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Karte ab 60 feiert 25. Geburtstag

Jubiläumsrabatt jeweils am 25. April, Mai und Juni

Mannheim- In diesem Jahr feiert die Karte ab 60 den 25. Geburtstag. Mittlerweile nutzen rund 60.000 Kunden das günstige Jahreskartenangebot des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar (VRN). Die Karte ab 60 schreibt Erfolgsgeschichte als eines der ersten Jahreskartenangebote im VRN, mit dem alle Personen, die 60 Jahre oder älter sind, mit Bus und Bahn im gesamten VRN-Gebiet mobil unterwegs sind.

„Bei all unseren Kunden bedanken wir uns mit verschiedenen Aktionen für deren Treue. Im April, Mai und Juni, jeweils am 25. eines Monats, wird es Vergünstigungen exklusiv für unsere Karte ab 60 – Kunden geben“, erklärt Volkhard Malik, Geschäftsführer der Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH.

Am 25. April erhalten Karte ab 60 Kunden freien Eintritt in den Luisenpark in Mannheim und in die Gartenschau Kaiserslautern.

Am 25. Mai ist der Eintritt für die Kunden einer Karte ab 60 in den Zoos in Heidelberg, Landau und Kaiserslautern frei.

Am 25. Juni gilt die Karte ab 60 als Eintrittskarte in den Schlössern in Heidelberg, Mannheim, Schwetzingen, Weikersheim und dem Hambacher Schloss, ohne Eintritt zu zahlen.

Weitere Informationen zu den Vergünstigungen und der Karte ab 60 stehen unter www.vrn.de.

Die Pluspunkte der Karte ab 60 zusammengefasst

Für nur 42,10 Euro im Monat ist man mobil im gesamten VRN- Gebiet. Ein Monat Gratis für alle Neusechziger. Ruftaxinutzung inklusive sowie günstige Car-Sharing-Konditionen bei Stadtmobil unter www.stadtmobil.de sowie günstige Mietfahrrad Konditionen bei VRNnextbike unter www.vrnnextbike.de. Text und Foto: VRN

13.04.2017


VRN startet eine deutschlandweit einzigartige elektronische multimodale Mobilitätsauskunft

Die VRN-Fahrplanauskunft bietet zusätzlich zu Bus und Bahn auch  CarSharing- und Mietrad-Verbindungen sowie mehr Service bei Ruftaxi-Buchungen

Mannheim- Auf dem Weg zum umfassenden Mobilitätsdienstleister für die Region ist es dem Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) gelungen, einen weiteren wichtigen Baustein in seinem digitalen Angebot zu ergänzen.

Elektronische Mobilitätsauskunft verbindet

Die VRN-Fahrplanauskunft wurde zur elektronischen multimodalen Mobilitätsauskunft erweitert und bietet nun zusätzlich zu reinen ÖPNV-Verbindungen mit Bus und Bahn auch CarSharing- und Mietrad-Angebote von stadtmobil bzw. VRNnextbike. Die große Herausforderung bestand darin, dem Kunden nutzbare Auskünfte über seine Mobilitätsalternativen zu geben und dabei eine intelligente Verknüpfung unterschiedlicher Verkehrsträger – möglichst in Echtzeit – zu erreichen. Diese multimodale Verkettung zwischen ÖPNV und den Mobilitätsalternativen ist aktuell einzigartig in Deutschland.

„Unser Ziel ist es, eine umfassende Mobilitätsplattform anzubieten, um den Nutzern und Kunden einen bequemen Zugang zum gesamten Mobilitätsangebot in der Region zu erleichtern“, sagt Marc Pätschke, Abteilungsleiter Digitale Mobilität beim VRN.

„In naher Zukunft möchten wir weitere Mobilitätspartner und deren Verfügbarkeit in Echtzeit integrieren. Vor allem aber wollen wir PKW-Fahrer unter Berücksichtigung von Park&Ride-Anlagen auf alternative Reiserouten hinweisen und für unser Angebot begeistern", so Pätschke weiter.

Viele Ruftaxi-Angebote direkt telefonisch oder online buchen

Eine weitere Dienstleistung im Mobilitätsverbund ist die neue VRN-Service Hotline 0621.1077077, mit der man neben Fahrplan- und Tarifauskünften auch Ruftaxen direkt beim VRN buchen kann.

Das Pilotprojekt umfasst zunächst insgesamt 40 Linien im Landkreis Kusel, in Landau sowie die Linie 5929 (Herxheim-Insheim-Rohrbach-Hencheim) im Landkreis Südliche Weinstraße, die Linie 666 ((Rimbach)-Fürth-Schlierbach-Lindenfels-Gadernheim) im Kreis Bergstraße und weite Teile im Neckar-Odenwald-Kreis. Um den Fahrgästen mehr Komfort zu ermöglichen, werden die Ruftaxen in diesen Gebieten bzw. auf den Linien nicht mehr über individuelle Telefonnummern in den jeweiligen Taxizentralen bestellt, sondern zentral beim VRN.

Einen zusätzlichen Service bietet jetzt die Online-Buchung bestimmter Ruftaxen direkt aus der elektronischen Mobilitätsauskunft. Sofern die Ruftaxi-Linie an das Buchungssystem angeschlossen ist, wird in der Fahrplanauskunft der Online-Buchungsbutton angeboten und die Fahrt kann in wenigen Schritten bequem gebucht werden.

 Die Ruftaxen fahren auf festen Routen zu bestimmten Zeiten, ähnlich wie der Linienverkehr, aber dann auf Bestellung. VRN-Halbjahres- und Jahreskarten werden anerkannt, ansonsten gilt im Ruftaxi ein Extra-Tarif. Im vergangenen Jahr wurden mehr als 300.000 Fahrten auf 200 Ruftaxi-Linien im VRN-Verbundgebiet durchgeführt, deshalb soll das Pilotprojekt nach einer Einführungsphase Schritt für Schritt auf das gesamte Verbundgebiet ausgeweitet werden.

Weitere Informationen unter www.vrn.de

Text: VRN; Foto: VRN/Denys Prykhodov (fotolia)

29.03.2017


Weiterer Ausleihrekord für VRNnextbike in der Metropolregion Rhein-Neckar

172.800 Ausleihen in 2016 – weitere Städte in 2017 am Start

Mannheim- Nach einem erfolgreichen Startjahr von VRNnextbike, dem Fahrradvermietsystem in der Metropolregion Rhein-Neckar, wurden die ersten Bilanzzahlen in 2016 nochmals weit übertroffen. Mit 620 Rädern an 95 Stationen wurden insgesamt 172.832 Ausleihen im Kalenderjahr 2016 erzielt. Die Steigerungsrate gegenüber dem ersten Jahr betrug demnach 143 Prozent.

„Wir freuen uns sehr, dass unsere Bemühungen einer sinnvollen und attraktiven Ergänzung zu Bus und Bahn so beachtliche Früchte trägt und das Angebot eines Fahrradvermietsystems im VRN so guten Anklang findet“, bilanzierte der Vorsitzende des Zweckverbandes Verkehrsverbund Rhein-Neckar und Erster Bürgermeister von Mannheim Christian Specht. „Mit Mannheim, Heidelberg, Ludwigshafen, Speyer und Bensheim sind wir dabei vor allem im Zentrum der Metropolregion Rhein-Neckar mit dem Angebot sehr gut aufgestellt“, ergänzt Specht.

Volkhard Malik, Geschäftsführer des VRN führt aus: „Das hervorragende Ergebnis bestätigt  unsere Anstrengung, neben den bestehenden Kooperationen das System weiter auszubauen. Im laufenden Jahr werden wir VRNnextbike auch in Worms, Kaiserslautern und Bürstadt anbieten können“.

Das gute Resultat konnte insbesondere erreicht werden, da die einzelnen Stationen meist nicht mehr als 500 Meter auseinander liegen, der Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel durch günstig zu ÖPNV-Haltestellen gelegene Stationen erleichtert wird und zum anderen besondere Tarife die Verknüpfung der verschiedenen Verkehrsträger ermöglicht.

VRNnextbike Highlights in 2016

Das bereits bestehende Netz von Stationen in Mannheim, Ludwigshafen und Heidelberg wurde im Geschäftsjahr 2016 um weitere 23 Stationen ergänzt. In Bensheim erfolgte der Systemstart im Juni 2016.

Kooperationen mit der Universität Mannheim (CampusRad), der BASF, der MVV Energie Mannheim und der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (rnv) konnten abgeschlossen werden.

Im September letzten Jahres wurde erstmals der Bestwert von über 1.000 Ausleihen am Tag erzielt.

Einzelne Ergebnisse

In Mannheim wurde das System nicht nur durch die Kooperation mit der Universität und dem CampusRad am stärksten genutzt. Hier wurden insgesamt 142.335 Ausleihen an 39 Stationen getätigt. Gefolgt von Heidelberg mit insgesamt 18.888 Ausleihen an 28 Stationen und Ludwigshafen mit 6.618 Ausleihen an 12 Stationen. Speyer konnte 3.953 und Bensheim 1.038 Ausleihen an jeweils 8 Stationen in 2016 erreichen.

72 Prozent der Fahrten dauerten weniger als 15 Minuten. Die stärkste Nutzung fand generell Mittwoch und Donnerstag zwischen 17 und 18 Uhr statt.

Die am häufigsten frequentierte Station war in fast allen Städten der Hauptbahnhof, außer in Ludwigshafen, hier ist die Verleihstation RATHAUS führend.

75 Prozent der Kunden haben ihr VRNnextbike über die nextbike App ausgeliehen. Tendenz steigend.

Der regionale Charakter von VRNnextbike wird vor allem durch die Fahrten zwischen den einzelnen Kommunen deutlich. Diese betrugen fast 4 Prozent und fanden vor allem zwischen Mannheim und Ludwigshafen statt.

Ausblick

Schon in den ersten beiden Monaten 2017 hat sich der positive Trend weiter fortgesetzt. Mit 7.545 und 13.330 Ausleihen im Januar und Februar haben sich die Verleihzahlen gegenüber dem Vorjahr verdoppelt.

Im Frühsommer werden Worms, Kaiserslautern und Bürstadt an VRNnextbike angebunden. 

Im Januar 2017 startete die Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis mit dem MitarbeiterRad. Im Rahmen dieser Kooperation können die Mitarbeiter der Kreisverwaltung VRNnextbike zu Sonderkonditionen nutzen. Dazu wurde direkt vor dem Kreishaus eine VRNnextbike Station eröffnet.

Angestrebt sind weitere Kooperationen mit Unternehmen, Kommunen und anderen Partnern, mit dem Ziel, VRNnextbike als regionales Fahrradverbundsystem weiter auszubauen.

Die Stadt Mannheim feiert den 200. Geburtstag des Fahrrades unter der Dachmarke „Monnem Bike – wo alles begann“. Neben vielen Ausstellungen, Veranstaltungen und Projekten wird am 3. und 4. April der 5. Nationale Radkongress im Rosengarten in Mannheim stattfinden. Die Veranstaltung wird von nextbike an diesen Tagen mit weiteren 400 Fahrrädern unterstützt.

VRN Mobile Cinema präsentiert im Rad-Jubiläumsjahr Kino zum Mitradeln. Der Projektor wird durch das Treten in die Pedale angetrieben. Von Mai bis Oktober 2017 werden Filme an den ungewöhnlichsten Plätzen gezeigt. Die genauen Uhrzeiten und die Location werden zwei Tage vorher auf www.vrn.de/mobile-cinema und www.monnem-bike.de bekannt gegeben. Los geht es am 5. Mai 2017, Treffpunkt am Wasserturm in Mannheim.

Text und Foto: VRN

28.03.2017


VRN Jahresbilanz für 2016

Einzel-, Wochen- und Monatskarten stärker nachgefragt – Fahrgäste wollen flexibel bleiben

Mannheim- Die Zahl der beförderten Fahrgäste, die im letzten Jahr mit Bus und Bahn im Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) unterwegs waren, betrug in 2016 rund 309,5 Millionen Menschen. Dies sind 0,15 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Fahrgastzahlen blieben damit weitest gehend stabil. Die Verkehrsunternehmen im VRN konnten bei den Fahrgeldeinnahmen für das Jahr 2016 bei einer Tarifanpassung von 2,8 Prozent einen Zuwachs von rund 3,87 Prozent erzielen. Die Einnahmen betrugen in 2016 insgesamt rund 303,5 Millionen Euro.

Der Stammkundenanteil mit verbundweit gültigen Zeitkarten sank auf 90,9 Prozent. Dafür verantwortlich war in erster Linie der Rückgang bei der verbundweit gültigen Jahreskarte MAXX-Ticket für Schüler und Auszubildende.

„Das Verbundergebnis ist von der Flexibilisierung und dem sich immer stärker auswirkenden demografischen Wandel geprägt. Die Fahrgäste wollen flexibler sein und nutzen die Busse und Bahnen im VRN immer öfter mit Wochen- oder Monatskarten. Rückläufige Schülerzeitkarten und Semester-Tickets bestätigen den demografischen Wandel im vorwiegend ländlich geprägten Verbundgebiet“, sagte Rüdiger Schmidt, Geschäftsführer der Unternehmensgesellschaft Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH (URN GmbH).

Rückgang von Ausbildungszeitkarten und Semester-Tickets

Die Anzahl der Zeitkarten ging insgesamt im Bereich der Monats- und Jahreskarten Ausbildung weiter zurück (- 1,63 Prozent). Im Jahresdurchschnitt hatten insgesamt 148.351 Kunden ein MAXX-Ticket (- 1,37 Prozent). Ähnlich entwickelten sich die Jahresdurchschnittszahlen beim SuperMAXX-Ticket (- 1,90 Prozent) und den Ausbildungskarten Westpfalz (- 3,50 Prozent).

Beim Semester-Ticket sind die Fahrgastzahlen ebenfalls gesunken. Im letzten Jahr wurden nur noch 71.542 Tickets (- 1,70 Prozent), jeweils 6 Monate gültig, verkauft.

Das Anschluss-Semester-Ticket hatten 10.047 Karteninhaber und damit weniger Nutzer (- 6,88 Prozent) als im Vorjahr. Beim Semester-Ticket plus Westpfalz stieg dagegen die Zahl der verkauften Tickets im Dezember auf 13.213 Studierende (+ 0,72 Prozent).

Langfristige Kundenbindung im ÖPNV – mehr Wochen- und Monatskarten

Bei den Nutzerzahlen wurde eine deutlich Wanderbewegung von der Jahreskarte Jedermann mit 11.836 Kunden (-2,79 %) und dem Rhein-Neckar-Ticket mit durchschnittlich 27.965 Kunden (- 2,33 %) hin zum Job-Ticket von 40.537 auf 42.153 Kunden (+ 3,99 %) festgestellt. Ursachen hierfür dürfte die verstärkte Bewerbung durch die großen Verkehrsunternehmen sowie die Einführung des Job-Ticket Baden-Württemberg zum 1. Januar 2016 gewesen sein.

Bei den Wochen- und Monats-Zeitkarten / Jedermann ist die Nachfrage insgesamt betrachtet stabil geblieben und verzeichnet eine eher positive Entwicklung (+ 2,16 Prozent).

Auch Senioren wollen flexibel bleiben

Zum wiederholten Male ging die Zahl der Nutzer einer Karte ab 60 auf durchschnittlich 59.677 Karteninhaber zurück (-0,99 %), während die Zahl der Seniorenmonatskarten stieg (+ 6,39 %). Senioren wollen zunehmend flexibel in der Wahl ihrer Fortbewegungsmittel bleiben und sich nicht ganzjährig an den ÖPNV binden.

Insgesamt konnte jedoch das Niveau der Stammkunden mit einer verbundweit gültigen Jahreskarte weitest gehend gehalten werden.

Einzelfahrscheine und Tages-Karten deutlich stärker nachgefragt

Im Bereich der Einzelfahrscheine wurden bei den Erwachsenen (+ 4,13 Prozent) und dem BC-Ticket (+ 6,21 Prozent) Zuwächse erzielt. Die Fahrausweise für Kinder (Einzelfahrschein und Mehrfahrtenkarte) entwickelten sich weiter stark rückläufig, was auf den demografischen Wandel und die kostenlose Mitnahme bis 14 Jahre auf der Tages-Karte zurückzuführen sein dürfte.

Bei den Tages-Karten war die Entwicklung insgesamt sehr positiv, wobei die Tages-Karte für 1, 2 und 3 Personen sowie die Jugendgruppen-Karte weiter stärker nachgefragt wurden. Insgesamt ist ein deutlicher Anstieg der Fahrgastzahlen im Gelegenheitsverkehr zu verzeichnen (+ 2,78 Prozent).

Handy- und Online-Tickets auf dem Vormarsch

Immer mehr Fahrgäste nutzen die Möglichkeit, den Fahrschein online oder als Handy-Ticket zu erwerben.

Da jedoch das digitale Fahrkartenangebot eingeschränkt ist, halten sich auch die Verkäufe noch in Grenzen, Tendenz aber steigend. So wurde im letzten Jahr insgesamt ein Umsatz bei den Online- und Handy-Tickets von immerhin rund 5 Millionen Euro erzielt, wobei hier das Semester-Ticket, das online erworben werden kann, den größten Anteil ausmacht.

Beim in 2015 eingeführten eTarif Heidelberg, bei dem sich der Fahrpreis aus 1 Euro Grundgebühr plus 0,20 Euro pro gefahrenen Luftlinienkilometer zusammensetzt und der im letzten Jahr nur bis einschließlich November im Stadtgebiet Heidelberg gültig war, verlief die Bilanz mit einem Umsatz von einer Viertelmillionen Euro inklusive Touch&Travel allgemein im VRN insgesamt erfolgreich. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Nutzerzahlen beim eTarif im Jahre 2017 entwickeln, nach dem das Basissystem Touch&Travel eingestellt wurde und der VRN den eTarif nun auf einer anderen Systemplattform / einer anderen App verbundweit auf Basis der Luftlinienberechnung anbietet. Der Grundpreis beträgt 1,20 Euro Grundgebühr plus 0,20 Euro pro gefahrenen Luftlinienkilometer.

Fazit

Nachdem die Nachfrage nach Wochen- und Monatskarten Jedermann in 2016 insgesamt wieder deutlich um 2,16 % gestiegen ist, sank die Nachfrage nach Jahreskarten.

„In Verbindung mit der Tatsache, dass auch im Gelegenheitsverkehr ein langfristiger Anstieg der Nachfrage vorherrscht, erhärtet sich das Phänomen der Flexibilisierung in der Arbeitswelt sowie der zunehmenden intermodalen Mobilität der Menschen“, ergänzte Rüdiger Schmidt.

Es ist davon auszugehen, dass sich die Fahrgäste im Verbundraum des VRN generell flexibler bewegen wollen. Dazu werden die Wege, ob zur Arbeit oder in der Freizeit, mittlerweile vermehrt verkehrsmittel-übergreifend zurückgelegt. Dazu gehört im VRN vor allem das Fahrradvermietsystem VRNnextbike sowie CarSharing von stadtmobil Rhein-Neckar.

Positive Effekte auf die ÖPNV-Fahrpreise hatten die konstanten Energiekosten, wie Strom und Treibstoff. In der gleichen Zeit stiegen aber Lohn- und Betriebskosten weiter deutlich an. Somit müssen auch weiterhin alle Beteiligten, sprich Fahrgäste, Unternehmen und öffentliche Hand, ihren Beitrag zur Finanzierung, Sicherung und Ausbau eines attraktiven und modernen ÖPNV leisten. Text und Foto: VRN

20.03.2017


Mit den Apps eTarif und ticket2go ab 2017 verbundweit preisgünstig und einfach zum Luftlinientarif Bus & Bahn im VRN fahren

Die Deutsche Bahn stellt Touch&Travel ein – Nachfolgesysteme im VRN kommen

Mannheim - Im Tarifgebiet des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar (VRN) wird es im nächsten Jahr mit den Apps „eTarif“ und „ticket2go“ zwei neue Systeme geben, die die Touch&Travel-App der Deutschen Bahn, die zum November eingestellt wurde, ablösen. Damit wird dann verbundweites Fahren zum Luftlinientarif im VRN weiterhin flexibel und preisgünstig möglich sein. Die eTarif-App startet im Januar 2017, ticket2go kommt im Februar 2017.

Mit den beiden neuen CheckIn/CheckOut-Systemen können die Fahrgäste gegenüber dem bisherigen Pilotprojekt „eTarif Heidelberg“, das nur im Stadtgebiet gültig war, nun im gesamten Verbundgebiet des VRN den Luftlinientarif im ÖPNV nutzen.

Darüber hinaus besteht mit ticket2go die Möglichkeit, im VRN und verbundübergreifend in großen Teilen Baden-Württembergs nach den dann dort üblichen Tarifen mobil zu sein.

Die beiden neuen Apps werden in den App Stores von Apple und Google (iOS und Android) zur Verfügung stehen. Nach einmaliger Registrierung in der jeweiligen App kann sich der Fahrgast im VRN einfach vor Fahrtantritt über die Smartphone-Apps anmelden und nach der Fahrt wieder abmelden. Berechnet wird nur die Strecke, die sich nach der Luftlinienentfernung von einer zur anderen Haltestelle ergibt. Der Grundpreis pro Fahrt beträgt 1,20 Euro. Pro Kilometer sind weitere 0,20 Euro zu zahlen. Mit einer Bahncard reduziert sich der Gesamtpreis um 25%. Mehr als 12 Euro am Tag bzw. 90 Euro im Monat muss der Fahrgast aber nicht zahlen.

„Da Nutzer die einfache und bequeme Möglichkeit, eine Fahrtberechtigung zu erwerben, sehr schätzen, sind wir froh nun sogar zwei Smartphone-Apps anbieten zu können. Die Fahrgäste müssen sich nicht mehr über das Tarifsystem informieren und auch die Bedienung des Fahrkartenautomaten sowie die Suche nach passendem Kleingeld entfallen“, sagte Rüdiger Schmidt, Geschäftsführer der Unternehmensgesellschaft Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH.

eTarif – neu mit Fahrplanauskunft

Bei dem System „eTarif“, das zum 1. Januar 2017 startet, handelt es sich um ein CheckIn/CheckOut-System, das auf einer neu entwickelten Technik basiert. Gültig ist der Luftlinientarif verbundweit im gesamten VRN. Für die Suche nach entsprechenden Fahrtmöglichkeiten ist die eTarif-App mit der VRN-Fahrplanauskunft gekoppelt. Nach einmaliger Registrierung kann der Fahrgast über die Smartphone-App eTarif den Fahrschein erwerben, Bus & Bahn im gesamten VRN fahren und nur Luftlinie zahlen.

ticket2go – verbundübergreifend in Baden-Württemberg

Bei ticket2go, Start im Februar 2017, handelt es sich um den technischen Nachfolger von Touch&Travel. Es ist ebenfalls ein CheckIn/CheckOut-System nach dem Luftlinientarif, der dann im gesamten VRN gültig ist, aber auch ein verbundübergreifendes Fahren ermöglicht. Nach Registrierung in der ticket2go-App kann anschließend das einfache und bequeme An-und Abmelden mittels Smartphone erfolgen.

Um die Technik bzw. Systematik des verbundübergreifenden Fahrens im ÖPNV zumindest in Baden-Württemberg zu ermöglichen, wurde mit insgesamt neun Verkehrsverbünden in Baden-Württemberg sowie mehreren Schienenverkehrsunternehmen dafür eine Betreibergesellschaft gegründet.

