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Offener Brief an die Regierungspräsidentin Nicolette Kressl

Weiterhin an Herrn Dr. Werner Götz von der TransnetBW und an den Vizepräsidenten der Bundesnetzagentur, Herrn Peter Franke

Standortsuche für den Bau eines Konverters

hier: Standort Hexenblättelallee, Gemarkung Altlußheim

Sehr geehrte Frau Kressl,

seit fast zwei Jahren ist die Stadt Philippsburg mit der Suche nach einem geeigneten Standort für den Konverter, der im Rahmen der Energiewende für die geplante Stromtrasse Osterath – Philippsburg notwendig sein soll, konfrontiert.

Obgleich von der Stadt Philippsburg nach wie vor in Frage gestellt wird, ob die Erstellung dieser Stromtrasse und damit auch ein Konverter notwendig sind, wurde das Projekt jederzeit von der Stadt Philippsburg konstruktiv begleitet und ein Standort in größtmöglicher Entfernung zur Wohnbebauung gesucht.

Unter vielen Alternativstandorten, die ausnahmslos von der Stadt Philippsburg aufgezeigt wurden, befindet sich auch der Standort des ehem. Munitionslagers Kirrlach im Gewann Hexenblättelallee auf Gemarkung Altlußheim.

Dieser Standort liegt im FFH-Gebiet „Lußhardt zwischen Reilingen und Karlsdorf“.

Dieses FFH-Gebiet hat eine Größe von ca. 5.000 ha, die gesamte Konverteranlage würde eine Fläche von 10 ha beanspruchen, das entspricht 0,2 % der Fläche des gesamten FFH-Gebiets. Und auch diese Fläche in der Stufe 3 wird nur knapp zur Hälfte überbaut werden.

Das Munitionsdepot Kirrlach hatte eine Größe von ca. 30 ha, bebaut mit Bunkern, Straßen und Infrastrukturgebäuden, lediglich 1/3 der damaligen Fläche würde für den Konverterstandort benötigt. Dies zeigt, dass das FFH-Gebiet nur geringfügig und peripher belastet werden würde.

Im Rahmen einer wohl stattfindenden Güterabwägung müsste die nur geringfügige Belastung des FFH-Gebietes entsprechende Berücksichtigung finden.

Des Weiteren weisen wir darauf hin, dass die betrachtete Fläche im Augenblick keine geophytenreiche Sternmieren-Eichen-Hainbuchen-Wald-Vegetation aufweist, sondern dass sich auf dem mit Bunkerabbruchmaterial überschütteten Gelände des ehemaligen Munitionsdepots lediglich eine Ruderalflora ausgebildet hat. Dies kann man auch ohne detaillierte Voruntersuchung der betroffenen Fläche sofort erkennen.

Im gesamten FFH-Gebiet stehen 13 Arten unter besonderem Schutz. Alle diese Arten finden in dem in Frage kommenden Gebiet weder Wohn- noch Jagdrevier.

Von allen betroffenen Standortgemeinden wird immer wieder ein größtmöglicher Abstand des Konverters zur Wohnbebauung gefordert, einerseits wegen der Geräuschemissionen und andererseits wegen der nicht auszuschließenden Auswirkungen von elektromagnetischen Wellen auf die Gesundheit der Menschen.

Der Standort Hexenblättelallee würde beiden Risiken Rechnung tragen. Der Abstand zur ersten Gewerbebebauung beträgt 1 km, die Geräuschemissionen werden durch das umgebende Waldgebiet aufgehoben. Auch dies wäre in eine Güterabwägung miteinzubeziehen.

Zu denken geben sollte auch, dass eine mögliche gesundheitliche Beeinträchtigung/Schädigung durch den Betrieb des Konverters an wohnungsnahen Standorten von den Anwohnern auf Dauer nicht hingenommen werden würde. Rechtliche und/oder faktische Maßnahmen könnten zur baldigen Stilllegung des Konverters führen. Welch enormes Risiko für den Betreiber?

