickt über die Zeit zu bringen, um den 3:2-Sieg und den damit verbundenen Einzug ins Finale sicherzustellen.

Dort wartete der TH Eileck aus Hamburg – der große Favorit, der alle Kämpfe zuvor mit 4:1 oder 5:0 gewonnen hatte. Und es sah anfänglich nicht gut aus für die Speyerer, denn die ersten beiden Kämpfe gingen verloren. Somit konnte man sich keine weitere Niederlage leisten. Doch die jungen JSVler bewiesen Nervenstärke und bogen den Kampf tatsächlich noch zum 3:2-Sieg um.

„Bei so einem Turnier ist die Leistungsdichte so hoch, dass wirklich alles passen muss und man auch ein Quäntchen Glück haben muss, um am Ende als Sieger da zu stehen“, resümmierte Manfred Draisaitl. „Das Entscheidende war aus meiner Sicht, dass wir als Mannschaft die am stärksten zusammengeschweiste Einheit waren – wenn ein Kampf verloren ging, dann ging der nächste auf die Matte mit dem festen Entschluss, alles zu geben, um die Niederlage seines Teamkollegen wettzumachen – eine großartige Mannschaftsleistung von allen!“ Nach dem fünften Platz im vergangenen Jahr bestätigt dieser Erfolg eindrucksvoll die kontinuierliche Entwicklung des JSV-Nachwuchses. In Speyer ist man sicher, dass einige dieser Jungs in der nicht allzu fernen Zukunft die Bundesligamannschaft des JSV verstärken werden. Text und Foto: JSV Speyer, Presse

14.06.2016


Einkalkulierte Niederlage tat trotzdem weh JSV Speyer nach 3:11 in Abensberg gefrustet

David Riedl (in weiß) David Riedl (in weiß)

Abensberg- Die Niederlage war nicht überraschend, doch die Art und Weise,wie siezustande kam, ärgerte die Männer des JSV Speyer dann doch. Beim 3:11 am dritten Kampftag der 2. Judo-Bundesliga Süd beim TSV Abensberg war für die Pfälzer mit Sicherheit der eine oder andere Punkt mehr drin. Gleich mehrfach haderten die Gäste mit den Entscheidungen der Kampfrichter. Nicht-gegebene Wertungen und umstrittene Disqualifikationen von Michael Iten und Simon Glocker sorgten für Unmut im JSV-Lager.

Dabei hatte der schwere Auswärtskampf beim Rekordmeister perfekt angefangen, als Simon Glockner nach weniger als einer Minute den Auftaktkampf gewann. Danach unterlagen allerdings Andreas Benkert und Tobias Teucke mit Ippon, und der Schweizer Michael Iten – nach langer Zeit endlich wieder für den JSV im Einsatz – musste sich ganz knapp geschlagen geben. Eine Niederlage für Patrick Striegel bedeutete ein 1:4-Rückstand, doch als der Georgier Onise Bughadze den Abensberger Olympia-Medaillengewinner Dmitiri Peters bezwang, war der JSV wieder dran. Im letzten Kampf des ersten Durchgangs hatte David Riedl durchaus Chancen, auf 3:4 zu verkürzen, doch es reichte am Ende nicht ganz, so dass der Favorit mit einem klaren 5:2 in die Pause gehen konnte.

Onise Bughadze, in weiß (gegen Olympia-Medaillengewinner Dmitri Peters)Ich zweiten Durchgang lief es noch unglücklicher für den JSV. Glockner wurde in einer aus Speyerer Sicht nicht nachvollziehbaren Entscheidung für eine verbotene Wurftechnik disqualifiziert, und Ali Nazarov unterlag, nachdem ihm zuvor eine mögliche Wertung versagt worden war. Die Klasse bis 60 Kilogramm musste kampflos abgegeben werden, weil beim Aufschreiben der Aufstellung ein Fehler passierte und anstatt Leon Stepper sein Bruder Lukas aufgeschrieben wurde, der bis 66 Kilogramm eingewogen war. Die Pechsträhne setzte sich fort mit einer umstrittenen Disqualifikation von Iten, ehe Stefan Bantle bis 73 Kilogramm unterlag. Bughadze konnte seinen Erfolg vom ersten Kampf nicht wiederholen und musste sich Peters geschlagen geben. Immerhin schaffte es Riedl im zweiten Versuch, einen Punkt in der Klasse bis 81 Kilogramm zu holen, um den Endstand von 3:11 herzustellen.

„Das war schon etwas enttäuschend – das Ergebnis spiegelt ganz sicher nicht den Kampfverlauf wieder! Ich persönlich konnte in letzter Zeit studienbedingt nicht viel trainieren und habe auch zum ersten Mal in der Bundesliga bis 66 Kilogramm gekämpft, so dass die Voraussetzungen für mich auch nicht optimal waren“,so Michael Iten. Dennoch freute er sich darüber, nach langer Zeit wieder dabei gewesen zu sein. „Es ist für mich immer ein schönes Gefühl, bei den Jungs zu sein und mit Speyer auf der Matte zu stehen – es ist eine Art nach Hause Kommen und ich hoffe, dass ich die Saison nochmal dabei sein kann.“ Teamchef Michael Görgen-Sprau resümierte: „Nachdem wir letzte Woche den Sieg aus der Hand gegeben haben, war das heute erneut sehr unglücklich. Ich sage sowas sehr ungern weil ich weiß, dass die Kampfrichter einen schweren Job haben, aber da waren mindestens drei äußert unglückliche Entscheidungen gegen uns – die nicht-gegebene Wertung von Ali Nazarov und die beiden Disqualifikationen in Kämpfen in denen wir im Vorteil waren. Das ist ganz arg schade. Von daher kann ich sagen, dass ich sehr stolz auf die Leistung aller im Team bin, denn das Ergebnis spiegelt nicht unsere Leistung wieder. Natürlich hat Abensberg verdient gewonnen aber wir hätten zufriedener nach Hause fahren können mit ein paar Punkten mehr.“ Text und Foto: JSV Speyer, Presse

13.06.2016


Die deutschen Kata-Meister 2016 heißen Thomas Hofmann und Daniel Koliander (JSV Speyer)

Das Siegerpaar Thomas Hofmann und Daniel Koliander bei der Demonstration ihrer modernen Form der Selbstverteidigung

Deutsche Kata-Meisterschaften am 11. und 12. Juni 2016

Speyer- Gerade als sich das Männer-Team der Bundesliga für die Abfahrt zum Auswärtskampf in Abensberg sammelt, treten ihre Vereinskollegen Thomas Hofmann und Daniel Koliander auf die Matte im heimischen Judomaxx. Es ist mucksmäuschenstill in der Halle. Die Judoka verbeugen sich formvollendet vor den Kampfrichtertischen und beginnen mit ihrer Demonstration der modernen Form der Selbstverteidigung. Jede Bewegung, jeder Angriff, jede Verteidigungstechnik ist kraftvoll und genau.

Anders als im Randori, dem Übungskampf, geht es bei der Kata, der Form, nicht um Siegpunkte. Die beiden Partner, die zusammen eine Kata vorführen, sind ein eingespieltes Team; die Bewegungen sind festgelegt und lassen wenig Spielraum zur Interpretation. Es geht um Präzision und Perfektion. Jeder kleinste Fehler wird von den sieben Wertungsrichtern wahrgenommen und führt zu Punktabzügen. Dass der Auftritt von Thomas Hofmann und Daniel Koliander den hohen Erwartungen entspricht, wird schnell klar. Auch die Bundesliga-Kollegen bleiben noch eine Weile und schauen ihren Kameraden gebannt zu. Das Ergebnis wird erst am Nachmittag bekannt gegeben, da sind die Ligakämpfer schon in München. Es überrascht sie aber später nicht, dass Hofmann/Koliander den Sieg in der Kodokan Goshin Jutsu-Kata-geholt haben. Damit sind sie zum dritten Mal in Folge deutsche Kata-Meister.

In insgesamt sieben verschiedenen Katas werden an diesem Wochenende im Judomaxx die deutschen Meister ermittelt. Die Einhaltung der Form ist nicht nur bei den Wettkämpfern entscheidend, sondern wird auch von den Wertungsrichtern, der anwesenden Kata-Kommission des Deutschen Judo-Bundes sowie vom ausrichtenden Verein, dem Judo-Sportverein Speyer, erwartet. Vom Blumenschmück und den Tischdecken über die Pokale bis zu den in traditionellen Kimonos gekleideten Urkunden-Überbringer bei der Siegerehrung stimmte alles. Wieder einmal konnte der JSV Speyer mit seinem professionellen und gut eingespielten Helfer-Team überzeugen.

Zum ersten Mal richtet ein Pfälzer Judo-Verein die deutschen Kata-Meisterschaften aus. Über 80 Paare hatten sich gemeldet, um in folgenden Katas zu starten:

Ju no kata (Form der Geschmeidigkeit)

1.      Platz: Dax-Romswinkel/Loosen

2.      Platz: Fanderl/Betz

3.      Platz: Elbnik/Thomsen

7.      Platz: Bröckel/Bröckel (Landesverband Pfalz)

10.   Platz: Koliander/Berensdorff (Landesverband Pfalz)

Katame no kata (Form des Festhaltens, Bodentechniken)

1.      Platz: Thiemann/Goldschmidt

2.      Platz: Hagedorn/Tschentscher

3.      Platz: Scharf/Büchler

4.      Köhler/Mohr (Landesverband Pfalz)

Kime no kata (Kata der Entscheidung über Leben und Tod)

1.      Platz: Stermann-Sinsilewski/Degenhart

2.      Platz: Münnekhoff/Hoffmann

3.      Platz: Hemer/Müller

Kodokan goshin jutsu (Moderne Form der Selbstverteidigung)

1.      Platz: Hofmann/Koliander (Landesverband Pfalz)

2.      Platz: Billmeir/Billmeir

3.      Platz: Goldschmidt/Thiemann

Koshiki no kata (Samurai-Kata)

1.      Platz: Hoffmann/Münnekhoff

2.      Platz: Loosen/Dax-Romswinkel

3.      Platz: Wibberg/Niehaus

4.      Platz: Hofmann/Ehret (Landesverband Pfalz)

Nage no kata (Form des Werfens)

1.      Platz: Arslan/Sessini

2.      Platz: Zapf/Stenzel

3.      Platz: Korn/Freimuth

Nage no kata U 18 (Form des Werfens für Jugendliche)

1.      Platz: Bernard/Paulus

2.      Platz: Birk/Meffert

3.      Platz: Wolf/Schmidt

Jugendpokal: am 11. und 12. Juni, fand in Frankfurt/Main die deutsche Pokalmannschaftsmeisterschaft U16 statt.

Frankfurt- Die Judo-Jungs des Judo-Sportvereins Speyer gewannen in der gestrigen Vorrunde gegen SD Berlin 3:1, gegen JT Ansbach 4:1, im Achtelfinale gegen PSV Trier 4:1, im Viertelfinale gegen PSV Eisenach 4:1 und heute im Halbfinale gegen JC Hennef 3:2.

Im Finale gegen TH Eilbeck lagen die JSV-Nachwuchstalente schon 0:2 zurück.

Dann begann eine furiose Aufholjagd, sodass der Pokal mit 3:2 erstmals in die Pfalz geholt werden konnte. Dies ist sicherlich der größte Mannschaftserfolg der Speyerer Jungs vom JSV. Mit diesem Nachwuchs ist in wenigen Jahren noch Tolles in der Bundesliga zu erwarten. Rolf Güdemann

Text: JSV, Presse Foto: Jürgen Mohr/JSV

13.06.2016


Ärgerliche Niederlage

Speyer/Halle- Männer des JSV verlieren unglücklich in Halle Mit leeren Händen mussten die Männer des Judosportvereins Speyer die lange Rückreise vom Zweitligakampf in Halle an der Saale antreten. Die Mannschaft von Teamchef Michael Görgen-Sprau kassierte eine äußerst unglückliche 6:8-Niederlage gegen den SV Halle.

„Sowas hab ich noch nie erlebt und möchte ich eigentlich nicht mehr erleben“, ärgerte sich Görgen-Sprau über das große Pech, das seinem Team die erste Saisonniederlage bescherte.

Bereits der allererste Kampf des Tages war symptomatisch für den Gesamtverlauf: Jan Müller musste sich in Führung liegend wenige Sekunden vor Kampfende geschlagen geben. Es war der erste von gleich mehreren Kämpfen, in denen ein weiterer Punkt, der das Gesamtergebnis entscheidend verändert hätte, zum Greifen nah war.

Zwar glich Patrick Striegel mit einem souveränen und schnellen Sieg – seinem ersten in der Bundesliga – für Speyer aus, doch David Riedl gab anschließend seinen Kampf ab. Tobias Teucke und Niko Tsimakuridze brachten Speyer mit Siegen in Front, die Halbzeitführung gehörte allerdings den Gastgebern, weil Simon Glockner und Jan Burkhard in den abschließenden beiden Kämpfen keine Punkte für Speyer holen konnten.

Den zweiten Durchgang eröffnete JSV-Neuzugang Ali Nazarov mit einem Paukenschlag – ein schneller Ippon Sieg bescherte ihm seinen ersten Bundesligapunkt und dem JSV den 4:4 Ausgleich. Dann aber ein weiterer Rückschlag, als Stefan Bantle seine Führung ebenfalls nicht über die Zeit retten konnte. Als Riedl die Revanche für seine Niederlage im ersten Kampf gelang, und Teucke einen weiteren ungefährdeten Sieg einfuhr, sah es wieder relativ gut aus für die Pfälzer beim Stande von 6:5 bei drei ausstehenden Kämpfen.

Tsimakuridze war kurz davor, den siebten Punkte zu holen, der mindestens ein Unentschieden im Gesamtergebnis gesichert hätte, doch er wurde nach einem bis dato klar überlegen geführten Kampf bei deutlichen Vorsprung geworfen und gab das Duell mit Ippon ab. Andre Brink war im Schwergewicht gegen den polnischen Top-Kämpfer Kamil Grabowski ohne Chance, so dass die Hoffnungen der Speyerer, ein Remis zu retten, auf Thomas Bauer lasteten. Dieser begann stark und ging auch in Führung, musste sich aber am Ende in einem Haltegriff geschlagen geben, womit der Sieg der Heimmannschaft feststand.

„Wir haben gewusst, dass es eine schwere Aufgabe wird und dass es enge Kämpfe gibt – auch der kurzfristige Ausfall vom Michel Adam hat uns hart getroffen – aber ich will es nicht daran festmachen, denn wir hatten auch in dieser Besetzung in jeder Gewichtsklasse Chancen, Punkte zu holen“, so Görgen-Sprau. „Natürlich kann man es im Einzelfall erklären, was in den einzelnen Kämpfen jeweils schiefgelaufen ist und es ist auch wichtig, aus den Fehlern zu lernen. Aber trotzdem werden wir gewiss nicht nochmal so viel Pech haben, dass wir in fünf Kämpfen trotz Führung verlieren. Im Judo ist es nunmal so, dass jeder Kampf bis zur letzten Sekunden noch gewonnen oder verloren werden kann.“ Text und Foto: JSV Speyer, Presse

05.06.2016


Vorbericht Judo-Bundesliga Männer

Viele fehlen auf der längsten Reise

Speyer/Halle- Speyerer Judo-Männer mit mehreren Ausfällen am zweiten Kampftag in Halle Sechs Woche nach dem erfolgreichen Saisonauftakt mit dem Heimsieg gegen die TSG Backnang geht es für die Männer des JSV Speyer endlich weiter mit dem zweiten Kampftag in der 2. Bundesliga Süd. Am frühen Samstagmorgen wird die Mannschaft die längste Auswärtsfahrt der Saison antreten, zum SV Halle.

Die Gastgeber haben zwar den ersten Saisonkampf zu Hause klar verloren, waren aber an diesem Tag nicht in Bestbesetzung und haben bereits Besserung angekündigt. Nicht nur deshalb erwartet Speyers Teamchef Michael Görgen-Sprau einen engen Kampf. Ihm plagen nämlich einige personelle Probleme: Leichtgewicht Benjamin Bruder hat sich eine langwierige Verletzung zugezogen, bevor er überhaupt seinen ersten Bundesligakampf für den JSV bestreiten konnte. Michel Adam ist angeschlagen, sein Einsatz fraglich. Fehlen werden definitiv die Brüder Matthias und Andreas Benkert, da Ersterer am Samstag heiratet, und Sebastian Schmitt fällt verletzt aus. „Es ärgert mich schon, dass wir nicht in der gewünschten Besetzung antreten können“, so der Teamchef. Dennoch werden die Speyerer alles daran setzen, die lange Rückreise nicht mit leeren Händen antreten zu müssen. Text: JSV Speyer, Presse

03.06.2016


Daumendrücken aus der Ferne hat geholfen JSV-Frauen mit klarem Auswärtssieg in Leipzig

Anna Borowska, die bei ihrem JSV-Debüt ihre beiden Kämpfe gewann

Leipzig/Speyer- Die Frauen des JSV Speyer eilen weiter von Sieg zu Sieg: Am dritten Kampftag der 1. Bundesliga Süd gewann der amtierende Deutsche Meister mit 9:3 beim JC Leipzig – und das trotz einer ganzer Reihe von Ausfällen.

Sie waren mit dabei, doch sie fieberten aus der Ferne mit: Die deutschen Nationalkaderathletinnen des JSV Speyer sowie mehrere internationale Kämpferinnen, die sonst in der Bundesliga für das Team aus der Pfalz starten. An verschiedenen Standorten, an denen sie an diesem Wochenende an Turnieren und Trainingsmaßnahmen teilnahmen, verfolgten die abwesenden Teammitglieder gespannt das Geschehen in Leipzig, standen in Kontakt mit ihrem Team vor Ort. „Das macht mich sehr stolz, wieder diesen tollen Zusammenhalt zu sehen“, erklärte Teamchefin Nadine Lautenschläger.

Selina Dietzer, die ebenfalls erfolgreich warStolz war sie auch auf die Leistungen derer, die dabei waren. Beispielsweise auf die Polin Anna Borowska, die bei ihrem ersten Auftritt für Speyer ihre beiden Kämpfe gewann, auf die gewohnt zuverlässige Verena Thumm, die zwei schnelle Ippon-Siege feierte, oder auf die Kroatin Brigitta Matic – eine weitere Debütantin – die zusammen mit Barbara Bandel in die Kategorie plus 78 Kilogramm hochrücken musste, da Speyers etatmäßige Schwergewichtlerin Jasmin Külbs fehlte. Die beiden bekamen es mit Kristin Büssow zu tun, einer der besten in Deutschland in dieser Gewichtsklasse. Während Bandel kurz vor Schluss unterlag, erkämpfte Matic ein wichtiges Unentschieden, um die Leipziger Hoffnungen auf einen Punktgewinn zunichte zu machen. Nach einer klaren 6:1-Halbzeitführung für die Gäste war die Heimmannschaft nämlich auf 3:6 herangekommen – ein hart erkämpftes Unentschieden von Vanessa Müller, hochgestellt in die Klasse bis 70 Kilogramm, bremste jedoch die Aufholjagd, und nach dem Unentschieden von Matic konnte der JSV zumindest nicht mehr verlieren.Thumm, Bandel und Borowska brachten dann den Sieg nach Hause. Wichtige Punkte holten auch Rebecca Bräuninger, Jessica Lindner und Selina Dietzer. Nachwuchskämpferin Jill Trenz musste ihren ersten Bundesligakampf für Speyer zwar abgeben, wurde aber für ihre Leistung und das gezeigte Potenzial gelobt.

„Alle waren wieder bis in die Haarspitzen motiviert – wir haben jetzt in drei Mannschaftskämpfen nur fünf von 42 Einzelkämpfen verloren – eine unglaublich starke Leistung!“, freut sich die Speyerer Teamchefin über den Traumstart in die Saison. In den folgenden beiden Begegnungen haben die JSV-Frauen nun die Chance, den ersten Tabellenplatz zu verteidigen und die Bundesliga-Finalrunde nach Speyer zu holen. Text und Bild: JSV Speyer

30.05.2016


Schon wieder haushoch gewonnen

Abgekämpft aber glücklich: Johanna Blietz freut sich über ihren zweiten Sieg des Tages

Speyerer Judo-Frauen gewinnen mit 12:2 bei München-Großhadern

München/Speyer- Die Frauen des JSV Speyer haben ihren furiosen Start in die neue Saison in der Judo-Bundesliga fortgesetzt. Am zweiten Kampftag gab es ein klares 12:2 beim TSV München-Großhadern. Damit hat der Deutsche Meister bereits jetzt schon einen großen Schritt in Richtung Qualifikation für die Endrunde gemacht. Johanna Müller holte wie schon beim Saisonauftakt eine Woche zuvor zwei Punkte in der Gewichtsklasse bis 57 Kilogramm. Auch Johanna Blietz, Maike Ziech und Barbara Bandel waren doppelt erfolgreich.

Perfekte Bilanz ausgebaut: Johanna Müller fuhr erneut zwei Punkte für den JSV ein.Großhadern hatte den Ausfall einiger wichtiger Kämpferinnen zu beklagen, doch auch Speyer war nicht vollzählig. Mit Ausnahme der ungarischen Leichtgewichtskämpferin Reka Pupp hatte man keine Ausländerinnen zur Verfügung. „Wir haben aber selbst dann eine sehr Mannschaft, wenn wir nur deutsche Kämpferinnen dabei haben“, so Nadine Lautenschläger. Für Pupp war es bei ihrem ersten Einsatz für Speyer ein schwerer Einstand. Mit der U23-Europameisterin Milica Nikolic hatte sie die wohl schwerste Aufgabe aller JSV-Kämpferinnen, und unterlag zweimal knapp. „Alle im Team standen hinter ihr, die sich in ihrem ersten Kampf für uns gleich gegen die Stärkste auf der Gegenseite abrackern musste“, berichtet JSV-Kämpferin Barbara Bandel von dem guten Teamgeist, mit der auch das neueste Mannschaftsmitglied aufgenommen wurde.

Bandel selbst überzeugte mit zwei vorzeitigen Siegen gegen die deutlich schwerere Jana Bauernfeind in der Gewichtsklasse über 78 Kilogramm. Etwas schade fand sie, dass in München die allermeisten offensichtlich bei hochsommerlichen Temperaturen anderes zu tun haben, als in die Judohalle zu gehen: „Leider waren nur sehr wenige Zuschauer da – da waren die paar mitgereisten Speyerer Fans fast schon in der Überzahl. Da weiß man die volle Halle und die tolle Stimmung bei unseren Heimkämpfen umso mehr zu schätzen“, so Bandel.

Pech beim Debüt: Reka Pupp als Ungarin hatte die stärkste Gegnerin und unterlag zweimal knapp„Die Route geht in Richtung Finalrunde, und das Ziel ist die Verteidigung des Meistertitels“, bringt es die Teamchefin auf den Punkt. Gleichzeitig warnt sie nach den beiden haushohen Siegen zum Saisonstart vor Überheblichkeit: „Ich habe fast schon ein bisschen Angst vor dem unglaublichen Erfolg dieser Mannschaft im Moment. Wir müssen aufpassen, dass wir nicht anfangen zu meinen, es würde immer so weiter gehen.“ So müsse man immer von Kampftag zu Kampftag schauen, jeder Kampf müsse erst einmal gewonnen werden. „Als nächstes müssen wir am 29. Mai nach Leipzig, die sind gerade zu Hause in ihrer gut gefüllten, stimmungsvollen Halle nicht zu unterschätzen. Außerdem kann es sein, dass unsere Mannschaft nicht unbedingt alle zur Verfügung hat, die heute gekämpft haben. Da werden die Karten also nochmal neu gemischt“, betont die JSV-Teamchefin.

Text und Bild: JSV Speyer, Presse

08.05.2016


Im Eiltempo zum Traumstart

(Speyerer Kämpferinnen in Blau): Johanna Müller setzt den entscheidenden Wurf in ihrem ersten Kampf gegen Maike FryeJSV-Frauen gewinnen ersten Saisonkampf mit 14:0 gegen Gröbenzell

Speyer- Ein buchstäblich perfekten Start in die neue Bundesligasaison haben die Frauen des JSV Speyer hingelegt. Weniger als 15 Minuten reine Kampfzeit brauchte der Deutsche Meister, um den Aufsteiger 1. SC Gröbenzell mit 14:0 abzufertigen. Nur vier Kämpfe dauerten länger als eine Minute. Johanna Müller holte zwei Siege, die anderen Punkten verteilten sich auf zwölf andere eingesetzte Kämpferinnen, weil Teamchefin Nadine Lautenschläger zum zweiten Durchgang sechs von sieben Athletinnen auswechselte. Die Neuzugänge Johanna Bietz, Maxime Brausewetter und Jana Scheffold feierten jeweils einen siegreichen Einstand in ihren ersten Kämpften für den JSV.

Bietz sorgte mit einem Blitzsieg für einen gelungenen Auftakt, und Johanna Müller legte mit einem Sieg nach 45 Sekunden nach. Da die Gäste in den beiden höchsten Gewichtsklassen keine Kämpferinnen aufbieten konnten, holte Jasmin Külbs in der Klasse plus 78 Kilogramm der dritten Punkt kampflos. Im Eiltempo ging es weiter – Barbara Bandel und Verena Thumm siegten nach zehn beziehungsweise elf Sekunden, ehe Selina Dietzer mit 31 Sekunden nur geringfügig länger brauchte. Da war der abschließende Kampf des ersten Durchgangs länger als alle bisherigen – 3 Minuten 42 Sekunden dauerte das Duell im Leichtgewicht, doch auch hier setzte sich mit Jessica Lindner die Speyerer Kämpferin durch und sicherte den 7:0-Pausenstand.

Etwas härter umkämpft war auch das Auftaktduell des zweiten Durchgangs, doch letztlich ging auch hier der Punkt an die Gastgeberinnen durch einen Ippon-Sieg für Rebecca Bräuninger. Johanna Müller holte sich anschließend ihren zweiten Punkt, bevor es mit dem Sieg von Brausewetter zweistellig wurde. Maike Ziech, Patrycia Szekely und Vanessa Müller siegten dann jeweils in unter einer Minuten mit Ippon, ehe es im letzten Kampf nochmal ein richtig enges Duell zwischen Jana Scheffold und Stefanie Klinger gab. Hier musste die Neu-Speyererin sogar einen frühen Rückstand wegstecken, fand aber danach besser in den Kampf und siegte schließlich nach knapp vier Minuten mit einem Haltegriff.

Jana Scheffold freut sich ihren hart erkämpften Sieg in ihrem Debütkampf für Speyer.„Ich habe mich richtig gefreut, heute für Speyer zu kämpfen. Es hat sich angefühlt, wie mein erster Bundesligakampf. Aber alle haben mich super ins Team aufgenommen und es hat richtig Spaß gemacht. Ich war am Anfang meines Kampfes etwas geschockt, dass ich gleich geworfen wurden – das lag einfach an der Nervosität. Aber das hat sich dann gebessert und ich war umso mehr froh, am Ende noch zu gewinnen“, bilanzierte Jana Scheffold ihr Speyerer Debüt.

„Wir haben gewusst dass wir heute gut stehen. Es war zwar etwas schade, dass Gröbenzell nicht komplett war, aber für uns liefs gut. Wir konnten alle Kämpfe mit Ippon gewinnen und haben schönes Judo gesehen. Respekt auch an Gröbenzell, dass sie trotz der sehr ungünstigen personellen Situation beherzt gekämpft haben – ich wünsche ihnen viel Erfolg im restlichen Saisonverlauf. Für uns war es eine schöne Einstimmung auf die Saison, aber jetzt wird es schwieriger. Nächste Woche fahren wir nach Großhadern, und darauf müssen wir uns jetzt konzentrieren“, erklärt die Teamchefin, die bereits die nächste Aufgabe im Blick hat. Text und Foto: JSV Speyer

01.05.2016


Hart erkämpfter Arbeitssieg

David Riedl jubelt nach seinem zweiten Sieg des TagesMänner des JSV Speyer ringen Backnang mit 8:5 nieder

Speyer- Auftakt nach Maß für die Männer des JSV Speyer in der 2. Bundesliga Süd: Am ersten Kampftag gab es nach spannenden Kämpfen im Judomaxx einen 8:5-Sieg über die TSG Backnang. Michel Adam, David Riedl, Onise Bughadze und Pierre Louis Guerin holten jeweils zwei Punkte und JSV-Nachwuchskämpfer Sebastian Schmitt erkämpfte ein überraschendes Unentschieden.

Siege von Riedl und Adam brachten den JSV mit 2:0 in Führung, doch die folgenden drei Kämpfe gingen an die Gäste. Guerin und Bughadze sorgten dann allerdings für eine 4:3-Halbzeitführung für die Hausherren. Als Riedl und Adam ihren jeweils zweiten Punkt holten, war der Sieg zu Greifen nah. Die Michel Adam gewann seine beiden KämpfeEigengewächse Julian Richter und Marco Zimmermann mussten zwar trotz beherzter Leistungen ihre Kämpfe abgeben, doch als Sebastian Schmitt – zwei Klassen hochgestellt in die Klasse bis 100 Kilogramm – dem gestandenen Bundesligakämpfer Benjamin Lah ein Unentschieden abtrotzte, hatte der JSV alle Trümpfe in der Hand. „Ich hatte mit einem Einsatz bis 81 Kilogramm gerechnet, und als es dann hieß, ich komme bis 100 Kilogramm, habe ich natürlich gewusst, dass ich einen starken Gegner habe, Nachwuchstalent Sebastian Schmitt wird nach seinem Unentschieden von Teamchef Michael Görgen-Sprau gratuliertder auch wesentlich schwerer ist. Er hat auch ganz schön Druck gemacht und mich teilweise in die Bredouille gebracht, aber ich konnte ihn mit meinem Linksgriff ganz gut kontrollieren, ich glaube, damit kam er nicht so gut zurecht“, schilderte Schmitt den Kampfverlauf.

Schwergewichtler Bughadze erwies sich dann abermals als die Zuverlässigkeit in Person, als er seinen Erfolg gegen Viktor Semenko wiederholte und den JSV uneinholbar mit 7:5 in Front brachte.

Im Schlusskampf gewann der Franzose Guerin, nach zwei Jahren erstmals wieder für Speyer im Einsatz, knapp mit Strafen gegen Rene Walter und setzte so einen erfolgreichen Schlusspunkt.

„Es war der erwartet schwere Kampf, und auch unsere Punktegaranten hatten schwer zu kämpfen – ein harter Arbeitssieg, aber letztlich verdient“, bilanzierte Teamchef Michael Görgen-Sprau. Text und Foto: JSV Speyer

24.04.2016


Erfolg ist keine Selbstverständlichkeit

JSV-Frauen wissen um den schweren Weg zur Titelverteidigung

Speyer- Hohe Erwartungen sind unvermeidlich für das Frauenteam des JSV in der neuen Saison. Nach dem fast perfekten Jahr 2015 mit dem ersten Platz in der Bundesliga Süd, dem erstmaligen Gewinn der Deutschen Meisterschaft und Rang drei bei der Golden League liegt die Messlatte jetzt entsprechend hoch. Zudem hat Teamchefin Nadine Lautenschläger ihre Mannschaft abermals verstärkt, auch mit namhaften ausländischen Kämpferinnen wie die Olympia-Bronzegewinnerin Audrey Tcheuméo aus Frankreich, Reka Pupp aus Ungarn und Brigita Maric aus Kroatien, die Schwester von Barbara Matic, die schon seit einigen Jahren für den JSV startet.

„Damit sind wir etwas variabler aufgestellt, was unsere ausländischen Kämpferinnen angeht. Bisher war das so, dass jeder gewusst hat, wenn Speyer kommt, dann sind die Ungarinnen mit dabei. Letzte Saison haben wir Kim Polling hinzubekommen, die eine enorme Verstärkung war, und jetzt gibt’s eben einige weitere.“

Das ist auch nötig, denn die Speyerer Teamchefin geht davon aus, dass es in dieser Saison nochmal schwerer werden wird, die Erfolge des letzten Jahres zu wiederholen – denn auch die Konkurrenz rüstet auf: „Es ist ein neues Jahr und man sollte nicht glauben, dass es eine Selbstverständlichkeit ist, dass es weiter so gut läuft wie in den letzten beiden Jahren, dass wir in der regulären Saison auch mal einen Kampf verlieren – das kann durchaus passieren. Aber selbst wenn, ist das kein Weltuntergang. Unser Ziel ist ganz klar die Finalrunde“, sagt Nadine Lautenschläger und gibt damit die gleiche Zielsetzung vor wie im Vorfeld der vergangenen Runde. Die Steigerung des letztjährigen Bundesligatriumphs wäre natürlich der Titelgewinn vor heimischem Publikum – dieses Jahr ist schließlich der Erster der Bundesliga Süd wieder als Ausrichter der Endrunde vorgesehen. Doch dies wird nicht als explizites Ziel ausgegeben: „Wenn wir als Südmeister da hinkommen, wäre das schön, aber das wäre dann ja schon das dritte Jahr in Folge, was wirklich sehr außergewöhnlich wäre. Ich will da kein Druck ausüben auf die Mannschaft. Es kämpfen ja auch alle ihre Einzelturniere, einige haben Olympia – da muss man wirklich schauen, wie sich das Jahr so entwickelt.“, so die Teamchefin.

Ein besonderer Fokus soll in diesem Jahr auf die Integration der Nachwuchskämpferinnen gelegt werden. „Wir haben nicht die gleiche Masse wie bei den Jungs – es sind im weiblichen Nachwuchs einfach weniger Leute“, erklärt Nadine Lautenschläger. Immerhin hat man aber jetzt mit Jill Trenz eine Top-Kämpferin der U18 nach Speyer geholt, die nach Meinung der Teamchefin in der Bundesliga ein Wörtchen mitreden kann. Jana Förtsch und Grete Riegert sind weitere Nachwuchskräfte, denen der Sprung ins Bundesligateam zugetraut wird. „Wir wollen für die Zukunft hier alles bündeln und Kämpferinnen aus der Region sammeln, die dann auch regelmäßig bei uns in Speyer trainieren können“, so Nadine Lautenschläger, die sich zu diesem Zweck zukünftig selbst stärker in der Arbeit mit dem weiblichen Nachwuchs in Speyer einbringen will:„Ich werde für die U21, U18 und den letzten Jahrgang der U15 einmal pro Woche ein individuelles Technik-Training machen und die U18 auch auf die wichtigsten Turniere und Meisterschaften begleiten, um den Mädels den Übergang leichter zu machen“, kündigt die Teamchefin an. So soll in Speyer der Grundstein dafür gelegt werden, dass auch die nächste Generation an die aktuellen Erfolge anknüpfen kann.

Text und Foto: JSV Speyer

17.04.2016


Endlich wieder Siege feiern

Männer des JSV peilen Platz zwei oder drei in der 2. Bundesliga an

Speyer- Nach einer Saison im Oberhaus geht es für die Männer des JSV nun wieder zurück in die 2. Bundesliga, allerdings guten Mutes und mit erhobenem Haupt angesichts verbesserter Leistungen und Ergebnisse im Vergleich zur Premiere zwei Jahre zuvor.

Der neuen Saison kann man entspannt und ohne Druck entgegensehen, denn Auf- und Abstieg werden kein Thema sein. Niemand zweifelt daran, dass der Rekordmeister TSV Abensberg seine Rückkehr in die erste Liga (nach dem Rückzug Ende 2014 und dem Neustart in der Regionalliga vergangene Saison) souverän vollenden wird, und der Rückzug des JC Wiesbaden bedeutet, dass es keinen Absteiger geben wird. „Das ist einerseits gut, dass es keine Brisanz nach unten gibt, andererseits ist es aber schade, dass uns dadurch ein Heimkampf verloren geht”, kommentiert Teamchef Michael Görgen-Sprau.

Der ursprüngliche Terminplan hatte nämlich vorgesehen, dass die Speyerer den JCW am abschließenden Kampftag am 8. Oktober im Judomaxx empfangen. So bleiben vier Auswärts- und nur zwei Heimkämpfe für die JSV-Männer.

Mit Ausnahme des haushohen Favoriten Abensberg, zu dem die Speyerer am 11. Juni reisen, sieht Michael Görgen-Sprau die übrigen Teams der Liga sehr eng beieinander. Es wird also keine leichten Kämpfe geben, aber dennoch ist man zuversichtlich, im Gegensatz zur vergangenen Saison endlich mal wieder Siege feiern zu können. „Ich denke, dass solche Erfolgserlebnisse gerade für die jungen Kämpfer sehr wichtig sind”, so der Teamchef, der als Ziel den zweiten oder dritten Tabellenplatz ausgibt.

Junge Kämpfer aus den eigenen Reihen rücken zwar diese Saison nicht neu ins Team, aber mit Benjamin Bruder aus Karlsruhe wurde ein U18-Kaderathlet in der Gewichtsklasse bis 60 Kilogramm verpflichtet, und aus der Pfalz kommen Jan Burkhard und Ali Nazarov hinzu. Ein weiterer Neuzugang ist Pascal Noppenberger, der nach studienbedingtem Aufenthalt in Aachen nun nach Speyer zurückkehrt. Zurückkehren werden auch die französischen Teammitglieder, die zuletzt nicht kämpfen durften - eine Regeländerung in ihrem Heimatland gibt ihnen nun grünes Licht, um wieder in der Bundesliga antreten zu dürfen.

Die einzigen Abgänge sind Jannis Hill und Sebastian Hofäcker, die zum JC Ettlingen wechseln und somit in der 1. Bundesliga bleiben.

Personell ist der JSV gut aufgestellt, wobei abzuwarten bleibt, wie mehrere junge Sportler, die gerade ihr Abitur abgelegt haben, künftig Sport und Studium unter einen Hut bekommen. Text und Foto: JSV

17.04.2016


Neues aus dem Judomaxx

1. Geisha-Turnier: Eine kleine Gruppe der U 15-Mädchen fuhr bereits am Sonntag, 6. März, auf das traditionelle Geisha-Turnier nach Pfungstadt. Unter insgesamt 400 Teilnehmern, davon 100 Mädchen, brachte Vanessa Adam eine Goldmedaille mit nach Hause. Lisa Rrustaj, Jette Kerth und Dominika Bozöki erreichten in ihren Gewichtsklassen jeweils den 5. Platz.

2. Beim Osterturnier in Zeiskam am 12./13. März war der Judo-Sportverein Speyer mit 23 Teilnehmern der zweitgrößte Verein. Mit ebenso vielen Platzierungen erreichte er Platz 3 in der Vereinswertung. Hannah Wehr, die gemeinsam mit Nico Zimmermann, Marei Drixler und Sabrina Badrani die Altersklasse U 10 betreute, zog den Vergleich zum Nachwuchsturnier, das vor wenigen Wochen im Judomaxx stattfand: „Alle haben sich angestrengt, und man konnte schon Fortschritte seit dem Nachwuchsturnier sehen. Wenn alle weiterhin so fleißig trainieren, ist beim nächsten Mal noch mehr drin“.

Hier die Ergebnisse der Altersklassen U 10, U 12 und U 15:

1. Platz: Christopher Kappis, Jost Franke, Lucas Maier, Helene Riegert

2. Platz: Arwen Staneczek, Lotta Dörr, Max Wiedemann, Lenn Kolbeck, Philipp Gebert, Philipp Kappis, Jette Kerth

3. Platz: Luca Jungbauer, Alesia Büttner, Johanna Franck, Elias Patzelt, Janik Schopp, Nick Adam, Ali Rastin, David Simon, Jana Volkert, Lisa Rrustaj, Emmely Albrecht, Dominika Bozoki

3. Beim ersten Ranglistenturnier dieses Jahres für Frauen und Männer am 12. März in Bottrop wurden die Wettkämpfe auf drei Matten durchgeführt. Über die Rangliste haben die Judokas die Möglichkeit, sich für die Deutschen Meisterschaften im kommenden Jahr zu qualifizieren. Das zweite Ranglistenturnier findet am 1. Oktober 2016 in Speyer statt.

Unsere Athleten, die von Peter Serr betreut wurden, erzielten folgende Wertungen:

2. Platz: Vanessa Müller

3. Platz: Niko Tsimakuridze

5. Platz: David Riedl

7. Platz: Andreas Benkert

4. Die Männer und Frauen vom JSV waren am vergangenen Wochenende bei den offenen Saarländischen Mannschaftsmeisterschaften. Michael Görgen-Sprau und Nadine Lautenschläger nutzten die Gelegenheit als Vorbereitung für die Bundesliga-Saison. Die Frauen siegten, die Männer erreichten den 2. Platz! Bei den Männern konnten Jan Burkhard, Ryan Antipow und Sebastian Hofäcker als jüngste Teilnehmer in fünf Mannschaftsbegegnungen wichtige Wettkampferfahrungen in der Aktivenklasse sammeln. Für Patrick Striegel und Jan Müller war es der erste Wettkampf zur Vorbereitung auf die kommende Saison. Philipp Loos bestritt nach seiner Verletzung aus 2014 seinen ersten Wettkampf.

Es kämpften:

-66 kg: Jan Burkhard

-73 kg: Patrick Striegel und Philipp Loos

-81 kg: Sebastian Hofäcker

-90 kg: Ryan Antipow und Jan Müller (hat aber immer + 90 kg gekämpft)

Die Ergebnisse:

Vorrunde: 3:2 Sieg gegen das französische Team aus Merlenbach; 2:3 Niederlage gegen TV Merzig; 4:1 Sieg gegen Kenshi Homburg Erbach

Halbfinale: 3:2 Sieg gegen Luxemburg

Finale: knappe 2:3 Niederlage gegen Auftaktgegner Merlenbach

Das Frauen-Team setzte sich aus Kämpferinnen der Altersklasse U 18 und erfahrenen Bundesliga-Athletinnen zusammen. Bei vier teilnehmenden Mannschaften hatten die Speyererinnen drei Kämpfe zu bestreiten, die sie alle 3:2 gewannen! Nadine freut sich über die geschlossene Mannschaftsleistung und dass gerade die jungen Frauen der U 18 zeigen, dass man in Zukunft mit ihnen rechnen kann.

Es kämpften:

-52 kg: Grete Riegert

-57 kg: Jana Förtsch, Janina Hofäcker, Anne Riegert

-63 kg: Jill Trenz

-70 kg: Selina Dietzer

+ 70 kg: Miriam Kost

In der ersten Begegnung ging es gegen Landau. Hier lieferte Grete Riegert einen starken Kampf im Stand, bis sie durch eine kleine Unachtsamkeit am Boden mit Hebel verlor. Janina Hofäcker lieferte einen souveränen Kampf; genau wie Jill Trenz, die nach einer knappen Minute mit Ippon gewann. Selina Dietzer gewann kampflos; Miriam Kost verlor leider nach einem guten Kampf gegen ihre deutlich schwerere Gegnerin.

Die zweite Runde startete gegen eine Kampfgemeinschaft aus dem Saarland, wo wir Jana Förtsch und Anne Riegert einsetzten. Grete Riegert musste gegen unsere Bundesliga-Kämpferin Jessica Lindner abgeben; Jana gewann mit Ippon. Anne unterlag leider nach einem dennoch starken Kampf. Die nächsten Punkte holten Selina Dietzer und Miriam Kost.

In der letzten Begegnung ging es gegen eine Kampfgemeinschaft aus dem Rheinland. Hier lieferte Grete erneut einen starken Kampf und verlor erst nach einer umstrittenen Kampfrichterwertung. Janina und Jill gewannen ihre Begegnungen ebenso souverän wie Selina. Miriam musste leider den letzten Kampf abgeben.

5. Kata: Unsere Kata-Spezialisten gaben ihr Wissen weiter: Speyerer Judo Kata Meister als Referenten in Oldenburg

Daniel Koliander und Thomas Hofmann waren am vergangenen Wochenende wie schon 2015 beim Kata Geiko in Oldenburg/Niedersachsen als Referenten geladen. Die Teilnehmer kamen aus verschiedenen Bundesländer, auch aus Thüringen und Brandenburg sowie aus den Niederlanden zusammen, um ihre Kenntnisse in verschiedenen Kodokan Kata zu vertiefen. (Kodokan in Tokyo ist das durch Jigiro Kano gegründete Zentrum des Judo Sports). Die beiden Deutschen und Internationalen Deutschen Meister zeigten am Samstag ihre Spezial Kata der modernen Selbstverteidigung mit Messer, Stock und Pistole. Sonntags stand die Ju no Kata auf dem Programm, in der Thomas Hofmann mit Jenny Goldschmidt hinter den Weltmeistern von 2014 bei den Deutschen und Internationalen Deutschen Katameisterschaften 2015 jeweils den 2. Platz belegten.  Auch hier waren das Interesse und der Spaß am Lernen für die Teilnehmer und Referenten groß. Ende März geht es für Thomas Hofmann mit einer Gruppe deutscher Judoka nach Japan zum Kodokan, um selbst dort zu trainieren, und um dann wiederum im April in Hessen als Referent auf der Matte zu stehen.  Im Mai und September stehen weitere  Referenten-Termine in Baden und Württemberg auf dem Programm.

6. Rückblick offene Polizei-Landes-Meisterschaft am 10. März im Judomaxx: Erstmalig seit Jahren hat wieder eine offene Polizei-Landesmeisterschaft in Rheinland-Pfalz stattgefunden. Die guten Kontakte zwischen dem ehemaligen Bundesligakämpfer und jetzigem Fachwart Selbstverteidigung, Markus Arent, und dem Judo-Sportverein Speyer ermöglichten die Ausrichtung der Meisterschaft im Judomaxx. Speyer sorgte für optimale Rahmenbedingungen. Erkenntnisse aus der Landesmeisterschaft fließen in die Deutsche Polizei-Meisterschaft ein. Ausrichter war das Ministerium des Inneren. Der Leiter der Polizei-Inspektion von Speyer, Uwe Giertzsch, der Sportbeauftragte der Polizei in Rheinland-Pfalz, Karl-Otto Dornbusch und der Leiter des Polizeipräsidiums Rheinpfalz in Ludwigshafen, Thomas Ebling, die die Siegerehrung durchführten, freuten sich über eine rundum gelungene Veranstaltung. Als Vorschlag für zukünftige Kooperationen ging aus der Veranstaltung die Idee für einen Projekttag zum „Berufsbild Polizei“ hervor. Die Planungen laufen für einen Termin vor den Sommerferien.

7. Erinnerung und herzliche Einladung zum Wadaiko-Konzert am Mittwoch, 23. März, ab 18.30 Uhr im Judomaxx. Es handelt sich um ein Benefiz-Konzert zu Gunsten des Vereins „Kopf hoch, Japan!“ Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. Die Gruppe „Wadaiko Kokubu“ besteht aus Jugendlichen, die zu den besten Trommlern Japans gehören.
Termin: Mittwoch, 23. März, Einlass: 18.30 Uhr, Beginn: 19 Uhr
Es werden japanische Süßigkeiten und Tee angeboten.

Wadaiko Kokubu macht eine Tour durch Deutschland, um den Zuhörern unter die Haut zu gehen und tief in die Seele zu dringen. Sie zählen zum faszinierendsten, was Japan an traditionellen Instrumenten zu bieten hat: Die Taiko als gigantische Basstrommel und die Shakuhachi als zeremonielle Flöte, gefertigt aus den Wurzeln einer Bambuspflanze. Gemeinsam gespielt, entwickeln die Instrumente eine musikalische Magie, die seit einigen Jahren Menschen aller Kulturkreiserund um den Globus in den Bann zieht. Erleben Sie mit Chiaki Toyama einen der führenden Meister des japanischen Bambusflötenspiels. Unterstützt vom artistischen Trommelsturm seiner Taiko-Gruppe schaffen sie unter dem Projektnamen 'Wadaiko Kokubu' eine musikalische Verflechtung aus Kraft und Poesie, dramatischer Rhythmik und zarter Melodie. Die Symbiose der kontrastierenden Klänge steht für die Harmonisierung von Körper, Geist und Seele - sowohl des Individuums als auch übertragen auf die Gemeinschaft. Mit hinein spielt die Austreibung von Dämonen und Beschwörung der Götter im Sinne des Shintoismus. Entsprechend entfalten die Konzerte von Chiaki Toyama und seiner Wadaiko Kokubu eine intensives Erleben fernöstliche Spiritualität, die auch westliches Publikum regelmäßig tief bewegt. Nicht zuletzt die Taiko-Drums sorgen dafür, dass der körperliche Einsatz der Trommler als schallgewaltiger Energiestrom auf die Zuhörer überträgt. Meister Chiaki Toyama aus Osaka ist einer der bekanntesten Shakuhachi-Spieler Japans und in einer Vielzahl an Aufnahme- und Kompositionsprojekte involviert. 1998 gründetet er die Trommelgruppe Wadaiko Kokubu und entwickelte aus dieser Kombination seinen ganz eigenen Musikstil: Eine Mischung aus hypnotischen Taiko-Drum-Gewittern und geflöteten Liedern und Weisen voller Sehnsucht und Leidenschaft. Im Vergleich zu anderen Taiko-Gruppen ist Wadaiko Kokubu bei aller stilistischer Eigenständigkeit also betont traditionell gebunden. Die spirituellen Konzerte sollen nicht zuletzt dazu dienen, die Gemeinschaft freundschaftlich zu stärken und zu einer besseren Welt beizutragen. Wadaiko Kokubu gastierte u.a. in Crestone Colorado , Los Angeles (USA) und unterstützt mit vielen Ihrer Konzerte UNICEF.

8. Die Lebenshilfe Speyer-Schifferstadt sucht ehrenamtliche Unterstützung für ihr „Lädchen“ in der Herdstraße 1 in Speyer. Dort werden Produkte aus den Werkstätten für Menschen mit Behinderungen angeboten. Wer sich dafür interessiert, kann unter Tel. 06232/6874507 (zu den Öffnungszeiten) oder unter 06232/600070 (Geschäftsstelle) unverbindlich anrufen und weitere Informationen erhalten. Eine E-Mail ist auch möglich: info@lebenshilfe-sp-schi.de

Wer noch mehr freie Zeit hat, die er gern sinnvoll verbringen möchte (neben dem Engagement im JSV), kann sich auch bei der Speyerer Freiwilligenagentur melden. Die „Spefa“ versteht sich als Vermittlungsstelle zwischen Menschen, die sich freiwillig engagieren möchten und gemeinnützigen Organisationen, die ehrenamtliche Unterstützung suchen. Kontakt:

Speyerer Freiwilligenagentur

Johannesstraße 22a

67346 Speyer

Tel. 06232/14-2693

E-Mail: ehrenamt@stadt-speyer

Text: Judo-Sportverein Speyer, Presse

18.03.2016


Neues aus dem Judomaxx

Speyer- Die Erfolgsmeldungen reißen nicht ab: Tracy Heusinger kam mit einer Bronzemedaille von der Deutschen Meisterschaft U21 zurück! Damit ist das Jahr 2016 bereits nach zwei Monaten eines der erfolgreichsten der Vereinsgeschichte! Nach 14 Medaillen bei den Pfalzmeisterschaften erreichten unsere Athletinnen und Athleten über Platzierungen bei den Südwestdeutschen Meisterschaften zahlreiche Starterplätze für die Deutschen Meisterschaften der Aktiven, der U 18 und der U 21.

Vier Medaillenplätze bei Deutschen Meisterschaften – von U 18 bis Aktive

Mit einer Goldmedaille von Barbara Bandel bei den Aktiven, zwei Silbermedaillen bei der U 18 für Michael Bantle und Jill Trenz sowie einer Bronzemedaille bei der Deutschen U 21 für Tracy Heusinger sind unsere Wettkämpfer am Jahresanfang so erfolgreich wie noch nie. Vier Medaillenplätze bei Deutschen Meisterschaften -  eine Krönung unserer  Trainingsarbeit um Cheftrainer Ferenc Nemeth und seine ehrenamtlichen Kollegen Manfred Dreiseitl, Peter Lichtmannegger, Nadine Lautenschläger und Markus Kost. In Frankfurt/Oder mit dabei waren außerdem Paul Schall, Sebastian Schmitt, Anne und Grete Riegert, Marco Zimmermann und Florian Bantle. Alle haben ihr Bestes gegeben und gut gekämpft. Paul und Sebastian konnten Siege für sich verbuchen, bevor sie abgeben mussten. Ferenc, der als Betreuer mit dabei war, ist sehr zufrieden mit den Leistungen und stolz auf seine Schüler. Achim und Vera Riegert übernahmen die weite Fahrt nach Frankfurt/Oder. Es wären sogar noch die ein oder andere Medaille mehr möglich gewesen, wenn nicht Fieber und Grippeviren die Athleten zur Bettruhe gezwungen hätten oder die Kampfrichterentscheide anders ausgefallen wären.

Dankbar sind wir für die Unterstützung des Deutschen Judobundes: Der Bundestrainer U 18 Bruno Tsafack trainiert regelmäßig mittwochs im Judomaxx und bringt gute Athleten aus Hessen, Baden-Württemberg und ganz Rheinland-Pfalz hier ins Training. Auch das trägt zum großen Erfolg unserer Athleten bei.

Zwei Auszeichnungen für unser Bundesliga-Team der Frauen: Im Januar erreichten unsere Frauen um Nadine Lautenschläger bei der Landessportlerwahl den dritten Platz und am vergangenen Wochenende beim Ball des Sports wurden sie zur Mannschaft des Jahres in Speyer gekürt. Zwei tolle Veranstaltungen und Auszeichnungen, die das Team verdient hat und über die wir uns sehr gefreut haben.

Das nächste Turnier findet am kommenden Wochenende statt: Die Altersklasse der U 10 fährt am Sonntag nach Zeiskam, um beim dortigen Osterturnier zu starten. Wir wünschen den KämpferInnen viel Erfolg und Spaß: Max Wiedemann, Joschka Filsinger, Elias Patzelt, Leander Scholl, Nora Schlüter, Jan Baßler, Christopher Kappis, Johanna Franck, Lenn Kolbeck, Alesia Büttner, Arwan Staneczek, Janik Schopp, Lotta Dörr, Luca Jungbauer, Philipp Gebert.Judo-Sportverein Speyer, Presse

08.03.2016


Von kleinen Niederlagen und großen Siegen

Jill Trenz (hinten) im Finalkampf

Nachwuchsturnier und Deutsche Meisterschaft

Speyer- Am Samstag, 27. Februar, sammelten die jüngsten Judoka der Altersklappe U 10 erste Wettkampferfahrungen im Judomaxx, während ihre Vereinskollegen der Altersgruppe U 18 in Herne/Westfalen Medaillen auf der Deutschen Meisterschaft erkämpften. Die Regeln sind auf beiden Turnieren ähnlich. Ebenso der Druck, unter den Augen von Zuschauern, Eltern und Trainern sein Bestes zu geben und den eigenen Ansprüchen zu genügen. Auch der schmerzhafte Lernprozess, mit Niederlagen umzugehen, beschäftigt Jüngere wie Ältere, nicht selten auch die Eltern. Der Judo-Sportverein Speyer beginnt die Saison 2016 erfolgreich, sowohl auf der Ebene des Vereinsturniers als auch auf der Deutschen Meisterschaft.

Nachwuchsturnier: Fast 100 Kinder traten am Samstag, 27. Februar, zu ihrem ersten Turnier an. Das traditionelle Nachwuchsturnier wird im Judo-Sportverein Speyer bereits zum 16. Mal ausgerichtet, um Judo-Anfängern die Möglichkeit zu geben, in einer familiären Atmosphäre erste Wettkampferfahrungen zu sammeln. Zum 3. Mal in Folge war es dem langjährigen Vorsitzenden Heiner Sprau gewidmet. Er entwickelte vor über zwanzig Jahren ein Jugendkonzept für die Vereinsarbeit, das bis heute umgesetzt wird: Die Jugend in ihrer Persönlichkeit zu stärken, sie zu ermutigen und ihnen einen Halt auf der Suche nach ihrem eigenen Platz im Leben zu geben, das ist bis heute die Motivation von Übungsleitern, Trainern, von Vorstand und Mitarbeitern des Vereins. Umgesetzt wurde das Konzept beim Nachwuchsturnier, indem z.B. in Viererpools nach Gewicht unterteilt jeder gegen jeden kämpfte; d.h. jeder Teilnehmer hatte mindestens drei Kämpfe und konnte bei der Siegerehrung stolz eine Medaille entgegennehmen. Denn hier zählte nicht nur der Sieg. Sondern allein der Mut, sich auf die Matte zu trauen und sich und seinem Gegner zu stellen, verdient Anerkennung. Die im Schnitt siebenjährigen Judoka stammten aus dem Verein oder aus Kooperationen mit der Burgfeld-, der Salier, der Siedlungs- und der Realschule plus in Dudenhofen-Römerberg. Sie trainieren seit etwa einem Jahr Judo. Schon hier konnte man frühe Talente erkennen, die ein besonderes Gespür für den Partner haben und ein Gefühl für die passende Bewegung und den richtigen Moment.

Die Wettkampfregeln erläuterte der Vereinsvorsitzende Michael Görgen-Sprau den anwesenden Eltern. In ihrer Begrüßung und mithilfe einer Präsentation ging die stellvertretende Vorsitzende Gaby Meier auf das Wertesystem ein, das im Judo-Sportverein auf und neben der Matte zählt. Das Jahresmotto 2016 lautet „Freundschaft“. Wie gut diese im Verein gelingen kann, demonstrierte der Jugendvorstand, der die Veranstaltung organisierte und für einen reibungslosen Ablauf sorgte. Die Jugendlichen kümmerten sich um die Technik, saßen am Kampfrichtertisch, betreuten die Kinder auf und neben der Matte, sorgten für einen stimmungsvollen Rahmen und eine familiäre Atmosphäre. Als zur Siegerehrung Barbara Bandel, erfolgreiche Vorzeigeathletin des Judo-Sportvereins vorbeikam, konnte sie aus erster Hand berichten, wie es als aktive Wettkämpferin national und international in der Judo-Welt zugeht.

Deutsche Meisterschaft:

Zwei neue Deutsche Vize-Meister kamen mit ihrer Silbermedaille von der Deutschen Meisterschaft der Altersklasse U 18 in Herne/Westfalen zurück nach Speyer: Jill Trenz und Michael Bantle sicherten sich mit viel Kompetenz unter den Augen der Bundestrainer Edelmetall.

Der 15jährige Judoka Michael Bantle aus Ellerstadt qualifzierte sich für die DM durch seinen 3. Platz bei den Südwestdeutschen Meisterschaften. Der sechsmalige Pfalzmeister besiegte in Herne in einem stark besetzten Pool sowohl den brandenburgischen als auch den norddeutschen und den Berliner Landesmeister. Erst im Finale konnte ihn der hessische Landesmeister stoppen, was Michael die wohlverdiente Silbermedaille einbrachte. Die nächste Chance, auf dem Treppchen zu stehen, ergibt sich am 19. März bei den Bremen Masters, einem internationalen Jugendturnier auf Europa-Ebene. Daraufhin wird er die nächsten drei Wochen intensiv trainieren. Sein Trainer Ferenc Nemeth lobte ihn als Taktiker, der viele Techniken beherrscht und vor allem auch die sportliche Kondition mitbringt, einen vierminuten-Kampf plus Verlängerung ohne Ermüdungserscheinungen durchzustehen. Aufgrund seines jungen Alters wird Michael in den nächsten Jahren noch viele Chancen bekommen, auf nationaler wie internationaler Ebene zu punkten.

Bei den Mädchen der Altersklasse der U 18, die am Sonntag kämpften, schlugen sich die Kämpferinnen des Judo-Sportvereins Speyer tapfer. Alle errangen mindestens einen Sieg und zeigten, dass sie auf Deutschland-Niveau durchaus mithalten können. Stella Richter nahm als jüngster Jahrgang zum ersten Mal an einer nationalen Meisterschaft teil und beendete diese mit einem beachtlichen 9. Platz.

Grete Riegert, ein großes Talent mit viel Potenzial, startete vielversprechend und erzielte eine große Wertung. Allerdings entschieden die Kamprichter zu ihren Ungunsten und setzten eine neue Regelung rigoros um, wonach das Umschlingen eines Beins der Gegnerin direkt zur Disqualifikation führt. Ihre nächste Chance erhält Grete am kommenden Wochenende, wo sie bei der DM der Altersklasse U 21 starten will.

Annika Harter startete nach einer längeren Verletzungspause zunächst etwas verhalten in den Kampf. Das legte sich aber schnell, und Annika siegte. Schon die zweite Begegnung gestaltete Annika von Anfang an bestimmend und beendete nach vier Minuten mit einer kleinen Wertung. Gut eingestellt und hochmotiviert unterlag sie jedoch im Kampf darauf. In der Trostrunde machte Annika alles richtig und lag zunächst mit Wazaari in Führung, bevor ihre Gegnerin den Kampf mit Ippon doch noch knapp für sich entschied. „Das war sehr, sehr schade, aber mit Platz 9 nach langer Verletzungspause ist das ein großer Erfolg für Annika, der positiv in die Zukunft blicken lässt“, ist Teamchefin Nadine Lautenschläger überzeugt.

Jill Trenz, eine Neuzugang aus dem Saarland, die seit Anfang 2016 für den JSV startet, ging mit hohen Erwartungen in den Wettkampf. Die Auslosung machte es ihr nicht leicht, aber Jill startete sehr konzentriert und erwartete ihre hochrangigen Gegnerinnen mit vielseitigen Techniken. Viele Begegnungen dominierte sie von Anfang an und siegte vorzeitig mit Ippon. Selbst von der amtierenden deutschen Meisterin ließ sich Jill nicht beeindrucken, nach voller Kampfzeit von vier Minuten beendete sie die Begegnung mit Wazaari. Wie auch im letzten Jahr stand Jill jetzt im Finale der Deutschen Meisterschaft. Hier wartete Lecloux aus Nordrhein-Westfalen auf sie, die zuvor ihre Vereinskollegin Annika Harter bezwungen hatte. Jill begann das Finale beeindruckend und ging mit Wazaari in Führung. Sie bestimmte den gesamten Kampf über, bis Lecloux doch einmal mit einer Wurftechnik durchkam. So muss sich Jill für 2016 mit einer Silbermedaille zufrieden geben. Aber unter den Augen der Bundestrainerin und des Deutschen Judobundes konnte sie sich für weitere Aufgaben empfehlen. Mit ihr wird zu rechnen sein!

Am kommenden Wochenende, am 5./6. März, findet die Deutsche Meisterschaft der Altersklasse U 21 in Frankfurt/Oder statt. Die JSV-Athleten Marco Zimmermann, Sebastian Schmitt, Paul Schall, Tracy Heusinger, Michel Adam, Florian Bantle sowie Anne und Grete Riegert wecken Hoffnungen auf weitere Medaillen.

Text: Judo-Sportverein Speyer; Foto: JSV/Andreas Richter

02.03.2016


Kata-Erfolg und Inklusion im JSV

Thomas Hofmann (links) und Daniel Koliander (rechts) zeigen stilisierte Verteidigungstechniken gegen Angriffe mit und ohne Waffen Thomas Hofmann (links) und Daniel Koliander (rechts) zeigen stilisierte Verteidigungstechniken gegen Angriffe mit und ohne Waffen

Speyer- Internationales Kata Turnier in Brüssel: Thomas Hofmann und Daniel Koliander

Mit 2 Punkten an der Medaille vorbei

Am Wochenende (20. Februar 2016) verpassten die beiden Judo Kata Experten Daniel Koliander und Thomas Hofmann auf dem hochklassig besetzten A Turnier in Brüssel knapp den dritten Platz. Im starken, mit 18 Paaren besetzten internationalen Teilnehmerfeld der Kata Kodokan Goshin Jutsu zogen die beiden vom Judo-Sportverein Speyer über den dritten Platz im Vorrundenpool ins Finale ein. Hier konnte noch einmal der Abstand zu den Erstplatzierten reduziert werden, sodass nur noch neun Punkte zu Platz 1 und zwei Punkte zum Platz 3 übrig blieben.

Ein tolles Ergebnis für die deutschen Meister!

In der Katame no startete Jürgen Mohr (JSV Speyer) zusammen mit Reinhard Köhler (BC Zeiskam). Hier kamen die beiden mit einer soliden Vorstellung unter zehn Paaren im Pool auf den 6. Platz in der Vorrunde. Für die beiden war es sehr wichtig, sich im internationalen Teilnehmerfeld zu zeigen und weitere Erfahrungen zu sammeln, um weitere Fortschritte machen zu können.

Vision Inklusion: Judo-Sportverein als Vorreiter

Wie gut Inklusion (die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit und ohne Behinderung) in Speyer funktioniert, wurde spätestens bei den Special Olympics Landessspielen im Sommer 2015 deutlich. Sportler mit geistigen Behinderungen begeisterten durch ihr sportliches Niveau, ihre Begeisterungsfähigkeit und ihre Lebensfreude. Die Speyerer Sportvereine wollen den Schwung vom letzten Sommer nutzen, um ihr Angebot für Sportler mit Behinderungen auszubauen. Der Stadtsportverband führt zurzeit eine Befragung unter den Vereinen durch, in welcher Form es bereits Angebote gibt oder eingerichtet werden soll.

