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Heiß – heißer – Sandbahnrennen in Altrip

Spannung pur und viel Sandstaub in der Luft

bk.Altrip- An Fronleichnam war es wieder so weit – die Zuschauer strömten nach Altrip, um im dortigen „Ei“ die Meister der Sandbahn zu bejubeln. Bedingt durch die hohen Temperaturen kamen leider nicht so viele Besucher wie erwartet – aber die echten Fans ließen sich natürlich nicht abhalten. Bewaffnet mit Picknickkörben, Sonnenschirmen, Pavillons und sogar einigen Grills boten sie ein buntes Bild rund um die Arena ein fröhliches, sommerliches Bild.

Beim  64. Internationalen Altriper ADAC Sandbahnrennen, das wie immer reibungslos verlief, gewann in diesem Jahr ein absoluter Überraschungssieger den Kampf um den „Goldenen Römer“: Max Dilger, der in diesem Jahr zum ersten Mal auf der Langbahn fährt! In einem äußerst spannenden Lauf setzte er sich als Schnellster durch. Auf den zweiten Platz kam Michael Härtel vor dem Dritten, Hynek Stichauer.

Bei den Internationalen Solo-Fahrern gewann der Vorjahressieger Michael Härtel. Hynek Stichauer aus der Tschechei war ihm aber knapp auf den Fersen – er hatte nur einen Punkt Rückstand – und der Sieger wurde erst im letzten Rennen gekürt. Das war ganz nach dem Geschmack der Zuschauer, die ihre Favoriten anfeuerten. Auf dem dritten Platz landete Andrew Appleton mit zwei Laufsiegen.

Der Senior unter den Fahrern, der 63-jährige Karl Keil mit David Kersten, konnte bei den internationalen  Seitenwagen den ersten Platz einfahren. Hier profitierte er allerdings davon, daß der bis dahin Führende, Markus Venus mit Markus Heiss, wegen eines gerissenen Zahnriemens ausfiel. Die Dritten wurde in dieser Klasse Kevin Hübsch und Michael Burger.

Auch in diesem Jahr wäre nichts ohne die vielen Helfer gelaufen – hier kann sich der Verein einer großen Unterstützung sicher sein – und ich bin sehr dankbar, daß immer alles so wunderbar funktioniert, so der MSC-Vorsitzende Karl-Martin Gensinger.

Bitte merken Sie sich heute schon den Termin für das  65. Internationalen Altriper Sandbahnrennen vor: es findet am 31.05.2018 statt. Foto: pem

20.06.2017


Sandbahnrennen 2017 in Altrip - Bilderalbum

DTM-Auftakt findet traditionell auf dem Hockenheimring statt

Die BMW DTM-Piloten Marco Wittmann (links) und Augusto Farfus besuchten am Donnerstag die BMW-Ausstellung im Technik Museum in Speyer Die BMW DTM-Piloten Marco Wittmann (links) und Augusto Farfus besuchten am Donnerstag die BMW-Ausstellung im Technik Museum in Speyer

Hockenheim/Speyer- Der Auftakt zur neuen Deutschen Tourenwagen Masters (DTM) findet vom 5. bis 7. Mai auf dem Hockenheimring statt. In der neuen DTM-Saison werden neun Veranstaltungen mit 18 Rennen durchgeführt, auch das Finale wird vom 13. bis 15. Oktober in Hockenheim ausgetragen.

Die BMW DTM-Piloten Marco Wittmann und Augusto Farfus besuchten am gestrigen Donnerstag die BMW-Ausstellung im Technik Museum in Speyer

Die drei Hersteller Audi, BMW und Mercedes gehen mit jeweils sechs Autos an den Start. Der amtierende DTM-Champion ist BMW-Pilot Marco Wittmann aus Fürth. Der Franke bestritt 2013 sein erstes DTM-Rennen und holte sich bereits ein Jahr später 2014 den ersten DTM-Titel. Der letztjährige Vizemeister Edoardo Mortara aus Italien ist von Audi zu Mercedes-Benz gewechselt.

Im badischen Motodrom wird der erste DTM-Lauf am Samstag um 14.45 Uhr gestartet, das Rennen am Sonntag wird um 15.15 Uhr ausgetragen. Beide Rennen auf dem 4,574 km langen Hockenheimring werden live im Fernsehen in der ARD übertragen.

Eintrittskarten für am Samstag gibt es bereits ab 15,- Euro und am Sonntag ab 20,- Euro an den Tageskassen am Hockenheimring. Weitere Informationen gibt es unter www.hockenheimring.de  und www.DTM.com.

Im Rahmenprogramm startet der Audi Sport TT-Cup und der Porsche Carrera Cup Deutschland. Spektakulär sind auch die Läufe zur FIA World Rallycross-Serie, die im Motodrom stattfinden. Das Training in Hockenheim beginnt am Samstag ab 9.05 Uhr und am Sonntag startet um 9.10 Uhr bereits das Rennen zum Porsche-Cup. Text und Foto: Michael Sonnick

05.05.2017


Viel Action bei den Hockenheim Historic

Die Porsche-Experten von Elevenclassics aus Speyer drehten in Hockenheim auch ihre Runden Die Porsche-Experten von Elevenclassics aus Speyer drehten in Hockenheim auch ihre Runden

Porsche-Experten von Elevenclassics aus Speyer mit dabei

Hockenheim- Am Wochenende fand auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg zum 13. Mal die BOSCH Hockenheim Historic statt. Fast 20.000 Zuschauer sahen knapp 400 Teilnehmer im badischen Motodrom und erlebten viel Action auf dem 4,574 km langen Grand Prix-Kurs.

Dazu gaben zahlreiche Ex-Autorennfahrer wie Michael Bartels, Christian  Danner, Martin Donnelly, Ellen Lohr, Jochen Mass und Marco Werner Autogramme. Auch der dreifache Motorrad-Weltmeister Hans-Georg Anscheidt und Supersport-IDM Meister Jan Bühn gaben den Fans Autogramme.

Bei der BOSS-GP Serie und beim Raceclub Germany sorgten ehemalige Formel 1-Autos von Jaguar, Jordan, Toro Rosso und Toyota für tollen Sound in Hockenheim. Beim Raceclub Germany fuhren aus der Region Klaus Lehr (Weinheim/Maserati 250F Grand Prix-car) und Hermann Unold (Ludwigshafen/Tecno Formel 3) mit. Walter Hoffmann aus Neuhofen belegte im Ralt RT1-Toyota beim HRA Classic Formel 3-Rennen den vierten Platz.

Die präsentierten sich erstmals in Hockenheim und drehten auch ihre Runden. Hinter der Mercedes-Tribüne präsentierten die Markenclubs in Hockenheim ihre Fahrzeuge. Auf der Händlermeile konnten sich die Fans mit Automodellen, Bücher, Bekleidung, usw. eindecken.

Der Hockenheimring feiert in diesem Jahr das 85-jährige Jubiläum, die Formel 1 gastiert erst im nächsten Jahr wieder in Hockenheim. Die nächste Großveranstaltung ist bereits vom 05. bis 07. Mai mit dem Auftaktrennen zur neuen DTM-Saison.

Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite www.hockenheim-historic.deText: Michael Sonnick; Foto: Jürgen Hirschfeld

27.04.2017


Die DTM 2017 – noch spannender und noch schneller

Maro Engel erneut und Edoardo Mortara neu im starken Mercedes-Team

bk.Ladenburg- Am Donnerstagabend fand im Automuseum Ladenburg ein Presseinformationsabend statt. Dort gab es Informationen zur DTM Saison 2017 für die Marke Mercedes. Seit Montag testen die Fahrer ihre neuen Boliden ausführlich auf den Hockenheimring – und alle sind total begeistert. Bedingt durch die Erhöhung der PS auf über 500! sind die Autos im Schnitt pro Runde 2 Sekunden schneller als im letzten Jahr. Dazu tragen auch die neuen Reifen bei – sie haben eine ausgeprägtere Gesamtleistung, bauen aber stärker ab, so daß hier das Gefühl des Rennfahrers noch mehr als bisher zum Tragen kommt. Und obwohl die Winterpause in diesem Jahr sehr lang war, bleibt den Konstrukteuren doch nie genug Zeit zum entwickeln.

Mercedes startet optimistisch in die neue Saison; die harte Arbeit hat sich eindeutig gelohnt. Dem Publikum wird attraktives Racing geboten – auch durch noch mehr Einheitsbauteile, die die Autos einander ähnlicher machen. Die Aerodymanik wird um 20 bis 30 Prozent reduziert – aber dafür gibt es einen neuen Klappflügel, der dem in der Formel Eins nachempfunden ist.

Um die Publikumsnähe weiter auszubauen wird jeder Hersteller eine Box mit einer Glaswand versehen, so das die Arbeit der Mechaniker hautnah verfolgt werden kann. Das ist sicherlich ein Schritt für mehr Offenheit und wird vom Fan begeistert aufgenommen werden.

Auch ist in diesem Jahr der Teamspirit so gut wie nie zuvor. Wir hatten Gelegenheit, mit dem Fahrer Maro Engel zu sprechen, der nach sechs Jahren wieder in die DTM zurückkehrt. Er bestätigte uns das. Die Fahrer helfen sich gegenseitig und geben sich Tipps – der Austausch und die Offenheit sind in diesem Jahr außergewöhnlich. Dazu hat sicherlich auch die traditionelle Fitnesswoche beigetragen, die vor der Saison stattgefunden hat. Jeder hilft jedem und das ist ein großer Trumpf, den Mercedes hier in der Hand hält. Seine Lieblingsstrecke ist Zandvoort – die enge Bergauf-Bergab Strecke nach alter Schule verlangt dem Fahrer alles ab. Sein Lieblingspublikum ist allerdings das in Hockenheim – ein fachkundiges Publikum, eine tolle Atmosphäre – einmalig im DTM Kalender.

In diesem Jahr starten für Mercedes Maro Engel, Paul di Resta, Lucas Auer, Edoardo Mortara, Garry Paffett und Robert Wickens. Wir wünschen allen Fahrern eine spannende Saison und daß der Renngott ihnen alle Zeit wohl gesonnen ist – vor allem gute Gesundheit. Foto: pem

09.04.2017


DTM 2017: Mercedes informiert in Ladenburg - Bilderalbum

Die Weltmeisterschaft ist zurück in Herxheim!

Herxheim- Die MSV Herxheim gibt ihre Terminplanung bekannt und die Rennsaison beginnt am Vatertag mit einem echten Kracher! Nach nur einem Jahr Pause kehrt die Weltmeisterschaft auf der Langbahn zurück ins Herxheim Waldstadion.

Wie bereits in den Jahren 2014 & 2015 wird das erste Rennen zur Langbahnweltmeisterschaft an Christi Himmelfahrt im Herxheimer Waldstadion ausgetragen. 15 Fahrer aus insgesamt sieben Nationen werden auf der der anspruchsvollen Herxheimer Sandbahn mit den zwei ungleichen Kurven um die ersten Punkte zur Weltmeisterschaft kämpfen und sich packende Duelle liefern, denn jeder einzelne Zähler kann am Ende enorm wichtig sein. Abgerundet werden die spektakulären Rennen zur Weltmeisterschaft gewohnt von einem umfangreichen Rahmenprogramm auf und neben der Rennstrecke und vor allem in den nationalen Klassen werden einige echte Lokalmatadoren ans Startband rollen.

Im Juli geht es dann bereits auf der Speedwaybahn vor der Tribüne rund. Am Samstag, 1. Juli wird das Finale um den Speedway Paar Cup in Herxheim ausgetragen und an einem Tag der Sieger ermittelt. Beim Speedway Paar Cup stellen Clubs aus der ersten Bundesliga sowie dem Speedway Team Cup jeweils Teams mit zwei bis drei Fahrer, die dann im direkten Duell Team gegen Team um den Titel fighten. Packende Drifts ohne Bremsen auf engstem Raum versprechen spannenden Motorsport an einem Samstagabend, denn Rennstart ist erst um 17 Uhr.

Ein weiteres echtes Finale findet dann am 8. Oktober statt. In Herxheim wird das letzte Rennen im Speedway Team Cup, der zweiten Speedway Bundesliga ausgetragen. Das Liga Team der Motorsportvereinigung Herxheim, die Herxheim Drifter, sind im Laufe der Saison erst dreimal auswärts gefordert und wollen sich bei den Auswärtsrennen eine gute Position für den Saisonshowdown in Herxheim erarbeiten.

Wie gewohnt bietet die Motorsportvereinigung Herxheim auch 2017 wieder packende Motorsportveranstaltungen für die ganze Familie bei volkstümlichen Preisen, denn diese bleiben im Vergleich zum Vorjahr unverändert.

Sandbahn- und Speedwaytermine im Waldstadion

25.März 2017                   - Saisoneröffnungstraining auf der Sandbahn

24. & 25. Mai 2017         - Sandbahnrennen – WM Finale 1

1. Juli 2017                        - Finale Speedway Paar Cup

8. Oktober 2017              - Speedway Team Cup – Heimrennen Herxheim Drifter

Infos zu allen Veranstaltungen und den Herxheim Drifter: www.speedway.de  Text Manuel Wüst; Foto: Daniel Sievers

26.02.2017


Erik Riss nach eindrucksvoller Saison zum zweiten Mal Weltmeister!

Vechta/Herxheim- Mit einem überzeugenden Rennen hat sich Erik Riss von der Motorsportvereinigung Herxheim  in Vechta beim fünften und letzten WM Lauf der Langbahnweltmeisterschaft 2016 den Weltmeistertitel.  Es ist für den erst kürzlich 21 Jahre alt gewordenen Clubfahrer der MSV Herxheim bereits der zweite Weltmeistertitel nach 2014.

Bereits vor dem Auftakt in die Weltmeisterschaft machte der Vizeweltmeister des Vorjahres klar, dass er seinen Fokus darauf legt den Weltmeistertitel auf der Langbahn zurück zu holen und unterstrich diese Aussage auch gleich mit einem Sieg beim WM Auftakt in Mühldorf im Juni 2016.

Zwar konnte Riss dann die drei nachfolgenden Grand Prix Rennen in den Eenrum/ Niederlande, Forssa/ Finnland und Morizes/ Frankreich nicht gewinnen, doch er erzielte konstant viele Punkte und baute so seinen Vorsprung in der Gesamtwertung kontinuierlich aus. 

Beim letzten WM Grand Prix am vergangenen Samstag in Vechta war Erik Riss dann unschlagbar und lieferte eine Galavorstellung ab. In allen Läufen blieb er ungeschlagen und auch als ihm bereits nach den Vorläufen der WM Titel nicht mehr zu nehmen war, gab er weiterhin alles und gewann auch den zweiten WM Grand Prix auf deutschem Boden.

Dir Motorsportvereinigung Herxheim gratuliert ihrem Clubfahrer auf diesem Wege herzlich zum Gewinn der zweiten Weltmeisterschaft auf der Langbahn!

Text: Manuel Wüst Foto: Daniel Sievers

20.09.2016


DTM zieht positive Halbzeitbilanz

#11 Marco Wittmann; BMW M4 DTM; #99 Mike Rockenfeller; Audi RS5 DTM; #16 Timo Glock; BMW M4 DTM; #51 Nico Müller; Audi RS5 DTMWachstum bei Zuschauerzahlen und Einschaltquote

Fünf von neun Veranstaltungen in der DTM-Saison 2016 sind Geschichte und die DTM-Dachorganisation ITR zieht zur Halbzeit ein positives Zwischenfazit. Nicht nur die Zuschauerzahlen und Einschaltquoten stimmen zuversichtlich, auch der Sport im Wettbewerb der drei deutschen Premium-Automobilhersteller Audi, BMW und Mercedes-Benz überzeugte auf ganzer Linie. „Wir haben abwechslungsreiche Rennen bei einer herausragenden Leistungsdichte erlebt“, sagt der ITR-Vorsitzende Hans Werner Aufrecht. „Und ich bin davon überzeugt, dass die DTM auch bei den bevorstehenden vier Veranstaltungen weiter glänzen wird.“

Zehn Rennen, neun Sieger – Jamie Green, Miguel Molina, Edoardo Mortara (alle Audi), Lucas Auer, Paul Di Resta, Robert Wickens (alle Mercedes-AMG), Timo Glock und Marco Wittmann (beide BMW) trugen sich in dieser Saison in die Siegerlisten ein. Nur Mortara gelangen bislang zwei Siege – beim Auftaktrennen in Hockenheim und auf dem Norisring. „Egal, ob Youngster oder alter Hase – in der DTM ist jeder der 24-Top-Fahrer siegfähig“, sagt Mercedes-AMG DTM Teamchef Ulrich Fritz. „Das Sportliche und das Technische Reglement ermöglichen Chancengleichheit und einen ausgeglichenen Wettbewerb auf Augenhöhe.“

Wie spannend es bei acht ausstehenden Rennen im Kampf um die DTM-Krone zugeht, zeigt ein Blick auf den Tabellenstand: Marco Wittmann führt die Fahrerwertung mit 105 Punkten vor Jamie Green (98) an. Pro Rennsieg werden 25 Punkte vergeben; die ersten vier Fahrer (Platz drei Edoardo Mortara, 88 Punkte und Platz vier Robert Wickens, 83 Punkte) liegen aktuell innerhalb dieser 25 Punkte. Dass alle 24 Fahrer in der Saison 2016 bereits punkten konnten, ist ein weiteres Indiz für die Leistungsdichte und alles andere als gewöhnlich.

Zuwächse verzeichnet die DTM bei den Zuschauerzahlen an den Rennstrecken. Das Interesse der Fans ist bei allen Rennen – Spielberg ausgenommen – gestiegen, das Plus bei den Besuchern vor Ort beträgt im Vergleich zum Vorjahr sechs Prozent. Neben dem Highlight auf dem Norisring, stach besonders das Motorsport-Festival auf dem Lausitzring heraus. Hier waren neben der DTM auch das ADAC GT Masters, die ADAC Formel 4, der Porsche Carrera Cup Deutschland und die Superbike*IDM mit von der Partie und profitierten von der anhaltenden Strahlkraft der DTM. Das Rennwochenende in der Lausitz verfolgten 67.500 Zuschauer. „Die Fans sind das Rückgrat der DTM“, weiß BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt. „Emotional betrachtet sind sie für unsere Fahrer eine wichtige Motivation, um bei den Rennen erstklassige Leistungen abzurufen. Das wachsende Interesse der Zuschauer an den DTM-Rennen ist aber auch ein Indikator dafür, dass wir mit dem Format auf dem richtigen Weg sind.“

Start DTM NorisringNicht nur an der Rennstrecke, auch im TV ist die DTM ein echtes Erlebnis. Dafür sorgen nicht zuletzt die Live-Übertragungen des in Deutschland exklusiven TV-Partners ARD. Und auch in diesem Bereich entwickeln sich die Zahlen positiv. Bei den ersten fünf Veranstaltungen bewegte sich die Einschaltquote auf anhaltend hohem Niveau, der Marktanteil stieg im Vergleich zu 2015 sogar leicht an. Damit stemmt sich die DTM gegen den allgemeinen Trend im Motorsport. „In der ersten Saisonhälfte stand die DTM gleich zu mehreren, teils international hochkarätigen Sportevents in Konkurrenz, unter anderem der Fußball-Europameisterschaft. In diesem enormen Wettbewerb sind die TV-Zahlen definitiv positiv zu bewerten“, sagt Dr. Wolfgang Ullrich, Audi Motorsportchef.

Die größten Zuwächse verzeichnete die DTM unterdessen in den sozialen Medien – insgesamt stieg dort die Zahl der Fans und Follower seit Anfang des Jahres um beachtliche 28 Prozent auf knapp 655.000 (Facebook: +25%, Twitter: +35%, Instagram: +110%, YouTube: +18%). Die DTM geht damit konsequent den eingeschlagenen Weg weiter und kann über diese Kanäle insbesondere jüngere Generationen für die DTM begeistern, was sich an der Altersstruktur der Nutzer ablesen lässt.

„Wir sind mit dieser Entwicklung sehr zufrieden. Unsere Maßnahmen, mit denen wir die DTM weiterentwickeln wollen, beginnen zu greifen. Und auch das sportliche Produkt wusste bislang zu überzeugen: Die Rennen waren durchweg spannend und hart umkämpft – das ist der Motorsport, den unsere Fans sehen wollen“, sagt Florian Zitzlsperger, ITR-Vorstand für Marketing und Organisation. „Aus diesem Grund ziehen wir zur Halbzeit ein positives Fazit. Wir sind aber noch lange nicht am Ziel.“

Die DTM setzt ihre Reise vom 19. bis 21. August auf dem Moscow Raceway fort. Danach folgen weitere Stationen auf dem Nürburgring (9. bis 11. September) und auf dem Hungaroring (23. bis 25. September), ehe vom 14. bis 16. Oktober das Saisonfinale traditionell auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg stattfindet. Text und Foto: ITR GmbH

11.08.2016


Spannung pur beim 63. Internationalen Altriper Sandbahnrennen

Packende Zweikämpfe und brenzlige Situationen im "Altriper Ei"

bk.Altrip- Nach einem Jahr Pause war es wieder so weit – in Altrip wurde das Rennen um den „Goldenen Römer“ ausgefahren. Bei  herrlichstem Wetter waren etwa 6.000 Zuschauer gekommen, um spannenden Rennsport zu sehen. Eine tatkräftige Mannschaft unter der Führung des langjährigen 1. Vorsitzenden, Karl-Martin Gensinger, hat auch in diesem Jahr wieder viel Freizeit geopfert, um alles aufs Perfekteste vorzubereiten.

Mit am Start waren die besten internationalen Gespanne sowie nationale Solo- und Seitenwagen. Veranstalter war wie immer der MSC Altrip, der unter großen Anstrengungen die Bahn auf den neuesten Stand gebracht hatte. Und diese Bahn stand 1a da – das bestätigten alle Fahrer.

An politischer Prominenz waren anzutreffen der Landrat des Rhein-Pfalz- Kreises Clemens Körner, der Landtagsabgeordnete Johannes Zehfuß und der Verbandsbürgermeister Otto Reiland.

Bei der Fahrervorstellung bekam jeder Teilnehmer eine Flasche Altriper Kurvekratzer überreicht – oder besser gesagt in seinen Rennoverall gesteckt.

Im Vorfeld sprachen wir mit überaus sympathischen und aufgeschlossenen Weltmeister 2015 Jannick de Jong, der zum ersten Mal, aber sicher nicht zum letzten Mal in Altrip teilnahm. Um es vorweg zu nehmen – er hatte im Anfang Schwierigkeiten, sich im „Altriper Ei“ zurecht zu finden und kam in seinen ersten beiden Läufen nur auf den vierten Platz. Dann jedoch gelang es ihm, zwei Mal den zweiten Platz zu erreichen und damit konnte er am Rennen um den „Goldenen Römer“ teilnehmen, wo er den dritten Platz erreichte.

Eine Schrecksekunde gab es, als Markus Eibl mitsamt seinem Motorrad über die Bande stürzte. Einige bange Sekunden vergingen, bevor sich der Fahrer auf eigenen Beinen und dem Publikum winkend zu Fuß auf den Weg zurück ins Fahrerlager begab.

Das Publikum war total begeistert und zufrieden mit diesem hochklassigen Rennsport, der geboten wurde. Sicher freuen sich alle auf den 15. Juni 2017, an dem das 64. Internationale Altriper ADAC Sandbahnrennen stattfinden wird. Und wer dieses Jahr nicht dabei war, hat wirklich etwas verpasst und sollte sich den nächsten Termin am Besten schon jetzt in seinen Kalender eintragen. Foto:pem

Sehen Sie im Anschluß die Ergebnisse der einzelnen Rennen:

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27.05.2016


Im Ei geht´s wieder rund

Vorbereitungen abgeschlossen - Großartiges Starterfeld sorgt für Spannung

pm.Altrip- Nach einem Jahr Zwangspause findet in diesem Jahr wieder das traditionelle Sandbahnrennen am 26. Mai (Fronleichnam) in Altip statt. Insgesamt stehen 19 Rennen auf dem Programm. Höhepunkt ist sicherlich der "Finallauf" um den goldenen Römer.

Wie der Vorsitzende des MSC Altrip Karl-Martin Gensinger auf einer Pressekonferenz mitteilte war eine große Kraftanstrenung notwendig um die Rennbahn und die Sitzplätze in einen würdigen Zustand zu versetzen. 100 000 qm des Vereinsgeländes mussten wieder in Schuss gebracht werden. Hierzu und am Veranstaltungstag waren und sind jede Menge Helfer notwendig. Es ist, so Gensinger, heutzutage nicht immer einfach die Leute zu finden und zu motivieren.

Für das Herrichten der Bahn wurden 150 Tonnen geriebener Sand aus Albersweiler (Pfalz) angefahren, auf der Bahn verteilt und festgewalzt.

Ohne das Engagement von Sponsoren und Spendern wäre eine solche Traditionsveranstaltung nicht mehr möglich. Alleine für die "Bahnrenovierung" musste der Verein 4.200 Euro aufbringen. Hinzu kommen noch die Antritts- und Preisgelder der Fahrer.

Dem MSC Altrip ist erneut gelungen, so Gensinger, ein ilustres Starterfeld unter anderem mit dem amtierenden Weltmeister Jannik de Jong aus den Niederlanden zu verpflichten. Weiterhin sind der Sieger von 2014, Glen Phillips aus England, nationale Meister und auch Newcomer am Start.  

Bleibt nur dem MSC Altrip zu wünschen, dass das Wetter mitspielt und tausende rensportbegeisterte Zuschauer die Bahn säumen. 

 

63. Int. Altriper ADAC Sandbahnrennen Fronleichnam 26.05.2016

Langbahn offene Veranstaltung

Int. Solo und Gespanne

B Solo und Gespanne

Zeitplan

TRAINING ab 9:00 UHR

RENNEN ab 13:30 UHR

Preise (bleiben auch weiterhin familienfreundlich)

Erwachsene:                                               13,00 €

Ermäßigte Karte:                                          7,00 €

(Schüler / Jugendliche bis 15 Jahre)

Kinder bis 12 Jahre:                                         frei

Tribünenkarte:                                            10,00 €

Nicht abgeholte Tribünenkarten gehen am Renntag ab 13:00 Uhr in den freien Verkauf.

Campingplatz Zelt:                                       5,00 €

Campingplatz Caravan/ Wohnwagen:         10,00 €

Auf dem verfügbaren Campinggelände steht kein Strom- und Wasseranschluss zur Verfügung

Hier die Starterlisten zum ausdrucken:

Vorläufiges Starterfeld I-Solo

Vorläufiges Starterfeld I-Seitenwagen

Vorläufiges Starterfeld B-Solo

Vorläufiges Starterfeld B-Seitenwagen

19.05.2016


Mit dem Nachtbus von München nach Hockenheim

bk.Hockenheim- Martina Manz, glückliche Gewinnerin des von PM International ausgelosten Meet and Greet  mit dem DTM-Fahrer Bruno Spengler nahm viele Strapazen auf sich um „ihren Traum“ Wirklichkeit werden zu lassen.

Um rechtzeitig nach Hockenheim zu kommen, ist sie mit dem Nachtbus aus München angereist und kam morgens um zwanzig nach vier in Mannheim an. Fuhr dann mit einem Taxi nach Hockenheim an die Rennstrecke. Hier bat sie einen Rollerfahrer um die Weiterfahrt in das Fahrerlager an die Box des BMW MTEK-Teams.

Aufgeregt und voller Vorfreude trafen wir sie in der Boxengasse. Und dann war er da – ihr absoluter Schwarm. Aufgeregt wie ein kleines Mädchen stellte sie ihm ihre Fragen – und Bruno antwortete in seiner gewohnt sympathischen Art.

Im Moment wisse er noch nicht, wo BMW als Team und sein Auto im Besonderen stehe – diese Frage könne er erst nach dem Qualifying beantworten. Vor den Rennen ist er nicht nervös, weil es ihm viel Spaß macht, Rennen zu fahren. Er hatte beruflich keinen Plan B, weil ihn Autorennen am meisten interessieren würden. Bereits in jungen Jahren entdeckten ihn die Scouts beim Gokart Fahren und attestierten ihm schon damals ein Gefühl für die Ideallinie.

Seine Familie habe von Anfang an bedingungslos hinter ihm gestanden und sein Vater belieh sogar sein Haus, um ihn zu unterstützen. In seinem Team herrscht ein gutes Betriebsklima; aber trotzdem gehen sie nach den Rennen nicht gemeinsam einen trinken.

Auf die Frage nach seinen Lieblingstrecken nannte er zuerst den Norisring, dann Hockenheim, Spa-Francorchamps, Sebring in Florida und weitere Rennstrecken in den USA.

Und sein Lieblingsergebnis? Der Finalsieg und der Rennsieg in Hockenheim 2012 – in diesem Jahr hatte er kein Rennen gewonnen und dann wurde er doch DTM Gesamtsieger. Selbstverständlich wird ihm auch sein erster DTM Rennsieg auf dem Norisring in Nürnberg unvergesslich bleiben.

Er freut sich sehr auf die Auftaktrennen auf dem Hockenheimring, denn für ihn war die Rennpause viel zu lang. Das letzte Jahr war ein sehr schwieriges Jahr für alle, obwohl BMW die Herstellermeisterschaft gewonnen hat. Beim Rennen spielen immer einige Faktoren mit – seiner Meinung nach hat der Fahrer 50% Einfluss auf die Performance und das Team mit der Strategie die anderen 50%.

Die DTM ist eine sehr enge Serie – wenn man bei der Formel 1 im Qualifying einen kleinen Fehler macht und der Zeitabstand eine Sekunde beträgt, dann ist der Fahrer vielleicht auf Platz zwei oder drei – bei der DTM ist man mit diesem Abstand auf Platz vierzehn oder noch weiter hinten in der Startaufstellung fürs Rennen.

Bruno hat während der Pause viel trainiert und sich mit FitLine Produkten der PM -International AG in Form gehalten. Diese nimmt er täglich zu sich – den  „FitLine PowerCocktail "und  zusätzlich Q10 und Omega 3 trinkt Bruno jeden Morgen und startet damit fit in den Tag!

Sein Ziel für die neue Saison ist es, konstant bei jedem Rennen zu punkten. Für ihn ist die DTM die tollste Rennserie der Welt mit den engsten Abständen – einfach einmalig. Foto: pem

Sehen Sie hierzu auch das Interview als Video:

11.05.2016


Motorsportvereinigung Herxheim muss Speedway Best Pairs Cup absagen!

Herxheim- Die Entscheidung fiel den Clubverantwortlichen enorm schwer, doch dem Herxheimer Club blieb keine andere Wahl als den Speedway Best Pairs Cup, die deutsche Speedway Paar Meisterschaft, abzusagen. Grund für die Absage ist die Situation rund um die Tribüne im Herxheimer Waldstadion.

Nach dem Brand am Tribünengebäude stand die Tribüne für das Vatertagsrennen 2016 nicht zur Verfügung. Da die Bauarbeiten am Gebäude erst beginnen ist noch nicht endgültig absehbar wann die Tribüne wieder vollständig für Veranstaltungen im Waldstadion genutzt werden kann. Fakt ist, dass eine Nutzung im Juli nicht möglich ist und man so einem deutschen Meisterschaftsfinale keinen würdigen Rahmen bieten kann. Der Vereinsvorstand hat sich aufgrund der vorliegenden Fakten schweren Herzens dazu entschlossen die Ausrichtung des Speedway Best Pairs Cup abzusagen.

Im Reihen der MSV Herxheim hofft man nun, dass sich ein Veranstalter findet der in die Bresche springt und kurzfristig den Speedway Best Pairs Cup ausrichten kann. Das Heimrennen im Speedway Team Cup am 9. Oktober soll unter allen Umständen gefahren werden.

Text: MSV Herxheim, Presse

08.05.2016


118. Sandbahnrennen Herxheim –wieder ein Fest für die ganze Familie

Dieser Artikel handelt nicht vom Sandbahnrennen, sondern von einigen der Begebenheiten rund um dieses Ereignis

bk.Herxheim- Zuerst einmal von den vielen Gästen, die diese Veranstaltung Jahr für Jahr besuchen; in diesem Jahr wurde ein Besucher geehrt, der zum 60. Mal in Folge dabei war. Und für viele Familien ist es ein fester Programmpunkt geworden – das liegt nicht zuletzt an den günstigen Eintrittspreisen. Und wo bekommt man heute noch eine leckere Portion Pommes für 1,50 €? Das ermöglichen die ortsansässigen Vereine – vielen Dank dafür.

Begrüßt wurde Leon Bauer aus Hatzenbühl – ein junger Mann, der Sportgeschichte geschrieben hat. Er bestritt in Las Vegas bereits 8 Profikämpfe im legendären MGM und ist der jüngste Boxer, der jemals lizenziert wurde. Am 23. Juli wird er um die Juniorenweltmeisterschaft kämpfen. Immer wieder kommt er zurück in seine Heimat und nutzt diese Gelegenheiten, um Familie und Freunde zu treffen – und um das Sandbahnrennen zu besuchen. Er erzählte davon, das sein Training immer auf seine Gegner abgestimmt werden muss – je schwerer der Gegner, desto härter das Training.

Ein sehr emotionaler Moment war die Fahrt von Udo Poppe und Marco Weick, die mit ihren Seitenwagen den erst siebenjährigen, schwerkranken Bastian zwei Runden um die Strecke fuhren. Diese Fahrt war ein großer Wunsch des Kleinen – und er wurde mit Applaus und Tröten um die Strecke begleitet.

Dann kam ein weiterer Siebenjähriger, Tajo – ein Talent, das der Verein im Schnuppertraining gefunden hatte. Er bewegte seine 50 KTM souverän um die Rennstrecke und war sichtlich stolz dabei.

Und weiter ging es – Nadine Frenk, die an diesem Tag ihre letzten Rennen fuhr, wurde im Cabrio um die Rennstrecke gefahren und winkte ihren Fans zu. 21 Jahre Bahnsport gehen für sie damit zu Ende – als achtjähriges und sehr ehrgeiziges Mädchen hat sie schon damals viele Jungen vor sich hergetrieben. In diesem sehr harten Männersport war sie die erfolgreichste Frau, Nun wird sie sich ihrem Beruf als Wirtschaftsprüferin widmen. Mit tränenerstickter Stimme bedankte sie sich bei ihrer Familie, ihren Mechanikern und ihren Fans. Die immer zu ihr gehalten haben und sie unterstützten – vorher überreichten ihr die Streckenposten Rosen.

Wir kamen ins Gespräch mit einer Mutter, deren Sohn erst vor sechs Wochen mit dem Training angefangen hatte- im zarten Alter von 52 Jahren. Sie erzählte uns, dass ihr Sohn nach der erfolgreichen Qualifikation, „der glücklichste Bu, den ich jemals gesehen habe“ gewesen sei. Mit der Nummer 222 startete Rudolf Eichenlaub für den MSVH Herxheim – angefeuert von seiner Mutter.

Und das ist es, was dieses Rennen ausmacht – jung und alt mit einer gemeinsamen Leidenschaft und großen Spaß an der Gemeinsamkeit – bitte macht weiter so….

Und wer die sportlichen Höhepunkte dieser Veranstaltung sehen möchte – am Sonntag, den 08.05.2016 um 21.45 Uhr hat er im SWR Gelegenheit dazu. Foto: pem

07.05.2016


Maximumsiege in drei von vier Klassen beim Sandbahnrennen in Herxheim!

14.500 sahen in Herxheim Maximumsiege in drei von vier Rennklassen, die ausgefahren wurden

Herxheim- Erik Riss dominierte die Rennen in Herxheim fast nach Belieben. Der ehemalige Sandbahnweltmeister lieferte auf seiner Heimbahn eine tadellose Leistung ab und konnte sich sogar während den Läufen einige Wheelies erlauben.  Riss blieb in seinen fünf Heats ungeschlagen und gab auch gleichzeitig ein klares Statement ab, dass mit ihm auch in der Weltmeisterschaft 2016 zu rechnen ist. Auf den Plätzen hinter Erik Riss platzierten sich der Brite Richard Hall und Mathieu Tresarrieu vor dem amtierenden Weltmeister Jannick de Jong, der durch einen technischen Defekt im Endlauf eine Podestplatzierung verspielte. Max Dilger, der in Herxheim sein Debüt auf der Sandbahn gab scheiterte in der Qualifikation am Finnen Jesse Mustonen und Markus Eibl und kam als Reservist nicht zum Zug.

Die Rennen in der internationalen Soloklasse standen ebenfalls im Zeichen von Nadine Frenk, die ihr letztes internationales Rennen bestritt. Die langjährige Amazone in der internationalen Lizenz rutschte einmal weg und wurde einmal wegen Verlassens der Bahn disqualifiziert. Mit nur zwei Punkten nach einem dritten Platz verpasste die Wahlpfälzerin so das mögliche Semifinale und beendete ihr letztes Rennen auf dem 11. Platz.

Maximumsiege feierten ebenfalls William Mathijsen mit Sandra Mollema im Gespann vor Marco Hundsrucker, der nach seiner Trainingsverletzung ein gutes Comeback gab und Markus Brandhofer.

Bei den nationalen Solisten überzeugte Lukas Fienhage, der all seine Läufe gewann und die Wertung vor Phillp Schmuttermayr und Dennis Helfer gewann. Martin Theobald als Herxheimer Lokalmatador verpasste das Podium mit Gesamtrang vier. Die Herxheimer Debütanten Rudolf Eichenlaub auf Rang neun und Stephen Bergdoll konnten gut mithalten und wussten die Unterstützung der Herxheimer auf ihrer Seite.

In der nationalen Klasse war das Gespann Hübsch/ Burger auf Maximumkurs und büste erst im Finallauf Punkte ein.

Ergebnisse

Internationale Lizenz Solo

1. Erik Riss (DE) 20 Punkte, 2. Richard Hall (GB) 17, 3. Mathieu Tresarrieu (FRA) 13, 4. Jannick de Jong (NED) 13, 5. Josef Franc (CZE) 12, 6. Michael Härtel (DE) 9, 7. Jesse Mustonen (FIN) 9, 8. Aki Pekka Mustonen (FIN) 8, 9. Stephan Katt (DE) 7, 10. Glenn Phillips (GB) 4, 11. Nadine Frenk (DE) 2, 12. Theo di Palma (FRA) 2, 13. Markus Eibl (DE) 1, 14. David Pfeffer (DE) 0, 15. Matthias Kröger (DE) 0, Res: Max Dilger (DE) NS

Internationale Lizenz Seitenwagen

1. William Mathijsen/ Sandra Mollema (NED) 20 Punkte, 2. Marco Hundsrucker/ Corinna Günthör (DE) 14, 3. Markus Brandhofer/ Michael Zapf (DE) 12, 4. Imanuel Schramm/ Herrmann Bacher (DE) 9. Josh Goodwin/ Liam Brown (GB) 9, Matthias Motk/ Melanie Schremp (DE) 5, Achim San Milan/ Lydia Neuendorf (DE) 5, 8. Karl Keil/ David Kersten (DE) 0

Nationale Lizenz Solo

1. Lukas Fienhage 20 Punkte, 2. Philipp Schmuttermayr 18, 3. Dennis Helfer 16, 4. Martin Theobald 13, 5. Charlie Powell 11, 6. Ulrich Büschke 9, 7. John Hartley 9, 8. Jamie Isherwood 8, 9. Rudolf Eichenlaub 6, 10. Stefan Drofa 5, 11. Wolfgang Barth 4, 12. Marius Hillebrand 3, 13. Michael Wenninger 3, 14. John Freeman 3, 15. Stephen Bergdoll 2, 16. Fabian Neid 0, 17. James Hartley 0, 18. Kevin Teager 0, 19. Marc Herter NS

Nationale Lizenz Seitenwagen

1. Kevin Hübsch/ Michael Burger 18 Punkte, 2. Daniel Eibl/ Julia Starke 16, 3. Raphael San Milan/ Benedikt Zapf 16, 4. Manuel Meier/ Benjamin Meier 9, 5. Natasha Bartlett/ Ciara Southgate (GB) 7, 6. Udo Poppe/ Martin Weick 4, 7. Patrick Zwetsch/ Jakob Rebholz 2, 8. Wolfgang Diehr/ Hans Peter Much 2, 9. Sebastian Kehrer/ Patrik Lepnik 1

Text: MSC Herxheim; Foto: MSC Herxheim; pem

06.05.2016


Die DTM – mehr als nur eine Rennveranstaltung

Das Rennformat bleibt unverändert: Auch 2016 gibt es jeweils am Samstag und am Sonntag ein Qualifying und ein Rennen.

Hockenheim/Stuttgart- Das erste Kräftemessen zwischen Audi, BMW und Mercedes-Benz in der DTM-Saison 2016 ist vorbei: Bei den einzigen offiziellen Testfahrten auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg trafen die in der DTM engagierten Hersteller erstmalig nach der langen Winterpause aufeinander. Nach intensiven viertägigen Testfahrten vor dem DTM-Auftakt, der zwischen dem 6. und 8. Mai ebenfalls auf dem Hockenheimring stattfindet, ist eines sicher: Einen Favoriten auszumachen ist nahezu unmöglich. Umso mehr steigen Kribbeln und Vorfreude bei Fans und Fahrern gleichermaßen.

Das Fahrerfeld besticht auch in der Saison 2016 durch Qualität: Acht ehemalige DTM-Champions, viele Arrivierte und ein Rookie werfen in diesem Jahr ihren Hut in den Ring. „50 Prozent des Feldes kann man als ernstzunehmende Titelkandidaten einstufen – für einen Rennsieg kommt jeder in Frage“, sagt der DTM-Champion von 2004 und 2007, Mattias Ekström. Die Statistik der vergangenen Saison untermauert diese Einschätzung: 13 unterschiedliche Sieger in 18 Rennen, zwischen Pole-Position und 24. Startplatz lagen im Qualifying nicht selten weniger als eine Sekunde. „Hier geht es eigentlich immer zur Sache. Das ist anders als beispielsweise in der Formel 1, wo zwei, drei Fahrer dem Rest des Feldes davonfahren“, sagt BMW-Pilot und Ex-Formel-1-Fahrer Timo Glock.

Ganz nah dran: Beim Besuch der Boxengasse können DTM-Fans einen Blick in die Boxen der Teams und auf die Kommandostände werfen.Wenn die Startampel am 7. Mai beim DTM-Auftaktrennen erlischt, geht es so eng zu, wie in keiner anderen Serie der Welt. Um dieses Alleinstellungsmerkmal zu stärken und die Fähigkeiten der Fahrer noch mehr in den Fokus zu rücken, wurde das Reglement nochmals verfeinert: Die Verteilung der Performance-Gewichte wird in Zukunft im Qualifying ermittelt und im anschließenden Rennen bereits angewandt, die DRS-Nutzung limitiert. Verantwortliche und Fahrer sind sich einig: „Wir wollen eine Serie, in der allein die Fahrer entscheiden, wer das Rennen gewinnt. Jeder soll praktisch mit dem gleichen Rüstzeug in ein Rennen starten“, gibt Ulrich Fritz, DTM-Chef bei Mercedes-Benz, die einhellige Meinung wieder.

Vor allem aber setzt die DTM 2016 auf Kontinuität und führt Bewährtes fort: Zwei Rennen und zwei Qualifyings an jedem der neun Rennwochenenden in Deutschland und dem benachbarten Ausland. Von traditionell bis modern, von kurvig bis extrem schnell – alles ist im Rennkalender vertreten. Egal an welcher der attraktiven Rennstrecken, ein Besuch bei der DTM lohnt sich immer. Zumal den Zuschauer an jedem Wochenende ein erstklassiges Rahmenprogramm erwartet. So geht es beispielsweise beim Auftakt in Hockenheim parallel in der Rallyecross-Weltmeisterschaft zur Sache.

Konzerte im Fahrerlager machen einen Besuch bei der DTM zu einem Event für die ganze Familie.Auch abseits der Strecke wird den Fans einiges geboten. Der Bummel durchs Fahrerlager ist lohnenswert, zumal die Chance groß ist, einem der Protagonisten persönlich zu begegnen – Zeit für ein gemeinsames Foto ist in diesem Falle immer vorhanden. Konzerte mit nationalen und internationalen Musikstars, Stuntshows, Interviews und Gewinnspiele tragen zu bester Unterhaltung bei. An einem DTM-Wochenende kommt die ganze Familie auf ihre Kosten – zu vernünftigen Preisen. Tickets für die Auftaktveranstaltung auf dem Hockenheimring sind ab 29 Euro erhältlich. Das günstigste Familienticket inklusive Fahrerlager für zwei Erwachsene und zwei Jugendliche (bis einschließlich 14 Jahre) kostet für drei Tage 105 Euro.

Text und Foto: ITR GmbH, Presse

23.04.2016


DTM Saison 2016 startet am 06. Mai in Hockenheim

– the flag drops – the rest stops

bk.Hockenheim- Endlich ist es wieder soweit – worauf Fahrer und Fans ungeduldig gewartet haben – die neue Saison geht los. Alle, die in Hockenheim und Umgebung wohnen, haben in den letzten Tagen den Sound der Motoren während der Testfahrten auf dem Hockenheimring gehört. Gestern war die offizielle Pressekonferenz zum Start der DTM 2016. Mit über 100 Anmeldungen wurde ein neuer Rekord aufgestellt und einmal mehr das große Interesse verdeutlicht, daß diese Serie in der Bevölkerung genießt. Während die Formel 1 für Normalsterbliche fast nicht mehr zu bezahlen ist (und wahrscheinlich demnächst ganz aus Deutschland verschwindet) legen die Verantwortlichen der DTM größten Wert darauf, daß die Eintrittskarten bezahlbar bleiben und ein Besuch an der Strecke zu einem Vergnügen für die ganze Familie wird. Es wird wieder wie in den letzten Jahren attraktive Auftritte von bekannten Künstlern geben.

Im Rahmenprogramm gibt es verschiedene Rennserien. Der Audi Sport TT Cup wird gleich beim Auftakt mit der DTM starten, Diese Serie hatte im letzten Jahr ihre erste Saison, die gleich zu einem großen Erfolg wurde. Erster Titelträger war der 21-jährige Pole Jan Kisiel, der fünf Rennen gewann und insgesamt neun Mal auf dem Podium stand. Es gingen Starter aus 14 Nationen an den Start, deren Durchschnittsalter 22,5 Jahre war. Der Drittplatzierte der letzten Saison, Dennis Marschall, hat sich für dieses Jahr den Angriff auf die Meisterschaft vorgenommen.

Ebenfalls an den Start gehen wird der Porsche Carrera Cup Deutschland. Für viele Rennfahrer war dieser Cup ein Sprungbrett in die DTM – unter anderem Olaf Manthey, Bernd Mayländer und Mike Rockenfeller. Die Autos sind für alle Fahrer gleich konfiguriert, so daß es auf das Können jedes Einzelnen ankommt. Der amtierende Carrera Cup Vizemeister Christian Engelhart war anwesend und sprach darüber, daß diese Serie für ihn sehr wichtig ist. Sein Ziel für 2016 sei es, einen Werksfahrervertrag zu bekommen. Er wird in diesem Jahr bei mindestens vierzig Rennen starten. Das erste Rennen dieser Serie wird am 15.04. in Oschersleben starten und das zweite wird am Hockenheimring gemeinsam mit der DTM stattfinden. Insgesamt werden diese beiden Rennserien fünf Mal in diesem Jahr gemeinsam antreten.

Last but not least wird auch die Rallye Cross WM m 07.05./08.05. am Hockenheim Ring starten. Die Rennen dieser Serie werden in zwölf verschiedenen Ländern dieser Erde ausgetragen. Mit dabei sind wieder klangvolle Namen wie Sebastian Loeb, Petter Solberg und Ken Block. Das Rennen wird teilweise auf dem Hockenheimring gefahren und teilweise auf einer extra angelegten Schotterpiste im Motodrom.

Die ARD als langjähriger Partner wird auch in diesem Jahr wieder alle Rennen übertragen. Überhaupt stehen dieser Rennserie viele treue Partner zur Seite.

Es gibt drei wichtige Änderung im Reglement, die von der DTM-Kommission getroffen wurden, um die Rennen noch spannender zu gestalten und die Leistungen der Fahrer stärker in den Mittelpunkt zu stellen. BMW erhält die Möglichkeit, daß Gewicht des M4 DTM um 7,5 kg zu verringern und den Heckflügel um 50 Millimeter zu verbreitern. Das soll den Wagen konkurrenzfähiger machen.

DRS darf in 2016 nur noch limitiert eingesetzt werden. Wie bisher gilt – wer beim Überqueren der Ziellinie weniger als eine Sekunde Abstand zum Vorausfahrenden hat, darf DRS benutzen – allerdings ist es abhängig von der Rundenzahl maximal die Hälfte des Rennens erlaubt. So kann DRS in Zukunft nicht mehr dafür eingesetzt werden, die Rundenzeiten zu optimieren, sondern soll nur noch zum Überholen genutzt werden.

Die dritte Änderung betrifft das Gewicht. So werden in diesem Jahr die Performance-Gewichte im Qualifying ermittelt. Bisher war es so, daß die Gewichte nach dem Ergebnis des vorangegangenen Rennens vergeben wurden. Also werden erst zum Rennen die Autos mit maximal 20 kg beladen oder es werden maximal 15 kg herausgenommen. Im Qualifying fahren also bis auf BMW alle Autos mit identischen Gewichten.

Das war ein notwendiger Weg für einen fairen Wettkampf, bei dem die Fahrer im Mittelpunkt stehen. Hier gilt der Dank allen Beteiligten, die diese Lösung möglich gemacht haben. Die gemeinsame Verantwortung für die Rennserie steht über allem und dieses Ergebnis ist im Interesse der Teams, des Sports und der Spannung.

Dann kamen die Fahrer zu Wort – als Erstes Nico Müller aus der Schweiz, der für das Audi Sport Team Abt Sportsline an den Start geht. Er betonte, wie er sich darauf freue, wieder fahren zu können: die Winterpause sei doch sehr lang gewesen. Er habe in diesem Jahr einen neuen Sponsor und musste sich deshalb schon einige Sprüche von seinen Fahrerkollegen anhören. Er persönlich freue sich jedoch sehr über die Zusammenarbeit mit dem Playboy und hoffe, das er sich von den Bunnys, die nun bei jeder Startaufstellung neben seinem Auto stehen, nicht ablenken lasse. Sein großes Ziel für die Saison ist ein Podiumsplatz.

Bruno Spengler aus Kanada fährt für das BMW Team MTEK. Wie immer locker bewunderte er als erstes die Schuhe seines Kollegen Maximilan Götz. Er gab als sein Ziel aus, immer in der gleichen Startreihe zu stehen wie Nico Müller wegen der Bunnys – er hoffe, daß Nico sich jedes Mal sehr weit vorne platziere. Das war natürlich nicht ernst gemeint – wie immer werde er sein Bestes geben, um so weit vorne wie möglich zu landen. Er freue sich auf die neue Saison und auf seinen neuen Kollegen Augusto Farfuss, den er schon seit Gocart Zeiten kenne und schätze. Auch in diesem Jahr seien die Abstände klein und das mache die DTM aus.Er und sein Team hätten hart gearbeitet und er hoffe, das es reicht.

Maximilian Götz startet für Mercedes AMG. Er sei dieses Jahr nicht mehr so aufgeregt wie im letzten Jahr und fühlt sich mehr angekommen. Als Fahrer habe man nicht viel Einfluss auf das Auto und könne höchstens eine Wunschfarbe äußern. Seine Ziele für die zweite Saison? Ein Podium wäre der Knaller.

Wir wünschen allen Fahrern eine unfallfreie und erfolgreiche Saison und freuen uns schon jetzt auf spannende Rennen. Foto: pem

10.04.2016


Der Fahrer rückt noch stärker in den Mittelpunkt

Das DTM-Reglement für die Saison 2016 steht fest:

Hockenheim- Die DTM-Kommission hat anlässlich ihrer Sitzung am Donnerstag in München einige Anpassungen im sportlichen Reglement der DTM beschlossen. Ziel all dieser gemeinschaftlich getroffenen Entscheidungen ist es, die fahrerischen Leistungen noch stärker in den Fokus zu stellen. In diesem Zuge gibt es neue Regelungen zu den Performance-Gewichten und der Nutzung des DRS (Drag Reduction System). Die Änderungen sind Resultat eines gemeinschaftlichen Prozesses von Ingenieuren aller Hersteller, der ITR und des DMSB. Zudem erhält BMW die Möglichkeit, den Performance-Rückstand gegenüber Audi und Mercedes-Benz durch eine technische Kompensation im Bereich Aerodynamik und Gewicht auszugleichen.

Die Verteilung der Performance-Gewichte wird künftig im Qualifying ermittelt und richtet sich nach der tatsächlichen maximalen Performance eines Fahrzeugs und nicht mehr nach der Platzierung im vorangehenden Rennen. Dadurch sollen die Fahrzeuge für das direkt darauf folgende Rennen auf ein ähnliches Leistungsniveau gestellt werden – der beste Fahrer soll gewinnen.

Die Nutzung des DRS wurde für 2016 ebenfalls neu geregelt. Das System, das den Luftwiderstand verringert, darf wie bisher nur dann eingesetzt werden, wenn ein Fahrer beim Überqueren der Ziellinie weniger als eine Sekunde Abstand zum Vordermann hat. Jedoch ist die Anzahl der DRS-Aktivierungen limitiert: Dadurch wirkt DRS deutlich besser als Überholwerkzeug und nicht primär zur Verbesserung der Rundenzeit.

Als dritte wesentliche Entscheidung hat die Kommission verabschiedet, dass BMW für die kommende Saison Zugeständnisse im Rahmen des Reglements erhält. Der Grund liegt darin, dass der M4 DTM konstruktionsbedingt einen Rückstand gegenüber der Konkurrenz hat, der aufgrund der Homologation nicht durch eine technische Weiterentwicklung wettgemacht werden kann. Die Kommission hat nun den Antrag der Hersteller bestätigt, diesen Rückstand für die Saison 2016 auszugleichen. Der BMW M4 DTM wird in der kommenden Saison mit 7,5 kg weniger Gewicht und einem um 50 Millimeter breiteren Heckflügel antreten. Das Mindestgewicht für Audi und Mercedes liegt wie in der letzten Saison bei 1120 kg, während BMW neu mit 1112,5 kg zum ersten Qualifying der Saison antreten wird.

Text: ITR; Foto: pem

08.04.2016


Daniel Juncadella ist Stars & Cars Champion 2015

Premiere bei Stars & Cars: Daniel Juncadella gewinnt Debüt-Wettbewerb in der Mercedes-Benz Arena Stuttgart gegen Pascal Wehrlein

  • 35.612 Zuschauer feiern die Mercedes-Benz Motorsport-Champions 2015 in der Mercedes-Benz Arena Stuttgart
  • Weitere Informationen zur Veranstaltung auf mercedes.me/starsandcars
  • Daniel Juncadella: "Ich bin überglücklich. Stars & Cars war ein super Event, es waren so viele Zuschauer hier. Einfach unglaublich."

Stuttgart- Perfekter Abschluss für das erfolgreichste Jahr in der Motorsport-Geschichte von Mercedes-Benz: Daniel Juncadella ist erster Stars & Cars Champion. Der Mercedes-AMG DTM-Fahrer setzte sich im Finalrennen vor 35.612 Zuschauern in der Mercedes-Benz Arena Stuttgart gegen Pascal Wehrlein durch. Damit krönte Juncadella die Motorsport-Saison 2015, in der die Marke mit dem Stern insgesamt 19 Titel in der Formel 1, der DTM, der Formel 3, der GP3 Serie und dem AMG Customer Sports Programm gewann.
 
"Hinter uns liegt ein unglaubliches Motorsport-Jahr", sagte Ola Källenius, Mitglied des Vorstands der Daimler AG, verantwortlich für Mercedes-Benz Cars Vertrieb. "Jeder im Rennsport ist besonders leidenschaftlich engagiert und möchte immer gewinnen. Aber wir hätten uns selbst in unseren kühnsten Träumen nicht vorstellen können, dass wir in jeder Rennserie gewinnen würden, in der wir in diesem Jahr an den Start gegangen sind. So gesehen war es ein fantastisches Jahr für uns. Motorsport ist wahnsinnig wichtig für Mercedes-Benz. Unsere Marke wurde auf der Rennstrecke geboren und in diesem Jahr strahlten die Sterne in der Motorsport-Welt so hell wie noch nie zuvor."

"Wir haben in diesem Jahr alle unsere Ziele erreicht. In der Formel 1 haben wir mit Lewis und dem Team erneut die Fahrer- und Konstrukteurs-Weltmeisterschaft gewonnen. In der DTM haben wir nach einer schwierigen Saison 2014 in diesem Jahr zurückgeschlagen und die Erfolge der Jungs in den anderen Serien sind das Tüpfelchen auf dem i", sagte Mercedes-Benz Motorsportchef Toto Wolff. "Im Rennsport gibt es keine Wunderwaffe. Du musst die richtigen Entscheidungen treffen und die besten Fahrer sowie Ingenieure zu einem Team formen. Ganz besonders wichtig ist jedoch der richtige Teamgeist, dessen Rolle oft unterschätzt wird. Dieser war bei uns in diesem Jahr überragend. Wir haben alle an einem Strang gezogen und so als Team das erfolgreichste Motorsport-Jahr in der Geschichte unserer Marke erlebt."
 
Der Weg ins Finale von Stars & Cars
 
Der traditionelle Mercedes-Benz Saisonabschluss Stars & Cars fand in diesem Jahr zum ersten Mal in einer Fußball-Arena statt. Insgesamt traten 16 Rennfahrer, darunter die beiden Silberpfeil Formel 1-Fahrer Lewis Hamilton und Nico Rosberg sowie alle acht Mercedes-AMG DTM-Piloten, in den vier KO-Runden des Wettbewerbs an. Zu den weiteren Teilnehmern gehörten unter anderem Formel 1-Doppelweltmeister Mika Häkkinen, Ex-Formel 1- und DTM-Fahrer David Coulthard sowie DTM-Rekordchampion Bernd Schneider.
 
Die Piloten fuhren in jedem Rennen in identischen Fahrzeugen gegeneinander. Jede der vier Runden wurde jedoch in verschiedenen Fahrzeugklassen bestritten. Insgesamt kamen vier unterschiedliche Fahrzeuge zum Einsatz: Der Mercedes-AMG A 45 4MATIC (Achtelfinale), der Mercedes-AMG C 63 S (Viertelfinale), der Mercedes-AMG GT S (Halbfinale) und der Mercedes-Benz SLS AMG GT3 (Finale).

Juncadella setzte sich auf dem Weg zu seinem Finalsieg gegen Lucas Auer, Bernd Schneider und Nico Rosberg durch. Sein Finalgegner Pascal Wehrlein gewann im Achtelfinale zunächst gegen Jean Alesi. In den weiteren Runden behielt er gegen David Coulthard und Lewis Hamilton die Oberhand. In den Finalläufen siegte Juncadella mit 2:0 unter dem Flutlicht der Mercedes-Benz Arena Stuttgart.
 
Unterhaltsames Rahmenprogramm mit Show-Duellen
 
Eröffnet wurde die Veranstaltung durch Demonstrationsrunden der Mercedes-Benz Motorsport-Champions 2015 in ihren jeweiligen Meisterfahrzeugen: dem Mercedes-Benz F1 W06 Hybrid, dem Mercedes-AMG C 63 DTM, dem Mercedes-Benz SLS AMG GT3 und einem Dallara-Mercedes Formel 3-Rennwagen.
 
Zwischen den vier Runden des "Stars & Cars"-Wettkampfs fanden zudem Show-Duelle mit Seltenheitsfaktor statt. Einer dieser Sonderläufe war das Duell der beiden ehemaligen McLaren-Mercedes Teamkollegen Mika Häkkinen und David Coulthard in einem Mercedes-Benz G 63 AMG 6x6. Weitere Sonderläufe wurden mit historischen Silberpfeilen oder DTM-Autos wie dem Mercedes-Benz W 196 R, dem Mercedes-Benz 300 SLR oder dem Mercedes-Benz 190 EVO II ausgetragen. Ein ganz besonderes Silberpfeil-Feeling kam beim Showlauf mit Sir Stirling Moss, Hans Herrmann und Susie Wolff auf. Die frühere Mercedes-Benz DTM-Pilotin beendete in diesem Jahr ihre aktive Karriere als Rennfahrerin und wurde bei Stars & Cars offiziell verabschiedet.

Zusätzlich zu den Rennen auf der im Innenraum der Mercedes-Benz Arena errichteten Strecke bekamen die 35.612 Zuschauer ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm geboten. Dazu gehörten unter anderem Boxenstopp-Wettbewerbe der Formel 1- und DTM-Teams, Interviews mit den Fahrern sowie Auftritte von Cro, Culcha Candela, Marlon Roudette und Larry van Housen.
 
Aussagen der Fahrer zu Stars & Cars
 
Daniel Juncadella, Sieger:
"Ich bin überglücklich. Ich habe mich im SLS AMG GT3 sehr wohl gefühlt und einen guten Rhythmus gefunden. Stars & Cars war ein super Event, es waren so viele Zuschauer hier. Einfach unglaublich. Ich bin bei jedem Rennen richtig nervös gewesen. Das ist etwas ganz Besonderes."
 
Pascal Wehrlein, 2. Platz:
"Das war einfach der Hammer. Mit Daniel und mir gab es ein echtes DTM-Finale. Ich habe alles gegeben, aber letztlich hat es nicht sollen sein. Es war dennoch ein unglaublicher Abend. Ich freue mich schon aufs nächste Jahr!"
 
Lewis Hamilton, 3. Platz:
"Das hat richtig Spaß gemacht. Die Donuts und die Drifts waren das Beste. Das Halbfinale gegen Pascal habe ich am Start verloren. Leider hatte ich einen schlechten Start, aber Pascal ist auch klasse gefahren. Es war unglaublich knapp, weniger als ein Zehntel!"
 
Nico Rosberg, 4. Platz:
"Wow, das war ein super Erlebnis, hier vor so vielen Zuschauern in der Mercedes-Benz Arena zu fahren. Natürlich wäre ich gerne ins Finale gekommen, aber es hat am Ende leider nicht ganz gereicht. Die DTM-Jungs waren richtig schnell und haben Lewis und mich geschlagen. Hut ab!" Text und Foto: Mercedes Benz

13.12.2015


Motorsport-Talk im Mercedes-Benz Museum

Stuttgart- Im Rahmen von Stars & Cars 2015 trafen sich Toto Wolff (Mercedes-Benz Motorsportchef), Ola Källenius (Mitglied des Vorstands der Daimler AG, verantwortlich für Mercedes-Benz Cars Vertrieb), Lewis Hamilton (Formel 1-Weltmeister 2014 und 2015), Pascal Wehrlein (DTM-Champion 2015), Luca Ludwig, Sebastian Asch (beide ADAC GT Masters Champions 2015), Felix Rosenqvist (FIA Formel 3 Europameister 2015) und Esteban Ocon (GP3 Champion 2015) zu einem Motorsport-Talk im Mercedes-Benz Museum in Stuttgart.
 
Zudem wurden zum Abschluss der erfolgreichsten Saison in der Motorsport-Geschichte von Mercedes-Benz auch das Formel 1-Weltmeisterauto der Saison 2014, der F1 W05 Hybrid, sowie das DTM-Meisterfahrzeug 2015, der Mercedes-AMG C 63 DTM, in der Steilwandkurve im Mercedes-Benz Museum enthüllt. Text und Foto: Mercedes-Benz Motorsport

12.12.2015


DTM mit positiver Saisonbilanz

Stuttgart- Es waren packende neun Rennwochenenden im Jahr 2015. Die DTM glänzte in der abgelaufenen Saison durch viel Abwechslung und Spannung bis zum Schluss. Das neue Format hielt, was sich die Verantwortlichen versprochen hatten. 13 unterschiedliche Sieger in 18 Rennen und ein Titelkampf, den Pascal Wehrlein erst beim Finale in Hockenheim für sich entscheiden konnte – Fakten, die für sich sprechen. Keine Überraschung also, dass die international populäre Tourenwagenserie auch in der Gunst der Zuschauer gestiegen ist, was unter anderem die TV-Einschaltquoten der ARD belegen.

Besonders eine Änderung trug zu den verbesserten Quoten der Liveübertragungen im „Ersten“ bei: Zwei Rennen an einem Wochenende sorgten vor allem am Samstag für ein erheblich gesteigertes Interesse. Im Vergleich zu den Übertragungen der Qualifyings in den letzten Jahren, stieg die Quote 2015 am Samstag um fast 40 Prozent auf durchschnittlich 950.000 Zuschauer pro Rennen.

Das Rennen am Sonntag wurde im Mittel von 1.06 Millionen Zuschauern verfolgt, was einem leichten Rückgang von zwei Prozent entspricht. Zusammen mit den Übertragungen der Qualifyings vom Norisring und Moskau hat die DTM in der vergangenen Saison damit alleine in Deutschland 20,08 Millionen Live-Zuschauer vor die Bildschirme gelockt – durchschnittlich 2,23 Millionen pro Rennwochenende, der beste Wert seit 2008.

„Wir sind mit unserer Live Quote für die DTM in Deutschland sehr zufrieden“, sagt ITR-Vorstandsvorsitzender Hans Werner Aufrecht. „Insbesondere angesichts der generellen Entwicklung der Fernsehquoten, die aufgrund der Verlagerung ins Internet für fast alle Sportübertragungen rückläufig ist. Dies spricht dafür, dass wir ein starkes Produkt haben, das bei den Zuschauern gut ankommt“.

Positiv ist auch die Entwicklung im Bereich der Sozialen Medien und neuen digitalen Formate: der in Kooperation mit bild.de erstmals produzierte „DTM Driver‘s Seat“, bei dem der Fan das Rennen erstmals aus der Perspektive eines Rennfahrers verfolgen konnte, lieferte spannende Hintergrundinformationen und Einblicke hinter die Kulissen. Bei den Zuschauern kam dieses Second Screen Angebot sehr gut an, wie auch die verschiedenen Livestreams auf DTM.com. Bei Facebook, Twitter, Instagram und Youtube sind die Steigerungen gegenüber dem Vorjahr beachtlich. Auf Youtube beispielsweise wurden bereits in den ersten neun Monaten des Jahres knapp vier Millionen Videoabrufe generiert, 50 Prozent mehr als im gesamten Vorjahr. Rund eine Million entfällt dabei auf die Livestreams der Qualifyings und Rennen.

Doch nicht nur bei den „digitalen“ Fans konnte die DTM in der Saison 2015 punkten. Auch die Besucherzahlen an den Rennstrecken waren insgesamt auf einem guten Niveau. 637.000 Menschen verfolgten die 18 Rennen der Saison 2015 direkt an den Rennstrecken vor Ort, was einem Durschnitt von über 70.000 pro Wochenende entspricht – ein leichtes Plus gegenüber den letzten Jahren. Die DTM als Erlebnis für die ganze Familie: Auch abseits der Rennstrecke hat die DTM ihren Fans viel Unterhaltung geboten. So sorgten in der vergangenen Saison Topstars wie The BossHoss, Mark Foster, Culcha Candela, Guano Apes, DJ Antoine, Mousse T, oder Leslie Clio für musikalische Höhepunkte auf den Showbühnen. Konzerte dieser Art sind auch in Zukunft geplant und sollen fester Bestandteil der DTM-Veranstaltungen werden.

ITR GmbH, Presse

23.10.2015


Jamie Green führt Audi zum Dreifacherfolg beim DTM-Finale

Hockenheim- Der Hockenheimring Baden-Württemberg scheint Jamie Green zu liegen: Beim DTM-Finale im badischen Hockenheim beendete der Brite die Saison, wie er sie Mai begonnen hatte – mit einem Sieg, seinem vierten in diesem Jahr. Der Audi-Pilot war der dominierende Mann im 18. DTM-Saisonrennen und fuhr nach 39 Runden unter dem traditionellen Feuerwerksbogen souverän als Gewinner über die Ziellinie. „Nach den Problemen, die ich in dieser Saison hatte, war es heute das reinste Vergnügen vorne zu fahren und zu gewinnen“, sagte Green. Mit dem 12. Sieg seiner DTM-Karriere erkämpfte sich Green zudem den Titel des Vize-Champions. „Generell bin ich mit der Saison zufrieden, das war mein stärkstes Jahr in der DTM und ich freue mich auf die Zukunft.“ Hinter ihm machten Mattias Ekström und Edoardo Mortara auf den Positionen zwei und drei den erfolgreichen Rennsonntag für Audi perfekt. Das DTM-Wochenende in Hockenheim besuchten insgesamt 135.000 begeisterte Motorsport Fans.

Jamie Green fuhr an der Spitze ein nahezu einsames Rennen. Hinter dem Sieger ging es in vielen packenden Zweikämpfen zur Sache: Neben Edoardo Mortara, der von Platz 13 aus in das Rennen gestartet war und am Ende eine Podiumsplatzierung erkämpfen konnte, machte auch Paul Di Resta viele Positionen gut. Der Schotte, der das Rennen als bester Mercedes-Benz-Pilot auf Platz vier beendete, kämpfte sich vom elften Platz nach vorne. Ganze zwölf Plätze machte im Rennen Bruno Spengler gut: Der BMW-Pilot fuhr vom 19. Startplatz auf auf Rang sieben.

Während bei Mercedes-Benz bereits am Samstag die Sektkorken für den neuen DTM-Champion Pascal Wehrlein knallten, entschied BMW die Markenwertung im Schlussspurt für sich. Maxime Martin, António Félix da Costa, Bruno Spengler auf den Positionen sechs bis acht sowie Martin Tomczyk als Zehnter sicherten den Münchenern die entscheidenden Punkte für den Gewinn der Markenwertung. BMW gewann mit 602 Punkten vor Audi (595 Punkte) und Mercedes-Benz (534 Punkte). Und auch wenn Pascal Wehrlein in seinem ersten Rennen als neuer DTM-Champion ohne Punkte blieb, der 21-Jährige kam auf Platz 20 ins Ziel, reichte seinem Team gooix/Original-Teile Mercedes-AMG der Vorsprung in der Teamwertung, um diese mit 225 Punkten zu gewinnen. „Der Gewinn der Fahrerwertung ist der größte Erfolg in meiner motorsportlichen Laufbahn“, sagte Wehrlein. „Ich werde diesen Titel nie in meinem Leben vergessen – das ist ein ganz besonderer Moment. Das Christian (Vietoris) und ich jetzt noch die Teamwertung gewonnen haben, ist einfach klasse - heute Abend wird gefeiert!“ Das BMW Team RMG belegt mit 206 Punkten den zweiten Rang vor dem Audi Sport Team Abt Sportsline (201 Punkte).

Die Regeländerungen in der DTM-Saison 2015 haben für abwechslungsreiche Rennen gesorgt. In den 18 Rennen gab es 13 verschiedene Sieger und die Entscheidung um den Titel des DTM-Champions, vor dem Finale in Hockenheim hatten noch vier Fahrer rechnerische Chancen auf den Titel, wurde erst beim letzten Rennwochenende entschieden. Abwechslung gab es auch bei den Pole-Positions: 14 unterschiedliche Fahrer sicherten sich mindestens einmal den besten Startplatz.

Weitere Informationen zum Rennen, Ergebnisse und Tabellenstände finden Sie unter www.dtm.com.

Text und Foto: ITR; Foto: pem

18.10.2015


Dritter Platz zum Saisonabschluss!

Erster Rennstart für Christopher Kuhnt mit der Nummer 50 beim Rahmenprogramm des Speedway Team CupsHerxheim- Das großes Saisonfinale im Speedway Team Cup, der zweiten Speedway Bundesliga, in Neuenknick beendeten die Herxheim Drifters auf Rang drei. Somit konnten sich die Herxheimer auch den dritten Platz im Gesamtklassement sichern. In Neuenknick bot das gesamte Team eine solide Leistung und das gesamte Quartett schrieb erfreulicherweise Punkte.

Die Drifters beendeten die Saison 2015 mit insgesamt sechs Matchpunkten, die mit zwei zweiten Plätzen sowie zwei dritten Plätzen eingefahren wurden. Zwar ging für die Drifters nach zwei Titelgewinnen in Folge der Titel in diesem Jahr verloren, doch im vierten Jahr des Speedway Team Cups hat man erneut erfolgreich mit einem dritten Gesamtrang abgeschlossen und unterstützt so seit vier Jahren die Nachwuchsarbeit im deutschen Bahnsport.

Der Titel ging in diesem Jahr erstmals nach Berghaupten.

Ergebnis STC in Neuenknick:

1. Black Forest Eagles 46 Punkte

Max Dilger 15, Kai Huckenbeck 13, Daniel Spiller 10, Ethan Spiller 8

2. MSC Wölfe Wittstock 28 Punkte

Mathias Schultz 4, Michael Härtel 12, Steven Mauer 2, Darrel de Vries 10

3. MSV Herxheim Drifters 24 Punkte

Tobias Kroner 10, Mark Riss 7, Lukas Fienhage 5, Jonas Wilke 2

4. SC Neuenknick Hexen 16 Punkte

Jörg Tebbe 4, Onno Rykena 0, Michell Hofmann 6, Fabien Neid 4, Tom Lamek 2

Platz      Team    Rennen               Laufpunkte        Matchpunkte

1             Black Forest Eagles Berghaupten             4             176         12

2             MSC Wölfe Wittstock    4             138         10

3             MSV Herxheim Drifters                4             121         6

4             MSC Olching      4             105         5

5             MC Güstrow Torros       4             98           5

6             MSC Diedenbergen Rockets      4             93           5

7             MSC Brokstedt Young Vikings   4             95           4

8             SC Neuenknick Hexen  4             78           1

Saisonabschlusstraining am 17. Oktober

Das beliebte Saisonabschlusstraining auf der Sandbahn findet am Samstag, 17. Oktober von 11 – 16 Uhr auf der Herxheimer Sandbahn statt. Die MSV Herxheim hofft viele aktive Fahrer und viele Gäste zum Saisonabschluss im Waldstadion begrüßen zu dürfen.

Schnuppertrainings 2015 ein toller Erfolg!

Insgesamt dreimal wurde 2015 ein „Schnuppertraining“ auf der Speedwaybahn durchgeführt. Beim ersten Termin im Frühjahr kamen über 30 Teilnehmer zur MSV Herxheim und auch die anderen Termine waren gut besucht. Werbeleiter und Jugendwart Andreas Obermeier der die Gesamtleitung der Trainings inne hatte, war positiv überrascht das so viele dem Angebot der MSVH gefolgt sind.

Kids zwischen mit 6 und 14 Jahren probierten auf der 50ccm Maschine wie man am schnellsten um die Speedwaybahn kommt. Instruktor Martin Theobald wies vor allem Teilnehmer ein, die sich auf der großen 500ccm Maschine versuchten und erläuterte was alles zu beachten ist, gab zahlreiche Tipps und fuhr auch selbst ein paar Demonstrationsrunden. Nach der Einweisung versuchten die Teilnehmer dann zu allererst in den Drift zu gelangen was jedoch schwerer war als manche dachten. „Von außen sieht das so leicht aus“ war mehrfach zu hören, denn die Umsetzung ist leider nicht so einfach wie es ausschaut. Dennoch waren viele zufrieden das mal ausprobiert zu haben und warten schon auf den nächsten Termin wenn möglich auch mal auf der Langbahn.

Werbeleiter und Jugendwart Andreas Obermeier konnte die Verbandsbürgermeisterin Hedi Braun begrüßenEin besonderer Gast bei den Trainings war auch unsere Verbandsbürgermeisterin Hedi Braun. Diese war bei 2 Trainings vor Ort und begrüßte diese Trainings, da doch der Sandbahnsport einfach mit Herxheim verwurzelt ist. Einer Runde auf der Sandbahn als Mitfahrerin bei Martin Theobald konnte sie sich nicht entziehen, aber  Martin fuhr hier schon entsprechend verhalten.

Erste Früchte trug die Nachwuchsarbeit bereits: Beim Rennen zum Team Cup konnte Christopher Kuhnt aus Zweibrücken in der den 50 ccm Jugendklasse erstmals an einem Rennen teilnehmen. Bei den Trainings kümmerte sich Mario Wüst um die Kids mit dem 50ccm Motorrad. Martin Theobald betreute die 500ccm Klasse. Auch Christopher König & Rudi Eichenlaub brachten sich hier bei der Organisation mit ein. Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten nochmal auf diesem Wege.

Nach dem erfolgreichen ersten Jahr bleibt es weiterhin das Ziel dieser sogenannten „Schnuppertrainings“, dass die MSVH endlich wieder  Eigengewächse auf die Rennbahn bringt, denn in den letzten Jahren sind die Pfälzer Fahrer leider nicht mehr so zahlreich. Die Trainings sollen auch 2016 weiter stattfinden, um weiterhin entsprechende Nachwuchsarbeit für den Motorsport zu leisten.

MSV Herxheim, Presse

18.10.2015


Pascal Wehrlein ist neuer DTM-Champion 2015

Pascal Wehrlein (gooix Mercedes-AMG C 63 DTM) gewinnt mit einem achten Platz im 1. Rennen in Hockenheim den DTM-Fahrertitel 2015

Hockenheim– Titelgewinn beim Heimrennen von Mercedes-Benz in Hockenheim: Pascal Wehrlein (gooix/Original-Teile Mercedes-AMG) sichert sich mit Platz acht im ersten Lauf am Samstag ein Rennen vor dem Saisonende den Fahrertitel in der DTM.

