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RPR1. schickt „Lieblingsmensch“ Jennifer in die Karibik

RPR1.-Morningshow-Moderator Kunze fuhr direkt nach der Sendung nach Speyer, um Jenifer und ihre Eltern zu besuchen. RPR1.-Morningshow-Moderator Kunze fuhr direkt nach der Sendung nach Speyer, um Jenifer und ihre Eltern zu besuchen.

Studentin aus Speyer wird für ihr Engagement belohnt

Ludwigshafen/Speyer- Die nächste Gewinnerin der Aktion „Glück sucht Bringer“ 2017 des Radiosenders RPR1. steht fest: Jennifer May aus Speyer, die sich dafür engagiert, dass Kinder in Südafrika zur Schule gehen können, wurde von den Hörern zum „Lieblingsmensch“ der Woche gewählt und gewinnt damit eine Reise nach Kuba.

Die 24-Jährige freute sich riesig, als RPR1.-Moderatorin Laura Nowak sie als Gewinnerin der elften Aktionswoche in der Morningshow verkündete. Und nach dieser Überraschung folgte gleich die nächste: Direkt nach der Sendung besuchte Morningshow-Moderator Kunze die Gewinnerin zuhause bei ihren Eltern in Speyer.

Nach dem Abitur hat sich Jennifer für ein freiwilliges soziales Jahr in Südafrika entschieden und war ganz begeistert vom Wissensdurst der Schüler dort: „Die sind alle so schlau und so toll. Wenn ich zu denen gesagt habe, wir können jetzt einen Film schauen, waren sie ganz empört und meinten, ich solle ihnen lieber Mathe beibringen!“ Deshalb war sie sehr traurig, als die Schule geschlossen wurde und die meisten Kinder kein Geld hatten, um auf eine andere Schule zu wechseln.

Deshalb hat sie zusammen mit drei Freundinnen den Verein „Tsala ya Africa“ („Freund von Afrika“, http://www.tsalayaafrica.de) gegründet. Dort sammelt sie Spendengelder und organisiert Sponsoren für die Schulkinder. Die RPR1.-Hörer hat ihr Engagement so beeindruckt, dass sie zahlreich für Jennifer stimmten: Jetzt kann sie sich schon bald mit ihrer Mutter in der Karibik entspannen.

Die Aktion „Glück sucht Bringer“ ist eine Initiative des Radiosenders RPR1., die bereits in die zweite Runde geht: „Ursprünglich war die Aktion als Dankeschön für unsere Hörer anlässlich des 30. Geburtstags des Senders gedacht. Aber von der Südpfalz bis nach Köln gibt es so viele tolle Menschen, dass wir „Glück sucht Bringer“ einfach fortsetzen mussten!“, sagt Andreas Holz, Leiter Info-Content.

Die Hörer können ihren „Lieblingsmenschen“ auf rpr1.de oder unter der Nummer 0800 8 62 62 62 vorschlagen. Das können Freunde, Bekannte oder Verwandte sein, die besonderes leisten, sich für etwas engagieren oder „einfach nur toll“ sind. „Gerade in unserer oft düsteren und tragischen Zeit möchten wir mit unserer Aktion „Glück sucht Bringer“ auf die schönen und rührenden Momente aufmerksam machen“, betont Kristian Kropp, Geschäftsführer von RPR1.

Seit dem 9. Januar haben täglich sechs „Lieblingsmenschen“ die Möglichkeit, zum „Lieblingsmensch der Woche“ ernannt zu werden. Wenn sie genannt werden und sich innerhalb von drei Radiosongs bei RPR1. live zurückmelden, kommen sie in die engere Auswahl. Die RPR1.-Hörer können dann von Freitag bis Sonntag über ihren „Lieblingsmensch der Woche“ abstimmen, der am darauffolgenden Montag in der Morningshow bekanntgegeben wird. Außerdem bekommen in diesem Jahr alle „Lieblingsmenschen“, die sich rechtzeitig zurückgemeldet haben, als Dankeschön für ihr Engagement einen Lottoschein mit der Chance auf den Jackpot. Text: RPR1; Foto: Copyright Foto: RPR1.

12.04.2017


20. Radio Regenbogen Award: 1.600 begeisterte Hörer feiern mit den Topstars

Radio Regenbogen Award u. a. für Dunja Hayali, Joko & Klaas, Max Giesinger, Clueso

Rust- Weltstars wie Grammy-Gewinnerin Nelly Furtado, MTV-Europe-Music-Awards-Preisträger Milow und die Musik-Legenden The Sweet treffen auf die beliebtesten deutschen Musiker und Fernseh-Macher Mario Barth, Joko Winterscheidt („Joko & Klaas“), Dunja Hayali, Tim Bendzko, Max Giesinger, Clueso und Silbermond. Das war der Radio Regenbogen Award, der gestern Abend [07.04.2017] in der neuen Europa-Park Arena in Rust gefeiert wurde. Auch die Liste der Laudatoren liest sich wie ein Who-is-Who des deutschen Show-Business: Franziska van Almsick, Iris Berben, Wolfgang Niedecken oder auch Marie Bäumer waren dabei. Tatsächlich war die Liste der prominenten Preisträger und Laudatoren noch viel länger: Matt Simons, Anna Loos, Victoria Swarovski, Hans-Werner Meyer, Max Moor, Imany, Sven Lorig, Olly Murs, Ann-Kathrin Kramer, Lisa Martinek und Panagiota Petridou gehörten ebenso dazu. Thomas Hermanns moderierte den ausverkauften 20. Radio Regenbogen Award vor 1.600 Gästen, nach Stationen in Mannheim und Karlsruhe inzwischen die fünfte Ausgabe im Europa-Park.

Preisträger und Laudatoren des Radio Regenbogen Award

- Newcomer National 2016: Max Giesinger (Laudatorin: Marie Bäumer)

- Newcomer International 2016: Matt Simons (Laudatorin: Franziska van Almsick)

- Pop National 2016: SILBERMOND (Laudator: Hans-Werner Meyer)

- Pop International 2016: Milow (Laudatorin: Anna Loos)

- Comedy 2016: Mario Barth (Laudatorin: Victoria Swarovski)

- Lifetime 2016: The Sweet (Laudator: Max Moor)

- Medienfrau 2016: Dunja Hayali (Laudatorin: Iris Berben)

- Künstler National 2016: Clueso (Laudator: Wolfgang Niedecken)

- Sommerhit 2016: Imany (Laudator: Sven Lorig)

- Künstler International 2016: Olly Murs (Laudatorin: Ann-Kathrin Kramer)

- Album des Jahres 2016: Tim Bendzko (Laudatorin: Lisa Martinek)

- Medienmann 2016: Joko & Klaas (Laudatorin: Panagiota Petridou)

- Künstlerin International 2016: Nelly Furtado (Laudator: Thomas Hermanns)

So nah kommen die Gäste den Stars nur beim Radio Regenbogen Award: Eine kleine Extra-Bühne mitten im Saal, Tim Bendzko und Imany singen jeweils „unplugged“ mit nur ganz zurückhaltender Musikbegleitung – eine fast intime Atmosphäre. Das Publikum nur eine Armlänge entfernt. Das sind die ganz besonderen Momente, die den Radio Regenbogen Award ausmachen. Und natürlich die ordentliche Prise Humor – nicht nur von den Preisträgern Mario Barth und Joko Winterscheidt, auch Kult-Moderator Thomas Hermanns sorgt für viele Lacher.

Radio Regenbogen Chef Klaus Schunk betonte das Besondere beim Radio Regenbogen Award gegenüber anderen Preisverleihungen: Hier feiern Stars und Hörer gemeinsam – seit 20 Jahren: „Zusammen mit dem Team des Europa-Park ist es uns zum fünften Mal gelungen, unseren Gästen eine wunderbare Show zu bieten. Wir sind absolut begeistert von der neuen, größeren Europa-Park Arena mit all ihren Möglichkeiten. Sie ist den Bauherren wirklich gelungen.

Die prominenten Preisträger und Laudatoren und alle Gäste konnten einen wundervollen Abend genießen. Dafür gilt mein Dank auch ganz besonders der Inhaber-Familie Mack und ihren Mitarbeitern.“ Ein furioses Opening legte Weltstar Nelly Furtado mit den Hits „Say It Right“ und „Sticks And Stones“ hin. Sie wurde als Künstlerin International

2016 ausgezeichnet. Moderator Thomas Hermanns überreichte ihr die Trophäe, ohne zu vergessen, auf ihre Anfänge zu verweisen: Für den Mega-Hit „I'm Like A Bird“ erhielt sie einen Grammy. Darüber hinaus kämpft sie seit Jahren für die Ärmsten der Welt.

Max Giesinger stürmte mit seinem Mega-Hit „80 Millionen“ 2016 kontinuierlich die Hitparaden – und riss damit auch das Publikum in der neuen Europa-Park Arena mit. Als „Newcomer National“ erhielt er den Radio Regenbogen Award

2016 aus den Händen von Marie Bäumer. Max Giesinger: „Radio Regenbogen war der erste Radiosender, den ich gehört habe – schon als Kind.“ Er freute sich besonders, zurück in seiner Heimat Baden zu sein: „Endlich kann ich wieder Dialekt reden. Den Badener bekommt man aus mir einfach nicht raus.“

„Don’t Be So Shy“ war ursprünglich eine eher sanfte, gefühlvolle, geradezu sinnliche Ballade mit Akustik-Gitarre. Zwei russische DJs haben sie mit mächtigen, disco-tauglichen Bässen unterlegt und zum Sommerhit 2016 gemacht.

„Ein lässig-grooviger Remix, der weltweit eine viertel Milliarde Mal von den Fans bei YouTube angeklickt wurde und sich im Nu auf Platz 1 der deutschen Single-Charts katapultierte“, lobte Laudator Sven Lorig. Preisträgerin Imany bedankte sich beim Publikum mit den live gesungenen Unplugged-Versionen des Sommerhits „Don’t Be So Shy“ und „Silver Lining“.

Dunja Hayali ist Moderatorin und Journalistin – und in beiden Disziplinen ausgezeichnetes Vorbild. Die Moderatorin des ZDFdonnerstalk erhielt den Radio Regenbogen Award als „Medienfrau 2016“. Ihre Laudatorin ist selbst

Radio-Regenbogen-Award-Preisträgerin: Iris Berben erhielt ihn vor zwei Jahren in der gleichen Kategorie. Berben: „Wie kaum eine andere Journalistin steht sie für ein modernes, weltoffenes Deutschland. Sie erhebt ihre Stimme für Fairness und Toleranz und gegen Fremdenhass, gegen ,Fake News‘. Als Journalistin weiß sie: ,Real News‘ sind weitaus spannender!“ Dunja Hayali:

„Ich mache weiter wie ich bin – als Journalistin und als Mensch!“ Das Publikum quittierte ihr Versprechen mit begeistertem Applaus.

Mit seinem Album „Neuanfang“ schaffte Clueso abermals den direkten Sprung auf die Spitzenposition der deutschen Albumcharts. Er erhielt den Radio Regenbogen Award als Künstler National 2016. Wolfgang Niedecken überreicht ihm die Auszeichnung: „Wir waren sofort auf der gleichen Wellenlänge, als wir uns kennenlernten. Weil wir die gleichen Idole haben. Heute bist Du Familie für mich. Wie ein kleiner Bruder.“ Clueso, von dieser Laudatio fast zu Tränen gerührt, erwiderte: „Du bist für mich wie Bruder und Vater zugleich.“

„Catch & Release“ war 2016 einer der größten Radiohits und schaffte es als House-Remix bis an die Spitze der deutschen Single-Charts. In der Europa-Park Arena überraschte Preisträger Matt Simons das Publikum aber zunächst mit der Ukulele. Als dann die Bässe einsetzten, hielt es keinen mehr auf den Stühlen. Singer-Songwriter Matt Simons ist der Newcomer International 2016. Laudatorin Franziska van Almsick: „Er hatte bei unzähligen Platten-Bossen angeklopft und ist mit Saxofon und Keyboard durch die Clubs getingelt. Diese Beharrlichkeit hat sich gelohnt. ,Catch & Release‘ schoss quasi über Nacht an die Spitze der Radio-Charts.“

Die kleinen, zwischenmenschlichen Themen unserer Zeit – kaum einer kann sie so in Worte und Musik fassen wie Tim Bendzko. Sein drittes Album „Immer noch Mensch“, das aus dem Stand auf die Nummer 1 in den Charts sprang, war für die Hörer von Radio Regenbogen das „Album des Jahres 2016“. Dafür erhielt er den Radio Regenbogen Award aus den Händen von Schauspielerin Lisa Martinek

verriet: „Heute bekommt er schon zum zweiten Mal den Radio Regenbogen-Award“ Bendzko hatte zuvor schon den Radio Regenbogen Award Hörerpreis gewonnen: „Danke, Radio Regenbogen, dass ihr weiter an deutschsprachige Musik glaubt.“

Joko und Klaas sind DAS Moderatoren-Duo im deutschen Fernsehen. Seit Jahren erobern sie mit ihren Shows das deutsche TV-Publikum und erfinden nebenbei das Fernsehen immer mal wieder neu. Alleine 2016 machten Joachim „Joko“ Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf mit drei Sendungen Furore: „Das Duell um die Geld“, „Die beste Show der Welt“ und „My Idiot Friend“. Dafür wurden sie mit dem Radio Regenbogen Award in der Kategorie „Medienmann 2016“ ausgezeichnet. Den Preis überreicht TV-Moderatorin Panagiota Petridou. Joko Winterscheidt – sichtbar geschockt, dass er nicht reingelegt wurde – musste Kollegen Klaas Heuer-Umlauf entschuldigen: „Er wurde wegen Unlustigkeit eingelocht. – Danke für den Preis.“ Und augenzwinkernd schob er nach: „Den haben wir auch verdient!“

Superstar Milow avancierte mit gehaltvollen Texten und handwerklicher Perfektion zum Star neuer Prägung. Seinen Radio Regenbogen Award in der Kategorie „Pop International 2016“ überreichte Schauspielerin Anna Loos: „Keiner beweist so eindrucksvoll wie er: Ja, Männer können Gefühle zeigen.“

Über 5 Millionen verkaufte Tonträger, hunderte von ausverkauften Konzerten:

Nach 10 Jahren unter Strom im Musikgeschäft und Hymnen wie „Symphonie“, „Das Beste“ und „Irgendwas bleibt“, erklommen SILBERMOND mit „Leichtem Gepäck“ erneut die Chartspitze. Sie wurden mit dem Radio Regenbogen Award in der Kategorie „Pop National 2016“ belohnt. Laudator Hans-Werner Meyer überreicht die Auszeichnung.

Mario Barth setzt neue Maßstäbe bei der Inszenierung von Live-Comedy-Shows. Er erhielt den Radio Regenbogen Award in der Kategorie „Comedy“, überreicht von Victoria Swarovski. „Männer müssen wieder bekloppter werden“, forderte Mann-Frau-Experte Mario Barth. Sein Tipp: „Stellt Euch in der U-Bahn in die Mitte und begrüßt Euer Publikum. Männer werden Euch applaudieren, Eure Frauen werden sich doppelt schämen.“

Olly Murs ist die große Ausnahme unter den Casting-Show-Teilnehmern. 2009 stand der ehemalige Call-Center-Agent im Finale der britischen Ausgabe von „X Factor“. Sein darauf folgendes Debüt-Album war eigentlich ein Ausrutscher: „Nur“ Platz zwei in den britischen Charts. Danach: Immer wieder Platz 1 – zuletzt mit seinem 2016 veröffentlichten Longplayer „24 Hrs“. Inzwischen hat er 10 Millionen Tonträger weltweit verkauft. Olly Murs erhielt den Radio Regenbogen Award als Künstler International 2016. Schauspielerin Ann-Kathrin Kramer überreichte ihm den Preis.

The Sweet haben in 40 Jahren Welterfolgsgeschichte jeden Kontinent im Sturm erobert. Hunderte von Konzerten in riesigen Arenen, Millionen verkaufter Tonträger – und jeder kennt ihre Ohrwürmer wie „Ballroom Blitz“, „Teenage Rampage“, „Blockbuster“ oder „Fox on the Run“. Die Rock-Legenden erhielten den Radio Regenbogen Award „Lifetime 2016“ aus den Händen von Max Moor – und feierten ihr Lebenswerk bei einem grandiosen Finale des Radio Regenbogen Award, zu dem alle Preisträger und Laudatoren auf die Bühne kamen und mit den 1.600 im Saal tanzend feiern, als gäb‘s kein Morgen mehr.

Der 20. Radio Regenbogen Award in der neuen Europa-Park Arena – eine Star-Gala sondergleichen. Radio Regenbogen Eventleiter Andreas Ksionsek: „Mein herzliches Dankeschön gilt allen Beteiligten, insbesondere den Preisträgern und Laudatoren: Sie machen den Radio Regenbogen Award aus; Ihnen ist es zu verdanken, dass die Verleihung zu einer festen Größe im Showgeschäft geworden ist. – Entsprechend freuen wir uns alle auf den 21. Radio Regenbogen Award im Europa-Park 23. März 2018.”

Der Radio Regenbogen Award 2017 wurde am 07. April in der Europa-Park Arena verliehen. Zu den Preisträgern zählten Joko & Klaas, Mario Barth, SILBERMOND, Dunja Hayali, Nelly Furtado, The Sweet, Clueso, Max Giesinger, Milow, Olly Murs, Imany, Tim Bendzko und Matt Simons. Laudatoren waren Franziska van Almsick, Iris Berben, Wolfgang Niedecken, Marie Bäumer, Anna Loos, Victoria Swarovski, Max Moor, Ann-Kathrin Kramer, Sven Lorig, Lisa Martinek, Hans-Werner Meyer und Panagiota Petridou. Thomas Hermanns moderierte. Die Veranstaltung war ausverkauft.

Text und Foto: Radio Regenbogen

09.04.2017


Radio Regenbogen Award im Europa-Park - Bilderalbum

Neues digitales Antennenfernsehen DVB-T2 startet

Umstellung am 29. März 2017 auch im SWR-Sendegebiet

Mainz- Wer in Speyer und Umgebung digitales terrestrisches Fernsehen DVB-T schaut, der sollte die Umstellung am 29. März 2017 zum neuen DVB-T2 HD beachten. Die Umstellung geschieht bundesweit zunächst in den Ballungsgebieten. In Rheinland-Pfalz sind das Rhein-Main-Gebiet, die Vorderpfalz und Teile der Südpfalz davon betroffen. Bis zum Frühjahr 2019 ist der schrittweise Umstieg abgeschlossen. In den Regionen, in denen das neue DVB-T2 HD zu empfangen ist, endet die DVB-T-Übertragung.

Programmvielfalt und höhere Bildqualität über Antenne

Die neue Technologie DVB-T2 ermöglicht über Antennenempfang ein qualitativ höherwertiges TV-Erlebnis. Bis zu 40 Programme, viele davon in Full-HD-Qualität, erwarten die Zuschauerinnen und Zuschauer. Zu dem Angebot gehören in Rheinland-Pfalz 15 öffentlich-rechtliche Programme wie Das Erste HD, das SWR Fernsehen HD, fünf weitere ARD-Programme sowie ARTE HD, 3sat HD, Phoenix HD, Kika und die ZDF-Programmfamilie. Die öffentlich-rechtlichen Programme sind frei und ohne Zusatzkosten empfangbar. Darüber hinaus ist der Empfang mehrerer privater Programme in HD gegen eine Gebühr möglich.

Empfangscheck, -prognose und -geräte

Wer wissen möchte wie die Empfangsprognose für DVB-T2 an seinem Wohnort ist, der kann dies unter ard-digital.de/empfangscheck prüfen. Für den Empfang sind Geräte erforderlich, die DVB-T2 HD unterstützen. Zur leichteren Orientierung wurde in Deutschland ein spezielles grünes DVB-T2 HD Logo eingeführt. Fernsehapparate, die nicht dem DVB-T2-Standard entsprechen, können durch externe Empfangsgeräte (Set-Top-Boxen) nachgerüstet werden, eine neue Antenne ist meist nicht notwendig. Ob eine Zimmer-, Außen- oder Dachantenne benötigt wird und welche Programme am jeweiligen Wohnort verfügbar sind, kann dies ebenfalls unter ard-digital.de/empfangscheck nachgesehen.

Weniger Frequenzen machen Umstellung notwendig

Zur Förderung des Breitbandinternetausbaus in den ländlichen Regionen Deutschlands hat die Bundesregierung beschlossen, einen Teil der bisher für DVB-T genutzten Übertragungsfrequenzen auf den Mobilfunk umzuwidmen. Darüber hinaus ist die Bereitstellung eines größeren Programmangebotes und HDTV über das bisherige DVB-T nicht möglich. Damit das Antennenfernsehen zukunftsfähig bleibt, setzt die ARD – wie alle deutschen Fernsehanbieter – auf den Nachfolgestandard DVB-T2 HD. Zudem kann nun die gestiegene Datenrate genutzt werden, die Programmvielfalt und Bildqualität zu erhöhen.

Zuschauerinnen und Zuschauer, die Fragen zum neuen DVB-T2-Angebot haben, können sich an die ARD-Digital-Hotline wenden unter Tel. 0331-585 696 06, Montag bis Freitag, 9:00 bis 21:00 Uhr (nicht an gesetzlichen Feiertagen).

Weitere ausführliche Informationen und Links auf www.ard-digital.de/ bzw. www.SWR.de/dvbt2hd  Text: SWR; Fotos:ARD-Foto.de

15.03.2017


„SWR MedientriXX“-Plakette für Grundschule in Otterstadt

Die Kinder der Klasse 3a und ihre Rektorin Christiane Borger (2.v.r.) freuen sich über die „MedientriXX“-Plakette für das Schulgebäude, die Birgit Hock (r.), Referentin der Stiftung Medienkompetenz Forum Südwest, mitgebracht hat. Die Kinder der Klasse 3a und ihre Rektorin Christiane Borger (2.v.r.) freuen sich über die „MedientriXX“-Plakette für das Schulgebäude, die Birgit Hock (r.), Referentin der Stiftung Medienkompetenz Forum Südwest, mitgebracht hat.

Zehn Grundschulen im Land werden wieder fit gemacht in Sachen Medienkompetenz

Mainz/Otterstadt- Im Rahmen des preisgekrönten Zuhörprojekts „Ohrenspitzer“ hat die Grundschule in Otterstadt offiziell die „SWR MedientriXX“-Plakette fürs Schulgebäude verliehen bekommen. Die Plakette weist aktuell zehn Grundschulen in Rheinland-Pfalz aus, die am Programm „SWR MedientriXX“ teilnehmen und im laufenden Schuljahr fit gemacht werden für die digitale Medienwelt. Die Schulen können fünf von elf spannenden und zudem kostenlosen Angeboten zur Medienbildung auswählen und ausprobieren.