Folgende Verbünde haben sich neben dem VRN für diese Gesellschaft und damit für ein CheckIn/CheckOut-System entschieden: der Karlsruher Verkehrsverbund (KVV), der Tarifverbund Ortenau (TGO), der Verkehrsverbund Pforzheim-Enzkreis (VPE), der Regio Verkehrsverbund Lörrach (RVL), der Heidenheimer Tarifverbund (htv), der Waldshuter Tarifverbund (WTV), die Verkehrsgemeinschaft Landkreis Freudenstadt (vgf) sowie der Filsland Mobilitätsverbund – Landkreis Göppingen (FMV).

Damit können die Fahrgäste neben dem reinen Verbundverkehr im VRN-Verbundgebiet über die ticket2go-App alle Nahverkehrsmittel in den beteiligten Verbünden zu den dort üblichen Tarifen nutzen.

Darüber hinaus können alle Nahverkehrszüge der Deutschen Bahn und der anderen Anbieter im Verbundgrenzen überschreitenden Verkehr in Baden-Württemberg genutzt werden.

Es können auch die Nahverkehrszüge in den nicht genannten Verbünden in Baden-Württemberg genutzt werden, sofern die Fahrt verbundübergreifend ist, das heißt in einem anderen Verbund endet, als diese begonnen hat.

Somit sind Fahrten z.B. vom VRN in den KVV oder in den VVS (Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart) und damit z.B. von Mannheim oder Heidelberg nach Karlsruhe bzw. Stuttgart nun kein Problem mehr, wenn man sich über die App bei Fahrtantritt an- und bei Fahrtende in einem anderen Verbund wieder abmeldet.

„Wir wollen mit dem Ticket zum Luftlinientarif mittels Smartphone weitere Fahrgäste erreichen und eine einfache und preisgünstige Möglichkeit bieten, auf Bus & Bahn umzusteigen“, so Schmidt abschließend.

Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH

16.12.2016


Neue VRN-Fahrplanbücher zum Fahrplanwechsel zusätzlich mit Liniennetz- und Wabenplan

Alle Fahrplanbücher / Bereichsfahrpläne auf einen Blick.

50. Jubiläumsausgabe ab sofort im Buchhandel oder bei den Verkaufsstellen der Verkehrsunternehmen erhältlich

Mannheim - Der Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) hat zum Fahrplanwechsel am 11. Dezember 2016 neue Verbundfahrpläne aufgelegt. Die 50. Jubiläumsausgabe ist je nach Band für 1,50 Euro bzw. 2 Euro ab sofort im Buchhandel oder bei den Verkaufsstellen der Verkehrsunternehmen erhältlich.

Zur besseren Übersichtlichkeit für den Kunden wurden für die zentralen Strecken die Darstellungen geändert und Tabellen mit dem jeweiligen Gesamtverkehr erstellt.

Zudem ist in die Fahrplanbücher wieder ein Faltplan in handlichem Format eingelegt, der auf der Vorderseite den Liniennetzplan für den regionalen Schienenverkehr in gut lesbarer Größe enthält. Auf der Rückseite befindet sich zusätzlich der Wabenplan des VRN.

Folgende Bereichsfahrpläne wurden neu aufgelegt:

·        Mannheim/Ludwigshafen

·        Heidelberg

·        Vorder-/Südpfalz

·        Westpfalz

·        Bergstraße-Odenwald

·        Alzey/Worms

·        Odenwald-Tauber

·        sowie die Abfahrtstafeln der DB.

Die Fahrpläne sind vom 11. Dezember 2016 bis zum 10. Juni 2017 gültig und enthalten auch die angrenzenden Linien der benachbarten Verkehrsverbünde, welche im Rahmen von Übergangstarifen mit VRN-Fahrausweisen genutzt werden können.

VRN-Service:

Tarifauskünfte an Werktagen montags bis freitags zwischen 8 und 17 Uhr, Fahrplanauskünfte rund um die Uhr unter 0621 1077077 oder unter www.vrn.de erhältlich.

Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH

09.12.2016


Anbindung der BASF an die S-Bahn Rhein-Neckar

v.L: Staatsminister Dr. Volker Wissing, Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz; Erster Bürgermeister der Stadt Mannheim Christian Specht, Vorsitzender des Zweckverbandes Verkehrsverbund Rhein-Neckar (ZRN); Landrat Dr. Winfried Hirschberger, Verbandsvorsteher des Zweckverbandes Schienenpersonennahverkehr Rhld.-Pf. Süd; Jürgen Konz, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn AG für Rheinland-Pfalz und Saarland v.L: Staatsminister Dr. Volker Wissing, Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz; Erster Bürgermeister der Stadt Mannheim Christian Specht, Vorsitzender des Zweckverbandes Verkehrsverbund Rhein-Neckar (ZRN); Landrat Dr. Winfried Hirschberger, Verbandsvorsteher des Zweckverbandes Schienenpersonennahverkehr Rhld.-Pf. Süd; Jürgen Konz, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn AG für Rheinland-Pfalz und Saarland

Unterzeichnung des Finanzierungs- und Realisierungsvertrages

Mannheim/Ludwigshafen- Im Rahmen der Weiterentwicklung für die Infrastruktur der S-Bahn Rhein-Neckar wurde heute in Ludwigshafen bei der Industrie- und Handelskammer (IHK Pfalz) der Finanzierungs- und Realisierungsvertrag für die Anbindung der BASF an das bestehende S-Bahn-Netz unterzeichnet.

Im Beisein von Staatsminister Dr. Volker Wissing vom rheinland-pfälzischen Verkehrsministerium, dem Ersten Bürgermeister der Stadt Mannheim, Herrn Christian Specht, Vorsitzender des Zweckverbandes Verkehrsverbund Rhein-Neckar, Herrn Dr. Winfried Hirschberger, Landrat und Verbandsvorsteher des Zweckverbandes Schienenpersonennahverehr Rhld.-Pf. Süd und dem Konzernbevollmächtigten der Deutschen Bahn für Rheinland-Pfalz und Saarland, Herrn Jürgen Konz sowie weiteren Vertretern des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar wurde für die Elektrifizierung der Schieneninfrastruktur zwischen dem Ludwigshafener Hauptbahnhof und dem BASF Werksgelände mit der Vertragsunterzeichnung die formelle Grundlage geschaffen, das S-Bahn-Projekt umzusetzen

Bereits im Januar 2015 wurden mit der Ausschreibung und Vergabe der Verkehrsleistungen der S-Bahn Rhein-Neckar (Los 1) die betrieblichen Voraussetzungen für die Integration der heute mit Dieselfahrzeugen betriebenen Personenverkehre in die BASF in das Gesamtnetz der S-Bahn Rhein-Neckar geschaffen. Die heutigen Dieseltriebwagen verkehren im Wesentlichen auf den Strecken Kaiserslautern—Neustadt—BASF und Wörth-Germersheim—Speyer—BASF.

Im Rahmen der Gesamtmaßnahme zur Anbindung an das bestehende S-Bahn-Netz werden der Streckenabschnitt zwischen Ludwigshafen Hbf und der BASF-Werksgrenze, Streckenlänge zwei Kilometer, sowie das Personenzuggleis innerhalb der BASF bis zur Haltestelle Ludwigshafen (Rhein) BASF Nord, mit einer Länge von vier Kilometern, elektrifiziert und die drei in der BASF liegenden Stationen S-Bahn-gerecht ausgebaut.

Die Gesamtkosten für den Streckenabschnitt zwischen dem Ludwigshafener Hauptbahnhof durch das Werksgelände der BASF betragen rund 36,35 Millionen Euro, davon sind 29,0 Millionen Euro für den Bau und 7,35 Millionen Euro für die Planung veranschlagt. Auf den Bereich der DB Netz AG entfallen dabei Baukosten in Höhe von etwa 6,5 Millionen Euro.

Der Bund und das Land Rheinland-Pfalz werden im Rahmen eines Bundes-GVFG-Vorhabens das Gesamtprojekt mit 85% der zuwendungsfähigen Baukosten bezuschussen. Die kommunale Seite übernimmt mit rund 3,2 Millionen Euro die Komplementärfinanzierung.

Die Bauarbeiten werden das ganze Jahr 2018 andauern. Dabei sollen die Beeinträchtigungen für die BASF-Mitarbeiter so gering wie möglich gehalten werden. Ein mögliches Schienenersatzkonzept ist in Bearbeitung. Die Fertigstellung und Inbetriebnahme der Infrastrukturmaßnahme für den S-Bahn-Verkehr wird bis Ende 2018 angestrebt.

Mit Einbindung der BASF-Verkehre in die S-Bahn Rhein-Neckar sind kürzere Reisezeiten und eine Attraktivitätssteigerung des ÖPNV-Angebots von bzw. zur BASF verbunden. Die Bahnen fahren dann nicht mehr nur morgens und abends, sondern zusätzlich in einem stündlichen Pendelverkehr zwischen Ludwigshafen Hbf. und BASF Nord.

Die Anbindung der BASF an die S-Bahn Rhein-Neckar stellt zudem einen wichtigen Baustein für die Entlastung des Stadtgebietes Ludwigshafen vom motorisierten Individualverkehr (MIV) während der Umsetzung des Projektes City West dar und bedeutet für die BASF-Mitarbeiter eine echte Alternative rechtzeitig vor der Hochstraßensanierung in Ludwigshafen. Text und Foto: VRN

28.11.2016


VRN-Handy-Ticket – smart unterwegs

Volkhard Malik VRN Geschäftsführer Richard Nitsche aus Nussloch gewinnt ein iPad mini, Sandra Martini aus Speyer gewinnt ein iPhone 6 Volkhard Malik VRN Geschäftsführer Richard Nitsche aus Nussloch gewinnt ein iPad mini, Sandra Martini aus Speyer gewinnt ein iPhone 6

Preisübergabe nach großem Gewinnspiel zum Handy-Ticket

Mannheim- Nach dem Start der neuen App „VRN-Ticket“ im März dieses Jahres, wurde das Angebot durch eine große Werbekampagne mit Gewinnspiel begleitet. Den Gewinnern wurden in den Räumlichkeiten des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar (VRN) die Hauptgewinne, ein iPhone und ein iPad, durch den VRN-Geschäftsführer Volkhard Malik überreicht.

Neben der rnv/VRN-App steht den Kunden auch die App „VRN Ticket“ der Deutschen Bahn für Android-Smartphones und iPhones (iOS-Betriebssystem) zum kostenlosen Download im App Store sowie Google Play Store zur Verfügung.

Damit kommen die Kunden jederzeit mobil schneller und bequemer an ein Ticket für die Nutzung von Bus und Bahn im VRN-Verbundgebiet. Das erworbene Ticket wird auf dem Handy gespeichert und kann bei einer Kontrolle einfach vorgezeigt werden – auch wenn kein Internetempfang vorhanden ist.

Der Fahrscheinkauf erfolgt entweder über die integrierte verbundweite Fahrplanauskunft des VRN und dortige Auswahl des passenden Tickets oder man geht direkt in den Ticketshop der App und wählt die gewünschte Ticket-Kategorie.

Folgende VRN-Tickets stehen über die App zur Verfügung:

  • Einzelfahrschein Erwachsener (auch mit BahnCard-Ermäßigung)
  • City-Tarif Heidelberg, City-Tarif Ludwigshafen, Quadrate-Ticket Mannheim
  • Einzelfahrschein Kind (nur DB)
  • Tages-Karte
  • 3-Tages-Karte (nur DB)
  • Jugendgruppen-Karte

Neben der Möglichkeit VRN-Tickets zu kaufen, steht dem Kunden über die App außerdem die umfassende Fahrplanauskunft für das gesamte Gebiet des VRN zur Verfügung – inklusive Echtzeit-Informationen aller DB-Züge. Dabei werden auch Informationen zu Baustellen auf den Strecken der Deutschen Bahn angezeigt.

VRN-Service: Infos zum VRN findet man im Internet unter www.vrn.de.

Text und Foto: VRN

12.10.2016


Deutsche Bahn stellt ihr Produkt Touch&Travel ein

Im VRN soll es auch weiterhin eine Smartphone-App zum einfachen Anmelden und Abmelden in Bus und Bahn geben

Mannheim- Im Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) soll es auch weiterhin eine Smartphone-App geben, mit der sich der Fahrgast bequem vor Fahrtantritt anmelden und nach der Fahrt abmelden kann. Aktuell können Fahrgäste im VRN noch die Touch&Travel-App der Deutschen Bahn (DB) nutzen, allerdings nur noch bis zum 30. November. Dann stellt die DB ihr Angebot ein.

Marktforschungen des VRN haben gezeigt, dass die Nutzer die einfache und bequeme Möglichkeit, eine Fahrtberechtigung zu erwerben, sehr schätzen. Sie müssen sich mit der Smartphone-App nicht mehr über das Tarifsystem informieren und auch die Bedienung des Fahrkartenautomaten sowie die Suche nach passendem Kleingeld entfallen. Aus diesem Grund arbeitet der VRN mit Hochdruck an einer Ersatzlösung für seine Kunden.

„Wir stehen in Verhandlungen mit der Deutschen Bahn über den Erwerb einer Lizenz für das laufende System. Gleichzeitig arbeiten wir aber auch an Alternativen, um auf jeden Fall spätestens zum Januar 2017 wieder eine Smartphone-App mit CheckIn-CheckOut-Funktion anbieten zu können.“, sagt Rüdiger Schmidt, Geschäftsführer der Unternehmensgesellschaft im Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH (URN). Schmidt weiter: „Die Smartphone-App benötigen wir auch als Vertriebsmedium für den sehr erfolgreichen und beliebten eTarif Heidelberg, den wir dann voraussichtlich Anfang 2017 im gesamten Verbundgebiet anbieten werden.“

Sobald die Details zur neuen Smartphone-App feststehen, wird der VRN die aktuellen Touch&Travel-Nutzer sowie die interessierte Öffentlichkeit informieren. VRN, Presse

10.10.2016


eTarif Heidelberg für den 25. VCÖ-Mobilitätspreis nominiert

Mannheim- Der eTarif Heidelberg des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar und der Stadt Heidelberg sorgt inzwischen auch im Ausland für Aufsehen und ist aktuell für den 25. VCÖ-Mobilitätspreis in Österreich nominiert.

Der VCÖ-Mobilitätspreis ist Österreichs größter Wettbewerb für nachhaltige Mobilität. Aus mehr als 340 Projekten wurden nun von einer unabhängigen Fachjury die besten Projekte für eine umweltfreundliche Mobilität ausgewählt. Der „eTarif Heidelberg“ wurde dabei in der Kategorie „Öffentlicher Verkehr in der Stadt“ zu den fünf besten Projekten gewählt – hierfür darf nun fleißig abgestimmt werden. Zufriedene eTarif-Nutzer werden gebeten, am Online-Voting des 25. VCÖ-Mobilitätspreises vom 7. Juli bis 24. Juli 2016 teilzunehmen und für das innovative Tarif-Produkt des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar (VRN) abzustimmen. 

Im Januar 2015 hat der Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) gemeinsam mit der Stadt Heidelberg einen elektronischen Tarif für Smartphonenutzer (eTarif) im Stadtgebiet Heidelberg eingeführt. Dabei werden Fahrten innerhalb der Großwabe Heidelberg nicht mehr zum Festpreis abgerechnet, sondern per Luftlinie, also die kürzeste Entfernung zwischen Start- und Zielhaltestelle. Für eine Fahrt wird ein Grundpreis von einem Euro sowie 0,20 Euro pro angefangenen Luftlinienkilometer berechnet. Das bundesweit einzigartige Pilotprojekt wird von der Stadt Heidelberg finanziell unterstützt. Eine Marktforschung zum Testlauf im ersten Jahr zeigte, dass der eTarif von den Fahrgästen so gut angenommen wird, dass ein Rollout auf das gesamte Verbundgebiet geplant ist.

Der neue Tarif funktioniert ganz ohne Fahrschein mit dem Smartphone und basiert auf dem elektronischen Vertriebssystem Touch&Travel der Deutschen Bahn. Als einer der ersten deutschen Verkehrsverbünde in Deutschland hatte der VRN im Juni 2013 das System eingeführt, das in allen Bussen und Bahnen im VRN, im Fernverkehr der Deutschen Bahn und vielen weiteren Verkehrsverbünden genutzt werden kann. Dafür installiert man vor der ersten Fahrt die kostenlose Touch&Travel-App auf seinem Smartphone und registriert sich einmalig. Vor jeder Fahrt startet man die App, meldet sich bei Fahrtantritt an und nach dem Aussteigen wieder ab; kurz danach wird der Fahrpreis angezeigt. Das System ermittelt dabei die Luftlinienentfernung und somit den günstigsten Fahrpreis. Einzeltickets werden automatisch zu Tagestickets zusammengerechnet, sofern dies günstiger ist. Bezahlt wird bequem per Lastschrift.

Zwar wurde der Touch&Travel-Vertrag durch die Deutsche Bahn zum 30.11.2016 gekündigt. Rüdiger Schmidt, VRN-Geschäftsführer, ist jedoch zuversichtlich: "Wir verhandeln aktuell über die Fortsetzung der Zusammenarbeit mit dem Touch&Travel-Anbieter DB Vertrieb und prüfen parallel die Möglichkeit, ein vergleichbares Smartphonesystem anzubieten. Es wird im VRN über den 30.11.2016 hinaus auf jeden Fall ein CheckIn-CheckOut-System und den eTarif in Heidelberg geben."

Der Verkehrsverbund Rhein-Neckar freut sich über eine rege Beteiligung am Online-Voting des 25. VCÖ-Mobilitätspreises in Österreich für den eTarif. Zur Abstimmung gelangen Sie hier.

Allgemeine und weitere Informationen erhalten Sie unter www.vrn.de/luftlinie, www.touchandtravel.de oder www.vrn.de.

VRN, Presse

08.07.2016


Mobilitätstraining für Senioren und neue Broschüren Mobil bleiben mit Bus und Bahn im VRN

Mannheim/Bad Dürkheim- Auf Initiative des Landkreises Bad Dürkheim stellen VRN und Palatina Bus Mobilitätstraining für Senioren und neue Broschüren „Mobil bleiben mit Bus und Bahn“ im Kreis vor

Im Rahmen einer mobilen öffentlichen Sitzung des Kreisseniorenbeirates Bad Dürkheim stellte heute der Kreis Bad Dürkheim zusammen mit dem Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) und Palatina Bus aus Edenkoben beim ersten Mobilitätstraining für Senioren auch die neuen Broschüren „Mobil bleiben mit Bus und Bahn“ vor.

Mit Start am Kreishaus in Bad Dürkheim fuhren die Teilnehmer mit dem Bus zunächst zu einer barrierefreien Bushaltstelle in Wachenheim und weiter nach Deidesheim und Haßloch. Unterwegs konnte der Kreisseniorenrat an verschiedenen Haltestellen ausprobieren, ob der Ein- und Ausstieg gut zu bewältigen ist oder Hemmnisse auftreten und wie diese bewältigt werden können.

„Mobilität ist ein wichtiger Aspekt der Lebensqualität, auch und insbesondere für unsere ältere Generation“, stellt Landrat Hans-Ulrich Ihlenfeld fest, der die Fahrt ebenfalls begleitete. Die Initiative des Kreisseniorenbeirats zu dieser Veranstaltung zeigt auch, wie wichtig es ist die Seniorinnen und Senioren in das politische Tagesgeschehen mit einzubinden.

Im Verbundgebiet wird mit finanzieller Unterstützung des VRN ein Mobilitätstraining für Senioren angeboten. Dabei gehen die Mobilitätstrainer ganz gezielt auf die Bedürfnisse älterer Fahrgäste ohne Mobilitätseinschränkung und älterer Fahrgäste, die auf eine Gehhilfe oder einen Rollstuhl angewiesen sind, ein.

„Ziel des Mobilitätstrainings für Senioren, das wir in Kooperation mit den Verkehrsunternehmen zukünftig gerne verbundweit anbieten möchten, ist es, Unsicherheiten und Berührungsängste bei der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel abzubauen“, sagte Volkhard Malik, Geschäftsführer des VRN.

Um das Angebot verbundweit bekannt zu machen und durchzuführen, streben der VRN und die Verkehrsunternehmen eine intensive Zusammenarbeit mit den Seniorenbeiräten im VRN an.

Unter dem Motto „Gut planen, Sicher fahren und den VRN entdecken“ sollen die Senioren ermuntert werden, tägliche Wege mit Bus und Bahn selbständig und sicher zu bewältigen, um mobil zu bleiben aber auch auf Entdeckungstour im Verbundgebiet zu gehen.

Drei neue Broschüren mit dem Titel Mobil bleiben mit Bus und Bahn mit entsprechenden Tipps für die drei Zielgruppen sollen dabei helfen.

Auch die Gestaltung der Broschüren orientiert sich an den Bedürfnissen älterer Menschen. Im großen DIN A 4 – Format, mit übersichtlicher Gestaltung, großer Schrift und mit Schritt für Schritt Erklärungen in Bild und Text können Senioren die Inhalte des Mobilitätstraining zu Hause noch einmal nachlesen, um anschließend selbständig, sicher und entspannt Ziele mit Bussen und Bahnen im VRN zu erreichen.

Die Teilnahme am Mobilitätstraining für Senioren und die VRN-Broschüren, die beim Mobilitätstraining ausgegeben werden, sind kostenlos.

Weitere Informationen zum Mobilitätstraining für Senioren sind erhältlich unter der VRN-Servicenummer 01805 876 4636 (14 Cent/Min. aus dem Festnetz, max. 42 Cent/Min. aus Mobilfunknetzen).

Text und Foto: Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH, Presse

24.06.2016


Leitfaden für den barrierefreien Aus- und Umbau von Bushaltestellen im VRN

Bushaltestelle WachenheimMannheim- In der gestrigen Versammlung hat der Zweckverband Verkehrsverbund Rhein-Neckar (ZRN) den Leitfaden mit Empfehlungen für den barrierefreien Aus- und Umbau von Bushaltestellen als verkehrspolitische Leitlinie beschlossen.

Während in den Großstädten, wie z.B. in Mannheim, Heidelberg und Ludwigshafen und im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) bereits zahlreiche Haltestellen barrierefrei ausgebaut sind, besteht vor allem an den über 7.000 Haltestellen in den Landkreisen und den Mittelzentren im VRN-Verbundgebiet ein besonderer Handlungsschwerpunkt.

Haltestelle NiederflurbusDies gilt insbesondere vor dem Hintergrund des neuen Personenbeförderungsgesetzes (PBefG), wonach die Nahverkehrspläne der einzelnen Städte und Landkreise im VRN als Aufgabenträger für den Busverkehr die Belange mobilitätseingeschränkter Menschen mit dem Ziel zu berücksichtigen hat, für die Nutzer des ÖPNV bis zum 1. Januar 2022 eine vollständige Barrierefreiheit zu erreichen.

Die Nahverkehrspläne treffen jedoch derzeit keine Aussagen dazu, wie eine barrierefreie Haltestelle auszusehen hat. Genau hier setzen die Empfehlungen des Leitfadens an. So existieren bereits eine Vielzahl von Gesetzen, Normen und Richtlinien zur Barrierefreiheit.

Haltestelle am FahrbahnrandDiese sind vor Ort aber häufig nicht bekannt oder werden nicht beachtet. Mit den vorliegenden Empfehlungen fasst der VRN die wesentlichen Inhalte zusammen und gibt den Aufgabenträgern und Planungsbüros komprimierte Informationen für eine entsprechende Umsetzung an die Hand und gewährleistet dadurch verbundweit einheitliche Standards.

Zur Gewährleistung der Praxistauglichkeit wurde der Leitfaden zur barrierefreien Gestaltung von Haltestellen in enger Abstimmung mit den Behindertenverbänden, den ÖPNV-Aufgabenträgern, den Bundesländern Rheinland-Pfalz, Hessen und Baden-Württemberg sowie den Verkehrsunternehmen im VRN erarbeitet.