Der noch 20-Jährige steht einen Tag vor seinem 21. Geburtstag am Sonntag als neuer DTM-Champion fest. Wehrlein ist der fünfte Fahrer, der mit Mercedes-Benz den Fahrertitel in der DTM gewinnt, und tritt in die Fußstapfen seiner Vorgänger Klaus Ludwig (1992, 1994), Bernd Schneider (1995, 2000, 2001, 2003, 2006), Gary Paffett (2005) und Paul Di Resta (2010). 

In der Teamwertung liegt gooix/Original-Teile Mercedes-AMG ein Rennen vor Saisonende mit insgesamt 225 Punkten und 27 Zählern Vorsprung auf Platz eins. Der DTM-Champion des Jahres 2010, Paul Di Resta, beendete das erste Rennen in Hockenheim auf Position vier. Maximilian Götz (Mercedes-AMG C 63 DTM) komplettierte die Top-10 als Zehnter. 

Christian Vietoris (Original-Teile Mercedes-AMG C 63 DTM) und Daniel Juncadella (PETRONAS Mercedes-AMG C 63 DTM) beendeten das Rennen auf den Positionen 12 und 13. Lucas Auer (BWT Mercedes-AMG C 63 DTM) fuhr auf Platz 17 über die Ziellinie. Robert Wickens (SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG C 63 DTM) und Gary Paffett (EURONICS Mercedes-AMG C 63 DTM) schieden nach zwei voneinander unabhängigen Kollisionen aus. 

Ein Blick auf Rennen 2: Das letzte Rennen der DTM-Saison 2015 wird am Sonntag um 15:15 Uhr (live in der ARD ab 15:00 Uhr) gestartet. Das Qualifying für das Saisonfinale beginnt um 11:40 Uhr (live auf www.sportschau.de/dtm). Der DTM Race Hub bietet während des Rennens auf www.mercedes.me/racehubdtm u.a. ein Fanradio, LiveTiming-Daten und Live-Kommentare.

Pascal Wehrlein: Der DTM-Champion 2015

Pascal Wehrlein setzte vom ersten Tag an neue Bestmarken in der DTM. Bei seinem Debüt in der Saison 2013 wurde er mit 18 Jahren der jüngste Starter in der Geschichte der populären Tourenwagenserie. In diesem Stil sollte es weitergehen: 2014 erzielte er auf dem Lausitzring als jüngster DTM-Pilot eine Pole Position. Einen Tag später krönte er sich im Alter von 19 Jahren mit einer hervorragenden Leistung zum jüngsten Sieger der DTM-Geschichte. Bei schwierigen Wetterbedingungen führte er das Rennen auf allen Runden bis auf einer an. 

In seiner dritten DTM-Saison erfüllte sich Wehrlein nun seinen großen Traum: Ein Rennen vor dem Saisonende steht der Mercedes-AMG Pilot als neuer DTM-Champion 2015 fest. In seinem 37. DTM-Rennen sicherte sich der 20-Jährige mit einem achten Platz den Meistertitel. Insgesamt erzielte er in dieser Saison bisher zwei Siege und fünf Podestplätze. In 15 der bislang 17 Saisonrennen fuhr er in die Punkteränge - öfter als jeder andere Fahrer im Starterfeld der DTM.

Nach einer erfolgreichen Karriere im Kartsport gewann Wehrlein in der Saison 2011 das ADAC Formel Masters. Im Jahr darauf stieg er in die Formel 3 auf. Bereits in seiner Debütsaison 2012 belegte er den zweiten Platz in der Formel 3 Euroserie. Seine Saison rundete er mit dem Gewinn des "Rookie of the Year" Titels ab. Im Jahr 2013 folgte sein Wechsel zum Mercedes-AMG DTM Team.

Zusätzlich zu seinen Aufgaben in der DTM übernahm Wehrlein in den vergangenen beiden Saisons auch eine wichtige Rolle im Silberpfeil Formel 1-Team. In der Saison 2014 arbeitete er im „Race Support“-Programm von MERCEDES AMG PETRONAS. Kurz vor seinem ersten DTM-Sieg auf dem Lausitzring durfte er auch zum ersten Mal ein Formel 1-Auto des Teams testen. Seit dem Großen Preis von Singapur 2014 begleitet Wehrlein das Formel 1-Team als offizieller Ersatzfahrer.

Stimmen zum Rennen

Pascal Wehrlein  (20 Jahre, Deutschland):

„Das ist einfach der Hammer. Vielen Dank an das gesamte Team für die super Arbeit in dieser Saison.“

„So lange nichts sicher ist, darf man sich nicht zu früh freuen. Gerade in der DTM geht es sonst ganz schnell. Aber nach der Zieldurchfahrt ist der ganze Druck von mir abgefallen. Das ist einfach der Hammer. Vielen Dank an das gesamte Team für die super Arbeit in dieser Saison. Ich hatte heute ein schnelles Auto und konnte das gegen Ende des Rennens auch zeigen.“

Paul Di Resta (29 Jahre, Schottland):

„Herzlichen Glückwunsch an das Team zu dieser Leistung. Mein Qualifying war gut, ich war vorne dabei. Leider hatte ich nicht den besten Start. Danach fuhren wir hintereinander her. Aber wir haben ein sehr starkes Auto und können auch morgen vorne mitfahren. Wenn alles gut läuft, haben wir den Speed, um das Rennen zu gewinnen.“

Maximilian Götz (29 Jahre, Deutschland):

„Das war ein tolles Rennen. Pascal ist Meister. Ich bin von Platz 17 gestartet und auf Rang zehn ins Ziel gekommen. Leider hat mich Mattias Ekström in der letzten Runde noch überholt, weil ich im Zweikampf mit Felix da Costa war. Aber meine Rennpace war gut und das Team hat einen super Job gemacht. Ich bin heute zum dritten Mal in Folge in die Punkte gefahren. Darüber freue ich mich ganz besonders.“

Christian Vietoris (26 Jahre, Deutschland):

„Das war ein ganz gutes Rennen. Ich bin vom letzten Startplatz bis auf Rang zwölf vorgefahren. Jetzt gilt es, im zweiten Rennen morgen eine bessere Ausgangslage zu haben. Dann können wir die Saison hoffentlich mit einem positiven Ergebnis abschließen.“

Daniel Juncadella (24 Jahre, Spanien):

„Das war ein interessantes Rennen. Ich hatte einen guten Start, aber danach ist sehr viel passiert. Ich bin jedoch ruhig geblieben und konnte einige Plätze gutmachen. Von Startplatz 23 war es heute schwierig, in die Punkte zu gelangen. Jetzt konzentrieren wir uns auf morgen.“

Lucas Auer (21 Jahre, Österreich):

„Ich hatte leider am Anfang einen Crash – danach war das Auto beschädigt. Ich bin das Rennen noch durchgefahren, um weiter Erfahrung zu sammeln. Das Qualifying lief heute gut, das müssen wir morgen wiederholen.“

Robert Wickens (26 Jahre, Kanada):

„Ich war zwischen zwei Autos und beschädigte bei der Aktion den Diffusor an meinem Fahrzeug. Ich konnte die Berührung nicht verhindern. Das tut mir sehr leid, aber es war wie gesagt leider nicht zu vermeiden. Danach hatte ich aufgrund des beschädigten Diffusors starke Probleme beim Bremsen.“

Gary Paffett (34 Jahre, England):

„Ich hatte einen richtig guten Start und war auf der Geraden in Richtung der ersten Kurve innen neben Lucas. Ich weiß nicht, ob er von jemand anderem angeschoben wurde, aber er drängte mich in die Boxenmauer und beschädigte mein Auto. Danach konnte ich mich nicht mehr gegen die anderen Autos verteidigen. Dann hat mich Molina abgeschossen. Damit war mein Rennen beendet.“

Ulrich Fritz, Mercedes-AMG DTM Teamchef:

„Gratulation an Pascal Wehrlein. Er ist eine unglaubliche Saison gefahren und ist damit verdient der jüngste DTM-Champion aller Zeiten. Mein Dank geht aber vor allem auch an unser gesamtes Team. Vor der Saison konnten wir mit einem solchen Ergebnis nicht rechnen. Aber die gesamte Mannschaft hat in der ganzen Zeit so hart gearbeitet und kaum Fehler gemacht. Das ist wirklich bemerkenswert. Aber die Saison ist noch nicht zu Ende. Daher werden wir die Arbeit natürlich nicht einstellen, sondern wollen morgen nochmal alles geben. Dann wird gefeiert.“

 Weitere Informationen von Mercedes-Benz sind im Internet verfügbar:

Website:                                               www.mercedes-benz.com/dtm 

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Mercedes Motorsport DTM, Presse; Foto: pem

17.10.2015


Scheider siegt – Wehrlein sichert sich den DTM-Titel

Hockenheim- Der Kampf um den DTM-Titel ist entschieden: Während Timo Scheider im Samstagsrennen auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg einen überlegenen Sieg feiern konnte, reichte Pascal Wehrlein der achte Platz um sich zum jüngsten DTM-Champion in der Geschichte der populären Tourenwagenserie zu krönen. Der Mercedes-Benz-Pilot, der am Sonntag seinen 21. Geburtstag feiert, liegt vor dem letzten Saisonrennen in der Fahrerwertung mit 169 Punkten uneinholbar in Führung. Über den Funk ließ Wehrlein nach dem Fallen der Zielflagge seinen Emotionen freien Lauf und jubelte lautstark. „Das ist einfach ein Hammergefühl“, sagte Wehrlein im Ziel. „Jetzt ist der Druck weg und ich bin einfach nur überglücklich.“

Mattias Ekström und Edoardo Mortara konnten die vorzeitige Titelentscheidung nicht mehr verhindern: Ekström wurde in dem turbulenten Rennen Neunter; Markenkollege Mortara musste mit seinem Audi nach 17 Runden vorzeitig an die Box fahren. Beide wurden im Verlauf des Rennens in Kollisionen verwickelt. Kurz nach Mortara musste auch Bruno Spengler, der ebenfalls noch rechnerische Chancen hatte, seinen BMW abstellen und die Titelambitionen begraben.

Hinter Rennsieger Timo Scheider wurde sein Audi-Markenkollege Jamie Green Zweiter. Platz drei ging an Maxime Martin, der im BMW von der Pole-Position in das Rennen gestartet war, aber die Führung bereits in der ersten Runde an den späteren Sieger Scheider verlor und danach auch Green den Vortritt lassen musste.

Noch stehen beim DTM-Finale in Hockenheim zwei Entscheidungen aus: In der Teamwertung führt das Team gooix/Original-Teile Mercedes-AMG mit 225 Punkten vor dem BMW Team RMG (198 Punkte). Vor dem letzten Saisonrennen liegt BMW in der Markenwertung vorn. Die Münchener haben in den bisherigen 17 Saisonrennen 583 Punkte gesammelt, während Audi und Mercedes-Benz 527 Punkten bzw. 520 Punkte eingefahren haben. Text::ITR; Foto: pem

17.10.2015


DTM-Finale auf dem Hockenheimring – der Kreis schließt sich

Hockenheim- Der Kreis schließt sich – am ersten Mai-Wochenende starteten die 24 Fahrer auf dem Hockenheimring zum ersten Mal zur Jagd auf die DTM-Krone 2015. Fünfeinhalb Monate und 18 Rennen später wird die Hatz dort enden, wo sie begonnen hat. Zwischen dem 16. und 18. Oktober steigt auf dem Hockenheimring das große Finale einer Saison, die an Spannung und Action kaum zu überbieten war. Noch einmal in diesem Jahr kämpfen die DTM-Piloten in zwei Qualifyings um die besten Startpositionen, noch einmal werden in zwei Rennen jeweils 25 Punkte für den Sieger vergeben.

Reicht Mercedes-Benz-Pilot Pascal Wehrlein der 37 Punkte-Vorsprung um sich zum Champion zu krönen? Oder fangen die Audi-Fahrer Edoardo Mortara und Mattias Ekström den Youngster noch auf der Zielgeraden ab? Und wer macht das Rennen in der Team- und Hersteller-Wertung? Das Finale in Baden-Württemberg wird alle Antworten auf die offenen Fragen liefern. Und wie an jedem Rennwochenende der DTM-Saison 2015 werden packende Rahmen-Rennserien und elektrisierende Show-Acts ihren Teil dazu beitragen, dass den Besuchern Unterhaltung der Extraklasse geboten wird.

Für Audi begann die Saison nahezu wie aus einem Guss: Auf dem Hockenheimring entschieden im Mai Jamie Green und Mattias Ekström die Auftaktrennen für sich. Doch nach 14 weiteren Rennen hat sich das Blatt gewendet. Der Favorit auf den Titel ist Mercedes-Benz-Pilot Pascal Wehrlein. „Es gibt noch 50 Punkte zu holen und wenn es in Hockenheim schlecht läuft, kann noch viel passieren“, gibt der 20-Jährige zu bedenken, der vor den finalen Läufen 37 Punkte Vorsprung auf seinen ärgsten Konkurrenten Edoardo Mortara im Audi hat.

„Er kann sich eigentlich nur noch selber schlagen“, sagt der noch amtierende Champion Marco Wittmann. Dass der BMW-Pilot seinen Titel noch verteidigen kann, ist jedoch ausgeschlossen. Dennoch hat er noch große Ziele: „Wir wollen auf jeden Fall die Herstellerwertung nach München holen. Außerdem ist für mich der zweite Platz noch in Reichweite.“ Den hat momentan Mortara inne, der den Titel trotz beträchtlichem Rückstand noch nicht abgeschrieben hat: „Die Lücke ist groß, aber so lange noch etwas möglich ist, werde ich kämpfen.“ Ob der Italiener oder sein Markenkollege Mattias Ekström – ihm fehlen 38 Punkte auf Wehrlein – den Gesamtführenden noch einmal unter Druck setzten können, wird sich im ersten Rennen des finalen Wochenendes zeigen. Am Samstag hilft nur eine freie Runde und perfektes Timing, um sich im 20-minütigen Qualifying eine möglichst gute Ausgangsposition für den ersten Lauf um 13:30 Uhr zu verschaffen. Ist dieser nach 40 Minuten entschieden, dürfen sich die Fans bereits auf das große Finale am Sonntag freuen. Das 18. und letzte Rennen der Saison wird um 15:15 Uhr gestartet, geht über 60 Minuten und sieht – anders als am Samstag – für jeden Akteur mindestens einen Boxenstopp vor.

Neben den Entscheidungen in der DTM, stehen am Hockenheimring noch drei weitere Finalrennen an. So dürfen sich die Besucher auf die letzten Entscheidungen in der Formel 3, dem Porsche Carrera Cup Deutschland und dem Audi Sport TT Cup freuen. Während der Porsche-Champion mit Philipp Eng und der Formel 3-Europameister mit Felix Rosenqvist bereits feststeht, kämpfen im TT-Cup noch drei Piloten um den Titel.

Autogrammstunden, das Fahrerlager, der beliebte Pit-Walk und Demo-Runden von geschichtsträchtigen Porsche-Rennfahrzeugen werden ebenso für Abwechslung sorgen wie die Geschehnisse auf der Show-Bühne. Dort werden am Samstagabend die Guano Apes, die in diesem Jahr den offiziellen DTM-Song ‚Fire’ stellen, abrocken. Später am Abend lädt DJ Antoine im Rahmen der SWR3-Elch-Party zur großen Feier im DTM-Fanzelt ein. Vor dem großen Finale wird am Sonntag die derzeit angesagteste deutsche Band die Stimmung anheizen: The BossHoss werden Stücke aus ihrem neusten Album ‚Dos Bros’ – das in den Charts von Null auf eins einstieg – zum Besten geben.

Wer das große DTM-Finale nicht vor Ort miterlebt, kann sich dennoch über den Verlauf des Rennspektakels auf dem Laufenden halten. Die ARD überträgt am Samstag, 17. Oktober, ab 13:00 Uhr und am Sonntag, 18. Oktober, ab 15:00 Uhr die Rennen live und berichtet ausführlich von den Entscheidungen. Außerdem gibt es auf sportschau.de/DTM und DTM.com die Qualifyings im Livestream zu sehen. Die Fans erhalten zudem per Live-Ticker, Live-Timing und Live-Onboard-Kameras in den Fahrzeugen weitere interessante Informationen zum Geschehen auf dem Hockenheimring.

Los geht es mit dem DTM-Wochenende in Baden-Württemberg am Freitag, den 16. Oktober. Den Zeitplan und alles Wissenswerte rund um die dreitägige Veranstaltung finden Sie hier. Tickets können Sie auf der offiziellen Webseite DTM.com bestellen und per Print@Home direkt selber drucken oder an der Tageskasse am Hockenheimring kaufen.

Text und Foto: ITR

16.10.2015


DTM-Finale: Audi mobilisiert alle Kräfte

Beim mit Spannung erwarteten Finale der DTM am 17. und 18. Oktober auf dem Hockenheimring gilt für Audi die Devise: „Maximum attack!“

Hockenheim- „Wir werden noch einmal alle Kräfte mobilisieren und um die Meisterschaften kämpfen, auch wenn die Chancen nur noch minimal sind“, sagt Dieter Gass, Leiter DTM bei Audi Sport. „In Hockenheim waren wir schon immer stark – ob bei Regen oder Sonnenschein.“

Der Audi RS 5 DTM ist auf dem Grand-Prix-Kurs in Baden-Württemberg unweit des Audi-Werks Neckarsulm seit drei Rennen unbesiegt. Beim Finale vor einem Jahr gelang in Hockenheim sogar ein Dreifachtriumph. Seitdem ist der Audi RS 5 DTM das DTM-Auto, das es zu schlagen gilt: Acht Siege feierte Audi bei den bisherigen 16 Rennen der Saison 2015. Fünfmal siegte BMW, dreimal Mercedes-Benz.

Audi kann in Hockenheim theoretisch noch aus eigener Kraft die DTM-Hersteller- und Fahrerwertung gewinnen. Dazu müsste den Vier Ringen allerdings gleich zweimal eine ähnlich perfekte Vorstellung gelingen wie zuletzt beim Sonntagsrennen auf dem Lausitzring, als Audi mit sieben Autos in die Top Ten fuhr.

„Realistisch haben wir keine Chance auf den Titel“, weiß Audi-Pilot Mattias Ekström. „Aber wir haben in der DTM in diesem Jahr schon viel erlebt. Es ist toll für die Fans, dass noch vier Fahrer aller drei Marken Titelchancen haben. Wenn unsere Gegner schwächeln sollten, sind wir da, um mitzunehmen, was es mitzunehmen gibt.“

Ähnlich sieht es sein Markenkollege Edoardo Mortara, der beim Saisonauftakt in Hockenheim die meisten Punkte aller Fahrer sammelte und aktuell einen Zähler vor Ekström auf dem zweiten Tabellenrang liegt. „Natürlich sind meine Titelchancen auf dem Nürburgring kleiner geworden“, sagt der Italiener. „Aber für mich ist es klasse, zum ersten Mal in meiner DTM-Karriere vor dem letzten Wochenende noch im Titelrennen zu sein. Das zeigt mir, dass ich gegenüber den Vorjahren Fortschritte gemacht habe. Hockenheim war schon immer eine Strecke, auf der ich mich wohlgefühlt habe. Ich hoffe auf ein positives Saisonende und werde hart kämpfen.“

Dieter Gass wünscht sich zum Saisonabschluss vor allem „schönen, hochwertigen Sport“ und möchte nach dem Nürburgring auch in Hockenheim bestätigen, dass der RS 5 das schnellste Auto im Feld ist. „Es gibt in Hockenheim gute Überholmöglichkeiten. Die Performance unter den drei Herstellern war in den letzten Rennen sehr ausgeglichen, auch wenn man den Gewichtsunterschied herausrechnet“, so Gass. „Deshalb dürfen sich die Fans auf zwei interessante Rennen freuen, in denen wir uns bestmöglich verkaufen möchten.“

Das erste der beiden Finalrennen, das schon eine Entscheidung im Titelkampf bringen könnte, beginnt am Samstag, 17. Oktober um 13.30 Uhr. Das 18. und letzte Rennen des Jahres startet am Sonntag, 18. Oktober um 15.15 Uhr. Die ARD überträgt ab 13 bzw. 15 Uhr live aus Hockenheim. Auf www.dtm.com und www.bild.de gibt es zusätzliche Live-Streams. Tickets für das Saisonfinale, bei dem auch der erste Champion im Audi Sport TT Cup gekürt wird, gibt es online unter www.audi-motorsport.com.

Hashtags: #AudiSport #DTM #welcomechallenges #DTMFinale Text und Foto: Audi Motorsport DTM

12.10.2015


Güstrow sichert sich im letzten Lauf den Sieg!

Herxheim- Gerade im Heimrennen wollten die Herxheim Drifter als amtierender Titelträger im Speedway Team Cup, der zweiten Speedway Bundesliga, nochmal mit einem Sieg für Furore sorgen. Die Güstrow Torros hatten etwas dagegen und holten sich in Herxheim einen überraschenden Auswärtssieg!

Bei herrlichem Spätsommerwetter entwickelte sich ein spannender Fight um die Punkte, bei dem vor allem die Teams aus Güstrow, Brokstedt und Herxheim um die vorderen Plätze fighteten.

Spannende Zweikämpfe und ein stetiges rechnen im Programmheft sorgten für reichlich Spannung während des kurzweiligen Nachmittags. Für die Herxheim Drifter waren vor allem die 500ccm Positionen mit dem erfahrenen Tobias Kroner stark besetzt und auch Mark Riss und Lukas Fienhage steuerten wichtige Punkte zum Herxheimer Punktekonto bei. Knackpunkt für Herxheim war mit Sicherheit, dass Jonas Wilke auf der 500cm Position keine Punkte einfahren konnte, doch auch das gehört zur  Nachwuchsförderung und der junge Augsburger wird sicherlich einiges dazu gelernt haben am gestrigen Renntag.

Nach spannenden Duellen in  allen Rennläufen, waren die Herxheimer vor dem letzten Lauf des Tages nur zwei Punkte hinter Güstrow und es bestand sogar noch die theoretische Chance bei optimalem Rennverlauf das Rennen zu drehen. Michael Härtel, der als Gaststarter für Güstrow fuhr, lies nichts anbrennen, besiegte den stetig angreifenden Mark Riss und sicherte den Torros aus Güstrow den Sieg.

Im Rahmenprogramm kamen insgesamt zehn Nachwuchsfahrer in den Juniorklassen A&B zum Einsatz. In der Juniorklasse B (125ccm) siegte Tim Wunderer vom MSC Olching vor Maximilian Troidl und Luca Kastner. In der Juniorklasse A siegte Laura Kinner aus Fürstenfeldbruck vor Tobias Wunderer und Leonie Weinhold. Christopher Kuhnt aus Zweibrücken, der seine ersten Runden im Frühjahr bei einem Schnuppertraining der MSV Herxheim drehte gab sein Renndebüt und konnte einen Punkt erfahren.

Nächster und letzter Renntermin des Jahres in Herxheim ist am 17.10. wenn auf der Sandbahn das beliebte Saisonabschlusstraining stattfinden wird. Am 3.10. ist zudem ein Schnuppertraining für Jugendliche geplant. Infos hierzu  in den nächsten Tagen auf www.speedway.de

Ergebnis Speedway Team Cup Herxheim

1. MC Güstrow Torros 36 Punkte (Michael Härtel 13, Hannes Gast 9, Jan-Lukas Dittner 6, Kenneth Jürgensen 9), 2. Herxheim Drifter 33 Punkte (Tobias Kroner 12, Mark Riss 13, Lukas Fienhage 8, Jonas Wilke 0) 3. Brokstedt Young Vikings 26 (Matthias Kröger 6, Marcel Limberger 6, Fabian Wachs 3, Nils Oliver Wessel 11), 4. MSC Olching 19 (René Deddens 6, Michell Hofmann 4, Sandro Wassermann 5, Celina Liebmann 4)

Ergebnisse Juniorklasse A

1. Laura Kinner 15 Punkte, 2. Tobias Wunderer 13, 3. Leonie Weinhold 6, 4. Cyrill Granzow 5, 5. Christopher Kuhnt 1

Ergebnisse Juniorklasse B

1. Tim Wunderer 15 Punkte, 2. Maximilian Troidl 10, 3. Luca Kastner 9, 4. Sebastian Adorjan 3, 5. Sarah Fischer 3

Text: MSV Herxheim, Presse Foto: (Siegerehrung) Klaus Goffelmeyer und (Action) Jerome Groux

28.09.2015


Erster DTM-Sieg für Miguel Molina – Titelentscheidung beim Finale

#17 Miguel Molina (ESP, Audi Sport Team Abt Sportsline, Audi RS5 DTM), #31 Tom Blomqvist (GBR, BMW Team RBM, BMW M4 DTM)Nürburg- Tourenwagensport der Extraklasse erlebten die Fans am Nürburgring – den am Rennwochenende 69.000 Zuschauer besuchten: Mit packenden Positionskämpfen und engen Tür-an-Tür-Duellen wurde beim 16. DTM-Saisonrennen um die besten Positionen und wichtige Punkte für die Fahrerwertung gekämpft. Damit wenig zu tun hatte Miguel Molina: Mit einer fehlerfreien Fahrt hat sich der Audi-Pilot in die Siegerliste am Nürburgring eingetragen – und sich gleichzeitig den ersten großen Erfolg in seinem 67. DTM-Rennen gesichert.

Von der Pole-Position aus gestartet gewann der Spanier das DTM-Sonntagsrennen nach 43 Runden souverän und ungefährdet. „Ich habe lange auf den ersten Sieg gewartet und jetzt haben wir es endlich geschafft. Heute ist mein Tag“, sagte der glückliche Sieger im Ziel. Mit 7,5 Sekunden Rückstand überquerte Mercedes-Benz-Pilot Paul Di Resta in der Eifel als Zweiter die Ziellinie – für den DTM-Champion von 2010 das beste Saisonergebnis. Das Podium am Nürburgring komplettierte BMW-Mann Bruno Spengler als Dritter.

#17 Miguel Molina (ESP, Audi Sport Team Abt Sportsline, Audi RS5 DTM)Hinter Tom Blomqvist auf Platz vier kam Pascal Wehrlein als Fünfter ins Ziel, der damit seine Führung in der DTM-Fahrerwertung weiter ausbauen konnte. Seine direkten Konkurrenten im Kampf um die Krone, Edoardo Mortara und Mattias Ekström, holten am Sonntag keine Punkte. Ekström wurde Elfter; Mortara schied nach einer Kollision mit Timo Glock in der 28. Runde aus.

Die Fahrerwertung bleibt vor den letzten beiden Saisonrennen in Hockenheim weiter offen. Für den vorzeitigen Titelgewinn hat der fünfte Platz von Wehrlein am Nürburgring nicht gereicht, der Siegerpokal ist für den 20-Jährigen aber zum Greifen nah.

Er verlässt die Eifel mit 165 Punkten. Der Rückstand von Edoardo Mortara (128 Punkte) beträgt vor dem DTM-Finale – bei noch 50 zu vergebenden Zählern – 37 Punkte. Mattias Ekström ist mit 127 Punkten Dritter vor Bruno Spengler (119 Punkte). Das DTM-Finale mit den Saisonrennen 17 und 18 findet vom 16. bis 18. Oktober 2015 auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg statt.

ITR GmbH, Presse

28.09.2015


DTM Fährt längerfristig auf dem Nürburgring

Stuttgart- Die DTM wird auch in Zukunft auf dem Nürburgring zu Gast sein. Einen bis zur Saison 2017 reichenden Vertrag haben die capricorn Nürburgring GmbH (CNG) und die ITR als Vermarkter der DTM abgeschlossen. Seit der Premiere 1984 wurden bisher 69 DTM-Rennen auf dem Nürburgring ausgetragen.

Schon vom 25. bis 27. September steht der nächste Auftritt der populärsten internationalen Tourenwagen Serie auf dem Nürburgring bevor: Die Premium-Hersteller Audi, BMW und Mercedes-Benz stellen sich in den Saisonrennen 15 und 16 dem prestigeträchtigen Dreikampf in der DTM. Darüber hinaus sorgen FIA Formel-3-Europameisterschaft, Porsche Carrera Cup Deutschland und Audi Sport TT Cup ebenso für kurzweilige Unterhaltung der Besucher wie Culcha Candela als Show-Act.

„Der Nürburgring ist sozusagen die Mutter aller Rennstrecken in Deutschland und seit jeher eine feste Größe im DTM-Kalender. Das soll so bleiben, und das haben wir mit dem mehrjährigen Vertrag besiegelt. Gemeinsam wollen ITR und Nürburgring für den Erfolg der DTM arbeiten und das Angebot für die Zuschauer weiter verbessern“, kommentierte Hans Werner Aufrecht als Vorsitzender der ITR den Vertragsabschluss.

„Die DTM ist zweifellos einer der Saison-Höhepunkte am Nürburgring. Der jetzt geschlossene Vertrag, der bis 2017 reicht, ist ein weiterer Meilenstein für die Zukunft des Nürburgrings. Wir freuen uns auf die weitere erfolgreiche Zusammenarbeit mit der ITR. Gemeinsam wollen wir daran arbeiten, um zukünftig noch mehr Besucher zu den DTM-Veranstaltungen am Nürburgring zu locken“, erklärte CNG-Geschäftsführer Carsten Schumacher. Text und Foto: ITR GmbH

24.08.2015


Halbzeit in der DTM

ITR-Vorstandsvorsitzender Hans Werner Aufrecht mit Schauspieler Michael Douglas ITR-Vorstandsvorsitzender Hans Werner Aufrecht mit Schauspieler Michael Douglas

Mehr Rennen, mehr Zuschauer und mehr Spannung

Stuttgart/Hockenheim- Zehn Rennen sind in der aktuellen DTM-Saison absolviert. In den vergangenen Jahren wären nach dieser Anzahl die Pokale bereits verteilt und alle Titel vergeben worden. Im Jahr 2015 haben die Fahrer und Teams jedoch erst Halbzeit im Terminkalender. Das neue Format, das unter anderem zwei Rennen pro Wochenende auszeichnet, macht es möglich. „Wir haben verschiedene Neuerungen eingeführt, um den Fans attraktiven und packenden Rennsport zu bieten. Das ist uns, denke ich, ganz gut gelungen“, sagt ITR-Vorstandsvorsitzender Hans Werner Aufrecht. Der Blick auf die bisherige Saison gibt ihm Recht. Team-Verantwortliche, Fahrer und auch die Fans sind vom neuen Reglement überzeugt.

An jedem Rennwochenende wird den Besuchern an den Rennstrecken ein geballtes Motorsportprogramm mit harten Duellen auf der Strecke geboten. Aufrecht: „Wir haben insgesamt mehr Tickets verkauft als 2014 – das ist erfreulich und im internationalen Motorsport nicht die Regel. Auch die Quoten der Livesendungen im Ersten sind besser als im letzten Jahr. Das zeigt uns, dass die DTM attraktiv ist und die Zuschauer interessiert.“ Die DTM übt eine ungebrochene Faszination aus, der sich auch die Prominenz nicht entziehen möchte. In Spielberg zählten beispielsweise die Hollywood-Größen Michael Douglas und seine Frau Catherine Zeta-Jones zu den Gästen.

Drei Siege in den ersten vier Rennen – in der jüngsten DTM-Vergangenheit wäre diese Bilanz einer Art Vorentscheidung im Kampf um den Gesamtsieg gleichgekommen. Der Brite Jamie Green dominierte die Konkurrenz in seinem Audi an den ersten Rennwochenenden in Hockenheim und am Lausitzring scheinbar nach Belieben. Durch seine drei Erfolge verschaffte er sich einen komfortablen Vorsprung in der Fahrerwertung. Sein Hersteller war in den ersten vier Läufen das Maß aller Dinge. So standen beim zweiten Rennwochenende in der Lausitz ausschließlich Audi-Piloten auf dem Podium - vieles deutete auf einen furiosen Durchmarsch der Ingolstädter hin. Die Konkurrenz aber schlug zurück. Beim Traditionsrennen auf dem Norisring feierte Mercedes-Benz zwei Siege mit Pascal Wehrlein und Robert Wickens. In Zandvoort jubelten dann die Münchener und schrieben zugleich DTM-Geschichte. Bei Marco Wittmanns Sieg belegten die BMW-Piloten gleich die ersten sieben Plätze – neuer Herstellerrekord. Tags darauf überquerte António Félix da Costa vor vier BMW-Markenkollegen an der Spitze des Feldes die Ziellinie. In Spielberg hatte dann wieder Audi nach packenden Duellen mit Mercedes-Benz die Nase vorn: Edoardo Mortara und Mattias Ekström durften sich feiern lassen. Ein Privileg, das im Jahr 2015 bereits sieben verschiedenen Fahrern zuteil wurde. Zudem schaffte es auch jeder der 24 Piloten mindestens einmal in die Top-Ten und gewannen Punkte für die Gesamtwertung.

Die Folge dieser wechselhaften Ereignisse: der Titelkampf ist völlig offen. Derzeit hat der alte Hase Mattias Ekström mit 111 Punkten die besten Karten. Doch Edoardo Mortara (98 Punkte), Pascal Wehrlein (94 Punkte) und Jamie Green (81 Punkte) – der nach seinem fulminanten Auftakt lediglich ein weiteres Mal in die Punkte fahren konnte – sitzen dem erfahrenen Schweden im Nacken. Aufrecht: „Es ist tatsächlich noch überhaupt nichts entschieden. Mattias Ekström ist mein Favorit, Pascal Wehrlein der erste Herausforderer.“

Auch neben dem spannenden Titelkampf bietet die populärste Tourenwagenserie der Welt in dieser Saison reichlich Gesprächsstoff. Neben dem viel diskutierten Manöver von Timo Scheider, der in der letzten Runde des zweiten Laufs in Spielberg Robert Wickens und Pascal Wehrlein von der Strecke beförderte und dafür im Nachhinein disqualifiziert wurde, waren es vor allem die Performance-Gewichte, die viel zu reden gaben. „Die Performance-Gewichte sind grundsätzlich eine gute Sache, die uns hilft, die DTM spannend und attraktiv zu machen. Wie jede derartige Regelung hat auch das aktuelle System gewisse Schwächen, die wir aber demnächst ausmerzen und verbessern wollen“, sagt Aufrecht.

Positiv sieht der ITR-Vorstandsvorsitzende hingegen die Einführung der einheitlichen Reifen auf diese Saison hin: „Ich denke, die Zuschauer können die Rennen nun besser verstehen und lesen, insbesondere die Laien, die nicht regelmäßig Motorsport schauen. Es gibt vielleicht jetzt ein paar Überholmanöver weniger, dafür sind heute alle Positionswechsel von Bedeutung für das Klassement. Für die Teams ist mit der Einführung der einheitlichen Reifen eine taktische Komponente weggefallen, die jedoch für Außenstehende nur schwer nachvollziehbar war.“

An welchen Orten sich die Hersteller in der Saison 2016 messen werden, ist derzeit noch nicht entschieden. Aufrecht: „Zum Kalender der nächsten Saison kann ich noch nichts sagen. Dazu ist es noch zu früh. Mein Wunsch ist es, dass wir nächstes Jahr wieder zehn Wochenenden haben. Interessierte Rennstrecken, die gerne DTM-Rennen durchführen möchten, haben wir mehrere.“

Der DTM-Tross fiebert nun vorerst dem nächsten Rennwochenende entgegen. Zwischen dem 28. und 30. August präsentiert sich die DTM in Moskau, bevor es dann Schlag auf Schlag in die finale Phase der Meisterschaft geht. Nach dem Stopp in Russland folgen die Rennen in Oschersleben (11. bis 13. September), auf dem Nürburgring (25. bis 27. September) und schließlich das große Finale auf dem Hockenheimring vom 16. bis 18. Oktober. Text und Foto: ITR GmbH

07.08.2015


Die neue Generation auf der Langbahn begeistert das Publikum!

Herxheim- Joonas Kylmäkorpi stand am Ende des Sandbahnrennens am  Vatertag in Herxheim als Sieger es ersten WM Finales der Saison 2015 auf der Mitte des Podiums. Dem 35 jährigen zur Seite standen mit dem Franzosen Dimitri Bergé (18 Jahre alt) und dem Wild Card Fahrer Michael Härtel aus dem bayrischen Dingolfing zwei junge Wilde auf den Plätzen 2 & 3 zur Seite, die nicht jeder so erwartet hätte. Das kuriose: Als Kylmäkorpi 2012 seinen dritten WM Titel gewann, fuhren Bergé und Härtel noch um den 250ccm Weltmeistertitel der Nachwuchsklassen.

Gerade der deutsche Wild Card Pilot Michael Härtel stahl allen die Show und qualifizierte sich als einziger Deutscher nach einem kurzweiligen Rennen für den Tagesendlauf. Eben diesen Tagesendlauf verpasste ein weiterer der jungen Wilden in der Langbahnweltmeisterschaft denkbar knapp. Erik Riss, amtierender Weltmeister auf der Langbahn, verlor nach zwei Laufsiegen durch einen technischen Defekt im dritten Durchgang seinen besten Motor und wichtige Punkte, die in der Endabrechnung für das Finale fehlen sollten. Trotz alledem sammelte der Weltmeister 15 wichtige Punkte für die Weltmeisterschaft und etablierte sich im oberen Bereich des Klassements.

Bei den nationalen Solisten, stoppte ein technischer Defekt einen der ältesten im Feld, Martin Theobald war klar auf Siegkurs, als ihn im Finale die Technik ausbremste. Von Theobalds technischem Defekt profitierte dann der Haßlocher Marc Herter, der auf den dritten Rang fuhr!

Bei den Gespannklassen waren Stefan Brandhofer mit Beifahrer Daniel Eibl in der internationalen Klasse, sowie Manuel Meier mit Beifahrerin Lydia Neuendorf erfolgreich.

Der nächste Renntermin in Herxheim wirft inzwischen auch schon seine Schatten voraus. Am Samstag, 4. Juli wird auf der Speedwaybahn im Herxheimer Waldstadion der deutsche U21 Meister ermittelt werden. Mit am Start voraussichtlich erneut Erik Riss und Michael Härtel!

Offizielles Ergebnis Lang- und Grasbahnrennen Solo

                                                                                                  117. ADAC-Sandbahnrennen Herxheim                                                                                                   Datum:                       14.05.2014

St.Nr. Name / Vorname      Wohnort / Club           1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10.11.12.13.14. 15.    Ad SF1SF2    AdF ST Pl.

610

Joonas Kylmäkorpi

Schweden

0

3

0

4

0

0

0

0

4

0

0

1

4

0

0

16

0

2

18

4

 

22

1

96

Dimitri Bergé

Frankreich

0

0

0

2

0

0

0

4

0

0

0

4

0

0

4

14

0

1

15

3

 

18

2

15

Michael Härtel

Deutschland

0

4

0

0

3

0

R

0

0

0

3

0

0

0

2

12

0

4

16

2

 

18

3

2

Jannick de Jong

Niederlande

3

0

0

D

0

0

3

0

0

4

0

0

3

0

0

13

0

3

16

1

 

17

4

5

Mathieu Tresarrieu

Frankreich

0

0

4

0

0

4

2

0

0

0

0

3

0

4

0

17

3

0

20

0

 

20

5

21

Jörg Tebbe

Deutschland

2

0

0

0

0

0

4

0

0

0

0

2

0

0

3

11

4

0

15

0

 

15

6

47

Erik Riss

Deutschland/MSVH

4

0

0

0

4

0

0

0

R

2

0

0

0

3

0

13

2

0

15

0

 

15

7

115

Théo Pijper

Niederlande

0

2

0

0

0

3

0

0

3

0

4

0

2

0

0

14

1

0

15

0

 

15

8

444

Josef Franc

Tschechien

R

0

0

0

0

2

0

3

0

0

2

0

D

0

0

7

0

0

7

0

 

7

9

94

Dirk Fabriek

Niederlande

0

0

R

0

0

1

0

2

0

3

0

0

0

0

1

7

0

0

7

0

 

7

10

19

Andrew Appleton

Großbritannien

0

0

2

1

0

0

0

0

2

0

0

0

0

2

0

7

0

0

7

0

 

7

11

4

Richard Hall

Großbritannien

0

0

3

0

0

0

D

0

0

1

0

0

1

0

0

5

0

0

5

0

 

5

12

27

Stephane Tresarrieu

Frankreich

D

0

0

3

0

0

0

1

0

0

R

0

0

1

0

5

0

0

5

0

 

5

13

42

Stephan Katt

Deutschland

0

1

0

0

2

0

0

0

0

0

0

0

0

D

0

3

0

0

3

0

 

3

14

18

Glen Phillips

Großbritannien

0

0

1

0

1

0

0

0

R

0

1

0

0

0

0

3

0

0

3

0

 

3

15

117. ADAC-Sandbahnrennen Herxheim 14.05.2014

I-Lizenz Seitenwagen                                                                                          Endstand

Rang

Nr.

Fahrer

1.

2.

3.

4.

 

Fin

SUM

1

40

Stefan Brandhofer / Daniel Eibl Gaißach

5

 

5

5

 

4

19

2

4

Karl Keil / Stefan Müller Brombachtal

 

3

1

4

 

5

13

3

55

Immanuel Schramm / Hermann Bacher Tettnang

3

5

2

 

 

2

12

4

3

Achim San Millan / Nicole Balz Gengenbach

 

4

4

1

 

 

9

5

76

Marco Hundsrucker / Corina Günthör Obergrafendorf

R

R

3

 

 

3

6

6

33

Josh Goodwin / Liam Brown England

2

 

0

3

 

1

6

7

44

Markus Brandhofer / Michael Zapf Gaißach

4

R

 

2

 

0

6

117. ADAC-Sandbahnrennen Herxheim 14.05.2014

B-Lizenz Seitenwagen                                                                                        Endstand

Rang

Nr.

Fahrer

1.

2.

3.

4.

 

 

 

SUM

1

4

Manuel Meier / Lydia Neuendorf Gengenbach/MSVH

3

4

 

4

 

 

 

11

2

10

Raphael San Milan / Benedikt Zapf Gengenbach

5

 

D

5

 

 

 

10

3

3

Andreas Horn / Stefan Müller Friedberg-Dorheim

4

5

D

 

 

 

 

9

4

8

Kevin Hübsch / Mike Hübsch Furtwangen

1

3

 

3

 

 

 

7

5

13

Andreas Kirchberger / Sebastian Kehrer Schliersee

 

1

3

2

 

 

 

6

6

2

Udo Poppe / Martin Weick Römerberg/MSVH

2

2

2

 

 

 

 

6

7

9

Mike Krause / Roman Löffler Gütenbach

0

 

4

1

 

 

 

5

8

36

Janina Würterle / Julia Starke Berkheim

 

0

5

R

 

 

 

5

117. ADAC-Sandbahnrennen Herxheim 14.05.2014

B-Lizenz Solo                                                                                                     Endstand

Rang

Nr.

Fahrer

1.

2.

3.

4.

5.

6.

7.

8.

9.

Fin

SUM

1

33

Dennis Helfer Weilheim

4

 

 

3

5

 

 

 

 

3

15

2

1

Kai Dorenkamp Osnabrück

3

 

5

 

0

 

 

 

 

5

13

3

40

Marc Herter

Haßloch/MSVH

 

4

4

 

 

3

 

 

 

2

13

4

41

Martin Theobald Herxheim/MSVH

 

5

 

4

 

4

 

 

 

R

13

5

35

Philipp Schmuttermayr Augsburg

 

0

 

2

 

5

 

 

 

4

11

6

32

Michael Wenninger Merching

2

 

3

 

3

 

 

 

 

1

9

7

34

Jamie Isherwood München

 

3

2

 

 

2

 

 

 

 

7

8

26

Alexandre Dubrana Frankreich

5

 

R

 

 

d

 

 

 

 

5

9

31

David Pfeffer Hohberg/MSVH

R

 

 

5

 

R

 

 

 

 

5

10

6

Marcel Sebastian Bünde

 

 

 

1

4

 

 

 

 

 

5

11

36

Ernst Frank Mühldorf

 

2

1

 

2

 

 

 

 

 

5

12

11

Kevin Teager Haren

1

 

 

0

1

 

 

 

 

 

2

13

37

Robert Grichtmaier Kirchseeon

 

1

 

 

 

 

 

 

 

 

1

Foto: pem; MSC Herxheim

15.05.2015


Keine Verschiebung des DTM-Rennens am Nürburgring

DER DTM-KALENDER 2015 BLEIBT UNVERÄNDERT

Stuttgart- Der Vorstand der ITR e.V. hat gemeinsam mit den Hersteller Audi, BMW und Mercedes-Benz, den Veranstaltern am Nürburgring und den Sponsoren entschieden, das DTM-Rennen am Nürburgring nicht zu verschieben und keine zusätzliche Veranstaltung in den Kalender aufzunehmen. Zur Diskussion stand das Wochenende vom 17. bis 19. Juli 2015, das aufgrund der Absage des Formel-1-Rennens frei geworden war.

Die Gründe für die Entscheidung fasst Hans Werner Aufrecht, Vorsitzender der DTM-Rechteinhaberin und -vermarkterin ITR e.V. so zusammen: „Der Termin im Juli ist grundsätzlich ideal für eine Motorsportveranstaltung und es war richtig, über eine Verschiebung bzw. eine zusätzliche Veranstaltung zu diskutieren. Am Ende sprachen aber die Zusatzkosten sowie die großen organisatorischen und logistischen Herausforderungen dagegen, die durch die Verschiebung entstanden wären. Das Thema ist nun erledigt und wir blicken mit großer Vorfreude auf die DTM-Veranstaltung auf dem Nürburgring im September“.

Der DTM-Kalender 2015:

30. April – 3. Mai

Hockenheimring

29. – 31. Mai

Lausitzring

26. – 28. Juni

Norisring

10. – 12. Juli

Zandvoort

31. Juli – 2. August

Spielberg

28. – 30. August

Moscow Raceway

11. – 13. September

Oschersleben

25. – 27. September

Nürburgring

16. – 18. Oktober

Hockenheimring

12.05.2015


Ekström ist im Regen nicht zu stoppen

Gary Paffett mit grandioser Aufholjagd aus der letzten Startreihe auf Platz drei

Hockenheim- Als der Regen einsetzte, war der alte Hase Mattias Ekström von keinem mehr zu stoppen. In einem extrem unterhaltsamen Sonntagsrennen beim DTM-Festival in Hockenheim fuhr der erfahrene Schwede in seinem Audi RS 5 allen Verfolgern davon und sicherte sich in seinem 145. DTM-Rennen seinen 20. Sieg. Markenkollege Edoardo Mortara ergatterte sich durch einen kontrollierten Auftritt den zweiten Rang, den er knapp vor Gary Paffett ins Ziel brachte. Der Brite fuhr in seinem Mercedes AMG C 63 ein großartiges Rennen und wurde Dritter, obwohl er vom vorletzten Platz aus an den Start gegangen war.

„Ich hatte Spaß vom Anfang bis zum Ende“, sagte Sieger Ekström und grinste über das ganze Gesicht. „Im Regen ist es sehr anstrengend zu fahren. Erfahrung kommt einem dabei zugute. Und ich bin der Älteste im ganzen Fahrerfeld.“ Dass der 36-Jährige auch in dieser Saison zu den ganz heißen Titelanwärtern zählen könnte, stellte er gleich nach dem Start bei trockenen Bedingungen unter Beweis. Noch vor der ersten Kurve überholte Ekström, von Platz zwei gestartet, den Pole-Mann Mike Rockenfeller und leistete sich kurz darauf einen harten Kampf mit Vorjahressieger Marco Wittmann. Noch in der ersten Runde überholte der von Position drei gestartete Wittmann in seinem BMW M4 DTM zunächst ebenfalls Audi-Pilot Rockenfeller, um sich dann an Ekström vorbei an die Spitze zu schieben. Das ließ der Schwede aber nicht lange auf sich sitzen und zog in der vierten Runde vor der Mercedes-Tribüne innen an Wittmann wieder vorbei.

Ekströms Sieg geriet in der Folge nur noch einmal kurz ins Wanken. Als ab der neunten Runde der Regen einsetzte, verpasste er mit seinem Team den optimalen Zeitpunkt, um auf Regenreifen zu wechseln. „Der Stopp in der 13. Runde war zu spät. Ich musste eine sehr rutschige Runde absolvieren und habe dabei viel Zeit verloren“, erklärte Ekström, warum er nach seinem Stopp hinter Markenkollege Edoardo Mortara zurückfiel. Der Italiener war eine Runde zuvor in die Box gefahren – genau im richtigen Moment. Mortara: „Vor meinem Stopp habe ich meine Box angefunkt und gesagt, dass ich unbedingt reinkommen will. Es gab ein paar Diskussionen, aber ich konnte meine Reifen dann bereits in der zwölften Runde wechseln und diesen Vorteil nutzen.“ Vier Runden lang verteidigte Mortara seine Führung, hatte aber in der 18. Ekström nichts mehr entgegenzusetzen. Schnell brachte der Schwede den Italiener auf Distanz, fuhr teilweise eine Sekunde schneller als der Rest des Feldes und überquerte nach 35 Runden als Erster die Ziellinie.

Eine außergewöhnliche Aufholjagd legte Gary Paffett hin, der nach einem technischen Fehler seines Teams im Qualifying in die letzte Startreihe strafversetzt wurde. Doch der Brite nahm das Messer zwischen die Zähne und rollte das Feld von hinten auf. „Unsere Regenabstimmung war heute sehr gut. Das hat sich schon im Warm-up gezeigt. Dann das Missgeschick im Qualifying und die zunächst trockene Strecke – ich war wirklich sehr frustriert. Als dann aber der Regen einsetzte, habe ich Hoffnung geschöpft“, sagte Paffett, der Platz um Platz gutmachte. Wie entschlossen der Mercedes-Benz-Pilot zu Werke ging bekam in der 20. Runde Bruno Spengler zu spüren. Paffett fuhr dem BMW-Fahrer zunächst leicht ins Heck, um ihn dann eine Runde später zu überholen. Doch der frisch eroberte sechste Platz war noch nicht das Ende seines Husarenritts. Erst als er Martin Tomczyk den dritten Platz abluchsen konnte, war der Vorwärtsdrang des Briten gestoppt. „Vor Martin hatte ich schon mächtig Respekt. Nicht wegen des gestrigen Vorfalls, sondern weil er einfach der Schnellste war, den ich überholt habe. Aber trotz der extrem nassen Fahrbahn ist es ja alles gut gegangen“, schildert Paffett das Überholmanöver. Platz drei war dem Briten nun sicher und fast hätte er sogar noch Mortara eingeholt. Nur 0,8 Sekunden betrug der Vorsprung des Italieners beim überqueren der Ziellinie. Mortara: „Gary hat mich ganz schön unter Druck gesetzt. Jede Runde habe ich mein Team gefragt und er war immer gehörig schneller. Die letzte Runde war zudem auch noch sehr rutschig. Glücklicherweise hat es noch gereicht, worüber ich mich sehr freue.“

BMW verpasste an diesem Tag erneut das Podium, diesmal allerdings recht knapp. Martin Tomczyk landete auf dem vierten, Marco Wittmann auf dem fünften Platz. „Es war ein tolles Rennen, das echt Spaß gemacht hat. Gleichzeitig war es eines meiner anstrengendsten Rennen. Im Regen hatte ich ein paar Probleme mit dem Reifendruck. Deshalb konnte ich mich nicht auf einem Podiumsplatz halten und musste Gary Paffett ziehen lassen. Wir hatten einen guten und fairen Fight. Gratulation an ihn und auch an Sieger Mattias Ekström. Ich bin mit dem vierten Platz sehr zufrieden. Wir fahren voller guter Hoffnungen an den Lausitzring“, analysierte Tomczyk.

Für DTM-Neuling Lucas Auer, den Neffen von Ex-Formel-1-Pilot Gerhard Berger, lief das Rennwochenende alles andere als nach Plan. Nach seinem Aus am Samstag konnte der junge Österreicher am Sonntag gar nicht erst an den Start gehen. Schon in der Einführungsrunde zur Startaufstellung rutschte Auer mit seinen Mercedes AMG C 63 in die Reifenstapel.

Nach zwei von 18 Rennen führt Audi-Pilot Mortara die Fahrerwertung mit 30 Punkten an. Ekström katapultierte sich mit seinem Sieg auf Platz zwei, den er mit 25 Zählern sich punktgleich mit Auftaktsieger Green teilt. Der Brite blieb am Sonntag ohne Punkte. Text DTM; Foto: DTM, Audi, Mercedes Motorsport, pem

Vom 29. bis zum 31. Mai findet das zweite Rennwochenende der DTM-Saison 2015 am Lausitzring statt.

03.05.2015


Start-Ziel-Sieg für Jamie Green in einem turbulenten Rennen

Wehrlein und Di Resta komplettieren das Podium

Hockenheim- Nervenstark und unheimlich schnell: Jamie Green (Audi) dominierte das erste Rennen am Hockenheimring und fuhr in beeindruckender Manier einen Start-Ziel-Sieg heraus. In einem turbulenten Lauf ließ der Audi-Pilot zu keiner Zeit Zweifel an seinem Sieg aufkommen. Mercedes-Benz-Pilot Pascal Wehrlein, von Platz zwei gestartet, behauptete diesen Rang nach spannendem Duell mit Markenkollege Paul di Resta, der Dritter wurde.

Der 40-minütige erste Lauf der DTM-Saison 2015 bot Renn-Action pur. Allein acht Fahrer mussten der harten Gangart auf der Strecke Tribut zollen und schieden aus. Von der ersten Runde an wurde um jede Position mit harten Bandagen gekämpft. Die schillernde Ausnahme: Sieger Jamie Green. „Ich bin gar nicht überrascht, dass es heute so gut geklappt hat. Mein Team ist dasselbe, wie in der letzten Saison“, sagte Green. „Auch da war ich schon schnell, hatte aber viel Pech. Das war heute eben nicht so.“ Der Pole-Mann erwischte einen Superstart und hatte sich bereits nach der ersten Kurve einen deutlichen Abstand zum Rest des Feldes verschafft. Auch zwei Safetycar-Phasen zur Mitte des Rennens brachten den Briten nicht aus der Ruhe. Kurz nach den Re-Starts hatte der Brite den alten Abstand wieder hergestellt und passierte nach 26 Runden als souveräner Sieger die Ziellinie. „Alles ist gut. Ich liebe es Rennen zu fahren. Das neue Reglement gibt mir dazu die Möglichkeit.“

Eng und verbissen wurde hingegen der Kampf um den zweiten Rang geführt. Paul Di Resta katapultierte sich beim Start von Platz fünf auf drei und stürmte nach drei Runden auch an Pascal Wehrlein vorbei, der vom zweiten Platz ins Rennen gestartet war. „Das war wirklich ein sehr guter Start. Ich hatte gleich Kontakt zu Pascal und konnte ihn dann ja auch überholen. Leider haben am Ende meine Bremsen stark nachgelassen“, sagte Di Resta, der sich letztlich nicht gegen den Deutschen behaupten konnte. Drei Runden vor dem Ende schlug Wehrlein in der Spitzkehre zurück, überholte seinen Markenkollegen und hielt den zweiten Rang bis zur Zielfahne. „Gegen Ende des Rennens waren meine Reifen noch gut. Ich wusste, dass ich schnell bin und habe diesen Vorteil genutzt“, sagte Wehrlein. Unterm Strich waren beide Mercedes-Benz-Fahrer mit ihren Platzierungen mehr als zufrieden. Di Resta: „Wir haben über den Winter viel gearbeitet und viel optimiert. Aber, man weiß ja trotzdem nie genau, wo man wirklich steht. Es ist schon eine echte Erleichterung zu sehen, was mit unseren Autos wieder möglich ist.“

Alles andere als zufrieden dürfte BMW mit dem ersten Renntag am Hockenheimring sein. Geschlossen beendeten die Münchener das erste Rennen auf den Plätzen sieben bis elf. Bester Fahrer wurde der Maxime Martin. Der Belgier konnte vom elften Startplatz bis auf Rang sieben vorfahren.. Für Aufregung und Ärger sorgte zudem Martin Tomczyk. Der Rosenheimer drehte sich mit seinem BMW M4 DTM in der Spitzkehre und beförderte damit nicht nur sich selbst, sondern auch die Merdes-Benz-Fahrer Lucas Auer und Garry Paffett aus dem Rennen. Letzterer machte sich nach seinem Ausfall Luft: „Das war eine absolut unnötige Aktion von Martin.“

Viel Pech für Augusto Farfus: Nachdem der Brasilianer im Qualifying einen hervorragenden dritten Startplatz herausfuhr, fand er sich in der Startaufstellung zum Auftaktrennen dennoch in der letzten Reihe wieder. In seinem Tank befand sich am Ende der Zeitenjagd weniger als die vorgeschriebene Mindestspritmenge von 500 Gramm, was zu seiner Rückversetzung führte. Im Rennen gab sich Farfus dann kämpferisch und arbeitete sich bis auf den zehnten Rang vor.

Der hoffnungsvoll gestartete Audi-Pilot Mattias Ekström musste nach einer Kollision mit seinem Markenkollegen Adrien Tambay zum unplanmäßigen Reifenwechsel an die Box und beendete das Rennen außerhalb der Punkte auf dem zwölften Platz. Nach einem Dreher von Antonio Félix da Costa in der ersten Runde war das Rennen bereits früh für Robert Wickens und Timo Scheider gelaufen. Scheider klagte über Schmerzen im Handgelenk, ließ sich vom Arzt untersuchen und gab dann Entwarnung: „Es tut schon sehr weh, aber gebrochen ist wohl nichts. Das morgige Rennen dürfte nicht in Gefahr sein.“

Alles in allem hat das erste Rennen der DTM-Saison 2015 das gehalten, was sich Fans und Veranstalter vom neuen Reglement versprochen haben. Ob Jamie Greens Dominanz Bestand haben wird, zeigt der Sonntag. Um 13.43 Uhr kämpfen die Fahrer im zweiten Rennen des Wochenendes erneut um Punkte. Text: DTM Presse; Foto: pem

02.05.2015


Erik Riss verletzt – Bange Tage vor WM Auftakt!

Workington(GB)/Herxheim- Schrecksekunde für Erik Riss in der vergangenen Woche. Der jüngste Sandbahnweltmeister aller Zeiten brach sich bei einem Rennen in England das Schlüsselbein, was ihn nicht davon abhielt weiter ans Band zu rollen.

„Der Sturz ist am vergangenen Wochenende passiert. Ich bin dann unter Schmerzen mit gebrochenem Schlüsselbein das Rennen in Workington zu Ende gefahren und tags drauf auch den Länderkampf in Neustadt/ Donau gefahren. Jetzt werde ich eine Pause zum verheilen einlegen. Nach Rücksprache mit den Ärzten wurde beschlossen, dass wir das Schlüsselbein natürlich zusammenwachsen lassen und auf eine Operation verzichten“, erklärt der amtierende Weltmeister, dessen Glück es ist, dass der gebrochene Knochen noch immer zusammen ist und der Knochen wieder zusammenwachsen kann. Somit musste Erik Riss seinen Start für die Herxheim Drifter am kommenden Sonntag in Olching absagen und wird durch Tobias Kroner ersetzt.

Spätestens an Christi Himmelfahrt will der Weltmeister jedoch wieder fit sein und den ersten Grundstein für die Titelverteidigung legen: „Mein Ziel ist es wieder Weltmeister zu werden. Ich gehe in jedes Rennen mit dem Willen es zu gewinnen, doch am Ende zählt die Weltmeisterschaft über einem einzelnen Rennen und ich schaue auch auf das große Ganze“, erklärt Riss, der im vergangenen Jahr zwar keinen einziges Grand Prix Rennen gewinnen konnte, dafür aber in jedem Grand Prix konstant punktete und am Ende den Titel inne hatte und die neue Saison mit enormen Selbstvertrauen angeht, „es ist vor der Weltmeisterschaft ein anderes Feeling für mich. Mein Selbstvertrauen ist viel höher, ich muss niemandem mehr etwas beweisen und kann es etwas gelassener angehen und jedes Rennen für mich selbst fahren.“

Für den 19 jährigen wird das erste WM Finale im Herxheimer Waldstadion auch das erste Rennen, das er auf der Langbahn bestreiten wird. Bislang startete Riss ausschließlich auf der Speedwaybahn und dort überwiegend in der britischen Liga, wo er sich den Edinburgh Monarchs angeschlossen hat. „Kalt ins Rennen zu gehen wird kein Problem für mich sein. Durch die permanenten Speedwayrennen bin ich im Rhythmus und den Sport auf der britischen Insel zu betreiben macht riesigen Spaß. Es ist zwar alles neu und ich lerne permanent neue Bahnen kennen, doch ich habe eine tollen Club und ein super Team das hinter mir steht. Durch die vielen neuen Bahnen lerne ich auch brutal viel und das hilft mir in meiner Entwicklung enorm weiter“, so Riss zu seinen Erfahrungen in Großbritannien. Foto und Text: MSV Herxheim, Presse

02.05.2015


Audi Sport TT Cup feiert gelungene Weltpremiere in Hockenheim

•   Neuer Audi-Markenpokal begeistert Zuschauer bei DTM-Festival
•   Marc Coleselli erster Laufsieger im Audi Sport TT Cup
•   Projektleiter Rolf Michl: „Packender Motorsport“

Ingolstadt/Hockenheim- Der Audi Sport TT Cup hat seine Feuertaufe mit Bravour bestanden. Bei der Weltpremiere des Audi-Markenpokals im Rahmen des DTM-Festivals auf dem Hockenheimring stellten 24 Starter die Sportlichkeit des neuen Audi TT* als Rennversion unter Beweis. Das erste Rennen gewann der Österreicher Marc Aurel Coleselli.
 
Mit der neuen Rennserie für den Audi TT bietet die Marke mit den Vier Ringen jungen Talenten eine neue Einstiegsmöglichkeit in die erfolgreiche Motorsport-Welt des Unternehmens. Die extrem leichte Karosserie, der Vierzylinder-TFSI-Motor und das Sechsgang-Getriebe stammen nahezu unverändert aus der Serie und bieten eine ideale Basis für ein Rennauto.
 
Im historischen ersten Rennen setzte sich Marc Coleselli durch. Der 21-Jährige aus Salzburg (A) gewann den Lauf über 13 Runden vor Nicolaj Møller Madsen (DK) und Dennis Marschall (D). „Das war ein großartiger Auftakt für den Audi Sport TT Cup“, sagte Projektleiter Rolf Michl. „Den Zuschauern wurde packender Motorsport geboten und wir freuen uns sehr, dass am morgigen Sonntag ein zweites Rennen auf dem Programm steht.“
 
Neben 18 permanenten Startern gehen im Audi Sport TT Cup auch sechs wechselnde Gastfahrer ins Rennen. Ein besonderes Augenmerk liegt in Hockenheim auf dem Zweikampf zwischen den Rallycross-Superstars Tanner Foust (USA) und Toomas Heikkinen (FIN). Die erste Runde in diesem Duell ging an Foust, der sich als Fünfter auch den Sieg in der Gastfahrer-Wertung sicherte. Die beiden rennerfahrenen Journalisten Christian Gebhardt (D) und Horst von Saurma (D) belegten die Plätze 12 und 16.
 
Der zweite Lauf im Audi Sport TT Cup wird am Sonntag um 9.40 Uhr gestartet. Das Rennen wird im Livestream auf www.audimedia.tv übertragen.

Video zum Thema: https://vimeo.com/126362381
 
*Verbrauchsangaben der genannten Modelle:
Audi TT
Kraftstoffverbrauch kombiniert in l/100 km: 7,5–4,2;
CO2-Emission kombiniert in g/km: 174–110 Foto und Text: Audi Kommunikation Motorsport, Presse

02.05.2015


Eröffnungspressekonferenz der DTM 2015 in Hockenheim

BMW-Fahrer Timo Glock sorgt mit Multimedia Projekte für perfektes Rennfeeling

bk.Hockenheim- Am Freitag waren trotz des regnerischen Wetters schon viele Fans an der Rennstrecke und im Fahrerlager unterwegs. Das Driver Meeting, bei dem die Fahrer letzte Informationen erhielten, fand unmittelbar vor der Pressekonferenz statt.

Timo Glock eröffnete diese und sprach davon, daß sich alle Fahrer nach der Winterpause wieder darauf freuen, Rennen fahren zu dürfen. Ungewohnt für alle Fahrer ist das neue Reglement, bei dem unter anderen ein zwanzigminütiges Qualifying vorgesehen ist. Da sowohl am Samstag als auch am Sonntag ein Rennen stattfindet, ist natürlich jeder Fahrer gehalten, seinen Rennwagen am Samstagabend in gutem Zustand zu haben.  Das bedeutet sicherlich einen erhöhten Arbeitsaufwand für die Mechaniker. Timo Glock steht in diesem Jahr im Mittelpunkt eines Multimedia Projektes. Er wird zehn Minuten vor dem Rennen mit einem Mikrofon ausgestattet und in seinem Auto sind Kameras montiert. So können die Fans live im Stream verfolgen, was er an seine Box meldet – er meinte, es wird sicherlich der eine oder andere Piepton über seine Worte gelegt. Aber dieses Projekt von Bild und Bild online sei ein richtiger Schritt, damit die Fans noch näher am Geschehen sind.

Pascal Wehrlein, der neben seinem Einsatz bei der DTM auch mit dem Formel Eins Zirkus unterwegs ist, betonte, daß seine Priorität absolut bei der DTM sei – schließlich käme er dort regelmäßig zum Einsatz. Bei der DTM wären die Zweikämpfe im Gegensatz zur Formel 1 viel intensiver – die Fahrer würden auf Kontakt fahren und häufig würde ein  Blechaustausch stattfinden.

Mattias Ekström ist neben seiner Tätigkeit als DTM Fahrer auch Teambesitzer eines Rallye Cross Teams. Rallye Cross ist eine neue Serie bei der DTM – es sind schnelle Autos, die sehr viel Spaß machen. Speziell für diese Serie wurde eine extra Strecke angelegt, bei der unter anderem Schotterabschnitte zu bewältigen sind. Seine Fahrerkollegen haben abgestimmt und Mattias zum Favoriten auf den Meistertitel 2015 ernannt – das wollte er aber so nicht stehen lassen und betonte, daß seine Kollegen ebensolche Schlitzohren seien wie er selber und gerne ihr Licht unter den Scheffel stellen würden. Das neue Konzept gefällt ihm sehr gut und er erzählte, daß sie einen LKW voller Ersatzteile dabei hätten – falls allerdings im Verlaufe eines Wochenendes bei dem einen oder anderen Straßenwagen die Motorhaube fehlen würde, dann hätten diese wohl nicht ausgereicht.

Auf die Frage, ob zwei Rennen am Wochenende nicht doppelt so anstrengend wären, antworteten die Fahrer übereinstimmend, daß das nicht so sei. Für Mattias Ekström ist es ein Paradies, so viel im Auto sitzen zu können. Timo Glock würde auch drei oder vier Rennen am Wochenende fahren – dann gäbe es nicht so viele andere Termine bei denen sie anwesend sein müssten. Und auch Pascal Wehrlein war dieser Meinung – alle sind eben Rennfahrer mit Leib und Seele –und das wichtigste für einen Rennfahrer ist – Rennen fahren.

In diesem Sinne auf eine erfolgreiche, spannende und erlebnisreiche DTM Saison, die alle Fahrer gesund beenden mögen. Foto: pem

01.05.2015


Dreifacherfolg für Audi beim DTM-Finale

v.l.: Mike Rockenfeller, Mattias Ekström und Jamie GreenHockenheim- Mit einem überragenden Triumph von Audi endete die DTM-Saison 2014. Die Ingolstädter belegten beim Saisonfinale in Hockenheim die ersten drei Plätze und sicherten sich den Herstellertitel in der populärsten internationalen Tourenwagenserie. Rennsieger war Mattias Ekström, der die Saison als Vize-Champion beendet. „Das ist großartig, vor so einer tollen Kulisse zu siegen. Nach so einer ereignisreichen Saison tut es gut, sich mit einem Erfolg in den Winter zu verabschieden. Wir hatten über das Jahr hinweg viele Höhen und Tiefen. Auch heute ging es wieder hart aber fair zu, das gehört einfach zur DTM dazu“, freute sich der Schwede über seinen zweiten Sieg in Folge. Mike Rockenfeller und Jamie Green komplettierten das Podest auf den Plätzen zwei und drei. Insgesamt 155.000 Zuschauer besuchten das zehnte Rennwochenende des Jahres.

Mattias EkströmEin packendes Duell um die vierte Position lieferten sich Paul Di Resta (Mercedes-Benz) und Marco Wittmann (BMW) in der Schlussphase. Am Ende setzte sich Di Resta in seinem DTM Mercedes AMG C-Coupé gegen den Fürther durch. „Ich hatte zunächst einen schwierigen Start und dadurch einige Plätze verloren. Gerne hätte ich noch Jamie Green kassiert, um einen Podestplatz zu erobern. Doch auch Platz vier ist gut. Danke an meine Mannschaft, die wirklich einen unglaublichen Job geleistet haben“, so Di Resta zufrieden.

Mike RockenfellerMarco Wittmann steht bereits seit dem Rennen auf dem Lausitzring als Champion fest. Nach einer erfolgreichen Saison verlief das letzte Wochenende der Saison eher durchwachsen für den Franken. Der fünfte Platz des BMW-Piloten beim Finale in Hockenheim war das Endergebnis einer starken Aufholjagd. Nach einem enttäuschenden Qualifying musste der Fürther das Rennen nur von der 13. Position in Angriff nehmen. „Ich denke, ich habe das Maximum herausgeholt. Ich hatte nicht die beste Ausgangslage für dieses Rennen. In der DTM geht es so eng zu, da ist es schwierig, nach vorn zu kommen. Umso zufriedener kann ich mit dem fünften Platz sein“, blickte der vierfache Saisonsieger zurück.

Timo Scheider (Audi RS 5 DTM), Martin Tomczyk (BMW M4 DTM) und Robert Wickens (DTM Mercedes AMG C-Coupé) landeten auf den Plätzen sechs, sieben und acht. Als Neunter kam Pole-Setter Miguel Molina ins Ziel. Der Spanier verlor unmittelbar nach dem Start die Führung an Mattias Ekström. Beim Versuch, die Spitzenposition zurückzuerobern, verbremste sich Molina und fiel dadurch weit zurück. Noch mehr Pech hatte Pascal Wehrlein: Der Mercedes-Benz-Pilot lag bis zu seinem Reifenwechsel auf Podestkurs. Da er nach Meinung der Rennleitung beim Anfahren nach dem Boxenstopp einen Fahrer behinderte, wurde gegen den Youngster eine Durchfahrtsstrafe ausgesprochen – alle Hoffnungen auf ein Top-Ergebnis waren damit geplatzt.Jamie Green

Audi Leiter DTM Dieter Gass: „Ich freue mich nicht nur über den Dreifacherfolg, sondern vor allem über den Sieg von Mattias Ekström. Wie viel wurde in diesem Jahr über die jungen Wilden gesprochen – und dann kommt der alte Hase und holt zwei Siege hintereinander. Wir sind sehr glücklich über den Herstellertitel. Da wir aber natürlich wissen, dass der Fahrertitel noch ein bisschen mehr im Fokus der Öffentlichkeit steht, wollen wir den im kommenden Jahr auf jeden Fall auch wieder."

Mercedes-Benz Motorsportchef Toto Wolff: „Audi zeigte heute eine Top-Mannschaftsleistung – dagegen hatten wir keine Chance. Die Strafe für Pascal Wehrlein hätten wir vermeiden können. Dieser Fehler ist uns in der Hitze des Gefechts passiert. Auch wenn wir keinen Titel holen konnten, haben wir 2014 unser Potenzial andeuten können. Mit unseren drei Siegen müssen wir uns nicht verstecken.“

BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt: „Im Qualifying gestern lief nicht alles perfekt. Wenn man dann aus dem Mittelfeld startet, kann man nicht erwarten, dass man ganz vorne landet – trotz toller Leistungen unserer gesamten Mannschaft im Rennen. Mit dem Ausgang der Saison bin ich natürlich hoch zufrieden. Wir sind Fahrer- und Teamchampion. In den vergangenen drei Jahren haben wir insgesamt sechs von neun Titeln geholt. Das ist doch für DTM-Neulinge – und so bezeichne ich uns immer noch – gar nicht so schlecht.” DTM Presse, Foto: DTM, pem

19.10.2014


Beweis erbracht: Audi RS 7 concept fährt fahrerlos am Limit

Wie faszinierend pilotiertes Fahren ist, hat Audi beim Saisonfinale der DTM gezeigt. Der Audi RS 7 piloted driving concept umrundete den Grand Prix Kurs in Hockenheim – im Renntempo, ohne Fahrer 
 
Hockenheim/Ingolstadt-Audi hat einen weiteren bedeutenden Erfolg bei der Entwicklung zum pilotierten Fahren verzeichnet: Vor dem Saisonfinale der Deutschen Tourenwagen Masters (DTM) war der neueste Technikträger fahrerlos am physikalischen Limit unterwegs. In knapp mehr als zwei Minuten umrundete der Audi RS 7 piloted driving concept hochpräzise und zentimetergenau den Grand-Prix-Kurs in Hockenheim. Fußball-Weltmeister Bastian Schweinsteiger gab mit einer grünen Flagge das Startsignal.
 
„Die heutige Top-Performance des Audi RS 7 piloted driving concept unterstreicht die Kompetenz unseres Entwicklungsteams hinsichtlich des pilotierten Fahrens von Audi“, sagt Prof. Dr. Ulrich Hackenberg, Audi-Vorstand für Technische Entwicklung. „Die Ableitungen für die Serie gerade in puncto Präzision und Performance sind für unsere weiteren Entwicklungsschritte sehr wertvoll.“
 
Für die Orientierung auf der Strecke nutzt der Technikträger speziell aufbereitete GPS-Daten, die per WLAN nach dem Automotive-Standard und redundant per Hochfrequenzfunk ins Auto übertragen werden. Parallel dazu filmen 3D-Kameras im Auto den Kurs und ein Rechenprogramm gleicht ihre Bildinformationen mit einem an Bord des Autos hinterlegten Datensatz ab. Dadurch kann sich der Technikträger auf der Strecke zentimetergenau orientieren.
 
Das pilotierte Fahren ist eines der wichtigsten Entwicklungsfelder bei Audi: Die ersten erfolgreichen Entwicklungen reichen bereits zehn Jahre zurück. Die Ergebnisse aus den Erprobungen fließen kontinuierlich in die Serienentwicklung ein.  
Aus den aktuellen Testfahrten am physikalischen Limit leiten die Audi-Ingenieure beispielsweise Erkenntnisse für die Entwicklung von automatischen Ausweichfunktionen in kritischen Fahrsituationen ab.
 
Schon heute machen die Fahrerassistenzsysteme von Audi das Fahren entspannter und souveräner. In der höchsten Ausbaustufe präsentieren sich diese in den überarbeiteten Modellreihen Audi A6* und Audi A7 Sportback*. Das Angebot reicht vom Audi side assist über den Audi active lane assist bis hin zum adaptive cruise control mit Stop&Go-Funktion inklusive Audi pre sense front.
 
Mitarbeiter der Volkswagen-Konzernforschung, des Electronics Research Laboratory (ERL) und der Stanford University (beide Kalifornien) unterstützen Audi als Partner bei der Weiterentwicklung pilotierter Systeme. 
 
Audi A6:
Kraftstoffverbrauch kombiniert in l/100 km: 9,6 – 4,2**;
CO2-Emission kombiniert in g/km: 224 – 109**
 
Audi A7 Sportback:
Kraftstoffverbrauch kombiniert in l/100 km: 9,5 – 4,7**;
CO2-Emission kombiniert in g/km: 221 – 122**
 
**Der Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen eines Fahrzeugs variieren aufgrund der Räder- beziehungsweise Reifenwahl und hängen nicht nur von der effizienten Ausnutzung des Kraftstoffs durch das Fahrzeug ab, sondern werden auch vom Fahrverhalten und anderen nichttechnischen Faktoren beeinflusst.
 
