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Jetzt Jahresmeldung für 2016 überprüfen

Speyer- Bis spätestens Ende April sollten Arbeitnehmer von ihren Arbeitgebern die Jahresmeldung für 2016 erhalten. Darin sind der Verdienst und die Dauer der Beschäftigung bescheinigt.

Die Jahresmeldung ist ein wichtiges Dokument, weil später aus diesen Daten die Rente berechnet wird. Die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz empfiehlt daher, alle Angaben genau zu prüfen und die Jahresmeldung gut aufzubewahren.

Wichtig sind Name, Anschrift, Geburtsdatum, Versicherungsnummer, Dauer der Beschäftigung und Bruttoverdienst. Wer Fehler entdeckt, sollte sich unbedingt an seinen Arbeitgeber wenden und die Jahresmeldung berichtigen lassen. Denn falsche Angaben können bares Geld kosten und eine zügige Berechnung der späteren Rente erschweren.

Weitere Auskünfte gibt es bei der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz in Speyer und bei den Auskunfts- und Beratungsstellen - persönlich oder über das kostenfreie Servicetelefon unter 0800 1000 480 16 und im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-rlp.de. Gerne vereinbaren die Berater auch feste Termine.

Über die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz:

Die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz mit Hauptsitz in Speyer betreut 1,4 Millionen Versicherte, 80 000 Arbeitgeber und zahlt 644 000 Renten. Mit ihrem Beratungsnetz ist sie in allen Fragen der Altersvorsorge und Rehabilitation der regionale Ansprechpartner in Rheinland-Pfalz, als Verbindungsstelle zu Frankreich und Luxemburg auch bundesweit. DRV Rheinland-Pfalz, Presse

22.03.2017


Sozialwahl 2017

Deutsche Rentenversicherung Bund versendet Wahlvorankündigungen

Berlin- 30 Millionen Beitragszahler und Rentenempfänger erhalten in den kommenden zwei Wochen Post von der Deutschen Rentenversicherung Bund. In einem persönlichen Schreiben werden die Wahlberechtigten über die Sozialwahl 2017 informiert. In der Wahlvorankündigung erhalten die Wahlberechtigten Informationen über das Wahlverfahren, die Aufgaben der zu wählenden Selbstverwaltung und eine Übersicht der Listen und Kandidaten, die sich zur Wahl stellen.

Bei der Sozialwahl werden die Mitglieder der Vertreterversammlung gewählt. Sie entscheiden über die wichtigen Fragen bei der Rentenversicherung. Die gewählten Mitglieder der Vertreterversammlung verabschieden beispielsweise den Haushalt und entscheiden damit, wie die Beiträge verwendet werden. Sie kontrollieren die Verwaltung, etwa ob die Beiträge ordnungsgemäß verwendet wurden, und legen fest, wie sich die Rentenversicherung organisatorisch aufstellt. „Machen Sie mit bei der Sozialwahl und stärken Sie mit Ihrer Stimme die Selbstverwaltung, damit sie sich wirkungsvoll für die Interessen der Beitragszahler und Rentner einsetzen kann“, sagt der Vorsitzende der Vertreterversammlung, Herbert Neumann.

Wer nähere Informationen über die Programme und Ziele der zur Wahl stehenden Listen und der Kandidaten erhalten will, kann kostenfrei die Broschüre „Die Listen stellen sich vor“ anfordern. Die Deutschen Rentenversicherung Bund rät, das Angebot zu nutzen und sich frühzeitig über die Sozialwahl und die zur Wahl stehenden Listen und Kandidaten zu informieren. Bestellen kann man die Informationen per Antwortkarte in der Wahlvorankündigung, über die kostenlose Hotline 0800 31 05 2017 oder per E-Mail an sozialwahl@drv-bund.de. Informationen über die Sozialwahl gibt es auch auf der Internetseite www.sozialwahl.de.

Die Sozialwahl findet alle sechs Jahre als Briefwahl statt. Wahlberechtigt bei der Deutschen Rentenversicherung Bund sind Versicherte und Rentenempfänger, die am 1. Januar 2017 das 16. Lebensjahr vollendet haben. Die Wahlunterlagen werden im Zeitraum 25. April bis 4. Mai 2017 versandt und die ausgefüllten Stimmzettel müssen spätestens bis zum 31. Mai 2017 wieder bei der Deutschen Rentenversicherung Bund eingegangen sein. Die Sozialwahl ist nach der Bundestags- und Europawahl die drittgrößte Wahl in Deutschland.

Fragen und Antworten zur Wahlvorankündigung der Deutschen Rentenversicherung Bund

1.     Warum versendet die Deutsche Rentenversicherung Bund persönlich adressierte Wahlvorankündigungen?

Mit dem persönlichen Anschreiben informiert die Deutsche Rentenversicherung Bund ihre wahlberechtigten Beitragszahler und Rentenempfänger frühzeitig über die Sozialwahl 2017. Es enthält Informationen zum Wahlverfahren, zu den Aufgaben der Selbstverwaltung und zur Bedeutung der Sozialwahl für jeden Einzelnen. Es wird auch darauf hingewiesen, wie man nähere Informationen über die Programme und Ziele der zur Wahl stehenden Listen und der Kandidaten erhalten kann. Mit Hilfe der Wahlvorankündigung werden auch die Adressen der Wahlberechtigten auf ihre Richtigkeit überprüft. Kann ein Brief nicht zugestellt werden, wird die fehlerhafte Adresse noch vor Zustellung der Wahlunterlagen identifiziert und korrigiert.

2.     Wer wird bei der Sozialwahl gewählt?           

Bei der Sozialwahl gewählt werden die Mitglieder der Vertreterversammlung. Sie verabschieden beispielsweise den Haushalt und kontrollieren die Verwaltung.

3.     Wann werden die Wahlunterlagen zugestellt?

Die Wahlunterlagen zur Sozialwahl 2017 werden den Wahlberechtigten zwischen dem 25. April und dem 11. Mai 2017 zugestellt. Allein bei der Deutschen Rentenversicherung Bund sind über 30 Millionen Beitragszahler und Rentenempfänger wahlberechtigt.

4.     Wie wird gewählt?

Die Sozialwahl ist eine reine Briefwahl. Das heißt, die Wähler erhalten ihre Wahlunterlagen automatisch per Post und können die roten Wahlbriefumschläge kostenlos zurücksenden – die über 100.000 Briefkästen der Post und viele DHL-Stationen sind sozusagen die Wahlurnen.

5.     Wann müssen die Wahlunterlagen bei der Deutschen Rentenversicherung Bund eingegangen sein?

Die Wähler können sofort wählen, wenn sie ihre Unterlagen erhalten haben. Die Frist endet mit dem 31. Mai 2017. An diesem Tag müssen die Wahlunterlagen bei der Deutschen Rentenversicherung Bund und/oder bei der Ersatzkasse vorliegen. Es gilt dabei der Tag des Posteingangs, nicht der Tag des Poststempels.

6.     Wie viele Menschen haben sich bei der letzten Wahl beteiligt?

Bei der letzten Sozialwahl 2011 haben bei der Deutschen Rentenversicherung Bund und den Ersatzkassen insgesamt rund 15 Millionen Menschen gewählt. Das waren 1,5 Millionen mehr Menschen als bei der Sozialwahl 2005.

7.     Wie können sich die Wahlberechtigten der Deutschen Rentenversicherung Bund informieren?

Die Wahlberechtigten der Deutschen Rentenversicherung Bund haben verschiedene Möglichkeiten, sich schon jetzt über die Sozialwahl zu informieren. Die Broschüre „Die Listen stellen sich vor“ enthält wichtige Informationen über die zur Wahl stehenden Listen und Kandidaten und kann auf verschiedenen Wegen angefordert werden:

-  mit einer Bestellkarte, die der Wahlvorankündigung beigefügt und für den Absender portofrei ist,

-  telefonisch über die kostenlose Hotline 0800 – 31 05 2017,

-  per E-Mail an sozialwahl@drv-bund.de

Darüber hinaus können sich die Wahlberechtigten auf der Internetseite www.deutsche-rentenversicherung-bund.de/sozialwahl oder auf www.sozialwahl.de über die Selbstverwaltung und die Sozialwahl informieren. Deutsche Rentenversicherung Bund, Presse

28.02.2017


Künftig flexibler in Rente

Speyer- Der Übergang vom Erwerbsleben in die Rente wird jetzt flexibler. Denn mit der Flexirente ist es möglich, länger zu arbeiten und mit den Beiträgen die Altersrente zu steigern, mehr hinzuzuverdienen oder zu erwartende Rentenabschläge schon früher auszugleichen. Was sich ändert und ab wann - hier ein Überblick:

Seit Januar 2017: Altersrentner sind jetzt rentenversicherungspflichtig bis zur Regelaltersgrenze und wer will, auch darüber hinaus

Altersvollrentner, die arbeiten, sind nun bis zur Regelaltersgrenze versicherungspflichtig in der Rentenversicherung. Durch diese Beiträge steigert sich die Rente, und zwar erstmals nach der Regelaltersgrenze und danach jeweils zur nächsten Rentenanpassung im Juli.

Wer über die Regelaltersgrenze hinaus arbeitet, ist zwar versicherungsfrei, kann aber darauf verzichten und Pflichtbeiträge zur Rentenversicherung zahlen. Dies muss er ausdrücklich gegenüber seinem Arbeitgeber erklären. Auch diese Beiträge steigern die Rente zur nächsten Rentenanpassung und zusätzlich gibt es dafür einen Zuschlag von 0,5 Prozent monatlich.

Auch wer bereits am 31. Dezember 2016 eine Altersvollrente bezogen hat und beschäftigt war, kann vor Erreichen der Regelaltersgrenze die neuen Möglichkeiten nutzen.

Ab Juli 2017:

Hinzuverdienst und Altersrente flexibler kombinierbar

Erwerbseinkommen und vorzeitige eigene Rente sind nun einfacher zu kombinieren. Denn wer eine vorzeitige Rente bezieht und weiterarbeitet, kann bis zur Regelaltersgrenze künftig 6 300 Euro im Jahr hinzuverdienen, ohne dass dies auf die Rente angerechnet wird. Wie sich der Verdienst auf die Monate verteilt, ist dabei unerheblich. Bei einem höheren Verdienst, wird der darüber liegende Teil zunächst zu 40 Prozent auf die Rente angerechnet, sodass Anspruch auf eine Teilrente besteht. Erreicht der Verdienst etwa die Höhe des früheren Verdienstes, wird die Rente weiter gekürzt und kann auch ganz wegfallen. Da diese Grenzen vom Einzelfall abhängig sind, werden sie immer individuell geprüft.

Die frühere feste monatliche Grenze von 450 Euro gibt es nicht mehr, ebenso die Kürzung der Rente auf Teilrenten in Höhe von drei Viertel, zwei Drittel, der Hälfte oder einem Drittel der Vollrente.

Ausgleich bei Rentenabschlägen früher möglich

Abschläge, die sich bei einer vorzeitigen Altersrente ergeben, können nun bereits ab dem 50. Lebensjahr ganz oder teilweise ausgeglichen werden. Dies gab es auch schon bisher, aber erst ab dem 55. Lebensjahr. Wie hoch der Ausgleichsbetrag ist, zeigt eine besondere Rentenauskunft, die man vorab beim Rentenversicherungsträger erhält.

Erweiterte Rentenauskünfte

Künftig sollen die Rentenauskünfte, die Versicherte ab dem 55. Lebensjahr erhalten, auch darüber informieren, wie der Übergang vom Arbeitsleben in den Rente gestaltet werden kann, also wie sich ein früherer oder späterer Rentenbeginn, der Bezug einer Teilrente oder Hinzuverdienst auswirken.

Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Flexirentengesetz sind im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-rlp.de zusammengestellt. Aktuelle Infos gibt es auch auf flexirente.drv.info.

Weitere Auskünfte gibt es bei der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz in Speyer und bei den Auskunfts- und Beratungsstellen - persönlich oder über das kostenfreie Servicetelefon unter 0800 1000 480 16 und im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-rlp.de. Gerne vereinbaren die Berater auch feste Termine.

Über die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz:
Die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz mit Hauptsitz in Speyer betreut 1,4 Millionen Versicherte, 80 000 Arbeitgeber und zahlt 644 000 Renten. Mit ihrem Beratungsnetz ist sie in allen Fragen der Altersvorsorge und Rehabilitation der regionale Ansprechpartner in Rheinland-Pfalz, als Verbindungsstelle zu Frankreich und Luxemburg auch bundesweit.

Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz, Presse

03.01.2017


Rentenberatung in den Bezirken Speyer und Kaiserslautern neustrukturiert

Speyer- Die Versichertenältesten der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz sind jetzt noch flexibler und können sich besser mit den Beratern in den Auskunfts- und Beratungsstellen abstimmen. Davon profitieren vor allem die Versicherten und Rentner, die ihre Ansprechpartner vor Ort nun schneller und einfacher erreichen.

Grund dafür sind die neueingeteilten Versichertenältestenbezirke, Andernach, Kaiserlautern, Mainz, Speyer und Trier, deren regionale Gliederung sich am hauptamtlichen Beratungsnetz orientiert.

Die Versichertenältesten sind Ansprechpartner bei Fragen zu Versicherung, Reha und Rente. Sie engagieren sich ehrenamtlich, helfen schnell, unkompliziert und kompetent. Sie nehmen Renten- und Reha-Anträge entgegen und helfen beim Ausfüllen. Sie lassen den Rentenanspruch berechnen oder das Versicherungskonto klären. Bei Fragen zur Rentenversicherung stehen sie den Versicherten und Rentnern mit Rat und Tat zur Seite, und das auch nach Feierabend. 2015 haben sie rund 11 600 Menschen beraten und 2 900 Anträge aufgenommen Als Teil der Selbstverwaltung der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz stehen sie oft selbst noch im Beruf und kennen daher viele Anliegen der Versicherten und Rentner auch aus persönlicher Erfahrung.

Versichertenälteste im Bezirk Speyer sind: Werner Deskowski und Thomas Breuer im Landkreis Bad Dürkheim, Peter Kraus in Frankenthal, Norbert Kercher in Neustadt, Hermann Müller und Jürgen Hahn in Ludwigshafen, Eberhard Dorn und Klaus Schmidt im Landkreis Germersheim, Helmut Biermann und Franz Reiland im Rhein-Pfalz Kreis, Karl-Heinz Weinmann in Speyer und Maria Rita Rothmann im Landkreis Südliche Weinstraße.

Versichertenälteste im Bezirk Kaiserslautern sind: Günther Martin im Donnersbergkreis, Otto Ferber und Klaus Lehmann im Landkreis Südwestpfalz, Joachim Neugebauer im Landkreis Kusel, Uwe Haake in Kaiserslautern, Anton Zeitler in Pirmasens und Ilona Speiser in Zweibrücken.

Auch bei den Auskunfts- und Beratungsstellen der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz erhalten Versicherte Auskünfte - persönlich oder über das kostenfreie Servicetelefon unter 0800 1000 480 16 bzw. im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-rlp.de . Gerne vereinbaren die Berater auch feste Termine.

Über die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz:

Die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz mit Hauptsitz in Speyer betreut 1,4 Millionen Versicherte, 80 000 Arbeitgeber und zahlt 644 000 Renten. Mit ihrem Beratungsnetz ist sie in allen Fragen der Altersvorsorge und Rehabilitation der regionale Ansprechpartner in Rheinland-Pfalz, als Verbindungsstelle zu Frankreich und Luxemburg auch bundesweit. Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz, Presse

15.09.2016


Deutliches Signal für den Standort Eußerthal

Rentenversicherung weiht Ersatzgebäude der Fachklinik ein

Speyer- In einer Feierstunde ist heute das neue Bettenhaus der Fachklinik Eußer-thal eingeweiht worden. Der Anbau an die historischen Gebäudeteile bietet Platz für 120 Rehabilitanden mit Abhängigkeitserkrankungen und ersetzt das Bettenhaus aus den 1950er Jahren.

Das 21,6 Millionen-Euro-Projekt ist die größte Investition der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz in der jüngeren Vergangenheit und ein deutliches Signal für den Standort. Termine und Kosten sind im Plan geblieben. Die Fachklinik Eußerthal ist die einzige ihrer Art in Trägerschaft der Rentenversicherung und hat sich auf die Reha von Menschen spezialisiert, die abhängig von Alkohol oder Medikamenten sind. Neu hinzukommen wird die Reha bei pathologischem Glücksspiel und PC- oder Internetsucht.

Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler würdigte die Fachklinik als eine moderne und qualifizierte Entwöhnungseinrichtung für suchtkranke Menschen. Sie gebe den Patientinnen und Patienten eine realistische Chance auf eine berufliche Integration.

Über die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz:
Die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz mit Hauptsitz in Speyer betreut 1,4 Millionen Versicherte, 80 000 Arbeitgeber und zahlt 644 000 Renten und führt jährlich 37 700 Leistungen zur Rehabilitation durch. Mit ihrem Beratungsnetz ist sie in allen Fragen der Altersvorsorge und Rehabilitation der regionale Ansprechpartner in Rheinland-Pfalz, als Verbindungsstelle zu Frankreich und Luxemburg auch bundesweit.DRV Speyer, Presse

21.07.2016


Wichtig für Berufsstarter - Rentenversicherung schickt Versicherungsnummer

Speyer/RLP- Zum Beginn von Ausbildung oder Dualem Studium bekommen viele junge Menschen erstmals Post von der Deutschen Rentenversicherung. Mit diesem Brief erhalten sie ihren Sozialversicherungsausweis mit ihrer persönlichen Versicherungsnummer. Diese gilt ein Leben lang - deshalb sollte man alle Daten genau überprüfen und den Brief sorgfältig aufbewahren. Sind Angaben darin nicht korrekt, sollte man dies der Rentenversicherung unbedingt mitteilen.

Um die Ausstellung des Sozialversicherungsausweises muss man sich in der Regel nicht selbst kümmern. Er wird automatisch bei erstmaliger Beschäftigung zugeschickt, sobald ein Arbeitgeber einen Beschäftigten bei der gesetzlichen Krankenkasse anmeldet.

Übrigens ist bei jeder neuen Beschäftigung der Sozialversicherungsausweis dem neuen Arbeitgeber vorzulegen. Das stellt sicher, dass alle Beiträge auf dem eigenen Rentenkonto festgehalten werden, aus dem später auch die Rente berechnet wird.

Wer den Sozialversicherungsausweis verliert, kann bei seiner Krankenkasse einen neuen beantragen.

Mehr Tipps zum Start ins Berufsleben gibt es auf www.rentenblicker.de

Über die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz:

Die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz mit Hauptsitz in Speyer betreut 1,4 Millionen Versicherte, 80 000 Arbeitgeber und zahlt 644 000 Renten. Mit ihrem Beratungsnetz ist sie in allen Fragen der Altersvorsorge und Rehabilitation der regionale Ansprechpartner in Rheinland-Pfalz, als Verbindungsstelle zu Frankreich und Luxemburg auch bundesweit.

Text: Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz, Presse

23.06.2016


DRV Rheinland-Pfalz Thema: Ab Juli - Höheres Einkommen bei Hinterbliebenenrenten möglich

Ab Juli: Höheres Einkommen bei Hinterbliebenenrenten möglich

Speyer- Nachdem die Renten zum 1. Juli um 4,25 Prozent steigen, erhöhen sich bei den Hinterbliebenenrenten auch die Freibeträge für eigenes Einkommen.

Die neuen Freibeträge liegen bei monatlich 803 Euro (bisher 771 Euro) und erhöhen sich für jedes Kind um 170 Euro. Witwen, Witwer und eingetragene Lebenspartner können also über ein höheres Nettoeinkommen verfügen, ohne dass sich dies auf die Hinterbliebenenrente auswirkt. Waisen können zu ihrer Waisenrente unbegrenzt dazu verdienen.

Für Altersrenten gelten die bisherigen Hinzuverdienstgrenzen unverändert weiter, nämlich 450 Euro monatlich bei einer Vollrente. Nur die Altersrentner, die ihre individuelle Regelaltersgrenze erreicht haben, dürfen unbegrenzt hinzuverdienen.

Über die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz:

Die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz mit Hauptsitz in Speyer betreut 1,4 Millionen Versicherte, 80 000 Arbeitgeber und zahlt 644 000 Renten. Mit ihrem Beratungsnetz ist sie in allen Fragen der Altersvorsorge und Rehabilitation der regionale Ansprechpartner in Rheinland-Pfalz, als Verbindungsstelle zu Frankreich und Luxemburg auch bundesweit.

Text: Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz, Presse

16.06.2016


Erfreuliche Post erhalten die Rentnerinnen und Rentner in den kommenden Wochen

Speyer- Die Mitteilung über die neue Rentenhöhe ab 1. Juli. Mit 4,25 Prozent in den alten Bundesländern fällt der Zuwachs in diesem Jahr be-sonders kräftig aus. Es ist der höchste Anstieg seit 23 Jahren. Zwischen Mitte Juni und Mitte Juli gehen über 600.000 Mitteilungen bei der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz zur Post. Nur in wenigen Fällen wird die Mitteilung etwas später bei den Empfängern eintreffen.

Grundlage für die Rentenanpassung in den alten Bundesländern ist der Anstieg der beitragspflichtigen Bruttolöhne von 3,78 Prozent. Positiv wirkt sich mit 0,18 Prozent auch der Nachhaltigkeitsfaktor aus, der das Verhältnis von Beitragszahlern zu Rentnern abbildet. Und außerdem profitieren die Rentner ebenso wie die Aktiven von einem niedrigeren Beitragssatz. Sinkt dieser, wie es zu Jahresbeginn 2015 von 18,9 auf 18,7 Prozent zuletzt der Fall war, bewirkt das bei der Rentenanpassung im darauffolgenden Jahr ein weiteres Plus. Erneut spiegelt die Rentenanpassung die günstige Situation auf dem Arbeitsmarkt wider, die durch einen hohen Beschäftigungsstand und einen spürbaren Zuwachs bei den beitragspflichtigen Löhnen geprägt ist.

Durch die Rentenanpassung steigt zum 1. Juli die Standardrente - das ist eine Regelaltersrente mit 45 Jahren Beitragszahlung aus dem Durch-schnittsverdienst – von rund 1 314 Euro auf 1 370 Euro im Monat.

Weitere Auskünfte gibt es bei der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz in Speyer und bei den Auskunfts- und Beratungsstellen - persönlich oder über das kostenfreie Servicetelefon unter 0800 1000 480 16 und im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-rlp.de. Gerne vereinbaren die Berater auch feste Termine.

Über die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz:
Die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz mit Hauptsitz in Speyer betreut 1,4 Millionen Versicherte, 80 000 Arbeitgeber und zahlt 644 000 Renten. Mit ihrem Beratungsnetz ist sie in allen Fragen der Altersvorsorge und Rehabilitation der regionale Ansprechpartner in Rheinland-Pfalz, als Verbindungsstelle zu Frankreich und Luxemburg auch bundesweit.

Text: Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz, Presse

09.06.2016


Neues Führungsduo an der Spitze des Personalrats

Mathias Schmitt und Martina Taschowsky Mathias Schmitt und Martina Taschowsky

Speyer- Einen kleinen Generationswechsel hat der örtliche Personalrat der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz (DRV) in Speyer vollzogen.

Martina Taschowsky (55), seit 2001 stellvertretende Personalratsvorsitzende, löst Günther Fleischmann ab, der im September in den Ruhestand geht. Der 63-jährige stand als Vorsitzender über 15 Jahre der Personalvertretung des Speyerer Rentenversicherungsträgers vor. Mathias Schmitt (31) steht künftig als stellvertretender Vorsitzender Taschowsky zur Seite. Die fortschreitende Digitalisierung der Arbeitsplätze wird ein Hauptaugenmerk des 15-köpfigen Gremiums sein.

Der örtliche Personalrat vertritt die Interessen von rund 1 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am DRV-Standort Speyer.

Über die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz:
Die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz mit Hauptsitz in Speyer betreut 1,4 Millionen Versicherte, 80 000 Arbeitgeber und zahlt 644 000 Renten. Mit ihrem Beratungsnetz ist sie in allen Fragen der Altersvorsorge und Rehabilitation der regionale Ansprechpartner in Rheinland-Pfalz, als Verbindungsstelle zu Frankreich, Luxemburg und künftig Albanien auch bundesweit.

Text und Foto: DRV Speyer

15.04.2016


Rentenversicherung bescheinigt Rentenhöhe für Steuererklärung

Speyer- Wer als Rentner für 2015 eine Steuererklärung abgeben muss, erhält von der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz eine Bescheinigung über die Höhe der Rente und der gezahlten Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung im Jahr 2015. Diese Angaben werden für das Ausfüllen der Steuervordrucke "Anlage R" und "Anlage Vorsorgeaufwand" benötigt.

Ein Anruf unter der kostenlosen Service-Nummer 0800 1000 480 16 genügt, und die Bescheinigung wird per Post zugesandt. Auch im Internet kann man sie unter www.deutsche-rentenversicherung-rlp.de ("Services > Online-Dienste > Versicherungsunterlagen anfordern und einsehen") bestellen.

Viele Rentner müssen übrigens keine Steuern zahlen. Wer 2015 erstmals eine Rente bekommen hat, muss erst Steuern zahlen, wenn die Bruttorente höher als rund 14 300 Euro jährlich ist (bei Verheirateten sind es 28 600 Euro) oder wenn zusätzlich zur Rente noch andere Einkünfte, wie Zins- oder Mieteinnahmen, erzielt werden.

Weitere Auskünfte gibt es bei der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz in Speyer, Eichendorffstraße 4 - 6. Auskünfte zu konkreten steuerlichen Fragen können und dürfen aber nur die Finanzämter, Lohnsteuerhilfevereine oder Steuerberater geben.

Über die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz:

Die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz mit Hauptsitz in Speyer betreut 1,4 Millionen Versicherte, 80 000 Arbeitgeber und zahlt 644 000 Renten. Mit ihrem Beratungsnetz ist sie in allen Fragen der Altersvorsorge und Rehabilitation der regionale Ansprechpartner in Rheinland-Pfalz, als Verbindungsstelle zu Frankreich und Luxemburg auch bundesweit. DRV Speyer, Presse

12.04.2016


DRV - Jetzt Jahresmeldung prüfen

Speyer- Bis Ende Februar sollten alle Arbeitnehmer von ihrem Arbeitgeber die Jahresmeldung für 2015 erhalten haben. Darin sind der Verdienst und die Dauer der Beschäftigung bescheinigt. Diese Angaben sind wichtig, weil später daraus die Rente berechnet wird.

Die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz rät daher, alle Angaben genau zu prüfen und die Jahresmeldung gut aufzubewahren. Wichtig sind Name, Anschrift, Geburtsdatum, Versicherungsnummer, Dauer der Beschäftigung und Bruttoverdienst. Wer Fehler entdeckt, sollte sich unbedingt an seinen Arbeitgeber wenden und die Jahresmeldung berichtigen lassen. Denn falsche Angaben können bares Geld kosten und eine zügige Berechnung der späteren Rente erschweren.

Weitere Auskünfte gibt es bei der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz in Speyer und bei den Auskunfts- und Beratungsstellen - persönlich oder über das kostenfreie Servicetelefon unter 0800 1000 480 16 und im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-rlp.de . Gerne vereinbaren die Berater auch feste Termine.

Text: Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz, Presse

18.02.2016


Ab März: Etwas geringerer Zahlbetrag für viele Rentner

Speyer- Bei krankenversicherungspflichtigen Rentnern kann sich ab März die Höhe der ausgezahlten Rente geringfügig ändern. Informationen zum neuen Zahlbetrag gibt es mit der Überweisung der März-Rente auf dem Kontoauszug der Bank.

Grund dafür sind die neuen Zusatzbeiträge in der gesetzlichen Krankenversicherung. Bereits zum Januar haben viele gesetzliche Krankenkassen ihren individuellen Zusatzbeitrag erhöht, der von den Rentnern ebenso wie den Arbeitnehmern allein zu tragen ist. Für Rentner gilt dies zeitversetzt erst ab März. Wie hoch der individuelle Zusatzbeitrag ist, kann man bei seiner Krankenkasse erfahren. Die Rentenversicherung berücksichtigt die Änderungen automatisch, der Rentner muss also nicht aktiv werden.

Der allgemeine Beitrag zur Krankenversicherung, den Rentenversicherung und Rentner wie Arbeitnehmer und Arbeitgeber je zur Hälfte tragen, bleibt unverändert bei 14,6 Prozent.