„MedientriXX“ fasst wichtige medienpädagogische Angebote zusammen, mit dabei sind die stärksten Medienkompetenz-Partner des Landes: das Bildungsministerium, die Landeszentrale für Medien und Kommunikation, das Pädagogische Landesinstitut, der Landesbeauftragte für den Datenschutz, Klicksafe, medien+bildung.com, jugendschutz.net, Stiftung Medienkompetenz Forum Südwest, Planet Schule und der Südwestrundfunk (SWR).

Zu „MedientriXX“ gehören zum Beispiel das mit dem renommierten „Dieter-Baacke-Preis“ der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur ausgezeichnete Zuhörprojekt „Ohrenspitzer“, bei dem Kinder eigene Hörspiele produzieren, die Kinderführung „SWR Dschungeltour“ im Funkhaus Mainz oder junge Internet-Lernangebote wie „klick-tipps.net“ und „klicksafe“. Beim Workshop „An die Tablets, fertig, los!“ geht es um Tablets im Bildungseinsatz mit vielen Methoden und hilfreichen Tipps. Module wie der Elternabend „Medienkompetenz“ über Soziale Netzwerke und Datenverantwortung, Online-Spiele oder Kostenfallen bei Handy- und Smartphone-Nutzung oder ein Studientag zu „Medien im Unterricht“ nimmt Eltern und Lehrkräfte gleichermaßen mit ins Boot.

Der SWR hatte in Zusammenarbeit mit dem Bildungsministerium und der Landeszentrale für Medien und Kommunikation alle Grundschulen des Landes aufgerufen, eine Bewerbung einzureichen. Über 50 Schulen beteiligten sich und beschrieben in den ausführlichen Bewerbungen ihr Engagement in Sachen Medienkompetenz, aber auch ihre inhaltlichen Lücken und ihre Wünsche. So empfinden offenbar viele Schulen Nachholbedarf, um die Kinder kompetent auf den Umgang mit Internet und Social Media vorzubereiten und sich selbst fortzubilden. Text: SWR; Foto: Privat

20.12.2016


Ein Abend der großen Gefühle

Verleihung des 19.Radio Regenbogen Award im Europa-Park Rust

spk/bk.Rust- Klaus Schunk von Radio Regenbogen begrüßte die Gäste in der ausverkauften Halle als tolles Publikum und sprach darüber, daß der Radio Regenbogen Award ein bundesweit geachteter Preis ist. Zur Verleihung seien alle Geehrten anwesend, um die Ehrung persönlich entgegen zu nehmen. Nur bei Thomas Gottschalk werde an diesem Abend eine Ausnahme gemacht, weil er gesundheitsbedingt nicht dabei sein konnte. Nach einer Knie-OP habe dieser absolutes Reiseverbot und werde per Live-Video-Übertragung zur Verleihung geschaltet. Klaus Schunk bedankte sich bei der Familie Mack und deren Mitarbeitern für die spektakuläre Atmosphäre und die Gastfreundschaft und wies darauf hin, daß diese Veranstaltung die letzte in der „alten“ Halle sei. Diese werde danach abgerissen und durch eine neue ohne Säulen ersetzt.

Der Moderator des Abends war wie in den vergangenen Jahren Thomas Hermanns, der dem Publikum gleich zu Beginn versprach: „Heute wird es lustig – nicht so wie bei den Echos. Also – let get ready to rumble!“ Er äußerte dann seinen Wunsch, daß das Publikum meinte: „Schönes Opening Thomas – schickt dem Mann einen Sekt!“

Als Opening Special Guests war die Gruppe Glasperlenspiel auf der Bühne. Sie nahm das Publikum sofort gefangen mit ihren Hits ,Für immer vermissen‘ und ,Geiles Leben‘. Für die Gruppe stehen in diesem Jahr noch mehr als 40 Auftritte bei Open Air Festivals an.

Mit ihren Hits schrieben a-ha den Soundtrack für eine ganze Generation und wurden jetzt mit dem Radio Regenbogen Award für ihr sagenhaftes Comeback ausgezeichnet. Schauspielstar Götz Otto in seiner Laudatio: „Mit Mega-Hits wie ,Take On Me‘, ,The Sun Always Shines On TV‘ und ,Hunting High And Low‘ haben sich die drei norwegischen Superstars Morten, Paul und Magne längst ihren festen Platz in der ‚Hall of Fame‘ der Pop-Geschichte gesichert. Ihr Sound hat die Zeit überdauert, ihre Songs sind aktueller denn je.“ Besonders begeistert waren die Musiklegenden aus Nord-Europa über so viele Landsleute aus Norwegen beim Radio Regenbogen Award, wie Nico & Vinz oder Madcon.

Cordula Stratmann zählt zu den beliebtesten Komödiantinnen Deutschlands. Die gelernte Sozialarbeiterin und Familientherapeutin engagiert sich für das Kölner Jugendprojekt „Rheinflanke“ zur Förderung benachteiligter Jugendlicher. Sie sprach davon, daß man Comedy ernster nehmen sollte. Komödianten können auch ernst sein und lustig sein ist harte Arbeit. Ihren Radio Regenbogen Award in der Kategorie Comedy erhielt sie aus den Händen von Thomas Hermanns. Der scherzte: „Diese Frau kommt uns seit über 20 Jahren echt komisch vor! Obendrein sorgt sie auch auf der großen Leinwand für herzhafte Lacher, wie neulich in der Kino-Komödie ,Alles ist Liebe‘.“

Ina Müller auf allen Kanälen: Die Karriere der norddeutschen Bauerntochter erreichte 2015 den vorläufigen medialen Höhepunkt! Sie wurde mit dem Radio Regenbogen Award als „Medienfrau 2015“ ausgezeichnet. In Ihrer Rede forderte sie ihren Laudator Guido Mario Kretschmer auf: “Du bist der Medienmann 2015 und ich bin die Medienfrau – wir sollten zusammen ein Medienkind bekommen“ Guido schwärmte von ihr: „Ich liebe Ina Müller. Der liebe Gott muß einen sehr guten Tag gehabt haben, als er Ina schuf“.

Preisträgerin Stefanie Heinzmann erinnerte an das „Universalgenie des Pop“ mit der Unplugged-Version eines seiner größten Hits: „Kiss“. „Sein Tod hat mich geschockt – und berührt.“ Ausgezeichnet wurde Stefanie Heinzmann mit dem Radio Regenbogen Award in der Kategorie „Song des Jahres 2015“ für ihren Hit „In The End“, mit dem sie einen weiteren Meilenstein in ihrer außergewöhnlichen Karriere gesetzt hat. Ihr Laudator Marcel Reif: „Dass ich im ,großen Nord-Kanton‘ Deutschland eine Landsfrau aus der Schweiz auszeichnen darf, freut mich besonders.“

Als Gewinnerin des Eurovision Song Contest in Oslo wurde Lena zum Liebling der Deutschen, brachte anschließend sechs Songs gleichzeitig in die Top 100. 2015 setzt sich ihr Erfolg mit dem Album „Crystal Sky“ fort. Lena ist die „Künstlerin National 2015“. Sie nahm den „Preis für die Freude“ aus den Händen von Wayne Carpendale entgegen, der in seiner Laudation meinte: „Über Nacht berühmt wird nur der, der tagsüber hart arbeitet Lena ist bei all ihrem Erfolg nicht uns treu geblieben, sondern sich selbst.

Star-Designer Guido Maria Kretschmer erobert mit „Shopping Queen“ und „Geschickt eingefädelt – Wer näht am besten?“ die Herzen der Zuschauer. Radio Regenbogen war dies die Auszeichnung als „Medienmann 2015“ wert. Er freute sich sehr über die Auszeichnung und meinte, auch seine Hauskraft würde sich sicher darüber freuen, weil sie aus Glas hergestellt wurde. Er bedankte sich bei den vielen Menschen, die ihn auf seinem Lebensweg begleiteten und die schon bei ihm waren, als er noch unbekannt war. Dieser heutige Abend wäre für ihn ein schöner Moment. Überreicht wurde ihm die Trophäe von Schauspielerin Meret Becker: „Seine Erfolgs-Masche ist so einfach wie genial: Der amüsante und spannende Wettlauf durch die Boutiquen, untermalt von den augenzwinkernden Kommentaren des Mode-Designers, beschert dem Sender Traum-Quoten. Guido Maria Kretschmer ist ein Medien-Mann, der alle Fäden in der Hand hält und meine Sonne!“

Ein Freund von Kelvin Jones postete dessen Song „Call You Home“ 2014 auf dem Internetportal Reddit. Dort wurde er innerhalb von 24 Stunden mehr als eine Million Mal aufgerufen.  Der Fernsehsender „Good Morning America“ wurde auf ihn aufmerksam und bescherte ihm damit eine Armee von Followern. Er wurde als „The Voice 2015“ mit dem Radio Regenbogen Award ausgezeichnet, den Preis überreichte ihm Sky-Moderatorin Jessica Kastrop.

Deutschland hatte sich 2015 doppelt verliebt – in die wunderbare Namika – und in ihren Mega-Hit „Lieblingsmensch“: Platz 1 in den deutschen Single-Charts: „…und jetzt mein allererster Preis!“ In ihrer emotionalen Dankesrede erinnerte Namika an ihren aus Marokko stammenden Großvater, der vor vierzig Jahren aus Marokko ausgewandert ist und ihr so viel ermöglichte. Er legte mit ihr den  Grundstein für eine sagenhafte Musikkarriere. In ihrem neuen Lied gibt es eine Textzeile, die lautet: Frauen sind nicht kompliziert, man versteht uns nur nicht – heute ist Dein Glückstag, ich hab ein Wörterbuch für Dich. Mit dem Radio Regenbogen Award wurde sie in der Kategorie „Newcomer National 2015“ ausgezeichnet, die Laudatio hielt Schauspieler Günther Maria Halmer. Er betonte, sie sei jung, sehr hübsch, sehr begabt und würde bemerkenswerte Texte schreiben.

„Künstler International 2015” sind Nico & Vinz, die Laudatio auf das Duo hielt Andrea Sawatzki: „Sie sind in Skandinavien aufgewachsen, haben aber afrikanische Wurzeln - entsprechend facettenreich ist ihre Musik. Und so entstehen Chart-Erfolge wie ,In Your Arms‘ oder ,That‘s How You Know‘ oder ,Am I Wrong‘. Hey Jungs - alles richtig gemacht!“  Andrea Sawatzki berichtete darüber, daß sie ihre Söhne morgens in die Schule fährt und dabei Radio hört; viele Lieder und Interpreten seien für diese uninteressant. Aber als sie hörten, daß ihre Mutter Nico & Vinz treffen würde, da riefen sie gleich: „Autogramme, Autogramme!“

Atze Schröder zeichnete den „Künstler National 2015“ Joris („Herz über Kopf“) aus: „Joris schafft es, Dinge auszudrücken, die man selbst oft denkt, aber nicht in Worte fassen kann. Mit Hits wie ,Herz über Kopf‘ und ,Bis ans Ende der Welt‘ ist er der absolute Shooting-Star unter den neuen deutschen Pop-Poeten.“ Joris freute sich besonders darüber, daß hier ein Ostwestfale einen Westwestfalen ausgezeichnet hat. Er bedankte sich bei seinen Fans für ihre Unterstützung.

In Frack, Sporthose und Thrombosestrümpfen nahm Thomas Gottschalk seinen Radio Regenbogen Ehren-Award entgegen. Nach einer Knie-OP hatte Deutschlands Show-Titan absolutes Reiseverbot und wurde per Live-Video-Übertragung zur Verleihung geschaltet. Seinem Laudator und Freund Günther Jauch im Europa-Park Confertainment Center versicherte er: „Ich kann dich hören, ich kann dich sehen – und sogar fühlen.“ Gottschalk halb im Scherz: „Den Preis fürs Lebenswerk auf Krücken entgegen zu nehmen, das ist schon bitter.“ Die freundschaftlichen Frotzeleien des Duos Gottschalk-Jauch: zweifelsfrei eines der großen Highlights des 19. Radio Regenbogen Award.

Und wo Madcon sind, da geht die Party ab! Das Hitmaker-Duo riss zum Finale mit seinen Mega-Hits „Don't Worry“ – das Highlight des vergangenen Sommers –, „Keep My Cool“ und „Glow“ das Publikum von den Stühlen. Madcon machten das Europa-Park Confertainment Center zur Riesen-Tanzfläche. Für ihren Laudator, Comedian Ralf Schmitz und die 1.700 Gäste – darunter Franziska van Almsick, Matthias Steiner, TV-Historiker Guido Knopp, Miss Germany 2016 Lena Bröder, Musiker Rolf Stahlhofen, Schauspieler Mark Keller mit Sohn Aaron, Rainer Calmund und TV-Moderatorin Heike Maurer – gab es kein Halten mehr.

Hier noch einmal im Überblick die Preisträger und Laudatoren des 19. Radio Regenbogen Award

- Ehren-Award 2015: Thomas Gottschalk (Laudator: Günther Jauch)

- Medienmann 2015: Guido Maria Kretschmer (Laudatorin: Meret Becker)

- Medienfrau 2015: Ina Müller (Laudator: Guido Maria Kretschmer)

- Newcomer National 2015: Namika (Laudator: Günther Maria Halmer)

- The Voice 2015: Kelvin Jones (Laudatorin: Jessica Kastrop)

- Song des Jahres 2015: Stefanie Heinzmann (Laudator: Marcel Reif)

- Künstler International 2015: Nico & Vinz (Laudatorin: Andrea Sawatzki)

- Comedy 2015: Cordula Stratmann (Laudator: Thomas Hermanns)

- Künstlerin National 2015: Lena (Laudator: Wayne Carpendale)

- Künstler National 2015: Joris (Laudator: Atze Schröder)

- Comeback des Jahres 2015: a-ha (Laudator: Götz Otto)

- Pop International 2015: Madcon (Laudator: Ralf Schmitz)

Foto: pem

01.05.2016


Verleihung des 19.Radio Regenbogen Award - Bilderalbum

     

Ministerpräsidentin Malu Dreyer gratuliert zum Jubiläum "30 Jahre RPR1"

Ministerpräsidentin Malu Dreyer: 30 Jahre RPR1. – Pioniere des Privatradios

Mainz/Ludwigshafen- „RPR1. war das erste Privatradio im Südwesten Deutschlands und ist seitdem die rheinland-pfälzische Nummer 1 unter den privaten Hörfunkprogrammen. Die damaligen Sendervertreter und Programmverantwortlichen sind wahrlich Pioniere des Privatradios“, lobte Ministerpräsidentin Malu Dreyer die Arbeit des RPR1. beim Festakt im Hambacher Schloss am Samstag. Seit dem 30. April 1986 ist RPR1. auf Sendung und seit 1991 mit einem 24-Stunden Vollprogramm.

„Rheinland-Pfalz ist ein Medienland. Der Landesregierung ist es stets ein besonderes Anliegen, das Nebeneinander von privatem und öffentlich-rechtlichem Rundfunk zu fördern. Denn: Medienvielfalt bedeutet Meinungsvielfalt und auch Meinungsfreiheit. Medienvielfalt ermöglicht Teilhabe am politischen Meinungs- und Willensbildungsprozess“, betonte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Deswegen passe es besonders gut, dass man für den Festakt das historisch bedeutsame Hambacher Schloss ausgewählt habe. Es gelte seit dem 19. Jahrhundert als Wiege der Demokratie. 1832 hatten sich dort rund 30.000 Bürger und Bürgerinnen versammelt, um für die Einheit Deutschlands, eine freiheitlichere Staatsform, aber vor allem für Meinungs- und Pressefreiheit zu demonstrieren.

Mit 1,25 Millionen Hörern pro Tag ist RPR1. der erfolgreichste private Hörfunksender zwischen der Südpfalz und Köln. Mehr als 200.000 Menschen schalten stündlich die Programme des Senders ein, der eine ansprechende Mischung aus Musik, Unterhaltung und Informationsprogramm bietet. Die Ministerpräsidentin hob neben der journalistischen Auswahl ganz besonders auch die Arbeit der Verantwortlichen und Macher von RPR1. hervor, die dazu beitrügen, dass ein reger und konstruktiver Dialog zwischen Medien und Politik stattfinden könne.

Ministerpräsidentin Malu Dreyer hob die großen Chancen und neuen Herausforderungen der Digitalisierung hervor. „Unsere Gesellschaft und die Medienlandschaft stellen sich bereits auf große Veränderungen ein. Hier ist eine aktive Medienpolitik gefragt, die wir in der neuen Legislaturperiode besonders vorantreiben wollen, um die Vielfalt der Programme auch in Zukunft zu garantieren und die journalistische Qualität auf konsequent hohem Niveau zu halten“, so die Ministerpräsidentin. „Ich sehe aber gerade für RPR1. in der Zukunft große Chancen. Der Sender ist stark lokal und regional verwurzelt und lebt von der Nähe zum Hörer.“ Text: Staatskanzlei Rheinland-Pfalz, Presse Foto: spk, Archiv

30.04.2016


Herxheimer geben Radio Regenbogen Gletscher den Rest

„Gletscher-Spechte“: Von 17 Tonnen runter auf 5.796 Kilo

Mannheim- Mit Hammer und Meißel sind die Radio Regenbogen Hörer gestern [03.03.2016] in Herxheim angetreten, um dem einst so stolzen, 17 Tonnen schweren Radio Regenbogen Gletscher den Todesstoß zu versetzen: Herxheim war die letzte von 20 Stationen, an denen der eisige Hauptdarsteller der Radio Regenbogen „Gletscher-Schätzer“-Aktion Halt gemacht hatte. Am Ende wog der nicht mehr ganz so riesige Eisblock nur noch 5.796 Kilo – war aber immer noch der Star:

Die „Gletscher-Spechte“ klopften sich eine – vergängliche – Erinnerung aus dem Eis, machten Selfies mit dem Eisblock und bekamen obendrein noch eine Urkunde. Ein würdiges Finale für eine gigantische Aktion, bei der „auf den letzten Metern“ heute morgen [04.03.2016] nochmals Jens Kretzler aus Oberdingen ganze 10.000 Euro absahnte.

Drei Wochen lang war die heißeste Frage bei Radio Regenbogen: Wie schwer genau ist der Eisriese, wieviel ist seit dem Vortag weggeschmolzen? Wer „wa(ag)te“, konnte gewinnen – bis zu 10.000 Euro jeden Morgen! Jens Kretzler aus Oberdingen und zuvor Caroline Fiedler aus Freiburg waren besonders dicht am richtigen Ergebnis: Beide zockten und gewannen jeweils die volle Summe.

Auf „Nummer Sicher“ waren Uwe Lackner aus Walldorf, Andreas Scholz aus Weisenheim am Berg, Jennifer Eichhorn aus Leimen, Isabelle Maier aus Rheinstetten und Doris Hones aus Lobbach gegangen und nahmen jeweils 1.000 Euro mit nach Hause.

Der Radio Regenbogen Gletscher war der Star der vergangenen Wochen, ganz Baden und die Pfalz sprachen über ihn. Mit einer heiß-kalten Show tourte das eisige Kunstwerk durch die Regenbogen Welt, thronte wie eine Diva auf der Radio Regenbogen Show-Bühne, als Highlight einer extravaganten Show aus Licht, den heißesten Sounds und den kniffligsten Quizfragen für das Publikum.

17 Tonnen hatte der Radio Regenbogen Gletscher zu Beginn seiner Tour gewogen – ab dann war die tägliche Frage: Bringt ihn ein milder Februar zum Schwitzen oder schmeichelt frostig-kalte Polarluft seinem schweren Eispanzer auf seiner Tour durch die Regenbogen Welt? Am Ende waren es dann also noch 5.796 Kilo…

Präsentiert wurde der „Radio Regenbogen Gletscher-Schätzer“ von der K & U Bäckerei GmbH aus Neuenburg.

Aktuelle Top-Events von Radio Regenbogen

bis 20.03.2016

Radio Regenbogen Harald Wohlfahrt PALAZZO, Mannheim www.palazzovariete.de

22.04.2016

Radio Regenbogen Award, Europa-Park Confertainment Center Rust www.regenbogen.de

Text und Foto: tower media

05.03.2016


Radio Regenbogen wieder meistgehörter Privatsender

Media Analyse 2016 Radio I: 1,36 Millionen hören täglich Radio Regenbogen

Täglich schalten rund 1,4 Millionen Menschen Radio Regenbogen ein. Das ergab die heute [02.03.2016] veröffentlichte Media-Analyse (MA) 2016 Radio I.

Damit bleibt der baden-württembergische Sender mit Abstand stabil das reichweitenstärkste private Hörfunkprogramm im Südwesten. Besonders beliebt ist „Morgens Morgenmeyer“ die Regenbogen-Morgenshow mit dem Morgenmeyer, Susann Wetter-Weckauf und Verkehrsprofi Jens Schneider. 229.000 Hörer schalten jetzt pro Stunde durchschnittlich ein. Beliebt ist auch das Multimedia-Angebot von Radio Regenbogen: Mehr als 400.000 Zugriffe (Visits) verzeichneten die Website-Angebote von Radio Regenbogen im Januar, die Reichweite der Webstreams liegt bei 865.000 Abrufen monatlich.

Radio-Regenbogen-Chef Klaus Schunk zeigt sich zufrieden: „Wir danken unseren Hörern für die langjährige Treue. Uns freut, dass nicht nur unser Musikangebot sehr gut angenommen wird, sondern dass sich auch die regionale und lokale Kompetenz unseres Redaktionsteams auszahlt, getreu unserem Motto:

Wir sind von hier!“ Radio Regenbogen ist unter allen Privatradios weiterhin stabil die Nummer eins im gesamten Südwesten. Herausragend beliebt ist die Regenbogen-Morgenshow mit dem Morgenmeyer, Susann Wetter-Weckauf und Verkehrsprofi Jens Schneider. Mit viel guter Laune weckt das unverwechselbare Trio Baden und die Pfalz mit mehr Hits von heute und den besten 80ern und 90ern. Dazu kommen bei den Hörern besonders beliebte Ideen wie eigens für Orte im Sendegebiet verfassten Ortshymnen oder die Radio Regenbogen Stadtwette, bei der der Sender gegen Orten im Sendegebiet wettet.

Programmchef Martin Haferkorn: „Wir wollen die Badener und Pfälzer in Zukunft noch besser unterhalten und die Marke Radio Regenbogen breiter aufstellen. Dabei setzen wir konsequent auf einen Ausbau unseres crossmedialen Auftritts. Reichweite erzielt die Marke Regenbogen nicht alleine über das UKW-Programm sondern immer mehr auch crossmedial über die Kanäle Online, Social Media oder die 12 neuen Musik-Channels im Web. Weitere Musikstreams sind in Planung.

