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Mit der Bitte um Veröffentlichung

Gerne kommen wir dieser Bitte nach. Das in Speyer sehr aktive und lebendige Vereinsleben verdient eine eigene Seite.

Hier veröffentlichen wir die uns mitgeteilten Termine und Berichte ihres Vereins.

Der SPEYER-KURIER versteht sich als MIT-MACH-ZEITUNG und stellt hierfür diese "Vereinsplattform" gerne zur Verfügung. 

Eine Bitte haben wir noch. Bitte senden Sie uns, wenn möglich, ihre Texte in der Schriftart "Arial, Schriftgröße 10" und ihre Fotos im Format "JPG" in der Größe 640x480. Herzlichen Dank.

„ unter-einem-Dach e.V.“ spendet an Initiative „Mahlzeit“

Jahreshauptversammlung des Vereins  „ unter-einem-Dach e.V.“ am  24.März 2017

Speyer- „Im nächsten Jahr können wir auf 10 Jahre aktiven Einsatz für gemeinschaftliches Wohnen in Speyer  blicken“ ,so das Vorstandsmitglied Rainer Gschwind bei seinem Rechenschaftsbericht an die Jaheshauptversammlung des Vereins  unter-einem-Dach im Freitag im Nebenzimmer des Gaststätte „Waldeslust“. Auch wenn die Gründungsmitglieder des Vereins einen kürzeren Zeitrahmen für  ein gemeinschaftlichen Wohnprojektes in Speyer angedacht hätten, so habe das  bisherige Nichtzustandekommen  weder zu anhaltender  Resignation  noch Aufgabe der Idee geführt.

Über alle Höhen und Tiefen hinweg waren die Mitglieder für die Idee gemeinschaftliches Wohnen aktiv. So haben wir schon bei der ersten Präsentation  der Pläne für das Gelände am Haus Pannonia beim „runden Tisch Wohnen“ im Stadtsaal deutlich gemacht, dass das Gelände nicht geeignet sei für ein gemeinschaftliches Wohnprojekt. Wenn nun heute über eine Gestaltung des ehemaligen Sportplatz auf dem Normandgelände nachgedacht wird, so bieten sich hier  Chancen für Schritte in die richtige Richtung. Ein neues Herangehen  bei der Planung und Gestaltung für das neue Wohnquartier , so wie es Herr Dr. Jung bei seiner Antragsbegründung  im Stadtrat eingefordert hat , ist wichtig. Einbeziehung von Erfahrungen anderer Städte -insbesondere Karlsruhe- , Einbindung zukünftiger BewohnerInnen und professionelle Moderation  in einem solchen Prozess können wir uns auch als Verein einbringen.

Im weiteren Rückblick auf die Vereinsaktivtäten stelle Gschwind fest: „ Wir waren und sind eine engagierte und aktive Gruppe  und angesichts unserer Finanzausstattung gut aufgestellt“. Bei den anschließenden  Neuwahlen zum Vorstand wurden Inge Schott , Uschi Mayer-Rentschler und Rainer Gschwind als Vorstandsmitglieder einstimmig  wiedergewählt. Ute Germann und Pia Kurz wurden als Kassenprüferinnen benannt.

Beschlossen wurde von der Mitgliederversammlung  der Initiative „Mahlzeit“ in Speyer eine Spende in Höhe von 150 Euro zukommen zu lassen .So sollen zukünftig im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten  Initiativen und Organisationen, die sich den sozialen gesellschaftlichen Nöten in Speyer annehmen unterstützt werden. Rainer Gschwind, Presse

28.03.2017


Verein Feuerbachhaus sucht "helfende Hände"

Museums-Aufsicht: An den Wochenenden wird das Museum Feuerbachhaus von ehrenamtlichen Aufsichten betreut. 
Dieser Dienst ist ca. 1 x im Monat für zwei Stunden (Samstag oder Sonntag von 11.00 bis 13.00 Uhr).

Ausstellungs-Helfer: Sie helfen dem anwesenden Künstler bei der Vorbereitung und dem Auf-/Abbau von Kunstausstellungen und am Eröffnungsabend. Mit unserem Galerie-Schienen-System sind die Bilder leicht auf- und abzuhängen.

Mehr Infos unter www.feuerbachhaus.de.

Interessierte können auch gerne zum nächsten Helfertreffen am Donnerstag, 23. März, 18.30 Uhr ins Feuerbachhaus kommen.

Verein Feuerbachhaus Speyer e.V., Presse

17.03.2017


„Petri Heil“: Munter wie der Fisch im Wasser

Speyer - Munter wie ein Fisch im Wasser – so ließe sich griffig der aktuelle Allgemeinzustand des Sportfischervereins „Petri Heil“ Speyer beschreiben. Bei der Jahreshauptversammlung am Freitag ( 03.03.2017) im Vereinsheim belegten dies jedenfalls die Berichte von Vorstandschaft und Fachwarten eindrucksvoll.

Vorsitzender Bert Löffler listete vor 48 Zuhörern ein erfolgreich bewältigtes „volles Programm“ auf: Durchweg gute Resonanz bei den Angelterminen, starke Beteiligung an den Reinigungsaktionen rund um die Angelreviere und ebenso guter Zuspruch bei den geselligen Terminen wie Altstadtfest, Bratwurstfeste, Muttertagsaktion, Jahresausflug (der nächste geht an den Mittelrhein) und dem erfolgreich wiederbelebten Kappenabend. Am 27. März wird der Verein die Jahreshauptversammlung des Stadtsportverbandes ausrichten.

Neue Möbel im Innen- und Außenbereich, die angelaufene Außensanierung des mittlerweile zehn Jahre alten Vereinsheimes belasteten die Finanzen im ver-gangenen  Jahr  nicht unerheblich. Kassierer Jürgen Brecht sprach in seinem Bericht, dass trotz hoher Gesamtausgaben,  aber dank eines großen ehrenamtlichen Einsatzes der Mitglieder, doch noch ein Plus in der Kasse erwirtschaftet werden konnte.

Einigen bedauerlichen Todesfällen in der Mitgliederschaft stehen 21 Neuaufnahmen gegenüber, gab Schriftführer Reinhard Weiß bekannt. Darunter einige junge Leute, die sich mittlerweile am Vereinsleben, als Helfer und auch in der Vorstandschaft betätigten. Aktueller Mitgliederstand: 237. Sportwart Wolfgang Eichberger sprach von gut besuchten Vereinsangelterminen, wies aber darauf hin, dass die Fangquoten weiterhin rückläufig seien. Hier hakte später Ehrenvorsitzender Gustav Pade ein und bezog sich auf eine Versammlung der Berufsfischer, wo deutlich geworden wäre, dass es 2016 seit zehn Jahren die stärkste Ausbeute bei Zander und Barsch gegeben habe. Angesichts des erfreulicherweise wieder sehr sauberen und klar gewordenen  Rheinwassers müssten die Angler deshalb ihr System umstellen: „Am helllichten Tag geht nicht’s mehr!“. Über die gute Situation der „Petri-Heiler“  zeigte er sich stolz und dankbar zugleich. „Ohne euch hätten wir das alles nicht erreicht!“, sagte Pade an die Adresse der Vereinsmitglieder.

Ehrungen

Für 10-jährige Mitgliedschaft: Karl Breitenberger, Boguslaw Cichoszewski, Wolfgang Fischer, Joachim Haase, Rainer Hüttig, Volker Müssig, Jens Pfeil, Thilo Renck und Michael Schürmann.

Für 25 Jahre: Daniel Brecht, Rudi Kellner.

Sportfischervereins „Petri Heil“ Speyer, mig

06.03.2017


Bäckersänger Hauptversammlung - Neue Sänger erwünscht

Speyer. Unter der bewährten Führung der bisherigen Vorstandschaft mit Hermann Wilhelm als erstem Vorsitzenden gehen die Speyerer Bäckersänger ins neue Geschäftsjahr. Angesichts des steigenden Altersdurchschnitts sei es nicht leicht, den Verein am Leben zu halten, kündigte  Wilhelm den  26 Sängerinnen und Sängern bei der Generalversammlung im Clublokal in der Stuhlbrudergasse (neben Bäckerei Höchemer) eine Mitgliederwerbung an. Bedauerlicherweise sei die Integration eins Flüchtlingsehepaares aus Syrien nach einigen Wochen an zu großen Sprachproblemen gescheitert. Eine Blutauffrischung für seine Bäckersänger wünscht sich vor allem auch Chorleiter Alfred Strehl, der allen Chormitgliedern für ihren Einsatz dankte und zu bedenken gab, dass man in Zukunft genau abwägen müsse, welche Auftrittswünsche erfüllt werden könnten. Einer der Höhepunkte im zurückliegenden Vereinsjahr war die gesangliche Gestaltung des Sonntagsgottesdienstes in der Wieskirche in Bayern.

Landesinnungsmeister und Ehrenmitglied Willi Renner dankte der seit über hundert Jahren bestehenden Chorgemeinschaft für das enorme Engagement und ermutigte die Bäckersänger „weiterhin werbend für das Bäckerhandwerk unterwegs“ zu sein. Neben Vorsitzendem Hermann Wilhelm wiedergewählt wurden als Stellvertreter und Schatzmeister Manfred Kästel, als Schriftführerin Sabine Schmitt, als Notenwart Gottfried Bachert, als Beisitzer Thomas Höchemer und Ludwig Nagel sowie die Revisoren Bernhard Burkard und Franz Schindler. schi

06.03.2017


Lions Club Speyer Palatina - 13.000 € an Spenden für drei gemeinnützige Organisationen

v.l.: Holger Beisel, Präsident LC Speyer Palatina, Stefan Wagner und Markus Jaeckle von der Mahlzeit, Timo Renner, Vizepräsident LC Speyer Palatina, Matthias Folz, Kinder & und Jugendtheater, Gerlinde Görgen vom Judosportverein sowie Michael Weber als Schatzmeister für den Hilfsverein des Clubs.

Speyer - Am 3.3.2017, fand die Übergabe der Spendenerlöse aus der Schokoladenschutzengelaktion 2016 sowie der Silvesterparty 2016 in der Stadthalle Speyer.

Der aktuelle Präsident Holger Beisel überreichte die Spendenerlöse aus den obigen Aktionen. Um es für alle Beteiligten und auch Vertreter des Lions Club Speyer Palatina etwas einfacher zu machen, war die Übergabe auf eine gemeinsame Veranstaltung in den Räumen der Agentur Aviva Beisel terminiert worden.

5000 € Spendenerlös erhielten Markus Jäckle und Stefan Wagner von der Initiative „Mahlzeit“  der Gedächtniskirchengemeinde. Weitere 5000 € wurden an den Judosportverein Speyer, hier vertreten durch Gerlinde Görgen, für seinen Bereich Inklusion & Integration übergeben.  Diese Summen konnten mit dem Verkauf von 2000 Tafeln hochwertiger Schokolade in der Vorweihnachtszeit erzielt werden. Wie in den Jahren zuvor waren die Herstellungskosten abgedeckt durch diverse Sponsoren.

3000 € Spendenerlös durfte Matthias Folz vom Kinder – und Jugendtheater Speyer entgegennehmen.  Die Silvesterparty 2016 in der Stadthalle ermöglichte diese Spendensumme.

Seit der offiziellen Gründungsfeier im Februar 2012 hat der gemischte Lions Club Speyer Palatina nun schon insgesamt ca. 50.000 € an Spendengeldern erwirtschaftet, die entsprechend den Zwecken der Satzung ihres Hilfsvereines verwendet wurden. Die Clubmitglieder sind stolz auf das bisher Erreichte Ihres ehrenamtlichen Engagements welches aufgrund der überschaubaren Mitgliederanzahl immer einen enormen Einsatz aller Mitglieder fordert.  Der Club hat somit nicht nur das Ziel durch seine Spenden soziale Projekte zu fördern, sondern ist sehr bestrebt interessierte Neumitglieder zu gewinnen.

Mittlerweile ist der Club im fünften Jahr seines Bestehens und die nächsten Termine stehen an. Ende April wird mit verschiedenen Lions Clubs in Speyer eine Feier anlässlich des hundertjährigen Bestehens der Organisation Lions ausgerichtet. Nach einem Aussetzen in 2016 bewirtschaftet der Club erneut am Vatertag, den 25.5.2017, die Kiesbuckelhütte. Und am 25.6.2017 wird es die offizielle Amtsübergabe an den neuen Präsidenten Timo Renner geben.

Und das aktuell Wichtigste zum Schluss! Ab sofort können wieder Förderanträge für die Schokoladenschutzengelaktion 2017 gestellt werden. Förderrichtlinien und – antrag stehen auf der Webseite www.lc-speyer-palatina.de zur Verfügung. Bis Mitte April sind die Anträge einzureichen, da im Mai die Entscheidung für die diesjährige Förderung fällt.

LC Speyer Palatina

06.03.2017


Speyerer Königreich e. V. stellt Motto 2017/2018 vor

Die Fasnachtsgesellschaft Speyerer Königreich e. V. stellt ihre Kampagne 2017/2018 unter das Motto

"300 Johr Dreifaldischkeit - die schänschd Barock-Kärsch weit un breit!"

1717 - Dreifaltigkeitskirche in Speyer - 2017

Speyer - Damit würdigt das Speyerer Königreich ein herausragendes Kleinod der Speyerer Stadtgeschichte. Dieses Motto wird zusammen mit einem Bild der jubilierenden Kirche auch den ersten Jahresorden der Fasnachtsgesellschaft  zieren. Der Orden wird am Elften im Elften erstmals präsentiert. Der jüngste Speyerer Karnevalverein sieht sich in der Tradition der Speyerer Königreiche vom Mittelalter über Barock bis in die Neuzeit und stellt mit seinen Aktivitäten möglichst Bezüge zu längst vergangenen Epochen her. Baubeginn der Dreifaltigkeitskirche - im Auftrag des Rates der Freien Reichsstadt Speyer - war im April 1701, eingeweiht wurde das barocke Gotteshaus am Reformationstag 1717. Die Kapelle "Unsere Liebe Frau" (Traukapelle) beherbergt das repräsentative Grabdenkmal für Wilhelm Heinrich Pohlmann, den ersten Pfarrer an Dreifaltigkeit.

Fasnachtsgesellschaft Speyerer Königreich e. V.

05.03.2017


Neues Präsidium für Round Table 63 Speyer

Speyer - Am 23. Januar wurde das neue Präsidium für den Speyerer Round Table gewählt. Der scheidende Präsident Dr. Mathis Münchbach übergab am 01. März die Amtsmedaille an seinen Nachfolger Tobias Herbig.

Münchbach bedankte sich bei allen anwesenden Tablern für die Unterstützung während seines Amtsjahres, für das ihm entgegengebrachte Vertrauen sowie bei seiner Frau für deren Support.

Bei der Veranstaltung wurde zudem Sebastian Fischer als neuer Vizepräsident eingeführt.

Dem neuen Präsidium gehören auch Sekretär Michael Kunze, Schatzmeister Daniel Lutz, International Relations Officer Christian Köffler und Public Relations Officer Timothy Starratt an.

Round Table 63 Speyer

03.03.2017


Drei ausverkaufte Rheinfunken-Prunksitzungen vom Feinsten mit Show, Tanz und Musik

Über zwei Wochenenden begeisterte der CV Rheinfunken mit dem Prinzenpaar Nina I. und Tobias I. im voll besetzten Ägidienhaus die anwesenden Närrinnen und Narren mit einem wunderbar unterhaltsamen und kurzweiligen Programm 

Speyer- Präsident Helmut Kauf und Sitzungspräsident Ralf Schuy steuerten das Narrenschiff mit viel Witz durch drei Abende. Als „Schulmädel“ durfte die jüngste aktive Fasnachterin Angelina Kauf in die Bütt und wurde mit viel Applaus belohnt. Amelie Brack und Nele Al-reda vom TSV zündeten die erste Rakete mit ihrem Showtanz „Indianer und Cowboy“. 

Traditionsgemäß und im neuen Outfit nahm der Till (Andrea Pfadt) die große und kleine Politik auf die Schipp. „Rosinenpickerei darf es nicht geben, den der Brexit darf kein Vorbild sein“. „Die zwää Pälzer“ (Ralf Schuy und Helmut Kauf) kamen so richtig in Fahrt mit ihrem neuen Lied „wir tanzen nicht nur tagelang, wochenlang, sondern ein ganzes Jahr“ und heizten der Narrenschaar so richtig ein.

In der schon tollen Atmosphäre begeisterten die TSV-Springmäuse mit einer bezauberten Tanzdarbietung. Trainiert werden sie von Kirsten Venus. 

Ein absolutes Highlight des Abends war Shakespeares Drama „Romeo und Julia“. Vater und Tochter (Karl-Heinz Wingerter und Tanja Schuy) brachten es in origineller Weise auf die Bühne. Julia: „Die Sehnsucht lässt mir den Atem stocken“. Nicht als Romeo, sondern als Gärtner Franz: „Ich seh gut aus und lieg im Trend, ideal für einen One-Night-Stand“.

Ein weiterer Höhepunkt des Abends führte in die Welt des Untergrunds. Mit diesem genialen Showtanz zu der Musik von Michael Jacksons „Thriller“ ernteten die Mädels vom TSV, die 2016 Rheinland-Pfalz Meister wurden, viel Applaus und eine Rakete.

Herrlich rasant berichtete Bütten-As Karina Kauf über die Vorkommnisse in ihrer Nachbarschaft: „Es kann der Frömmste nicht in Ruhe leben, denn der neugierige Nachbar bekommt alles mit“!

Vor grandiosen Speyerer Sehenswürdigkeiten, wie immer gemalt von Helmut Kauf, führten die Rheinfunkenspritzer ihre Gäste durch die Stadt Speyer. Herrlich aufbrausend stürmte Pfarrer und Rosenkavalier Hubert Ehrmantraut immer wieder auf die Bühne: „So e bledi Frocherei, des kann doch bloß än Geelfießler soi“. Als anschließend noch Ehrenpräsident Günter Höwel sein „Rot sind die Rosen“ sang, schunkelte der ganze Saal mit.

Die Jungs vom Männerballett versetzten das närrische Volk ins nächste Stimmungshoch, als sie zu den Songs von Dirty Dancing in heiße Rhythmen verfielen. Danach rockten sie in Burlesque-Outfits mit einer zweiten Performance die Bühne und verwandelten den Saal in ein Tollhaus. Trainerin Vanessa Pfadt erntete mit ihren Jungs stürmischen Applaus und eine Zugabe.

Von seinen Erlebnissen in der Weihnachtszeit erzählte „Altstadt-Kalle“ Karl-Heinz Wingerter in seiner wunderbaren Art. Ehefrau und Enkel bekamen dabei großartig ihr Fett ab. Lautstark ermahnte er mehrfach seinen Enkel: „Bleib ma vun dem Beemel weg!“

Viele Lacher auf ihrer Seite hatten Ingrid und Helmut Kauf für die Schmeicheleien zum 44-jhrigen Ehejubiläum.

Ein weiteres Highlight war die Playbackshow. Der Saal tobte, als die größten Hits von Boney M., Brunner und Brunner, Ireen Cheer, Roland Kaiser und Pur erklangen. Mit Standing Ovations wurde eine Zugabe verlangt. 

Rüdiger Kiktenko brillierte herrlich als Professor Alkoholgegner in der Bütt. „Auch wenn der Höllensaft mich Überwindung kostet, weg damit!“ und nach mehreren Verkostungen sah er auf den Tannenspitzen drei Jägermeister sitzen. Dieser Auftritt löste ohne Ende Beifallsstürme aus.

Was wäre der CVR ohne Narrenchor? Jahr für Jahr begeistern „Die Speyer Brezle“ mit ihren flotten, mitreißenden und stimmungsvollen Liedern. Das ausgelassene und begeisterte Publikum forderte mit Recht mehrere Zugaben.

Zum krönenden Abschluss folgte noch ein Augenschmaus. Die „Dance-Connections“ vom TV Dudenhofen zauberten das Musical „Aladin“ wunderbar auf die Bühne. 

Auch Martina Vogt sorgte mit tollen Gesangs-Einsätzen, viel guter Laune und Schunkelrunden immer wieder für super Stimmung. 

Dies war wieder eine grandiose Jubel-Fahrt und zum großen Finale bedankten sich das Präsidium und das Prinzenpaar mit allen Akteuren und Helfern des Abends bei einer in Hochstimmung ausgelassenen Narrenschar.  Text: Margitta Schwarz; Bilder: Peter Kaiser

20.02.2017


Kometenkracher, Konfettis, Kostümvielfalt

Carneval Club Speyer 2000 bringt prächtige Prunksitzung auf Stadthallen-Bühne

Speyer- Sechs Stunden Show mit rund 100 Aktiven: Den tosenden Applaus des Publikums hatte sich der Carneval Club Speyer (CCS) 2000 verdient und dafür in den vergangenen Monaten hart gearbeitet. Ein Programm, der Spitzenklasse war gelungen, das von ausgezeichneten Tanzbeiträgen bestimmt wurde. Strahlender Mittelpunkt und Motivationsfigur für alle: Lady Carneval Irene I. von den tanzenden Kometen.

Selbst in Amt und Würden konnte sie ihre Leidenschaft nicht zügeln. Bei ihren „Mädels“, dem Damenballett „Kometenkracher“, tauschte sie ihr Ornat mit lilafarbenem Suleika-Samt. In 1001 Nacht entführten die Frauen, hüllten das Thema in reizende Requisiten, rassige Rhythmen und kesse Kostüme.

Den männlichen Gegenpart bildeten die Herren des „Dreamteam“. „Verliebt, verlobt, verheiratet“ stand plakativ die Inhaltsbeschreibung im Raum. Die praktische Umsetzung war aufregend für die Augen und stimulierend für die Lachmuskeln.

Jugendsorgen? Nicht bei den 2000ern. Die „Konfettis“ gaben im Zeichen ihres Namens als putzige Badewannen-Entchen ein buntes Bild ab, die „Sternschnuppen“ glänzten im Zeichen des chinesischen Drachens mit einem bemerkenswerten Einsatz und die „Flashlights“ waren blitzschnell unter dem Meer unterwegs.

Nicht ohne Stolz trugen die Vertreterinnen des traditionellen Gardetanzes ihre neuen Uniformen in Königsblau. Für vier Juniorinnen war es der erste Auftritt, den sie bravourös meisterten. Die „Feuerfunken“ haben bereits Erfahrung in dem Metier, waren sie doch in den vergangenen Jahren kontinuierlich auf Tuchfühlung mit dem Garderhythmus gewesen.

Die muntere Plauderei kam nicht zu kurz. Dafür sorgten unter anderem Präsident Hartmut Oppinger mit Gattin Steffi als streitsüchtiges Ehepaar. Die Hälfte der „Domstadtbrüder“ – die andere fiel krankheitsbedingt aus - vereinte sich mit der Hälfte des Musiker-Duos „Andi“, um so richtig Stimmung zu machen: Thorsten Vollmer und Dieter Gaschott hatten Publikum und Elferräte im Griff. Bei Tanzmariechen Vivien Agel liegt das Tanzen in den Genen. Eine brillante Darbietung brachte die 13-Jährige zustande. Bravourös meisterte Ex-Lady Lisa Weinmann ihre Premiere aus Solo-Tanz, Possenreißen und Hymne auf ihre Familie „CCS“, was die Zuschauer zu Beifallsstürmen hinriss und den Präsidenten den Hut ziehen ließ.

Bühnenfreunde von außen waren nicht weniger willkommen. Die „Ranzengarde“ tanzte sich mexikanisch-luftig in die Herzen der Narren hinein, Büttenredner Rüdiger Kiktenko vom Carnevalverein Rheinfunken entlockte Gelächter als männersuchende „Schönheit“, Akis Konstantinidis riss als griechischer Italiener mit pfälzischem Slang Possen.

Aus dem Bauch heraus kamen die Gags sowohl bei Andreas Knecht und Rabe „Gregor“ als auch bei Brezelinchen Ulrike Weis und ihrem „Lienchen“ – und das im wahren Wortsinn, denn beide bewiesen Bauchrednerqualitäten im Dialog mit ihren scharfzüngigen „Komplizen“.

Galant eingebaut wurden Ordens- und Auszeichnungsrunden in das geschliffene Programm. Der Große Verdienstorden der Vereinigung Badisch-Pfälzischer Karnevalvereine wurde Stefanie Müller und Hans-Jürgen Langel umgehängt. Harry Schuh bekam die Silberne Ehrennadel. Sarah Schließer, Nina Morgenstern und Christian Stadler erhielten das Goldene Vlies, Alica Mohr, Peter Mohr und Susanne Kühner den CCS-Verdienstorden. Der Überraschungen nicht genug: Oberbürgermeister Hansjörg Eger durfte für seine Verdienste in der und um die Stadt Speyer den Promi-Orden 2017 entgegennehmen. Vize-Präsident erhielt für sein Engagement den Jux-Orden. Text/Fotos: Norbert Kühner

13.02.2017


Prächtige Prunksitzung beim Carneval Club Speyer 2000 - Bilderalbum

Beliebte Rheinfunken-Ordensmatinee

Speyer- Am vergangenen Sonntag,, 11:11 Uhr luden die Rheinfunken zur ihrer Ordensmatinee ins festlich geschmückte Agidienhaus ein. 29 Vereine sind der Einladung gefolgt und haben keinen Weg gescheut, ihre Freunde beim CVR sowie das Prinzenpaar Nina I. und Tobias I. zu besuchen. Elferrat Rüdiger Kiktenko und Vize-Präsident Marc Degner begrüßten die Vereine, die mit ihren Prinzessinnen, Prinzen oder Kinderprinzenpaare anwesend waren.

Den von Präsident Helmut Kauf entworfenen Orden der Kampagne 2016/2017 mit dem Motto:

Weinstadt Speyer „Der Narr trinkt Wein, bei jeder Feier“,

durften folgende Vereine entgegen nehmen:

KG Wasserhinkle Altrip, Meckenheimer Marlachfrösche, KG Narrhalla Ketsch, KG Schossnarren Lambsheim, Erster KV Limburgerhof, Obbarer Dambnuddle, KG Dudenhofen, Heidelberger Schlossnarren, Carneval Club Mondglozer, Kollergrotten Brühl, KG Schlotte Schifferstadt, Rhoischnooke Germersheim, KG Royal Frankenthal-Studernheim, TV Kaiserfunken Speyer, KGP Polizei Heidelberg, C. C. Blau Weiss Hockenheim, CCS Speyer 2000, KV 1840 e. V. Neustadt, Hessemer Kiesbolle, SKG Speyer, Fasnachtsgesellschaft Speyerer Königreich e. V., Mannheim Traditionscorps, Musbacher Ausles, KV Insulana, Stadtgarde Ludwigshafen, KV Böhler Hängsching, Tunesia Neuhofen, Igglemer Bessen, KV Deidesheim.

Eingerahmt wurde das kurzweilige Ordensfest immer wieder mit Schunkelrunden von Hofmusikantin Martina Vogt und den Gastgeschenk-Auftritten vom CCS. Gekonnt wirbelte das Tanzmariechen über die Bühne und die 12 Sternschnuppen begeisterten mit ihrem originellen Drachentanz und süßen Outfits das Publikum.

Die CVR-Punksitzungen finden am 10., 11. und 18. Februar 2017 jeweils um 19:11 Uhr im Ägidienhaus statt. Restkarten können nur noch für den Freitag, 10.02.2017 erworben werden. 

Kartenreservierungen nimmt Vize-Präsident Karl-Heinz Wingerter entgegen unter Tel.: 06232-6010801 oder Email: wingerter.kh@kabelmail.de.

Text: Margitta Schwarz; Bilder: Peter Kaiser

23.01.2017


Weihnachtsbaumaktion 2016 (sehr) erfolgreich beendet

Gruppenbild (v.l.n.r. Martina Antrett, Stefan Kempl, Elke Moser, Christa Kiefer (DIE RHEINPFALZ), Cindy Henkel, Nadine Rehberger) Gruppenbild (v.l.n.r. Martina Antrett, Stefan Kempl, Elke Moser, Christa Kiefer (DIE RHEINPFALZ), Cindy Henkel, Nadine Rehberger)

Speyer- Pünktlich zum Feiertag "Heilige drei Könige" trafen sich die Vertreter der an der Weihnachtsbaumaktion 2016 teilnehmenden Märkte im Tierheim Speyer um die Aktion offiziell im Rahmen eines Pressetermins abzuschließen.

"Auch dieses Jahr kamen wieder zahlreiche Sachspenden zusammen" berichten Cindy Henkel und Nadine Rehberger vom Fressnapf Speyer. "Bei den Kunden kam die Aktion sehr gut an und viele nutzten gerne die Möglichkeit einen Beitrag zu leisten", weis Gruppenleiterin Elke Moser vom Dehner Speyer zu berichten.

Spendenübergabe Autohaus Kempl (li. Martina Antrett, re. Stefan Kempl)Martina Antrett, 1. Vorsitzende im Tierschutzverein Speyer u. U. e. V., schätzt den Gesamtbetrag der Spenden auf ca. 5.000,- Euro. Sie möchte sich hiermit bei allen Spendern und bei den Speyerer Filialen von Futterhaus, Fressnapf und Dehner für die wiederholte Teilnahme an der Aktion recht herzlich bedanken. Einen besonderen Dank widmet sie Gertrud Sohn, Traudel Schmitt-Hensel, Lothar Hensel und Mario Aarts, welche von Seiten des Vereins die Aktion aufgebaut und betreut haben.

Einen weiteren Grund zur Freude bescherten Yvonne und Stefan Kempl vom Autohaus Kempl in Speyer. Im Dezember 2016 verzichteten sie auf Weihnachtsgeschenke für ihre Kunden und spendeten dafür 1.000,- Euro an das Tierheim Speyer. "Wir freuen uns sehr heute diesen Scheck überreichen zu dürfen um somit das Tierheim mit seinen Tieren unterstützen zu können." so Yvonne und Stefan Kempl, welche selbst leidenschaftliche Tierliebhaber sind. Martina Antrett fügt an, dass das Autohaus Kempl seit mittlerweile 4 Jahren das Tierheim Speyer regelmäßig unterstützt.

"Alles in allem war es wieder ein voller Erfolg zugunsten unserer Schützlinge", weis Martina Antrett zu berichten, und sie möchte sich hiermit ganz herzlich bei allen Beteiligten, Spendern und Helfern bedanken.

Text und Foto: Tierheim Speyer

11.01.2017


Ehrenabend und Inthronisation beim Carnevalverein Rheinfunken

Kampagneneröffnung 2016/17

Speyer- Die Rheinfunken eröffneten die Kampagne mit einem festlichen Abend im vollbesetzten Saal des TSV-Heims. Angelina Kauf begrüßte als Harlekin die Gäste, bevor das 14. Prinzenpaar tränenreich verabschiedet wurde.

„Beispielhaft und hervorragend“, schwärmte Vize-Präsident Karl-Heinz Wingerter, vertraten Kirsten I. und Michael II. die Interessen des Vereins. Er dankte für die wunderschöne Zeit und lobte ihren unermüdlichen Einsatz, der einen Platz in der karnevalistischen Championsleague verdient hat. Nicht nur der Verein hat die scheidenden Tollitäten ins Herz geschlossen, sondern auch die fast 87-jährige Queen Usch I. aus Gönnheim. Sie und eine Abordnung des Vereins kamen als Überraschungsgäste und nahmen als Bereicherung an der Verabschiedung teil.

Danach folgte der feierliche Einzug des Präsidiums mit dem neuen Prinzenpaar Nina I. und Tobias I.. Vor deren Antrittsrede wurden sie durch Sitzungspräsident Ralf Schuy und Elferrat Rüdiger Kiktenko vorgestellt. Die erste Amtshandlung der neuen Hoheiten an diesem kurzweiligen Abend war die Verleihung der Kampagnen-Orden an alle Offiziellen und Helfer des Vereins.

Sitzungspräsident Ralf Schuy bedankte sich beim 1. Vorsitzenden des TSV, Herrn Wolfgang Behm, für die Gastfreundschaft im TSV-Heim. Als besondere Auszeichnung erhielt er den 14. Ehrenkrug des CVR.

Viel Spaß hatten die Anwesenden bei einem abwechslungsreichen Unterhaltungsprogramm:

Die 4 Nachteulen vom TSV starteten mit einer flotten Tanzdarbietung; als Zugabe musste auch Sitzungspräsident Ralf Schuy sein akrobatisches Können zeigen. Meister Eckhard Krieg verzauberte und belustige das Publikum mit seinen Zauberkünsten, in denen u.a. Vize-Präsident Marc Degner mit der brennenden Maske Mut bewies. So richtig in Fahrt kam das Spira-Duett alias Helmut Kauf und Ralf Schuy, als sie mit ihrem Lied: „wir tanzen nicht nur tagelang, wochenlang, sondern ein ganzes Jahr“, die Narrenschaar begeisterten. Ingrid Kauf „die Schöne“ bewarb sich als Weinkönigin auf eine Anzeige in der Zeitung, natürlich mit Bild. Nun folgte ein Hochgenuss für alle „Boney M. -Fans“. Mit den besten Hits und knappen Out-Fits waren die 3 Jungs (Andreas Schmitt, Niko Wingerter und Thorsten Henkel) wieder ein Knaller. Professor Rüdiger Kiktenko brillierte diesmal als Alkoholgegner in der Bütt und genehmigte maximal eine Flasche Wein für den ganzen Saal.

Am Ende brachte nochmals der Narrenchor mit neuen Songs und alten Hits viel Stimmung in den Saal. Zum Schluss waren sich alle Gäste einig, dies war wieder ein stimmungsvoller Abend zum Start in die 5. Jahreszeit beim CVR.

Wer einmal Gast bei den beliebten Prunksitzungen sein möchte, kann Karten für den 10., 11. und 18. Februar 2017 erwerben. Die Karten-Reservierungen gegen Vorkasse (13,00 EUR pro Person) nehmen Monika und Karl-Heinz Wingerter, Telefon: 06232-6010801, entgegen.

Text: Margitta Schwarz; Foto: Peter Kaiser

29.11.2016


Carnevalverein Rheinfunken eröffnet Kampagne - Bilderalbum

   

Nina I. und Tobias I. sind das 15. Speyerer Prinzenpaar der Rheinfunken

Speyer- Das Ehepaar Nina und Tobias Ebert regiert die 5. Jahreszeit bei den Rheinfunken.

Obwohl beide keine Mitglieder des Vereins sind, freuen sie sich sehr, das Zepter für die kommende närrische Zeit zu schwingen. Die zukünftigen Hoheiten haben nicht lange überlegt, als die Anfrage von Präsident Helmut kam und sagten spontan zu.

Nina erfüllte sich damit einen lang gehegten Traum.

Die ruhige 24-jährige Nina, geborene Bummel, ist ein „Speyerer Mädel“ und wuchs im Neuland in der Nachbarschaft von den Präsidiumsmitgliedern Silvia und Herbert Zürker auf. Der unternehmenslustige Tobias ist 29 Jahre und kommt aus Buchen im Odenwald. Das seit Sommer 2016 in Hockenheim wohnende Paar arbeitet in Speyer - sie im Servicebereich eines Hotels, er als Kellner im Domhof.

Vor fünf Jahren haben sich die Hoheiten durch einen guten Freund von Tobias in einer Disco in Ludwigshafen kennen und lieben gelernt. Dann verloren sie sich erstmal aus den Augen, da der quirlige Tobias beruflich (= Servicebetreuung beim Formel Eins-Team Mercedes-Benz mit Michael Schumacher) und privat auf Weltreise ging. Erst im Januar 2015 gab es ein Wiedersehen im Café Triumphales und bereits im Oktober 2015 standen sie vor dem Traualtar.

In ihrer Freizeit geht das gesellige Paar gerne auf Partys und mit Freunden aus.

Nina I. und Tobias I. freuen sich sehr auf die kommende närrische Zeit mit vielen tollen Erlebnissen und neuen Bekanntschaften.

Text: Margitta Schwarz; Bild: Peter Kaiser

11.11.2016


3 -2- 1! Speyerer Schutzengel Verkauf startet

Speyer- Drei verschiedene Engelmotive zieren die diesjährigen leckeren Schokoladensorten. Zwei gemeinnützige Organisationen aus Speyer werden vom dem Lions Club Speyer Palatina aus dem Verkaufserlös unterstützt.

Die Engelmotive wurden, wie in den Jahren zuvor, von den Grundschülern in Speyer gemalt und von einer Jury des LC Speyer Palatina aus ca. 1000 Bildern ausgewählt.

Folgende Siegermotive finden sich auf den Banderolen von den verschiedenen Schokoladensorten wieder:

Das Engelmotiv von Maya aus der Klasse 2a der Grundschule im Vogelgesang schmückt die rosa Banderole der Sorte „Edelbitter Sao Tome“.

Sebastian aus der Klasse 3a der Zeppelinschule findet sein Motiv auf der Banderole der sehr verkaufsstarken Sorte „Gebrannte Mandel“ wieder.

Die beige Banderole der neuen Sorte „Kokos-Mandel“ zeigt den Engel von Viktoria, die die 4d der Zeppelinschule besucht.

Weitere 17 ausgewählte Engelmotive aus unterschiedlichen Klassen und Schulen bilden mit den Siegermotiven den Hintergrund des Verkaufsplakates, welches auf die Verkaufsaktion hinweist.

Die Sieger und Ihre Klassen erhalten 250 € für die Klassenkasse und wurden die Tage von Mitgliedern des Clubs besucht, informiert und ausgezeichnet.

Der offizielle Verkaufsstart ist traditionell beim St. Martins Umzug am 11.11.2016 in Speyer. Viele weitere Verkaufstermine folgen, sie sind nachzulesen über die clubeigene Facebook Seite oder im Pressebereich der Clubwebseite. Zu erwähnen sind hier u.a. der Stand auf dem Weihnachtsmarkt  am ersten Dezemberwochenende auf dem Berliner Platz und die Verkaufsaktion in der Postgalerie am 10.12.2016. Alle Verkaufsstellen sind auf der Clubwebseite und auf der Facebook Seite aufgeführt. 

Die einzelne Tafel kostet 5 €.  Der Erlös aus dem Verkauf der Schutzengelschokoladen kann wieder komplett, dank zahlreicher Unterstützter, in diesem Jahr an zwei Organisationen weitergereicht werden:

Freuen dürfen sich die  „MahlZeit“ und der Judosportverein Speyer. Die MahlZeit, unter dem Träger der protestantischen Gesamtkirche Speyer, versorgt Bedürftige mit einer warmen Mahlzeit während der Judosportverein Speyer den Inklusionsgedanken über verschiedene Aktivitäten lebt. Beide Organisationen wurden im Mai 2016 von den Clubmitgliedern aus einer Vielzahl von Förderanträgen ausgewählt.

Der aktuelle Präsident des Clubs, Holger Beisel, sowie alle Clubmitglieder hoffen, dass die hochwertige Schokolade vielen Schokoladenmäuler schmeckt und der Erlös dieser Charityaktion das Ergebnis der letzten Jahre erreicht.  Text und Foto: Lions Club Speyer Palatina

09.11.2016


Spende Leergutbonaktion zum Welttierschutztag 2016

v.l.: Fritz Dorwarth (2. Vorsitzender), Martina Antrett (1. Vorsitzende), Sonja Bock (Inhaberin REWE Schwegenheim) v.l.: Fritz Dorwarth (2. Vorsitzender), Martina Antrett (1. Vorsitzende), Sonja Bock (Inhaberin REWE Schwegenheim)

Passend zum Welttierschutztag am 04. Oktober durften sich die Tiere des Tierheims Speyer über eine tolle Spende freuen.

Speyer- Im August und September diesen Jahres hatten die Kunden des REWE-Marktes in Schwegenheim die Möglichkeit ihren Leergutbon, anstatt an der Kasse einzulösen, diesen in eine extra bereitgestellte Box zu werfen und somit den Betrag an das Tierheim zu spenden.

Am vergangenen Dienstag besuchte  die Inhaberin des REWE-Marktes Schwegenheim, Frau Sonja Bock, das Tierheim in Speyer und überbrachte den stolzen Betrag von 2.000,- Euro! Martina Antrett (1. Vorsitzende), Fritz Dorwarth (2. Vorsitzender) und Andrea Brand-Bernet (Schatzmeisterin) nahmen den Betrag dankend entgegen. 1.500,- Euro kamen alleine durch die „Leergutbonaktion“ zusammen und 500,- Euro stellte der Markt zusätzlich nochmal bereit.

„Eine sehr tolle Aktion mit einem sehr tollen Ergebnis“, resümieren die Vereinsvertreter.

Die Idee dazu hatten die Inhaberin, Frau Sonja Bock, und die Angestellte, Frau Jasmin Loeb. „Das war eine relativ spontane Idee, die von unseren Kunden sehr gut angenommen wurde. Wir freuen uns sehr, dass dabei ein stattlicher Betrag zusammengekommen ist, mit welchem wir das Tierheim und somit die Tiere unterstützen können.“ so Sonja Bock.

Alle an dieser Aktion beteiligten möchten sich hiermit auch bei den Kunden des REWE-Marktes Schwegenheim für ihre tolle Spendenbereitschaft recht herzlich bedanken. Text und Foto: Tierheim Speyer

07.10.2016


Tierheime helfen. Helft Tierheimen!

Tierheime stehen im Fokus des Welttierschutztages 2016

Speyer- Zum diesjährigen Welttierschutztag am 4. Oktober beteiligt sich der Tierschutzverein Speyer und Umgebung e. V. am Leitmotto des Deutschen Tierschutzbundes „Tierheime helfen. Helft Tierheimen!“. Die Tierschützer machen dabei auf die wichtige Arbeit der Vereine aufmerksam und fordern eine kostendeckende Erstattung der Fundtierkosten durch die Kommunen.

Tierheime leisten Großartiges und sind ein wichtiger Bestandteil unserer Gesellschaft. Sie geben jedem Tier eine warme und trockene Unterkunft, füttern es und zeigen ihm, was eine liebevolle und aufmerksame Zuwendung ist. Dabei kennen sie keine Sonn- und Feiertage. Kein Tier wird auf der Straße sitzen gelassen. Sie kümmern sich um Fund- und Abgabetiere jeder Art, füttern und kastrieren frei lebende Katzen, nehmen kurzfristig Hunde aus dem illegalen Welpenhandel auf, managen Hochwasser-Katastrophen… Tierheime helfen – und das, obwohl sie vom Staat keine ausreichende, kostendeckende Unterstützung bekommen. Die Kommunen rufen bundesweit durchschnittlich 80 Prozent der Leistungen der Tierheime ab, übernehmen aber nur etwa 20 Prozent der dafür anfallenden Kosten. Die Fundtierbetreuung ist laut dem Fundrecht eine Pflichtaufgabe der Kommunen, welche die Tierheime in deren Auftrag übernehmen. Auch beschlagnahmte oder sichergestellte Tiere werden im Auftrag von Ämtern betreut.

„Lokal gesehen haben wir das Glück, dass ein Großteil der Kommunen in unserem Einzugsgebiet uns wohl gesonnen sind. Wir pflegen aktuell sehr gute Kontakte und Kooperationen mit der Stadt Speyer, sowie mit einem Großteil derer Umlandgemeinden.“ lobt Thomas Antrett vom Tierschutzverein Speyer und Umgebung e. V. die aktuellen Beziehungen. „Doch trotz der guten Kooperationen ist auch hier das Potenzial noch nicht voll und ganz ausgeschöpft.“ ergänzt er im Hinblick auf weitere anstehende Gespräche mit den Verantwortlichen.

Doch leider gibt es auch Negativbeispiele, weiß Antrett zu berichten: „Leider ist eine Umlandgemeinde nicht kooperativ gesinnt, doch auch hier sind wir in Verhandlungen um einen gemeinsamen Weg zu finden. Uns geht es dabei nicht um irgendwelche Bereicherungen, sondern nur darum, dass wir nahezu kostendeckend arbeiten können.“

Darüber hinaus ist das Tierheim auch nach wie vor auf die Hilfe der Privatpersonen und Firmen in Form von Spenden und ehrenamtlicher Mithilfe angewiesen. „Die Gaben der Privatpersonen und Firmen, sowie die vielen ehrenamtlichen Helfer/innen stellen eine lebenswichtige und nicht wegzudenkende Stütze für jedes Tierheim dar. Auch auf deren Hilfe sind wir immer wieder angewiesen.“, appelliert Antrett an die Bevölkerung.

Bundesweit gesehen sieht die Lage für viele Tierasyle kritisch aus. Viele Tierheime und Auffangstationen haben mit finanziellen Engpässen zu kämpfen, weil sich viele Kommunen ihrer Pflicht entziehen und einige Tierheime und Auffangstationen dadurch an ihre Existenzgrenze geraten, da sie immer mehr Last schultern müssen. Ihre Rücklagen sind nahezu komplett aufgebraucht und Planungssicherheit gibt es daher immer nur für wenige Wochen oder Monate. Es besteht dadurch die Gefahr, dass der Tierschutz an vielen Stellen zusammenbricht, was tiefgreifende und schwerwiegende Folgen für die Tiere und ihr Wohlergehen haben würde. Aber auch den Kommunen würde dies teuer zu stehen kommen, weil für diese die Kosten dann drastisch ansteigen würden. Daher ist dringend ein bundesweites Umdenken und Unterstützung der Tierheime und Auffangstationen vonnöten.

Neben der dringenden Klärung was die Kostenerstattung für Fundtiere und Tierschutzaufgaben betrifft, fordert der Deutsche Tierschutzbund einen Sonderinvestitionstopf von einmalig 50 Millionen Euro für dringende Maßnahmen in den Tierheimen. Jährlich werden 300 Millionen Euro an Hundesteuer von den Kommunen eingenommen und von daher kann auch gefordert werden, dass zumindest 50 Millionen Euro davon wieder reinvestiert werden.

Im Rahmen des Welttierschutztages klärt der Deutsche Tierschutzbund und seine mehr als 740 Mitgliedsvereine über dieses wichtige Thema auf und stellt damit klar, welche wichtige Arbeit die vereinseigenen Tierheime und Auffangstationen für den praktischen Tierschutz vor Ort leisten.

Hintergrund zum Welttierschutztag:

Der 4. Oktober, der Tag des Heiligen Franziskus von Assisi, wird international von Tierschützern als "Welttierschutztag" für Informationsveranstaltungen genutzt.

Franz von Assisi - Begründer des Ordens der Franziskaner und Schutzpatron der Tiere (Anm.d. TisV Speyer: Und Namensgeber des aktuellen Papstes „Franziskus“) - sah das Tier als lebendiges Geschöpf Gottes und als Bruder des Menschen an. Doch wichtiger ist, dass Franz von Assisi den Einheitsgedanken der Schöpfung im Sinne der Gleichheit aller vor Gott und untereinander vorlebte und unermüdlich predigte. Auch den kleinsten Wurm betrachtete er als gottgewollt und daher als schützenswert. Am 4. Oktober 1228, zwei Jahre nach seinem Tode am 3. Oktober 1226, wurde er heilig gesprochen.

Es war der Schriftsteller und Tierfreund Heinrich Zimmermann, der 1924 vor Berliner Tierschützern für die Einführung des Welttierschutztages plädierte. Die erste Veranstaltung fand bereits am 4. Oktober 1925 im Berliner Sportpalast statt. Sein Antrag wurde jedoch trotz großer Zustimmung erst am 8. Mai 1931 auf dem Internationalen Tierschutzkongress in Florenz angenommen. Seither wird der Welttierschutztag international begangen und trägt erheblich zur Verbreitung des Tierschutzgedankens bei. Nach 1945 wurde der Welttierschutztag, mit Zustimmung der ausländischen Gremien, 1950 auch wieder in der Bundesrepublik Deutschland eingeführt. Quelle: http://www.tierschutzbund.de/aktion/kampagnen/aktionstage/welttierschutztag.html

Text: Tierheim Speyer; Foto: Deutscher Tierschutzbund

02.10.2016


Tierheim Speyer und die Sommerferien - Spendenaufruf

Speyer- Aktuell ereilen das Tierheim Speyer immer mehr Anfragen zu der Situation speziell in den Sommerferien. In Absprache mit der 1. Vorsitzenden haben wir entschieden dazu eine Pressemeldung herauszugeben.

Der SWR hat nachstehende Fragen (fett) an das Tierheim Speyer gerichtet, die entsprechend der derzeitigen Situation beantwortet wurden:

Wie viele Tiere sind in ihrem Tierheim untergebracht?

Aktuell sind es 126 Tiere: 6 Hunde, 30 Kleintiere und 90 Katzen (davon 50 Katzenjunge).

Wie viele Tiere wurden bisher in den Sommerferien in ihrem Tierheim abgegeben?

In den Sommerferien 2016 bekamen wir bis jetzt insgesamt 64 Tiere d.h. die 50 Katzenjungen, sowie 10 Kleintiere und 4 Hunde. Das sind ungefähr 20 % der jährlich von uns aufgenommenen Tiere, welche alleine auf diese wenigen Wochen fallen.

Wie werden die Tiere bei Ihnen abgegeben? Geordnet nach Absprache oder einfach vor das Tierheim gestellt?

Ca. 80 % der Tiere kommen als sogenannte Fundtiere zu uns in das Tierheim d.h. sie werden in unserem Einzugsgebiet aufgefunden. Die Wenigsten werden dabei direkt vor dem Tierheim abgestellt. Die restlichen 20 % bringen ihre Tiere direkt bei uns vorbei.

In wie Fern bekommen Sie wegen den vielen abgegebenen Tieren in den Sommerferien oft Platzprobleme in ihrem Tierheim?

Wir stoßen da immer ganz schnell an unsere Aufnahmekapazität, da sehr viele Tiere binnen kürzester Zeit kommen (z. B. die oben erwähnten 50 Katzenjungen) und wir mit dem Weitervermitteln oftmals nicht hinterher kommen, da dies einfach zu schnell geht. In dieser Zeit finden nahezu tagtäglich mehrere(!) Tiere den Weg zu uns ins Tierheim.

Welche Tiere werden in den Sommerferien besonders häufig bei Ihnen abgegeben beziehungsweise zu ihrem Tierheim gebracht?

Am Meisten sind es Katzen, gefolgt von den Kleintieren.

Diese Situation stellt für den Verein eine starke finanzielle Belastung dar, welcher hinter dem Tierheim steckt und sich durch Spenden, Beiträge, usw. finanziert. Gerade zu solchen Zeiten ist der Verein gezwungen Spendenaktionen ins Leben zu rufen um der Kostenexplosion entgegenwirken zu können, da die Tiere auch oftmals krank sind.

Darum jetzt eine Spendenaktion zugunsten der oben genannten 50 Katzenjungen. Alleine durch diese entstehem Mehrkosten von ca. 20.000 € (!).

Spendenkonto:
Volksbank Speyer

IBAN: DE02547900000000117722

BIC: GENODE61SPE
BLZ: 547 900 00
Kto.: 11 77 22

Text und Foto: Tierheim Speyer

16.08.2016


Belohnung für kleine „Domexperten“

Die glücklichen Gewinnerinnen und Gewinner des Dom-Quiz mit Gabriele Fischer, Mitglied im Vorstand des Dombauvereins. Die glücklichen Gewinnerinnen und Gewinner des Dom-Quiz mit Gabriele Fischer, Mitglied im Vorstand des Dombauvereins.

Dombauverein Speyer übergibt Preise an Gewinner des Dom-Quiz vom Tag der jungen Familien

Speyer- Knifflige Fragen zum Speyerer Dom waren beim Quiz am Tag der jungen Familien des Dombauvereins, der am 19. Juni stattfand, zu lösen. Gestern Nachmittag nahmen 13 Gewinnerinnen und Gewinner, die sich bei dem Quiz wacker geschlagen hatten, die Belohnung persönlich entgegen. Gabriele Fischer, Mitglied im Vorstand des Dombauvereins, überreichte ihnen im „Blauen Salon“ der Bischöflichen Finanzkammer in Speyer ihre Preise. Insgesamt wurden 45 Preise mit Gutscheinen und Produkten der Firmen Bertolini, Cafe am Museum, Boedeker, Intersport Scheben, Oelbermann, Osiander sowie des Historischen Museums und des Dombauvereins an die Teilnehmerinnen und Teilnehmern am Dom-Quiz vergeben.

Text: is; Foto: Franz Gabath

29.06.2016


Tag der jungen Familien im Dom war wieder ein Anziehungspunkt

Speyer- Sehr viel Zuspruch und eine positive Resonanz fand wieder der „Tag der jungen Familien“, den der Dombauverein zum fünften Mal im Dom veranstaltete. Familien aus Nah und Fern nutzten das Angebot, den Dom aus für normale Besucher eher ungewöhnlicher Perspektive kennen zu lernen.

Für viele Menschen sei der Kaiserdom ein „altehrwürdiges“ Gebäude. Er habe aber auch gerade Kindern und Jugendlichen sehr viel zu erzählen, wie der Vorsitzende des Dombauvereins, Dr. Gottfried Jung, in seiner Begrüßung betonte.

Gabriele Fischer vom Vorstand des Dombauvereins hatte dazu ein reichhaltiges Programm zusammengestellt: Domkustos Peter Schappert ermöglichte mit einem Besuch der Sakristei einen Blick hinter die Kulissen des Gotteshauses. Domkapitular Karl-Ludwig Hundemer zeigte den Besucherinnen und Besuchern in der Afra-Kapelle eine originalgetreuen Kopie des „Kodex Aureus Spirensis“, eines im Auftrag von Kaiser Heinrich II angefertigten Evangeliars, einer besondere Kostbarkeit.

Domorganist Christoph Keggenhoff erklärte an der Chororgel die Funktionsweise einer Orgel und beantwortete dabei viele Fragen. Steinmetz Tobias Uhrig bot die Gelegenheit, einen Sandstein, wie er auch zum Bau des Domes verwendet wurde, zu bearbeiten. Speziell auf junge Besucher waren Domführungen ausgerichtet, die stündlich angeboten wurden.

Eine besondere Herausforderung stellte das Dom-Quiz mit seinen zahlreichen Fragen rund um den Dom dar. Mitglieder des Dombauvereins waren gern bereit, den jungen Besucherinnen und Besuchern bei der Beantwortung zu helfen. Rund 40 Preise mit Gutscheinen und Produkten der Firmen Bertolini, Cafe am Museum, Boedeker, Intersport Scheben, Oelbermann, Osiander sowie des Historischen Museums werden unter allen Teilnehmern am Dom-Quiz verlost. Die Aushändigung der Preise findet am 28. Juni statt. Die Gewinner werden benachrichtigt.Text und Foto: Dombauverein Speyer, Presse

20.06.2016


Ein Welthaus für Speyer

Speyer- Bei der Mitgliederversammlung des Trägervereins des Weltladens Speyer, der Inititativgruppe Eine Welt gab es dieses Jahr keine Neuwahlen, dafür einen Rückblick auf ein erfolgreiches Jahr 2015. Der Höhepunkt war die Kubanische Nacht im September, bei der Speyerer und Gäste mit Salsa und vielfältigen Informationen rund um das lateinamerikanische Schwellenland im Paradiesgarten feierten. An der Kultournacht beteiligte sich der Weltladen mit einer Skulpturenausstellung und Jazz vor dem Laden. Die politischen Kampagnen wie der Weltladentag und „Make Chocolate Fair“ für eine gerechte Entlohnung der Kakaobauern nahmen einen breiten Raum ein. Die Schulgruppe hieß Gruppen aus Kitas, Schulen, der VHS und Konfirmandengruppen im Weltladen willkommen. Außerdem ging sie erstmalig mit Veranstaltungen in Schulen. Der Bananenparcours und der Schokoladenworkshop für Grundschulen und Kitas waren sehr schnell ausgebucht. Das zeigt, dass der Weltladen sich als Bildungsveranstalter einen guten Namen gemacht hat.

Die Mitglieder richteten einen politischen Stammtisch ein, um Themen wie TTIP zu vertiefen. Der Verein steht auf soliden finanziellen Beinen, es wurden 2015 Zuschüsse für die Bildungsarbeit und die Ausrichtung einer Fachtagung eingeworben. Der Umsatz des Ladens hat sich seit dem Umzug in die Korngasse vor acht Jahren positiv entwickelt. Mit den fairen und Bio-Textilien ist der Weltladen Speyer ein Vorreiter unter den Weltläden in Deutschland. "Mit unserer Kulturetage, unseren Bildungsveranstaltungen und dem Laden haben wir in Speyer mittlerweile ein Welthaus etabliert", meinte die Geschäftsführerin Uschi Erlemann-Schütt abschließend.

Weltladen Speyer

Korngasse 31

67346 Speyer

www.weltladen-speyer.de

Facebook: https://www.facebook.com/Weltladen-Speyer-175248885820631/?fref=ts

Text: Weltladen Speyer, Presse Foto: Stella Hofreiter

16.06.2016


Personelle Veränderungen im Tierheim Speyer

Speyer- Hr. Mario Aarts ist ab sofort neuer Tierheimleiter des Tierheims Speyer. Hr. Aarts hat seine Prüfungen zum Sachkundenachweis nach §11 des Tierschutzgesetzes erfolgreich abgelegt und ist nun somit berechtigt ein Tierheim zu leiten. Auf der Jahreshauptversammlung am vergangenen Freitag haben wir ihn offiziell dazu ernannt.

Der 44-jährige Familienvater begann seine Tätigkeit bei uns im Tierheim im Jahre 2008 zunächst als ehrenamtlicher Helfer. Im August 2008 wurde er dann als Tierpflegehelfer eingestellt. Aufgrund seiner Verdienste um das Tierheim Speyer ernannte die Vorstandschaft ihn im Jahre 2013 zum stellvertretenden Tierheimleiter. Im Oktober 2015 übernahm er, nach dem Weggang von Frau Lienow, das Amt des Tierheimleiters kommissarisch und besuchte gleichzeitig Weiterbildungen, ehe wir ihn nun offiziell als neuen Tierheimleiter präsentieren dürfen.

Fr. Daniela Volz tritt die freie Stelle als Tierpflegerin an. Die Gommersheimerin ist gelernte Tierheilpraktikerin und verstärkt ab sofort unser Team.

Seit Oktober 2015 sind wir offiziell als Einsatzstelle für den Bundesfreiwilligendienst zugelassen und wir sind besonders stolz darauf hiermit ein weiteres Stück soziale Verantwortung übernehmen zu dürfen. Aktuell ist diese Stelle bis Oktober 2016 von Frau Diane Reder besetzt.

Zum Schluss muss ich Ihnen noch mitteilen, dass ich am vergangenen Freitag nicht mehr für das Amt des Schriftführers im Vorstand kandidiert habe. Mir ist dieser Schritt alles andere als leicht gefallen, aber ich habe mir viele Gedanken dazu gemacht und leider kam immer wieder das gleiche Ergebnis dabei heraus. Meine Nachfolge tritt Frau Dorothee Dorwarth an, welche mich in den vergangenen Jahren immer lobenswert vertreten hatte, wenn ich einmal nicht konnte. Leider werde ich auch den Posten des “Pressesprechers” nicht mehr begleiten können, da ich Ihnen keine Auskünfte aus erster Hand mehr geben kann. Wie es mit diesem Posten weitergeht muss noch entschieden werden. Trotzdem werde ich wie gewohnt weiterhin mit Rat und Tat dem Verein und dem Tierheim zur Verfügung stehen, Frau Dorwarth sowie den/die eventuell neue/n Pressesprecher/in bei der Einarbeitung unterstützen und bin zudem weiterhin Mitglied des dreiköpfigen Ausschusses, welcher sich dem Thema “Hundehausneubau” annimmt.

Ich möchte mich für die sehr gute Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren bedanken. Thomas Antrett

03.05.2016


Domwein Edition 2016 vorgestellt

v.l.: Der Vorsitzende des Dombauvereins Dr. Gottfried Jung, Weihbischof Otto Georgens, Weinprinzessin Tanja Huber,  Geschäftsführer Winzergenossenschaft Herxheim am Berg Thomas Vogel, Pfälzische Weinkönigin Julia Kren v.l.: Der Vorsitzende des Dombauvereins Dr. Gottfried Jung, Weihbischof Otto Georgens, Weinprinzessin Tanja Huber, Geschäftsführer Winzergenossenschaft Herxheim am Berg Thomas Vogel, Pfälzische Weinkönigin Julia Kren

Speyer- Die Domwein Edition 2016 ist ist ein 2015er Grauburgunder trocken und ein 2014er St. Laurent Rotwein trocken von der Winzergenossenschaft Herxheim am Berg. Zahlreiche Mitglieder und Gäste des Dombauvereins konnten sich bei einer Präsentation der neuen Edition durch die Pfälzische Weinkönigin Julia Kren und die Pfälzische Weinprinzessin Tanja Huber von der ausgezeichneten Qualität dieser Weine überzeugen.

Der Domwein stellt seit fast zwei Jahrzehnten für den Dombauverein Speyer nicht nur einen sehr erfolgreichen Baustein zur Finanzierung der Restaurierung der Speyerer Kathedrale dar, sondern ist auch ein würdiges Produkt, mit dem für den Kaiserdom geworben wird. Einen Scheck über 10 000 Euro konnte Thomas Vogel, der Geschäftsführer der Winzergenossenschaft Herxheim am Berg, dem Vorsitzenden des Dombauvereins, Dr. Gottfried Jung und dem Schatzmeister Winfried Szkutnik als Erlös aus der Domwein-Edition 2015 überreichen.

„Wein ist Poesie in Flaschen“, zitierte Jung ein geflügeltes Wort und hob die Bedeutung des Weins in der Bibel hervor. Dort werde der Begriff „Wein“ rund zweihundertmal zitiert. Im Alten Testament werde beschrieben, dass schon Noah einen Weinberg pflanzte. Der Wein sei in der Bibel ein Symbol der Lebensfreude und der Nähe Gottes.

Launige Worte fand auch Bürgermeisterin Monika Kabs in ihrem Grußwort. Im 15. Jahrhundert sei der Rat der Stadt Speyer als der emsigsten im ganzen Reich bekannt geworden. Als der Kaiser ihn besuchte, um sich von der Unermüdlichkeit seines Wirkens zu unterrichten, erfuhr er, dass dies dem guten Pfalzwein zugeschrieben wurde. Besonders beeindruckte die Bürgermeisterin aber die Gäste mit dem Bericht über einen syrischen Jungen in Speyer, der nach einem Bild vom Speyerer Dom ein Modell angefertigt habe, ohne den Dom bisher gesehen zu haben.

Abschließend nahmen Dr. Gottfried Jung und seine Stellvertreterin, Dr. Barbara Schmidt-Nechl, die Ehrung von 65 Jubilaren für ihre 10- und 20jährige Mitgliedschaft im Dombauverein vor. Jung betonte, dass es zwar das Hauptanliegen des Dombauvereins sei, Spenden zur Finanzierung der Domrestaurierung zu sammeln, dass der Verein aber auch ein Freundeskreis des Doms sei und das Anliegen habe, die Freude am Dom und die Wertschätzung für den Dom in der Bevölkerung lebendig halten. Die Mitglieder seien die Brücke vom Dom in die Region und ins Bistum hinein.

Musikalisch begleitet wurde die Präsentation der Domwein-Präsentation 2016 mit Gesang und Klavier durch Susanne May-Rohde und Christiane Kreis.

Die beiden Weine werden zum Preis von 7 Euro (Grauburgunder) und 7,50 Euro (St. Laurent) angeboten. Der Dombauverein erhält aus dem Verkauf jeder Flasche 2 Euro. Dieser Betrag fließt in den Erhalt des Kaiser- und Mariendoms zu Speyer.

Die neuen Domweine sind in folgenden Geschäften zu beziehen:
Winzergenossenschaft Herxheim am Berg,Weinstraße 1 67273 Herxheim am Berg
Geschäftsstelle des Dombauvereins, Edith-Stein-Platz 8, Speyer
Neues Dombesucherzentrum am Domplatz, Speyer (bisher Dompavillon) Wasgau-Märkte
Weinkontor Schwarz, Mühlturmstr. 24, Speyer
Palatina Wein & Whisky, Volker Hess, Gilgenstr. 15, Speyer
Käse Baader, Gilgenstr. 10, 67346 Speyer
Speierling Hofladen, Inh. Thomas Deck, Auestr. 17, 67346 Speyer
Restaurant Ratskeller Speyer, Maximilianstr. 12, 67346 Speyer
Getränkehandel Benkert, Ringstr. 47, 67166 Otterstadt
Weinbauamt Neustadt/W., Chemnitzer Str. 3, 67433 Neustadt/W.
Hitmarkt Bad Dürkheim, Eisenberg und Kirchheimbolanden

Text: Dombauverein; Foto: fg

02.05.2016


Dr. Rainer Albert Ehrenvorsitzender der NGS

v.l.:  NGS-Vorsitzender Dr. Wolfgang Dreher, der Dr. Rainer Albert (rechts) die Ernennungsurkunde zum Ehrenvorsitzenden überreicht v.l.: NGS-Vorsitzender Dr. Wolfgang Dreher, der Dr. Rainer Albert (rechts) die Ernennungsurkunde zum Ehrenvorsitzenden überreicht

Speyer- In einer kleinen Feierstunde wurde der im Februar 2016 ausgeschiedene langjährige Vorsitzende der Numismatischen Gesellschaft Speyer, Dr. Rainer Albert, zum Ehrenvorsitzenden der Gesellschaft ernannt. Wie Dr. Wolfgang Dreher, der neue Vorsitzende, erklärte, hat der NGS-Vorstand diese in der Vereinsgeschichte erstmals verliehene Ehrung einstimmig beschlossen. Gewürdigt werden soll damit die 28-jährige Amtszeit von Dr. Albert.

Die Numismatische Gesellschaft Speyer erreichte unter der Führung von Dr. Albert eine Mitgliederzahl von zuletzt 211. Durch vielfältige Aktivitäten ist die Gesellschaft zu einem wichtigen Kulturträger in der Region und auch bundesweit geworden. Rund 100 Ausstellungen zu historischen Münzen und modernen Medaillen hat Dr. Albert organisiert. In Speyer fanden unter seiner Leitung insgesamt sechs Süddeutsche Münzsammlertreffen statt, einmal zusammen mit dem Deutschen Numismatikertag und einmal mit dem Deutschen Münzsammlertreffen. Außerdem initiierte er zahlreiche Medailleneditionen, erweitere die Schriftenreihe der NGS um 27 Bände (z.T. als Autor, z.T. als Herausgeber) und baute die heute mehr als 4000 Bände und zahlreiche Zeitschriften umfassende Fachbibliothek der Gesellschaft auf.

Er war 6 Jahre Präsident der Deutschen Numismatischen Gesellschaft, wofür er schon 2003 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande geehrt wurde, und ist seitdem DNG-Vizepräsident, der Speyerer Gesellschaft wird er auch weiter zur Seite stehen.

Text und Foto: Numismatische Gesellschaft Speyer

18.04.2016


Neue Musikanten willkommen

Speyer- Der Verein Guggemusik Domguggler Speyer e. V. nimmt ab sofort neue Musikanten auf: Vor allem Schlagwerkspieler, Posaunisten und Hornisten, ab 9 Jahren, nach oben gibt es quasi keine Altersgrenze. "Wichtig, die Musiker sind mit Spaß dabei und sehen's als Hobby", sagt Vorsitzender Karsten Ripsam.

Auftritte finden übers ganze Jahr statt, nicht nur im Karneval. Die Probestunden finden montags ab 19 Uhr in der Halle 101, Am neuen Rheinhafen, Speyer , statt. Bemerkenswert: Man muss beim Einstieg keine Noten lesen können. Kontakt: info@domguggler.de  Domguggler, Presse 

11.04.2016


Jutta Gilges weiterhin Vorsitzende

Speyer- Nach einem informativen Jahresrückblick auf die Aktivitäten in 2015 und der Vorlage einer positiven Bilanz im Kassenbericht wurden in der Jahreshauptversammlung des Fördervereins Mehrgenerationenhaus OTW Jutta Gilges erneut zur 1. Vorsitzenden, Olga Romanez wieder zur 2. Vorsitzenden und Jana Schellroth, Leiterin des MGH/OTW, ebenfalls wieder zur Schatzmeisterin gewählt. Dirk Fahrnbach bleibt weitere zwei Jahre Schriftführer. Als Beisitzer gehören Peter Fechter, Jutta Klehr und Hans Peter Stadler dem Vorstand an. Gemeinsam prüfen Uwe Kranz und Anneliese Bachmann die Vereinskasse. Rechtsanwalt Winfried Müller fungierte als Wahlleiter.

Projekte im MGH/OTW Speyer, Weißdornweg 3: Sprachkurse/Deutsch, Café (mittwochs Mittagstisch, 1. Freitag/mtl. Freitagsfrühstück, Änderungen vorbehalten), Flohmärkte, Bürgeranlaufstelle, Sprechzeit Polizei/Vollzugsdienst, PC-Treff, Taschengeldbörse, Café Malta, Rechtsberatung (kostenfrei), Sitztanz, Kindertagespflegebörse, Tagespflegepersonal, Starke Eltern – Starke Kinder, finanziell fit, hip hop & modern dance for kids, Mädchentreff, Speyerer Federkiele, Singgruppe Mit e. V., Folkloregruppe Klub Mladost e. V., Türkischer Kulturverein Speyer e. V./Folkloregruppe Jugendliche, Nachhilfeangebot Bahai-Jugend. Förderverein Mehrgenerationenhaus OTW, Presse 

07.04.2016


Schokohase statt echtem Hase und kein Ei aus Quälerei

Zum bevorstehenden Osterfest bittet der Tierschutzverein Speyer um Veröffentlichung:

Liebe Leserinnen und Leser,

der Osterhase, der die bunten Eier bringt, ist mittlerweile zum Symbol für die Osterzeit geworden und trägt leider auch zum erhöhten Leid der Tiere bei. Doch Sie als Verbraucher können trotzdem einen wichtigen Beitrag zum Tierschutz leisten, ohne dabei auf das leckere Ei oder einen Hasen zu verzichten!

Oftmals werden in dieser Zeit unüberlegt echte Hasen verschenkt, wobei dann erst im Nachhinein klar wird, dass die Aufnahme eines Tieres im Haushalt mit Aufgaben und Pflichten verbunden sind und so passiert es dann nicht selten, dass die Tiere ausgesetzt werden oder den Weg in das Tierheim finden. Bitte beachten Sie, dass das Tierheim Speyer aus diesem Grund vor und über die Osterfeiertage keine Hasen bzw. Kaninchen vermittelt. Greifen Sie doch lieber zu einem Schokohase statt echtem Hase!

Sie kennen die Bilder aus dem Fernsehen von Undercoverreportern, bei denen massenhaft Hühner unter schrecklichen Bedingungen in Käfigen auf wenigen Zentimetern dahinvegetierend zu sehen sind. Doch leider findet der Griff zu den in der Regel etwas kostengünstigeren Eiern aus eben dieser Haltung immer noch zu oft statt.

Bitte setzen sie als Verbraucherinnen und Verbraucher mit ihrem Ostereinkauf ein bewusstes Zeichen für den Tierschutz.

Zeigen Sie, dass Ihnen das Wohlergehen der Tiere in der Landwirtschaft etwas bedeutet.

Entscheiden Sie sich für Eier aus artgerechter Haltung und nicht für tierquälerische Käfigeier.

Seit dem 01.01.2004 wird es den Verbrauchern ermöglicht, durch die Kennzeichnungspflicht für Eier, schon an der Verpackung erkennen zu können, aus welcher Haltungsform die Eier stammen! Bitte nehmen Sie sich bei Ihren Einkäufen die Zeit und prüfen Sie die Deklarationen. Kaufen Sie keine Eier mit der Kennziffer 3 (Kein Ei mit 3!). Diese stammen von Legehennen, die in Käfigbatterien unter unsäglichen Bedingungen gehalten werden.

Nutzen Sie Ihr Kaufverhalten als Beitrag zum aktiven Tierschutz. Tierschutzverein Speyer, Presse

24.03.2016


Stiftung für Ökologie und Demokratie besuchte EU-Parlament in Brüssel

Speyer/Rülzheim- Die Stiftung für Ökologie und Demokratie e.V. unternahm eine Bildungsreise mit einem modernen Fernreisebus ab Rülzheim / Speyer zur belgischen Hauptstadt Brüssel. Zunächst stand eine 3-stündige Stadtrundfahrt mit Rundgang auf dem Programm. Diese begann an der Kathedrale und führte vorbei an der sternförmigen Verwaltungszentrale der EU-Kommission und dem EU-Parlamentskomplex zum Wahrzeichen Brüssels, dem 102 Meter hohen Atomium, das zur Weltausstellung 1954 von Belgien errichtet wurde. Zu Fuß wurde der Rundgang in der Innenstadt fortgesetzt mit Besichtigung des Grand Place, der von reich verzierten Zunfthäusern aus der Barockzeit umgeben ist und der Galerie Royale St. Hubert, der ersten glasbedeckten Geschäftsgalerie Europas. Eine besondere Attraktion ist die Broncestatue des Manneken-Pis, das erstmals 1388 urkundlich erwähnt wurde.

Am nächsten Tag stand ein Ausflug nach Brügge und Gent in Flandern auf dem Programm. Besonders ansprechend empfanden die Reiseteilnehmer die Stadt Brügge, die sich ihr mittelalterliches Stadtbild bewahrt hat. Zu den Sehenswürdigkeiten der mittelalterlichen Hafenstadt gehören u.a. die Tuchhallen aus dem 13. Jahrhundert und der Belfried aus dem 12. Jahrhundert, das Wahrzeichen der Stadt. Der Beginenhof stammt aus dem 13. Jahrhundert, das gotische Rathaus aus dem 14. und 15. Jahrhundert. Am Nachmittag ging die Fahrt weiter zur Stadt Gent am Zusammenfluß von Leie und Schelde. Diese Stadt ist zwar nicht so unberührt erhalten geblieben wie Brügge, dafür aber von nie erlahmender Geschäftigkeit und ist eine bedeutende historische Kunst- und Großstadt. Die historische Innenstadt bietet ein großartiges Ensemble prächtigster Bauten sowie alter Fleisch- und Fischhallen entlang malerischer Kanäle.

Höhepunkt der Bildungsreise war der Besuch des EU-Parlaments auf Einladung des stellvertretenden Vorsitzenden des Kuratoriums der Stiftung für Ökologie und Demokratie e.V., Prof. Dr. Dr. Klaus Buchner MdEP (ÖDP). Verschiedene Gespräche mit einem Parlamentsreferenten und dem Abgeordneten Buchner sowie die Besichtigung des Plenarsaales standen am Vormittag auf dem Programm, während am Nachmittag die Gruppe an einer Sitzung des Außenhandelsausschusses teilnehmen konnte, bei dem die Diskussion über das Freihandelsabkommen CETA zwischen der EU und Kanada auf der Tagesordnung stand. Ausschußmitglieder hatten Gelegenheit, dem Generaldirektor der GD Handel, Jean-Luc Demarty, konkrete Fragen zu stellen. Über die unkritischen und teilweise sogar euphorischen Stellungnahmen der Abgeordneten von EVP, Sozialisten, Liberalen und anderen zum vorliegenden Entwurf des CETA-Vertrags waren die Reiseteilnehmer empört. Doch einige Politiker wie Prof. Dr. Dr. Buchner stellten kritische Fragen. Prof. Dr. Dr. Buchner verwies beispielsweise auch auf eine aktuelle negative Stellungnahme des Richterbundes.

Auf der Rückfahrt von Belgien stand noch ein Abstecher der Kaiserstadt Aachen auf dem Programm.

Text und Foto: Stiftung für Ökologie und Demokratie e.V.

21.03.2016


Dombauverein wählt Dr. Gottfried Jung zum neuen Vorsitzenden

Der neue Vorstand (v.l.) "Neuer Vorstand" zeigt von links: Winfried Szkutnik, Dr. Simon Lang, Dr. Barbara Schmidt-Nechl, Mathias Geisert, Mario Colletto, Dr. Gottfried Jung, Domkustos Peter Schappert, Franz Dudenhoeffer, Dr. Benedikt Raether, Gabriele Fischer und Dompfarrer Matthias Bender. Zum neuen Vorstand gehört außerdem Hans Joachim Ritter, der auf dem Foto fehlt.