Weitere Auskünfte gibt es bei der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz in Speyer und bei den Auskunfts- und Beratungsstellen - persönlich oder über das kostenfreie Servicetelefon unter 0800 1000 480 16 und im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-rlp.de. Gerne vereinbaren die Berater auch feste Termine.

Text: Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz, Presse

17.02.2016


Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg appelliert

Adressänderung bei Umzug mitteilen

Mannheim- Ende Januar 2016 hat die Deutsche Rentenversicherung die Auszahlung von rund 7.200 Renten im gesamten Bundesgebiet angehalten. Grund: Den betroffenen Rentenempfängern konnte die Mitteilung zur Rentenanpassung im Juli 2015 nicht zugestellt werden. Wie die Deutsche Rentenversicherung (DRV)  Baden-Württemberg mitteilt, werden Rentenzahlungen eingestellt, wenn derlei Mitteilungen nicht zustellbar sind und über die Meldebehörden keine aktuelle Anschrift ermittelt werden konnte. Die Zahlung der Rente wird unverzüglich wieder aufgenommen, wenn dem Renten Service die aktuelle Anschrift bekannt ist.

In diesem Zusammenhang weist die DRV Baden-Württemberg darauf hin, dass Änderungen der Anschrift, des Nachnamens oder der Kontodaten immer zeitnah mitgeteilt werden sollten. Die Änderungen können Rentner dem Renten Service in jeder Deutschen Postfiliale oder online im Internet unter www.rentenservice.de mitteilen.

Informationen in diesem Zusammenhang bietet außerdem die kostenlose Broschüre „Tipps für Rentnerinnen und Rentner“. Sie kann von der Internetseite www.deutsche-rentenversicherung-bw.de heruntergeladen oder als Papierversion bestellt werden (Telefon: 0721 825-23888 oder E-Mail: presse@drv-bw.de).

Weitere Auskünfte zu den Themen Rente, Rehabilitation und Altersvorsorge erhalten Sie im Regionalzentrum Mannheim, über das kostenlose Servicetelefon unter 0800 1000 480 24 sowie im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-bw.de

01.02.2016


Christian Bischof neuer Leiter des Beratungsdienstes

Speyer- Neuer Leiter des landesweiten Beratungsdienstes der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz (DRV) ist Christian Bischof. Der 40jährige Jurist stellte sich heute seinen neuen Mitarbeitern vor. Christian Bischof arbeitet seit 2008 für die DRV. Breite Erfahrung im Bereich öffentlicher Dienstleistungen erwarb er zuvor bei der Kreisverwaltung Germersheim.
Er lebt mit seiner Familie in Speyer.

„Mit Christian Bischof an der Spitze unseres Beratungsdienstes wollen wir diesen servicestarken Bereich weiter ausbauen. Im ganzen Land möchten wir als erste Anlaufstelle in Sachen Reha, Rente und Altersvorsorge künftig noch stärker präsent sein und vor allem zu den Betrieben engere Kontakte knüpfen“, so stellvertretender DRV-Geschäftsführer Matthias Förster.

Matthias Förster und Armin Kistemann begrüßen Christian Bischof in seiner PositionIn Rheinland-Pfalz gibt es sieben DRV-Beratungsstellen mit insgesamt 151 Mitarbeitern. Dort gibt es persönlich oder über das Servicetelefon Informationen zur Reha, Rente und Altersvorsorge. Und speziell für Betriebe bietet die DRV seit letztem Jahr den Firmenservice an. Vor allem das persönliche Beratungsgespräch erfreut sich großer Beliebtheit, was auch die Zahl von rund 190 000 Gesprächen im Jahr 2015 zeigt.

Über die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz:
Die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz mit Hauptsitz in Speyer betreut 1,4 Millionen Versicherte, 80 000 Arbeitgeber und zahlt 641 500 Renten. Mit ihrem Beratungsnetz ist sie in allen Fragen der Altersvorsorge und Rehabilitation der regionale Ansprechpartner in Rheinland-Pfalz, als Verbindungsstelle zu Frankreich und Luxemburg auch bundesweit.

Foto und Text: Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz, Presse

29.01.2016


Neue Broschüre "Auskunft und Beratung 2016" bei der DRV

Speyer-  In mehr als 100 Orten in ganz Rheinland-Pfalz berät die Deutsche Rentenversicherung rund um Reha, Rente und Altersvorsorge. Die Broschüre "Auskunft und Beratung 2016 - Wer sind meine Ansprechpartner"? enthält die täglich geöffneten Beratungsstellen der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz sowie die Termine bei den Kommunen vor Ort. Auch die Gemeinsamen Servicestellen für Rehabilitation, die Reha-Fachberatung und die vor Ort ehrenamtlich tätigen Versichertenältesten kann man hier finden.

Bei welchem Träger der Deutschen Rentenversicherung der Ratsuchende versichert ist, spielt übrigens für die Beratung keine Rolle.

Die Broschüre kann kostenlos angefordert werden bei der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz, Öffentlichkeitsarbeit, 67340 Speyer, Telefon: 06232 17-2034, Fax: 06232 17-2844, E-Mail: presse@drv-rlp.de

Weitere Auskünfte gibt es bei der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz in Speyer und bei den Auskunfts- und Beratungsstellen - persönlich oder über das kostenfreie Servicetelefon unter 0800 1000 480 16 und im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-rlp.de . Gerne vereinbaren die Berater auch feste Termine.

Über die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz:

Die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz mit Hauptsitz in Speyer betreut 1,4 Millionen Versicherte, 80 000 Arbeitgeber und zahlt 641 500 Renten. Mit ihrem Beratungsnetz ist sie in allen Fragen der Altersvorsorge und Rehabilitation der regionale Ansprechpartner in Rheinland-Pfalz, als Verbindungsstelle zu Frankreich und Luxemburg auch bundesweit.

07.01.2016


Das ändert sich 2016 in der Rentenversicherung

Speyer- Wie jedes Jahr ändern sich auch 2016 wieder wichtige Werte in der gesetzlichen Rentenversicherung. Hier ein Überblick:

Beitragsbemessungsgrenze steigt, Beitragssatz bleibt unverändert

Da die Löhne und Gehälter im vergangenen Jahr gestiegen sind, steigt die Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung 2016 auf monatlich 6 200 oder jährlich 74 400 Euro. Wer mehr verdient, zahlt nur bis zu dieser Grenze Beiträge zur Rentenversicherung. Der Beitragssatz zur gesetzlichen Rentenversicherung bleibt unverändert bei 18,7 Prozent.

Freiwillige Beiträge

Wer freiwillig in der gesetzlichen Rentenversicherung versichert ist, kann ab 2016 jeden Betrag zwischen dem Mindestbeitrag von 84,15 Euro und dem Höchstbeitrag von 1 159,40 Euro im Monat wählen. Für 2015 können freiwillige Beiträge noch bis 31. März 2016 gezahlt werden. Dann gelten jedoch die Werte aus 2015 (84,15 Euro bis 1 131,35 Euro monatlich).

Altersgrenzen steigen weiter

Für Versicherte, die die abschlagsfreie Rente ab 63 erhalten können, erhöht sich die Altersgrenze für 1953 Geborene um zwei Monate. Bei den anderen Altersrenten steigen die Altersgrenzen wegen der Rente mit 67 um einen weiteren Monat, sodass 1951 Geborene eine abschlagsfreie Regelaltersrente erst mit 65 Jahren und fünf Monaten erhalten. Nur bei den Altersrenten für Frauen, bei Arbeitslosigkeit oder bei Altersteilzeitarbeit gelten Ausnahmen.

Beitragssatz zur Krankenversicherung steigt. Der allgemeine Beitragssatz zur gesetzlichen Krankenversicherung bleibt bei14,6 Prozent.

Allerdings wird der durchschnittliche Zusatzbeitrag um 0,2 Prozentpunkte auf 1,1 Prozent steigen. Den allgemeinen Beitrag tragen pflichtversicherte Rentner und die Rentenversicherung je zur Hälfte, den Zusatzbeitrag trägt der Rentner allein.

Text: Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz, Presse

04.12.2015


Rentenversicherung hatte Gäste aus China zu Besuch

Speyer- China ist mit rund 1,37 Milliarden Menschen das bevölkerungsreichste Land der Erde. 6 Gäste des Shanghai Managementcenters für Sozialversicherung aus der Volksrepublik China haben am 02.11.15 die Deutsche Rentenversicherung (DRV) in Speyer besucht und sich informiert, wie das deutsche Rentensystem funktioniert.

Die Gäste aus China interessiert, wie Deutschland mit seinen 81 Millionen Einwohnern und einer niedrigen Geburtenrate von 1,4 Kindern es dauerhaft schafft, seine Sozialsysteme zukunftsfest zu machen; denn auch China steht der demografische Wandel bevor bei einer ähnlichen Geburtenrate.

Deutschland hat seine Hausaufgaben gemacht mit der Rente mit 67, familienfreundlichen Leistungen und der staatlich geförderten privaten Altersvorsorge.

Dass das Finanzierungsmodell der gesetzlichen Rentenversicherung nicht am Kapitalmarkt hängt und deshalb gut durch die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise gekommen ist, beeindruckte die Gäste aus dem Reich der Mitte. Beim Umlageverfahren werden nämlich die laufenden Einnahmen unmittelbar an die Rentner weitergeleitet. Das hält auch die Verwaltungskosten niedrig.

Anpassungsfähig und stabil ist die Rentenversicherung seit über einem Jahrhundert. Dafür steht auch die DRV Rheinland-Pfalz, die am 11. Dezember ihr 125-jähriges Bestehen feiert.

Über die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz:

Die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz mit Hauptsitz in Speyer betreut 1,4 Millionen Versicherte, 80 000 Arbeitgeber und zahlt 641 500 Renten und führt jährlich 35 000 Leistungen zur Rehabilitation durch. Mit ihrem Beratungsnetz ist sie in allen Fragen der Altersvorsorge und Rehabilitation der regionale Ansprechpartner in Rheinland-Pfalz, als Verbindungsstelle zu Frankreich und Luxemburg auch bundesweit.

Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz, Presse

07.11.2015


Der Krankheit zuvor kommen: Prävention als Leistung der Rentenversicherung

Viele wissen es noch nicht

Speyer- Die gesetzliche Rentenversicherung bietet nicht nur medizinische und berufliche Rehabilitationen an, sondern auch Präventionsleistungen. Wenn noch keine Krankheit vorliegt, aber bereits die Gesundheit belastet ist, kann eine Präventionsleistung genau das Richtige sein. Sie kann verhindern, dass eine Erkrankung chronisch wird und hilft, die Erwerbsfähigkeit zu erhalten.

Je nach gesundheitlichem Problem bietet die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz dazu an: "KomPAS" - bei gesundheitlichen Belastungen von Schichtarbeitern mit Tag- und Nachtwechsel, "Betsi" - bei allgemeinen gesundheitlichen Problemen und Rückenbeschwerden sowie "Balance Plus" - bei Psychosomatischen Beschwerden.

Die Präventionsleistung wird in enger Zusammenarbeit mit den Betrieben angeboten. Meist leiten die Betriebs- oder Werksärzte eine Prävention ein, aber auch über den Hausarzt oder Reha-Arzt kann eine solche Leistung beantragt werden. Sie besteht aus einer kurzen, 3 bis 4-tägigen stationären Phase und einer anschließenden ambulanten, berufsbegleitenden und damit wohnortnahen Phase, die bis zu 3 Monate dauern kann.

Und alle Beteiligten profitieren davon: Die Versicherten, weil eingegriffen wird bevor sich eine Krankheit verfestigt hat, gesundheitliche Risiken abgebaut, die körperliche Leistungsfähigkeit erhöht und gesundheitsrelevante Verhaltensänderungen erlernt werden. Der Arbeitgeber, weil er auf eine bessere Leistungsfähigkeit seines Mitarbeiters setzen kann, es weniger Krankheitszeiten gibt und qualifizierte Mitarbeiter dem Betrieb erhalten bleiben. Für die Gesellschaft bedeutet es weniger krankheitsbedingte Ausfälle und Kosten. Reha-Leistungen und Erwerbsminderungsrenten sowie ein frühzeitiger Arbeitsplatzverlust können vermieden werden.

Weitere Auskünfte gibt es bei der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz in Speyer und bei den Auskunfts- und Beratungsstellen - persönlich oder über das kostenfreie Servicetelefon unter 0800 1000 480 16 und im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-rlp.de. Gerne vereinbaren die Berater auch feste Termine.

Deutsche Rentenversicherung Speyer, Presse

15.08.2015


"Komm doch zur Rente"

38 junge Menschen beginnen Ausbildung oder duales Studium

Speyer- 18 junge Menschen haben im August ihre 3-jährige Ausbildung zum Sozialversicherungsfachangestellten bei der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz begonnen. Bereits im Juli haben 20 Nachwuchskräfte ihr duales Studium zum Bachelor of Arts - Studiengang Verwaltung oder Verwaltungsbetriebswirtschaft aufgenommen. Damit bildet der Speyerer Rentenversicherer derzeit über 100 junge Leute aus.

Auch für das nächste Jahr werden bereits jetzt wieder Nachwuchskräfte gesucht. Die Bewerbungsphase läuft noch bis Mitte Oktober. Alle Informationen gibt es unter www.komm-doch-zur-rente.de

Über die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz:

Die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz mit Hauptsitz in Speyer betreut 1,4 Millionen Versicherte, 80 000 Arbeitgeber und zahlt 641 500 Renten. Mit ihrem Beratungsnetz ist sie in allen Fragen der Altersvorsorge und Rehabilitation der regionale Ansprechpartner in Rheinland-Pfalz, als Verbindungsstelle zu Frankreich und Luxemburg auch bundesweit.

Text und Foto: DRV Speyer

07.08.2015


Versichertenälteste der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz sind vor Ort

In Speyer, Kaiserslautern und Umgebung: Versichertenälteste der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz sind vor Ort

Die Versichertenältesten der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz sind ehrenamtliche Ansprechpartner bei Fragen zu Versicherung, Reha und Rente. Sie engagieren sich in Landkreisen und Städten in ganz Rheinland-Pfalz, helfen schnell, unkompliziert und kompetent.

Versichertenälteste in der Pfalz sind: Werner Deskowski und Thomas Breuer im Landkreis Bad Dürkheim, Günther Martin im Donnersbergkreis, Otto Ferber und Klaus Lehmann im Landkreis Südwestpfalz, Peter Kraus in Frankenthal, Norbert Kercher in Neustadt, Joachim Neugebauer im Landkreis Kusel, Uwe Haake in Kaiserslautern, Hermann Müller und Jürgen Hahn in Ludwigshafen, Anton Zeitler in Pirmasens, Eberhard Dorn und Klaus Schmidt im Landkreis Germersheim, Helmut Biermann und Franz Reiland im Rhein-Pfalz Kreis, Maria Rita Rothmann im Landkreis Südliche Weinstraße, Karl-Heinz Weinmann in Speyer und Ilona Speiser in Zweibrücken.

Sie nehmen Renten- und Reha-Anträge entgegen und helfen dabei, diese auszufüllen. Sie lassen den Rentenanspruch berechnen oder das Versicherungskonto klären. Bei Fragen zur Rentenversicherung stehen sie den Versicherten und Rentnern mit Rat und Tat zur Seite, und das auch nach Feierabend.  

2014 haben sie rund 11 600 Menschen beraten und rund 3 000 Anträge aufgenommen.

Die Versichertenältesten sind Teil der Selbstverwaltung der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz. Oft stehen sie selbst noch im Beruf und gehören der Rentenversicherung an. Dadurch kennen sie viele Anliegen der Versicherten und Rentner auch aus persönlicher Erfahrung.

Daneben gibt es die Auskunfts- und Beratungsstellen der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz. Auch hier erhalten Versicherte Auskünfte - persönlich oder über das kostenfreie Servicetelefon unter 0800

1000 480 16 bzw. im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-rlp.de.

Gerne vereinbaren die Berater auch feste Termine. Text: Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz, Presse

18.07.2015


Wichtig für Berufsstarter: Rentenversicherung schickt Versicherungsnummer

Speyer- Viele junge Menschen starten in den nächsten Wochen ins Berufsleben. Von der Deutschen Rentenversicherung erhalten sie dann einen Brief mit ihrer persönlichen Versicherungsnummer. Weil diese ein Leben lang gilt, empfiehlt die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz, alle Daten genau zu prüfen und den Brief sorgfältig aufzubewahren. Sind Angaben darin nicht korrekt, sollte man dies der Rentenversicherung unbedingt mitteilen.

Die Versicherungsnummer wird in der Regel vom ersten Arbeitgeber beantragt.

Wer also schon gearbeitet hat, hat seine Versicherungsnummer bereits früher erhalten. Wer sie einmal verliert, kann sie bei der eigenen Krankenkasse oder der Deutschen Rentenversicherung anfragen.

Bei jeder weiteren Beschäftigungsaufnahme ist die Versicherungsnummer wieder dem Arbeitgeber vorzulegen. Das stellt sicher, dass alle Beiträge auf dem eigenen Rentenkonto verbucht werden, aus dem später auch die Rente berechnet wird. Mehr Tipps finden Berufsstarter auf www.rentenblicker.de. DRV Speyer, Presse

16.06.2015


Mehr Rente, höherer Hinzuverdienst und neue Pfändungsfreigrenze

Speyer- Zum 1. Juli steigen die Renten um 2,1 Prozent, daneben erhöhen sich verschiedene Freibeträge und die Pfändungsfreigrenze.

Witwen, Witwer und eingetragene Lebenspartner können dann mehr zur Rente dazu verdienen, ohne dass diese gekürzt wird. Der neue Freibetrag für die Anrechnung von Einkommen bei Witwen- und Witwerrenten sowie Erziehungsrenten beträgt monatlich gerundet 771 Euro (bisher 755 Euro). Für jedes Kind erhöht er sich um 163 Euro. Bei Waisenrenten wird ab Juli kein Einkommen mehr angerechnet, Waisen können also unbegrenzt hinzuverdienen.

Ab 1. Juli gilt auch eine neue Pfändungsfreigrenze. Pfändbare Beträge dürfen dann auch bei Rentnern erst ab einem monatlichen Nettoeinkommen von 1 080 Euro (vorher 1 050 Euro) einbehalten werden.

Unverändert gelten für Altersrenten die bisherigen Hinzuverdienstgrenzen weiter. Bei einer Vollrente sind es 450 Euro im Monat. Wer seine individuelle Regelaltersgrenze erreicht hat, darf unbegrenzt hinzuverdienen.

Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz, Presse

14.06.2015


Mitteilung über die neue Rentenhöhe

Versand ab Mitte Juni

Speyer- Von Mitte bis Ende Juni erhalten die Rentner der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz ihre persönliche Mitteilung über die Höhe ihrer Rente ab 1. Juli. In wenigen Fällen kann die Rentenanpassungsmitteilung auch erst später kommen. In bürgerfreundlicher Form enthält die Mitteilung auch Antworten auf häufig gestellte Fragen.

Mit 2,1 Prozent in den alten Bundesländern fällt die Rentenanpassung in diesem Jahr höher aus als im Vorjahr, als es ein Plus von 1,67 Prozent gab.

Grundlage für die Rentenanpassung ist der Zuwachs der beitragspflichtigen Bruttolöhne von 2013 zu 2014. Dank der guten wirtschaftlichen Lage lag dieser bei 2,08 Prozent. Nur minimal, aber positiv, wirkt in diesem Jahr der Nachhaltigkeitsfaktor, der das Verhältnis zwischen Beitragszahlern und Rentnern abbildet. Obwohl durch die Mütterrente und die abschlagsfreie Rente ab 63 die Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung im vergangenen Jahr deutlich ausgeweitet wurden, dämpft der Nachhaltigkeitsfaktor die Rentenanpassung in diesem Jahr nicht.

Zurückzuführen ist dies auf die günstige Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt mit einem hohen Beschäftigungsstand.

Durch die Anpassung steigt zum 1. Juli die Standardrente - das ist eine Regelaltersrente mit 45 Jahren Beitragszahlung aus dem Durchschnittsverdienst - von rund 1 287 Euro auf rund 1 314 Euro im Monat.

Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz, Presse

08.06.2015


Neue Geschäftsleitung ins Amt eingeführt

Saskia Wollny und Matthias Förster mit UrkuneLangjähriger Geschäftsführer Hartmut Hüfken verabschiedet

Speyer- Ab 1. Juni bilden Saskia Wollny und Matthias Förster die neue Geschäftsleitung der Deutschen Rentenversicherung (DRV) Rheinland-Pfalz.

Vorstandsvorsitzender Hans-Walter Scheurer überreichte ihnen heute im Anschluss an die öffentliche Sitzung der Vertreterversammlung ihre Ernennungsurkunden.

Saskia Wollny (Jahrgang 1967) ist Diplom-Kauffrau. Zum rheinland-pfälzischen Regionalträger kam sie im letzten Jahr von der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg, wo sie zuletzt das Servicehaus mit

1 700 Mitarbeitern leitete. Seit 1. November ist sie stellvertretende Geschäftsführerin der DRV Rheinland-Pfalz. Für sie rückt Matthias Förster (Jahrgang 1956) nach, der als Jurist seit 1990 für die DRV arbeitet. Er leitet seit 2006 die Verwaltungsabteilung und ist unter anderem verantwortlich für die Bereiche Personal, Finanzen, Bau und zentraler Einkauf. Erfahrung im Rentengeschäft sammelte er zuvor als Leiter der Verbindungsstelle zur Rentenversicherung in Frankreich und Luxemburg.

Der bisherige Geschäftsführer Hartmut Hüfken, der über 16 Jahre die Geschicke des Speyerer Rentenversicherers lenkte, tritt ab Montag in den Ruhestand. Für seine Verdienste erhielt er gestern bei einer Feierstunde mit Gästen aus Politik, Justiz und Sozialversicherung die Verdienstmedaille der Rentenversicherung aus den Händen von Hans-Walter Scheurer. Hüfken hatte sich besonders für eine an der Lebens- und Arbeitswelt ausgerichtete Rehabilitation in der Region eingesetzt und immer wieder das Thema Altersarmut in die öffentliche Diskussion gebracht. In vielen öffentlichen Veranstaltungen stand er für die gesetzliche Rentenversicherung als starke erste Säule der Alterssicherung Rede und Antwort und suchte auch den Dialog mit Kritikern. Dank seines Engagements wurde die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz als erste Institution in Speyer mit dem ?Audit Beruf und Familie? als familienfreundlicher Arbeitgeber ausgezeichnet.

Text und Foto: DRV Speyer

29.05.2015


Europawoche 2015 - Leben und arbeiten in Europa problemlos möglich

Speyer- Die Europäische Union macht es möglich: Die soziale Sicherheit der Arbeitnehmer ist in Europa so aufeinander abgestimmt, dass für Arbeitnehmer, die in verschiedenen europäischen Staaten leben und arbeiten, keine Nachteile entstehen. Und dies, obwohl die europäischen Staaten unterschiedliche soziale Sicherungssysteme haben.

Wichtig ist eine frühzeitige und umfassende Beratung. Die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz ist als Verbindungsstelle der gesetzlichen Rentenversicherung zu Frankreich und Luxemburg hier der kompetente Ansprechpartner. Dazu gibt es die Auskunfts- und Beratungsstellen - in Grenznähe zu Frankreich in Speyer, in Grenznähe zu Luxemburg in Trier. Zusätzlich kann man sich bei den internationalen Sprechtagen in grenznahen Orten in Deutschland, Frankreich und Luxemburg kostenlos informieren. Während der Europawoche vom 2. bis 10. Mai findet zum Beispiel am 5. Mai ein solcher Sprechtag in Zweibrücken statt.

Übrigens: Für die Arbeitnehmer ist wichtig, zu wissen, dass sie die Beiträge zur Sozialversicherung in dem Staat zahlen, indem sie auch arbeiten. Für die spätere Rente werden alle Zeiten zusammengerechnet. Gezahlt wird eine Rente dann von jedem Staat für die bei ihm geleisteten Beiträge. Alle Renten zusammen ergeben die Gesamtversorgung.

Die heutige Arbeitswelt erwartet immer mehr Flexibilität von den Arbeitnehmern. Immer mehr Menschen leben und arbeiten daher in verschiedenen europäischen Staaten. Gerade für Arbeitnehmer in Rheinland-Pfalz ist die Nähe zu Frankreich und Luxemburg eine interessante Perspektive. Und Arbeitnehmer aus Frankreich nutzen zunehmend die Möglichkeiten, die ihnen der Arbeitsmarkt in Deutschland bietet.

Weitere Auskünfte gibt es bei der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz in Speyer und bei den Auskunfts- und Beratungsstellen - persönlich oder über das kostenfreie Servicetelefon unter 0800 1000 480 16 und im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-rlp.de. Gerne vereinbaren die Berater auch feste Termine. Text: Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz, Presse

29.04.2015


DRV schließt Reha-Kooperation mit ThyssenKrupp Rasselstein in Neuwied

Speyer- Für die Rehabilitation gesundheitlich eingeschränkter Beschäftigter arbeiten sie Hand in Hand: Die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz (DRV), der Weißblechhersteller ThyssenKrupp Rasselstein und die Krankenkasse Novitas BKK. Eine Vereinbarung unter dem Motto "Stärke durch Vernetzung" haben die Beteiligten heute bei ThyssenKrupp Rasselstein in Neuwied unterzeichnet. Ziel von ?Stärke durch Vernetzung? ist es, den Mitarbeitern von ThyssenKrupp Rasselstein frühzeitig den Weg in die Rehabilitation zu ebnen und sie danach ganz individuell an ihrem Arbeitsplatz wieder einzugliedern. So lassen sich krankheitsbedingte Fehlzeiten vermindern, Beschäftigte können früher an ihre Arbeitsplätze zurückkehren und zudem weiter Beiträge für ihre spätere Rente zahlen.

Dafür steht ein Netzwerk aus Unternehmen, Krankenkasse, Rentenversicherung und behandelnder Reha-Klinik. Mit der DRV als Lotsen stimmen die Partner alle Schritte in der Behandlungskette aufeinander ab. So beschreibt der Werksarzt von ThyssenKrupp Rasselstein schon beim Reha-Antrag detailliert den Arbeitsplatz des Beschäftigten, damit die Reha-Klinik die Anforderungen und Belastungen am Arbeitsplatz genau beurteilen und die Behandlung daran individuell ausrichten kann.

"Wir freuen uns, dass wir für "Stärke durch Vernetzung" mit ThyssenKrupp Rasselstein nun auch einen bedeutenden und traditionsreichen industriellen Kooperationspartner im nördlichen Rheinland-Pfalz gewinnen konnten", sagte DRV-Geschäftsführer Hartmut Hüfken " So sind wir in der Reha einen weiteren Schritt näher an der Arbeitswelt. Denn eine individuelle Reha, die auf den Arbeitsplatz abstellt, macht sie im demografischen Wandel noch erfolgreicher "und davon können alle unsere Versicherten und Arbeitgeber profitieren."

Im Kooperationsmodell  "Stärke durch Vernetzung" arbeitet die DRV mit einer Reihe großer rheinland-pfälzischer Unternehmen zusammen. Bereits seit vielen Jahren besteht eine enge Zusammenarbeit mit den Autobauern Daimler in Wörth und Germersheim (seit 2005) und Opel in Kaiserslautern (seit 2009), dem Technologiekonzern Schott in Mainz (seit 2008), den Pharma-Unternehmen Boehringer Ingelheim (seit 2011) und der AbbVie in Ludwigshafen (seit 2014). In diesem Jahr hinzugekommen ist der Energieversorger RWE für seine rheinland-pfälzischen Standorte. Auch für kleine und mittlere Unternehmen hält die DRV passgenaue Angebote bereit, über die der Firmenservice der DRV aus einer Hand informiert.

Weitere Auskünfte gibt es bei der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz in Speyer, beim Firmenservice unter 0800 1000 453, per Mail unter firmenservice@deutsche-rentenversicherung.de und im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-rlp.de . DRV Speyer, Presse 

17.04.2015


DRV-Firmenservice - neues Angebot für Unternehmen

Speyer- Ein neues Angebot für Unternehmen startet die Rentenversicherung heute: Mit dem Firmenservice bündelt sie ihre Beratungsleistungen rund um die Welt der Arbeit. Unter der kostenfreien Servicenummer 0800 4800 453 haben Arbeitgeber jetzt einen direkten Draht zu speziell geschulten Firmenberatern in allen Regionen des Landes.