Der Sender will überall sein, wo auch seine Hörer sind. Auf regenbogen.de wurden alleine im Januar 402.446 Visits verzeichnet (Quelle IVW). Die tägliche Beitragsreichweite bei Facebook liegt aktuell bei durchschnittlich 500.000 (Quelle: Facebook), während die Reichweite der Webstreams (MA IP Audio 2015/Q3) bei 770.292 Sessions pro Quartal liegt.

Aktuelle Top-Events von Radio Regenbogen

bis 20.03.2016 Radio Regenbogen Harald Wohlfahrt PALAZZO, Mannheim www.palazzovariete.de

22.04.2016 Radio Regenbogen Award, Europa-Park Confertainment Center Rust www.regenbogen.de

tower media GmbH, Presse

02.03.2016


Spendenmarathon mit Rekord: 291.000 Euro für Kinder in Not

Vorjahres-Spendensumme wurde um fast 15.000 Euro übertroffen

Mannheim- Rekord-Spenden gestern beim Radio Regenbogen Spendenmarathon! 2.200 Einzelspenden in 24 Stunden und ein vorläufiger Gesamterlös von 291.000

Euro: Das ist der Rekord-Zwischenstand des vorweihnachtlichen Spendenmarathons, den Radio Regenbogen gestern [14.12.2015] von 0 bis 24 Uhr für die Aktion „Kinder unterm Regenbogen“ veranstaltet hat! Das Vorjahresergebnis wurde erneut übertroffen, diesmal um fast 15.000 Euro. Der Radio Regenbogen Spendenmarathon – das ist ein Erfolgsrezept aus Hilfe durch Hörer von hier für Menschen von hier. Und Radio Regenbogen, ebenfalls „von hier“, sorgt dafür, dass die Spenden dort ankommen, wo sie benötigt werden – jeder Cent!

Aus ganz Baden, der Pfalz, der Metropolregion Rhein-Neckar und sogar aus der Schweiz waren 24 Stunden lang Spenden zwischen einem und 20.000 Euro eingegangen. Unterstützt wurde der Spendenmarathon von Leichtathletik-Weltmeisterin Christina Obergföll aus Lahr im Schwarzwald, TSG 1899 Hoffenheim-Mittelfeldstar und Schweizer Nationalspieler Pirmin Schwegler, Handball-Europapokal-Sieger Patrick Groetzki von den Rhein-Neckar-Löwen und Marcus Kink vom Deutschen Eishockey-Meister Mannheimer Adler.

„Kinder unterm Regenbogen“ ist die Charity-Aktion der Radio Regenbogen Hörer, die sowohl gemeinnützige Institutionen als auch Kinder und Familien in Not unbürokratisch unterstützt. Andreas Ksionsek, Organisationsleiter von „Kinder unterm Regenbogen“, ist Jahr für Jahr überwältigt: „Ich bin immer wieder beeindruckt wie viel Geld da zusammen kommt. Gerade zum Jahresende steigen bei vielen von uns ja die Ausgaben – nicht nur für Weihnachtsgeschenke. Umso schöner ist es, dass es dennoch eine so große Hilfsbereitschaft in Baden, der Pfalz und der Metropolregion Rhein-Neckar gibt. Ein riesiges Dankeschön an alle!“ Insgesamt sind – nach dem vorläufigen Zwischenstand – 291.000 Euro zusammengekommen: „Das ist wirklich eine unglaubliche Summe!“ Und die steigt in den nächsten Tagen erfahrungsgemäß noch. Immer mehr Spender nutzen die Chance, auch nach dem 24-Stunden-Spendenmarathon ihren Beitrag online oder per Überweisung zu leisten. (Mehr Infos dazu unter www.regenbogen.de.)

Dazu kommen großartige Hörer-Aktionen im Umfeld des Spendenmarathons wie etwa Losverkäufe, Sonderangebote und Weihnachtsmärkte bei Unternehmen in der Regenbogen-Welt, die den Erlös an Kinder unterm Regenbogen spenden.

Von 0 bis 24 Uhr glühten die Leitungen der Spenden-Telefone, mit etwas Glück hatten Spender sogar die Chance, mit ihrem Lieblings-Sportstar zu sprechen:

Über den ganzen Tag verteilt saßen Christina Obergföll, Pirmin Schwegler, Patrick Groetzki und Marcus Kink an der Spenden-Hotline.

Andreas Ksionsek: „Der Spendenmarathon ist zu einer großartigen vorweihnachtlichen Tradition geworden. Noch erfreulicher ist es natürlich zu sehen, dass die Hörer von Radio Regenbogen jedes Jahr aufs neue ihr großes Herz zeigen und mit ihren Spenden denen helfen, die in dieser Zeit nicht so unbeschwert die Festtagsstimmung genießen können.“

Auch jetzt können Sie noch für „Kinder unterm Regenbogen” spenden: per Banküberweisung an die Kinder unterm Regenbogen gGmbH,

IBAN:

DE73670505050039002000

bei der Sparkasse Rhein-Neckar Nord

(SWIFT-BIC:MANSDE66XXX).

tower media GmbH, Presse

15.12.2015


Landauer Dekan Axel Brecht gewinnt beim „Perfekten Dinner“

Landauer Dekan und Pfarrer Axel BrechtFünf Hobbyköche aus der Südpfalz im Wettbewerb – Glückwunsch von Generalvikar Dr. Franz Jung

Landau- Der Landauer Pfarrer und Dekan Axel Brecht hat die aktuelle Staffel des „Perfekten Dinners“, einer Kochsendung des Privatsenders VOX, gewonnen. Mit einem „Dreierlei vom Pfälzer Saumagen“ (Vorspeise), einem „Rücken vom Pfälzer Weidelamm im Kartoffelmantel an Saison-Gemüse“ (Hauptspeise) und einem „Rosmarin-Limetten-Eis“ (Nachspeise) hatte er im Wettbewerb mit fünf Hobbyköchen aus der Südpfalz am Ende die Nase vorn.

Zu den ersten Gratulanten zählte Dr. Franz Jung, der Generalvikar des Bistums Speyer: „Dass Axel Brecht ein Pfarrer mit vielen Talenten ist, weiß man in Landau und im Bistum Speyer schon länger. Er kennt sich als Seelsorger nicht nur mit der Stärkung von Geist und Seele aus, sondern sorgt als Hobbykoch auch für leibliche Genüsse.“ Dass Leib und Seele zusammengehören, sei eine im katholischen Denken tief verwurzelte Einsicht. Der Generalvikar war anlässlich eines Besuchs auf der Landesgartenschau selbst schon von Axel Brecht bekocht worden. Die Einladung zum Essen hat offenbar einen bleibenden Eindruck hinterlassen. „Mir war klar, dass er gute Chancen hat, den Wettbewerb zu gewinnen“, so Franz Jung.

Axel Brecht stammt aus einer Bäckerfamilie, studierte katholische Theologie in Eichstätt, Wien und München und wurde 1992 zum Priester geweiht. Seit 2011 ist er Pfarrer in St. Maria in Landau, seit 2012 auch Dekan. Das Kochen hat unter seinen Hobbys einen besonderen Stellenwert: „Gemeinsames Essen hat eine tiefe christliche Dimension. Es bringt Menschen an einem Tisch zusammen und schafft Begegnung.“ Um den anderen Teilnehmern der Kochstaffel diese Erfahrung nahezubringen, hatte er sie zum Aperitif mit einem hauseigenen Secco in die Pfarrkirche St. Maria eingeladen. „Ich wollte damit deutlich machen, dass Essen auch viel mit dem Ursprung vor 2000 Jahren – dem christlichen Abendmahl – zu tun hat. Es geht dabei um die Gemeinschaft und nicht nur um die pure Nahrungsaufnahme“, sagt Axel Brecht, der auch schon an einem Koch- und einem Weinbuch der Kirchenzeitung „Der Pilger“ mitgewirkt hat.

Für sein Menü beim „Perfekten Dinner“ hat er fast ausschließlich Lebensmittel aus Landau und Umgebung verwendet, vom Gemüse über das Fleisch bis zum Wein. Als Hobbykoch weiß er zu schätzen, dass es „hier so viele Produkte in so guter Qualität gibt“. "Die Teilnahme am ‚Perfekten Dinner‘ war für mich eine spannende Erfahrung - und zugleich ein ‚Warmlaufen‘ für den Gottesdienst an Allerheiligen, den das ERSTE live aus unserer Marienkirche überträgt“, sagt Brecht. Die Atmosphäre mit den anderen Teilnehmern und beim Dreh habe er als angenehm und harmonisch empfunden.

Das Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro möchte Pfarrer Axel Brecht dritteln: Zu gleichen Teilen geht das Geld an die Flüchtlingshilfe des Caritasverbandes Landau, in die Renovierung der Marienkirche und an die bedürftige Gemeinde eines befreundeten Priesters im Kongo. Brecht ist bereits der zweite Pfarrer des Bistums Speyer, der beim „Perfekten Dinner“ gewonnen hat: Im Jahr 2010 konnte Pfarrer Bernhard Braun aus Deidesheim den Wettbewerb für sich entscheiden.

Das „Perfekte Dinner“ ist eine Kochsendung des Privatsenders VOX, bei der fünf Hobbyköche aus einer Stadt oder Region zum Koch-Wettbewerb gegeneinander antreten. Die Sendung wird Montag bis Freitag um 19 Uhr ausgestrahlt. Jeden Tag der Woche ist einer der fünf Kandidaten Gastgeber und die anderen vier müssen die Kochkünste mit Punkten von 0 bis 10 bewerten. 10 Punkte entsprechen demnach dem Perfekten Dinner. In die Wertung fließen die Güte der Lebensmittel, das Kochkönnen, die Gastgeberqualitäten und die Stimmung allgemein ein.

Weitere Informationen zum „Perfekten Dinner“: www.vox.de

Text: is; Foto: VOX

31.10.2015


Wellensiek Video Preis geht in diesem Jahr an Wolfgang Schuch

Speyer- Mit dem Film „Speyer – Birdsview“ hat Wolfgang Schuch den mit 1.000 Euro dotierten Töns-Wellensiek-Video-Preis 2014 gewonnen. Schuchs außergewöhnliches Porträt der Domstadt betrachtet und kommentiert Speyer ausschließlich aus der Vogelperspektive; alle Aufnahmen sind mit einer Drohne, einem ferngesteuerten Hexakopter, gedreht. Dabei gelingen ihm stimmungsvolle Sequenzen und ungewöhnliche Perspektiven auf Speyer, so die Jury in ihrer Begründung für die Verleihung des Preises. 

Von insgesamt elf eingereichten Beiträgen hat die Jury drei ausgezeichnet. Den zweiten  Preis, dotiert mit 800 Euro, erhält die Video-AG des Friedrich-Magnus-Schwerd Gymnasiums für ihren erfrischenden Beitrag aus dem Schulalltag „Friedrich und Magnus – Der Kultur auf der Spur“, in dem Schüler und Lehrer sich mit der Frage „Was ist Kultur“ beschäftigen.  Platz drei belegt das Video „Tough Mudder“ über einen Hindernislauf für Extremsportler von Benedikt März. Dafür werden 700 Euro ausgeschüttet. 

Die Preise werden von Bürgermeisterin Monika Kabs und Stifter Töns Wellensiek in einer Live-Sendung am 22. September 2015, 19 Uhr, im Studio des Offenen Kanals Speyer verliehen. Für den bereits laufenden Wellensiek Video-Wettbewerb 2015 wollte die Jury kein festes Thema vorgeben. „Speyer bunt und lokal“ heißt deshalb das Motto der nächsten Runde, und damit ist der Wettbewerb wieder weit geöffnet für alle, die gerne Filme produzieren. Einsendeschluss für den Wellensiek-Videopreis 2015 ist der 1. März 2016 Text: Stadt Speyer, Foto: spk-Archiv 

28.07.2015


Stars, Sternchen und viel Musik

18. Radio Regenbogen Award im Europa-Park Confertainment Center – ein Erlebnis für alle Sinne

spk.Rust- Bei strahlendem Sonnenschein feierten am 24.04.2015 etwa 1.500 Gäste die Verleihung des Radio Regenbogen Award. Ebenfalls waren 200 Journalisten aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Frankreich - darunter neun TV-Teams - angereist, um über den spektakulären Event zu berichten.

Die Stars der Gala kamen über den roten Teppich; so konnten auch die Fans, die teilweise schon Stunden vorher ihre Plätze eingenommen hatten, mit ihnen in Kontakt kommen. Viele übermittelten dem Holiday Park alle guten Wünsche zum 40. Geburtstag – die Söhne Mannheims sangen sogar spontan ein „Happy Birthday“.

Klaus Schunk als Veranstalter begrüßte die Anwesenden und bedankte sich besonders bei der Familie Mack, die die tolle Location zur Verfügung gestellt hatte. Die Veranstaltung war ausverkauft – das sei ein großer Erfolg und bestärke Radio Regenbogen darin, auch in Zukunft so weiter zu arbeiten.

Thomas Hermanns, der Moderator, begrüßte die Gäste und sagte, er freue sich wie ein Schnitzel auf den Abend und die Gäste – schließlich seien alle Ausgezeichneten auch persönlich anwesend und das ist nicht selbstverständlich. Er bezeichnete den Award als die angenehmste Preisverleihung Deutschlands – vor allem die Aftershow-Party. Der Grund für die Ausgelassenheit der Stars sei, daß man nach der Party mit dem Aufzug direkt ins Hotelzimmer fahren könnte.

Die Söhne Mannheims feierten mit Xavier Naidoo ihr 20-jähriges Bühnenjubiläum und traten zum ersten Mal seit 2011 wieder gemeinsam auf. Ein Medley ihrer Hits begeisterte das Publikum und ließ die Stimmung sofort steigen.

Laudator Oliver Wnuk erzählte darüber, daß ihm auf der Schauspielschule dringend geraten wurde, seinen Nachnamen zu ändern. Aber wie man sieht, ist es ihm gelungen, auch damit bekannt zu werden. Er ist seit Jahren als Songschreiber, Hörbuchsprecher und Autor erfolgreich. Faul & Wad Ad vs. Pnau bekamen den Award für den Instrumental Song des Jahres „Changes“, der im Frühjahr 2014 mit Platin ausgezeichnet wurde. In Deutschland kletterte der Hit bis auf Platz eins der Single Charts und hielt sich ganze 39 Wochen in den Hitlisten. Über 40 Millionen Klicks bei You Tube sprechen für sich. Die beiden traten zusammen mit dem Kinder und Jugendchor Liederkranz Rauenberg auf.

Laudator Hardy Krüger jr. für Adel Tawil, den Live Künstler des Jahres 2014. Hardy Krüger jr. wuchs in Afrika auf, ließ sich zum Barkeeper und Koch ausbilden und trat dann doch in die Fußstapfen seines Vaters und wurde Schauspieler. Er wirbt für Umweltschutz und arbeitete als UNICEF-Botschafter gegen Kinderprostitution. Adel Tawil ist seit Anfang des Jahres 2014 auf Tour mit „Lieder live“. Egal was der ehemalige Frontmann von ich + ich anfasst – es wird zu Gold und Platin. Er ist einer der erfolgreichsten Musiker Deutschlands. Er sagte: „Es fühlt sich immer wie zu Hause an, wenn ich bei Radio Regenbogen bin.“

Laudator Jan Josef Liefers, der seit zwanzig Jahren das Publikum begeistert – unter anderem in seiner Rolle als Professor Boerne in „Tatort“ – für Iris Berben, Medienfrau des Jahres 2014. Er begann seine Laudatio mit den Worten: „Ich habe mir fest vorgenommen, nicht aufgeregt zu sein – und Zack – ich bin es doch“. Iris Berben sei eine sehr gute Freundin von ihm, mit der er schon viel gemeinsam erlebt hat. Sie setzt sich seit Jahren für Charity Projekte ein. So unterstützt sie den Verein „Gesicht zeigen“, der sich für ein weltoffenes Deutschland einsetzt.  Auch für die Forschung und Gesundheit setzt sich Iris Berben seit mehr als zehn Jahren ein - in Zusammenarbeit mit der Hebräischen Universität Jerusalem mit dem „Iris- Berben-Fonds für Gehirnforschung“, für den sie regelmäßig Gagen spendet. Besonders liegt ihr der Kampf gegen das Vergessen am Herzen: Seit Jahren erhebt sie ihre Stimme, um an die Verbrechen des Nationalsozialismus zu erinnern. In ihrer Dankesrede sprach sie davon, daß der Regenbogen für Toleranz und Freiheit steht  - beides hohe Werte, die wir sehr schützen müssen.

Laudatorin Susanne Bormann, die bereits mit dem renommierten Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet wurde, wollte eigentlich gar keine Schauspielerin werden. Doch auf den Rat des Regisseur Andreas Dresen studierte sie Schauspiel und ist seitdem sehr erfolgreich.  Marlon Roudette, Preisträger Pop International, hielt seine Dankesrede auf Deutsch – er dankte den deutschen Fans und Radio Regenbogen für die jahrelange Unterstützung. Er erklomm mit dem Song „When the beat drops out“ die Spitze der Charts. Dieser Song ist aus seinem zweiten Soloalbum „Electric Soul“ – es erreichte auf Anhieb Top-Platzierungen.

Laudator Oliver Mommsen, der bei den deutschen Fernsehzuschauern sehr beliebt ist – er tritt unter anderem als Nils Stedefreund im Tatort auf – ehrte The Common Linnets als Newcomer International Band 2014. Die niederländische Band belegte den zweiten Platz beim Eurovision Song Contest und begeisterte mit ihrem Hit „Calm after the storm“ ganz Europa.

Moderator Thomas Hermanns hielt die Laudatio für Sascha Grammel – Träger Comedy 2014. Er meinte: „Wenn ihm früher jemand gesagt hätte, ein Bauchredner würde auftreten – das hätte ihn in etwa so interessiert, als ob ihm jemand mitteilte, ein Panflötenspieler könnte Abba spielen oder ein Pantomime könnte die ganze Berliner Mauer darstellen. Aber Sascha Grammel sei nicht nur ein Star, sondern viele Stars und er würde nie jemanden ausschließen, sondern sei stets für alle da.“ Sascha Grammel trat mit seinem „Partner“ Frederic Freiherr von Furchensumpf auf, der ihm attestierte: „Du bist so vergesslich, Du kannst Deine Ostereier selber verstecken…“ Es ist faszinierend, wie Sascha Grammel es versteht, seine Figuren leben zu lassen. Er dankte seinem Team, ohne das sein Erfolg nicht möglich gewesen wäre. Bauchreden ist eine alte Kunst und er findet es sehr schön, daß diese Kunst nun wieder im Mittelpunkt steht.

Laudatorin Désiree Nosbusch, die fließend Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch, Italienisch und Luxemburgisch spricht hielt ihre Rede für Radio Doria, den Newcomer National 2014. Die Band um Jan Josef Liefers, deren Album „Die freie Stimme der Schlaflosigkeit“ in die Top Ten aufstieg, ist nach der Probe alle Achterbahnen im Europa Park gefahren – ein tolles Erlebnis für die Musiker.

Laudator Hannes Jaenicke, der sich wie kaum ein anderer deutscher Schauspieler für die Umwelt einsetzt, hielt die Laudatio für Rea Garvey. Dieser bekam den Charity 2014 Award. Der sympathische Ire hat das „ClearWater Project“ ins Leben gerufen und berichtete sehr emotional darüber, daß Ölbohrungen und die daraus resultierenden Wasservergiftungen dafür sorgen, daß viele indigene Stämme keinen Zugang mehr zu sauberem Trinkwasser haben. Mit dem „ClearWater Project“, daß der bereits in 2000 gegründeten Stiftung „Saving an Angel“ entstammt, wollte der Sänger dafür sorgen, daß 2.000 Mitglieder einheimischer Stämme Zugang zu sauberem Trinkwasser haben. Aktuell werden schon über 7.000 Menschen versorgt – ein großer Erfolg!

Laudatorin Valerie Niehaus, die bereits im Alter von 13 Jahren vor der Kamera stand, ehrte Jan Delay – den „Künstler National 2014“. Seit fast 20 Jahren steht der Hamburger auf der Bühne – aber 2014 erfand er sich noch einmal neu und brachte mit „Hammer und Michel“ sein erstes Rockalbum auf den Markt. Die Platte schaffte es auf Platz 1 der Album Charts.

Laudatorin Suzanne von Borsody, die so gerne einmal in einem Film mit Michael „Bully“ Herbig mitspielen möchte, überreichte ihm den Preis als „Medienmann 2014“. Er feierte Erfolge als Regisseur, Drehbuchautor und Darsteller. Er erzählte, daß er als Kind wollte er immer zum Anfang des Regenbogens gehen wollte – nun kann er seinem fünfjährigen Sohn erzählen, daß sie beide dem Regenbogenland ein Stückchen näher gekommen wären – dank Radio Regenbogen.

Josef Salvat ist der „Newcomer International 2014“. Mit der Coverversion des Songs von Rihanna „Diamonds“ eroberte der Australier dank eines Werbespots europaweit die Charts. Er bedankte sich sehr für seinen „first ever Award“ und betonte, daß sein Lied in Deutschland zuerst und auch am häufigsten gespielt wurde. Er wird in Australien erzählen, daß Rust die „Party Capital of Germany“ sei.

Laudatorin Stephanie Stumph, die vielleicht bekannteste Serien-Tochter, überreichte den Award „Song des Jahres“ an Andreas Bourani. Sein Lied „Ein Hoch auf uns“ bescherte uns den Sound zum Weltmeister-Sommer und avancierte auf den Fanmeilen schnell zum absoluten WM-Hit. Andreas Bourani musste – genau wie Stephanie Stumph – „Hoch auf dem gelben Wagen“ singen – also ist er beim „Hoch“ geblieben.

Laudatorin Inka Bause, die Frau, die jeder aus „Bauer sucht Frau“ kennt, hatte die Ehre, Billy Ocean seinen „Lifetime 2014“ Award zu überreichen. Billy Ocean ist mit über 30 Millionen verkauften Alben der erfolgreichste schwarze Künstler aus dem Vereinigten Königsreich. Jeder kennt seine Hits – er ist seit 1976 in den Charts vertreten! Sein Song „Get Outta My Dreams, Get Into My Car“ machte ihn zum Weltstar. Er begeisterte auch in Rust  die Gäste mit seinen Liedern – niemand saß mehr, alle standen und tanzten und sangen mit.