Einen „Infotag Inklusion“ richtet der Sportbund Pfalz am 9. April in Speyer aus; Special Olympics Rheinland-Pfalz, der Landessportbund und der Behindertensportverband Rheinland-Pfalz sind Kooperationspartner. Der Judo-Sportverein Speyer war Ideengeber und Vorreiter, da er bereits seit acht Jahren Judo für Menschen mit geistigen Behinderungen anbietet. Inzwischen erreicht er rund 350 Personen mit Einschränkungen, die an den Vereins-Angeboten teilnehmen: Von Kindern mit Behinderungen in den Kinder-Turngruppen, über Judo- und Gymnastiksport für Erwachsene mit geistigen Behinderungen bis zu Angeboten im Reha-Sport, eine Demenz-Sportgruppe für Senioren oder einen offenen Mädchentreff für junge Frauen mit Behinderungen.

Wie engagiert der Judo-Sportverein Speyer in diesem Bereich ist, davon überzeugte sich Matthias Rösch, der Landesbeauftragte für die Belange behinderter Menschen, und Wolfgang Brendel, Behindertenbeauftragter der Stadt Speyer, am 16. Februar im Judomaxx. Wichtig war den Besuchern die wirkliche Teilhabe sowie gemeinsame Aktionen von Menschen mit und ohne Behinderungen. Wie in vielen Sportvereinen gibt es auch im JSV eigene Kurse für besondere Zielgruppen, immer wieder werden jedoch gemeinsame Erlebnisse ermöglicht.

Das nächste Mal zum Beispiel am 23. April: An diesem Tag richtet der Judo-Sportverein die Deutsche Meisterschaft im G-Judo (Judo für Menschen mit geistigen Behinderungen) aus, und am gleichen Tag findet der 1. Bundesliga-Heimkampftag der Männer statt. Der gemeinsame Sport überwindet Barriere und öffnet Türen, um sich gegenseitig kennen und schätzen zu lernen.

Text: Thomas Hofmann; JSV Speyer; Foto: JSV

28.02.2016


JSV Speyer bei den Südwestdeutschen Einzelmeisterschaften im Judo

Grete Riegert vom JSV Speyer auf dem Siegerpodest (1. Platz).

Südwestdeutsche Einzelmeisterschaft Judo der Altersklasse U18 und 21 am Sonntag, 14. Februar in Homburg/Saar:

Homburg/Saar- Unter mehr als einhundert Judoka aus fast vierzig Vereinen wurden am vergangenen Wochenende die Meister Südwestdeutschlands ermittelt. Qualifiziert waren die Platzierten der Meisterschaften aus der Pfalz, dem Saarland, Rheinland und Hessen. Seit Jahren schon ist die Teilnehmerzahl leicht rückläufig, was vor allem der Ganztagsschule sowie höheren Belastungen sowohl in der Schule als auch im Freizeitverhalten zugeschrieben wird. Der Judo-Sportverein Speyer ist bei Turnieren vor allem auf Landes- und Bezirksebene nach wie vor gut vertreten.

Die nachhaltige Jugendarbeit, die Möglichkeit, sowohl Leistungs- als auch Breitensport zu betreiben und vor allem die frühzeitige Bewegungsförderung garantieren auch zahlenmäßig langsame, aber immer noch steigende Mitgliederzahlen. Die Kinder-Anfängerkurse im Judo-Sportverein Speyer starten zwei Mal im Jahr mit nahezu vierzig Kindern, die dem Verein im Schnitt fünf Jahre lang treu bleiben, viele auch länger. Dadurch ist der Nachwuchs sowohl im regionalen als auch überregionalen Bereich bis zur Bundesliga langfristig gesichert.

Hier die Ergebnisse der Südwestdeutschen Einzelmeisterschaft Judo der Altersklasse U 21:

Frauen U 21:

2. Platz: Grete Riegert

3. Platz: Tracy Heusinger

Männer U 21:

1. Platz, Südwestdeutscher Meister: Sebastian Schmitt

2. Platz: Michel Adam

3. Platz: Marco Zimmermann, Paul Schall, Florian Bantle

Die Platzierten haben sich für die Deutsche Meisterschaft am 5./6. März in Frankfurt/Oder qualifiziert.

Grete Riegert und Jill Trenz vom JSV-Speyer südwestdeutsche Judo-Meisterinnen der U18

Tolle Ergebnisse für den Judo-Sportverein Speyer bei den Südwestdeutschen Judomeisterschaften der U18 am 13. Februar in Homburg/Saar: Insgesamt qualifizieren sich sieben Kämpfer/Innen des JSV-Speyer für das Finale der Deutschen U18 Judomeisterschaften 2016 am 27./28. Februar in Herne

Jill Trenz, amtierende Deutsche Vizemeisterin der U18 der Frauen -63kg, gewann in überragender Form kämpfend den Meistertitel und ist nun ebenso wie die Südwestdeutsche Meisterin Grete Riegert (-48kg) für die Deutschen Einzelmeisterschaften der U18 in Herne qualifiziert. Nach überlegenen Vorrundensiegen beherrschte Grete Riegert im Finale ihre Gegnerin aus Ludwigshafen deutlich und gewann nach mehreren schönen Techniken hochverdient erstmals den Titel der Südwestdeutschen Meisterin. Am nächsten Tag belegte sie in der Altersklasse U 21 den 2. Platz. Jill Trenz konnte in ihrer Gewichtsklasse -63kg alle ihre Vorrundenkämpfe vorzeitig mit Ippon gewinnen und traf im Finale auf eine Kämpferin aus Wiesbaden. In einem spannenden Finale entschied Jill in der Verlängerung den Kampf für sich und freute sich anschließend über den verdienten Titel der Südwestdeutschen Meisterin.

Der dritte Platz reichte für Annika Harter in der Gewichtsklasse -63kg zur Teilnahme an der DEM U18. Nach langer Verletzungspause erstmals seit Jahren wieder auf der Wettkampfmatte, konnte Annika voll überzeugen und unterlag nur ihrer Vereinskameradin im Halbfinale. Stella Richter gewann -44kg ihren Vorrundenkampf gegen eine hessische Kaderathletin nach tollem Kampf. Nach einer Niederlage im Halbfinale freute sich Stella dennoch über Platz drei und die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft. Ebenso einen dritten Platz belegte in ihrem überhaupt erst zweiten Wettkampf Sabrina Badrani -78kg.

Bei der männlichen Jugend qualifizierte sich Michael Bantle in der Gewichtsklasse -66kg für das Finale der Deutschen Einzelmeisterschaften. In seiner stark besetzten Gewichtsklasse überzeugte Michael mit vier Siegen. Als jüngster Jahrgang erkämpfte sich Leon Lichtmannegger (-43kg) bei seiner ersten U18-Meisterschaft mit Siegen gegen Gegner aus Hessen und dem Rheinland sein Ticket zur DM. Marco Roth -73kg, Jana Förtsch -57kg, Joey Gohr -50kg und Anne Riegert -57kg belegten den 5. Platz. Luca Bößer und Erik Seith (-60kg) sowie David Fuhrer (-81kg) gewannen als jüngste Jahrgänge jeweils zwei Kämpfe, das bedeutete am Ende Platz sieben für die drei jungen Judoka.

Das Finale zur Deutschen Einzelmeisterschaft U18 findet in zwei Wochen, am 27./28. Februar, in Herne (Nordrhein-Westfalen) statt.

Text: JSV Speyer, Manfred Dreiseitl Foto: JSV Speyer, Andreas Richter

17.02.2016


Neues aus dem Judomax

Die Teilnehmer der Altersklasse U 18 aus Speyer

Speyer- Judo: Pfalz-Meisterschaft am 31. Januar im Judomaxx von Speyerern dominiert. Rund 80 Teilnehmer der Altersklassen U 18 und U 21  gingen am letzten Januar-Sonntag auf die Judomatte, um die Pfalz-Meister-Titel zu verteidigen oder neu zu erringen. Fast 30 Judoka traten für den Judo-Sportverein Speyer an. Bei vielen ging es um die Qualifikation für die Südwestdeutsche und die Deutsche Meisterschaft. Durch das regelmäßige, leistungsorientierte Training im Judomaxx waren die Athleten gut vorbereitet. Allein in der U 18 gibt es sieben neue Pfalzmeister, insgesamt qualifizierten sich 14 Kämpfer/innen der 18 gestarteten Kämpfer/Innen für die Südwestdeutschen Einzelmeisterschaften. Jill Trenz, Jana Förtsch, David Fuhrer, Michael Bantle, Luca Bößer, Joey Gohr und Leon Lichtmannegger wurden Pfälzische Einzelmeister der U18-Jugend.

Mit deutlichen Siegen konnten die neuen Pfalzmeister bei der diesjährigen Meisterschaft die Zuschauer begeistern. Sie gewannen ihre Begegnungen überlegen und freuen sich über ihr verdientes Gold. Vizemeister wurden Erik Seith, Marco Roth,  Grete Riegert ,Stella Richter, Anne Riegert, Annika Harter und Sabrina Badrani.

Am Samstag den 13. Februar geht es zur Südwestdeutschen Meisterschaft nach Homburg Saar. Dabei geht es um die Qualifikation zur Deutschen Einzelmeisterschaft in Herne (Nordrhein-Westfahlen).

Selbstverteidigungskurs: Am Samstag, dem 2. April 2016, bietet der Judo-Sportverein einen Selbstbehauptungs- und Selbstverteidigungskurs für jugendliche und erwachsene Männer und Frauen ab 16 Jahren an. Für die Teilnahme sind keine Sport- oder Kampfsportkenntnisse nötig. Lehrgangsinhalte sind: Erklärung von Notwehr/Nothilfe; Verhalten bei drohender Gefahr, Erstreaktion bei Pöbeleien etc.; Lösen von Griffen, Umklammerungen und Würgegriffen; Verteidigung gegen Angriffe; Verteidigung aus der Bodenlage; Durchspielen verschiedener Alltagssituationen. Ziel des Lehrgangs ist es, den Teilnehmern zu zeigen, wie sie sich mit geringem Kraftaufwand und mittels einfacher Techniken zur Wehr setzen können. Schwerpunkte werden vor allem auf den Abbau von Hemmungen und Blockaden im Kopf gesetzt, um im Ernstfall selbstbewusst auftreten und handeln zu können. Die verwendeten Techniken sind alle so einfach wie möglich, um den größtmöglichen Lerneffekt zu erzielen, sie entsprechen keiner bestimmten Kampfsportart. Daher sind für die Teilnahme keinerlei Kampfsportkenntnisse nötig.

Informationen:

Termin: Samstag, 2. April, 10 bis 16 Uhr

Ort: Judomaxx, Butenschönstraße 8, 67346 Speyer

Anmeldung: an die Geschäftsstelle des JSV bis 14. März, per Mail: jsv.hofmann@t-online.de oder telefonisch: 06232/980461

Gebühr: 25 Euro, JSV-Vereinsmitglieder: 20 Euro, zahlbar bar am Lehrgangstag

Trainer: Alexander Kostic, 1. Dan Judo, C-Trainer, Fitness und Breitensport und Übungsleiter für waffenlose Selbstverteidigung

Auszeichnung und Wertschätzung für Inklusions-Arbeit des Judo-Sportvereins Speyer: Der Landesbeauftragte für die Belange behinderter Menschen des Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie, Matthias Rösch, wird am Dienstag, 16. Februar, um 18 Uhr das Judomaxx besuchen. Er wird sich informieren, wie Inklusion im JSV umgesetzt und gelebt wird. An diesem Abend besteht die Gelegenheit, die Angebote des JSV für Menschen mit geistigen Behinderungen kennen zu lernen. Sowohl zwei Judo-Gruppen als auch der offene Mädchentreff für junge Frauen mit geistigen Behinderungen, der vom JSV betreut wird, treffen sich und trainieren gemeinsam auf der Matte, unter Anleitung von Jürgen Albert. Seit mehr als fünf Jahren schon engagiert sich der Judo-Sportverein Speyer in diesem Bereich. Nach der Mitorganisation der Special Olympics-Landesspiele im Sommer 2015 steht der Inklusions-Gedanke mehr denn je im Vordergrund. So findet am 9. April 2016 ein „Infotag Inklusion“ im Judomaxx statt, den der JSV gemeinsam mit dem Sportbund Pfalz, dem Behindertensportverband Rheinland-Pfalz und dem Verein Special Olympics Rheinland-Pfalz ausrichtet. Und am 23. April findet die Deutsche Meisterschaft im G-Judo (Judo für Menschen mit geistigen Behinderungen) im Judomaxx statt – am gleichen Tag treten die Bundesliga Männer zum ersten Heimkampftag der Saison an. An diesem Tag begegnen sich nicht nur Sportler und Gäste mit und ohne Behinderung, sondern sie teilen die Leidenschaft für den gleichen Sport, unterstützen sich gegenseitig und erleben gemeinsam Siege und Niederlagen. Das ist gelebte Inklusion!

Große Herausforderungen: Dass das Judomaxx nach vier Jahren Bestand gut angenommen wird, zeigt der immer vollere Terminkalender: Internationale Lehrgänge, Trainingseinheiten mit dem Bundestrainer, Ferien-Trainingszeiten, Bundesliga-Heimkampftage, daneben Ferienprogramme und Jugendaktionen: Fast jedes Wochenende ist das Judomaxx ausgebucht. Nicht nur vereinsinterne Maßnahmen nutzen die Ausstattung und Hallenkapazitäten, sondern als Landesleistungszentrum finden auch zahlreiche Veranstaltungen vom Judo-Verband Pfalz in Speyer statt. Höhepunkte der Saison sind neben mindestens zwei Deutschen Meisterschaften (Deute Meisterschaft G-Judo am 23. April und Deutsche Kata-Meisterschaft am 11./12. Juni) vier Bundesliga-Heimkampftage sowie die Ausrichtung eines Ranglistenturniers des Deutschen Judo-Bundes.  Ein traditionelles Nachwuchs-Turnier am 27. Februar, ein japanischer Trommelabend am 23. März, ein „Infotag Inklusion“ vom Sportbund Pfalz am 9. April, Regionalliga, Ippon-Girls-Lehrgang, Pfälzische Meisterschaften und zahlreiche Ferienaktionen ergänzen den Kalender. Ohne hauptamtlich besetzte Geschäftsstelle wäre dieses Pensum nicht zu schaffen. Nicht vergessen werden sollen jedoch die zahlreichen Eltern und Helfer, auch die Sportler selbst, die bei jeder Gelegenheit ehrenamtlich mit anpacken. Insbesondere der vereinseigene Jugendvorstand organisiert, plant und setzt selbstständig sämtliche Freizeitaktivitäten um. Bei Turnieren und Wettbewerben sind die Eintrittskontrolle, die Kampfrichtertische, die Getränkeausgabe, die Technikbetreuung, die Listenführung oder die Verpflegung zu besetzten - Regelmäßig sind zwanzig Leute und mehr ehrenamtlich im Einsatz – und das an rund 40 Terminen im Jahr! Nur so kann die Herausforderung gemeistert werden – gemäß dem Vereinsmotto „Der Judo-Sportverein Speyer: eine familiäre Gemeinschaft“.

Text: Judo-Sportverein Speyer, Presse Foto: Andreas Richter

12.02.2016


Silber für Bandel in Hamburg

Speyererin unterliegt Teamkollegin Ziech im Endkampf

Speyer- Barbara Bandel vom JSV Speyer hat bei der Deutschen Judo-Einzelmeisterschaft in Hamburg die Silbermedaille in der Gewichtsklasse bis 78 Kilogramm gewonnen. Die Pfälzerin kämpfte sich mit Siegen über Kirsten Schophuis aus Nordrhein-Westfalen und Anna-Maria Wagner aus Württemberg ins Finale, wo sie sich der Kölnerin Maike Ziech knapp geschlagen geben musste – ihrer Mannschaftskollegin aus dem Bundesligateam des JSV Speyer. Auch wenn die knappe Niederlage ärgerlich war und Bandel das Gefühl hatte, dass der Titelgewinn drin gewesen wäre, überwog dann doch die Freude über Platz zwei.

In der gleichen Gewichtsklasse startete JSV-Nachwuchskämpferin Tracy Heusinger bei ihrer zweiten Deutschen Meisterschaft. Sie gewann ihren ersten Kampf gegen Rahel Krause aus Nordrhein-Westfalen, unterlag aber gegen Wagner im Viertelfinale und in der Trostrunde gegen Schophuis und landete in der Endabrechnung auf Rang sieben. „Ich bin zwar nicht ganz zufrieden, aber immerhin war es ein großer Erfolg, zum ersten Mal einen Kampf bei der Deutschen Meisterschaft zu gewinnen. Letztes Jahr ist mir das nicht gelungen“, so die Speyererin.

Als einziger männlicher Teilnehmer aus Speyer startete David Riedl in der Gewichtsklasse bis 81 Kilogramm. Er unterlag im ersten Kampf knapp gegen den späteren Vizemeister Benjamin Münnich aus Köln, und nach einer weiteren etwas unglücklichen Niederlage in der Trostrunde gegen Timo Cavelius aus Hof war das Turnier für ihn beendet.

Neben dem für Speyer startenden Trio waren auch mehrere Mitglieder des JSV-Bundesligateams für ihre jeweiligen Heimatvereine am Start. Neben Maike Ziech als Titelgewinnerin holten auch Selina Dietzer (Silber in der Gewichtsklasse bis 63 Kilogramm), Johanna Müller (Silber bis 57 Kilogramm), Verena Thumm (Bronze bis 52 Kilogramm) und Jessica Lindner (Bronze bis 48 Kilogramm) Edelmetall. Text und Foto: JSV Speyer

25.01.2016


JSV glänzt wieder auf internationaler Bühne

Speyerer Frauen holen trotz extremer Personalnot Bronze bei der Golden League

Wien/Speyer- Die Frauen des JSV Speyer haben bei ihrer ersten Teilnahme an der Golden League den dritten Platz belegt. Beim hochklassigsten Vereinsturnier im europäischen Judo am Samstag in Schwechat bei Wien trotze die von Teamchefin Nadine Lautenschläger und Cheftrainer Ferenc Nemeth angeführte Mannschaft widrigen Umständen, um einen unerwarteten Erfolg zu feiern. Dabei besiegte man den Meister und den Vizemeister des Vorjahres und unterlag nur dem späteren Turniersieger.

Die Vorzeichen waren alles andere als gut für den JSV. So musste das Team ohne eine Kämpferin der Gewichtsklasse bis 70 Kilogramm anreisen - ausgerechnet in der Kategorie, in der man mit Kim Polling aus den Niederlanden und Barbara Matic aus Kroatien gleich zwei internationale Top-Kämpferinnen hat. Polling war aus familiären Gründen verhindert und der geplante Einsatz von Matic platzte wenige Tage vor dem Wettkampf aufgrund eines Vetos des kroatischen Verbandes. Und da mit Szaundra Diedrich die deutsche Kämpferin des JSV in dieser Gewichtsklasse aktuell verletzt ist, gingen zur Auftaktbegegnung gegen die französische Mannschaft RSC Champigny nur vier anstatt fünf Speyerer Kämpferinnen auf die Matte. Zwei Siegen von Hedvig Karakas und Jasmin Külbs standen Niederlagen für Verena Thumm und Selina Dietzer gegenüber – doch der kampflose Punkt in der Klasse bis 70 Kilogramm gab den Ausschlag für die Französinnen, die damit ins Halbfinale einzogen, während es für Speyer in die Trostrunde ging.

Gegen den Vorjahres-Zweiten, das russische Team aus St. Petersburg, ging es für den JSV weiter – erneut mit nur vier Kämpferinnen, so dass drei von vier Kämpfen gewonnen werden mussten, um weiterzukommen. So sah es aus Speyerer Sicht nicht gut aus, als Verena Thumm den Auftaktkampf unter umstrittenen Umständen verlor – ein Wurf der JSVlerin, den viele als Ippon sahen, wurde zunächst nur als Wazaari gegeben, ehe die Wertung sogar ganz gestrichen wurde. Doch Hedvig Karakas sorgte für den Ausgleich und als Selina Dietzer das Duell bis 63 Kilogramm für sich entschied, stand der JSV mit einem Bein im Kampf um Bronze. Zwar gelang den Russinnen mit dem kampflosen Punkt bis 70 Kilogramm der Ausgleich, doch Jasmin Külbs erwies sich im Abschlusskampf als absolute verlässlicher Punktegarant für ihr Team. Dies ist umso beeindruckender, wenn man bedenkt, dass Külbs erst vor wenigen Tagen von einer langen Trainings- und Wettkampfreise in Asien zurückgeflogen ist.

Zum Kampf um Platz drei traten die Speyererinnen dann erstmals zu fünft an – dafür musste die Teamchefin die wenigen Spielräume, die ihr die dünne Personaldecke boten, voll ausnutzen. Johanna Müller rückte hoch in die Gewichtsklasse bis 63 Kilogramm, Selina Dietzer startete bis 70 Kilogramm. Eine von ihnen sollten gewinnen – würde es reichen, wenn die bisherigen Punktegaranten Karakas und Kälbs weiterhin erfolgreich sein würden – so das Kalkül. Der Gegner, Titelveteidiger Galatasaray Istanbul, stellte in den Klassen bis 52 und 63 Kilogramm zwei starke Ausländerinnen auf, die jeweils ihre Kämpfe für sich entschieden. Dazwischen lag ein gewohnt souveräner Erfolg der Ungarin Karakas. So war Dietzer in ihren Kampf gegen Ummuhan Kabak im Zugzwang – und sie wuchs über sich hinaus, um nach zweieinhalb Minuten den Sieg nach Hause zu bringen. Im abschließenden Kampf ließ Külbs nichts anbrennen, ging mit einer kleinen Wertung früh in Führung und verteidigte den Vorsprung souverän, um die nicht für möglich gehalten Medaillenplatzierung mitsamt Qualifikation für die Golden League 2016 sicherzustellen.

Teamchefin Nadine Lautenschläger zollte dem Team und den zahlreichen mitgereisten Fans ihren Respekt: „Die Mannschaft und die Fans haben sich hier als Einheit präsentiert – das war einfach der Hammer! Ich kann es kaum glauben,was da alles im Moment passiert – letztes Jahr waren wir Erster der Bundesliga Süd, deutscher Vizemeister in eigener Halle und europäischer Vereinsmeister. Dieses Jahr nun wieder Erster der Bundesliga Süd, erstmals deutscher Meister und Dritter der Golden League – eine Riesenleistung vom gesamten Team – und damit meine ich nicht nur die Sportlerinnen, sondern den ganzen Verein sowie alle Fans, Förderer, Sponsoren und Freunde des JSV“, so die Speyerer Teamchefin. Text und Foto: JSV Speyer

21.12.2015


Speyerer Frauen holen Bronze bei der Golden League - Bilderalbum

 

Nachwuchsarbeit des Judo-Sportvereins Speyer trägt Früchte

Die U 18 Mädchen- und Jungen-Mannschaft des JSV SpeyerU 18 Jungen des JSV-Speyer Südwestdeutscher Vizemeister -  Weibliche U 18 gewinnt Bronze

Speyer- Bei der Südwestdeutschen Mannschaftsmeisterschaft in Frankenthal starteten vom Judo-Sportverein Speyer eine U 18 Jungen-Mannschaft und eine U 18 Mädchenmannschaft. Aufgrund der sehr jungen Altersstruktur waren die  Erwartungen innerhalb der  Mannschaft eher zurückhaltend, was die Möglichkeiten zur Qualifikation für die DM betraf. Die Jungen starteten stark mit einem 7:0 Sieg gegen den Saarlandmeister aus Dudweiler. Im zweiten Kampf erwartete sie das Favoritenteam - die Kampfgemeinschaft aus Rüsselsheim/Bürstadt. Der Sieger aus dieser Begegnung hatte beste Chancen als Gruppensieger in das Halbfinale zu gehen. Mit einer unglaublichen Leistung wurde Rüsselsheim mit 4:3 geschlagen, die Stimmung in der Halle war sensationell. Im letzten Gruppenkampf schickten die Speyerer Jungs die Rheinland-Kampfgemeinschaft aus  Worms/Mendig überlegen und sehr schnell mit 6:1 nach Hause. Damit war der Gruppensieg erreicht. Der Gruppenzweite der Parallelgruppe, Zweibrücken, stand überraschend als Gegner im Halbfinale gegenüber. Nach leichten Anlaufproblemen wurde auch Zweibrücken mit 6:1 besiegt. Im zweiten Halbfinale siegte die Kampfgemeinschaft aus Rüsselsheim/Bürstadt  gegen Wiesbaden und war somit erneut Gegner. In einem spannenden Finale fehlte dem JSV-Team das Quäntchen Glück, das bei zwei gleich starken Teams zum Sieg notwendig ist. Das Finale ging leider knapp  verloren. Als Vizemeister geht es am 5. Dezember zum Final der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft nach München.

Im erfolgreichen Team stehen:

Joey Gohr (3 Siege), Erik Seith (1), Christopher Hofäcker (2), Julian Richter (1), Leon Stepper (1), Max Hampel, Lukas Stepper, Michael Bantle (5), Thomas Brecht, Jan Burkhard (2), Marco Roth (3), David Fuhrer, Sebastian Schmitt (4), Ryan Antipow (3)

Ein starkes Team: Die U 18 Mädchen-Mannschaft des JSV SpeyerAuch die U 18 Mädchen des Judo-Sportvereins Speyer reisten mit einem jungen Team an und wollten nicht ohne Medaille nach Hause fahren. Gleich im ersten Kampf ging es gegen die zweite pfälzische Mannschaft aus Hassloch. Wie schon im Finale der Pfalzmannschaftsmeisterschaften wurde dieser Vergleich von den Speyerer Mädchen deutlich mit 5:2 gewonnen. Auch die Kampfgemeinschaft aus dem Rheinland, Mendig/Bad Ems, hatte gegen das Team aus Speyer keine Chance, der JSV gewann erneut 5:2. Mit der Kampfgemeinschaft Wiesbaden/Homburg stand Speyer das beste Team an diesem Tag gegenüber, leider konnten die Mädchen hier nicht gewinnen. Nun ging es im letzten Kampf beim Vergleich mit Kim Chi Wiesbaden um das Ticket nach München. Gleich drei Kämpferinnen verletzten sich in dieser Begegnung und konnten ihren Kampf nicht beenden. Damit ging auch diese Begegnung unglücklich verloren. Am Ende steht aber ein toller 3. Platz und die hochverdiente Bronzemedaille für die U 18 Mädchen des JSV Speyer.

Im erfolgreichen Team standen:

Stella Richter (1 Sieg), Grete Riegert (2), Sophia Hartmann, Meta Lu Jülicher (2), Anne Riegert, Jana Förtsch (3), Mona Kohlbacher (2), Annabell Merz (2), Anne Rheude (2), Marei Drixler

Betreut wurden die Teams von: Nadine Lautenschläger, Tracy Heusinger, Ferenc Nemeth und Manfred Dreiseitl

Text: JSV Speyer; Fotos: Andreas Richter JSV

25.11.2015


Speyerer Judoka bei den Internationalen Deutschen-Kata-Meisterschaften erfolgreich

Die siegreichen PfälzerSpeyer/Norderstedt- Zu den diesjährigen Internationalen Deutschen Kata-Meisterschaften in Norderstedt reiste der Pfälzische Judoverband mit insgesamt drei ambitionierten Kata-Teams an.

In der Katame-no-kata starteten Reinhard Köhler und Jürgen Mohr (1.BC Zeiskam/JSV Speyer), in der Ju-no-kata Thomas Hofmann mit Jenny Goldschmidt (JSV Speyer/Bushido Köln), in der Kodokan-goshin-jutsu nochmals Thomas Hofmann, jedoch mit Daniel Koliander (beide JSV Speyer). 

Wie zu erwarten war, war die komplette nationale Spitze in Norderstedt vertreten. Ergänzt wurde das Teilnehmerfeld mit Teams aus dem europäischen Ausland, so dass jeder eine Top-Leistung abrufen musste, um in die Nähe der Medaillen-Ränge zu kommen.

Reinhard und Jürgen mussten als erstes Pfälzisches Team auf die Matte. Zunächst ging es darum, sich über die Vorrunde für die Finalrunde zu qualifizieren. Das gelang den beiden mit einer soliden Leistung. Die guten Trainingseindrücke wurden bestätigt. Trotzdem hatten alle aus der pfälzischen Delegation das Gefühl, dass da noch mehr drin ist! Und wenn es darauf ankommt, dann sind Jürgen und Reinhard immer sehr präsent. Ihre Demonstration in der Finalrunde ließ nicht mehr viele Wünsche offen. Das sahen auch die Wertungsrichter so. Mit Platz 5 und nur sechs Punkten Rückstand auf den dritten Platz haben sich die Beiden in der nationalen Spitze etabliert. In ihrer Altersklasse sind sie jetzt schon absolute Spitze, aber das war bei diesem Turnier kein Kriterium.

Als zweites Pfalz-Paar mussten dann Thomas und Jenny antreten. Jenny trainiert zwar in Köln, startet aber für den Pfälzischen Judo-Verband und ist im Team inzwischen auch voll integriert. Jenny und Thomas hatten bei den diesjährigen Deutschen Meisterschaften bereits mit dem Vizemeistertitel eindrucksvoll ihr Potenzial angedeutet. Wenn man bedenkt, dass die Beiden aufgrund der räumlichen Entfernung nicht so oft trainieren können, dann ist das sehr erstaunlich. Da profitiert Thomas natürlich von seiner langjährigen Erfahrung. Beide zeigten in der Vorrunde eine gute Leistung. Die Qualifikation war damit deutlich geschafft. Aber auch hier war klar, dass Jenny und Thomas noch nicht alles gezeigt hatten, was ihnen möglich ist. Anders in der Finalrunde: Eine geschmeidige Ju-no-kata die höchsten Ansprüchen gerecht wurde. Das Ergebnis war entsprechend: Platz 2, Glückwunsch! Ganz erfreulich ist auch, dass der Abstand zu Platz 1, den Weltmeistern von 2014 (!), relativ gering war.

Die zweifachen Deutschen Meister Thomas Hofmann und Daniel KolianderThomas hatte allerdings noch ein anderes Eisen im Feuer. Zusammen mit Daniel durfte er noch in einer weiteren Kata antreten. Als aktuelle Deutsche Meister gehörten die Beiden natürlich zum Kreis der Favoriten. Ausgemacht war der Sieg aber noch lange nicht. Neben zwei sehr guten Paaren vom Berliner und vom Bayerischen Landesverband war auch ein sehr starkes Paar aus Portugal am Start. Die Portugiesen gehören zur Europäischen Spitze und haben bei den Weltmeisterschaften vor 6 Wochen in Amsterdam einen hervorragenden fünften Platz errungen. Man durfte also gespannt sein, ob Thomas und Daniel ihren Heimvorteil nutzen. Und in der Tat zeigten sie sich nervenstark. Jeder wusste, dass hier schon kleinste Fehler über Sieg oder Platz entscheiden können. Das Ergebnis war entsprechend: Nur 5 Punkte Abstand. Die Freude war damit umso größer: Platz 1 für Thomas und Daniel!

Mit Gold, Silber und einem hervorragenden fünften Platz im Gepäck war die Veranstaltung ein absoluter Erfolg aus Speyrer Sicht. Umso ausgelassener konnte man sich im Anschluss anderen Freuden zuwenden.

Text: Daniel Koliander Foto: Judo-Sportverein Speyer, Presse

14.11.2015


JSV Speyer zum ersten Mal Deutscher Meister

Gruppenbild mit FansSpeyer- Die Frauen des Judosportvereins Speyer sind zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte Meister der Bundesliga. Im Finale der Enrunde in Mönchengladbach setzte sich das Team mit 9:4 gegen die TSG Backnang durch. Zuvor hatte der JSV im Halbfinale den JC Wiesbaden klar mit 11:3 besiegt.

Dabei hatte es im Vorfeld einiges an Hiobsbotschaften für JSV-Teamchefin Nadine Lautenschläger gegeben. Mit Ausnahme der Niederländerin Kim Polling fielen alle ausländischen Kämpferinnen aus, zudem musste mit Szaundra Diedrich Speyers deutsche Top-Kämpferin in der Klasse bis 70 Kilogramm verletzungsbedingt passen.

Doch wie schon so oft zuvor zeigte das Team seine Fähigkeit, über sich hinauszuwachsen und Ausfälle zu kompensieren. So konnte zunächst das Halbfinale gegen Wiesbaden unerwartet deutlich gewonnen werden, obwohl der Gegner so gut wie in Bestbesetzung antrat.

Johanna Müller zwingt Romy Tarangul (Backnang) mit einer Würgetechnik zur Aufgabe und holt damit den entscheidenden Punkt zum Finalsieg für den JSV.„Ich habe in der Kabine zu der Mannschaft gesagt: 'Jetzt sind wir dran, nachdem wir schon zweimal Vizemeister waren'“, so Nadine Lautenschläger – und ihr Team war entschlossen, trotz der widrigen Umstände die Chance auf den ersten Titelgewinn zu nutzen. Barbara Bandel, Kim Polling, Verena Thumm, Jasmin Külbs und Johanna Müller punkteten dabei jeweils zweimal, Jessica Lindner steuerten einen weiteren Punkt bei. Schon zur Halbzeit war beim Zwischenstand von 6:1 die Vorentscheidung gefallen.

Im Endkampf gegen Backnang wurde ein enger Kampfverlauf erwartetet. Zum Auftakt gab es ein hart umkämpftes Unentschieden zwischen Barbara Bandel und Anna-Maria Wagner – durchause in Erfolg für die Speyererin, hatte sich doch vor einem Jahr bei der Bundesliga-Endrunde zweimal gegen diese Gegnerin verloren. Anschließend holte Selina Dietzer einen wichtigen Punkt gegen die starke Französin Sarah Loko, bevor Verena Thumm und Johanna Müller auf 3:0 erhöhten. Jasmin Külbs und Jessica Lindner mussten zwar ihre Kämpfe abgeben, doch dazwischen hatte ein blitzschneller Ippon von Polling der vierten Punkt für den JSV gesichert. Beim Halbzeitstand von 4:2 hatte Speyer eine gute Position für den zweiten Durchgang, obwohl noch nicht alles entschieden war.

Kim Polling war auch an diesem Tag eine absolute Bank und gewann ihre Kämpfe souverän mit teilweise spektakulären Wurfen wie dieser im Halbfinale gegen Miriam Butkereit (Wiesbaden).Für den ersten Kampf nach der Pause rückte Polling hoch in die Gewichtsklasse bis 78 Kilogramm und brachte mit einem Ippon-Sieg gegen ihrer Landsfrau Antoinette Hennink Speyer ganz dicht an den Titelgewinn heran. Zwar verkürzte Backnang noch auf 3:5, doch nach einem weiteren Sieg durch Verena Thumm brauchte der JSV nur noch einen weiteren Punkt. Diesen holten Johanna Müller in der Kategorie bis 57 Kilogramm, als sie die ehemalige Olympiateilnehmerin Romy Tarangul mit einer Würgetechnik zum Aufgeben zwang. Unter den zahlreichen Speyerer Fans und am Mattenrand machte sich bereits Feierstimmung breit, und Nadja Bazynski setzte mit einem hart erkämpften Sieg gegen Iljana Marzok ein weiteres Glanzlicht auf der Matte. Dass Giuseppina Sagona im abschließenden Duell gegen die amtierende Deutsche Meisterin Katharina Menz unterlag, änderte nichts daran, dass Speyer am Ende einen komfortablen Sieg feierte.

„Wir haben nicht damit gerechnet, dass es so eindeutig wird. Es war eine geschlossene Teamleistung mit vielen ganz starken individuellen Leistungen“, bilanzierte Nadine Lautenschläger und betonte die gute Chemie innerhalb der Truppe als Schlüssel zum Erfolg: „Alle verstehen sich untereinander sehr gut. Im ganzen Saisonverlauf hat man immer wieder gesehen, dass die Kämpferinnen gerne für uns in der Bundesliga antreten weil es ihnen einfach Spaß macht, dabei zu sein, obwohl viele von ihnen gerade im Jahr vor Olympia viel um die Ohren haben. Diese positive Stimmung pusht sicherlich alle nochmal weiter nach vorne was die Leistung betrifft.“ Die JSV-Frauen nehmen nun die nächste Herausforderung ins Visier: Am 19. Dezember startet das Team erstmals bei der Golden League in Wien. „Wie schon im letzten Jahr nehmen wir den Europapokal als Zugabe und schauen einfach, was da für uns geht“, erklärt die Teamchefin. Das Teilnehmerfeld dürfte noch stärker sein als beim European Club Championship im vergangenen Jahr, als der JSV bei seinem ersten internationalen Auftritt überraschend den Titel gewann. Daher ist es schwierig, eine Prognose abzugeben, wie Speyer beim Debüt auf der ganz großen Bühne abschneiden wird.  Nach der Leistung in Mönchengladbach kann das Team allerdings mit breiter Brust nach Wien fahren. Text und Foto: JSV Speyer

08.11.2015


JSV Speyer Deutscher Meister - Bilderalbum

Frauen des JSV Speyer peilen in Mönchengladbach die Meisterschaft an

Der Griff nach dem ersten Titel

Speyer/Mönchengladbach- Die Frauen des Judo-Sportvereins Speyer treten am Wochenende bei der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft an und haben sich den erstmaligen Gewinn des Titels zum Ziel gesetzt. Einige personelle Probleme, die vor allem die ausländischen Kämpferinnen betreffen, machen dieses Vorhaben schwerer als es ohnehin schon gewesen wäre.

Bei den Titelkämpfen in Mönchengladbach treffen die jeweils drei erstplatzierten Mannschaften der Bundesliga-Staffeln Nord und Süd aufeinander.

Die Speyererinnen sind als Meister der Bundesliga Süd direkt fürs Halbfinale gesetzt, ebenso der gastgebende JC Mönchengladbach, der sich als Sieger der Nordgruppe das Gastgeberrecht sicherte. Die zweit- und drittplatzierten Teams kämpfen in der Vorrunde die zwei anderen Halbfinalteilnehmer aus. Speyers Teamchefin Nadine Lautenschläger wird dabei das Duell zwischen dem SUA Witten und dem JC Wiesbaden besonders aufmerksam verfolgen, denn ihre Team trifft im Halbfinale auf den Sieger dieser Begegnung.

Wiesbaden hat die Speyerer Teamchefin übrigens neben der TSG Backnang und den Gastgeber als Meisterschaftsfavorit auf der Rechnung. In der regulären Saison gab es für den JSV einen Sieg gegen Backnang und ein Unentschieden gegen Wiesbaden, doch diese Ergebnisse lassen nicht unbedingt Rückschlüsse auf die Aussichten fürs Wochenende zu, denn zur Finalrunde werden alle Teams sich erfahrungsgemäß bemühen, ihr allerbestes Aufgebot auf die Matte zu bringen, was in der regulären Saison nicht immer möglich ist.

Nicht dabei ist in diesem Jahr der Titelverteidiger, der TSV München-Großhadern, der im vergangenen Jahr in Speyer die Gastgeberinnen im Finale besiegte. Der Meister hat als Tabellenfünfter der Gruppe Süd die Endrunde verpasst, so dass es dieses Jahr einen neuen Titelträger geben wird – vielleicht wird es zum ersten Mal der JSV Speyer? Nachdem man im vergangenen Jahr zum zweiten Mal Vizemeister geworden war und danach personell Verstärkung geholt hatte, war klar, dass die Speyererinnen gut im Rennen um die Meisterschaft sein würden. Ärgerlicherweise fehlen ausgerechnet jetzt Hedvig Karakas aus Ungarn, die Italienerin Odette Giuffrida sowie die Schweizerin Fabienne Kocher verletzungsbedingt. Die deutschen Kämpferinnen im Speyerer Kader sind zwar fast vollzählig verfügbar, doch auch hier gibt es mit Szaundra Diedrich einen verletzungsbedingten Ausfall, der schwer wiegt. „Wir wünschen ihr alles Gute – das ganze Team steht hinter ihr“, betont Teamchefin Nadine Lautenschläger.

Es ist also keine überragende Favoritenrolle, in der sich die Speyererinnen befinden, dennoch stehen die Chancen auf den allerersten Titelgewinn nicht schlecht, und der JSV fährt voller Vorfreude und Optimismus nach Mönchengladbach. „Ich glaube an mein Team – wir werden am Samstag alles geben, auf und neben der Matte. Hoffentlich werden die Speyerer Fans zahlreich erscheinen um uns zum Sieg zu schreien. Ich freue mich auf ein tolles Finale!“, so die JSV-Teamchefin.

Nach der Bundesliga-Endrunde steht für die JSV-Frauen nochmal ein absolutes Highlight an: Die erstmalige Teilnahme an der „Golden League“, dem wichtigsten Vereinsturnier Europas. Die Teilnahme am Wettkampf am 19. Dezember in Wien ist allerdings mit erheblichen Kosten verbunden, die das Team stemmen will, ohne das Vereinsbudget des JSV über Gebühr zu strapazieren. Deshalb haben die Sportlerinnen auf ihrer Aufwandsentschädigungen verzichtet und einige Sponsoren haben zusätzliche Gelder bereitgestellt. Dennoch gibt es eine Lücke von 3000 Euro, die überbrückt werden muss. Das wollen die JSV-Frauen mit einem Spendenappell im Internet schaffen. Wer das Team unterstützen will kann dies unter der Adresse https://www.betterplace.org/de/projects/35432 tun. Der Link findet sich auch auf der Website des JSV sowie auf den Facebook-Seiten des Vereins und der Bundesligateams.

JSV Speyer, Presse

06.11.2015


2. Frauenmannschaft des JSV gewinnt Meisterschaft in der Regionalliga Südwest

Speyer- Der Ligawettkampf wurde am Samstag in Wiesbaden mit vier Teams im Modus „Jeder gegen jeden“ ausgekämpft, die Speyererinnen setzten sich dabei gegen den JC Wiesbaden II (4:3), den JC Bad Ems (5:2) und die Homburger TG (5:1) durch.

Auf Speyerer Seite feierten die Gastkämpferinnen Sarina Schellert und Michaela Kramer sowie die aus der eigenen Nachwuchs des JSV stammenden Schwestern Anne und Grete Riegert allesamt ihre Debüts für das Speyerer Frauenteam. Schellert und Kramer überzeugten mit jeweils zwei Siegen, und auch Grete Riegert konnte in der Klasse bis 48 Kilogramm gegen Bad Ems einen Kampf für sich entscheiden.

Teamchefin Nadine Lautenschläger freute sich darüber, dass die Gastkämpferinnen sich gut ins Team einfügten und dass die Riegert-Schwestern zeigten, dass aus den eigenen Reihen die nächste Generation von Bundesliga-Kämpferinnen in Speyer heranwächst.

Besonders hervorzuheben waren Jessica Lindner, die dreimal hochgestellt in die Klasse bis 53 Kilogramm ran musste und jedes Mal gewann, Vanessa Müller mit zwei Siegen in der Klasse bis 63 Kilogramm sowie Barbara Bandel, die kurzfristig für die verletzte Tracy Heusinger einsprang und drei Punkte beisteuerte. Ebenfalls positiv fiel Miriam Kost auf, die sich nach einer Verletzungspause zurückmeldete und gegen die ehemalige deutsche Meisterin der U18, Anja Gimbel (Bad Homburg) gewann und einen weiteren Kampf nur aufgrund einer höchst umstrittenen Kampfrichterentscheidung verlor.

Text und Foto: JSV Speyer

12.10.2015


2. Frauenmannschaft des JSV - Bilderalbum

Vanessa Müller verbessert die Speyerer Bilanz

JSV Speyer mit Ranglistenturnier zufrieden - nur die sportliche Ausbeute hätte besser sein können

Speyer- Reger Betrieb am Samstag im Judomaxx: Beim letzten Ranglistenturnier des Deutschen Judobundes haben 103 männliche und 57 weibliche Judokas in jeweils sieben Gewichtsklassen um Punkte für die deutsche Rangliste und damit zur Qualifikation für die Deutsche Einzelmeisterschaft Anfang des kommenden Jahres gekämpft. Die Anzahl der Teilnehmer pro Gewichtsklasse schwankte zwischen drei (in den Klassen bis 48 und bis 78 Kilogramm der Frauen) und 32 (in der Kategorie bis 73 Kilogramm der Männer), während das größte Feld bei den Frauen in der Klasse bis 63 Kilogramm zu verzeichnen war, wo 20 Kämpferinnen an den Start ging. Von 9.30 Uhr bis 19 Uhr herrschte auf drei Matten praktisch Dauerbetrieb, und ein engagiertes Team aus JSV-Mitgliedern behielt den Überblick und sorgte für den reibungslosen Ablauf. Von den Kampfrichtertischbesetzungen mit Ergebnisverwaltung und Bedienung der Anzeigetafeln bis hin zur Sportlerregistrierung am Eingang oder Verkauf von  Essen und Getränke – bei einer Großveranstaltung dieser Art fällt eine Vielzahl von Aufgaben an, doch der JSV zeigte sich bei der erstmaligen Ausrichtung eines Bundesranglistenturniers der Herausforderung gewachsen.

Sportlich gesehen war es für den JSV nicht ganz so erfolgreich. Die ersten Hiobsbotschaften kamen bereits vor Beginn des Turniers, als Michel Adam und Nikolaz Tsimakuridze wegen Verletzung bezieheungsweise Krankheit ihre geplante Teilnahme jeweils absagen musste.

Ihre Teamkollegen aus der Bundesligamannschaft des JSV Speyer hatten ebenfalls nicht gerade den besten Tag: Für Marco Zimmermann war das Turnier bis 73 Kilogramm nach zwei Niederlagen rasch beendet, Stefan Bantle gewann seinen ersten Kampf in der gleichen Gewichtsklasse, unterlag in Runde zwei und verlor seinen ersten Trostrundenkampf als er wenige Sekunden vor Schluss in Führung liegend in einen Haltegriff geriet, womit auch er aus dem Turnier ausschied. Nico Zimmermann verlor bis 81 Kilogramm seine drei Vorrundenkämpfe und schied aus, und Andreas Benkert verlor im Wettkampf bis 90 Kilogramm nach einem Freilos in Runde eins den Zweitrundenkampf und das erste Duell in der Trostrunde – in der gleichen Klasse musste sich auch Florian Bantle nach zwei Niederlagen verabschieden.

Mit Sorge sahen die JSVler ebenfalls, wie Jan Müller – Mitglied des JSV-Bundesligateams aber bei diesem Einzelwettbewerb für seinen Heimatverein TuS Neunkirchen startend, unglücklich mit dem Knie umknickte und verletzt von der Matte musste. Zwar musste er von einer Fortsetzung des Wettkampfes absehen, doch die Verletzung war dem ersten Vernehmen nach nicht schwerwiegend.

Der einzige Lichtblick in der Speyerer Bilanz war Vanessa Müller, die als einzige weibliche Starterin auf die Matte ging, und das gleich in der am härtesten umkämpften Gewichtsklasse bis 63 Kilogramm. Sie besiegte zunächst Vanessa Tyminski auf Bad Homburg und Maila Sommer aus Backnang jeweils mit Ippon, musste sich dann aber Julia Melcherek aus Duisburg geschlagen geben. Anschließend kämpfte sich die Speyererin mit zwei Siegen über Jennifer Bieber aus Hamburg und Philine Falk aus München ins kleine Finale durch, unterlag aber dort gegen Saskia Wüst aus Bottrop. So gab es zwar keine Medaille für Vanessa Müller, aber immerhin die mit Abstand beste Speyerer Platzierung bei diesem Turnier und für Rang fünf zwei wertvolle Ranglistenpunkte die zusammen mit den vier Zählern, die Müller für ihren dritten Platz bei ersten Ranglistenturnier in Botropp erhielt, für die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft reichen dürften. Text und Foto: JSV

04.10.2015


Bericht vom Bundesligakampf der Judo Männer

Rüsselsheim / Speyer- Die Männer des JSV Speyer sind aus der 1. Judo-Bundesliga abgestiegen. Eine 4:10-Niederlage im Rückkampf der Abstiegsrunde beim JC Rüsselsheim bedeutet in der Addition ein Gesamtergebnis von 18:10 zugunsten der Hessen, und der Gang in die Zweitklassigkeit für die Pfälzer. Überrascht ist durch diesen Umstand eigentlich niemand – auch im Vorfeld des Duells in Rüsselsheim hatte Teamchef Michael Görgen-Sprau klargemacht, dass es trotz des knappen Ergebnisses im Hinkampf sehr schwer werden würde, die Klasse zu halten. Doch die Art und Weise, wie die abschließende Niederlage zustande kam, war aus JSV-Sicht extrem ärgerlich.

Das Unheil nahm in der Nacht von Freitag auf Samstag seinen Lauf. Die beiden georgischen Top-Kämpfer des JSV, Paata Merebashvilli und Onise Bughadze wollten das Flugzeug nach Deutschland besteigen. Doch sie durften nicht. Grund: Die Botschaft hatte ihnen das falsche Visum ausgestellt. Dieses war zwar für zwei Wochen gültig, erlaubte aber nur eine einmalige Einreise nach Deutschland. Da die beiden Georgier nach dem Hinkampf vor zwei Wochen in ihre Heimat zurückgekehrt waren, durften sie nicht wieder einreisen. Jahrelang hatten die georgischen Judokas in Diensten des JSV in ähnlichen Situationen problemlos ein Visum bekommen, dass im Gültigkeitszeitraum eine mehrmalige Ein- und Ausreise erlaubte.

So platzte das ehrgeizige aber nicht unrealistische Plan, in Rüsselsheim mindestens ein Unentschieden zu holen, schon im Vorfeld, denn vier Punkte durch die Georgier waren sicher eingeplant. „Ich war am Boden zerstört als ich das erfahren habe“, kommentierte Teamchef Michael Görgen-Sprau.

Trotz allem erwischte der JSV einen guten Start und gewann die ersten beiden Kämpfe durch Jannis Hill und Simon Glockner. Doch sämtliche folgende Begegnungen des ersten Durchganges gingen an die Gastgeber. Und dann kam noch mehr Pech dazu: Im ersten Kampf des zweiten Durchgangs warf David Riedl in Rückstand liegend mit dem Schlussgong seinen Gegner Ippon, doch die Kampfrichter berieten sich und nahmen die Wertung zurück. Ähnliches Pech hatte Patrick Striegel, der gegen den amtierenden Deutschen Meister Tobias Schirra eine Wertung erzielte mit einer Aktion, für die man nach Meinung der Speyerer durchaus auch Ippon hätte geben können. „Schade vor allem für Patrick, der eine sehr starke Saison gekämpft hat, oft ganz knapp dran war am Sieg und es verdient hätte, sich zum Abschluss mit einem Erfolg selbst zu belohnen“, so Görgen-Sprau.

Genugtuung herrschte dagegen bei JSV-Neuzugang Simon Glockner, der seine beiden Kämpfe mit Ippon gewann – seine ersten beiden Punkte für die Pfälzer, „Es war mir wichtig, zum Abschluss diese beiden Siege zu landen, denn ich war diese Saison einige Male nicht ganz zufrieden mit meinen Leistungen und habe mich ein paar mal geärgert, weil mehr drin war. Ich fühle mich in Speyer sehr wohl – das ist eine sympathische und hoch motivierte Truppe, daher freut es mich, dass ich endlich auch ein paar Punkte für das Team erzielen konnte“, kommentierte der vom TSV München-Großhadern in die Pfalz gewechselte Glockner.

Lobende Worte gab es vom Teamchef auch für Til Müller, der mit einem Ippon-Sieg in der Klasse bis 90 Kilogramm gegen den Ex-Speyerer Jean Sebastian Ohlig den letzten Speyerer Punkt holte, aber auch für Leon Stepper, der als 16-Jähriger völlig unverhofft zu seinem Bundesligadebüt in der Gewichtsklasse bis 60 Kilogramm kam, weil der eingeplante Georgier Merebashvilli ebenso fehlte wie der etatmäßige deutsche Starter in dieser Gewichtsklasse, Tobias Teucke, der studienbedingt in Japan weilt. Stepper unterlag zwar nach 20 und nach 84 Sekunden, gewann aber den Respekt seiner Teamkollegen dafür, dass er sich der Herausforderung stellte. „Natürlich war ich schon etwas nervös. Der erste Kampf war nicht so gut, der zweite dann etwas besser. Ich hoffe, dass ich nächste Saison in der 2. Bundesliga vielleicht den einen oder anderen Kampf machen kann“, so der Debütant.

So steigt der JSV zum zweiten Mal direkt wieder aus der 1. Liga ab – doch unglücklicherweise wird es nächstes Jahr sehr schwer, das Kunststück des direkten Wiederaufstieges zu schaffen. Der Serienmeister TSV Abensberg, der seine Mannschaft vor dieser Saison aus der 1. Liga zurückzog, möchte nämlich in der kommenden Saison über die 2. Bundesliga zurück ins Oberhaus. „Da wird es voraussichtlich praktisch unmöglich sein, aufzusteigen. Dennoch bin ich nach dieser Saison überzeugt davon, dass es nicht allzu lange dauern wird, bis unser Männerteam wieder aufsteigt und sich auch längerfristig in der 1. Bundesliga etablieren wird“, sagt der Teamchef voraus.

Text: JSV Speyer, Presse

20.09.2015


Herausragende Leistung der JSV Frauen in der Judo Bundesliga

Johanna Müller zeigte eine herausragende Leistung und besiegte im direkten Vergleich zweier deutscher Spitzenkämpferinnen die Junioren-Weltmeisterin Sappho Coban gleich zweimal.Speyer- Die Frauen des JSV Speyer ziehen als Tabellenerster der 1. Bundesliga Süd in die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft ein. Im abschließenden Kampf der regulären Saison besiegten die Speyererinnen am Samstag im heimischen Judomaxx den bisherigen Spitzenreiter TSG Backnang souverän mit 10:4 und überholten diesen damit in der Tabelle.

Johanna Müller, die nach Verletzungspause wieder dabei war, beeindruckte mit zwei Siegen gegen Junioren-Weltmeisterin Sappho Coban in der Kategorie bis 57 Kilogramm, und auch Szaundra Diedrich setze mit einem Erfolg über Iljana Marzok ein Ausrufezeichen in einem Kampf zweier deutscher Top-Kämpferinnen bis 70 Kilogramm.

Doppelt erfolgreich waren auch Jessica Lindner in der Gewichtsklasse bis 48 Kilogramm, Verena Thumm (-52 Kilogramm) und Jasmin Külbs im Schwergewicht. Külbs feierte damit ein perfektes Comeback vor heimischem Publikum in ihrem ersten Bundesligaheimkampf nach ihrer Rückkehr zum JSV.

Jasmin Külbs feierte eine erfolgreiche Rückkehr an ihre alte Wirkungsstätte mit zwei Siegen in ihrem ersten Bundesliga-Heimkampf für den JSV nach ihrer Rückkehr - sie hatte zwischenzeitlich in der Bundesliga für Mönchengladbach gekämpft.Leer gingen ausnahmsweise die ungarischen Kämpferinnen Abigél Joó und Hedvig Karakas, doch sie hatten auch sehr starke internationale Konkurrentinnen vor sich und aufgrund der starke Leistungen der deutschen Kämpferinnen fiel dies nicht ins Gewicht.

Zum Abschluss kam Europameisterin Kim Polling, seit diesem Jahr in Diensten des JSV, zu ihrem ersten Heimeinsatz. Die Niederländerin feierte einen klaren Ippon-Sieg und rundete damit einen perfekten Kampftag für den JSV ab.

„Es war für uns wichtig, diesen letzten Kampftag zu Hause nochmal zu gewinnen. Natürlich muss man jetzt sagen, dass unser Ziel ist, Deutscher Meister zu werden, nachdem wir letztes Jahr Vizemeister geworden sind“, so JSV-Teamchefin Nadine Lautenschläger. Die Finalrunde findet am 7. November statt, Ausrichter wird voraussichtlich der 1. JC Mönchengladbach als Meister der 1. Bundesliga Nord sein.

Text und Bild: JSV Speyer, Presse

20.09.2015


Direktes Duell um die Spitze

Frauen des JSV empfangen am Samstag Backnang

Speyer- Der letzte Heimkampf der Saison in der 1. Judo-Bundesliga Süd wird für die Frauen des JSV Speyer nochmal ein echtes Highlight: Ab 18 Uhr kommt es im Judomaxx zum Gipfeltreffen zwischen den auf Tabellenplatz zwei liegenden Gastgeberinnen und dem Tabellenführer TSG Backnang, der einen Punkt mehr auf dem Konto hat. Beide Teams haben den Einzug in die Finalrunde der drei besten Teams aus den Gruppen Nord und Süd schon sicher, doch es geht immerhin darum, wer als Sieger der Südgruppe zur Finalrunde reist, der dieses Jahr beim Ersten der Nordgruppe ausgetragen wird.

Mit einem Sieg könnte der JSV den ersten Platz noch erobern, und dies wäre kein gänzlich unbedeutender Erfolg, denn die Erstplatzierten der beiden Bundesligastaffeln sind bei der Endrunde direkt fürs Halbfinale qualifiziert und können so mit einem Kampf weniger die Kräfte etwas schonen, während die Zweit- und Drittplatzierten im Viertelfinale noch die beiden weiteren Halbfinalisten auskämpfen müssen.

In der vergangenen Saison gab es in zwei Aufeinandertreffen zwei Siege für den JSV – einmal in der regulären Saison mit 10:4, und dann im Halbfinale der Endrunde, als Speyer sich in heimischer Halle nach spannenden Kämpfen mit 7:5 durchsetzte.

Am Samstag werden die Karten neu gemischt, doch auf Speyerer Seite ist man zuversichtlich, hat Teamchefin Nadine Lautenschläger fast alle Kämpferinnen zur Verfügung, inklusive der ausländischen Top-Athletinnen im Kader. Nur Selina Dietzer und Rebecca Bräuninger fehlen aufgrund ihrer Teilnahme an der U21-Europameisterschaft in Österreich.

Auch wenn sie in Bezug auf die Aussichten für die Finalrunde zuversichtlich ist unabhängig von der Platzierung, betont die Teamchefin, dass es ihr schon ein wichtiges Anliegen, am letzten Kampftag vor der Finalrunde als Sieger von der Matte zu gehen und ungeschlagen ins Endturnier einzuziehen. Das wird aber Backnang sicherlich auch so sehen. „Ich schätze sie als Gegner sehr und rechne mit einem offenen Schlagabtausch da Backnang eine durchgehend gut besetzte Mannschaft in allen Gewichtsklassen hat“, so Nadine Lautenschläger. Text und Foto: JSV Speyer, Presse

17.09.2015


Der große Coup des Marco Zimmermann

6:8-Niederlage gegen Rüsselsheim für die Männer des JSV Speyer ein gefühlter Sieg

Speyer- Die Männer des Judosportvereins Speyer haben im Hinkampf der Abstiegsrunde gegen den JC Rüsselsheim ihr bisher bestes Ergebnis in der 1. Bundesliga eingefahren. Bei der 6:8-Niederlage war bis zum letzten Kampf alles drin.

Trotz der Niederlage überwogen auf Speyerer Seite eindeutig die positive Aspekte. Dabei hatte der Tag mit gleich mehreren Hiobsbotschaften für Teamchef Michael Görgen-Sprau begonnen: Gleich drei fest eingeplante Kämpfer fielen kurzfristig aus. Simon Glockner war erkrankt, Sebastian Hofäcker wurde unerwartet zur Nationalmannschaft einberufen und Stefan Bantle verfehlte sein Gewichtslimit in der Klasse bis 73 Kilogramm. Für ihn sprang kurzfristig Marco Zimmermann ein, und sorgte für den größten Höhepunkt des Tages. Das Nachwuchstalent aus den eigenen Reihen besiegte im zweiten Durchgang den Rüsselsheimer Nico Wachter mit Ippon. „Es ist schön, dass auch mal so ein Überraschungspunkt gelingt“, kommentierte der Teamchef.

Häufig sorgten die starken Georgier im Speyerer Team für die Punkte, während die Eigengewächse trotz starker Leistungen leer ausgingen. Umso größer war die Freude über Zimmermanns Coup. Unterdessen zeigten sich auch die Punktegaranten aus Georgien wie immer souverän – Paata Merebashvilli und Onise Bughadze steuerten jeweils zwei ungefährdete Punkte bei. Einen hart erkämpften Sieg errang David Riedl im abschließenden Kampf des ersten Durchgangs zum 3:4 Pausenstand. Fast hätte Riedl im letzten Duell des Tages für den Ausgleich gesorgt, doch in einer Neuauflage des vorherigen Kampfes konnte er seinen Triumph gegen Lars Killian nicht wiederholen und unterlag.

Unter den Kämpfern, die ihre Duelle abgeben mussten, tat sich besonders Florian Bantle positiv hervor. Der junge Speyerer musste bei seinem allerersten Bundesligakampf eine Klasse höher als sonst gegen den international erfahrenen Tentore Masmanidis antreten, doch er nahm die Herausforderung mutig an und kämpfte beherzt und offensiv, bis er nach rund eineinhalb Minuten das Duell abgeben musste. Auch Patrick Striegel war gegen einen renommierten Gegner – den amtierenden Deutschen Meister Tobias Schirra – alles andere als chancenlos. Der Kampf ging über die volle Zeit, aber mit besserem Ausgang für den Favoriten. Nah dran an einer Überraschung war auch Michel Adam in seinen zwei Kämpfen gegen den mehrfachen Deutschen Meister Frank Conrad. „Da sieht man, dass die Jungs wirklich angekommen sind in der 1. Liga und das Niveau haben, um mitzuhalten“, resümmierte Görgen-Sprau. Auch Till Müller und Jannis Hill mussten bedingt durch die  personelle Situation höhergestuft antreten und zogen sich ebenso achtbar aus der Affäre wie Andreas Benkert, der dem zur europäischen Elite zählenden Briten Owen Livesey nach couragiertem Widerstand unterlag.

Einen gewaltigen Fortschritt im Vergleich zur ersten Erstligasaison vor zwei Jahren ist nicht nur bei den Leistungen zu verzeichnen, sondern auch bei den Ergebnissen: Damals unterlagen die Speyerer im Abstiegs-Hinkampf gegen den JC Ettlingen haushoch mit 2:12. Der anstehende Rückkampf in zwei Wochen in Rüsselsheim ist im Gegensatz zu damals noch spannend – und das trotz der schweren personellen Situation. „Das war zwar schon eine Vorentscheidung in Hinblick auf den Abstieg, aber die Chancen stehen nicht schlecht, dass wir in Rüsselsheim mit einem vollständigen Kader vielleicht das Unentschieden holen können, das wir heute knapp verpasst haben“, sagt der JSV-Teamchef und blickt optimistisch nach vorne. Text und Foto: JSV Speyer, Presse

06.09.2015


Unentschieden sichert Einzug in Finalrunde

Barbara Bandel (in Blau) zieht mit dem JSV in die Bundesliga-Endrunde ein.Frauen des JSV trotzen Personalproblemen und punkten in Wiesbaden

Wiesbaden/Speyer- Die Frauen des JSV Speyer haben einen Kampftag vor Schluss den Einzug in die Endrunde um die Bundesliga-Meisterschaft klargemacht. Beim Auswärtskampf gegen den JC Wiesbaden reichte ein 7:7-Unentschieden im Zusammenspiel mit den Ergebnissen der anderen Kämpfe um dafür zu sorgen, dass der JSV mindestens den zweiten Tabellenplatz sicher hat. Am abschließenden Kampftag geht es zu Hause gegen den Tabellenführer Backnang dann um Platz eins.

Die schwierige personelle Situation hatte dafür gesorgt, dass der JSV trotz der Tabellenlage gegen den Viertplatzierten nicht unbedingt Favorit war. Erwartungsgemäß erwies sich der Auftritt in der hessischen Landeshauptstadt als schwere Aufgabe. Barbara Bandel sorgte zwar mit einem Ippon-Sieg über Jennifer Werner im Auftaktkampf für einen optimalen Start, doch die drei folgenden Kämpfe gingen allesamt verloren. Jessica Lindner und Szaundra Diedrich gewannen ihre Kämpfe und sorgten für den Ausgleich, doch Maike Ziech musste sich im abschließenden Duell vor der Halbzeit – hochgestellt in die Klasse über 78 Kilogramm – geschlagen geben, so dass Wiesbaden eine knappe 4:3-Führung in die Pause nahm.

Ziech ging zum zweiten Durchgang in ihre eigentliche Gewichtsklasse bis 78 Kilogramm zurück und musste daher gleich im ersten Kampf nach der Pause wieder ran, was sie aber nicht daran hinderte, mit einem souveränen Sieg nach 45 Sekunden für den erneuten Gleichstand zu sorgen. Die Kämpfe bis 52, 57 und 63 Kilogramm musste Speyer auch im zweiten Durchgang abgeben. So stand es 4:7 bei nur drei ausstehenden Kämpfen. Doch die verbliebenen Speyerer Kämpferinnen Lindner, Diedrich und Jasmin Külbs ließen sich von der engen Konstellation nicht beeindrucken und wendeten die drohende Niederlage noch ab.

„Das Ergebnis geht in Ordnung, ich bin zufrieden“, kommentierte JSV-Teamchefin Nadine Lautenschläger. „Es gab zwar einige umstrittene Kampfrichterentscheidungen gegen uns, aber nichtsdestotrotz geht das so in Ordnung“.