Aus einer Hand informieren sie zu den Themen "Gesunde Mitarbeiter" über "Rente und Altersvorsorge" bis hin zu "Beiträgen und Meldungen zur Sozialversicherung". Wo sie selbst nicht direkt weiterhelfen können, vermitteln sie ganz unkompliziert den Kontakt zu einem Experten.

Besonders interessant ist das Angebot für Firmen, die sich und ihre Mitarbeiter auf den demografischen Wandel vorbereiten wollen. Denn das heißt: die Lebensarbeitszeit steigt und Fachkräfte sind gefragter denn je.

"Wer als Unternehmen im Wettbewerb bestehen will, braucht gesunde Mitarbeiter", so Hartmut Hüfken, Geschäftsführer der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz:

"Mit dem Firmenservice wollen wir es Unternehmen noch einfacher machen, den Weg zu uns zu finden."

Von der Prävention über Leistungen für gesundheitlich beeinträchtigte Mitarbeiter bis hin zum Betrieblichen Eingliederungsmanagement reicht das Angebot der Rentenversicherung. Und das ist noch nicht alles: Die Berater der Rentenversicherung zeigen individuell den Weg aus dem Arbeitsleben in die Rente auf und informieren über das Zusammenspiel von gesetzlicher Rente, betrieblicher Altersvorsorge und Riester-Rente. Auch bei Fragen aus der Praxis des Lohnbüros stehen sie mit Rat und Tat zur Seite.

Das Angebot richtet sich auch an kleine und mittlere Unternehmen sowie an Werks- oder Betriebsärzte, Betriebsräte und den Interessensvertretungen für schwerbehinderte Mitarbeiter. Per Mail ist der Firmenservice erreichbar unter firmenservice@deutsche-rentenversicherung.de. DRV Speyer, Presse

Über die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz:

Die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz mit Hauptsitz in Speyer betreut 1,4 Millionen Versicherte, 80 000 Arbeitgeber und zahlt 637 000 Renten. Mit ihrem Beratungsnetz ist sie in allen Fragen der Altersvorsorge und Rehabilitation der regionale Ansprechpartner in Rheinland-Pfalz, als Verbindungsstelle zu Frankreich und Luxemburg auch bundesweit.

23.03.2015


Immer mehr Rentner leben im Ausland

Speyer- Immer mehr Rentner verbringen ihren Ruhestand im Ausland. Das zeigen aktuelle Zahlen der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz. Rund 42 000 Renten zahlt der rheinland-pfälzische Rentenversicherungsträger derzeit ins Ausland. Das sind 35 Prozent mehr als vor zehn Jahren. 2005 wurden rund 31 000 Renten jeden Monat ins Ausland gezahlt.

Die meisten Auslandszahlungen gehen nach Frankreich, denn die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz ist innerhalb der gesetzlichen Rentenversicherung Verbindungsstelle zu Frankreich und Luxemburg. Aber auch in 102 weitere Staaten von Algerien bis Vietnam zahlt der rheinland-pfälzische Rentenversicherungsträger Renten.

Wer in ein EU-Land umzieht oder in einen Staat, mit dem Deutschland ein Sozialversicherungsabkommen hat, erhält die deutsche Rente auch im Ausland in voller Höhe. Vor einem Umzug ins Ausland sollte man sich aber auf jeden Fall über mögliche Auswirkungen bei Rente, Kranken- und Pflegeversicherung sowie Steuer beraten lassen.

Weitere Auskünfte zur Rente gibt es bei der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz in Speyer und bei den Auskunfts- und Beratungsstellen - persönlich oder über das kostenfreie Servicetelefon unter 0800 100048 016 und im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-rlp.de. Gerne vereinbaren die Berater auch feste Termine.

Informationen zur Steuer gibt es bei den Finanzämtern, zur Kranken- und Pflegeversicherung bei der gesetzlichen Krankenkasse. DRV, Presse

12.03.2015


Ab März: Neuer Rentenzahlbetrag für viele Rentner

Speyer- Für Rentner, die in der gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert sind, kann sich ab März die Höhe der ausgezahlten Rente geringfügig ändern.

Grund dafür ist der neue allgemeine Beitragssatz in der gesetzlichen Krankenversicherung. Mit der Überweisung der März-Rente wird auf dem Kontoauszug der Bank über den neuen Zahlbetrag informiert.

Bereits zum Januar ist der allgemeine Beitragssatz zur Krankenversicherung von 15,5 auf 14,6 Prozent gesunken. Für Rentner gilt dies zeitversetzt erst ab März. Gleichzeitig können die Krankenkassen seit Januar einen kassenindividuellen Zusatzbeitrag festlegen. Dieser liegt in Rheinland-Pfalz je nach Krankenkasse zwischen 0,4 und 1,2 Prozent. Den allgemeinen Beitrag zur Krankenversicherung tragen Rentenversicherung und Rentner je zur Hälfte. Der Zusatzbeitrag ist vom Rentner alleine zu zahlen.

Ab März berücksichtigt die Rentenversicherung diese Änderungen automatisch, der Rentner muss also nicht aktiv werden.

Weitere Auskünfte gibt es bei der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz in Speyer und bei den Auskunfts- und Beratungsstellen - persönlich oder über das kostenfreie Servicetelefon unter 0800 100048 016 und im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-rlp.de. Gerne vereinbaren die Berater auch feste Termine. DRV Speyer, Presse

23.02.2015


Neue Broschüre: Wer hilft wo rund um Reha, Rente und Altersvorsorge?

Speyer- In mehr als 100 Orten in ganz Rheinland-Pfalz berät die Deutsche Rentenversicherung rund um Reha, Rente und Altersvorsorge. Die Broschüre „Auskunft und Beratung 2015 - Wer sind meine Ansprechpartner?“ enthält die täglich geöffneten Beratungsstellen der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz sowie die Termine bei den Kommunen vor Ort. Auch die Gemeinsamen Servicestellen für Rehabilitation, die Reha-Fachberatung und die vor Ort ehrenamtlich tätigen Versichertenältesten kann man hier finden. Bei welchem Träger der Deutschen Rentenversicherung der Ratsuchende versichert ist, spielt für die Beratung keine Rolle.

Die Broschüre kann kostenlos angefordert werden bei der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz, Öffentlichkeitsarbeit, 67340 Speyer, Telefon: 06232 17-2034, Fax: 06232 17-2844, E-Mail: presse@drv-rlp.de

Weitere Auskünfte gibt es bei der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz in Speyer und bei den Auskunfts- und Beratungsstellen - persönlich oder über das kostenfreie Servicetelefon unter 0800 100048 016 und im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-rlp.de. Gerne vereinbaren die Berater auch feste Termine.

Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz, Presse

07.01.2015


Rentenversicherung 2015: Das ändert sich

Speyer- Mit einem sinkenden Beitragssatz und weiteren Änderungen geht die Rentenversicherung ins neue Jahr. Das Wichtigste im Überblick:

Beitragssatz sinkt, Beitragsbemessungsgrenze steigt

Zum 1. Januar 2015 sinkt der Beitragssatz zur gesetzlichen Rentenversicherung um 0,2 Prozentpunkte auf 18,7 Prozent. Die Beitragsbemessungsgrenze steigt auf monatlich 6 050 Euro oder jährlich 72 600 Euro. Wer mehr verdient, zahlt nur bis zu dieser Grenze Beiträge zur Rentenversicherung.

Zeitgrenze für versicherungsfreie kurzfristige Beschäftigung erhöht

Ab Januar wird die Zeitgrenze für kurzfristige Beschäftigungen und selbstständige Tätigkeiten von 2 auf 3 Monate, bzw. von 50 auf 70 Arbeitstage im Kalenderjahr erhöht. Kurzfristige Beschäftigungen sind in der gesetzlichen Rentenversicherung versicherungsfrei.

Beitrag zur freiwilligen Versicherung sinkt

Wer freiwillig in der gesetzlichen Rentenversicherung versichert ist, kann ab 2015 jeden Beitrag zwischen dem Mindestbeitrag von 84,15 Euro und dem Höchstbeitrag von 1 131,35 Euro im Monat wählen. Für 2014 können freiwillige Beiträge noch bis 31. März 2015 gezahlt werden, dann gelten jedoch die höheren Werte aus 2014 (85,05 Euro bis 1 124,55 Euro monatlich).

Beitragssatz zur Krankenversicherung sinkt

Der allgemeine Beitragssatz zur gesetzlichen Krankenversicherung sinkt ab Januar von 15,5 auf 14,6 Prozent. Pflichtversicherte Rentner tragen die Hälfte des Beitrags. Die andere Hälfte übernimmt die Rentenversicherung. Für Rentner gilt der niedrigere Beitrag aber erst ab März 2015. Die Krankenkassen können weiterhin einen Zusatzbeitrag erheben. Diesen trägt der Rentner allein.

Beitragssatz zur Pflegeversicherung steigt

Rentner müssen für die gesetzliche Pflegeversicherung künftig 2,35 (bisher 2,05) Prozent zahlen, für Kinderlose über 23 Jahre steigt der Beitrag auf 2,6 (bisher 2,3) Prozent. Der Beitrag zur Pflegeversicherung ist von pflichtversicherten Rentnern allein zu tragen.

Altersgrenzen steigen

Wegen der Rente mit 67 steigen die Altersgrenzen um einen weiteren Monat an. Für 1950 Geborene gibt es die abschlagsfreie Regelaltersrente dann erst mit 65 Jahren und vier Monaten. Auch bei den anderen Altersrenten steigen die Altersgrenzen weiter stufenweise. Ausnahmen gelten für Frauen, bei Arbeitslosigkeit oder Altersteilzeitarbeit sowie für Versicherte, die die abschlagsfreie Rente ab 63 erhalten können.

Weitere Auskünfte gibt es bei der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz in Speyer und bei den Auskunfts- und Beratungsstellen - persönlich oder über das kostenfreie Servicetelefon unter 0800 100048 016 und im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-rlp.de. Gerne vereinbaren die Berater auch feste Termine.

Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz, Presse

29.12.2014


Gäste aus Südostasien besuchen DRV Rheinland-Pfalz

13 Gäste aus Südostasien besuchten die DRV Rheinland-Pfalz in der Eichendorffstraße, um sich über das deutsche Rentensystem zu informieren. 13 Gäste aus Südostasien besuchten die DRV Rheinland-Pfalz in der Eichendorffstraße, um sich über das deutsche Rentensystem zu informieren

Speyer- Südostasien trifft Speyer: 13 Gäste aus Südostasien informierten sich bei der Deutschen Rentenversicherung in der Eichendorffstraße, wie das Rentensystem in Deutschland funktioniert und wie sich die Bundesrepublik auf den demografischen Wandel vorbereitet.

Geschäftsführer Hartmut Hüfken freute sich über den Besuch aus Übersee: „Ihre Länder sind starke Handelspartner mit jungen aufstrebenden Gesellschaften. Wir sind ein offenes Haus und unsere Experten erklären Ihnen gerne die Strukturen und mit welchen Bausteinen Deutschland seine Sozialsysteme zukunftsfest macht.“

Die Besucher aus Indonesien, den Philippinen, Vietnam, Kambodscha absolvieren auf Einladung der Bundesregierung ein einjähriges Trainingsprogramm und werden gezielt auf ihre Führungsaufgaben dort in der Kranken- und Rentenversicherung vorbereitet. Dazu gehört auch der Austausch mit den deutschen Kollegen.

Der demografische Wandel wird mittelfristig auch in Südostasien Thema werden. Deshalb interessierte es die Gäste besonders, mit welchen Schritten Deutschland den Umbau seiner Sozialsysteme eingeleitet hat.

Dass Auskunft und Beratung und der Service für Versicherte und Rentner zentrale Bedeutung bei der deutschen Rentenversicherung haben, erkannten die Gäste in der Praxis vor Ort, bei ihrem im Gang in die Auskunfts- und Beratungsstelle in der Eichendorffstraße.

Über die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz:
Die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz mit Hauptsitz in Speyer betreut 1,4 Millionen Versicherte, 80 000 Arbeitgeber und zahlt 637 000 Renten. Mit ihrem Beratungsnetz ist sie in allen Fragen der Altersvorsorge und Rehabilitation der regionale Ansprechpartner in Rheinland-Pfalz, als Verbindungsstelle zu Frankreich und Luxemburg auch bundesweit.

Text und Foto: DRV Speyer

13.12.2014


Rente mit 63 - auch mit ausländischen Zeiten möglich

Speyer- Die abschlagsfreie Rente mit 63 können auch Versicherte erhalten, die nicht nur in Deutschland sondern auch im Ausland gearbeitet haben. Denn für die erforderlichen 45 Jahre an rentenrechtlichen Zeiten zählen Zeiten in einem anderen Mitgliedstaat der EU (Europäische Union), des europäischen Wirtschaftsraums und der Schweiz genauso wie deutsche Zeiten.

Viele Rheinland-Pfälzer fahren ins benachbarte Luxemburg oder Frankreich zur Arbeit und zahlen dort ihre Rentenversicherungsbeiträge. Damit sie die Voraussetzungen für eine Rente erfüllen können, werden die Zeiten aus der deutschen und der ausländischen Rentenversicherung zusammengerechnet. Die Rente erhält der Rentner dann aber anteilig aus den in den jeweiligen Ländern zurückgelegten Zeiten und nach den dort gegebenen Voraussetzungen für eine Rente.

Ein Beispiel: Im Dezember 2014 wird Robert Müller 63 Jahre alt. Seit er 16 war, ist er durchgehend beschäftigt, zunächst 17 Jahre in Deutschland, seit

1985 pendelt er täglich von Trier nach Luxemburg zur Arbeit und hat somit

30 Jahre lang Beiträge zur luxemburgischen Rentenversicherung entrichtet.

Ab 1. Januar 2015 kann Robert Müller die abschlagsfreie Rente mit 63 erhalten, denn mit den luxemburgischen und deutschen Versicherungszeiten hat er die dafür erforderlichen 45 Jahre erfüllt.

Dass Versicherten, die im europäischen Ausland arbeiten, keine Nachteile entstehen, regelt die EU, die den Menschen innerhalb der Europäischen Union ihre Freizügigkeit garantiert.

Weitere Auskünfte gibt es bei der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz in Speyer, Eichendorffstraße 4 - 6 - persönlich oder über das kostenfreie Servicetelefon unter 0800 100048 016 und im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-rlp.de. Gerne vereinbaren die Berater auch feste Termine. DRV Speyer, Presse

05.12.2014


DRV-Nachwuchskräfte: Spendenaktion für einen guten Zweck

Speyer- Rund 1.600 Euro haben die Nachwuchskräfte der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz (DRV) am 4. Dezember bei einer Spendenaktion eingenommen. Die jungen Leute verkauften Schoko-Weihnachtsmänner und Kalender an Mitarbeiter und Besucher der DRV in der Eichendorffstraße. Der Erlös wird in den kommenden Tagen an die „Kinderhilfe Nepal-Neustadt“ und den Förderverein „Kindernotarztwagen e.V.“ überwiesen.

Über die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz:

Die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz mit Hauptsitz in Speyer betreut 1,4 Millionen Versicherte, 80 000 Arbeitgeber und zahlt 637 000 Renten. Mit ihrem Beratungsnetz ist sie in allen Fragen der Altersvorsorge und Rehabilitation der regionale Ansprechpartner in Rheinland-Pfalz, als Verbindungsstelle zu Frankreich und Luxemburg auch bundesweit.

Text und Foto: DRV Speyer

 

04.12.2014


Hohe Rücklage, sinkender Beitragssatz

Deutlich gestiegene Antragszahlen

Speyer- Trotz der finanziellen Belastungen aus dem Rentenpaket wächst die Nachhaltigkeitsrücklage der gesetzlichen Rentenversicherung zum Jahresende auf voraussichtlich auf 1,82 Monatsausgaben an. Sie liegt damit erneut über der Obergrenze von 1,5 Monatsausgaben. Deshalb wird der Beitragssatz nach dem gesetzlichen Modus ab Januar 2015 von 18,9 auf 18,7 Prozent sinken. Zumindest deutlich über der aktuellen Inflationsrate soll die Rentenanpassung zum 1. Juli 2015 liegen. Auch wenn sie wegen Sonderfaktoren geringer ausfällt als ursprünglich erwartet, können die rund 20 Millionen Rentner mit einem Plus von 1,57 Prozent im Westen und von 1,71 Prozent im Osten rechnen.

Finanzielle Auswirkungen des Rentenpakets

Der Vorsitzende des Vorstandes, Hans-Walter Scheurer, informierte heute die Delegierten der Vertreterversammlung der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz unter anderem über die Finanzlage. Dank beträchtlich gestiegener Beitragseinnahmen können die Mehrausgaben in diesem Jahr für die Mütterrente von 3,4 Milliarden Euro, für die abschlagsfreie Rente mit 63 von 1,5 Milliarden Euro und die Leistungsverbesserungen bei den Erwerbsminderungsrenten von 100 Millionen Euro aufgefangen werden. Sowohl bei der Mütterrente als auch bei der Rente ab 63 werden die Ausgaben in den Folgejahren jedoch stark ansteigen.

Kritik äußerte Hans-Walter Scheurer an der geplanten Finanzierung der Mütterrente. „Die Selbstverwaltung ist sich nach wie vor darin einig, dass die Erziehung von Kindern der gesamten Gesellschaft zugute kommt und daher auch durch Steuern zu finanzieren ist“.

Rentenpaket bei steigenden Antragszahlen umgesetzt

„Die Umsetzung des Rentenpakets war ein enormer technisch-logistischer Aufwand“, so Geschäftsführer Hartmut Hüfken in seinem Lagebericht. Bei 215 000 Müttern und einigen Vätern hat sich seit Juli die Rente der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz um bis zu 28,60 Euro je Kind („Mütterrente“) erhöht. Gleichzeitig hat der rheinland-pfälzische Regionalträger 105 000 Versicherte, die noch keine Rente beziehen, über die Verdoppelung der Kindererziehungszeit für ihre vor 1992 geborenen Kinder informiert.

Neben der stark nachgefragten abschlagsfreien Rente ab 63 - rund 4 600 Anträge gingen bis Ende Oktober ein - sind die Antragszahlen auch bei der Regelaltersrente gestiegen. Einer der Gründe ist die verbesserte Anrechnung von Kindererziehungszeiten. Zahlreichen Müttern, die bereits 65 Jahre oder älter sind, bringt sie erstmals einen Rentenanspruch.

In der Summe ist die Zahl der Rentenanträge spürbar gestiegen. Bis Ende Oktober waren es schon insgesamt 46 800, das sind rund 1 900 Anträge mehr als in den gesamten zwölf Monaten des Jahres 2013. In einzelnen Monaten lag der Zuwachs bei 40 Prozent über den Vorjahresmonaten. Über flexible Arbeitszeiten hat die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz deshalb ihre Kapazitäten für die Bearbeitung der Anträge deutlich ausgeweitet. „Wir tun alles, was wir können, um unseren Versicherten und Rentnern ihre Leistungen weiterhin so zügig wie möglich auszuzahlen“, so Hartmut Hüfken, der den Antragszuwachs überwiegend auf Einmaleffekte aus dem Rentenpaket zurückführt.

Bauvorhaben in allen Reha-Fachkliniken

Zeitlich und finanziell im Plan liegen die umfangreichen Bauvorhaben in allen vier Reha-Kliniken der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz.

Gut 10 Monate nach dem Spatenstich konnte am 14. November Richtfest für das Ersatzgebäude der Fachklinik Eußerthal gefeiert werden. Voraussichtlich Mitte 2016 stehen dann 120 Einzelzimmer und 10 behindertengerechte Patientenzimmer für die Rehabilitation von Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen zur Verfügung. Seit Ende September liegt die Baugenehmigung für die Edelsteinklinik in Bruchweiler vor.

Dort sollen ab April kommenden Jahres 12 Kind-Mutter-Appartements für die frühkindliche Rehabilitation entstehen. Damit die Drei-Burgen-Klinik in Bad Kreuznach künftig ihr Behandlungsspektrum um die Medizinisch-beruflich orientierte Rehabilitation erweitern kann, soll ein Erweiterungsbau mit 36 Betten errichtet werden. Die Baugenehmigung wird noch in diesem Jahr erwartet. Investieren wird die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz auch in die Mittelrhein-Klinik Bad Salzig, einer Fachklinik für psychosomatische und onkologische Rehabilitation, um den Betrieb dort auch zukünftig wirtschaftlich zu führen.

Haushalt 2015

Die Vertreterversammlung beschloss heute einen Haushalt für 2015 von 6,43 Milliarden Euro. Die weitaus höchsten Einnahmen bilden die Beiträge mit 4,9 Milliarden Euro und die Zahlungen des Bundes mit 1,4 Milliarden Euro. Den allergrößten größten Teil gibt die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz gleich als Renten (5,3 Milliarden Euro), Krankenversicherungsbeiträge der Rentner (372 Millionen Euro) und Leistungen für medizinische und berufliche Rehabilitation (171 Millionen Euro) an ihre Versicherten und Rentner weiter. Die Verwaltungskosten sind mit 119 Millionen Euro veranschlagt und betragen lediglich 1,9 Prozent der Gesamtausgaben.

Über die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz:

Die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz mit Hauptsitz in Speyer betreut 1,4 Millionen Versicherte und zahlt 637 000 Renten. Landesweit beschäftigt sie 2 300 Mitarbeiter. Vertreterversammlung und Vorstand bil-den die Selbstverwaltung der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz. Ehrenamtliche Vertreter von Versicherten und Arbeitgebern sind in der sozialen Selbstverwaltung an grundlegenden finanziellen, organisa-torischen und personellen Entscheidungen beteiligt. DRV Rheinland-Pfalz, Presse

29.11.2014


Künftige Geschäftsleitung der DRV: Saskia Wollny und Matthias Förster

Die künftige Geschäftsleitung der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz: Matthias Förster, Saskia Wollny. Hartmut Hüfken gratuliert. Die künftige Geschäftsleitung der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz: Matthias Förster, Saskia Wollny. Hartmut Hüfken gratuliert.

Speyer- Saskia Wollny und Matthias Förster bilden die künftige Geschäftsleitung der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz (DRV). Ihre Ämter als Geschäftsführerin und stellvertretender Geschäftsführer werden sie zum 1. Juni 2015 antreten, wenn der langjährige DRV-Geschäftsführer Hartmut Hüfken in den Ruhestand gehen wird. Gewählt wurden beide heute durch die Vertreterversammlung der DRV auf Vorschlag des Vorstandes.

Saskia Wollny (Jahrgang 1967) ist Diplom-Kauffrau. Zur DRV kam sie in diesem Jahr von der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg, wo sie zuletzt das Servicehaus mit 1 600 Mitarbeitern leitete. Seit 1. November ist sie stellvertretende DRV-Geschäftsführerin und bereitet sich in dieser Funktion auf ihre künftige Führungsaufgabe an der Spitze der rheinland-pfälzischen Rentenversicherung vor. Für sie rückt Matthias Förster (Jahrgang 1956) nach, der als Jurist seit 1990 für die DRV arbeitet. Er leitet seit 2006 die Verwaltungsabteilung und ist unter anderem verantwortlich für die Bereiche Personal, Finanzen, Bau und zentraler Einkauf. Erfahrung im Rentengeschäft sammelte er zuvor als Leiter der Verbindungsstelle zur Rentenversicherung in Frankreich und Luxemburg.

Mit Saskia Wollny und Matthias Förster konnten wir zwei menschlich wie fachlich überzeugende Persönlichkeiten gewinnen, die betriebswirtschaftliche und juristische Kompetenz einbringen und den Blick von außen mit einer langjährigen Erfahrung im Hause verbinden. Idealer hätten wir beide Positionen nicht besetzen können?, freute sich Uwe Klemens, der Vorsitzende der DRV-Vertreterversammlung über die Wahl. ?Wir sind uns sicher, dass Saskia Wollny und Matthias Förster die über viele Jahre von Geschäftsführer Hartmut Hüfken und seinem früheren Stellvertreter Werner Munhofen geleistete erfolgreiche Arbeit in einer neuen Zeit und mit neuen Akzenten fortsetzen werden?, sagte DRV-Vorstandsvorsitzender Hans-Walter Scheurer, der an deren Verdienste beim Umbau der DRV zu einem modernen Dienstleister erinnerte.

Über die Selbstverwaltung der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz:

Vertreterversammlung und Vorstand bilden die Selbstverwaltung der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz. Ehrenamtliche Vertreter von Versicherten und Arbeitgebern sind in der sozialen Selbstverwaltung an grundlegenden finanziellen, organisatorischen und personellen Entscheidungen beteiligt. Die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz mit Hauptsitz in Speyer betreut 1,4 Millionen Versicherte, 80 000 Arbeitgeber und zahlt 637 000 Renten. Mit ihrem Beratungsnetz ist sie in allen Fragen der Altersvorsorge und Rehabilitation der regionale Ansprechpartner in Rheinland-Pfalz, als Verbindungsstelle zu Frankreich und Luxemburg auch bundesweit. Text und Foto: DRV Rheinland-Pfalz in Speyer

28.11.2014


Sozialminister Schweitzer besucht Deutsche Rentenversicherung

v.l.: Hartmut Hüfken, Dietmar Muscheid, Alexander SchweitzerSpeyer- Zu Gast bei der Deutschen Rentenversicherung (DRV) in Speyer war heute der rheinland-pfälzische Sozialminister Alexander Schweitzer. Der Minister informierte sich über die Umsetzung des Rentenpaketes, das seit 1. Juli mit der Mütterrente und der abschlagsfreien Rente ab 63 spürbare Leistungsverbesserungen gebracht hat. Thema war auch das umfangreiche Investitionsprogramm der DRV in ihre Reha-Kliniken im Land.

Eine Dankurkunde der Ministerpräsidentin überreichte Alexander Schweitzer DRV-Geschäftsführer Hartmut Hüfken zu dessen 40jährigem Dienstjubiläum. „Ich freue mich, dass auch Sie als Minister den langjährigen guten Dialog zwischen Sozialministerium und Alexander Schweitzer überreicht Dankurkunde an Hartmut HüfkenRentenversicherung fortsetzen“, sagte DRV-Vorstandsvorsitzender Dietmar Muscheid. Alexander Schweitzer sieht die DRV gut aufgestellt: „Die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz ist ein bürgernaher, moderner und professionell arbeitender Dienstleister, auf den sehr viele Bürgerinnen und Bürger in Rheinland-Pfalz angewiesen sind. Sie ist damit in meinen Augen eine unverzichtbare Institution im Land,“ so der Minister.

Über die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz:
Die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz mit Hauptsitz in Speyer betreut 1,4 Millionen Versicherte, 80 000 Arbeitgeber und zahlt 637 000 Renten. Mit ihrem Beratungsnetz ist sie in allen Fragen der Altersvorsorge und Rehabilitation der regionale Ansprechpartner in Rheinland-Pfalz, als Verbindungsstelle zu Frankreich und Luxemburg auch bundesweit. Text und Foto: DRV Speyer

19.09.2014


Film ab: Rentenversicherer geht mit Nachwuchskräften neue Wege

Filmdreh zum Making offSpeyer- Filmdreh statt Rentenrecht hieß es vor wenigen Wochen bei den Nachwuchskräften der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz in Speyer. In zwei kurzen Filmen, die auf der neuen Ausbildungsseite www.komm-doch-zur-rente.de zu sehen sind, stellen Catharina Löwe und Valentin Schall die Ausbildungen und die dualen Studiengänge des rheinland-pfälzischen Rentenversicherers vor.

Unter professioneller Regie drehten sie einen ganzen Tag, bis die Szenen für die beiden Spots im Kasten waren. „Der Dreh hat mir großen Spaß gemacht. Es war eine wirklich tolle Erfahrung mitzuerleben, wie so ein Werbespot entsteht“, berichtet Catharina Löwe, Auszubildende für den Beruf der Sozialversicherungsfachangestellten. Auch Valentin Schall, angehender Bachelor of Arts – Studiengang Verwaltung, hatte vorher den Aufwand für einen 44-Sekunden-Film unterschätzt. „Man denkt gar nicht, wie viele Stunden man für einen Clip von ein paar Sekunden drehen muss“.