Einhellige Würdigung der Verdienste von Dr. Wolfgang Hissnauer

Speyer- Sie war mit Spannung erwartet worden: die diesjährige Mitgliederversammlung des Dombauvereins am 19. März in der Speyerer Stadthalle. Der Rücktritt des bisherigen Vorsitzenden Dr. Wolfgang Hissnauer und dreier Beisitzer zum Jahreswechsel führten zu einer längeren Aussprache unter den rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Mitgliederversammlung. Mehrere Mitglieder brachten ihr Unverständnis zum Ausdruck, wie der Konflikt im Vorstand des Dombauvereins auf solche Weise eskalieren konnte. Aus vielen Wortmeldungen sprach eine hohe persönliche Wertschätzung für Dr. Wolfgang Hissnauer. Der Speyerer Oberbürgermeister Hansjörg Eger dankte ihm für seinen außerordentlichen Einsatz, auch im Namen des Speyerer Stadtrats. „Er war häufig Ideengeber und Motor. Viele Angebote tragen seine Handschrift“, unterstrich die stellvertretende Vorsitzende des Dombauvereins Dr. Barbara Schmidt-Nechl. Sie richtete ihren Dank auch an die drei zurückgetretenen Beisitzer: „Sie haben die Aktionen des Dombauvereins mit großem persönlichen und zeitlichen Engagement mitgetragen.“ Schmidt-Nechl kündigte an, dass der Dombauverein die Verdienste Wolfgang Hissnauers in einer eigenen Veranstaltung würdigen wird. Hissnauer hatte den Dombauverein insgesamt 15 Jahre geleitet. An der Mitgliederversammlung konnte er krankheitsbedingt nicht teilnehmen.

Dr. Gottfried JungZum neuen Vorsitzenden des Dombauvereins wählte die Mitgliederversammlung Dr. Gottfried Jung. Der Kommunalpolitiker und Abteilungsleiter im rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministerium, der im Sommer dieses Jahres in den Ruhestand treten wird, will nach eigenen Worten „Brückenbauer“ sein und den zurückliegenden Konflikt im Gespräch aufarbeiten. „Offenheit und Dialogbereitschaft sind der beste Weg, um eine Gemeinschaft zusammenzuhalten und mit einem gemeinsamen Ziel voranzubringen“, ist Gottfried Jung überzeugt. Seine Tätigkeit im Dombauverein werde er von seinem politischen Engagement strikt getrennt halten. Der Dom sei für ihn auch ein Symbol für die Einheit Europas. Angesichts der aktuellen Krise in Europa sei dieser Aspekt für ihn „aktueller denn je“. Zu Beisitzern im Vorstand des Dombauvereins wurden Franz Dudenhoeffer, Mathias Geisert, Dr. Simon Lang und Hans Joachim Ritter gewählt.

Dombauverein blickt auf zahlreiche Aktivitäten im 20. Jahr seines Bestehens zurück

Teilnehmer der MitgliederversammlungIn einem Rückblick auf das vergangene Jahr wurde die Vielfalt der Aktivitäten sichtbar. So gehörten unter anderem zwei wissenschaftliche Foren, zwei Studienfahrten, zwei Konzerte, ein Golfturnier und die beliebten Veranstaltungen „Tag der jungen Familien“ und „Tag des offenen Denkmals“ zum Programm des Dombauvereins. Zum Jahresende hatte der Verein 2745 Mitglieder, die Hälfte davon aus Speyer. Der Überschuss lag im vergangenen Jahr bei knapp 114.000 Euro. Rund 60 Prozent rührt aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden, der Rest auf Veranstaltungserlösen und dem Verkauf der so genannten „Dombausteine“ wie zum Beispiel dem Domwein, dem Domsekt und verschiedenen anderen Produkten.

Dombaumeister Mario Colletto berichtete der Mitgliederversammlung von den Baumaßnahmen am Dom. Schwerpunkte seiner Darstellung waren das neue Dom-Besucherzentrum und die Sanierung des Nordwestturms. Für die Europäische Stiftung Kaiserdom zu Speyer richtete Dr. Georg Gölter Grüße an die Mitgliederversammlung des Dombauvereins. Für die Stadt Speyer dankte Oberbürgermeister Hansjörg Eger dem Dombauverein für sein großes ehrenamtliches Engagement. Text und Foto: is

20.03.2016


Dombauverein wählt neuen Vorstand - Bilderalbum

„Ein jeder gebe, was er hat, zum Wohle seiner Vaterstadt“

„Verkehrsverein Speyer“ nur als „Mitmachverein“ vieler leistungsfähig

cr. Speyer- Es waren sicher nicht zuletzt die bunten, spektakulären Aufzüge so viel hunderter, ja mitunter gar tausender von Trägerinnen schmucker alpenländischer Dirndl und Trachten sowie die fesche Lederbekleidung der jungen Burschen, die dem Speyerer Brezelfest in den letzten Jahren mehr und mehr sein ganz eigenständiges, besonderes Gepränge gaben. Kein Wunder also, dass nach Auskunft der „Brezelfest-Gewaltigen“ um den Vorsitzenden des „Verkehrsvereins Speyer“, Uwe Wöhlert, auch in diesem Jahr wieder das inzwischen fest in das Programm des Festes eingebundene Thema „Dirndl und Lederhosen“ erneut „fröhlich Urständ' feiern“ soll.

Denn hier in Speyer, im Schatten des Domes. manifestiert sich schon seit weit über hundert Jahren so etwas wie die große, wahrlich „starke“ und selbstbewusst-bürgerschaftliche Familie der „echten Speyerer“, um im Wandel der Zeiten einer ihrer ältesten Traditionen, dem Brezelfest, zu huldigen. Ursächlich verantwortlich dafür ist nach Aussage von Uwe Wöhlerth wohl ein jedes der aktuell 562 Mitglieder des „Verkehrsvereins Speyer e.V.“ - 16 mehr noch als im Vorjahr, die sich jetzt – im schon traditionellen Wechsel mit der „Sparkasse Vorderpfalz“ – im „Schulze-Delitzsch-Saal“ der „Volksbank Kur- und Rheinpfalz“ in der Speyerer Bahnhofstraße trafen.

Dort konnten Uwe Wöhlert und sein Marktmeister Franz Hammer - letzterer zugleich auch Sprecher des bewährten „Dirndl-Lederhosen-Komitees“ - zum Abschluss des Abends ankündigen, dass auch 2016 wieder eines der besonderen Highlights der 2016er Ausgabe des Festes den Blick auf eine neue, ganz besondere Art der Präsentation der beliebten Landhausmode richten werde.

Und dazu wollen die Verantwortlichen des Verkehrsvereins in diesem Jahr einen aus zehn riesigen, jeweils 8.5 Tonnen tragende Tanzböden für jeweils 120 froh gestimmte, „bedirndelte“ Tänzerinnen und Tänzer durch Speyer rollen lassen, die am Brezelfestsamstag, dem 9. Juli 2016 ab 17.00 Uhr in der Nähe des Altpörtels Aufstellung nehmen, um dann Punkt 18.00 Uhr „angetrieben von menschlicher Muskelkraft“ auf dem herkömmlichen Weg über die Maximilianstraße zum Festplatz gezogen zu werden sollen.

Ein weiteres, ganz besonderes Highlight also, das da am 9. Juli auf die Speyerer und ihre Gäste „zurollen“ wird und von dem man sicher schon heute gewiss sein darf, dass der erfahrene Verkehrsverein es zu realisieren im Stande sein wird. Denn schon genau seit 110 Jahren ist diese Gemeinschaft für Organisation und Durchführung des „Speyerer Nationalfestes“ verantwortlich - als bis heute unbestritten größtem und bedeutendsten Volksfestes am Oberrhein, das jeweils am zweiten Juli-Wochenende sechs Tage lang von vielen hunderttausend Besuchern auf dem Speyerer Festplatz gefeiert wird.

Neben dem 110jährigen Jubiläum des Brezelfestes aber konnte der „Verkehrsverein Speyer“ im Verlauf des Jahres 2016 noch einen weiteren „runden“ Geburtstag“ begehen: Es war schon vor dem Brezelfest - kurz vor Ostern - als Speyerer Kinder wie wohl schon seit Jahrhunderten am Sonntag „Lätare“ mit ihren mit bunten Bändern geschmückten „Sommertags-Stecken“ zur „Winterverbrennung“ durch den Domgarten zur Klipfelsau zogen. um dort traditionsgemäß mit Liedern, Tänzen und der Verbrennung eines überdimensionalen Schneemannes nach gutem, altem Pfälzer Brauch den Winter zu vertreiben und den Frühling herauszulocken.

Doch noch viele weitere, im Laufe der Jahrzehnte selbstgestellte und überaus effektiv gelöste Aufgaben stehen seit langem schon auf der Agenda des rührigen Vereines. Dazu zählen die Unterstützung des gemeinsamen Antrages zur Aufnahme der „SchUM-Städte Mainz, Worms und Speyer“ in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten, die Betreuung des „Museums judaicum“ im „Speyerer Judenhof“ in der Kleinen Pfaffengasse durch regelmäßige, gestalterische Impulse wie Ausstellungen und Führungen sowie schließlich auch die alljährliche, maßgebliche Teilnahme an der weithin ausstrahlenden „Speyerer Kult(o)urnacht“.

Und noch ein weiteres wird vom „Verkehrsverein Speyer“ seit Jahren intensiv gepflegt: Der Kontakt zu Städten und Gemeinden, mit denen sich die Stadt und der Verein aus unterschiedlichsten Gründen seit langem aufs engste verbunden fühlen – an ihrer Spitze mit den „Brezelfreunden Kirchhellen“, die alle fünf Jahre „ihr“ großes „Brezelfest“ feiern und dabei mit „Rat und Tat“, sowie mit einem repräsentativen Festwagen, einer großen Fußgruppe sowie vor allem durch eine höchst „feierfreudige“ Speyerer Abordnung unterstützt werden.

Über all dies – aber über noch so manches mehr – berichtet einmal im Jahr der tatkräftig-engagierte Geschäftsführende Vorstand des „Verkehrsvereins Speyer“ in seiner alljährlichen Mitgliederversammlung – diesmal aus aktuellen Gründen sogar ergänzt durch einige wenige Nachwahlen bisher verantwortlicher Vorstandsmitglieder.

Sie alle – an ihrer Spitze der komplette Speyerer Stadtvorstand mit Oberbürgermeister Hansjörg Eger, Bürgermeisterin Monika Kabs und die Städtische Beigeordnete Stefanie Seiler, die beiden amtierenden Landtagsabgeordneten Dr. Axel Wilke und Walter Feiniler sowie der an diesem Wochenende gerade erst „frisch“ ins Amt gewählte „neue“ MdL Reinhard Oelbermann konnte der Vorsitzende des Verkehrsvereins, Uwe Wöhlert namens seiner gesamten Vorstandschaft dazu ebenso herzlich begrüßen wie Dekan Markus Jäckle als Vertreter der Protestantischen Gesamtkirchengemeinde Speyer sowie - für die zahlreichen Ehrenmitglieder des Verkehrsvereins - den früheren Oberbürgermeister Werner Schineller sowie das frühere Mitglied des Europäischen Parlaments, Jürgen Creutzmann.

Getreu dem alten und von Ehrenmitglied Hans „Hänschen“ Gruber so oft und gerne zitierten Motto „Es gebe jeder, was er hat, zum Wohle seiner Vaterstadt“ stellte Uwe Wöhlert an die Spitze seiner Ausführungen den Dank an alle, die auch im letzten Jahr wieder dazu beigetragen hätten, das Brezelfest zu einem weit über die Grenzen der Region hinaus ausstrahlenden Erfolg zu machen – und das waren, einmal mehr, sehr, sehr viele:

Angefangen vom neuen Volksbank-Vorstand Till Messmer, der für diesen Tag den geräumigen Saal im Dachgeschoss der Hauptstelle der Volksbank bereit gestellt hatte bis hin zu all jenen, die - jeder an seinem Platz – das Brezelfest wieder zu der großen „Sause“ mit vielen Überraschungen werden ließen.

Und natürlich konnte auch das Thema „Finanzen“ bei diesem Treffen nicht „außen vor“ bleiben. Hierzu konnte Schatzmeister Steffen Kühn ein höchst differenziertes Zahlenwerk vorstellen, das seinem Umfang nach leicht mit jedem kleineren mittelständigen Unternehmen Schritt halten kann. Für diese von ganz besonderer Akribie getragene „Fleißaufgabe“ dankten die Kassenprüfer Bernhard Mückain und Heinz-Jürgen Engberding dem bewährten Schatzmeister und schlugen, verbunden mit ihrem Bericht, auch gleich die dann ohne Gegenstimme erteilte Entlastung des amtierenden Vorstandes an.

Was folgte, war dann ein Grußwort von Oberbürgermeister Hansjörg Eger, der scherzhaft den Zusammenschluss der Sparkasse mit der Volksbank in Speyer anregte. Zugleich attestierte Eger dem „Verkehrsverein“ aber auch – ganz im Sinne von Uwe Wöhlert – die Qualität eines „Mitmachvereins“ zu besitzen und nur dank solcher Eigenschaften das gewaltige Arbeitspensum bewältigen zu können, das seine Mitglieder Jahr für Jahr für den Verein leisten.

Umso mehr bedauerte es die Versammlung, aufgrund der Erkrankung des bisherigen Schriftführers Peter Durchholz eine von diesem erbetene Nachwahl durchführen zu müssen und mit Christiane Stamm und Karin Hofmann als neue Mitglieder des erweiterten Vorstandes sowie mit Frank Scheid als bisherigem Beiratsmitglied nur aufgrund des Ausscheidens von Peter Durchholz notwendige Veränderungen bei den Personalbesetzungen beschließen zu müssen.

Fotos: gc

17.03.2016


„Tierschutz mit Herz und Verstand seit 1956!“

60 Jahre Tierschutzverein Speyer und Umgebung e. V.!

Speyer- „Ich freue mich, daß wir nun soweit gekommen sind.“ Mit diesen Worten eröffnete Jutta Gerner am 15.03.1956 die Gründungsversammlung des Tierschutzvereins Speyer und Umgebung e. V. im Bierkeller des Café Enger in Speyer.

25 Tierfreunde folgten dem Aufruf der Initiatorin, darunter Tierschützer, Erzieher, Hundesportler, die Vorsitzenden der Speyerer Hundefreunde „und solche, die nichts anderes mit Tieren zu tun haben, als daß ihr Herz der stummen Kreatur gehört.“ berichtete die Speyerer Tagespost in Ihrer Ausgabe vom 17.03.1956. Gerner wies damals darauf hin, dass bis zum Beginn des 2. Weltkrieges bereits ein Tierschutzverein in Speyer existierte. (Anmerkung für die Redaktion: Dieser Verein wurde 1933 von einer Frau Zapf gegründet und 1939 löste der sich auf zwischenzeitlich über 100 Mitglieder herangewachsene Verein aus mangelnder Interesse, wahrscheinlich durch den Kriegsausbruch und die NS-Zeit bedingt, wieder auf.)

Gerner nannte als Beweggründe zur Neugründung des Vereins zum Einen Fälle von Tierquälerei, sowie Probleme mit der Unterbringung von Fund- und Abgabetieren in Speyer und zum Anderen den für die Tiere harten Winter 1955/1956 und ein Schaukasten mit zu vermittelten Tieren des Tierschutzvereins Neustadt.

Begleitet wurde Gerner damals von Eugen Otterstetter, dem Vorsitzenden des Tierschutzvereins Ludwigshafen, welcher mit Rat und Tat die Gründung des Vereins in Speyer unterstütze und dessen Wichtigkeit betonte.

In der Versammlung wurde Frau Jutta Gerner zur 1. Vorsitzenden, Herr Eduard Schneider zum 2. Vorsitzenden, Frau Erna Kraft zur Schriftführerin und Frau Siegrid Hermanns zur Kassiererin gewählt. Der Beisitz stellte sich zusammen aus Luise Gärtner, Ernst Wolf, Heinrich Jäckle, Fritz Knöschke, Karl Ullrich und Hermann See.

Kurze Zeit später kooperierte man nicht nur mit dem Tierschutzverein Ludwigshafen, sondern auch mit den Vereinen aus Frankfurt und Passau. Gerade der Tierschutzverein Passau half tatkräftig bei der Erstellung der Vereinssatzung mit.

Der Verein beschränkte sich damals nicht nur auf den Schutz der Haustiere, sondern auf alle Tiere, also auch Wild- und Nutztiere. Erwähnenswert waren auch verschiedene Vortragsreihen u.a. auch mit Filmvorführungen, an welchen sich bekannte Persönlichkeiten wie die Speyrer Kunstmaler Karl Graf und Karl Spitzer beteiligten und sich als Freunde und Gönner des Vereins erwiesen.

Schon bei der Gründungsversammlung wurde der Ruf nach einem Tierasyl laut, denn die Stadt und der Landkreis Speyer hatten damals ein großes Problem; nämlich es gab keine Möglichkeit herrenlose, streunende und verletzte Tiere unterzubringen und dies stellte die Verantwortlichen vor große Probleme. So fand die Initiative der damals 31-jährigen Volksschullehrerin der Roßmarktschule und ihr großes Vorhaben auch Anklang beim Stadtrat von Speyer, welcher von Anfang an beim Verein seine Unterstützung mit einbrachte. Unter dem damaligen Oberbürgermeister Dr. Paulus Skopp wurde der Stadtrat von Speyer kooperatives Mitglied und Skopp selbst stellte den Verein unter sein Protektorat.

Ein Tierasyl wurde zunächst auf dem Gelände des Schlachthofes angedacht, um gleichzeitig auch die Versorgung der Tiere durch Schlachtabfälle sicherzustellen. Doch dies ließ sich leider nicht in die Tat umsetzen.

Wenige Monate nach ihrer Wahl gaben Gerner und Schneider ihre Ämter an den Regierungs-Veterinärrat Dr. Ostermann (1. Vorsitz) und Stadtrat Fritz Lindacher (2. Vorsitz) ab. Vor allem Ostermann sollte mit seinem Fachwissen den Tierschutz und die Umsetzung eines geeigneten Tierasyls in Speyer vorantreiben. Ihm beiseite stand mit Stadtrat Lindacher ebenfalls eine wirkungsvolle Persönlichkeit.

In den folgenden 2 Jahren suchten die Stadt Speyer, sowie die Vorsitzenden und die Gründer des Speyrer Tierschutzvereins nach einem geeigneten Standort für das Tierheim und man wurde im „Schlangenwühl“ fündig, wo auch heute noch, 60 Jahre später, das Tierheim Speyer steht und der Verein seinen Sitz hat.

1958 begannen die eifrigen Mitglieder des Vereins mit dem Aufbau des Tierheims und dem Umbaus des damals bereits vorhandenen Hauses mit beispielhafter Eigenleistung, dessen Einweihung offiziell am 19.07.1959 stattfand. Vorbild nahm man sich damals am Tierheim Baden-Baden und passte dies auf die Speyrer Bedürfnisse an. Die Baukosten beliefen sich auf 31.000 DM welche der Verein aus Eigenkapital, aber auch durch zahlreiche Spenden von Speyrer Firmen und dem Stadtrat von Speyer finanzierte.

In ihrer Ausgabe vom 21.07.1959 betitelte Die Rheinpfalz die Inbetriebnahme des Tierheims mit „Hotel zu den Bremer Stadtmusikanten“, da auf der Hauswand der Dienstwohnung des 1. Tierpflegers Tröster ein Sgrafitto mit den Bremer Stadtmusikanten glänzte, welches der bekannte Speyrer Künstler Günther Zeuner persönlich dem Tierheim als Geschenk widmete.

Auch der erste Gast ließ nicht lange auf sich warten: „Herras“ der einjährige Schäferhundrüde der achtköpfigen Familie, die vorher das Objekt im Schlangenwühl bewohnte, gaben ihn an den Verein ab. Bis heute haben schätzungsweise rund 22.000 Tiere das Tierheim Speyer durchlaufen.

Abschließend muss man festhalten, dass die Grundsteinlegung des Vereins und des Tierheims auf ein bemerkenswertes Engagement der damaligen Vereinsgründer, Vereinsvorstände und Vereinsmitglieder in Symbiose mit der Stadt Speyer resultiert.

Auch heute noch, 60 Jahre später, pflegt der 500 Mitglieder zählende Tierschutzverein Speyer und Umgebung e. V. Kontakte und Kooperationen mit der Stadt Speyer und dessen Umlandgemeinden (VG Römerberg-Dudenhofen, VG Rheinauen, Schifferstadt) in Sachen „Tierschutz“, ist Ansprechpartner für Tierschutzangelegenheiten, betreibt gezielt Öffentlichkeitsarbeit für das Tier, verfolgt Tierschutzverstöße und betreibt in Eigenregie das Tierheim Speyer. Dies alles finanziert er durch Spenden, Mitgliedschaften, Patenschaften und Zuschüsse. Damals, wie auch heute stellt er eine wichtige Instanz dar, denn gerade in der heutigen Zeit, in der alles zur Schnelllebigkeit neigt und dabei oftmals der Respekt und das Einfühlvermögen gegenüber seiner Umwelt und speziell dem Tier auf der Strecke bleibt, ruft der Verein gezielt diese moralischen Grundwerte wieder in das Gedächtnis der Bevölkerung zurück.

Terminankündigung:

60-Jahr-Feier mit Tag der offenen Tür am 18.06.2016, 10:00 – 17:00 Uhr.

Anmerkung: Die Fotos wurden durch Zufall als Dias in einer Schachtel gefunden und als Bild entwickelt. Sie zeigen den Bau des Speyerer Tierheims um 1958. Text und Foto: Tierheim Speyer, Thomas Antrett

15.03.2016


60 Jahre Tierschutzverein Speyer - Bilderalbum

     

Kiwanis-Abend "Literatur & Genuss" voller Erfolg!

Humorvoller und genussreicher Kiwanis-Abend für den guten Zweck

Speyer- Der historische Ratssaal war bis auf den letzten Platz gefüllt, als Christoph Poschenrieder am 27. Februar im Rahmen des Kiwanis-Events Literatur & Genuss aus seinem Roman „Mauersegler“ las.

Abgründig, philosophisch und humorvoll beschreibt der Münchner Autor darin, wie fünf Freunde das Experiment Alten-WG wagen: Zusammen wollen sie die verbleibenden Jahre verbringen und das Leben genießen, aber auch das Sterben planen.

Das Thema Alten-WG habe er nach drei sehr unterschiedlichen Romanen „als Parat-Thema gehabt für den Fall, dass man mal wieder ein Buch schreiben muss“, erläuterte Poschenrieder, der sein literarisches  Schaffen beschrieb mit: „Sei klein als Quelle und groß als Fluss.“

Ebenso gut wie die unterhaltsame Lesung kamen die bayerischen Schmankerln an, die Kiwanis-Mitglieder in der Pause anboten. „Wir freuen uns, dass so viele Menschen einen schönen Abend verbracht haben und wir mit ihrer Hilfe etwas für den guten Zweck tun können“, hob Vize-Präsidentin Rosi Henrich hervor, die Raphael Herbig vertrat: Der Erlös des Abends kommt dem Kiwanis-Schulranzen-Projekt zugute: „Damit helfen wir, dass alle Kinder, die zur Schule kommen, den gleichen Start haben.“

Kiwanis ist eine weltweite Organisation von Freiwilligen, die sich aktiv für das Wohl von Kindern und der Gemeinschaft einsetzen. Aktive Frauen und Männer aus allen Berufen und Bevölkerungsschichten engagieren sich überparteilich und über Konfessionen hinweg. Im Fokus der Charity-Aktivitäten stehen dabei besonders Kinder und deren Umfeld nach unserem internationalen Motto:“Serving the Children of the World”. Charity-Einnahmen werden ohne Abzüge in voller Höhe weitergegeben.  Die deutschen Clubs helfen dabei mit gezielten Maßnahmen vornehmlich vor Ort. Weitere Informationen unter www.kiwanis-speyer.de.

Kiwanis-Club Speyer, Presse

02.03.2016


Das war Herzblutfasnacht wie jedes Jahr

Über zwei Wochenenden verbreitete der Carnevalverein Rheinfunken e. V. in drei Prunksitzungen Spaß ohne Ende, Kurzweil, vielen Ahoi`s und Raketen

Speyer- Mit dem Einzug des 14. Speyerer Prinzenpaares Kirsten I. und Michael II., dem Präsidium und Elferräten nahmen die Rheinfunken schwungvolle Fahrt auf und Sitzungspräsident Ralf Schuy steuerte das Narrenschiff galant durch den Abend.

Als Eisbrecher gewannen die beiden jüngsten Aktiven im Verein, Angelina Kauf und Finn Schuy, sofort die Herzen des Narrenvolkes. Sie als Prinzessin in spé, er als „besonderer“ Prinz in Warteschleife, der parieren muss. Der erste Höhepunkt des Abends führte in die Welt des Harry Potter. Mit ihrem zauberhaften Showtanz ernteten die Mädels vom TSV viel Applaus und eine Rakete.

Der Till (Andrea Pfadt) schaute traditionsgemäß in den Spiegel und knöpfte sich die Erderwärmung, den Abgas-Skandal und das Flüchtlingsthema vor „Wer das Asylrecht in Anspruch nimmt, muss zusehen, dass sein Verhalten stimmt!“  Seit fünf Jahren ein Garant für die CVR-Fasnacht, brachten die „Die zwää Pälzer“ (Ralf Schuy und Helmut Kauf) die Stimmung endgültig zum Siedepunkt. 

Die Gebrüder Grimm hätten ihre Freude gehabt, denn ein weiterer Höhepunkt folgte mit dem Märchen „König Drosselbart“. Vater und Tochter (Karl-Heinz Wingerter und Tanja Schuy) brachten es genial auf die Bühne. „100 Männer hab ich schon für sie gesucht, doch keinen will sie haben!“ klagt der König. Die edle Prinzessin Klodehilde: „Schau Vater, das Prinzel (Prinz Michael II.) ist nicht zu verachten, er ist mein Begehr, den nehm ich, dieser Edelmann passt zu mir und zum Möbel“.

In Bikini-Outfits und karibischen Rhythmen versetzte das Männerballett das närrische Volk in ein weiteres Stimmungshoch und verwandelte den Saal in ein Tollhaus. Trainiert werden sie von Vanessa Pfadt und Sina Wingerter.

Dass man als „Familienoberhaupt“ nichts zu sagen hat, davon wusste Bütten-As (Karina Kauf) in ihrer unnachahmlichen Art zu berichten.

Eine Nummer auf die Zuschauer immer gespannt sein können, sind die Geschichten der Rheinfunkenspritzer. Diesmal nahmen sie die Gäste mit auf eine Reise durch die goldisch Pfalz. Mit schönen Hintergrundbildern, die von Helmut Kauf gefertigt wurden, begeisterten sie das närrische Volk.

Ein weiteres Highlight war die Playbackshow. Der Saal tobte, als die größten Hits von den Jacob-Sisters, Costa Cordalis, Anna-Maria Zimmermann, Andreas Gabalier, Udo Jürgens und den Flippers erklungen. Bei Standing Ovations wurde eine Zugabe verlangt. Ein Leckerbissen folgte: „Life is Life“ von OPUS.

Für tänzerische Höhepunkte sorgten die „TSV-Springmäuse“ (Angelina Kauf und Lamija Isanovic). Das „Duo Taktgefühl“ ebenfalls vom TSV, zeigte Tanzakrobatik vom Feinsten. Schlussendlich die Dance-Connections vom TV Dudenhofen, die eine tolle Formation „Feuer und Eis“ auf die Bühne brachten.

„Seit 32 Jahren wird mein Talent nur für das Geschirrspülen verwendet“, klagt der Koch vom CVR (Karl-Heinz Wingerter), ab jetzt koch nur noch ich, denn „der Mann am Herd ist goldes Wert“.

Ein Brüller in der Bütt: Der Postmann und Frauentyp (Rüdiger Kiktenko). „Ich bin ein Guter, kein Schneller, aber Postzusteller“.

„Die Schnook und de Helle“ (Ingrid und Helmut Kauf) ernteten für ihren amüsanten Beitrag tosenden Applaus. Die Speyerer Rhoi-Schnook sticht am liebsten nackte Männer links des Rheins. Der Pensionär Helle, jetzt öfter am Baggersee, macht ihr aber jetzt den Gar aus und nimmt die „Latt und macht sie platt“ und dies mit einem Donnerschlag. 

Jahr für Jahr begeistert der Narrenchor „Die Speyer Brezle“ mit ihren wunderbar flotten, mitreisenden und stimmungsvollen Liedern. Das ausgelassene und begeisterte Publikum forderte mit Recht mehrere Zugaben.

Auch Martina Vogt sorgte mit tollen Gesangs-Einsätzen, viel guter Laune und Schunkelrunden von Anfang an für super Stimmung. 

Dies war eine grandiose Jubel-Fahrt und zum großen Finale bedankten sich das Präsidium und das Prinzenpaar mit allen Akteuren und Helfern des Abends bei einer in Hochstimmung ausgelassenen Narrenschar. 

Text: Margitta Schwarz; Bilder: Peter Kaiser

09.02.2016


Ordensfest mit toller Stimmung und viel Flair

Speyerer Rheinfunken feierten am 3. Januar mit 200 Gästen im Ägidienhaus

Speyer- Pünktlich um 11:11 Uhr begrüßten Sitzungspräsident Ralf Schuy, Präsident Helmut Kauf, der Elferrat und das amtierende Speyerer Prinzenpaar Kirsten I. und Michael II. die zahlreich angereisten Abordnungen und Hoheiten links und rechts des Rheins.

Die Rheinfunken waren freudig überrascht, dass in diesem Jahr so viele Gäste der Einladung des Prinzenpaares gefolgt sind. Mit 30 befreundeten Vereinen feierten sie eine wunderschöne Ordensmatinee. Die Gäste bekamen den von Präsident Helmut Kauf entworfenen Jahresorden mit dem passenden Motto „Unser Herz schlägt Tag und Nacht für die Speyerer Fasnacht“ überreicht.

Eingerahmt wurde das kurzweilige Ordensfest immer wieder mit Schunkelrunden von Hofmusikantin Martina Vogt und mit GastgeschenkAuftritten der befreundeten Vereine. 

Den tänzerischen Auftakt machte das Damenballett vom CCS. Die flotten Bauarbeiterinnen legten in ihren rosa Arbeitsanzügen einen tollen Auftritt hin. Souverän wirbelte das 11-jährige Tanzmariechen Monique vom KV „Die Rhoischnooke“ über die Bühne. Die Freunde aus Herxheim brachten gleich zwei Gardemädchen mit, und zwar die 12-jährige Samira und die 6-jährige Amelie. Beide tanzten sich in Windeseile in die Herzen des närrischen Publikums. Mit einer tollen Choreographie überraschten die Dudenhofener Tanzconections wunderbar zu Feuer und Eis.

Das CVR-Herrenballett verbreitete viel Spaß und Präsident Helmut Kauf als Troubadour erntete für seinen Oldie „de Kall“ viel Applaus.

Nach dieser gelungenen Feier bedankte sich Sitzungspräsident Ralf Schuy bei den närrischen Gästen und Helfern des Vereins. Zum Abschied stimmte er mit Conny Schmitt und allen Rheinfunken-Aktiven den beliebten Evergreen „beim CVR ist Fasenacht“ an, was wieder mal zum Mitsingen und Schunkeln einlud. Text: Margitta Schwarz; Foto: Peter Kaiser  

12.01.2016


Nachträgliche Bescherung im Tierheim Speyer

v.l.: Frau Lange (Dehner), Herr Aarts (Tierheimleiter), Frau Wetzka (Futterhaus), Frau Jaks und Frau Rehberger (beide Fressnapf) v.l.: Frau Lange (Dehner), Herr Aarts (Tierheimleiter), Frau Wetzka (Futterhaus), Frau Jaks und Frau Rehberger (beide Fressnapf)

Speyer- Von Anfang Dezember bis Heilig Abend standen im Dehner Speyer, Futterhaus Speyer und Fressnapf Speyer jeweils ein bunt geschmückter Weihnachtsbaum, unter welchen die Kunden Gaben für die Tiere des Tierheims Speyer niederlegen konnten. Zur Hilfe, welche Vorlieben die einzelnen Tierheimbewohner haben, haben Lothar Hensel, Gertrud Sohn und Mario Aarts Kärtchen mit den individuellen Wünschen der Tiere an Futter, Spielzeug und anderen Dingen gestaltet und die Weihnachtsbäume damit geschmückt.

Am vergangenen Dienstag, dem 05.01.2016, war es nun endlich soweit. Die Gaben für die Schützlinge des Tierheims wurden kistenweise von den Vertretern der Märkte in das Tierheim Speyer gebracht. Das Tierheimpersonal um Tierheimleiter Mario Aarts nahmen die Spenden dankend entgegen. Die Spendenbereitschaft der Kunden war auch dieses Jahr wieder so groß, dass das Team um Mario Aarts mehrmals die Märkte ansteuern und Spenden vorzeitig abholen mussten.

Martina Antrett, 1. Vorsitzende des Tierschutzvereins Speyer und Umgebung e. V.: „Wir möchten uns im Namen der Tiere bei Dehner, Futterhaus, Fressnapf und natürlich auch bei den Kunden, welche die Gaben niederlegten, herzlichst bedanken.“ Antrett fasst die Aktion als ein toller Erfolg zugunsten der hilfsbedürftigen Tiere im Tierheim Speyer zusammen.

Sonja Wetzka (Futterhaus), Catrin Lange (Dehner), Bianca Jaks und Nadine Rehberger (Beide Fressnapf): „Es ist für uns eine Herzenssache die Tiere des Tierheims Speyer zu unterstützen und wir werden uns auf jeden Fall an dieser Aktion im Dezember 2016 wieder beteiligen.“

Martina Antrett: „Der Verein und das dazugehörige Tierheim möchte sich an dieser Stelle auch noch für die Bereitstellung der Spendenboxen, welche das ganze Jahr über in den Speyrer Niederlassungen von Marktkauf, Futterhaus, Fressnapf und Dehner stehen, sowie bei allen Spendern, Freunden und Gönnern für die Unterstützung im Jahr 2015 ganz herzlich bedanken.“ Text und Foto: Tierschutzverein Speyer u. U. e. V.

09.01.2016


Bellissima Polaris e.V. wünscht "Frohe Weihnachten"

Liebe Vereinsmitglieder, Eltern, Artisten und Zirkusfreunde,

ein ereignisreiches und erfolgreiches Jahr 2015 liegt hinter uns. Dafür möchten wir uns bei allen ganz herzlich bedanken, die dazu beigetragen haben.

Wir blicken zurück auf zwei Shows („Kopfkino" im Sommer und "Bewegten Geschichten“ vor wenigen Tagen) mit jeweils riesigen Erfolgen.
Freizeiten, Schnupperkurse, unzählige Auftritte bei Firmen oder sonstigen Veranstaltungen.  Wir verbesserten die Verspannung des Zeltes durch die Betonblöcke, wir erneuerten die teils ausgerissenen Ösen zur Befestigung der Zelthaut am Boden und wir planten weiteres und wir sammelten Zuschüsse und Spenden für alle diese Vorhaben. 

All das zeigt uns, Bellissima ist im Zelt und auf dem Gelände in der Butenschönstrasse angekommen und wir haben im Verein viele hilfsbereite Mitglieder.

Wir blicken voraus auf neue Kursstrukturen, die wir im ersten Quartal 2016 umsetzen möchten, eine neues Jahresprogramm, wir möchten endlich den direkten Zugang zum Sanitärgebäude  erstellen (wir warten seit Oktober 2015 auf die Genehmigung des Bauantrages), das Gelände ans Abwassersystem anschließen, das Gelände ebnen, gestalten und baulich erweitern. Aber wir sind zuversichtlich, dies in 2016 mit Ihnen/Euch angehen und abschließen zu können.

Um das Zelt nun auf die Winterpause vorzubereiten, sind einige Aufräum- und Korrekturarbeiten nötig, die das Team und der Vorstand übernehmen. Alle Materialien müssen trocken und sicher verpackt sein, es muss geputzt und befestigt werden. Aus diesem Grunde finden am Montag und Dienstag, den 21. und 22. Dezember 2015 KEINE Trainings mehr statt.  In der letzten Trainingswoche vom 14.-18.12. verabschieden sich die Trainer von den Kindern. 

Am Montag, den 11. Januar 2016 starten wir dann wieder wie gewohnt mit den Trainings nach dem bisherigen Trainingsplan. 

Wie den meisten sicherlich bekannt, hat ein Flüchtling aus Syrien den Weg zu uns gefunden. Achmed ist 25 Jahre alt, seit Anfang November 2015 anerkannt (er erhält entsprechende Sozialleistungen) und trainiert regelmäßig in der Varietégruppe mit unseren Jugendlichen. Er ist sehr bemüht und sehr hilfsbereit, die Kommunikation ist noch sehr schwierig -unsere Arabischkenntnisse decken sich mit seinen Deutschkenntnissen- aber er arbeitet daran. Er unterstütze uns sehr beim Abholen, beim Auf- und Abbau der Sitzpodeste und auch beim Rücktransport. Wir haben Achmed in den Verein aufgenommen.

Er kam alleine und wohnt aktuell noch in einem Asylantenzimmer, das er sich mit anderen teilt. Er hat Abitur und war in seiner Heimat im Verkauf tätig. Zu Beginn des neuen Jahres erwartet er nun seine Ehefrau (keine Kinder) und sucht aus diesem Grunde eine Ein- oder Zwei-Zimmer-Wohnung. Sollte jemand helfen können, freuen wir uns sehr, den Kontakt herstellen zu können. Bitte einfach den Vorstand oder die Trainer ansprechen.

Wir wünschen Euch/Ihnen allen schöne, erholsame Ferien, eine weiterhin besinnliche Adventszeit, frohe Weihnachten und einen guten Start ins Jahr 2016 und freuen uns auf ein weiteres gemeinsames Jahr mit und für unsere Artisten, Eltern, Freunde des Bellissima Speyer.

Trainerteam und Vorstand

20.12.2015


Weihnachtsfeier im Tierheim Speyer

Speyer- Am vergangenen Samstag (12.12.2015) feierte das Tierheim Speyer seine alljährliche Tierweihnacht.

Das Fest wurde auch dieses Jahr wieder feierlich mit einem Tiergottesdienst und anschließender Tiersegnung durch Herrn Dompfarrer und Domkapitular Matthias Bender und Frau Dorothee Dorwarth eröffnet.

„Hilf uns, die Tiere als Mitgeschöpfe zu achten. Schenke uns Freude an den Tieren, die Du geschaffen hast.“, sprach der Geistliche und erläuterte, dass auch die Tiere einen wichtigen Platz in der Bibel und in der Schöpfung des Allmächtigen einnehmen. Im Anschluss an das „Vaterunser“ segneten Bender und Dorwarth die Tiere der Besucher mit Weihwasser, ehe sie dann allen Tierheimtieren den Segen erteilten. „Die Tiersegnung hat eine bis in das Mittelalter zurückgreifende Tradition. Damals habe man vor allem Nutztiere wie Pferde, Kühe und Schweine gesegnet“, erläuterte Bender weiter.

„Der Tiergottesdienst mit Tiersegnung findet bereits das dritte Jahr in Folge statt und wir stellen eine stetig steigende Beliebtheit fest. Auch dieses Jahr waren wieder sehr viele Besucher mit ihren Vierbeinern da.“, erklärt Martina Antrett, 1. Vorsitzende des Tierschutzvereins.

Im Anschluss daran war für das leibliche Wohl der Besucher mit einer Vielzahl an deftigen Speisen, Getränken und Güter für den alltäglichen Bedarf bestens gesorgt.

An einem extra aufgestellten und bunt geschmückten Weihnachtsbaum legten die Besucher viele Gaben für die Tiere des Tierheims Speyer nieder.

Martina Antrett berichtet von einer sehr guten Bilanz des Festes. Weiterhin erläutert sie, dass der Erlös und die Gaben in vollem Umfang den Tieren des Tierheims Speyer zugutekommen. Sie möchte sich an dieser Stelle auch ganz herzlich im Namen des Vereins und der Tiere bei allen Helfer/innen, Spendern und Besuchern bedanken, ohne die der Erfolg des Festes nicht möglich gewesen wäre.

Zum Abschluss verweist Antrett noch auf die laufenden Weihnachtsbaumaktionen im Futterhaus Speyer, Dehner Speyer und Fressnapf Speyer. Hierbei können Kunden unter einen bunt geschmückten Weihnachtsbaum Gaben für die Tiere des Tierheims Speyer legen. Als Hilfe sind an den Bäumen Kärtchen der Tierheimtiere mit ihren Vorlieben an Spielzeug und Futter angebracht. Text und Foto: Tierschutzverein Speyer u. U. e. V.

Öffnungszeiten:

Donnerstag:  12:00 bis 17:00 Uhr

Freitag:  12:00 bis 17:00 Uhr

Samstag:  12:00 bis 14:00 Uhr

Oder nach Vereinbarung.

An Feiertagen geschlossen!


Spendenkonto:
Volksbank Speyer

IBAN: DE02547900000000117722

BIC: GENODE61SPE
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Kto.: 11 77 22

14.12.2015


„Dombauverein Speyer“ präsentiert neuen Jahrgang des „Domsekts Riesling Brut“

Mit dem Genuss des köstlichen Getränks Gutes tun für die Speyerer Kathedrale

cr. Speyer- Er hat sich geradezu Gelegenheiten wie dem jetzt bevorstehenden Weihnachtsfest und zur Jahreswende zu einem echten „Renner“ in dem immer breiteren Angebot der „Dombausteine“ entwickelt, mit denen der „Dombauverein Speyer e.V.“ seit gut zwei Jahrzehnten schon den Erhalt der einzigartigen romanischen Kathedrale in Speyer unterstützt: Der Domsekt, von dem jetzt sein Hersteller und Createur, das profilierte Edesheimer Weingut „Werner Anselmann“ bei einem Pressegespräch in der Bischöflichen Finanzkammer den neuesten Jahrgang präsentieren konnte.

Wie der Vorsitzende des „Dombauvereins Speyer“, Dr. Wolfgang Hissnauer und seine Stellvertreterin Dr. Barbara Schmitt-Nechl bei dieser Gelegenheit erinnerten, sei schon im Jahr 2009 Ralf Anselmann, Geschäftsführer der schon seit langem dem Speyerer Dom eng verbundenen Wein- und Sektkellerei „Werner Anselmann“ mit dem Vorschlag an den Vorstand des Vereins herangetreten, neben den bereits erfolgreich eingeführten weißen und roten Domweinen auch noch einen Domsekt ins Sortiment aufzunehmen.

Schon im Oktober des folgenden Jahres sei dieses Projekt dann unter Mitwirkung der „Pfalzweinwerbung“ Wirklichkeit geworden; die Experten der Marketinggesellschaft für den Pfalzwein hatten dazu nämlich einen offenen Wettbewerb mit „Blindverkostung“ ausgeschrieben – d.h. die teilnehmenden Prüfer seitens des Dombauvereins und der Pfalzweinwerbung wussten nicht, welcher Sekt von welcher Kellerei ihnen davorgesetzt wurde. Sieger und bis heute bewährter Partner bei diesem Projekt sei seitdem die vorgenannte, international renommierte „Wein- und Sektkellerei Werner Anselmann“, die zum 20jährigen Bestehen des Dombauvereins Ende 2014 auch noch zusätzlich einen „Jubiläums-Sekt“ aus einer Merlot-Traube kreierte.

Mehr als 10.000 Flaschen des „Riesling Domsekts“ seien seitdem bis Mitte November 2015 verkauft worden – ein kleiner Restbestand lagert noch in der Edesheimer Kellerei sowie in einigen der Verkaufsstellen in der Vorderpfalz. Restlos ausverkauft dagegen sei inzwischen der auf 1.500 Flaschen limitierte „Jubiläums-Domsekt Merlot“, so Ralf Anselmann, der zu diesem Anlass gemeinsam mit seiner Schwester Ruth Anselmann nach Speyer gekommen war.

Denn die beiden hatten, rechtzeitig zum Weihnachtsfest, einen mit 6.000 Euro höchst werthaltigen Scheck für den Erhalt „ihres“ Domes mitgebracht – 5.550 Euro anteiliger Erlös auf dem Verkauf der beiden Sektsorten, den die Familie Anselmann mit einer Spende von 450 Euro großzügig „aufrundete“.

„Als eines der wichtigsten Kulturgüter in der Region liegt der Speyerer Dom meiner ganzen Familie sehr am Herzen“, betonte Ralf Anselmann in seiner „Liebeserklärung“ an die Kathedrale. „Für uns hat dieser Dom eine ganz besondere Ausstrahlung und Würde - als Bischofskirche, Ort kultureller Veranstaltungen und Sehenswürdigkeit zeigt er auch heute noch seine ganz besondere Anziehungskraft auf die Menschen weit über die Grenzen der Region hinaus.“ Und seine Schwester Ruth ergänzte: „Wir alle freuen uns deshalb sehr darüber, dass wir mit unserem Sekt einen kleinen Beitrag zur Erhaltung dieses Bauwerks leisten können“.

Der in klassischer Flaschengärung gereifte, elegante, sehr trocken ausgebaute Riesling Sekt mit seiner feinen Fruchtsäure habe ein lang anhaltendes, feinperliges Mousseux, was ein typisches Merkmal seiner sorgfältigen Herstellung sei, erläuterte Ralf Anselmann aus fachlicher Sicht die besondere Qualität dieses Produktes, von dem jetzt die erste Charge an den Handel ausgeliefert worden sei und von dem noch 5.000 weitere Flaschen bereits auf der Hefe liegen.

Umso wichtiger sei es jetzt deshalb, dass dieser neue Jahrgang des „Domsekts Riesling Brut“, der ab sofort zum Preis von 8.00 Euro/ Flasche im Handel zu haben ist – 0,50 Euro von jeder 0,7-Liter-Flasche gehen auch weiterhin zugunsten des Domerhalts an den „Dombauverein Speyer“ - möglichst rasch seinen Weg zu den Kunden und Liebhabern dieses edlen Getränkes findet. Zu den Verkaufsstellen für den Sekt, gehören neben der Geschäftsstelle des „Dombauvereins“ am Edith-Stein-Platz 8 im nördlichen Domgarten – hier sind auch alle anderen „geschenkgeeigneten Dombausteine“ zu haben - auch die „Galeria Kaufhof“, die Buchhandlung Osiander sowie das „Weinkontor Schwartz“ in der Armbruststraße in Speyer. Auch in den beiden Rewe-Märkten in der Iggelheimer Straße und am Altpörtel in Speyer, im „Marktkauf“ und im „Neukauf“ ist das edle Gewächs ab sofort zu haben. Hinzu kommen verschiedene Rewe Märkte im weiteren Umland von Speyer - und natürlich auch die „Wein- und Sektkellerei Werner Anselmann“ in Edesheim selbst. Foto: fg

12.12.2015


Becher- Gesellschaft setzt auf bewährte Gremien…

Mitgliederversammlung der Johann Joachim Becher–Gesellschaft mit Neuwahlen.

Speyer- Vorsitzender Hans-Joachim Spengler, die Stellvertreter Wolfgang Bühring, Hansjörg Eger,   Dr. Peter Zimmermann und Schatzmeister Konrad Reichert wurden jeweils einstimmig wieder ins Amt gewählt.

Der Beirat der Gesellschaft umfasst nun mit Karl-Heinz Jung (Sprecher), Claudia Berger, Heinz-Jürgen Engberding, Günter Hechler, Dr. Jochen Klemke, Karen Lill, Werner Neubeck, Willi Philippe, Rolf Räch, Norbert Schwarz und Dr. Axel Wilke elf Mitglieder. Sie unterstützen mit verschiedenen Aktivitäten das Jahresprogramm der Becher-Gesellschaft.

Beim Vorstand der JJB-Stiftung wurde Prof. Dr. Gunnar Schwarting zum Vorsitzenden gewählt. Stellvertreter sind Hansjörg Eger und Prof. Dr. Dr. Karl-Peter Sommermann. Schatzmeister Rudolf Müller versucht die Stiftungsgelder zu vermehren und bremst die Ausgaben.

Unterstützt wird der Stiftungsvorstand von den Beiräten  Dr. Hans-Peter Braun, Dr. Hans Güste, Prof. Dr. Axel Horsch, Prof. Dr. Dr. Klaus König und Prof. Dr. Heinrich Reinermann.

Zügig führte  Heinz-Jürgen Engberding als Versammlungsleiter die Wahlen  und  Tagesordnung  durch.

Veranstaltungen der JJB-Gesellschaft seit November 2014

Vorsitzender Spengler berichtete in seinem Jahresbericht, dass der Johann Joachim Becher-Gesellschaft zur Zeit   103 Personen und 13 Firmen bzw. Institutionen angehören und begrüßte zehn Neumitglieder. Er erinnerte an  die Jahresabschluss-Feier mit Lesungen und Gesang des Literaturkreises „ Federkiele“, die  Vorträge  von Dr. Rainer Köber über das KIT (Karlsruher Institut für Technologie) „Exzellente Wissenschaft im Spannungsfeld zwischen Großforschung und Universität“  und Rolf Räch über die „Grenzmarkierungen und Loogfelsen der Pfalz“. Dr. Jochen Klemke hatte über „Zahnärztliche Implantologie  zwischen Medizin  und Markt“ referiert  und  Dr. Axel Wilke  „Statistische Betrachtungen von Rheinland-Pfalz“ vorgestellt.  Beim Vortrag von Dr. Helmut Albert  „Der Islamische Staat- Terrororganisation 2.0“ konnten die Mitglieder erahnen, was auf Europa zukommen würde. „Bürgerkriege und humanitäre Krisen“ wurden von Frau Dr. Marlene Gottwald erörtert.  „Das Wetter in der Maschine“ (Energiewandler von Wärme in elektrische Energie), stellte  Klaus Wolter vor.

Ein Höhepunkt war der 380. Geburtstag des Namensgebers der Becher- Gesellschaft,  Johann Joachim Becher,  am 6. Mai. Durch eine Lesung von Dr. Martin Hussong und Lorenz Konter über „Beispiele aus dem Leben des Vielfach-Gelehrten, Polyhistors und Projektemachers J.J. Becher“,  konnte das Dunkel der Vergangenheit  erhellt werden. In der Kult(o)urnacht suchten viele Bürger das „Becherhaus“ auf und verfolgten gespannt die Informationen der vortragenden Mitglieder. Spengler berichtete auch von  reger  Nutzung der  Becher- Homepage, die monatlich etwa 3000-mal angeklickt wird.

Arbeitsheft,  Aufsatz, Sonderveröffentlichung,  Jubiläumsfeier

Vorsitzender Spengler erinnerte auch an das  Arbeitsheft 215 der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer,  mit dem Titel „Wohin steuert die Digitale Gesellschaft? – Eine Kartenskizze von Neuland“.  Grundlage war das JJBG-Seminar,  welches Prof. Dr. Reinermann  2014 organisierte  und leitete.

Weiter erwähnte Spengler auch einen Aufsatz von Prof. Dr. Hans Fenske mit dem Titel:     „Zwei Wegbereiter des deutschen Liberalismus aus der Pfalz - Johann Joachim Becher u. Johann Jakob Schmauß“. Dieser Aufsatz ist in „Wissensgesellschaft Pfalz – 90 Jahre Pfälzische Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften“ erschienen.

Im Dezember d.J. erscheint im Rahmen der JJB-Schriftenreihe die Sonderveröffentlichung „Erinnerungen und Gedanken des Johann Joachim Becher – über eine förderliche Gemein im Widerstreit  schädlicher Verwirrungen“,  von Dr. Martin Hussong. Leseproben sind  bei der Jahres-Abschlussfeier am 17. Dezember zu hören.

Die Becher-Gesellschaft wird am 16. März 2016 eine Jubiläumsfeier zum 25-jährigen Bestehen,   u.a. mit einer von Prof. Dr. Carl Böhret angeregten  Podiums-Diskussion, mit verschiedenen  repräsentativen Altersgruppen veranstalten.

Zum Schluss dankte Vorsitzender Spengler allen Mitgliedern für die tatkräftige Unterstützung und Teilnahme an den Veranstaltungen, lud zu einem kleinen Imbiss und anregenden Gesprächen ein.  Karl-Heinz Jung

26.11.2015


Ein „hörendes Ohr“ mit Leidenschaft zum Tanz

Carneval Club Speyer eröffnet Kampagne mit feurigem Programm – Sonja I. als neue Lady gekrönt

Speyer- Die Neue ist da. Sonja Uppenthal heißt sie im wirklichen Leben. Ihr Name in der fünften Jahreszeit: Sonja I. vom hörenden Ohr. Am Samstagabend löste sie Lisa I. als Lady Carneval des Carneval Club Speyer 2000 ab – ein Amtswechsel, der unter die Haut ging.

Lisa Weinmann wollte nicht weinen. Das Vorhaben glückte nicht ganz – anders als ihre Kampagne als Regentin der Blaukittel. Wie Lisa I. gekommen war, verabschiedete sie sich von ihrem Volk: singend. Die kollektiv kullernden Tränen bei Aktiven, Elferräten und Unterstützern bewies, dass die Lady alles richtig gemacht hat. Dennoch war dies kein Freifahrtschein für die neue Aufgabe, der sie sich künftig – abgesehen von ihrer tänzerischen Laufbahn bei den Feuerfunken – widmen möchte.

Einen Antrag auf Aufnahme in den Elferrat hatte sie im Vorfeld beim Präsidenten Hartmut Oppinger eingereicht. Das bedeutete für Lisa I. nach der Abkrönung zunächst einmal einen Eignungstest. Die Aufgaben im Bereich der Ersten Hilfe meisterte sie bravourös, ihren Präsidenten erkannte sie trotz verbundenen Augen an der nackten Wade und nach einer Erklärung für Nudelholz, Beißzange und Klobürste in der Handtasche eines Damen-Elferrats musste sie nicht lange suchen.

Auf die Probe gestellt wurde auch Sonja I. vor ihrem großen Einzug an der Seite des Elferrats Peter Mohr in den voll besetzten Saal, denn das Abdanken ihrer Vorgängerin nahm einige Zeit in Anspruch. Als gebürtiges Nordlicht, das sich zwar in Kindertagen gerne maskierte, aber über Meerjungfrau und Wildkatze nicht hinauskam, war die Erfahrung im Rampenlicht eine besondere. Wenig am Hut hatte sie bislang mit Ordensfesten und Gardebällen. Jetzt wird das gekrönte Haupt selbige in reicher Fülle in den kommenden Wochen besuchen.

Dass Ladys aber nicht nur gefeiert werden, sondern auch Einsatz zeigen müssen, lernte die künftige Hörakustikerin mit der Leidenschaft zum Standardtanz unmittelbar. Zahlreiche Jahresorden mussten unters närrische Volk gebracht werden.

Dazu zählten natürlich an dem Abend an vorderster Front die Aktiven des Vereins, die der neuen Lieblichkeit ein bezauberndes Programm auf die Bühne brachten. Monatelange Vorbereitungen und hartes Training hatten sich wiederum ausgezahlt.

Da trafen Heidis auf Pippi Langstrumpf beim Schautanz der „Konfettis“, mit vier bis sechs Jahren die Jüngsten in der CCS-Familie, bei den „Sternschnuppen“ war „Alles voller Leben“, bevor die 21 Mädchen zum traditionellen Gardetanz ansetzten. Flink und agil wie eh und je präsentierte sich Solistin Vivien Agel – die Fasnacht liegt dem am Elften im Elften geborenen Wirbelwind eben im Blut.

Nach wie vor plagen den CCS keine Nachwuchssorgen, wie sich auch bei den „Feuerfunken“ zeigte. Aufgrund der gewaltigen Tänzeranzahl wurden die nämlich geteilt. In den „Flashlights“ haben sich nun die Älteren der Gruppe formiert. Während die Jüngeren mit ihrem Gardetanz begeisterten, klärten die „Flashlights“ auf, was Nonnen nach der letzten Messe machen – eine beachtenswerte Choreografie zu mitreißender Musik.

Personell verstärkt marschierte auch das Damenballett auf, das nun unter dem Namen „Kometenkracher“ firmiert. Ein solcher glückte mit ihrem Schautanz: Als forsche Bauarbeiterinnen machte die Truppe mächtig Stimmung. Die beiden Domstadt-Brüder Thorsten Vollmer und Frank Seidel widmeten sich singender Weise der Baustellen-Situation der Stadt – ganz dem Jahresmotto entsprechend „Egal wie viel Umleitunge in Speyer sin, all finnen zum CCS hin“.

Als neue Aktive des Vereins unterhielt außerdem „Brezelinchen“ Ulrike Weiß mit ihrer Bauchrednerkunst.

So furios wie das Programm als solches wurde der Ausklang gestaltet: Nach Babysitter-Boogie, Ballett und Hardrock – vorgestellt durch das Damen- und Männerballett – war es nicht verwunderlich, dass der ganze Saal in die mittlerweile zur Tradition gewordene Abschlusshymne einstimmte. „An Tagen wie diesen“ – wünschen sich gewiss nicht nur Hoheiten Unendlichkeit. Text und Foto: Norbert Kühner

18.11.2015


Speyerer Rheinfunken überzeugen mit grandioser Inthronisation

Speyer- Am Samstag, 14.11.2015 hat der Carnevalverein Rheinfunken (CVR) mit rund 110 Aktiven und Freunden pünktlich um 19:11 Uhr in der TSV-Halle die neue Kampagne 2015/16 eröffnet. 

Zum Auftakt erklärte Sitzungspräsident Ralf Schuy, dass trotz der schlimmen Ereignisse in Paris der Inthronisierungsabend wie geplant abläuft und bat alle Anwesenden um eine Gedenkminute für die Opfer der Tragödie vom Freitagabend.

Schwungvoll eingestimmt wurden die Gäste mit dem Eröffnungslied „Wenn die Fasnacht erwacht“ (Conny Schmitt und Ralf Schuy). Nach dem feierlichen Einzug des Präsidiums mit dem neuen Prinzenpaar Kirsten I. und Michael II. wurden beide durch Präsident Helmut Kauf und Sitzungspräsident Ralf Schuy vorgestellt. Nach der tollen Antrittsrede der neuen Regenten überreichte das jüngste Speyerer Prinzenpaar (Angelika Kauf und Finn Schuy) die Insignien der närrischen Macht an die neuen Hoheiten. 

Die Vorstellung des von ihm entworfenen Jahresordens übernahm Präsident Helmut Kauf. Er ziert den lachenden Till mit großem Herz und anhängendem Speyerer Stadtwappen. Nun waren die neuen Tollitäten gefordert. Ihre erste Amtshandlung war die Aushändigung der Prinzenpaar- und Jahresorden an alle Närrinnen und Narrhalesen.

Kurzweilig war der Abend mit flotten Büttenreden:

Das Programm begann mit der jungen Angelina Kauf, die ihr Debüt in der Bütt gab. Als Prinzessin in spe begeisterte sie das Publikum und forderte souverän: „Einen alten Prinzen will ich nicht, den such ich mir schon selber aus“.

Viele Lacher erntete auch der pubertierende Altstadt-Kalle-Enkel (Finn Schuy). Clearasil-geplagt und nervlich am Ende lamentierte er: „Wie soll ich denn soo mol ä Mädl finne, wonn die net schun ball ganz un fer immer verschwinne?“. 

Spaßig und mit viel Elan brachte das Spira Duett (Helmut Kauf und Ralf Schuy) mit ihren Liedern „Im Feiern sind wir groß“, nun schon im vierten Jahr, viel Stimmung in den Saal.

Beifallsstürme löste Rüdiger Kiktenko als attraktive Tochter des CVRTanzmariechens aus. Mit viel Schwung und Ahoi’s klärte die gewitzte Blondine das amüsierte Publikum über die Waffen einer Frau auf. 

Danach verzauberte Eckhard Krieg die Gästeschar mit seinen verschiedenen Zaubertricks.

Dass man als Gewinnerin eines Preisausschreibens nicht immer das große Los gezogen hat, verkörperte wunderbar Ingrid Kauf.

Bei Standing-Ovations durften „Die Flippers“ (Andreas Schmitt, Niko Wingerter und Torsten Henkel) ihr Comeback feiern. 

Mit tollen Evergreens meldete sich der Narrenchor „die Speyerer Brezle“ zurück und sorgte mit vielen Zugaben für ausgelassene Stimmung. Auch Hofmusikantin Martina Vogt und Beschaller Eckhard Krieg garantierten mit passenden, schwungvollen Einsätzen und Stimmungsrunden immer wieder für gute Laune.  

Dies war eine grandiose Einstimmung in die fünfte Jahreszeit, nicht zuletzt dank des engagierten Einsatzes von Sitzungspräsident Ralf Schuy und Präsident Helmut Kauf.

Text: Margitta Schwarz; Bilder: Peter Kaiser

17.11.2015


Die Stuhlbrüder des Speyerer Domstifts

Speyer- Im Rahmen des 2. Wissenschaftlichen Forums des Dombauvereins Speyer legte Dr. Sven Gütermann die Ergebnisse seiner Dissertation zum Thema „Die Stuhlbrüder des Speyerer Domstifts“ dar und ging auf Entstehung, Charakter und Funktion der Stuhlbrüder in Verbindung zum Speyerer Dom ein. Die Einmaligkeit dieser Bruderschaft ist im Kontext des einzigartigen Ranges des kaiser- und Mariendomes als herausragendem christlichem Sakral- und Memorialbau des Abendlandes zu sehen.

„Nach der Bestattung Kaiser Konrads II. zunächst zur dynastischen Grabkirche der Salier gewachsen, entwickelte sich der Dom bis in das 14. Jahrhundert mit weiteren Königsbegräbnissen zur Herrschergrablege des Heiligen Römischen Reichs schlechthin. Diese ist zweifellos bis in die Neuzeit hinein ein Ausnahmefall für das Reich geblieben. Nachweislich seit Anfang des 13. Jahrhunderts hat an diesem herausragenden europäischen Erinnerungsort eine Gemeinschaft von armen Laien, die sogenannten Stuhlbrüder, täglich für das Seelenheil der in der Herrschergruft ruhenden Kaiser und Könige gebetet, und damit wohl eine der prominentesten Memorialleistungen im ganzen Abendland erbracht – und das über nahezu sechs Jahrhunderte. Die Verrichtung des (täglichen!) Gebetsgedenkens im Rahmen von täglich 420 Gebeten für Kaiser und Könige lässt die Stuhlbrüder in einem außergewöhnlichen Licht erscheinen, weil nach dem bisherigen Kenntnisstand zur Memoria an königlichen Grabstätten des Abendlands – außer in Bamberg und erst seit Anfang des 16. Jahrhunderts auch in Westminster Abbey – kein Fall bekannt ist, wo solche Memorialhandlungen Korporationen von armen Laien oblagen. Über das herrscherliche Gebetsgedenken hinaus waren die in Form einer Almosner- und Pfründnergemeinschaft zusammengeschlossenen Stuhlbrüder auch zu weiteren niederen Kirchendiensten verpflichtet.“

Waren es zu Beginn der Gründung der Stuhlbrüdergemeinschaft über sechs Jahrhunderte hinweg immer 12 Brüder, reduzierte sich ihre Zahl in den Wirren der französischen Revolution 1802 auf vier verbleibende Brüder die in den damals neu erbauten und heute noch erhaltenen Häusern in der Stuhlbrudergasse (Haus in dem sich heute das AXA Center, die Bäckerei Höchemer und die zwei daran anschließenden Häuser) lebten. Ihre Existenz ist erstmals 1301 urkundlich bestätigt, wenngleich aus einem Pachtvertrag von 1212 zu schließen ist, dass sie bereits vorher als Gemeinschaft existierten.

So beteten Sie über 600 Jahre für die im Speyerer Dom begrabenen Kaiser und Könige. Sie erhielten ihre Privilegien aus der Hand derselben; die jeweiligen Bischöfe erließen die Regeln an denen sie sich zu orientieren hatten.

Text: Wolfgang Hissnauer; Bild:fg

06.11.2015


10-jähriger Tim mit großem Herz und Engagement

Speyer- Am vergangenen Donnerstag erwartete das Tierheim Speyer wieder einen ganz besonderen Gast. Es ist der 10-jährige Tim Sieverding aus Dudenhofen, welcher vollbepackt mit Katzenfutter das Tierheim besuchte.

Tim ist gerade erst 10 Jahre alt geworden und verzichtete an seinem Geburtstag auf Geburtstagsgeschenke von seinen Freunden und Verwandten und wünschte sich stattdessen Katzenfutter für die Katzen des Tierheims Speyer. Doch dies ist nicht das erste Mal, dass Tim auf Geschenke für sich verzichtet. Schon seit seinem 6. Geburtstag wünscht er sich Katzenfutter an Stelle von Geschenken und übergibt diese jedes Jahr im Oktober persönlich im Tierheim Speyer an Lothar Hensel (Ehrenamtlicher Katzenbetreuer) und Mario Aarts (Tierheimleiter).

„Leider kann ich keine Katze bei mir zuhause halten, da ein Familienmitglied von mir allergisch auf Katzen reagiert. Um ihnen dafür trotzdem etwas Gutes zu tun, habe ich mich damals entschieden, mir Katzenfutter für die Katzen des Tierheims Speyer an meinen Geburtstagen zu wünschen.“, erklärt der junge katzenliebende Mann.

Martina Antrett, 1. Vorsitzende im Tierschutzverein Speyer und Umgebung e. V., schwärmt: „Wir bekommen im Jahr viele Spenden, über die wir uns sehr freuen und sehr dankbar sind. Aber das Engagement und das selbstlose Handeln von Tim, in so einem jungen Alter, ist außergewöhnlich, sehr lobens- und vor allem hervorhebenswert. Ein ganz großes Dankeschön im Namen aller an Tim!“ Text und Foto: Tierschutzverein Speyer u. U. e. V.

01.11.2015


Harmonischer „Mirabellen-Brand“ und fruchtiger „Williams Birne- Vanille Likör“

Die neuen „Domgeister“ für die Restaurierung des Speyerer Kaiser- und Mariendomes

cr. Speyer- „Zwää Weisenemer Buuwe unner sich“ - so hätte man zu sagen geneigt sein können, als gestern der Speyerer Weihbischof und Dompropst Otto Georgens gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Dombauvereins, Dr. Wolfgang Hissnauer, im „Blauen Salon“ der Bischöflichen Finanzkammer aus der Hand des Winzers und Schöpfers edler Spirituosen, Thomas Sippel, die Edition 2015 der „Domgeister“ in Empfang nehmen konnten: Einen zweifach destillierten und zwei Jahre gereiften „Nancy Mirabellen Brand“ - „ein wahres Genussfeuerwerk am Gaumen“, loben ihn Kenner schon nach dem ersten Schluck - und einen „Williams Birne – Bourbon Vanille Likör“, der, eben mit Vanille verfeinert, mit „seiner harmonisch abgestimmten Süße und Frucht, die Liebhaber fruchtiger Liköre zu begeistern vermag. Von ihrem Verkauf werden einmal mehr vier Euro pro Flasche der aufwändigen Restaurierung des Speyerer Domes zufließen.

Weihbischof Otto Georgens und Thomas Sippel sind übrigens beide Winzersöhne aus der renommierten Pfälzischen Weinbaugemeinde Weisenheim am Berg und familiär einander seit Generationen eng verbunden. Wie der ranghohe Speyerer Geistliche verriet, sei er vor vielen Jahren sogar schon Gast bei der Konfirmation von Thomas Sippel gewesen, der – tempora mutantur – jetzt eine Generation weiter zu dieser Gelegenheit in Begleitung seiner 13jährigen Tochter Cèline nach Speyer gekommen war.

Für den Dombauverein habe die inzwischen zu einer kleinen Tradition herangereifte Beziehung zu der Weisenheimer Destillerie damit begonnen, dass sich Thomas Sippel im Jahr 2013 bei Dr. Wolfgang Hissnauer mit der Frage gemeldet habe, ob er etwas zum Erhalt „unseres Speyerer Doms“ beitragen könne, erinnerte sich der Vorsitzende des Dombauvereins. Rasch sei man sich damals darüber einig geworden, dass „ein edler Obstbrand“ und „ein schmackhafter Likör“ das Sortiment der Domweine und -Sekte optimal abrunden könne. Begeistert sei dann auch der Vorstand des Speyerer Dombauvereines dem Vorschlag Sippels gefolgt, für die erste Edition der „Domgeister“ einen roten „Williams Doppelbrand“ und einen „Feigenlikör“ auszuwählen.

Und auch den Freunden der Speyerer Kathedrale und Liebhabern edler Spirituosen scheint diese Wahl gefallen zu haben, denn inzwischen wurden 928 der insgesamt 1.000 Flaschen aus der ersten Edition der beiden edlen Kredenzien „an den Mann und an die Frau“ gebracht, aus deren Verkauf dem Dombauverein bisher stattliche 3.716 Euro zugeflossen sind. Einen symbolischen Scheck über 2.184 Euro für die über seine Weisenheimer Destillerie direkt vertriebenen „Bouteillen“ konnte Thomas Sippel jetzt bei der Präsentation seiner neuen Produkte an Dr. Hissnauer übergeben.

Auch die beiden neuen Spirituosen , so teilte Dr. Hissnauer weiter mit, können ab sofort wieder direkt im Hause der Destillerie Sippel in Weisenheim am Berg sowie per Internet über www.destillerie-sippel.de oder bei der Geschäftsstelle des Dombauvereins Speyer am Edith-Stein-Platz – auch hier auch per Internet über www.dombauverein@bistum-speyer.de sowie beim Speyerer „Weinkontor Schwarz“ - info@weinkontor-schwarz.de bezogen werden – der „Mirabellenbrand“ zum Preis von 24 Euro für die 0,35 Liter-Flasche, der „Williams-Vanille-Likör“ zum Preis von 17 Euro für das 0,35 Liter-Gebinde.

Am zweiten Adventssamstag werden übrigens auch in diesem Jahr wieder am Stand des „Dombauvereins Speyer e.V.“ auf dem Speyerer Weihnachtsmarkt die beiden neuen Spirituosen zum Verkosten bereit stehen, um den Besuchern so die Entscheidung für den Erwerb einer (oder beider) Sorten zu erleichtern.

Dort wird auch wieder eine breite Auswahl der „Dom-Bausteine“ bereit gehalten, mit denen der Dombauverein in den inzwischen 20 Jahren seines Bestehens – übrigens genauso lange, wie Weihbischof Otto Georgens sein hohes Amt im Bistum Speyer bekleidet – die stattliche Summe von rund 7,8 Millionen Euro zusammengetragen hat. „Dabei hat es sich nie um große Einzelbeträge gehandelt“, so Dr. Hissnauer stolz, „ jedoch um unzählig viele kleine“.

Ein Beweis mehr dafür, dass sich auch eine Vielzahl von „Kleinem“ zu einem „Großen“ zusammenfügt – zur Unterstützung eines großen Werkes nämlich – dem Erhalt durch die Restaurierung des Speyerer Kaiser- und Mariendomes. Foto: fg

30.10.2015


Amtsübergabe bei Kiwanis-Club Speyer

Past-Präsidentin Tina Krauß übergibt die Präsidentschaft an Raphael Herbig Past-Präsidentin Tina Krauß übergibt die Präsidentschaft an Raphael Herbig

Speyer- Mit Präsidenten-Nadel und Sitzungsglocke übergab Ende September Tina Krauß die Präsidentschaft des Kiwanis-Club Speyer an Nachfolger Raphael Herbig.

Krauß blickte auf ein Amtsjahr zurück, in dem der Club weiter gewachsen ist und die Charity-Aktionen weiter etabliert wurden. Erstmals fand im vergangenen Jahr außerdem die Playlist-Party zugunsten des Eliminate-Projekts statt, mit dem Kiwanis weltweit für die Eliminierung von mütterlichem und frühkindlichem Tetanus sorgen will.

Auch unter der Präsidentschaft von Raphael Herbig wird die Party im philipp eins Ende November stattfinden, außerdem bleiben die beliebte Adventskalenderaktion und der Literatur & Genuss-Abend feste Größen im Kiwanis-Jahr. Der 55jährige präsentierte ein umfangreiches Programm, das unter anderem vielseitige Vorträge und den weiteren Ausbau der Partnerschaft mit dem Kiwanis-Club aus Tallinn, Estland umfasst. Unterstützt wird der Speyerer Unternehmer während seines Amtsjahres von Vize-Präsidentin Rosi Fromherz, Schatzmeister Jürgen Straub und Sekretär Marco Wüstefeld.

Ebenfalls im September hat die Speyerer Kiwanierin Dr. Gerhild Hettinger das Amt der Lt. Gouvenor des Kiwanis-Distrikts übernommen und wird ein Jahr lang Clubs der Umgebung besuchen und beraten.

Kiwanis ist eine weltweite Organisation von Freiwilligen, die sich aktiv für das Wohl von Kindern und der Gemeinschaft einsetzen. Aktive Frauen und Männer aus allen Berufen und Bevölkerungsschichten engagieren sich überparteilich und über Konfessionen hinweg. Im Fokus der Charity-Aktivitäten stehen dabei besonders Kinder und deren Umfeld nach unserem internationalen Motto:“Serving the Children of the World”. Charity-Einnahmen werden ohne Abzüge in voller Höhe weitergegeben.  Die deutschen Clubs helfen dabei mit gezielten Maßnahmen vornehmlich vor Ort.

Weitere Informationen unter www.kiwanis-speyer.de.

Text und Foto: Kiwanis-Club Speyer

07.10.2015


50 Jahre Numismatische Gesellschaft Speyer

v.l.: Dr. Barbara Simon (2. Vorsitzende der NGS), Helfried Ehrend, Gerhard Puderer, Norbert Rotter (für das Gründungsmitglied Sparkasse), Friedrich Martin Eisensteck, Dr. Rainer Albert (1. Vorsitzender der NGS). v.l.: Dr. Barbara Simon (2. Vorsitzende der NGS), Helfried Ehrend, Gerhard Puderer, Norbert Rotter (für das Gründungsmitglied Sparkasse), Friedrich Martin Eisensteck, Dr. Rainer Albert (1. Vorsitzender der NGS).

Speyer- Zum 50-jährigen Bestehen der Numismatischen Gesellschaft Speyer (NGS) gab es ein großes Festprogramm. Die Deutsche Numismatische Gesellschaft vergab zur Ehrung einer ihrer größten und aktivsten Mitgliedsgesellschaften das 12. Deutsche zusammen mit dem 50. Süddeutschen Münzsammlertreffen nach Speyer.

Der Reigen der Veranstaltungen begann am Freitag mit einem großen Empfang in der Speyerer Hauptstelle der Sparkasse Vorderpfalz (die ein Gründungsmitglied der NGS ist). gezeigt wurde eine einmalige und vollständige Ausstellung aller Medaillen und Abzeichen, die in 50 Jahren zu den Süddeutschen Münzsammlertreffen herausgegeben wurden. Dazu legte der NGS-Vorsitzende Dr. Rainer Albert auch einen farbig bebilderten Katalog vor, in dem diese Objekte mit ihrem jeweiligen numismatischen Hintergrund erfasst sind. Im Rahmen dieser Veranstaltung wurden auch die noch lebenden Gründungsmitglieder geehrt, sie erhielten eine mit ihrem Namen gravierte Kunstmedaille des Bildhauers Klaus Kowalski mit dem Titel „Numismatica – NGS 1965-2015“.

Am Samstag wurde dann im Speyerer Stadtratssitzungssaal der Eligius-Preis der Deutschen Numismatischen Gesellschaft an Dr. Wolfgang Steguweit aus Gotha verliehen, anschließend gab es eine Reihe von Vorträgen zum Tagungsthema „Böses Geld, schlechtes Geld, falsches Geld“ mit Referenten aus den großen deutschen Münzkabinetten und der Bundesbank, aber auch von Mitgliedern der NGS. Im Begleitprogramm wurden Führungen in den Kaisersaal des Domes gerne wahrgenommen. Der Tag endete mit einem festlichen Abendessen mit begleitender Weinprobe im großen Saal im Haus der Vereine, was den Gästen aus ganz Deutschland eindrucksvoll Pfälzer Gastfreundschaft und Weinkultur vermittelte und begeisterte Reaktionen hervorrief.