Den Leitfaden als PDF können Sie hier lesen

Text und Foto: Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH, Presse

24.06.2016


Erfolgreiches Startjahr für VRNnextbike in der Metropolregion Rhein-Neckar

v.l.: Alexander Korol, nextbike, Christian Specht, Vorsitzender des Zweckverbandes Verkehrsverbund Rhein- Neckar und Erster Bürgermeister Stadt Mannheim, Volkhard Malik, Geschäftsführer Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) v.l.: Alexander Korol, nextbike, Christian Specht, Vorsitzender des Zweckverbandes Verkehrsverbund Rhein- Neckar und Erster Bürgermeister Stadt Mannheim, Volkhard Malik, Geschäftsführer Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN)

72.500 Ausleihen – weiterer Ausbau geplant

Mannheim- VRNnextbike kann ein erfolgreiches Startjahr als Fahrradvermietsystem in der Metropolregion Rhein-Neckar verzeichnen. Dies belegen die Zahlen des ersten Betriebsjahres, die der Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) und nextbike heute auf dem Mannheimer Maimarkt bekanntgaben.

„Insgesamt haben knapp 11.000 Kunden rund 72.500 Fahrten in den vier beteiligten Städten Heidelberg, Ludwigshafen, Mannheim und Speyer vorgenommen“, bilanzierte der Vorsitzende des Zweckverbandes Verkehrsverbund Rhein-Neckar und Erster Bürgermeister von Mannheim Christian Specht. „Damit können wir hochzufrieden sein. Die Zahlen bestätigen uns, dass wir mit diesem Mobilitätsangebot eine attraktive Ergänzung zu Bus und Bahn geschaffen haben.“ Die registrierten Kunden nutzten die über 500 blauen Räder an insgesamt 60 Stationen. In Mannheim sind dies 28 Stationen, in Heidelberg 18, in Ludwigshafen 6  und in Speyer 8 Stationen.

Volkhard Malik, Geschäftsführer des VRN führte aus: „Das hervorragende Netz in Mannheim, die gute Situation in den anderen Städten und der Abschluss von weiteren Kooperationen, hier z.B. insbesondere mit dem AStA der Universität Mannheim, all dies führte zu dem erwünschten regionalen Gesamterfolg. Durch den weiteren Ausbau des Netzes erwarten wir auch im zweiten Jahr eine Steigerung der Nutzerzahlen“, so Malik weiter.

Das gute erste Jahr konnte insbesondere erreicht werden, da die einzelnen Stationen meist nicht mehr als 500 m auseinander liegen, der Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel durch günstig zu ÖPNV-Haltestellen gelegene Stationen erleichtert wurde und zum anderen besondere Tarife die Verknüpfung der verschiedenen Verkehrsträger ermöglicht.

Alexander Korol, Projektleiter von nextbike, ist mit den Ergebnissen ebenfalls rundum zufrieden und gab weitere Details des ersten Jahres VRNnextbike bekannt:

85% der Ausleihen dauern bis 30 Minuten, der höchste Tageswert wurde am 17. März 2016 mit 485 Ausleihen erzielt. Zwischen 17 Uhr und 18 Uhr ist die Stunde der blauen Räder. Mittwochs und donnerstags mobilisiert VRNnextbike die meisten Kunden und die APP ist das beliebteste Zugangsmedium.

Die einzelnen Ergebnisse

Im ersten Betriebsjahr Ende März 2015 bis Ende März 2016 legten über 10.872 registrierte Kunden 72.498 Fahrten in den vier beteiligten Städten zurück.

Dabei sind 76 Prozent der Fahrten in Mannheim, 16 Prozent in Heidelberg und jeweils 4 Prozent in Ludwigshafen und Speyer zurückgelegt worden.

Die meisten Fahrten, 84 Prozent, wurden von einer Station zu einer anderen Station unternommen. 16 Prozent der Fahrten endeten wieder an der jeweiligen Ausleihstation.

Der Spitzenwert an Ausleihen an einem Tag lag bei 485 Fahrten und wurde auch aufgrund der Kooperation mit den Studierenden der  Universität Mannheim, dem CampusRad, im Oktober 2015 erreicht.

Im letzten Monat (April 2016) wurde der Wert mit 616 Ausleihen pro Tag erneut gesteigert – dies zeigt, dass sich VRNnextbike weiter positiv entwickelt.

Der regionale Charakter von VRNnextbike wird deutlich, da 3 Prozent der Fahrten zwischen den beteiligten Kommunen stattfinden, insbesondere hier zwischen Mannheim und Ludwigshafen.

Die Tagesganglinien zeigen deutlich Ausleihspitzen morgens gegen 7 Uhr, mittags um 12 Uhr und in der Spitze nachmittags zwischen 17 und 18 Uhr.

Mittwochs und donnerstags mobilisiert VRNnextbike die meisten Kunden, in Heidelberg dagegen sind es der Samstag und Sonntag.

70 Prozent der Kunden leihen ihr VRNnextbike über eine Smartphone App aus. Tendenz steigend – auch Dank der neuen nextbike APP, die kostenlos in den APP Stores zum Download bereitsteht. Aber auch alle anderen Ausleihkanäle wie Terminal (16 Prozent), Callcenter inkl. Sprachcomputer (13 Prozent) wurden in Anspruch genommen.

Von den knapp 11.000 Kunden nutzen rund 5 Prozent derzeit die RadCard. Weitere 9 Prozent sind Kunden von CampusRad, der Kooperation mit der Universität Mannheim. Damit verwenden mehr als 4 von 5 Personen das Fahrradvermietsystem im Normaltarif.

Die am häufigsten frequentierte Station ist in fast allen Städten der Hauptbahnhof, außer in Ludwigshafen, hier ist die Verleihstation RATHAUS führend.

Ausblick

Bis zum Sommer dieses Jahres wird das VRNnextbike Stationsnetz weiter ausgebaut. In Mannheim wurden seit Anfang April schon die ersten geplanten Stationen mit Kooperationspartnern wie MVV Energie und der rnv GmbH gebaut. Mit Ludwigshafen weitere 5 Stationen, Heidelberg weitere 6-9 Stationen und dem Start in Bensheim Anfang Juni mit 8 Stationen wird VRNnextbike dann auf knapp 90 Stationen wachsen.

Damit werden die Ausleihzahlen weiter ansteigen. Dies bestätigte schon der erste Monat im zweiten Betriebsjahr. Mitte April wurde der Tageshöchstsatz mit über 600 Kunden erzielt und mit knapp 13.000 Fahrten ist der April 2016 der bisher beste Monat.

Angestrebt sind weitere Kooperationen mit Unternehmen und Hochschulen. Dazu laufen Gespräche mit weiteren Kommunen im ganzen VRN Verbundgebiet, mit dem Ziel, dass 2017 VRNnextbike als regionales Fahrradverbundsystem weiter ausgebaut wird. Text: VRN; Foto: VRN/Wolf

03.05.2016


VRN Jahresbilanz für 2015

Einzel- und Tages-Karten stärker nachgefragt – insgesamt leichter Rückgang bei den Fahrgastzahlen

Mannheim- Die Zahl der Fahrgäste in den Bussen und Bahnen im Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) betrug in 2015 rund 310 Millionen. Dies bedeutet einen Rückgang von knapp einem Prozent in der Nachfrage gegenüber dem Vorjahr. Laut Statistischem Bundesamt wurden im bundesweiten Durchschnitt 0,3 Prozent mehr Fahrgäste im Öffentlichen Personennahverkehr gezählt.

Der VRN konnte bei den Fahrgeldeinnahmen für das Jahr 2015 bei einer Tarifanpassung von 2,9 Prozent einen Zuwachs von rund 2,59 Prozent erzielen. Die Einnahmen betrugen in 2015 insgesamt rund 291 Millionen Euro.

Der Stammkundenanteil mit verbundweit gültigen Zeitkarten bleibt mit 91,1 Prozent weiterhin auf einem sehr hohen Niveau.

„Nachdem der drastisch eingebrochene Benzinpreis in 2015 weiter zurückgegangen ist, scheint dies erstmals moderaten Einfluss auf das Verbundergebnis zu haben“, erklärt Rüdiger Schmidt, Geschäftsführer der Unternehmensgesellschaft im Verkehrsverbund Rhein-Neckar (URN GmbH). „Daneben ist das negative Resultat wie auch schon in den Vorjahren überwiegend von den rückläufigen Schülerzeitkarten und Semester-Tickets geprägt“, so Schmidt weiter.

Rückgang von Ausbildungszeitkarten und Semester-Tickets

Der demografisch bedingte Rückgang der Schülerzeitkarten konnte durch Zuwächse beim Job-Ticket oder z.B. der Wochenkarte Ausbildung nicht kompensiert werden. Die Anzahl der Zeitkarten ging insgesamt im Bereich der Monats- und Jahreskarten Ausbildung weiter zurück (- 2,09 Prozent). Im Jahresdurchschnitt hatten insgesamt 150.405 Kunden ein MAXX-Ticket (- 1,33 Prozent). Ähnlich entwickelten sich die Jahresdurchschnittszahlen beim SuperMAXX-Ticket (- 1,26 Prozent) und den Ausbildungskarten Westpfalz (- 1,38 Prozent).

Beim Semester-Ticket sind die Fahrgastzahlen ebenfalls gesunken. Im letzten Jahr wurden nur noch 72.782 Tickets (- 3,46 Prozent), jeweils 6 Monate gültig, verkauft. Das Anschluss-Semester-Ticket konnte auch keinen Zuwachs verzeichnen. Insgesamt nutzten 10.789 Karteninhaber (- 7,73 Prozent) dieses Angebot. Beigetragen hat dazu sicher auch die Kündigung der Hochschule in Landau. Eine leicht positive Entwicklung gab es beim Semester-Ticket plus Westpfalz. Hier stieg die Zahl der verkauften Tickets im Dezember auf 13.118 Studierende (+ 0,47 Prozent).

Langfristige Kundenbindung im ÖPNV

Für das Rhein-Neckar-Ticket hatten sich im letzten Jahr durchschnittlich 28.633 Kunden (- 1,34 Prozent) sowie für das Job-Ticket durchschnittlich 40.537 Kunden (+ 0,10 Prozent) entschieden.

Im letzten Jahr waren durchschnittlich 60.271 Kunden im Besitz einer Karte ab 60 (- 0,66 Prozent). Dagegen stieg die Zahl der verkauften Seniorenmonatskarte um + 4,72 Prozent.

Bei den Jedermann-Zeitkarten ist die Nachfrage insgesamt betrachtet stabil geblieben und verzeichnet eine leicht positive Entwicklung (+ 0,06 Prozent). Dazu haben in erster Linie die Wochen- und Monatskarten-Jedermann beigetragen.

Insgesamt konnte das Niveau der Stammkunden mit einer verbundweit gültigen Jahreskarte weitest gehend gehalten werden.

Einzel- und Tages-Karten deutlich stärker nachgefragt

Im Bereich der Einzelfahrscheine wurden bei den Erwachsenen (+ 6,40 Prozent) und dem BC-Ticket (+ 1,63 Prozent) Zuwächse erzielt. Die Fahrausweise für Kinder (Einzelfahrschein und Mehrfahrtenkarte) entwickelten sich stark rückläufig, was auf den demografischen Wandel und die kostenlose Mitnahme bis 14 Jahre auf der Tages-Karte zurückzuführen sein dürfte.

Auch bei den Tages-Karten war die Entwicklung insgesamt sehr positiv, wobei die Tages-Karte für 2, 3 oder 4 Personen sowie die Jugendgruppen-Karte weiter stärker nachgefragt wurden. Insgesamt ist ein deutlicher Anstieg der Fahrgastzahlen im Gelegenheitsverkehr zu verzeichnen (+ 2,65 Prozent).

Der am 1.1.2015 eingeführte eTarif Heidelberg für Smartphonenutzer, bei dem sich der Fahrpreis aus 1 Euro Grundgebühr plus 0,20 Euro pro gefahrenen Luftlinienkilometer zusammensetzt und nur im Stadtgebiet Heidelberg gültig ist, verlief im ersten Projektjahr äußerst erfolgreich. Der Umsatz im Vertriebssystem Touch&Travel konnte durch die Einführung des eTarifs in Heidelberg mehr als verzehnfacht werden. Nach der erfolgten Evaluierung erfüllt der eTarif fast alle Kundenanforderungen von Gelegenheitsnutzern.

Fazit

Die Nachfrage bei den verbundweit gültigen Jahreskarten ist im abgelaufenen Bilanzjahr 2015 insgesamt leicht rückläufig. Die Zahl der Wochen- und Monatskarten sowie die Nachfrage nach Einzelfahrkarten und Tages-Karten steigen indessen. Dies kann als Indiz für die Flexibilisierung der Arbeitswelt sowie eine zunehmend intermodale Mobilität der Menschen im Verbundraum gewertet werden, dem der VRN auf seinem Weg zum Mobilitätsverbund Rechnung tragen möchte.

Ob zur Arbeit oder in der Freizeit werden die Wege vermehrt verkehrsmittelübergreifend zurückgelegt. Der VRN möchte als umfassender Mobilitätsdienstleister den Bürgern zur Verfügung stehen. Ganz egal, ob es um Bus und Bahn, das Rad oder Fragen zum Tourismus geht, sollen z.B. die im Aufbau befindlichen VRN-Mobilitätszentralen den Kunden als zentrale Anlaufstelle für alle Fragen zur individuellen Mobilität dienen. Text und Fotos: VRN/Th

13.04.2016


Mit der neuen App „VRN Ticket“ smart zum Handy-Ticket

Kauf von Handy-Tickets für das gesamte VRN-Verbundgebiet Ÿ Aktuelle Fahrplanauskunft und Echtzeit-Informationen für alle DB-Züge

Mannhein- DB Regio Südwest gestaltet das digitale Zeitalter im Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) aktiv mit. Ab sofort gibt es neben der rnv/VRN-App auch die neue App „VRN Ticket“ der Deutschen Bahn für Android-Smartphones und iPhones (iOS-Betriebssystem) zum kostenlosen Download im App Store sowie Google Play Store für die Kunden verfügbar.

Mit der neuen App kommt der Kunde im VRN noch schneller und bequemer an sein Ticket - kein Anstehen mehr am Automaten, keine Zettelwirtschaft und jederzeit mobil buchbar. Das erworbene Ticket wird auf dem Handy gespeichert und kann bei einer Kontrolle einfach vorgezeigt werden – auch wenn kein Internetempfang vorhanden ist.

Tarifkenntnisse sind nicht erforderlich. Der Fahrscheinkauf erfolgt entweder über die integrierte verbundweite Fahrplanauskunft und dortige Auswahl des passenden Tickets oder der Kunde geht direkt in den Ticketshop der App und wählt die gewünschte Ticket-Kategorie. Die Bezahlung ist mit Kreditkarte (VISA, MasterCard) oder per Lastschrift (vorherige Freischaltung erforderlich) möglich. Nötig sind dafür nur die Installation der kostenlosen App „VRN Ticket“ und eine einmalige Registrierung innerhalb der App.

Wer bereits im Online-Ticket-Shop der Deutschen Bahn mit seiner E-Mail-Adresse registriert ist, kann mit diesen Zugangsdaten ebenfalls das Handy-Ticket erwerben und benötigt keine neue Registrierung in der „VRN-Ticket“ App.

Folgende VRN-Tickets stehen im ersten Schritt über die App als Handy-Ticket zur Verfügung:

  • Einzelfahrschein Erwachsener / BC-Ticket (Einzelfahrschein mit BahnCard-Ermäßigung)
  • City-Tarif Heidelberg, City-Tarif Ludwigshafen, Quadrate-Ticket Mannheim
  • Einzelfahrschein Kind (nur DB)
  • Tages-Karte
  • 3-Tages-Karte (nur DB)
  • Jugendgruppen-Karte

Neben der Möglichkeit VRN-Tickets zu kaufen, steht dem Kunden über die App außerdem die umfassende Fahrplanauskunft für das gesamte Gebiet des VRN zur Verfügung – inklusive Echtzeit-Informationen aller DB-Züge. Dabei werden auch Informationen zu Baustellen auf den Strecken der Deutschen Bahn angezeigt.

Text und Foto: Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH, Presse

18.03.2016


VRN-Erlebnis-Ticket ab sofort auch online als Print-at-home-Ticket erhältlich

Eintrittskarte und Fahrschein zum SEA LIFE Speyer, Auto & Technik Museum Sinsheim und Technik Museum Speyer

Mannheim- Eine besonders preiswerte Möglichkeit für einen Tagesausflug ohne Stau und Parkplatzsuche bietet das VRN-Erlebnis-Ticket, denn es ist Eintrittskarte und Fahrschein in einem.

Im Preis enthalten sind die Hin- und Rückfahrt mit allen Bussen, Straßenbahnen und freigegebenen Zügen (Deutsche Bahn: RE, RB und S-Bahn jeweils in der 2. Klasse) im VRN-Gebiet sowie der Eintritt für eine der folgenden Einrichtungen: SEA LIFE Speyer, Auto & Technik Museum Sinsheim (inkl. Eintrittsermäßigung im IMAX 3D Laser 4k Kino Sinsheim, außer Spielfilme) oder Technik Museum Speyer (inkl. Eintrittsermäßigung im IMAX Dome Filmtheater Speyer).

Der Einzelpreis beträgt 16,50 Euro für Erwachsene und 13,00 Euro für Kinder (6-14 Jahre). Bei Gruppen ab 20 Personen wird es sogar noch einen Euro günstiger.

Das VRN-Erlebnis-Ticket ist nicht nur an zahlreichen VRN-Verkaufsstellen und allen Verkaufsstellen der Deutschen Bahn AG erhältlich, sondern kann ab sofort auch online als Print-at-home-Ticket im Online-Shop der rnv GmbH erworben werden (http://www.vrn.de/vrn/tickets/rund-um-das-ticket/onlinekauf/index.html).

Das Online-Ticket ist nur in Papierform gültig und muss ausgedruckt werden. VRN-Erlebnis-Tickets für Einzelpersonen können zusätzlich an den Fahrscheinautomaten der Deutschen Bahn im Gebiet des VRN erworben werden.

Weitere Informationen zum VRN-Erlebnis-Ticket gibt es im Internet unter www.vrn.de bzw. www.rnv-online.de.

Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH, Presse

15.03.2016


HIN UND WEG jetzt auch als App

VRN-Kundenmagazin als mobiles Angebot und online

Mannheim- Das VRN-Kundenmagazin HIN UND WEG gibt es jetzt auch als mobile App für Smartphones und Tablets. Das Magazin bietet den Menschen im Verkehrsverbund Rhein-Neckar spannende Reportagen, interessante Nachrichten, Hintergründe über den Nahverkehr in der Region sowie Tipps für Ausflüge und Veranstaltungen.

Mit der digitalen Version verpassen Sie in Zukunft keine Ausgabe mehr. Dazu machen die interaktive Nutzung sowie zahlreiche Bilder, Videos und andere Multimedia-Inhalte Lust auf mehr.

Das bietet die App "VRN hinundweg"

  • optimierte Darstellung des Magazins auf mobilen Endgeräten
  • sämtliche Heftinhalte auch offline, für ungestörtes Lesevergnügen
  • Direkte Verlinkung zu Web-Inhalten
  • zusätzliche Multimedia-Inhalte, direkt in der App (Bildergalerien, Videos, Audio-Dateien,…)
  • individuelle Schriftvergrößerung für eine bessere Lesbarkeit
  • Push-Benachrichtigung bei Erscheinen der neuen Ausgabe (vier mal jährlich)

Die App ist kostenlos im App Store und im Google Play Store erhältlich.

Die digitale Version gibt es auch ohne App

Für alle, die auch ohne Smartphone die digitalisierte HIN UND WEG lesen möchten, gibt es ab sofort auch eine Onlineversion mit interaktiver Nutzung sowie Bilder, Videos und vieles mehr. Hier geht es zur Onlineversion HIN UND WEG

Text und Foto: VRN

08.03.2016


Einfach mal den Kopf freiradeln!

Universität Mannheim kooperiert mit VRNnextbike

Mannheim- Pünktlich zum Frühjahrs-/ Sommersemester startet das CampusRad an der Universität Mannheim. Nach einer erfolgreichen Testphase hatte das Studierendenparlament Ende letzten Jahres eine dreijährige Kooperation mit VRNnextbike beschlossen.

Ab sofort ist für die über 12.000 Studierenden nach Anmeldung auf www.vrnnextbike.de die erste halbe Stunde jeder Fahrt frei. Das Angebot wird aus Mitteln, die der verfassten Studierendenschaft zur Verfügung stehen, solidarfinanziert. Eine Erhöhung des Semesterbeitrages geht damit nicht einher.

„Durch die Kooperation mit VRNnextbike erhalten die Studierenden der Universität Mannheim eine flexible, nachhaltige und kostengünstige Alternative zu Bus und Bahn“, so Asta-Vorstand Moritz Ziegler.

Die Räder können nicht nur in Mannheim sondern im gesamten VRNnextbike-Gebiet, so auch in Heidelberg, Ludwigshafen und Speyer genutzt werden.

Bis zum Sommer sollen vier weitere Stationen an studentischen Hotspots (Campus/Wohnheime) aufgebaut werden, hierzu laufen gerade Abstimmungen mit der Stadt Mannheim. Ebenso wird die Radanzahl deutlich erhöht. Finanziert wird das CampusRad aus dem Solidarbeitrag,

Mittelfristig wird die Einbindung weiterer Hochschulen angestrebt, so kann der jeweils lokale Verkehr vor allem rund um den Campus entlastet werden. VRN, Presse

09.02.2016


Gemeinsame Studie zum grenzüberschreitenden Verkehr

Rheinland-Pfalz, Baden- Württemberg, das Saarland, die Schweiz und das Elsaß fördern gemeinsam eine Studie zum grenzüberschreitenden Verkehr

Mannheim/Mainz- Der Begleitausschuss für die Interreg-Progamme am Oberrhein hat auf seiner Sitzung in Hagenbach die Vergabe eines gemeinsamen Gutachtens zum grenzüberschreitenden Fahrzeugeinsatz beschlossen. „Das Gutachten wird vom Land Rheinland-Pfalz mit 20.000 Euro gefördert“, so Innenstaatssekretär Günter Kern. 

„Das Land Rheinland-Pfalz unterstützt das von der Region Alsace angeregte Gutachten, in das auch Baden-Württemberg, das Saarland und das Elsaß sowie die Schweiz einbezogen sind, um den grenzüberschreitenden ÖPNV voranzubringen“, so Werner Schreiner, der als Beauftragter der Ministerpräsidentin für grenzüberschreitende Zusammenarbeit und Mitglied des Präsidiums der Oberrheinkonferenz an der Entscheidung des Begleitausschusses mitgearbeitet hat. 

Ziel der Fahrzeugstudie ist es, sowohl für den Bereich der Bahnstrecken Neustadt – Weißenburg - Straßburg wie auch für die Strecke Wörth – Lauterburg - Straßburg und eventuell anderen durch Dieselfahrzeugen bedienten Strecken einen gemeinsamen grenzüberschreitenden Fahrzeugeinsatz zu konzipieren, um möglichst wirtschaftlich durchgehende Zugverbindungen zu ermöglichen. Alle Vorgaben werden zwischen den Aufgabenträgern und den Ländern abgestimmt und in einem das Gutachten begleitenden Ausschuss besprochen.