Seit März arbeitete die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz an der Ausbildungsseite www.komm-doch-zur-rente.de, die vor wenigen Tagen ans Netz gegangen ist. Außer den Filmen wurden auch alle Fotoaufnahmen mit eigenen Nachwuchskräften aufgenommen. Auch bei der neuen Facebook-Seite sind die eigenen Auszubildenden und Studenten aktiv.

Derzeit bildet der Speyerer Rentenversicherer über 100 junge Leute zu Sozialversicherungsfachangestellten, Bachelor of Arts mit den Schwerpunkten Verwaltung oder Verwaltungsbetriebswirtschaft, IT-Fachinformatikern und Bachelor of Science in Computer Science aus.

Über die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz:

Die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz mit Hauptsitz in Speyer betreut 1,4 Millionen Versicherte, 80 000 Arbeitgeber und zahlt 637 000 Renten. Mit ihrem Beratungsnetz ist sie in allen Fragen der Altersvorsorge und Rehabilitation der regionale Ansprechpartner in Rheinland-Pfalz, als Verbindungsstelle zu Frankreich und Luxemburg auch bundesweit. Text und Foto: DRV Speyer

10.09.2014


Bauarbeiten für neue Kantine begonnen

Derzeitige Kantine im obersten Stockwerk des DRV-Hochhauses Derzeitige Kantine im obersten Stockwerk des DRV-Hochhauses

Speyer- Für die neue Kantine der Deutschen Rentenversicherung (DRV) haben die Bauarbeiten jetzt begonnen.

Auf dem DRV-Gelände entsteht zur Theodor-Heuss-Straße hin auf 240 Quadratmetern ein Küchenanbau mit energiesparender Technik für die rund 1.300 DRV-Mitarbeiter vor Ort. Die Kosten für die Rohbauarbeiten liegen bei 400.000 Euro.

Etwa ein Jahr dauert die Bauzeit, dann heißt es nach über 50 Jahren Abschied nehmen von der Kantine im obersten Stockwerk des DRV-Hochhauses. Dort muss die Betondecke gründlich saniert werden, damit die frei werdende Fläche anschließend für Büros genutzt werden kann.

Über die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz: Die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz mit Hauptsitz in Speyer betreut 1,4 Millionen Versicherte, 80 000 Arbeitgeber und zahlt 637 000 Renten. Mit ihrem Beratungsnetz ist sie in allen Fragen der Altersvorsorge und Rehabilitation der regionale Ansprechpartner in Rheinland-Pfalz, als Verbindungsstelle zu Frankreich und Luxemburg auch bundesweit.

Text und Foto: DRV Speyer

09.09.2014


Sommerferienfreizeit der „Wilden 13“

Die Kinder nehmen begeistert an den Aktionen teil.

Mit Stadtralley zu Ende gegangen

Speyer- Zwei Wochen Sommerferienfreizeit „Wilde 13“ für die Kinder von Beschäftigten Speyerer Behörden sind heute mit einer Stadtralley zu Ende gegangen. „Es hat allen großen Spaß gemacht: den Kindern und den Betreuern des Judo-Sportvereins“, sagt Astrid Streb, Gleichstellungsbeauftragte der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz. Die Schirmherrschaft der Ferienbetreuung auf dem Gelände der Burgfeldschule hat der Speyerer Rentenversicherer in Zusammenarbeit mit dem Judosportverein.

Den Kindern im Alter von sechs bis zwölf Jahren bot das engagierte und junge Betreuerteam des Judo-Sportvereins ein buntes Programm mit Sport und Spiel an.

Die Sommerferienfreizeit „Wilde 13“ gibt es seit 2003. Sie entstand auf Initiative des Runden Tisches zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf, dem damals unter anderen die Chefs 13 Speyerer Behörden, deren Gleichstellungsbeauftragten und Personalvertretern angehören.

Text und Foto: DRV Speyer

08.08.2014


Mütterrente: Versand der Bescheide beginnt

Speyer- In den kommenden Tagen beginnt der Versand der Bescheide zur Mütterrente. Rund 234 000 Rentnerinnen und Rentner der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz, die bereits am 30. Juni eine Rente bezogen haben und in deren Konto Kindererziehungszeiten vor 1992 gespeichert sind, erhalten jetzt rückwirkend zum 1. Juli eine Nachzahlung für den Zuschlag zur Mütterrente. Künftig wird dieser dann zusammen mit der laufenden Rente überwiesen. Für jedes vor 1992 geborene Kind beträgt der Zuschlag 28,61 Euro im Monat. Der tatsächliche Zahlbetrag kann etwas niedriger liegen, beispielsweise wenn die Rentnerin oder der Rentner kranken- und pflegeversicherungspflichtig ist. Bis Ende September sollte jeder seinen Bescheid erhalten haben. Fast jede dritte Rente des rheinland-pfälzischen Rentenversicherers hat sich um den Zuschlag erhöht, der nun in einer über mehrere Wochen laufenden Sonderaktion ausgezahlt werden kann. Die Deutsche Rentenversicherung bedankt sich bei ihren Rentnerinnen und Rentnern für ihre Geduld.

Post von der rheinland-pfälzischen Rentenversicherung erhalten jetzt auch rund 105 000 Mütter und Väter, die noch keine Rente beziehen, aber in deren Konto schon Kindererziehungszeiten vor 1992 vorgemerkt sind. Auch sie profitieren künftig von der Mütterrente. Statt 12 Monaten Kindererziehungszeit erhalten sie nun bis zu 24 Monate pro Kind für ihre spätere Rente.

Für Fragen zur Mütterrente ist jetzt die kostenfreie Servicenummer 0800 1000 480 55 geschaltet. Alles Wissenswerte zum Rentenpaket enthält auch die Broschüre "Das Rentenpaket: Fragen und Antworten". Diese kann im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-rlp.de heruntergeladen werden oder direkt bei der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz, Öffentlichkeitsarbeit, 67340 Speyer (Telefon 06232 17-2034, Fax 06232 17-2844, E-Mail presse@drv-rlp.de) angefordert werden.

Weitere Auskünfte gibt es bei der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz in Speyer, Eichendorffstraße 4 - 6 - persönlich oder im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-rlp.de . Gerne vereinbaren die Berater auch feste Termine. DRV Speyer, Presse

07.08.2014


Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz informiert ...

Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz zeigt Verantwortung für Rehabilitation

Speyer- Die aktuelle Finanzlage der gesetzlichen Rentenversicherung und die Entwicklungen beim Regionalträger in Speyer waren Themenschwer-punkte in der von Dietmar Wenderoth geleiteten heutigen Sitzung der Vertreterversammlung der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz. Die Sitzung fand in der Mittelrhein-Klinik Bad Salzig, einer Fachklinik für Psychosomatische und Onkologische Rehabilitation des Rentenversicherungsträgers, statt.

„Ich habe die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz als guten und wichtigen Partner kennen gelernt,“ sagte Staatssekretär David Langner vom rheinland-pfälzischen Arbeits- und Sozialministerium. Die Rehabilitation bezeichnete er als wichtigen Bestandteil der Fachkräftesicherung und als bedeutenden Standortfaktor.

Aktuelle Finanzlage der gesetzlichen Rentenversicherung

Der Vorstandsvorsitzende Dietmar Muscheid berichtete der Vertreterversammlung, dass die gesetzliche Rentenversicherung das vergangene Jahr mit einem Einnahmeüberschuss von rund 1,8 Milliarden Euro abgeschlossen habe. Trotz des für 2013 auf 18,9 Prozent gesenkten Beitragssatzes seien durch die gute Konjunktur und Beschäftigungslage die Beitragseinnahmen leicht um 0,4 Prozent gestiegen. Die Nachhaltigkeitsrücklage erreichte Rekordniveau und lag Ende 2013 bei 32 Milliarden Euro, das sind rund 1,8 Monatsausgaben. Muscheid erläuterte, dass trotz der finanziellen Auswirkungen des sogenannten Rentenpakets auch Ende 2014 die Nachhaltigkeitsrücklage in etwa diese Größenordnung erreichen werde. Nach aktuellen Finanzschätzungen könne der Beitragssatz von 18,9 Prozent voraussichtlich bis 2019 unverändert bleiben.

Rentenpaket

Zum 1. Juli sind mit dem Gesetz über die Leistungsverbesserungen in der gesetzlichen Rentenversicherung (sogenanntes Rentenpaket) die verbesserte Berücksichtigung von Zeiten der Kindererziehung für vor 1992 geborene Kinder („Mütterrente“), die abschlagsfreie Rente mit 63 sowie Verbesserungen bei den Erwerbsminderungsrenten und beim Reha-Budget in Kraft getreten. Beim rheinland-pfälzischen Rentenversicherungsträger können sich mehr als 234 000 Personen, die bereits eine Rente beziehen, über die Mütterrente freuen. Auf die abschlagsfreie Rente mit 63 liegen bereits über 1 200 Anträge vor. Gerechnet werden muss, gemessen am Versichertenbestand, mit etwa 1 560 Anträgen.

125 Jahre gesetzliche Rentenversicherung

In diesem Jahr wird die gesetzliche Rentenversicherung 125 Jahre alt. Mit dem „Gesetz betreffend die Invaliditäts- und Alterssicherung“, das am
22. Juni 1889 verabschiedet wurde, war ein Meilenstein für die Absicherung der Bevölkerung geschaffen, der für ganz Europa neuartig war. Es sicherte den Lohnarbeitern erstmalig einen Rechtsanspruch auf Rentenleistungen auf der Grundlage selbstverwalteter Sozialeinrichtungen zu.

Rentenversicherung zeigt Verantwortung im Bereich Rehabilitation

„Wir bekennen uns mit unseren Investitionen zu unserer Strukturverantwortung in Rheinland-Pfalz als leistungsfähiger und zukunftsorientierter Anbieter von bedarfsgerechten Leistungen zur Rehabilitation“, so Geschäftsführer Hartmut Hüfken in seinem Bericht vor der Vertreterversammlung. Die Weiterentwicklung der Rehabilitation könne nicht nur externen Anbietern überlassen werden, sondern sei als eine Kernaufgabe der Rentenversicherung dahingehend zu verstehen, dass eigene Einrichtungen wesentlich gestaltend den Rehabilitationsprozess mitbestimmen und weiter entwickeln. Unter anderem mit ihren Alleinstellungsmerkmalen leisten die Kliniken einen wichtigen Beitrag zum Rehabilitationsangebot. Dazu sind moderne Einrichtungen erforderlich.

Derzeit stehen Baumaßnahmen in drei der vier Reha-Kliniken der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz an. Die Rohbauarbeiten des Ersatzbaus für das nicht mehr sanierungsfähige Gebäude der Fachklinik Eußerthal, eine Klinik zur Rehabilitation Abhängigkeitskranker, werden im Oktober abgeschlossen sein. Die Bauanträge für die Erweiterung der Drei-Burgen-Klinik in Bad Münster um eine Station und für den Neubau von

12 weiteren Kind-Mutter-Appartements in der Edelstein-Klinik in Bruchweiler, eine Fachklinik für Kinder- und Jugendrehabilitation, sind gestellt. Die Investitionssumme beträgt über mehrere Jahre verteilt insgesamt 37,5 Millionen Euro.

Zukunftsfähige Informationstechnologie

Um die Geschäftsprozesse weiter zu optimieren, sind zwischenzeitlich 100 000 Beitrags- und Rentenakten des rheinland-pfälzischen Regionalträgers digitalisiert. So können in sekundenschnelle Auskünfte zum Inhalt, unabhängig vom Standort, gegeben und Anträge schneller bearbeitet werden. Im nächsten Schritt wird auch ein Teil der eingehenden Post digitalisiert. Die elektronische Antragstellung hat sich bereits zum Standard in der gesetzlichen Rentenversicherung entwickelt. Im letzten Jahr konnten bundesweit 1,2 Millionen Anträge auf diesem Weg gestellt werden. Das eingesetzte Verfahren eAntrag wird von der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz verantwortlich betreut.

Firmenservice in Planung

Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung, des sukzessiven Anhebens der Regelaltersgrenze auf 67 Jahre und des sich abzeichnenden Fachkräftemangels wird die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz zum Ende des Jahres Arbeitgebern ein speziell auf sie zugeschnittenes Beratungsangebot machen können. Das bundesweite Konzept eines Firmenservices will Arbeitgeber insbesondere bei den Themen „Gesunde Mitarbeiter“, „Rente und Altersvorsorge“ sowie „Beiträge und Meldungen zur Sozialversicherung“ unterstützen.

Über die Selbstverwaltung der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz

Vertreterversammlung und Vorstand bilden die Selbstverwaltung der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz. Ehrenamtliche Vertreter von Versicherten und Arbeitgebern sind in der sozialen Selbstverwaltung an grundlegenden finanziellen, organisatorischen und personellen Entscheidungen beteiligt.

Über die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz

Die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz mit Hauptsitz in Speyer betreut 1,4 Millionen Versicherte, 80 000 Arbeitgeber und zahlt 641 000 Renten. Mit ihrem Beratungsnetz ist sie in allen Fragen der Altersvorsorge und Rehabilitation der regionale Ansprechpartner in Rheinland-Pfalz, als Verbindungsstelle zu Frankreich und Luxemburg auch bundesweit.

09.07.2014


Rentenversicherung in Speyer - Ausgezeichnet für exzellente Bildungskooperation

v.l. Hartmut Hüfken, Norbert Marzi, Bernhard FranzRentenversicherung in Speyer - Ausgezeichnet für exzellente Bildungskooperation

Speyer- Mit dem Zertifikat für eine exzellente Bildungskooperation von IT-Nachwuchskräften wurde heute die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz (DRV), Speyer, von Siemens Professional Education, Paderborn, ausgezeichnet. Die Schule, welche bundesweit und unabhängig von der von Arbeitgeberseite verwendeten IT-Technik ausbildet, erhielt auch vom Speyerer Rentenversicherer den Auftrag für die theoretische Ausbildung. Die Praxis lernen die Nachwuchskräfte in der Hauptverwaltung. Als erster Rentenversicherungsträger haben die Speyerer diese Auszeichnung erhalten.

"Wir sind nicht nur einer der größten Arbeitgeber hier in Speyer, sondern bieten jungen Menschen gute Ausbildungschancen. Deshalb setzen wir bei der Ausbildung unserer IT-Nachwuchskräfte auch auf die Erfahrungen mit Siemens Professional Education", sagte DRV-Geschäftsführer Hartmut Hüfken.

Zurzeit bildet die DRV Rheinland-Pfalz 4 IT-Fachinformatiker und einen Bachelor of Science in Computer Science aus.

Norbert Marzi von Siemens Professional Education würdigte die gute Zusammenarbeit mit dem Speyerer Rentenversicherer: "Sie leisten herausragende Bildungsarbeit bei der beruflichen Qualifizierung Ihrer IT-Nachwuchskräfte, und das schon seit 13 Jahren. Deshalb freut es mich, Ihnen die Auszeichnung für eine exzellente Bildungskooperation überreichen zu dürfen."

Bei der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz sind in diesem Jahr rund hundert junge Menschen in Ausbildung für die Berufe Sozialversicherungsfachangestellter, Bachelor of Arts mit den Schwerpunkten Verwaltung und Verwaltungsbetriebswirtschaft, IT-Fachinformatiker und Bachelor of Science in Computer Science.

Text und Foto: Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz, Presse

05.07.2014


Wichtig für Berufsstarter - Versicherungsnummer für die Rentenversicherung kommt per Post

Wichtig für Berufsstarter - Versicherungsnummer für die Rentenversicherung kommt per Post

Speyer- In den nächsten Wochen starten viele junge Menschen ins Berufsleben. Von der Deutschen Rentenversicherung erhalten sie deshalb einen Brief mit der persönlichen Versicherungsnummer, die ein Leben lang gilt.

Die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz empfiehlt, alle persönlichen Daten genau zu prüfen und den Brief sorgfältig aufzubewahren.

Vor Beginn der Beschäftigung ist die Versicherungsnummer dem Arbeitgeber vorzulegen. Das stellt sicher, dass alle Beiträge und rentenrechtlichen Zeiten von Anfang an auf dem eigenen Rentenkonto verbucht werden, aus dem später die Rente berechnet wird.

Die Versicherungsnummer wird in der Regel vom ersten Arbeitgeber beantragt. Wer schon mal gearbeitet hat, dürfte seine Nummer bereits früher erhalten haben. Sollte dieser Brief mal verloren gehen oder sich persönliche Daten ändern, kann man sich an seine Krankenkasse oder die Deutschen Rentenversicherung wenden. Mehr Tipps finden Berufsstarter auch unter www.rentenblicker.de

Weitere Auskünfte gibt es bei der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz in Speyer und bei den Auskunfts- und Beratungsstellen - persönlich oder über das kostenfreie Servicetelefon unter 0800 100048 016 und im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-rlp.de .

Gerne vereinbaren die Berater auch feste Termine.

Text: Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz, Presse

04.07.2014


Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz setzt Rentenpaket um

Seit gestern gelten die neuen Regelungen, die unter dem Stichwort "Rentenpaket" lange diskutiert wurden.

Speyer- Damit liegen die Voraussetzungen jetzt vor, die in dem Gesetz enthaltenen Verbesserungen wie die sogenannte Mütterrente, die abschlagsfreie Rente mit 63 sowie eine bessere Absicherung bei den Erwerbsminderungsrenten umzusetzen.

1 040 Anträge auf die abschlagsfreie Rente mit 63 liegen der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz bereits vor. Weitere Altersrenten wurden, wie hierzu auch erforderlich, beantragt, weil durch die verbesserte Anerkennung von Erziehungszeiten für vor 1992 geborene Kinder Rentenansprüche erst entstehen.

Mehr als 234 000 Personen, die bereits eine Rente von der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz beziehen, können sich über die Mütterrente freuen. Die Rente erhöht sich dadurch pro Kind, das vor 1992 geboren wurde, um 28,61 Euro im Westen und 26,39 Euro im Osten. In Einzelfällen kann es jedoch zu Abweichungen von diesen Beträgen kommen.

Die Rentenversicherung setzt all ihre Kapazitäten ein, damit die Rentnerinnen und Rentner noch im dritten, spätestens aber im vierten Quartal ihre höhere Rente erhalten - einschließlich einer Nachzahlung ab Juli.

Der Aufwand dafür ist enorm, da allein beim rheinland-pfälzischen Rentenversicherer jede dritte Rente neu gerechnet werden muss. Die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz bittet daher um Verständnis, wenn die höhere Rente noch nicht am 1. Juli auf dem Konto sein kann. Den Betroffenen entstehen aber keine finanziellen Nachteile.

Viele Informationen zu den neuen Leistungen finden Interessierte auch in der Broschüre "Das Rentenpaket: Fragen und Antworten". Sie kann kostenlos bei der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz, Öffentlichkeitsarbeit, 67340 Speyer, Telefon: 06232 17-2034, Fax: 06232 17-2844, E-Mail: presse@drv-rlp.de  angefordert werden.

Weitere Auskünfte gibt es bei der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz in Speyer, Eichendorffstraße 4 - 6 - persönlich oder über das kostenfreie Servicetelefon unter 0800 100048 016 und im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-rlp.de . Gerne vereinbaren die Berater auch feste Termine.

Text: Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz, Presse

02.07.2014


Zum 1. Juli steigen die Renten um 1,67 Prozent - Mütterrente noch nicht enthalten

Speyer- Zum 1. Juli steigen die Renten in den alten Bundesländern um 1,67 Prozent.

Über den neuen Zahlbetrag informiert die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz ihre Rentner in einer Mitteilung. Der Versand beginnt im Juni. Die ebenfalls zum 1. Juli geplante Mütterrente ist in dem neuen Zahlbetrag noch nicht enthalten. Die Mütterrente berechnet die Rentenversicherung getrennt von der Rentenanpassung in einer Sonderaktion, die im wesentlichen im dritten Quartal umgesetzt und im vierten Quartal abgeschlossen sein soll.

Die Betroffenen erhalten darüber eine Mitteilung und eine Nachzahlung ab Juli. Besondere Anträge sind nicht notwendig. Die Rentenanpassung wird von der Bundesregierung anhand der gesetzlichen Faktoren festgelegt. Schlüsselfaktor ist der statistisch ermittelte Zuwachs der beitragspflichtigen Bruttolöhne von 2012 auf 2013, der in den alten Bundesländern bei 1,38 Prozent liegt.

Hinzu kommen die Entwicklung des Beitragssatzes sowie der Nachhaltigkeitsfaktor, der das Verhältnis von Beitragszahlern und Rentnern berücksichtigt. Letztmals dämpfend wirkt sich der Nachholfaktor aus. Durch ihn werden unterbliebene Rentenkürzungen während der Finanzkrise ausgeglichen. All diese Faktoren zusammen ergeben einen Anpassungssatz von 1,67 Prozent. Durch die Anpassung erhöht sich die Standardrente, die Regelaltersrente eines Durchschnittsverdieners mit 45 Beitragsjahren, von 1 266,30 Euro auf 1 287,45 Euro im Monat.

Weitere Auskünfte gibt es bei der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz in Speyer, Eichendorffstraße 4 - 6 - persönlich oder über das kostenfreie Servicetelefon unter 0800 100048 016 und im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-rlp.de. Gerne vereinbaren die Berater auch feste Termine.

Text: Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz, Presse

18.06.2014


Ab Juli: Höhere Freibeträge bei Renten wegen Todes

Speyer- Zur Rentenanpassung am 1. Juli steigen auch die Freibeträge bei Renten wegen Todes.

Witwen, Witwer, eingetragene Lebenspartner sowie volljährige Waisen dürfen dann mehr dazuverdienen, ohne dass ihre Rente gekürzt wird. Die neuen Freibeträge liegen für Witwen, Witwer oder eingetragene Lebenspartner bei monatlich 755,30 Euro (bisher 742,90 Euro) und für Waisen bei monatlich 503,54 Euro (bisher 495,26 Euro).

Bei Altersrenten gelten in den alten Bundesländern die bisherigen Hinzuverdienstgrenzen weiter. Für die Vollrente liegt die Grenze bei 450 Euro im Monat. Wer seine individuelle Regelaltersgrenze erreicht hat, darf unbegrenzt dazuverdienen.

Weitere Auskünfte gibt es bei der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz in Speyer, Eichendorffstraße 4 - 6 - persönlich oder über das kostenfreie Servicetelefon unter 0800 100048 016 und im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-rlp.de. Gerne vereinbaren die Berater auch feste Termine.

Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz, Speyer

18.06.2014


Rentenpaket: Ab wann es die neuen Leistungen gibt

Das Rentenpaket hat heute den Bundesrat passiert.

Speyer- Die in dem Gesetz enthaltenen Verbesserungen wie die Mütterrente, die abschlagsfreie Rente mit 63 sowie eine bessere Absicherung bei den Erwerbsminderungsrenten sollen am 1. Juli 2014 in Kraft treten. Die Deutsche Rentenversicherung erklärt, wann und unter welchen Voraussetzungen die neuen Leistungen gezahlt werden können. Mütterrente

Als Mütterrente wird die bessere Anerkennung von Erziehungszeiten für Kinder bezeichnet, die vor 1992 geboren wurden. Für sie wird bislang ein Jahr Kindererziehungszeit berücksichtigt. Ab dem 1. Juli können alle betroffenen Mütter oder Väter ein zusätzliches Jahr mit Kindererziehungszeiten erhalten. Eine Rente erhöht sich dadurch pro Kind um bis zu 28,61 Euro im Westen und um bis zu 26,39 Euro im Osten.

Wer ab 1. Juli 2014 neu in Rente geht, erhält die Mütterrente von der ersten Rentenzahlung an. Die Mütter und Väter, deren Rente bereits vor Juli 2014 begonnen hat, erhalten die Mütterrente bis spätestens Ende des Jahres. Der Zuschlag wird dann rückwirkend ab 1. Juli ausgezahlt. Bei der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz betrifft dies mehr als 230 000 Renten, bundesweit sind es rund 9,5 Millionen. Abschlagsfreie Rente ab 63

Ab 1. Juli können besonders langjährig Versicherte, die mindestens 45 Jahre in der gesetzlichen Rentenversicherung versichert waren, schon mit 63 Jahren ohne Abschläge in Rente gehen. Ab Jahrgang 1953 steigt diese Altersgrenze für die abschlagsfreie Rente wieder schrittweise an und wird für alle 1964 oder später Geborenen wieder wie bislang bei 65 Jahren liegen. Die Deutsche Rentenversicherung wird die ersten abschlagsfreien Renten pünktlich ab Juli auszahlen. Wenn sich allerdings die 45 Versicherungsjahre nur mit Zeiten der Arbeitslosigkeit nachweisen lassen, kann sich die Feststellung der Rente verzögern. Zeiten, in denen etwa Arbeitslosenhilfe bezogen wurde, werden bei den 45 Jahren nicht berücksichtigt. In diesem Fall muss die Rentenversicherung zunächst recherchieren, welche Art der Leistung während der Arbeitslosigkeit bezogen wurde.

Da die Rentenversicherung dazu in vielen Fällen nicht über eigene Daten verfügt, ist sie auf die Mithilfe der Versicherten oder anderer Stellen wie etwa der Krankenkassen angewiesen. Die Betroffenen erhalten dann aber eine Nachzahlung, sobald der Rentenanspruch feststeht. Plus bei den Erwerbsminderungsrenten Versicherte, deren Erwerbsminderungsrente erstmals ab 1. Juli beginnt, werden künftig besser abgesichert. Zum einen wird die sogenannte Zurechnungszeit um zwei Jahre angehoben. Erwerbsgeminderte Menschen werden dann so gestellt, als hätten sie bis zum Alter von 62 Jahren mit ihrem durchschnittlichen Einkommen gearbeitet. Zum anderen wirken sich Einkommenseinbußen in den letzten vier Jahren vor Eintritt der Erwerbsminderung, die häufig im Zusammenhang mit der späteren Erwerbsminderung stehen, nicht mehr mindernd auf die Rentenhöhe aus. Das wird die Deutsche Rentenversicherung unmittelbar ab Juli berücksichtigen.

Weitere Auskünfte gibt es bei der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz in Speyer, Eichendorffstraße 4 - 6 - persönlich oder über das kostenfreie Servicetelefon unter 0800 100048 016 und im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-rlp.de . Gerne vereinbaren die Berater auch feste Termine. Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz in Speyer, Presse

13.06.2014


Aktuelle Zahlen der Rentenversicherung: Länger arbeiten, später in Rente

Immer mehr Menschen in Rheinland-Pfalz arbeiten länger und gehen später in Rente.

Speyer- Rentenabschläge wegen vorzeitigem Rentenbezug können so die meisten Versicherten vermeiden. Aktuelle Zahlen der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz für das Jahr 2013, die jetzt vorliegen, bestätigen das. 60- bis 64-Jährige: Mehr Beschäftigte, weniger Rentner: Mehr Beschäftigte und weniger Rentner gibt es bei den 60- bis 64-Jährigen Versicherten der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz.

60- bis 64-Jährige: Mehr Beschäftigte, weniger Rentner

Mehr Beschäftigte und weniger Rentner gibt es bei den 60- bis 64-Jährigen Versicherten der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz. Von 2000 bis 2012 hat sich der Anteil der versicherungspflichtig Beschäftigten bei den 60- bis 64-Jährigen nahezu verdreifacht: Waren im Jahr 2000 lediglich 7,7 Prozent versicherungspflichtig beschäftigt, lag dieser Wert bis 2012 bei 20,9 Prozent. Im gleichen Zeitraum hat sich der Anteil der Rentner in dieser Altersgruppe um über 20 Prozentpunkte von 54,2 Prozent in 2000 auf 32,2 Prozent im Jahre 2012 verringert. Hartmut Hüfken, Geschäftsführer der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz führt dies auf vornehmlich zwei Gründe zurück: „Vor allem wirkt sich die positive Entwicklung auf den Arbeitsmarkt aus. Aber auch ein insgesamt besseres Beschäftigungsklima für ältere Arbeitnehmer trägt dazu bei.“

Rentenzugang aus Arbeitslosengeldbezug nimmt ab

Auch der Anteil von Menschen, die in dieser Altersgruppe wegen des Bezugs von Arbeitslosengeld versicherungspflichtig waren, ging seit 2005 von 6,4 Prozent spürbar zurück auf nun 1,9 Prozent. Dies zeigt sich auch daran, dass deutlich weniger Versicherte ihre Rente nach vorheriger Arbeitslosigkeit beantragen. 2013 waren es nur 9,4 Prozent (1 893 Anträge), während 2009 noch bei 13,2 Prozent (2 513 Anträge) lag.