Da Tabellenführer Backnang gleichzeitig gegen den JC Leipzig gewann, kann der JSV nur mit einem Sieg im abschließenden Heimkampf in zwei Wochen noch die Tabellenspitze erobern. Doch das erste wichtige Saisonziel ist immerhin erreicht: Nadine Lautenschläger und ihr Team können auf jeden Fall wieder für die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft planen. JSV Speyer, Presse

06.09.2015


Am Ende stand wieder das ungeliebte 4:10 zu Buche

David Riedl (weiß) gewann zum ersten Mal einen Erstligakampf für den JSV.Speyer- Das Vorhaben, erstmals fünf oder Mehr Punkte in einem Erstligakampf zu erzielen, gelang dem JSV Speyer auch beim letzten Vorrundenkampf der Saison in Leipzig nicht. Aber trotzdem hatten die Speyerer in der traditionell gut gefüllten und stimmungsvollen Ernst-Grube-Halle das Gefühl so sehr wie noch nie auf Augenhöhe mit einem Gegner zu sein. Gleich zwei Kämpfe gingen sehr knapp durch umstrittene Entscheidung zu Ungunsten der Speyerer aus, in vielen weiteren hatten die JSV-Kämpfer durchaus  Chancen auf den Sieg. „Bis hin zu einem Unentschieden war da alles drin“, kommentierte Teamchef Michael Görgen-Sprau.

Die Speyerer gingen mit etwas mehr Personalsorgen als eingangs erwartet in die Begegnung. Neben den Nachwuchskämpfern Willi Martens, Sebastian Hofäcker und Paul Schall sowie dem verletzen Jannis Hill fiel Simon Glockner kurzfristig berufsbedingt aus, so dass Speyer ohne Kämpfer in der Klasse bis 100 Kilogramm antreten musste.

Als zuverlässiger Punktegarant erwies sich erneut der georgische Schwergewichtler Onise Bughadze, der mit zwei beeindruckenden Ippon-Siegen gegen Fabian Hubert die Hälfte der Speyerer Punkte beisteuerte. Ebenfalls erfolgreich waren Leichtgewicht Tobias Teucke gegen den international erfahrenen Simon Yacoub sowie David Riedl im zweiten Durchgang gegen Norbert Fleischer in der Klasse bis 81 Kilogramm. Im ersten Durchgang noch recht klar unterlegen, zog Riedl für die Revanche die richtigen Schlüsse, stellte sich perfekt auf den Gegner ein und kam so zu seinem ersten Erstliga-Sieg.

Der Georgier Onise Bughadze (weiß) gewann mit einem spektakulären Ausheber gegen Leipzigs Fabien Hubert.Der zweite Georgier im Speyerer Aufgebot, Paata Merebashvilli, kämpfte eine Klasse höher als sonst bis 66 Kilogramm und hatte mit dem Rumänen Laszlo Szoke einen echt harten Brocken. Im ersten Kampf unterlag er nur nach Strafen, wobei die Speyerer der Meinung waren, dass ihr Mann mit der letzten Aktion des Kampfes eine Wertung verdient hätte. „Dann hätte es zur Halbzeit 3:4 anstatt 2:5 gestanden, und dann wäre es richtig spannend geworden“, so Michael Görgen-Sprau.

Doch auch so hatten die JSVler gute Chancen, im zweiten Durchgang das Minimalziel „fünf Punkte“ zu erreichen. Doch als Teucke und Merebashvilli unterlagen, sah es nicht mehr so gut aus. Da kamen die Siege von Riedl und Bughadze gerade recht, um die Hoffnung wieder aufleben zu lassen. Danach hatte es Patrick Striegel in der Hand, den fünften Punkt zu holen. Er ging gegen Danny Wallich sogar in Führung, kassierte aber den Ausgleich und unterlag nach Strafen. Teamchef Görgen-Sprau bescheinigte dem Speyerer Eigengewächs eine bärenstarke Leistung, während dieser selbst etwas kritischer aus die Sache blickte:„Ich bin mit meiner Leistung eigentlich schon zufrieden, auch wenn ich das Gefühl habe, dass etwas mehr drin war. Vielleicht bin ich etwas zu locker an die Sache herangegangen, Ein Sieg wäre möglich gewesen, und das ärgert mich.“ Während die Leipziger mit diesem Erfolg die letzte Fahrkarte zu den Playoffs um die Meisterschaften sicherten, steht nun auch fest, dass der JSV Speyer im September in den Abstiegs-Entscheidungskämpfen auf den JC Rüsselsheim treffen wird. Die Pfälzer werde auch dort sicherlich in der Außenseiterrolle sein, doch beim JSV ist man zuversichtlich, dass man mit einem vollständig besetzten Kader dafür sorgen kann, dass es kein Selbstläufer für die Hessen werden wird.  Text und Foto: JSV Speyer

12.07.2015


Michel Adam sorgt für Highlight des Tages

Männer des JSV Speyer unterliegen mit 4:10 gegen den Meisterkandidaten Großhadern

Speyer- Schon wieder 4:10, schon wieder das Gefühl, dass ein paar mehr Punkte drin waren – so richtig ärgern wollte sich Michael Görgen-Sprau, Teamchef der Speyerer Judo-Männer nicht, doch im Heimkampf gegen den TSV Großhadern war der JSV so nah wie noch nie an der Fünf-Punkte-Marke dran – mehr als vier Einzelkämpfe konnten die Speyerer in einem Erstliga-Mannschaftskampf noch nie gewinnen.

Dass mit Michel Adam einer der jüngsten JSV-Talente eines der Punkte beisteuerte, war der größte Grund zur Freude für die Heimmannschaft an diesem Tag. Der 17-Jährige entschied den letzten Kampf des Tages in der Gewichtsklasse bis 66 Kilogramm gegen Lukas Vennekold für sich, nachdem er im ersten Durchgang dem gleichen Gegner noch knapp unterlegen war. „Damit hat jetzt der nächste unserer jungen Eigengewächse seinen ersten Kampf in Liga eins gewonnen“, hob Görgen-Sprau hervor.

Bereits einige Erstligakämpfe hat Nikolaz Tsimakuridze gewonnen – am Samstag kam noch einer hinzu, als er im zweiten Durchgang mit einer Wertung Sekunden vor Schluss gegen Hugo Murphy gewann. Doch es hätten eigentlich zwei Siege sein sollen – im ersten Durchgang ließ sich der junge Georgier in Führung liegend von seinem Gegner Tim Güther werfen. „Den Kampf hätte er schon gewinnen sollen“, sagte der Teamchef. Ärgerlich war auch, dass mit David Riedl, Jannis Hill und Leander Riegert die drei stärksten Kämpfer in der Klasse bis 81 Kilogramm fehlten. Eric Köstel und Sebastian Schmitt sprangen in dieser Kategorie ein, mussten aber jeweils die Überlegenheit ihrer Gegner anerkennen, So war es Tsimakuridzes Landsmann, der Schwergewichtler Onise Bughadze, der die verbliebenen zwei Punkte beisteuerte. Im ersten Kampf hatte er noch leichte Anlaufschwierigkeiten gegen den hochgestellten Max Schaupp, doch im zweiten Durchgang zeigte er eine starke Leistung und warf seinen Gegner Felix Ditschek gleich zweimal sehenswert auf die Matte, um nach etwas über einer Minute mit Ippon zu gewinnen.

Für die anderen Speyerer waren die Kontrahenten – trotz personeller Probleme bei den Gästen, denen aufgrund der Europaspiele in Baku mehrere Topleute fehlten – dann doch etwas zu stark. Auch ohne die fehlenden Top-Kämpfer wartete der Gast aus München mit einer ganzen Reihe von deutschen Top-Kämpfern auf und bewies, warum er dieses Jahr als Favorit auf die Meisterschaft gehandelt wird.

Für den JSV heißt es nun nach vorne zu schauen und optimistisch zu sein, weil die kleinen Etappenziele auf dem Weg zur Etablierung in der ersten Liga immer näher zu rücken scheinen. Schließlich war nach einem Halbzeitstand von 1:6 ganz nah dran, den zweiten Durchgang zu gewinnen und gab diesen nur mit 3:4 ab. Auch das wäre eine Premiere, sollte es mal gelingen. Ein neuer Anlauf wird bereits in zwei Wochen gestartet, wenn die lange Reise zum JC Leipzig ansteht.

Text und Foto: RGS

28.06.2015


U16 Teams des JSV-Speyer bei Deutsche-Mannschaftspokalmeisterschaft an der Spitze dabei

Speyer- Tolle Stimmung bei den U16 Mannschaften des JSV-Speyer am vergangenen Wochenende bei den Deutschen Mannschaftmeisterschaften U16.

5. Platz für das Jungenteam aus der Trainingsgruppe von Ferenc Nemeth, Peter Lichtmannegger und Manfred Dreiseitl. 9. Platz für die Mädchen

60 Mannschaften hatten sich aus ganz Deutschland über die jeweiligen Landesmeisterschaften für dieses Finalwochenende in Frankfurt qualifiziert. Zum ersten Mal hatte der Deutsche Judobund dieses Großevent organisiert, zu dem nur Vereinsmannschaften, bzw. nur bei den Mädchen zwei Vereine als Kampfgemeinschaft starten durften. Bei toller Stimmung in den Mannschaften und großer Familien-Fanunterstützung war diese Pokalmeisterschaft für alle Teilnehmer das Jahreshighlight.

Beide Speyerer Teams bewiesen mit tollen Leistungen, dass sie zur Deutschen Spitze im Judo gehören und schlugen namhafte Teams aus Judohochburgen:

Das Jungenteam mit Sergio Martin, Julian Pantelic, Leon Lichtmanneger, Gabriel Martin, Erik Seith, Christopher Hofäcker, Luca Bößer, Max Hampel, David Schmidt, Michael Bantle, Thomas Brecht und David Fuhrer hatte in der Gruppenauslosung schwere Gegner mit der Sport-Union Witten-Annen (Nordrhein-Westfalen), dem Judo-Team Hannover (Niedersachsen), und dem Budo-Club Karlsruhe (Baden) erwischt.

Nach leichten Anlaufschwierigkeiten gegen Karlsruhe wurde das Judo-Team aus Hannover mit 5:0 von der Matte gefegt Sergio, Christopher, Luca, Michael, und David Fuhrer gewannen Ihre Kämpfe mit Ippon.

Im Kampf um den möglichen Gruppensieg wartete nun die Sport-Union Witten-Annen der Sieger der Landesmeisterschaften in Nordrhein-Westfalen. Nach Siegen von Sergio und Michael stand es vor dem letzten Kampf 2:2 und David Fuhrer machte mit einem herrlichen Ippon den Gruppensieg klar. Das Achtelfinale der besten 16 Teams aus Deutschland war erreicht und hier wartete der JC Leipzig auf das Speyer-Team.

Nach einem Unentschieden von Sergio gewannen Luca und Michi Ihre Kämpfe zum 2:2 Endstand. Nun musste die Unterbewertung entscheiden, leider ging diese knapp verloren und das Team musste etwas unglücklich in die Trostrunde. Etwas überraschend stand uns hier nun mit dem Team aus München-Großhadern der Bayernmeister gegenüber.

Nach einem Unentschieden von Sergio konnten Christopher, Luca und Michael ihre Begegnungen zum vorentscheidenden 3:0 für sich entscheiden, so musste David nicht mehr antreten und somit keine Verletzung riskieren. Sieg 3:1 gegen München-Großhadern !!!

Nächste Runde erreicht, und hier ging es gegen die nächste Mannschaft aus Bayern das Judo-Team Ansbach. Heute war alles möglich und das merkten wir in dieser Begegnung mit 4:1 !!!!! wurden die Bayern auf die Heimreise geschickt, Sergio, Luca, Michael und David siegten alle mit tollen Ippons.

Das Trostrundenfinale am Sonntag war erreicht und die Freude groß. Am Sonntagmorgen musste das Team erneut früh anreisen, allerdings war kein Wiegen mehr erforderlich. Der nächste Gegner im nun schon siebten Mannschaftskampf war das Judo-Internat aus Hamburg-Eilbeck. Das Team des JSV konnte die Form und Stimmung in den Sonntag mitnehmen und gewann auch diese Begegnung nach Siegen von Sergio, Luca und Michael vorzeitig, somit musste David nicht mehr antreten und konnte sich für den Finalkampf schonen.

3:2, der Kampf um Bronze war erreicht !!!

Im kleinen Finale trafen wir auf gute Bekannte vom Judo-Club- Rüsselsheim. Sergio ging gegen den amtierenden Deutschen Jugendmeister Trippel schnell mit Wazari in Führung konnte den Sieg-Punkt aber nicht holen. Christoper konnte mit einem sehenswerten Ippon zum 1:1 ausgleichen. Nachdem Luca nach Wazari-Führung den Punkt nicht gewann, konnte Michael erneut ausgleichen 2:2, der letzte Kampf des Tages musste entscheiden.

David machte gegen einen sehr starken Gegner einen super Kampf, leider reichte es nicht ganz, aber der tolle 5. Platz ist eine Spitzenleistung mit der das Team aus Speyer sehr zufrieden sein kann.

Unsere Mädchen in einer Kampfgemeinschaft JSV-Speyer/ JC Schindhard hatten mit den zwei Kampfgemeinschaften aus Berlin / SG Einheit Pankow und Judo-Team-Hannover/Judo-Holle ebenso starke Gruppengegnerinnen erwischt.

Das Team mit Stella Richter, Hannah Burkhard, Shirley Heusinger, Sophia Hartmann, Vanessa Adam, Helena Pantelic, Jana Förtsch, und Marei Drixler musste einen Kampf gewinnen um das 1/8 Finale zu erreichen. Und das taten die Mädels nach einer Niederlage gegen die KG aus Berlin auch. Die KG Hannover/Holle wurde nach Siegen von Hannah, Vanessa und Jana nach Hause geschickt, 3:2 !!!!! und die Mädels standen im 1/8 Finale.

Der Gegner hier war der PSV Herford aus Nordrhein-Westfalen. Hier konnte nur Hannah ihren Kampf gewinnen und das Team musste in die Trostrunde, dort wartete die Kampfgemeinschaft Heiligenstadt/Erfurt auf die Mädels. Stella, Sophia und Jana gewannen nach tollen Begegnungen ihre Kämpfe und das Mädchenteam stand mit einem 3:2 Sieg in der nächsten Runde.

Etwas unglücklich ging diese Begegnung gegen den JC Samurai Oranienburg nach Siegen von Vanessa und Jana knapp mit 2:3 verloren. Ein toller 9. Platz für die Mädels, wenn man bedenkt, dass in jeder der Begegnungen immer nur vier der fünf Gewichtsklassen besetzt werden konnten, ein super Ergebnis bei dieser Deutschen Meisterschaft.

Die Trainer Peter Lichtmanneger, Manfred Dreiseitl und Ferenc Nemeth waren begeistert von ihren Teams und freuen sich schon auf das kommende Jahr, wo fast alle erneut startberechtigt sind

Text und Foto: JSV Speyer

25.06.2015


Michel Adam gewinnt das Sichtungsturnier U20 in München

Michel Adam und Sebastian Hofäcker auf dem Siegertreppchen und mit Betreuer Steffen LangSebastian Hofäcker wird Dritter

Speyer- Michel Adam und Sebastian Hofäcker vom JSV Speyer haben sich beim Sichtungsturnier U20 in München aufs Siegertreppchen gekämpft und einen bleibenden Eindruck beim Bundestrainer hinterlassen. Trotz verschlafenem Start im vorgepoolten System, bei dem beide ihre Auftaktkämpfe unnötig abgaben, wurde dann doch noch die Betriebstemperatur erreicht. Nach souveränen Siegen in der Vorrunde standen sich die beiden - ärgerlicherweise aus Speyerer Sicht - im Halbfinale gegenüber. In einem auch nach Meinung der neutralen Zuschauer hochklassigen Kampf, bei dem beide den Sieg verdient gehabt hätten, konnte sich Adam bei ausgeglichenen Wertungen letztlich mit 2:1 Shido durchsetzen.

Im Finale kam es zur Revanche gegen den Erstrundengegner, und diesmal war Michel Adam hellwach und revidierte das Resultat souverän. Als I-Tüpfelchen gab es dann noch den Technikerpreis vom Bundestrainer Richard Trautmann. "Top Leistung von den Jungs, das Belohnungsessen im Brauhaus hatten sich beide mehr als verdient!", kommentierte JSV-Betreuer Steffen Lang.

Text und Foto: JSV Speyer

22.06.2015


JSV marschiert Richtung Regionalliga-Titel

Nach zwei Siegen in Bad Ems hat Speyer weiterhin eine makellose Bilanz

Speyer- Die Männer des JSV Speyer bleiben in der Regionalliga Südwest auf Kurs Richtung Titelverteidigung: Am zweiten Kampftag in Bad Ems fuhr die Mannschaft gegen das Judoteam Rheinland und gegen den JC Saar jeweils souveräne 5:2-Siege ein.

Zwar gab es wie schon in der Vorwoche bei der Bundesligamannschaft auf dem Weg nach Rüsselsheim erhebliche Anreiseprobleme – das Team traf erst kurz vor Beginn der Veranstaltung ein und hatte kaum Zeit zum Aufwärmen – dennoch ließen sich die Speyerer von diesen Umständen nicht irritieren. Im Auftaktkampf gegen die Gastgeber mussten Mirco Holzhäuser und Sebastian Schmitt die ersten beiden Kämpfen abgeben, doch danach gingen die Punkte nur auf das Konto der Speyerer. Leander Riegert, Paul Zwezich, Lukas Stepper und Stefan Bantle siegten jeweils mit Ippon zum 5:2-Endstand. Einziger Wermutstropfen war eine Verletzung von Mirco Holzhäuser, der mit einer Blessur am Schlüsselbein ins Krankenhaus musste. Doch nach einer Röntgenaufnahme gaben die Ärtze Entwarnung: Es war nichts gebrochen.

Im zweiten Duell trafen die Speyerer auf die Mannschaft des JC Saar, die aufgrund personeller Engpässe nur mit fünf Kämpfern angereist waren und somit die Kämpfe bis 60 Kilogramm und bis 100 Kilogramm kampflos abgeben mussten. Julian Richter musste den ersten Kampf abgeben, und nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich durch Riegert, der den in der Bundesliga für Speyer startenden Saarländer Mathieu Zimmer besiegte, geriet Speyer nach einer Niederlage von Schmitt wieder in Rückstand. Die beiden kampflosen Punkte sowie Siege von Zwezich, Dima Tsimakuridze und Marco Zimmermann stellten jedoch den Gesamterfolg für den JSV sicher.

„Ich bin sehr zufrieden mit den Ergebnissen und den Leistungen“, kommentiere Teamchef Michael Görgen-Sprau. „Unsere jungen Kämpfer wie Lukas Stepper, Marco Zimmermann und Stefan Bantle haben Punkte geholt, Leander Riegert hat nochmal gezeigt, dass er innerhalb des letzten Jahres einen gewaltigen Sprung nach vorne gemacht hat – er hat alle seine Kämpfe in der Regionalliga dominiert diese Saison. Und auch die erfahreneren Kämpfer wie Paul Zwezich und Dima Tsimakuridze haben bewiesen, dass auf sie weiterhin Verlass ist.“ Am 20. Juni findet der Abschlusskampftag der Regionalliga im saarländischen Homburg stat. Dabei werden die Speyerer auf die Reserve des Bundesligakonkurrenten JC Rüsselsheim sowie auf den JC Wiesbaden treffen. Mit einer makellosen Bilanz von vier Siegen aus vier Kämpfen hat man beste Voraussetzungen, die in der vergangenen Saison errungene Meisterschaft zu verteidigen. Allerdings werden dabei einige der junge Kämpfer des JSV aufgrund eines parallel stattfindenden Turniers in München nicht am Start sein.

Text und Foto: JSV Speyer

07.06.2015


Wie ein Blick in die eigene Zukunft

Andreas Benkert feiert seinen ersten Sieg in einem Erstligakampf.JSV-Speyer unterliegen mit 3:11 in Rüsselsheim und loben das dortige Konzept

Speyer- Die Männer des JSV Speyer haben am dritten Kampftag der 1. Judo-Bundesliga Süd ihren Auswärtskampf beim JC Rüsselsheim mit 3:11 verloren. Mann des Tages auf Speyerer Seite war Leichtgewicht Tobias Teucke, der seine beiden Kämpfe jeweils mit Wazaari gewann. Auch Andreas Benkert sorgte mit seinem ersten gewonnen Kampf in der 1. Bundesliga für einen Höhepunkt aus Sicht der Gäste, die von einer großen Gruppe Fans auf der kurzen Auswärtsfahrt begleitet wurden.

Schon die Vorzeichen war nicht gut für die Speyerer. Auf der Hinfahrt gerieten einige der Autos mit Teammitgliedern in einen durch Vollsperrung der A67 verursachten Stau und kamen erst mit Verspätung an. Das Einwiegen verzögerte sich, und aufgrund der Regularien musste der ganze JSV-Tross draußen vor der Halle warten, bis alle angekommen waren. Wobei „alle“ an diesem Tag nicht wirklich „alle“ bedeutete, denn es gab erneut jede Menge Ausfälle beim JSV. Diese personellen Probleme machten die Hoffnung auf ein knapperes Ergebnis bereits im Vorfeld zunichte. „In Bestbesetzung hätten wir gute Chancen gehabt, erstmals in einem Erstligakampf mehr als vier Punkte zu erzielen“, sagte Teamchef Michael Görgen-Sprau, der dennoch mit dem Auftritt seines Teams zufrieden war. Gegen die deutlich erfahrenere Heimmannschaft hatten die überwiegend jüngeren Speyerer selbst in den verlorenen Kämpfen durchaus auch Chancen.

Stefan Bantle kämpfte engagiert gegen den Deutschen Meister Tobias Schirra, musste am Ende aber dennoch eine Niederlage quittieren.Besonders in der Gewichtsklasse bis 81 Kilogramm hatte das Verletzungspech zugeschlagen. Sowohl David Riedl als auch Jannis Hill verletzten sich in der Woche vor dem Kampf, so dass mit Leander Riegert und Debütant Sebastian Schmitt zwei junge Eigengewächse der Speyerer in dieser Kategorie zum Einsatz kamen. Gegen ihre starken Kontrahenten Lars Kilian und Owen Livesey konnten sie sich allerdings nicht durchsetzen.

Auch in den oberen Gewichtsklassen bis 100 Killogramm und plus 100 Kilogramm war der JSV nicht optimal besetzt: der Georgier Onise Bughadze trat an diesem Wochenende beim Europacup in Rumänien an und Simon Glockner befand sich im Urlaub In der Kategorie bis 73 Kilogramm, wo der langzeitverletzte Paul Schall weiterhin fehlt, boten mit Patrick Striegel und Stefan Bantle zwei Speyerer Eigengewächse dem amtierenden Deutschen Meister Tobias Schirra ordentlich Paroli, doch am Ende setzte sich die Klasse des Favoriten durch. Sebastian Hofäcker und Michel Adam, zwei der Jüngsten im JSV-Team, kamen in der Klasse bis 66 Kilogramm zu Einsatz – sie beide hatten zuletzt gefehlt – und unterlagen dem Rüsselsheimer Frank Konrad.  Niko Tsimakuridze  und  Paul Zwezich mussten sich jeweils zweimal geschlagen geben, wobei vor allem Ersterer in seinem  zweiten Kampf gegen Eduard Trippel starke Gegenwehr bot und auch eine kleine Wertung erzielen konnte.

„Rüsselsheim verfolgt ein ähnliches Konzept wie wir und ist daher eine Art Vorbild für uns – sie haben eine feste Trainingsgruppe, die den Kern der Mannschaft bildet, ergänzt und einige auswärtige Top-Leute. Sie sind uns aber einfach um ungefähr fünf Jahre voraus. Man sieht da, wo wir in der Zukunft hinkommen werden, wenn wir weiterhin unser Konzept durchziehen“, kommentierte Michael Görgen-Sprau. Text und Foto: JSV

31.05.2015


JSV Frauen festigen den zweiten Tabellenplatz in der 1. Bundesliga Süd

Maike Ziech freut sich über ihren Sieg gegen Olympia-Medaillengewinnerin Kerstin Thiele. Maike Ziech freut sich über ihren Sieg gegen Olympia-Medaillengewinnerin Kerstin Thiele.

Speyer- Die Frauen des JSV Speyer haben mit einem 9:3-Heimerfolg gegen den JC Leipzig den zweiten Tabellenplatz in der 1. Bundesliga Süd gefestigt und einen großen Schritt zur Qualifikation für die Meisterschaftsendrunde gemacht. Es war der dritte Sieg im dritten Kampf für die Mannschaft von Teamchefin Nadine Lautenschläger zum Abschluss des ersten Teils der Saison. Nach der Sommerpause kann der JSV die Teilnahme an der Endrunde der besten drei Teams aus den Nord- und Südgruppen perfekt machen.

Während Speyer auf mehrere Kämpferinnen verzichten musste, die international im Einsatz waren, hatten die Gäste noch größere personelle Probleme und mussten gleich vier Punkte mangels einsatzbereiter Kämpferinnen abgeben. Dennoch war der Deutsche Meister des Jahres 2013 mit einigen Top-Judokas angereist, so dass es die zahlreichen Zuschauer im Judomaxx eine Reihe von spannenden und hochklassigen Kämpfen zu sehen bekamen.

Nadja Bazynski sorgte für einen Traumstart aus JSV-Sicht mit einem schnellen Ippon-Sieg gegen Patricia Hähnel in der Gewichtsklasse bis 63 Kilogramm. Anschließend lieferte sich Rebecca Bräuninger, hochgestellt in die Kategorie bis 70 Kilogramm, einen packenden Kampf auf Augenhöhe mit der amtierenden deutschen Meisterin Melanie Gerber, und unterlag nur aufgrund einer Strafe kurz vor Ende der Kampfzeit. Mit dem folgenden Ippon-Sieg von Johanna Müller in der Klasse bis 57 Kategorie gegen Ines Beischmidt übernahmen die JSVlerinnen jedoch endgültig das Kommando. Verena Thumm hatte bis 52 Kilogramm keine Gegnerin und Leipzigs Karolin Huse gab die Begegnung in der Klasse bis 48 Kilogramm gegen Jessica Lindner kampflos ab, so dass es rasch 4:1 für Speyer stand.

Mit einem hart erkämpften Unentschieden in einem hochklassigen Kampf gegen die Olympia-Silbermedaillengewinnerin Kerstin Thiele verteidigte Barbara Bandel die Führung der Heimmannschaft, und als Maike Ziech im abschließenden Duell des ersten Durchgangs mit Ippon gegen Marie Branser gewann, war bereits zur Halbzeit schon die Vorentscheidung gefallen.

Zum Auftakt des zweiten Durchgangs kam Selina Dietzer zum Einsatz und brauchte nur etwas über eine halbe Minute, um sich mit Haltegriff gegen Sameera Götsch durchzusetzen. Anschließend erkämpfte sich Rebecca Bräuniger ein hochverdientes Unentschieden gegen Melanie Gerber in einer Neuauflage der Begegnung, die sie im ersten Durchgang noch denkbar knapp verloren hatte. „Die Niederlage im ersten Kampf war etwas unglücklich, das hat sie dann im zweiten Durchgang wieder gutgemacht“, kommentierte die JSV-Teamchefin.

JSV-Nachwuchskämpferin Janina Hofäcker musste sich zwar im Kampf bis 57 Kilogramm gegen Jacqueline Lisson mit einer kleinen Wertung geschlagen geben, doch als Anni Meier den kampflosen Punkt in der von Leipzig nicht besetzten Klasse bis 52 Kilogramm abholte, war dem JSV der Sieg auch rechnerisch nicht mehr zu nehmen. Nach dem nächsten kampflosen Sieg für Lindner gegen Huse standen zum Abschluss zwei hochklassige Kämpfe deutscher Top-Kämpferinnen an. Maike Ziech siegte blitzschnell nach nur 45 Sekunden mit einer Würgetechnik gegen Thiele – der JSV-Neuzugang hielt damit die eigene perfekte Bilanz aufrecht: Seit ihren Wechsel zum JSV Anfang dieser Saison hat sie alle Kämpfe mit Ippon gewonnen. „Eine hammer-starke Leistung“, freute sich Teamchefin Lautenschläger über die Leistung der U23-Europameisterin.

Barbara Bandel ging zum Abschluss gegen Marie Branser über die volle Kampfzeit, konnte jedoch keine Wertung erzielen und unterlag mit Wazaari. Angesichts des deutlichen Sieges trübte dies die Stimmung auf Speyerer Seite jedoch nicht. Das JSV-Team ließ sich vom heimischen Publikum feiern und verabschiedete sich zufrieden und optimistisch in die Sommerpause.

„Ich bin sehr stolz und zufrieden“, fasste Nadine Lautenschläger zusammen. Trotz der personellen Nöte hat ihr Team die ersten Aufgaben der Saison mit Bravour gemeistert. Der JSV hat in den bisherigen drei Kämpfen nur eine einzige nicht-deutsche Kämpferin eingesetzt – Kim Polling beim Saisonauftakt in Esslingen – die ungarischen Kämpferinnen, die seit Jahren sichere Punktegaranten sind, fehlten aufgrund ihrer Verpflichtungen im Rahmen der Olympia-Qualifikation. Doch die Speyerer Mannschaft hat gezeigt, dass sie genug Qualität hat, um Ausfälle zu kompensieren. Schließlich verfügt sie über eine ganze Reihe von Sportlerinnen, die zur deutschen Spitze gehören.

„Ich bin stolz auf das Team auf auf die gezeigte Leistung. Wir können jetzt beruhigt und stolz in die Sommerpause gehen und uns auf September freuen – dann treffen wir zunächst auf Wiesbaden und dann zum Abschluss im Spitzenduell auf Backnang“, so Nadine Lautenschläger abschließend.

24.05.2015


Goldmedaille für Barbara Bandel bei den Europameisterschaften

Europäische Polizeimeisterschaften 2015 in Dresden: Goldmedaille für Barbara Bandel

Speyer- Nach einer Silbermedaille im Jahr 2011 konnte sich Barbara Bandel bei den Europameisterschaften in Dresdnen die Goldmedaille erkämpfen. Zu diesem schönen Erfolg konnte sie auch noch die Auszeichnung  „Beste Technikerin“ im Rahmen der Abschlussgala entgegen nehmen. Im ersten Kampf stand Barbara Pavla Pröllovà aus Tschechien gegenüber. Bereits nach gut einer Minute konnte sie mit einem einhändigen Sasei- Tsuri- Komi- Ashi (Fußstoppwurf) einen schönen Ipponsieg erzielen und den Kampf vorzeitig für sich entscheiden. Eine Wazari Wertung für ihren "Lieblings"- Fußfeger Ko- Uchi- Gari und eine anschließende Festhaltetechnik am Boden bescherten ihr einen zweiten vorzeitigen Sieg gegen die Französin Nathalie Laulan. Der dritte Kampf war für Barbara sicherlich der entscheidende. Ihre Gegnerin, die frühere österreichische Nationalkämpferin Nadine Pichler aus Wien, erwies sich im Vorfeld durch ihre Größe und Kampfauslage (Linkskämpferin) als sehr unbequem. Nach einer frühen Führung mit einer Waza- Ari Wertung für einen hohen Seoi- Nage zur rechten Seite, gelang es ihr zwar ihre Gegnerin am Boden umzudrehen und festzuhalten. Allerdings verlor sie die Kontrolle und die Österreicherin konnte sich rechtzeitig befreien, sodass sie sich nur mit einer kleinen zusätzlichen Yuko Wertung zufrieden geben musste. Nach genau 2:22 Minuten erwischte sie jedoch noch ein Mal den richtigen Moment und konnte auch die letzte Gegnerin mit Ippon für einen tief angesetzten Seoi Nage zur linken Seite besiegen: 1. Platz und Goldmedaille.

7 Medaillen bei den Südwest-Deutschen Meisterschaften der U 15

Sehr gut abgeschnitten hat die Nachwuchsgruppe der U15 um die Trainer Ferenc Nemeth, Markus Kost und Peter Lichtmannegger bei den Südwestdeutschen Einzelmeisterschaften der U 15 in Maintal.

Mit 7 Medaillen war die JSV-Gruppe in der männlichen Jugend der erfolgreichste Verein in Rheinland-Pfalz. Auch in der ganzen Gruppe Südwest (Hessen, Saarland, Pfalz, Rheinland) konnte kein weiterer Verein sich in so vielen Gewichtsklassen Medaillen erkämpfen.

Mit guten Technikvariationen erkämpfte sich Luca Bößer in der Gewichtsklasse bis 55 kg bis zur Goldmedaille heran, Gabriel Martin (-40 kg) stand am Ende auf Platz zwei. Die Bronzemedaille nahmen Andre Ehrismann (-34 kg), Leon Lichtmannegger (-37 kg), Sergio Martin (-46 kg), Thomas Brecht (-60 kg) und David Fuhrer (+66kg) für ihre Siege in Empfang. Nicht ganz so erfolgreich waren die Mädchen, hier konnten sich Stella Richter, Shirly Heusinger und Vanessa Adam auf Platz 5 vorkämpfen und Sophia Hartmann auf Platz 7.

Herzliche Einladung zum 3. Kampftag der 1. Bundesliga Frauen am kommenden Samstag 23.5. um 18 Uhr im Judomaxx. Unsere Frauen erwarten das Leipziger Team. Es wird wieder spannend!

Text und Foto: JSV Speyer

20.05.2015


JSV-Frauen weiter in der Erfolgspur

Gruppenbild der Männer. und Frauenteams.

Sieg gegen den Meister aus Großhadern am Doppelkampftag / Männer unterliegen Esslingen

Speyer- Die Frauen des JSV Speyer haben mit einem klaren 10:3-Sieg gegen den amtierenden Deutschen Meister, den TSV Großhadern, für einen großen Höhepunkt am Dopplkampftag der Judo-Bundesliga gesorgt. Die Gäste waren zwar nicht in Bestbesetzung angereist, dennoch war man auf Speyerer Seite mit dem Erfolg sehr zufrieden – schließlich fehlte auch bei den Gastgeberinnen eine ganze Reihe von Top-Kämpferinnen. Die Männermannschaft unterlag unterdessen dem Vizemeister KSV Esslingen mit 2:12.

Maike Ziech glänzte bei ihrem JSV-Debüt mit zwei klaren Siegen. Hier zwingt sie Tanja Kupschewski mit einem Armhebel zur Aufgabe.„Ich bin sehr zufrieden, dass wir den zweiten Sieg in Folge errungen haben – und das obwohl keine unserer ausländischen Kämpferinnen dabei war und auch Jasmin Külbs, Szaundra Diedrich und Nadja Bazynski gefehlt haben“, kommentierte Teamchefin Nadine Lautenschläger. Besonders angetan war sie vom erfolgreichen Debüt von Neuzugang Maike Ziech – die U23-Europameisterin ließ ihren Gegnerinnen keine Chance und siegte zweimal souverän mit Ippon. Ihren ersten Bundesligasieg überhaupt feierte Giuseppina Sagona – das 16-jährige „Küken“ des Teams siegte im zweiten Durchgang in der Gewichtsklasse bis 48 Kilogramm gegen Jessica Keil. Im ersten Durchgang hatte Jessica Lindner die gleiche Gegnerin bezwungen.

Verena Thumm brauchte für zwei Ippon-Siege gegen Kim Altkorn einmal 65 und einmal nur zwölf Sekunden, Selina Dietzer und Rebecca Bräuniger siegten beide gegen die Deutsche Meisterin Michelle Hürzeler – Nadine Lautenschläger freute sich, dass ihre Aufstellungsentscheidungen sich als richtig erwiesen und die beiden jungen Kämperinnen die vorgegebene Marschroute erfolgreich umsetzten. Im Schwergewicht siegte Barbara Bandel gegen Claudia Probst, die sich ohne Einwirkung der JSV-Athletin verletzte und somit im zweiten Durchgang nicht antreten konnte, so dass Bandel den zweiten Punkt kampflos einfuhr. Geschlagen geben mussten sie lediglich Johanna Müller im ersten Durchgang bis 57 Kilogramm gegen Emily Dotzler – die gleiche Paarung endete im zweiten Durchgang unentschieden –, Vanessa Müller gegen Amelie Stoll und Rebecca Bräuniger gegen Lisa Dollinger.

„Es war erneut eine sehr starke geschlossene Mannschaftsleistung. Wir sind schon heiß auf den nächsten Kampf in zwei  Wochen gegen Leipzig. Wenn wir da auch gewinnen, haben wir schon ein gutes Polster im Kampf um die Plätze in der Finalrunde“, resümmiert die Teamchefin.

Bei den Männern lautete das Fazit ähnlich wie beim ersten Auftritt in Ettlingen: „Hoch verloren, aber über weite Strecken gut mitgehalten“. Tobias Teucke sorgte gleich im ersten Kampf für ein Ausrufezeichen, als er gegen Martin Schumacher einen nicht unbedingt eingeplanten Sieg einfuhr. In den folgenden Kämpfen setzte sich aber die Klasse und die Erfahrung des aktuellen Vizemeisters durch. Andreas Benkert ging gegen Felix Korthals über die volle Kampfzeit, Marco Zimmermann, David Riedl, Stefan Bantle und Niko Tsimakuridze mussten sich mit Ippon geschlagen geben. Onise Bughadze verkürzte im letzten Kampf des ersten Durchgangs auf 2:5.

Der junge JSV-Kämpfer Patrick Striegel schnupperte gegen den Georgier Ramaz Mutoshvilli an der Sensation. Trotz einiger spekakulärer Würfe wie diese gelang ihm jedoch keine Wertung.Die ersten drei Kämpfe nach der Pause gingen allesamt nach rund einer Minute Kampfzeit an die Gäste. Dann ging Tsimakuridze gegen Maximilian Schubert über die volle Distanz und unterlag nur mit Yuko.Leander Riegert konnte gegen Felix Kurz immerhin eine kleine Wertung erzielen, ehe er sich eineinhalb Minuten vor Schluss geschlagen geben musste. Das größte Ausrufezeichen im zweiten Durchgang setzte allerdings Patrick Striegel. Das JSV-Eigengewächs brachte den Georgier Ramaz Mutoshvilli mächtig ins Schwitzen, konnten ihn sogar mehrmals werfen, allerdings ohne dafür Wertungen zu erzielen.

„Ich bin mit den Leistungen hochzufrieden“, kommentierte Teamchef Michael Görgen-Sprau. Dass das Ergebnis deutlicher ausfällst als gegen Ettlingen, sei im Vorfeld eigentlich zu erwarten gewesen. „Es ist schon ein Unterschied, ob man gegen einen Erstligisten kämpfst, der um die Meisterschaft mitmischt oder gegen einen, für den es eher um den Klassenerhalt geht.“ Im Vergleich zu vor zwei Jahren sieht Görgen-Sprau weiterhin Fortschritte. „Damals war es so, dass praktische nur unsere ausländischen Kämpfer Punkte geholt haben. Unsere eigenen Leute gingen auf die Matte und waren weitgehend chancenlos. Dieses Jahr halten wir in den meisten Fällen gut mit und erzielen auch die eine oder andere Wertung. Am Ende setzt sich dann zwar trotzdem die Klasse und die Erfahrung der Gegner durch, aber der Abstand wird geringer und ich denke schon, dass der eine oder andere Esslinger mitunter gestaunt hat, was diese Nobodys aus Speyer drauf haben“, so der Teamchef. Text und Foto: JSV Speyer

10.05.2015


Auftaktsieg der Frauen des JSV

Die Frauen des JSV Speyer sind mit einem 9:5-Auswärtssieg beim KSV Esslingen in die neue Saison in der 1. Judo-Bundesliga Süd gestartet

Speyer- Trotz der Favoritenstellung auf dem Papier war es für den Vizemeister keine leichte Aufgabe beim Aufsteiger, denn Teamchefin Nadine Lautenschläger musste gleich auf eine Vielzahl ihrer besten Kämpferinnen verzichten. Die Neuzugänge Szaundra Diedrich, Meike Ziech und Jasmin Külbs waren ebenso beim Grand Prix in Zagreb im Einsatz wie die Ungarinnen Abigel Joó und Hedvig Karakas. Umso höher war es zu bewerten, dass Johanna Müller, die am Freitag in Zagreb gestartet war und Bronze geholt hatte, rechtzeitig zurückflog, um in Esslingen starten zu können. „Ich bin sehr froh, dass alles geklappt hat, und dass sie sich auf dieser Weise in den Dienst der Mannschaft gestellt hat“, so Teamchefin Nadine Lautenschläger. Eine wichtige Verstärkung stellte auch die niederländische Top-Kämpferin Kim Polling dar. Sie  stand zwar schon in der vergangenen Saison im Kader des JSV, feierte aber jetzt in Esslinge in Premiere – und die war eindrucksvoll. Mit zwei starken Würfen gewann sie ihre Kämpfe nach zwölf beziehungsweise 35 Sekunden. „Sie hat ihr Weltklasseniveau gezeigt und wir freuen uns, wenn Sie uns diese Saison weiter unterstützt“, kommentierte die Teamchefin.

Davor war nicht alles optimal verlaufen für Speyer. Nadja Bazynski hatte den Auftaktkampf verloren, und nach Siegen von Rebecca Bräuninger und Barbara Bandel hatte JSV-Eigengewächs Janina Hofäcker trotz starker Leistung kurz vor Schluss ihren Kampf abgeben müssen. Pollings erster Sieg brachte Speyer wieder in Führung, doch Jessica Lindner musste sich in der Klasse bis 48 Kilogramm der starken Polin Kinga Kubicka geschlagen geben. Verena Thumm entschied den abschließenden Kampf des ersten Durchgangs für sich und bescherte dem JSV damit eine knappe 4:3-Halbzeitführung.

Im zweiten Durchgang gewann Selina Dietzer zunächst hochgestellt in die Kategorie bis 70 Kilogramm gegen die gleiche Gegnerin, die zuvor Nadja Bazynski bezwungen hatte, doch eine Niederlage für Rebecca Bräuninger ließ den Speyerer Vorsprung wieder auf einen Punkt schrumpfen. Da kam der zweite Sieg von Kim Polling – dieses Mal hochgestellt in die Klasse über 78 Kilogramm gerade recht, ebenso wie der folgende Sieg von Johanna Müller. Als Barbara Bandels Gegnerin das folgende Duell kampflos aufgab, stand der Speyerer Sieg fest. Das Giuseppina Sagona anschließend in ihrem ersten Bundesligakampf unterlag, fiel daher nicht mehr ins Gewicht. Verena Thumm sorgte dann mit einem schnellen Ippon für einen erfreulichen Schlusspunkt.

„Wir haben dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung einen guten Saisonstart hingelegt“, freute sich Teamchefin Lautenschläger. „Neben Kim Polling und Johanna Müller waren Verena Thumm und Barbara Bandel herausragend – sie fuhren jeweils zwei Siege ein. Nun wollen wir den Schwung mitnehmen und nächste Woche zu Hause gegen den amtierenden Deutschen Meister aus Großhadern unser Bestes geben.“ Text und Foto: JSV Speyer

Auf den Bildern jeweils in weiß die Erfolgsgarantinnen Kim Polling und Johanna Müller.

03.05.2015


Eine nette kleine Anekdote am Rande des ersten Saisonkampfes des JSV-Frauenteams

Speyer-Seit Jahren ist es Tradition, dass die Speyerer Frauen zum Einlaufen vor dem Kampf rote Strümpfe tragen, die zusammen mit dem weißen Judoanzug bzw. der Trainingsjacke, die sie beim Einlaufen tragen, die Vereinsfarben ergeben, die gleichzeitig die Farben der Stadt Speyer sind.

Giuseppina Sagona hat allerdings als Neuzugang noch keine roten Strümpfe bekommen – die kriegt sie erst nächste Woche beim ersten Heimkampftag. Damit sie nicht als einzige komplett „ohne“ einlaufen musste, hat Jessica Lindner ihre Strümpfe, wie sie es formulierte „schwesterlich geteilt“. Die beiden kämpfen nicht nur in der gleichen Gewichtsklasse bis 48 Kilogramm, sondern haben auch den gleichen Heimatverein im Saarland und kennen sich dementsprechend gut.

Und beim JSV Speyer ist es sowieso Ehrensache, das man sich gegenseitig hilft. Nächste Woche sind aber alle komplett ausgestattet.

(auf dem ersten Bild sieht man die beiden am äußersten rechten Rand des Bildes mit jeweils einem Strumpf stehen)

Text und Foto: JSV Speyer

03.05.2015


Frauen des JSV Speyer starten in die neue Saison

Vier Neuzugänge beim JSV: v.l.: Jasmin Külbs, Giuseppina Sagona, Szaundra Diedrich und Maike Ziech.

Speyer- Eine Woche nach den Männern starten am Samstag auch die Frauen des JSV Speyer in die neue Saison in der 1. Judo-Bundesliga Süd. Der Vizemeister des vergangenen Jahres tritt beim Aufsteiger KSV Esslingen – auf dem Papier mag man in der Favoritenrolle sein, doch Teamchefin Nadine Lautenschläger mahnt zur Vorsicht: „Esslingen hat eine gute Mischung aus erfahrenen deutschen Athletinnen, starken Ausländerinnen und aufstrebenden jungen Kämpferinnen – die darf man auf keinen Fall unterschätzen.“

Nach einer Saison, in der man deutsche Vizemeister und Europapokalsieger wurde, bleibt den Speyerer Frauen eine gewisse Favoritenrolle in der Bundesliga nicht. Schließlich wurde das erfolgreiche Team aus dem vergangenen Jahr auch noch mit namhaften Neuzugängen verstärkt: Mit Jasmin Külbs kehrt eine alte Bekannte nach Speyer zurück – vor ihrem dreijährigen Gastspiel in Mönchengladbach trat sie sehr erfolgreich für den JSV an. Mit ihrer Rückkehr hat Speyer erstmals seit langem wieder eine etatmäßige Schwergewichtlerin im Team.

Ganz am anderen Ende des Gewichtsspektrums hat sich die Mannschaft ebenfalls verstärkt: Die 16-jährige Giuseppina Sagona, die  sich in diesem Jahr erstmals für die deutsche Meisterschaft qualifiziert hat, wird dafür sorgen, dass der JSV neben Jessica Lindner eine zweite Option in der Kategorie bis 48 Kilogramm hat. Beide haben mit dem ATV Dudweiler im Saarland den gleichen Heimatverein. In der Klasse bis 52 Kilogramm stößt die Italienerin Odette Giuffrida  dazu – sie gewann kürzlich Bronze beim Grand-Prix in Tiflis. Vom JC Bottrop, Finalrundenteilnehmer der vergangenen Saison, wechseln Szaundra Diedrich (-70 Kilogramm), Grand-Prix-Siegerin von Tiflis sowie die amtierende Europameisterin der U23, Maike Ziech (-78 Kilogramm) nach Speyer. Erstere hat bereits beim Europapokal ihr Debüt für den JSV gefeiert – und das überaus erfolgreich. Sie erzielte im Finale den entscheidenden Punkt, um den Pokalsieg zu sichern.

Doch trotz allem sieht Teamchefin Nadine Lautenschläger ihre Mannschaft selbst nicht unbedingt in der Rolle des Top-Favoriten. „Natürlich wird von anderen darüber gesprochen, dass wir Meister werden können, und auch in den Athletinnen schlummert dieser Wunsch. Wir haben uns verstärkt, aber das sind alle Kaderathletinnen, die viele internationale Einsätze haben. Es ist also immer die Frage, wer wann zur Verfügung steht und wie es beim jeweiligen Gegner ausschaut.“
Im Jahr vor den Olympischen Sommerspielen in Rio ist damit zu rechnen, dass die ungarischen Kämpferinnen, die seit Jahren zuverlässige Punktegaranten sind, nicht immer dabei sein werden – so etwa gleich jetzt beim Saisonstart in Esslingen. „Es ist zwar schade für die Zuschauer, wenn die Stars nicht dabei sind, aber wir verstehen absolut, dass die Olympia-Qualifikation ein sehr wichtiges Ziel ist. Und wir haben letzte Saison gezeigt, dass wir auch genügend Leute haben, die in die Bresche springen können und Punkte holen, wenn wir personell nicht bestens besetzt sind. Eva Schmidt kehrt jetzt nach langer Verletzungspause wieder zurück, auch Jenny Kirchner und Miriam Kost trainieren wieder regelmäßig und Vanessa Müller hat letztes Jahr schon Punkte geholt für uns”, erklärt Nadine Lautenschläger, dass der Kader tief genug ist, um auch Ausfälle kompensieren zu können.

Die in den vergangenen Jahren zu beobachtende Tendenz, dass die Südgruppe der 1. Bundesliga bei den Frauen zum einen extrem ausgeglichen und zum anderen leistungsmäßig stärker ist als der Norden, habe sich mit Blick auf diese Saison noch weiter verstärkt, ist die JSV-Teamchefin überzeugt: „Wenn man sich die Mannschaftslisten anschaut, sieht man, dass sich im Süden alles tummelt, was Rang und Namen hat. Auch der KSV Esslingen als Aufsteiger ist durchgängig nicht schlecht besetzt.“

So lautet das Ziel erstmal, sich für die Finalrunde zu qualifizieren. Gelingt dies, kann das Speyerer Team bei günstiger personeller Situation am Finaltag sicherlich auch um den Titel mitkämpfen. 

Bis dahin ist es aber noch ein weiter und schwerer Weg, der durch die Favoritenbürde nicht leichter wird. „Überall wo wir hinkommen, heißt es natürlich: 'Der amtierende Europameister kommt'. Ich will aber keinen großen Druck auf die Mannschaft aufbauen. Der Tag in Hoofddorp war eine tolle einmalige Sache. Aber die Bundesliga ist eine völlig andere Welt – das darf man nicht vergleichen”, mahnt die Teamchefin. Text und Foto: JSV Speyer

30.04.2015


Mit Niederlage in die neue Saison in der 1. Judo-Bundesliga Süd gestartet

Speyer- Mit einer 4:10-Niederlage beim JC Ettlingen sind die Männer des JSV Speyer in die neue Saison in der 1. Judo-Bundesliga Süd gestartet. Trotz der erwarteten klaren Niederlage gab es auf Speyerer Seite zufriedene Gesichter, denn der Verlauf der Kämpfe zeigte, dass der Leistungsunterschied zwischen dem Bundesliganeuling und dem Rest der Liga im Vergleich zur Debütsaison des JSV vor zwei Jahren wohl nicht mehr ganz so groß ist. „Wir haben mehr als nur ein Ausrufezeichen gesetzt“, freute sich Teamchef Michael Görgen-Sprau. „Vor zwei Jahren waren wir hier in fast allen Kämpfen chancenlos, und dieses Mal hatten wir in fast jedem Einzelduell Chancen, etwas zu holen.“

Niko Tsimakuridze hatte im ersten Kampf des Abends die Speyerer in Führung gebracht, als ihm gegen Arthur Ledowski in der Gewichtklasse bis 90 Kilogramm kurz vor Schluss den entscheidenden Wurf zum vorzeitigen Sieg gelang. Anschließend lieferte sich Neuzugang Simon Glockner in der Klasse bis 100 Kilogramm einen eng Kampf mit dem dreifachen deutschen Meister Dino Pfeiffer und ging dabei sogar in Führung, musste sich aber in der Schlussphase geschlagen geben. Die JSV-Eigengewächse Patrick Striegel und Sebastian Hofäcker gaben ihre Kämpfe erst nach langer Gegenwehr ab, das Gleiche galt für Tobias Teucke, der gegen den Grand-Prix-Sieger Giorgie Brolashvilli sogar eine kleine Wertung erzielen konnte, bevor er eine halbe Minute vor dem Ende geworfen wurde. Den zweiten Speyerer Punkt holte der georgische Schwergewichtler Onise Bughadze bei seinem ersten Kampf für Speyer mit einem souveränen Sieg gegen den um zwei Klassen hochgestellten Sidney Mai. Im abschließenden Kampf des ersten Durchgangs verlangte David Riedl dem international erfahrenen Top-Athleten Roman Moustopolous aus Griechenland alles ab und ging über die volle Distanz, allerdings mit dem besseren Ausgang für den Favoriten.

In der Halbzeit zeigte sich Michael Görgen-Sprau sehr angetan von den Leistungen seiner Sportler und hob die Steigerung im Vergleich zu letzten Auftritt in Ettlingen hervor. Das Problem aus Speyerer Sicht war jedoch, dass die personellen Alternativen für den zweiten Durchgang eingeschränkt waren. Paul Schall und Michel Adam fehlten verletzungsbedingt, zudem hatte sich Teucke im ersten Kampf beim Fallen auf die Schulter eine Blessur zugezogen, so dass man einen erneuten Einsatz nicht riskieren wollte. In dieser Klasse musste Julian Richter einspringen, der das Duell allerdings kampflos abgab. Zuvor hatten Tsimakuridze und Glockner ihre Kämpfe ebenso verloren wie Sebastian Hofäcker und Willi Martens – Letzterer traf auf den nun für Ettlingen starteten Speyerer Benjamin Hofäcker, geriet früh in Rückstand und konnte trotz einer erheblichen Steigerung nicht mehr ganz ausgleichen. Mit Sebastian und Benajmin Hofäcker standen an diesem Tag zwei Brüder für zwei verschiedene Mannschaften auf der Matte.

Zum Abschluss gab es noch etwas Freude für die JSVler: Onise Bughadze behielt auch gegen den Ettlinger Schwergewichtler Sergej Schakimow die Oberhand, und Jannis Hill setzte mit einem schönen Ippon-Sieg gegen Tom Görlitz einen positiven Schlusspunkt aus Sicht der Speyerer, die nun zuversichtlich dem Rest der Saison entgegen sehen. Trotz der Ausfälle einiger der besten eigenen Nachwuchskämpfer standen vier 17-Jährige für Speyer auf der Matte und sieben der 14 Positionen wurden vom Judokas besetzt, die beim JSV großgeworden sind. „Außerdem haben unsere Neuzugänge Simon und Onise gezeigt, dass sie eine echte Bereicherung für uns sind“, erklärte der Teamchef, der sich nun zusammen mit seinen Schützlingen auf die Heimpremiere am 9. Mai im Rahmen des Doppelkampftages mit dem Speyerer Frauenteam freut. Text und Foto JSV Speyer

26.04.2015


Ersten Saisonkampf der Männer des JSV Speyer am Samstag in Ettlingen

Stefan Bantle ist einer der jungen Talente aus den eigenen Reihen, auf die der JSV auch in der ersten Liga setzen will.Speyer/Ettlingen- Mit einem Auswärtskampf beim JC Ettlingen starten die Männer des JSV Speyer am Samstag um 18 Uhr in die neue Saison in der 1. Judo-Bundesliga Süd. Zwei Jahre nach der Premiere im Oberhaus sind die Domstädter erneut in Liga eins aufgestiegen, die Vorzeichen sind die gleichen wie damals: das Team geht als klarer Außenseiter ins Rennen – auch in Ettlingen. „Wir hatten damals in Ettlingen unsere deutlichsten Saisonniederlagen, also würden wir gerne dieses Mal das Ergebnis etwas knapper gestalten“, erklärte Teamchef Michael Görgen-Sprau.

Der JSV hat auf spektakuläre Neuverpflichtungen verzichtet, stattdessen will man der Linie treubleiben, möglichst auf Nachwuchskräfte aus den eigenen Reihen zu setzen. Mit Michel Adam, Paul Schall, Sebastian Hofäcker und Marco Zimmermann haben vier Speyerer Talente in der vergangenen Saison ihr Bundesligadebüt gefeiert.

Nun rücken mit Willi Martens, Sebastian Schmitt, Julian Richter sowie Leon und Lukas Stepper weitere fünf junge Speyerer in den Kader nach.  Allerdings werden nicht alle am Samstag mit von der Partie sein, da es in ihren Reihen einige Verletzungssorgen gibt.

In den unteren Gewichtsklassen können alle Positionen mit Speyerer Eigengewächsen besetzt werden. Einziger Abgang ist Benjamin Hofäcker. Mit ihm könnte es allerdings bereits am ersten Kampftag ein Wiedersehen geben, denn er ist ausgerechnet zum JC Ettlingen gewechselt. Speyerer Neuzugänge gibt es in den höheren Gewichtsklassen, in denen man nicht so stark mit eigenen Kämpfern aufwarten kann. Vom TSV Großhadern kommt Simon Glockner dazu. Er kämpfte vor zwei Jahren mit den Münchenern in Speyer und geht nun dort für die Gastgeber auf die Matte. Sein JSV-Debüt soll auch der georgische Schwergewichtler Onise Bughadze feiern. Er steht schon seit zwei Jahren im Kader, kam aber noch nicht zum Einsatz.

Der Rückzug von Rekordmeister TSV Abensberg hat die Ausgangslage viel offener und spannender gemacht. Dennoch sieht man sich in Speyer sportlich nicht unbedingt auf Augenhöhe mit der Konkurrenz. Dennoch macht der erneute Ausflug ins Oberhaus durchaus Sinn. „Wir haben das jüngste Team der Liga. Vielleicht kommt die erste Liga für den einen oder anderen noch ein paar Jahre zu früh. Aber wenn dieses Team zusammenbleibt, denke ich schon, dass wir in einigen Jahren eine Mannschaft haben werden, die überwiegend aus eigenen Kämpfern besteht und in der ersten Liga mithalten kann”, ist der Teamchef optimistisch. Foto und Text: JSV Speyer, Presse

24.04.2015


Pokale, Medaillen und Platzierungen für Sportler des JSV

Barbara Bandel holte sich die Bronze-Medaille bei den African Open in Casablanca!Judo-Erfolg: Überraschender Platz 1 beim internationalen Mannschaftsturnier in Heusweiler.

Speyer- Angereist mit einer Rumpfmannschaft (wegen Grippe Ausfall von sechs Wettkämpfern) überraschte das Team des JSV Speyer um Michael Görgen-Sprau und nahm am Ende den Siegerpokal entgegen. Die offenen Saarlandmeisterschaften in Heusweiler waren mit internationalen Teams hochkarätig besetzt. Die Nationalmannschaft aus Luxemburg und das starke Team Pole Metz waren neben Mannschaften aus dem Saarland, dem Rheinland und der Pfalz am Start. Gleich in der Vorrunde standen die Speyerer dem französischen Team gegenüber. Nach spannenden Einzelkämpfen trugen Mirco Holzhäuser (JC Zeiskam), Patrick Striegel, Niko Tsimakuridze und Dima Tsimakuridze zum ersten Sieg bei. Auch im zweiten Kampf gegen die Nationalmannschaft der Männer aus Luxemburg punkteten diese vier zum 4:1 Sieg. Gegen die Kampfgemeinschaft Merzig-Neunkirchen (3:2) und Homburg (4:1)  standen die Speyerer dann einigen Bundesligakollegen gegenüber, diesmal trug Paul Schall in der für ihn höheren Gewichtsklasse – 81 kg mit zum Erfolg der Speyerer bei.  Die Euphorie in der Mannschaft stieg und motivierte zu Höchstleistungen  im Halbfinale gegen den JC Mendig. Mit 4:1 Siegpunkten zogen die Speyerer somit überraschend ins Finale ein. Dieses sollte noch einmal sehr spannend werden. Wieder stand das starke Team aus Metz als Finalpartner fest: Mirco Holzhäuser (JC Zeiskam) musste diesmal seinen Kampf abgeben, Patrick Striegel glich motiviert durch die Anfeuerung der Teamkameraden zum 1:1 aus. Paul Schall führte, musste dann aber dem körperlich stärkeren Franzosen den Punkt lassen: 2:2. In den beiden entscheidenden Kämpfen sicherten dann Niko und Dima Tsimakuridze nach kräftezehrenden Einsätzen den Tagessieg für das JSV-Team.

„Dass die Meisterschaft so gut besetzt ist, hat mich erstaunt und gefreut. Unsere Jungs haben allesamt toll gekämpft und waren hochmotiviert. Das Turnier war eine gute Vorbereitung für die Bundesligasaison“, so Michael Görgen-Sprau am späten Abend. „Der Tag hat sich gelohnt, es war sehr anstrengend weil, wir krankheitsbedingt nicht wechseln konnten. Aber es hat riesig viel Spaß gemacht!“, brachte es Patrick Striegel für das gesamte Team auf den Punkt. Sowohl er als auch Niko hatten jeweils sechs Duelle souverän gewonnen und konnten mit Recht stolz auf ihre Leistung sein.

Michael Görgen-Sprau

Bronze für Gabriel Martin, David Fuhrer und Thomas Brecht beim Dt. Judo-Bund-Sichtungsturnier in Backnang

350 Judoka der Altersklasse U 15 gingen beim bundesoffenen Turnier der U 15 in Backnang an den Start. Die acht Starter des JSV Speyer trugen am Ende mit drei Bronzemedaillen zum guten Abschneiden des Judoverbandes Pfalz bei diesem Sichtungsturnier entscheidend bei (3. Platz).

In der Gewichtsklasse -40 kg konnte sich Gabriel Martin unter 32 Teilnehmern nach zwei Siegen in der Hauptrunde und zwei Siegen in der Trostrunde ins kleine Finale vorkämpfen, wo er sich gegen den pfälzischen Teamkollegen Nils Oeßwein entscheidend durchsetzte. Thomas Brecht machte es seinem Teamkollegen nach: Nach Freilos und vier Siegen in der Trostrunde stand auch er im kleinen Finale um die Bronzemedaille als Sieger nach dem entscheidenden Kampf gegen Lion Abboud Herbert aus Konstanz fest. Der dritte Bronzemedaillensieger war am Schluss David Fuhrer, der sich im 12er Teilnehmerfeld mit vier Einzelsiegen ins kleine Finale vorkämpfte und hier Nahuel Friedrich Kuhn (Nordrheinwestfalen) hinter sich ließ.

Trainer und Betreuer Peter Lichtmannegger war sehr zufrieden mit seiner Gruppe: „Ich bin richtig zufrieden mit den Leistungen aller Teilnehmer, man sieht nun sehr schön, dass die Technikgrundlagen von Ferenc Nemeth im Wettkampf umgesetzt werden. Auch Julian Pantelic, Sergio Martin, Leon Lichtmannegger, Stella Richter und Vanessa Richter haben schöne Techniken gezeigt, hier reichte es diesmal aber nicht bis zum Medaillenerfolg.“

Alle Platzierten erhalten vom anwesenden Bundestrainer Bruno Tsafak eine Einladung zum DJB-Kaderlehrgang nach Kienbaum. Gerlinde Görgen

Vize-Meistertitel und 3. Platz bei rheinland-pfälzischen Karate-MeisterschaftenKarate: Ergebnisse der offenen RKV-Landesmeisterschaften der Jugend, Junioren, U21, Leistungs- und Masterklasse am 14. März 2015 in Edenkoben: Silber für Alessio Roth, Bronze für Fabio Roth

Landeskadermitglied Alessio Roth war gleich früh um 8:45 Uhr in der Kategorie Kata Einzel männlich, U21 dran. Mit durchweg hervorragender Leistung überzeugte er die fünf Kampfrichter und arbeitete sich so ungeschlagen ins Finale. In diesem, welches dreieinhalb Stunden später, fast eine Stunde nach dem Zeitplan, stattfand, übermannte ihn jedoch die Nervosität und so konnte er nicht seine gewohnte Stärke und Stabilität abrufen und nur einen Kampfrichter für sich entscheiden. Dennoch waren seine Trainier mit seiner Leistung sehr zufrieden und freuten sich über Alessios zweiten Platz.

Auch JSVler und Landeskadermitglied Matthias Schaudig war an diesem Tag nach Edenkoben gereist. Er startete jedoch für den Budokan Kaiserslautern und war aufgrund einer heftigen Zerrung im Bein nicht in optimaler Verfassung. In der Kategorie Kata Einzel Herren musste er gleich in der ersten Runde gegen den extrem starken Marcel Schmitt starten und konnte hier nur ein 1:4 erzielen. Die Trostrunde blieb ihm in dieser Kategorie verwehrt. Doch Matthias blieb noch eine zweite Chance, da er auch in der Kategorie Kata Einzel U21 männlich, zusammen mit Alessios Bruder Fabio, ebenfalls JSVler und Mitglied des RKV Sichtungskader, antrat. Diesmal ging es Fabio so, dass dieser von Marcel Schmitt gleich in der ersten Begegnung aus dem Rennen geworfen wurde. Matthias hingegen konnte sich in dieser Kategorie wieder souverän behaupten und wurde erst im spät am Abend ausgeführten Finale ebenfalls wieder von Marcel Schmitt geschlagen.

Fabio nutzte die Chance der Trostrunde und kämpfte sich hier auf den dritten Platz. Jürgen Ballreich

Text und Foto: Judo-Sportverein Speyer

18.03.2015


Speyerer Judoka erfolgreich bei den Südwestdeutschen Meisterschaft U18 und U21

Archivbild von Michel AdamSpeyer- Erfolgreiches Wochenende für den Nachwuchs des Judosportvereins Speyer: Bei den Südwestdeutschen Meisterschaften der U18 und U21 in Bad Ems im Rheinland holten die Speyerer sechs Titel, insgesamt neun JSVler qualifizierten sich für die Deutschen Meisterschaften in ihren jeweiligen Alters- und Gewichtsklassen.