Wie Philippe Richert, Präsident der Region Elsaß (Alsace) jüngst Ministerpräsidentin Malu Dreyer informierte, hat die noch amtierende Regionalregierung des Elsaß in einer ihrer letzten Sitzungen beschlossen, die Programmführung des Fahrzeuggutachtens zu übernehmen und den größten Anteil der Fahrzeugstudie zu finanzieren. Das Engagement des Elsaß begründet sich in den zahlreichen grenzüberschreitenden Bahnstrecke in Richtung Deutschland und der Schweiz.

27.12.2015


Aktuelle Informationen zum Ausbau der S-Bahn Rhein-Neckar jetzt online

Strecken bezogen und transparent informiert die Bahn in Zusammenarbeit mit dem Verkehrsverbund Rhein-Neckar über den Baufortschritt

Mannheim- Im Rahmen der Verbandsversammlung des Zweckverbandes Verkehrsverbund Rhein-Neckar (ZRN) wurde heute die neue Internetseite zum Ausbau der S-Bahn Rhein-Neckar vorgestellt, die ab sofort freigeschaltet ist.

Unter der Internetadresse www.ausbau-rheinneckar.de finden allgemein Interessierte, Journalisten wie auch Fahrgäste Informationen rund um den aktuellen Ausbaustatus der S-Bahn Rhein-Neckar.

Die neue Homepage bietet weitere Informationen zu Planung, Baurecht, Finanzierung und Baubetrieb, die schnell und einfach z.B. über die interaktive Karte mit direktem Zugriff auf einzelne Streckenabschnitte möglich sind.

Aber auch allgemeine Informationen, wie z.B. die regionale Bedeutung sowie Projektstruktur und –partner sind aufbereitet. Aktuelle News und Möglichkeiten zum Download runden den Service der neuen Internetseite ab.

Dazu Iris Hannappel, Leiterin Projektbüro Mannheim, DB Station&Service AG: „Wir wollen informativ und transparent zum S-Bahn-Ausbau an die Öffentlichkeit gehen und möglichst aktuell mit Detailinformationen zur Modernisierung der Strecken- und Stationsinfrastruktur alle auf dem Laufenden halten“.

Volkhard Malik, VRN-Geschäftsführer: ”Wir sehen uns hier in einer Informationspflicht gegenüber den Beteiligten, aber auch und vor allem unseren Fahrgästen gegenüber, die sich jetzt streckenbezogen informieren können, warum und wie lange der S-Bahn-Ausbau mit möglichen Einschränkungen an ihrer Strecke noch andauert“.

Ziel der sich teilweise bereits in der Umsetzung befindlichen 2. Ausbaustufe ist die Ausweitung des S-Bahn-Netzes auf den vorhandenen Nord-Süd-Strecken. Dazu wird die bestehende Eisenbahninfrastruktur weitestgehend im laufenden Betrieb S-Bahn-gerecht modernisiert. Insgesamt werden im Rahmen der 2. Ausbaustufe rund 90 Stationen ausgebaut.

Text: Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH, Presse

17.12.2015


Neue Tarife zum 1. Januar 2016 im VRN

Bestand und Investitionen im Bereich Qualität und Leistungsangebot sichern

Mannheim- Die Versammlung der Verbundunternehmen im Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) hat beschlossen, die Preise für Fahrten mit den Bussen und Bahnen im VRN ab dem 1. Januar 2016 um durchschnittlich 2,8 Prozent anzuheben.

Die Anpassung der Tarife ist notwendig, um eine nachhaltige Mobilität mit hohem Qualitätsstandard im VRN zu sichern und weiter auszubauen.

„Gerade weil die Zahl unserer Fahrgäste aufgrund der demografischen Entwicklung im letzten Jahr leicht rückläufig war, die Kosten im laufenden Betrieb der Busse und Bahnen bei den Verkehrsunternehmen jedoch weiter steigen, ist mit Hinblick auf die kommenden Jahre zur Aufrechterhaltung des Leistungsangebotes die Tarifanpassung erforderlich“, sagte Rüdiger Schmidt, Geschäftsführer der Unternehmensgesellschaft Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH (URN GmbH).

Die wichtigsten Änderungen im Verbundtarif auf einen Blick:

  • Erhöhung der Preise für Einzelfahrscheine, BC-Tickets und Mehrfahrtenkarten ab Preisstufe 2 zwischen 0,10 Euro bis 0,50 Euro.
  • Erhöhung verschiedener City-Tarife um 0,10 Euro.
  • Erhöhung der Basispreise der Tages-Karten um 0,10 Euro, 0,20 Euro, 0,30 Euro und 0,50 Euro sowie der Personenzuschläge und der 3-Tages-Karte.
  • Anhebung der Preise für die Zeitkarten Jedermann, d. h. der Wochen-, Monats- und Jahreskarten um durchschnittlich 2,7 Prozent
  • Erhöhung des Monatspreises der Karte ab 60 um 1,70 Euro
  • Erhöhung der Fahrpreise im Ausbildungsverkehr, des MAXX-Tickets um monatlich 1,20 Euro, des Semester-Tickets um 5 Euro pro Semester und des Anschluss-Semester-Tickets bzw. des Westpfalz-Anschluss-Semester-Tickets um 11,60 Euro. Der Preis für das SuperMAXX-Ticket wird um monatlich 6 Euro gesenkt.
  • Erhöhung der Preise der Zeitkarten für Berufstätige, das heißt des Job-Tickets I um monatlich 1,70 Euro sowie des Rhein-Neckar-Tickets und des Job-Tickets II um monatlich 1,80 Euro.

Ebenfalls angepasst werden die Preise des gemeinsamen Beförderungstarifs im Übergang Westpfalz / östliches Saarland. Die Tarifanpassungsrate beträgt dort durchschnittlich 3,1 Prozent.

Die neuen Tarifinformationsmedien liegen spätestens im Dezember bei den Verkaufsstellen der Verkehrsunternehmen bereit.

VRN Verbundtarif (Einzelfahrscheine / Tageskarten)

VRN Gemeinschaftstarif

VRN Verbundtarif (Zeitkarten)

Weitere Informationen im Internet unter www.vrn.de

VRN-Service:

Tarifauskünfte an Werktagen montags bis freitags 8 bis 17 Uhr,

Fahrplanauskünfte rund um die Uhr telefonisch unter 01805-8764636 (14 Cent/Min. aus dem Festnetz; max. 42 Cent/Min. aus Mobilfunknetzen).

Verkehrsverbund Rhein-Neckar, Presse 

15.10.2015


VRN zieht positive Bilanz bei Fahrradvermietsystem

100 Tage VRNnextbike – Kunden und Ausleihe steigen stetig

Mannheim- Seit dem Start des VRNnextbike Fahrradvermietsystems im Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) am 28. März 2015 in Mannheim, Heidelberg und Ludwigshafen, sowie ab Mai 2015 in Speyer ziehen die Vertragspartner nach genau 100 Tagen eine positive Bilanz. Bisher sind 4.500 Kunden bei VRNnextbike angemeldet und mehr als 13.000 Ausleihen zu verzeichnen.

Rund 250 VRN-Kunden radeln mit dem vergünstigten RadCard-Tarif, von Stadtmobil sind es 50 Kunden.

„Wir freuen uns sehr über die positive Resonanz und die zukunftsweisenden Aussichten einer steigenden Zahl an Nutzern. Die Zahlen bestätigen das zunehmend multimodale Reiseverhalten der heutigen Menschen, die ihre Reisekette immer mehr mit verschiedenen Verkehrsmitteln organisieren“, sagt Volkhard Malik, Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar.

Das VRNnextbike Fahrradvermietsystem wird in zwei Ausbaustufen bis in den Spätsommer mit insgesamt mehr als 60 Stationen und über 500 Fahrrädern aufgebaut. Derzeit sind davon 51 Stationen aktiv. In Mannheim können in Kürze die letzten drei von insgesamt 27 Stationen fertiggestellt werden. In Heidelberg stehen 13 von insgesamt 21 Stationen. Demnächst werden weitere 5 Stationen gebaut. In Ludwigshafen und Speyer sind alle 6 bzw. 8 Stationen fertig und in Betrieb.

In Kooperation mit dem Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) und den Städten Mannheim, Ludwigshafen, Heidelberg und Speyer wurde an die Firma nextbike GmbH im Rahmen eines Wettbewerbsverfahrens der Auftrag für das Fahrradvermietsystem vergeben, rund um die Uhr Mietfahrräder zur Verfügung zu stellen.

Die Mietfahrradstationen befinden sich häufig an stark frequentierten städtischen Verkehrsknotenpunkten in unmittelbarer Nähe von Haltestellen des ÖPNV, um die Verknüpfung von Bus und Bahn mit dem Fahrrad zu erleichtern.

Die Inanspruchnahme wächst von Monat zu Monat. Dies zeigen die Ergebnisse im Juni.

In Mannheim haben sich die Kunden schon über 600mal ein Rad am Hauptbahnhof ausgeliehen. Des Weiteren werden die Stationen am Marktplatz und in der Neckarstadt von den Kunden mit 150 bis 200 Ausleihen gut angenommen. 

In Heidelberg ist mit über 300 Ausleihen ebenfalls die Station am Hauptbahnhof die am stärksten frequentierte. Mit knapp 250 Ausleihen schließen sich die Station in der Altstadt und am Bismarckplatz an.

In den kleineren Systemen Ludwigshafen und Speyer mit generell weniger Stationen weist der Ludwigshafener Berliner Platz mit knapp 100 Ausleihen eine gute Frequenz auf.
In Speyer, der jüngsten VRNnextbike Stadt, sind die beiden Stationen am Hauptbahnhof mit über 100 Ausleihen und die Station an der Universität mit genau 100 Ausleihen die meist genutzten Stationen.

Die Städte Heidelberg, Mannheim, Ludwigshafen und Speyer sowie der VRN investieren gemeinsam über 5 Jahre insgesamt 1,25 Millionen Euro in das System.

Gutes Rad ist nicht teuer

VRNnextbike-Kunden zahlen im Normaltarif pro angefangene halbe Stunde 1,00 Euro. Der Höchstbetrag innerhalb von 24 Stunden beträgt 9,00 Euro. Der RadCard-Tarif beinhaltet eine Grundgebühr von 48 Euro im Jahr, dafür sind bei jeder Fahrt die ersten 30 Minuten frei, danach kostet jede weitere halbe Stunde 1 Euro, maximal 9,00 Euro pro 24 Stunden.

VRN-Zeitkarteninhaber und CarSharing-Kunden bei stadtmobil Rhein-Neckar können die Mietfahrräder zum günstigen Sondertarif nutzen. Mit der RadCard zum Vorzugspreis von 29 Euro im Jahr sind bei jeder Fahrt die ersten 30 Minuten kostenlos. Jede weitere halbe Stunde kostet 0,50 Euro, der maximale Höchstbetrag pro 24 Stunden beträgt 5,00 Euro.

Städteübergreifend 24 Stunden im System

Kerninhalt des Fahrradvermietsystems ist der regionale Ansatz. Die Räder können ganzjährig, 24 Stunden an 7 Tagen der Woche auch städteübergreifend an einer der Stationen ausgeliehen sowie an einer anderen abgegeben werden.

Die nextbike GmbH übernimmt in enger Abstimmung mit den beteiligten Städten und im Auftrag des VRN den Service vor Ort. Dazu gehören die Umverteilung, die Pflege und Wartung der Fahrräder sowie der Stationen. Außerdem ist der nextbike-Kundenservice unter 030 69205046 für die Region Rhein-Neckar und Speyer rund um die Uhr erreichbar. Wer einmal bei VRNnextbike angemeldet ist, kann auch alle anderen von nextbike betriebenen Fahrradvermietsysteme nutzen – weltweit.

Registrieren und Buchen

Je nach Vorliebe und Möglichkeiten können die Nutzer zwischen unterschiedlichen Zugangsmöglichkeiten zum Mietfahrrad wählen.

Die Registrierung ist einmalig notwendig und kann selbstständig auf der Website unter www.vrnnextbike.de, am Stationsterminal, per App oder mit persönlicher Unterstützung durch den Kundenservice per Hotlineanruf unter 030 69205046 vorgenommen werden. Der Verleih ist voll automatisiert und rund um die Uhr per App, Hotlineanruf oder am Terminal möglich.

Weitere Informationen und Registrierung unter www.vrnnextbike.de

Text: Verkehrsverbund Rhein-Neckar, Foto: spk-Archiv 

03.07.2015


Erhöhtes Beförderungsentgelt steigt auf 60 Euro

Wer ohne gültigen Fahrausweis Bus und Bahn fährt und erwischt wird zahlt ab Juli mehr

Mannheim- Ab dem 1. Juli 2015 wird im Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) das Fahren ohne gültigen Fahrschein in den Bussen und Bahnen deutlich teurer.

Das erhöhte Beförderungsentgelt wird von 40 Euro auf 60 Euro angehoben. Das Fahr- und Prüfpersonal der Verkehrsunternehmen kann ab Juli den erhöhten Betrag von Reisenden ohne gültigen Fahrschein einfordern.

Mit Beschluss des Bundesrates vom 8. Mai und der Veröffentlichung der Verordnung im Bundesgesetzblatt vom 21. Mai 2015 ist die Erhöhung des erhöhten Beförderungsentgeltes von 40 Euro auf 60 Euro rechtskräftig. Die Verordnung tritt am 1. Juli 2015 in Kraft.

Den Verkehrsunternehmen im ÖPNV entsteht bundesweit durch Fahren ohne gültigen Fahrausweis ein Verlust an Fahrgeldeinnahmen von 250 Millionen Euro.  Verkehrsverbund Rhein-Neckar, Presse

22.06.2015


S-Bahn-Vertrag für weitere 17 Jahre mit DB Regio unterschrieben

v.l.: Jürgen Barke, Dr. Winfried Hirschberger, Dr. Manfred Rudhart, Günter Kern, Christian Specht, Winfried Hermann, Andreas Schilling v.l.: Jürgen Barke, Dr. Winfried Hirschberger, Dr. Manfred Rudhart, Günter Kern, Christian Specht, Winfried Hermann, Andreas Schilling

Erfolgsmodell S-Bahn Rhein-Neckar wird weitergeführt

Mannheim/Kaiserslautern/Stuttgart-  Mit der Unterzeichnung des Verkehrsvertrages zwischen der DB Regio AG und den vier Aufgabenträgern: Land Baden-Württemberg, Zweckverband Schienenpersonennah­verkehr Rheinland-Pfalz Süd, Verkehrsverbund Rhein-Neckar für den Landkreis Bergstraße und Saarland für den kurzen Abschnitt von der pfälzischen/saarländischen Landesgrenze bis zum Homburger Hauptbahnhof ist ein weiterer wichtiger Meilenstein für die Weiterführung des Erfolgsmodells 'S-Bahn Rhein-Neckar' erreicht. Damit ist der bisherige Betreiber auch der künftige Partner im S-Bahn-Verkehr der Metropolregion.

Vorangegangen war ein europaweites wettbewerbliches Verfahren zur Vergabe der Verkehrsleistungen in Form eines sogenannten Verhandlungsverfahrens, bei dem einerseits umfangreiche Verbesserungen für die Kunden erreicht und andererseits der hierfür erforderliche finanzielle Aufwand gesenkt werden konnte.

Gegenstand des über eine Laufzeit von 17 Jahren von Dezember 2016 bis Dezember 2033 abgeschlossenen Vertrages sind die S-Bahn-Angebote zwischen Homburg/Saar – Kaiserslautern und Mannheim, Mannheim – Heidelberg – Mosbach – Osterburken (Linien 1 und 2), Karlsruhe – Heidelberg – Mannheim – Germersheim sowie zwischen Bruchsal und Germersheim (Linien 3 und 4 sowie S 33). Nach Fertigstellung der Elektrifizierung der Eisenbahnstrecke durch das BASF-Gelände werden die Berufsverkehrszüge von Wörth und Germersheim sowie von Kaiserslautern und Neustadt/W direkt in die BASF in den Vertrag und somit das S-Bahn-Angebot integriert.

Gleichzeitig werden die S-Bahn Fahrzeuge einem Redesign unterzogen, im Rahmen dessen unter anderem neue, bequemere Sitzpolster eingebaut und Systeme zur Videoüberwachung im Fahrgastraum installiert werden.

„Ich freue mich, dass die Ausschreibung genutzt werden konnte, um das bewährte System S-Bahn Rhein-Neckar noch weiter zu optimieren - denn mit dieser Vergabe kommen verschiedene Verbesserungen für die Fahrgäste: Mehr Sitzplätze, mehr Verbindungen, Taktverdichtungen und barrierefreie Fahrzeuge!“, erklärt Winfried Hermann, Verkehrsminister des Landes Baden-Württemberg.

„Mit diesem Vergabeverfahren ist es nicht nur gelungen, einen deutlich günstigeren Preis zu erzielen, sondern auch den Fahrzeugpark der S-Bahn von heute 40 Fahrzeugen auf künftig 77 ET 425 aufzustocken. Dies bedeutet deutlich mehr Platz und Komfort in den Zügen des Berufsverkehrs und eröffnet somit die Perspektive, neue Fahrgäste für den Rheinland-Pfalz-Takt gewinnen zu können“, so Dr. Winfried Hirschberger, Verbandsvorsteher des Zweckverbandes Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Süd.

Der rheinland-pfälzische Infrastrukturstaatssekretär Günter Kern unterstreicht: „Aufgrund des erfolgreich durchgeführten Verhandlungsverfahrens erhalten wir zu einem vernünftigen Zuschusssatz für die Betriebsleistungen insgesamt 77 Elektrotriebwagen, die in einen kundengerechten Zustand gebracht werden. Mit dem Einsatz dieser gebrauchten, aber nach wie vor voll funktions- und leistungsfähigen Fahrzeuge wird das Lebensalter dieser Triebwagen optimal genutzt.“

„Mit dem heute geschlossenen Vertrag führen wir das Erfolgsmodell S-Bahn Rhein-Neckar fort und machen die individuelle, nachhaltige Mobilität auf der Schiene noch attraktiver“, sagt der Vorsitzende des Zweckverbands Verkehrsverbund Rhein-Neckar und Erste Bürgermeister der Stadt Mannheim, Christian Specht. Er betont: „Ich erwarte, dass auch die Ausschreibung des Nord-Süd Verkehrs jetzt zügig erfolgen kann, damit die Metropolregion Rhein-Neckar ein vollwertiges S-Bahn-Netz erhält.“

„Wir sind erfreut, dass mit der Ausschreibung viele Verbesserungen für die Kunden erreicht werden. Mit einem guten Schienenpersonennahverkehr verbessern wir die Mobilität in der Region und setzen auf umweltfreundliche Verkehre“, erklärt Jürgen Barke, Staatssekretär im saarländischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr.

DB Regio Vorstandsvorsitzender Dr. Manfred Rudhart zeigt sich glücklich über den Verkehrsvertrag bis 2033: „Ich freue mich für die Menschen in der Rhein-Neckar-Region und für unsere Mitarbeiter. Die S-Bahn steht auch in Zukunft für zuverlässige Mobilität in der Metropolregion. Wir können gemeinsam die Erfolgsgeschichte der S-Bahn Rhein-Neckar für diese Region weiter schreiben und haben gleichzeitig rund 350 Arbeitsplätze bei DB Regio Südwest gesichert.“

Andreas Schilling, Vorsitzender der Regionalleitung DB Regio Südwest unterstreicht die Bedeutung des Zuschlags für die DB Regio Südwest und bedankt sich bei seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf allen Ebenen. „Wir sind stolz darauf, dass wir dieses kräftezehrende Vergabeverfahren gewonnen haben. Dies ist auch der Lohn für die engagierte Arbeit, die jeder Eisenbahner in diesem hochkomplexen S-Bahn-Netz jeden Tag für unsere Fahrgäste erbringt. Gleichzeitig geht unser Blick nach vorne zur bevorstehenden Ausschreibung der 2. Stufe der S-Bahn, deren Gewinn für uns genauso wichtig ist.“ Text und Foto: VRN

22.05.2015


Multimodal alles auf einer Karte

v.l.: Alexander Korol, Nextbike; Geschäftsführer Christian Volz, Rhein-Neckar-Verkehr GmbH; Vorstand Claudia Braun, stadtmobil Rhein-Neckar; Erster Bürgermeister der Stadt Mannheim und Vorsitzender des Zweckverbands Verkehrsverbund Rhein-Neckar Christian Specht; Geschäftsführer Volkhard Malik, Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH v.l.: Alexander Korol, Nextbike; Geschäftsführer Christian Volz, Rhein-Neckar-Verkehr GmbH; Vorstand Claudia Braun, stadtmobil Rhein-Neckar; Erster Bürgermeister der Stadt Mannheim und Vorsitzender des Zweckverbands Verkehrsverbund Rhein-Neckar Christian Specht; Geschäftsführer Volkhard Malik, Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH

VRN-Mobilitätskarte kombiniert flexibel ÖPNV, stadtmobil CarSharing und Fahrradvermietsystem

Mannheim- Der Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) hat auf dem Mannheimer Maimarkt zusammen mit der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (rnv) und der Stadtmobil Rhein-Neckar AG (stadtmobil) die VRN-Mobilitätskarte präsentiert. Mit der neuen Karte können Kunden verschiedene Verkehrsmittel nutzen. Basis für die neue VRN-Mobilitätskarte ist die CarSharing-Zugangskarte von stadtmobil.

Stadtmobil-Neukunden, die eine VRN-Jahreskarte besitzen oder erwerben, haben mit der neuen VRN-Mobilitätskarte gleichzeitig Zugang zu Bus und Bahn, stadtmobil CarSharing und dem Fahrradvermietsystem VRNnextbike. Die Karte ist erhältlich bei den rnv Kundenzentren in Mannheim, Heidelberg und Ludwigshafen.

Christian Specht, Erster Bürgermeister der Stadt Mannheim und Vorsitzender des Zweckverbandes Verkehrsverbund Rhein-Neckar (ZRN) ist einer der ersten Nutzer der VRN-Mobilitätskarte. „Mit der Karte geht der Wechsel von Bus und Bahn zum Auto oder Fahrrad schnell und bequem“, berichtet er. „Damit ist das neue Angebot ein wichtiger Baustein auf dem Weg des VRN zum Mobilitätsverbund“.

„Als einer der drei Partner der VRN-Mobilitätskarte hat die rnv die technischen und organisatorischen Voraussetzungen dafür geschaffen, ihre Jahreskarten auf der stadtmobil-Zugangskarte abzubilden und damit einen weiteren zukunftsorientierten Schritt in Richtung vereinfachter Zugang zu Verkehrssystemen getan“, sagte Christian Volz, Geschäftsführer der rnv.

Claudia Braun, Vorstand von stadtmobil Rhein-Neckar stellt heraus: “stadtmobil CarSharing-Kunden können schon jetzt mit ihrer stadtmobil-Zugangskarte die VRNnextbike-Fahrräder nutzen. Zukünftig kann die stadtmobil-Karte auch die Fahrkarte für Bus und Bahn in der Region sein. Stadtmobilkunden genießen also den Rundum-Vorteil des Mobilitätsverbundes“.

Die VRN-Mobilitätskarte wird auf Grundlage der Zugangskarte von stadtmobil CarSharing erstellt. Auf dieser Karte wird die ÖPNV-Berechtigung aufgedruckt. Nach Online-Anmeldung bei VRNnextbike kann der Kunde mit der VRN-Mobilitätskarte das Fahrradvermietsystem in der Metropolregion Rhein-Neckar nutzen.