Betriebe bereiten sich auf demografischen Wandel vor

Hinzu kommt, dass aufgrund der demografischen Entwicklung viele Firmen umdenken. Sie setzen verstärkt auf die Potenziale ihrer älteren Mitarbeiter. „Statt ältere Arbeitnehmer in Rente zu schicken, nutzen Betriebe vermehrt Maßnahmen zur Förderung der Produktivität und profitieren von der jahrzehntelangen Erfahrung ihrer älteren Arbeitnehmer. Wir unterstützen sie dabei mit berufsorientierten Reha-Angeboten und gezielten Beratungen,“ sagte Hartmut Hüfken.

Altersrenten: Zugangsalter bei Männern und Frauen steigt

Auch die schrittweise Anhebung der Altersgrenzen seit 2012 wirkt sich bereits deutlich auf das Rentenzugangsalter aus. Bei den Altersrenten stieg es bei den Männern von 63,10 Jahre (2009) auf jetzt 63,89 Jahre (2013) an. Ähnlich verläuft die Entwicklung bei Frauen. Bei ihnen ist das Rentenzugangsalter gegenüber 2009 von 63,38 auf 64,43 Jahre angewachsen. Grund sind neben einer besseren Arbeitsmarktlage die mit einem früheren Rentenbeginn verbundenen Abschläge.

Rentenanträge: Anstieg von 5,8 Prozent gegenüber 2012

Ein deutliches Wachstum gab es 2013 bei den Rentenanträgen. Mit insgesamt 44 867 Anträgen lag diese Zahl um 5,8 Prozent oder 2 474 höher als 2012. Dies ist Folge der demografischen Entwicklung, weil nach den schwächer besetzten Jahrgängen der ganz frühen Nachkriegszeit wieder geburtenstärkere Jahrgänge das Rentenalter erreichen. Der größte Teil der Anträge entfiel mit 20 066 auf die Altersrenten, gefolgt von den Renten wegen Todes (12 723) und den Erwerbsminderungsrenten (12 078).

Erwerbsminderungsrenten: Wachsende Bedeutung psychischer Erkrankungen

Bei den Erwerbsminderungsrenten sind psychische Erkrankungen mit 34 Prozent inzwischen die Hauptursache für eine Rente. Diese Zahl hat sich in den letzten Jahren kontinuierlich erhöht. Hartmut Hüfken: „Psychische Erkrankungen belasten nicht nur den Betroffenen und sein Umfeld außerordentlich, sie führen auch zu hohen gesellschaftlichen Folgekosten. Für die Betroffenen ist es daher umso wichtiger, rechtzeitig den Weg in eine ganzheitliche Rehabilitation durch die Rentenversicherung zu finden, um so besser für die Anforderungen eines längeren Arbeitslebens gerüstet zu sein.“

Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz, Speyer, Presse

22.04.2014


Neuer Service in Rheinland-Pfalz: Mit GeniAL den demographischen Wandel im Betrieb gestalten

Speyer- Mit dem neuen Angebot GeniAl bietet die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz Arbeitgebern in Rheinland-Pfalz gezielte Beratungen zum demographischen Wandel an. Vor allem kleinere und mittlere Unternehmen erhalten Hinweise, wie sie auch mit älter werdenden Mitarbeitern Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit für ihren Betrieb erhalten können.

GeniAl bedeutet Generationenmanagement im Arbeitsleben.

Bei einer GeniAl Beratung erfahren Unternehmen, was der demographische Wandel konkret in ihrer Region und für ihren Betrieb bedeutet. Sie lernen Strategien kennen, die den Umgang mit alternden Belegschaften erleichtern. Gleichzeitig erhalten sie Informationen, wie sie Arbeit dem Älter werden entsprechend gestalten können. Dass die GeniAL-Berater der Rentenversicherung mit anderen Sozialleistungsträgern vernetzt sind, bringt ihnen zusätzlichen Nutzen.

Der Koblenzer Aluminium-Hersteller Aleris hat bereits positive Erfahrungen mit einer GeniAL-Beratung in seinem Unternehmen gemacht. „Die bei der Auswertung des GeniAL-Checks vorgestellten, handlungsleitenden Em-
pfehlungen haben uns betriebliche Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt, die wir nutzen werden. Denn wir müssen die Potentiale unserer kollektiv älter werdenden Belegschaft besser erkennen und unbedingt erhalten. Nur so können wir unsere Wettbewerbsfähigkeit als Unternehmen erhalten,“ sagt Anja Lambrecht, Personalleiterin der Aleris Rolled Products Germany GmbH in Koblenz.

Bernd Feuerpeil, Konzernbetriebsratsvorsitzender von Aleris ergänzt: „Konkret geht es um Gesundheitsfragen, also Prävention, ergonomische Arbeitsplätze, betriebliche Gesundheitsförderung und betriebliches Eingliederungsmanagement. Auch Fragen der betrieblichen Personalentwicklung und der individuellen Kompetenzentwicklung sind wichtig. Natürlich müssen wir auch über Führungsverhalten, Arbeitsorganisation und Arbeitszeit nachdenken.“

Dass die Bevölkerung altert, ist bekannt und auch in Rheinland-Pfalz mit konkreten Zahlen zu belegen: Bereits zwischen 2010 und 2030 wird sich die Zahl der Personen im erwerbsfähigen Alter um rund 15 Prozent, also etwa 460 000 Personen, verringern. Den größten Anteil hierbei, rund 236 000, hat die Altersgruppe der 35- bis 50-Jährigen. Dass mit zunehmendem Alter die körperliche Leistungskraft sinkt, ist ebenfalls bekannt. Langjährige Erfahrung, Wissen und soziale Kompetenz älterer Mitarbeiter sind aber für Leistungsfähigkeit und Erfolg eines Unternehmens ebenso wichtig. Dies berücksichtigt GeniAl.

Weitere Auskünfte gibt es bei der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz in Speyer, Eichendorffstraße 4 - 6 - persönlich oder über das kostenfreie Servicetelefon unter 0800 100048 016 und im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-rlp.de. Gerne vereinbaren die Berater auch feste Termine.

Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz, Presse

27.03.2014


Rentenpaket: Derzeit nur allgemeine Auskünfte möglich

Speyer- Zum Rentenpaket der Großen Koalition kann die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz derzeit nur allgemeine Auskünfte geben, weil über das Gesetz noch nicht endgültig entschieden ist. Verabschiedet wird es voraussichtlich im Juni. Bis dahin sind immer noch Änderungen möglich. Erst danach wird die Rentenversicherung ihre Versicherten und Rentner auch konkret und verbindlich beraten können. Klar ist aber schon jetzt, dass die vorgesehene verbesserte Anerkennung von Erziehungszeiten für Kinder ("Mütterrente") allen betroffenen Müttern oder Vätern ohne Antrag zuerkannt werden wird; sie müssen also von sich aus nicht aktiv werden.

Außer der geplanten Mütterrente soll das Rentenpaket mit der abschlagsfreien Rente ab 63 sowie bei der Erwerbsminderungsrente weitere Leistungsverbesserungen bringen. "Wir bereiten uns intensiv auf die bevorstehenden Neuregelungen vor und werden unseren Versicherten und Rentnern auch in dieser Hinsicht individuell weiterhelfen können, sobald wir von der Politik Klarheit haben. Bis dahin bitten wir noch um etwas Geduld", sagt Armin Kistemann, Leiter der Leistungsabteilung der rheinland-pfälzischen Rentenversicherung.

Aktuelle Informationen zum Rentenpaket mit den wichtigsten Fragen und Antworten gibt es im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-rlp.de

Zu allen anderen Fragen rund um die Reha, Rente und Altersvorsorge berät die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz selbstverständlich auch in der Zwischenzeit weiterhin individuell. Auskünfte gibt es bei der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz in Speyer und bei den Auskunfts- und Beratungsstellen - persönlich oder über das kostenfreie Servicetelefon unter 0800 100048 016. Gerne vereinbaren die Berater auch feste Termine.

Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz, Presse

16.02.2014


Saskia Wollny künftige stellvertretende Geschäftsführerin

v.l.: Werner Munhofen, Saskia Wollny und Hartmut HüfkenDie künftige stellvertretende Geschäftsführerin der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz (DRV) heißt Saskia Wollny

Speyer- Die 46jährige Diplom-Kauffrau wurde gestern von der DRV-Vertreterversammlung gewählt, die damit einem Vorschlag des Vorstandes folgte.

Ihr Amt antreten wird Saskia Wollny zum 1. November als Nachfolgerin des langjährigen stellvertretenden DRV-Geschäftsführers Werner Munhofen, der zu diesem Zeitpunkt in den Ruhestand gehen wird. Gemeinsam mit dem seit 1999 amtierenden Geschäftsführer Hartmut Hüfken wird sie die hauptamtliche Führungsspitze des rheinland-pfälzischen Rentenversicherungsträgers bilden, der nun erstmals eine Frau angehört. "Mit ihrem betriebswirtschaftlichen Hintergrund bringt Saskia Wollny sehr gute Voraussetzungen mit, um die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz auch im nahenden demografischen Wandel als modernen Dienstleister weiterhin erfolgreich zu führen", freute sich DRV-Vorstands-vorsitzender Dietmar Muscheid, der zugleich an die Verdienste von Werner Munhofen erinnerte.

Wir sind uns sicher, mit Saskia Wollny eine überzeugende Kandidatin gefunden zu haben, die gemeinsam mit Hartmut Hüfken die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Selbstverwaltung fortsetzen wird", sagt der Vorsitzende der DRV-Vertreterversammlung Dietmar Wenderoth.

Nach Stationen in der Wirtschaft kam Saskia Wollny 2003 zur Bundesagentur für Arbeit, wo sie seit mehreren Jahren in deren Nürnberger Zentrale das Servicehaus leitet.

Text und Foto: Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz, Speyer

11.02.2014


Renten-Tipp: Jahresmeldung prüfen

Meldetermin seit diesem Jahr vorverlegt:

Ende Februar sollten alle Arbeitnehmer von ihrem Chef die Jahresmeldung für 2013 erhalten haben. Darin ist bescheinigt, wie lange man im Vorjahr beschäftigt war und was man verdient hat. Diese Angaben sind wichtig, weil später daraus die Rente berechnet wird.

Die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz rät daher, alle Angaben genau zu prüfen und die Jahresmeldung gut aufzubewahren. Wichtig sind besonders Name, Geburtsdatum, Anschrift, Versicherungsnummer, Dauer der Beschäftigung und Bruttoverdienst.

Wer Fehler entdeckt, sollte sich umgehend an seinen Arbeitgeber wenden und die Jahresmeldung berichtigen lassen. Denn falsche Angaben können hier bares Geld kosten und eine zügige Berechnung der späteren Rente erschweren.

Weitere Auskünfte gibt es bei der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz in Speyer und bei den Auskunfts- und Beratungsstellen - persönlich oder über das kostenfreie Servicetelefon unter 0800 100048 016 und im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-rlp.de.

Gerne vereinbaren die Berater auch feste Termine. Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz, Presse

08.02.2014


Neue Broschüre: Wer hilft wo rund um Reha, Rente und Altersvorsorge

In mehr als 100 Orten in ganz Rheinland-Pfalz berät die Deutsche Rentenversicherung 2014 rund um Reha, Rente und Altersvorsorge.

Die Broschüre "Auskunft und Beratung 2014 - Wer sind meine Ansprechpartner"? enthält alle täglich geöffneten Beratungsstellen der Deutschen Rentenversicherung sowie die Termine bei den Kommunalverwaltungen in Rheinland-Pfalz.

Auch die Gemeinsamen Servicestellen für Rehabilitation, die Reha-Fachberatung und die vor Ort ehrenamtlich tätigen Versichertenältesten kann man hier finden. Bei welchem Träger der Deutschen Rentenversicherung der Ratsuchende versichert ist, spielt für die Beratung übrigens keine Rolle.

Die Broschüre kann kostenlos bei der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz, Öffentlichkeitsarbeit, 67340 Speyer, Telefon: 06232 17-2034, Fax: 06232 17-2844, E-Mail: presse@drv-rlp.de angefordert werden.

Weitere Auskünfte gibt es bei der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz in Speyer und bei den Auskunfts- und Beratungsstellen - persönlich oder über das kostenfreie Servicetelefon unter 0800 100048 016 und im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-rlp.de.

Gerne vereinbaren die Berater auch feste Termine. DRV Speyer, Presse

09.01.2014


Zum neuen Jahr: stabiler Beitragssatz und neue Werte

Mit einem stabilen Beitragssatz geht die Rentenversicherung ins neue Jahr. Einige Werte ändern sich. Das Wichtigste im Überblick.

Beitragssatz soll bei 18,9 Prozent bleiben

Stabil bei 18,9 Prozent soll der Beitragssatz zur gesetzlichen Rentenversicherung auch im kommenden Jahr bleiben. Ein entsprechendes Gesetz hat die Bundesregierung noch am 19. Dezember auf den Weg gebracht.

Beitragsbemessungsgrenze steigt

Die Beitragsbemessungsgrenze steigt auf monatlich 5°950 Euro (bisher 5 800 Euro) oder jährlich 71°400 Euro (bisher 69 600 Euro). Auch wer mehr verdient, zahlt nur bis zu dieser Grenze Beiträge zur Rentenversicherung.

Altersgrenzen steigen

Durch eine weitere Stufe der Rente mit 67 steigen die Altersgrenzen um einen weiteren Monat. Alle, die 1949 geboren sind, erhalten die abschlagsfreie Regelaltersrente erst mit 65 Jahren und drei Monaten. Auch bei den anderen Altersrenten steigen die Altersgrenzen allmählich bis zum Jahr 2029 um insgesamt zwei Jahre. Ausnahme: Wer 45 Jahre Pflichtbeiträge hat, kann seine Altersrente aktuell schon mit 65 Jahren ohne Abschlag beziehen. Für Versicherte, die vor 1952 geboren sind, gibt es eine weitere Alternative: Sie können mit 65 abschlagsfrei die Altersrente für Frauen oder die Altersrente wegen Arbeitslosigkeit oder nach Altersteilzeitarbeit erhalten. Noch kein Gesetz gibt es zu der von der Großen Koalition geplanten abschlagsfreien Altersrente ab 63 Jahren. Konkrete Auskünfte dazu sind der Rentenversicherung derzeit nicht möglich.

Freiwillige Versicherung mit neuem Höchstbeitrag

Für freiwillig Versicherte steigt der Höchstbeitrag auf monatlich 1°124,55 Euro (bisher 1 096,20 Euro). Der Mindestbeitrag von 85,05 Euro bleibt gleich. Für das Jahr 2013 kann man noch bis zum 31. März 2014 freiwillige Beiträge zahlen.

Selbstständige zahlen mehr

Für versicherungspflichtige Selbstständige gilt ein neuer Regelbeitrag von monatlich 522,59 Euro (bisher 509,36 Euro).

Jahresmeldung schon im Februar

Arbeitgeber müssen künftig ihren Arbeitnehmern bis zum 15. Februar (bisher bis Ende April) die Jahresmeldung aushändigen, die den Vorjahresverdienst bestätigt. Die Jahresmeldung ist wichtig, weil daraus später die Rente berechnet wird.

Weitere Auskünfte gibt es bei der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz in Speyer und bei den Auskunfts- und Beratungsstellen - persönlich oder über das kostenfreie Servicetelefon unter 0800 100048 016 und im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-rlp.de. Gerne vereinbaren die Berater auch feste Termine. Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz, Presse

21.12.2013


Für einen guten Zweck gesammelt

Speyer- Rund 1 200 Euro haben die Nachwuchskräfte der Deutschen Rentenversicherung (DRV) Rheinland-Pfalz  bei einer Spendenaktion gesammelt.

Die engagierten jungen Leute verkauften Schoko-Weihnachtsmänner und Kalender an Mitarbeiter und Besucher der Rentenversicherung in der Eichendorffstraße.

Der Erlös geht in den nächsten Tagen an die Kinderhilfe „Nepal-Neustadt“ sowie an den Förderverein „Kindernotarztwagen e.V." in Schifferstadt.
Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz, Presse

06.12.2013


Vertreterversammlung im Zeichen des Koalitionsvertrages

Speyer- Der am Mittwoch vorgestellte Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung war heute eines der Hauptthemen, mit denen sich die Vertreterversammlung der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz in Speyer beschäftigte. Das Parlament des rheinland-pfälzischen Regionalträgers beschloss außerdem den Haushalt für das kommende Jahr.

Aktuelle Rentenpolitik

Der Vorsitzende des Vorstandes, DGB-Landeschef Dietmar Muscheid, informierte die Delegierten über die im Koalitionsvertrag - vorbehaltlich des Votums der SPD-Mitglieder - vorgesehenen Beschlüsse zur Rente.

So sollen ab 1. Juli 2014 die Renten für Mütter oder Väter, deren Kinder vor 1992 geboren sind, um einen zusätzlichen Entgeltpunkt aufgestockt (sog. Mütterrente). Alle, die 45 Versicherungsjahre zurückgelegt haben, sollen ab 1. Juli 2014 schon mit 63 Jahren abschlagsfrei in Rente gehen können. Diese Altersgrenze wird dann parallel zur allgemeinen Anhebung des Renteneintrittsalters bis in den kommenden 20 Jahren schrittweise auf 65 Jahre heraufgesetzt. Zudem sind Verbesserungen bei der Erwerbsminderungsrente zur Mitte nächsten Jahres geplant. Voraussichtlich ab 2017 soll die solidarische Lebensleistungsrente eingeführt werden, die niedrige Renten aufstocken soll.

Kritik äußerte Dietmar Muscheid an der geplanten Finanzierung der Mütterrente. „Die Selbstverwaltung ist sich darin einig, dass die Erziehung von Kindern der gesamten Gesellschaft zugute kommt und daher auch durch Steuern zu finanzieren ist. Wer hier auf die Nachhaltigkeitsrücklage der Rentenversicherung zurückgreift, belastet einseitig die Beitragszahler und auf mittlere Sicht auch die Rentner. Die Vergangenheit hat mehrfach gezeigt, wie fragwürdig das ist.“

„Keine Reha nach Kassenlage“

Auch Geschäftsführer Hartmut Hüfken richtete in seinem Lagebericht Erwartungen an die neue Bundesregierung: „Für eine leistungsfähige Rehabilitation benötigen wir in Zukunft ein Budget, das dem demografischen Wandel in unserer Erwerbsbevölkerung tatsächlich Rechnung trägt.“ Der Deckel des Budget-Topfes müsse ein Stück weit angehoben werden. Denn eine Reha nach Kassenlage vertrage sich nicht mit der politisch, ökonomisch und demografisch getriebenen Verlängerung der Lebensarbeitszeit.

Große Investitionen in die Reha-Fachkliniken

Um weiterhin Rehabilitation auf hohem Qualitätsniveau anbieten zu können, investiert die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz in den kommenden Jahren zukunftsweisend in ihre Fachkliniken.

Die Baugenehmigung für den mit 21,6 Millionen Euro veranschlagten Ersatzbau für die Fachklinik in Eußerthal wurde im August von der Kreisverwaltung Südliche Weinstraße erteilt. Der erste Spatenstich für das Großprojekt kann voraussichtlich im Januar erfolgen.

Damit die Drei-Burgen-Klinik in Bad Münster künftig neben den klassischen Indikationen Orthopädie und Kardiologie ihr Behandlungsspektrum um die Medizinisch-beruflich orientierte Rehabilitation erweitern kann, soll ein Erweiterungsbau mit 36 Betten errichtet werden. Voraussichtlicher Baubeginn des 11-Millionen-Projekts ist das 2. Quartal 2014.

Ebenfalls im nächsten Jahr können die Bauarbeiten in der Edelsteinklinik in Bruchweiler beginnen. Die Reha-Klinik für Kinder und Jugendliche wird um weitere zwölf Kind-Mutter-Appartements erweitertet. Das Bauvorhaben mit einem Volumen von 4,2 Millionen Euro schafft optimale Bedingungen für die Reha von Kleinkindern. Ihre Eltern können so von Anfang an in die Reha mit einbezogen werden.

Insgesamt liegen die Investitionen bei rund 37 Millionen Euro.

Haushalt 2014

Die Vertreterversammlung beschloss außerdem einen Haushalt für 2014 von sechs Milliarden Euro. Die weitaus höchsten Einnahmen bilden die Beiträge mit 4,6 Milliarden Euro und die Zahlungen des Bundes mit 1,3 Milliarden Euro. Den allergrößten größten Teil gibt die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz gleich als Renten (5 Milliarden Euro), Krankenversicherungsbeiträge der Rentner (348 Millionen Euro) und Leistungen für medizinische und berufliche Rehabilitation (159 Millionen Euro) an ihre Versicherten und Rentner weiter. Die Verwaltungskosten sind mit 115 Millionen Euro veranschlagt und betragen lediglich 1,9 Prozent der Gesamtausgaben.

Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz, Presse

29.11.2013


Verbindungstunnel jetzt saniert

Speyer: Komplett saniert ist jetzt der Tunnel der Deutschen Rentenversicherung (DRV), der das Hochhaus in der Eichendorffstraße mit den Gebäuden in der Theodor-Heuss-Straße verbindet.

Eine helle Beleuchtung, frisch gestrichene Wände in freundlichen Farben und neue Bodenbeläge setzten den Schlusspunkt unter die vor zwei Jahren begonnenen Arbeiten. Voraus gingen aufwändige Erdarbeiten, um die mehr als vierzig Jahre alten Betonelemente Abschnitt für Abschnitt von außen frei zu legen und sie wieder auf Dauer gegen Feuchtigkeit zu schützen. Das war nur in der wärmeren Jahreszeit möglich und ist durch ungünstige Witterung immer wieder beeinträchtigt worden.

Mit 330.000 Euro blieben die Gesamtkosten unter dem kalkulierten Rahmen.

DRV Rheinland-Pfalz, Presse

13.11.2013


Leben und arbeiten in Deutschland, Frankreich oder Luxemburg?

Beratung zur Rente kein Problem

Speyer- Axel Weber aus der Pfalz fährt jeden Morgen ins benachbarte Frankreich zur Arbeit. In 15 Minuten ist er in Wissembourg, wo er Weine verkauft, die sein Bruder in seinem Winzerbetrieb herstellt. Einer seiner besten Kunden ist Pierre Mueller aus Lembach im Elsass, der bereits seit vielen Jahren bei einem Großunternehmen in Deutschland arbeitet. Die beiden kennen sich und tauschen sich aus, und das nicht nur über Wein, sondern auch über Familie, Beruf und die Zukunft.

Dass Menschen in verschiedenen europäischen Staaten leben und arbeiten, ist heute nichts besonderes mehr. Gerade in Rheinland-Pfalz bietet die Nähe zu Frankreich und Luxemburg den Menschen in der Region interessante Perspektiven für ihre Berufs- oder Lebensplanung. Dies bedeutet aber auch, dass sie im Laufe ihres Lebens in verschiedenen europäischen Ländern sozialversichert sind. Deshalb ist es zunächst einmal wichtig, dass ihnen für ihre soziale Absicherung keine Nachteile entstehen.

Und für Fragen rund um Rente und Ausland brauchen sie einen kompetenten Ansprechpartner in ihrer Nähe.

Fragen wie, „Wo stelle ich meinen Rentenantrag?“ oder „Welcher Staat zahlt denn nun meine Rente?“, stellen sich da. Antworten darauf gibt es bei der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz, die als Verbindungsstelle der Rentenversicherung zu Frankreich und Luxemburg eine kompetente Beratung speziell für Versicherte mit ausländischen Versicherungszeiten anbietet.

Dazu gibt es die Auskunfts- und Beratungsstellen – in Grenznähe zu Frankreich in Speyer, in Grenznähe zu Luxemburg in Trier. Zusätzlich sind die Experten aus Speyer auch regelmäßig entlang der Grenze zu Frankreich und Luxemburg unterwegs:

Bei den internationalen Sprechtagen, die zum Beispiel in Kehl, Zweibrücken, Neuerburg, Trier oder Freiburg stattfinden, beraten sie gemeinsam mit den Beratern aus Luxemburg und Frankreich. Die Versicherten können so ihre Fragen unkompliziert und unbürokratisch umfassend klären.

Die Termine der Internationalen Sprechtage sind im Internet zu finden unter www.deutsche-rentenversicherung-rlp.de. Selbstverständlich können sie auch über das kostenfreie Servicetelefon 0800 100048 016 telefonisch erfragt werden.
Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz, Presse

06.11.2013


Arbeit-Rente-Zukunft: Aktionstag zur Demografiewoche bei der Rentenversicherung

Geschäftsführer Hartmut Hüfken diskutiert mit Speyerer Bürgern

Wie sicher ist die gesetzliche Rente – heute und in 20 Jahren?

Eine Diskussion von Bürgern mit dem Geschäftsführer der Deutschen Rentenversicherung (DRV) Hartmut Hüfken, bildete den Schlusspunkt des  Aktionstages der DRV zur rheinland-pfälzischen Demografiewoche.

Von Grundschülern bis zu den Ruheständlern: Das Programm sprach alle Generationen an. Hartmut Hüfken freute sich über die Resonanz in der Öffentlichkeit und hob hervor, dass die gesetzliche Rente auch weiterhin die wichtigste Form der Alterssicherung sein werde. „Auf den demografischen Wandel hat sich die gesetzliche Rente schon vor 25 Jahren vorbereitet. Für eine auskömmliche Alterssicherung ist aber ein gut funktionierender Arbeitsmarkt auch künftig ein ganz zentraler Faktor“, so Hüfken.


Über die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz:
Die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz mit Hauptsitz in Speyer betreut 1,4 Millionen Versicherte, 80 000 Arbeitgeber und zahlt 641 000 Renten. Mit ihrem Beratungsnetz ist sie in allen Fragen der Altersvorsorge und Rehabilitation der regionale Ansprechpartner in Rheinland-Pfalz, als Verbindungsstelle zu Frankreich und Luxemburg auch bundesweit.


Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz in Speyer, Presse

30.10.2013


Zum 1. Oktober Wechsel im Vorsitz von Vorstand und Vertreterversammlung der DRV Rheinland-Pfalz

Dietmar Wenderoth und Dietmar Muscheid Dietmar Wenderoth und Dietmar Muscheid

Zum 1. Oktober hat Dietmar Muscheid den Vorsitz im Vorstand der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz in Speyer übernommen.

Muscheid ist hauptberuflich DGB-Landesvorsitzender in Rheinland-Pfalz und engagiert sich in der Selbstverwaltung des rheinland-pfälzischen Rentenversicherungsträgers ehrenamtlich auf der Versichertenseite. Den stellvertretenden Vorsitz des Vorstandes übernimmt Hans-Walter Scheurer, Vertreter der Arbeitgeber.

Neuer Vorsitzender der Vertreterversammlung ist seit 1. Oktober Dietmar Wenderoth als Vertreter der Arbeitgeber. Er ist hauptamtlich Geschäftsführer der Heidelberger Beton Rhein-Nahe GmbH & Co. KG in Bad Kreuznach. Stellvertretender Vorsitzender ist nun Uwe Klemens, Landesbezirksleiter der Gewerkschaft verdi in Mainz und Versichertenvertreter. Der jährliche Wechsel zwischen Vertretern der Versicherten und der Arbeitgeber im Vorsitz von Vorstand und Vertreterversammlung ist in der Satzung der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz festgelegt.

Über die Selbstverwaltung der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz: Vertreterversammlung und Vorstand bilden die Selbstverwaltung der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz. Ehrenamtliche Vertreter von Versicherten und Arbeitgebern sind in der sozialen Selbstverwaltung an grundlegenden finanziellen, organisatorischen und personellen Entscheidungen beteiligt.

Die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz mit Hauptsitz in Speyer betreut 1,4 Millionen Versicherte, 80 000 Arbeitgeber und zahlt 641 000 Renten. Mit ihrem Beratungsnetz ist sie in allen Fragen der Altersvorsorge und Rehabilitation der regionale Ansprechpartner in Rheinland-Pfalz, als Verbindungsstelle zu Frankreich und Luxemburg auch bundesweit. DRV Speyer, Presse

01.10.2013


Rentenversicherung warnt vor unseriösen Anrufen

Speyer- In jüngster Zeit hat die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz vermehrt Hinweise auf unseriöse Anrufe zum Nachteil ihrer Versicherten und Rentner erhalten.