Zur Aftershow Party mischten sich die Künstler unter die Gäste – so konnte jeder noch mal „seinen“ Star ganz aus der Nähe bewundern. Es war ein rundum gelungener Abend, den sicher alle in bester Erinnerung behalten werden. Foto: pem

01.05.2015


Eltern und Kinder testen gemeinsam Medien

jüs. Speyer- Um Medienerziehung im familiären Alltag ging es bei dem Medientag „Jetzt leg doch endlich mal Dein Handy weg!“ für Eltern und Kinder der Evangelischen Kirche der Pfalz am Wochenende in Speyer. Dabei stand nicht die Theorie, sondern vor allem die Praxis für und mit den Kindern im Vordergrund des Mediennachmittages im Martin-Luther-King-Haus.

Insgesamt 55 Eltern und Kinder waren auf das Angebot von Evangelischer Familienbildung, medien+bildung.com, dem MedienkompetenzNetzwerk (MKN) Speyer, Protestantischer Jugendzentrale Speyer und Medienwerkstatt Germersheim neugierig. Und damit der Vortrag für die Eltern zum Thema: „Chancen und Risiken kindlicher Mediennutzung“ den anwesenden Kindern nicht zu langweilig wurde, konnten die sich ganz praktisch in einem Comic Life Workshop, bei Lightpainting oder als Trickfilmproducer ausprobieren.

Dipl. Pädagogin Diemut Kreschel vom medien+bildung.com ging in ihrem Vortag auf die Chancen und Risiken kindlicher Mediennutzung ein. Der Fokus dabei lag vor allem auf der Nutzung von Smartphones, Tablet, Apps und Sozialen Netzwerken. Dabei kommt es laut der Medienpädagogin immer auf das richtige Maß an: Eltern sollen den Kindern nicht alles verbieten aber auch nicht alles erlauben. Gegenseitiges Vertrauen ist ein wichtiger Faktor und kann helfen, Risiken zu erkennen. Innerhalb der Familie sollte ein gemeinsamer Dialog bezüglich der Mediennutzung stattfinden. Ludwig Asal vom MedienKompetenzNetzwerk Speyer verwies ergänzend zum Vortrag auf zahlreiche mitgebrachte Infobroschürenzu den unterschiedlichsten Themen in Sachen Mediennutzung. Ganz praktisch nutzen konnten Eltern und Kinder Medien gemeinsam in den verschiedenen Workshops und so Anregungen sammeln für ein gemeinsames Ausprobieren zuhause.

Beim Lightpainting-Workshop konnten die Familien in einem abgedunkelten Raum mit Taschenlampen und bunten Lichtquellen Schriften und Bilder „zeichnen“, eine Kamera mit Langzeitbelichtung hielt das mit Licht gemalte Kunstwerk digital fest.

Im Comic Life Workshop konnte mit einer Comic-Software am Computer ein eigener Comic erstellt werden und bot Raum für viele kreative Ideen. Wer schon immer mal einen Lege- oder einen StopMotion-Trickfilm produzieren wollte, konnte anhand einer Trickbox seinen Ideen freien Lauf lassen oder mithilfe eines iPads mit entsprechender App neue Trickfilmideen realisieren.

Alle Ergebnisse werden für die Teilnehmer in den nächsten Wochen noch auf DVD zusammengefasst, sodass auch nach dem Medientag für Eltern und Kids die Erinnerung an das Erlebte präsent bleibt. Nach einem gemeinsamen Abendessen im Martin-Luther-King-Haus gingen viele zufrieden und inspiriert in Sachen Mediennutzung zurück in den Alltag nach Hause. Foto: jüs

11.02.2015


„MarktFrisch“ vor Ort auf dem Berliner Platz

SWR-Moderator Jens Hübschen und Speyerer Co-Köchin Birgitta Busch überzeugen Testesser

cr. Speyer- Eine große Überraschung erwartete heute vormittag die Speyererin Birgitta Busch: Als sie nämlich gemeinsam mit ihrem Ehemann auf dem Wochenmarkt auf dem Berliner Platz ihre vor-feiertäglichen Einkäufe erledigen wollte, da wurde sie von SWR-Moderator Jens Hübschen und dem Team seiner Sendung „MarktFrisch“ mit der Frage „überfallen“, ob sie sich vorstellen könnte, gemeinsam mit dem sympathisch-schlaksigen Fernsehmann und im Wettstreit mit dem original „Meenzer“ Profikoch Frank Brunswig zum „Kochduell“ in der schon am frühen Morgen eigens dafür auf dem Berliner Platz aufgebauten „Fernsehküche“ anzutreten. „Ich hatte Frau Busch schon zuvor beobachtet, wie sie gemeinsam mit ihrem Mann zielstrebig von Stand zu Stand ging und war mir sofort klar: Die kennt sich aus – die ist die richtige für uns – wenn sie denn Zeit hat...!“, so Jens Hübchen im Gespräch mit dem SPEYER-KURIER. Und, glücklicherweise: Sie hatte Zeit: Nach nur kurzem Zögern und einer knappen Verständigung mit ihrem Mann war Birgitta Busch bereit, sich auf die Rolle der „Fernsehköchin aus Speyer“ einzulassen.

Rasch einigte man sich über das „Menue des Tages“: Hähnchenoberkeule mit Kartoffelpürree und einem bunten Salat sowie als Dessert noch eine Käseplatte. So wie es das Konzept der Sendung „Marktfrisch“ vorsieht, mussten Birgitta Busch und Jens Hübschen sich dann aber zuvor noch aufmachen, um die notwendigen Zutaten für dieses Menue einzukaufen – für das SWR-Team aus zwei Kameraleuten – darunter übrigens auch eine junge Kamerafrau -, einem Toningenieur, Lichttechnikern und weiteren „hilfreichen Geistern“ eine ganz besondere Herausforderung, mussten sie doch angesichts des den Berliner Platz in gleisendes Licht hüllenden herbstlich-hellen Sonnenscheins die großen Lichtunterschiede zu den durch Zeltplanen und Vordächer abgeschatteten Marktständen und Verkaufswagen zu überbrücken versuchen.

Zurück in der „nach oben offenen“ Fernsehküche inspizierte Jens Hübschen erst einmal den Inhalt des Kühlschrankes: „Ist alles da, was wir jetzt für unser Rezept brauchen?“, wollte er von Birgitta Busch und seinem Redakteur wissen und hatte dann doch noch eine Kleinigkeit auszusetzen: Als er nämlich die Flasche mit dem roten Kochwein sah, wurde der sonst so fröhlich-ausgeglichene Unterhaltungsmann für einen kleinen Moment lang „unruhig“: „Das geht aber gar nicht“, meinte er, „wir können doch in Speyer unmöglich einen Wein verwenden, der nicht aus der Pfalz kommt“, merkte er kritisch an und schickte seinen Requisiteur noch einmal in den benachbarten Einkaufsmarkt, um noch eine Flasche „Pfälzer Dornfelder“ zu erstehen.

Vor der Küche hatten sich inzwischen – angelockt von der Szenerie und den sich langsam ausbreitenden köstlichen Düften – eine große Zahl von Speyerer Marktbesuchern eingefunden, die mit lustigen Anmerkungen und nützlichen Tipps die drei „Kochexperten“ anfeuerten.

Wie's am Ende ausgegangen ist und welches der beiden Kochteams – Birgitta Busch und Jens Hübschen auf der einen, Frank Brunswig auf der anderen Seite – mehr Äpfel der teilnehmenden Testesser in ihrem Korb als Punkte einsammeln konnte? Dem Chronisten des SPEYER-KURIER fehlte an diesem Tag die Zeit, den Ausgang dieser überaus gelungenen kulinarischen Aktion selbst abzuwarten - denn „die Welt dreht sich halt auch anderenorts weiter...“.

Sie aber, liebe Leserin, lieber Leser, können die Auflösung dieses Rätsels am Donnerstag, dem 20. November, um 18.15 Uhr im SWR Fernsehen am heimischen Bildschirm miterleben. Dann nämlich wird die heute in Speyer aufgezeichnete Sendung „MarktFrisch“ - die 14. übrigens in dieser Sendereihe – ausgestrahlt. Und noch ein Hinweis: Speyer ist in der aktuellen Staffel nur einer von drei Produktionsorten.

Für die beiden anderen Sendungen treffen sich Jens Hübschen und Frank Brunswig im weiteren in Hachenburg im Westerwald (Sendung am 13.11.) und in Andernach am Rhein (Sendung am 27.11.). Foto: gc

31.10.2014


Alle lieben Queen

„Bohemian Rhapsody“ erklang als Siegertitel der „SWR1 Hitparade“ aus dem gläsernen Studio in Speyer / Platz 1 bei Männern und Frauen

Speyer/Mainz- Was ist der größte Hit? Darin sind sich Männer und Frauen einig. In der „SWR1 Hitparade“ entschieden sie sich für „Bohemian Rhapsody“ von Queen. Sind sich die Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer beim 1. Platz noch einig, so gehen die Geschmäcker bei Platz 2 und 3 auseinander. Die Frauen wählten „Music“ von John Miles und „Atemlos durch die Nacht“ von Helene Fischer. Bei den Männern belegten „Stairway to Heaven“ von Led Zeppelin sowie „Child in Time“ von Deep Purple die Plätze 2 und 3. In einer getrennten Abstimmung hatten in diesem Jahr Männer und Frauen ihre Lieblingstitel angegeben und sich erneut als verlässliche Fans erwiesen, denn fast alle der genannten Songs lagen auch in den „SWR1 Hitparaden“ der letzten Jahre ganz vorne.

„Die größten Hits ändern sich eben nicht von heute auf morgen“, so SWR1-Musikchef Werner Köhler, „aber interessant war es, zu sehen, dass ‚frische‘ deutschsprachige Titel immer mehr in die Vorherrschaft englischsprachiger Songs einbrechen. Das ist eine Tendenz, die wir schon seit einigen Jahren gespannt verfolgen.“

Zu diesen „frischen“, deutschsprachigen Titeln gehört auch „Atemlos“ von Helene Fischer. Der Überraschungserfolg in der „SWR1 Hitparade“ landete bei Frauen auf Platz 3, bei Männern auf Platz 5, und noch einige weitere Titel konnte die Sängerin unter den jeweiligen Top 500 platzieren. Zu dieser Hit-Kategorie kann man auch Andreas Bouranis hymnischen Weltmeisterschafts-Ohrwurm „Auf uns“ zählen. Die Frauen wählten ihn auf Platz 13, die Männer auf Platz 26. Bei dem ebenfalls noch eher jungen Titel „Ich lass für Dich das Licht an“ von Revolverheld gehen die Meinungen von Frauen und Männer hingegen stark auseinander. Er erreichte Platz 31 bei den Rheinland-Pfälzerinnen, bei den Rheinland-Pfälzern nur Platz 193. Auch Udo Jürgens, Unheilig, die Toten Hosen oder City hielten Einzug in die „SWR1 Hitparade“. Die Bands, die die meisten Stimmen auf sich vereinigten, sind Queen, ABBA und die Beatles. Ihre beliebtesten Titel sind „Let it be“ bei den Männern und „Yesterday“ bei den Frauen.

Und was ist jetzt der wesentliche Unterschied im „Hitparadenverhalten“ von Frauen und Männern? Die SWR1-Musikredaktion sieht keine radikalen Unterschiede, jedoch die leichte Tendenz von Frauen, romantischere, melodiösere Titel zu wählen, durchaus auch mehr deutschsprachige. Außerdem seien, so Werner Köhler, Frauen vielseitiger im Stil und hätten keine Scheu vor Kontrasten. So tauche auf ein- und demselben Stimmzettel auch schon mal Deep Purple zusammen mit Udo Jürgens auf. Männer sind in ihrer Musikauswahl eindeutiger: Ein Hardrockfan wählt Hardrock, der Blueser den Blues – allerdings mit dem Hang zu deutlich ausgefalleneren Titeln abseits des Mainstreams.

In diesem Jahr sendete SWR1 fünf Tage und vier Nächte live aus einem gläsernen Studio auf der Speyerer Maximilianstraße, was sich als wahrer Publikumsmagnet entpuppte. Viele Hörerinnen und Hörer nutzten die Chance, SWR1 beim Senden zuzuschauen. Als Promi-Moderator konnte Guido Cantz gewonnen werden, der die SWR1-Riege Birgit Steinbusch, Steffi Stronczyk, Steffi Vitt, Frank Jenschar, Michael Lueg und Hanns Lohmann zum Auftakt der „SWR1 Hitparade“ am Dienstag und dann auf der spannenden „Zielgeraden“ am Samstagnachmittag unterstützte. Gemeinsam machten sie die Nacht zum Tage und die Tage zur Radio-Party.

Auch SWR1-Programmchefin Carla Sappok ist begeistert von der trimedialen Hitparade: "Es ist einfach schön zu sehen, dass Radio so mobilisieren kann und Hörer und Macher vor Ort in unserem gläsernen Studio aufeinandertreffen und zusammenwachsen. Radio zum Hören, zum Sehen und zum Anfassen. Das macht die Hitparade für alle so wertvoll." Außerdem lobte sie die Zusammenarbeit mit der Stadt Speyer: "Wir haben mit Speyer einen wunderbaren Partner gefunden, der uns sehr unterstützt hat. Wir haben uns zu jeder Zeit sehr willkommen gefühlt."

Seit Sommer hatten die SWR1-Hörerinnen und -Hörer in Rheinland-Pfalz per Internet und Stimmkarte gewählt. Zwischen 21. und 25.10.2014 wurden die 500 beliebtesten Songs der Männer und die 500 beliebtesten Songs der Frauen im Radio ausgespielt – Hit für Hit im Countdown bis Platz 1.

Die Liste aller gewünschten Titel kann man auf www.SWR1.de/rp einsehen. Text: SWR1; Foto: jüs

25.10.2014


Schlagfertiger Moderator, gelernter Karnevalist und bekennender Katholik

Comedian Guido Cantz zu Gast im „Gläsernen SWR-Studio“ auf der Speyerer Hauptstraße

spk. Speyer- Schon unmittelbar nach dem gestrigen Start der „SWR 1 Rheinland-Pfalz Hitparade“ herrschte ein gewaltiger Andrang in und rund um das „gläserne Studio“ des SWR, aus dem der Landessender in den nächsten fünf Tagen sein Programm durchgehend „Live“ vom Speyerer „Alten Marktplatz“ aus senden wird. Von "A" wie "Abba" bis "Z" wie "ZZ Top" – die Hörerinnen und Hörer können dazu auch in diesem Jahr wieder für „ihren“ ganz persönlichen Lieblingssong abstimmen – diesmal jedoch in einem neuen, spannenden Voting, getrennt nach Männern und Frauen. Noch bis zum kommenden Samstag, dem 25. Oktober, laufen dazu jetzt die jeweils 500 beliebtesten Hits beider Geschlechter – und das Tag und Nacht und ohne jede Pause.

Gleich zur Eröffnung dieses außergewöhnlichen Schlager-Marathons stand SWR 1-Gastgeber Michael Lueg heute mit dem sympathischen Comedian und Buchautor Guido Cantz ein bestens gelaunter Gastmoderator am Moderatorentisch gegenüber, der dieser beliebten Sendung „die rechte Würze“ gab. Zufällig auf der Maximlilanstraße vorbeikommende Besucher sowie Gäste, die der Sender zuvor schon eingeladen hatte, weil sie sich z.B. selbst schon bei originellen Quizspielen hervorgetan hatten, konnten – meist chancenlos allerdings - am Mikrophon ihre Schlagfertigkeit mit der des rheinischen Humoristen messen, um dann am Ende doch noch mit Tickets „abzurücken“, die sie zur Teilnahme an der großen Abschlussparty der „SWR Hitparade 2014“ am kommenden Samstag im Hangar 10 des „Technikmuseums Speyer“ berechtigen. Denn kaufen kann man sich diese Eintrittskarten um „kein Geld der Welt“ - man muss sie sich durch originelle Beiträge zu dem Schlager-Mammut-Programm „verdienen“.

Zwischen all dem aber müssen Cantz und Lueg auch noch zu den halbstündlich im SWR-Programm stehenden aktuelle Welt, Landes- und Regionalnachrichten überleiten - zugespielt aus der Sendezentrale in Mainz – da haben die versierten Moderatoren schon gut zu tun, um nicht den Überblick zu verlieren.

Und dennoch: Beide Moderatoren fanden schließlich zwischen den „Takes“, den „kleinen Häppchen“ der Sendung und den Musiktiteln auch noch Zeit, im Gespräch mit SPEYER-KURIER – Redakteur Gerhard Cantzler einige Fragen zu ihrer Person, zu dieser Mammutsendung und zum Fernsehen allgemein zu beantworten.

Guido Cantz, der dabei einräumen musste, in der Vergangenheit zwar schon oft an Speyer vorbeigefahren zu sein, die Stadt selbst aber nie zuvor besucht zu haben, zeigte sich rundum begeistert von dem, was er da zwischen Altpörtel und Dom zu sehen bekam. Zwar musste er  erst einmal wieder zurück nach Köln, ist er doch für den diesjährigen „Deutschen Comedy-Preis“ nominiert, dessen Gewinner in einer Gala bekanntgegeben werden (dazu drücken ihm auch die Leserinnen und Leser des SPEYER-KURIER sämtliche Daumen) - am kommenden Samstag aber wird er rechtzeitg zum „Endspurt“ der „SWR 1 Hitparade 2014" wieder nach Speyer kommen.

„Dann werde ich auch den Dom besuchen und dort eine Kerze anzünden für all jene, die ich liebe und an die ich in solchen Augenblicken denke“, so Cantz, der sich bei dieser Gelegenheit als bekennender Katholik zu erkennen gab, der in seiner Kinder- und Jugendzeit viele Jahre „begeistert“ als Ministrant 'gedient' habe.

In den nächsten Tagen werden sich neben dem bekennenden Pfälzer Michael Lueg – er wurde in Ludwigshafen geboren und verbrachte seine Kindheit und Jugend in Bad Dürkheim – noch viele weitere „SWR-Stimmen“ als Moderatoren in Speyer zu Wort melden. Parallel dazu können die Zuschauer auf der Bühne neben dem „gläsernen Studio“ bekannte Künstlerinnen und Künstler erleben, unter ihnen auch die einer russlanddeutschen Familie entstammende Liedermacherin und Sängerin Jule Neigel, die sich nach der Übersiedlung ihrer Familie in die Pfalz inzwischen auch als „waschechte Ludwigshafenerin“ versteht. Sie wird am kommenden Donnerstag, dem 23. Oktober von 14.00 bis 15.30 Uhr auf der Bühne stehen und ihren Fans im „Gläsernen Studio“ für Gespräche und Autogrammwünsche zur Verfügung stehen. Foto: jüs

Videostream: Live aus dem "Gläsernen Hitparadenstudio" in Speyer

http://www.swr.de/swr1/rp/musik/hitparade-2014-videostream/-/id=446770/nid=446770/did=14379126/6grovf/index.html

22.10.2014


Nominiert – und gewonnen!

Auch der SPEYER-KURIER gratuliert Comedian Guido Cantz zum Gewinn des „Deutschen Comedy-Preises 2014“

Guido Cantz, in dieser Woche Co-Moderator der „Südwest 1 Rheinland-Pfalz Hitparade“ - live aus dem „Gläsernen Studio“ des SWR auf dem „Alten Marktplatz“ in Speyer - ist gestern abend im Kölner „Coloneum“ bei der Verleihung des „18. Deutschen Comedy-Preises 2014“ in der Kategorie „Beste versteckte Kamera“ ausgezeichnet worden. Cantz erhielt diesen Preis für seine Moderation der Erfolgssendung „Verstehen Sie Spaß?“ in der ARD. Auch der SPEYER-KURIER gratuliert dem sympathischen Künstler zu dieser Ehrung

Die Aufzeichnung der von der Schauspielerin Carolin Kebekus moderierten Gala wird am Samstag, dem 25. Oktober, um 22.15 Uhr bei RTL ausgestrahlt.cr.

Hoher Besuch im „Haus der Medienbildung“

Bundesjugendministerin Manuela Schwesig und Ministerpräsidentin Malu Dreyer besuchen „Haus der Medienbildung“ in Ludwigshafen

Ludwigshafen- Im Rahmen ihrer Sommerreise 2014 besuchte die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Manuela Schwesig gemeinsam mit Ministerpräsidentin Malu Dreyer das „Haus der Medienbildung“ (hdm) und den Offenen Kanal (OK-TV) Ludwigshafen. Beide Politikerinnen informierten sich dort über das breite Tätigkeitsspektrum junger Menschen im Rahmen des Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) und des Freiwilligen Ökologischen Jahr (FÖJ) vor allem im Bereich der Medienkompetenzvermittlung und Medienbildung. Das Aufgabenspektrum der jungen Freiwilligen reicht von der Erstellung von TV-Beiträgen, Live-Sendungen bis zur Medienarbeit mit Tablet und Handy-Apps.

„Kinder und Jugendliche wachsen heute ganz selbstverständlich mit den neuen Medien auf. Die Vermittlung der technischen Fertigkeiten und Fähigkeiten für den richtigen Umgang mit ihnen wird immer wichtiger“, betonte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Das Haus der Medienbildung biete den jungen Freiwilligen tolle Möglichkeiten, um ihre Medienkompetenz zu stärken und ihre Fertigkeiten an andere weiterzugeben. „Die Landesregierung unterstützt gerne neue Wege, damit möglichst alle Menschen an den neuen digitalen Kommunikationsformen aktiv und verstehend teilhaben können. Das ist eine Grundvoraussetzung für Bildungschancen und die Partizipation am gesellschaftlichen und politischen Leben“, so Dreyer.

Bundesjugendministerin Manuela Schwesig zeigte sich begeistert von der Vielfalt an digitalen Projekten, mit denen sich die jungen Menschen im Rahmen ihres FSJ und FÖJ beschäftigen. „Gerade bei den Jugendfreiwilligendiensten haben Jugendliche die Möglichkeit, ihre technischen Fähigkeiten im Umgang und in der Anwendung von neuen Medien einzubringen und an Kinder oder auch Senioren weiterzugeben. Im Hinblick auf das Modellprojekt „FSJ Digital“ nehme ich sehr gute Anregungen und Ideen mit. Mein Ministerium prüft und entwickelt zurzeit Konzepte, wie wir ein solches Modellprojekt gemeinsam mit den zivilgesellschaftlichen Akteuren noch in dieser Legislaturperiode umsetzen können“, so Schwesig.