Bei den U18 siegten Sebastian Schmitt (-81kg), Willi Martens (-73kg) und Michael Bantle (-66kg), wobei Letzterer dem jüngsten U18-Jahrgang angehört und zum ersten Mal in dieser Alterklasse antrat, was seine Leistung umso bemerkenswerter macht. Meta Lu Jülicher wurde in der Kategorie bis 52 Kilogramm Zweite und Joey Gohr sicherte sich bis 46 Kilogramm Bronze – diese beiden sind ebenso wie die drei Meister mit von der Partie, wenn in zwei Woche in Herne die Deutschen Meisterschaften ausgekämpft werden. „Da werden sie sicherlich alle ein Wörtchen mitreden im Kampf um die vorderen Platzierung“, ist sich JSV-Betreuer Manfred Dreiseitl sicher.

Archivbild von Janina HofäckerPech hatte Julian Richter, der bereits im ersten Kampf auf den Deutschen Vizemeister traf und am Ende Fünfter wurde – ebenso wie Leon Stepper und Grete Riegert. Auf Rang sieben landeten Christopher Hofäcker und Anne Riegert, Lukas Stepper und Erik Seith konnten sich nicht platzieren.

Bei den U21 holte sich die bundesligaerfahrenen JSV-Kämpfer Sebastian Hofäcker (-60 kg), Michel Adam (-66kg) und Janina Hofäcker (-57kg) jeweils Platz eins. Stefan Bantle wurde bis 73 Kilogramm Zweiter. Sie werden damit bei der Deutschen Meisterschaft am 7. und 8. Märt in Frankfurt / Oder dabei sein. „In diesen Gewichtsklassen sind die Hessen besonder stark. Dass sich unsere Kämpfer angesichts dieser Konkurrenz bei den Südwestmeisterschaften durchsetzen konnten, deutet darauf hin, dass sie auch bei den Deutschen Meisterschaften vorne dabei sein werden“, erklärte Dreiseitl.

Weitere Platzierungen bei den U21 gab es für Leander Riegert (-81kg) und Florian Bantle (-90kg), die jeweils Fünfter wurden, und Willi Martens, der Siebter wurde. Marco Zimmermann konnte sich nicht platzieren.

„Insgesamt war die Bilanz sehr gut, auch wenn einige nicht ganz ihr volles Potenziel abrufen konnten“, resümierte Dreiseitl, und blickt optimistisch den nächsten Aufgaben für den JSV-Nachwuchs entgegen.

16.02.2015


Neuer Teilnehmer-Rekord beim Judo-Nachwuchsturnier

Der Jugendvorstand des JSV, der das Nachwuchsturnier organisiert und durchgeführt hat. Der Jugendvorstand des JSV, der das Nachwuchsturnier organisiert und durchgeführt hat

Über 100 Jung-Wettkämpfer beim 2. Heiner Sprau-Gedächtnis-Turnier im Judomaxx

Speyer- Gegen Mittag gab es keine Parkplätze mehr in der Butenschönstraße und fast keinen Tribünen-Sitzplatz im großen Judomaxx. So voll ist die Halle sonst nur bei Bundesliga-Wettkämpfen. Doch dieses Mal waren es keine Schwarzgurte, die zum Wettkampf antraten, sondern die jüngsten Judoka, die in die Fußstapfen ihrer großen Vorbilder treten wollen.

Beim traditionellen Nachwuchsturnier, das zum zweiten Mal dem langjährigen Vorsitzenden Heiner Sprau gewidmet war, schnupperten sieben- bis elfjährige Judoka erstmalig Wettkampfluft.

Bevor es losging, begrüßte Vorsitzender Michael Görgen-Sprau die Teilnehmer, Eltern und Zuschauer, erklärte die Wettkampf-Regeln, stellte den JSV-Cheftrainer Ferenc Nemeth vor und erläuterte auch Judo-Werte wie Höflichkeit, Respekt und Wertschätzung.

Das Aufwärmtraining übernahm Bundesliga-Kämpfer Michel Adam. Wie richtiges Wettkampf-Judo geht, zeigte dann Barbara Bandel bei einem Showkampf. Die international erfolgreiche Judo-Frau übernahm auch die Siegerehrung. Fast 50 Helfer garantierten einen reibungslosen Ablauf auf und hinter der Matte. Der gesamte Jugendvorstand sowie ein Teil der weiblichen sowie männlichen Bundesliga-Mannschaft unterstützten die Wettkampfleitung um Anni Meier und Manuel Queisser.

Auch etliche Eltern trugen ihren Teil zu einem gelungenen Wettkampftag bei. Sie lernten den Verein, seine Angebote und Philosophie kennen und zeigten sich von der Professionalität beeindruckt. Vor allem die Wertschätzung, die den jungen Teilnehmern entgegengebracht wurde, nahmen sie positiv wahr. Anni Meier, bei der die meisten Kinder sowohl in Schul-AGs als auch im Judomaxx trainierten, lobte die Geduld der Kinder, die ruhig warteten, bis sie an der Reihe warten.

Der Wettkampftag war in zwei Teilturniere unterteilt: Zuerst kamen die Weiß- und Weiß/Gelb-Gurte dran; hier starteten rund 70 Teilnehmer. Anschließend kämpften etwa 30 Gelb-, Gelb/Orange- und Orange-Gurte um Medaillen. Die Kinder wurden nach Gewicht und Trainingserfahrung in Viererpools unterteilt, in dem jeder gegen jeden kämpfte.

Im Anschluss an das Nachwuchsturnier lud der Verein zum Neujahrsempfang. Der Vorstand um Michael Görgen-Sprau, Professor Dr. Rolf Güdemann, Gaby Meier, Gerlinde Görgen und Manfred Dreiseitl berichtete vom bisher erfolgreichsten Jahr in der Vereinsgeschichte und den zahlreichen Aktionen und Gruppen, die ins Judomaxx kommen. Auch für 2015 nimmt sich der Verein viel vor.

Text und Foto: Judo-Sportverein Speyer

02.02.2015


Zweimal Platz fünf für den JSV

Sebastian Hofäcker (blau)Speyer- Mit sieben Teilnehmern war der JSV Speyer bei den Deutschen Judo-Einzelmeisterschaften in Bonn am Start. Die besten Platzierungen erzielten dabei Sebastian Hofäcker (-60kg) und Barbara Bandel (-78kg), die jeweils auf den fünften Rang kamen. Von besonderer Bedeutung war allerdings aus Sicht des Vereins, dass drei  Nachwuchskämpfer aus den eigenen Reihen bei ihrer ersten Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften ansprechende Leistungen zeigten und ihre positive sportliche Entwicklung bestätigten.

Zu diesem Trio gehört Sebastian Hofäcker, der am ersten Turniertag mit einem Erfolg gegen Niklas Lukai aus Nordrhein-Westfalen startete. Anschließend zog er mit einem Ippon-Sieg gegen Jürg Onufriev aus Brandenburg ins Halbfinale ein. Dort musste er sich dem späteren Deutschen Meister, Philip Grad vom TSV München-Großhadern, geschlagen geben. Im Kampf um Bronze traf Hofäcker auf den erfahrenen Martin Schumacher aus Baden, der sich in einem engen Kampf knapp durchsetzte. Trotz der Enttäuschung über die verpasste Medaille war JSV-Cheftrainer Ferenc Nemeth sehr zufrieden mit der Art und Weise, wie sich sein junger Schützling gegen die nationale Spitze behauptete.

Barbara Bandel tritt seit dem vergangenen Jahr in der Kategorie bis 78 Kilogramm an, nachdem sie zuvor viele Jahre eine Klasse tiefer unterwegs war. Sie startete mit einem schnellen Ippon-Sieg über Lena Langenkämper aus Nordrhein-Wetstfalen, musste sich dann aber gegen Marie Branser aus Sachsen in der „Golden- Score“-Verlängerung geschlagen geben, nachdem es am Ende der regulären Kampfzeit Unentschieden gestanden hatte. Mit Ippon-Siegen gegen Friederike Majer aus Württemberg und Kirsten Schophuis aus Nordrhein-Westfalen – letzterer nach nur sieben Sekunden – kämpfte sie sich durch die Trostrunde und erreichte den Kampf um den dritten Platz. Diesen musste sich allerdings an Anna-Maria Wagner aus Württemberg abgeben.

In der gleichen Gewichtsklasse feierte JSV-Nachwuchskämpferin Tracy Heusinger ihr Debüt bei der Deutschen Meisterschaft. Gegen Jennifer Schmidt aus Nordrhein-Westfalen ging sie über die volle Kampfzeit, musste sich aber mit Wazaari geschlagen geben und schied aus.

Janina Hofäcker (weiß)Am zweiten Turniertag startete Janina Hofäcker in der Gewichtsklasse bis 57 Kilogramm. Sie hatte bei ihren ersten Einsätzen in der Bundesliga starke Leistungen gezeigt und sich parallel erstmalig für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert. Gegen die erfahrene Swantje Kaiser aus Köln ging sie über die volle Kampfzeit, musste sich aber geschlagen geben. Da ihre Gegnerin in der folgenden Runde unterlag, gab es für die junge Speyererin keine Trostrunde.

Eine Gewichtsklasse höher startete Vanessa Müller für den JSV Speyer. Auch sie ist ein Eigengewächs des JSV,  im Gegensatz zu den Hofäckers war es aber bereits ihre zweite Deutsche Meisterschaft. Sie traf in der ersten Runde auf die spätere Silbermedaillengewinnerin Michelle Hürzeler aus Bayern und musste den Kampf abgeben. In der Trostrunde drehte Müller zunächst gegen Claudia Kersten aus Nordrhein-Westfalen einen Rückstand und entschied den Kampf für sich, in der folgenden Runde war aber gegen die spätere Bronze-Gewinnerin Natalia Kubin aus Köln Endstation für die Speyererinnen.

Mit David Riedl und Andreas Benkert traten zwei Bundesliga-Kämpfer des JSV, die ursprüunglich aus Franken stammen, nun aber in Speyer wohnen, zum ersten Mal für den JSV Speyer bei einer Deutschen Einzelmeisterschaft an. Sie beide mussten allerdings jeweils nach dem ersten Kampf die Segel streichen.

Erfreulich aus Speyerer Sicht mit Blick auf die kommende Bundesligasaison war, dass gleich drei Mitglieder des Frauen-Bundesligateams Medaillen gewinnen konnten. Johanna Müller holte Silber in der Klasse bis 57 Kilogramm, Nadja Bazynski (-63kg) und Jessica Lindner (-48kg) erkämpften Bronze. Text und Foto: JSV Speyer

26.01.2015


Das Wunder von Hoofddorp

Die Mannschaft mit dem PokalFrauen des JSV-Speyer gewinnen als erstes deutsches Team die europäische Vereinsmeisterschaft

Hoofddorp/Speyer-  Es war ein historischer Tag für den JSV Speyer: Die Frauenmannschaft des aktuellen deutschen Vizemeisters hat am Samstag in Hoofddorp bei Amsterdam völlig überraschend die Europäische Vereinsmeisterschaft gewonnen. Es war das erste Mal überhaupt, dass ein Team des JSV Speyer die europäische Bühne betrat, und die Mannschaft von Trainerin Nadine Lautenschläger schaffte auf Anhieb das, was noch keine deutsche Frauenmannschaft zuvor gelang, nämlich den Titel zu holen.

Ausgerechnet JSV-Neuzugang Szaundra Diedrich, bei diesem Turnier erstmals für Speyer im Einsatz, erzielte den entscheidenden Punkt, um den JSV im Endkampf gegen JC Cortaillod uneinholbar mit 3:1 in Führung zu bringen. Insgesamt kam die aus Bottrop in die Pfalz gewechselte Diedrich zu zwei Siegen und einer Niederlage in den drei Runden – die gleiche Bilanz wiesen Verena Thumm und Abigél Joó auf, während Johanna Müller und Hedvig Karakas mit perfekten Bilanzen von drei Siegen in drei Kämpfen glänzten.

Schon bei der Auslosung am Freitag war klar geworden, dass der einzige deutsche Vertreter in Turnier nicht unbedingt ein Außenseiter sein würde. Die Anhand der Welträanglistenplätze der Mannschaftsmitglieder errechnete Setzliste ergab, dass der JSV Speyer als eine von vier gesetzen Teams ein Freilos in der ersten Runde erhielt. So konnten Nadine Lautenschläger und ihr Team in Ruhe von der Tribüne aus dem Auftaktgegner zuschauen, um dann am frühen Nachmittag ins Turnier einzusteigen.

Szaundra Diedrich freut sich über ihren Sieg im Finale, der den Turniersieg für Speyer sicherte.Gegen das französische Team JCE Argenteuil  bestritt Verena Thumm den Auftakt in der Kategorie bis 52 Kilogramm. Im Gegensatz zur Bundesliga wurde nur in fünf Gewichtsklassen und in nur einem Durchgang gekämpft. Thumm geriet zwar früh in Rückstand, konnte den Kampf aber drehen und sogar vorzeitig gewinnen. Anschließend setzte sich Johanna Müller in einem extrem engen Duell im Golden Score (Verlängerung) durch, bevor die Ungarin mit einem furiosen schnellen Sieg gegen die Weltklasseathletin Sara Loko ein dickes Ausrufezeichen setzte und den JSV uneinholbar mit 3:0 in Front brachte. Szaundra Diedrich musste ihren Kampf zwar knapp abgeben, doch Abigél Joó brachte den letzten Punkt zum souveränen 4:1 für Speyer nach Hause.

Im Halbfinale wartete mit dem AS Mulhouse ein weiterer französischer Vertreter. Der Ablauf der Kämpfe war zunächst der gleiche: Thumm und Müller legten vor, und Hedvig Karakas besiegelte mit dem 3:0 den vielumjubelten Finaleinzug. Szaundra Diedrich legte mit ihrem ersten Sieg für den JSV nach, als sie das prestigeträchtige deutsche Duell gegen die für Mulhouse startende Iljana Marzok gewann. Das Abigél Joó im Schlusskampf den Ehrenpunkt an ihre Gegnerin abgeben musste, störte dann niemanden mehr.

Hedvig Karakas feiert den entscheidenden Punkt zum FinaleinzugFür das Finale gegen die Schweizer setzte Nadine Lautenschläger zum dritten Mal auf die gleiche Aufstellung, und wurde nicht enttäuscht. Zwar musste Verena Thumm den ersten Kampf abgeben, zeigte aber gegen die Weltranglistenzweite aus Brasilien ein sehr starke Leistung und unterlag erst Sekunden vor Ende der Kampfzeit. Müller sorgte postwendend für den Ausgleich und Karakas brachte Speyer in Führung. Als Diedrich dann den „Matchball“ zum 3:1 verwandelte, kannte der Jubel im Speyerer Team und unter den zahlreichen mitgereisten Fans keine Grenzen mehr. Die Siegesfeier hatte schon begonnen, bevor Abigél Joó den Punkt zum 4:1-Endstand einfuhr.

„Ich hatte am Anfang des Tages nicht damit gerechnet, dass wir gewinnen aber die Mädels überraschen mich immer wieder aufs Neue und die Speyerer Fans, die die Halle stimmungsmäßig übernommen haben, haben uns zusätzlich nach vorne gepusht. Als erstes deutsches Team hier zu gewinnen – das ist echt ein geiler Jahresabschluss“, freute sich die JSV-Teamchefin über den Erfolg.

Die JSV-Frauen erhielten nicht nur den Pokal und das Preisgeld in Höhe von 5000 Euro, sondern auch die Qualifkation für die „Golden League“ die „Champions League“ des Judo, im kommenden Jahr – eine weitere Premiere und ein weiteres internationales Abenteuer für das JSV-Team kann also jetzt schon eingeplant werden. Text und Foto: JSV Speyer

21.12.2014


JSV fiebert Europapokal-Debüt entgegen

Speyer- Ein großes Highlight steht dem Frauenteam des JSV Speyer zum Jahresende ins Haus: Am Samstag, 20. Dezember wird die Mannschaft zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte am Europapokal der Vereine (European Club Championship) teilnehmen. Als Zweiter der diesjährigen Bundesliga hat sich das Team von Trainerin Nadine Lautenschläger für das Turnier in Hoofddorp bei Amsterdam qualifiziert. Dort messen sich insgesamt zwölf Vereine aus acht Ländern.

„Die Stärke der anderen Mannschaften ist unterschiedlich – es sind schon einige Knaller dabei, deshalb hoffen wir auf ein bisschen Glück bei der Auslosung am Freitag“, erklärt die JSV-Trainerin, die im Wesentlichen auf den gleichen Kader zurückgreifen kann, der in diesem Jahr in der Bundesligarunde überzeugte und in der Finalrunde vor heimischem Publikum bis ins Finale kam.

„Wir haben eine grandiose Saison gekämpft und sind jetzt schon sehr zuversichtlich für die kommende Saison, weil wir auch einige starke Neuzugänge haben. Da das jetzt aber der erste internationale Auftritt des JSV ist, müssen wir sehen wie es läuft – wir lassen es ohne Druck auf uns zukommen“, so Nadine Lautenschläger abschließend.

Das Abenteuer „Internationales Geschäft“ bedeutet für den Verein aus der Domstadt einen nicht zu unerschätzenden organisatorischen und finanziellen Aufwand. „Wir werden hier durch den Landessportbund Rheinland-Pfalz dankenswerter Weise unterstützt“, betont JSV-Geschäftsführerin Gerlinde Görgen. Eine große Fangruppe macht sich ebenfalls auf die Reise, um das Team zu unterstützen. Die Vorfreude auf das internationale Debüt ist also riesengroß. Text und Foto. JSV Speyer 

19.12.2014


Saisonabschluss JSV Speyer

Speyer- Es ist schon seit einigen Jahren Tradition, dass die Bundesliga-Judoka des JSV Speyer mit einem außergewöhnlichen sportlichen Event ihren Saisonabschluss feiern.

Nach Kartfahren und Eishockey in den beiden vergangenen Jahren war in diesem Jahr Bubble Soccer angesagt. Dazu schlüpften die Sportler in große aufblasbare Plastikkugeln, die den Oberkörper verdecken. In dieser Ausrüstung wurde dann Fußball gespielt.

Sechs Viererteams kämpften vier Stunden lang in einem actionreichen Turnier um den Sieg, den letztlich die Mannschaft von Teamchef Michael Görgen Sprau mit den Kämpfern Wulf Reiche, Paul Zwezich und Jan Müller holte.

Im Anschluss an das Turnier fand die offizielle Siegerehrung für die erfolgreiche Männermannschaft statt – die Kämpfer, die in diesem Jahr die Meisterschaft in der 2. Bundesliga und damit den direkten Wiederaufstieg in Liga eins schafften, erhielten ihre Goldmedaillen.

Sehen Sie auch hierzu ein Video unter: https://www.dropbox.com/s/mtj397hb1svt0s7/FB-Bubble.mp4?dl=0

Text und Foto: JSV Speyer

16.12.2014


Dreimal Edelmetall für den JSV Speyer

Judosportler erfolgreich bei Deutschen Pokalmeisterschaften

Speyer- Mit neun Startern war der Judosportverein Speyer bei den Deutschen Pokalmeisterschaften im hessischen Neuhof vertreten. Am Ende durften sie drei Medaillen mit nach Hause nehmen, die gleichbedeutend mit der Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften Ende Januar sind.

Janina Hofäcker (-57 Kilogramm) startete mit Ippon-Siegen gegen Beke von Ahnen aus Osnabrück und Viola Haupt aus Sachsen, bezwang dann im Viertelfinale Tais Martinez aus Nordrhein-Westfalen und zog mit einem vorzeitigen Erfolg gegen Alina Renk aus Berlin ins Finale ein. Dort setzte sie sich nach etwas mehr als einer Minute gegen Laura Wirth aus Bayern durch, um sich die Goldmedaille zu sichern.

„Das war die Krönung eines tollen Jahres für Janina, die lange Zeit mit Verletzungen zu kämpfen hat aber in dieser Saison eine großartige Entwicklung gemacht und sich auch in unserem Bundesligateam etabliert hat“, erklärte der JSV-Vorsitzende Michael Görgen-Sprau.

Janinas Bruder Sebastian Hofäcker (-60 Kilogramm) startete mit Ippon-Siegen gegen Simon Schlichting aus Nordrhein-Westfalen und Florian Hahn aus Braunschweig. Gegen Jan Mollet aus Baden musste der Speyerer zwar über die volle Kampfzeit, setzte sich aber am Ende durch. Im Halbfinale unterlag Hofäcker dann allerdings Marcel Pristl aus Sindelfingen. Im Kampf um Bronze besiegte Hofäcker den Offenbacher Bundesliga-Kämpfer Brian Miles-Smith und sicherte sich so einen Platz auf dem Siegertreppchen. Der erst 17-jährige Hofäcker, der in diesem Jahr seine ersten Einsätze im Bundesliga-Team des JSV absolvierte, bestätigte damit seine aktuelle gute Form – nur eine Woche vorher hatte er beim U20-Ranglistenturnier in Mannheim den zweiten Platz belegt.

Tracy Heusinger besiegte in ihrem ersten Kampf Paula Blume aus Brandenburg mit Ippon, musste sich aber dann der späteren Silbermedaillengewinnerin Jennifer Schmidt aus Nordrhein-Westfalen geschlagen geben. Mit Siegen über Lisa Kehm aus Neu-Ulm, Johanna Schumann aus Tauberbischofsheim und Jana Buschermöhle aus Bremen kämpfte sie sich aber erfolgreich durch die Trostrunde zur Bronze und zur erstmaligen Teilname an den Deutschen Meisterschaften.

Michel Adam verlor seinen Auftaktkampf in der Kategorie bis 66 Kilogramm gegen den späteren Turniersieger Marvin Philipp aus Itzehoe. In der Trostrunde besiegte er Pascal Bruckmann aus Baden-Württemberg mit Ippon, unterlag dann aber Thomas Graczyk aus Nordrhein-Westfalen und wurde Neunter.

In der Gewichtsklasse bis 73 Kilogramm waren gleich drei Speyerer am Start. Stefan Bantle musste sich nach einem Freilos in Runde eins in seinem ersten Kampf gegen David Krämer aus Abensberg geschlagen geben. Da Krämer nicht ins Finale kam, gab es für Bantle keine zweite Chance in der Trostrunde Das gleiche Schicksal ereilte Paul Schall, der Tobias Madl aus München-Großhadern unterlag, der wiederum im Achtelfinale ausschied.

Etwas besser ering es dem Dritten im Bunde der Speyer, Benjamin Hofäcker. Er besiegte zunächst Auftaktkampf Malte Stahl aus Hamburg und dann Tom Patzenhauer aus Leipzig jeweils mit Ippon, unterlag dann aber  im Viertelfinale Dennis Klein aus Baden. In der Trostrunde musste der Speyerer sich gegen Philipp Innig-Aguion  aus Osnabrück geschlagen geben und beendete das Turnier auf Rang neun.

Jenny Kirchner (-70 Kilogramm) und Leander Riegert (-81kg) verloren jeweils ihren ersten Kampf und verpassten die Trostrunde, da ihre Gegner im Viertelfinale ausschieden. Text und Foto: JSV Speyer

01.12.2014


Für sportliche und soziale Einsätze

„Judo-Sportverein Speyer“ kann dank großer und kleiner Spenden neuen Kleinbus in Dienst stellen

cr. Speyer-  Mit seinem neuen Vereinsbus sei der „Judo-Sportverein Speyer JSV“ - einer der mitgliederstärksten in dieser Sportart in der Bundesrepublik Deutschland - jetzt wieder in der Lage, den Ruf Speyers als einer der sportaffinsten Städte weit und breit sowie die eigenen sportlichen Erfolge des JSV auch außerhalb der Stadtgrenzen wirksam zu „verteidigen“. Das erklärte jetzt in Anwesenheit der Speyerer Sportdezernentin, Bürgermeisterin Monika Kabs und Mitgliedern des Speyerer Stadtrates, der 2. Vorsitzende des JSV, Prof. Dr. Rolf Güdemann, bei der Indienststellung des neuen, 130 PS starken Neunsitzers, Typ „Citroen Jumper“, vor dem „Judomaxx“ in der Speyerer Butenschönstraße.

Nachdem der inzwischen bereits zehn Jahre alte Vorgänger des neuen Busses mit weit über 200.000 Fahrtkilometern längst an den Grenzen seiner Leistungsfähigkeit angelangt war, habe man bereits vor gut einem Jahr damit begonnen, auf einen „Neuen“ zu sparen und Ausschau zu halten nach potentiellen Sponsoren für dieses Projekt. Erst nachdem sich dann das Speyerer Konsortium „Palatina GeoCon GmbH & Co KG und GDF SUEZ E&P Deutschland GmbH“, das sich seit Jahren erfolgreich darum bemüht, die durchaus nennenswerten Erdölvorkommen unterhalb der Stadt „ans Tageslicht“ zu befördern, dazu bereit erklärt habe, als Hauptsponsor in die Finanzierung des Fahrzeugs einzutreten, habe man damit begonnen, auch für die dann noch offene Summe Spender und Sponsoren einzuwerben. Heute, so Prof. Dr. Güdemann weiter, könne man voller Stolz vermelden, dass nur noch ein kleiner Rest der Gesamtkosten für die Beschaffung des neuen Fahrzeugs aufgebracht werden müsse.

Dass dieses Projekt verwirklicht werden konnte, verdanke der JSV neben dem „Erdöl-Konsortium“ der Spendenbereitschaft gleich mehrerer „Großspender“ wie der „BBBank - Badischen Beamtenbank“, der „PSD-Bank Karlsruhe-Neustadt“, der Werbegemeinschaft der „Postgalerie Speyer“, der „Fauss Werbetechnik Speyer“, der Zahnarztpraxis Dr. Haschemian, des Fahrzeuglieferanten, dem „Autohaus Citroen Höhl“ in Speyer, aber auch den zahlreichen Klein- und Kleinstspendern aus der Mitte des Vereins. „Da wurden Ein- und Zwei-Euro-Münzen in die Spardose des Vereins geworfen, aber auch der eine oder andere „Euro-Schein“ fand den Weg auf unser Sonderkonto“, freute dich der für das Projekt verantwortliche 2. Vorsitzende.

Alle größeren Spender fänden sich jetzt mit ihrem Firmenlogo auf dem neuen blütenweißen Kleinbus wieder - „wir haben aber noch reichlich Platz gelassen, dass sich noch weitere auf dem Bus verewigen können“, lud Prof. Dr. Güdemann zu weiterer Unterstützung des Pojektes ein.

Der neue Bus wird schon am 20. Dezember zur ersten seiner inzwischen schon über vierzig fest terminierten „Auswärtsfahrten“ aufbrechen. Dann nämlich wird die in der letzten Saison so erfolgreiche Speyerer Damenmannschaft des JSV zur „European Championship“, der inoffiziellen Mannschafts-Europameisterschaft der Damen, nach Amsterdam reisen.

Das Fahrzeug soll aber nicht nur zum Transport der aktiven Speyerer Judoka zu den auswärtigen Kämpfen dienen, sondern auch und vor allem zur Unterstützung der – ganz im Sinne des unvergeßlichen „Vaters des Projektes 'Judomaxx' Heiner Sprau - inzwischen zahlreichen Sozialprojekte des JSV wird er künftig zum Einsatz kommen: Da stehen die wöchentlichen Fahrten mit den Schülerinnen und Schülern der „Schule im Erlich“, der „Woogbachschule“ und der „IGS Georg Friedrich Kolb“ zum Judo-Unterricht im „judomaxx“ ebenso auf dem „Fahrplan“ wie die „Starken Mädchen“ - ein offener Treff für junge Frauen mit geistigen Beeinträchtigungen - oder eine der anderen sozial-integrativen Gruppen, die der JSV betreut, profitieren von dem fahrbaren Untersatz.

Von seiner Heimat im „judomaxx“ aus könne der „Judo-Sportverein Speyer“ jetzt sein ganzheitlich-gesellschaftliches Engagement, seine Werte und seine Ideen in die Welt hinaus tragen, betonte Prof. Dr. Güdemann abschließend. Denn neben den rein sportlichen Aspekten verstehe sich der Verein nämlich auch als eine soziale Gemeinschaft. Deshalb würden die sportlichen Aktivitäten ausweislich der Jahreschroniken des Vereins auch ihre Ergänzung im außersportlichen Bereich durch Angebote wie Ausflüge, Abenteuerwochenenden, Familienfeste, Freizeiten und vieles andere mehr finden.

Vertreter der Hauptsponsoren des neuen Fahrzeugs überreichten sodann die Fahrzeugschlüssel an Leon Görgen, den kleinen Sohn des 1. Vorsitzenden des JSV, Michael Görgen-Sprau, der sie strahlend an seinen Papa weiterreichte. Und weil es draußen inzwischen kühl und dunkel geworden war, verlegte man die Übergabefeier dann ins Innere des „judomaxx“, wo man sich bei Kaffee, Kuchen und – dem Anlass gemäss – bei Sekt noch lange über die Projekte des Vereins austauschen konnte.

Apropos „Austausch“: Das alte, bislang vom JSV eingesetzte Fahrzeug wird jetzt nicht einfach ausgemustert oder gar verschrottet – nein, es wird von den Vereinsmitgliedern gründlich überholt und dann an einen befreundeten Judo-Verein in Georgien übergeben.

Typisch Judo-Sportverein Speyer also: Aus allem noch etwas Gutes machen, das anderen, weniger gut Ausgestatteten, weiterhilft... Foto: gc

23.11.2014


Bundesweiter „Tag des Judo“ war ein voller Erfolg

Kinder und Jugendliche begeistert vom Judotraining

Speyer- Vom 10.-14.11.2014 fand in ganz Deutschland der „Tag des Judo“ statt. Judo-Vereine und Schulen haben Schülerinnen und Schülern gemeinsam die Möglichkeit geboten, sich spielerisch mit dem Judosport auseinanderzusetzen. Ins Leben gerufen wurde diese bundesweite Initiative vom Deutschen Judo-Bund e.V. (DJB).

Sechs erfahrene und lizenzierte Übungsleiter des Judo-Sportvereins Speyer setzten das Angebot in insgesamt 30 Klassen an fünf verschiedenen Schulen um. Sowohl Trainer als auch Kinder waren begeistert. „Kommt ihr morgen bitte wieder?“ wurde fast überall gefragt. Das Training wurde speziell auf das Alter und die körperlichen Gegebenheiten der jungen Teilnehmer/innen abgestimmt. Im Vordergrund stand der spielerische Aspekt. Der „Mattenkönig“ machte allen Kindern Spaß. Dabei geht es darum, sich möglichst lang auf der Weichbodenmatte zu halten, während die anderen einen zu Boden zu ringen versuchen.

Der „Tag des Judo“ soll das Interesse für den Judosport wecken und die positiven sportsoziologischen Effekte dieser Sportart aufzeigen. Alle Kinder und Jugendlichen haben nun die Möglichkeit, ein kostenloses Probetraining im Judo-Sportverein zu absolvieren.

Text: Judo-Sportverein Speyer, Presse

15.11.2014


Gedenken an Heiner Sprau 1. Vorsitzender von 1990 bis 2013 und Ehrenvorsitzender

In diesen letzten Oktobertagen denken wir im Judomaxx ganz oft an Heiner, unseren langjährigen Vorsitzenden und Ehrenvorsitzenden.

Speyer- Heute vor einem Jahr ist Heiner ganz plötzlich im Alter von 61 Jahren verstorben. Er fehlt uns – mit seiner fröhlichen, mutmachenden und wertschätzenden Ausstrahlung, mit seinen ständig neuen Ideen und Visionen – ihn können wir nicht ersetzen.

Doch im zurückliegenden Jahr konnten wir auch ganz deutlich spüren und sehen, dass die Saat seiner und auch unserer aller Arbeit erfolgreich ist. In harmonischer und ruhiger Arbeit wurde der Verein von Vorstand, Ausschuss, Übungsleitern, Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle und Jugendvorstand weitergeführt und viele erfolgreiche Projekte im sportlichen und sozialen Bereich durchgeführt.

Die gelungene und viel gelobte Ausrichtung der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft der Bundesliga-Frauen nach deren Meisterschaft in der 1. Bundesliga Süd , der Aufstieg in die 1. Liga der Bundesliga Männer, die Meisterschaft in der Regionalliga und Oberliga Männer. In allen Mannschaften sorgte immer mehr eigener JSV-Nachwuchs für die nötigen Punkte und überraschte damit das begeisterte Publikum. Die Nachwuchsarbeit von Cheftrainer Ferenc Nemeth und seinem Übungsleiterteam trägt immer mehr Früchte. Aktuell konnten wieder vier Pfalzmeistertitel in den Jugendteams erreicht werden. Auch auf nationalen Sichtungsturnieren stehen immer öfter JSVler auf den Siegertreppchen und werden zu Nationalmannschaftslehrgängen eingeladen. Anni Meier und Steffi Wollensah, Peter Lichtmannegger, und ihr Helferteam betreuen trotz hoher Anforderungen in ihrem Berufsleben wöchentlich 16 Übungsleiterstunden und geben zusätzlich zahlreiche Betreuungsstunden am Wochenende mit der U 10 bis U 15 ein Darüber hinaus gibt es noch viele weitere erfolgreiche Bereiche im JSV. Durch die hohe Fachkompetenz und Mitarbeit von Thomas Hofmann im DJB-Katateam hat der JSV Speyer in diesem Bereich national und international einen guten Namen. Unser Ehrenvorsitzender Atze Matthaei und, Jürgen Gail mit ihrem Helferteam bringen jährlich mit viel Geduld bis zu 300 Judoka zum nächsten Gürtel und auch das engagierte Karate-Übungsleiterteam um Jürgen Ballreich führt immer mehr Jugendliche an den Landeskader und nationale Erfolge heran.

Auch im sozialen Bereich können wir stolz und dankbar auf die geleistete Arbeit im Jahr 2014 zurückschauen. Die Anzahl der Miniturntiger und Turntiger, die ab dem 1. Lebensjahr mit und ohne Eltern ihre Bewegungsfähigkeiten verbessern, wächst kontinuierlich. Neben den regelmäßigen Sportstunden im Judomaxx und der Woogbachschule bietet das Team um Nicole Seiler Waldaktionstage, Besuche in der Stadtbücherei und Familienspielnachmittage mit großer Nachfrage an. Eltern wissen ihre Kinder im JSV gut aufgehoben.

v.l.: Manfred Dreiseitl Gaby Meier Gerlinde Görgen Rolf Güdemann Michael Görgen-SprauDer Jugendvorstand um Pauline Braun, Julia Ziaja und Hannah Wehr hat wieder in allen Ferien ein umfangreiches Freizeitprogramm angeboten, das täglich von 60 Kindern mit Begeisterung angenommen wurde. Das Technikteam um Felix Rieser ist zuverlässig an allen Wettkampftagen in der Halle zur guten Beschallung unserer Meisterschaften. Auch die Hausaufgabenbetreuung unter der Leitung von Manuel Queisser und Hannah Wehr hat stetigen Zuwachs. Mit Unterstützung von Senioren und Oberstufenschülern werden hier täglich bis zu 20 Kinder und Jugendliche betreut.

Durch dieses Engagement unseres Jugendvorstandes haben viele Familien eine wichtige Unterstützung zur Koordination von Familie und Beruf gefunden und sind sehr dankbar dafür. 6 Jugendliche wurden in diesem Jahr auf ihrem Weg in die Ausbildung begleitet und unterstützt. Ein Anliegen, das Heiner immer sehr wichtig war . Unser Mentorenprogramm wurde für sie gestartet und soll sie während der Ausbildung weiter begleiten.

Die Durchführung vieler Meisterschaften im Judomaxx oder auch unser internationaler Jugendaustausch mit Ungarn wäre ohne die tolle Unterstützung unserer U 15 und U 18 Eltern und unseres Chefkochs Helmut Meier nicht möglich gewesen. Die Elternvertreter im Ausschuss Barbara Erny-Richter, Jürgen Bantle, Kai Harter, Achim Riegert und Rüdiger Stepper und viele weitere geben sich gerne ein und etwas von dem zurück, was ihre Kinder hier im JSV bekommen.

Inklusion ist im JSV keine Vision, sondern gelebte Wirklichkeit. Betreut von Jürgen Albert und Raphaelle Albessard-Brast und Teams gehen unsere Mitglieder aus der Lebenshilfe gemeinsame Wege mit anderen Gruppen. So besuchten sie mit dem Jugendvorstand auf Einladung der Lotto- Stiftung ein FC-Kaiserslautern-Spiel, waren regelmäßig Fans bei den Bundesligakampftagen und führten ein gemeinsames Training mit zahlreichen Judoka und Eltern unserer Freizeitgruppen durch. Unsere „Starken Mädchen“ um Erika Wintergoller, Jennifer Liistro und Steffi Pelgen sind immer öfter Gast im Judomaxx und planen zur Zeit ein Wochenende mit dem Jugendvorstand

Die Rehasportangebote werden immer besser angenommen und bieten nicht nur vielen älteren sondern auch jüngeren Menschen gesundheitliche Entlastung. Hier sind wir sehr dankbar für die gute Zusammenarbeit und Unterstützung durch Mathias Richter und sein Team aus seiner Physiotherapiepraxis. Darüber hinaus kann in unseren Gymnastik- und Fitnessgruppen oder bei den Sportabzeichentreffs mit Heike Magin verstärkt etwas für die eigene Gesundheit präventiv getan werden.

Wie wertvoll das Angebot für die Demenzkranken und ihre Angehörigen ist, erlebt man jeden Montagmorgen, wenn Monika Kreckel und ihr Team mit Humor und tollen Ideen die Menschen in Bewegung und zum Lachen bringen

Über unsere 16 (!!)offenen Gruppen in Kooperation mit 4 Kindergärten und 9 Schulen haben 240 Kinder ein kostenloses Angebot zur Bewegungsförderung. Über zahlreiche städtische und kirchliche Beratungsstellen kommen immer mehr Menschen aus Randgruppen mit gesundheitlichen oder finanziellen Problemen in unsere Gruppen und erfahren hier etwas Ablenkung zu ihrem schwierigen Alltag. Auch unser internationaler Frauentreff am Montagmorgen um Ursula Matthaei ist ein tolles Bespiel für unsere gelungene Integrationsarbeit. Hier wird nicht nur Gymnastik gemacht, sondern gemeinsam über familiäre Probleme gesprochen oder zusammen gefrühstückt oder auch mal gemeinsam Geburtstag gefeiert.

Wir sind sehr dankbar, dass unsere Arbeit durch viele großzügige Spender, durch Wettbewerbsgewinne und Projektunterstützungen möglich gemacht wird, denn alleine aus Mitgliedsbeiträgen wäre all dieses Engagement nicht zu stemmen. Ein Dank geht auch an das Team in der Geschäftsstelle, Mira Hofmann, Gertrud Schilling, Dagmar Rehberger und Marianne Pomplun unterstützen die Ehrenamtlichen in optimaler und zuverlässiger Weise!

Über Spenden ist es uns auch gelungen einen neuen Bus zu finanzieren, den wir in den nächsten Wochen mit einer kleinen Feier freigegeben wird.

Heiner ist mit Sicherheit stolz auf uns alle. Seine Arbeit trägt Früchte und wir werden ihn dadurch nie vergessen! Durch unser aller Unterstützung tragen wir dazu bei, dass diese Arbeit multipliziert wird und deshalb werden wir weiter mit Freude und Engagement unsere Fähigkeiten sehr gerne eingeben für

„Unsere fämiliäre Gemeinschaft – JSV Speyer!

Danke an Alle, die uns hierbei unterstützen

Der JSV Vorstand

Text und Foto: JSV Speyer

27.10.2014


JSV-Männer schaffen Triple

Speyer- Die Männer des JSV Speyer haben ein bemerkenswertes Triple geschafft: Nachdem die erste Mannschaft als Meister der 2. Bundesliga Süd in die 1. Liga aufgestiegen war und die zweite Mannschaft in der Regionalliga Platz eins belegt hatte, hat nun auch die dritte Mannschaft der JSV-Männer mit der Meisterschaft in der Oberliga für eine perfekte Saison gesorgt.

Beim Oberliga-Kampftag waren die Teams des ESV Ludwigshafen, des JJJC Haßloch, der KG Pirmasens / Rodalben und des JC Zweibrücken zu Gast in Speyerer Judomaxx. Gleich im ersten Duell trafen die Speyerer auf den am stärksten eingeschätzten Gegner aus Ludwigshafen. Max Schwarzer musste den ersten Kampf in der Gewichtsklasse über 90 Kilogramm abgeben, doch Siege von Patrick Striegel (-90 Kg) und Manuel Queisser (-66Kg) brachten den JSV in Front. Sebastian Schmitt )-81Kg)unterlag etwas unglücklich dem bundesligaerfahrenen Boris Trupka, aber Markus Kost entschied den abschließenden Kampf bis 73 Kilogramm und damit auch den Mannschaftskampf zugunsten der Speyerer. Die restlichen Kämpfe entschieden die Speyerer souverän für sich:

Gegen Hassloch siegten Patrick Striegel, Paul Reis, Sebastian Schmitt und Pascal Pontzen, nur Max Schwarzer musste seinen Kampf abgeben. Auch gegen Pirmasens / Rodalben siegte der JSV dank der Einzelerfolge von Striegel, Queisser, Schmitt und Leonhard Schneider-Strehl mit 4:1, und auch der Abschlusskampf gegen Zweibrücken endete mit dem gleichen Ergebis. Markus Kost, Patrick Striegel, Paul Reis und Simon Wittmann waren dabei erfolgreich, nur Moritz Adam musste sich geschlagen geben.

„Wir sind wirklich sehr zufrieden, denn alle, die dabei waren, haben gekämpft und ihren Teil zum Erfolg beigetragen – auch einige Kämpfer, die länger nicht mehr im Training waren und von denen wir nicht unbedingt Siege erwartet hätten. Nicht zuletzt haben wir auch sehr viel Spaß gehabt“, fasst es JSV-Teammitglied Markus Kost zusammen. Text und Foto: JSV Speyer

14.10.2014


Judoka des JSV Speyer wieder in die 1. Bundesliga aufgestiegen

Mannschaft, Trainer und Fans feiern den AufstiegDie Männer des JSV Speyer haben den Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga Süd geschafft.

Speyer- Nur ein Jahr nachdem die Premierensaison im Oberhaus mit dem Abstieg endete, feierten die Domstädter mit einem 8:6-Erfolg in Wiesbaden die Rückkehr. Es war erwartungesgemäß ein hart umkämpftes Duell auf Augenhöhe.

Der JSV musste unter anderem auf den verletzten David Riedl sowie auf alle französischen Kämpfer verzichten – letztere absolvierten am gleichen Tag ein Ranglistenturnier. Doch auch der JC Wiesbaden hatte einige personelle Probleme. Speyer erwischte einen Auftakt nach Maß: Niko Tsimakuridze gewann knapp nach Strafen, anschließend konnten sowohl Jannis Hill als auch Michel Adam einen JSV-Nachwuchsmann Michel Adam krönte seine erste Bundesligasaison mit einem weiteren SiegWazaari-Vorsprung gegen starke Kontrahenten über die Zeit bringen. Dann kam Wiesbaden aber zurück und verkürzte auf 2:3. Stefan Bantle und Andreas Benkert mussten ihre Kämpfe abgeben. In der Klasse bis 60 Kilogramm ging der Punkt kampflos an Speyers Tobias Teucke, weil der Wiesbadener Athlet in dieser Gewichtsklasse nicht kämpfen konnte. Markus Sturm musste sich jedoch im letzten Kampf des ersten Durchgangs geschlagen geben, so dass zur Halbzeit beim Stande von 4:3 für Speyer noch alles drin war.

Niko Tsimakuridze erzielt den entscheidenden Punkt zum AufstiegDen zweiten Durchgang eröffnete Jannis Hill, hochgestellt in die Kategorie bis 90 Kilogramm. Mit einem Wazaari-Sieg brachte er sein Team mit 5:3 in Front. Dann musste sich aber Leander Riegert in der Klasse bis 81 Kilogramm geschlagen geben. Marco Zimmermann ging in der Klasse bis 66 Kilogramm auf die Matte und holte sich den Punkt kampflos, weil sie Gegner verletzt war. Paul Schall unterlag im Kampf bis 73 Kilogramm, und auch im Kampf bis 100 Kilogramm musste der JSV den Punkt abgeben – Andreas Benkert hatte sich in seinem ersten Kampf verletzt und konnte nicht antreten. Damit stand es kurzzeitig 6:6, doch da als nächstes die Kategorie bis 60 Kilogramm anstand, in der Wiesbaden den Punkt kampflos abtreten musste, war die Führung der Speyerer rasch wiederhergestellt. So wurde Niko Tsimakuridze die Ehre zuteil, den Aufstieg endgültig klarzumachen. Das machte er in beeindruckender Manier mit einem souveränen Ippon-Sieg gegen Kai Schmidt zum 8:6 Endstand.

„So wie die Ergebnisse heute waren, wären wir sogar bei einer Niederlage aufgestiegen. Doch es war uns wichtig, es aus eigener Kraft zu schaffen. Trotz der Ausfälle haben wir das sehr gut hinbekommen. Die 3:0-Führung gleich zu Beginn war natürlich ein Riesenpfund und hat uns Sicherheit gegeben“, kommentierte der JSV-Teamchef Michael Görgen-Sprau, der mit seinem Team wie schon vor zwei Jahren die Herausforderung erste Liga annimmt und der bewährten JSV-Linie treu bleibt. „Wir werden diesem Team das Vertrauen geben und in der ersten Liga antreten lassen, anstatt im großen Stil mit auswärtigen Kämpfern aufzurüsten. Dass wir jede Menge Potenzial haben mit unseren jungen Leuten, hat man in dieser Saison oft genug gesehen. Alleine schon Michel Adam, der als 17-Jähriger ungeschlagen durch seine ersten Bundesligasaison marschiert. Wir werden schauen, ob wir vielleicht noch im Schwergewicht einen auswärtigen Kämpfer holen, weil wir da nicht so viele Optionen haben. Aber ansonsten gehen wir unverändert in die neue Saison“, kündigte der Teamchef an. Text und Foto: JSV Speyer

05.10.2014


Am Meistertitel nur knapp „vorbeigeschrammt“

JSV Speyer holt Deutsche Mannschafts-Vizemeisterschaft in die Domstadt und heimst viel Lob für vorbildliche Organisation eines großen Sportevents ein

gc. Speyer- Auch wenn sie sich am Ende ihren Traum vom Gewinn der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft nicht erfüllen konnten – die Damen des „Judosport Vereins Speyer“ JSV konnten gestern abend erhobenen Hauptes von der Matte im Speyerer Judomaxx gehen. Die sicher nur auf den ersten Blick eindeutige 4:10 - Niederlage gegen die neuen Deutschen Meisterinnen des „TSV Großhadern“ aus dem Südwesten der bayerischen Landeshauptstadt München verkennt, dass die Speyerer Damen - im weißen Kampfdress - schon in ihrem Halbfinalkampf gegen eines der wohl stärksten Teams des Turniers überhaupt, die „TSG Backnang“, wohl schon die meisten „Körner“ gelassen hatten. Dieser Kampf, der die Domstädterinnen doch wohl mehr Kraft kostete, als es das schwer erkämpfte Ergebnis von 7:5 erkennen lässt, forderte das Speyerer Team bis an die Grenzen seiner Belastbarkeit. Und so warnten Experten schon vor Beginn des Finales davor, die Bayern zu unterschätzen, die zuvor einen weitaus schwächeren Gegner bezwungen hatten – und sie sollten recht behalten: Die sonst so frischen Speyerer Damen wirkten phasenweise fast wie „ausgelaugt“, verloren zuvor sicher geglaubte Punkte und waren am Ende wohl auch selber froh, als der letzte Kampf abgegrüßt werden konnte.

Für sie alle jedoch ist klar: Nach der Meisterschaft ist vor der Meisterschaft - und in zwei Jahren werden sie sicher erneut die Gelegenheit suchen, das oberste Treppchen des deutschen Judosports bei den Damen zu erklimmen. Dass sie das Zeug dazu haben, haben sie in der zurückliegenden Saison eindrucksvoll unter Beweis gestellt: Die Art und Weise, wie sie sich den Titel in der Gruppe Süd – u.a. auch gegen einen TSV Großhadern – gesichert haben, zeigt, dass Cheftrainer Ferenc Nemec und Damentrainerin Nadine Lautenschläger zuvor „ganze Arbeit“ geleistet hatten. Und deshalb wird sich diese in überaus großer Geschlossenheit und freundschaftlich-famiiärem Miteinander auftretende Mannschaft auch weiterhin trefflich zu optimieren verstehen – jung genug und „hungrig“ auf den Titel sind sie ohnedies.

Den Damen des „JSV Speyer“ darf deshalb mit großer Freude und von ganzem Herzen gratuliert werden: Sie haben für ihren so erfolgreichen Verein keinen Titel verloren, sondern sie haben für Speyer eine Vizemeisterschaft errungen, die vor wenigen Jahren noch niemand für möglich gehalten hätte. Und das sollte Ansporn genug sein, in zwei Jahren – dann wohl im Norden der Republik, in Mönchengladbach oder in Brandenburg vielleicht – erneut in einem Titelkampf anzutreten und dann vielleicht die „Krone“ des Judosports ins Speyerer Judomaxx zu holen. Dazu heute auch herzliche Gratulation von den Leserinnen und Lesern des SPEYER-KURIER – und „Chapeau“ - „Hut ab!“

Überwältigender Erfolg auch für das Organisationsteam des JSV Speyer

Und noch einer konnte gestern mehr als nur einen Achtungserfolg für sich verbuchen: Der für die Ausrichtung dieses Turniers verantwortliche JSV Speyer, dem Experten gestern immer wieder beeindruckt attestierten, dass es selten ein so gut organisiertes Finale in diesem Sport gegeben habe wie jetzt in Speyer. Neben dem Judomaxx, das bis an seine Kapazitätsgrenzen von 900 Besuchern ausgelastet war, hatte man ein Zelt errichtet - für Speisen und Getränke war dort ausreichend Vorsorge getroffen - im weiten Umfeld des Sportzentrums waren weiträumig und in ausreichender Zahl Parkplätze ausgewiesen, entlang der Zu- und Abfahrtsstraßen Parkverbote ausgeschildert, sodass die Gäste rasch zu ihren Parkplätzen gelangen konnten. In und um das sportliche Großereignis war die Ein- und Ausgangskontrolle so organisiert, dass sie auch in Phasen des Hauptandrangs leicht geregelt werden konnte. Zahllose ehrenamtliche Helferinnen und Helfer des JSV waren, wie man es im Judomaxx gewohnt ist, bestens auf ihre Aufgaben vorbereitet und konnten so Wettkampfteilnehmern, ihren Betreuern und den Zuschauern bei der Lösung aufkommender Probleme in Ruhe und Gelassenheit und mit großer Höflichkeit zur Seite stehen.

Die gesamte Organisation war geprägt von großer sportlicher Herzlichkeit, unaufgeregter Hilfsbereitschaft und überwältigender Gastfreundschaft - so betonte es auch der Präsident des Deutschen Judoverbandes DJB, Peter Frese, in seinem Grußwort vor Beginn der Finalrunde.

Alles war wohl so an diesem Tag, wie es sich wohl auch der allzu früh verstorbene Initiator und unermüdliche „Motor“des JSV und des Judo-Leistungszentrums „Judomaxx“, Heiner Sprau, einst wohl vorgestellt hatte, als er schon früh davon träumte, dass „seine Familie der Speyerer Judoka“ in „ihrem Judomaxx“ auch einmal eine Deutsche Mannschaftsmeisterschaft ausrichten würde. Für all diejenigen, die jetzt das Erbe Heiner Spraus weitertragen, war dieser Samstag deshalb sicher der bisherige Höhepunkt ihrer sportlichen und sportorganisatorischen Aktivitäten in dem Speyerer Leistungszentrum, an dem sie sich ihrem Mentor ganz besonders eng verbunden fühlten.

Auf den familiären Charakter und die Geschlossenheit des JSV Speyer kam übrigens auch die Speyerer Sportdezernentin, Bürgermeisterin Monika Kabs, früher selbst aktive Judo-Sportlerin, in ihrem Grußwort zu sprechen, in dem sie auch einen weiteren prominenten, langjährigen Speyerer Judoka begrüßte: den früheren Oberbürgermeister Werner Schineller, der zu der kleinen Schar jener zählt, die einst den „Judosportverein Speyer“ aus der Taufe hoben. „Wir waren damals vielleicht dreißig, vierzig, die sich in Speyer für diese Sportart begeistert haben“, erinnerte sich Schineller im Gespräch mit dem SPEYER-KURIER, in dem er sich zugleich dankbar dafür zeigte, dass er als eine seiner letzten Amtshandlungen in dreißig Jahren Amtszeit als Bürgermeister und Oberbürgermeister der Stadt Speyer das „Judomaxx“ habe begleiten und einweihen dürfen.

Und noch ein weiterer „Alt-Judoka“ hatte, wie meist bei großen Turnieren, an diesem Tag am Mattenrand Platz genommen: Dr. med. Volker Anschütz, in Speyer niedergelassener Hausarzt, hatte eigens die Feier zu seinem „runden“ Geburtstag an diesem Tag verschoben, um die medizinische Betreuung der Kämpferinnen übernehmen zu können.

Sie sind halt eine große Familie und eine verschworene Gemeinschaft – die Speyerer Judoka. Und deshalb wird auch ihre Damen-Bundesligamannschaft in zwei Jahren wieder ganz weit vorne mit dabei sein und dann vielleicht auch den Meistertitel in die Domstadt holen. Foto: gc

28.09.2014


Der Wiederaufstieg ist zum Greifen nah

Erfolgreicher Kämpfer Jannis HillJSV-Männer nach Sieg über Riesa nur noch einen Schritt von Rückkehr in 1. Bundesliga entfernt

Speyer- Die Männer des JSV Speyer haben mit einem 9:5-Erfolg im abschließenden Saisonheimkampf in der 2. Bundesliga Süd gegen den VfL Riesa einen großen Schritt zum direkten Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga gemacht.

Tobias Teucke durfte zwei Siege bejubelnBereits im ersten Durchgang legten die Gastgeber mit einem 5:2-Halbzeitführung den Grundstein zum Erfolg. Siege in den ersten drei Duellen des zweiten Durchgangs brachten die vorzeitige Entscheidung. „Das war schon sehr beeindruckend, gerade die ersten drei Kämpfe in beiden Durchgängen, die von Benjamin Hofäcker, Tobias Teucke und Jannis Hill in überlegener Manier gewonnen wurden und uns eine super Ausgangslage beschert haben“, bilanziert JSV Teamchef Michael Görgen-Sprau. Die restlichen drei Punkte holten Michel Adam, der damit in seiner Bundesliga-Debütsaison weiterhin alle Kämpfe gewonnen hat – sowie die beiden Michel Adam war ebenfalls erfolgreichFranzosen Bérenger Vion und Clement Monasse. Sehr positiv war aus Speyerer Sicht zudem das starke Debüt von JSV-Nachwuchsmann Marco Zimmermann, der gegen Stefan Fricke eine starke Leistung zeigte und nur nach Strafen unterlag. „Es hat mich sehr gefreut, dass es endlich geklappt hat mit Marco Debüt. Er war schon einige Male eingeplant diese Saison, hatte aber Verletzungsproblem. Auch wenn es nicht ganz zu einem Sieg gereicht hat, hat er einen überzeugenden Kampf gezeigt“, kommentierte Teamchef Michael Görgen-Sprau. Auch Niko Tsimakuridze zeigte in seinem verlorenen Kampf gegen den Ex-Nationalkaderathleten Robert Conrad eine ansprechende Leistung in einem Duell, dass über die volle Kampfzeit ging.

Am kommenden Samstag tritt das Team von Michael Görgen-Sprau im abschließenden Kampf der Saison beim Tabellendritten JC Wiesbaden antreten. Ein Sieg würde die Rückkehr in Liga eins besiegeln.

„Wir hatten den Aufstieg nicht eingeplant oder als Ziel ausgegeben, aber wir nehmen die Herausforderung an und fahren nach Wiesbaden, um zu gewinnen. Es wird allerdings ein sehr schwieriger und enger Kampf“, blickt der Teamchef dem Tag der Entscheidung entgegen.

Text und Foto: JSV Speyer

28.09.2014


Sportliches Großereignis am 27. September im Speyerer „Judomaxx“

Deutsche Mannschaftsmeisterschaft der Judo-Damen mit guten Erfolgsaussichten der Gastgeber

spk. Speyer- Die Aufregung und die Spannung sind im Speyerer“ Judomaxx“ in der Butenschönstraße inzwischen fast schon mit Händen zu greifen: Zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte wird dort nämlich am 27. September 2014 ab 12.00 Uhr das Finale der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft der Judodamen ausgetragen – und das Schönste: die ambitionierte und bestens gerüstete 1. Bundesligamannschaft der Speyerer hat gute Chancen, diesmal den begehrten Meistertitel in die Domstadt zu holen: Nach dem 3. Platz im Jahr 2010, als der Speyerer Judosportverein - quasi in allerletzter Minute und eigentlich auch nur ersatzweise – dieses bedeutende Sportevent zum ersten Mal ausrichten durfte, und nach ihrem 2. Platz bei der letzten Meisterschaft im Jahr 2012 wäre dies dann fast schon so etwas wie die logische und konsequente Fortschreibung einer gelungenen sportlichen Erfolgsgeschichte und die Krönung der Arbeit des „Judosportvereins Speyer JSV“ über viele Jahre hinweg.

Kein Wunder, dass jetzt der neugewählte Vorsitzende des JSV, Michael Görgen-Sprau und sein Stellvertreter Prof. Dr. Rolf Güdemann mit berechtigtem Stolz Details dieses Tages präsentierten, der in gleich doppelter Hinsicht das Zeug dazu haben könnte, zum „größten“ in der bisherigen Vereinsgeschichte zu werden. Zu diesem Anlass hatte Frauentrainerin Nadine Lautenschläger - neben JSV-Cheftrainer Ferenc Nemec für die Damenmannschaft verantwortlich - einige ihrer „Spitzenkräfte“ mitgebracht, von denen Barbara Bandel (im Trikot der Nationalmannschaft) gerade noch rechtzeitig zu dem Pressegespräch von den Deutschen Polizeimeisterschaften der Judoka im thüringischen Meinigen zurückkehrte, wo die 26jährige in ihrer Gewichtsklasse den Titel der Deutschen Polizeivizemeisterin errang. „Solche Erfolge sind für das gesamte Team ein großer Ansporn“, zeigte sich Nadine Lautenschläger von dem neuerlichen Erfolg ihres Teammitglieds begeistert. Und nachdem die Saison bisher „optimal“ verlaufen sei, so Lautenschläger, sei sie zuversichtlich, dies jetzt auch mit ihrer Mannschaft beim Finale in Speyer entsprechend umsetzen zu können.

Davon sind neben Bandel auch die Mannschaftsmitglieder Vanessa Müller und Janine Hofäcker überzeugt, die bei dieser Gelegenheit ihrem Trainerteam für eine optimale Arbeit und dem gesamten JSV für seine „tolle Unterstützung“ dankten. Dabei bietet für „Dauersiegerin“ Barbara Bandel ihre berufliche Tätigkeit als Kommissarin bei der rheinland-pfälzischen Polizei, wo sie inzwischen auch der Sportfördergruppe angehört, nach eigenen Angaben derzeit optimale Trainigsmöglichkeiten. Schwieriger hat es da schon ihr Teamkameradin Vanessa Müller. Die 24jährige, die an der Universität Heidelberg Chemie studiert, kann bedingt durch das zeitaufwändige Studium oft die üblichen Trainingszeiten nicht einhalten. „Wie gut, dass da die Halle des Judomaxx rund um die Uhr geöffnet ist und meine Trainer auch schon einmal zu ungewöhnlichen Zeiten für mich da sein können“, freut sich die inzwischen schon zu den erfahrenen Judoka der Mannschaft zählende Vanessa, die, so JSV-Vorsitzender Michael Görgen-Sprau auch schon einmal alleine trainieren kann. „Doch wenn das einmal nicht klappt, dann kann ich auch schon einmal in die Judosportzentren in Heidelberg oder Mannheim ausweichen“, unterstreicht pflichtbewußte junge Dame ihren festen Willen zum regelmäßigen Training. Mit ihren 18 Jahren schließlich ist Janine Hofäcker quasi noch „das Küken“ der Speyerer Mannschaft – zumindest soweit sie bei diesem Pressegespräch vertreten war. Nach sechs Einsätzen in der Bundesliga jedoch habe sie bereits viel Erfahrung in dieser obersten Liga sammeln und ihren ersten Sieg einfahren können, berichtet Team-Chefin Nadine Lautenschläger.

„Bei uns passt zur Zeit eigentlich alles optimal zusammen“, hört man immer wieder auch aus den Kreisen der Kämpferinnen. In der Mannschaft herrsche eine ausgezeichnete Stimmung, das 'Wir-Gefühl' im Team überlagere alles andere. Dazu schaffe es Nadine Lautenschläger immer wieder, neue, junge und aussischtsreiche Judo-Talente nach Speyer zu holen und sie Zug um Zug in die Mannschaft einzubauen, lobt auch der JSV-Vorsitzende. Doch die so „Gelobte“ schränkt sofort ein, wenn sie erklärt, dass „solch neue Kämpferinnen halt in unser stimmiges Team passen müssen“.

Diese Einstellung entspreche ganz der grundsätzlichen Philosophie des Vereins von aller Anfang an, die den JSV so groß gemacht habe, wie er sich heute darstelle, sind sich dazu die Vereinsverantwortlichen einig, und Nadine Lautenschläger ergänzt mit dem Hinweis, dass man deshalb in Abstimmung mit dem Vorstand auch den jungen Nachwuchsathletinnen „so viele Einsätze wie nur irgend möglich“ gebe. Auch deshalb sei wohl die Saison für die Speyerer Judo-Damen bisher so gut verlaufen, „weil stets eine für die andere einsteht und auch die, die im Wettkampf als Ersatzkämpferinnen auf die Matte gehen, wirklich alles geben, wenn sie denn zum Einsatz kommen“. Und vielleicht lüftet Nadine Lautenschläger das eigentliche „Geheimrezept“ für den Erfolg ihrer Mannschaft, wenn sie lächelnd hinzufügt: „Wir Speyerer Mädels kämpfen und feiern halt gerne zusammen - da passt einfach alles.

Und dass die Speyerer Judo-Damen dann auch am Abend des 27. September feiern können, darauf hoffen Vorstand und Trainerstab des JSV sicher nicht ohne Grund: Denn nachdem die Speyerer Mannschaft bereits die Staffelmeisterschaft der Bundesliga-Südgruppe für sich entscheiden konnte, ist sie gemeinsam mit den Staffelsiegerinnen der Nord-Gruppe, dem 1. JC Mönchengladbach bereits für das Halbfinale an diesem Tag gesetzt und wird deshalb erst ab 14.00 Uhr in das Kampfgeschehen im Judomaxx eingreifen, erläutert Prof. Dr. Güdemann den für Außenstehende durchaus komplizierten Austragungsmodus der Endrunde.

„Im 'Judomaxx' wird am 27. September den ganzen Tag über schwer was los sein“, konnte Prof. Dr. Güdemann ankündigen: Schon ab 10.00 Uhr wird die große Halle des Speyerer Judo-Zentrums geöffnet sein, ab 10.30 Uhr folgt das „Wiegen“ der Mitglieder der Damenmannschaft, nach dessen Ergebnis sich ihre Einordnung in die verschiedenen Gewichtsklassen richtet.

Nach der Eröffnung und Begrüßung der Gäste und dem Einlaufen und Vorstellen der Mannschaften um 11.30 Uhr werden dann ab 12.00 Uhr auf zwei Matten die ausstehenden Kämpfe der Hin- und Rückrunde des Finales ausgetragen. Für 16.00 Uhr rechnen die Veranstalter dann mit dem Finale der Damen, nach dessen Ende spätestens um 17.00 Uhr die neuen Deutschen Mannschaftsmeister im Judo der Damen feststehen sollten.

Vor und nach der Siegerehrung, die im Programm für 18.45 Uhr vorgesehen ist, werden – quasi als „Zugabe – die Männer des JSV ihren letzten Heimkampf der Zweitligarunde gegen den VFL Riesa (Sachsen) austragen, bei dessen erfolgreichem Bestehen den Speyerern erneut der Aufstieg in die Erste Bundesliga winken könnte.

Ein höchst exklusives Judoprogramm also, das da auf die Freunde dieser so eleganten Sportart wartet. Um möglichst vielen Interessenten die Teilnahme zu ermöglichen haben die Ausrichter die Eintrittspreise für diese sportliche Großveranstaltung besonders familienfreundlich angelegt: Erwachsene zahlen 10,00 Euro (im Vorverkauf nur 8,00 Euro) – Jugendliche zahlen 5,-- Euro, Kinder sind frei.

Im Interesse eines geordneten Ablaufs der Veranstaltung, zu dem der JSV zahlreiche auswärtige Gäste erwartet, wird gebeten, den Parkplatz beim Landesbibliothekszentrum gegenüber dem „Judomaxx“ und als Ausweichparkplatz den Parkplatz der Universität für Verwaltungswissenschaften in Speyer zu benutzen.