In Anbetracht der jüngsten Terroranschläge in Paris wird man ohne vorherige Gefährdungsanalyse keine gerichtlich belastbare Entscheidung fällen können. Das Gefährdungspotential terroristischer Anschläge wächst mit jedem Meter, dem sich der geplante Konverter dem atomaren KKP-Standort nähert.

Letztendlich stellt sich die Frage, welches Gut höher zu bewerten ist, der Schutz einer Ruderalflora und –fauna auf einem ehemaligen Munitionsdepot oder die Gesundheit und Gefährdung vieler anwohnender Menschen.

Wir fordern Sie deshalb nochmals nachdrücklich auf, eine Ausnahmegenehmigung für diese Teilfläche im FFH-Gebiet zuzulassen, damit das größte Naturschutzprojekt des Jahrhunderts, die Energiewende, einer menschenverträglichen Lösung zugeführt werden kann.

Was im Rahmen der Landesverteidigung möglich ist, sollte im Rahmen der Energiewende erst recht möglich werden.

Ermöglichen Sie eine Ausnahmegenehmigung auf 0,2 % der Fläche des FFH-Gebiets für den Bau des Konverters.

Stefan Martus, Bürgermeister

Hans-Gerd Coenen, Fraktionsvorsitzender CDU

Christopher Moll, Fraktionsvorsitzender FW

Joachim Pöschel, Fraktionsvorsitzender SPD

Ingo Kretschmar, Fraktionsvorsitzender ULi

Stadtverwaltung Philippsburg, Presse

24.11.2015


Neue S-Bahnstrecke Germersheim-Bruchsal eingeweiht

Philippsburg, Germersheim-  (wal) Mit tönenden Schalmeien wurde am vergangenen Sonntag in Philippsburg die S-Bahnstrecke zwischen dem badischen Bruchsal und dem pfälzischen Germersheim eingeweiht. Mit einem bunten Festprogramm begrüßte die Stadt Philippsburg die neuen Züge, die im Stundentakt Richtung Bruchsal und Germersheim fuhren.

In einem kleinen Festzelt neben dem Philippsburger Bahnhof sorgten die Badener-Schalmeien für musikalische Unterhaltung und angemessene Verpflegung. Als besonderes Glanzlicht konnten die Besucher die neue Strecke den ganzen Tag kostenlos befahren. Hierfür bot der Verkehrsverbund Rhein-Neckar und der Karlsruher Verkehrsverbund sogenannte Schnupperfahrten an.

Zahlreiche Besucher nutzen das Angebot und fuhren auch zur neuen S-Bahn Haltestelle nach Germersheim. Dort konnten die Bahnfahrer an einer kostenlosen Führungen durch die Germersheimer Festung teilnehmen. Die "grenzüberschreitende" und 25 Kilometer lange Bahnstrecke wurde innerhalb von 17 Monaten elektrifiziert und die Bahnhöfe so umgebaut, dass Menschen mit Behinderungen barrierefeie reisen können.

Nach Angaben der Deutschen Bahn AG kostet diese wichtige Infrastrukturmaßnahme voraussichtlich mehr als 31 Millionen Euro. Fotos: miw

13.12.2011


Hotel- und Gaststättenverzeichnis

Übernachtungsverzeichnis

Hotel

Straße

Telefon

Zimmer

Hotel “Philippsburger Hof“

Söternstraße 1

07256/ 5163

10 EZ und 10 DZ

Gästehaus “Rotes Tor“

Rote-Tor-Straße 52

07256/ 3343

6 EZ und 5 DZ

“City-Hotel“

Söternstraße 4

07256/ 8449

5 EZ und 4 DZ

Gaststättenverzeichnis

Philippsburg

Cafe Kral

Backhausstraße 19

07256/ 7647

Cafe Don Pedro

Marktplatz 15

07256/ 5880

Cafe Rothermel

Rote-Tor-Straße 1-7

07256/ 923755

Cafe Restaurant To Steki

Lessingstraße 28

07256/ 944 499

China Imbiss Wok

Rote-Tor-Straße 20

07256/ 939 811

Eiscafe La Terrazza

Marktplatz 21

07256/ 925 729

Gasthaus “zum Einhorn”