Die Landeszentrale für Medien und Kommunikation (LMK), ist seit 1984 Träger des ältesten Offenen Kanals (OK-TV) Deutschlands und ihrer 2007 gegründeten Tochtergesellschaft medien+bildung.com (m+b.com). Die Landesmedienanstalt bietet mit diesen Strukturen Rahmenbedingungen zur praktischen Erprobung von Strategien und Konzepten der Medienbildung, in die Jung und Alt, hauptamtliche und ehrenamtliche Beteiligte eingebunden sind. „Die beiden Einrichtungen OK-TV Ludwigshafen und m+b.com bieten unter dem Dach des „Hauses der Medienbildung“ gemeinsam für die Stadt Ludwigshafen und die Region außerschulische Medienbildungsangebote an, in die auch die Freiwilligen während ihres FSJ bzw. FÖJ systematisch eingebunden sind. Im OK-TV Ludwigshafen sind eine FSJ-Kultur-Stelle und eine FÖJ-Stelle angesiedelt, bei medien+bildung.com eine weitere FSJ-Kulturstelle. Darüber hinaus bietet m+b.com in Trier und Kaiserslautern zwei weitere FSJ-Einsatzstellen an. Die LMK finanziert insgesamt zehn FSJ-Stellen an Offenen Kanälen in RLP. Text und Foto: stk-rlp

Ansprechpartnerin für die LMK: Katja Friedrich, Stabsstelle Bildungsberatung,
Tel: 0621-5202249; Fax: 0621-5202230, E-Mail: Friedrich@lmk-online.de

22.08.2014


Vom Deutschen Eck bis Speyerer Dom: spektakuläre Aufnahmen fürs SWR Fernsehen

Der Multicopter fliegt wieder

Mainz- Vom Deutschen Eck in Koblenz bis zum Teufelstisch im Pfälzerwald ist derzeit ein Kamerateam für das SWR Fernsehen unterwegs, um ungewöhnliche Bilder von herausragenden Bauten und Naturdenkmälern in Rheinland-Pfalz einzufangen. Noch bis zum 29. August entstehen mithilfe eines ferngesteuerten „Multicopters“ Aufnahmen, die auf herkömmliche Weise nicht zu realisieren wären. Ausgestrahlt werden die Bilder, so der für den Dreh verantwortliche SWR-Redakteur Mario Schmiedicke, nicht als einzelne Sendung. Sie seien im Laufe der Zeit auf verschiedenen Sendeplätzen wie beispielsweise „Fahr mal hin“ zu sehen.

Eine Flusslandschaft aus der Vogelperspektive, die Umrundung einer Kirchturmspitze oder eine Steilwand aus nächster Nähe – der Blick von oben scheint viele Menschen zu faszinieren. Auch im Fernsehen gehören solche Bilder zu den Favoriten der Zuschauer und moderne Technologie bietet immer neue Möglichkeiten. Schon im vergangenen Jahr hatte der SWR unter dem Titel „Schwindelfrei“ eine kleine Sendereihe gezeigt, bei der Bewohner aus ganz Rheinland-Pfalz während der Arbeit, dem Extremsport oder bei einem ungewöhnlichen beruflichen Einsatz hoch oben in den Lüften gefilmt wurden. Ein Hubschrauber war für solche „Feinarbeit“ ungeeignet, eine Krankamera hätte nie die notwendige Nähe erreicht. Also bediente man sich eines sogenannten „Multicopters“. Ferngesteuert und getragen von 16 Rotoren hat dieses Fluggerät hierfür ganz neue, atemberaubende Perspektiven möglich gemacht.

Jetzt nutzt der SWR erneut diese Technologie, um für unterschiedliche Filmformate auf die Aufnahmen zurückgreifen zu können. Nach den ersten Drehs am Deutschen Eck in Koblenz, am dortigen Schloss und auf der Festung Ehrenbreitstein ging es in die Südpfalz zum Teufelstisch und zur Burg Trifels in Annweiler. Besonders spektakulär wird es am Speyerer Dom, im dem die fliegende Kamera auch innen aufsteigt. Schloss Villa Ludwigshöhe in Edenkoben, BASF-Kolonie im Ludwigshafener Stadtteil Hemshof und das Dürkheimer Riesenfass stehen auf dem weiteren Drehplan. Und auch für die Aufnahmen vom Kernkraftwerk Mülheim-Kärlich, der Porta Nigra in Trier, der jüdischen Synagoge in Mainz oder dem Fritz-Walter-Stadion in Kaiserslautern hat der SWR öfter Verwendung in seinem Fernsehprogramm. Südwestrundfunk Mainz, Presse

20.08.2014


Parforceritt durch die Speyerer Geschichte

Ex-Beigeordneter Dr. Wolf Böhm als „Mensch der Woche“ zu Gast bei Frank Elstner

cr. Speyer- Am vergangen Donnerstag erst wurde Dr. Wolf(gang) Böhm im Rahmen der letzten Stadtratssitzung feierlich aus seinem Amt als ehrenamtlicher Beigeordneter der Stadt Speyer verabschiedet, das er die vergangenen fünf Jahre lang bekleidet hatte – zwei Tage später, am Samstag abend, „legte“ er im Rahmen der beliebten Gesprächssendung „Menschen der Woche“ mit Frank Elstner in SWR III einen Auftritt als „Werbebotschafter“ für Speyer hin, der sich „gewaschen“ hatte.

Gemeinsam mit dem sonst ebenfalls, gleich ihm, um kein Wort verlegenen Talkmaster und Moderator unternahm Dr. Böhm dabei einen Parforceritt durch 2000 Jahre Speyerer Geschichte, der dem erfahrenen TV-Mann immer wieder erkennbar „Hören und Sehen“ vergehen ließ. Dabei wagte er im Zusammenhang mit dem „Goldenen Hut von Schifferstadt“ sogar noch einen mit 10 Kilometern eher kleineren räumlichen, mit 1500 Jahren in die Zeit vor Christus aber höchst eindrucksvollen zeitlichen „Ausritt“ in die nähere Umgebung von Speyer, ohne dabei jemals zu vergessen, das Angesprochene in verständlicher Form in den richtigen zeitlichen, historischen und, wo nötig, wissenschaftlichen Zusammenhang einzuordnen.

Der im badischen Rastatt geborene Physiker Dr. Wolf Böhm, der gemeinsam mit dem prominenten Erfinder so bekannter TV-Formate wie „Wetten dass...?“ dort einst die Schulbank des Gymnasiums gedrückt hatte, bewies in den knapp 15 Minuten, die ihm als Rede- und Sendezeit zur Verfügung standen, dass er sich in den vierzig Jahren, die er inzwischen in der Domstadt lebt, längst zum bekennenden Speyerer entwickelt hat. Kein historisches Thema blieb „außen vor“, kein Museum unerwähnt – wer da als Zuschauer nicht erkannt hat, was er versäumt, wenn er Speyer n i c h t besucht, der hat an diesem Abend nicht richtig aufgepasst!

Ja, es ist rüber gekommen: Speyer ist ein absolutes touristisches Highlight – in der Pfalz, in Deutschland, in Europa und in der Welt....

Dr. Wolf Böhm hat es, wie es seine Art ist, den Fernsehzuschauern unbeirrt und überdeutlich kund gemacht: Speyer hat viel zu zeigen – von der Steinzeit bis ins Weltraumzeitalter. Und dabei hatte er nicht einmal Gelegenheit, etwas über das Wesen „seiner“ Speyerer auszuführen.

Frank Elstner, das wäre sicher noch einmal eine eigene Sendung wert – mit Dr. Wolf Böhm.

Sehen Sie das Gespräch von Frank Elstner mit Dr. Wolf Böhm im SWR-III-Livestream ab Timecode 13:55 der Sendung:

http://swrmediathek.de/tvshow.htm?show=75ab2610-a3ab-11df-80ee-00199916cf68

Foto: spk-Archiv; SWR.de

30.07.2014


Mit spürbarer Empathie und großer Offenheit für Menschen und die „Herzenssache“

Der „Begge Peter“, Mainzer Fastnachtsidol, unterwegs als „Trödel-Sammler“ im vorderpfälzischen „Gäu“

Von Gerhard Cantzler

Gommersheim- Grauer Hausmeisterkittel, den „Triby“, den abgeschabten, kleinen Alltagshut leicht ins Genick gerückt - dazu die dicke, schwarzgeränderte Hornbrille und das unglaubliche Gebiss (keine Angst, liebe Leserinnen, liebe Leser: Das ist nur eine gut gemachte Prothese) – „des isser“: de „Begge Peder“, seit ein paar Jahren schon eine „Ikone“ in der so „ganz anderen Määnzer Fassenacht“, wie sie bei den „Mombacher Bohnebeitel“ gefeiert wird.

Seit gestern allerdings ist der erfolgreiche Comedian – bei seinem Publikum als pedantischer Beobachter und grantlerischer Zyniker bekannt und beliebt, der einen Saal voll närrisch-beschwingter Närrinnen und Narhallesen auch nach vielen ermüdenden „Sitzungsstunden“ noch einmal so richtig „zum Kochen“ bringen kann, in gänzlich „anderer Sache“ unterwegs: Der „Begge Peder“, seit Jahren schon engagierter Freund und Förderer der „Kinderkrebshilfe Mainz e.V.“, der keine Gelegenheit auslässt, um bei seinen zahlreichen Auftritten - inzwischen schon als Hauptberuf und „rund ums Jahr“ - für die „gute Sache“ zu werben und Spenden zu sammeln – er hat gemeinsam mit dem Landessender SWR 3 in Mainz ein neues Fernsehformat entwickelt: Mit seinem uralten, rein auf Funktionalität ausgerichteten roten Citroen- „Trödelbus“ „Typ H“ in dem charakteristischen „Wellblech-Design“ ist er unterwegs, um an einem Ort Trödel und alte Kostbarkeiten einzusammeln, um sie an anderem Ort zugunsten der „SWR-Herzenssache“ wieder unter die Leute zu bringen.

Erste Station war gestern der Neustadter Ortsteil Geinsheim, wo – bei noch trocken-sonnigem Wetter - begeisterte Bürgerinnen und Bürger innerhalb von nur zwei Stunden gut 80 Gegenstände einlieferten, die sie von ihren Speichern geholt oder aus Kellern und Garagen gekramt hatten.

Um die Mittagszeit ging's dann weiter in die benachbarte „Gäugemeinde“ Gommersheim, wo das SWR-Team mit dem „Begge Peder“ in dem überglasten Innenhof neben dem Rathaus am Dorfplatz seinen Stand aufschlug. „Gott sei Dank sind wir hier im Trockenen“, freuten sich die Fernsehleute angesichts des einsetzenden leichten Regens.

Doch die Gommersheimer schreckte diese Wetter nicht ab: Sie kamen, wollten das Mainzer „Fassenachts-Urgestein“ aus der Nähe erleben und lernten in ihm einen Menschen kennen, der im „richtigen Leben“ so ganz anders ist wie auf der berühmten „närrischen rostra“: Peter Beck – als „Begge Peter“ in der Rolle seines Lebens eher „rauhbautzig“ und mitunter von ätzendem Zynismus, begegnete ihnen als charmanter, zuvorkommender, ja fast schüchtern-scheuer Typ.

Im Gespräch mit dem SPEYER-KURIER, für das er, unserem Fotokollegen zuliebe, erst einmal wieder seine Furcht einflössende Prothese einsetzte – Peter Beck: „Wenn Sie die länger als eine Stunde tragen müssen, dann geht das ziemlich auf die Stimme“ - erinnerte sich der in Bad Schwalbach im Rheingau geborene 59jährige Familienvater, der sich vor Jahren in dem zur Stadt Taunusstein im Rheingau-Taunus-Kreis gehörenden Ortsteil Bleidenstadt im Untertaunus niederließ, daran, wie er bei einem gemeinsamen Auftritt mit dem inzwischen schon längst selbst zur Mainzer Fastnachts-Legende gewordenen Sitzungspräsidenten der „Mombacher Bohnebeitel“, Heinz Meller – veritabler Nachfolger des unvergesslichen Rolf Braun – die Figur des besserwisserischen „Ekels vom Dienst“, dem „Begge Peder“, erfunden habe.

„So was passt doch net zu uns“, waren die „Granden“ der Mainz-Mombacher Saalfastnacht zunächst skeptisch, die bis dahin nur die allseits Frohsinn versprühenden, überlegen-glänzenden „Helden der Narretei“ - die „Meister des geschliffenen, literarischen Fassnachts-Floretts“ oder die „Kokolores-Babbler“ - auf ihren Bühnen erlebt hatten. Doch schon beim ersten Auftritt des „Begge Peder“ in der legendären Mombacher Turnhalle wurde ihnen klar: Hier war eine völlig „neue Farbe“ in der Mainzer Fassenacht geboren worden - ein „neuer Stern am Mainzer Narrenhimmel“ aufgegangen – einer, der das Zeug dazu hatte, der drohenden Gefahr zu trotzen, dass die „gute, alte Fassenacht“ sich durch ständige Wiederholung ihrer stets gleichen auftretenden Typen selbst überflüssig machen könnte. Denn plötzlich fanden auch junge Menschen durch Figuren wie den „Begge Peder“ die Fastnacht wieder spannend und strömten in Scharen in die Hallen und Säle.

Und eine „neue Farbe“ scheint der „Begge Peder“, der sein so ganz und gar nicht alltägliches Verständnis von „Comedy und Fastnacht“ u.a. auch in seinem Autokennzeichen „RÜD – O 816“ - also nicht 0 815 - dokumentiert, jetzt auch durch seine neue Rolle als „Trödel-Sammler“ im Rahmen der „SWR-Herzenssache“ für sich selbst gefunden zu haben: Mit spürbarer Empathie und unerwartet großer Offenheit für Menschen und „die Sache“ findet er rasch Zugang zu den schon am ersten Aufzeichnungstag in großer Zahl gekommenen Gommersheimern, die ihm mit spürbarer Begeisterung die „alten Schätzchen“ zugunsten der „Herzenssache“ abkauften. Auf den aufgeschlagenen Biertischen unter dem Glasdach sammelte sich immer mehr großer und kleiner Krimskram, während auf der anderen Seite zufriedene Käufer schon wieder von dannen zogen. Für jeden Spender hatte der „Begge Peder“ ein lobendes Wort, dankte den Käufern dafür, dass sie zugunsten der „Herzenssache“ ihr Geld in den Spendentopf steckten.

Noch kurz vor dem Ende der Sammel- und Verkaufsaktion an diesem Nachmittag bog gegenüber dem vielfach ausgezeichneten historischen Fachwerkhaus im Herzen von Gommersheim dann auch noch eine kleine Reiterformation der „Eagles and Horses Gommersheim“, einer Vereinigung für „Therapeutisches Reiten“ unter Meggy Alexander auf den Dorfplatz ein.

Sie hatten für den sichtlich gerührten „Begge Peder“ ein „Traumsieb“ mitgebracht, wie man es in früheren Zeiten über Wiegen und Kinderbetten anbrachte, um damit die Kleinen vor „bösen Träumen“ zu schützen und die „guten Träume“ in ihrem Umfeld festzuhalten. „Ich danke Ihnen sehr für diese wundervolle Gabe“, freute sich der Comedian, der zugab, den „Traumfänger“ am liebsten für immer über sich selbst wachen zu sehen. Doch das lässt das Reglement nicht zu.....

Im Sitzungssaal des Rathauses selbst hatten inzwischen „gute Gommersheimer Geister“ um Ortsbürgermeister Lothar Anton und um Günter Brauch, den 1. Beigeordneten der Gemeinde, Kaffee, Kaltgetränke und selbstgebackenen Kuchen bereitgestellt, damit das SWR-Team und die Besucher der Veranstaltung sich stärken und noch einige Zeit mit dem „Begge Peder“ unterhalten konnten, ehe der sich dann schon wieder zu einem Auftritt am Abend im Rheinhessischen davonmachen musste.

In der kommenden Woche ist das „sammelwütige Team“ um den sympathischen Kabarettisten von Montag bis Freitag im Nordteil des Landes Rheinland-Pfalz unterwegs – das Ergebnis der Dreharbeiten vom Samstag in der Vorderpfalz allerdings wird schon am morgigen Montag, dem 12. Mai ab 18.45 Uhr in der „Landesschau Rheinland-Pfalz“ in SWR 3 zu sehen sein.

Und wer's gar nicht mehr abwarten kann, der kann sich erste Eindrücke dieser Reportage in dem Video verschaffen, das der SWR bereits seit heute auf seiner Homepage zeigt und auf das der SPEYER-KURIER gerne verweist. Foto: pem

Zum Video:

11.05.2014


„Übung macht den Meister“

Speyerer „Nachwuchsmoderatoren“ für „SWR-Wetterreporter“ auf dem Wochenmarkt aufgezeichnet

Speyer- „Die ganz ledschd Woch' war schäänes Wedder – awwer kaum kummen die vumm Radio in die Schdadt – schunn räächends“, beklagte sich am Samstag vormittag noch wortreich ein alter Speyerer auf dem Wochenmarkt, als er den Info-Stand erblickte, den das Team von SWR-Wetterreporter Markus Bundt im Zentrum des Königsplatzes aufgebaut hatte. Zwei Kameras, eine Tom-Technikerin, ein Lichtmann und ein Redakteur sowie mehrere Hostessen in knallgelben SWR-T-Shirts hatten sich's unter einem riesigen Schirm gemütlich gemacht, von dem man zu früher Stunde am Samstag allerdings noch nicht so recht wusste, ob er gegen die Sonne oder vor dem Regen schützen sollte. Denn am Abend und in der Nacht zuvor waren zum Teil noch heftige Gewitter-Schauer über der Stadt niedergegangen. Je länger dann aber der Tag andauerte, um so klarer wurde: Die Sonne war wieder einmal stärker - die Unkenrufe unseres Speyerers hatten sich nicht bewahrheitet. Die Temperaturen stiegen an, die Pullover fielen – Wetter, wie man es sich in Speyer wünscht an einem Tag, an dem wie immer viel los war in der Stadt.

Immer mehr Speyerer Marktbesucher drängten sich inzwischen um den SWR-Stand und füllten die Einverständnis-Erklärungen aus, die es den Fernsehleuten erlauben sollte, die mit den Nachwuchs-Wetter-Moderatoren gemachten Aufnahmen auch auszustrahlen – die Wartezeit, bis sie vor die Kamera treten konnten, überbrückten sie mit einem Apfel aus der Kiste des SWR.

So wie Leila White oder Janice Bauer wollten es viele ausprobieren an diesem Vormittag: Wollten – assistiert vom Wetterprofi Markus Bundt, der die meteorologischen Symbole auf die Wetterkarte heftete – den vom Deutschen Wetterdienst herausgegebenen offiziellen Wetterbericht in die Kamera „aufsagen“, um zu prüfen: Wächst da vielleicht in Speyer die eine oder andere Nachfolgerin für Claudia Kleinert (ARD) oder Dr. Katja Horneffer (ZDF) heran – ist da vielleicht ein zukünftiger Kollege von Sven Plöger (ARD) oder Ben Wettervogel (ZDF) – im Alltag übrigens 'Benedikt Vogel' unterwegs?

Doch sie alle und die Mainzer SWR-Wetterreporter Markus Bundt und Kathrin Illig – Kathrin Illig war am Samstag übrigens mit ihrer Kunst bei der Eröffnung des Mannheimer Maimarktes unterwegs – sie müssen sich, zumindest kurzfristig, wohl noch keine Angst um ihren Job machen. Denn da verschlägt die Aufregung dem einen Aspiranten die Stimme, kann der andere einfach nicht den Blick vom Manuskript lösen, vergisst der dritte, am Ende der Ansage professionell seinen Namen zu nennen.

Doch: „Dabei sein ist alles“ heißt es nicht nur bei Olympia – und: Üben, üben und nochmals üben, lautet ein anderer Spruch - dann wird’s schon klappen, denn bekanntlich macht allein „Übung den Meister“.

Ach ja – noch eins: Im Gegensatz zu den Aufzeichnungen von Dienstag bis Freitag letzter Woche hatten die Speyerer Amateur-Moderatoren Pech: Denn da es am Samstag abend keine „Landesschau Rheinland-Pfalz“ gibt – das ist der regelmässige Sendeplatz der „Wetterreporter“ - konnte die Sendung aus Speyer auch nicht in voller Länge ausgestrahlt werden. Bleibt den Beteiligten aus Speyer nur die Hoffnung, dass sie sich vielleicht in dem Zusammenschnitt der Beiträge der „Wetterreporter“ aus der letzten Woche wiederfinden, der in der

Landesschau Rheinland-Pfalz“ am

Montag, dem 28. April 2014 ab 18.45 in SWR3 Rheinland-Pfalz ausgestrahlt wird.

gero; Foto: gc 

27.04.2014


Dokudrama von Utz Kastenholz am 27.04.2014 um 18:45 Uhr in SWR 3 – Rheinland-Pfalz

Die Haßlocherin Marie und der bayerische Flugschüler Josef - der Erste Weltkrieg im Spiegel des Lebens- und Liebesschicksals zweier junger Menschen - Making of/Maries erster Weltkrieg am Freitag 25.04.14, in der Landesschau Rheinland-Pfalz

spk. Lachen-Speyerdorf- Wenn sich in diesem Jahr die Völker Europas und in der Welt des 100. Jahrestages des Ausbruchs des Ersten Weltkrieges erinnern, dann gerät darüber nur allzu oft die Tatsache aus dem Blick, dass sich in einem solchen Ereignis stets und zuallererst die individuellen Lebensschicksale unzähliger einzelner Menschen fokussieren. Der aus der Pfalz stammende SWR-Radio- und TV-Journalist Utz Kastenholz hat dazu jetzt auf der Grundlage von Recherchen über das Lebenssschicksal seiner eigenen Großmutter einen bewegenden, 30minütigen Film gedreht, der sich zunächst aus einem Briefwechsel seiner Pfälzer Ahnin mit einem bayerischen Flugschüler auf dem damaligen Militärflugplatz Lachen-Speyerdorf und einer daraus entspringenden unerfüllten Liebe mit tragischem Ausgang entwickelt.

Auf zwei Handlungsebenen erzählt der Film die Geschichte der Haßlocherin Marie und des bayerischen Piloten Josef, der schließlich am 20. Juli 1918 bei einem Kampfeinsatz in Frankreich sein Leben lassen muss. Kastenholz hat dazu in Archiven, Museen sowie bei Experten der Geschichte der bayerischen Fliegertruppe intensive Quellenstudien betrieben, die er gemeinsam mit dem Briefwechsel in anrührende Spielszenen umgesetzt hat – der Rezipient erlebt Marie am heimischen Küchentisch in Haßloch, ihren Freund Josef in seinem kargen Quartier in Lachen-Speyerdorf und später an seinen unterschiedlichen Einsatzstellen an der Front.