Weitere Informationen: www.judo-speyer.de

19.09.2014


Neue Kurse beim JSV Speyer

Der Judo-Sportverein startet nach den Sommerferien mit neuen Kursen:

  • Karate für Kinder ab 9 Jahren: ab sofort immer mittwochs von 18 bis 19 Uhr in der Kellersporthalle des Hans-Purrmann-Gymnasiums. Karate schult Körperbeherrschung, Koordination und Kraft. Anfangs werden Techniken geübt, bevor es zum Partnertraining (ohne Kontakt) kommt. Die eigene Gesundheit und die des Partners stehen immer im Vordergrund.
  • Karate für Jugendliche ab 14 Jahren und Erwachsene: ab sofort immer mittwochs von 18 bis 19 Uhr in der Kellersporthalle des Hans-Purrmann-Gymnasiums. Jugendliche trainieren durch Karate Konzentration und Rücksichtnahme. Auch für ältere Erwachsene ist der Einstieg jederzeit möglich: in Japan trainieren selbst Hundertjährige noch Karate.
  • Judo für Kinder ab 6,5 Jahren: ab 24. September immer mittwochs von 16.30 bis 17.30 Uhr im Judomaxx, Butenschönstraße 8, 67346 Speyer. Ringen und Raufen nach Regeln. In der Gruppe werden spielerisch Judorollen und erste Wurfansätze geübt. Regelverständnis, Fairness und Toleranz gehören dazu.
  • Internationaler Fitness-Mix für Frauen: ab sofort immer Montag Vormittag von 10 bis 11 Uhr im Judomaxx, Butenschönstraße 8, 67346 Speyer. Die Fitness-Gymnastik richtet sich an Frauen verschiedener Kulturen. Mit viel Spaß und Musik werden Fitness und Ausdauer trainiert.
  • Dance-Fitness: ab sofort immer donnerstags von 20 bis 21 Uhr im Judomaxx. Einfache Dance-Aerobic-Schritte nach heißer lateinamerikansicher Musik bringen den Kreislauf in Schwung.
  • Aikido für Erwachsene: Einstieg ist jederzeit möglich: donnerstags, 20 bis 21.30 Uhr im Judomaxx. Aikido kontrolliert die Energie des Angreifers und leitet sie weiter. Harmonische und dynamische Bewegungen wirken auf mentaler und körperlicher Ebene.
  • Vorschulsport: Für die „Mini-Turntiger“ (1-3 Jahre) und die „Turntiger“ (4-6 Jahre) gibt es Wartelisten, da fast alle Plätze belegt sind. Vormittags sind noch einige wenige Plätze frei. Bitte in der Geschäftsstelle anmelden.

Weitere Informationen gibt es in der Geschäftstelle des Judo-Sportvereins Speyer, Butenschönstraße 8, 67346 Speyer, Tel. 06232/980461; jsv.speyer@t-online.de

Terminhinweis: am 27. September findet die Finalrunde der 1. Bundesliga Frauen im Judomaxx Speyer statt. Die Kämpfe beginnen um 12.00 Uhr, das Finale gegen 16.00 Uhr.  JSV Speyer, Presse

19.09.2014


JSV-Männer übernehmen Tabellenführung

JSV-Männer fiebern beim Kampf von Paul Schall mitKlarer Sieg beim Spitzenkampf in Backnang

Speyer- Die Männer des JSV Speyer sind mit einem unerwartet deutlichen 10:3-Sieg bei der TSG Backnang an die Spitze der Zweiten Judo-Bundesliga Süd gerückt. Erneut waren die Speyerer Eigengewächse maßgeblich am Erfolg beteiligt. Michel Adam, Sebastian Hofäcker und Niko Tsimakuridze holten jeweils zwei Punkte, Paul Schall einen, und Stefan Bantle erkämpfte ein Unentschieden. Von den Kämpfern aus dem Ausland war nur Clement Monasse im Einsatz, der Franzose verzeichnete einen Sieg und eine Niederlage. Die weiteren Punkte steuerten David Riedel und Andreas Benkert bei. Das klare Resultat zugunsten des nicht ganz in Bestbesetzung angetretenen JSV zeichente sich erst spät ab.

Der ersten Durchgang war sehr knapp – die Gastgeber gingen in Führung, als Markus Sturm den Auftaktkampf verlor. Nach dem wertvollen Unentschieden von Bantle gegen den international erfahrenen Niederländer Jasper De Jong glich Tsimakuridze mit dem ersten Punkt für die Gäste aus. Adam, Hofäcker und Monasse bauten die Führung aus, doch nachdem Leander Riegert den Abschlusskampf des ersten Durchgangs abgeben musste, war beim Stande von 4:2 für Speyer zur Halbzeit noch nicht alles entschieden.

Das galt umso mehr, als Clement Monasse den ersten Kampf im zweiten Durchgang abgeben musste. Hochgestellt ins Schwergewicht unterlag er knapp nach voller Kampfzeit gegen Viktor Semenko – nur noch 4:3 für Speyer. Danach marschierte der JSV unaufhaltsam durch mit sechs Siegen in Folge zum 10:3-Endstand.

JSV-Teamchef Michael Görgen-Sprau zeigte sich positiv überrascht vom Ergebnis und freute sich darüber, dass gerade die Nachwuchskämpfer aus dem Talentstall von Cheftrainer Ferenc Nemeth erneut ihre Bundesligatauglichkeit unter Beweis gestellt und wichtige Punkte für das Team gesammelt haben. „Mit Ausnahme von Clement Monasse haben wir im ersten Durchgang nur vereinseigene Judokas eingesetzt. Wie unsere Jungs gegen erfahrene Bundesligakämpfer gewonnen haben, war schon beeindruckend“, so der JSV-Teamchef. Nach diesem Erfolg hat der JSV gute Aussichten auf den eigentlich nicht eingeplanten Wiederaufstieg in die Erste Bundesliga.

Am 27. September – am gleichen Tag, an dem das Bundesliga-Finale der Frauen in Speyer stattfindet, werden die JSV-Männer zum nächsten Spitzenkampf antreten, gegen den Tabellendritten vom VfL Riesa. Zum Saisonabschluss steht dann die vermutlich entscheidende Begegnung beim aktuell auf Platz zwei liegenden JC Wiesbaden an. Text und Foto: JSV Speyer

14.09.2014


Endrunde um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft findet in Speyer statt

Rebecca Bräuninger(blau) lässt ihre Gegnerin Lisa Müller fliegenZwischendurch musste dann doch gezittert werden

Speyer- Die Frauen des JSV Speyer sahen am abschließenden Kampftag der 1. Bundesliga Süd ihren Vorsprung auf den Tabellenzweiten stark schmilzen – doch am Ende reichte es trotz einer 5:9-Niederlage gegen den JC Leipzig, um den ersten Tabellenplatz zu behaupten. Damit wird die Endrunde um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft mit den jeweils drei besten Teams der Bundesliga-Gruppen Nord und Süd am 27. September in Speyer stattfinden.

Die vermeintlich klare Ausgangslage – der ungeschlagene Spitzenreiter aus Speyer gegen den Tabellenvorletzten aus Leipzig – erwies sich als trügerisch. Die Gäste, ihres Zeichens immerhin noch amtierender Deutscher Meister, wollten offensichtlich unbedingt einen gelungenen Saisonabschluss feiern und traten fast in Bestbesetzung an. Die Gastgeberinnen verzichteten hingegen auf ihre ausländischen Starterinnen, die zum Teil kürzlich bei der WM in Russland am Start waren und deshalb geschont worden. Dass der Tabellenzweite Großhadern in Wiesbaden 11:3 gewonnen hatte, wussten die Speyerinnen, bevor sie auf die Matte gingen.

Drei Einzelkämpfe mussten gewonnen werden, um Platz eins zu sichern. Doch zunächst gab es drei verlorene Kämpfe: Selina Dietzer und Jessica Lindner unterlagen, und auch Barbara Bandel musste eine seltene Niederlage hinnehmen – was allerdings gegen die Olympia-Silbermedaillengewinnerin Kerstin Thiele keine Schande ist, zumal lediglich zwei Strafen den Ausschlag zugunsten der Leipzigerin gaben. Endlich jubeln durften die Heimfans Barbara Bandel (blau) im Kampf gegen Marie Branserim vierten Kampf, als Rebecca Bräuninger, hochgestellt in die Gewichtsklasse bis 70 Kilogramm, ihre Gegnerin in weniger als einer Minute förmlich überannte und in beeindruckender Manier den ersten Punkt für Speyer holte. Nichts zu holen gab es jedoch für Miriam Kost und Janina Hofäcker. Immerhin verkürzte Patrycia Szekely mit einem schönen Ippon-Wurf nach nur 32 Sekunden Kampfzeit zum 2:5-Pausenstand. Den wichtigen dritten Punkt holte Bräuniger zum Auftakt des zweiten Durchgangs mit einem weiteren klaren Sieg, ehe der Punkt bis 48 Kilogramm kampflos an Leipzig ging, weil Jessica Lindner nicht antreten durfte. Sie war im ersten Durchgang nach einer Würgetechnik ihrer Gegnerin kurzzeitig bewusstlos gewesen – die Regeln verbieten in diesem Fall einen erneuten Einsatz. Barbara Bandel setzte sich anschließend in einem hart umkämpften Duell gegen Marie Branser durch, doch Vanessa Müller musste sich trotz starker Leistung der erfahrenen Top-Kämpferin Melanie Gerber geschlagen geben. Selina Dietzer, um drei Klassen hochgestellt, konnte erwartungsgemäß gegen Thiele nichts ausrichten, und Patrycia Szekely musste sich trotz couragierter Leistung eine Klasse höher als gewohnt ebenfalls geschlagen geben. Verena Thumm sorgte allerdings mit einem knappen Sieg im letzten Kampf für einen versöhnlichen Abschluss.

„Wir waren heute nicht in Bestbesetzung, Leipzig hat eine starke Truppe, aber wir haben die Punkte geholt, die wir gebraucht haben. Ich bin zuversichtlich, dass wir in drei Wochen beim Finale stärker auftreten werden. So wie es aussieht, werden wir personell komplett sein und sicherlich von der Form her auch besser drauf als heute“, so das Fazit von JSV-Trainerin Nadine Lautenschläger. Text und Foto: JSV Speyer

07.09.2014


JSV Speyer Meister der Regionalliga Südwest

JSV Speyer Meister der Regionalliga Südwest

Heusweiler/Speyer- An einem dramatischen Abschlusskampftag der Regionalliga Südwest haben die Zweiten Männer des Judosportvereins Speyer die Meisterschaft geholt.

Der JSV war punktgleich mit drei anderen Teams an der Tabellenspitze zum Kampftag nach Heusweiler im Saarland gereist, und dank zweier 6:1-Siege hielten sie die Konkurrenz auf Distanz. Die bessere Unterbewertung gab letztlich den Ausschlag zugunsten der Domstädter gegenüber dem Vizemeister HTG Bad Homburg und dem Dritten, dem JC Saar. Im Auftaktkampf gegen Rot-Weiß Koblenz gewannen Paul Schall, Julian Richter, Markus Sturm, Paul Zwezich, Leander Riegert und Willi Martens ihre Kämpfe, lediglich Nico Zimmermann musste abgeben.

Anschließend traf man auf ein personell dezimiertes Team vom JC Wiesbaden, das zwei Gewichtsklassen nicht besetzt hatte. Von den fünf ausgekämpften Duellen auf der Matte entschied der JSV vier für sich – Schall, Zwezich, Riegert und Pascal Pontzen siegten dabei für die Speyerer. „Wir haben nicht unbedingt erwartet, dass wir Meister werden. Uns war wichtig, dass jeder im Kader über die Saison mal kämpfen kann, und so gerade unsere jungen Nachwuchskämpfer Erfahrung sammeln.

Das haben wir gemacht, und dazu haben auch heute viele von ihnen Punkte geholt, die nicht gerade eingeplant waren. Da können wir natürlich sehr zufrieden sein“, kommentierte der JSV-Vorsitzende Michael Görgen-Sprau, der in seiner Funktion als Teamchef den Meisterpokal in Empfang nahm.

Text und Foto: JSV Speyer, Presse

20.07.2014


JSV wird Deutscher Meister

Thomas Hofmann und Daniel Koliander vom JSV SpeyerJudo Kata - JSV wird Deutscher Meister!

Speyer/Erlangen- Zu sechst fuhren die Kata-Spezialisten am vergangene Wochenende (5./6. Juli) nach Erlangen zur Deutschen Kata-Meisterschaft. Für Jürgen Mohr und Reinhard Köhler war es das erste Mal auf Bundesebene. Als Pfalzmeister hatten sie sich für die DM qualifiziert. Mit großer Motivation und starken Nerven starteten sie in der Katame no Kata in einem Feld von 16 Paaren. Die Neulinge überzeugten die Kampfrichter mit ihrer Leistung und konnten direkt ins Finale der sechs besten deutschen Teams einziehen. Ein Top-Ergebnis, auf dem weiter aufgebaut werden kann!

Thomas Hofmann, Daniel Koliander, Michael Klomann und Jörg Gundersdorff sammelten schon früher DM-Erfahrungen. Die JSV-Paare standen schon mehrmals auf dem Siegertreppchen, jedoch noch nie ganz oben. Die erfahrenen Judoka streben beim Training stets nach Perfektion und nutzen auch die Teilnahme an Wettkämpfen, um die Techniken bis ins Detail zu verfeinern und zu verbessern. Dass ihnen dies gelang, zeigten sie am vergangenen Wochenende in Erlangen. In der Form der modernen Selbstverteidigung (Kodokan Goshin Jutsu) konnte das Speyerer Team Thomas Hofmann / Daniel Koliander vom JSV Speyer zum ersten Mal den deutschen Meistertitel in die Pfalz holen. Nach Platz 2 im Jahr 2012 und 2013 und einem Jahr Pause erreichten die beiden in diesem Jahr mit sicherem Vorsprung den 1. Platz!

Michael Klomann und Jörg Gundersdorff zeigten in der Kime no Kata ebenfalls eine beeindruckende Leistung und erreichten mit dem 7. Platz ein motivierendes Ergebnis.

v.l. U15 in Maintal. Betreuer Jan Seith (hinten), Thomas Brecht, Max Hampel, Joey Gohr, Erik SeithU 15-Judoka erfolgreich bei den Maintal Open

Vier Judoka der Altersklasse bis 15 Jahren holten am vergangenen Wochenende in Maintal vier Platzierungen. Erik Seith und Max Hampel gaben sich mit nicht weniger als der Goldmedaille zufrieden; Joey Gohr und Thomas Brecht brachten je eine Silbermedaille nach Speyer.

Neue Kurse im Judo-Sportverein Speyer:

Dance-Fitness: Einfache Dance-Aerobic-Schritte nach heißer lateinamerikanischer Musik. Bringt den Kreislauf in Schwung, macht Spaß und fit für den Sommer. Geeignet für jede Alters- und Fitnessstufe.

Zeit und Ort: Donnerstag, 20.00 Uhr ab 10. Juli in der Gymnastikhalle des Judomaxx, Butenschönstraße 8, 67346 Speyer

Karate-Anfänger-Kurse für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Der traditionelle Kampfsport schult die allgemeine Koordination. Auch für ältere Teilnehmer geeignet!

Zeit und Ort: Mittwoch, ab 10. September in der Kellersporthalle des Hans-Purrmann-Gymnasiums. Kinder ab 9 Jahre: 18-19 Uhr; Jugendliche ab 14 Jahre und Erwachsene: 19-20 Uhr

Text und Foto: Judo-Sportverein Speyer, Presse

10.07.2014


Erfolge bei der deutschen Meisterschaft in Karate

Erfolge bei der deutschen Meisterschaft in Karate

Erfurt- Die deutsche Meisterschaft der Schüler, Jugend und Junioren fand dieses Jahr in Erfurt statt. Samstags und sonntags kamen nahezu 1000 Karateka in den Altersklassen Schüler, Jugend und Junioren zusammen, um sich in den Disziplinen Kata (Form) und Kumite (Kampf) zu messen.

Die amtierende deutsche Meisterin in Kata der Schüler, Louisa Winstel vom 1. Shotokan-Karateverein Speyer, musste erstmals in der neuen Altersgruppe "Jugend" antreten. Auch wenn die neue Gruppe neue Gegner und Ansprüche bereit hielt, konnte sich Louisa sehr gut behaupten. Sie errang in einem Feld von 39 Starterinnen den dritten Platz und musste sich dabei nur knapp der späteren deutschen Meisterin geschlagen geben.

In der Disziplin Kata Team trat Louisa in der Kampfgemeinschaft Rheinland-Pfalz und Hessen an. 19 Mannschaften gingen an den Start. Die Mannschaft um Louisa konnte sich bis ins Finale vorkämpfen, musste sich dort allerdings dem Team aus Erfurt geschlagen geben. So kann Louisa mit der Mannschaft noch eine weitere Medaille, einen zweiten Platz, vorweisen!

Fabian Geiger zeigte zwar in der Altersgruppe "Junioren" eine hervorragende Leistung, konnte sich aber nicht bis auf die Ränge vorarbeiten.

Trainerin Nina Jäger zeigte sich insgesamt sehr erfreut über die Leistungen ihrer Schützlinge.

Text: 1. SKV, Presse

03.07.2014


Zwei Heimsiege für Regionalligateam des JSV

Paul Schall, einer der U18-Kämpfer des JSV, die erfolgreich zum Einsatz kamen.Zwei Heimsiege für Regionalligateam des JSV

Speyer- Die Regionalliga-Männermannschaft des JSV Speyer hat sich mit zwei Siegen am zweiten Saisonkampftag im heimischen Judomaxx in der Spitzengruppe der Regionalliga Südwest festgesetzt. Gegen den bisherigen Tabellenführer Tamanégi Griesheim siegten die Domstädter mit 5:2, gegen das Judoteam Rheinland setzten sich die Hausherren mit 4:3 durch.

Es waren die ganz Jungen und die rückkehrenden Routiniers, die an diesem Tag im Mittelpunkt standen: Die unteren Gewichtsklassen bis 60, 66 und 73 Kilogramm besetzte JSV-Teamchef Michael Görgen-Sprau durchgängig mit U18-Kämpfern aus der Talentschmiede von Speyers Cheftrainer Ferenc Nemeth. Michel Adam, Paul Schall und Nico Zimmermann holten als Vertreter der jungen Garde Siege gegen Griesheim, außerdem siegte der bundesligaerfahrere Nico Tsimakuridze und Schwergewichtler Paul Zwezich, der nach längerer Pause einen gelungenen Einstand feierte. Nur Teimuraz Tsimakuridze und Sebastian Hofäcker mussten ihre Kämpfe abgeben.

Etwas enger wurde es im zweiten Duell des Tages gegen das JT Rheinland. Zunächst musste sich Rückkehrer Marcel Augustina nach einer guten Leistung in einem engen Kampf knapp geschlagen werden, dann brachten klare Siege von Pascal Pontzen und Sebastian Schmitt den JSV in Front. Andre Brink unterlag im Schwergewicht trotz zwischenzeitlicher Führung, doch Paul Zwezich stellte mit einem schnellen Erfolg die Führung wieder her. Willi Martens musste sich im vorletzten Kampf geschlagen geben, so dass das abschließende Duell entscheiden musste. Hier ließ Sebastian Hofäcker nichts anbrennen und sicherte mit einem Ippon-Sieg den 4:3-Erfolg für sein Team.

„Ich bin sehr zufrieden mit den Leistungen und Ergebnissen. Gerade der Einsatz von den U18-Kämpfern ist für die Zukunftsperspektiven auch unseres Bundesligateams sehr erfreulich. Wir freuen uns auch über die Rückkehr von Paul Zwezich und Marcel Augustina, die beide gut gekämpft haben. Wir haben nun eine spannende Ausgangslage vor dem letzten Saisonkampftag – ein Platz unter den ersten drei ist für uns drin“, fasste Michael Görgen-Sprau zusammen.

Am 19. Juli tritt der JSV im saarländischen Heusweiler gegen die Mannschaften JC Wiesbaden und Rot-Weiß Koblenz an.

Text und Foto: JSV Speyer, Presse

30.06.2014


Frauen des JSV Speyer gewinnen Spitzenduell und widmen Erfolg dem verstorbenen Vereinschef Heiner Sprau

Die JSV-Mannschaft lässt sich nach den Kampf von ihren Fans feiern.Vorfreude auf die Endrunde zu Hause

Speyer/Wiesbaden- Der Spitzenkampf der Ersten Bundesliga Süd beim JC Wiesbaden wurde für die Frauen des JSV Speyer zum Triumph: Mit einem souveränen 13:1-Erfolg festigte das Team die Tabellenführung und machte die Qualifikation für die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft sicher. Der erste Tabellenplatz, der zur Ausrichtung der Endrunde berechtigt, ist dem JSV zudem nur noch rechnerisch zu nehmen.

„Wir haben den Tabellenzweiten deutlich geschlagen, gehen als Tabellenführer in die Sommerpause und vor allem wegen der sehr guten Bilanz in den Einzelkämpfen kann uns eigentlich keiner mehr einholen“, fasste JSV-Trainerin Nadine Lautenschläger die günstige Ausgangslage nach diesem Kampf zusammen.

Besonders bemerkenswert war, dass auf Speyerer Seite mit Barbara Matic aus Kroatien nur eine einzige ausländische Kämpferin zum Einsatz kam. Die ungarischen Mannschaftsmitglieder standen wegen eines internationalen Einsatzes nicht zur Verfügung. So konnten die JSV-Frauen erneut die Breite und Tiefe ihres Kaders unter Beweis stellen. Das JSV-Eigengewächs Vanessa Müller holte den ersten Punkt des Tages im Auftaktkampf bis 63 Kilogramm und bestätigte damit erneut ihre starke Form in diesem Jahr. Nadja Bazynski legte in der Klasse bis 70 Kilogramm nach, ehe Janina Hofäcker mit ihrem ersten Bundesliga-Sieg ein erstes dickes Ausrufezeichen setzte. Barbara Matic musste in der Kategorie bis 78 Kilogramm, eigentlich eine Klasse höher als sonst, zwar über die volle Kampfzeit gehen, sicherte aber letzendlich den nächsten Punkt für Speyer.

Janina Hofäcker (weiß) feierte ihren ersten Bundesliga-Süd-Sieg.Viel schneller ging es dann bei Jessica Lindner (-48 kg) und Verena Thumm (-52), die mit zügigen Ippon-Siegen auf 6:0 erhöhten, bevor Barbara Bandel mit einem weiteren vorzeitigen Sieg im Schwergewicht den 7:0-Pausenstand besorgte. Der Gesamtsieg stand schon nach dem ersten Kampf des zweiten Durchgangs fest. Nadja Bazynski siegte ungefährdet nach dreieinhalb Minuten und brachte ihre Mannschaft damit uneinholbar mit 8:0 in Führung. Nach einem knappen Sieg von Selina Dietzer, hochgestellt in die Gewichtsklasse bis 70 Kilogramm, musste der JSV zum einzigen Mal an diesem Tag einen Kampf abgeben, weil Janina Hofäcker trotz einer erneuten starken Leistung ihren Erfolg gegen Swantje Kaiser nicht wiederholen konnte. Danach ließen die Speyerer Kämpferinnen ihren Gegnerinnen aber keine Chance mehr – Ippon-Siege für Barbara Matic, Jessica Lindner, Patrycia Szekely und Barbara Bandel sorgten für den 13:1-Endstand und für viele zufriedene Gesichter im JSV-Lager.

Das Speyerer Team ist am 6. September wieder im Einsatz. Mit einem weiteren Erfolg, dieses Mal im Heimkampf gegen den JC Leipzig, will man sich auf die Endrunde einstimmen. Doch bei aller Freude sind die Gedanken der JSV-Frauen auch bei einem, der nicht mehr da ist, um den aktuellen Erfolg mitzufeiern: „Wir möchten diese erfolgreiche Saison Heiner Sprau widmen“, erklärte Nadine Lautenschläger in Andenken an den Ende des vergangenen Jahres verstorbenen Vereinsvorsitzenden des JSV. Er wäre sicherlich sehr stolz auf diese Mannschaft und auf alle im Verein, die seine Arbeit fortführen.

Text und Foto: JSV Speyer, Presse

30.06.2014


Neues aus dem Judomaxx - Erfolge Wochenende

Liebe Freunde und Förderer des Judo-Sportvereins Speyer,

neben der erfolgreichen Liga-Runde der U 12 waren die Wettkämpfer des Judo-Sportvereins am vergangenen Wochenende auch in Graz und in Landau erfolgreich.

Hier die Ergebnisse der Ligarunde U 12 Kampftag 2 in Speyer:

JSV Speyer – Judokan Landau II              10:4 (100-36)

JSV Speyer – Judokan Landau I               10:4 (98 -25)

Judokan Landau I – Dürkheimer Jvgg         14:0 (126-0)

JSV Speyer – Judokan Laudau II                6:4 (53 -40) weibliche Mannschaft

JSV Speyer – Dürkheimer Jvgg                 12:2 (118-6)

Judokan Landau I – Judokan Landau II       10:4 (73-25)

Von den Speyerer Wettkämpfern punkteten: Ilias Tounsi, Fatlum Berisha, Liam Codero, Timo Miksche, Nicolas Bohn, Thaddeus Tjiang, Philipp Kappis, Lukas Meier, Fatlum Berisha, Liam Codero, Yaprak Yildirim, Madeleen Spindler, Helene Riegert. Desweiteren standen im Team: Nic Adam, Lisa Lüst, Leonie Verzieri, Josefine Holstein, Penelope Hoffmann, Sophia Schmid und Jette Kerth

Landauer Karateturnier: Medaillen für den JSV

In der Kategorie Kata Jungen 10-14 Jahre, 5.-1. Kyu, starten Leon Merkel und Alessio Roth. Leon musste gegen Benjamin Frevert, einen DM-Starter vom Budokan Kaiserslautern starten, gegen den er knapp unterlag. Da Benjamin erst im Finale von Alessio Roth gestoppt werden konnte, erhielt Leon über die Trostrunde seine zweite Chance, die er nutzte: 3. Platz für Leon, 1. Platz für Alessio.

In der Kategorie Kata Jungen 10-14 Jahre, 9.-6. Kyu arbeiten sich Flavio Roth und Yannik Henter ungeschlagen bis ins Finale, in welchem Flavio die Kampfrichter für sich gewinnen konnte.

Rebecca Fiebig startete In der Kategorie Kata Damen ab 15 Jahre, 5.-2. Kyu . Mit ihrer starken Kanku Sho  konnte sie gegen ihre sehr energisch auftretende Kontrahentin eine Flagge erzielen. Eine Trostrunde gab es in dieser Kategorie nicht.

Cem Yilmaz, der in der Kategorie Kata Herren ab 15 Jahre, 8.-6. Kyu startete, gelangte auf den 2. Platz

Matthias Schaudig startete in der Kategorie Kata Herren, ab 1. Kyu für den Budokan Kaiserslautern. Er kämpfte sich unbesiegt bis ins Finale vor, in welchem er erneut seinen Vereinskameraden Maximilian Rogge mit 3:0 besiegte. Auch in der Champions-Kategorie kämpft sich Matthias übers Poolfinale ins Finale und trat da erneut gegen Maximilian Rogge an, den er wiederum besiegen konnte: 2 x 1. Platz.

  1. Platz: Alessio Roth, Flavio Roth, Matthias Schaudig
  2. Platz: Yannik Henter, Cem Yilmaz
  3. Platz: Leon Merkel

2 mal Gold, einmal Silber, einmal Bronze bei internationalem Judoturnier in Graz.

Beim 16. Internationalen Creativ Judoturnier – Styrian Judopanther 2014 in Graz kehrte der JSV gleich mit 4 Medaillen zurück. Mit fast 700 Teilnehmern war das Turnier gut besetzt.

Am Samstag starteten bei der U18 Paul Schall und Sebastian Schmitt in der Gewichtsklasse bis 73 kg. Beide mussten sich trotz eines dominanteren Griffes und einer aktiveren Kampfweise geschlagen geben. Für Sebastian bedeutete das leider das Turnieraus. Paul kam in die Trostrunde und begann das Feld von hinten aufzurollen mit drei souveränen Siegen gegen Wettkämpfer aus Slowenien, Österreich und Bosnien und Herzegowina stand er im kleinen Finale. Paul gab von Anfang an die Richtung in dem Kampf vor, dennoch ging  Marius Fizel aus Slowenien nach einem Konter mit einer großen Wertung in Führung. Der Speyerer ließ sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen und erhöhte das Tempo und setzte den Slowenen unter Druck. 1:30 min vor Schluss konnte Paul eine große Wertung werfen und führte nun mit einem Strafenvorteil. Diesen konnte er auch souverän über die Zeit bringen und sich über Platz 3 freuen.

Am Sonntag starteten in der U21 Janina Hofäcker bis 57 kg und Paul Schall und Benjamin Hofäcker in der Gewichtsklasse bis 73 kg. Janina konnte sich mit vier souveränen Ippon-Siegen gegen Athleten aus Österreich, Brasilien und der Slowakei in der Gewichtsklasse behaupten und den Sieger Pokal mit nach Hause nehmen.  Benjamin konnte sich mit drei Siegen bis ins Finale vorkämpfen, dieses verlor er leider und wurde 2. Paul schied unglücklich aus.

Später am Tag startete Benjamin Hofäcker noch bei den Herren. Hier verlor er seinen Auftaktkampf in der Vorrunde. Durch zwei Siege konnte er sich dennoch für das Halbfinale qualifizieren. In einem kräftezehrenden Kampf, der ausschließlich von Benjamin gestaltet wurde, setzte sich der JSVler durch und stand im Finale. Hier traf er auf seinen Auftaktgegner. Benjamin hatte noch einiges gut zu machen und ging motiviert in den Kampf. Wie im ersten Kampf hatte er mit dem Kampfstil des Österreichischen Kontrahenten Probleme, weshalb er schnell mit einer Strafe zurück lag. Nun legte Hofäcker aber den Schalter um und nach zwei Würfen war den Kampf zu Gunsten des JSVler beendet -  1. Platz.

Text: Judo-Sportverein Speyer, Presse

25.06.2014


Judo-Regionalliga-Team startet mit Sieg und Niederlage

Speyer- Mit einem Sieg und einer Niederlage sind die Männer des JSV Speyer in die neue Saison in der Judo-Regionalliga Südwest gestartet. Beim ersten von drei Saisonkampftagen gab es für die Reserve der Bundesligamannschaft aus der Domstadt eine 2:5-Niederlage gegen den Aufstiegsaspiranten Homburger TG und einen 4:3-Sieg über den JC Saar. Auf Speyerer Seite fehlten gleich mehrere Akteure, so dass junge Kämpfer das Bild der Mannschaft bestimmten. Vor allem in den höheren Gewichtsklassen gab es allerdings Probleme, die einzelnen Positionen zu besetzen.

Der erste Kampf gegen Bad Homburg begann aus Speyerer Sicht nicht sehr erfolgversprechend, denn Leander Riegert musste seinen Kampf bis 81 Kilogramm abgeben, ebenso Willi Martens trotz Führung in der Kategorie bis 66 Kilogramm und Stefan Bantle (bis 73 Kilogramm). Nico und Dima Tsimakuridze holten in den Klassen bis 90 Kilogramm und über 100 Kilogramm die einzigen Punkte für Speyer, bevor Patrick Striegel, um drei Klassen hochgestellt in die Kategorie bis 100 Kilogramm, trotz einer starken Leistung knapp verlor.

Richtig spannend wurde es im zweiten Duell des Tages gegen das Team aus dem Saarland. Leander Riegert brachte den JSV mit einem Sieg gegen Mathieu Zimmer, den die Speyerer als langjähriges Mitglied ihrer Bundesligamannschaft kennen, in Front. Marco Zimmermann und Paul Schall mussten ihre Kämpfe allerdings trotz zwischenzeitlicher Führung abgeben. Nico Tsimakuridze war erneut bis 90 Kilogramm erfolgreich, sein Vater Dima musste sich allerdings in der Kategorie bis 100 Kilogramm überraschend geschlagen geben. Da die Saarländer kein Leichtgewicht im Team hatten, ging der Punkt bis 60 Kilogramm kampflos an Lukas Stepper vom JSV, und den knappen Sieg sicherte Patrick Striegel mit einem aufsehenerregenden Sieg im Schwergewicht – vier Klassen höher als seine normale Gewichtsklasse.

„Für unser Regionalligateam geht es in erster Linie darum, dass die jungen Athleten Wettkampferfahrung sammeln. Da sind die Ergebnisse erstmal zweitrangig. Dennoch ist es natürlich ärgerlich, dass wir in gleich mehreren Kämpfen vorne lagen und dann doch verloren. Aber aus solchen Kämpfen lernt man ja auch. Insgesamt war es in Ordnung, dafür dass wir nicht in Bestbesetzung antreten konnten“, resümierte JSV-Teamchef und Vereinsvorsitzender Michael Görgen-Sprau.

Der zweite Kampftag findet am 28. Juni in Speyer statt. Dann trifft der JSV auf das Judoteam Rheinland und Tamanegi Griesheim. JSV Speyer

09.06.2014


Ein siegreiches Wochenende liegt hinter dem Judo-Sportverein Speyer

Speyer- Ein sensationeller 10:4-Sieg für die Frauen-Bundesliga in Backnang (wir berichteten); über 40 Medaillen von Wettkämpfern der U 12 bis zu den Aktiven in Bad Dürkheim und der Schweiz; Lob vom Bundestrainer für die Karateka in Maintal: Überall sammelte der JSV Pokale und Medaillen. Eine tolle Leistung von allen Wettkämpfern, aber auch von den Trainern und Betreuern! Michael Bantle übertraf sich selbst und ging sowohl am Samstag in Bad Dürkheim als auch am Sonntag in Baar/Schweiz unbesiegt von der Matte. Beim Weinstraßenpokal in Bad Dürkheim nahmen 70 Judoka aus Speyer teil. Mit einer Ausbeute von über 40 Medaillen erhielt der JSV den Pokal für die beste Vereinswertung. Gleich am nächsten Tag fuhren 12 Kämpferinnen und Kämpfer nach Baar in die Schweiz. An dem Internationalen Turnier maßen sich Teilnehmer aus Deutschland, der Schweiz, Österreich, Lichtenstein, Frankreich, Rumänien und Ungarn. Hier die Ergebnisse:

Weinstraßenpokal Bad Dürkheim:

U 12:

1. Platz: Helene Riegert, Fatlim Berisha, Timo Miksche, Nikolas Bohn

2. Platz: Oliver Essig, Emmely Albrecht, Florian Kihm,

3. Platz: Matteo Kühner, Oliver Jann, Jette Kerth, Jana von Osten, Lisa Lüst, Philipp Kappis, Nick Adam, Madlen Spindler

Betreuung: Hannah Wehr und Marei Drixler

U15:

1. Platz: Jana Förtsch, Christopher Hofäcker, Max Hampel, Michael Bantle

2. Platz: Vanessa Adam, Leon Lichtmannegger,

3. Platz: Stella Richter, Alex Nahkor, Eric Seith, Thomas Brecht

5. Platz: Frederik Kihm, Luca Bößer, Sofia Hartmann

TN: Helena Pantelic, Lars Stephan, Joey Gohr, Shirley Heusinger

U 18:

1. Platz: Michel Adam, Paul Schall, Grete Riegert, Leonie und Alexandra Nußbaum

2. Platz: Meta Lu Jülicher, Willi Martens

3. Platz: Julian Richter

TN: Leon und Lukas Stepper, Anne Riegert

Aktive:

1. Platz: Manuel Queisser, Stefan Bantle, Nico und Dima Tsimakuridze, Tracy Heusinger

2. Platz: Paul Schall, Patrick Striegel

TN: Nico Zimmermann, Leander Riegert

Betreuung: Peter Lichtmannegger, Ferenc Nemeth

Baar:

1. Platz: Leon Lichtmannegger, Michael Bantle, Sofia Schmid, Willi Martens

2. Platz: Stella Richter, Stefan Bantle

3. Platz: Christopher Hofäcker

5. Platz: Erik Seith

TN: Joey Gohr, Thomas Brecht

Betreuer: Peter Lichtmannegger

Alessio Roth mit Landestrainer Marcus Gutzmer

Lob vom Bundestrainer für Karateka Alessio Roth

Beim German Kata-Cup in Maintal-Dörnigheim starteten die Brüder Alessio und Fabio Roth sowie Matthias Schaudig. Matthias erreichte bei der U 21 den 2. Platz.

Es wäre mehr drin gewesen, denn Matthias Kata war deutlich stärker als die seiner Gegner. Ein kleiner Patzer bei einem schwierigen Sprung bedeutete die Silbermedaille. Fabio Roth scheiterte unglücklich in der zweiten Runde, die folgende Trostrunde unterlag er ebenfalls.

Sein jüngerer Bruder Alessio erwischte einen besseren Tag, entschied alle Runden souverän mit 3:0 für sich und zog so ins Finale ein. Dort sicherte er sich in einem spannenden Kampf mit der Kata Kanku-Sho gegen ebenfalls die Kanku-Sho seines Gegners mit 3:2 Wertungspunkten einen hervorragenden 1. Platz!

Alessio erhielt ein großes Lob von Landestrainer Marcus Gutzmer und von Bundestrainer Efthimios Karamitsos. Herzlichen Glückwunsch!

Text und Foto. JSV Speyer

04.06.2014


Speyer stürmt die Spitze

Gratulation von Trainerin Nadine Lautenschläger nach dem gewonnen Kampf

JSV nach überraschend deutlichem 10:4-Sieg in Backnang auf Platz eins

Speyer- Die Frauen des JSV Speyer haben im Spitzenduell der Ersten Bundesliga Süd für eine große Überraschung gesorgt und einen vorher kaum für möglich gehaltenen 10:4-Erfolg beim bisherigen Erstplatzierten, der TSG Backnang, gefeiert. Trotz zahlreicher Ausfälle setzte sich das Team von Trainerin Nadine Lautenschläger klar durch und übernahm somit die Tabellenführung.

Zwar fehlten den Gastgeberinnen aufgrund der zahlreichen internationalen Turniere an diesem Wochenende auch einige Kämpferinnen, dennoch waren sie von der Papierform her favorisiert. Doch das JSV-Team, das nur mit zehn Kämpferinnen anreiste – darunter sieben Speyererinnen und mit der Ungarin Abigél Joó nur eine einzige ausländische Sportlerin, wuchs über sich hinaus und machte die Sensation perfekt.

Barbara Bandel (weiß) im Kampf gegen Luise Malzahn„Ich bin sprachlos. Ich habe nicht wirklich mit einem Sieg gerechnet. Ich habe gedacht, dass es eng wird. Aber 10:4 ist natürlich schon ein Brett“, sagte die JSV-Teamchefin nach dem Kampf.

Leichtgewicht Jessica Lindner hatte im ersten Kampf für einen optimalen Start gesorgt. Ihre Gegnerin Leandra Sommer machte es ihr nicht leicht und so ging das Duell über die volle Kampfzeit, doch der Punkt ging letztlich verdient an den JSV. Viel schneller ging es anschließend für Vanessa Müller, die bereits nach zwölf Sekunden den Kampf bis 63 Kilogramm für sich entscheiden konnte.

Dann folgte das erste wirklich richtungsweisende Duell des Tages: Backnang war nämlich gerade in den oberen Gewichtsklassen, in denen der JSV sonst sehr erfolgreich ist, ebenfalls mit absoluten Top-Kämpferinnen besetzt. So musste Barbara Bandel in der Kategorie bis 78 Kilogramm, also eine Klasse höher als ihre eigentliche Kategorie, gegen die Nationalkaderathletin Annika Heise antreten. In einem mitreißenden Kampf erzielte Bandel mit einer kleinen Wertung für einen Haltegriff die einzige Wertung und verteidigte den knappen Vorsprung bis zum Schluss – der erste Anzeichen dafür, dass an diesem Tag vielleicht mehr drin sein könnte als ursprünglich erwartet.

Nachdem Verena Thumm mit einem schnellen und souveränen Erfolg auf 3:0 gestellt hatte, unterlag Miriam Kost erwartungsgemäß der holländischen Spitzenkämpferin Antoinette Hennink, sodass Backnang seinen ersten Punkt einfuhr. Dann stand der nächste Schlüsselkampf an: Abigél Joó trat gegen die amtierende Deutsche Meisterin und mehrfache Grand-Prix-Siegerin Luise Malzahn an und setzte sich nach einem spannenden und intensiven Kampf mit Ippon durch. Den abschließenden Kampf in der Klasse bis 57 Kilogramm musste das junge Nachwuchstalent des JSV, Janina Hofäcker, denkbar knapp abgeben, doch das Zwischenergebnis von 5:2 für Speyer zur Halbzeit konnte sich sehen lassen.

Noch war allerdings nichts gewonnen, denn der zweite Durchgang würde kein Selbstläufer werden, und zwei Kämpferinnen mussten den Regeln entsprechend ausgetauscht werden – viele Optionen hatte Teamchefin Nadine Lautenschläger dabei nicht. Dennoch schafften es die Siegerinnen des ersten Durchganges, ihre Erfolge zu wiederholen. Müller und Lindner setzten sich jeweils mit Ippon gegen die gleichen Gegnerinnen durch, bevor Bandel mit einem knappen Sieg in einem mitreißenden Kampf gegen Malzahn den Sieg sicherstellte. Verena Thumm (gegen die ehemalige Olympia-Teilnehmerin Michaela Baschin) und Abigél Joó (hochgestellt gegen Backnangs Schwergewicht Jasmin Delorme) schraubten das Endergebnis weiter in die Höhe. Jenny Kirchner und Anni Meier mussten ihre Kämpfe zwar abgeben, was allerdings zu diesem Zeitpunkt keinen Einfluss mehr auf den Ausgang des Mannschaftskampfes hatte.Gruppenbild des JSV-Teams mit den mitgereisten Fans.

„Es war eine enorm starke Leistung unseres Teams, gerade angesichts der Ausfälle. Auch wenn es aus der Not geboren war, ist es super, dass wir mit so vielen Speyerer Kämpferinnen hier antreten und den Tabellenführer schlagen. Allen voran natürlich Barbara Bandel, die zwei Nationalkaderathletinnen der  nächsthöheren Gewichtsklasse besiegt hat“, kommentierte der JSV-Vorsitzende Michael Görgen-Sprau, der zur Unterstützung des Frauenteams mit nach Backnang gereist war.

Für die Speyerer Frauen ist das Saisonziel, die Teilnahme an der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft, nun zum Greifen nahe. Es ist sogar noch ein weiteres Ziel im Bereich des Möglichen: Wenn der erste Platz gehalten wird, dürfte der JSV das Endturnier sogar ausrichten. Doch bevor es soweit ist, steht am 28. Juni das nächste Top-Duell an: Die Überraschungsmannschaft vom JC Wiesbaden, letzte Saison sportlich abgestiegen und nur in der Liga geblieben, weil Zweitliga-Meister Sindelfingen nicht aufsteigen wollte, ist ungeschlagen als Zweiter direkt hinter dem JSV in der Tabelle und empfängt die JSVler in der hessichen Landeshauptstadt.

„Die sind nicht zu unterschätzten, haben eine sehr starke Saison gekämpft bis jetzt“, sagt Nadine Lautenschläger. Das trifft allerdings auch auf das Speyerer Team zu, das sich sicherlich vor niemandem in dieser Liga verstecken muss. Text und Foto: JSV Speyer, Presse

01.06.2014


Zwei Speyerer Judo-Talente für EM-Lehrgang nominiert

Sebastian HofäckerEs sind spannende und erfolgreiche Zeiten für die Nachwuchskämpfer Sebastian Hofäcker und Michel Adam vom JSV Speyer

Speyer- Nach starken Ergebnissen bei internationalen Turnieren und erfolgreichen Debüts im Bundesligateam des JSV steht mit der Teilnahme am Vorbereitungslehrgang zur U18-Europameisterschaft der nächste Höhepunkt bevor. Hofäcker und Adam kämpfen beide in der Gewichtsklasse bis 60 Kilogramm und gehören zu der erlesenen Gruppe von nur vier Judokas in ihrer Kategorie, die am Lehrgang vom 16. bis 21. Juni im brandenburgischen Kienbaum mit dabei sind.

Michel AdamFür die EM selbst sind die beiden Speyerer zwar nicht nominiert, doch schon die Einladung zum Lehrgang ist ein großer Erfolg und eine Anerkennung für die sportlichen Leistungen der beiden JSV-Kämpfer, gleichzeitig bietet das Training mit den besten Athleten des Landes in dieser Altersklasse die Möglichkeit, sich sportlich weiterzuentwickeln. Bei den Europacup-Turnieren in Coimbra / Portugal und Teplice / Tschechien zeigten Hofäcker und Adam, dass sie mit den Besten des Kontinents in ihrer Altersklasse mithalten können. Hofäcker besiegte in Portugal sogar den deutschen EM-Starter Maik Dietrich.

Auch in der Bundesliga haben die beiden bereits für Furore gesorgt. Im dramatischen Kampf gegen Offenbach gaben beide ihre Debüt, und beide blieben siegreich, um unter höchstem Druck wichtige Punkte für die Aufholjagd des JSV zu holen. Damit bewiesen sie nicht nur sportliche Qualität, sondern auch bewundernswerte Nervenstärke. „Es läuft gut im Moment. Ich bin zufrieden“, fasst es Sebastian Hofäcker zusammen. Er hat nach dem Lehrgang bereits die nächsten wichtigen Ziele im Blick: Bei den U20-Sichtungsturnieren in München und Mannheim will er mit weiteren Erfolgen seinen Platz in der nationalen Spitze zementieren. Text und Foto: JSV Speyer, Presse

28.05.2014


JSV feiert klaren Auswärtssieg

Nico Tsimakuridze in WeißNach 10:4 in Chemnitz geht Speyerer als Tabellenzweiter in die Sommerpause

Speyer- Als der Mannschaftsbus mit dem Bundesligateam der Männer des JSV Speyer in den frühen Stunden des Sonntagmorgens am heimischen Judomaxx vorfuhr, ging bereits wieder die Sonne auf. Kurz nach 4 Uhr endete der Marathon-Tag für das Zweitligateam, das 18 Stunden zuvor von Speyer aus aufgebrochen war. Doch der große Aufwand hatte sich gelohnt, denn die JSV-Männer haben zwei wichtige Punkte von der längsten Auswärtsfahrt der Saison mitgebracht.

Mit einem souveränen 10:4-Auswärtssieg beim Tabellenletzten Chemnitzer PSV verabschiedete sich das Team in die Sommerpause in der 2. Judo-Bundesliga Süd. Mit Siegen durch Nachwuchskämpfern aus den eigenen Reihen und einem gelungenen Comeback von David Riedl nach überstandener Verletzung war es ein rundum zufriedenstellender Kampftag für die Domstädter.

Die Gäste drückten dem Kampf von Anfang an ihren Stempel auf, denn Niko Tsimakuridze sorgte mit einem Erfolg in einem engen Auftaktkampf gegen Jakob Eckel für ein Auftakt nach Maß, ehe Riedl mit einem trotz leichter Startschwierigkeiten ungefährdeten Erfolg über Johannes Schürer nachlegte. „David hat ein bisschen gebraucht, um in den Kampf reinzufinden, aber danach war er nicht mehr aufzuhalten“, bilanzierte der JSV-Teamchef und Vereinsvorsitzende Michael Görgen-Sprau. Andreas Benkert gewann anschließend eine weitere knappe Auseinandersetzung über die volle Kampfzeit bis 90 Kilogramm, ehe der Franzose Clement Monasse einen ungefährdeten Sieg im Schwergewicht einfuhr. Damit hatte der JSV schon eine 4:0-Führung, doch da ein solcher Vorsprung eine Woche von Gegner aus Offenbach aus der Hand gegeben worden war, war zu diesem Zeitpunkt jegliche Siegesgewissheit unangebracht. Konzentriert weiterkämpfen und die fehlenden Punkte einfahren – das war die Devise, die sich JSV-Talent Sebastin Hofäcker im Leichtgewicht-Kampf zu Herzen nahm. Im Duell mit Luis Haubold, seines Zeichens auch ein sehr junger und hochtalentierter Athlet, setzte sich der Speyerer nach etwas über vier Minuten durch und bewies damit, dass sein erster Bundesliga-Sieg vor Wochenfrist gegen Offenbach keine Eintagsfliege war. Damit hatte der JSV eine beruhigende 5:0-Führung, doch weil Patrick Striegel und Thomas Bauer die beiden folgenden Kämpfe vor der Pause abgaben, war beim Halbzeitstand von 5:2 aus Speyerer Sicht noch nicht alles klar.David Riedl in Weiß

Doch die Kämpfer in den höheren Gewichtsklassen erwiesen sich auch im zweiten Durchgang als sichere Punktegaranten und stellten den Sieg der Speyerer rasch außer Frage: Niko Tsimakuridze, David Riedl und Clement Monasse feierten allesamt Ippon-Siege, um die Gäste uneinholbar mit 8:2 in Front zu bringen, dann legte Schwergewicht Markus Sturm mit einem weiteren schnellen Ippon nach.

Zwar musste sich Tobias Teucke ganz knapp gegen Haubold geschlagen geben, doch Matthias Benkert stellte postwendend den alten Abstand wieder her. Der letzte Punkt ging an die Gastgeber, weil sich Steve Franke im Kampf bis 66 Kilogramm mit Ippon gegen Thomas Bauer durchsetzen konnte – damit war der Endstand von 10:4 für den JSV Speyer besiegelt.

Michael Görgen-Sprau hatte am Ende viele Gründe, zufrieden zu sein: „Dass unsere Nachwuchskämpfer Niko und Sebastian wieder gepunktet haben, ist sehr wichtig. Auch über das starke Comeback von David Riedl freue ich mich sehr. Insgesamt ist die Lage jetzt so, dass wir definitiv mit dem Abstieg nichts mehr zu tun haben werden. Nach der Sommerpause kommen die wohl stärksten Gegner der Liga, doch wir haben genügend Punkte vorgelegt, um völlig beruhigt und ohne Druck in diese Kämpfe gehen zu können“, fasste der JSV-Chef zusammen.

Für die Speyerer geht es am 13. September mit einem Auswärtskampf bei der TSG Backnang weiter – ein Spitzenkampf, denn die Schwaben führen die Tabelle nach vier Kampftagen mit sieben Punkten an, der JSV Speyer liegt mit nur einem Zähler weniger auf Rang zwei. Text und Foto:  JSV Speyer

25.05.2014


JSV-Frauen im Schnelldurchgang

Verena Thumm steuerte zwei überlegene Siege beim 11:3 gegen Kim Chi Wiesbaden beiStarke Heimpremiere des Speyerer Erstliga-Teams

Speyer- Mit einem souveränen 11:3-Heimsieg gegen Kim-Chi Wiesbaden haben die Frauen des JSV ihren erfolgreichen Saisonstart in der Ersten Bundesliga Süd fortgesetzt und ihr Heimpublikum am Doppelkampf im Judomaxx begeistert. „Der Sieg war eingeplant, aber nicht in der Höhe. Es fällt mir schwer, irgend eine im Team herauszuheben“, fasste es JSV-Teamchefin Nadine Lautenschläger zusammen.

Gleich reihenweise hatte das Heimteam für Glanzpunkte gesorgt, die Speyerer Eigengewächse wie die ausländischen Kämpferinnen, die jungen Sportlerinnen und Neuzugänge wie die bekannten Leistungsträgerinnen. Mit Siegen durch Verena Thumm (bis 52 Kilogramm), Barbara Bandel (hochgestellt bis 78 Kilogramm) zog der JSV rasch auf 2:0 davon. Anschließend musste Leichtgewicht Meta Lu Jülicher bei ihrem Bundesligadebüt gegen die erfahrene Wiesbadenerin Anika Walldorf Lehrgeld zahlen und sich nach 14 Sekunden geschlagen geben. Für Janina Hofäcker war im Kampf bis 57 Kilogramm wie bereits vor einer Woche in Großhadern mehr drin, sie unterlag nach einer beeindruckenden Leistung nur denkbar knapp gegen die international erfahrene Leandra Freitas.

Danach war die Siegeszug des JSV allerdings nicht mehr aufzuhalten: Abigél Joó aus Ungarn setzte sich in gewohnt überragendem Manier im Schwergewicht durch, ebenso die Kroatin Barbara Matic bei ihrem ersten Auftritt in Speyer bis 70 Kilogramm. Nadja Bazynski entschied den letzten Kampf des ersten Durchgangs in der Gewichtsklasse bis 63 Kilogramm gegen Christiane Hofmann mit einem spektakulären Wurf für sich und bescherte ihrem Team damit einer 5:2-Halbzeitführung.

Gemeinsames Mannschaftsfoto der Männer und Frauen des JSV mit TrainerteamMit diesem Vorsprung im Rücken hatte Nadine Lautenschläger Spielraum, um ihr Team umzustellen und im zweiten Durchgang noch stärker auf den Nachwuchs und auf die JSV-Eigengewächse zu setzen. Gleich im ersten Kampf nach der Pause zahlte sich diese Strategie aus, denn Neuzugang Patrycia Szekely, die 16-jährige Deutsche Vizemeisterin bis 48 Kilogramm, landete bei ihrem Debüt für den JSV, hochgestellt bis 52 Kilogramm, einen spektatulären Sieg gegen Leandra Freitas. Nach einem zweiten klaren Sieg für Barbara Bandel bis 78 Kilogramm war die 15-jährige Jülicher erneut an der Reihe, musste sich aber auch dieses Mal recht schnell gegen Walldorf geschlagen geben. „Wir haben sie heute natürlich ins kalte Wasser geworfen, aber es ist klar, dass wir die jungen Kämpferinnen die Gelegenheit geben müssen, in die Mannschaft reinzuwachsen. Das sieht man ja auch in unserer Männermannschaft. Das zahlt sich dann irgendwann auch aus“, erklärte die JSV-Teamchefin.

Es sollte der letzte Punkt sein, den der JSV abgibt, denn danach ging es rasant weiter mit Speyerer Siegen: Verena Thumm bezwang ihre Gegnerin nach genau einer Minute, Abigél Joó brachte nur 22 Sekunden und Vanessa Müller etwas über eine halbe Minute, um den Punkt für Speyer einzufahren. Den Schlusspunkt setzte Rebecca Bräuninger, die ihren Kampf gewann, als ihre Gegnerin nach 47 Sekunden verletzt aufgeben musste.

Die JSV-Frauen befinden sich nun auf dem zweiten Tabellenplatz hinter der TSG Backnang, dem nächsten Gegner. Saisonziel ist ein Platz unter den ersten drei, der zur Teilnahme an der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft berechtigen würde. Für dieses Ziel liegt das Team nach zwei Kampftagen auf Kurs. „In Backnang wird es sehr schwer, auch deshalb, weil bei uns viele fehlen werden. Aber selbst wenn wir dann verlieren, haben es beim folgenden Heimkampf gegen den JC Wiesbaden selbst in der Hand, unseren Platz in der Tabelle zu verteidigen“, blickt Nadine Lautenschläger optimisch den kommenden Aufgaben entgegen. Text und Foto: JSV Speyer

19.05.2014


Neue Helden beim JSV

Michel Adam kämpft sich zum Sieg - das ganze JSV-Team fiebert mitDebütanten Michel Adam, Sebastian Hofäcker und Aurelien Rouhaud holen für die Speyerer Judo-Männer die Kastanien aus dem Feuer

Speyer- So eine Dramatik hatten selbst langjährige Fans und Mitglieder des JSV Speyer noch nie erlebt. Das Duell des dritten Kampftages der 2. Judo-Bundesliga Süd gegen die Gäste von Samurai Offenbach war eine Achterbahn der Gefühle mit Überraschungen in fast jedem Kampf und unglaublicher Spannung. Aus einer fast aussichtlosen Position kämpfte sich die Heimmannschaft zurück und holte sich nach einer fulminanten Aufholjagd einen kaum für möglich gehaltenen Sieg – angeführt von eigenen Nachwuchskämpfern.

Vor einem vollen Haus im Judomaxx am von Lotto Rheinland-Pfalz präsentierten Doppelkampftag sah es zu Beginn keineswegs nach einem Freudentag für den JSV Speyer aus. Dass Andreas Benkert im Auftaktkampf gegen den starken Alexander Schönfeld verlor, war keine große Überraschung, doch die folgende knappe Niederlage des sonst sicheren Punktegaranten Pierre-Louis Guerin war umso mehr ein Schock für die Mannschaft von Teamchef Michael Görgen. Anschließend kämpfte Jannis Hill sehr stark gegen den international erfolgreichen Griechen David Tsokouris, musste sich aber nach etwas über vier Minuten geschlagen geben. Doch dann folgte der nächste Nackenschlag für den JSV, als sich Benjamin Hofäcker nach zwölf Sekunden von seinem Gegner Lukas Sonne überraschen ließ und seinen Kampf abgeben musste – 0:4 lautete das ernüchternde Zwischenergebnis aus Sicht des JSV.

In dieser Situation ging der junge Speyerer Michel Adam zu seinem allersten Bundesligakampf auf die Matte. Eine Niederlage wäre wohl das endgültige Aus für die Speyerer Hoffnungen gewesen, und keiner hätte es dem jungen Adam zum Vorwurf gemacht, wenn ihn die Nervosität in dieser Drucksituation überwältigt hätte. Doch es kam ganz anders. Adam kämpfte befreit und druckvoll und fuhr einen verdienten Sieg ein. Plötzlich war die Stimmung im Team und unter den Zuschauern wieder auf dem Höhepunkt – die Aufholjagd konnte beginnen. Clement Monasse brachte den eingeplanten Sieg gegen Max Sonne in der Klasse bis 100 Kilogramm nach Hause, doch dann wurde es wieder dramatisch. Sebastian Hofäcker, der zweite Debütant aus der Talentschmiede von JSV-Cheftrainer Ferenc Nemeth, ging gegen Brian-Miles Smith auf die Matte – einem der beständigsten und erfolgreichsten Kämpfer der Zweiten Bundesliga seit vielen Jahren. „Er hat 36 Bundesligakämpfe gemacht und davon nur zwei verloren“, erklärte Michael Görgen das schiere Ausmaß der Herausforderung für den jungen Hofäcker. Doch dieser ließ sich nicht beirren oder einschüchtern, er ließ überhaupt nichts zu und frustrierte seinen erfahrenen Gegner mit der ganzen Cleverness eines alten Hasen. Drei Strafen kassierte der Offenbacher, Hofäcker nur eine – das gab den Ausschlag, weil keiner der beiden eine Wertung erzielen konnte. So ging der JSV mit einem enormen Motivationsschub beim Stand von 3:4 in die Pause.

Aurelien Rouhaud feierte ein gelungenes JSV-Debüt mit einem Sieg über den starken Griechen David TsokourisNun kam alles auf die richtige Aufstellung für den zweiten Durchgang an. Wieviel Risiko eingehen? Wen würde wohl der Gegner in welcher Klasse aufstellen? Diese Fragen ließen die Köpfe der Verantwortlichen auf beiden Seiten in der Pause rauchen. Als die Listen dann abgegeben wurden, dachte sich JSV-Teamchef Michael Görgen: „Die haben uns genau in die Karten gespielt mit ihrer Aufstellung“, und glaubte fest an einen Sieg. Doch es standen noch einige dramatische Wendungen bevor. Pierre Guerin unterlag, dieses Mal in der Klasse bis 90 Kilogramm, gegen Schönfeld. Zwei Niederlagen für den sonst fast unbezwingbaren Franzosen – das hatte es noch nie gegeben. „Das passiert ihm in hundert Jahren nicht mehr“, ist sich Michael Görgen sicher. Damit stand der JSV nun mit dem Rücken zur Wand: 3:5 – da durfte nicht mehr viel schiefgehen. Und in der Tat: Der JSV fuhr fünf Siege in Folge ein, um die Aufholjagd zu krönen. Zuerst Markus Sturm im Schwergewicht gegen einen hochgestellten 81-Kilo-Mann, dann besiegte der Franzose Aurelien Rouhaud in seinem ersten Kampf für Speyer den starken Griechen Tsokouris. Trotz Wazaari-Rückstand behielt der junge Neuzugang die Nerven und schickte seinen Kontrahenten in der Schlussminute eines packenden Kampfes auf die Matte. Benjamin Hofäcker konnte seine Niederlage aus dem ersten Durchgang mit einem souveränen Erfolg ausgleichen und sein Team zum ersten Mal in Führung bringen. Anschließend bewies Michel Adam, dass sein Erfolg im ersten Durchgang keine Eintagsfliege war und sorgte mit einem weiteren wichtigen Punkt für Jubelstürme in der Halle. Damit hatte es Andreas Benkert im vorletzten Kampf des Tages selbst in der Hand, den Sieg für Speyer sicherzustellen. Dafür brauchte er nur eine knappe Minute – 8:5 für den JSV, der Kampf war entschieden. Zum Abschluss gab es noch ein hart umkämpftes Duell zwischen Tobias Teucke und Brian-Miles Smith, indem sich der Speyer wenige Sekunden vor Schluss in Führung liegend einer Würgetechnik ergeben musste, womit der 8:6-Endstand besiegelt wurde.

„Es war ein unglaublicher Kampftag. Zwischendurch habe ich gedacht, dass wir eigentlich nicht mehr gewinnen können. Einige fest eingeplante Punkte haben wir verpasst, aber dass dann in so einer Situation unseren jungen Kämpfer dermaßen in die Bresche springen und ihre Kämpfe gewinnen, war ganz große Klasse“, erklärte Michael Görgen voller Stolz.

„Hätten wir verloren, wären wir im kommenden Kampf nächste Woche in Chemnitz ganz schön unter Druck gewesen. So aber haben wir mit zwei Siegen aus drei Kämpfen eine gute Ausgangsposition“, so der JSV-Teamchef abschließend. Text und Foto: JSV Speyer

19.05.2014


JSV in Franken ohne Fortune

Stefan Bantle, Eigengewächs des JSV, der trotz einer starken Leistung eine ärgerliche Niederlage hinnehmen musste

Knappe Kämpfe und viel Pech für die Speyerer Judo-Männer

Erlangen/Speyer- Eine unglückliche 6:8-Niederlage hat die Männermannschaft des JSV Speyer am zweiten Kampftag der 2. Judo-Bundesliga beim TV Erlangen hinnehmen müssen. Die Mahnungen im Vorfeld, dass sich der Gegner seit dem letzten Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften stark verbessert habe, erwiesen sich als zutreffend. Dennoch war aus Speyerer Sicht mehr drin, denn gleich mehrere unnötige Niederlagen Kämpfern, die sonst als sichere Punktegaranten gilten, gaben den Ausschlag.

Schon im ersten Kampf wurde deutlich, dass für den JSV an diesem Tag nicht alles nach Wunsch laufen würde: In der Gewichtsklasse bis 90 Kilogramm geriert der Franzose Bérenger Vion gegen Nikolaus Milaev in Rückstand, konnte sich am noch rechtzeitig fangen und den Kampf noch umbiegen. Dies war seinem Landsmann Clement Monasse im folgenden Kampf bis 100 Kilogramm gegen Roman Tolksdorf nicht vergönnt. Er musste sich nach knapp vier Minuten geschlagen geben – ein Schock für die Speyerer, die spätestens jetzt realisierten, was für ein hartes Stück Arbeit ihnen bevorstand. Zwar konnte Tobias Teucke im anschließenden Leichtgewichtskampf ausgleichen, doch auch er musste gegen Stefan Rieger alles aufbieten, um den Punkt für Speyer einzufahren. Erst kurz vor Schluss gelang ihm die Wazaari-Wertung, die schließlich zum Sieg reichte.

Doch Erlangen glich postwendend auf. Speyers Thomas Bauer unterlag dem Erlanger Kilian Tschöpe nach zweieinhalb Minuten zum 2:2-Zwischenstand. Es ging weiter nach dem gleichen Muster: Simon Weig fuhr einen hart erkämpften Punkt nach voller Kampfzeit zum 3:2 für Speyer ein, doch dann folgte der nächste Tiefschlag für die Gäste. Neuzugang Jannis Hill. Beim Saisonauftakt gegen Halle mit zwei souveränen Siegen glänzend gestartet, wurde nach etwas über eineinhalb Minuten von seinem Gegner Vinzenz Dotzler überrascht und geworfen. Weil Speyer kein Schwegewichtler im Kader hatte, musste Andreas Benkert um zwei Klassen hochgestellt gegen den Erlanger Kai Brandes antreten – dem wohl besten Kämpfer der Liga in dieser Klasse. Benkert leistete beherzte Gegenwehr, doch es war eigentlich nie unklar, wie das Duell ausgehen würde. Brandes holte sich den Punkt zum 4:3-Halbzeitstand für Erlangen.

So hatte sich der JSV eine große Hypothek für den zweiten Durchgang aufgeladen. Eigentlich hatte Teamchef Michael Görgen in den ersten Kämpfen mit mehr Punkten gerechnet, doch anstatt „Führung verwalten“ lautete die Devise „Aufholjagd“. Und das gelang zunächst ganz gut: Niko Tsimakuridze, der junge Georgier, der im JSV großgeworden ist und bereits in der vergangenen Saison in der erste Liga einen Kampf gewann, holte einen wichtigen Punkt gegen Marcel Müller. Dann machte Clement Monasse seine Niederlage vom ersten Durchgang wieder wett, indem er den Revanchekampf gegen Tolksdorf nach knapp zwei Minuten gewann.

Doch das Pech hatte den JSV nicht verlassen: Tobias Teucke lieferte sich einen weiteren engen Kampf mit Stefan Rieger, seinem Kontrahenten aus dem ersten Durchgang. Doch dieses Mal gelang es dem Speyerer nicht, in der Schlussphase das Blatt noch zu wenden – der Erlanger schaffte es, eine denkbar knappe Yuko-Führung über die Zeit zu bringen.