Weißte-Tor-Straße 3

07256/ 4745

Gaststätte Imperator

Backhausstraße 28

07256/ 938 788

Gaststätte Trommler

Rote-Tor-Straße 27

07256/ 7898

Imbiss Harput Kebap

Söternstraße 8

07256/ 3260

MicMac Musik-Bar

Marktplatz 11

07256/ 925 890

Pizza Pak

Kronenwerkstraße 33

07256/ 925 977

Seehof

Tullastraße 9

07256/ 7414

Sportverein Clubhaus

Söternstraße

07256/ 5450

Suplex

Rheingraf-von-Salm-Straße 4

01622623378

Toto-Lotto-Cafe Kremer

An der Salbach 18

07256/ 5478

Wasgau-Treff

Gerstenfeldstraße 2

07256/ 925 940

 

Huttenheim

Bahnhofsrestaurant

Bahnhofstraße 19

07256/ 5618

FC Clubhaus

Am Molzaustadion

07256/ 944 236

Fischerheim

In der Au

07256/ 7100

Holzwurm

Rheinstraße 60

07256/ 3348

Saloon Pub

Rheinstraße 2

07256/ 3348

Sarisaltik Döner Kebap

Grävenhardstraße 3

07256/ 924 094

Vogelheim

Weiherweg

07256/ 4582

Züchterklause des Kleintierzuchtvereins

Weiherweg

07256/ 1598

 

Rheinsheim

Chateau Rhonse

Hauptstraße 6

07256/ 800 030

Gaststätte „Rose“

Hauptstraße 3

07256/ 939 931

Landgasthaus „Zum Weinberg“

Hauptstraße 14

07256/ 924 737

VfR-Stuben

Germersheimer Straße 59

07256/ 7054

 

01.07.2011


Spielmannsleut und Schwertgesang

Wikinger, Ritter, Spielmannsleute – beim 3. Phillipsburger Mittelalter-Spectaculum waren sie alle hautnah zu erleben auf der großflächigen Wiese im Gewann Pfählmorgen in Philippsburg am vergangenen Pfingstwochenende. Anlässlich der 1225-Jahr-Feier vor zwei Jahren wurde das Spectakulum das erste Mal aus der Taufe gehoben. Organisiert wurde das Programm des mittelalterlichen Marktes von der Stadt Philippsburg und Angelika Simgen aus dem westpfälzischen Niederkirchen. Unter dem Label „Phantasia Historica“ verstaltet sie bereits seit über 10 Jahren Mittelaltermärkte in der näheren und weiteren Umgebung. Ihr Mann Helmut unterstützt sie zeitweise dabei. Als Freunde von Rockfestivals sind die Beiden schon früh zum Mittelalter gekommen. Energische Tatkraft, gutes Kooperationsvermögen und sorgfältige Vorarbeit sind hier gefragt und  ermöglichten bisher immer wundervolle Veranstaltungen.

Rund 70 Handwerker- und Händler-Stände, regionale Mittelaltergruppen sowie ein Kulturprogramm mit Schaukämpfen, Konzerten und allerlei Vorführungen konnte der Mittelalter-Besucher am Wochenende bestauen. Einen besonderen Kontrast bilden die Kühltürme des Kernkraftwerks Philippsburg, die im Hintergrund deutlich hervorragen und vielleicht in baldiger Zukunft auch von Vergangenem berichten werden. Davon ließen sich aber die Mittelalterleute aus der Zeit des Früh-, Hoch- und Spät-Mittelalters nicht abschrecken und tauchten für drei Tage ein in eine Parallelwelt.
Neben einer Wikingerschaukel und einem Wikingerschiff mit Spiel und Spass für Kinder waren die Konzertabende am Samstag und Sonntag mit „Myrddin“, „Deus Aie“ und der Feuershow „Jomamakü“ einer der vielen Höhepunkte des Festes. Und natürlich durfte das eine oder andere Schwertgeplänkel auch nicht fehlen.