Die Anrufer, die sich als Mitarbeiter der Deutschen Rentenversicherung ausgaben, wollten Hausbesuche vereinbaren oder angeblich zuviel an die Rentenversicherung gezahlte Beiträge erstatten. Meist steht hinter diesen Anrufen der Versuch, auf unlautere Weise an persönliche Daten wie die Versicherungsnummer, den Verdienst oder die Bankverbindung herankommen zu wollen.

Die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz stellt klar, dass sie diese Anrufe nicht veranlasst hat. Sie rät ihren Versicherten und Rentnern, die solche Anrufe erhalten, sich nicht auf ein Gespräch einzulassen und vor allem keine persönlichen Daten preiszugeben. Wer solche Anrufe erhält, kann sich an die Auskunfts- und Beratungsstellen der Deutschen Rentenversicherung in Rheinland-Pfalz oder das kostenfreie Servicetelefon unter 0800 100048 016 wenden.

Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz investiert in Fachkliniken für Rehabilitation

Speyer- Die aktuelle Finanzlage der gesetzlichen Rentenversicherung und die Entwicklungen beim Regionalträger in Speyer waren Themenschwerpunkte in der von Uwe Klemens geleiteten heutigen Sitzung der Vertreterversammlung der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz. Die Sitzung fand in der Drei-Burgen-Klinik in Bad Münster, einer Fachklinik für Herz-/Kreislaufkrankheiten und Orthopädie des Rentenversicherungsträgers, statt.

Aktuelle Finanzlage der gesetzlichen Rentenversicherung:

Der Vorstandsvorsitzende Hans-Walter Scheurer berichtete der Vertreterversammlung, dass die gesetzliche Rentenversicherung das vergangene Jahr mit einem Einnahmeüberschuss von rund 5,2 Milliarden Euro abgeschlossen habe. Trotz des für 2012 auf 19,6 Prozent und in 2013 auf 18,9 Prozent gesenkten Beitragssatzes seien durch die gute Konjunktur und Beschäftigungslage die Beitragseinnahmen weiter gestiegen. Die Nachhaltigkeitsrücklage erreichte Rekordniveau und lag Ende 2012 bei 29,5 Milliarden Euro; das sind rund 1,7 Monatsausgaben. Scheurer erklärte, dass nach der Rechtslage und den aktuellen Berechnungen der Beitragssatz ab dem Jahr 2014 um weitere zwei Zehntel Prozentpunkte auf dann 18,7 Prozent abgesenkt werden könnte.

60 Jahre Selbstverwaltung:

Der Vorstandsvorsitzende erinnerte an den "Tag der Selbstverwaltung" am 18. Mai. Vor 60 Jahren konnten Versicherte und Rentner erstmals nach dem Krieg in Sozialwahlen abstimmen, wer ihre Interessen in den Parlamenten der Sozialversicherung vertreten soll. Die Selbstverwaltung in der Rentenversicherung trifft wichtige Entscheidungen. Sie beschließt einen Milliardenhaushalt und achtet darauf, dass die Beitragsgelder wieder zum allergrößten Teil den Versicherten und Rentnern zu Gute kommen und die Verwaltungskosten niedrig bleiben. "Die Selbstverwaltung ist damit gelebte Demokratie, sozialpolitische Selbstbestimmung und Teilhabe an gesellschaftlichen Aufgaben", so Scheurer.

Mit Rehabilitation dem demografischen Wandel in der Arbeitswelt begegnen:

Die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz setzt bei ihren Leistungen zur Rehabilitation auf den engen Bezug zur Arbeits- und Lebenswelt der Versicherten. Geschäftsführer Hartmut Hüfken berichtete der Vertreterversammlung, dass mehr und mehr Betriebe in einer engen Zusammenarbeit vom Hausarzt über den Betrieb bis zur Reha-Einrichtungen eine zukunftsweisende Ressource sehen, dem demografischen Wandel in der Arbeitswelt zu begegnen. Feste Kooperationen gibt es bisher mit 20 Betrieben. "Die Reha bindet nur 2,2 Prozent der Ausgaben der gesetzlichen Rentenversicherung, aber sie bringt für jeden investierten Euro den drei- bis fünffachen Ertrag", so Hüfken. 70 Prozent der Teilnehmer einer medizinischen Rehabilitation seien noch zwei Jahre danach sozialversicherungspflichtig beschäftigt.

Schwerpunkt der Investitionen liegt in den Fachkliniken für Rehabilitation:

Im Interesse ihrer Versicherten und Rehabilitanden sind die Reha-Kliniken der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz bedarfsgerecht und zukunftsorientiert auf einen angemessenen Versorgungsstandard auszurichten. In seiner Sitzung vor wenigen Tagen hatte der Vorstand grünes Licht gegeben, dass die Planungen, die Drei-Burgen-Klinik um eine Station mit 36 Zimmer zu erweitern, beginnen können. Die Investition soll rund 11 Millionen Euro betragen. Bereits vom Ministerium geprüft wird der Neubau von 12 weiteren Kind-Mutter-Appartements in der Edelstein-Klinik in Bruchweiler, eine Fachklinik für Kinder- und Jugendrehabilitation. Realisiert werden soll das auf 4,2 Millionen Euro bezifferte Bauvorhaben in den kommenden beiden Jahren. Bereits im Februar hatte das rheinland-pfälzische Sozialministerium einem Ersatzbau für das nicht mehr sanierungsfähige Gebäude der Fachklinik Eußerthal mit einer Investitionssumme von 21 Millionen Euro zugestimmt. Die Baugenehmigung der Kreisverwaltung Landau wird für Herbst erwartet. Als eine von zwei Kliniken der Rentenversicherung zur Rehabilitation Abhängigkeitskranker ist sie ein maßgeblicher Pfeiler in diesem Versorgungssegment.

Mehr als zwei Drittel der Zeitarbeitsfirmen geprüft:

Nach wie vor sind die Sonderprüfungen bei Zeitarbeitsfirmen ein Arbeitsschwerpunkt der Betriebsprüfungen. Dies war notwendig geworden, weil das Bundesarbeitsgericht die von der "Tarifgemeinschaft Christlicher Gewerkschaften für Zeitarbeit und Personalserviceagenturen" (CGZP) geschlossenen Tarifverträge für ungültig erklärt hat. Für die Leiharbeitnehmer bedeutet dies rückwirkend einen höheren Lohnanspruch und für die Sozialversicherung höhere Beitragsansprüche. Die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz hat bisher 67 von 93 Zeitarbeitsfirmen in ihrem Bereich geprüft und Beiträge von 3,5 Millionen Euro nachgefordert.

Berater bieten Intensivgespräche zur Altersvorsorge an:

Damit die Versicherten ihre Versorgungssituation im Alter besser einschätzen können und gut vorbereitet in die Auswahl privater Anbieter gehen, bietet die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz seit Jahresbeginn neutrale Intensivgespräche zur Altersvorsorge an. Speziell geschulte Berater der Auskunfts- und Beratungsstellen führen mit den Versicherten einen intensiven Vorsorgecheck auf der Grundlage der Ansprüche aus der gesetzlichen Rentenversicherung durch. Bei den Rentenanträgen ist mit 16 000 Rentenneuanträgen von Januar bis April ein Zuwachs von sieben Prozent gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum zu erkennen. Grund sind überwiegend die geburtenstärkeren Jahrgänge der frühen Nachkriegszeit, die nun das Rentenalter erreichen. Mit durchschnittlich 33 Tagen sind die Bearbeitungszeiten der Rentenanträge weiterhin niedrig. DRV Speyer, Presse

26.06.2013


Fließender Übergang bei der Führungsspitze der DRV

Speyer- Der Geschäftsführer der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz (DRV), Hartmut Hüfken, bleibt über das 65. Lebensjahr hinaus bis 2015 im Amt. Das folgt einer Absprache mit der Selbstverwaltung des rheinland-pfälzischen Rentenversicherungsträgers, die damit schon jetzt die Weichen für einen Übergang an der Führungsspitze gestellt hat. Hartmut Hüfken ist Jahrgang 1949 und leitet die DRV seit 1999 als Geschäftsführer.

In den Ruhestand treten wird im Oktober 2014 der stellvertretende DRV-Geschäftsführer Werner Munhofen, der gemeinsam mit Hüfken seit 1999 im Amt ist. Die Stelle des stellvertretenden Geschäftsführers wird jetzt ausgeschrieben.

Eine Findungskommission soll dann der DRV-Selbstverwaltung Auswahlvorschläge für die erforderliche Wahl durch die Vertreterversammlung unterbreiten. Eine Entscheidung soll noch in diesem Jahr fallen.

DRV-Vorstandsvorsitzender Hans-Walter Scheurer: "Die kommenden beiden Jahre werden für die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz eine Phase des fließenden Übergangs sein. Mit der im Konsens gefundenen Lösung können wir sie im Zeichen der Kontinuität gestalten."

26.06.2013


Ab Juli steigen Rente, Hinzuverdienst und Pfändungsgrenze

Neben den Renten, die zum 1. Juli um 0,25 Prozent leicht steigen, erhöhen sich verschiedene Freibeträge. So auch die Pfändungsfreigrenzen: Pfändbare Beträge dürfen bei Rentnern dann erst ab einem monatlichen Nettoeinkommen von 1.050 Euro (bisher 1.030 Euro) einbehalten werden. Die Freibeträge für die Einkommensanrechnung bei Renten wegen Todes erhöhen sich ebenfalls leicht.

Witwen, Witwer oder eingetragene Lebenspartner können künftig monatlich bis 742,90 Euro (bisher 741,05 Euro) und Waisen bis 495,26 Euro (bisher 494,03 Euro) netto dazuverdienen, ohne dass sich dieses Einkommen auf die Rente auswirkt. Bei Versichertenrenten gelten die bisherigen Hinzuverdienstgrenzen in den alten Bundesländern weiter. Und wer seine individuelle Regelaltersgrenze erreicht hat, darf unbegrenzt dazuverdienen.

 Weitere Auskünfte gibt es bei der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz in Speyer, Eichendorffstraße 4 - 6 - persönlich oder über das kostenfreie Servicetelefon unter 0800 100048 016 und im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-rlp.de. Gerne vereinbaren die Berater auch feste Termine.

11.06.2013


Ferienjob: Tipps für Schüler und Studenten

Wer in den Ferien mit einem Job sein Taschengeld aufbessert, kann in der Regel seinen ganzen Verdienst behalten. Denn als Ferienjobber zahlt man keine Beiträge zur Renten-, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung.

Ist der Job von vornherein auf maximal 50 Arbeitstage oder zwei Monate im Jahr begrenzt, zahlen weder Ferienjobber noch Arbeitgeber Sozialabgaben; egal, was verdient wird. Gut zu wissen ist auch, dass Ferienjobber gesetzlich unfallversichert sind. Wer länger arbeitet, dabei aber nur bis zu 450 Euro monatlich verdient, ist als Minijobber seit Jahresbeginn automatisch in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert. Der Arbeitgeber zahlt pauschal 15 Prozent des Entgelts an die Rentenversicherung und der Minijobber stockt selbst auf den vollen Beitrag von 18,9 Prozent auf. Bei einem Verdienst von 450 Euro investiert er aktuell 17,55 Euro. Damit erwirbt er das volle Leistungspaket der Rentenversicherung und sichert sich die staatliche Förderung, falls er riestert. Wer das alles nicht will, kann sich auf Antrag vom Aufstocken befreien lassen.

Weitere Auskünfte gibt es bei der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz in Speyer, Eichendorffstraße 4 - 6 - persönlich oder über das kostenfreie Servicetelefon unter 0800 100048 016 und im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-rlp.de . Gerne vereinbaren die Berater auch feste Termine.

29.05.2013


60. Jahrestag der Selbstverwaltung - Ein Meilenstein sozialer Mitbestimmung

Mit dem "Tag der Selbstverwaltung" am 18. Mai feiert ein wichtiges Prinzip in der Sozialversicherung Jubiläum:

Vor 60 Jahren konnten Versicherte und Rentner in Sozialwahlen erstmals nach dem Krieg darüber abstimmen, wer ihre Interessen in den Parlamenten der Sozialversicherung vertreten soll. "Die ehrenamtliche Selbstverwaltung verleiht den Beitragszahlern und Rentnern in der gesetzlichen Rentenversicherung eine eigene, vom Staat unabhängige Stimme. Sie steht für Bürgernähe und ist ein unverzichtbares Gut für den sozialen Zusammenhalt unserer Gesellschaft", sagt Uwe Klemens, Vorsitzender der Vertreterversammlung der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz. "Die Selbstverwaltung in der Rentenversicherung trifft wichtige Entscheidungen. Sie beschließt einen Milliardenhaushalt und achtet darauf, dass die Beitragsgelder wieder zum allergrößten Teil den Versicherten und Rentnern zu Gute kommen und die Verwaltungskosten niedrig bleiben. Und wir machen uns für eine regionale Reha stark. So können wir auch den demografischen Wandel ein Stück mitgestalten", betont Hans-Walter Scheurer, Vorsitzender des Vorstandes der rheinland-pfälzischen Rentenversicherung.

In ganz Rheinland-Pfalz engagieren sich für die Selbstverwaltung 56 ehrenamtliche Versichertenälteste. Sie nehmen Anträge auf Rente oder Reha entgegen. Als Ansprechpartner vor Ort stehen sie den Versicherten und Rentnern mit Rat und Tat zur Seite. Und in den Widerspruchsausschüssen überprüfen Mitglieder der Selbstverwaltung noch einmal Entscheidungen der Rentenversicherung. Das erspart oft den Gang vor die Gerichte. Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz, Presse

17.05.2013


Die Versichertenältesten der Deutschen Rentenversicherung

Speyer- In ganz Rheinland-Pfalz gibt es sie: Die Versichertenältesten der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz.

In den Landkreisen und Städten sind sie als ehrenamtliche Ansprechpartner in Fragen rund um Versicherung, Reha und Rente für die Versicherten und Rentner da. Sie helfen schnell, kompetent und unkompliziert, und das auch noch nach Feierabend. Sie nehmen Anträge auf Rente oder Rehabilitation entgegen und helfen dabei, diese auszufüllen.

Sie lassen den Rentenanspruch berechnen oder helfen, das Versicherungskonto zu klären. Bei Fragen zur Rentenversicherung stehen sie den Versicherten und Rentnern mit Rat und Tat zur Seite. Die Versichertenältesten sind Teil der Selbstverwaltung der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz und stehen gleichzeitig oft selbst noch im Beruf. Das bringt ihnen viele Vorteile bei ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit, denn viele Anliegen kennen sie aus persönlicher Erfahrung, weil sie selbst der Rentenversicherung angehören.

Versichertenälteste in der Pfalz sind: Werner Deskowski und Thomas Breuer im Landkreis Bad Dürkheim, Herbert Schlösser im Landkreis Kaiserslautern, Martin Günther im Donnersbergkreis, Otto Ferber und Klaus Lehmann im Landkreis Südwestpfalz, Peter Kraus in Frankenthal, Norbert Kercher in Neustadt, Joachim Neugebauer im Landkreis Kusel, Uwe Haake in Kaiserslautern, Hermann Müller und Jürgen Hahn in Ludwigshafen, Anton Zeitler in Pirmasens, Eberhard Dorn und Klaus Schmidt im Landkreis Germersheim, Helmut Biermann und Franz Reiland im Rhein-Pfalz Kreis, Maria Rita Rothmann im Landkreis Südliche Weinstraße, Karl-Heinz Weinmann in Speyer und Ilona Speiser in Zweibrücken.

Und daneben gibt es noch die Auskunfts- und Beratungsstellen der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz. Auch hier erhalten Versicherte weitere Auskünfte - persönlich oder über das kostenfreie Servicetelefon unter 0800 100048 016 bzw. im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-rlp.de . Gerne vereinbaren die Berater auch feste Termine. DRV Speyer, Presse

11.04.2013


Arbeiten in Europa - keine Nachteile für die Rente

Immer mehr Menschen leben und arbeiten in verschiedenen europäischen Staaten. Durch die Nähe zu Frankreich und Luxemburg ist dies gerade für Arbeitnehmer in Rheinland-Pfalz eine interessante Perspektive.

Auch wenn die Systeme der sozialen Sicherung innerhalb Europas unterschiedlich sind, ist doch die soziale Sicherheit der Arbeitnehmer so aufeinander abgestimmt, dass für den Arbeitnehmer keine Nachteile entstehen. Für den Arbeitnehmer ist zunächst einmal wichtig, zu wissen, dass er seine Beiträge zur Sozialversicherung in der Regel in dem Staat zahlt, in dem er auch arbeitet. Wenn für die spätere Rente geprüft wird, ob die notwendige Mindestversicherungszeit für eine Rente im jeweiligen Staat erreicht ist, werden alle Zeiten mitgezählt, also auch die, die in anderen europäischen Staaten zurückgelegt wurden. Gezahlt wird eine Rente dann von jedem Staat für die bei ihm geleisteten Beiträge. Alle Renten zusammen ergeben die gesamte Versorgung.

Wichtig ist auch eine frühzeitige und umfassende Beratung. Die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz ist als Verbindungsstelle der gesetzlichen Rentenversicherung zu Frankreich und Luxemburg der Experte und kompetente Ansprechpartner. Auch bei den internationalen Sprechtagen in vielen grenznahen Orten in Deutschland, Frankreich und Luxemburg kann man sich kostenlos informieren.

Die Termine der Internationalen Sprechtage sind im Internet zu finden. Auskünfte gibt es bei der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz in Speyer und bei den Auskunfts- und Beratungsstellen - persönlich oder über das kostenfreie Servicetelefon unter 0800 100048 016 und im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-rlp.de. Gerne vereinbaren die Berater auch feste Termine. Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz, Presse

20.03.2013


Rentenversicherung: Gäste aus Südostasien schauen Kollegen in Speyer über die Schulter

Die Gäste aus Südostasien!

Wie funktioniert das Rentensystem in Deutschland und wie bereitet sich die Bundesrepublik auf den demografischen Wandel vor? Darüber informierten sich heute 18 Gäste aus Südostasien bei der Deutschen Rentenversicherung in der Eichendorffstraße.

Die Besucher aus Indonesien, den Philippinen, Vietnam, Kambodscha arbeiten dort in der Kranken- und Rentenversicherung. In einem einjährigen Trainingsprogramm bereiten sie sich auf Einladung der Bundesregierung in Deutschland auf Führungsaufgaben in ihren Heimatländern vor. Ein Blick über die Schulter der deutschen Kollegen ist fester Bestandteil.

Geschäftsführer Hartmut Hüfken begrüßte die Gäste und mit den Worten: „Ich freue mich, dass Sie heute unsere Gäste sind. Sie kommen aus Ländern, die sich beeindruckend entwickelt haben und jetzt ihre Sozialsysteme weiter ausbauen. Wir sind ein offenes Haus und Begegnungen mit Menschen aus fernen Ländern sind für uns immer etwas Besonderes.“

Gerade Deutschland hat beim Umbau seiner Sozialsysteme viele Schritte getan, die international anerkannt werden. Das interessierte die Gäste, denn obwohl Südostasien eine junge, aufstrebende und dynamische Region ist, wird der demografische Wandel mittelfristig auch dort ein Thema werden.

Zentraler Baustein im System der deutschen Rentenversicherung ist Service für die Versicherten und Rentner. Auskunft und Beratung werden groß geschrieben. Davon überzeugten sich die Gäste beim Gang in die Auskunfts- und Beratungsstelle in der Eichendorffstraße.

Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz, Presse 

22.02.2013


Rentenversicherung und Minijob: Kleiner Beitrag - volle Leistung

Wer seit Januar erstmals einen Minijob ausübt, ist in der Rentenversicherung jetzt besser abgesichert.

Denn mit der höheren Verdienstgrenze von 450 Euro sind auch alle neuen Minijobs automatisch versicherungspflichtig. Ausgenommen davon sind nur Minijobber, die bereits eine Vollrente wegen Alters beziehen. Für einen geringen eigenen Beitrag steht Minijobbern das volle Leistungspaket der gesetzlichen Rentenversicherung zu. Da der Arbeitgeber bereits einen Pauschbetrag von 15 Prozent des Arbeitsentgelts zahlt, muss der Minijobber nur noch 3,9 Prozent bis zum vollen Rentenbeitrag übernehmen.

Ganz konkret heißt das: Bei einem Verdienst von 300 Euro monatlich muss er nur 11,70 Euro, bei 450 Euro nur 17,55 Euro monatlich selbst zahlen. Dafür erhält er alle Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung, wie Rehabilitation oder Rente wegen Erwerbsminderung, er kann gegebenenfalls früher in Rente gehen und seine Rente erhöht sich. Auch die staatliche Förderung der Riester-Rente steht ihm dann zu. Wer diesen eigenen Anteil nicht zahlen möchte, muss bei seinem Arbeitgeber einen Antrag stellen, um sich von der Versicherungspflicht befreien zu lassen. Übrigens sind bereits vor dem 1. Januar bestehende Minijobs bis zu einem Verdienst von 400 Euro weiter versicherungsfrei. Erhöht sich der Verdienst auf über 400 Euro bis maximal 450 Euro, werden auch diese Beschäftigungen versicherungspflichtig. Minijobs sind regelmäßige, geringfügige Beschäftigungen, deren Verdienst seit Januar im Monat bei höchstens 450 Euro liegt. Da der Arbeitgeber für den Minijobber immer einen Pauschalbeitrag zahlt, werden auch anteilige Rentenansprüche erworben. Der Arbeitgeber muss übrigens gleich zu Beginn der Beschäftigung den Minijobber entsprechend informieren.

Informationen enthält auch der kostenlose Flyer "Minijobs: niedrige Beiträge, voller Schutz", der bei der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz, Öffentlichkeitsarbeit, 67340 Speyer, Telefon 06232 17-2034, Fax 06232 17-2844, E-Mail: presse@drv-rlp.de angefordert werden kann.

Weitere Auskünfte gibt es bei der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz in Speyer, Eichendorffstraße 4 - 6 - persönlich oder über das kostenfreie Servicetelefon unter 0800 100048 016 und im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-rlp.de. Gerne vereinbaren die Berater auch feste Termine. 

22.01.2013


Neue Broschüre mit allen Ansprechpartnern erschienen: Wer hilft wo?

Unabhängig und kompetent berät die Deutsche Rentenversicherung rund um die gesetzliche Rente in weit über 100 Orten in ganz Rheinland-Pfalz. Denn in vielen Lebenslagen ist gerade diese persönliche Beratung besonders wichtig.

Dank des dichten Beratungsnetzes finden Interessierte, die Informationen rund um die Themen Rehabilitation, Rente und Altersvorsorge benötigen, sicher eine Anlaufstelle in der Nähe. In der jetzt neu erschienenen Broschüre "Auskunft und Beratung" Wer sind meine Ansprechpartner? sind alle Beratungsstellen und Kontaktdaten kompakt zusammengefasst.

Die Broschüre informiert beispielsweise, wo sich die nächste Auskunfts- und Beratungsstelle befindet, wann die Berater der Rentenversicherung zum nächsten Sprechtag in der Stadt- oder Gemeindeverwaltung sind oder welcher Versichertenälteste in der Nähe wohnt.

Wer Fragen zur Rehabilitation hat, findet die Ansprechpartner in den Reha-Servicestellen und der Reha-Fachberatung. In den Auskunfts- und Beratungsstellen beraten die Fachleute der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz übrigens nicht nur zu Rehabilitation und Rente. Auch in Fragen der betrieblichen oder privaten Altersvorsorge und den staatlichen Fördermöglichkeiten geben sie neutrale Hilfestellung. Bei welchem Träger der Deutschen Rentenversicherung der Ratsuchende versichert ist, spielt für die Beratung keine Rolle. Die Broschüre ist kostenlos und kann angefordert werden: Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz, Öffentlichkeitsarbeit, 67340 Speyer, Telefon: 06232 17-2034, Fax: 06232 17-2844, E-Mail: presse@drv-rlp.de. Weitere Auskünfte gibt es bei der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz in Speyer und bei den Auskunfts- und Beratungsstellen - persönlich oder über das kostenfreie Servicetelefon unter 0800 100048 016 und im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-rlp.de. Gerne vereinbaren die Berater auch feste Termine. DRV Rheinland-Pfalz, Speyer, Presse

12.12.2012


Rentenversicherung: Das ändert sich 2013

Ab Januar gibt es einige Änderungen in der gesetzlichen Rentenversicherung. Die Wichtigsten im Überblick:

Altersgrenzen steigen:

Durch die zweite Stufe der Rente mit 67 steigen die Altersgrenzen um einen weiteren Monat. Alle, die 1948 geboren sind, erhalten die abschlagsfreie Regelaltersrente erst mit 65 Jahren und zwei Monaten. Auch bei den anderen Altersrenten steigen die Altersgrenzen allmählich bis zum Jahr 2029 um insgesamt zwei Jahre.

Ausnahme:

Wer 45 Jahre Pflichtbeiträge hat, kann seine Altersrente weiterhin schon mit 65 Jahren ohne Abschlag beziehen. Ebenfalls abschlagsfrei mit 65 Jahren können Versicherte, die vor 1952 geboren sind, die Altersrente für Frauen sowie die Altersrente wegen Arbeitslosigkeit oder nach Altersteilzeitarbeit erhalten. Plus beim Hinzuverdienst: Wer in voller Höhe eine Rente wegen Alters, wegen Erwerbsunfähigkeit oder voller Erwerbsminderung bezieht, darf künftig mehr hinzuverdienen. 450 Euro (bisher 400 Euro) im Monat sind möglich, ohne dass sich die Rente mindert. Bei Teilrenten wegen Alters oder wegen Erwerbsminderung gelten individuelle Grenzen. Unbegrenzt hinzuverdienen darf man erst ab der persönlichen Regelaltersgrenze, die je nach Geburtsjahrgang unterschiedlich ist. Für alle, die 1948 geboren sind, liegt sie bei 65 Jahren und zwei Monaten.

Wichtig:

Auch wer mit 65 Jahren abschlagsfrei in Rente gehen kann, darf erst zwei Monat später unbegrenzt dazuverdienen.

Minijobgrenze erhöht:

Minijobber dürfen ab 2013 monatlich bis 450 Euro (bisher 400 Euro) verdienen und sind dann automatisch in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert. Der Minijobber stockt bei einem Verdienst von 450 Euro den monatlichen Pauschalbeitrag seines Arbeitgebers von 15 Prozent durch einen Eigenbetrag von 17,55 Euro auf die normale Beitragshöhe von 18,9 Prozent auf und erwirbt damit das volle Leistungspaket der Rentenversicherung. Wer das nicht will, kann sich auf Antrag befreien lassen. Schon bestehende Minijobs sind von der neuen Regel nicht betroffen; hier kann der Minijobber auf Antrag den pauschalen Arbeitgeberbeitrag freiwillig aufstocken.

Beitragssatz sinkt, Beitragsbemessungsgrenze steigt:

Der Beitragssatz zur gesetzlichen Rentenversicherung sinkt auf 18,9 (bisher 19,6) Prozent. Die Beitragsbemessungsgrenze steigt auf monatlich 5 800 Euro (bisher 5 600 Euro) oder jährlich 69 600 Euro (bisher 67 200 Euro). Auch wer mehr verdient, zahlt nur bis zu dieser Grenze Beiträge zur Rentenversicherung. Pflegeversicherung auch für Rentner höher: Rentner müssen für die soziale Pflegeversicherung künftig 2,05 (bisher 1,95) Prozent aufwenden, für Kinderlose über 23 Jahre steigt der Pflegebeitrag auf 2,3 (bisher 2,2) Prozent. Geringfügig verringert sich dadurch der Zahlbetrag der Rente; der Kontoauszug enthält dazu eine Information. Freiwillige Versicherung mit neuen Beträgen: Für freiwillig Versicherte steigt der Mindestbeitrag auf 85,05 Euro (bisher 78,40 Euro) im Monat, der Höchstbeitrag sinkt auf monatlich 1 096,20 Euro (bisher 1 097,60 Euro). Für das Jahr 2012 kann man noch bis zum 2. April 2013 freiwillige Beiträge zahlen, dann pro Monat aber mindestens 88,20 Euro und höchstens 1097,60 Euro. Daher kann es sich lohnen, seine freiwilligen Beiträge für 2012 noch im laufenden Jahr einzuzahlen.

Selbstständige zahlen weniger:

Für versicherungspflichtige Selbstständige gilt ein neuer Regelbeitrag von monatlich 509,36 Euro (bisher 514,50 Euro).