Es folgte der Tiefpunkt aus Speyerer Sicht, der noch schwerer wog als jede noch so ärgerliche Niederlage: In der ersten Aktion seines Kampfes gegen Yannik Himmelspach fiel Philipp Loos so unglücklich, dass er sich die Hand gebrochen hat. Er wurde in Erlangen im Krankenhaus behandelt, bekam einen Gips und kehrte dann noch letzte Nacht nach Speyer zurück. Er wird logischerweise in den beiden kommenden Kämpfen fehlen und wohl frühestens nach der Sommerpause wieder dabei sein können.

Damit waren die folgenden Speyerer Kämpfer im Zugzwang, das der Punkt im abschließenden Schwergewichtskampf den Erlangern nicht zu nehmen sein würde. Stefan Bantle ging in bekannter Manier angriffslustig ans Werk, konnte aber gegen Florian Schwob keine Wertung erzielen und musste den entscheidenen Wazaari hinnehmen, der den Kampf kostete und die De-Facto-Entscheidung im Mannschaftskampf bedeutete. Zwar konnte Jannis Hill im vorletzten Duell mit einem knappen Sieg über Dotzler eine gelungene Revanche feiern, doch der Jubel auf Speyerer Seite fiel verhalten aus, denn die endgültige Entscheidung war nur eine Formalie: Nach etwas über eine Minute machte es Brandes mit einem zweiten Sieg über Benkert amtlich: Mit 8:6 gewann Erlangen und fügte dem JSV die erste Saisonniederlage zu.

„Es waren echt spannenden und enge Kämpfe. Natürlich waren von Clement und Jannis die Punkte eingeplant, aber nach den Rückschlägen hat die Mannschaft Moral bewiesen und die Aufholjagd gestartet. Leider hat es nicht ganz gereicht, obwohl Tobias Teucke und Stefan Bantle durchaus hätten gewinnen können. Auch die Verletzung von Philipp Loos war ein herber Rückschlag. Aber wir haben gewusst, dass diese Saison kein Selbstläufer wird und dass wir jeden Sieg hart erkämpfen müssen“, so das Fazit von Teamchef Michael Görgen.

Immerhin bietet sich den Speyerern direkt die Gelegenheit, in die Erfolgsspur zurückzukehren: Bereits am kommenden Samstag treten sie im Rahmen eines Doppelkampftages mit der Frauenmannschaft im heimischen Judomaxx an. Gast ist das Team von Samurai Offenbach. „Wir freuen uns, dass wir dann erstmals praktisch in Bestbesetzung antreten können. Wir haben in den kommenden Wochen zwei Kampftag gegen Offenbach und dann in Chemnitz – da wollen wir die maximale Ausbeute holen“, so die klare Ankündigung des JSV-Teamchefs. JSV Speyer, Presse

11.05.2014


Achtungserfolg zum Saisonstart

JSV-Frauen mit starker Leistung und Punktgewinn in München

München/Speyer- Mit einem beachtlichen 7:7-Unentschieden bei der hoch gehandelten Mannschaft des TSV München-Großhadern ist das Frauenteam des JSV Speyer erfolgreich in die neue Saison in der 1. Judo-Bundesliga Süd gestartet. Es war sogar mehr drin, denn eine umstrittene Entscheidung brachte Speyers Verena Thumm um den möglicherweise entscheidenden Punkt, der den Gesamtsieg bedeutet hätte.

Im Revanchekampf gegen die Münchnerin Maria Ertl, die das erste Aufeinandertreffen gewonnen hatte, führte Thumm mit Wazaari und erzielte dann eine weitere Wertung, die nach Überzeugung von JSV-Trainerin Nadine Lautenschläger und vieler anderer Beobachter zum Ippon gereicht hätte. „Der Kampfrichter hat nachher gesagt, die Aktion hätte vielleicht tatsächlich Ippon geben können, aber er hat es nicht aus dem richtigen Blickwinkel gesehen. Wenn man das hört nach so einer Entscheidung, ist es natürlich schon ärgerlich“, so die JSV-Teamchefin.

Dass man überhaupt so nah dran war an einem Sensationserfolg, hatte man Glanzleistungen unter anderem von Barbara Bandel, die im Schwergewicht – zwei Klassen höher als ihre eigentlich Gewichtsklasse bis 70 Kilogramm – zwei souveräne Ippon-Siege landete, von der Ungarin Abigél Joó, die bis 78 Kilogramm in der Bundesliga einfach eine Klasse für sich ist, und von Neuzugang Barbara Matic – die Kroatin gewann ebenfalls zweimal – zu verdanken.

Den entscheidenden Punkt zum Unentschieden holte Nadja Bazynski mit einem schönen Wurf gegen die hochgestellte Viola Wächter. Doch es gab neben den Siegerinnen auch andere Highlights, wie beispielsweise das vielversprechende Debüt von JSV-Nachwuchskämpferin Janina Hofäcker, die zwar nach knapp drei Minuten gegen Emily Dotzler unterlag, aber sich nach Angaben ihrer Trainerin „super verkaufte“.

So konnten die JSV-Frauen hochzufrieden nach Hause fahren und mit viel Selbstvertrauen dem Heimkampftag am kommenden Samstag entgegensehen.

JSV Speyer, Presse

11.05.2014


Saisonauftakt im bayerischen Hexenkessel

JSV FrauenteamJSV-Frauen vor harter Probe am ersten Kampftag in München

Speyer- Mit einem Auswärtskampf beim TSV München-Großhadern starten die Frauen des JSV Speyer in die neue Saison in der 1. Bundesliga Süd. Es wird eine schwere Aufgabe für die Speyererinnen, denn Großhadern wurde in der vergangenen Saison Erster der Bundesliga Süd und holte Platz drei bei der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft. Für dieses Jahr hat man sogar den Titelgewinn als Ziel ausgegeben. Zudem findet die Begegnung im Rahmen eines Doppelkampftages mit der Großhaderner Männermannschaft statt – diese trifft im bayerischen Derby auf den Deutschen Meister aus Abensberg. Dementsprechend ist von einer vollen Halle und lautstarker Unterstützung für die Heimmannschaft zu rechnen.

Der JSV Speyer möchte in dieser Saison erstmals nach drei Jahren wieder die Meisterschaftsendrunde erreichen. Damit das klappt, wurde das Team von Trainerin Nadine Lautenschläger weiter verstärkt. Am meisten hat sich in der Kategorie bis 48 Kilogramm getan, wo die erst 16-jährige amtierende Deutsche Vizemeisterin Patrycia Szekely aus Freiburg verpflichtet wurde. Mit Mona Frühauf aus Heidelberg und Eigengewächs Meta Lu Jülicher gibt es zwei weitere ganz junge Athletinnen, die in der leichtesten Gewichtsklasse zur Verfügung stehen. Weiterhin dabei ist die langjährige Leichtgewicht-Leistungsträgerin Jessica Lindner und auch der „gefühlte Neuzugang“ Franziska Pinske, die schon vor der vergangenen Saison nach Speyer gewechselt war, dann aber für das ganze Jahr verletzungsbedingt ausfiel. Bis 57 Kilogramm hat sich der JSV die Dienste der U21-Europameisterin Fabienne Kocher aus der Schweiz gesichert. Gleich zwei internationale Spitzenathletinnen stoßen in der Kategorie bis 70 Kilogramm dazu: Die Kroatin Barbara Matic und die Weltranglisten-Erste und WM-Dritte Kim Polling aus den Niederlanden.

„Wir haben starke Neuzugänge, aber auch die anderen Mannschaften haben top aufgerüstet“, bemerkt die JSV-Teamchefin. Letzteres trifft auf jeden Fall auf den Auftaktgegner Großhadern zu, denn mit Laura Vargas Koch und Caroline Weiß sind zur neuen Saison zwei weitere deutsche Spitzenkämpferinnen in das ohnehin schon stark besetzte Team gewechselt.

„Die sind durchgängig gut besetzt – es wird ein schwerer Kampftag“, blickt Nadine Lautenschläger dem Saisonstart entgegen. Zwar stehen nicht alle JSV-Kämpferinnen zur Verfügung – verletzungsbedingt wird man ohne etatmäßige Schwergewichtlerin anreisen müssen – dennoch traut die JSV-Teamchefin ihrer Mannschaft einiges zu. „Unser Motto lautet auch hier: 'Gas geben und schauen, was dabei rauskommt'. Wir werden alles dafür tun, um was Zählbares mitnehmen zu können. Dafür muss aber alles klappen. Aber selbst wenn es nicht reicht, haben wir gleich eine Woche drauf die Chance, es besser zu machen, wenn wir beim Doppelkampftag mit unseren Männern vor heimischem Publikum antreten“, so die Speyerer Teamchefin.

Text und Foto: JSV Speyer

10.05.2014


JSV-Männer vor Erlangen gewarnt

Stefan BantleZweiter Saisonkampf der Speyerer Judoka am Samstag

Speyer- Die Männer des JSV Speyer reisen am Samstag zur Begegnung des zweiten Kampftages in der 2. Judo-Bundesliga Süd zum TV Erlangen. Der klare 9:2-Sieg in der Aufstiegssaison vor zwei Jahren und der starke Saisonauftakt mit einem Heimsieg gegen den SV Halle deuten auf eine Favoritenrolle der Speyerer hin, doch ganz so einfach wird es trotzdem nicht werden. Immerhin haben die Franken zum Saisonstart ein beachtliches 7:7-Unentschieden auswärts bei Samurai Offenbach erkämpft. Zudem kann JSV-Teamchef Michael Görgen auch für diese Begegnung nicht aus dem Vollen schöpfen. Die Nachwuchskämpfer Sebastian Hofäcker, Paul Schall und Michel Adam sind in diesen Tagen bei Europacup-Turnieren in Aktion und fallen aus, mit Benjamin Hofäcker und David Riedl fehlen zwei bewährte Stammkräfte verletzungsbedingt. Schwergewichtler Markus Sturm ist aus privaten Gründen verhindert und mit Michael Iten aus der Schweiz und Pierre-Louis Guerin aus Frankreich fehlen zwei starke ausländische Mannschaftsmitglieder. Dafür gibt es aber genügend andere, die die nötigen Punkte holen können: Mehrere weitere französische Kämpfer werden im Kader sein, ebenso die am ersten Kampftag doppelt erfolgreichen Athleten Tobias Teucke und Jannis Hill. Michael Görgen möchte auch in diesem Kampf auf die jungen Athleten aus den eigenen Reihen setzen. Bis 73 Kilogramm könnten beispielsweise Patrick Striegel oder Stefan Bantle zum Einsatz kommen, bis 81 Kilogramm steht Eigengewächs Leander Riegert als weiterer Kämpfer neben Neuzugang Hill bereit. Text und Foto: JSV Speyer

10.05.2014


Neuwahlen beim Judo-Sportveren Speyer

Die neue gewählten Vorstands- und Ausschussmitglieder Die neue gewählten Vorstands- und Ausschussmitglieder

Die neue gewählten Vorstands- und AusschussmitgliederMichael Görgen-Sprau 1. Vorsitzender

Speyer- Frisch aufgestellt für die Zukunft hat sich der Judo-Sportverein bei den Neuwahlen anlässlich der Jahreshauptversammlung am Mittwoch, 7. Mai. Trotz der 1.201 Mitglieder versteht sich der JSV als familiärer Verein, der vielfältige Interessen berücksichtigt und eine Heimat für eine bunte Gemeinschaft ist. Der neu gewählte Vorstand übernimmt die Aufgabenbereiche Wettkampfbetrieb, Verwaltung und Finanzen, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit, Jugend und Soziales sowie Trainingsbetrieb. Der erweiterte Ausschuss verantwortet neben den einzelnen Abteilungen wie Judo, Karate, Kata, Vorschule, Behindertensport und Jugend z.B. auch Schulbegleitung, Freizeiten, Veranstaltungstechnik oder Sportabzeichen. Zum ersten Mal sind Elternvertreter in den Ausschuss gewählt worden. Eine weitere Neuerung besteht im „Ehrenrat“, der auf fünf Jahre gewählt wurde.

Michael Görgen-Sprau, frisch gewählter Vorsitzender, dankt allen Mitgliedern für das ihm entgegengebrachte Vertrauen. Im Verein groß geworden, durchlief der 34jährige sämtliche Mannschaften von der U 12 bis zur Bundesliga, war als Jugendleiter, Trainer, Betreuer und jetzt Bundesliga-Coach tätig, ist auch durch seine Familie eng an den Verein geknüpft und nimmt nun die Herausforderung und Verantwortung, die das Amt des Vorsitzenden mit sich bringt, mit Umsicht und großem Engagement an. Er sieht den Verein für die Zukunft gut aufgestellt, dank der Basis und dem sozial-integrativen Konzept, das sein Vorgänger Heiner Sprau eingeführt hat. Diesen Weg möchte er weiter beschreiten und sieht eine der Herausforderungen darin, die familiäre Atmosphäre des Vereins trotz der erreichten Größe nicht zu verlieren.

Die Wahlergebnisse zum Vorstand und zum Ausschuss des Judo-Sportvereins Speyer:

1. Vorsitzender                                    

Michael Görgen-Sprau - Aufgabenschwerpunkt: Wettkampfbetrieb, Aktive Bereich Männer

Stellvertretende Vorsitzende

Gaby Meier - Aufgabenschwerpunkt: Verwaltung und Finanzen

Stellvertretender Vorsitzender

Rolf Güdemann - Aufgabenschwerpunkt: Marketing, Öffentlichkeitsarbeit

Vorstandsmitglied

Gerlinde Görgen - mit Aufgabenschwerpunkt Jugend und Soziales

Vorstandsmitglied

Manfred Dreiseitl - mit Aufgabenschwerpunkt Trainingsbetrieb

Ausschuss:

Verantwortlicher für den Bereich Senioren/Judo-Kata: Thomas Hofmann 

Verantwortlicher für den Bereich Karate: Jürgen Ballreich

Verantwortliche für den Bereich Vorschule: Nicole Seiler

Verantwortlicher für den Bereich Sport für Menschen mit Behinderungen: Jürgen Albert

Jugendleiter männlich: Manuel Queisser

Jugendleiterin weiblich: Steffi Wollensah

Verantwortliche für den Bereich Aktive/Frauen, U 11: Anni Meier

Verantwortliche für den Bereich Schulbegleitung: Hannah Wehr

Verantwortliche für den Bereich Freizeiten: Conny Görgen

Verantwortlicher für die Halle: Klaus Seither

Verantwortliche für den Bereich Sportabzeichen: Heike Magin

Verantwortliche für den Bereich Koordination Anfängerkurse, Judo-WG,: Sarah Sprau

Elternvertreter: Barbara Erny-Richter, Achim Riegert

Verantwortlicher für den Bereich Koordination Wettkampf: Markus Kost

Verantwortlicher für den Bereich Veranstaltungstechnik: Rüdiger Stepper

Verantwortlicher für den Kraftraum: Jürgen Bantle

Verantwortliche für Pressearbeit: Mira Hofmann

Kassenprüfer: Hans Grybos, Kai Harter, Stephan Meier

Ehrenrat:

Erich Cordes, Werner Schineller, Volker Heyer

Text und Foto: Judo-Sportverein Speyer

www.judo-speyer.de

09.05.2014


Erfolgreiches Wochenende für Sportler des JSV Speyer

Glückliche Gewinner und Teilnehmer der Karate-Abteilung des Judo-Sportvereins Speyer Glückliche Gewinner und Teilnehmer der Karate-Abteilung des Judo-Sportvereins Speyer

Speyer- Das vergangene Wochenende war ein besonders erfolgreiches Karatewochenende: 2 x erste Plätze für Alessio und Fabio Roth auf dem Köllertaler Karate-Cup sowie insgesamt 4 x erste, 3 x zweite und 6 x dritte Plätze auf dem Rhein-Neckar-Kids-Cup (Berichte s.u.)

Aber auch die Judoka holten Medaillen: Bei den Pfälzischen Kata-Meisterschaften haben sich vier Paare für die Deutschen Meisterschaften qualifiziert (Bericht s.u.). Und bei den internationalen Meisterschaften der U 18 haben sich Michel Adam, Sebastian Hofäcker und Paul Schall wacker geschlagen. In sehr großen Pools (z.T. starteten über 70 Teilnehmer in einer Gewichtsklasse!) gewann Michel drei Kämpfe, Sebastian einen.

Bericht vom Köllertaler Karate-Cup: Alessio und Fabio Roth gewinnen jeweils den 1. Platz! Alessio kämpfte sich in den Vorkämpfen der Kata Einzel U14 Kategorie souverän mit Bassai-dai und Enpi durch. Im Finale traf er auf einen Athleten vom Saarländischen Landeskader. Auch hier ließ er seinen Konkurrenten mit der Kata Kanku-Sho deutlich mit  4:1 Punkten hinter sich und sicherte sich die Goldmedaille. Sein älterer Bruder Fabio Roth startete in der Kategorie Kata Einzel U18 und konnte sich mit vier deutlichen Siegen bis ins Finale vorkämpfen. Hier traf er auf Lukas Rhietheimer (DM-Starter Saarland). Ebenfalls mit 4:1 und einer starken und schwierigen Gangaku sicherte er sich souverän und verdient den 1. Platz.

Bericht von Rhein-Neckar-Kids-Cup: der JSV erklomm 13 mal das Siegerpodest. Selbst die mitgereisten Weißgurte, die zum ersten Mal bei einem Wettkampf starteten, konnten sich gleich durchsetzen. Das Resümee der Trainer Jürgen Ballreich und Thorsten Sturm fiel entsprechend positiv aus: insgesamt 4 x erste Plätze, 3 x zweite Plätze und 6 x dritte Plätze für die Karateka des JSV. Hier die Ergebnisse:

Platzierungen Kata einzel:

Rebecca Fiebig Kategorie Schüler weibl. grün-blauer Gürtel: 1.Platz

Cedric Marquard Kat. Kinder männl. Jahrg. 2002/2003 gelb-orange Gürtel: 1.Platz

Flavio Roth Kat. Kinder männl. Jahrg. 2004/2005 gelb-orange: 1.Platz

Bei den Weißgurt-Kindern konnte sich Selim Böke vor seinen Kontrahenten mit einer stark vorgeführten Kata auf den ersten Platz setzen, sein JSV-Kollege Lukas Lenke schaffte es auf einen stolzen 3. Platz. Bei den Mädchen in dieser Kategorie konnte sich Clara Doser auf den 2. Platz vorkämpfen und Leonie Mik und Henriette Köster jeweils auf den 3.Platz. Bei den jüngeren Weißgurten stellten sich Vincent Albrecht und Josas Kasek mit einem zweiten und dritten Platz auf das Podest.

Bei den Schülern platzierten sich Fabian Seidler und Jerome Audibert mit je einem 3. Platz. Bei den höher eingestuften grün und blau Gurten konnten sich Merlin Marquard und Elias Dirks leider gegen ein starkes Gesamtfeld an Gegnern nicht durchsetzen.

Auch bei den in diesem Jahr zum ersten mal startenden Kata Teams, bei denen es neben einer starken Kata auch auf Synchronität der Wettkämpfer ankommt, konnten sich die Speyerer Teams mit einem zweiten und zwei dritten Plätzen behaupten. Platz 2 für Flavio Roth, Jonas Kasek und Vincent Albrecht, Platz 3 für Lukas Lenke, Selim Böke und Juliane Ducke.

Nur bei den Wettkämpen im Kihon Ippon Kumite konnten die vier zum ersten mal teilnehmenden Weißgurte sich gegen Orange- und Gelbgurte leider nicht auf die ersten drei Plätze vorkämpfen.

Pfälzische Kata-Meisterschaften: Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften

Am Sonntag, den 4. Mai 2014, fanden im Judomaxx die Pfälzischen Katameisterschaften statt. 20 Teams zeigten vor kleinem Publikum ihre Technikfolgen für die verschiedenen Kata-Bereiche. Erfreulich aus Sicht des Kata-Beauftragten des Judoverbandes Pfalz Thomas Hofmann war die erstmalige und erfolgreiche Teilnahme von Schülern und Jugendlichen am Pfalzpokal. Joey Gohr und Leonard Scholz vom JSV Speyer standen ebenso auf dem Siegertreppchen wie die Sebastian Schmitt und Anne Rheude. Mit 367 Punkten erreichten sie die Goldmedaille vor dem Paar Frank/Bolz vom 1. BC Zeiskam.

In der Katame No Kata konnten sich Reinhard Köhler (BC Zeiskam) und Jürgen Mohr (JSV Speyer) ohne Konkurrenz für die Deutschen Meisterschaften qualifizieren,  ebenso wie das Paar Schulz/Beck vom 1. JC Kaiserslautern/BC Rodenbach. In der Juno-Kata standen die Eheleute Uli und Elke Bröckel (Dürkheimer JV) vor  Peter und Karin Ehret (JJC Ludwigshafen) auf dem Siegerpodest und erstanden damit ebenfalls Startplätze für die Deutschen Meisterschaften. In der Kime No Kata werden die Speyerer Michael Klomann und Jörg Gundersdorf (1. Platz) und eventuell Jürgen Gail  mit Jürgen Mohr (2. Platz) mitreisen. In der Nage waza ura no kata platzierten sich Jonas Harrer und Hendrik Hard vom 1. JC Zweibrücken auf dem 1. Platz. In der Nage no Kata starteten sieben weitere Paare, die den Start als Teil ihrer Dan-Prüfung ablegen konnten.
“Die Faszination am Kata ist, dass die Techniken sehr sauber durchgeführt werden müssen. Durch intensives Training kann man sich immer noch weiter verbessern. Man strebt regelrecht nach Perfektion der Bewegungsabläufe“, so der Katabeauftragte Hofmann, der selbst bei deutschen und internationalen Wettkämpfen erfolgreich war und ein pfalzweites Kata-Training donnerstags in Speyer anbietet. Mindestens vier Speyerer werden auf den Deutschen Meisterschaften am 6. Juli in Erlangen an den Start gehen.

Ergebnisse der 13. PFALZMEISTERSCHAFTEN

Nage no Kata
Platz 1 Bantle Riegert JSV Speyer 371 Punkte
Platz 2 Riegert Bantle JSV Speyer 336
Platz 3 Schlicher Schlicher 1.JC Offenbach-Hundheim 319
Platz 4 Harrer Marx 1. JC Zweibrücken 312
Platz 5 Stegner Harrer 1.JC Zweibrücken 280
Platz 6 Winter Theis Dürkheimer JV 269
Platz 7 Theis Winter Dürkheimer JV 267

Pfalzpokal Nage no kata
Platz 1 Gohr Scholz JSV Speyer 228 Punkte
Platz 2 Bender Forster sport Plus 205 Punkte

Jugendpokal Nage no kata
Platz 1 Schmitt Rheude JSV Speyer 367 Punkte
Platz 2 Frank Bolz 1. BC Zeiskam 352
Platz 3 Bolz Frank 1. BC Zeiskam 342
Platz 4 Rheude Schmitt JSV Speyer 339

Katame no kata
1. Platz Köhler Mohr Zeiskam Speyer 397 Punkte

Kodokan Goshin Jutsu
1. Platz Schulz Beck 1.JC Kaiserslautern TV Rodenbach 370 Punkte

Ju no kata
1. Platz Bröckel Bröckel Dürkheimer JV 411 Punkte
2. Platz Ehret Ehret JJC Ludwigshafen 77 Punkte

Kime no kata
1. Platz Klomann Gundersdorff JSV Speyer 514 Punkte
2. Platz Gail Mohr JSV Speyer 458

Nage waza ura no kata
1. Platz Harth Harrer 1. JC Zweibrücken 348 Punkte

Text und Foto: Judo-Sportverein Speyer

www.judo-speyer.de

06.05.2014


Speyerer Judoka gewinnen immer mehr Medaillen auch auf hochkarätigen internationalen Turnieren

Neben regionalen und nationalen Turniererfolgen sammeln die Speyerer Judoka immer mehr Medaillen auch auf hochkarätigen internationalen Turnieren. Neben dem sensationellen 5. Platz für Sebastian Hofäcker beim Europa-Cup in Portugal (Sebastian war damit der erfolgreichste deutsche Starter), kehrten die Speyerer vom Wochenende mit weiteren zehn internationalen Platzierungen heim:

Internationale Platzierungen für JSVler

Beim Internationalen Gallusturnier in St. Gallen/Schweiz starteten vier Judoka der Leistungsgruppe des ehemaligen ungarischen Cheftrainers und jetzigen hauptamtlichen Trainers des JSV, Ferenc Nemeth, und erkämpften fünf Medaillen. Die Speyerer waren unermüdlich und kämpften an diesem Tag in verschiedenen Altersklassen, „damit sich die weite Fahrt auch lohnt“. Die im Training geübten Techniken im Wettkampf anzuwenden, lautete der Auftrag des JSV-Trainers, was allen erfolgreich gelang. In insgesamt acht Kämpfen erreichten sie fünf Medaillen:

Sebastian Hofäcker belegte in der U 21 den zweiten Platz und in der U 18 den dritten Platz.

Paul Schall erreichte in der U 18 den 3. Platz und in der U 21 den 7. Platz.

Stefan Bantle erreichte in der U 21 den 3. Platz und bei den Männern Platz 7. Auch sein Bruder Florian stand nach mehreren Siegen auf Platz drei.

Am kommenden Wochenende starten Paul Schall, Sebastian Hofäcker und Michel Adam auf der IDEM U 18 in Berlin. Michel Adam bereitete sich mit dem Nationalteam in Kienbaum auf diese höchste Meisterschaft vor.

Auch beim Osterpokal-Turnier in Kufstein hinterließ der JSV Eindruck. 604 Kämpferinnen und Kämpfer aus insgesamt acht Nationen waren zu diesem großen internationalen Turnier nach Österreich angereist. Mit zehn Judoka der Altersklassen U 12, U 15 und U 18  erkämpfte sich die Gruppe um Trainer Peter Lichtmannegger vier Medaillen:

Nach einem Freilos in der Gewichtsklasse -34 kg besiegte Leon Lichtmannegger Marvin Müller vom Judoteam Hessen. Im Halbfinale gewann er gegen den Tschechen Jan Rákosník vom SK Judo Teplice. Das Finale bestritt er gegen Fabian Waldner von der Unio Raika Osttirol und nahm verdient die Goldmedaille nach einem souveränen Sieg entgegen. Für eine kleine Überraschung sorgte David Fuhrer mit seinem 2. Platz in der Klasse -66kg. Dritte Plätze belegten Stella Richter (U 15/-35 kg), die ihren ersten internationalen Kampf gegen Diana Carlin aus Italien gewann, sowie Vanessa Adam. Fünfte Plätze erkämpften sich auf ihrem ersten großen Turnier Sophia Schmidt (U 12), Thomas Brecht, Joey Gohr (U 15) und Yannick Lichtmannegger ( U 18). Julian Richter belegte in der U 18 nach Siegen und Niederlagen den 7. Platz. Gut gekämpft, aber noch nicht das nötige Glück hatte Julian Pantelic, u sich in die Hauptrunde auf einem internationalen Turnier vorzukämpfen. Trainer Lichtmannegger war sehr zufrieden mit seinen Wettkämpfern.

Karateka Matthias Schaudig gewann auf dem Internationalen Krokoyama-Cup in Koblenz die Goldmedaille. In allen Vorkämpfen entschieden die Kampfrichter stets 5:0 für Matthias. Erst im Pool-Finale musste Matthias eine Flagge von Fünf abgeben und stand damit im Finale gegen seinen Kaderkollegen Maximilian Rogge. Damit konnte der Rheinland-Pfälzische Karateverband bereits die ersten beiden Plätze für sich verbuchen, Maximilian und  Matthias schenkten sich im freundschaftlichen Endkampf nichts, jedoch lag Matthias mit 5:0 klar vorne und gewann den Cup glücklich und eindrucksvoll.

Judo-Sportverein Speyer, Presse

30.04.2014


Zwei Speyerer beim Europacup unter den Top Ten

Sebastian Hofäcker in Blau (Archivbild)Speyer- Mit Sebastian Hofäcker und Michel Adam haben zwei Nachwuchskämpfer des Judosportvereins Speyer am U18-Europacup im portugiesischen Coimbra teilgenommen. Insgesamt war es für die deutsche Mannschaft, die mit 22 Medaillen die mit Abstand größte Edelmetallausbeute einfuhr, ein überaus erfolgreiches Turnier.

Auch die Leistungen der beiden Speyerer, die in der Gewichtsklasse bis 60 Kilogramm starteten, konnten sich sehen lassen. „Ich habe mir im Vorfeld nicht unbedingt große Hoffnungen auf eine vordere Platzierung gemacht, doch am Ende ist es Platz fünf geworden, und im Nachhinein ärgere ich mich ein wenig, dass es nicht sogar noch für mehr gereicht hat“, berichtet Hofäcker. Er war mit einem Erstrundenerfolg über den Portugiesen Gabriel Souza ins Turnier gestartet, danach bezwang er mit Carlos Carvalho einen weiteren Lokalmatador, ehe er gegen den Azerbaidschanen Rufat Tagizada die Segel streichen musste. Da sein Bezwinger allerdings ins Halbfinale vorstieß, erhielt Hofäcker die Chance, in der Trostrunde noch einen der zwei Bronzemedaillen zu holen.

In der Trostrunde schaffte es der junge Speyerer tatsächlich, mit Siegen über Christos Trikomitis aus Zypern und über seine Landsmänner Maik Dittrich und Nils Koch in den Kampf um Bronze einzuziehen. Diesen musste er allerdings an den Italienier Giovanni Esposito abgeben, so dass am Ende Platz fünf für ihn zu Buche stand.

Michel Adam war nach einem Freilos in der ersten Runde zunächst gegen den Portugiesen Leonardo Pinheiro erfolgreich, musste sich aber dann im Achtelfinale dem Italiener Marco Di Capua geschlagen geben. Weil dieser im Viertelfinale dem späteren Silbermedaillengewinner unterlag, war das Turnier für Adam mit Platz neun beendet.

Weiter geht es für die Nachwuchskämpfer mit dem nächsten Europacup-Turnier am 3. Mai – dabei haben die deutschen Judokas ein Heimspiel, den Austragungsort ist Berlin. Text und Foto: JSV Speyer

18.04.2014


Optimaler Saisonstart für JSV-Männer

Pierre-Louis Guerin geriet zwischenzeitlich in Bedrängnis, konnte sich am Ende aber durchsetzen.
Speyerer jeweils in BlauSpeyer mit 8:5-Heimsieg am ersten Kampftag der zweiten Liga

Speyer- Die Männermannschaft des JSV Speyer ist erfolgreich in die neue Saison in der Zweiten Judo-Bundesliga Süd gestartet. Am ersten Kampftag triumphierte der JSV zu Hause trotz einiger Ausfälle im Team mit 8:5 gegen die Gäste von SV Halle. Hatte man in der Aufstiegssaison vor zwei Jahren die gleiche Paarung noch klar für sich entschieden, so wurde es dieses Mal erwartungsgemäß knapper. Das Speyerer Team, im Vergleich zum letzten Aufeinandertreffen mit Halle in großen Teilen neu zusammengestellt, meisterte die Bewährungsprobe vor allem dank wichtiger Beiträge von Neuzugängen, Nachwuchskämpfern und Rückkehrern.

Zu Letzteren gehört beispielweise Tobias Teucke, der die gesamte Erstligasaison verletzungsbedingt pausieren musste, und mit zwei Siegen gegen Halle ein optimales Comeback feierte. Dies war umso wichtiger, weil die beiden Nachwuchskämpfer des JSV in der Gewichtsklasse bis 60 Kilogramm, Sebastian Hofäcker und Michel Adam, an diesem Wochenende dem JSV ebensowenig zur Verfügung standen wie der Schweizer Michael Iten, der andere Leichtgewichtskämpfer in den Reihen der Speyerer.

Ein freudiges Wiedersehen gab es auch mit den französischen Kämpfern Bérenger Vion und Pierre-Louis Guerin, die zwar seit vielen Jahren ein Teil der Speyerer Mannschaft sind, aber im vergangenen Jahr aufgrund von Verpflichtungen in ihrem Heimatland nur vereinzelt zum Einsatz kamen. Guerin hatte im ersten Durchgang mit Domenik Schönefeldt einen sehr starken und internationalen erfolgreichen Nachwuchskämpfer als Gegner, der ihn anfangs stark unter Druck setzte. Mit zunehmender Dauer kam der Franzose jedoch immer besser in den Kampf und konnte schließlich mit zwei Wazaari-Wertungen eine Minute vor dem Ende den Sieg verbuchen, der zum zwischenzeitlichen 1:2 verkürzte, nachdem Stefan Bantle und Markus Sturm die ersten beiden Kämpfe verloren hatten.

Es folgte eines der Schlüsslekämpfe des Tages: Andreas Benkert gewann hochgesetzt in die Gewichtsklasse bis 100 Kilogramm mit Ippon gegen Jakob Lange und glich für den JSV aus. Zwar musste Thomas Bauer den folgenden Kampf abgeben, doch Erfolge von Teucke und Neuzugang Jannis Hill, der in der Kategorie bis 81 Kilogramm den abschließenden Kampf des ersten Durchgangs gewann, sorgten für eine wichtige 4:3-Führung für die Heimmannschaft zur Pause.

Riesenjubel beim JSV-Team über den Sieg von Bérenger Vion.
Speyerer in BlauDiese knappe Führung wurde in den ersten Kämpfen des zweiten Durchgangs konsolidiert und ausgebaut: Zuerst trat JSV-Nachwuchsmann Paul Schall in der Gewichtsklasse bis 73 Kilogramm zu seinem Bundesligadebüt an und erkämpfte sich mit lautstarker Unterstützung des Publikums im gut besuchten Judomaxx ein Unentschieden gegen Marcus Rohn. „Ich bin nicht ganz zufrieden, denn ich hatte das Gefühl, dass ich den Kampf hätte gewinnen können. Ein bisschen Nervosität war dabei – ich hätte mehr riskieren sollen. Aber für den ersten Kampf war es nicht schlecht und wenn ich diese Saison noch einen Kampf bekomme, dann werde ich natürlich alles geben, um zu gewinnen“, resümierte Paul Schall nach dem Kampf.

Im folgenden Duell sorgte Bérenger Vion für den vielleicht größten Jubel des Tages: Hochgesetzt um zwei Gewichtsklassen in die Kategorie bis 100 Kilogramm, besiegte er mit einer bärenstarken Leistung Sebastian Hesse und brachte den JSV mit 5:3 in Front. Halle gab die folgende Paarung kampflos an Pierre-Louis Guerin ab, so dass Speyer nur noch ein Punkt zum Sieg fehlte. Dieser ließ zwar ein bisschen auf sich warten, weil Nico Tsimakuridze und Thomas Bauer unterlagen, doch Tobias Teucke fuhr schließlich den entscheidenden Zähler mit einem schönen Ippon-Sieg Jannis Hill feierte mit zwei Siegen einen gelungen Einstand beim JSV.
Speyerer in Blaugegen Salman Takajev ein. Für einen gelungenden Abschluss sorgte dann Jannis Hill, der im abschließenden Kampf des Tages seinen zweiten Sieg einfuhr. Entsprechend positiv fiel das Fazit des JSV-Neuzugangs aus: „Mit meinen Kämpfen bin ich natürlich sehr zufrieden. Mein Ziel ist, die ganze Saison alle Kämpfe zu gewinnen. Ich war ein paar mal nahe dran, habe aber dann immer doch noch am Ende eine verloren. Dieses Jahr soll es klappen!“, so der Heidelberger, der nicht nur sportlich einen guten Einstand an seiner neuen Wirkungsstätte hatte: „Ich habe vorher nur wenige aus der Mannschaft gekannt, aber es ist eine sehr sympathische Truppe und es macht mir Spaß, ein Teil davon zu sein“, so der erste Eindruck von Jannis Hill.

Bei Teamchef Michael Görgen, der an diesem Tag fast noch mehr mitfieberte als sonst und jeden Punkt seiner Mannschaft begeistert feierte, überwog am Ende die Erleichterung. „Ich hatte im Vorfeld schon Bauchschmerzen aufgrund der Ausfälle, aber wir haben diese sehr gut kompensiert. Es gibt viele starke Leistungen, die man hervorheben muss: Unser jungen 73er Stefan Bantle und Paul Schall haben gut gekämpft und hatten beide Chancen, das Tobias Teucke nach seiner langen Verletzung gleich wieder in Topform ist und zwei Punkte macht, ist auch Klasse. Jannis Hill hat ein super Debüt gemacht mit zwei Siegen, und natürlich habe ich mich gefreut, dass die beiden hochgesetzten Kämpfer gewinnen konnten. Gerade Bérenger Vion mit einem Ippon-Sieg gegen einen 30 Kilogramm schwereren Gegner war bärenstark.“ Der gelungene Einstand war wichtig für die Mannschaft, die nach dem Abstieg nicht genau wusste, wie sie sich in der starken und ausgeglichenen Zweiten Bundesliga einfinden würde. Mit Zuversicht blickt Michael Görgen jetzt dem zweiten Kampftag am 10. Mai entgegen. Dann tritt sein Team beim TV Erlangen an. Text und Foto: JSV Speyer

13.04.2014


Der Erfolg geht weiter: Judo-Sportverein Speyer holt 50 Platzierungen auf sieben Turnieren

Speyer- Die Turnierdichte am vergangenen Wochenende stellte Verein und Eltern vor logistische und organisatorische Herausforderungen. Nach Zeiskam, Ilvesheim oder Worms war es ja noch ein Katzensprung, doch auch in Duisburg, Bottrop,Strausberg in Brandenburg und in Österreich kämpften die Speyerer Athleten um Platzierungen – und das sehr erfolgreich: rund 50 Pokale und Medaillen holten die Athleten für ihren Judo-Sportverein und für Speyer! Den größten Erfolg feierte Vanessa Müller mit ihrem 1. Platz (bis 63 kg) beim Ranglistenturnier des Deutschen Judobundes in Strausberg. Damit bestätigte sie kurz vor Beginn der Bundesligasaison ihre aufsteigende Form und machte gleichzeitig einen wichtigen Schritt zur Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften im kommenden Jahr.

Karateka Stella Holczer, die für den Goju-Ryu Karateverein Schifferstadt startete, holte sich gleich zwei DM-Medaillen: Silber im Einzel und Gold mit der Mannschaft. Zur gleichen Zeit startete Karateka Matthias Schaudig beim internationalen Nicki-Cup im österreichischen Hard am Bodensee. Er gewann alle Kämpfe und stieg auf das Siegerpodest.

Stella Richter belegte beim DJB Sichtungsturnier der weiblichen U 16 in Bottrop den 5. PlatzZum besten und erfolgreichsten Judo-Verein wurde der JSV beim Oster-Turnier in Zeiskam gekürt. Hier waren es die jüngsten Athleten aus den Altersklassen U 10 und U 12, die die Vereinsfahne hoch hielten. Die Speyerer setzten sich gegen Gegner aus insgesamt 39 Vereinen souverän durch und gewannen den Tagessieg und damit die beste Mannschaftswertung. Trainer, Betreuer und Eltern mussten zum Teil früh aufstehen, um pünktlich zum Wiegen und Turnierstart zu kommen und verbrachten ihr gesamtes Wochenende in der Halle. Die achtjährige Helene Riegert z.B. startete am Samstag in Zeiskam (wo sie den 1. Platz holte) und am Sonntag gleich wieder in Worms (wo sie ebenfalls den 1. Platz holte). Auch Paul Schall gab sich nicht mit einem Pokal zufrieden. Nachdem er sich beim Nibelungen-Turnier in Worms in der U 18 den 1. Platz gesichert hatte, legte er bei der Altersklasse der Männer nach und holte sich hier die Silbermedaille.

Das schönste Lob jedoch kam nach der Ausrichtung der Schulmeisterschaften in der vergangenen Woche von der Erlichschule. Eine Lehrerin bedankte sich für das tolle Erlebnis, das der Judo-Sportverein den Schülern bereitete: „Ein herzliches Dankeschön. Solche Fähigkeiten haben nur ganz wenige Vereine in Speyer, und es sind die Menschen, die letztendlich dahinter stehen.“ Damit sind weniger Funktionäre gemeint, als vielmehr die gesamte JSV-Familie mit Sportlern, Trainern, Betreuern, Jugendlichen und Eltern.

((Foto: Stella Richter belegte beim DJB Sichtungsturnier der weiblichen U 16 in Bottrop den 5. Platz))

Die Karateabteilung des Judo-Sportvereins vertritt die Pfalz beim Kinderturnier in Ilvesheim

Unter fast 100 Teilnehmern aus acht Vereinen trat der JSV als einziger Verein aus der Pfalz an. Gegen teilweise hochkarätige Gegner konnten sich die JSV-Kämpfer dennoch durchsetzen. Das Ilvesheimer Turnier ist traditionell ein reines Kinderturnier mit einer Alters-Obergrenze von 15 Jahren. Auf mehreren Matten traten jeweils zwei Karateka der gleichen Gürtelfarbe gegeneinander an, um sich in verschiedenen Disziplinen zu messen. Kihon (Grundschule), Kata (Form) und Kumite (Kampf) basieren bis heute auf seit Jahrhunderten überlieferten und festgelegten Abläufen.

Viele Teilnehmer aus Speyer hatten erst am Tag zuvor ihre Gürtelprüfung zum Weiß-gelben Gürtel abgelegt und nahmen zum ersten Mal an einem vereinsfremden Turnier teil. Trainer Thorsten Sturm hatte die jungen Athleten gut auf ihr Wettkampfdebut vorbereitet. Betreuer Anette Albrecht und Jürgen Ballreich gelang es, die Aufregung in Grenzen zu halten. Sie halfen beim Gürtelbinden und achteten darauf, dass alle Wettkämpfer rechtzeitig auf der richtigen Matte erschienen. Die Erfolge bestätigen das Speyerer Trainingskonzept. Den ersten Platz in der Kategorie Kata (Form) belegte der Zahnjährige Vincent Albrecht. Henriette Köster angelte sich gleich zwei Medaillen: Zwei 2. Plätze in den Kategorien Kumite (Kampf) und Kihon (Grundschule). Den 3. Platz sicherten sich die Turnier-Neulinge Selim Böke (Kata), Sinan Böke (Kumite) und Jerome Audibert (Kihon).

weiß gelb: Die Kinder-Karateka nach erfolgreicher Gürtelprüfung mit ihrem stolzen Trainer Thorsten Sturm

((Foto weiß gelb: Die Kinder-Karateka nach erfolgreicher Gürtelprüfung mit ihrem stolzen Trainer Thorsten Sturm))

Teext und Foto: Judo-Sportverein Speyer

08.04.2014


Vanessa Müller gewinnt Ranglistenturnier in Strausberg

Speyer- Großer Erfolg für Speyerer Judosportlerin auf Bundesebene Vanessa Müller vom JSV Speyer hat beim Ranglistenturnier des Deutschen Judobundes in Strausberg (Brandenburg) den ersten Platz in der Gewichtsklasse bis 63 Kilogramm belegt. Damit bestätigte sie kurz vor Beginn der Bundesligasaison ihre aufsteigende Form, und machte gleichzeitig einen wichtigen Schritt zur Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft im kommenden Jahr.

Dabei hatte das Turnier für Müller nicht unbedingt optimal begonnen, denn in ihrem ersten Vorrundenkampf gegen Paula Sommer aus Niedersachsen unterlag sie nach einer Unachtsamkeit am Mattenrand. Danach war die Speyererin allerdings nicht mehr zu stoppen: Ein klarer, vorzeitiger Sieg gegen Vivian Hauenstein aus Berlin und ein ebenso souveräner wie schneller Erfolg gegen Melina Wehmayer aus Mönchengladbach brachten Müller ins Halbfinale. Dort konnte sich mit Wazaari und Yuko gegen Pauline Wulff aus Neustrelitz gewinnen.

Im Finale kam es zum Wiedersehen mit der Auftaktgegnerin Paula Sommer, und dieses Mal hatte Vanessa Müller in einem weiteren eng umkämpften Duell das bessere Ende für sich: Mit einem Konter erzielte die JSVlerin den entscheidenden Yuko (kleine Wertung), der den Unterschied ausmachte, und konnte sich über den verdienten ersten Platz freuen. Entsprechend stolz und zufrieden war auch JSV-Bundesligakämpferin Barbara Bandel, die als Trainerin in Strausberg dabei war: „Vanessa hat ein sehr starkes Turnier gezeigt mit vielen variablen Ansätzen“, so das Fazit der Trainerin.

Beim Turnier der Männer waren keine Starter des JSV mit von der Partie, wohl aber die Brüder Andreas und Matthias Benkert, die in der Bundesliga für Speyer starten, bei diesem Einzelturnier aber für ihren Heimatverein, die TG Schweinfurt, antraten. Über den fünften Platz für Matthias Benkert in der Gewichtsklasse bis 73 Kilogramm und Rang drei für Andreas bis 90 Kilogramm konnten sich die Speyerer natürlich mitfreuen. Text und Foto: JSV Speyer

06.04.2014


Neues aus dem Judomaxx: Vorstandswahlen am 07. Mai

1. Vorstandswahlen beim JSV Speyer

Speyer- Seit dem plötzlichen und viel zu frühen Tod von Heiner Sprau am 27. Oktober 2013 fehlt dem JSV Speyer nicht nur ein wertvoller Mensch, sondern auch ein Amtsinhaber als 1. Vorsitzender.

Der Vereinsausschuss hat am 31.03.14 auf Vorschlag der bisherigen Vorstandsmitglieder zustimmend zur Kenntnis genommen, dass auf der Jahreshauptversammlung im Mai 2014, bei dem turnusmäßige Neuwahlen stattfinden werden, folgendes Vorstandsteam kandidieren wird:

·       Michael Görgen-Sprau als 1. Vorsitzender

·       Gabriele Meier als stellvertretende Vorsitzende

·       Prof. Dr. Rolf Güdemann als stellvertretender Vorsitzender

·       Gerlinde Görgen als Mitglied im Vorstand

·       Manfred Dreiseitl als Mitglied im Vorstand

Mit dieser Zusammensetzung des Vorstandes werden sowohl die Aspekte Kontinuität und Erfahrung, als auch Verjüngung und Sachkompetenz sinnvoll berücksichtigt.

Daneben wird auch der Vereinsausschuss, dem zurzeit 15 Funktionsträger und Projektverantwortliche angehören, neu gewählt, und um fünf weitere engagierte Jugendliche und Eltern ergänzt. Der Vereinsausschuss hat die Aufgabe, den Vorstand zu beraten. Dieses Team hat gestern dem zukünftigen Vorsitzenden und seinem Vorstandsteam die volle Unterstützung zugesagt. Nach der erwarteten Zustimmung zu einer redaktionell überarbeiteten und in Teilen modernisierten Satzung wird erstmalig auch ein dreiköpfiger Ehrenrat eingerichtet, der die Arbeit des Vorstandes, der Geschäftsstelle und des Vereinsausschusses unterstützend begleiten wird.

So ist man sich im gesamten Verein einig, dass die von Heiner Sprau vor über 20 Jahren initiierte Ausrichtung des JSV Speyer, die letztendlich ein Vereinswachstum von damals etwa 300 auf heute fast 1.200 Mitglieder zur Folge hatte, uneingeschränkt in seinem Sinne fortgesetzt werden wird. Das Vereinskonzept basiert auf drei stabilen Säulen: Soziale Projekte, Breitensport und Wettkampfsport. So ist der JSV Speyer zu einer starken und familiären Gemeinschaft gewachsen.

Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen: 7. Mai 19.00 Uhr im Judomaxx.

Eine Kurz-Vita und ein Bild von Michael Görgen-Sprau finden Sie am Ende dieses Artikels

2. Rückblick Benefiz-Konzert

Junge Judoka rocken das Judomaxx. Unter dem Motto „Musik trifft Judo“ zeigten rund 20 Judoka am vergangenen Sonntag ein unerwartetes musikalisches Talent. Sie spielten für einen guten Zweck: Die eingenommenen Spenden tragen zur Finanzierung eines dringend benötigten neuen Vereinsbusses bei. Idee, Planung, Vorbereitung und Durchführung teilten sich Eltern, Jugendliche und Kinder. Zuschauer und Gäste waren beeindruckt von der hohen Qualität der Darbietung und dem Engagement der Jugendlichen. Eine gut zusammengestellte Mischung als Klassik, Jazz, Pop und Rock, moderiert von Hannah Wehr und Manuel Queisser, bot ein abwechslungsreiches Programm. Darunter Höhepunkte wie der zehnjährige Leon Zimmermann, der u.a. schon in New York gespielt hat; oder Leonard Schneider-Strehl, der regelmäßig am Nationaltheater Mannheim singt; oder Tim Fröhlich mit Band, der zum Abschluss selbst komponierte und arrangierte Stücke darbot. Die Gäste wären gern noch länger geblieben und hätten weiter zugehört. Einig waren sich alle, dass dies nicht die letzte Veranstaltung dieser Art war. So viel musikalisches Talent will gehört werden. Auch das Ergebnis des Benefiz-Konzertes kann sich sehen lassen: Insgesamt wurden an diesem Sonntag Mittag 1.500 Euro Spenden für einen neuen Vereinsbus eingesammelt!

MUSIK TRIFFT JUDO - Benefiz-Konzert zu Gunsten eines Vereinsbusses 30.3.2014

Programm:

Vera Riegert (Gesang)                                      Ave Maria (Bach/Gounod)

Hannah Wehr und Manuel Queisser                   Begrüßung

Philipp und Christopher Kappis                          Ungarischer Tanz

(Klavier)                                                           Walzer

Max Hampel und Yannik Lichtmannegger           Hit the Road Jack (Mayfield)

(Saxophon und Klavier)                                     Yesterday (Beatles)

                                                                       Skyfall (Adele)

Leander Riegert                                               Spanisches Gitarrenspiel

Leon Lichtmannegger                                       Fantasia Nr. 11 (Telemann)

(Klavier)                                                           Adagio (Haydn)

Julian Richter mit Axel Stengler                          Besame mucho (Velázquez)

(Trompete)                                                       Carnival Brazil

Simon Hölldorfer                                               Titelmischung am Keyboard

Pause

Meta Lu Jülicher                                               Body and Soul (Green)

(Saxophon mit Gitarrenbegleitung)                     Blue Monk (Monk)

                                                                       Chicago

Michael Hoffmann                                             River Flows in You (Yiruma)

(Klavier)                                                           Comptine D’Un Autre (Tiersen)

Sebastian Schmitt                                             Op. 60, Nr. 22 (Sor)

(Gitarre)                                                          Op. 59, Nr. 17 (Carcassi)

Leonard Schneider-Strehl mit Jan Sofsky           Barfuss (Clueso)

(Gesang, Kontrabass, Gitarre)                           Slow Graffiti (Belle and Sebastian)

Leon Zimmermann                                            Gnomreigen (Liszt)

(Klavier)                                                           Toccatina (Kapustin)

                                                                       Imagine (Lennon)

                                                                       Sonate B-Dur (Mozart)

Tim Fröhlich mit Band                                       Verschiedene Titel

((Bild: Stellvertretend für die vielen Musiker: Leonard Schneider-Strehl mit Jan Sofsky))

 

 

3. Erfolge vom Wochenende

Internationaler Thüringen-Pokal: Am 22. März 2014 fand in Bad Blankenburg der diesjährige Thüringen Pokal der U18 und U21 statt. Auch 2014 gingen viele erfolgreiche Athletinnen aus verschiedenen Nationen an den Start. Der Judoverband Pfalz nahm mit drei Sportlerinnen in der Altersklasse U 18 teil.

In der Gewichtsklasse bis 48 kg konnte Leonie Nußbaum (JSV Speyer) nach einem Freilos in die zweite Runde einziehen. Hier stand sie der Kanadierin Marie Besson gegenüber. Nach einem offensiven Kampfverhalten im Stand konnte Leonie schließlich einen Vorteil im Bodenkampf hervorragend herausarbeiten und ihre Gegnerin abhebeln. Leider musste sich Leo im Anschluss ihrer zweiten Gegnerin, Cornelisse Pleuni aus Holland kurz vor Ablauf der Kampfzeit aufgrund einer Unachtsamkeit geschlagen geben und schied aus dem Turnier aus.

Leonies große Schwester Alexandra Nußbaum, die in der Gewichtsklasse bis 63 kg an den Start ging, tat es ihrer Schwester gleich und besiegte nach einem Freilos Rosa Bianca aus Brasilien. Sie konnte durch eine Wurftechnik mit Waza- ari in Führung gehen und diesen Vorsprung bis zum Ablauf der Kampfzeit taktisch klug verteidigen. Ihre nächste Gegnerin Alicja Lewandowska aus Polen war Alex leider körperlich deutlich überlegen. So musste sich Alex nach knapp der Hälfte der Kampfzeit mit Ippon geschlagen geben.

Lea Eitel (Judokan Landau) ging in der Gewichtsklasse bis 57 kg an den Start und hatte bereits im ersten Kampf eine harte Nuss zu knacken. Daniela Gangl aus Österreich konnte sich bereits zu Beginn des Kampfes einen Vorteil erarbeiten, sodass Lea gezwungen war offensiver zu agieren. Alle Bemühungen führten leider nicht zum Erfolg und Lea war bereits nach einem Kampf ausgeschieden.

Alle drei Sportlerinnen sind sehr engagiert in das Turnier gestartet und haben starke Ansätze gezeigt. In Anbetracht des sehr guten Teilnehmerfelds kann der Judoverband Pfalz mit den zwei Siegen und drei knappen Niederlagen zufrieden sein.

Im Anschluss an das Turnier wurde in der Sportschule Bad Blankenburg ein internationales Trainingscamp ausgerichtet. An diese Camp beteiligten sich große Teams aus Holland, Belgien, Dänemark, Kanada, Österreich, Brasilien, Tschechien, Polen, der Schweiz und Deutschland. Genauso dieses wettkampfnahe Training war für die pfälzischen Sportlerinnen enorm wichtig. Unter Beobachtung der neuen Bundestrainerin Lena Göldi konnten die Mädels in insgesamt 7 Trainingseinheiten viele starke Randori mit internationalen Gegnerinnen bestreiten und sich dadurch täglich weiterentwickeln.

Neben den drei Kämpferinnen, sowie Betreuerin Barbara Bandel, nahmen auch die Bundesligakämpferin Miriam Kost (JSV Speyer) und U 21 Pfalz- Kader- Sportlerin Tanja Schmadel (Judokan Landau) zur Vorbereitung auf die kommende Saison am internationalen U18 / U21 Trainingscamp teil.

4. Terminübersicht:

Turniere am Wochenende:        Sichtungsturnier für die U 16 in Dusiburg

                                               Osterturnier in Zeiskam für die U 12

                                               Kinder-Karate-Turnier in Ilvesheim

Erster Bundesliga-Heimkampftag am 12. April im Judomaxx: JSV Speyer gegen SV Halle. Einlass ab 17 Uhr, Wettkampfbeginn ab 18 Uhr.

5. Osteraction: Bei der Ferienbetreuung vom 14. - 16. April im Judomaxx sind noch Plätze frei!

Täglich von 10.00 bis 16.00 Uhr; Frühaufsteherbetreuung ab 7.30 Uhr möglich (bitte angeben)

Spiel und Spaß im Judomaxx zum Thema „eine Reise um die Welt“.

Kosten: 35 Euro, mit Frühbetreuung 45 Euro

Alter: 7 bis 13 Jahre

Der Jugendvorstand hat sich wieder ein abwechslungsreiches und spannendes Programm für drei tolle Tage ausgedacht. Anmeldungen bitte mit Name, Geburtsdatum, Anschrift, E-Mail, Telefon und Kontoverbindung an: jsv.speyer@t-online.de oder telefonisch in der Geschäftsstelle.

Kurz-Vita von Michael Görgen-Sprau

Michael Görgen-Sprau

* 16.1.1980


seit 1987 Mitglied im Judo-Sportverein Speyer

1996 Sprecher des ersten Jugendvorstandes des JSV Speyer

seit 1997 Übungsleiter Trainer C (JVP) und Jugendleiterlizenz des Sportbunds Pfalz

Übungsleiter in zahlreichen Kindergruppen und Organisator der Ferienaktivitäten

1998 Jugendleiter im Vereinsausschuss

2002-2012 aktives Mitglied der Männermannschaft (Regional- und Bundesliga)

seit 2005 Schulsportreferent des Judoverbands Pfalz

seit 2009 Sportreferent des Judoverbands Pfalz

seit 2011 Teamchef des 2. Bundesliga-Teams der Männer

Michael Görgen-Sprau ist seit 2005 mit Sarah Sprau verheiratet und Vater von Leo, drei Jahre alt, der als „Mini-Turntiger“ im Verein bereits über die Matte fegt. Michael kann auf die volle Unterstützung seiner Familie zählen, da auch seine Frau mit Engagement und Herzblut hinter dem Verein steht und beide den großen Wert der JSV-Familie kennen und schätzen und mit ihrem Einsatz unterstützen.

www.judo-speyer.de Text und Foto: Judo-Sportverein Speyer

02.04.2014


JSV Nachwuchskämpfer beim International Masters Turnier in Bremen

Speyer- Internationale Wettkampfluft schnupperten am Wochenende neun Nachwuchskämpfer des JSV Speyer beim International Masters Turnier der U18 und U21 in Bremen. Nachwuchskämpfer aus der ganzen Welt traten dabei zum Kräftemessen an.

Den Anfang machten am Samstag die U18-Kämpfer. Michel Adam war in der Gewichtsklasse bis 60 Kilogramm in seinem Auftaktkampf seinem russischen Gegner zwar anfangs der aktivere Kämpfer, verlor aber am Ende unglücklich durch einen Haltegriff und bekam keine zweite Chance in der Trostrunde, weil sein Bezwinger ebenfalls in der Poolphase ausschied. Als zweiter JSV-Starter in dieser Kategorie musste auch Sebastian Hofäcker seinen ersten Kampf abgeben, konnte dann allerdings in der Trostrunde einen souveränen Ippon-Erfolg gegen den Kämpfer feiern, der Michel Adam besiegt hatte. Im folgenden Duell unterlag er allerdings hauchdünn aufgrund einer Shido-Bestrafung gegen einen Kämpfer aus Belgien.

Marco Zimmermann vertrat im Turnier bis 66 Kilogramm die Farben des JSV, doch gegen seinen lettischen Kontrahenten konnte er keine Technik durchbringen – am Ende unterlag er mit Yuko (kleine Wertung) und musste sich verabschieden, weil der Mann aus Lettland das Pool-Finale verlor. Besser erging es in der gleichen Gewichtsklasse Willi Martens, dem wohl erfolgreichsten Speyerer an diesem Wochenende. Seine ersten beiden Kämpfe gestaltete er souverän, auch wenn er jeweils nur mit Shido gewann. Dann traf er allerdings auf einen sehr starken französischen Kämpfer, musste zunächste einen Yuko abgeben und sich dann im Haltegriff geschlagen geben. Der Franzose verlor seinen nächsten Kampf gegen den späteren Silbergewinner, so dass Willi Martens der Einzug ins die Trostrunde verwehrt blieb. „Er war natürlich enttäuscht, weil er gerne einen Kampf mit einer technischen Wertung gewonnen hätte anstatt nur durch Strafen des Gegners. Dennoch war die Leistung sehr gut. Er war ja zum ersten Mal bei diesem Turnier dabei“, kommentierte JSV-Trainerin Hannah Wehr, die zusammen mit Cheftrainer Ferenc Nemeth die Speyerer Kämpfer in Bremen betreute.

In der Gewichtsklasse bis 73 Kilogramm war Paul Schall in seinem Erstrundenkampf gegen den Brasilianer Daniel Andrade etwas im Pech – in einem weitgehend ausgeglichenen Kampf gab er zwei Wazaari-Wertungen ab und musste sich geschlagen geben. Der Brasilianer unterlag im Pool-Finale, was das endgültige Turnieraus für Paul Schall besiegelte.

Ein ähnliches Schicksal ereilte eine Klasse höher (-81kg) Florian Bantle. Eine kurze Unaufmerksamkeit brachte eine ärgerliche Niederlage ein, nachdem der Speyerer zuvor seinem Gegenüber ebenbürtig gewesen war.

Bei den U21 konnte Philipp Loos als Speyerer Vertreter in der Klasse bis 66 Kilogramm gegen den starken Griff seines belgischen Gegners nichts ausrichten und musste sich relativ schnell mit Ippon geschlagen geben.

Ein bisschen mehr war vielleicht für Stefan Bantle in der U21-Kategorie bis 73 Kilogramm drin. Er startete zwar mit einer Ippon-Niederlage gegen den späteren Pool-Sieger, überzeugte aber im Trostrundenkampf mit einem starken Griff, setzte seinen dänischen Gegner unter Druck und zwang diesem eine Strafe auf. Danach kassierte der Speyerer allerdings zunächst einen Wazaari-Wertung und gab dann den Kampf mit Ippon ab. „Ich glaube das ist nur Kopfsache. Stefan ist technisch ein sehr guter Kämpfer. Nächstes Mal ist sicherlich mehr drin für ihn“, meint Hannah Wehr.

JSV-Bundesligakämpfer Leander Riegert trat bei den U21 in der Gewichtsklasse bis 81 Kilogramm an und zeigte gegen Lucs Gissberg aus Schweden einen sehr starken Kampf und dominierte Anfangs, ließ sich dann aber gegen Ende des Kampfes durch seinen Gegner überlisten und musste sich mit Ippon geschlagen werden.

Auf das Turnierwochenende folgt ein mehrtägiges internationales Trainingslager, an dem die meisten Turnierstarter aus aller Welt teilnehmen werden. „Das wird eine tolle Sache – intensives Training auf hohem Niveau mit vielen Partnern aus aller Welt. Da freuen sich unsere Jungs sehr drauf und sind top motiviert“, berichtet Hannah Wehr. JSV Speyer, Presse

24.03.2014


Michael Bantle triumphiert in Backnang

U15 des JSV Speyer mit starken Leistungen beim bundesweiten Sichtungsturnier

Die U15-Nachwuchskämpfer des Judosportvereins Speyer haben beim bundesoffenen Sichtungsturnier in Backnang mit starken Leistungen überzeugt. Allen voran Michael Bantle, der in der Gewichtsklasse bis 60 Kilogramm mit vier Siegen den ersten Platz holte. Auch wenn es in diesem großen uns stark besetzten Teilnehmerfeld nicht für mehr Podiumsplätze reichte, hatten auch die anderen Speyerer Starter ausreichend Gelegenheit, ihr Können zu zeigen. In der leichtesten Gewichtsklasse bis 34 Kilogramm gewann Leon Lichtmanegger nach einer Auftaktniederlage zweimal in der Trostrunde, ehe sein Turnier nach einer zweiten Niederlage zu Ende war. Nah dran an einer Medaille war Eric Seith in der Klasse bis 43 Kilogramm. Mit drei Siegen kämpfte er sich ins Viertelfinale, wo er allerdings dem späteren Turniersieger Robin Mohr aus Karlsruhe unterlag. In der Trostrunde verlor er dann gegen Jonas Bross aus Bayern. In der gleichen Gewichtsklasse konnte Philip Schmid nach verlorenem Auftaktkampf zwei Duelle in der Trostrunde für sich entscheiden, doch dann gab es eine weitere Niederlage, die das Aus besiegelte.

Ähnlich erging es Christopher Hofäcker eine Gewichtsklasse höher. Er unterlag bei seinem ersten Auftritt, gewann aber anschließend dreimal in der Trostrunde. Zwei weitere Siege hätten einen dritten Platz bedeutet, doch im vierten Trostrundenkampf war Endstation.

In der Gewichtsklasse bis 50 Kilogramm gab es für das Speyerer Duo Max Hampel und Thomas Brecht nach jeweils verlorenen Auftaktkämpfen zwei Siege beziehungsweise einen gewonnen Kampf in der Trostrunde, ehe die zweite Niederlage das Aus brachte. In der Kategorie über 60 Kilogramm musste David Furer nach zwei Niederlagen die Segel streichen.

„Ich war sehr zufrieden mit unseren Jungs, denn jeder von ihnen hat sich im Vergleich zu letztem Jahr verbessert und mehrere Kämpfe gewonnen“, resümierte JSV-Trainer Peter Lichtmanegger. „Herausragend war natürlich wieder unser Michi Bantle, der seine Gewichtsklasse souverän dominierte. Aber auch die Anderen, auch wenn es da noch nicht für eine Platzierung gereicht hat, haben starke Kämpfe abgeliefert. Da fehlt nicht mehr viel bis zu den Platzierten“. JSV Speyer, Presse

18.03.2014


JSV Speyer erlebt frustrierenden Tag bei Deutschen U21-Meisterschaften

An Kleinigkeiten gescheitert 

Ohne Medaillen oder vordere Platzierungen mussten die Nachwuchskämpfer des Judosportvereins Speyer die lange Heimreise von den Deutschen Meisterschaften der U21 in Frankfurt / Oder antreten. Die fünf Speyerer Starter hatten insgesamt viel Pech und konnten die Entscheidungskämpfe um die Medaillenränge nicht erreichen.

„Es liegt in der Natur des Judosports, dass du sofort verlieren kannst, wenn du eine Sekunde nicht aufpasst. Da ist eine vermeintliche Favoritenrolle nicht viel wert. Es gab hier einige Leute, die man vorher nicht wirklich kannte, die relativ weit gekommen sind“, erklärt Benjamin Hofäcker vom JSV, der zusammen mit Cheftrainer Ferenc Nemeth die Speyerer Athleten betreute.