Das Treffen wurde am Sonntag mit weiteren Referaten zum Tagungsthema fortgesetzt und endete am Nachmittag mit einer Präsidiumssitzung der deutschen Numismatischen Gesellschaft.

Zum Treffen gestaltete der Künstler Carsten Theumer aus Halle eine Kunstgussmedaille, außerdem erschien ein Sammelband zum Tagungsthema, den Dr. Rainer Albert herausgab. Die Speyerer Gesellschaft wurde insgesamt ihrem Ruf als eine führende numismatische Gesellschaft glänzend gerecht.

Die Gründungsmitglieder der Numismatischen Gesellschaft Speyer (NGS) erhielten während der Eröffnungsveranstaltung zum „50. Geburtstagsfest“ der NGS in der Hauptstelle der Sparkasse Vorderpfalz als Würdigung für ihre Verdienste um die NGS eine speziell angefertigte und individuell gravierte Medaille des Künstlers Klaus Kowalski. Auf dem Bild v.l.n.r.: Dr. Barbara Simon (2. Vorsitzende der NGS), Helfried Ehrend, Gerhard Puderer, Norbert Rotter (für das Gründungsmitglied Sparkasse), Friedrich Martin Eisensteck, Dr. Rainer Albert (1. Vorsitzender der NGS).

Text: Dr. Rainer Albert; Foto: Numismatische Gesellschaft; gc

01.10.2015


2. Kaiserdom-Cup erspielt erneut über 13.000 Euro

Speyer- Der Dombauverein veranstaltete am 13. Juni 2015 im Golf-Park Kurpfalz in Limburgerhof den 2. Kaiserdom-Cup. Mit der Unterstützung vieler Spielerinnen und Spieler, Sponsoren und Spenderinnen und Spendern wurde dieses Turnier bei gutem Wetter und bester Laune aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein voller Erfolg!

Der Gewinn beträgt nach Abzug aller Kosten insgesamt 13 161,18 Euro.

Der Betrag aus dem diesjährigen Turnier ist fast auf den Euro identisch mit dem Ergebnis von 2013 (13.160,44 €)!

Der absolute Gewinner des Turniers ist neben den Spielerinnen und Spielern der Kaiser- und Mariendom, denn diese Summe trägt auf den Cent dazu bei, unser Weltkulturerbe zu erhalten.

Allen Beteiligten Spenderinnen und Spendern, Spielerinnen und Spielerinnen und Sponsoren, den beiden Malern Eberhard Spitzer und Oliver Schollenberger, die uns je eines ihrer Gemälde für die Versteigerung zur Verfügung stellten und denen die diese Bilder ersteigert hatten und nicht zuletzt unserem Oberbürgermeister Hansjörg Eger der die Versteigerung wieder sehr professionell inszeniert hatte, sei durch den Vorstand des Dombauvereins an dieser Stelle noch einmal herzlich gedankt.

Es spricht sehr vieles dafür, dass wir im Jahr 2017 zum 3. Kaiserdom-Cup einladen!

Dombauverein Speyer, Presse

24.08.2015


Mit Volldampf in die Zukunft

Modellbahner stellen Weichen für die nächsten drei Jahre

Speyer- Quasi im Eilzugtempo verlief die Jahreshauptversammlung der Modellbahnfreunde Rhein-Neckar e.V. am Mittwoch, den 20.08.2015 im AV03 Heim in Speyer.

Der Vorsitzende der Speyerer Modelleisenbahner Ulrich Klumpp konnte eine große Anzahl an Mitgliedern und Vereinsfreunden begrüßen. In einem sehr harmonischen Rahmen wurde der Jahresrückblick 2014 diskutiert. Eines der Highlights war die Teilnahme am Hockenheimer Advent, wo in der dortigen Stadthalle am ersten Adventswochenende 2014 vielen Kindern und auch Erwachsenen strahlende Augen beschert werden konnte. Gerade zu Weihnachtszeit besitzt die Modelleisenbahn eine besondere Faszination. Für 2015 ist eine erneute Teilnahme geplant.

Anschließend stellte Schatzmeister Bernd Krüger seinen Kassenbericht vor. Dieser wurde von Kassenprüfer Claus Rehberger als ohne Makel bezeichnet und auch die Versammlung war mit dem positiven finanziellen Ergebnis zufrieden. Die anwesenden Mitglieder dankten der Vorstandschaft und entlasteten einstimmig alle Vorstandsmitglieder für das Geschäftsjahr 2014, was Schriftführer Andreas J. Müller gerne im Tagungsprotokoll vermerkte. Bei den anstehenden Neuwahlen stand der bisherige 2. Vorsitzende Harald Meincken altersbedingt leider nicht mehr zur Verfügung. Die Versammlung dankte Meincken für die viele geleistete Arbeit. Er wird sich erfreulicherweise weiterhin um die Planung der  Modellbahnanlage kümmern. Planungen für eine Ausstellung in Speyer sind für das Frühjahr 2016 bereits am Laufen.

Für die nächsten 3 Jahre wurde die Vorstandschaft wie folgt jeweils einstimmig gewählt und somit konnten die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft gestellt werden. Besonders erfreulich ist, dass sich hierbei mit Patrik Janz erstmals auch ein jüngeres Vorstandsmitglied an verantwortlicher Position engagiert.

1. Vorsitzender: Ulrich Klumpp
2. Vorsitzender: Patrik Janz
Schatzmeister: Bernd Krüger
Schriftführer: Andreas J. Müller
Beisitzer: Harald Meincken
Beisitzer: Hartmut Piehl
Kassenprüfer: Claus Rehberger
Kassenprüfer: Frank-Michael Stedler

www.moba09.de   sowie    www.mist-rhein-neckar.de

Text und Foto: Modellbahnfreunde Rhein-Neckar Speyer

20.08.2015


Königliches Gipfeltreffen für den Dombauverein Speyer

Die Deutsche Weinkönigin Janina Huhn (3. von links), die Pfälzische Weinkönigin Laura Julier (neben Dr. Wolfgang  Hissnauer, Vorsitzender des Dombauvereins Speyer in der Bildmitte mit Domwein) wurden von der Deutschen Weinprinzessin Kathrin Schnitzius (2. von links) beim Signieren der zehn exklusiven „Domwein-Editionen 2015“ unterstützt. Weiterhin sind zu sehen: Weinbaupräsident Edwin Schrank (3. von rechts), Tanja Huber, Mitgliedswinzerin und Bewerberin für die Krone der Pfälzischen Weinkönigin 2016/17 aus Herxheim am Berg (ganz rechts) sowie Kellermeister Bernhard Siegel (links) und Karen Schuch (2. von rechts), beide von der WG Herxheim am Berg. (Bildnachweise: „Winzergenossenschaft Herxheim am Berg“ Die Deutsche Weinkönigin Janina Huhn (3. von links), die Pfälzische Weinkönigin Laura Julier (neben Dr. Wolfgang Hissnauer, Vorsitzender des Dombauvereins Speyer in der Bildmitte mit Domwein) wurden von der Deutschen Weinprinzessin Kathrin Schnitzius (2. von links) beim Signieren der zehn exklusiven „Domwein-Editionen 2015“ unterstützt. Weiterhin sind zu sehen: Weinbaupräsident Edwin Schrank (3. von rechts), Tanja Huber, Mitgliedswinzerin und Bewerberin für die Krone der Pfälzischen Weinkönigin 2016/17 aus Herxheim am Berg (ganz rechts) sowie Kellermeister Bernhard Siegel (links) und Karen Schuch (2. von rechts), beide von der WG Herxheim am Berg. (Bildnachweise: „Winzergenossenschaft Herxheim am Berg“

Deutsche und Pfälzische Weinköniginnen signieren mit Deutscher Weinprinzessin „Benefiz-Domweine“

Herxheim am Berg-  Am höchsten Punkt der Deutschen Weinstraße fand gestern bei der Winzergenossenschaft Herxheim am Berg eG ein „königliches Gipfeltreffen“ der besonderen Art statt: Anlässlich der offiziellen Vorstellung der „Domwein-Edition 2015“ in der neuen „Vinothek 212 NN“ signierten gleich drei amtierende Weinhoheiten jeweils zehn exklusive „Domwein-Pakete“. Der Erlös aus der Benefiz-Aktion wird dem Dombauverein Speyer und damit dem UNICEF Weltkulturerbe Speyerer Dom zufließen. „Die mehrfach geadelten Domweine können ab sofort gegen Gebot ersteigert werden. Mit den Erlösen wird das Engagement des Dombauvereins Speyer für den Erhalt des Kaiserdoms zu Speyer unterstützt“, sagte Dr. Wolfgang Hissnauer, Vorsitzender des Dombauvereins Speyer.

Vorstellung der „Domwein-Edition 2015“ in Herxheim am Berg: Drei Weinhoheiten unterschreiben für den Kaiserdom zu Speyer

Bevor die Deutsche Weinkönigin Janina Huhn und ihre Weinprinzessin Kathrin Schnitzius im Team mit der Pfälzischen Weinkönigin Laura Julier ans Signieren gingen, stand eine Domweinprobe auf dem Programm. Das aktuelle Domwein-Duo der Winzergenossenschaft Herxheim am Berg eG – ein 2013er St. Laurent und 2014er Grauburgunder – kamen sehr gut an. Laura Julier, die als Pfälzische Weinkönigin bei der Auswahl im Rahmen der Blindverkostung als Jurymitglied mitgewirkt hatte, freute dies besonders.

Pfälzische Weinkönigin 2010/11 führt durch neue Räumlichkeiten

Im Anschluss standen eine Betriebsführung auf dem Programm. Gemeinsam mit Kellermeister Bernhard Siegel führte Karen Schuch, die bei der WG Herxheim für Vertrieb & Veranstaltungen zuständig ist, die Weinhoheiten durch Keller und den architektonisch herausragenden Verwaltungsneubau mit neuer „Vinothek 212 NN“ und angeschlossener Weinlounge. Unmittelbar über der Spitzenlage „Himmelreich“ ließen die Weinhoheiten den Besuch des Anbaugebiets Pfalz auf der Panoramaterrasse ausklingen. Karen Schuch, die unter ihrem Mädchennamen Karen Storck zur Pfälzischen Weinkönigin 2010/11 gewählt wurde, erklärte: „Dass ich einmal vier Weinhoheiten ins Himmelreich führen würde, hätte ich mir nicht träumen lassen!“ Für die zehn exklusiven „Domwein-Pakete“ können bis Ende des Jahres Gebote abgegeben werden. Weitere Informationen finden sich unter www.wg-herxheim.de.

Weitere Informationen zur „Domwein-Edition 2015“

Der „2014 Pfalz – Grauburgunder trocken“ bildet die weiße Variante der „Domwein-Edition 2015“. Er wurde im Edelstahltank ausgebaut und begeistert Kellermeister Bernhard Siegel zufolge „mit Schmelz und schönen Fruchtaromen. Milde Säure verleiht dem Wein eine leichte Frische und der cremige Abgang machen Lust auf mehr!“ Der Domwein „2013 Pfalz – St. Laurent Rotwein trocken“ wurde nach der Maischegärung im großen Holzfass aus heimischer Eiche ausgebaut. Nach einjähriger Reifung zeigt er Anklänge von Barrique. Ein tiefroter und samtiger Rotwein mit einer feinen Säure. Aromen nach Beerenfrüchten und Kirschen verbinden sich mit der ausgewogenen Tanninstruktur. Er trägt die Goldene Kammerpreismünze. Die „Domwein-Edition 2015“ wurde am 9. April im Alten Stadtsaal des Speyerer Rathauses offiziell vorgestellt. Die Etiketten gestaltete der Speyerer Künstler Johannes Doerr.  Die Auswahl der zwölf angestellten Gewächse fiel bei einer Blindverkostung durch eine Jury, der unter anderem auch die Pfälzischen Weinkönigin Laura Julier angehörte. Der Kaiserdom zu Speyer blickt als größte romanische Kathedrale, Bischofsitz und UNESCO Weltkulturerbe auf eine fast 1000-jährige Tradition zurück. Der Dombauverein Speyer hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Erhalt des Bauwerks zu fördern und dieses als christliches Zeugnis und Kulturgut auch für künftige Generationen zu erhalten. Mit jeweils 2 Euro pro Flasche fördert die aktuelle Domwein-Edition den Verein. Bei der Winzergenossenschaft Herxheim am Berg eG ist der Grauburgunder für 7 Euro, der St. Laurent für 7,50 Euro pro Flasche erhältlich.

Winzergenossenschaft Herxheim am Berg eG - Weinstraße 1 - 67273 Herxheim am Berg - Björn Wojtaszewski, E-Mail: bw@prpluscom.de, Telefon: 06321-491298

Text und Foto: is

31.07.2015


Wiedersehen nach 25 Jahren

v.l.: Gouverneur Takuya Tasso, Bereichsleiter Shinji Yoshida, Tomoko Moser, Dr. Martin Moser v.l.: Gouverneur Takuya Tasso, Bereichsleiter Shinji Yoshida, Tomoko Moser, Dr. Martin Moser

Empfang des Gouverneurs von Iwate in Mainz

Speyer- Vertreter des Vereins „Kopf hoch, Japan!“ e.V. und Oberbürgermeister Eger waren am Mittwoch zum Empfang des Gouverneurs Takuya Tasso in das Gästehaus der Landesregierung in Mainz eingeladen.  Der Gouverneur von Iwate, der Partnerpräfektur des Bundeslandes Rheinland-Pfalz, wollte sich bei dieser Gelegenheit für die rheinland-pfälzische Unterstützung nach dem Tsunami und Erdbeben im Jahr 2011 bedanken, Interesse für Iwate wecken, und Kontakte knüpfen.  So war beispielsweise der Wiederaufbau der Osawa Kindertagesstätte auch mit Spendengeldern unterstützt worden, die von verschiedenen Gruppierungen in Rheinland-Pfalz gesammelt worden waren. 

Der Verein „Kopf hoch, Japan!“ e.V. (www.kopf-hoch-japan.de) hat in den letzten Jahren bei Veranstaltungen in Speyer mit freundlichen Unterstützung der Speyerer Stadtverwaltung Gelder für den Wiederaufbau von Schulen in der Krisenregion gesammelt.  Für den Verein sind dabei zwei Dinge von größter Bedeutung:  Zum einen möchte der Verein eine Gegenleistung für die Spenden bieten – so offeriert „Kopf hoch, Japan!“ e.V. bei seinen Veranstaltungen authentische Einblicke in die japanische Kultur, zum Beispiel in Kalligraphie, Bonsai, Kampfsport, Tees und Süßigkeiten, Speisen und vieles mehr.  Zum anderen ist dem Verein sehr wichtig, dass die Gelder schnell am richtigen Ort ankommen.  Dazu pflegt „Kopf hoch, Japan!“ e.V. direkte Kontakte z.B. zur Oberschule von Rikuzentakata und der Mittelschule in Otsuchi.  Die betroffenen Schulen konnten durch die freundlichen Spenden der Speyerer Bevölkerung so schnell und unproblematisch unterstützt werden.

Anlässlich des Empfangs erlebte die Vorsitzende des Vereins, Frau Tomoko Moser, eine freudige Überraschung:  ein Mitglied der hochrangigen Delegation aus Japan, Herr Shinji Yoshida, war Studienkollege von Frau Moser.  Seit der neunten Klasse besuchten Sie gemeinsam die Hanamaki-kita Oberschule, und anschließend die staatliche Universität Iwate.  Das letzte Mal hatten sie sich vor ca. 25 Jahren beim Universitätsabschluss getroffen.  Frau Moser und Herr Yoshida freuen sich auf eine zukünftige Zusammenarbeit.  Außerdem möchten sich die beiden bei einer privaten Japanreise von Frau Moser dieses Jahr wiedertreffen.  Frau Moser möchte sich vor Ort davon ein Bild machen, wie der Wiederaufbau in ihrer Heimat voranschreitet und wie die Spendengelder, die der Verein „Kopf hoch, Japan!“ e.V. gesammelt hat, eingesetzt wurden.

Text und Foto: Verein „Kopf hoch, Japan! e.V.“

23.07.2015


20 Jahre Speyerer Dombauverein – eine Erfolgsgeschichte

Feierstunde mit Festvortrag im Kaiser- und Mariendom

von Franz Gabath

Speyer- 20 Jahre besteht der Speyerer Dombauverein in seiner jetzigen Form. Mit einem eindrucksvollem Festakt wurde dieses Jubiläum im Dom würdig begangen. Lang war die Liste der Ehrengäste, die der 1. Vorsitzende des Dombauvereins, Dr. Wolfgang Hissnauer, begrüßen konnte. Von Domdekan Dr. Christoph Kohl, über die Domkapitulare Peter Schappert, Karl-Ludwig Hundemer, den Oberbürgermeister der Stadt Speyer, Hansjörg Eger, die Bürgermeisterin der Stadt Speyer, Monika Kabs spannte sich der Bogen zu Staatsminister a. D. Dr. Georg Gölter. Ein besonderer Willkommensgruß galt dem Festredner des Abends, Prof. Dr. Weinfurter.  Den zahlreichen Besuchern, überwiegend Mitglieder des Dombauvereins, dankte Dr. Hissnauer für ihr Kommen.

Domdekan Dr. Christoph Kohl lobte, stellvertretend für das Speyerer Domkapitel, das große Engagement des Dombauverein seit 1995 für die mittelalterliche Kathedrale. „Die Mitglieder des Dombauvereins identifizieren sich  in besonderer Weise für den Dom und dessen Erhalt und Fortbestand. Diese Identifikation ist das wichtigste Potential des Vereins und damit auch des Doms“ betonte Dr. Kohl.

Der Oberbürgermeister der Stadt Speyer, Hansjörg Eger, betonte in seinem Grußwort die immense Bedeutung des Doms für die Stadt Speyer, die Region, Deutschland, aber auch für ganz Europa. Der Dombauverein trägt nach Egers Worten dazu bei, den Dom nicht nur mit Leben zu füllen, sondern  stellt  sicher, dass der Dom auch in Zukunft nicht  nur eine leere Hülle sein wird.

Staatsminister a.D. Dr. Georg Gölter, stellvertretender Vorsitzender der Europäischen Stiftung Kaiserdom zu Speyer, erinnerte an die drei Vorgänger des jetzigen Dombauvereins. Der 1. Dombauverein war schon von König Ludwig 1. im 19. Jahrhundert zur Neugestaltung des Westbaues gegründet worden.  Gölter gratulierte und dankte vor allem den Gründern des Vereins, aus dessen Kuratorium später die Europäische Stiftung Kaiserdom hervorging. Der Erhalt des Doms sei eine fortwährende Aufgabe und es gibt nach Gölters Meinung, keinen Grund warum  dieser jetzige Dombauverein und auch die Europäischen Stiftung Kaiserdom  in ferner Zukunft  nicht auch ihr 100-jähriges Jubiläum, oder sogar mehr, feiern sollten. „Es gibt Vereine und besonders Stiftungen, die Jahrhunderte überdauerten“ ergänzte Dr. Gölter.

Dr. Wolfgang Hissnauer, 1. Vorsitzender des Dombauvereins, er hatte dieses Amt zunächst seit dem Gründungsjahr 1995 bis 2005 inne und jetzt wieder seit 2011, zitierte aus der Satzung die Zwecke des Vereins. „Menschen, die den Dom lieben, zusammen zu führen“, sowie den Erhalt des Doms und seiner Kunstwerke zu unterstützen“ ist der Hauptzweck des Dombauvereins. In der Praxis bedeutet dies vor allem die Identifikation mit dem Dom zu fördern und damit Menschen für den Bauerhalt durch Mitgliedschaft im Verein und durch Spenden, sowie dem Erwerb von Dombausteinen zu gewinnen. Die Zahl der Mitglieder liegt seit einigen Jahren konstant bei 2.800. „Unser Ziel ist noch immer die magische Grenze von 3 000 Mitgliedern zu erreichen. Aber die Neuzugänge gleichen fast nur die Todesfälle aus, so dass es schwer wird das Ziel zu erreichen“. Aber wir arbeiten daran betonte Hissnauer. So sollen auch schon Kinder für dieses Gotteshaus begeistert werden.  Der „Tag der Jungen Familien“ wird von Jahr zu Jahr beliebter.  Familien mit ihren Kindern finden an diesem Tag ein kindgerechtes Angebot und erleben den Dom  aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln.

Die Dombausteine sind eine wichtige Finanzierungsquelle.  74.000 verkaufte Flaschen Domwein sprechen eine beeindruckende Sprache. Der Verkauf von Domuhren, Krawatten, Domwein, Schirme, Poster, so wie jede Menge Literatur über den Dom bringt weiter Einnahmen und natürlich das finanzielle Engagement der Mitglieder und Sponsoren, die größere Beträge zur Erhalt des Domes beisteuern. Beachtliche 7,4 Millionen Euro konnten so  bis heute an das Domkapitel übergeben werden. Dringende Bauprojekte wurden seit der Gründung finanziert, „nicht nur Schönheitsreparaturen“, so Hissnauer. Eines der letzten großen Projekte war dabei der Umbau des Kaisersaals und die Einrichtung der Aussichtsplattform im Südwestturm.

Hissnauer würdigte das Engagement der ehemaligen und aktuellen Vorstandsmitglieder, die sich ehrenamtlich für den Verein einsetzten und viel Zeit in diese Tätigkeit investierten. Zuletzt dankte er natürlich den Mitgliedern. „Denn was wäre der Verein, ohne die Menschen, die ihn tragen“ war die rhetorische Frage von Dr. Hissnauer

„Kaiser, Papst und Speyer in salischer Zeit“ hatte Prof. Dr. Stefan Weinfurter seinen Festvortrag überschrieben.  Dr. Weinfurter begann seinen Vortrag mit Zitaten aus Schriften der Entstehungszeit des Doms, welche die Größe und herausragende Bedeutung des Speyerer Doms, etwa im Vergleich zum Dom in Mainz, dokumentierten. Konrad II. hatte bewusst  eine Kirche als Repräsentanz seines gottgewollten Königtums erbaut. Ein Gotteshaus, denn er leitete, wie auch seine Nachkommen, die Kaiserwürde direkt von Gott ab, keine weltliche Residenz wollte der Salier errichten. Mit der zentralen Grablege, die von Anfang an bereits auch für Nachkommen des Stifters Konrad II. bestimmt gewesen sei, zeige sich der dauerhafte Anspruch des Geschlechts auf Herrschaft. Im Folgenden zeigte Weinfurter in seinem packenden Vortrag auf, wie auch Konrads Söhne durch Weiterbau und Umbauten des Doms ihre eigenen Ansprüche manifestierten. „Die Salier haben sich ihr Andenken mit dem Speyerer Dom geradezu erzwungen“ betonte Dr. Weinfurter.

Auch nach dem Tod des letzten Salierkaisers Heinrich V. behielt der Dom seine große Bedeutung. Dies zeigt sich darin,  dass weitere große Herrscher den Dom zu Speyer als ihre Grablege wählten. So wurde der Dom, neben seiner großen religiösen Bedeutung, auch zum nationalen Erinnerungsmonument. Die Zerstörungen im pfälzischen Erbfolgekrieg und der französischen Revolution konnten - genauso wie die Veränderungen im 18., 19. und 20. Jahrhundert - dem Dom diese Bedeutung nicht nehmen. Ein Bedeutung die bis in die heutige Zeit besteht. „Der Speyerer Dom hat trotz der vielfachen Eingriffe seine Kraft behalten“, resümierte Weinfurter. „Der Dombauverein fördert in bewundernswerter Weise die Erhaltung des Doms als kulturellen und religiösen Ort und verdient daher Dank und Anerkennung“ war das Fazit von Dr. Weinfurter, nach einem Vortrag, der mit großem Applaus bedacht wurde.

Die großen Verdienste, die sich Dr. Wolfgang Hissnauer für den Dombauverein und damit für den Dom selbst , erworben hat, wurden bei diesem Festakt selbstverständlich  auch gewürdigt. Die  2. Vorsitzende des Dombauvereins, Dr. Barbara Schmidt-Nechl, dankte in sehr persönlichen Worten für sein unermüdliches Engagement und wünschte weiterhin Glück und Gottes Segen.

Für den würdigen musikalischen Rahmen sorgte der Domchor unter der Leitung von Domkapellmeister Markus Melchiori. Die Motetten „Locus iste“, von Anton Bruckner, so wie „Sicut cervus desiderat ad fontes“ aus der Feder von Giovanni Pierluigi da Palestrina, so wie „Ubi caritas et amor“, von Wolfram Menschick begeisterten ebenso, wie das „Ave Maria“ von Edward Elgar,  bei dem der stellvertretende Domorganist, Christoph Keggenhoff, an der Orgel brillierte. Ein Ohrenschmaus besonderer Art.

Der Festakt endete in angenehmer, beim Dombauverein schon „üblich „ zu nennender Art und Weise. Bei Domwein und Brezeln in der Vorhalle verweilten die meisten Besuch noch einige Zeit. Viele Anekdoten aus den 20 Jahren Dombauverein gaben Anlass zu Schmunzeln und Lachen. Bild:fg

22.06.2015


Prüfung mit Bravour bestanden

Die 1. Ausbildungsrunde des HSV (Hundesportverein) Speyer in Kooperation mit Canis Lupus Therapeuticus hat am Sonntag seine Prüfung abgelegt und die Ausbildung erfolgreich beendet. Die 1. Ausbildungsrunde des HSV (Hundesportverein) Speyer in Kooperation mit Canis Lupus Therapeuticus hat am Sonntag seine Prüfung abgelegt und die Ausbildung erfolgreich beendet.

Speyer- Wir sind so stolz. Am Sonntag haben unsere ersten 5 Besuchshundeteams ihre Prüfung mit ihrem ersten praktischen Einsatz im Haus am Germansberg, dem Seniorenheim der Diakonie Speyer-Mannheim, bestanden.

Es war eine Premiere für den Hundesportverein Speyer, der  in Kooperation mit Canis Lupus-Therpaeuticus zum ersten Mal Besuchshundeteams ausbildete. Hier konnten wir auf die jahrelange Erfahrung der Trainer von Canis Lupus in der Ausbildung von Therapie- und Assistenzhunden zurückgreifen.  Um an der Ausbildung teilnehmen zu können, mussten die Teams vorab einen Eignungstest bestehen.  In diesem Test wird die Eignung  des Hundes für sein späteres Aufgabengebiet geprüft. Wie reagiert der Hund in ungewohnten Situationen. Ist er freundlich zu Menschen? Ist er kontaktfähig? Wie reagiert er auf Bedrängung?  Besitzt der Hund einen gewissen Grundgehorsam?

Nach einem bestandenen Eignungstest wurden die Teams an zwei Wochenenden auf ihren zukünftigen Einsatz in Theorie und Praxis als Besuchshundeteams vorbereitet.

In den Theorievorträgen ging  es hauptsächlich um Themen, wie Erkennen von bestimmten Verhaltensweisen, wie Stress und Beschwichtigungssignale  des Hundes und die entsprechende Reaktion darauf durch den Halter, Hygieneregeln für den Einsatz im Seniorenheim oder der Kita zu beachten, Erkrankungen und Behinderungen zu kennen,  die einem Besuchshundeteam begegnen.

 Bei den Praxisübungen lernten die Teams Situationen kennen und damit umgehen, die in Kindergärten, Behinderteneinrichtungen und Seniorenheimen  täglich vorkommen. So mussten sich die Hunde von mehreren Personen und Kindern streicheln lassen, schreiende Menschen mit Gleichmut zu ertragen, lernten am Rollstuhl laufen oder die Leckerli behutsam aus der Hand zu nehmen, aber auch angebotenes Futter erst mit Erlaubnis des Hundehalters entgegenzunehmen.  Es galt unter Schwebetüchern durchzugehen, darunter liegen zu bleiben und mit fremden Menschen zu kuscheln.

Unsere Teams sind auf die Besuche im Seniorenheim, der Kita und Schule gut vorbereitet. Die Mitwirkung bei einem Hundeaktionstag in einer Grundschule oder Kita können durch unsere Besuchshundeteams mitgestaltet werden. Beispielweise kann bei den Kleinkindern der Besuchshund in Bewegungs- und Kreisspiele einbezogen werden. Aber auch für die auditive Aufmerksamkeit können Spiele erfolgen, z.B. die Erzieherin erzählt eine kleine Geschichte und fügt die Namen der Kinder ein. Das Kind, dessen Name  genannt wird, darf dem Hund ein Leckerli geben.

Bei einem Besuch in der Grundschule wird die Konzentration der Kinder gefördert, in dem der Hund sich auf einen Gegenstand aus einer Auswahl von mehreren legt und die Kinder erraten müssen, welcher es ist. Ob der Ball geworfen oder über Bäume geklettert wird, beim Turnen in der Halle überall kann der Hund mitbeteiligt werden. Die Spiele machen Spaß und die Kinder lernen spielerisch auf andere und Tiere Rücksicht zu nehmen.

Im Seniorenheim ist es gerade am Anfang wichtig, dass das Team ruhig und kontrolliert auftritt, damit die Bewohner Vertrauen gewinnen. Kennt man sich näher, dann darf gestreichelt, gespielt und gekuschelt werden. Natürlich ist die Gabe von Leckerli die größte Freude der Bewohner. Es ist eine willkommene Abwechslung im Alltag und Anlass während, vor und nach dem Besuch viel zu erzählen. Diese Herausforderung im Senioren heim haben unsere Teams am Sonntag mit Bravour bewältigt. Begleitet und angeleitet wurden sie von uns Trainern und zusätzlich durch die Pflegefachkraft oder der Alltagsbetreuerin des Hauses am Germansberg. Unsere Teams arbeiten ehrenamtlich um soziale Kontakte von pflegebedürftigen Menschen o. ä. zu erhalten und damit Kinder den Umgang mit Hunden spielerisch erlernen können. Sie arbeiten nicht im therapeutischen Sinne, sondern auf sozialer Ebene. Text und Foto: Hundesportverein Speyer

17.06.2015


2. Kaiserdom-Cup des Dombauvereins glänzend absolviert

Limburgerhof- Am vergangenen Samstagmorgen startete das Turnier im Golfpark Kurpfalz, Limburgerhof, mit mehr als einhundert Golferinnen und Golfern. Nach dem Ende des Turniers am Nachmittag feierten am Abend über 150 Gäste im „Restaurant Salazar“ des Golfparks bis in den späten Abend. Höhepunkte des Abends waren neben der Siegerehrung einer Reihe von Golfspielerinnen und Golfspielern die Tombola. Hier konnten einhundert attraktive Preise gewonnen werden. Dafür gilt unser Dank den zahlreichen Spendern der Tombola.

Ein weiterer Höhepunkt war die Versteigerung von zwei Bildern, die dem Dombauverein großzügigerweise von den Künstlern Oliver Schollenberger und Eberhard Spitzer für diesen Anlass geschenkt worden waren. Der Oberbürgermeister des Stadt Speyer, Hansjörg Eger, sorgte mit Professionalität dafür, dass beide Bilder ihre Liebhaber fanden und dem Dombauverein so zwei stattliche Spenden zukamen.

Der zum zweiten Mal veranstaltete Kaiserdom-Cup wird dank der großen Zufriedenheit von Golferinnen und Golfern sowie den Abendgästen im Jahr 2017 eine Neuauflage erfahren. Der noch nicht ermittelte Erlös der Veranstaltung wird einen Beitrag dazu liefern, die Speyerer Kathedrale zu erhalten. Dombauverein Speyer, Presse

15.06.2015


Todesfalle „Hitze“

Hitze kann zur tödlichen Falle für Haustiere werden!

Speyer- Sommer und sommerliche Temperaturen können für Tiere manche Gefahren in sich bergen. Darauf weist der Tierschutzverein Speyer und Umgebung e.V. erneut hin.

Auf gar keinen Fall dürfen Tiere im Auto zurückgelassen werden. Das Auto kann für die  Tiere schnell zur tödlichen Falle werden, denn viele Menschen vergessen, dass die Sonne wandert. So kann es passieren, dass ein im Schatten abgestelltes Fahrzeug nach kurzer Zeit in der prallen Sonne steht.

Für den Menschen erträgliche Außentemperaturen verwandeln den Fahrzeuginnenraum in einen Brutkasten. Im schlimmsten Fall kann die Hitze zum qualvollen Tod des Tieres führen. Ein geöffnetes Schiebedach oder ein einen Spalt breit geöffnetes Fenster sorgt in keinem Fall für genügend Abkühlung im Auto, wenn dieses der Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist.

Aber auch im Käfig lebende Tiere dürfen nicht schutzlos der Sonne ausgesetzt werden. Dabei sollte der Halter ebenfalls beachten, dass ein morgens noch schattiges Plätzchen bereits kurz darauf der Sonne ausgeliefert sein kann.

Ein frischer Wind hilft zwar uns Menschen die Hitze besser zu ertragen, kann aber bei Tieren sehr schnell zu Problemen führen und folgenschwere Erkrankungen nach sich ziehen. Käfige sollten deshalb grundsätzlich nicht im Durchzug stehen.

Der Tierschutzverein Speyer appelliert daher an alle Tierhalter entsprechende Vorkehrungen zu treffen, um den Tieren den Sommer und die Hitze so angenehm wie möglich zu machen.

So sollte immer ausreichend Wasser zur Verfügung stehen. Jedes Tier sollte die Möglichkeit haben, sich auf ein kühles schattiges Plätzchen zurückziehen zu können. Ebenso sollte man seinen kleinen Liebling bei steigenden Temperaturen besonders genau beobachten um eventuelle Veränderungen im Verhalten festzustellen und entsprechend reagieren zu können.

Internet: www.tierheim-speyer.de

Mitglied im Deutschen Tierschutzbund

Unsere Öffnungs- und Telefonzeiten für Besucher und Vermittlungen:

Neue Probeöffnungszeiten vom 01.10.2014 bis 31.03.2015:

Donnerstag: 12:00 bis 17:00 Uhr

Freitag: 12:00 bis 17:00 Uhr

Samstag: 12:00 bis 14:00 Uhr

Montags, dienstags, mittwochs, sowie an Sonn- und Feiertagen ist das Tierheim für Besucher geschlossen.


Spendenkonto:
Volksbank Speyer

IBAN: DE02547900000000117722

BIC: GENODE61SPE
BLZ: 547 900 00
Kto.: 11 77 22

Text: Tierschutzverein Speyer u. U. e. V.; Foto: SWR Fernsehen

05.06.2015


Kiwanis spendet 10.000 Euro für Kinder und Jugendliche

Mehr als 10.000 Euro hat der Speyerer Kiwanis-Club im Mai für Projekte für Kinder und Jugendliche gespendet

Speyer- Nachdem sich das Speyerer Frauenhaus über eine Unterstützung in Höhe von 5.000 Euro freuen konnte, hat der Service-Club um Präsidentin Tina Krauß Ende des Monats 5.500 Euro an SEhT, eine Selbsthilfvereinigung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Teilleistungsschwächen übergeben. Der Verein bietet für Mitglieder kostenlose Beratungsangebote, für Nicht-Mitglieder ist ein erstes Beratungsgespräch kostenlos. Kiwanis unterstützt mit der Spende, die im kommenden Jahr auf insgesamt 11.000 Euro erweitert werden soll, unter anderem den Aufbau einer Selbsthilfegruppe für Eltern mit jüngeren Kindern, die Teilleistungsschwächen haben oder von ADHS betroffen sind sowie den Aufbau einer Gruppe, in der diese Kinder gefördert werden.

Die Gesamtspendensumme für Frauenhaus und SEhT ist der Erlös aus dem Verkauf des beliebten Kiwanis-Adventskalenders, der auch in diesem Herbst wieder für den guten Zweck verkauft wird.

Kiwanis ist eine weltweite Organisation von Freiwilligen, die sich aktiv für das Wohl von Kindern und der Gemeinschaft einsetzen. Aktive Frauen und Männer aus allen Berufen und Bevölkerungsschichten engagieren sich überparteilich und über Konfessionen hinweg. Im Fokus der Charity-Aktivitäten stehen dabei besonders Kinder und deren Umfeld nach unserem internationalen Motto:“Serving the Children of the World”. Charity-Einnahmen werden ohne Abzüge in voller Höhe weitergegeben.  Die deutschen Clubs helfen dabei mit gezielten Maßnahmen vornehmlich vor Ort. Weitere Informationen unter www.kiwanis-speyer.deText und Foto: Kiwanis-Club Speyer

31.05.2015


Zum 11. mal: „Baden schaut über den Rhein“

5.128,12 Euro zum Erhalt des Speyerer Domes übergeben – CD des Konzertmitschnitts lässt weitere Einnahmen erwarten

cr. Speyer- Er hat auch noch den allerletzten Cent aus den Einnahmen des 11. Benefizkonzertes in der schon zu einer festen Tradition gewordenen Reihe „Baden schaut über den Rhein“ zugunsten des Erhalts des Speyerer Kaiser- und Mariendomes „zusammengekratzt“ und auf das Konto „seines“ „Dombauvereins Speyer“ einbezahlt: Udo Heidt, der jetzt dem Vorsitzenden dieser Vereinigung, Dr. Wolfgang Hissnauer und seiner Stellvertreterin Dr. Barbara Schmidt-Nechl einen „fetten“ Scheck über 5.128 Euro und 12 Cent überreichen konnte. Und dieser Betrag wird sich wohl in den nächsten Monaten noch weiter erhöhen, hat Heidt doch von diesem Konzert erstmals in dieser Reihe einen professionell gemachten Mitschnitt aufnehmen lassen, der ab sofort als CD bei der Geschäftsstelle des Dombauvereins am Edith-Stein-Platz sowie im Dompavillon käuflich zu erwerben ist. Der Preis für diese CD beträgt 15 Euro - 2,50 Euro daraus fließen unmittelbar dem Dombauverein zum Erhalt der Speyerer Kathedrale zu.

Zu der Scheckübergabe hatte Heidt einige seiner engagierten „Mitstreiter für die gute Sache“ mitgebracht, zuvörderst die unermüdliche 1. Vorsitzende des Männerchors“ Hanauerland e.V“ Rheinau-Helmlingen , Elke Kapp mit seinem Dirigenten Friedemann Nikolaus sowie Holger Becker, der als Organist an der Chororgel des Domes die Vereinigten Chöre begleitete, zu denen sich im vokalen Klangkörper auch der MGV Mösbach, der MGV Concordia Renchen-Ulm sowie die Damen der Chorgemeinschaft gesellten. Klangstark hinzu kamen die Musikerinnen und Musiker der Stadtkapelle Rastatt, des Kammermusikkreises Rastatt und der Musikschule Gernsbach, die bei diesem Konzert von Joachim Körner geleitet wurden.

Alles in allem weit über 270 Mitwirkende, die sich da auf dem Aufgang zum Königschor des Speyerer Domes platziert hatten - 70 Instrumentalisten und gut 200 Sängerinnen und Sänger, die sich da zu einem gewaltig brausenden Gotteslob vereinten, das seinen Widerhall jetzt auch auf der CD findet

Übrigens: Auch im kommenden Jahr wird „Baden wieder über den Rhein“ schauen – dann können alle, die bisher das erbauliche Vergnügen noch nicht hatten, beim 12. Konzert live mit dabei sein. Foto:gc

29.05.2015


Junge Freunde des Speyerer Doms gewinnen

„Dombauverein Speyer“ übergibt Preise an Gewinner des „Domquiz“ zum „Tag der jungen Familie“

cr. Speyer-  Auch rund ein Monat nach ihrem Besuch in dem monumentalen Speyerer Kaiser- und Mariendom sind die zwölf PreisträgerInnnen des aus Anlass des diesjährigen „Tages der jungen Familie“ am 26. April vom „Dombauverein“ durchgeführten „Dom-Quiz“ von den damals gewonnenen Eindrücken noch immer völlig überwältigt. Vor allem die „Ecken und Winkel“, die sonst dem „normalen“ Besucher der Kathedrale verborgen bleiben und die liturgischen Gegenstände, die sie an diesem Tag sehen und zum Teil sogar berühren durften, treiben ihnen noch heute ehrfurchtsvolle Schauder über den Rücken. „Da großes Goldene Buch“, antwortet die aus Mühlhausen bei Wiesloch stammende Fiona auf die Frage des Vorsitzenden des „Dombauvereins“, Dr. Wolfgang Hissnauer, was sie diesem Tag am tiefsten beeindruckt habe und meint damit den kostbaren „Codex Aureus“, der in einer Faksimile-Ausgabe im Speyerer Dom verwahrt wird. Dem Römerberger Konrad dagegen, der stolz darauf ist, den Namen des Gründers der Kathedrale zu tragen, haben es vor allem die beiden riesigen Orgeln angetan, auf denen Domorganist Christoph Keggenhoff an diesem Tag je eine kleine „Hörprobe“ gab.

Vor vier Jahren habe der Vorstand des Dombauvereins beschlossen, einen solchen „Tag der jungen Familie“ in seinen Jahreskalender aufzunehmen, berichtete Dr. Hissnauer, der bei dieser Gelegenheit gemeinsam mit Martina Gregor-Ochsner den Vorstand des Vereins vertrat. Damit wolle man bei den Kindern und Jugendlichen schon frühzeitig eine Bindung an das Bauwerk aufbauen, das nicht nur Weltkulturerbestätte, sondern zuvörderst ein herausragendes Gotteshaus sei. „Wir hoffen, dass diese Bindung dann ein Leben lang anhält“, so der Vorsitzende des Dombauvereins.

In diesem Jahr seien rund 50 Kinder – von Grünstadt im Norden bis nach Stuttgart im Südosten - mit ihren Eltern bzw. Großeltern der Einladung des Dombauvereins gefolgt, hätten gut zwei Stunden lang an der Hand von Experten das Gotteshaus erkundet, um es am Ende als „kleine Kenner“ wieder zu verlassen. „Der Speyerer Dom braucht viele Freunde“, unterstrich Dr. Hissnauer, und da könne man nicht früh genug damit anfangen, aktive Förderer des Bauwerks und der von ihm repräsentierten Glaubensidee zu gewinnen.

Neben den von verschiedenen Speyerer Unternehmen zur Verfügung gestellten Preisen – da gab es Gutscheine für den Besuch des Technikmuseums Speyer, für Bücher und Sportartikel bis hin zu 'gewaltigen' Eisbechern zu gewinnen - bekam jedes Kind auch noch ein Exemplar des neuen „Domführers für Kinder“ mit auf den Weg, um sich auch nach ihrem Besuch beim „Tag der jungen Familie“ im Detail mit der Kathedrale auseinandersetzen zu können.

Preisträger des Quiz, beim versehentlich auch „ein großes Kind“ einen Preis gewann, sind Herbert Henel, Frankenthal; Johanna Clemens, Speyer; Paul Wellenreuther, Grünstadt; Konrad Fabian, Römerberg; Esther Knoll, Wörth; Raphael Schillinger, Speyer; Fiona Nick, Mühlhausen, Florentine Pfahler, Reilingen; Danilo Beindorf, Speyer, Sophie Henel, Frankenthal sowie, Alyssa Knoll Wörth. Foto: fg

28.05.2015


„Rotary-Club Speyer“ hilfreich aktiv bei vielen Notfällen in der Welt

Hilfe für Erdbebenopfer in Nepal, für sehbehinderte Kinder in Jordanien und für Flüchtlingskinder „daheim“ in Speyer

Von Gerhard Cantzler

Speyer- 20.000 Euro als Soforthilfe für die Erdbebenopfer in Nepal, 13.500 für eine inklusive Schule für sehbehinderte, blinde und sehende Kinder in Jordanien und dazu auch noch 7.200 Euro für den Hilfsfonds „Flüchtlingskinder in Speyer“ - es ist wahrlich ein beachtlicher Kraftakt, mit dem der „Rotary-Club RC Speyer“ derzeit darum bemüht ist, an den unterschiedlichsten sozialen „Brandherden“ in der Welt helfend einzugreifen. Wie gut, dass da das schon traditionelle Benefizkonzert des „RC Speyer“ - wegen der Sanierungsarbeiten in der Dreifaltigkeitskirche, die zum Zeitpunkt des Konzertes eigentlich schon hätten begonnen sein sollen, in die Gedächtniskirche verlegt – wieder ein so überwältigendes Ergebnis erbrachte - wie gut, dass gleich mehrere Rotarier in der letzten Zeit einen „runden“ Geburtstag feierten und dazu statt persönlicher Geschenke um Geldspenden auf das Sonderkonto des Clubs für solche Katastrophen- und Notfälle gebeten hatten.

Bei einem Pressegespräch in der Dreifaltigkeitskirche informierten jetzt der Präsident des RC Speyer, Hans-Joachim Bauer und der Nepal-Beauftragte des Clubs, Mathias Berkel, gemeinsam mit Pressereferent Hartmut Metzger über den Stand der aktuellen Projekte und über die Bemühungen zu ihrer weiteren Fortführung. Mit besonderer Freude konnte Bauer dabei den anglikanischen Geistlichen Samir Esaid und die Generalsekretärin des Rates der Behinderten im Königreich Jordanien, Dr. Ama Nahhas begrüßen, die derzeit gemeinsam mit dem Behindertenbeauftragten der Nordelbischen Kirche, Diakon i.R.. Gunter Hell,eine Spezialmesse in Frankfurt besuchen und deshalb „aus erster Hand“ über ein vom RC Speyer unterstütztes Projekt in der jordanischen Stadt Irbid berichten konnten.

Hilfe für blinde und sehbehinderte kinder in dem durch Flüchtlingsströme ohnedies völlig überlasteten Jordanien

Wie der aus dem palästinensischen Ramallah stammende Reverend Esaid schilderte, habe er im Jahr 2005 dank der unmittelbaren Unterstützung durch das haschemitische Königshaus von Jordanien in der 1,1 Millionen Einwohner zählenden Stadt Irbid im grenznahen Raum zu Syrien, in der derzeit zusätzlich auch noch rund eine viertel Million syrische Flüchtlinge leben, eine inklusive Schule für blinde, sehbehinderte und nicht behinderte Kinder gründen können, in der zwischenzeitlich 260 Kinder im Alter von 3 bis 16 Jahre unterrichtet würden. Bis dahin hätten blinde Kinder in der 80 Kilometer entfernten jordanischen Hauptstadt Amman unterrichtet werden müssen, wobei „Mädchen meist außen vor geblieben sind“, so der perfekt Deutsch sprechende Geistliche, der u.a. auch in Deutschland studiert hat.

Formen körperlicher Beeinträchtigungen wie Blindheit würden in den nach außen hin noch immer meist abgeschlossenen Dörfern der Region vergleichsweise oft auftreten, erläuterte Diakon Hell, weil ihre Einwohner vielfach über Generationen hinweg untereinander heiraten würden. Und da gläubige Muslime Behinderungen vielfach noch immer als „Strafe Allahs für die Sünden der Eltern“ und Blindheit als „vererbbare Krankheit“ missverstehen würden, versuche man oft, die betroffenen Kinder vor der Öffentlichkeit verborgen zu halten – nicht zuletzt, um die Heiratschancen ihrer Geschwister nicht zu gefährden.

Mit Spenden wie der des RC Speyer wolle man jetzt für die Schule ein weiteres Gebäude errichten, in dem die Schülerinnen und Schüler künftig auch ihr Abitur ablegen könnten. Danach, so Rev. Esaid, könnten die jungen Menschen durchaus auch eine akademische Ausbildung durchlaufen oder einen Beruf erlernen. Soweit sie leistungsmässig dazu allerdings nicht imstande seien, könnten sie in eine Behindertenwerkstätte nach dem Vorbild der mit dem jordanischen Projekt partnerschaftlich verbundenen „Nikolaus-Blinden-Pflege“ in Stuttgart aufgenommen werden.

Dr. Ama Nahhas dankte dem Speyerer Serviceclub ausdrücklich für sein Engagement und überreichte Präsident Bauer namens ihrer Vereinigung eine Erinnerungsplakette. Dabei wies sie auf die gegenwärtige Situation in den von Bürgerkriegen zerrissenen Staaten des Vorderen Orients hin, die geprägt sei von riesigen Flüchtlingsströmen. „Für Jordanien gibt es aber derzeit keine Alternative dazu, diese Menschen bei uns aufzunehmen“, erklärte sie – auch wenn diese riesigen Zahlen das Land und seine Menschen bis an die Grenzen seiner Kapazitäten belasten würden. „In dieser Situation dann auch noch die Kraft zu finden, behinderte Menschen nach den anspruchsvollen Prinzipien der Inklusion in die Gesellschaft aufzunehmen, ist eine zusätzliche Herausforderung, die wir ohne Hilfe von außen – Hilfe, wie wir sie z.B. aus Speyer erfahren – überhaupt nicht bewältigen könnten“, dankte die promovierte Sonderpädagogin. Ganz besonders würdigte sie dabei die Tatsache, dass die Speyerer Rotarier trotz ihrer Hilfen für blinde Menschen in ihrem Heimatland auch noch Mittel zur Unterstützung anderer Projekte in der Welt realisieren würden.

Langzeitprojekt „Nepal-Hilfe“ durch Erdbeben vor ungewisser Zukunft

Bei dem Gebäude handelt es sich um die beschädigte COS-SchuleDenn als am 25. April in Nepal die Erde bebte und die Erschütterungen riesige Schäden hinterließen, da habe das zweite „Langzeitprojekt“ der Speyerer Rotarier schlagartig eine dramatische Aktualität erlangt: Der RC Speyer unterhält nämlich bereits seit zehn Jahren eine Partnerschaft mit dem Rotary-Club in der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu, die damals von dem in den 1990er Jahren an der Speyerer Universität studierenden Surendra Ihakal gegründet worden war. Inzwischen hätten schon mehr als zwanzig Speyerer Rotarier das Land im Himalaya besucht und dort die Hilfe für ganz unterschiedliche Projekte auf den Weg gebracht: So sei mit Speyerer Hilfe als erstes eine Wasserleitung zu einer im Rahmen eines koreanischen Entwicklungsprojekts errichteten Schule geführt und dann ein Gebäude für eine KiTa für 70 Kinder gebaut worden. „Dieses Gebäude, in dem zeitweise bis zu 500 Kinder betreut wurden, hat durch das Erdbeben einen tiefen Riss erlitten“, weiß Mathias Berkel zu berichten, der via Internet und Skype in ständigem Kontakt mit den nepalesischen Freunden im Katastrophengebiet steht. Auch die C.O.S.-Schule – Child Development Organisation - die in den letzten Monaten auch mit Speyerer Unterstützung gebaut wurde und die eigentlich im September eingeweiht werden sollte, ist stark beschädigt. „Ob die beiden Gebäude repariert werden können, muss jetzt erst noch gründlich geprüft werden“, sagte Berkel, der derzeit auch noch nicht überblicken kann, wie stark die heftigen Nachbeben zu weiteren Schäden geführt haben.

Mit vier mal 5.000 Euro Soforthilfe habe man jetzt als erstes versucht, den Menschen im Erdbebengebiet den Kauf von Wasser, Reis und Decken zu ermöglichen sowie ihnen mit Zeltbahnen ein notdürftiges „Dach über dem Kopf“ zu sichern. Dank der Unterstützung durch benachbarte Rotary-Clubs in Schwetzingen, Hockenheim und Landau habe das Finanzpolster aus den Einnahmen aus dem Benefizkonzert in Höhe von 13.500 Euro wirksam aufgefüllt werden können.

„Eigentlich hatten wir nicht die Absicht, diese Projekte zu dauerhaften Spendenempfängern werden zu lassen“, erklärte RC-Präsident Bauer - zumal es ja auch im eigenen Land z.B. mit dem in jüngster Zeit vom RC Speyer mit 7.200 Euro bedachten „Hilfsfonds für Flüchtlingskinder in Speyer“ wahrlich genug Projekte gebe, die dringend Unterstützung benötigten.

Für die Speyerer Rotarier und ihre Freunde in der Region bedeutet dies, dass sie ihre Anstrengungen, Menschen in der Welt zu helfen, unvermindert fortsetzen und, wo möglich, noch weiter intensivieren müssen – eine gewaltige Herausforderung, die aber jeden Einsatz lohnt. Foto: gc/ Nepal-Hilfe

23.05.2015


Domguggler „machen alles mit Vernunft und Verstand“ / Jahreshauptversammlung

Der neue Vorstand v. l. Tanja Irish, Matthias Janson, Brigitte Dombrowski, Klaus Zimmermann, Manuel Stephan, Sabrina Weinmann, Karsten Ripsam. Der neue Vorstand v. l. Tanja Irish, Matthias Janson, Brigitte Dombrowski, Klaus Zimmermann, Manuel Stephan, Sabrina Weinmann, Karsten Ripsam.

Karsten Ripsam gibt weiterhin den Ton an / Ilse Bauer Ehrenmitglied

Speyer- Karsten Ripsam wurde erneut zum 1. Vorsitzenden der Domguggler gewählt. Den Posten des 2. Vorsitzenden hat Manuel Stephan übernommen. Die Wähler kürten Sabrina Weinmann wieder zur 1. Kassiererin. Brigitte Dombrowski gehört auch dem neuen Führungsgremium als 2. Kassiererin an. Tanja Irish behält das Amt der Schriftführerin. Die musikalische Leitung hat weiterhin Klaus Zimmermann inne, um das Event-Management kümmert sich Matthias Janson. Die Kassenprüferinnen Karin Schmaus und Rebecca Janson wurden in ihren Ämtern bestätigt. Die Wahlen leitete Henning Behr. Karsten Ripsam und Sabrina Weinmann legten positive Berichte über das abgelaufene Geschäftsjahr vor. Auf Empfehlung des Vorstandes wurde Ilse Bauer für besondere Verdienste zum Ehrenmitglied ernannt. Beschlossen wurden Satzungsänderungen.

Seit Frühjahr 2014 absolvierten die Domguggler 43 Auftritte – und das nicht nur zur Fasnachtszeit. So repräsentierte der Verein die Stadt Speyer beim Rheinland-Pfalz-Tag in Neuwied. „Mit unserem Bar-Betrieb lagen wir beim Altstadtfest goldrichtig“, betonte der Vorsitzende. Spaß gemacht habe der Auftritt auf dem Speyerer Festplatz. Das Musikproben-Wochenende im vergangenen Jahr „war musikalisch toll, einfach astrein“, sagte Ripsam. Mit den neuen Kostümen seien alle Aktiven „sehr zufrieden“. „Wir machen alles mit Vernunft und Verstand“, stellte Ripsam fest.

Die Domguggler wollen noch mehr Musiker in ihren Reihen aufnehmen, die als Trompeter, Posaunisten, Hornisten, Rassler und Schlagwerker mitmachen. Wer ein Sousaphon spielen kann ist ebenfalls willkommen. Angedacht ist unter anderem eine Musikproben-Freizeit in der Jugendherberge Burg Stahleck über Bacharach und ein Gugge-Treffen in Speyer. Dem Verein gehören 54 Mitglieder an, davon sind 31 Aktive. Die Versammlung hat im AV03 stattgefunden. Kontakt: www.domguggler.de  Text und Foto: Bernhard Bumb

22.05.2015


Tag der Jungen Familien beim Dombauverein

Die Resonanz wächst

fg.Speyer-  Waren es vor vier Jahren, als der Dombauverein zum ersten Mal zum „Tag der Jungen Familien“ in und um den Dom einlud, etwa 20 Kinder mit Eltern oder Großeltern, so besuchten in diesem Jahr bereits rund fünfhundert große und kleine Interessierte die Speyerer Kathedrale. Sie konnten, begleitet von vier Domführerinnen und Domführern den Dom von außen und innen kennenlernen. So manch Speyerer Bürger, so wie viele auswärtige Gäste, zeigte sich davon schon deshalb begeistert, weil die Domführerinnen und Domführer hier die Sichtweise und Belange der kleinen Besucher im Fokus ihrer Erklärungen hatten.

Die Arbeit eines Steinmetzes in der Domvorhalle konnten die kleinen Besucherinnen und Besucher nicht nur bestaunen – nein -  sie durften selbst Hand anlegen und unter fachkundiger Anleitung mit Meißel und Schlegel ein Stück Sandstein bearbeiten. „Ich hab ein Stück abbekommen“ erklärte der 6-jährige Konrad stolz. „Aber ich habe ja auch den Dom gebaut“ fügte er erklärend hinzu!

Gebannt wurden den Erklärungen an der Chororgel, vom stellvertretenden  Domorganist Keggenhoff, so wie den Musikdarbietungen gelauscht. Ein Besonderer Höhepunkt wurde auch mit dem Besuch  der Sakristei geboten. Dieser Teil des Domes, der ja normalerweise nicht zugänglich ist, fand großes Interesse. Domkapitular Szuba zeigte und erklärte die  Insignien des Bischofs, wie Hirtenstab und Mitra.  Die Mitra hätte sich so Mancher oder Manche der neugierigen Kinder gerne auf den Kopf gesetzt, wie so manch sehnsüchtiger Blick auf diese Kopfbedeckung verriet. Die  wertvollen alten liturgischen Gefäße , wie Kelche, Monstranz, Messbuch oder Weihrauchfass erklärte ein sichtlich selbst begeisterter Domkapitular. Und für Messdiener war es natürlich ein Höhepunkt das Weihrauchfass des Domes mit Weihrauch bestücken zu dürfen und das Weihrauchfass dann auch kräftig schwenken zu können. So durchzog immer wieder himmlischer Duft den sakralen Raum.

Ein riesengroßes goldenes Buch, der Codex Aureus, das von Domkapitular Hundemer in der Afrakapelle erläutert wurde, war ein weiteres, der außergewöhnlichen hervorragenden Angebote die am „Tag der Jungen Familien“ vom Dombauverein in Zusammenarbeit mit dem Domkapitel  an diesem Tages präsentiert wurden. Wertvolle und außergewöhnliche Stücke wurden hier einer interessierten Öffentlichkeit in kindgerechter Form präsentiert, die aber auch die Erwachsenen begeisterten. So war die Begeisterung nicht nur bei den kleinen Besuchern spürbar, sondern wurde auch von Eltern und Großeltern zum Ausdruck gebracht. „So haben wir den Dom noch nicht erlebt – wir werden wiederkommen“ war ein oft gehörtes Kompliment, dass nicht nur auswärtigen Besucher abgaben. Die gleichen Worte wurden auch von Speyerer Bürgern oft geaüßert.

Eifrig wurden die Fragen des Dom-Quiz beantwortet, manchmal durch Nachdenken und Nachschauen, hin und wieder auch durch Nachfragen und schon mal durch Hinweise der Damen und Herren, die sich rührend um die Kinder kümmerten. Die Kinder konnten zwischen den einzelnen Angeboten immer mal wieder verschnaufen und dabei Bilder  vom Dom bunt bemalen.

Zufriedenheit herrschte auch auf Seiten der Veranstalter. „Das Ziel des Nachmittags wurde erreicht: Kindern und den sie begleitenden Erwachsenen konnte der Dom in vielfacher Weise erschlossen und durch manche Angebote „aufgeschlossen werden“ erklärte Dr. Hissnauer, der 1. Vorsitzende des Dombauverein. „Durch die Informationen und Einblicke wurde ein Erinnerungsanker gesetzt und die Beziehung zu unserem Weltkulturerbe gestärkt, denn auch die nächsten Generationen müssen am Erhalt unseres Domes mitwirken“ fügte Dr. Hissnauer an.

Der 1. Vorsitzenden dankte allen Helferinnen und Helfern, die dazu beigetragen haben den „Tag der Jungen Familien“, der bestimmt 2016 einen Nachfolger finden wird, zu einem Erfolg zu gestalten. Bild: fg

28.04.2015


Vorstand wird auf der Rheinfunken-Jahreshauptversammlung bestätigt

Rückblick und Dank an die Mitglieder und Helfer 

Speyer- Am Dienstag, 21. April 2015 fand in der Gaststätte „Zum Domnapf“ die Jahreshauptversammlung des Carnevalvereins Rheinfunken Speyer e V. incl. Neuwahlen statt.  

Zu Beginn der Sitzung wurde Ehrenpräsident Günter Höwel zum Versammlungspräsidenten gewählt. Dieser berichtete über die gesamten Vereinsaktivitäten der erfolgreichen Kampagne 2014/15. Danach folgte der Jahresbericht von Präsident Helmut Kauf. Auch er ließ das letzte Jahr Revue passieren und verwies auf die drei tollen Faschingssitzungen, außerdem dankte er allen Mitgliedern und Helfern für ihren unermüdlichen Einsatz. Sein Resümee zog Ralf Schuy in gereimten Worten und mit den Erlebnissen seines ersten Jahres als Sitzungspräsident.

Es folgten die Jahresberichte 2014 der Schriftführerin, des Schatzmeisters und der Kassenprüfer. Schatzmeister Peter Pfadt erläuterte ausführlich, dass der Haushalt und die Finanzen des Vereins auf einer soliden Basis stehen. Der Kassenprüfer Winfried Müller bestätigte die korrekte Kassenführung ohne Beanstandungen. Danach wurde der gesamte Vorstand entlastet. Aus familiären Gründen steht der langjährig tätige Kassenprüfer Winfried Müller nicht mehr zur Verfügung. Der Verein bedauert dies sehr und dankte ihm für das in der Vergangenheit eingebrachte Engagement. 

Bei den anschließenden Neuwahlen wurde das bisherige Präsidium mit Präsident Helmut Kauf, den beiden Vize-Präsidenten Karl-Heinz Wingerter und Marc Degner, Sitzungspräsident Ralf Schuy sowie Schatzmeister Peter Pfadt und Schriftführerin Tanja Schuy bestätigt. Außerdem wurden 10 Beisitzer gewählt, davon 2 Neueinsteiger. An Thomas Schwarz und Christoph Köhler wurde das Amt des Kassenprüfers übertragen.

Die wichtigsten Termine für die Kampagne 2015/16:

Der Verein wird wieder am Brezelfestumzug am 12. Juli 2015 mit seinem Narrenschiff teilnehmen. Die Inthronisierung des neuen Prinzenpaares erfolgt am 14. November 2015 in der TSV-Gaststätte. Die CVR-Sitzungen finden am 22., 23. und 30. Januar 2016 statt.  Margitta Schwarz; Foto: CVR Speyer

27.04.2015


Jubiläumsjahr mit Kultur und politischem Engagement

Der neugewählte Vorstand: Gunter Grünenthal, Claudia Weber, Cordula Hamburger, Dr. Hildegard Grünentahl. v.l.: Der neugewählte Vorstand: Gunter Grünenthal, Claudia Weber, Cordula Hamburger, Dr. Hildegard Grünentahl.

Mitgliederversammlung der Initiativgruppe Eine Welt e.V., der Trägerverein des Weltladens am 13.04.2015

Speyer- Der Weltladen Speyer hat sein gestecktes Ziel erreicht: Er hat sich als Fachgeschäft des fairen Handels etabliert. Seit vier Jahren verkauft er auch Mode, was für einen Weltladen immer noch ungewöhnlich ist. Bei den Kunden, darunter auch viele Stammkundinnen, laufen vor allem Accessoires gut. Im Jahr 2014 bot der Weltladen einige Fortbildungen, unter anderem in Zusammenarbeit mit der VHS die Vorträge „Tea for Two“ mit Teeverkostung und „Quinoa macht glücklich“ sowie interne Schulungen für die LadenmitarbeiterInnen wie Kassenschulungen und Farbberatung in der Mode.

Die bisherigen Vorstände, Gunter Grünenthal und Cordula Hamburger, gaben einen Rückblick auf das Jubiläumsjahr 2014, in dem der Weltladen 30 Jahre alt wurde. Um dies zu feiern, zogen Mitarbeiter und Besucher beim „Parkour mit Kultur“ von Station zu Station, mit Theatereinlagen, Trommeln und Tanz. Die Vereinsmitglieder organisierten am Weltladentag eine politische Aktion zum Einkaufsverhalten, einen Kaffee-Parkour und mehrere Besuche von Schulen im Weltladen. Sie stellten den Weltladen als außerschulischen Lernort mit vielfältigen Materialien bei der Aktion „Fair Trade Schools“ vor. Ein Team aus MitarbeiterInnen beteiligte sich erfolgreich beim Stadtradeln als Teil der Fair-Trade-Stadt Speyer.

Grünenthal bedankte sich für das Engagement der LadenmitarbeiterInnen und den vielen Beteiligten an Kulturveranstaltungen, politischen Aktionen und der Bildungsarbeit. Hamburger gab einen Ausblick auf die geplanten Veranstaltungen diesen Jahres, in dem die Initiativgruppe Eine Welt wieder den Weltladentag am 9. Mai und mehrere Ausstellungen veranstaltet und sich an der Kultournacht  am 29. Mai und der fairen Woche im September beteiligt.
Sigrun Sauter stellte den Kassenbericht des Weltladens vor. Nach dem überaus erfolgreichen Jahr 2013 fiel der Umsatz 2014, war jedoch höher als im Vergleichsjahr 2012. Nach dem Kassenbericht für den Trägerverein von Dr. Hildegard Grünentahl wurden die Kassiere und der Vorstand entlastet.

Es gab vier Vorstandspositionen zu besetzen. Im Amt bestätigt wurden Gunter Grünenthal und Cordula Hamburger. Neu in den Vorstand gewählt wurden Claudia Weber und Dr. Hildegard Grünentahl. Als Kassenprüfer für den Verein wurden Gabi Klingel und Jürgen Harz, als Kassenprüfer für den Laden wurden Franz Ganninger und Kurt Kögel wiedergewählt. Der Jahresbeitrag für den Verein wurde einstimmig auf 36 Euro und 18 Euro für die ermäßigte Mitgliedschaft sowie 54 Euro für die Familienmitgliedschaft erhöht. Text: Claudia Weber; Foto: Sigrun Sauter

15.04.2015


Beispiel einer gewaltigen baugeschichtlichen Herausforderung

„Europäische Stiftung Kaiserdom“ und „Dombauverein Speyer e.V.“ lassen Zeitzeugen der Restaurierung der Speyerer Kathedrale in den 1950er/1960er Jahren zu Wort kommen

cr. Speyer. Es war sicher ein ganz ausgezeichneter Einfall der Verantwortlichen der „Europäischen Stiftung Kaiserdom“ und des „Dombauvereins Speyer e.V.“, aktive Zeitzeugen der Restaurierung der Kathedrale in den späten 1950er und 1960er Jahren zu Wort kommen zu lassen und – angesichts des inzwischen doch großen zeitlichen Abstandes zu dieser Maßnahme - vielleicht auch eine der letzten Gelegenheiten dazu. Und dass dieses Thema, dass der Speyerer Dom die Menschen weit über die Grenzen der Stadt hinaus bis heute bewegt und fasziniert, das zeigte der große Zustrom interessierter ZuhörerInnen, die gestern Abend den kleinen Saal der Speyerer Stadthalle fast bis auf den letzten Platz füllten.

Unter ihnen konnte Dr. Dr. h. c. Manfred Fuchs, Vorsitzender des Vorstandes der „Europäischen Stiftung Kaiserdom zu Speyer“, den „Hausherrn“ der Kathedrale und Vorsitzenden des Speyerer Domkapitels, Weihbischof Dompropst Otto Georgens und den „summos custos“ des Gotteshauses, Domkapitular Peter Schappert, begrüßen. Sein besonderer Gruß aber galt neben dem Hauptreferenten des Abends, dem Kunsthistoriker und ausgewiesenen Kenner der romanischen Kathedrale, Prof. Dr. Dethard von Winterfeld - er war bereits als junger Student als Zeichner für die Bauaufnahme zu dem Team aus Wissenschaftlern gestoßen, das ab den 1960er Jahren die Restaurierung des salischen Kaiserdomes fachlich begleitete – Bauleute wie die an der Restaurierung unmittelbar beteiligten Herbert Jäckle, Werner Schultz und Manfred Jester sowie den Speyerer Architekten Willi Grüner, der damals als Mitarbeiter des Bischöflichen Bauamtes für dieses „Jahrhunderprojekt“ abgeordnet gewesen war. Um mit diesen Zeitzeugen in ein in vielerlei Hinsicht interessantes und spannendes Gespräch zu kommen, hatten der Vorsitzende des „Dombauvereins Speyer e.V.“, Dr. Wolfgang Hissnauer und der Geschäftsführer der „Europäischen Stiftung Kaiserdom“, Karl-Markus Ritter die Rollen als Moderatoren übernommen.

In einer kurzen Einführung erinnerte Karl-Markus Ritter dann daran, dass es der von 1953 bis 1968 amtierende Speyerer Bischof Dr. Isidor Markus Emanuel gewesen sei, der schon im Jahr 1956 die umfassende Restaurierung des Kaiserdomes angekündigt habe, die schon im darauf folgenden Jahr 1957 offiziell vom Speyerer Domkapitel beschlossen worden sei Zum Leiter der Gesamtmaßnahme sei damals der leitende Architekt der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen, Prof. Rudolf Esterer, berufen worden, der in dieser Funktion zuvor schon für die Restaurierung der Kaiserburg Nürnberg, der Plassenburg in Kulmbach, der Festung Marienberg bei Würzburg, des Markgräflichen Opernhauses in Bayreuth sowie der Burg Trausnitz in Landshut verantwortlich gezeichnet hatte. Um ihn herum sei eine umfangreiche Kommission aus internationalen Architektur-Experten, Vertretern der Landesregierung von Rheinland-Pfalz sowie des Speyerer Domkapitels installiert worden, die zu zahlreichen, regelmäßigen Arbeitstreffen zusammenkam.

Einer, der diese legendären Treffen von Anfang an als junger Architekt und Mitarbeiter des Bischöflichen Bauamtes miterlebte, war Willi Grüner, der zu diesem Abend neben zahlreichen Fotografien u.a. auch eine Einladung zu einer dieser Sitzungen mitgebracht hatte, die er wegen einer momentanen Beinträchtigung seiner Sehkraft von seinem Sohn Bruno verlesen lassen musste. Ihm hatte Willy Grüner zuvor auch berichtet, dass er selbst den Dom schon als kleiner Junge im Detail erkundet habe, weil er als Meßdiener in der Dompfarrei Zugang zu allen Räumen hatte. „Wir sind damals in jedem Winkel des Domes herumgeklettert und haben u.a. auch den gewaltigen Dachaufbau bestaunt“, erinnerte sich der Architekt und gelernte Zimmermann Willi Grüner „senior“ in Person seines Sohnes.

Seine ersten „Sporen“ bei den umfangreichen Restaurierungsarbeiten habe er sich bei der bei der Unterstützung des Herxheimer Kirchenmalers Otto Schultz erworben, den er bei der Abnahme der Schraudolphfresken nach einem völlig neu entwickelten Verfahren unterstützen durfte. „Noch heute erinnere ich mich ganz genau an die Abnahme des ersten Bildes im südlichen Querhaus, wo wir in stundenlanger Arbeit das Bild aufrollten, immer in der Angst, dass diese Arbeit und damit das ganze Verfahren mißlingen könnte“. Doch es gelang - und Stück für Stück konnten alle Bildtafeln gesichert und im Kaisersaal verwahrt werden, wo sie inzwischen in einer eindrucksvollen Umgebung eine neue Heimat gefunden haben..

Der erste planerische Auftrag, den Prof Esterer ihm gemeinsam mit seinem Architekten-Kollegen Josef Blanz erteilt habe, sei die Planung sämtlicher Türen und Tore der Kathedrale gewesen. Auch die Feststellung des Befundes, dass es sich bei den beiden Seitenkapellen St. Katharinen und St. Emmeram am südlichen Seitenschiff in Wirklichkeit um eine Doppelkapelle handelte, die heute als Taufkapelle genutzt wird, sei das Werk der beiden jungen Architekten gewesen. Schließlich sei auch die Wiederherstellung des Ölbergs im südlichen Domgarten – die Ergänzung ihrer Säulen und der Dachaufbau zum Schutz der Steinplastiken – von ihm verantwortet worden, berichtete Grüner nicht ohne Stolz.

Zuvor schon hatte Dr. Hissnauer Herbert Jäckle vorstellen können, der gleich zu Beginn der Renovierungsarbeiten die mehr als 250 Fenster des Domes abkleben, ihre Eisenrahmen entrosten, zweifach mit dem Rostschutzmittel Mennige und ebenfalls doppelt mit sog. Eisenglimmer streichen musste, um die Fenster für den Einbau neuer Scheiben vorzubereiten. Auch er erinnert sich bis heute begeistert an die Abnahme der Nazarener-Fresken, an die Tieferlegung des riesigen Daches der Kathedrale und, nach der erneuten Weihe des Domes im Jahr 1961, an die Tieferlegung des Fußbodens in den Jahren 1963 bis 1965. Auch das gewaltige Gerüst im Inneren des Domes ist Herbert Jäckle noch gut in Erinnerung, habe er doch von dort aus an der Ablösung der bis zum fünf Zentimeter dicken Putzschicht auf den Wänden des Domes mitgewirkt.

Je zur Hälfte sei dieser Auftrag damals an das Speyerer Baugeschäft Spieß und an den Betrieb seines Vaters, des legendären Herxheimer Kirchenmalers Otto Schultz gegangen, erinnerte sich auch dessen Sohn Werner Schultz (*1939), der damals schon im Dom mitarbeitete. „Wir haben auf den Wänden drei unterschiedliche Putzchargen aus drei historischen Epochen vorgefunden, die Schicht für Schicht manuell abgekratzt und abgeschabt werden mussten“, so erinnerte sich Schultz gestern abend. Als dann wieder einmal der Staub viele Zentimeter hoch auf den Gerüsten gelegen habe und die Dielen umgewendet werden mussten, damit man wieder darauf gehen konnte, da sei die Polizei erschienen und habe mit der Einstellung der Bauarbeiten gedroht, weil die „ganze Stadt plötzlich in dichten weißen Nebel eingehüllt war“.

Am spannendsten sei dann aber auch für ihn die Entwicklung eines funktionierenden Verfahrens zur Ablösung der Fresken durch seinen Vater gewesen, so Werner Schultz. Der Kirchenmaler sei dazu eigens nach Italien gereist, um dort vor Ort die z.T. jahrhundertealten Verfahren zu studieren. In Speyer sei es dann seine Aufgabe gewesen, so der „Junior“, mit einem geliehenen Fahrrad in die damalige Molkerei in der Dudenhofener Straße zu radeln, um dort Quark zu besorgen, der auf der Baustelle mit 25jährigem, gelöschtem Kalk zu einer tragfähigen Malmilch gemischt und auf die Fresken aufgetragen wurde. Auf diese seien dann breite Leinenbinden aufgepreßt worden, in denen sich die Fresken im Bildpositiv abbildeten. Diese wurden dann in mühevoller Handarbeit vorsichtig abgezogen und gleichzeitig aufgerollt worden.

Gearbeitet wurde dabei durchweg von einem riesigen Innengerüst aus Stahlrohr aus, das ein Unternehmen aus Mannheim errichtet hatte. Dies sei aber im Vergleich zu den späteren Stahlrohrgerüsten, wie sie der Gründer der Technik-Museen Sinsheim und Speyer, Eberhard Layher wohl auch unter dem Einfluss der Speyerer Baustelle entwickelte, bei weitem nicht so flexibel und daher auch nicht so sicher gewesen, wie dies heutigen Anforderungen entspreche, stellte der Speyerer Zimmerermeister Manfred Jester (*1939) fest, der mit seiner Gerüstbauabteilung gleichfalls - an der Außenfassade der Kathedrale - unterwegs war. Jester ist noch heute aber auch stolz auf die Dachstühle, die er mit seinen Mitarbeitern aufgerichtet hat und auf die beiden neu erstandenen Gibel an der Nord- und Südseite des Westwerks der Kahedrale, von denen er seinerzeit im Maßstab 1: 1 – Muster hergestellt hatte.

In einem eindrucksvollen schwarz-weiß Filmdokument, das der damalige Südwestfunk – heute SWR – unter dem Titel „900 Jahre Kaiserdom zu Speyer“ erstmals am 10. September 1961 ausgestrahlt hatte und in dem neben Prof Esterer auch der frühere Speyerer Bischof Dr. Isidor Markus Emanuel zu Wort kam, wurden all diese Erlebnisse noch einmal in bewegten Bildern lebendig, ehe Prof. Dr. von Winterfeld (*1938) zu seinem Referat ans Rednerpult trat.