Wer selber Lust verspürt, in die Welt des Mittelalters abzutauchen, hat dazu beim nächsten Mittelaltermarkt von „Phantasia Historica“ am  20. - 21. August in Jockgrim die Gelegenheit.

15.06.2011


Die freien Tage der Freiheit widmen

Die Straße der Demokratie lädt zu Ausflügen in die Revolutionsgeschichte

Wohl kaum jemanden lassen die aktuellen Ereignisse in Nordafrika unberührt. Was viele vergessen: Auch Deutschland hat eine solche wechselvolle Revolutionsgeschichte. Und aus deren Verlauf lässt sich vieles lernen – über Geduld auf dem langen Weg zur Demokratie, mutige Zeitgenossen und dramatische Ereignisse. Denn was erst im 20. Jahrhundert mit der Verabschiedung des Grundgesetzes vollendet wurde, begann bereits im 19. Jahrhundert im Südwesten Deutschlands. Die Städte auf der „Straße der Demokratie“ laden dazu ein, die Feiertage einmal anders zu verbringen: Mit einem Blick zurück in die Wiege der deutschen Demokratie.

Das Hambacher Fest, die Badische Verfassung, die Paulskirche, Friedrich Hecker, Gustav und Amalie Struve, die „entschiedenen Freunde der Verfassung“, Jakob Siebenpfeiffer und viele andere, die Leib und Leben riskierten, markieren Orte und Geschehnisse der deutschen Demokratie- und Revolutionsgeschichte. Die Partnerstädte an der „Straße der Demokratie“ haben sich zusammengefunden, um diese Geschichte lebendig zu halten. Dazu gehören Frankfurt, Karlsruhe, Lörrach, Mannheim, Neustadt an der Weinstraße, Offenburg, Philippsburg, Rastatt, Sinsheim und die Siebenpfeiffer-Stiftung für Zweibrücken/Homburg.

Es lohnt sich, die freien Tage, einmal der Freiheit zu widmen: Die Museen und originalen Schauplätze der Demokratiegeschichte erzählen von revolutionären Ideen, heftigen Auseinandersetzungen und Straßenkämpfen, der Geburtsstunde der Arbeiterbewegung, vom Freiheitsfest Europas, von Militär, Macht und dem Erwachen der Demokratie in Deutschland:

Die Paulskirche in Frankfurt am Main etwa trägt als Schauplatz der Frankfurter Nationalversammlung auch heute noch zu Recht den Ehrentitel als „Haus aller Deutschen“.

Mit seiner Ausstellung“ Ein Fest für die Freiheit“ ruft das Hambacher Schloss in Neustadt an der Weinstraße auch heute noch „Hinauf, hinauf zum Schloss!“.

Das einstige Residenzschloss des Markgrafen von Baden-Durlach in Karlsruhe ist seit 1921 Heimstätte des Badischen Landesmuseums und präsentiert unter anderem viele Exponate und Informationen zur Badischen Revolution.

Das Museum am Burghof in Lörrach widmet sich in der Dauerausstellung ExpoTriRhena der Revolution 1848 im Dreiländereck und den grenzüberschreitenden Verbindungen der Republikaner.

Einen einzigartigen historischen Lern- und Erfahrungsort stellt die im Rastatter Residenzschloss untergebrachte Erinnerungsstätte dar.

Die multimediale Ausstellung „Schau!Platz Freiheit“ im Stadtmuseum Zweibrücken erzählt einen bedeutenden Teil der Vormärz-Geschichte im Vorfeld des Hambacher Festes und der Revolution 1848/49.

Und auch die Stadtmuseen in Offenburg und Sinsheim laden mit ihren Ausstellungen und Führungen zu Ausflügen in die revolutionäre Vergangenheit.