Am heutigen Flugplatz des Flugsportvereins Neustadt/Weinstraße in Lachen-Speyerdorf hat der Filmemacher Utz Kastenholz – er selbst stellt den jungen Flugschüler Josef dar -zuletzt mit historischem Fluggerät und vielen musealen Versatzstücken den Prozess porträtiert, in dem sich aufwallender „Hurra-Patriotismus“ unter dem Eindruck der Kriegsereignisse – auch in der Pfalz wurden zunehmend 'kriegswichtige' Betriebe bombardiert und trafen mehr und mehr Nachrichten über Gefallene ein – in Skepsis und in wachsende Gegnerschaft gegenüber diesem Krieg verwandelte.

SPEYER-KURIER-Redakteur Peter Müller war mit der Kamera bei diesen Dreharbeiten am Flugplatz Lachen-Speyerdorf dabei – das eindringliche Ergebnis der Recherche- und Filmarbeiten von Utz Kastenholz und seinem Team, bei dem auch ein Stück deutscher und Speyerer Luftfahrtgeschichte zur Sprache kommt, wird am kommenden Sonntag, dem 27. April 2014, um 18:45 Uhr in SWR-Rheinland-Pfalz in der Reihe „Bekannt im Land“ zu sehen sein.

Ein Making of/Maries erster Weltkrieg, von Jutta Kastenholz ist bereits am Freitag 25.04.14, in der Landesschau Rheinland-Pfalz zwischen 18.45 und 19.45 zu sehen. Foto: pem     

24.04.2014


Siegerpreise im „Wellensiek-Videopreis 2013“ verliehen

Bundeswehr-Garnison, Hako-Rennen und Städtisches Grün

cr. Speyer- Im Rahmen einer Live-Sendung im Studio des „Offenen Kanal“ in der Speyerer Zeppelinschule wurden jetzt die „Wellensiek-Videopreise“ 2013 überreicht. Moderiert von Anne-Sophie Grünvogel und musikalisch umrahmt von Anne-Katrin Ast, Cello und Walter Ast, Klavier, konnten die Speyerer Kulturdezernentin, Bürgermeisterin Monika Kabs und der Stifter des Preises, Töns Wellensiek, die nachfolgenden Video-Produktionen mit Ehrenurkunden und einem „gut gefütterten Umschlag“ beglücken:

Uschi Scheepers konnte dabei den 3. Preis für ihre gekonnt eingefangenen Impressionen über das „Speyerer Stadtgrün“ entgegennehmen,

der 2. Preis ging an das „Urgestein“ des Speyerer „Offenen Kanals“, Wolfgang Schuch, der sich den „Pfälzer Grand-Prix“, das „Hako-Rennen in Heiligenstein“ als zünftig-“spritziges“ Thema gewählt hatte.

Der 1. Preis schließlich ging erwartungsgemäss an den an diesem Abend leider verhinderten ehemaligen Rundfunkjournalisten und Reserveoffizier Wolf-Dieter Mauder für sein hochemotionales Opus über „die Geschichte der Garnison Speyer“ mit besonderem Blick auf „50 Jahre Bundeswehrstandort Speyer“. Für ihn nahm sein Realisator Jürgen Latz die Siegerurkunde und das Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro entgegen.

Sehen Sie den preisgekrönten Film:

Mit der Preisvergabe für den „Wellensiek-Video-Wettbewerb 2013“ steigt die Zahl der Preisträger seit seiner ersten Auslobung vor nunmehr 14 Jahren auf insgesamt 34. In dieser Zeit, so der Stifter, seien Preisgelder im Gesamtumfang von 35.000 Euro zur Ausschüttung gelangt.

Wie Töns Wellensiek bei der Preisverleihung unterstrich, sei es dem Sieger-Duo Mauder/Latz mit seinem Film gelungen, getreu dem vorgegebenen Thema des Jahres 2013 „Speyer und darüber hinaus“ der vor ihrer Auflösung stehenden Speyerer Bundeswehr-Garnison ein dauerhaftes Denkmal zu setzen.

Auch Bürgermeisterin Monika Kabs war voll des Lobes für die im Rahmen des Wettbewerbs eingereichten Arbeiten. „Sie alle zeigen die enge Verbundenheit ihrer 'Macher' mit ihrer Heimat und zeigen, dass es auch in diesem Bereich mit der Kultur in Speyer weiter bergauf geht“, betonte sie.

Für den Wettbewerb 2014 lautet das von Töns Wellensiek vorgegebene Leitthema übrigens "Sport und Kultur in Speyer und im Umland".

Die diesjährige Preisverleihung wird noch einmal am Donnerstag, dem 17. April 2014 um 20:55 Uhr im „Offenen Kanal Speyer“ wiederholt. Foto: gc

15.04.2014


Großer Ansturm auf Alternativen zu WhatsApp

Verschlüsselte Datenübertragung über deutsche Server

Berlin- Die sichere Messenger App "Hoccer XO" hat in den letzten 24 Stunden hohen Zuspruch erhalten. Die Downloads des Messenger Dienstes sind explosionsartig gestiegen und Kontaktaufnahmen seitens interessierter Investoren eingegangen. "Es zeichnet sich schon seit längerem ab, dass Anwender und Wirtschaftsunternehmen verstärkt geschützte Kommunikationsplattformen suchen. Insbesondere die Industrie und Wirtschaft sieht Handlungsbedarf und wirkt einer alleinigen Monopolstellung von WhatsApp/Facebook entgegen", so Jérôme Glozbach de Cabarrus, Geschäftsführer der Hoccer Betriebs GmbH.

Der kostenlosen App "Hoccer XO" - Nachfolger der beliebten "Hoccer Classic"-App - vertrauen bereits Millionen Nutzer. "Hoccer XO" ist ein Messenger-Dienst mit Privatsphäre-Garantie bei dem alle Nachrichten und Dateien verschlüsselt übertragen werden, ohne dass der User Zugriff auf persönliche oder sensible Daten wie Telefonnummern und Verzeichnisse gewähren muss.

So funktioniert "Hoccer XO"

Nach dem kostenlosen "Hoccer XO" Download aus dem Apple-Store gibt der User einen Nickname ein. Somit ist keine Registrierung notwendig. Anschließend können Freunde mit Hilfe der App per SMS, E-Mail, Einladungscode oder QR-Scan eingeladen werden.

Grundlagen der sicheren Verschlüsselung

Bei Annahme der Freundschaftseinladung stellt Hoccer eine sichere Verbindung zwischen den Teilnehmern her. Dabei wird ein sogenannter Fingerabdruck generiert, eine Prüfsumme des öffentlichen Schlüssels. Jeder User verfügt zudem über einen privaten Schlüssel, der ausschließlich auf dem eigenen Endgerät abgelegt und nicht vom Serviceprovider gespeichert wird. Die verwendete asymmetrische Verschlüsselung, bestehend aus privatem und öffentlichem Schlüssel, ist ein wesentlicher Faktor, um Hoccer Usern ein höchstes Maß an Sicherheit beim Chatten zu bieten. In Ergänzung zur Datensparsamkeit und zur Transportverschlüsselung der einzelnen Nachrichten und Anhänge, komplettiert die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung die hohen Sicherheitsstandards von Hoccer. Die Kommunikation zwischen Client und Server und zwischen den Hoccer Servern besteht ausschließlich über verschlüsselte HTTPS-Verbindungen (SSL / TLS Verschlüsselung), die beispielsweise auch beim Online-Banking Anwendung finden. Es werden sogenannte "Pinned Certificates" eingesetzt, um nicht auf die herkömmliche Kette an angriffsgefährdeten Browsern vertrauen zu müssen. Vom User selbst werden keine Zugangsdaten gespeichert, ein User ist für Hoccer nur eine zufällig generierte Nummer und kann keinem mobilen Endgerät zugeordnet werden. Alle Zugangsdaten des Users werden direkt auf seinem mobilen Endgerät gespeichert. Hoccer hat weder Einsicht in Dateiformate, noch in die Inhalte der Nachrichten, die verschickt werden. Von hoher Relevanz ist zudem, dass nur genau so viele Daten auf den Servern gespeichert werden, wie zur Datenübertragung notwendig sind. Alle Server stehen in Deutschland und unterliegen dem deutschen Datenschutzgesetz. Konkret heißt das, dass eine Nachricht nach ihrer vollständigen Übermittlung umgehend vom Server entfernt wird.

Die technische Komplexität hinter diesen Vorgängen ist für den Anwender kaum spürbar, denn die Sicherheitsvorkehrungen laufen automatisch im Hintergrund ab. Die Verschlüsselung der Nachrichten und der Serverstandort Deutschland der Hoccer Betriebs GmbH, sorgen für einen derzeit kaum vergleichbaren hohen Standard bei der vertraulichen Behandlung von Daten auf dem Weg durch das Internet.

Die "Hoccer XO" App steht kostenlos und werbefrei bei iTunes zum Download bereit. Eine Android Beta-Version ist bereits verfügbar, die Vollversion folgt in wenigen Wochen. Text und Foto: PR KONSTANT, Presse

24.02.2014


CDU-Chefin Julia Klöckner moderiert Radiosendung

Die RPR1.Morningshow mit Julia und Kunze

Ludwigshafen- „Ich bin auf Wolke 7“, verkündete die gut aufgelegte CDU-Landeschefin Julia Klöckner scherzhaft in der Livesendung bei RPR1. am Donnerstagmorgen. Sie hatte hörbar Spaß an der Seite von RPR1.Morningshow-Moderator Kunze, lachte, moderierte und sprach mit den Hörern.

„Dürfen wir uns duzen?“ Gleich zu Beginn der Show fragte Kunze artig bei der CDU-Chefin nach, denn beim Radio sind ja alle per „Du“. Julia Klöckner, die schon mehrjährige Medienerfahrung im TV- und Printbereich sammeln konnte, stimmte sofort zu.

Thema der Sendung waren Männersprüche. Dazu konnte Julia Klöckner auch aus ihrer eigenen Berufserfahrung als Politikerin berichten: „Anfangs gab es ein paar Sprüche. Als ich in den Deutschen Bundestag kam und eigentlich über den Antrag reden wollte, den ich geschrieben hatte, gab’s erst mal Bemerkungen wie: ‚Oh, schicker Rock, schicke Absätze‘. Das muss man einfach ignorieren.“ Mit Männersprüchen geht sie locker um: „Ich bin eher sportlich und kann auch parieren.“

„Wir lieben live“ ist das Motto von RPR1. In der Sendung verriet die CDU-Landeschefin einen ihrer größten “Live Life“-Momente: „Das war, als ich meinen Führerschein in den Händen hielt, ein absolutes Freiheitsgefühl.“ Mit einem alten Golf, den sie damals bekommen hatte, konnte sie dann in der Gegend herumkutschieren.

Kurz vor Ende der Sendung erneuerte Kunze verschmitzt sein Jobangebot an Julia Klöckner: „Jeden Morgen live im Radio, das ist doch super für die Oppositionsarbeit.“ Ein Angebot, das die CDU-Chefin nur kurz nachdenken ließ: „Mir macht das Spaß, aber ich glaube, es gibt andere, die können das besser.“

Im Rahmen der RPR1.Aktion „Kunze sucht Frau“ moderierte bereits die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) die Sendung mit Kunze am 18. Dezember live aus der Staatskanzlei in Mainz. Seit ihn seine langjährige Moderationskollegin Nadja verlassen hat, ist RPR1.Morningman Kunze auf der Suche nach einer neuen starken Frau an seiner Seite. Weitere Informationen unter: www.rpr1.de 

Text und Foto: RPR1

30.01.2014


GRUNWALD:media geht in Mannheim an den Start

Motto „Wer nicht kommuniziert, ist eigentlich schon tot!“

Mannheim- Startschuss für GRUNWALD:media - das kreativoffice im Alten Volksbad Mannheim: Das etwas andere Kommunikationsoffice will die Metropolregion von hier künftig kräftig aufmischen. Motto: Frech und seriös - aber bezahlbar. Gerade auf den letzten Punkt setzt Neugründer Jan Grunwald. „Leider sind viele Agenturen für kleine Unternehmen kaum noch erschwinglich. Es ist echt heftig, wenn teilweise mit Stundenlöhnen von bis zu 80 Euro um sich geworfen wird; welcher Kunde aus dem kleinen Sektor kann sich diesen beratenden Service da bitte noch leisten?“

Zusammen mit seinem Kollegen Sebastian Przewosnik und einem professionellen Netzwerk aus absoluten Medienprofis setzt er auf eine andere Philosophie: „Unsere Zielgruppe sind besonders kleine und mittelständische Firmen, die vielleicht etwas Optimierungspotential in Ihrer Außendarstellung haben. Kommunikation heißt mehr als nur Schreiben, Hören oder Sprechen – und so verstehen wir unser Angebot.“

Die beiden Existenzgründer möchten mit ihrem Slogan „Wer nicht kommuniziert, ist eigentlich schon tot“ zunächst einmal provozieren, haben aber auch gleich die richtigen Lösungsansätze: kreative Kommunikationsstrategien, klassische PR- und Pressearbeit, freche Werbeformen, professionelle Media- und Rhetorikcoachings oder die Planung von unvergesslichen Incentives – im weiten Feld der Kommunikation ist das Kreativoffice um Jan Grunwald ein verlässlicher Partner: „Ich habe jetzt rund 13 Jahre Erfahrungen im Kommunikations- und Medienbereich gesammelt, jetzt ist die Zeit reif, eigene Projekte umzusetzen. Wir freuen uns auf unsere Mannheimer Kunden!“

Das spricht für GRUNWALD:media in Kürze:

  • ein kleines Team mit individuellen Spezialgebieten 
  • faire Preise dank effizienter Personalstruktur und Organisation 
  • zielorientiertes Arbeiten ohne bürokratische Entscheidungswege 
  • ein kreatives Netzwerk absoluter Medienprofis aus den Bereichen Moderation, Produktion, Grafik/Video und Coaching

Zu den Personen:

Der studierte Germanist und Politikwissenschaftler (M.A.) Jan Grunwald absolvierte zunächst ein Redaktionsvolontariat beim Rundfunk. Später zog es ihn von Mannheim nach München. Hier arbeitete er erst im Bereich Onair-Promotion/interne Kommunikation, später als Assistent der Geschäftsführung für Radio 95.5 Charivari, wo er auch weiter u.a. für Presse und PR zuständig ist. Mitarbeiter Sebastian Przewosnik studierte Marketing in Oppeln und war als Eventplaner zuletzt ebenfalls bei Radio 95.5 Charivari tätig.

Mehr Infos zum Kreativoffice gibt es im Internet auf www.grunwald-media.de, per Mail (info@grunwald-media.de), Telefon (089/336517-901) oder vor Ort im Alten Volksbad, Mittelstraße 42, 68169 Mannheim.

Text und Foto: GRUNWALD:media

30.01.2014


Markus Hoffmann übernimmt RNF-Chefredaktion

Sascha Spataru und Markus Hoffmann (v.l.n.r) Sascha Spataru und Markus Hoffmann (v.l.n.r)

Sascha Spataru bleibt auch im Ruhestand aktiv

Mannheim- Stabwechsel beim Rhein-Neckar Fernsehen: Nach 27 Dienstjahren, davon 16 als Chefredakteur, hat Sascha Spataru (65) zum Monatsende November die Redaktionsleitung an seinen bisherigen Stellvertreter Markus Hoffmann (57) übergeben. Neuer stellvertretender Chefredakteur wurde Wolfgang Grünwald (49), der diese Aufgabe zusätzlich zur Leitung der Sportredaktion wahrnimmt. Mit diesen Veränderungen auf wichtigen Führungspositionen sieht RNFProgrammdirektor und geschäftsführender Alleingesellschafter Bert Siegelmann die publizistische Linie des Regionalsenders für die Metropolregion Rhein-Neckar auch in die Zukunft als gesichert an: “Es spricht für die Professionalität des Teams, dass auch die neue Chefredaktion mit Journalisten aus den eigenen Reihen besetzt werden konnte. Markus Hoffmann und Wolfgang Grünwald bringen beide profunde Berufserfahrung und umfassende Kenntnisse über die Metropolregion ein, sie sind kreativ und führungsstark – ein sehr gutes Doppel an der Redaktionsspitze.“

Markus Hoffmann stammt aus Enkenbach und lebt in Speyer. Er ist verheiratet und hat drei Kinder. Der Vollblut-Journa - list studierte in Mannheim Germanistik und Geografie sowie in München Kommunikations-/Politische Wissenschaften und Theaterwissenschaften (M.A.). Nach Hörfunk- und Fernsehpraktika beim Bayerischen Rundfunk war er Redakteur bei der Tageszeitung „Die Rheinpfalz“ in Ludwigshafen, bevor er 1990 zum Rhein-Neckar Fernsehen nach Mannheim wechselte. Hier übernahm er federführend den Bereich Pfalz sowie u.a. die journalistische Betreuung der regionalen Musikszene. Markus Hoffmann machte sich einen Namen als RNF-Reporter auch für andere, nationale Sender, als Moderator und Kommentator im RNF-Programm sowie bei Auftragsproduktionen und Events des Senders, z.B. bei der Wahl und Krönung der Pfälzischen Weinkönigin im Neustadter Saalbau. 1997 erfolgte die Ernennung zum stellvertretenden Chefredakteur.

Wolfgang Grünwald stammt aus Backnang, lebt in Weinheim und studierte in Heidelberg Politische Wissenschaften sowie Romanistik/Französisch (M.A.). Seine journalistische Laufbahn begann er als Freier Mitarbeiter bei der Heidelberger Rhein-Neckar Zeitung. 1992/93 absolvierte er ein Redaktionsvolontariat bei RNF und spezialisierte sich dann als Redakteur für das Themengebiet Sport. Seit Jahren betreut Wolfgang Grünwald als Leiter der Sportredaktion die Sendereihen RNF-Sportreport, Sportreport-Extra und weitere Sendeformate wie z.B. das Handballmagazin „7Meter“. Als Projektleiter verantwortet er organisatorisch und gestalterisch auch Sondersendungen wie z.B. Live-Übertragungen Fußball/Handball, als sprachgewandter Moderator präsentiert er Veranstaltungen wie die Sportlerehrung der Stadt Mannheim oder den „Victor-Sportaward“ der Metropolregion Rhein-Neckar.

Sascha Spataru zählt zum RNF-Urgestein, war das Gesicht auf dem Bildschirm vom ersten Sendetag an im September 1986. Aus Linz stammend studierte er in Köln und Heidelberg Theaterwissenschaften und Germanistik, bevor er 1971 zum Heidelberger Tageblatt kam. Dort machte er sich als Feuilleton-Chef und zuletzt als Chefredakteur bis zur Einstellung des Blattes einen Namen. Nach weiteren Zeitungsstationen als Ressortleiter beim Mannheimer Morgen und bei der Ludwigshafener Rheinpfalz stieß er 1986 zum Rhein-Neckar Fernsehen, wo er 1997 zum Chefredakteur ernannt wurde. Sascha Spataru war und ist bekennender Heidelberger, hat die Idee der Metropolregion Rhein-Neckar aktiv mit gestaltet und war als Journalist und Mitglied der RNF-Führungsmannschaft eine hoch geachtete Persönlichkeit. Er gestaltete tausende von Beiträgen im In- und Ausland für den Sender und für andere, nationale TV-Stationen, er moderierte und kommentierte mit Charme und herausragendem Sachverstand. Und er betreut die beliebten RNF-Sendereihen „Telemed“ und „Buchtipp“ - und das wird er auch künftig als nun Freier Mitarbeiter für RNF fortsetzen.

Sascha Spataru erhielt u.a. den nationalen Preis für Wissenschaftsjournalismus der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie und zählte - wie auch Markus Hoffmann und Wolfgang Grünwald - wiederholt zu den Preisträgern von renommierten Medien-Wettbewerben.

Rhein-Neckar Fernsehen GmbH, Presse; Foto: Aetzold.de 

02.12.2013


ACV Newsticker App – einzigartiger Infopool zum Thema Mobilität

Köln- Die neu ent­wi­ckelte Newsti­cker App des ACV Automobil-Club Ver­kehr steht ab sofort zum Down­load bereit. Die App ist zen­trale Anlauf­stelle und Pool für Inhalte zu The­men rund um Auto und Mobi­li­tät. Inter­es­sante Inhalte und Arti­kel kön­nen gefil­tert und in einer per­sön­li­chen Favo­ri­ten­liste ver­wal­tet wer­den.

Der Con­tent ist aus einem abwechs­lungs­rei­chen Mix an Medien und Anbie­tern zusam­men­ge­stellt. Die Inhalte stam­men aus den Redak­tio­nen der füh­ren­den Auto-, Motorrad-, und Motorsport-Magazine sowie aus deren Por­ta­len, von Auto­mo­bil­her­stel­lern und mei­nungs­füh­ren­den Blog­gern.

Das The­men­spek­trum ist breit gefä­chert. Der ACV als Auto­mo­bil­club ver­steht sich als Platt­form für unter­schied­lichste Mobi­li­täts­the­men. Dazu gehö­ren inter­es­sante Fak­ten zum Bei­spiel zu Car­sha­ring, der Bahn über E-Bike bis zum Fahrrad.

Auf der Start­seite der App lau­fen die News­feeds in chro­no­lo­gi­scher Abfolge fort­lau­fend nach unten. Aus die­sem Infor­ma­ti­ons­pool erstellt sich der Nut­zer nach eige­nen Inter­es­sen seine Favo­ri­ten­liste. Diese kann über die Navi­ga­ti­ons­leiste abge­ru­fen wer­den.
Die Bei­träge wer­den außer­dem in bestimmte Kate­go­rien sor­tiert, die über die Navi­ga­tion aus­ge­wählt wer­den kön­nen. Diese Kata­lo­gi­sie­rung erleich­tert das Fil­tern von Infor­ma­tio­nen zu bestimm­ten The­men wie zum Bei­spiel Motor­sport oder Old­ti­mer.
Alle Inhalte kön­nen über die Social Media Platt­for­men Twit­ter, Face­book und google+ geteilt wer­den.

Die ACV Newsti­cker App steht im AppS­tore und Android Play Store zum kos­ten­lo­sen Down­load bereit.

Zur Info: Der ACV Automobil-Club Verkehr ist derzeit mit seinen 300 000 Mitgliedern der drittgrößte Automobil-Club in Deutschland. Der Verein bietet seinen Mitgliedern umfassenden Schutz und Sicherheit im mobilen Leben und steht rund um die Uhr europaweit mit Rat und Tat zur Verfügung. Er ist serviceorientiert, leistungsfähig, preiswert und hat für jeden das optimale Leistungspaket.

ACV > Automobil-Club Verkehr, Presse

30.11.2013


80er Ikone bei RPR1

Exklusiv in Deutschland: Kim Wilde geht on air

Ludwigshafen- Schon 1981 hatte sie ihren ersten Hit: „Kids In America“ machte Kim Wilde zur Kultfigur einer ganzen Musik-Generation. Es folgten eine atemberaubende Karriere und weitere Mega-Erfolge. Jetzt kehrt Kim Wilde zurück ins Showbiz und ans Mikrofon. Kim Wilde wird täglich live aus London senden – und zwar deutschland-exklusiv bei RPR1., dem beliebtesten privaten Radiosender in Rheinland-Pfalz.