So erging es zum Beispiel Paul Schall, der in seinem ersten Kampf in der Gewichtsklasse bis 73 Kilogramm gegen Paul Böhme aus Potsdam gleich nach 32 Sekunden unterlag. Weil Böhme seinen nächsten Kampf verlor, gab es für Paul Schall auch keine zweite Chance in der Trostrunde.

Etwas besser erging es Stefan Bantle, dem zweiten Speyerer Starter in dieser Gewichtsklasse. Er startete mit einem souveränen Ippon-Sieg über Heiko Hippeli aus Halle, musste sich aber in der zweiten Runde Markus Tuscher aus Abensberg geschlagen geben. „Er hat auch diesen Kampf stark begonnen, dann aber den Faden verloren“, kommentierte Benjamin Hofäcker. Unglücklicherweise traf Tuscher in der folgenden Runde auf den späteren Turniersieger Niklas Blöchl aus München-Großhadern, so dass seine Niederlage das Aus für Stefan Bantle besiegelte, der ansonsten auf die Trostrunde hätte hoffen können.

„Da hätte ich mehr machen müssen!“, waren nach Angaben von Benjamin Hofäcker die ersten Worte von Philipp Loos nach seinem verlorenen Erstrundenkampf in der Gewichtsklasse bis 66 Kilogramm. Der Speyerer musste nach etwas über einer Minute gegen den Abensberger Dominik Ennerst die Segel streichen und eine ärgerliche Niederlage quittieren. Auch hier gab es keine zweite Chance in der Trostrunde, denn der Bayer unterlag in der folgenden Runde dem späteren Silbermedaillengewinner Johannes Krischke aus Esslingen.

Am Besten aller Speyerer Starter erging es Tracy Heusinger in der Kategorie bis 70 Kilogramm bei den Frauen. Nach einem Freilos in der ersten Runde besiegte sie Svenja Brill aus Nordrhein-Westfalen in nur neun Sekunden, ehe sie in Runde drei der späteren Meisterin Miriam Butkereit aus Schleswig-Holstein unterlag. In der Trostrunde unterlag sie nach hartem Kampf gegen Julie Hölterhoff aus Esslingen, die anschließend mit zwei weiteren Siegen zur Bronzemedaille marschierte.

Für die zweite weibliche Starterin aus Speyer, Janina Hofäcker, nahm das Turnier dagegen ein enttäuschendes Ende. Sie kam mit einem Freilos in Runde zwei, wo sie gegen Anne-Sophie Schmidt aus Berlin aufgrund einer sehr umstrittenen Strafe verlor – symptomatisch für den Turnierverlauf aus Speyerer Sicht.

„Wir haben wegen Kleinigkeiten verloren, weil die letzte Konsequent gefehlt hat, oder weil wir zuviel Respekt hatten“, resümiert Benjamin Hofäcker. „Ich weiß nicht, ob man sagen kann, dass wir untern unseren Erwartungen geblieben sind. Aber mehr erhofft hatten sich einige sicherlich schon.“

JSV Speyer, Presse

17.03.2014


Neues aus dem Judomaxx - Bus-Benefizkonzert „Musik trifft Judo“ am 30. März

Ergebnisse vom Geisha- und Samurai-Turnier in Pfungstadt am vergangenen Wochenende: Die Mädchen der U 12 und der U 18 sowie die Jungen der U 15, der U 18 und die Herren kämpften am Wochenende in Pfungstadt.

Sechs Mädchen des JSV Speyer gingen an den Start. Schon am Sonntagmorgen konnte Helene Riegert in der U 12 einen dritten Platz für den JSV feiern. In der U 18 starteten vier Athletinnen. Im Leichtgewicht (-36 kg) stand Stella Richter nach zwei souveränen Siegen im Halbfinale. Dieses ging sehr knapp mit einer Bestrafung verloren. Am Ende freuen wir uns mit Stella über einen 3. Platz. -44 kg marschierte Grete Riegert direkt auf Platz 1.  In der Klasse -57 kg stelle Jana Förtsch ihr Können unter Beweis. Obwohl es ihr nicht so gut ging, kämpfte sie sich bis ins Halbfinale vor. Erst hier musste sie abgeben. Im Kampf um Platz drei sicherte sie sich die Bronze-Medaille. Außerdem kämpften Anne Riegert, Vanessa Adam und Sofia Hartmann. Sie zeigten gute Leistungen und konnten vieles aus dem Training umsetzen.

Ergebnisse Mädchen U 12 / U 15:

1. Platz: Grete Riegert

3. Plätze: Helene Riegert, Stella Richter, Jana Förtsch

Die Jungen waren schon am Samstag dran. Bei dem sehr stark besetzten Turnier starteten viele starke Hessen. Trotz der zum Teil großen Herausforderungen präsentierten sich alle JSV-Kämpfer von ihrer besten Seite und brachten einige Platzierungen mit nach Hause. Trainer und Betreuer Peter Lichtmannegger sieht darin die gute Arbeit von Ferenc Nemeth, die immer mehr auch bei der U 15 Früchte trägt.

Ergebnisse  U 15 männlich:

1. Platz: Michael Bantle

3. Plätze: Leon Lichtmannegger, Philip Schmid, Eric Seith, Max Hampel

Weitere Kämpfer: Frederik Kihm, Luca Bößer (5. Platz), Julian Pantelic, Jan Goerlich, Joey Gohr, Thomas Brecht, David Furer

Ergebnisse U 18 männlich:

1. Plätze: Leon Stepper, Michel Adam, Paul Schall

2. Plätze: Sebastian Hofäcker, Florian Bantle

3. Platz: Lukas Stepper

Ergebnisse Männer:

2. Plätze: Paul Schall, Leander Riegert

3. Platz: Stefan Bantle

Bericht von der Dutch Open Karate-Premier League in Holland von Matthias Schaudig:

Im WM Jahr 2014 setzt die WKF noch eins drauf und zieht die KARATE1-Premier League noch größer auf. Nachdem die Paris Open KARATE1 Premier League bereits ein riesen Erfolg war und in mehreren Ländern im Sportfernsehen ausgestrahlt wurde, lockte nun die Dutch Open KARATE1 Premier League über 700 der weltbesten Karate-Athleten aus 56 Nationen nach Almere in Holland um dort um die begehrten Punkte für die WKF-Weltrangliste zu sammeln. Fast alle WM-Starter waren dabei am Start, wie unter anderem der amtierende Weltmeister Antonio Diaz aus Venezuela, der Vize-Weltmeister Minh Dack aus Frankreich, Europameister Damian Quintero aus Spanien und viele mehr. Man konnte kaum irgendwohin laufen, ohne dabei einem Karateprominenten in die Arme zu laufen. Unter all diesen Sternen des Karatesports fand sich auch ein Speyerer Name wieder: Matthias Schaudig - Karateathlet des JSV Speyer. Der junge Nachwuchssportler trat bei den Dutch Open zum zweiten mal bei einem Wettkampf der WKF KARATE1 Premier League an. Mit 18 Jahren war er dabei einer der jüngsten Starter. Das gigantische Topsportcentrum Almere mit seinen riesigen Tribünen, einer erhöhten Kampffläche, Fernsehkameras, Scheinwerfern, und einer modernen Top-Ausstattung, sowie ein Teilnehmerfeld von mehr als 100 Startern machten Schaudig durchaus etwas nervös. Nach seinem Aufruf begab sich Matthias, begleitet von betreuenden Volunteern zur Tatami 1, wo bereits sein Kontrahend Dejan Pajkic, der WM-Starter für Serbien, auf ihn wartete. Schaudig zeigte sich nicht so souverän wie gewohnt und konnte trotz starker Chatanyara Kushanku zwei Kampfrichter zu wenig überzeugen und verlor 1:4 gegen eine beeindruckende Gojushiho Sho. Pajkic traf im Viertelfinale auf den Vize-Weltmeister und späteren Sieger Minh Dack und unterlag, weshalb für Schaudig auch der Trostrundeneinzug verwährt wurde. 

Alles in allem war es für den jungen Spey'rer eine großartige Erfahrung ein weiteres mal neben den weltbesten Athleten zu stehen und gegen sie anzutreten. "Ein solches Format war neu für mich. Es ist schon was ganz anderes, wenn man aus dem Augenwinkel sieht, wie eine Fernsehkamera gerade in meine Richtung schwenkt. Aber jetzt weiß ich ja, wie das abläuft, ich trainiere weiter, komme nächstes Jahr wieder und hole dann ein paar Flaggen mehr!", meinte Schaudig, der sich gerade auf Platz 236 der Welt befindet.

In zwei Wochen steht die deutsche Meisterschaft der Leistungsklasse in Coburg an, zu der Matthias von Landestrainer Marcus Gutzmer nominiert wurde.

Nicht vergessen: Am Sonntag, 30. März, 12.00 Uhr:

Bus-Benefizkonzert „Musik trifft Judo“

Eintritt frei, um Spenden für einen neuen Vereinsbus wird gebeten.

Judo-Sportverein Speyer,Presse

11.03.2014


Medaillenhoffnungen nicht erfüllt

links im Bild: Florian BantleJSV Speyer bei U18-Meisterschaft in Wanne-Eickel

Speyer- Die Medaillenhoffnungen der Nachwuchssportler des Judosportvereins Speyer haben sie bei den Deutschen Meisterschaften der U18 in Wanne-Eickel nicht erfüllt. Mit einigen vorderen Platzierungen, aber ohne Edelmetall, kehrten die JSV-Vertreter von den Titelkämpfen zurück. Trainer Manfred Dreiseitl zog ein differenziertes Fazit, denn neben den Enttäuschungen gab es auch einige Lichtblicke gerade seitens der jüngeren Kämpfer, die als Außenseiter starke Leistungen zeigten.

In der Gewichtsklasse bis 60 Kilogramm hatte der JSV zwei aussichtsreiche Kämpfer am Start: Michel Adam und Sebastian Hofäcker hatten bei der Südwestdeutschen Meisterschaft beide das Finale erreicht und hofften dementsprechend auch auf Bundesebene auf vordere Platzierungen, zumal Adam im Vorjahr bereits Bronze geholt hatte. Doch es lief nicht nach Plan. Michel Adam verlor zunächst gegen Arthur Schramm aus Potsdam und dann auch in der Trostrunde gegen Tom Meiling aus Sindelfingen. In beiden Kämpfen startete er gut, ließ aber gegen Ende immer mehr nach und konnte so seine eigenen Erwartungen nicht erfüllen. Ein bisschen besser lief es für Sebastian Hofäcker, aber trotzden hatte er eigentlich mehr erhofft als der siebte Platz, der nach zwei Siegen und zwei Niederlagen für ihn raussprang.

In der Kategorie bis 66 Kilogramm ging Marco Zimmermann ohne Medaillenerwartung ins Turnier. Er unterlag im ersten Kampf dem späteren Silbermedaillengewinner Maurice Püchel aus Nordrhein-Westfalen, feierte aber dann in der Trostrunde ein schönes Erfolgserlebnis mit einem Ippon-Sieg gegen Joscha Mayer aus Niedersachsen, ehe im dritten Kampf nach einer Niederlage gegen den Saarländer Tilmann Sutor Endstation war.

Große Hoffnungen auf eine Medaille hatte sich Paul Schall in der Gewichtsklasse bis 73 Kilogramm gemacht, vor allem nach seinem überzeugenden Auftritt bei der Südwest-Meisterschaft vor einer Woche. Er erwischte auch einen guten Start mit Ippon-Siegen gegen Niklas Kern aus Aschaffenburg und Julian Patt aus Hennef, zog dann aber gegen Janosch Hunfeld aus Berlin den Kürzeren und musste in die Trostrunde. Hier schien er zunächst nach einem Sieg gegen Tim Schmidt aus Potsdam auf Kurs richtung Bronzemedaille, doch dann unterlag er im folgenden Kampf gegen Johannes Greib aus Hessen und landete so auf dem siebten Platz der Endabrechnung. „Es war sehr schade, denn er hatte sich viel vorgenommen und hatte eigentlich auch die Form, um an diesem Tag eine Medaille zu holen. Leider hat er in Führung liegend eine kirze Unaufmerksamkeit gehabt, die ihn den Kampf kostete“, erklärte JSV-Trainer Manfred Dreiseitl.

In der Gewichtsklasse bis 81 Kilogramm hatte es Florian Bantle mit Gegnern zu tun, die fast alle deutlich größer waren als er, und hatte dementsprechend nicht die Erwartung, ganz vorne zu landen. Dennoch gelang ihm ein richtiges Highlight, als er in der Trostrunde den zweifachen Deutschen Meister Eduard Trippel aus Rüsselsheim mit Ippon besiegte. Dass er im folgenden Kampf unterlag und ausschied, war unter diesen Umständen keine Tragödie – der neunte Platz konnte sich sehen lassen. „Er hat die Erwartungen auf jeden Fall übertroffen“, sagte Manfred Dreiseitl. Bei der weiblichen U18 hatte der JSV drei Starterinnen auf der Matte. Die Jüngste im Bunde, Grete Riegert trat in der Gewichtsklasse bis 44 Kilogramm an und zeigte in ihren beiden Kämpfen guten Einsatz, auch wenn sie sich letztendlich jeweils geschlagen geben musste. „Für sie war es schon eine großer Erfolg, sich in ihrem ersten U18-Jahr für die Deutsche Meisterschaft zu qualifizieren. Sie kann mit ihren Leistungen auf jeden Fall zufrieden sein“, so Dreiseitl.

Bessere Chancen auf vordere Platzierungen hatten sich die Schwestern Leonie und Alexandra Nußbaum ausgerechnet. In der Kategorie bis 48 Kilogramm stieß Leonie mit zwei Ippon-Siegen ins Viertelfinale vor, verlor dort aber gegen die späte Vizemeisterin , Annika Wittekindt aus Hildesheim. Mit einem weiteren vorzeitigen Erfolg in der Trostrunde hielt sie ihre Chance auf eine Medaille am Leben, doch im Kampf um den Einzug ins kleine Finale unterlag sie sehr unglücklich gegen Giuseppina Sagona aus Dudweiler im Saarland und beendete das Turnier auf Platz sieben. „Sie war eigentlich klar besser, hatte aber nicht das Quäntchen Glück, dass eine ihrer Aktionen zu einer Wertung führte, und am Ende verlor sie, weil sie eine Strafe mehr als ihre Gegnerin kassiert hatte“, berichtete Manfred Dreiseitl. In der Klasse bis 63 Kilogramm wurde Alexandra Nußbaum nach drei Siegen und zwei Niederlagen Neunte.

Text und Foto: JSV Speyer

03.03.2014


JSV-Frühlingsfest - Spenden für Vereinsbus erbeten - Bus-Benefiz-Konzert

Speyer- Auch wenn das Wetter noch nicht so frühlingshaft war, die Atmosphäre bei unserem gestrigen Frühlingsempfang war herzerwärmend. Besonders gefreut haben wir uns über die hilfreichen Hinweise und positiven Unterstützungen und Rückmeldungen von Seiten unserer Sponsoren. Dafür unser herzliches Dankeschön! Sehr gefreut haben wir uns auch über den Besuch des Oberbürgermeisters der Stadt Speyer, Herrn Hansjörg Eger. Seinen Besuch werten wir als Wertschätzung und Motivation für unsere Tätigkeiten.

Es gab gute Gespräche, einen regen Gedankenaustausch und interessante Vorschläge; es wurden neue Verbindungen geknüpft und schon neue Ideen entwickelt. Wir können versprechen, dass der Judo-Sportverein Speyer nicht müde wird, neue Projekte anzustoßen und bestehende weiterzuentwickeln.

Die Vielfalt unserer Projekte hat selbst langjährige Freunde überrascht. Auf Stellwänden wurden die einzelnen Programme aus dem Leistungs- wie dem Breitensport und dem sozialen Bereich vorgestellt. Jedoch waren es die Jugendlichen und die Projektleiter selbst, die persönlich Auskunft gaben und durch ihre Engagement Überzeugungsarbeit leisteten. Ganz gleich, ob das Thema „Inklusion“ oder „Jugendvorstand“ hieß, „Turntiger“ oder „Freizeiten“.

Besondere Schwerpunkte legten wir auf die Finanzierung eines neuen Vereinsbusses. Hier konnten wir gemeinsam Fortschritte erzielen und neue Finanzierungswege erschließen. Ein weitere Schwerpunkt liegt dieses Jahr auf unserem Projekt „FISBA“: Fit in Schule, Beruf und Ausbildung. Jugendliche erhalten in unserem Verein die Unterstützung, die sie für die Schule und den Berufseinstieg brauchen. Hier waren die eingeladenen Unternehmer gefragt, die uns durch ihre Erfahrungen mit Auszubildenden wertvolle Tipps geben konnten: Eigenverantwortung, Engagement, Fleiß, Lernfähigkeit oder Ehrlichkeit wünschen sie sich von Jugendlichen. Genau diese Kompetenzen möchten wir in der familiären Gemeinschaft des JSV vermitteln. Wenn auch Sie Möglichkeiten sehen, unsere Projekte in 2014 zu unterstützen, sind für Ihre Hilfe sehr dankbar – entweder finanziell oder z.B. auch als Mentor für unsere Schüler. Melden Sie sich gern!

Ein tolles leckeres Buffet wurde von unseren „Starken Mädchen“, einem offenen Treff für junge Frauen mit Behinderungen, ausgerichtet, und kam bei allen sehr gut an.

Wer es gestern nicht einrichten konnte zu kommen, hat Gelegenheit, den Verein am 30. März kennen zu lernen. Wir möchten Sie jetzt schon herzlich zu unserem Bus-Benefiz-Konzert einladen: Bei „Musik trifft Judo“ zeigen aktive und ehemalige Judoka des JSV ihr musikalisches Können. Die Matinee beginnt um 12.00 Uhr. Der Eintritt ist frei, um Spenden für unseren neuen Vereinsbus wird jedoch dringend gebeten. Wir würden uns sehr freuen, Sie an diesem Sonntag morgen im Judomaxx begrüßen zu dürfen.

Musik trifft Judo

Sonntag, 30. März 2014, 12.00 Uhr

Im Judomaxx, Butenschönstraße 8, 67346 Speyer

www.judo-speyer.de Judo-Sportverein Speyer, Presse

26.02.2014


Doppelte Freude für Paul Schall

Paul Schall im Turnier der U18JSV-Nachwuchskämpfer sowohl bei der U18 als auch bei der U21 für Deutsche Meisterschaft qualifiert

Speyer- Eine beachtliche Medaillenausbeute haben sich die Nachwuchskämpfer des Judosportvereins Speyer am Wochenende bei den Südwestdeutschen Meisterschaften der U18 und U21, den Qualifikationsturnieren zu den Deutschen Meisterschaften, gesichert. Herausragend war dabei Paul Schall, der sowohl bei den U18 als auch bei den U21 Medaillen erkämpfte und somit in beiden Altersklassen bei den bundesweiten Titelkämpfen startberechtigt ist.

Für einen erfolgreichen Auftakt des Wochenendes sorgte die U18 am Samstag. Bei der männlichen Jugend dieser Altersklasse kämpften sich in der Kategorie bis 60 Kilogramm mit Sebastian Hofäcker und Michel Adam sogar zwei Speyerer ins Finale. Hofäcker war allerdings gesundheitlich etwas angeschlagen und konnte somit den Endkampf nicht bestreiten, so dass der Titel kampflos an Adam ging. Eine Klasse für sich war Paul Schall in der Gewichtsklasse bis 73 Kilogramm. Er gewann alle seine Kämpfe souverän mit Ippon und sicherte sich so einen ungefährdeten ersten Platz. Dritte Plätze gab es für Marco Zimmermann (-66 kg) und Florian Bantle (-81kg). Für die Speyerer Kämpfer in der leichten Gewichtsklassen reichte es nicht ganz zum Sprung aufs Treppchen. Yannik Lichtmannegger belegte bis 43 Kilogramm Rang fünf – die gleiche Platzierung schaffte Willi Martens bis 66 Kilogramm. Die Brüder Leon und Lukas Stepper teilten sich im Turnier bis 46 Kilogramm den siebten Rang.

Paul Schall im Turnier der U18JSV-Cheftrainer Ferenc Nemeth war sehr zufrieden: „Paul Schall, Michel Adam und Sebastian Hofäcker haben ihre Kämpfe nicht nur überzeugend gewonnen, sondern auch dabei mit vielen verschiedenen Techniken gepunktet. Aber auch die anderen Kämpfen haben schönes Judo gezeigt. Gerade im Jugendbereich gibt es oft innerhalb einer Altersklasse große Unterschiede bei der körperlichen Entwicklung, so dass man oft gegen deutlich größere und Stärkere Athleten kämpfen muss, die natürlich Vorteile haben. Auch wenn einige von unseren Jungs gegen solche Gegner verloren haben, glaube ich nicht, dass die anderen von der Technik her besser waren. Das ist mir sehr wichtig“, so Nemeth.

Bei den anschließenden Wettkämpfen der weiblichen U18 gab es weiteres Edelmetall für den JSV. Absolutes Highlight aus Speyerer Sicht war hierbei der Auftritt von Leonie Nußbaum, die im Finale wenige Sekunde vor Kampfende zurücklag und mit der letzten Aktion eine Yuko-Wertung erzielte, um die Verlängerung zu erzwingen, wo sie den Kampf für sich entschied und somit Gold in der Kategorie bis 48 Kilogramm holte. Fast hätte es ihre Schwester Alexandra Nußbaum gleich gemacht, denn sie war im Wettkampf bis 63 Kilogramm ebenfalls an einem sehr spannenden und engen Finalkampf beteiligt, konnte aber ihre zwischenzeitliche Führung nicht über die Zeit bringen und belegte Platz zwei. Silber gab es auch für Grete Riegert in der Klasse bis 44 Kilogramm. Die Platzierungen für die JSVlerinnen komplettierte Meta Lu Jülicher mit Rang sieben in der Gewichtsklasse bis 48 Kilogramm.

Paul Schall im Turnier der U18Am Sonntag folgten die Titelkämpfe des U21, und Paul Schall war auch an diesem Tag in Bestform. Auch in der älteren Altersklasse war er ganz vorne mit dabei und sicherte sich mit dem dritten Platz die Fahrkarte zur Deutschen Meisterschaft. Platz eins in der Gewichtsklasse bis 73 Kilogramm ging ebenfalls nach Speyer, und zwar an Stefan Bantle. Dritter im Bunde der Speyerer Medaillengewinner bei der männlichen U21 war Philipp Loos, der in der Gewichtsklasse bis U21 Bronze holte. Nico Zimmermann errang bis 81 Kilogramm den siebten Platz.

Bei der weiblichen U21 gab es zwei Medaillen für den JSV: Janina Hofäcker gewann in der Klasse bis 57 Kilogramm Silber, Tracy Heusinger holte Bronze bis 70 Kilogramm. Alle Medaillengewinner haben sich für die Deutschen Meisterschaften am 1. März in Wanne-Eickel (U18) und am 15. / 16. März in Frankfurt / Oder (U21) qualifiziert. Die Speyerer Titelgewinner werden dabei sicherlich zu den Favoriten gehören. Text und Foto: JSC Speyer, Presse

18.02.2014


JSV-Nachwuchs holt zahlreiche Medaillen auf heimischer Matte

Speyer- Die Nachwuchskämpfer des Judosportvereins Speyer haben bei den pfälzischen U18- und U21-Meisterschaften geglänzt und reihenweise Titel und Medaillen geholt. Bei den Titelkämpfen im heimischen Judomaxx war der JSV der zahlenmäßig am stärksten vertretene Verein, hatte aber nicht nur Masse, sondern jede Menge Klasse am Start, wie die Ergebnisse zeigten.

33 männliche und 15 weibliche Starter traten bei den U18-Meisterschaften an, davon jeweils genau ein Drittel vom JSV Speyer. Dass die Teilnehmerzahlen insgesamt recht gering waren, war der einzige Wermutstropfen an einem ansonsten erfolgreichen Wettkampfwochenende und sorgte dafür, dass einige Titel mangels Gegner kampflos vergeben wurden, so beispielsweise für die JSVler Grete Riegert (U18 weiblich, bis 44 Kilogramm) und Yannick Lichtmannegger (U18 männlich, bis 46 Kilogramm). In anderen Gewichtsklassen machten die Speyerer die vorderen Plätze unter sich aus. In der Kategorie bis 48 Kilogramm bei der weiblichen U18 setzte sich Leonie Nußbaum gegen ihre Vereinskollegin Meta Lu Jülicher durch. Die Finals der männlichen U18-Jugend bis 50 Kilogramm, wo Julian Richter Leon Stepper besiegte, bis 66 Kilogramm, den Willi Martens gegen Marco Zimmermann gewann, und bis 73 Kilogramm, wo sich Paul Schall mit einem Sieg über Sebastian Schmidt den Titel holte, waren ebenfalls rein Speyerer Duelle.

Souveräne Titelgewinne feierten Alexandra Nußbaum in der Kategorie bis 63 Kilogramm – mit drei gewonnen Kämpfen war sie in dieser Klasse nicht zu stoppen – und Sebastian Hofäcker (bis 60 Kilogramm), der mit zwei Ippon-Siegen den ersten Platz eroberte. Die starke Bilanz rundeten Lukas Stepper und Philipp Janto mit den Plätzen zwei und drei in der Gewichtsklasse bis 55 Kilogramm ab. Etwas Pech hatte Anne Riegert im Wettbewerb bis 52 Kilogramm, wo im Modus „jeder gegen jeden“ gekämpft wurde. Nachdem jede der drei Kämpferinnen je einmal gewonnen und verloren hatte, musste ein zweiter Durchgang angesetzt werden. Hierbei belegte die Speyererin den dritten Rang. Bei den U21 gingen zwölf männliche und acht weibliche Judokas auf die Matte, und hierbei fand der Siegeszug der Speyerer ihre Fortsetzung: In der Klasse bis 73 Kilogramm holte sich Paul Schall seinen zweiten Titel in zwei Tagen mit einem Sieg im Golden Score gegen seinen Vereinskollegen Stefan Bantle, der zuvor mit zwei schnellen Ippon-Siegen in den Endkampf eingezogen war. Leonard Schneider-Strehl belegte als dritter Speyerer Startet in diesem Wettkampf einen der beiden dritten Plätze. Ein Klasse höher, in der Kategorie bis 81 Kilogramm, musste der JSV-Bundesligakämpfer Leander Riegert wegen eines Muskelfaserrisses seine Kämpfe abgeben und landete auf Rang drei. Einen zweiten Platz belegte in diesem Turnier Nico Zimmermann für den JSV, nachdem er einmal mit Ippon gewonnen und gegen den späteren Turniersieger verloren hatte. Platz drei belegte Philipp Loos in der Gewichtsklasse bis 66 Kilogramm. Bei der weiblichen U21 ging der Titel in der Klasse bis 70 Kilogramm kampflos an Tracy Heusinger. In der Kategorie bis 57 Kilogramm beschenkte sich Janina Hofäcker an ihrem Geburtstag selbst, indem sie nach einem Jahr Wettkampfpause souverän den Titel holte. Zwei Siege durch Hebeltechniken und ein kampfloser Erfolg brachten ihr den ersten Platz ein.

Für die Athleten, die die Plätze eins bis drei belegten, geht es nun am kommenden Wochenende weiter mit den Südwestdeutschen Meisterschaft der U18 und U21 im hessischen Maintal. JSV Speyer, Presse

11.02.2014


Neues aus dem Judomaxx

Heiner-Sprau-Gedächtnis-Turnier

Dass der Judo-Sportverein Speyer um seine Zukunft nicht bangen muss, zeigte sich beeindruckend am Samstag beim traditionellen vereinseigenen Nachwuchsturnier. Dieses 14. Nachwuchsturnier wurde diesmal zum Gedächtnis an den am 27. Oktober 2013 plötzlich verstorbenen Vorsitzenden Heiner Sprau durchgeführt. 120 Kinder im Alter von 7 bis 11 Jahre standen teilweise zum ersten Mal auf der Wettkampfmatte. Alle Teilnehmer sind Vereinsmitglieder oder trainieren Judo in einer der zahlreichen Kooperationen mit Grundschulen in Speyer und Dudenhofen.

„Wir haben Heiner sehr viel zu verdanken und sind glücklich über die Vereinsentwicklung unter seiner Führung. Vieles ist entstanden, und der Verein hat sich in 23 Jahren von 250 Mitgliedern auf 1170 Mitglieder entwickelt. Er hat durch unermüdliches Arbeiten mit seiner Begeisterung und Zuversicht dem Verein ein erfolgreiches Profil verschafft. Auch in Zukunft wird die Arbeit im JSV in Heiners Sinne weitergeführt; der JSV wird seine familiäre Gemeinschaft weiterentwickeln, damit alle Altersklassen Angebote im Judomaxx finden, auch vor und nach der aktiven Wettkampfzeit,“ versprach Gaby Meier, 2. Vorsitzende im JSV. Michael Görgen Sprau, Jugendleiter und Bundesligachef verstärkte: „Wir werden weiterhin auf unsere Jugend bauen und sie im Sport und in ihrer sozialen Entwicklung stärken. Optimales Judotraining, Freizeitangebote und Betreuung im schulischen und beruflichen Bereich bleiben die Schwerpunkte unserer Arbeit auch in der Zukunft“. 300 Familienmitglieder bedankten sich mit lang anhaltendem Beifall hierfür.

Dass im JSV dieses Konzept Früchte zeigt, konnte man an der gesamten Turnierorganisation ablesen, die ganz allein von 25 Jugendlichen durchgeführt wurde, angeleitet von den langjährigen Trainerinnen Steffi Wollensah und Anni Meier. Bei diesem Einstiegsturnier tritt in Viererpools jeder gegen jeden an. Sieger ist jeder, der sich unter Wettkampfbedingungen auf die Matte wagt; und so erhielt auch jeder Teilnehmer eine Urkunde.

Starke Leistungen bei internationalem Crocodiles-Cup

Am 01. Februar 2014 fand in Osnabrück wieder der Crocodiles-Cup statt. Dieses bundesoffene Turnier dient den norddeutschen Spitzenkämpfern der Altersklasse U15 als wichtige Vorbereitung und Gradmesser für die anstehenden Sichtungsturniere des DJB. Ergänzt wurde das qualitativ hochwertige Teilnehmerfeld durch die stärksten Wettkämpfer aus dem süddeutschen Raum (Hessen, Bayern) sowie etliche Kämpfer aus dem benachbarten Ausland (Niederlande, Luxemburg).

Auch fünf Wettkämpfer und drei Wettkämpferinnen unseres U15-Teams von Ferenc Nemeth und Peter Lichtmannegger stellten sich dieser starken Konkurrenz. Ohne Respekt vor den starken Gegnern gingen unsere Wettkämpfer/-innen auf die Matten. Hochmotiviert, hellwach und taktisch bestens eingestellt zeigten alle Kämpfer Wettkampfjudo auf hohem Niveau. Nach zahlreichen Einzelsiegen qualifizierten sich schließlich fünf Speyer Judokas in ihren Gewichtsklassen für die Kämpfe um die dritten Plätze. Leon Lichtmannegger (-34 kg, 20 Teilnehmer), Michael Bantle (-60 kg, 11 Teilnehmer) und Annika Harter (-48 kg, 22 Teilnehmer) konnten auch noch ihre Finalkämpfe gewinnen und durften dafür die Bronzemedaille in Empfang nehmen. Eric Seith (-43 kg, 29 Teilnehmer) und Christopher Hofäcker (-46 kg, 28 Teilnehmer) mussten sich in ihren Finalkämpfen geschlagen geben und belegten damit die fünften Plätze in ihren Gewichtsklassen. Trotz Einzelsiegen konnte sich Philip Schmid (-43 kg, 29 Teilnehmer) an diesem Tag nicht weiter nach vorne kämpfen.

Wermutstropfen aus JSV-Sicht waren die verletzungsbedingten Ausfälle von Jana Förtsch und Maike Gleber (beide -57 kg, 9 Teilnehmer) aufgrund der aktuellen Regeländerungen bei den Armhebeln im Bereich der U15. Den beiden Kämpferinnen auch auf diesem Weg nochmals gute Besserung. Mit Ausnahme dieser Verletzungen zeigte sich Betreuer Peter Lichtmannegger mit dem Turnierverlauf sehr zufrieden. Er sieht diese Ergebnisse auch als Lohn der guten und engagierten Trainigsarbeit von Ferenc Nemeth. Diese Ergebnisse geben Anlass zum Optimismus für das Jahr 2014.

Folgende Kämpfer/-innen gingen in Osnabrück auf die Matten:

U15 m

·        Leon Lichtmannegger (-34 kg, 20 Teilnehmer, 3. Platz)

·        Philip Schmid (-43 kg, 29 Teilnehmer)

·        Eric Seith (-43 kg, 29 Teilnehmer, 5. Platz)

·        Christopher Hofäcker (-46 kg, 28 Teilnehmer, 5. Platz)

·        Michael Bantle (-60 kg, 11 Teilnehmer, 3. Platz)

U15 w

·        Annika Harter (-48 kg, 22 Teilnehmer, 3. Platz)

·        Jana Förtsch (-57 kg, 9 Teilnehmer, verletzt)

·        Maike Gleber (-57 kg, 9 Teilnehmer, verletzt)

 

Karate: Flavio Roth Sieger beim Barbarossa-Cup!

Der jüngste der drei Roth-Brüder überzeugte mit starken Leistungen die Kampfrichter und gewann alle seine Kämpfe mit 3:0 und damit Goldmedaille beim internationalen Barbarossa-Cup! Die Bronzemedaille holte sein Bruder Alessio Roth. Gleich in der ersten Begegnung traf er auf Egor Schröder, den deutschen Vizemeister, den er vor zwei Wochen noch auf dem Odenwald-Cup schlagen konnte. Dieses Mal jedoch unterlag er dem späteren Sieger. In der Trostrunde um den 3. Platz ließ Alessio nichts anbrennen und gewann mit 3:0, 3:0 und 3:2 souverän die Bronzemedaille. Cem Yilmaz zeigte eine schöne Empi und Heian Godan und erzielte den 5.Platz; die erst vor zwei Wochen aufgestellte Kata-Mannschaft konnte einen 3. Platz erzielen.

Yannik Henter startete mit starken Leistungen und konnte die ersten drei Kämpfe mit 3:0 für sich gewinnen. Die Erfolgssträhne riss jedoch, er konnte sich nicht weiter durchsetzen. Merlin Marquard kämpfte Empi gegen Empi, jedoch entschieden die Kampfrichter für seinen starken Gegner. Auch hier gab es keine zweite Chance. Sein Bruder Cecric Marquard konnte seine erste Begegnung für sich entscheiden, unterlag dann aber im nächsten Kampf.
Als Abschluss startete Mattias Schaudig und überzeugte trotz Verletzung am Fuß mit souveräner Leistung die Kampfrichter und den Landestrainer Marcus Gutzmer. Sowohl in der Disziplin Kata Herren Einzel Ü18, als auch in der Disziplin Kata Herren Einzel U21 ließ er keinem Gegner eine Chance und erkämpfte sich ungeschlagen in beiden Disziplinen den Titel. www.judo-speyer.de Judo-Sportverein Speyer, Presse

04.02.2014


Vanessa Müller Siebte bei Deutscher Meisterschaft

links: Vanessa Müller in blauStarterin des JSV Speyer mit beachtlicher Leistung bei Titelkämpfen in Ettlingen

Speyer- Vanessa Müller vom Judosportverein Speyer hat bei den Deutschen Einzelmeisterschaften in Ettlingen den siebten Platz belegt. Es war für die 22-jährige Speyererin die erste Teilnahme an diesen Meisterschaften. Mit ihrem Turniersieg bei den Deutschen Pokalmeisterschaften Ende des vergangenen Jahres hatte sie sich dafür qualifiziert.

Müller hatte in Ettlingen allerdings Lospech, den bereits im ersten Kampf traf sie auf die spätere Deutsche Meisterin Claudia Ahrens und musste sich trotz einer couragierten Leistung kurz vor Ablauf der Kampfzeit mit Ippon geschlagen geben. In der Trostrunde hatte Vanessa Müller die Chance, noch eine Bronzemedaille zu erkämpfen. Diese Chance wahrte sie zunächst mit einem schnellen und überlegenen Sieg gegen Alice Schweinoch aus Erkelenz und traf danach auf die Hamburgerin Katharina Häcker im Duell um den Einzug in den Kampf um Platz drei. Gegen die größere und schwerere Kontrahentin hatte die JSVlerinnen allerdings einen sehr schweren Stand und unterlag in den Schlusssekunden des Kampfes mit Ippon der Hamburgerin, die sich anschließend mit zwei weiteren Siegen eine Bronzemedaille sicherte.

„Ich bin soweit zufrieden mit meiner Leistung. Ich kam ohne große Erwartungen nach Ettlingen und habe gesehen, dass ich in dem Feld nicht untergehe. Allerdings bin ich für meine Gewichtsklasse ziemlich leicht, mir fehlt da etwas kraft. Aber der Wettkampf hat Spaß gemacht und ich konnte Motivation für die neue Saison gewinnen“, so das Fazit von Vanessa Müller.

Ähnlich sah es auch Nadine Lautenschläger, Teamchefin der JSV-Frauenmannschaft in der Ersten Bundesliga: „Vanessa hat schon das Potenzial, um eine Medaille zu gewinnen. Aber die Auslosung war ungünstig und im letzten Kampf gegen eine schwerere Gegnerin war es schwierig für sie, in den Kampf zu finden. Aber sie wird in diesem Jahr weitere hochklassige Turniere kämpfen und auch bei uns in der Bundesligamannschaft auf jeden Fall ihre Einsätze bekommen und sich weiterhin entwickeln.“

Bereits am Samstag war Markus Sturm an den Start gegangen – neben Vanessa Müller der einzige Starter für den JSV Speyer bei diesen Meisterschaften. Benjamin Hofäcker (-73kg) und Barbara Bandel (-70kg) hatten sich zwar ebenfalls qualifiziert, mussten aber verletzungsbedingt passen. In der Gewichtsklasse über 100 Kilogramm musste sich Markus Sturm in seinem ersten Kampf gegen Paul Elm aus Potsdam vorzeitig geschlagen geben. In der Trostrunde verlor Sturm dann etwas unglücklich gegen Marc-Alexander Fitzlaff aus Vorsfelde in einem Kampf, in dem keiner der beiden Kontrahenten eine Wertung erzielen kann, nachdem er die vierte Strafe kassierte.

Auch wenn die Speyerer keine Medaillen mit nach Hause nehmen konnten, so konnte sie sich darüber freuen, dass einige Mitglieder der JSV-Bundesligateams, die bei dieser Einzelmeisterschaft für ihre jeweiligen Heimatverein antraten, Edelmetall erkämpften. Am Samstag holten Verena Thumm (TV Mosbach, -52kg) und Neuzugang Patrycia Szekely (FT Freiburg, -48kg) jeweils Silber, am Sonntag folgte Bronze für Seilina Dietzer (JC Heidelberg, -57kg). Text und Foto: JSV Speyer

20.01.2014


Internationale Erfolge für den Judo-Sportverein Speyer

Die Brüder Flavio, Alessio und Fabio Roth mit internationalen Platzierungen Die Brüder Flavio, Alessio und Fabio Roth mit internationalen Platzierungen

Gold für Judoka Michael Bantle in Eindhoven (Holland), Bronze für Karateka Fabio Roth in Bettembourg (Luxemburg)

Gold-Medaille für Michael Bantle:

Am 11. und 12. Januar 2014 fand in Eindhoven das Matsuru Dutch Open Espoir, eines der größten europäischen Judo-Turniere, statt. In den Altersklasse U15, U18 und U21 gingen an den beiden Tagen insgesamt 1.750 Kämpfer aus 22 Nationen, darunter auch einige mit ihren jeweiligen Nationalkadern, auf die 12 Matten.

Unbeeindruckt von der grandiosen Atmosphäre und dem starken internationalen Teilnehmerfeld und bestens vorbereitet durch das mehrtägige Trainingslager im österreichischen Straßwalchen stellten sich auch 16 Wettkämpfer des JSV Speyer der Konkurrenz. Aufgrund des ungewohnten Regelwerks und einer eigenwilligen Regelauslegung scheiterten einige unserer Wettkämpfer nach zahlreichen Einzelsiegen in engen Kämpfen erst kurz vor dem jeweiligen Poolfinale. Highlight der beiden Turniertage war aus JSV-Sicht wieder einmal der Auftritt von Michael Bantle (U15, -60 kg), der alle Kämpfe gewinnen konnte und sich dafür über die Goldmedaille freuen durfte.

Insgesamt waren die Betreuer Peter Lichtmannegger und Janina Hofäcker mit den gezeigten Leistungen sehr zufrieden. Unsere Kämpfer konnten technisch und physisch auf europäischem Niveau mithalten. Oftmals fehlten nur Nuancen für eine bessere Platzierung. Diese Entwicklung wurde in der Trainingsgruppe von Ferenc Nemeth mit großem Fleiß und Disziplin erarbeitet. Durch die Fortführung der kontinuierlichen Aufbauarbeit von Ferenc Nemeth und Peter Lichtmannegger sind auch für die Zukunft noch weiter Erfolge zu erwarten.

Folgende KämpferInnen waren in Eindhoven dabei:

U15 m

·        Leon Lichtmannegger (-34 kg)

·        Philip Schmid (-42 kg)

·        Christopher Hofäcker (-46 kg)

·        Michael Bantle (-60 kg)

U15 w

·        Annika Harter (-48 kg)

·        Maike Gleber (-57 kg)

U18 m

·        Leon Stepper (-50 kg)

·        Lukas Stepper (-55 kg)

·        Sebastian Hofäcker (-60 kg)

·        Marco Zimmermann (-66 kg)

·        Sebastian Schmitt (-73 kg)

·        Paul Schall (-73 kg)

·        Florian Bantle (-81 kg)

U21 m

·        Benjamin Hofäcker (-73 kg)

·        Stefan Bantle (-73 kg)

·        Leander Riegert (-81 kg)

 

Erfolge der Speyerer Karateka auf dem Coupe Michael 2014 in Bettembourg (Luxemburg):

Die vier JSV'ler, die auf diesem Turnier für den Budokan Kaiserslautern gestartet sind, holten allesamt den 3. Platz. Fabio Roth startete gleich zu Beginn gegen den amtierenden französischen Meister. Mit seiner Gojushiho-Sho unterlag Fabio der Gojushiho-Dai des Meisters und Poolsieger. Damit stand jedoch der Einzug in die Trostrunde offen. Hier gewann Fabio mit seiner Gangaku und konnte sich gegen die Gojushiho-Sho seines luxemburgischen Gegners behaupten.

Auch  Matthias hatte etwas Startschwierigkeiten. Er unterlag zunächst mit seiner Unshu gegen Patrick Marques, sicherte sich jedoch über die Trostrunde ebenfalls den 3. Platz.

Nach seinem Freilos startete Alessio Roth mit Jion gegen Everett Dusemund-Bisquera und gewann mit 4:1. Sein zweiter Kampf war so bereits schon das Poolfinale, in dem er mit seiner Kanku-Sho gegen die Gojushiho-Sho des Franzosen Franck Ngoan unterlag. Den Kampf um den 3. Platz gewann er souveräng mit Kanku -Sho gegen eine Kanku Dai des Luxemburger David Gonçalves_Marques und holte seine erste internationale Medaille.

Flavio Roth kämpfte sich mit seiner Heian Sandan über vier Kämpfe mit 4:1, 3:2, 3:2 und 3:2 bis zum Poolfinale vor. Hier musste er sich jedoch geschlagen geben (1:4). Im Kampf um den 3. Platz konnte er mit Heian Godan vier der fünf Kampfrichter für sich gewinnen und erzielte damit ebenfalls seine erste internationale Platzierung.

Auch Louisa Winstel und Fabian Geiger vom SKV Speyer belegten einen 3. Platz. www.judo-speyer.de

Judo-Sportverein Speyer, Presse

14.01.2014


Judoka der U18 des Judo-Sportvereins - eine Klasse für sich!

Die erfolgreiche U 18 des Judo-Sportvereins Speyer Die erfolgreiche U 18 des Judo-Sportvereins Speyer

Über 20 Speyerer unter den TOP TEN der Verbands-Ranglisten der U 18 und U 15

Unter den ersten Zehn der Rangliste 2013 des Judoverbandes Pfalz der Männer U18 sind acht Speyerer des JSV. Auch die Frauen werden in dieser Altersklasse vom JSV angeführt. Bis auf Tracy Heusinger bleiben alle Judokas auch noch in diesem Jahr in der U18. In der Altersklasse U 15 sieht es genauso erfolgreich aus, hier sind unter den ersten Zehn sieben Speyerer Mädchen und Jungen. Die Leistungsstärke der Judokas um Cheftrainer Ferenc Nemeth lässt auf für die Zukunft noch einiges Erwarten.

Rangliste U18 männlich Judoverband Pfalz

Platz

Name

Verein

Punkte

1.

Schall, Paul

JSV Speyer

623

2.

Adam, Michel

JSV Speyer

540

3.

Martens, Willi

JSV Speyer

527

 

 

 

 

6.

Bantle, Florian

JSV Speyer

347

7.

Schmitt, Sebastian

JSV Speyer

344

8.

Stepper, Leon

JSV Speyer

338

9.

Hofäcker, Sebastian

JSV Speyer

327

10.

Richter, Julian

JSV Speyer

319

 

 

 

 

12.

Stepper, Lukas

JSV Speyer

303

 

 

 

 

16.

Zimmermann, Marco

JSV Speyer

240

Rangliste U18 weiblich

Platz

Name

Verein

Punkte

1.

Heusinger, Tracy

JSV Speyer

417

2.

Nußbaum, Alexandra

JSV Speyer

374

3.

Jülicher, Meta Lu

JSV Speyer

370

8.

Rheude, Anne

JSV Speyer

187

Rangliste U 15 männlich Judoverband Pfalz

Platz

Name

Verein

Punkte

1.

Bantle, Michael

JSV Speyer

553

 

 

 

 

5.

Hofäcker, Christopher

JSV Speyer

354

 

 

 

 

7.

Schmid, Philip

JSV Speyer

289

 

 

 

 

9.

Lichtmannegger, Leon

JSV Speyer

243

 

 

 

 

13.

Hampel, Max

JSV Speyer

209

14.

Seith, Erik 

JSV Speyer

209 

 

 

 

 

18.

Bößer, Luca 

 JSV Speyer

194 

 

 

 

 

Rangliste U 15 weiblich

Platz

Name

Verein

Punkte

 

 

 

 

3.

Förtsch, Jana

JSV Speyer

351

5.

Nussbaum, Leonie

JSV Speyer

289

6.

Harter; Annika

JSV Speyer

288 

7.

Gleber, Maike

JVgg DÜW

249

 

 

 

 

16.

Richter, Stella

JSV Speyer

143

Gleich in der ersten Januarwoche nahmen 20 Judoka der U 15 und U 18 an einem internationalen Trainingscamp in Straßwalchen teil. Am nächsten Wochenende geht es nach Antwerpen zu den Dutch Open, einem Internationalen Turnier mit 1800 Startern. www.judo-speyer.de

JSV Speyer, Presse; Foto: Klaus Landry

08.01.2014


JSV wünscht frohe Weihnachten

Die erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler des JSV im Jahr 2012Liebe JSV Familie, liebe Freunde des JSV!

Weihnachten steht vor der Tür und wir alle freuen uns auf ein paar Tage Ruhe nach den hektischen letzten Wochen.

Ein sehr ereignisreiches, erfolgreiches und herausforderndes Jahr liegt hinter uns und wir schauen zurück, auf viele Tage der Freude und diesmal auch der Trauer.

Wir schauen zurück und sind stolz über die zahlreichen nationalen und internationalen Erfolge unserer Jugend.

Wir haben Respekt vor den fleißigen kontinuierlichen Trainingsleistungen und dem engagierten Einsatz unserer Trainer und Betreuer.

Unzählige Stunden wurden hier von den Sportlern und Trainern eingebracht.

Dafür sagen wir heute noch einmal Danke!

Wir sehen deutlich die große Entwicklung unserer Jugend und ständig gibt es neue Erfolgsmeldungen:

43 Pfalzmeister, 15 Vizepfalzmeister, 25 dritte Plätze auf Pfalzmeisterschaften,

11 Rheinland-Pfalzmeister, 6 Vizemeister und 10 dritte Plätze auf Rheinland-Pfalzebene

5 Südwestdeutsche Meister, 4 Vizemeister, 8 dritte Plätze auf Südwestmeisterschaften,

6 Titel auf nationalen Sichtungsturnieren, fünf zweite und 10 dritte Plätze auf nationalen Sichtungsturnieren

22 Titel, 16 zweite und 22 dritte Plätze auf internationalen Turnieren, sowie Platzierungen bei Deutschen Meisterschaften für Michel Adam ( 3.Platz U 18), Benjamin Hofäcker ( Männer – Pokalmeisterschaften  2. Platz), Vanessa Müller (Frauen – Pokalmeisterschaften 1. Platz), Barbara Bandel (Frauen 3. Platz).

Viele tolle soziale Projekte sind im vergangenen Jahr im Judomaxx gewachsen, viele unterschiedliche Gruppen treffen sich hier gerne zum Austausch und Sporttreiben in der familiären Gemeinschaft.

Von den Mini-Turntigern über den Interkulturellen Frauentreff bis zum  Rehasport und der Gruppe „Fit von Kopf bis Fuß“. Alles ist nur erfolgreich durch den hochmotivierten Einsatz unserer ehrenamtlichen Mitarbeiter.

In allen Ferien wurden wieder über mehrere Wochen rund 60 Kinder mit tollen abwechslungsreichen Programmen betreut. Die Jugendlichen des Vereins haben darüber hinaus die Judowerte in den Blick genommen und sich Gedanken darüber gemacht, wie  „Höflichkeit, Respekt und  Wertschätzung“ im Verein umgesetzt werden können.

Wir konnten fröhliche große Geburtstage von unseren Mitgliedern Richard Martin ( 90) und Atze Matthaei (80) feiern, nach Bundesligakampftagen gemeinsam bis tief in die Nacht zusammen sitzen und internationale Freundschaften pflegen.

Auch all dies nur durch den stundenlangen Einsatz Ehrenamtlicher („Hobbyköche“).

Wie stark der JSV Speyer aber tatsächlich ist, hat sich nach dem plötzlichen Tod von Heiner Sprau gezeigt. Das Zusammenrücken von Eltern und Jugendlichen, die hohe Bereitschaft neue Aufgaben zu übernehmen und die liebevollen Aufmerksamkeiten von so vielen lieben Menschen haben gezeigt, das wir wirklich sind, was wir seid vielen Jahren leben:„JSV Speyer - Eine starke familiäre Gemeinschaft“.

Vielen lieben Dank für die vielen tröstenden Gespräche, die unzähligen wertschätzenden Briefe und Worte - auch im Namen von Heiners Familie.

Allen Eltern, Judoka, Karateka und allen Freunden und Unterstützern der JSV Familien vielen Dank für alles!

Wir wünschen euch für die Weihnachtsfeiertage viele frohe Begegnungen mit Verwandten und Freunden und alles Gute für das kommende Jahr!

Die Geschäftsstelle ist bis zum 6. Januar geschlossen – wir machen auch mal komplett Urlaub

JSV Speyer, Presse

24.12.2013


Speyerer Judokas wagen sich aufs Eis

Einen gelungenen Saisonabschluss-Event haben die Bundesligamannschaften des Judosportvereins Speyer begangen.

Speyer- Rund ein dutzend Mitglieder die Männerschaften, drei Mitglieder des Frauenteams sowie einige Gäste und Freunde gingen am Samstag im Freiluft-Stadion des ERC Ludwigshafen aufs Eis, um sich im Eishockey zu probieren. Bis zuletzt musste man aufgrund des Regens darum bangen, ob die Veranstaltung überhaupt stattfinden würde. Doch das Eis war in gutem Zustand, der Regen ließ rechtzeitig nach und hörte kurz nach Beginn der Veranstaltung ganz auf.

So hatten die JSVler optimale Bedingungen, um unter der Anleitung von zwei Trainers des Veranstalters „Top on Ice“ aus Mannheim zunächst einige Trainingsübungen zu absolvieren, bevor es anschließend in einem Spiel zur Sache ging. Obwohl es für fast alle das erste Mal war, dass sie Eishockey spielten, kam eine ansehnliche Partie zustande. Zwar kam es trotzdem immer wieder vor, dass einige stürzten, doch zum Glück wissen die Judokas aus ihrem eigenen Sport, wie man hinfällt, ohne sich zu verletzen.

Nach der erfolgreichen Eishockey-Einheit, die allen Beteiligten sehr viel Spaß bereitete und zum Glück ohne ernsthafte Verletzungen über die Bühne ging, bedankten sich die JSVler bei den Vertretern von „Top on Ice“ für die gute Organisation, die neben der sportlichen Anleitung auch die Anmietung der Eisfläche und die Bereitstellung von individuell zusammengestellter Schutzausrüstung für jeden Teilnehmer umfasste.

Danach kehrte der JSV-Tross zurück nach Speyer, wo nach einem gemeinsamen Essen im heimischen Judomaxx sportlich weiter ging mit Football und Frisbee in der Judohalle.

Ein abendlicher Besuch des Speyerer Weihnachtsmarktes leitete den „gemütlichen Teil“ des Tages ein.

Bild und Text: Judo-Sportverein Speyer, Presse

22.12.2013


JSV Speyer - Die Ergebnisse vom vergangenen Wochenende

Die Sieger vom Odenwald-Cup (vlnr): Die Brüder Alessio, Fabio und Flavio Roth, Rebecca Fiebig, Cem und Seyna Yilmaz Die Sieger vom Odenwald-Cup (vlnr): Die Brüder Alessio, Fabio und Flavio Roth, Rebecca Fiebig, Cem und Seyna Yilmaz

Judo: 10. Internationaler Zwing-Cup in Landau. In den zum Teil stark besetzten Feldern konnten sich die JSVler häufig durchsetzen:

1. Plätze: Michael Bantle, Meta Lu Jülicher, Sarah Krauss

2. Plätze: Florian Bantle, Thomas Brecht, Anabell Krauss, Willi Martens, Leon Stepper

3. Plätze: Stefan Bantle, Annika Harter, Lukas Stepper, Marco Zimmermann

5. Plätze: Luca Bößer, David Fuhrer, Maike Gleber, Paul Schall, Philip Schmid, Erik Seith.

Karate: Die Wettkämpfer des JSV Speyer lassen keine Kategorie anbrennen

Beim 21. Internationaler Odenwal-Cup in Mörlenbach zeigten sich die Speyerer Kata-Kämpfer in Bestform. Flavio Roth machte den Anfang: Mit einer sauber ausgeführten Heian Sandan arbeitete er sich ohne eine Flagge abzugeben ins Finale. Auch hier konnte er mit seiner auf hohem Niveau gezeigten Jion alle Kampfrichter überzeugen und gewann in der Kategorie Kata Kinder A1 m 9. + 8. Kyu, verdient den 1. Platz.

Seyna Yilmaz hatte etwas Los-Pech und musste in ihrer Kategorie Kata Schüler B1 m+w 9. + 8. Kyu als einziges Mädchen gegen drei starke Jungs antreten. Für ihre Heian Nidan gab's den 3. Platz als Tapferkeitsmedaille.

Rebecca Fiebig kämpfte sich in der Kategorie Kata Schüler B3 w 5.+4. Kyu mit ihrer Empi mit 3:0, 2:1 und 2:1 souverän nach vorne und holte ebenfalls den 1. Platz.

Wegen der vielen Starter in der Kategorie Kata Schüler B2 m 7. + 6. Kyu wurden die Begegnungen kurzfristig in zwei Pools aufgeteilt. Zunächst überzeugte Yannik Henter mit seiner Empi zwei Kampfrichter; sein nächster Gegner war jedoch zu stark, um sich weiter zu behaupten. Merlin Marquard und Cem Yilmaz gewannen beide jeweils drei Kämpfe für sich und standen sich im Poolfinale gegenüber. Hier konnte Cem mit drei Flaggen punkten und zog ins Finale. In gespannter Erwartung der Finalbegegnung kam es zu Verwirrungen, denn schon startete die nächste Kategorie auf anderer Tatami. Nach Reklamation konnte der Fehler aufgedeckt werden, und man wollte das vergessene Finale nachholen. Dies scheiterte zunächst daran, dass Cems Gegner bereits aktiv im Kumite kämpfte. Erst mit Verzögerung und etwas Aufregung wurde die Partie nachgeholt. Nach einer fragwürdigen Kampfrichterentscheidung blieb für Cem der 2. Platz.

Alessio Roth gewann mit Jion gleich seine erste Begegnung mit 3:0 Punkten. Danach zeigte er die lange Kanku Dai und gewann zwei Flaggen. Auch in der dritten Begegnung konnte er den Kampfrichtern mit Kanku Sho zwei Fähnchen entlocken. Da dies bereits das Finale war, ging Alessio als Sieger der Kategorie Kata Schüler B3 m 5. + 4. Kuy hervor: 1. Platz.

In der hochbesetzten Kategorie Kata Jugend B4 m ab 3. Kuy hatte es Fabio Roth schwer. Sein erster Gegner und späterer Finalsieger gewann alle Kampfrichter für sich. Wenigstens eröffnete Fabio die Finalrunde, in der er nichts mehr anbrennen ließ und sich mit der schweren Kata Gangaku mit zwei Flaggen den 3. Platz sicherte.

1. Platz: Flavio Roth, Rebecca Fiebig, Alessio Roth

2. Platz: Cem Yilmaz

3. Platz: Fabio Roth, Seyna Yilmaz

www.judo-speyer.de Judo-Sportverein Speyer, Presse

17.12.2013


Neues aus dem Judomaxx: Ergebnisse vom Wochenende

Die U 15-Starter beim Schneemann-Turnier in SchwetzingenDie U 10 und U 12 von Steffi und Anni fuhren mit 17 Startern zum Schneemannturnier nach Schwetzingen:

  1. Platz: Philipp Kappis, Helene Riegert, Josefine Holstein, Sophia Schmid, Vanessa Adam, Julijan Pantelic
  2. Platz: Nick Adam, Jette Kerth, Thaddeus Tjiang
  3. Platz: Olli Essig, Emmely Albrecht, Lea Staneczeck, Julia Holstein, Lasse Schwarz, Nicolas Bohn, Frederik Kihm
  1. Platz: Nikita Wintergoller

Auch die U 15 kehrten mit einigen Medaillen vom Schneemannturnier zurück:

  1. Platz: Stella Richter
  2. Platz: Maike Gleber, Leon Lichtmannegger, Philip Schmid, David Fuhrer
  3. Platz: Luca Bößer, Alex Nahkor, Erik Seith, Jan Goerlich, Thomas Brecht

 

Deutsche Mannschaftsmeisterschaften U 18 : JSV Speyer erneut Siebter.

Erfolgreich kehrten beide Jugendteams des JSV Speyer von den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der U18 zurück. Die Jungen gehören mit ihrem noch jungen Team wie in den Vorjahren zu den sieben besten Mannschaften in Deutschland. Die Mädchen, fast komplett zwei bis drei Jahre jünger als ihre Gegnerinnen, verloren nur äußerst knapp und unglücklich ihre Begegnungen.

Bereits im ersten Kampf trafen unsere männlichen Kämpfer auf den späteren Vizemeister, nach knappen Kämpfen und einem Sieg und einem Unentschieden durch Willi Martens und Michel Adam wurde diese Begegnung abgegeben. Im zweiten Mannschaftskampf wartete das Team aus Holle auf unsere Jungen. Gut vorbereitet und hoch konzentriert siegte der JSV-Speyer nach Siegen von Leon Stepper, Michel Adam, Paul Schall und Philipp Janto und zwei Unentschieden von Willi Martens und Robin Stegner deutlich mit 4:1. Leider verletzte sich Michel in diesem Kampf und konnte nun in der nächsten Begegnung nicht mehr antreten. Dem umgestellten Team reichten die  Siege von Willi Martens und Philipp Janto nicht aus um den Gegner aus Frankfurt/Oder zu besiegen. Erneut der siebte Platz war aufgrund der Altersstruktur ein zufriedenstellendes Ergebnis.

Das junge Mädchenteam, erstmals nach vielen Jahren wieder im Finale der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft, musste in jeder Begegnung durch die unbesetzte 44kg-Klasse immer einen Punkt kampflos abgeben. Das Team  kämpfte im ersten Kampf gegen den späteren DM-Dritten aus Abensberg hervorragend, konnte aber die knappe Niederlage nach Siegen von Alexandra Nußbaum und Anne Rheude sowie einem Unentschieden von Leonie Nußbaum nicht verhindern. Im zweiten Kampf traf die Mannschaft auf die starke Mannschaft aus Bad Homburg. Sehr unglücklich nach Siegen durch Leonie Nußbaum, Alexandra Nußbaum und Anne Rheude lautete das Ergebnis 3:4.

Beide Teams können durch ihr junges Alter im kommenden Jahr bei den Deutschen Mannschaftmeisterschaften unverändert antreten und wollen das diesjährige Ergebnis nochmal verbessern.

Team Jungen: Leon Stepper, Lukas Stepper, Julian Richter, Philipp Janto, Robin Stegner, Michel Adam, Willi Martens, Marco Zimmermann, Sebastian Schmitt, Paul Schall, Leonard Schneider-Strehl, Dennis Höllriegl, Florian Bantle, Aike Schnug

Team Mädchen: Leonie Nußbaum, Meta Lu Jülicher, Julia Hammel, Alexandra Nusbaum, Anne Rheude, Regine Steinhaus, Tracy Heusinger, Annemarie Lang

 

Karate: Neuer Dan-Träger. Matthias Schaudig hat am Sonntag, den 8. Dezember in Sachsen-Anhalt seine Prüfung zum 1. Dan (SOK) bestanden. Prüfer waren Olaf Büttner, Alexander Löwe und Marcus Gutzmer.

Familien-Sport-und Spielfest: Am Sonntag verbrachten rund 50 Familien einen bewegungsreichen Adventssonntag im Judomaxx. Viele, viele Kinder halfen dem Weihnachtsmann, die Stiefel zu füllen. Bewegungsparcour, Schneeballschlacht und weitere kooperative und lustige Spiele für die ganze Familie vermittelten Freude an Bewegung. Zum Relaxen lud eine kuschelige Lese-Ecke ein, die in Kooperation mit der Stadtbibliothek Speyer gut bestückt war.

www.judo-speyer.de Judo-Sportverein Speyer, Presse

10.12.2013


Lange Reise hat sich gelohnt

Siegerehrung mit Vanessa Müller (2. von links)Sieg für Vanessa Müller und Platz zwei für Benjamin Hofäcker vom JSV Speyer bei Deutscher Pokalmeisterschaft

Speyer- Großer Erfolg für die Judokas des JSV Speyer bei der Deutschen Pokal-Meisterschaft in Frankfurt/Oder: Mit Vanessa Müller (Platz eins in der Gewichtsklasse bis 63 Kilogramm) und Benjamin Hofäcker (Zweiter in der Kategorie bis 73 Kilogramm) schafften zwei der sieben JSV-Starter den Sprung aufs Treppchen.

Vanessa Müller kämpfte sich nach einem Freilos in der ersten Runde mit Siegen gegen Claudia Kersten (JC Mönchengladbach), Anja Fischer (Beueler JC) und Alice Schweinoch (JSC Erkelenz) ins Finale vor, wo sie auf Sabina Krampf vom TB Osterfeld traf. Dieses Duell entschied die Speyererin nach weniger als einer Minute für sich und holte damit Platz eins und die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft im Januar in Ettlingen.

Siegerehrung mit Benjamin Hofäcker (ganz links)Hofäcker gelangte mit Siegen über Pascal Jankowicz (JC Leipzig), Daniel Ruf (VfL Ulm/Neu-Ulm) und Leon Mayer (TSG Backnang) ins Halbfinale, wo er ich mit Wazaari gegen Oliver Lodtka vom Gastgebenden JC Frankfurt / Oder behauptete. Lediglich im Endkampf gegen Henrik Lauer vom SU Annen aus Nordrhein-Westfalen musste sich der Speyerer nach knapp vier Minuten Kampfzeit geschlagen geben. „Ich bin voll und ganz zufrieden“, resümierte Hofäcker. „Die letzten Ranglistenturniere sind zwar gut gelaufen für mich, doch dass er hier so gut läuft, das hätte ich nicht gedacht“, so der 19-jährige Speyerer, der mit diesem Erfolg eine zusätzliche Rechtfertigung für seine kürzlich erhaltene Einladung zum Nationalkaderlehrgang im Januar lieferte. Ebenfalls in der Gewichtsklasse bis 73 Kilogramm ging Stefan Bantle für den JSV Speyer an den Start. Er unterlag allerdings bereits im ersten Kampf denkbar knapp gegen den Leipziger Thilo Koch und verpasste die Trostrunde, weil Koch im Viertelfinale ausschied.