Text: Audi Motorsport, Presse; Foto: pem

19.10.2014


Alles auf Angriff: Audi-Trio im Qualifying an der Spitze

Team AUDI Motorsport 2014 in Hockenheim

Hockenheim. BMW oder Audi – der Kampf um den Herstellertitel in der DTM geht in die letzte und alles entscheidende Runde. Im Qualifying für das Saisonfinale hat sich Miguel Molina (Audi RS 5 DTM) die Pole-Position gesichert. Die starke Leistung der Ingolstädter untermauerten Mattias Ekström und Edoardo Mortara, die auf den Plätzen zwei und drei folgten. Die Chancen für Audi sind damit groß, BMW noch von der Spitzenposition in der Gesamtwertung zu verdrängen. „Ich bin überglücklich. Das gesamte Team hat sich so reingekniet in der Vergangenheit. Ich hoffe, dass im Rennen alles zusammenpasst. Nach einer schwierigen Saison will ich endlich meinen ersten Sieg in der DTM einfahren“, strahlte Pole-Setter Molina. Vor dem abschließenden Rennen auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg führt BMW mit 382 zu 341 Punkten in der Tabelle.

v.l.: Mattias Ekström (S, Audi Sport Team Abt Sportsline, Audi RS 5 DTM), #8 Miguel Molina (E, Audi Sport Team Abt Sportsline, Audi RS 5 DTM), #15 Edoardo Mortara (E, Audi Sport Team Abt, Audi RS 5 DTM)Hinter dem Audi-Trio beendete BMW-Pilot Augusto Farfus die Qualifikation auf dem vierten Platz. Der Brasilianer war der einzige Pilot eines BMW M4 DTM, der den Sprung in den letzten Qualifying-Abschnitt schaffte. „Der vierte Platz tut gut“, erklärte der 31-Jährige zufrieden. „Die ganze Saison war nicht immer einfach für mich. Nachdem es in den Trainings noch nicht optimal lief, haben wir einiges am Auto verändert. Dies hat dazu geführt, dass ich nun soweit vorn stehe. Es wäre super, wenn ich die Saison mit einem versöhnlichen Ergebnis abschließen könnte.“

Pascal Wehrlein bildete im Qualifying die Speerspitze von Mercedes-Benz. Mit einer Rundenzeit von 1:33,483 Minuten belegte der Worndorfer in seinem DTM Mercedes AMG C-Coupé den sechsten Platz. „Das ist eine gute Ausgangslage für mich. Es ist zwar noch nicht genau das, wo wir hinwollen, aber im Rennen ist bekanntlich alles möglich“, resümierte der Youngster. Einen herben Dämpfer musste hingegen sein Markenkollege Christian Vietoris hinnehmen. Der Tabellendritte kam nicht über Position 22 hinaus und hat somit nur noch theoretische Chancen auf den Vizetitel in der Fahrerwertung.

Das zehnte und letzte Rennen der Saison 2014 wird am Sonntag um 13:30 Uhr gestartet. Die ARD berichtet live vom Saisonfinale der populärsten internationalen Tourenwagenserie. Eine Übersicht, welcher Pilot mit welchen Reifen an den Start geht, wird am Samstagabend auf dtm.com veröffentlicht.

Text:DTM Presse; Foto: pem; DTM Presse

18.10.2014


DTM: Heißer Saisonabschluss in Hockenheim

Hockenheim- Die Tage werden kürzer, die Temperaturen gehen zurück und bevor der Herbst endgültig über Deutschland hereinbricht, geht es am kommenden Wochenende (17. – 19. Oktober) in der DTM noch einmal heiß her. Die populärste internationale Tourenwagenserie feiert rund fünf Monate nach dem Saisonauftakt nun das Finale auf dem Hockenheimring. Das erste Rennen der aktuellen Saison hatte damals Marco Wittmann gewonnen und damit den Grundstein für seinen Meistertitel gelegt. Hinter dem BMW-Piloten kämpfen noch drei Fahrer um den Ehrentitel des Vizechampions. Zudem will sich BMW auch noch den Sieg in der Herstellerwertung schnappen. Wer das Saisonfinale DTM 2014 live vor Ort erleben will, kann Tickets auf www.dtm.com und an der Tageskasse in Hockenheim erwerben.

Ein Saisonfinale ist immer etwas Besonderes: Es ist die letzte Möglichkeit seine Ziele zu erreichen – mit den Erfolgen oder Niederlagen gehen alle Beteiligten in die Winterpause. „Mit einem guten Rennen, einem guten Ergebnis oder vielleicht sogar einem Sieg lebt es sich in der Winterpause einfach viel angenehmer“, so Audi-Pilot Timo Scheider. Auf dem Hockenheimring wird endgültig der Kampf um den Vizetitel entschieden. Noch werden 25 Punkte vergeben, und Audi-Pilot Mattias Ekström hat sich mit seinem Sieg in Zandvoort einen Punktevorsprung von zwölf Zählern auf Mercedes-Fahrer Christian Vietoris herausgefahren. Auch Edoardo Mortara im Audi hat noch Chancen auf den zweiten Gesamtrang – ihm fehlen 13 Punkte auf seinen Teamkollegen. Eng ist auch der Kampf zwischen BMW und Audi um die Herstellerwertung. BMW hat 21 Punkte Vorsprung und damit gute Chancen, nach dem Fahrer- und Teamtitel das Triple vollzumachen. „Wir haben uns in dieser Saison bei der Konstanz etwas schwer getan. Meistens war nur ein Auto immer vorne“, so BMW-Pilot Timo Glock. „Am Wochenende muss es unser Ziel sein, so viele Autos wie möglich in die Punkte zu bringen.“ Audi hingegen will das verhindern: „Wir müssen auf jeden Fall mindestens 22 Punkte holen, da wir bei der Anzahl der Siege nicht mehr aufholen können“, so der Leiter DTM bei Audi Sport Dieter Gass. „Das wird eine schwierige Aufgabe für uns, aber es ist nicht unmöglich.“

Da Auftakt und Finale auf derselben Strecke absolviert wird, können die Hersteller und Teams nun schwarz auf weiß sehen, wie sie sich über die Saison weiterentwickelt haben. BMW ist 2014 zum ersten Mal mit dem neuen M4 angetreten. „Es wird interessant zu sehen, welche Fortschritte wir gemacht haben“, so Augusto Farfus. „Wir haben auch während der Saison jede Minute genutzt, den M4 weiterzuentwickeln.“ Nachdem Mercedes-Benz-Pilot Christian Vietoris in Zandvoort zum ersten Mal im weiterentwickelten C-Coupé angetreten ist, werden in Hockenheim alle Fahrzeuge auf dem neuen Stand sein. „Nach den ganzen Umstrukturierungen sind wir jetzt hoffentlich auf einem guten Weg“, so Paul Di Resta. „Wir können den Sprung in die Punkte schaffen, aber in der kommenden Saison wollen wir wieder um die Meisterschaft mitfahren.“ Text und Foto: DTM Media

16.10.2014


Audi R8 LMS ultra gewinnt ADAC GT Masters

René Rast/Kelvin van der Linde sind die neuen Champions - Prosperia C. Abt Racing verteidigt Titel in der Teamwertung

Hockenheim/Ingolstadt- René Rast (D) und Kelvin van der Linde (ZA) haben beim Finale in Hockenheim das ADAC GT Masters 2014 gewonnen. Damit feierte Audi innerhalb von 14 Tagen den zweiten Titelerfolg des Audi R8 LMS ultra, nachdem der seriennahe GT3-Rennwagen bereits die Blancpain Endurance Series für sich entschieden hat. Zudem gewann das Team Prosperia C. Abt Racing wie schon im Vorjahr die Teamwertung des ADAC GT Masters.
 
Für beide Talente war es eine Premiere: René Rast hat innerhalb des Volkswagen-Konzerns bereits sechs Motorsport-Titel gewonnen, aber noch keinen mit Audi. Nun feierte der Ostwestfale aus Minden seine erste Meisterschaft im R8 LMS ultra. Damit krönt der 27 Jahre alte Rennfahrer eine Saison, in der er bereits bei den 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring und in Spa mit Audi triumphierte. Kelvin van der Linde, im Vorjahr mit 17 Jahren jüngster Titelträger des Volkswagen Scirocco R-Cup, ist erst seit Juni volljährig. Der Südafrikaner aus Johannesburg errang zusammen mit seinem Teamkollegen drei Saisonsiege und insgesamt neun Podiumsplätze in der hart umkämpften Serie. In Deutschlands Liga der Super-Sportwagen waren 2014 die GT3-Modelle von sieben Marken vertreten.
 
„Ich bin stolz auf meine Fahrer und die Mannschaft“, freute sich Christian Abt, Teamchef von Prosperia C. Abt Racing. „Unsere Piloten waren konstant vorn dabei, haben bei jedem Rennen Punkte gesammelt und sich den Titel Schritt für Schritt erarbeitet. Und sie haben den Löwenanteil an Punkten geliefert, damit wir auch den Team-Titel verteidigen konnten.“ Christian Abt gewann als Fahrer 2009 selbst mit dem Audi R8 LMS das ADAC GT Masters, 2010 entschied das Team Abt Sportsline die Teamwertung für sich. Im vergangenen Jahr war Christian Abt als Teamchef der neu formierten Mannschaft Prosperia C. Abt Racing in der Teamwertung erfolgreich, nun gingen beide Titel an die Mannschaft aus Frankfurt.
 
„Einen ganz herzlichen Glückwunsch an unsere neuen Champions“, sagte Romolo Liebchen, Leiter von Audi Sport customer racing. „Das ADAC GT Masters ist eine der wichtigsten GT3-Rennserien, in der in diesem Jahr viele starke private Teams und Marken siegfähig waren. Der Meisterschaftserfolg war also alles andere als selbstverständlich und ist verdient. Insgesamt hat unser GT3-Sportwagen nun 25 Titel seit der Saison 2009 gewonnen. Zahlreiche weitere Audi-Kundenteams kämpfen in den kommenden Wochen weltweit um die nächsten Meisterschaften.“
 
Der Audi R8 LMS ultra wird von der quattro GmbH entwickelt, aufgebaut, verkauft und betreut. Er basiert zu mehr als 50 Prozent auf dem serienmäßigen R8-Modell. Inzwischen sind 120 Exemplare des GT3-Rennwagens weltweit an Kunden ausgeliefert worden.

Text Audi Motorsport; Foto: Audi Motorsport; tomo

05.10.2014


An diesem Wochenende dröhnen wieder die Motoren

„Großer Preis von Weingarten“ mit „ADAC GT Masters“ auf dem Hockenheimring

tm. Hockenheim-  Bereits zum fünften Mal geht an diesem Wochenende auf dem Hockenheimring der vom Motorsportclub Weingarten veranstaltete „Große Preis von Weingarten" über die Rennstrecke, der auch im Jahr 2014 wieder mit dem Finale der „ADAC GT Masters“ verbunden ist. Dort werden in den nächsten drei Tagen erneut PS-starke GT-Fahrzeuge wie Porsche 911 GT3 R, Audi R8, Lamborghini Gallardo oder Mercedes-Benz SLS AMG GT3 an den Start gehen. Aber auch die schnellen Tourenwagen der „ADAC Procar Serie“ von Ford und Chevrolet über Renault bis BMW werden wieder antreten: Ein ebenso umfangreiches Starterfeld ist also ebenso garantiert wie viele abwechslungsreiche Rennen.

Deshalb werden an diesem Wochenende nicht nur Tourenwagenfans und GT-Freunde in den „vollen Genuss faszinierenden Motorsports“ kommen - auch für die Fans der „Monopostos“ wird es beim „Großen Preis von Weingarten“ wieder viel zu sehen und noch mehr zu jubeln geben.. So startet auch der „ATS Formel 3 Cup“ als schnellste deutsche Formelserie. Heute noch als Nachwuchsfahrer gehandelt , sind ihre Piloten meist schon ein paar Jahre später in der „Euroserie“ oder als Testfahrer in der „Formel 1“ unterwegs.

Den Einstieg in den Formel-Sport bietet schließlich auch der ADAC durch seine „Formel Masters Serie“. Dabei gehen übrigens alle Piloten mit einheitlichen Formel-Fahrzeugen an den Start - über Sieg oder Niederlage entscheiden deshalb vor allem der Fahrer durch ihr eigene Können. Schließlich werden auch die „DTC des DMSB - ADAC Procar" sowie die „Mini Trophy“ spektakuläre Gastspiele geben.

Im Vorfeld dieses Rennwochenendes hatte der Veranstalter jetzt zu einer Informationsveranstaltung ins Hotel „Am Hockenheimring“ eingeladen, bei der er drei hochsympathische und trotz ihrer vielen Erfolge ganz „auf dem Teppich gebliebene“ Rennfahrer präsentieren konnte: Kelvin van der Linde, René Rast und Marvin Dienst.

In den von ADAC-Sprecher Oliver Runschke moderierten Gesprächsrunden konnten die Journalisten dabei die Rennfahrer auch von ihrer mehr „private Seite“ kennenlernen, zeigten diese sich doch neben ihren Erwartungen für ihre unterschiedlichen Rennauftritte auch für viele z.T. sehr persönliche Fragen offen.

So antwortete Kelvin van der Velde auf die Frage, für welche großen Rennsportereignisse er sich eine Teilnahme erträumen würde, spontan und ohne Zögern: Die „24 Stunden von Le Mans“ – das wäre sein Traum.

Doch bevor er sich den erfüllen kann, steht an diesem Wochenende erst einmal das Rennen in Hockenheim auf der Startliste. Hier ist sein favorisierter Streckenabschnitt die Einfahrt ins Motodrom - „ein unbeschreibliches Gefühl, wenn die Ränge gefüllt sind und die Fans jubeln“, schwärmt van der Velde.

Sein Freund und Kollege René Rast dagegen war schon in Le Mans am Start: „Das war einfach unglaublich“, ist er noch immer total begeistert.. Für eine perfekte Saison, die „bisher bestens für mich gelaufen ist“, würde ihm jetzt nur noch der Titelgewinn fehlen. In Hockenheim fasziniert ihn am meisten die Spitzkehre, die für Ihn der wichtigste Streckenabschnitt - „eine schicksalhafte Schlüsselstelle“ - ist.

Marvin Dienst geht auf seiner Heimstrecke quasi als Lokalmatador ins Rennen. Er hat sich intensiv auf dieses Wochenende vorbereitet und will seinen zahlreichen Fans etwas „wirkliche Großes“ bieten, um so mehr, als die Saison bisher nicht ganz so gut gelaufen sei. Für Marvin Dienst ist die „Sachskurve“ der aufregendste Abschnitt des Rings „und auch die Einfahrt ins Motodrom ist für mich wie für die meisten Fahrer immer wieder berauschend“.

Für alle drei Fahrer ist Rennen fahren so etwas wie „der Traumjob“. Im Gespräch mit SPEYER-KURIER-Mitarbeiter Thorsten Mohr bedauert es René Rast jedoch, dass er dadurch aber doch sehr oft an den Wochenenden unterwegs sein müsse. Doch das sei der Preis, den er dennoch immer wieder gerne und mit Leidenschaft dafür bezahlt, dass viele tausend Zuschauer „Rennspaß pur“ erleben könnten.

An diesem Wochenende in Hockenheim werden es voraussichtlich wieder weit mehr als 35.000 sein – und dafür, so teilte ADAC-Mann Oliver Runschke weiter mit, gäbe es noch ausreichend Karten an den Tageskassen. Preis: 20,00 Euro – und das beste: Sie alle berechtigen auch zum Besuch des Fahrerlagers – etwas, was in anderen Serien längst schon nicht mehr die Regel ist..  Foto: tomo

03.10.2014


Erik Riss mit der ganz großen Sensation zum Weltmeistertitel!

Herxheim- Die fabelhaften Leistungen, die Erik Riss bislang mit dem Gewinn der deutschen Sandbahnmeisterschaft und der Mannschaftsweltmeisterschaft mit dem Langbahn Nationalteam in dieser Saison ablieferte, wurden nun gänzlich übertroffen. Riss schaffte es beim letzten Langbahn Grand Prix der Saison einen fünf Punkte Rückstand auf den bislang führenden Jannick de Jong aufzuholen und sich in überragender Manier den Weltmeistertitel auf der Langbahn zu sichern.

Erik Riss unterlag in seinem ersten zwar Lauf noch dem Niederländer, doch in den folgenden Rennläufen blieb der Bad Wurzacher bis zum Finallauf in überzeugender Manier ungeschlagen. De Jong hingegen lies im Laufe der Rennläufe weiter Federn und so übernahm Riss noch vor dem Tagesendlauf die Führung im Gesamtklassement. Riss ging mit zwei Punkten Vorsprung auf den Niederländer ins Finale. Der Niederländer patzte erneut, beendete den Finallauf auf dem letzten Rang und so genügte Riss ein zweiter Platz hinter dem vierfachen Weltmeister Joonas Kylmäkorpi um den Titel sicher nach Hause zu bringen. Kylmäkorpi, der die Langbahnweltmeisterschaft jahrelang dominiert hatte, konnte sich mit dem Sieg in Mühldorf noch die Bronzemedaille sichern.

Erik Riss gewann in der laufenden Saison zwar keinen der vier ausgetragenen Grand Prix, doch der Clubfahrer der MSV Herxheim zeichnete sich durch eine enorme Konstanz aus und stand bei drei von vier Rennen auf dem Podium und konnte immer zweistellig punkten. Der frisch gebackene Weltmeister ist somit der siebte deutsche Fahrer der die Langbahnweltmeisterschaft gewinnen kann und reiht sich mit diesem Erfolg nahtlos in die Liste ruhmreicher Sandbahnfahrer wie Egon Müller, Karl Maier, Robert Barth und seinem Vater Gerd Riss ein. Sein Vater Gerd Riss war 2009 der letzte Deutsche der den Einzelweltmeistertitel auf der Langbahn gewinnen konnte. Text: Manuel Wüst; Foto: Daniel Sievers

29.09.2014


Deutschland holt den goldenen Pott zurück

Siegerehrung: Von links Erik Riss, Stephan Katt, Jörg Tebbe, Enrico Janoschka und Teammanager Josef HukelmannIn einem äußerst spannenden Team-WM-Finale in Forssa/Finnland sicherte sich die deutsche Langbahn-Nationalmannschaft am Samstag zum siebten Mal den Titelgewinn. Stechen entscheidet Ränge zwei bis vier zwischen den Niederlanden, Frankreich und Finnland

Forssa/Finnland: Spannender ging es kaum mehr: In einem geradezu dramatischen letzten Lauf holte sich das Team Germany im Duell gegen die Niederlande WM-Titel Nummer sieben! Hinter der dann bereits jubelnden deutschen Nationalmannschaft musste ein Dreierstechen über Sieg oder Niederlage entscheiden. Jannick de Jong sicherte den Niederländern mit knappem Vorsprung Rang zwei, Mathieu Tresarrieu den Franzosen das Podest.

Siegerehrung: Von links Erik Riss, Stephan Katt, Jörg Tebbe, Enrico Janoschka und Teammanager Josef Hukelmann„Dass es knapp wird, habe ich vermutet – aber so etwas!“ Team-Manager Josef Hukelmann war nach Lauf 15 in Forssa aus dem Häuschen. Nach der ersten Kurve sah es im alles entscheidenden Heat noch nicht nach dem erhofften Laufsieg aus, mit dem das „Team Germany“ den WM-Pokal von den Niederlanden zurückerobern wollte. Vorne: ein überlegen agierender Erik Riss. Dahinter allerdings hatte Jörg Tebbe nach dem Start alle Hände voll zu tun, um die Holländer in Schach zu halten. Am Ende genügten Riss‘ fünf und Tebbes vier Zähler, um nach Rang vier im Vorjahr wieder ganz oben zu stehen. Janoschka komplettierte das deutsche Trio im letzten Lauf. Für die wohl größte Überraschung hatten in Finnland die Hausherren gesorgt. Die Mannschaft um Teammanager Jouni Seppänen ärgerte als krasser Außenseiter die Weltelite und stand vor dem letzten Durchgang gemeinsam mit den Niederländern nur einen Punkt hinter den führenden Deutschen.

Zunächst sah es für das Team Germany mit Enrico Janoschka, Jörg Tebbe, Erik Riss und Stephan Katt nach einem 11:4 gegen Tschechien und einem 8:5 gegen Großbritannien nach einem Durchmarsch aus. Das Team kam in wechselnden Dreierbesetzungen zum Einsatz. Im dritten Durchgang startete Enrico Janoschka nicht optimal, wechselte seine Spur und kam dabei zu Sturz. Für den Wiederholungslauf wurde er nicht mehr zugelassen. Katt wiederum verlor Platz drei an Mathieu Tresarrieu, was ein 8:7 für die Franzosen bedeutete. Mit einem 8:7 wiederum konnten dann die Finnen bezwungen werden. Dennoch blieben die Finnen, die Niederlande und Frankreich auf Tuchfühlung.

Siegerehrung mit Altmeister und Rekord-Langbahn-Weltmeister Gerd Riss (Vater von Erik Riss): von links hinten: Gerd Riss, Erik Riss, Teammanager Josef Hukelmann, Teambetreuer Joachim Ohmer, vorne: Jörg Tebbe, Stephan Katt und Enrico Janoschka.Beim alles entscheidenden Rennen gegen die Niederlande versagten bei Erik Riss erst einmal die Rechenkünste: „Ich hatte mich nach der ersten Kurve noch umgesehen und sah nur Holländer hinter mir“, erklärte Riss. Dass dann Tebbe vorrückte, realisierte Riss zwar, konnte es aber nicht mehr in Zahlen umsetzen: „So richtig geglaubt habe ich unseren Titelgewinn erst, als de Jong mir gratulierte und ich das ganze deutsche Team jubeln sah.“ Riss war mit 24 erzielten Zählern der Punktegarant der deutschen Nationalmannschaft, aber auch der einzige, der in allen fünf Rennen am Start war. Tebbe, Katt und Janoschka punkteten solide.

„Ich bin einfach nur sauhappy. Wir sind wieder Weltmeister!“, freute sich Stephan Katt nach dem Titelgewinn. „Das war knapp, aber umso glücklicher sind wir, gestand Kapitän Enrico Janoschka. „Für mich ist es eine schöne Sache, dass wir das Ding nach dem vierten Rang 2013 wieder nach Deutschland geholt haben“, strahlte auch Jörg Tebbe. Zu den ersten Gratulanten gehörte der entthronte Weltmeister Niederlande, der sich selbst in seinem ersten Lauf durch einen irregulären Start im Nachteil sah.

Endstand:

1. Deutschland 45 Punkte (Enrico Janoschka 4, Jörg Tebbe 11, Erik Riss, 24, Stephan Katt, 6)

2. Niederlande 41 + 5 Punkte (Jannick de Jong, 13+5, Dirk Fabriek, 10, Theo Pijper, 18, Henry van der Steen 0)

3. Frankreich 41 + 4 Punkte (Stephane Tresarrieu, 18, Mathieu Tresarrieu, 21 + 4, Theo Di Palma, 2.

4. Finnland 41 + 3 Punkte (Kauko Nieminen, 20 + 3, Jesse Mustonen, 18, Markku Autio, 2, Aarni Heikilä, 1)

5. Großbritannien 34 Punkte (Andrew Appleton, 6, Richard Hall, 9, Glen Phillips, 6, David Howe, 13)

6. Tschechien 23 Punkte (Josef Franc, 13, Richard Wolff, 10, Jan Klatovsky, 0)

Text und Foto: Deutscher Motor Sport Bund e.V.

24.08.2014


NitrOlympX 2014 - Packende FIA und FIM Europameisterschaftsläufe

Micke Kagered gewinnt Finallauf der Top Fuel Dragster - Ian King stellt europäischen Geschwindigkeitsrekord auf

Hockenheim- Während in Deutschland die Gewitter toben und Starkregen die Straßen in Flüsse verwandelt, gibt es in Baden-Württemberg eine kleine Stadt, die traditionell an einem Wochenende im August allen Schlechtwetterprognosen trotzt.

Vom 8. bis 10. August feierten rund 40.000 Fans des schnellsten Motorsports der Welt in Hockenheim ein rauschendes Highspeed-Fest. Aus ganz Europa war die Elite der Drag Racer mit den schnellsten Bikes und Cars zu den NitrOlympX an den Hockenheimring gepilgert, um sich hier in knallharten Duellen dem Kampf um die Europameisterschafts-Krone zu stellen.

Bereits am Freitag gab es für die enthusiastischen Fans bei einem Rekordstarterfeld von knapp 300 Teams, die in unterschiedlichsten Auto- und Motorradklassen zum Battle gegen die Zeit und Gegner antraten, die ersten sportlichen Highlights.

Als einer der ersten auf der Strecke schaffte es Mario Thau bei den Sportsmen-Startern in der Klasse Pro ET auf Anhieb, einen neuen Europarekord für frontgetriebene Fahrzeuge auf den Asphalt der Quartermile zu zaubern. Von den FIA-Giganten, über die FIM-Bikes bis hin zu den toughen Sportsmen testeten die Piloten an diesem ersten Wettkampftag vor gut gefüllten Kulissen das passende Set-Up, um am Sonntag die begehrten Trophies zu erringen.

Eines von vielen weiteren Highlights unter blauem Himmel war dabei der Lokalmatador Christian Jäger. Mit seinem Nitro-befeuerten Super Twin Top Fuel Bike wurde er seiner Favoritenrolle voll gerecht und ging als Top-Qualifier in die nächste Runde.

Bei Teams und Fans war die Stimmung bereits am ersten Veranstaltungstag hervorragend und die Vorfreude auf das weitere heiße Rennwochenende entsprechend groß. Die beiden folgenden Renntage mit ihren Qualifikations- und Finalläufen wurden den Erwartungen gerecht und boten erstklassigen Motorsport. Das Motodrom erbebte unter dem Ansturm der nitro- und adrenalinbefeuerten Teams, die sich im Sekundentakt einen Fight um den Einzug ins Finale lieferten.

Eine echte Überraschung in der Königsklasse Top Fuel Dragster lieferte der Neuling im Schweizer Erbacher-Rennstall Noah Stutz. In einem hochspannenden Duell warf er seinen Mentor Urs Erbacher aus dem Rennen, der diese Niederlage gewohnt souverän wegsteckte: „Ich hatte zwar die schnellere Reaktionszeit, aber mein Fahrwerk ist härter und deshalb habe ich Traktion verloren und bin ‚up in smoke‘ gegangen.“

In einem atemberaubenden Finallauf am Sonntag musste sich der 19-jährige Schweizer dann dem Schweden Micke Kagered geschlagen geben. Durch dieses Ergebnis ist die Top Fuel Meisterschaft zwei Runden vor Schluss so spannend wie nie.

Bei den Super Twin Top Fuel Bikes kam für Christian Jäger durch technische Probleme, trotz großer Dominanz im Qualifying, das schnelle Aus schon in der ersten Runde. Dadurch rückt der NitrOlympX-Gewinner Samu Kemppainen nun auch in Schlagdistanz zur europäischen Meisterschaft.

Bei den Top Methanol Dragstern sorgte das PSR-Team aus Bayern für einen echten Paukenschlag. Nach zwei Jahren Pause setzte sich Peter Schöfer auf Anhieb an die zweite Stelle des extrem hochkarätigen Starterfeldes und musste sich erst im Finale dem Malteser Chris Polidano geschlagen geben.

Eine kleine Randnotiz zu „den Schöfers“ und ihrer Auffassung von „Sportsmenship“ lieferte Streckensprecher Benni Voss, als bei den direkten Konkurrenten vom Team Habermann der Kompressor kaputt ging und sie ihnen kurzerhand den eigenen Reserve-Blower als Ersatz liehen: „Solchen Geist findet man heutzutage fast nur noch im Drag Racing – da kriegt man echte Gänsehaut.“

Der Dominator und König der Top Fuel Bikes Ian King aus Großbritannien holte nicht nur den Sieg nach England, sondern setzte auch noch mit 379 km/h einen neuen europäischen Speedrekord.

Als Sahnehäubchen auf all die sportlichen Highlights gab es wie immer die legendäre Saturday Nightshow. Flammen aus brüllenden Jettriebwerken, laute Musik, Stunts und Showeinlagen sowie die schnellsten Boliden unter Flutlicht. Das Motordrom war in eine Mischung aus Nebel, Feuer, Euphorie und Adrenalin getaucht. Die Luft roch nach Nitro, die Beine wippten zur Musik. Kein anderes Dragster-Rennen weltweit kann dieses Flair und diese Atmosphäre bieten. Wenn Rockkonzert auf Spitzensport trifft, dann nur bei den NitrOlympX auf dem Hockenheimring. 2015 feiert Europas größte Drag Racing-Veranstaltung ihr 30-jähriges Jubiläum. Alle Informationen gibt es unter: www.nitrolympx.de

Text und Foto: Hockenheim-Ring GmbH

12.08.2014


Polen liefert Galavorstellung ab – U21 Team EM Titel in Herxheim verteidigt

Polen liefert Galavorstellung ab – U21 Team EM Titel in Herxheim verteidigt!

Mit drei ungeschlagenen Fahrern in ihren Reihen war es wenig verwunderlich, dass sich die polnische Mannschaft den U21 Team Europameistertitel sicherte. Das deutsche Team unter erstmaliger Führung von Herbert “Peppi“ Rudolph konnte wider Erwartens lange im Kampf um die Podestplätze mitmischen, landete am Ende dann jedoch auf dem letzten Platz!

Bereits in den ersten Heats zeichnete sich ab, dass die Polen den Ton angeben werden,denn von den ersten vier Heats wurden drei gewonnen und als Krystian Pieszczek auch nach seinem zweiten Lauf strauchelte brachte Polens Teammanager Rafal Dobrucki die taktische Reserve Piotr Pawlicki, der mit wie Bartosz Zmarzlik und Adrian Cyfer bei all seinen Einsätzen ungeschlagen bleiben konnte

Im Kampf um Platz Zwei mischten zwischenzeitlich sogar die deutschen Fahrer mit, die mit Kai Huckenbeck den besten Fahrer ihrer Mannschaft hatten. Sieben Punkte erfuhr der deutsche Meister aus seinen Läufen. Erik Riss und Valentin Grobauer zeigten ebenfalls spektakuläre Läufe und brachten die Tribüne zeitweise zum Beben. Da Mark Riss jedoch einen Nachmittag zum vergessen erlebte und Daniel Spiller bei seinem einzigen Einsatz ohne Punkte blieb, reichte es am Ende nicht um auf einem Podestplatz zu landen.

Um die Plätze hinter den Polen lieferten sich die Tschechen und die Dänen einen erbitterte Fight, bei dem am Ende das Team aus Dänemark die Nase vorn hatte. Die Tschechen hatten zwar mit Vaclav Millik und Eduard Krcmar erwartungsgemäß zwei starke Einzelkönner in ihren Reihen, doch die Dänen punkteten als Team ausgeglichener und sicherten sich so Silber. Ein Nachteil für die Dänen war mit Sicherheit, dass fehlen von Mikkel Michelsen und Mikkel Bech, die beim Speedway Grand Prix in Kopenhagen als Bahnreserven im Einsatz waren.

Ergebnis U21 Team EM Finale Herxheim

1. Polen 49 Punkte (Bartosz Zmarzlik 15, Krystian Pieszczek 4, Adrian Cyfer 12, Pavel Przedpelski 9, Piotr Pawlicki 9)

2. Dänemark 28 (Mikkel Brondum Andersen 6, Kasper Lykke Nielsen 6, Anders Thomsen 7, Jonas Brondum Andersen 2, Nikolaj Busk Jacobsen 7)

3. Tschechien 25 (Eduard Krcmar 9, Zdenek Holub 4, Ondrej Smetana 2, Roman Cejka 0, Vaclav Millik 10)

4. Deutschland 18 (Mark Riss 1, Erik Riss 5, Valentin Grobauer 5, Daniel Spiller 0, Kai Huckenbeck 7)

Text: MSV Herxheim, Presse Foto: Brock 

30.06.2014


WM Auftakt in Herxheim ein voller Erfolg!

Die einzigartige Kombination passte auf Anhieb

Herxheim- Der erste Langbahn Grand Prix Lauf der Saison 2014 kann beruhigt als gigantisch eingestuft werden. 16.500 Zuschauer füllten das Herxheimer Waldstadion und wollten erleben wie die weltbesten Sandbahnfahrer um WM- Punkte fighten. Bereits die ersten Rennläufe boten zahlreiche Überholmanöver und die Fahrer boten den Fans spektakulären Rennsport, wie man ihn lange nicht auf der Herxheimer Sandbahn gesehen hat.

Dominierender Fahrer war der amtierende Weltmeister Joonas Kylmäkorpi, der in den Vorläufen und dem Semifinale mit sechs Laufsiegen und maximaler Punkteausbeute vorm Finale eindrucksvoll unter Beweis stellte und bewies weshalb er die Langbahnweltmeisterschaft seit vier Jahren dominiert.

Zu Begeisterungsstürmen brachte vor allem der WM-Rookie Erik Riss, der ohne konkretes Ziel ins Rennen ging und selbst nach verpatzten Starts noch Punkte erkämpfte und sich so seinen Platz im Finale erarbeitete. Neben Riss schaffte mit Jörg Tebbe ein weiterer Deutscher Fahrer den Sprung ins Finale, was eine unglaubliche Leistung darstellt. Tebbe war am vergangenen Sonntag noch schwer gestürzt und war noch immer von diesem Sturz gezeichnet. Neben den beiden Deutschen und dem Titelverteidiger schafften Vizeweltmeister Jannick de Jong und der Franzose Mathieu Tresarrieu den Finaleinzug. Vor dem Finle musste de Jong noch auf das Ersatzbike wechseln, doch der amtierende Vizeweltmeister und Grasbahn Europameister lies sich davon nicht beirren, gewann den Start und sicherte sich souverän den Sieg. Ebenso sicher war dann auch der dritte Platz von Grand Prix Rookie und MSVH-Clubfahrer Erik Riss rundete den Renntag aus Veranstaltersicht ab. Undankbarer Vierter wurde Titelverteidiger Joonas Kylmäkorpi, der jedoch aufgrund seiner erfahrenen Punkte aus den Vorläufen die Gesamtführung im WM Klassement übernahm.

Bei den internationalen Gespannen konnte Thomas Kunert sich mit einem Sieg verabschieden. Bei den nationalen Gespannklassen siegte das Duo Florian Klein/ Sonja End. Erfreullich der dritte Rang der Römerger Udo Poppe/ Martin Weick. Bei den nationalen Solisten landeten drei Herxheimer Clubfahrer unter den Top-Vier. David Pfeffer gewann, auf Rang drei und vier die MSVH Clubfahrer Matthias Flick und Martin Theobald.

Der nächste Renntag in Herxheim ist auch nicht mehr weit entfernt: Am 28. Juni kämpfen die U21 Teams aus Deutschland, Polen, Dänemark und Tschechien um den Europameistertitel auf der Herxheimer Speedwaybahn. MSV Herxheim, Presse; Foto: Daniel Sievers; pem

30.05.2014


Landet Erik Riss zum dritten Mal an Himmelfahrt auf dem Podium?

Vor einem absoluten Highlight steht Erik Riss bei seinem dritten Auftritt am Herxheimer Vatertag in Herxheim

Herxheim- Der Sohn des mehrfachen Weltmeisters Gerd Riss gab am Himmelfahrtsrennen 2012, als sein Vater vom aktiven Rennsport verabschiedet wurde, sein Debüt in der nationalen Soloklasse und stürmte direkt aufs Podium. Das gleiche Kunststück wiederholte Erik Riss im vergangenen Jahr an Himmelfahrt, als er beim ersten Rennen mit internationaler Lizenz ebenfalls aufs Siegerpodest fuhr. Setzt Erik diesen Trend fort, würde er bei seinem ersten Rennen als WM Teilnehmer beim ersten Langbahn Grand Prix am 29. Mai in Herxheim wieder auf dem Podium stehen und seinen kometenhaften Weg auf der Langbahn weiter fortschreiten.

Besonders bemerkenswert ist, dass sich Riss bislang jedoch überwiegend auf die Speedwayrennen (Bahnen bis 400m Länge) konzentrierte und dort auch in der Saison 2014 sein Hauptaugenmerk legt. „Ich werde voraussichtlich nur sechs Langbahnrennen fahren. Die fünf WM Grand Prix sowie das offene Rennen in Scheeßel“, berichtet Riss von seiner Saisonplanung 2014. Das Sandbahnrennen in Scheeßel nutzte Riss als Vorbereitung und Test für den Langbahn GP in Herxheim und dominierte dort das Geschehen und unterstrich seine gute Form. Die weiteren Rennen der Saison 2014 werden alle auf der Speedwaybahn sein, wo er in den deutschen Ligen für die Landshuter Devils (1. Speedway Bundesliga), die Herxheim Drifters (2. Liga) sowie in Polen für KSM Krosno unterwegs ist. Zu den Ligarennen kommen noch die Rennen der nationalen und internationalen U21 Wettbewerbe.

Die Rennen auf der Langbahn sind somit für den 18-jährigen im Rennkalender nur eine Randerscheinung und umso stärker sind seine bisherigen Leistungen auf der langen Piste einzuschätzen. Mit der deutschen Vizemeisterschaft in der internationalen Klasse im ersten Jahr seiner Laufbahn lies der Bad Wurzacher mächtig aufhorchen und 2013 wurde die sportliche Qualifikation für den Langbahn Grand Prix 2014 mit Siegen in der Qualifikationsrunde in Marienbad und beim Grand Prix Challenge in Mühldorf souverän gemeistert. Ein erster Auftritt beim Langbahn Grand Prix 2013, mit einer Tageswild Card beim Deutschland Grand Prix in Vechta verlief keinesfalls nach Plan. Im harten WM Geschäft schaffte Riss vier Punkte und landete im hinteren Bereich des Feldes. Ähnlich erging es in der Vergangenheit dem Olchinger Martin Smolinski, der ähnlich spektakulär in die Langbahnszene durchstartete und nach einem verkorksten Auftritt mit einer Wild Card seinen ersten Grand Prix als permanenter GP Starter in Marienbad gewann und somit als Vorbild für Riss dienen könnte. „Man könnte das so sehen. In gewissem Maße kann man ihn auch generell als Vorbild nehmen, denn er zieht sein Ding durch obwohl es genug Leute gibt, die mit ihm ein Problem haben, doch das stört ihn nicht, denn das ist der Weg um erfolgreich zu sein.“

Das der erste Grand Prix nun ausgerechnet auf der Bahn seines Heimatvereins, der Motorsportvereinigung Herxheim, vor großem Publikum an Himmelfahrt ausgetragen wird, freut den Bad Wurzacher natürlich: „Herxheim ist für mich quasi eine Heimstrecke für mich und es werden viele Freunde und auch Sponsoren da sein. Zudem bin ich in Herxheim im Club und fühle mich auch jedes Mal wohl wenn ich dort ein Rennen fahren darf. Umso größer ist natürlich die Vorfreude ausgerechnet dort den ersten GP zu fahren.“ Besonderen Nervosität, vor dem Duell mit den besten Sandbahnfahrern der Welt kommt bei Erik Riss vor dem Rennen jedoch auch nicht auf: „Nervös bin ich nicht, ganz im Gegenteil. Ich bin ganz entspannt und lass das auf mich zu kommen. Ich freu mich riesig auf das Rennen und bin auf mich und meine Leistung fokussiert.“  Text und Foto: Daniel Sievers

27.05.2014


Dreimal Motorsport der Extraklasse in Herxheim

Erik Riss, Stephan Katt und Jannick de Jong werden am 29. Mai im Herxheimer Waldstadion um WM Punkte kämpfen Erik Riss, Stephan Katt und Jannick de Jong werden am 29. Mai im Herxheimer Waldstadion um WM Punkte kämpfen

Herxheim- Ein Finallauf zur Langbahnweltmeisterschaft am traditionellen Sandbahnrennen zu Christi Himmelfahrt, das Finale der U21 Speedway Team Europameisterschaft im Sommer sowie ein Rennen zur zweiten Speedway Bundesliga im September. Ein prall gefüllter Rennkalender für die Bahnsportfans im Mekka des Bahnsports.

Das die besten Sandbahnfahrer der Welt am Vatertag in Herxheim an den Start rollen ist nichts Neues, dass ein einzigartiges Volksfest das Herxheimer Sandbahnrennen zu etwas ganz besonderem macht ist nun wahrlich auch nichts Neues, dass es beim Sandbahnrennen am 29. Mai 2014 jedoch erstmals um Punkte zur Sandbahnweltmeisterschaft geht, stellt ein absolutes Novum dar und die Rennen auf der Sandbahn mit den zwei ungleichen Kurven dürften am Vatertag noch spektakulärer als in der Vergangenheit werden, denn jeder einzelne Punkt geht in die Wertung für die Weltmeisterschaft ein und so wird um jede Platzierung verbissen gekämpft werden.

Im Rahmenprogramm des Sandbahnrennens, dass traditionell bereits Mittwochs startet werden auch alle nationalen Klassen zum Zuge kommen und im Rahmenprogramm des WM Rennens am Vatertag starten die internationalen Seitenwagen.

Trotz der Ausrichtung eines Weltmeisterschaftsfinals am Vatertag bleibt die Motorsportvereinigung Herxheim bei ihrem Konzept und hält den Eintrittspreis für das Sandbahnrennen am Vatertag auf volkstümlichem Niveau! Zum gewohnten Eintrittspreis des vergangenen Jahres von 12€ für eine Stehplatzkarte wird lediglich ein WM- Zuschlag von 2€ erhoben. Die Ausrichtung der Weltmeisterschaft soll kein Anlass für eine generelle Preiserhöhung auf 14€ sein, denn der Zuschlag von 2€ auf den Eintrittspreis ist an die Ausrichtung eines Finallaufs zur Langbahnweltmeisterschaft gebunden.

Nicht weniger Spektakulär dürften die Rennen auf der Speedwaybahn werden. Am 28.Juni werden an einem Samstagabend die besten U21 Teams Europas im Herxheimer Speedwayoval um den Titel fighten. Neben Gastgeber Deutschland sind die Speedwaymächte und ewigen Rivalen Dänemark und Polen bereits gesetzt und im Vorjahr lieferten sich diese beiden Nationen in allen Wettbewerben packende Fights bis aufs Letzte, sodass den Zuschauern mehrfach der Atem stocken könnte. Der vierte Teilnehmer des Rennens wird am 24. Mai beim Qualifikationsrennen in Tschechien ermittelt.

Vom Jäger zum Gejagten wurden die Herxheim Drifters, die sich nach einer starken Saison 2013 den Titel in der zweiten Speedway Bundesliga sichern konnten. Spätestens mit dem Titelgewinn im Unterhaus der ersten Liga sind die Herxheim Drifters nun voll im Ligageschäft angekommen und werden nun auch von den etablierten Speedwayteams ernst genommen. Um das Ziel Titelverteidigung erfolgreich gestalten zu können ist es wichtig, beim Heimrennen am 21. September möglichst viele Punkte einzufahren.

Wie bei allen bisher ausgetragenen Speedwayrennen kostet die Tribüne keinen separaten Zuschlag, sodass hier ein freier Zugang zu einem überdachten Sitzplatz besteht.

Termine MSV Herxheim im Überblick

12. April 2014 – Saisoneröffnungstraining auf der Sandbahn

29. Mai 2014 – Sandbahnrennen – Langbahn Weltmeisterschaft Finale 1

28. Juni 2014 – Speedway U21 Team Europameisterschaft

21. September 2014 – Speedway Team Cup – die zweite Bundesliga


Infos in den nächsten Wochen auf: www.speeedway.de & www.Facebook.com/MSVHerxheim

Text: Manuel Wüst; Foto: Johannes Brock

08.02.2014


Das große Finale in Hockenheim: BMW Motorsport will DTM-Saison 2013 erfolgreich abschließen

München- Mit dem zehnten Lauf des Jahres geht die DTM-Saison 2013 am 20. Oktober in Hockenheim (DE) zu Ende. BMW Motorsport reist mit guten Erinnerungen an die 4,574 Kilometer lange Strecke: Sowohl beim Finale 2012 als auch zum Auftakt 2013 überquerte ein BMW M3 DTM als Erster die Ziellinie. Vor genau einem Jahr triumphierte Bruno Spengler (CA) und sicherte sich in der Comeback-Saison von BMW Motorsport sensationell den Fahrertitel. Im Mai gewann Farfus das erste Rennen der Saison 2013 vor seinem BMW Markenkollegen Dirk Werner (DE).

Während die Entscheidung in der Fahrerwertung bereits gefallen ist, kämpfen BMW bei den Herstellern und das BMW Team RBM in der Teamwertung jeweils um den Titel. Nach zuletzt zwei Siegen in Folge in Oschersleben (DE) und Zandvoort (NL) durch Farfus liegt die Mannschaft von Bart Mampaey (BE) lediglich drei Punkte hinter den Spitzenreitern vom Audi Sport Team Phoenix um den frisch gekürten DTM-Champion Mike Rockenfeller (DE). Bei den Herstellern beträgt der Rückstand auf Audi lediglich acht Zähler. Marco Wittmann (DE) hat den Titel des besten DTM-Neueinsteigers bereits vor dem Rennen in Hockenheim sicher. Der 23-Jährige folgt damit auf Farfus, der 2012 der erfolgreichste Rookie in der populären Tourenwagenserie gewesen war.

Die ARD überträgt das letzte DTM-Qualifying des Jahres am Samstag von 14.30 bis 16.00 Uhr wie gewohnt live. Am Sonntag können die Fernsehzuschauer ab 13.15 Uhr dabei sein, wenn die BMW Fahrer auf Punktejagd gehen.

Stimmen vor dem Finale in Hockenheim:

Jens Marquardt (BMW Motorsport Direktor):

„Der Hockenheimring ist eine Strecke, auf der es für BMW in der DTM bisher immer gut gelaufen ist. Nirgends sonst haben wir so viele Siege errungen wie dort. Auch die Triumphe von Bruno Spengler 2012 und Augusto Farfus zum Start in die Saison 2013 haben wir natürlich noch in bester Erinnerung. Dennoch erwartet uns beim Finale ein großer Kampf – denn es sind in der Hersteller- und Teamwertung noch zwei Titel zu vergeben. In beiden Wertungen sind wir in unmittelbarer Schlagdistanz zur Konkurrenz. Außerdem bestreitet der BMW M3 DTM sein letztes Rennen, bevor wir im nächsten Jahr mit dem BMW M4 DTM an den Start gehen. Wir wollen ihn natürlich standesgemäß mit einem Top-Ergebnis verabschieden. Wir gehen gut vorbereitet ins letzte Saisonrennen – und freuen uns auf die vielen Fans sowie die einmalige Atmosphäre beim Finale.“

Charly Lamm (Teamchef, BMW Team Schnitzer):
„Wir haben uns fest vorgenommen, die Saison 2013 mit einem guten Resultat zu beenden. Bei unserem ersten Besuch in Hockenheim in diesem Jahr hat Dirk Werner mit seiner Aufholjagd vom 20. auf den zweiten Platz für ein echtes Highlight gesorgt. Beim Finale 2012 konnte Bruno Spengler den Sieg feiern. Hockenheim ist der DTM-Klassiker schlechthin, und der Kurs liegt dem BMW M3 DTM. Ich denke, die Bühne für einen spannenden Saisonabschluss 2013 ist bereitet.“

Bart Mampaey (Teamchef, BMW Team RBM):

„Wir liegen nur drei Punkte hinter den Führenden in der Teamwertung. Natürlich wird meine Mannschaft alles daran setzen, nach dem letzten Rennen in Hockenheim den Pokal mit nach Hause zu nehmen. Aber ganz gleich, wie das Finale auch ausgehen wird: Es ist großartig, was wir in unserer erst zweiten DTM-Saison erreicht haben. Jeder im BMW Team RBM ist mit Herzblut dabei. Das macht mich unglaublich stolz. Wenn wir ein ähnlich gutes Resultat wie in Zandvoort oder beim Saisonauftakt in Hockenheim erreichen, können wir den Teamtitel noch gewinnen. Das wäre einfach fantastisch.“

Stefan Reinhold (Teamchef, BMW Team RMG):

„Unser zweites Jahr in der DTM war sicher schwieriger als das erste. Wir hatten uns nach dem viel versprechenden Debüt 2012 viel vorgenommen. Leider lief nicht alles so wie gewünscht, es war eine große Portion Pech dabei. Deshalb wünsche ich mir, dass unser Team und unsere beiden Fahrer in Hockenheim noch einmal für die harte Arbeit in diesem Jahr belohnt werden und die Saison mit einem guten Resultat versöhnlich zu Ende geht.“

Ernest Knoors (Teamchef, BMW Team MTEK):

„Vor sechs Monaten hat für unser BMW Team MTEK in Hockenheim das Abenteuer DTM begonnen. Jetzt kehren wir an den Schauplatz unseres ersten Rennens zurück. Hinter uns liegt ein spannendes, lehrreiches und sehr intensives Jahr. Ich denke, dass wir durchaus stolz darauf sein können, was wir 2013 erreicht haben. Darauf lässt sich aufbauen. Hoffentlich können wir zum Abschluss der Saison noch einmal ein Ausrufezeichen setzen und uns mit einem guten Ergebnis in die Winterpause verabschieden.“

Bruno Spengler (Startnummer 1, BMW Team Schnitzer):

„Das Rennen in Hockenheim ist für mich immer etwas ganz Besonderes. Dieser Moment beim Finale 2012, als ich die Ziellinie überquert und meinen ersten DTM-Titel gewonnen habe, wird unvergesslich bleiben. Ich hätte gerne die Nummer eins auf meinem Auto verteidigt. Aber es sollte in diesem Jahr nicht sein. Jetzt gilt es, den Blick nach vorn zu richten. Ich werde beim letzten Rennen noch einmal richtig pushen, um mich mit einem Sieg von den Fans aus der Saison zu verabschieden. 2014 werde ich dann wieder voll angreifen und versuchen, den Fahrertitel zurück zu BMW zu holen.“

Dirk Werner (Startnummer 2, BMW Team Schnitzer):

„Schade, dass schon wieder das letzte Rennen der Saison ansteht. Ich freue mich sehr auf Hockenheim, denn auf dieser Strecke bin ich bisher immer sehr gut zurechtgekommen. Sowohl mein Speed als auch die Ergebnisse haben zuletzt gepasst. Wir alle versuchen immer, im letzten Rennen noch einmal etwas Besonderes zu leisten und mit einem guten Gefühl in den Winter zu gehen. Natürlich geht es für uns auch noch um etwas, denn wir können für BMW den Titel in der Herstellerwertung verteidigen. Dafür werde ich alles geben.“

Augusto Farfus (Startnummer 7, BMW Team RBM):

„Unser BMW Team RBM hat in seiner erst zweiten DTM-Saison Großartiges geleistet. Der zweite Platz in der Fahrerwertung ist uns nicht mehr zu nehmen. Und dass wir vor dem letzten Rennen noch die Chance auf den Gewinn der Teamwertung haben, ist großartig. Wenn wir konzentriert bleiben, können wir uns diesen Titel schnappen. Ich würde mir wünschen, die Saison so zu beenden, wie sie begonnen hat: mit einem Sieg in Hockenheim.“

Joey Hand (Startnummer 8, BMW Team RBM):

„Schnelle Passagen, enge Kurven, harte Bremspunkte – das ist genau, was ich liebe. Der Kurs kommt meinem Fahrstil entgegen. Gleich zu Beginn des Jahres konnte ich hier als Siebter Punkte mitnehmen. Das war wichtig für den weiteren Verlauf der Saison. Ich bin mit meinem zweiten DTM-Jahr insgesamt zufrieden – und werde zum Abschluss noch einmal alles geben, um mit dem BMW Team RBM die Teamwertung zu gewinnen. Das hätten sich die Jungs verdient.“

Martin Tomczyk (Startnummer 15, BMW Team RMG):

„Wie in jedem Jahr ist das Abschlussrennen in Hockenheim sowohl für die Fans wie auch für uns Fahrer eine ganz spezielle Sache. Eine anstrengende und nervenaufreibende Saison geht zu Ende, in der ich mit viel Pech und einigen Schwierigkeiten zu kämpfen hatte. Dennoch werde ich beim Finale noch einmal angreifen. Hockenheim ist eine fantastische Strecke, die alles bietet, was das Rennfahrerherz höher schlagen lässt.“

Andy Priaulx (Startnummer 16, BMW Team RMG):

„In Hockenheim habe ich meine besten Rennen in der DTM abgeliefert. Zum Abschluss der Saison geht es hier immer besonders heiß her. Es ist ein würdiges Finale, bei dem die Fans traditionell tollen Motorsport geboten bekommen. Für uns Fahrer ist Hockenheim eine traumhafte Strecke. Der Kurs hat einen sehr guten Rhythmus, ist flüssig zu fahren. Ich glaube, dass BMW hier auch in der Breite wieder sehr stark sein wird.“

Marco Wittmann (Startnummer 21, BMW Team MTEK):

„Nachdem ich in Zandvoort meine erste Poleposition in der DTM feiern konnte, möchte ich auch beim letzten Saisonrennen in Hockenheim noch einmal ein gutes Ergebnis einfahren. Auf dieser Strecke habe ich gleich in meinem ersten DTM-Rennen nach einem durchwachsenen Qualifying noch den Sprung unter die Top-Ten geschafft. Das hat mir viel Selbstvertrauen gegeben.“

Timo Glock (Startnummer 22, BMW Team MTEK):

„Schade, dass die Saison schon bald wieder vorbei ist. Sie ist wirklich wie im Flug vergangen. Ich freue mich auf das Finale in Hockenheim, denn jetzt habe ich dort ein bisschen mehr Erfahrung im DTM-Auto. Außerdem war unsere Performance dort zu Saisonbeginn recht gut. Hoffentlich gelingt es uns, viele Punkte einzufahren, damit BMW den Titel in der Herstellerwertung verteidigen kann. Für mein Team und mich wäre es klasse, wenn wir uns mit einem guten Resultat in die DTM-Pause verabschieden könnten.“

Statistik vor dem Finale in Hockenheim.

Strecke / Datum  

Hockenheimring, 20. Oktober 2013

Runde / Distanz

42 Runden, 4,574 km

Poleposition 2012

Augusto Farfus (BR), 1:34,140 Minuten

Sieger 2012

Bruno Spengler (CA)

Schnellste Runde 2012

Gary Paffett (GB), 1:35,402 Minuten

Fahrer

SPE

WER

FAR

HAN

TOM

PRI

WIT

GLO

Nation

CA

DE

BR

US

DE

GB

DE

DE

Nummer

1

2

7

8

15

16

21

22

Team

BMW Team Schnitzer

BMW Team Schnitzer

BMW Team RBM

BMW Team RBM

BMW Team RMG

BMW Team RMG

BMW Team MTEK

BMW Team MTEK

Rennen

92

19

19

19

131

19

9

9

Siege

14

-

4

-

7

-

-

-

Poles

15

-

3

-

8

-

1

-

Schnellste Runden

14

-

1

1

7

-

2

-

Punkte

527

55

185

38

400

26

49

15

Punkte 2013

67

26

116

32

10

2

49

15

Aktuelle Platzierung

5.

13.

2.

11.

17.

22.

8.

16.

DTM-Wertungen nach 9 von 10 Rennen.

Fahrerwertung.
1. Mike Rockenfeller (142 Punkte), 2. Augusto Farfus (116), 3. Christian Vietoris (71), 4. Robert Wickens (70), 5. Bruno Spengler (67), 6. Gary Paffett (67), 7. Mattias Ekström (56), 8. Marco Wittmann (49), 9. Timo Scheider (37), 10. Jamie Green (35), 11. Joey Hand (32), 12. Adrien Tambay (30), 13. Dirk Werner (26), 14. Daniel Juncadella (20), 15. Filipe Albuquerque (16), 16. Timo Glock (15), 17. Martin Tomczyk (10), 18. Miguel Molina (9), 19. Roberto Merhi (8), 20. Edoardo Mortara (3), 21. Pascal Wehrlein (3), 22. Andy Priaulx (2).

Teamwertung.
1. Audi Sport Team Phoenix (151 Punkte), 2. BMW Team RBM (148), 3. STIHL / AMG Mercedes (141), 4. BMW Team Schnitzer (93), 5. Audi Sport Team Abt Sportsline (91), 6. EURONICS / THOMAS SABO Mercedes AMG (75), 7. Audi Sport Team Abt (67), 8. BMW Team MTEK (64), 9. stern / AMG Mercedes (23), 10. Audi Sport Team Rosberg (19), 11. BMW Team RMG (12).

Herstellerwertung.
1. Audi (325 Punkte), 2. BMW (317), 3. Mercedes-Benz (239).

 
Über die DTM.
Das Deutsche Tourenwagen Masters – kurz DTM – ist die populärste Tourenwagenrennserie der Welt. In der vergangenen Saison verfolgten vor Ort über 650.000 Zuschauer die zehn Wertungsläufe auf bekannten Rennstrecken in Deutschland und Europa. Die drei Premium-Automobilhersteller BMW, Audi und Mercedes-Benz treffen im Rahmen der Serie im sportlichen Wettbewerb aufeinander. Von 1984 bis 1992 war BMW das erste Mal werksseitig in der DTM vertreten, feierte insgesamt 49 Siege und gewann drei Mal den Fahrertitel (1984, 1987 und 1989). 2012 kehrte die Marke mit dem BMW M3 DTM, drei Teams und sechs Fahrern in die DTM zurück, gewann fünf Rennen und belegte auf Anhieb Platz eins in der Fahrer-, Team- und Herstellerwertung.

2013 umfasst der DTM-Kalender erneut zehn Rennen. Unter anderem stehen vier Auslandsbesuche in Brands Hatch (GB), Spielberg (AT), Moskau (RU) und Zandvoort (NL) auf dem Programm. Die Saison endet am 20. Oktober traditionell in Hockenheim (DE). Für diese Saison hat BMW sein Engagement ausgeweitet und ist mit vier Teams und acht Fahrern am Start. Einsatzfahrzeug ist wieder der BMW M3 DTM. Der TV-Sender ARD überträgt alle Qualifyings (jeweils ab 14.40 Uhr) und Rennen (jeweils ab 13.15 Uhr) live.

Tickets für alle DTM-Rennen gibt es hier: http://www.bmw-motorsport.com/de/fan-area/dtm-tickets.html

Text und Foto: BMW Group PressClub Sport

13.10.2013


Lewis Hamilton besucht DTM-Finale in Hockenheim

Prominenter Besuch beim DTM-Saisonfinale auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg: MERCEDES AMG PETRONAS Fahrer Lewis Hamilton ist am 20. Oktober zu Gast bei Mercedes-Benz.

Hockenheim- Der Formel 1-Pilot stattet der international populärsten Tourenwagenserie zwischen den Formel 1 Grands Prix in Japan und Indien einen Besuch ab und nimmt auch selbst im Cockpit Platz. Hamilton chauffiert Gäste in einem Mercedes-Benz DTM-Renntaxi um den Kurs und bietet ihnen dabei das einzigartige Erlebnis, in einem DTM-Rennwagen zu fahren.

Zu den Fahrgästen des Formel 1-Stars gehört in Hockenheim auch die glückliche Gewinnerin oder der glückliche Gewinner eines Gewinnspiels von SWR3. Die Teilnahme ist ab Montag, 14. Oktober 2013 auf der Website des Radiosenders www.swr3.de oder über dessen Facebookseite www.facebook.com/SWR3 möglich.

Hamilton ist im DTM-Fahrerlager schon seit der Zeit vor seinem Formel 1-Einstieg kein Unbekannter. Der Formel 1-Weltmeister des Jahres 2008 startete in den Jahren 2004 und 2005 in der Formel 3 Euroserie im Rahmenprogramm der DTM. In der Saison 2005 gewann der heutige MERCEDES AMG PETRONAS Fahrer in einem Dallara-Mercedes des ASM Teams die Meisterschaft in der Formel 3 Euroserie. Hamilton stand in 20 Saisonrennen 17 Mal auf dem Podium und erzielte mit dem Mercedes-Benz Formel 3-Motor insgesamt 15 Siege.

Lewis Hamilton: "Ich freue mich wirklich sehr auf meinen Besuch beim DTM-Finale in Hockenheim und meine Rückkehr ins DTM-Fahrerlager. Ich bin bereits seit dem Beginn meiner Motorsport-Karriere im Rennkart Teil der Mercedes-Benz Familie und ich habe mich in meinen beiden Jahren in der Formel 3 Euroserie im Rahmen der DTM pudelwohl gefühlt. Die DTM ist eine hochprofessionelle Rennserie mit unglaublich begeisterungsfähigen Zuschauern und damit das perfekte Umfeld für junge Fahrer, um die ersten Schritte in ihrer Karriere zu machen. Ich verbinde mit meiner Zeit in der DTM sehr schöne Erinnerungen und bin gespannt darauf, in Hockenheim viele bekannte Gesichter im Fahrerlager wieder zu sehen."

Tickets sind erhältlich über die DTM-Ticketline unter 01805/72 30 00 (14 Ct./min., Mobilfunkhöchstpreis 42 Ct./min), die Website www.dtm.com sowie über alle Vorverkaufsstellen von CTS Eventim. Text und Foto: ITR e.V.

12.10.2013


Alles für den DTM-Fan: ARD Chartshow, SWR3-Disco, Autogramme

Hockenheim- Es ist gute Tradition bei der DTM: Neben spannendem Rennsport wartet ein großes Unterhaltungsprogramm auf die Zuschauer vor Ort. Das gilt auch für das Saisonfinale der populärsten internationalen Tourenwagenserie, das von 18. bis 20. Oktober auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg ausgetragen wird. Bekannt und höchst beliebt sind die ARD Chartshow, der Discoabend „SWR3 Goes Clubbing“, die Autogrammstunden und der Pitwalk durch die Boxengasse.

Eternal Quest und Gentleman auf der Open-Air-Bühne der ARD

Zwei Bands bringt die ARD bei ihrer Chartshow an den Start. Auf der großen Open-Air-Bühne in der Boxengasse sorgt vor dem DTM-Qualifying am Samstag Eternal Quest für Stimmung. Am Sonntagmittag serviert Gentleman Reggae-Sound. Eternal Quest veröffentlichten 2011 ihr Debütalbum „EQ“. Inzwischen ist die dreiköpfige Gruppe auf neun Mitglieder angewachsen, die teilweise in Stuttgart und Mannheim zuhause sind. Mit Einflüssen aus Soul, Pop, Jazz und Rap sowie deutschsprachigen Texten haben Eternal Quest ihren eigenen Stil entwickelt. Die neueste Single („Der Blick“) wurde im Juni veröffentlicht.

Klassischer Reggae à la Bob Marley steht am Sonntag auf dem ARD-Programm. Gentleman – das ist der Kölner Tilmann Otto. Der Durchbruch gelang ihm 2004 mit seinem Album „Confidence“, das auf Anhieb Platz eins der deutschen Charts erreichte. Im April dieses Jahres brachte Gentleman sein sechstes Studioalbum („New Day Dawn“) heraus. Seit seinem 18. Lebensjahr lebt Sänger und Songwriter Otto teilweise in Jamaika. 2010 gründete er die Band The Evolution, die ihn seitdem live begleitet.

SWR3 Goes Clubbing: gute Stimmung garantiert

Party- und Feierlaune verspricht die populäre Disco „SWR3 Goes Clubbing“. Am Samstag, den 19. Oktober, ist ab 19:00 Uhr Einlass ins Zelt an der Südtribüne, ab 21:00 Uhr werden die besten House- und R&B-Sounds aufgelegt. DTM-Ticketinhaber haben freien Eintritt, SWR-Clubmitglieder zahlen vier Euro, alle anderen Gäste fünf Euro.

Fan-TV, Pitwalk, Autogramme: weitere Attraktionen für die Zuschauer

Über riesige Videowände überträgt Fan-TV am gesamten Rennwochenende praktisch alles, was sich auf der und rund um die Strecke abspielt – ob Trainingssitzungen, Rennen oder die ARD Chartshow. Egal, wo man seinen Tribünensitz hat: dank Fan-TV verpasst man nichts. Außerdem werden Interviews mit Rennfahrern, Sportchefs und prominenten Gästen gezeigt. Gute Tradition ist auch der Pitwalk, bei dem Zuschauer mit Fahrerlagerticket am Samstag- und Sonntagmittag die DTM-Boliden in der Boxengasse aus der Nähe betrachten können. Neu ist in dieser Saison das öffentliche Boxenstopp-Training. Von 9:00 Uhr bis 9:40 Uhr am Sonntag können Inhaber eines Fahrerlagertickets den Teams in der Boxengasse beim Reifenwechsel im Renntempo aus nächster Nähe auf die Finger schauen.

Für Autogrammjäger gibt es zwei Pflichttermine: Am Samstag in den ersten zehn Minuten des Pitwalks sowie am Sonntag um 10:30 Uhr im DTM-Shop sind alle DTM-Piloten bei Autogrammstunden im Einsatz. Neben den Unterschriften der DTM-Stars kann man am Wochenende auch Autogramme von den Talenten der FIA Formel-3-Europameisterschaft und den Rennfahrern der Markenpokale bekommen.

Vorverkauf läuft noch bis Donnerstag, 17. Oktober

Noch bis einschließlich Donnerstag, 17. Oktober, läuft der Vorverkauf. Ab Freitag, 18. Oktober, sind dann die Tageskassen am Hockenheimring geöffnet. Im Vorverkauf sind die familienfreundlichen Ticketpreise günstiger. Das beliebte Family-Ticket gibt es exklusiv im Vorverkauf. Es kostet für zwei Erwachsene und zwei Kinder bis einschließlich 14 Jahre in der Kategorie Bronze 105 Euro, inklusive des begehrten Fahrerlagerzugangs. Das günstigste Wochenendticket ist schon für 26 Euro (Tageskasse 30 Euro) zu haben. Fahrerlagertickets kosten für alle Ticketkategorien im Vorverkauf 25 Euro (Tageskasse 30 Euro).

Tickets sind erhältlich über die DTM-Ticket-Hotline unter 01806 456 456 (0,20 Euro/Anruf inkl. MwSt. aus dem dt. Festnetz/max. 0,60 Euro/Anruf inkl. MwSt. aus dem dt. Mobilfunknetz) oder die Ticket-Hotline des Hockenheimrings unter 06205 950 222, im Internet über die offiziellen Websites www.dtm.com und www.hockenheimring.de sowie über alle Vorverkaufsstellen von CTS Eventim. Mit dem Print@Home-Verfahren können die Tickets auch sicher und bequem von zu Hause aus über www.dtm.com gekauft und anschließend selbst ausgedruckt werden. Hockenheim-Ring GmbH, Presse

09.10.2013


22 DTM-Piloten, ein Ziel: ein Traumergebnis beim Finale

Hockenheim- Die Titelentscheidung ist gefallen. Zum Saisonfinale der populärsten internationalen Tourenwagenserie von 18. bis 20. Oktober kommt Mike Rockenfeller als frisch gekürter DTM-Champion an den Hockenheimring Baden-Württemberg. Dem 29 Jahre alten Audi-Werksfahrer aus Neuwied reichte beim vorletzten Saisonlauf in Zandvoort der zweite Platz, um seine Rennfahrerkarriere mit dem DTM-Titel zu krönen. „Glückwunsch an Mike zum hoch verdienten Gewinn des Titels“, sagte Rockenfellers größter Rivale Augusto Farfus (BMW): „Er hatte eine brillante Saison, vor seiner Leistung ziehe ich meinen Hut.“

Der Champion steht bereits fest, aber auf die Zuschauer, die am dritten Oktober-Wochenende an den Traditionskurs im Badischen kommen, warten weitere spannende Entscheidungen. Drei renommierte DTM-Mannschaften kämpfen um den Gewinn der Teamwertung. Die unter den Premiummarken begehrte Herstellerwertung ist ebenfalls noch offen. Audi oder BMW – das ist hier die Frage. Und schließlich tragen auch die DTM-Partnerserien ihre Finalrennen aus: die FIA Formel-3-Europameisterschaft, der Porsche Carrera Cup Deutschland und der Volkswagen Scirocco R-Cup.

Für die 22 DTM-Piloten geht es in Hockenheim aber nicht nur um die noch offenen Entscheidungen in der Team- und Herstellerwertung. Alle wollen auf der beliebten Rennstrecke mit ihrer einmaligen Stadionatmosphäre im Motodrom persönlich noch einmal zeigen, was sie können, und sich mit einem guten Ergebnis in die Winterpause verabschieden. Farfus, der Platz zwei in der Gesamtwertung bereits sicher hat, würde gern nach Oschersleben und Zandvoort den dritten Sieg in Folge feiern – und die Saison so abschließen, wie er sie begonnen hat: mit einem Erfolg in Hockenheim. „Ich habe keinen Grund, enttäuscht zu sein“, sagte der 30 Jahre alte Brasilianer: „Mein zweites Jahr in der DTM war sehr stark.“

Der entthronte Titelverteidiger Bruno Spengler (BMW) machte in Zandvoort nach seiner vierten Zähler-Nullrunde in Folge eine klare Ansage. „Jetzt gilt es, in Hockenheim Vollgas zu geben, um für BMW so viele Punkte wie möglich zu holen“, erklärte der Markenkollege von Augusto Farfus, der im vorigen Jahr beim Finale in Hockenheim den Titel gewonnen hatte. Auch der DTMChampion von 2005, der Brite Gary Paffett (Mercedes-Benz), fühlt sich unter Wert geschlagen und sagt: „Für das Saisonfinale bei unserem Heimrennen in Hockenheim wünsche ich mir nun, wieder vorne dabei zu sein und die Saison mit einem Erfolgserlebnis zu beenden.“

Die vier Neuen der DTM: Höhen und Tiefen für Timo Glock Schließlich sind auch die vier Fahrer, die vor einem halben Jahr in Hockenheim ihr DTM-Debüt gefeiert hatten, heiß auf einen guten Saisonabschluss an gleicher Stelle. Der ehemalige Formel-1-Pilot Timo Glock (BMW) hat unweit seiner Heimat Odenwald noch eine Rechnung offen. Der BMW-Pilot lag in seinem ersten DTM-Rennen nämlich auf Punktekurs, bis ihn ein beim Boxenstopp nicht richtig befestigtes Rad stoppte. Glocks erste DTMSaison hatte Höhen und Tiefen, das absolute Highlight war der dritte Platz in Österreich. In Hockenheim soll jetzt noch ein positiver Abschluss herausspringen.

Bester Rookie ist Glocks Teamkollege Marco Wittmann – weil er schon ein bisschen Erfahrung hatte. Der 23-jährige Franke war vor seiner Beförderung in ein BMW-Stammcockpit ein Jahr lang Test- und Entwicklungsfahrer der Münchener. In neun Rennen fuhr Wittmann sechs Mal in die Punkte, in Spielberg wurde er Zweiter, zuletzt in Zandvoort stand er erstmals auf der Pole-Position. Mit 49 Punkten liegt er auf Rang acht der Gesamtwertung.

Einen schweren Stand hatten die beiden Mercedes-Junioren Daniel Juncadella und Pascal Wehrlein. Der Spanier war 2012 Formel-3-Europameister und Champion der Formel 3 Euro Serie, in der Wehrlein auf Platz zwei gelandet war. Vor dem DTM-Saisonfinale stehen bei Juncadella zwei gute Platzierungen – Vierter am Lausitzring, Sechster auf dem Norisring – sieben Rennen ohne Punkte gegenüber. 20 Zähler und Rang 14 der Wertung, so lautet die Bilanz des Spaniers. Der 18-jährige Wehrlein, der aus Sigmaringen stammt, sammelte drei Punkte, zeigte aber fast über die gesamte Saison stabile Leistungen. Der jüngste Fahrer der DTM-Geschichte verpasste gleich drei Mal als Elfter nur knapp die Punkteränge. An den Saisonstart in Hockenheim denkt Wehrlein gern zurück, hatte er doch gleich bei seiner DTM-Premiere 16 Runden lang das Rennen angeführt.

Team- und Herstellermeisterschaft noch offen

In der Teamwertung liegt die Phoenix-Crew von Ernst Moser mit 151 Punkten vorn. Neben Champion Rockenfeller sammelte Miguel Molina neun Punkte für das Audi Sport Team Phoenix. Nur drei Zähler zurück liegt das BMW Team RBM von Bert Mampaey mit den Piloten Augusto Farfus und Joey Hand. Auch das Team STIHL/AMG Mercedes hat mit den Fahrern Robert Wickens und Christian Vietoris bei 141 Zählern noch Chancen.

In der Herstellerwertung ist es noch ein Duell. Derzeit liegt Audi mit 325 Punkten vor BMW (317). BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt verspricht: „Auch wenn die Fahrerwertung nun entschieden ist, wollen wir den Fans beim Saisonabschluss in Hockenheim eine tolle Show bieten und in der Hersteller- sowie in der Teamwertung am Schluss ganz vorne stehen.“

Tickets im Vorverkauf günstiger

Im Vorverkauf sind die familienfreundlichen Ticketpreise noch günstiger. Das beliebte Family-Ticket gibt es exklusiv im Vorverkauf. Es kostet für zwei Erwachsene und zwei Kinder bis einschließlich 14 Jahre in der Kategorie Bronze 105 Euro, inklusive des begehrten Fahrerlagerzugangs. Das günstigste Wochenendticket ist schon für 26 Euro (Tageskasse 30 Euro) zu haben. Fahrerlagertickets kosten für alle Ticketkategorien im Vorverkauf 25 Euro (Tageskasse 30 Euro).

Tickets sind erhältlich über die DTM-Ticket-Hotline unter 01806 456 456 (0,20 Euro/Anruf inkl. MwSt. aus dem dt. Festnetz/max. 0,60 Euro/Anruf inkl. MwSt. aus dem dt. Mobilfunknetz) oder die Ticket-Hotline des Hockenheimrings unter 06205 950 222, im Internet über die offiziellen Websites www.dtm.com und www.hockenheimring.de sowie über alle Vorverkaufsstellen von CTS Eventim. Mit dem Print@Home-Verfahren können die Tickets auch sicher und bequem von zu Hause aus über www.dtm.com gekauft und anschließend selbst ausgedruckt werden. Hockenheim-Ring GmbH; Foto: Audi Motorsport

04.10.2013


„Rockys“ Volltreffer: DTM-Champion mit Audi

•   Mike Rockenfeller krönt starke Saison mit vorzeitigem Titelgewinn
•   Landleben entschleunigt den Audi-Werksfahrer
•   Audi-Motorsportchef Ullrich: „Jeder gönnt ihm den Titel von Herzen“

Ingolstadt/Zandvoort- Mike Rockenfeller hat seine Biografie beim vorletzten Lauf der DTM-Saison 2013 in Zandvoort (Niederlande) um einen entscheidenden Punkt erweitert: Der 29 Jahre alte Audi-Werksfahrer eroberte vorzeitig den Titel in der populärsten internationalen Tourenwagenserie DTM. „Rocky“ im Porträt.
 
„Mein Ziel ist in diesem Jahr einfach: Ich will natürlich Meister werden“, hatte Mike Rockenfeller Anfang der Saison gesagt. Das Ausbleiben des sonst oft in seinem Gesicht zu findenden spitzbübischen Lächelns zeigte: keine Floskel, purer Ernst. Und nach sechs DTM-Jahren hat er es 2013 tatsächlich geschafft: Mike Rockenfeller aus dem Audi Sport Team Phoenix bejubelte bereits ein Rennen vor dem Finale in Hockenheim am 20. Oktober seinen ersten DTM-Titel. Nach Triumphen im Porsche Carrera Cup (2004) und in der FIA-GT-Meisterschaft (2005) sowie Siegen bei den 24-Stunden-Klassikern von Le Mans und Daytona (2010) ist es der nächste Erfolg in der Vita.
 
Ein Überraschungs-Champion? Eher nicht. Bereits im Vorjahr, seinem zweiten mit einem DTM-Auto des aktuellen Jahrgangs, war er als Tabellenvierter bester Audi-Pilot und damit endgültig in den Kreis der Titelfavoriten gerückt. In der aktuellen Saison untermauerte er seine Meisterschaftsambitionen früh: Mit einem Sieg beim zweiten Lauf in Brands Hatch (GB) eroberte der Pilot des gelb-grünen Schaeffler Audi RS 5 DTM erstmals die Tabellenspitze und punktete bisher als einziger Pilot in allen neun Saisonrennen – Konstanz war einer der Schlüssel zum Triumph.
 
Denn selbst wenn Rockenfeller einmal nicht auf dem Podest jubelte wie nach seinem zweiten Platz in der Lausitz und seinem historischen Sieg bei der DTM-Premiere in Moskau, setzte er rennfahrerische Ausrufezeichen: Auf dem Red Bull Ring kämpfte sich „Rocky“ vom 13. auf den vierten Platz nach vorn. Das Stadtrennen auf dem Norisring nahm er nach einem Getriebewechsel aus der letzten Startreihe in Angriff und belegte am Ende einen starken fünften Platz. Auf dem regennassen Nürburgring musste Rockenfeller in der ersten Kurve einem Konkurrenten ausweichen und fand sich am Ende des Feldes wieder. Dank eines taktischen Schachzugs seiner Mannschaft am Kommandostand boxte sich „Rocky“ erneut nach vorn und wurde als Vierter abgewinkt.
 
Cool und locker bleiben, auch wenn alles verloren scheint. Nie den Kopf verlieren. Nie aufgeben. Eine außerordentlich hohe Grundschnelligkeit, dazu ein gesundes Selbstvertrauen und ein Optimismus, der das Team auch in schwierigen Zeiten mitzieht – neben seinem großen Maß an technischem Verständnis, einem ausgeprägten Teamgeist und natürlich jeder Menge Talent sind das die großen Stärken des neuen DTM-Champions.
 