Weitere Informationen sind erhältlich unter www.vrn.de, www.stadtmobil.de, www.rnv-online.de oder www.vrnnextbike.de

Vom Verkehrsverbund zum Mobilitätsverbund

Das Mobilitätsverhalten in der Bevölkerung verändert sich. Wege werden zunehmend mit einem Mix aus eigenem Auto, Leihauto, Mitfahrauto, Bahn, Bus, Fahrrad oder zu Fuß zurückgelegt. Insbesondere junge Erwachsene in Ballungsräumen, in denen der öffentliche Nahverkehr gut ausgebaut ist, setzen weniger auf das eigene Auto, sondern nutzen verstärkt den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV), aber ebenso andere allgemein zugängliche Verkehrsmittel. Der VRN möchte den Bürgern Mobilität in allen ihren Facetten ermöglichen, um auch verkehrsmittelübergreifend ans Ziel zu kommen. Daher ist es Ziel des VRN sich zum Mobilitätsverbund weiter zu entwickeln.

In erster Linie heißt das, Informationen und Dienstleistungen aus einer Hand anzubieten. Voraussetzung dafür sind Kooperationen mit verschiedenen Mobilitätsakteuren und Verkehrsträgern.

  • Fünf wesentliche Bausteine des Mobilitätsverbundes sind: die verkehrsträgerübergreifende Mobilitätsberatung im Internet,
  • die persönliche verkehrsträgerübergreifende Mobilitätsberatung und multimodales Serviceangebot vor Ort in sogenannten Mobilitätszentralen als Anlaufstelle zu allen Fragen der Mobilität,
  • leichter und einfacher Zugang zum Fahrkartenkauf mit elektronischen Bezahlsystemen (E-Ticketing),
  • die Kooperation mit dem Verkehrsträger PKW – CarSharing (stadtmobil, autonetzer) sowie die Kooperation mit dem Verkehrsträger Rad (ADFC-VRN-Faltrad, VRNnextbike).

Text und Foto: VRN

28.04.2015


VRN Jahresbilanz 2014

Verbundergebnis durch demografische Entwicklung und Rückgang im Ausbildungsverkehr geprägt

Mannheim- Der Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) konnte bei den Fahrgeldeinnahmen für das Jahr 2014 einen Zuwachs von 2,54 Prozent erzielen. Die Einnahmen betrugen in 2014 insgesamt rund 283,7 Millionen Euro.

Die Zahl der Fahrgäste in den Bussen und Bahnen im VRN betrug rund 313 Millionen. Dies bedeutet einen Rückgang von 1,35 Prozent in der Nachfrage gegenüber dem Vorjahr um rund 4,2 Millionen Fahrten im Öffentlichen Personennahverkehr. Hauptgrund dafür ist ein Rückgang der Schüler- und Semester-Tickets.

Der Stammkundenanteil mit verbundweit gültigen Zeitkarten hat sich auf dem seit Jahren bestehenden hohen Niveau mit 91,4 Prozent stabilisiert.

„Das Verbundergebnis ist vom deutlichen Rückgang der Schülerzeitkarten und der Semester-Tickets geprägt. Dies wird auch in den kommenden Jahren die Bilanz in einem vor allem ländlich geprägten Verbund beeinflussen. Dennoch sind wir froh, dass das Ergebnis im Stammkundenbereich positiv ist. Vor allem die verbundweit gültigen Zeitkarten spielen dabei eine große Rolle. Dass die deutlich gesunkenen Benzinpreise keinen erkennbaren negativen Effekte auf das Gesamtergebnis hatten zeigt, dass unsere Stammkunden mit uns zufrieden sind und uns nicht bei der erstbesten Gelegenheit den Rücken zukehren“, sagte Rüdiger Schmidt, Geschäftsführer der Unternehmensgesellschaft im Verkehrsverbund Rhein-Neckar (URN GmbH)

Langfristige Kundenbindung im ÖPNV

Für das Rhein-Neckar-Ticket hatten sich im letzten Jahr durchschnittlich 29.023 Kunden (+ 2,93 Prozent) sowie für das Job-Ticket durchschnittlich 40.498 Kunden (+ 0,79 Prozent) entschieden.

Im letzten Jahr waren durchschnittlich 60.670 Kunden im Besitz einer Karte ab 60 (+ 0,43 Prozent). Damit konnte insgesamt das hohe Niveau der Stammkunden mit einer verbundweit gültigen Jahreskarte gehalten werden.

Deutlicher Rückgang von Ausbildungszeitkarten und Semester-Tickets

Aufgrund der demografischen Entwicklung in den überwiegend ländlich geprägten Teilen des Verbundraums und dem damit einhergehenden Rückgang der Schülerzahlen gab es Fahrgastverluste, die nicht durch Zuwächse beim Job- oder Rhein-Neckar-Ticket kompensiert werden konnten. Die Anzahl der Zeitkarten ging insgesamt im Bereich der Wochen-, Monats- und Jahreskarten Ausbildung weiter zurück (- 3,08 Prozent). Im Jahresdurchschnitt hatten insgesamt 152.430 Kunden ein MAXX-Ticket (- 1,7 Prozent). Ähnlich entwickelten sich die Jahresdurchschnittszahlen beim SuperMAXX-Ticket (- 0,94 Prozent) und den Ausbildungskarten Westpfalz (- 2,2 Prozent).

Beim Semester-Ticket sind die Fahrgastzahlen ebenfalls gesunken. Im letzten Jahr wurden nur noch 75.390 Tickets (- 4,81 Prozent), jeweils 6 Monate gültig, verkauft. Das Anschluss-Semester-Ticket konnte auch keinen Zuwachs verzeichnen. Insgesamt nutzten 11.693 Karteninhaber (- 3,71 Prozent) dieses Angebot. Eine leicht positive Entwicklung gab es beim Semester-Ticket plus Westpfalz. Hier stieg die Zahl der verkauften Tickets im Dezember auf 13.057 Studierende (+ 0,67 Prozent).

Gelegenheitsverkehr stabil

Im Bereich der Einzelfahrscheine wurden bei den Erwachsenen (+ 3,25 Prozent) und dem BC-Ticket (+ 3,29 Prozent) Zuwächse erzielt. Die Fahrausweise für Kinder (Einzelfahrschein und Mehrfahrtenkarte) entwickelten sich stark rückläufig, was auf den demografischen Wandel und die kostenlose Mitnahme bis 14 Jahre auf der Tages-Karte zurückzuführen sein dürfte. Bei den Tageskartenangeboten war die Entwicklung insgesamt weitest gehend stabil, wobei die Tages-Karte für 2, 3 oder 4 Personen sowie die Jugendgruppen-Karte stärker nachgefragt wurden. Insgesamt ist ein leichter Anstieg der Fahrgastzahlen im Gelegenheitsverkehr zu verzeichnen (+ 0,34 Prozent).

Ausblick

Nach dem DB Regio Südwest der Zuschlag für den Betrieb der S-Bahn Rhein-Neckar der 1. Stufe erteilt wurde, soll noch in diesem Jahr die Verkehrsleistung der 2. Stufe ausgeschrieben werden.

Im Rahmen der Entwicklung zum Mobilitätsverbund wird der VRN neben der bereits eingeweihten Mobilitätszentrale in Kaiserslautern in diesem Jahr weitere Einrichtungen ausbauen. In Mannheim, Heidelberg, Ludwigshafen ist das Fahrradvermietsystem VRNnextbike gestartet, die Stadt Speyer folgt noch im Mai dieses Jahres. Eine Mobilitätskarte wird in Kürze für die Kunden zur Verfügung stehen, mit der man gleichzeitig die Busse und Bahnen im VRN, das Angebot von stadtmobil Rhein-Neckar carSharing und das Fahrradvermietsystem VRNnextbike als jeweils registrierter Kunde und VRN Zeitkarteninhaber nutzen kann.

Anfang dieses Jahres startete das Innovationsprojekt eTarif Heidelberg, das gemeinsam mit der Stadt Heidelberg eingeführt wurde. Das bundesweit einmalige Projekt eines auf der Luftlinienentfernung beruhenden Tarifs auf Basis von Touch & Travel soll nach einem Jahr intensiv ausgewertet und im Erfolgsfall auf den gesamten Verbundraum ausgedehnt werden.

Verkehrsverbund Rhein-Neckar, Presse 

21.04.2015


VRNnextbike startet in der Metropolregion

v.l.: Alexander Thewalt - Leiter Verkehrsmanagement Stadt Heidelberg
Ralf Kalupner - Geschäftsführer nextbike GmbH, Dr. Peter Kurz - Oberbürgermeister Stadt Mannheim, Klaus Dillinger - Bürgermeister Stadt Ludwigshafen, Volkhard Malik - Geschäftsführer Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN), Lothar Quast - Bürgermeister Stadt Mannheim, Christian Specht - Erster Bürgermeister Stadt Mannheim und Vorsitzender des Zweckverbandes Verkehrsverbund Rhein-Neckar (ZRN)

Mietfahrräder ergänzen den ÖPNV städteübergreifend

Mannheim/Speyer- Gestern fiel der Startschuss für VRNnextbike - das Fahrradvermietsystem im Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN). In Kooperation mit den Städten Mannheim, Ludwigshafen und Heidelberg wurde an die Firma nextbike GmbH im Rahmen eines Wettbewerbsverfahrens der Auftrag vergeben, in der ersten Ausbaustufe an 30 Stationen rund um die Uhr Mietfahrräder zur Verfügung zu stellen.

Von April bis Mai kommen neben der Hochschule Ludwigshafen weitere Stationen in den drei Städten und in der Stadt Speyer hinzu und komplettieren das Angebot, sodass bis zum Sommer dann an insgesamt 62 Stationen über 500 Fahrräder an 27 Mannheimer, 21 Heidelberger, 6 Ludwigshafener und 8 Speyerer Stationen ausleihbar sein werden.

Die Mietfahrradstationen befinden sich häufig an stark frequentierten städtischen Verkehrsknotenpunkten in unmittelbarer Nähe von Haltestellen des ÖPNV. Damit wird die Verknüpfung von Bus und Bahn mit dem Fahrrad erleichtert und stellt einen wesentlichen Baustein der Entwicklung des VRN zum Mobilitätsverbund dar.

Die drei Städte Heidelberg, Mannheim und Ludwigshafen sowie der VRN investieren gemeinsam über 5 Jahre insgesamt 1,05 Millionen Euro.

Mit der Station an der Hochschule Ludwigshafen und den Stationen in der Stadt Speyer beträgt das Investitionsvolumen aller Beteiligten Vertragspartner insgesamt 1,25 Millionen Euro.

Gutes Rad ist nicht teuer

VRNnextbike-Kunden zahlen im Normaltarif pro angefangene halbe Stunde 1,00 Euro. Der Höchstbetrag innerhalb von 24 Stunden beträgt 9,00 Euro. Der RadCard-Tarif beinhaltet eine Grundgebühr von 48 Euro im Jahr, dafür sind bei jeder Fahrt die ersten 30 Minuten frei, danach kostet jede weitere halbe Stunde 1 Euro, maximal 9,00 Euro pro 24 Stunden.

VRN-Zeitkarteninhaber und CarSharing-Kunden bei stadtmobil Rhein-Neckar können die Mietfahrräder zum günstigen Sondertarif nutzen. Mit der RadCard zum Vorzugspreis von 29 Euro im Jahr sind bei jeder Fahrt die ersten 30 Minuten kostenlos. Jede weitere halbe Stunde kostet 0,50 Euro, der maximale Höchstbetrag pro 24 Stunden beträgt 5,00 Euro.

Städteübergreifend 24 Stunden im System

Kerninhalt des Fahrradvermietsystems ist der regionale Ansatz. Die Räder können ganzjährig, 24 Stunden an 7 Tage der Woche auch städteübergreifend an einer der Stationen ausgeliehen sowie an einer anderen abgegeben werden. Der Verleih ist voll automatisiert am Stationsterminal, per App oder Hotlineanruf möglich.

Die nextbike GmbH übernimmt in enger Abstimmung mit den beteiligten Städten und im Auftrag des VRN den Service vor Ort. Dazu gehören die Umverteilung, die Pflege und Wartung der Fahrräder sowie der Stationen. Außerdem ist der nextbike-Kundenservice unter 030 69205046 für die Region Rhein-Neckar rund um die Uhr erreichbar. Wer einmal bei VRNnextbike angemeldet ist, kann auch alle anderen von nextbike betriebenen Fahrradvermietsysteme nutzen – weltweit.

Weitere Informationen und Registrierung unter www.vrnnextbike.de Text und Foto: VRN

Folder LU-MA:

28.03.2015


Verkehrsgesellschaft Werner hat Antrag auf Insolvenz gestellt

Busverkehr wird fortgeführt

Mannheim- Am 11. März 2015 hat die Verkehrsgesellschaft Werner GmbH & Co KG den Antrag auf Insolvenz beim Amtsgericht in Darmstadt eingereicht.

Die Firma Werner betreibt zurzeit im Busverkehr des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar (VRN) die Linienbündel Ried und St. Leon-Rot/Sandhausen.

Der VRN steht – auch im Namen des Rhein-Neckar-Kreises, des Kreis Bergstrasse sowie der betroffenen Kommunen - im Kontakt mit dem vom Amtsgericht Darmstadt bestellten Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Fabio Algari aus Frankfurt über die weitere Vorgehensweise und den Betrieb der vergebenen Busverkehre.

Derzeit geht der VRN davon aus, dass der Busbetrieb der beiden Linienbündel in den nächsten drei Monaten fortgeführt werden kann und damit für die Fahrgäste keine Beeinträchtigungen entstehen. Darüber hinaus wird geprüft, ob eine Notvergabe der Linienverkehre in den beiden Linienbündeln notwendig wird und in kürzester Zeit umsetzbar ist. Priorität hat dabei die Sicherstellung des Schulverkehrs

Turnusgemäß läuft bereits die Neuausschreibung des Bündels St.Leon-Rot/Sandhausen auf den Fahrplanwechsel diesen Jahres. Die Neuausschreibung des Bündels Ried war ursprünglich für Juni 2016 geplant und soll nun vorgezogen werden.

Alle bei Werner erworbenen VRN-Tickets behalten ihre Gültigkeit.

Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH, Presse

13.03.2015


Werner Schreiner als Vertreter bei der UITP bestätigt

Amtsperiode im Netzbeirat beendet

Mannheim- Die Verbandsvertreter des Verbands der deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) im Internationalen Verband für öffentliches Verkehrswesen haben auf ihrer Sitzung in Berlin Werner Schreiner, Projektmanager bei der VRN GmbH, als Vertreter der Unternehmen in der UITP bestätigt. Werner Schreiner gehört dort dem Ausschuss für Regional- und Vororteisenbahnen an und ist als VRN-Vertreter sozusagen auch ein Vertreter der Interessen der Aufgabenträger.

Der 1885 gegründeten Union Internationale des Transports Publics (UITP) gehören Mitglieder aus 90 verschiedenen Ländern an, die sowohl seitens der Aufgabenträger, wie auch von Bahnbetreibern, der Industrie, Wissenschaftsverbänden oder Beraterfirmen vorgeschlagen werden.

Seine Tätigkeit im Netzbeirat der DB Netz AG hat Werner Schreiner zum Jahresende 2014, mit Ablauf der Amtsperiode des Netzbeirates beendet. Der Präsident des Eisenbahnbundesamtes, Gerald Hörster, hat Werner Schreiner aus Anlass des Ausscheidens aus dem Netzbeirat eine Dankurkunde für sein „beachtliches ehrenamtliches Engagement“ überreicht. VRN, Presse

05.02.2015


Angebot der S-Bahn Rhein-Neckar wird verbessert – mehr Fahrzeuge und barrierefreie Züge

DB-Regio erhält den Zuschlag für weitere 17 Jahre Betrieb

Stuttgart/Kaiserslautern/Mannheim- Das Angebot für die Fahrgäste der S-Bahn Rhein-Neckar wird in den kommenden Jahren deutlich verbessert. So werden die Zahl der Fahrzeuge erhöht und barrierefreie Züge eingesetzt. Dies ist Ergebnis der Vergabeentscheidung im Los 1 der S-Bahn Rhein-Neckar, die Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann, auch stellvertretend für die Ausschreibungspartner in Rheinland-Pfalz, Hessen und dem Saarland am Donnerstag bekanntgab. Er sagte: „Wir kommen mit dem Wettbewerb bei der Vergabe der Leistungen im Schienenpersonennahverkehr Schritt für Schritt voran und verbessern bei marktgerechten Kosten die Qualität des Angebots. Damit wird der öffentliche Personennahverkehr in Baden-Württemberg als umwelt- und klimafreundliches Verkehrsmittel attraktiver. Wir sorgen dafür, dass mehr Menschen umsteigen vom Auto auf den ÖPNV.“

Den Zuschlag für weitere 17 Jahre Betrieb der S-Bahn Rhein-Neckar erhielt die DB-Regio Südwest. In einer gemeinsamen Entscheidung votierten die vier Aufgabenträger - das Land Baden-Württemberg, der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Süd, der Verkehrsverbund Rhein-Neckar für den Landkreis Bergstraße und das Saarland - für die Vergabe zugunsten des bisherigen Betreibers.

Vorangegangen war ein europaweites wettbewerbliches Verfahren zur Vergabe der Verkehrsleistungen. Dieses mündete in ein sogenanntes Verhandlungsverfahren, bei dem einerseits umfangreiche Verbesserungen für die Kunden erreicht und andererseits der hierfür erforderliche finanzielle Aufwand gesenkt werden konnte.

Das Los 1 umfasst die derzeit schon von der DB Regio betriebenen Linien 1 bis 4 der S-Bahn Rhein-Neckar in den Relationen Homburg/Kaiserslautern - Mannheim – Mosbach/Osterburken (S 1 und S 2), Karlsruhe/Bruchsal - Heidelberg – Speyer/Germersheim, (S 3 und S 4) sowie die S 33 zwischen Bruchsal und Germersheim. Der Leistungsumfang zum Zeitpunkt der beabsichtigten Betriebsaufnahme im Dezember 2016 soll pro Jahr circa 8 Millionen Zugkilometer betragen. Wenn die Strecke durch die BASF im Dezember 2017 elektrifiziert ist, sollen die betreffenden Züge ebenfalls in die S-Bahn Rhein-Neckar integriert werden.

Landrat Dr. Winfried Hirschberger, Vorsteher des Zweckverbandes Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Süd macht deutlich, dass „sich das Vergabeverfahren gelohnt hat. Die bewährten S-Bahnen fahren weiter, mit der geplanten Integration der BASF-Verkehre ab Dezember 2017 wird das Angebot nochmals verbessert. Wenn dann noch die Bauarbeiten zur Schnellbahn POS Nord in ein paar Jahren beendet sein werden, fahren auch die S-Bahnen nach Homburg häufiger“.

Der Vorsitzende des Zweckverbandes Verkehrsverbund Rhein-Neckar , Christian Specht, sagte: „Die S-Bahn ist ein Erfolgsmodell und für viele Pendler, Schüler und Studenten, aber auch Ausflügler ein unverzichtbares Element ihrer individuellen, nachhaltigen Mobilität. Daher stärkt die heutige, lange vorbereitete Neuvergabe den Standort Metropolregion Rhein-Neckar. “ Specht betonte: „Wir hoffen, dass auch die wichtigen Strecken in Los 2 noch im ersten Halbjahr 2015 erfolgreich vergeben werden können.“

Für das Saarland „stellt die S-Bahn nach Mannheim eine wichtige Verbindung des Saarpfalz-Kreises mit der Universitätsstadt Kaiserslautern und der Metropolregion Rhein-Neckar dar. Die jetzt erfolgte Vergabe sichert diese attraktive Verbindung auf der Schiene“, erklärte das saarländische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr.

Verbunden mit dieser Vergabe sind vor allem zusätzliche Sitzplatzkapazitäten auf nahezu allen Linien. Zusätzlich zu den heute eingesetzten Elektrotriebwagen werden weitere Fahrzeuge für mehr Komfort sorgen. Die derzeit in Baden-Württemberg z.T. noch eingesetzten Triebwagen mit Trittstufe werden auf durchgehende Barrierefreiheit umgebaut, was auch Fahrgästen im Rollstuhl, mit Kinderwagen und Fahrrädern zugutekommen wird. Weitere Verbesserungen betreffen am Wochenende die Verdichtung zum Halbstundentakt zwischen Heidelberg und Bruchsal sowie weitere S-Bahnen zwischen Heidelberg und Mannheim.

Das Fahrplanangebot auf den pfälzischen Abschnitten bleibt weitgehend unverändert. Neben den bereits erwähnten zusätzlichen Sitzplatzkapazitäten werden von Dezember 2016 an auf den rheinland-pfälzischen Streckenabschnitten alle S-Bahnen von 19.00 Uhr bis Betriebsschluss durch Kundenbetreuer begleitet. Zudem werden zwischen Kaiserslautern und Homburg heute noch bestehende Angebotslücken geschlossen, so dass die S-Bahn in diesem Streckenabschnitt künftig jede Stunde verkehren wird.

Die Einschränkungen insbesondere im Spät- und Nachtverkehr sind nicht durch den Ausschreibungsfahrplan sondern von den Bauarbeiten für die ICE-Züge von und nach Paris verursacht. Nach dem gegenwärtigen Stand der Dinge muss mit diesen Beeinträchtigungen bis in das Jahr 2019 gerechnet werden. Text und Foto: Verkehrsverbund Rhein-Neckar

16.01.2015


Mit Touch&Travel Bus und Bahn fahren und Luftlinie zahlen

v.l.: Bernd Stadel, Erster Bürgermeister der Stadt Heidelberg, Rüdiger Schmidt, Geschäftsführer Verkehrsverbund Rhein-Neckar, Alexander Thewalt, Leiter Amt für Verkehrsmanagement der Stadt Heidelberg

Heidelberg- Zum 1. Januar 2015 hat der Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) einen elektronischen Tarif für Smartphonenutzer (eTarif) auf der Grundlage des Vertriebssystems Touch&Travel im Stadtgebiet Heidelberg eingeführt. Dabei werden Fahrten innerhalb der Großwabe Heidelberg nicht mehr zum Festpreis abgerechnet, sondern entfernungsabhängig je Kilometer Luftlinie zwischen Start- und Zielhaltestelle. Das bundesweit einzigartige Pilotprojekt wird von der Stadt Heidelberg finanziell unterstützt. Wie der eTarif funktioniert und welche Vorteile er bietet, stellten Verkehrsverbund und Stadt Heidelberg am 14. Januar 2015 bei einem gemeinsamen Presse­termin im Heidelberger Stadtteil Kirchheim vor.

„Der eTarif Heidelberg ist ein Einstieg in ein völlig neues zukunfts­weisendes Berechnungssystem. Er ist einfach, günstig und fair“, bringt VRN-Geschäftsführer Rüdiger Schmidt das Pilotprojekt auf den Punkt. „Gemeinsam wollen wir Heidelberger Bürgerinnen und Bürgern einen leistungsgerechten Tarif gerade auch für Kurz­strecken anbieten und so den öffentlichen Personennahverkehr in Heidelberg fördern und neue Fahrgäste gewinnen“, ergänzt Bernd Stadel, Erster Bürgermeister der Stadt Heidelberg

„Preisstufen und Waben spielen keine Rolle mehr, Kleingeld und Fahrscheinautomaten kann man getrost vergessen.“ verspricht Schmidt. Ab sofort kostet im eTarif die Fahrt mit Bus und Bahn im Stadtgebiet Heidelberg 1 Euro Grundpreis zuzüglich 20 Cent pro angefangenen Kilometer. Abgerechnet wird nicht die Fahrtstrecke, sondern nur die Luftlinie, also die kürzeste Entfernung zwischen Start- und Zielhaltestelle. „Sie zahlen also immer nur exakt so viel, wie Sie auch gefahren sind“, so Schmidt. Neben dem regulären Grund- und Kilometerpreis werden auch die Nutzung der 1. Klasse bei der DB sowie eine Ermäßigung für Inhaber einer BahnCard angeboten.