Im Stadt- und Freiheitsmuseum Sinsheim und im Geburtsort von Friedrich Hecker, im nahen Eichtersheim, wird mit Ausstellungen, Führungen im historischen Kostüm und mit dem Theaterstück: "Mythos Hecker" an den 200. Geburtstag des charismatischen Revolutionärs erinnert. Hier wird die Revolutionsgeschichte wieder lebendig, wenn das Friedrich-Hecker-Theater vor dem Wasserschloss in Eichtersheim am 24. und 26. Juni den "Mythos Hecker" zur Aufführung bringen wird.

Noch authentischer als die Museumsbesuche sind bei gutem wie schlechtem Wetter die Eindrücke, die man an den vielen Originalschauplätzen entlang der Straße der Demokratie mitnehmen kann. Das Barockschloss in Mannheim etwa stand über viele Jahrzehnte hinweg immer wieder im Mittelpunkt heftiger Kämpfe um Freiheit und Demokratie. In Philippsburg führt ein Altstadtrundgang zu den revolutionären Schauplätzen der Stadtgeschichte. Und im Saal des „Salmen“ in Offenburg versammelten sich am 12. September 1847 die "entschiedenen Freunde der Verfassung", um grundlegende Freiheitsrechte zu formulieren. Zudem laden viele Parks, Plätze, Rundwege und Führungen zu Originalschauplätzen zur Auseinandersetzung mit der Demokratiegeschichte ein.

Ein kompakter Flyer kann in den Tourist-Infos der beteiligten Städte bestellt werden und steht unter www.strasse-der-demokratie.eu zum Download bereit.

Dort finden sich auch tiefer gehende Informationen zu den Städten, einzelnen Schauplätzen und auch Persönlichkeiten der Demokratie- und Revolutionsgeschichte. Um die Orientierung zwischen den Städten, Schauplätzen, Gasthäusern, Hotels und Museen zu erleichtern, wartet die Website zusätzlich mit einem besonderen Service auf:

Jeder Ort ist auf einer skalierbaren Karte lokalisiert und erlaubt so, die individuelle Routenplanung für jeden Nutzer und Reisenden auf der „Straße der Demokratie“. Hinzu kommen Reiseangebote, Kontaktadressen, Hotel- und Restaurant-Tipps sowie Veranstaltungshinweise.

Über die Straße der Demokratie

Die Straße der Demokratie ist eine 2007 ins Leben gerufene Marketing-Kooperation der Städte und Schauplätze der Revolution von 1848/49. Ziel ist zum einen, die Erinnerung an die spannende Demokratiegeschichte in Deutschland wach zu halten, zum anderen die „Straße der Demokratie“ als kulturtouristische Route weiterzuentwickeln, Reiseangebote zu konzipieren sowie neue Partner zu gewinnen. Fachlich begleitet wird die Projektentwicklung von der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg.

Die Firma “Hirsch-Reisen“ wirbt seit Anfang März 2011 fürdie Straße der Demokratie. Die Reisebusse tragen, gut sichtbar im Einstiegsbereich, das Logo der „Straße der Demokratie“. Auf Anfrage bietet die Firma Tagesfahrten auf der Straße der Demokratie an.

Interessierten wird gerne ein passendes Programm zusammengestellt. Besonders geeignet ist  eine solche Fahrt auch für Schulklassen, die ihrem Ausflugstag einen Bildungsinhalt geben möchten.