„Rocky hat nicht nur den Speed, den man für den Titel in der DTM braucht, er fährt auch unglaublich clever“, lobt Teamchef Ernst Moser die Besonnenheit seines schnellen Schützlings. „Klar, auch er will am liebsten immer gewinnen. Aber Mike weiß nicht zuletzt dank seiner großen Erfahrung, wann es klüger ist, auch mal zurückzustecken.“ Einen weiteren Baustein des Erfolgs hat Moser in dem perfekten Zusammenspiel zwischen Rockenfeller und den Ingenieuren von Audi Sport und dem Audi Sport Team Phoenix ausgemacht. „Rocky kann sehr präzise beschreiben, wie sich der Audi RS 5 DTM in verschiedenen Streckenabschnitten verhält und so mit den Technikern das Optimum aus dem Auto herauskitzeln“, sagt der Teamchef und nennt damit gleich eine von Rockenfellers Schwächen. „Manchmal übertreibt er seinen Hang zum Perfektionismus und macht sich selbst nervös. Sein Ingenieur Jürgen Jungklaus holt ihn aber schnell zurück auf den Boden der Tatsachen.“
 
Erste Erfahrungen im Auto sammelte Mike Rockenfeller im zarten Alter von acht Jahren, als er mit einem VW Käfer auf dem Gelände des großelterlichen Bauernhofs umherfuhr. Als er mit zehn Jahren aus Spaß erstmals in Kart kletterte, war für ihn sofort klar: „Rennfahren ist meine große Leidenschaft.“ Nach sechs Jahren im Kart wechselte Rockenfeller in die Formel König und trumpfte sofort auf: Pole-Position und Platz vier im ersten Autorennen seines Lebens. Wenig später sicherte sich Porsche die Dienste des aufstrebenden und gerade volljährig gewordenen Talents. Mit den Schwaben startete „Rocky“ auch in den USA und entwickelte eine bis heute wehrende Sympathie für das Land und seine traditionellen Rennstrecken wie Laguna Seca. Im Dezember 2006 begann für Rockenfeller ein neues Karriere-Kapitel: Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich verpflichtete den Deutschen und ebnete ihm damit den Weg zu den größten Erfolgen seiner Laufbahn.
 
„Mike ist nicht nur ein schneller Rennfahrer, sondern passt auch abseits des Cockpits perfekt zu Audi“, sagt Dr. Wolfgang Ullrich. „Mit seinen Leistungen auf der Strecke – allen voran natürlich sein Sieg in Le Mans und jetzt sein DTM-Titel – hat er alle Hoffnungen, die wir in ihn gesetzt haben, mehr als erfüllt. Mike hatte in seinen Jahren bei Audi den einen oder anderen Rückschlag zu verkraften. Umso größer ist jetzt unsere Freude über seinen Titel. Jeder bei Audi Sport gönnt ihm seinen Erfolg von Herzen.“
 
Als Ausgleich zum turbulenten Rennfahreralltag schätzt Rockenfeller die entschleunigende Wirkung des Landlebens. Im rheinland-pfälzischen Neuwied mit zwei Landwirtsehepaaren als Großeltern aufgewachsen, wohnt Rockenfeller mittlerweile mit Lebensgefährtin Susanne in Landschlacht am schweizerischen Bodensee-Ufer. Gut Essen gehen, einen Kinofilm schauen oder einfach nur in Shorts, T-Shirt und Flip-Flops in den Tag hineinleben – so tankt er in seiner knappen Freizeit am liebsten Kraft für die nächsten Rennen. Eine gewohnte Umgebung, ein Zuhause – das ist ihm sehr wichtig. Daher nimmt er wann immer es geht seine eigenen „vier Wände“ in Form eines Wohnmobils mit an die Rennstrecke. Die Sache hat nur einen Haken: Er hat nicht den passenden Führerschein, um das große Gefährt bewegen zu dürfen. Diesen endlich zu machen, stand neben dem Gewinn des DTM-Titels ganz oben auf seiner Agenda für das Jahr 2013. Das nächste Ziel ist also schon im Visier. Audi Kommunikation Motorsport

29.09.2013


Der Wettbewerb der Formula Student hat mit den Rennen auf dem Hockenheimring begonnen.

Hockenheim- Vom 30. Juli bis 4. August messen sich wieder 115 Hochschulteams aus der ganzen Welt in den Disziplinen der Fahrzeuge mit Verbrennungs- oder Elektromotor.

Über uns

Das Hochschulteam „Delta Racing Mannheim“ wurde im August 2008 gegründet und besteht zurzeit aus etwa 60 Studierenden der Hochschule Mannheim. Junge engagierte Studenten aus allen Semestern und Fakultäten suchen die praktische Herausforderung und entwickeln parallel zum Studium innerhalb eines Jahres einen eigenen Rennboliden. Dabei verfolgen wir das Ziel, gemeinsam zu den Rennen der Formula Student einen bodenständigen, zuverlässigen Rennboliden mit Spielraum zur Innovation zu konstruieren und zu bauen.

Nicht nur die im Studium erworbenen Kenntnisse finden Anwendung, sondern darüber hinaus bietet die Mitarbeit im Team die Möglichkeit wichtige Grundlagen für ein erfolgreiches Berufsleben zu erwerben, wie zum Beispiel Projektmanagement und Methodenkompetenz. Weiter wird durch die interdisziplinäre Arbeit im Team ein reger Austausch zwischen Studierenden verschiedener Fachbereiche gefördert und ein enger Zusammenschluss der einzelnen Fakultäten innerhalb der Hochschule erwirkt. Hier vereinen wir die Fachkompetenz aus der Elektronik, der Informatik, der Nachrichtentechnik, der Verfahrenstechnik, dem Wirtschaftsingenieurwesen, dem Maschinenbau und dem Design in einem gemeinsamen Hochschulprojekt. Auch muss sich das Team selbstständig um die Finanzierung und Organisation seiner Arbeit kümmern, wie in einem profitabel wirtschaftenden Unternehmen.

Über unsere Rennserie

  • Die Studierenden entwerfen, konstruieren und bauen innerhalb eines Jahres einen einsitzigen Prototypen eines Rennwagens 
  • Junge Ingenieurinnen und Ingenieure, sowie Studierende aus vielen anderen Bereichen können Erfahrungen im Bereich Entwicklung, Zeit- und Projektmanagement, Fertigung, sowie wirtschaftliche Aspekte der Industrie machen und können neben dem Studium praktische Erfahrungen sammeln 
  • Das Team muss sich dabei selbstständig vom alle Bereiche kümmern, wie beispielsweise Organisation, Finanzierung und Vermarktung, sowie Konstruktion, Bau und Betrieb der Rennboliden

Zahlen: Delta Racing Mannheim

  • 60 Studierende aus fast allen Fakultäten der Hochschule 
  • organisiert in Electric (Elektroantrieb) und Combustion (Verbrennungsmotor) 
  • gegründet: combustion 2008, electric 2012; inzwischen vier Fahrzeuge entwickelt 
  • Teilnahmen: FSG 2010, 2011, 2012, 2013; FS Italy: 2011, FS Austria: 2012, FS Spain: 2013

Zahlen: Formula Student Germany 2013

  • 115 Teams aus der ganzen Welt 
  • 75 Teams: Formula Student combustion (Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor)
  • o 63% ausländische Teams, davon
  • o 28 aus Europa, 10 aus Asien und 9 aus Amerika und Afrika 
  • 40 Teams: Formula Student electric (Fahrzeuge mit Elektromotor) 
  • Delta Racing: Formula Student combustion
  • o Fahrzeugnummer 60, Box-Nummer 14
  • o zusammen in einer Box mit Teams aus Montréal (CA), Karlsruhe (DE), Rom (IT), Coburg (DE) und Schweinfurt (DE)

Zeitplan Formula Student combustion (mit Zugang für die Öffentlichkeit) 

  • 31.7. - 4.8. 07:30 - 19:00 Öffnungszeiten des Geländes 
  • 31.7. 09:00 - 19:00 Technische Abnahme (Scrutineering, Tilt Table, Noise Test, Break Test) 14:00 - 19:00 Motorentests 
  • 1.8. 08:30 - 19:00 Technische Abnahme (Scrutineering, Tilt Table, Noise Test, Break Test) 09:00 - 19:00 Motorentests und Testfahrten 
  • 2.8. 08:30 - 19:00 Technische Abnahme (Scrutineering, Tilt Table, Noise Test, Break Test) 08:30 - 18:30 Engineering Design (Konstruktionsbewertung) 08:30 - 18:30 Cost Analysis (Kostenbewertung) 09:00 - 18:30 Motorentests und Testfahrten 09:00 - 18:40 Business Plan (Bewertung der Verkaufsstrategie) 11:00 - 18:30 Skid Pad (Fahrprüfung auf liegender Acht) 
  • 3.8 08:30 - 18:30 Motorentests und Testfahrten 08:30 - 13:00 Acceleration (Fahrprüfung Beschleunigung) 11:00 - 11:45 Presserundgang der Veranstalter 12:00 - 12:45 Pressekonferenz der Veranstalter 13:30 - 18:30 Autocross (Fahrprüfung auf Rundkurs) 
  • 4.8. 08:30 - 18:30 Motorentests und Testfahrten 08:30 - 18:00 Endurence (Fahrprüfung Ausdauerrennen) 21:00 - 22:00 Siegerehrung

Tickets

Tageskarte: 10 Euro, Wochenkarte: 25 Euro

Zugang Gelände

Hockenheimring, 68766 Hockenheim: Zugang über Unterführung Haupttribüne zur Boxengasse

Unsere Ziele

Im Jahr 2013 wollen wir mit unserem nunmehr vierten Fahrzeug bei dem internationalen Konstruktionswettbewerb in der Kategorie „combustion“ (Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren) in Deutschland und erstmals in Spanien antreten. Ab 2014 wollen wir mit einem Fahrzeug mit Verbrennungsmotor und zusätzlich mit einem Wagen mit elektrischem Antrieb international an den Start gehen. Als Team repräsentieren wir mit unseren Aktivitäten dabei nicht nur unsere Hochschule, sondern auch die Stadt Mannheim und die Metropolregion Rhein-Neckar in den unterschiedlichsten Regionen Deutschlands und Europas.

Fahrzeug DR13-TC

Das Antriebskonzept der Delta Racing-Fahrzeuge besteht aus einem längs eingebauten Reihenzweizylindermotor (Weber Motor), einem Turbolader und einem separaten sequenziellen Rennsportgetriebe. Der gesamte Antrieb erbringt dabei eine Antriebsleistung von 80 PS und einem Drehmoment von 105 Nm bei 4.500 Umdrehungen pro Minute. Auch in der Saison 2012/2013 wird das Delta Racing-Team sein bewehrtes, weltweit einzigartiges Antriebskonzept beibehalten. Das Team präsentiert in diesem Jahr ein solides Fahrzeug mit zahlreichen technisch anspruchsvollen Weiterentwicklungen und einem innovativen Antriebskonzept.

Weitere Wettbewerbstermine

29. August bis 1. September 2013 Formula Student Spain, Circuit de Catalunya, Barcelona

Text und Foto: Delta Racing Mannheim e.V.

01.08.2013


DTM hilft Hochwasseropfern: Je 100.000 Euro für Meißen, Pirna und Herzberg

Wiesbaden- Das Hochwasser hat weite Teile Ost-Deutschlands fest im Griff. Viele Menschen in Sachsen und Brandenburg benötigen dringend Unterstützung. Angesichts des immensen Schadens, den die Wassermassen der Elbe und ihrer Nebenflüsse in der Region anrichten, ist es für die Verantwortlichen der DTM undenkbar, sich ausschließlich auf den 4. Saisonlauf vom 14. bis 16. Juni auf dem Lausitzring zu konzentrieren. Die populärste internationale Tourenwagenserie will helfen, und das im Renntempo.

Der ITR e.V. als Rechteinhaber und –vermarkter der DTM, die seit vielen Jahren in der Region auf dem Lausitzring und in Oschersleben Rennen austrägt, und die in der Serie engagierten Premium-Automobilhersteller Audi, BMW und Mercedes-Benz wollen die Menschen in drei der betroffenen Städte direkt und unmittelbar unterstützen. Meißen, Pirna und Herzberg werden von der DTM jeweils 100.000 Euro erhalten, um betroffenen Familien schnell und unbürokratisch helfen zu können.

„Es ist unfassbar, welche Gewalt und zerstörerische Kraft Wasser entfalten kann. Die Hochwasser-Katastrophe zerstört in Sachsen und Brandenburg von einem Tag auf den anderen ganze Existenzen, betroffene Familien stehen plötzlich vor dem Nichts. Angesichts dieser Eindrücke ist es für uns nicht möglich, mit Scheuklappen durch die Welt zu laufen und uns allein auf ein Autorennen zu konzentrieren“, sagt Hans Werner Aufrecht, Vorstandsvorsitzender des ITR e.V.: „Die DTM kann helfen – und sie wird helfen. Wir wollen einen kleinen Beitrag leisten, um den Hochwasseropfern die Aufräumarbeiten und den Neustart wenigstens ein bisschen leichter zu machen. Wir werden daher den Städten Meißen, Pirna und Herzberg jeweils 100.000 Euro zur Verfügung stellen.“

„Viele in der DTM-Szene haben Angehörige oder Freunde, die von der Flutkatastrophe betroffen sind. Aber nicht nur deshalb finde ich es bemerkenswert, dass sich die ITR spontan entschlossen hat, einen derart großen Betrag für die Hilfsaktionen bereitzustellen. Es zeigt, welcher Geist in der DTM herrscht. Die ITR verzichtet auf einen Großteil der Einnahmen des Rennens am Lausitzring, um den Gemeinden in der Region zu helfen. Audi als Teil der DTM-Familie unterstützt diese Aktion voll und ganz“, sagt Audi-Sportchef Dr. Wolfgang Ullrich.

„Unsere Gedanken sind bei den zahlreichen Familien, die von der Hochwasser- Katastrophe betroffen sind. Das Ausmaß dieser Jahrhundert-Flut ist unvorstellbar, die Bilder sind schockierend, ganze Existenzen sind bedroht. Gemeinsam mit der ITR und allen in der DTM engagierten Herstellern wollen wir mit dieser Spendenaktion einen Beitrag leisten und die Not der hilfsbedürftigen Menschen zumindest etwas lindern. Wir wünschen allen Betroffenen ganz viel Kraft für die Zukunft“, erklärt BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt.

„Das Hochwasser hat im Einzugsgebiet des Lausitzrings schlimme Auswirkungen für die Bevölkerung, deren Folgen für die Betroffenen noch nicht abzusehen sind. Wenn wir in einer Woche in der Region am Lausitzring an den Start gehen, möchten die ITR und damit auch wir als in der DTM aktiver Hersteller aus Solidarität mit drei der besonders betroffenen Gemeinden im Umkreis der Rennstrecke einen kleinen Beitrag zur Linderung der Folgen der Naturkatastrophe leisten“, sagt Toto Wolff, Motorsportchef von Mercedes-Benz.

Am kommenden Freitag (14. Juni) werden Dr. Thomas Betzler, stellvertretender Vorsitzender des ITR e.V., sowie drei DTM-Piloten in Meißen den Bürgermeistern der drei Städte die Schecks persönlich übergeben. ITR e.V., Presse

08.06.2013


Souveräner Start-Ziel-Sieg von Mike Rockenfeller in Brands Hatch

Fawkham-  Mit einem ungefährdeten Start-Ziel-Sieg beendete Mike Rockenfeller im Audi RS 5 DTM ein rundum gelungenes DTM-Rennwochenende im britischen Brands Hatch. Der 29-Jährige aus Neuwied überfuhr nach turbulenten 98 Runden und 189,042 Kilometern die Ziellinie als strahlender Sieger. Auf Platz zwei folgte mit einem Rückstand von 7,641 Sekunden der aktuelle DTM-Champion Bruno Spengler aus Kanada im BMW M3 DTM. Als Drittplatzierter beendete Spenglers Landsmann Robert Wickens im DTM Mercedes AMG C-Coupé nach einer tollen Aufholjagd das Rennen in der Grafschaft Kent. Insgesamt verfolgten am gesamten Wochenende 21.000 Zuschauer den ersten Auslandsauftritt der DTM im Jahr 2013.

Eine kleine Portion Glück und eine starke Leistung waren die Basis für den ersten Saisonsieg von Audi-Pilot Mike Rockenfeller. ‚Rocky‘ war im Qualifying zum zweiten DTMLauf des Jahres Zweiter geworden, aber nach der Disqualifikation des vermeintlichen Pole-Manns Martin Tomczyk wegen eines zu leichten Fahrzeugs auf den besten Startplatz vorgerückt. „25 Punkte gehören uns, das ist einfach großartig. Es war ein schönes Rennen, das ich gut kontrollieren konnte. Mein Audi hat optimal funktioniert, die beiden Boxenstopps ebenfalls. Natürlich gehe ich immer mit dem Ziel in die Saison, Champion zu werden. Mal schauen, wie sich das Jahr entwickelt“, sagte der Sieger nach seinem insgesamt zweiten Erfolg in der populärsten internationalen Tourenwagenserie.

Bruno Spengler freute sich ebenfalls über seine Platzierung. „Mike war heute superschnell und hat einen sehr guten Job gemacht. Er war am Anfang schneller, ich am Ende, aber es hat nicht zum Überholen gereicht. Ich freue mich über das Podium und die Punkte“, erklärte Spengler.

Der drittplatzierte Robert Wickens konnte sein Glück nach seinem ersten Podiumsplatz kaum fassen. Zunächst hatte sein Markenkollege Gary Paffett als Dritter die Ziellinie überquert und war bereits auf dem Weg zur Siegerehrung. Da Paffett in einer Gelbphase seine Geschwindigkeit nicht ausreichend reduziert hatte, erhielt er jedoch nachträglich eine Fünf-Sekunden-Strafe und rutschte so auf Platz sechs zurück. Wickens rückte auf und betrat statt Paffett das Podium. „Das ist wie ein Wunder. Herrlich, nach zwei Jahren mal wieder Champagner zu schmecken. Ich erwischte einen sehr guten Start, die neuen Options-Reifen halfen mir dabei sehr. Dazu zwei gute Stopps und ein wenig Glück am Ende – einfach perfekt“, sagte der 24-jährige Kanadier, der das Rennen von Startplatz 13 begonnen und eine beeindruckende Aufholjagd gezeigt hatte.

In der Gesamtwertung übernahm Mike Rockenfeller durch seinen Sieg mit nunmehr 29 Zählern die Führung. Spengler folgt mit 28 und Augusto Farfus mit 25 Punkten auf Rang drei. Der BMW-Pilot aus Brasilien lag lange Zeit auf Platz zwei, ehe er aufgrund von Problemen an der Elektrik sein Fahrzeug abstellen musste.

Das dritte Rennen der Saison findet am 2. Juni im österreichischen Spielberg statt.

Audi Leiter DTM Dieter Gass: „Nicht nur der Sieg ist eine tolle Bestätigung für die harte Arbeit im Winter, sondern auch die souveräne Art und Weise, mit der Mike Rockenfeller diesen Erfolg herausgefahren hat. Er hat das Rennen 98 Runden lang dominiert und sich keinen Fehler geleistet. Sein Team hat strategisch alles richtig gemacht und zwei perfekte Boxenstopps abgeliefert. Glückwunsch! Wir haben schon in Hockenheim gesehen, dass der Audi RS 5 DTM eine starke Performance hat. Schön, dass wir das heute in einen Sieg ummünzen und die BMW-Siegesserie beenden konnten.“

BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt: „Audi hat heute eine starke Leistung gezeigt. Wir können einfach zufrieden sein. Bruno ist ein super Rennen gefahren und wir hatten drei Autos in den Top-Ten. Leider hatte Augusto, der auf dem Weg aufs Podium war, ein Problem. Marco Wittmann ist in seinem zweiten Rennen auf den vierten Platz gefahren, Joey Hand bestätigte seine gute Leistung.“

Mercedes-Benz-Motorsportchef Toto Wolff: „Der Sonntag war für uns der wohl deutlich bessere Tag als der Samstag. Das Ergebnis ist für uns sehr gut. Wir sind sehr glücklich, dass wir vier Autos in die Top-Ten gebracht haben. Robert, Christian und Gary sind fantastische Rennen gefahren, wir hatten allerdings auch ein wenig Glück. Der Renn-Gott war heute auf unserer Seite. Ein Podium mit allen drei Herstellern – so sollte es sein.“ ITR e.V., Presse; Foto: pem

19.05.2013


Auto zu leicht: Tomczyk verliert Pole-Position an Rockenfeller

Fawkham-  Martin Tomczyk durfte sich nicht lange über seine erste Pole-Position für BMW freuen. Nach seiner Bestzeit im Qualifying für den zweiten Saisonlauf der DTM in Brands Hatch wurde bei der Untersuchung seines Autos festgestellt, dass der BMW M3 DTM des Champions von 2011 zu leicht war. Der 31-Jährige wurde daraufhin von den Rennkommissaren vom Qualifying ausgeschlossen, darf aber am Sonntag im Rennen (12:30 Uhr Ortszeit/13:30 Uhr MESZ) vom letzten Platz starten.

Die Pole-Position fiel durch Tomczyks Ausschluss an Mike Rockenfeller im Audi RS 5 DTM, der damit zum zweiten Mal in seiner DTM-Karriere von Startplatz eins in ein Rennen geht - wie 2011 erneut in Brands Hatch. Neben Rockenfeller in der ersten Startreihe steht Augusto Farfus im BMW M3 DTM, der Sieger des Auftaktrennens in Hockenheim. Auf den Plätzen drei und vier folgen Joey Hand und Champion Bruno Spengler in zwei weiteren BMW. Der beste Mercedes-Benz-Pilot Gary Paffett rückte durch den Ausschluss von Tomczyk auf den elften Platz vor. ITR e.V., Presse

18.05.2013


Andrew Appleton holt den Silberhelm nach Großbritannien!

Herxheim- Kelvin Tatum, mehrfacher Langbahnweltmeister aus Großbritannien und wohl einer der besten Langbahnfahrer aller Zeiten war der letzte Silberhelmgewinner aus Großbritannien bevor zur Überraschung vieler Andrew Appleton am gestrigen Vatertag zum Sieg fuhr!

Alle Blicke der 15.200 Besucher im Herxheimer Waldstadion richteten sich natürlich das Finale um den Silberhelm des ADAC Pfalz, der als begehrte Trophäe im finalen Lauf des Tages ausgefahren wurde. Mit starken Leistungen gelang Stephan Katt, gute Starts hatte und sich in allen Rennläufen packende Duelle mit Erik Riss lieferte, der Finaleinzug. Erik Riss, der sich dreimal Katt geschlagen geben musste und ein Duell mit dem “Catman“ für sich entschied, hatte vor dem Tagesfinale nicht nur für mächtig Furore gesorgt, sondern auch noch die realistische Chance auf den Tagessieg und den Silberhelm. Souverän gelang auch dem Briten Andrew Appleton mit drei Laufsiegen und einem dritten Rang fast unscheinbar der Einzug in den Tagesendlauf. Richard Speiser, Jannick de Jong und Renat Gafurov komplettierten dann das Finale um den Silberhelm.

Appleton legte dann im Finale einen Blitzstart hin und zog ungefährdet seine Bahnen während hinter ihm Richard Speiser, der einen schlechten Start erwischte, sich ein packendes Duell mit Stephan Katt lieferte. Appleton sicherte sich mit den Finalsieg nicht nur den Silberhelm, sondern sicherte sich zudem auch noch den Tagessieg vor dem punktgleichen Stephan Katt.

Bei den internationalen Gespannen sicherte sich Karl Keil mit Beifahrerin Berit Tralau den Tagessieg vor Markus Brandhofer mit Beifahrer Tim Scheunemann. Auf Rang drei landete Thomas Kunert mit Beifahrer Markus Eibl, der seine ersten beiden Läufe zwar gewann, doch nach einem Defekt nicht am Finallauf teilnehmen konnte.

Bei den nationalen Solisten kämpfte Martin Theobald, der unbedingt am Vatertag gewinnen wollte mit David Pfeffer (ebenfalls MSV Herxheim) um Spitzenplätze, doch gegen Michael Härtel war kein Kraut gewachsen. Das junge Nachwuchstalent aus Bayern zeigte eine tadellose Leistung und gewann mit Maximum.

Bei den nationalen Gespannen gab es aus MSVH Sicht ebenfalls erfreuliches zu vermelden. Hinter Sieger Florian Klein mit Beifahrerin Sonja End, landete die Herxheimer Clubfahrer Udo Poppe/ Martin Weick aus Römerberg sowie Manuel Meier und Thomas Brandenburger auf den Plätzen 2 und 3!

Im Herxheimer Waldstadion geht es bereits am 29.Juni mit einem Speedwayrennen weiter! Beim Paar EM Finale werden die besten sieben Nationen Europas um die Medaillen kämpfen! Presseteam MSV Herxheim; Foto: Jörg Gaedtke

10.05.2013


BMW-Doppelsieg mit Farfus und Werner beim Saisonauftakt

Hockenheim- Erst sang Tim Bendzko den offiziellen DTM-Song „Ich steh nicht mehr still“, dann ging es rund auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg: Das erste DTM-Rennen der Saison sorgte für packenden Motorsport mit vielen Überholmanövern, Positionswechseln und Überraschungen. Das 22-köpfige Fahrerfeld begeisterte die Zuschauer auf den Tribünen. Strahlender Sieger nach 42 Runden und 192,108 Kilometern wurde der Brasilianer Auguto Farfus im BMW M3 DTM. Der 29-Jährige zeigte ein kluges Rennen, setzte die technischen Neuerungen Options-Reifen und DRS geschickt ein und sah vor seinem Markenkollegen Dirk Werner sowie Christian Vietoris (Mercedes-Benz) als Erster die Zielflagge.

„Das hat super Spaß gemacht heute. Die Options-Reifen und das DRS haben für viel Action gesorgt. Ich hatte einen guten Start und war sehr schnell. Was für ein Start in die Saison“, sagte Farfus, der in der DTM zum zweiten Mal ganz oben auf dem Siegertreppchen stand. Bester Pilot in einem Audi RS 5 DTM war der sechstplatzierte Timo Scheider, der von der Pole-Position gestartet war. Insgesamt 87.000 Fans verfolgten das erste Rennwochenende.

Eine unglaubliche Aufholjagd zeigte Dirk Werner. Von Startplatz 20 kämpfte sich der 31-jährige Hannoveraner bis auf die zweite Position vor. „Das war ein unfassbares Rennen. Darauf hatte ich nicht mal zu hoffen gewagt. Ich habe so viele Autos überholt. Ich glaube, nicht nur der Schnellste, sondern der Cleverste und Schnellste gewinnt jetzt Rennen“, sagte Werner.

Auch Christian Vietoris, der den Saisonauftakt mit seinem DTM Mercedes AMG C-Coupé auf Platz drei beendete, strahlte nach dem Rennen und sagte: „Was für ein geiles Rennen. Ich hatte mehr Spaß als je zuvor. Auch wenn man mehr zu tun hat mit der Reifenentscheidung und dem DRS, das war einfach klasse.“ Für Werner und Vietoris waren es die ersten Podiumsplätze in der DTM.

Der zweimalige DTM-Champion Timo Scheider (Audi) verpasste nach dem Start von der Pole den taktisch richtigen Moment zum Boxenstopp während einer Safety-Car-Phase im ersten Drittel des Rennens und verlor dadurch wertvolle Plätze. Am Ende kämpfte er sich aber noch auf Platz sechs hinter dem Briten Gary Paffett (Mercedes-Benz) und dem aktuellen DTM-Champion Bruno Spengler (BMW) aus Kanada nach vorne. „Das war heute ein kompletter Griff ins Klo. Wir haben in der Safety-Car-Phase zu spät reagiert. So ein Fehler darf eigentlich nicht passieren, wenn man um den Titel mitfahren möchte. Ich weiß aber auch, dass diese Entscheidung im Bruchteil einer Sekunde getroffen werden muss“, erklärte Scheider.

Bester Neueinsteiger wurde Marco Wittmann (BMW) als Neunter. Pascal Wehrlein und Daniel Juncadella (beide Mercedes-Benz), die ebenfalls ihr erstes DTM-Rennen fuhren, kamen auf den Plätzen elf und zwölf ins Ziel. Der vierte DTM-Debütant Timo Glock fuhr ein gutes Rennen, musste aber seinen BMW in Runde 18 vorzeitig abstellen, da er nach einem verpatzten Boxenstopp das rechte Hinterrad verlor. Ausgeschieden sind ebenfalls Mattias Ekström, Edoardo Mortara, Adrien Tambay (alle Audi) sowie Robert Wickens (Mercedes-Benz).

Das zweite Rennen der Saison findet am 19. Mai in Brands Hatch (GB) statt.

BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt: „Wahnsinn - von ganz hinten und ganz vorn auf Eins und Zwei zu fahren, ist klasse. Mich hat das Rennen sehr begeistert. Es gab so viele Überholmanöver und Positionswechsel, dass es wahrscheinlich auch in den nächsten neun Rennen keinen Favoriten gibt. Es ist definitiv mehr Salz in der Suppe.“

Mercedes-Benz-Motorsportchef Toto Wolff: „Es war ein schwieriges Rennen. Es gibt viel zu lernen, besonders was die Reifenstrategien betrifft. Unsere Jungen haben sich bewährt. Ein dritter und ein vierter Platz ist ein solides Ergebnis. Es hat sehr viele Überholmanöver gegeben. Für die Fans ist es sicher spannend, da zuzusehen.“

Audi Leiter DTM Dieter Gass: „Wir sind natürlich enttäuscht. Nach den Startplätzen eins und fünf hatten wir uns erhofft. Auf der anderen Seite hat uns aber die Tatsache eingeholt, dass wir nur zwei Autos in den Top-10 hatten, mit denen wir dann Probleme bekamen. Es war nicht die richtige Entscheidung, Timo während der Safety-Car-Phase nicht gleich reinzuholen. Insgesamt gab es heute auf der Strecke jede Menge Action.“ www.dtm.com

ITR e.V., Presse; Foto: pem, BMW Motorsport 

05.05.2013


BMW Motorsport eröffnet DTM-Saison mit Doppelsieg

Farfus triumphiert vor Werner, fünf BMW M3 DTM in den Punkten

Hockenheim- Grandioser Start für BMW Motorsport in die DTM-Saison 2013: Augusto Farfus (BR) hat am Sonntag das erste Rennen in Hockenheim (DE) am Steuer seines Castrol EDGE BMW M3 DTM nach 42 Runden souverän gewonnen. Für den Fahrer vom BMW Team RBM war es der zweite Sieg in der DTM nach seinem Triumph in Valencia (ES) 2012. BMW Team Schnitzer Pilot Dirk Werner (DE) kam nach einer strategischen und fahrerischen Meisterleistung vom 20. Startplatz noch auf Rang zwei nach vorn und machte damit im SAMSUNG BMW M3 DTM den ersten Doppelsieg von BMW seit dem Wiedereinstieg der Marke in der Saison 2012 perfekt. Insgesamt zum 16. Mal in der DTM-Historie überquerte ein BMW Fahrerduo auf den Plätzen eins und zwei die Ziellinie.

In einem turbulenten Rennen mit zahlreichen spektakulären Überholmanövern sah der amtierende Champion Bruno Spengler (CA) im BMW Bank M3 DTM als Fünfter die Zielflagge. Auch Joey Hand (US, BMW M3 DTM) auf Platz sieben und Neuling Marco Wittmann (DE, Ice-Watch BMW M3 DTM) auf Platz neun holten Punkte. Damit schafften fünf BMW M3 DTM Piloten den Sprung in die Top-Ten. Martin Tomczyk (DE, BMW M Performance Zubehör M3 DTM) und Andy Priaulx (GB, Crowne Plaza Hotels BMW M3 DTM) beendeten das Rennen auf den Positionen 13 und 17.

Die DTM-Premiere von Timo Glock (DE) endete nach einer bis dahin ausgezeichneten Vorstellung des BMW Team MTEK Fahrers frühzeitig. Er arbeitete sich von Startplatz 15 Runde für Runde nach vorn und fuhr zwischenzeitlich auf Position zwei. Nach dem ersten Boxenstopp löste sich das rechte Hinterrad seines DEUTSCHE POST BMW M3 DTM, so dass Glock das Rennen aufgeben musste.

Jens Marquardt (BMW Motorsport Direktor): „Dieser Saisonauftakt war der reine Wahnsinn. Ich muss der ganzen Mannschaft ein riesiges Kompliment aussprechen – und vor allem natürlich Augusto Farfus und Dirk Werner, die uns den ersten Doppelsieg nach unserem DTM-Comeback beschert haben. Augusto hat keinen einzigen Fehler gemacht, zudem war die Strategie vom BMW Team RBM perfekt. Dasselbe gilt für das BMW Team Schnitzer, das Dirk vom 20. auf den zweiten Platz nach vorn gebracht hat. Seine Aufholjagd war einfach fantastisch. Ich hoffe, für die Fans war das erste Rennen des Jahres genauso aufregend und spannend wie für uns. Für Timo Glock tut es mir leid. Am Anfang war er sehr gut unterwegs und konnte sich klasse nach vorn arbeiten. Aber ein neues Team hat eben eine Lernkurve, da gehören Rückschläge einfach dazu. Umso mehr freut es mich, dass sein Teamkollege Marco Wittmann in seinem ersten Rennen von ganz hinten auf Anhieb in die Punkte fahren konnte.“

 

 

 

 

BMW Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Presse-Kontakt. Jörg Kottmeier +49 170 566 6112 joerg.kottmeier@bmw.de Ingo Lehbrink +49 176 203 40224 ingo.lehbrink@bmw.de Media Website press.bmwgroup-sport.com Motorsport arbeiten.

05.05.2013


BMW- Reaktionen auf den DTM-Saisonauftakt in Hockenheim

Hockenheim- Es war ein Auftakt nach Maß: Angeführt von Augusto Farfus (BR) und Dirk Werner (DE), die für einen Doppelsieg sorgten, erlebte BMW Motorsport in Hockenheim (DE) das erfolgreichste DTM-Rennen seit dem Comeback in der populären Tourenwagenserie im vergangenen Jahr. Fünf BMW Fahrer konnten Punkte sammeln, zudem gelang Farfus in 1:34,504 Minuten die schnellste Runde des Rennens. Lesen Sie hier, was BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt, die vier Teamchefs und die acht Fahrer nach dem erfolgreichen Saisonstart zu sagen hatten.

Jens Marquardt (BMW Motorsport Direktor):

„Dieser Saisonauftakt war der reine Wahnsinn. Ich muss der ganzen Mannschaft ein riesiges Kompliment aussprechen – und vor allem natürlich Augusto Farfus und Dirk Werner, die uns den ersten Doppelsieg nach unserem DTM-Comeback beschert haben. Augusto hat keinen einzigen Fehler gemacht, zudem war die Strategie vom BMW Team RBM perfekt. Dasselbe gilt für das BMW Team Schnitzer, das Dirk vom 20. auf den zweiten Platz nach vorn gebracht hat. Seine Aufholjagd war einfach fantastisch. Ich hoffe, für die Fans war das erste Rennen des Jahres genauso aufregend und spannend wie für uns. Für Timo Glock tut es mir leid. Am Anfang war er sehr gut unterwegs und konnte sich klasse nach vorn arbeiten. Aber ein neues Team hat eben eine Lernkurve, da gehören Rückschläge einfach dazu. Umso mehr freut es mich, dass sein Teamkollege Marco Wittmann in seinem ersten Rennen von ganz hinten auf Anhieb in die Punkte fahren konnte.“

Bart Mampaey (Teamchef, BMW Team RBM):

„Ich glaube, mit diesem Sieg sind wir endgültig in der DTM angekommen. Wir haben 2012 einige Zeit gebraucht, um uns zurechtzufinden, und uns auch in der Winterpause in vielen Bereichen noch einmal selbst hinterfragt. So etwas ist nicht einfach. Dafür möchte ich jedem einzelnen Teammitglied in meiner Mannschaft danken. Wir haben genau die richtigen Lehren gezogen – und sind heute mit dem Sieg belohnt worden. Das Rennen war kompliziert, und es gab sehr viele Entscheidungen zu treffen. Wir haben bei der Strategie etwas gewagt, aber sie ist am Ende sehr gut aufgegangen. Augusto Farfus hat eine fantastische Leistung gezeigt. Und auch Joey Hand kann mit diesem Einstand in unserem Team sehr zufrieden sein.“

Charly Lamm (Teamchef, BMW Team Schnitzer):

„Für BMW ist das natürlich ein fantastischer Start. Dirk Werner hat an diesem Wochenende ein Wechselbad der Gefühle erlebt. Nach dem schwierigen Qualifying konnte er sich von ganz hinten bis auf das Podium vorkämpfen. Das ist unglaublich. Für diese Leistung muss man ihm ein großes Kompliment aussprechen. Dasselbe gilt für die Boxenmannschaft und die Ingenieure. Unsere Stopps und auch die Strategie waren sehr gut. Bruno Spengler hat aus noch nicht geklärten Gründen im zweiten Stint an Boden verloren, danach aber ebenfalls toll gekämpft. Dafür wurde er noch mit dem fünften Rang belohnt.“

Stefan Reinhold (Teamchef, BMW Team RMG):

„Für unser Team ist das Wochenende nicht nach Plan verlaufen, denn wir waren mit hohen Erwartungen gestartet. Schon im Qualifying standen wir nicht da, wo wir stehen wollten. Dann kam der Frühstart von Martin Tomczyk dazu. Nach einer Berührung kurz nach dem Start traten am Auto von Andy Priaulx technische Probleme auf, die wir uns nun genau ansehen werden. Er hat mit stumpfen Waffen gekämpft. Trotzdem ein großes Dankeschön an meine Jungs. Sie haben in der Vorbereitung auf den Saisonstart hart gearbeitet. In zwei Wochen werden die Karten wieder neu gemischt.“

Ernest Knoors (BMW Team MTEK):

„An diesem Wochenende war für uns alles dabei. Gestern hatten wir mit Marco Wittmanns Auto ein paar Probleme, heute hatten wir mit Timo Glock Pech. Aber das ist eben die Lernkurve, die wir 2013 erleben werden. Wir können auch viel Positives aus Hockenheim mitnehmen. Ich bin sehr glücklich darüber, dass Marco ohne technische Probleme durchgefahren ist und unsere ersten Punkte ermöglicht hat. Das ist ein tolles Ergebnis. Timo hätte ebenfalls ein gutes Resultat holen können, aber leider ist uns da ein technischer Fehler unterlaufen. Daraus werden wir lernen und hart weiterarbeiten.“

Augusto Farfus (Startnummer 7, BMW Team RBM, Platz 1): Reifen: Option-Standard-Option (gebraucht)

„Das war eines der aufregendsten Rennen, die ich jemals erlebt habe. Mir war von Beginn an klar, dass ich vom zweiten Startplatz eine Chance auf den Sieg haben würde. Aber ich war unsicher, da niemand wissen konnte, wie sich das DRS und die Optionsreifen wirklich im Rennen auswirken. Die Fans haben viele Überholmanöver und einen super Fight auf der Strecke gesehen. Am Ende hat die perfekte Strategie meines Teams den Ausschlag für den Erfolg gegeben. Es ist ein unglaubliches Gefühl, mit einem Sieg in die Saison zu starten. Ein großes Dankeschön an BMW Motorsport und das BMW Team RBM. Das war ein unglaublicher Auftakt.“

BMW Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Presse-Kontakt. Jörg Kottmeier +49 170 566 6112 joerg.kottmeier@bmw.de Ingo Lehbrink +49 176 203 40224 ingo.lehbrink@bmw.de Media Website press.bmwgroup-sport.com Motorsport

Dirk Werner (Startnummer 2, BMW Team Schnitzer, Platz 2): Reifen: Standard-Option-Standard

„Das war ein magisches Rennen für mich. Nach dem schwachen Qualifying- Ergebnis war ich sehr enttäuscht. Denn ich hatte mir für dieses Wochenende sehr viel vorgenommen. Ich habe mich im Bett gewälzt, wollte am Morgen gar nicht aufstehen. Nur ein paar Stunden später sieht die Sache anders aus: Heute wird ganz sicher ein langer Abend. Mein Auto war sensationell. Ich hatte mir für 2013 vorgenommen, es auf das Podium zu schaffen. Dass das gleich im ersten Rennen geklappt hat, ist kaum zu glauben. So viel Action habe ich in einem Rennen selten erlebt. Das war ein perfekter Tag für mich.“

Bruno Spengler (Startnummer 1, BMW Team Schnitzer, Platz 5): Reifen: Option-Standard-Option (gebraucht)

„Ich bin ein wenig enttäuscht, denn heute wäre auch ein Podestplatz im Bereich des Möglichen gewesen. Mein Start war super, und ich konnte viele Plätze gutmachen. Nach dem ersten Boxenstopp und der Safety-Car-Phase bekam ich aus irgendeinem Grund starkes Untersteuern. Das Problem hat mich bis zum Rennende beschäftigt. Ich konnte nur noch versuchen, konstant meine Runden abzuspulen. Das Team hat schnell reagiert und mich zu meinem zweiten Reifenwechsel reingeholt. So habe ich noch viele Punkte gesammelt.“

Joey Hand (Startnummer 8, BMW Team RBM, Platz 7): Reifen: Option-Standard-Option (gebraucht)

„Ich ärgere mich ungemein über den Start. Ich habe den Motor einfach abgewürgt. Das wollte ich unbedingt wieder gutmachen. Das hat ganz gut geklappt. Ich habe für meine Jungs von BMW Motorsport und dem BMW Team RBM alles gegeben, schließlich haben sie über den Winter unglaublich hart gearbeitet. Ich wollte in meiner zweiten Saison ein Zeichen setzen. Und dieser erste Rennsonntag hat schon einmal viel Gutes gebracht. Ich bin auf jeden Fall happy.“

Marco Wittmann (Startnummer 21, BMW Team MTEK, Platz 9): Reifen: Standard-Option-Standard

„Ich bin sehr glücklich, denn nach dem Pech im Qualifying hatte ich nicht mehr damit gerechnet, es bis in die Punkteränge zu schaffen. Platz neun ist ein sehr gutes Ergebnis für mich. Ich hatte ein bisschen Pech mit den Optionsreifen, weil ich nach der Safety-Car-Phase im Verkehr feststeckte und sie nicht optimal nutzen konnte. Trotzdem ist das Ergebnis unglaublich. Vielen Dank an das Team, das bei der Strategie und den Boxenstopps einen tollen Job gemacht hat.“

Martin Tomczyk (Startnummer 15, BMW Team RMG, Platz 13): Reifen: Option-Standard-Standard

„Der Frühstart war ganz klar mein Fehler. Dafür habe ich mich schon beim Team entschuldigt. Nach dem Qualifying gestern hat sich der schwierige Start in die Saison heute fortgesetzt, aber wenigstens habe ich das Rennen beendet. Ich hatte einige gute Überholmanöver, und die Einführung von DRS und Optionsreifen scheint sich auszuzahlen. Ich freue mich auf die kommenden Rennen.“

Andy Priaulx (Startnummer 16, BMW Team RMG, Platz 17): Reifen: Standard-Option-Standard

„Das war kein gutes Wochenende. Wir hatten das Potenzial für ein besseres Ergebnis, aber ein Problem mit dem zweiten Gang hat uns eingebremst. Zudem war ich in der ersten Runde in einige Zweikämpfe verwickelt, bei denen mein Auto Schaden genommen hat. Dennoch stimmt es mich zuversichtlich, dass Augusto Farfus gewonnen hat und Dirk Werner von 20 auf zwei nach vorn gefahren ist. Das zeigt, was für uns in dieser DTM-Saison möglich ist.“

Timo Glock (Startnummer 22, BMW Team MTEK, Ausfall): Reifen: Option-Standard

„Insgesamt nehme ich viel Positives von meinem ersten DTM-Wochenende mit. Mein Start war gut, bereits nach der ersten Runde lag ich auf dem zehnten Platz. Danach habe ich mich weiter vorgekämpft und versucht, unsere Strategie so gut wie möglich umzusetzen. Allerdings bin ich in der Sachs-Kurve von der Strecke abgekommen und musste durch den Kies. Danach haben wir direkt unseren Boxenstopp absolviert. Leider saß danach ein Rad nicht so fest fest, wie es sollte. Ich habe heute einen Fehler gemacht und die Boxencrew auch – so ist es eben im Motorsport. Glückwunsch natürlich an BMW, Augusto und Dirk. Die Jungs haben einen tollen Job gemacht.“ BMW Group PressClub Sport

05.05.2013


Enttäuschender DTM-Auftakt für Audi

Timo Scheider auf Platz sechs bester Audi-Pilot in Hockenheim

  • Zwei Audi RS 5 DTM in den Punkterängen
  • 87.000 Zuschauer erleben turbulenten Saisonstart

Ingolstadt/Hockenheim, 5. Mai 2013 – Mit einem Audi RS 5 DTM an der Spitze des Feldes begann auf dem Hockenheimring vor 87.000 Zuschauern (am Wochenende) die neue DTM-Saison. Nach 42 spektakulären Runden mit jeder Menge Action auf der Strecke und packenden Überholmanövern endete der Auftakt für Audi mit einer Enttäuschung: Mit Timo Scheider und Mike Rockenfeller auf den Plätzen sechs und acht holten nur zwei Audi-Piloten Punkte.
 
Von der Pole-Position aus übernahm Timo Scheider im AUTO TEST Audi RS 5 DTM des Audi Sport Team Abt Sportsline mit einem optimalen Start sofort die Führung. Bis zu einer Safety-Car-Phase in Runde sechs duellierte er sich mit dem späteren Sieger Augusto Farfus. Während die meisten Piloten und auch Farfus sofort ihren ersten Pflicht-Boxenstopp absolvierten, wurde Scheider erst eine Runde später an die Box gerufen und fiel dadurch ans Ende des Feldes zurück.
 
Scheider gelang es, sich vom 18. Platz noch auf Position sechs nach vorne zu arbeiten. Bei seiner Aufholjagd gelang ihm die drittschnellste Rennrunde. Kurz vor dem Ziel holte der Audi-Pilot auch noch Gary Paffett (Mercedes-Benz) und Bruno Spengler (BMW) ein, konnte die beiden DTM-Champions aber nicht mehr attackieren.
 
„Das war heute leider nicht unser Tag“, sagte Timo Scheider nach dem Rennen. „Wir haben während der Safety-Car-Phase strategisch nicht optimal reagiert. Dadurch haben wir eine bessere Platzierung weggeworfen. Aber wichtig ist, dass der Speed im Rennen da war – wir greifen in Brands Hatch wieder voll an.“
 
In die Punkteränge nach vorne kämpfte sich auch Mike Rockenfeller, der mit dem Schaeffler Audi RS 5 DTM des Audi Sport Team Phoenix vom 14. Platz gestartet war. Obwohl er durch einen langsamen zweiten Boxenstopp und einige Rangeleien Zeit verlor, beendete der Le-Mans-Sieger von 2010 den Saisonauftakt auf Rang acht.
 
Jamie Green (Red Bull Audi RS 5 DTM) versuchte durch einen langen letzten Stint auf Optionsreifen Boden gutzumachen. Weil er das Streckenlimit nicht einhielt, wurde gegen den Briten erst eine Rundenzeitstrafe und anschließend eine Durchfahrtstrafe ausgesprochen. Damit blieb Green nur Platz 14.
 
Miguel Molina fing sich an seinem Audi RS 5 DTM bereits in der Startrunde einen Reifenschaden ein. Gegen Filipe Albuquerque (Audi Financial Services RS 5 DTM/Audi Sport Team Rosberg) wurde eine Durchfahrstrafe wegen überhöhter Geschwindigkeit in der Boxengasse verhängt. Molina und Albuquerque beendeten das Rennen auf den Plätzen 15 und 16.
 
Nicht ins Ziel kamen Mattias Ekström (Red Bull Audi RS 5 DTM), Edoardo Mortara (Playboy Audi RS 5 DTM) und Adrien Tambay (Audi ultra RS 5 DTM). Mattias Ekström beschädigte sich im Getümmel der Startrunde die Frontpartie seines RS 5 DTM, verlor später die Motorhaube und musste schließlich wegen eines Schadens an der Kraftübertragung aufgeben. An Edoardo Mortaras Auto wurde der Frontsplitter in der Startrunde so stark beschädigt, dass ein Weiterfahren keinen Sinn mehr machte. „Iron Man“ Adrien Tambay musste seinen RS 5 DTM nach nur vier Runden wegen eines Feuers im Motorraum abstellen.
 
„Das war ein enttäuschender Saisonauftakt für Audi“, sagte Dieter Gass, Leiter DTM bei Audi Sport. „Keines unserer Autos ist ohne Zwischenfälle über die Runden gekommen. Besonders ärgerlich war, dass wir Timo (Scheider) nicht gleich in der ersten Runde des Safety-Cars an die Box geholt haben, was ihn um ein mögliches Podiumsergebnis gebracht hat. Dass er von Platz 18 mit starken Zeiten noch bis auf Rang sechs nach vorne fahren konnte, zeigt, dass heute mehr möglich gewesen wäre.“
 
Das nächste Rennen der DTM steht bereits in 14 Tagen in Brands Hatch vor den Toren Londons (Großbritannien) auf dem Programm.
 
Audi Kommunikation Motorsport

05.05.2013


Audi-Stimmen nach dem Rennen in Hockenheim

Ingolstadt/Hockenheim, 5. Mai 2013 – Ein zu später erster Boxenstopp brachte Audi-Pilot Timo Scheider beim DTM-Auftakt auf dem Hockenheimring um die Chance auf ein Podiumsergebnis. Die Stimmen nach dem Rennen.
 
Dr. Wolfgang Ullrich (Audi-Motorsportchef): „Die Fans haben einen sehr spannenden Saisonauftakt der DTM erlebt. Der neue DRS-Klappflügel und die Optionsreifen hatten den gewünschten Effekt. Wir haben sehr unterschiedliche Strategien gesehen, harte Zweikämpfe und tolle Überholmanöver. Alle drei Hersteller liegen eng zusammen. Nach unserem Geschmack war der Rennverlauf natürlich nicht. Das wollen wir in 14 Tagen in Brands Hatch ändern.“
 
Dieter Gass (Leiter DTM): „Das war ein enttäuschender Saisonauftakt für Audi. Keines unserer Autos ist ohne Zwischenfälle über die Runden gekommen. Besonders ärgerlich und schade war, dass wir Timo (Scheider) nicht gleich in der ersten Runde des Safety-Cars an die Box geholt haben, was ihn um ein mögliches Podiumsergebnis gebracht hat. Dass er von Platz 18 mit starken Zeiten noch bis auf Rang sechs nach vorne fahren konnte, zeigt, dass heute mehr möglich gewesen wäre.“
 
Timo Scheider (AUTO TEST Audi RS 5 DTM), Platz 6
„Ich hatte einen guten Start. Augusto (Farfus) und ich waren uns aufgrund der Reifensituation einig: Wir wollten die Chance nutzen, vom Feld wegzufahren. Als das DRS aktiv war, hat er mich überholt. Ich wollte danach das DRS nutzen, aber dann kam die Safety-Car-Phase und wir haben nicht die richtige Entscheidung für den Zeitpunkt des Boxenstopps getroffen. So eine Entscheidung passiert in Bruchteilen von Sekunden. Wir hätten heute sicherlich ein Podium oder einen Sieg einfahren können. Wenn man sieht, wie gut unser Speed zum Ende hin war, tut das ganz schön weh.“
 
Mike Rockenfeller (Schaeffler Audi RS 5 DTM), Platz 8
„Das Qualifying war unser Problem an diesem Wochenende, weil wir einfach zu weit hinten standen. Im Rennen haben wir nicht so viel falsch gemacht, einmal abgesehen vom zweiten Boxenstopp, bei dem wir zwei Sekunden verloren haben, weil etwas geklemmt hat. Dann hing ich noch hinter einem Markenkollegen fest, als ich im Fight mit Bruno Spengler war. Ohne diese beiden kleinen Zwischenfälle wäre vielleicht Platz fünf möglich gewesen, so bin ich Achter geworden. Das ist auf der einen Seite ein wenig enttäuschend, aber wenn man von Platz 14 in die Punkte kommt bei einem Rennen mit so vielen Fragezeichen, ist das eine gute Schadensbegrenzung.“
 
Jamie Green (Red Bull Audi RS 5 DTM), Platz 14
„Ein hartes Rennen. Mein Speed war okay, aber nicht sehr stark. Mein Hauptproblem war, dass ich zum Ende des Rennens eine Rundenzeitstrafe bekam und langsamer fahren sollte. Ich konnte jedoch nicht einschätzen, wie schnell ich war und bremste. Mein Ingenieur sagte, das sei nicht genug, deshalb musste ich in der nächsten Runde wieder abbremsen. Später bekam ich dann eine Durchfahrtsstrafe. Schade! Nur weil ich einmal in Kurve eins weiter herausgefahren bin, aber sicherlich keinen Vorteil dadurch hatte, verlor ich 35 Sekunden.“
 
Miguel Molina (Audi RS 5 DTM), Platz 15
„Ich hatte nach dem Reifenschaden gleich zu Beginn des Rennens ein gutes Tempo. Wir konnten die Optionsreifen nutzen und waren am Ende auch mit den Standardreifen schnell. Ich freue mich auf Brands Hatch. Diese Strecke mag ich wirklich gern und bin zuversichtlich.“
 
Filipe Albuquerque (Audi Financial Services RS 5 DTM), Platz 16
„Es war ein verrücktes Rennen. Bei meinem ersten Boxenstopp funktionierte der Knopf für den Speedlimiter in der Boxengasse nicht und ich war zu schnell. Deshalb bekam ich eine Durchfahrtsstrafe. Danach lief es ganz gut. Später bekam ich eine weitere Strafe aus dem Nichts, denn ich war mir sicher, nicht in Kurve eins über die Linie gefahren zu sein. Leider ein Rennen zum Abhaken.“
 
Mattias Ekström (Red Bull Audi RS 5 DTM), Ausfall
„Das war kein perfekter Saisonstart. Zu Beginn war es mit den Standardreifen nicht einfach. Als ich die Motorhaube verlor, wurde das Auto noch schwieriger zu fahren. Als etwas am Antriebsstrang brach und ich keinen Vortrieb mehr hatte, musste ich aufhören.“
 
Edoardo Mortara (Playboy Audi RS 5 DTM), Ausfall
„Für uns war es ein schwieriges Rennwochenende. Wir hoffen jetzt auf Brands Hatch. Es kann nur bessern werden.“
 
Adrien Tambay (Audi ultra RS 5 DTM), Ausfall
„Es war wieder kurzes Rennen in Hockenheim. Beim Start hat die Handbremse nicht funktioniert, ich hatte einen Frühstart und bekam eine Strafe. Später merkte ich, wie die Motorleistung nachließ, danach fing das Auto Feuer. Den Grund dafür kennen wir noch nicht, wir müssen das noch untersuchen. Hoffentlich haben wir nächstes Mal mehr Glück.“
 
Hans-Jürgen Abt (Teamchef Audi Sport Team Abt Sportsline): „Es war ein sehr turbulentes Rennen mit vielen Positionskämpfen. Es tut uns leid, dass wir Timo (Scheider) nicht während der Safety-Car-Phase zum Boxenstopp hereingeholt haben. Aber die Kommunikation hat zu lang gedauert, deshalb hat er etwa 20 Sekunden verloren. Nichtsdestotrotz haben wir gesehen, dass wir eine gute Pace haben, speziell mit Timos Auto, darauf müssen wir aufbauen.“
 
Ernst Moser (Teamchef Audi Sport Team Phoenix): „Wie erwartet, war es ein turbulentes Rennen. Die neuen Regeln haben viel Action gebracht. Mit Mike (Rockenfeller) sind wir sehr zufrieden, er ist vom Platz 14 auf acht gefahren. Wenn unser Boxenstopp optimal gepasst hätte, wäre Platz vier oder fünf möglich gewesen. Miguel (Molina) hatte Pech, dass er in der Startrunde einen Optionsreifen zerstört hat. Dadurch musste er das ganze Rennen auf Standardreifen bestreiten. Er ist damit ein super Rennen gefahren und hatte einen guten Speed.“
 
Arno Zensen (Teamchef Audi Sport Team Rosberg): „Es war leider nicht unser Wochenende. Edo (Mortara) hatte nach dem Start einen Kontakt und hatte sein Auto vorne beschädigt. Dann kam noch ein Rempler hinten dazu, sein Auto war nicht mehr fahrbar und wir haben aufgehört. Filipe (Albuquerque) hatte einen guten Start und es lief von der Strategie her gut. Wir hatten einen frühen Boxenstopp und dann kam das Safety Car, was optimal war. Filipe war aber leider in der Boxengasse zu schnell und wurde bestraft. Später kamen noch weitere Strafen hinzu.“ Audi Kommunikation Motorsport

05.05.2013


Der zweimalige Champion meldet sich zurück - Pole für Timo Scheider

Hockenheim-  Der Startschuss für die DTM-Saison 2013 ist gefallen. Das Auftakt-Qualifying auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg entschied Timo Scheider im Audi RS 5 DTM für sich. Der DTM-Champion von 2008 und 2009 startet am Sonntag von der Pole-Position. Der 34-Jährige benötigte für den 4,574 Kilometer langen Kurs 1:35,918 Minuten und verwies den Brasilianer Augusto Farfus (BMW) und Christian Vietoris (Mercedes-Benz) auf die Plätze zwei und drei.

Für Scheider ist es bereits die elfte Pole in der DTM. „Ich bin extrem happy. Das ist ein perfekter Start in die Saison. Heute haben wir eine richtig gute Runde hinbekommen. Mal schauen, wie viele gute es am Sonntag im Rennen werden", sagte Scheider nach dem Qualifying, das nach anhaltendem Regen auf nasser Strecke begonnen hatte. Die Bedingungen verbesserten sich aber stetig und der Asphalt trocknete zum Ende hin ab.

Farfus, der das Rennen in seinem BMW M3 DTM neben Scheider aus der ersten Startreihe beginnen wird, äußerte sich ebenfalls zufrieden über sein Qualifikationsergebnis: „Das war ein schwieriges Qualifying mit wechselnden Bedingungen. Ich habe es gut hinbekommen und bin mit Platz zwei sehr zufrieden. Das wird spannend morgen, gerade mit den neuen Features Options-Reifen und DRS.“

Der Rückstand von Christian Vietoris im DTM Mercedes AMG C-Coupé auf die Tagesbestzeit betrug 0,276 Sekunden. Vietoris sagte: „Wir wussten nicht, wo wir stehen. Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden. Das Team hat einen tollen Job gemacht. Ich habe im finalen Qualifying-Abschnitt gepusht, aber Augusto und Timo leider etwas mehr.“

Ärgerlich endete das Qualifying für Robert Wickens (Mercedes-Benz). Zum ersten Mal in seiner DTM-Karriere schaffte es der Kanadier in die letzte Runde des vierstufigen Qualifyings, dort überfuhr er im Kampf um Platz eins jedoch mit allen Reifen die Streckenbegrenzung, woraufhin seine Rundenzeit von der Rennleitung gestrichen wurde. Hinter dem Schweden Mattias Ekström (Audi) auf Platz fünf landeten die beiden großen Titel-Konkurrenten des Vorjahres, Gary Paffett (Mercedes-Benz) und DTM-Champion Bruno Spengler (BMW) auf den Rängen sechs und sieben. „Die Sieben war meine Startnummer in 2012, von daher ist das Ergebnis gar nicht so schlecht“, erklärte Spengler mit einem Schmunzeln.

Eine beeindruckende Leistung zeigte der jüngste Fahrer seit der Gründung der DTM, Pascal Wehrlein (Mercedes-Benz). Der 18-Jährige wurde bei seinem ersten DTM-Qualifying Achter.

Die DTM boomt, und sogar der dreimalige Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel ließ es sich nicht nehmen, das erste Qualifying des Jahres an der Strecke aus nächster Nähe zu verfolgen. Wie seine Kollegen Nico Rosberg und Nico Hülkenberg beobachtete Vettel die Qualifying-Premiere von Timo Glock (BMW), die der ehemalige Formel-1-Pilot auf Platz 15 beendete. „Es ist richtig schade, dass ich nicht weiter vorn gelandet bin. Ich fühlte mich sehr wohl im Auto, aber wir müssen den Reifen noch verstehen lernen, gerade bei nassen Bedingungen", sagte Glock.

Zwei technische Neuerungen kommen am Sonntag erstmals im Rennen zum Einsatz: Das Drag Reduction System (DRS), bei dem die Fahrer vom Cockpit aus kurzfristig ihren Heckflügel verstellen und damit ihre Höchstgeschwindigkeit erhöhen können, sowie der Options-Reifen, der sich durch eine weichere Gummimischung vom gewohnten DTM-Pneu unterscheidet und für einen gewissen Zeitraum um rund 1 bis 1,5 Sekunden schnellere Rundenzeiten ermöglicht.

Das erste Rennen der Saison über 42 Runden und 192,108 Kilometer beginnt am Sonntag um 13:30 Uhr (MEZ). Die ARD überträgt bereits ab 13:15 Uhr live. www.dtm.com ITR e.V., Presse

04.05.2013


Neu für die DTM-Fans

Boxenstopp-Training hautnah

Hockenheim - Der Sonntagmorgen bietet den Fans der DTM ab sofort eine neue Attraktion. Alle Teilnehmer des traditionellen Pitwalk können den Teams erstmals am Sonntag in Hockenheim aus nächster Nähe beim Boxenstopp-Training zuschauen.

Bei jedem der zehn Rennen der populärsten internationalen Tourenwagenserie heißt es in dieser Saison für die Reifenwechsel-Crews: Früh aufstehen. Von 8:55 Uhr bis 9:25 Uhr werden Boxenstopps geübt - mit Zuschauern. Alle Inhaber eines Fahrerlagertickets stehen beim Pitwalk in der ersten Reihe, wenn insgesamt 11 Autos zum Reifenwechsel anrollen. Aus Sicherheitsgründen werden die DTM-Boliden zum Reifenwechsel geschoben, die Motoren bleiben aus.

„Mit diesem Boxenstopp-Training bieten wir unseren Fans eine wirklich interessante Neuerung. So können die Zuschauer die Arbeit der Mechaniker aus nächster Nähe verfolgen und dabei echte Rennatmosphäre schnuppern“, sagt Hans Werner Aufrecht, Vorstandsvorsitzender des DTM-Rechteinhabers und -vermarkters ITR e.V. „Die Autogrammstunden am Samstag und Sonntag bieten zudem die Möglichkeit, die Piloten persönlich zu treffen.“

Jedes Zwei-Wagen-Team der drei in der DTM engagierten Premium-Automobilhersteller Audi, BMW und Mercedes-Benz setzt für dieses Boxenstopp-Training jeweils ein Fahrzeug ein. In wenigen Sekunden werden die DTM-Boliden komplett abgefertigt. Diese Neuerung bietet nicht nur den DTM-Fans einen Mehrwert, sondern auch den Team eine willkommene Gelegenheit zum Training. Denn die Boxenstopps sind in den Rennen der DTM sehr wichtig, weil die Abstände in dem extrem ausgeglichenen Feld oft sehr gering sind. So kann ein perfekter Reifenwechsel durchaus über Sieg und Niederlage entscheiden.

Neu für die Fans ist in diesem Jahr aber nicht nur das Boxenstopp-Training. Die Besucher an der Rennstrecke können sich zudem über zwei Autogrammstunden mit allen 22 Fahrern und ein weiteres Konzert freuen. Die Piloten werden in dieser Saison samstags um 13:30 Uhr während des Pitwalks in der Boxengasse sowie sonntags um 10:30 Uhr im DTM-Shop am Showtruck für Autogrammwünsche der Fans zur Verfügung stehen. Zusätzlich zur ARD Chartshow am Sonntag, bei der in Hockenheim um 11:45 Uhr Tim Bendzko den DTM-Song 2013 „Ich steh nicht mehr still“ erstmals live präsentieren wird, findet am Samstag um 13:40 Uhr ein weiteres Konzert statt. Beim Auftaktwochenende in Hockenheim tritt die Band Black Cat Bone auf.

DTM, Presse

04.05.2013


Audi RS 5 DTM startklar für Hockenheim

• Neuzugang Jamie Green feiert beim Saisonauftakt seine Audi-Premiere

• DRS, Optionsreifen und enger Zeitplan: Neue Regeln bringen Spannung

• Iron Man 3: spektakuläres Design auf dem RS 5 DTM von Adrien Tambay

Ingolstadt/Hockenheim- Mit einem routinierten Fahrerkader, der insgesamt 478 Rennen, 34 Siege und vier Titel auf sich vereint, sowie einem in vielen Details optimierten Audi RS 5 DTM startet Audi am 5. Mai in die DTMSaison 2013. Für zusätzliche Spannung sorgen in diesem Jahr technische Neuerungen wie der Einsatz von Optionsreifen und eines im Fahrbetrieb verstellbaren Heckflügels.

Selten zuvor ist die DTM mit so vielen Unbekannten in eine neue Saison gegangen. Entsprechend groß ist die Spannung in der Mannschaft von Audi Sport und bei den Audi Sport Teams Abt Sportsline, Phoenix und Rosberg. Nach einem arbeitsintensiven Winter und positiven Testfahrten in den vergangenen Wochen freuen sich Mechaniker, Ingenieure und Fahrer gleichermaßen auf das erste echte Kräftemessen mit BMW und Mercedes-Benz in diesem Jahr.

Dabei warten gleich drei Neuerungen auf die Teams und Piloten:

• Das „Drag Reduction System“ (DRS), mit dem der Heckflügel per Knopfdruck am Lenkrad flach gestellt werden kann, soll das Überholen auf der Strecke erleichtern. Zwischen fünf und zehn km/h Geschwindigkeitsvorteil kann das System bringen – wie es sich im direkten Duell mit der Konkurrenz verhält, ist vor dem Auftakt noch mit einem Fragezeichen versehen.

• Der von Reifenpartner Hankook entwickelte Optionsreifen erlaubt für eine bestimmte Anzahl von Runden schnellere Zeiten und gibt den Strategen ein zusätzliches taktisches Mittel an die Hand.

• Der kompaktere Zeitplan des Renn-Wochenendes schränkt die Arbeitszeit für die Mechaniker stark ein. Mit nur einem 90-minütigen Freien Training vor dem Qualifying ist mehr denn je die Erfahrung von Teams und Fahrern gefragt. Ein Fakt, der Audi in die Karten spielen könnte: Mit insgesamt 478 Rennen, 34 Siegen und vier Titeln hält der Fahrerkader der Vier Ringe alle Spitzenwerte in der Serie. Die drei Audi Sport Teams vereinen darüber hinaus das Know-how von mehr als 450 DTM-Rennen auf sich.

Trotz seiner 83 DTM-Rennen wieder ein Rookie ist Jamie Green, der in Hockenheim sein erstes Renn-Wochenende als Audi-Werksfahrer absolviert. Der Brite, der schon acht Läufe – darunter allein vier auf dem Norisring – gewonnen hat, ist der einzige Neuzugang im Fahrerkader der Ingolstädter. Daneben vertrauen Audi- Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich und Dieter Gass, Leiter DTM, auf Fahrer des Vorjahres: ein Mix aus erfahrenen Piloten und ehrgeizigen Youngstern mit einem Altersdurchschnitt von 28 Jahren.

Der jüngste von ihnen wird in Hockenheim einen ganz besonderen Auftritt haben: Adrien Tambay wirbt auf seinem Overall und seinem Audi RS 5 DTM für den Kinofilm „Iron Man 3“. Auch seine Boxencrew tritt ganz im Zeichen des Helden auf. In dem neuen Actionstreifen der Marvel-Reihe mit Robert Downey Jr. und Gwyneth Paltrow spielt der Audi R8 e-tron eine der Hauptrollen. Filmstart in Deutschland ist am Mittwoch, 1. Mai, vor dem DTM-Wochenende in Hockenheim.

Mit dem kompakten Zeitplan haben sich auch die beiden wichtigsten Termine des Wochenendes leicht geändert: Das Qualifying beginnt am Samstag, 4. Mai, um 14:30 Uhr, das Rennen startet am Sonntag bereits um 13:30 Uhr. Die ARD überträgt an beiden Tagen wie immer live im „Ersten“. Tickets für alle DTM Rennen der Saison 2013 gibt es unter www.audi-motorsport.com/DTM

Stimmen der Verantwortlichen

Dieter Gass (Leiter DTM): „Ich freue mich auf die noch engere Zusammenarbeit mit den Fahrern und den Teams in der DTM. Der erste Einsatz in Hockenheim ist Neuland für mich, aber ich weiß eine starke Mannschaft an meiner Seite, die wie ich hoch motiviert an die Arbeit geht. Der Saisonauftakt wird interessant, denn eine genaue Standortbestimmung ist auch nach den Testfahrten der vergangenen Wochen nicht möglich. In den wenigen Bereichen, in denen es das Reglement zulässt, haben wir bei Audi Sport im Winter extrem hart gearbeitet. Jetzt werden wir gemeinsam alles dafür tun, damit sich dieser Einsatz auszahlt und wir wieder auf Augenhöhe mit unseren Wettbewerbern kämpfen können.“

Hans-Jürgen Abt (Teamchef Audi Sport Team Abt Sportsline): „Schön, dass es endlich wieder losgeht. Wir haben den Winter genutzt, um uns als Team wieder perfekt auf die neuen Herausforderungen dieser Saison vorzubereiten. Mit den neuen taktischen Optionen und den kürzeren Trainingsmöglichkeiten ist Teamwork mehr denn je gefragt. Auch unser Neuzugang Jamie Green hat sich gleich bestens eingefügt und frischen Wind in die Mannschaft gebracht. Nach einem schwierigen Jahr 2012 ist die Motivation des ganzen Teams so groß wie nie. Wir werden versuchen, mit einem guten Ergebnis in Hockenheim gleich eine Menge Schwung für die Saison zu holen.“

Ernst Moser (Teamchef Audi Sport Team Phoenix): „Nach sechs Monaten ohne DTM-Rennen brennt die ganze Mannschaft darauf, dass es endlich wieder ernst wird. Wir haben acht Testtage gehabt und besonders die Erkenntnisse aus Hockenheim stimmen mich positiv. Jetzt wird es Zeit herauszufinden, wo wir im Qualifying und im Rennen im Vergleich zur Konkurrenz wirklich stehen.“

Arno Zensen (Teamchef Audi Sport Team Rosberg): „Wir freuen uns, dass es endlich wieder losgeht. Die komplette Mannschaft ist hoch motiviert – auch weil Hockenheim das Heimspiel unseres Teams ist. Letztes Jahr haben wir unsere Saisonziele erreicht, sind bestes Audi-Team geworden und auch die beiden Siege der Marke gingen auf unser Konto. Daran wollen wir anknüpfen.“

Fakten und Stimmen der Audi-Fahrer

Filipe Albuquerque (27/P), Audi Financial Services RS 5 DTM #6 (Audi Sport Team Rosberg)

• Wurde vor der Saison von seiner Heimatstadt Coimbra für seine Leistungen geehrt

• Startet in seine dritte Saison im selben Team mit demselben Teamkollegen

„Ich bin gespannt, wie sehr sich die Autos aller Marken trotz des engen Reglements im Winter weiterentwickelt haben. DRS, Optionsreifen, weniger Zeit auf der Strecke an einem Wochenende – schauen wir mal, wie die Fahrer damit zurechtkommen. Ich hoffe, mir gelingt das gut.“

Mattias Ekström (34/S), Red Bull Audi RS 5 DTM #11 (Audi Sport Team Abt Sportsline)

• Ist der dienstälteste und mit 17 Siegen erfolgreichste Audi-DTM-Fahrer

• Hat den Saisonauftakt in Hockenheim schon zweimal gewonnen

„Hockenheim wird eines der spannendsten Rennen meiner DTM-Karriere. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich schon mal so aufgeregt war. Die Weiterentwicklung der Autos, DRS, Optionsreifen – es gibt viele unbekannte Faktoren. Im Vorjahr hat die Saison mit einer Pole-Position in Hockenheim für mich sehr gut begonnen. Wäre natürlich toll, wenn wir wieder so einen Start erwischen.“

Jamie Green (30/GB), Red Bull Audi RS 5 DTM #12 (Audi Sport Team Abt Sportsline)

• Bestreitet in Hockenheim sein erstes DTM-Rennen für Audi

• Stand in Hockenheim schon siebenmal auf dem Podium und feierte zwei Siege

„Für mich ist das Rennen in Hockenheim nicht nur eine große Herausforderung, sondern auch der Beginn eines neuen Lebensabschnitts. Ein rot-silberner Overall, ein Auto in Red-Bull-Farben, jede Menge Ringe – alles seit meinem Wechsel zu Audi ist sehr aufregend für mich. Das erste Rennen wird der bisherige Höhepunkt dieser Phase sein. Ich freue mich sehr darauf und bin gespannt zu sehen, wo wir stehen.“

Miguel Molina (24/E), Audi RS 5 DTM #20 (Audi Sport Team Phoenix)

• Erzielte in Hockenheim sein bisher einziges Podiumsresultat in der DTM

• Hat sich einen Zweitwohnsitz in Adenau zugelegt, um öfter beim Team zu sein

„Ich freue mich riesig auf Hockenheim, denn der Winter kam mir dieses Mal besonders lang vor. Es wird ungewohnt sein, erst Samstag zum ersten Mal auf die Rennstrecke zu gehen. Auch mit den neuen Regeln gibt es noch einige Fragezeichen. Aber ich bin optimistisch, denn wir haben während der Testfahrten sehr viel aussortieren können und kommen gut vorbereitet zum ersten Rennen.“

Edoardo Mortara (26/F/I), Playboy Audi RS 5 DTM #5 (Audi Sport Team Rosberg)

• Holte 2012 in Spielberg und Zandvoort die einzigen beiden DTM-Siege für Audi

• Gewann nach der Saison 2012 in Macau erneut den GT Cup im Audi R8 LMS ultra

„Das Schöne vor dem ersten Rennen ist: Keiner weiß so richtig, wo er im Vergleich zur Konkurrenz steht. Ich traue mir auch keine Prognose zu. Ich hoffe, dass sich unsere harte Arbeit in den vergangenen Monaten auszahlt und wir in der Saison 2013 konkurrenzfähiger als im letzten Jahr sind.“

Mike Rockenfeller (29/D), Schaeffler Audi RS 5 DTM #19 (Audi Sport Team Phoenix)

• War in der Saison 2012 bester Audi-Pilot in der DTM

• Konzentriert sich 2013 ausschließlich auf die Einsätze in der DTM

„Der Saisonauftakt in Hockenheim ist für mich einer der Höhepunkte der ganzen Saison. Eine tolle Strecke, viele Zuschauer im Motodrom und jede Menge Spannung. Und mit den neuen Möglichkeiten, die das Überholen auf der Strecke erleichtern, wird es für die Zuschauer noch aufregender – für uns Fahrer übrigens auch.“

Timo Scheider (34/D), AUTO TEST Audi RS 5 DTM #23 (Audi Sport Team Abt)

• Ist der einzige Pilot im Feld, der schon beim DTM-Comeback 2000 am Start war

• Holte mit einem schwarzen Auto seine beiden DTM-Titel 2008 und 2009

„Bei mir ist das Kribbeln im Bauch schon sehr deutlich vorhanden. Die Vorfreude auf das erste Rennen ist groß. Ich ganz persönlich hatte einen tollen Winter mit vielen schönen Erlebnissen und Momenten. Diese positive Grundstimmung möchte ich gern mit ins Cockpit nehmen. Ich sitze außerdem nach einigen Jahren wieder in einem schwarzen Auto. Mit dieser Farbe habe ich schon zwei Titel geholt und auch die Gedanken daran geben mir einen Extraschub Motivation.“

Adrien Tambay (22/F), Audi ultra RS 5 DTM #24 (Audi Sport Team Abt)

• Ist mit 22 Jahren der jüngste Pilot im DTM-Fahrerkader von Audi

• Wirbt in Hockenheim auf Overall und Auto für den Kinofilm „Iron Man 3“

„Ich kann mich noch gut an das vergangene Jahr erinnern, als ich in Hockenheim mein erstes DTM-Rennen überhaupt bestritten habe. Jetzt ist vieles anders: Ich habe mehr Erfahrung, stand schon einmal auf dem Podium, wir haben neue Regeln und neue Konkurrenten. Ich freue mich auf Hockenheim und bin gespannt, welche Erinnerungen ich dieses Mal vom ersten Rennen mitnehmen werde.“

Die Audi-Fahrer in der DTM 2013

Filipe Albuquerque (P): * 13.06.1985 in Coimbra (P); Wohnort: Coimbra (P); ledig (Partnerin Joana); Größe: 1,74 m; Gewicht: 65 kg; Audi-Fahrer seit 2011; DTMRennen: 20; Pole-Positions: 0; Siege: 0 (bestes Ergebnis: Platz 2); Schnellste Runden: 0; Punkte: 35; DTM-Titel: 0; bestes Ergebnis DTM Hockenheim: 10.

Mattias Ekström (S): * 14.07.1978 in Falun (S); Wohnort: Salenstein (CH); ledig (Partnerin Heidi), ein Sohn (Mats), eine Tochter (Hanna); Größe: 1,83 m; Gewicht: 79 kg; Audi-Fahrer seit 1999; DTM-Rennen: 124; Pole-Positions: 19; Siege: 17; Schnellste Runden: 12; Punkte: 615; DTM-Titel: 2 (2004, 2007); bestes Ergebnis DTM Hockenheim: 1.