Weitere Auskünfte gibt es bei der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz in Speyer, Eichendorffstraße 4 - 6 - persönlich oder über das kostenfreie Servicetelefon unter 0800 100048 016 und im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-rlp.de. Gerne vereinbaren die Berater auch feste Termine.

Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz, Presse

07.12.2012


Rentenversicherung: Erfreuliche Finanzen, schnelle Bearbeitung und Investitionen

"Die Finanzen der gesetzlichen Rentenversicherung sind auch in diesem Jahr in einer äußerst robusten Verfassung, stellte Hans-Walter Scheurer, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz, heute vor der Vertreterversammlung, dem "Parlament" der rheinland-pfälzischen Rentenversicherung in Speyer fest.

Dank des Anstiegs der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungen sind die Beitragseinnahmen erneut deutlich gestiegen. Zum Jahresende erwartet die Rentenversicherung eine Nachhaltigkeitsrücklage von 29,4 Milliarden oder rund 1,7 Monatsausgaben. Dies wäre der höchste Wert seit 1993. Deshalb könnte zum 1. Januar 2013 der Beitragssatz erneut sinken - um voraussichtlich 0,7 Prozentpunkte auf dann 18,9 Prozent. Der Bundestag hat dem bereits zugestimmt, der Bundesrat wird heute - mit noch offenem Ausgang - darüber beraten. Von einem niedrigeren Beitragssatz würden zeitversetzt über eine höhere Rentenanpassung auch die Rentner profitieren. Scheurer sprach sich aber erneut für eine ausreichende Nachhaltigkeitsrücklage aus, die auch in konjunkturell schwierigen Zeiten die Liquidität der Rentenversicherung gewährleiste.

Rente mit 67

Hans-Walter Scheurer, der die Arbeitgeberseite im Vorstand vertritt, zog eine erste Zwischenbilanz zur Rente mit 67. Die Regelungen greifen schrittweise seit Jahresbeginn für Versicherte, die ab 1947 geboren sind. Bis Oktober waren bei der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz 6 500 Menschen betroffen. Sie erhielten erst mit 65 Jahren und 1 Monat ihre Regelaltersrente. Die neu eingeführte Altersrente für besonders langjährig Versicherte, die es bereits ab 65 Jahren ohne Abschläge gibt, wurde 400-mal beantragt. Insgesamt sind in den ersten zehn Monaten rund 13 700 Menschen in Altersrente gegangen. Nach wie vor liegen die Bearbeitungszeiten der Rentenanträge beim Speyerer Rentenversicherungsträger innerhalb der Rentenversicherung ganz weit vorne. In durchschnittlich 29 Tagen erhält der Kunde seine Rentenbewilligung, hob Geschäftsführer Hartmut Hüfken im Lagebericht der Geschäftsleitung hervor. Positiv auf die Bearbeitungszeiten wirkt sich auch der elektronische Rentenantrag aus, der in allen Auskunfts- und Beratungsstellen und bei 199 Kommunen in Rheinland-Pfalz eingesetzt wird.

Rehabilitation und Kliniken

"Mit unserer konsequent regional ausgerichteten Rehabilitation haben wir uns bundesweite Anerkennung verschafft", so Hüfken. Angesichts rapider Veränderungen in der Arbeitswelt, einer längeren Lebensarbeitszeit und einem Zuwachs an psychosomatischen und psychischen Erkrankungen gewinne der enge Bezug zur Lebens- und Arbeitswelt und die Vernetzung aller Beteiligten immer mehr an Bedeutung. Um weiter eine qualitativ hochwertige Rehabilitation anbieten zu können, seien in drei der vier eigenen Fachkliniken zum Teil größere Investitionen vorgesehen. Bei der Fachklinik für Abhängigkeitserkrankungen in Eußerthal werde das nicht mehr renovierungsfähige Bettenhaus aus den fünfziger Jahren ersetzt. Die Arbeiten an dem 22-Millionen-Euro-Projekt sollen Mitte nächsten Jahres beginnen. Auskunft und Beratung Neu im Servicespektrum der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz sind die individuellen Intensivgespräche zur Altersvorsorge. Konkrete Produkte dürfen die Rentenexperten der Auskunfts- und Beratungsstellen zwar nicht empfehlen, aber sie können verdeutlichen, wie wichtig eine zusätzliche Vorsorge für das Alter sein kann.

Wichtige Planungsgrundlage bei der Altersvorsorge ist die Renteninformation, die rund 700 000 Menschen vom rheinland-pfälzischen Rentenversicherer jedes Jahr erhalten.

Ausbildung

Mit einer beachtlichen Ausbildungsquote von 5,5 Prozent setzt der rheinland-pfälzische Rentenversicherungsträger auf qualifizierte Nachwuchskräfte. Derzeit sind 120 junge Menschen in Ausbildung zum Sozialversicherungsfachangestellten oder in einem dualen Bachelor-Studium. Haushalt 2013 Die Vertreterversammlung beschloss unter der Leitung von Uwe Klemens, Vertreter der Versicherten und Verdi-Landeschef, außerdem den Haushalt 2013. Mit 5,61 Milliarden Euro geht die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz in das neue Jahr. Die wichtigsten Einnahmen sind die Beiträge mit 4,3 Milliarden Euro und die Zahlungen des Bundes mit 1,2 Milliarden Euro. Den weitaus größten Teil gibt die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz gleich als Renten (4,7 Milliarden Euro), Krankenversicherungsbeiträge der Rentner (326 Millionen Euro) und Leistungen für medizinische und berufliche Rehabilitation (156 Millionen Euro) an ihre Versicherten und Rentner weiter. Die Verwaltungskosten sind mit 112 Millionen Euro veranschlagt. DRV Speyer, Presse

24.11.2012


Bei Minijobs die Vorteile der Rentenversicherung nutzen

Die Geringfügigkeitsgrenze für Minijobber steigt ab dem 1. Januar 2013 von 400 auf 450 Euro.

Das hat der Bundesrat in seiner heutigen Sitzung beschlossen. Gleichzeitig erwerben Minijobber durch die Zahlung vergleichsweise niedriger eigener Beiträge Anspruch auf das volle Leistungspaket der gesetzlichen Rentenversicherung. Bevor die Beschäftigten sich von der Zahlung eigener Beiträge befreien lassen, sollten sie sich darüber informieren, welche Auswirkungen dies auf ihre soziale Absicherung hat. Hierauf weist die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz in Speyer hin.

Minijobs, die ab dem 1. Januar 2013 aufgenommen werden, sind künftig in der gesetzlichen Rentenversicherung versicherungspflichtig. Mit einem Eigenbeitrag stocken die Beschäftigten den pauschalen Arbeitgeberbeitrag auf den vollen Rentenversicherungsbeitrag auf. Verdient der Beschäftigte 450 Euro monatlich, so zahlt er einen Eigenbeitrag in Höhe von 17,55 Euro. Nach dem derzeitigen Recht, das für bestehende Minijobs in der Regel weiter gilt, zahlen die Beschäftigten neben dem Pauschalbeitrag des Arbeitgebers keine eigenen Beiträge. Sie können aber den Arbeitgeberbeitrag freiwillig aufstocken. Durch die Zahlung von eigenen Beiträgen kommen die Beschäftigten in den Genuss des vollen Schutzes der gesetzlichen Rentenversicherung.

Durch einen versicherungspflichtigen Minijob können sie eine Absicherung bei Erwerbsminderung erwerben oder aufrechterhalten. Erwerben können sie auch Anspruch auf eine medizinische oder berufliche Rehabilitation. Mit einem versicherungspflichtigen Minijob gehört man darüber hinaus zum unmittelbar förderberechtigten Personenkreis bei der Riester-Rente. Auf Antrag können sich Beschäftigte nach der Neuregelung von der Zahlung des eigenen Beitrags befreien lassen. Eine Befreiung kann allerdings zu einer Einschränkung des sozialen Schutzes durch die gesetzliche Rentenversicherung führen, etwa zum Wegfall der Absicherung im Fall der Erwerbsminderung. Bevor Minijobber auf den vollen Schutz der Rentenversicherung verzichten, sollten sie sich daher informieren, welche Auswirkungen dies auf ihre soziale Absicherung hat. Einen umfangreichen Fragen- und Antwortenkatalog mit konkreten Beispielen findet man im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-rlp.de  . Informationen gibt es auch am kostenlosen Servicetelefon unter 0800 100048 016. DRV Speyer, Presse

23.11.2012


Zum 1. Oktober Vorsitzwechsel in Vorstand und Vertreterversammlung

Seit 1. Oktober hat Hans-Walter Scheurer den Vorsitz im Vorstand der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz in Speyer übernommen. Scheurer ist hauptberuflich in leitender Funktion bei der BASF SE in Ludwigshafen tätig und engagiert sich in der Selbstverwaltung des rheinland-pfälzischen Rentenversicherungsträgers ehrenamtlich auf der Arbeitgeberseite. Den alternierenden Vorsitz des Vorstandes übernimmt Dietmar Muscheid. Als DGB-Landesvorsitzender in Mainz vertritt er hier die Interessen der Versicherten.

Neuer Vorsitzender der Vertreterversammlung ist seit 1. Oktober Uwe Klemens, Landesbezirksleiter der Gewerkschaft verdi in Mainz und Versichertenvertreter. Dietmar Wenderoth, Geschäftsführer der Heidelberger Beton Rhein-Nahe GmbH & Co. KG in Bad Kreuznach ist nun als Arbeitgebervertreter alternierender Vorsitzender. Der jährliche Wechsel zwischen Vertretern der Versicherten und der Arbeitgeber im Vorsitz von Vorstand und Vertreterversammlung ist in der Satzung der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz festgelegt. DRV Speyer, Presse

01.10.2012


Ehemaliger Vorstandsvorsitzender Hans Pleitgen verstorben

Die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz trauert um ihren langjährigen Vorstandsvorsitzenden Hans Pleitgen, der am 27. August nach schwerer Krankheit im Alter von 86 Jahren verstorben ist.

Als engagierter Gewerkschafter gehörte Hans Pleitgen für die Versichertenseite 25 Jahre der ehrenamtlichen Selbstverwaltung der damaligen Landesversicherungsanstalt Rheinland-Pfalz an. Von 1986 bis 1993 war er alternierender Vorstandsvorsitzender. Zuvor gehörte er seit 1968 der Vertreterversammlung an, deren alternierenden Vorsitz er 1980 übernahm. Mit großer Energie und Tatkraft machte sich Hans Pleitgen für die gesetzliche Rentenversicherung stark. In seine Zeit fielen die großen Rentenreformen von 1972 und 1992.

Aktiv begleitet hat er wegweisende Vorhaben wie den Neubau der Edelsteinklinik in Bruchweiler, die Neustrukturierung der Fachklinik Eußerthal, den Aufbau der Auskunfts- und Beratungsstellen sowie die Einführung moderner Arbeitsmethoden. Hans Pleitgen setzte sich stets für die sozialen Belange der Versicherten und Rentner ein. Seine Stimme hatte viel Gewicht. Dabei war ihm der Konsens zwischen den Sozialpartnern in der Selbstverwaltung ein besonderes Anliegen. Für sein Engagement wurde Hans Pleitgen mit der Verdienstmedaille des Verbandes Deutscher Rentenversicherungsträger und dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz hat Hans Pleitgen viel zu verdanken. Sie wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie. Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz, Presse

04.09.2012


Reha-Radtour: Zwischenstopp in Speyer

Rund 40 Teilnehmer der 7. Reha- und Bäder-Tour machten am Freitag Station bei der Deutschen Rentenversicherung (DRV) in der Eichendorffstraße. Menschen mit und ohne Behinderungen, Sportler, die eine Krebserkrankung bewältigt haben und Menschen, die für die Reha arbeiten, wollen gemeinsam „zeigen, was möglich ist“ - so das Motto der Tour, die von der Krebsgesellschaft Baden-Württemberg ausgerichtet wird. Die heutige Auftaktetappe führte das Feld von Karlsruhe nach Bad Dürkheim. Als größter Reha-Träger im Land organisierte die Speyerer DRV einen Servicestopp mit Erfrischungen und Ersatzteilen. DRV-Mitarbeiter begleiteten das Feld nach Feierabend auf den Spuren der Salier von Speyer nach Bad Dürkheim. Das Ziel der Tour liegt nach neun Etappen und rund 600 Kilometern im niedersächsischen Goslar.

Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz, Presse

31.08.2012


Zwischen DRV-Hochhaus und Burgfeldschule: Sommerferienfreizeit "Wilde 13"

Fröhliche Kinderrufe auf dem Gelände der Burgfeldschule während der Sommerferien. Seit zehn Jahren gibt es schon die „Wilde 13“, die zweiwöchige Sommerferienfreizeit für Kinder von Beschäftigten Speyerer Behörden. Hier ist auch die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz stark engagiert.

Für die Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren wird einiges geboten. Dazu gehört das tägliche gemeinsame Frühstück. Für viel Bewegung sorgen das von Gerlinde Görgen und Steffi Wollensah geleitete Betreuerteam.

Astrid Streb, Gleichstellungsbeauftragte des Speyerer Rentenversicherers ist sich sicher: „Die Wilde 13 ist eine Erfolgsstory. Durch die erfolgreiche Kooperation zwischen Rundem Tisch und Judosportverein begeistern wir nicht nur die Kinder. Eltern, die in den Ferien arbeiten müssen, wissen, dass die Kleinen hier gut aufgehoben sind.“

Die Sommerferienfreizeit „Wilde 13“ gibt es seit 2003 und entstand auf Initiative des Runden Tisches zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf, dem damals unter anderen die Chefs 13 Speyerer Behörden, deren Gleichstellungsbeauftragten und Personalvertretern angehören. DRV Speyer, Presse

13.07.2012


Berufsstarter aufgepasst: Wichtige Post von der Rentenversicherung

Viele Jugendliche in Rheinland-Pfalz starten demnächst ins Berufsleben. Deshalb bekommen sie in diesen Tagen Post von der Deutschen Rentenversicherung: Ihren Sozialversicherungsausweis.

Ob Auszubildender, Minijobber oder Berufseinsteiger - der Sozialversicherungsausweis ist für jeden Arbeitnehmer wichtig. Der Ausweis enthält Angaben zur Person und eine persönliche Versicherungsnummer, die ein Leben lang gilt. Das stellt sicher, dass alle Beiträge und rentenrechtlichen Zeiten von Anfang an auf das eigene Versicherungskonto verbucht werden, aus dem später die Rente berechnet wird. Die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz empfiehlt, alle Angaben genau zu prüfen und den Ausweis sorgfältig aufzubewahren. Denn nur wenn alles stimmt, stimmt später auch die Rente. Sollte der Ausweis einmal verloren gehen oder es ändern sich persönliche Daten, veranlasst die Krankenkasse auf Antrag, dass einen neuer Ausweis ausgestellt wird. Mehr Tipps finden Berufsstarter auch unter www.rentenblicker.de. Weitere Auskünfte gibt es bei der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz in Speyer, Eichendorffstraße 4 - 6 - persönlich oder über das kostenfreie Servicetelefon unter 0800 100048 016 und im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-rlp.de. Gerne vereinbaren die Berater auch feste Termine. DRV Speyer, Presse

13.07.2012


Besonderes Angebot für Schichtarbeiter: Prävention mit KomPAS

Um den besonderen gesundheitlichen Belastungen von Schichtarbeitern zu begegnen, gibt es ?KomPAS?. Mit dieser ?Kombinierten Präventionsleistung für Arbeit mit Schichtanteilen? macht die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz gemeinsam mit der Drei-Burgen-Klinik in Bad Münster am Stein-Ebernburg und zwei ambulanten Rehazentren ein vorbeugendes Angebot, damit chronische Krankheiten gar nicht erst entstehen. KomPAS wurde speziell für Schichtarbeiter mit Tag- und Nachtwechsel entwickelt. Das kompakte Präventionsangebot vermittelt den richtigen Umgang mit Stress, motiviert zu regelmäßiger Bewegung und informiert über gesunde Ernährung. Nach einem 10-tägigen stationären Aufenthalt in der Drei-Burgen-Klinik in Bad Münster wird das Erlernte berufsbegleitend in einer 8-wöchigen ambulanten Phase in einem Rehazentrum oder auch betriebsintern gefestigt.

Damit betroffene Schichtarbeiter das Programm nutzen können, schließt der Arbeitgeber vorab eine Kooperation zum Betrieblichen Eingliederungsmanagement mit dem rheinland-pfälzischen Rentenversicherer ab. Denn der Lohn wird in dieser Zeit weitergezahlt. Bisher haben sich die Schott AG in Mainz, die Aleris Aluminium Koblenz GmbH in Koblenz und Boehringer Ingelheim Pharma in Ingelheim dazu entschlossen. Mit KomPAS reagiert die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz auch auf die demographischen Veränderungen und den späteren Rentenbeginn ihrer Versicherten sowie die steigenden individuellen Anforderungen in der Arbeitswelt. DRV Speyer, Presse

05.07.2012


Gute Finanzlage der Rentenversicherung

Die aktuelle Finanzlage der gesetzlichen Rentenversicherung und die Entwicklungen beim Regionalträger in Speyer waren Themenschwerpunkte in der von Uwe Klemens geleiteten heutigen Sitzung der Vertreterversammlung der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz. Die Sitzung fand in der Edelsteinklinik Bruchweiler, einer Fachklinik für Kinder- und Jugendrehabilitation des Rentenversicherungsträgers, statt.

Aktuelle Finanzlage der gesetzlichen Rentenversicherung:

Geschäftsführer Hartmut Hüfken berichtete der Vertreterversammlung, dass die gesetzliche Rentenversicherung das vergangene Jahr mit einem Einnahmeüberschuss von rund 4,8 Milliarden Euro abgeschlossen habe. Trotz des für 2012 auf 19,6 Prozent gesenkten Beitragssatzes seien die Beitragseinnahmen weiter gestiegen. Die Nachhaltigkeitsrücklage werde zum Jahresende auf rund 28,8 Milliarden Euro, das sind rund 1,66 Monatsausgaben, ansteigen. Hüfken erklärte, dass nach den aktuellen Vorausberechnungen der Beitragssatz Anfang nächsten Jahres auf 19,0 Prozent gesenkt und bis 2016 auf diesem Niveau gehalten werden könne. Demografiefestes Reha-Budget: Der Geschäftsführer des rheinland-pfälzischen Rentenversicherers plädierte dafür, das zur Verfügung stehende Budget für Rehabilitationsleistungen bedarfsgerecht zu gestalten. Dies müsste aber bereits 2013 und nicht erst, wie von der Bundesregierung vorgeschlagen, ab 2017 mit der Einführung einer Demografiekomponente erfolgen, so Hüfken. Prüfungen bei Zeitarbeitsfirmen: Nachdem das Bundessozialgericht am 14. Dezember 2010 entschieden hatte, dass die Tarifgemeinschaft Christlicher Gewerkschaften für Zeitarbeit und Personalserviceagenturen (CGZP) keine Spitzenorganisation ist, die in eigenem Namen Tarifverträge abschließen kann, ergibt sich für die Leiharbeitnehmer rückwirkend ein höherer Lohnanspruch. Dies führt auch in der Sozialversicherung zu höheren Beitragsansprüchen. Die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz hat bisher 24 von 89 Zeitarbeitsfirmen in ihrem Bereich geprüft und Beiträge von 1,75 Millionen Euro nachgefordert.

Rente wird später beantragt:

Bei den Rentenanträgen ist die Tendenz zu erkennen, dass die Versicherten nicht mehr zum frühestmöglichen Zeitpunkt in Rente gehen. Zum einen verringern sich so die Rentenabschläge, zum anderen entwickelt sich der Arbeitsmarkt günstig für ältere Arbeitnehmer. Die Anträge auf Altersrenten für langjährig Versicherte haben um fast die Hälfte gegenüber dem Vergleichszeitraum im Vorjahr zugenommen. Bereits 188 Anträge auf Altersrenten für besonders langjährig Versicherte lagen bis Ende Mai vor. Diese Rentenart wurde zum 1. Januar 2012 für Versicherte, die 65 Jahre alt sind und eine Versicherungszeit von 45 Jahren haben, neu eingeführt.

Modernisierung der Fachkliniken für Rehabilitation:

In seiner Sitzung vor einer Woche hatte der Vorstand der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz beschlossen, den baufälligen Gebäudeteil der Fachklinik Eußerthal durch einen Neubau zu ersetzen. So kann die Fachklinik zur Rehabilitation Abhängigkeitskranker an ihrem bisherigen Standort erhalten werden. Die Kosten für das Ersatzgebäude belaufen sich auf rund 22 Millionen Euro. Um weitere Leistungen anbieten zu können, wird die Drei-Burgen-Klinik in Bad Münster baulich erweitert. Die Fachklinik für Herz- und Kreislaufkrankheiten sowie Orthopädie wird künftig auch Medizinisch Beruflich Orientierte Rehabilitation (MBOR) durchführen sowie Patienten mit Metabolischen Syndrom aufnehmen. Die Baukosten werden auf 6,5 Millionen Euro geschätzt. DRV Speyer, Presse

30.06.2012


Reha-Chefin auf Symposium verabschiedet

Speyer- Barbara Kulick, die langjährige Reha-Chefin der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz (DRV) ist heute in den Ruhestand verabschiedet worden.

Den passenden Rahmen bildete ein Symposium in Speyer, auf dem Experten über die Zukunft der Reha diskutierten. Mehr als 100 Teilnehmer aus dem ganzen Land folgten der Einladung der DRV.

Erfolgsfaktoren, die die Reha von heute auszeichnen, sind der unmittelbare Bezug zur Lebens- und Arbeitswelt, maßgeschneiderte ambulante und stationäre Leistungen sowie die Begleitung der Versicherten über die Reha hinaus. "Sie haben diese Entwicklung frühzeitig erkannt und mit viel Weitblick wegweisende Modelle für die Praxis entwickelt, die heute aus der modernen Reha nicht mehr wegzudenken sind. Ihrem großem Engagement über viele Jahre hinweg ist es zu verdanken, dass die Reha in Rheinland-Pfalz auch bundesweit ganz vorne ist", würdigte DRV-Geschäftsführer Hartmut Hüfken das Wirken von Barbara Kulick, die als Diplom-Psychologin 1981 zum Speyerer Rentenversicherer kam. Ihre erste Station war der Aufbau der Reha für Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen, wo sie neue Wege zur beruflichen Wiedereingliederung von alkoholkranken und drogenabhängigen Menschen entwickelte.

1999 wurde sie Leiterin des Dezernats Reha Grundsatz / Qualitätssicherung. Die Chancen von Menschen mit gesundheitlichen Handicaps, durch wohnortnahe und lebensweltorientierte Rehabilitation beruflich wieder Fuß zu fassen, lagen ihr am Herzen.

Barbara Kulick: "Das gelingt am besten, wenn vom Reha-Berater bis zum Betrieb alle verantwortlichen Akteure in der Region Hand in Hand arbeiten." Auf Bundesebene arbeitete Barbara Kulick in wichtigen Gremien der Deutschen Rentenversicherung mit und setzte sich für eine Reha-Steuerung auf wissenschaftlicher Grundlage ein. Dies auch, um den Nutzen der Reha unter Beweis zu stellen. Auf den Punkt gebracht bedeutet dies: Arbeitsplätze bleiben erhalten und jeder Euro, der in die Reha investiert wird, bringt im Schnitt den dreieinhalbfachen Ertrag. DRV Presse

14.06.2012


Familienbewusst in die Zukunft: Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz erneut ausgezeichnet

Bereits zum dritten Mal wurde gestern die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz für ihre familienbewusste Personalpolitik ausgezeichnet:

In Berlin überreichten die Staatssekretäre Hermann Kues, Bundesfamilienministerium, und Peter Hintze, Bundeswirtschaftsministerium, das Zertifikat "Audit Beruf und Familie" der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung. "Familienfreundlichkeit rechnet sich. Wir zeigen damit nicht nur als Arbeitgeber und Rentenversicherungsträger unsere soziale Verantwortung, sondern sichern uns auch langfristig das Können unserer Mitarbeiter", so Geschäftsführer Hartmut Hüfken. Neben vielfältigen Teilzeitmodellen, maßgeschneiderten Wiedereinarbeitungsprogrammen für Berufsrückkehrer, einem Eltern-Kind-Arbeitszimmer, Kinderferien- und Hausaufgabenbetreuung bietet die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz ihren Mitarbeitern auch Telearbeitsplätze. Zudem arbeitet der Rentenversicherer mit Hauptsitz in Speyer federführend im lokalen Bündnis "Runder Tisch zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf Speyer" mit. Seit 2009 bietet er sogar für Kinder unter drei Jahren qualifizierte Betreuung im "Kinderland Tafelsbrunnen", das gemeinsam mit Speyerer Behörden ins Leben gerufen wurde, um Mitarbeitern eine frühe, unkomplizierte Rückkehr an den Arbeitsplatz zu ermöglichen.

Nach 2005 und 2008 bestätigt die erneute Auszeichnung, dass bereits gesteckte Ziele erreicht und kontinuierlich weitere Verbesserungen in Angriff genommen wurden. Jüngstes Ziel sei etwa, Mitarbeiter bei der Pflege von Familienangehörigen zu unterstützen, erklärt Hüfken. Insgesamt tragen in Deutschland aktuell rund 1 000 Arbeitgeber das Zertifikat zum Audit Beruf und Familie, das auch die führenden deutschen Wirtschaftsverbände empfehlen. DRV Speyer, Presse

12.06.2012


Mit Kind zur Reha - die Mittelrhein-Klinik Bad Salzig macht es möglich

In Rheinland-Pfalz gibt es das nur in der Mittelrhein-Klinik Bad Salzig:

Mütter oder Väter können zu ihrer eigenen stationären Rehabilitation ihre Kinder mitbringen. Denn die Klinik bietet eine begleitende pädagogische Betreuung und ein erlebnispädagogisches Programm für Kinder im Alter von 6 Monaten bis 13 Jahren. "Viele Mütter oder Väter können so überhaupt erst eine medizinische Reha durchführen. Weil sie keine Betreuungsmöglichkeiten für ihr Kind haben, wäre das sonst gar nicht möglich," sagte Dr. Anja Lüdemann, Fachärztin für Allgemeinmedizin in der Mittelrhein-Klinik Bad Salzig. "Hinzu kommt, dass ein angenehmes und ausgeglichenes Eltern-Kind-Verhältnis den langfristigen Erfolg der Rehabilitation positiv beeinflusst." In diesem Jahr haben bereits 69 Kinder ihre Mutter oder ihren Vater zur Reha in der Mittelrhein-Klinik begleitet. Während Mutter oder Vater ihre medizinische Rehabilitation durchführen, werden ihre Kinder umfassend und individuell pädagogisch betreut. Kleinere Kinder bleiben durchgehend in der klinikeigenen Kinderbetreuung, Schulkinder besuchen ganztägig die örtliche Grundschule oder die Gesamtschule.

Erlebnispädagogische Aktionen der Klinik mit viel Bewegung und Erlebnissen in der Natur, runden das Angebot ab. In kindgerechten Betreuungsräumen sorgen Fachkräfte für die Kinder, in kinderfreundlich eingerichteten Appartements können Mutter oder Vater sich außerhalb ihrer Therapiezeiten um ihre Kinder kümmern. Für die Eltern hat die Klinik besondere Angebote, um die Beziehung zu ihrem Kind zu stärken: Eine pädagogische Beratungsgruppe ist eingerichtet und es gibt Infos und Tipps zur Bewegung mit Kindern, gesunder Ernährung und Zahnpflege für Kinder. Zusätzlich können Kinder und Eltern auch gemeinsame Therapie- und Freizeitangebote wahrnehmen: Dazu gehören schwimmen lernen, turnen und basteln. Sie können es sich aber auch beim Kuscheln und Entspannen in angenehmer und ruhiger Umgebung zusammen gut gehen lassen.

Die Mittelrhein-Klinik Bad Salzig ist eine Rehabilitationseinrichtung der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz. Sie behandelt psychosomatische, psychoonkologische und onkologische Erkrankungen.

Weitere Auskünfte gibt es bei der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz in Speyer und bei den Servicestellen für Rehabilitation - persönlich oder über das kostenfreie Servicetelefon unter 0800 100048 016 und im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-rlp.de. Gerne vereinbaren die Berater auch feste Termine. DRV Speyer, Presse

11.06.2012


Mehr Rente ab Juli

Zum 1. Juli steigen die gesetzlichen Renten um 2,18 Prozent. Maßgebend ist die Entwicklung der Bruttolöhne im Zusammenspiel mit dämpfenden Faktoren, die die finanzielle Nachhaltigkeit der Rente sicherstellen sollen.