Mehr Informationen unter www.strasse-der-demokratie.eu 

Presse Stadt Philippsburg

03.05.2011


Deutschlands größte Photovoltaik-Dachanlage

Drittgrößte ihrer Art in der Welt

Philippsburg, 08. April 2011. Nicht einmal vier Monate, dann war sie komplett errichtet und ans Stromnetz angeschlossen. Deutschlands größte Aufdach-Solarstrom-Anlage. Das von PV julist und juwi realisierte Projekt auf dem Dach des europäischen Logistikzentrums der Goodyear-Dunlop-Gruppe produziert seit Ende 2010 – wenige Kilometer Luftlinie vom Atomkraftwerk Philippsburg entfernt – jährlich rund 7,3 Millionen Kilowattstunden Strom. Das entspricht dem Jahresbedarf von rund 1.800 Haushalten. Dabei nimmt die Anlage, die von juwi errichtet wurde, eine Fläche von 87.500 Quadratmetern ein. Das Solarkraftwerk auf dem Dach des größten Reifenlagers in Europa ist mit einer Leistung von 7,4 Megawatt Deutschlands größte PV-Dachanlage und gehört weltweit zu den Top five. Heute wurde die Anlage von den Projektpartnern offiziell eingeweiht.

„Selten findet man Zukunft und Vergangenheit so nah beieinander wie in Philippsburg. Das Atomzeitalter ist vorbei, definitiv. Die Zukunft gehört den erneuerbaren Energien. Projekte wie die PV-Dachanlage auf dem Logistikzentrum von Goodyear Dunlop in Philippsburg treiben die dringend notwendige Energiewende voran“, so Juliane Lindner, Geschäftsführerin der PV julist. Über 95.000 Solarmodule erzeugen so viel Strom, dass damit eine größere Gemeinde versorgt werden kann. Zudem werden pro Jahr knapp 5.000 Tonnen klimaschädliches Kohlendioxid (CO2) vermieden. Bestückt mit Dünnschichtmodulen des Herstellers First Solar, stellt sie sowohl für die PV julist als auch für juwi das bislang größte Dachprojekt dar.

„Die Energie muss erneuerbar sein – zu 100 Prozent. Und sie muss dezentral sein. Nur so können sich die Verbraucher von unkalkulierbaren Risiken befreien und von unberechenbaren Weltmärkten unabhängig machen. Mit Solar-, Wind- und Bioenergie können die Menschen sauberen und preiswerten Strom selbst erzeugen, in der Region und zu Hause. Die Photovoltaik spielt bei der Energiewende eine zentrale Rolle, erzeugt sie die Energie doch genau dort, wo sie gebraucht wird“, erklärt juwi-Vorstand Fred Jung.

Die Anlage dokumentiert darüber hinaus das enorme Potenzial, das auf den vielen Dachflächen von Industrie und Gewerbe für erneuerbare Energien und Klimaschutz schlummert. Unternehmen, die Solarprojekte auf Hallen, Bürogebäuden oder Produktionsstätten realisieren, haben nicht nur einen Imagegewinn, sondern auch zusätzliche Einnahmen aus Vergütung oder Pacht. Darüber hinaus können Flächen sinnvoll, effizient und wirtschaftlich doppelt genutzt werden.

 „Unser europäisches Zentrallager in Philippsburg setzt in vielerlei Hinsicht neue Maßstäbe. Es ist eines der weltweit größten und modernsten Logistik- und Distributionszentren der Reifenbranche. Gleichzeitig sind die Produktions- und Logistikprozesse in Philippsburg so optimiert, dass wir hier hoch effizient und vor allem nachhaltig agieren können. Mit dieser Solaranlage steigern wir unseren aktiven Beitrag zur CO2-Reduktion weiter“, sagt Eberhard Louis, Director Distribution & Operation EMEA, Goodyear Dunlop Europa. Das europäische Logistikzentrum des größten Reifenherstellers in Deutschland steuert Warenströme in über 120 Länder. Bedarfsermittlung, Warenbeschaffung, Produktion, Lagerung, Transport und Zahlungsverkehr werden hier aufeinander abgestimmt. Neben Kunden in Deutschland können auch Kunden in west- und osteuropäischen Ländern innerhalb von 24 Stunden mit Reifen aus Philippsburg beliefert werden.