Der neue Tarif funktioniert ganz ohne Fahrschein mit dem Smartphone und dem elektronischen Vertriebssystem Touch&Travel, das seit Juni 2013 in allen Bussen und Bahnen im VRN und darüber hinaus im Fernverkehr der Deutschen Bahn und vielen weiteren Verkehrsverbünden genutzt werden kann. Vor der ersten Fahrt installiert man die kostenlose Touch&Travel-App auf seinem Smartphone und registriert sich einmalig. Vor jeder Fahrt startet man die App, meldet sich bei Fahrtantritt an und nach dem Aussteigen wieder ab; kurz danach wir der Fahrpreis angezeigt. Bezahlt wird monatlich bequem per Lastschrift. Zusätzlich bietet Touch&Travel eine Tagesbestpreisgarantie: Alle VRN-Fahrten pro Tag werden zusammengefasst und die VRN-Tages-Karte berechnet, sofern das günstiger ist. Der eTarif lohnt sich damit vor allem für Fahrgäste, die nur gelegentlich mit Bus und Bahn fahren und keine Zeitkarte besitzen.

Gültigkeitsbereich des neuen Tarifs ist die Großwabe Heidelberg (Wabe 125) und der Übergangsbereich zur Wabe 116 bis Heidelberg Orthopädie. Er kann in allen Bussen, Straßenbahnen und Nahverkehrszügen genutzt werden, Ruftaxen und die Bergbahn sind ausgeschlossen. Fahrten außerhalb Heidelbergs werden bei Touch&Travel nach dem normalen VRN-Tarif abgerechnet. Fahrgäste haben aber auch innerhalb Heidelbergs weiterhin die Wahl zwischen dem herkömmlichen Tarif und dem eTarif. Wer also kein Smartphone besitzt oder aus anderen Gründen den e-Tarif nicht nutzen möchte, erhält zum Beispiel am Automaten oder beim Busfahrer weiterhin die gewohnten Fahrscheine.

Im normalen Tarif in Heidelberg kostet ein Einzelfahrschein 2,40 Euro, im City-Tarif zwischen Hauptbahnhof und Karlstor 1,20 Euro. Schon bei einer Fahrt nur eine Haltestelle über die Grenze des City-Tarifs hinaus zahlt man 2,40 Euro. „Diese Tarifierung wurde von den Fahrgästen in Heidelberg als zu wenig leistungsgerecht empfunden und hat in der Vergangenheit dazu geführt, dass immer wieder Kurzstrecken- oder Stadtteiltarife gefordert wurden“, erläutert Erster Bürgermeister Stadel das Interesse der Stadt Heidelberg an dieser Maßnahme. „Der eTarif ist erheblich leistungsgerechter und in vielen Fällen auch günstiger“. Für die kürzeste Fahrt zahlt man 1,20 Euro, aber eben nicht nur im Bereich der Altstadt, sondern auch in Ziegelhausen, Wieblingen, Rohrbach, in der neuen Bahnstadt oder eben in Kirchheim. Für längere Fahrtstrecken kann der eTarif auch teurer als der reguläre Fahrschein zu 2,40 Euro sein.

„Schon jetzt zeichnet sich ein deutliches Interesse am eTarif ab“, so Schmidt. Auf der VRN-Webseite findet man alle Informationen, unter anderem gibt es einen Tarifrechner, in dem man sich den Preis für seine Verbindung vorab zeigen lassen kann. Seit Jahresbeginn seien schon einige Hundert Abfragen erfolgt. Bei den meisten Abfragen liegen die Starthaltestellen in den Stadtteilen, oftmals sei das Ziel im gleichen Stadtteil, daneben werden hauptsächlich Haltestellen im Stadtzentrum als Ziel angegeben.

Wie der eTarif tatsächlich genutzt wird, wird während der Projektlaufzeit von drei Jahren intensiv beobachtet, eine externe Marktforschung findet im Laufe des Jahres 2016 statt. Die Stadt Heidelberg unterstützt das Projekt mit insgesamt bis zu 92.000 Euro, die zur Mitfinanzierung des Initialaufwandes sowie zum Ausgleich möglicher Mindereinnahmen eingesetzt werden. Eine Ausweitung des Angebots über Heidelberg hinaus auf das gesamte Verbundgebiet ist frühestens ab 2017 denkbar. Dazu Schmidt: „Das hängt aber von den Erfahrungen ab, die wir hier in Heidelberg machen; da sind nicht nur wir gespannt, da schauen auch die anderen Verkehrsverbünde auf uns.“

Im nächsten Schritt erfolgt eine Bürgerinfo über die Rhein-Neckar-Zeitung und den Wochen-Kurier. Informationen erhält man außerdem u. a. beim Bürgerservice der Stadt Heidelberg und im Kundenzentrum der rnv am Hauptbahnhof sowie im Internet unter www.vrn.de/luftlinie.

 

 

Fotos (v. l.): Bernd Stadel, Erster Bürgermeister der Stadt Heidelberg, Rüdiger Schmidt, Geschäftsführer Verkehrsverbund Rhein-Neckar, Alexander Thewalt, Leiter Amt für Verkehrsmanagement der Stadt Heidelberg

 

 

VRN-Service:

Tarifauskünfte an Werktagen montags bis freitags 8 bis 17 Uhr, Fahrplanauskünfte rund um die Uhr telefonisch unter 01805.876 4636 (14 Cent/Min. aus dem Festnetz; max. 42 Cent/Min. aus Mobilfunknetzen).

 

 

15.01.2015


ADFC-VRN-Falträder kommen gut an

Immer mehr Fahrgäste klappen zusammen

Mannheim- Seit Ende September bietet der Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) für alle, die flexibel und preiswert unterwegs sein wollen, zusammen mit dem Allgemeinem Deutschen Fahrradverein (ADFC) die neuen Falträder an, die jederzeit in allen Bussen und Bahnen kostenlos mitgenommen werden können.

„Über 65 neue Faltradkunden in knapp zwei Monaten zeigen, das Angebot kommt gut an. Darunter waren über 20 VRN AboKunden, die sich mit dem VRN Abopaket eine weitere Ermäßigung beim Kauf abholten“, freut sich VRN Geschäftsführer Volkhard Malik.

Schnell zusammengefaltet, platzsparend und jederzeit als Gepäckstück kostenlos mitnehmbar, nutzen die Kunden die Falträder für die sogenannte erste und letzte Meile. Direkt von zu Hause zur Bahn, zum Bus bzw. von der Ausstiegshaltestelle direkt zum Ziel, das überzeugt viele. Dazu kommen die Vergünstigungen, die die Fahrradhändler und der VRN zusammen den Kunden bieten, die sich auf bis zu 150 Euro bei den Tern-Falträder und auf bis zu 250 Euro bei den E-Falträdern der Firma vitali belaufen.

Eine neue Faltradkundin wurde über das Hin und Weg Gewinnspiel gefunden. Sie darf sich nun über ein Tern D8 freuen und all die genannten Vorteile auszunutzen. Ein weiteres Faltrad Tern D 8 verlost der VRN bei der Weihnachtsaktion des Rhein-Neckar Fernsehen (RNF).

Alle Informationen einschließlich einer Liste der teilnehmenden Händler gibt es unter www.vrn.de/faltrad oder www.adfc.de., für die TERN Falträder unter http://www.tern-verkehrsprojekt.de/. Infos zum Elektrofaltrad finden sich unter http://www.vitalbike.de/vitali-elektrofaltrad/ .

Text und Foto: Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH

05.12.2014


Neue Tarife zum 1. Januar 2015 im VRN

Angebot und Investitionen im Bereich Qualität und Leistungsangebot sichern

Mannheim- Die Versammlung der Verbundunternehmen im Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) hat beschlossen, die Preise für Fahrten mit den Bussen und Bahnen im VRN ab dem 1. Januar 2015 um durchschnittlich 2,9 Prozent anzuheben.

Mit dieser moderaten Anpassung der Tarife kann eine nachhaltige Mobilität mit hohem Qualitätsstandard im VRN gesichert und weiter ausgebaut werden.

"Für die Gewährleistung eines attraktiven, leistungsfähigen Verkehrsangebotes reagieren wir vor allem auf die steigenden Kosten im laufenden Betrieb der Busse und Bahnen sowie der Personalkosten bei den Verkehrsunternehmen. Aber auch im Hinblick auf die Modernisierung von Fahrzeugen oder die Aufrechterhaltung des Leistungsangebotes im ländlichen Raum, trotz nachweislichem Rückgang der Schülerzahlen, ist eine jährliche Tarifanpassung erforderlich", sagte Rüdiger Schmidt, Geschäftsführer der Unternehmensgesellschaft Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH (URN GmbH).

Die wichtigsten Änderungen im Verbundtarif auf einen Blick:

  • Erhöhung der Preise für Einzelfahrscheine, BC-Tickets und Mehrfahrtenkarten zwischen 0,10 Euro bis 0,40 Euro. Dabei werden die höheren Preisstufen proportional stärker angehoben.
  • Erhöhung der Basispreise der Tages-Karte um 0,20 Euro, 0,40 Euro und 0,70 Euro. Die Zuschläge pro Person sind davon nicht betroffen und bleiben stabil.
  • Anhebung der Preise für die Zeitkarten Jedermann, d. h. der Wochen-, Monats- und Jahreskarten um durchschnittlich 3 Prozent
  • Erhöhung der Fahrpreise im Ausbildungsverkehr, des MAXX-Tickets um monatlich 1,10 Euro, des SuperMAXX-Tickets um monatlich 2,20 Euro sowie des Semester-Tickets um 5 Euro pro Semester und des Anschluss-Semester-Tickets um 6 Euro bzw. des Westpfalz-Anschluss-Semester-Tickets um 5 Euro.
  • Erhöhung der Preise der Zeitkarten für Berufstätige, das heißt des Job-Tickets I um monatlich 1 Euro sowie des Rhein-Neckar-Tickets und des Job-Tickets II um monatlich 2,30 Euro.
  • Erhöhung des Preises der Karte ab 60 um monatlich 1,50 Euro

Ebenfalls angepasst werden die Preise des gemeinsamen Beförderungstarifs im Übergang Westpfalz / östliches Saarland. Die Tarifanpassungsrate beträgt dort durchschnittlich 4 Prozent.

Die neuen Tarifinformationsmedien liegen spätestens im Dezember bei den Verkaufsstellen der Verkehrsunternehmen bereit.

Weitere Informationen im Internet unter www.vrn.de

VRN-Service:

Tarifauskünfte an Werktagen montags bis freitags 8 bis 17 Uhr,

Fahrplanauskünfte rund um die Uhr telefonisch unter 01805-8764636 (14 Cent/Min. aus dem Festnetz; max. 42 Cent/Min. aus Mobilfunknetzen).

Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH, Presse 

Die neuen Preistabellen zum drucken:

16.10.2014


Neues Mobilitätsangebot - Radeln, falten, mitnehmen

Mobil mit den ADFC-VRN-Falträdern

Mannheim- Für alle, die flexibel und unbegrenzt im VRN unterwegs sein wollen, präsentiert der VRN zusammen mit dem ADFC Falträder, die jederzeit in allen Bussen und Bahnen kostenlos mitgenommen werden können. Die ADFC-VRN-Falträder lassen sich in zehn Sekunden kompakt und handlich zusammenfalten und brauchen deutlich weniger Platz als herkömmliche Fahrräder. Anders als bei normalen Fahrrädern gelten die Falträder als Gepäckstück und dürfen im VRN-Verbundgebiet jederzeit in Bus und Bahn kostenlos mitgenommen werden.

"Unseren Fahrgästen und allen, die es noch werden wollen, bieten wir gleich drei hochwertige Faltrad-Modelle zum exklusiven Vorteilspreis an. Falträder der Marke TERN mit Nabenschaltung oder Kettenschaltung und ein Elektro-Faltrad aus dem Hause Vitali", berichtet Volkhard Malik, Geschäftsführer der VRN-GmbH. "Wir sind damit einen Schritt weiter, die Mobilität zwischen Fahrrad und ÖPNV zu vereinfachen und den Verbund zum Mobilitätsverbund weiter auszubauen", so Malik.

Das Faltrad TERN Link D8 ist mit einer 8-Gang Kettenschaltung ausgestattet, wiegt 13,4 kg und wird von ausgewählten Fachhändlern im VRN-Gebiet zum Vorteilspreis für 599 Euro (regulärer Preis 699 Euro) verkauft. Das Faltrad TERN D 7 mit 7-Gang Nabenschaltung wiegt 14,4 kg und wird zum Vorteilspreis von nur 749 Euro anstatt 849 Euro angeboten. Das Vitali Elektro-Faltrad hat ein Gewicht von 22 kg und kostet je nach Ausstattung und Akkustärke ab 1.999 Euro. Der Rabatt beträgt bei diesem Faltrad für VRN Jahreskartenkunden 200 Euro auf den regulären Verkaufspreis.

VRN-Abo-Bonus und weitere Vorteile

Die ersten 200 VRN-Jahreskarten Abonnenten erhalten beim Kauf eines Faltrades zusätzlich einen Gutschein von 50 Euro. Damit nicht genug erhalten alle Käufer eines ADFC-VRN-Faltrades ein ADFC Vorteilspaket.
Das Vorteilspaket beinhaltet eine kostenlose ADFC-Mitgliedschaft für ein Jahr, eine ADFC-Radkarte und ein Bett+Bike-Verzeichnis.

Erstmals werden die ADFC-VRN-Falträder auf dem Energietag am 28. September in Weinheim präsentiert. Dort stehen Räder für Probefahrten bereit.

Der Landesvorstand des ADFC Rheinland-Pfalz Christian von Staden ergänzt stellvertretend für die Landesverbände Baden-Württemberg und Hessen:" Wir freuen uns, dass wir nun auch im Rhein-Neckar-Raum die vereinfachte Fahrradmitnahme im ÖPNV mit dem Faltrad vergünstigt anbieten können."

Weitere Informationen einschließlich einer Liste der teilnehmenden Händler gibt es unter www.vrn.de/faltrad oder www.adfc.de., für die TERN Falträder unter www.ternbicycles.de Infos zum Elektrofaltrad finden sich unter http://www.vitalbike.de/vitali-elektrofaltrad/ .

Regelungen zur allgemeinen Fahrradmitnahme im VRN

Die Fahrradmitnahme im VRN ist grundsätzlich kostenlos. Sofern die Fahrradmitnahme nicht ausgeschlossen ist, ist montags bis freitags an Werktagen zwischen 6:00 Uhr und 9:00 Uhr ein Einzelfahrschein Fahrrad gemäß Preistafel zu lösen. Inhaber eines VRN-Jahresabonnements oder einer Halbjahreskarte können eine Jahres-Karte zur Fahrradmitnahme erwerben. Sie berechtigt im Rahmen der bestehenden Regelungen der Verkehrsunternehmen zur Mitnahme eines Fahrrades. Inhaber einer BahnCard 100 können in den Zügen der DB Regio AG ein Fahrrad kostenlos mitnehmen.

Die Fahrradmitnahme kann ganz oder teilweise ausgeschlossen werden. Näheres hierzu regelt die Anlage zu den Beförderungsbedingungen "Besondere Beförderungsbedingungen zur Fahrradmitnahme".

Zusammengeklappte Fahrräder gelten als Handgepäck und sind von obigen Einschränkungen ausgenommen. Rollstuhlfahrer sowie Fahrgäste mit Rollatoren oder Kinderwagen haben Vorrang.   Text und Foto: Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH

22.09.2014


Neues Mobilitätsangebot ab März 2015 in Mannheim, Heidelberg und Ludwigshafen

nextbike erhält Zuschlag für regionales Fahrradvermietsystem des VRN

Mannheim- Die Fa. nextbike erhält den Zuschlag für den Betrieb eines Fahrradvermietsystems (FVS), das der Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) als Dienstleister für die Städte Mannheim, Heidelberg und Ludwigshafen europaweit ausgeschrieben hat. Das Unternehmen aus Leipzig, das weltweit Fahrradverleihsysteme betreibt, konnte sich gegenüber zwei weiteren Mitbewerbern durchsetzen. Damit wird der ÖPNV in den drei Städten ab März 2015 nachhaltig ergänzt werden.

Das Fahrradvermietsystem umfasst 440 Fahrräder und 51 Stationen, davon konkret in Mannheim 200 Fahrräder bei 25 Stationen, in Heidelberg 200 Fahrräder bei 21 Stationen und in Ludwigshafen 40 Fahrräder bei 5 Stationen. Die Inbetriebnahme des FVS in den drei Städten erfolgt am 28. März 2015, pünktlich zum Beginn der Radsaison 2015. Die drei Städte und der VRN bezuschussen das FVS mit insgesamt 1,05 Millionen Euro in den ersten fünf Jahren. Danach soll das FVS ohne weitere Zuschüsse auskommen.

"Mit der Vergabe des regionalen Fahrradvermietsystems geht der VRN auf seinem Weg zum Mobilitätsverbund einen weiteren Schritt. Durch attraktive Tarife und gemeinsames Handling zwischen FVS, ÖPNV und CarSharing wachsen die verschiedenen Verkehrsträger zusammen", so Volkhard Malik, Geschäftsführer der Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH.

Die Fa. nextbike wird die Realisierung in enger Abstimmung mit den drei Städten vornehmen. Geplante Standorte in Mannheim sind zum Beispiel der Hauptbahnhof, der Paradeplatz, der Alte Messplatz, am Nationaltheater, am Schloss und der Universität. In Heidelberg sind Standorte geplant am Hauptbahnhof, am S-Bahnhof Altstadt, am Bismarckplatz, im Neuenheimer Feld und an der Stadthalle. In Ludwigshafen sollen Fahrräder am Hauptbahnhof, am Pfalzbau, am Rathaus und am Berliner Platz stehen.

Kerninhalte des FVS sind eine ganzjährige Verfügbarkeit einer ausreichenden Zahl von Rädern an allen Stationen, flexible Möglichkeiten für die Anmeldung zum System als neuer Nutzer sowie einfache Ausleih- und Rückgabemöglichkeiten.

Das kostet ein Fahrrad im Vermietsystem

nextbike-Kunden zahlen im Normaltarif pro angefangene 30 Minuten 1,00 Euro. Der Höchstbetrag innerhalb von 24 Stunden beträgt 9,00 Euro. VRN-Zeitkarteninhabern und stadtmobil-Kunden wird ein Sondertarif mit der vergünstigten RadCard zum Vorzugspreis von 29 Euro im Jahr angeboten; damit sind von jeder Fahrt die ersten 30 Minuten kostenlos.

Mit dem Aufbau des FVS im VRN geht es für nextbike wieder zurück zu den Wurzeln. Die Geschäftsidee hatte Gründer und Geschäftsführer Ralf Kalupner 2003 auf einer Neckarwiese in Heidelberg. nextbike möchte im Verbundraum Rhein-Neckar langfristig ein kundenfreundliches und qualitativ hochwertiges FVS eigenwirtschaftlich betreiben. Für Ralf Kalupner ist nach wie vor das große Ziel, "mit all unserer Leidenschaft, Know-how und unseren Fähigkeiten den Fahrradverkehr in den Städten dieser Welt und so auch im Verkehrsverbund Rhein-Neckar voranzubringen".

Das FVS soll auch auf andere Orte im Verbundraum des VRN ausgedehnt werden. Verschiedene Kommunen haben bereits ihr Interesse bekundet.

Das Rad:

Das nextbikeCruiserComfort (Modelljahr 2014) verfügt über folgende Ausstattungs- und Leistungsmerkmale (alle Komponenten entsprechen der StVZO):

Shimano Nexus 7-Gang Nabenschaltung

Höhenverstellbarer Sattel mit Diebstahlsicherung

Robuster Aluminiumrahmen

Fahrradkorb vorne (Nutzlast 25 kg) mit integriertem LED-Vorderlicht, ermöglicht durch seitliche, flexible Gummihalterung den sicheren Transport kleinerer und etwas größerer Gegenstände (z.B. Laptop)

Zusätzliches Schloss für Fahrtunterbrechungen

Shimano Rollenbremse vorne und hinten

Aluminium V-Profil Felgen

Schutzblech mit Spritzschutz

Pannensichere Luftbereifung (Schwalbe) mit Reflexionsstreifen

Informationsfläche mit individuellen Gestaltungsmöglichkeiten am Rahmen

Stabiler Seitenständer

Nirosta Anti-Drop Kette

Stahlverstärkter Kettenschutz

Gepäckträger hinten (Nutzlast 30 kg) mit flexibler Gepäcksicherung

Zwei Werbeflächen am Hinterrad, unterhalb des Gepäckträgers

VRN-Service:

Weitere Infos zum VRN findet man im Internet unter www.vrn.de

Tarifauskünfte an Werktagen montags bis freitags 8 bis 17 Uhr, Fahrplanauskünfte rund um die Uhr telefonisch unter 01805-8764636 (14 Cent/Min. aus dem Festnetz; max. 42 Cent/Min. aus Mobilfunknetzen). VRN, Presse

05.08.2014


VRN-Verkaufsstellen im Landkreis Südliche Weinstraße

VRN-Verkaufsstellen im Landkreis Südliche Weinstraße

Kreis SÜW- Eltern, die für ihre Kinder privat eine Busfahrkarte erwerben möchten können sich an alle Verkaufsstellen der Verkehrsunternehmen des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar im Landkreis Südliche Weinstraße und der Stadt Landau wenden.

Neu ist eine Verkaufsstelle in Herxheim. In der Verkaufsstelle können unter anderem die „Monatskarte Ausbildung“, „Wochenkarte Ausbildung“ und „Mehrfachkarte Kind“ direkt erworben werden.

Wochen- und Monatskarten bestehen aus einer Kundenkarte und dem Fahrschein (Wertmarke). In der neuen Verkaufsstelle kann sowohl die Kundenkarte ausgestellt, als auch die Wertmarke erworben werden.

Das Schulgesetz (§ 69 Abs. 2) regelt die Beförderung der Schulkinder in Rheinland-Pfalz. Das Gesetz legt fest, dass bei Kindern deren Schulweg unter vier Kilometern liegt und nicht als besonders gefährlich eingestuft ist eine Übernahme der Fahrkosten durch den Landkreis nicht möglich ist.

Übersicht:

Neu in Herxheim

Verkaufsstelle Hetzler Busreisen

Südring 10

Öffnungszeiten:

An Schultagen: Südring 10,

Mo-Fr 8.00 bis 12.00 Uhr, nachmittags 14.00 bis 14:45 Uhr

In Ferienzeiten: Betriebshof, Am Gäxwald 3,

Mo-Fr 8.00 bis 12:00 Uhr, nachmittags 13:00 bis 16:00 Uhr.


Landau

DB-Reisezentrum im Bahnhof Landau und Büro für Tourismus, Marktstraße 50


Bad Bergzabern

Verkaufsstelle Rheinpfalzbus bei Striebig Deutschland GmbH, Lindelbrunnstraße 6.