Die „Kim Wilde Eighties Show“ geht ab dem 18. November jeden Montag bis Donnerstag um 19 Uhr on air. Kim Wilde sendet dann jeweils eine Stunde live aus London. Sie hat noch heute viele Freunde aus der Pop-Szene der 80er Jahre, was sicherlich zu hören sein wird. A propos zu hören: Kim Wilde lernt fleißig deutsch und verspricht, von Show zu Show ein bisschen mehr ihrer neuen Sprachkenntnisse einfließen zu lassen. Immerhin hatte sie ja 2003 bereits einen großen Erfolg mit „Anyplace, Anywhere, Anytime“, einem Neue-Deutsche-Welle-Cover im Duett mit Nena.

Schon bei ihrer Vorstellung in Ludwigshafen zeigte die Sängerin, dass sie nichts von ihrem Zauber verloren hat. Sie performte – sozusagen als Einstand für die neuen Kollegen – mitten in der Redaktion live und unplugged vier Titel, darunter auch eine wundervolle Coverversion des Erasure-Hits „A Little Respect“.

Kim Wilde wurde 1960 in London geboren. In den 80ern war sie mit ihrer wasserstoffblonden Frisur und der kurvenreichen Figur der Schwarm vieler Männer. Bewundert wurde sie aber auch wegen ihrer Megahits „Kids in America“, „Cambodia“ oder „You Keep Me Hangin’ On“. Foto: dak


Bilder und das Video zu Kim Wildes „Einstand“: http://www.rpr1.de/views/programm/morning-show.html

13.11.2013


Gewinner des SWR-filmtriXX-Wettbewerbs 2013 kommen aus Brohl, Geinsheim und Bad Dürkheim

Die Gewinner des SWR-Trickfilmwettbewerbs 2013 Drei Grundschulklassen nehmen an der "filmtriXX"-Preisverleihung am 8. November 2013 im Funkhaus Mainz teil

Mainz- Wer einen Trickfilm produziert, der kann seine Ideen sprudeln lassen. Das haben für den "filmtriXX"-Wettbewerb 2013 des Südwestrundfunks (SWR) fast 60 rheinland-pfälzische Klassen getan und ihre filmischen Produktionen ins Rennen geschickt. Die drei Gewinner dieses Trickfilmwettbewerbs für rheinland-pfälzische Grundschülerinnen und Grundschüler sind:

die Klasse 3/4 der "Entdeckertagsschule Brohl" mit ihrem Film "Olk findet Freunde",

die Klasse 4 der "Grundschule am Storchennest, Geinsheim" aus Neustadt/W. mit "Beste Freunde" und

die Klasse 4 der "Grundschule Grethen" aus Bad Dürkheim mit "Am falschen Ufer".

Der SWR hatte bereits zum zweiten Mal gemeinsam mit dem Bildungsministerium und der Landeszentrale für Medien und Kommunikation (LMK) zum SWR-Trickfilmwettbewerb für Grundschulen aufgerufen. Ausgestattet mit einem Trickfilmkoffer sollten die Klassen zum Thema "Freundschaft" einen dreiminütigen Film realisieren. Eine Jury, der Susanne Dereser (SWR-Sendung "Landesart"), Christian Köllmer (LMK), Patricia Küll ("SWR Landesschau Rheinland-Pfalz"), Gabriele Lonz (Bildungsministerium Rheinland-Pfalz) und Sabine Stampfel (SWR-Kindernetz), angehörten, hatte die drei Gewinnerklassen aus den Einsendungen ermittelt.

Die Preisverleihung findet am 8. November 2013 im SWR-Funkhaus Mainz statt. Hans Beckmann, Staatssekretär des Bildungsministeriums, Renate Pepper, Direktorin der LMK, und Christine Poulet, Beauftragte für Medienkompetenz beim SWR-Landessender Rheinland-Pfalz, werden die Preise überreichen.

"Landesschau Rheinland-Pfalz" und "Landesschau Rheinland-Pfalz aktuell" werden am Abend über die Preisverleihung im SWR Fernsehen berichten. Und auch "Landesart" wird auf den Wettbewerb und seine Gewinner schauen. Nach der Preisverleihung sind die Trickfilme im Internet unter SWR.de/filmtrixx zu sehen. Dort gibt es auch weitere Informationen zu SWR-filmtriXX.

Sendetermine:

08.11. Landesschau Rheinland-Pfalz 18.45 Uhr, Landesschau aktuell Rheinland-Pfalz und am Samstag, 16.11. 18.05 Uhr in "Landesart"

08.11.2013


TV-Programmtipp: „Sonntags“, ZDF, Sonntag, 20. Oktober 2013, 09.00 – 09.30 Uhr

Zur Vermögenslage des „Bischöflichen Stuhls“ von Speyer – aktueller Beitrag für eine Sendung des ZDF gedreht

spk. Speyer. Wie kaum ein anderes Thema beherrschen nach den Vorkommnissen um den Limburger Diözesanbischofs Franz-Peter Tebartz-van Elst derzeit die kirchlichen Finanzen die öffentliche Diskussion in Deutschland. Und nachdem der Speyerer Bischof Dr. Karl Heinz Wiesemann zu Beginn dieser Woche als erster deutscher Oberhirte die Vermögensverhältnisse des Speyerer Bischofsstuhles offengelegt hatte (siehe Beitrag im SPEYER-KURIER vom 14. Oktober 2013), war dies auch für die ZDF-Sendung „Sonntags“ Grund genug, in Speyer Recherchen über die Herkunft und die Verwendung dieses kirchlichen Sondervermögens anszustellen.

Dazu war jetzt „Sonntags“-Redakteurin Martina Schönfeld in Speyer unterwegs, befragte den Bistumssprecher, Markus Herr, und begleitete den Heimatforscher und „Nachwächter“ Otmar Geiger bei einem Rundgang zu seit Jahrhunderten im kirchlichen Besitz befindlichen Gebäuden im historischen Stadtkern – aus Zeitgründen allerdings schon zu einer für einen Nachtwächter eher ungewöhnlichen Tageszeit - am helllichten Nachmittag.

Der Terminenge geschuldet war auch der Umstand, dass Martina Schönfeld mit ihrem Team schon am Vormittag nach Würzburg reisen musste, wo sie mit dem zuständigen Leiter der Hauptabteilung „Finanzen und Immobilien“ des Bischöflichen Ordinariats.in Speyer, Domkapitular Peter Schappert, zu einem Interview in dieser Sache zusammentraf.

Heute nun standen Schnitt und Endfertigung ihres Beitrages auf dem Tagesplan – das Ergbnis können wir alle am kommenden Sonntag ab 09.00 Uhr im ZDF sehen. Foto: gc

18.10.2013


Kleine Sprachhelfer fürs Smartphone

jüs. Sommerzeit, Urlaubszeit. Wo früher am Urlaubsort ein kleines Wörterbuch helfen musste, geht dank moderner Technik die Kommunikation auch via Smartphone oder Tablet. An dieser Stelle möchten wir zwei kleine Sprachhelfer kurz vorstellen, die bei kurzen Sätzen hilfreich sein können:

gTranslate gibt es für ios- und Android-Geräte und bietet 51 Sprachen, die man in einem übersichtlichen Menü auswählen kann. Die Auswahl ist echt erstaunlich, sogar Kreolisch und Jiddisch sind dabei, aber auch asiatische und arabische Sprachen und last but not least Latein. Nachdem man die gewünschte Sprache ausgewählt hat, klickt man im unteren Menüteil auf Translate/Übersetzen und der gewünschte Satz wird dann in der jeweiligen Sprache in deren Schriftform dargestellt, per Click auch in lateinischer Lautschrift. Zusätzlich gibt es noch eine Anhören-Taste, mit der das Wort oder der Satz  laut von einer Stimme des Gerätes vorgelesen wird. Die Übersetzungen können zusätzlich per Mail, SMS und auch über Twitter versendet werden. Ganze Sätze sind mal gut, mal weniger gut übersetzt, aber das kennt man ja schon von den Google-Übersetzungen. gTranslate bedient sich nämlich - wie die meisten der Übersetzungsprogramme - der Google Translate Engine. gtranslateist kostenlos und um kleine Sprachschwierigkeiten zu überwinden, sicherlich ein nützliches App. Ein kleiner Nachteil: gTranslate braucht für die Übersetzung eine Internetverbindung und Datengebühren können so anfallen, besonders im Ausland.

dict.cc ist ein Sprachenwörterbuch, das 25 Sprachen in Kombination von Deutsch und Englisch auf das Smartphone bringt. Nutzer können hier sogar interaktiv bei der Erweiterung des vorhandenen Wortschatzes mithelfen und nicht vorhandene Vokabeln ins Wörterbuch eintragen. Ein großer Vorteil dieser App ist die Offline-Verfügbarkeit. Wenn das Programm auf dem Smartphone installiert ist, muss keine Verbindung zum Internet mehr hergestellt werden und es fallen keine Datengebühren an. Auch dieses App ist kostenlos erhältlich, hat zwar weniger Sprachen zur Auswahl wie gTranlate, dafür sind aber auch komplexere Wörter im Wortschatz vorhanden.

28.07.2013


Bruno Ganz erhält im Rahmen des 9. Festivals des deutschen Films den Preis für Schauspielkunst

Mit Bruno Ganz zeichnet das 9. Festival des deutschen Films (13. – 30. Juni 2013) einen der größten Stars des nationalen und internationalen Films dieses Jahr mit dem renommierten Preis für Schauspielkunst aus. Die Preisverleihung findet am Sonntag, den 16. Juni 2013 um 19.00 Uhr auf der Parkinsel in Ludwigshafen am Rhein statt. Anschließend wird die großartige Filmbiografie über unseren Preisträger Bruno Ganz – Behind Me von Norbert Widmer gezeigt. Ein Bühnengespräch und ein Empfang zu Ehren des Preisträgers komplettieren die Veranstaltung. „Bruno Ganz ist ein legendärer Schauspieler, der den deutschen Film und auch das deutschsprachige Theater entscheidend geprägt hat. Wir verleihen ihm diesen Preis aber auch, weil er mit seiner Arbeit stets ein wichtiger Mitstreiter für den intelligenten Autorenfilm war und weiterhin sein wird“, sagt Festivaldirektor Dr. Michael Kötz.

Bruno Ganz war der Lieblingsschauspieler von Peter Stein an der Schaubühne am Halleschen Ufer in Berlin. Mit Stein und seiner Verfilmung der „Sommergäste“ begann 1975 auch seine Filmkarriere in Deutschland. Er wurde Stammschauspieler in den Filmen von Wim Wenders, zum Beispiel in „Der amerikanische Freund“ und in „Der Himmel über Berlin“. Er landete große Publikumserfolge wie „Brot und Tulpen“ 2000, in dem er sich mit einer im Urlaub „vergessenen“ Ehefrau anfreundete. Einen vom Leben verdrossenen Einzelgänger spielte er 1998 in Theo Angelopoulos Meisterwerk „Die Ewigkeit und ein Tag“. Über hundert Filme verzeichnen die Filmographien. Aktuell ist in Cannes in der Rolle als Gouverneur in „Michael Kohlhaas“ von Arnaud des Pallières zu sehen. Der 1941 in Zürich geborene Schauspieler gilt als einer der größten Mimen deutscher Zuge, der auch dem Theater nie den Rücken gekehrt hat. Mit zahlreichen Preisen wurde er ausgezeichnet und als Hitler in Oliver Hirschbiegels Film „Der Untergang“ erreichte er fast fünf Millionen Zuschauer. „Der Empfang auf der Parkinsel wird außergewöhnlich herzlich sein, denn unser Publikum liebt die Meister ihres Fachs.“ sagt Festivaldirektor Dr. Michael Kötz

Die bisherigen Preisträger für Schauspielkunst waren: Klaus Maria Brandauer (2006), Katja Riemann (2007), Devid Striesow und Nina Hoss (2008), Hannelore Elsner (2009), Moritz Bleibtreu (2010), Andrea Sawatzki (2011), Sandra Hüller und Otto Sander (2012).

Festival des deutschen Films, Presse; Foto: Ruth Walz

15.05.2013


Wellensiek Video Preis 2012 geht an Georg Stumpf

Speyer- Mit dem Video „Water“ hat Georg Stumpf den mit 1.000 Euro dotierten Töns-Wellensiek-Video-Preis 2012 gewonnen. Stumpf´s stimmungsvolle Aufnahmen vom Rhein, der Rheinbrücke und vom Alten Hafen in Speyer haben die Jury unter der Leitung von Bürgermeisterin Monika Kabs überzeugt. Sein Beitrag kommt ohne gesprochenen Kommentar aus und setzt ganz auf die Kraft der Bilder und die Stimmung, die damit erzeugt wird.

Von insgesamt zehn eingereichten Beiträgen hat die Jury drei ausgezeichnet. Den zweiten  Preis, dotiert mit 800 Euro, erhält die Dokumentation „Integration – Migration“ von Georg Latz, die sich dem Thema Integration durch den Sport verschrieben hat. Platz drei belegt das Koch-Video „Pfälzer Minestrone“ von Wolfgang Schuch und Gerlinde Drees. Dafür werden 700 Euro ausgeschüttet. 

Die Preise werden von Kulturbürgermeisterin Monika Kabs und Stifter Töns Wellensiek in einer Live-Sendung des Offenen Kanals im April 2013 verliehen.

Für den jetzt anlaufenden Wellensiek Video-Wettbewerb 2013 wollte die Jury kein festes Thema vorgeben. „Speyer und noch viel mehr …“ heißt das Motto der nächsten Runde, und damit ist der Wettbewerb wieder weit geöffnet für alle, die gerne Filme produzieren …   Stadt Speyer, Pressestelle; Foto: Georg Stumpf

19.03.2013


Diskussionsveranstaltung: „Urheberrecht - Interessenausgleich im digitalen Zeitalter“

Stadelmaier: Wir brauchen einen fairen Interessenausgleich im Internet

„Die Digitalisierung und das Internet haben Konservierung, Verfügbarkeit, Zugriff und Verteilung von Wissen grundlegend verändert. Die analogen Regelungen lassen sich nicht 1:1 auf die digitale Welt übertragen. Die kluge Anpassung von analogen Gerechtigkeitsgrundsätzen an die Anforderungen der digitalen Welt ist eine Herausforderung, die wir dringend angehen müssen. Wir sollten dabei sowohl den Anpassungsbedarf der analogen Grundsätze als auch die Anforderungsbedürfnisse der digitalen Welt berücksichtigen“, sagte Staatssekretär Martin Stadelmaier in seinem Grußwort bei einer Podiumsdiskussion mit dem Titel „Urheberrecht- Interessenausgleich im digitalen Zeitalter“ in Berlin, zu der er eingeladen hatte.

„Die Debatten der vergangenen Monate haben deutlich gezeigt, dass wir uns dabei vor einem internationalen Hintergrund bewegen, der sowohl Länder, Bund als auch die EU betrifft. Gerade dieser Umstand macht den Diskurs so schwierig und komplex“, so Stadelmaier.

Auf dem Podium in der Landesvertretung Rheinland-Pfalz diskutierten Prof. Karl-Niko­laus Peifer, Inhaber des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht mit Urheberrecht an der Universität zu Köln, Dr. Marc Jan Eumann, Staatssekretär bei der Ministerin für Bundesangelegenhei­ten, Europa und Medien des Landes Nordrhein-Westfalen und der Justitiar des ZDF, Peter Weber, Fragen des Rechtemanagements im TV-Bereich und wie unter den Vorzeichen der Digitalisierung die Anstalten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks eine faire Verteilung sicherstellen können.

Zu der Thematik des zweiten Panels - „Neue Bezahlmodelle im Netz - ist eine Kul­turflatrate eine Lösung?“ - sagte Staatssekretär Martin Stadelmaier auf dem Podium, dass die Debatte weiterhin offen geführt werden sollte, ob und wie durch ein allgemeines Modell Urhebern eine Vergütung aus der nichtkommerziellen Weitergabe oder Vervielfältigung von digitalen Produkten ermöglicht werden könne.

Dazu diskutierten neben dem Chef der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz, Dr. Jeanette Hofmann, Direktorin am Alexander von Humboldt Institut für In­ternet und Gesellschaft, Prof. Oliver Castendyk, Gast-Professor für öffentliches und privates Medienrecht an der Universität Potsdam und wiss. Direktor der Allianz deut­scher Produzenten - Film und Fernsehen sowie Prof. Karl-Nikolaus Peifer von der Universität zu Köln.

„Bei all diesen Überlegungen muss die schützenswerte Struktur des Netzes mitgedacht und beachtet werden. Ein modernes Urheberrecht muss für einen gerechten Ausgleich zwischen den Schutzinteressen der Urheber an ihren digitalen Werken und den berechtigten Interessen der Internetnutzer an einem freien Zugang zu Wissen und kulturellen Werken sorgen. Um diesen Spagat zu schaffen, müssen viele Interessen gebündelt und balanciert werden“, betonte Staatssekretär Martin Stadelmaier bei der Veranstaltung. stk-rlp, Presse

16.11.2012


MedienKompetenznetzwerk Speyer erhält "Ohrenspitzer-Hörkoffer" zum Verleih

Die Direktorin der Landeszentrale für Medien und Kommunikation, Renate Pepper, übergibt den roten „Ohrenspitzer-Hörkoffer“ an MKN-Koordinator Ludwig Asal

Ohrenspitzer – Die Materialien der Stiftung MKFS laden zum aktiven Zuhören und Mitmachen ein!

Egal, ob im Beruf oder im Alltag – richtiges, gutes Zuhören macht erfolgreiche Kommunikation überhaupt erst möglich! In unserer lauten Welt allerdings gehen heutzutage ganz oft die leisen und die Zwischentöne verloren.

Um diesen Trend entgegenzusteuern, fördert die Stiftung MedienKompetenz Forum Südwest mit ihrem erfolgreichen Projekt „Ohrenspitzer“ seit dem Jahr 2003 das Zuhören. Richtiges Zuhören kann man nämlich lernen, und das sogar mit sehr viel Spaß: Der rote Hörkoffer, das Markenzeichen des Ohrenspitzer-Projekts, ist prall gefüllt mit vielen interessanten Hörspielen, die mit didaktische Materialien ergänzt sind. Und mit den digitalen Aufnahmegeräten können Kinder jeden Alters ganz leicht zu Geräuschesammlern und Lärmdetektiven werden: Zahlreiche Praxistipps machen das eigene, kreative Gestalten von Hörspielen beinahe zum Kinderspiel.

In diesem Jahr nun geht die Stiftung MKFS mit den rheinland-pfälzischen MedienKompetenzNetzwerken eine weitere Kooperation ein: Die Direktorin der Landeszentrale für Medien und Kommunikation, Renate Pepper, übergibt jedem MKN-Standort einen roten Hörkoffer, der ab sofort interessierten Pädagogen zur Ausleihe und für die praktische Arbeit zur Verfügung steht. Das engagierte und für die Zuhörförderung geschulte Personal der MKN’s kennt sich auch mit der Audioarbeit aus und steht bei Fragen gerne beratend zur Seite – so wird die Zuhörförderung zum interessanten „Gesamtpaket“. Los geht’s – und viel Spaß! Das MedienKompetenzNetzwerk Speyer ist zu erreichen unter 06232-29 06 57 oder per Mail asal@mkn-online.de.

Ohrenspitzer

Seit 2003 bringt das Ohrenspitzer-Projekt Kinder im Alter zwischen drei und 14 Jahren mit interessanten Hörspielen, aktiver Hörspielgestaltung und der Bedeutung des aktiven Zuhörens in Berührung. Ohrenspitzer wird von der Stiftung MedienKompetenz Forum Südwest (MKFS) – einem Gemeinschaftsprojekt der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK), der Landeszentrale für Medien und Kommunikation Rheinland-Pfalz (LMK) und des Südwestrundfunks (SWR) – gefördert. Weitere Informationen unter www.ohrenspitzer.de

30.10.2012


„Der Rocker rackert – und ihr macht dafür blau“

RPR1.Comedian Sven Hieronymus geht für die Hörer arbeiten

Ludwigshafen-  Bisher wusste er nicht einmal, wie man „Arbeit“ richtig buchstabiert, doch jetzt ist Schluss mit lustig: Ab kommenden Montag, dem 22. Oktober, kann jeder Sven Hieronymus, den „Rocker vom Hocker“ aus der „RPR1.Guten Morgen Show“, einen Tag lang für sich schuften lassen und selbst mal „blau machen“. Der Rocker wird die RPR1.Hörer beim Job vertreten und alle anfallenden Arbeiten auf „seine Art“ erledigen. Er ist praktisch ein Universalgenie – und sich für nichts zu schade. Jetzt muss er ran!

In dieser Woche musste der faule Rocker einmal in eine Welt hinein schnuppern, die ihm sonst eher unbekannt ist – die normale Arbeitswelt. Üblicherweise ist er allenfalls mal als Spaßmacher auf Comedybühnen im RPR1. Land und an Bord der „AIDA“ unterwegs; so wie er „arbeitet“, würden viele gerne Urlaub machen. Wie die RPR1.Hörer ihr Geld verdienen, zum Beispiel als Elektroinstallateur in Trier oder als Musikinstrumente-Verkäufer in Walldorf, hat er sich nun jeweils eine Stunde lang angeschaut. Außerdem war er in einem Reisebüro in Bad Bergzabern und bei der Freiwilligen Feuerwehr in Flonheim. Den RPR1.Hörern war dies aber viel zu wenig: Nur eine Stunde täglich arbeiten? Er müsse wenigstens mal einen Tag lang selber ran, um überhaupt eine Ahnung von dem Job zu bekommen, ist der Tenor unter den Hörern. Gesagt, getan: Ab sofort steht der Rocker für einen Tag Urlaubsvertretung zur Verfügung. Die RPR1.Community stimmt online darüber ab, ob er im Büro „schafft“ oder auf einer Baustelle – ob Kopf- oder Handarbeit zu verrichten ist. In seinen Pausen meldet sich Sven Hieronymus dann tagsüber im Programm von RPR1. und berichtet von seinem Job. Und nach Feierabend kriegt er vom jeweiligen Chef ein „Arbeitszeugnis“ ausgestellt. Taugt der Rocker zur normalen Arbeit? Wie wird er den Job erledigen? Nach jedem Arbeitstag erscheint am nächsten Morgen ein Video mit der „Plackerei“ oder dem, was der Rocker so Arbeit nennt, auf der sendereigenen Homepage.