Der Referent, der schon als Student im Jahr 1961 von Prof. Esterer nach Abschluss des ersten Bauabschnitts zur Fortsetzung der Sanierungsmaßnahmen an den Speyerer Dom verpflichtet worden war und der die hier entwickelten Verfahren zur September romanischer Baukunstwerke und seine hieraus gewonnenen Erfahrungen später bei vergleichbaren Projekten u.a. in Bamberg, Limburg, Worms, Mainz und Naumburg einsetzen konnte. erwies sich an diesem Abend einmal mehr als ein mitunter „gar gestrenger Kritiker“ seines Lehrmeisters Prof. Esterer. Der habe nach seiner Auffassung nämlich „Sanierung zu wenig nach vorne geplant, sondern jeweils nur auf das vor Ort Vorgefundene reagiert“.

Überhaupt sei die Restaurierung des Domes wohl vor allem deshalb in Angriff genommen worden, weil seine opulente Ausmalung viele Kunsthistoriker schon von Anfang an gestört habe. Die Schraudolphfresken und die Schwarzmann'schen Dekorationsmalereien hätten viele Fachleute schon lange zuvor für eine „Kulturschande“ gehalten, die den Kirchenraum optisch verkleinert und ihn so seiner Monumentalität beraubten, so die Kritik der Experten. Deshalb habe man die damals aufgetretenen Wasserflecken auf den Bildern wohl nur als Vorwand dazu benutzt, um die Bilder gänzlich abzunehmen. Zwar sei dies im ersten Anlauf nicht gelungen, weil in kurzer Abfolge die beiden Weltkriege diese Maßnahme verhindert hätten, so Prof. von Winterfeld.

Erst in den Jahren 1955/56 seien dann auch dank der Tatsache, dass damals der Speyerer Dr. Eduard Orth Kultusminister von Rheinland-Pfalz gewesen sei, endgültig die Weichen für eine solche Maßnahme gestellt worden - „gerade noch rechtzeitig“, so Prof. von Winterfeld, denn später sei ein so radikaler Eingriff in die alte Bausubstanz wohl nicht mehr durchsetzbar gewesen. 1956 aber sei doch „ein allgemeines anerkennendes Raunen“ durch die Szene der europäischen Kunsthistoriker gegangen: „Der Speyerer Dom wird restauriert“.

Prof. Esterer, so fuhr der Referent fort, habe dann versucht, „seinen Traum von der Wiederherstellung des salischen Urbaus“ umzusetzen, „eine pure Steinquader-Architektur“, so der Kunsthistoriker.

Noch an so manchem Detail der damaligen Restaurierung übte Prof. Dr. von Winterfeld mehr oder weniger deutliche Kritik, die, so Dr. Hissnauer in seinem Schlußwort, das „ständige Ringen um den richtigen Weg“ bei einer solchen Restaurierung dokumentiere – „die Schwierigkeit, zu differenzierten und zu sachgerechten Lösungen zu kommen“. Und daran hatten die Referenten an diesem Abend ihr Auditorium in eindrucksvoller Weise Anteil nehmen lassen.

Und: Es war ein mehr als lohnenswertes Unterfangen, diese spannende Diskussion „um den richtigen Weg“ nachzuvollziehen und zugleich zu erfahren, wie sehr auch und gerade im Bausektor sich Technologien weiterentwickelt und die Sicherheit erhöht haben, Einfach ein faszinierender Abend! Foto: fg

14.04.2015


Domweine 2015 von fachkundigem Publikum begeistert aufgenommen

Ruländer mit ausdrucksstarken Fruchtaromen und tiefrot, samtiger St. Laurent mit feiner Säure

cr. Speyer- Es sei ein glücklicher Zufall oder aber der Ausweis ihrer überragenden Qualitäten gewesen, dass die beiden neuen „Domweine“ des Jahrgangs 2015 – ein „Weißer“ und ein „Roter“ wie schon in den Jahren zuvor - dem gleichen Weinbaubetrieb, der „Winzergenossenschaft Herxheim am Berg e.G.“ entstammen, obwohl dazu erstmals in der Geschichte dieser „Charity-Weine“ ein objektives Auswahlverfahren mit offener Ausschreibung und kritischer 'Blindverkostung' zum Tragen gekommen sei. Darauf konnte jetzt der Vorsitzende des für dieses Projekt verantwortlichen „Dombauvereins Speyer e.V.“, Dr. Wolfgang Hissnauer, bei der Präsentation der beiden Weine im Historischen Ratssaal der Stadt Speyer verweisen. Die Idee und das Konzept für dieses Auswahlverfahren, so Dr. Hissnauer, habe das kreative Vorstandsmitglied des Dombauvereins, Dombaumeister Mario Colletto entwickelt – die Umsetzung sei dann in den Händen von Schatzmeister Winfried Szkutnik gelegen.

Wie in den Vorjahren hatte diese Präsentation wieder zahlreiche prominente Gäste und ausgewiesene Weinkenner in den Ratssaal gelockt, von denen Dr. Hissnauer neben seinen VorstandskollegInnen u.a. die Speyerer Bürgermeisterin Monika Kabs, die Pfälzische Weinprinzessin Laura Stapf, den Stellvertretenden Leiter des Weinbauamtes Neustadt/Weinstr., Dr. Thomas Weihl, Domprälat Hubert Schuler und Pfarrer i.R. Bernhard Linvers namentlich begrüßen konnte. Die kunstvoll gestalteten Etiketten beider Weine habe einmal mehr der Speyerer Künstler Johannes Doerr geschaffen, wobei das für den noch immer zum Kauf angebotenen weißen und roten Domsekt zuständige Weingut Anselmann in Edesheim dankenswerter Weise seine Zustimmung erteilt habe, die neuen Etiketten für den Domwein an denen des Sektes zu orientieren, „Damit erreichen wir mit unseren „flüssigen Unterstützungsprodukten“ für unseren Kaiser- und Mariendom“ erstmals einen einheitlichen, grafischen Auftritt“, bedankte sich der Vorsitzende des Dombauvereins bei allen Akteuren dieses Projekts.

Wie schon am Vormittag bei der Präsentation der diesjährigen Messe „Wein am Dom“ wies Bürgermeisterin Monika Kabs auch bei dieser Gelegenheit auf die lange „Weingeschichte“ der Stadt Speyer hin, die schon weit in „Römische Zeiten“ zurückreiche. Im Mittelalter sei Speyer eine der bedeutensten Weinhandelsmetropolen des „Heiligen Römischen Reiches“ gewesen. Heute präsentiere sich die Stadt „eher weinselig denn weinreich“, betonte Kabs, verfüge die Stadt doch gerade noch über einen einzigen Weinberg, auf dem in der Lage „am Tafelsbrunnen“ die traditionsreiche Ruländer-Rebe kultiviert werde.

Weinprinzessin Laura zeigte sich überaus geehrt, als Repräsentantin des Pfälzer Weines zu dieser Vorstellung eingeladen worden zu sein. Besonders freue sie, dass die „Pfalzweinwerbung“ mit in den Dienst der „guten Sache“ einbezogen werden konnte, kommen doch von jeder gekauften Flasche Domwein wieder 2 Euro direkt und ohne Abzug dem Erhalt des Weltkulturerbes „Kaiserdom zu Speyer“ zugute.

Dieses einmalige architektonische und kirchliche Kunstwerk hätten – zumindest bei guter Fernsicht - auch die heute dreißig in der „Winzergenossenschaft Herxheim am Berg“ aktiven Mitgliedsfamilien tagtäglich „fest im Blick“, wenn sie - von ihrer in diesen Tagen neu eröffneten und am höchsten Punkt der „Deutschen Weinstrasse“ errichteten Vinothek und dem Bistro „WeinLounge“ in unmittelbarer Nachbarschaft dazu - ihren Blick in die Rheinebene schweifen lassen würden. Das betonte Dr. Thomas Weihl in seiner Vorstellung der Genossenschaft und der fachlichen Würdigung der beiden ausgewählten Domwein.

Die Genossenschaft sei bereits vor gut 75 Jahren „aus der Not schwieriger Zeiten“ gegründet worden, so Dr. Weihl. Inzwischen habe sie sich sowohl qualitativ wie auch von ihrer wirtschaftlichen Stärke zu einer der führenden pfälzischen Genossenschaften entwickelt – basierend auf ihren hervorragenden Weinen und der qualitätsorientierten Weinbergs-Arbeit der Winzer, die durch die Kellermannschaft gekonnt vollendet werde. In ihrer langjährig erfolgreichen Teilnahme an nationalen wie internationalen Weinwettbewerben würden diese Anstrengungen immer wieder eindrucksvoll bestätigt, unterstrich Dr. Weihl. So habe die Genossenschaft bei der Landesweinprämierung der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz in den letzten 5 Jahren allein 4 Staatsehrenpreise der Landesregierung entgegennehmen dürfen. In diesen 5 Jahren seien allein 276 Weine der Genossenschaft mit einer Goldenen, Silbernen oder Bronzenen Kammerpreismünze ausgezeichnet worden. „Eine imposante Bilanz“, resummierte der Experte, denn auch bei weiteren Wettbewerben wie der DLG, „Mundus Vini“ oder „AWC Vienna“ sei das Unternehmen immer wieder erfolgreich.

Auch bei der Messe „Wein am Dom“ am 18. und 19. April werde die „Winzergenossenschaft Herxheim“ präsent. Die Genossenschaft werde gemeinsam mit rund 150 weiteren Erzeugern im „Kulturhof Flachsgasse“ zusammen mit der „Vereinigung Pfälzer Winzergenossenschaften“ eine Auswahl ihrer Weine vorstellen. „Dort können Sie dann auch in netter und entspannter Atmosphäre die beiden ausgewählten Domweine noch einmal probieren“, empfahl Dr. Wiehl den zahlreichen Weinfreunden, der danach die beiden Weine aus fachlicher Sicht vorstellte.

Lesen Sie die Bewertung der beiden Domweine im Wortlaut im SPEYER-KURIER:

„Der weiße Domwein 2015 ist ein:2014er Pfalz Grauburgunder trocken mit 12,00 % vol. // 6,7 g/l S // 7,0 g/l RZ

Die Sorte Grauburgunder oder eigentlich Ruländer erfreut sich einer großen Beliebtheit bei den Weintrinkern. Sie ist derzeit eine der trendigen Rebsorten und mit 1.375 ha zwischenzeitlich die drittstärkste Weißweinrebsorte in der Pfalz. Der Grauburgunder hat allein im vergangenen Jahr mit 5,3% den größten Flächenzuwachs unter den Rebsorten in Deutschland erreicht.

Die Trauben für diesen Domwein sind auf den für Herxheim typischen kalkhaltigen Böden gewachsen und in der letzten Septemberdekade eingebracht worden. Die Trauben stammen aus einer Bonituranlage, für die höher Pflegeanforderungen gestellt und besondere ertragsregulierende Maßnahmen durchgeführt werden. Das Mostgewicht der gesunden Trauben lag bei 83°Oechsle.

Beeindruckend sind beim ersten Riechen ins Glas, die ausdrucksvollen Fruchtaromen von Birne, Quitte und Ananas. Viel fruchtiger Schmelz wird begleitet von einer zarten Säure, die dem Wein Lebendigkeit und Frische verleiht. Ein eher schlanker Körper mit rund 12,00 Volumenprozent Alkohol, Eleganz, leicht cremige Textur aber auch eine dezente Restsüße sind die weiteren Attribute dieses animierenden und Trinkfreude verbreitenden Grauburgunders.

Dies hat die Fachjury überzeugt.

Der rote Domwein 2015 ist ein:2013er Pfalz St. Laurent Rotwein trocken 13,0 % vol. // 5,1 g/l S // 6,2 g/l RZ //

Der St. Laurent wurde um die Mitte des 19. Jahrhunderts durch den deutschen Apotheker und Weinbaupionier Johann Philipp Bronner aus Frankreich nach Deutschland eingeführt. Die Rebsorte war in Deutschland lange Zeit Bestandteil in nicht rebsortenreinen Anlagen (Gemischter Satz), aber zwischenzeitlich nahezu ausgestorben. Mit der Renaissance des Rotweinanbaus in den 90iger Jahren des letzten Jahrhunderts, rückte auch die Sorte wieder verstärkt in den Focus. In der Pfalz waren im Jahr 2014 etwa 300 ha mit der Rebsorte St. Laurent bestockt.

Die Trauben für den Domwein wurden anfangs Oktober 2013 bei einem Mostgewicht von 78° Oe geerntet. Es versteht sich von selbst, dass bei einem solchen Rotwein eine Maischegärung über 14 Tage erfolgte. Der Ausbau erfolgte im traditionellen Holzfass und teilweise in gebrauchten Barrique.

Ein tiefroter und samtiger Wein mit einer feinen Säure. Geprägt durch die einjährige Reifung im Holzfass verbindet sich die ausgewogene Tanninstruktur, mit den fruchtigen Kirscharomen.

Dieser Saint Laurent hat auch bei weiteren Verkostungswettbewerben die kritische Fachjury überzeugt. So erhielt dieser Wein eine Goldene Kammerpreismünze bei der Landesweinprämierung der Landwirtschaftskammer.“

Soweit die Würdigung der beiden Domweine, die dann auch von den fachkundigen Gästen probiert und mit großer Begeisterung „für sehr gut befunden“ wurden. Dazu wurden wieder schmackhafte Häppchen und delikate „Schmankrln“ angeboten – musikalisch adäquat umrahmt wurde die Präsentation von Janina Steinbach, Violine und Sebastian Müller, Klavier vom Nikolaus-von Weis-Gymnasium, die ihrerseits musikalische Pretiosen von Franz Schubert, Johann Strauss und Giuseppe Verdi vorbereitet hatten.

Die beiden Weine werden zum Preis von 7 Euro (Grauburgunder) und 7,50 Euro (St. Laurent) angeboten. Der Dombauverein erhält aus dem Verkauf jeder Flasche Domwein 2 Euro. Dieser Betrag fließt in den Erhalt der Kathedrale von Speyer.

Die neuen Domweine sind in folgenden Geschäften zu beziehen:

·        Winzergenossenschaft Herxheim am Berg

·        Geschäftsstelle des Dombauvereins, Edith-Stein-Platz

·        Dompavillon, Domplatz

·        Ausgewählte Wasgau-Märkte

·        Galerie Kulturraum, Inhaberin Maria Franz, Maximilianstr. 99, Speyer

·        Weinkontor Schwarz, Mühlturmstr. 24, Speyer

·        Palatina Wein & Whisky, Volker Hess, Gilgenstr. 15, Speyer

·        Käse Bader, Gilgenstr. 10, 67346 Speyer,

·        Speierling Hofladen, Inh. Thomas Deck, Auestr. 17, 67346 Speyer

Zusätzliche Verkaufsstellen werden im weiten Umkreis in den nächsten Wochen eingerichtet und bekanntgegeben.

Foto: fg

11.04.2015


Die neuen Domweine sind da

Speyer- Im Historischen Ratssaal der Stadt Speyer wurden gestern Abend im Kreise zahlreicher Besucherinnen und Besucher die neuen Domweine vorgestellt. Die Bürgermeisterin der Stadt, Monika Kabs sowie die Weinprinzessin Laura Stapf würdigten die Weine und die Aktivitäten des Dombauvereins. Der stellvertretende Leiter des Weinbauamtes in Neustadt a. d. Weinstraße, Dr. Thomas Weihl stellte die ausgezeichneten Weine vor.

Es sind, wie in den vergangenen Jahren wieder zwei Weine:

·        ein 2014er Pfalz – Grauburgunder trocken mit fruchtigen Aromen wie Birne, Quitte und Ananas. Milde Säure verleiht dem Wein eine leichte Frische und

·        ein 2013er Pfalz – St. Laurent Rotwein trocken, dem die Goldene Kammerpreismünze zugesprochen wurde. Es handelt sich hier um einen tiefroten, samtigen Wein mit feiner Säure. Seine Aromen nach Beerenfrüchten und Kirschen verbinden sich mit der ausgewogenen Tanninstruktur durch die einjährige Reifung im Holzfass.

Der Kooperationspartner des Dombauvereins, die Winzergenossenschaft Herxheim am Berg hatte mit ihren beiden Weinen im Vorfeld von zwei Verkostungen, davon eine Blindverkostung den Zuspruch erhalten, zu Domweinen gekürt zu werden. Die Winzergenossenschaft hatte sich bereits in den Jahren 2003 bis 2005 mit ihren guten Weinen als Domweinlieferant ausgezeichnet.

Der Vorsitzende des Dombauvereins, Dr. Wolfgang Hissnauer, dankte in diesem Zusammenhang dem Geschäftsführer der Pfalzwein e.V., Dr. Detlev Janik für seine Unterstützung im Prozess der Qualifizierung der Weine und dem Künstler Johannes Doerr für die sehr ansprechende und beziehungsreiche Gestaltung des Weinetiketts. Sein Dank galt auch den beiden jungen Künstlern Janina Steinbach (Geige) und Sebastian Müller (Klavier) vom Nikolaus Weis-Gymnasium für die schwungvolle Gestaltung des Präsentation.

Die beiden Weine werden zum Preis von 7 Euro (Grauburgunder) und 7,50 Euro (St. Laurent) angeboten. Der Dombauverein erhält aus dem Verkauf jeder Flasche Domwein 2 Euro. Dieser Betrag fließt in den Erhalt der Kathedrale von Speyer.

Die neuen Domweine sind in folgenden Geschäften zu beziehen:

·       Winzergenossenschaft Herxheim am Berg

·       Geschäftsstelle des Dombauvereins, Edith-Stein-Platz

·       Dompavillon, Domplatz

·       Ausgewählte Wasgau-Märkte

·       Galerie Kulturraum, Inhaberin Maria Franz, Maximilianstr. 99, Speyer

·       Weinkontor Schwarz, Mühlturmstr. 24, Speyer

·       Palatina Wein & Whisky, Volker Hess, Gilgenstr. 15, Speyer

·       Käse Bader, Gilgenstr. 10, 67346 Speyer,

·       Speierling Hofladen, Inh. Thomas Deck, Auestr. 17, 67346 Speyer

Zusätzliche Verkaufsstellen werden im weiten Umkreis in den nächsten Wochen eingerichtet und bekanntgegeben.

Text: Dombauverein Speyer, Presse Foto: fg

10.04.2015


Die Zusammenarbeit erfolgreich abgeschlossen

Speyer / Umland / Pfalz- Der Juniorchef des Weingutes, Valentin Ziegler Sohn, in Weyher in der Pfalz, Georg Meier, übergab am 30. März 2015 dem Dombauverein eine beachtliche Spende. Wie der 1. Vorsitzende des Dombauverein, Dr. Wolfgang Hissnauer, erklärte  findet damit die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem ausgezeichneten Weingut in der Pfalz nach drei Jahren, wie üblich, ihren Abschluss.

Denn seit Beginn der Herausgabe der Domwein-Editionen ist die Kooperation zwischen einem Winzerbetrieb und dem Dombauverein auf zwei bzw. drei Jahre begrenzt. Damit soll gewährleistet werden, dass immer auch andere Weingüter im Laufe der Jahre die Chance haben, einen ihrer Weine als „Domwein“ präsentieren zu dürfen. Andererseits sollen den Käuferinnen und Käufern der Domweine im Verlaufe von Jahren unterschiedliche und hervorragende Weine angeboten werden.

Der Dombauverein dankt an dieser Stelle Helmuth, Barbara und Georg Meier für die gute und erfolgreiche Zusammenarbeit und ihre hervorragenden Dom-Weine. Text: is; Bild: fg

31.03.2015


Es ist wieder „Schnäppchenzeit“

„Lebenshilfe Speyer-Schifferstadt“ lädt zu seinem beliebten Flohmarkt in die Räume rund um sein neues „Lädchen“ in der Speyerer Herdstraße

cr. Speyer- Die Tische und Regale im Innenbereich des neuen „Mol emol – s' Lädche“ der „Lebenshilfe Speyer-Schifferstadt“ im Herzen der Innenstadt in der Speyerer Herdstraße 1 waren schon prall mit Waren aller Art gefüllt, als heute nachmittag der schon traditionelle „Oster-Flohmarkt“ der „Lebenshilfe“ seine Pforten öffnete. Vielfältige Dekorations- und Gebrauchs-Artikel wie Bilder, Lampen und Leuchter, Vinyl-Schallplatten, aber auch Gläser und Geschirre sind nur einige der zahllose Artikel, die dort noch heute, Freitag, dem 27. März. bis 17.00 Uhr und morgen, Samstag, dem 28. März von 09.00 bis 17.00 Uhr zu absoluten Schnäppchenpreisen feilgeboten werden.

Wie der Vorsitzende der Einrichtung. Gerhard Wissmann, mitteilte, fließen auch in diesem Jahr wieder sämtliche Einnahmen aus dem seit Jahren immer beliebteren Flohmarkt ungeschmälert den für beeinträchtige Menschen so überaus wichtigen Einrichtungen der „Lebenshilfe Speyer-Schifferstadt“ zu.

Also: Hingehen, „zuschlagen“ und die „gute Sache“ unterstützen. Es lohnt sich – und wer zuerst kommt, „malt“ auch bei der „Lebenshilfe“ zuerst. Foto: gc

27.03.2015


Vorstand einstimmig wiedergewählt

v.l.: Siegfried Kotterer, Sylvia Holzhäuser, Angelika Wöhlert, Thomas Kleinböhl, Karlheinz Brech v.l.: Siegfried Kotterer, Sylvia Holzhäuser, Angelika Wöhlert, Thomas Kleinböhl, Karlheinz Brech

Speyer- Bei der Mitgliederversammlung der Speyerer Handwerkstradition e.V. fand am Donnerstag dem 19.03.2015  im Hotel Löwengarten die Neuwahlen des Vorstandes statt.

Einstimmig zum Vorsitzenden wiedergewählt wurde Herr Thomas Kleinböhl.

Ebenfalls einstimmig wurde die stellvertretende Vorsitzende Frau Angelika Wöhlert, die Schriftführerin Frau Sylvia Holzhäuser sowie der Kassenprüfer Herr Siegfried Kotterer für weitere 5 Jahre gewählt. Neu als 2. Kassenprüfer wird Herr Karlheinz Brech das Amt begleiten.

Im Anschluss an die Wahl des Vorstandes schlossen sich ein Rückblick der letzten 5 Jahre des Vereines an, sowie die zukünftige Planung der Zunftbaumaufstellung am 25. April 2015 und die Teilnahme an der Kult(o)urnacht am 29. Mai in der der „Turm zum Handwerker“ wieder für eine kulturelle Ausstellung seine Türen öffnet.

Text und Foto: Speyerer Handwerkstradition e.V.

21.03.2015


20 Jahre Dombauverein - harmonische Mitgliederversammlung

v.l.: Dr. Wolfgang Hissnauer (Vorsitzender), Dr. Barbara Schmidt-Nechl (Stellvertretende Vorsitzende und Schriftführerin), Domkapitular Matthias Bender (Mitglied kraft Amtes), Gabriele Fischer (Beisitzerin), Domkapitular Peter Schappert (Mitglied kraft Amtes), Martina Ochsner (Beisitzerin), Dr. David Hissnauer (Beisitzer), Winfried Szkutnik (Schatzmeister), Mario Colletto (Mitglied kraft Amtes). v.l.: Dr. Wolfgang Hissnauer (Vorsitzender), Dr. Barbara Schmidt-Nechl (Stellvertretende Vorsitzende und Schriftführerin), Domkapitular Matthias Bender (Mitglied kraft Amtes), Gabriele Fischer (Beisitzerin), Domkapitular Peter Schappert (Mitglied kraft Amtes), Martina Ochsner (Beisitzerin), Dr. David Hissnauer (Beisitzer), Winfried Szkutnik (Schatzmeister), Mario Colletto (Mitglied kraft Amtes).

Dr. Wolfgang Hissnauer weiterhin 1. Vorsitzender!

Speyer- Mit großem Interesse der zahlreich erschienenen Mitglieder startete die Veranstaltung mit Grußworten vom Oberbürgermeister der Stadt Speyer, Hansjörg Eger, dem Bischof des Bistums Speyer, Dr. Karl-Heinz Wiesemann, so wie dem stellvertretenden Vorsitzenden der Europäischen Stiftung Kaiserdom, Dr. Georg Gölter. Alle drei Herren brachten die schätzenswerte Arbeit des Dombauvereins sowohl für die Stadt Speyer, besonders den Beitrag zum Domerhalt und die gute Kooperation zwischen Europäischer Stiftung und Dombauverein zum Ausdruck.

In seinem Rechenschaftsbericht erwähnte Dr. Hissnauer an Hand einer Power-Point Präsentation besonders die Veranstaltungen , wie den Tag der Mitglieder oder den Tag des offenen Denkmals, zwei große Erfolge im reichhaltigen Jahresprogramms im Jahr 2014. Wegen des großen Interesses wird diese  Veranstaltung am Tag der, Mitglieder am 28.06. 2015 erneut angeboten. Am Tag des offenen Denkmals, am 13.09.2015 soll unter dem Motto der Deutschen Denkmalstiftung, Handwerk,  Technik  und Industrie die Restaurierung der Domvorhalle dem Publikum vorgestellt werden.

Die Wissenschaftlichen Foren sind immer gut besucht und die Themen in 2015 sprechen hoffentlich wieder ein breites Publikum an.

Die Mitgliederversammlung diente auch zur Wahl einer neuen Vorstandschaft. Der Speyerer Oberbürgermeister, Hansjörg Eger, leitet die Wahl routiniert, zügig mit Esprit und Humor.

Als 1. Vorsitzender wurde Dr. Wolfgang Hissnauer bestätigt. Als Stellvertretende Vorsitzende wurde Dr. Barbara Schmidt-Nechl gewählt die auch in ihrem Amt als Schriftführerin bestätigt wurde. Schatzmeister bleibt weiterhin Winfried Szkutnik. In ihrem Amt als Beisitzer wurden bestätigt Dr. David Hissnauer und Dr. Benedikt Raether.  Neu gewählt in das Gremium wurden als Beisitzerinnen Gabriele Fischer und Martina Gregor-Ochsner,so wie Markus Trescher.

Martin Brilla und Dorothea Halter  wurden als Kassenprüfer bestätigt. Die Wahlen erfolgten jeweils einstimmig 

Mit großem Applaus wurde Gudrun Lanig aus ihrem Amt als stellvertretende Vorsitzende verabschiedet. Seit der Gründung des Dombauvereins war Gudrun Lanig im Vorstand tätig, viele Jahre davon auch als stellvertretende Vorsitzende. Ein Präsent und ein Blumengebinde, überreicht von Dr. Hissnauer war das äußere Zeichen der Wertschätzung für Gudrun Lanig. Ebenfalls verabschiedet wurde Markus Hoffmann, der aus beruflichen Gründen nicht erneut kandidieren konnte.

Der Verein zählt mit Stichtag 31. Dezember des vergangenen Jahres 2770 Mitglieder. Er wird auch im Jubiläumsjahr 2015 seine Arbeit unter großem Engagement mit zahlreichen Veranstaltungen für interessierte Bürgerinnen und Bürger, natürlich auch für seine Mitglieder fortsetzen. Aktuell stehen hier die Präsentation der neuen Domweine am 09. April und die gemeinsame Veranstaltung von Dombauverein und Europäischer Stiftung Kaiserdom am 13. April an, bei der die große Domrestaurierung in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts in den Blick genommen wird.

Ein besonderer Fokus soll nach den Worten des 1. Vorsitzenden auch auf die Mitgliederwerbung gelegt werde. Hier sollen möglichst auch jüngere Mitglieder gewonnen werden. Der „Tag der jungen Familien“ kann hier unterstützend wirken.

Ein stärke Nutzung der elektronischen  Medien zwischen Dombauverein und seinen Mitgliedern ist angestrebt. Wünschenswert ist, die E-Mail Adresse an das Büro des Dombauvereins mitzuteilen. Mitteilungen über E-Mail sind so an die Mitglieder zeitaktueller und kostengünstiger zu tätigen.

Mit großem Applaus wurde auch der Dank, den Dr. Hissnauer an Frau Steiger aussprach, unterstützt.

Als neue Dombausteine wurde auf den der Öffentlichkeit bereits vorgestellten Domführer für Kinder „Ein Besuch im Speyerer Dom“ hingewiesen als auch ein Ausblick auf den neuen Domkalender 2016 gegeben.

Der Vorsitzende dankte allen Beteiligten und betonte zum Schluss der Versammlung die Aufgabe für alle Bürgerinnen und Bürger den Erhalt des Domes durch Mitgliedschaft im Dombauverein und Spenden zu unterstützen, getreu dem Motto des Vereins „Der Dom braucht viele Freunde“. Bild: fg

16.03.2015


„Mühsamer Schriftsteller“ sorgt für unterhaltsamen Kiwanis-Charity-Abend

Sich selbst als Schriftsteller zu bezeichnen falle ihm immer noch schwer, andere hätten ihn sogar schon als mühsamen Schriftsteller bezeichnet, erklärte Thomas Meyer zu Beginn seiner Lesung im Historischen Ratssaal der Stadt Speyer

Speyer- Rund 150 Gäste des Kiwanis-Charity-Abends Literatur und Genuss erkannten schnell: Der Schweizer ist vor allem ein höchst unterhaltsamer Schriftsteller. Meyer las aus seinem Debütroman „Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse“ und gab über die Geschichte des Romanhelden Mordechai Wolkenbruch hinaus Einblicke in seine ganz persönlichen Beobachtungen des orthodoxen jüdischen Lebens in seiner Heimatstadt Zürich. Meyer betonte die Besonderheiten der jiddischen Sprache und seine Begeisterung für die Begriffe, die die Lesung zu einem besonderen sprachlichen Erlebnis machten.

Nach einer Pause, in der der Speyerer Kiwanis-Club seine Gäste mit Schweizer Spezialitäten verwöhnte, sorgte Thomas Meyer mit Kurzgeschichten für Lacher. Er berichtete in ihnen von seinen Beobachtungen im Alltag, die von der Bedeutung chinesischer Schriftzeichen über eine junge Liebe und das hässlichste Kissen der Welt bis zum Zusammenhang von Polizeifetisch und den Gefühlen eines werdenden Vaters reichten.

Kiwanis-Präsidentin Tina Krauß freute sich, dass mit dem Schweizer Autor ein kurzweiliger Abend mit dem guten Zweck verbunden werden konnte: Der Erlös des Abends kommt dem Kiwanis-Schulranzen-Projekt zugute. Über 40 Kinder hätten im vergangenen Jahr Gebrauch von dem Angebot gemacht, so Krauß, die auf die vielfältigen Aktivitäten und Hilfsprojekte des Clubs mit seinen derzeit 24 Mitgliedern hinwies.

Kiwanis ist eine weltweite Organisation von Freiwilligen, die sich aktiv für das Wohl von Kindern und der Gemeinschaft einsetzen. Aktive Frauen und Männer aus allen Berufen und Bevölkerungsschichten engagieren sich überparteilich und über Konfessionen hinweg. Im Fokus der Charity-Aktivitäten stehen dabei besonders Kinder und deren Umfeld nach unserem internationalen Motto:“Serving the Children of the World”. Charity-Einnahmen werden ohne Abzüge in voller Höhe weitergegeben.  Die deutschen Clubs helfen dabei mit gezielten Maßnahmen vornehmlich vor Ort. Weitere Informationen unter www.kiwanis-speyer.de. Text und Foto: Kiwanis-Club Speyer-Germersheim 

15.03.2015


"Gänsehautmoment" im Dom

1. Wissenschaftliches Forum des Dombauvereins Speyer und Ehrung der Gründungsmitglieder

Speyer-. Am 10. März 1995 und damit genau vor 20 Jahren wurde der Dombauverein Speyer gegründet. Dieser Jahrestag war Anlass für den Verein, zu einem Vortrag im Rahmen des Wissenschaftlichen Forums und einem kleinen Festakt in den Dom einzuladen. Als Rednerin konnte Dr. Brigitta Ringbeck, Ministerialrätin im Auswärtigen Amt, gewonnen werden. Sie sprach über das UNESCO-Welterbeprogramm mit besonderem Blick auf den Speyerer Dom.

Von einem „Gänsehautmoment“ sprach Dr. Ringbeck, wenn sie, obgleich Spezialistin für italienische Barockkunst, den Speyerer Dom betrete. Ihre Begeisterung für die Idee des Welterbes war ihr während ihres 40-minütigen Vortrags anzumerken. Sie skizzierte die Entstehungsgeschichte der Welterbekonvention und die Entwicklung bis zum heutigen Tag. Dabei nahm sie immer wieder Bezug zum Speyerer Dom. Bereits 1981 war der Dom zu Speyer in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen werden. Ohne Gegenstimme wurde dies auf der 5. Sitzung des Welterbekomitees verabschiedet. Wo heute oft mehrere hundert Seiten inklusive eines Managementplans für die Anerkennung des begehrten Status nötig sind, genügten damals zwei Seiten. Entscheidendes Kriterium für die Aufnahme war die Bedeutung des Doms für die Architektur seiner Zeit, sowie die Restaurierungsgeschichte der größten erhaltenen romanischen Kathedrale.

„Der Welterbetitel ist eine sehr, sehr starke Marke“ so Ringbeck, „und der ‚run‘ auf den Welterbetitel ungebrochen“. Heute gibt es 1007 Welterbestätten und jährlich kommen 20 bis 30 neue hinzu. Aktuell steht das jüdische Erbe der Stadt Speyer zusammen mit Worms und Mainz als SchUM-Städte auf der Antragsliste. Dr. Ringbeck wies jedoch darauf hin, dass das Welterbe, aktuell vor allem im Irak und in Syrien, immer wieder Bedrohungen ausgesetzt sei. Sie betonte die Verantwortung der Weltgemeinschaft, die darin liege, bedeutende Kultur- und Naturstätten für künftige Generationen zu erhalten. In diesem Zusammenhang würdigte die Fachfrau, die die Bundesregierung bei der UNESCO vertritt, das Engagement des Dombauvereins. Insbesondere lobte sie die Unterstützung des Vereins für die Ausstellung der Schraudolph-Fresken im Kaisersaal des Doms. Ringbeck nannte den Dombauverein Speyer ein gelungenes Beispiel für „community involvement“ also zivilgesellschaftliches Engagement und gratulierte dem Verein zu seinem Jubiläum.

Der Vorstandsvorsitzende des Dombauvereins Dr. Wolfgang Hissnauer gab in seiner Ansprache einen kurzen Überblick über die Geschichte des Zusammenschlusses. Während es in der Mitte des 19. und des 20. Jahrhunderts bereits zweimal Dombauvereine gegeben hatte, deren Existenz allerdings an bestimmte Bauvorhaben gekoppelt war und die jeweils nur wenige Jahre Bestand hatten, existiert der jetzige Dombauverein seit nunmehr 20 Jahren. Am 10. März 1994 gegründet unterstützt er seither finanziell und ideell die Erhaltung des Domes. „Es hat sich die Erkenntnis eingestellt, „ so Dr. Hissnauer, „dass ein solches Bauwerk der permanenten Unterstützung bedarf.“ Die Mitglieder des Vereins leisteten diese Unterstützung „ehrenamtlich und mit viel Energie“.

Vor allem aber gehe es auch darum, den „Dom als Gotteshaus zu erhalten.“

Gemeinsam mit der stellvertretenden Vorsitzenden Gudrun Lanig übergab Dr. Hissnauer mehr als 20 anwesenden Gründungsmitgliedern im Anschluss eine Urkunde. Unter den Geehrten befanden sich unter anderem der Oberbürgermeister der Stadt Speyer Hansjörg Eger, der Chefredakteur der Rheinpfalz Michael Garthe und der ehemalige Dombaumeister Alfred Klimt. Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann, Altbischof Dr. Anton Schlembach, Weihbischof Otto Georgens, Domdekan Dr. Christoph Kohl und Domkapitular Josef Damian Szuba wohnten der Feierstunde bei. Musikalisch gestaltet wurde der Abend vom stellvertretenden Domorganisten Christoph Keggenhoff. Text/Fotos: Friederike Walter

11.03.2015


„Freude der Empfänger ist unser größter Lohn“

Dr. Berthold Roland übergibt Konvolut aus 27 Bänden zu Anselm Feuerbach an den Speyerer „Verein Feuerbachhaus“

Von Gerhard Cantzler

Als die vereinigte Speyerer „Journaille“ sich jetzt auf Einladung der Vorsitzenden des „Vereins Feuerbachhaus e.V.“, Bürgermeisterin Monika Kabs, in der Trinkstube des pittoresken kleinen Hauses in der Allerheiligenstraße einfand, in dem einst der Maler Anselm Feuerbach aufwuchs, da war der große runde Tisch in der Ecke des holzvertäfelten Raumes schon über und über mit Büchern bedeckt: Dr. Berthold Roland, Kunsthistoriker, bekennender Speyerer und als langjähriger Kunstreferent der rheinland-pfälzischen Landesregierung und Kunstberater der früheren Ministerpräsidenten Dr. Helmut Kohl und Prof. Dr. Bernhard Vogel dem Maler Feuerbach und dem nach ihm benannten Verein in Speyer dienstlich wie auch ganz privat aufs engste verbunden, hatte seine schier unendlichen, privaten „Bücherschätze“ durchforstet und 27. zum Teil höchst seltene Bände über den bedeutenden Maler mitgebracht, die zukünftig ihren Standort in dem Bücherschrank in der Gedenkstätte des Feuerbachhauses finden sollen. „Ein überaus bedeutsamer Zugang für den Literaturbestand unseres Vereins, der damit heute die Marke von 500 Bänden überschritten hat“, freute sich darüber Hans-Georg Arnold, Beisitzer im Vorstand des „Vereins Feuerbachhaus e.V.“, der an diesem Tag zugleich auch die erkrankte Kustodin des Vereins, Mira Hofmann, vertrat.

Der Gedanke, so Dr. Roland, sich von seiner eigenen, privaten Feuerbach-Literatur zu trennen und dieses Konvolut der Obhut des rührigen „Vereins Feuerbachhaus e.V.“ mit der Maßgabe zu überlassen, dass es in der Gedenkstätte in der Speyerer Allerheiligenstraße dauerhaft der Öffentlichkeit zugänglich bleiben müsse, sei ihm vor einiger Zeit gekommen, als er im Auftrag des Bilderhauerehepaares Liesel und Johannes Metten aus dem rheinhessischen Niederolm die in Leder gebundene zweibändige Ausgabe des Briefwechsel des Malers Anselm Feuerbach mit seiner Stiefmutter Henriette nach Speyer überbringen konnte (der SPEYER-KURIER berichtete). Die beiden Bände waren in der Zeit des Nationalsozialismus von einem verfolgten jüdischen Ehepaar als eines ihrer wenigen Erinnerungsstücke auf höchst verschlungenen Pfaden von Lübeck in die Hauptstadt von Uruquay, nach Montevideo, gelangt, von wo aus sie der Sohn des Besitzerpaares, ein inzwischen arrivierter Bildhauer, der in den Nachkriegsjahren gemeinsam mit den Mettens an der Akademie in München studierte, über die USA nach Deutschland brachte, damit sie dorthin kämen, wo sie nach seiner Überzeugung „hingehörten“ - dorthin, wo es wie in Speyer bis heute eine ungebrochene Feuerbach-Tradition gibt.

Eine in Leinen gebundene Ausgabe dieses Briefwechsels dürfte dann wohl auch zu den „Sahnestückchen“ des jetzt von Dr. Berthold „Bertl“ Roland und seinem Sohn Oliver, Geschäftsführer der „Ike und Berthold-Roland-Stiftung“, überreichten Konvoluts gehören. Doch noch manch andere bibliophile Rarität schmückt die Sammlung, in der ein seltener Band über die Gemälde Feuerbachs von Adolf Friedrich Graf von Schack, dem Gründer der noch heute existierenden „Schack-Galerie“ in München sowie ein Exemplar des lediglich in einer 500er-Auflage erschienenen Bandes der „Jugendbilder“ Feuerbachs - darin hat der Maler u.a. auch den Entwurf für ein Denkmal für seinen Vater festgehalten - von Kurt Gerstenberg aus dem Jahr 1925, dem Spender Dr. Berthold Roland wohl besonders eng ans Herz gewachsen scheinen.

Bürgermeisterin Monika Kabs bedankte sich namens des &kabs;Vereins Feuerbachhaus e.V.", aber auch im Namen der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Speyer für die großherzige Gabe, mit der Dr. Berthold Roland und sein Sohn Oliver einmal mehr ihre tiefe Verbundenheit mit der Domstadt, die Berthold Roland in seiner Jugend zur Heimatstadt geworden sei, zum Ausdruck gebracht hätten.

„Meine verstorbene Frau und ich haben in den vergangenen Jahrzehnten vieles an Kunst sammeln können, von dem wir immer die Absicht hatten, es später einmal an geeigneten Einrichtungen zu verschenken, damit es der Öffentlichkeit dauerhaft zgänglich bleibt“, erläuterte Dr. Roland im Gespräch mit dem SPEYER-KURIER seine reiche Sammlertätigkeit.So habe sich zuletzt das von von den Eheleuten vor über vierzig Jahren erworbene Gemälde „Zypressen-Insel“ des Malers Johann August Nahl dem Jüngeren, das er im vergangenen Jahr der „Casa Goethe“ in Rom übergeben konnte, zu einer kleinen Sensation in der Kunstszene der „ewigen Stadt“ entwickelt, erinnert sich der Kunstmäzen Dr. Berthold Roland und fügt mit Blick auf seine auch verschiedenen Einrichtungen in Speyer überlassenen Gaben dankbar hinzu: „Wenn ich dann die freudig leuchtenden Augen der Empfänger unserer Gaben sehe, dann ist mir das Dank genug und auch selbst die allergrößte Freude“. Wie sagte doch der rheinland-pfälzische Kulturstaatssekretär Walter Schumacher kürzlich bei der Verlehung des Kunstpreises 2015 der „Ike und Berthold Roland-Stiftung“? - „Stiftungen wie Ihre und Stifter wie Sie könnten wir im Lande noch mehr brauchen, sind sie doch Ausdruck herausragenden bürgerschaftlichen Engagements“ - und recht hat er, der Kulturpolitiker – das wissen seit heute einmal mehr auch die Speyerer. Fotos: gc

04.03.2015


Bäcker lieben den Gesang

Speyer- Die Freude am Gesang und die Pflege der Geselligkeit halten unsere  Gemeinschaft seit mehr als 100 Jahren zusammen.“ Mit diesen Worten eröffnete Vorsitzender Hermann Wilhelm die Jahreshauptversammlung der Speyerer Bäckersänger. Weltliches und sakrales Liedgut gehören zum Repertoire der 31 Sängerinnen und Sänger. Seine Flexibilität bewies der Chor unter anderem  bei einer ökumenischen Erntedankfeier im Café „Aran“, wo er mit zwei passenden Liedvorträgen das Wirken des Bäckerhandwerks würdigte.

Auch im neuen Jahr sieht der Vorsitzende Engagement und Kreativität als Voraussetzung, um bei steigendem Altersdurchschnitt die gesangliche Qualität erhalten zu können. Fest terminiert sind schon ein Konzert vor dem Historischen Rathaus (am 26.April) zusammen mit den Harmonikafreunden Sogno/Ranzenberger,  sowie Auftritte im Altenheim und in der Postgalerie. Ein Freundschaftssingen mit den Bäckerchören aus Frankenthal, Landau, Ludwigshafen und Bad Dürkheim im Hotel Pfälzer Hof in Mechtersheim, die Gestaltung eines Gottesdienstes auf dem „Totenkopf“ im Pfälzerwald, zusammen mit dem katholischen Kirchenchor Mechtersheim, ein Konzert im Rahmen des Jahresausflugs nach Bayern sowie die Teilnahme an einer Großveranstaltung des Kreischorverbandes Speyer am 11. Oktober im Speyerer Dom sind weitere Herausforderungen.

Wilhelm bedankte sich bei Chorleiter Alfred Strehl für seine akribische Arbeit, der wiederum den Dank an die Sängerinnen und Sänger weitergab, für ihren Einsatz und den guten Singstundenbesuch.

Landesinnungsmeister Willi Renner überbrachte die Grüße der Innung und lobte das werbewirksame Auftreten der Speyerer Bäckersänger für das Bäckerhandwerk.

Kassenwart Manfred Kästel berichtete von einem leichten Minus in der Vereinskasse, bedingt durch schrumpfende Zuschüsse der Innung.

Mit dem Bäckersängerspruch „Gott segne unser deutsches Land, Feld, Frucht und Brot, den Bäckerstand“ und einem gemeinsamen Heringsessen, wurde die harmonische Versammlung abgeschlossen. ws

22.02.2015


Neues Round Table Präsidium ernannt

RT Amtsübergabe Oliver Kunze und Dr Thorsten Hauguth 2015

Speyer- Im schönen Altstadthaisel fand am Mittwoch, dem 18. Februar die Amtsübergabe an den neuen Präsidenten und Vize-Präsidenten des Speyerer Round Tables statt.

In seiner Abschiedsrede bedankte sich der Past-Präsident, Oliver Kunze, bei seiner Frau sowie allen Mitgliedern des hiesigen Round Table für die tolle und erfolgreiche Zusammenarbeit während seines Amtsjahres. Im Anschluss überreichte er dem neuem Präsidenten, Dr. Thorsten Hauguth, feierlich das Insignium der neuen Aufgabe: die Amtsmedaille.

In seiner Antrittsrede bedankte sich Dr. Hauguth für das ihm entgegen gebrachte Vertrauen und seine Wahl ins Amt des Präsidenten. Ganz nach dem Motto "Never change a winning team" , betonte Dr. Hauguth nochmals den starken Zusammenhalt und gute Zusammenarbeit des Speyerer Tables. Er freue sich auf das nun vor ihm liegende Amtsjahr.
 


Am Abend wurde dann auch der neue Vize-Präsident, Mathis Münchbach, in sein Amt eingeführt.
 

Präsidium:


Präsident: Dr. Thorsten Hauguth


Vize-Präsident: Mathis Münchbach


Past-Präsident: Oliver Kunze
 


Weiterhin im Amt bestätigt:


Sekretär: Stephan Klam


IRO (International Relations Officer): Matthias Kastriotis


PRO/WEB (Public Relations Officer/Webmaster): Timothy Starratt


Schatzmeister: Jan Warnecke

Text und Foto: Timothy Starratt M.Ed.

19.02.2015


Offene Chorproben bei Rainbow

Speyer- Bei Rainbow - Pop, Jazz and more - beginnen nach einem erfolgreichen Benefizkonzert im Januar die Proben für ein weiteres Konzertprojekt im Oktober dieses Jahres. Rainbow möchte vielen die Gelegenheit zum Singen und Spaß am Auftritt geben.

Wir laden zu offenen Chorproben ein. Jeder und jede, die sich von moderner, vielseitiger Chormusik angesprochen fühlt, ist herzlich willkommen, Singen bei Rainbow auszuprobieren. Auch Solotalente oder Sänger mit Musikinstrumentenerfahrung sind angesprochen, Notenkenntnisse sind aber nicht erforderlich. Die Aktion ist nicht auf Februar 2015 befristet, jedoch sollte ein Einstieg möglichst bald erfolgen.

Der Basischor leistet Hilfestellung bei den ersten Schritten, denn Singen macht einen Riesenspaß. Nadia Lyons, der musikalische Kopf der Chores, versteht es die Sängerinnen und Sänger zu motivieren und lässt viel Freiraum für Kreativität und Ideen. Pop, Jazz und Überraschendes, mehrstimmig, rhythmisch, solistisch, es gibt keine Grenzen. Einige kleinere Auftritte sind in der ersten Jahreshälfte geplant um sich einfach an Chor and more zu gewöhnen. Rainbow gehört zur Chorgemeinschaft Speyer, einem modernen Verein.

Geprobt wird immer Donnerstags, von 19:45 Uhr bis 21:15 Uhr in den Proberäumen St. Konrad / Am Anger im ersten Stock. Kontakt: www.rainbow-chor.de

Claudia Weber

17.02.2015


Zahl des Tages: 10.000 Euro

Schokoladen Schutzengelaktion 2014 des Lions Club Speyer Palatina sehr erfolgreich 

Speyer- Sehr erfolgreich verlief in der Vorweihnachtszeit die 2. Auflage der „Speyerer Schutzengel“ Aktion des Lions Club Speyer Palatina.

Der „Speyerer Schutzengel“ in Form von Chocolaterie Schokolade mit aufgedruckten Schutzengelmotiven, wurde 2014 vom Martinsumzug bis zu Silvester von Club-Mitgliedern und Einzelhändlern in der Stadt verkauft. Die zwei Siegermotive waren zuvor über einen Wettbewerb mit ca. 900 teilnehmenden Grundschülern  aus Speyer ausgewählt worden.

Dank zahlreicher lokaler Förderer, Spender und Käufer kam der Betrag von 10.000 EUR für das gewählte Projekt „Deutschkurse für Flüchtlingskinder in Speyer“ zusammen.

Der Erlös wird in der kompletten Höhe der Kooperation VHS, Caritas und Diakonie in Speyer zur Verfügung gestellt. Die Kooperation der drei Träger bietet Integrations- und Sprachkurse für  Flüchtlinge in der Domstadt an.

Über die Kooperation kann sichergestellt werden, dass der Förderzweck in vollem Umfang zur sprachlichen Integration von Flüchtlingskindern erreicht wird.

Ein erster Kurs wurde schon in den Herbstferien mit Hilfe der Lions aus dem Club Speyer Palatina mitfinanziert und zeigte den hohen Bedarf an finanzieller Unterstützung an.

Die „Speyerer Schutzengel“ Aktion wird in 2015 fortgeführt und ausgebaut, da die 2. Auflage erfreulicherweise eine erhebliche Steigerung der Spendensumme aufzeigte und die Aktion die Hauptaktivität des Clubs darstellen soll.

Lions Club Speyer Palatina, Presse 

17.02.2015


Neuer Vorstand gewählt

v.l.: Neuer Vorstand: Antonio Aguado Rodriguez, Klaus Kriegshäuser und Bernd Leibrock v.l.: Neuer Vorstand: Antonio Aguado Rodriguez, Klaus Kriegshäuser und Bernd Leibrock

Martin und Bettina Ulzhöfer zu Ehrenvorsitzenden ernannt

Speyer- Auf der Jahreshauptversammlung des 1. Snookerclubs Rhein-Pfalz haben zwei langjährige Vorstandsmitglieder ihre Ämter niedergelegt. Der 1. Vorsitzende Martin Ulzhöfer gab das Amt nach neun Jahren aus persönlichen Gründen ab. Seine Frau Bettina Ulzhöfer, bisher Kassenwartin, stellte ihr Amt ebenfalls zu Verfügung. Beide gehörten zu den Gründungsmitgliedern des Vereins, der seit 2006 besteht. Martin Ulzhöfer ließ in einem kurzen Rückblick die vergangenen Jahre Revue passieren – von den Anfängen des Vereins, den Umzug im Jahr 2011 und den sportlichen Erfolgen. Zwei Mal durfte ein Team des 1. Snookerclubs Rhein-Pfalz an der Relegation zur 2. Bundesliga teilnehmen.

Ehrenvorsitzende: Bettina und Martin UlzhöferAls Dankeschön für ihren unermüdlichen Einsatz, ohne den der Verein nicht möglich gewesen wäre, wurde den beiden die Würde der „Ehrenvorsitzenden“ verliehen. Das entschied der neue Vorstand in einer ersten Sitzung am Rande der Jahreshauptversammlung. Die Vereinsführung bedauert ausdrücklich, dass die beiden aus persönlichen Gründen zurücktreten mussten. 

Auf der Jahreshauptversammlung mussten die Posten neu besetzt werden. In einem einstimmigen Votum wurden Klaus Kriegshäuser zum 1. Vorsitzenden (ehemals 2. Vorsitzender), Antonio Aguado Rodriguez zum 2. Vorsitzenden und Bernd Leibrock zum Kassenwart (beide vorher ohne Ämter) gewählt. Dazu stellten sich zwei Mitglieder als Beigeordnete zur Verfügung. Marcus Obermeier (vorher ohne Amt) und Patrik Buchmüller (eine Amtszeit als Beigeordneter) unterstützen in den kommenden zwei Jahren den Vorstand bei seiner Arbeit. 

Kriegshäuser gab in seiner Antrittsrede einen ersten sportlichen Ausblick. Die OberligaMannschaft des 1. Snookerclubs Rhein-Pfalz steht derzeit auf dem ersten Tabellenplatz. In der Hoffnung, dass das so bleibt, besteht wieder die Chance nach 2009, an der Relegation zur 2. Bundesliga teilnehmen zu können. Außerdem ist geplant nach einem erfolgreichen Trainingswochenende im vergangenen Jahr, den Snooker-Bundestrainer Thomas Hein für ein weiteres Event in Speyer zu verpflichten.  Text und Foto: 1. Snookerclubs Rhein-Pfalz

08.02.2015


Mit Dank gemeinsam in das neue Jahr gestartet

Mitglieder der„Lebenshilfe Speyer-Schifferstadt e.V.“ treffen sich anlassfrei zur ersten Zusammenkunft des Jahres

cr. Römerberg- Sie versteht es, auch dann zünftig zu feiern, wenn - anders als im vergangenen Jahr – kein aktuelles Jubiläum ansteht: Die großartige Gemeinschaft der „Lebenshilfe Speyer-Schifferstadt“, die sich jetzt - „einfach nur so“ - im Katholischen Pfarrheim in Römerberg-Heiligenstein traf, um - so auch das Motto des Abends - „gemeinsam ins Neue Jahr“ zu starten. Und mit ihnen zusammen „starten und feiern“ wollten auch die vom Vorsitzenden der „Lebenshilfe Speyer-Schifferstadt“, Gerhard Wissmann, herzlich begrüßten Ehrengäste dieses Abends, die aus Überzeugung zugleich auch durchweg Mitglieder der tatkräftigen Vereinigung sind: Die Speyerer Sozialdezernentin, Bürgermeisterin Monika Kabs, ihre Schifferstadter Kollegin Ilona Volk, und der Bürgermeister der neuen Verbandsgemeinde Römerberg-Dudenhofen, Manfred Scharfenberger sowie die ganz „in den Schoß der Kommunalpolitik zurückgekehrte, langjährige Landtagsabgeordente Friederike Ebli nebst ihrer kessen Enkelin Leonie. Gekommen waren auch der langjährige Freund und Förderer der „Lebenshilfe“, der frühere Speyerer Domdekan, Prälat Hubert Schuler sowie „als guter Nachbar aus der Speyerer Herdstraße“, der „Linken“-Stadrat Aurel Popescu.

Lauter und langanhaltend-herzlicher Beifall brandete dann noch einmal auf, als der „langjährige Motor“ und verdiente Ehrenvorsitzende der „Lebenshilfe Speyer-Schifferstadt e.V.“, Kurt Weinschütz zusammen mit Gattin Margret den Saal betrat. Die große Herzlichkeit, mit der beide immer wieder von den Bewohnern der Einrichtungen der „Lebenshilfe“ begrüßt werden, läßt etwas spürbar werden von dem geradezu „familiären“ Gemeinsinn, der dieser Vereinigung eigen ist.

Gerhard Wissmann nutzte dann auch diese Gelegenheit, um allen Anwesenden zu danken – jedem für das, was er für diese Gemeinschaft zu leisten im Stande ist. Besonders würdigte er dabei all die vielen, die von Anfang an bei der „Lebenshilfe“ mit dabei sind und die, die bis heute als „hilfreiche Geister“ im Vorder- wie im Hintergrund für die „Lebenshilfe“ wirkten. Kleine Blumensträuße, CDs und Exemplare des neuen Bandes mit Gedichten von Tanja Trunk und Bildern des „Malerateliers“ der „Lebenshilfe“ in Speyer – übrigens auch käuflich zu erwerben im Shop der „Lebenshilfe“ in der Herdstraße - unterstrichen diese Danksagung.

„Gemeinsam in das Neue Jahr“ - Lesen Sie die Ausführungen von Gerhard Wissmann im Wortlaut im SPEYER-KURIER

Mit dem Vortrag eines noch spontan am Vormittag dieser Zusammenkunft entstandenen „Neujahrs-Gedichtes“ der hochtalentierten, kreativen Sandra Trunk, von ihr selbst noch kurz zuvor zu Papier gebracht und im SPEYER-KURIER als Autograph abgedruckt, endete der kleine „offiziöse“ Teil dieser Veranstaltung, dem sich ein höchst beachtliches, gemeinsames Mahl in Form eines „Warmen Buffets“ anschloß.

Bei guten Gesprächen saßen die Gäste danach noch lange zusammen und vermerkten dankbar, dass sie mit diesem Abend „gut ins Neue Jahr“ gestartet waren. Möge es so weiter gehen.....Foto: gc

 

Das neue Jahr!

Ein Gedicht von Sandra Trunk, vorgetragen von der Verfasserin

 

26.01.2015


Ausführungen von Gerhard Wissmann

Gemeinsam in das neue Jahr (23.1.2015)

Guten Abend meine sehr verehrten Damen und Herren. Herzlich willkommen, auch im Namen unseres Geschäftsführers Michael Thorn. Wir freuen uns über Ihr Kommen und wünschen Ihnen auch von dieser Stelle aus noch einmal alles Gute zum Neuen Jahr, Glück und Gesundheit und die Begegnung mit vielen Menschen, die Ihnen gut tun - die es gut mit Ihnen meinen.

Gemeinsam in das Neue Jahr. Ich denke, das Motto passt durchaus noch am 23. Tag des neuen Jahrs – aber auch, und das vielleicht noch mehr - am Ende eines erlebnis- und erfolgreichen Jubiläumsjahres 2014. Eines Jahres, bei dem wir unsere „Lebenshilfe“ in ihrer Geschichte, besonders aber auch in dem darstellen wollten, was sie heute ist. Und dies scheint uns auch gelungen, wenn wir den vielen positiven Rückmeldungen glauben schenken dürfen.

Darum verstehen wir diesen Abend auch nicht primär als offizielle Veranstaltung, sondern als gemeinschaftsbildend - verbunden mit einem herzlichen Dankeschön an Sie alle.

In den letzten Monaten hatte ich mehrfach Gelegenheit zu betonen, dass unsere Vereinigung in unserer Region überall vernetzt ist, dass sich viele Menschen zu ihr bekennen: als Mitglied, als Freund/in der Lebenshilfe - jede und jeder nach eigenen Möglichkeiten und Kräften. Und das ist, ich wiederhole es gerne, das Verdienst von Ihnen allen. Von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die durch gute Arbeit werben, genauso wie all derer, die sich haupt- wie ehrenamtlich in unsere Gemeinschaft einbringen, und derer, die immer wieder über all das berichten, was uns ausmacht.

Und darum haben Michael Thorn und ich Sie heute gerne eingeladen. Sie gehören nämlich zu den Menschen, die uns seit Jahren verbunden sind. Sie treten stets für unsere gemeinsame Sache ein. Nur durch Sie und mit Ihnen gelingt „Lebenshilfe“, gelingt Lebensvielfalt, wie wir alle sie uns wünschen.

Das ist das entscheidende Erkennungszeichen der „Lebenshilfe Speyer-Schifferstadt“. Und darum gilt Ihnen, sehr verehrte Damen und Herren, unsere Hochachtung und unser Dank.

Ich wiederhole gerne meine Worte auf Seite 44 unserer letzten „Punktuell“:

Ein herzliches Dankeschön:

Weil du nicht fragst, was bringt es mir.

Weil du nicht suchst, dich zu verwirklichen.

Weil du einfach da bist und anpackst.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen heute frohe Stunden in dieser Runde. An einem Abend, an dem die Freude über das gemeinsam Gelungene unsere Gemeinschaft stärken möge, sodass jede und jeder von Ihnen sagen kann: „Ich gehöre gerne dazu“.

Menschen der ersten Stunde“

Meine Damen und Herren, wir alle können zum Gelingen beitragen, wenn wir uns von einer Gemeinschaft getragen wissen.

Ich darf noch einmal zurückblenden auf den Schlusssatz meiner Ausführungen beim Festakt im verganegen Jahr: „Nur weil sich Menschen einst zusammenschlossen, angetrieben von der Liebe zu ihrem Nächsten und der Überzeugung, dass die Würde des Menschen einem jeden von uns die volle und selbstbestimmte Teilhabe an unserer Gesellschaft garantieren muss, ist heute für uns vieles selbstverständlich geworden, was unseren Gründungsmüttern und –vätern und deren Kindern noch vorenthalten wurde.“

Dem füge ich heute hinzu: Nur weil bis heute immer wieder Menschen mit unendlich viel Herzblut mit uns gemeinsam Sorge für unsere Gemeinschaft tragen, sind wir das, was wir heute sind:

Eine große Gemeinschaft, die eintritt für das Leben!

26.01.2015


100 Jahre Josephskirche wird zum Hit

Speyer- Am vergangenen Sonntag feierte der Carnevalverein Rheinfunken e. V. (CVR) sein Ordensfest im Agidienhaus. Insgesamt 16 befreundete Karnevalvereine aus der Region mit ihren Abordnungen und Hoheiten fanden den Weg nach Speyer und durften den vom Präsident Helmut Kauf entworfenen Jahresorden, mit dem Konterfei von Pfarrer Hubert Ehrmantraut, entgegen nehmen. Das Motto der Kampagne 2014/15 lautet: „100 Jahre Josephskirche wird zum Hit – der CVR der macht hier mit“. Der Entwurf des Ordens entstand anlässlich des 100. Jahrestages der Einweihung der Josephskirche.

Sitzungspräsident Ralf Schuy, Präsident Helmut Kauf, der Elferrat und das amtierende Speyerer Prinzenpaar Sandra I. und Benny I. begrüßten die anwesenden Gäste in ihrer gewohnt herzlichen Art und freuten sich über das zahlreiche Kommen. Eingerahmt wurde die kurzweilige Ordensmatinee immer wieder mit Schunkelrunden von Hofmusikantin Martina Vogt.

Als Gastgeschenk-Auftritt begeisterten die Sternschnuppen vom CCS. Die 13 Mädels im Alter von 8 bis 11 Jahren wirbelten gelenkig und in tollen Outfits über die Bühne. Viel Applaus erntete auch Eckhard Krieg für seine Zauberkünste. Der Entenspass im Speyerer Nass wurde wunderbar von den Nachteulen des TSV getanzt und inszeniert.

Nach dieser gelungenen Feier bedankte sich Sitzungspräsident Ralf Schuy bei den närrischen Gästen und Helfern des Vereins. Zum Schluss stimmte er mit dem amtierenden Prinzenpaar vom KV Rhoischnooke 1960 e. V., Tanja I und Christian II, seinen Evergreen „vum Sunnebrickel“ an, der wieder mal zum Mitsingen einlud. Text: Margitta Schwarz; Fotos: Peter Kaiser

25.01.2015


Spendenübergabe von insgesamt 10.000 € beim Neujahrsempfangs des SI Clubs Speyer

Speyer- Am 11. Januar fand der traditionelle Neujahrsempfang des Clubs Soroptimist International (SI) Speyer statt. Geladen waren neben den eigenen Mitgliedern mit ihren Angehörigen die Vertreterinnen der Clubs der Metropolregion Rhein-Neckar. Untermalt von besinnlicher Musik – Harfe, Percussion und Gesang – fand die Veranstaltung den passenden, besinnlichen Rahmen. Nach der Begrüßung der Gäste rief die Präsidentin, Frau Dr. Oberdorf, die Ziele der Soroptimisten in Erinnerung und beschrieb die Auswahlkriterien der Projekte, die der SI Club Speyer mit seinen Spenden aktuell unterstützt. Nach gemeinsamem Brunch näherte sich der Höhepunkt der Veranstaltung, die feierliche Übergabe der Spenden von insgesamt 10.000 € an die leibhaftig und virtuell anwesenden Vertreterinnen und Vertreter der Begünstigten.

Den Mädchenförderpreis - Speyer „Ich mach mein Ding“ konnte eine glückliche Schülerin aus der Realschule plus in Dudenhofen entgegennehmen.

Eine Spende für MANTHOC in Peru nahmen zwei junge Frauen aus dem Vorstand seines Hilfsvereins in Empfang, die dort selbst jeweils ein Jahr als freiwillige Helferinnen in dessen Grundschule gearbeitet hatten.

Für LIFT e.V., einen Verein, der in Indien Mädchenschulen unterstützt, wandte sich die Initiatorin und langjährige Indienkorrespondentin, Frau Dr. Venzky aus Hamburg mit einer Videobotschaft an die soroptimistischen Spenderinnen. Diese ermöglichen, dass eine Mädchenschule einen eigenen Brunnen bohren und damit seine Wasserversorgung sichern kann.

Dramatische Zustände wurden von dem Vertreter der Flüchtlingshilfe in Speyer geschildert, die sich über die Finanzierung eines Deutschkurses für Mädchen und Frauen freuen durfte.

Der Frauennotruf in Speyer, dem die Gelder für viele Aspekte seiner wichtigen Arbeit fehlen, wurde ebenfalls unterstützt und kann dadurch – so die Vertreterin der Einrichtung –seine Präventionsarbeit fortsetzen, die ohne diese Spende nicht mehr gewährleistet werden könnte.

Um auch künftig helfen zu können, wurde gleich mit dem Einwerben neuen Geldes begonnen. Ein Bild, das eine Clubschwester als Künstlerin gestiftet hatte, wurde versteigert und konnte von einer strahlenden neuen Besitzerin mit nach Hause genommen werden. Außerdem wartete die „Spendenwutz“ am Ausgang auf eine Fütterung.

Bewegende Worte zum Ausklang fand die Präsidentin, die an den brüchigen Frieden in der Welt erinnerte, dessen Gefährdung durch die jüngsten Ereignisse in Paris greifbar wurde.

Informationen:

Der Club Soroptimist International (SI) in Speyer wurde am 29.08.2009 als 190. Club der deutschen Union der Soroptimisten gegründet (siehe auch Homepage und Clubflyer). Es handelt sich um eine Organisation berufstätiger Frauen mit besonderem Engagement für Menschen- und Frauenrechte. Aktuell haben wir 31 Mitglieder aus 23 unterschiedlichen Berufsfeldern.

Alljährlich vergeben wir anlässlich eines Neujahrsempfangs für die SI-Clubs der Metropolregion Rhein-Neckar Spenden für Förderprojekte. Bei der Auswahl legen wir auf folgende Kriterien besonderen Wert:

1.  Nachhaltigkeit der Fördermaßnahme („Hilf mir, es selber zu lernen/zu tun“)

2.  Unterstützung wenig beachteter, benachteiligter Menschen mit dem Fokus auf Mädchen und Frauen

3.  Weitergabe der vollen Spendensumme an die Förder-Projekte ohne Abzug für Verwaltungskosten (wir arbeiten ehrenamtlich)

4.  Nutzung sowie Aufbau persönlicher Kontakte zu den zu fördernden Menschen unter Einsatz unserer beruflichen und persönlichen Qualifikationen und Kompetenzen

Die Spenden des vergangenen Jahres in Höhe von ca. 10.000 € wurden unter großem persönlichen Einsatz der Clubmitglieder eingeworben und kommen folgenden Projekten zugute:

1.  Mädchenförderpreis - Speyer: „Ich mach mein Ding“:
Der Förderpreis richtet sich an Mädchen, die in Speyer eine Realschule plus oder eine IGS besuchen. Wir unterstützen in diesem Jahr durch Sachleistungen und zusätzlichem Mentoring durch unsere Clubschwestern zwei Mädchen, die sich mit einem konkreten Projekt bzw. Bildungswunsch bei uns beworben haben: Simona, vor einem Jahr mit ihrer Familie nach Deutschland gekommen, war in ihrer Heimat auf dem Gymnasium eine gute Schülerin. In Speyer fehlen ihr aber noch Sprachkenntnisse, weshalb wir sie mit einem Sprachkurs unterstützen. Aleyna benötigt für den Übergang auf das Gymnasium eine zweite Fremdsprache, bei deren Erwerb wir ihr mit einem Französischkurs helfen. Beide Mädchen werden durch Mentoring begleitet.

2.  MANTHOC, Peru:
Es handelt sich um eine Organisation in Cajamarca, die sich für Kinderrechte einsetzt. Sie betreibt eine Grundschule für arbeitende Kinder und Kinder aus ärmsten Verhältnissen, die sich den Besuch einer anderen Schule nicht leisten können. Pater Alois Eichenlaub aus Schifferstadt hat diese Schule mit aufgebaut, in der regelmäßig soziale Einsätze junger Erwachsener aus unserer Region stattfinden. Mit einer erneuten Spende von 1.500 € werden Gruppenstunden finanziert, in denen den (arbeitenden) Kindern und Jugendlichen Werte und Normen vermittelt werden und sie die Möglichkeit erhalten, sich wenigstens dort frei zu entfalten.  Bei wöchentlichen Treffen am Arbeitsplatz oder in der Nähe ihres Zuhauses beschäftigen sie sich mit Themen, die von ihnen ausgesucht und manchmal auch von ihnen selbst vorbereitet werden, wie z.B. Gewalt, Kinderrechte, Traditionen usw.. Vor allem die älteren Kinder und Jugendlichen können dabei sukzessive Aufgaben in den Gruppen zu übernehmen und lernen, Verantwortung zu tragen.

3. LIFT e.V., Indien

LIFT e.V. wurde von der langjährigen Indien-Korrespondentin Frau Dr. Gabriele Venzky gegründet und setzt sich in Zusammenarbeit mit der "Society of the Helpers of Mary" für eine bessere Zukunft von Mädchen aus ärmsten Verhältnissen ein. 1942 von der deutschen Ordensschwester Anna Huberta Roggendorf gegründet, arbeiten heute 350 indische Schwestern überkonfessionell und bieten 4.200 Mädchen in ihren Heimen die Chance auf eine bessere Zukunft. Obwohl Indien (auch) ein Wirtschaftswunderland ist, besteht eine bedrückende Armut, die am allerhärtesten die Mädchen und Frauen trifft. Sie werden unterdrückt, schon als Kinder zum Arbeiten gezwungen und ausgebeutet. Sie sind vielfältiger, auch sexueller, Gewalt ausgesetzt. In ländlichen Gebieten haben sie keine Chance auf Bildung, die es ihnen ermöglichen würde, aus diesem Elend ausbrechen. Lift e.V. finanziert deshalb in mehreren Mädchenheimen den Lebensunterhalt, die Schulgebäude, Schulbücher, das Schulgeld und zusätzliche Lehrkräfte für Englisch, Mathematik und Naturwissenschaften. Außerdem werden die Mädchen dort über ihre Rechte als Frau aufgeklärt und ermutigt, als Bürgerin diese Rechte selbstbewusst durchzusetzen und sich nicht weiter mit ihrem diskriminierten Status abzufinden. Wenn die Mädchen nach Beendigung ihrer Schulzeit in ihre Dörfer zurückkehren, sind sie oft die einzigen, die lesen und schreiben können, was ihren gesellschaftlichen Status erhöht. Sie übernehmen dort Funktionen oder Ämter, sorgen dafür, dass weniger Mädchen gleich nach der Geburt getötet werden und helfen, den dringend notwendigen gesellschaftlichen Wandel in Indien voranzutreiben. Am Standort Anugraha, wo es immer wieder ernste Probleme durch eine schlecht funktionierende öffentliche Wasserversorgung des Mädchenheims gibt, finanzieren wir mit einer Spende von 1.500 € zunächst den Bau eines Brunnens.

4.  Flüchtlingshilfe - Speyer: In Speyer befinden sich aktuell 190 neue Flüchtlinge aus verschiedenen Krisenregionen, die dringend einen Sprachkurs benötigen, um sich in ihrer neuen Umgebung zurechtfinden zu können. Da öffentliche Gelder zur Zeit nicht mobilisierbar sind, die Notwendigkeit dieser Maßnahme aber offensichtlich ist, werden wir die Finanzierung eines umfangreichen Deutschkurses, speziell für Mädchen und Frauen mit 2.200 € finanzieren.

5.  Frauennotruf Speyer: Der Frauennotruf in Speyer ist die einzige Anlaufstelle für Mädchen und Frauen nach Erfahrung sexueller Gewalt. Die Mitarbeiterinnen beraten sie anonym und kostenfrei und begleiten und unterstützen diejenigen, die juristisch gegen die Täter vorgehen. Darüber hinaus werden Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen, Schulen und weiteren Institutionen beraten und vielfältige Präventionsangebote, so zum Beispiel auch Selbstverteidigungskurse für Mädchen gemacht. Da für viele Aspekte dieser wichtigen Arbeit die Gelder fehlen, werden wir den Frauennotruf mit 4.000 € unterstützen.

Unseren Spenden von insgesamt fast 10.000 € setzen demnach an wichtigen gesellschaftlichen Stellschrauben der Kinder- und Menschenrechte unter besonderer Berücksichtigung der Situation von Mädchen und Frauen an. Susanne Oberdorf

12.01.2015


Kiwanis Speyer spendet 1.500 Euro für Eliminate-Projekt

Speyer- 1.500 Euro hat der Kiwanis-Club Speyer zu Jahresbeginn für das Eliminate-Projekt gespendet, mit dem Kiwanis International und UNICEF den mütterlichen und frühkindlichen Tetanus weltweit eliminieren wollen.

Die Spende war bei der ersten Playlist-Party zustande gekommen, die Kiwanis Speyer Ende November veranstaltet hatte. Der Betrag setzt sich aus dem Erlös aus Eintrittsgeldern und Spenden für individuelle Musikwünsche zusammen.

„Wir freuen uns, dass wir den Spaß, den Mitglieder und Gäste an der Party hatten, mit dem Einsatz für den guten Zweck und ein wichtiges Projekt verbinden konnten“, sagt Präsidentin Tina Krauß und stellt eine Wiederauflage der Party in diesem Jahr in Aussicht.

Weltweit sterben jährlich fast 60.000 Neugeborene an einer Tetanusinfektion. Tetanus bei Müttern und Kindern kann durch drei Impfungen der Mutter für je 60 Cent verhindert werden. Das Eliminate-Projekt von Kiwanis International und UNICEF will dazu beitragen, dass Tetanus durch die notwendigen Impfungen eliminiert wird. Kiwanis-Club Speyer

12.01.2015


Vorsicht mit Tieren unterm Weihnachtsbaum!

Speyer- Gerade jetzt, in der Vorweihnachtszeit, stehen Tiere auf den Wunschzetteln von vielen Kindern an erster Stelle. Tiere sind als (Überraschungs-)Geschenke jedoch denkbar ungeeignet bzw. die Anschaffung eines Tieres sollte gut überlegt sein. Natürlich kann ein Tier eine unbezahlbare Bereicherung sein, jedoch muss jeder zukünftige Tierbesitzer sich auch vorher bewusst machen, dass ein Tier Zuwendung in Form von Liebe und Zeit benötigt, Geld kostet und jahrelange Verantwortung bedeutet.

Die Erfahrung des Tierschutzvereines zeigt, dass dies trotz der alljährlichen Appelle immer noch wenig bedacht und beherzigt wird. Oftmals landen dann die Tiere teilweise über Umwege in den Tierheimen, weil die oben genannten Faktoren vorher nicht ausreichend bedacht wurden und das Tier dann plötzlich zur Last wurde.

Der Tierschutzverein Speyer u. U. e. V. richtet auch in diesem Jahr seine dringende Bitte an Alle, keine Tiere unüberlegt anzuschaffen, auch wenn der Wunsch des Sohnemanns oder der Tochter noch so groß sein mag.

Überlegen Sie sich die Anschaffung eines vierbeinigen oder gefiederten Freundes gut, besuchen Sie zuerst die Tiere im Tierheim und informieren Sie sich vorab über artgerechte Haltungsbedingungen, denn auch unsere Tiere haben ein Anrecht auf ein schönes und erfülltes Leben.