Auf Platz neun landete Jennifer Kirchner in der Gewichtsklasse bis 70 Kilogramm. Sie konnte ihren  Erstrundenkampf gewinnen, unterlag aber in Runde zwei und in der Trostrunde. Nicht platzieren konnten sich die weiteren JSV-Teilnehmer Manuel Queisser (-66 kg), Simon Wittmann (-81kg) und Anni Maier (-52kg). Mit der Bilanz war der JSV sehr zufrieden. Die lange Reise hat sich gelohnt, und alle Beteiligten hatten viel Spaß dabei. „Die Stimmung war richtig super, wir haben uns alle gegenseitig angefeuert und motiviert“, berichtete Anni Meier, die zusätzlich zu ihrem eigenen Einsatz auf der Matte auch noch als Coach für ihre Vereinskollegen fungierte. „Vanessa und Benny wissen ja, was sie können. Aber manchmal hat in der Vergangenheit irgendwie ein bisschen was gefehlt zum ganz großen Erfolg. Hier haben sie beide nicht nur stark gekämpft, sie waren auch vom Kopf her sehr positiv gestimmt und das war mit das Entscheidende“, resümierte die Chefin der JSV-Delegation.

Mit der Qualifikation von Vanessa Müller erhöht sich die Anzahl der JSV-Sportler bei den Deutschen Meisterschaft in Ettlingen auf drei. Benjamin Hofäcker hatte sich bereits vor seinem Erfolg in Frankfurt / Oder über die Ranglistenturniere des DJB qualifiziert. Ebenso mit dabei sein wird Barbara Bandel in der Gewichtsklasse bis 70 Kilogramm. Sie ist aufgrund ihrer Erfolge aus der vergangenen Saison für die diesjährigen Titelkämpfe gesetzt.

Text und Foto: JSV Speyer

03.12.2013


Gold für JSV bei internationalem Kata-Turnier

Judo-Kata-Team des JSV bei 4-Länder-Turnier in Inzell / Bayern erfolgreich. Mit je einmal Gold und Silber konnte das Kata-Team des JSV Speyer beim 4-Länder-Turnier in Inzell überzeugen und dabei wichtige Punkte für die Nationen-Wertung erzielen.

Insgesamt 6 Sportlerinnen und Sportler aus Speyer machten sich auf den Weg, um am 4-Nationen-Kata-Turnier zwischen der Schweiz, Österreich, Slowenien und Deutschland teilzunehmen. Die Ausrichtung des Turniers wechselt jährlich unter den beteiligten Nationen. Austragungsort war diesmal Inzell. Vor dem Turnier wird traditionell ein Kata-Lehrgang mit international renommierten Kata-Experten angeboten. Für die Speyerer Judoka hieß es also zunächst aufmerksam dem Lehrgang zu folgen und vor allem: Üben, üben, üben!

Nach erfolgreichem Lehrgangs-Abschluss stand am nächsten Tag das Nationen-Turnier auf dem Programm. Die Speyerer Judoka demonstrierten jeweils die Kata, auf die sie in den letzten Wochen und Monaten ihren Trainingsschwerpunkt gelegt hatten. In der Katame no Kata (Form der Bodentechniken) starteten Carmen Brech und Jürgen Gail. Beide treten noch nicht lange zusammen als Kata-Paar an, dass sie aber intensiv trainiert haben, konnte man ihrer Darbietung ansehen. Ein grundsolide Leistung, die Anerkennung verdient hat. Bei der starken und erfahrenen Konkurrenz reichte es leider noch nicht für eine Platzierung im vorderen Bereich. Schade!

In der Kime no Kata (alte Form der Selbstverteidigung) traten Michael Klomann und Jörg Gundersdorff an. Beide können inzwischen als erfahrenes Paar angesehen werden, haben sie doch in den vergangenen zwei Jahren die Pfalz in dieser Kata bei den Deutschen Meisterschaften vertreten. In der Tat zeigten sie eine souveräne Leistung, eine Demonstration ohne großen Makel. Die Spannung war daher groß, als die Ergebnisse verkündet wurden. Und die Spannung wich in pure Freude: Platz 2. Nur das Schweizer Paar wurde stärker bewertet.

Bei Thomas Hofmann und Daniel Koliander musste man gespannt sein. Beide sind letztmalig zusammen vor über einem Jahr bei der Kata-WM in Italien angetreten. Von den Deutschen-Vize-Meister der Jahre 2011 und 2012 sollte man hier trotzdem einiges erwarten können, aber die Konkurrenz war auch bei dieser Kata hoch einzuschätzen. Waren doch ein Schweitzer und das andere Deutsche Paar Marion und Jürgen Billmeir bei der in Kyoto/ Japan stattfindenden auf Platz 5 und 6 im Pool platziert gewesen, was deren internationale Klasse ausweist. So blieb die Spannung bis zum Schluss erhalten, obwohl die beiden als erstes Paar in dieser Kata  antreten mussten. Am Ende gab es nur noch Freude. Die Wertungsrichter hatten Thomas und Daniel auf Platz eins gesehen, gefolgt von dem andere Deutschen und dem Schweizer Paar.

In der Nage no Kata (Form des Werfens) und der Ju no Kata (Form der Geschmeidigkeit) wurden ebenfalls Wettbewerbe ausgetragen, jedoch ohne Speyerer Beteiligung. Beide Titel gingen hier nach Österreich. Am Ende konnte trotzdem noch einmal gejubelt werden. Die Nationenwertung gewann Deutschland vor Österreich, der Schweiz und Slowenien. Die Speyerer Judoka hatten an diesem Erfolg mit einmal Silber und einmal Gold einen großen Anteil. (Thomas Hofmann) www.judo-speyer.de

Judo-Sportverein Speyer, Presse

19.11.2013


Wertvolle Wettkampferfahrung auf hohem Niveau gesammelt

Speyer- Die U15-Judoka des JSV Speyer haben bei internationalen Turnieren Bregenz (Österreich) und Lommel (Belgien) eine ganze Reihe von vorderen Platzierungen erreicht und wertvolle Wettkampferfahrung auf hohem Niveau gesammelt.

Bei den Bodenseemeisterschaften der U12 und U14 in Bregenz war der JSV mit 13 Sportlern vertreten, die sich mit der Konkurrenz aus Deutschland, der Schweiz und Österreich messen mussten.

Bei Turnieren im Ausland sind die unterschiedlichen Wettkampfregeln immer etwas problematisch für die Wettkämpfer. Doch diese wurde vom engagierten Coach Peter Lichtmannegger bestens eingestellt und konnten so die Umstellung gut meistern, so dass der Coach mit den gezeigten Leistungen sehr zufrieden war. Die im Training erlernten Techniken wurden im Wettkampf angewandt und führten vielfach auch zum Erfolg. So zum Beispiel mit zwei ersten Plätzen durch Leon Lichtmanegger (U14, -34kg) und Jana Förtsch (U14, +52kg). Annika Harter (U14, -48kg) und Philipp Schmid (U14, -42kg) kämpften sich jeweils bis ins Finale vor, mussten sich dort aber geschlagen geben und belegten zweite Plätze. Auf Rang drei landeten die U14-Kämpfer Erik Seith (-42kg), Max Hampel (-50 kg) und David Fuhrer (+55kg). Sophia Wittmann (U14, -40kg) wurde Vierte, fünfte Plätze bei der U14 gab es für Stella Richter (-36kg), Joey Gohr (-46kg) und Thomas Brecht (-50kg). Nicht platzierten konnten sich Sophia Schmid (U12, -36kg) und Alex Nahkor (U14, -42kg).

Besonders freuten sich die jungen Sportler über die Unterstützung der zahlreichen mitgereisten Eltern, wobei der Familie Seith ein besonderer Dank gebührt, war doch die von ihr mitgegebene Marschverpflegung die Grundlage für einen gemütlichen Abend der gesamten Speyerer Delegation.

Beim Flanders Judocup in Lommel, einem Ranglistenturnier des belgisches Judobundes, waren mit  Jana Förtsch, Meike Gleber, Annika Harter, Christopher Hofäcker und Michael Bantle fünf U15-Judoka des JSV unter den 800 Teilnehmern aus ganz Europa, zu denen die jeweils sechs Besten der belgischen Rangliste in jeder Gewichtsklasse gehörten.

Gegen die starke internationale Konkurrenz konnten die Speyerer gut mithalten, was wiederum zu zahlreichen Einzelsiegen führte. Drei der fünf JSV-Kämpfer (Michael Bantle, Meike Gleber und Annika Harter) konnten sich über entsprechende Platzierungen in den Pools für die Hauptrunde qualifizieren. Annika und Meike verloren ihre Auftaktkämpfe, Michael erreichte nach drei starken Kämpfen das Finale, das er dann allerdings knapp verlor. Somit gab es einen zweiten Platz für Michael Bantle und einen dritten Platz für Annika Harter. Auch hier konnten die Verantwortlichen ein positives Fazit ziehen. Die fünf JSVler, die allesamt dem jüngeren 2000er-Jahrgang angehören, zeigten bei diesem starken Turnier technisch gutes Judo und konnten gut mithalten.

Die Sportler und der JSV bedanken sich bei Peter Lichtmannegger und Janina Hofäcker ein Dank für die gute Betreuung der Kämpfer sowie bei Benjamin Hofäcker für die perfekte Organisation und Vorbereitung beider. Text und Foto: JSV Speyer

16.11.2013


Sieben Pfalzmeistertitel für den JSV Speyer

Gruppenbild der Sieger vom JSV Speyer Gruppenbild der Sieger vom JSV Speyer

In jeder Hinsicht ein großer Erfolg für den Judosportverein Speyer waren die am Sonntag im Judomaxx ausgetragenen Pfalzmeisterschaften der Männer und Frauen. Zum einen gelang es zum ersten Mal seit Jahren, den Negativtrend bei den Teilnehmerzahlen umzukehren: 38 Männer und 14 Frauen (2012 waren es 25 und sieben gewesen) gingen für 13 Vereine auf die Matte. Zum anderen trumpften die Athleten des gastgebenden JSV stark auf und holten bei den Frauen dreimal den ersten und einmal den zweiten Platz, bei den Männern sogar vier Titel, zwei Vizemeisterschaften sowie dreimal Platz drei und einmal Platz sieben.

Für eine große Überraschung sorgte dabei Manuel Queisser, der als relativer Wettkampfneuling in der Gewichtsklasse bis 66 Kilogramm antrat und mit einer unerwartet starken Leistung den Turniersieg holte. In der gleichen Gewichtsklasse wurde Philipp Loos Dritter.

Im Wettkampf bis 73 Kilogramm wurde der JSV-Bundesligakämpfer Benjamin Hofäcker seiner Favoritenrolle gerecht und holte sich mit einem Sieg im Finale gegen seinen Vereinskollegen Stefan Bantle den Pfalzmeistertitel. Bantle hatte zuvor gegen den Bundesligakämpfer Marco Müller gewonnen. Paul Schall auf Rang drei und Leonard Schneider-Strehl als Siebter sorgten für weitere vordere Platzierungen für den JSV Speyer in dieser Gewichtsklasse.

In der Kategorie bis 81 Kilogramm kämpften die fünf Teilnehmer im Modus „Jeder gegen Jeden“, wobei Simon Wittmann stark auftrumpfte und den ersten Platz nur unglücklich verpasste, als er im Kampf gegen seinen Vereinskollegen Nico Zimmermann disqualifiziert wurde. Damit landete er auf Rang zwei, Zimmermann wurde Dritter. Den Turniersieg sicherte sich ein Kämpfer aus Bad Dürkheim.

Einen familieninternen Doppelerfolg gab es für die Familie Tsimakuridze: Während Nikolaz Tsimakuridze Pfalzmeister bis 90 Kilogramm wurde, gewann sein Vater Dima den Titel im Schwergewicht mit einem Sieg über den ebenfalls für den JSV Speyer antretenden Markus Sturm.

Eine optimale Ausbeute feierten die Speyerer Frauen. Anni Meier (-52 Kilogramm) und Vanessa Müller (-63) wurden ebenso Pfalzmeisterin wie Claudia Pabst (-70kg), die sich vor ihrer Vereinskollegin Jennifer Kirchner platzierte.

Die erste sportliche Großveranstaltung im Judomaxx nach dem Tod des JSV-Vorsitzenden Heiner Sprau begann mit einer Schweigeminute zu Ehren des Verstorbenen, der sicherlich sehr stolz gewesen wäre auf die Leistungen der JSV-Sportler und auf die erfolgreiche und professionelle Organisation seitens der Verantwortlichen, die für einen reibungslosen und gelungenen Turnierablauf sorgten.

Die Pfalzmeister der einzelnen Gewichtsklassen sind nun für die Deutsche Pokalmeisterschaft am 30. November und 1. Dezember in Frankfurt / Oder qualifiziert. Text und Foto: JSV Speyer

11.11.2013


JSV-Talente messen sich mit Deutschlands Besten

Sieben JSVler beim U17-Sichtungsturnier in Herne - Vizemeister und Berufung in Nationalkader für Michel Adam

Sieben Nachwuchssportler des Judosportvereins Speyer sind am Samstag beim bundesweiten U17-Sichtungsturnier in Herne an den Start gegangen und haben sich mit den Deutschlands Besten in ihrer Altersklasse gemessen.

Den größten Erfolg fuhr dabei Michel Adam (-60 Kilogramm) ein, der bereits beim Süddeutschen Sichtungsturnier in Bamberg mit einem Sieg auf sich aufmerksam gemacht hatte. In Herne kämpfte er sich in der Gewichtsklasse mit dem größten Teilnehmerfeld (47 Athleten) bis ins Finale vor, wo er erst nach Kampfrichterentscheid verlor. Für seine konstant starken Leistungen wurde er mit einer Einladung zum Bundeskader belohnt.

In der Klasse bis 50 Kilogramm trat Julian Richter an. Er verbuchte einen Sieg und zwei Niederlagen. In der Kategorie bis 66 Kilogramm hatte der JSV drei Judokas gemeldet. Marco Zimmermann unterlag in seinem ersten Kampf und verpasste die Trostrunde, weil sein Gegner ebenfalls vorzeitig ausschied. Willi Martens und Sebastian Schmitt schafften es beide mit drei klaren Einzelsiegen bis in ihre jeweiligen Poolfinals, unterlagen aber dort beide und kamen in die Trostrunde. Während Schmitt dort nach einer weiteren Niederlagen ausschied, konnte Martens zunächst einen weiteren Sieg feiern, verlor dann aber anschließend im Kampf um den Einzug ins kleine Finale und wurde Siebter.

Der jüngste Speyerer Starter, der 16-jährige Paul Schall, stieß nach zwei souveränen Auftaktsiegen ebenfalls ins Poolfinale vor, wo er zwar unterlag, aber ebenfalls in der Trostrunde eine weitere Chance erhielt. In einem kräftezehrenden Kampf gewann er im Golden Score (Verlängerung), hatte aber im kurz darauf stattfindenden nächsten Kampf nicht mehr genügend Reserven, um einen weiteren Kraftakt zu vollbringen. So musste er etwas unglücklich ausscheiden. In der Klasse bis 81 Kilogramm durfte Florian Bantle nach einer Niederlage gegen den späteren Pool-Sieger in der Trostrunde noch einmal ran, musste aber nach einem verlorenen Kampf die Segel streichen.

"Ich bin sehr zufrieden mit den Leistungen unserer Sportler, alle konnten mindestens einen Kampf gewinnen und der Bundestrainer hat die guten Techniken der Speyerer Judoka sehr hervorgehoben. Unsere Jungs sind sehr fleißig, man sieht ihre gute Entwicklung und auch in den neuen Gewichtsklassen, in die sie zum Teil gewechselt sind, konnten sie schon sehr gute Leistungen zeigen", so Ferenc Nemeth, der Trainer der Leistungsgruppe des JSV-Speyer.

JSV Speyer, Presse www.judo-speyer.de

11.11.2013


Neues aus dem Judomaxx

Judo: vier neue Pfalzmeister vom JSV

Karate: Matthias Schaudig und Fabio Roth erfolgreich bei internationalem Cup

Turntiger in der Postgalerie: Unter dem Motto „Vereintes Speyer“ stellen sich diese Woche verschiedene Vereine im Einkaufszentrum „Postgalerie“ in Speyer vor. Natürlich ist auch der JSV dabei. Die Mini-Turntiger (Eltern-Kind-Turnen) und die Turntiger (Vorschulgruppen) haben ihre Sportstunde in die Einkaufsgalerie verlegt. Infostand, Flyer und Ansprechpartner vor Ort zeigen, welch umfangreiches Programm der JSV bietet. Wer Lust hat vorbeizuschauen: Die Vertreter des JSV sind noch bis ca. 16.30 Uhr in der Postgalerie.

Termine:

Samstag, 09. November: DJB-Sichtungsturnier U 17 männlich in Herne

                                     DJB Sichtungsturnier U 17 weiblich in Holzwickede

Sonntag, 10. November: Pfälzische Einzelmeisterschaften M/F im Judomaxx. Kampfbeginn: 11.00 Uhr

                                    Bodensee-Meisterschaft in Bregenz (U 16)

Pfälzische Mannschaftsmeisterschaften U 15 und U 18:

Vier Mannschaften – vier Siege für den JSV! Mit vier Goldmedaillen kehrten die Teams des JSV Speyer am Sonntag, 3. November, von den Pfälzischen Mannschaftsmeisterschaften aus Bad Dürkheim zurück.

Die männliche U 18-Jugend besiegte im Finale ihren Gegner aus Zeiskam überlegen mit 5:1. Im Team starteten: Leon Stepper, Julian Richter, Philipp Janto, Robin Stegner, Marco Zimmermann, Paus Schall, Leonard Schneider-Strehl, Florian Bantle, Michel Adam, Lukas Stepper, Willi Martens, Sebastian Hofäcker und Sebastian Schmitt.

Das weibliche U 18-Team des JSV Speyers erreichte kampflos den 1. Platz: Leonie Nussbaum, Alexandra Nußbaum, Meta Lu Jülicher, Julia Hammel, Regine Steinhaus, Janina Hofäcker, Tracy Heusinger, Annemarie Lang und Anne Rheude.

Beide Mannschaften werden Ende November um die Südwestdeutsche Meisterschaft kämpfen. Die Sieger stehen im Dezember im Finale um die Deutsche Jugendmeisterschaften.

Die U 15-Starter und –Sieger des JSV mit Ferenc Nemeth (links) und Peter Lichtmannegger (rechts)

Die U 15-Mädchenmannschaft mit u.a. Stella Richter, Annika Harter, Leonie Nussbaum, Maike Kleber, Jana Förtsch und Tatjana Kanunnikov setzte sich gegen Schindhard souverän mit 5:2 durch.

Bei den U 15 Jungen ging es im ersten Kampf gegen Rodenbach (5:2). Gewonnen haben Leon Lichtmannegger, Philip Schmid, Christopher Hofäcker, Jan Goerlich, Michael Bantle. Mit dabei waren außerdem Thomas Brecht, Max Hampel, Joey Gohr und David Fuhrer. Auch aus dem zweiten Kampf gegen Landau gingen die Speyerer siegreich hervor (5:3).

Mit diesem Ergebnis bewies der JSV seine absolute Vorrangstellung in der Pfalz. Trainer und Betreuer Ferenc Nemeth, Peter Lichtmannegger und Manfred Dreiseitl waren hochzufrieden mit den Leistungen der Judoka. In Gedenken an den vor kurzem verstorbenen Vorsitzenden des JSV, Heiner Sprau, sind alle JSV-Kämpfer mit Trauerflor gestartet.

 

Karate: Gold und Bronze für JSV-Karateka. Zum jährlichen internationalen Coupe d'Alsace am 3. November mit Startern aus elf Nationen reisten auch Matthias Schaudig (Shito-ryu Bundeskader) und Fabio Roth (Landeskader Rheinland-Pfalz) vom JSV Speyer nach Selestat in Frankreich, um sich auf französischen Terrain mit internationalen Kaderathleten zu messen.

Fabio Roth startete in der Kategorie Kata männlich Junioren und setzte sich in der Vorrunde souverän gegen seinen Kontrahenten durch, verlor dann jedoch im Viertelfinale gegen den späteren Zweitplatzierten und erkämpfte sich über die Trostrunde mit der Kata Gangaku einen sehr guten 3. Platz. Eine tolle weitere internationale Erfahrung für den jungen Wettkämpfer.

Matthias Schaudig startete als Jüngster in der höheren Altersklasse Kata männlich Leistungsklasse. Nach kompromisslos-dominanten Vorrunden, die Schaudig durchgehend mit 5:0 Punkten gewann, traf er im Halbfinale auf einen starken französischen Nationalkaderathleten, den er in einer spannenden Begegnung mit der Kata Chatanyara no kushanku mit 3:2 Kampfrichterstimmen bezwang. Noch spannender wurde es dann im darauf folgenden Finale. Hier legte Matthias mit einer sehr starken Suparimpei vor, sein Gegenüber erwiderte mit einer ähnlich starken Unsu. Knapp hatte dann jedoch Schaudig die Nase vor und gewann mit 3:2 die Goldmedaille. Schaudig unterstrich mit diesem ersten Platz seine Führungsposition auf diesem Wettkampfniveau und blickt zuversichtlich in Richtung 23. November, an dem er an der Stilrichtungsmeisterschaft des Deutschen Karateverbands, dem DKV Shito-ryu Cup in Stuttgart teilnimmt und sich dort besonders auf seine Begegnung mit dem amtierende Deutschen Meister Ilja Smorguner aus München freut. "Ich bin vorbereitet", meint der Speyerer selbstbewusst. 

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(20. Oktober) Karate: Der jährliche zweitägige Coupe de Kayl in Luxembourg zählt mit fast 800 Startern aus 14 Nationen, unter anderem England, Armenien, Schottland, Irak und Deutschland, zu den größeren internationalen Wettkämpfen der Umgebung. Nachdem Matthias Schaudig und Fabio Roth (beide JSV Speyer) im letzten Jahr bereits erfolgreich zurückkehrten, nämlich mit Gold in der U18-Kategorie und Silber in der Open-Kategorie (Matthias Schaudig), sowie Bronze bei den U16-Startern (Fabio Roth), wollten es die beiden Speyerer auch dieses Jahr wissen und fuhren über das überregionale Athletenförderungsprogramm Team Gutzmer nach Kayl.

Beide zeigten sich in sehr guter Form, allerdings rutschten die Athleten altersbedingt in die jeweilig nächsthöhere Altersklasse, wo sie deutlich stärkeres Niveau erwartete. Fabio Roth (Landeskader Rheinland-Pfalz) startete in der Kategorie Kata männlich U18. Dort gewann er die ersten Vorrunden für sich, verlor dann allerdings gegen einen Athleten aus Luxembourg, erkämpfte sich dann allerdings unabgelenkt den 3. Platz in seiner Kategorie. In der Open-Kategorie verlor Roth nach einem Freilos, erreichte in der Trostrunde jedoch noch den 5. Platz. 

Matthias Schaudig (Shito-ryu Bundeskader, Landeskader Rheinland-Pfalz) startete zu Beginn in der Kata männlich Open-Kategorie, unterlag aber gleich in der ersten Runde seinem belgischen Kontrahenden Soheil Zahreian knapp mit 2:3. Da Soheil sich für das Finale qualifizierte, stand Matthias die Tür zur Trostrunde offen. Nach fünf schweren Runden unter anderem gegen England, Frankreich und Luxembourg, traf Matthias im Kampf um Platz 3 auf seinen Rivalen Patrick Marques, der auf der kommenden Weltmeisterschaft für Luxembourg antritt. Nach einem spannenden Kampf auf sehr hohem Niveau gewann Matthias mit 4:1 Punkten und sicherte sich Bronze in der Open-Kategorie. Noch besser laufen sollte es in seiner Altersklasse U21. Dort gewann er souverän alle Begegnungen mit 5:0 Punkten deutlich für sich und marschierte nach Siegen gegen Irland, England und Frankreich ins Finale ein, wo ihn erneut Patrick Marques erwartete. Dieses mal hatte allerdings der Luxembourger die Nase vorn und somit gewann Matthias Silber bei den U21-Startern.

Fabio Roth:

3. Platz U18

5. Platz Open

Matthias Schaudig

2. Platz U21

3. Platz Open

JSV Speyer, Presse

05.11.2013


Ergebnisse vom 3. JSV-Freundschafts-Karate-Turnier

Fenja Kendler, 1. Platz Mädchen U 14Speyer- Voll konzentriert, mit erhobenem Haupt und offenem Blick schreitet Fenja Kendler auf die Mattenfläche. Allein auf sich gestellt zeigt sie vor den Augen von drei aufmerksamen Kampfrichtern ihre Karate-Techniken. Sie überzeugt durch saubere Ausführung, Körperspannung und innere Haltung: 1. Platz für die Zwölfjährige.

In insgesamt 11 Kategorien maßen sich die jungen Nachwuchs-Kämpfer beim Kinder-Einsteiger-Turnier der Karate-Abteilung des Judo-Sportvereins Speyer am Samstag, 2. November. Neben Startern vom JSV Speyer folgten befreundete Vereine aus Waldsee und Ludwigshafen der Einladung und schickten Wettkämpfer der Altersklassen U 10 bis U 16. Unterteilt nach Alter, Gürtelgrad und Geschlecht traten sie in der Disziplin Kihon (Grundschule) oder Kata (Formkampf ohne Gegner) an. Nach einem Gedenkmoment an Heiner Sprau genossen über 40 Teilnehmer, insgesamt über 100 Sportler, Eltern, Geschwister und Helfer die beeindruckende Atmosphäre im Judomaxx. Dabei überzeugte das von den Familien liebevoll bestückte Büffet ebenso wie die reibungslose Organisation. Wettkampfleiter Matthias Schaudig, selbst erfolgreicher Wettkämpfer, führte professionell und souverän durch die Veranstaltung.

Viele Kinder nahmen zum ersten Mal an einem offiziellen Wettkampf teil, dementsprechend aufgeregt waren sie. Um den Wettkampfeinsteigern möglichst faire Chancen zu gewähren, werteten die Kampfrichter im Kihon (Grundschule) nach Punkten. Jeder Wettkämpfer führte seine einstudierten Karate-Techniken mindestens drei Mal vor. Die sechs Teilnehmer mit den meisten Punkten kamen eine Runde weiter. So war gewährleistet, dass kein Teilnehmer nach nur einer einzigen Demonstration schon aus dem Wettkampf ausschied. So mancher Wettkampf endete mit einer Überraschung: Manchmal holten auch die kleinsten Teilnehmer die meisten Punkte.

Alessio Roth, 1. Platz Jungen U 16 KataFreundschaft und Fairness standen bei diesem Turnier an erster Stelle. Viele junge Karateka schielten auch hoffnungsvoll auf die Pokale, die jedoch nur die besten jeder Kategorie überreicht bekamen. Letztendlich gingen aber alle Teilnehmer als Sieger von der Matte. Denn die eigene Nervosität zu besiegen, die Nerven zu behalten, sein Bestes zu geben und auch mit Niederlagen umgehen zu lernen, zeichnete alle Kämpfer aus.

Kurz vor der Mittagspause zeigte Kader-Athlet Matthias Schaudig bei einer Demonstration von zwei Katas den jungen Nachwuchskämpfern, welches Niveau man mit Talent, Ehrgeiz und viel Trainingsfleiß erreichen kann. Er dankte den vielen Eltern, der jugendlichen Kampfrichtertischbesatzung, den Küchenhelfern, Einkäufern und Auf- und Abbauhelfer sowie der Firma Fensterbau Klaer aus Speyer, die ihr Auto zum Transport der Karate-Matten zur Verfügung stellte.

Organisation und Wettkampfleitung: Jürgen Ballreich, Matthias Schaudig, Thorsten Sturm

Jugendliche Kampfrichtertisch-Besatzung: Nico Dirks, Rebecca Fiebig, Fabio Roth, Phil Schulte, Janik Sturm, Patrick Sturm, Helena Vlad, Mihai Vlad

Ergebnisliste des 3. Karate-Freundschaftsturniers des JSV Speyers:

1. Plätze: Jerome Audibert, Julian Bartholomä, Chrisostomos Karpetis, Fenja Kendler, Alessio Roth, Sophie Steinemann, Marcel Stemski, Cem Yilmaz

2. Plätze: Axel Bentz, Selim Böke, Sinan Böke, Philipp Großer, Lena Hurst, Cedric Marquard, Dominic Mecke, Nathalie Steinemann, Seyna Yilmaz

3. Plätze: Rana Akinci, Vincent Albrecht, Julian Bartholomä, Sinan Böke, Clara Doser, Max Henning, Lena Hurst, Shanaya-Mae Ißle, Chrisostomos Karpetis, Jonas Kasek, Henriette Köster, Lukas Lenke, Cedric Marquard, Oliver Mecke, Nathalie Steinemann, Marcel Stemski, Tinh-Timmy Ta

JSV Speyer, Presse; Foto (JSV/Lilia Schaudig)

www.judo-speyer.de

03.11.2013


Trauer im Judomaxx

Tiefe Trauer und ein Meer von Tränen – aber auch unendlich viel Dankbarkeit und Wertschätzung teilen seit wenigen Tagen die Menschen im Judomaxx

Unser Heiner, Vorsitzender, Chef, Freund und Mentor ist am Sonntag, 27. Oktober an den Folgen eines schweren Schlaganfalls im Kreis seiner Familie verstorben.

Heiner hat uns alle in seinen 23 Jahren als 1. Vorsitzender mit seiner Begeisterung und Zuversicht für neue Ideen und Visionen gewinnen können.

„Geht nicht“– gab es für ihn nicht, keine Hürde war ihm zu hoch, kein Weg zu weit, kein Gespräch ohne Sinn.

Sein größtes Engagement galt dabei immer der Jugend. Diese in ihrer Persönlichkeit zu stärken, sie zu ermutigen und ihnen einen Halt zu geben, auf der Suche nach ihrem eigenen Platz im Leben, war stets das Zentrum seines unermüdlichen Tuns.

Angefangen vom Jugendvorstand,  der Vereinszeitschrift Ippon,  dem Abenteuerwochenende,  der Freizeit auf dem Sensenstein, den Jungs- und Mädchenwochenenden, der Ferienbetreuung, dem Elternmitmachtraining bis hin zur Hausaufgabenbetreuung und Berufsberatung – ständig hatte er neue Ideen.

Auch über den JSV hinaus, trug er seine Gedanken als Stadtsportverbandsvorsitzender in andere Vereine, setzte sich für die Förderung des Sports, die Vernetzung mit Schulen und anderen Jugendverbänden über Kooperationen und für das Kinder- und Jugendfest ein. 

Des Öfteren trieb er den Vorstand des JSV zur Verzweiflung und stieß auch auf Widerstände.

Doch gelernt aus den Grundsätzen des Judo „Siegen durch Nachgeben“, setzte er wenig später mit der nächsten Überzeugungstechnik ein und betrieb seine Pläne unbeirrbar weiter, bis er schließlich viele durch den Erfolg überzeugen konnte.

Dadurch schaffte er es  immer wieder, neue Mitglieder, Eltern und Jugendliche zur Mitarbeit zu begeistern und sie an den Platz zu stellen, an dem sie mit ihren Fähigkeiten und Stärken diese Ideen umsetzen und gleichzeitig an ihrer eigenen Persönlichkeit wachsen und reifen können.

Viele Jugendliche – und auch Erwachsene hat er über Jahrzehnte mit kleinen und großen Hilfen stabilisiert und bestärkt. So erreichen uns ins dieser Zeit der Trauer so viele Nachrichten von JSVlern aus ganz Deutschland – ja sogar aus der ganzen Welt, die ihre große Dankbarkeit und Wertschätzung dafür zum Ausdruck bringen.

Heiner hinterlässt eine riesige Lücke, die zu schließen kein einzelner Mensch schafft. Doch aufgrund der vielen Hilfsangebote und lieben Gespräche mit Mitgliedern und Eltern sind wir sicher, dass wir es gemeinsam schaffen können, den  JSV Speyer als eine starke familiäre Gemeinschaft weiterzuführen. In seinem Sinne.

Jeder von uns kann dazu einen Beitrag leisten, im Aufeinanderzugehen und Füreinanderdasein.

Zuhören, Mitgefühl zeigen und Hoffnung schenken. So hat Heiner uns geprägt.

Dabei ist es entlastend, dass wir dazu - genau wie Heiner - nicht fehlerlos sein müssen und ständig perfekt, denn die Menschen um uns herum wollen nicht beeindruckt, sondern vor allem geliebt werden. Nicht Fehlerlosigkeit sondern gelebtes Leben überzeugen.

„ Es gibt nichts Gutes – außer man tut es“, dieser Ausspruch von Erich Kästner war Heiners Lebensmotto.

So wäre es schön, wenn wir alle seinem Beispiel folgen und Menschen sind, in dessen Nähe sich andere trauen, so zu sein, wie sie sind und in deren Gegenwart es einem gut geht.

Heiner war bekennender Christ. Er hat mit all seinen Stärken und Schwächen diese christlichen Werte weitergegeben und er hatte die Hoffnung, dass wir uns alle einmal wiedersehen. Darauf dürfen wir uns freuen.

Wir sind alle ganz herzlich eingeladen in Dankbarkeit von Heiner Abschied zu nehmen.

Der Trauergottesdienst findet am Montag, 04.11.2013 um 13.30 Uhr in der Johanneskirche in Speyer statt. Anschließend ist die Beisetzung auf dem Friedhof in Dudenhofen.

JSV Speyer, Presse

30.10.2013


JSV Speyer erfolgreich auf internationaler Ebene

3 Medaillen auf internationalen Turnieren

Sebastian Hofäcker gewinnt sensationell Gold, Paul Schall steuerte Bronze bei den internationalen Bonn Open dazu. Benjamin Hofäcker erreichte einen Dritten Platz bei dem 3ème TOURNOI INTERNATIONAL DE JUDO in METZ.

Am Samstag starteten zwei JSVler beim internationalen Bonn Open, zu dem 500 Teilnehmer aus ganz Europa gemeldet hatten. Der JSV Speyer wurde von zwei Athleten vertreten.

Nach vierwöchiger Verletzungspause ging bis  60 kg Sebastian Hofäcker in einem Feld von 26 Teilnehmern an den Start. Nach vier eindrucksvollen und souveränen Siegen stand er im Finale gegen Harry Hsia aus den Niederlanden. Der Finalkampf ging nach Unentschieden in der normalen Kampfzeit in die Verlängerung, hier konnte Sebastian seinen Kontrahenten werfen und den Kampf für sich entscheiden – Gold für den Speyerer.

Paul Schall, der zuletzt Bronze beim Bundessichtungsturnier in Bamberg holte, vertrat Speyer in der Gewichtsklasse bis 73 kg. Wegen einer Unachtsamkeit im ersten Kampf musste er in die Trostrunde. Dort konnte er sein ganzes Können zeigen und stand nach 4 Siegen im kleinen Finale. Hier traf er erneut auf seinen Auftaktgegner. Dieses Mal konnte der Speyerer sich revanchieren und den Kampf für sich entscheiden. Paul wurde so 3. und konnte seine Siegesserie nach dem Erfolg in Bamberg beeindruckend fortsetzen.

Am Sonntag starteten Benjamin Hofäcker und Stefan Bantle nach längerer Wettkampfpause bei dem 3ème TOURNOI INTERNATIONAL DE JUDO in METZ.

Beide standen in der Gewichtsklasse bis 73 kg, in der 37 Teilnehmer an den Start gingen. Stefan Bantle konnte zwei Kämpfe gewinnen, musste aber auch 2 Niederlagen einstecken. Benjamin Hofäcker kämpfte sich bis ins Halbfinale vor, erst dort musste er sich geschlagen geben. Im Kampf um Platz 3 gewann er souverän und sicherte sich verdient die Bronzemedaille.JSV Speyer, Presse

21.10.2013


Stadt empfängt ungarische Judoka aus Györ

Speyer- Durchaus denkbar, dass zwischen der Domstadt Speyer und der ungarischen Stadt Györ (deutsch: Raab) eine festere Bindung entwickelt. Da die westungarische 130 000 Einwohner zählende Großstadt bereits mit Erfurt, Sindelfingen, Ingolstadt und Pforzheim vier Städtepartnerschaften pflegt, wäre Speyer in diesem Kreise die fünfte deutsche Stadt.  Zu verdanken haben die Speyerer diese Option dem Judo-Sportverein (JSV), der in diesen Tagen die ersten zarten Bande mit jungen Ungarn knüpft.  Vierzehn junge Judoka im Alter zwischen 12 und 18 Jahren sind mit ihren vier Betreuern Gäste des JSV und lernen in einem kulturellen Austauschprogramm  zusammen mit 30 jungen JSV-Judoka die Stadt Speyer und deren nähere Umgebung kennen.

Beim Empfang durch die Stadt Speyer schlugen die ungarischen Judoka Györ für eine neue Städtepartnerschaft vor, denn Ungarn fehlt noch im Partner-Portfolio der über 2000 Jahre alten Kaiserstadt. Da Györ, bzw. Raab, auch eine reichhaltige Kultur zu bieten hat und unter anderen drei Hochschulen unterhält, sei der Gedanke gar nicht so abwegig, meinte Kabs. Die Schul-und Kulturdezernentin dankte JSV-Geschäftsführerin Gerlinde Görgen für die Organisation des Austauschs, der dank der guten Kontakte des früheren ungarischen Nationaltrainers Ferenc Nemeth zurückgeht. Nemeth, bereits seit drei Jahren in Diensten des Speyerer Judo-Sportvereins, hat mit der Trainerin von Györsentiavini, Zsuszanna Hotas, den Austausch initiiert. Der Speyerer Chefcoach hat die ungarische Spitzensportlerin einst zu mehren Titeln beim Welt- und Europameisterschaften geführt. Verständlich, dass die beiden  mit viel Freude auch die zwei von Nemeth geleiteten Trainingseinheiten  auf den Matten des Judomaxx verfolgten. 

Dort wurden die ungarischen Gäste gemeinsam mit den Speyerer Jugendlichen auch verpflegt. Unter der Regie von JSV-Küchenchef Helmut Meier und Barbara Erny-Richter  halfen viele Judoka-Eltern mit, ein kraftgebendes Frühstück zu bereiten und für die Abendessen einen abwechslungsreichen Speiseplan zu gewährleisten.  Denn nach Besuchen des Technik-Museums,  der BASF in Ludwigshafen oder auch im Judomaxx-„Partner“ Bademaxx  hatten die Jugendlich stets ordentlich Hunger. Auch bei einer Schifffahrt auf dem Rhein und einer Stadtrallye, so wie gemeinschaftlichen Spielen im Judomaxx lernten sich die Jugendlichen näher kennen und erfuhren viel aus dem Alltag in dem andern Land. Nach anfänglicher, hauptsächlich sprachlich bedingter Zurückhaltung „war schnell das Eis gebrochen“, freut sich Geschäftsführerin Gerlinde Görgen.

Der JSV muss die Kosten für den einwöchigen Austausch nicht alleine stemmen, sondern bekommt für diesen internationalen Austausch eine Unterstützung über die Deutsche Sportjugend vom Bundesamt für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Der Austausch hat auf jeden Fall  die Grundlagen gelegt für eine langfristige Freundschaft – die Einladung zum Gegenbesuch in Györ ist ausgesprochen und  für den nächsten Sommer geplant. ws, Foto: Klaus Landry; Privat

21.10.2013


Verrücktes Programm sorgt für Begeisterung

Ferienbetreuungsaktion „Wilde 13“ beim JSV ein voller Erfolg

Speyer- Buntes Treiben und jede Menge fröhliche Gesichter im Speyerer Judomaxx: In den Herbstferien wurde erneut das beliebte Ferienbetreuungsprogramm „Wilde 13“ angeboten, den der JSV Speyer bereits seit fünf Jahren in Zusammenarbeit mit dem Runden Tisch zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf organisiert. 45 Kinder von Eltern, die in verschiedenen Behörden arbeiten, wurde von Montag bis Freitag ab 7.30 Uhr von 20 Betreuern unterhalten und absolvierten ein abwechslungsreiches Programm, bevor sie jeweils zwischen 12.30 und 13 Uhr von ihren Eltern abgeholt wurden.

Motto der Woche war „verkehrte Welt“, und in diesem Sinne hatten die Hauptorganisatoren Marie Ziaja, Pauline Braun, Julia Ziaja, Hannah Wehr und Manuel Queisser vom JSV ein ausgefallenes Programm mit ungewöhnlichen Aktivitäten vorbereitet. So gab es am Montag eine „verrückte Olympiade“ mit ungewöhnlichen Disziplinen wie dem Kleiderwettlauf, bei dem die Kinder sich einen Judoanzug anzogen, eine Laufstrecke absolvierten und den Anzug dann an den nächsten Läufer weitergaben. Seile Klettern und Hula-Hoop-Werfen standen ebenfalls auf dem Programm. Für die Sieger gab es silber besprühte Wäscheklammern, denn im Sinne der „verkehrten Welt“ gab es für Platz eins eben nicht Gold, sondern Silber.

Am Dienstag durften sich die Kinder schick anziehen, denn es stand ein „Casino-Abend“ auf dem Programm. Die Jungs kamen mit Sakko und Fliege, die Mädchen im Kleid, und vor Ort wurde mit Schminke oder aufgemaltem Schnurbart das Erscheinungsbild komplettiert. Dann ging es auf den Roten Teppich, wo sich alle zujubeln und fotografieren lassen durften. Ihre Wettchips konnten die Teilnehmer auf die Sieger von verschiedenen Geschicklichkeitsspielen setzen.

Sprachtalent war am Mittwoch gefragt, denn unter dem Motto „Crazy Day“ wurde von den Betreuern alles auf Englisch erklärt. Bekannte Spiele wie Brennball oder Aufgaben mit dem Medizinball stellten sich als knifflig heraus, wenn die Kommunikation in einer fremden Sprache läuft. Aber die Kinder haben motiviert mitgemacht und sich alle Mühe gegeben, ihre Englischkenntnisse bestmöglich einzusetzen.

Zur „Pyjama-Party“ am Donnerstag traten die Kinder im Schlafkostüm an, doch trotzdem legte man sich keineswegs den ganzen Tag auf die faule Haut, denn JSV-Mitglied Philipp Kabs absolvierte mit der Gruppe verschiedene Kooperationsspiele, bei denen die Kinder durch gute Zusammenarbeit die gestellten Aufgaben bewältigen konnten.

Zum Abschluss ging es am Freitag zur Stadtrallye. Die Betreuer hatten sich in der Speyerer Altstadt versteckt und schauten aus dem Hintergrund unauffällig nach den Kindern, die eine Vielzahl von Aufgaben zu absolvieren hatten: Sich vor dem Dom zu einer Pyramide aufstellen, irgendjemanden finden, der 70 Jahre alt ist, oder sich mit einem Eisverkäufer fotografieren lassen. Den Tag rundeten das gemeinsame Anschauen von Fotos und Videos, die während der Woche entstanden waren, ab.

Hannah Wehr und Manuel Queisser, die zum ersten Mal mit Marie Ziaja und Pauline Braun, die Hauptverantwortung für die Organisation übernommen hatten, nachdem sie bei den vergangenen Aktionen als Teil des größeren Betreuerteams dabei gewesen waren, zeigten sich am Freitagnachmittag erschöpft, aber glücklich und zufrieden, nachdem ihre Schützlinge sich verabschiedet hatten. „Wir sind total fertig, aber es war sehr schön und auch für uns mal was anderes. Die Themen wurden gut angenommen und die Kinder halten viel Spaß. Einige wollten gar nicht nach Hause gehen sondern am liebsten über Nacht in der Halle bleiben“, berichtet Hannah Wehr. Auch das Feedback von den Eltern sei sehr positiv gewesen und es zeichnet sich bereits jetzt ab, dass die Nachfrage nach der nächsten „Wilde 13“-Aktion schon sehr groß sein wird. Man darf gespannt sein, was sich die Verantwortlichen beim JSV dafür auf die Beine stellen. Text und Foto: JSV Speyer

14.10.2013


Eine Judo-Laufbahn so alt wie der DJB

Auf dem Bild ist Horst Alpers (2. von rechts) zusammen mit seinen ehemaligen Schülern Peter Lichtmanegger (ganz rechts) und Volker Heyer (hinten Mitte im grauen Pullover) sowie JSV-Geschäftsführerin Gerlinde Görgen (ganz links) zu sehen. Auf dem Bild ist Horst Alpers (2. von rechts) zusammen mit seinen ehemaligen Schülern Peter Lichtmanegger (ganz rechts) und Volker Heyer (hinten Mitte im grauen Pullover) sowie JSV-Geschäftsführerin Gerlinde Görgen (ganz links) zu sehen.

JSV Speyer verabschiedet sich von seinem Trainer Horst Alpers, der nach Madeira auswandert

Speyer- Die Vereinsfamilie des Judosportvereins Speyer hat kürzlich ein außergewöhnliches Mitglied verabschiedet: Der langjährige Judoka und Trainer Horst Alpers war beim abschließenden Bundesliga-Heimkampf gegen den JC Ettlingen zum vorerst letzten Mal im Judomaxx – er wandert aus, um auf der portugiesischen Atlantik-Insel Madeira einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen.

Die Judo-Laufbahn des 1943 geborenen Alpers ist so alt wie der Deutsche Judobund selbst. 1953, im Jahr der Gründung des DJB, begann der gebürtige Hamburger mit dem Sport, der ihn ein Leben lang begleiten sollte. In den 1970er Jahren war er erfolgreicher Wettkämpfer und stieg mit dem BC Karlsruhe in die Erste Bundesliga auf. Zudem war er auch international bei hochkarätigen Turnieren erfolgreich, unter anderem auch in Japan, wo er sich Anfang der 70er Jahre über einen längeren Zeitraum aufhielt, um zu trainieren und an Turnieren teilzunehmen.

Das öffentliche Interesse am Judo war damals groß, und die Bundesligamannschaft aus Karlsruhe kämpfte damals regelmäßige vor 300 bis 500 Zuschauern. Doch der Höhenflug war nicht von Dauer, und so mussten Horst Alpers und seine Teamkollegen nach einigen Jahren Abschied nehmen von der höchsten deutschen Liga. „Einige wichtige Leute haben sich zurückgezogen, und dann ging es leider bergab“, erinnert er sich.

In den 1980er Jahre feierte Alpers weitere Erfolge als Trainer der Bundesligamannschaft des 1. Mannheimer JC, der 1983 in die Erste Liga aufstieg und sich dort bis 1990 halten konnte. Zu den von ihm betreuten Kämpfer gehörten Peter Lichtmannegger und Volker Heyer, die heute beim JSV Speyer als Trainer tätig sind. Lichtmannegger war es, der nach seinem Wechsel zum JSV einige seiner Weggefährten aus Mannheimer Zeiten überzeugen konnte, mit in die Pfalz zu kommen. So begann die Tätigkeit von Horst Alpers beim JSV Speyer. Als Trainer war er beteiligt  am Aufbau der Mannschaft, die von ganz unten bis in Zweite Bundesliga (und später in die Erste) aufstieg. Nach dem Aufstieg in die Zweite Liga übergab er die Verantwortung für das Wettkampftraining an seinen ehemaligen Schüler Volker Heyer, blieb aber als Technik-Trainer tätig und bereitete zudem Prüfungskandidaten auf ihre Dan-Prüfungen vor. Alpers, der selbst Träger des siebten Dans ist, fühlt sich in der Vereinsfamilie des JSV sehr wohl. „Sowohl die sportliche Entwicklung als auch die Gemeinschaft beim JSV sind beeindruckend. Leistungssport und Breitensport gehen Hand in Hand, ohne das etwas zu kurz kommt. Das macht diesen Verein einmalig in Deutschland“, erklärt er. Doch nachdem er seine berufliche Karriere als Raumausstatter beendet hat und sich in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet, ist nunmal ein neuer Lebensabschnitt angebrochen, dessen Schauplatz Madeira sein wird. Der Entschluss dazu kam relativ spontan, wie Horst Alpers erklärt: „Ich habe dort zwei Wochen Urlaub gemacht und es hat mir gleich in der ersten Woche so gut gefallen, dass ich in der zweiten Woche nur nach Immobilien gesucht habe.“ Letztlich wurde er fündig und sicherte sich ein wunderschönes neues Zuhause mit Blick aufs Meer von allen Seiten. „Wenn man runter fährt in Richtung Funchal, der Hauptstadt von Madeira, dann sieht man diese kleine Stadt am Meer, die für mich aussieht von Klein-Hamburg. Da fühle ich mich gleich heimisch“, so der Auswanderer.

Doch nicht nur die Ähnlichkeit mit seiner Heimatstadt soll dafür sorgen, dass sich Horst Alpers am neuen Wohnort wohl fühlt. „Als Judoka hast du überall auf der Welt eine Familie. Das habe ich ja in den ganzen Jahren, in denen ich auf der Welt unterwegs war, erfahren dürfen“, betont er. Auf Madeira würde es wohl einen Judo-Verein geben, zu dem der Neu-Bewohner bei Gelegenheit sicherlich auch Kontakt aufnehmen würden. Und er kann sich auch sicher sein, dass er in den kommenden Jahren auch den einen oder anderen Gast aus Speyer auf der Atlantik-Insel wird begrüßen können. Text und Foto: JSV Speyer

10.10.2013


Neues aus dem Judomaxx

Ergebnisse vom Frankenthaler Herbstpokal:

Über 600 Teilnehmer traten am 5. und 6. Oktober gegeneinander beim 5. Internationalen Herbstpokal beim Judo-Club Frankenthal an. Das Turnier hat mittlerweile fast den Status eines Sichtungsturniers und gehört zu den wichtigsten in der Region. Wie erwartet, räumte der JSV ab. Sowohl in der U 12 als auch in der U 15 sowie in der U 18 zogen fast alle JSV-Kämpfer ins Finale und holten dort insgesamt 5 x Gold, 7 x Silber und 2 x Bronze.

Insbesondere die U 18 war so stark, dass alle Kämpfer ungeschlagen ins Finale ihrer Gewichtsklasse einzogen und teilweise die Finalbegegnungen unter sich ausmachten. Willi Martens traf in der Gewichtsklasse bis 66kg als jüngster Jahrgang nach Siegen gegen Kämpfer aus Haßloch, Karlsruhe und Luxemburg im Finale erneut auf einen Kämpfer aus Luxemburg, welchen er mit Yuko besiegen konnte und Gold gewann. Julian Richter traf im Finale auf seinen Trainingspartner Lukas Stepper, nach 6 Minuten stand es immer noch unentschieden und die Kampfrichter entschieden sich für Julian als Sieger der Gewichtsklasse bis 50kg, Silber für Lukas. Florian Bantle konnte zwei Kämpfe für sich entscheiden, bevor er im Finale der Gewichtsklasse bis 81kg auf Urs Schneider aus Bad Homburg traf, nur mit einer Bestrafung mehr verlor Florian das Finale etwas unglücklich, konnte sich aber über Silber freuen.

Leon Stepper gewann gegen seine beiden Gegner aus Hessen überlegen mit Ippon, bevor er im Finale bis 46kg knapp an seinen Gegner aus Bad Homburg abgeben musste, Silber für Leon.

Ergebnisse U 12

1. Platz: Julijan Pantelic

2. Platz: Sophia Schmid, Vanessa Adam

3. Platz: Leonie Blüm

Betreuer: Steffie Wollensah

 

Ergebnisse U 15

1. Platz: Stella Richter, Michael Bantle

2. Platz: Jana Förtsch, Annika Harter

3. Platz: Sofia Hartmann

5. Platz: Leon Lichtmannegger, Luca Bößer

Teilgenommen: Philipp Schmid, Eric Seith, Joey Gohr, Jan Goerlich.

Betreuer: Peter Lichtmannegger

 

Ergebnisse U 18

1. Platz: Willi Martens, Julian Richter

2. Platz: Lukas Stepper, Florian Bantle, Leon Stepper

Betreuer: Manfred Dreiseitl

Aikido-Lehrgang mit Großmeister Rainer Brauhardt am 12. Oktober im Judomaxx.

Axel Diernfeller, Aikido-Trainer im JSV, ist es gelungen, den international renommierten Aikidoka (8. Dan Aikido, 3. Dan Iaido)) nach Speyer zu holen. Rainer Brauhardt lernte seit 1968 u.a. bei japanischen Meistern und war Bundestrainer für Aikido im Deutschen Judo-Bund. Seit 1983 unterrichtet er in seiner Schule in Siegen, die zu den international renommiertesten Aikido-Dojos gehört. Der Lehrgang wendet sich verbandsübergreifend an alle Aikidotreibenden, aber auch an interessierte Zuschauer, die sich von dieser faszinierenden japanischen Verteidigungskunst inspirieren lassen möchten. Beim Lehrgang in Speyer werden neben dem waffenlosen Aikido auch Stocktechniken (Aiki-Jo) und Schwerttechniken (Aiki-Ken) gelehrt, aus denen sich Aikido ursprünglich entwickelt hat.

Im Gegensatz zu vielen anderen Kampfsportarten unterscheidet sich Aikido vor allem dadurch, dass ein Angriff nicht geblockt, sondern aufgenommen, umgeleitet und somit dessen Kraft kontrolliert genutzt wird, um den Aggressor zu werfen oder in einem Hebel festzuhalten. Aikido schult daher in hohem Maße Gleichgewicht, Körperbeherrschung, Reaktion und Aufmerksamkeit.

Im JSV Speyer wird Aikido seit nunmehr drei Jahren angeboten. Von Anfang an bestand reges Interesse und Trainings-Beteiligung, sodass sich mit der Zeit eine ansehnliche Gruppe ambitionierter Aikidoka gebildet hat und inzwischen eine zweite Trainingseinheit pro Woche angeboten wird. Mehrere Prüfungen wurden bereits abgelegt. Das Training leitet Axel Diernfeller (2. Dan Aikido), der diese anspruchsvolle Kampfkunst seit über 20 Jahren ausübt. Die Aikidogruppe des JSV Speyer ist Mitglied im Verband A.C.I. unter der Leitung von Shihan Rainer Brauhardt.

Lehrgangs-Infos: Samstag, 12. Oktober, 13.00 bis 17.00 Uhr Aikijo, Aikiken, Aikido

Keine Kyu-Begrenzung, Fallschle sollte beherrscht werden. Selbstständiges Aufwärmen vor dem Training. Jo, Bokken und Tanto bitte mitbringen.

Internationaler Judo-Lehrgang im Judomaxx 14. bis 19. Oktober:

Auf Einladung des ehemaligen ungarischen Nationaltrainers und aktuellen hauptamtlichen Trainers des JSV Ferenc Nemeth reist eine Delegation aus 18 hochkarätigen Judoka aus Ungarn nach Speyer, um eine Woche lang gemeinsam mit dem JSV-Nachwuchs zu trainieren. Täglich stehen zwei Trainingseinheiten auf dem Programm. Für die Speyerer Leistungs-Judoka ist dies eine einmalige Chance, sich intensiv mit international erfahrenen Trainingspartnern zu messen. Nur auf persönliche Einladung von Ferenc Nemeth dürfen ausgewählte JSV-Judoka teilnehmen. Diese gehören dem vereinseigenen JSV-Förderkader an, der von der PSD-Bank Neustadt-Karlsruhe finanziell unterstützt wird. Die Teilnehmer, die zum größten Teil Schüler sind, verzichten auf eine Woche ihrer Herbstferien, um intensiv zu trainieren. Viele Eltern helfen zudem bei der Betreuung und Versorgung der Lehrgangsteilnehmer. Neben dem Training gibt es gemeinsames Frühstück, Mittag- und Abendessen sowie ein Freizeitprogramm. Ungarn und JSVler erkunden gemeinsam Speyer bei einer Stadtführung, einem Museumsbesuch und auf einer Rheinfahrt und werden von Bürgermeisterin Monika Kabs im Rathaus erwartet.

Vom JSV Nominierte für den Lehrgang: Nico und Marco Zimmermann, Paul Schall, Leonard Schneider-Strehl, Sebastian Schmitt, Benjamin, Sebastian, Janina und Christopher Hofäcker, Maike, Florian, Michael und Stefan Bantle sowie Leonie und Alexandra Nussbaum.

JSV Speyer, Presse

08.10.2013


Familien- Spiel- und Sportfest: Spiel und Spaß für die ganze Familie

Judomaxx im Farbrausch

Speyer- Unter dem Motto „Olympiade der Farben“ boten der Judo-Sportverein Speyer und das Kulturhaus Pablo e.V. einen bunten Mix aus Bewegung und Kreativität für alle Generationen. Rund 40 Familien mit Kindern ab 1 bis 10 Jahren folgten der Einladung. Sie konnten frei wählen, ob sie lieber beim Pferderennen um die Wette laufen und hüpfen wollten; den größten Turm aus Bauklötzen errichten wollten; ihrer Kreativität beim Medaillengießen und freien Malen ausleben wollten oder sich bei Staffelspielen und Wurfstationen richtig austoben wollten. Die beliebteste Station war die abwechslungsreiche Bewegungslandschaft mit vielen Großgeräten wie Kästen, Weichboden, Kriechtunnel, Schaukeln, Balancierparcour etc. Hier mussten Briefe an Olympia-Sieger nach Farben sortiert werden, die der Wind durcheinandergepustet hatte. Eigentlich war die Station für die jüngsten Teilnehmer von ca. 1 bis 3 Jahren gedacht. Die älteren Geschwister hatten jedoch genauso viel Spaß, und viele Eltern, die anfangs noch zögerlich zum Zuschauen auf der Tribüne saßen, packte ebenfalls schnell die Spiellust. „Das freie Angebot bietet sich für gemischte Altersgruppen an; so kann sich jeder das Spiel aussuchen, zu dem er am meisten Lust hat“, so Gerlinde Görgen, die das Familien- Spiel- und Sportfest schon zum wiederholten Mal im Judo-Sportverein anbietet. Neu war die Kooperation mit dem Kulturhaus Pablo e.V. Wer vom Toben und Rennen genug hatte, konnte neue Kraft und Ruhe in der Kreativ-Ecke schöpfen. „Das Angebot ist ganz frei. Ich bin immer wieder überrascht, wie wenig Anleitung die Kinder brauchen und was für tolle Ideen dabei herauskommen“, so Mareile F. Martin vom Kulturhaus Pablo. Die Eltern hielten sich weitgehend zurück und ließen ihren Nachwuchs Gipsmedaillen gießen, T-Shirts und Kappen bemalen oder den Farbrausch beim freien Malen genießen. Gerade für die jüngeren Teilnehmer war die dabei Tatsache, die Eltern in der Nähe zu wissen, beruhigend.

Das Programm wurde von 14.00 bis 18.00 Uhr angeboten, die meisten Teilnehmer kamen zeitversetzt; insgesamt besuchten rund 80 Personen das Judomaxx. Die meisten Familien blieben rund zwei Stunden. Sie nutzten die Zeit auch, um Freunde zu treffen, sich mit anderen Eltern auszutauschen oder sich über die Angebote von Judo-Sportverein und Kulturhaus Pablo zu informieren. Dieser Austausch und das Kennenlernen untereinander gehören zu den Intentionen der Familien- Spiel- und Sportfeste, die Gerlinde Görgen auf Anregung und mit Unterstützung des Sportbundes Pfalz ausrichtet. Die Kooperation zwischen Sport- und Kulturverein empfanden die Verantwortlichen als außerordentlich fruchtbar, da man so Synergien nutzen kann, neue Ideen umsetzen und den Kindern noch mehr bieten.

Natürlich waren an diesem rheinland-pfälzischen Ehrenamtstag auch im Judomaxx viele Ehrenamtliche im Einsatz, um das Programm vorzubereiten, aufzubauen und zu betreuen. Drei Kursleiter von Kulturhaus Pablo gaben Hilfestellung; rund zwölf Betreuer, darunter wieder viele Jugendliche, standen bei den Sportspielen auf der Matte. Sie erklärten die Spiele, motivierten die Teilnehmer und hatten ein Auge auf die Kleinsten. Von der tollen Atmosphäre und der Ausstattung mit einer großen Auswahl an Groß- und Kleingeräten im Judomaxx waren alle Teilnehmer begeistert und kommen gerne wieder.

Text und Foto: JSV Speyer

02.10.2013


Abenteuer Erste Bundesliga beendet

Benjamin Hofäcker in WeißSpeyer- Mit einer klaren 1:13-Niederlage im Rückkampf der Abstiegsrunde gegen den JC Ettlingen ist das Abenteuer Erste Bundesliga für die Männer des Judosportvereins Speyer am Samstag zu Ende gegangen. In der Addition der beiden Abstiegskämpfe unterlagen die Domstädter damit mit 3:25. Die hohe Niederlage war allerdings keine Überraschung, denn der JSV war ohne seine Kämpfer aus der Schweiz und Frankreich nach Ettlingen gefahren, zudem fehlte einige wichtige deutsche Kämpfer wie David Riedl (-81kg). Tobias Teucke war angesichts des Fehlens von Michael Iten der einzige Athlet in der Klasse bis 60 Kilogramm, konnte allerdings nicht kämpfen, weil er sich noch von einer Kreuzband-Operation erholt. Daher stand schon von Beginn an fest, dass zwei Punkte kampflos an die Badener gehen würden.

Im ersten Durchgang ging es relativ schnell: Nach dem kampflos abgegebenen Duell im Leichtgewicht musste sich Julian Bickel (-90kg) nach knapp zwei Minuten dem georgischen Top-Kämpfer Levan Tsiklauri geschlagen geben. Paul Zwezich (-100kg), Philipp Loos (-66kg) und Mathieu Zimmer (-81kg) mussten jeweils innerhalb von einer Minute ihre Kämpfe abgegeben,  Teimuraz Tsimakuridze konnte im Schwergewicht gegen den deutlich größeren und schwereren Sergej Ryapolov 90 Sekunden lang Widerstand leisten, musste aber dann den Punkt dem Ettlinger überlassen. Deutliche länger dauerte im ersten Durchgang nur der Kampf zwischen Speyers Benjamin Hofäcker und dem Ettlinger Soshin Katsumi. Doch auch hier wurde der Kämpfer der Heimmannschaft seiner Favoritenrolle gerecht und sicherte dem JCE mit einem Ippon nach kanpp drei Minuten den Sieg.

In der Summe bedeutete das ein Halbzeitstand von 7:0 für die Gastgeber. In der Pause baute JSV-Teamchef Michael Görgen seine Mannen noch einmal auf und appellierte an alle, im zweiten Durchgang ordentlich Gas zu geben und sich vor den favorisierten Gegnern nicht zu verstecken. Dieses Vorhaben wurde auch gut umgesetzt, denn gerade im zweiten Durchgang gab es deutlich mehr hart umkämpfte Duelle, in denen Siege oder Unentschieden für den JSV nicht ganz unrealistisch erschienen. Absoluter Höhepunkt des Tages war der schnelle Ippon-Sieg für JS-Talent Niko Tsimakuridze in der Gewichtsklasse bis 90 Kilogramm. Nach nur 17 Sekunden erwischte er seinen Kontrahenten Thomas Reitinger mit einem Fußfeger und erzielte damit den vollen Punkt – das zwischenzeitliche 1:8, weil auch der zweite Durchgang mit der von Speyer kampflos abgegebenen Klasse bis 60 Kilogramm begonnen hatte.

Simon Weig in WeißBeachtliche Leistungen boten auch Wulf-Georg Reiche, eine Klasse höher als gewohnt in der Kategorie bis 100 Kilogramm gegen den nationalen Top-Kämpfer Dino Pfeiffer, Simon Weig, der bis 73 Kilogramm gegen Katsumi aktiver war, aber keine Wertung erzielte und mit Yuko unterlag. Über die volle Kampfzeit ging auch das Duell zwischen Patrick Striegel vom JSV und Florian Penth in der Klasse bis 81 Kilogramm. Es wurden keine Wertungen erzielt, doch drei Shido-Strafen gegen den Speyerer gaben den Ausschlag zugunsten des Ettlingers. Richtig klare Angelegenheiten zugunsten der Gastgeber waren im zweiten Durchgang nur die Kämpfe in den Klassen über 100 Kilogramm und bis 66 Kilogramm, die Markus Sturm beziehungsweise Philipp Loos binnen einer Minute abgeben mussten.

Angesichts des feststehenden Abstieges betonte Teamchef Michael Görgen, dass der Saisonverlauf, der sich ergeben hat, nicht unvorhergesehen war, und bekräftigte seine Überzeugung, dass die Entscheidung, das sportlich erkämpfte Aufstiegsrecht wahrzunehmen, trotz der klaren Niederlagen richtig war. „Wir haben Weichen gestellt für die Zukunft, weil unsere jungen Kämpfer Erfahrung gesammelt und sich weiterentwickelt haben. Dass mit Benjamin Hofäcker und Niko Tsimakuridze zwei unserer jungen Athleten in der Abstiegsrunde Kämpfe gewonnen haben, ist ein wichtiger Erfolg und ein Beleg für die Fortschritte, die sich gemacht haben“, so der JSV-Teamchef.

Die Moral in der Mannschaft ist auf jeden Fall intakt, weil das Team eine verschworene Gemeinschaft bildet, die sich auch abseits der Matte sehr gut versteht und weil alle sich schon vor der Saison im Klaren darüber waren, dass sie in der Ersten Bundesliga jedes Mal als krasse Außenseiter auf die Matte gehen würden. Mit einem möglichst unveränderten Kader und vielleicht dem einen oder anderen Neuzugang soll nun der Neuanfang in der Zweiten Liga in Angriff genommen werden. Nächstes Jahr, da ist man sich ganz sicher, werden die JSV-Männer wieder einige Siege zu feiern haben. JSV Speyer, Presse

29.09.2013