Über den neuen Zahlbetrag informiert die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz in bürgerfreundlicher Sprache ihre Rentner in diesen Tagen individuell. Dazu gibt es auch Antworten auf häufig gestellte Fragen. Daneben gelten ab Juli weitere Änderungen.

So erhöhen sich die Freibeträge für die Einkommensanrechnung bei Renten wegen Todes. Witwen und Witwer können künftig im Monat bis 741,05 Euro (bisher 725,21 Euro) und Waisen bis 494,03 Euro (bisher 483,47 Euro) netto dazuverdienen, ohne dass sich dieses Einkommen auf die Rente auswirkt.

Bei Versichertenrenten gelten die bisherigen Hinzuverdienstgrenzen weiter, nur bei Teilrenten wegen Erwerbsminderung und Altersrenten vor der individuellen Regelaltersgrenze in den neuen Bundesländern erhöhen sich die bisherigen Freibeträge geringfügig. Wer seine individuelle Regelaltersgrenze erreicht hat, kann nach wie vor unbegrenzt hinzuverdienen. Auch die bisherigen Pfändungsfreigrenzen gelten unverändert weiter - pfändbare Beträge dürfen bei Rentnern erst ab einem monatlichen Nettoeinkommen von 1 030 Euro einbehalten werden.

Weitere Auskünfte gibt es bei der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz in Speyer und bei den Auskunfts- und Beratungsstellen - persönlich oder über das kostenfreie Servicetelefon unter 0800 100048 016 und im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-rlp.de . Gerne vereinbaren die Berater auch feste Termine. DRV Speyer, Presse

06.06.2012


Tipps für Schüler und Studenten: Ferienjobs sind sozialabgabenfrei

Wer in den Ferien sein Taschengeld mit einem Job aufbessern will, zahlt daraus meist keine Beiträge zur Renten-, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung - der Ferienjobber kann seinen ganzen Verdienst behalten. Dabei muss es sich aber um einen "echten" Ferienjob handeln, bei dem die Beschäftigung kurzfristig, also von Beginn an auf maximal 50 Arbeitstage oder zwei Monate im Jahr begrenzt ist. Dann zahlen weder Ferienjobber noch Arbeitgeber hierfür Sozialabgaben - egal, was verdient wird. Wer länger als zwei Monate arbeitet, dabei aber nur bis zu 400 Euro monatlich verdient, wird zum "Minijobber". Der Arbeitgeber meldet ihn bei der Minijob-Zentrale und zahlt für ihn eine Pauschale von derzeit 30 Prozent des Entgelts. Davon gehen 15 Prozent an die Rentenversicherung. Der Minijobber selbst muss keine Sozialversicherungsbeiträge zahlen. Er kann aber die Rentenbeiträge, die der Chef für ihn zahlt, aus eigener Tasche auf den vollen Beitragssatz von derzeit 19,6 Prozent aufstocken.

Sein Vorteil dabei: Mit 18,40 Euro Monatseinsatz bei einem 400-Euro-Job sichert er sich den vollen Schutz der Rentenversicherung. Damit erhöht er seine spätere Rente oder kann früher in Rente gehen. Bei Krankheit oder Unfall kann er auch Reha-Leistungen oder eine Erwerbsminderungsrente erhalten und er kann sich die staatliche Förderung für die Riester-Rente sichern.

Weitere Auskünfte gibt es bei der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz in Speyer, Eichendorffstraße 4 - 6 - persönlich oder über das kostenfreie Servicetelefon unter 0800 100048 016 und im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-rlp.de . Gerne vereinbaren die Berater auch feste Termine. DRV Speyer, Presse

10.05.2012


Rentenblicker erklärt Jugendlichen die Altersvorsorge

Wie Alterssicherung funktioniert und was die gesetzliche Rentenversicherung schon in jungen Jahren leisten kann, zeigt www.rentenblicker.de , das Jugendportal der Deutschen Rentenversicherung. Nach einem Relaunch ist das Portal jetzt noch stärker auf Jugendliche von 16 bis 25 Jahren zugeschnitten. Schüler im Ferienjob, Auszubildende, junge Eltern, Studenten oder Jugendliche im Freiwilligendienst finden hier lebensnahe Informationen zur Rentenversicherung. Außerdem gibt der Rentenblicker neutrale und von Geschäftsinteressen unabhängige Tipps zum Aufbau einer zusätzlichen Altersvorsorge. Die Informationen im Rentenblicker orientieren sich an den Lebenslagen junger Menschen. Dazu gibt es in dem werbefreien Portal interaktive Angebote und Nachrichten. Der Stil ist klar und für Jugendliche verständlich. Das Portal ist auch für Menschen mit Behinderungen barrierefrei zugänglich. Auf Wunsch kommen Fachleute der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz an die Schulen im ganzen Land, um Lehrerinnen und Lehrer im Unterricht bei Fragen zur Altersvorsorge zu unterstützen. Seit dem Start der Jugendkampagne erlebten rund 2 000 Schüler in Rheinland-Pfalz in insgesamt 100 Doppelstunden das Fach "Rente". Zudem gibt es kostenloses Unterrichtsmaterial für Schulen; weitere Hinweise hierzu unter www.rentenblicker.de . Das Anfordern der Materialien sowie des Rentenblicker-Schulservice ist kostenlos auch möglich per E-Mail an rentenblicker@drv-rlp.de oder per Fax an 06232 17-122214. DRV Speyer, Presse

25.04.2012


Wichtig für die Rente: Jahresmeldung prüfen

Spätestens Ende April sollten alle Arbeitnehmer von ihrem Chef die Jahresmeldung für 2011 erhalten haben.

Darin bescheinigt der Arbeitgeber, wie lange der Arbeitnehmer im Vorjahr beschäftigt war und was er verdient hat. Diese Angaben sind wichtig, weil später daraus die Rente berechnet wird. Die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz rät daher, alle Angaben genau zu prüfen und die Jahresmeldung gut aufzubewahren. Wichtig sind besonders Name, Geburtsdatum, Anschrift, Versicherungsnummer, Dauer der Beschäftigung und Bruttoverdienst. Wer Fehler entdeckt, sollte sich umgehend an seinen Arbeitgeber wenden und die Jahresmeldung berichtigen lassen. Denn falsche Angaben können hier bares Geld kosten und darüber hinaus auch das zügige Berechnen der späteren Rente erschweren.

Weitere Auskünfte gibt es bei der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz in Speyer, Eichendorffstraße 4 - 6 - persönlich oder über das kostenfreie Servicetelefon unter 0800 100048 016 und im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-rlp.de . Gerne vereinbaren die Berater auch feste Termine. DRV Speyer, Presse

20.04.2012


Herzinfarktvorsorge bei der Speyerer Rentenversicherung

Auf Herz und Nieren prüfen: Bis Mittwoch können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz (DRV), in Zusammenarbeit mit dem Diakonissenkrankenhaus, zu einer Herzinfarktvorsorge in der Eichendorffstraße gehen.

Nicht nur sportliche Aktivitäten bieten Speyerer Betriebe des Netzwerkes "Betriebliche Gesundheitsförderung" ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an. Mit "Netzwerk mit Herz" gehen sie einen Schritt weiter. Herzinfarktvorsorge: EKG, messen des Blutzuckers, Cholesterinwerte bestimmen und das Gespräch mit einem Facharzt gehören zum Check. Das Angebot der mobilen Herzinfarktvorsorge stellte das Diakonissenkrankenhaus allen beteiligten Betrieben des Netzwerkes zur Verfügung. Rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Speyerer Rentenversicherers haben sich bis heute schon untersuchen lassen. DRV-Geschäftsführer Hartmut Hüfken begrüßte diese Aktion des Netzwerkes Betriebliche Gesundheitsvorsorge: "Gesund am Arbeitsplatz heißt auch, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für das Thema Vorsorge zu sensibilisieren. Es freut mich, dass gerade dieses Angebot unseres wichtigsten Partners, des Diakonissenkrankenhauses, in unserem Hause großen Anklang findet." DRVSpeyer, Presse

17.04.2012


Rentenversicherung hilft Rentnern bei der Steuererklärung

Für viele Rentner ist der 31. Mai ein wichtiger Termin. Denn bis zu diesem Zeitpunkt müssen auch sie ihre Steuererklärung für das Jahr 2011 beim Finanzamt abgegeben haben.

Die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz unterstützt ihre Rentner dabei und bescheinigt auf Wunsch die Höhe der Rente. Das Finanzamt benötigt für die Einkommensteuerklärung die Anlage R (Renten und andere Leistungen). Darin wird die Bruttorente des Jahres 2011 eingetragen. Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung können im Steuerformular unter Sonderausgaben angegeben werden. Die Rentenversicherung bescheinigt diese Angaben und erleichtert so das Ausfüllen. Ein Anruf unter der kostenlosen Service-Nummer 0800 100048 016 genügt und die Bescheinigung wird per Post zugesandt. Sie kann auch per Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-rlp.de ("Beratung > Versicherungsunterlagen anfordern") bestellt werden. Viele Rentner müssen übrigens auch weiterhin keine Steuern zahlen. Hat die Rente beispielweise im Jahr 2011 begonnen, fallen erst Steuern an, wenn die Bruttorente höher ist als rund 15 700 Euro jährlich (bei Verheirateten rund 31 400 Euro jährlich) oder wenn zusätzlich zur Rente noch andere Einkünfte erzielt werden.

Die Broschüre "Versicherte und Rentner: Informationen zum Steuerrecht" erklärt das Thema kurz und verständlich. Sie ist kostenlos und kann angefordert werden bei der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz, Öffentlichkeitsarbeit, 67340 Speyer (Telefon 06232 17-2034, Fax 06232 17-2844, E-Mail presse@drv-rlp.de). Unter www.deutsche-rentenversicherung-rlp.de kann die Broschüre auch heruntergeladen werden. Weitere Auskünfte gibt es bei der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz in Speyer, Eichendorffstraße 4 - 6. Auskünfte zu konkreten steuerlichen Fragen können und dürfen nur die Finanzämter, Lohnsteuerhilfevereine oder Steuerberater geben. DRV Speyer, Presse

16.04.2012


Gäste aus Südostasien besuchen Speyerer Rentenversicherung

In internationalen Begegnungen voneinander lernen: Zu Gast bei der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz (DRV) war heute eine Delegation aus Südostasien. 14 Besucher aus Indonesien, den Philippinen, Vietnam und Kambodscha informierten sich vor Ort über die Arbeit des rheinland-pfälzischen Rentenversicherers. Es sind Fachleute, die auf Einladung der Bundesregierung in Deutschland ein einjähriges Trainingsprogramm absolvieren, um sich gezielt auf Führungsaufgaben in der Kranken- und Rentenversicherung ihrer Heimatländer vorbereiten. DRV-Geschäftsführer Hartmut Hüfken hieß sie in der Eichendorffstraße willkommen: "Ich freue mich, dass ihre Wahl gerade auf uns gefallen ist. Wir verstehen uns als modernes Dienstleistungsunternehmen, das von internationalen Kontakten mit Menschen aus aufstrebenden Staaten sehr profitieren kann."

Indonesien, die Philippinen, Vietnam und Kambodscha stehen vor der großen Herausforderung, breiten Kreisen ihrer Bevölkerung eine soziale Absicherung zu geben, um so auch die Lebensbedingungen insgesamt zu verbessern. International viel beachtete Schritte zum Umbau seiner Sozialsysteme hat Deutschland in den vergangenen zehn Jahren unternommen. Dazu zählt auch die Rente mit 67 als Reaktion auf den absehbaren demografischen Wandel.

Beim abschließenden Rundgang durch das Haus konnten die Gäste aus Fernost den Speyerer DRV-Mitarbeitern über die Schulter schauen. Besonders interessierten sie sich für den Bürgerservice in der Auskunfts- und Beratungsstelle. Und der lebt bekanntlich von persönlichen Begegnungen. Mit "Magandang araw po" und "Guten Tag" begrüßten sich DRV-Beratungsstellenleiterin Sabine Wagner und ihre Kollegin Rowenna Banzali von einer Beratungsstelle auf den Philippinen. DRV Speyer, Presse

12.04.2012


Minijobs: Aufstocken der Rentenbeiträge lohnt sich jetzt noch mehr

Seit Januar lohnt es sich für Minijobber noch mehr, den vom Arbeitgebergezahlten Pauschalbeitrag zur Rentenversicherung aufzustocken. Nachdem der Beitragssatz zur gesetzlichen Rentenversicherung von 19,9 auf 19,6 Prozent gesunken ist, müssen sie dafür jetzt nur noch 4,6 Prozent statt bisher 4,9 Prozent ihres Verdienstes aufwenden. Bei einem Verdienst von zum Beispiel 400 Euro sind das nur 18,40 Euro Eigenbeitrag im Monat. Mit dem vollen Rentenbeitrag sichern sie sich für wenig Geld das volle Leistungspaket der Rentenversicherung: Sie erhöhen damit ihre spätere Rente oder können früher in Rente gehen, bei Krankheit oder Unfall können sie auch Reha-Leistungen oder eine Erwerbsminderungsrente erhalten und sie können sich die staatliche Förderung für die Riester-Rente sichern. Minijobs sind regelmäßige Beschäftigungen, deren Verdienst im Monat bei höchstens 400 Euro liegt. Weil der Arbeitgeber für den Minijobber einen Pauschalbeitrag zur Rentenversicherung in Höhe von 15 Prozent zahlen muss, werden damit aber auch anteilige Rentenansprüche erworben. Diesen Beitrag kann der Minijobber entweder von Beginn an oder auch jederzeit später während einer laufenden Beschäftigung auf den vollen Rentenbeitrag aufstocken. Der Arbeitgeber muss übrigens gleich zu Beginn einer Beschäftigung den Arbeitnehmer über diese Möglichkeiten informieren. Für Minijobs in privaten Haushalten gelten Sonderregeln. Minijobber sollten sich daher auf jeden Fall genau informieren. DRV Speyer, Presse

12.04.2012


Wichtig für Schüler in Rheinland-Pfalz: Waisenrente endet mit der Schulzeit

Abiturienten in Rheinland-Pfalz, die die Mainzer Studienstufe besuchen und bereits jetzt im März ihr Abitur machen, erhalten eine Waisenrente nur noch bis Ende März. Wenn bereits volljährige Waisen eine Waisenrente beziehen, weil sie noch zur Schule gehen, endet diese nämlich am Ende des Monats, in dem der letzte Schultag war. Auch für Schüler, die an einer anderen allgemein- oder berufsbildenden Schule ihre Schulausbildung zum Beispiel mit einer Prüfung im Mai abschließen, gilt: Die Waisenrente endet dann mit der Schulzeit Ende Mai. Nur wer nach der Schulausbildung innerhalb von 4 Monaten eine weitere Ausbildung, ein freiwilliges soziales oder ökologisches Jahr oder den Bundesfreiwilligendienst anschließt, erhält seine Waisenrente auch in den Monaten dazwischen, allerdings maximal für 4 Monate. In allen anderen Fällen wird die Waisenrente erst wieder mit Beginn der neuen Ausbildung gezahlt. Beim Kindergeld können übrigens andere Regeln gelten. Weitere Auskünfte gibt es bei der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz in Speyer, Eichendorffstraße 4 - 6 - persönlich oder über das kostenfreie Servicetelefon unter 0800 100048 016 und im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-rlp.de . Gerne vereinbaren die Berater auch feste Termine.

13.03.2012


Rente und Hinzuverdienst: Das hat sich geändert

Auch beim Hinzuverdienst gelten seit Jahresbeginn die Altersgrenzen für die Rente mit 67. Somit dürfen alle, die 1947 geboren sind, erst ab der Regelaltersgrenze von 65 Jahren und einem Monat unbegrenzt zur Rente hinzuverdienen. Bisher war das schon mit 65 Jahren möglich. Wichtig: Selbst wer mit 65 Jahren abschlagsfrei in Rente gehen kann, darf grundsätzlich erst einen Monat später unbegrenzt dazuverdienen. Vorher bleibt die Hinzuverdienstgrenze bei 400 Euro im Monat: Wer in voller Höhe eine Rente wegen Alters, wegen Erwerbsunfähigkeit oder voller Erwerbsminderung bezieht, darf weiter monatlich 400 Euro dazuverdienen, ohne dass sich die Rente mindert.

Wer eine Teilrente bekommt, darf seit Jahresbeginn rund 2,7 Prozent mehr als bisher dazuverdienen. Dies gilt für Renten wegen Erwerbsminderung und für Altersrenten vor der individuellen Regelaltersgrenze. Bei Hinterbliebenenrenten sind ebenfalls Einkommensgrenzen zu beachten; hier gelten die bisherigen Freibeträge weiter. Tipp: Eine persönliche Beratung hilft bei der richtigen Wahl des Hinzuverdienstes.

Weitere Auskünfte gibt es bei der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz in Speyer, Eichendorffstraße 4 - 6 - persönlich oder über das kostenfreie Servicetelefon unter 0800 100048 016 und im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-rlp.de . Gerne vereinbaren die Berater auch feste Termine.

07.02.2012


Neue Broschüre mit allen Ansprechpartnern erschienen: Wer hilft wo?

Unabhängig und kompetent berät die Deutsche Rentenversicherung rund um die gesetzliche Rente in weit über 100 Orten in ganz Rheinland-Pfalz. Denn in vielen Lebenslagen ist gerade diese persönliche Beratung besonders wichtig.

Dank des dichten Beratungsnetzes finden Interessierte, die Informationen rund um die Themen Rehabilitation, Rente und Altersvorsorge benötigen, sicher eine Anlaufstelle in der Nähe. In der jetzt neu erschienenen Broschüre ?Auskunft und Beratung ? Wer sind meine Ansprechpartner?? sind alle Beratungsstellen und Kontaktdaten kompakt zusammengefasst. Die Broschüre informiert beispielsweise, wo sich die nächste Auskunfts- und Beratungsstelle befindet, wann die Berater der Rentenversicherung zum nächsten Sprechtag in der Stadt- oder Gemeindeverwaltung sind oder welcher Versichertenälteste in der Nähe wohnt. Wer Fragen zur Rehabilitation hat, findet die Ansprechpartner in den Reha-Servicestellen und der Reha-Fachberatung. Die Fachleute der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz beraten übrigens nicht nur zu Rehabilitation und Rente.

Auch in Fragen der betrieblichen oder privaten Altersvorsorge und den staatlichen Fördermöglichkeiten geben sie neutrale Hilfestellung. Bei welchem Träger der Deutschen Rentenversicherung der Ratsuchende versichert ist, spielt für die Beratung keine Rolle.

Die Broschüre ist kostenlos und kann angefordert werden: Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz, Öffentlichkeitsarbeit, 67340 Speyer, Telefon: 06232 17-2034, Fax: 06232 17-2844, E-Mail: presse@drv-rlp.de.

03.02.2012


Trotz Rente mit 67: Keine Abschläge bei 45 Jahren Versicherungszeit

Trotz der Rente mit 67 können Versicherte mit besonders vielen Berufsjahren weiterhin ohne Abschläge mit 65 Jahren in Rente gehen.

Speziell für sie gibt es seit Januar die neue Altersrente für besonders langjährig Versicherte. Diese neue Altersrente soll Versicherte begünstigen, die über eine lange Zeit Beiträge zur Rentenversicherung gezahlt und damit die Leistungen der Rentenversicherung mitgetragen haben. Die Altersrente für besonders langjährig Versicherte kann erhalten, wer mindestens 65 Jahre alt ist und 45 Jahre in der gesetzlichen Rentenversicherung hat. Wichtig: Für die 45 Jahre zählen nicht nur Pflichtbeiträge, sondern auch Wehr- und Zivildienstzeiten, Zeiten mit Krankengeldbezug oder aus Mini-Jobs. Und - das ist vor allem für Frauen positiv - Zeiten der Kindererziehung oder der Pflege werden ebenfalls mitgerechnet. So können auch Frauen, die wegen Kindererziehung oder der Pflege von Angehörigen längere Lücken in ihrem Erwerbsleben haben, von dieser Regelung profitieren. Nicht berücksichtigt werden Arbeitslosigkeitszeiten. Versicherte, die erst nach dem 65. Lebensjahr die 45 Jahre voll haben, können die Rente dann erst ab diesem späteren Zeitpunkt ohne Abschläge erhalten. Wer weiterhin nebenbei arbeiten will, muss außerdem eine Besonderheit beachten. Beim Hinzuverdienst gelten nämlich die Altersgrenzen für die Rente mit 67. Somit dürfen alle, die 1947 geboren sind, erst mit 65 Jahren und einem Monat unbegrenzt zur Rente hinzuverdienen. Vorher liegt die Hinzuverdienstgrenze bei 400 Euro im Monat.

11.01.2012


Zum 1. Januar kommt der Einstieg in die Rente mit 67.

Alle, die ab 1947 geboren sind, müssen sich dann auf höhere Altersgrenzen einstellen.
Daneben gibt es weitere Änderungen im neuen Jahr:

Altersrenten

Bis 2030 steigt die Regelaltersgrenze in langen Schritten von 65 auf 67 Jahre. Als erste betrifft es Versicherte des Jahrgangs 1947. Sie erhalten ihre abschlagsfreie Regelaltersrente nicht mehr mit 65 Jahren, sondern einen Monat später. Parallel dazu verschiebt sich die abschlagsfreie Altersgrenze für schwerbehinderte Menschen auf 63 Jahre und einen Monat. Langjährig Versicherte können weiterhin mit 63 Jahren in Rente gehen, müssen aber höhere Abschläge als bisher in Kauf nehmen. Von der Rente mit 67 ausgenommen sind alle, die 45 Jahre Pflichtbeiträge haben. Sie können die Altersrente weiterhin bereits mit 65 Jahren ohne Abschläge beziehen. Die Altersrente für Frauen sowie die Altersrente wegen Arbeitslosigkeit und nach Altersteilzeitarbeit stehen nur noch Menschen offen, die vor dem 1. Januar 1952 geboren sind.

Renten wegen Erwerbsminderung

Auch bei der Rente wegen Erwerbsminderung steigt die Altersgrenze für einen abschlagsfreien Bezug. Beginnt die Rente im Jahr 2012, liegt die Grenze bei 63 Jahren und einem Monat.

Witwen- und Witwerrenten

Die große Witwen- oder Witwerrente kann statt mit 45 Jahren erst einen Monat später gezahlt werden, wenn der Partner in 2012 verstirbt. Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz, Speyer, Pressestelle

27.12.2011


Zum 1. Januar kommt der Einstieg in die Rente mit 67.

Alle, die ab 1947 geboren sind, müssen sich dann auf höhere Altersgrenzen einstellen.

Daneben gibt es weitere Änderungen im neuen Jahr: Altersrenten Bis 2030 steigt die Regelaltersgrenze in langen Schritten von 65 auf 67 Jahre. Als erste betrifft es Versicherte des Jahrgangs 1947. Sie erhalten ihre abschlagsfreie Regelaltersrente nicht mehr mit 65 Jahren, sondern einen Monat später. Parallel dazu verschiebt sich die abschlagsfreie Altersgrenze für schwerbehinderte Menschen auf 63 Jahre und einen Monat. Langjährig Versicherte können weiterhin mit 63 Jahren in Rente gehen, müssen aber höhere Abschläge als bisher in Kauf nehmen.

Von der Rente mit 67 ausgenommen sind alle, die 45 Jahre Pflichtbeiträge haben. Sie können die Altersrente weiterhin bereits mit 65 Jahren ohne Abschläge beziehen. Die Altersrente für Frauen sowie die Altersrente wegen Arbeitslosigkeit und nach Altersteilzeitarbeit stehen nur noch Menschen offen, die vor dem 1. Januar 1952 geboren sind. Renten wegen Erwerbsminderung Auch bei der Rente wegen Erwerbsminderung steigt die Altersgrenze für einen abschlagsfreien Bezug. Beginnt die Rente im Jahr 2012, liegt die Grenze bei 63 Jahren und einem Monat. Witwen- und Witwerrenten Die große Witwen- oder Witwerrente kann statt mit 45 Jahren erst einen Monat später gezahlt werden, wenn der Partner in 2012 verstirbt. Hinzuverdienst Wer in voller Höhe eine Rente wegen Alters, wegen Erwerbsunfähigkeit oder voller Erwerbsminderung bezieht, darf weiter monatlich 400 Euro dazuverdienen, ohne dass die Rente gemindert wird. Bei Teilrenten wegen Erwerbsminderung oder wegen Alters gelten individuelle Grenzen. Das Mindestalter, ab dem unbegrenzt hinzuverdient werden kann, steigt durch die Rente mit 67 für alle, die 1947 geboren sind, auf 65 Jahre und einen Monat. Auch wer mit 65 Jahren abschlagsfrei in Rente gehen kann, darf erst einen Monat später unbegrenzt dazuverdienen. Bei Hinterbliebenenrenten sind ebenfalls Einkommensgrenzen zu beachten; die bisherigen Freibeträge gelten hier weiter. Beitragssatz und Beitragsbemessungsgrenze Der Beitragssatz sinkt von bisher 19,9 auf 19,6 Prozent.

Die Beitragsbemessungsgrenze steigt auf monatlich 5 600 Euro (bisher 5 500 Euro) oder jährlich 67 200 Euro (bisher 66 000 Euro). Auch wer mehr verdient, zahlt nur bis zu dieser Grenze Beiträge zur Rentenversicherung. Freiwillige Versicherung Für freiwillig Versicherte sinkt der Mindestbeitrag geringfügig auf 78,40 Euro (bisher: 79,60 Euro) im Monat, der Höchstbeitrag steigt auf 1 097,60 Euro (bisher: 1 094,50 Euro) an. Und bis zum 2. April 2012 kann man noch freiwillige Beiträge für das Jahr 2011 zahlen, hier pro Monat mindestens 79,60 Euro, höchstens 1 094,50 Euro. Selbstständige Für versicherungspflichtige Selbstständige gilt ein neuer Regelbeitrag von monatlich 514,50 Euro (bisher 508,45 Euro). Riester-Rente Alle Riester-Sparer müssen ab dem kommenden Jahr einen Eigenbeitrag von mindestens 60 Euro jährlich auf ihren Vertrag einzahlen, um die volle Zulage erhalten zu können. Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz, Speyer, Pressestelle

27.12.2011


Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz zum "Riestern"

Unabhängig von der aktuellen Medienberichterstattung zur Rendite verschiedener privater Altersvorsorgeprodukte, gibt die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz folgende Hinweise:

Wer "riestert", kann bis zum 31. Dezember die staatlichen Zulagen für seine zusätzliche Altersvorsorge noch zwei Jahre zurück beantragen. Nach diesem Stichtag geht der Anspruch auf die rückwirkende Zulage verloren.

Die Zulagen fließen nicht automatisch in den Altersvorsorgevertrag, sondern nur, wenn sie beantragt sind. Die Zulage ist entweder Jahr für Jahr beim Anbieter der Riester-Rente zu beantragen oder man stellt gleich einen Dauerzulagen-Antrag. Aber auch dann sollte man mitteilen, wenn sich etwas ändert. Denn Änderungen beim Einkommen, beim Kindergeld oder etwa eintretende Arbeitslosigkeit können sich erheblich auswirken.

Auch für alle, die bislang noch nicht "riestern", ist der 31. Dezember ein wichtiges Datum. Wer bis Jahresende noch beginnt, kann sich seine Riester-Rente schon ab 60 Jahren auszahlen lassen - bei Verträgen, die ab 2012 unterschrieben werden, geht dies frühestens ab 62 Jahren. Außerdem kann man die Zulagen und Steuerersparnisse für das ganze Jahr 2011 bekommen. Vorausgesetzt, man hat bis dahin den Eigenbetrag eingezahlt. Das sind vier Prozent des Vorjahresbruttoeinkommens - abzüglich der staatlichen Zulagen. Je höher die Zulagen, desto weniger muss der Sparer selbst einzahlen.

Vom Staat gibt es - auch rückwirkend für 2009 - jährlich 154 Euro als Grundzulage für jeden "Riesterer". Pro Kind kommen noch mal 185 Euro oder, wenn es ab 2008 geboren ist, sogar 300 Euro dazu. Und für junge Neu-Riesterer bis 25 Jahre gibt es einen einmaligen Sonderbonus von 200 Euro. DRV-Presse

14.12.2011