Zur PV julist GmbH & Co. KG

Die PV julist ist ein Tochterunternehmen der julist (www.julist.de), einem jungen Unternehmen im Bereich der alternativen Energien. Die julist ging aus dem Bauunternehmen MATTIG & LINDNER hervor, einem traditionellen Familienunternehmen in der vierten Generation. Die Synergie von Industriebau und alternativen Energien sehen die Unternehmen als zukunftsträchtiges Konzept, Erfahrung und Innovation zu vereinen.

Zur juwi-Gruppe

Gegründet wurde die juwi-Gruppe (www.juwi.de) 1996 von Matthias Willenbacher und Fred Jung. Gemeinsam haben die Vorstände das Unternehmen von einem Zwei-Mann-Büro zu einer weltweit tätigen Gruppe mit mehr als 1.000 Mitarbeitern und rund 800 Millionen Euro Umsatz entwickelt. Dazu zählen neben Solar- und Windenergie auch Bioenergie, Wasserkraft und die Geothermie. Bislang hat juwi mehr als 450 Windenergie-Anlagen mit einer Leistung von über 700 Megawatt realisiert; im Solarsegment sind es mehr als 1500 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von rund 700 Megawatt. Die Gruppe verfügt über Niederlassungen in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Tschechien, Griechenland, Polen, Indien, Großbritannien, den USA und Costa Rica. Gemeinsam verfolgen Willenbacher und Jung das Ziel einer rein regenerativen Energieversorgung: 100% Einsatz für 100% erneuerbare Energien.

Über Goodyear Dunlop Tires Germany GmbH

Die Goodyear Dunlop Tires Germany GmbH ist Teil des weltweit agierenden Reifenherstellers Goodyear. Das Unternehmen beschäftigt in Deutschland rund 7.300 Mitarbeiter an insgesamt sieben Standorten und betreibt hier unter anderem sechs Produktionsstätten sowie ein Zentrum für Forschung und Entwicklung. Darüber hinaus koordiniert es die Logistikaktivitäten der Unternehmensgruppe für den europäischen Raum. Zum Konzernportfolio gehören die Reifenmarken Goodyear, Dunlop, Fulda, Pneumant, Sava und Debica. Die europäischen Erstausrüstungsaktivitäten des Konzerns werden ebenfalls aus Deutschland heraus gesteuert. Die ebenfalls angeschlossene GD Handelssysteme GmbH bietet als Systemgeber Servicedienstleistungen für ein bundesweites Netzwerk von rund 940 Reifenfachhandelsbetrieben an.

Quelle und Foto: juwi Holding

06.04.2011


Deutschlands größte Photovoltaik-Dachanlage

Historie

Ursprünglich hieß die Stadt Udenheim. Namensgeber für Stadt und für die ehemalige Festung im 17. Jahrhundert war der Speyerer Fürstbischof Philipp Christoph von Sötern. Der Kirchenfürst gründete die Festung anno 1615. Udenheim wird 764 erstmals erwähnt, und zwar in einer Urkunde des Klosters Lorsch. 1316 erwarb das Hochstift Speyer den Ort. Ludwig der Bayer verlieh die Stadtrechte. Seit 1371 ist Udenheim Residenz der Speyerer Fürstbischöfe. Große Zerstörungen erlebte Philippsburg im Dreißigjährigen Krieg und im Pfälzischen Erbfolgekrieg. Der Polnische Erbfolgekrieg soll in und rund um Philippsburg etwa 30.000 Totesopfer gefordert haben. 1083 wurde auch Philippsburg dem Großherzogtum Baden zugeordnet. -bb- Weitere Informationen: www.philippsburg.de

10.03.2011


Liebe Leserin, lieber Leser,

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herzlichen Dank, dass Sie den SPEYER-KURIER besuchen. Wir haben den SPEYER-KURIER, (Kurpfälzer Allgemeine Zeitung) Anfang April 2011 aus der Taufe gehoben.

Der SPEYER-KURIER versteht sich als Mit-Mach-Zeitung.

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Vielen Dank für Ihr Verständnis und/oder Ihre Mitarbeit.

Ihr

SPEYER-KURIER

31.05.2011