Wir laden alle Tierfreunde ein, die ein Tier bei sich aufnehmen wollen, im Tierheim vorbei zu schauen, sich zu informieren, erste Kontakte zu knüpfen, Schmusestunden abzuhalten und ausgedehnte Spaziergänge zu machen. Mit der Tiervermittlung setzen wir vom Tierheim Speyer jedoch - wie gewohnt - 1 Woche vor Weihnachten aus. Die Öffnungszeiten bleiben davon aber unberührt.

Sehr viele unserer Tiere wünschen Ihnen bereits seit Jahren an dieser Stelle eine besinnliche Weihnachtszeit und schöne Feiertage.. Die Vorstandschaft des Tierschutzvereines Speyer u. U. e. V. und die Mitarbeiter des Tierheimes schließen sich diesem Wunsch an.

Tierschutzverein Speyer u. U. e. V., Presse


Unsere Öffnungs- und Telefonzeiten für Besucher und Vermittlungen:

Neue Probeöffnungszeiten vom 01.10.2014 bis 31.03.2015:

Donnerstag: 12:00 bis 17:00 Uhr

Freitag: 12:00 bis 17:00 Uhr

Samstag: 12:00 bis 14:00 Uhr

Montags, dienstags, mittwochs, sowie an Sonn- und Feiertagen ist das Tierheim für Besucher geschlossen.


Spendenkonto:
Volksbank Speyer

IBAN: DE02547900000000117722

BIC: GENODE61SPE
BLZ: 547 900 00
Kto.: 11 77 22

18.12.2014


Machtwechsel im Präsidium und Inthronisation beim Carnevalverein Rheinfunken e. V. (CVR)

Günter Höwel wird Ehrenpräsident und mit Standing-Ovations verabschiedet

Speyer- Traditionsgemäß eröffnete im voll besetzten TSV-Heim der Carnevalverein Rheinfunken e. V. (CVR) die 13.  Fasnachtskampagne mit der Inthronisation des neuen Prinzenpaares und dem Ehrenabend.

Bevor die neuen Regenten inthronisiert wurden, verabschiedete sich Günter Höwel aus Altersgründen mit einem lachenden und weinenden Auge vom Präsidentenamt und bedankte sich bei allen Aktiven und Helfern für das ihm entgegen gebrachte Vertrauen in den letzten 12 Jahren. Er übergab danach offiziell den Präsidentenstab an Helmut Kauf, der seit April dieses Amt schon kommissarisch innehatte und wünschte ihm alles Gute. Helmut Kauf dankte dem tief ergriffenen Günter Höwel für die hervorragende Arbeit an der Spitze des Vereins und ernannte ihn zum Ehrenpräsidenten. Bei Standing-Ovations überreichte er ihm seine neue Ehrenkappe und den in Holz geschnitzten Till als Symbolfigur für die Fasnacht.

„Der neue Sitzungspräsident heißt Ralf Schuy“, so Helmut Kauf. Sein erfolgreicher Stellvertreter seit drei Jahren und Partner im Spira-Duett, „Die Brezel“, freut sich riesig auf die ehrenvolle Arbeit. Zur Ausübung seines neuen Jobs wurde ihm das Zepter überreicht. Wie bisher gibt es im Präsidium zwei Vize-Präsidenten: neben „Kalle“ Wingerter wurde das bisher von Helmut Kauf bekleidete Amt Marc Degner übertragen.

Danach verabschiedete sich das scheidende Prinzenpaar Sina I. und Christoph I. von der abgelaufenen Kampagne und bedankte sich vielmals für die Unterstützung und die helfenden Hände im Verein. Die schönen Erlebnisse im Narrenland, die sie – trotz Schlafmangels – bei den Rheinfunken erleben durften und niemals vergessen werden, verpackten sie anschaulich in einen Koffer und einen Rucksack. Sitzungspräsident Ralf Schuy dankte für die tolle Vertretung des Vereins.

In einer lauen Sommernacht und bei guter Bowle ergriff Sandra I. ihre Chance und erfüllte sich den lang gehegten Mädchentraum. Ihr Ehemann Benny I. – Nichtfasnachter in WM-Laune – stimmte nach einem Scherz von ihr der Prinzenpaar-Besetzung leichtsinnigerweise zu. So wurde aus dem Ehepaar Eisensteck das neue Speyerer Prinzenpaar. Die 35-jährige Erzieherin und der 33-jährige Beauftragte im Vertriebsinnendienst wohnen in Speyer und haben zwei Kinder. Beide freuen sich sehr, die närrische Regentschaft bei den Rheinfunken zu übernehmen. Nach der Übergabe von Krone und Zepter brillierte das sportliche Prinzenpaar beim Wiener Walzer.

„Den 12. CVR-Ehrenkrug bekommt in diesem Jahr ein Mann“, so Ralf Schuy in seiner Laudatio „der die Westkurve nach Speyer verlegt hat“. Vize-Präsident Karl-Heinz Wingerter ist seit 2003 im Verein aktiv und hat sich in hohem Maße bei den Rheinfunken mit unermüdlichem Einsatz und Herzblut verdient gemacht. Seit vielen Jahren begeistert er sein Publikum als Altstadt-Kalle in der Bütt, im Märchenduett mit Tochter Tanja oder als Boss vom Narrenchor, dessen Lieder er selbst schreibt. Außerdem ist er für die Organisation im Verein zuständig, wie Kartenausgabe und Platzvergabe, dies in Zusammenarbeit mit seiner Ehefrau Monika und vieles mehr. 

Umrahmt wurde der feierliche Abend mit flotten, wortreichen Büttenreden und vielen Evergreens.

Zum ersten Mal in der Bütt überraschte und begeisterte „de Altstadt-Kalle-Enkel“ Finn Schuy nach dem Vorbild von Opa Kalle (Karl-Heinz Wingerter), bekleidet  mit weißer Weste und roter Nase, die Narrenschar. Der 8-jährige, laut eigener Aussage ein alter Hase mit viel Erfahrung und Geduld, schüttete sein Herz über den alltäglichen Wahnsinn im Elternhaus aus. Dafür bekam er stehenden und tosenden Applaus plus eine Rakete.

„Dicke Frauen sind auch ganz schön und es tut nicht weh“ resümierte Ex-Prinzessin Andrea Pfadt. Anschaulich erklärte sie die Leiden der etwas fülliger gebauten Damen und erntete viele Lacher.

Die drei CVR-Showgirls wirbelten schwungvoll mit ihrem Cabaret-Auftritt und tollen Outfits über die Bühne. Wie immer ein echter Hingucker.

Wunderbar verkörperte Rüdiger Kiktenko die liebreiz-lallende Weinkönigin Rüdinia. Der dunklen Schönheit, die immer mehr in Fahrt kam, machte der Durst nur richtig Spaß, natürlich aus dem 1-Liter-Dubbeglas! Dieser Auftritt löste ohne Ende Beifallsstürme aus.

Ulrike Weiß hatte ihr Leid zu klagen. Das pubertierende und zur Hochform auflaufende „Brezelinchen“ brachte sie herrlich in manche Erklärungsnot.

Mit neckischen Anspielungen gegenüber dem anderen Geschlecht brillierten Ingrid und Helmut Kauf als kappelndes Ehepaar in der Bütt.

Ein besonderes Highlight war der mystische Auftritt von Niko Wingerter und Andreas Schmitt. Sie brachten das Musical „Die Schöne und das Biest“ genial auf die Bühne und ernteten für diese tolle Performance überragenden Applaus und mussten in die Zugabe.

Danach verzauberten Präsident Helmut Kauf und Sitzungspräsident Ralf Schuy als „Spira-Duett“ mit alten und neuen Liedern die närrischen Gäste und luden sie zum Mitsingen und Schunkeln ein.

Mit tollen Evergreens zum Finale meldete sich unser Narrenchor, die „Speyerer Brezle“ zurück und sorgten für ausgelassene Stimmung bis fast um Mitternacht. Ihre größten Hits widmeten sie der amtierenden Prinzessin Sandra I.

Hofmusikantin Martina Vogt und Beschaller Eckhard Krieg sorgten mit passenden, schwungvollen Einsätzen den ganzen Abend über mit Stimmungsrunden für gute Laune.

Nach diesem gelungenen Start unter dem neuen Präsidium und toller Einstimmung in die 5. Jahreszeit, dürfen sich die Närrinnen und Narrhalesen auf eine wunderschöne Kampagne bei den Rheinfunken freuen.

Text: Margitta Schwarz; Foto: Peter Kaiser

24.11.2014


Zonta Club Speyer-Germersheim fördert Initiativgruppe: Imitima mu Rwanda - Herzen für Ruanda

Speyer/Germersheim- So heißt die Speyerer Initiativgruppe, die verschiedene Projekte in Rwanda unterstützt. Am Herzen liegt ihr vor allem eine gute Ausbildung für Kinder – insbesondere auch der Mädchen. Betreut werden gegenwärtig 10 Schülerinnen, die so eine  weiterführende Schule besuchen können. Die Schulen kosten Schulgeld und eine Unterbringung im Internat ist notwendig. Das Projekt soll fortgeführt und ausgeweitet werden. Weiterhin werden Erstlingsausstattungen für mittellosen Mütter in Ruanda zur Verfügung gestellt sowie Hygienegrundausstattungen für die o.g. Internatskinder im Wert von jeweils etwa 10 €. Auch Gelder für eine medizinische Versorgung (Operationen des grauen Stars, Zahnbehandlungen etc.) sammelt der engagierte Verein. Diese Initiative unterstützt durch Spenden  Frau Dr. Uta Düll, die in Ihrer Gesundheitsstation,  Gikonko, zahlreiche Kinder mit Wasserkopf aus ganz Ruanda operiert und viele Langzeiterkrankte betreut, die an Knochenentzündungen leiden.

Die Zontian Hanne Gabel-Monka, Mitglied dieser Initiativgruppe, berichtete dem Zonta Club bei der letzten Clubsitzung ausführlich über dieses Projekt. Umgehend wurde der Beschluss gefasst, dass der Zonta Club Speyer-Germersheim mit € 1 000.- diese Aktion vor Ort unterstützt.

Schon heute wird herzlich eingeladen zur Weihnachtsaktion im Speyerer Rathaus, am 20.12.14, von 10-16.00 Uhr. Geboten wird ein Bücherflohmarkt, Kunsthandwerk aus Ruanda, allerlei Näharbeiten und Bilder des ruandischen Künstlers Richard Karekezi. Das neu erschienene Buch  „Märchen und andere Erzählungen aus Ruanda“, hrsg. von Dr. Lenelotte Möller, liegt dort zum Verkauf bereit. Als ruandische Spezialität gibt es eine ruandische Süßkartoffelsuppe. ZONTA Club Speyer-Germersheim, Presse

20.11.2014


Liebeshungrige Monster, „atemlose“ Feuerfunken und orden-t-liche Narren

Kampagneneröffnung: Lisa I. tritt Regentschaft bei CCS 2000 an – Tolle Darbietungen zum Saison-Start

Speyer- Sie kam, sang und siegte. Keine drei Minuten dauerte es, bis Lisa I. mit dem passenden Beinamen von Tanz und Gesang sich in den Herzen ihres Narrenvolkes einen Platz erobert hatte. Rund 200 Zuschauer fieberten am Samstagabend in der Mehrzweckhalle Speyer-Nord nicht nur mit der neuen Lady Carneval des Carneval Club Speyer (CCS) 2000, sondern im Verlauf des Abends mit allen Aktiven, die zur Einstimmung in die neue Kampagne 2014/15 sehenswerte Darbietungen vorbereitet hatten.

„Ein Hoch auf uns, auf dieses Leben“ ertönte es in der Halle aus Lisas Mund. Mit dem textlich in den Strophen passend auf die Lieblichkeit zugeschnittenen WM-Song von Andreas Bourani landete diese direkt einen Volltreffer. Dass sie damit sogleich ihre Leidenschaft für den CCS ausdrückte, rührte das Publikum samt Präsident Hartmut Oppinger, der gemeinsam mit Ex-Lady Marion Vollmer in gewohnt lockerer Manier durchs Programm führte, gleichsam.

Seit elf Jahren ist Lisa I., mit bürgerlichem Namen Lisa Weinmann, in der 2000er-Familie zuhause, begann in Jugend- und Juniorengarde, war Bestandteil von Trio und Duo und ist heute einer von 15 „Feuerfunken“. Anzusehen war der tanzbegeisterten Lady mit dem Faible für den VW T1, für Musik und Yoga, dass ihr die nun angebrochene Auszeit von der Gruppe nicht leicht fiel. Kein Wunder, stellten die „Feuerfunken“ nicht nur einen „atemlosen“ Freestyle – frei nach einer aufgepeppten Helene Fischer – auf die Beine, sondern auch einen mitreißenden Schautanz, der in hinreißenden Kostümen und mit einer vielseitigen Choreografie in die Welt der Märchen entführte.

Dennoch: Die neue Perspektive aus Zuschauersicht gefiel der Tollität, das war schnell zu spüren. Einiges zu tun hatte Lisa I. allerdings nach „Dienstbeginn“, den sie nach der Verabschiedung ihrer Vorgängerin Sandra I. inklusive deren beiden „Vize-Ladies“ Thorsten I. und Peter I. vollzog. Orden-t-lich gemacht werden sollten Elferräte, Helfer und Aktive sowie Haus- und Hofmusiker Dieter Gaschott – schließlich dokumentieren die alle gerne ihre Verbundenheit zum CCS durch die schmucken Orden symbolisch nach außen.

Dass bereits die Kleinsten des Vereins wissen, wo’s lang geht, bewiesen die „Konfettis“. Als putzige Leoparden in kuscheligen Kostümen feierten zwölf Mädchen zwischen fünf und neun Jahren eine tolle „Dschungelparty“ frei nach dem Atzen-Hit „Nein man, ich will noch nicht geh’n, ich will noch’n bisschen tanzen.“

Die „Sternschnuppen“ mochten es zum einen Traditioneller als Gardetänzerinnen, zum anderen moderner beim Schautanz. Auch Monster brauchen Liebe lernten die Fasnachter – und die „Geisterjäger“, deren Versuch, die „Tierchen“ zu vertreiben, glücklicherweise scheiterte. Tanzmariechen Vivien Agel – als Geburtstagskind am 11.11. und mit ihren heuer elf Jahren für die Fasnacht prädestiniert – lieferte eine glanzvolle Solistinnen-Leistung.

Während die „Domstadtbrüder“ Thorsten Vollmer und Frank Seidel die Fußball-WM gesanglich nochmal Revue passieren ließen, wurde Oliver Palkowitsch anlässlich seines 50. Geburtstags vor den Augen aller zum TÜV geschickt. Ergebnis: noch brauchbar.

Ins durchgedrehte Funhouse mit Freakshow hatte das Damenballett eingeladen und die Herren der Schöpfung bildeten mit ihrer tänzerischen Dirndl-Lederhosen-Einlage Marke Blau-Weiß den Kontrast. Um zwei Elferräte reicher ist der CCS übrigens ebenso seit Samstag: Die Ex-Ladies Stefanie Müller und Sarah Schließer bestanden ihre Aufnahmeprüfungen und wurden dafür mit dem blauen Kittel belohnt. Text und Foto: Norbert Kühner

18.11.2014


„Ecco: Nadja III.“

Speyererin mit italienisch-sizilianischen Wurzeln Prinzessin der SKG in der Fastnachts-Kampagne 2014/15

cr. Speyer- Als immerhin schon 70. närrische Tollität“ - unter ihnen mit dem inzwischen 95jährigen Hans „Hänschen“ Gruber im Jahr der Einweihung der Speyerer Stadthalle im 1963 übrigens nur ein einziger Mann – wird Maria-Nadia Lo-Curto als „Nadia III.“ die Narren der ältesten „Speyerer Karnevalsgesellschaft SKG“ durch die Kampagne 2014/15 führen.

Gemäss einer ebenfalls schon längeren Tradition stellte jetzt das Präsidium der SKG im Beisein von Ex-Prinzessin Eva I (Wöhlert) im Hause von „Prinzessinnnen-Macher“ und SKG-Präsident Daoud Hattab die charmante „Lieblichkeit“ vor, die bis zu einer ersten „Kontaktaufnahme“ durch Präsident Hattab bei einer ganz besonderen Gelegenheit mit Fastnacht „eher weniger im Sinn“ hatte: Bei einer routinemässigen Blutabnahme in der Praxis eines Speyerer Hausarztes, wo die heute 22jährige Maria-Naija Lo-Curto ihre Ausbildung zur Arzthelferin absolviert hatte, überraschte der auf vielen gesellschaftlichen und sozialen Feldern engagierte Hattab die zuvor ganz auf das Tanzen „gepolte“ Speyererin – hier hat sie im Jahre 2013 gemeinsam mit ihrem damaligen Tanzpartner sogar die Landesmeisterschaft in den lateinamerikanischen Tänzen errungen - mit der Frage, ob sie sich vorstellen könne, für eine „Amtszeit“ Prinzessin der SKG zu werden. „Welches junge Mädchen träumt nicht davon, einmal im Leben eine Prinzessin zu sein?“, so Nadia- auch gestern noch immer ganz begeistert von diesem Angebot. Zugleich kann sie damit auch erklären kann, warum sie damals ganz spontan zugesagt hatte, nachdem auch ihr Freund Tugrul, ein 24jährige Flugzeugmechaniker, ihre Eltern, die Servicekraft Rita und Papa Luigi Lo-Curdo, der in Römerberg den Pizza-Heimservice „Mama mia“ betreibt, und vor allem auch ihr Chef, Prof. Dr. Rabenstein vom Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus in Speyer, wo Maria-Nadia seit einem Jahr arbeitet, ihrer Absicht zugestimmt und ihre jede Unterstützung für ihr ehrenvolles Amt versprochen hatten.

Denn Support und Hilfe wird die junge Frau mit italienischen Wurzeln auf der Insel Sizilien – hier leben ihre Großeltern und die gesamte restliche Verwandtschaft bis heute und dort verbringt sie bis heute auch selbst alljährlich ihren Urlaub – dringend nötig haben, wenn sie bis zum Ende der Kampagne am 17. Februar 2015 die stattliche Zahl von geschätzten 60 bis 70 „Fassnachtsterminen“ in Speyer und weit darüber hinaus wohlbehalten überstehen will. „Wir sind halt auch bei vielen befreundeten Vereinen in der Metropolregion eingeladen“, so erklärt Daoud Hattab die große Zahl der Auftritte.

Doch so wie das SKG-Präsidium – Daoud Hattab: „Prinzessinnenauswahl und Betreuung Ihrer „Lieblichkeit“ sind Präsidentensache“ - werden in ihrem Geleit neben Freund Tugrul auch die Eltern und ihre sportiven Geschwister Michele (20) und Noemi (17) mit unterwegs sein. Doch Vorsicht: Beide Geschwister sind aktive Boxer – Noemi sogar Mitglied in der deutschen Nationalstaffel in ihrer Altersklasse.

Ab heute also läuft die Kampagne 2014/15 so richtig hoch; zunächst, nach dem Auftakt am 11.11., vielleicht noch etwas verhaltener, dann aber, ab dem Neujahrstag um so heftiger: Prinzessin Nadia III., die sich selbst als „überaus temperamentvoll“ - „ich muss immer sofort sagen, was ich gerade denke“ - und „hilfsbereit“ charakterisiert – „ich will es einfach jedem recht machen“, hat gemeinsam mit den Verantwortlichen der SKG ihre wichtigsten Vorbereitungen für eine „kurze, aber heftige“ Kampagne getroffen: Die offizielle Prinzessinnen-Robe ist fertig und wird heute aber zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert – Nadia, die sich dazu bekennt, einen „Schuh- und Handtaschen-Tick“ zu haben und in dem eigens von Papa Luigi gebauten begehbaren Kleiderschrank unzählige Paar Schuhe angesammelt zu haben - „in jeder Farbe gibt’s da was“ - hat sich zu ihrer „Dienstkleidung“ „High Heels mit strassbesetzten Absätzen aussuchen dürfen“, berichtet sie mit glänzenden Augen, und „die werd' ich tragen bis die Füsse brennen“, so die zauberhaften junge Frau. „Dann aber werd' ich sie gegen flache Schuhe tauschen, weil man die unter dem langen Kleid ohnedies nicht sieht“.

„Ihre“ SKG hat übrigens, passend zu ihrer familiären Herkunft, auch den Jahresorden der Gesellschaft gestaltet: Er zeigt die Umrisse der beliebten Mittelmeerinsel Sizilien - „Hattab; „Nur das Wasser außenrum fehlt noch“. Und auch das Motto der Kampagne nimmt direkten Bezug auf die ursprüngliche Heimat der Speyerer Familie Lo-Curto, denn es lautet: „Volcano, Aetna, Stromboli – SKG so heiß wie nie“.

„Eine phantastische, internationale Zusammensetzung“, freut sich da auch der Ehrenpräsident der SKG, das „fastnachtliche Urgestein“ und Journalisten-Kollege Werner Hill: „Eine Speyerer Prinzessin mit italienischen Wurzeln mit einem türkischstämmigen Freund – und das alles unter einem ebenfalls zum bekennenden Speyerer Bürger gewordenen SKG-Präsidenten Daoud Hattab mit seinen irakischen Wurzeln“, ist Hill begeistert. „Wenn das kein Bekenntnis der SKG zu 'Multi-Kulti' in unserer Gesellschaft ist....“.

Für die neue Prinzessin der Speyerer Karnevalsgesellschaft, Nadia III. wird dieser heutige Abend nach eigenem Bekunden die wohl größte Hürde in ihrer neuen, ehrenamtlichen „Karriere“ darstellen, denn das Lampenfieber vor ihrer Antrittsrede, so bekennt sie freimütig, sei doch schon sehr groß. Doch bei soviel Unterstützung wird ihr sicher auch das bestens gelingen. Foto: gc

11.11.2014


Mädchentraum geht in Erfüllung

13. Prinzenpaar des CV Rheinfunken

Speyer- Die beiden Speyerer, Prinzessin Sandra I. und Prinz Benny I., sind das neue Prinzenpaar in der 13. Kampagne des Carnevalvereins Rheinfunken Speyer e. V. (CVR). Kennen und Lieben gelernt haben sie sich über eine Freundin vor 14 Jahren. Seit 10 Jahren sind sie ein Ehepaar und haben zwei Kinder - Tochter Lia, 9 Jahre und Sohn Tim 5 Jahre.

Sandra`s Mädchentraum einmal Prinzessin zu sein, ging endlich in Erfüllung, als Benny - Nichtfastnachter in WM-Laune - nach einem Scherz von Sandra, der Prinzenpaar-Besetzung leichtsinnigerweise zustimmte. Sofort nutze sie die Chance und überraschte Nachbar und Vize-Präsident Karl-Heinz Wingerter mit dieser tollen Nachricht.

Die 35-jährige Prinzessin ist Erzieherin in einem Speyerer Kindergarten. Benny ist 33 Jahre und gelernter Einzelhandelskaufmann. Er arbeitet als Beauftragter im Vertriebsinnendienst bei einem Partner von SAP.

Der quirligen Sandra mangelt es nicht an Bühnenerfahrung. Sie tanzte schon als 4-jähriges Mädchen bei der Donau-Deutschen Trachtengruppe und trainierte später deren Kindergruppe bis zum 25. Lebensjahr. Seit vielen Jahren ist sie Mitglied der Showtanzgruppe „Twisters“ in Schifferstadt, die schon mehrfach den ersten Platz bei „It`s Showtime“, ausgerichtet vom Pfälzer Turnerbund, gewonnen hat .

Prinz Benny I. steht sportlich seiner Prinzessin in nichts nach. Schon als kleiner Junge spielte er Fußball. In späteren Jahren hat er sich mehr dem Handball verschrieben und ist momentan in Meckenheim aktiv.

Die Hobbys der beide Regenten sind, wie kann es anders sein, Fußball und Tanzen.

Außerdem lieben sie es auf Partys zu gehen. Sandra engagierte sich schon seit drei Jahren im Küchenteam des Vereins und besuchte immer wieder gerne die beliebten Fasnachtssitzungen. Benny war bisher nicht aktiv in der Fastnacht, was sich jetzt allerdings grundlegend ändern wird.

Das neue Prinzenpaar freut sich auf die närrische Zeit und ist sehr gespannt, was sie alles erwarten wird und wünscht sich tolle Begegnungen und unvergessliche Momente während ihrer Regentschaft. Text unf Foto: CVR, Presse

09.11.2014


Jede Menge Aktiviäten beim Skiclub Speyer - Skibasar am Samstag

Am Samstag Skibasar, viele Wintersportfreizeiten

Speyer- Während die alpinen und nordischen Rennmannschaften bereits ihre ersten Trainingseinheiten auf dem Kitzsteinhorn-, bzw. Dachsteingletscher hinter sich haben, stellt der Skiclub Speyer sein Programm für die Saison 14/15 vor. In der Hoffnung, dass der kommende Winter schneereicher als der vergangene sein möge, beginnen die Aktivitäten mit dem traditionellen Skibasar am Samstag, 8.11. in der Pausenhalle des Schwerd-Gymnasiums (Anlieferung ab 9.30, Verkauf ab 11.00 und Abholung der nicht verkauften Sachen ab 14.30 Uhr).

Skiclub Speyer - nächster Clubabend  

Der nächste Clubabend des Skiclub Speyer findet statt am 06.11.2014 ab 19 Uhr in den Räumlichkeiten des Skiclub in der Mühlturmstraße 14. Anmeldungen an die Geschäftsstelle, Tel. 06232 76662 oder per Mail: info@skiclub-speyer.de  

Skiclub Speyer - Herbstwanderung  

Am Sonntag, 9. November 2014 organisiert der SC Speyer eine Herbstwanderung "über den großen Almersberg". Abfahrt mit eigenen Pkw´s ist um 9:00 Uhr an der Stadthalle in Speyer. Die Wanderzeit beträgt ca. 5 Stunden. Anmeldungen bis spätestens 6.11., 21 Uhr in der Geschäftsstelle, Tel. 06232 76662 oder per Mail: info@skiclub-speyer.de

Für Kinder und Jugendliche (4 – 16 Jahre) die sich für den alpinen oder nordischen Rennlauf interessieren, werden am 13.12. und 17.1. zwei Schneesport-Schnuppertage mit professioneller Anleitung im Nord- oder Südschwarzwald in Zusammenarbeit mit den befreundeten Clubs Frankenthal, Lingenfeld und Hassloch angeboten. Um sich für den Wintersport fit zu machen, findet jeden Mittwoch 17:30 bis 19:00 Uhr (Kinder und Jugend) und von 20.00 bis 21.30 Uhr (Erwachsene) eine Skigymnastik in der Gymnastikhalle des Hans-Purrmann-Gymnasiums statt. Die Skifahrten beginnen bereits vor Weihnachten vom 19. – 22.12. mit einer Freizeit für 12 – 15-Jährige in das skiclubeigene Haus in Aftersteg im Südschwarzwald. Weiter geht es für 15 – 18-Jährige in den Weihnachtsferien vom 3. – 6. 1.15 ebenfalls nach Aftersteg. Mit einer betreuten Wochenendfreizeit vom 6. -  8.2. werden Kinder von 9 – 14 Jahren angesprochen, die in das Zugspitzgebiet nach Berwang (Österreich) führt. Eine weitere Jugendfreizeit findet vom 6. – 8. März wieder in Aftersteg statt. Neu im Programm ist eine Wochenendfahrt ausschließlich für Damen, die sich mal eine Auszeit von Partner und Familie gönnen wollen. Es geht vom 27.2. bis 1.3. in ein gutes Hotel in Feldkirch und von dort ins nahe gelegene Skigebiet Silvretta Nova. Schon traditionell können Familien in der Karwoche mit dem Skiclub nach Zauchensee in ein sehr schönes Familien-Gästehaus in die Sportwelt Amadé fahren.

Für alle diejenigen, die die Faszination des Wintersports erstmal kennen- und erlernen wollen, bietet die DSV-Skischule des Skiclubs Speyer zwei Wochenend-Ski- und Snowboardkurse im Hochschwarzwald mit Fahrt und Übernachtungsmöglichkeit an. Termine: 17./18. und 24./25. Jan 15.

Es empfiehlt sich für alle Aktivitäten eine baldige Anmeldung. Weitere aktuelle  Infos über die Homepage (www.skiclub-speyer.de) oder in der Geschäftsstelle Mühlturmstr. 14 (Hinterhaus) Montag und Donnerstag von 19 bis 21 Uhr (Tel. 06232 76662). SC Speyer, Presse

04.11.2014


Vielfach preisgekrönter Jubiläumssekt zum 20. Geburtstag des „Dombauvereins Speyer e.V“

Dr. Wolfgang Hissnauer, Johannes Doerr, die Pfälzische Weinkönigin Laura Julier, Weihbischof Otto Georgens und Ralf AnselmannRosé aus Merlot- und weißen Domsekt aus Riesling-Trauben

cr. Speyer- Ein in klassischer Flaschengärung erzeugter Winzersekt – ein trocken ausgebauter Merlot Rosé, Jahrgang 2011 mit einem Alkoholgehalt von 12,4 Prozent und 30,5 Gramm Restzucker – er soll den „Dombauverein Speyer e.V.“ durch das Jubliäumsjahr 2015 begleiten, in dem der höchst kreative Verein seinen 20. Gründungstag feiern kann. Gestern nun stellte der Vorstand der rührigen Vereinigung um ihren Vorsitzenden Dr. Wolfgang Hissnauer im „Blauen Salon“ der Bischöflichen Finanzkammer den „Jubiläumssekt“ vor, der einmal mehr in den Kellern des Edesheimer Traditionsweingutes Werner Anselmann zu voller Reife entwickelt wurde. Zu diesem Anlass konnte der Vorsitzende des Dombauvereins, Dr. Hissnauer „hohen“ Besuch begrüßen, war neben dem Speyerer Weihbischof Otto Georgens doch auch die neue Pfälzische Weinkönigin Laura Julier aus dem Neustadter Ortsteil Hambach zu dieser Verkostung nach Speyer gekommen.

Seine ersten bedeutsamen Auszeichnungen habe dieser Jubiläumssekt, der schon in den nächsten Tagen zum Preis von 9,50 Euro pro Flasche – 0,50 Euro davon fließen unmittelbar dem Erhalt der romanischen Kathedrale zu - in zahlreichen Verkaufsstellen in Speyer und in der Region angeboten wird, schon einheimsen können: So konnte er den „Silbernen Preis der DLG 2014“ sowie die Silbermedaille beim international bedeutsamsten Wettbewerb für Rosé-Weine, dem „Mondial du Rosé“ in Cannes erringen.

Am Ende dieses Berichtes finden Sie Ihre Verkaufsstelle für den Domsekt in Ihrer Nähe im SPEYER-KURIER.

In seiner Begrüßung erinnerte Dr. Hissnauer daran, dass fast auf den Tag genau vor zwanzig Jahren der damalige Domdekan Hugo Büchler und der zu jener Zeit amtierende „Summos Custos“ der Kathedrale, Domkapitular Hubert Sedlmeir, die Initiative für die Abfassung einer Satzung und damit zur Gründung des „Dombauvereins Speyer“ - übrigens des ersten seiner Art in Rheinland-Pfalz – ergriffen hätten. Bereits am 10. März 1995 habe dann der Verein offiziell gegründet werden können – damals schon mit von der Partie: Dr. Hissnauer selbst und seine heutige Stellvertreterin Gudrun Lanig. Seitdem sei der Verein kontinuierlich gewachsen und zähle heute mehr als 2.800 Mitglieder.

Zu diesem Jubiläum, so kündigte Dr. Hissnauer an, werde es am 20. Gründungstag, am 15. März 2015, eine Feierstunde im Dom geben – das Jubiläumsjahr werde am zweiten oder dritten Adventswochenende mit einem festlichen Konzert abgeschlossen. Dazwischen kündigte Dr. Hissnauer eine ganze Reihe weiterer Veranstaltungen und Aktionen an.

Dank sagen konnte der Vorsitzende allen, die an dem Projekt „Domsekt“, diesem „ganz besonders edlen Dombaustein“, aktiv mitgearbeitet hätten, an ihrer Spitze Ralf Anselmann, dessen Weingut bereits seit dem Jahr 2011 die Kreation der alljährlich neuen „Dom-Jahrgangssekte“ verantwortet. Auch in diesem Jahr werde neben dem „Jubiläums-Domsekt“ aus roten Merlot-Trauben ein klassischer weißer, trockener „Domsekt“ aus Riesling-Trauben angeboten, der für 7,90 Euro abgegeben werde – auch hiervon fließen 0,50 Euro pro Flasche auf das Konto des „Dombauvereins Speyer“. Dank sagen konnte Dr. Hissnauer aber auch dem Gestalter der Etiketten auf beiden Sekteditionen, dem Speyerer Künstler und bekennenden Domfreund Johannes Doerr sowie seinen „Mitstreitern“ im Vorstand des „Dombauvereins“, der an diesem Tag durch Schriftführerin Dr. Barbara Schmidt-Nechl, Schatzmeister Winfried Szkutnik sowie die Leiterin der Geschäftsstelle des Vereins, Bettina Steiger vertreten war.

Weihbischof Otto Georgens, der in seinem Grußwort daran erinnerte, dass auch er selbst im zeitlichen Umfeld des Vereinsjubiläums, am 25. März 2015, ein persönliches Jubiläum, den 25. Jahrestag seiner Bischofsweihe nämlich, feiern könne, dankte dem Vorstand des „Dombauvereins“ für seine immer wieder neuen, höchst kreativen Ideen, die das Bewußtsein der Öffentlichkeit für das Gotteshaus wach halten und Mittel zu seinem Erhalt einwerben könnten.

Die neue Pfälzische Weinkönigin Laura Julier, die derzeit neben ihrem hohen Amt für den Pfälzer Wein noch ein Studium der „Internationalen Weinwirtschaft“ an der „Hochschule für Weinbau“ in Geisenheim absolviert, zog einen höchst eindrucksvollen Vergleich zwischen der Herstellung von Sekt und dem Speyerer Dom: Beide könnten auf eine lange und traditionsreiche Geschichte zurückblicken - ihre beider Herstellung erfordere viel Kunstfertigkeit und handwerklichen Fleiß. „Jede Flasche Sekt wird im Zuge ihres Reifungsprozesses unzählige Male in die Hand genommen, gerüttelt und gedreht – gerade so wie es über Jahrtausende bei den Steinen der Kathedrale wohl auch der Fall war“, betonte die „Weinhoheit“, die auch ganz privat immer wieder gerne den Speyerer Dom besucht, um an einer Messfeier teilzunehmen oder einem Konzert zu lauschen.

Das gilt auch für den Schöpfer der beiden Etiketten auf den Sektflaschen, Johannes Doerr. Als „altem Messdiener“ sei dem bekennenden Speyerer das Bild der zum Dom strömenden Gläubigen stets vor Augen, das er in einem Aquarell in duftig-leichten Farben festgehalten habe und das jetzt die beiden Sektflaschen zieren wird. „Mir hat es gefallen – und deshalb finde ich es auch gelungen“, meinte der Künstler selbstbewußt – und recht hat er, bescheinigten ihm auch alle Anwesenden.

Und damit trägt Doerr sicher auch zu dem schon bisher erzielten Verkaufserfolg für den Sekt bei, von dem Ralf Anselmann berichten konnte, dass bereits eine erste Spende in Höhe von 5.500 Euro an den Dombauverein geflossen sei. „Wir haben im Moment noch 5.000 Flaschen dieses Cuvees vorrätig“, konnte Anselmann allen Freunden des spritzig- frischen Jubiläumsgetränkes mitteilen – sollte er vergriffen sein, so kann ein weiteres Cuvee - dann allerdings mit einer anderen Jahrgangsbezeichnung - kurzfristig nachliefern.

Und dass dieser jetzt präsentierte „Rosé“ bei den Sektfreunden „ankommen“ wird, davon ist Ralf Anselmann, dessen Weingut - er führt es gemeinsam mit seinem Bruder - sich bereits seit dem Jahr 2004 auch höchst erfolgreich mit der Kultivierung und dem Ausbau von roséfarbenen Merlot- und Cabernet-Weinen beschäftigt, schon jetzt überzeugt. Doch dass er mit seinem Sekt zugleich einen wertvollen Beitrag zu dem so aufwändigen Erhalt des Speyerer Kaiser- und Mariendomes leisten kann, das freut den Winzer und engagierten „Domfan“ ganz besonders, ist doch für ihn seine Profession „genauso zeitlos“, wie es auch der fast tausendjährige Dom sei. Foto: gc

Der Jubiläumssekt des Dombauvereins wird zum Preis von 9,50 Euro verkauft.

Bisherige Verkaufsstellen für den Domsekt

(Es wird angestrebt diese Verkaufsstellen auch für den Jubiläumssekt zu gewinnen)

Verkaufsstellen in Speyer

·        Dombauverein Speyer, Geschäftsstelle

·        Buchhandlung Osiander Speyer

·        Kaufhof Speyer

·        Dompavillon

·        Getränkehandel Zimmermann und Sohn Speyer

·        Marktkauf Speyer, 67346, Speyer, Auestr./ Am Rübsamenwühl 4

·        Neukauf Speyer, 67346, Speyer, St.-German-Straße 8

·        REWE Markt Speyer, 67346, Speyer, Iggelheimer Str.

·        REWE ,67346, Speyer, Hellergasse

·        REWE Bleh OHG, 67373, Dudenhofen, Speyerer Str.11b

Verkaufsstellen außerhalb von Speyer

·        Getränke Kares Maxdorf

·        Lebensart Kandel

·        Rewe Sonja Bosch oHG, 67365, Schwegenheim, Lingenfelderstraße/ Im Breiten Pfuhl

·        REWE, 67117, Limburgerhof, Landauer Str.8

·        REWE, 67112, Mutterstadt, Neustadter Str.76

·        REWE Markt GmbH, 76829, Haardtstraße 2

·        Edeka-Neu Verkauf, 67063, Ludwigshafen, Industriestr.15

·        Scheck-In-Center, 68199, Mannheim, Alte Sellerie 3

·        EDEKA, 67663, Kaiserslautern, Zollamtstr.28

·        Edeka-Center, 68163, Mannheim-Neuostheim, Seckenheimer Landstr.194

·        Rewe, 76764, Rheinzabern, Jockgrimer Str.41

·        EDEKA-Center, 69181, Leimen, St. Ilgener Str.60

28.10.2014


„Forschungswerkstatt für Menschen ab 5“ erhält den Umweltpreis des Landes Rheinland-Pfalz

Verleihung des rheinland-pfälzischen Umweltpreises 2014 an Frau Ute Wolf aus Speyer

Mainz/Speyer- Am 8.Oktober 2014 wurde im Mainzer Landesmuseum von Ulrike Höfken, Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten Rheinland-Pfalz, der rheinland-pfälzische Umwelt­preis verliehen. Als ein herausragendes Beispiel in der Umweltbildung wurde auch das von Ute Wolf entwickelte Projekt „Forschungswerkstatt für Menschen ab 5“ ausgezeichnet, eine museums- und umweltpädagogische Einrichtung des Pfalzmuseums für Naturkunde – POLLICHA-Museum Bad Dürkheim.

Die Natur- und Erziehungswissenschaftlerin Ute Wolf lebt in Speyer und ist auch hier in ihrer Heimat­stadt keine Unbekannte, wenn es um zukunftsweisende emanzipatorische und partizipatorische Bildungsansätze für Jung und Alt geht. Ganz besonders jedoch liegt ihr das Recht des Kindes auf Bildung und Teilhabe an der Wissenschaft am Herzen.

Motiviert von ihrer Vision der Teilhabe an Bildung, Forschung und Gestaltung im sozialen und politi­schen Raum „von Menschen ab 5“ prägt sie mit ihren Aktivitäten z.B. im Netzwerk Umweltbildung Speyer e.V. und als Gründerin des Vereins Forschungswerkstatt – Natur – Kunst – Technik e.V. seit Jahren die Umweltbildungslandschaft Speyers entscheidend mit. Erinnert sei an Projekte wie „ArachnoParc“ das SpinnenSpielKunstwerk im Domgarten, das nach einer Idee der Biologin Susanne Mayrhofer 2002 umgesetzt werden konnte und inzwischen als „Speyerer Spinne“ zu einem beliebten Spiel- und Treffpunkt geworden ist sowie das Bionik-Projekt „Von Vögeln das Fliegen lernen“ 2012 in Dudenhofen, das unter der Leitung von Ute Wiegel, Dozentin den der PH Karlsruhe, speziell für Mädchen angeboten wurde. Doch die Wurzeln der Forschungswerkstatt reichen in Speyer noch viel weiter zurück. Während ihrer Tätigkeit als Pädagogin beim Kinder- und Jugendzentrum Speyer hat Ute Wolf schon in der Walderholung 1984 nach der Methode der Forschungswerkstatt gearbeitet und mit dem Projekt „Der Fall K.S. – Umweltkrimi mit Hintergedanken“ zusammen mit Kindern und Jugendlichen einen der ersten Umweltkrimis gedreht, lange bevor die Umweltproblematik Eingang in Fernsehkrimis genommen hat.

Für solche zeitlich begrenzten interdisziplinären Sonderprojekte, in denen Experten aus Naturwissenschaft, Kunst und Technik ihr Wissen an Laien weitergeben, konnten zwar immer wieder Mittel eingeworben und Räumlichkeiten gefunden werden, die Realisierung einer dauerhaften Einrichtung der Forschungswerkstatt in einem Haus für Natur und Bildung in Speyer mit überregionaler Ausstrahlung ist jedoch nach wie vor das große Ziel von Ute Wolf.

Die jetzt mit dem Umweltpreis ausgezeichnete „Forschungswerkstatt für Menschen ab 5“ wurde im interdisziplinären und partizipatorischen Sinne der Agenda 21 konzipiert und im Jahre 1989 zunächst in der Außenstelle des Pfalzmuseums auf Burg Lichtenberg im Landkreis Kusel initiiert. Sie wird sowohl mit ständigen als auch mit nach Themen wechselnden Teams seit 25 Jahren durchgeführt und orientiert sich an Themenbereichen der aktuellen Forschung: Biodiversität, Bionik, Polarforschung, Kunst und Natur u.a.

Die Forschungswerkstatt wurde als ein Vorzeigebeispiel für Bildung für nachhaltige Entwicklung gewürdigt und sie wird darüber hinaus den Anforderungen der aktuellen Lernforschung gerecht.

Einzigartig bleibt bisher die Methode der Arbeits-Spiel-Räume, in denen der Dreierschritt Entdecken, Erforschen und Gestalten gleichzeitig in einem Raum stattfindet und dadurch fachübergreifendes sowohl individuelles als auch soziales Lernen für alle Altersgruppen ermöglicht.

Vom Expeditionsbüro ausgehend wird im Gelände gezielt nach Naturformen oder Lebewesen gesucht. Im Forschungslabor lassen sich die gesammelten Kleinstlebewesen oder Naturobjekte intensiv beobachten. In der Museums-Malwerkstatt werden kreative Darstellungen erarbeitet, die später im Museum ausgestellt werden können. Eine eigene kleine Bibliothek, viel Hintergrund-material und moderne Medientechnik unterstützen die Auswertung, Dokumentation und Präsentation der Erkenntnisse.

Auch die Verknüpfung zwischen Natur und Technik durch die Bionik wurde sehr frühzeitig von der Forschungswerkstatt für Kinder und Jugendliche aufgegriffen und methodisch für den Schulunterricht und für außerschulische Lernorte aufgearbeitet.

Aktuell wird für die Herbstferien (27.10. – 1.11. 2014) vom Netzwerk Umweltbildung Speyer e.V. in Zusammenarbeit mit dem Pfalzmuseum für Naturkunde POLLICHIA-Museum Bad Dürkheim ein Son­derprojekt Forschungswerkstatt Bionik – Verpackung der Zukunft vorbereitet. Angesprochen wer­den Jungen im Alter von 11 bis 15 Jahren. Es gibt noch freie Plätze! Sollten sich bis zum 20. Oktober nicht genügend Jungs vom Computer zu Hause in die Forschungswerkstatt mit Experimenten zu Natur und Technik, wobei auch Computerwissen gefragt ist und nagelneue digitale Fotobinokulare zur Verfügung stehen, locken lassen, wird das Projekt auch für Mädchen geöffnet. Interessierte sollten sich auf alle Fälle jetzt schon melden bei Susanne Mayrhofer (06232/854124) oder Ute Wolf (06232/61241), denn auch weitere Forschungswerkstätten werden folgen.

Text: Forschungswerkstatt Natur – Kunst – Technik e.V.; Foto:  Umweltministerium Rheinland-Pfalz

17.10.2014


Öffnungszeiten Büro im Bellissima-Zirkuszelt‏

SpeyerAb sofort ist das Büro im Zirkuszelt, als zentrale Anlaufstelle bei Fragen und Verwaltungsangelegenheiten, von Montag bis Donnerstag zwischen 16 und 18 Uhr geöffnet.   

Frau Melanie Bohnenstiel steht in dieser Zeit vor Ort oder telefonisch unter der Nummer 0157-78862630 für Anliegen zur Verfügung.

Darüber hinaus ist es nun auch möglich Tickets für die anstehenden Aufführungen im November /Dezember direkt bei uns zu kaufen und zu reservieren.   Natürlich sind diese weiterhin auch über die bekannten Vorverkaufsstellen (Ars Ludi /Touristen-Info) erhältlich.  

Wir freuen uns sehr auf Euer Kommen!
Bellissima Polaris e.V.

www.kinderzirkusbellissima-polaris.de

 

13.10.2014


"Dombauverein Speyer“ auf dem Weg zum zwanzigjährigen Jubiläum

2015 soll „Standardprogramm“ durch vielfältige Zusatzveranstaltungen ergänzt werden

Von Gerhard Cantzler

Speyer- Rückblick und Ausblick auf die segensreiche Arbeit des „Dombauvereins Speyer“, der im kommenden Jahr mit einem umfangreichen Programm sein zwanzigjähriges Bestehen feiern kann, standen im Mittelpunkt eines Pressegesprächs, zu dem heute der geschäftsführende Vorstand des Vereins in den „Blauen Salon“ des Bischöflichen Ordinariats eingeladen hatte. Dabei würdigte der Hausherr, Domkapitular Peter Schappert - in seiner Eigenschaft als „summos custos“ der Kathedrale zugleich auch geborenes Mitglied dieses Gremiums - den Dombauverein als „eine Plattform für alle, die den Speyerer Dom wertschätzen“.

Dafür, so trug der Schatzmeister der Vereinigung, Winfried Szkutnik, vor, bringe der Verein alljährlich einen ansehnlichen Geldbetrag zwischen 100.000 und 120.000 Euro auf, der entsprechend der Satzung des Dombauvereins ausschließlich für Maßnahmen zur Erhaltung des Kaiser- und Mariendomes eingesetzt werden dürfe. Vorschlagsberechtigt für solche Maßnahmen, so betonte Szkutnik, sei allein das Domkapitel. Zuletzt seien aus Einnahmen aus dem Jahr 2013 sogar insgesamt 135.000 Euro aufgewendet worden, von denen, so der Schatzmeister, allein 60 Prozent aus Beiträgen der inzwischen 2.800 Mitglieder aus Speyer der Pfalz, der Metropolregion Rhein-Neckar und weit darüber hinaus aufgebracht werden könnten. Weitere 30 Prozent wirbt der rührige Verein durch Spenden ein, die restlichen zehn Prozent werden aus dem Verkauf von „Dombausteinen“, „Domwein“, „Domuhren“ und anderen Erinnerungsstücken erlöst.

Diese Bausteine, so betonte der Vorsitzende des Dombauvereins, Dr. Wolfgang Hissnauer, seien dabei nicht nur wertvolle Hilfen zu den so wichtigen Erhaltungsmassnahmen des Domes, sondern zugleich auch Botschafter der romanischen Kathedrale in aller Welt.

Nach Aussagen von Dombaumeister Mario Colletto sei das größte Projekt, für das der Bauverein zuletzt wichtige Beiträge geleistet habe, die im Rahmen des „Konjunkturprogramms II“ des Bundes realisierte Sanierung des Südwestturms des Domes, der Einbau einer Aussichtsplattform sowie der Ausbau des Kaisersaales über der Eingangshalle als Präsentationsstätte für die reapplizierten Schraudolph-Fresken gewesen. Darüber hinaus seien an allen vier Eingängen neue Windfänge eingebaut worden, die zum Teil zur leichteren Benutzung durch Behinderte funkferngesteuert seien.

Weitere Maßnahmen, „die dem Besucher im ersten Moment zwar nicht auffallen, die aber im Alltag große Bedeutung haben“, so Colletto, sei der Austausch der Beleuchtungskörper im Mittelschiff des Domes und in der Krypta gewesen, die auf LED umgebaut wurden. „Dadurch konnten wir die Wartungsintervalle der Beleuchtungsanlage deutlich verkürzen und die Energiekosten entscheidend senken“, berichtete der Dombaumeister weiter.

Auch der Kaisersaal habe aufgrund der hohen Besucherfrequenz – allein im ersten Jahr seien gut 32.000 Besucher die mehr als hundert Stufen hinauf zu dem Ausstellungsraum gestiegen, von denen die meisten dann auch noch den Aufstieg auf die Aussichtsplattform unternommen haben – seien kleine Ergänzungsarbeiten notwendig geworden. So seien kleine Retuschen an den Schraudolph-Fresken vorgenommen, die Eintrittsstufen zum Kaisersaal besser markiert und im Bereich der Nord- und Südfenster Paravan-Systeme eingebaut worden, hinter denen im Alltag die für Großereignisse notwendigen Tische und Stühle „verschwinden“ könnten.

„Erstmals seit zwölf Jahren steht in diesem Jahr am Dom kein Gerüst mehr“, freut sich Dombaumeister Colletto jedes mal aufs neue, wenn er auf die Kathedrale blickt. Doch wie lange noch, denn noch sind die Restaurierungsarbeiten an dem mächtigen Gotteshaus noch nicht gänzlich abgeschlossen. Im laufenden Jahr sollen nämlich schon wieder die Vorarbeiten für die Sanierung des Nordwestturmes des Domes in Angriff genommen werden und auch in der Vorhalle, wo sich in den Sockeln und an den Figuren Risse und andere Schäden gebildet haben, wird wohl schon im kommenden Jahr eine Baustelle eingerichtet werden.

„In einem solchen Gebäude werden die Bauleute wohl ganz nie fertig werden“, weiß der Dombaumeister zu berichten und, so Domkapitular Schappert, dafür müssen wohl auch künftig jedes Jahr viel Geld - zwischen einer und 1,2 Millionen Euro für Bauunterhalt - bereitgestellt werden. Da kommt die Unterstützung durch den Dombauverein wie gerufen, denn auch die Fenster der Nordfassade und der Sakristei bedürfen dringend einer neuen Verbleiung, um die in den letzten Jahrzehnten entstandenen Schäden zu beheben, durch die die Fensterflächen inzwischen „zehn bis zwölf Zentimeter Spiel“ haben, wie Colletto anmerkt, der u.a. auch diese Verwerfungen auf die Sanierungen der vergangenen fünfzig Jahre zurückführt. „Wir können feststellen: der Dom hat sich nach den schweren Eingriffen in den 1960er Jahren inzwischen wieder 'beruhigt'“, meint der Bauexperte, der anmerkt, „dass das bei einem so mächtigen Gebäude länger dauert wie bei einem Menschen nach einem Herzinfarkt“.

Inzwischen aber seien alle Schäden und Risse dokumentiert und könnten nun Zug um Zug beseitigt werden. Bei dem „schwer mitgenommenen“ Nordwestturm, der nun die gleiche „Kur“ erfahren soll wie sein Bruder auf der Südwestseite sollen im kommenden Jahr schon einmal die durch eindringendes Regenwasser freigespülten Hohlräume zwischen der äußeren Schauseite und der inneren Tragseite des Turmes, die mit Bauschutt verfüllt waren, mit Zement ausgefüllt werden. „Mit dieser Methode haben wir im Südwestturm rund 5.000 Liter Flüssigzement verfüllt und ihn damit dauerhaft standest gemacht“, macht Colletto die Bedeutung und die Dimension dieser Maßnahme deutlich. Darüber hinaus müssten die Fugen des Mauerwerks freigekratzt und neu mit Mörtel geschlossen werden. „Dazu verwenden wir die gleichen Materialien, wie sie auch vor über 900 Jahren zum Einsatz gekommen sind: Rote und gelbe Sandsteine aus den Steinbrüchen an der Hardt sowie ausschließlich Kalkmörtel“, berichtet der Baumeister „das ist nachhaltig und verspricht den größten Erfolg“. Und schließlich sollen im Zuge dieser Maßnahme auch die gotischen Außenmauern der Sakristei saniert werden, was Colletto mit weiteren 250.000 Euro veranschlagt.

Da ist es gut, dass der Dombauverein auch im Jubiläumsjahr mit seinem Standardprogramm weitermachen will: Neben dem schon traditionellen Domwein in rot und weiß wird es erstmals auch einen Domsekt in rosé geben. Am 3. Mai 2015 wird es auch wieder heißen „Baden schaut über den Rhein“ - alljährlich ein großer Erfolg für die Initiatoren der Veranstaltung und natürlich auch für den Dombauverein. Noch im Mai wird der Verein auch am Ökumenischen Kirchentag teilnehmen und Golffreunde dürfen sich erneut auf eine Einladung zum „Kaiserdom-Cup“ freuen. „Tag der Mitglieder“, „Tag des Offenen Denkmals“ und „Tag der jungen Familie“ werden das Standardprogramm abrunden.

Als besondere Highlights sind im kommenden Jahr zwei Vortragsveranstaltungen geplant: Zum einen mit einem der besten Kenner der Salierzeit, dem Heidelberger Historiker Prof. Dr. Stefan Weinfurter und einer hochrangigen Vertreterin der Kulturabteilung des Auswärtigen Amtes in Berlin, die den Dom in seiner Bedeutung als Weltkulturerbestätte von internationalem Rang beleuchten wird.

Und als besonderen Höhepunkt wird der Dombauverein aus Anlass seines Jubiläumsjahres schließlich auch einen neuen „Domführer für Kinder“ heraus geben. „Damit wollen wir die Kathedrale der nachfolgenden Generation nicht nur als Kirchenraum, als Weltkulturerbestätte und als architektonische Kostbarkeit nahebringen, sondern ihn Kindern und Jugendlichen auch in seiner überragenden Bedeutung als Stätte des Glaubens und der Spiritualität dauerhaft im Bewußtsein verankern“, unterstreicht dazu Dr. Hissnauer. Damit, so hofft er, wird der Dombauverein vielleicht auch schon seine „Mitglieder von morgen“ ansprechen und sie mit dem Dom verbinden können. Foto: gc

01.10.2014


Ämterübergabe bei Kiwanis-Club Speyer

Past-Präsident Dr. Simon Lang übergibt das Amt an Tina Krauß Past-Präsident Dr. Simon Lang übergibt das Amt an Tina Krauß

Der Speyerer Kiwanis-Club hat ein neues Präsidium: Am 27. September übergab Dr. Simon Lang die Präsidentschaft an Tina Krauß.

Speyer- Lang blickte bei der Ämterübergabe, die in diesem Jahr gemeinsam mit dem Kiwanis-Club Xanten in Speyer stattfand, auf erfolgreiche Charity-Projekte während seiner Amtszeit zurück und erinnerte an gemeinsame Unternehmungen wie etwa die mittlerweile regelmäßigen Treffen mit dem estnischen Partner-Club aus Tallin. Vor allem dankte Lang seinem Präsidium, das ihn während seiner Präsidentschaft unterstützt und ihm den Rücken frei gehalten habe.

Die etablierten Charity-Aktionen wie der beliebte Adventskalender und der Literatur & Genuss-Abend werden auch unter der neuen Präsidentin weitergeführt. Außerdem wies Tina Krauß zu Beginn ihrer Amtszeit, die unter dem Motto „Charity und Gemeinschaft neu erleben“ steht, schon auf neue Projekte hin, etwa sei am 21. November eine Party für den guten Zweck geplant. Unterstützt wird Präsidentin Tina Krauß von Vize Raphael Herbig, Sekretär Marco Wüstefeld und Schatzmeister Dr. Oliver Niederer.

Kiwanis ist eine weltweite Organisation von Freiwilligen, die sich aktiv für das Wohl von Kindern und der Gemeinschaft einsetzen. Aktive Frauen und Männer aus allen Berufen und Bevölkerungsschichten engagieren sich überparteilich und über Konfessionen hinweg. Im Fokus der Charity-Aktivitäten stehen dabei besonders Kinder und deren Umfeld nach unserem internationalen Motto:“Serving the Children of the World”. Charity-Einnahmen werden ohne Abzüge in voller Höhe weitergegeben.  Die deutschen Clubs helfen dabei mit gezielten Maßnahmen vornehmlich vor Ort. Weitere Informationen unter www.kiwanis-speyer.de. Text und Foto: Kiwanis-Club Speyer

29.09.2014


Bienenwettfliegen, Tombola und Informationen beim Speyerer Imkerverein

Speyer- Am vergangenen Sonntag luden der Imkerverein Speyer zum Imkerfest auf ihr Vereinsgelände im Wald zwischen Dudehhofen und Hanhofen ein.Viele Menschen folgten trotz des schlechten Wetters der Werbung der Imker und besuchten das tolle Fest. Bei Lammrollbraten, Schweinerollbraten, Steaks und Würsten mit vielen Beilagen, Handkäse mit Musik und Getränken erlebten die Besucher Natur pur.

Die reichhaltige Tombola, bei der die Lose aus kleinen mit Honig gefüllten Gläsern bestanden, erfreuten Alt und Jung. So hatten selbst die Nieten einen süßen Geschmack. Beim Bienenwettfliegen konnten die Besucher auf Bienen setzen, die gekennzeichnet und in ca. 500m entfernt freigelassen wurden. Bienen, die mit Pollen dringend zu Stock zurück wollen, fliegen auf dem schnellsten Weg zurück. Es gewann derjenige ein ganzes Glas Honig, dessen Biene dies am schnellsten schaffte. Bis der starke Regen dann einsetzte, konnten so drei Wettdurchgänge durchgeführt werden.

Am Infostand konnte man sich ein Bild machen, wie wichtig die Bienen für die Landwirtschaft und Natur sind. Viele der anwesenden Imker beantworteten gerne die Fragen der Besucher. Der Vorstand des Imkervereins Speyer, Prof. Dr. Rudi Aldag, zeigte sich sehr zufrieden mit dem Verlauf des Fests und freute sich, dass soviel gekommen waren. Er dankte den vielen ehrenamtlichen Helfern, ohne die das Fest in dieser Form nicht möglich gewesen wäre. Ein wichtiges Anliegen ist ihm, dass möglichst viele erfahren, wie wichtig Bienen für Mensch und Natur sind. Durch sein offenes Wesen hat er besonders in den letzten Jahren viele Jungimker gewinnen können.

Wer ebenfalls Interesse an der Imkerei oder Fragen dazu hat ist herzlich eingeladen, zum Imkerverein zu kommen.

Infos findet man auf der Homepage des Vereins unter: www.imkerverein-speyer.de Text: Frank Ableiter; Foto: Jutta Ableiter

22.09.2014


Chorgemeinschaft Speyer auf dem Altstadtfest

Speyer- Bereits zum 30. Mal war die Chorgemeinschaft Speyer mit einem eigenen Stand auf dem Altstadtfest in Speyer vertreten. Mit Spießbraten, Waffeln, Getränke und Musik zogen Sie wie gewohnt viele begeisterte Besucher an.

"Wir haben Stammpublikum, das jedes Jahr nur wegen unserem Spießbraten kommt", verrät der 1. Vorsitzende Frank Ableiter. Und natürlich wegen der guten Stimmung hier am Stand - die Mitglieder der Chorgemeinschaft hätten eben auch trotz teils anstrengender Schichten im Verkauf, Zubereitung und Spüldienst beste Laune. "Das spürt man auch beim Singen", so Ableiter, egal ob Rockchor Speyer, Gemischter Chor oder der Pop- und Jazzchor Rainbow, den man auch für Hochzeiten buchen kann.  Männer werden aber in jedem der drei Chöre gesucht: "Nur unter der Dusche singen reicht nicht - wir suchen dringend Männer zur Verstärkung!", appelliert Ableiter.

Weitere Infos unter www.chorgemeinschaft-speyer.de

16.09.2014


Beispiel kreativ-schöpferischer Ausdruckskraft

„Lebenshilfe Speyer-Schifferstadt“ präsentiert bemerkenswerten Band mit Gedichten und Gemälden seiner Schützlinge

cr. Speyer- Es ist ein wunderbares Beispiel dafür, über wieviel kreativ- schöpferische Ausdruckskraft gerade auch Menschen mit einer geistigen Beeinträchtigung verfügen können: Das neue Buch mit Gedichten von Sandra Trunk (30) und einer Auswahl von Gemälden der Malgruppe „Molemol“, das sich jetzt die „Lebenshilfe Speyer-Schifferstadt e.V.“ zu ihrem 50. Geburtstag selbst bereitet hat.

44 von mehr als 200 Gedichten, die Sandra Trunk selbst für den jetzt vorgestellten Band aus ihrem bisherigen Oeuvre ausgewählt hat und die allesamt allein der Phantasie der in Schifferstadt geborenen Poetin entsprungen sind, seit sie 18 Jahre alt ist, sind eindrucksvolle und bewegende Zeugnisse für ein Phänomen, das Psychologen als „Inselbegabung“ bezeichnen. Dieser Fachterminus beschreibt die Fähigkeit von Menschen, die zwar auf der einen Seite eine kognitive Behinderung oder eine anderweitige Entwicklungsstörung aufweisen, die aber andererseits sehr spezielle, ganz außergewöhnliche Leistungen in einem intellektuellen Teilbereich – der „Insel“ eben - vollbringen können.

Bei Sandra Trunk, die - notabene - auch über eine vorzügliche Stimme verfügt, singen und spielen kann, und im Gespräch immer wieder gerne betont, dass es ihr eigentlicher Lebenswunsch gewesen wäre, „etwas in der Politik zu machen“, wenn, ja wenn ihr Leben einen anderen Verlauf genommen hätte. So aber erlitt die Neugeborene an ihrem 17. Lebenstag bei einem Unfall ein schweres Schädel-Hirn-Trauma, dessen Auswirkungen sich im Verlauf ihres Heranwachsens und ihrer Schullaufbahn immer deutlicher bemerkbar machen sollten. Dennoch konnte sie die Hauptschule erfolgreich abschließen und im Anschluss daran eine Ausbildung zur Bäckerin absolvieren.

Als sich dann zeigte, dass Sandra mit einer Arbeit in einem regulären Betrieb aufgrund ihrer speziellen Problematik nicht zurechtkommen würde, erfolgte ihre Eingliederung in die „Werkstatt für behinderte Menschen“ in Ludwigshafen-Maudach. Seit 2005 lebt sie jetzt in Speyer im „Betreuten Wohnen“ der „Lebenshilfe Speyer-Schifferstadt“.

Im Alter von 18 Jahren begann Sandra dann mit dem Schreiben von Gedichten, verarbeitete darin zunächst familiäre und persönliche Vorkommnisse und Schicksalsschläge wie den Tod des geliebten Urgroßvaters, mit dem sie nach eigenen Aussagen ein besonders inniges Verhältnis verband.

Inzwischen hat sich das Spektrum ihres poetischen Schaffens deutlich verbreitert und umfasst inzwischen „das gesamte menschliche Leben“. In dem neuen Band hat sie unter Überschriften wie „Liebe und Lebenslust“, „Mit Poesie durchs Jahr“, „Spaßgedichte“, „Trauer und Schmerz“ den gesamten Gefühlskosmos des Menschen abgebildet, der erkennbar auch der von Sandra Trunk ist.

Gegenübergestellt haben die Gestalter dieses Buches einem jeden Gedicht ein Gemälde, das in der Malgruppe „Molemol“ („Mal' einmal“) im Werkraum der Wohnstätte der „Lebenshilfe Speyer-Schifferstadt“ in der Speyerer Else-Krieg-Straße entstanden ist. Hier treffen sich seit dem Jahr 2007 an jedem Donnerstag Bewohnerinnen und Bewohner der Einrichtung zum kreativen Austausch – zunächst mit dem aus Harthausen stammenden Maler Theo Ofer, seit dessen Ausscheiden aus Altersgründen mit der Mannheimer Kunsthistorikerin und Malerin Dr. Karin Bury.

Seitdem sind in dem Atelier im „Quartier Normand“ unzählige Gemälde und Bilder, aber auch kleine Skulpturen in den verschiedensten Techniken entstanden, die immer wieder auch in Ausstellungen präsentiert und dort auch zum Kauf angeboten werden. Und das beste: Viele der dort gezeigten Malerinnen und Maler erfreuen sich inzwischen bei „ihren Kunden“ großer Beliebtheit und können deshalb immer wieder Aufträge für Gemälde verzeichnen, deren Honorare dann direkt den Künstlern bzw. der Arbeit in der kreativen Malgruppe zufließen

Bei der Vorstellung des neuen Bandes verwies der Vorsitzende der „Lebenshilfe Speyer-Schifferstadt“, Gerhard Wissmann, auch auf die große Bedeutung dieser kreativen Aktivitäten für die weitere Entwicklung seiner Schützlinge. Und auch der Geschäftsführer der „Lebenshilfe gGmbH“ und Mitinitiator dieses Buches, Michael Thorn, freut sich, dass damit der Gemeinschaft der „Lebenshilfe“, die am letzten Wochenende ihren 50. Geburtstag feiern konnte (Lesen Sie dazu den Beitrag vom 27.07.2014 im SPEYER-KURIER), eine weitere Möglichkeit zur positiven Außendarstellung seiner Einrichtungen gelungen ist, das nicht allein als Geburtstagspräsent, sondern auch schon mit Blick auf das Weihnachtsfest zu empfehlen sei.

Gemälde und Gedichte – Sandra Trunk/ Malgruppe Molemol“ ist erschienen im Selbstverlag der „Lebenshilfe Speyer-Schifferstadt“ und kann über die Geschäftsstelle der „Lebenshilfe Speyer-Schifferstadt, Tel. 06232 - 60 00 70 oder per e-mail: info@lebenshilfe-sp-schi.de bezogen werden. Foto: gc

03.08.2014


Domfreunde von morgen schon heute fest im Blick

Gewinner des Dom-Quiz 2014 nehmen ihre Preise entgegen

spk. Speyer- Wie viele Fenster hat der Speyerer Dom? Wie hieß sein Erbauer? Diese und ähnlich anspruchsvolle Fragen rund um die romanische Kathedrale waren bei einem Quiz am „Tag der jungen Familien“ des Dombauvereins, der am 30. Juni stattfand, zu lösen. Die fachkundigen Erklärungen und Vorführungen dieses Tages halfen bei der Beantwortung der Fragen und gaben spannende Einblicke in die Vergangenheit und Gegenwart des Speyerer Doms. Anliegen des Dombauvereins war es aber nicht in erster Linie, das Wissen der Besucher auf die Probe zu stellen. Vielmehr sollten damit die Kinder und ihre Familien dauerhaft für den Dom begeistert werden. „Den Dom immer im Herzen zu tragen und sich deshalb später auch für seine Erhaltung einzusetzen“ - dies zu vermitteln, sei das Ziel des „Tags der jungen Familien“, formulierte es der Vorsitzende des Dombauvereins Dr. Wolfgang Hissnauer. 17 Kinder und ihre Familien, die sich bei diesem Dom-Quiz wacker geschlagen hatten, konnten sich nun über ihre Preise freuen.

Gummibärchen gab es reichlich - sofort und für alle - die Sachgewinne wurden nach und nach persönlich und feierlich vom Vorsitzenden des Dombauvereins und seiner Stellvertreterin Gudrun Lanig im „Blauen Salon“ der bischöflichen Finanzkammer überreicht. Zahlreiche Kinder waren mit Mama oder Papa gekommen, um ihre Preise mit sichtbarem Stolz entgegen zu nehmen.

Eine exklusive Domführung für sich und ihre Familie gewann dabei Lena Bidell aus Speyer. Über Eintrittskarten für das „Sealife“ in Speyer dürfen sich unter anderem Julius Wagner aus Weingarten, Benedikt und Barbara Grüne aus Neustadt/Weinstraße, Mika Hennes aus Weingarten und Julia Roth aus Philippsburg freuen. Simon Weber aus Speyer und Fabian Roth aus Philippsburg gewannen je eine Mitmachbox des Historischen Museums der Pfalz. Die Eisgutscheine der Eisdiele Bertolini werden wohl nicht lange auf ihre Einlösung warten müssen: Paul Geiger aus Speyer und Mia Ehmen aus Herxheim gehören hier zu den glücklichen Gewinnern.

Schließlich gab es für alle erfolgreichen Teilnehmer noch den aktuellen Domkalender 2014, Domführer und für ihre Eltern die Einladung, sich durch ihren Beitritt zum Dombauverein auch selbst für die Kathedrale zu engagieren. In diesem Zusammenhang kündigte Dr. Hissnauer noch für das laufende Jahr die Vorstellung eines neuen „Domführers für Kinder“ an. Der Dombauverein hat also die Domfreunde von morgen schon heute fest im Blick... Foto: gc

Die Gewinner:

1.       Preis       1 Domführung                                                                                                  

Bidell Lena, Ziegelofenweg 73, 67346 Speyer

 

2.       Preis       1 Domführung                                                                                   

Dorer Birgit, Ziegelofenweg 73, 67346 Speyer

 

3.       Preis       1 Domführung                                                                                                  

Pohl Johannes, Im Lammsbauch 8, 67346 Speyer

 

4.       Preis       3 Eintrittskarten für Sealife                                                                            

Wagner Julius, Hegelstr. 1, 76356 Weingarten

 

5.       Preis       3 Eintrittskarten Für Sealife                                                                            

Grüne Benedikt, Waldstr. 65, 67434 Neustadt

 

6.       Preis       3 Eintrittskarten für Sealife                                                                            

Hennes Mika, Wichernstr. 9, 67346 Speyer

 

7.       Preis       1 Eintrittskarte für Sealife und 2 ermäßigte Karten                   

Grüne Barbara, Waldstr. 65, 67434 Neustadt

 

8.       Preis       3 ermäßigte Eintrittskarten für Sealife                                                         

Danckert Paul, Berwartsteinstr. 10, 76767 Hagenbach

 

9.       Preis       3 ermäßigte Eintrittskarten für Sealife                                                         

Roth Julia, Poststr. 17, 76661 Philippsburg

 

10.   Preis       2 ermäßigte Eintrittskarten für Sealife                                                         

Wendker Kai, Berwartsteinstr. 10, 76767 Hagenbach

 

11.   Preis       1 Ägypten Box                                                                                                  

Weber Simon, Philipp-Melanchthonstr. 14, 67346 Speyer

 

12.   Preis       1 Mittelalter Box                                                                               

Roth Fabian, Poststr. 17, 76661 Philippsburg

 

13.   Preis       2 Eisgutscheine Bertolini                                                                 

Geißler Kristin, Erlenweg 12, 67360 Lingenfeld

 

14.   Preis       2 Eisgutscheine Bertolini                                                                 

Grimm Sofie, Geschwister-Scholl-Str. 17, 76726 Germersheim

 

15.   Preis       2 Eisgutscheine Bertolini                                                                 

Gao Quian, Geschwister-Scholl-Str. 17, 76726 Germersheim

 

16.   Preis       2 Eisgutscheine Bertolini                                                                 

Geiger Paul, Schöngasse 6, 67346 Speyer

 

17.   Preis       2 Eisgutscheine Bertolini                                                                 

Ehmen Mia, Zwischen den Bächen 21, 76863 Herxheim

 

Die Preise wurden am 07. Juli 2014 von Frau Kapp und Frau Wolf gezogen

23.07.2014


Arbeitsprojekt "JuMA" / Zukunft ist gesichert - neuer Mietvertrag

Speyer- Das Arbeitsprojekt "Junge Menschen im Aufwind"(JuMA) für benachteiligte und straffällig gewordene junge Menschen, unter der Trägerschaft des gemeinnützigen Vereins "Soziale Alternativen in der Bewährungshilfe Speyer e.V." , wird Ende des Jahres in der Nähe der bisherigen Wirkungsstätte (Ludwigsstraße 13) umziehen können.

Der Umzug in die Herdstraße 5 wird dank der zusätzlichen finanziellen Unterstützung der psd- Stiftung "Aufwind " durch die psd Bank Karlsruhe - Neustadt mit einer Filiale in Speyer möglich werden.

Das Kuratorium der psd- Stiftung "Aufwind" hat sich aufgrund der aktuellen Raumsuche entschieden, das pädagogische Arbeitsprojekt in der freien Straffälligenhilfe zusätzlich und langfristig mit einem erhöhten Geldbetrag zu unterstützen. Mit Beginn des Mietvertrages wird die psd- Stiftung "Aufwind" ihr Sponsoring Ende 2014 erweitern.

Damit kann JuMA die neuen Räumlichkeiten anmieten. Dies sichert die Zukunft des Arbeitsprojekts. Das sind richtig gute Nachrichten für das diesem Jahr anstehende 10 jährige Jubiläum. Irmgard Münch-Weinmann; Foto: spk Archiv 

21.07.2014


Frühen Hilfen informieren über Speyers Familienangebote

Baby-Begrüßung in Quartiersmensa

Frühen Hilfen informieren über Speyers Familienangebote

Speyer- Auf positive Resonanz stieß die 2. „Baby-Begrüßung Speyer“ vergangene Woche in der Quartiersmensa „Q+H“, zu der die Frühen Hilfen Speyer in Kooperation mit dem Haus der Familie K.E.K.S. e.V., der Pfarrgemeinde St. Hedwig Eltern mit Babys im Alter von 0 bis 12 Monaten eingeladen hatten.

Bürgermeisterin Monika Kabs freute sich über das funktionierende Netzwerk Kindeswohl und Kindergesundheit in Speyer, dessen Akteure ihre Familienangebote an Infoständen vorstellten und bei einer Filmvorführung präsentierten.  

Damit die Eltern sich entspannt über die vielfältigen Angebote informieren konnten, hielt das Haus der Familie K.E.K.S. e.V. ein begleitetes Spiel- und Bastelangebot für Geschwisterkinder von 3 - 6 Jahren in seinen Räumlichkeiten vor.

Das Haus der Familie K.E.K.S. e.V. präsentierte dabei seine weiteren vielseitigen Angebote wie Babycafé, Elterncafé, Papatreff und vieles mehr.

An dem Infostand der Frühen Hilfen konnten sich die Eltern für die Willkommensbesuche nach der Geburt anmelden, einen Beratungstermin vereinbaren und über zusätzliche Angebote informieren lassen wie Elternkurse und Unterstützung durch Familienhebammen.

Darüber hinaus konnten die Eltern Rat und Hilfe bei Ansprechpartnern der beiden Schwangerenberatungsstellen (Caritas-Zentrum und Haus der Diakonie), der Ehe-, Erziehungs- und Lebensberatungsstelle des Caritas-Zentrums, der Elternschule und der Spezialambulanz des Diakonissen-Stiftungs-Krankenhauses, der Kindertagesstätten, der Kindertagespflege des Kinderschutzbundes Speyer, wellcome Speyer, die Frühförderung der Lebenshilfe Speyer-Schifferstadt, der Hebammenkreisverband, die Raupengruppen, sowie bei Michaela Fischer-Heinrich und ihrem Team der Frühen Hilfen Speyer finden.

Text und Foto: Stadt Speyer, Presse

06.07.2014


Johanniter des Ortsverbandes Speyer belegen 3 Platz beim Landeswettkampf in Erster Hilfe

Mannschaft des Ortsverbands Speyer belegt in der Kategorie A den dritten PlatzDie Johanniter des Ortsverbandes Speyer haben nach vielen Jahren Pause wieder einmal an einem Landeswettkampf in Erster Hilfe teilgenommen und prompt den dritten Platz belegt.

Speyer- Johanniter Speyer erfolgreich beim Landeswettkampf Unter dem Motto "Retter-Sport" haben sich zehn Mannschaften des Regionalverbands Bergstraße-Pfalz an den Erste-Hilfe Wettkämpfen der Johanniter Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland beteiligt.