Jamie Green (GB): * 14.06.1982 in Leicester (GB); Wohnort: Monaco (MC); verheiratet mit Ginny, zwei Söhne (Zachary James und William); Größe: 1,78 m; Gewicht: 70 kg; Audi-Fahrer seit 2013; DTM-Rennen: 83; Pole-Positions: 6; Siege: 8; Schnellste Runden: 13; Punkte: 361,5; DTM-Titel: 0; bestes Ergebnis DTM Hockenheim: 1.

Miguel Molina (E): * 17.02.1989 in Barcelona (E); Wohnort: Lloret de Mar (E); ledig; Größe: 1,75 m; Gewicht: 64 kg; Audi-Fahrer seit 2010; DTM-Rennen: 31; Pole- Positions: 2; Siege: 0 (bestes Ergebnis: Platz 3); Schnellste Runden: 1; Punkte: 34; DTM-Titel: 0; bestes Ergebnis DTM Hockenheim: 3.

Edoardo Mortara (F/I): * 12.01.1987 in Genf (CH); Wohnort: Genf (CH); verlobt; Größe: 1,82 m; Gewicht: 75 kg; Audi-Fahrer seit 2011; DTM-Rennen: 20; Pole- Positions: 1; Siege: 2; Schnellste Runden: 0; Punkte: 103; DTM-Titel: 0; bestes Ergebnis DTM Hockenheim: 6.

Mike Rockenfeller (D): * 31.10.1983 in Neuwied (D); Wohnort: Landschlacht (CH); ledig (Partnerin Susanne); Größe: 1,75 m; Gewicht: 68 kg; Audi-Fahrer seit 2007; DTM-Rennen: 61; Pole-Positions: 1; Siege: 1; Schnellste Runden: 2; Punkte: 159; DTM-Titel: 0; bestes Ergebnis DTM Hockenheim: 3.

Timo Scheider (D): * 10.11.1978 in Lahnstein (D); Wohnort: Lochau (A); ledig (Partnerin Jessica), ein Sohn (Loris-Romeo); Größe: 1,78 m; Gewicht: 72 kg; Audi- Fahrer seit 2006; DTM-Rennen: 129; Pole-Positions: 10; Siege: 6; Schnellste Runden: 9; Punkte: 373; DTM-Titel: 2 (2008, 2009); bestes Ergebnis DTM Hockenheim: 1.

Adrien Tambay (F): * 25.02.1991 in Paris (F); Wohnort: Lochau (A); ledig; Größe: 1,81 m; Gewicht: 69 kg; Audi-Fahrer seit 2012; DTM-Rennen: 10; Pole-Positions: 0; Siege: 0 (bestes Ergebnis: Platz 2); Schnellste Runden: 0; Punkte: 28; DTM-Titel: 0; bestes Ergebnis DTM Hockenheim: –

Audi-Bilanz in der DTM (seit 1990)

Meistertitel: 8 (in 16 Jahren)

Siege: 63 (in 198 Rennen)

Pole-Positions: 67 (in 162 Qualifyings)

Schnellste Runden: 54 (in 198 Rennen)

Podiumsplatzierungen: 200 (in 198 Rennen)

Alle Hockenheim-Sieger (Auftakt)

2000 Bernd Schneider (Mercedes-Benz),

2001 Bernd Schneider (Mercedes-Benz)

2002 Laurent Aiello (Abt-Audi)

2003 Bernd Schneider (Mercedes-Benz)

2004 Gary Paffett (Mercedes-Benz)

2005 Jean Alesi (Mercedes-Benz)

2006 Bernd Schneider (Mercedes-Benz)

2007 Mattias Ekström (Audi)

2008 Mattias Ekström (Audi)

2009 Tom Kristensen (Audi)

2010 Gary Paffett (Mercedes-Benz)

2011 Bruno Spengler (Mercedes-Benz)

2012 Gary Paffett (Mercedes-Benz)

So lief es im Vorjahr: Audi A5 DTM beim Debüt auf dem Podium

Nach erfolgreichen acht Jahren mit dem Audi A4 DTM feierte im Vorjahr der Audi A5 DTM beim Saisonauftakt seine Rennpremiere. Mattias Ekström startete von der Pole-Position und übernahm am Start sofort die Führung, die er bis zur fünften Runde hielt, ehe er sich in Kurve zwei verbremste, hinter Jamie Green und kurz darauf auch hinter den späteren Sieger Gary Paffett zurückfiel. In der Folge konzentrierte sich der Schwede darauf, den dritten Platz zu sichern. Die Markenkollegen Mike Rockenfeller (5.), Miguel Molina (9.) und Filipe Albuquerque (10.) holten ebenfalls Punkte.

Infos zur Strecke

Streckenlänge: 4,574 km

Renndistanz: 42 Runden = 192,108 km

DTM-Streckenrekord Qualifying: Mattias Ekström (Audi), 25.10.2008, 1.32,244 Min. = 178,509 km/h

DTM-Streckenrekord Rennen: Paul Di Resta (Mercedes-Benz), 26.10.2008, 1.33,576 Min. = 175,968 km/h

Pole-Position Auftakt 2012: Mattias Ekström (Audi), 28.04.2012, 1.34,680 Minuten (173,900 km/h)

Schnellste Runde Auftakt 2012: Jamie Green (Mercedes-Benz), 29.04.2012, 1.34,901 Min. (173,511 km/h)

Zuschauer Auftakt 2012: 142.000

TV-Live-Quote Auftakt 2012: 1,28 Millionen / 10,7 % Marktanteil (Quelle: ARD)

Mattias Ekström über den Hockenheimring: „An Hockenheim habe ich so viele Erinnerungen – gute und schlechte. Ich bin dort 2007 Meister geworden, hatte dort eines der besten Wochenenden meiner gesamten DTM-Karriere, aber auch schon Ausfälle und kuriose Zwischenfälle. Hockenheim ist und bleibt meine absolute Lieblingsstrecke. Ich liebe das Layout. Man kann überholen, sich harte Duelle liefern. Technisch besonders anspruchsvoll ist der erste Sektor mit den Kurven 1 und 2. Am Ende der Parabolika auf dem Weg zur Spitzkehre bietet sich die beste Überholmöglichkeit. Wichtig ist auch die letzte Passage mit der Sachs-Kurve und den Opel-Kurven. Hockenheim hat einfach alles, was du dir als Rennfahrer wünschst – für mich ist es das Highlight des Jahres, zu dem auch immer viele Fans kommen.“

Zeitplan

Samstag, 4. Mai

09:05–10:35 Uhr Freies Training

14:40–15:50 Uhr Qualifying

Sonntag, 5. Mai

13:30 Uhr Rennen

TV-Zeiten („Das Erste“ live)

Samstag, 4. Mai

14:30–16:00 Uhr Qualifying

Sonntag, 5. Mai

13:15–15:00 Uhr Rennen

Audi Kommunikation Motorsport

26.04.2013


Testphase beendet, der Saisonstart kann kommen

Hockenheim- Die Testfahrten sind abgeschlossen; der Countdown für den Saisonstart der DTM am 5. Mai auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg läuft. Vier Tage lang hatten die Teams von Audi, BMW und Mercedes-Benz beim zweiten und letzten offiziellen ITR-Test in Hockenheim ihre Boliden im Einsatz, jetzt bleiben ihnen noch drei Wochen, um die letzten Erkenntnisse auszuwerten und die Fahrzeuge für das Auftaktrennen vorzubereiten.

Besonders wichtig waren die Testfahrten neben dem von Mercedes-Benz zu Audi gewechselten Jamie Green für die vier Neulinge in der populärsten internationalen Tourenwagenserie: den früheren Formel-1-Piloten Timo Glock und seinen BMW-Markenkollegen Marco Wittmann sowie Formel-3-Champion Daniel Juncadella und Pascal Wehrlein bei Mercedes-Benz. Sie spulten unzählige Kilometer ab und sammelten wertvolle Erfahrungen in ihrem neuen Umfeld, auch im Regen. Wittmann holte an drei der insgesamt acht Testtage in Barcelona und Hockenheim jeweils die Tagesbestzeit.

Alle 22 Fahrer nutzten zudem die Gelegenheit, sich an die technischen Innovationen für die Saison 2013 zu gewöhnen. In diesem Jahr stehen den Fahrern durch das Drag Reduction System (DRS) und die Options-Reifen von Hankook ganz neue taktische Möglichkeiten zur Verfügung. Durch diese beiden Neuerungen sollen die DTM-Rennen noch spannender und abwechslungsreicher werden.

Die letzte Tagesbestzeit vor dem Saisonstart holte sich am Freitag Augusto Farfus im BMW M3 DTM in 1;32,976 Minuten vor seinen BMW-Kollegen Bruno Spengler (1:33,189 Minuten) und Timo Glock (1:33.320 Minuten). Vierter wurde Christian Vietoris im DTM Mercedes AMG C-Coupé in 1:33,453 Minuten. Bester Fahrer in einem Audi RS 5 DTM war zum Abschluss Mike Rockenfeller als Sechster (1:33,630 Minuten).

Die Top-Zeit von Farfus war zugleich die beste Zeit an allen Testtagen in Hockenheim. Schnellster Audi-Pilot der Woche war Miguel Molina am Mittwoch, der beste Mercedes-Benz-Fahrer am Abschlusstag Vietoris. Die größte Distanz am Freitag spulte Glock ab: 653,796 Kilometer in insgesamt 143 Runden, so viel wie kein anderer Fahrer in dieser Woche.


Stimmen nach dem vierten Testtag:

Miguel Molina (Audi): „Das waren zwei gute Tage für mich. Leider haben wir aufgrund der wechselnden Bedingungen nicht alles geschafft, was wir uns vorgenommen hatten. Aber es hat gereicht, um mir ein sicheres Gefühl für den Saisonauftakt zu geben. Dass ich schnellster Audi-Fahrer in dieser Woche bin, freut mich zwar - bedeutet mir aber ehrlich gesagt nicht viel. Was zählt, ist das Qualifying in Hockenheim. Ich habe den Options-Reifen zweimal ausprobiert und es hat mir viel Spaß gemacht. Ich bin schon gespannt, welche Strategien wir mit den neuen Möglichkeiten bei den Rennen sehen werden.“

Timo Glock (BMW): „Generell ist der Test in Hockenheim für mein BMW Team MTEK und BMW Motorsport insgesamt sehr positiv verlaufen. Natürlich hat es viel geregnet. Aber auch das ist kein großes Problem, schließlich werden wir im Verlauf der Saison das ein oder andere Regen-Rennen erleben. Wir verbessern uns mit jeder Runde und auch bei den Boxenstopps, die wir intensiv trainiert haben, werden wir immer schneller. Es tut gut, von Test zu Test einen Aufwärtstrend zu spüren. Ich hoffe, dieser Trend hält auch in Hockenheim beim ersten Rennen an. Zwar bin ich es aus der Formel 1 bisher nicht gewohnt gewesen, so spät in eine neue Saison zu starten. Aber mein erstes Rennen in der DTM für BMW auf dem Hockenheimring vor vollen Tribünen wird sicher ein absolutes Highlight in meiner Karriere. Für mich beginnt ein neuer Abschnitt.“

Christian Vietoris (Mercedes-Benz): „Wir hatten in Hockenheim durchweg wechselhafte Wetterbedingungen. Dadurch konnten wir zwar verschiedene Szenarien durchspielen, allerdings kam es durch die Wetterlage auch zu vielen Unterbrechungen. Insgesamt bin ich mit dem Test aber zufrieden. Das Team hat super Arbeit geleistet und wir haben ganz sicher wieder ein wettbewerbsfähiges Auto für die kommende Saison.“

DTM Technik-Ecke

Marshalling System: In der Saison 2013 wird die DTM nach erfolgreichen Tests erstmals ein so genanntes Marshalling System nutzen, mit dessen Hilfe die Rennleitung einen optimalen Überblick erhält, welches DTM-Fahrzeug sich gerade wo auf der Rennstrecke befindet. Jeder Rennwagen ist mit einem Steuergerät, einer Sendeantenne, einer GPS Antenne sowie Sensoren, die die Raddrehzahlen ermitteln, bestückt. Damit kann das System die Position des Fahrzeuges auf weniger als einen Meter genau bestimmen und übermittelt diese direkt an die Rennleitung. Das funktioniert sogar, wenn die Satellitenverbindung zusammenbrechen sollte. Das Marshalling System übermittelt aber auch ausgesuchte Informationen an die Fahrer ins Auto. Zum Beispiel wird damit der Einsatz des neuen Drag Reduction Systems (DRS) freigegeben. Kommt ein Fahrer näher als zwei Sekunden an einen Konkurrenten heran, darf er einmal in der darauffolgenden Runde seinen Heckflügel flach stellen, um seine Überholchancen zu verbessern. Zudem werden Flaggensignale an die Fahrer gesendet, beispielsweise die blaue Flagge (überholen lassen) an ein langsames Fahrzeug oder die gelbe Flagge (Achtung, Gefahr, Überholverbot) gezielt an die DTM-Piloten, die sich gerade in dem betreffenden Streckenabschnitt befinden. www.dtm.com

ITR e.V., Presse

13.04.2013


DTM geht mit neuen Fahrern und Innovationen in die Saison 2013

v.l. Mercedes-Benz-Motorsportchef Toto Wolff, Hans Werner Aufrecht (Vorstandsvorsitzender ITR e.V.), Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich, BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt

Hockenheim- Knapp vier Wochen vor dem ersten DTM-Rennen der Saison präsentierte sich die DTM zum Auftakt des zweiten und letzten offiziellen ITR-Tests auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg den Medien. Der ITR e.V. als Rechteinhaber und Vermarkter der DTM sowie die drei Hersteller Audi, BMW und Mercedes-Benz stellte in einer Pressekonferenz seine neuen Fahrer, technische Innovationen und neue Regeln vor.

Besonders die Options-Reifen von Serienpartner Hankook und das Drag Reduction System (DRS) werden für noch mehr Spannung in der DTM sorgen. Beide Neuerungen sollen dem 22-köpfigen Starterfeld bessere Überholmöglichkeiten bieten und für eine größere Varianz in der Rennstrategie sorgen. Weitere Änderungen im Regelwerk: Im vierten und letzten Qualifyingabschnitt dürfen neue Reifen benutzt werden. Darüber hinaus müssen die Teams nach dem Qualifying die Reifen für den Rennstart festlegen und mitteilen. Im Rennen fällt das vorgegebene Zeitfenster für die zwei Pflichtboxenstopps weg. Lediglich in den ersten und letzten drei Runden darf kein Fahrzeug zum Pflicht-Reifenwechsel in die Box kommen.

Vier Piloten debütieren in dieser Saison. Der ehemalige Formel-1-Fahrer Timo Glock und Marco Wittmann starten für BMW, Daniel Juncadella und Pascal Wehrlein für Mercedes-Benz. Audi vertraut auf das Fahrerteam des vergangenen Jahres und verstärkt sich mit dem früheren Mercedes-Benz-Piloten Jamie Green. Für 2013 stehen zehn Rennen im Terminkalender der DTM, sechs davon in Deutschland, vier im europäischen Ausland. Eine Premiere bildet dabei das Gastspiel am 4. August 2013 auf dem Moskau Raceway, das erste DTM-Rennen in Russland.

In Hockenheim testen die Teams bis einschließlich Freitag ihre Boliden und arbeiten am Feinschliff für den Saisonstart am 5. Mai, der ebenfalls auf dem Hockenheimring Baden Württemberg stattfindet.

Stimmen aus der Pressekonferenz:

Hans Werner Aufrecht (Vorstandsvorsitzender ITR e.V.): „Ich habe mich in den vergangenen zehn Jahren bei der DTM nicht so wohl gefühlt wie im Moment. Das 2012 neu eingeführte Reglement und dessen Ziele sind aufgegangen, der Sieg von Neueinsteiger BMW hat dieses mehr als deutlich gezeigt. Natürlich arbeiten wir nach wie vor daran, Kosten zu senken und die Rennen der DTM dennoch spannender zu gestalten. Gemeinsam mit dem DMSB und den Herstellern haben wir erneut ein Bündel an Maßnahmen geschürt, wie die Options-Reifen und das DRS. Die Formel 1 hat vorgemacht, wie gut diese Maßnahmen funktionieren können. Die ersten Tests in der DTM belegen dieses ebenfalls."

Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich: „Natürlich waren wir mit dem vergangenen Jahr nicht zufrieden. Die DTM hat ein sehr hohes Niveau und wir haben 2012 nicht das Optimum herausgeholt. In der zweiten Saison des neuen Reglements ist unser klares Ziel, wieder siegfähig zu sein. Jamie Green haben wir geholt, um endlich mal auf dem Norisring zu gewinnen. Das schien uns dafür die beste Möglichkeit zu sein ... Unsere DTM-Mannschaft in diesem Jahr ist die stärkste, die wir je hatten. Sie ist eine Mischung aus jungen und erfahrenen Fahrern."

BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt: „Unser erstes Jahr in der DTM war gut, vielleicht sogar zu gut. Alle drei zu vergebenen Titel gingen nach München. Als Titelverteidiger haben wir natürlich die beste Rolle. Aber auch die Kollegen von Audi und Mercedes-Benz haben hart gearbeitet und werden uns das Leben sehr schwer machen. Ich freue mich riesig auf die anstehenden Aufgaben. Als ich die Motoren heute morgen wieder hörte, war das ein tolles Gefühl. Wir sind glücklich, dass Timo Glock und Marco Wittmann wieder zur BMW-Familie gehören. Insgesamt haben wir einen sehr ausgeglichenen Fahrerkader."

Mercedes-Benz-Motorsportchef Toto Wolff: „Im Gegensatz zur Vergangenheit habe ich es nicht so mit den Statistiken. Ich weiß nicht mal, wer der aktuelle Sieger ist ... Wir haben uns sehr gut und intensiv vorbereitet. Unser Kader wurde um zwei auf sechs Piloten verkleinert und vor allem verjüngt. Der Kader ist jung und mutig. Mit dem 18-jährigen Pascal Wehrlein stellen wir den jüngsten Fahrer im gesamten Feld. Unsere Speerspitze ist Gary Paffett."

DTM-Champion Bruno Spengler (BMW): „Ich hatte seit meinem Titelgewinn sehr viele Termine. Das war sehr spannend und hat vor allen Dingen den langen Winter verkürzt. 2012 war eine sensationelle Saison - ein Traumjahr. Nun müssen wir aber wieder die Füße auf dem Boden haben und uns voll auf die Titelverteidigung konzentrieren. Wir wollen so viele Rennen wie möglich gewinnen, ob es dann am Ende reicht, sehen wir dann. Die Aufgabe wird schwer, denn alle Autos im Feld können DTM-Rennen gewinnen."

Timo Scheider (Audi): „2012 war ein absolutes Katastrophenjahr für mich. Als zweifacher DTM-Champion habe ich natürlich den Anspruch, wieder regelmäßig aufs Podium zu fahren. Das muss mein Ziel sein und wird eine große Herausforderung. Ich freue mich wirklich sehr auf die kommenden Aufgaben."

Timo Glock (BMW): „Die Umstellung von der Formel 1 zur DTM ist schon sehr groß. Anfangs wusste ich nicht einmal, wie man in einen DTM-Boliden ein- oder aussteigt. Ich muss noch viel lernen und Erfahrungen sammeln. Das Auto macht sehr viel Spaß und ich freue mich auf den Saisonstart."

Pascal Wehrlein (Mercedes-Benz): „Es ist schwierig für mich, meine Erwartungen richtig einzuschätzen, da ich bisher wenig im Auto gesessen habe. Ich werde viel lernen und so viel wie möglich mitnehmen. Natürlich möchte ich so oft wie möglich in die Punkte fahren."

Christian Schacht (Generalsekretär DMSB): „Die DTM ist sehr innovativ und somit gibt es für uns sehr viel zu tun. Sowohl DRS als auch die Options-Reifen haben in den Tests gezeigt, dass sie gut funktionieren. Die Sicherheit ist für uns sehr wichtig, deshalb gibt es technische Einrichtungen, die beim DRS ein Zurückklappen des Flügels verursachen, um so die optimale Traktion zu gewährleisten."

Manfred Sandbichler (Direktor Motorsport Europa, Hankook): „Hans Werner Aufrecht kam bereits Anfang der vergangenen Saison auf Hankook mit der Idee eines Options-Reifens zu. Wir haben seit diesem Zeitpunkt entwickelt und getestet und freuen uns über die positive Resonanz der Verantwortlichen und Teams. Der Reifen ist für drei bis vier Runden ungefähr eine Sekunde pro Umlauf schneller als der normale Rennreifen. Dann baut er merklich ab. Das war so gewünscht und wurde umgesetzt, um die Überholmanöver mehr in den Mittelpunkt zu setzen."

Die wichtigsten Regel-Änderungen für 2013:

• DRS: Das Drag Reduction System (DRS) ist ein System, mit dem die Fahrer im Rennen vom Cockpit aus ihren Heckflügel verstellen und damit ihre Höchstgeschwindigkeit erhöhen können. Kommt ein DTM-Pilot auf der Start-Ziel-Geraden näher als zwei Sekunden an einen vor ihm fahrenden Konkurrenten heran, erhält sein Bolide über das Marshalling-System der Rennleitung ein Signal. Das Steuergerät von DTM-Partner Bosch zeigt dem Fahrer die DRS-Freigabe in einem Display an und schaltet gleichzeitig die Betätigung frei. Innerhalb der nächsten Runde darf das DRS einmal aktiviert werden. Über eine Pneumatik wird der Einheitsheckflügel um 15 Grad flacher gestellt; das Auto wird auf der Geraden rund fünf bis sieben km/h schneller. Innerhalb der ersten drei und der letzten drei Runden sowie in den ersten drei Runden nach einer Safety-Car-Phase darf das System nicht genutzt werden. Der Fan kann eindeutig erkennen, bei welchem Fahrer das DRS aktiv ist: die seitlichen Endplatten bewegen sich deutlich sichtbar mit dem Heckflügel.

• Options-Reifen: Der so genannte Option Tire ist ein Reifen von DTM-Reifenpartner Hankook, der sich durch eine weichere Gummimischung vom gewohnten DTM-Pneu unterscheidet und für einen gewissen Zeitraum um rund 1 bis 1,5 Sekunden schnellere Rundenzeiten ermöglicht. Nach diesem Zeitraum werden die Rundenzeiten aber deutlich schlechter. Jeder Fahrer erhält nur für das Rennen einen Satz dieser Reifen, den er einmal einsetzen muss. Innerhalb der ersten drei und der letzten drei Runden ist kein Pflicht-Reifenwechsel erlaubt. Der Option Tire ist für die Zuschauer an einer gelben Markierung an der Reifenflanke zu erkennen.

• Boxenstopp-Fenster: Wie im vorigen Jahr sind während des Rennens zwei Boxenstopps vorgeschrieben. Außer der Einschränkung, in den ersten und letzten drei Runden keinen Reifenwechsel zu absolvieren, gibt es aber kein vorgegebenes Boxenstopp-Fenster mehr.

• Qualifying: Das Qualifying besteht wie gewohnt aus vier Abschnitten, eine Änderung gibt es lediglich im Q4 der vier schnellsten Fahrer. Sie dürfen für das Einzelzeitfahren um die Pole-Position jetzt einen frischen Reifensatz verwenden.

• Reifenwahl: Die Fahrer haben für das Rennen die freie Wahl, auf welchen Reifen sie starten wollen - dem Option Tire oder dem Standardreifen. Allerdings muss diese Entscheidung bereits am Samstag nach dem Qualifying verbindlich getroffen werden.

• Parc fermé: In der Saison 2013 dürfen die Teams zwischen Qualifying und Rennen nur noch streng reglementiert an den Boliden arbeiten, das Warm-up am Sonntagmorgen entfällt. Nach dem Qualifying unterliegen die Fahrzeuge einer Parc-fermé-Regelung. Unter Aufsicht des DMSB dürfen nur noch wenige, vorher festgelegte Wartungsarbeiten ausgeführt werden. Sollten darüber hinaus weitere Arbeiten nötig werden, müssen diese vorher angemeldet werden, ziehen aber Strafen nach sich, z.B. Start aus der Boxengasse. www.dtm.com ITR e.V., Presse; Foto: pem

09.04.2013


Die offizielle DTM-App - jetzt auch für Android

Die DTM-App-Familie bekommt Zuwachs: Ab sofort können die Fans der populärsten internationalen Tourenwagenserie nicht mehr nur über das iPhone und das iPad eine Vielzahl von Informationen abrufen. Pünktlich vor dem Saisonstart am 5. Mai in Hockenheim ist die DTM-App auch für die Millionen Nutzer von Android-Smartphones kostenlos verfügbar. Die Android-App steht im Google Play Store zum Download zur Verfügung.

Der großen Fangemeinde von Android-Geräten ermöglicht die offizielle DTM-App ganz neue und intensive Einblicke in die Serie. Neben News, Ergebnissen und Filmen enthält sie unzählige interaktive Elemente. Die App ist der ideale Begleiter für den Besuch an der Rennstrecke und hält den Motorsportfan auch zwischen Zielflagge und dem nächsten Start über alle Neuigkeiten rund um die DTM auf dem Laufenden.

Aktuelle Nachrichten, Hintergrundinformationen, alle Ergebnisse im Überblick, ein Live-Timing in Echtzeit für alle Sessions mit allen Informationen sowie Live-Streams vom Freien Training und von den Pressekonferenzen bieten ein umfangreiches Paket. Dazu gehören noch weitere Features wie Bildergalerien und der DTM-eigene Fernsehkanal DTM.tv. Wer noch kein Ticket für die nächsten DTM-Rennen hat, kann sich online die besten Plätze an der Strecke sichern und sich nach dem Rennen von der App zu seinem Auto auf dem Parkplatz zurückführen lassen. Die im typischen DTM-Blau gehaltene App bietet auch animierte Fahrer- und Auto-Ansichten.

Die aktuellen Features wie die Live-Streams, das Live-Timing und der Live-Ticker stehen den Fans natürlich auch auf der offiziellen Homepage www.dtm.com zur Verfügung. Von dort hat der Fan zusätzlich Zugriff auf das umfangreiche Videoangebot von DTM.tv, zu dem auch am Sonntag nach dem Rennen die ausführliche DTM-Analyse gehört. Das digitale DTM-Vergnügen rundet das offizielle Programmheft zu jedem Rennen ab. Der „Event Guide“ ist - kostenlos - sowohl für iOS-Geräte im iTunes-Store als auch für Android-Geräte im Google Play Store erhältlich. ITR e.V., Presse

08.04.2013


Acht für die DTM: BMW Motorsport präsentiert in München seine Fahrzeuge für die Saison 2013

Starker Auftritt in der BMW Welt

München- Auf dem Weg zum Start in die DTM-Saison 2013 hat BMW Motorsport einen weiteren Meilenstein absolviert: Die BMW Welt in München (DE), in unmittelbarer Nähe zum BMW Unternehmenssitz, bot am Samstag die Bühne für die spektakuläre Vorstellung aller acht BMW M3 DTM, mit denen die Marke in diesem Jahr als Titelverteidiger in der populären Tourenwagenrennserie an den Start geht.

Für gewöhnlich ist die „Premiere“ der BMW Welt jenen BMW Kunden vorbehalten, die ihre neuen Fahrzeuge in Empfang nehmen. Gut vier Wochen vor dem Saisonauftakt spielten dort jedoch die BMW DTM-Fahrer Bruno Spengler (CA), Dirk Werner (DE), Augusto Farfus (BR), Joey Hand (US), Martin Tomczyk (DE), Andy Priaulx (GB), Marco Wittmann (DE) und Timo Glock (DE) sowie ihre Einsatzfahrzeuge die Hauptrolle.

Nachdem zunächst Leopold „Poldi“ Prinz von Bayern (DE) den historischen BMW M3 DTM Rennwagen der ersten Generation auf die Auslieferungsfläche gefahren hatte, folgten BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt sowie Testund Entwicklungsfahrer Maxime Martin (BE) kurz darauf im aktuellen BMW M3 DTM Safety-Car. Anschließend öffnete sich acht Mal die Tür des Fahrstuhls, der sonst die brandneuen BMW Serienmodelle zur Auslieferung auf die „Premiere“ befördert. Acht Mal begeisterten die Piloten in den BMW M3 DTM mit ihrer rasanten Fahrt auf die Bühne die 13.000 Zuschauer in der BMW Welt. Aufgrund des großen Andrangs wurde die Präsentation auf Bildschirme im Untergeschoss der meistbesuchten Attraktion Bayerns übertragen.

„Es war uns eine Herzensangelegenheit, unsere treue Fangemeinde am BMW DTM-Projekt teilhaben zu lassen. Eine Präsentation in dieser Form hat sicherlich noch keiner der Beteiligten heute schon einmal vorher erlebt“, sagte Marquardt im Anschluss. „Alle acht BMW M3 DTM mit ihren individuellen Designs nebeneinander zu sehen, noch dazu vor der beeindruckenden Kulisse in der BMW Welt, das ist etwas ganz Spezielles. Der Countdown für die zweite DTMSaison nach unserem Comeback läuft. Man merkt jedem einzelnen unserer Fahrer deutlich an, wie groß die Vorfreude auf das erste Kräftemessen in diesem Jahr ist. Mit unserer Vorbereitung sind wir bisher zufrieden. Bei den Testfahrten in der kommenden Woche erfolgt der Feinschliff. Und dann stellen wir uns als Titelverteidiger wieder mit Freude der starken Konkurrenz in dieser hart umkämpften Serie. Ich erwarte eine enge und für die Zuschauer hoch spannende Saison. Diese Präsentation bot heute die perfekte Einstimmung dafür.“

DTM-Champion Spengler war ebenfalls begeistert und meinte: „Das war schon ein ungewohntes Gefühl, meinen BMW Bank M3 DTM für die Saison 2013 wie ein BMW Kunde hier in der BMW Welt in Empfang nehmen zu können. Ich kann absolut verstehen, warum dieser Moment für so viele Menschen ein derart faszinierender Moment ist. Ich finde meinen mattschwarzen Rennwagen auch weiterhin sensationell. Er hat mir 2012 Glück und den Titel gebracht. Jetzt bin ich extrem motiviert, auch in diesem Jahr gemeinsam mit dem BMW Team Schnitzer Erfolg zu haben.“

„Ich habe schon einige Events in der BMW Welt miterlebt“, ergänzte BMW Team RBM Pilot Farfus. „Aber das war schon etwas Besonderes, im Castrol EDGE BMW M3 DTM selbst aus dem Fahrstuhl zu fahren. Wir haben ein ganz starkes Team beisammen, jeder ist heiß auf den Saisonstart.“

Bereits am Freitag hatten die Fahrer das BMW Werk München besucht, zahlreichen Mitarbeitern Autogramme gegeben und einen exklusiven Blick hinter die Kulissen erhalten. Von München geht es für die acht BMW Fahrer direkt weiter zum letzten Test nach Hockenheim (DE). Dort werden BMW Motorsport und seine Teams von Dienstag bis Freitag ihr Vorbereitungsprogramm für das erste von insgesamt zehn Saisonrennen fortsetzen.

Text und Foto: BMW Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

06.04.2013


MSV Herxheim startet Saisonvorbereitung – Speedwaykader steht!

Der Herxheimer Ligakader 2013: hintere Reihe v.l. Werbeleiter Andreas Obermeier, Marc Herter, Mark Riss, Erik Riss, David Pfeffer, Mannschaftsleiter Klaus Dudenhöffer, vorne v.l. Steven Kühner, Lukas Fienhage

Mit einem ersten Training hat sich die Ligamannschaft der MSV Herxheim auf die anstehenden Aufgaben in der neuen Saison im Speedway Team Cup am vergangenen Wochenende vorbereitet.

Die MSV Herxheim hat in ihrem Kader, der vom erfahrenen Nationalmannschaftsfahrer Tobias Kroner angeführt wird erneut Mark und Erik Riss verpflichtet, zudem kehrt Clubfahrer David Pfeffer aus Olching zu den Herxheimer zurück. Auf der 250ccm Position konnte mit Lukas Fienhage aus dem norddeutschen Lohne auf dieser Position ebenfalls ein neuer Mann verpflichtet werden. Neben den genannten Fahrern trainierten zudem die Clubfahrer Marc Herter (Hassloch) und Steven Kühner (Herxheim) mit dem Team. Das Herxheimer Ligateam wird am 5. Mai sein erstes Rennen beim Auswärtsrennen in Landshut bestreiten. Nach einem weiteren Auswärtsrennen am 21.7. in Olching erwarten die Herxheim Drifters am 15. September die Teams aus Olching, Güstrow und Wittstock zum Heimrennen im Waldstadion. Saisonabschluss für das Herxheimer Team ist dann am 21.9. beim Auswärtsrennen in Güstrow.

Auf der Langbahn steht der Saisonstart der MSV Herxheim ebenfalls kurz bevor. Am kommenden Samstag wird das traditionelle Saisoneröffnungstraining im Waldstadion stattfinden. Der Eintritt ist hierzu frei. MSV Herxheim, Presse; Foto: Thomas Sommer

05.04.2013


Saisonvorbereitung geht in die heiße Phase - DTM testet in Spanien

Der Winter war lang, doch pünktlich zum Frühlingsanfang gibt es einen Lichtblick für alle Motorsport-Fans: Die DTM geht mit Vollgas in die heiße Phase der Saisonvorbereitung. Vor dem Auftaktrennen am 5. Mai auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg stehen für die drei Premium-Automobilhersteller Audi, BMW und Mercedes-Benz zwei offizielle gemeinsame ITR-Tests auf dem Programm: vom 26. bis 29. März in Barcelona sowie vom 9. bis 12. April in Hockenheim. Die Fahrer und Teams werden diese Tage nutzen, um intensiv an ihren Boliden zu arbeiten und die perfekte Abstimmung für die 2013er-Saison zu finden.

In Barcelona wollen die Teams und die insgesamt 22 Fahrer die günstigeren Witterungsbedingungen nutzen, um viele Testkilometer zu sammeln. Vor allem für die DTM-Neulinge Timo Glock und Marco Wittmann (beide BMW) sowie Daniel Juncadella und Pascal Wehrlein (beide Mercedes-Benz) geht es darum, sich intensiv mit ihrem neuen Arbeitsgerät vertraut zu machen.

Die kurze Pause bis zum dann abschließenden Test auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg werden die Techniker nutzen, um die gesammelten Daten und Eindrücke zu verarbeiten und den Audi RS 5 DTM, den BMW M3 DTM und das DTM Mercedes AMG C-Coupé möglichst auf Stand für das erste von insgesamt zehn Rennen dieser Saison zu bringen. Die Testfahrten in Hockenheim sind die Generalprobe für den Auftakt drei Wochen später an gleicher Stelle.

In Barcelona stehen neben der üblichen Feinjustierung der Boliden zwei weitere Punkte auf dem Testplan: Die Hersteller probieren zwei Änderungen aus, die künftig bei den DTM-Rennen für noch packendere Action auf der Strecke sorgen könnten. Getestet werden zum einen die Options-Reifen von Reifenpartner Hankook. Der Option Tire ermöglicht dem Fahrer, einige Runden lang deutlich schnellere Zeiten zu erzielen. Das begünstigt Überholemanöver und verlangt den Teams taktische Feinarbeit ab. Zum anderen testen die Teams ein so genanntes DRS-System. Damit kann der Fahrer in einem definierten Bereich der Strecke - ähnlich wie in der Formel 1 - den Heckflügel vorübergehend flachstellen und somit seinen Top-Speed deutlich erhöhen. Auch dieses System soll Positionswechsel ermöglichen.

Interessierte DTM-Fans können den Ablauf der Testfahrten in Barcelona live verfolgen. Wie bei allen DTM-Rennen wird es auch zum Test ein Livetiming geben. Unter www.dtm.com ist das Timing ebenso verfügbar wie über die DTM App.

Fahrereinteilung ITR-Testfahrten Barcelona (26. bis 29. März)

Dienstag 26.3. Mittwoch 27.3. Donnerstag 28.3. Freitag 29.3.
Albuquerque (Audi) Ekström (Audi) Albuquerque (Audi) Ekström (Audi)
Green (Audi) Molina (Audi) Green (Audi) Molina (Audi)
Rockenfeller (Audi) Mortara (Audi) Rockenfeller (Audi) Mortara (Audi)
Tambay (Audi) Scheider (Audi) Tambay (Audi) Scheider (Audi)
Farfus (BMW) Farfus (BMW) Hand (BMW) Hand (BMW)
Glock (BMW) Glock (BMW) Priaulx (BMW) Priaulx (BMW)
Spengler (BMW) Spengler (BMW) Werner (BMW) Werner (BMW)
Tomczyk (BMW) Tomczyk (BMW) Wittmann (BMW) Wittmann (BMW)
Juncadella (MB) Juncadella (MB) Merhi (MB) Merhi (MB)
Paffett (MB) Paffett (MB) Vietoris (MB) Vietoris (MB)
Wickens (MB) Wickens (MB) Wehrlein (MB) Wehrlein (MB)
ITR e.V., Presse

www.dtm.com

23.03.2013


Neue Zeitrechnung in der DTM: Start um 13:30 Uhr

In der DTM beginnt 2013 eine neue Zeitrechnung. 14:40 Uhr und 13:30 Uhr sind die neuen Konstanten für die Zuschauer an den Rennstrecken und die Fans zu Hause vor dem Fernseher. Mit Beginn der Saison 2013 am 5. Mai in Hockenheim starten die Rennen der populärsten internationalen Tourenwagenserie sonntags um 13:30 Uhr - wie gewohnt live übertragen von Fernsehpartner ARD. Das Qualifying am Samstag beginnt in der Regel um 14:40 Uhr.

Durch den neuen Zeitplan wird das DTM-Wochenende für die Fans noch kompakter, für Fahrer und Teams noch intensiver. Denn künftig verteilt sich ihr Arbeitspensum auf zwei Tage. Der Freitag steht ab sofort ganz im Zeichen der Rahmenserien - der FIA Formel-3-Europameisterschaft, des Porsche Carrera Cup Deutschland und des Volkswagen Scirocco R-Cup - sowie wechselnder Gastserien.

Die DTM-Motoren dröhnen erstmals am Samstag im Freien Training. Gerade einmal 90 Minuten haben die Fahrer von Audi, BMW und Mercedes-Benz Zeit, um ihre Boliden optimal für das Qualifying um 14:40 Uhr abzustimmen. Da sind viel Erfahrung und Gefühl für das Fahrzeug und die Strecke gefragt. Nach der Jagd um die besten Startplätze bereiten die Mechaniker die DTM-Boliden in deutlich weniger Zeit für das Rennen vor, das am Sonntag um 13:30 Uhr gestartet wird.

„Die DTM wird durch den neuen Zeitplan noch überraschender und damit auch spannender - für die Fans vor Ort an den Rennstrecken und auch daheim am Fernseher. Gleichzeitig werden wir noch Service-orientierter und zeigen offenen Sportsgeist: Wir bieten nämlich mit den neuen TV-Zeiten den Motorsportfreunden die Möglichkeit, zum Beispiel auch die Rennen der Motorrad-WM zu verfolgen“, sagt Hans Werner Aufrecht, Vorsitzender des DTM-Rechteinhabers und -vermarkters ITR e.V.

Erstmals kommt der neue Zeitplan beim Saisonauftakt am 5. Mai in Hockenheim zum Tragen. Danach stehen neun weitere Rennen auf dem Programm, vier davon im Ausland. Neben den bereits bekannten Stationen Brands Hatch/GB (19. Mai), Spielberg/A (2. Juni) und Zandvoort/NL (29. September) ist die DTM zum ersten Mal in ihrer Geschichte in Russland zu Gast. Am 4. August steht die Premiere auf dem Moskau Raceway vor den Toren der russischen Hauptstadt an. In Deutschland wird neben dem Auftakt und dem Finale in Hockenheim (20. Oktober) wieder auf dem Lausitzring (16. Juni), dem Norisring in Nürnberg (14. Juli), dem Nürburgring (18. August) sowie in der Motorsport Arena Oschersleben (15. September) gefahren. ITR e.V., Presse

01.02.2013


Großes steht bevor - MSV Herxheim mit drei Rennterminen im Jahr 2013!

Herxheim- Mit dem Jahreswechsel stehen auch die Termine in der südpfälzischen Bahnsportmetropole Herxheim fest. Mit dem traditionellen Sandbahnrennen an Christi Himmelfahrt ist das Speedway Paar EM Finale am 29.6. das absolute Highlight im Kalender der MSV Herxheim.

„Herxheim am Vatertag muss man in seiner Laufbahn einmal gewonnen haben“, erklärt Richard Speiser, der als Clubfahrer der MSV Herxheim auf Motorrad steigt und im Vorjahr knapp den Sieg verpasste. Den Sieg holte sich in einem spektakulären Rennen der Olchinger Martin Smolinski, für den das Rennen am Vatertag in Herxheim ebenfalls eine besondere Priorität hat: „Bei den Verhandlungen mit meinem englischen Ligaclub Birmingham habe ich mir im vergangenen Jahr neben meinem Heimrennen in Olching gleich noch den Vatertag freistellen lassen, da ich Herxheim auf keinen Fall verpassen wollte!“ Diese Wertschätzung der beiden Vizeweltmeister 2011 (Speiser) und 2012 (Smolinski) zeigt, dass Herxheim für die Fahrer immer etwas Besonderes ist und es die Fahrer am Vatertag auch immer wieder zu Höchstleistungen puscht. Auch 2013 wird das Himmelfahrtsrennen das Highlight auf der Sandbahn darstellen und die Fans aus Nah und Fern dürfen sich auf ein erlesenes Fahrerwelt mit den besten Fahrer der Welt freuen. Zudem werden auch wieder alle Lokalmatadoren, besonders in den nationalen Klassen, motiviert am Gashahn drehen und wollen ihr Bestes zeigen.

Viel Zeit zum ausruhen oder durchatmen bleibt der MSV Herxheim nach dem Rennen am Vatertag nicht, gilt es ein absolutes Highlight auf der Speedwaybahn vorzubereiten: Am 29.6. wird die gesamte europäische Speedwayszene nach Herxheim schauen. Auf der Speedwaybahn im Waldstadion wird erstmals das Finale zur Speedway Paar Europameisterschaften ausgetragen. Beim Finale der Paar EM treten sieben Nationen in direkten Duellen mit je zwei Fahrern auf der Bahn gegeneinander an und das deutsche Team, das ebenso wie die Top- Drei aus dem Vorjahr fürs Finale gesetzt wurde, will im Waldstadion um eine Medaille kämpfen. Neben den gesetzten Teams aus Deutschland, der Ukraine, Lettland und Dänemark qualifizieren sich drei weitere Nationen beim Halbfinale im April für das Finale am 29.6. in Herxheim. Das Finale der Paar EM wird dann für die Fans aus Nah- und Fern am Samstagabend stattfinden und das deutsche Team, das in Herxheim noch ungeschlagen ist, hofft auf eine voll besetzte Tribüne und auf die bestmögliche Unterstützung beim Rennen.

Ebenfalls große Unterstützung erhoffen sich die Herxheim Drifters. In ihrer Premierensaison beim Speedway Team Cup schafften es die Mannen um Mannschaftsbetreuer Klaus Dudenhöffer auf einen fünften Gesamtrang und konnten beim Auswärtsrennen in Neuenknick sogar den Sieg einfahren. Nach der verkorksten Premiere der zweiten Speedway Bundesliga in Herxheim, die dem Regen zum Opfer fiel, will das Herxheimer Team beim Heimrennen im September um die vorderen Plätze kämpfen. Selbstverständlich hofft das Team auch auf zahlreicher Unterstützung aus Herxheim bei den Auswärtsrennen. Die Termine der Auswärtsrennen stehen bisher noch nicht fest.

Termine 2013 im Überblick

8. und 9. Mai 115. int. Sandbahnrennen an Christi Himmelfahrt

29. Juni Speedway Paar Europameisterschaftsfinale

15. September Speedway Team Cup- die zweite Bundesliga


Manuel Wüst, Presse; Foto: Daniel Sievers www.speedway.de

04.01.2013


Rennkalender 2013: Norisring verschoben - Fans können DTM und Formel 1 besuchen

Neue Termine für die DTM: Als Reaktion auf die Änderungen im Formel-1-Kalender für 2013 hat auch die populärste internationale Tourenwagenserie ihre Termine für das kommende Jahr angepasst. Um die deutschen Automobilsport-Fans nach der Verschiebung des Großen Preises von Deutschland der Formel 1 nicht vor die Wahl zwischen einem Besuch bei Sebastian Vettel und Co. oder beim DTM-Klassiker auf dem Norisring zu stellen, wird das Traditionsrennen auf dem Stadtkurs in Nürnberg eine Woche später am 14. Juli ausgetragen.

Durch die Verschiebung des Norisring-Rennens ergeben sich drei weitere Anpassungen. Aus logistischen Gründen findet das Rennen auf dem niederländischen Dünenkurs nun am 29. September statt - als vorletztes Rennen des Jahres zwischen dem Lauf in der Motorsport Arena Oschersleben (15. September) und dem traditionellen Finale in Hockenheim (20. Oktober).

BMW-Pilot Bruno Spengler wird seinen Titel im kommenden Jahr in zehn Rennen verteidigen. Damit stehen 2013 genauso viele Rennen auf dem Programm wie in diesem Jahr. Eines der Highlights der neuen Saison ist der erste DTM-Lauf in Russland, der am 4. August auf dem Moskau Raceway vor den Toren der Metropole gestartet wird.

„Nach der kurzfristigen Änderung des Formel-1-Kalenders für 2013 mussten auch wir noch einmal reagieren und den Terminplan der DTM anpassen. Durch die Verschiebung des Rennens auf dem Norisring um eine Woche verhindern wir eine zeitliche Überschneidung mit dem Heimspiel von Weltmeister Sebastian Vettel. Die Fans müssen sich damit nicht zwischen der Formel 1 und der DTM entscheiden, sondern bekommen diese beiden Motorsport-Highlights an zwei Wochenenden nacheinander präsentiert“, sagt Hans Werner Aufrecht, Vorsitzender des DTM-Rechteinhabers und -vermarkters ITR e.V.

Insgesamt finden wie in diesem Jahr sechs der zehn Rennen auf deutschen Rennstrecken statt, viermal gastiert die DTM im Ausland. Neben den beiden Auftritten auf dem Moskau Raceway und in Zandvoort stehen für die drei Premium-Automobilhersteller Audi, BMW und Mercedes-Benz am 19. Mai Brands Hatch/GB und zwei Wochen später am 2. Juni der Red Bull Ring im österreichischen Spielberg auf dem Reiseplan. In der Heimat sind neben den beiden Rennen in Hockenheim, wo die Saison am 5. Mai eröffnet und am 20. Oktober abgeschlossen wird, sowie den Läufen in Nürnberg und Oschersleben noch die Gastspiele am 16. Juni auf dem Lausitzring und am 18. August auf dem Nürburgring vorgesehen. ITR e.V., Presse

Der DTM-Kalender 2013 im Überblick*

05. Mai Hockenheimring Baden-Württemberg (D)

19. Mai Brands Hatch (GB)

02. Juni Red Bull Ring Spielberg (A)

16. Juni Lausitzring (D)

14. Juli Norisring (D)

04. August Moskau Raceway (RUS)

18. August Nürburgring (D)

15. September Motorsport Arena Oschersleben (D)

29. September Circuit Park Zandvoort (NL)

20. Oktober Hockenheimring Baden-Württemberg (D)

* Vorbehaltlich der Genehmigung durch die FIA

27.12.2012


DTM-Kalender 2013 – Kompakte Saison mit zehn Rennen im Zwei-Wochen-Rhythmus

Kompakt und hochwertig: Die DTM will ihren Fans 2013 eine noch spannendere Saison präsentieren. BMW-Pilot Bruno Spengler wird seinen Titel im kommenden Jahr in zehn Rennen verteidigen. Damit stehen in der populärsten internationalen Tourenwagenserie 2013 genauso viele Rennen auf dem Programm wie in diesem Jahr. Das Highlight der neuen Saison ist der erste DTM-Lauf in Russland, der am 4. August vor den Toren der Hauptstadt Moskau gestartet wird. Wegen der hohen Attraktivität dieses neuen Marktes verzichtet die DTM auf das Auslandsevent in Spanien.

Dadurch rückt das traditionelle Saisonfinale auf dem Hockenheimring Baden- Württemberg auf den 15. September vor. Im badischen Motodrom werden bereits 19 Wochen – oder 133 Tage – nach dem Saisonstart am 5. Mai an gleicher Stätte die Titel vergeben. Auch das Rennen in der Motorsport Arena Oschersleben findet am 1. September früher statt als zunächst geplant. Der Fan erlebt damit die DTM nahezu im Zwei-Wochen-Rhythmus, länger als drei Wochen muss er nicht auf das nächste Rennen warten.

„Wir schnüren für unsere Fans ein noch kompakteres Paket für die Saison 2013. Die DTM wird im nächsten Jahr von Anfang Mai bis Mitte September weitgehend alle 14 Tage unterwegs sein und den Zuschauern hochwertigen Rennsport bieten. Im Zuge der Internationalisierung freuen wir uns auf den neuen und hoch attraktiven Markt in Russland, zu dessen Gunsten wir auf ein Rennen in Spanien verzichten. Bei unseren Partnern in Valencia bedanken wir uns für die gute Zusammenarbeit in den letzten Jahren“, sagt Hans Werner Aufrecht, Vorsitzender des DTM-Rechteinhabers und -vermarkters ITR e.V.

Insgesamt finden wie in diesem Jahr sechs der zehn Rennen auf deutschen Rennstrecken statt, viermal gastiert die DTM im Ausland. Neben den beiden Auftritten in Hockenheim, die das DTM-Jahr traditionell einrahmen, und dem Lauf in Oschersleben steigen die weiteren Heimspiele für die drei Premium- Automobilhersteller Audi, BMW und Mercedes-Benz am 16. Juni auf dem Lausitzring, am 7. Juli auf dem Norisring in Nürnberg und am 18. August auf dem Nürburgring.

Neben dem Rennen in Moskau gibt es drei weitere Gastspiele im Ausland. Am 19. Mai macht die DTM Station in Brands Hatch/GB; zwei Wochen später (2. Juni) geht es für die Piloten auf dem Red Bull Ring im österreichischen Spielberg um Punkte im Titelrennen. Der Dünenkurs im niederländischen Zandvoort steht am 21. Juli auf dem Kalender.

Der DTM-Kalender 2013 im Überblick*

05. Mai Hockenheimring Baden-Württemberg (D)

19. Mai Brands Hatch (GB)

02. Juni Red Bull Ring Spielberg (A)

16. Juni Lausitzring (D)

07. Juli Norisring (D)

21. Juli Circuit Park Zandvoort (NL)

04. August Moskau (RUS)

18. August Nürburgring (D)

01. September Motorsport Arena Oschersleben (D)

15. September Hockenheimring Baden-Württemberg (D)

* Vorbehaltlich der Genehmigung durch die FIA

ITR e.V., Presse

25.11.2012


Auszeichnung als „Europäische Rennserie des Jahres 2012“

Große Ehre für die DTM: Auf der Professional Motorsport World Expo in Köln ist die DTM als „Europäische Rennserie des Jahres 2012“ ausgezeichnet worden. Eine Jury aus internationalen Motorsport-Experten und -Journalisten, zu denen unter anderem VW-Motorsportdirektor Jost Capito und der frühere Rallye-WM-Pilot Armin Schwarz zählten, entschied sich bei der Wahl für die DTM und setzte damit das i-Tüpfelchen auf das erste Jahr der neuen Ära der populärsten internationalen Tourenwagen-serie. Wiedereinsteiger BMW, der neben dem Fahrertitel von Bruno Spengler gegen Audi und Mercedes-Benz auch die Hersteller- sowie die Teamwertung holte, sowie das neue Technische Reglement hatten den Fans eine außergewöhnliche Saison beschert.

„Auf die Auszeichnung als beste europäische Rennserie gleich im ersten Jahr einer neuen DTM-Ära sind wir sehr stolz. Durch die Rückkehr von BMW und unser neues Technisches Reglement, das auf Anhieb für eine unglaubliche Leistungsdichte zwischen den drei Herstellern Audi, BMW und Mercedes-Benz gesorgt hat, haben wir eine Saison erlebt, die an Spannung und Faszination kaum zu überbieten war und unseren Fans sowie allen Beteiligten viel Spaß gemacht hat“, sagte Walter Mertes, Vorstandsmitglied des DTM-Rechteinhabers- und -vermarkters ITR e.V., der am Dienstagabend auf einer Gala-Veranstaltung in Köln den Preis entgegen nahm.

„Den Showdown beim letzten Rennen in Hockenheim mit dem Triumph von Bruno Spengler und BMW hätte selbst ein Hollywood-Regisseur nicht besser inszenieren können. Der große Zuspruch unserer Zuschauer und die Wertschätzung durch die Experten-Jury gibt uns zudem viel Rückenwind für die kommende Saison“, sagte Walter Mertes weiter. Die DTM setzte sich beim Votum der Jury gegen die Blancpain Endurance Series, die Protyre Formula Renault BARC und die Superstars International Series durch, die ebenfalls nominiert waren.

„Die DTM steht seit vielen Jahren für tollen Motorsport in einem absolut professionellen Umfeld. Sie ist mittlerweile zum Maßstab für viele andere Rennserien geworden“, begründete Jost Capito, VW-Motorsportdirektor, die Jury-Entscheidung für die DTM und meinte: „Wir freuen uns, dass wir auch in den nächsten Jahren im Rahmen der DTM mit unserem Scirocco R-Cup unterwegs sind.“ Auch von Armin Schwarz gab es Lob. „Die DTM hat eine internationale Rennserie mit absoluten Top-Piloten und sehr schnellen High-End-Rennautos geschaffen und diese für die deutschen Automobilhersteller wichtige Serie über viele Jahre aufrecht erhalten. Ich kenne keine andere national geführte Serie auf einem solchen Level“, sagte der Rallye-Profi.

„Die DTM ist die einzige europäische Rennserie, die professionellen Motorsport und langfristiges Marketing zielorientiert praktiziert. Mit Formel-1-Aussteiger BMW gelang es nun, mit einem Dreimarken-Wettkampf wieder Zuschauer-Attraktivität zurückzugewinnen, die man bereits verloren hatte. Zudem hat man mit dem neuen Rennfahrzeug ein Novum auf die Räder gestellt, das sowohl bei der Sicherheit als auch bei der verwendeten Prototypentechnik Maßstäbe setzt und weit über die FIA-Vorgaben hinausgeht. Deswegen ist die DTM für mich aktuell die kompletteste europäische Rennserie“, sagte Wolfgang Sievernich vom Fachmagazin motorsport-guide, der ebenfalls der Jury angehörte.

Neben der DTM als Serie wurde auch das in der DTM engagierte Mercedes-Benz-Werksteam HWA ausgezeichnet. Der Rennstall wurde zum Motorsport-Team des Jahres gewählt und bescherte der DTM eine zweite Trophäe. „Sie haben die DTM-Titel 2012 unheimlich knapp verpasst, aber die konstant hohen Standards, die HWA setzt, wurden von der Jury anerkannt, sowohl im Bereich der Leistungsfähigkeit als Rennteam auf der Strecke als auch in ihren technischen Fähigkeiten im Bereich des Designs, der Konstruktion und der Betreuung von Rennwagen. HWA bleibt die Messlatte in der DTM“, hieß es in der Begründung der Jury. ITR e.V., Presse www.dtm.com

14.11.2012


Die DTM-Saison 2012 - eine Erfolgsgeschichte

Neue Fahrzeuge, ein „alter“ neuer Hersteller und neue Regeln - die Vorfreude auf die DTM-Saison 2012 war riesengroß. Mit der Rückkehr nach 20 Jahren Pause machte BMW aus dem Duell zwischen Audi und Mercedes-Benz einen Dreikampf der deutschen Premium-Automobilhersteller. Das neue Technische Reglement sorgte zu Beginn einer neuen Ära für eine Leistungsdichte wie selten zuvor in der Geschichte der populärsten internationalen Tourenwagenserie.

142.000 Fans konnten den „Fall für Drei“ kaum erwarten und bescherten der DTM einen Zuschauerrekord beim Auftaktrennen in Hockenheim. Und mit dem Doppelsieg der beiden britischen Mercedes-Benz-Piloten Gary Paffett und Jamie Green vor dem Schweden Mattias Ekström im Audi startete die Saison so, wie es viele erwartet hatten.

Doch schon am Lausitzring merkten die Fans, dass die Saison 2012 eine ganz besondere werden könnte. Bereits im zweiten Rennen war BMW bei der Musik. Nach der ersten Pole-Position für den Wiedereinsteiger aus München gewann der Franko-Kanadier Bruno Spengler sensationell auch das Rennen. Zudem verbuchte das neue Technische Reglement erste Erfolge: Beim Qualifying trennten die ersten drei Fahrer lediglich 0,043 Sekunden.

Nachdem Gary Paffett den dritten Saisonlauf bei seinem Heimspiel in Brands Hatch gewonnen hatte, meldete sich auf dem Red Bull Ring in Österreich Audi zurück. Der Italiener Edoardo Mortara verbuchte im Audi A5 DTM seinen ersten Erfolg in der DTM. Paffett baute als Dritter hinter Martin Tomczyk (BMW) seine Gesamtführung aus.

Mit einem Paukenschlag endete der fünfte DTM-Lauf des Jahres auf dem Norisring. Jamie Green raste mit einer grandiosen Aufholjagd zu seinem ersten Saisonsieg. Der 30-Jährige lag drei Runden vor Rennende noch auf der dritten Position. Zunächst überholte er Bruno Spengler, um dann in der letzten Kurve an Vorjahres-Champion Martin Tomczyk vorbeizuziehen. Für Green war es der vierte Norisring-Erfolg in den letzten fünf Jahren.

Nach dem erfolgreichen Stadion-Event in München begann für die 22 DTM Piloten die zweite Saisonhälfte, und der Kampf um den Titel spitzte sich zu. Auf dem Nürburgring feierte Bruno Spengler seinen zweiten Saisonsieg und avancierte zum härtesten Verfolger von Spitzenreiter Gary Paffett. Aber noch fehlten dem BMW-Piloten 20 Punkte zur Führung. Nach Zandvoort, wo Audi mit einem Dreifacherfolg von Edoardo Mortara, Mike Rockenfeller und Mattias Ekström sein Saison-Highlight setzte, waren es noch 18 Punkte; Spengler hatte Platz sechs belegt, Paffett Rang sieben. Das Rennen mit zwei Safety-Car-Phasen, einsetzendem Regen und einer Vielzahl an Überholmanövern geht als eines der spannendsten in die Saisonchronik ein.

Mit seinem dritten Sieg im achten Saisonlauf in Oschersleben meldete Spengler endgültig seine Titelambitionen an. Im direkten Zweikampf hielt er Paffett hinter sich. In Valencia, beim letzten DTM-Auslandsauftritt der Saison 2012, blieb Paffett zum einzigen Mal in diesem Jahr ohne Punkte, Green wurde lediglich Zehnter. Spengler machte mit Rang sechs dagegen noch das Beste aus seinem schwachen zwölften Startplatz und verkürzte seinen Rückstand auf drei Zähler, während Markenkollege Augusto Farfus den ersten Sieg eines Brasilianers in der DTM feierte.

Der große DTM-Showdown folgte dort, wo die neue Ära begonnen hatte: auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg. Gary Paffett zeigte sich kämpferisch und beendete das Qualifying als Zweiter, einen Platz vor Verfolger Bruno Spengler. Der BMW-Pilot erwischte jedoch den besseren Start, zog zunächst an Paffett und wenig später auch an Farfus vorbei, der zum zweiten Mal in Folge von der Pole-Position gestartet war. Paffett fuhr im DTM Mercedes AMG C-Coupé allerdings ein beherztes Rennen und setzte Spengler massiv unter Druck. Der Kanadier hielt diesem im BMW M3 DTM stand und überquerte nach 42 Runden begleitet von einem großen Feuerwerk als neuer DTM-Champion die Ziellinie.

Gerade einmal 2,2 Sekunden entschieden am Ende zu Spenglers Gunsten über den DTM-Titel, der letztlich vier Zähler Vorsprung vor Paffett hatte. Insgesamt holten 20 der 22 DTM-Piloten in dieser denkwürdigen Saison Punkte. ITR e.V., Presse www.dtm.com

27.10.2012


DTM-Kalender 2013 - Premiere in Moskau

Wiesbaden- Elf Rennen, eine Premiere: In der 14. Saison seit ihrer Neuauflage im Jahr 2000 betritt die DTM Neuland. Zum ersten Mal überhaupt in ihrer Geschichte wird die populärste internationale Tourenwagenserie 2013 ein Rennen in Russland austragen. Am 4. August 2013 werden der frisch gekürte Champion Bruno Spengler, seine BMW-Kollegen und seine Herausforderer von Audi und Mercedes-Benz auf der neuen Rennstrecke vor den Toren von Moskau an den Start gehen. Mit dem neuen Rennen in der russischen Hauptstadt treibt die DTM ihre Internationalisierung voran, nachdem bereits in der vorigen Woche ein Kooperationsabkommen mit der Japanischen Super GT ab 2014 unterschrieben worden war.

„Der Schritt nach Moskau ist für die DTM ein wichtiger Baustein, um neue Märkte zu erschließen. Die Öffnung für ein Land wie Russland ist eine große Chance für die Serie und für unsere Hersteller Audi, BMW und Mercedes-Benz, sich international einem neuen Publikum zu präsentieren“, sagt Hans Werner Aufrecht, Vorsitzender des DTM-Rechteinhabers und -vermarkters ITR e.V.

Ihre Wurzeln behält die DTM weiterhin in Deutschland, wo sechs der insgesamt elf Rennen ausgetragen werden. Die Saison 2013 startet am 5. Mai traditionell auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg. Weitere Stationen in Deutschland sind der Lausitzring (16. Juni), der Norisring in Nürnberg (7. Juli), der Nürburgring in der Eifel (18. August), die Motorsport Arena Oschersleben (15. September) und noch einmal Hockenheim (20. Oktober) zum großen Finale.

Neben dem Rennen in Moskau gibt es noch vier weitere Gastspiele im Ausland. Am 19. Mai macht die DTM Station in Brands Hatch/GB; zwei Wochen später (2. Juni) geht es für die Piloten auf dem Red Bull Ring im österreichischen Spielberg um Meisterschaftspunkte. Der Dünenkurs im niederländischen Zandvoort steht am 21. Juli auf dem Kalender, hinzu kommt am 29. September ein Lauf in Spanien, für den der Austragungsort allerdings noch offen ist.

Nicht mehr im Kalender ist das Event im Münchener Olympiastadion. Nach zwei viel beachteten Auftritten 2011 und 2012 haben sich die ITR und die Olympiapark GmbH einvernehmlich darauf verständigt, die Option auf ein drittes DTM-Gastspiel in der traditionsreichen Arena im Jahr 2013 nicht wahrzunehmen. Der Grund für diese Entscheidung liegt darin, dass sich der Wunsch nach Vergabe von Punkten für diesen Lauf nicht umsetzen ließ.

„Wir hatten zwei schöne Jahre im Münchener Olympiastadion und bedanken uns für die Möglichkeit, unseren Fans die DTM dort in einem anderen Umfeld quasi direkt vor der Haustür präsentieren zu können. Den nächsten Schritt zu einem regulären Wertungslauf konnten wir aber nicht vollziehen, weil auf einer zweigeteilten Strecke in einem Stadion eine absolute Chancengleichheit nicht zu gewährleisten gewesen wäre“, sagt Hans Werner Aufrecht.

„Wir haben immer betont, dass sich Rennen der DTM im Olympiastadion dauerhaft nur mit der Vergabe von Punkten realisieren lassen. Diesen Anspruch sind wir unserem sportbegeisterten Münchner Publikum schuldig. Wir bedanken uns dennoch bei der ITR für die hervorragende Zusammenarbeit in den letzten beiden Jahren“, erklärt Ralph Huber, Geschäftsführer der Olympiapark GmbH.

Der DTM-Kalender 2013 im Überblick*

05. Mai
Hockenheimring Baden-Württemberg (D)
19. Mai Brands Hatch (GB)
02. Juni
Red Bull Ring Spielberg (A)
16. Juni Lausitzring (D)
07. Juli
Norisring (D)
21. Juli
Circuit Park Zandvoort (NL)
04. August
Moskau (RUS)
18. August Nürburgring (D)
15. September Motorsport Arena Oschersleben (D)
29. September
TBA
20. Oktober Hockenheimring Baden-Württemberg (D)
* Vorbehaltlich der Genehmigung durch die FIA.
ITR e.V., Presse

25.10.2012


Herzschlagfinale: BMW-Pilot Bruno Spengler DTM-Champion 2012

Hockenheim- Bruno Spengler krönt für DTM-Wiedereinsteiger BMW eine perfekte Saison.

Der 29-jährige Kanadier fing im letzten Rennen des Jahres seinen Konkurrenten Gary Paffett (Mercedes-Benz) ab, der seit dem ersten Lauf die Gesamtwertung ununterbrochen angeführt hatte, sich im Finale aber mit Platz zwei zufrieden geben musste. Nach 42 Runden fuhr Spengler als glücklicher Sieger und DTM-Champion 2012 auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg über die Ziellinie. „Ich kann es nicht glauben, ich kann es nicht glauben“, schrie er in sein Bordmikrofon und sang dann lauthals „We are the champions“. Als er aus seinem BMW M3 DTM ausgestiegen war, beschrieb Spengler seine Gedanken: „Das ist ein sensationeller Tag und eine perfekte Saison. Mein Team ist großartig, und ich danke allen, die mich unterstützt haben. Jetzt wird gefeiert - ein geiler Tag“.

Gary Paffett verlor den Start gegen Spengler, schob sich dann beim ersten Boxenstopp auf Platz zwei vor und setzte den BMW-Piloten über viele Runden stark unter Druck. Überholen konnte er jedoch nicht, am Ende fehlten ihm 2,2 Sekunden auf Spengler „Das ganze Jahr war sehr gut und ich führte in der Gesamtwertung. Die dann noch zu verlieren, ist tragisch. Ich habe in der ganzen Saison keinen Fehler gemacht und ausgerechnet beim Finale mache ich einen beim Start. Ich bin sehr enttäuscht“, sagte Paffett und ärgerte sich über die verpasste Chance, nach 2005 zum zweiten Mal DTM-Champion zu werden.

Dritter wurde Spenglers Markenkollege Augusto Farfus aus Brasilien, der von der Pole-Position gestartet war, vor Jamie Green (Mercedes-Benz), der in der Gesamtwertung Dritter wurde. Bester Audi-Pilot im DTM-Finale 2012 war der Italiener Edoardo Mortara als Sechster. „Das war eines der härtesten und anstrengendsten Rennen meiner Karriere. Ich freue mich, dass das Team Rosberg die Saison mit diesem Ergebnis als bestes Audi-Team beenden konnte“, sagte Mortara. Im Gesamtklassement lag Mike Rockenfeller als bester Audi-Pilot auf Rang vier. Susie Wolf (Mercedes-Benz) verabschiedete sich aus der DTM mit einem 13. Platz, ihr Landsmann und Markenkollege David Coulthard schied in seinem letzten DTM-Rennen aus.

Die starke Leistung von BMW im Premierenjahr zeigt auch das Ergebnis der Markenwertung. Hier siegten die Bayern vor Audi und Mercedes-Benz. 128.000 Fans begleiteten das DTM-Finalwochenende auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg.

Der neue DTM-Champion 2012 beeindruckte in dieser Saison mit hoher Konstanz. Insgesamt vier Rennen beendete Bruno Spengler als Sieger, vier weitere Male fuhr er in die Punkte. Zweimal ging der Kanadier leer aus.

BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt: „Was Bruno geschafft hat, ist einmalig. Wir haben einfach ein tolles Team. Die Jungs haben ein gutes Auto entwickelt. Als Newcomer wussten wir, dass wir am Anfang noch zulegen müssen, und das haben wir getan. Ich bin sehr stolz auf diese Truppe. Ich möchte auch die Beteiligten erwähnen, die das neue DTM-Reglement entwickelt haben. Sie haben einen Riesenjob gemacht. Die DTM war spannend wie nie und die eigentlichen Gewinner sind die Zuschauer und Fans.“

Mercedes-Benz-Motorsportchef Norbert Haug: „Ein großartiges Finale mit einem grandiosen Kampf der Meisterschaftsanwärter Spengler und Paffett - zwei Sekunden haben letztlich entschieden. Glückwunsch an Bruno und BMW zum Titelgewinn. Leider haben wir woanders Punkte verloren. Aber ich glaube, Bruno hat ordentlich gezittert, als Gary von hinten im Tiefflug angeflogen kam. Wir haben gezeigt, dass wir siegfähig sind.“

Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich: „Herzlich Glückwunsch an Bruno Spengler und BMW. Wir waren in diesem Jahr einfach nicht stark genug. In der DTM muss alles passen, wenn man gewinnen will. Und manchmal braucht man auch etwas Glück. Das hatten wir auch an diesem Wochenende nicht. Wir werden im Winter noch härter arbeiten, um die Meisterschaft im nächsten Jahr wieder zurück nach Ingolstadt und Neckarsulm zu holen.“ ITR e.V., Presse www.dtm.com

21.10.2012


DTM-Champion Bruno Spengler in Stichworten

Bruno Spengler (29 Jahre/BMW)

  • ist der 13. Champion der „neuen“ DTM
  • wurde am 23. August 1983 in Schiltigheim (F) geboren
  • lebt in Oberwil (CH)
  • ist ledig,
  • Freundin Franziska Nickoleit
  • ist 176 cm groß
  • wiegt 69 Kilo
  • fährt für das BMW Team Schnitzer mit Teamchef Charly Lamm
  • sitzt in einem BMW Bank M3 DTM
  • ging 2012 mit der Startnummer 7 ins Rennen
  • er gewann 2012 vier Rennen (Lausitzring, Nürburgring, Oschersleben, Hockenheim)
  • führte bis zum Finale zu keinem Zeitpunkt der Saison die Gesamtwertung an
  • stand 2012 in zehn Rennen sechs Mal auf dem Podium
  • fuhr in acht Saisonrennen 2012 in die Punkteränge
  • fuhr seit 2005 83 DTM-Rennen
  • siegte seit 2005 in 13 Rennen
  • gewann 2006 auf dem Norisring sein erstes DTM-Rennen (für Mercedes-Benz)
  • erreichte in seiner DTM-Karriere insgesamt 14 Pole-Positions, davon drei in diesem Jahr (Lausitzring, Nürburgring, Oschersleben)
  • begann seine Motorsportkarriere mit ersten Kartrennen im Jahr 1993, wechselte 2001 in den Formelsport und stieg 2005 in die DTM ein; in jenem Jahr war sein heutiger Titel-Konkurrent Gary Paffett zum ersten und bislang einzigen Mal DTM-Champion
  • spielt gerne Golf und Tennis, fährt regelmäßig Fahrrad und hört gerne Musik
  • nennt seinen Landsmann Gilles Villeneuve als Vorbild
  • hängt vor jedem Rennen die kanadische Flagge über seinen Spind im LKW
  • hat eine Internetseite www.brunospengler.com
ITR e.V., Presse www.dtm.com

21.10.2012


DTM-Fahrzeuge für 2013 werden auf aktuellem Stand festgeschrieben

Hockenheim- Nach einem der spannendsten Jahre der DTM-Geschichte wird die populärste internationale Tourenwagenserie mit dem gleichen technischen Stand in die Saison 2013 gehen. Das Technische Reglement der DTM, das mit Beginn der Saison 2012 in Kraft getreten ist, wurde für das nächste Jahr mit vom 15. Oktober 2012 festgeschrieben. Die Fans dürfen sich in der kommenden Saison auf ein ähnlich dicht gestaffeltes Fahrerfeld und Duelle um Hundertstelsekunden freuen.

„Wir haben in diesem Jahr tollen Sport gesehen. Alle drei Marken waren siegfähig und miteinander auf Augenhöhe“, sagte Hans Werner Aufrecht, Vorsitzender des DTM-Rechteinhabers und -vermarkter ITR e.V. und fügte hinzu: „Für uns sind größtmögliche Sicherheit für die Fahrer und berechenbare Kosten für die Hersteller wesentliche Eckpfeiler unserer Strategie, besonders in wirtschaftlich schwierigen Zeiten.“

„Die DTM-Generation 2012 hat bewiesen, dass das von DMSB, ITR und den engagierten Herstellern erarbeitete technische Reglement hervorragend funktioniert hat“, erklärte Dr. Hans-Gerd Ennser, Präsidiumsmitglied des Deutschen Motor Sport Bundes (DMSB). „Das Reglement hat eine einzigartige Chancengleichheit gewährleistet, so dass alle vertretenen Marken Einzelsiege erzielt haben und die Gesamtwertung bis zum letzten Rennen offen war. Auf diesem erfolgreichen Weg wollen wir 2013 weiter voranschreiten.”

Die ursprüngliche Homologation der DTM-Coupés der neuen Ära vom 1. März 2012 wurde auf Entscheidung der DTM-Kommission, der Vertreter der Hersteller und des DMSB angehören, um ein weiteres Jahr verlängert. Das DMSB-Präsidium muss dieser Entscheidung jetzt noch zustimmen. ITR e.V.

21.10.2012


Vorteil Gary Paffett: Der Brite startet beim DTM-Finale vor Bruno Spengler - Augusto Farfus auf Pole

Hockenheim- Die Fans können sich auf ein hochspannendes DTM-Finale auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg freuen. Im Qualifying zum letzten DTM-Lauf des Jahres kam es erneut zu einem packenden Kopf-an-Kopf-Rennen der beiden größten Titelaspiranten Gary Paffett (Mercedes-Benz) und Bruno Spengler (BMW). Paffett war einen Hauch schneller und beendete das Qualifying einen Platz vor Spengler als Zweiter. Dabei betrug sein Vorsprung gerade einmal sieben Tausendstelsekunden.

Seine zweite Pole-Position in Folge sicherte sich BMW-Pilot Augusto Farfus aus Brasilien. „Ich hatte sehr auf die Top Fünf gehofft, aber die Pole ist natürlich die Krönung“, sagte Farfus. Der dritte verbleibende Titelaspirant Jamie Green (Mercedes-Benz) verpasste den finalen Umlauf des vierstufigen Shoot-out-Qualifyings und startet als Zehnter. Seine Chancen auf den Titel sind damit nur noch theoretischer Natur.

Gary Paffett zeigte sich nach dem Qualifying sehr zufrieden: „Ich bin wirklich sehr entspannt. Wir haben hart am Auto gearbeitet und alles für das Finale vorbereitet. Es fährt sich super. Auch wenn ich beim Start genau zwischen zwei BMW stehe, mache ich mir keine Sorgen. Das sind alles faire Rennfahrer, die zwar auch gewinnen wollen, sich aber sicher korrekt verhalten werden.“

Auch Bruno Spengler zeigte sich sehr zuversichtlich: „Ich habe doch die beste Position, um Gary zu überholen. Ich bin nur einen Platz hinter ihm und werde natürlich alles versuchen, um am Ende vor ihm zu sein. Ich freue mich sehr auf das Rennen, das wird ganz sicher ein interessanter Kampf.“

Bester Audi-Pilot am Samstag war der Schwede Mattias Ekström auf Platz vier. „Ich bin zufrieden, weil ich seit einigen Rennen versucht habe, ein perfektes Setup für das Qualifying zu finden. Das ist mir heute gelungen, das Auto war auf den Punkt. Ich habe das Maximum aus unseren Möglichkeiten herausgeholt. Ich freue mich, das Finale zwischen Gary (Paffett) und Bruno (Spengler) morgen vom allerbesten Platz aus verfolgen zu können - direkt hinter den beiden“, erklärte Ekström.

Die beiden schottischen Piloten, Susie Wolff und David Coulthard (beide Mercedes-Benz), gaben ihren Rücktritt aus der DTM bekannt und starten in ihrem letzten Rennen aus der letzten Startreihe.

Das DTM-Finalrennen beginnt am Sonntag um 14:00 Uhr (MEZ). Die ARD überträgt ab 13:45 Uhr live.

ITR e.V., Presse www.dtm.com Foto: pem

20.10.2012


Felix Rosenqvist gewinnt - Titelentscheidung weiter offen

Der Kampf um den Titel der Formel 3 Euro Serie ist nach dem ersten Lauf des Finalwochenendes auf dem 4,574 Kilometer langen Hockenheimring Baden-Württemberg weiter offen. Mit seinem zweiten Rang rückt der beste Rookie Pascal Wehrlein (Mücke Motorsport) bis auf 17 Punkte an Tabellenführer Daniel Juncadella (Prema Powerteam) ran; Raffaele Marciello (Prema Powerteam) verkürzte als Dritter des Rennens seinen Rückstand auf Juncadella, der mit technischem Defekt ausschied, auf 21,5 Zähler. Der Schwede Felix Rosenqvist (Mücke Motorsport) feierte einen Start-Ziel-Sieg.

Felix Rosenqvist setzte sich von der Pole-Position in Führung und fuhr einem sicheren Triumph entgegen. Als Belohnung erhielt er den Pokal aus den Händen von Gerhard Berger, dem Präsidenten der FIA Single Seater Commission. Hinter dem Mücke-Piloten umrundete Daniel Juncadella lange als Zweiter den Hockenheimring, was für einen vorzeitigen Titelgewinn gereicht hätte. Doch in Runde 22 wurde er aufgrund eines technischen Defektes plötzlich langsamer und zwei Umläufe später, als er bereits aus den Top Ten gefallen war, gab er endgültig auf. Juncadellas Vorsprung auf den Tabellenzweiten Pascal Wehrlein beträgt bei maximal noch 35 zu holenden Zählern nun 17 Punkte.