Öffnungszeiten: Mo-Fr 8.00 bis 17.00 Uhr


Schweighofen

Verkaufsstelle Friedmann-Reisen

Hauptstraße 97-96

Öffnungszeiten: Mo-Fr 8.00 bis 18.00 Uhr


Edenkoben

Verkaufsstelle Palatina Bus GmbH

Weinstraße 8

Öffnungszeiten: Mo-Di-Do-Fr 9.00 bis 12.00 Uhr, zusätzlich Di und Do 14.00 bis 17.00 Uhr


Annweiler

Verkaufsstelle QNV, Büro für Tourismus

Meßplatz 1

Öffnungszeiten: Mai bis Oktober,

Mo bis Fr 9.00 bis 17 Uhr, Sa 10.00 bis 12.00 Uhr

Text: Kreisverwaltung Südliche Weinstraße, Presse

11.07.2014


Erster Bürgermeister Christian Specht als ZRN-Vorsitzender wiedergewählt

Erster Bürgermeister Christian Specht und ZRN-VorsitzenderErster Bürgermeister Christian Specht als ZRN-Vorsitzender wiedergewählt

Mannheim- In der Sitzung des Zweckverbandes Verkehrsverbund Rhein-Neckar (ZRN) vom 26. Juni hat die Versammlung den Ersten Bürgermeister der Stadt Mannheim, Christian Specht, als Vorsitzenden für eine weitere, am 1. November 2014 beginnende zweijährige Amtszeit wiedergewählt.

Specht bedankte sich für das erneute Vertrauen und betonte: "Neben Ausbau und Erhalt der vorhandenen ÖPNV-Verbindungen wird die Weiterentwicklung des Verkehrsverbunds zu einem echten Mobilitätsverbund eine unserer Kernaufgaben für die nächsten Jahre sein. Nur mit einem intelligenten Mix aus verschiedenen Verkehrsmitteln - wie Bahn, Bus, Fahrrad und Auto - können wir die sich ändernden Mobilitätsbedürfnisse optimal befriedigen. Weiterhin müssen wir uns mit dem Bund und den Ländern um den Ausbau der S-Bahn Rhein-Neckar zu einer vollwertigen S-Bahn mit den wichtigen Nord-Süd-Verbindungen bemühen."

Nach der Verbandssatzung des ZRN sind zum 1. November 2014 der Verbandsvorsitzende sowie die Stellvertreter für eine neue Amtszeit von zwei Jahren zu wählen.

Als Stellvertreter des Vorsitzenden Christian Specht wurden Landrat Dr. Winfried Hirschberger - Kreis Kusel, Landrat Winfried Werner - Donnersbergkreis, Landrat Matthias Wilkes - Kreis Bergstraße und Erster Bürgermeister Bernd Stadel - Stadt Heidelberg gewählt.

Text und Foto: Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH, Presse

27.06.2014


Neues Prüfkonzept gegen Schwarzfahrer

v.l.: Dr. Joachim Weitzig, Geschäftsführer der VSG Verkehrs Service GmbH & Co. KG, Rüdiger Schmidt, Geschäftsführer der Unternehmensgesellschaft Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH (URN GmbH) und 
Thomas Schweizer, Abteilungsleiter Marketing und Tarif der VRN GmbH Dr. Joachim Weitzig, Geschäftsführer der VSG Verkehrs Service GmbH & Co. KG, Rüdiger Schmidt, Geschäftsführer der Unternehmensgesellschaft, Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH (URN GmbH), Thomas Schweizer, Abteilungsleiter Marketing und Tarif der VRN GmbH

Zukünftig mehr Fahrausweisprüfungen im VRN

Mannheim- Die im Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) organisierten Verkehrsunternehmen haben ein neues System beschlossen, konsequent und zielgerichteter gegen Schwarzfahrer vorzugehen und noch mehr Fahrausweiskontrollen im gesamten Verbundgebiet durchzuführen, wo es notwendig ist.

Dazu haben heute Rüdiger Schmidt, Geschäftsführer der Unternehmensgesellschaft Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH (URN GmbH), Thomas Schweizer, Abteilungsleiter Marketing und Tarif der VRN GmbH und Dr. Joachim Weitzig, Geschäftsführer der VSG Verkehrs Service GmbH & Co. KG (VSG) einen Vertrag über die Durchführung von Fahrausweisprüfungen unterzeichnet. Dieser sieht vor, zunächst eine durchschnittliche Beanstandungsquote sowohl im Bus- als auch im Schienen- und Straßenbahnverkehr bei den jeweiligen Unternehmen zu ermitteln. Die durchschnittliche Beanstandungsquote ergibt dann eine zielgerichtete Prüfquote im Folgejahr. Die bisher mit den Verkehrsunternehmen in den Verkehrsverträgen pauschal vereinbarten Mindestkontrollen werden als Basiswerte der neuen Zielsetzung zugrunde gelegt. Damit wird ein neu beschlossenes, flexibles und bedarfsabhängiges Prüfkonzept umgesetzt.

Der VRN arbeitet schon im dritten Jahr mit der VSG zusammen, die auf die Durchführung von Fahrausweisprüfungen spezialisiert ist. Bereits 2012 und 2013 hat die VSG zusätzlich zu den Kontrollen, die jedes Verkehrsunternehmen im VRN durchführt, im ganzen Verbundgebiet Fahrausweiseprüfungen im Auftrag des VRN vorgenommen. Dabei hat sich herausgestellt, dass in manchen Regionen und Verkehrsmitteln weit aus mehr Fahrgäste ohne gültigen Fahrausweis unterwegs sind als in anderen. Die Verkehrsunternehmen haben hieraus die richtigen Schlüsse gezogen und sich darauf verständigt, Fahrausweisprüfungen dort verstärkt durchzuführen, wo häufiger ohne gültigen Fahrausweis gefahren wird.

"Wir wollen unsere Einnahmesicherung nochmals intensivieren, damit unsere ehrlichen Fahrgäste nicht für Schwarzfahrer mitbezahlen müssen. Zum Glück haben wir dabei mit der VSG einen professionellen Partner an unserer Seite, der die bewährten Prüfteams unserer Verkehrsunternehmen flexibel unterstützen kann", sagte Rüdiger Schmidt, Geschäftsführer der URN GmbH.

VSG-Geschäftsführer Dr. Joachim Weitzig sieht den VRN auf dem richtigen Weg: "Fahren ohne gültige Fahrerlaubnis ist kein Kavaliersdelikt. Die fehlenden Fahrgeldeinnahmen belasten die Verkehrsunternehmen und die ehrlichen Fahrgäste gleichermaßen." Die VSG verfügt über gut ausgebildete, flexible Fachkräfte, die je nach Bedarf von Tag zu Tag in unterschiedlichen Gebieten und Verkehrsunternehmen im Verbundgebiet des VRN eingesetzt werden können. Die Prüfer treten dabei in ziviler Kleidung auf, arbeiten in Schichten rund um die Uhr, werktags und auch am Wochenende.

Die aktuelle Ausgabe der VRN-Kundenzeitschrift "Hin und Weg", die in diesen Tagen erscheint, befasst sich ebenfalls mit dem Thema "Fahrausweisprüfungen im VRN".

Text: Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH; Foto: VRN/Runge

26.05.2014


Neue Wege für innovative Mobilitätslösungen

v.l.: Volkhard Malik - Geschäftsführer Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH, Manfred Grix - Wirtschaft in Bewegung, Dr. Jürgen Göttsche - Wirtschaft in BewegungBetriebliches Mobilitätsmanagement wird immer wichtiger

Mannheim- Im Rahmen einer Informationsveranstaltung am Dienstag, 11. März 2014 im John Deere Forum in Mannheim, ist es dem Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) und Wirtschaft in Bewegung gelungen, die verschiedensten Unternehmen, Dienstleister und Verwaltungen in der Metropolregion Rhein-Neckar zu bündeln und im Hinblick auf die Bedeutung des Betrieblichen Mobilitätsmanagements zu sensibilisieren.

"Wir freuen uns, dass sich mehr als 200 Teilnehmer für das Thema Mobilität interessierten und sich im Rahmen von Impulsvorträgen informierten sowie die Gelegenheit nutzten, intensive Gespräche mit uns und den Ausstellern der unterschiedlichsten Sparten zu führen", sagte Volkhard Malik, Geschäftsführer der Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH (VRN GmbH).

In den vier Themenkreisen "ÖPNV & Rad", "Auto", "Gesundheit" sowie "Beratung" wurden den Teilnehmern die Vorzüge der einzelnen Verkehrsträger und der kombinierten Mobilität, hier insbesondere das Zusammenspiel von ÖPNV und den anderen Verkehrsträgern verdeutlicht.

Neben den Themen Bus & Bahn im VRN, Fahrradgaragen, Fahrradvermietsystem, Carsharing, Mitfahrerportale, gab es insbesondere Vorschläge zur Beratung, wie die  betriebliche Mobilität und der daraus resultierenden Verkehr besser organisiert werden kann. Handlungsfelder dabei sind z.B. die Nutzung von Carsharing oder E-Bikes bei Dienstreisen, Umkleideräume und Duschen im Betrieb, Verbesserung der Standortanbindung, flexible Arbeitszeiten oder die Beratung zu persönlichen Fahrplänen.

Manfred Grix von Wirtschaft in Bewegung ergänzt:" Für Unternehmen und Betriebe wird es immer wichtiger, sich mit dem Thema Mobilität zu beschäftigen. Nicht nur Kosten- und Umweltbewusstsein, sondern auch das Gesundheitsmanagement und die Mitarbeitermotivation sind heutzutage enorm wichtige Faktoren".

Kooperationspartner der Veranstaltung waren die IHK Rhein-Neckar, Pfalz, Rheinhessen und Darmstadt, die Metropolregion Rhein-Neckar (M-R-N) sowie der Verband Region Rhein-Neckar (VRRN), die jeweils mit Informationsständen die Veranstaltung ergänzten.

"Da wir die Unternehmen in der Metropolregion Rhein-Neckar begeistern konnten, hoffen wir  in der Westpfalz, im Odenwald oder an der Bergstraße Interesse geweckt zu haben, eine solche Veranstaltung in den anderen Bereichen des Verbundgebietes zu wiederholen", berichtet Volkhard Malik abschließend.   Text und Foto: Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH

12.03.2014


317 Millionen Fahrgäste mit Bus und Bahn unterwegs

Positive VRN Jahresbilanz 2013

Mannheim- Der Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) zieht für das Jahr 2013 eine positive Bilanz. Bei einer geringfügigen Steigerung der Fahrgastzahlen und einer weiterhin hohen Kundenbindung im Zeitkartensegment konnten insgesamt mehr Einnahmen erzielt werden.

Im Jahr 2013 fuhren rund 317 Millionen Fahrgäste mit Bussen und Bahnen im VRN. Dies bedeutet ein Plus von 0,4 Prozent in der Nachfrage gegenüber dem Vorjahr mit rund 1,3 Millionen Fahrten im Öffentlichen Personennahverkehr.

"Wir freuen uns, dass wir durch ein überzeugendes und zuverlässiges Angebot der Verkehrsunternehmen im VRN weiterhin einen hohen Anteil von Stammkunden haben. Der Zeitkartenanteil ist um 0,1 Prozent gestiegen und beträgt nunmehr 91,6 Prozent", so Rüdiger Schmidt, Geschäftsführer der Unternehmensgesellschaft im Verkehrsverbund Rhein-Neckar (URN GmbH). "Damit liegt unser Gesamtergebnis im bundesweiten Trend. Derzeit sind rund 870.000 Fahrgäste täglich im VRN mit Bus & Bahn unterwegs", so Schmidt weiter.

Das Jahresergebnis ist geprägt von Steigerungen bei den Verkäufen und Umsätzen der Zeitkarten, hier vor allem dem Rhein-Neckar-Ticket und dem Job-Ticket sowie der Karte ab 60 und den Studenten-Tickets.

Langfristige Kundenbindung im ÖPNV

Für das Rhein-Neckar-Ticket haben sich in 2013 insgesamt 28.825 Kunden (+ 3,2 Prozent) sowie für das Job-Ticket 40.611 Kunden (+ 0,3 Prozent) entschieden.

Ende letzten Jahres waren mit 60.826 Tickets mehr als 60.000 Kunden im Besitz einer Karte ab 60.  

Ausbildungsverkehr geht zurück - Semester-Tickets nehmen deutlich zu

In den überwiegend ländlich geprägten Teilen des Verbundraums werden der demographische Wandel und die sogenannte Landflucht zunehmend spürbar. So ging die Anzahl der Schüler und Auszubildenden, die im Besitz einer Monats- oder Jahreskarte Ausbildung waren, weiter zurück (- 2,3 Prozent). Im Besitz des MAXX-Tickets waren im Dezember 2013 noch 153.841 Kunden
(- 5 Prozent). "Die Schülerverkehre im ländlichen Raum bilden das Rückgrat des regionalen Busverkehrs in der Fläche. Wir müssen uns in den nächsten Jahren der schwierigen Herausforderung stellen, trotz sinkender Schülerzahlen auch im ländlichen Raum weiterhin ein attraktives Verkehrsangebot anbieten zu können", sagte Schmidt.

Beim Semester-Ticket sind die Fahrgastzahlen gestiegen. Im letzten Jahr wurden insgesamt 79.198 Tickets (+ 3,3 Prozent), jeweils 6 Monate gültig, verkauft.

Auch das Anschluss-Semester-Ticket konnte einen Zuwachs verzeichnen. Insgesamt nutzten 12.144 Karteninhaber (+ 0,8 Prozent) dieses Angebot. Eine positive Entwicklung gab es auch beim Semester-Ticket plus Westpfalz. Hier stieg die Zahl der verkauften Tickets im Dezember auf nunmehr 12.971 Studierende (+ 1,4 Prozent).

Einnahmen gestiegen

Die Einnahmen aus Fahrausweisverkäufen erhöhten sich um rund 8 Millionen Euro gegenüber 2012 auf insgesamt 276 Millionen Euro. Dies entspricht einer prozentualen Steigerung von 3,05 Prozent. Zum 1.1.2013 wurden die Preise um durchschnittlich 3,3 Prozent angehoben.

Ausblick

Bis 2017 soll Schritt für Schritt das S-Bahn-Angebot von Mannheim nach Mainz, Darmstadt, Biblis und Karlsruhe ausgebaut werden.

Die Leistungen, die der VRN online anbietet, wie zum Beispiel die elektronische Fahrplanauskunft, die im letzten Jahr rund 120 Millionen Mal aufgerufen wurde, werden kontinuierlich verbessert. Hierzu zählen auch Echtzeitdaten, die Fahrgäste aktuell über die nächsten Anschlüsse und Verbindungen bei Bus und Bahn informieren. Mobile Ticketlösungen, die es ermöglichen, seinen Fahrschein online selbst auszudrucken oder Touch & Travel, das mit einem Smartphone nutzbare elektronische Vertriebssystem, werden stetig weiterentwickelt.

Darüber hinaus ist der VRN weiter auf dem Weg zu verkehrsmittelübergreifender Mobilität für seine Fahrgäste und damit vom Verkehrsverbund zum Mobilitätsverbund. Neben den bereits bestehenden Kooperationen mit stadtmobil - carsharing und Autonetzer wird ein eigenes Fahrradvermietsystem zur Verfügung stehen sowie das Netz an Mobilitätszentralen im Verbundgebiet ausgebaut.

2014 feiert der VRN sein 25 jähriges Jubiläum das ganze Jahr lang mit verschiedenen Veranstaltungen. Den Auftakt markiert der Maimarkt in Mannheim. Vom 28. Mai bis 1. Juni folgt das große Dampfspektakel, bei dem historische Dampfzüge auf verschiedenen Strecken im Verbundgebiet zum VRN-Tarif verkehren. Bei den Bahnhofsfesten in Weinheim (29.5.) und Neustadt/W. (31.5. und 1.6.) wird ein attraktives Unterhaltungsprogramm geboten. Außerdem gibt es das ganze Jahr im Eiscafé "Fontanella" auf den Planken in Mannheim das leckere VRN-Jubiläumseis.

Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH, Presse

05.03.2014


VRN-Tages-Karte am Wochenende länger gültig

An Freitagen, Samstagen und vor gesetzlichen Feiertagen gilt die Tages-Karte bis 6 Uhr des Folgetages

Mannheim- Zum Start des neuen Jahres wird die Gültigkeit der Tages-Karte des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar (VRN) von bisher 3 Uhr auf 6 Uhr des Folgetages ausgeweitet.

„Vor allem am Wochenende fahren viele Straßenbahnlinien, Moonliner- und Nachtbusse in den Städten länger als 3 Uhr in der Nacht. Die Verkehrsunternehmen im VRN haben daher die VRNTages- Karte zu Gunsten der Fahrgäste den Umständen entsprechend angepasst“, sagt Rüdiger Schmidt, Geschäftsführer der Unternehmensgesellschaft Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH.

Damit berechtigt die Tages-Karte ab sofort zu beliebig häufigen Fahrten im jeweiligen Geltungsbereich innerhalb der Geltungsdauer. Die Tages-Karte gilt vom Zeitpunkt der Entwertung bis 3 Uhr, an Freitagen, Samstagen und vor gesetzlichen Feiertagen bis 6 Uhr des Folgetages. Diese Tarifregelung gilt auch für die Jugendgruppen- Karte.

VRN-Service:

Infos zum VRN findet man im Internet unter www.vrn.de. Tarifauskünfte an Werktagen montags bis freitags 8 bis 17 Uhr, Fahrplanauskünfte rund um die Uhr telefonisch unter 01805-8764636 (14 Cent/Min. aus dem Festnetz; max. 42 Cent/Min. aus Mobilfunknetzen)

Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH, Presse

17.01.2014


VRN-Fahrpläne zum Fahrplanwechsel als Fahrplanbücher oder im Internet

Zusätzlich mit Liniennetz- und Wabenplan

Der Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) hat zum Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2013 neue Verbundfahrpläne aufgelegt. Diese sind je nach Band für 1,50 Euro bzw. 2 Euro ab sofort im Buchhandel oder bei den Verkaufsstellen der Verkehrsunternehmen bzw. auf der Homepage des VRN im Internet unter www.vrn.de erhältlich.

Zudem ist in die Fahrplanbücher wieder ein Faltplan in handlichem Format eingelegt, der auf der Vorderseite den Liniennetzplan für den regionalen Schienenverkehr in gut lesbarer Größe enthält. Auf der Rückseite befindet sich zusätzlich der Wabenplan des VRN.

Folgende Bereichsfahrpläne wurden neu aufgelegt:

  • Mannheim/Ludwigshafen
  • Heidelberg
  • Vorder-/Südpfalz
  • Westpfalz
  • Bergstraße-Odenwald
  • Alzey/Worms
  • Odenwald-Tauber
  • sowie die Abfahrtstafeln der DB.

Die Fahrpläne sind vom 15. Dezember 2013 bis zum 7. Juni 2014 gültig und enthalten auch die angrenzenden Linien der benachbarten Verkehrsverbünde, welche im Rahmen von Übergangstarifen mit VRN-Fahrausweisen genutzt werden können.

VRN-Service:

Weitere Infos zum VRN findet man im Internet unter www.vrn.de

Tarifauskünfte an Werktagen montags bis freitags 8 bis 17 Uhr, Fahrplanauskünfte rund um die Uhr telefonisch unter 01805-8764636 (14 Cent/Min. aus dem Festnetz; max. 42 Cent/Min. aus Mobilfunknetzen). VRN, Presse

10.12.2013


Einfach und flexibel mit Touch&Travel im VRN

v.l.: Birgit Wirth, Projektleiterin Touch&Travel; Rene Wilde Gewinner aus Ludwigshafen, Rüdiger Schmidt, Geschäftsführer der Unternehmensgesellschaft Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH, Susanne Krieger, Gewinnerin aus Mannheim, Michaela Rinawi, Gewinnerin aus Mannheim, Volkhard Malik, Geschäftsführer der Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH v.l.: Birgit Wirth, Projektleiterin Touch&Travel; Rene Wilde Gewinner aus Ludwigshafen, Rüdiger Schmidt, Geschäftsführer der Unternehmensgesellschaft Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH, Susanne Krieger, Gewinnerin aus Mannheim, Michaela Rinawi, Gewinnerin aus Mannheim, Volkhard Malik, Geschäftsführer der Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH

VRN belohnt die ersten Nutzer mit Smartphones

Mannheim- Seit der Einführung des innovativen eTicketing-Verfahrens Touch&Travel im Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) im Juni dieses Jahres steigt sowohl die Anzahl der Kunden, die das System nutzen, als auch die der verkauften Tickets stetig an.

"Bis zum heutigen Tag haben sich insgesamt über 4.000 Kunden registriert. Darüber hinaus haben wir fast 10.000 Tickets verkauft.", berichtet Rüdiger Schmidt, Geschäftsführer der Unternehmensgesellschaft Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH. "Wir freuen uns, die ersten Nutzer von Touch&Travel,  die sich im Rahmen des Gewinnspiels registriert hatten, mit Smartphones zu belohnen", so Schmidt weiter.

Über ein neues Smartphone Samsung S4 dürfen sich freuen: Michaela Rinawi und Susanne Krieger aus Mannheim sowie Rene Wilde aus Ludwigshafen.

"Zurzeit nutzen deutschlandweit über 50.000 Kunden Touch&Travel. Im Schnitt werden insgesamt 75.000 Tickets pro Monat verkauft", sagt Birgit Wirth Projektleiterin Touch&Travel.

Das Angebot richtet sich an Gelegenheitskunden, die im VRN oder auch darüber hinaus unterwegs sind. Innerhalb des VRN berechnet Touch&Travel den VRN-Einzelfahrschein für Erwachsene oder bei mehreren Fahrten am gleichen Tag das preislich günstigere VRN-Tagesticket für Einzelpersonen - ohne dass sich der Kunde im Tarif auskennen muss. Über die Verbundgrenzen hinaus können Fahrten in die benachbarten Verbünde - Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV), Karlsruher Verkehrsverbund (KVV), Heilbronner Hohenloher Haller Nahverkehr (HNV) und Kreisverkehr Schwäbisch-Hall (KVSH) - unternommen werden.

Außerdem kann Touch&Travel auf allen Fernverkehrsstrecken der Deutschen Bahn (DB) genutzt werden, sowie in weiteren Verbünden, die ebenfalls Touch&Travel anbieten. Nah- und Fernverkehr werden somit nahtlos vereint.

Weitere Informationen unter www.vrn.de oder www.touchandtravel.de

Text und Foto: VRN

03.12.2013


„der Takt“ ist da

Die neue Ausgabe der Nahverkehrszeitung des Rheinland-Pfalz-Taktes jetzt im Briefkasten

Seit dieser Woche liegt die neue Winterausgabe der informativen Nahverkehrszeitung „der Takt“ vor, die in jeden Haushalt in Rheinland-Pfalz verteilt wird.

Unter dem Motto „Neues Portal für Bus und Bahn“ steht alles Wissenswerte rund um das neue ÖPNV-Portal www.der-takt.de. Jede Menge Freizeit-Tipps für die schönsten Ausflüge mit Bus und Bahn in der jetzt beginnenden Wintersaison 2013, komplett mit Anfahrtshinweisen und Ticketinformationen, finden Sie auf vier speziellen Seiten des VRN.

Außerdem wartet eine Vielzahl aktueller Nachrichten, nützlicher Informationen und  Hintergrundwissen zum Thema Nahverkehr mit Bus und Bahn in Rheinland-Pfalz sowie ein interessanter Bericht zum Thema „Was passiert bei Eis und Schnee" auf die Leser. Und beim großen Takt-Gewinnspiel kann man einen von 25 tollen Multifunktionsschals für den Winter gewinnen.

Die aktuelle Ausgabe von „der Takt“ 2013 findet man auch online zum Herunterladen unter www.der-takt.de in der Rubrik „Broschüren“.