In der Kategorie B (12-16 Jahre) belegten die Mannschaften des Regionalverbandes die Plätze eins, drei und vier (Ortsverband Ludwigshafen) und sechs (Ortsverband Viernheim). Speyer hatte in dieser Kategorie keine Mannschaft am Start.

Im Wettstreit der S-Mannschaften (Helfer mit Rettungsdienst- oder einer anderen medizinischen Ausbildung) konnte sich die gemischte Mannschaft der Ortsverbände Ludwigshafen und Speyer gegen zwei andere Mannschaften durchsetzen und damit den beim letzten Landeswettkampf errungenen Landessieg verteidigen. Sie vertritt damit den Landesverband bei den Bundeswettkämpfen in Cottbus im nächsten Jahr.

Von insgesamt zehn angetretenen Mannschaften in der Kategorie A (Helfer ab 16 Jahren, ohne Rettungsdienst- oder medizinische Ausbildung) erreichte die Mannschaft des Ortsverbands Speyer den dritten Platz vor den anderen Mannschaften des Regionalverbands Bergstraße-Pfalz auf den Plätzen vier, fünf und sechs (Ortsverband Ludwigshafen) und neun (Ortsverband Viernheim).

Johanniter-Wettkämpfe der aktiven Helferschaft stellen eine hervorragende Möglichkeit dar, das Leistungsniveau und den Ausbildungsstand - auch vor der Öffentlichkeit - zu demonstrieren und sich im fairen Wettstreit untereinander zu messen.

Der Wettkampf besteht aus fünf Teilbereichen. Einem schriftlichen Test, einem Praxistest im Zweierteam, einem großen Fallbeispiel mit zwei verletzten, einer Herz-Lungen-Wiederbelebung an zwei Übungsgeräten und einem Tragetest.

Den nächsten Landeswettkampf 2016 wird der Regionalverband Bergstraße-Pfalz ausrichten, ein Veranstaltungsort ist jedoch noch nicht bekannt.

Text und Foto: Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. Speyer, Presse

01.07.2014


Tag der offenen Tür beim Hundesportverein Speyer

Am 28.06.2014 lud der Hundesportverein Speyer zum ersten Tag der offenen Tür

Speyer- Trotz des regnerischen Vormittags fanden zahlreiche Gäste den Weg in die Alte Rheinhäuserstraße 37 und erlebten dort ein abwechslungsreiches Programm. Auch die vielfältigen Informations- und Verkaufsstände dürfen nicht unerwähnt bleiben: Neben Hundeleckerli, Halsbändern und Leinen, informierten das Tierheim Speyer, Anubis Tierbestattung und die Rettungshundestaffeln des BRH und DRK über ihre Arbeit.

Nachdem die Erste Vorsitzende Esther Mattern die Veranstaltung während einer Regenpause offiziell eröffnete, zeigte die Agilitygruppe einen unterhaltsamen Ausschnitt aus der Sportart Agility. Auf dem professionellen Parcours zeigten Hunde von ganz klein bis groß, wie man Agility aufbaut und trainiert und wie das Ergebnis bei Turnierreife aussieht.

Danach wurde Turnierhundesport vorgestellt. THS wird auch als die Leichtathletik des Hundesports bezeichnet. Die unterschiedlichen Teams präsentierten den Hinderniss- und den Hürdenlauf. Im Unterschied zu Agility wird hier das Mensch-Hund-Team betrachtet und demzufolge werden auch die Zeiten des Hundeführers oder der Hundeführerin gemessen.

Im Anschluss zeigten die Rettungshundestaffeln des Bundesverbands Rettungshunde und des Deutschen Roten Kreuzes die unterschiedlichen Sucharten zur Rettung von Menschen und wie Rettungshunde ausgebildet werden. Ein Flächensuchhund und ein Mantrailer fanden versteckte Personen, ein Welpe wurde angelernt und machte hierbei vor großem Publikum seine ersten Schritte ins Rettungshundewesen.

Auch wurden die unterschiedlichen Anzeigearten verbellen, bringseln und freiverweisen vorgestellt. Besonders schön hierbei war die Tatsache, dass die unterschiedlichen Organisationen so harmonisch zusammenarbeiteten.

Den vorletzten Programmpunkt gestalteten erneut Hundeführerteams des HSV. In einer Choreographie zeigten sie die Vielfältigkeit der Basisausbildung von Hundeteams bis hin zur Begleithundeprüfung.

Den Abschluss bildete der Wettbewerb Schnellster Hund. Die Hunde traten einzeln an, wurden dabei jedoch in zwei Kategorien, groß und klein, getrennt, die Zeit wurde gemessen und am Ende standen die schnellsten Hunde fest.

Pünktlich zur Siegerehrung strahlte die Sonne, sodass ein gelungener Tag den perfekten Abschluss hatte.

Text und Foto: HSV Speyer, Presse

30.06.2014


Rotary Speyer stellt mehr als 60.000 Euro für soziale Projekte bereit

Hans-Joachim Bauer neuer Präsident – Benefizkonzert 2015 in der Gedächtniskirche

Speyer- Die tatkräftige Unterstützung aller Mitglieder und „ein allzeit glückliches Händchen“ wünschte Rotary-Präsident Jens Daniel seinem Nachfolger Hans-Joachim Bauer bei der Ämterübergabe am Sonntag in Speyer. Viele Helferinnen und Helfer sorgten im Hintergrund immer wieder für den reibungslosen Ablauf der zahlreichen Aktivitäten des Rotary Clubs Speyer. Der 73-jährige Jurist Bauer tritt die Präsidentschaft mit dem Beginn des neuen rotarischen Jahres am 1. Juli an.

Im vergangenen Jahr habe der Rotary Club Speyer mehr als 60.000 Euro für soziale Projekte im In- und Ausland bereitgestellt, sagte der 42-jährige Geschäftsführer Daniel. Die großen Spendenbeträge seien in seinem Präsidentenjahr an das Familienzentrum K.e.k.s. in Speyer-West, ein Kinder- und Musikprojekt in Brasilien, den Verein Senior Partner in School für die Schulmediation, das Hospiz im Wilhelminenstift, das Speyerer Zimmertheater sowie an den Bauverein der Dreifaltigkeitskirche gegangen. Das Benefizkonzert unter der Leitung von Marie Theres Brand, das alljährlich im Januar  in der Dreifaltigkeitskirche stattfinde, habe allein 14.000 Euro für diese Kirche eingebracht.

Hans-Joachim Bauer bezeichnete es als seine Aufgabe, die „ausgezeichneten Ergebnisse der Arbeit meines Vorgängers anzustreben“. Im Sinne des bürgerlichen Engagements in die Gesellschaft hinein sei er sich der Unterstützung aller gewiss: „Sie beruht auf einer ganz besonderen die Generationen übergreifenden freundschaftlichen Solidarität.“ Höhepunkt des rotarischen Jahres sei seit 1998 das Benefizkonzert, sagte Bauer. Am Abend des 30. Januar 2015 werde die Dreifaltigkeitskirche aber nicht geöffnet sein. Dort habe jetzt die Innenrenovierung Vorrang. Das Benefizkonzert ziehe daher in die Gedächtniskirche um, wo Professor Helmut Erb die musikalische Leitung übernehme.

Bauer dankte dem scheidenden Präsidenten im Namen des 69 Mitglieder zählenden Rotary Clubs Speyer für das beeindruckende Spendenaufkommen und ein besonders vielseitiges Programm. Rotary ist die älteste Serviceclub-Organisation der Welt. Seit der Gründung des ersten Clubs vor 109 Jahren hat sich Rotary zu einem weltumspannenden Netzwerk engagierter Männer und Frauen entwickelt, die eine gemeinsame Vision verfolgen. Sie wollen denen zur Seite stehen, die sich nicht selbst helfen können: im lokalen Umfeld sowie mit internationalen humanitären Hilfsprojekten.

Text und Foto: LC Speyer Palatina, Hartmut Metzger

30.06.2014


Der Tag der jungen Familien des Dombauvereins Speyer

Der Tag der jungen Familien des Dombauvereins Speyer

Speyer- Zahlreiche Eltern und Kinder aus dem pfälzischen und kurpfälzischen Raum und der Stadt Speyer kamen am vergangenen Sonntag zum Tag der jungen Familien des Dombauvereins Speyer. Ebenso freuten sich Familien, die bereits in den zurückliegenden Jahren aus diesem Anlass den Dom mit ihren Kindern besucht hatten, auf eine neuerliche Begegnung mit der weltberühmten Kathedrale. Ihr Grund war, das früher Gesehene erneut zu erkunden und noch mehr über den Dom zu erfahren. Einhelliges Urteil der Eltern wie der Kinder, auch derer die zufällig den Dom aufsuchten: „Ein wunderschönes Angebot uns den Dom auf diese Weise zu erschließen“, „Schön und wichtig, dass es so etwas gibt.“

Viele Helfer aus den Reihen der Mitglieder und des Vorstandes des Dombauvereins trugen zum Erfolg des Nachmittags bei und auch die zahlreichen Domführer, die vertraut sind mit Kindern und ihren Fragen, wie auch die den Nachmittag mitgestaltenden Domkapitulare Peter Schappert und Franz Vogelgesang in der Taufkapelle und der Sakristei.

Auf großes Interesse stießen auch die Erklärungen und Vorführungen an der Chororgel von Christoph Keggenhoff und des Archäologen und Steinmetzes Arne Trautmann. Alle zogen die Kinder in ihren Bann.

Der Nachmittag wird in den Herzen vieler Kinder wach bleiben und verankert sein. Und genau das war die Absicht des Dombauvereins: Nachfolgende Generationen sollten den Dom auf vielfältige Weise erfahren um ihn zu lieben und zu erhalten.

Erneute Freude wird für zahlreiche Kinder entstehen, wenn sie am 22. Juli die Gewinne aus ihrer Beteiligung am Dom-Quiz entgegen nehmen können.

Text und Foto: Wolfgang Hissnauer

30.06.2014


Hist. Verein Speyerer Königreich wird Interessengemeinschaft

Speyer- Das war wohl eine der kürzesten Jahreshauptversammlungen. In etwa 30 Minuten war die Tagesordung des Historischen Vereins Speyerer Königreich abgehakt. Präsident Bernhard Bumb sendete den Bericht zum Geschäftsjahr 2013/2014 per PDF vorab an die Mitglieder, es gab keine Einwände und ruckzug haben alle stimmberechtigten Anwesenden in der Zusammenkunft mit Grillparty am vergangenen Samstag bei Kassenprüferin Heide Göbelt den Bericht genehmigt. Der Kassenbericht von Schatzmeisterin Carola Hammelmann war ebenfalls kurz und bündig. Der Verein hat sein erstes Geschäftsjahr mit einem kleinen dreistelligen Plus vor dem Komma abgeschlossen. Die Vizepräsidentin Regina Adam legte in ihrer Funktion als Schriftführerin die Statistik der Präsidiumssitzungen vor.

Alle stimmberechtigten Mitglieder haben auf Vorschlag des Präsidenten der Auflösung des Vereins zum Ende des laufenden Geschäftsjahres am 31. März 2015 und der Gründung der Interessengemeinschaft Historisches Speyerer Königreich zum 1. April 2015 zugestimmt. Man will sich als noch kleine Gemeinschaft von gegenwärtig 12 Mitgliedern doch nicht die Zwänge des Vereinsrechts, beziehungsweise die Vorschriften für eingetragene Vereine aufbürden. Bernhard Bumb konnte zu Beginn der Versammlung auch die amtierende Speyerer Fasnachtskönigin Jessika (Ludwigsburg) willkommen heißen. Der Präsident dankte allen Mitgliedern für ihren Einsatz im vergangenen Geschäftsjahr.

Die Aktivitäten 2014/15: Am 13. Juli macht der Verein im Brezelfestumzug mit, am 3. August reiht er sich in den Siedlerfestumzug ein. Die närrische Kampagne eröffnet der Verein am 9. November mit einem Martinsgans-Buffet in der „Alte Schwartz'sche Brauerei“. Das Speyerer Königreich – Abschiedsfest von Fasnachtskönigin Jessika von Ludwigsburg und Krönungsfest der Nachfolgerin – findet am Sonntag, 11. Januar 2015, ab 11:11 Uhr im Gemeindezentrum St. Konrad, Speyer-Nord, statt. bb

02.06.2014


Bauverein der Johanneskirche mit neuer Spendenbox

Bauverein der Johanneskirch mit der Vorsitzenden Pfarrerin Corinna Schauder (rechts)Speyer- Wer in der Johanneskirche nach dem sonntäglichen Gottesdienst für den Bauverein etwas einlegen wollte, fand zwar ein kunstvoll gefertigtes Behältnis in Form einer Schale vor, jedoch fiel es manchem potentiellen Geber schwer, diese Schale als Hort für eine dem Bauverein zugedachte Spende zu erkennen. Dies soll sich nun ändern.

Nach dem Beschluss des Bauvereinsvorstandes wurde in den Speyerer Wichern-Werkstätten von Zimmerermeister Axel Cappel eine die Johanneskirche stilisierende Spendenbox gefertigt, deren fachgerechter Anstrich von Malermeister und Restaurator Janko Cerin unentgeltlich ausgeführt wurde.

Mit diesem – sehenswerten - Ergebnis hofft der Bauvereinsvorstand im Sinne des Leitspruchs „Durch gemeinsame Anstrengungen Fundamente sichern“ auf eine nicht nachlassende Spendenbereitschaft der Gemeindeglieder.

Text und Foto: Bauverein der Johanneskirche

23.05.2014


Konzertbesucher spenden über 3.600 Euro für den Dom

Speyer- Das von dem Mitglied des Dombauvereins Udo Heidt aus Muggensturm zum 11. Mal veranstaltete und inzwischen zum festen Bestandteil des Veranstaltungskalenders des Dombauvereins gewordene Konzert „Baden schaut über den Rhein“ hat insgesamt 3.649 Euro an Spenden erbracht.

Da die Badische Beamtenbank, das Blumenhaus Neumann, die Sparkasse Vorderpfalz und die Volksbank Kur- und Rheinpfalz mit ihren Spenden die bei diesem Konzert entstandenen Kosten übernahmen, kann der gesamte Betrag von über 3.600 Euro dem Domerhalt zugeführt werden.

Der Vorsitzende des Dombauvereins, Dr. Wolfgang Hissnauer, dankte in diesem Zusammenhang Udo Heidt, der durch sein uneigennütziges Engagement in jedem Jahr diese Konzerte möglich macht, aber auch allen beteiligten Einrichtungen mit ihrer finanziellen Unterstützung zur Realisierung dieser Initiative, sowie den überaus zahlreichen Konzertbesuchern mit ihren Spenden.

Bereits jetzt haben schon die Planungen für das nächstjährige Konzert „Baden schaut über den Rhein“ begonnen. Alle Freunde dieser Veranstaltung dürfen sich daher bereits jetzt schon freuen auf eine besondere Veranstaltung. Diese wird nämlich unter dem Zeichen des 20-jährigen Jubiläums der Gründung des Dombauvereins im Jahre 1995 stehen.

Der Dom braucht viele Freunde!

Dombauverein Speyer, Presse

12.05.2014


Jahreshauptversammlung der Chorgemeinschaft Speyer mit Vorstandswahlen

v.l.: Claudia Weber, Andrea Häusler, Oliver Häusler, Petra Fahrnbach, Ines Bulling, Tina Widmann, Frank Ableiter, Elke Eichberger, Stefanie Peters, Juliane Trapp, Frank Schink, Toni Fritsch und Christa Fritsch. v.l.: Claudia Weber, Andrea Häusler, Oliver Häusler, Petra Fahrnbach, Ines Bulling, Tina Widmann, Frank Ableiter, Elke Eichberger, Stefanie Peters, Juliane Trapp, Frank Schink, Toni Fritsch und Christa Fritsch.

Speyer- Nach Begrüßung des ersten Vorsitzenden  Frank Ableiter, stellte dieser fest dass 61 Mitglieder der Einladung gefolgt waren.  Er berichtete über Aktionen und Konzerte der vier Chöre – Rockchor Speyer, Gospelchor Speyer, Rainbow und dem Gemischten Chor – im Jahr 2013. Ebenso über den Grund der Auflösung des Gospelchors Speyer zum Jahresende 2013. Er freut sich, dass viele der ehemaligen Sänger in neuen Chören, welche ähnliches Repertoire singen, eine neue Heimat gefunden haben. Laut seinem Ausblick auf die nächsten Jahre in Bezug auf Konzerte, Events und der anstehenden Arbeiten, kann der Verein aktiv, finanziell und gut aufgestellt in die Zukunft blicken.  Dies wurde den Mitgliedern anhand des Berichts der Schatzmeisterin nachweislich bestätigt.

Nach konstruktiver Diskussion und vielen Anregungen, wurde auch die Vereinssatzung neu gefasst und einstimmig beschlossen.
Bei den Vorstandwahlen fanden sich beim 2. Vorsitzenden, wie auch bei den Beisitzern wesentlich mehr Interessenten, als Positionen zu besetzen waren. Der Vorstand dankte nach der Wahl allen Mitgliedern, dass Sie einen Vorstand gewählt haben, in dem nun aus allen Chören Mitglieder vertreten sind. Sowie allen, die sich zur Wahl gestellt hatten.

Der neue Vorstand der Chorgemeinschaft Speyer besteht für die nächsten zwei Jahre aus:
Frank Ableiter (1. Vorsitzender), Frank Schink (2. Vorsitzender), Petra Fahrnbach (Schatzmeisterin), Claudia Weber (Schriftfühererin), Stefanie Peters (stellv. Schriftführerin) und Christa Fritsch, Toni Fritsch, Juliane Trapp, Elke Eichberger, Ines Bulling, Oliver Häusler, Tina Widmann (alle Beisitzer)
Andrea Häusler und Michaela Torresin (Revisoren) Text: Chorgemeinschaft Speyer; Foto: Markus Funk 

08.05.2014


Rotary-Club bringt Licht ins Hospiz

Vorsteher Dr. Werner Schwartz (l.) und DS Iris Endres (r.) nahmen gemeinsam mit Mitarbeitenden des Hospizes (Mitte) die Spende von Dr. Jochen Klemke (2. v. l.) und Jens Daniel (2. v. r.) entgegen Vorsteher Dr. Werner Schwartz (l.) und DS Iris Endres (r.) nahmen gemeinsam mit Mitarbeitenden des Hospizes (Mitte) die Spende von Dr. Jochen Klemke (2. v. l.) und Jens Daniel (2. v. r.) entgegen

Mit einer Spende von 4.800 Euro hat der Rotary-Club Speyer dafür gesorgt, dass dem Diakonissen Hospiz im Wilhelminenstift ein Licht aufgeht

„Für einen angenehmeren Aufenthalt für unsere Gäste, aber auch zur Erleichterung der Arbeit unserer Mitarbeitenden möchten wir gern extra helle Lampen, die gleichzeitig aber besonders energiesparend und damit umweltschonend sind, anschaffen“, erklärte Hospizleiterin Diakonische Schwester Iris Endres anlässlich der Spendenübergabe. Rotary-Präsident Jens Daniel war gemeinsam mit seinen Club-Kameraden Peter Suprian und Dr. Jochen Klemke ins Hospiz gekommen, um sich ein Bild der Einrichtung zu machen. Klemke und seinen Patienten sowie Kooperationspartnern sei die Spende zu verdanken, hob Daniel hervor. Patienten hätten dem Speyerer Zahnarzt Zahngold überlassen, das von kooperierenden Firmen kostenfrei weiterverarbeitet und dank fehlender Sach- oder Personalkosten in der Weiterverarbeitung zu 100 Prozent veräußert werden konnte. „Mit der Spende aus dieser Aktion unterstützen wir eine Einrichtung in der Region, die wichtige Arbeit leistet“, sagten die Rotarier sichtlich beeindruckt von der Betreuung, die im Speyerer Hospiz geleistet wird.

Das Diakonissen Hospiz im Wilhelminenstift betreut und pflegt seit 1996 schwerstkranke und sterbende Menschen und deren Zugehörige. Weitere Informationen unter www.diakonissen.de.

Text und Foto: Diakonissen Speyer-Mannheim

05.05.2014


„Kinderlähmung ist nur eine Flugreise entfernt"

Rotary Club Speyer sammelt am Polio-Aktionstag am 4. Mai 2014 Spenden für den Kampf gegen Kinderlähmung.

spk. Speyer-  Unter dem Motto "Die Kinderlähmung ist nur eine Flugreise entfernt" gehen am kommenden Sonntag, den 4. Mai 2014, dem Aktionstag gegen Kinderlähmung, wie in ganz Deutschland auch in Speyer wieder Rotarierinnen und Rotarier auf die Straße, informieren über die Krankheit und ihre Gefahren, bieten Unterhaltung und Aktionen – und sammeln Spenden, mit deren Hilfe die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Kinder gegen die Krankheit impfen lassen kann.

Der Rotary Club Speyer wird dazu erneut seinen Stand beim Pilger am "Gscherrplätzl" in der Maximilianstraße aufbauen. Dort wird im Rahmen des Frühlingsfestes nicht nur über die Krankheit informiert, sondern den Passanten auch kostenlos Kaffee und Kuchen angeboten - allerdings in der Hoffnung auf eine kleine Spende in das bunte große Sparschwein.

Der Aktionstag stellt einen weiteren, wichtigen Meilenstein auf dem Weg zu dem ehrgeizigen Ziel dar, 200 Mio. US-Dollar aufzubringen, um damit die Ansteckungskette mit Polio weltweit zu unterbrechen. In der Bill & Melinda Gates Stiftung hat die Organisation dazu einen engagierten und überzeugten Mitstreiter gefunden: Der Microsoft-Gründer und seine Frau haben bereits 355 Mio. US-Dollar für das Projekt gespendet.

Bereits seit 1979 setzt sich „Rotary International“ für den Kampf gegen Polio ein – und das mit großem Erfolg: In der größten Gesundheitsaktion in der Geschichte der Menschheit hat Rotary schon 800 Mio. US-Dollar aufgebracht. Über zwei Milliarden Kinder wurden dadurch weltweit geimpft - gut fünf Millionen Kinder vor schwersten Gesundheitsschäden bewahrt und 250.000 Todesfälle verhindert. Heute ist die Welt zu 99 Prozent von Kinderlähmung befreit. Nur in Afghanistan, Indien, Nigeria und Pakistan ist die Krankheit noch nicht ausgerottet und nimmt aktuell sogar weiter zu. Hier kommt es jetzt darauf an, sämtliche Kinder zu impfen, und auch in den Nachbarländern für einen durchgängigen Impfschutz zu sorgen, um eine erneute Ausbreitung zu verhindern.

Polio in Afrika und Asien geht uns nichts an? Von wegen! Immer wieder kommt es auch in westlichen Ländern zu Krankheitsfällen. Denn Indien, Pakistan, Nigeria oder Afghanistan sind nur eine Flugreise entfernt. Ebenfalls alarmierend: Nach aktuellen Schätzungen haben auch in Deutschland nur 67 Prozent der Bundesbürger über 40 Jahre einen ausreichenden Schutz gegen Kinderlähmung und bei den Jüngeren die Bereitschaft zur Impfung eher ab. Deshalb: Ansteckung droht auch bei uns – Kommen Sie am Sonntag auf einen Kaffee zum Stand von Rotary Speyer auf der Hauptstraße. Foto: Rotary Club Speyer

02.05.2014


„Domweine 2014“ erneut aus dem Weingut Valentin Ziegler Sohn in Weyher

2013er „Trockener Grauburgunder“ Spätlese und 2011er „Domcuvée“ aus St. Laurent, Dornfelder und Frühburgunder – Köstlich!

spk. Speyer-  „Genießen zum Wohle des Speyerer Kaiser- und Mariendomes“ - unter dieses Rubrum könnte man gut und gerne die inzwischen schon zu einer kleinen, aber köstlichen Tradition gewordenen Präsentationen der jährlichen Domweine stellen, zu der sich jetzt wieder gut 70 prominente Dom- und Weinfreunde aus Kirche und Politik mit Weinexperten im Historischen Ratssaal der Stadt Speyer trafen.

Dr. Wolfgang Hissnauer, Vorsitzender des höchst engagiert agierenden Dombauvereins, der auch dieses Projekt zur finanziellen Unterstützung des Erhalts der Romanischen Kathedrale initiiert hat, konnte dazu neben der Speyerer Kulturdezernentin, Bürgermeisterin Monika Kabs und dem Speyerer Weihbischof Otto Georgens sowie weiteren Mitgliedern des Domkapitels auch den ausgewiesenen Weinexperten und Leiter des Neustadter Weinbauamtes, Stefan Hilz, begrüßen. Der ganz besondere Gruß Hissnauers aber galt Weinprinzessin Marie I. aus dem pfälzischen Qualitäts-Weinbauort Weyher, auf dessen renommierten Weingut Valentin Ziegler Sohn auch in diesem Jahr wieder die beiden präsentierten Domweine gelesen und bis zur Reife ausgebaut wurden.

Bei den beiden diesjährigen Domweinen handelt es sich um eine 2013er trockene Grauburgunder Spätlese aus der Lage Weyherer Michelsberg sowie um einen trockenen, im Barrique-Fass ausgebauten 2011er Domcuvée aus St. Laurent, Dornfelder und Frühburgunder.

Der Dank des Vorsitzenden des Dombauvereins galt an diesem Tag in erster Linie der Winzerfamilie Meier vom Weingut Valentin Ziegler Sohn, die „mit ihrer reichen Erfahrung nun schon zum dritten Mal in Folge hervorragende Domweine erzeugt hat“, so Dr. Hissnauer.

„Die Pfälzer und ihre Freunde sind nur zu gerne bereit, zugunsten ihres Domes alles zu geben“, bekannte froh gestimmt ein Teilnehmer am Rande dieser vergnüglichen Weinverkostung, als der Erlös aus dem letztjährigen Verkauf des Domweins in Form eines Schecks über stattliche 4.300 Euro den Besitzer wechselte.

In ihrem Grußwort charakterisierte Bürgermeisterin Monika Kabs die Verbindung von Dom und Wein als einzigartige Erfolgsgeschichte, die sich gerade erst kürzlich wieder in dem mit großem Erfolg schon zum zweiten Mal rund um die Kathedrale abgehaltenen „Weinforum am Dom“ ausgedrückt habe.

Die charmante Weinprinzessin Marie I. zeigte sich höchst erfreut darüber, dass auch die 2014er Auflage des Domweins aus Weyher komme, habe ihr Heimatort doch zu dem ehemaligen Fürstbistum Speyer eine Jahrhunderte währende enge Beziehung unterhalten. Die Weinhoheit verband mit ihrem Gruß die Hoffnung, dass auch die neuen Domweine entsprechend den Worten des Psalmisten „des Menschen Herz erfreuen“ mögen.

Bevor sich die Gäste dann an die Verkostung der beiden edlen Gewächse machten, lobte Stefan Hilz das Weingut Valentin Ziegler Sohn für die hohe Qualität, die der Familienbetrieb in jedem Jahr aufs neue hervorbringe.

Dann durfte - endlich - angestoßen werden – und das einhellige Urteil lautete: Beide Weine erfüllen die allerhöchsten Ansprüche und Erwartungen der Weinfreunde.

Zu beziehen ist die „Domwein Edition 2014“ übrigens im Büro des Dombauvereins, Edith-Stein-Platz 8, in Speyer, in den Wasgau Einkaufsmärkten, im Weinkontor Schwarz in Speyer, im Dom-Pavillon im südlichen Domgarten sowie in der Tourist-Info Edenkoben und beim Erzeuger, dem Weingut Valentin Ziegler Sohn, Hübühl 9, 76835 Weyher, Tel.: 06323 988599. Foto: pem

25.04.2014


CV-Rheinfunken Präsident Günter Höwel ist zurückgetreten

Speyer- Bei der Jahreshauptversammlung des Carnevalvereins Rheinfunken Speyer am letzten Freitag im Fasnachtsmuseum am Wartturm berichtete Präsident Günter Höwel über die gesamten Vereinsaktivitäten der erfolgreichen Kampagne 2013/14. Er dankte allen Mitgliedern und vielen Helfern für ihren unermüdlichen Einsatz. Vize- und Sitzungspräsident Helmut Kauf freute sich über ausverkaufte Sitzungen und den ständig steigenden Erfolg des CVR.

Es folgten die Jahresberichte 2013 der Schriftführerin, des Schatzmeisters und der Kassenprüfer. Schatzmeister Peter Pfadt erläuterte, dass der Haushalt und die Finanzen des Vereins auf einer soliden Basis stehen und dankte für die Spenden an den Verein. Die Kassenprüfer bestätigten die korrekte Kassenführung ohne Beanstandungen. Danach wurde der gesamte Vorstand entlastet.

Anschließend teilte der seit Gründung des Vereins im Jahre 2002 amtierende Präsident Günter Höwel sein persönliches Anliegen mit: „Ich werde aus gesundheitlichen Gründen und im Hinblick auf mein Alter das Amt niederlegen. Die wunderschöne Zeit möchte ich nicht missen und schon gar keine Träne sehen, zumal ich den Verein auch weiterhin unterstützen werde.“

Bis zu den Neuwahlen in 2015, wurden kommissarisch gewählt: der bisherige Vize- und Sitzungspräsident Helmut Kauf zum Präsidenten, Ex-Prinz Ralf Schuy zum neuen Sitzungspräsident und Ex-Prinz Marc Degner als Vize-Präsident neben Karl-Heinz Wingerter

Die wichtigsten Termine für die Kampagne 2014/15:

Der Verein wird wieder am Brezelfestumzug am 13. Juli 2014 mit seinem Narrenschiff teilnehmen. Die Inthronisierung des neuen Prinzenpaares erfolgt am 15. November 2014 in der TSV-Gaststätte. Die CVR-Sitzungen finden am 30. und 31. Januar sowie am 9. Februar 2015 statt.

Margitta Schwarz, Foto: spk Archiv

13.04.2014


Dombauverein präsentiert exclusive „Dombausteine“

Mit Verkauf von Baufragmenten aus der Römerzeit den Speyerer Dom unterstützen

spk. Speyer- Neue und höchst exclusive „Dombausteine“ der ganz besonderen Art konnte der Vorsitzende des zum Wohle und zum Erhalt der Speyerer Kathedrale so überaus rührigen Dombauvereins Speyer e.V., Dr. Wolfgang Hissnauer, gemeinsam mit seiner Vorstandskollegin Dr. Barbara Schmidt-Nechl und dem früheren Dombaumeister Alfred Klimt bei einem Pressegespräch im „Blauen Salon“ der Bischöflichen Finanzkammer in Speyer präsentieren: 70 Bauziegeln (lat.: Lateres) und Dachziegeln (lat..: Tegulae) – Funde aus römischer Zeit, die mutmaßlich in der „Terra Sigillata“-Militärziegelei beim heutigen Rheinzabern hergestellt wurden – sie können ab dem kommenden Montag, dem 07. April 2014, bei der Geschäftsstelle des Dombauvereins e.V., zum Stückpreis von 70,00 Euro erworben werden.

Der frühere Dombaumeister Alfred Klimt hatte den Bauschatz in Erwartung der erneuten Gründung eines Dombauvereines in Speyer vor genau zwanzig Jahren, im Jahr 1994, übernommen und ihn im Depot des Bischöflichen Bauamtes verwahrt. Damals waren - nach dem Tod und der Beisetzung von Altbischof Dr. Isidor Markus Emanuel in der vorletzten der bis dahin noch freien Grablegen für die Speyerer Oberhirten auf der Ebene des heutigen Pfarraltars des Kaiserdoms - am östlichen Ende des nördlichen Seitenschiffs der Kathedrale, vor dem Aufgang zum Hochaltar, zwei Baugruben von je 15 qm Größe und 1,5 Metern Tiefe ausgehoben worden. Dort sollten - nach dem Vorbild der im Zuge der großen Domrestaurierung in den 1950er Jahren bis 1961 aus gebrannten Backsteinen gemauerten Grabstätten – neue erbaut werden, in denen dann als erster, im Dezember 2013, Altweihbischof Ernst Gutting seine letzte Ruhe fand.

Wie der Dombaumeister a.D. berichtete, seien damals unter dem Sandsteinfußboden und der darunter in den 1960er Jahren verlegten Bodenheizung nach dem Durchbrechen des in der gleichen Zeit eingebauten Stahlbetonunterbodens Fragmente von Bau- und Dachziegeln aus römischer Zeit sowie römische Keramikscherben, Reste von Wandverputz und Glasstücke gefunden worden.

Bei der Frage, wie es zu diesem Fund in ein bis zwei Metern unter dem Bodenniveau des Domes kommen konnte, vermuteten die beteiligten Archäologen um den damaligen Leiter der Außenstelle Speyer des Landesamtes für Denkmalpflege, Dr. Heinz-Josef Engels, dass die Ziegel der römischen Vergangenheit Speyers entstammten. Sie wurden offensichtlich bei den Erdarbeiten für die Legung der Fundamente des Domes im 11. Jahrhundert ausgegraben und später wieder unterhalb des Fußbodens zur Verfüllung eingebracht. Geschichtsträchtiges Material also, freute sich Alfred Klimt auch heute wieder, das in diesem Bereich des Domes zuvor noch nie archäologisch untersucht worden war. Damit seien diese Ziegel -„verbrieft“ - noch älter als der Dom, aber mit diesem eng verbunden, weil diese Bruchstücke jahrhundertelang unter der Oberfläche verborgen lagen.

Das belegt dann auch ein eigens angefertigtes, schmuckes Zertifikat, das - vom Vorsitzenden des Dombauvereins Speyer eigenhändig unterzeichnet - jedem der Ziegel mitgegeben wird.

Die Ziegelfragmente selbst sind auf einem geschmackvoll gestalteten Holzrahmen aufgebracht, die von der Außenstelle Speyer der „Wichern-Werkstätten“ um deren Leiter Holger Paul entwickelt wurden und die in dem dortigen integrativen Betrieb angefertigt werden

Die römischen Ziegelfragmente sind in der Geschäftsstelle des Dombauvereins Speyer e.V., Edith-Stein-Platz 8 und unter folgenden Zugängen zu erwerben: Telefon: 06232 102116; Fax: 06232102117 und Mail: dombauverein@bistum-speyer.de.

Mit dem Kauf dieses Ziegels wird der Erhalt der Speyerer Kathedrale und die Domrestaurierung unterstützt und gleichzeitig ein Objekt erworben, das aus dem Dunkel der Vergangenheit des Domes in die Gegenwart hinüber gerettet wurde. Foto: gc 

05.04.2014


„Runder Tisch Wohnen in Speyer“ bleibt weiterhin Forderung des Vereins

Jahreshauptversammlung des Vereins Unter-einem-Dach e.V.

Speyer- Die Forderung nach einem „Runden Tisch Wohnen in Speyer“, bleibt auch nach dem Forum „ Wohnen in Speyer“, zu dem OB Eger eingeladen hatte, auf der Tagesordnung. Dieses Fazit zog , Rainer Gschwind, Teilnehmer des Forums, bei der Diskussion zum Rechenschaftsbericht der Jahreshauptversammlung des Vereins Unter-einem-Dach. Die Pläne und die Strategie der Stadt Speyer zum Thema Wohnen, vorgestellt von Stadtentwickler Herr Reif, bieten interessante und richtige Ansatzpunkte. Die Entwicklung und Gestaltung gemeinschaftlicher, generationsübergreifender und barrierefreier Wohnformen wurde positiv registriert. Regelmäßige Treffen, bei denen Fachkompetenz, wissenschaftliche Erkenntnisse und engagierte Bürger zusammenkommen, müsste nun für eine erfolgsversprechende Umsetzung genutzt werden. Begrenzte Fachtagungen reichen heute nicht mehr aus, das zeigen auch die Erfahrungen (Workshops etc.) in umliegenden Städten.

Zuvor hatte die stellvertretende Vorsitzende, Uschi Mayer-Rentschler, in ihrem Rechenschaftsbericht die zahlreichen Aktivitäten des Vereins im Jahr 2013 aufgelistet und gegrüßte das Engagement zahlreicher Mitglieder in den verschieden Initiativen, Gruppen und Bündnissen, die das Thema Wohnen und Demografie zum Thema haben. Auch wenn es z.Zt. kein konkretes Projekt für gemeinschaftliches Wohnen gibt, die Diskussion und die Stimmung in diese Richtung widerspiegeln sich heute breiter in der politischen Diskussion. In diesen Zusammenhang wurde darauf verwiesen, dass in den nächsten Tagen u.a. ein Gespräch mit der Landtagsabgeordneten Anne Spiegel ansteht. Nicht nur das Wirken für gemeinschaftliches Wohnen, sondern auch die gemeinsame Freizeitgestaltung gehört zur positiven Entwicklung des Vereinslebens. Regelmäßige Stammtische, Wanderungen, Sommerfest, Theaterbesuche, gemeinsames Frühstück um nur einige zu benennen, stehen dafür.

Für die weiteren Aktivitäten im Jahr 2014 ist der Verein finanziell gut gerüstet. Zu diesem Ergebnis kommt der Kassierer in seinem Kassenbericht. Die Herstellung eines Flyers und einer Vereinspräsentation gehörten zu den größten Kostenfaktoren im Jahr 2013. Die Kassenprüfer hatten keine Beanstandungen und somit wurde dem Vorstand einstimmig Entlastung erteilt. Rainer Gschwind

23.03.2014


Speyerer Dom zählt zu den 100 schönsten Kirchen der Welt

Speyer- Vortrag des Historischen Vereins der Pfalz - Bezirksgruppe Speyer am Montag, den 17. März 2014 um 20 Uhr in die Villa Ecarius: Anja Rasche: „Ein Gang durch die Architekturgeschichte anhand von Speyerer Beispielen.“

Die große historische Bedeutung Speyers lässt sich auch an der Architektur der Stadt ablesen. Mittelalter und Frühe Neuzeit sind zweifelsohne die Zeitabschnitte, in denen Speyer seine größte Bedeutung erlangte, abrupt beendet durch die Zerstörung im Pfälzer Erbfolgekrieg 1689. Im Mittelpunkt des Vortrags stand die Frage: wie geht man mit den überkommenen baulichen Zeitzeugen um? Was eigentlich ist Denkmalpflege und was bedeutet sie für die bauliche Überlieferung?

Der Speyerer Dom fehlt in keiner Architekturgeschichte und zählt zum anerkannten Kanon der Baugeschichte. Sogar zu den 100 schönsten Kirchen der Welt wird er gezählt. Doch was man dabei leicht vergisst: der Dom ist zwar schon mehr als 950 Jahre alt, aber nicht alle seine Teile! Deshalb ist bei jeder Beschäftigung mit historischer Architektur zunächst zu fragen: was genau ist daran 950 Jahre alt, was jüngeren Datums. Anders ausgedrückt: das faszinierende an einem original erhaltenen Bauwerk ist, dass es seine Geschichte auch erzählen kann. Seine Steine können reden! Sie erzählen von Zerstörungen und Wiederaufbau, Veränderungen und Funktionswandel, Moden und Geschichtsbildern.

Ausgehend vom Speyerer Dom beleuchtete Anja Rasche in ihrem Vortrag die Geschichte der Denkmalpflege und deren Entwicklung bis heute - nicht nur aber auch in Speyer - und schloss mit einem Plädoyer für mehr Dokumentation, mehr Forschung und mehr Engagement für die Pflege der Baukultur. RA; Foto: Privat

19.03.2014


Mitgliedergewinnung und Spendenaufstockung als Ziel beim Dombauverein

Speyer- Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung des Dombauvereins am Samstag, 15. März in der Speyerer Stadthalle würdigten Oberbürgermeister Hansjörg Eger und der Stellvertretende Vorsitzende der Europäischen Stiftung Kaiserdom Dr. Georg Gölter mit Grußworten die Arbeit des Dombauvereins und die ausgezeichneten Ergebnisse des Jahres 2013.

In seinem Rückblick auf die zahlreichen Veranstaltungen des zurückliegenden Jahres und die attraktiven neuen Dombausteine wie unter anderem „Domgeist“ und „Domkalender“ hob der Vorsitzende des nun seit neunzehn Jahren bestehenden Vereins, Dr. Wolfgang Hissnauer, auch die Neugestaltung der Homepage hervor. Auch die im Rahmen des Kassenberichts vorgetragenen Einnahmen des Jahres durch den Schatzmeister des Dombauvereins, Winfried Szkutnik sind beachtlich. Sie sind Ausdruck des erfolgreichen Bemühens des Vereins, mit seinen Aktivitäten zum Erhalt des Weltkulturerbes, der Speyerer Kathedrale, entscheidend beizutragen.

Den Abschluss der Versammlung bildeten die Ausführungen des Dombaumeisters, Mario Colletto, der über die Baumaßnahmen am Dom im zurückliegenden Jahr sprach und die für das Jahr 2014 geplanten Baumaßnahmen beleuchtete.

Ziel ist es, im laufenden Jahr 2014 die Zahl der Mitglieder weiter zu steigern, die Spendenfreudigkeit zu beleben, attraktive „Dombausteine“ zu verkaufen und mit interessanten Veranstaltungen das Interesse der Menschen am Dom wach zu halten. Als nächstes Großereignis steht das Konzert „Baden schaut über den Rhein“ am 04. Mai an. Wolfgang Hissnauer

19.03.2014


„Speyrer Brezlkracher e.V.“ haben ihre Jubiläumskampagne mit großem Erfolg hinter sich gebracht

Neue Proben beginnen - Neueinsteiger jeden Alters sind herzlich Willkommen! Ab sofort gibt es auch eine extra Kinderprobe.

Es gab kaum ein Wochenende, an dem die Guggemusik „Speyrer Brezlkracher e.V.“ nicht unterwegs war in ihrem Jubiläumskampagne 2013/2014. Mit bis zu 4 Auftritten pro Tag durften sie Auftritte in Altip, Mannheim, Wiesbaden, Kirrlach, Hassloch, Ellerstadt, Landstuhl, Hütschenhausen, Bruchmühlbach-Miesau, Ludwigshafen-Ruchheim, Germersheim, Ketsch, Ruppertsberg, Rheinsheim und Ramstein absolvieren. Mit ihrer mitreißenden Musik heizten sie den Besuchern ein und kamen ohne Zugaben geben zu müssen aus keiner Halle, was für den Erfolg der ersten Speyerer Guggemusik spricht. Aber auch für soziale Zwecke waren die „Brezlkracher“ unterwegs und haben damit älteren und kranken Menschen viel Freude bereitet und waren selbstverständlich auch in Speyer bei einigen Veranstaltungen zu sehen und hören. Gleichzeitig waren sie auch Gast bei diversen befreundeten Gruppen.

Das Highlight der Kampagne war natürlich der von den Brezlkrachern veranstaltete 5. Große Nachtumzug, der dieses Mal ohne Lücken reibungslos an den 30.000 Besuchern vorbeizog.

Am Aschermittwoch ist alles vorbei… - so heißt es ja in einem Lied – aber dem ist nicht so bei der Guggemusik „Speyrer Brezlkracher e.V.“. Ab Mittwoch, dem 19.03.2014 findet zu den regulären Proben eine Kinderprobe für Kinder im Alter von 3 – 11 Jahren statt, in der den Kindern Taktgefühl vermittelt werden soll. Gleichzeitig sollen sie langsam an die Musik herangeführt werden um dann zu gegebener Zeit natürlich auch mit den Brezlkrachern „on Tour“ zu gehen. Die Kinderprobe findet von 17:30 Uhr – 18:00 Uhr in der Halle 101, Am Neuen Rheinhafen 6 in Speyer, statt.

Am gleichen Tag, also am Mittwoch, den 19.03.2014 beginnen auch die Proben für Anfänger und interessierte Neueinsteiger. Bei diesen Schnupperproben können verschiedene Instrumente ausprobiert werden um so das für Jeden bestmögliche Instrument zu finden.

Wer Interesse hat, bei der engagierten Gruppe mitzumachen, kann sich gerne vorab per Mail unter 1.Vorstand@Brezlkracher.de informieren oder mittwochs von 18:00 Uhr – 20:00 Uhr in die Halle 101, Am Neuen Rheinhafen 6 in Speyer kommen. Man muss keine Vorkenntnisse haben – so musikalische Leiter, Horst Blumenschein, denn der Verein bietet extra Proben für Anfänger an, in denen das Instrument erlernt werden kann. Also, „guggt“ einfach mal vorbei bei der ersten Guggemusik von Speyer, der Guggemusik Speyrer Brezlkracher e.V.

Gleichzeitig laufen die Vorbereitungen für die Aktivitäten im Jahr 2014. Neben diversen Auftritten werden in Speyer und der näheren Umgebung freuen sich die Brezlkracher auf die Aussicht, im August nach Belgien bei einem Blumenkorso mitwirken zu können. Im Oktober ist ein Auftritt in Spanien geplant und auch sonst stehen viele schöne und interessante Auftritte an, auf die sich die Brezlkracher schon sehr freuen.

Weiterhin wird es auch wieder Eigenveranstaltungen der Brezlkracher geben. So dürfen Sie sich schon jetzt auf folgende Veranstaltungen freuen:


  • Sonntag, 25. Mai 2014 ab 11:00 Uhr: Narrenolympiade in der Walderholung Speyer
    Vereine und Gruppen „duellieren“ sich in lustigen Spielen wie z.B. Trompetenweitwurf oder Skifahren zu viert auf einem großen Paar Ski.
    Mitmachen können Vereine jeder Art aber auch private Gruppen.
    Jede Gruppe sollte aus 6 Personen bestehen. Gerne können sich auch mehrere Gruppen eines Vereins anmelden.
    Es entstehen keine Anmeldekosten oder ähnliches.
    Der Eintritt ist frei. Für Speis und Trank ist bestens gesorgt!
    Weitere Informationen und Anmeldeformulare erhalten Sie per E-Mail unter 1. Vorstand@Brezlkracher.de.

  • Samstag 22. November 2014 ab 18.00 Uhr: Festival der Guggemusik in der Halle 101, Einlass ab 17:00 Uhr
    Hier spielen erneut diverse Guggemusikgruppen und lassen die Halle 101 zum Kochen bringen aber auch andere sehenswerte Highlights wird es zu sehen und hören geben. Es lohnt sich, vorbeizukommen!
    Der Eintritt ist frei. Für Speis und Trank ist bestens gesorgt!

Zu Geburtstagen, Hochzeiten, Betriebsfesten und Festlichkeiten aller Art können Sie die Guggemusik „Speyrer Brezlkracher e.V.“ buchen. Infos und Terminvereinbarung unter: 1.Vorstand@Brezlkracher.de oder Telefon: 06232/8501304.

Weitere Infos zum Verein finden Sie auf www.Brezlkracher.de

17.03.2014


Von einem „sehr traurigen und einem 'weltmeisterlichen''' Ereignis geprägten Jahr 2013 mit Zuversicht ins Jahr 2014

Uwe Wöhlert einstimmig zum neuen Vorsitzenden des Verkehrsvereins Speyer gewählt – Bernd Kopietz sein Stellvertreter.

cr. Speyer-  Zwei herausragende Ereignisse - ein „sehr trauriges und ein 'weltmeisterliches''' – sie prägten das zurückliegende Jahr 2013 des Verkehrsvereins Speyer e.V., über das gestern abend die Vorstandschaft der rührigen Vereinigung unter ihrem bisherigen Stellvertretenden Vorsitzenden Uwe Wöhlert den in großer Zahl erschienenen Mitgliedern Bericht erstattete. Am Vorstandstisch, am Kopfende des Schulze-Delitzsch-Saales der Speyerer „Volksbank Kur- und Rheinpfalz e.G.“ blieb nämlich der Platz in der Mitte leer – ein Bild erinnerte dort statt dessen an die unvergessene, langjährige Vorsitzende des Verkehrsvereins, Heike Häußler, die am 23. September 2013 einer schweren, heimtückischen Krankheit erlegen war.

In einem bewegenden, höchst emotionalen Totengedenken zu Beginn der Mitgliederversammlung erinnerte Uwe Wöhlert noch einmal daran, dass Heike Häußler schon kurz vor dem Brezelfest 2013 erfahren hatte, dass ihr Krebs nach scheinbar erfolgreicher Therapie wieder zurückgekehrt war. Im vollen Bewußtsein, dass ihre Chance, die Krankheit zu besiegen, dieses Mal gering war, behielt sie die schreckliche Diagnose zunächst für sich – wollte ihre Familie und ihre unzähligen Freunde in Stadt und Verkehrsverein erst noch das Brezelfest unbeschwert feiern lassen, ehe sie ihnen die schreckliche Nachricht überbrachte und sich aus ihrer geliebten Arbeit für den Verkehrsverein und das Brezelfest verabschiedete. „Dies war ihr Brezelfest“, stellte Wöhlert fest. „Sie wollte es noch einmal auskosten und genießen. Heute können wir sagen: Mit diesem Brezelfest hat sich Heike Häußler glanzvoll verabschiedet“.

Denn glanzvoll, so Wöhlert, sei es in jeder Beziehung gewesen - das Brezelfest 2013: Wetter und Stimmung seien an allen sechs Tagen prächtig gewesen, die Speyerer Damen und ihre Gäste von auswärts hätten den „Dirndl-Weltrekord“ in überzeugender Weise in die Domstadt geholt und der Getränkeumsatz sei um stolze 20 % gegenüber dem Vorjahr angestiegen. „Wir alle hatten das Gefühl, dass diese sechs Tage nur schwer zu toppen sein werden“, freute sich Wöhlert, den Heike Häußler schon bei der letzten Mitgliederversammlung zu ihrem designierten Nachfolger 'ausgerufen' hatte.

Und da bekanntlich „nach dem Fest“ schon wieder „vor dem Fest“ ist, hatte Heike Häußler schon beim Frühschoppen am Brezelfestmontag 2013 die Parole ausgegeben, dass nach dem „Dirndl-Weltrekord“ der jeweilige Samstag zur „Nacht der Tracht“ erhoben werden solle. Diesen Wunsch, so konnte Wöhlert auch an diesem Abend noch einmal mitteilen, wolle der Verkehrsverein in diesem Jahr mit einer nicht weniger 'rekordverdächtigen' „Dirndl-Lederhosen-Polonaise“ vom Postplatz über die Hauptstraße zum Festplatz Wirklichkeit werden lassen. Die Vorbereitungen dazu seien schon wieder in vollem Gange.

Aber auch die anderen, selbst gestellten Aufgaben, von der Organisation und der Durchführung des traditionellen Sommertagszuges – in diesem Jahr am „Tag der Uhrenumstellung“ (!), am 30. März – die Pflege und Betreuung der für die Stadtgeschichte so bedeutsamen Einrichtungen im Judenhof sowie das „Sprachrohr Speyers hinaus in die Welt“ - „die Speyerer Vierteljahreshefte“ hätten erfolgreich gemeistert werden können.

Auch Schatzmeister Steffen Kühn konnte in seinem Kassenbericht nur „Gutes“ vermelden: Das auch an diesem Abend gefeierte „Dirndl-Komitee“ aus Anton Morgenstern, Thomas Zander, Bernd Kopietz und dem „Vater der Dirndl-Weltrekord-Idee“, Marktmeister Franz Hammer, habe mit seiner weithin ausstrahlenden Aktion den Etat des Vereins in keiner Weise zusätzlich belastet – Chapeau !.

So habe der Verein auch in diesem Jahr wieder einen stattlichen Überschuss in Höhe von 36.807 Euro erwirtschaften können, von denen 30.000 bereits als weitere Rücklage zur Renovierung der Baulichkeiten im Judenhof zurückgestellt werden konnten.

In diesen Überschuss seien auch die Beiträge der derzeit 537 Mitglieder des Verkehrsvereins eingeflossen - 26 davon Neumitglieder, denen allerdings 27 Abgänge durch Tod, Austritt und leider auch durch drei Auschlüsse gegenüberstünden. „Wenn wir nicht nur den gegenwärtigen Mitgliederstand zementieren wollen, müssen wir uns verstärkt um die Gewinnung neuer Mitglieder bemühen“, rief Kühn die Vereinsmitglieder zu aktiver Werbung auf. Insbesondere junge Speyerer und ihre Nachbarn seien vom Verkehrsverein sehr herzlich zur aktiven Mitarbeit eingeladen.

Nach so vielen, uneingeschränkt positiven Meldungen war es kein Wunder, dass Heinz Engberding, der gemeinsam mit Walter Goldbach die Kassengeschäfte des Vereins überprüft hatte, Thorsten Kühn eine absolut einwandfreie Arbeit bescheinigen und für die gesamte bisherige Vorstandschaft Entlastung beantragen konnte - ein Antrag, dem die Versammlung bei Enthaltung der alten Vorstandschaft ohne Gegenstimme und unter dankbarem Beifall entsprechen konnte.

Auch der Geschäftsführer der „Verkehrsverein Speyer Veranstaltungs GmbH“, Franz Joachim Bechmann, konnte mit Blick auf das Ergebnis des Brezelfestes 2013 nur in die 'Lobeshymnen' seiner Vorredner einstimmen: „Tolles Wetter, gute Stimmung, prima Geschäfte“, so fasste er das Ergebnis aus seiner Sicht noch einmal in aller Kürze zusammen – und auch der „Dirndl-Weltrekordversuch“, dem er selbst zugegebenermaßen zunächst skeptisch gegenüber gestanden hätte, sei zu einem großartigen Erfolg geworden. Für 2014 erklärte Bechmann deshalb schon im Vorab: „Dieses Jahr bin ich wegen des Erfolgs unserer Polonaise nicht skeptisch“. Auch Bechmann konnte den Vereinsmitgliedern für das zurückliegende Jahr wieder „einen kleinen Gewinn „für die Kasse des Verkehrsvereins“ in Aussicht stellen – die Bilanz der GmbH wird in Kürze vorgelegt.

Ehe dann Oberbürgermeister Hansjörg Eger als Wahlleiter die notwendige Nachwahl für die Nachfolge von Heike Häußler übernahm, dankte er Vorstand und Verantwortlichen der GmbH für die vielen aufwändigen und fast ausschließlich ehrenamtlich geleisteten Arbeiten. Für die geplante Polonaise zeigte auch er sich zuversichtlich, dass auch dieses Event wieder zu einem großen Erfolg werden würde, verband diese Feststellung jedoch mit der scherzhaft gestellten Frage, wie sich die Verantwortlichen denn den Ablauf vorgestellt hätten: „Wenn sich dann nämlich immer weitere Teilnehmer der Polonaise anschließen“, fragte er in die Runde, „wann wollen Sie dann das Projekt abbrechen? - nach 48 Stunden oder noch später?“

Dann aber waren die Mitglieder gefragt - nachdem der schon seit einem Jahr für das Amt des Vorsitzenden designierte Uwe Wöhlert der einzige Kandidat für die verbleibende Amtszeit bis zur nächsten turnusgemäßen Wahl blieb, konnte der Oberbürgermeister per Handzeichen abstimmen lassen. Das Ergebnis: Einstimmigkeit auf ganzer Linie – nur der Kandidat selbst enthielt sich der Stimme.

Danach, durch Wöhlerts Wahl bedingt, die Wahl eines neuen Stellvertreters: Hier „wünschte sich“ Wöhlert von der Versammlung den „Co-Marktmeister“ Bernd Kopietz als seinen „engsten Mitarbeiter“ im Vorstand. Auch dieser Wunsch ging – gleichfalls ein Zeichen der großen Einmütigkeit und zielorientierten Geschlossenheit in dem Verein – in offener Wahl bei gleichem Ergebnis in Erfüllung.

Blieb dem neu gewählten Vorsitzenden nur noch die Ehrung hoch verdienter Mitglieder, von denen allerdings der für 50jährige Mitgliedschaft zu ehrende Helmut Loos und der an „vielen Vereinsfronten“ bewährte Hans „Hänschen“ Gruber – er kann in diesem Jahr auf 66 Jahre Mitgliedschaft in der SKG, einer „Ausgründung“ aus dem Verkehrsverein, dessen Ehrenmitglied er seit einem viertel Jahrhundert ist, und 77 Jahre im FV Speyer – heute FV Speyer 09 – zurückblicken – die krankheitsbedingt nicht an der Mitgliederversammlung teilnehmen konnten.

Anwesend dagegen und mit einem herzlichen Dank und einem Weinpräsent in den wohlverdienten „Un-Ruhestand“ verabschiedet – die beiden langjährigen „Judenbadführer“ Alfred Steinmetz und Johannes Bruno, die sich beide um die Kommunikation und Vermittlung der mittelalterlich-jüdische Geschichte der Stadt bleibende Verdienste erworben haben.

Blieb dem neuen Vorsitzenden Uwe Wöhlert am Ende nur noch, die Mitglieder auf die nächsten „Großereignisse“ des Verkehrsvereins Speyer hinzuweisen: Den Sommertagszug am 30. März, die 15. Kult(o)urnacht am 13. Juni und dann das 112. Brezelfest vom 10. bis 15. Juli 2014.

Zuvor schon aber werde wohl die gleichfalls noch von der an diesem Abend in allen Reden und Gedanken „omnipräsenten“ Heike Häußler initiierte Figurengruppe „Die Weisen von Speyer“ von Wolf Spitzer im Judenhof eingeweiht. „Ich habe die Skulptur schon gesehen und sie abgenommen“, konnte Wöhlert mitteilen. „Und sie ist sehr schön und eindrucksvoll gelungen“.

Und noch ein weiteres Zeichen des Engagements für die Stadt: Aus seiner bürgerschaftlicher Gesinnung heraus habe der Verkehrsverein zuvor schon 2.500 Euro an den Bauverein der Dreifaltigkeitskirche überwiesen, um damit im Rahmen der aufwändigen Renovierung des Innenraumes des Gotteshauses die Restaurierung eines der Tafelbilder zu finanzieren.

Gute Botschaften also bis zum Ende dieses Abends ! Foto: gc

16.03.2014


Herausragende Ehrung für Rainer Albert

Dr. Rainer Albert, Vorsitzender der Numismatischen Gesellschaft Speyer, erhielt aus der Hand von Dr. Werner Transier (rechts) die Goldene Anerkennungsmedaille der NGS als außerordentliche Ehrung für seine Verdienste. Dr. Rainer Albert, Vorsitzender der Numismatischen Gesellschaft Speyer, erhielt aus der Hand von Dr. Werner Transier (rechts) die Goldene Anerkennungsmedaille der NGS als außerordentliche Ehrung für seine Verdienste.

Goldene Anerkennungsmedaille für NGS-Vorsitzenden

Speyer- Es gilt mehr als „nur“ 25 Jahre als Vorsitzender der Numismatischen Gesellschaft Speyer zu ehren, so führte Dr. Werner Transier aus, als er im Auftrag des Vorstandes der Gesellschaft die Goldene Anerkennungsmedaille der NGS als seltene und außerordentliche Ehrung an Dr. Rainer Albert überreichte. Und er fügte hinzu, dass andere Dr. Albert schon früher ehrten, so die Bundesrepublik Deutschland, die ihm das Bundesverdienstkreuz bereits 2003 verliehen hat.

Für die Speyerer Ehrung wurden hauptsächlich die Verdienste in und für Speyer herausgehoben: Dr. Albert gestaltete das Programm für mehr als dreihundert Monatstreffen mit Vortragenden aus der ganzen Bundesrepublik, er kuratierte mehr als 100 Ausstellungen zu den unterschiedlichsten Themenbereichen, betreute mehr als dreißig Publikationen, organisierte sechs Süddeutsche Münzsammlertreffen und drei Deutsche Münzsammlertreffen (Nr. 7 bzw. 4 stehen 2015 an), und verantwortete 25 Münzbörsen und 25 Münzauktionen. Die meisten dieser Veranstaltungen wurden in das öffentliche Leben der Stadt Speyer eingebunden.

Seit Februar 1978 Redakteur des Numismatischen Nachrichtenblatts, des Zentralorgans der Deutschen Numismatischen Gesellschaft, ist Dr. Albert seit 1996 dafür allein verantwortlich und übernahm 2012 zusätzlich die Chefredaktion der MünzenRevue. In vielen Heften ist er darüber hinaus noch mit interessanten Beiträgen zur Numismatik vertreten und auch als Autor von Fachbüchern in Erscheinung getreten, stellvertretend genannt sei „Die Münzen der Römischen Republik“. Als Präsident der Deutschen Numismatischen Gesellschaft gelang es ihm, die Münzfreunde aus den beiden und nun vereinten deutschen Staaten in einem Dachverband erfolgreich zusammen zu führen.

Besonders erwähnt wurde, dass Dr. Albert bei den über Speyer hinaus reichenden Aktivitäten immer Speyer und seine Numismatische Gesellschaft in der allgemeinen Wahrnehmung in den Vordergrund rückte. Text und Foto: Numismatische Gesellschaft Speyer

25.02.2014


77 Jahre SKG – die große Jubiläumssitzung in der ausverkauften Stadthalle

bk. Speyer- Traditionell wurde der Abend vom Fanfarenzug Rot-Weiß Speyer, der mit fetziger Musik unter der Leitung des unermütlichen Eckard Krieg das Publikum gleich entsprechend einstimmte.

Molli (Oliver Sauer, Lohnsfeld) trat im Saal auf – nicht auf der Bühne. Er versprach Zauberkunststücke, wobei einer seiner Tricks in der „zersägten Jungfrau“ bestehen sollte. Wie er erzählte, hatte er nach der Erstaufführung dieses Tricks zwei Halbschwestern und wurde aus dem magischen Zirkel ausgeschlossen. Sein Erlebnis mit der Deutschen Bahn war ihm eine Erzählung wert: Er fragte den Mitarbeiter, wo er eine Fahrkarte kaufen könne. Daraufhin bekam er die Antwort, daß es nicht mehr Fahrkarte heiße, sondern Ticket. Daraufhin fragte er, wo er denn sein Ticket kaufen könnte. Die Antwort: „Am Fahrkartenschalter“ Er erzählte dem Publikum, daß er Kondome kaufen wollte und der Verkäufer ihn schwarze und welche mit Micky Mouse Kopf anbot. Er entschied sich für die schwarzen, die aber leider versagten. Neun Monate später kam sein Sohn auf die Welt – ganz schwarz. Als sein Sohn älter wurde, fragte er seinen Vater: „Sag mal – Du bist weiß und Mama ist weiß – warum bin ich schwarz?“ Darauf antwortete er ihm: „Sei froh, daß Du nicht wie Micky Mouse aussiehst.“

Nach diesem sehr gelungenen Auftritt marschierte das Präsidium unter der Leitung von Daoud Hattab ein. Die bezaubernde Prinzessin Sibylle I bekam einen Strauß Blumen überreicht und betonte in einer kurzen Ansprache, wie sehr sie sich darüber freue, im Jubiläumsjahr die SKG repräsentieren zu dürfen.

Host Kapp als Till, eine Traditionsfigur  der SKG, betrat die von Dieter Wenger neugestaltete Bütt, die feierlich mit Sekt eingeweiht wurde. Er erzählte in launigen Worten über Ereignisse aus Speyer und der großen Welt – regte an, daß die Deutsche Bahn statt Pofalla lieber Fahrdienstleiter einstellen solle und freute sich für Benedikt I, daß er als einer der wenigen sein Amt lebend verlassen habe. Er fragte sich, mit wem Franz-Peter Tebartz-van Elst wohl seinen Whirlpool für zwei teile – mit seinem Sekretär oder mit seiner Haushälterin. Er wunderte sich darüber, daß immer mehr Künstler und Sportler sich als schwul outen – ebenso wie Politiker. Sein Reim dazu: Und ich hoffe nicht, daß Schwulsein wird bei uns noch zur Pflicht!

Einfach süß anzuschauen - die MKV Minigarde - der ganze Saal schmolz dahin, als die kleinen Steppkes die Bühne betraten und ihren Tanz vorführten. Ohne eine Zugabe kamen sie nicht von der Bühne. Wohl dem Verein, der solchen Nachwuchs hat! Toll gemacht und absolut ohne Konditionsprobleme tanzen: Maja Solorzano, Julia Dexler, Giuliana Gamelin, Eliana Alemanno, Joana Nowack, Melissa Lösch, Lilly Kaspe,r Mia Breitsch, Antonia Beisel, Chiara Schuster, Carina-Marie Zink und Amelie Dau. Verdienter Ablaus auch für die Trainerin Yvonne Bresch.

Ein Römer - Spirus Serpentinus (Werner Hill), der fast dreißig Jahre Präsident der SKG war, trat in die Bütt. Er begrüßte den anwesenden Oberbürgermeister Hans Jörg Eger mit den Worten: “Gott Erlus sei bei Dir und schütze Deine Bauleitung.“ Dann erzählte er dem Publikum, daß er beim Marienheim ausgegraben worden wäre. Er empfahl: “Werft die Plastiktüten weg und verlasst Euch auf alte Säcke“. Bezüglich der Baustellensituation in Speyer kam: „Man sagt: Alle Wege führen nach Rom – in Speyer führen alle Wege zum Dom.“ Er erzählte, daß es in Speyer arme Leute gäbe – die Bewohner des Gebietes Binsfeld gehören dazu – sie müssten in ihren Garagen schlafen! Bezüglich der Postgalerie: Rom wurde nicht an einem Tag erbaut – die Postgalerie auch nicht – aber Rom hat 1000 Jahre überlebt. Und zum Abschluß zum Narrenumzug: „Wer die Hexen nicht ehrt, ist einen Narrenumzug nicht wert!“ Pointiert und hintergründig wie es sein muss - Spirus Serpentinus.

Süße Zuckerpuppen boten einen Bühnentanz zu einem Querschnitt der Lieder von Abba. Hierbei waren nicht nur die roten Kostüme ein optisches Highlight.

Angereist aus Frankenthal kamen die Dubbeglasbrieder (Willi Bausch und Olli Hermann) und brachten mit ihrem fetzigen Liedervortrag den Saal zum  toben und alle waren sich einig: „Dubbeglas, Du bist mich das schönste Glas auf jedem Tisch“. Auf einem Tisch stehend erzählte der Sänger, das die Beatles wohl in Speyer gewesen sein müssten und anschließend das Lied: You say Hajo – I say Hellau geschrieben hätten. Der ganze Saal sang „Über den Wolken“ und zu der Melodie von „The Lion sleeps tonight“ wurde wieder mit kräftiger Unterstützung des Publikums „Scheene Mädchen und guter Woi – ich will nie mehr wuanersch soi“ intoniert.

Die Spottdrosseln in der Besetzung Martina Groeger, Traudel Mornhinweg, Dorothea Bayer-Lindenschmidt, Karlheinz Lindenschmidt und Petra Keppler ließen die 77 Jahre der Vereinsgeschichte Revue passieren – mit vielen Anekdoten und dem Spruch: „Die SKG muss sauber bleiben“. Manchmal schwer verständlich, auch von der Lautstärke, sorgte der Beitrag für eine gewisse Unaufmerksamkeit im hinteren Teil des Saales.  

Eine Jubiläumsgratulantin (Hildegard Jung) kam etwas verspätet und begründete das mit einem Stau in der Postgalerie, was für Gelächter sorgte. Sie hat lange über ein passendes Geschenk nachgedacht – zuerst über eine Bauchtänzerin. Diese Idee hat sie aber wieder verworfen, weil ihr Nachbar, dem sie zum 77. Geburtstag eine solche geschenkt hatte, nicht begeistert war. Dabei hätte sie extra eine Dame in seinem Alter herausgesucht! Die SKG bekam deshalb ein von ihr selbstgemaltes Bild mit dem klangvollen Namen „Schneegestöber“. So bekam der Saal in diesem Winter doch noch Schnee zu sehen. Die Gratulantin denkt darüber nach, ihre Memoiren zu schreiben. Der Titel soll lauten: A box päckts aus – auf deutsch eine Schachtel packt aus. Sie teilte aber sofort mit: „My english is under the pig – also: mein Englisch ist unter aller Sau“. Der gute Rat ans Präsidium war: „Immer die Kontinenz bewahren.“

Caroline Fritz, ein 16-jähriges Mädchen, die im Speyerer Tanzsportclub tanzt, zeigte einen grandiosen Bühnentanz. Sie belegt im Moment den zweiten Platz unter 100 Solistinnen, ist mehrfache Rheinland-Pfalz Meisterin und qualifiziert für die deutschen Meisterschaften. Ein optischer Genuß erster Güte.

Günter Dudenhöffer, der Mann mit der hochgehaltenen Gitarre, unterhielt das Publikum mit Geschichten aus seiner Kur und riet allen, folgenden Spruch zu beherzigen: Liegt der Kurgast platt im Bett, war der Kurschatten zu fett. Ihm wurden in der Kur Kurse angeboten – Tai Ski und Ski Gong – und er hatte gar keine Ski dabei! Dann wurde er auch noch auf 0-Diät gesetzt – ab Null Uhr gab es nichts mehr zu essen. Eine Dame habe ihn ganz massiv bedrängt und wollte ihm das Video von der Geburt ihrer Tochter zeigen – er hat allerdings nach dem Video der Zeugung gefragt, weil er das lieber gesehen hätte.

Dann folgte eine Pause von zwei Mal elf Minuten, in der die närrischen Gäse die Angebote der Sektbar und der Küche genießen konnte. Vielen Dank an dieser Stelle an die fleißigen Helfer hinter den Kulissen und an die unermüdlichen, sehr freundlichen und schnellen Bedienungen.

Wieder zurück im Saal heizten die Pälzer Grumbeeren den Besuchern sofort wieder mächtig ein. Alle sangen kräftig mit und die Stimmung war sofort wieder, wie vor der Stärkungspause, auf dem Höhepunkt.

Heiner & Hansjörg („Mig“ Grohmann und Michael Schnaible) boten eine auf pälzisch dargebotene gelungene Parodie auf „Hannes und der Bürgermeister“ und wurden dafür mit viel Applaus bedacht.

Der Leierkastenmann (Udo Sailer) sang über die NSA, deren Abkürzung er mit „Nasenspitzler im Ausland“ übersetzte. Er sinnierte über Evakuierungspläne für Speyerer Bürger – wo sollen wir hin? Nach Westen die Saarländer - im Norden macht die BASF dicht – im Süden die Wackes und im Osten die Badenser – eine auswegslose Situation. Er fragte, warum die Gebühren für Nutzung der Stadthalle in einem Jahr um 40% erhöht wurden – schließlich wäre die Stadthalle für alle Bürger da und manche Vereine könnten sich die Gebühren nicht mehr leisten. Im schlimmsten Fall käme es dazu, daß die Stadthalle geschlossen würde und ein Schild davor stände: Hier ruht der städtische Sachverstand – Betreten verboten. Sein „Schlußwort“: Und nächstes Jahr komme ich wieder und berichte, was geschah – mit neuen frechen Liedern und wer dra ist, der ist dra.

In dem bunt gemischten SKG-Programm war nun die MKV Garde am Zug – dieses Mal mit den „Großen“, die einen famosen Gardetanz vorführten. Hübsche Mechtersheimer Mädls wirbelten in unterschiedlichen Tanzformationen über die Stadthallenbühne.

Sieben mal elf Jahre musikalisch – das war das Motto von Margitta Hoffmann. Sie nahm die Zuschauer mit auf einen musikalischen Streifzug durch die Vergangenheit. Der emotionale Höhepunkt war ihr selbstgedichtetes Lied für Prinzessin Sibylle I. Beide hatten danach Tränen in den Augen.

„Spitz & Stumpf“ (Bernd Weller und Götz Valter) – da ist der Name schon eine Garantie für herzhaftes Lachen und auch dieses Mal enttäuschten sie ihr Publikum nicht, als sie von Friedls Frau Mathilde erzählten, die unglückseligerweise Kohlsuppe gegessen und ein fremdes Auto zum „entspannen“ genutzt hatte. Leider saß dessen Besitzer darin und zu allem Unglück hat sie auch noch ihre Handtasche in diesem Auto vergessen…

Zu mitternächtlicher Stunde stürmte das Männerballett (Andreas Bernitzke, Alexander Biese, Dr. Guido Frisch, Alexander Hattab, Bertram Naab, Peter Matheis, Gerhard Meyer, Hans-Peter Romes und Michael Woodrich) die Bühne. Die Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien warf ihre Schatten voraus und wurde mit einem fetzigen Tanz gefeiert.

Zum großen Finale wurde noch einmal gesungen:“Heit Nacht wird durchgemacht“. Es war ein rundum gelungener Abend mit prächtig aufgelegten Redner/innen, einer wunderschönen Prinzessin, bezaubernden Gardemädchen und einem tollen Publikum. Vielen Dank an Alle, verbunden mit einem dreimal kräftigen HAJO. Foto: pem

24.02.2014


15.000 Euro für Kinder und Jugendliche

Insgesamt 15.000 Euro hat der Kiwanisclub in dieser Woche für Kinder und Jugendliche in Speyer gespendet. Die Summe teilen sich zu gleichen Teilen das Frauenhaus Speyer und die Sozialpädagogische Familienhilfe der Diakonissen Speyer-Mannheim.

Speyer- „Das ist ein toller Betrag, mit dem wir viel anfangen können“, freuten sich Andrea Hassmann und Roswitha Pitsch vom Speyerer Frauenhaus anlässlich der Scheckübergabe. Das Geld komme der sozialpädagogischen Arbeit mit Kindern zugute, die mit ihren Müttern im Frauenhaus leben. Diese Arbeit, so Hassmann, sei so gut wie nicht finanziert, aber sehr wichtig: „Die Arbeit dient der Aufarbeitung des Erlebten, aber auch der Prävention“, erklärte die Mitarbeiterin des Frauenhauses am 19. Februar den Kiwanis-Mitgliedern, die die Spende übergaben.

Nicht weniger als das Frauenhaus freute sich das Team der Sozialpädagogischen Familienhilfe der Diakonissen Speyer-Mannheim über die Spende von 7.500 Euro, die ebenfalls am 19. Februar überreicht wurde. Die Kiwanis-Mitglieder hatten dabei Gelegenheit, sich ein Bild der Räumlichkeiten und Arbeitsfelder der Familienhilfe zu machen und sich über die Verwendung der Spende zu informieren. „Wir verwenden die Spende, um Projekte zu ermöglichen, die sonst nicht machbar wären“, unterstrich Rolf Schüler-Brandenburger, Leiter der Diakonissen Kinder- und Jugendhilfe. Marina Spath führte das stellvertretend für das ganze Team detaillierter aus: „Es kann Kinder geben, die keine Winterkleidung haben oder denen man dadurch ein kleines Geschenk zum Geburtstag machen kann, wir finanzieren mit solchen Spenden aber auch kleine Ausflüge oder etwa den Besuch im Kindertheater und schaffen Material für Kreativangebote an.“

Wenn man sehe, wie man durch das eigene Zutun anderen eine Freude machen kann, mache die Arbeit im Kiwanis-Club noch mehr Spaß, sagte Präsident Dr. Simon Lang: „Wir engagieren und in erster Linie für Kinder- und Jugendprojekte vor Ort und möchten, dass das Geld direkt bei den Kindern ankommt. Das ist bei diesen Projekten der Fall.“ Die Summe von 15.000 Euro war durch die beliebte Adventskalenderaktion in der Vorweihnachtszeit zustande gekommen.

Den Erlös aus der Herbstveranstaltung „Literatur & Genuss“ in Höhe von 3.500 Euro hatte der Kiwanis-Club bereits in der Vorwoche an die Siedlungsschule Realschule Plus übergeben. Die Spende kommt der dortigen Malerwerkstatt zugute. Text und Foto: Kiwanis-Club Speyer

21.02.2014


Ausstellung „Münztechnik auf Münzen und Medaillen“

Richard Peterhänsel (Mitte) aus Plauen erläutert seine Medaillen mit Motiven der Münzherstellung dem Vorsitzenden der Numismatischen Gesellschaft Dr. Rainer Albert (links) und dem NGS-Geschäftsführer Dr. Wolfgang Dreher (rechts)Speyer- In der Schalterhalle der Speyerer Volksbank Kur- und Rheinpfalz zeigt die Numismatische Gesellschaft Speyer die Ausstellung

Münztechnik auf Münzen und Medaillen“.

Bei der Ausstellungseröffnung war der Sammler Richard Peterhänsel aus Plauen, der die Exponate zusammengetragen hat, anwesend Dr. Rainer Albert, der Vorsitzende der Numismatischen Gesellschaft, erläuterte, dass es Münzen schon seit dem 7. vorchristlichen Jahrhundert gibt. Ihre Herstellung spiegelt seit über zweieinhalbtausend Jahren zugleich technischen Fortschritt er Menschen: Metalle müssen gefunden, gefördert und bearbeitet, Werkzeuge müssen entwickelt und hergestellt, Arbeitsprozesse beherrscht und optimiert werden.