Felix Rosenqvist (Mücke Motorsport): „Zu Beginn war es nicht einfach, denn meine Reifen brauchten Zeit, um auf Temperatur zu kommen. Danach konnte ich das Rennen kontrollieren. Dass ich auch noch die schnellste Runde gefahren bin, war vor allem für mein Ego gut. Seit Valencia läuft es richtig toll und ich kann endlich zeigen, was ist kann.“

Pascal Wehrlein (Mücke Motorsport): „In der Anfangsphase wollte ich Daniel Juncadella attackieren, aber ich musste aufpassen, dabei keinen Platz gegen Raffaele Marciello zu verlieren. Dann fuhr ich lange auf einem sicheren dritten Platz, bis Daniel ausrollte. Auch in den beiden letzten Saisonrennen möchte ich nun auf das Podest fahren und meinen Freunden und Sponsoren, die mich hier anfeuern, eine gute Show bieten.“

Raffaele Marciello (Prema Powerteam): „Mein Start war in Ordnung und ich war lange Vierter. Dank des Ausfalls von Daniel Juncadella wurde ich schließlich sogar Dritter. Hier bin ich nicht so schnell wie auf anderen Strecken und deshalb war mein Ziel, möglichst viele Punkte zu holen.“

Formula 3 Euro Series, Presse www.f3euroseries.com Foto: pem

20.10.2012


DTM und japanische Super GT starten 2014 gemeinsam durch

Wiesbaden- Die DTM geht ab 2014 neue Wege: Die populärste internationale Tourenwagenserie öffnet sich durch einen am Dienstag in Tokio unterschriebenen Kooperationsvertrag nicht nur für japanische Automobilkonzerne, sondern ermöglicht ihren drei Premium-Herstellern Audi, BMW und Mercedes-Benz im Gegenzug auch die Teilnahme an der Super GT in Japan. Die Vereinbarung über die Nutzung des neuen Reglements der DTM durch die japanische Super GT beginnt mit der Saison 2014 und läuft vorerst über vier Jahre.

„Dies ist ein besonderer Tag für alle Beteiligten, aber er hat darüber hinaus auch eine herausragende Bedeutung für den Motorsport. Möglich geworden ist diese einzigartige Zusammenarbeit, weil sich die richtigen Parteien zur rechten Zeit zusammengefunden haben“, sagte Hans Werner Aufrecht, Vorsitzender des DTM-Rechteinhabers und -vermarkters ITR e.V., anlässlich der Vertragsunterzeichnung mit dem japanischen Serienbetreiber GT Association (GTA) in Tokio.

„Durch die Kooperation zwischen der GTA und der ITR auf Basis des neuen Technischen Reglements ist ein Traum wahr geworden. Wir sind der Überzeugung, dass dieser Meilenstein der Motorsportgeschichte nicht nur helfen wird, die Kosten signifikant zu senken, sondern gleichzeitig auch die Sicherheit verbessert und für spektakuläre Rennen mit Chancengleichheit für Hersteller und Teams sorgt - zur Freude von Millionen Fans auf der ganzen Welt“, ergänzte Hans Werner Aufrecht.

„Die GTA, die ITR und die engagierten Hersteller betreten Neuland. Die Super GT in Japan und die DTM haben viele gemeinsame Ideen. Das ist in den intensiven Diskussionen der letzten Jahre sehr deutlich geworden. Jetzt werden diese Organisationen auf der Basis eines gemeinsamen technischen Reglements zusammenarbeiten. Das wird maximale Sicherheit, spektakulären Sport und kosteneffizienten Rennsport garantieren“, sagte Audi-Sportchef Dr. Wolfgang Ullrich, der in Tokio die DTM-Hersteller vertrat.

„Das Technische Reglement der DTM ist in vielerlei Hinsicht richtungweisend. Eckpunkte wie die Faszination der Autos, der hohe Sicherheitsstandard, aber auch das Kostenbewusstsein standen bei den Gesprächen mit den Verantwortlichen der japanischen Motorsportföderation im Vordergrund“, erklärte Christian Schacht, Generalsekretär des Deutschen Motor Sport Bundes (DMSB).

„Wir sind davon überzeugt, dass diese Vereinbarung viel zur weiteren Entwickung der Super GT und der DTM beitragen wird. Diese tiefe Beziehung zwischen der DTM in Europa und der Super GT in Asien wird Neuigkeiten hervorbringen, etwa Rennen für beide Serien, sehr zur Unterhaltung und zur Freude der Fans überall auf der Welt“, sagte Masaaki Bandoh, Vorsitzender der GTA.

Die Kooperation entstand in Zusammenarbeit mit dem DMSB und dem Japanischen Automobilverband (JAF). Durch die gleiche technische Basis können die DTM-Hersteller Audi, BMW und Mercedes-Benz ab 2014 mit ihren Fahrzeugen in der japanischen Super GT gegen Toyota, Nissan und Honda antreten, umgekehrt gilt dies auch für die japanischen Konzerne in der DTM.

Um die Chancengleichheit der Fahrzeuge aus der DTM und der Super GT, die momentan unterschiedliche Motorkonzepte verwenden, zu gewährleisten, werden die Autos für eine Übergangszeit nach einer so genannten ‚Balance of Performance’ (BOP) eingestuft.

Mit Beginn der Kooperation intensiviert sich zudem die erfolgreiche Zusammenarbeit der beteiligten Hersteller Audi, BMW und Mercedes-Benz sowie Toyota, Nissan und Honda, der beiden Serienbetreiber ITR e.V. und GTA sowie der Verbände DMSB und JAF. Um die Basis für einen kontinuierlichen Informationsaustausch zu schaffen, werden zukünftig gemeinsame technische Arbeitsgruppen und -kreise tagen. ITR e.V., Presse

16.10.2012


Traumfinale des ADAC Masters Weekend vor toller Zuschauerkulisse in Hockenheim

Hockenheim- 20.700 Zuschauer verfolgten in Hockenheim Titelentscheidungen ·

Asch/Götz holen Titel im ADAC GT Masters-Krimi für Mercedes-Benz ·

Lokalmatador Swen Dolenc fährt Titel in der ADAC GT Masters- Ametuerwertung ein So muss Motorsport sein:

Spannende Titelentscheidungen, packende Duelle, jubelnde Sieger, traumhaftes Wetter und 20.700 begeisterte Fans. Besser als in Hockenheim konnte sich das ADAC Masters Weekend nicht in die Winterpause verabschieden. Im ADAC GT Masters, ADAC Formel Masters, dem ATS Formel-3-Cup und in der ADAC PROCAR standen beim gut besuchten Finalwochenende noch insgesamt sieben Titelentscheidungen an.

Krimi im ADAC GT Masters: Asch/Götz holen Titel im Mercedes-Benz

Spannend bis zum Schluss war das ADAC GT Masters. Die Entscheidung um den Titel fiel erst im zweiten Lauf am Sonntag in einer dramatischen Schlussphase. Aber schon das Samstagrennen lieferte Schlagzeilen. Das Mixed-Duo Claudia Hürtgen und Dominik Schwager fuhr im BMW Z4 zum ersten Saisonsieg, während alle sieben Meisterschaftskandidaten punktelos blieben. Am Sonntag machten dann Sebastian Asch, Sohn von Tourenwagenlegende Roland Asch, und Maximilian Götz im Mercedes-Benz SLS AMG ihr Meisterstück. Mit überlegter und taktisch kluger Fahrt eroberten Asch/Götz in der zweiten Rennhälfte die Führung und fuhren mit ihrem ersten Saisonsieg zum Titel. Der Sieg sicherte auch ihrem kfzteile24 MS RACING Team aus dem Schwarzwald den Erfolg in der Teamwertung. Die beiden Österreicher Dominik Baumann und Harald Proczyk machten in einem weiteren Flügeltürer-Mercedes den Mercedes-Doppelsieg perfekt, dritte wurden die Porsche-Piloten Robert Renauer und Nicolas Armindo. Jubeln durfte bei seinem Heimspiel auch Swen Dolenc aus Maulbronn. Der Porsche- Pilot gewann im Rennen am Samstag die Amateurwertung und stellte damit den Amateur-Titel sicher. Pech hatte Heinz-Harald Frentzen zusammen mit Lokalmatador Andreas Wirth aus Waghäusel in einer Corvette. Im Rennen am Samstag verlor das Corvette-Duo auf der Zielgeraden Platz fünf nach einer Fehlfunktion der Reservepumpe, Frentzen/Wirth belegten Rang sieben. Am Sonntag gab es Rang 15, nachdem sich die Corvette nach dem Pflichtboxenstopp nicht sofort wieder starten ließ.

Spiel, Satz und Sieg für Kirchhöfer im ADAC Formel Masters

Der Titelkampf in der ADAC Formel Masters war in Hockenheim ein Duell zwischen Gustav Malja aus dem Team Lotus und Marvin Kirchhöfer aus der Mannschaft von Neuhauser Racing. Der Leipziger Kirchhöfer siegt im ersten Lauf vor dem Schweden Malja. Die Titelentscheidung zugunsten von Kirchhöfer brachte Lauf zwei, in dem Malja hinter Sieger Kirchhöfer Dritter wurde. Sein Meisterstück krönte der neue ADAC Formel Masters-Champion mit einem dritten Sieg im Formel ADAC powered by Volkswagen im letzten Saisonlauf. Bemerkenswert: Marvin Kirchhöfer ist der erste Champion im ADAC Formel Masters, der den Titel bereits in seinem ersten Jahr in der “Highspeed-Schule” des Motorsports gewann.

Doppelsieg und Titel für Eriksson im ATS Formel-3-Cup

Die erste Titelentscheidung beim ADAC Masters Weekend fiel bereits am Freitag. Tabellenführer und Titelfavorit Jimmy Eriksson aus Schweden holte die Pole Position. Durch die sechs Zusatzpunkte für den ersten Startplatz war dem Fahrer aus dem Team Lotus der Titel nicht mehr zu nehmen. Sein Meisterwochenende krönte Eriksson mit einem Sieg am Samstag und einem weiteren Erfolg am Sonntag. Im kurzen Sprintrennen siegte mit dem Russen Artem Markelov ein weiterer Fahrer aus dem Team Lotus. Der Vizetitel im ATS-Formel-3-Cup und der Titel in der SONAX-Rookie-Wertung ging an den Neffen des ehemaligen Fornel-1-Piloten Gerhard Berger, den Österreicher Lucas Auer.

Weimann krönt ADAC PROCAR-Meisterjahr mit Doppelsieg

Ohne Rücksicht auf Titel und Meisterschaftsstände konnten die Tourenwagenfahrer der ADAC PROCAR in Hockenheim Gas geben. Als Titelträger der Division eins stand schon vor dem Finale Jens Weimann im BMW 320si fest, der beim Finale mit einem weiteren Doppelsieg glänzte. In der zweiten Division teilten sich Lennart Marioneck im Ford Fiesta und der bereits vorzeitig als Titelträger feststehende Guido Thierfelder im Peugeot 207 Sport die Klassensiege.

MINI TROPHY geht an Jürgen Schmarl

In der MINI TROPY fiel die Titelentscheidung bereits am Samstag. Jürgen Schmarl krönte seine Saison in perfekter Manier und stellte mit einem Sieg im vorletzten Saisonrennen den Titel sicher. Spannend war beim Finalrennen des Kult-Markenpokals mit dem MINI John Cooper Works noch der Kampf um den Vizetitel: Den holte sich Thomas Tekaat, der das Abschlussrennen der Saison 2012 vor Stephane Halm gewann, die die Saison als Dritte beendete. Weiter Informationen finden Sie unter www.adac.de/motorsport. MSC Weingarten e.V., Presse; Foto:Reinhard Bruckner

01.10.2012


Titelkampf bleibt spannend: Actionreiches Rennen in Valencia

Valencia- Die Titelentscheidung der DTM fällt erst beim Saisonfinale in Hockenheim. Im neunten DTM-Rennen der Saison im spanischen Valencia strauchelten die Favoriten Gary Paffett (Mercedes-Benz), Bruno Spengler (BMW) und Jamie Green (Mercedes-Benz). Nach Kollisionen und Strafen verloren sie wichtige Punkte im Kampf um die Krone des DTM-Champions. Als erster brasilianischer Sieger trug sich Augusto Farfus im BMW M3 DTM in die Geschichtsbücher der DTM ein und verwies Adrien Tambay und Mattias Ekström (beide Audi) auf die Plätze zwei und drei.

Der Gesamtführende Paffett wurde in Runde eins in eine Kollision verwickelt, bekam später eine Zeitstrafe und stellte in Runde 27 sein Auto in der Box ab. Der Brite gibt sich dennoch kämpferisch: „Wir sind immer noch vorn in der Meisterschaft. Hier hatten wir ein schlechtes Wochenende, doch in Hockenheim werden wir schnell sein und um den Sieg kämpfen.“ Spengler warf eine Durchfahrtstrafe, die er für einen Frühstart kassierte, ans Ende des Feldes zurück. Als Sechster nahm der Kanadier am Schluss dennoch wertvolle Punkte mit nach Hause. „Zum Glück konnte ich nach der Strafe konstant schnell fahren und wichtige Punkte holen“, sagte Spengler. Green haderte ebenfalls mit einer Durchfahrtstrafe für das Verlassen der Strecke nach seinem ersten Boxenstopp. „Trotzdem werden wir in Hockenheim bis zur letzten Runde kämpfen“, erklärte er nach seinem zehnten Platz in Valencia. Vor dem Saisonfinale in Hockenheim führt Paffett mit 127 Punkten vor Spengler (124) und Green (109).

Voller Emotionen überquerte Sieger Farfus die Ziellinie. „Es ist so ein Privileg hier in der DTM zu gewinnen. Ich bin überglücklich“, sagte der 29-Jährige, der von der Pole-Position gestartet war und erstmals in der DTM auf Platz eins fuhr. Riesige Freude auch bei Rookie Tambay über Platz zwei. Auf dem siebten Rang ließ die Schweizerin Rahel Frey in ihrem Audi A5 DTM 15 Fahrer hinter sich und fuhr erstmals in die Punkte. Groß war allerdings die Enttäuschung bei den Mercedes-Benz-Piloten. Sie hätten den 24.000 Zuschauern an diesem Wochenende auf dem Circuit Ricardo Tormo gerne mehr gezeigt als den zehnten Platz von Jamie Green als bestem Fahrer in einem DTM Mercedes AMG C-Coupé.

BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt: „Riesengratulation an Augusto Farfus. Als Rookie hier auf die Pole zu fahren und den Sieg nach Hause zu bringen, war eine super Leistung. Wir haben vier BMW in den Top 10, bei Bruno Spengler haben wir den Rückstand sogar noch verkürzt. Wir haben jetzt eine völlig offene Meisterschaft für Hockenheim, das hatten wir uns gewünscht. Jetzt heißt es, konzentriert weiterarbeiten und schauen, was dann herauskommt.“

Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich: „Wir haben unser Ziel, hier viele Punkte für die Markenwertung zu sammeln, umgesetzt. Zum Sieg hat es leider nicht gereicht. Trotzdem waren alle unsere Autos auf einem hohen Niveau und es ist begeisternd, wie viele junge Fahrer nach vorne gefahren sind. Adrien Tambay stand als Zweiter auf dem Podium und auch Rahel Frey hat eine tolle Performance gezeigt.“

Mercedes-Benz-Motorsportchef Norbert Haug: „Gary war gut gestartet und hatte bereits etliche Plätze gut gemacht. Der Rempler hat dann sein Auto stark beschädigt und weiterfahren machte keinen Sinn. Es ist das erste Mal in dieser Saison, dass Gary nicht in die Punkte fahren konnte. Es wird spannend beim Finale in drei Wochen in Hockenheim und für Gary ist immer noch alles drin.“

Das Finalwochenende der DTM findet vom 19. bis 21. Oktober auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg statt. ITR e.V., Presse www.dtm.com

30.09.2012


Erste Pole-Position für BMW-Pilot Augusto Farfus

Valencia- Hochspannung herrschte im Qualifying der DTM im spanischen Valencia. Im Kampf um den DTM-Titel strauchelten alle Titelanwärter und konnten sich keine optimalen Startplätze sichern. Am Sonntag geht der Brasilianer Augusto Farfus in seinem BMW M3 DTM erstmals von der Pole-Position ins Rennen. Von den Plätzen zwei und drei starten Edoardo Mortara aus Italien und der Portugiese Filipe Albuquerque (beide Audi). Dominanz zeigten die Audi-Piloten mit sieben Audi A5 DTM in den Top 10.

„Ich bin überglücklich mit meiner ersten Pole-Position in der DTM. Seit der ersten Runde am Freitag habe ich mich auf der Strecke wohl gefühlt. Es lief einfach perfekt. Am Sonntag wird es eine gute Show geben und ich versuche, sauber durchzukommen“, sagte Farfus, der seine erste Saison in der DTM bestreitet. Auch die Audi-Piloten freuten sich über ihren Erfolg. „Ich habe mich stark gefühlt während des Qualifyings. Leider habe ich an einer Stelle immer einen kleinen Fehler gemacht, deshalb hat es zur Pole nicht gereicht“, erklärte Mortara.

Die Piloten kämpften auf dem 4,005 Kilometer langen Kurs des Circuit Ricardo Tormo mit dem extrem glatten neu verlegten Asphalt. Keine schnellen Zeiten konnten die Titelaspiranten Gary Paffett (Mercedes-Benz, 127 Punkte), Bruno Spengler (BMW, 116 Punkte) und Jamie Green (Mercedes-Benz, 108 Punkte) herausfahren, um sich für das vorletzte Rennen der Saison einen entscheidenden Vorteil zu verschaffen. Sie starten von den Plätzen 16, 12 und 18. „Startplatz 16 ist sicherlich enttäuschend für mich. Wir müssen jetzt die Daten analysieren, aber ich bin
zuversichtlich, dass unsere Pace im Rennen stärker sein wird und mit einer
guten Strategie kann es morgen noch nach vorne gehen“, analysierte der Gesamtführende Paffett.

Die wechselhaften Witterungsbedingungen mit Regen am Freitag und sonnigen Abschnitten am Samstag erschwerten die optimale Fahrzeugabstimmung. Besonders Mercedes-Benz haderte mit der Strecke, denn im ersten Qualifikationsabschnitt schieden ausschließlich Piloten mit dem Stern aus: Neben Green traf es auch die beiden ehemaligen Formel-1-Fahrer David Coulthard (Startplatz 21) und Ralf Schumacher (Startplatz 22) in ihren DTM Mercedes AMG C-Coupé.

Das neunte Rennen der Saison startet am Sonntag über 46 Runden und 184,230 Kilometer um 14:00 Uhr (MEZ). Die ARD überträgt ab 13:45 Uhr live.ITR e.V., Presse

30.09.2012


Dreifach-Erfolg für Audi in Zandvoort - Hochspannung im Titelkampf

Zandvoort- Der siebte DTM-Lauf des Jahres im niederländischen Zandvoort hatte es in sich. Immer wieder einsetzender Regen, zwei Safety-Car-Phasen und packende Überholmanöver sorgten für das spannendste Rennen der Saison. Überglücklicher Sieger nach 43 Runden wurde der Italiener Edoardo Mortara im Audi A5 DTM. Nach dem Erfolg in Spielberg ist es der zweite DTM-Sieg in diesem Jahr. Seine MarkenkolIegen Mike Rockenfeller aus Neuwied und der Schwede Mattias Ekström folgten als Zweiter und Dritter. Im Titelkampf steigt die Spannung: Der Gesamtführende Gary Paffett (Mercedes-Benz) und Bruno Spengler (BMW) kamen auf den Positionen sieben und sechs ins Ziel. Der dritte Titelaspirant, Jamie Green (Mercedes-Benz), wurde Vierter und schob sich in der Gesamtwertung an Spengler vorbei auf Platz zwei.

Der 25-jährige Mortara sagte nach Rennende: „Das war das beste Rennen meines Lebens, ein wirklich harter Kampf mit Rocky. Die Bedingungen waren unglaublich. Regen, trocken, dann wieder Regen. Wenn man bei solchen Verhältnissen fährt, kann man in jeder Runde rausfliegen.“

Für Audi begann das Rennen mit einer Schrecksekunde: Timo Scheider würgte auf der Pole-Position beim Start den Motor ab und fiel auf Platz 14 zurück. Später musste der zweifache DTM-Champion wegen einer gelösten Motorhaube das Rennen vorzeitig beenden. Im Spitzenfeld kam es im Verlauf des Rennens zu zahlreichen Positionswechseln. Rockenfeller führte bis zur Runde 32, ehe ihn der spätere Sieger Mortara überholte.

Der Brite Jamie Green ging von Platz sechs ins Rennen und erlebte 44 sehr turbulente Runden. Als bester Mercedes-Benz-Pilot fuhr der 30-Jährige als Vierter durchs Ziel. „In diesem Rennen ging es für mich viel auf und ab. Am Anfang lief es sehr gut, dann war unser erster Stopp leider zu langsam. Ich steckte danach fest, konnte nicht überholen. Als der Regen kam, war ich wieder im Rennen. Am Ende ist Platz vier ein ziemlich gutes Ergebnis“, sagte der 30-Jährige.

Hinter Audi-Pilot Adrien Tambay aus Frankreich erreichte der Kanadier Bruno Spengler im BMW M3 DTM als Sechster das Ziel. Von Startplatz 18 ins Rennen gegangen zeigte der 29-Jährige eine klasse Aufholjagd. „Das war ein sehr gutes Rennen, auch wenn ich nicht das ganze Potenzial des Autos zeigen konnte. Ich bin froh, dass ich das Rennen beenden konnte, denn es war sehr schwierig da draußen. Platz sechs ist das Beste, was wir herausholen konnten“, erklärte Spengler.

Der Gesamtführende Gary Paffett (Mercedes-Benz) erlebte im Rennen eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Der Brite kämpfte sich von Startplatz sechs sogar zwischenzeitlich bis auf Platz eins vor. Als in Runde 28 erneut Regen einsetzte, kam es zwischen Paffett und BMW-Pilot Martin Tomczyk im Kampf um Platz vier zu einer Kollision. Tomzyk hatte blockierende Räder, konnte Paffett nicht mehr ausweichen und drehte ihn. Der Brite fiel bis auf Platz zwölf zurück, er kämpfte sich aber nach erstklassigen Überholmanövern noch Rang sieben. Tomzyk stellte sein Fahrzeug ab und entschuldigte sich direkt am Kommandostand von Mercedes-Benz beim Motorsportchef Norbert Haug, der die Entschuldigung akzeptierte. Die beiden BMW-Piloten Dirk Werner und Augusto Farfus aus Brasilien sowie Ralf Schumacher im DTM Mercedes AMG C-Coupé vervollständigten die Top 10.

In der Gesamtwertung führt weiterhin Paffett mit 109 Zählern vor Green mit 93 und Spengler mit 91 Punkten. Mortara folgt nach dem Sieg in Zandvoort mit 74 Punkten auf Platz vier.

Insgesamt 37.000 Zuschauer verfolgten das dritte Auslandsrennen der DTM 2012. Das nächste Rennen findet am 16. September in Oschersleben statt.

Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich: „Das war ein spannendes Rennen mit einem harten Kampf zwischen den drei Audi-Teams. Es ist schön zu sehen, dass die Performance da ist. Wir sind nun wieder dort, wo wir immer sein wollen: siegfähig. Hier in Zandvoort waren wir als ganze Mannschaft stark. Ich freue mich für die Jungs, die hart gearbeitet haben, um diesen Erfolg möglich zu machen.\"

Mercedes-Benz-Motorsportchef Norbert Haug: „Gary war auf Podiumskurs, bis er umgedreht wurde - mit Platz sieben nach großer Aufholjagd hält sich der Schaden in Grenzen. Paffett und Green in der Meisterschaft auf den Plätzen eins und zwei bei noch drei Rennen sind eine gute Basis. Unser Speed war heute sehr gut, die Umstände nicht.\"

BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt: „Man kann dieses Rennen unter dem Motto ‚Mit einem blauen Auge davon gekommen und maximale Schadensbegrenzung’ abspeichern. Bruno und Augusto haben einen Mega-Job gemacht. Für Martin tut es mir leid. Er ist sehr gut unterwegs gewesen, aber als der Regen kam, hat er den Grip nicht richtig eingeschätzt. Es war ein Rennunfall, in den auch Gary involviert war. Zum Glück aber konnte Gary weiterfahren. Alles in allem war es nach einem suboptimalen Qualifying ein gutes Rennergebnis.“ ITR e.V., Presse, Foto: spk

26.08.2012


Spengler setzt Ausrufezeichen im Titelkampf - Sieg am Nürburgring

Nürburg. Bruno Spengler sorgt für große Spannung im Kampf um den DTM-Titel 2012. Mit einem souveränen Start-Ziel-Sieg vor Audi-Pilot Edoardo Mortara krönte der kanadische BMW-Pilot ein perfektes Wochenende auf dem Nürburgring. Der Sieger kassierte die maximale Punktzahl von 25 Zählern und ist nun härtester Verfolger des Gesamtführenden Gary Paffett (Mercedes-Benz), der das Rennen als Sechster beendete. Spenglers Rückstand auf den Briten in der Gesamtwertung beträgt 20 Punkte. „Was für ein Traumtag. Das erinnert mich ein bisschen an meinen ersten Sieg hier. Das hat heute richtig viel Spaß gemacht. Edoardo war sehr schnell, aber ich habe mich durchgesetzt. Es sind noch vier Rennen, in denen wir alles geben werden. Dann wird man sehen, wo wir am Ende stehen“, sagte Spengler über seinen zweiten Saisonerfolg und den insgesamt elften in der DTM. Für seinen Arbeitgeber BMW war es der erste DTM-Sieg in der Eifel seit 22 Jahren.

Auch der Zweitplatzierte des Hitze-Rennens mit Asphalttemperaturen um 50 Grad, der Italiener Edoardo Mortara, behielt im Audi A5 DTM einen kühlen Kopf. Nach seinem Sieg beim Saisonlauf auf dem Red Bull Ring in Österreich war es für den 25-Jährigen die zweite Podiumsplatzierung in dieser Saison. Mortara sagte nach dem Rennen über 49 Runden und 177,821 absolvierten Kilometern: „Ein fantastisches Rennen mit einem super Ergebnis für mich. Ich habe stark gepusht, aber Bruno war immer ungefähr eine Zehntelsekunde schneller. Das hat für ihn gereicht.“

Der aktuelle DTM-Champion Martin Tomczyk startete im BMW M3 DTM als Fünfter und kämpfte sich mit einer starken Leistung bis auf Rang drei vor. Gemeinsam mit Spengler bescherte er BMW anlässlich des 40-jährigen Jubiläums der Marke „M“ das schönste Geschenk.

Bester Mercedes-Benz-Pilot am Nürburgring war der Brite Jamie Green. Der Viertplatzierte sammelte zwölf Punkte und ist Dritter des Gesamtklassements. „Gut ist, dass wir uns nach dem Qualifying gestern heute verbessert haben. Aber mehr als Platz vier war nicht drin. Nächste Woche geht es in Zandvoort weiter und ich hoffe, dass wir dann noch stärker sind“, sagte Green.

Hinter Mike Rockenfeller (Audi) aus Neuwied sah der Brite Paffett im DTM Mercedes AMG C-Coupé als Sechster die Zielflagge. Nach Startplatz elf, dem bisher schlechtesten Qualifying-Ergebnis in dieser Saison, betrieb der 31-Jährige Schadensbegrenzung. „Es ist sehr schade, das Auto war sehr schnell und wir hätten locker Vierter werden können. Aber nach einem schlechten Boxenstopp kam ich hinter Rockenfeller auf die Strecke und konnte mich nicht mehr verbessern“, erklärte der Spitzenreiter.

Der Kanadier Robert Wickens (Mercedes-Benz) beendete das Rennen als Siebter und feierte sein bisher bestes Saisonergebnis. Die beiden Audi-Piloten Filipe Albuquerque aus Portugal und der Lahnsteiner Timo Scheider sowie der Brasilianer Augusto Farfus im BMW komplettierten die Top Ten.

Die DTM erwies sich erneut als großer Zuschauermagnet: 89.000 Fans verfolgten das Rennwochenende in der Eifel. Das nächste Rennen findet bereits in einer Woche am 26. August im niederländischen Zandvoort statt.

BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt: „Das ist ein absolutes Traumergebnis, ein Traumwochenende für BMW. Am Freitag 40 Jahre M, am Samstag die Pole und am Sonntag die Plätze eins und drei - besser kann es nicht werden. Nürburgring, BMW, M und Schnitzer - diese Kombination ist immer für eine Überraschung gut. Im Jahr der Rückkehr ist dieser Sieg noch süßer.“

Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich: „Es war ein sehr schwieriges Rennen für die Fahrer und das Material, bei diesen extremen Temperaturen. Mit vier Audi in den Top Ten sind wir da die erfolgreichste Marke. Edoardo ist ein fehlerfreies Rennen gefahren, aber im Gegensatz zu Bruno Spengler hatte er nach dem Qualifying nur noch einen frischen Satz Reifen.“

Mercedes-Benz-Motorsportchef Norbert Haug: „Bedenkt man unsere mäßigen Startplätze, so haben wir heute das Beste aus dieser Ausgangsposition gemacht, und Gary Paffett hat die Tabellenspitze mit 20 Punkten Vorsprung verteidigt. Gestern war unser bester Startplatz der siebte, heute sind immerhin drei Mercedes unter den ersten Sieben klassiert. Die große Verbesserung von gestern zum Renntag spricht für ein tolles Team. Jetzt schauen wir nach vorn auf das nächste Rennen in Zandvoort.“ ITR e.V., Presse www.dtm.com

20.08.2012


Pole für Spengler, Rückschlag für Paffett

Nürburg-  Besser hätte der Start in die zweite Saisonhälfte für BMW und Bruno Spengler nicht laufen können. Beim Qualifying zum sechsten DTM-Lauf des Jahres präsentierte sich der Kanadier auf dem Nürburgring in Top-Form und sicherte sich die Pole-Position für das Rennen am Sonntag. 1:24,284 Minuten benötigte der Gesamtdritte für die 3,629 Kilometer lange Runde auf dem Traditionskurs. „Das war heute sehr schwer, weil alle schnell waren. Deshalb freue ich mich umso mehr über die Pole. Ich muss zugeben: ein geiles Gefühl“, sagte der überglückliche Spengler nach dem gewonnenen Zeittraining. Für den 29-Jährigen ist es die insgesamt 13. Pole in der DTM und die zweite in dieser Saison. Einen Rückschlag erlitt der Gesamtführende Gary Paffett (Mercedes-Benz), der lediglich auf Rang elf fuhr.

Deutliche 0,221 Sekunden langsamer war Audi-Pilot Edoardo Mortara. Der Italiener startet als Zweiter neben Spengler aus Startreihe eins. „Ich habe heute im Qualifying leider Fehler gemacht und denke, dass wir das Potenzial hatten, ganz nach vorn zu fahren. Aber mit zwei Audi in den Top Drei sind die Chancen für das Rennen sehr gut“, erklärte der 25-Jährige. Dritter und Vierter wurden Mortaras Markenkollegen Filipe Albuquerque aus Portugal und Mike Rockenfeller aus Neuwied.

Der aktuelle DTM-Champion Martin Tomczyk sowie Augusto Farfus aus Brasilien (beide BMW) beendeten das Zeittraining auf den Positionen fünf und sechs. Der Brite Jamie Green, als Zweiter der Gesamtwertung härtester Verfolger von Paffett, schloss das Qualifying als Siebter ab und ist somit bester Mercedes-Benz-Pilot des Tages. „Wir haben es heute leider nicht geschafft, das Beste aus dem Auto herauszuholen. Das müssen wir akzeptieren und schnellstmöglich verbessern“, sagte Green.

Dirk Werner im BMW M3 DTM wurde Achter. Sein bisher bestes Qualifying-Ergebnis in der DTM feierte der Kanadier Robert Wickens im DTM Mercedes AMG C-Coupé auf Startposition neun, gefolgt vom zweifachen DTM-Champion Timo Scheider (Audi).

Der Brite Paffett konnte nicht an seine bisher souveräne Saisonleistung anknüpfen. „Das Auto fühlte sich gut an, ich habe keinen großen Fehler gemacht. Deshalb bin ich sehr überrascht, wie langsam wir sind. Jetzt müssen wir bis zum Rennen schnell rausfinden, woran das liegt“, sagte Paffett. Ebenfalls unzufrieden war der Schwede Mattias Ekström, der mit dem Audi A5 Coupé neben Paffett als Zwölfter startet. Der ehemalige Formel-1-Pilot Ralf Schumacher (Mercedes-Benz) aus Kerpen beginnt Saisonlauf Nummer sechs von Position 15.

Ein sehr kurzes Qualifying erlebten Lokalmatador Christian Vietoris aus Gerolstein und der Schotte David Coulthard. Für beide Mercedes-Benz-Fahrer war der Kampf um die besten Startplätze bereits nach dem ersten von vier Durchläufen beendet. Vietoris wurde 18., Coulthard belegte Rang 22.

Das sechste Rennen der Saison über 49 Runden und 177,82 Kilometer beginnt am Sonntag um 14:00 Uhr (MEZ). Die ARD überträgt ab 13:45 Uhr live. ITR e.V., Presse www.dtm.com

18.08.2012


Ekström gewinnt vor spektakulärer Kulisse im Olympiastadion

München- Spannende Renn-Action präsentierten die Piloten der DTM im Münchener Olympiastadion. Im Einzelwettbewerb auf den zwei 614 Meter langen Parallelkursen siegte Audi-Pilot Mattias Ekström in einem packenden Finale am Sonntag vor Jamie Green im DTM Mercedes AMG C-Coupé. Den dritten Platz belegten der Kanadier Bruno Spengler (BMW) und der Brite Gary Paffet (Mercedes-Benz), die beide im Halbfinale ausschieden. Einmalig im Motorsport wurde am Samstag ein Staffelwettbewerb mit zwei Fahrzeugen pro Marke ausgetragen, den Mercedes-Benz mit Ralf Schumacher und Jamie Green im Finale für sich entschied. 45.000 Zuschauer pilgerten am Wochenende in den Olympiapark, um die Premiummarken Audi, BMW und Mercedes-Benz im sportlichen Wettkampf zu erleben.

Die Ausscheidungsrennen am Sonntag, die jeweils von zwei Fahrern im K.o.-Modus auf den parallel verlaufenden Kursen im engen Stadionrund ausgetragen wurden, begeisterten die Zuschauer auf den Rängen. Riskante Fahrmanöver entlang der Betonbegrenzung, spektakuläre Drifts und packende Kopf-an-Kopf-Duelle machten München zu einem einzigartigen Erlebnis.

Auch die Wetterkapriolen spielten am Sonntag eine Rolle, denn Regenschauer und eine feuchte Strecke sorgten für noch mehr Spannung. 90 Tausendstelsekunden trennten im Viertelfinale den Audi A5 DTM des schwedischen Piloten Mattias Ekström und den BMW M3 DTM des aktuellen DTM-Champions Martin Tomczyk aus Rosenheim, der vor heimischem Publikum ausschied. Im Halbfinale schlug Ekström den Briten Paffet, Green qualifizierte sich ganz knapp gegen Bruno Spengler (BMW) für das Finale. „Ein kleiner Fehler hat mich den Sieg gekostet“, erklärte Spengler.

In zwei Finalläufen auf wechselnden Stadionseiten gewann Ekström eine unglaubliche Aufholjagd. Ein verpatzter Boxenstopp ließ den Schweden im ersten Lauf zunächst in Rückstand geraten, doch der 34-Jährige kämpfte sich im zweiten Lauf verbissen durch die Regenmassen und war bereits bis auf Haaresbreite an Green heran, als dieser sich durch einen misslungenen Boxenstopp geschlagen geben musste und letztendlich mit 1,5 Sekunden Abstand durchs Ziel fuhr. „Solche Siegermomente kann ich immer ganz besonders genießen, auch wenn es keine Wertungspunkte gibt. Am Ende will ich immer gewinnen und wir haben uns ein heißes Rennen geliefert“, sagte ein glücklicher Ekström. „Wir wollten beide gewinnen, aber beim Boxenstopp hatte ich Pech“, fasste Green seine Niederlage in Worte.

Auch zahlreiche prominente Gäste zog es am Sonntag ins Stadion: Nationalspieler Thomas Müller schaute ebenso bei der DTM vorbei wie der FC-Bayern-München-Boss Karl-Heinz Rummenigge. ARD-Moderator Kai Pflaume wurde bereits häufiger bei DTM-Rennen gesichtet und auch Musikerin Stefanie Heinzmann kommt immer wieder gern zur DTM. Am Sonntag sang die Schweizerin auf der ARD Chartshow-Bühne im Olympiastadion. Das Moderatoren-Team Christina Surer und Armin Assinger, der im österreichischen Fernsehen die „Millionenshow“ präsentiert, sorgte für informative Unterhaltung der örtlichen Zuschauer.

Nach 2011 fand das DTM-Event, bei dem keine Punkte für das Gesamtklassement vergeben werden, bereits zum zweiten Mal in München statt. In fünf Wochen findet die DTM ihre Fortsetzung: Das sechste Rennen der Saison wird am 19. August auf dem Nürburgring ausgetragen.

Mercedes-Benz-Motorsportchef Norbert Haug: „Wir haben in München eine gute Ausgewogenheit zwischen den Marken gesehen. Die Konkurrenz bewegt sich absolut auf Augenhöhe. Die ersten Sieger sind aus meiner Sicht die Zuschauer, die sogar im strömenden Regen ausgeharrt haben. Dort habe ich in viele leuchtende Augen gesehen. Am Samstag haben wir gewonnen, am Sonntag Audi. Das Ergebnis zeigt, dass wir in der Spitze schlagkräftig sind.“

BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt: „Die Zuschauerzahl von 45.000 hat gezeigt, dass großes Interesse da ist. Wir konnten ihnen eine tolle sportliche Show bieten. Am Samstag haben wir sportliches Lehrgeld bezahlt, aber heute können wir zufrieden sein. Die Wettbewerbsfähigkeit ist da. Am Ende hat Mattias Ekström unter schwierigen Bedingungen im Regen gewonnen. Herzlichen Glückwunsch!“

Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich: „Das Regenwetter haben wir uns nicht herbeigewünscht, aber durch die schwierigen Bedingungen bleibt die Veranstaltung bestimmt in den Köpfen der Zuschauer. Für die Mannschaft ist ein Sieg immer der beste Dank, Mattias hat sich damit selbst ein tolles nachträgliches Geburtstagsgeschenk gemacht. Die Konkurrenz hier war so stark wie an den Rennwochenenden der DTM.“ ITR e.V., Presse ww.dtm.com

17.07.2012


DTM München: Neuer Modus sorgt für packende Duelle

Am 14. und 15. Juli ist es wieder soweit: Die populärste internationale Tourenwagenserie macht Station im Münchener Olympiastadion. Bei der zweiten Auflage des PS-Spektakels in Stadionatmosphäre gibt es nicht nur eine neue Streckenführung, sondern auch zahlreiche Neuerungen im sportlichen Ablauf. Dadurch wird die Veranstaltung für die Zuschauer noch attraktiver und besser nachvollziehbar. Auf dem gespiegelten Parallelkurs von je 614 Metern Länge treten die DTM-Piloten am Samstag im Team-Staffelmodus um den Herstellertitel gegeneinander an, bevor sie sich am Sonntag in Eins-gegen-Eins-Duellen um den Fahrertitel gegen 21 Konkurrenten durchsetzen müssen. Die beiden Rennmodi sorgen für packende Zweikämpfe, bei denen sich die Fahrer keine Fehler erlauben dürfen. Spannung ist damit garantiert und die DTM-Fans können sich auf die Beantwortung vieler Fragen freuen: Wer wird bester Hersteller? Machen die etablierten Piloten den Sieg unter sich aus oder zeigen die Neulinge, dass mit ihnen zu rechnen ist? Kann Bruno Spengler seinen Titel aus dem letzten Jahr mit Wiedereinsteiger BMW beim Heimspiel der Münchener verteidigen?

Neuheit: Team-Staffelmodus am Samstag
Der Team-Staffelmodus ist ein absolutes Novum im Motorsport: Zwei Teams pro Hersteller á zwei Fahrer kämpfen im K.-o.-System gegen die Konkurrenz um den Herstellertitel.

Zur Festlegung der markeninternen Duos werden in einem gesonderten Zeitfahren die vier schnellsten Fahrer jedes Herstellers ermittelt (Durchgang eins). Dabei bilden immer der schnellste und der viertschnellste sowie der zweit- und drittschnellste Fahrer ein markeninternes Team.

Im Viertelfinale treten je zwei Teams der Hersteller im Staffelmodus auf zwei Mal drei Rennrunden gegeneinander an.

Während die ersten beiden Fahrer auf der Strecke sind, warten deren Team-Kollegen in der Boxengasse auf ihren Einsatz. Nachdem die erste Hälfte der Renndistanz zurückgelegt ist, biegen die Piloten in die Boxengasse ein und die Wartenden starten in die zweite Rennhälfte. Boxenstopps werden am Samstag nicht absolviert.

Drei Gewinnerpaare erreichen das Halbfinale. Dieses wird durch den sogenannten „Lucky Loser“, das schnellste Verliererteam oder das schnellste Duo des Herstellers, der es nicht bis in das Halbfinale geschafft hat, komplettiert.

Im Semifinale müssen die Teams ihr Durchsetzungsvermögen auf zwei Mal vier Runden beweisen. Gleiches gilt für den Kampf um Platz drei. Im Finale gilt es, vier Mal drei Runden als schnellstes Team zu absolvieren.

Einzelwettbewerb: Fahrertitel am Sonntag
Am Sonntag ist jeder DTM-Pilot auf sich allein gestellt. Von der ersten Runde an geht es in direkten Duellen im K.-o.-System bis ins Finale. Kurz verschnaufen dürfen nur der Meisterschaftsführende und die drei besten Fahrer jedes Herstellers (nach aktuellem Stand der DTM-Fahrerwertung). Sie müssen erst ab dem Achtelfinale Gas geben. Wer das Viertelfinale erreicht, muss eine weitere Herausforderung bewältigen; ab dieser Runde ist ein Boxenstopp pro Rennen Pflicht. Hier wird den Teams absolute Perfektion abverlangt, schließlich kann eine Zehntelsekunde beim Boxenstopp rennentscheidend sein.

Schon die erste Runde am Sonntag bietet den DTM-Fans heiße Kopf-an-Kopf-Duelle: Routinier Timo Scheider (Audi) kann seinen durchwachsenen Saisonverlauf mit dem ersten „Titel“ zum Positiven wenden. Dafür muss er sich allerdings in Runde eins gegen den aufstrebenden Newcomer Robert Wickens (Mercedes-Benz) aus Kanada durchsetzen. Im Achtelfinale trifft der Sieger auf den aktuellen DTM-Champion Martin Tomczyk (BMW). Auch der ehemalige Formel-1-Pilot Ralf Schumacher (Mercedes-Benz) hat ein schweres Los für seinen ersten Durchgang erwischt: Er wird sich gegen den angriffslustigen Spanier Miguel Molina (Audi) erwehren müssen.

Zwei Achtelfinal-Paarungen stehen aufgrund der Freilose bereits vorab fest: David Coulthard (Mercedes-Benz), der mit ansteigender Form am Norisring sein bestes DTM-Ergebnis einfuhr, trifft auf Edoardo Mortara, dem Samstag-Gewinner in München von 2011. Die deutsche Nachwuchshoffnung von Mercedes-Benz, Christian Vietoris, duelliert sich mit Augusto Farfus (BMW), der es bereits in seinem zweiten DTM-Rennen auf das Podium schaffte, um den Einzug ins Viertelfinale. Auch in allen weiteren Zweikämpfen werden sich die DTM-Piloten nichts schenken.

Entertainment: zwei Tage beste Unterhaltung
Jung und alt wird bei der DTM neben packender Renn-Action ein hochkarätiges Showprogramm in gewohnter Manier geboten. Die Red Bull X-Fighters lassen den Atem der Zuschauer stocken, wenn sie mit ihren unglaublichen Manövern über die Rampen fliegen. Zweiradfreunde kommen bei den Supermotos auf ihre Kosten; Terry Grant und die Driftsensation begeistern die ganze Familie. Stereolove (Samstag) und Stefanie Heinzmann (Sonntag) werden die Showbühne im Olympiastadion rocken. Einen Blick hinter die Kulissen garantieren die offenen Teamzelte und geführte Fahrerlagertouren. Bei Autogrammstunden und Gridgirl-Fotoshootings können Fans weitere bleibende Erinnerungen sammeln.

Mit einer perfekten Mischung aus sportlicher Kompetenz und Showerfahrung werden Christina Surer und Ex-Ski-Star Armin Assinger die DTM-Fans zwei Tage lang durch das umfangreiche Programm führen. ITR e.V., Presse  www.dtm.com

06.07.2012


Jamie Green gewinnt Herzschlagfinale auf dem Norisring

Nürnberg-  Mit einem Paukenschlag endete der fünfte DTM-Lauf auf dem Norisring. Der Brite Jamie Green im DTM Mercedes AMG C-Coupé krönte eine grandiose Aufholjagd mit seinem ersten Saisonsieg und trotzte den stetig wechselnden Wetterbedingungen. Der 30-Jährige lag drei Runden vor Ende des Rennens noch auf der dritten Position. Zunächst überholte er den kanadischen BMW-Piloten Bruno Spengler, um dann in der letzten Kurve noch am aktuellen DTM-Champion Martin Tomczyk (BMW) vorbeizuziehen und sich so seinen vierten Sieg im fünften Jahr in Nürnberg zu sichern.

Für seinen Arbeitgeber Mercedes-Benz ist es auf dem Norisring der zehnte Sieg in Folge. „Ich bin so stolz auf meinen Erfolg. Das Rennen war hart, aber ich habe mich sehr wohl im Auto gefühlt. Meine Reifen haben in den letzten zehn Runden unheimlich viel Grip aufgebaut, so konnte ich gewinnen“, erklärte der überglückliche Green.

Tomczyk, der als Zweiter nur 0,687 Sekunden hinter Green die Zielflagge sah, sagte nach dem Rennen: „Es ist schon ärgerlich, wenn man 75 Runden das Rennen anführt und dann doch nicht gewinnt. Aber mit Bruno und mir standen zwei BMW-Piloten auf dem Podium, das ist eine tolle Leistung.“ Sein Markenkollege Spengler vervollständigte das Podium als Dritter.

Einen beeindruckenden vierten Platz holte der Gesamtführende Gary Paffett (Mercedes-Benz). Bereits in der ersten Runde kam es aufgrund der Wetterbedingungen zu einer Massenkollision, bei der sich mehrere Fahrzeuge drehten, darunter auch das Fahrzeug des Briten. Der 31-Jährige fiel auf Platz 20 zurück, konnte sich aber durch strategisch gut geplante Pflichtboxenstopps und ein fehlerfreies Rennen bis auf Position vier zurückkämpfen. Paffett führt in der Gesamtwertung weiter mit 95 Zählern vor Green (69) und Spengler (58).

Auch Paffetts Markenkollege David Coulthard hatte Grund zu feiern. Der Schotte verbuchte mit Platz fünf seine bisher beste Platzierung in der DTM. Erfolgreichster Audi-Pilot beim einzigen Stadtrennen im DTM-Kalender wurde Mike Rockenfeller aus Neuwied. „Ich bin von Position elf gestartet, da ist ein sechster Platz am Ende gar nicht so schlecht. Die DTM ist hart, da muss man es so nehmen, wie es kommt“, sagte der 28-Jährige.

Enttäuscht waren der Brasilianer Augusto Farfus (BMW) und Mattias Ekström aus Schweden (Audi), die von den Plätzen drei und vier ins Rennen gingen. Beide waren ebenfalls in die Kollision am Rennbeginn verwickelt. Ekström stellte sein Fahrzeug direkt in der Box ab. Farfus versuchte, das Rennen zu Ende zu fahren, musste aber in Runde 16 aufgeben. Auch Ralf Schumacher (Mercedes-Benz) konnte ein bis dahin gutes Rennen nicht beenden. Der Kerpener lag sogar an der Spitze des Feldes, hatte dann aber mit technischen Problemen zu kämpfen und gab in Runde 46 auf.

Mercedes-Benz-Motorsportchef Norbert Haug: „Das war nichts für schwache Nerven, ein richtiger Thriller. Jamie hat das richtig gut gemacht. Ich wusste, dass er den Speed hat und hoffte auf einen Sieg. Der zehnte in Folge auf dem Norisring macht mich sehr glücklich und stolz. Wir heben aber nicht ab und denken, wir seien hier unschlagbar. Ich freue mich auch für Gary, weil er trotz des Startunfalls noch auf Platz vier fuhr.“

BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt: „Das war für mich natürlich ein Wechselbad der Gefühle. So kurz vor Ende des Rennen noch den sicheren Doppelsieg zu verlieren ist ärgerlich, aber wir haben vier Autos in den Top-Ten, davon zwei auf dem Podium. Das ist ein Riesenerfolg für BMW und ich bin mehr als zufrieden. Ich freue mich auf das nächste Event in München. Das Stadion liegt in Sichtweite zu unserem Hauptsitz.“

Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich: „Das war heute mehr als enttäuschend. Für uns war das Rennen praktisch schon in der ersten Kurve gelaufen, als ‚Eki’ auf seinen Vordermann geschoben wurde und fast alle unsere Autos in die Karambolage verwickelt wurden. Mike Rockenfeller kam unbeschadet durch die erste Kurve, aber auch er hat beim ersten Boxenstopp viel Zeit verloren.“ ITR e.V, Presse www.dtm.com

01.07.2012


Eiskalt in der Gluthitze - Gary Paffett mit Pole auf dem Norisring

Nürnberg-  Hochsommerliche Temperaturen um 35 Grad machten das Qualifying zum fünften Saisonlauf der DTM auf dem Norisring zur Hitzeschlacht. Den kühlsten Kopf bewahrte der Gesamtführende Gary Paffett im DTM Mercedes AMG C-Coupé. Der Brite umrundete den 2,3 Kilometer langen Stadtkurs im Herzen Nürnbergs in 49,139 Sekunden und geht am Sonntag von Startplatz eins aus in das Rennen. Der Sieger des Qualifyings sagte über die 111. Pole-Position von Mercedes-Benz: „Das war knapp. Ich bin total glücklich, ein perfekter Tag. Morgen will ich den dritten Saisonsieg. Da wird nicht auf Sicherheit gefahren, sondern alles gegeben, um zu gewinnen.“ Für Paffett ist es die zehnte Pole-Position seiner Karriere und die zweite in diesem Jahr.

Paffetts Markenkollege Jamie Green machte mit der zweitschnellsten Zeit am Samstagnachmittag die Mercedes-Doppelpole perfekt. Der Rückstand des Briten betrug nur 0,032 Sekunden. Der brasilianische BMW-Pilot Augusto Farfus feierte seinen dritten Platz wie einen Qualifying-Sieg: „Für mich fühlt sich Startplatz drei wie die Pole an. Ich bin überglücklich. Die Performance vom Auto war einfach klasse. Selbst mir als Brasilianer war es heute im Auto doch zu heiß.“

Der zweifache DTM-Champion Mattias Ekström war bester Audi-Pilot am Samstag. Der Schwede beendete das Qualfying im Audi A5 Coupé als Vierter. „Wenn man als Schnellster in Q4 geht, ist es natürlich sehr enttäuschend, am Ende nur auf Startplatz vier zu sein. Aber ich stehe immerhin noch in der zweiten Startreihe, da ist alles möglich“, sagte Ekström.

Geburtstagskind Ralf Schumacher (37/Mercedes-Benz) bekam im Qualifying nichts geschenkt. Ihm fehlten gerade einmal 57 Tausendstelsekunden, um in den finalen Durchgang des vierstufigen Shoot-out-Qualifyings einzuziehen. Der Kerpener geht als Fünfter ins Rennen. Der aktuelle DTM-Champion Martin Tomczyk aus Rosenheim steht mit dem BMW M3 DTM neben Schumacher auf Startplatz sechs. Sein kanadischer Markenkollege Bruno Spengler wurde Siebter. Die Top-Ten vervollständigten der Deutsche Christian Vietoris (Mercedes-Benz), Andy Priaulx aus Großbritannien (BMW) und der Italiener Edoardo Mortara (Audi), der beim vierten DTM-Lauf in Spielberg seine erste Pole und den ersten Sieg in der populärsten internationalen Tourenwagenserie feiern konnte.

Einen Rückschlag erlebten die beiden Audi-Piloten Miguel Molina aus Spanien und der zweifache DTM-Champion Timo Scheider. Als 20. und 21. schieden beide bereits nach der ersten Runde des Qualfyings aus.

Das fünfte Rennen der Saison über 83 Runden und 190,9 Kilometer beginnt am Sonntag um 13:30 Uhr (MEZ). Die ARD überträgt bereits ab 13:15 Uhr live. ITR e.V, Presse

01.07.2012


Die DTM-Saison 2012: Positive Zwischenbilanz nach vier Rennen

Mit neuem Technischen Reglement, neuen Fahrzeugen sowie den Premium-Automobilherstellern Audi, BMW und Mercedes-Benz startete die DTM im Jahr 2012 in eine neue Ära. Mit der Präsentation in Wiesbaden sowie den ersten vier Saisonläufen gab es von Mitte April bis Anfang Juni reichlich Action in der DTM. Vor dem nächsten Highlight auf dem Nürnberger Norisring (29. Juni - 1. Juli) legt die populärste internationale Tourenwagenserie nun eine kurze Pause ein. Zeit für eine Zwischenbilanz nachdem vier von insgesamt zehn Rennen absolviert wurden, in denen die DTM mit einer enormen Wettbewerbsdichte, riesigem Zuschauerzuspruch und packenden Überholmanövern begeisterte.

Hohe Leistungsdichte im Qualifying
Die neue Generation der DTM-Boliden überzeugt durch eine hohe Leistungsdichte. So fuhren erstmals in der Geschichte der DTM zwei Fahrer in zwei aufeinander folgenden Qualifyings (Brands Hatch und Spielberg) eine bis auf die Tausendstelsekunde identische Rundenzeit, die über das Weiterkommen in den nächsten Qualifikations-Abschnitt entschied.

In Q3 in Brands Hatch trennten die ersten fünf Fahrer nur 0,081 Sekunden - dabei waren Christian Vietoris (Mercedes-Benz) und Martin Tomczyk (BMW) auf den Plätzen vier und fünf mit 41,101 Sekunden zeitgleich. Da Vietoris seine Zeit früher als Tomczyk fuhr, durfte der Mercedes-Benz-Fahrer im nächsten Qualifying-Segment starten. In Spielberg legten Bruno Spengler (BMW) und Augusto Farfus (BMW) in Q2 mit 1:26,068 Minuten ebenfalls eine identische Zeit vor. Diesmal erreichte Spengler die nächste Qualifying-Runde.

Die engste Qualifying-Entscheidung der ersten vier Saisonrennen konnten die Zuschauer auf dem Lausitzring verfolgen: In Q4 trennten die ersten drei Fahrer lediglich 0,043 Sekunden. Zwischen der ersten Pole für BMW seit 20 Jahren durch Bruno Spengler und Startplatz zwei für dessen brasilianischen Markenkollegen Augusto Farfus lagen gerade einmal 0,038 Sekunden.

Die Bestzeit und Platz 18 trennten in allen vier Q1-Sessions der Saison nie mehr als 0,870 Sekunden. In Brands Hatch lagen sogar die Rundenzeiten aller 22 DTM-Piloten innerhalb von 0,710 Sekunden.

Hohe Wettbewerbsdichte im Rennen
Nach vier Rennen errang jeder der drei in der DTM engagierten Premium-Automobilhersteller mindestens einen Sieg, eine Pole-Position und eine schnellste Rennrunde. In den Top-Vier der DTM-Fahrerwertung sind Fahrer aller drei Hersteller vertreten.

Das DTM Mercedes AMG C-Coupé siegte zwei Mal (Hockenheim, Brands Hatch); der BMW M3 DTM (Lausitzring) und der Audi A5 DTM (Spielberg) gewannen bislang jeweils einen DTM-Lauf.

Zwei Mal startete ein Audi-Pilot von der Pole-Position (Mattias Ekström in Hockenheim, Edoardo Mortara in Spielberg), je ein Mal ein Fahrer von BMW (Bruno Spengler am Lausitzring) und von Mercedes-Benz (Gary Paffett in Brands Hatch).

In Hockenheim und am Lausitzring fuhr Mercedes-Benz-Fahrer Jamie Green die schnellste Rennrunde, in Brands Hatch gelang dies Martin Tomczyk (BMW) und in Spielberg Timo Scheider (Audi).

Von zwölf möglichen Podestplätzen gingen bislang fünf an Mercedes-Benz, vier an BMW und drei an Audi. Der Sieger des Auftaktrennens der neuen DTM-Ära in Hockenheim und aktueller DTM-Tabellenführer, Gary Paffett (Mercedes-Benz), stand als einziger Fahrer bei allen vier Rennen auf dem Podium.

Spannender Saisonverlauf für die Fans
Der Saisonverlauf bietet den DTM-Fans Spannung pur: So ist nicht nur der Kampf zwischen den Herstellern und Fahrern sehr ausgeglichen, auch die neue Generation der DTM-Fahrzeuge ermöglicht reichlich Überholmanöver. Ein Höhepunkt war das Rennen auf dem Red Bull Ring in Spielberg, hier wurde 48.500 Fans vor Ort Tourenwagensport vom Feinsten geboten.

Insgesamt kamen an den ersten vier Rennwochenenden des Jahres bereits 289.500 Zuschauer an die Rennstrecken in Deutschland, Großbritannien und Österreich. Die meisten Besucher in dieser Saison konnte bisher der Saisonauftakt in Hockenheim verzeichnen; 142.000 Zuschauer feierten von Freitag bis Sonntag den Start der DTM. Das erste Rennen der neuen DTM-Ära verfolgten am Sonntag 71.000 Zuschauer auf den Tribünen.

Vergleich: Zuschauerzahlen 2012-2011

Rennen 2012 2011 Zuwachs
Hockenheim I 142.000 58.000 +144,83%
Lausitzring 72.000 63.000 +14,29%
Brands Hatch 27.000 21.000 +28,57%
Spielberg 48.500 48.000 +1,04%

Die neue Generation der DTM-Fahrzeuge konnte auf Anhieb auch durch Geschwindigkeit überzeugen. Gleich in den ersten beiden Saisonläufen gelang es den Piloten die Vorjahreszeit der schnellsten Rennrunde zu unterbieten.

Vergleich: Schnellste Rennrunden 2012-2011
Rennen 2012 2011 Unterschied
Hockenheim I 1:34.901 1:35.230 -0,329
Lausitzring 1:19.025 1:20.160 -1,135
Brands Hatch 0:42.138 0:49.805 (Regen) -7,667 (Regen)
Spielberg 1:27.027 1:26.298 +0,729

Insgesamt fällt die Bilanz nach den ersten vier Läufen der DTM-Saison 2012 sehr positiv aus. Mit dem kommenden Rennen auf dem Nürnberger Norisring steht vom 29. Juni bis zum 1. Juli einer der traditionellen Saisonhöhepunkte auf dem Programm. Zwei Wochen später folgt die zweite Auflage des einzigartigen DTM -Events im Münchener Olympiastadion (14.-15. Juli). Nach einer weiteren Pause um die Olympischen Sommerspiele in London startet die zweite Saisonhälfte mit dem sechsten Saisonlauf auf dem Nürburgring in der Eifel (17.-19. August) ITR e.V., Presse

18.06.2012


Rennabsage in Landshut – Herxheim Drifters müssen unverrichteter Dinge abreisen

Das Auswärtsrennen der Herxheim Drifters in der zweiten Bundesliga musste witterungsbedingt abgesagt werden. Den ganzen Vormittag über hatten Regenfälle in der Region Landshut die Bahn aufgeweicht und das geplante Training am Vormittag wurde bereits frühzeitig verschoben. Zum geplanten Trainingsstart entschieden die Mannschaftsbetreuer, dass zuerst die erfahrenen Piloten die Bahn testen und dann von ihren Erfahrungen berichteten. Selbst ein erfahrener Pilot wie Christian Hefenbrock von den Wölfen Wittstock konnte nicht annähernd voll fahren und selbst nach einer Bahninstandsetzung war es den Verantwortlichen zu gefährlich die zum Teil noch recht unerfahrenen Piloten hier im Rennen auf  die Bahn zu schicken. Das Rennen wurde abgesagt und soll voraussichtlich im Juli nach geholt werden.

Aus Herxheimer Sicht war der einzig erfreuliche Faktor, dass sich überraschend viele Herxheimer Bahnsportfreunde auf den Weg nach Landshut gemacht hatten um das junge Team um Mannschaftsbetreuer Klaus Dudenhöffer zu unterstützen. Text und Foto: Manuel Wüst

11.06.2012


Mortara in Österreich auf dem Gipfel - erster DTM-Sieg

Spielberg-  Kaiserwetter, ein packendes Rennen mit zahlreichen Überholmanövern und zwei Premieren auf dem Siegerpodest. Die DTM feierte vor 48.500 Zuschauern ein gelungenes Rennwochenende auf dem Red Bull Ring im österreichischen Spielberg. Überglücklicher Gewinner des vierten Saisonlaufes wurde mit dem ersten Audi-DTM-Sieg des Jahres der Italiener Edoardo Mortara. Nach einem fehlerfreien Rennen mit tollen Zweikämpfen machte der 25-Jährige seinen Traum wahr und überfuhr nach 203,322 Kilometern zum ersten Mal in der DTM als Gewinner die Ziellinie. „Das ist ein fantastischer Tag für mich und Audi. Gestern erst die Pole, heute der Sieg. Das ist fast nicht zu glauben. Ich hatte schon einige schöne Momente im Motorsport, dieser ist etwas Besonderes“, sagte der beste DTM-Rookie des Jahres 2011 nach seinem Erfolg beim bisher längsten DTM-Rennen der Geschichte.

Nur eine Sekunde später passierte Martin Tomczyk aus Rosenheim die Zielflagge. Im BMW M3 DTM startete der aktuelle DTM-Champion von Platz vier, kämpfte sich auf Platz zwei vor und kassierte 18 Punkte im Titelkampf. Der 30-Jährige sagte nach dem Rennen: „Das Timing beim zweiten Stopp war perfekt, ich kam direkt hinter dem Führenden wieder auf die Strecke. Heute ist ein toller Tag für die DTM. Alle drei Marken unter den ersten Drei und ein hochspannendes Rennen.“

Das Podium komplettierte der britische Mercedes-Benz-Pilot Gary Paffett. Der Gesamtführende startete als Zweiter, kämpfte um die Spitze und musste Tomczyk nach dessen Boxenstopp doch vorbeiziehen lassen. Paffett erklärte: „Wir sind nach Spielberg gekommen, um möglichst viele Punkte im Titelkampf zu sammeln. Das Podium ist klasse, auch wenn ich natürlich lieber gewonnen hätte. Glücklicherweise konnte ich meinen Vorsprung in der Gesamtwertung dennoch ausbauen.“

Paffett führt im Gesamtklassement nun mit 83 Zählern vor Mattias Ekström aus Schweden (Audi), der in der Steiermark Vierter wurde und 47 Punkte auf seinem Konto hat. Außerdem in Schlagweite liegen der Brite Jamie Green (Mercedes-Benz) mit 44 und BMW-Pilot Bruno Spengler aus Kanada mit 43 Zählern. Green beendete das Rennen als Fünfter, Spengler musste sein Fahrzeug in Runde 33 defekt abstellen.

Der zweifache DTM-Champion Timo Scheider erlebte in seinem Audi A5 DTM eine wahre Berg- und Talfahrt. Von Position 16 ins Rennen gegangen, konnte der 33-Jährige Plätze gut machen, ehe er nach einer Berührung mit BMW-Pilot Augusto Farfus erneut Boden verlor. Scheider kämpfte und erreichte nach 47 Runden den sechsten Platz. Die Markenkollegen Mike Rockenfeller und Filipe Albuquerque sowie Joey Hand und Augusto Farfus (beide BMW) vervollständigten die Top-Ten. Das nächste Rennen findet am 1. Juli auf dem Norisring in Nürnberg statt.

Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich: „Ein so spannendes Rennen zu gewinnen, macht besonders viel Freude. Das war erstklassige Werbung für die DTM, für den Red Bull Ring und für Audi. Unser A5 DTM war hier das Maß der Dinge. Wir hatten in allen Trainingssitzungen die Nase vorne und ‚Edo’ hat seine erste Pole-Position perfekt in seinen ersten Sieg umgesetzt. Er musste hart für den Erfolg kämpfen, der für uns alle sehr wichtig war. Die ganze Mannschaft hat in den letzten Wochen dafür gearbeitet, in der DTM wieder ganz oben zu stehen.“

BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt: „Großes Kompliment an Audi für deren heutige Leistung, aber auch an die tollen Fans auf den Rängen. Martin Tomczyk hat eine großartige Performance gezeigt, seine Crew eine ideale Strategie. Es gab heute Überholmanöver auf der Strecke und in der Boxengasse, alles, was zu einem tollen Rennen dazugehört. Ich denke, das war eines der besten DTM-Rennen der vergangenen Jahre.“

Mercedes-Benz-Motorsportchef Norbert Haug: „Das war heute eine Gala-Vorstellung der DTM. Die Tribünen waren voll, das Rennen war unglaublich spannend. Der Kampf um die Spitze war einfach klasse. Wenn zwei sich streiten, freut sich oft der Dritte. Ein Zweikampf kostet Zeit, so dass Martin Tomczyk Nutznießer war. Der Sieg war möglich, aber Gary konnte den Vorsprung ausbauen. Die Leistungsdichte in der DTM ist enorm. Fünf der ersten sechs Piloten fuhren Top-Zeiten von 1:27,00 Minuten.“ ITR e.V., Presse

04.06.2012


Premiere in Spielberg: Erste DTM-Pole für Edoardo Mortara

Spielberg- Beim vierten DTM-Rennen des Jahres startet zum vierten Mal ein anderer Fahrer von der Pole-Position. Nach Mattias Ekström (Audi), Bruno Spengler (BMW) und Gary Paffett (Mercedes-Benz) gewann der Italiener Edoardo Mortara im Audi A5 DTM das Zeittraining im österreichischen Spielberg. Für den besten Rookie des Jahres 2011 ist es die erste Pole-Position seiner DTM-Karriere. „Das ist unglaublich. Gestern hatte ich noch Probleme, heute hat glücklicherweise alles gepasst. Aber es war nur das Qualifying, am Sonntag müssen wir ein gutes Ergebnis erzielen“, sagte der 25-Jährige, der somit für Audi die zweite Pole-Position in dieser Saison holte.

Wieder sehr stark präsentierte sich der Gesamtführende Paffett. Der britische Mercedes-Benz-Pilot, der als Zweiter in das Rennen am Sonntag geht, sagte: „Ich hatte in meiner finalen Runde eigentlich keinen Fehler. Vielleicht habe ich zu wenig riskiert und etwas zu früh gebremst. Aber die erste Startreihe bei diesem engen Fahrerfeld ist klasse.“

Von Position drei beginnt der zweifache DTM-Champion Ekström den vierten Saisonlauf in der Steiermark. Hinter dem Audi-Fahrer fuhr der aktuelle DTM-Titelträger Martin Tomczyk im BMW M3 DTM die viertbeste Zeit im finalen Durchlauf des vierstufigen Shoot-out-Qualifyings. „Platz vier ist ein gutes Ergebnis, gerade weil es unglaublich eng zugeht. Es muss einfach alles zusammen passen. Wir haben ein konkurrenzfähiges Auto und werden morgen über die Distanz sehr schnell sein“, erklärte Tomczyk, der im vergangenen Jahr noch für Audi in Spielberg auf Pole-Position fuhr und das Rennen gewann. Joey Hand aus den USA und Spengler, der am Lausitzring siegte, auf den Plätzen fünf und sechs komplettierten das BMW-Trio in den ersten drei Reihen der Startaufstellung.

Der Brite Jamie Green (Mercedes-Benz) folgte als Siebter. Filipe Albuquerque aus Portugal (Audi) sowie die Deutschen Dirk Werner (BMW) und Ralf Schumacher (Mercedes-Benz) schafften ebenfalls den Sprung in die Top-Ten des Zeittrainings.

Wieder einmal spiegelte das Qualifying-Ergebnis die hohe Leistungsdichte der DTM wider. Zum vierten Mal schafften es alle drei Hersteller in die finale Runde des Zeittrainings. Auf dem Red Bull Ring trennten Platz eins und Rang vier gerade einmal 237 Tausendstelsekunden.

Das vierte Rennen der Saison über 47 Runden und 203,322 Kilometer beginnt am Sonntag um 13:30 Uhr (MEZ). Die ARD überträgt live ab 13:15 Uhr.TR e.V., Presse www.dtm.com

02.06.2012


DTM-Spektakel im Münchener Olympiastadion mit sensationellem Rahmenprogramm

Großer Sport und beste Unterhaltung haben im Münchener Olympiastadion eine lange Tradition; seit 40 Jahren erleben Zuschauer hier unvergessliche Momente. Nach ihrer erfolgreichen Premiere hat die DTM 2012 bei ihrer Neuauflage des Stadionevents den Erlebnischarakter für die Fans nochmal gesteigert. Am 14. und 15. Juli bietet die populärste internationale Tourenwagenserie eine perfekte Mischung aus Spitzenmotorsport und einem bunten Showprogramm. In heißen PS-Duellen werden die DTM-Piloten der Premium-Automobilhersteller Audi, BMW und Mercedes-Benz in ihren Einsatzfahrzeugen gleich um zwei Titel gegeneinander antreten. Die neue Streckenführung in Form zweier gespiegelter Kurzstrecken sorgt für eine optimale Übersicht von jedem Platz auf das Renngeschehen. Im Olympiastadion kommt das Publikum ganz nah an Fahrer und Teams heran, dafür sorgen Autogrammstunden, geöffnete Teamzelte, die Pitstop-Challenge und geführte Fahrerlagertouren, bei denen man den Profis bei der Arbeit über die Schulter schauen kann. Größere Videowalls und das DTM-Fanradio, zu empfangen über Handy oder Radio, versorgen die Zuschauer während des gesamten Events mit vielerlei nützlichen Informationen.

Aber nicht nur die DTM wird das Stadion-Publikum begeistern, auch das umfangreiche Rahmenprogramm biete eine Fülle an Action: Die Red Bull X Fighters fliegen auf ihren Motocross-Maschinen durch das Stadionoval und verblüffen die Zuschauer mit spektakulären Tricks. Ebenso zeigen die Supermoto-Fahrer, welche Power in ihren Rennmotorrädern steckt. Terry Grant samt Stuntshow und die beliebten Drifter lassen zudem die Reifen ordentlich qualmen.

Das Showprogramm hält am Samstag und Sonntag ganztags Highlights parat und bietet abwechslungsreiche Unterhaltung für Jung und Alt. Auch die Allerkleinsten kommen beim Kinderschminken und auf der Hüpfburg auf ihre Kosten. Wie gewohnt wird bei den DTM-Events auch musikalisch jede Menge geboten; so geben zahlreiche Newcomer-Bands auf einer zusätzlichen Bühne im Fahrerlager Konzerte. Höhepunkt sind die Auftritte von Stereolove am Samstag und eines noch geheimen Überraschungs-Acts am Sonntag im Stadion.

Erfolgreiche Musiker sind sie alle schon, doch in der Formation Stereolove stehen sie erst am Anfang einer zweiten musikalischen Karriere: Die Mitglieder der Band Reamonn schlossen sich mit Thomas Hanreich, dem ehemaligen Sänger von Vivid zusammen. Gemeinsam setzen sie ihre Erfahrung und ihr Talent in mitreisenden Songs um. Gleich ihre erste Single „This is it“ wurde zum offiziellen DTM-Song 2012 gekürt. Eine zweite Single und das Debütalbum folgen im Herbst.

Präsentiert wird die DTM in München von einem Moderatorenpaar, das sportliche Kompetenz und Showerfahrung in besonderer Weise vereint: Christina Surer und Armin Assinger führen die DTM-Fans zwei Tage durch hochkarätige Unterhaltung.

Die sympathische Schweizerin ist nicht nur eine erfolgreiche Rennfahrerin, sondern modelte bereits als 10-Jährige. Als Motorsport-Expertin und Moderatorin sowie ihre Präsenz im deutschen Fernsehen hat sich die Eidgenossin mittlerweile auch über die Motorsportgemeinde hinaus einen Namen gemacht. Sie fühlt sich auf den großen Bühnen heimisch und zieht die Zuschauer mit ihrem authentischen Auftreten regelmäßig in ihren Bann.

Armin Assinger weiß genau, wie sich Höchstgeschwindigkeiten anfühlen, schließlich begann er seine Karriere als Skirennfahrer, die er nach verletzungsbedingten Rückschlägen mit Weltcupsiegen krönte. Mit der höchsten Durchschnittsgeschwindigkeit (112,37 km/h), die je in einem Skirennen erzielt wurde, schaffte er es sogar ins Guinness Buch der Rekorde. So erfolgreich wie als Sportler ist der dynamische Österreicher auch als Moderator unterwegs und präsentiert seit 2002 das alpenländische Pendant von „Wer wird Millionär?“.

Die DTM kommt am 14. und 15. Juli zur zweiten Runde in das Münchener Olympiastadion. Noch mehr Programm an beiden Veranstaltungstagen zu noch attraktiveren Preisen und mehr Renn-Action mit noch mehr DTM-Boliden und Fahrern versprechen ein Motorsport-Event der Extraklasse beim BMW Heimpiel.

24.05.2012


Zweiter Saisonsieg: Paffett gewinnt Heimspiel in Brands Hatch

Fawkham- Er ist der Mann der Stunde in der DTM: Der Brite Gary Paffett gewann im DTM Mercedes AMG C-Coupé souverän den dritten Lauf des Jahres in Brands Hatch (GB). Beim ersten Auslandsauftritt der populärsten internationalen Tourenwagenserie in dieser Saison feierte der 31-Jährige beim Heimspiel einen Start-Ziel-Sieg. „Das war ein super Rennen, alles war perfekt. Obwohl mein Start nicht so gut war, blieb ich vorn und konnte den Sieg ungefährdet ins Ziel retten. Es wäre toll, wenn es so weiter ginge“, sagte Paffett, der bereits das Auftaktrennen in Hockenheim gewann und nun insgesamt 19 DTM-Erfolge auf seinem Konto hat.

Überglücklich zeigte sich auch Bruno Spengler im BMW M3 DTM, der nach 97 Runden als Zweiter die Ziellinie überquerte. Bis zehn Runden vor Schluss sah es nach einem ungefährdeten zweiten Platz für den Kanadier aus. Dann brach an seinem Fahrzeug ein Frontsplitter und der 28-Jährige musste sich gegen den hinter ihm fahrenden Mike Rockenfeller im Audi A5 DTM verteidigen. „Ich hatte ein gutes Rennen und versuchte Gary zu überholen, aber er hat keinen Fehler gemacht. Nach dem Bruch des Frontsplitters habe ich Abtrieb verloren und musste vorsichtig sein. Das gab Rockenfeller die Möglichkeit, mich unter Druck zu setzen. Glücklicherweise hat es für mich gereicht“, sagte Spengler. Mit 43 Punkten ist er härtester Verfolger des Gesamtführenden Paffett, der in der Wertung mit 68 Zählern vorn liegt. Dritter ist Mattias Ekström (Audi) mit 35 Zählern.

Mike Rockenfeller im Audi A5 DTM verbesserte sich beim Start um eine Position. Der 28-Jährige aus Neuwied wehrte sich erfolgreich gegen die Angriffe des zweifachen DTM-Champions Martin Tomczyk (BMW) und schaffte als Dritter den Sprung aufs Podium. Rockenfeller sagte nach dem Rennen: „Das Ergebnis ist für Audi sehr wichtig und gibt dem gesamten Team Auftrieb. Am Ende habe ich versucht, noch an Bruno vorbeizukommen, aber ich wollte nicht alles riskieren, da mir die Punkte für Platz drei sehr wichtig waren.“

Der Schwede Mattias Ekström (Audi) wurde hinter Tomczyk Fünfter. Christian Vietoris fiel nach einem schlechten Start von Platz zwei bis auf neun zurück. Der Mercedes-Benz-Pilot kämpfte sich zurück und sah die Zielflagge als Sechster. Der Spanier Miguel Molina (Audi), der Brite Jamie Green (Mercedes-Benz) sowie die beiden Audi-Piloten Edoardo Mortara (IT) und Filipe Albuquerque (PT) komplettierten auf den Plätzen die Top-Ten.

Insgesamt 27.000 Fans verfolgten das Rennwochenende in der Grafschaft Kent im Südosten Englands. Das nächste Rennen findet am 3. Juni auf dem Red-Bull-Ring in Österreich statt.