So geht’s:

Wer den Rocker für sich einspannen will, braucht nur online auf RPR1.de seinen Beruf auf die Job-Pinnwand zu posten, sowie den Grund, warum der Rocker der Richtige für diesen Job ist. Alternativ können die Hörer unter der kostenlosen Telefon-Nummer 0800-8-62-62-62 auf seinen Anrufbeantworter sprechen. Regelmäßig losen die RPR1.Morningshow-Moderatoren Kunze & Nadja einen Antragsteller aus. Gemeinsam rufen sie dessen Chef an, und wenn er dem Arbeitstausch mit dem Rocker zustimmt, kann es losgehen. Wenn nicht, wird sofort der nächste Teilnehmer gezogen und angerufen.

Am Werktag danach erscheint der Rocker auf der Arbeitsstelle des Hörers, wird von ihm begrüßt, dessen Chef vorgestellt und in die Tätigkeit eingewiesen. Der Hörer kann dann „blau machen“. Der Arbeitstag wird in Bild und Ton verfolgt, am darauf folgenden Tag berichtet der Rocker dann in der RPR1.Guten Morgen Show, wie er gerackert hat. Auf www.rpr1.de steht ein „Best of Video“ von seinen Erlebnissen, durch das sich die Hörer ein Bild von der Mission des Rockers machen können. Mehr unter: www.rpr1.de/directlink

18.10.2012


Wissenswertes und Unterhaltsames rund um die Dom- und Kaiserstadt

„Deutschlandradio Kultur“ live zu Gast im Speyerer Rathaus

von Gerhard Cantzler

Für eine Stunde stand Speyer am Samstag ganz im Fokus der Aufmerksamkeit der Hörer von Deutschlands Kulturprogramm Nr. 1, von „Deutschlandradio Kultur“, das mit einer Ausgabe seiner Sendereihe „Deutschlandrundfahrt“ im Historischen Ratssaal der Stadt Station gemacht hatte. Auf der Hauptstraße vor dem Rathaus war der Übertragungswagen des Senders „in Stellung gegangen“, im Innenhof des Rathauses die dazu gehörenden Rüstwagen aufgebaut. Schon gut eine halbe Stunde vor dem eigentlichen Sendebeginn um 15.05 - nach der stündlichen Nachrichtensendung - begannen Moderatorin Nana Brink und ihr zuständiger Redakteur Alf Dammann mit dem „Warm up“ - der Einstimmung der zahlreichen Besucher, die den Saal bis auf den letzten Platz gefüllt hatten. Ulf Dammann gab als erstes Informationen zu Struktur und Sendeplan des Programms - der hat sich in den letzten Jahren zum beliebtesten deutschen Kulturprogramm gemausert - Nana Brink erläuterte das Konzept der Sendereihe und „übte“ mit den Gästen schon einmal einen Pfälzer „Schlachtruf“, der im Verlauf der Live-Sendung noch eine Rolle spielen sollte. Sibylle Laux und Jutta Keller, unterstützt von ihrem „Schlagwerker“ Tommy Baldu gaben erste Proben ihres Könnens.

Dann war es soweit: Nachrichten und Wettervorhersage waren vorbei - Nana Brink meldete sich aus Speyer: In einem kurzen Beitrag wurde unter dem Titel „Es begann mit den Nemetern“ die Geschichte der alten Dom- und Kaiserstadt skizziert - und dann war auch schon der erste Gesprächsgast an der Reihe. Mario Colletto, Stellvertretender Speyerer Dombaumeister und ab 1. Januar 2013 dann ohne „Stellvertretend“ im Amt, bekannte, dass er es sich als geborener und dort sozialisierter Bayer das Innere des Speyerer Domes durchaus „etwas opulenter“ wünschen würde, „aber das war halt damals der Zeitgeschmack, als der Dom Ende der fünfziger Jahre gründlich restauriert wurde“.

Am 28. Oktober wird sich sein Wunsch – zumindest zum Teil - erfüllen, wenn der Kaisersaal nach langer Restaurierung wieder eröffnet wird. Colletto: „An dem Projekt 'Kaisersaal' arbeite ich inzwischen schon seit mehr als drei Jahren“. Denn dort werden dann die Schraudolph-Fresken, die im Zuge der großen Restaurierung in den frühen 60er Jahren abgenommen und konserviert wurden, nach mühevoller Detailarbeit wieder bewundert werden können. Besonders auf den Blick aus der Domvorhalle hinauf in den Kaisersaal auf den dort aufgespannten Marien-Zyklus freut sich der Dombaumeister schon heute. Colletto versteht sich in seiner Verantwortung für das Weltkulturerbe „Kaiser- und Mariendom zu Speyer“ selbst als den derzeit letzten in einer langen Reihe von Baumeistern, die den Dom errichtet haben und ihn bis heute weiterbauen. Dieses Erbe will er eines Tages in gutem Zustand an seinen Nachfolger weitergeben.

Welche Vision hat der Dombaumeister jenseits seiner Alltagsaufgaben? will die Moderatorin wissen. „Dieses Bauwerk bedeutet für die Menschen, die in seinem Umfeld leben, ein Stück ihrer eigenen Identität und der ihrer Region - eine Wurzel ihres Lebens, aber auch ein alltäglicher Anblick“, so Colletto. Manchmal träume er deshalb davon, den Dom einfach einmal auf ein Fahrzeug zu packen und ihn von seinem angestammten Ort wegzufahren – zum Beispiel in den Pfälzer Wald. „Dann könnten die Speyerer auf dem leeren Platz darüber nachdenken, was sie an diesem Monument haben und was ihnen dann fehlt“.

Als zweiter Gast in der Sendung trat sodann Ludger Schulte auf, Restaurator im „Archäologischen Schaufenster“ in der Gailergasse, der sich von den Besuchern dieser Einrichtung gerne über die Schulter schauen lässt, etwa, wenn er versucht, aus einem Haufen Scherben ein Gefäß zu rekonstruieren. „Macht das nicht krank?“, will Nana Brink wissen. „Im Gegenteil“, erwidert Schulte. „Ich habe mir diesen Beruf ausgesucht und mir macht er Spaß“. Gerne zeigt er seinen Besucher auch einmal eines der Highlights seiner Arbeit – etwa wenn er eine 'terra-sigilata-Scherbe' findet, auf der noch der Fingerabdruck ihres Schöpfers über zwei Jahrtausende erhalten ist, oder wenn er seinen Gästen einen originalen „römischen Imbiss“ anbieten kann. „Hoffentlich wird das jetzt nicht zu bekannt, sonst kann ich mich vor Besuchern nicht mehr retten“, scherzt Schulte.

Mit Wilhelm Hauth und Susanne Butt konnte Moderatorin dann zwei Experten einer ganz besonderen Tierart vorstellen: Hauth ist 1. Vorsitzender des „Elwetrittche Vereins Landau“, Susanne Butt leitet das „Elwedritsche-Museum“ in Speyer. Wilhelm Hauth überraschte die in Bayer geborene Moderatorin mit der Tatsache, dass es sich bei den legendären bayrischen „Wolpertdingern“ - einer Kreuzung aus einer Vielzahl unterschiedlicher Tierarten – um einen Ableger der Elwetrittche handele. Schließlich konnte er den Berliner Gästen auch noch die Ausbeute einer der letzten Elwetrittche-Jagd präsentieren, die seine Kollegin mitgebracht hatte und die ihre Heimat künftig im Speyerer „Elwedritsche-Museum“ finden werden.

Um Spaß ganz anderer Art ging es dann auch, als Matthias Meckel, Leiter Event- und Firmenbetreuung des Technik-Museums Speyer, über das museumspädagogische Konzept dieser in der Verantwortung eines Vereins betriebenen Einrichtung berichtete. „Wir wollen, dass unsere Besucher an dem, was wir zeigen, Spaß haben“, so sein Credo, „dann lernen sie auch ganz automatisch etwas dabei“. Meckel berichtete von den diversen Großtransporten, die das Museum immer wieder organisieren müsse, um ihre gewaltigen Exponate an ihren letzten Standplatz zu bringen: Der „Jumbo-Jet Boeing 747“ oder die russische Weltraumfähre „Buran“ - Meckel auf eine entsprechende Zwischenfrage: „Seine Form ist nicht das Ergebnis von groß angelegter Spionage der Russen bei den Amerikanern, sondern allein der für diesen Zweck idealtypischen Form dieses Raumtransporters geschuldet“.

Dann kam - wie könnte es anders sein in Speyer – noch einmal die Kultur in ihrer reinsten Form zu ihrem Recht. Götz Vatter in der Rolle des Johann Sebastian Bach, am Spinett begleitet von dem präludierenden Domkapellmeister Markus Melchiori, spielte eine kurze Szene aus dem „Bach-Projekt“ „Euer Diener Johann Sebastian Bach“, mit dem das Ensemble des Speyerer Kinder- und Jugendtheaters in diesem Jahr bereits zehnmal Erfolge feiern konnte. Regisseur Matthias Folz erläuterte das Konzepts dieses Stücks (der SPEYER-KURIER berichtete am 22.09.2012), zeigte sich schlagfertig, als Moderatorin Nana Brink ihn fragte, ob so ein schwieriger Stoff von Kindern und Erwachsenen gleichermaßen verstanden würde, als er augenzwinkernd antwortete: „Verstehen Sie alles, wenn Sie ins Theater gehen?“ und ging auf die ganz besondere Herausforderung ein, ein solches Stück in einer Kirche aufzuführen. Da müssen wir uns meist erst eine Bühne bauen, weil ein ansteigender Zuschauerraum fehlt. „Würden Sie das auch gerne einmal im Dom spielen?“ fragte Nana Brink. Darauf Matthias Folz spontan: „Nein, da ist die Akustik zu schlecht“.

Noch ein letztes Mal das „JuSi“-Ensemble mit Sängerin Sibylle Laux, Gitarristin Jutta Keller und dem multifunktionalen Schlagzeuger Tommy Baldu, die sich an diesem Nachmittag mit ihrer Mischung an spanisch inspirierten Titeln sowie Speyerer und Pfälzer Liedern in die Herzen der Zuhörer gespielt hatten, die noch nach Zugaben riefen, als beim „Deutschlandradio Kultur“ in Berlin länhst schon wieder die 16:00 Uhr-Nachrichten vorüber waren.

Die Besucher im Historischen Speyerer Ratssaal und die vielen Zuhörer der Sendung draußen an den Rundfunkempfängern hatten eine Stunde gut und unterhaltsam gemachter Speyerer Heimatkunde erlebt - die (Sende-)Zeit verging wie im Fluge. Manch einer ging mit der Gewissheit hinaus auf die Hauptstraße - dort waren die Weinprobierstände inzwischen noch dichter umlagert als noch zwei Stunden zuvor - dass das „gute alte Dampfradio“ mit seiner Intimität in der Informationsvermittlung auch heute noch immer mit den vermeintlich „schnelleren“ Medien auf „Augen- und Ohrenhöhe“ mithalten kann. Foto: gc

07.10.2012


RPR1.Musikclub

Die größten Stars live und so nah wie nie zuvor erleben

Ludwigshafen- Phil Collins in die Augen schauen, auf Tuchfühlung mit Lady GaGa und Madonna, ein Shakehands mit David Guetta oder dem „Graf“ von Unheilig – das bietet der neue RPR1.Musikclub. Und das Beste ist: Jeder kann kostenlos mitmachen. Wer sich einmal registriert, kann als „RPR-Einser“ exklusive und unvergessliche Privatkonzerte mit den größten Stars der Popszene live und so nah wie nie zuvor erleben.

Das erste exklusive Privatkonzert für alle RPR-Einser gibt Nelly Furtado am 12. September in Berlin. Seit dem Jahr 2000, als ihr Debütalbum „Whoa Nelly!“ erschien, verzaubert die 33-jährige Kanadierin ihr Publikum. Hits wie „Say It Right“, „All Good Things (Come To An End)“ oder „I’m like a bird“ gingen um die ganze Welt. Bei ihrem Besuch im RPR1.Studio in Köln versprach sie: „Ich würde gerne für Euch singen!“ Das wird sie nun einlösen bei einem privaten Gig in Berlin am Mittwoch, den 12. September. Dort wird sie auch Songs ihres neuen Studioalbums „The Spirit Indestructible“ vorstellen, das zwei Tage darauf in Deutschland erscheint.

Nur, wer sich rechtzeitig im RPR1.Musikclub anmeldet, hat die Chance, Nelly Furtado so nah wie nie zuvor live in einem exklusiven Privatkonzert zu erleben. Karten für dieses einmalige Event gibt es nirgends zu kaufen, die Tickets können nur von „RPR-Einsern“ gewonnen werden, die auch einen Partner nach Berlin mitnehmen dürfen.

Jeder kann kostenlos dem RPR1.Musikclub beitreten. Wer sich einmal online auf der Senderhomepage registriert, kann mit ein bisschen Glück Tickets zu exklusiven Konzertevents gewinnen. Der Gig von Nelly Furtado ist erst der Anfang! Mit der Kultband „No Doubt“ steht das nächste Konzert an.

Informationen und Anmeldung zum RPR1.Musikcub unter: www.rpr1.de

31.08.2012


Unterwegs auf Wolke sieben im Cyberspace

Anmerkungen von Jana und Alexander Volk

Der Umgang mit dem Internet ist im digitalen Zeitalter für viele von uns so selbstverständlich,wie der morgendliche Gang zum Bäcker. Die sogenannte Medienkompetenz ist zur Grundvoraussetzung für das, mit immer neueren und innovativeren Anforderungen aufwartende, Berufsleben geworden.

Selbst in unseren vier Wänden hat die Informationstechnik längst schon Einzug gehalten. Einkaufen, Reisen buchen oder nach Informationen suchen: alles ganz bequem, alles ganz einfach. Die Teilnahme an sozialen Netzwerken ist inzwischen sogar d i e Freizeitbeschäftigung schlechthin. Schöne neue Medienwelt! Ob bei StudiVZ, Twitter oder Facebook & Co.: Wir posten Neuigkeiten, oder das, was wir dafür halten, teilen Inhalte mit anderen und haben einfach das Bedürfnis uns mitzuteilen, bis die Tastaturen „glühen“. Und jeder darf es sehen! „Privatsphäre“ so Mark Zuckerberg, der Gründer von Facebook, „gibt es nicht mehr“. Überhaupt ist ja sowieso alles kostenlos – also eigentlich richtig nett - von den Betreibern dieser Netzwerke, dass sie uns diesen Spaß einfach so ermöglichen. Oder etwa nicht?

Schon taucht die neueste Erfindung am schier unendlichen Horizont der Informationstechnik auf: Cloud Computing, so versichern uns die Experten, ist das absolute „Muss“ für Firmen, wie auch den privaten Konsumenten. Hierbei werden die Daten, mittels einer speziellen Software, in externen Rechenzentren ausgelagert, um sie von unseren High-Tech-Spielzeugen, wie beispielsweise Smart-TV, Smartphone, Playstation oder Tablets, ortsunabhängig und jederzeit aufrufen zu können. Anstatt also die lokale Festplatte unserer Rechner unter der Datenlast von Anwendungen, Spielen oder den 200 Fotos der letzten Familienfeier rotieren zu lassen, packt man alles in eine mehr oder minder große, digitale Wolke - die sogenannte Cloud -  die nun alles ganz „watteweich“ umhüllt und scheinbar irgendwo im digitalen Orbit umher schwebt. Ökologisch sinnvoll ist das Ganze natürlich auch noch, da dieses Wolkennetzwerk in der Lage ist, sich den tatsächlich gebrauchten Kapazitäten anzupassen. Datensicherheit? „Na klar“, versichern uns die Anbieter mit eifrigem Kopfnicken, „kein Problem“.

Schaut man aber hinter die Kulissen, stellt man schnell fest, dass Uneigennützigkeit und Datensicherheit wohl kaum zum gängigen Vokabular der vielen Internetdienstleister gehört. Datenschützern stehen die Haare zu Berge,  über die Flut von Informationen, die wir bei allen unseren Aktivitäten immer und überall hinterlassen. Denn diese werden von fleißigen Datenanalysten gesammelt, bewertet und gegen entsprechendes Honorar weiterverkauft. So wird erfasst wie oft und zu welchen Zeiten wir virtuell unterwegs sind, wo wir uns gerade befinden, was wir dort tun und mit wem, sowie für welche Produkte wir uns interessieren. Daraus ergibt sich ein Profil und für diejenigen, die diese Informationen weitergeben ein rentables Geschäft. Die Suchmaschine „Google“, die ganz nebenbei die Nummer eins der Online – Werbung ist, führt auf diese Weise die Daten seiner Nutzer ca. 20 Diensten zu. Bedenkt man dabei, dass jeder einzelne Dienst vielleicht mit weiteren, uns unbekannten Diensten und Werbefirmen vernetzt ist, bekommt der Ausdruck „World-Wide-Web“ urplötzlich eine ganz andere Bedeutung. „Big-Data“ nennt sich übrigens dieser anfallende Datenberg, der der Analyse bzw. der Vermarktung, dem Profit dient. Laut einer Angabe der Wochenzeitung DIE ZEIT, geben private Internetnutzer immerhin 2,3 Mrd. Euro für kostenpflichtige Cloud-Dienste, wie beispielsweise Videos und Spiele aus. (Quelle: DIE ZEIT, 08.März 2012)

Doch auch immer mehr Personalabteilungen von verschiedenen Firmen nutzen, aufgrund einer rechtlichen Grauzone, mittlerweile die Möglichkeit, sich über das Umfeld ihrer Bewerber und mitunter über deren private Plaudereien auf den verschiedenen Kommunikationsplattformen zu informieren. Ein Schelm, wer dabei Böses denkt...

Sind wir vielleicht bei der Weitergabe unserer privaten Bits und Bites eine Gemeinschaft der Freigiebigen und Sorglosen? Eine Umfrage unter Jugendlichen und Erwachsenen ergab einen recht lockeren, bisweilen gleichgültigen Umgang mit dem Thema. Interessant: die wenigsten dabei würden einem Fremden, der ihnen zufällig auf der Straße begegnet, Auskunft über sich, ihre Adresse, das Geburtsdatum oder gar die Kontonummer geben. Meldungen über den Missbrauch von Daten, Cybermobbing oder gehackte Accounts scheinen die Technik begeisterte Community jedoch langsam zum Umdenken zu bewegen.

Fazit des Ganzen: Eigeninitiative ist angesagt. Durch das Internet ist eine neue Form der Kommunikation und Informationsbeschaffung entstanden, die, bedingt durch die unübersichtlichen Verknüpfungen einer Vielzahl von Dienstleistern und Angeboten, in puncto Datensicherheit und Privatsphäre beim Verbraucher große Ratlosigkeit und nicht selten ein ungutes Gefühl hinterlässt.

Allein auf Reglementierungen von Seiten der Datenschutzbehörden zu hoffen, ist schlicht zu wenig, denn die Verantwortung für sein mediales Handeln trägt zum großen Teil jeder Anwender selbst. Statt bloßem technischen Know-how kann hier echte Medienkompetenz bewiesen werden: kritisches Hinterfragen des eigenen Nutzerverhaltens gehört dazu, um nicht eines Tages aus allen Wolken zu fallen.

13.08.2012


Erfolg für die Ingolf Lück Show

Lück im Glück: Sender steigern Gesamtreichweite am Samstag

Ludwigshafen- Ein halbes Jahr nach Start der „Ingolf Lück Show“ können die Programmmacher von RPR1., Antenne 1, Radio 7 und Radio Regenbogen eine erste positive Bilanz ziehen. Laut aktueller Reichweitenanalyse (ma 2012 Radio II) konnte die Gesamtreichweite aller beteiligten Sender am Samstag gesteigert werden.

Im Gesamtverbreitungsgebiet erreichen die vier Privatsender jeden Samstag zwischen zehn und 14 Uhr zusammen nun 2,064 Millionen Hörer*). Im Vergleich zur Ausweisung im Frühjahr sind das 101.000 Hörer mehr (+ 5,1 Prozent). „Ich freue mich sehr, dass die Menschen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz offenbar genauso viel Spaß beim Hören der Show haben, wie ich ihn beim Moderieren habe“, zeigt sich Ingolf Lück zufrieden. Für den TV- und Comedy-Star ist es die erste eigene Radioshow. 

Stärkere Bedeutung des Samstags

Unser Ziel war es, die wichtigste Zeit am Samstag für Hörer und Werbekunden gleichermaßen mit einem bundeslandübergreifenden Radiohighlight zu versehen“, erklärt RPR1.-Programmdirektor Dirk Alexander Lude. „Das erste Halbjahr zeigt, dass wir mit der Ingolf Lück Show auf dem richtigen Weg sind“, so Lude weiter.

Mit der Umstellung der Ausweisung der Media-Analyse auf die Durchschnittsstundenwerte von Montag bis Freitag und der neuen Einzelausweisung des Samstages und Sonntages hat das Wochenende für die Programmgestaltung und Vermarktung eine noch größere Bedeutung erhalten. In einer deutschlandweit bisher einmaligen Kooperation hatten sich die vier reichweitenstärksten Privatsender in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg zusammengetan, um gemeinsam ein attraktives Personality-Showformat für den Samstagvormittag zu entwickeln.

Moderator mit Strahlkraft für Hörer und Werbekunden

Mit TV-Moderator Ingolf Lück wurde eine für den Sender attraktive und in der Zielgruppe bekannte Persönlichkeit gefunden und gemeinsam mit ihm die „Ingolf Lück Show“ entwickelt. Nach fast dreißig Jahren auf der Bühne und im TV startete er am 21. Januar dieses Jahres mit seiner ersten eigenen Radioshow und ist seitdem immer samstags von 10 bis 14 Uhr bei RPR1. in Rheinland-Pfalz zu hören.

Flächendeckende Vermarktung von Köln bis Ulm

Für Werbekunden im privaten Radio ist so eine attraktive und durchgehend vermarktbare Programmfläche von Ulm bis Köln entstanden. Einzigartig ist, dass die vier reichweitenstärksten Privatsender in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz in einem identischen Showformat auch crossmedial belegt werden können. Dabei spielen Radio und Onlineauftritt der Sendermarken eine starke Rolle. „Die Möglichkeiten sind breit und attraktiv, da sowohl klassische Werbemöglichkeiten, Sonderwerbeformen wie auch crossmediale Werbeansätze umsetzbar sind“, erklärt RPR1. und bigFM Geschäftsführer Kristian Kropp. Rheinland-Pfälzische Rundfunk GmbH & Co.KG, Presse

*) Quelle: ma 2012 Radio II (p-Werte), Samstag ohne Doppelhörer, 10:00 - 14:00 Uhr (netto) Basis: Deutschsprachige Bevölkerung ab 10 Jahren

08.08.2012