Heute können Prägeautomaten mehrere hundert Münzen in der Minute produzieren. Diese faszinierende Technikgeschichte wird in der Ausstellung künstlerisch dargestellt auf Münzen und Medaillen, die so – und das ist das ganz Besondere - schon wieder Teil der darzustellenden Technik sind.


14.02.2014


Netzwerks Umweltbildung Speyer e.V. stellt die Weichen neu

Speyer- In seiner Mitgliederversammlung am 22.01.2014 hat das Netzwerk Umweltbildung Speyer e.V. Bilanz gezogen und die Weichen für die Zukunft neu gestellt.

Nachdem die Finanzierung für einen attraktiven und modellhaften Neubau für ein Haus für Natur und Bildung in der Region Speyer bis Ende 2013 nicht gesichert werden konnte, geht der Verein jetzt neue Wege, um umweltpädagogische Projekte in naher Zukunft realisieren zu können.

Dazu wurde der Vorstand von der Mitgliederversammlung beauftragt,

1.      mittelfristig eine zum Neubau alternative bauliche Lösung in bestehenden Objekten in und im Umkreis von Speyer zu suchen;

2.      noch in 2014 ein mobiles Forschungszelt anzuschaffen oder zu leihen;

3.      mindestens ein umweltpädagogisches Projekt in 2014 für verschiedene Zielgruppen umzusetzen;

4.      dafür die zweckgebundene Zuwendung der BASF für die naturwissenschaftlich-pädagogische Ausstattung einzusetzen;

5.      weitere Fördermittel einzuwerben.

Mit einer Namenserweiterung will der Verein künftig besser deutlich machen, dass sein Anliegen die Vernetzung und Förderung der Umweltbildung der Region ist und weit über Speyer hinausreicht. Er will seine Arbeit als Netzwerk Umweltbildung Speyer-Rheinpfalz fortsetzen.

Interessierten, Freunden und Förderern bleibt die bewährte Ansprechpartnerin für das Projektes Haus für Natur und Bildung auch in seiner neuen Ausrichtung erhalten. Projektkoordinatorin Susanne Mayrhofer wurde von der Mitgliedersammlung beauftragt ihre bewährte Arbeit fortzusetzen. Sie ist weiterhin unter netzwerkumweltbildungspeyer@t-online.de sowie telefonisch unter 06232 / 8150321 zu erreichen.

25.01.2014


Eine Sitzbank zum Geschenk

Speyer- Die Eröffnung des Servicehauses der Lebenshilfe, war für den Bürgermeister von Dudenhofen, Peter Eberhard, Anlass für ein Geschenk der Ortsgemeinde, eine Sitzbank zum genießen bei schönem Wetter im Freien, die jetzt übergeben wurde.

Besonders aber, so der Bürgermeister, bringe er damit auch zum Ausdruck, wie sehr er die Arbeit der Lebenshilfe Speyer-Schifferstadt schätze, von der auch Menschen mit Behinderung aus der Gemeinde Dudenhofen betreut werden, sowohl ambulant in den Familien wie in den Wohngemeinschaften in Speyer.Geschäftsführer Michael Thorn, der Leiter des Servicehauses Tobias Niedermeier sowie der Vorsitzende Gerhard Wissmann und der Ehrenvorsitzende Kurt Weinschütz zeigten sich denn auch begeistert von der Verwirklichung der Idee des Bürgermeisters und des  Ehrenvorsitzenden bei der Einweihungsfeier des Servicehauses im Juli des vergangenen Jahres, welche die Mitarbeiter des Bauhofes der Gemeinde Dudenhofen, Herbert Ofer und Clemens Monik, verwirklichten.

Unter Federführung von Herbert Ofer wurde eine wunderschöne Sitzbank in einer Tagearbeit gefertigt, aus massivem Eichenholz vom Schwegenheimer Wald.

Sowohl die Schenkenden als auch die Beschenkten sind sicher, dass das Geschenk von den Gästen des Servicehauses rege in Anspruch genommen wird.Vorstand und Geschäftsleitung der Lebenshilfe danken Bürgermeister Peter Eberhard, seinen Mitarbeitern und den Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde Dudenhofen für dieses weitere Zeichen der Verbundenheit, auch im Namen der behinderten Menschen, denen das Geschenk zugute kommt.

Text und Foto: Lebenshilfe Speyer - Schifferstadt

24.01.2014


Lebenshilfe erinnert an die "Euthanasie"-Opfer der NS-Zeit

Speyer- Vorstand und Geschäftsleitung der Lebenshilfe Speyer-Schifferstadt begrüßen und unterstützen die Initiative der Bundesvereinigung der Lebenshilfe. „Nie wieder dürfen Menschen als ‚lebensunwert‘ aussortiert und getötet werden. Darauf zu achten, ist eine der vorrangigsten Aufgaben der Lebenshilfe“, so die Vorsitzende der Bundesvereinigung Ulla Schmidt. Darauf zu achten und daran zu erinnern ist uns als Verantwortliche der Lebenshilfe Speyer-Schifferstadt Verpflichtung. Wir wissen uns darin unterstützt von unseren Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, von unseren Mitgliedern wie den Freundinnen und Freunden der Lebenshilfe.

Für Vorstand und Geschäftsleitung, Gerhard Wissmann und Michael Thorn.

Lebenshilfe erinnert an die „Euthanasie“-Opfer der NS-Zeit

Bundesvorsitzende Ulla Schmidt: „Nie wieder dürfen Menschen als ‚lebensunwert‘ aussortiert und getötet werden“

Berlin. Menschen mit Behinderung gehörten zu den ersten Opfern der NS-Zeit. An ihnen erprobten die Nazis den späteren millionenfachen Mord an den Juden. Die T4-Aktion – benannt nach der Berliner Tiergartenstraße 4, der Schaltzentrale des grausamen „Euthanasie“-Programms – kostete etwa 300.000 behinderten und kranken Menschen das Leben. An ihr leidvolles Schicksal erinnert die Lebenshilfe zum 27. Januar, dem Gedenktag der Opfer des Nationalsozialismus‘. „Nie wieder dürfen Menschen als ‚lebensunwert‘ aussortiert und getötet werden. Darauf zu achten, ist eine der vorrangigsten Aufgaben der Lebenshilfe“, so die Bundesvorsitzende Ulla Schmidt.

In ihrer Funktion als Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages wird Ulla Schmidt am 27. Januar im Berliner Paul-Löbe-Haus die Wanderausstellung „Erfasst, verfolgt, vernichtet. Kranke und behinderte Menschen im Nationalsozialismus“ eröffnen. Unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Joachim Gauck rückt die Ausstellung jene Opfer ins Zentrum, die lange am Rande des öffentlichen Interesses und Gedenkens standen. Ermöglicht hat diese sehenswerte Dokumentation die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) in Kooperation mit der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und der Stiftung Topographie des Terrors. Weitere Informationen im Internet unter www.dgppn.de/ausstellung.

Die Lebenshilfe in aller Kürze: Die 514 Orts- und Kreisvereinigungen der Lebenshilfe mit ihren rund 134.500 Mitgliedern sind Träger oder Mitträger von mehr als 3200 Einrichtungen und Diensten für Menschen mit geistiger Behinderung. In Frühförderstellen, (meist integrativen) Kindergärten und Krippen, Schulen und Tagesförderstätten, Werkstätten, Fortbildungs- und Beratungsstellen, Sport-, Spiel- und Freizeitprojekten, Wohnstätten und Wohngruppen sowie Familienentlastenden Diensten werden zirka 170.000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene gefördert, betreut und begleitet.

Rund 60.000 hauptamtliche und etwa 15.000 ehrenamtliche Mitarbeiter(innen) der Lebenshilfe sind mit diesen Aufgaben betraut. Angehörige von Menschen mit geistiger Behinderung können sich in Elterngruppen austauschen, behinderte Menschen selbst arbeiten immer stärker in den Vorständen und anderen Gremien der Lebenshilfe mit. Die 16 Landesverbände der Lebenshilfe und die Bundesvereinigung Lebenshilfe sind in der Beratung, Fortbildung und Konzeptentwicklung tätig und vertreten die Interessen geistig behinderter Menschen und ihrer Familien gegenüber den Ländern bzw. der Bundespolitik.

Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V., Presse

23.01.2014


Keine Lust auf Winterdepression: Offene Chorproben bei Rainbow

Aus Rainbow, Pop, Jazz and more wird mehr

Speyer- Das Premierenkonzert  "Feel the Rhythm" am 2. November in der Stadthalle Speyer, war ein gelungener Start und ein unvergessliches Erlebnis gewesen, der Auftritt am kulturellen Adventskalender ein lustiger und herzlicher Jahresabschluss. Rainbow möchte vielen die Gelegenheit zum Singen geben. Wir laden zu offenen Chorproben ein. Jeder und jede, die sich von moderner, vielseitiger Chormusik angesprochen fühlt, ist herzlich willkommen, Singen bei Rainbow auszuprobieren. Auch Solotalente oder Sänger mit Musikinstrumentenerfahrung sind willkommen. Die Aktion beginnt am 23. Januar 2014, ein späterer Einstieg ist möglich.

Der Basischor, inzwischen auf knapp 35 Rainbows angewachsen, leistet Hilfestellung, denn Singen macht einen Riesen Spaß. Nadia Lyons, der musikalische Kopf der Chores, der der Chorgemeinschaft Speyer, einem modern orientierten Verein, angehört, versteht es die Sängerinnen und Sänger zu motivieren und läßt viel Freiraum für Kreativität und Ideen. Pop, Jazz und Überraschendes, mehrstimmig, rhyrhmisch, solistisch, es gibt keine Grenzen. Einige kleinere Auftritte sind in der ersten Jahreshälfte geplant um sich einfach an Chor and more zu gewöhnen.

Geprobt wird immer Donnerstags, von 19:45Uhr bis 21:15Uhr in den Proberäumen St. Konrad / Am Anger. Kontakt rainbow@chorgemeinschaft-speyer.de oder kerstin.keppler@t-online.de  Telefonisch: 06232 687430.  Informationen über www.chorgemeinschaft-speyer.de

Chorgemeinschaft Speyer, Presse; Foto: Jürgen Baum

17.01.2014


Kaum noch Chancen auf Play-Off-Runde

Saisonabschluss für 1. Snookerclub Rhein-Pfalz

Speyer- Der 1. Snookerclub Rhein-Pfalz aus Speyer bestreitet am Wochenende sein letztes Spiel fü diese Saison. Am Sonntag ist der PSC Rhein-Nahe aus Bingen zu Gast. Doch für den Verein aus Speyer besteht nur noch eine minimale Chance auf einen einen Startplatz für die Play-Off-Runde um die Meisterschaft der Snookerclubs in Rheinland-Pfalz. Dazu muss ein Sieg gegen Bingen eingefahren werden. Gleichzeitig muss aber der Liga-Konkurrent Landau sein Heimspiel gegen den Snookerclub Mayen-Koblenz verlieren. Selbst ein unentschieden der Südpfälzer reicht dann nicht aus, damit Speyer auf Platz 2 der Tabelle vorrückt. Nur die ersten beiden Plätze in der Süd-Liga berechtigen, um gegen die beiden Besten der Nord-Liga in der Play-Off-Runde zu spielen.

Dennoch will die Mannschaft des 1. SC Rhein-Pfalz am Sonntag alles geben, um die Saison mit einem Sieg abzuschließen. "Wir treten an, um zu gewinnen", sagte Pressewart und Mannschaftsmitglied Patrik Buchmüller. "Die Saison ist leider nicht so gut verlaufen, wie wir erhofft haben. Deswegen wollen wir noch einen guten Schlusspunkt setzen." Das Spiel am Sonntag beginnt um 12 Uhr im Vereinsheim im Armensünderweg 17b.

Weitere Informationen: Patrik Buchmüller Pressewart Mobil: 0176_41013550 pressewart@snookerclub-rhein-pfalz.de

17.01.2014


Neujahrsempfang der Chorgemeinschaft Speyer

v.l.: Renate Herklotz, Dr. Kerstin Keppler, Ingrid Sauer, Frank Ableiter, Gerda Elbe, Christa Fritsch, Norbert Decku, Toni Fritsch, Inge Dritschler Renate Herklotz, Dr. Kerstin Keppler, Ingrid Sauer, Frank Ableiter, Gerda Elbe, Christa Fritsch, Norbert Decku, Toni Fritsch, Inge Dritschler

Zum ersten Mal seit Jahren veranstaltete die Chorgemeinschaft Speyer einen Neujahrsempfang

Der Vorsitzende Frank Ableiter begrüßte die anwesenden aktiven und passiven Mitglieder. Besonders begrüßte er das Ehren- und Gründungsmitglied der Gemeinschaft Herrn Hans Benz. In seiner Ansprache beschrieb er die Konzerte, Aktionen und Events der Chöre der Chorgemeinschaft im letzten Jahr.  Mit Wehmut berichtete er über den Hintergrund und die Auflösung des Gospelchors, welchen er selbst vor über 17 Jahre gegründet und in die Chorgemeinschaft integriert hatte.

Er dankte allen Mitgliedern und Chorleitern für Ihr Wirken in der Chorgemeinschaft. Besonders hob er die Hilfe der Mitglieder bei den Ständen am Pfarrfest St. Konrad, Altstadtfest und bei der Adventlichen Siedlung hervor. Beim Altstadtfeststand hatten im letzten Jahr über 90 Vereinsmitglieder und Freunde vom Aufbau Festverlauf  bis zum Abbau geholfen. Inge Dritschler erhielt eine Urkunde für 40 Jahre passive Vereinsmitgliedschaft. Im Beisein von Dr. Kerstin Keppler, vom Sängerkreis Speyer, wurden im Namen des Pfälzischen Chorverbands die Sängerinnen Ingrid Sauer für 25 Jahre und Gerda Elbe, Christa Fritsch und Renate Herklotz für 40 aktive Sängerjahre geehrt.  Norbert Decku und Toni Fritsch erhielten für  50 Jahre aktives Singen die Urkunde vom Deutschen Chorverband.

Mit dem Gemischten Chor Speyer, RAINBOW Pop, Jazz & more und dem Rockchor Speyer bietet die Chorgemeinschaft weiterhin ein attraktives Angebot und Vielfalt an Chormusik und freut sich auf viele interessierte und neue Sängerinnen und Sänger. Alle Chöre sind weiterhin offen. Nächste Konzerte: Rockchor Speyer, 11. u. 12. April in der Stadthalle Speyer. Karten unter www.chorgemeinschaft-speyer.de oder bei Petra Fahrnbach, Tel. 06232-41318

Chorgemeinschaft Speyer; Foto: Friedolin Baudy

14.01.2014


Bundesverband FTGR wählt Dr. Michael Schinkel zu seinem Justiziar

Verein setzt sich gegen Zwangspsychiatrisierung und Psychiatriemissbrauch ein

Speyer- Keinen Psychiatriemissbrauch und keine Zwangspsychiatrisierung darf es nach Meinung des Bundesverbandes „Förderung von Transparenz und Gerechtigkeit in der Rechtspflege e.V.“ (FTGR) mehr geben. Dafür haben sich die Mitglieder in ihrer jüngsten Versammlung am 21. Dezember 2013 ausgesprochen. „Hierzu müssen die entsprechenden Rahmenbedingungen geschaffen werden“, fordern die Mitglieder des Vereins, die dringenden Handlungsbedarf der Politik in diesem Bereich sehen. Dem Appell des pfälzischen Bezirksverbandes gegen verschiedene „Psychiatrie-Pläne“ könne sich auch der FTGR anschließen, der ein transparentes Finanzierungskonzept fordert. Ein Regelwerk fordert der FTGR außerdem von den Verantwortlichen, die in dem Gesundheitssystem Ärzten und Gutachtern zu viel Handlungsspielraum lassen, um Zwangspsychiatrisierungen vorzunehmen. Der Vorstand des FTGR hat daher um einen Gesprächstermin mit der Geschäftsführung des Pfalzklinikums für Psychiatrie und Neurologie in Klingenmünster gebeten, um Näheres über verschiedene Anwendungsarten in der Psychiatrie zu erfahren. Erst kürzlich sei eine Wanderausstellung über Zwangspsychiatrisierungen in der NS-Zeit im Pfalzklinikum Klingenmünster zu sehen gewesen, die von Schülern eines Speyerer Gymnasiums zusammen getragen worden sei und an unschöne Zeiten vor 70 Jahren erinnern sollte. Damit sich so etwas nicht wiederholen kann, dafür will sich der FTGR weiterhin einsetzen.

In der Mitgliederversammlung musste auch neu gewählt werden, weil Rechtsanwalt Thomas Braun und der Pressesprecher Dirk Lauer kurzfristig aus dem Bundesverband ausgeschieden sind. Als Justiziar wurde Dr. Michael Schinkel vorgeschlagen und einstimmig gewählt. Die Nachfolge für den ausgeschiedenen Pressesprecher tritt Karin Hurrle an, die ebenfalls von der Versammlung ein einstimmiges Votum erhielt. Es wurde mitgeteilt, dass der Bundesverband bereits beim Amtsgericht Ludwigshafen ins Vereinsregister eingetragen wurde.

Auf Vorschlag der Versammlung wurde die Gründung einer „Stiftung“ angeregt, um einen Sozialfonds einzurichten. Durch eine solche Stiftung wäre es möglich, soziale Projekte zu unterstützen, für die in den Kommunen kein Geld mehr vorhanden sei. Die Idee wurde einstimmig befürwortet. Solche Fälle wie die Zwangspsychiatrisierung von „Gustl Mollath“ dürfen sich nicht weiter ausweiten, war der Tenor aller Anwesenden, wo durch Zwangseinweisungen und politisches Fehlverhalten Menschen unberechtigt in der Psychiatrie landen. Nur mobil machen gegen Willkür reiche nicht aus, um solche Handlungen zu unterbinden, vielmehr sei die Politik gefordert, dass so etwas nicht mehr passieren darf, war auch hier die einhellige Meinung. Außerdem dürften Ärzte, Gutachter und Justiz nicht zu Handlungsgehilfen der Politik gemacht werden, ist eine weitere Forderung des Bundesverbandes. „Solange die Politik ihre eigenen Gesetze macht, so lange wird sich hier auch nichts ändern“, sagt Karin Hurrle, die sich für mehr Transparenz und Sanktionen ausspricht, wenn Politiker absichtlich Willkür betreiben. Der uneingeschränkte Schutz von Politikern müsse daher aufgehoben werden, sagt sie. Und hier plädiert die Vorsitzende für mehr Bürgerbeteiligung.

Überlegungen wurden an diesem Tage auch angestellt, ob sich der Bundesverband bei den Gerichten und den Staatsanwaltschaften bewerben kann, um neutrale Studien und Gutachten bei schwierigen Fällen erstellen zu können, um die Gerichte bei ihrer Urteilsfindung zu unterstützen und zu entlasten. Mit einem eigenen Juristen könnte der Bundesverband solche Arbeiten übernehmen und den Gerichten zur Verfügung stellen. Ob so etwas möglich ist, müsse allerdings juristisch geprüft werden.

Die Vorsitzende, die Ende November an dem Verfassungskonvent in Frankfurt teilgenommen hatte, berichtet über weitere Netzwerke, die der FTGR nutzen könne. Eines davon sei eine Frankfurter Kanzlei, die Wirtschaftskriminalität und Korruption überwache. Zu einem nächsten Kongress im März 2014 sei der Bundesverband bereits eingeladen und habe seine Teilnahme bestätigt. Das nächste Treffen des Vereins findet am 18. Januar 2014 um 11 Uhr im Restaurant „Zur Erholung“ in Schifferstadt, Speyerer Straße 123, statt. FTGR, Presse

24.12.2013


Dehner Hilfsfonds spendet 2.000 Euro an Tafel in Speyer

Scheckübergabe in Speyer  (v.l.): Dehner-Marktleiter Tim Kessler, Bernhard Kußmaul, Vorsitzender der Speyerer Tafel, Dehner-Regionsleiter Jörg Schielke. Scheckübergabe in Speyer (v.l.): Dehner-Marktleiter Tim Kessler, Bernhard Kußmaul, Vorsitzender der Speyerer Tafel, Dehner-Regionsleiter Jörg Schielke.

Speyer– Der „Dehner Hilfsfonds für Menschen in Not“ hat die Speyerer Tafel im Rahmen einer Weihnachtsaktion mit 2.000 Euro unterstützt. Dehner-Regionsleiter Jörg Schielke übergab den symbolischen Scheck gemeinsam mit Marktleiter Tim Kessler am 13. Dezember an Bernhard Kußmaul, Vorsitzender der Tafel in Speyer. Dehner-Kunden aus der Region Speyer konnten sich aktiv an der wohltätigen Aktion beteiligen. Hierfür wurden Spendendosen im Garten-Center aufgestellt. Die Dehner-Stiftung stockte die eingegangene Summe nach Ende der Aktion großzügig auf. Die Spende ist Teil einer Hilfsaktion für lokale Tafeln in ganz Deutschland. Insgesamt unterstützte die Dehner-Stiftung die Tafeln mit 36.000 Euro.

„Dank der Tafeln erfahren bedürftige Menschen direkte Hilfe bei der täglichen Lebensführung - diese wertvolle Arbeit werden wir mit dem Dehner Hilfsfonds auch weiterhin tatkräftig unterstützen,“ so Jörg Schielke. „Wir sind sehr dankbar für das großartige Engagement unserer Kunden, die ihren Mitbürgern mit einer Spende unter die Arme gegriffen haben.“

Der „Dehner Hilfsfonds für Menschen in Not“ ist eine gemeinnützige Stiftung der Dehner Garten-Center-Gruppe, die 2001 von der Inhaberfamilie ins Leben gerufen wurde. Der Zweck der Stiftung ist es, unverschuldet in Not geratenen Menschen schnell, direkt und vor allem unbürokratisch zu helfen. Seit 2011 arbeitet die Stiftung mit dem Bundesverband Deutsche Tafel e.V. zusammen.

Neben der Tafel in Speyer zählen derzeit über 900 weitere Organisationen zum Verband deutscher Tafeln. 50.000 ehrenamtliche Helfer verteilen kostenlos oder gegen einen geringen symbolischen Beitrag Lebensmittel an Bedürftige und soziale Einrichtungen und ermöglichen den Betroffenen eine Vielzahl von existenzunterstützenden Angeboten. Bundesweit werden so regelmäßig etwa 1,5 Millionen Menschen mit Nahrungsmitteln aller Art versorgt – knapp ein Drittel davon sind Kinder und Jugendliche. Die Tafeln finanzieren sich grundsätzlich über Spenden.

Text: dot.communications, Presse Bild: Dehner Garten-Center

16.12.2013


Einweihung Dr. Werner Pfützer Zimmer im Haus der Badisch Pfälzischen Fasnacht Speyer

Vor fast genau einem Jahr, am 06. Dezember 2012 wurde der Ehrenpräsident Dr. Werner Pfützer aus der Mitte seiner Mitstreiter in der Vereinigung Badisch Pfälzischer Karnevalvereine e.V. gerissen

Speyer- Er hielt als Präsident der Vereinigung von 1974 an die Fäden in der Hand und macht die Renovierung des Wartturms und 1987 den Erwerb und den Umbau des angrenzenden Gebäudes und heutigen Fasnachtsmuseums „Haus der Badisch Pfälzischen Fasnacht“ zu seinem persönlichen Anliegen. Auch hier erwarb sich unser Ehrenpräsident Dr. Werner Pfützer außerordentliche Verdienste, weshalb der damalige „Altbau“ heute den Namen „Dr. Werner Pfützer Haus“ trägt.

In Würdigung seiner Verdienste um die Vereinigung Badisch Pfälzischer Karnevalvereine e.V. mit Sitz in Speyer/Rhein und ihm zu Ehren, hat das Präsidium der Vereinigung Badisch Pfälzischer Karnevalvereine e.V. beschlossen, im Haus der Badisch Pfälzischen Fasnacht ein Dr. Werner Pfützer Zimmer einzurichten.

Das ehemalige Sitzungszimmer wurde komplett hergerichtet. Boden, Decke, Wände renoviert und neue Vitrinen für die zahlreichen Exponate angeschafft..
Jetzt wurde er feierlich eingeweiht. So trafen sich am Abend des 10.12.2013, seine Familie, BDK-Präsident Volker Wagner, eine Abordnung des Förderkreises und der Stiftung sowie eine stattliche Anzahl Präsidiumsmitglieder im Haus der Badisch Pfälzischen Fasnacht in Speyer um den besonders gelungenen Ausstellungsraum der Bestimmung zu übergeben.

Der Präsident Jürgen Lesmeister begrüsste die Gäste und die zahlreich vertretene Presse im Seminarraum und würdigte das Wirken von Dr. Werner Pfützer. Er war der zweite Präsident dieses länderübergreifenden Verbandes und eine Leitfigur für die Fasnachts-Tradition in Baden und der Pfalz und er war maßgeblich daran beteiligt, ihr und ihrem Dachverband eine dauerhafte Bleibe im Wartturm in Speyer zu geben. Mit ungeheurer Energie und unglaublichen Beziehungen schaffte es der Dokter aus Käfertal immer wieder, aus dem ehemaligen Stadttor in der Stadtmauer rund um Speyer möglichst kostengünstig ein Fasnachtsmuseum und der Badisch Pfälzischen Fasnacht ein Zuhause zu erschaffen. Ob die Prinzen vom Feuerio aus Mannheim oder andere hochrangige Karnevalisten, er hatte für jeden Arbeit im Turm. Und nebenbei wurde das Geld in Schatzbriefen angelegt und gespart auf Teufel komm raus.
So wurde der Anbau finanziert, den sein Nachfolger Günter Hauck als dritter Präsident erfolgreich zu Ende führte.

Im Anschluss dann die Begehung des neuen Schmuckstückes im Turm.

Hier hatte der neue Archivar Ingo Bergold ganze Arbeit geleistet und in vielen Arbeitsstunden einen liebevoll eingerichteten, mit vielen Persönlichen Preisen und Ehrenauszeichnungen ausgestatteten Ausstellungsraum geschaffen.

Hier liegt der Saumagenorden aus Schifferstadt neben Krügen, Gläsern, Büchern, Urkunden, Bildern, Fotos, Ton- und Videoaufzeichnungen, Kappen, Hefte usw. Hier steht der Phillipsburger Trommler neben dem Narrenbrunnenpreis und so vieles mehr.

Große Truhen geben den Blick auf um die 1.500 Stück gesammelte Orden/Pins/Plaketten/Medaillen/Abzeichen frei. Ferner gibt es seltene, teilweise gar Einzelstücke fasnachtlicher Geburtstagspräsente zum 60. und 80.Geburtstag.

Zu sehen sind diverse Urkunden, fasnachtliche Präsente und Exponate (in- und außerhalb des Verbandes).

Im Anschluss reichte das Team um Wolfgang Wagner eine kleine Stärkung und die geladenen Gäste ließen den Abend in ehrwürdigem Gedenken an  den großen Dr. Werner Pfützer ausklingen.

Alle die zu dieser Feierstunde versammelt waren sind glücklich, diesen Mann gekannt zu haben und werden sein Wirken in seinem Sinne fortführen, so der Präsident der Vereinigung Jürgen Lesmeister am Schluss dieses ehrwürdigen Abends.

Bild und Text: Vereinigung Badisch-Pfälzischer Karnevalvereine e.V., Presse

16.12.2013


Bundesverdienstorden an Gustav Pade aus Speyer

Höfken übergibt Bundesverdienstorden an Gustav Pade aus Speyer

Mainz- Umweltministerin Ulrike Höfken hat am Dienstag das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Gustav Pade aus Speyer überreicht. Den Verdienstorden verleiht der Bundespräsident an Persönlichkeiten „in Anerkennung ihrer um Volk und Staat erworbenen besonderen Verdienste“. „Gustav Pade hat sich über Jahrzehnte hinweg in herausragender Weise für den Umwelt- und Gewässerschutz in Rheinland-Pfalz, insbesondere für die Fischerei eingesetzt“, sagte Höfken und dankte ihm für sein ehrenamtliches und berufliches Engagement.

„Mit seiner Leidenschaft für die Fischerei hat Gustav Pade viele Menschen für den Sport und damit für den Umweltschutz begeistert“, so Höfken. Als 1. Vorsitzender des Sportfischervereins „Petri heil“ Speyer habe er es seit 1989 geschafft, die Mitgliederzahl des Vereins von 80 auf inzwischen 250 zu erhöhen. Als 1. Vorsitzender des Landesfischereiverbands Pfalz habe Pade das Schutzprogramm für bedrohte heimische Kleinfischarten, Krebse und Muscheln mit initiiert. Auf seine Anregung werde derzeit  die kommerzielle Fischzuchtanlage Eußerthal zu einem naturnahen Biotop umgestaltet. Auch habe sich Pade für die Wiederansiedlung des Maifisches in den rheinland-pfälzischen Fließgewässern sowie des Lachses in der Wieslauter engagiert.

Die Ministerin dankte Pade zudem für seine Mitarbeit im Landesfischereiverband Rheinland-Pfalz und die Bereitschaft, sein Fachwissen dort einzubringen. „Ohne die ehrenamtliche Basis wäre es um den Natur- und Umweltschutz in Rheinland-Pfalz schlecht bestellt“, so Höfken. Gustav Pades vielfältiges Engagement im Ehrenamt sei für viele Menschen im Land vorbildlich. Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten, Presse

11.12.2013


Vorweihnachtszeit – Zeit des Sammelns und des Schenkens

„Rotary Club Speyer“ überbringt Finanzierungszusage für Außenanlagen beim K.e.k.s. e.V.

gc. Speyer. Keine andere Zeit des Jahres eignet sich besser dazu, Gutes zu tun und Spenden zu überbringen als die Vorweihnachtszeit. Für den Chronisten gab es deshalb heute gleich zwei Gelegenheiten, über hochrangige Spenden-Aktionen zu berichten: Hier das Projekt der Schülerinnen und Schüler des Nikolaus-von-Weis-Gymnasiums für Schul- und Sozialprojekte im westafrikanischen Ghana und – gerade einmal zwei Stunden später – die Finanzierungszusage des rührigen Speyerer Rotary-Clubs für K.e.k.s.- Kontakte für Eltern und Kinder in Speyer e.V.“ zur endgültigen Ausgestaltung seiner Außenanlagen bei der Quartiersmensa Q + H im Speyerer Westen.

Jens Daniel, Präsident des Rotary-Clubs Speyer und seine rotarischen Freunde Dr. Axel Wilke MdL und Hartmut Metzger waren ins K.e.k.s. gekommen, um gemeinsam mit dem Heiligen Nikolaus – „in Alltagsleben“ Stefan mit Namen - und Gewerkschaftssekretär beim ver.di-Bundesvorstand in Berlin und dazu auch noch waschechter Speyerer – die Kinder zu beschenken, die mit großen Augen den „heiligen Mann“ bestaunten, der aus zwei großen Säcken reichlich Gaben an sie verteilte.

5.700 Euro, so konnte Jens Daniel ankündigen, - genau die Summe, die für die Gestaltung der Außenanalgen des K.e.k.s. veranschlagt seien - habe der Speyerer Service-Club bereitgestellt. „Sollten die beiden Weihnachtsveranstaltungen am kommenden Sonntag auf dem Berliner Platz und am dritten Adventswochenende bei der Waldweihnacht in Dudenhofen gut für uns laufen “, so Dr. Wilke gegenüber dem SPEYER-KURIER, „dann könnte das durchaus auch noch mehr werden“.

Also, Freunde des vorweihnachtlichen Brauchtums in Stadt und Wald: Nichts wie hin und das wie immer reichhaltige Angebot bei den Rotariern genießen – es ist doch für einen guten Zweck.... Foto: gc

06.12.2013


„Johann Joachim Becher-Gesellschaft“ mit beeindruckendem Rück- und Ausblick

Mitgliederversammlung bestätigt einmütig (fast) gesamte bisherige Vorstandschaft in ihren Ämtern – Konrad Reichert folgt Uwe Geske als Schatzmeister der JJBG

Von Gerhard Cantzler

Speyer- Wie stolz und glücklich der ehrwürdige Johann Joachim Becher wohl gewesen wäre, hätte er wieder einmal miterleben können, mit viel Engagement, Hingabe und Leidenschaft sich seine Speyerer Adepten in der nach ihm benannten rührigen „Johann Joachim Becher-Gesellschaft“ JJBG schon seit Jahren für die Bewahrung des Andenkens des großen Speyerer Universalgelehrten und für die Verbreitung seiner zahllosen, zu seinen Lebenzeiten zumeist revolutionären Ideen in Wissenschaft und Gesellschaft einsetzen.

Bei der alljährlichen Mitgliederversammlung – in diesem Jahr turnusgemäss wieder im „Schulze-Delitzsch-Saal“ der Speyer „Volksbank Kur- und Rheinpfalz“ - konnte dann auch der Vorsitzende der Vereinigung, Hans-Joachim Spengler, wieder über eine Vielzahl von Vorträgen, Veranstaltungen und Exkursionen berichten, mit denen die „Becherianer“ das Bild des in Speyer geborenen großen Gelehrten um weitere, höchst interessante Facetten ergänzen wollten. Beachtliche 16 Veranstaltungen mit einem breiten Themenspektrum spiegelten einmal mehr die ganze Universalität von Becher wider - von der Politikberatung über höchst unterschiedliche technische Erfindungen wie z.B. im Bereich der regenerativen Energien bis hin zu interreligiösen Fragestellungen – sie konnte Hans-Joachim Spengler in seinem Jahresbericht für das zu Ende gehende Vereinsjahr aufführen – und noch ist das Jahr ja nicht vollständig vorüber.

Und auch für das kommende Jahr konnte Spengler schon wieder eine Vielzahl spannender Veranstaltungen ankündigen.

Lesen Sie Rück- und Ausblick des JJBG-Vorsitzenden im Wortlaut sowie die Ergbnisse aller Wahlen im SPEYER-KURIER

Ein besonderer Höhepunkt m Vereinsjahr 2013 sei zweifelsohne die Geburtstagsfeier für den Ehrenvorsitzenden der JJBG, Prof. Dr. Carl Böhret am 30. Juni im Historischen Ratssaal der Stadt Speyer gewesen, mit der die Mitglieder ihren Vereinsgründer in einer würdigen Feier ehrten.

Für den Beirat der rührigen Gesellschaft gab im Anschluss an Spenger Prof. Dr. Dr. Karl-Peter Sommermann als Vorsitzender seinen Bericht ab, in dem er mitteilen musste, dass sich der Vorstand der JJBG-Stiftungsirates dazu entschlossen habe, den ausgeschriebenen „Johann-Joachim-Becher-Preis“ zur „Bedeutung von Politikberatung“ nicht zu vegeben. Von den angekündigten sieben Ideenskizzen seien am Ende nur vier in ausführlichen Ausarbeitungen eingemündet. Auch die von ihrem Niveau her wohl beste eingereichte Arbeit eines jungen Wissenschaftlers von der Universität Jena habe nach Auffassung der Jury nicht „im Zentrum unserer Erwartungen“ gestanden. Deshalb also in diesem Jahr: Keine Preisvergabe – dennoch aber erhielt der Verfasser der Arbeit einen Anerkennungspreis der Gesellschaft sowie eine Einladung, bei einem Symposium der JJBG, voraussichtlich im April 2014, seine Überlegungen öffentlich vorzutragen.

Dann ging's um das, ohne das auch eine solche ganz auf Ehrenamtlichkeit aufgebaute Vereinigung nicht handlungsfähig wäre – ums Geld. Uwe Geske, Vorstandsmitglied der neu formierten „Sparkasse Vorderpfalz“ und bis zu dieser Mitgliederversammlung zugleich auch Schatzmeister der JJBG, versicherte, dass auch die Stiftungen im Geschäftsbreich der neuen, größeren Sparkasse weiterhin großzügig mit Fördermitteln bedacht würden. Sein Ehrenamt, so musste er allerdings den Mitgliedern ankündigen, müsse er in der Zukunft aufgeben und empfahl deshalb, zu seinem Nachfolger den Maxdorfer Konrad Reichert, gleichfalls hochrangiger Mitarbeiter der „Sparkasse Vorderpfalz“ und Beigeordneter des Rhein-Pfalz-Kreises, zu seinem Nachfolger bestimmen.

Zur Kassenlage der JJBG konnte Geske dann allerdings nur Gutes vermelden: Knapp 17.000 Euro Einnahmen aus Mitgliedsbeiträgen der derzeit 101 Mitglieder (eigentlich 102, denn Konrad Reichert trat an diesem Abend der JJBG bei), davon 12 Firmen bzw. Institutionen sowie aus Förderbeiträgen, Spenden und Zinsen - auch so etwas gab es zumindest bis jetzt noch! - hätten gerade einmal 3.856 Euro Ausgaben gegenüber gestanden. Dadurch habe sich das Vermögen der Gesellschaft im letzten Jahr auf rund 68.600 Euro erhöht, von denen auf Beschluss des Vorstandes 9.000 Euro als Zustiftung an die „JJB-Stiftung“ überwiesen worden seien.

Und auch diese Stiftung kann auf eine „kerngesunde“ Finanzlage verweisen: Schatzmeister Rudolf Müller, im Hauptberuf Vorstandssprecher der „Volksbank K ur- und Rheinpfalz“ konnte zum Ende des laufenden Geschäftsjahres einen Vermögensstand der Stiftung in Höhe von stattlichen 125.000 Euro bilanzieren.

Nachdem Bernhard Mückain, der an diesem Abend auch die Versammlungsleitung übernommen hatte, den Schatzmeistern beider Vereinigungen, JJBG und Stiftung - eine absolut tadelsfreie Amtsführung bescheinigt und für beide Vorstandschaften Entlastung in allen Punkten beantragt hatte, wurde diese ohne jede Diskussion erteilt – nicht ohne zuvor der langjährigen, bewährten Geschäftsführerin, Evelyn Idiatulin gedankt zu haben, die sich zukünftig einer neuer Herausforderung stellen will.

Die Mitglieder der JJBG waren also offensichtlich rundherum zufrieden – mit den Berichten ebenso wie mit der Organisation ihrer Gesellschaft und der ihr nachgelagerten Stiftung. Der gerechte „Lohn“ für die Arbeit aller Aktiven von JJBG unf Stiftung war deshalb folgerichtig die einhellige Wiederwahl aller bisherigen Funktionsträger in ihren Ämtern außer eben von Uwe Geske. Für ihn wurde, wie vom Vorstand vorgeschlagen, ebenso einmütig Konrad Reichert zum neuen Schatzmeister der JJBG gewählt. Foto: gc

01.12.2013


Rück- und Ausblick des JJBG-Vorsitzenden im Wortlaut sowie die Ergbnisse aller Wahlen

Bericht des Vorsitzenden der Johann Joachim Becher Gesellschaft anlässlich der Mitgliederversammlung am 27. November 2013

Mit heutigem Stand hat die JJBG 101 Mitglieder, davon 12 Firmen bzw. Institutionen und 89 Personenmitgliedschaften.

Neu in unsere Gesellschaft sind eingetreten die Herren

  • Hans-Peter Rottmann
  • Eberhard Spitzer
  • Klaus Stein

Persönlich begrüßen können wir heute Abend die Neumitglieder Spitzer und Stein; Herr Rottmann, der heute Geburtstag hat, hat sich entschuldigt.

Es ist schön drei Neue Mitglieder begrüßen zu können, gerne hätte ich noch mehr und insbesondere weibliche Mitglieder begrüßt. Leider! Dieser Nachteil sollte uns alle animieren neue Mitglieder zu werben!

  1. Veranstaltungen

Folgen Sie mir bitte durch das vergangene Vereinsjahr und erinnern Sie sich:

  • Am 29. November 2012 hat im Augustinersaal der Sparkasse Vorderpfalz die Mitgliederversammlung 2012 stattgefunden. Das Protokoll hat Frau Evelyn Idiatulin erstellt und an die Mitglieder verteilt. Einsprüche dazu sind bis dato nicht eingegangen.
  • Am 18. Dezember feierten wir im Casino der Stadtwerke Speyer unseren Jahresabschluss und stellten bei dieser Gelegenheit eine Becher-Erfindung von Weltruf, das Energiekreislaufmodell, mit PFW-AZUBIS vor.

  • „Chancen und Hemmnisse der erneuerbaren Energien“ lautete das Thema eines Vortrages von unserem Vorstandsmitglied Herrn Wolfgang Bühring im Februar 2013.

  • Herr Dr. Steffens, Thomas Herzog und Wolf-Dieter Burack führte uns im März durch die Ausstellung im Technomuseum Mannheim „Durch Nacht zum Licht

  • Im gleichen Monat konnten wir auch einen interessanten Heimat-Vortrag von Herrn Werner Wenz mit dem Titel. „Die Wallonen und die Entwicklung des Tuchmachens in Lambrecht/Pfalz“ erleben.

  • Ein Höhepunkt im Vereinsjahr war der Besuch der Synagoge „Beith-Schalom. Frau Angelina Pehotina von der Jüdischen Kultusgemeinde führte uns durch die Synagoge und erklärte uns das jüdische Leben.

  • Unser Mitglied Frau Ute Wolf und gleichzeitig 1. Vorsitzende des Vereins Netzwerk Umweltbildung Speyer und die Projektkoordinatorin Frau Susanne Mayrhofer stellten uns am 17. April das Projekt „Haus für Natur und Bildung“ in der Metropolregion Rhein-Neckar vor. Ich hoffe für den diesen Verein, dass sich zwischenzeitlich eine Reihe von Sponsoren gefunden hat, damit das Projekt baldmöglichst umgesetzt werden kann.

  • Am 24. Mai war im JJB-Haus für die Kulturnacht 2013 offene Tür. Schüler und Schülerinnen des Gymnasiums am Kaiserdom, die zuvor an der Kulturkundewoche im Becher-Haus teilgenommen hatten, stellten in Rollenspielen Szenen aus dem Leben von Becher dar.

  • Was erlebt ein Senior-Experte bei seiner Arbeit in Kambodscha? Das war das Thema eines Vortrages von Herrn Walter Zwick.

  • Unsere Veranstaltungsreihe wurde im Juni von unserem Mitglied Herrn Dr. Hussong fortgesetzt. Das Thema seines Vortrages lautete: „Aufklärung als Kritik an Mythos und Religion“. Übrigens, diesen Vortrag können Sie im Band 31 unserer Schriftenreihe nachlesen.

  • In der Sommerpause hatten unsere Gesellschaft Besuch von der Technischen Universität – Bergakademie Freiberg mit Dr. Norman Pohl mit seinen 15 Studenten. Ein Rundgang mit Erklärungen und ein Vortrag über unseren Becher war Gegenstand des Nachmittages.

„Speyer hat sich fairwandelt“ . Aus Anlass der Übergabe der Certifizierung der Stadt Speyer als FairTradeTown (FTT) haben wir Frau Cordula Hamburger und Herrn Gunter Grünenthal vom Weltladen in Speyer sowie Frau Ute Brommer von der Speyerer Freiwilligenagentur im September zu einer Gesprächs- und Diskussionsrunde zu Besuch im Becher-Haus. Ich hoffe, dass der Abend so nachhaltig war, dass in Zukunft alle Teilnehmer nur noch im Weltladen einkaufen.

  • Die Oktober-Veranstaltung wurde von unserem Mitglied Frau Karen Lill mit einem sehr interessanten Vortrag mit dem Thema:“ Emanzipation – vom Stolperstein zum Eckstein der Gesellschaft“, gestaltet. Die Teilnehmer waren so angesprochen dass sie bis spät in die Nacht diskutierten.

  • Ende Oktober hat uns der Imam zur Fatih-Moschee gerufen. Die Türkisch Islamische Gemeinde zu Speyer hat uns empfangen und der Vorsitzende Herr Yildirim und sein Vertreter Herr Özel sowie der Imam bewirteten uns mit türkischem Tee und Gebäck und wir hatten Gelegenheit über Islam und Religion zu sprechen. Im Anschluss führte uns Frau Selad Ünsal durch die Moschee und erklärte uns die Rituale.

Ein Höhepunkt in unserem Vereinsleben war die Geburtstagsfeier von unserem Ehrenvorsitzenden Herrn Prof. Dr. Carl Böhret am 30. Juni dieses Jahres im Historischen Ratssaal der Stadt Speyer. Wir Mitglieder ehrten unseren Vereinsgründer mit unserer Anwesenheit und Glückwünschen. Auf dem Programm standen Geburtstagsreden von den Herren Eger, Prof. Seimetz, Prof. Sommermann, Prof. Jann, Dr. Albert, Philippe, Dr. Roßkopf und Spengler sowie der Dankesrede von Herrn Prof. Böhret. Die Moderation lag in den Händen von Herrn Bühring und musikalisch wurde die Feier von dem Ensemble „Salonissiomo“ unter der Leitung von Frank Ringleb umrahmt.

Es ist geplant die Reden, die anlässlich der Geburtstagsfeier gehalten wurden, in einem Band 32 unserer Schriftenreihe zu veröffentlichen.

 

  1. Geplante Veranstaltungen

Und wie geht es weiter mit JJBG-Veranstaltungen?

  • Am 18. Dezember findet unser diesjähriger Jahresabschluss im Casino der PFW Aerospace GmbH statt. Unser Mitglied Bernd Dreyer wird uns dort empfangen und seine Flugzeugfirma vorstellen. Leider ist er heute durch eine Dienstreise verhindert. Er hat mich gebeten die Einladung vorzutragen.
  • 22. Januar 2014 hält Herrn Prof. Dr. Brenner über das Thema „Energie“ einen Vortrag im JJB-Haus.

  • 19. Februar 2014 ist ein Vortrag von dem Historiker und Mitglied unserer Gesellschaft, Herrn Dr. Rölle, über die Speyerer Geschichte eingeplant.

  • Im Jahr 2014 jährt sich zum 300mal der „Rastatter Frieden“ mit dem der spanische Erbfolgekrieg (1701 – 1714) beendet wurde. Auf unserem Programm steht der Besuch der Ausstellung „300 Jahre Rastatter Frieden“ und dies am Samstag, den 29. März 2014; bitte vormerken!!! Wir planen eine Tagesfahrt nach Rastatt mit dem Bus. Der Termin ist mit den Verantwortlichen im Residenzschloss Rastatt und Freiheitsmuseum schon fixiert, das Programm wird Ihnen in Kürze zugestellt. Unser Mitglied Dr. Wolf Böhm ist Rastatter und ich habe ihn daher gebeten die Organisation zu übernehmen.

  • Meteorlogen werden wichtiger! (Überschrift in der Rheinpfalz am 18.11.) Aus diesem Grund haben wir unser Mitglied, den Klimaforscher Herr Dr. Hans Günsten, gebeten im April einen Vortrag über Klimaveränderung halten.

  • Dann haben wir noch den weiteren Fix-Termin Mittwoch, 10. September 2014. An diesem Tag ist ein Ausflug nach Darmstadt geplant. Dort besuchen wir das European Space Operations Centre (ESOC) und runden den Besuch mit einem Besuch der „Mathildenhöhe“ ab. Auch dazu geht Ihnen in Kürze das Programm zu.

  • Im 1. Halbjahr ist auch der verschobene Besuch der Landeszentrale für Medien und Kommunikation auf dem Programm.

  • Auch steht schon seit vorigem Jahr auf unserer Wunschliste die J.J. Becher-Seminarreihe fortzusetzen. Ich möchte unsere Mitglieder heute zur Ideenfindung und Mithilfe bei der Planung aufrufen. Dies ist eine große Bitte von mir.

Für weitere Vorschläge aus Ihren Reihen ist die Vorstandschaft immer sehr dankbar. Bitte sprechen Sie mich an.

 

  1. Erscheinungsbild der JJBG/JJBS

Unsere Gesellschaft wird moderner! Wir haben einen neuen Flyer in Auftrag gegeben, der Auskunft über die Gesellschaft und Stiftung gibt. Mit Unterstützung der Agentur Philippe Consulting wurde der bisherige Prospekt neu gestaltet. Den Flyer, ich habe vorab 20 Exemplare erhalten, habe ich auf den Tischen ausgelegt. Ich hoffe, dass er Ihnen gefällt.

Es ist das Ziel mit dem Flyer und unserer Homepage den Bekanntheitsgrad von dem Speyerer J.J. Becher noch mehr zu steigern.

Übrigens unsere Homepage wurde seit unserer letzten Mitgliederversammlung rund 40.000mal aufgerufen.

 

  1. Schriftenreihe

Vor Kurzem ist in unserer Schriftenreihe der Band 31 erschienen und wurde an unsere Mitglieder verteilt. Der Titel lautet: „Entwicklungen“ und enthält einen Beitrag von Herrn Prof. Reinermann mit dem Titel „Staats- und Verwaltungswissenschaften zwischen J.J. Becher und Universität Speyer“ sowie einen Beitrag von Herrn Dr. Hussong zum Thema „Aufklärung als Kritik an Mythos und Religion“. Nochmals einen besonderen Dank an die Autoren.

Anlässlich unserer letzten Mitgliederversammlung habe ich die Veröffentlichung innerhalb unserer Schriftenreihe der im „Durchblick“ erschienen Artikel über J. J. Becher angekündigt. Was lange dauert, wird endlich gut. Der Vorstand ist zuversichtlich, ihnen im Frühjahr den angekündigten Band überreichen zu können.

 

  1. Informationen für Mitglieder

Im Mai dieses Jahres ist das Heft 35 erschienen und wurde an unsere Mitglieder verteilt. Das Heft 36 ist derzeit in Arbeit. Wir hoffen Ihnen diese Nummer noch als Weihnachtsgeschenk zu präsentieren zu können.

Ich möchte mich bei unseren Redakteuren, den Mitgliedern Karl-Heinz Jung und Norbert Schwarz recht herzlich für Ihre gute Arbeit bedanken.

 

  1. Dank

Zum Schluss meiner Ausführungen möchte ich meinen Dank aussprechen.

Besonderen Dank an alle Vorstands- und Beiratsmitglieder, sowie den Kassenprüfern der JJBG und JJBS für die Unterstützung und vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Auch großen Dank an unsere Mitglieder für Ihre Unterstützung und ihre Anwesenheit.

Ein großes Dankeschön an unsere Geschäftsführerin Frau Evelyn Idiatulin. Leider verlässt Sie uns zum Ende dieses Jahres. Frau Idiatulin hielt den schriftlichen Kontakt zu Ihnen, machte die Buchführung und war „Mädchen für alles in der Gesellschaft“. Die Mitgliederversammlung heute hat sie wieder mustergültig vorbereitet. Für Ihre weitere Zukunft wünschen wir Ihnen von Herzen alles Gute.

Als kleines Dankeschön für all ihre Arbeit ein kleines Geschenk in Form eines Gutscheines.

Dem Nachfolger, Herrn Reichert, wünschen wir eine gute Einarbeitung in sein neues Amt und bitten um gute Zusammenarbeit. Damit Sie sich über den Johann Joachim Becher informieren können überreiche ich Ihnen das Buch „Virtuelle Tagzettel des Universalgelehrten und Politikberaters Johann Joachim Becher“ von unserem Ehrenmitglied Herrn Prof. Böhret.

Ein großes Lob dem Gastgeber des heutigen Abends, der Volksbank Kur- und Rheinpfalz, vertreten durch den Vorstand und Schatzmeiser der JJBS, Herrn Rudolf Müller für die zur Verfügung-Stellung der Räume für unsere Versammlung und für „Speis und Trank“. In diesen Dank möchte ich auch die Helfer im Hintergrund einschließen.

Danke für das Zuhören!

Ergebnisse der Wahlen zu Vorständen und Beiräten der JJBG und derJJB- Stiftung

Vorstand der JJBG

Folgende Vorstände wurden gewählt:

  • Herr Hans-Joachim Spengler (Vorsitzender)
  • Herr Wolfgang Bühring
  • Herr Hansjörg Eger
  • Herr Konrad Reichert (Schatzmeister) und
  • Herr Dr. Peter Zimmermann

Beirat der JJBG

Folgende Beiräte wurden gewählt:

  • Herrn Philippe (Vorsitzender)
  • Frau Claudia Berger

  • Herr Dr. Hans-Joachim Bremme
  • Herr Heinz Engberding

  • Herr Karl-Heinz Jung

  • Dr. Jochen Klemke

  • Herr Werner Neubeck

  • Herr Rolf Räch

  • Herr Norbert Schwarz

  • Herr Dr. Axel Wilke

Vorstand der JJBS

Folgende Vorstände wurden gewählt:

  • Herr Prof. Dr. Dr. Karl-Peter Sommermann (Vorsitzender)
  • Herr Prof. Gunnar Schwarting

  • Herr Hansjörg Eger

  • Herr Rudolf Müller (Schatzmeiser)

Beirat JJBS

Folgende Beiräte wurden gewählt:

  • Herr Dr. Hans-Peter Braun
  • Herr Dr. Hans Güsten
  • Herr Prof. Dr. Axel Horsch
  • Herr Prof. Dr. Dr. Claus König
  • Frau Dr. Nicolle Macho
  • Herr Prof. Dr. Heinrich Reinermann

Folgende Rechnungsprüfer wurden gewählt:

  • Herr Bernd Mückain und
  • Herr Dr. Axel Wilke

01.12.2013


„Zeit von 1914 bis 1945 'ein einziger, durchgehender Krieg'“

Historischer Verein der Pfalz stimmt mit eindrucksvollen Vorträgen zur 100. Wiederkehr des Ersten Weltkrieges ein

cr. Speyer-  Im nächsten Jahr, am 3. August 2014, jährt sich zum einhundertsten Male der Tag, als das Deutsche Kaiserreich – dazu gezwungen durch zuvor eingegangene Bündnisverpflichtungen – in den durch das Attentat auf den österreichischen Erzherzog Franz Ferdinand und seine Gemahlin Sophie in der bosnischen Hauptstadt Sarajew wohl nur vordergründig ausgelösten Krieg eintrat, der sich rasend schnell zum ersten globalen Kriegsereignis in der Menschheitsgeschichte ausweiten sollte – der Erste Weltkrieg.

Wohl um dem sich jetzt schon abzeichnenden (Über)Angebot an Ausstellungen, Gedenkveranstaltungen und Kongressen zu diesem Anlass zuvor zu kommen, hatte jetzt der Historische Verein der Pfalz e.V. unter seinem rührigen Vorsitzenden, dem Speyerer Oberbürgermeister a.D. Werner Schineller, in seine „gute Stube“, ins Forum des Historischen Museums der Pfalz nach Speyer eingeladen, um in einem spannenden Doppelvortrag die Kriegsereignisse von 1914 bis 1918 und ihre Folgen durch zwei namhafte Historiker aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln zu beleuchten:

Dr. Heinrich Thalmann, der in seiner 1989 als Disseration vorgelegten Arbeit über „Die Pfalz im Ersten Weltkrieg“ den durchaus beschwerlichen Alltag der Pfälzer in dieser Zeit detailreich darstellt und Dr. Sönke Neitzel, Professor an der London School of Economics und historisch Interssierten aus zahlreichen zeitgeschichtlichen TV-Dokumentationen im ZDF bestens bekannt. Kein Wunde, dass das Forum bis auf den letzten Platz besetzt war, auch wenn sich Werner Schineller gewünscht hätte, dass neben Gymnasiasten aus Ludwigshafen, Neustadt/Weinstrasse, Schifferstadt, Landau und Annweiler auch außer ein paar Speyerer Schülern des Friedrich-Magnus-Schwerd-Gymnasiums noch weitere aus der vielgerühmten „Schulstadt Speyer“ gekommen wären. „Wir hätten auch für die sicher noch ein paar Stühle gehabt“, betonte der frühere Oberbürgermeister nicht ohne einen Anflug von Bitterkeit.

Denn schon was Dr. Heinrich Thalmann seinen Zuhörern aus dieser Zeit berichten konnte, war höchst spannend und berührend zugleich - z.B. als er davon sprach, welch große wirtschaftliche Bedeutung die Pfalz in dieser Zeit im Königreich Bayern einnahm. Gut 40% des Exports der weiß-blauen Monarchie sei damals aus dem pfälzischen Rheinkreis gekommen – Profukte aus dem Maschinenbau und vor allem aus der Chemischen Industrie gingen von hier aus in alle Welt. Doch mit der Einführung der Bayerischen Kriegsadministration habe sich die Situation rasch geändert. Die Bewirtschaftung aller Produkte, vor allem auch von Lebensmitteln, habe zu einer völligen Verwerfung auf den Märkten geführt. Brot sei plötzlich billiger gewesen als das Getreide, aus dem das Mehl für seine Zubereitung gemahlen wurde. Ergebnis: Die Menschen verfütterten das Brot an die Tiere – in vielen Regionen, insbesondere in den Städten, hätten die Menschen Hunger gelitten.

Bis zum Beginn des Ersten Weltkriegs habe die Pfalz nicht nur Bayern, sondern auch andere Regionen im Deutschen Kaiserreich mit dem Grundnahrungsmittel Kartoffeln versorgt. Ab dem Jahr 1916, so berichtete Dr. Thalmann weiter, habe man dann aber auch in die Pfalz Kartoffeln einführen müssen. Der Grund: Die Knollen wurden in großem Umfang von den feldern gestoheln – die 'Feldschützen' und Gendarmen, die eigentlich die Ernte bewachen sollten, beteiligten sich statt dessen oft selbst an den Diebstählen – die Not sei einfach viel zu groß gewesen in einer Zeit, in der vom Hunger betroffene Menschen aus allen Gauen Bayerns in die Pfalz gekommen seien, um Lebensmittel zu „hamstern“ Schließlich hätten alle Waren einer strengen Rationierung unterworfen werden müssen, so wusste der Referent zu berichten.

Das habe in der Folge zu durchaus bizarren Einfällen für Ersatzprodukte geführt, so Dr. Thalmann. Wein z.B. wurde aus Birnen gekeltert - „das schmeckte scheußlich und hatte eine durchschlagende Wirkung“ - statt Tabak wurden Buchenblätter geraucht, statt Mehl zerstossene Eicheln verbacken. Es wurde viel „organisiert“ in dieser Zeit, in der auch die Pfalz mehr und mehr auf Kriegswirtschaft umgestellt wurde. In Kaiserslautern, Frankenthal, aber auch in Homburg und St. Ingbert – beide damals noch pfälzisch - seien in großem Umfang Granaten produziert, in Speyer bei den Pfalz-Flugzeugwerken in immer größerer Stückzahl Kampfflugzeuge gebaut worden. Damals seien auch zum ersten Male in großem Umfang Frauen in der Produktion eingesetzt worden, um die an der Front eingesetzten oder bereits im Krieg gefallenen Männer zu ersetzen. Besonders in der Chemischen Industrie und im Maschinenbau sei der Anteil der weiblichen Mitarbeiter rasch angewachsen.

Fast 18.000 Pfälzer – fast soviele, wie die Königlich Bayerische „Pfälzer Division“ Angehörige hatte, seien in dieser Zeit gefallen, musste der Referent berichten - viele weitere in außerbayrischen militärischen Einheiten. Im Rahmen der „Kriegsfürsorge“ hätten sich Frauen um Verwundete in den immer zahlreicheren Lazaretten – z.B. auch in der Speyerer Zepplinschule - gekümmert und hätten Soldaten, die wieder an die Front zurückkehrten, mit „Liebesgaben“ bedacht. Damit hätten sich die Pfälzer Frauen durchaus auch den Unmut der Bayern zuzogen, wenn sie diese Liebesgaben auch einmal an französische Kriegsgefangene verteilten. „Das grenzte fast schon an Vaterlandsverrat“, so Dr. Thalmann. Überhaupt Kriegsgefange: In Landau und in Germersheim seien Gefangenenlager errichtet – ein ursprünglich für 4.000 Gefange ausgelegte Lager in Germersheim sei zeitweise mit über 10.000 Gefangenen belegt gewesen.

Im Jahr 1916 habe dann die Stimmung „zu kippen“ begonnen, berichtete der Referent weiter. Mehr und mehr habe man mit vaterländischen Aktionen wie den „Nagelzeichen“ oder „Gold gab ich für Eisen“ ab dem Kriegsjahr 1917 nach anderen Finanzierungsformen gesucht. Die zunehmenden Luftangriffe aus Flugzeugen und Luftschiffen hätten zwar keine nachhaltigen Schäden verursacht, dennoch aber die Menschen in der Pfalz in Angst und Schrecken versetzt.

Am Ende des Krieges hätten sich die Pfälzer von der neuen bayerischen Regierung schmälich verraten gefühlt: Ihr Gründer Kurt Eisner, der erste Ministerpräsident des „Freistats Bayern“ nach der „Novemberrevolution“ hatte zwar versprochen gehabt, dass nach dem Ende des Krieges nie ein feindlicher Soldat „bayerischen Boden“ betreten würde. Doch sollte dies nicht für die Pfalz gelten. Hier zogen die deutschen Truppen und mit ihnen die bayersichen Einheiten ab und die Pfalz wurde von französischem Militär besetzt. Auf die Pfalz und die Pfälzer sollten wieder einmal schwere Zeiten zukommen.

Von der bayerisch-pfälzischen zur globalen Sicht der Dinge

Prof. Dr. Sönke Neitzel, stellte seinen sich anschließenden Vortrag dann in einen weiter gefaßten europäischen, ja sogar globalen Zusammenhang – zeitlich auch über den Ersten Weltkrieg hinaus blickend. Denn: „Ohne den Ersten hätte es den Zweiten Weltkrieg nicht gegeben“, so Prof. Dr. Neitzel – die Zeit von 1914 bis 1945 sei „ein einziger, durchgehender Krieg“ gewesen, den viele Wissenschaftler als den „Dreißigjährigen Krieg' des 20. Jahrhunderts“ charakterisiert hätten. Der „Erste Weltkrieg“ – diese Bezeichnung sei übrigens zum ersten Mal erst in den 1920er Jahren in englischen Quellen aufgetaucht - sei der erste Krieg in der Menschheitsgeschichte gewesen, der, insbesondere durch die Einbeziehung der überseeischen Kolonien der kriegsteilnehmenden Staaten, die Grenzen des europäischen Kontinents überschritten habe. Kriegsentscheidend sei dann aber letztlich der Eintritt der USA in diesen Krieg im April 1916 geworden.

Schon bei Kriegsbeginn im Jahr 1914 habe sich die Welt aber in einem Maße vernetzt präsentiert wie nie zuvor. Die kriegsteilnehmenden Staaten hätten erstmals einen globalen Krieg geführt – Australier, Kanadier, Truppen aus den Kolonien Südafrikas kämpften Seit an Seit mit US-Amerikanern in Europa – am Ende hätten sich Soldaten aus immerhin 36 Ländern an den Kampfhandlungen beteiligt. Auch dazu wusste Prof. Dr. Neitzel zahlreiche interessante Details zu berichten, so u.a., dass schon im Jahr 1915 angesichts der Vielzahl muslimischer Kriegsgefangenen die erste Moschee in Deutschland errichtet worden sei.

Der „Weltkrieg“ sei zum „totalen Krieg“ geworden, ein Begriff, der in Frankreich für eine kriegerische Auseiandersetzung „auf Leben und Tod“ eingeführt worden sei – ein Krieg aber auch von einer nie zuvor gekannten Totalität, in der Kriegsziele bis zur bedingunslosen Kapitulation verfolgt, in der nahezu alle Kriegsmethoden erlaubt schienen und in die mehr und mehr auch Zivilisten mit einbezogen wurden. Die Zeiten eines kurzen, heftigen Krieges, in dem „Generalstäbler mit wuchtigen Schlägen eine rasche Entscheidung herbeiführten“, waren endgültig vorbei – schon bis Ende 1914 seien auf beiden Seiten weit über eine Million Gefallene zu beklagen gewesen.

„Damals hätte es nach den alten Regeln der Kriegskunst einen Waffenstillstand und Frieden geben müssen“, erläuterte der Referent mit Blick auf frühere Kriege. „Doch 1914 zog niemand – keine Seite - eine solche Lösung ins Kalkül – es ging statt dessen um Sein oder Nichtsein“. Bereits im Jahr 1915 hätten auf Seiten der Mittelmächte weit über 25 Mio., auf Seiten der Entende gar über 45 Mio. Soldaten gekämpft. Auf beiden Seiten seien ununterbrochen neue Soldaten nachgeführt worden, um „dem Krieg zu geben, was des Krieges ist“, wie Erich von Ludendorff, Generalquartiermeister und Stellvertreter von Paul von Hindenburg als Oberbefehlshaber es nannte. „Wegen seiner Radikalisierung in den Methoden könnte man den Ersten Weltkrieg als 'die Zeitenwende der Kriegsführung' bezeichnen“, so der ausgeweisene Kriegshistoriker Dr. Sönke Neitzel - „wer über entsprechende Kriegsmittel verfügte, der setzte sie ein“. Internationale Vereinbarungen über die Regeln der Kriegsführung seien zunehmend außer Kraft gesetzt worden, auch wenn es in diesem Krieg noch „Momente der Mässigung“ gegeben haben, wie sie dann im Zweiten Weltkrieg nicht mehr zu erkennen gewesen seien. Mit ganz wenigen Ausnahmen habe es in diesem Krieg noch keine Gewaltexzesse gegen Kriegsgefangene gegeben, wie sie dann im Zweiten Weltkrieg nahezu an der Tagesordnung gewesen seien.

Dennoch sei heute der Erste Weltkrieg als „erster industrialisierter Massenkrieg in den Schützengräben“ in Deutschland weitgehend aus dem Bewußtsein der Gesellschaft geraten. Anders in England, wo bis heute am 11. November, dem Tag der Unterzeichnung des Waffenstillstandes im Wald von Compiègne, zur Erinnerung an das Ende dieses Krieges das Leben für zwei Minuten stillsteht. In Deutschland werde am Volkstrauertag der Toten der Kriege und damit auch der des Ersten Weltkrieges gedacht – ein zentrales Denkmal zur Erinnerung gebe es jedoch bis heute nicht. Seine Ursache habe dies wohl auch in der Verklärung, den der Erste Weltkrieg als „zentrale Deutungsfigur“, so Prof. Dr. Neitzel, in der Zeit des Dritten Recuhes erfahren habe.

Erst im Jahre 2008 sei der letzte deutsche Veteran des Ersten Weltkrieges verstorben – heute lebten auch nur noch rund 400.000 Kriegsteilnehmer des Zweiten Weltieges. Das Jahr 2014, so Prof. Dr. Neitzel abschließend, biete deshalb wohl eine der letzten Gelegenheiten, „an gemeinsame Erfolge und gemeinsame Leiden in den beiden Kriegen zu erinnern“ und daraus die Konsequenz zu ziehen, dass „Europa“ nie so notwendig war wie heute.

Zu Beginn des spannenden Vortragsabends hatte der Vorsitzende des Historischen Vereins der Pfalz e.V., Werner Schineller, dem aus dem pfälzischen Impflingen bei Landau stammenden jungen Wissenschaftler Dr. Steven Ditsch einen Scheck zur Förderung seiner Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der pfälzischen Geschichte überreicht. Foto: gc

28.11.2013


Mit den Augen von Jugendlichen und Kindern sehen: 4JuKiS verlinkt 208 Angebote für Kinder und Jugendliche

So spannend und vielschichtig ist Speyer.

Ab sofort gibt es den neuen „Online-Finder“ 4JuKiS - für Kinder und Jugendliche in Speyer. Er entstand durch die Kooperation des Kinderschutzbundes mit über 200 Institutionen und Angeboten in Speyer. Nach genauer Recherche und Abstimmung zeigt der Finder für Jugendliche und Kinder in Speyer nun stets aktuell, welche Vereine und Institutionen in der Freizeit Angebote machen und bietet Durchblick bei den speziellen Beratungs- und Hilfsangeboten. Für Eltern interessant sind die Übersichten und Links zu den Kinderbetreuungs-, Bildungs- und Fördereinrichtungen in Speyer.

Viele Wege zum passenden Ergebnis

„Unter www.kinderschutzbund-speyer.de wird durch die Augen von Jugendlichen, Kindern oder ihren Eltern über unsere vielfältigen Bildungs-, Freizeit- und Hilfsangebote in Speyer informiert“, stellt Roswitha Serr, Vorsitzende des Speyerer Kinderschutzbundes die neue Website vor. „Finden ist etwas sehr Individuelles. Im Zweifelsfall muss es schnell gehen. Verschiedene Wege erleichtern den Suchenden, das Passende zu finden. Darum bilden wir unsere städtischen Angebote auch im 4-JuKiS-Finder ab zusätzlich zur eigenen Homepage www.speyer.de, sagt Michaela Fischer-Heinrich als Koordinatorin des Netzwerkes Kindeswohl und Kindergesundheit von der Stadt Speyer.

Lust auf Angebote und Ausprobieren auch über Facebook

Der neue 4JuKis-Finder will Kindern, Jugendlichen und auch den Eltern Anregungen geben für die Freizeit, die Schulbildung und über Hilfsangebote. Zur schnellen Kontaktaufnahme werden Ansprechpartner genannt und für mehr Informationen wird mit den jeweiligen Websites verlinkt. Entstanden ist der neue Online-Finder zusammen mit den Institutionen, mit studentischer Unterstützung und einer eigens programmierten Datenbank-Anbindung. Das einfache Finden ist je nach persönlicher Suchvorliebe über die strukturierte Form möglich oder durch die Eingabe eines Suchwortes. Ebenfalls neu ist die Facebook-Seite des Kinderschutzbundes. Diese Plattform soll die intensive Lobby-Arbeit für Kinder und Jugendliche unterstützen.


Eine stets aktuelle Quelle für Kinder und Jugendliche

„Wir nehmen jederzeit gerne weitere Hinweise und Links auf“, lädt Roswitha Serr Kinder, Jugendliche und Eltern ein, Anregungen und Rückmeldungen zu geben. Alle Institutionen sind eingeladen, sich hier zu zeigen und zu vernetzen. Die Aktualität wird durch eine regelmäßige Abstimmung gewährleistet. Wer Interesse daran hat, ebenfalls als Verein auf seine Angebote hinzuweisen, kann sich beim Kinderschutzbund melden: Cordula Hamburger, Tel.: 06232-72298, E-mail: kinderschutzbund@speyer.de.

DKSB Speyer e.V., Presse

22.11.2013


Vorstandswahlen brachten Neubesetzungen und Kontinuität

Speyer- Die Jahreshauptversammlung des Fördervereins „Internationale Musiktage Dom zu Speyer“ am 4. Nov. 2013 war von seinen Mitgliedern stark besucht. Die scheidende Vorsitzende Hermine Pfaud konnte auch auf dieser turnusmäßigen Versammlung eine erfreulich positive Bilanz sowohl ihrer letzten Amtsperiode als auch über die gesamte Epoche Ihres Vorsitzes von ….bis…vorlegen: Unter der künstlerischen Leitung von Domkapellmeister Markus Melchiori  haben sich die internationalen Musiktage inzwischen erfolgreich etabliert und nachhaltig in Szene gesetzt. So konnte in den letztjährigen  Musiktagen ein vielseitiges internationales klassisch-geistliches Musik-Programm überzeugend, bewegend und mitreisend geboten werden, das das immer wieder beeindruckende Monument Speyerer Dom von der Krypta bis zum Kaisersaal bespielt und erklingen ließ.

Als außergewöhnliche Veranstaltung der internationalen Musiktage ist noch das Deutsche Jugendchortreffen des Chorverbandes Pueri Cantores am 22.9. hervorzuheben.  Auch die Programm-Erweiterung zur Ansprache und Einbeziehung der Kinder, Jugendlichen, ja der ganzen Familie wurde erfolgreich durch das Kindermusical  KÖNIG DAVID vollzogen.

Der Rechenschaftsbericht des Geschäftsführers Kurt Hartmeyer präsentierte ein beanstandungsfreies, positives Wirtschaftsergebnis mit einem beachtenswerten Förderungsbetrag zugunsten der Veranstaltungen der internationalen Musiktage.

 Um auch in den nächsten Jahren das ambitionierte Progamm der Internationalen Musiktage Dom zu Speyer organisatorisch, logistisch und finanziell angemessen unterstützen zu können, sollen durch Aufnahme neuer Vorstandsmitglieder und Umstrukturierungen bei Gewährleistung von Kontinuität  neue Akzente gesetzt und vorhandene Ansätze verstärkt werden. Dies gilt insbesondere für die Gewinnung neuer Vereinsmitglieder, Spender und Sponsoren zur stärkeren Generierung weiterer Fördermittel. Als erster Schritt in diese Richtung gilt der Beschluss, die Mitgliedsbeiträge um € 10 p.a. ab 2014 anzuheben. 

Nach der uneingeschränkten Entlastung des bisherigen Vorstandes wurde durch Neuwahl folgende Vorstandsbesetzung gewählt:

Mit großer Mehrheit  wurden Helmut Gros zum neuen ersten Vorsitzenden und Frau Hermine Pfaud als stellvertretende Vorsitzende gewählt. Als Geschäftsführer wurde Kurt Hartmeyer bestätigt, und als neuer Kassenverwalter wurde Michael Varel gewählt. Als Beisitzer wurden Thomas Gärtner und Visae Vester bestätigt und Burkhart Schramm neu gewählt. Herr Gros, der mit seiner Frau 2010 nach Speyer kam,  kündigte in seiner Vorstellung sowohl Kontinuität als auch neue Akzente in der verstärkten Verfolgung der Vereinsziele an.

Die Versammlungsleitung sprach den ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern den besonderen Dank und dem neuen Vorstand das Vertrauen und Glückwünsche aus.

Zum Abschluß der Jahreshauptversammlung konnten die Vereinsmitglieder ein stimmungsvolles Konzert im Kaisersaal des Domes mit dem Bariton Matthias Horn und Christoph Ullrich am Flügel genießen.

Der Vorstand

Dr. Christoph Kohl                  Markus Melchiori                  Helmut Gros

Domdekan                              Domkapellmeister                 1. Vorsitzender

19.11.2013


Erfolgreicher Kiwanis-Charity-Abend mit Literatur und Genuss

Einblicke in bekannte und unbekannte Seiten Schwedens gewährte Reisebuchautor Rasso Knoller am 26. Oktober beim Charity-Abend Literatur & Genuss im Historischen Ratssaal.

Speyer- Der Kiwanis-Club Speyer hatte zu der Veranstaltung eingeladen, die mittlerweile „ein festes Datum im Kulturkalender der Stadt“ darstellt, so Präsident Dr. Simon Lang in seiner Begrüßung der über 100 Gäste. Neben spannenden Erlebnissen fernab der Touristenpfade, über die der gebürtige Augsburger Knoller aus seinem Buch „Nils Holgersson und die Dame von der Post“ vorlas, hatten die Club-Mitglieder original schwedische Speisen vorbereitet, die auf große Begeisterung stießen. Der Erlös der Veranstaltung kommt der Malerwerkstatt der Siedlungsschule Realschule plus zugute.

Der Kiwanis-Club nutzte die Gelegenheit, auch den druckfrischen beliebten Adventskalender 2013 vorzustellen, der ab sofort für 5 Euro unter anderem in der Speyerer Einhorn-Apotheke erhältlich ist.

Kiwanis ist eine weltweite Organisation von Freiwilligen, die sich aktiv für das Wohl von Kindern und der Gemeinschaft einsetzen. Aktive Frauen und Männer aus allen Berufen und Bevölkerungsschichten engagieren sich überparteilich und über Konfessionen hinweg. Im Fokus der Charity-Aktivitäten stehen dabei besonders Kinder und deren Umfeld nach unserem internationalen Motto:“Serving the Children of the World”. Charity-Einnahmen werden ohne Abzüge in voller Höhe weitergegeben.  Die deutschen Clubs helfen dabei mit gezielten Maßnahmen vornehmlich vor Ort.

Weitere Informationen unter www.kiwanis-speyer.de. Kiwanis-Club Speyer, Presse

30.10.2013


Erlös aus Kiwanis-Charterfeier für Schule im Erlich

Der Kiwanis-Club Speyer nutzte die Gelegenheit, der Förderschule im Erlich anlässlich der Eröffnung der neuen Küche eine Spende in Höhe von 3.500 Euro zu übergeben.