Mercedes-Benz-Motorsportchef Norbert Haug: „Das war ein wirklich spannendes Rennen und ich freue mich riesig über den Sieg. Wenn wir diese Serie fortsetzen könnten, wäre das toll. Gary hat sich das Rennen so eingeteilt, wie er es brauchte. Trotzdem war es kein Spaziergang, denn man muss sich unheimlich stark konzentrieren. Christian Vietoris hat nach seinem schlechten Start Plätze gut gemacht und wurde Sechster. Das muss man auf dieser Strecke erst einmal schaffen.“

BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt: „Bruno hatte einen tollen Start und fuhr auf Platz zwei vor. Er hat Druck gemacht und konnte diesen auch aufrecht erhalten. Nach dem Bruch des Frontsplitters hatten wir Probleme mit der Aerodynamik am Fahrzeug. Aber Bruno hat das toll gemacht und den zweiten Platz klasse ins Ziel gerettet. Das war eine sehr gute Leistung. Im dritten Rennen bereits zum zweiten Mal auf dem Podium zu sein, hätten wir vorher nicht erwartet.“

Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich: „Ich denke, wir haben heute das Beste aus unseren Möglichkeiten gemacht. Vor allem Mike Rockenfeller und Miguel Molina waren im Rennen sehr schnell unterwegs. Das Podium zeigt das derzeitige Bild der DTM: Alle drei Hersteller kämpfen auf Augenhöhe. Es geht um Zehntel, Hundertstel und Tausendstel. „Rockys“ dritter Platz gibt der ganzen Mannschaft zusätzliche Motivation. Mattias Ekström hat sich auf den dritten Tabellenrang verbessert.“ ITR e.V. Presse www.dtm.com

20.05.2012


Smolinski holt Silberhelm und Tagessieg

– Gerd Riss wird mit stehenden Ovationen verabschiedet!

Gänsehautstimmung nach der Fahrervorstellung am Vatertag, der beste Sandbahnfahrer aller Zeiten  wird vom aktiven  Bahnsport verabschiedet. Friedhelm Pecher, langjähriger Sponsor des mehrfachen Weltmeisters, fährt Riss im Ferrari zu Start und Ziel wo Riss zum Ehrenmitglied der MSV Herxheim ernannt wird und würdigende Worte vom 1. Vorsitzenden Edelbert Müller empfängt. Direkt im Anschluss erhält bringen die Söhne Mark und Erik dem 11- fachen Weltmeister sein Motorrad und die 16.500 Zuschauer im Herxheimer Waldstadion erhoben sich während den letzten Runden von Gerd Riss auf der Sandbahn von ihren Plätzen und bereiteten dem langjährigen Aushängeschild der MSV Herxheim einen würdigen Abschied.

Gerd Riss hat jedoch schon längst eine neue Aufgabe im Bahnsport gefunden. Seine Mark und Erik fuhren drei Wochen nach ihrer Premiere auf der Speedwaybahn in Herxheim auch gleich ihr erstes Rennen auf der Langbahn. Nach den Vorläufen hatten Mark und Erik Riss in ihrem ersten Rennen in der nationalen Soloklasse noch alle Siegchancen und der Tagesendlauf sollte spektakulär werden: In einem spannenden Finallauf versuchte Mark Riss alles um am führenden Markus Eibl vorbei zu kommen und in der Zielkurve stürzte Riss spektakulär. Außer einem krummen Motorrad und einer beschädigten Bande gab es keine Verletzungen und aufgrund der starken Vorläufe stand Mark Riss trotz seines Sturzes als Dritter auf dem Podium. Im Re-Run gewann Erik Riss vor dem Gesamtsieger Markus Eibl und sicherte sich den zweiten Platz vor Bruder Mark.

Bei den internationalen Rennen entwickelte sich das Rennen wie erwartet spektakulär. Die ersten sieben Rennläufe sahen sieben verschiedene Sieger und so war es wenig verwunderlich, dass in Folge der extrem spannenden Rennen noch drei Fahrer am Ende Chancen auf den Tagessieg hatten, jedoch auch einige Fahrer wider Erwartens beim Endlauf nur die Zuschauer- Rolle hatten. Stephan Katt, noch im Vorjahr deutscher Meister in Herxheim, befand sich klar auf Finalkurs und wäre dort sicherlich nicht chancenlos gewesen, doch ein Ausfall im Halbfinale kostete ihn den Platz im Finale. Ebenso die starken Briten Andrew Appleton und Glenn Phillips, die zwei ganz starke, jedoch auch zwei weniger gute Rennen ablieferten und so ebenfall gezwungen waren den Finallauf aus der Zuschauerrolle zu verfolgen. Den Start beim Finale gewann Richard Speiser und übernahm die Führung, während Martin Smolinski als Dritter die Jagd aufnahm und sich wie in den Vorläufen seinen Weg durchs Feld erkämpfen musste. In der letzten Kurve fand der Olchinger dann einen Weg am führenden vorbei und konnte diesen auf der Gegengerade überholen und sich den ersten Silberhelm seiner Laufbahn sichern. Wie Smolinski bei der Siegerehrung betonte, solle es jedoch nicht der letzte sein.

Bei den Gespannklassen gewann Thomas Kunert mit Punktemaximum vor Stefan Brandhofer, wenngleich Kunert intensiv um den Sieg kämpfen musste, da er in jedem der dramatischen Gespannläufe gefordert war. Bei den nationalen Gespannen siegte Walter Guggemos mit Beifahrer Franz Klein souverän. Presseteam MSV Herxheim, Foto: R.Bruckner

18.05.2012


„Herxheim muss man einmal in seinem Leben gewinnen“

Langbahn-Vizeweltmeister Richard Speiser ist seit diesem Jahr Clubfahrer des Traditionsvereines MSV Herxheim. Beim Himmelfahrtsklassiker will er sich mit der internationalen Spitze messen.

„Herxheim, das ist für mich ein prestigeträchtiges Rennen, da muss man einfach einmal in seinem Leben gewinnen“, sagt Richard Speiser aus Börwang, seines Zeichens amtierender Langbahn-Vizeweltmeister und dreifacher Langbahn-Teamweltmeister. Gründe, den Klassiker im Mekka des Langbahnsports am Himmelfahrtstag einmal als Sieger zu beenden und den begehrten Silberhelm mit nach Hause zu nehmen, gibt es viele. In jüngster Zeit ist für den 25-Jährigen aus Börwang bei Kempten noch ein weiterer dazu gekommen: „Ich bin hier seit kurzem Mitglied und will mich deshalb dort auch entsprechend präsentieren.“

Herxheim und Speiser - es war bislang nicht immer die zwingend erfolgsversprechende Verbindung: „Ich habe hier schon alles erlebt: Einen dritten Platz beim Grand Prix 2009 in meinem ersten WM-Jahr, aber auch Pleiten wie bei der Deutschen Meisterschaft im vergangenen Jahr, als es nur zu Rang sechs reichte.“ Dennoch: „Zur MSV Herxheim wollte ich: ein toller Verein und ein besonderes Rennen.“

Mit der Empfehlung als Sieger aus Dingolfing kommt Speiser am Donnerstag in die Pfalz - und bringt von dort auch gleich noch eine Verletzung mit: „Ich habe mir dort die Bänder in der Schulter abgerissen. Doch nach der nun erfolgten zweiwöchigen Pause müsste es eigentlich wieder gehen.“ Herxheim wird für Richard Speiser zum zweiten Zusammentreffen mit der Langbahnelite in der noch jungen Saison: „Für mich ist Herxheim ein enorm wichtiges Kräftemessen gut drei Wochen vor dem ersten Weltmeisterschaftslauf.“ Stephan Katt, Martin Smolinski, Matten Kröger, Cameron Woodward, Glenn Phillips und Jannick de Jong werden dann in Skandinavien die Gegner sein. Auch in Herxheim wird der Vizeweltmeister auf sie treffen und spätestens danach wissen, wo er im Vergleich zur Konkurrenz steht.

„Ich freu mich auf Herxheim“, sagt Speiser und meint damit nicht nur Waldstadion, Fans und Rad-an-Rad-Kämpfe mit den Kollegen: „In diesem Jahr wird hier auch Gerd Riss vom aktiven Rennsport verabschiedet, ein großer Motorsportler verlässt die Bühne.“ Der Rekordweltmeister stammt wie Speiser aus dem Allgäu, dessen Vorbild und Tippgeber - und ebenfalls seit jungen Jahren Clubfahrer der MSV Herxheim!

Interview mit Langbahn-Vizeweltmeister Richard Speiser

„In der WM muss es nur noch einen Platz nach oben gehen!“

2010 wurde er WM-Dritter. 2011 war es Platz zwei. Nach einem recht zufriedenenstellenden Saisonauftakt wird es für Langbahn-Motorsportler Richard Speiser nun allmählich ernst. Der 25-jährige Börwanger startet am Vatertag beim Klassiker in Herxheim.

Frage: Noch gut drei Wochen, dann startet die diejährige WM mit dem Grand Prix im finnischen Forssa. Wie sind die Erwartungen?

Speiser: Natürlich denken alle, jetzt muss das Ziel Weltmeister heißen. So einfach wird das aber nicht werden. Die Konkurrenz ist stark- und sicher über die Wintermonate auch nicht untätig gewesen. Andererseits: In der WM muss es gegenüber dem Vorjahr ja nur noch einen Platz nach oben gehen. Dafür muss aber über eine komplette Saison hinweg wirklich alles passen und auch das Glück auf meiner Seite sein. Es gibt neben der WM auch andere Erwartungen und Ziele für mich: Es gilt, sich bei Rennen wie beispielsweise dem Langbahn-Klassiker am Vatertag in Herxheim gut zu präsentieren. Auch bei der Deutschen Meisterschaft will ich möglichst weit vorne landen. Und dann ist auch eine Erwartung, möglichst unverletzt und unfallfrei durch die Saison zu kommen.

Frage: Letzteres scheint auch in diesem Jahr ein schwieriges Unterfangen zu sein, oder?

Speiser: Richtig. Beim Sandbahnklassiker in Dingolfing, das ich als Sieger beendete, habe ich mir sämtliche Bänder in der Schulter abgerissen. Die Verletzung hat mir eine zweiwöchige Pause beschert. Inzwischen ist sie aber wieder auskuriert.

Frage: Man hat Sie 2012 auch schon bei einigen Rennen auf der kürzeren Speedwaybahn erlebt. Wie lief es dort?

Speiser: Für meine Verhältnisse sehr gut. Ich konnte 2011 nur vier Speedway-Rennen auf der Kurzbahn bestreiten. Die wirklichen Profis schaffen etwa 100 oder mehr. Für 2012 habe ich mir vorgenommen, auch wieder etwas mehr im Speedwaysport unterwegs zu sein. Mit einem achten, einem fünften und einem dritten Platz bei Einzelrennen und einem Sieg mit meinem Speedwayverein AC Landshut in der ersten Liga ist dies bereits recht erfolgreich geglückt. Gleichzeitig war ich Kapitän der Young Devils Landshut in der zweiten Bundesliga, in der wir das erste Rennen ebenfalls für uns entscheiden konnten.

Frage: Ihr Heimatverein, der AMC Memmingen, veranstaltet am 12. August sein Grasbahnrennen. Werden die Fans mit Richard Speiser rechnen können?

Speiser: Das hoffe ich doch sehr. Es ist mir ein echtes Anliegen, bei Veranstaltungen vor der Haustüre dabei zu sein. Und sicher wird den Fans das Duell zwischen Martin Smolinski und mir vor zwei Jahren noch in guter Erinnerung sein. Natürlich will ich in Memmingen fahren. Und möglichst auch gewinnen. Bis zu diesem Zeitpunkt werden in der WM auch schon vier von sechs Grand Prix gefahren sein.

Frage: Wen betrachten Sie ganz generell als Ihre härtesten Gegner?

Speiser: Sicherlich Weltmeister Joonas Kylmäkorpi, der auch 2012 wieder ein ganz heißer Kandidat auf den WM-Titel sein dürfte. Generell sind aber auch meine deutschen WM-Konkurrenten immer auch eine Bank, die es erst einmal zu schlagen gilt. Nicht umsonst ist Deutschland mit sechs von 18 WM-Fahrern die Langbahnnation Nummer eins - und der Deutsche Meistertitel nahezu ähnlich schwierig zu holen wie die Weltmeisterschaft.

Text- und Bildmaterial (portrait) wurden freundlicherweise von Susi Weber zur Verfügung gestellt. Das Actionbild wurde von Daniel Sievers zur Verfügung gestellt.

14.05.2012


Traum-Comeback für BMW: Sieg im zweiten DTM-Rennen

Klettwitz. Freude pur bei DTM-Wiedereinsteiger BMW. Der Kanadier Bruno Spengler siegte im BMW M3 DTM beim zweiten DTM-Rennen des Jahres auf dem Lausitzring und schenkte den Münchnern damit nach 20 Jahren wieder einen DTM-Erfolg. „Ich glaube es kaum. Am Samstag nach 20 Jahren die erste Pole, heute durch mich der 50. Sieg für BMW in der DTM. Ich habe überall Gänsehaut. Dieses Wochenende werde ich nie vergessen“, sagte der 28-jährige Sieger. Hinter dem Zweitplatzierten Gary Paffett im DTM Mercedes AMG C-Coupé, der das Auftaktrennen in Hockenheim gewann, krönte der Brasilianer Augusto Farfus als Dritter das perfekte Wochenende für BMW. Insgesamt 72.000 Fans verfolgten den Dreikampf der Premium-Hersteller Audi, BMW und Mercedes-Benz in der Lausitz.

Bei dem insgesamt zehnten DTM-Sieg seiner Karriere zeigte Spengler eine souveräne Leistung und viel Nervenstärke. Vom Beginn an musste er sich gegen die Angriffe von Paffett wehren, der beim Start Farfus überholte und fortan die Verfolgerrolle übernahm. „Ich habe alles versucht, um Bruno zu überholen, aber es ist mir heute nicht gelungen. Wir hätten gewinnen können, bauen aber als Zweiter auch die Gesamtführung aus und das ist großartig“, sagte Paffett zu seiner Situation.

Bester Audi-Pilot wurde Mattias Ekström. Der Schwede im Audi A5 DTM, der das Rennen hinter dem Briten Jamie Green (Mercedes-Benz) als Fünfter beendete, sagte nach dem Rennen: „Mehr war für uns heute nicht drin. Wir hatten auch hier nicht die Pace, um das Rennen zu gewinnen. Aber wir haben heute wieder eine ganze Menge gelernt, das ist am wichtigsten. Und ich habe weitere wertvolle Punkte gesammelt. Die Saison ist noch lang.\"

Ekströms Markenkollege, der zweifache DTM-Champion Timo Scheider, konnte sich im Rennen über 52 Runden von Startplatz zwölf bis auf Rang sechs verbessern. Der aktuelle DTM-Titelträger Martin Tomczyk wurde Siebter und somit dritter BMW-Pilot in den Punkterängen. Die beiden Audi-Fahrer Edoardo Mortara aus Italien und der Portugiese Filipe Albuquerque sowie Ralf Schumacher (Mercedes-Benz) komplettierten die Top-Ten.

In der Gesamtwertung führt weiterhin Paffett mit 43 Punkten vor seinem Markenkollegen Green (30 Zähler). Auf den Plätzen drei und vier liegen Spengler und Ekström, beide mit 25 Punkten.

BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt: „Das ist ganz sicher ein besonderer Moment, den wir uns in dieser Form nicht erträumt haben. Dieser grandiose Sieg von Bruno Spengler ist der krönende Abschluss einer Woche, die es in sich hatte. Erst unser starkes Comeback-Wochenende in Hockenheim, dann gestern die erste Poleposition und heute - im erst zweiten Rennen - schon unser erster Sieg in der neuen DTM-Ära. Das ist fantastisch, einfach unglaublich, der absolute Wahnsinn.“

Mercedes-Benz-Motorsportchef Norbert Haug: „Wir waren sehr nah dran, unsere Piloten fuhren Stoßstange an Stoßstange mit den Konkurrenten. Wichtig ist, dass die DTM spannend ist. Die drei Marken sorgen für tollen Motorsport. Wir haben jetzt zwei Rennen und zwei verschiedene Sieger gesehen, mal schauen, wie es in Brands Hatch sein wird, vielleicht sehen wir da den dritten. Es war in der Geschichte der DTM nie schwieriger, Punkte zu holen.“

Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich: „Natürlich können wir mit dem Ergebnis nicht zufrieden sein, denn wir haben auch dieses Mal die Reifen an unseren Autos im Rennen nicht richtig zum Arbeiten gebracht. Mattias Ekström und Timo Scheider haben heute das Beste aus ihren nicht optimalen Startpositionen gemacht und sich um mehrere Plätze verbessert - und zwar mit phasenweise sehr guten Rundenzeiten. Trotzdem müssen wir unseren A5 besser verstehen und das volle Potenzial ausschöpfen. Daran werden wir hart arbeiten.“ ITR e.V., Presse

06.05.2012


Bruno Spengler holt in der Lausitz den ersten Saisonsieg für BMW

Klettwitz-  Lange musste BMW nicht auf den ersten Sieg nach dem Wiedereinstieg in die DTM warten: Von der Pole-Position gestartet gewann Bruno Spengler beim zweiten DTM-Saisonrennen 2012 auf dem Lausitzring nach 52 Runden im BMW M3 DTM. Den zweiten Platz hinter dem Kanadier sicherte sich Gary Paffett im Mercedes AMG C-Coupé. Im Ziel hatte Paffett 1,019 Sekunden Rückstand auf den Sieger. Das Podium komplettierte mit Augusto Farfus auf Platz drei ein weiterer BMW-Pilot. Hinter Jamie Green (Mercedes-Benz) auf Platz vier überquerte Mattias Ekström als bester Audi-Pilot auf dem fünften Platz die Ziellinie. Timo Scheider (Audi), Martin Tomczyk (BMW), Edoardo Mortara (Audi), Filipe Albuquerque (Audi) und Ralf Schumacher (Mercedes-Benz) fuhren auf den Positionen sechs bis zehn ebenfalls in die Punkteränge. In der Fahrerwertung liegt Gary Paffett nach zwei Rennen mit 43 Punkten auf Platz eins. ITR e.V., Presse

 

06.05.2012


Bruno Spengler mit Pole für Wiedereinsteiger BMW am Lausitzring

Klettwitz- BMW sorgte beim Qualifying zum zweiten DTM-Lauf des Jahres auf dem Lausitzring für eine große Überraschung. Der Kanadier Bruno Spengler fuhr im BMW M3 DTM auf die Pole-Position. Nur 38 Tausendstelsekunden langsamer war Spenglers Markenkollege Augusto Farfus aus Brasilien, der die Doppel-Pole für den DTM-Wiedereinsteiger aus München perfekt machte. Spengler, der noch im vergangenen Jahr für Mercedes-Benz an gleicher Stelle auf Pole fuhr, startet am Sonntag um 14:00 Uhr zum insgesamt zwölften Mal in der DTM von Position eins. „Eine Pole-Position ist immer ein absolut tolles Gefühl. Dass es nach 20 Jahren die erste für BMW ist, macht es besonders und aufregend“, sagte ein überglücklicher Spengler.

Die drittschnellste Zeit auf dem 3,478 Kilometer langen Kurs in der Lausitz erzielte der Auftaktsieger aus Hockenheim und Gesamtführende Gary Paffett im DTM Mercedes AMG C-Coupé. „Wenn man sieht, wie eng es in der DTM zugeht, bin ich heute mit Platz drei zufrieden. Mein Rückstand auf Bruno Spengler betrug gerade einmal 43 Tausendstelsekunden. Das wird sicher ein ganz spannendes Rennen“, sagte der Brite.

Bester Audi-Akteur am Samstag war der deutsche Mike Rockenfeller. Im Audi A5 DTM schaffte der 28-Jährige mit Platz vier den Sprung in die zweite Startreihe. „Ich hatte heute das Zeug, um auf Pole zu fahren. Leider habe ich im entscheidenden Moment nicht die perfekte Runde zusammen gebracht. Und die braucht man bei der starken Konkurrenz, um nach ganz vorn zu fahren“, erklärte Rockenfeller.

Auf den Plätzen fünf bis sieben folgten der Italiener Edoardo Mortara (Audi), Jamie Green aus Großbritannien (Mercedes-Benz) und der Rosenheimer Martin Tomczyk (BMW). Auch der Polesitter aus Hockenheim, Mattias Ekström (Audi), verpasste den Sprung in die letzte Runde des vierstufigen Shoot-out-Qualifyings und wurde Achter. Der französische Audi-Pilot Adrien Tambay überraschte mit einem guten zehnten Platz in seinem zweiten DTM-Qualifying überhaupt.

Wie ausgeglichen die DTM 2012 ist, zeigt der Blick auf die ersten drei Startreihen, in der jeweils zwei Fahrzeuge von Audi, BMW und Mercedes-Benz zu finden sind.

Enttäuscht waren Timo Scheider (Audi) als Zwölfter, sowie die beiden Mercedes-Benz-Fahrer Ralf Schumacher (D) und David Coulthard (GB) auf den Plätzen 16 und 20.

Das zweite Rennen der Saison über 52 Runden und 180,856 Kilometer beginnt am Sonntag um 14:00 Uhr. Die ARD überträgt live ab 13:15 Uhr.

06.05.2012


Mercedes-Benz-Doppelsieg beim DTM-Saisonauftakt 2012

Hockenheim- Die Motorsportfans sind im DTM-Fieber und sorgten für einen Zuschauerrekord beim Saisonauftakt: 142.000 Besucher wollten den Start in die neue Ära der DTM am Rennwochenende auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg miterleben. Allein am Rennsonntag feierten 71.000 Zuschauer den Dreikampf der Premiumhersteller Audi, BMW und Mercedes-Benz sowie den Sieger Gary Paffett (GB). Der 31-jährige Mercedes-Benz-Pilot überstand einen turbulenten Start und überquerte nach tollen Zweikämpfen vor seinem Markenkollegen und Landsmann Jamie Green als Erster die Ziellinie. Über den 18. Erfolg in der DTM sagte Paffett: „Das vergangene Jahr war wirklich schlecht für mich. Dennoch habe ich das Vertrauen in mich nicht verloren. Toll, wie es jetzt losgegangen ist. Beim Start konnte ich mich aus dem Verkehr raushalten, und das Duell mit Jamie war sehr fair.“ Für Mercedes-Benz ist es im Badischen der sechste Sieg in Folge.

Dritter auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg wurde der Schwede Mattias Ekström im Audi A5 DTM. Der 33-Jährige startete von Platz eins, verlor aber nach einem Verbremser zwei Positionen, die er nicht mehr aufholen konnte. „Das ist natürlich eine Enttäuschung. Wir waren heute einfach nicht schnell genug, und ich habe einen Fehler gemacht. Das Ergebnis tut schon ein wenig weh, aber es kommen sicher noch Chancen, zu gewinnen“, erklärte Ekström.

Bester BMW-Pilot beim Comeback wurde der Brite Andy Priaulx als Sechster. Er kam mit dem BMW M3 DTM hinter den beiden Deutschen Christian Vietoris (Mercedes-Benz) und Mike Rockenfeller (Audi) nach 40 Runden ins Ziel. „Wenn mir vor dem Wochenende jemand Platz sechs angeboten hätte, hätte ich zugegriffen. Es hat riesig Spaß gemacht, wir hatten eine tolle Kulisse, und wir haben gesehen, dass BMW auf dem richtigen Weg ist“, sagte der 38-Jährige. Außerdem schafften es Ralf Schumacher (D) und David Coulthard aus Schottland im DTM Mercedes AMG C-Coupé sowie der Spanier Miguel Molina (Audi) in die Punkteränge.

Nach der großen Freude bei BMW über das gute Qualifying-Ergebnis am Samstag lief der Start am Sonntag sehr unglücklich. Der von Platz drei ins Rennen gegangene Werner verlor zunächst drei Positionen, drehte sich nach einer Kollision mit Ralf Schumacher und fand sich am Ende des Fahrerfeldes wieder. Werner beendete das Rennen als 17. Titelverteidiger Martin Tomczyk (D) und BMW-Neuzugang Bruno Spengler (CDN) stellten ihre Fahrzeuge nach mehreren Kollisionen in den ersten vier Runden vorzeitig ab.

In der DTM gilt seit dieser Saison ein neues Punktesystem, das auch in der Formel 1 angewandt wird. Demnach führt nach dem ersten Saisonlauf in der Gesamtwertung Paffett mit 25 Punkten vor Green (18 Punkte) und Ekström (16 Punkte). Das zweite DTM-Rennwochenende des Jahres findet bereits in einer Woche vom 4. bis 6. Mai auf dem Lausitzring nahe Dresden statt.

Mercedes-Benz-Motorsportchef Norbert Haug: „Ein tolles Ergebnis. Unser Team hat den besten Job gemacht. Das Ergebnis im Training war nicht das allerbeste, aber im Rennen konnten wir eine großartige Leistung zeigen. Ein Sieg ist der beste Lohn, den man sich holen kann. Die Duelle von Jamie Green und Gary Paffett waren Motorsport auf höchstem Niveau. Es war ein sehr gutes Rennen.“

Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich: „Ich beglückwünsche den Sieger. Mattias Ekström hat das Beste aus dem Rennen gemacht. Wir hatten ein sehr gutes Qualifying, aber leider kein perfektes Rennen. Das Rennen war aber spannend und hat dem Start in die neue Ära alle Ehre gemacht. Jetzt wollen wir am Lausitzring zurückschlagen.“

BMW-Motorsport-Direktor Jens Marquardt: „Die DTM ist kein Ponyhof. Natürlich ist es ärgerlich, wenn man so früh Autos verliert bzw. am Ende des Feldes wieder findet. Aber die Pace ist da und das Auto in der Renndistanz gut. Das Qualifying war definitiv besser als erwartet und deshalb ist das Gesamtfazit des ersten Rennwochenendes sehr positiv.“ ITR e.V., Presse www.dtm.com

29.04.2012


Dritter Hockenheim-Erfolg für das Prema Powerteam

Temperatur Strecke: 25,9 ºC
Temperatur Luft: 22,2 ºC

Auch im dritten Rennen der Formel 3 Euro Serie auf dem 4,574 Kilometer langen Hockenheimring Baden-Württemberg, das wie Lauf eins zur neu gegründeten FIA Formel-3-Europameisterschaft zählt, gewann ein Pilot des Prema Powerteams. Daniel Juncadella (Prema Powerteam) überquerte die Ziellinie als Erster, gefolgt von Carlos Sainz (Carlin) und Felix Rosenqvist (Mücke Motorsport). Nach dem ersten Rennwochenende der Formel 3 Euro Serie, bei dem auch FIA-Präsident Jean Todt zu Gast war, wird Juncadella auf Rang eins der Gesamtwertung geführt.

Carlos Sainz konnte seine Pole-Position nicht in die Führung umwandeln, er musste Daniel Juncadella und Felix Rosenqvist ziehen lassen. Der Prema-Pilot setzte sich als Führender sofort vom Feld ab, während sich Sainz zunächst gegen den nach dem Start zweitplatzierten Rosenqvist durchsetzten musste. Danach war Juncadellas Vorsprung für Sainz bereits zu groß, um den erneuten Sieg seines Landsmanns noch gefährden zu können.

Rang vier ging an Gaststarter Alex Lynn (Fortec Motorsport) vor dem besten Rookie Sven Müller (Prema Powerteam) und William Buller (Carlin).

Daniel Juncadella (Prema Powerteam): „Das Wochenende hätte abgesehen vom zweiten Lauf kaum besser laufen können, ich bin wirklich glücklich. Ich war vor allem zu Beginn des Rennens schnell und konnte mir einen guten Vorsprung auf Carlos aufbauen. Am Ende hatte ich Probleme mit der Traktion und Carlos kam wieder näher.“

Carlos Sainz (Carlin): „Generell hätte ich nicht erwartet, dass wir hier so gut sein werden, denn im Vergleich zu den meisten anderen Teams haben wir nicht viel Erfahrung mit den Hankook-Reifen. Leider hatte ich am Start wieder Probleme. Wir müssen nun herausfinden, was der Grund dafür ist.“

Felix Rosenqvist (Mücke Motorsport): „Ich konnte das Tempo von Daniel und Carlos wie schon das gesamte Wochenende über nicht mitgehen. Rang drei war für mich das Maximum. Trotz der Probleme stand ich in allen Rennen auf dem Podest und habe viele Punkte gesammelt - damit kann ich unter diesen Umständen zufrieden sein.“ ITR e.V., Presse

29.04.2012


Pole für Ekström beim DTM-Auftakt – tolles Comeback von BMW in Hockenheim

Vorbei die Zeit des Testens, der Spekulationen, des Wartens – die DTMSaison 2012 hat traditionell auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg begonnen.

Rappelvolle Tribünen und hochsommerliche Temperaturen sorgten für die perfekte Kulisse beim ersten echten Kräftemessen der drei Premium-Hersteller Audi, BMW und Mercedes-Benz.

Im Qualifying hatte der Schwede Mattias Ekström im neuen Audi A5 DTM die Nase vorn und sicherte sich für das Auftaktrennen am Sonntag die Pole-Position. Ekström umrundete den 4,574 Kilometer langen Kurs in 1:34.680 Minuten und verwies den Mercedes-Benz-Piloten Jamie Green aus Großbritannien auf Platz zwei. Der zweimalige DTM-Champion Ekström startet somit zum 19. Mal bei einem DTM-Rennen von Position eins. „Eine Pole zum Saisonbeginn ist das Beste, was uns passieren konnte. Es ist wie in der Schule: Du lernst, machst deine Hausaufgaben und siehst jetzt das Ergebnis. Es gibt für die Pole zwar keine Punkte, aber ich habe im Rennen definitiv den kürzesten Weg bis ins Ziel“, sagte „Eki“.

Auch der Zweitplatzierte Jamie Green war mit dem Auftakt sehr zufrieden: „Wir haben viel im Winter gearbeitet und wissen jetzt, wo wir stehen. Wir sind auf einem sehr guten Weg. Man konnte sehen, dass es zwischen den drei Herstellern sehr eng ist und man alles auf den Punkt bringen muss, um ganz vorn zu sein.“

Ein großartiges Comeback feierte BMW. Der Hannoveraner Dirk Werner lieferte eine beeindruckende Performance und landete mit seinem BMW M3 DTM auf Platz drei. „Das ist ein Wahnsinns-Ergebnis. Ich hätte nie gedacht, dass ich es in den finalen Qualifying-Durchgang schaffe. Wir hatten schon vorher ein gutes Gefühl, aber dass es so gut werden würde, macht es umso schöner“, sagte der überglückliche BMW-Pilot.

Zwei Audi-Piloten, der Italiener Edoardo Mortara und Mike Rockenfeller (D), gehen als Vierter und Fünfter in das Rennen. Der Brite Gary Paffett wurde im DTM Mercedes AMG C-Coupé Sechster.

Neben Werner feierten weitere sechs Piloten in Hockenheim ihr DTM-Debüt. Der Brite Andy Priaulx (BMW) beendete das Qualifying auf Platz sieben. Adrien Tambay (Audi) aus Frankreich wurde Zwölfter, der Kanadier Robert Wickens (Mercedes-Benz) 13., Joey Hand (BMW) aus den USA 16., Augusto Farfus (BMW) aus Brasilien 19. und der Spanier Roberto Merhi (Mercedes-Benz) startet von Position 20. DTM 2012 – Presseinformation Nr. 17 28.05.2012

Der Modus des vierstufigen Shoot-out-Qualifyings hat sich mit dieser Saison geändert. Nach dem ersten 16-minütigen Durchlauf (Q1) scheiden die Fahrer auf den Positionen 17 bis 22 aus. Nach weiteren elf Minuten (Q2) ist ebenfalls für die langsamsten Sechs das Qualifying beendet. Nach dem dritten, elfminütigen Qualifying-Abschnitt (Q3) reduziert sich das Feld erneut um sechs Piloten auf die vier Schnellsten, die dann in Einzelzeitfahrten um die Pole-Position kämpfen.

Begeistert von der „neuen DTM“ zeigte sich auch der FIA-Präsident Jean Todt vor Ort: „Die Autos sind sehr interessant. Ich habe viele Dinge gesehen, von denen ich lernen kann. Die DTM ist eine gute Mischung aus jungen Fahrern und erfahrenen Piloten, die auch aus der Formel 1 kommen.“

Das erste Rennen der Saison über 40 Runden und 182,960 Kilometer beginnt am Sonntag um 14:00 Uhr. Die ARD überträgt live ab 13:15 Uhr. ITR e.V.; Presse; Foto: pem

28.04.2012


Spanischer Doppelsieg: Daniel Juncadella vor Carlos Sainz

Temperatur Strecke: 30,5 ºC Temperatur Luft: 24,4 ºC

Daniel Juncadella (Prema Powerteam) gewann den ersten Saisonlauf der Formel 3 Euro Serie auf dem 4,574 Kilometer langen Hockenheimring Baden-Württemberg, der auch den Auftakt der in diesem Jahr neu ins Leben gerufenen FIA Formel-3-Europameisterschaft darstellt. Carlos Sainz (Carlin) reihte sich als Zweiter ein, Felix Rosenqvist (Mücke Motorsport) belegte Rang drei. Der Schwede hatte zu Beginn des Rennens die erste Position übernommen, musste sich in Runde fünf aber dem Angriff von Juncadella geschlagen geben.

Das Rennen bot viel Spannung. Zunächst brach ein Kampf um die erste Position aus, in den Juncadella, Sainz, Rosenqvist, Will Buller (Carlin) und Gaststarter Hannes van Asseldonk (Fortec Motorsport) verwickelt waren. Auch im Mittelfeld wurde viel geboten: Tom Blomqvist (ma-con Motorsport) musste seinen sechsten Platz im zwölften Umlauf an Ferrari-Nachwuchspilot Raffaele Marciello (Prema Powerteam) abgeben und sich in der Folge gegen Angriffe von Sven Müller (Prema Powerteam), Lucas Wolf (URD Rennsport) und Michael Lewis (Prema Powerteam) wehren. Der Brite, wie Sainz Sohn eines Rallye-Weltmeisters, brachte den siebten Platz ins Ziel, der beste Rookie Wolf reihte sich seinem Debüt in der Formel 3 Euro Serie auf Rang acht ein.

Daniel Juncadella (Prema Powerteam): „Über meinen Sieg bin ich natürlich sehr glücklich. Ich war schon früh im Rennen in Führung und konnte mir einen Vorsprung erarbeiten. Aber dann kam Carlos von hinten immer näher. Ich habe versucht, mich ausschließlich auf mich zu konzentrieren und nicht in den Rückspiegel zu schauen.“

Carlos Sainz (Carlin): „Mein Start war nicht sehr gut und Daniel konnte an der Spitze davon fahren. Danach war es mehr oder weniger ausgeglichen. Mal war ich schneller, dann wieder er, dann wieder ich, dann wieder er. “

Felix Rosenqvist (Mücke Motorsport): „Der Beginn war gut, aber dann konnte ich relativ schnell erkennen, dass ich Daniel und Carlos nicht folgen konnte. Ich musste sogar aufpassen, dass Will Buller mich nicht überholt. Ich hatte etwas mehr erwartet, aber immerhin habe ich als Dritter viele Punkte mitnehmen können.“ Formula 3 Euro Series, Presse; Foto: pem

28.04.2012


Carlos Sainz holt Pole-Position in Hockenheim

Temperatur Strecke: 26,6 ºC
Temperatur Luft: 22,9 ºC

Carlos Sainz (Carlin, 1:33,709 Minuten) war Schnellster im Qualifying der Formel 3 Euro Serie und bescherte seinem Team Carlin auf dem 4,574 Kilometer langen Hockenheimring Baden-Württemberg ein tolles Comeback in der stärksten Nachwuchsserie der Welt. Daniel Juncadella (Prema Powerteam, 1:33,995 Minuten) war als Zweiter des Qualifyings 0,286 Sekunden langsamer als sein Landsmann. Rang drei ging an Felix Rosenqvist (Mücke Motorsport, 1:34,045 Minuten), Michael Lewis (Prema Powerteam, 1:34,259 Minuten) holte sich Rang vier. Sainz lag auch in der Wertung der zweitschnellsten Runden an der Spitze und beginnt somit neben Rennen drei auch Rennen eins des Wochenendes von der ersten Startposition. Alls drei Läufe zählen auch zur neu ins Leben gerufenen FIA Formel-3-Europameisterschaft.

Carlos Sainz und Daniel Juncadella lieferten sich im ersten Qualifying des Jahres ein spannendes Duell um die Führungsposition. Zwei Minuten vor Schluss führte Juncadella, dann schob sich Sainz an ihm vorbei. In seiner letzten Runde verbesserte der Carlin-Pilot seine Rundenzeit noch einmal. Seine erste Pole-Position in der Euro Serie war dem Sohn des zweimaligen Rallye-Weltmeisters Carlos Sainz nicht mehr zu nehmen.

Mit Alex Lynn (Fortec Motorsport, 1:34,371 Minuten) reihte sich der beste Gaststarter auf Rang fünf ein, gefolgt von Sven Müller (Prema Powerteam, 1:34, 446 Minuten), dem besten Rookie im 18 Mann starken Feld. Die ersten zehn Fahrer des Zeittrainings trennten weniger als eine Sekunde.

Carlos Sainz (Carlin): „Es war kein einfaches Qualifying, denn es waren viele Autos auf der Strecke und ich hatte kaum eine freie Runde. Mit dem ersten Reifensatz habe ich versucht, möglichst viele Runden zu fahren, um viele Erkenntnisse zu gewinnen. Mit dem zweiten Satz lief es dann vor allem am Ende der Session richtig gut.“

Daniel Juncadella (Prema Powerteam): „Ich bin zufrieden, denn ich stehe in der ersten Startreihe. Mit dem zweiten Reifensatz war die Balance meines Autos nicht mehr so gut, deshalb konnte ich mich nicht mehr verbessern. Wir müssen nun schauen, was der Grund dafür war.“ Formula 3 Euro Series, Presse

27.04.2012


Saisonauftakt der Formel 3 Euro Serie mit starkem Starterfeld

Streckenlänge: 4,574 Kilometer
Rundenrekord F3ES: 1:32,599 Minuten / Felix Rosenqvist 2011
Distanz: R1 und R3: 25 Runden / R2: 13 Runden
Sieger 2011: Roberto Merhi, Felix Rosenqvist, Roberto Merhi

Die Formel 3 Euro Serie startet am kommenden Wochenende auf dem 4,574 Kilometer langen Hockenheimring Baden-Württemberg in ihre zehnte Saison. Nicht weniger als 19 Nachwuchspiloten werden um Siege und Platzierungen kämpfen, darunter fünf vielversprechende Rookies. Alle träumen davon, den Spuren der Formel-1-Stars Lewis Hamilton, Sebastian Vettel und Nico Rosberg zu folgen, die ihr Handwerk ebenfalls in der Formel 3 Euro Serie lernten. Die drei Läufe von Hockenheim bilden gleichzeitig den Auftakt der neu ins Leben gerufenen FIA Formel-3-Europameisterschaft und werden weltweit live im TV und online zu sehen sein.

Felix Rosenqvist (Mücke Motorsport) und Daniel Juncadella (Prema Powerteam) gehen als Favoriten in die Saison: Beide konnten schon im Vorjahr überzeugen und freuten sich über wichtige Erfolge in der Formel 3. Der Schwede gewann das ‚Masters of Formula 3’, der Spanier den Grand Prix von Macau. In Hockenheim müssen sie sich 17 hungrigen Kontrahenten aus zehn Nationen stellen, darunter auch drei deutschen Nachwuchshoffnungen: Sven Müller (Prema Powerteam), Pascal Wehrlein (Mücke Motorsport) und Lucas Wolf (URD Rennsport).

Neun Teams werden in Hockenheim ihre Zelte aufschlagen, vier dieser Mannschaften feiern im badischen Motodrom ihre Premiere in der Formel 3 Euro Serie: URD Rennsport, GU-Racing, ma-con Motorsport und das Angola Racing Team. Jo Zeller Racing und Carlin geben ihr Comeback in der stärksten Nachwuchsserie der Welt. Das britische Team Fortec Motorsport absolviert ebenso wie Harry Ticknell (Carlin) einen Gastauftritt.

Der Fernsehsender n-tv überträgt die Formel 3 Euro Serie auch in dieser Saison live, jeweils am Samstag und Sonntag ab 11:10 Uhr. Neben weiteren internationalen TV-Stationen werden alle drei Rennen pro Rennwochenende mit englisch-sprachigem Kommentar zusätzlich auf der offiziellen Website www.f3euroseries.com per Livestream gesendet.

Sven Müller (Prema Powerteam): „Ich kann es kaum erwarten, endlich mein erstes Rennen in der Formel 3 Euro Serie zu fahren. Noch lerne ich mit jedem Kilometer, den ich fahre. Wir haben uns als Team gut vorbereitet und ich persönlich habe ebenfalls ein gutes Gefühl.“ www.f3euroseries.com 
Formula 3 Euro Series, Presse

27.04.2012


DTM München 2012 noch spektakulärer

Wiesbaden- Nach dem großen Erfolg der DTM im Münchener Olympiastadion im vergangenen Jahr gibt es 2012 die Neuauflage dieses ganz besonderen PS-Spektakels. Am 14. und 15. Juli bekommt DTM-Wiedereinsteiger BMW die Chance, vor heimischem Publikum um gleich zwei Titel gegen Audi und Mercedes-Benz anzutreten. Für eine noch bessere Unterhaltung für die Fans vor Ort wurde das Streckenlayout verändert und der Rennmodus für Samstag und Sonntag optimiert. An beiden Tagen treten die DTM-Piloten auf zwei separaten Kurzstrecken in direkten Duellen gegeneinander an. Dabei werden die Zuschauer nicht nur mit spektakulärer Renn-Action auf der Strecke verwöhnt, auch das Showprogramm hält mit Konzerten, Stuntshows und vielem mehr zahlreiche Highlights parat, die beste Unterhaltung für die ganze Familie bieten.

Das Streckenlayout - wichtigste Neuerungen
Bleiben sie auf der Ideallinie, so duellieren sich die DTM-Fahrer auf jeweils 614 Metern. Durch die zwei synchron gespiegelten Bahnen besteht die Möglichkeit, das Renngeschehen auf einen Blick zu erfassen. Nach dem Start beider DTM-Boliden in die gleiche Richtung kann anhand verschiedener Referenzpunkte das in Führung liegende Fahrzeug ausgemacht werden.

Auch beim Thema Sicherheit wurden entscheidende Punkte verbessert, so gibt es aufgrund der neuen Streckenführung keine Berührungspunkte zwischen den Fahrzeugen. Im Innenbereich werden die Kurven mit Beton gesichert, nach außen hin begrenzen Markierungen die Strecke, durch diese Auslaufzonen können die Fahrzeugschäden reduziert werden. Wie die Wertungsläufe findet auch die DTM in München unter der Obhut des DMSB statt und erfüllt damit höchste Sicherheitsstandards.

Der Samstag - Hersteller-Titel im Staffelmodus
Am Samstag steht der mit Spannung erwartete neue Staffel-Modus auf dem Programm. Aus den Ergebnissen eines vorgeschalteten Zeitfahrens ergeben sich Paarungen, bestehend aus zwei Fahrern eines Herstellers. Diese Teams ermitteln im K.-o.-System von Viertelfinale bis Finale den Sieger. Gekürt wird die beste Marke. Dabei wartet immer ein Fahrzeug in der Boxengasse, während das andere auf der Strecke fährt. Die „Übergabe“ zwischen den Staffelmitgliedern erfolgt jeweils zwei Mal. Reifenwechsel und Boxenstopps werden nicht durchgeführt.

Der Sonntag - Fahrertitel im Eins-gegen-Eins-Duell
Am Sonntag sind alle Pilotinnen und Piloten im Einzelwettbewerb auf sich allein gestellt. Sie kämpfen ebenfalls in direkten Duellen in fünf Durchgängen um den prestigeträchtigen Sieg. Der zu diesem Zeitpunkt Führende im DTM-Fahrerklassement sowie die drei punktbesten Fahrer jedes Herstellers sind in dem Tableau der 22 Teilnehmer gesetzt und erhalten in der ersten Runde ein Freilos. Ab dem Viertelfinale werden Pflichtboxenstopps durchgeführt.

Tickets sind über alle bekannten Vorverkaufsstellen von DTM und Olympiapark sowie die DTM-Tickethotline 01805 - 72 3000 (0,14 EUR/Minute, Mobilfunkhöchstpreis 0,42 EUR/min) erhältlich. Weitere Informationen unter www.dtm.com.

25.04.2012


Trotz Regens feiern 72.000 Fans DTM-Präsentation in Wiesbaden

Wiesbaden- Tolle Kulisse für den Beginn der neuen DTM-Ära. 72.000 Fans strömten bei wechselhaften Wetterbedingungen mit Sonne, Regen und Hagel in das Zentrum der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden, um die DTM-Präsentation mitzuerleben. Nach der offiziellen Enthüllung des Audi A5 DTM, des BMW M3 DTM und des DTM Mercedes AMG C-Coupé sowie der Vorstellung der Fahrer folgte ein abwechslungsreiches Show-Programm für die ganze Familie.

Moderiert wurde das PS-Spektakel von Verena Wriedt und ihrem Kollegen Claus Lufen von TV-Partner ARD. „Wiesbaden ist bereits zum dritten Mal Gastgeber der Präsentation und somit nun eine DTM-Tradition“, sagte Lufen. Wiesbadens Oberbürgermeister Dr. Helmut Müller fasste seine Gastgeberrolle kurz und knackig zusammen: „Die DTM macht uns einfach Freude.“

Viel Freude hatten auch Fans und Fahrer. „Die DTM gilt ohnehin als sehr fannahe Rennserie, hier in Wiesbaden gehen wir wirklich auf Tuchfühlung. Es macht Spaß, sich einmal in dieser ausgelassenen Atmosphäre mit den Fans zu unterhalten“, sagte Audi-Pilot Timo Scheider. Auch sein Kollege von BMW, Bruno Spengler, genoss das Bad in der Menge: „Wenn ich sehe, wie begeistert die Fans sind und die Show genießen, kriege ich wirklich eine Gänsehaut.“ Stundenlang schrieben die Piloten Autogramme und lächelten in die Kameras der Besucher. „Die Begeisterung der Fans zu sehen, ist ein ganz tolles Erlebnis und lässt die Vorfreude auf das erste Rennen am kommenden Sonntag noch einmal wachsen“, berichtete der britische Mercedes-Benz-Fahrer Gary Paffett.

Neben Interviews mit den DTM-Stars erlebten die Zuschauer hautnah Boxenstopp-Wettbewerbe und Demonstrationsrunden der DTM-Boliden von Audi, BMW und Mercedes-Benz sowie der Rennwagen der Partnerserien Formel 3 Euro Serie, Porsche Carrera Cup und Volkswagen Scirocco R-Cup. Für Nostalgie sorgte ein Oldtimer-Korso, für Action eine Motorrad-Stuntshow. Gridgirl-Shootings und die Präsentation der Cheerleader der Wiesbaden Phantoms sorgten für weitere optische Highlights rund um die Wilhelmstraße. Die Band „Stereolove” begeisterte auf der großen DTM-Showbühne mit dem offiziellen DTM-Song 2012 „This is it“. Anschließend heizte Top-Act Stefanie Heinzmann live den Fans ordentlich ein.

Richtig ernst wird es für die 22 DTM-Piloten bereits am kommenden Wochenende (27. bis 29. April). Auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg findet das erste von zehn Rennen der Saison 2012 statt. ITR e.V., Presse

23.04.2012


Starterfeld der Formel 3 Euro Serie sensationell stark besetzt

Wenn zum Saisonauftakt am kommenden Wochenende in Hockenheim die Ampel auf grün schaltet, werden zwanzig Nachwuchspiloten aus zehn Nationen auf der 4,574 Kilometer langen Rennstrecke in Baden-Württemberg in die neue Saison starten und um die ersten Platzierungen sowie die Nachfolge des amtierenden Champions und DTM-Aufsteigers Roberto Merhi kämpfen. Neben den fünfzehn permanent eingeschriebenen Piloten werden fünf Gaststarter an den Start gehen. Auch für die weiteren Veranstaltungen der Euro Serie wird mit reger Beteiligung von Gaststartern gerechnet.

Die wiedererstakte Formel 3 Euro Serie, deren acht Veranstaltungen und deren fünfzehn permanente Starter die Basis der neu geschaffenen FIA European Formula 3 Championship bilden, zieht großes Interesse auf sich. Die Gründe liegen dabei sicher in der hohen Konzentration der besten Teams und Fahrer Europas sowie den für die siegreichen Fahrer ausgeschriebenen Preisen. Nicht zuletzt bietet auch die Partnerserie DTM den Teilnehmern die perfekte Bühne, sich auf höchstem Niveau und vor einer großen Kulisse zu beweisen. „Das Konzept scheint aufzugehen“ freut sich Walter Mertes, der als Vertreter der ITR, zusammen mit dem DMSB und der FIA in den vergangenen Wochen und Monaten hart an der Neustrukturierung der Formel 3 Szene in Europa gearbeitet hat. „Besonders stolz sind wir darauf, dass alle involvierten Parteien inklusive der Teams gemeinsam große Anstrengungen unternommen und uns ihr Vertrauen gegeben haben, so dass wir uns heute mit diesem starken Fahrerfeld auf eine tolle Saison freuen können“.

An der Spitze der Starterliste stehen mit Daniel Juncadella (Prema Powerteam) und Felix Rosenqvist (Mücke Motorsport) zwei routinierte Fahrer, die bereits im vergangenen Jahr große Siege in der Formel 3 feiern konnten: Der Spanier Juncadella gewann den Grand Prix von Macau, der Schwede Rosenqvist setzte sich beim ‚Masters of Formula 3’ in Zandvoort durch.

Dazu kommen einige viel versprechende Neulinge die das Feld der diesjährigen Formel 3 Euro Serie bereichern. Der Italiener Raffaele Marciello (Prema Powerteam), Mitglied der Ferrari Driver Academy, kommt wie sein US-amerikanischer Teamkollege Michael Lewis und sein Landsmann Andrea Roda (Jo Zeller Racing) aus der italienischen Formel-3-Meisterschaft. Rodas` Teamkollege ist der Schweizer Sandro Zeller, der 2011 den österreichischen Formel-3-Titel gewann. Neben Jo Zeller Racing kehrt auch das Team Carlin nach zwei Jahren Abwesenheit zurück in die Formel 3 Euro Serie. Die britische Mannschaft setzt zwei Dallara-Volkswagen für Carlos Sainz jr. aus dem Red Bull Junior Team und William Buller, einen Formel 3 Routinier aus England ein.

Gleich vier der insgesamt fünf Formel 3 Rookies sind erfolgreiche Nachwuchspiloten aus dem ADAC Formel Masters: Champion Pascal Wehrlein (Mücke Motorsport), Vizemeister Emil Bernstorff (ma-con), der Drittplatzierte Sven Müller (Prema Powerteam) und Lucas Wolf (URD Rennsport) wagen in diesem Jahr den Schritt in die Formel 3 Euro Serie. Während sich Wehrlein und Müller für erfahrene Euro-Serie-Teams entschieden haben, vertrauen Wolf und Bernstorff Mannschaften, die wie die beiden Youngster selbst erst in Hockenheim ihr Debüt in der Euro Serie geben werden. Zweiter Pilot des Teams ma-con, das wie Carlin auf die Kombination Dallara-Volkswagen setzt, ist der von McLaren unterstützte Brite Tom Blomqvist. Außerdem gehen GU-Racing mit dem Talent und fünften F3 Rookie Philip Ellis sowie die vierte neue Mannschaft Angola Racing Team mit dem aus Angola stammenden Rennfahrer Luís Sá Silva an den Start. Alle Euro Serie Piloten sind zusätzlich in der neu geschaffenen FIA European Formula 3 Championship eingeschrieben.

Hinzu kommen 5 Gaststarter aus der Britischen Formel 3. Harry Tincknell verstärkt das Carlin Aufgebot, Hannes van Asseldonk, Felix Serralles, Alex Lynn sowie ein noch zu benennender Fahrer werden gemeinsam im Team Fortec Motorsport angreifen.

Neben dem Saisonauftakt Ende April und dem Finale am vorletzten Oktoberwochenende die traditionell auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg ausgetragen werden, finden die dazwischen liegenden Rennveranstaltungen auf den Rennstrecken Brands Hatch in Großbritannien, dem Red Bull Ring im österreichischen Spielberg, dem Norisring in Nürnberg, dem Nürburgring, dem niederländischen Dünenkurs von Zandvoort sowie dem Circuit Communitat vor den Toren Valencias in Spanien statt. Formula 3 Euro Series, Presse

23.04.2012


DTM 2012 - ein Fall für Drei

Wiesbaden- In einer Woche ist es endlich soweit: Die DTM feiert am 29. April auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg traditionell ihren Saisonauftakt und freut sich auf eine neue Ära.

Erstmals seit dem Jahr 1992 treten die drei deutschen Premium-Automobilmarken Audi, BMW und Mercedes-Benz in der populärsten internationalen Tourenwagenserie wieder gegeneinander an. Bereits an diesem Sonntag präsentierten sich Teams und Fahrer den Fans im Zentrum von Wiesbaden und gaben einen Vorgeschmack auf eine ganz besondere Saison. Der ITR-Vorstandsvorsitzende Hans Werner Aufrecht sagte: „Ich freue mich unheimlich auf die neue Saison. Jeder kennt die Motorsporttradition von BMW, und deshalb bin ich sicher, dass es tolle und packende Duelle der drei Premium-Automobilhersteller auf der Strecke geben wird. Es war toll zu sehen, wie eng die drei Hersteller bei der Entwicklung des neuen Technischen Reglements zusammengearbeitet haben. Sicher eine bisher einmalige Sache.“

Neben dem Wiedereinstieg von BMW gilt die Einführung des neuen Technischen Reglements als eine der wichtigsten Neuerungen der DTM. Das Reglement wurde von den drei beteiligten Herstellern in enger Zusammenarbeit mit dem DTM-Rechteinhaber und -vermarkter ITR e.V. sowie mit dem Deutschen Motor Sport Bund (DMSB) ausgearbeitet. Die bedeutendsten Prämissen bei der Entstehung des neuen Reglements waren Kostenreduzierung, Gewährung bestmöglicher Sicherheit für die Fahrer, Beibehaltung der Faszination der Wettbewerbsfahrzeuge und die Sicherstellung größtmöglicher Chancengleichheit für alle Teilnehmer.

Eine weiteres Novum in der Saison 2012 betrifft das Punktesystem: Erstmals kommt auch in der DTM das aus der Formel 1 bekannte Schema mit Punkten für die ersten Zehn in der Gesamtwertung eines Rennens zum Einsatz. Der Sieger wird dabei mit 25 Punkten deutlich höher belohnt als bisher, für die Positionen zwei bis zehn gibt es 18-15-12-10-8-6-4-2-1 Punkte.

An zehn Rennwochenenden in fünf Ländern kämpfen die Piloten um Punkte und den Titel. Der Hockenheimring Baden-Württemberg ist Austragungsort des ersten Rennens und des Saisonfinales. Darüber hinaus startet die DTM in Deutschland auf dem Lausitzring, dem Norisring in Nürnberg, dem Nürburgring und in der Motorsport Arena Oschersleben. Ergänzt wird der Kalender durch vier Rennen im europäischen Ausland. Gastgeber sind die Traditionsstrecken von Brands Hatch in Großbritannien, das niederländische Zandvoort, der Red Bull Ring im österreichischen Spielberg sowie der Circuit de la Comunitat Valenciana Ricardo Tormo nahe der spanischen Stadt Valencia. Ein ganz besonderes Highlight ist das Event im Münchner Olympiastadion, das im Vorjahr eine erfolgreiche Premiere feierte und außerhalb der Wertung stattfindet.

Insgesamt 22 Fahrer werden in neuen Coupé-Fahrzeugen für spektakulären Motorsport sorgen. Audi und Mercedes-Benz schicken jeweils acht Piloten in die Saison, BMW startet mit sechs Fahrzeugen.

Den Audi A5 DTM fahren die beiden zweifachen DTM-Champions Mattias Ekström (S) und Timo Scheider (D), die Schweizerin Rahel Frey, Adrien Tambay aus Frankreich, Mike Rockenfeller (D), der Spanier Miguel Molina, Edoardo Mortara aus Italien und der Portugiese Filipe Albuquerque. Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich freut sich auf die anstehende Saison: „Der Spirit der DTM ist es, gemeinsam etwas zu schaffen. Das ist uns bei der Entwicklung des Technischen Reglements gelungen und wird sich in der Saison fortsetzen.“ Außerdem fügte Dr. Ullrich mit einem Lachen hinzu: „Allerdings ist auch klar, dass es mit der Freundschaft beim ersten Rennen vorbei ist - zumindest für das Wochenende.“

DTM-Wiedereinsteiger BMW besetzt die Cockpits des BMW M3 DTM mit dem Kanadier Bruno Spengler, dem Deutschen Dirk Werner, dem dreimaligen Tourenwagen-Weltmeister Andy Priaulx (GB), Augusto Farfus aus Brasilien, DTM-Titelverteidiger Martin Tomczyk (D) und dem US-Amerikaner Joey Hand. BMW-Motorsport-Direktor Jens Marquardt: „Endlich sind wir nach den vielen Tests auf der Zielgeraden angekommen. 2012 wird ein Lehrjahr, da wir 20 Jahre lang nicht in der DTM fuhren. Wir sind aber ambitioniert und motiviert, den Vorsprung der anderen schnell aufzuholen. Unser Fahrerkader ist ausgeglichen, und ich bin sehr zuversichtlich.“

Ralf Schumacher-DTM 2011 Mit dem Spanier Roberto Merhi und dem Kanadier Robert Wickens bringt Mercedes-Benz 2012 zwei neue Fahrer in die DTM. Zusammen mit Christian Vietoris (D) bilden sie das Mercedes-Benz-Junior-Team der DTM, das unter der Schirmherrschaft des siebenmaligen Formel-1-Weltmeisters Michael Schumacher steht. Außerdem fahren im DTM Mercedes AMG C-Coupé die Briten Gary Paffett und Jamie Green, Ralf Schumacher (D) sowie Susie Wolff und David Coulthard aus Schottland. Mercedes-Benz-Motorsportchef Norbert Haug: „Die neue DTM-Ära ist die dritte Generation der DTM. Zusammen mit Audi haben wir sechs Jahre lang tolle Rennen geliefert und eine gute Basis für den Neuanfang mit einer dritten Marke geschaffen. Von nun an kämpfen die drei besten Automobilhersteller der Welt in der DTM um Siege.“

Das Fahrerfeld setzt sich aus elf Nationen zusammen. Deutschland ist mit sechs Piloten am stärksten vertreten. Es folgen Großbritannien mit fünf sowie Kanada und Spanien mit jeweils zwei. Brasilien, Frankreich, Italien, Portugal, Schweden, die Schweiz und USA schicken je einen Fahrer in die Rennen.

Für alle die, die nicht persönlich an den Rennstrecken sein können, überträgt TV Partner ARD alle Zeittrainings und Rennen live. Am Samstag meldet sich die ARD von 13:35 Uhr bis 15:00 Uhr und sonntags von 13:45 Uhr bis 15:30 Uhr von den Rennstrecken der DTM. Alle Übertragungen erfolgen auch in HD.

An den DTM-Rennwochenenden präsentieren sich mit der Formel 3 Euro Serie, dem Porsche Carrera Cup und dem VW Scirocco R-Cup drei DTM-Partnerserien ihren Fans. Wie auch in den vergangenen Jahren werden die Besucher nicht nur mit tollem Motorsport, sondern auch mit einem reichhaltigen Showprogramm - darunter Live-Konzerte angesagter Chartstürmer - unterhalten. ITR e.V.,Presse www.dtm.com

22.04.2012


Teamchef Schäfer: Diesmal wird es in Herxheim ernst!

Für Teamchef Schäfer und sein Team hat das Rennen am 22.4. in Herxheim oberste Priorität

Vor zwei Jahren weilte der Teamchef der deutschen Speedwaynationalmannschaft René Schäfer mit seinem Team in Herxheim. Damals wurde eine tschechische Auswahl regelrecht von der Bahn gefegt. Ganz so leicht wird es am 22.4. sicherlich nicht für das deutsche Team.

René Schäfer, wenn sie an Herxheim denken dürften sie positive Erinnerungen haben, oder?

Schäfer: Auf jeden Fall. Das Rennen damals gegen die Tschechen war eine tolle Sache. Wir haben einen überzeugenden Sieg einfahren können, die Zuschauer waren zufrieden und wir konnten zudem in der Herxheimer Region mit dem Team so manche schöne PR- Maßnahme, wie den Besuch der Südpfalzwerkstatt absolvieren.

Welche Bedeutung hatte das damalige Rennen?

Schäfer: Das junge tschechische Team war uns damals natürlich sportlich nicht gewachsen, doch wir haben als Team ein tolles Wochenende verbracht und es war seit langem das erste Testrennen für eine deutsche Nationalmannschaft. Nach der Veranstaltung in Herxheim kamen wir zu weiteren Testrennen wo gezielt Nationalmannschaftsfahrer eingesetzt wurden und von Veranstaltern wie zum Beispiel in Teterow die Zusammenarbeit mit dem Nationalteam gesucht wurde. Hier hatte Herxheim eine gewisse Vorreiterrolle.

Kommen wir auf den 22.4. zu sprechen. Ein Sieg in Herxheim ist das erneute Ziel?

Schäfer: Die Mannschaftsweltmeisterschaft ist und bleibt der wichtigste Wettbewerb für uns als Nationalmannschaft, auch wenn wir speziell in der Europameisterschaft in der Vergangenheit mit zwei Silbermedaillen tolle Erfolge feiern konnten. Hier gilt es für unser Team sich Jahr für Jahr neu zu qualifizieren um an der Endrunde der besten Nationen der Welt teilzunehmen. Die Finalrunden der Mannschaftsweltmeisterschaft werden inzwischen immer professioneller vermarktet und erfahren in den weltweiten Medien mit Liveübertragungen der Rennen in zahlreichen Ländern eine hohe Akzeptanz. Dort wollen wir auch 2012 wieder dabei sein, denn die Teilnahme am World Cup 2011 hat uns in der Öffentlichkeit und auch im Bereich des Sponsoring deutlich voran gebracht.

Steht der deutsche Kader für das Rennen in Herxheim bereits?

Schäfer: In diesem Jahr werden pro Mannschaft nur noch vier, statt fünf Fahrer nominiert, was die Auswahl natürlich deutlich einschränkt. Ich habe nach dem ersten Trainingslager in Cloppenburg bereits eine konkrete Aufstellung im Kopf, jedoch kann sich hier in den nächsten Wochen noch immer etwas tun, sodass ich mich mit der Nennung von Namen noch ein wenig zurück halten möchte.

Wie schätzen sie die Gegner der deutschen Nationalmannschaft ein?

Es wird deutlich härter als damals gegen die Tschechen. Die Letten haben bereits ein ganz starkes Team nominiert in dem international erfahrene Fahrer wie Maksim Bogdanow und Kjastas Puodzuks sowie junge hungrige talentierte Fahrer wie u.a. Andrzej Lebiedew stehen. Die Finnen stellen generell ein starkes Team und die Franzosen sind ganz schwer einzuschätzen. Wenn jeder meiner Fahrer seine Leistung bringt, dann sollte der Sieg für uns drin sein. Text und Foto: Manuel Wüst

20.03.2012


DTM 2012: Tourenwagen der nächsten Generation

2012 startet die populärste internationale Tourenwagenserie in eine neue Ära.

Mit dem Wiedereinstieg von BMW wird die DTM zum prestigeträchtigen Wettkampf der drei deutschen Premium-Automobilhersteller. Die neue spektakuläre Fahrzeuggeneration, repräsentiert durch den Audi A5 DTM, BMW M3 DTM und das DTM AMG Mercedes C-Coupé, ist noch sicherer als bisher, dabei kostengünstiger, aber vor allem ein Garant für exzellenten und spannenden Motorsport. Die Prämissen zur Erstellung des neuen DTM-Reglements für die Saison 2012 lauteten Sicherheit, Kostenkontrolle, Chancengleichheit und Show. Trotz deutlicher Kosteneinsparungen wird künftig mehr denn je Chancengleichheit zwischen allen Teilnehmern gewährleistet. Dabei stehen Entertainment und der Sport selbst neben dem Thema Sicherheit weiterhin im Vordergrund. Zur Erstellung eines zukunftsfähigen DTM-Reglements arbeiteten Verbände und beteiligte Automobilhersteller auf einzigartige Weise zusammen. Die in der DTM aktiven Hersteller Audi und Mercedes-Benz entwickelten gemeinsam mit BMW, dem DTMTrägerverein ITR und den Technik-Fachleuten des DMSB ein vollständig überarbeitetes Regelwerk. Dafür nahmen sich alle Beteiligten die notwendige Zeit. Im Sinne wirtschaftlicher Effizienz war eine Weiterentwicklung der Fahrzeuge seit 2009 nicht mehr gestattet. Die DTM-Fahrzeuge der Generation 2012 stehen ganz in der Tradition der populärsten internationalen Tourenwagenserie und bergen dennoch jede Menge Neuerungen.

„Für alle drei Premiumhersteller gab es schon in den ersten Gesprächen zum technischen Reglement der ‚neuen‘ DTM einen elementaren gemeinsamen Nenner: die Sicherheit. Denn die Sicherheit unserer Fahrer liegt uns am Herzen, in diesem Punkt gibt es für uns keine Kompromisse. Auf die gemeinschaftliche Entwicklung dieses enorm hohen Sicherheitsstandards mit gebündelten Ressourcen sind wir sehr stolz“, resümiert BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt die Sichtweise der beteiligten Hersteller. Sicherheit hatte in der DTM stets höchste Priorität. Das beweist u.a. die Tatsache, dass in der DTM-Historie auch schwere Unfälle stets glimpflich ausgegangen sind. Oberstes Ziel des neuen DTM-Reglements war es daher, alle verfügbaren Sicherheitsinnovationen umzusetzen und weit über die existierenden Sicherheitsstandards hinauszugehen. Zu diesem Zweck absolvieren die neuen DTMFahrzeuge so viele Crashtests von FIA und DMSB wie nie zuvor.

Eine der größten Revolutionen der neuen DTM-Fahrzeuge sind die einheitlichen Sicherheitsstrukturen, die den Fahrer bei einem Unfall schützen. Neben den sechs Crash-Elementen an Seiten, Front und Heck schützt vor allem die Kombination aus Einheitsmonocoque und –käfig mit integriertem Sicherheitstank den Fahrer im Fall eines Unfalls noch besser. Darüber hinaus wurde der Sitz – ähnlich wie bei Formel- Fahrzeugen – in das mit einem Überrollkäfig aus hochfestem Stahl verbundene Kohlefaser-Monocoque eingebaut. Diese innovative Sicherheitszelle ist das Herzstück aller DTM-Fahrzeuge.

Bei einem Unfall besteht die Herausforderung darin, auch ohne langen Bremsweg die Geschwindigkeit des Fahrzeugs möglichst sanft zu reduzieren. Die 65 Zentimeter langen Crash-Elemente lösen sich in winzige Teilchen auf und bauen dabei kontrolliert Energie ab. Parallel leiten andere Bauteile die auftretenden Kräfte gezielt weiter. Allein das Zusammenspiel dieser Komponenten gewährleistet die Sicherheit des Fahrers. Im internationalen Tourenwagensport sind insbesondere die seitlichen Crash-Elemente ein Novum. Sie sind so konstruiert, dass sie beim Drücktest einer Belastung von 360 Kilo- Newton standhalten. Dabei wirken 36 Tonnen auf die seitliche Monocoque-Wand ein – dies entspricht etwa dem Gewicht von 31 Kleinwagen.

Auch die Kostenreduktion spielt im neuen Regelwerk eine ausgeprägte Rolle. Aus diesem Grund kommen in der DTM in nicht performancerelevanten Bereichen ab sofort einheitliche Bauteile zum Einsatz. Diese Teile beschränken sich auf etwa 50 Positionen, die insgesamt rund fünf Prozent aller Bauteile ausmachen. Dabei ist der Entwicklungsspielraum der Premium-Automobilhersteller in den Bereichen Aerodynamik, Fahrwerk und Motor nach wie vor so groß, dass sie eindeutige Alleinstellungsmerkmale bleiben. Dadurch ist gewährleistet, dass Audi, BMW und Mercedes-Benz ihre eigene technische Kompetenz trotz Reglementierung unter Beweis stellen können.

Am 1. März 2012 erfolgte die Homologation der DTM-Boliden. Zum Saisonstart am 29. April werden die neuen Fahrzeuge auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg erstmals unter Wettbewerbsbedingungen eingesetzt. ITR e.V., Presse

03.03.2012


Speedwaywochenende im April – Himmelfahrt im Mai!

Zwei packende Bahnsportveranstaltungen über jeweils zwei Tage stehen im Herxheimer Bahnsport- Kalender 2012!

Nach dem Eröffnungstraining auf der Langbahn am 31. März 2012 steht im April der Fokus auf dem Speedwaywochenende am 21. und 22. April! Am Samstag, 21. April steht der Nachwuchs im Vordergrund und die MSV Herxheim wird eine Premiere feiern, wenn erstmals ein Herxheimer Team im neu geschaffenen Speedway Team Cup, der zweiten Bundesliga, an den Start gehen wird.

Am Sonntag, 22.4.2012 steht den Besuchern ein Speedwayspektakel bevor wenn die deutsche Speedwaynationalmannschaft gegen die Nationalmannschaften aus Lettland, Frankreich und das Team der Ukraine antreten wird. Nur der Sieger aus Herxheim zieht in den Speedway World Cup ein wo der Mannschaftsweltmeister in einem Turnier ermittelt wird. Das deutsche Team schaffte im Vorjahr in einem packenden Rennen erstmals seit 2005 wieder den Einzug in den World Cup und will sich auch 2012 wieder qualifizieren. „Die enorme TV- Präsenz und auch das Prestige sich mit den Besten der Welt zu messen hat die Fahrer enorm motiviert und ich kann garantieren, dass jeder Fahrer im Nationalkader scharf darauf ist wieder in den World Cup zu kommen“, erklärt Teamchef René Schäfer. In den vergangenen Jahren waren gerade die Qualifikationsrennen zum Speedway World Cup voller Dramatik. „Die Rennen zur Team WM sind die härtesten Rennen des Jahres. Erfahrungsgemäß ist das Rennen bis zum Ende hin offen und bereits zweimal musste in den letzten vier Jahren sogar das Stechen über den Sieg entscheiden. So ein World Cup Rennen kann richtig Nerven kosten“, weiss Manuel Wüst zu berichten, der seit 2009 die Presse und Öffentlichkeitsarbeit der deutschen Nationalmannschaft betreut und aus Erlenbach bei Herxheim stammt.

Das Vatertagsrennen stellt dann erneut das Highlight auf der Langbahn dar und wem noch das Rennen aus dem Vorjahr in Erinnerung ist, dem dürften neben der enormen Leistungsdichte der Fahrer auch noch die zahlreichen packenden Rennen in Erinnerung geblieben sein. Bereits heute laufen die Verhandlungen mit den besten Sandbahnfahrern der Welt und ein jeder Besucher kann sich sicher sein, dass die Fahrer wieder spannenden Bahnsport auf höchstem Niveau bieten werden.

Terminübersicht Herxheim 2012

31.3.2012 – Eröffnungstraining auf der Langbahn

21.4.2012 – Speedway Team Cup - 2. Bundesliga

22.4.2012 – Qualifikation zum Speedway World Cup (Deutschland vs. UKR- FRA & LAT)

16.5.2012 – Christ Himmelfahrt (Training & Vorläufe)

17.5.2012 – Sandbahnrennen am Vatertag/ Christi Himmelfahrt

MSV Herxheim, Presse

20.02.2012


DTM-Präsentation auch 2012 in Wiesbaden

Zum Start in die neue DTM-Saison setzt der ITR e.V., Rechteinhaber und vermarkter der DTM, seine erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Stadt Wiesbaden und der Kurhaus Wiesbaden GmbH fort. Am 22. April eröffnet die populärste internationale Tourenwagenserie bereits zum dritten Mal ihre Saison vor der prachtvollen Kulisse des Kurhauses und der Wilhelmstraße in der hessischen Landeshauptstadt. Für die DTM beginnt mit dem Wiedereinstieg von BMW eine neue Ära. Den Fans werden bei der DTM-Präsentation in Wiesbaden nicht nur die Fahrerkader der Premium-Automobilhersteller Audi, BMW und Mercedes-Benz für 2012 vorgestellt, auch die neuen DTM-Fahrzeuge und ein buntes Rahmenprogramm bieten eine unterhaltsame Show.

„Ich freue mich sehr, dass Wiesbaden auch 2012 Gastgeber der DTM-Auftaktveranstaltung sein wird. Fast eine viertel Million Zuschauer in den vergangenen zwei Jahren ist für uns die beste Bestätigung, dass dieses faszinierende Motorsportevent und die Stadt Wiesbaden als Austragungsort einfach gut zusammenpassen. Auch das Showprogramm wird sicher nicht nur Motorsportfans begeistern“, kommentiert Wiesbadens Oberbürgermeister Dr. Helmut Müller die Zusammenarbeit mit der DTM.

Die dritte Auflage der DTM-Präsentation in Wiesbaden wird die Fans erneut mit zahlreichen attraktiven Programmpunkten begeistern: Fahraktionen, Boxenstopp-Demonstrationen, Stuntshows, Gewinnspiele, Fotoshootings mit den DTM-Gridgirls und Live-Konzerte namhafter Interpreten. Die Fahrerparade entlang der Wilhelmstraße bietet zudem die Gelegenheit, die DTM-Piloten hautnah zu erleben. Historische Rennfahrzeuge und die DTM-Partnerserien im Fahrerlager versprühen zusätzliche Rennatmosphäre und lassen die Herzen aller Motorsportfans höher schlagen.

„Für die DTM-Präsentation in Wiesbaden haben wir von allen Seiten sehr positive Rückmeldungen bekommen“, freut sich Dr. Thomas Betzler, Vorstand des ITR e.V. „Daher ist es unser Anspruch, gemeinsam mit unseren Partnern auch in diesem Jahr ein tolles Event auf die Beine zu stellen, das nicht nur ausgewiesene DTM-Fans, sondern alle Zuschauer gleichermaßen begeistert.“

Der Eintritt zur DTM-Präsentation ist auch 2012 kostenfrei. Nähere Informationen zur Veranstaltung finden Sie im Internet unter: www.dtm.com und auf www.wiesbaden.de. ITR e.V.Press & Public Relations

27.01.2012


DTM auch 2012 engagierter Partner beim ‚Ball des Sports’

Die DTM wird am 4. Februar 2012 wieder dabei sein, wenn die Stiftung Deutsche Sporthilfe zum 42. ‚Ball des Sports’ in die Wiesbadener Rhein-Main-Hallen lädt. Im Rahmen der langjährigen Partnerschaft, die im vergangenen Jahr intensiviert wurde, engagiert sich die populärste internationale Tourenwagenserie auch 2012 bei Europas erfolgreichster Sport-Benefiz-Veranstaltung und richtet mit dem ‚DTM Race Club’ die offizielle After-Show-Party aus.

In Erwartung der Olympischen Spiele in London lautet das Motto in diesem Jahr „Eine Nacht für Gold“. Den 1.800 geladenen Gästen wird ein spektakuläres Programm inklusive eines Weltrekordversuches geboten; gekrönt vom Auftritt der deutschsprachigen Hip-Hop-Legenden „Die Fantastischen Vier“ bei der Mitternachtsshow. Rund um den offiziellen Teil können sich die prominenten Gäste in der Erlebniswelt an sieben Aktivstationen in verschiedenen Sportarten ausprobieren. Im Anschluss lädt der ‚DTM Race Club’ zum Tanzen mit dem Frankfurter Star-DJ Julian Smith ein. Mit dem Erlös der Veranstaltung fördert die Stiftung Deutsche Sporthilfe talentierte deutsche Leistungssportler.

„Das Engagement der DTM beim ‚Ball des Sports’ ist für uns Ehrensache; deshalb unterstützen wir diese Benefiz-Gala mittlerweile auch schon im sechsten Jahr. Wir sind sehr stolz auf die Partnerschaft mit der Sporthilfe und darauf, ein namhafter Teil dieses großartigen Events in Wiesbaden zu sein“, resümiert Dr. Thomas Betzler, Vorstand für Recht und Finanzen des ITR e.V., dem Rechteinhaber und -vermarkter der DTM. In seiner Funktion als Notar wird Dr. Betzler auch für den ordnungsgemäßen Ablauf der großen Tombola am Ballabend verantwortlich zeichnen. Mit Walter Mertes und Jürgen Pippig werden zwei weitere Mitglieder des ITR-Vorstandes vor Ort sein. Die in der DTM engagierten Premium-Automobilhersteller werden ranghoch durch Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich (Audi) und Motorsport DirektorJens Marquardt (BMW) repräsentiert.