22.11.2013


Vom Verkehrsverbund zum Mobilitätsverbund

VRN wird multimodal

Mannheim- Der Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) hat im Rahmen der heutigen Versammlung des Zweckverbandes Verkehrsverbund Rhein-Neckar (ZRN) seinen Mitgliedern, den Landkreisen und kreisfreien Städten sowie den drei Bundesländern Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Hessen, sein Konzept eines Mobilitätsverbundes vorgestellt.

Der VRN reagiert damit auf das sich ändernde Mobilitätsverhalten der Bevölkerung. Der ÖPNV ist zwar ein wichtiges Verkehrsmittel. Das zeigen die nach wie vor steigenden Fahrgastzahlen. Die Wege werden aber zunehmend mit einem Mix aus Bahn, Bus, Straßenbahn, Fahrrad oder zu Fuß, mit dem Leihauto oder dem Mitfahrauto zurückgelegt. Das eigene Auto verliert dabei mehr und mehr an Bedeutung. Auf diese neue Form der Mobilität, die sogenannte Multimodalität, will der Verkehrsverbund reagieren.

„Der VRN stellt sich der Herausforderung, sich dem veränderten Mobilitätsverhalten der Menschen anzupassen und strategisch neue Angebote und Dienstleistungen zu entwickeln“, sagte Christian Specht, Erster Bürgermeister der Stadt Mannheim und Vorsitzender des ZRN. „Dabei wollen wir nicht nur vielfältige Mobilität bieten, sondern die Lebensqualität in der Metropolregion steigern: Durch weniger Lärm, mehr Sicherheit, Sauberkeit, Umweltfreundlichkeit und einer bisher unbekannten Leichtigkeit bei der Wahl der Verkehrsmittel“, so Specht weiter.

Volkhard Malik, Geschäftsführer der VRN GmbH, ergänzt: “Wenn wir es nicht tun, machen es Branchenfremde. Dabei ist zu befürchten, dass das Ziel einer nachhaltigen Mobilität, die Ökologie, Ökonomie und soziale Gerechtigkeit vereint, aus dem Auge verloren wird. Der Mobilitätsverbund dagegen, in dessen Mittelpunkt der ÖPNV als Teil des Umweltverbundes steht, ist Garant für ein klimaschonendes Angebot aus einem Guss für alles, was mit Mobilität zu tun hat.“

Dazu hat der VRN ein Konzept entwickelt, das auf den drei Säulen Information, Kooperation und Dienstleistung basiert.

Dabei baut der VRN auf bereits vorhandene Bausteine und Aktivitäten auf. Dazu zählen z. B. die Kundenzentren der großen Verkehrsunternehmen im Verbundgebiet, das Internet-Angebot mit Fahrplan- und Tarifauskunft und weiteren Informationen rund um den ÖPNV, Mobilitätszentralen wie z. B. in Kusel, der Kauf von Fahrscheinen via Handy oder von zu Hause (Online-Ticket) sowie ganz neu auch Touch&Travel, das Nutzen des öffentlichen Verkehrs mit lediglich zwei Klicks am Smartphone. Auch die langjährige Kooperation mit dem Carsharing-Anbieter Stadtmobil, bei dem VRN-Jahreskarteninhaber günstigere Konditionen erhalten, gehört dazu.

Der VRN will aber auf dem Erreichten nicht stehen bleiben: Im Rahmen des Mobilitätsverbundes sollen weitere Mobilitätszentralen mit Beratung und Empfehlungen zur nachhaltigen Mobilität flächendeckend im Verbundgebiet folgen. Eine Echtzeitoffensive bei der elektronischen Fahrplanauskunft wird den Fahrgästen an jeder Haltestelle die aktuellen Ankunfts- und Abfahrtszeiten von allen Bussen und Bahnen anzeigen. Ein Fahrradvermietsystem in den Städten Mannheim, Ludwigshafen und Heidelberg, das jetzt vom VRN ausgeschrieben wird und Anfang 2014 an den Start gehen soll, wird das Rad noch besser mit dem ÖPNV verbinden. Dabei wird auch das Thema „Pedelecs“ berücksichtigt.

Geplant ist ferner, den Zugang zu diesen Verkehrsmitteln zu vereinheitlichen und damit einfacher zu gestalten. Ein Zugangsmedium in Form einer Chipkarte oder einer App für Mobiltelefone soll der Schlüssel zur Multimodalität im VRN Verbundgebiet werden. Ein Ausbaukonzept mit verbessertem Informationssystem für Park+Ride- sowie Bike+Ride- Plätzen soll zur besseren Auslastung und Anzeige der Verfügbarkeit dienen. Die Einbindung von Mitfahrzentralen, des Taxigewerbes, Bürgerbusinitiativen oder alternativen Bedienformen, die auch den privaten Pkw einbeziehen, gehört ebenso dazu wie der Ausbau der vorhandenen Radroutenplaner der drei Bundesländer zu einem integrierten ÖPNV-Auskunftssystem. Ferner soll auch über die aktuelle Verkehrssituation auf den Straßen und Alternativen informiert werden. Wichtig ist dabei, die Bedürfnisse der Bevölkerung zu befriedigen und nicht nur technische Innovationen auszuleben.

Der VRN versteht sich bei der Weiterentwicklung zum Mobilitätsverbund in erster Linie als zentraler Mobilitätsdienstleister, der über die Möglichkeiten einer multimodalen Mobilität informiert, Angebote koordiniert und gegebenenfalls auch eigene Dienstleistungen anbietet. Er trägt damit zu einer verbesserten Vernetzung der verschiedenen Verkehrsträger bei.

Bisher galt: Ein Tarif – Ein Ticket – Ein Fahrplan im ÖPNV. Nun lautet das Motto: Der Mobilitätsverbund VRN: Ein Angebot aus einem Guss für alles, was mit Mobilität zu tun hat.  

Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH, Presse

03.07.2013


VRN beschließt Ticket für Schüler und Jugendgruppen

Jugendgruppenkarte ergänzt das Angebot der Tageskarten

Mannheim- Die Versammlung der Verbundunternehmen in der Unternehmensgesellschaft Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH (URN GmbH) hat in ihrer Sitzung am 24.06.2013 beschlossen, ein Jugendgruppen-Ticket zum 1. Januar 2014 einzuführen.

Nach der Einführung der Tages-Karte, die zum 01.01.2013 die bisherigen Freizeittickets abgelöst hat, wurde seitens betroffener Schulen und Jugendgruppeneinrichtungen, aber auch seitens politischer Gremien massiv bemängelt, dass durch die neue Tages-Karte gerade Schüler und Jugendliche benachteiligt seien. Die Ausflüge würden unangemessen verteuert mit der Folge, dass solche Ausflüge nun nicht mehr oder nur noch in geringeren Umfang durchgeführt werden könnten. Verbunden damit war die Forderung, das Ticket 24 / Ticket 24 Plus wieder einzuführen oder ein analoges Angebot zu entwickeln.

„Dieser Forderung sind wir mit dem neuen Jugendgruppen-Ticket gerecht geworden“, sagte Rüdiger Schmidt, Geschäftsführer der URN GmbH. „Wir haben uns der konstruktiven Kritik gestellt, viele Gespräche geführt und nun eine neue Tarifregelung beschlossen, die es Schülern und Jugendgruppen ermöglicht, wieder Ausflüge mit Bus&Bahn zu attraktiven Preisen durchzuführen, da die neue Jugendgruppenkarte deutlich günstiger ist, als die normale Tages-Karte“, so Schmidt weiter.

Das Jugendgruppen-Ticket gilt unter folgenden Voraussetzungen:

·         Pauschal für bis zu 5 Personen (keine Mitfahrerlogik)

·         Altersgrenze: bis einschließlich 17 Jahre, eine Person pro Karte darf älter sein (z. B. ein Betreuer pro Ticket).

·         Gültigkeitsdauer: Kalendertag bis 3:00 Uhr morgens am Folgetag

·        Preis: analog Ticket 24 PLUS (PS 0-3: 10,00 €, PS 4-5: 15,70 €, PS 6-7: 21,20 €) und damit deutlich günstiger als die normale Tages-Karte für 5 Personen (PS 0-3=16,00 €, PS 4-5=23,00 €, PS 6-7=30,00 €)

Das neue Jugendgruppen-Ticket wird zum 1. Januar 2014 eingeführt. Die Verkehrsunternehmen werden sich aber bemühen, dass das neue Ticket über einzelne Vertriebswege schon früher erhältlich sein wird.      

Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH, Presse 

27.06.2013


Neues eTicket-Angebot Touch&Travel im VRN

v.l.: Rüdiger Schmidt, Geschäftsführer Unternehmensgesellschaft Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH Birgit Wirth, Projektleiterin Touch&Travel
Volkhard Malik, Geschäftsführer Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH VRN von links nach rechts: Rüdiger Schmidt, Geschäftsführer Unternehmensgesellschaft Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH Birgit Wirth, Projektleiterin Touch&Travel Volkhard Malik, Geschäftsführer Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH

Noch einfacher zum Fahrausausweis für Bus und Bahn

Gültig in allen Verkehrsmitteln im Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) und bundesweit im Fernverkehr der Deutschen Bahn Ÿ Smartphone wird zum Ticket

Mannheim- Für Reisende wird ab heute der Zugang zum Fahrausweis für Bus und Bahn noch einfacher und flexibler. Kunden können im Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) das innovative eTicketingverfahren Touch&Travel für alle Verkehrsmittel, also für alle Busse, Straßenbahnen und freigegebenen Züge (DB: RE, RB und S-Bahn) im Verbundgebiet nutzen. Das neue Angebot richtet sich an Gelegenheitskunden, die im VRN oder auch darüber hinaus unterwegs sind. Innerhalb des VRN berechnet Touch&Travel mittels des Smartphone den VRN-Einzelfahrschein Erwachsener oder bei mehreren Fahrten am gleichen Tag das preislich günstigere VRN-Tagesticket für Einzelpersonen – ohne dass sich der Kunde im Tarif auskennen muss. Und auch wer über das VRN-Verbundgebiet hinaus reist, kann Touch&Travel auf allen Fernverkehrsstrecken der Deutschen Bahn (DB) sowie in weiteren Verbünden nutzen, die auch Touch&Travel anbieten. Nah- und Fernverkehr werden somit bequem verknüpft.

„Wir möchten für die Zukunft ein Zeichen setzen und vor allem den Öffentlichen Personennahverkehr im VRN noch attraktiver machen“, sagt Rüdiger Schmidt, Geschäftsführer der Unternehmensgesellschaft Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH, sicher. „Die Kunden können mit dem neuen System Touch&Travel sowohl den Nahverkehr im VRN und in anderen Verbünden als auch den Fernverkehr in ganz Deutschland nutzen, ohne sich vorher zu informieren, welche Fahrkarten benötigt werden und welche Tarifgrenzen zu beachten sind. Damit wird es für Fahrgäste mit Smartphone noch einfacher und bequemer, im Verbundgebiet unterwegs zu sein, und das mit Best-Preis-Garantie“, so Schmidt.

„Wir freuen uns, dass künftig auch die Kunden des VRN dank Touch&Travel bequem von Tür zu Tür reisen können, sagt Birgit Wirth Projektleiterin Touch&Travel. Die Einführung von Touch&Travel im VRN ist ein weiterer Meilenstein auf dem Weg das eTicketingverfahren deutschlandweit flächendeckend einzuführen“.

Mit Touch&Travel muss sich der Kunde nur einmal registrieren, danach am Smartphone direkt oder an einem Kontaktpunkt der Haltestelle bei der Abfahrt anmelden, losfahren und beim Ausstieg wieder abmelden. Der Fahrpreis wird nach Abmeldung auf dem Handydisplay angezeigt. Umsteigen ist ohne An- und Abmeldung beliebig oft möglich. Die Abrechnung der Fahrten erfolgt ganz bequem im Lastschriftverfahren. Die Touch&Travel-App steht in den entsprechenden App-Stores kostenlos zum Herunterladen bereit.

Weitere Informationen und Registrierung unter www.touchandtravel.de.  

Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH, Presse 

21.06.2013


Mobil bleiben mit der Karte ab 60

'Neusechziger' fahren mit dem Glückwunsch-Abo besonders günstig

Wer im 2. Quartal 2013 seinen 60. Geburtstag feiert, erhält in Kürze das gemeinsame Glückwunschschreiben von Oberbürgermeister René Pöltl und dem Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN). Damit werden „Neusechziger“ eingeladen, die Karte ab 60 zu testen und einen Monat gratis mit Bussen und Bahnen kreuz und quer durch das Verbundgebiet des VRN zu fahren.

Mit dem Karte ab 60 – Glückwunsch-Abo können alle, die ihren 60. Geburtstag feiern und ihr Abo innerhalb von 12 Monaten ab dem 60. Geburtstag bestellen, einen Monat gratis in den Bussen, Straßenbahnen, freigegebenen Zügen (DB: RE, RB und S-Bahn jeweils in der 2. Klasse) und Ruftaxilinien des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar (VRN) unterwegs sein. Von Alzey und Bensheim im Norden bis Wissembourg, Lauterbourg und Sinsheim im Süden, vom Main-Tauber-Kreis im Osten bis weit über Kaiserslautern in Richtung Westen hinaus ist man mit dem Karte ab 60 – Glückwunsch-Abo bequem auf Tour.

Das Glückwunsch-Abo ist - wie das reguläre Karte ab 60 Abo - eine verbundweit gültige Jahreskarte. Allerdings kann das Glückwunsch-Abo innerhalb des ersten Schnuppermonats getestet (und gekündigt) werden. Erfolgt keine Kündigung, so läuft das Jahresabo weiter. Der Vorteil des Glückwunsch-Abos: 12 Monate fahren, aber nur 11 Monate bezahlen. Das Karte ab 60 – Glückwunsch-Abo kostet 35,90 € im Monat bzw. 395,60 € pro Jahr bei Einmalzahlung im Voraus.

Bestellen können „Neusechziger“ das Karte ab 60 – Glückwunsch-Abo ab dem Monatsersten des Monats, in dem sie ihren 60. Geburtstag feiern. Ein Bestellschein liegt dem Glückwunschreiben bei. Diesen und die Einzugsermächtigung einfach ausfüllen und zusammen mit einer Kopie des Personalausweises und einem Lichtbild an den Verkehrsverbund Rhein-Neckar schicken. Und wer Glück hat, gewinnt drei Tage Entspannung und Genuss für zwei Personen im Landgasthaus Restaurant Hirschhorn. www.schwetzingen.de Stadtverwaltung Schwetzingen, Presse

16.05.2013


Steigende Fahrgastzahlen und Einnahmen

VRN Jahresbilanz 2012

Mannheim- Der Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) zieht auch im abgelaufenen Jahr 2012 eine positive Bilanz. Gegenüber 2011 konnten bei einer hohen Kundenbindung und einer Steigerung der Fahrgastzahlen mehr Einnahmen erzielt werden. Allerdings ist auch der demografische Wandel im VRN-Gebiet spürbar geworden.

Im Jahr 2012 fuhren rund 316 Millionen Fahrgäste mit Bussen und Bahnen im VRN. Dies bedeutet ein leichtes Plus von 0,2 Prozent in der Nachfrage gegenüber dem Vorjahr mit rund 600.000 Fahrten im Öffentlichen Personennahverkehr.

„Wir freuen uns, dass wir vor allem bei den Stammkunden noch mal zulegen konnten und mehr Fahrgäste mit Wochen-, Monats- und Jahreskarten im ÖPNV unterwegs sind. Grund hierfür sind vor allem die verbundweit gültigen Jahreskarten. Der Zeitkartenanteil hat mit nunmehr 91,5 Prozent einen historischen Höchstwert erreicht. Diesem Vertrauen wollen wir auch in Zukunft gemeinsam mit den Verkehrsunternehmen im VRN gerecht werden“, so Rüdiger Schmidt, Geschäftsführer der Unternehmensgesellschaft im Verkehrsverbund Rhein-Neckar (URN GmbH). „In Bezug auf die Nachfrage liegt unser Gesamtergebnis im bundesweiten Trend. Zudem konnten wir bei der Karte ab 60 erstmals die magische 60.000 Tausender Grenze überspringen“, so Schmidt weiter.

Das Jahresergebnis ist geprägt von Steigerungen bei den Verkäufen und Umsätzen der Zeitkarten, hier vor allem dem Rhein-Neckar-Ticket und dem Job-Ticket sowie der Karte ab 60 und den Studenten-Tickets.

Langfristige Kundenbindung im ÖPNV

Für das Rhein-Neckar-Ticket haben sich in 2012 insgesamt 27.938 Kunden sowie für das Job-Ticket 40.505 Kunden entschieden.

Ende letzten Jahres im Dezember 2012 waren erstmals 60.391 Personen im Besitz einer Karte ab 60.

Zuwächse beim Gelegenheitsverkehr

Eine entsprechende Nachfragesteigerung wurde insbesondere beim BC-Ticket festgestellt. Inhaber einer BahnCard der Deutschen Bahn (25, 50 oder 100) haben die Möglichkeit, ein BC-Ticket zu einem um circa 25 Prozent geminderten Fahrpreis zu erwerben.

Bei den Einzelfahrscheinen und Tageskarten konnte insgesamt eine positive Entwicklung verzeichnet werden. Im Bereich der Kinderfahrscheine war der Absatz allerdings leicht rückläufig.

Ausbildungsverkehr bleibt stabil - Semester-Tickets nehmen deutlich zu

Die Anzahl der Kunden, die im Besitz einer Wochenkarte Ausbildung waren, stieg und die Anzahl der Kunden, die im Besitz einer Schülermonats- oder Jahreskarte Ausbildung waren, ging deutlich zurück.

Im Besitz des MAXX-Tickets waren im letzten Jahr 161.944 Kunden, die Zahl der Kunden mit einer Ausbildungsjahreskarte Westpfalz ging auf 25.901 Kunden zurück. Beim SuperMAXX-Ticket ist die Anzahl auf 3.401 Tickets gestiegen.

Beim Semester-Ticket sind die Fahrgastzahlen gestiegen. Im letzten Jahr wurden insgesamt 76.702 Tickets (jeweils 6 Monate gültig) verkauft. Hier wirkte sich sicherlich noch die Schulreform (Abitur nach dem 12. Schuljahr in Bayern seit Sommer 2011, im Saarland seit 2009 sowie die Ganztagsschulen in Rheinland-Pfalz) im VRN aus.

Das Anschluss-Semester-Ticket konnte wieder einen kräftigen Zuwachs verzeichnen. Insgesamt nutzten 12.049 Karteninhaber dieses Angebot. Eine positive Entwicklung gab es auch beim Semester-Ticket plus Westpfalz. Hier stieg die Zahl der verkauften Tickets auf nunmehr 12.792 Studierende.

In der Summe ist im überwiegend ländlich geprägten Verbundraum der demografische Wandel und eine sogenannte Landflucht spürbar. Neben den Großstädten Ludwigshafen, Mannheim und Heidelberg verzeichnen die Mittelzentren im Verbundgebiet Zuwächse, dagegen sinken die Fahrgastzahlen im ländlichen Raum.

Einnahmen gestiegen

Die Einnahmen aus Fahrausweisverkäufen erhöhten sich um rund 9 Millionen Euro gegenüber 2011 auf insgesamt 268 Millionen Euro. Dies entspricht einer prozentualen Steigerung von 3,6 Prozent und ist sicherlich auch der durchschnittlichen Tarifanpassung zum 1.1.2012 in Höhe von 3,5 Prozent geschuldet.

Ausblick

Mit Blick auf die Zukunft geht der VRN von einer weitgehend vergleichbaren Entwicklung aus. Es bleibt abzuwarten, inwieweit sich der demografische Wandel weiter auswirkt und sich der Bevölkerungsrückgang im ländlichen Raum fortsetzt.

Qualitätssteigerungen und tarifliche Maßnahmen wird es noch in diesem Jahr zum Beispiel mit dem Beginn des Ausbau der S-Bahn Rhein-Neckar zwischen Ludwigshafen und Mainz oder auch der Einführung von Touch & Travel geben, die dem VRN-Kunden den Zugang zum Fahrschein und damit zu Bus & Bahn erleichtert. Derzeit sind rund 866.000 Fahrgäste täglich im VRN mit Bus & Bahn unterwegs.  

Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH, Presse 

22.04.2013


Touch&Travel im VRN

Neues eTicket-Angebot für Bus&Bahn

Die Versammlung der Verbundunternehmen in der Unternehmens­gesellschaft Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH (URN GmbH) hat beschlossen, mit Touch&Travel einen neuen mobilen Vertriebsweg zum Kauf von Tickets für Bus und Bahn im Verkehrs­­verbund Rhein-Neckar (VRN) einzuführen und schnellstmöglich umzusetzen.

"Als einer der ersten Verbünde in Deutschland setzen wir damit ein Zeichen für die Zukunft. Jetzt kommt was ganz Neues", erklärt Rüdiger Schmidt, Geschäftsführer der URN GmbH. "Die Kunden können mit Touch&Travel sowohl den Nahverkehr im VRN und in anderen Verbünden als auch den Fernverkehr in ganz Deutschland nutzen, ohne sich vorher zu informieren, welche Fahrkarten benötigt werden und welche Tarifgrenzen zu beachten sind. Damit wird es für Fahrgäste mit Smartphone noch einfacher und bequemer, im Verbundgebiet unterwegs zu sein und das mit Best-Preis-Garantie", so Schmidt weiter.

Was ist Touch&Travel?

Bei Touch&Travel handelt es sich um eine technische Entwicklung der Deutschen Bahn, die sich an Kunden richtet, die noch nicht im Besitz einer Fahrkarte sind oder sich mit den Tarifen für die Fahrten im Nah- und Fernverkehr nicht auskennen oder auseinander setzen wollen.

Wie funktioniert Touch&Travel?

Einmal registrieren, danach am Smartphone direkt oder an einem Touchpoint der Haltestelle bei der Abfahrt anmelden, losfahren und beim Ausstieg wieder abmelden. Umsteigen ist ohne An- und Abmeldung beliebig oft möglich. Am Monatsende erfolgt eine Abrechnung über die getätigten Fahrten, die ganz bequem im Lastschriftverfahren bezahlt werden können. Der Fahrgast zahlt exakt nur das, was er tatsächlich gefahren ist.

Dabei wird im Verbundgebiet der Tarif des VRN zu Grunde gelegt. Ermäßigungen wie z.B. der BahnCard-Rabatt werden berücksichtigt. Einzeltickets werden automatisch zu Tagestickets zusammengefasst, wenn es für den Kunden günstiger ist.

Vorteile für den Kunden durch Touch&Travel

Touch&Travel ermöglicht den einfachen und flexiblen Zugang zum Nah- und Fernverkehr im VRN und ist verkehrsmittel- und tarifüber­greifend.  Tarifauswahl und Ticketkauf vor Fahrtantritt entfallen mit Touch&Travel. Für den Kunden bietet das System einen hohen Komfort, einfach mit dem Smartphone zum Ticket für Bus und Bahn zu kommen.

"Damit gehört bald die Beschäftigung mit Tarifen und Ticketkauf für fast alle Fahrgäste im VRN der Vergangenheit an. Ohnehin nicht betroffen sind die Kunden mit Zeitkarten, sprich Wochen-, Monat- und Jahreskarten, die im VRN einen Anteil von 91,5 Prozent ausmachen. Für die restlichen Gelegenheitsfahrer heißt es in Zukunft, mit Smartphone und Touch&Travel einfach anmelden und losfahren. Die Verkehrsunternehmen werden demnächst alle Haltestellen im Verbund­gebiet mit Touchpoints ausrüsten. Die sind aber nicht entscheidend, da der CheckIn und CheckOut auch direkt auf dem Smartphone möglich ist", ergänzt Rüdiger Schmidt. www.vrn.de Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH, Presse 

17.03.2013