Speyer- Past Präsident Dr. Bernd Kray überreichte Schulleiter Peter Schmid und Vertretern des Fördervereins den Erlös aus der Charter-Feier des Clubs im August und machte sich am 21. Oktober gemeinsam mit einigen Club-Mitgliedern ein Bild des Projektes, das gesunde Kost, Berufsvorbereitung und Ausbildung umfasst. „Kiwanis engagiert sich weltweit für Kinder und Jugendliche“, sagte Bernd Kray: „Da die Schulküche im Erlich sich auch auf mehreren Ebenen in besonderer und innovativer Weise um Kinder und Jugendliche kümmert, unterstützen wir das Projekt sehr gern.“

Kiwanis ist eine weltweite Organisation von Freiwilligen, die sich aktiv für das Wohl von Kindern und der Gemeinschaft einsetzen. Aktive Frauen und Männer aus allen Berufen und Bevölkerungsschichten engagieren sich überparteilich und über Konfessionen hinweg. Im Fokus der Charity-Aktivitäten stehen dabei besonders Kinder und deren Umfeld nach unserem internationalen Motto:“Serving the Children of the World”. Charity-Einnahmen werden ohne Abzüge in voller Höhe weitergegeben.  Die deutschen Clubs helfen dabei mit gezielten Maßnahmen vornehmlich vor Ort.

Weitere Informationen unter www.kiwanis-speyer.de. Kiwanis-Club Speyer, Presse

26.10.2013


Neues Fenster nach draußen

Der Dombauverein stellte heute seine neue Homepage vor. „ Damit wird die wichtige Kommunikation des Vereins mit seinen Mitgliedern und den Freunden des Speyerer Domes noch bedeutsamer und effektiver“ so der Vorsitzende des Dombauvereins Dr. Wolfgang Hissnauer

Speyer- „Der Dombauverein will anhand eines neuen Design- und Farbkonzepts eine freundliche und einladende Atmosphäre schaffen, die jeden, der am Speyerer Dom interessiert ist dazu einladen soll, nicht nur mehr über den Dombauverein und sein vielfältiges Engagement zu erfahren, sondern auch über den Speyerer Dom selbst“ sagte Wolfgang Hissnauer eingangs der Präsentation, denn die Ansprüche der „User“ haben sich weiterentwickelt. Die Kommunikation mit den Mitgliedern ist heute dringlicher denn je, vor allem, weil jeweils rund 50 Prozent der 2800 Mitglieder nicht nur aus Speyer kommen, sondern auch aus der Kurpfalz, der ganzen Bundesrepublik und aus einer ganzen Reihe von Staaten der Erde. „Zeitgemäße Internetauftritte verursachen aber Kosten, die von einem gemeinnützigen Verein nur um den Preis erheblich gesteigerter Ausgaben getragen werden können“, so das verantwortliche Vorstandsmitglied Dr. David Hissnauer bei der Präsentation der neuen Homepage.

Harald Hartung, ebenfalls Mitglied im Dombauverein, hat nun in Zusammenarbeit mit Dr. David Hissnauer eine den Erfordernissen gerecht werde neue Site geschaffen. Diese hat fünf zentrale Anliegen: Information über die aktuellen Veranstaltungen und Angebote des Dombauvereins, Ziele und Aufgaben des Vereins und seiner Geschichte, Wissenswerte Informationen rund um den Kaiser- und Mariendom, Einblick in die zurückliegenden Jahre der Arbeit des Dombauvereins und natürlich, die Möglichkeit Mitglied im Dombauverein zu werden, denn dieses Weltkulturerbe brauch die Unterstützung möglichst vieler Menschen.

Mit diesem Neustart werden in den nächsten Monaten und Jahren weitere Entwicklungen auf der Dombauvereins-Homepage. Denn Kommunikation ist eines der wichtigsten Anliegen für den Dombauverein. Aus diesem Grunde erleichtert diese neue Homepage durch Links auch den Zugang zum virtuellen Dom (kaiserdom virtuell. de), der Homepage der Stadt Speyer, dem Bistum und der Bistumszeitung „Der Pilger“ sowie der Dommusik. Weitere Verlinkungen werden den Servicegedanken dieser Homepage vervollkommnen.

Der Dombauverein erhielt in den ersten Jahren seines Bestehens Unterstützung von der Firma SpeyerNet. Diese Kommunikationsplattform erlangte in den darauffolgenden Jahren immer größere Bedeutung. Mit der heute vorgestellten, neu gestalteten Homepage wird diese Chance noch größer.

Wolfgang Hissnauer

23.10.2013


Für die flexible Kinderbetreuung: 17 neue Tagesmütter ausgebildet

Teilnehmerinnen  von links nach rechts: Hintere zwei Reihen: Ute Wurst, Sabine Berger, Svetlana Simon, Olga Gebel, Margaritha Dalinger, Olga Franz, Annette Menges, Darejan Lützenburger, Azar Imani, Wioletta Scheer, Majedeh Schanufi, Sarah-Jessica Hopp, Olga Hense; Vordere Reihe: Nina Pfund, Vivien Berlet, Erna Sartison, Gloria Arnold, Luci Bobb Teilnehmerinnen von links nach rechts: Hintere zwei Reihen: Ute Wurst, Sabine Berger, Svetlana Simon, Olga Gebel, Margaritha Dalinger, Olga Franz, Annette Menges, Darejan Lützenburger, Azar Imani, Wioletta Scheer, Majedeh Schanufi, Sarah-Jessica Hopp, Olga Hense; Vordere Reihe: Nina Pfund, Vivien Berlet, Erna Sartison, Gloria Arnold, Luci Bobb

Speyer- Der seit März laufende Qualifizierungskurs für Kindertagespflegepersonen wurde am 28. September mit dem Kolloquium abgeschlossen: 17 kompetente und sympathische Tagesmütter stehen nun für die flexible Kinderbetreuung zur Verfügung. Die Kooperation des Kinderschutzbundes und der Volkshochschule als Bildungsträger für die Ausbildung, hat sich zum elften Mal bewährt.

Erfahrungswerte der Teilnehmerinnen

Die Freude und Liebe zur Arbeit mit den Kindern verbindet alle Teilnehmerinnen. Auf dieser Basis gelang es der Gruppe im Miteinander eine tiefe Verbundenheit zu entwickeln - trotz unterschiedlicher kultureller Herkunft sowie verschiedener Lebens- und Berufserfahrungen!

Sabine Berger, Mutter eines 2 Jahre alten Sohnes, beschreibt es so: „ Die Menschlichkeit und der Gruppenzusammenhalt haben mir persönlich sehr gut getan. Darüber hinaus konnte ich mein Wissensspektrum gerade in den Fächern Psychologie und Pädagogik erweitern. Davon profitiere ich auch für die Erziehung meines eigenen Kindes.“ Auch Vivien Berlet , Mutter von vier Kindern, strahlt: „Ich bin viel motivierter, gefestigter und selbstbewusster als zu Beginn des Kurses und werde, sobald alle Rahmenbedingungen geklärt sind, als Tagesmutter einsteigen.“ Beide Teilnehmerinnen bekräftigen, sie hätten die Beratung und die Zusammenarbeit mit dem Kinderschutzbund als besonders bereichernd empfunden: „Hier fühlen wir uns ernst genommen und werden individuell unterstützt!“

Kursverlauf seit März 2013

Die TeilnehmerInnen fühlen sich gut vorbereitet für die Tagespflege dank des vielseitigen Programms dem Lehrplan des Deutschen Jugendinstituts. „Die 17 Teilnehmerinnen lernten Essentielles für den Umgang mit Kindern aus der Pädagogik, der Psychologie, der Spiel- und Medienpädagogik und der Säuglingspflege. Wir vermittelten darüber hinaus auch Kenntnisse über Kindesschutz, Kinderliteratur, musikalische Früherziehung sowie betriebswirtschaftliche und rechtliche Grundlagen“, erläutert Rosemarie Keller-Mehlem das Kurskonzept. Sie ist zusammen mit Julia Hoffmann und Karin Matthees Fachberaterin in der Kindertagespflege für den Deutschen Kinderschutzbund, Ortsverband Speyer. „Wichtig sei ebenfalls, die Inhalte immer wieder zu überarbeiten und an die Bedürfnisse der Teilnehmenden sowie an die rechtlichen Vorgaben anzupassen.“ So konnte Frau Magin von der Stadtbibliothek neu für diesen Kurs gewonnen werden. Sie vermittelte das Thema Kinderliteratur hautnah und vor Ort. Große Begeisterung und viel Lob hatten die Teilnehmerinnen auch für Herrn Breier von den Maltesern, der ihnen in praktischen Übungen alles Wichtige aus dem Bereich der Ersten-Hilfe am Kind vermittelte.

Flexibilität der Betreuung

Tagesmütter und Tagesväter ermöglichen eine individuell auf die Familiensituation abgestimmte Kinderbetreuung für Kinder von 0 – 14 Jahren. Von Vollzeit an 5 Tagen pro Woche bis hin zu einer Kurzzeitbetreuung an einzelnen Tagen ist alles möglich. Die Betreuung ist auch in den Randzeiten möglich, d.h. vor 8.00 Uhr morgens und nach den Schließzeiten von Kindertagesstätte und Schule.

Allen interessierten Eltern, die eine familiennahe Betreuung für ihre Kinder suchen, bietet der Kinderschutzbund die Vermittlung von den Tagesmüttern und Tagesvätern an.

Ausblick

Im Frühjahr 2014 beginnt der nächste Qualifizierungskurs für Tagesmütter und –väter. Interessierte Personen sind herzlich eingeladen, sich ab sofort zu melden. Tel.: 06232-72298, E-mail: kindertagespflege@speyer.de



Mehr Informationen:

Deutscher Kinderschutzbund Speyer

Tel.: 06232-72298, E-mail: kindertagespflege@speyer.de

Internet: www.kinderschutzbund-speyer.de


Bürozeiten in Speyer-Süd, Roland-Berst-Str. 1, Telefon: 06232-72298

Montag: 10.00 - 12.30 Uhr

Dienstag: 10.00 - 12.30 Uhr und 14.00 – 16.00 Uhr

Mittwoch: 10.00 - 12.30 Uhr

Donnerstag: 10.00 - 12.30 Uhr und 14.00 – 18.00 Uhr

Freitag: 10.00 - 12.30 Uhr


Bürozeit in Speyer-Nord, Mehrgenerationenhaus, Weißdornweg 3, Tel.: 06232-6001857 Mittwoch Nachmittag: 14.00 - 17.00 Uhr


Text: Deutscher Kinderschutzbund, Ortsverband Speyer; Foto: Berlet

05.10.2013


Gospelchor Speyer sucht neue Mitglieder

Speyer- Gospelchor Speyer. Wir proben immer mittwochs (Ausnahme: Schulferien) von 20.00 Uhr bis 21.30 Uhr im Pfarrsaal St. Konrad/SP-Nord. Die Vorbereitungen für unser nächstes Konzert am 12. Januar 2014 haben begonnen; wer Interesse am Mitsingen hat, ist jederzeit willkommen. Chorgemeinschaft Speyer, Presse

17.09.2013


DPSG Diözesanverband Speyer gibt sich eigenes Logo

Zeichen der Verbundenheit

Speyer- Die Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) in der Diözese Speyer hat ein neues Logo. Neben der traditionellen Lilie und dem Schriftzug dpsg in dunklem Blau zeigt das neue Logo die Silhouette des Speyerer Doms in Weinrot. Damit haben die Pfadfinderinnen und Pfadfinder im Bistum Speyer ein eigenes Wiedererkennungszeichen.

„Gemeinschaft braucht Zeichen der Verbundenheit. Eine große Gemeinschaft konnten wir in unserem diesjährigen Diözesanlager „Zerzura“ erleben. Über 900 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene waren voller Begeisterung mit dabei. In zehn Tagen entstand aus 30 Stämmen unseres Diözesanverbandes eine große Gemeinschaft. Nun fehlte uns nur noch ein gemeinsames Wiedererkennungszeichen“,  so DPSG-Diözesankurat Christian Knoll. „Viele Stämme und Bezirke haben ihr eigenes Logo, dass sie als Georgspfadfinder erkennen lässt, aber nicht unsere Verbundenheit im Diözesanverband und zur Diözese Speyer zeigt.“

Wiedererkennungszeichen gebe es bei den Pfadfinderinnen und Pfadfindern sehr viele:  Kluft, Halstuch, Pfadfindergruß, Lilienbanner und das Logo der DPSG, das 90.000 Pfadfinderinnen und Pfadfinder in Deutschland verbinde und die Weltbundlilie, die Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus über 200 Ländern repräsentiere.

„Die Diözesanleitung der DPSG Speyer erarbeitete mit einem Grafiker drei Vorschläge. Schnell war klar: Unser Speyerer Dom muss mit ins Logo, denn wir sind Kirche und wollen diese mitgestalten. Die drei Entwürfe standen dann auf dem Diözesanlager zur Abstimmung“, erklärt DPSG Diözesanvorsitzender Steffen Bischoff.

BDKJ Diözesanverband Speyer, Presse

13.09.2013


Ein Sommer beim Kanuclub in Speyer

Auch in den Ferien ist beim Kanuclub Speyer sehr viel los

Speyer- Zum Einen beteiligten sich die Kanuten, wie in jedem Jahr an der Ferienpassaktion der Stadt Speyer und zum Anderen waren sie in diesem Jahr zum ersten Mal auch bei den Aktionen der Rheinpfalzcard der Rheinpfalz-Zeitung dabei.

Das Schöne daran sind nach den gemeinsamen Stunden - egal ob Anfänger, schon etwas Könner oder Profis - die zufriedenen Gesichter von den Kindern und der Erwachsenen. Viele von Ihnen kommen noch heute und sind zum großen Teil auch in den Club eingetreten. Freuen sich auch noch heute darüber, das sie diesen Schritt gemacht haben.

Das Kanufahren ist nämlich nicht nur Sport, sondern ganz einfach auch mit Freunden etwas Gemeinsames vollbringen. So z.B. auch Fahrten auf den Altrheinarmen rund um Speyer, den Speyerbach und dem neuangelegten Woogbach.

Auch das Segeln wird sehr groß geschrieben. Alle Plätze sind vergeben. Viele der Segler haben auch schon mit Ihren Booten andere Weltmeere befahren. Die Geschichten darüber werden gern bei Kaffee und Kuchen Sonntags im Klubhaus an der Rheinpromonade erzählt.

Ja und genau dazu passt dann das in diesem Jahr zum dritten Mal durchgeführte Familienwochenende im August. Hier ist es schon fast zur Tradition geworden, dass die Kinder mit Ihren Eltern auf dem Gelände des Kanuclubs mit Wohnwagen oder Zelten,  spielen, paddeln, segeln und vieles mehr unternehmen.

Wie man sieht wird eines nicht vergessen die Geselligkeit und das Lachen, denn nur so kann sich ein Verein halten. Es ist ein Miteinander oder anders gesagt ein Geben und Nehmen.

Jeder Zeit freuen wir uns wenn SIE uns als Gast besuchen, vielleicht sogar paddeln oder segeln mochten. Ja und danach aus Freude am Spaß bleiben.

Zum guten Schluss noch den Organisatoren und allen Helfern ein großes Dankeschön.

Bild und Text: Kanuclub eV Speyer, Presse

12.09.2013


Sommerfest “Unter einem Dach e.V.“

Speyer- Samstagnachmittag 15 Uhr, reges Treiben vor und in den Räumen des prot. Gemeindezentrum der Auferstehungskirche im Neuland. Mitglieder des Vereins „Unter einem Dach“ beginnen mit der Gestaltung ihres 4. Sommerfestes, sie bringen Kuchen und Salate, bereiten Kaffee und Tee. 15 Uhr 30, der neue Vorsitzende, Gerd Vogel, heißt die Mitglieder und die leider nur spärlich erschienen Gäste herzlich willkommen.

Er wünscht sich, dennoch einen regen Meinungsaustausch über Formen von gemeinschaftlichem Wohnen. Mit dem Sommerfest zeigt der Verein, dass er trotz der Rückschläge bei der Realisierung der Wohnprojekte in Speyer, weiterhin aktiv ist. Anlass zu einem regen Meinungsaustausch geben die Besuche des CDU Fraktionsvorsitzenden, Herr Jung und der SPD Stadträtin Frau Tabor.

Dabei gibt es relativ schnell Übereinstimmung, dass es der Stadt Speyer sehr zugute käme, wenn möglichst bald ein Vorhaben von generationsübergreifenden und gemeinschaftlichen Wohnformen realisiert werden könnte. Beide signalisierten ihre Bereitschaft, Initiativen anzustoßen, damit der Diskussionsprozess unter Einbeziehung der politisch Verantwortlichen und aller Interessierten möglich wird.

Ermuntert durch solche Äußerungen, kreisen die Gespräche beim Verzehr der vortrefflich arrangierten Salate, noch lange über die weiteren Pläne und Vorhaben des Vereins. So steht zum Ausklang für alle fest: Im nächsten Jahr wird der Verein „Unter einem Dach“ sein 5tes Sommerfest organisieren.

Unter einem Dach e.V. , Presse

10.09.2013


„Spielerisch den richtigen Umgang mit Geld einüben“

JuMA e.V. Speyer von „Stiftung Aufwind“ mit „schwerwiegenden“ Scheck für die Entwickung eines nützlichen Spieles bedacht

Speyer- cr. Gute Nachricht für JuMA – „Junge Menschen im Aufwind“ - die Bewährungshilfe für straffällig gewordene Jugendliche in der Speyerer Lidwigsstraße 13, die im nächsten Jahr bereitss auf das zehnte Jahr ihrer Förderung durch die „Stiftung Aufwind“ der „psd-Bank Karlsruhe-Neustadt e.G.“ zurückblicken kann. JuMA wird seit Gründung der Stiftung mit einer jährlichen Zuwendung in Höhe von stattlichen 60.000 Euro gefördert, mit der im wesentlichen Honorare für pädagogische und psychologische Mitarbeiter in der Wiedereingliederung straffällig gewordener Jugendlicher finanziert werden.

Jetzt konnte der Stellverteretende Vorstandsvorsitzende der psd-Bank und Mitglied im Vorstand der „Stiftung Aufwind“, Holger Staege, gemeinsam mit seinem Vorstandskollegen in der badisch-pfälzischen Genossenschaftsbank, Volker Dech, bei einem Besuch in Speyer der 1. Vorsitzenden der JuMA e.V., Irmgard Münch-Weinmann, noch einen zusätzlichen, inhaltsschweren Scheck als stattliche „Zugabe“ zu der jährlichen Zuwendung überbringen: Quasi als „Belohnung für die Entwicklung eines von dem renommierten „Ravensburger Spieleverlag“ gemeinsam mit der „psd-Bank“ veröffentlichten Brettspiels durch Mitarbeiterinnen von JuMA unter der Leitung der Dipolm-Pädagogin und zertifizierten Schuldnerberaterin Christiane Schneider,, durfte Irmgard Münch-Weinmann jetzt nämlich noch einen zusätzlichen Scheck in Höhe von 3.040 Euro entgegennehmen.

3.040 Euro – ein scheinbar „krummer“ Betrag - deshalb, weil die psd-Bank diese Summe als Bonus für die Vermittlung von Darlehen bei ihrem gleichfalls mit einem sozialen Anspruch operierenden Partner „easy credit“ erhält und den sie ungekürzt an JuMA weiterleiten kann. Für das kommende Jahr erhofft sich die psd-Bank, so ihr stellverteretender Vorstandsvorsitzender Holger Staege, eine weitere Ausweitung dieses Geschäfts, weil dadurch auch noch höhere Zuwendungen an die Speyerer JuMA möglich werden könnten.

Mit dem spannenden Spiel, das in allen Filialien der psd-Bank Karlsruhe-Neustadt e.G. - und damit auch in der psd-Filiale in Speyer - sowie bei JuMA in der Ludwigsstraße 13 in Speyer kostenlos abgegeben wird, können sich Kinder und Jugendliche in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden in den sachgerchten Umgang mit Geld einüben – eine für den Lebensalltag immer wichtigere Fähigkeit, die dieser Altersgruppe oft genug abgeht und deren Fehlen für so manchen Jugendlichen den Einstieg in eine kriminelle Karriere zur Folge haben kann.

08.09.2013


Hitze: Tödliche Gefahr für Haustiere

Speyer- Die sommerlichen Temperaturen haben viele seit Wochen herbeigesehnt - Tiere gehören jedoch nicht zu diesen ,,Sonnenanbetern". Der Grund: Hund, Katze und Co. können sich im Unterschied zum Menschen nicht durch Schwitzen über die Haut abkühlen, sondern allein durch trinken beziehungsweise durch hecheln. Weil viele Tierhalter das nicht wissen, sterben jährlich unzählige Tiere. Dabei können Tierhalter ihren Lieblingen mit wenigen Vorsorgemaßnahmen unnötiges Leiden oder gar den Hitzetod ersparen, erklärt der Tierschutzverein Speyer u.U. e.V. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist dabei ebenso wichtig wie ein Schattenplatz, an den sich das Tier zurückziehen kann. Um große Hitze zu meiden, sollte das Gassigehen mit dem Hund in die Morgen- und Abendstunden sowie in schattige Waldgebiete verlegt werden. Auf gar keinen Fall dürfen Hunde und andere Tiere alleine im Auto gelassen werden, auch nicht für wenige Minuten.

Selbst bei bewölktem oder schwülem Wetter ohne direkte Sonneneinstrahlung steigt die Temperatur im parkenden Auto rasch auf 50 Grad und mehr an. Eine tödliche Falle für Tiere. Manche vergessen auch, dass die Sonne wandert. Die Folge: Das im Schatten abgestellte Fahrzeug steht nach kurzer Zeit wieder in der Sonne. Für den Menschen angenehme Außentemperaturen verwandeln das Fahrzeuginnere in einen Brutkasten. Schnell sind für das Tier unerträgliche Temperaturen erreicht. Die Folgen sind Übelkeit und Kreislaufprobleme. lm schlimmsten Fall sterben die Tiere durch die Überhitzung an Kreislaufversagen qualvoll. Ein geöffnetes Schiebedach oder ein Spalt breit geöffnetes Fenster sorgen in keinem Fall für genügend Abkühlung im Auto. Auch im Käfig oder im Außengehege lebende Tiere dürfen nicht schutzlos der Sonne ausgesetzt werden. Auch hier gilt: lmmer prüfen, ob das Gehege sich den ganzen Tag über im Schatten befindet.

Tödlicher Hitzeschlag - Warnsignale erkennen Glasiger Blick, tiefrote Zunge und Hecheln mit gestrecktem Hals sind einige Anzeichen dafür, dass Hunden und Katzen die Hitze zu sehr zusetzt. Außerdem sind Erbrechen, Gleichgewichtsstörungen und schließlich Bewusstlosigkeit Anzeichen für einen Hitzeschlag, der im schlimmsten Fall zum Tod des Tieres führt. Wenn Symptome auftreten, die auf einen Hitzeschlag deuten, ist so schnell wie möglich ein Tierarzt aufzusuchen. Tierschutzverein Speyer, Presse

30.07.2013


Mit Gottesdienst eröffnet und mit Gesang, Spiel, Essen und Trinken gefeiert

Sommerfest der „Lebenshilfe Speyer-Schifferstadt“ einmal mehr ein großer Erfolg

cr. Speyer. An ein Sommerfest der „Lebenshilfe“ mit vergleichbar extremen Hitzetemperaturen wie in diesem Jahr könne auch er sich nicht erinnern, stellte Kurt Weinschütz, seit fast zwanzig Jahre an der Spitze der „Lebenshilfe Speyer-Schifferstadt e.V.“ aktiv, heute früh zu Beginn des diesjährigen Festes fest. In der Regel finde dieses Fest bereits Ende Juni, also noch vor Beginn der großen Ferien, statt – der späte Termin in diesem Jahr sei der verspäteteten Einweihung des neuen Servicehauses geschuldet, mit dem zusammen man dieses Fest feiern wollte. Um so mehr freute sich Weinschütz gemeinsam mit seinen Mitstreitern um den Vorsitzenden des Vereins, Gerhard Wissmann, dass schon zu dem Ökumenischen Gottesdienst – seit vielen Jahren schon Auftakt zu der traditionsreichen Veranstaltung - gut 150 bis 180 Besucher in den weitläufigen Garten hinter dem Wohnhaus und der Begegnungsstätte der „Lebenshilfe“ in die Else-Krieg-Straße im Speyerer „Quartier Normand“ gekommen waren. „Es ist halt ein richtiges Familienfest“, freuten sich Organisatoren, die angesichts des großen Ansturms immer mehr Sitzgelegenheiten herbeischaffen mussten.

Im Garten hatten fleißige Helfer schon am frühen Morgen offene Pavillons aufgebaut und zahllose Sonnenschirme aufgespannt, um möglichst allen Besuchern – Hausbewohnern und ihren Gästen – ein schattiges Plätzchen zu sichern. Darunter: Gemütliche Gartensessel, doch da die bei weitem nicht ausreichten, auch Biertisch-Garnituren, an denen sich die Besucher in langen Reihen auf den Gottesdienst vorbereiteten.

Dazu musste allerdings Gerhard Wissmann den „protestantischen Teil der Ökumene“ entschuldigen – die entsprechenden Vertreter waren leider schon im Urlaub oder hatten an diesem Samstag vormittag andere Verpflichtungen wie z.B. Hochzeiten. So übernahmen es der Schifferstädter Dekan Peter Nirmaier und Pastoralreferentin Sabine Alschner von der Pfarreiengemeinschaft Dudenhofen-Römerberg, an einem eigens aufgerichteten und festlich geschmückten Altar diesen stimmungsvollen Gottesdienstes unter freiem Himmel.zu zelebrieren, zu dem Wissmann auch wieder Domprälat Hubert Schuler und Pfarrer Hubert Ehrmanntraut begrüßen konnte. Im Verlauf des Gottesdienstes fanden sich dann auch noch Oberbürgermeister Hansjörg Eger, Bürgermeisterin Monika Kabs mit Ehemann Manfred sowie das „Grüne“ Mitglied im Speyerer Stadtrat, Irmgard "Irmel" Münch-Weinmann, ein.

Stimmungsvoll war dieser Gottesdienst insbesondere auch deshalb, weil ihn der Chor der Bewohner der „Lebenshilfe“ unter der Leitung von Christiane Mattich - an der Orgel begleitet von Ansgar Müller-Wissmann - mit berührenden Beiträgen ausgestaltete. Mitglieder des Chores hielten dann auch die Fürbitten.

Ihrer Predigt hatte Pastoralreferentin Alschner das Evangelium von der „Hochzeit zu Kana“ zugrunde gelegt, bei der Jesus Wasser in Wein verwandelt haben soll und damit die Lebens- und Feierfreude der Hochzeitsgäste angeregt habe. Um Lebensfreude gehe es auch bei „Lebenshilfe“ immer wieder, betonte Alschner. Diese Lebensfreude, so forderte sie die Bewohner der Wohnheime der „Lebenshilfe“ auf, sollten sie sich bewahren – Freude auch über das am Vortag eingeweihte neue Servicehaus, nur einen Steinwurf weit entfernt von diesem Gottesdienst-Ort.

Auf dem Weg zur Fertigstellung dieses neuen Hauses habe es viele Schwierigkeiten gegeben, erinnerte Alschner, so wie es in jeder Lebensphase Schwierigkeiten geben könne. Am Ende aber stehe immer die Gewissheit, dass alle Menschen die von Gott geliebten Kinder seien. „Sorgt deshalb dafür, dass auch die „Lebenshilfe“ ein Haus aus lebendigen Steinen bleibt“.

Als dann die gesamte Gemeinde zum Abschluss das „Te Deum“ - das „Großer Gott, wir loben Dich“ anstimmte, da hatte die angesprochene Lebensfreude wohl die gesamte Gemeinde erfasst, die sich im Anschluss daran zum Feiern aufmachen konnte. Da wurden Bratwürste und Steaks gegrillt und Pommes Frittes in großer Menge hergestellt, da gab es Kaffee und Kuchen und viele andere Leckereien.

Dazwischen auch immer wieder Beiträge der Heimbewohnerinnen und Heimbewohner, ehe der Gitarrist Robert Cerato gegen Ende des Festes noch einmal in die Saiten griff. Dazwischen hatten die Gäste – soweit sie nicht schon am Vortag bei der Eröffnung dabei waren – Gelegenheit, an Führungen durch das neue, beeindruckende Servicehaus teilzunehmen.

Es hat wieder einmal alles gepaßt bei diesem Sommerfest der „Lebenshilfe“ - es war ein wundervolles Fest, waren sich die Anwesenden einig – ein Fest, das in den Teilnehmern noch lange nachwirken wird und dessen Flair und gute Stimmung am Ende sogar die große Hitze vergessen machte. Foto: gc

28.07.2013


Servicehaus will Gesicht der Stadt menschlicher machen und Dienst an den Mitmenschen leisten

„Lebenshilfe Speyer-Schifferstadt“ feiert Einweihung mit vielen Gästen aus Politik, Kirche und Gesellschaft

Von Gerhard Cantzler

Speyer- Dank - Dank – Dank ! Es war eine im besten Sinne von 'heißem Dank' erfüllte Einweihungsfeier, die der Verein „Lebenshilfe Speyer-Schifferstadt e.V.“ jetzt bei der offiziellen Indienststellung seines neuen Service-Hauses in der Speyerer Paul-Egell-Straße begehen konnte. Die seit Tagen herrschende glühende Hitze trug ein übriges dazu bei, dass die Feier für die Verhältnisse der „Lebenshilfe“ an diesem Freitag nachmittag doch relativ kurz ausfiel. Vor allem der Verzicht der zahlreich anwesenden potentiellen Grusswortredner – vom Speyerer Oberbürgermeister Hansjörg Eger über den Landrat des Rhein-Pfalz-Kreises, Clemens Körner bis zu der Schifferstadter Bürgermeisterin Ilona Volk – das Wort zu ergreifen, machte die Feier kurz. Selbst Dr. Rüdiger Linnebank, der Vorstandsvorsitzende der neuen Sparkasse Vorderpfalz und Überbringer einer stattlichen Spende seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Form eines 2.500 Euro „schweren“ Schecks für die Bewohner des neuen Hauses musste sich wegen eines hitzebedingten Unwohlseins vorzeitig aus der Veranstaltung zurückziehen. Und auch der Scheck der bauausführenden Firma über 1.000 Euro wurde von Bauleiter Markus Klein ohne großes Aufhebens überreicht.

Sie alle hatte Gerhard Wissmann, der Vorsitzende der „Lebenshilfe Speyer-Schifferstadt“, zu Beginn der Feier begrüßen können – dazu auch Landtagsabgeordnete Friederike Ebli, die Speyerer Sozialdezernentin, Bürgermeisterin Monika Kabs, die Bürgermeister von Dudenhofen und Römerberg, Peter Eberhard und Manfred Scharfenberger, sowie als Vertreter der mit der Lebenshilfe aufs engste verbundenen Kirchen, Prälat Hubert Schuler und den zuständigen Ortspfarrer Hubert Ehrmanntraut. Noch mehr Freunde der „Lebenshilfe“ aber mussten sich urlaubsbedingt bzw. aufgrund anderer Verpflichtungen, für dieses Fest entschuldigen, an ihrer Spitze der Europaabgeordnete Jürgen Creutzmann und der Speyerer Weihbischof Otto Georgens, der allerdings einen ansehnlichen Teil des ihm vor kurzen überbrachten „Kirrweilerer Weinzehnts“ für dieses Fest vorbeigeschickt hatte.

„Was wir mit diesem Haus leisten, will aktiver Dienst an den Mitmenschen sein“, betonte Gerhard Wissmann in seiner Begrüßung. Die „Lebenshilfe“ wolle mit dem neuen Haus zugleich das Bewusstsein der Menschen in der Stadt dafür schärfen, dass Behinderte nicht an den Rand, sondern „mitten hinein“ in unserer Gesellschaft gehörten. „Und darum“, so Wissmann weiter, „lebe auch ich gerne in einem Land und in einem Gemeinwesen, in dem Menschen wie Sie alle, liebe Freunde der „Lebenshilfe“, immer wieder dazu bereit sind, auch für die Schwächsten gute Lebensverhältnisse zu schaffen“.

In ihrem Grusswort attestierte Barbara Jesse, die Landesvorsitzende der „Lebenshilfe Rheinland-Pfalz“ ihren Freunden vom Ortsverband Speyer-Schifferstadt, dass sie immer wieder – so auch jetzt mit dem neuen Projekt „Servicehaus“– bewiesen hätten, dass sie es verstünden, klug und weise Geld zugunsten ihrer Schützlinge einzuwerben und dieses ihnen aus öffentlichen Zuschüssen und vielen privaten Spenden zufließende Geld vernünftig und sinnvoll auszugeben.

In dem neuen Haus werde 'Inklusion' – ein Begriff, den es so vor 50 Jahren bei der Gründung der „Lebenshilfe“ überhaupt noch nicht gegeben habe – mit Inhalt gefüllt und umgesetzt, betonte Jesse, die darauf hinwies, dass viele Menschen mit Behinderung im eigenen familiären Umfeld lebten. Damit aber trügen die Angehörigen – die Frauen zumeist – die Hauptlast ihrer Erziehung, Pflege und Betreuung. Dies aber würde die Angehörigen oft bis an die Grenzen ihrer psychischen und physichen Belastbarkeit in Anspruch nehmen und nicht selten zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen bei den Pflegenden führen, die sich dann aber wiederum nachteilig auf das Befinden der behinderten Menschen auswirkten, die auf ein stabiles Umfeld angewiesen seien.

Mit dem neuen Servicehaus gebe es für diese Menschen ab sofort in Speyer eine wertvolle Anlaufstelle. Hier könnten Menschen mit Behinderung für kurze Zeit zur Pflege und Betreuung in vertrauenswürdige Hände gegeben werden, um selbst wieder neue Kraft zu schöpfen für einen oft schweren Alltag.

'Inklusion', wie man sie heute verstehe – mit einbezogen und Teil eines größeren Ganzen zu sein - das habe deshalb auch eine andere Bedeutung als 'Integration' und gehe deshalb auch alle Menschen an, betonte die Landesvorsitzende: „Inklusion betrifft uns alle – Hochbegabte und Menschen mit Behinderung““ stellte sie fest. Inklusion sei deshalb auch keine „Sozialromantik“.

Barabara Jesse erinnerte an eine kürzlich gehaltene Rede des neuen Papstes Franziskus, der„eine Kultur der Solidarität“ eingefordert habe. Dazu aber gehöre es, sich gegenseitig besser kennenzulernen mit all den jeweils eigenen Besonderheiten. „Tage der Offenen Tür“, wie sie die „Lebenshilfe Speyer-Schifferstadt“ mit ihrem Sommerfest auch an diesem Wochenende wieder abhalte, seien „passgenaue“ Schlüssel zu dieser Solidarität, könnten sie doch dazu beitragen, nach dem Überwinden der physischen Hindernisse beim Betreten solcher Einrichtungen auch die „geistigen Barrieren“ zu den Behinderten zu überwinden „Lassen Sie sich von der Begeisterung der Aktiven der „Lebenshilfe“ und von der Lebensfreude ihren Schützlinge anstecken“, lud Jesse die zahlreichen Gäste ein, warnte aber zugleich die anwesenden Politiker davor, in Fragen der Inklusion „eine Politik nach Kassenlage“ zu Lasten der Behinderten zu betreiben.

Gerhard Wissmann nahm sodann Gelegenheit, unter der zunächst kryptisch anmutenden Kürzel BKTW den verantwortlichen Initiatoren des Hauses und allen, die an seinem Zustandekommen mitgewirkt hatten, Dank und Anerkennung auszusprechen. „B“ - so erläuterte er – stünde für die verantwortliche Architektin Simone Bacher von Sander.Hofrichter.Architekten, „K“ für Markus Krämer, den verantwortlichen Bauleiter der bauausführenden Peter-Gross-Bau, „T“ für den Geschäftsführer der „Lebenshilfe Speyer-Schifferstadt“, Michael Thorn und „W“ - man ahnte es zu diesem Zeitpunkt bereits -schließlich für den unermüdlichen Ehrenvorsitzenden der „Lebenshilfe“ , Kurt Weinschütz. Was die „Ideenschmiede“ Thorn/Weinschütz geboren und was der Stiftungsrat und der Vorstand der Ortsvereinigung beschlossen hätten, so Wissmann, sei von den Architekten zu Papier gebracht von dem Bauunternehmen realisiert worden: Ein großartiges Haus, in dem Menschen mit Behinderung Gäste sein dürften und sich wohlfühlen sollten - was nach dem kürzlich bereits begonnenen Einzug offensichtlich bestens zu funktionieren scheint.

Einen besonders herzlichen Dank übermittelte Wissmann an seinen Vorgänger im Amt, Kurt Weinschütz, der dieses Projekt nicht nur im wesenlichen initiiert habe, sondern auch die Realisierung des Projektes in gewohnt engagierter Form wieder zu seinem eigenen gemacht habe. „Es gab nur wenige Tage, an denen Kurt Weinschütz nicht auf der Baustelle zu finden gewesen ist – und kein Detail, um das sich der Ehrenvorsitzende nicht persönlich gekümmert hat“, stellte Wissmann dankbar fest.

Und der ließ noch einmal die Baugeschichte des neuen Service-Hauses Revue passieren – vom Ersten Spatenstich vor fast auf den Tag genau einem Jahr über das Richtfest am 22. Februar 2013 - erinnerte an Probleme und Schwierigkeiten bei der Planung, an Verzögerungen und Verschiebungen beim Baufortgang, die am Ende dann aber doch nur zu einer knapp einmonatigen Verschiebung des geplanten Eröffnungstermins geführt hätten. Dafür bedankte sich Weinschütz auch ganz persönlich bei Architektin und Bauleiter mit Weinpräsenten ebenso wie bei Geschäftsführer Michael Thorn, der in dieser Zeit ganz besonders belastet gewesen sei. Besonderen Dank zollte Weinschütz schließlich dem Rat der Stadt Speyer und Oberbürgermeister Eger dafür, dass sie sich trotz der angespannten Lage ihres Haushaltes zu einer Förderung des Projektes bereitgefunden hätten.

Nach alter Sitte, mit Brot und Salz für die verantwortlichen Leiter der Einrichtung, Theresia Jacobi und Tobias Niedermeier, übergab Kurt Weinschütz sodann „sein“ vermutlich letztes großes Werk für „seine Lebenshilfe“ - das neue Servicehaus - in die Nutzung seiner Bewohner, die ursprünglich auch Beiträge zu dem Programm vorbereitet hatten, dann aber im Interesse der ohnedies hitzegestressten Besucher auf ihre Auftritte verzichteten. So blieb die musikalische Ausgestaltung der Feier der in diesem Kreis bestens bekannten hochtalentierten Cellistin und Komponisten Isabel Eichenlaub vorbehalten, die der Feier mit drei selbst komponierten Werken und einem Sonatensatz von Nikolai Rimski-Korsakow eín festliches Gepräge gab.

„Mit diesem Haus ist das Gesicht der Stadt Speyer wieder um einiges menschlicher geworden“, schloss Kurt Weinschütz die Ausführungen dieses Ein – der Beifall der Anwesenden bewies, dass er damit wohl den Kern und zugleich die Herzen der Gäste getroffen hatte.

Damit war dann das mit einem Aufwand von 3,15 Mio. Euro errichtete Haus frei zur Besichtigung: Zehn Einzelzimmer und sieben geräumige Appartements umfasst das Raumprogramm des neuen Objektes – ein Teil der Einzelzimmer ist bereits von seinen Bewohnern in Besitz genommen – dazu große und helle Gemeinschaftsräume, eine geräumige Zentralküche und eine Wäscherei. Bemerkenswert vielleicht auch noch der Skulpturengarten vor dem Eingang an der Paul-Egell-Straße, für den Bildhauer – mit der „Lebenshilfe Speyer-Schifferstadt“ und ihrem verdienten Ehrenvorsitzenden Kurt Weinschütz meist sehr persönlich und freundschaftlich verbunden – ihre Arbeiten zu Verfügung gestellt haben. Foto: gc

28.07.2013


Rheinfunken-Jahreshauptversammlung

In der Gaststätte beim TSV fand die gut besuchte Jahreshauptversammlung des Carnevalvereins Rheinfunken Speyer e V. incl. Neuwahlen statt.

Zu Beginn der Sitzung berichtete Präsident Günter Höwel über die gesamten Vereinsaktivitäten der sehr erfolgreichen Jubiläums-Kampagne 2012/13. Er ließ die vergangenen 11 Jahre seit der Gründung des Vereins Revue passieren und dankte den Mitgliedern und vielen Helfern für ihren unermüdlichen Einsatz. Vize- und Sitzungspräsident Helmut Kauf verwies auf die vielen tollen Vorstellungen und Faschingssitzungen der letzten Jahre.

Es folgten die Jahresberichte 2012 der Schriftführerin und des Schatzmeister Peter Pfadt. Er erläuterte, dass der Haushalt und die Finanzen des Vereins auf einer soliden Basis stehen. Die Kassenprüfer bestätigten anschließend die korrekte Kassenführung ohne Beanstandungen. Danach wurde der gesamte Vorstand entlastet.

Bei den darauffolgenden Neuwahlen wurde das bisherige Präsidium mit Präsident Günter Höwel, den beiden Vize-Präsidenten Helmut Kauf und Karl-Heinz Wingerter, Schatzmeister Peter Pfadt, Schriftführerin Tanja Schuy und 10 Beisitzern wiedergewählt. Margitta Schwarz, Pressewartin des CVR  

23.06.2013


Mitgliederversammlung des Kunstvereins Speyer am 19.6.2013

Speyer- Mit einem Aufruf zur Werbung neuer Mitglieder verband Kunstvereins- Vorsitzender Franz Dudenhöffer vor 30 Anwesenden am Mittwochabend die Auskunft über einen zunehmenden Mitgliederschwund aufgrund der Altersstruktur des Vereins im 45. Jahr seines Bestehens.

„Das Jahr 2012 schloss der Verein mit einem Defizit von 4.500 Euro ab“ berichtete Geschäftsführer Hans-Peter Rottmann eine ebenfalls weniger erfreuliche Tatsache. Bedingt sei dies vorwiegend durch die Streichung der Städtischen Zuwendungen um rund 6000 Euro im Rahmen des Kommunalen Entschuldungsfonds sowie Sondermaßnahmen zur Erstellung der Homepage in Höhe von 1.800 Euro. Haupteinnahmequelle sind nach wie vor die Mitgliedsbeiträge von rund 14.000 Euro bei 749 Mitgliedern. Daneben konnten zahlreiche Kunstwerke, Kataloge, Karten verkauft werden.

Als neues Vorstandsmitglied wurde Kunsthistoriker Andreas Krock gewählt, der an den Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim arbeitet.

In seinem Rückblick auf das Jahr 2012 verwies Dudenhöffer auf zehn erfolgreich verlaufene Ausstellungen. Ein Schwerpunkt lag auf junger Kunst. In der Präsentation von Einzelausstellungen junger Künstler wie Heike Jobst oder Sebastian Haslauer und der Mitfinanzierung ihrer ersten Kataloge, sei der Verein seinem Anliegen, junge Menschen zu fördern, nachgekommen. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr vier Kataloge und eine Broschüre herausgegeben.

Als kulturelles Rahmenprogramm der Versammlung hatte Domkapitular Peter Schappert den Anwesenden in einem einstündigen Vortrag zuvor das „Westbauprojekt des Speyerer Domes“ vorgestellt. spk

21.06.2013


Spendenübergabe an das Kinder- und Jugendtheater Speyer

Speyer- Am Donnerstag, 06.06.2013, hat der Lions Club Speyer Palatina im Rahmen eines kleinen Festes im Domgarten dem Kinder- und Jugendtheater Speyer ein Rundzelt im Wert von 5.300,- € übergeben.

Dieses konnte aus einem Teil des Erlöses von insgesamt 13.700,- €, welcher bei der Charterfeier des neu gegründeten Clubs im Februar erzielt werden konnte, angeschafft werden. Der andere Teil wird für eine Kletterwand im Hof des Kinder- und Jugendhauses Gabriel verwendet. Im Rahmen dieses Abends machte das Kinder- und Jugendtheater deutlich, dass es auf der einen Seite auf die Unterstützung durch viele ehrenamtliche HelferInnen angewiesen ist, die immer gesucht und herzlich willkommen sind, auf der anderen Seite aber auch durch Spenden wie das neue Zelt Aktionen und Angebote gesichert oder ausgebaut werden können.

So findet das Zelt seine erste Verwendung auf dem Kleinkunst-Festival Kulturbeutel und wird später unter anderem bei Ferienfreizeiten mit Kindern und Jugendlichen ein Spiel-, Abenteuer- und Rückzugsort sein. Lions Club Speyer Palatina, Presse

07.06.2013


Lyra Speyer auf Burgen- und Schlösserfahrt in Hohenlohe

Tagesfahrt bei strahlendem Sonnenschein mit zahlreichen Höhepunkten ein voller Erfolg

Wieder einmal hatte der Gesangverein Lyra Speyer zu einer seiner beliebten Tagesfahrten eingeladen, und dieses Mal war die Tour geradezu gespickt mit Höhepunkten.

Als erste Station stand nach einem reichhaltigen Frühstück die Tropfsteinhöhle Eberstadt auf dem Programm. Dieses Millionen Jahre alte atemberaubende geologische Naturdenkmal wurde 1971 durch Zufall bei Sprengarbeiten entdeckt und beherbergt zahlreiche beträchtliche Tropfsteinformationen, die klangvolle Namen wie „Hochzeitstorte“, „Weiße Frau“ oder „Vesuv“ tragen. Entsprechend beeindruckt waren die Teilnehmer nach der Führung: „so etwas habe ich ja noch nie gesehen“ oder „Das muss man einfach gesehen haben“ lauteten die Kommentare.

Im Anschluss daran führte die Fahrt weiter zum Schloss Weikersheim, wo an diesem Tag auch das jährliche Gartenfestival stattfand. Bei in diesem Frühjahr ungewöhnlich schönem Wetter konnte die Reisegruppe den herrlichen barocken Schlosspark erkunden und allerlei Kulinarisches und Dekoratives an den Ständen entdecken. Orangerie, Skulpturen und Brunnenanlagen boten zahlreiche Motive für Schnappschüsse, bevor die Gruppe dann zur Führung durch die historischen Schlossräume startete.

Für zahlreiche bewundernde Ausrufe sorgten hierbei die vollständig im Original erhaltenen und ausgestatteten Räumlichkeiten. Von den Seidentapisserien bis zum Fayence-Service, von opulent mit Kalkschnitzereien ausgestatteten Decken über Wandgemälde und Himmelbetten mit Silber- und Perlenstickereien, das Auge wusste oft nicht wohin zuerst. Höhepunkt der Führung war zweifelsohne der berühmte „Rittersaal“, ein um 1600 entstandener Prachtsaal von über 40 Meter Länge der – ein architektonisches Meisterwerk – ohne Deckenstützen konstruiert ist. Besonders bemerkenswert waren lebensecht bemalte Stuckplastiken von Löwen, Elefanten und  Hirschen an den Wänden, die dem Betrachter förmlich entgegen zu kommen schienen.

Auch danach stand noch ein weiteres Highlight auf dem umfangreichen Programm: Die durch das Zitat des Götz von Berlichingen bekannte Stauferburg Krautheim. Bei einer Kostümführung konnten die historischen Anlagen erkundet werden, und den ganz Mutigen bot sich sogar die Gelegenheit, den Bergfried zu erklimmen und die herrliche Aussicht über das Jagsttal zu genießen, bevor dieser erlebnisreiche Tag im Landgasthof zu Füßen der Burg beim gemeinsamen Abendessen ausklang.

Und wer jetzt Lust bekommen hat, bei einem der Ausflüge der Lyra Speyer dabeizusein: Für die nächste Tour  sind bereits Anmeldungen möglich: Eine sommerliche Planwagenfahrt durch die Natur rund um Speyer am 11. August.

Weitere Informationen und Anmeldungen unter www.lyra-speyer.de oder telefonisch unter 06236/54256. GV Lyra Speyer 1867 e.V., Presse

03.06.2013


Der Speyerer Dom im Zusammenhang zwischen Architektur und liturgischer Funktion

Paderborner Kunsthistoriker Dr. Clemens Kosch öffnet neue Perspektiven auf die Kathedralen am Rhein

cr. Speyer. Sie sind durchweg schon um die 1000 Jahre alt – die bedeutenden Kathedralen am Rhein von Basel bis nach Köln, denen sich jetzt der Paderborner Kunsthistoriker Dr. Clemens Kosch - unlängst erst wieder mit einem bedeutsamen Buch über „die Trias der romanischen Dome am Rhein – Speyer, Worms und Mainz“ an die Öffentlichkeit getreten - im ersten Wissenschaftlichen Forum des Dombauvereins Speyer im Jahr 2013 aus einem ganz besonderen Blickwinkel heraus anzunähern versuchte: Aus schriftlich überlieferten Erkenntnissen über liturgische Abläufe und aus gesicherten Spuren in den durch die Jahrhunderte hinweg vielfach zerstörten und immer wieder auf- und umgebauten Sakralbauten Rückschlüsse zu ziehen auf ihr originäres Aussehen bei ihrer Gründung. Dr. Clemens Kosch hat sich - so stellte er in seinem Vortrag im Augustinersaal der Kreis- und Stadtsparkasse überzeugend unter Beweis - dieser Form der Spurensuche mit geradezu detektivischer Akribie gewidmet, und, um dabei auf spekulative Annahmen weitesgehend verzichten zu können, auch durch den bauhistorischen Vergleich zwischen den zur gleichen Zeit in der Region am Ober- und Mittelrhein entstandenen Dombauten im Wortsinne „Basisarbeit“ geleistet.

In seinem spannenden Vortrag vor dem Speyerer Dombauverein stand – quasi als Blaupause für die Kathedralen von Konstanz bis Köln - der Speyerer Dom im Zentrum seiner Betrachtungen. Dem erst auf den zweiten Blick, durch seine doppelte Dreitürmigkeit, als doppelchöriges Gotteshaus erkennbaren Speyerer Sakralbau fehle nach Westen die sonst übliche St. Michaelskapelle, die ansonsten das Böse aus dem Gotteshaus fernhalten solle. Dort – gegenüber dem Hochaltar - wo sich die gewaltige Orgelanlage und der Kaisersaal erheben, hätten in vergleichbaren Kathedralen die Michaelskapelle sowie der Sitz des weltlichen Herrschers ihren Platz gehabt. In Speyer dagegen habe dieser Sitz an hervorgehobener Stelle von Anfang an gefehlt. Statt dessen sei das Westwerk, bekrönt von der Inschrift mit den Speyerer Freiheitsrechten über dem Westportal, frontal zur bürgerschaftlich bestimmten Stadt hin ausgerichtet gewesen.

Die Michaelskapelle dagegen habe sich vermutlich, so Dr. Kosch, auf der Südseite des Domes neben der noch heute bestehenden Doppelkapelle (Taufkapelle/ Reliquienkapelle) befunden und zeitweise auch die Reichskleinodien beherbergt. Die Funktion dieser Kapelle als Schatzkammer sei aus dem Rundfenster mit dem stabilen Kreuz abzuleiten, erklärte der Referent.

Überhaupt habe es im Hochmitttelalter in den von viel Symbolik bestimmten Kathedralen zahlreiche reservierte Bereiche innerhalb und außerhalb – vor und hinter dem Lettner, der den Klerus von den Laien trennte – gegeben, die sich von ihrer liturgischen Nutzung ableiteten. Üblicherweise seien diese erst im 18. oder 19. Jahrhundert ausgeräumt oder – wie es der Referent formulierte - „wegrestauriert“ worden.

Eine Sonderstellung gegenüber anderen Domen habe in Speyer der Platz zu Füssen der heutigen Marienstatue eingenommen, wo die Stuhlbrüder ihren Platz hatten, um Tag und Nacht für das Seelenheil der Salischen Herrscher zu beten. Diese Laienkongregation habe zudem wie einige wenige, privilegierte Speyerer Bürger ihre Grablege im Bereich der heutigen Vorhalle gehabt. Eine vergleichbare Situation zu den Stuhlbrüdern gebe sonst, außer in Bamberg, in keiner anderen der großen Kathedralen, so berichtete Dr. Kosch.

Sein vergleichender Rundgang durch die anderen großen Kathedralen am Rhein führte den Referenten sodann als erstes nach Konstanz, wo er neben dem Vergleich mit den von der Liturgie abgeleiteten Bauprinzipien vor allem auf die gotische Mauritiusrotunde verwies, ein Symbolbau, der die bedeutendste Nachbildung des Heilligen Grabes von Jerusalem darstellt.

An dem am französischen Stil orientierten Baseler Münster war es dann insbesondere die spätromanische Galluspforte, der Haupteingang der Kathedrale, die Dr. Kosch neben den ebenfalls mit den anderen Domen am Rhein verwandten architektonischen Prinzipien bei seiner Präsentation hervorhob.

Über den Richtungsbau des Straßburger Münsters ging die vergleichende Exkursion des Kunsthistorikers weiter nach Mainz und Köln, zwei Kathedralen, die in Stil und Intention miteinander in Konkurrenz gestanden hätten. Beide Erzbischöfe hätten im Streit um die Krönungsrechte für die deutschen Könige gestanden, berichtete Dr. Kosch, der darauf verwies, dass in Mainz die am Speyerer Dom nur angedeutete Doppelchörigkeit in ganzer Ausprägung realisiert worden sei. Anders als Speyer sei der Mainzer Dom deshalb allerdings auch keine Wegekirche – das seitliche Willigisportal, wegen seiner Ausrichtung zum Mainzer Markt auch als „Marktportal“ bekannt, habe die Funktion eines Haupt-Eingangstores. Die doppelchörige Pfalzkapelle, in der der Referent den Königsthron verortete, stelle eine Analogie zur Kathedrale von Maastricht dar, der Dom selbst mit seiner „echten“ Doppelchörigkeit habe die Möglichkeit zur „Wanderliturgie“ eröffnet.

In diesem Zusammenhang wies Dr. Kosch auch auf den kostbaren historischen Lettner im Mainzer hin, von dem Reste heute noch im Mainzer Domschatzmuseum zu sehen sind und das dem berühmten „Naumburger Meister“ zugeschrieben wird, der erst in späteren Jahren zur Ausgestaltung des Naumburger Domes vom Rhein weggezogen sei.

Zu guter Letzt noch der Wormser Dom, gleichfalls eine klassische doppelchörige Anlage mit einem West- und einem Ostchor – beide für liturgische Zwecke eingesetzt, in dem sich die architektonischen Prinzipen von Speyer und Mainz eindeutig wiederholten.

Fazit des überaus gut besuchten Vortrages – der Augustinersaal war dicht besetzt wie immer, wenn es in Speyer „um den Dom“ geht: Auch die radikalsten „Restaurierungen“ in den Kathedaralen hätten es nicht geschafft, alle Spuren der ursprünglichen Architektur der Gründerzeit zu beseitigen oder sie unter neuen Bauschichten zu verbergen. Und das mag den Freunden mittelalterlich-sakraler Baukunst ein echter Trost sein.

Den Zuhörern an diesem Abend jedenfalls hat Dr. Clemes Kosch mit seinem Vortrag wohl die Augen geöffnet für neue Perspektiven auf „ihren“ Dom, der sich ihnen ohnedies bei jedem Besuch anders und neu erschließt..

Zu Beginn des Abends hatte Hausherr Klaus Steckmann, Vorstandsmitglied der Kreis- und Stadtsparkasse Speyer, die zahlreichen Gäste begrüßt - unter ihnen den 'summus custos' der Kathedrale, Domkapitualar Peter Schappert sowie den für die Liturgie in dem Gotteshaus zuständigen Domdekan Dr. Christoph Kohl. Sein Gruß galt aber auch den zahlreichen Mitgliedern des Dombauvereines unter ihrem Vorsitzenden Dr. Wolfgang Hissnauer, der an diesem Abend selbst verhindert war und von dem neu gewählten Vorstandsmitglied Dr. Benedikt Raether vertreten wurde. „Der Dom steht dafür, das wir - über konfessionelle Grenzen hinweg – alle zur inneren Einkehr in diesem Gotteshaus eingeladen sind“, so Klaus Steckmann, der nicht nur die seit Jahren schon „wunderbare Arbeit“ des Dombauvereines würdigte, sondern auch versprach, auch als Sparkasse unter einem möglicherweise neuen Rubrum der Kathedrale auch weiterhin in unveränderter Großzügigkeit verbunden zu bleiben.

Dafür gab es von den Mitgliedern des inzwischen über 2.800 Mitglieder zählenden Dombauvereins viel Applaus, vor allem auch von Dr. Benedikt Raether, der schon zu Beginn den Referenten vorstellte und sich zum Schluss nach einer sich anschließenden Diskussion bei ihm mit einigen Flaschen Domwein bedankte.

Domdekan Dr. Christoph Kohl, der sich auf dem Hintergrund der von Dr. Kosch vorgestellten Erkenntnisse dafür aussprach, die Bauphase II des Domes noch einmal gründlich zu analysieren, nutzte schließlich auch noch die Gelegenheit, den Mitgliedern des Dombauvereines zwei neue Mitarbeiter des Domkapitels vorzustellen, die seit Anfang des Jahres in besonderer Weise für die Kathedrale und ihre Besucher verantwortlich seien: Friederike Walter, für das Dommanagement zuständig und Bastian Hoffmann, der für die Kathedrale die „Werbetrommel“ rühren soll. (Der SPEYER-KURIER berichtete in seiner Ausgabe am 18.01.2013). Foto: gc

01.06.2013


Spendenübergabe des Lions Clubs Speyer Palatina an das Kinder- und Jugendhaus Gabriel

Am Dienstag, 21.05.2013, konnte der junge Lions Club Speyer Palatina dem Kinder- und Jugendhaus Gabriel einen Scheck über 8.400,- € überreichen. Hierbei handelt es sich um einen Teil des Erlöses von insgesamt 13.700,- €, welcher bei der Charterfeier des neu gegründeten Clubs im Februar erzielt werden konnte. Der andere Teil wird für ein Rundzelt für das Speyerer Kinder- und Jugendtheater verwendet werden.

Frau Kindsvater, Leiterin des Hauses, wird mit dem Geld eine Kletterwand errichten lassen. Unter fachkundiger Anleitung von Klettertherapeuten eröffnet sich hier die Möglichkeit, die pädagogische Arbeit auch außerhalb des Hauses fortzusetzen. Dass dabei sicherlich auch der Spaß nicht zu kurz kommt, ist sicher.

Auf dem Foto von links nach rechts: Dr. Holger Uhthoff, Michaela Peters, Sabine Wüstefeld (alle LC Speyer Palatina), Petra Kindsvater (Leiterin Kinder- und Jugendhaus Gabriel) und Michael Weber (LC Speyer Palatina)

26.05.2013


GESUNDHEITSTAG für KINDER - Kneippanwendungen machen Spaß und härten ab

Ganzheitliche Gesundheitsförderung nach Kneipp beim Kinder-Gesundheitstag  des Kneipp-Vereins Speyer

Speyer- Trotz kaltem Wetter  haben rund 100 Kindergartenkinder mit Ihren Erzieherinnen  das Angebot des Kneipp-Vereins Speyer angenommen zum Gesundheitstag für Kinder an die Kneippanlage und in den gegenüberliegenden Generationengarten beim Marthaheim zu kommen. Die erste Vorsitzende Apollonia Rahn begrüßte in ihrer kurzen Ansprache die kleinen Besucher mit Ihren Begleiterinnen, Bürgermeisterin Monika Kabs sowie Kneippmitglieder und Gäste. Sie informierte dabei grundsätzlich über die Möglichkeiten die kneippsche Lebensart in den Kindergartenalltag einzubinden. Dabei wurde auch die Unterstützung des Kneipp-Vereins Speyer für eine Grund- und Weiterbildung durch die  Sebastian Kneipp-Akademie angeboten. Interessierte Erzieher können sich direkt an den Kneipp-Verein Speyer (Email: kneipp-verein-speyer@t-online.de) wenden. In Deutschland gibt es inzwischen über 100 zertifizierte Kneipp-Kindergärten

Apollonia Rahn wies in ihren Ausführungen außerdem darauf hin, dass Kinder offen und neugierig sind, ihr Verhalten ist noch nicht eingefahren. Somit verspricht eine frühe Gesundheitserziehung Erfolg.

Über zwei Stunden wurden von den ehrenamtlichen Helfern des Kneipp-Vereins Speyer  die fünf Kneippsäulen spielerisch angeboten. Unter Wasser war das Angebot Wassertreten und Peeling für Kinderhände. Für die Bewegung stand ein Barfußbad zur Verfügung. Mit einer Vielzahl von Kräutern, eigens für diesen Tag antransportiert, zeigten die Kräuterexperten den Kindern und Erwachsenen, dass es kaum Unkraut aber viele Wild- und Heilkräuter gibt. Verkostung von Kräutern und Kräutertee inklusive. Unter Ernährung wurde den Besuchern  kostenlos Obst- und Gemüseschalen, verpackt für jeden Besucher, angeboten sowie Kräuterhappen.  Unter der  Kneippsäule Lebensordnung  stand das Angebot , bei beruhigender Musik ,z.B. ein Kräutermandala  zu erstellen oder einem Kräutermärchen zu lauschen.

Info:  www.kneipp-verein-speyer.de   Geschäftsstelle: Mühlturmstr. 16, 67346 Speyer, Tel. 06232/35834

24.05.2013


„Wege aus der Brüllfalle“ mit Kinderschutzbund-Beraterin Anne Zwick:

„Kein Kind will etwas tun, um die Eltern zu ärgern“

Die Brüllfalle – welche Eltern kennen sie nicht, wenn das eigene Kind mal wieder so gar nicht tun will, was man ihm sagt? Da kann man schon einmal etwas lauter werden. Auf ihrem Elternabend im Mehrgenerationenhaus zeigte Kinderschutzbund-Expertin Anne Zwick mit dem Film von Wilfried Brüning „"Wege aus der Brüllfalle - Wenn Eltern sich durchsetzen müssen" und einer anschließenden Diskussion vielen Eltern wie sie ihren Kindern mit Liebe und Respekt klare Aufträge erteilen können. Neue mögliche Sichtweisen auf das eigene Kind und neue Handlungsmöglichkeiten für ihre Erziehung standen dementsprechend im Vordergrund. Dabei machte Anne Zwick deutlich: "Kein Kind will etwas tun, um die Eltern zu ärgern. Kinder haben allerdings ihren eigenen Plan, z.B. ein spannendes Spiel fortzusetzen und das steht dann für sie im Vordergrund."

Dass Verständnis für die Denkweise des Kindes die richtige Antwort auf die Brüllfalle ist, zeigt auch der Film. Liebevoll illustriert er die Welt der Kinder, die wie in einer Hülle leben und sich dadurch voll und ganz auf ihre spielerische und experimentelle Welt konzentrieren können. Nur brauchbare Aufforderungen dringen zu ihnen vor, wie "Es gibt Eis!". Alle anderen Dinge werden ausgeblendet. Gerade deshalb ist in der Erziehung immer auch Kreativität gefragt, folgert Zwick. Statt zu bestrafen empfiehlt sie die Konsequenzen zu benennen. "Wenn das Kind sein Fahrrad trotz Hinweise nicht abgeschlossen hat und es deshalb gestohlen wurde, kann man vom Kind erwarten, dass es auch eine Zeit zu Fuß zur Schule geht", so Zwick.

Aber auch die Reflexion des eigenen Handelns ist für einen erfolgreichen Kontakt zu den Kindern unverzichtbar, wie die anschließende Diskussion der Eltern mit Anne Zwick und der Film deutlich macht. Angeregt unterhielten sich die Eltern über die im Film genannten Ratschläge für eine gute und effiziente Kommunikation, der humorvoll die Schwächen der Eltern zeigt und Lösungsansätze bietet. Statt zu viel zu reden, unklare Ausdrucksweisen zu benutzen und unrealistische Strafandrohungen ("Du darfst nie wieder Fernsehen!") zu verkünden, sollten Eltern mit Ich-Botschaften arbeiten, um dem Kind von Angesicht zu Angesicht unmissverständlich verstehen zu geben, was man empfindet und warum man etwas wünscht. Eltern sollten dabei weniger aus der Distanz etwas klären und ihre eigene Tätigkeit unterbrechen, um für die Kinder sichtbar zu werden.

DKSB Speyer e.V., Presse; Foto: © DKSB / Susanne Tessa Müller

10.05.2013


Sommersport beim Skiclub Speyer

Sportabzeichen beim Skiclub: Bis zu den Sommerferien bietet der Skiclub 3 Termine an, an denen Prüfungen für das Sportabzeichen absolviert werden können. 

Am 27.05., 10.06. und 24.06. stehen die Prüfer des Skiclub jeweils ab 17:30 bis 19:30 Uhr im Helmut-Bantz- Stadion zur Verfügung.

Darüber hinaus gibt es ab sofort jeden Montag von 19 Uhr bis 20 Uhr einen Lauftreff unter Leitung von Andrea Weber im Bantz-Stadion für jung und alt. Ziel ist es, fit und beweglich zu bleiben durch gesundheitsorientiertes Laufen.

Ebenfalls ab sofort bietet der Skiclub für Kinder und Jugendliche unter der Leitung von  Johannes Walter Gymnastik an. Treffpunkt ist jeden Mittwoch von 17:30 bis 18:30 das Untergeschoss der Turnhalle des Schwerd-Gymnasiums. www.skiclub-speyer.de SC Speyer, Presse

22.04.2013


Die musikalische Alternative in Speyer

Domguggler beim Fastnachtsumzug in Frankfurt
Die Domguggler suchen Verstärkung

Speyer- Nach der Kampgane ist vor der Kampagne, das gilt auch für die Guggemusik Domguggler Speyer. Nach erfolgreichen Auftritten in Speyer, Frankreich, Mechtersheim und beim Fasnachtsumzug in Frankfurt werden bereits eifrig die nächsten närrischen Tage und die Zeit dazwischen geplant. Seit 2009 existiert die Musikgruppe in der Domstadt, die mit viel Einsatz und Leidenschaft aktuelle Musik und Klassiker auf ihre eigene Art interpretiert. Mit Stücken wie z.B. „Heavy Cross“ von der Gruppe Gossip oder „Westerland“ von den Ärzten wird gezeigt, dass Musikgruppen nicht langweilig und eingestaubt sein müssen. Dabei steht vor allem der Spaß und der Zusammenhalt im Vordergrund.

Die Domguggler starten am 04.März.2013 wieder mit den Proben und es werden noch Mitspieler gesucht. Jeden Montag ab 19:00 Uhr kann jeder Interessierte in die Halle 101 am neuen Rheinhafen in Speyer kommen und sich mal an den Instrumenten versuchen. Es muss keiner Angst vor Notenlesen haben, wir sind alle keine Profimusiker und jedem Anfänger wird immer geholfen. Instrumente zum Ausprobieren und für die erste Zeit sind natürlich vorhanden. Auch unterstützen wir Neumitglieder mit der Beschaffung von Instrumenten. Gesucht werden Mitspieler für Trompete, Posaune und Schlagwerk, aber gerne auch für andere Instrumente. Und auch die Rasseln freuen sich über Nachwuchs.

Wer Interesse an handgemachter Musik hat, sich aufregende Auftritte mit Kostüm bei Umzügen, Festen oder Prunksitzungen vorstellen kann, und allgemein Spaß an gemeinsamen Aktivitäten im Verein hat, ist herzlich Willkommen.
Guggemusik Domguggler Speyer e.V., Presse 

25.02.2013


Rückschau und Ausblick der "Speyrer Brezelkracher"

Die Guggemusik „Speyrer Brezlkracher e.V.“ haben ihre Kampagne mit großem Erfolg hinter sich gebracht und freuen sich auf die Veranstaltungen im Jubiläumsjahr.

Es gab kein Wochenende, an dem die Guggemusik „Speyrer Brezlkracher e.V.“ nicht unterwegs war in der Kampagne 2013. Mit bis zu 3 Auftritten am Abend durften sie Auftritte in Frankfurt, Wiesbaden, Pirmasens, Hassloch, Bad Rappenau, Birkenfeld, Forbach, Karlsruhe, Waldböckelheim, Hütschenhausen, Kandel, Ruppertsberg und Seléstat in Frankreich aber auch in ihrer Heimatstadt Speyer absolvieren, fuhren meist mit dem Bus von einem Auftritt zum nächsten, kamen spät in der Nacht nach Hause, um dann am nächsten Morgen wieder zum nächsten Auftritt zu fahren... Mit ihrer mitreißenden Musik heizten sie den Besuchern ein und kamen ohne 1-2 Zugaben aus keiner Halle, was für den Erfolg der ersten Speyerer Guggemusik spricht. Aber auch für soziale Zwecke waren die „Brezlkracher“ unterwegs und haben damit älteren und kranken Menschen viel Freude gemacht. Am schmutzigen Donnerstag waren sie auch in der Sparkassen-Filiale in Speyer-Nord, wo Geschäftsstellenleiter, Mitarbeiter und Besucher der Kreis- und Stadtsparkasse Speyer-Nord gleichermaßen zu der Musik der Gruppe tanzten.

Am Aschermittwoch ist alles vorbei… - so heißt es ja in einem Lied – aber dem ist nicht so bei der Guggemusik „Speyrer Brezlkracher e.V.“. Nach einer kleinen Verschnaufpause beginnen bereits am Mittwoch, den 06.03.2013 in der Halle 101 um 18.00 Uhr die neuen Proben für die Gruppe und auch für Anfänger. Wer Interesse hat, bei der engagierten Gruppe mitzumachen, kann sich gerne vorab per Mail unter 1.Vorstand@Brezlkracher.de oder telefonisch unter 06232/8501304 informieren oder eben am 06.03.2013 in die Halle 101 kommen. Man muss keine Vorkenntnisse haben – der musikalische Leiter, Horst Blumenschein, bietet extra Proben für Anfänger an, in denen das Instrument erlernt werden kann. Also, „guggt“ einfach mal vorbei bei der ersten Guggemusik von Speyer, der Guggemusik Speyrer Brezlkracher e.V.

Gleichzeitig laufen auch die Vorbereitungen für die Aktivitäten im Jubiläumsjahr des jungen Vereins, der in diesem Jahr beim Festival der Guggemusik am 12.10.2013 in der Stadthalle Speyer sein 5-jähriges Bestehen feiern kann. So dürfen Sie sich auf folgende Veranstaltungen freuen:

􀂾 12. Mai 2013 ab 11 Uhr: Narrenolympiade in der Walderholung Speyer Vereine und Gruppen „duellieren“ sich in lustigen Spielen wie z.B. Trompetenweitwurf oder Skifahren zu viert auf einem großen Paar Ski. Mitmachen können Vereine jeder Art aber auch private Gruppen. Jede Gruppe sollte aus 6 Personen bestehen. Gerne können sich auch mehrere Gruppen eines Vereins anmelden. Es entstehen keine Anmeldekosten oder ähnliches. Der Eintritt ist frei. Für Speis und Trank ist bestens gesorgt!

􀂾 06./07. September 2013: Altstadtfest Speyer Erneut bekommen Sie am Stand der Speyrer Brezlkracher Bärenbräu-Bier, schmackhafte Crepé und vieles mehr. Auch für guggemusikalische Unterhaltung werden wir wieder sorgen.

􀂾 12. Oktober 2013 ab 18.00 Uhr: Festival der Guggemusik mit Kostümpräsentation In der Speyerer Stadthalle spielen diverse Guggemusikgruppen der Superlative An diesem Abend präsentieren die Brezlkracher ihr neues Kostüm der Öffentlichkeit. Für Speis und Trank ist bestens gesorgt!

􀂾 11. November 2013 ab 16.11 Uhr: Faschingseröffnung auf dem Geschirrplätz´l Feiern Sie mit den Brezlkrachern bei „Weck, Worscht un Woi“ die Eröffnung der neuen Kampagne. Für Speis und Trank ist bestens gesorgt! Zu Geburtstagen, Hochzeiten, Betriebsfesten und Festlichkeiten aller Art können Sie die Guggemusik „Speyrer Brezlkracher e.V.“ buchen. Infos und Terminvereinbarung unter: 1.Vorstand@Brezlkracher.de oder Tel. 06232/8501304, weitere Infos unter www.Brezlkracher.de. Guggemusik Speyrer Brezlkracher e.V., Presse

21.02.2013


Ehrung langjähriger Mitglieder im Skiclub Speyer

v.l. Peter Schappert, Theo Klaer, Klaus Zimmermann, Uschi Müller, Fritz Hochreiter und Peter Stepp

Im Rahmen eines Clubabends wurden beim Skiclub Speyer auch die Ehrungen für langjährige Mitglieder vorgenommen.

4 zu ehrende Mitglieder waren anwesend und erhielten aus der Hand des 1. Vorsitzenden Peter Stepp und des 2. Vorsitzenden Peter Schappert Ehrennadel, Urkunde und ein Weinpräsent.

Uschi Müller und Fritz Hochreiter wurden für 40-jährige Mitgliedschaft und Theo Klaer und Klaus Zimmermann für 50-jährige Mitgliedschaft geehrt.

Die weiteren nicht anwesenden Mitglieder: Thomas Egner und Steffie Stahl-Houy für 25 Jahre, Peter Jänsch, Rainer Lehr und Michael Mülberger für 40 Jahre.

Peter Stepp, SC Speyer, Presse 

08.02.2013


Speyerer Imkerverein wird 150 - gut besuchte Generalversammlung

Trotz widriger Wetterverhältnisse (Blitzeis) kamen viele Imker, vor allem Jungimker, zur Generalversammlung des Imkervereins Speyer ins Vereinsheim im Hanhöfer Wald.

Prof. Dr. Aldas ließ in seinem Jahresbericht das vergangene Jahr Revue passieren. Es war für die Imker ein schlechtes und ertragsarmes Jahr. Schuld waren die niedrigen Temperaturen und der Regenreichtum, vor allem im Frühjahr. Die Frühjahrstracht fiel fast komplett aus. Auch die Robinie (Akazie) und die Edelkastanie brachten nicht den gewohnten Ertrag.

Hinzu kam ein großer Anstieg der Varoamilbe, einem Schädling der besonders die Brut der Bienen, wie auch über Winter die Bienen direkt, schädigt. Wer im Spätsommer 2012 nicht rechtzeitig und ausreichend diesen Bienenschmarotzer bekämpft hat, muss mit Völkerverlusten in diesem Frühjahr rechnen. Die Prognose liegt hier bei rund 25%.

Erfreulich ist hingegen die Zunahme der Mitglieder des Vereins. Eine große Anzahl an Jungimkern fand im Jahr 2012 den Weg zur Imkerei. Durch Schulungen an den Vereinsvölkern haben sie die Grundlagen der Imkerei erlernt.

Solide und stabil ist die finanzielle Lage des Vereins, so der Kassenbericht des Kassiers.
Mit den Berichten der Obleute aus ihren Tätigkeitsbereichen endete die erste Hälfte der Versammlung. Die folgenden Neuwahlen ergaben einstimmig: 1. Vorsitzender ist weiterhin Prof. Dr. Rudolf Aldag. 2. Vorsitzender wurde durch Neuwahl Prof. Dr. Harald Martin Hoffmann, Schriftführer ist Johann Gerhardt und Kassier Günther Ableiter.

In diesem Jahr feiert der Imkerverein Speyer sein 150jähriges Bestehen. Das Jubiläum wird am 9. März 2013 mit allen Vertretern des Imkervereins des Landesverbandes Rheinland-Pfalz in der Mehrzweckhalle der Siedlungsschule in Speyer-Nord gefeiert. Den Festvortrag hält mit dem Thema „150 Jahre Imkerei – Tradition und Fortschritt im wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandel“ Dr. W. Mühlen vom Landesamt für Natur und Umwelt aus Nordrhein-Westfalen. Frank Ableiter

28.01.2013