Natürlich wartet die DTM bei diesem renommierten Event auch mit ihren sportlichen Stars auf. Dieses Jahr werden die Audi-Piloten Rahel Frey und Timo Scheider neben Bruno Spengler und Dirk Werner von DTM Wiedereinsteiger BMW sowie Mercedes-Benz-Pilot Christian Vietoris in Wiesbaden zu Gast sein. Viele andere Top-Athleten und bekannte Persönlichkeiten aus allen gesellschaftlichen Bereichen wollen sich den ‚Ball des Sports’ ebenfalls nicht entgehen lassen: Angekündigt haben sich neben zahlreichen Welt- und Europameistern Prominente wie Franziska van Almsick, Volker Bouffier, Wolfgang Bosbach, Heiner Brand, Fabian Hambüchen, Horst Heldt, Steffi Jones, Jutta Kleinschmidt, Felix Magath, Nico Rosberg, Dr. Frank-Walter Steinmeier u.v.m. ITR e.V. Presse www.dtm.com

26.01.2012


DTM-Kalender 2012 – eine neue Ära beginnt

Im Jahr 2012 startet die DTM bereits in die 13. Saison seit ihrer Neuauflage im Jahr 2000.

Mit BMW gibt der dritte deutsche Premium- Automobilhersteller sein Comeback in der populärsten internationalen Tourenwagenserie und nimmt somit den Kampf mit Audi und Mercedes- Benz auf. Der Rennkalender für die DTM-Saison 2012 sieht erneut zehn DTM-Wertungsläufe und ein Show-Event vor.

Die DTM startet am 29. April traditionell auf dem Hockenheimring Baden- Württemberg in die Saison 2012. Darüber hinaus gastiert die internationale Serie weitere fünf Mal in Deutschland: auf dem Lausitzring (6. Mai), dem Norisring in Nürnberg (1. Juli), dem Nürburgring in der Eifel (19. August), in der Motorsport Arena Oschersleben (16. September) sowie zum Finale in Hockenheim (21. Oktober). Als besonderes Highlight können sich die DTM-Fans am 15. Juli erneut auf das Show-Event im Olympiastadion in München freuen. Zusätzlich zu den deutschen Veranstaltungen finden vier Wertungsläufe im Ausland statt. Am 20. Mai macht die DTM Station in Brands Hatch/GB; zwei Wochen später (3. Juni) geht es für die Piloten auf dem Red Bull Ring im österreichischen Spielberg um Meisterschaftspunkte. Hinzu kommen Läufe im niederländischen Zandvoort (26. August) und im spanischen Valencia (30. September).

Der DTM-Kalender 2012 im Überblick*

29. April Hockenheimring Baden-Württemberg (D)

06. Mai Lausitzring (D)

20. Mai Brands Hatch (GB)

03. Juni Red Bull Ring Spielberg (A)

01. Juli Norisring (D)

14. - 15. Juli Show-Event Olympiastadion München (D)**

19. August Nürburgring (D)

26. August Circuit Park Zandvoort (NL)

16. September Motorsport Arena Oschersleben (D)

30. September Valencia (E)

21. Oktober Hockenheimring Baden-Württemberg (D)

* Vorbehaltlich der Genehmigung durch die FIA.

** Kein Wertungslauf.

16.11.2011


Jamie Green siegt beim DTM-Finale 2011 auf dem Hockenheimring

Hockenheim. Gelungenes DTM-Finalwochenende auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg.

120.000 Fans feierten den vorzeitigen DTM-Champion Martin Tomczyk (Audi) und den letzten Sieger der Saison 2011, Jamie Green. Der Mercedes-Benz-Pilot erwischte einen perfekten Start, setzte sich von Position zwei aus an die Spitze des Feldes und überfuhr nach 38 Runden als Erster die Ziellinie. Für den Briten ist es das beste Saisonergebnis und sein insgesamt siebter DTM-Erfolg. Der 29-Jährige sagte zu seinem guten Saisonabschluss: „Ich habe heute alles gegeben und es hat perfekt geklappt. Es macht mich sehr stolz, am Ende der Ära von diesem Fahrzeug einen Sieg geholt zu haben. Meine AMG Mercedes C-Klasse war heute ‚schweinegeil’. Ich hoffe, auch 2012 mit Mercedes-Benz in der DTM zu fahren.“

Der neue DTM-Champion Martin Tomczyk, der seinen Titel bereits beim vorletzten Rennen in Valencia gewann, wurde Zweiter und baute sein Punktekonto auf 72 Zähler aus. Der Rosenheimer erhielt seinen Pokal aus den Händen des ehemaligen Formel-1-Piloten Patrick Tambay. „Ich habe es heute sehr genossen, ohne Druck fahren zu können. Dennoch wollte ich mich anständig von den Fans aus dieser Saison verabschieden. An Jamie kam ich heute nicht vorbei, aber Platz zwei ist auch sehr gut. Jetzt feiern wir den Titel - natürlich mit Vollgas“, sagte der Titelträger.

Tomczyks Markenkollege, Mattias Ekström, machte mit einem sechsten Platz und drei Punkten beim Finale den Audi-Doppelsieg in der Gesamtwertung klar. Der Schwede hatte vor dem Rennen zwei Punkte Rückstand auf den zweitplatzierten Bruno Spengler (Mercedes-Benz). Der Kanadier startete von Platz sechs, verlor aber beim Start wertvolle Plätze und beendete das Rennen punktlos als Neunter. Der Abstand zwischen Ekström und Spengler beträgt in der Endabrechnung gerade einmal einen Zähler.

Der Spanier Miguel Molina wurde im Audi A4 DTM Dritter. Von der Pole-Position ins Rennen gegangen, musste er beim Start Green und Tomczyk ziehen lassen und konnte beide nicht mehr überholen. Für den 22-Jährigen war es der erste Podestplatz seiner Karriere.

Auch in der DTM-Teamwertung freute sich Audi über den Sieg. Das Team Audi Sport Team Abt Sportsline gewann mit 85 Punkten vor THOMAS SABO/Mercedes-Benz Bank AMG (76 Zähler). Der Italiener Edoardo Mortara (Audi) erhielt als DTM-Neueinsteiger den Preis für die ‚Best Performance’.

Einen Ausblick auf die neue Saison erlebten die Fans beim Finalrennen: Audi und Mercedes-Benz sowie Neueinsteiger BMW schickten ihre neuen DTM-Fahrzeuge 2012 für zwei Demorunden auf die Strecke. Das erste Rennen der kommenden Saison findet am 29. April 2012 auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg statt. Ab Montag (24.10.2011) können Tickets für die neue Saison erworben werden.

Dr. Wolfgang Ullrich, Motorsportchef Audi: „Wir sind sehr glücklich über den Verlauf der Saison. Der erste und der zweite Platz in der Gesamtwertung sind hervorragend. Außerdem ist der Erfolg der Truppe vom Audi Sport Team Abt Sportsline großartig. Das ist eine tolle Basis für das kommende Jahr. Schön, dass trotz der vorzeitigen Titelentscheidung so viele Zuschauer gekommen sind. Die Brücke in die nächste Saison ist mit der Präsentation der neuen Autos geschlagen. Ich danke allen, die in unseren Teams arbeiten, den Veranstaltern sowie Norbert (Haug) und seiner Crew. Uns verbinden einige Jahre harter Konkurrenzkämpfe. Jetzt beginnen wir eine neue Ära.“

Norbert Haug, Motorsportchef Mercedes-Benz: „Das war ein fantastisches Rennen von Jamie (Green). Er war sehr dominant. Seine schnellen Runden waren eine Klasse für sich. Das war eine sehr reife Leistung. Martin (Tomczyk) ist ein würdiger Champion. Bruno (Spengler) ist ein klasse Fahrer, aber wenn man an der falschen Stelle des Feldes losfährt, ist ein optimales Ergebnis schwierig. Wenn es in einem Wettbewerb mit nur zwei konkurrierenden Marken keinen wirklichen Verlierer gibt, spricht das sicherlich für sich und ist auch ein Grund, dass eine weitere Premiummarke in die DTM einsteigt.“

ITR e.V., Press & Public Relations www.dtm.com

23.10.2011


Miguel Molina begeistert in Hockenheim - Pole beim DTM-Finale

Hockenheim. Beim letzten DTM-Rennen der Saison auf dem Hockenheimring startet der Spanier Miguel Molina im Audi A4 DTM von Startplatz eins. Der 22-Jährige bewies erneut sein großes Talent und umrundete die 4,574 Kilometer lange Strecke in der letzten Session des vierstufigen Qualifyings in 1:32,717 Minuten. Für Molina ist es nach seiner überraschenden Pole-Position in Oschersleben bereits die zweite Pole in dieser Saison und seiner jungen DTM-Karriere. „Hockenheim ist für mich etwas ganz Besonderes. Hier fuhr ich mein erstes DTM-Rennen. Ich bin sehr glücklich über meine mittlerweile zweite Pole. In Oschersleben war es sehr eng, heute zum Glück etwas deutlicher“, sagte der Audi-Pilot.

Ebenfalls aus der ersten Startreihe nimmt der britische Mercedes-Benz-Pilot Jamie Green das Finalrennen über 38 Runden auf. Der Rückstand des Zweitplatzierten betrug 0,203 Sekunden auf Molina. Green sagte nach dem Qualifying: „Ich bin dennoch zufrieden. Meine Runde war sehr gut und ich hatte gute Chancen auf die Pole. Aber dann fuhr Molina eine sehr, sehr gute Runde und war schneller. Im Rennen habe ich von Startplatz zwei aus immer noch sehr gute Möglichkeiten.“

 Der neue und vorzeitige DTM-Champion Martin Tomczyk aus Rosenheim fuhr die drittschnellste Zeit im Kampf um den besten Startplatz. Der Audi-Pilot teilt sich mit seinem Markenkollegen Mike Rockenfeller als Vierter die zweite Startreihe.

Noch einmal spannend wird es im Kampf um Platz zwei der Fahrerwertung. Der Kanadier Bruno Spengler (Mercedes-Benz) hat dabei die besten Chancen. Der 28-Jährige liegt derzeit auf Platz zwei und startet am Sonntag hinter Audi-Pilot Timo Scheider als Sechster. Spenglers härtester Konkurrent, Mattias Ekström (Audi), hingegen beginnt das Rennen vier Positionen dahinter als Zehnter. Im Gesamtklassement ist der Abstand kleiner: Spengler hat derzeit 51, Ekström 49 Zähler.

Mercedes-Benz-Pilot Ralf Schumacher hätte sich ein besseres Qualifyingergebnis zum Saisonabschluss gewünscht. Der Kerpener verpasste den Sprung in die Top Ten und wurde 13. Ähnlich erging es seinem Markenkollegen David Coulthard aus Schottland, der von Position 16 aus in das Rennen geht. Der Finallauf beginnt am Sonntag um 14:00 Uhr. Die ARD überträgt live ab 13:45 Uhr. ITR e.V.; Foto: pm www.dtm.tv

22.10.2011


Die Zukunft der DTM live erleben

Lange mussten Motorsportfans darauf warten: Die Anhänger der populärsten internationalen Tourenwagenserie können die neuen DTM Boliden endlich hautnah erleben. Auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg präsentieren die Premium-Automobilhersteller Audi, BMW und Mercedes-Benz die 2012er DTM Fahrzeuge dem Publikum erstmals gemeinsam. Im Rahmen des DTM-Finales werden der Audi A5 DTM, der BMW M3 DTM und das DTM AMG Mercedes C-Coupé Demonstrationsrunden auf der Traditionsstrecke drehen und einen eindrucksvollen Vorgeschmack auf die Saison 2012 liefern. Die vollständig neu entwickelten Fahrzeuge bilden neben dem Wiedereinstieg von BMW in die DTM das Highlight des kommenden Jahres. Die Entwicklung der Rennfahrzeuge für 2012 stand unter drei Prämissen: die Steigerung der Fahrzeugsicherheit, eine Kostenreduktion um bis zu 40 Prozent und die Gewährleistung eines spektakulären Auftritts. Von letzterem können sich die Fans beim großen Saisonfinale selbst überzeugen.

Bislang haben die drei Hersteller ihre Boliden individuell präsentiert: Neueinsteiger BMW gewährte dem Publikum bereits im Juli beim Show-Event in München einen ersten Blick auf den BMW M3 DTM. Audi und Mercedes-Benz begeisterten die Besucher der 64. Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt mit ihren faszinierenden Rennboliden.

Parallel zu den Fahrzeugpräsentationen wurden bereits gemeinsame und individuelle Tests mit den 2012er Rennfahrzeugen durchgeführt, allerdings noch unter Ausschluss der Öffentlichkeit. In der Winterpause folgt ein umfangreiches Testprogramm der Premium-Automobilhersteller auf diversen Rennstrecken in Südeuropa, bevor Ende April die DTM-Saison 2012 erneut in Hockenheim eingeläutet wird. ITR e.V., Press & Public Relations www.dtm.com

13.10.2011


Rast/Landmann Überraschungssieger beim Traumfinale

Marc A. Hayek gewinnt Amateurwertung des ADAC GT Masters - Reiter Engineering siegt in der Teamwertung

Das Finale des ADAC GT Masters in Hockenheim setzte bei Traumwetter den spektakulären Schlusspunkt einer packenden Saison. Den Sieg beim 16. und letzten Lauf der Saison 2011 sicherten sich René Rast (24, Frankfurt) und Stefan Landmann (A, 25) im Phoenix Racing Pole Promotion-Audi R8, als in einem dramatischen Finale den bis zur letzten Runde souverän führenden Stuck-Brüdern Ferdinand (20, A) und Johannes (24, A) im Reiter-Lamborghini Gallardo das Benzin ausging. Die bereits vorzeitig als neue Meister gekürten BMW ALPINA-Piloten Alexandros Margaritis (27, Köln) und Dino Lunardi (32, F) aus dem LIQUI MOLY Team Engstler hatten am Sonntag ebenfalls Pech und schieden nach technischem Defekt aus.

Keyfacts, Rennen 16, Hockenheimring Baden-Württemberg
Streckenlänge: 4.574 Meter
Wetter: sonnig, 22 Grad
Pole Position: Alexandros Margaritis, (LIQUI MOLY Team Engstler-BMW ALPINA B6), 1:40,074 Min.
Rennsieger: René Rast / Stefan Landmann (Phoenix Racing Pole Promotion-Audi R8)
Schnellste Runde: Daniel Keilwitz (Callaway Competition-Corvette Z06), 1.41,433 Min.

Stuck-Brüder verlieren Sieg in der letzten Runde
Beim Start zum letzten Saisonlauf des ADAC GT Masters zogen die Piloten im knapp 40 Fahrzeuge starken Feld der „Liga der Traumsportwagen“ nochmals alle Register. Das Startduell zwischen dem Trainingschnellsten und neuen Champion Alexandros Margaritis und Vizemeister Johannes Stuck endete erst in der dritten Kurve. Bis dahin lieferten sich die beiden Tabellenbesten ein Kopf-an-Kopf-Duell, aus dem Stuck schließlich als Sieger hervorging. Margaritis gab sich nicht geschlagen und blieb bis zum Fahrerwechsel mit nur 0,7 Sekunden Rückstand in Schlagdistanz zum Lamborghini. Doch kurz nach dem Fahrerwechsel schlug der Defektteufel am BMW ALPINA der beiden neuen Meister zu. Dino Lunardi musste das giftgrüne Coupé mit Getriebedefekt abstellen.

Ferdinand Stuck fuhr so unbedrängt an der Spitze dem sicher geglaubten fünften Saisonsieg entgegen, doch eingangs des Motodroms ging dem jüngsten Sohn von Hans-Joachim „Striezel“ Stuck in der letzten Runde der Sprit aus. In langsamer Fahrt überquerte Stuck die Ziellinie als Fünfter. Vom Pech der Stuck-Brüder profitierten die Audi-Piloten René Rast und Stefan Landmann, die sich mit einer starken Fahrt und einem guten Boxenstopp auf die zweite Position nach vorn gekämpft hatten. „Endlich hat es einmal mit dem Sieg geklappt, das Glück war heute auf unserer Seite“, jubelte Landmann nach seinem ersten Sieg im ADAC GT Masters. „Es ist natürlich nicht schön, vom Pech der Stucks zu profitieren und auf diese Weise zu gewinnen, aber wir haben heute ein sehr gutes Rennen gefahren und Glück gehabt“, sagte René Rast.

ADAC Stiftung Sport-Förderpilot Mario Farnbacher auf dem Podium
Seinen starken Einstand im ADAC GT Masters mit Platz vier im ersten Rennen toppte ADAC Formel Masters-Aufsteiger und ADAC Stiftung Sport Förderpilot Mario Farnbacher (19, Lichtenau) am Sonntag. Im Farnbacher ESET Racing-Ferrari 458 Italia fuhr Mario Farnbacher zusammen mit Teamkollege Niclas Kentenich (23, Neuss) auf Platz zwei. In der ersten Rennhälfte hielt Kentenich den Ferrari in den Top-10, Farnbacher kämpfte sich nach dem Fahrerwechsel mit einer furiosen Fahrt noch bis auf Platz zwei nach vorn. Auch auf dem dritten Platz kam ein ADAC Formel Masters-Aufsteiger ins Ziel. Maximilian Mayer (19, Ingolstadt) durfte sich zusammen mit Maximilian Götz (25, Uffenheim) im Mercedes-Benz SLS AMG von MS RACING über ihre bisher beste Platzierung im ADAC GT Masters freuen.

Von und Thurn und Taxis/Geipel sichern Reiter die Teamwertung
Der Champion von 2010, Albert von Thurn und Taxis (28, Regensburg), konnte zusammen mit Philip Geipel (24, Plauen) in dieser Saison nicht in den Titelkampf eingreifen, brachte Teamchef Hans Reiter aber beim Finale dennoch zum Jubeln. Von Thurn und Taxis/Geipel verpassten das Podium als Vierte nur knapp, sicherten aber damit Reiter Engineering den Sieg in der Teamwertung vor dem LIQUI MOLY Team Engstler und ABT Sportsline.

Starke Aufholjagd führt Keilwitz/Alessi auf Platz sechs
Daniel Keilwitz (22, Villingen) und Diego Alessi (39, I) brillierten beim Finale in Hockenheim in ihrer Callaway-Corvette mit der stärksten Aufholjagd. Nachdem Keilwitz in der Startphase von einem Konkurrenten umgedreht wurde, fiel der FIA GT3-Europameister bis an das Ende des Feldes zurück. Zusammen mit seinem italienischen Teamkollegen kämpfte sich Keilwitz wieder nach vorn und beendete das Rennen auf Platz sechs vor dem rhino´s Leipert-Lamborghini Gallardo von Mika Vähämäki (21, FIN)/ David Mengesdorf (20, Wolnzach) und dem PRIMAJOB Team HEICO Mercedes-Benz SLS AMG mit Lance David Arnold (25, Duisburg) und Andreas Zuber (27, UAE).

Marc A. Hayek sichert sich im Lamborghini mit Sieg den Amateurtitel
Standesgemäß mit einem Sieg in der Amateurwertung sicherte sich Marc A. Hayek (40, CH) den Titel bei den Amateuren. Zusammen mit Teamkollege Peter Kox (47, NL) fuhr Hayek in der Amateurwertung zu einem ungefährdeten Start-Ziel-Sieg. Platz zwei eroberte Wolfgang Hageleit (38, Unterroth) im Porsche 911 von a-workx FROGREEN CO2 Neutral, der beim Finale erstmals auf dem Podium in der Amateurwertung des ADAC GT Masters stand und kurz vor dem Rennende Corvette-Pilot Sven Hannawald (36, München) auf Platz drei verwies. „Ich war vor dem Start schon sehr nervös, bin im Rennen aber kein Risiko eingegangen und habe mich ganz klar darauf konzentriert, den Titel sicherzustellen“, sagte Hayek, der erst seit drei Jahren im Rennauto sitzt. Der Vizetitel in der Amateurwertung ging an Porsche 911-Pilot Swen Dolenc (44, Maulbronn) aus dem Team FACH AUTO TECH, der beim Finale Platz vier belegte. Oliver Mayer (53, Ingolstadt) wurde nach einer Durchfahrtsstrafe im Mercedes-Benz SLS AMG von Black Falcon Neunter in der Amateurwertung und beendete die Saison damit als Tabellendritter. Weitere Informationen unter www.adac-gt-masters.de Text: ADAC Masters, Presse; Fotos: Reinhard Bruckner

03.10.2011


Martin Tomczyk jubelt als neuer DTM-Champion

Valencia. Die populärste internationale Tourenwagenserie hat einen neuen Champion: Martin Tomczyk (D) sicherte sich im spanischen Valencia mit einem dritten Platz hinter Rennsieger Mattias Ekström (S) und dem zweitplatzierten Portugiesen Filipe Albuquerque (beide Audi) den DTM-Titel 2011. Mit 64 Punkten in der Gesamtwertung liegt Audi-Pilot Tomczyk vor dem letzten Rennen der Saison in Hockenheim uneinholbar vor seinem Konkurrenten Bruno Spengler (Mercedes-Benz, 51 Punkte). „Das ist einfach unglaublich. Zu Beginn der Saison hat keiner mit mir gerechnet und jetzt bin ich Champion“, jubelte der 29 Jahre alte Rosenheimer und über Funk ließ er sein Team wissen: „Der Titel ist für euch.“ Mit einem Audi A4 DTM des Jahrgangs 2008 kürte sich Tomczyk auf dem Circuit de la Comunitat Valenciana Ricardo Tormo zum 12. Champion der „neuen“ DTM.

Tomczyk ging vom zehnten Startplatz ins Rennen und arbeitete sich im neunten DTM-Lauf der Saison kontinuierlich nach vorn. Als er auf Platz drei die Ziellinie überquerte, riss er die Arme hoch, jubelte und vergoss im Auto einige Freudentränen: „Die letzten Runden kamen mir unendlich lang vor. Ich habe mir die karierte Flagge herbeigewünscht, damit mein Traum wahr werden konnte.“ Auch seine Verlobte, die Moderatorin Christina Surer, freute sich mit Tomczyks Bruder und Manager Tobias in der Box von Audi Sport Team Phoenix. Solch eine Freude war seinem Konkurrenten Bruno Spengler in seiner AMG Mercedes C-Klasse nicht vergönnt, denn der Kanadier gewann den Titel nach einem engen Finale 2010 erneut nicht. Mit Platz sieben als bester Mercedes-Benz-Pilot in Valencia musste er seine Titelträume begraben: „Das Championat haben wir nicht heute verloren, sondern bereits in den Rennen davor zu viele Punkte gelassen. Wir haben hart gekämpft, aber heute war einfach nicht mehr drin.“

Markenkollege Ekström, der in Valencia seinen dritten Saisonsieg einfuhr, gönnt Tomczyk den Titel von Herzen: „Ich kenne Martin seit elf Jahren und er hatte in der Vergangenheit viel Pech. Jetzt freue ich mich sehr für ihn.“ Vor 16.000 Zuschauern am Wochenende gelang es Tomczyk, seine Erfolgsserie fortzusetzen: Als einziger Fahrer konnte er bei neun Rennen in die Punkte fahren, er gewann 2011 drei Rennen (Spielberg, Lausitzring, Brands Hatch) und stand zudem vier Mal auf dem Podium (Zandvoort, Norisring, Oschersleben, Valencia).

Die Kristall-Trophäe für den Champion erhält Tomczyk beim Saisonfinale in seiner deutschen Heimat. Das zehnte und damit letzte DTM-Rennwochenende der Saison 2011 findet vom 21. bis 23. Oktober in Hockenheim statt.

Aufgrund eines schwebenden Berufungsverfahrens ist das Ergebnis des neunten Laufes ab Position fünf unter Vorbehalt. Für den DTM-Titel von Tomczyk hat die Berufungsentscheidung allerdings keine Relevanz.

Dr. Martin Mühlmeier, Leiter Technik Audi Sport: „In den letzten Rennen war eine hohe Anspannung. Wir hatten natürlich gehofft, dass wir heute alles klar machen. Dies ist ein fantastischer Tag für Audi, weil wir mit Martin und natürlich auch mit Mattias, Filipe und all den anderen Fahrern feiern können. Martin war während der ganzen Saison sehr konzentriert und hat am Ende den Titel aus eigener Kraft gewonnen. Ich gratuliere ihm ganz herzlich.“

Norbert Haug, Motorsportchef Mercedes-Benz: „Zunächst einmal herzlichen Glückwunsch an Martin und die Audi-Mannschaft. Am Ende bin ich Sportsmann, man muss auch verlieren können. Ich stelle mich heute hundertprozentig vor mein Team. Alle haben hart gearbeitet. Leider haben wir auf Martin in den letzten Rennen 20 Punkte gelassen. Ich möchte die Gelegenheit nutzen, grundsätzlich einmal Danke zu sagen an alle, die dafür gesorgt haben, dass die DTM in den letzten Jahren überlebt hat: Audi, Mercedes-Benz, der DMSB und die ITR. Jetzt freue ich mich auf das letzte Rennen in Hockenheim und den Neueinstieg von BMW im nächsten Jahr.“

02.10.2011


Mattias Ekström erobert in Valencia die Pole-Position

Valencia. Zum zweiten Mal in diesem Jahr startet Mattias Ekström (Audi) von der Pole-Position: Im Qualifying für das neunte DTM-Saisonrennen fuhr der Schwede mit 1:30,608 Minuten im vierten Qualifying-Abschnitt die Bestzeit. In seiner DTM-Karriere geht Ekström im Rennen am Sonntag zum 18. Mal vom besten Startplatz aus ins Rennen. Gleich drei Piloten feierten im Qualifying im spanischen Valencia eine Premiere. Filipe Albuquerque (Audi), Renger van der Zande (Mercedes-Benz) und David Coulthard (Mercedes-Benz) schafften erstmalig den Einzug in Q4 und qualifizierten sich für die Positionen zwei bis vier. DTM-Tabellenführer Martin Tomczyk (Audi) beendete das Zeittraining auf dem elften Rang; Konkurrent Spengler kam nicht über Platz 13 hinaus. Eine ausführliche Pressemitteilung mit Stimmen erhalten Sie in Kürze.

Das Qualifying im Detail
Luftttemperatur: 25,4 °C
Asphalttemperatur: 30,4 °C

Sonnige Aussichten für Ekström: Der Schwede fährt auf Startplatz eins Valencia. Überraschung im Qualifikationstraining der DTM auf der Rennstrecke im spanischen Valencia: Mattias Ekström (Audi) fährt in seiner Karriere zum 18. Mal auf die Pole-Position: „Sensationell, so kann ich meine theoretischen Titelchancen wahren.“ Der Führende der Gesamtwertung Martin Tomczyk (Audi) belegte am Samstag Platz elf, sein Konkurrent um den Titel Bruno Spengler (Mercedes-Benz) lag 67 Tausendstelsekunden dahinter und somit auf Platz 13. „Ich bin sehr enttäuscht, dass ich so schlecht abgeschnitten habe und ärgere mich richtig über mich selbst. Für Bruno und für mich war es ein sehr unbefriedigendes Qualifying und jetzt habe ich eine extrem schwierige Ausgangsposition für das Rennen“, sagte Tomczyk.

Durch die Sonneneinstrahlung stiegen die Asphalttemperaturen während des vierstufigen Qualifyings von 30 auf 40 Grad Celsius. Für die Fahrer gestaltete es sich entsprechend schwierig, eine optimale Zeit mit nur einem zulässigen Reifensatz in Q3 zu erzielen. „Es war für mich nicht möglich, eine perfekte Runde hinzubekommen. Auf der Strecke bin ich nur gerutscht. Jetzt muss ich im Rennen das Feld von hinten aufrollen, das ist mir in Spielberg allerdings auch schon mal gelungen“, erklärte Spengler.

Von den ungewöhnlichen Bedingungen profitierten neben Ekström auch Audi-Pilot Filipe Albuquerque aus Portugal mit Startplatz zwei und der Niederländer Renger van der Zande (Mercedes-Benz) mit Startplatz drei. Der ehemalige Formel-1-Pilot David Coulthard belegte in seiner AMG Mercedes C-Klasse den vierten Rang vor Mike Rockenfeller und dem spanischen Lokalmatador Miguel Molina (beide Audi) auf den Plätzen fünf und sechs. Im zweiten Qualifikationsabschnitt kam es zu einem Ausrutscher ins Kiesbett von Edoardo Mortara (Audi), der den Abbruch der Session nach sich zog. Ärgerlich für den Italiener, da es für ihn mit Startplatz 14 schwierig wird, wie in den vergangenen beiden Rennen in Brands Hatch und Oschersleben auf dasTreppchen zu fahren.

Auf dem Weg zum DTM-Titel hat sich Martin Tomczyk am Samstag in Valencia mit seinem schlechten Qualifying-Ergebnis selbst einen Stein in den Weg gelegt. Als Führender der Gesamtwertung rangiert Tomczyk zwar mit 58 Punkten vor Spengler (49 Punkte) und Ekström (39 Punkte), allerdings kann er auf dem Circuit Ricardo Tormo nur aus eigener Kraft Champion werden, wenn er im Rennen am Sonntag mit zwei Punkten Unterschied vor Spengler ins Ziel kommt.

Der neunte DTM-Lauf des Jahres geht über 45 Runden und insgesamt 180,225 Kilometer. Start ist um 14:00 Uhr. Die ARD berichtet live ab 13:45 Uhr. Presse DTM

01.10.2011


Mattias Ekström ist der Regenkönig von Oschersleben

Oschersleben. Audi-Pilot Mattias Ekström, der DTM-Champion von 2004 und 2007, hat wieder zugeschlagen. Nach seinem Erfolg auf dem Nürburgring sicherte sich der Schwede auch in der Motorsport Arena Oschersleben den Sieg und krönte damit einen Audi-Dreifachsieg, der für die Ingolstädter etwas ganz Besonderes ist. Ekströms Markenkollege Martin Tomczyk fuhr nach einer sensationellen Aufholjagd im Regen von Startplatz 14 als Zweiter über die Ziellinie und baute damit seine Führung in der Fahrerwertung auf 9 Punkte aus.

Dritter nach 45 Rennrunden wurde der Italiener Edoardo Mortara (Audi), der damit als DTM-Rookie zum zweiten Mal in Folge auf dem Podium stand. Nach dem Lauf in Brands Hatch ist es bereits der zweite Dreifach-Erfolg für Audi. Großes Pech hingegen hatte Bruno Spengler (Mercedes-Benz). Der Kanadier lag in der Gesamtwertung vor dem Rennen nur einen Punkt hinter Tomczyk. Spengler startete als Zweiter und führte das Rennen über viele Runden an. Nach Problemen mit der Radaufhängung musste der 28 Jährige das Rennen in der 42. Runde aufgeben.

Ekström, der bereits zum 16. Mal in der DTM einen Siegerpokal entgegennahm, erklärte nach dem Rennen: „Mein Auto war perfekt, ich konnte heute ganz entspannt fahren. Die Strecke war sehr rutschig, aber das kenne ich aus Schweden und hatte dadurch sicher einen Vorteil. Am Anfang der Saison lief es nicht so gut, jetzt ist es wesentlich besser und ich genieße so ein Wochenende.“

Für Begeisterung bei den Fans sorgte auch die beherzte Aufholjagd von Gary Paffett (Mercedes-Benz). Nach technischen Problemen konnte der DTM-Champion von 2005 im Qualifying am Samstag keine gezeitete Runde fahren. Der Brite startete als 18. in den achten von zehn DTM-Läufen des Jahres und beendete das Rennen als bester Fahrer einer AMG Mercedes C-Klasse mit Platz vier. „Nach diesem Qualifying habe ich natürlich nicht damit gerechnet, am Ende bester Mercedes-Benz-Pilot zu sein. So gesehen ist das ein fantastisches Ergebnis. Hätte ich die Berührung mit Timo Scheider nicht gehabt, wäre sogar Platz zwei drin gewesen“, sagte Paffett.

Paffetts Markenkollege Christian Vietoris wurde in der Magdeburger Börde Fünfter und feiert damit sein bisher bestes Saisonergebnis. Der Lohn für den 22-Jährigen: vier Punkte für die Gesamtwertung. Audi-Pilot Miguel Molina konnte seine erste Pole-Position nicht ins Ziel bringen und nahm hinter Rockenfeller (Audi) und Maro Engel (Mercedes-Benz) als Achter noch einen Punkt für die Gesamtwertung mit. Diese führt weiterhin Tomczyk an. Der Rosenheimer hat seinen Vorsprung ausgebaut und liegt jetzt mit 58 Punkten vor Spengler mit 49 Zählern. Insgesamt 65.000 Zuschauer verfolgten den achten DTM-Lauf der Saison.

Das neunte DTM-Rennwochenende der Saison findet vom 30. September bis zum 2. Oktober im spanischen Valencia statt.

Dr. Wolfgang Ullrich, Motorsportchef Audi: „Wir sind natürlich total glücklich. Mattias hat ungeheuer gepusht und einen tollen Job gemacht. Ich hätte nicht gedacht, dass Martin noch auf das Podium fährt. Und Edoardo hat erneut bewiesen, wie gut er im Regen ist. Klasse, Jungs! Unsere Ausgangssituation im Titelkampf hat sich sicher verbessert, aber es ist bei noch zwei ausstehenden Rennen nichts gewonnen oder verloren.“

Norbert Haug, Motorsportchef Mercedes-Benz: „Wer uns kennt, weiß, dass wir nie aufgeben. Das mit Bruno ist sehr schade, weil er eine gute Chance hatte, wieder die Gesamtführung zu übernehmen. Aber so ist es im Motorsport. Jetzt heißt es Attacke, um das Maximum in den beiden letzten Rennen der Saison rauszuholen.“ ITR e.V., Press & Public Relations www.dtm.com

18.09.2011


Erste DTM-Pole für Miguel Molina

Oschersleben. So knapp war es im Qualifying der DTM selten zuvor. Mit einem Vorsprung von nur einer Tausendstelsekunde sicherte sich der spanische Audi-Pilot Miguel Molina in Oschersleben überraschend die Pole-Position. Der 22-Jährige verwies im Audi A4 DTM des Jahrgangs 2008 den Zweiten der DTM-Fahrerwertung, Bruno Spengler (Mercedes-Benz), und den Briten Oliver Jarvis (Audi) auf die Plätze zwei und drei. Für seine schnelle Runde auf dem 3,696 Kilometer langen Kurs benötigte der Spanier 1:22,371 Minuten. Molina sagte über seine erste Pole-Position in der DTM: „Das war nicht einfach, aber wir haben es gepackt. Jetzt fahren wir am Sonntag um den Sieg. Heute war das nur der Auftakt. Ich bin sehr bewegt und danke meinem Team und meiner Familie.“

Auch wenn Spengler seine fünfte Pole-Position in dieser Saison knapp verpasste, war der 28-Jährige sehr glücklich: „Mir hat das Qualifying heute sehr viel Spaß gemacht. Das Auto fährt einfach super. Ich habe in meiner schnellen Runde in der vorletzten Kurve einen kleinen Fehler gemacht, der mich wohl die Pole gekostet hat. Aber ich starte auf der Innenseite, was hier in Oschersleben eher ein Vorteil als ein Nachteil ist.“

Der Kanadier, der beim vergangenen Rennen seine Führung in der Gesamtwertung an Martin Tomczyk (Audi) verlor, profitiert auch vom frühen Ausscheiden seines härtesten Konkurrenten im vierstufigen Qualifying. Martin Tomczyk hatte Probleme mit dem Setup seines DTM-Boliden und verpasste den Sprung in die zweite Runde. Der Rosenheimer startet nur von Platz 14. „Wir haben das Auto nach dem Freien Training am Vormittag umgestellt, weil wir nicht zufrieden waren. Das hat aber nicht funktioniert, und ich hatte gar keinen Grip. Das ist natürlich der schlechteste Zeitpunkt in der Saison. Jetzt heißt es Alles oder Nichts, um noch in die Punkte zu kommen“, sagte ein enttäuschter Tomczyk, der in der Gesamtwertung einen Punkt Vorsprung auf Spengler hat.

Der Schwede Mattias Ekström (Audi) startet als Vierter einen Platz vor Markenkollege Timo Scheider (D). Beide liegen in der Gesamtwertung mit 29 Punkten gleichauf. Die beiden Mercedes-Benz-Piloten Jamie Green aus Großbritannien und der Deutsche Ralf Schumacher beendeten das Qualifying als Sechster und Siebter. Enttäuscht war Audi-Pilot Mike Rockenfeller, der beim vergangenen DTM-Lauf in Brands Hatch (GB) von Startplatz eins ins Rennen gegangen war. Der 27-Jährige aus Neuwied kam in der Magdeburger Börde nicht über den zehnten Platz hinaus. Presse DTM

Der achte DTM-Lauf des Jahres geht über 50 Runden und insgesamt 184,800 Kilometer. Start ist um 14:00 Uhr. Die ARD berichtet live ab 13:45 Uhr.

17.09.2011


Formel 3 Euro Serie im ‚Home of British Motor Racing’

Die Formel 3 Euro Serie wird am kommenden Wochenende erstmals in ihrer Geschichte auf der 5,901 Kilometer langen britischen Traditionsstrecke von Silverstone Station machen. Zum zweiten Mal nach dem Saisonauftakt im südfranzösischen Le Castellet werden die Youngster in diesem Jahr nicht im Rahmen der DTM, sondern als Support-Rennen der Le Mans Series fahren. Vor allem der frisch gebackene Masters-Sieger Felix Rosenqvist (Mücke Motorsport) kommt mit viel Selbstvertrauen nach England; der 19-jährige Schwede will den Schwung seines Zandvoort-Erfolges in die kommenden Rennen mitnehmen.

Während Roberto Merhi (Prema Powerteam), Tabellenführer der Fahrerwertung, mit einem komfortablen Vorsprung von 64 Punkten nach Silverstone reist, gestaltet sich der Kampf um den zweiten Platz sehr eng. Daniel Juncadella (Prema Powerteam), Marco Wittmann (Signature) und Rookie Nigel Melker (Mücke Motorsport) auf den Rängen zwei bis vier trennen gerade einmal neun Zähler. Dahinter lauert Felix Rosenqvist als Fünfter auf seine Chance.

Im Rahmen der Le Mans Series werden die Youngster, unter ihnen mit Marco Sørensen (Mücke Motorsport) und Alon Day (HS Engineering) auch zwei Gaststarter, von einigen erfolgreichen Absolventen der Formel 3 Euro Serie beobachtet: Die ehemaligen Vize-Champions Christian Klien und Alexandre Prémat haben den Sprung in die Sportwagen-Szene ebenso geschafft wie Jean-Karl Vernay und Franck Mailleux, die beide für Signatures Schwesterteam Signatech Nissan starten, oder Nicolas Marroc, der 2010 noch in der Euro Serie fuhr.

Felix Rosenqvist (Mücke Motorsport): „Ich war erst einmal in Silverstone, allerdings nur zum Roll-out mit dem damals brandneuen Dallara F308. Mein Ziel für das Wochenende ist, möglichst viele Punkte zu holen, denn ich möchte in der Gesamtwertung noch weiter nach vorne klettern. Nach meinem Masters-Sieg habe ich zwar gemerkt, dass ein Sieg deutlich mehr Aufmerksamkeit bringt als hundert zweite Plätze. Aber nun zählt es, in den verbleibenden Saisonläufen konstant zu punkten und nichts zu riskieren.“

08.09.2011


Stephan Katt rechnet mit und sichert sich den Titel!

Entscheidung im Finale: Stephan Katt # 4 aussen, kann Martin Smolinski #16 & Herbert Rudolph #7 ziehen lassen

In spektakulären Vorläufen fielen bereits früh einige Vorentscheidungen beim Finale zur deutschen Langbahnmeisterschaft auf der bestens präparierten Strecke im Herxheimer Waldstadion. Stephan Katt und Martin Smolinski gewannen ihre Auftaktläufe und im dritten Durchgang des Tages kam es vor 2.500 Zuschauern bereits zu einigen Vorentscheidungen, bei denen sich einige Favoriten aus dem Titelrennen verabschieden mussten. In Lauf acht trafen die einzig ungeschlagenen Fahrer Martin Smolinski und Stephan Katt im direkten Duell aufeinander. Nach mäßigem Start arbeitet sich Smolinski vom vierten Platz an den führenden Stephan Katt heran und startet sofort eine Attacke nach der anderen auf den Führenden. In der anspruchsvollen Spitzkehre riskierte der Olchinger Smolinski zu viel! Er kam zwar am führenden Katt vorbei, verlies aber nach diesem gewagten Manöver die Bahn mit beiden Rädern und wurde vom Referee folgerichtig disqualifiziert. „Mein Risiko wurde leider nicht belohnt. Aber so ist der Sport“, äußerte sich Smolinski nach dem Lauf. In den Halbfinalläufen verlor Bernd Diener ebenfalls alle Titelchancen, als er ebenfalls wegen Verlassens der Bahn disqualifiziert wurde. Für Stephan Katt war somit klar, das er den Tagesendlauf der sechs Punktbesten Fahrer nicht mehr gewinnen musste und so musste der Neuwittenbecker im Endlauf nicht mehr auf volles Risiko fahren. Katt reihte sich hinter Herbert Rudolph, der einen fantastischen startete, und Martin Smolinski ein und fuhr die nötigen Punkte für eine erfolgreiche Titelverteidigung ein. Auf Rang zwei lagen Martin Smolinski und Matthias Kröger punktgleich beisammen, doch aufgrund der starken Regenfälle verzichteten beide auf das Stechen und Smolinski wurde aufgrund der Majorität der besseren Plätze deutscher Vizemeister vor Matten Kröger. Eine starke Leistung bot Nadine Frenk. Als einzige Frau im Feld lieferte sie sich tolle Zweikämpfe und begeisterte die knapp 2.500 Fans im Herxheimer Waldstadion. „Ich wäre natürlich gerne ins Finale gefahren, aber ich bin trotzdem zufrieden“, so Frenk nach dem Rennen. Im Gesamtklassement belegte die Clubfahrerin der MSV Herxheim einen starken neunten Platz.

Im Rahmenprogramm bot der Herxheimer Martin Theobald eine starke Leistung und erfuhr bei seinem zweiten Rennen in diesem Jahr ein lupenreines Maximum und sicherte sich so den Tagessieg. Erfreulich aus MSVH Sicht ebenfalls der zweite Platz des Hatzenbühler Marcel Müller. Bei den nationalen Gespannen siegte das Duo Florian Kreuzmayr/ Peter Schirmer. Schirmer erklärte zudem nach Rennende seinen Rücktritt vom aktiven Bahnsport.

Ergebnis Langbahn DM Finale 2011

1. Stephan Katt, 23 Punkte, 2. Martin Smolinski 19, 3. Matthias Kröger 19, 4. Herbert Rudolph 18, 5. Bernd Diener 15, 6. Richard Speiser 14, 7. Sirg Schützbach 12, 8. Jörg Tebbe 11, 9. Nadine Frenk 11, 10. Marcel Dachs 8, 11. Christian Hülshorst 7, 12. Robert Baumann 7, 13. Daniel Rath 4, 14. Keijo Bünning 3, 15. Manfred Knappe 3, 16. Ronny Stüdemann 2, 17. Stephan Diener 1, 18. Bernd Dinklage 1

Rahmenprogramm nationale Lizenz Solo

1. Martin Theobald 15 Punkte, 2. Marcel Müller 11, 3. Jens Benneker 11, 4. Jamie Isherwood 10, 5. Matthias Flick 6, 6. Friedrich Ruf 5, 7. Stefan Drofa 5, 8. Max Würf 4, 9. Wolfgang Barth 3, 10. Christopher König 2, 11 Janos Wöhle 1, 12. Manfred Multerer 0

Rahmenprogramm nationale Lizenz Seitenwagen

1. Florian Kreuzmayr/ Peter Schirmer 15, 2. Achim & Raphael San Milan 9, 3. Andreas Kirchberger/ Sebastian Kehrer 8, 4. Walter Guggemos/ Franz Leis 6, 5. Udo Poppe/ Martin Weick 4, 6. Patric Metzger/ Daniel Parlow 1

Manuel Wüst Fotos: Daniel Sievers

05.09.2011


Sieg und Tabellenführung für Martin Tomczyk

Fawkham. Zum dritten Mal in dieser Saison hat Martin Tomczyk (Audi) ein DTM-Rennen gewonnen. Beim siebten DTM-Saisonrennen in Brands Hatch (GB) überquerte der Rosenheimer vor seinen Markenkollegen Mattias Ekström und Edoardo Mortara (beide Audi) als Sieger die Ziellinie. Auch in der Fahrerwertung steht Tomczyk drei Rennen vor Saisonende ganz oben: Mit 50 Punkten liegt er einen Punkt vor seinem Konkurrenten Bruno Spengler (Mercedes-Benz). Der Franko-Kanadier wurde beim Rennen in Großbritannien hinter Gary Paffett (Mercedes-Benz), Ralf Schumacher (Mercedes-Benz) und Mike Rockenfeller (Audi) Siebter. Die Punkteränge komplettierte Jamie Green (Mercedes-Benz) als Achter.

Das Rennen im Detail

Lufttemperatur: 17,4 °C Asphalttemperatur: 18,4 °C Zuschauer am Rennwochenende: 21.000

Es werden wegen Regen zwei Einführungsrunden gefahren. Die Renndistanz wird um eine Runde auf 97 Runden verkürzt. Das Boxenstoppfenster bleibt unverändert: Zwischen Runde 24 und 74 müssen die beiden Pflichtstopps absolviert werden.

14:00 Uhr Start in die beiden Einführungsrunden.

Start Rockenfeller verteidigt seine Führung, Ekström hat einen guten Start und kann auf Platz zwei vorfahren. Auch Mortara startet sehr gut.

1. Runde Audi-Doppelführung mit Rockenfeller und Ekström. Paffett ist Dritter vor Tomczyk und Mortara. Scheider nach einer Kollision mit Jarvis neben der Strecke; kommt an die Box.

2. Runde Duell um Platz drei mit Tomczyk gegen Paffett - Mortara profitiert und kann beide überholen. Aber: Tomczyk kontert und erobert Platz drei.

5. Runde Zweikampf um Platz acht: Spengler überholt Molina für einen Platz in den Punkten. Dabei berühren sich die beiden leicht. Auch Vietoris, Jarvis und Engel überholen den Spanier, der auf den elften Platz zurückfällt.

8. Runde Verwarnung gegen Molina wegen der vermeidbaren Kollision mit Spengler in Runde fünf.

9. Runde Molina kommt nach einer Kollision mit Coulthard an die Box. Tomczyk überholt Ekström für Platz zwei.

11. Runde Führungswechsel: Martin Tomczyk übernimmt Platz eins von Rockenfeller. DTM 2011 – Presseinformation Nr. 53 04.09.2011

13. Runde Tomczyk fährt aktuell knapp eine Sekunde schneller als seine Verfolger. Green rutscht ins Kiesbett, kann das Rennen aber fortsetzen.

15. Runde Reihenfolge: Tomczyk führt mit 2,0 Sekunden vor Rockenfeller, Ekström, Mortara, Paffett, Schumacher, Spengler und Jarvis.

16. Runde Ekström überholt Rockenfeller für Platz zwei. Jamie Green dreht sich eingangs der Start-Ziel-Kurve - Vietoris und Coulthard können gerade noch ausweichen. Rockenfeller verliert auch den dritten Platz, wird von seinem Markenkollegen Mortara überholt.

19. Runde Rahel Frey dreht sich eingangs der Start-Ziel-Geraden, kann das Rennen aber fortsetzen.

21. Runde Martin Tomczyk rutscht ausgangs der Surtees-Kurve über das Gras, bleibt aber in Führung.

24. Runde Coulthard und Green kommen zum ersten Pflichtstopp an die Box.

25. Runde Boxenstopp von Frey.

26. Runde Erster Boxenstopp von Engel.

29. Runde Ekström überholt Green, der nach seinem Boxenstopp vor dem Schweden zurück auf die Strecke gekommen ist.

33. Runde Vietoris kommt zum ersten Mal an die Box.

35. Runde Paffett macht Druck auf den Viertplatzierten Rockenfeller. Schumacher lauert dahinter auf Platz sechs.

36. Runde Stoddart an die Box.

37. Runde Albuquerque kommt an die Box.

38. Runde Scheider und van der Zande kommen an die Box. Seite an Seite fahren sie aus der Box; berühren sich leicht.

39. Runde Rockenfeller kann einen Überholversuch von Paffett abwehren.

43. Runde Boxenstopp von Rockenfeller. Auch Schumacher kommt zum ersten Pflichtstopp herein.

45. Runde Boxenstopp von Paffett. 46. Runde Tomczyk kommt als Führender zu seinem ersten Boxenstopp. Green kommt zum zweiten Mal an die Box.

47. Runde Boxenstopp von Ekström.

48. Runde Rockenfeller dreht sich nach einer Berührung mit Schumacher in der Surtees-Kurve. Vietoris an die Box.

51. Runde Die Berührung von Schumacher mit Rockenfeller wird untersucht.

54. Runde Boxenstopp von Stoddart.

55. Runde Boxenstopp von Jarvis.

56. Runde Erster Boxenstopp von Spengler.

57. Runde Boxenstopp von Mortara; Ekström bleibt vor dem Italiener.

59. Runde Reihenfolge nach den ersten Boxenstopps: Tomczyk, Ekström (+4,3 Sekunden), Mortara, Paffett, Schumacher, Rockenfeller, Spengler und Jarvis belegen die Positionen eins bis acht.

64. Runde An den Kommandoständen ist kein TV-Signal zu empfangen - die Zeitenmonitore sind dunkel.

66. Runde Scheider an die Box.

67. Runde Albuquerque an die Box.

68. Runde Frey an die Box. 69. Runde Jarvis an die Box.

70. Runde Paffett, Schumacher und Coulthard kommen zum Pflichtboxenstopp.

71. Runde Tomczyk, Ekström und Mortara kommen zum letzten Pflichtstopp an die Box. Auch Spengler kommt an die Box.

72. Runde Letzter Boxenstopp von Rockenfeller. Auch Engel kommt herein.

75. Runde Reihenfolge nach den Pflichtboxenstopps: Tomczyk führt mit 1,3 Sekunden Vorsprung vor Ekström. Dahinter Mortara, Paffett, Schumacher, Rockenfeller, Spengler und Jarvis auf den Plätzen drei bis acht.

79. Runde Paffett fährt die schnellsten Runden im Feld und übt so Druck auf Mortara aus.

80. Runde Durchfahrtstrafe für Vietoris wegen Überholens unter gelber Flagge.

81. Runde Vietoris tritt seine Durchfahrtstrafe an.

83. Runde Noch vier Minuten - das Rennen wird nicht über die vorgesehene Distanz gehen.

85. Runde Untersuchung gegen Schumacher eingestellt; es handelte sich um einen Rennunfall. Green ist für Platz acht an Jarvis vorbeigegangen.

88. Runde Letzte Runde. Ziel Tomczyk gewinnt den siebten Lauf vor Ekström und Mortara. Schnellster Mercedes-Benz-Fahrer ist Paffett auf Platz vier.

04.09.2011


Schützbach: Die WM rechnet sich nicht!

Sirg Schützbach fiebert dem 4. September entgegen, denn dann findet auf seiner Heimbahn im Herxheimer Waldstadion das Finale zur deutschen Langbahnmeisterschaft statt. Beim DM- Finale auf seiner Heimbahn will der Sandbahnspezialist vorne mitmischen!

Zurückblickend auf die bislang absolvierten Rennen spricht der Baindter von einer eher durchwachsenen Saison, bei der ihm technische Probleme oftmals bessere Ergebnisse verhindert haben. Schützbach: „Ich weiss zumindest das es nicht an mir lag, dass die Ergebnisse nicht so gut waren. Inzwischen läuft die Saison aber ganz zufriedenstellend und ich hoffe das dies bis zum Saisonende so bleibt.“

Zahlreiche Nerven gekostet hat im Frühjahr hingegen der Ärger mit der FIM bez. der Nachrückerregelung als erster Reservist. gemäß dem Ergebnis aus dem GP- Challenge 2010. Im Frühjahr stand Schützbach als erster Nachrücker ins GP-Feld bereit und nach der verletzungsbedingten Absage von Gerd Riss ging man gemäß den Regeln der FIM davon aus, dass Schützbach anstelle des verletzten Riss in den GP kommen würde. Die FIM jedoch vergab den freien Startplatz als Tages- Wild- Card an Fahrer der gastgebenden Länder und Schützbach schaute in die Röhre. „Das war extrem nervenaufreibend. Ich hatte die Wahl zu klagen und mich rechtlich in die WM zu kämpfen. Dies hätte jedoch einen Prozess von mindestens drei Monaten bedeutet, bei dem ich bei positivem Ausgang mindestens die halbe GP- Saison verpasst hätte. Zudem hätte mich eine Klage mindestens 25.000€ gekostet“, so Schützbach. Solch einen Betrag kann kaum ein Fahrer stemmen, da ja allein schon eine ganze Saison für viele Fahrer ein Bezahlgeschäft ist. Schützbach: „Ohne externe Geldgeber ist eine WM- Saison eigentlich nicht zu finanzieren. Allein um alle GP’s anzufahren muss man 17.000km auf der Autobahn verbringen, hinzu kommen die ganzen Kosten für Motoren, Fahrgestelle etc. Mit den aktuellen Preisgeldern der FIM rechnet sich das für keinen Fahrer!“

Das er zu den besten Sandbahnfahrern der Welt gehört, will der Schwabe am 4.9. in Herxheim beim Finale zur deutschen Sandbahnmeisterschaft beweisen. Für das DM Finale auf der Langbahn hat sich Schützbach eine Platzierung unter den ersten Fünf als Ziel gesetzt: „Sofern keine technischen Probleme wie im Vorjahr in Scheeßel dazukommen sind die Top-Fünf eigentlich Pflicht“, erklärt Schützbach, der aber auch im die harte Gegnerschaft beim DM- Finale weiss „Alle deutschen GP- Fahrer sind sehr stark und dann kommen auch noch unter anderem Fahrer wie Bernd Diener hinzu die man bei so einem Rennen auch nicht unterschätzen darf.“ Einen speziellen Heimvorteil als Clubfahrer der MSVH sieht Schützbach hingegen nicht: „Alle Fahrer sind auf der Bahn schon gefahren und zudem sind alle ernsten Titelkandidaten erfahren genug um sich schnell auf die Bahnverhältnisse einzustellen. Wenn das Wetter gut wird, erwarte ich eine recht glatte Bahn und selbst bei schlechter Witterung ist die Bahn in Herxheim meist in einem sehr guten Zustand.“

Im Rahmenprogramm zur deutschen Meisterschaft werden am 4. September Rennen der B- Lizenz Solo- und Seitenwagenklasse ausgetragen.  Das Training findet am 4.9. ab 9 Uhr statt, um 13:30 Uhr ist Rennbeginn im Waldstadion.

Weitere  Infos  (Eintritt & das gesamte Fahrerfeld) im Internet: www.speedway.de

26.08.2011


Spengler zum Dritten

Pole-Position auf dem Lausitzring

Klettwitz. Der Gejagte präsentierte sich nervenstark. Bruno Spengler, Führender der Gesamtwertung, war im Qualifying zum vierten DTM-Saisonrennen auf dem Lausitzring wieder einmal Schnellster und sicherte sich in seiner AMG Mercedes C-Klasse die Pole- Position. Der Kanadier umrundete die 3,478 Kilometer lange Strecke nahe Berlin in 1:19,119 Minuten. Nach Startplatz eins beim Auftaktrennen in Hockenheim und in Zandvoort ist es für den 27-Jährigen bereits die dritte Pole-Position in dieser Saison und die insgesamt zehnte seiner DTM-Karriere. „Ich bin heute besonders froh, weil wir in den Freien Trainings noch Probleme hatten. Wir konnten uns in jedem Durchgang des Qualifyings steigern. Mir hat es richtig Spaß gemacht und ich hoffe, dass wir am Sonntag wieder gewinnen“, sagte Spengler, der im vergangenen Jahr auf dem Lausitzring siegte.

Sein Markenkollege Jamie Green geht als Zweiter ebenfalls aus der ersten Startreihe ins Rennen. Der Rückstand des Briten auf Spengler betrug 0,405 Sekunden. Nach zwei vermasselten Qualifyings in Zandvoort und Spielberg mit den Startplätzen 16 und 18 schaffte der Schwede Mattias Ekström wieder den Sprung in den finalen vierten Qualifying-Abschnitt. Im Audi A4 DTM fuhr der zweifache DTM-Champion von 2004 und 2007 auf Platz drei, ärgerte sich aber dennoch: „Es wurmt mich, dass wir hier auf dem Lausitzring am Ende immer etwas langsamer sind als Mercedes-Benz. Wir werden das jetzt analysieren. Finden wir den Fehler, haben wir morgen im Rennen sehr gute Chancen“, gab sich Ekström dennoch zuversichtlich.

Audi-Pilot Martin Tomczyk, der im österreichischen Spielberg siegte und in der Gesamtwertung härtester Verfolger von Tabellenführer Spengler ist, geht von Platz vier in das Rennen. Tomczyk ist damit bester Pilot eines Fahrzeugs des Jahrgangs 2008. Auf den Positionen fünf und sechs folgten Gary Paffett (Mercedes-Benz) und Oliver Jarvis (Audi), beide aus Großbritannien.

Ein tolles DTM-Comeback feierte der Däne Tom Kristensen (Audi) mit Startplatz sieben. Der achtmalige Le-Mans-Sieger vertritt Mike Rockenfeller, der nach einem Unfall beim 24-h-Rennen in Le Mans einen Unfall hatte und als Vorsichtsmaßnahme ein DTMRennen aussetzt.

Timo Scheider, DTM-Champion von 2008 und 2009, haderte nach dem Qualifying mit der richtigen Fahrzeug-Balance. „Irgendwie läuft es an diesem Wochenende noch nicht rund für mich“, sagte Scheider. Der Audi-Pilot startet am Sonntag um 14:00 Uhr als Neunter. DTM 2011 – Presseinformation Nr. 34 18.06.2011

Einen Rückschlag nach bisher guten Saisonergebnissen erlebte Ralf Schumacher (Mercedes-Benz), der bereits nach dem ersten Durchgang des vierstufigen Shoot-out- Qualifyings ausschied und von Position 17 in das Rennen geht. Schumacher: „Der Lausitzring liegt mir scheinbar nicht. Hoffentlich regnet es im Rennen. Dann ist alles möglich.“ Das Schlusslicht des 18-köpfigen Starterfeldes bildet die Schweizerin Rahel Frey (Audi). Der vierte DTM-Lauf des Jahres geht über 52 Runden und insgesamt 180,856 Kilometer, Start ist um 14:00 Uhr. Die ARD berichtet live ab 13:45 Uhr. DTM Presse

18.06.2011


Kampf der Sandbahngladiatoren

112. ADAC-Motorrad-Sandbahnrennen in Herxheim

An Christi Himmelfahrt ist es Tradition nach Herxheim zum Sandbahnrennen zu fahren. Dies dachten sich wohl auch die zirka 14.500 Besucher, die sich bei strahlendem Sonnenschein um die Rennstrecke verteilten. Die Stimmung war sehr ausgelassen. Es waren Experten, Fachleute und diszipliniertes Publikum anwesend. Der Schirmherr der Veranstaltung, Ministerpräsident Kurt Beck, war anwesend und konnte viele spannende Rennen beobachten.

Das diesjährige Rennen war so offen wie noch nie. Gerd Riss, 23 facher Deutscher Meister, konnte aufgrund eines Unfalls im Jahr 2010 nicht am Rennen teilnehmen. Er lies es sich aber nicht nehmen, als Ehrengast die Rennen zu verfolgen. Die Rennstrecke sei wie sein Wohnzimmer, in dem er viele Siege hatte und es fiel ihm sichtlich schwer, einfach nur zuzuschauen. Gerd Riss wolle 2012 auf jeden Fall noch ein Abschiedsrennen fahren und hoffe, dass seine Verletzung bis dahin wieder verheilt ist.

Das Sandbahnrennen in Herxheim ist immer ein Highlight und ein "Muss" für jeden Rennsportfreund. Der ADAC Silberhelm bleibt in Deutschland und ging an Stephan Katt (Neuwittenbeck). Gesamtsieger des Rennens war der Australier Cameron Woodward. Sieger im Seitenwagen war das Team Thomas Kunert und Markus Eibl (Memmingen).

Die einzige Frau in dem Turnier, die 23-jährige Nadine Frenck, belegte in der Gesamtplatzierung Rang 13 und erfüllte somit alle Erwartungen. Das diesjährige Rennen war so spannend wie noch nie, so dass im Finale den erst- und den letztplatzierten nur wenige Punkte trennten.

An dem Turnier teilgenommen haben auch Udo Poppe und Martin Weick aus Römerberg vom Motorsportverein Herxheim in der Lizenz Seitenwagenrennen. Das Team qualifizierte sich für das Rennen am Donnerstag und das Finale. In der Endausscheidung hatten sich nicht das Glück  gepachtet und landeten auf dem sechsten Platz und erhielten somit keine Punkte.

Udo Poppe sah dieses Ergebnis sportlich aber war keineswegs zufrieden mit dem Rennen. "Man gehe auf ein Turnier um zu gewinnen", sagte er und es sei "ärgerlich, wenn man sein Ziel nicht erfüllt". Poppe selbst ist mit dem Motorsport groß geworden. Sein Vater war ebenfalls Rennfahrer und der Sohn Udo durfte ihn zu den Rennen begleiten. Nach dem Tod des Vaters verabschiedete sich Udo Poppe vom Rennsport. Aber nicht für lange. Er besuchte Rennen und bemerkte dabei, dass es ihm in den Fingern juckte und er zurück auf das Motorrad wollte. 2005 startete er wieder als Beifahrer und 2007 kaufte er sich eine eigene Maschine und fuhr mit seinem Sohn David Poppe eigenständig Rennen. David Poppe ist aufgrund seiner Ausbildungssituation zur Zeit verhindert und für ihn springt Martin Weick ein. Für Familie Poppe sind die Sandbahnrennen immer ein Familienereignis. Monika Poppe, Ehefrau von Udo Poppe, drückt ihrem Mann bei jedem Rennen die Daumen, aber ist sehr froh, sobald er wieder unversehrt vor ihr steht. Manchmal wünscht sie sich, dass ihr Mann nicht starten kann, da die Angst immer mitfährt. Sie gönne ihren Männern jeden Erfolg und steht hinter ihrer Familie. Melanie Poppe, Tochter der Familie, ist ebenfalls ständige Begleiterin zu den Rennen. Dieses Hobby kostet im Jahr zwischen 25.000 und 30.000 Euro. Die ganze Familie steckt jeden Cent in diese Freizeitbeschäftigung. Udo Poppe sagte, dass er so lange fahren wird, wie es seine Kräfte mitmachen und er keine Angst hat. Sobald er Angst bekommt, wird er nicht mehr auf das Motorrad steigen. (witz) Fotogalerie: Reinhard Bruckner, Fotos: bk

03.06.2011


Deutsches Team beim U21 Team WM Semi ohne Chance!

Trotz Sturz Topscorer des deutschen Teams: Danny Maaßen

„Das wir mit unserem jungen Team nicht um den Sieg mitkämpfen werden, dürfte wohl jedem im Vorfeld des Rennens klar gewesen sein! Das wir im Laufe des Abends dann viel Lehrgeld bezahlt haben, kam dann noch hinzu.

Die Jungs haben jedoch vieles für die Zukunft mitnehmen können und wichtige Erfahrungen gesammelt.“, so Teamchef René Schäfer nach dem vierten Platz und neun Punkten für das deutsche Team beim Halbfinale zur U21 Team WM in Hofheim-Diedenbergen.

Den Takt in den 25 Rennläufen in der Diedenbergener Speedway-Arena gaben die Teams aus Australien und Dänemark vor. Das australische Team, dass aus fünf Vollprofis bestand, kam mit den Löchern auf der Strecke am Besten zurecht und setzte sich am Ende verdient vor dem dänischen Team durch. Rang drei ging an das finnische Team. „Die hätten wir eigentlich packen müssen, aber hat halt nicht geklappt!“, erklärte Kapitän Kai Huckenbeck. Die Finnen hatten nach einem fürchterlichen Crash einen ihrer Fahrer verloren, doch konnten mit der taktischen Reserve den fehlenden Fahrer permanent ersetzen. Nachdem das deutsche Team in den ersten drei Durchgängen punktemäßig an den Finnen dran war, brachte Teamchef René Schäfer seinen Kapitän als taktische Reserve für Friedrich Ruf ins Rennen. Doch ein Sturz von Huckenbeck machte diesen Schachzug zunichte. „Mit etwas Glück hätten wir vielleicht den einen oder anderen Punkt mehr geholt, aber das hätte wohl auch nicht viel gebracht. Wir müssen den jungen Kader nun für die kommenden Jahre weiter fördern und die Jungs weiter voranbringen.“, lautete Schäfer’s abschließendes Fazit.

Ergebnis U21 Team WM Halbfinale Diedenbergen:

1. Australien 63 Punkte (Darcy Ward 15 Punkte, Josh Grajczoneck 14, Sam Masters 13, Justin Sedgeman 11, Richard Sweetman 10) 2. Dänemark 58 (Michel Jepsen Jensen 13, Mikkel B. Jensen 12, Lasse Bjerre 12, Michael Palm Toft 11, Jonas B. Andersen 10) Ausgeschieden: 3. Finnland 19 Punkte (Timo Lahti 7, Jari Mäkinen 6, Kalle Katajisto 3, Mika Loppi 3, Niko Siltaniemi 0) 4. Deutschland 9 (Danny Maaßen 4, Kai Huckenbeck 3, Michell Hofmann 1, Andre Mochner 1, Friedrich Ruf 0) Team Germany Bahnsport Manuel Wüst, Pressesprecher Speedwaynationalmannschaften, Beauftragter Öffentlichkeitsarbeit Foto: Gaedtke

01.06.2011


Spengler siegt in Hockenheim - Schumacher erstmals auf dem DTM-Podium

Mattias Eckström, Bruno Spengler, Ralf Schumacher

 Der Kanadier Bruno Spengler hat das erste Ausrufezeichen der DTMSaison 2011 gesetzt. Nach der Pole-Position am Samstag fuhr der 27-jährige Mercedes-Benz-Pilot beim Saisonauftakt auf dem Hockenheimring einen souveränen Start-Ziel-Sieg nach Hause. „Ich bin sehr glücklich und freue mich heute, mit meinem Team zu feiern. Der Anfang der Saison ist schon mal sehr gut, aber es folgen noch viele Rennen und man muss mit beiden Füßen auf dem Boden bleiben“, sagte der Sieger. Für ein Herzschlagfinale kurz vor der Zieldurchfahrt sorgte ein Dreikampf um die restlichen Podiumsplätze zwischen dem schwedischen Audi-Piloten Mattias Ekström, Ralf Schumacher in der AMG Mercedes C-Klasse und Timo Scheider (Audi). Ekström setzte sich trotz Problemen am Fahrzeug noch hauchdünn mit einem Vorsprung von 187 Tausendstelsekunden gegen Schumacher durch und wurde Zweiter. Für Schumacher ist es im 33. DTM-Rennen der erste Podiumsplatz. „Ich bin mit Platz zwei sehr zufrieden. Nach meinem Handbruch verließen mich gegen Rennende die Kräfte und ich bin sehr froh, dass ich meine Position halten konnte. Schade, dass meine Frau mit unserem neugeborenen Sohn Mats nicht hier sein konnte“, berichtete Ekström nach dem Rennen. Strahlend erschien auch Ralf Schumacher zum Interview. „Ich danke Mercedes-Benz und meinen Mechanikern für die Geduld. Die hatten es nicht immer einfach. Endlich habe ich den Sprung auf das Podium geschafft“, sagte der Kerpener zufrieden und ergänzte: „Mein Ziel war und ist es, mit meinen Markenkollegen mithalten zu können. Da bin ich jetzt auf einem guten Weg.“ Der zweifache DTM-Champion Scheider verpasste das Podium knapp als Vierter, sicherte sich aber noch fünf Punkte für die Gesamtwertung. Ihm folgte sein Markenkollege Martin Tomczyk als Fünfter, der somit bester Pilot eines Fahrzeugs des Jahrgangs 2008 wurde. Für eine tolle Aufholjagd sorgte der Brite Gary Paffett. Der Mercedes-Benz-Fahrer startete nach einem Ausrutscher im Qualifying am Ende des achtzehnköpfigen Feldes und schaffte nach 38 Runden und 173,812 absolvierten Kilometern vor seinen Markenkollegen Jamie Green und Maro Engel Rang sechs. Bester DTM-Neuzugang in Hockenheim wurde der Deutsche Christian Vietoris in der AMG Mercedes C-Klasse. Der 22-Jährige beendete seinen DTM-Einstand als 13. Ihm folgten zwei weitere Neulinge; Edoardo Mortara und Rahel Frey (beide Audi) sahen als 14. und 15. die Zielflagge. In der Gesamtwertung führt Spengler mit zehn Punkten vor Ekström (8 Punkte) und Schumacher (6 Punkte).

Das zweite DTM-Rennwochenende des Jahres findet vom 13. bis 15. Mai im niederländischen Zandvoort statt.

Mercedes-Benz-Motorsportchef Norbert Haug: „Sehr cooles Rennen von Bruno. Er hat dem Wochenende seinen Stempel aufgedrückt und das mit dem Handicap, dass er das erste Training nicht mitfahren konnte. Normalerweise ist so etwas das Ende des Wochenendes. Ralf Schumacher war siegfähig und ist ein eindrucksvolles Rennen gefahren. Er hat sich mit den Besten gemessen und konnte am Schluss fast noch Mattias Ekström schnappen. Ralf hat bestätigt, dass er ein guter Rennfahrer ist. In der Startaufstellung hatten wir drei Fahrer in den Top Acht, am Ende waren es fünf.“

Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich: „Mit Platz eins wäre ich zufriedener gewesen. Es kann nur einer ganz vorne sein, dieses Mal waren wir es leider nicht. Man hat gesehen, dass wir mit Ekström und Scheider Fahrer haben, die an der Spitze mitfahren können. Martin Tomczyk auf dem Vorjahresauto hat ebenfalls eine sehr gute Performance gezeigt. Insgesamt war es sicherlich nicht ganz das Ergebnis, das wir uns erhofft haben. Wir haben zumindest gezeigt, dass wir wieder um den Sieg mitfahren können.“

Text und Fotos: DTM 2011 – Presseinformation 01.05.2011

27.04.2011


DTM 2011: Audi will „volle Attacke“ gegen Mercedes-Benz fahren

Arno Zensen, Team-Chef - Audi Sport Team Rosberg Arno Zensen, Team-Chef vom Audi Sport Team Rosberg

Auftakt und Schlussrunden im Hockenheimring

Von Bernhard Bumb

Nur noch wenige Stunden müssen die Fans der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft (DTM) ausharren, dann starten sportlich und technisch aufgemotzte Autos von Audi und Mercedes-Benz auf dem Hockenheimring durch. Am kommenden Sonntag nimmt das Duell zwischen den vier Ringen und dem Stern seinen ersten entscheidenden Lauf. Man darf gespannt sein, ob bis zum Hauptfinale die Ringe den Stern niederringen oder der Stern die Ringe überstrahlt. Die Kurpfalz darf sich sogar doppelt freuen, denn das Schluss-Rennen im Oktober findet auch in Hockenheim statt.

Im Hotel Motodrom standen die Mercedes-Benz-Piloten Ralf Schumacher und Christian Vietoris dem Rennstrecken-Sprecher der DTM, Peter Reichert, ebenso Rede und Antwort wie der Audi-Pilot Martin Tomczyk und der Team-Chef vom Audi Sport Team Rosberg, Arno Zensen.

Klar, dass die drei Piloten beim Pressefrühstück zu verstehen geben, dass sie das Beste aus den Wagen heraus holen und sich ganz vorne sehen wollen. Schumacher will ein „besseres Jahr machen.“ Mit 2010 war er nicht zufrieden. Er fühlt sich in der DTM „zu Hause.“ Das erste Rennen wird viele Probleme lösen, so der Renn-Star.

Für Tomczyk war 2010 ein „deprimierendes Jahr.“ Jetzt muss er mit einem älteren Audi als im vergangenen Jahr rasen; sein jetziger Wagen für die neue Saison wurde in 2008 gebaut. Dieser ist „angenehm zu fahren, unter anderem wegen der neuen Reifen“, betont der PS-Pilot. Apropos neue Reifen; der Reifenlieferant der DTM 2011 heißt Hankook.

Das Thema Reifen war eine runde Sache in den Interviews. Mercedes-Benz und Audi betonen die Qualität der Hankook-Reifen und machen diese im Vorfeld für die Rennverläufe schon mal mit verantwortlich. Nun, man wird sehen, in wie weit Hankook auf den Strecken gut oder schlecht weg kommt – und warum.

Vietoris lächelt hinsichtlich des Reglements für die Fahrer: „Unter Umständen kann man sich an die Seitentüren anlehnen ohne gleich disqualifiziert zu werden.“ Ob er wohl insgeheim geplant hat, mit leichtem Touchieren den Audi-Piloten die Rennen zu verderben? Für Vietoris ist 2011 ein Premiere-Jahr. Da ist es für ihn „schwierig, ein Ziel zu formulieren.“ Audi-Team-Chef Zensen sagt: „Gott sei Dank geht’s wieder los.“ Die „angesagtesten“ Autos gehen an den Start, er sieht der neuen Saison „optimistisch entgegen.“

Die DTM schickt bis Oktober 18 Boliden in die Rennen – nur Audi und Mercedes-Benz. Der Rennstart am Sonntag erfolgt nach bewährter Tradition um 14 Uhr. Parallel zur DTM ist pausenlos Spannung garantiert. Die Formel 3, einer der international härtesten Nachwuchswettbewerbe, begeistert das Publikum. Der Porsche Carrera Cup dreht seine Runden. Der Volkswagen-Scirocco-R-Cup und der Seat Leon Supercopa machen mit. Ein „Hingucker“ wird die MINI Challange sein, die in Hockenheim als Rahmenserie gastiert.

Außerdem: Madcon rockt („Freaky like me“), Smudo, Leadsänger der „Fantastischen Vier“, fährt einen spektakulären Renn-Boliden aus der amerikanischen NASCAR-Serie und der SWR3 tanzt in den Mai. Auf alle Fälle steht fest: Mercedes-Benz setzt alles dran, den Titel zu verteidigen und Audi will „nach einem schwierigen Jahr volle Attacke Richtung Titel“ fahren.

Alle Fotos: -bb-

28.04.2011


ZF Sachs ab 2011 offizieller Lieferant der DTM

Schweinfurt, 20. April 2011 – ZF Sachs engagiert sich in der DTM ab der Saison 2011 als offizieller Lieferant. In der populärsten internationalen Tourenwagenserie ist das Technologie Unternehmen künftig an den DTM Rennstrecken mit einem deutlich erkennbaren Auftritt vertreten. Hat ZF Sachs bereits seit Langem verschiedene Partner ausgerüstet, so vertrauen ab der Saison 2012 die drei Premium Automobilhersteller Audi, BMW und Mercedes-Benz exklusiv auf Kupplungssysteme des Unternehmens. „ZF Sachs hat sich bei der Ausschreibung als Exklusiv Kupplungsausrüster in der DTM durchgesetzt“, erklärt Norbert Odendahl, Leiter von ZF Sachs Race Engineering. „Wir werten diese Entscheidung als Anerkennung unserer technologischen Kompetenz und freuen uns darauf, in einer so hochkarätigen Rennserie das in uns gesetzte Vertrauen umsetzen zu dürfen.“ Bereits heute haben die Ingenieure von ZF Sachs Race Engineering die Zukunft der DTM ins Auge gefasst: Sie entwickeln für die rund 353 kW (480 PS) starken Tourenwagen der kommenden Generation eine einheitliche Rennkupplung aus der Formula Baureihe. Ihre Merkmale: hochwertige Materialien, ausgeprägte Langlebigkeit und damit kostengünstige Einsatzbedingungen für alle Hersteller. Bei stehenden Rennstarts und spektakulären Boxenstopps müssen die Module immer wieder Höchstleistungen beweisen. Bereits in der Vergangenheit war ZF Sachs Race Engineering in der DTM an zahlreichen Einzelsiegen und Titelerfolgen als gefragter Ausrüster beteiligt. „Die DTM ist im internationalen Motorsport ein starkes Zugpferd“, erklärt Dr. Peter Ottenbruch, Technikvorstand der ZF Friedrichshafen AG. „Mit durchschnittlich 1,2 Millionen Fernsehzuschauern pro Rennen, exzellenten Besucherzahlen vor Ort, weiteren eindrucksvollen Media Daten und elf Veranstaltungen in Europa bildet diese Serie künftig ein wichtiges Element unser Sponsoring Aktivitäten im Motorsport. Auch die Verantwortlichen in der DTM unterstreichen die Bedeutung der neuen Kooperation. „Die DTM stellt aktuell die Weichen für die Zukunft und wird sicherlich weiterhin der internationale Maßstab im Tourenwagensport bleiben. Wir freuen uns, dass wir mit ZF Sachs einen kompeten ten technischen Vorreiter als Partner für die DTM gewinnen konnten“, so Walter Mertes, Vorstand für Marketing des ITR e.V., dem Rechteinhaber und Vermarkter der DTM.

Text: Presse Moritz Nöding, Leiter Motorsport, der ZF

21.04.2011


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